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Jahresbericht 2015 

Jahresbericht 2015

S端dwestdeutsche philharmonie 1


Inhaltsverzeichnis

Zusammengefasst

5

Die Südwestdeutsche Philharmonie im Überblick Kurz zusammengefasst Personal Unser Auftrag

10 11 13

Gewinn- und Verlustrechnungs 2015 G&V im Vorjahresvergleich G&V im Ansatzvergleich Wesentliche Abweichungen der Aufwandsseite Wesentliche Abweichungen der Erlösseite Zusammenfassend: Das Betriebsergebnis Besondere Ereignisse 2015

16 17 18 19 20 21

Wirkungsziele Wirkungsziel 1 Konzertorte eduart Kultur- und Last-Minute-Tickets TaktMagazin Besucherzahlen Auslastungszahlen Wirkungsziel 2 Programmwirkung 2014 Programmwirkung 2015 Entwicklung der Abo-Zahlen Herkunft der Abonnentinnen und Abonnenten Wirkungsziel 3 Clusteranalyse Wirkungsziel 4 Finanzen Menschen Wirkungsziel 5

24 24 24 25 25 26 27 28 28 29 30 31 32 32 34 34 35 37

Das geplante Geschäftsjahr 2016 Wirtschaftsplan 2016 Erläuterungen zum Wirtschaftsplan 2016 Besondere Ereignisse 2016 Besondere Herausforderungen 2016 Besondere Herausforderungen im Mittelfristigen Zeitraum Die Südwestdeutsche Philharmonie im Deutschland-Vergleich

40 41 42 42 43 44


Inhaltsverzeichnis 

Jahresbericht 2015

Projekte der letzten drei Jahre Erläuterungen zu diesem Kapitel Oktoberfest Mittsommer Mainau Leinen los Neue Spielorte | Neue Formate Abonnements Takt – das Magazin der Philharmonie Controlling BGM Umbau Probensaal

46 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55

Langfristige Analysen Personalaufwendungen Konzertaufwendungen und Erlöse Deckungsbeiträge Städtischer Zuschuss Landeszuschuss

58 58 59 60 61

Anlagen Freikartenanaylse mit Erläuterungen Besucherzahlen 2015 im Überblick Abozahlen seit der Saison 1997|1998 Dashboard 2015 Kennzahlen 2015 G&V 2001 bis 2015 Exkurs: Eigenfinanzierungsquote Anteil der städtischen Ausgaben für die SWP Exkurs: Betrachtung absoluter Besucherzahlen Deckungsbeitrag im Verhältnis zum Ergebnis

64 66 67 68 74 76 78 79 80 81

Abbildungs- und Diagrammverzeichnis

82

Abkürzungsverzeichnis

82

Impressum

83


Zusammengefasst

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Zusammengefasst 

Jahresbericht 2015

Vorläufiger Jahresabschluss Basierend auf dem vorläufigen Jahresergebnis legen wir diesen Jahresbericht 2015 vor. Die Erstellung des endgültigen Jahresabschlusses erfolgt bis zum 30. Juni 2016 durch den Wirtschaftsprüfer, anschließend folgt bis zum Jahresende die Beschlussfassung zur Ergebnisfeststellung durch den Gemeinderat.

Wesentliche Ereignisse und Erkenntnisse Nach den vergangenen und sehr schwierigen Jahren, sticht das positive Resultat natürlich sofort ins Auge und unterstreicht eine Trendwende, die bereits seit zwei Jahren im Gange ist. In diesem Jahr wird die konsequente Neuausrichtung nun also auch unter dem »Doppelstrich« sichtbar. So weist der vorläufige Jahresabschluss einen Überschuss von 162.140 Euro auf. Im Schatten der schwierigen Zeiten der vergangenen Jahre war es nicht möglich, die Ressourcen zu unterhalten und zu pflegen. Deshalb haben wir für solche dringliche Maßnahmen eine Rückstellung in der Höhe von 72.000 Euro vorgenommen. Ob es, wie uns das HGB vorschreibt, sämtliche Maßnahmen bis zum 31. März 2016 umsetzen können, scheint im Moment aus praktischen Gründen noch nicht ganz klar. Vor diesem Hintergrund könnte sich das Jahresergebnis noch verändern (erhöhen). Die Gründe für dieses positive Resultat sind primär in den Bereichen Einnahmen aus dem Konzertbetrieb und den Personalaufwendungen zu finden. Die extrem hohe Auslastung der Philharmonischen Konzerte in Konstanz von rund 95% und die Erhöhung des Abo-Stamms um weitere 208 Dauerkarten sind ein außerordentlicher Erfolg. Der Ansatz der Personalaufwendungen wurde nicht vollständig ausgeschöpft. Auch dank der Unterstützung des Personalamtes fühlen wir uns mittlerweile in der Lage, die Ausgaben in diesem Bereich deutlich differenzierter darzustellen, zu berechnen und zu überwachen. Was sich also bereits in den monatlichen Berichten darstellte, hat sich am Ende des Jahres bewahrheitet und ganz wesentlich zu diesem guten Resultat beigetragen.

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Wichtig ist in diesem Zusammenhang zu unterstreichen, dass die Erkenntnisse für die Personalaufwendungen im laufenden Jahr berücksichtigt werden konnten, so dass eine Abweichung in dieser Größenordnung zukünftig nicht wieder auftreten sollte. Von zentraler Wichtigkeit in diesem Jahresbericht 2015 sind die Wirkungsziele. Anhand dieser Aspekte machen wir deutlich, wie wir unsere Aufgaben definieren und welche Wirkung wir mit unseren Aktivitäten erzielen. Jeder Bereich wird anhand von Kennzahlen fassbar dargestellt und quantifiziert. So erfreulich der Abschluss 2015 ausfällt, so wichtig scheint es uns an dieser Stelle zu unterstreichen, dass es sich um ein außerordentliches Ergebnis handelt, welches als singuläre Gegebenheit zu bewerten ist.

Konstanz, 3. März 2016

Beat Fehlmann intendant


Jahresbericht 2015 

Zusammengefasst

Wesentliche Erkenntnisse

Wesentliche Ergebnisse 2015 n

Vorläufiger Jahresüberschuss: 162.140 Euro

n

Eine Rückstellung in Höhe von 72.000 Euro für in den letzten Jahren unterlassene Instandhaltungsmaßnahmen wurde gebildet. Die Maßnahmen müssen bis zum 31.03.2016 umgesetzt worden sein, um im endgültigen Jahresabschluss Berücksichtigung zu finden. Somit könnte der Jahresüberschuss im endgültigen Jahresabschluss noch höher ausfallen.

n

Weiter sehr hohe Auslastung der Eigenveranstaltungen von rund 93%.

n

Die Abonnentenzahl von 2.731 ist zur Vorsaison nochmals um 208 gestiegen und ist die höchste der Orchestergeschichte.

n

n

Personalaufwendungen. Ein Ansatzanteil von Fällen mit einer Realisierungswahrscheinlichkeit <50% konnte isoliert werden und wird in der Zukunft nicht mehr berücksichtig. Der Ansatz der Personalaufwendungen wird somit genauer.

n

Ansatzrisiko. Bleiben wird ein Teil nicht vorhersehbarerer möglicher Ansatzabweichungen, vor allem in den Personalaufwendungen. Bezogen auf die Gesamtaufwendungen beträgt das Risikopotential ca. 2,5%.

n

Ein gesamtdeutscher Orchestervergleich zeigt: n

Die Südwestdeutsche Philharmonie spielt im Schnitt der AbonnentInnen je Einwohner der Stadt in der 1. Bundesliga und ist deutscher Vizemeister.

n

Konstanz spielt im Schnitt der AbonnentInnen aller Orchester einer Stadt je Einwohner der Stadt in der 1. Bundesliga und belegt den 3. Platz.

Wesentliche zum positiven Betriebsergebnis beigetragen haben … n

n

Gegenüber dem Ansatz und dem Vorjahr deutlich gestiegene Umsatzerlöse durch erfolgreiche Konzertengagementabschlüsse, höhere Auslastung und weiter gestiegene Abonnentenzahl, sowie durch einen Währungseffekt, verursacht durch die Aufhebung der Franken-Bindung an den Euro.

➔ Der Markt für klassische Orchestermusik ist

in Konstanz außerordentlich gut. n

Eine teilweise zu vorsichtige Ansatzermittlung der erwarteten Personalaufwendungen.

Wesentliche Ereignisse 2015

Konstanz spielt bei der ø Saalgröße aller deutschen Kulturorchester im Mittelfeld der 5. Liga.

Künftige Herausforderungen

n

Nach zehn Jahren endete die erfolrgeiche Ära des Chefdirigenten Vassilis Christopoulos in Konstanz.

n

Die hohe Auslastung halten, heißt auch gegen die Verbreitung eines Meinungsbildes anzugehen: »Da bekommt man keine Karten mehr.«

n

Kulturticket. Durch eine Vereinbarung mit dem ASTA der Universität Konstanz wird es StudentInnen ermöglicht, kostenfrei ins Konzert zu gehen.

n

Ein neuer Abo-Ring soll dringend benötigte (nachgefragte) Kapazitäten in den ersten beiden Kartenkategorien schaffen.

n

Insgesamt ist die Kapazitätsgrenze für Orchesterkonzerte in Konstanz nahezu erreicht (Abo-Konzerte KN: 95%). Eine wirtschaftlichere Konzertdurchführung ist nur mit einem größeren Saal und einem Einhergehen von weniger Konzertwiederholungen möglich.

n

Die Sparmaßnahmen der letzten Jahre haben uns abgehalten Instandhaltungsmaßnahmen und Ersatzinvestitionen durchzuführen. Dies wird nun Schritt für Schritt nachgeholt werden müssen.

n

Mittsommer. Eine Kooperation mit StudentInnen der HTWG Konstanz brachte das Orchester in eine Großraum-Disko. Ein Ereignis von großer Reichweite.

n

BGM. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist uns wichtig. Musiker sind Hochleistungssportler und die Belastung des Managements ist groß. Eine erste Veranstaltung hat stattgefunden, weitere werden folgen.

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Die Südwestdeutsche Philharmonie im Überblick

9


Die  Südwestdeutsche Philharmonie im Überblick

Jahresbericht 2015

Kurz zusammengefasst Die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz wurde 1932 als »Theater- und Konzertorchester Konstanz« gegründet. Das Orchester ist heute ein Eigenbetrieb der Stadt Konstanz. Es wird im Wesentlichen finanziell durch diese und dem Land Baden-Württemberg getragen.

Diese wiederum gliedern sich in Symphonie-, Kammer-, Theater- und Rundfunkorchester. Das nächst liegende professionelle Orchester in Deutschland ist die Württembergische Philharmonie Reutlingen, deren Sitz 100 Kilometer Luftlinie entfernt ist. In der Schweiz befindet sich das Musikkollegium Winterthur am nächsten zur SWP.

Neben den Theaterorchestern an den Staats- und Kommunaltheatern, werden momentan acht professionelle Kulturorchester vom Land Baden-Württemberg gefördert. Eines davon ist die Südwestdeutsche Philharmonie, die gleichzeitig zu den derzeit insgesamt 131 professionellen Orchestern in Deutschland gehört.

Mannheim Heidelberg Heilbronn

Pforzheim

Bayern

Stuttgart

Baden-Baden

Reutlingen

Regensburg Ulm Augsburg

Freiburg

10

0k

m*

München

Konstanz Basel

Winterthur Zürich

St. Gallen

Österreich

Schweiz

Legende: Symphonie- und/oder Kammerorchester Theaterorchester Theater- / Symphonie- und (oder) Kammerorchester Theater- und Rundfunkorchester Theater- / Rundfunk- / Symphonie- und (oder) Kammerorchester * Der eingezeichnete Radius beträgt 100 km Luftlinie und zwischen 125 bis 160 Routenkilometer

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Jahresbericht 2015 

Die Südwestdeutsche Philharmonie im Überblick

Personal Die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz hat gemäß dem Stellenplan des Wirtschaftsplanes 2016  74,89 Stellenprozente. Die Vergütung der MusikerInnen erfolgt gemäß eines Haustarifvertrages in Anlehnung an den Tarifvertrag für die Musiker in Kulturorchestern, Vergütungsgruppe B (TVK B). Die MitarbeiterInnen des Managements befinden sich in einem Anstellungsverhältnis nach TVöD.

Stellenplan Orchester 63,75 Stellen Schlagwerk 1,5 trompeten 3

pauke 1 posaunen 3

klarinetten 3

fagott 3

flöten 3

oboen 3

tuba 0,75 hörner 4,5

2. violinen 8,5

kontrabässe 4

bratschen 6,5 1. violinen 12

violoncelli 6

dirigent 1

Der Zahl der Mindest-Planstellen für ein TVK B-Orchester (TVK § 17: 66,0 – ohne Chefdirigent) wird um 3,25 Stellenprozente unterschritten.

Stellenplan management 11,14 Stellenprozente

-

-

-

( -

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Die  Südwestdeutsche Philharmonie im Überblick

Jahresbericht 2015

MENSCHEN Orchester: 63,75 Stellen Management: 11,14 Stellen

n

Zum Stichtag 31.12.2015 teilten sich diese Stellen 80 MitarbeiterInnen.

n

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stammen aus 20 Nationen.

= 74,89 Stellen

n Der Frauenanteil liegt bei 42,5%. n

Der Anteil an Beschäftigten in Teilzeit liegt bei 27,5% (22,7 % im Orchester und 50,0 % im Management).

n

Der Anteil an befristeten Arbeitsverhältnissen liegt bei 10,0% (drei Arbeitsverhältnisse im Orchester und fünf im Management).

n Der Altersdurchschnitt der MitarbeiterInnen liegt bei 45,7 Jahren

(innerhalb der nächsten fünf Jahre scheiden fünf MitarbeiterInnen altersbedingt aus).

Der Stellenplan 2015 wurde um 3,39 Stellenprozente unterschritten. Wesentliche Abweichungen gab es im Bereich der Leitungsposition Finanzen, die krankheitsbedingt in einem freiberuflichen Arbeitsverhältnis besetzt war. Weiter gab es eine ganzjährige Freistellung in der Bläsergruppe. Ebenso ist die Chefdirigentenposition seit September 2015 vakant. Im Ausblick und in Bezug auf den hier gezeigten Stellenplan gibt es folgende Anmerkungen: n

Eine Stelle in den 1. Violinen wird vorerst nicht besetzt.

n Die Leitung Finanzen ist weiter mit einem freien

Mitarbeiter besetzt. n

12

Die Position Presse ist zur Zeit mit 0,25 Stellenprozenten besetzt.

Da bisherige Angaben zum Stellenplan und dessen Ausschöpfung in unterschiedlichen Papieren (Wirtschaftsplan, Jahresabschluss, Prüfbericht des RPA, Meldung an das MWK) immer wieder differierten – Stellenprozente oder Anzahl der beschäftigten MitarbeiterInnen? – werden wir künftig einen Soll-Ist-Vergleich auf der Grundlage des Stellenplanes mit Prozentangaben zeigen. Ein solcher vollständiger Stellenplan (Ist) wurde in der hier gezeigten Form erstmals dem WP 2016 begefügt.


Jahresbericht 2015 

Die Südwestdeutsche Philharmonie im Überblick

Unser Auftrag Die SWP ist das einzige professionelle Kulturorchester rund um den Bodensee und gleichzeitig das einzige in Deutschland in einem Luftlinienradius von 100 Kilometern. Sie ist eine wichtige Trägerin der Kultur in der Region und prägt das kulturelle Umfeld von Konstanz genauso wie das Konzertleben der Schweiz. Gleichzeitig sind die Konstanzer Philharmoniker eines von derzeit 131 professionellen Theater-, Symphonie-, Kammer- und Rundfunkorchestern in Deutschland. Die Philharmonie ist damit Teil einer weltweit einzigartigen Orchesterlandschaft (rund ein Viertel aller professionellen Orchester findet man in Deutschland), die im Dezember 2014 von der UNESCO-Kommission in die bundesweite Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. Lokal wie regional verankert, verstehen wir uns als Standortfaktor und Gestalter der Musikkultur im Oberzentrum Konstanz, als Botschafterin der Hochschulstadt und der Pflege der teilweise jahrhundertelangen Tradition verpflichtet.

Im Hinblick auf einer immer noch prosperierenden Klassikbranche wollen wir uns weiteren Publikumsgruppen öffnen. Wir wollen uns, »denn Tradition verpflichtet«, auch denen mehr annähern, die uns aus sozialen, finanziellen oder kulturellen Gründen am weitesten entfernt sind. Wir wollen uns mit unserer Arbeit in gesellschaftspolitische Entwicklungen und Diskussionen einbringen. Es bleibt aber am Ende auch immer etwas, das nicht so einfach in Worte zu fassen ist. Es ist das Lebendige der live erlebten Musik, das uns ohne jeden Filter intim berühren kann, ohne dass wir unsere Intimität preisgeben müssten, es ist das Verbindende, weil Musik niemanden ausschließt und es ist die ansteckende Art und Weise, die einfach glücklich macht. Damit wollen wir – auch in der Rolle eines »perfekten Gastgebers« – möglichst viele Menschen, egal welcher Altersgruppe, erreichen, unterhalten, ein Freizeitangebot unterbreiten und erfreuen.  

WirkungszielE Die Südwestdeutsche Philharmonie … n

… übernimmt einen wichtigen Bildungsauftrag.

n

… pflegt das musikalische Erbe in seiner ganzen Breite.

n

… bietet ein vielfältiges und innovatives Angebot.

n

… geht sorgfältig mit ihren Ressourcen um.

n

… strebt nach Exzellenz.

Singen Radolfzell

Friedrichshafen

Konstanz

In dem gekennzeichneten Gebiet finden ø 80% aller Veranstaltungen der SWP statt.

Gleichzeitig ist es im Hinblick auf die direktere musikgeschmackliche Alltagssozialisation junger Menschen mit anderen Genres, unsere Aufgabe – letztlich auch im Zusammenhang mit dem starken Rückgang von Musikunterrichtsstunden an den Schulen – Kinder und Jugendliche mit im weitesten Sinne »Klassischer Musik« in Kontakt zu bringen. Dabei geht es nicht nur um das vielzitierte »Publikum von morgen«, sondern auch um einen musikalischen Bildungsauftrag. Letztlich beweist eine Vielzahl von Studien, welchen wichtigen Einfluss Musik auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hat. Mit unserer eduart-Reihe für Kinder und dem Ausbau unserer Musikvermittlungsprogramme und –konzerte in Richtung Jugendlicher und älterer Gruppen, versuchen wir genau diesem Auftrag gerecht zu werden. 13


Gewinn- und Verlustrechnung 2015

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Die  Gewinn- und Verlustrechnung 2015

Jahresbericht 2015

G&V im Vorjahresvergleich Aufwendungen

Erträge 2014

Aufwendungen für RHB unfertige Leistungen

2015

-2.758,00 -2.758,00

Aufwendungen für bezogene Leistungen Aushilfen 94.007,02 Verstärkungen 80.843,46 Dirigenten/Solisten 225.874,87 Miete Räume, Technik 71.733,88 sonstige Konzertkosten 33.545,08 Honorare Kompositionsaufträge, CDs 10.150,00 GEMA 27.271,22 Fremdnoten 24.638,18 568.063,71 Löhne und Gehälter SV, BG und Altersversorgung AG-Anteil SV Berufsgenossenschaft ZV-Beträge

Abschreibungen gesamt Raumkosten Miete Studiogebäude Sonstige Kosten

Versicherungen und Abgaben Versicherungen Beiträge Bühnenverein/KSK

Fahrzeugkosten Werbe- und Reisekosten/Spesen Spesen Musiker Werbekosten Reise- und Übernachtungskosten

Provisionen Verschiedene betriebliche Kosten Personalnebenkosten Div. Nebenkosten Musiker Reparaturen priv. Instrumente Reparaturen eigene Instrumente Bürokosten Post/Telefon EDV Rechts- und Beratungskosten Prüfung GPA Div. Betriebskosten Kursdifferenzen vermischte Aufwendungen Bewirtung Verwaltungskostenbeiträge Forderungsverluste

Zinsaufwendungen Sonstige Steuern

3.733.243,51

60.000,00 60.000,00

Δ

2014

-62.758,00 -62.758,00

162.753,52 93.842,50 296.537,46 119.783,11 53.720,84 10.640,00 26.241,21 12.281,91 775.800,55

-207.736,84

3.706.533,16

26.710,35

Umsatzerlöse Sonderkonzerte Philharmonische Konzerte Kammer-/Schul-/eduART-Konzerte Gastkonzerte

-68.746,50

Δ

104.211,79 305.468,25 71.627,55 581.047,69 1.062.355,28

208.150,76 410.364,50 41.854,29 620.126,83 1.280.496,38

0,00 2.214.825,00 2.290.750,00 27.025,00 38.126,17 17.500,00 613,56 3.792,78 43,81 5.547,29 66.524,24 50.055,07 4.714.802,92

0,00 2.322.100,00 2.600.830,00 27.025,00 46.097,22 10.000,00 613,56 2.453,00 50,03 1.036,25 65.603,92 29.567,94 5.105.376,92

1.517,52 0,00 1.517,52

436,05 0,00 436,05

-1.081,47

5.778.675,72 6.386.309,35

607.633,63

103.938,97 104.896,25 -29.773,26 39.079,14 218.141,10

-12.999,04 -70.662,59 -48.049,23 -20.175,76 -490,00 1.030,01 12.356,27

665.424,37 9.887,08 188.529,78 863.841,23

677.997,77 9.011,17 181.389,69 868.398,63

-12.573,40

37.978,40

37.799,07

179,33

875,91

Sonstige Betriebliche Erträge Auflösung von Rückstellungen Zuschuss Land Zuschuss Stadt Konstanz Zuschuss Landkreis Sonstige Zuschüsse Sonstige Erträge/Freundeskreis Mieteinnahmen Sonstige Erträge Erträge aus Kursdifferenzen Erträge aus Versicherungen Erträge aus Sponsoring Sonstige Erträge mit MwSt.

7.140,09

0,00 107.275,00 310.080,00 0,00 7.971,05 -7.500,00 0,00 -1.339,78 6,22 -4.511,04 -920,32 -20.487,13 390.574,00

-4.557,40

65.912,64 21.588,72 87.501,36

65.917,64 94.143,25 160.060,89

-72.554,53

18.379,85 25.376,60 43.756,45

16.208,07 32.006,96 48.215,03

-6.630,36

4.905,11

2.315,89

2.589,22

15.006,70 222.173,34 60.980,24 298.160,28

11.971,40 250.211,41 56.511,88 318.694,69

11.694,98

12.857,24

-1.162,26

7.241,69 6.865,01 30.304,62 8.919,16 5.672,39 17.737,67 16.435,69 54.819,73 1.000,00 4.947,94 207,88 2.226,52 3.446,81 80.912,82 0,00 240.737,93

9.780,42 5.085,75 24.651,26 6.948,22 5.205,28 13.531,03 25.054,32 49.330,26 1.000,00 3.572,89 43,81 2.832,62 3.662,64 82.572,29 0,00 233.270,79

-2.538,73

6,67

13,33

-6,66

210,00

210,00

0,00

5.887.341,63 6.224.169,27

-336.827,64

Zinserträge Liquiditätsverbund sonstige Zinserträge

0,00 -1.081,47

-5,00 -72.559,53

2.171,78 -4.458,58

3.035,30 -28.038,07 4.468,36 -20.534,41

1.779,26 5.653,36 1.970,94 467,11 4.206,64 -8.618,63 5.489,47 0,00 1.375,05 164,07 -606,10 -215,83 -1.659,47 0,00 7.467,14

∑ Jahresüberschuss

16

2015

-108.665,91

162.140,08

270.805,99


Jahresbericht 2015 

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2015

G&V im Ansatzvergleich Aufwendungen

Erträge Ansatz

Aufwendungen für RHB unfertige Leistungen

2015

Δ

Ansatz

1.000,00 1.000,00

60.000,00 60.000,00

-59.000,00

-5900,0%

-59.000,00

-5900,0%

Aufwendungen für bezogene Leistungen Aushilfen 155.000,00 Verstärkungen 90.000,00 Dirigenten/Solisten 260.000,00 Miete Räume, Technik 87.000,00 sonstige Konzertkosten 27.000,00 Honorare Kompositionsaufträge, CDs 10.000,00 GEMA 30.000,00 Fremdnoten 25.000,00 684.000,00

162.753,52 93.842,50 296.537,46 119.783,11 53.720,84 10.640,00 26.241,21 12.281,91 775.800,55

-7.753,52

-5,0%

-3.842,50

-4,3%

-36.537,46

-14,1%

-32.783,11

-37,7%

-26.720,84

-99,0%

-640,00

-6,4%

3.758,79

12,5%

Löhne und Gehälter

3.836.310,00

SV, BG und Altersversorgung AG-Anteil SV Berufsgenossenschaft ZV-Beträge

Abschreibungen gesamt

3.706.533,16

12.718,09

50,9%

-91.800,55

-13,4%

129.776,84

3,4%

899.690,00

677.997,77 9.011,17 181.389,69 868.398,63

31.291,37

3,5%

40.000,00

37.799,07

2.200,93

5,5%

Raumkosten Miete Studiogebäude Sonstige Kosten 104.000,00

65.917,64 94.143,25 160.060,89

18.000,00 34.000,00 52.000,00

16.208,07 32.006,96 48.215,03

3.784,97

7,3%

4.000,00

2.315,89

1.684,11

42,1%

18.000,00 250.000,00 53.000,00 321.000,00

11.971,40 250.211,41 56.511,88 318.694,69

6.028,60

33,5%

13.000,00

12.857,24

12.000,00 1.000,00 28.000,00 8.000,00 7.500,00 15.000,00 11.000,00 54.000,00 1.000,00 5.000,00 0,00 2.000,00 3.000,00 80.000,00 0,00 227.500,00

9.780,42 5.085,75 24.651,26 6.948,22 5.205,28 13.531,03 25.054,32 49.330,26 1.000,00 3.572,89 43,81 2.832,62 3.662,64 82.572,29 0,00 233.270,79

Zinsaufwendungen

500,00

Sonstige Steuern

210,00

Versicherungen und Abgaben Versicherungen Beiträge Bühnenverein/KSK

Fahrzeugkosten Werbe- und Reisekosten/Spesen Spesen Musiker Werbekosten Reise- und Übernachtungskosten

Provisionen Verschiedene betriebliche Kosten Personalnebenkosten Div. Nebenkosten Musiker Reparaturen priv. Instrumente Reparaturen eigene Instrumente Bürokosten Post/Telefon EDV Rechts- und Beratungskosten Prüfung GPA Div. Betriebskosten Kursdifferenzen vermischte Aufwendungen Bewirtung Verwaltungskostenbeiträge Forderungsverluste

-56.060,89

Umsatzerlöse Sonderkonzerte Philharmonische Konzerte Kammer-/Schul-/eduART-Konzerte Gastkonzerte

Sonstige Betriebliche Erträge Auflösung von Rückstellungen Zuschuss Land Zuschuss Stadt Konstanz Zuschuss Landkreis Sonstige Zuschüsse Sonstige Erträge/Freundeskreis Mieteinnahmen Sonstige Erträge Erträge aus Kursdifferenzen Erträge aus Versicherungen Erträge aus Sponsoring Sonstige Erträge mit MwSt.

Zinserträge Liquiditätsverbund sonstige Zinserträge

2015

1.055.000,00

208.150,76 410.364,50 41.854,29 620.126,83 1.280.496,38

0,00 2.322.100,00 2.600.585,00 27.025,00 46.000,00 20.000,00 1.000,00 6.000,00 0,00 0,00 60.000,00 45.000,00 5.127.710,00

0,00 2.322.100,00 2.600.830,00 27.025,00 46.097,22 10.000,00 613,56 2.453,00 50,03 1.036,25 65.603,92 29.567,94 5.105.376,92

500,00 0,00 500,00

Δ

225.496,38

21,4%

0,00

0,0%

0,00

0,0%

245,00

0,0%

0,00

0,0%

97,22

0,2%

-10.000,00

-50,0%

-386,44

-38,6%

-3.547,00

-59,1%

50,03

100,0%

1.036,25

100,0%

5.603,92

9,3%

-15.432,06

-34,3%

-22.333,08

-0,4%

436,05 0,00 436,05

-63,95

-12,8%

6.183.210,00 6.386.309,35 0,00 162.140,08

0,00

0,0%

-63,95

-12,8%

203.099,35

3,28%

-53,9%

10,0% 0,1%

-211,41

-0,1%

-3.511,88

-6,6%

2.305,31

0,7%

142,76

1,1%

2.219,58

18,5%

-4.085,75

-408,6%

3.348,74

12,0%

1.051,78

13,1%

2.294,72

30,6%

1.468,97

9,8%

-14.054,32

-127,8%

4.669,74

8,6%

0,00

0,0%

1.427,11

28,5%

-43,81

100,0%

-832,62

-41,6%

-662,64

-22,1%

-2.572,29

-3,2%

-5.770,79

-2,5%

13,33

486,67

97,3%

210,00

0,00

0,0%

6.183.210,00 6.224.169,27

-40.959,27

-0,7%

0,0%

∑ Jahresüberschuss

162.140,08

17


Die  Gewinn- und Verlustrechnung 2015

Wesentliche Abweichungen der Aufwandsseite

Jahresbericht 2015

n

Fälle mit einem Ansatzrealisierungsrisiko <50%. Beispiel: Im Ansatz wurde das Gehalt einer seit einigen Jahren erkrankte Mitarbeiterin berücksichtigt, obwohl die Wahrscheinlichkeit der Rückkehr in der Abschätzung zwar nicht bei 0%, aber unter 50% lag.

n

Nicht oder schwer planbare Fälle/Abweichungen, sind bspw. Überstundenzuschläge, exakte Vergütungshöhe bei Neueinstellungen, Höhe der Selbstzahlerfälle (Musiker bezahlen eine Aushilfe, um frei zu haben; Verrechnung erfolgt über das Gehalt) usw.

Aufwendungen für RHB (unfertige Leistungen) Die Position umfasst Aufwendungen für Konzerte, die im Berichtsjahr entstanden sind, die Konzerte selbst aber im neuen Jahr stattgefunden haben (Neujahrskonzerte 2016, für die noch im Jahr 2015 geprobt wurde). Konkret umfasst die Position höhere Aufwendungen als im Vorjahr, unter anderem deshalb, weil die Neujahrskonzerte im Vorjahr noch durch den damaligen Chefdirigenten geleitet wurden.

Aufwendungen für bezogene Leistungen

Insgesamt setzt sich die Ansatzabweichung von 3,52% im Kalenderjahr 2015 wie folgt zusammen:

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (im Wesentlichen Aufwendungen für Konzerte) belaufen sich im Jahr 2015 auf 775.800 Euro. Sie liegen mit 207.736 Euro über dem Vorjahresergebnis und mit 91.800 Euro über dem ursprünglichen Ansatz. Die Mehraufwendungen sind unter anderem auf die größere Anzahl an Eigenveranstaltungen zurückzuführen, was sich andererseits auch in deutlich höheren Umsatzerlösen widerspiegelt (plus 225.496 Euro). n

Zahl der Konzerte insgesamt 2014: 131

n

Zahl der Konzerte insgesamt 2015: 141

2,3%

2,6% 1,0%

davon: n

Zahl der Eigenveranstaltungen 2014: 78

n

Zahl der Eigenveranstaltungen 2015: 83 94,2%

Löhne und Gehälter Die Personalaufwendungen mit allen Zulagen stellten 2015 einen Anteil der Gesamtaufwendungen von rund 74% dar. Im Soll-Ist-Vergleich gibt es zum 31.12.2015 Wenigeraufwendungen in Höhe von 161.068 Euro. Rückwärtig wurden alle Personalfälle bezüglich des Ansatzes analysiert. Dabei kann man den Personalaufwand wie folgend kategorisieren: n Fälle mit einem Ansatzrealisierungsrisiko >50%. Bspw. wurde zum Zeitpunkt der Ansatzermittlung über die Vertragsauflösung eines Kollegen verhandelt. Tatsächlich wurde das Arbeitsverhältnis zum 31.12.2015 aufgelöst. Bei der Ansatzermittlung war der Zeitpunkt und überhaupt das Zustandekommen der Vereinabarung noch nicht zuverlässig abzuschätzen.

18

Fälle mit >50%iger Ansatzrealisierungswahrscheinlichkeit Fälle mit <50%iger Ansatzrealisierungswahrscheinlichkeit Nicht planbar (siehe Risikopotential) Fix mit geringem Abweichungspotential

Im Hinblick auf den Wirtschaftsplan 2016 wurde beim Ansatz der Personalaufwendungen auf die Risiko-Fälle <50% verzichtet. 2015 machten diese Fälle in etwa einen Betrag von 91.000 Euro aus. Ein noch dataillierteres Controlling machte außerdem einen noch exakteren, personengenauen Ansatz möglich. Beides – der Verzicht auf die <50%-Fälle und die noch detaillierte Ansatzermittlung – führen einerseits dazu, dass Soll-Ist-Abweichungen kleiner werden, andererseits aber auch das Ergebnisrisiko steigt, da auf »Puffer« verzichtet wird.


Jahresbericht 2015 

Aktuell – zum 29.02.2016 – gibt es in der Summe der Personalaufwendungen im Soll-Ist-Vergleich eine Abweichung von lediglich 5.332,57 Euro (0,73% – nicht planbar).

Raumkosten Per 31.12.2015 wurde eine Rückstellung für unterlassene Instandhaltungsarbeiten in Höhe von 72.000 Euro gebildet und unter der Position sonstige Raumkosten ausgewiesen. Die Instandhaltungsmaßnahmen müssen laut HGB § 249 innerhalb von drei Monaten im folgenden Geschäftsjahr (2016) nachgeholt werden, damit sie im endgültigen Jahrersabschluss auch berücksichtigt werden können. Ob das tatsächlich in der vorläufig veranschlagten Höhe möglich sein wird, kann derzeit noch nicht vollständig abgeschätzt werden. In der Konsequenz heißt dies, dass bis zum 31.03.2016 aus organisatorischen Gründen noch nicht realisierte Instandhaltungsmaßnahmen (bspw. Fußbodensanierungen im Gebäude Fischmarkt 2) den in der hier abgedruckten Gewinn- und Verlustrechnung gezeigten Jahresüberschuss noch erhöhen würde.

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2015

Wesentliche Abweichungen der Erlösseite Umsatzerlöse Gegenüber dem Vorjahr liegen die Umsatzerlöse aus Ticketing und Verträgen um 103.938 Euro höher. Im Ansatzvergleich liegen sie um 225.496 Euro über dem Ziel. Im Vorjahresvergleich sind zur Erklärung insbesondere zu nennen: n Gegenüber der ursprünglichen Planung sind mehr Veranstaltungen durchgeführt worden (siehe auch das Äquivalent Aufwendungen für bezogene Leistungen). n

Zur Saison 2015|2016 sind im Vergleich zur Saison 2014|2015 nochmals 208 Abonnements mehr verkauft worden.

n

Im Vorjahresvergleich konnte die Auslastung der eigenen Konzertveranstaltungen nochmals um 3,4% gesteigert werden.

n

Von der Aufhebung der Euro-Bindung des Schweizer Frankens zum Jahresbeginn 2015 profitierte die Südwestdeutsche Philharmonie. Vergleicht man die Erlöse der Schweizer Verträge 2015 zum Zeitpunkt der Honorarüberweisung mit dem kalkulatorischen Erlös zum Stichtag 31.12.2014, so ergibt sich ein positiver Währungseffekt in Höhe von plus 35.950 Euro.

Über die Verwendung des Jahresüberschusses entscheidet dann – nach der Feststellung des endgültigen Jahresabschlusses 2015 (voraussichtlich im November 2016) – der Gemeinderat. Im Hinblick darauf sei an dieser Stelle auf das Kapitel Mittelfristige Finanzplanung, Chancen und Risiken verwiesen.

Werbekosten Das Ansatzziel der Werbeaufwendungen wurde nur marginal überschritten (211 Euro). Im Vorjahresvergleich liegen sie um 28.038 Euro höher, was wiederum in Korrelation zur gestiegenen Zahl der Eigenveranstaltungen steht.

EDV Die Aufwendungen für EDV liegen bei 25.054 Euro und damit mit 14.054 Euro über dem Ansatzziel. Im Wesentlichen ist diese Ansatzüberschreitung mit der Einführung eines mit dem Ticketing-System verknüpften Newsletter-Werkzeuges zu erklären, das künftig zielgerichtetere Online-Veranstaltungswerbung ermöglichen soll. Darüber hinaus beinhaltet die Position noch Aufwendungen im Zusammenhang mit der Einführung der Orchesterplanungssoftware OPAS.

In Bezug auf den Ansatz ist folgendes zu nennen: n Das kaufmännische Vorsichtsprinzip hält uns an, bei der Erlöseinschätzung nur die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Wirtschaftplanes im Herbst bekannten Konzertengagements zu berücksichtigen. Der Ansatz 2015 liegt nur geringfügig unter dem Ergebnis 2014. n

»Vorsicht« heißt in diesem Zusammenhang, dass sich die Erlösansätze an einem Drei-Jahres-Durchschnitt orientieren.

Sonstige Erträge – Freundeskreis Die Erlöse liegen um 10.000 Euro unter den Planungen. Der Grund für die Wenigerzuwendungen liegt darin: Der Freundeskreis wird im Fürhjahr 2016 – nach der erfolgreichen Durchführung einer Spendenaktion – die Neuanschaffung einer Celesta im Wert von ca. 35.000 Euro ermöglichen. Ursprünglich sollte die Anschaffung schon im Winter 2015 realisiert werden.

19


Die  Gewinn- und Verlustrechnung 2015

Allerdings wird – wie bei der Unterstützung der Neuanschaffung eines Konzertflügels – dieser Erlös buchhalterisch passiviert und das Instrument selbst aktiviert werden. Das heißt, dass die große Unterstützung des Freundeskreis Philharmonie e.V. in der Gewinn- und Verlustrechung nicht sichtbar sein wird, da sich die Abschreibung für das Instrument und die Abschreibung für den Zuschuss neutralisieren.

Sonstige Erträge mit MwSt Diese Position beinhaltet unter anderem die Anzeigenrechnungen für Inseratschaltungen im TaktMagazin. 2015 wurden die Anzeigenrechnungen, im Unterschied zum Vorjahr, kalendermäßig abgegrenzt. Diese Praxisänderung wurde zum Zeitpunkt der Ansatzermittlung nicht berücksichtigt, der Ansatz war somit zu hoch.

Zusammenfassend: DAs Betriebsergebnis Ergebnisüberschuss

Jahresbericht 2015

Schlussfolgerungen Mithilfe unseres umfassenden Controllingsystems lernen wir ständig dazu. Wir gewinnen neue Erkenntnisse. Unser Bestreben ist es, diese neuen Erkenntnisse in den Unternehmensentscheidungen zu absorbieren, Vorhersagen sollten dadurch immer verlässlicher werden. Wie im Absatz zu den Personalaufwendungen gezeigt, haben wir für das WJ 2016 Positionen mit geringerem Ansatzrealisierungsrisiko nicht berücksichtigt. Eine fundierte Planung unter Berücksichtigung kaufmännischer Prinzipien ist der Kern der oben erwähnten Verlässlichkeit. Bleiben wird am Ende aber immer ein Risiko-Potential, das nicht kalkulierbar ist. Die Analyse der Gewinn- und Verlustrechnungen seit 2004 (ohne die verlustreichen Jahre 2011 und 2012) zeigt, dass es im jeweiligen Bezug zum Wirtschaftsplan folgende durchschnittliche Abweichungen gibt: n Erlöse (Ticketing, Honorare): +12,2%

Mit 162.140 Euro Überschuss wurde erstmals seit dem Jahr 2006 wieder ein postives Betriebsergebnis erzielt. Im Hinblick darauf, dass im Jahr 2014 das Ergbnis von minus 108.665 Euro im Wesentlichen durch eine teilweise nicht geplante und unterjährig durch den Gemeinderat beschlossenen Tariferhöhung in Höhe von gesamt 260.000 Euro verursacht wurde, kann man von zwei aufeinanderfolgenden positiven Ergebnissen sprechen. Insgesamt kann man sagen, dass sich die Konsolidierungsanstrengungen bei der SWP nun auszahlen und sich die finanzielle Situation des Orchesterbetriebes stabilisiert hat.

Die Grundlage ist die gute Planung. Wenn Ansätze unter der vernüftigen Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips gebildet wurden, heißt dies, dass Aufwandssteigerungen während des Geschäftsjahres durch Erlössteigerungen gedeckt sein werden. Aus der Verrechnung der Mehrerlöse und der Mehraufwendungen für bezogene Leistungen folgt also ein geringes betriebliches Risiko.

Wie im Abschnitt Raumkosten erwähnt, kann der Ergebnisüberschuss im endgültigen Jahresabschluss noch über dem oben erwähnten Betrag liegen.

Die Analyse der sonstigen betrieblichen Aufwendungen der letzten beiden Wirtschaftsjahre zeigt eine geringe Ansatzabweichung.

Gründe für das positive Ergebnis

Bleiben die Personalaufwendungen. Die oben dargestellte Analyse zeigt, dass die Addition der Positionen Ansatzrisiko >50% und nicht vorhersagbare Abweichungen zusammen in etwa 160.000 Euro ergeben. Dies entspricht nach heutigem Stand in etwa 2,5% der Gesamtaufwendungen und ebenso aus unserer Sicht dem nicht vorhersagbaren Ansatzrisiko.

n

Gegenüber dem Ansatz und dem Vorjahr deutlich gestiegene Umsatzerlöse durch erfolgreiche Konzertengagementabschlüsse, höhere Auslastung und weiter gestiegene Abonnentenzahl sowie durch einen Währungseffekt, verursacht durch die Aufhebung der Franken-Bindung an den Euro.

n

Eine teilweise zu vorsichtige Ansatzermittlung der erwarteten Personalaufwendungen.

20

n

Aufwendungen für bezogene Leistungen: −13,5%

n

Personalaufwendungen: +3,1%

n

sonstige betriebliche Aufwendungen: −12,1%


Jahresbericht 2015 

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2015

Besondere Ereignisse 2015 Konzerte Fasnachtskonzerte Nach einigen Jahren der Pause ist auch das Orchester wieder ein lebendiger Teil der Konstanzer Fasnacht geworden. Gemeinsam mit Tobias Bücklein beschreitet das Orchester einen Weg zwischen Politsatire mit regionalem Anstrich und der klassischen Musik, wobei der ironische Abstand zu der eigenen Tätigkeit nicht fehlt.

Mittsommer Das Orchester in der Großraum-Disko, ein einmaliges Erlebnis. Gemeinsam mit Studierenden der HTWG nähern sich Schauspieler und Musiker dem Sommernachtstraum von Shakespeare. Im Zentrum steht dabei die Liebe mit all seinen Irrungen und Wirrungen. Drei äußerst erfolgreiche Aufführungen bei dem sich junge Menschen und gesetzteres Publikum neugierig begegnen.

Abschiedskonzert Mit zwei großen Abschiedskonzerten von Chefdirigent Vassilis Christopoulos ging eine zehnjährige Erfolgsgeschichte zu Ende. Beethovens Pastorale und die Symphonie fantastique von Berlioz standen auf dem Programm. Beide Werke spielen in der Biografie von Vassilis Christopoulos eine ganz besondere Rolle. Es bleibt an dieser Stelle der Dank für die großartige Leistung und das Vermögen, Orchester und Publikum über so viele Jahre begeistern und inspirieren zu können.

Mainau Open Air I und II Auch auf der Insel Mainau war das Orchester mehrere Jahre nicht mehr präsent. Mit den beiden Konzerten auf der Mainau hat sich der Klangkörper diesen Ort wieder zurück erobert. In Kooperation mit den Festspielen Heidenheim gelang es die großartige Oper Macbeth von Verdi auf höchstem Niveau zu präsentieren. Am zweiten Abend stand die Vermischung der Stile im Zentrum. Ein Programm von Klassik über Soul bis zum Jazz mit prominenten Gästen wie Joy Denalane, Fetsum oder Max Herre.

Leinen los Der See hat für die Stadt Konstanz und die Region eine immense Bedeutung. So ist es naheliegend, dass ein Orchester wie die Südwestdeutsche Philharmonie nicht nur am, sondern auch auf dem See spielen möchte. In Kooperation mit den Stadtwerken Konstanz konnte die Fähre Lodi zu einem schwimmenden Konzertsaal umgebaut werden. Ein Saisonauftakt wie er eindrücklicher und sinnlicher nicht sein könnte.

weiteres BGM Musiker sind Hochleistungssportler. Die Gesundheit stand deshalb zum Beginn der Spielzeit 2015|2016 im Zentrum des Interesses. Die Angestellten haben an zwei Tagen viel über den eigenen Körper, seine Stärken und Schwächen erfahren und zahlreiche Tipps zu Themen wie Stressbewäligung und Ernährung erhalten. Dies war der Auftakt zu einem langfristigen Programm mit Maßnahmen, welche alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig stärken und fit für ein gutes Leben machen sollen.

Masterclass Mit dem neuen Format Masterclass erweitert die SWP, neben den Jugendkonzerten, ihr Musikvermittlungsprogramm für Jugendliche. Ausgewählte Solisten der Philharmonischen Konzerte treten in Klassenräumen auf, spielen aus ihrem Repertoire und stehen den Schülern Rede und Antwort. Abgerundet wird das Format mit dem Besuch des Konzerts, in dem sie den Solisten bei ihrem Auftritt mit der Südwestdeutschen Philharmonie erleben.

21


Wirkungsziele

23


Wirkungsziele 

Jahresbericht 2015

Wirkungsziel 1 Die Südwestdeutsche Philharmonie … … übernimmt einen wichtigen Bildungsauftrag.

Konzertorte

14%

0%

2%

12% Singen Radolfzell

63%

9%

Friedrichshafen

Konstanz

In dem gekennzeichneten Gebiet fanden 84% aller Konzerte statt (ø 80%).

Konstanz

Landkreis KN

übriges BW

übriges Dtld.

CH

übriges Ausland

eduart Unter diesem Label werden Veranstaltungen präsentiert, die sich explizit an junge Menschen richtet. Das Alter reicht dabei von 3 bis 15 Jahren. Dieses Segment ist besonders wichtig für eine begeisterte Hörerschaft der Zukunft. Anzahl Veranstaltungen 2015: 32 Anzahl junger Besucher 2015: 8.027 Von den 32 Veranstaltungen wurden 20 direkt in den Schulen durchgeführt. Die Gesamtzahl der Veranstaltungen entspricht einem Anteil von 23% in Bezug auf alle Aktivitäten des Orchesters. Verglichen mit sämtlichen Besuchern macht der Anteil an jungen Menschen 12% aus.

24


Jahresbericht 2015 

Wirkungsziele

kultur- und last minute-ticket Durch eine Vereinbarung mit dem ASTA der Universität Konstanz wird StudentInnen der freie Eintritt zu den Konzerten gewährt. Die Kulturtickets werden pauschal seitens der ASTA vergütet. Für den Eintritt zu den Eigenveranstaltungen der SWP wurden im Jahr 2015 1.083 Tickets (frei und zum reduzierten Preis) an SchülerInnen und StudentenInnen vergeben (+ 215% im Vorjahresvergleich).

TaktMagazin Erscheinungsweise: Auflage: Verbreitung:

4 × pro Saison 61.000 Exemplare pro Ausgabe 49.000 Exemplare, als Beilage in den SÜDKURIER-Ausgaben Konstanz, Radolfzell, Stockach, Singen + ca. 8.000 Exemplare zur Verteilung in der Schweiz (Kreuzlingen, Bottighofen, Ermatingen, Scherzingen, Tägerwilen und Triboltingen) + ca. 4.000 Exemplare zur Verteilung durch die Südwestdeutsche Philharmonie bei den Konzerten + online auf der Homepage abrufbar.

TAKT-Verbreitungsgebiet:

Konstanz, Radolfzell, Stockach, Singen und Schweizer Umlandgemeinden Engen

Stockach

Tengen Singen Gottmadingen

Radolfzell Allensbach Konstanz

25


Wirkungsziele 

Jahresbericht 2015

Besucherzahlen Anzahl der Konzerte, Besucher und Auslastung Anzahl der Konzerte

Anzahl der Besucher Höchste Besucherzahl bei einem Konzert: Welcher Konzerttyp?

90.000 85.000

160

80.000

2011 Gastkonzert, Gastkonzert, Gastkonzert

75.000 70.000

130

2012 Gastkonzert, Gastkonzert, Gastkonzert

65.000 60.000

2013 Sonderkonzert, Gastkonzert, Gastkonzert

55.000 50.000

100

2014 Gastkonzert, Sonderkonzert, Gastkonzert

45.000 40.000 70 Anzahl Konzerte

2011

2012

2013

2014

2015

146

150

117

131

141

Anzahl Eigen-/Fremdproduktionen

2011

2012

2013

2014

2015

85.084

77.140

59.586

67.730

68.803

2015 Sonderkonzert, Gastkonzert, Gastkonzert

Höchste Besucherzahl bei einem Konzert (erst-, zweit- und drittgrößte) 2011 2012 2013 2014 2015 1 7.000 1.919 2.200 3.000 2.700 2 6.800 1.627 1.575 2.500 1.800 3 2.400 1.618 1.551 2.400 1.365

Auslastung der Konzerte

100

Ø Auslastung alle Konzerte

90

Ø Auslastung Eigen- und Fremdproduktionen

90%

90%

80%

80%

80 70 60

70%

70%

50 40

60% 60% 2011

2012

2013

2014

2015

eigen

94

89

70

78

83

fremd

52

61

47

53

58

Anzahl der Konzerte je Typ

2011 2012 2013 2014 2015

Auslastung (Σ) 81%

78%

76%

78%

82%

2011

2012

2013

2014

2015

eigen

82%

84%

85%

89%

92%

fremd

81%

74%

69%

71%

74%

Auslastung der Konzerttypen

55

© SWP

100%

50 45

90%

40 35

80%

30 25

70%

20 15

60%

10 5

2011

2012

2013

2014

2015

Philharmonische Konzerte

26

25

30

24

26

Sonderkonzerte

19

14

6

12

15

Gastkonzerte

45

49

45

50

46

Kammerkonzerte

21

26

12

13

24

eduART-Konzerte

29

34

24

32

30

Anzahl der Besucher Eigen- und Fremdveranstaltung

50%

2011

2012

2013

2014

2015

Philharmonische Konzerte

88%

86%

81%

58%

98%

Sonderkonzerte

87%

90%

74%

60%

82%

Gastkonzerte

85%

92%

68%

66%

78%

Kammerkonzerte

91%

87%

70%

65%

96%

eduART-Konzerte

92%

94%

72%

80%

98%

Anzahl der Besucher je Konzerttyp 61.000

55.000

46.000 45.000 31.000

16.000 35.000 1.000

25.000

26

2011

2012

2013

2014

2015

eigen

36.262

37.247

30.273

28.691

35.703

fremd

48.822

39.893

29.313

39.039

33.100

2011

2012

2013

2014

2015

Philharmonische Konzerte

16.080

15.250

18.014

13.357

18.210

Sonderkonzerte

12.786

10.595

5.247

7.239

10.555

Gastkonzerte

47.297

36.985

28.851

37.249

28.209

Kammerkonzerte

2.075

3.771

1.450

1.637

4.064

eduART-Konzerte

5.471

8.706

6.024

8.248

7.765

© SWP


Jahresbericht 2015 

Wirkungsziele

AUSLASTUNGSZAHLEN 2015 n

Auslastung aller Konzerte: 83% (Vorjahr: 78%)

n

Auslastung der Eigenveranstaltungen: 93% (Vorjahr: 89%)

n

Auslastung der Philharmonischen Konzerte in Konstanz: 95% (Vorjahr: 95%)

n

Auslastung der eduart-Konzerte in Konstanz: 97% (Vorjahr: 96%)

27


Wirkungsziele 

Jahresbericht 2015

Wirkungsziel 2 Die Südwestdeutsche Philharmonie … … pflegt das musikalische Erbe in seiner ganzen Breite.

Programmwirkung In einer weiteren Datenbank wurden im letzten Jahr rückwirkend bis zum Jahr 2009 alle gespielten Werke der eigenveranstalteten Orchesterkonzerte erfasst. Die Datenbank enthält zusätzlich eine Einschätzung zur Bekanntheit des Komponisten. Ziel ist es, die Programmwirkung unserer Tätigkeiten einschätzen zu können.

Programmwirkung 2014 Programmwirkung zwischen 01.01.14 und 31.12.14

sehr bekannt

Bekanntheit des Werkes

Barock

kaum bekannt

Romantik

28

Klassik

sehr bekannt

Bekanntheit des Komponisten

Moderne


Jahresbericht 2015 

Wirkungsziele

Programmwirkung 2015 Programmwirkung zwischen 01.01.15 und 31.12.15 Klassik

sehr bekannt

Bekanntheit des Werkes

Barock

kaum bekannt

Romantik

Barock Klassik Barock Romantik Klassik Epoche Moderne Romantik

0 2015 10 0 2014 20 10 Anzahl Konzerte 8 20

Barock

Moderne Klassik

Romantik Moderne 21,1%

0,0% 26,3% 0,0% 52,6% 26,3% Anteil 21,1% 52,6%

0 108 20 0,0%

21,1% 26,3%

0,0%

8

21,1%

52,6%

0,0%

21,1%

sehr bekannt

Bekanntheit des Komponisten Barock

5 2015 4 5 2015 20 4 Anzahl Konzerte 7 20

Klassik Barock Romantik Klassik Epoche Moderne Romantik

Barock

Romantik

5 47 20

Moderne

7

Moderne Klassik

19,4% 26,3% 19,4%

13,9% 13,9%

26,3%

Moderne

13,9% 11,1% 13,9% 55,6% 11,1% Anteil 19,4% 55,6%

13,9% 19,4% 11,1% 55,6% 19,4%

11,1% 11,1%

52,6%

55,6%

52,6%

55,6%

Barock

Klassik

Romantik

Moderne

Barock

Klassik

Romantik

Moderne

Barock

Klassik

Romantik

Moderne

Barock

Klassik

Romantik

Moderne 29


Wirkungsziele 

Jahresbericht 2015

Entwicklung der Abo-Zahlen

2.500

2.300

2.100

1.900

1.700 Abozahlen "10-Jahres-Vergleich"

30

2006/2007

2007/2008

2008/2009

2009/2010

2010/2011

2011/2012

2012/2013

2013/2014

2014/2015

2015/2016

1.957

2.071

2.030

2.138

2.387

2.326

2.422

2.295

2.523

2.731


Jahresbericht 2015 

Wirkungsziele

HERKUNFT DER ABONNENTINNEN UND ABONNENTEN

3,4%

9,4%

23,3%

63,9%

Konstanz

Landkreis KN

端briges BW

Schweiz

31


Wirkungsziele 

Jahresbericht 2015

Wirkungsziel 3 Die Südwestdeutsche Philharmonie … … bietet ein vielfältiges und innovatives Angebot.

Clusteranalyse Besuchergruppen Tradition

T

motive Sinn für Qualität Bewusstsein für Kulturen – Geschichte Fühlt sich wohl in einem konventi- onellen Umfeld beweggründe Interessante Programme Bekannte Interpreten Hohe Qualität beispiel Philharmonische Konzerte

Neugier

N

Lernen motive

L Bewusstsein für Bildung Vermittlung von Werten

beweggründe Sinnvolle Beschäftigung Wissenszuwachs beispiel Familien- und Sitzkissenkonzerte

Unterhaltung

U

motive interessiert an neuen Formaten unkonventionelle Spielorte ungezwungener Rahmen

motive grundsätzliches Interesse an Musik klassische Musik für besondere Momente

beweggründe innovativ coole location beispiel Mittsommer

beweggründe Überraschung Popularität beispiel Neujahrskonzerte

Erlebnis

E

motive Eventcharakter Musik ist nur ein Teil Beweggründe Exklusivität Lässt sich gut mit der Agenda verbinden beispiel Musikalischer Salon

32

Exkurs: Was ist eine Clusteranalyse? Unter einer Clusteranalyse versteht man die Abbildung von gruppierten ähnlichen Daten in einem größeren Datenbestand. Konkret versuchen wir damit – angelehnt an die Sinus-Milieus, also einer Zielgruppentypologie – die verschiedenen Besuchergruppen unserer Eigenveranstaltungen zu analysieren. Die verschiedenen Cluster wurden dabei von uns selbst entwickelt und deren Merkmale definiert.


Jahresbericht 2015 

Wirkungsziele

Besuchergruppen 2014

Besuchergruppen 2015

Besucher

Konzerte

Besucher

Konzerte

T

16.401

39

22.081

38

L

7.398

31

5.363

25

N

0

0

2.702

6

U

5.353

5

4.767

4

E

266

3

689

9

Image-Wirkung der SWP 2014

Bildung

Unterhaltung

2015 Image-Wirkung der SWP 2014

Bildung

Unterhaltung

33


Wirkungsziele 

Jahresbericht 2015

Wirkungsziel 4 Die Südwestdeutsche Philharmonie … … geht sorgfältig mit ihren Ressourcen um.

Finanzen Gewinn- und Verlustrechnung 2015 2014 Umsatzerlöse 1.062.355,28 € Öffentliche Zuwendungen 4.532.600,00 € Fundraising 84.024,24 € Sonstige Erträge 99.696,20 € Summe Erträge 5.778.675,72 € Aufwendungen für bezogene Leistungen 568.063,71 € Löhne und Gehälter (inkl. AV) 4.597.084,74 € Marketing 222.173,34 € Sach- und Betriebskosten 391.353,93 € Summe Aufwendungen 5.778.675,72 € Betriebsergebnis 108.665,91 €

2015 1.280.496,38 € 4.949.955,00 € 75.603,92 € 80.254,05 € 6.386.309,35 € 775.800,55 € 4.574.931,79 € 250.211,41 € 623.225,52 € 6.224.169,27 € 162.140,08 €

Δ 218.141,10 € 417.355,00 € 8.420,32 € 19.442,15 € 607.633,63 € 207.736,84 € 22.152,95 € 28.038,07 € 231.871,59 € 445.493,55 € 270.805,99 €

Anteil Erträge/Aufwendungen 2014 2015 Δ 18,38% 20,05% 1,67% 78,44% 77,51% -0,93% 1,45% 1,18% -0,27% 1,73% 1,26% -0,47% 9,83% 79,55% 3,84% 6,77%

12,46% 73,50% 4,02% 10,01%

2,63% -6,05% 0,18% 3,24%

Konzert-Gewinn- und Verlustrechnung 2015

Erlöse

Kosten Solisten Kosten Dirigenten Aushilfen Verstärkungen Werbekosten Provisionen Reisekosten GEMA Fremdnoten Sonstige Kosten Summe Aufwendungen Ergebnis

-

2014 1.059.108,35 € 152.847,31 € 100.058,50 € 91.342,61 € 82.040,80 € 84.585,82 € 10.994,47 € 67.962,60 € 25.548,40 € 21.481,57 € 91.655,26 € 728.517,34 € 330.591,01 €

-

2015 1.311.587,16 € 199.931,48 € 118.588,95 € 151.021,07 € 88.731,84 € 96.567,38 € 13.276,24 € 56.205,31 € 25.997,00 € 12.269,50 € 162.774,61 € 925.363,38 € 386.223,78 €

-

Δ 252.478,81 € 47.084,17 € 18.530,45 € 59.678,46 € 6.691,04 € 11.981,56 € 2.281,77 € 11.757,29 € 448,60 € 9.212,07 € 71.119,35 € 196.846,04 € 55.632,77 €

2014 16,52% 10,81% 9,87% 8,87% 9,14% 1,19% 7,34% 2,76% 2,32% 9,90%

Anteil (%) 2015

21,61% 12,82% 16,32% 9,59% 10,44% 1,43% 6,07% 2,81% 1,33% 17,59%

Δ 5,09% 2,00% 6,45% 0,72% 1,29% 0,25% -1,27% 0,05% -1,00% 7,69%

1.350.000 1.350.000 Aufwendungen Erlöse Aufwendungen Erlöse

Ausdruck vom 29.02.16

Ergebnis

Ergebnis

1.150.000

©

SWP

©

SWP

1.150.000 950.000

950.000

750.000

550.000

750.000 350.000

150.000

Ausdruck vom 29.02.16 550.000 -50.000

2012

Konzert-G&V seit 2012 350.000

34

2013

2014

2015


Jahresbericht 2015 

Wirkungsziele

Ausgabenanalyse 2015 Ausgaben Solisten und Dirigenten Durchschn. Solistenkosten pro Konzert pro Person

Solisten (Anzahl) 2014 12 8 34 34

Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Kammerkonzerte eduART-Konzert

2015 12 18 7 27

-

2014 1.971,79 € 3.889,00 € 640,91 € 586,76 €

-

2015 2.266,29 € 3.974,78 € 1.869,76 € 509,71 €

eduART-Orchesterkonzert

9

7

-

676,52 € -

683,74 € -

eduART-Kammerkonzert

25

20

-

541,88 € -

335,68 €

Durchschn. Dirigentenkosten pro Konzert pro Person

Dirigenten (Anzahl)

Δ 294,50 € 85,78 € 1.228,85 € 77,05 € 7,21 €

2014 6 5

2015 8 8

-

2014 3.069,73 € 3.905,67 € -

5 5

2015 3.413,94 € 2.701,66 €

Δ 344,20 € 1.204,00 €

3

-

748,13 € -

695,00 €

53,13 €

3

-

748,13 € -

695,00 €

53,13 €

206,20 €

#NV

Ausgaben für Verstärkungen (zus. benötigte MusikerInnen) und Aushilfen (i.d.R. Krankheitsvertretung) Durchschn. Verstärkungskosten pro Konzert pro Person

Anzahl Verstärkungen Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Gastkonzerte Kammerkonzerte

2014

2015

Δ

23 21 147 0

38 26 122 0

15 5 -25 0

eduART-Orchesterkonzert

0

0

0

193

186

-7

-

-

eduART-Orchesterkonzert

2014 35 30 152 2

2015 70 30 183 0

3 1 223

2015

Δ

263,74 € 310,33 € 372,41 € -

290,91 € 407,45 € 339,71 €

27,17 € 97,12 € 32,70 €

286,09 € -

346,03 € -

59,94 €

Durchschn. Aushilfenanzahl pro Konzert (mit AH)

Anzahl Aushilfen Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Gastkonzerte Kammerkonzerte

2014

Δ 35 0 31 -2

2014 3,5 3,3 4,3 2,0

2015 5,4 3,0 4,6

Δ 1,9 -0,3 0,2

9

6 70

1,0 1,0 2,5

2,3 1,0 3,2

1,3

293

0,7

Durchschn. Aushilfenkosten pro Konzert pro Person -

2014 268,39 € 326,31 € 408,53 € 501,01 €

--

191,89 157,75 € € -308,98 € -

2015 317,96 € 390,54 € 438,24 € -

Δ 49,57 € 64,23 € 29,71 €

167,58 201,13 € € 303,09 €

24,31 € 5,89 €

Marketingausgaben (Konzertbewerbung) Ausgaben pro Projekt

Ausgaben Werbung pro Besucher

Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Kammerkonzerte

-

2014 2.130,87 € 2.642,71 € 2.076,47 € -

2015 2.588,49 € 3.487,79 € 1.916,95 €

Δ 457,62 € 845,08 € 159,52 € -

2014 6,88 € 3,43 € 19,61 € -

2015 8,34 € 3,76 € 20,73 € -

Δ 1,46 € 0,33 € 1,13 €

eduART-Orchesterkonzert eduART-Kammerkonzert

-

1.880,33 € 1.793,15 € -

171,98 € 2.318,73 € -

1.708,35 € 525,58 € -

5,12 € 4,50 € -

0,54 € 7,76 € -

4,58 € 3,26 €

Menschen Ausdruck vom 29.02.16

Auslastung Orchester

Soll 2015 21.133

Ist 2015 16.199

Differenz 3.439

ø Ausl. 80%

Zahl der gesamten Dienste des Orchesters

Diese Zahl irritiert auf den ersten Blick. Wie kann es sein, dass durchschnittlich 20 Prozent der vorhandenen Arbeitskraft nicht abgerufen wird? Dabei ist zu beachten, dass es sich um einen Durchschnittwert für das gesamte Orchester handelt. Jedes Werk erfordert eine unterschiedliche Besetzung. Es ist deshalb nicht möglich, alle Musiker eines Orchesters absolut gleichmäßig zu beschäftigen. Weiter wäre eine 100 prozentige Auslastung eines reinen Konzert-Orchesters mit unserer Besetzungsstärke nur möglich, wenn der Klangkörper regelmäßig geteilt würde und in kleineren Formationen unabhängig aufspielen könnte. Hierzu sind aber die Bläser-Stellen zu gering besetzt, so dass dies nur mit externem Personal realisierbar wäre. Dies wiederum würde zu zusätzlichen Kosten führen. Auch liegt die Mehrzahl der Aufführungen an den Tagen Freitag bis Sonntag; Konzerte am Montag oder Dienstag sind dabei eher die Ausnahme, was die Beschäftigungsmöglichkeit eines Orchesters zusätzlich

einschränkt. Weiter ist es aus Gründen der effizienten Mittelverwendung sinnvoll, ein Programm möglichst mehr als einmal zu spielen. Ist ein Programm erst einmal eingespielt, so wird es nicht mehr geprobt, was an diesen Tagen zu weniger Diensten führt als im regulären Probebetrieb. Durch die geringere Auslastungszahl wird deshalb am Ende für den Betrieb dennoch ein effizienteres Resultat erreicht. Diese Zahl dient deshalb nur sehr bedingt als Messgröße für die Effizienz des Betriebs.

BGM Es interessiert uns, wie wir arbeiten und unter welchen Bedingungen. Nicht immer lassen sich die Rahmenbedingungen ideal gestalten, wir versuchen aber mit diesem langfristigen Projekt Strategien zu finden, um ein gesundes und erfolgreiches Berufsleben zu ermöglichen.

35


Wirkungsziele 

Jahresbericht 2015

Krankenstand und Überstunden

Krankenstand Orchester 2015

120 100

2014

80 60 40 20 0

Σ Krankentage

2015 577

2014 541

Überstunden und Resturlaubstage MA Management Überstunden je Monat 240:00 216:00 192:00 168:00 144:00 120:00 96:00 72:00 48:00 24:00 0:00

2015 2014

2015

Auszahlung Überstunden

2014

2015 2014

832

2014 565

2015

Krankentage 2015: 145 | 2014: 145

480

960

Resturlaubstage

2015 2014

150

111

100

83

50 0

36

1067:26 499:37

Stand Üstd. nach Abzug Auszahlung

0

40 30 20 10 0

1252:43 1210:38

2015

2014


Jahresbericht 2015 

Wirkungsziele

Wirkungsziel 5 Die Südwestdeutsche Philharmonie … … strebt nach Exzellenz.

Dieser Bereich befindet sich im Aufbau und kann deshalb in diesem Jahr noch nicht dargestellt werden. Ziel ist unter anderem, für diesen Bereich eine regelmäßige Evaluation mit entsprechenden Auswertungen durchzuführen.

37 ©

SWP


Das Geplante gesch채ftsjahr 2016

39


das  geplante geschäftsjahr 2016

Jahresbericht 2015

Wirtschaftsplan 2016 Aufwendungen

Erträge 2015

Aufwendungen für RHB unfertige Leistungen

2016

Δ

2015

60.000,00 60.000,00

0,00 0,00

60.000,00

Aufwendungen für bezogene Leistungen Aushilfen 162.753,52 Verstärkungen 93.842,50 Dirigenten/Solisten 296.537,46 Miete Räume, Technik 119.783,11 sonstige Konzertkosten 53.720,84 Honorare Kompositionsaufträge, CDs 10.640,00 GEMA 26.241,21 Fremdnoten 12.281,91 775.800,55

147.000,00 80.000,00 376.000,00 80.000,00 30.000,00 0,00 20.000,00 25.000,00 758.000,00

15.753,52

Löhne und Gehälter SV, BG und Altersversorgung AG-Anteil SV Berufsgenossenschaft ZV-Beträge

Abschreibungen gesamt Raumkosten Miete Studiogebäude Sonstige Kosten

Versicherungen und Abgaben Versicherungen Beiträge Bühnenverein/KSK

Fahrzeugkosten Werbe- und Reisekosten/Spesen Spesen Musiker Werbekosten Reise- und Übernachtungskosten

Provisionen Verschiedene betriebliche Kosten Personalnebenkosten Div. Nebenkosten Musiker Reparaturen priv. Instrumente Reparaturen eigene Instrumente Bürokosten Post/Telefon EDV Rechts- und Beratungskosten Prüfung GPA Div. Betriebskosten Kursdifferenzen vermischte Aufwendungen Bewirtung Verwaltungskostenbeiträge Forderungsverluste

Zinsaufwendungen Sonstige Steuern

40

3.706.533,16

3.894.545,00

60.000,00

Umsatzerlöse Sonderkonzerte Philharmonische Konzerte Kammer-/Schul-/eduART-Konzerte Gastkonzerte

2016

Δ

208.150,76 410.364,50 41.854,29 620.126,83 1.280.496,38

1.060.000,00

0,00 2.322.100,00 2.600.830,00 27.025,00 46.097,22 10.000,00 613,56 2.453,00 50,03 1.036,25 65.603,92 29.567,94 5.105.376,92

0,00 2.315.800,00 2.719.588,00 27.025,00 43.499,00 17.000,00 1.000,00 6.000,00 0,00 1.000,00 75.000,00 45.000,00 5.250.912,00

436,05 0,00 436,05

0,00 0,00 0,00

-220.496,38

13.842,50 -79.462,54 39.783,11 23.720,84 10.640,00 6.241,21 -12.718,09 17.800,55 -188.011,84

677.997,77 9.011,17 181.389,69 868.398,63

913.535,00

-45.136,37

37.799,07

40.000,00

-2.200,93

65.917,64 94.143,25 160.060,89

79.000,00

81.060,89

16.208,07 32.006,96 48.215,03

18.000,00 34.000,00 52.000,00

-1.791,93

2.315,89

4.000,00

-1.684,11

11.971,40 250.211,41 56.511,88 318.694,69

15.000,00 250.000,00 59.000,00 324.000,00

-3.028,60

12.857,24

12.000,00

857,24

9.780,42 5.085,75 24.651,26 6.948,22 5.205,28 13.531,03 25.054,32 49.330,26 1.000,00 3.572,89 43,81 2.832,62 3.662,64 82.572,29 0,00 233.270,79

12.000,00 1.000,00 28.000,00 8.000,00 8.000,00 15.000,00 15.000,00 53.000,00 1.000,00 5.000,00 0,00 2.000,00 3.000,00 82.000,00 0,00 233.000,00

-2.219,58

13,33

0,00

13,33

210,00

210,00

0,00

6.224.169,27 6.310.290,00

-86.120,73

Sonstige Betriebliche Erträge Auflösung von Rückstellungen Zuschuss Land Zuschuss Stadt Konstanz Zuschuss Landkreis Sonstige Zuschüsse Sonstige Erträge/Freundeskreis Mieteinnahmen Sonstige Erträge Erträge aus Kursdifferenzen Erträge aus Versicherungen Erträge aus Sponsoring Sonstige Erträge mit MwSt.

Zinserträge Liquiditätsverbund sonstige Zinserträge

0,00 -6.300,00 118.758,00 0,00 -2.598,22 7.000,00 386,44 3.547,00 -50,03 -36,25 9.396,08 15.432,06 145.535,08

-436,05 0,00 -436,05

-1.993,04 -3.784,97

211,41 -2.488,12 -5.305,31

4.085,75 -3.348,74 -1.051,78 -2.794,72 -1.468,97 10.054,32 -3.669,74 0,00 -1.427,11 43,81 832,62 662,64 572,29 0,00 270,79

∑ Jahresüberschuss

6.386.309,35 6.310.912,00 162.140,08 622,00

-75.397,35 -161.518,08


Jahresbericht 2015 

das geplante geschäftsjahr 2016

Erläuterungen zum Wirtschaftsplan 2016 Löhne und Gehälter Basis der Aufwandshochrechnung ist eine Simulationsrechnung des Personalamtes vom Oktober 2015. Diese geht von einer Tarifsteigerung im Bereich des TVK und TVöD von 2% zum 1.03.2016 aus. Diese Simulationsrechnung wurde um die im Kapitel Gewinn- und Verlustrechnung 2015 genannten Fälle Ansatzrealisierungswahrscheinlichkeit <50% bereinigt. Eine Vergütung für einen künftigen Chefdirigenten wurde für vier Monate berücksichtigt. Weiter wurden folgende Positionen zur Aufwandssumme (89.762,88 Euro) hinzu addiert, die in der Simulation nicht berücksichtigt werden konnten: n Kleidergeld für das Orchester n

Honorare Kammermusik

n

Beitrag Berufsgenossenschaft

n

Leistungsentgelt im Bereich des TVöD

n

Vergütung Hostessen

Raumkosten Im Vergleich zur vorläufigen Gewinn- und Verlustrechnung 2015 entfallen die Rückstellungen für Instandhaltungsmaßnahmen. Eine Mieterhöhung für das Gebäude Fischmarkt 2 (aufgrund der Umbaumaßnahmen im Probensaal) ist hier noch nicht berücksichtigt, weil diese zum Zeitpunkt der Aufstellung des Wirtschaftsplanes noch nicht feststand.

EDV Im Vergleich zur vorläufigen Gewinn- und Verlustrechnung 2015 entfallen die Aufwendungen für die Einführung eines Newsletter-Systems und der Orchesterplanungssoftware OPAS.

Umsatzerlöse Basis ist die Einschätzung der Umsatzerlöse der geplanten Konzerte Stand Oktober 2015, aufgrund der ø Erlöse je Konzerttyp der letzten drei Jahre. Der Wegfall des Währungseffektes durch die Aufhebung der Euro-Bindung des Schweizer Frankens wurde ebenso berücksichtigt, wie beispielsweise lediglich ein Mainau-Konzert (im Vergleich zu zwei Mainau-Konzerten im Jahr 2015).

41


das  geplante geschäftsjahr 2016

Jahresbericht 2015

Besondere Ereignisse 2016 Konzerte

weiteres

Wolfgang am See I bis III

Umbau Probenraum

Während der Landesausstellung diente der Festsaal im Inselhotel als Ausweichspielstätte. Dabei haben wir die Vorzüge und Besonderheiten dieses Saals kennenund schätzengelernt. Vor allem die Musik der Klassik mit den etwas kleineren Besetzungen und mit seinen feinen und filigranen Texturen kommt an diesem Ort besonders gut zur Geltung. An drei Abenden stehen deshalb ganz unterschiedliche Werke von Mozart im Zentrum.

Seit zahlreichen Jahren steht das Orchester vor dem Problem, über einen Probenraum zu verfügen, welcher unausgeglichen und deutlich zu laut ist. Auch das Klima in Bezug auf die Temperatur und den Mangel an frischer Luft beeinträchtigen die Arbeitsqualität seit vielen Jahren. Nun sollen diese Mängel behoben werden und am Fischmarkt deutlich bessere Arbeitsbedingungen entstehen.

Bruckner IV

Es interessiert uns, wie wir arbeiten und unter welchen Bedingungen. Nicht immer lassen sich die Rahmenbedingungen ideal gestalten, wir versuchen aber mit diesem langfristigen Projekt Strategien zu finden, um ein gesundes und erfolgreiches Berufsleben zu ermöglichen.

Nebst der Klassik spielt aber auch die opulente Romantik eine wichtige Rolle im Repertoire des Orchesters. Gemeinsam mit dem Dirigenten Marcus Bosch startet das Orchester eine Reihe mit den Symphonien Bruckners. Diese ausladenden und eindrücklichen Werke dürfen wir im dafür perfekt geeigneten Konstanzer Münster präsentieren.

BGM

Besondere Herausforderungen Besondere Herausforderungen 2016 Neuer Chefdirigent

Neuer Abo-Ring

Die Neubesetzung der Stelle des Chefdirigenten ist sicherlich eine der wichtigsten Entscheidungen für die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz im Jahre 2016. Diese Schlüsselfunktion wird eine enorme Wirkung nach innen und nach außen haben. Von diesem, also dem richtigen Entscheid hängt sehr vieles ab, was die Zukunft des Klangkörpers betrifft.

Die äußerst positive Entwicklung der Abo-Zahlen führt zu einer hohen Grundauslastung der Konzerte. Dies hat den Vorteil, dass teilweise nur noch wenige Einzelkarten verkauft werden müssen. Damit es uns zukünftig gelingt, zusätzliche Menschen längerfristig an unser Orchester zu binden, sind wir aber auch dringend darauf angewiesen, attraktive Plätze anbieten zu können. Ein neuer Abo-Ring am verkaufsstarken Sonntag schafft mit einer weiteren Serie von vier Konzerten Abhilfe. Das Abo E kann sehr gut mit dem Abo D kombiniert werden, was dann eine Reihe von acht Konzerten am Sonntag um 18 Uhr möglich macht.

Neues Veranstaltungshaus Die Eröffnung des neuen Veranstaltungshauses stellt das Orchester vor die Frage, in welcher Form und mit welcher Intensität das neue Haus genutzt werden kann oder soll. Noch scheint im Detail nicht ganz klar, ob das Haus den Anforderungen einer unverstärkten Musikproduktion genügen kann. Auch stellt sich die Frage nach einer bisher unbekannten Konkurrenzsituation innerhalb der Stadt im Bereich der klassischen Musik. 42


Jahresbericht 2015 

das geplante geschäftsjahr 2016

Besondere Herausforderungen im Mittelfristigen zeitraum Besucher Die Auslastung der Philharmonischen Konzerte im Konzil liegt bei 95%. Im Vergleich zur Vorsaison konnten zur Spielzeit 2015|2016 in allen Abonnement-Angeboten nochmals 208 weitere verkauft werden. Nichtsdestotrotz hatten wir auch in der Abonnement-Verkaufsphase 2015|2016 wieder Nichtverkäufe zu verzeichnen, weil keine »guten Plätze« mehr angeboten werden konnten. Ein Blick auf den Saalplan (Belegung durch Abonnements des ABO D) verdeutlicht das oben gezeigte Bild eindrücklich.

Sitzbelegung ABO D 4 Konzerte | sonntags | 18 Uhr 1

1

2

1

1

2

3

2

2

3

4

3

3

4

5

4

4

5

6

5

5

6

7

6

6

7

8

7

7

8

8

8

9

9

10

10

9 10 11 12 13 14 15 16

11

11

12

12

13

13

14

14

15

15

16

16

11

13 14 15 16

17

17

17

18

18

19

19

19

20

20

20

21

21

21

22

22

22

25

block mitte

23

block rechts

REIHE

25

REIHE

23 24

REIHE

REIHE

block links

23

Vor dem Hintergrund der Krise hat man in den vergangenen Jahren notwendige Unterhaltsarbeiten nicht durchgeführt. Dies betrifft Wartungen des Instrumentariums, Mängel in der Ausstattung, bis hin zu Mängeln am Gebäude. Dieser Zustand lässt sich nicht beliebig fortsetzen, vor allem werden gewisse Schäden im Verlaufe der Zeit noch größer und die Reparaturen entsprechend teurer.

12

18

24

Investitionsmaßnahmen

9

17

19

Schlussendlich bleibt festzustellen, dass mit der Konzertreihe der Philharmonischen Konzerte die Auslastungsgrenze nahezu erreicht ist.

10

18

20

Die Tatsache der hohen Auslastung birgt allerdings auch die Gefahr, dass Kunden generell von ausverkauften Konzerten der Südwestdeutschen Philharmonie ausgehen, obwohl diese evtl. tatsächlich nicht ausverkauft sind.

abonnierte Plätze.

Das hier gezeigte Bild führt zu der Einführung eines weiteren Abonnement-Ringes.

43


das  geplante geschäftsjahr 2016

Jahresbericht 2015

Die Südwestdeutsche Philharmonie im Deutschland-Vergleich Im letzten Herbst haben wir einen deutschlandweiten Orchestervergleich angestellt und anhand von Spielzeitheften und Webseiten 117 Kulturorchester analysiert, die Konzert-Abonnement-Reihen unterhalten. Erfasst wurden jeweils: n Orchester-Typ (Rundfunk-, Kammer-, Symphonie-, Theaterorchester) n

Orchester-Einstufung (A, B, C, D)

n

Anzahl der Abonnement-Konzerte und Anzahl der Abonnement-Konzert-Ringe

n Saalgröße n

Einwohnerzahl der Stadt

n

Preiskategorien der Ringe je Platz-Kategorie und Anzahl der Konzerte (Abonnement und Einzelkarten)

Die Ergebnisse wurden – je Auswertungskategorie – in Tabellen, analog dem Fußball, geclustert: Von der 1. Bundesliga bis zur Verbandsliga.

Abonnenten – Einwohner

Abonnenten EINER Stadt – Einwohner

Für alle Orchester, aller Typen, aller Einstufungen in Städten ab einer Einwohnerzahl von 50.000 wurde das Verhältnis der Abonnenten zur Stadtgröße errechnet. Dabei wurde (von der SWP abgesehen) jeweils von einer 100%-Auslastung ausgegangen!

Für alle Orchester einer Stadt, aller Typen, aller Einstufungen in Städten ab einer Einwohnerzahl von 50.000 wurde das Verhältnis der Abonnenten zur Stadtgröße errechnet. Dabei wurde (von der SWP abgesehen) jeweils von einer 100%-Auslastung ausgegangen!

Die Südwestdeutsche Philharmonie belegt in dieser Auswertung …

Die Südwestdeutsche Philharmonie belegt in dieser Auswertung …

1. Bundesliga

1. Bundesliga Platz

Stadt

1

Bamberger Symphoniker

1

Bamberg

2

Südwestdeutsche Philharmonie

2

Leipzig

3

Konstanz

Orchester

Platz

ø Saalgrösse Die ø Saalgröße aller oben genannten Orchester liegt bei 1.311 Plätzen. In der Kategorie der ø Saalgröße aller Orchester in Städten bis 200.000 Einwohner liegt bei 1.125 Plätzen. saalgrösse konzil: 762

5. Liga (Oberliga) Platz

Neubrandenburger Philharmonie

6

Philharmonie Thüringen

Orchester

7

Philh. Orchester Erfurt

8

Südwestdeutsche Philharmonie …

5

Platz

44

Orchester


Projekte der letzten drei Jahre

45


Die  Projekte der letzten Drei Jahre

Jahresbericht 2015

Erläuterungen zu diesem Kapitel Im Jahre 2013 galt es eine Antwort auf die Vergangenheit und die damals omnipräsente Krise zu finden. Besonders wichtig waren die Faktoren Vertrauen und Entwicklung. Mit einem sehr differenzierten Controlling gelingt es uns heute den Geschäftsgang des Orchesters deutlich differenzierter zu beobachten und Kursabweichungen früher zu erkennen. Wichtig war es aber auch, die Bekanntheit und die Beliebtheit des Orchesters zu

stärken und zu entwickeln. In diesem Zusammenhang sind innerhalb der letzten drei Jahre einige Projekte entstanden, welche eine große Resonanz ausgelöst haben und die positive Einstellung zum Orchester nachhaltig verbessern konnten.

Oktoberfest Ausgangslage

Wirkung

Der klassischen Musik oder allgemein der Hochkultur wird immer wieder unterstellt, dass sie nur ein kleines Segment anspricht.

Breite Resonanz in der Bevölkerung.

An einem Volksfest sind sämtliche Schichten involviert und eher nicht auf ein Orchester eingestellt.

Umsetzung Nebst dem Überraschungseffekt wurde ein Programm entwickelt, welches dem besonderen Rahmen gerecht wurde und gute Unterhaltung auf hohem Niveau versprach.

46

Überregionale Berichterstattung (beispielweise in der SWR-Landesschau). Große Anzahl positiver Rückmeldungen durch die Besucher. Der Veranstalter selber beurteilte diesen Anlass als einen der erfolgreichsten innerhalb des gesamten Programms. Zusätzlich wurde ein Anteil der Essens- und Getränkeeinnahmen des Abends an die orchestereigene Stiftung überwiesen.


Jahresbericht 2015 

Die Projekte der letzten drei Jahre

Mittsommer Ausgangslage

Wirkung

Konstanz ist mit rund 15.000 Studierenden eine Hochschulstadt. Trotz der großen Zahl nehmen die jungen Menschen nur geringfügig am kulturellen Leben der Stadt teil.

Die Anzahl an Sonderkarten für Studierende bei den regulären Konzerten hat innerhalb eines Jahres um 215% zugenommen.

Umsetzung Eine längerfristige inhaltliche Zusammenarbeit mit 60 Studierenden. Evaluierung und Erschliessung eines geeigneten Spielortes.

Weitere Kooperationen mit der Universität und der HTWG werden folgen oder haben bereits begonnen. Dies teilweise auf Initiative der Studierenden oder der Schulleitung. Dieses Projekt wurde vom Innovationsfonds des Landes Baden-Württemberg mit 50.000 Euro gefördert. Überregionale Berichterstattung und Beiträge in spezifischen Publikationen der Hochschule.

Entwickelt wurden neue Texte, ausgehend von Shakespeare‘s Sommernachtstraum und eigene Choreografien zur Musik des Orchesters. Diese umfassten Werke von Mendelssohn bis Riley. Gemeinsame Entwicklung einer Werbestrategie für die drei Aufführungen.

47


Die  Projekte der letzten Drei Jahre

Jahresbericht 2015

Mainau Ausgangslage

Wirkung

Mit jährlich rund 2 Millionen Besuchern aus aller Welt zählt die Insel Mainau zu den beliebtesten Ausflugszielen im Bodenseeraum.

Komplett ausverkauftes Konzert ohne besonderen Werbeaufwand. Hohe Aufmerksamkeit im Umfeld von Max Herre und Co.

Die Etablierung einer Open Air Reihe auf der Insel soll dem Orchester eine überregionale Strahlkraft verleihen.

Umsetzung Cross-Over-Projekt in Zusammenarbeit mit Lutz Häfner und Stars wie Joy Denalane, Max Herre und Fetsum. Ausarbeitung eigener Arrangements von Hits der Künstler für das gesamte Orchester und eine Band von acht Personen. Das Orchester spielt dabei eine eigenständige Rolle und ist nicht nur Begleitorchester.

48

Weitere Konzerte in 2016 in der Bodenseearena mit Peter Fox, Max Herre und Joy Denalane. CD-Produktion mit Max Herre.


Jahresbericht 2015 

Die Projekte der letzten drei Jahre

Leinen los Ausgangslage

Wirkung

Der See ist ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt Konstanz und der gesamten Region.

Deutliches Differenzierungsmerkmal. Positive Resonanz bei der Bevölkerung.

Eine Verbindung von Musik und Wasser ist deshalb auch für das Orchester ein wichtiges Thema.

Überregionale Berichterstattung.

Umsetzung Die Autofähre Lodi wurde zu einem schwimmenden Konzertsaal umgebaut. Mitten auf dem See fand zum Sonnenuntergang das Konzert zur Eröffnung der neuen Spielzeit statt. Gemeinsame Entwicklung einer Werbestrategie für die drei Aufführungen.

49


Die  Projekte der letzten Drei Jahre

Jahresbericht 2015

Neue Spielorte | Neue Formate Ausgangslage

Wirkung

Das Orchester gilt als eine Hochburg, welche bei manchen Menschen erhebliche Schwellenängste auslöst und so einen Konzertbesuch verhindert.

Verglichen mit dem Jahr 2014 ist der Gesamterlös der eigenen Konzerte um rund 179.000 Euro gestiegen, was einem Zuwachs von 37% entspricht.

Umsetzung

2014 Anzahl Konzerte: 78 Gesamterlös: 481.308 Euro

Eine konsequente Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten der Stadt. Analyse des vorhandenen Angebots. Erschließung ungewohnter Spielorte. Entwicklung neuer Formate.

50

2015 Anzahl Konzerte: 83 Gesamterlös: 660.370 Euro


Jahresbericht 2015 

Die Projekte der letzten drei Jahre

Abonnements Ausgangslage

Wirkung

Der Erfolg der ABO-Konzerte wurde über einige Jahre auf der Berühmtheit der Solisten begründet. Nach dem finanziellen Desaster musste ein neuer Weg gefunden werden.

In den letzten zwei Spielzeiten konnten total 436 neue Abos verkauft werden, was einem Zuwachs von 19% entspricht.

Umsetzung

2.731

2015|2016

Neu steht deutlicher im Zentrum was gespielt wird und weniger wer spielt. Dabei steht das Orchester mit seinen Persönlichkeiten im Vordergrund. Die Solisten sind eher jüngere und noch nicht so bekannte Künstler (beispielsweise Maximilian Hornung, Tianwa Yang etc.).

2.521

2014|2015

2013|2014

2.295

Ausarbeitung einer Werbekampagne, welche neue Stammkunden generieren sollte. Pflege der bisherigen Abo-Kunden durch besondere Info-Veranstaltungen.

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Guter Service Gerne beraten wir Sie persönlich. Direkt vor Ort am Fischmarkt 2 in Konstanz oder am Telefon: 07531 900 816.

südwestdeutsche philharmonie www.philharmonie-konstanz.de teleFon: 07531 900-816

2015 | gestaltung: alBers-mediendesign | Bild: ilja mess

Als Abonnent erhalten Sie für ausgewählte Sonderkonzerte eine zusätzliche Reduktion von 5 Euro je Karte.

51


Die  Projekte der letzten Drei Jahre

Jahresbericht 2015

Takt – das Magazin der Philharmonie Ausgangslage

Wirkung

Einem gewissen Anteil der Bevölkerung in Konstanz und Umgebung ist die Existenz des Orchesters nicht ausreichend bekannt.

Aus Kostengründen war kein Image-Tracking möglich.

Nach der Krise und den hohen Schulden war das Orchester vor allem ein Problem für die Stadt. Der Fokus der Berichterstattung lag deshalb auf den Fehlleistungen, die zu diesem großen Defizit geführt haben. Die Musik und die Qualität des Orchesters spielte eine untergeordnete Rolle.

Auslastungszahlen der Philharmonischen Konzerte in Konstanz im Vergleich:

winter 2013 | 2014

winter 2014 | 2015

das magazin der südwestdeutschen philharmonie konstanz – gehört gelesen

A

L

das magazin der südwestdeutschen philharmonie konstanz – gehört gelesen

als Beilage in den SÜDKURIER-

E R A W S E

Erscheinungsweise: 4 × pro Saison Auflage: 61.000 Exemplare pro Ausgabe Verbreitung: 49.000 Exemplare,

I

N

Entwicklung eines Programm-Magazins mit einer hohen Verbreitung, welche sich auch an noch-nicht-Kunden richtet.

2013: 89% 2014: 95% 2015: 95%

M

Umsetzung

Erste Erscheinung im September 2013.

Ausgaben Konstanz, Radolfzell, Stockach, Singen + ca. 8.000 Exemplare zur Verteilung in der Schweiz (Kreuzlingen, Bottighofen, Ermatingen, Scherzingen, Tägerwilen und Triboltingen) + ca. 4.000 Exemplare zur Verteilung durch die

frühjahr 2014

das magazin der südwestdeutschen philharmonie konstanz – gehört gelesen

frühjahr 2015

das magazin der südwestdeutschen philharmonie konstanz – gehört gelesen

Sehnsucht Italien

Südwestdeutsche Philharmonie bei den Konzerten + online auf der Homepage abrufbar.

herbst 2015

das magazin der südwestdeutschen philharmonie konstanz – gehört gelesen

Leinen los

52


Jahresbericht 2015 

Die Projekte der letzten drei Jahre

Controlling Ausgangslage

Wirkung

Nach den Krisenjahren musste der gesamte Betrieb überdacht und optimiert werden.

Eine Budgetvereinbarung (Sparauftrag über 300.000 Euro), welche für die Jahre 2013 bis 2018 gelten sollte, wurde im Dezember 2013 vom Gemeinderat zurückgenommen.

Das verlorene Vertrauen galt es zurückzugewinnen.

Die konsequenten Sparbemühungen wurden attestiert und auf Grund der neuen Vertrauensbasis ein endgültiger Schuldenschnitt vollzogen.

Umsetzung Erstellung eines umfangreichen und kennzahlenbasierten Jahresberichts. Regelmäßiges und sehr transparentes Controlling für die Gemeinderäte mit einer besonders übersichtlichen Darstellung in Bezug auf die wichtigsten Steuerungsgrößen.

n

2014:  2.290.750 Euro

n

2015:  2.600.085 Euro

2014

120

750.000 €

2015

700.000 €

2014

650.000 €

50.000,00 € - €

2015: Erträge aus Ticketing und Verträgen

2015 2014

80

600.000 € 550.000 €

100.000,00 €

100

Tage

2015

150.000,00 €

Zuschuss Stadt Konstanz n 2013:  2.209.923 Euro

800.000 €

250.000,00 € 200.000,00 €

Zusätzlich wurden die Zuschüsse der Stadt Konstanz in den Jahren 2014 und 2015 deutlich erhöht (+ 18%).

60

500.000 € 450.000 € 400.000 € 350.000 € 300.000 €

2015: gesamte Aufwendungen

40 20 0

2015: Krankenstand Orchester

53


Die  Projekte der letzten Drei Jahre

Jahresbericht 2015

BGM Ausgangslage

Wirkung

Der Erhalt der Gesundheit von MusikerInnen ist eine große Herausforderung.

Positives Feedback der Mitarbeiter nach dem intensiven Auftakt.

Der Bewegungsapparat und die Psyche werden in diesem Berufsumfeld besonders beansprucht.

Das Projekt hat aber erst begonnen, deutlich erfahrbare Wirkungen sind frühestens in drei bis fünf Jahren zu erwarten.

Belastungen werden nur gezählt, aber nicht gewertet.

Umsetzung In Kooperation mit der DAK und der Firma Motio wird ein auf mehrere Jahre angelegtes Projekt lanciert. Themen wie Stress, Lampenfieber, Sucht, Ernährung, Muskelaufbau, Berufseinstellung, Regeneration und Gesundheitserhaltung stehen dabei im Vordergrund. Ziel ist es, den gesamten Betrieb nach Gesundheitsmaßstäben auszurichten: Die Frage »Was macht das mit uns?«, steht der Frage »Was bringt uns das?« ebenbürtig gegenüber.

54


Jahresbericht 2015 

Die Projekte der letzten drei Jahre

Umbau Ausgangslage

Wirkung

Der Probenraum entspricht in den Aspekten Luft und Schall nicht den gesetzlichen Bestimmungen.

Erreichung der gesetzlich vorgeschriebenen Werte. Angenehmeres Arbeitsumfeld für die Musiker.

Der Proberaum verfügt über ein zu geringes Volumen und übersteigt in den Monaten Mai bis Juli oft die Temperaturmarke von 27 Grad.

Abbau von Spannungen innerhalb des Teams und eine positive Auswirkung auf die Gesundheit der Betroffenen.

Die bestehende Lüftung bläst lediglich Außenluft in den Saal und diese wird an derselben Stelle wieder abgesogen, was einen ständigen Durchzug produziert. Der Proberaum übersteigt im regulären Betrieb die Marke von 87 Dezibel. Weiter ist der Raum sehr unausgeglichen, was das Proben von dynamischen und klanglichen Feinheiten unmöglich macht.

Umsetzung In einem PPP-Projekt mit der Sparkasse konnte ein Rahmenkredit zu sehr attraktiven Zinsen ausgehandelt werden. Einbau einer neuen Lüftung mit Klimagerät. Verdunkelungsmöglichkeit der Scheiben. Akustische Verbesserungen, begleitet durch die Firma Müller-BBM GmbH.

55


Langfristige Analysen

57


langfristige  Analysen

Jahresbericht 2015

Nachfolgend einige Analysen der Wirtschaftspläne und Gewinn- und Verlustrechnungen eines längerfristigeren Zeitraumes.

Personalaufwendungen 5.000.000 € ø Personalaufwendungen von 2,9 % Personalaufwendungen tatsächlich

4.500.000 €

4.000.000 €

3.500.000 €

3.000.000 €

2.500.000 €

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

Konzertaufwendungen und Erlöse Hier: Verhältnis der Aufwendungen für bezogene Leistungen zu den Erlösen aus Ticketing und Verträgen pro Konzert. 12.000 €

10.000 €

8.000 €

6.000 €

4.000 € Aufwendungen/bez. Leistungen/Konzert Erlös pro Veranstaltung ø Aufwendungen/bez. Leistungen/Konzert ø Erlös pro Veranstaltung 2.000 €

-€

58

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015


Jahresbericht 2015 

langfristige Analysen

Deckungsbeiträge Hier werden die Deckungsbeiträge der Konzerttätigkeit, also die Differenz aus Aufwendungen für bezogene Leistungen zu den Erlösen dargestellt. Die Betrachtung zeigt, dass im Durchschnitt mind. 309.000 Euro

Deckungsbeitrag erwirtschaftet werden müssen, um einen ausgeglichenen oder positiven Jahresabschluss erreichen zu können.

600.000 €

Deckungsbeitrag ø Deckungsbeitrag

504.696 €

500.000 € 494.292 €

400.000 € 371.783 € 348.241 €

365.322 € 338.293 €

336.021 €

320.958 € 302.412 €

300.000 €

292.810 €

288.997 €

284.687 €

239.620 € 200.000 €

101.016 €

100.000 €

54.258 €

-€

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

59


langfristige  Analysen

Jahresbericht 2015

Städtischer Zuschuss 2.800.000 €

2.600.000 €

2.400.000 €

2.200.000 €

2.000.000 €

1.800.000 €

1.600.000 €

Zuschuss der Stadt Konstanz

Zuschüsse Stadt ø Wachstum von 3,6 %

1.400.000 €

1.200.000 €

60

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016


Jahresbericht 2015 

langfristige Analysen

Landeszuschuss 2.800.000 €

2.600.000 €

2.400.000 €

2.200.000 €

2.000.000 €

1.800.000 €

1.600.000 €

Zuschuss Land tatsächlich

Zuschüsse Land ø Wachstum von 3,6 %

1.400.000 €

1.200.000 €

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

61


Anlagen

63


64

4

42.682,00 € 75.467,00 €

14.240,00 €

7.001,00 € 10.218,00 € 1.026,00 € 416,00 € 364,00 € 8.994,00 € 423,00 €

32.785,00 €

19.481,00 € 2.629,00 € 3.489,00 € 1.874,00 € 3.346,00 € 1.966,00 €

Ermäßigungen auf Abonnements sind hier nicht erfasst.

Inkl. Gebühren, Vollpreiseinzelkarten-, Abo- und ermäßigte Karten -Erlöse

4

Ausdruck vom: 24.02.16

Ausgabe Sponsorenfreikarten je Vertrag werden in einer separaten Datei erfasst/überwacht.

14.106 13.401 27.507

3

31.777

Abo-Verkauf: Einzelkartenverkauf: Gesamtauslastung:

7,03% 12,42%

2,34%

1,15% 1,68% 0,17% 0,07% 0,06% 1,48% 0,07%

5,40%

3,21% 0,43% 0,57% 0,31% 0,55% 0,32%

Saalkapazität:

Auslastung im Analysezeitraum:

15,91%

5,18%

5,12% 3,00% 0,68% 0,24% 0,13% 1,43% 0,12%

4,09%

2,28% 0,47% 0,43% 0,19% 0,46% 0,26%

Σ Ermäßigung

Ziffer in der Regelung über Eintrittskarten und Abonnements zu Sonderkonditionen

26 14 11 5 2 58

4.376

1.424

1.408 825 187 67 37 394 34

1.125

628 130 118 51 127 71

(in Bezug auf Ausl.)

86,56%

607.508,00 €

89.965,00 €

38.922,00 €

37.621,00 € 4.950,00 € 3.869,00 € 1.758,00 € 452,00 € 1.970,00 € 423,00 €

- €

Σ Erlöse

20.12.15

%

(in Bezug auf Gesamterl.)

2

6.5

6.5

6.1

6.5

5.

6.1

6.1

6.1

6.1

6.5

4.2

3.

4.2

1.2, 4.1

1.2, 2., 4.2

Σ

%

Letztes Konzert im Analysezeitraum:

Jahr 2015

1

Legende

Anzahl Konzerte im Analysezeitraum: Philharmonisches Konzert Sonderkonzert Kammerkonzert eduART-Kammer eduART-Orchester

Gesamterlös

Summe ermäßigte Karten Summe ("Freikarten" & ermäßigte Karten)

Ermäßigte Karten Einzelkartenermäßigung Last minute Schüler, Studenten Schwerbehinderte ab 80 % Sozialpass Steuerkarte 50%-Ermäßigung Arbeitslose Abo (310812) AbonnentenSonderErm

3

Summe "Freikarten"

"Freikarten" (0 Euro, max. Systemgebühr)2 Freikarte Freikarte Mitarbeiter Freikarten Sponsoren Freikarten Presse Neubürgergutscheine Kulturticket

Ziffer1

Erstes Konzert im Analysezeitraum: 05.01.15

Südwestdeutsche Philharmonie

12,58%

0,26%

4,97% 1,44% 0,86% 0,26% 0,21% 2,43% 2,13%

4,21%

3,10% 0,77% 0,66% 0,13% 0,65%

(in Bezug auf Ausl.)

35.634,00 € 67.345,00 €

560,00 €

5.344,00 € 7.004,00 € 894,00 € 274,00 € 388,00 € 13.127,00 € 8.043,00 €

31.711,00 €

19.743,00 € 3.208,00 € 3.785,00 € 960,00 € 4.015,00 €

Σ Ermäßigung

Anzahl Konzerte im Vergleichszeitraum: Philharmonisches Konzert Sonderkonzert Kammerkonzert eduART-Kammer eduART-Orchester

2.743

56

1.085 315 188 57 46 531 465

1.158

676 168 145 28 141

Σ

%

Erstes Konzert im Vergleichszeitraum:

(o. Abo-Ermäßigungen)

Verkaufs- und Freikartenanalyse

24 10 13 10 4 61

8,18%

0,13%

1,23% 1,61% 0,21% 0,06% 0,09% 3,01% 1,85%

7,28%

4,53% 0,74% 0,87% 0,22% 0,92%

Σ Erlöse

435.464,65 €

50.347,00 €

784,00 €

32.280,00 € 1.890,00 € 3.212,00 € 1.185,00 € 298,00 € 2.655,00 € 8.043,00 €

- €

%

(in Bezug auf Gesamterl.)

05.01.14

1.074,00 €

- 262,00 € - 579,00 € - 296,00 € 914,00 € - 669,00 € 1.966,00 €

Σ Ermäßigung

37,32%

96,07%

7.048,00 € 8.122,00 €

13.680,00 €

22,94% 1.657,00 € 61,82% 3.214,00 € -0,53% 132,00 € 14,93% 142,00 € -24,32% - 24,00 € -34,77% - 4.133,00 € -1267,65% - 7.620,00 €

-2,93%

-7,64% -29,23% -22,88% 45,10% -11,02% 100,00%

%

Abo-Verkauf: Einzelkartenverkauf: Gesamtauslastung:

Saalkapazität:

9.858 11.953 21.811

26.831

Auslastung im Vergleichszeitraum:

1633

1.368

323 510 -1 10 -9 -137 -431

-33

-48 -38 -27 23 -14 71

Σ

19.12.14

81,29%

16,51% 10,76%

96,07%

23,67% 31,45% 12,87% 34,13% -6,59% -45,95% -1801,42%

3,28%

-1,34% -22,02% -8,48% 48,77% -19,99% 100,00%

%

172.043,35 €

39.618,00 €

38.138,00 €

5.341,00 € 3.060,00 € 657,00 € 573,00 € 154,00 € - 685,00 € - 7.620,00 €

Σ Erlöse

Veränderungen zum Analysezeitraum

Letztes Konzert im Vergleichszeitraum:

Vergleichszeitraum: Jahr 2014

SWP (RS)

28,32%

44,04%

97,99%

14,20% 61,82% 16,98% 32,59% 34,07% -34,77% -1801,42%

%

Anlagen  Jahresbericht 2015

Freikartenanalyse


Jahresbericht 2015 

Anlagen

Erläuterungen Allgemein

Im Besonderen

Die Regelung über Eintrittskarten und Abonnements zu Sonderkonditionen für die Südwestdeutsche Philharmonie beinhaltet einen Passus zur jährlichen Berichterstattung über die gewährten Freikarten und Karten zu Sonderkonditionen. Die nebenstehende Tabelle dient der geforderten Berichterstattung.

n

Trotz mehr Konzerten wurden geringfügig weniger Freikarten vergeben.

n

Der erstmals mögliche Vorjahresvergleich zeigt, dass es innerhalb der einzelnen Freikartenkategorien nur geringfügige Unterschiede gibt.

n

Einzige Ausnahme bildet die Kategorie Kulturticket. Durch eine Vereinbarung mit dem ASTA der Universität Konstanz wird StudentInnen der freie Eintritt zu den Konzerten gewährt. Es besteht allerdings eine pauschale Vergütungsvereinbarung mit dem ASTA, so dass die hier gezeigten Freikarten eigentlich keine kostenlose Tickets darstellen.

n

Für den Eintritt zu den Eigenveranstaltungen der SWP wurden im Jahr 2015  1.083 Tickets (frei und zum reduzierten Preis) für Schüler und Studenten gewährt.

n

Im Jahr 2015 wurden 1.633 Tickets mehr zu einem reduzierten Preis gewährt als im Vorjahr. Insbesondere handelt es sich hierbei um Einzelkartenreduktionen (10 Euro bis zum 31.08. und anschließend 5 Euro) für unsere Stammkunden. Diese Maßnahmen, unter anderem zur Kundenbindung, erbrachten im Vorjahresvergleich ein Umsatzmehr von 39.618 Euro.

65


Anlagen 

Jahresbericht 2015

Besucherzahlen 2015 im Überblick Konzert- und Besucherstatistik im Jahr

eduedu ART ART

6 6 3 3 0 0 0 9 9

0 0 0 0 0 0

24 24 0 0 0 0 24 24

11 11 8 8 0 0 2 2 21 21

Gesamt Gesamt (Eigenveranstaltungen) Konstanz Konstanz (Eigenveranstaltungen) Konstanz Philharmonische Konzerte (Konstanz) (Konstanz) Philharmonische Konzerte (Kreuzlingen) (Kreuzlingen) Philharmonische Konzerte EigenV.) KN & Baden-Württemberg (o. (o. EigenV.) KN & Baden-Württemberg Übriges Bundesgebiet Übriges Bundesgebiet Auswärtige Konzerte (BW, D, Ausland) Auswärtige (BW, Ausland (mit Konzerte Philh. Konzerte KRZ)D, Ausland) Ausland (mit Philh. Konzerte KRZ)

Mitschnitte Mitschnitte

Kammerkonzerte Kammerkonzerte

10 10 15 15 0 0 21 21 46 46

Rundfunk-, Rundfunk-, TV-,TV-, CD-Produktionen CD-Produktionen

Musiktheater Musiktheater

15 15 0 0 0 0 15 15

Aufnahmen Aufnahmen

Veranstaltungen insgesamt Veranstaltungen insgesamt

(-Orchester) ART ART (-Orchester) eduedu

23 23 3 3 0 0 0 26 26

Kammermusik Kammermusik

Gastkonzert Gastkonzert (=Fremdveranstaltung) (=Fremdveranstaltung)

Konstanz Konstanz Baden-Württemberg Baden-Württemberg Übriges Bundesgebiet Übriges Bundesgebiet Ausland Ausland Gesamt Gesamt

Orchesterkonzerte Orchesterkonzerte Sonderkonzert Sonderkonzert (=Eigenveranstaltung) (=Eigenveranstaltung)

Philharmonisches Konzert Philharmonisches Konzert (=Eigenveranstaltung) (=Eigenveranstaltung)

Konzert- und Besucherstatistik im Jahr 2015 Konzertund Besucherzahlen 2015 2015

4 4 0 0 0 1 1 5 5

5 5 2 2 0 0 3 3 10 10

89 89 29 29 0 0 23 23 141 141

Saalkapazität Saalkapazität 83.546

Besucher Besucher 68.803

Auslastung Auslastung 82,35%

D.schnitt Besucher D.schnitt Besucher 488

83.546 34.755 34.755 43.163 43.163 17.526 17.526 0 0 25.176 25.176 0 0 40.383 40.383 20.068 20.068

68.803 32.409 32.409 38.559 38.559 16.599 16.599 0 0 20.042 20.042 0 0 30.244 30.244 13.368 13.368

82,35% 93,25% 93,25% 89,33% 89,33% 94,71% 94,71%

488 450 450 433 433 722 722

79,61% 79,61%

542 542

74,89% 74,89% 66,61% 66,61%

582 582 581 581

Weitere Besucher

Weitere GP Besucher Öffentliche Öffentliche GP Probenbesuch Probenbesuch Workshop Workshop Saisonvorstellung Saisonvorstellung Tag der offenen Tür Tag der offenen Tür

Anzahl

Besucher

Anzahl 5

Besucher 1.092

5 15 15 1 1 2 2 0 0

1.092 262 262 21 21 460 460 0 0

Werkeinführungen

Werkeinführungen Anzahl 27 Anzahl 27

Konzert- und Besucherzahlen 2014 und 2015 23 1.835 Vergleich der Konzert- und Besucherstatistiken der Kalenderjahre 2014 & 2015

Konstanz Baden-Württemberg Übriges Bundesgebiet Ausland Gesamt

Aufnahmen

Mitschnitte

Rundfunk-, TV-, CD-Produktionen

eduART

Veranstaltungen insgesamt

Musiktheater

eduART (-Orchester)

1.125 1.125

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

21 3 0 0 24

23 3 0 0 26

9 1 0 2 12

15 0 0 0 15

7 21 1 21 50

10 15 0 21 46

7 4 0 1 12

6 3 0 0 9

0 0 0 0 0

0 0 0 0 0

13 0 0 0 13

24 0 0 0 24

16 3 0 1 20

11 8 0 2 21

73 32 1 25 131

89 29 0 23 141

0 3 0 0 3

4 0 0 1 5

3 0 0 3 6

5 2 0 3 10

Saalkapazität

Gesamt Konstanz (Eigenveranstaltungen) Konstanz Philharmonische Konzerte (Konstanz) Philharmonische Konzerte (Kreuzlingen) KN & Baden-Württemberg (ohne Eigenveranstaltungen) Übriges Bundesgebiet Ausland (mit Philharmonische Konzerte Kreuzlingen)

Besucher

Auslastung

Durchschnitt Besucheranzahl

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

87.104 27.357 34.887 12.466 0 25.293 700 29.911

83.546 34.755 43.163 17.526 0 25.176 0 20.068

67.730 24.806 30.363 11.784 0 20.538 527 18.712

68.803 32.409 38.559 16.599 0 20.042 0 13.368

77,76% 90,68% 87,03% 94,53%

82,35% 93,25% 89,33% 94,71% 0,00% 79,61% 0,00% 66,61%

517 382 416 561

488 450 433 722 0 542 0 581

Saalkapazität

Eigenveranstaltungen Fremdveranstaltungen

Kammermusik 1.835 Kammerkonzerte

23

Gastkonzert (=Fremdveranstaltung)

Anzahl Freikarten Anzahl Freikarten

Sonderkonzert (=Eigenveranstaltung)

Philharmonisches Konzert (=Eigenveranstaltung)

Orchesterkonzerte

81,20% 75,29% 62,56%

Besucher

Auslastung

663 527 748

Anzahl der Veranstaltungen

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

32.210 54.894

38.612 44.934

28.691 39.039

35.703 33.100

89,07% 71,12%

92,47% 73,66%

78 53

83 58

66 Ausdruck am: 24.02.2016

©

SWP (RS)


Jahresbericht 2015 

Anlagen

Abozahlen seit der Saison 1997|1998 2.500

2.300

2.100

1.900

1.700 Abozahlen

1997/1998 1998/1999 1999/2000 2000/2001 2001/2002 2002/2003 2003/2004 2004/2005 2005/2006 2006/2007 2007/2008 2008/2009 2009/2010 2010/2011 2011/2012 2012/2013 2013/2014 2014/2015 2015/2016 2.186

2.108

2.120

2.132

2.047

2.072

2.048

1.980

1.937

1.957

2.071

2.030

2.138

2.387

2.326

2.422

2.295

2.523

2.731

67


(25.548,40)

(96.567,38) € (13.276,24) € (56.205,31) €

€ € €

€6.182.210

Aufwendungen Stand

Aufwendungen Ansatz

Ansatzausschöpfung

2015 €6.227.169

2015 100,7%

€5.646.200

2014 €5.887.341

3. Anteil Aufwendungen total am Ansatz WP

€300.000

0

20

40

60

80

100

120

4. Krankenstand Orchester

2014

€ (925.363,38) €

€350.000

(91.655,26) (728.517,34)

€ (162.774,61) €

Sonstige Kosten

€400.000

Summe

(12.269,50) € (21.481,57)

(25.997,00) €

(10.994,47)

(84.585,82)

GEMA

Reisekosten

Provisionen

Werbekosten

2014 104,3%

(67.962,60)

(88.731,84) €

Verstärkungen

2015

(91.342,61)

€ (151.021,07) €

Aushilfen (82.040,80)

(100.058,50)

€ (118.588,95) €

Dirigenten

Fremdnoten

2014

2015

2014 (152.847,31)

€450.000

€500.000

€550.000

€600.000

€650.000

€700.000

€750.000

2015 € (199.931,48)

Solisten

2. Konzertaufwendungen

Tage

68

€800.000

1. Aufwendungen gesamt

Ausdruck vom 02.03.16

541

2014

2015

0,57

0,65

durchschn. Krankentage pro MA (Musiker)

2014

Krankentage total 2015 577

27,0%

77,6%

-42,9%

1,8%

-17,3%

20,8%

14,2%

8,2%

65,3%

18,5%

30,8%

Abweichung (%)

I. Aufwendungen der Monate Januar bis Dezember der Jahre 2015 und 2014

Reporting Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Anlagen  – Dashboard 2015 Jahresbericht 2015

Dashboard 2015


Eigenv eranst.

2015

59%

41%

Fremdv eranst.

2014 (J)

60%

40%

eigen = Veranstalter ist die SWP (Risiko liegt bei der SWP) fremd = Veranstalter ist nicht die SWP

0%

20%

40%

60%

80%

100%

3. Erträge (UE) eigen/fremd

€-

€50.000,00

€100.000,00

€150.000,00

€200.000,00

€250.000,00

2014

2015

2014 (J) 481.308 581.048

2015 €660.370 €620.127

Umsatzerlöse

eigen € fremd €

eigen fremd

1. Erträge aus Ticketing und Verträgen (Umsatzerl.)

€0

€106.422

IST

2014

Ansatzerreichungsquote

2014 126,9%

€837.000

2014 €1.062.355

* (Einnahmen aus Sponsoring, Freundeskreis e.V., Förderstiftung, Anzeigenverkauf)

2015 €125.000

2015

Ansatzziel

€-

€20.000

€40.000

€60.000

€80.000

€100.000

€120.000

€140.000

4. Erträge aus Fundraising*

2015 121,4%

€1.055.000

2015 €1.280.496

Ansatzerreichungsquote

ANSATZ

IST

€200.000

€400.000

€600.000

€800.000

€1.000.000

€1.200.000

€1.400.000

2. Anteil Erträge (UE) am Ansatz WP

II. Erträge der Monate Januar bis Dezember der Jahre 2015 und 2014

Reporting Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

2015 85,1%

€134.079

2014 €130.000

2014 103,1%

Ausdruck vom 02.03.16

Jahresbericht 2015  Anlagen – Dashboard 2015

69


70

2015 141

2014 (J) 131

2015

2015 2014 (J)

92,47% 89,07%

3. Auslastungsquote eigene Konzerte

0

2

4

6

8

10

12

14

16

18

20

1. Anzahl Konzerte

Ausdruck vom 02.03.16

2014

+ 3,4%

1.073

2.030

2.138

2.387

2.326

+

208 8,2%

2.422

2.295

2.523

2.731

2008/2009 2009/2010 2010/2011 2011/2012 2012/2013 2013/2014 2014/2015 2015/2016

Veränderung zur Vorsaison:

Summe

1.500

2.000

2.500

4. Abozahlen saisonal

Zielgröße: gleich oder mehr als im Vorjahr

Veränderung zum Vorjahr

2015

2014

2. Anzahl der Besucher

68.803

67.730

III. Auslastungszahlen der Monate Januar bis Dezember der Jahre 2015 und 2014

Reporting Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Anlagen  – Dashboard 2015 Jahresbericht 2015


-

-

-

PhiKo SoKo GastKo KaKo eduART-Orch. eduART-Kammer

-

-

4.940,70 € 2.971,32 € 7.520,62 € 1.469,62 € 402,48 € 129,30 €

2015

-

-

2.456,73 € 386.844,78 €

128.458,15 € 44.569,76 € 338.427,71 € 29.392,30 € 3.622,29 € -

2015

durchschn. Deckungsbeiträge/Konzert

PhiKo SoKo GastKo KaKo eduART-Orch. eduART-Kammer Summe

3.789,87 € 1.806,20 € 6.613,20 € 2.727,63 € 1.140,18 € 686,62 €

2014 (J)

13.045,76 € 331.142,01 €

90.956,96 € 21.674,39 € 324.046,56 € 35.459,19 € 13.682,17 €

2014 -

∆* 30% -65% 14% 46% 65% 81%

∆* 37.501,19 € 22.895,37 € 14.381,15 € 6.066,89 € 10.059,88 € 10.589,03 € 55.702,77 € 2014

2015

Ansatz

4.200.000 €

4.400.000 €

4.600.000 €

4.800.000 €

2015

4.574.932 €

4.383.000 €

2014

4.594.315 €

4.736.000 €

Ausgaben

Ansatzausschöpfung

-€

100.000 €

200.000 €

300.000 €

400.000 €

500.000 €

600.000 €

IST

Personalaufwendungen im Vgl. mit Ansatz (Kalk.)

150.000 €

250.000 €

350.000 €

450.000 €

550.000 €

Ansatz

Personalaufwendungen pro Monat

Deckungsbeiträge total

Quote

Ansatz IST ∆*

Σ

2015 2014 ∆*

2015 4.574.932 €

Σ Pers.Aufw.

Personalaufwendungen (76,6 % des Ansatzes Gesamtausgaben)

Deckungsbeiträge

96,6% 104,8% 8,2%

4.736.000 € 4.574.932 € 161.068 €

2014 (J) 4.594.315 €

IV. WEF (Wesentliche EinflussFaktoren) der Monate Januar bis Dezember der Jahre 2015 und 2014

Jahresbericht 2015 

71

©

SWP

Anlagen – Dashboard 2015


2015 122,5%

155.000 €

Ansatz

Ansatzausschöpfung

2015 151.021 €

2015

IST

0€

50.000 €

100.000 €

150.000 €

200.000 €

2015 97,4%

2014

2014 140,5%

130.000 € 2014 70,3%

Ansatz

2014 91.343 €

IST

Anteil Aufwendungen für Aushilfen (Basis: Konzert-GuV)

Ansatzausschöpfung

180.000 €

2015 2.373,38 € 2.932,58 € 1.939,33 € 528,81 € 760,39 € 237,43 € -

2014 (J) Differenz 1.911,32 € 462,06 € 3.517,56 € 584,98 € 1.573,48 € 365,86 € 624,52 € 95,72 € 506,60 € 253,80 € 589,81 € 352,38 €

393,16 € -

2015

Summe

0

20

40

60

80

100

Aushilfen pro Konzert

2015 404

2014 287

2014

2015

0

50

100

Σ Krankentage*

347,79 €

2014 (J)

* durchschn. Aufwendungen pro PhiKo, SoKo und Gastko. geteilt durch 3

>Anzahl der Aushilfen

-

150

- 199.931,48 € - 152.847,31 € - 47.084,17 €

-

Ø Aufwendungen pro Aushilfe, pro Konzert*

Stand Aufwendungen

Januar

260.000 €

Februar

Ansatz

Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Gastkonzerte* Kammerkonzerte eduART-Orchesterkonzerte eduART-Kammerkonzerte

April

2014 252.906 €

März

2015 318.520 €

Mai

IST

>Ø Solistenaufwendungen je Typ

Juli

2014

Juni

2015

* Dirgenten aus eigenen Produktionen, fremd verkauft.

August

IST

- 118.588,95 € - 100.058,50 € - 18.530,45 €

Oktober

-€

Stand Aufwendungen

September

Ansatz

Dezember

100.000 €

November

200.000 €

Januar

300.000 €

Krankenstand Orchester

Februar

400.000 €

2014 (J) Differenz 3.051,11 € 330,68 € 3.905,67 € 776,35 € 3.193,38 € 401,58 € 672,80 € 124,70 €

März

-

2015 577

Mai

2015 3.381,79 € 3.129,32 € 3.594,95 € 797,50 €

April

-

Juli

Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Gastkonzerte* eduART-Orchesterkonzerte

Juni

Ø Dirigentenaufwendungen je Typ

August

Anteil Aufw. Solisten & Dirigenten am Ansatz (K-GuV)

September

72 November Oktober

2014 541

2014

2015

Dezember

V. Detailanalyse der Monate Januar bis Dezember der Jahre 2015 und 2014 – I

Anlagen  – Dashboard 2015 ©

SWP

Jahresbericht 2015


90.000 €

Ansatz

40 30 20 10 0

Krankentage 2015: 145 | 2014: 145

240:00 216:00 192:00 168:00 144:00 120:00 96:00 72:00 48:00 24:00 0:00

Überstunden je Monat

Überstd. und Resturl. MA Manag.

Ansatzausschöpfung

2015 88.732 €

2015

IST

-€

20.000 €

40.000 €

60.000 €

80.000 €

100.000 €

Verstärkungen (Basis: Konzert-GuV)

2015 2014

2014

2015

2015 2014

100.000 €

2014 82.041 €

1252:43 1210:38

2014 82,0%

1067:26 499:37

0

480

0

50

100

150

2015

111

Resturlaubstage

2015

2014

960

2014

83

565

832

Stand Üstd. nach Abzug Auszahlung

2015 2014

Auszahlung Überstunden

2015 98,6%

2014

IST

Ansatz

250.000 €

Ansatz

2014

230.000 €

2014 222.173 €

IST

Ansatz

Ansatzausschöpfung

2014 (J) 89,07%

2015 38 25 6 4 9

-

2014 39 31 0 5 3

∆ 3,4%

368,22 € -

* Eigenveranstaltungen (Anzahl der Konzerte)

Beispiele A = Phikos, KaKo, Insel | F = eduART | S = Mittsommer, Blue Lounge | D = Oktoberfest, Neujahr | P = Musikalischer

A F S D P

Clusteranalyse*

2015 92,47%

Auslastung eig. Konz.

eduART-Konzerte

1.417,32 €

2014/2015 2.523

2014 (J) 64% 87% 53% 79% 74% 62% 70%

2015 60% 73% 68% 94% 67% 58% 68%

* Abo-Reihe mittlerweile durch andere Formate ersetzt

A B C D Summe KRZ* Rzell Summe II

Frei verkauft (Abos)

Abweichungstoleranz zum VJ: 2 %

∆ 196 7,8%

Ansatzausschöpfungsquote 2015 2014 100,1% 96,6%

Abozahlen 2015/2016 2.719

1.049,11 €

Ø Werbeausgaben pro Konzert (!) 2015 2014 (J) Differenz Philharmonische Konzerte - 2.510,79 € - 2.103,72 € 407,08 € Sonderkonzerte - 3.165,29 € - 2.024,14 € - 1.141,15 € Kammerkonzerte - 1.471,33 € - 2.068,02 € 596,69 €

2015 250.211 €

2015

IST

260.000 € 250.000 € 240.000 € 230.000 € 220.000 € 210.000 € 200.000 €

Werbeausgaben

VI. Detailanalyse der Monate Januar bis Dezember der Jahre 2015 und 2014 – II

Jahresbericht 2015  Anlagen – Dashboard 2015

73

©

S


Anlagen 

Jahresbericht 2015

Kennzahlen 2015 Gewinn- und Verlustrechnung 1. Gesamt-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse Öffentliche Zuwendungen Fundraising Sonstige Erträge Summe Erträge Aufwendungen für bezogene Leistungen Löhne und Gehälter (inkl. AV) Marketing Sach- und Betriebskosten Summe Aufwendungen Betriebsergebnis

€ € € € € € € € € € €

2014 1.062.355,28 4.532.600,00 84.024,24 99.696,20 5.778.675,72 568.063,71 4.597.084,74 222.173,34 391.353,93 5.778.675,72 (108.665,91)

€ € € € € € € € € € €

2015 1.280.496,38 4.949.955,00 75.603,92 80.254,05 6.386.309,35 775.800,55 4.574.931,79 250.211,41 623.225,52 6.224.169,27 162.140,08

€ € € € € € € € € € € € €

2015 1.311.587,16 (199.931,48) (118.588,95) (151.021,07) (88.731,84) (96.567,38) (13.276,24) (56.205,31) (25.997,00) (12.269,50) (162.774,61) (925.363,38) 386.223,78

€ € € € € € € € € € €

Δ 218.141,10 417.355,00 (8.420,32) (19.442,15) 607.633,63 207.736,84 (22.152,95) 28.038,07 231.871,59 445.493,55 270.805,99

€ € € € € € € € € € € € €

Δ 252.478,81 (47.084,17) (18.530,45) (59.678,46) (6.691,04) (11.981,56) (2.281,77) 11.757,29 (448,60) 9.212,07 (71.119,35) (196.846,04) 55.632,77

Anteil Erträge/Aufwendungen 2014 2015 Δ 18,38% 20,05% 1,67% 78,44% 77,51% -0,93% 1,45% 1,18% -0,27% 1,73% 1,26% -0,47% 9,83% 79,55% 3,84% 6,77%

12,46% 73,50% 4,02% 10,01%

2,63% -6,05% 0,18% 3,24%

2. Konzert-Gewinn- und Verlustrechnung

Erlöse

Kosten Solisten Kosten Dirigenten Aushilfen Verstärkungen Werbekosten Provisionen Reisekosten GEMA Fremdnoten Sonstige Kosten Summe Aufwendungen Ergebnis

€ € € € € € € € € € € € €

2014 1.059.108,35 (152.847,31) (100.058,50) (91.342,61) (82.040,80) (84.585,82) (10.994,47) (67.962,60) (25.548,40) (21.481,57) (91.655,26) (728.517,34) 330.591,01

2014 16,52% 10,81% 9,87% 8,87% 9,14% 1,19% 7,34% 2,76% 2,32% 9,90%

Anteil (%) 2015

21,61% 12,82% 16,32% 9,59% 10,44% 1,43% 6,07% 2,81% 1,33% 17,59%

Δ 5,09% 2,00% 6,45% 0,72% 1,29% 0,25% -1,27% 0,05% -1,00% 7,69%

Bemerkung: Nicht enthalten sind hier Erlöse und Aufwendungen von Veranstaltungen der SWP, die keine Konzerte waren; bspw. Dirigierworkshops. Ebenso nicht enthalten sind Erlöse, die nicht eindeutig bestimmten Konzerten zuordenbar sind; z.B. Tauschgebühren. Somit kann die Summe der Erlöse der(Gesamt-) Jahres-G&V von der der Konzert-G&V abweichen.

Analyse nach Besucher- und Konzertzahlen 1. Auslastung und Deckungsbeitrag nach Konzerttyp

Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Gastkonzerte Kammerkonzerte eduART-Konzert

2014 24 12 50 13 32

Anzahl der Konzerte 2015 26 15 46 24 30

Δ 2 3 -4 11 -2

2014 90,65% 86,57% 70,45% 65,22% 95,46%

Auslastung 2015 92,44% 93,66% 71,80% 77,36% 97,14%

Δ 1,79% 7,09% 1,35% 12,14% 1,68%

Deckungsbeitrag pro Veranstaltung € € € € €

2014 3.789,87 (1.806,20) 6.613,20 (2.727,63) (862,19)

€ € € € €

2015 4.940,70 (2.971,32) 7.520,62 (1.469,62) (217,11)

€ € € € €

Δ 1.150,82 (1.165,12) 907,42 1.258,02 645,08

eduART-Orchesterkonzert

12

9

-3

95,89%

100,00%

4,11%

(1.140,18) €

(402,48) €

737,70

eduART-Kammerkonzert

20

21

1

95,04%

94,28%

-0,75%

(686,62) €

(129,30) €

557,32

131

141

10

77,58%

82,21%

4,81%

Summe

2. Konzerte nach Orten Anzahl der Konzerte KN BW D CH Sonst. Ausland Ausland total

2014

2015

Δ

73 32 1 20 5

89 29 0 20 3

16 -3 -1 0 -2 -2 10

25

23

131

141

3. Verhältnis Eigen-/Fremdveranstaltungen Anzahl Eigenveranstaltungen Fremdveranstaltungen

Anteil (%)

2014

2015

Δ

2014

2015

Δ

78 53 131

83 58 141

5 5 10

59,54% 40,46%

58,87% 41,13%

-0,68%

4. Einnahmenanalyse Verträge (Fremd-) / Ticketing (Eigenveranstaltungen) Anteil (%) Verträge Ticketing

74

2014

2015

Δ

62,0% 38,0%

62,69% 37,31%

0,67%

5.007,05

7.803,27

2.796,23


Jahresbericht 2015 

Anlagen

Betrachtung der Abonnement-Konzerte (Eigenveranstaltungen) Grundauslastung (%) durch Abos Konstanz

Summe KN

A B C D

KRZ Rzell

Abozahlen Kalenderjahr

2015 73,69% 75,87% 71,88% 85,25% 76,67%

Δ 0,15% -0,93% 2,33% 4,28% 1,46%

2014 416 416 530 617 1.978

2015 562 578 548 650 2.337

Δ 146 163 18 33 90

2013/14 529 571 514 611 2.225

2014/15 556 604 556 666 2.382

Δ 27 33 42 55 157

0,00% 11,86%

0,00% 21,44%

0,00% 9,58%

0 90 2.068

0 155 2.492

0 66 155

70 2.295

141 2.523

71 228

Anzahl der ausgegebenen Freikarten pro Konzert

Plätze im freien Verkauf pro Konzert Konstanz

Summe KN

A B C D

KRZ Rzell

Abo-Zahlen

Abozahlen aktuelle Saison (2014/15)

2014 73,54% 76,80% 69,55% 80,97% 75,22%

2014 150 126 232 145 163

2015 201 184 214 112 178

Δ 51 58 -18 -33 15

0 667

569

-97

Tatsächlich frei verkaufte Karten pro Konzert

2014 14 14 20 12 14

2015 15 17 26 11 17

Δ 1 3 6 -1 2

2014 91 107 117 108 101

2015 116 131 143 106 124

Δ 25 24 26 -2 23

7

20

14

428

361

-67

berechnet aufgrund des Durchschnitts (anwesende Abonnenten lt. Systemausdruck / Anzahl der Konzerte)

Ausgabenanalyse Ausgaben Solisten und Dirigenten Durchschn. Solistenkosten pro Konzert pro Person

Solisten (Anzahl) Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Kammerkonzerte eduART-Konzert

2014

2015

12 8 34 34

12 18 7 27

2014 € € € €

(1.971,79) (3.889,00) (640,91) (586,76)

2015 € € € €

(2.266,29) (3.974,78) (1.869,76) (509,71)

Δ € € € €

eduART-Orchesterkonzert

9

7

(676,52) €

(683,74) €

eduART-Kammerkonzert

25

20

(541,88) €

(335,68) €

Durchschn. Dirigentenkosten pro Konzert pro Person

Dirigenten (Anzahl) 2014

2015

(294,50) (85,78) (1.228,85) 77,05

6 5

8 8

5

(7,21)

5

2014

2015

Δ

€ €

(3.069,73) € (3.905,67) €

(3.413,94) € (2.701,66) €

3

(748,13) €

(695,00) €

3

(748,13) €

(695,00) €

(344,20) 1.204,00 53,13 53,13

206,20

Ausgaben für Verstärkungen (zus. benötigte MusikerInnen) und Aushilfen (i.d.R. Krankheitsvertretung) Durchschn. Verstärkungskosten pro Konzert pro Person

Anzahl Verstärkungen Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Gastkonzerte Kammerkonzerte eduART-Orchesterkonzert

2014

2015

Δ

23 21 147 0

38 26 122 0

15 5 -25 0

0

0

0

193

186

-7

2014

2015

Δ

€ € €

(263,74) € (310,33) € (372,41) €

(290,91) € (407,45) € (339,71) €

(27,17) (97,12) 32,70

(286,09) €

(346,03) €

(59,94)

Durchschn. Aushilfenanzahl pro Konzert (mit AH)

Anzahl Aushilfen

Durchschn. Aushilfenkosten pro Konzert pro Person

2014

2015

Δ

2014

2015

Δ

Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Gastkonzerte Kammerkonzerte

35 30 152 2

70 30 183 0

35 0 31 -2

3,5 3,3 4,3 2,0

5,4 3,0 4,6

1,9 -0,3 0,2

€ € € €

2014 (268,39) € (326,31) € (408,53) € (501,01)

(317,96) € (390,54) € (438,24) €

(49,57) (64,23) (29,71)

eduART-Orchesterkonzert

3 1 223

9

6

2,3 1,0 3,2

€ € €

(191,89) € € (157,75) (308,98) €

(167,58) € (201,13) (303,09) €

24,31

70

1,0 1,0 2,5

1,3

293

0,7

2015

Δ

5,89

Marketingausgaben (Konzertbewerbung) Ausgaben pro Projekt 2014

2015

Ausgaben Werbung pro Besucher Δ

2014

2015

Δ

Philharmonische Konzerte Sonderkonzerte Kammerkonzerte

€ € €

(2.130,87) € (2.642,71) € (2.076,47) €

(2.588,49) € (3.487,79) € (1.916,95) €

(457,62) € (845,08) € 159,52 €

(6,88) € (3,43) € (19,61) €

(8,34) € (3,76) € (20,73) €

(1,46) (0,33) (1,13)

eduART-Orchesterkonzert eduART-Kammerkonzert

€ €

(1.880,33) € (1.793,15) €

(171,98) € (2.318,73) €

1.708,35 € (525,58) €

(5,12) € (4,50) €

(0,54) € (7,76) €

4,58 (3,26)

Bemerkung: Bei der Berechnung der Ausgaben pro Besucher wurde bei den Philharmonischen Konzerten die Anzahl der Abonnenten heraus gerechnet, da die hier erfassten Marketingausgaben Ausgaben für Plakate und Anzeigen umfassen, die nach der Abonnementbestellung gefertigt und geschaltet wurden.

75


76

19.123 € 21.025 €

390.113 € 4.603 € 67.077 € 13.094 € 3.331 € 6.843 € 54.899 €

- € 146 €

161 € 161 €

7. Abschreibungen

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen – davon Personalnebenkosten – davon Miete Studiogebäude – davon Versicherungen – davon Fahrzeugkosten – davon Rechts- und Beratungskosten – davon Verwaltungskostenbeiträge

9. Sonstige Zins- und sonstige Aufwendungen

10. Sonstige Steuern

4.092.874 € 4.183.189 €

- 177.264 € - 154.492 €

Summe Aufwendungen

Betriebsergebnis

384.218 € 21.987 € 65.913 € 11.303 € 3.412 € 4.177 € 55.300 €

3.198.180 € 3.374.595 € 2.585.709 € 2.725.594 € 612.471 € 649.001 €

6. Personalaufwand – davon Löhne und Gehälter – davon Sozialabgaben

12% -2% 57% 0%

0% 12.681 € 0% 3.355 € 0% 6.546 € 1% 55.334 €

-14% 2% -39% 1%

-17%

2%

0%

100%

28.119 €

4.260.264 €

0% 161 €

-118%

2%

0%

223%

0%

1% 13.048 € 2% 65.913 €

0% 473 €

0% -41%

9% 383.709 €

-2%

-2% 378%

-13%

-1%

16% 640.262 €

6% 1% 18.394 €

-1%

65% 2.686.906 €

5%

10%

-1%

81% 3.327.168 €

6%

32%

2% 90.615 €

-40%

6% 32%

10% 530.360 €

-17%

4.288.383 €

3%

3.915.610 € 4.028.697 €

485.297 € 403.044 € 114.564 € 68.650 €

Summe Ertrag

5. Aufwendungen für bezogene Leistungen – davon Aushilfen

0% -46%

0% 6.748 €

2%

41% 1.666.600 € 1% 24.925 €

2%

41% 1.666.599 €

2% 15%

-43% 1%

0% 3.664 € 82% 3.364.872 €

8%

-57%

0%

4. ZuschüsseØ – Stadt Konstanz – Land Baden-Württemberg – Zuschuss Landkreis – sonstige Zuschüsse 0%

14.780 € 6.399 €

3.066.908 € 1.604.434 € 1.425.022 € 24.925 € 12.527 €

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

0% 25.971 €

37% -111%

30%

0% 12.202 €

-65%

-1% 3.074 €

25% 169%

18% 878.601 €

-13%

100%

26%

18% 916.774 €

-12%

- 88.715 €

4.486.789 €

0% 161 €

0% 188 €

1% 57.232 €

0% 6.745 €

0% 2.585 €

0% 10.602 €

2% 65.913 €

0% 4.692 €

9% 396.141 €

0% 24.515 €

15% 669.832 €

63% 2.772.156 €

78% 3.441.988 €

2% 123.315 €

12% 623.797 €

4.398.075 €

0% 6.768 €

1% 30.025 €

39% 1.605.200 €

39% 1.767.515 €

78% 3.409.508 €

0% 4.283 €

0% 11.324 €

1% 20.675 €

0% 39.492 €

20% 912.793 €

-415%

5%

0%

-60%

3%

3%

-23%

-16%

0%

-64%

3%

33%

5%

3%

3%

36%

18%

3%

0%

20%

-4%

6%

1%

17%

268%

-20%

224%

4%

6%

111.157 €

4.558.824 €

0% 161 €

0% 242 €

1% 73.161 €

0% 7.028 €

0% 3.845 €

0% 13.435 €

1% 65.913 €

0% 7.159 €

9% 485.301 €

1% 20.435 €

15% 664.357 €

63% 2.754.656 €

78% 3.419.013 €

3% 116.213 €

14% 633.673 €

4.669.982 €

0% 73.805 €

1% 27.025 €

36% 1.628.700 €

40% 1.841.313 €

78% 3.570.843 €

0% 5.132 €

0% 6.973 €

0% 32.740 €

1% 48.838 €

21% 1.005.456 €

-225%

2%

0%

28%

28%

4%

49%

27%

0%

53%

23%

-17%

-1%

-1%

-1%

-6%

2%

6%

990%

-10%

1%

4%

5%

20%

-38%

58%

24%

10%

12%

20.958 €

4.844.641 €

0% 161 €

0% - €

2% 71.546 €

0% 8.019 €

0% 8.864 €

0% 13.733 €

1% 65.913 €

0% 6.699 €

11% 542.346 €

0% 20.696 €

15% 695.982 €

60% 2.916.828 €

75% 3.612.811 €

3% 98.848 €

14% 668.629 €

4.865.599 €

2% 151.735 €

1% 27.025 €

35% 1.628.700 €

39% 1.878.000 €

76% 3.685.460 €

0% 11.040 €

0% - 1.467 €

1% 54.653 €

1% 108.992 €

22% 1.006.922 €

-81%

6%

0%

-100%

-2%

14%

131%

2%

0%

-6%

12%

1%

5%

6%

6%

-15%

6%

4%

106%

0%

0%

2%

3%

115%

-121%

67%

123%

0%

8%

- 19.109 €

4.897.260 €

0% 161 €

0% 8 €

1% 78.733 €

0% 7.000 €

0% 8.509 €

0% 14.956 €

1% 65.913 €

0% 11.011 €

11% 612.545 €

0% 24.274 €

14% 685.994 €

60% 2.913.328 €

75% 3.599.322 €

2% 102.973 €

14% 660.949 €

4.878.151 €

3% 138.007 €

1% 27.025 €

33% 1.674.900 €

39% 1.900.000 €

76% 3.739.932 €

0% 14.077 €

0% - 2.172 €

1% 66.593 €

2% 105.962 €

21% 953.759 €

-191%

1%

0%

100%

10%

-13%

-4%

9%

0%

64%

13%

17%

-1%

0%

0%

4%

-1%

0%

-9%

0%

3%

1%

1%

28%

48%

22%

-3%

-5%

-4%

- 17.352 €

4.934.001 €

0% 177 €

0% 500 €

2% 77.168 €

0% 7.000 €

0% 3.018 €

0% 15.014 €

1% 65.913 €

0% 11.210 €

13% 585.723 €

0% 24.142 €

14% 704.783 €

59% 2.983.216 €

73% 3.687.999 €

2% 66.335 €

13% 635.460 €

4.916.650 €

3% 66.036 €

1% 27.025 €

34% 1.674.900 €

39% 2.033.525 €

77% 3.801.486 €

0% 16.493 €

0% 3.460 €

1% 123.716 €

2% 96.414 €

20% 875.080 €

-9%

1%

11%

5792%

-2%

0%

-65%

0%

0%

2%

-4%

-1%

3%

2%

2%

-36%

-4%

1%

-52%

0%

0%

7%

2%

17%

-259%

86%

-9%

-8%

-3%

- 23.372 €

5.216.053 €

0% 210 €

0% 791 €

2% 70.802 €

0% 7.000 €

0% 820 €

0% 15.604 €

1% 65.913 €

0% 1.256 €

12% 607.620 €

0% 32.284 €

14% 703.912 €

60% 3.086.525 €

75% 3.790.437 €

1% 67.404 €

13% 784.711 €

5.192.681 €

1% 60.706 €

1% 27.025 €

34% 1.866.700 €

41% 2.035.525 €

77% 3.989.956 €

0% 3.258 €

0% 8.024 €

3% 43.775 €

2% 78.270 €

18% 1.069.398 €

35%

6%

18%

58%

-8%

0%

-73%

4%

0%

-89%

4%

34%

0%

3%

3%

2%

23%

6%

-8%

0%

11%

0%

5%

-80%

132%

-65%

-19%

22%

9%

0%

0%

1%

0%

0%

0%

1%

0%

12%

1%

13%

59%

73%

1%

15%

1%

1%

36%

39%

77%

0%

0%

1%

2%

21%

23%

Verä. VJ Anteil

2009 22% 1.191.443 €

Verä. VJ Anteil

2008 23% 1.095.211 €

Verä. VJ Anteil

2007 24% 1.126.314 €

Verä. VJ Anteil

2006 23% 1.170.567 €

Verä. VJ Anteil

2005 22% 1.087.034 €

Verä. VJ Anteil

2004 21% 972.959 €

Verä. VJ Anteil

2003

3.321.251 € 1.641.900 € 1.641.900 € 24.925 € 12.526 €

- € - 28.852 €

2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen

729.899 € 705.456 € 4.536 € 19.908 €

833.922 € 806.255 € 13.123 € 14.544 €

Verä. VJ Anteil

2002

1. Eingenerlöse (Σ) – Erlöse (Ticketing, Honorare) – Spenden, Sponsoring, Freundeskreis, Förderstiftung – Sonstige Erträge, Zinsen, etc.

2001

Anlagen  Jahresbericht 2015

G&V 2001 bis 2015


2.711 € 4.156.934 € 2.017.275 € 1.905.800 € 27.025 € 206.834 €

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

4. ZuschüsseØ – Stadt Konstanz – Land Baden-Württemberg – Zuschuss Landkreis – sonstige Zuschüsse 73% 35%

4%

241 € 210 €

9. Sonstige Zins- und sonstige Aufwendungen

10. Sonstige Steuern

- 26.367 €

71.567 €

Betriebsergebnis

830.249 € 5.787 € 86.904 € 39.874 € 1.347 €

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen – davon Personalnebenkosten – davon Miete Studiogebäude – davon Versicherungen – davon Fahrzeugkosten – davon Rechts- und Beratungskosten – davon Verwaltungskostenbeiträge

5.749.623 €

1%

28.046 €

7. Abschreibungen

Summe Aufwendungen

64%

3.806.502 € 3.065.846 € 740.657 €

13%

10%

0%

-70%

156%

0%

0%

1%

0%

32%

29.453 €

- 321.073 €

5.877.598 €

210 €

1.531 €

73.673 €

697.157 € 5.060 € 2% 86.070 € 1% 36.762 € 0% 1.310 €

14%

37% 361%

-13%

0%

66%

53%

0% -1% 5%

1.151.677 € 85.702 €

5.556.525 €

3.997.570 € 3.235.285 € 13% 762.285 €

1%

6. Personalaufwand – davon Löhne und Gehälter – davon Sozialabgaben

19%

38% -20%

1.084.375 € 54.197 €

10%

241%

0%

2%

1.010 €

- 2.618 €

4.212.116 € 2.099.031 € 33% 2.004.800 € 0% 27.025 € 4% 81.260 €

0%

0%

1118%

2%

0%

535%

3%

-3%

-8%

-1%

-13%

-16%

5%

3%

6%

5%

58%

6%

-3%

-61%

0%

5%

4%

1%

-63%

-81%

-54%

5%

-15%

-15%

17 €

18.684 €

1.120.436 € 106.340 €

0%

0%

1%

- 323.416 €

5.932.882 €

210 €

1.603 €

74.562 €

719.725 € 29.030 € 1% 88.150 € 1% 63.465 € 0% 2.394 €

0%

12%

1%

35.330 €

4.055.578 € 3.282.347 € 13% 773.231 € 55%

68%

1%

20%

5.609.465 €

4.300.988 € 2.131.733 € 36% 2.070.500 € 0% 27.025 € 1% 71.730 €

38%

76%

0%

0%

1%

1%

0%

5%

1%

83%

73%

2%

474%

3%

20%

1%

1%

1%

24%

-3%

1%

-12%

0%

3%

2%

2%

-98%

-814%

-5%

-58%

1%

-4%

601 €

- 21.761 €

682.458 € 134.254 €

0%

0%

1%

0%

1%

1%

0%

12%

1%

- 38.783 €

5.619.002 €

210 €

301 €

623.528 € 14.479 € 89.121 € 39.427 € 1.612 € 73.295 € 78.985 €

45.458 €

4.267.046 € 3.442.741 € 13% 824.306 €

55%

68%

2%

19%

5.580.219 €

4.433.451 € 2.209.923 € 37% 2.153.500 € 0% 27.025 € 1% 43.003 € 38%

77%

0%

0%

-88%

-5%

0%

-81%

6%

-33%

-38%

1%

-50%

-13%

29%

7%

5%

5%

26%

-39%

-1%

-40%

0%

4%

4%

3%

3486%

-216%

282%

3%

-14%

-9%

1.518 €

- 2.758 €

568.064 € 94.007 €

0%

0%

1%

1%

0%

1%

2%

0%

11%

1%

- 108.665 €

5.890.100 €

210 €

7 €

686.756 € 7.242 € 65.913 € 43.756 € 4.905 € 54.820 € 80.913 €

37.978 €

4.597.085 € 3.733.244 € 15% 863.841 € 61%

76%

2%

12%

5.781.435 €

4.570.726 € 2.290.750 € 39% 2.214.825 € 0% 27.025 € 1% 38.126 € 40%

79%

0%

0%

180%

5%

0%

-98%

2%

-25%

204%

11%

-26%

-50%

10%

-16%

5%

8%

8%

-30%

-17%

4%

-11%

0%

3%

4%

3%

153%

-87%

-12%

62%

1%

3%

436 €

60.000 €

775.801 € 162.754 €

0%

0%

1%

1%

0%

1%

1%

0%

12%

1%

162.140 €

6.164.169 €

210 €

13 €

775.415 € 9.780 € 65.918 € 48.215 € 2.316 € 49.330 € 82.572 €

37.799 €

4.574.932 € 3.706.533 € 15% 868.399 € 63%

78%

2%

10%

6.326.309 €

4.996.052 € 2.600.830 € 38% 2.322.100 € 0% 27.025 € 1% 46.097 € 40%

79%

0%

0%

-249%

5%

0%

100%

2%

-10%

-53%

10%

0%

35%

13%

0%

1%

-1%

0%

73%

37%

9%

21%

0%

5%

14%

9%

-71%

-2275%

-44%

-10%

21%

15%

0%

0%

1%

1%

0%

1%

1%

0%

13%

1%

14%

60%

74%

3%

13%

1%

0%

37%

41%

79%

0%

1%

1%

1%

20%

22%

Verä. VJ Anteil

2015 1.389.821 € 18% 1.280.496 € 1% 75.604 € 1% 33.721 € 21%

Verä. VJ Anteil

2014 1.206.433 € 19% 1.062.355 € 1% 84.025 € 1% 60.053 € 21%

Verä. VJ Anteil

2013 1.167.928 € 22% 1.047.780 € 1% 51.806 € 0% 68.342 €

23%

Verä. VJ Anteil

2012 1.289.776 € 22% 1.221.452 € 2% 50.426 € 0% 17.898 € 24%

Verä. VJ Anteil

2011 1.346.017 € 25% 1.205.935 € 2% 121.192 € 1% 18.890 € 28%

-1%

-17%

-271%

-6%

48%

33%

32%

5. Aufwendungen für bezogene Leistungen – davon Aushilfen

5.723.256 €

- 13.745 €

2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen

Summe Ertrag

1.577.356 € 1.420.396 € 115.633 € 41.328 €

1. Eingenerlöse (Σ) – Erlöse (Ticketing, Honorare) – Spenden, Sponsoring, Freundeskreis, Förderstiftung – Sonstige Erträge, Zinsen, etc.

Verä. VJ Anteil

2010

Jahresbericht 2015  Anlagen

77


Anlagen 

Jahresbericht 2015

Eigenfinanzierungsquote Im Zusammenhang mit Wirtschaftsplänen und Jahresabschlüssen wird immer wieder die Frage nach der Eigenfinanzierungsquote gestellt. Die Eigenfinanzierungsquote, so wie sie beispielsweise im jährlichen Prüfungsbericht des RPAs dargestellt wird, lag im WJ 2015 bei 21,37% (Vorjahr 20,66%).

Im Jahresbericht 2014 haben wir dargelegt, warum es sich bei dieser Meßzahl aus unserer Sicht nicht um eine steuerungsrelevante Kennzahl handel. Diesen Exkurs möchten wir hier nochmals zeigen.

Exkurs: Über die Aussagefähigkeit der Eigenfinanzierungsquote Landeszuschuss: Seit 2004 gilt bei der Zuschussberechnung des Landes die sogenannte »25%-Regelung«. Den im Wirtschaftsplan genannten Gesamtausgaben werden 25% abgezogen und das Ergebnis dann durch zwei geteilt. Das Land geht bei der Zuschussberechnung also davon aus, dass die Orchester ein Viertel der geplanten Ausgaben selbst finanzieren müssen. Ob am Jahresende der fiktiv unterstellte Deckungsbeitrag des Orchesters erreicht wurde oder nicht, hat keine Auswirkungen auf die Zuschusshöhe, eine nachträgliche Zuschusskorrektur wird also nicht vorgenommen. Aus unserer Sicht führt vor allem diese Regelung zu immerwährenden Nachfragen nach der Eigenfinanzierungs- oder Einspielquote. Tatsächlich sind beide Prozentsätze nicht miteinander vergleichbar, weil … n die Basis der Zuschussberechnung die geplanten Gesamtausgaben n

und die Basis der Eigenfinanzierungsquote die tatsächlich angefallenen Gesamtausgaben sind.

Die Eigenfinanzierungsquote definiert sich wie folgt: (Umsatzerlöse + sonstige betriebliche Erträge + Bestand unfertige Leistungen + Zinsertrag) Gesamtausgaben im Wirtschaftsjahr

Will man mit einer Kennzahl »Eigenfinanzierungsquote« den Gradmesser der Selbstfinanzierungskraft des Orchesters darstellen, dann müssten aus unserer Sicht mindestens den Gesamtausgaben der Istwert des Jahresverlustes hinzu addiert oder entstandene Gewinne abgezogen werden. So vorgegangen, reduzieren sich die Prozentsätze der vergangenen Jahre.

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Eigenerlöse Verminderung UFL Sonst. Zinsen Zuschüsse Summe Ertrag

2010 (IST) 1.577.356 € - 13.745 € 2.711 € 4.156.934 € 5.723.256 €

2010 Szenario 1.600.000 € - 13.745 € 2.711 € 4.156.934 € 5.745.901 €

22.644 € - € - € - € 22.644 €

Aufwendungen bez. L Personalaufwand Abschreibungen Sonst. Betriebl. Aufw. Sonst. Zinsaufw. Sonst. Steuern Summe Aufwendungen

1.084.375 € 3.806.502 € 28.046 € 830.249 € 241 € 210 € 5.749.623 €

1.134.752 € 3.806.502 € 28.046 € 830.249 € 241 € 210 € 5.800.000 €

50.377 € - € - € - € - € - € 50.377 €

Betriebsergebnis Eigenerlösquote

- 26.367 € - 54.100 € 27,4% 27,6%

- 27.733 € 0,2%

Das Beispiel basiert auf den Echtdaten des Jahres 2010, das mit einer Eigenfinanzierungsquote von 27,4% im Mehrjahresvergleich deutlich hervorsticht. Eine nur geringfügige Erhöhung der Umsatzerlöse, bei gleichzeitiger Ausgabensteigerung von 50.000 Euro, lässt einerseits ein doppelt so hohes Defizit entstehen und führt andererseits zu einem Anstieg der Quote. Dieses Beispiel wird umso paradoxer, wenn man im konkreten Fall des Jahres 2010 berücksichtigt, dass rund 350.000 Euro der Erlöse aus lediglich 5 Veranstaltungen/Tourneen stammen. Das heißt beispielsweise folgendes: Der Großteil der Ausgaben der Japan-Tournee wurden von der SWP selbst getragen und nicht vom Veranstalter. Gleichzeitig wurden diese Ausgaben in Form eines erhöhten Honorars an das Orchester zurückgespielt. Die weitere Analyse des Jahres 2010 haben wir aus Zeitgründen unterlassen. Zieht man jedoch in einem weiteren Rechenbeispiel die o.g. Erlöse von den Umsatzerlösen, wie auch von den Gesamtausgaben ab, so ändert sich das Betriebsergebnis zwar nicht, die Eigenfinanzierungsquote läge aber, statt bei 27,4 bei 22,8%. Die Vertragsabwicklung und die Form der Veranstaltungsabrechnung kann also erhebliche Auswirkungen auf die sog. Eigenfinanzierungsquote haben.


Jahresbericht 2015 

Anlagen

Anteil der städtischen Ausgaben für die SWP Der Anteil der städtischen Ausgaben (ordentliche Aufwendungen) für die SWP (mit Verlust des jeweiligen Kalenderjahres) der letzten 5 Jahre stellt sich wie folgt dar (2014: vorläufiges Ergebnis | 2015: Plan-Ergebnis der Stadt):

2011

2012

2013

2014

2015

Städtischer HH

180.751.496

175.537.985

185.180.125

226.615.956

220.448.552

Zuschuss SWP

2.099.031

2.131.733

2.209.923

2.290.750

2.600.830

Verlust

321.073

323.416

38.783

108.665

0

Anteil

1,34 %

1,40 %

1,21 %

1,06 %

1,18 %

ø

1,24 %

79


Anlagen 

Jahresbericht 2015

Betrachtung absoluter Besucherzahlen Exkurs: Nicht nur die absoluten Besucherzahlen, auch die Auslastung ist wichtig … n Die

Summe der absoluten Besucherzahlen eines Betrachtungszeitraumes ist immer auch im Kontext zur Anzahl der durchgeführten Konzertveranstaltungen zu bewerten. Die Anzahl der durchgeführten Konzerte wiederum ist von vielerlei Faktoren abhängig (Markt, Dienstplangestaltung, erwarteter DB, Besetzungsgröße der angestrebten Projekte, usw.).

n Die

durchschnittliche Saalkapazität der Orchesterkonzerte liegt in einem Analysezeitraum von 2010 bis 2015 bei Fremdveranstaltungen bei 1.062 Plätzen, bei Eigenveranstaltungen bei 622. Gleichzeitig schwankt die durchschnittliche Saalkapazität bei Fremdveranstaltungen von Jahr zu Jahr deutlich höher als bei Eigenveranstaltungen.

n Bei

einer alleinigen Betrachtung der absoluten Besucherzahlen wird oft außer Acht gelassen, dass die Saalkapazität erhebliche Auswirkungen auf diese haben kann.

Ein Beispiel: In den Jahren 2011 und 2012 wurden nahezu gleich viel Konzerte durchgeführt (146 und 150). Die Summe der drei Veranstaltungen mit der höchsten Anzahl Besuchern lag 2011 bei 16.200, im Jahr 2012 lag sie bei 5.164. Die Tatsache, dass im Jahr 2011 dreimal in deutlich größeren Sälen/Hallen gespielt wurde, hat also über 11.000 mehr BesucherInnen ergeben.

80

➔ In

der Besucheranalyse sollte zwischen Eigen- und Fremdveranstaltungen unterschieden, absolute Zahlen im Zusammenhang mit der Anzahl der Veranstaltungen betrachtet und Auslastungsquoten nicht außer Acht gelassen werden.


Jahresbericht 2015 

Anlagen

Deckungsbeiträge im Verhältnis zum Ergebnis 60 0 .0 0 0 €

50 0 .0 0 0 €

40 0 .0 0 0 €

30 0 .0 0 0 €

20 0 .0 0 0 €

10 0 .0 0 0 €

-€

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

-10 0 .0 0 0 €

-20 0 .0 0 0 €

-30 0 .0 0 0 €

-40 0 .0 0 0 €

Deckungsbeitrag

ø Deckungsbeitrag (bei Ergebnis zw. -30 und +30T€)

Jahresergebnis IST

81




Abbildungs- und Diagrammverzeichnis Abo D – Auslastung  43 Abozahlen der letzen drei Saisons 51 Abozahlen seit der Saison 2006|2007  30 Abozahlen seit der Saison 1997|1998  67 Abonnenten – Herkunft  31 Auslastung der Konzerte 26 Auslastung der Konzerttypen  26 Dashboard 2015 68 – 73 Deckungsbeiträge der Konzerttätigkeit 34 Deckungsbeiträge im Verhältnis zum Ergebnis  81 Deckungsbeiträge seit 2003  59 Image-Wirkung 2014  33 Image-Wirkung 2015  33 Konzertaufwendungen und Erlöse seit 2001  58 Konzerte in der Region  13 Konzertorte insgesamt  24 Krankenstand Orchester  36 Orchesterlandschaft  10 Personalaufwendungen seit 2001  58 Personalaufwendungen – Zusammensetzung  18 Programmwirkung 2014  28 Programmwirkung 2015  29 Programme nach Epochen 2014  29 Programme nach Epochen 2015  29 Stellenplan Orchester  11 Stellenplan Management  11 Takt – Verbreitungsgebiet  25 Überstunden Management  36 Zuschuss des Landes seit 2001  61 Zuschuss der Stadt Konstanz seit 2001  60

Abkürzungsverzeichnis bez. L. Bezogene Leistungen bgm Betriebliches Gesundheitsmanagement db Deckungsbeitrag G&V Gewinn- und Verlustrechnung mwk Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Kultur orch. Orchester ppp Public-Private-Partnership rpa Rechnungsprüfungsamt swp Südwestdeutsche Philharmonie ufl Unfertige Leistungen wj Wirtschaftsjahr wp Wirtschaftsplan 82

Jahresbericht 2015


Jahresbericht 2015 

Impressum 3. März 2016 Südwestdeutsche Philharmonie Fischmarkt 2 78462 Konstanz verfasser dieses jahresberichtes: Beat Fehlmann intendant Telefon: 07531 900-811 Beat.Fehlmann@konstanz.de Rouven Schöll leiter organisation & kommunikation Telefon: 07531 900-827 Rouven.Schoell@konstanz.de

druck: Hausdruckerei der Stadt Konstanz 83




Jahresbericht 2015

S端dwestdeutsche Philharmonie Konstanz Fischmarkt 2 78462 Konstanz Telefon: 07531 900-827 philharmonie-konstanz.de

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Jahresbericht 2015 der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz  
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