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Ausgabe 1 · April 2012

RUNDSCHREIBEN

HERZBLUT BAUERNHOF „Ich bin stolz auf meine Familie, ich bin stolz auf mei-

Neues Rundmail“ „update

nen Hof !“ So könnte der Untertitel dieses Fotos lauten. Warum die bäuerlichen Familien eine starke Gemeinschaft sind und warum tagtäglich mit viel Herzblut auf den Höfen gearbeitet wird, erzählt das neue Rundschreiben.

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BLICKPUNKT Herzblut Bauernhof

HINWEISE Wichtige Mitteilungen

BERICHTE Veranstaltungen der letzten Monate

EVENTS Events 2012 im Überblick

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unterstützen die Ortsgruppen noch gezielter bei ihrer täglichen Vereinsarbeit (Seite 7). Nette Berichte zu Aktionen, Veranstaltungen und Initiativen zeigen die Vielfältigkeit der Jugendorganisation (ab Seite 8) und das Terminblatt rundet die Ausgabe ab. Wärmer und lebendiger ist es geworden, mit weniger Text und doch mehr Inhalt. Auch im Heft hat unsere Redaktion viele grafische Elemente klarer gefasst. Aber jetzt lassen wir das und kommen wieder zum Wesentlichen, den Lesern. Ihr wollt das neue Rundschreiben jetzt sicher durchblättern. Schreibt mir danach doch, wie es euch gefällt!

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Andreas Mair andreas.mair@sbb.it

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Euer

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SBJ-Landessekretär Andreas Mair

Liebe Funktionäre, liebe Mitglieder! Das neue Rundschreiben ist da: Frisch, fesch und modern! Wir haben uns einmal mehr getraut, etwas Neues zu wagen und uns dabei die Frage gestellt: Wie können wir das Rundschreiben noch lebendiger und lesefreundlicher machen? Eine Frage, die auf den ersten Blick einfach erscheint, und doch schwierig zu beantworten war. Im Mittelpunkt der Diskussionen um die Neugestaltung standen deshalb auch nicht der Seitenumfang, sondern die mehr als 1.700 Leserinnen und Leser. Das Ergebnis der Arbeit liegt nun vor euch. Das neue Rundschreiben setzt deutlicher als bisher auf Schwerpunkte. Mit einer Titelgeschichte in der Rubrik Blickpunkt führen wir euch hautnah und persönlicher denn je ins Hauptthema (ab Seite 3). Aktuelle Service-Infos in der Rubrik Hinweise

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Impressum: Herausgeber: Südtiroler Bauernjugend (SBJ), Redaktion, Fotos & grafische Gestaltung: Andreas Mair - andreas.mair@sbb.it, Sara Hafner - sara.hafner@sbb.it

Infos: Das Rundschreiben kann auch auf der Internetseite der SBJ unter www.sbj.it heruntergeladen werden. Das nächste Rundschreiben erscheint im Sommer 2012.

Die Südtiroler Bauernjugend (SBJ) wird vom Amt für Jugendarbeit in ihrer Tätigkeit unterstützt. Ein herzliches Dankeschön.

Südtiroler Bauernjugend Landessekretariat - Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 5, 39100 Bozen, Tel. 0471 999 401 - Fax 0471 999 486, bauernjugend@sbb.it - www.sbj.it


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JUNG UND MOTIVIERT AM HOF

Familie Karin Rinner und Patrik Telser mit Mutter Irmgard.

Sie sind jung und motiviert, obwohl sie es nicht leicht haben: die jungb盲uerlichen Familien im Land. Sie kommen aus unterschiedlichen Landesteilen und unterschiedlichen Wirtschaftssektoren der Landwirtschaft und haben dennoch Vieles gemeinsam: vor allem ein starkes Familienleben und eine starke Bindung zum Hof. Warum das so ist, zeigen zwei Beispiele unterschiedlicher Herkunft.

Ausgabe 1 路 April 2012

BLICKPUNKT


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BLICKPUNKT

Es gib immer viel zu tun am Restiefhof.

Die 26-jährige Karin Rinner und der 28-jährige Patrick Telser bewirtschaften den Restiefhof auf 1.700 Meter Höhe im Matschertal. Ihr Hof weist 98 von 120 Erschwernispunkten auf. Der Vater ist vor drei Jahren plötzlich verstorben. Und nun kämpft sich die jungbäuerliche Familie mit Hilfe der Mutter durch. Das Dorfzentrum von Matsch ist vier Kilometer entfernt, weit und breit ist kein Nachbar. Und doch findet die junge Familie sie lebt am schönsten Platz der Welt. Der Jungbauer steht jeden Morgen um 3.30 Uhr auf und arbeitet als Milchwagenfahrer. Für das Melken ist Mutter Irmgard zuständig. Im Stall stehen acht Kühe und neun Jungtiere. Bis vor zweieinhalb Jahren hat alles Patriks Vater gemacht. Doch dann, an einem Sonntag, verstarb er plötzlich. Die Mutter stand stets hinter Patrik und hat ihn ermutigt den Hof zu übernehmen. „Patrik, du musst einfach weitermachen“, sagte sie damals zu ihm. Patrik spürte die Verpflichtung. Aber Bauer sein freut ihn auch. „Schließlich bin ich hier aufgewachsen. Hier ist mein Zuhause“, sagt er. Patrik hatte sich seine Zukunft eigentlich anders vorgestellt. Er lebte mit seiner Freundin Karin in Eyrs und arbeitete als Lastwagenfahrer. Als sich die junge Familie entschloss, den Hof zu übernehmen, begann sie auch das Wohnhaus neu aufzubauen.

Dann kam auch die kleine Hanna zur Welt. „Wir glauben fest an die Zukunft unseres Hofes, sonst hätten wir ihn nicht übernommen“, sagen Patrik und Karin entschlossen. Aufgrund der Steilheit ist das Mähen der Wiesen des Restiefhofs mit der Mähmaschine nur zum Teil möglich. Rund zwei Hektar müssen nach wie vor von Hand gemäht und bearbeitet werden. Gekonnt schwingt Patrik die scharfe Sense durchs saftige Gras auf 1.700 Metern Meereshöhe. „Festen Halt hat man beim Mähen mit der Sense unter den Füßen selten, aber man gewöhnt sich schnell daran“, scherzt der Jungbauer, während er auf der steilen Wiese nach unten blickt. Patrik hat sich schon viele Gedanken gemacht, wie er den Hof wirtschaftlich in eine bessere Zukunft führen könnte. Eine Idee möchte er umsetzen. „Weil ich gelernter Metzger bin, will ich Qualitätsfleisch herstellen“, erzählt er. Zum einen will der Jungbauer eine größere Wertschöpfung auf seinen Hof bringen und zum anderen auch den Konsumenten aufzeigen, dass nicht immer jenes Produkt, das von weit her importiert wird das Beste ist. „Es steckt viel Arbeit und Liebe in den heimischen Produkten, und das soll honoriert werden“, ist Patrik überzeugt. Trotz der vielen Arbeit finden beide auch die Zeit für das Vereinsleben. Seit 15 Jahren ist Patrik aktives Mitglied bei der Musikkapelle Matsch. Beide sind zudem Mitglieder bei der Südtiroler Bauernjugend, wobei Karin als langjährige Ortsleiterin der Ortsgruppe Eyrs tätig war. Auch Karin war zwölf Jahre aktives Mitglied der Musikkapelle Eyrs. Zudem ist der Jungbauer Mitglied beim Südtiroler Bauernbund, bei der Viehzuchtgenossenschaft und der Viehversicherung.

„Wir leben am schönsten Platz der Welt“

Blick auf den Restiefhof in Matsch.


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Ausgabe 1 · April 2012

BLICKPUNKT

Die glückliche Familie beisammen.

„DIE LEIDENSCHAFT FÜR DEN HOF IST ÜBERALL SPÜRBAR“ Zurück aus dem Vinschgau geht es ins Unterland, von 1.700 Meter auf 560 Meter Meereshöhe zum Unternothdurfter Hof in Buchholz, einer Fraktion der Gemeinde Salurn.

Der Höhenunterschied ist deutlich spürbar. Aber ebenso wie am Restiefhof in Matsch ist auch die Leidenschaft für den Hof überall spürbar. An der Verbindungsstrasse, die vom Dorf zum Hof führt, fallen gleich einige Bildstöcke und Wegkreuze auf, die mit sehr viel Liebe von der jungen Familie gepflegt und erhalten werden. Die junge Familie Martin Pomarolli und Edith Zwischenbrugger versuchen am Hof so viel wie möglich selbst anzubauen und so gut es geht von den selbst hergestellten Produkten zu leben. Daher baut Martin auch noch Mais und Kobis zwischen den Neupflanzungen an und drescht den Mais selbst zur Herstellung von „Plentnmehl“. „Zur Selbstversorgung halten wir am Hof auch verschiedene Tiere, wie einige Hühner, drei Kühe für die Milch, sowie für das Fleisch“, erzählt Martin. Edith sorgt dafür, dass die hofeigenen Produkte auch im Winter nicht ausgehen und fertigt eine große Vielfalt an Konfitüren an. Edith und Martin sind seit 2007 stolze Eltern von Siglinde. Seit dem bleibt Edith auf dem Hof und kümmert sich um die Erziehung der Kinder. „Die Kinder nehmen wir bei allen Arbeiten mit, zeigen ihnen welche Arbeiten anfallen und warum man diese Arbeit macht. So lernen sie spielend das Leben am Hof kennen“, erzählt Edith. Im Jahr 2010 erblickte auch Rainer das Licht der Welt. Martin und Edith schätzen das Familienleben sehr, es nimmt deshalb eine zentrale Bedeutung im Leben der jun-

gen Familie ein. „Eine große Familie war und ist immer eine große Bereicherung im Leben. Auch wir möchten unseren Kindern dies schenken können“, sagen die jungen Eltern. „Besonders stolz bin ich auf unsere Urkunde die den Hof als Erbhof auszeichnet“, sagt Martin und zeigt auf eine große Urkunde gleich im Eingangsbereich des Hauses. Schon mit jungen 23 Jahren durfte Martin den elterlichen Hof übernehmen. Damit ermöglichte es ihm sein Vater, seine Existenz früh am Hofe zu festigen, ein Einkommen für seine junge Familie zu schaffen und mit seinen Eltern den Fortbestand der Landwirtschaft am Hof zu sichern. Edith ist mit Leidenschaft Trachtenschneiderin. „Ich habe schon so manche Freundin und Verwandte mit einer schönen Tracht erfreuen können“, erzählt sie. Die Kinder dürfen dabei natürlich nicht zu kurz kommen und haben auch beide schon eine maßgeschneiderte Lederhose und weitere Trachtenstücke erhalten. Edith und Martin sind mit Vereinen groß geworden. Beide sind Mitglieder der Salurner Schützenkompanie. Martin ist zudem noch Sportschütze und hat dabei schon einige Preise mit nach Hause nehmen können. Zudem ist der Jungbauer Mitglied der Musikkapelle von Salurn sowie im Heimatpflegeverein. Viele Jahre hat er auch als Ortsobmann der SBJ den Verein geschickt geführt.


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BLICKPUNKT

Ehe- und Familienseelsorger Mag. Toni Fiung

DIE JUNGBÄUERLICHE FAMILIE ELTERN SEIN - PAAR BLEIBEN Gastkommentar von Ehe- und Familienseelsorger Mag. Toni Fiung Die Familienphase mit Kleinkindern erlebt auch die jungbäuerliche Familie als sehr schön und intensiv, aber auch herausfordernd. Wenn aus Paaren Eltern werden kommt es häufig zu einer Verlagerung des Schwerpunktes von der Beziehung der Partner hin zur Eltern-Kind-Beziehung. Mütter räumen dem Kind häufig den ersten Platz in ihrem Leben ein. Das verunsichert wiederum manche Männer und nicht selten ziehen sie sich zurück. Aber auch Männer meinen, sie müssten jetzt noch mehr arbeiten, um die Familie zu erhalten und sind folglich nicht viel daheim. Häufig fühlen sich ihre Frauen alleingelassen. Eine Paarbeziehung hat Bestand, wenn Ehe und Partnerschaft wichtiger bzw. genauso wichtig betrachtet werden wie

das Kind. Davon profitieren nicht nur die Partner, sondern die Kinder selbst. Eine gute und gelingende Partnerschaft kann Kräfte freisetzen, von denen Kinder nur profitieren. In der ersten Familienphase - Phase mit Kleinkindern - braucht es viel Sensibilität seitens der Männer und der Frauen. Die gegenseitige Wertschätzung ist wichtiger denn je. Bedeutsam ist, die kleinen Dinge zu schätzen und vor allem die alltäglichen Verpflichtungen zu sehen und auch zu honorieren. Frauen haben oft das Gefühl, den ganzen Tag nichts Sichtbares geleistet zu haben, wenn sie nicht die entsprechende Wertschätzung der Männer erfahren. Natürlich brauchen auch die Männer Aufmerksamkeit für ihren Beitrag zum Familienalltag.

meine MEINUNG

Ortsobmann Völser Aicha Daniel Wörndle

Viele junge Leute, die auf einem Hof aufwachsen, wissen dieses Leben eigentlich gar nicht zu schätzen, für sie wäre ein Stadtleben bequemer und cooler. Erst später wird ihnen bewusst wie schön die Kindheit auf dem heimatlichen Hof war und sie würden es ihren Kindern oft gerne ermöglichen so aufwachsen zu können: fernab von Verkehr und Lärm, umgeben von der gesamten Familie und im täglichen Kontakt mit Tieren und der Natur.

Wenn beide sich die Familien- und Erziehungsarbeit teilen, profitieren Kinder und Eltern. Wichtig ist, dass Paare immer wieder Formen finden, sich gegenseitig aufzubauen und Kraft zu geben. Gemeinsame Rituale können dabei helfen: Das sind der GuteMorgen-Gruß und der Abschiedskuss beim Auseinandergehen, das gemeinsame ausgedehnte Frühstück am Wochenende. Die kleine Notiz beim Frühstücksteller, aber auch das Aneinander kuscheln vorm Einschlafen. Der gemeinsame Einkaufsbummel mit dem Wissen darum, was man gern isst. Die wichtige Frage am Abend: „Wie war dein Tag?“ und ausreichend Zeit, darüber zu reden. Und weiters, dass sich Paare immer wieder an den „Zauber“ und das Besondere des Anfangs erinnern.

Mitglied Salurn Roberta Simeoni Ich stamme nicht aus einer klassischen Bauernfamilie und wohne nicht auf einem Bauernhof, nichts destotrotz bin ich Bäuerin. Meine Eltern haben ein Leben lang hart gearbeitet, um den Betrieb aufzubauen und als Einzelkind musste ich immer mithelfen. Ich musste auf viele Sachen verzichten, aber nun bin ich stolz darauf, wie mich meine Eltern erzogen haben und welche Werte sie mir mitgegeben haben. Für meine Zukunft wünsche ich mir, den Betrieb meiner Eltern weiter auszubauen und selbst eine Familie zu gründen, um die Werte meiner Eltern an meine Kinder weiterzugeben.

Ortsobmann Brixen Philipp Tauber Die jungbäuerliche Familie ist meiner Meinung nach die tragende Säule auf dem Bauernhof. Als Kind einer starken Fmilie lernt man mit gewissen Situationen umzugehen, die im erwachsenen Alter zur Erfahrung zählen. In Zukunft helfen mir diese Erfahrungen, die ich gesammelt habe, den Bauernhof wirtschaftlich und rentabel weiterzuführen.


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HINWEISE Ausgabe Ausgabe 1 ·10 April · September 2012

REDEN WIE DIE PROFIS Eine gute Rhetorik und ein sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit zählen zu den Stärken eines jeden jungen Menschen. Begeisterte junge Redner und Rednerinnen zwischen 14 und 35 Jahren haben am Samstag, 21. April im Raiffeisenhaus in Bozen die Möglichkeit das Mikro in die Hand zu nehmen und zu zeigen, welche rhetorischen Talente in ihnen stecken. Den Siegern winken tolle Preise wie Reisegutscheine bei Vai e Via, Einkaufsgutscheine bei Sportler oder Gutscheine bei Quifoto. Die Sieger der beiden jüngeren Altersklassen erhalten zudem Bank The Future-Gutscheine dazu. Alle Themen auf www.sbj.it. Anmeldung unter: Tel. 0471 999401 oder redewettbewerb@sbb.it Viele Tipps zum Thema Rhetorik auch im neuen Funktionärsleitfaden auf www.sbj.it

UNICO 2011

MWST.-SCHULD

UPDATE

BIS 23. APRIL ZURÜCKSENDEN

NÄCHSTER TERMIN: 16. MAI

DAS NEUE RUNDMAIL IST DA

Kürzlich wurde allen rechtlichen Vertretern der Ortsgruppen das Model Unico 2011 für das Steuerjahr 2010/2011 in zweifacher Ausführung zugeschickt. Eine unterschriebene Kopie des Mod. Unico 2011 bleibt bei der Ortsgruppe. Die zweite Kopie muss innerhalb Freitag, 23. April unterschrieben an das Landessekretariat in Bozen zurückgeschickt werden, da der SBB als telematischer Übermittler eine unterschriebene Erklärung aufbewahren muss.

Alle Ortsgruppen, die zwischen 1. Jänner und 31. März eine Veranstaltung organisiert und damit gewerbliche Einnahmen erwirtschaftet haben, müssen die MwSt.-Schuld bis zum 16. des zweiten darauffolgenden Monats mittels F24 elektronisch einzahlen. Soll das Landessekretariat die Zahlung durchführen, ist der Auftrag dazu von den Ortsgruppen schriftlich, mittels F24 Formular bis zum 5. Mai zu erteilen. Es gilt der Steuerkodex 6031.

Der Name ist zugleich Programm: Mit dem neuen Rundmail „update“ hält die SBJ ihre Mitglieder und Interessierte auf den neuesten Stand. Zudem wird der Servicegedanke für die Ortsgruppen weiter ausgebaut. Ortsobmann, Ortsleiterin, Schriftführer und Kassier erhalten zusätzlich wichtige Mitteilungen, die sie für die Vereinsarbeit brauchen, per E-Mail zugeschickt.Wer das neue „update“ erhalten will schickt einfach Name, Adresse und die E-MailAdresse an bauernjugend@sbb.it


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FESCH UND TRACHTIG Es wurde viel getanzt, gefeiert und gelacht: Der Bauernball 2012 war wiederum ein Fest für die Landwirtschaft. Und fesch waren sie auch die Ballbesucher: in Tracht, Dirndl oder Lederhose.

BERICHTE

Nach zweijähriger Pause trafen sich die Ballbesucher aus dem ganzen Land wieder in den Sälen des Forums in Brixen zum Bauernball 2012. Nach dem traditionellen Auftanz der Südtiroler Bauernjugend ging es dann auch schon richtig los. Im Hauptsaal des Brixner Forums luden die „Original Zillertaler“ zum Tanz. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Küche der Südtiroler Bauernjugend verwöhnte ihre Gäste mit traditionellen Köstlichkeiten. Gemütliches Beisammensein bot dann die Weinlaube. In der Disco konnten alle jungen und junggebliebenen Gäste mit „DJ Monny“ so richtig auf den Putz hauen und die Nacht zum Tag werden lassen. Um Mitternacht wurde es wieder spannend, als die Ballkönigin von Landesobmann Hannes Dosser gekürt wurde. Königin des Bauernballs durfte sich in diesem Jahr keine geringere als die ehemalige Landesleiterin Elisabeth Wenter nennen. Zu den Gästen des Bauernballs zählten unter anderem Landesrat Hans Berger, Landtagsabgeordnete Maria Kuenzer, der Landesobmann des Südtiroler Bauernbundes Leo Tiefenthaler, der Europaparlamentarier Herbert Dorfmann oder Brixens Bürgermeister Albert Pürgstaller.

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Der Auftanz der Südtiroler Bauernjugend hat den Bauernball 2012 eröffnet.

Landesobmann Hannes Dosser mit Ballkönigin Elisabeth Wenter.


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Ausgabe 1 · April 2012

BERICHTE

LEBENS TRAUM

DORF

Wie es weitergeht „Jetzt geht es darum die Vorschläge der Jugendlichen, die wir bei den Vortragsabenden gesammelt haben in einen Konsens zu bringen und ein Forderungspapier auszuarbeiten. Dieses wird dann der Politik und Entscheidungsträgern übergeben“, erklärt Andreas Mair, Landessekretär der Südtiroler Bauernjugend. Viele positive Rückmeldungen „Wir haben bereits viele positive Rückmeldungen auch seitens der Politik erhalten, was die Initiative betrifft. Uns war es wichtig, dass die Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung des ländlichen Raums von den Jugendlichen selbst kommen. Und wir haben es uns auch zum Ziel gesetzt intensiv am Thema weiterzuarbeiten. Schließlich ist es die Jugend die auch morgen

Drei Vortragsabende mit vielen Wünschen, Ideen aber auch klaren Forderungen an Politik und Entscheidungsträgern: So lässt sich die interaktive Vortragsreihe „LebensTraum Dorf“ zusammenfassen.

noch im Ländlichen Raum leben wird“, erklären Hannes Dosser, Landesobmann und Christine Tschurtschenthaler, Landesleiterin der Südtiroler Bauernjugend.

Neue Wege gehen Die Ergebnisse werden demnächst präsentiert. Eines ist aber jetzt schon sicher: Für die Zukunft braucht es weiterhin viel Einsatz und auch mutige Entscheidungen neue Wege zu gehen, damit sich der Lebenstraum der Jugend im Lebensraum Dorf erfüllen kann. Danken möchte die Südtiroler Bauernjugend auch ihren Referenten Magnus Gratl, Geschäftsführer Forum Land – Tirol sowie Alexander Wallnöfer, Vizedirektor von Raiffeisen OnLine.

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Referent: Magnus Gratl, Geschäftsführer Forum Land - Tirol

Referent: Alexander Wallnöfer, Vizedirektor Raiffeisen OnLine

In Kleingruppen wurden Ideen gesammelt und ausformuliert.

Gespannt folgten die Teilnehmer den Referenten.


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SIEBEN MAL GOLD Gleich sieben Mal sagte die Südtiroler Bauernjugend „Vergelt‘s Gott“, und verlieh dabei bei ihrer Mitgliederversammlung Anfang März sieben Funktionären das Ehrenzeichen in Gold.

Der ehemaligen Landesleiterin Elisabeth Wenter wurde eines der sieben Ehrenzeichen in Gold verliehen.

Geehrt wurden: Elisabeth Gurschler aus Schlanders, die neben ihrem Einsatz auf Orts- und Bezirksebene auch zwei Jahre Stellvertretende Landesleiterin war; Harald Mair aus Kurtatsch, auch ehemaliger Landesobmann-Stellvertreter; Ursula Pixner aus St. Leonhard in Passeier u.a. für sechs Jahre als Bezirksleiterin; Hubert Kaserer aus Schlanders, engagiert in der

BERICHTE

Ortsgruppe, auf Bezirksebene sowie zwei Jahre als Landesobmann-Stellvertreter; Claudia Pircher (Schlanders) für ihre Tätigkeit als stellvertretende Bezirksleiterin, Hanspeter Tauber aus Brixen, der auch in der Landesführung war. Besonderen Applaus gab es für die zuletzt geehrte Elisabeth Wenter aus Signat, von 2005 bis 2011 Landesleiterin der SBJ.


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DIE CHANCE GENUTZT Die Sommerpraktika 2012 aus dem Projekt „Chance 2.0 - Ergreife deine Chance“ sind vergeben. Aber auch für jene Bewerber, die es am Ende - manch einer sehr knapp - nicht geschafft haben, war die Projektteilnahme ein Gewinn.

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Fotos

Ausgabe 1 · April 2012

BERICHTE

Zahlreiche Südtiroler Jugendliche haben sich in den vergangenen Monaten um einen Praktikumsplatz in einem Vorzeigeunternehmen bemüht. Unter dem Titel „Chance 2.0 - Ergreife deine Chance“ hatten die Jugendorganisationen der Südtiroler Wirtschaftsverbände - Junge im hds, Hoteliers- und Gastwirtejugend, Junghandwerker, Jungunternehmer und Südtiroler Bauernjugend - im November 2011, Praktikastellen für den Sommer 2012 angeboten. Ziel der Aktion war es, den Jugendlichen einen ersten Einblick in das spätere Berufsleben zu geben: In der ersten Bewerbungsphase ging es darum, Lebenslauf und Motivationsschreiben zu verfassen. Besonders Fleißige haben mit kreativen Extras auf sich aufmerksam gemacht. Die besten Bewerber je Praktikumsstelle mussten dann einen MultipleChoice- sowie einen Praxis-Test bestehen. Die Besten aus dieser Phase mussten schließlich in einem Vorstellungsgespräch

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Natalie Aichner meisterte erfolgreich den Praxistest.

Haben die Kandidaten genauer unter die Lupe genommen: Adin Gamper, Judith Kofler und Georg Wenter.

ihren potentiellen zukünftigen Praktikumsgeber von ihren Fähigkeiten überzeugen. Vorher wurden die Jugendlichen noch in einem praktischen Workshop unter der Leitung von Coach Cornelia Rauch auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet. Seit kurzem stehen nun die Namen der Chance 2.0-Praktikanten fest. Im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung in der Sparkasse Academy in Bozen, fanden zuerst spannende Vorstellungsgespräche in Anwesenheit der Praktikumsgeber bzw. Personalverantwortlichen statt, bevor dann die Praktika-Gewinner bekannt gegeben wurden. Gleichzeitig wurde der überzeugendste Kandidat pro Wirtschaftssektor mit dem Chance 2.0-Award ausgezeichnet. In der Landwirtschaft holte sich Natalie Aichner (Praktikum im Land- und Forstwirtschaftlichen Versuchszentrum „Laimburg“) den Award.


EVENTS

APRIL REDEWETTBEWERB Der Südtiroler Redewettbewerb hat auch im Jahr 2012 wieder seinen fixen Platz im Jahresprogramm. Er wird am Samstag, 21. April im Raiffeisenhaus in der Raiffeisenstraße 2 in Bozen veranstaltet. Teilnehmen können alle Südtiroler Jugendlichen zwischen 14 und 35.

JULI LANDESMÄHEN Am Sonntag, 29. Juli jagen die besten Mäherinnen und Mäher des Landes beim Landesentscheid im Handmähen der Südtiroler Bauernjugend ihre Sensen durchs Gras. Ausgetragen wird dieser beliebte Wettbewerb in diesem Jahr in St. Lorenzen im Bezirk Pustertal.

MAI LANDESWEINKOST Die Produzenten der besten Eigenbauweine Südtirols, die zuvor auf Orts- und Bezirksebene auserlesen werden, messen sich am Fraitag, 25. Mai bei der 14. Landesweinkost. Alle Mitglieder der Südtiroler Bauernjugend und alle Interessierten sowie Weinliebhaber sind eingeladen.

NOVEMBER FACHTAGUNG Am Samstag, 17. November lädt die Südtiroler Bauernjugend alle Mitglieder und Interessierten zur Fachtagung ein. Die Fachtagung wird wieder unter ein aktuelles landwirtschaftliches Thema gestellt, soll Wissen vermitteln und zur Diskussion anregen.

JUNI GEOTRAC-SUPERCUP Der Geotrac Supercup Landesentscheid der Südtiroler Bauernjugend wird am Sonntag, 24. Juni in Innichen ausgetragen. Es werden wieder spannende Wettbewerbe auf dem Rundparcours der Firma Lindner erwartet. Für das Rahmenprogramm sorgt die Ortsgruppe Innichen.

NOVEMBER MÄDCHENSEMINAR Ein fixer Termin für alle Mädchen ist der Samstag, 24. November. An diesem Tag findet das Halbtagesmädchenbildungsseminar der SBJ statt. Die Südtiroler Bauernjugend möchte jetzt schon alle Mädchen auf Orts- Bezirks- und Landesebene dazu einladen.


SBJ-Runschreiben 01_2012