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Ortsteilzeitung für den Herrenberg Ausgabe 1/2013

Alles neu macht der Mai

Worte zu Beginn

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Das 20. Kammwegfest wird anders als seine Vorgänger

iebe Bewohnerinnen und Bewohner des Herrenbergs,

2013 könnte ein aufregendes Jahr werden! Auf dem Herrenberg geschehen große Schritte hin zu einer vielfältigen Ortsteilkultur. Neben dem „neuen“ Kammwegfest sind viele weitere Aktionen geplant, über die Sie in dieser und in den folgenden Ausgaben unserer Zeitung informiert werden. Bedenken Sie, dass auch Sie ein Teil des Ortsteillebens sind. Nutzen Sie auch selbst diese kleine Bühne, um etwas zu bewirken!

Kurzmeldungen An der Straßenbahnhaltestelle „Abzweig Wiesenhügel“ wurden von der EVAG aus Sicherheitsgründen teilweise Graffiti entfernt, weil Ausbesserungsarbeiten im Bereich der Fahrleitung stattfinden mussten. Mehr dazu auf : www.suedost-info.de/?p=649

Te r m i n e jeden 2. Freitag im Monat Seniorencafé 17 Uhr Hermann-Brill-Straße 131 (Grundschulgebäude) Mittwoch, 8. Mai 20. Kammwegfest 14-20 Uhr Tungerstraße 8 - 9 Sonntag, 26. Mai Herrenberger gehen wandern 10 Uhr an der Haltestelle „Urbicher Kreuz“ Bitte bis 24. Mai telefonisch oder per E-Mail anmelden.

Da es sich um eine private Freizeitgestaltung handelt, besteht Ihr Versicherungsschutz durch Ihre eigene Kranken- und Unfallversicherung.

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um 20. Mal jährt sich am 8. Mai 2013 im Ortsteil Herrenberg das Kammwegfest. Ein Grund zu einer schönen Jubiläumsfeier. Bisher organisierte die Stadtteil- und Regionalbibliothek Herrenberg dieses Ereignis. Doch dieses Jahr übernimmt die Leitung der Ortsteilverein Soziokultur Herrenberg e.V., da es dem ehemaligen Organisator leider nicht mehr möglich war. In bester Tradition und guter Manier wird es auch diesmal Jahr wieder ein großes Fest, zu dem alle Bürger herzlich eingeladen sind. 2013 steht es unter dem Motto „Die Matruschka spaziert über den Herrenberg“, woran sich die Darbietungen der Kinder und auch die angebotenen Speisen ausrichten werden. Zum Anlass des Jubiläums findet von 14 bis 16 Uhr ein Kinderfest statt, das unter anderem von Christiane Weidringers Figurentheater (siehe Bild)

bereichert wird. In dessen Anschluss wird es dann bis 20 Uhr ein Fest für die ganze Familie geben. Die Band Atlantis und die Sängerin Alexx Crow machen das Kammwegfest erstmals zu einer richtigen Party. Für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt. Verschiedene Vereine und Gruppierungen werden sich um das Psychosoziale Zentrum herum präsentieren. Für die kleinsten Ortsteilbürger steht eine Hüpfburg zum Spaßhaben zur Verfügung. Dieser Tag gibt die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Freunde zu finden, gemeinsam Spaß zu haben, die Musik zu genießen und lädt schlicht zum Verweilen ein. Der Herrenberg erhält ein Stück mehr Identität. Wir freuen uns darauf, Sie alle begrüßen zu dürfen und hoffen natürlich alle auf bestes Wetter. Aber auch bei Regen finden Sie unter unserem Zelt Platz!

Helfer gesucht! Für das Kammwegfest suchen wir noch tatkräftige Unterstützung. Wenn Sie mit uns Flyer verteilen oder am Veranstaltungstag mit anpacken möchten, rufen Sie uns an unter 0361 / 21 23 10 40, schreiben Sie uns an zeitung@suedost-info.de oder besuchen Sie den Ortsteilverein oder den Ortsteilbürgermeister in den Sprechstunden.


Erweiterung des Hochtechnologiestandortes Erfurt-Südost

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ereits zu DDR-Zeiten plante und realisierte der VEB Kombinat Mikroelektronik Erfurt im Südosten der Stadt ein Gebiet für hochtechnologische Industrie. Auf diesem Gelände befinden sich heute noch die später aus dem VEB hervorgegangene Melexis-Gruppe, sowie über 180 Unternehmen der Photovoltaik-Industrie, der Forschung und anderer Industrie- und Dienstleistungsbereiche. Schon in der alten Planung war eine Bebauung gen Urbich vorgesehen. Außerdem sollte die heute in die WilhelmWolff-Straße mündende Konrad-Adenauer-Straße (Ost-Umfahrung) ursprünglich zum Urbicher Kreuz geführt werden, das erst mit diesem Schritt zu einem wirklichen Kreuz geworden wäre. Mit dem Eintritt der Wende spielten diese Pläne nur noch eine geringfügige Rolle. Die Ost-Umfahrung wurde aus praktischen Gründen so gebaut, wie sie heute ist. Die Idee, das Gewerbegebiet zu erweitern, ist aber seit 1994 mehrfach wieder in die Tagesordnung des Stadtrates eingezogen, wurde jedoch nie konkret. Nun aber existiert eine von der Landesregierung initiierte, sogenannte Industriegroßflächeninitiative, in deren Rahmen die Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) geeignete Flächen zur Ansiedlung neuer Industriebetriebe sucht.

Heftige Debatte im Stadtrat Wie es Oberbürgermeister Bausewein in der Stadtratssitzung am 23. Januar darlegte, sehen sich LEG und Landeshauptstadt in der ungewöhnlichen Situation, bereits Anfragen von Unternehmen nach geeigneten Flächen zu haben. Nun hat die Stadtverwaltung dem Stadtrat einen Vorschlag für eine solche Fläche unterbreitet: 36 Hektar eines Feldes zwischen Herrenberg und Urbich, die für hitzige Diskussionen sorgen. Die Einen stehen dem Vorhaben äußerst kritisch oder gar ablehnend gegenüber: Der Ortsteilrat Urbichs hat sich einstimmig (bis auf ein befangenes Mitglied)

gegen die Erweiterung des Standorts auf seinem Gebiet ausgesprochen und sogar innerhalb kurzer Zeit 450 Unterschriften gegen das Vorhaben zusammengetragen. Die größte Befürchtung der Urbicher ist, dass die neuen Industriebetriebe erhebliche Lärmbelästigung und Luftverschmut zung verursachen könnten, wie Ortsteilbürgermeister Lothar Gießler vortrug.

Auch die Gefahr, die bei der Handhabung mit gefährlichen Stoffen in den Werkshallen bestehe, sei bedenklich. Aufgrund zusätzlicher Emissionen befürchten die Urbicher einen Preisverfall ihrer Grundstücke. Die Grünen und die Freien Wähler im Stadtrat argumentieren, dass durch diese Maßnahme hochwertiger Ackerboden vergeudet würde, obwohl es doch an anderen Stellen in Erfurt geringerwertige Flächen gebe. Sie verweisen außerdem darauf, dass das Gebiet für die Erfurter Frischluftzufuhr und das städtische Klima maßgeblich sei. Dem entgegnen die Befürworter, wie beispielweise Jürgen Czentarra, der Ortsteilbürgermeister des Herrenbergs, dass in seinem Ortsteil bereits ein solches Industriegebiet bestehe und man bei einem Spaziergang dadurch weder Lärm noch schlechte Gerüche wahrnehme. Er spricht sogar von einer etwaigen Aufwertung der Grundstücke, wenn Arbeitsplätze quasi

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direkt vor der Haustür lägen. Zuzug aufgrund der neuen Arbeitsplätze könne den Urbicher Wunsch nach einer eigenen Einkaufsmöglichkeit real werden lassen. Vertreter der CDU-Fraktion als auch der SPD-Fraktion verlangen eine umfangreiche Beteiligung der Anwohner und versuchen, ihnen die Angst vor dem Vorhaben zu nehmen. Laut Jörg Schwäblein (CDU) gehe von den hohen Blöcken auf dem Kammweg ein größerer Einfluss auf das Erfurter Klima aus, als es durch eine gewerbliche Bebauung gen Urbich der Fall wäre. Dr. Wolfgang Beese (SPD) erinnerte daran, dass eine gleichartige Diskussion bereits beim IKEA-Bau geführt und das „Ende des aeroben Lebens in dieser Stadt“ prognostiziert wurde. Nichts habe sich nach dem Bau am städtischen Klima geändert. Ein Argument der Fürsprecher für diesen Standort seien die Synergieeffekte, die die auf der anderen Straßenseite liegenden Firmen mit sich brächten. Es wird davon ausgegangen, dass Unternehmen der Hochtechnologie am ehesten dorthin zögen, wo sich bereits gleichartige Unternehmen befinden.

„Stadtrat bleibt immer Herr des Verfahrens“ Matthias Plhak, Ortsteilbürgermeister des Wiesenhügels und Fraktionsmitglied der Linken, betonte, dass der Stadtrat jederzeit „Herr des Verfahrens“ sei und das Vorhaben später immer noch stoppen könne, sollten sich durch neue Gutachten und Bürgerdiskussionen große Probleme ergeben. Ein neuer Logistikstandort könne und solle an diesem Ort ausgeschlossen werden, sicherte der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Uwe Spangenberg, den Stadträten zu.

Jederzeit sind Sie als Redakteur im Print- oder Onlinebereich und/oder als Verteilungshelfer sehr herzlich bei uns willkommen! Haben Sie Ideen für den Ortsteil oder den Verein? Melden Sie sich einfach unter: zeitung@suedost-info.de oder 0361/21231040

Bürgersprechstunde Herrenberg - Scharnhorststr. 41 - jeden 1. und 3. Dienstag im Monat 15.00-17.00 Uhr


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Freie Fahrt für Rettungsdienst und Feuerwehr

ie Sie feststellten, wurden in der letzten Zeit einige Bäume in unserem Ortsteil abgeholzt. Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner des Herrenbergs waren darüber nicht sehr erfreut. Die Redaktion hat in dieser Sache recherchiert und hat Folgendes erfahren: Weder die Wohnungsbaugesellschaften noch der Ortsteilbürgermeister hatten darauf einen Einfluss. Es galt, die Rettungswege freizumachen, was eine Forderung der Feuerwehr war. Denn viele Bäume standen einem ungehinderten Einsatz der Drehleiter im Weg. In 30 Jahren sind sie enorm gewachsen. Dadurch hätten sie die Rettung von Menschen in Notsituationen behindert. Menschenleben sind in dieser Hinsicht höher zu bewerten als der Bestand von Bäumen. Andererseits gab es aber auch positive Rückmeldungen von Anwohnern, besonders von jenen, die in den

unteren Etagen wohnen. Durch die Bäume schien erheblich weniger Licht in die Wohnungen, was zu einem höheren Energieverbrauch führte.

Fleißige „Bienchen“

Eine große Hilfe

Die Wohnungsbaugesellschaften sind nun in der Pflicht, für jeden gefällten Baum einen Neuen zu pflanzen. Somit brauchen wir keine Angst zu haben, dass das Grün völlig aus unserem Wohngebebiet verschwindet.

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eider ist auch festzustellen, dass trotz des Hinweises in der letzten Ausgabe die Halte- und Parkverbote in unserem Ortsteil nicht eingehalten werden, besonders im Innenhof der Dornheimstraße 27-79. Dabei erinnern wir Sie erneut daran, dass es sich bei diesen Flächen in der Regel um Rettungswege handelt. In der Vergangenheit wurden Rettungskräfte schon mehrfach durch Falschparker behindert. So konnten beispielsweise Rettungswagen nicht an die Häuser der Patienten heranfahren. Stellen Sie sich vor, wie es bei einem Brand wäre, wenn die Feuerwehr nicht schnell genug an das brennende Gebäude heran käme und der Fahrzeughalter nicht schnell gefunden werden könnte oder gar im brennenden Haus festsäße. Das ist keine Illusion, sondern passiert in Wirklichkeit viel zu oft. So eine Dummheit kostet Menschenleben. Aus diesem Grund werden Falschparker zukünftig vermehrt zur Anzeige gebracht. IMPRESSUM Herausgeber:

Ortsteilrat Herrenberg Scharnhorststr. 41, 99099 Erfurt Ortsteilrat Wiesenhügel Weißdornweg 2, 99097 Erfurt 0361 / 655 10 61 (Frau Seifert, Amt für Ortsteile, Mo.-Fr. 8.00 - 11.30 Uhr) zeitung@suedost-info.de

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ie Ortsteilbetreuerinnen der WBG Einheit, Frau Schillig und Frau Kraus, betätigen sich sehr aktiv auf dem Herrenberg. Eine ihrer Aktionen war das Osterbasteln am 21. März im Vor-Ort-Büro in der Dornheimstraße 51. Dort konnten Kinder für das Osterfest kleine Sachen wie Osterhasen und Ostereier basteln und bemalen. Die nächsten Veranstaltungen beide Damen: Ein Gesundheitstag mit der Apothekerin Frau Michalke am 22. Mai von 14:00 bis 15:30 Uhr in der Heyderstraße 45

„30 Jahre Herrenberg“ am 6. Juni 14:00 bis 17:00 Uhr im Innenhof der Dornheimstraße 27-79. Außerdem werden sie auf dem Kammwegfest am 8. Mai vertreten sein.

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berglücklich waren die Mitglieder des Ortsteilvereins, als sie Post von der Sparkasse Mittelthüringen im Briefkasten fanden. Ganze 1.000 Euro erhielten sie als Spende, um ihre soziokulturelle Anlaufstelle auszurüsten! Neben einem Info-Stand und Technik kauften sie von dem Geld auch Spiele für Jung und Alt sowie Lernmaterial. Wenn auch Sie den Verein unterstützen möchten, haben Sie dafür viele Möglichkeiten. Sie können sich aktiv einbringen, aber auch Sachen (z.B. Bücher, Möbel, Technik etc.) oder Geld spenden. Selbst Kleinstbeträge sind dabei eine Hilfe! Wenn Sie regelmäßig helfen möchten, dann werden Sie Mitglied! Wenn Sie wenig Zeit haben, aber trotzdem finanziell helfen wollen, sind auch Fördermitglieder sehr herzlich willkommen.

V.i.S.d.P.: Hans-Jürgen Czentarra (Herrenberg), Matthias Plhak (Wiesenhügel) Redaktion: Soziokultur Herrenberg e.V.: Oliver Zahn (C.v.D.) Norman Popp Fotos: Matthias Plhak Hans-Jürgen Czentarra Christiane Weidringer Oliver Zahn Druck: fehldruck GmbH Erfurt Redaktionsschluss: 11. April 2013 Auflage: 7500 Exemplare finanziert aus Mitteln nach den §§16 der jeweiligen Ortsteilverfassungen Hinweis: Die in mit Namen versehenen Artikeln vertretenen Ansichten müssen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Sprechstunde des Or tstei lvereins - Hermann-Br i l l- Straße 131 - jeden Montag 17.00-19.00 Uhr


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Kurz notiert

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Nachgefragt

Umzug

er LIDL-Markt im Färberwaidweg ist Geschichte. Er schloss am 16. Februar seine Pforten. Aber es hat nur einen Mieterwechsel gegeben: Die Discountkette NORMA bietet nun ihr Sortiment am Wiesenhügel an. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag von 07:00 bis 20:00 Uhr.

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Wegzug

er stellvertretende Ortsteilbürgermeister, Rene Walter, ist leider nach Weimar verzogen. Er musste damit sein Amt im Ortsteilrat aufgeben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit und sein großes ehrenamtliches Engagement für den Ortsteil. In einer seiner nächsten Sitzungen wird der Ortsteilrat eine neue Stellvertretung für den Ortsteilbürgermeister wählen.

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Feiner Zug

uch in diesem Jahr wird es ein klassisches Konzert am Wiesenhügel geben. Der Generalintendant des Erfurter Theaters, Guy Montavon, hat seine Unterstützung zugesagt. Am Montag, dem 14. Oktober 2013 um 15.00 Uhr wird er mit seinen Musikern im Speisesaal der HeliosResidenz im Färberwaidweg zu Gast sein.

Te r m i n e Samstag, 4. Mai, 10 Uhr Info-Stand des Ortsteilrates Färberwaidweg/Am Wiesenhügel Samstag, 4. Mai ,14 Uhr Angrillen des Ortsteilrates Kinderkombi im Haselnußweg (re.) Mittwoch, 15. Mai, 19 Uhr Vorbereitungsgruppe Wiesenhügelfest Grundschule „Am Wiesenhügel“ Sonntag, 26. Mai, 14 Uhr Tag der offenen Tür „Wohnen im Klassenzimmer“ Heckenrosenweg Donnerstag, 30. Mai, 14 Uhr Tanzrausch und Sommerfest Turnhalle an der Grundschule Donnerstag, 6. Juni, 19 Uhr Ortsteilratssitzung Grundschule „Am Wiesenhügel“

Frage: Wie ist der Stand der Bauarbeiten für ‘s „Wohnen im Klassenzimmer “ und wann gibt es einen „Tag der offenen Tür “? Es antwortet Mayke Jautsch, Fachbereich Bau/TGM bei der AWO AJS gGmbH als Vertreter der WEG Heckenrosenweg: „Die derzeit anhaltenden frostigen Temperaturen müssten für unser Bau-

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vorhaben am Heckenrosenweg nicht unbedingt sein, jedoch haben wir bereits ein Bauteil geschlossen, so dass wir im Innenbereich bereits parallel arbeiten können. An dem geplanten Einzugstermin ab Oktober 2013 wird derzeit noch festgehalten. Für einen Tag der offenen Tür und der Möglichkeit für Interessierte das Vorhaben zu besichtigen wurde der 25.05.2013 ab 14 Uhr festgelegt.“

Frauentag und Jubilarehrung

ine gelungene Premiere erlebte die Frau Baden und Frau Trautmann, und für Helios-Senioren-Residenz am Wie- die Jubilare als kleines Präsent das „Erfurtsenhügel am 09. März 2013. Aus Anlass Quiz“. Alle ließen sich dann den Kaffee des Frauentages und Kuchen vom hatte der Orts„Café-Olé“ schmeteilrat zu einer cken und ein ZauVeranstaltung in berkünstler ließ den Speisesaal mit seinen kleinen der Senioren-ReKunststücken keisidenz eingeladen. ne Langeweile aufZugleich fand die kommen. Ehrung statt, zu Danach wurde der alle drei Moüber die Genate die Jubilare schichte und die des vergangenen positiven VerändeQuartals eingelarungen der letzten den werden. Mit Jahre am WiesenMan muss nicht Geburtstag haben, um das „Erfurt-Quiz“ Unterstützung des zu erhalten. Es ist für 7,90 € in der Tourist-Information hügel diskutiert, direkt gewählten die Mitglieder des am Benediktsplatz erhältlich. LandtagsabgeordOrtsteilrates mussneten im Erfurter Südosten, André Blech- ten Rede und und Antwort zu ihren Aktischmidt, und des Teams vom „Café-Olé“ vitäten stehen. Aber natürlich wurde auch wurde ein vergnüglicher Nachmittag viel über die zahlreichen Anekdoten gegestaltet. Zunächst wurden die rund 40 lacht, die die BewohnerInnen des Hügels Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom so erzählen konnten... Ortsteilbürgermeister, Herrn Plhak, be- Ein Dankeschön an alle Beteiligten und grüßt. Dann gab es Blumen für die Frau- eines ist sicher: das war nicht die letzte en von den Mitgliedern des Ortsteilrates, Veranstaltung dieser Art!

D e r W i e s e n h ü g e l i m I n t e r n e t : w w w. w i e s e n h u e g e l - e r f u r t . d e


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Aus dem Ortsteilrat

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ie erste Sitzung des Ortsteilrates im neuen Jahr war gut besucht. Auf der Tagesordnung standen mehrere wichtige Themen. Zunächst ging es um die Beleuchtung im Wacholderweg. Das Problem: viele Straßen am Wiesenhügel „gehören“ den Wohnungsgesellschaften, sind aber öffentlich gewidmet, das heißt sie werden wie eine kommunale Straße behandelt und genutzt. Der Wacholderweg ist aber jetzt komplett in den Besitz der Kowo über gegangen. Das bedeutet, er ist im Prinzip ein Privatweg und der Besitzer ist auch für die Beleuchtung zuständig. Und die Kowo hatte sich entschlossen, die alten Straßenlaternen gegen neue, moderne LED-Lampen auszutauschen. Aber anstatt dies zur

hellen Jahreszeit durchzuführen wurden die Lampen Ende letzten Jahres abgebaut und die Bewohner mussten wochenlang abends im Halbdunkel durch die Straße laufen, auch bei Eis und Schnee. Und die Mieter müssen auch für die Stromkosten der Beleuchtung per Umlage aufkommen.

Leider kann der Ortsteilrat hier nichts unternehmen, die Mieter müssen sich direkt mit Kowo auseinandersetzen. Ein wichtiges Thema soll im laufenden Jahr die Barrierefreiheit an der Endhaltestelle sein. Hier sollte ein erstes Gespräch mit den Verantwortlichen aus der Stadtverwaltung geführt werden. Leider konnten die entsprechenden Personen nicht zum Termin kommen, deshalb wird das Gespräch und ein Ortstermin nachgeholt. Auch eine Terminänderung stand auf der Tagesordnung: um nicht gleichzeitig zum Melchendorfer Herbstspektakel zu feiern beschloss der Ortsteilrat, das Wiesenhügelfest auf den 14. September 2013 zu verlegen. Es soll zukünftig immer am zweiten Septemberwochenende stattfinden.

Eigentümerwechsel bei der „Apotheke am Wiesenhügel“ Interview mit der neuen Inhaberin Urte Hinkelmann (33) Frage: Warum habe Sie gerade die „Apotheke am Wiesenhügel“ übernommen? „Schon seit 2009 führe ich die Apotheke meines Vaters in Ichtershausen. Und ich wollte sehr gern ein zweites Standbein mit einer Apotheke in der Stadt haben. Deshalb habe ich mir den Standort Wiesenhügel auch angeschaut, als ich vom möglichen Verkauf erfuhr. Und ich war von der Apotheke sofort begeistert: eine helle, große Grundfläche, freundliches und kompetentes Personal und eine Lage in einem Ärztehaus inmitten eines ansprechenden Wohngebietes. Und obwohl die Entscheidung fiel, als ich gerade Nachwuchs erwartete, habe ich die Übernahme noch keinen Augenblick bereut.“ Frage: Welche fachlichen Schwerpunkte haben Sie als Apothekerin? „Die individuelle Beratung des Patienten liegt mir am meisten am Herzen.

Wir beraten auf Wunsch nicht nur im Rahmen der Schulmedizin, sondern auch über die Ansätze alternativer Behandlungsmethoden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit diesen Methoden bei Patienten noch weitere Erfolge erzielt werden können, die nach der klassischen Schulmedizin als austherapiert gelten.“

Beim Service werden wir bewährtes fortsetzen. Patienten können die Vorteile unserer Kundenkarte nutzen, sich bei Bedarf Ihre Medikamente kostenfrei nach Hause liefern lassen und auch die Webseite „www.apotheke-am-wiesenhuegel.de“ bietet täglich neue Informationen und Serviceangebote.

Frage: Und erwartet Ihre Kundinnen und Kunden auch Neues? „Nach einer Übergangszeit möchte ich Patientenvorträge zu unterschiedlichen medizinischen Themen in der Apotheke durchführen. Diese Vorträge sind natürlich für alle BewohnerInnen des Wiesenhügel offen. Bei den Themen freue ich mich auch auf Anregungen von Patientinnen und Patienten. Zusätzlich sind Aktionstage geplant an denen Patienten ihren Gesundheitszustand überprüfen können wie z.B. über eine Haarmineralanalyse oder Venenmessung. Ich würde mich freuen, wenn die Termine dann auch in der Wohngebietszeitung erscheinen könnten.“ (Anm. der Redaktion: Diesem Wunsch kommen wir sehr gern nach.) Frau Hinkelmann ist in der Regel Mo-, Di- und Do-Vormittags in der „Apotheke am Wiesenhügel“ anzutreffen. Außerhalb dieser Zeiten kann auch ein individueller Termin in der Apotheke oder unter Tel.-Nr. 0361/ 414540 vereinbart werden.

Bürgersprechstunde Wiesenhügel - Weißdornweg 2 - jeden 1.,3. (und 5.) Donnerstag im Monat 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr


Ausgabe 1/ 2013 Zeitung des Ortsteilrates Erfurt-Wiesenhügel

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Bogenbaukurs im „Haselhörnchen“

ach langem Kampf mit der Stadtverwaltung konnte unser Bürgerverein mit einer Jugendinitiative den leerstehenden Teil des Kindergartens im Haselnußweg nutzen. Seitdem ist Sven Grelke mit seinen jungen und jüngsten BogenschützInnen ein fester Teil der Jugendarbeit am Wiesenhügel (unsere Ortsteilzeitung berichtete). Aber zum Bogenschießen gehört noch mehr als eine ruhige Hand und flacher Atem. Auch handwerkliche Fähigkeiten sind nützlich. Das zeigte der erste Bogenbaukurs im Dezember 2012. Den ganzen Tag konnten junge Bogenschützen im Alter von 6 bis 12 Jahren ihrer Leidenschaft frönen und dabei noch Pfeil und Bogen aus Rohlingen anfertigen. Zunächst wurden an Schnitzbänken

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Holzrohlinge mit Zieheisen bearbeitet. Danach folgten das Schleifen, das Tillern, die Farbgstaltung und die Griffbelegung der Bögen. An der

Station Pfeilbau entstanden unter der Anleitung der Bogenbauerin Silke Mehrtens aus Waltersdorf kleine Kunstwerke. Im Außengelände trainierten die Kinder bei frostigen Temperaturen dann abschließend zuerst mit Übungsbögen und später mit den

selbstgebauten Bögen ihre Fertigkeiten. Das Geschick, die Ausdauer und die Disziplin der Teilnehmer zahlten sich aus. Alle Kinder des Bogenbaukurses konnten stolz zum Abschluss einen selbstgebauten Bogen nebst handgefertigter Pfeile vorweisen. Und so kann das ganze Unternehmen mit einem Zitat von Angelika Hörnig aus dem Bogenbauer-Buch unterstrichen werden: „Was uns durch die Jahrtausende und quer durch alle Altersstufen verbindet, ist die Faszination, die Magie, die von Pfeil und Bogen ausgeht. Den Bogen kraftvoll zu spannen, einen Pfeil auf seinen Weg zu schicken, das gute Gefühl, wenn er sein Ziel getroffen hat“. Lust auf Mitmachen? Dann meldet euch bei der Ortseilverwaltung, bei Frau Seifert oder Herrn Plhak.

„Der richtige Dreh“ - Tipps zum Heizen und Lüften am Wiesenhügel

ie moderne Technik hält auch beim Heizen der Wohnung Einzug. Nicht immer können dann alte Gewohnheiten beibehalten werden. Diese Erfahrung machen zur Zeit zahlreiche MieterInnen der Kowo am Wiesenhügel. Mit der Modernisierung erhielten sie neue Fenster, zum Teil mit Zwangsentlüftungen, sowie neue Lüfter in Bad und Küche. Bei einigen Wohneinheiten wurden auch die Thermostate an den Heizungen gewechselt. Da dies alles sehr individuell geschah, hat die Kowo in Kooperation mit dem MUTZ (Mobiles-UmweltTechnik-Zentrum) e.V. aus Berlin eine Informationskampagne unter dem Titel „Der richtige Dreh“ gestartet. Nach einer ersten Informationsrunde zum Ende des letzten Jahres stand jetzt eine Woche lang ein Infobus des Vereins

im Wacholderweg für Interessierte zur Verfügung. Dabei sollten nicht nur die MieterInnen informiert werden. „Genauso wichtig ist es für uns, den Austausch der Bewohner untereinander zu

organisieren“, sagt Corinna Müller, die zusammen mit Dagmar Schmidt den Bus begleitete. Und oft konnte sofort geholfen werden, etwa wenn Innenlüfter und Fensterbelüftung nicht optimal aufeinander abgestimmt waren. Und weil richtiges Heizen nicht nur

für Erwachsene wichtig, ist wurden auch die Kinder der Grundschule in die Aktion mit eingebunden. Parallel zur Beratung wurden Fragebögen zum Thema Heizen und Wohnen von den BesucherInnen ausgefüllt, um ihre Meinungen und Anregungen auch schriftlich festzuhalten. Aber die beiden Damen aus Berlin sind nicht ausschließlich für die Kowo-Mieter da. „Wir informieren alle, die zu uns kommen. Auch wenn sie Mieter der WbG‘en sind. Denn Energiesparen geht alle an“, stellen sie klar. Die gesammelten Fragebögen werden jetzt ausgewertet und daraus neue Angebote entwickelt. Und auch der Bus kommt wieder: zum Wiesenhügelfest am 14. September. Und dann warten neue, überraschende Aktionen auf die BesucherInnen. Was, das wird noch nicht verraten.


Südost-Info Ausgabe 1/2013