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Teil 1 - Stellungnahme zur politischen Entwicklung Seit dem letzten Jahr hat sich nicht nur rund um uns, sondern auch bei uns sehr viel getan: das selbstverwaltete Selbstbestimmungs-Referendum hat viel zur politischen Aufklärung im Lande und zur Willensbildung im Sinne des Freiheitsanliegens beigetragen. Auf der Grundlage dieses Ergebnisses können tiefgründigere politische Gespräche nicht nur in unserem Land, sondern auch in Österreich, Italien und Europa geführt werden. Das selbstverwaltete Unabhängigkeitsreferendum in Venetien hat gezeigt, wie groß die Bereitschaft verantwortungsbewusster Bürger ist, neue Wege zu gehen, um dem eigenen Volk und nachkommenden Generationen eine bessere Zukunft in der eigenen Heimat zu sichern. Es zeigt aber auch, dass sich an der Einstellung vieler Menschen im Staat Italien zum Freiheitsstreben der kleineren Völker in Europa etwas geändert hat. Die einfachen Menschen sind viel weiter als die offizielle Politik, sie wollen andere ethnische Gemeinschaften nicht mehr auf Biegen und Brechen im eigenen Staat halten, sondern sind bereit, sie in eine selbstbestimmte Zukunft gehen zu lassen. In diesem Lichte erweist sich das beharrliche Schweigen der regierenden Südtiroler Volkspartei zu solchen Entwicklungen nicht nur als mangelnde politische Weitsicht, sondern auch als Verrat am Gründungsziel der eigenen Partei. Sie mutet den Südtirolern weitere Erschwernisse ihres täglichen Lebens durch den Verbleib beim Staat Italien zu. Es ist zu wünschen, dass es in Südtirol nicht so weit kommt wie in Venetien. Dort hat es in den letzten Jahren und Monaten Hunderte von Selbstmorden kleiner Unternehmer gegeben, weil sie nicht mehr weiter wussten. Ettore Beggiato, eine der treibenden Kräfte der Unabhängigkeit Venetiens, hat es so ausgedrückt: Aus Verzweiflung darüber, dass sie ihren treuen Mitarbeitern die Gehälter nicht mehr zahlen, und ihnen daher nicht mehr offen in die Augen schauen konnten, haben sie mit dem eigenen Leben Schluss gemacht! Wir wünschen uns, dass es in unserem Land zu einer politischen Änderung ohne solche Dramen kommt! Wir hoffen, dass bei den Europawahlen Ende Mai jene Kräfte gestärkt werden, welche die innere Erweiterung Europas anstreben, so dass durch Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes Teile eines bisherigen Staates ein SÜD-TIROLER FREIHEIT | Freies Bündnis für Tirol Kontaktadresse: Werner Thaler – St. Josef am See 74 - 39052 Kaltern a.d.W. Tel. 333 30 24 111 - www.suedtiroler-freiheit.com - info@suedtiroler-freiheit.com


neues Staatswesen gründen oder sich einem anderen anschließen können. Die Gestaltungskraft und der Gestaltungswille von Völkern und mündigen Bürgern sind auch von der europäischen Politik endlich ernst zu nehmen! Die Stärkung der heute bestehenden Staaten, die zum allergrößten Teil nicht Kraft freier Entscheidung der Völker zustande gekommen, sondern Ergebnis von Unterdrückung und ungerechten Verträgen sind, kann das wertvollste Gut, nämlich den Frieden in Europa nicht sichern. Frieden kann nur auf der Grundlage von Gleichberechtigung und Gerechtigkeit entstehen, und das Selbstbestimmungsrecht ist der geeignete Weg dorthin! Eva Klotz Landtagsabgeordneter der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Teil 2 - Erfolgreiche Arbeit im Landtag Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen der Landtagswahl 2013, welche für die SÜD-TIROLER FREIHEIT nicht nur einen enormen Stimmenzuwachs, sondern auch ein drittes Mandat mit sich brachte. Der große Erfolg bei der Landtagswahl ist eine Bestätigung für die konsequente und ehrliche Arbeit der SÜD-TIROLER FREIHEIT, welche die Zukunftsfrage des Landes zum zentralen Thema der Süd-Tirol-Politik gemacht hat. Die Durchführung des Selbstbestimmungs-Referendums, das zum dominierenden Wahlkampfthema wurde, dem sich keine Partei entziehen konnte, hat maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Egal, ob bei Diskussionen im Landtag, im Freundes- und Familienkreis, auf der Straße oder beim Stammtisch, die Selbstbestimmung Süd-Tirols ist Dank der Initiativen der SÜD-TIROLER FREIHEIT in der Mitte der Gesellschaft angelangt. Darüber hinaus ist es gelungen, im vergangenen Jahr wieder eine Reihe von Beschlüssen im Landtag umzusetzen und durch eine Vielzahl von Anfragen auf Missstände hinzuweisen. Besonders hervorzuheben sind dabei folgende Beschlüsse: − Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. − Aufbau eines eigenen Süd-Tiroler Renteninstituts. − Abschaffung der faschistischen Hüttennamen und Aufhebung der Verpflichtung zum Hissen der italienischen Fahne. − Aufnahme von Spitzensportler in den Landesdienst − Wiedereinführung einer direkten Zugverbindung zwischen Lienz und Innsbruck. In den kommenden Wochen stehen weitere wichtige Beschlussanträge der SÜD-TIROLER FREIHEIT auf der Tagesordnung des Süd-Tiroler Landtages, welche angesichts der Abstimmungen in Schottland und Katalonien auf die Selbstbestimmung Süd-Tirols abzielen. Sven Knoll Landtagsabgeordneter der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Teil 3 - Mitglieder-Statistik: Bewegung zählt derzeit 3.659 Mitglieder Auch im 7. Jahr ihres Bestehens verzeichnet die SÜD-TIROLER FREIHEIT ein Mitgliederplus. Aktuell zählt die SÜD-TIROLER FREIHEIT 3.659 Mitglieder, dies entspricht einem Plus von 317 Mitgliedern (2013: ein Plus von 230 Mitgliedern) seit dem Vorjahr. Vor allem die Zeit vor der Landtagswahl und der Erfolg des Selbstbestimmungs-Referendums haben wesentlich zum Mitgliederzuwachs beigetragen. Anlässlich der Pressekonferenz zum siebenjährigen Bestehen der Bewegung konnten folgende Zahlen aus der Mitgliederstatistik 2013/2014 präsentiert werden: Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT hat bekanntlich eine sehr junge Mitgliederstruktur. In der Mitglieder-Statistik 2013/2014 ist das relative junge Durchschnittsalter der Mitglieder von 37,4 auf 38,6 Jahren um etwas mehr als ein ganzes Jahr angestiegen. Dennoch haben 44,18% der Mitglieder die Altersgrenze von 30 Jahren noch nicht überschritten. 6,7% der Mitglieder sind sogar unter 18 Jahre alt. (Anmerkung: Von 90% der Mitglieder sind die Geburtsdaten bekannt). Die mitgliederstärkste Gemeinde ist die Gemeinde Ahrntal mit 132, ein Plus von 22 Mitgliedern. Stark zugelegt hat die Bewegung auch in Brixen. Dort zählt die SÜD-TIROLER FREIHEIT 122 Mitgliedern, ein plus von 10 Mitgliedern, gefolgt von der Stadt Meran mit 114 Bewegungsmitgliedern. In den weiteren Städten, wie Bruneck und Bozen, hat die Bewegung 97 bzw. 84 Mitglieder. In Nord- und Ost-Tirol zählt die Bewegung 304 Mitglieder, davon allein in Innsbruck 81 Mitglieder. In Österreich zählt die Bewegung insgesamt 767 Mitglieder, ein Plus von 60 Mitgliedern). Seit kurzem laufen bereits die Vorbereitungen für die Gemeindewahlen im kommenden Mai. Gerade deshalb ist es der Bewegung wichtig, in den Gemeinden sehr gut verankert zu sein. In den letzten Jahren wurde versucht, in allen Gemeinden Ortssprecher aus den Reihen der Mitglieder zu finden. Bis zu den Gemeinderatswahlen soll das Projekt flächendeckend abgeschlossen werden.

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Teil 4 - Eröffnung Bewegungs-Büro Interne Neustrukturierung Die steigende Zahl von Neumitgliedern und der ständigen Erweiterung des Tätigkeitsfeldes der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT haben es notwendig gemacht, in Bozen Büro-Räumlichkeiten anzumieten. (Bislang hatte die Bewegung ihre Büro-Räumlichkeiten provisorisch in Kaltern am bisherigen Rechtssitz). Der neue Sitz der Bewegung im Laubenhaus Nr. 9 in Bozen soll Treffpunkt für alle Mitglieder der Bewegung werden. Im neuen Büro können Mitglieder und Sympathisanten zu den üblichen Bürozeiten (Montag bis Freitag 9 bis 12 sowie 15 bis 18 Uhr) verschiedene Werbeartikel (Aufkleber, Broschüren, Fahnen, usw.) kostenlos oder gegen eine kleine Spende abholen. Mit der Eröffnung des Büros ist auch die bisherige Sekretärin der Landtagsfraktion, Barbara Klotz, zur Bewegung gewechselt. Das Büro der Landtagsfraktion in der Südtiroler Straße 13 wird zukünftig von Dr. Cristian Kollmann (als Pressesprecher der Landtagsfraktion) und Stefan Zelger (als Sekretär der Landtagsfraktion) betreut. Vor kurzem fand auch ein Wechsel an der Spitze der Frauengruppe der SÜDTIROLER FREIHEIT statt. Die neue Frauensprecherin ist die Gemeinderätin Myriam Atz Tammerle aus Schenna, welche vor wenigen Wochen die Führung des Bezirkes Burggrafenamt an Werner Platter aus Meran übergab. Auch in Bezirk Bozen steht die Neuwahl des Bezirkssprechers bevor. Die neue Bezirksgruppe wird in wenigen Tagen einen neuen Bezirkssprecher wählen. Der bisherige Bezirkssprecher Lorenz Puff ist aufgrund seiner neuen Aufgabe als Bezirksmajor der Schützen als Bezirkssprecher zurückgetreten. Einen Neuzugang gab es auch bei den Gemeinderäten. Seit Anfang März ist Christian Fasolt neuer Gemeinderat der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Latsch. Die Landesversammlung wird heuer am Samstag, 18. Oktober mit Beginn um 14.30 Uhr im Schloss Maretsch in Bozen stattfinden. SÜD-TIROLER FREIHEIT | Freies Bündnis für Tirol Kontaktadresse: Werner Thaler – St. Josef am See 74 - 39052 Kaltern a.d.W. Tel. 333 30 24 111 - www.suedtiroler-freiheit.com - info@suedtiroler-freiheit.com


Teil 5 - Neue Broschüre: "100 Gründe für den Verbleib Süd-Tirols bei Italien" Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT hat heute eine 80 Seiten starke Broschüre mit dem Titel "100 Gründe für den Verbleib Süd-Tirols bei Italien" veröffentlicht. Darin wurden alle Gründe detailliert zusammengetragen, die für einen weiteren Verbleib Süd-Tirols bei Italien sprechen. Eine Übersetzung ins italienische ist derzeit in Ausarbeitung. Die Broschüre kann über den Werbekatalog der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT www.suedtiroler-freiheit.com/shop sowie im Büro der Bewegung unter den Bozner Lauben Nr. 9 zu den üblichen Bürozeiten abgeholt werden.

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