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Ortsteilzeitung für den Herrenberg Ausgabe 2/2013

Kurzmeldungen Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 3. Juli beschlossen, dass das ehemalige Jugendhaus „Urne“ noch in diesem Jahr saniert und daraufhin als generationenübergreifendes Stadtteilzentrum neueröffnen wird.

Hier könnte eine Kurzmeldung stehen.

immer aktuell auf www.suedost-info.de

Te r m i n e Gemeinsamer Sport alle zwei Wochen ab dem 12. Juli 2013 Treffpunkt: 18 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Abzweig Wiesenhügel Festlegung der Sportart + Schlechtwetter-Alternative erfolgt jeweils zwei Wochen im Voraus

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Perfektes Jubiläum - Das 20. Kammwegfest

raumhaftes Wetter sorgte am 8. Mai dafür, dass die Matroschka mit guter Laune und viel Spaß über den Herrenberg „spazieren“ konnte. Das 20. Kammwegfest bot bis 16 Uhr den Kindern aufregende Stationen von einem Russlandquiz über Sport- und Spielangebote, bis hin zu Zuckerwatte und Hüpfburg. Um diesem Jubiläum gerecht zu werden, startete ab 16 Uhr eine richtige Ortsteilparty, wie sie der Herrenberg noch nicht erlebt hat. Auftakt gaben die Politiker Karola Stange, Antje Tillmann und Carsten Schneider, die sich zu einer Diskussionsrunde eingefunden hatten. Im Anschluss daran sang der Chor der Deutschen aus Russland die Zuschauer in Stimmung. Um diese zu halten, folgten eine Trommelgruppe, eine Schülerband und die Tanzgruppen Unique Peak und Corona Dance, die die Menge regelrecht anheizten. Die Herrenberger kamen also in den Genuss eines sehr abwechslungsreichen Programms. Als musikalische Höhepunkte sind die

Auftritte der Sängerin Alexx Crow und die Band Atlantis zu nennen. Der erfolgreiche Ablauf ist der engen Zusammenarbeit des Organisatoren Soziokultur Herrenberg e.V. mit dem Music College e.V. zu verdanken. Letzterer Verein, der sich einerseits um die bühnentechnische Ausstattung sowie das Engagement der Bands kümmerte, ist u.a. Träger der Musik-Fabrik am Rabenhügel. Auch das vom  Trägerwerk Soziale Dienste  geführte Psychosoziale Zentrum, auf dessen Grundstück das Nachmittagsprogramm stattfand, erwies sich als zuverlässiger Partner und verzeichnete durch das Fest ein verstärktes Interesse der umliegenden Anwohner an seinem Haus. Trotz aller Freude gab es wegen der Lautstärke auch Beschwerden von Anwohnern. Es ist schade, dass sie sich trotz langer Ankündigung und Einladung zum Mitfeiern gestört fühlten. Soziokultur Herrenberg e.V. wird dies bei der Planung des nächsten Ortsteilfestes berücksichtigen.

Karibik-Party zum Ferienstart Montag, 15. Juli 2013 15:00 bis 20:00 Uhr Musikfabrik Am Rabenhügel 31a Großes Piratenfest Mittwoch, 31. Juli 2013 15:00 Uhr Jugendhaus Drosselberg Am Drosselberg 26 Ortsteilratssitzung Herrenberg Dienstag, 3. September 2013 17:00 Uhr Grundschule 3 Scharnhorststr. 41 3. Wiesenhügelfest Samstag, 14. September 2013 14:00 bis 20:00 Uhr Parkplatz vor der Turnhalle im Weißdornweg

Jederzeit sind Sie als Redakteur im Print- oder Onlinebereich und/oder als Verteilungshelfer sehr herzlich bei uns willkommen! Haben Sie Ideen für den Ortsteil oder den Verein? Melden Sie sich einfach unter: zeitung@suedost-info.de oder 0361/21231040


Beschädigte Fahrzeuge Verschiedene Täter

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er Marder treibt sein Unheil im Südosten. Das Raubtier, das sich gern im lauwarmen Motor unserer PKW versteckt und dort mit Vorliebe Schläuche anknabbert, wurde in letzter Zeit vermehrt in unserer Gegend gesichtet. Aber nicht nur er treibt sein Schindluder: Auch Menschen vergingen sich in naher Vergangenheit an fremden Fahrzeugen. So wurden unter anderem Reifen manipuliert (s. Foto) und Lacke zerkratzt. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten. Kontrollieren Sie Ihr KFZ! Ihre Sicherheit könnte gefährdet sein. Personen, die sich an fremdem Eigentum vergehen, machen sich mindestens der Sachbeschädigung strafbar. Hinweise bitte umgehend an die Polizei.

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„Lieber Kraah-Kraah als Bla-Bla“ Theaterstück in der Willy-Brandt-Schule

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ie Willy-Brandt-Schule hat eine Theatergruppe, die jedes Jahr ein neues Theaterstück mit einem aktuellen Thema aufführt. Im vergangenen Jahr hat die Gruppe dargestellt, wie ein Eisbär, dessen natürliche Umgebung fortgeschmolzen war, die Welt erkundete und sich auf die Suche nach den Ursachen begab. Dieses Jahr haben die Schüler das Stück „Lieber Kraah-Kraah als Bla-Bla“ genannt. Dabei ging es um einen weißen Raben, der allein unter schwarzen lebte und von ihnen wegen seines Andersseins ausgegrenzt wurde. Am Schluss stellte man fest, dass der weiße Rabe aber besondere Fähigkeiten hatte. Anstatt ihn weiter auszugrenzen, haben die schwar-

zen Raben begonnen, ihn zu akzeptieren und ihm Anerkennung zu schenken. Die Moral von der Geschicht‘: Niemand sollte ausgegrenzt werden. Die Texte und Lieder wurden selbst von der Gruppe ausgewählt und auf das Stück zugeschnitten. Alle Kostüme, das Bühnenbild und sämtliche Requisiten wurden im Haus durch Schüler und Lehrerinnen angefertigt. Bildtafeln im Schulhaus liefern Informationen zum Stück und laden zur Diskussion ein. Besonderer Dank gehört hierfür der Betreuerin für ihr großes Engagement, diese immer wieder fantastischen Theaterstücke mit den Schülern einzuüben. Wir hoffen im nächsten Jahr wieder auf eine tolle Aufführung.

Kommentar: Das Leben ist ein Kreis

m 28. Mai gab es am Kreisverkehr guten Grund gebaut. Nach der Eröffnung ten Art der Verkehrsführung schnell überin der Blücherstraße einen schwe- des Einkaufszentrums in der Scharnhorst- fordert. Dadurch passierten kurz nach der ren Verkehrsunfall mit zwei Verletzten straße ergab sich die Situation, dass nun Errichtung des „Kreisels“ mehr Unfälle als und ca. 25.000 Euro Sachschaden an viel Verkehr aus der Scharnhorststraße auf vorher. Inzwischen ist es aber so, dass sich drei Fahrzeugen (s. Foto). Schnell brach die damals vorfahrtsberechtigte Blücher- die Unfallzahlen im Vergleich zur vorheriim Internet eine Diskussion gen Situation kaum unterscheiaus, die so alt ist wie der Kreisden. Die Schuld ist also sinnvoll verkehr selbst: Die Diskussion zu suchen und nicht einfach auf nach seinem Sinn. Sie wird seit den Kreisverkehr zu schieben. jeher sehr emotional geführt. Mit einem besonnenen, ruhigen Kurz nach dem Ereignis konnVerhalten eines jeden Verkehrste man viele Stimmen vernehteilnehmers mit gegenseitiger men, welche verlauten ließen: Rücksichtnahme, kann auch in „Da musste ja mal was passieeinem Kreisverkehr nichts passieren.“ Oft werden objektive Geren. Wenn jemand mit deutlich sichtspunkte ausgeblendet, oft überhöhter Geschwindigkeit auf drehen sich die Diskutanten einen Kreisverkehr zufährt, ist ein sprichwörtlich im Kreis. Unfall vorprogrammiert. Ein solBei vielen Verkehrsteilnehmern cher Unfall kann aber ebenfalls an stieß die Stadtverwaltung mit der Einrich- straße traf. Einige Anwohner bemängel- einer „normalen“ Kreuzung passieren. Eine tung des „Minikreisels“ auf Unverständ- ten nun, dass sie zu Hauptverkehrszeiten (teure) Ampel brächte mehr Sicherheit. Alnis. Sie sahen und sehen keinen Zweck in große Mühe hatten, in die Blücherstraße lerdings hätten wir dann auf einer kurzen einem Kreisverkehr an dieser Stelle. Das einzubiegen. Um dieses Problem zu um- Strecke drei Ampeln und damit ähnliche Tiefbau- und Verkehrsamt, Ortsteilrat, gehen, wurde der Kreisverkehr angelegt, Verhältnisse wie in der Bergstraße, in der Ortsteilbürgermeister aber auch Anwoh- woraufhin sich die Verkehrssituation, auf sich der Verkehr regelmäßig weit staut. ner der angrenzenden Straßen verteidigten diesen Punkt bezogen, beruhigte. Doch Den ganzen Kommentar finden Sie auf : ihn. Dieser wurde schließlich aus einem die Erfurter waren mit dieser ungewohn- www.suedost-info.de/?p=1005 Bürgersprechstunde Herrenberg - Scharnhorststr. 41 - jeden 1. und 3. Dienstag im Monat 15.00-17.00 Uhr


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2013 - Jahr der Feiern und Feste

icht nur der Soziokultur Herrenberg e.V. kann Feste organisieren. Das bewies die Grundschule 3 am 31. Mai, als sie zum Sommerfest einlud. Trotz des trüben Wetters kamen viele Eltern und Besucher und staunten, was die Kleinen mit ihren Betreuern alles auf die Beine gestellt hatten. Neben dem umfangreichen Programm in der Turnhalle, gab es im Schulgebäude einige Aktivitätsangebote, sowie reichlich Verpflegung. Wenn es nicht gerade regnete, standen die Kinder im Schulhof Schlange, damit sie Quad fahren konnten. um Kindertag am 1. Juni fand im Family-Club und Jugendhaus Drosselberg eine Veranstaltung für die Kleinsten des Erfurter Südostens statt. Unter den ca. 300 Besuchern herrschte eine ausgelassene Stimmung. So konnten sie sich unter anderem an lustigen Gesichtsbemalungen und sportlichen Aktivitäten begnügen, sowie auch beim Pizzabacken etwas lernen

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oder sich einfach auf dem Hof austoben. Nach einem Puppentheaterstück tanzte die Chaos Crew, die im Jugendhaus trainiert. Zum Abschluss spielte die Schülerband Short Heaven,

welche von der Musikfabrik entsandt wurde. Der Family-Club und das Jugendhaus Drosselberg nutzten die Gelegenheit, auch auf ihre Tätigkeiten außerhalb solcher Veranstaltungen hinzuweisen und luden alle Südostler herzlich

„Karuna“ wird fünf!

m 3. Juni feierte die Wohngruppe Karuna der Trägerwerk Soziale Dienste (TWSD) in Thüringen GmbH ihr 5-jähriges Jubiläum. Karuna ist ein betreutes Eltern-Kind-Wohnen für Mütter/Väter mit psychischen Erkrankungen und ihre Kinder. In einem Festakt ließ Joachim Schmidt, der Geschäftsführer der TWSD Thüringen GmbH, die Entstehungsgeschichte Revue passieren, verwies auf mittlerweile neu entstandene Projekte wie die Erfurter Seelensteine, dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und allen Leistungsträgern und Kooperationspartnern für ihre Unterstützung. In der Wohngruppe Karuna können bis zu vier Mütter oder Väter, die psychisch erkrankt sind, zeitweilig mit ihrem Kind bzw. ihren Kindern ein zu Hause finden, in dem sie im Erziehungsalltag begleitet und unterstützt werden und Anleitung und Ermutigung für ein selbständiges Leben erfahren. Ein Erfolg dieser Arbeit präsentierte sich auf der Feier: Eine ehemalige Bewohnerin der Wohngruppe

berichtete von ihren anfänglichen Befürchtungen, wie sie gelernt hat, mit ihrer Erkrankung umzugehen, wie glücklich sie mit ihrer Tochter ist und dankte dem Karuna-Team. Aus den Kontakten mit den Familien ergab sich der Bedarf einer Gruppe für Kinder psychisch erkrankter Eltern – die Erfurter Seelensteine. Einmal wöchentlich treffen sie sich im Family-Club auf dem Drosselberg, um mit Gleichaltrigen über ihre Gefühle, Stärken, Ängste und die Krankheiten der Eltern zu reden. Musikalisch umrahmt wurde die Feier mit flotten Liedern, vorgetragen vom Chor des Teilhabezentrums Erfurt-Südost. Zum Abschluss durften alle Gäste, Mitarbeiter und Bewohner ihre Wünsche für die Wohngruppe mit Luftballons in die Luft steigen lassen. Erfurter Seelensteine Gruppe für Kinder psychisch kranker Eltern, wöchentlich im Family-Club, Am Drosselberg 24

ein, doch einfach mal vorbeizuschauen. m 6. Juni feierte die WBG Einheit zusammen mit den Bewohnern des Herrenbergs ein Ortsteilfest in der Dornheimstraße. Nach Tagen des Regens zeigte sich an diesem Nachmittag endlich einmal wieder die Sonne. Glück gehabt, denn sonst wären die aufgebauten Bierzeltgarnituren wohl nicht so zahlreich besetzt gewesen. Ab 14 Uhr begann die kleine Feier. Neben leckeren Fruchtcocktails gab es Bratwurst und Kuchen. Auch mit Spielen für die Kinder konnte die WBG aufwarten, z.B. einem Glücksrad, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab und keiner leer ausging. Besondere Aufmerksamkeit schenkten die Kinder der Hüpfburg, auf der sie sich richtig austoben konnten. Für Musik sorgte die Musikfabrik auch hier wieder mit der Band Short Heaven. Der Ortsteilverein war mit einem Informationsstand vertreten. Alles in allem ein gelungener Nachmittag für Groß und Klein.

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IMPRESSUM

Herausgeber: Ortsteilrat Herrenberg Scharnhorststr. 41, 99099 Erfurt Ortsteilrat Wiesenhügel Weißdornweg 2, 99097 Erfurt 0361 / 655 10 61 (Frau Seifert, Amt für Ortsteile, Mo.-Fr. 8.00 - 11.30 Uhr) zeitung@suedost-info.de V.i.S.d.P.: Hans-Jürgen Czentarra (Herrenberg), Matthias Plhak (Wiesenhügel) Redaktion: Soziokultur Herrenberg e.V.: Oliver Zahn (C.v.D.) Norman Popp Carolin Handschmann Fotos: Matthias Plhak Hans-Jürgen Czentarra Oliver Zahn Norman Popp Carolin Handschmann Druck: drucksachen4u.de Redaktionsschluss: 07. Juli 2013 Auflage: 7500 Exemplare finanziert aus Mitteln nach den §§16 der jeweiligen Ortsteilverfassungen Hinweis: Die in mit Namen oder dem Begriff „Kommentar“ versehenen Artikeln vertretenen Ansichten müssen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Sprechstunde des Or tstei lvereins - Hermann-Br i l l- Straße 131 - jeden Montag 17.00-19.00 Uhr


Erfurt 2021 – Die Bundesgartenschau kommt

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m Mittelalter begann er mit dem Waidanbau und -handel, zog sich durch die Geschichte Erfurts und brachte ihr den Beinamen "Garten-" oder "Blumenstadt" ein. Gemeint ist der Gartenbau, den der hier geborene Christian Reichart im 18. Jahrhundert in Erfurt begründete und die Stadt zu einem Zentrum des Gartenbaus entwickelte. Ein Höhepunkt der Erfurter Gartenkultur ist der egapark Erfurt. Im Garten Thüringens findet man nicht nur die lebendige Gartenbautradition vor, sondern auch eine Erholungsoase mitten in der Stadt. Im Jahr 2021 könnte die Bundesgartenschau nun an so traditionsreicher Stelle Station machen und ein neuer Höhepunkt in der Geschichte der Stadt und des egaparks werden. Zur Unterstützung des Vorhabens wurde im Jahr 2011 der Verein „Freunde der Bundesgartenschau Erfurt 2021" gegründet. Der Verein versteht sich als Forum für alle Bürger, Unternehmen und Organisationen, die nicht direkt an den zu treffenden Entscheidungen für die Bundesgartenschau beteiligt sind, aber dennoch ihre Ideen und Vorstellungen einbringen und den Prozess aktiv begleiten möchten. Der Verein möchte eine identitätsstiftende Bürgerbewegung sein, deren Mitglieder sich für die Förderung und Unterstützung der Freiraumgestaltung der Landeshauptstadt Erfurt im Rahmen einer Bundesgartenschau im Jahr 2021 und darüber hinaus engagieren. Ziel des Vereins ist es, die Idee einer Bundesgartenschau zu verwirklichen und zum Erfolg zu verhelfen. In den Jahren 2011 und 2012 wurden bereits eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen durch den Verein eingeleitet und umgesetzt, u.a. die Gestaltung

Termine Drachenfest 2013 Thema: Jahrmarkt der Sensationen Samstag, 03. August 2013 14.00 bis 18.00 Uhr JH Wiesenhügel, Färberwaidweg Vorbereitungstreff Wiesenhügelfest (für alle Aktiven und UnterstützerInnen) Donnerstag, 29. August 2013 19.00 Uhr, Grundschule im Weißdornweg Ortsteilratssitzung Donnerstag, 05. September 2013 19.00 Uhr, Grundschule im Weißdornweg

eines Hausaufgabenheftes für SchülerInnen sowie die jährlichen Baumpflanzungen anlässlich des Tags des Baumes. Im Jahr 2013 wird u. a. ein Mal- und Zeichenwettbewerb für Kinder und Jugendliche der Erfurter Schulen und ausgewählten Einrichtungen zum Thema „Unsere BUGA 2021 – Unterwegs in meiner Heimatstadt Erfurt“ durchgeführt sowie eine BUGA-Münze durch die Erfurter Bank eG geprägt. Für den Verein verbindet sich mit der BUGA im Jahr 2021 die Chance, die Landeshauptstadt noch schöner, attraktiver und vor allem grüner zu gestalten. Gestalten auch Sie mit und sagen Sie uns Ihre Meinung. Oder werden Mitglied! Kontakt Verein „Freunde der Bundesgartenschau Erfurt 2021 e.V.“ c/o SWE Stadtwerke Erfurt GmbH, Magdeburger Allee 34, 99086 Erfurt Tel.: 0361 5641114 andreas.frank@stadtwerke-erfurt.de www.bugafreunde-erfurt.de

Sanierung abgeschlossen

3. Wiesenhügelfest Samstag, 14. September 2013 14.00 bis 20.00 Uhr Parkplatz vor der Turnhalle im Weißdornweg

Papierkorbpaten gesucht

Die gerade erst aufgestellten Papierkörbe an der Straße „Am Wiesenhügel“ wurden wieder entfernt. Grund: Die Stadt muss sparen, die Stadtwerke bekommen die Entleerung nicht mehr bezahlt. Deshalb werden jetzt MitbürgerInnen gesucht, die eine Patenschaft übernehmen und bereit sind, die Papierkörbe alle 14 Tage zu entleeren. Wie das geht und was Sie tun müssten, erfahren Sie in der Ortsteilverwaltung bei Frau Seifert oder per Mail an wiesenhuegel@email.de.

Haar- und Nagelanalyse

In der Apotheke „Am Wiesenhügel“ werden in unregelmäßigen Abständen Info-Veranstaltungen angeboten. Den Auftakt macht am 8. August eine individuelle Beratung durch eine qualifizierte Haar- und Nagelexpertin. Anhand eines Videomikroskops werden die persönliche Haar- und Nagelstruktur bestimmt und Pflegehinweise gegeben. Weitere Informationen und Anmeldung in der Apotheke oder telefonisch unter 0361-4145040.

KOWO feiert symbolisch Ende der Bauarbeiten am Wiesenhügel

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ine Erfolgsgeschichte geht zu Ende – und die BewohnerInnen können stolz auf das Erreichte sein. Es ist bekannt – der untere Wiesenhügel sollte abgerissen werden. Daraus wurde durch den Widerstand der BewohnerInnen nichts. Jetzt erstrahlen die Blocks, dank der millionenschweren Investition der KOWO gemeinsam mit Teilen des Hagebutten- Der OB Andreas Bausewein, die Aufsichtsratsvorsitzende der KOWO, Karola Stange, und der Geschäftsführer Friedrich Herweges und des Haselnußweges mann pflanzen am Wacholderweg einen Ginkgo-Baum energetisch saniert und bunt,

in neuem Licht. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Alle MieterInnen haben in der Bauzeit viele Einschränkungen hingenommen, unklare Nebenkostenabrechnungen, dunkle Straßen und nicht beseitigte Baugruben belasteten zusätzlich. Mit rund 100 neuen Wohnungen unterschiedlicher Größe bietet der Wiesenhügel jetzt modernen Wohnraum für Singles und für Familien – sagen Sie es weiter!


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Ein Auto mit anderen teilen – Bald auch am Herrenberg oder am Wiesenhügel?

er kein eigenes Auto besitzt oder sich den Zweitwagen sparen möchte, kann sich mit anderen ein Auto teilen. Das nennt man neudeutsch „Carsharing“. In Erfurt bietet die Firma teilAuto aktuell 27 Stationen mit mehr als 40 Fahrzeugen vom Kleinstwagen bis zum Transporter. Bezahlt wird immer der reservierte Zeitraum sowie jeder gefahrene Kilometer – die Preise sind abhängig von der Wagenklasse. Kraftstoff- und Versicherungskosten sind darin bereits enthalten. Ein Kleinwagen kostet im Rahmentarif zum Beispiel für zwei Stunden und 10 Kilometer nur 6,80 €, einen Transporter oder Kleinbus gibt es schon für 32,00 € pro Tag (zzgl. 0,35 €/km). Neben Tarifen mit einem monatlichen Grundpreis für regelmäßige Nutzer und Vielfahrer gibt es auch einen Wenigfahrertarif ohne monatliche Fixkosten. Man hat zu jeder Tages- und Nachtzeit Zugriff auf alle verfügbaren

Fahrzeuge. Diese lassen sich einfach per Internet oder Telefon für einen bestimmten Zeitraum reservieren und können rund um die Uhr mittels Kundenkarte an der jeweiligen Station abgeholt und zurückgebracht werden. Dabei muss das Auto muss immer wieder an die Abholstation zurückgestellt werden.

Carsharing lohnt sich prinzipiell für alle, die weniger als 12.000 km pro Jahr fahren. Aber auch als Zweitwagen ist Carsharing eine Alternative, vor allem, wenn hin und wieder verschiedene Fahrzeugtypen benötigt werden. Und Vielfahrer sollten sich über den entsprechenden Tarif informieren und einfach mal nachrechnen,

Der Hügel ruft

Rückmeldeschein Ich habe Interesse an einer Carsharing-Station auf dem Herrenberg Wiesenhügel Straße, in der ich wohne: So oft würde ich das Angebot ungefähr nutzen: ungefähre Angabe an Kilometern, die ich im Monat zurücklege: optional: Telefonnummer: E-Mail-Adresse:

was sie im Jahr für ihr Auto ausgeben und welche Kosten ihnen beim Carsharing entstehen würden. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.teilauto.net, telefonisch unter 0361/2629433 oder im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger. Zur Zeit gibt es im Südosten nur einen Stellplatz am Melchendorfer Markt. Es ist aber nur sinnvoll, einen weiteren Stellplatz zu errichten, wenn ein entsprechender Bedarf vorhanden ist. Deshalb sind jetzt Sie gefragt: Möchten Sie am Wiesenhügel und am Herrenberg Carsharing nutzen? Und wenn ja, wie oft würden Sie dies tun? Bitte schneiden Sie den Rückmeldeschein aus und werfen ihn bis zum 11. August 2013 ausgefüllt bei Ihrer Ortsteilverwaltung (die Adressen finden Sie im Impressum) in den Briefkasten. Eine Auswertung erfolgt in der nächsten Ortsteilzeitung.

zum 3. Stadtteilfest am 14. September 2013

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uch in diesem Jahr hat die Vorbereitungsgruppe rund um die Vorsitzende unserer Bürgervereins, Frau Klein, viele Anstrengungen unternommen, für die BewohnerInnen unseres „Huckels“ ein attraktives Programm auf die Beine zu stellen. Alle Kindergärten beteiligen sich in diesem Jahr und auch die Grundschule ist mit dabei. Die Tanzgruppen „Corona Dance“ und die „Chicken Kranichfeld“ sind wieder mit dabei – neu sind „Seven Eight Nöda“, die im 7/8- Takt die Bühne beleben werden. Für viel Spaß und Unterhaltung wird das grüne Hüpfsofa der WBG Erfurt sorgen, neue Einblicke in den Wiesenhügel gewährt eine Rundfahrt mit dem KOWO-Bus. Treffsicherheit kann bei der Bogenschützengruppe des Bürgervereins bewiesen werden. Kreativität sen Termin FETT im Kalender eintraist beim „Heizkörperkonzert“ des Mutz- gen! Wir benötigen aber am Festtag dringend zusätzliche Hilfe. Deshalb bitten Vereins vor dem Heizungsmobil gefragt. Erstmals wird es in diesem Jahr eine gro- wir alle diejenigen, die am 14. September ße Tombola mit attraktiven Preisen geben helfen wollen und können, zum letzten – aber Achtung: gewinnen kann nur, wer Vorbereitungstreffen am 29.08.13 in die bei der großen Ziehung um 18.30 Uhr Grundschule zu kommen (siehe auch auch persönlich anwesend ist. Also die- „Termine“).


Ausgabe 2/ 2013 Zeitung des Ortsteilrates Erfurt-Wiesenhügel

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Aufgeklärt: Fehlerhafte Nebenkostenabrechnungen

ehrere Mieter aus dem Seidelbastweg wandten sich an den Ortsteilbürgermeister, weil aus ihrer Sicht ihre Nebenkostenabrechnungen grobe Fehler aufwiesen. Der Vermieter, in diesem Fall die KOWO, konnte auch elf Monate nach der Zustellung diese Fehler nicht ausräumen. Weil dieses Problem nicht in das Aufgabengebiet der Ortsteilverwaltung fällt, wurde eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema mit dem Geschäftsführer des Mieterbundes Erfurt, Herrn Warnecke, organisiert. In dieser Veran-

staltung wurde Grundsätzliches zum Thema Nebenkosten und auch die o.g. Fehler erläutert. Das größte Problem: Obwohl die gelieferte Wärmemenge zum Vorjahr annähernd gleich geblieben war, ist die Zahl der verbrauchten

und abgelesenen Einheiten um ca. 20 Prozent gesunken. In der Veranstaltung präsentierte ein KOWOVertreter überraschend die Lösung: Durch technische Umstellungen sei die gelieferte Wärmemenge geschätzt worden und man habe sich an der Vorjahresmenge orientiert. Einsparungen durch die Modernisierungsmaßnahmen und durch sparsameren Verbrauch der Mieter seien dabei unberücksichtigt geblieben. Er kündigte weiterhin an, dass alle betroffenen Mieter eine neu berechnete Nebenkostenabrechnung erhalten, unabhängig davon, ob sie Widerspruch eingelegt oder sogar Klage eingereicht haben.

Politprominenz am Wiesenhügel: Ein Parteivorsitzender zu Gast

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ft redet die Politik über Mietern selbst gestalteten die Menschen – selten Gemeinschaftsraumes im mit ihnen. Diese „Regel“ hat Seidelbastweg. Und bei der der Parteivorsitzende der Besichtigung der Baustelle Partei „DIE LINKE“ miss„Wohnen im Klassenzimmer“ achtet und sich bei uns vor im Heckenrosenweg fühlte Ort ein Bild über einen „Aufer sich ans „Ländle“ erinnert: bau Ost“ der besonderen „Auch bei uns stehen mittlerArt gemacht. Auf Einladung weile viele Schulen leer, diedes Ortsteilbürgermeisters ses Konzept kann auch im Matthias Plhak kam Bernd Westen Erfolg haben“, zeigte Riexinger zu einem Inforer sich überzeugt. „Es müsmationsbesuch auf den Wiesen ja nicht alle Parteivorsitvon links: Matthias Plhak, Karola Stange (Aufsichtsratssenhügel. „Im Westen wird zenden auf den Wiesenhügel vorsitzende der KOWO) und Bernd Riexinger Plattenbau noch immer mit kommen“, sagte der OrtsteilTristesse und grauen, dunklen Wohn- vom Engagement der KOWO bei der bürgermeister zum Abschied. Aber silos gleichgesetzt – ich wollte zeigen, Modernisierung und Umfeldgestal- vielleicht setzt sich endlich auch im dass der Wiesenhügel ein Beispiel tung ihrer Wohnungen. „Wenn sich Westen die Erkenntnis durch: „Die für buntes, vielfältiges Wohnen und die Mieter um ihre Belange kümmern, Platte“ ist kein problembeladenes Leben ist“, begründete er seine Ein- wie die Mieterbeiräte der KOWO, Relikt des DDR-Sozialismus sondern ladung. Und Riexinger, aus Stuttgart halte ich das für vorbildlich“, sagte er lebendige Wohnkultur des 21. Jahrkommend, zeigte sich beeindruckt nach der Besichtigung eines von den hunderts.

Die Familie der Blockflöten im Rathaus-Festsaal

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n diesem Jahr hat der Ortsteilrat eine ganz besondere Veranstaltung für die Kinder vom Wiesenhügel unterstützt: das Konzert des „musica-

rara“-Vereins im Festsaal des Rathauses mit dem Titel „Die Familie der Blockflöten“. Über 60 Kinder aus der Grundschule und den Kindergärten unseres Wohnviertels konnten an diesem außergewöhnlichen Musikerlebnis teilnehmen. Sie lernten die unterschiedlichen Musikinstrumente der Barock-Zeit kennen und hörten typische Stücke mit Flöten von der kleinsten („Sopranino“) bis zur größten („Bassblockflöte“) und Begleitung mit dem Cembalo. Sie machten bei

den „fröhlichen Handwerkern“ genauso begeistert mit wie beim Lied über den Harlekin. Und immer wieder schweiften die Blicke der kleinen ZuhörerInnen über die prächtigen Gemälde im Rathausfestsaal, die die meisten von ihnen zum ersten Mal zu Gesicht bekamen. Vielleicht auch eine Anregung für die Eltern und Großeltern, das Rathaus einmal gemeinsam zu besuchen und sich die Geschichte der Stadt Erfurt anhand dieser Gemälde erläutern zu lassen.


Südost info 2 13