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Landtagsklub An den Präsidenten des Süd-Tiroler Landtages Schriftliche Anfrage:

Grenzüberschreitende Rettungseinsätze. Ein Bericht des ORF Tirol, wonach grenzüberschreitende Rettungseinsätze am Reschen kaum bis gar nicht möglich sind, ist bei weiten Teilen der Bevölkerung auf großes Unverständnis gestoßen. Demnach darf das Weiße Kreuz nicht über die Unrechtsgrenze fahren, während das österreichische Rote Kreuz erst gar nicht angefordert wird, obwohl es ohne Probleme zu Einsätzen nach Süd-Tirol fahren könnte. Auch darf das Weiße Kreuz nur das Krankenhaus Schlanders anfahren, nicht aber das Krankenhaus Zams, sodass ein Patient aus Nauders, der beispielsweise am Reschen verunglückt, in die entgegengesetzte Richtung transportiert wird. Die Gefertigten stellen daher die Anfrage: 1. Entspricht der vom ORF-Tirol, den Vertretern des Weißen und Roten Kreuzes, sowie der SVP-Vizebürgermeisterin von Reschen dargelegte Sachverhalt der Realität? 2. Woran scheitert der grenzüberschreitende Rettungseinsatz? 3. Welche Maßnahmen wird die Landesregierung ergreifen, um diesen untragbaren Zustand umgehend zu beheben und den Beschlusses des Dreierlandtages bezüglich grenzüberschreitender Rettungseinsätze umzusetzen? 4. Wie viele grenzüberschreitende Rettungseinsätze hat es in den letzten 5 Jahren zwischen Süd-Tirol und dem Bundesland Tirol gegeben. → Aufgeschlüsselt nach Jahren und Ort des Einsatzes zu welchem die Rettungskräfte des jeweils anderen Landesteils gefahren sind. Bozen, den 11. Jänner 2017

L.-Abg. Sven Knoll

L.-Abg. Myriam Atz-Tammerle

L.-Abg. Bernhard Zimmerhofer

Wir ersuchen um Übermittlung der Antwort an die E-Mail-Adressen svenknoll@hotmail.com, bzimmerhofer@yahoo.de, myriam.atztammerle@gmail.com und landtag@suedtiroler-freiheit.com. Süd-Tiroler Freiheit – Freies Bündnis für Tirol Landtagsklub | Südtiroler Straße 13 | 39100 Bozen Telefon +39 0471 981064 | Fax +39 0471 979251 | landtag@suedtiroler-freiheit.com

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