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it w o l b O l e a h c Mi l Sp e c i a

z

Veranstalter : cine center hof e .v.

www.hofer-filmtage .de

Ar twork: diekreation Beate Reichel

D o k u m e n Pt aorrftirlami te M- i cDhoac eulmOebnltoawr ii et zs

47. internationale

47th Hof International Film Festival

hoffer filmtage ho 22. - 27. Oktober 2013 ®

FILM & TV

1 – G e f ö r d e r t vo m B e a u f t r a g t e n d e r B u n d e s r e g i e r u n g f ü r K u l t u r u n d M e d i e n a u f g r u n d e i n e s B e s c h l u s s e s d e s D e u t s c h e n B u n d e s t a g e s –


D o rktur m P a iet nMt ai cr h f ial m e l eO-b lDoowciut m z entaries

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Gem채lde von Marlene Dumas, Kapstadt, Anfang 1970er-Jahre Portrait by Marlene Dumas, Cape Town early 1970s

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PORTRAIT Michael Oblowitz

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D o rktur m P a iet nMt ai cr h f ial m e l eO-b lDoowciut m z entaries

STATEMENT Wenn man sein Leben als Künstler als Fiasko begreift ... Orson Welles verstand sein Leben als Filmemacher offenbar als einen irrwitzigen Kampf gegen Windmühlen – das zumindest kann man seinem allerletzen Interview entnehmen (auf YouTube zu finden), das er fünf Tage vor seinem Tod gab ... darin nennt er sein Leben „eine einzige Verschwendung von Zeit und Mühe“ ... einen ewigen Versuch, Kompromisse zu vermeiden, und das in einem System (Hollywood), das alles, was er künstlerisch durchsetzen wollte, weder verstehen konnte noch zu würdigen wusste ... Im Weiteren sagt er, alle Filme, die er nicht genau nach seinen Vorstellungen, nach seiner Blaupause realisieren könnte, würden ein vorprogrammierter Reinfall werden ... Meisterwerke könne er nur machen, wenn seine Filme hundertprozentig seinen Ideen folgten ... Und (damit niemand denken möge, ich würde mich mit Orson Welles vergleichen): „würden sie auf irgendeine andere Art gemacht, würden sie aussehen wie die Filme eines fünftklassigen B-Movie-Regisseurs“ ... was uns zu mir und meinen Filmen bringt ... denn die sind zum größten Teil – ausgenommen die frühen Filme – fünftklassige B-Movies, für die ich alle nur denkbaren Kompromisse einging ... womit ich mich derart kompromittierte, dass ich trotz des (klitze)kleinen Erfolgs meiner frühen Werke für mindestens zehn Jahre, wenn nicht mehr, gar keinen Film mehr drehen konnte ... Das heißt, der Vergleich mit Orson Welles ist kontraproduktiv, führt mich aber zu dieser Retrospektive ... Es geht weniger um das, was vorhanden ist, als um das, was eben nicht da ist, um das Verlorene und um das, was nie angekom9 7 men ist ... um das Fehlende ... das „Verschwundene“ 9 1 O R M IN U S Z E – hoffentlich banalisiere ich nicht dieses gewichtige Wort, mit dem doch sämtliche Gräueltaten gegen die Menschlichkeit assoziiert werden, wenn ich es in diesem Zusammenhang verwende –, aber vielleicht geht es ja genau darum ... Um zu Orson Welles zurückzukehren ... der Machtwille und die Kontrollpolitik ... die Unterdrückung der Vielfalt im Denken, in der Kunst, in der Wirtschaft ... das ist der Zustand des Staats ... die vielen fehlenden Jahre ... der brutale Kampf ... und das hört man alles in Welles’ Stimme, sieht es in seinem Gesicht, wenn er den Schmerz beschreibt, das, was in ihm steckt, nie wirklich entfalten zu können ... Wenn ich die Überreste meines Archivs sichte ... die Bilder, die Zettel, die einzig noch existierende Rolle eines Films, den ich vor fünfundzwanzig Jahren machte, als ich jung war und um jeden Preis verhindern wollte, dass die Zukunft der Vergangenheit vertrauen muss ... Darum hatte ich auch jeden Schnipsel aufgehoben, den ich je in die Hand genommen hatte ... Warum, aus welchem Grund, welchem Motiv? ... Ich habe keine Ahnung ... Man kann ja nicht gerade behaupten, dass sich die Kritiker damals überschlagen hätten, um meine Arbeit zu unterstützen, im Gegenteil ... Ich glaube, ein paar meiner späteren Filme stehen bei der IMDB auf der Liste der schlechtesten Filme 4


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aller Zeiten (allerdings führt die IMDB auch jeden Pornofilm an, der je gedreht wurde, ebenso wie naive Projekte, die der einen oder anderen Eitelkeit schmeicheln, und mengenweise anderen Schrott, erwähnt aber mit keinem Wort die bahnbrechenden Werke der ersten Musikvideo-Regisseure) ... Letztlich hat es ebensoviel mit Glück zu tun wie mit Naturtalent, ob ein Künstler aufsteigt und in einem sozialen Forum Beachtung findet ... irgendwo für irgendetwas Anerkennung findet ... Flannery O’Connor sagte: „everything that rises must converge“ [alles, was aufsteigt, konvergiert unausweichlich – ein Zitat Teilhard de Chardins], und Duchamp sagte, dass es auf Wüsteninseln keine Genies gibt ... Vielleicht ist das der Grund, weshalb ich überhaupt hier bin ... mit den noch erhaltenen Überresten meiner Arbeit ... den Bruchstücken einer persönlichen Geschichte ... Godard sagte, ein Film würde drei Mal geschrieben: Zuerst als Script, dann beim Drehen und ein drittes Mal beim Schneiden ... Aber offenbar gibt es noch ein viertes Mal: Nämlich dann, wenn der Film zwanzig oder dreißig Jahre später in einem angesehen Forum auftaucht und seine Existenz anerkannt, ihm vielleicht sogar ein Plätzchen im Schatten der Geschichte zugebilligt wird ... was weit besser ist, als überhaupt nie bemerkt worden zu sein ... Aber zurück zu dem, was verloren, was von der Zeit oder den Umständen gestohlen wurde ... Mindestens zwanzig Jahre lang filmte ich meinen Vater auf 8mm-Videokassetten ... Er hatte viele Geschichten zu erzählen und kannte ähnlich wie Rashomon viele Versionen dieser Geschichten: Wie er kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs dem Genozid des Holocaust in Litauen entkam, wie er sich mit seinen 18 Jahren quer durch Litauen und Polen nach London durchschlug und sein Geld nur knapp für die Überfahrt nach Südafrika reichte, wo Verwandte seines Vaters lebten ... Ohne einen Pfennig und ewig hungrig spielte er während der Passage über den Atlantik Schach und Poker, und er überlebte ... der einzige Sohn seiner Eltern ... die er nie wieder sah ... Eine famose, aber traumatische Geschichte ... und eine, die erzählt werden sollte, wie wir beide meinten ... Ich hatte die Idee, alle Versionen und alle flüchtigen Erinnerungen an diese Saga aufzunehmen, um das Material eines Tages zu einem Film zu schneiden, und zwar zusammen mit meinem damals noch ungeborenen Sohn (woher wusste ich überhaupt, dass ich jemals einen Sohn haben würde?)!!! Wie das Leben so spielt, zog ich dann in ein Haus in Venice, Kalifornien, zu einer Zeit, als Venice noch Venice war, wie Barbet Schroeder einmal sagte ... ein gefährlicher, aber anregender Ort ... In das Haus wurde eingebrochen, und zu den wenigen wertvollen Dingen, die gestohlen wurden, gehörten meine alten Leicas und die Tasche mit den ganzen 8mm-Videokassetten von den Gesprächen mit meinem toten Vater ... zwanzig Jahre Arbeit ... Ich weiß noch, ich hatte das Gefühl, als wäre er ein zweites Mal gestorben ... Mittlerweile sind viele Jahre vergangen, es gibt YouTube, und auf der Suche nach Überresten meiner Arbeit wühle ich mich durch diesen Cybermorast ... Als Stichwort gebe ich die Filmtitel ein, die Künstlernamen, meinen Namen ... und auf was stoße ich da? ... Eine Fülle schlecht gemachter Familienfilme, richtige Eitelkeitsfilme über einen alten Mann, der genau so heißt wie mein Vater, Sidney Oblowitz ... ein Film, das sein Leben würdigt ... Und obwohl diese grausame Laune des Schicksals außer dem Namen des Protagonisten absolut nichts mit dem Projekt gemein hat, das ich mit meinem Sohn geplant hatte, trifft es mich jedes Mal, wenn ich in Google oder You Tube recherchiere. Eine grausame Laune des Schicksals ... um zu Flannery O’Connor zurückzukommen ... Everything That Rises Must Converge ... der Titel des Songs, zu dem ich vor zwanzig Jahren mein allererstes Musikvideo machte ... Michael Oblowitz 5


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STATEMENT If one looks at one’s artistic life as a failure, an immense struggle against all odds to survive, as an artist, as Orson Welles apparently did, if we listen to him in his final interview (found on You Tube) five days before his death … he talks of his life as a ‘gigantic waste of time and effort’ … trying to avoid compromise and attempting to work within a system (Hollywood) that had no understanding or appreciation of what he was trying to achieve as an artist … he goes on to say that any of his films, if they were not made exactly according to his vision, according to his blue-print, would become massive failures … he could only make his films a masterpiece if they were made solely according to his design … and (lest anyone think I’m comparing myself to Orson Welles) … “if they were to be assembled any other way, would resemble the films of a fifthrate B movie director” … which bring us to me and my films … for the most part, except for the early ones, fifth-rate B movies made under total conditions of compromise … so compromised, that for at least ten years or more I couldn’t even get one made, notwithstanding some of the critical successes (barely) Michael Oblowitz (left) with Jim Jarmusch and Amos Poe (1979) my early films attained … So the comparison to Orson Welles is selfeffacing yet brings me to this retrospective of my work … it is not so much about what is here, but about that which is not; that which has been lost, that which never arrived … that which is missing … ‘the disappeared’ – hopefully I’m not trivializing that somber noun … loaded as it is, with the weight of countless brutalities against humanity … but perhaps that’s what it’s all about … to return to Orson Welles … the will to power and the politics of control … the subjugation of diversity in thought, in art, in economics … this is the state of the state … all the missing years … the brutal struggle … and you can hear it in Welles’ voice and see it in his face as he describes the pain of never being able to live up to his promise … searching through the remnants of my archive … the images, the scraps of paper, the lonely surviving reel of a film made 25 years ago, when I was young and determined not to let the future rely on the past … I tried to hang onto to every scrap of anything I touched … why, for what reason, what impulse?... I haven’t a clue … it wasn’t as if the dominant critical culture was falling over backwards with encouragement for my enterprise, au contraire … I think a couple of my later films are on the IMDB’s list of the worst movies of all times… (but then the IMDB acknowledges every pornographic/adult film ever made, naïve vanity projects and lots of other mindless junk, but refuses to list the legitimate groundbreaking work of early music video directors) … ultimately it’s as much luck as force of nature that any artist rises to converge into any social forum … to be recognized anywhere for anything … Flannery O’Connor said that everything that rises must converge, and Duchamp said there are no geniuses on desert islands … so perhaps, finally, that’s why I’m here … with the surviving remnants of my enterprise … the shards of a personal history … Godard said a movie is written three times, first as a script, second when it’s being filmed and a third time when it’s being edited … well apparently there is a fourth re-writing … when it turns up twenty or thirty years later in an esteemed critical forum and is recognized as having existed at all, and perhaps accorded a place in the shadows of history … which is far better than to never have been noticed at all … . Returning to that which is lost … that which has been stolen by time and by circumstance …

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I spent at least twenty years filming my father on 8mm video-tape … he had many stories and many versions of those stories à la Rashomon, of how he had escaped the genocidal fate of the Lithuanian Holocaust just prior to the outbreak of the Second World War and made it, at 18 years old, across Lithuania and Poland to London from where he had barely enough money to book a passage to South Africa, where his father had family … broke and hungry, he played chess and poker on the ship as it sailed across the Atlantic; and he survived … the only son of his parents … whom he never saw again … a great but traumatic story … and one he and I both believed deserved to be told … my idea was to film all these versions and fleeting memories of this great narrative, and one day edit this into a film with my as yet unborn son (how did I even know I was going to have a son)!!! As luck would have it, I moved into a house in Venice, California, during that time when, as Barbet Schroeder once defined for me, Venice was Venice … a dangerous if inspiring place …

Ro se ma ry [H oc hs ch ild ] an d Mi ch ae l Eu ro pe 19 79

The house was robbed, and among the few things stolen of value were my old Leica cameras and the bag containing all the 8mm video dailies of my dead father’s interviews … all twenty years worth … I remember feeling … it’s as if he died twice … Years later, we now have You Tube, and I am diligently trolling through this cyber morass looking for remnants of my work … searching under the film names, the artist names, my name … and what surfaces? … a trove of poorly made home videos, total family vanity video, about an old guy with the exact same name as my father, Sidney Oblowitz … a video celebrating his existence … and even though this cruel twist of fate has absolutely no relationship other than by name to the enterprise I was intending to undertake with my son … it haunts me every time I do a Google or You Tube search.. A cruel twist of fate … to return to Flannery O’Connor again … Everything That Rises Must Converge … the title of the song of my first music video twenty years ago … Michael Oblowitz

Orson and Michael Oblowitz on the set in British-Columbia (2010)

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BIOGRAFIE BIOGRAPHY Michael Oblowitz wurde 1952 in Kapstadt, Südafrika, geboren. Nachdem er an der University of Cape Town Kunst und Philosophie studiert hatte, emigrierte er, um dem Militärdienst in seiner Heimat zu entgehen, Mitte der 70er-Jahre über die Niederlande und London nach New York. In New York studierte er – vor allem der Aufenthaltsgenehmigung halber – an der Columbia University Philosophie und Film. Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre engagierte er sich in der New Yorker Subkultur des Punk-Rock. Seine Kurzfilme über Kunst wurden nicht zuletzt anlässlich einer Hommage auf Filming Hip Hop video, New York City, 1980‘s innovative Künstler wie Jim Jarmusch, Patti Smith, John Waters, Debbie Harry, Amos Poe und Kathryn Bigelow im Whitney Museum gezeigt. Zudem wirkte Michael Oblowitz an Film- und Videoprojekten führender New Yorker Künstler mit, etwa Joseph Kosuth, Vito Acconci, Lawrence Weiner, Joan Jonas und Spaulding Gray. Oblowitz’ erster Spielfilm, der avantgardistische Film noir King Blank von 1982, lief auf zahlreichen internationalen Filmfestivals. Auch als Kameramann machte er sich einen Namen, insbesondere mit den New Yorker Dokumentarfilmen Rosa von Praunheims, aber er drehte auch selbst mehrere Dokumentationen. Seinen Durchbruch als Spielfilmregisseur hatte er 1997 mit This World, Then the Fireworks, der sowohl in Cannes als auch auf dem Sundance Film Festival gezeigt wurde. Bekannt wurde Michael Oblowitz zudem durch Action- und Genrefime. Darüber hinaus hat er Hunderte von Werbespots und Musikvideos gedreht und produziert, u.a. für David Bowie, Eric Clapton, Diana Ross, Carly Simon, Carole King, Santana, Natalie Cole und John Lee Hooker. Michael Oblowitz lebt in Los Angeles und ist ein leidenschaftlicher Surfer. Michael Oblowitz was born in Cape Town, South Africa, in 1952. After studying Fine Arts and Philosophy at the University of Cape Town, the left South Africa in the mid 70s to evade military training. Detouring via the Netherlands and London, he eventually arrived in New York where he studied Philosophy and Film at Columbia University, if mainly for the sake of a residence permit. During the late 1970s and early 1980s, Oblowitz was heavily involved in New York’s punk/ rock subculture. His early fine arts short films were shown at the Whitney Museum as part of a tribute to the innovative work of filmmakers and artists like Jim Jarmusch, Patti Smith, John 8


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Michael’s Red Alert-Punk band playing at CBGB’s, NYC 1979

Waters, Debbie Harry, Amos Poe and Kathryn Bigelow. He also collaborated on film and video projects with major New York artists including Joseph Kosuth, Vito Acconci, Lawrence Weiner, Joan Jonas and Spaulding Gray. Oblowitz’s first feature, the avant-garde film noir King Blank from 1982, was presented at numerous international film festivals. He also worked as a director of photography, most notably for Rosa von Praunheim’s New York documentaries, and has directed many documentaries himself. His mainstream break as a feature film director came in 1997 with This World, Then the Fireworks, an official entry at both the Cannes and Sundance Film Festivals. His other mainstream work has been in action and genre cinema. Oblowitz has also produced and directed hundreds of commercials and music videos with a variety of stars including David Bowie, Eric Clapton, Diana Ross, Carly Simon, Carole King, Santana, Natalie Cole, and John Lee Hooker. Michael Oblowitz lives in Los Angeles and continues to be an avid surfer.

FilmograFie

SELECTED FILMOGRAPHY 1977 1978 1979 1981 1982 1983 1993 1994 1995 1997 2001 2003 2005 2008 2010 2013

(Auswahl)

X-TERMINATOR, Kurz-Experimentalfilm HOF 2013 TABLE CONVERSATION, Kurz-Experimentalfilm HOF 2013 MINUS ZERO, Spielfilm HOF 2013 SILENCE, Kurz-Experimentalfilm HOF 2013 IS/L AND, Kurzdokumentation (Co-Regie), HOF 2013 TOO SENSITIVE TO TOUCH (Co-Regie), Dokumentar film HOF 2013 KING BL ANK, Spielfilm HOF 2013 BASKETBALL: KURTIS BLOW, Musikvideo  HOF 2013 THE HEALER: JOHN LEE HOOKER AND CARLOS SANTANA, Musikvideo  HOF 2013 MUSTANG SALLY: BUDDY GUY AND JEFF BECK, Musikvideo  HOF 2013 BOOKER T AND THE M.G’S LIVE IN L AGUNA, Musik-Dokumentation BUDDY GUY – LIVE: THE REAL DEAL, Dokumentar-/Musikfilm HOF 2013 STANDING HERE: THE STONE ROSES, Musikvideo  HOF 2013 THIS WORLD, THEN THE FIREWORKS, Spielfilm HOF 2013 ON THE BORDERLINE, Spielfilm HOF 2013 THE AREOL A (Co-Regie), Fernsehfilm THE BREED, Spielfilm HOF 2013 OUT FOR A KILL, Spielfilm THE FOREIGNER, Spielfilm HAMMERHEAD: SHARK FRENZ Y, Spielfilm SHARKMAN, Fernsehfilm ROMANTIC RESORTS, Fernsehfilm SEA OF DARKNESS, Dokumentar film HOF 2013 THE TR AVELER, Spielfilm HOF 2013 THE GANZFELD EXPERIMENT, Spielfilm HOF 2013 UNTITLED SUNNY GARCIA DOCUMENTARY, Dokumentar film 9


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THE GANZFELD EXPERIMENT Eine Produktion von THE GANZFELD EXPERIMENT FILM, MINUS ZERO FILMS, CONCRETE IMAGES und BON VIVANT FILMS, USA 2013

WELT VERTRIEB . . . BLEIBERG

ENTERTAINMENT 225 S. Clark Drive USA- Beverly Hills, CA 90211 info@bleibergent.com

STAB / CREW: Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . Theodore Gildred III Michael Oblowitz Caroline Riley Kamera . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Chris Squires Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . Robert A. Ferretti Colleen Halsey Richard Halsey Szenenbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kody Busch Casting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Katie Piel Kostüme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eva Iacomini Leah Wright Maske . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . David Abbott

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Michael Oblowitz DCP Farbe 86min 1:1,85 Dolby 5.1 engl. OF

Vier Psychologie-Studenten verbringen das Wochenende in einem einsam gelegenen Haus, um Ganzfeld-Versuche zu machen, mit denen sie ihre Fernwahrnehmungsfähigkeiten untersuchen wollen. Über diesen Experimenten verlieren sie allerdings den Kontakt zur Realität und können nicht mehr unterscheiden, was real ist und was nicht; ihre Sinne lassen sie im Stich, und schließlich fragen sie sich: Was passiert, wenn man das, woran man sich nicht erinnern konnte, nicht mehr vergessen kann?


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Musik . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stephen Endelman Anton Fig Aaron Glascock D.J. Blow Ausführender Produzent . . . Theodore Gildred III Produzent . . . . . . . . . . . . . . . . . Salomé Breziner Michael Oblowitz Hani Selim

DARSTELLER / ACTORS:

Four psychology students gather in a secluded house over a weekend to try the Ganzfeld Experiment, a test of their potential extrasensory perception (ESP) abilities. In doing so, they lose touch with what is and isn’t real as their senses betray them and they find themselves asking: what if you can’t forget that what you could not remember?

The traveler Am Heiligen Abend kommt ein Fremder ins Polizeirevier einer Kleinstadt und gesteht dem diensthabenden Polizisten Gulloy, dass er sechs Menschen ermordet hat. Daraufhin verhaf tet Detective Alexander Black den Mann, kann ihn aber nicht identifizieren, da er keine Fingerabdrücke hat und sich auch weiger t, einen anderen Namen als „Mr. Nobody“ anzugeben.

Mutter . . . . . . . . . . . . . . . . . . DIANNA CAMACHO Becket . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . TAYLOR COLE Eliot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . RYAN DONOWHO Graves . . . . . . . . . . . . . . . . . . TOBY HEMINGWAY Molloy . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . LAURA WIGGINS Lucky . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . RUMER WILLIS Detective Murphy . . . . . . . . . . HOLT MCCALLANY Detective Malone . . . . . . . . . . DOMINIC PURCELL Vater . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . BILLY ZANE

Michael Oblowitz DCP Farbe 96min 1:1,85 Dolby 5.1 engl. OF Eine Produktion von VOLTAGE PICTURES, USA 2010

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STAB / CREW: Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Joseph C. Muscat Kamera . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Neil Cervin Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gordon Rempel Szenenbild . . . . . . . . . . . . . . . . . Sydney Sharpe Kostüme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lyn Kelly Maske . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jennifer Kipps Musik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ross Vannelli Produzent . . . . . . . . . . . . . . . . Nadine DeBarros Harvey Kahn

Als wenig später einer der Polizisten unter merkwürdigen Umständen im Revier ums Leben kommt, will unter den verstör ten Beamten keine rechte Weihnachtsstimmung mehr aufkommen. Schließlich erinner t sich Deput y Hawkins, dass der Fremde dem langhaarigen Landstreicher ähnelt, den sie vor einem Jahr nach dem Verschwinden von Detective Blacks Tochter verhaf tet hatten. Allmählich fällt ihnen auch wieder ein, wie sie den Verdächtigen gefolter t und bedroht hatten … Und Mr. Nobody pfeif t weiterhin das „Lacrimosa“ aus Mozar ts Requiem …

On Christmas Eve in a small town, a stranger walks into the police station and confesses to Desk Sergeant Gulloy that he has murdered six people. Detective Alexander Black arrests the man, but fails to identif y him since the stranger does not have fingerprints and refuses to give any other name than “Mr Nobody”. DARSTELLER / ACTORS: Mr. Nobody . . . . . . . . . . . . . . . . . . . VAL KILMER Detective Alexander Black . . . . . . . . DYLAN NEAL Deputy Jerry Pine . . . . . . . . . . . . PAUL MCGILLION Deputy Jane Hollow . . . . . . . . CAMILLE SULLIVAN Deputy Toby Sherwood . . . . . . . NELS LENNARSON Desk Sergeant Gulloy . . . . . . . . . CHRIS GAUTHIER Deputy Jack Hawkins . . . . . . . . . . . JOHN CASSINI

When a shor t while later one of the deputies dies in the police station under mysterious circumstances, the Christmas mood is gone for good. Eventually Deput y Hawkins recalls that the stranger resembles the long-haired drif ter they had arrested a year ago when Detective Black’s daughter had vanished. And they remember how viciously they tor tured him and the threats they issued to him… Meanwhile, Mr Nobody continues whistling the “Lacrimosa” from Mozar t’s Requiem …

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Sea of Darkness „Man muss ehrlich sein, um außerhalb des Gesetzes zu leben.“ Bob Dylan Der Film erzählt die Geschichte der frühen Surfer in Indonesien, die in den siebziger Jahren ein völlig anderes Leben führen und sich ganz ihrer Leidenschaft verschreiben wollten. Surfen wurde zu einer Sucht, einer Lebenseinstellung, einer Lebensweise – die bisweilen auch durch eine psychedelische Brille gesehen wurde. Um ihre diversen Süchte zu finanzieren, wurden einige von ihnen Drogenschmuggler, wie etwa Mike Boyum, um dessen Leben und Tod sich derart viele Geheimnisse ranken, dass er zu einer fast mystischen Figur geworden ist. Andere wie Bruce Raymond, Bob McKnight – Gründer des Surf-Equipment-Herstellers Quicksilver – und Martin Daly lenkten ihre Leidenschaft fürs Surfen in gesellschaftskonformere Bahnen und wurden dadurch nicht nur berühmt, sondern auch reich.

Michael Oblowitz DCP/Video Farbe 88min 16:9 Dolby 5.1 engl. OF

Eine Produktion von DECO ENTERTAINMENT und INSTINCTIVE FILM GMBH, USA 2008

STAB / CREW: Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Larry Gross Kamera . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Orson Oblowitz Michael Oblowitz Rob Taylor David „Mex“ Sumpter John „Oggy“ Ogden Mike Prickett Sonny Miller Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rob Taylor Musik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anton Fig Produzent . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Freddy Brady Martin Daly Rob Taylor

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MIT:

MIKE BOYUM JEFF CHITT Y MARTIN DALY PETER MCCABE BRUCE RAYMOND BOB MCKNIGHT SHAUN TOMSON DAVE BARNETT STEVE SPAULDING RORY RUSSELL ROSCOE HANNON KELLY SLATER u.v.a.m.

“To live outside the law, you must be honest.” Bob Dylan The film tells the story of the early surfers in Indonesia who, back in the 70s, pioneered a new surfing lifestyle of adventure and surf exploration. Surfing became an addiction, an attitude, and a way of life – one that sometimes was seen through the lens of psychedelics. To finance their addictions, some turned to drug-smuggling, like Mike Boyum who now is a man shrouded in mystery of nearmythical proportions. Others like Bruce Raymond, Bob McKnight – founders of Quicksilver, a company for surf gear – und Martin Daly funnelled their love of surfing toward more legal pastimes and became famous as well as wealthy.

Statement: „Ich lernte Martin Daly zufällig kennen, und […] er fing an, von Jeff Chitty und Dave Barnett und den älteren Typen zu erzählen, und natürlich tauchte auch der Name des legendären Mike Boyum auf. Und Martin erzählte, wie Mike Boyum in G-Land [einem international bekannten Surf-Break vor Java] ein Camp baute, wie er den Bullen in fünfzig Ländern Schnippchen schlug, wie es dazu kam, dass er aus G-Land rausgeschmissen wurde und er dann mit Martin und Jeff Chitty in Jakarta wohnte – Martin erzählte immer weiter. Und irgendwann sagte ich zu ihm: ‚Weißt du was, Martin, wir haben zwar jeder fünf Whisky getrunken, aber den Film mache ich.’“ Michael Oblowitz “I met Martin Daly by chance, and […] he started talking about Jeff Chitty and Dave Barnett and the elder guys, and of course out of all these names comes the illustrious Mike Boyum. And how Mike Boyum had built a camp at G-Land [an internationally renowned surf break in Java]. How Boyum was dodging the cops in fifty countries. How he got booted out of G-Land, and how he came to live with Martin and Jeff Chitty in a place in Jakarta – and on and on. In the end, I said, ‘You know, Martin, we’ve had five Scotches each, but this is a movie I’m going to make.’” Michael Oblowitz 14


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The Breed Angesichts der großen Zahl von Vampiren in den USA gibt es ein geheimes staatliches Programm, um diese in die Gesellschaft zu integrieren. Als ein Abtrünniger unter ihnen es darauf anlegt, diesen Plan aufzudecken, übernimmt FBI-Agent Steven Grant widerwillig die Aufgabe, den Verräter aufzuspüren. Zusammen mit seinem neuen Partner, dem „guten“ Vampir und Polizisten Aaron Grey, folgt Grant den Spuren, Hinweisen und Leichen in das Haus der wunderschönen Lucy. So schwer es ihm auch fällt, einem Vampir zu vertrauen, fühlt er sich doch zunehmend zu Lucy und ihrem exotischen Charme hingezogen, und sehr bald verschwimmen die Grenzen zwischen den Guten und den Bösen …

Michael Oblowitz DCP Farbe 91min 1:1,85 Dolby Digital engl. OF Eine Produktion der MOTION PICTURE CORPORATION OF AMERICA, USA, 2001

STAB / CREW: Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christos N. Gage Ruth C. Fletcher Kamera . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Chris Squires Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Matthew Booth Emma E. Hickox Szenenbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Trae King Casting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Julie Ashton Esther Turan Kostüme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vasseva Maske . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Katalin Jakots Musik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Roy Hay Produzent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jim Burke Kelli Konop Brad Krevoy Adam Richman

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DARSTELLER / ACTORS: Aaron Gray . . . . . . . . . . . . . . . . . . ADRIAN PAUL Steven Grant . . . . . . . . . . . . BOKEEM WOODBINE Lucy Westenra . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . BAI LING Cross . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PÉTER HALÁSZ Fleming . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . JAMES BOOTH Seward . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . MING LO Calmet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PAUL COLLINS Sektionsleiterin . . . . . . . . . . . . . . DEBBIE JAVOR Phil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . REED DIAMOND Boudreaux . . . . . . . . . . . . . . . . . . JOHN DURBIN West . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ZEN GESNER Dr. Orlock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ISTVÁN GÖZ Fusco . . . . . . . . . . . . . . . . . . WILLIAM HOOTKINS

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FBI agent Steven Grant is reluctantly assigned to track a renegade bloodsucker bent on exposing a government plan to integrate vampires into society. Along with his new partner, “good” vampire cop Aaron Grey, Grant follows the clues and the bodies to the lair of the stunningly beautiful Lucy. Trusting any vampire is difficult for Grant, but when he finds himself falling for Lucy and her exotic charms, the line between the good guys and the bad guys begins to blur …


D o k u m e n Pt aorrftirlami te M- i cDhoac eulmOebnltoawr ii et zs

On the borderline Luke und Nicole, ein junges Paar, verlassen mit ihrem Baby Detroit, um in Pomona, Kalifornien, ein vielversprechendes neues Leben zu beginnen. Nach einer tagelangen Fahrt quer durch Amerika machen sie Halt in einer kleinen texanischen Stadt, wo Dean, ein zwielichtiger Tankstellen-Besitzer, ihnen ihr ganzes Bargeld stiehlt. Nun sitzt die junge Familie in diesem Kaff an der Grenze zu Mexiko fest. Die Zeit dr채ngt, denn in wenigen Tagen muss Luke seinen neuen Job antreten.

Michael Oblowitz DCP Farbe 96min 1:1,85 Dolby 5.1 engl. OF

Eine Produktion von MONOCHROME FILMS, USA 2001

STAB / CREW: Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kevin R. Frech Kamera . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael F. Barrow Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Emma E. Hickox Originalmusik . . . . . . . . . . Michael Wandmacher Szenenbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . John Frick Kost체me . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lee Hunsaker Casting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anne McCarthy Mary Vernieu Ausf체hrender Produzent . . . . . . Anita Gershman Larry Gershman Produzent . . . . . . . . . . . . . . . . . Gerry Gershman Jeffrey Kimball Michael Oblowitz

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Um zu Geld zu kommen, verdingt Nicole sich als Bedienung im Diner, während Luke den einzigen Job annimmt, der ihm angeboten wird: Er hilft Dean, mexikanische Arbeiter vor der Nase der Grenzpatrouille in die USA zu schmuggeln. Die Situation spitzt sich zu, als Captain Elias sich an die Fersen von Dean heftet, der zu allem Überfluss auch noch ein Auge auf Nicole geworfen hat… Luke and Nicole, a young couple with a baby, leave Detroit to start a promising new life in Pomona, California. During their long cross-country drive they make a stop in a Texas town at the Mexican border where Dean, a low-life gas-station owner, steals their cash. They’re stuck, with just a few days before Luke’s new job starts.

DARSTELLER / ACTORS: Luke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ERIC MABIUS Nicky . . . . . . . . . . . . . . . . . . . MARLEY SHELTON Tyler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . AIDAN CAMPBELL Jimmy Neil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . DALE WATSON Captain Elias . . . . . . . . . . . . . . . . . R. LEE ERMEY Grenzbeamter . . . . . . . . . . . . . . . JESSE DE LUNA Dean . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . BILL SAGE Web . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . LEW TEMPLE Connie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ELIZABETH PEÑA Kane . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . TONY FRANK

In need of quick cash, Nicole gets work as a waitress, while Luke takes the only job he can find and hooks up with Dean to smuggle Mexican workers across the border under the nose of the border patrol. Things start taking a turn for the worse when Captain Elias starts closing in on Dean, who, to make matters worse, has set his sights on Nicole...

On the set of on the borderline in Texas

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This world, then the fireworks

Michael Oblowitz 35mm Farbe 100min 1:1,85 Dolby Digital engl. OF

Als Kinder wurden Marty und seine Zwillingsschwester Carol Zeuge, wie ihr Vater und dessen Geliebte in ihrer Familien­ wohnung ermordet wurden. Daraufhin brach ihre Mutter mit ihnen zu einer ziellosen Reise durch die USA auf, so dass die beiden eine unstete Kindheit durchlebten.

Eine Produktion von BALZAC’S SHIRT, LARGO ENTERTAINMENT, MUSE PRODUCTIONS und WYNARD, USA 1997

Mittlerweile arbeitet Marty erfolgreich als Investigativjournalist in Chicago, ist aber unglücklich mit seiner schüchternen, kranken Frau. Deshalb kehrt er in seine Geburtsstadt zurück, wo auch seine Mutter und Carol, die ihr Geld als Prostituierte verdient, wieder leben. Marty beginnt ein erotisches Verhältnis mit der stilvollen Polizistin Lois, nimmt aber auch die inzestuöse Beziehung mit Carol wieder auf...

STAB / CREW: Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mike Oblowitz Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Larry Gross Nach einer Geschichte von . . . . . Jim Thompson Kamera . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tom Priestley Jr. Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Emma E. Hickox Szenenbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Maia Javan Kostüme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dan Moore Casting . . . . . . . . . . . . . . . . Lisa Mae Fincannon Mary Vernieu Ronnie Yeskel Produzent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Chris Hanley Larry Gross Brad Wyman

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As children, Marty and his twin sister Carol saw their father and his mistress murdered in their home. Their mother took the children on the road, giving them a tumultuous childhood. Now, Marty is a successful investigative reporter in Chicago, unhappy with his shy and sick wife. He returns to the rustic environment of his youth, to his mother and to Carol who has become a cheap hooker. Marty soon becomes involved with a classy policewoman, Lois Archer, but the incestuous relationship he and Carol had as kids also resumes ...

DARSTELLER / ACTORS: Marty Lakewood . . . . . . . . . . . . . . . . BILLY ZANE Carol Lakewood Morton . . . . . . . . GINA GERSHON Mutter . . . . . . . . . . . . . . . . . . RUE MCCLANAHAN Lois Archer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . SHERYL LEE

Statement „Als Michael Oblowitz mir die Geschichte gab, wusste ich, dass Thompsons subversive Verachtung für konventionelle, engstirnige Moralvorstellungen für ihn kein Problem war, dass sie ihm sogar sehr gut gefiel, ebenso wie ein gewisser Pessimismus, wenn es darum geht, mit den Konventionen zu brechen. […] Das Drehbuch funktioniert, wenn überhaupt, dann nur dank der Eleganz und der visuellen Einheitlichkeit, mit denen Michael es verfilmte. Die Schönheit wird zum Bestandteil der Irrealität in Marty Lakewoods Phantasie.“ Larry Gross “I knew that director Michael Oblowitz, who brought me the story to work on, was comfortable with, even in love with Thompson’s subversive contempt for conventional moral piety, joined with a certain pessimism about breaking away from conventions. […] The elegance and visual unity that Michael imposed on this material is what makes the screenplay work, to whatever extent it does. Beauty becomes part of the unreality of Marty Lakewood’s imagination.” Larry Gross

this world then the fireworks at Cannes, Critics Week: Gina Gershon, Michael Oblowitz, Ridley Scott, Billy Zane

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Buddy Guy

Michael Oblowitz DCP/Video Farbe 60min 4:3 Stereo engl. OF

Live: The real deal

Aufgenommen in Buddy Guy’s Legends, Chicago.

USA, 1995

Recorded in Buddy Guy’s Legends, Chicago.

STAB / CREW: Kamera und Regie . . . . . . . . . . Michael Oblowitz

MIT:

BUDDY GUY JOHNNIE JOHNSON THE SATURDAY NIGHT LIVE BAND

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King Blank USA, 1982 STAB / CREW: Regie und Kamera . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . Rosemary Hochschild Michael Oblowitz Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . Susanne Rostock Musik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anton Fig Produzent . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz

DARSTELLER / ACTORS: Queenie Blank . . . . . . . . ROSEMARY HOCHSCHILD King Blank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . RON VAWTER Bar-Gast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . WILL PATTON Go-Go-Tänzerin . . . . . . . . . . . FRANCINE BERMAN Türsteher . . . . . . . . . . . . . . . PETE RICHARDSON

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Michael Oblowitz DCP/16mm s/w 71min 1:1,37 Mono engl. OF

King Blank ist ein Borderliner, der immer eine Armeeuniform trägt, Queenie Blank arbeitet als Bardame in einem Go-Go-Club – zwei verlorene Seelen, die in einem Flughafen-Hotel leben. Während er ziellos im Auto durch die Gegend fährt, manischen Radiopredigern zuhört oder in leer stehenden Andachtsorten und vor Prostituierten predigt, macht sie sich zu funkiger Musik für die Arbeit in der Pussycat Lounge zurecht, wo sie sich die abstrusen Fantasien der Barbesucher anhören muss.


D o k u m e n Pt aorrftirlami te M- i cDhoac eulmOebnltoawr ii et zs

Wenn die beiden nicht gerade getrennter Wege gehen, überschütten sie sich mit Hass- und Schimpf-Tiraden. Kann eine solche Beziehung anders als fatal enden?

King Blank has a borderline syndrome and a preference for military uniforms, Queenie Blank works in a go-go-club – two lost souls living in an airport hotel. While he aimlessly cruises the streets in his car, listening to manic radio preachers or preaching to empty bible houses and prostitutes, she listens to funky music and dresses up for her work in the Pussycat Lounge where it’s her job to listen to the guests’ weird fantasies. When the couple aren’t living their own lives, they heap venom and loathing on each other. Can their relationship not have a fatal ending?

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Too sensitive to touch Sex and talk in the USA

Michael Oblowitz und Sylvère Lotringer DCP/Video Farbe 60min 4:3 engl. OF

USA, 1981 STAB / CREW: Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sylvère Lotringer Michael Oblowitz Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Schnittassistenz . . . . . . . . . . . . . Nancy Kennedy Musik . . . . . . . . . . . . . . Human Sexual Response

Ein Film über Sprache und Sexualität in den heutigen Vereinigten Staaten. A movie on language and sexuality in contemporary America.

STATEMENT: „Michael und ich hatten in einer öffentlichen Bibliothek mitten in New York Filmmaterial gefunden, das wir zu einer Filmmontage schneiden wollten. Einer von Michaels Freunden hatte im Film Building in der 631 W. 44th Street einen Schneidetisch stehen, und den konnten wir einen Monat lang jede Nacht umsonst benützen. Um wach zu bleiben, schnupften wir reichlich Koks, wenn wir welches hatten, oder sonst Methedrin, und als wir den Film TOO SENSITIVE TO TOUCH rechtzeitig für die Premiere fertig hatten, waren wir beide ein Wrack. Für uns war der Film eine Lacansche Oper, ganz knapp geschnittenes Material aus den Sechzigern und Siebzigern, und dazu Musik von Human Sexual Response, einer wilden siebenköpfigen New Wave Band aus Boston.“ Sylvère Lotringer “Michael and I decided to edit a montage film with footage that we ransacked in a public library in midtown New York. A friend of Michael’s had editing facilities at The Film Building at 631 W. 44th and we used the Steenbeck machine for free every night for one month. To keep awake, we liberally sniffed coke, and failing that, methadrine and we both were wrecks when we finished editing the film, TOO SENSITIVE TO TOUCH on time for the event. We conceived of it as a Lacanian Opera and it was a very tight edit of ‘60s and ‘70s footage to a music by Human Sexual Response, a wild New Wave seven-piece band from Boston.” Sylvère Lotringer

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Is/land Dokumentarfilm über die Beziehung zwischen Sprache und politischer Macht vor dem Hintergrund der Apartheid in Südafrika. Documentary on the interrelationship of language and political power focusing on South African apartheid.

Michael Oblowitz und David T. Goldberg DCP/Video Farbe 15min 4:3 engl. OF USA, 1981 STAB / CREW: Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz David T. Goldberg

STATEMENT: „[Ende der 70er-Jahre] gab eine von Michaels Studentinnen uns die Kopie eines südafrikanischen Werbefilms, der im Auftrag der Regierung ausländische Investoren nach Südafrika locken sollte, wo damals Apartheid herrschte. […] Michael ‚borgte’ sich die Aufnahmen aus diesem Film und ‚dekonstruierte’ die ideologisch eingefärbten Bilder, indem er auf der Splitscreen die Lebensumstände der schwarzen und der weißen Südafrikaner gegeneinander schnitt – damals konnte man beim Filmemachen weder auf Video- noch auf Computertechnik zurückgreifen …“ David Theo Goldberg “[Sometime in the late 70s] a student of Michael’s brought to us a copy of a South African government propaganda film aimed at promoting foreign investment in apartheid South Africa. […] Michael ‘borrowed’ the images from the film, ‘deconstructing’ the ideologically slanted images by juxtaposing the conditions of black and white South Africans in split screen – in those days there was no video or computer assisted filmmaking…” David Theo Goldberg

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Minus Zero

Michael Oblowitz DPC/16mm s/w 55 min 1:1,37 Mono engl. OF

Ein Psycho-Film-noir, in dem Stalker, Terroristen und Agenten aufeinander stoßen.

Eine Produktion von RED LETTER PRODUCTIONS, USA 1979

A psycho noir where stalkers, terrorists and government agents collide.

STAB / CREW: Buch, Regie und Kamera . . . . . Michael Oblowitz Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lizzie Borden Michael Oblowitz Ton . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tom Holliday Lizzie Borden Frederick Wasser Martin Muller Kathryn Bigelow Kostüme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jo Shane Produktionsassistenz . . . . . . . . David Goldberg Sherwin Mark Robert Abel

DARSTELLER / ACTORS: Dora . . . . . . . . . . . . . . . ROSEMARY HOCHSCHILD Signorelli . . . . . . . . . . . . . . . . . . ERIC MITCHELL Wolfman . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . WILL PATTON Hans . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . RON VAWTER

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Silence

Michael Oblowitz DCP/Video Farbe 2min 4:3 Mono

USA, 1980 STAB / CREW: Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz

MIT:

ROSEMARY HOCHSCHILD DAVID WARILLOW

X-Terminator Eine Produktion von RED LETTER PRODUCTIONS, USA 1977 STAB / CREW: Buch, Regie, Kamera und Ton . . Michael Oblowitz Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Lizzie Borden Rosemary Hochschild Musik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Keith Lentin Produktionsassistenz . . . . . . . . . . . Lisa Kahane Tina L’hotsky Produzent . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz

DARSTELLER / ACTORS: CIA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ERIC MITCHELL KGB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . VICTOR BOCKRIS Patty Hearst . . . . . . . . . ROSEMARY HOCHSCHILD Student . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . JANOS MARTON

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Michael Oblowitz DCP/16mm s/w 18min 1:1,37 Mono engl. OF


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Table Conversation Ein Paar sitzt an einem Tisch und wirft sich Beleidigungen an den Kopf, während die Kamera über kleine Gegenstände schweift, über das Besteck, Texturen. Schließlich fährt sie zurück, man sieht die Szene in der Totalen: zwei groteske Figuren in einem Raum, in dem ein völliges Durcheinander herrscht. A couple sit at a table insulting one another while the camera roams over small objects, cutlery, textures. Finally the camera draws back to reveal the whole scene: two grotesques in a pigsty of a room.

Michael Oblowitz DCP/16mm s/w 10min 1:1,37 Mono engl. OF

USA 1978 STAB / CREW: Buch, Regie, Schnitt und Ton . . Michael Oblowitz Buch nach dem Drama Michis Blut von . . . . . . Franz Xaver Kroetz Musik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . The Beatles

DARSTELLER / ACTORS: Mary . . . . . . . . . . . . . . . ROSEMARY HOCHSCHILD Karl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ANTHONY PIAZZA ERIC MITCHELL

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ALTERED TO SUIT Eine Produktion von MOVED PICTURES, USA 1979 STAB / CREW: Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lawrence Weiner Kamera . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Oblowitz Schnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kathryn Bigelow Gerrit Hilhorst Musik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Peter Gordon

MIT:

TETA GORGONI ROSEMARY HOCHSCHILD BRITTA LE VA MICHAEL H. SHAMBERG KIRSTEN VIBEKE THUESON

Lawrence Weiner BluRay s/w 23min

Eine fragile psychologische Allegorie über „ein Tag im Leben von“ bildet den Ausgangspunkt für die Verlagerung von (filmischer) Realität und der Entfremdung des Ich (der Agierenden). Dabei sind Kunstgriffe wie die Inkongruenz von Bild und Soundtrack und verblüffende Kameraperspektiven ebenso integraler und expliziter Bestandteil des Erzählens wie das Spiel mit dem objektiven Blickwinkel. A delicate psychological allegory on “a day in the life of ” anchors the displacement of (filmic) reality and the alienation of the (players) self. Devices such as incongruity between the image and the soundtrack, odd camera angles, and plays on objective focus are integral and explicit components of the narrative. ZUM FILM: Lawrence Weiner, Jahrgang 1942, gehört zu den führenden Vertretern der amerikanischen Konzeptkunst, der in den 1970erJahren bei seinen Filmen häufig mit Michael Oblowitz und auch Kathryn Bigelow zusammenarbeitete. Lawrence Weiner, born in 1942, is one of the leading representatives of concept art in America; on his films from the 70s, he often collaborated with Michael Oblowitz as well as Kathryn Bigelow.

On the set of ALTERED TO SUIT: Michael Oblowitz and Kathryn Bigelowv

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Tributes to Michael Oblowitz:

I

first met Michael Oblowitz at Columbia Universit y in 1976. He was a graduate student in the film department, together with Kathr yn Bigelow. It was a few months after Semiotext(e) organized a memorable conference on Madness and Prison, SchizoCulture, which included French theorists Michel Foucault, Gilles Deleuze, Félix Guattari and JeanFrancois Lyotard.

Michael and Kathr yn had already read articles by Christian Metz, a French semiotician of cinema, in Screen magazine, but Metz suddenly converted to Lacanian theor y, leaving his readers both in France and in America high and dr y. I happened to be the only one teaching a class on Lacan at Columbia and they attended my classes. It didn’t take long before we became close friends and I decided in return to attend classes in films in their own department. The major reason for them to register at Columbia was the possibilit y it gave them to use cameras and equipment for free. They were also teaming up with Lizzie Borden to shoot films downtown, and I joined them as gaffer for many of their film projects. It was real fun. Michael was teaching classes in film and he wasn’t shy walking around campus with a fat copy of Lacan’s Ecrits under his arm. Then he would say innocently, “I wonder why students are afraid of me.” He was one of the first to understand the power of theor y. But it wasn’t just a parade of knowledge. He really enjoyed reading Lacan, whose mental disposition and special interest, paranoia, he enjoyed and eagerly shared. In November 1978 Semiotext(e) organized downtown the Nova Convention in homage to William Burroughs, together with James Grauerholz, his secretar y, and Beat poet John Giorno. For three days the entire American artistic avant-garde participated — Allen Ginsberg and Patti Smith, Timothy Lear y and John Cage, Laurie Anderson and Merce

Cunningham, Phil Glass and Brion Gysin, etc. —, performing at the Entermedia Theater or reading at NYU. Semiotext(e) also threw the Nova concert at Ir ving Plaza which included the B-52s, Blondie, Robert Fripp, and Frank Zappa. Kathr yn Bigelow and Michael Oblowitz also organized Cine Virus film screenings, including Bruce Connor’s Devo: The Mangoloid, Kathy Acker’s Blood and Guts in Highschool, Amos Poe’s The End of the Film World, Kathy Bigelow’s Set-up, Eric Mitchell’s Car Crash and Michael Oblowitz’s Circuits of Control, eventually retitled K ing Blan k, a classic proto-punk film. During the same week, we published the Schizo-Culture issue, to which Michael and Kathr yn Bigelow participated as part of the design group, a dozen young artists, painters and filmmakers. For months the group met at my apartment uptown near Columbia and at Pat Steir’s loft in Chinatown. An issue on schizophrenia had to be fragmented and disparate, and the group split in sub-sections. Each designed a chapter of the magazine independently of the others using material that circulated in the media, in the stock exchange, in psychiatric magazines – medical iconography, German terrorism, prison photos, consumer images, punk paraphilia, anthropological documents, porn novels, comic strips, graffiti, sur veillance cameras. Some documents were faked, including “Schizophrenile,” a simulated psychiatrist ad designed by Kathr yn Bigelow, for a new drug meant to control schizophrenic patients. We started from the popular idea of schizophrenia as split personalit y, so each page of the magazine was split into two vertical columns, with two different articles running in parallel. Occasionally the two columns would be equal in size and nearly identical in t ype, so that readers could go on reading a different text unknowingly, experiencing some kind of experimental delirium. The idea was that, like a rhizome, it is impossible to understand

anything about schizophrenia if one doesn’t participate in it in some way. Pat Steir, the conceptual painter, told me at the time that of all the young artists working in the issue, the one who looked the most promising, and would likely have the most brilliant career, was Michael. She was right. In 1980 Semiotext(e) published a special issue on Polysexualit y, to which both Kathr yn and Michael participated, edited by François Peraldi, a young Lacanian psychoanalyst who was living in Montreal, where he eventually founded a school, even a psychoanalysis cult. Michael contributed to the issue in another way. He was working at the time as a cameraman for Rosa von Praunheim’s Death Magazine. He shot for him a morgue in New Jersey and the director, a Frenchman, gave him the police photo of a masochist who had impaled himself on a huge homemade dildo in the bathroom of a motel after sending his wife and children away for the week-end. He was wearing women shoes and clothes and was slumped forward in front of a mirror in an advanced state of decomposition. The mere fact of having this photo in his possession made Michael sick for a week and he decided to pass it on to François in Montreal, who used it as a back cover for the issue. As soon as Michael sent him the photo – and the death spell that it implied – to François, he suddenly recovered. “The Kitchen,” then located in downtown on Broom Street, offered to host Semiotext(e) for two days to celebrate the publication of the Polysexualit y issue, an attempt to do away with genders altogether by multiplying classifications. It was another momentous event with Manuel De Landa organizing a performance which ended with a cow’s head full of mice and spaghetti being thrown at the audience and gun shots which scattered away. The month before, Michael and I decided to edit a montage film with footage that we ransacked in a public librar y in midtown New York. A friend of Michael’s had editing facilities at The Film Building at 631 W. 44th,

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between 8th and 9th and we used the Steenbeck machine for free ever y night for one month. To keep awake, we liberally sniffed coke, and failing that, methadrine and we both were wrecks when we finished editing the film, Too Sensitive to Touch, on time for the event. We conceived of it as a Lacanian Opera and it was a ver y tight edit of ‘60s and ‘70s footage to a music by “Human Sexual Response,” a wild New Wave seven-piece band from Boston. The film gave a rather paranoid vision of normal sexualit y and its repression in America during the period. The title, Too Sensitive to Touch, came from a woman group therapist who was dealing with these sensitive issues. But it also prett y much described Michael himself. Sylvère Lotringer

M

ichael Oblowitz and I had been close since we were four years old, playing together, surfing and rocking and rolling on the beaches of Cape Town; the streets of J.M. Coetzee’s The Life and Times of Michael K. and Disgrace. By the time I arrived in New York, in 1978, to do my Ph.D. in Philosophy, Michael was already doing his Masters degree studying film at Columbia Universit y and deeply embedded in lower Manhattan’s art and independent film communit y with the likes of Kathr yn Bigelow, Bette Gordon, and artists like Barbara Kruger, Ross Bleckner, Julian Schnabel, Lawrence Weiner, Joseph Kosuth, Joan Jonas, Spalding Grey and others. Michael had this idea about collaborating on a film on South Africa, using Robben Island as a symbol of white South Africa’s self-incarceration. Michael and I had both grown up in homes looking out across the bay of Cape Town, the Cape of Good Hope, at that ver y island that locked up for decades the leaders of the African National Congress, including Nelson Mandela. The Island greeted us daily, as we paid our morning respects to the moral and political conscience of the countr y. A few months later a student of Michael’s at Columbia Universit y, daughter of a Connecticut judge,

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brought to us a copy of a South African government propaganda film aimed at promoting foreign investment in apartheid South Africa. She had loaned the film from the South African embassy librar y in New York and “overlooked” returning it in order to gift it to us. For the film that Michael was embarking on. Manna from the political gods. Michael in turn “borrowed” the images from the film, “deconstructing” the ideologically slanted images by juxtaposing the conditions of black and white South Africans in split screen – in those days there was no video or computer assisted film-making… Michael, being the technical wizard t ype, re-photographed the entire film using split screen and different film rates on a JKE and an Oxberr y analogue optical printer. He then used nascent video graphic techniques to create various Chyron generated titles and symbolic logic equations, that I, as the philosophy expert, generated. We overlaid the images not only with South African guitar giant — Philip Tabane and the Malombo Jazzmen as well as Ladysmith Black Mambazo, over a decade before they were even known in America and well before they were “discovered” by Paul Simon — interlaced with a number of texts; and Michael reading from Prisoner Naidoo’s account of being tortured while a political prisoner on Robben Island, the political discourse of a South African trade union leader critiquing the apartheid government, a female voice reading a Foucauldian inspired theoretical text written for the film. About a month before the film was scheduled to air publicly for the first time at the Edinburgh Film Festival in 1981, Michael, who was already directing music videos for stars like Carly Simon, got access at radically reduced rates to an early film computer graphics lab in midtown Manhattan. The deal required us to work at the lab at 3am in the morning, an hour that perfectly suited Michael’s rock ‘n roll work habits. We added to the black bar splitting the screen down the middle, symbolic logic notation I had written up representing the

“logic of domination” in South Africa, along with some key facts about South African histor y like the introduction of television only in 1975. Michael used his Fine Art background to design in bright neon colors intertitles like “meaning can be moved around, just like capital”. Stumbling out of the lab many hours later, we walked down the west side, at dawn, with all the video elements which Michael than rephotographed to 16mm film, using a primitive film to video chain device, that Oblowitz built himself at the Columbia film school, an early version of a Kinoscope film chain. Michael and I then edited the film together on a Steenbeck f latback at Lizzie Borden’s loft. A couple of weeks later the film was airing in Edinburgh, receiving an honorable mention. It went on to win Best Documentar y at the Melbourne Film Festival and honorable mentions at other film festivals. By the mid-1980s, the South African government had banned it. By that time, Jacob Brackman, who wrote The K ing Of Marv in Gardens, Oblowitz’s favorite film, chanced upon a midnite screening of Michael’s next project, the Punk feature film, K ing Blan k. MT V was just beginning and Michael was given his first music video for Carly Simon, who worked with Jacob Brackman, after that he did an alternative video for Br yan Cullman and then he was awarded the first rap video for MT V, partly through his friendship with Charlie Ahearn who was working on the first rap movie, Wild Style. The video was Kurtis Blow’s “Basketball”, which Michael and I produced and Michael wrote, directed and photographed. Kurtis Blow’s “Basketball”, was the first rap video to air on MT V, immediately after Michael Jackson had threatened to withhold “Thriller” from MT V for their lack of black music programming. In a sense the video had become collateral for “Thriller”. That, it could be said, is a metaphor for Michael’s legacy, opening doors through which others were quick to walk. David Theo Goldberg


D o k u m e n Pt aorrftirlami te M- i cDhoac eulmOebnltoawr ii et zs

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ichael Oblowitz is a mad man. Michael Oblowitz is a man with a ver y broad and diverse œuvre. And Michael Oblowitz is a surfer. So when Michael turned to the wild stories of Indonesia’s early years as the first true surfers’ paradise, out came Sea of Dark ness, a film that hit viewers hard in its dark, yet intriguing candidness. Although it dives deep into the dark side of surfing, it clearly shows Oblowitz’s true love for surfing. And having found the right balance between just these two aspects is what makes this film one of the most relevant surfing films of all times. How good for surfing that Michael Oblowitz came in and obliterated the concepts usually applied to the genre. Philipp Manderla

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ichael always moved me. Whether he annoyed you or informed you or f lirted with you, he moved you. Because he’s got a heart. However dark his humour tries to be or however broken the heart, it beats!

Michael Oblowitz would like to thank: The British Film Institute, Paramount Films, Sony Screen Gems, Bleiberg/ Compound B, Blacklist Digitals, Martin Daly, Theodore Gildred, Phillip B Goldfine, Br yan Sexton, Gerr y Gershman, Win Productions, Chris and Roberta Hanley, Brad Wyman, Larr y Gross, Rob Taylor, Dianna Camacho, Louisa Spring, Rosemar y Hochschild, Lawrence Weiner, Nigel Algar, Sylvère Lotringer, Semiotext(e), David Theo Goldberg, Christa Fuller, Robert Fischer, Orson Oblowitz, Rosa Van Praunheim, Lizzie Borden, Kathr yn Bigelow, Ross Bleckner, Ben Barenholtz, Dave Fleming, Mosaic Media, Brad Ross, Skip Lievsay, Tanya Malean, Bill Sky, Alan Abrams, Lucie Stiller, Craig Emmanuel, Tims Johnson, Narbe Tatousian, Bobbie Ferretti, Michael Barrow, Chris Squires, Emma Hickox, Geoff Gilmore, Trevor Groth, Nigel Algar, Paul Willemin, Sue Clayton, Brad Schlei, Anton Fig, Christof Lanzenberg, the Hof IFF, Peter Wollen, Laura Mulvey, Bill MacDonald, John Millius, Karen Black, Stephen Eckelberr y, Barbara Kruger, Michael Shamberg, Lauren Bennet, and ever yone else who helped me on the way!!!

We became friends in the 70’s at Michaelis School of Fine Art (what’s in a name), the art school of the Universit y of Cape Town. We studied Ethics together, sang Dylan, drank Dimple whiskey together with his father. When I turned 21, Michael gave me the Tibetan Book of the Dead, with an inscription: “Analyse the true nature of that which is frightening to thee.” Maybe that is what his films are really about. And to tr y to always be alive while your living . Marlene Dumas Berlin Film Festival, Paris Bar, 1983: Daniel Schmid, Werner Schroeter, two unknown ladies and Michael Oblowitz

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D o rktur m P a iet nMt ai cr h f ial m e l eO-b lDoowciut m z entaries

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D o k u m e n Pt aorrftirlami te M- i cDhoac eulmOebnltoawr ii et zs

Das Original... ...und die Fälschung!

Das Fußballspiel der internationalen hofer filmtage am Sa. 26. Oktober 2013, um 10.30 Uhr auf dem Platz der »Freien Turnerschaft« am Theresienstein

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D o rktur m P a iet nMt ai cr h f ial m e l eO-b lDoowciut m z entaries

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Michael Oblowitz