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2 20

KONJUNKTIV SUBNETTALK & SUBNETAIR

PROGRAMM BIS JULI subnet.at


TALK In her talk, Jennifer Katanyoutanant discusses using games to turn the sheer expanse of global food trade into a fun, sensory experience. She shares the development process for “Home Cooked”, an interactive, edible board game, that acts as a physical manifestation of the distinct cultural traditions, that have been founded upon a longstanding history of global exchange and migration. The game looks at how a foreign ingredient makes its way into a new country and integrates into a region’s existing food vocabulary. The project is created in collaboration with Nebraska based artist, Grace Wong.

SPEAKER

Vortr a sprachgse

EN

JENNIFER KATANYOUTANANT Home Cooked: Exploring ’Authenticity ’ Through Edible Gaming Mi 15.01. 18:00 jenkatanyo.com

Jennifer Katanyoutanant is an interdisciplinary artist, working in interactive mediums such as AR, VR, installation, and game design. Her work explores tangible manifestations of complex data structures, the reciprocal relationship between personal and global systems and their influence on culture, identity, and media. Recent projects include a multimedia investigation into the effects of mukbang on Southeast Asia’s fishing ecosystem, an AR fueled art gallery, and a migration themed edible board game. Bildcredit: Monique Nguyen Photography


Vom 18. bis 21. März findet die dritte Ausgabe des biennalen Medienkunstfestivals DIGITAL SPRING statt. Das diesjährige Festival steht unter dem Diese Zustandsbeschreibung bezieht sich Bereitschaftsmodus elektronischer Geräte – aber jederzeit bereit – sondern ruft auch Konnotationen und Fragen auf.

Motto STAND BY. nicht nur auf den nicht an, nicht aus, gesellschaftspolitische

STAND BY beschreibt die Aufmerksamkeitsökonomie von UserInnen digitaler Medien und sozialer Netzwerke als dauerhaften Stand-byModus. STAND BY erzählt von einem sich wandelnden politischen Handlungsspielraum in dem wir zwar nirgends abwesend, aber nie anwesend sind. STAND BY steht für den Schlaf technischer Geräte, die ohne Wissen der UserIn trotzdem erhebliche Rechenleistungen vollbringen. STAND BY erzählt von einem nahezu passiven menschlichen Subjekt im Angesicht der Komplexität und Rasanz des technischen Fortschritts. STAND BY fragt nach dem Wert menschlicher Arbeit in einem digitalisierten Kapitalismus. Das Festival präsentiert elf interdisziplinäre Arbeiten zwischen Installation und Performance, Interaktion und Langeweile. Party und Diskurs inklusive! Das Festival wird veranstaltet von der ARGEkultur, subnet (Salzburger Plattform für Medienkunst und experimentelle Technologien) und dem Zentrum für Human-Computer Interaction (HCI) der Universität Salzburg. Weitere KooperationspartnerInnen sind u.a. der Salzburger Kunstverein und die Galerie5020.

DIGITAL SPRING

MEDIA ART FESTIVAL SALZBURG 18.03. - 21.03. digitalspring.at


MEDIA ART FESTIVAL SALZBURG

ARTIST IN RESIDENCE AT DIGITAL SPRING Bei Stephanie Müller treffen Bildende Kunst, Performance, Musik und Sozialwissenschaften aufeinander. Auf das Studium der Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Psychologie an der LMU folgte ein Aufbaustudium an der Akademie der Bildenden Künste in München. In künstlerischen Projekten, Fachaufsätzen und Lehraufträgen setzt sie sich mit kommunikativen Prozessen auseinander, dem darin immanenten Ringen um Verständnis und dem Aufbrechen sozialer Normen und Barrieren. Ihre textilen Plastiken, Soundobjekte und Kulisseninseln versteht sie als bespielbare Angriffsflächen. Mal tauchen sie in Videoarbeiten auf, dann werden sie zu performativen Requisiten im öffentlichen Raum, bis sie sich am Ende selbst auslöschen. Der MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE ist die Münchner Basis von Stephanie Müller. Von dort aus sucht sie immer wieder den Austausch mit anderen. Mit Laura Melis Theis (Oxford) arbeitet Stephanie Müller seit 2006 zusammen. Gemeinsam haben die beiden das Musik- und Performanceprojekt „beißpony“ (ChicksOnSpeed Records) gegründet. Bei Konzerten wird die Pop-Bühne zum offenen Atelier. Stephanie Müller entwickelt Klang-Samples für singende Nähmaschinen und Soundapparaturen, die live zum Einsatz kommen. Der MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE versteht sich dabei als nomadisch-kollaborative Spiel- und Werkstätte. Mit ihren mixed media Projekten war Stephanie Müller in Belgien, Indonesien und Japan auf Tour.

STEPHANIE MÜLLER

subnetAIR at DIGITAL SPRING

24.02. - 23.03.

beisspony.com I sewicide.bandcamp.com I digitalspring.at

Seit 2015 gibt es im MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE auch RAGREC – ein Label für Störgeräusche in Text, Bild und Ton. Poster und Zines zählen zum Sortiment. Der erste Tonträger ALLIGATOR GOZAIMASU bringt MusikerInnen aus dem Münchner Untergrund mit KünstlerInnen aus Japan, Südafrika, Hawaii und der Ukraine zusammen. Neben eigenen Veröffentlichungen wird Hörspielmusik komponiert, u.a. für Elfriede Jelineks Stück „Licht im Kasten“ (Bayerischer Rundfunk). Derzeit arbeitet Stephanie Müller an „Sounds Like A Cello vom LIDL“, eine Versuchsanordnung zum Auflockern und Aufbrechen der Doppelbödigkeit bürgerlicher Moralvorstellungen. Meet the artist: Mi 26.02. 18:00 | Ort: Center for HCI Performance: Do 19.03. 20:00 | Ort: Fünfzigzwanzig Vortragssprache: DE Bildcredit: Klaus Erika Dietl


ARTIST IN RESIDENCE AT DIGITAL SPRING

MEDIA ART FESTIVAL SALZBURG

Klaus Erika Dietl hat an der Akademie der Bildenden Künste (AdBK) in München Malerei und Kunsttheorie studiert. Im Collagieren und Montieren von visuellem und akustischem Material sieht er die Möglichkeit, das vorherrschende Erzähldiktat zu sprengen. Durch das Samplen der Text- und Bildbotschaften und deren Neukombination mit anderem disparatem Material, versucht er eine audiovisuelle Sprache des Intervalls freier Assoziationen zu schaffen. Seit 2012 setzt sich Dietl zunehmend mit dem Bewegtbild auseinander. Dietls erster Langfilm „Das Letzte Loch ist der Mund“ - ein Kunstfilm zur Sprachstruktur der Lüge im Strafvollzug – wurde im Juli 2017 im Münchner Lenbachhaus uraufgeführt. Neben eigenen Arbeiten setzt Klaus Erika Dietl auch auf den Austausch im Kollektiv. 2009 hat er gemeinsam mit der Münchner Künstlerin Stephanie Müller die fluide Basis MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE ins Leben gerufen. In der künstlerischen Auseinandersetzung mit Stephanie Müller ist in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von bildnerischen und filmischen Arbeiten entstanden. Im Herbst 2018 waren Dietl und Müller im Zuge der Fachkonferenz „Das Unarchivierbare Archivieren“ zu Gast in der documenta Halle in Kassel, gefolgt von Performances im Münchner Haus der Kunst, im Züricher Schiffbau, im Staatstheater Darmstadt und in der Berliner Akademie der Künste. Dietl und Müller setzen eine Reihe von Austauschprojekten in Austin (USA), Birmingham (UK), Bordeaux (Frankreich), Istanbul (Türkei), Lviv (Ukraine) und Zemo Nikosi (Georgien) um. Begleitend zu seinen künstlerischen Projekten ist Klaus Erika Dietl auch im universitären Bereich aktiv, u.a. im Auftrag der Universität Salzburg, der HKT Nürtingen, der Goethe Universität Frankfurt a. Main, der HfK Bremen, der LMU München, der TU Illmenau, der Universität für Angewandte Kunst Wien und der Universität Passau. Zur Zeit arbeitet Dietl an einem Drehbuch für “Bilder aus Versehen”, ein Spielfilm, der sich mit dem Vergessen und Verschwinden unseres kollektiven Bildgedächtnisses auseinandersetzt. Meet the artist: Mi 26.02. 18:00 | Ort: Center for HCI Performance: Do 19.03. 20:00 | Ort: Fünfzigzwanzig Vortragssprache: DE Bildcredit: Floriana Betz

KLAUS ERIKA DIETL

subnetAIR at DIGITAL SPRING

24.02. - 23.03.

okdecay.bandcamp.com | vimeo.com/klauserichdietl | digitalspring.at


MEDIA ART FESTIVAL SALZBURG

PROJECT GLÜCKSVERSPRECHEN IST GLEICH KNAST Welche Fenster öffnen sich, wenn wir es uns – on standby – im Wartezimmer nicht länger bequem machen? Klaus Erika Dietl und Stephanie Müller vom MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE haben Lust, im Austausch mit Interessierten am Erzähldiktat zu reiben und neu zu fokussieren. Es entsteht eine performativ bespiel- und verhandelbare Rauminstallation. Surreale Kulissen-Inseln bieten analoge und digitale Plattformen für kleine Video-Szenarien. Das Wartezimmer wird zur Baustelle. Die ganze Rauminstallation – eine offene Wunde, die zum freien Spiel einlädt und Raum für Um- und Unordnungen lässt. Meet the artists: Mi 26.02. 18:00 | Ort: Center for HCI Vortragssprache: DE Ausstellung: Mi 18.03. - Sa 21.03. Abschlusspräsentation: Do 19.03. 20:00 | Ort: Fünfzigzwanzig Bildcredit: Floriana Betz

GLÜCKSVERSPRECHEN IST GLEICH KNAST subnetAIR: STEPHANIE MÜLLER und

KLAUS ERIKA DIETL Ausstellung: Mi 18.03. - Sa 21.03. Abschlusspräsentation: Do 19.03. 20:00 hoelle.media | digitalspring.at


ARTIST IN RESIDENCE Agnes Wojtas ist eine interdisziplinäre Künstlerin, deren künstlerisches Schaffen sich zwischen Bildender Kunst und Musik bewegt. Dabei konzipiert sie Arbeiten für Räume und Landschaften, egal ob diese selbst laut oder leise sind. Ebenso sind Interaktionen mit dem Publikum, triviale Objekte des Alltags, bis hin zu prozesshaften Arbeiten, die ihren Ausgangspunkt verändern und dabei in Ihrem Verlauf nichtig werden - bis heute fester Bestandteil ihres Schaffens. In ihrer Arbeit widmet sich Agnes Wojtas dem Grenzbereich, der zwischen Klangkunst und Installation angesiedelt ist. Mit ihren Interventionen lädt Agnes Wojtas historische Kontexte atmosphärisch auf, um so ein neues Erlebnis zu ermöglichen. Meet the artist: Mi 01.04. 18:00 | Ort: Center for HCI exitTALK: Mi 06.05. 17:00 | Ort: Center for HCI Vortragssprache: DE Bildcredit: Agnes Wojtas

AGNES WOJTAS subnetAIR

01.04. - 06.05. agneswojtas.jimdofree.com


PROJECT RECITANDO Während ihres Aufenthaltes in Salzburg am Center for HumanComputer Interaction wird Agnes Wojtas die Wirkung von Magnetfeldern erforschen. Dabei möchte sie das System von Staubsauger- bzw. Rasenrobotern analysieren und sich in ihrem Projekt das System der intelligenten Raumerkennung zu Nutze machen. Dabei möchte sie aber das Anwendungsfeld mittels einer Drahtschleife vergrößern, so dass sich die Elektrotechnik an einer von einem Leiter aufgespannten Fläche orientieren und bewegen kann. Dazu wird Agnes Wojtas mit Holz verkleidete geometrische Komponenten bauen. Diese Objekte werden sich regen und Kontraktionen zeigen, sich aber auch vorwärts bewegen können. Der Antrieb wird aus motorisierten Rädern bestehen, wobei diese nicht lenkbar sind und sich jedes Objekt nur vor- oder zurück bewegen wird. Wenn das Ende der Drahtschleife erreicht ist, oder ein Hindernis im Wege steht, welches von einem Infrarotsensor erkannt wird, wird die Richtung geändert. Die Komponenten sollten in der Lage sein miteinander zu interagieren, das bedeutet entweder aufeinander zufahren oder sich entfernen. Die Objekte konstruieren auf diese Weise immer neue Perspektiven. Meet the artist: Mi 01.04. 18:00 | Ort: Center for HCI exitTALK: Mi 06.05. 17:00 | Ort: Center for HCI Vortragssprache: DE Bildcredit: Agnes Wojtas

RECITANDO

subnetAIR: AGNES WOJTAS agneswojtas.jimdofree.com


ARTIST IN RESIDENCE Nora Jacobs hält sich in den Bereichen Bildende Kunst, Theater und Film auf. Nach ihrem International Baccalaureate am Li Po Chun United World College of Hong Kong begann sie 2004 ihr Kunststudium an der Akademie der bildenden Künste Wien. Der Drang selber vor der Kamera zu stehen und performativ im Raum tätig zu werden, veranlasste sie nach England an die Academy of Circus Arts - Europe’s only traveling circus school und an die Norwegian Theatre Academy in Norwegen zu gehen. Im Rahmen von Erasmus verbrachte sie ein halbes Jahr an der Zürcher Hochschule der Künste. 2012 kehrte sie an die Akademie der bildenden Künste Wien zurück. Mit Veronika Burger und Nicole Sabella gründete sie 2013 die Performancegruppe Heathers, bei der ihr Hauptaugenmerk auf Nebendarstellerinnen im Horrorfilm liegt. 2017 schloss sie ihr Diplom mit Auszeichnung, Schwerpunkt Performance und Installation ab. Ihre Arbeiten wurden ausgestellt im Palais für aktuelle Kunst – Glückstadt/D, Flutgraben e.V. – Berlin/D, Kulturwerft Gollan in Lübeck/D, ONspace in Kiel/D als Teil der REGIONALE IV, HochX – München/D, Art Space PRAHA – Brno/CZ, RAUMSCHIFF Linz/AT, MUMOK – Vienna/AT, Prague Quadrennial – CZ, VBKÖ – Wien/AT, Gessnerallee Südbühne – Zürich/CH, Pi Artworks – Istanbul/ TR, Moscow International Biennale for Young Art “Qui Vive?” – Moskau/RU 2017 bekam sie das ArtStart Stipendium der Akademie der bildenden Künste Wien und 2018 das START Stipendium für Medienkunst des Bundeskanzleramtes Österreich. Sie erhielt in den letzten Jahren Förderungen vom Land Schleswig-Holstein, dem Bundeskanzleramt Wien, der Ma7, den Preis für Kunst und digitale Medien der Akademie der bildenden Künste Wien und trat die Artist in Residence der bäckerstrasse4 - plattform für junge kunst, sowie der Roten Fabrik Zürich an. Meet the artist: Mi 06.05. 18:00 | Ort: Center for HCI exitTALK: Mi 20.05. 18:00 | Ort: Center for HCI Vortragssprache: DE Bildcredit: Carolina Frank

NORA JACOBS subnetAIR

04.05. - 28.05. norajacobs.info


PROJECT STILLSTAND „Das Schiff, das ist die Heterotopie schlechthin. In den Zivilisationen ohne Schiffe versiegen die Träume, (...).“ (Michel Foucault: Andere Räume. In: Barck, Karlheinz u.a. (Hg.), Aisthesis, Wahrnehmung heute oder Perspektiven einer anderen Ästhetik, Leipzig 1992, S. 34 - 46.) Im Sommer 2019 war ich auf der Ostsee mit einem Frachtschiff unterwegs. Ich habe den Horizont mit vier GoPro Kameras eingefangen. Die Reise war eine erste Testfahrt und soll im Frühjahr 2020 über den Atlantik wiederholt werden. Entstehen soll eine 360 Grad Panoramaaufnahme auf der nur Wasser, Horizont und Himmel zu sehen ist. „For many years, I have been moved by the blue at the far edge of what can be seen, (...). The color of that distance is the color of an emotion, the color of solitude and of desire, the color of there seen from here, the color of where you are not. And the color of where you can never go.“ (A Field Guide to Getting Lost, Rebecca Solnit, Canongate Books, 2010.) Im Horizont ist das Scheitern mit inbegriffen, so wie Judith Halberstam in dem Buch „The Queer Art of Failure“ schreibt: „(...) the thematics of losing and failure appear within visuality itself as a line or threshold beyond which you cannot see, a horizon that marks the place of the failure of vision and visibility itself.“ (Ebd.) Doch der Horizont ist auch ein Möglichkeitsort, der das Potenzial hat, Hoffnung und Utopien zu kreieren. Mich interessiert diese Widersprüchlichkeit. Salzburg war einst vom Meer bedeckt. Die Spuren sind noch heute zu sehen. Ich möchte das Meer wieder zurück nach Salzburg holen. Angelehnt an die Riesenrundgemälde des 18. und 19. Jahrhunderts möchte ich eine Panoramavideoinstallation kreieren auf der nur Meer, Horizont und Himmel zu sehen sind und so einen Ausblick in die Ferne ermöglichen.

STILLSTAND

subnetAIR: NORA JACOBS norajacobs.info

Meet the artist: Mi 06.05. 18:00 | Ort: Center for HCI exitTALK: Mi 20.05. 18:00 | Ort: Center for HCI Vortragssprache: DE Bildcredit: Nora Jacobs


TALK This talk will focus on collaborative approaches in new-media art production, taking PIFcamp - a Slovenian summer hacking camp - by way of example. The main idea behind PIFcamp is to bring together artists, scientists, makers, researchers... in a new kind of creative environment - a feral hub set up in nature, far away from the established working spaces and “production habits”. PIFcamp is basically a temporary and remote do-it-with-others art/edu platform, where organisers don’t provide the content of the event itself, but only facilitate the process, so anyone can propose a workshop, lecture or a project. Others can join them and share their knowledge or observations and while doing it learn from each other. This kind of open structure really embraces the idea of active participation, where process-based activities and sharing knowledge happens in a collaborative, non-linear fashion.

SPEAKER Tina Dolinšek is a Ljubljana based new-media art producer, curator and cultural facilitator, working with several Slovenian art organisations since 2012. In 2015 she initiated the art-tech-research platform aka summer hacking camp PIFcamp and has been running it ever since. As a member of experimental AV group Theremidi Orchestra she hosted numerous workshops on experimental DIY instruments building and performed at various venues and festivals around Europe and the US.

agsVortr che spra

EN

Bildcredit: Katja Goljat

TINA DOLINŠEK

GOING FERAL – COLLABORATIVE WAYS OF NEW MEDIA ART PRODUCTION Mi 13.05. 18:00 pif.camp


ARTIST IN RESIDENCE Katsuki was born in 1992 in JAPAN. He participated at Olafur Eliasson’s Institut für Raumexperimente in Berlin Art University and was a researcher of Topological Media Lab at Concordia University. He graduated from Musashino Art University in 2015. His work was shown at FILE and WRO, Scopitone, International image festival Spain, Ars Electronica, Sapporo international art festival and Roppongi Artnight. He made various music videos e.g. “EYE” by group_inou and ”Hamidasumo Remix” by You’ll Melt More! (Heaven&Hell Remix). In 2015 he was featured in “100 Japanese Motion Graphic Creators of 2015” by the Japanese magazine “Motion Graphics”. Amoungst many other prizes, he received an honorary mention at the Prix Ars Electronica in 2017. Meet the artist: Mi 03.06. 18:00 | Ort: Center for HCI exitTALK: Mi 24.07. 18:00 | Ort: Center for HCI Vortragssprache: EN Bildcredit: Daizaburo Nagashima

KATSUKI NOGAMI subnetAIR

03.06. - 28.07. katsukinogami.co


PROJECT IMAGINARY IDENTITY Katsuki Nogami will create a space in order to connect his online and offline persona. He will be collecting his traces like nails, hair, dust and scan of daily skin. Katsuki Nogami wants to check what he is leaving as his evidence of living. He will connect this, his real material with online activity. For example, when Katsuki Nogami logs onto his online bank, his nails will be cut. When uploading an image on instagram hair will be burned. When he tweets, smart speaker will speak out. In Netherlands, they set public wifi in a whole country for iOT. Everything is online, it’s like animism, the ideology in which everything has a soul. Katsuki Nogami will put traces of human without human in this exhibition. Meet the artist: Mi 03.06. 18:00 | Ort: Center for HCI exitTALK: Mi 24.07. 18:00 | Ort: Center for HCI Vortragssprache: EN Bildcredit: Katsuki Nogami

IMAGINARY IDENTITY subnetAIR: KATSUKI NOGAMI katsukinogami.co


TALK V2_Curator Florian Weigl will share his curatorial practice in which he focuses on different ways of collaborating. V2_, Lab for the Unstable Media is an institution working with artists presenting, producing and publishing research at the intersection of art, technology and society. My entire practice evolves around co-producing, presenting and sharing.

agsVortr che a r sp

EN

During this talk Florian will explain three ways in which he collaborates on long terms with artists and researchers in the development and further development of works, embedding the commissioned works into V2_’s long term research and in a way in which he creates a place for experiments and future development from those live experiments. All meant to keep the conversation going and to in one way or another keep working on the project - aiming at a sustainable relationship with an artist, not one in which the artist has to ‘hop’ from commission-partner to commission-partner but dive in dept into communal research.

SPEAKER Florian Weigl (1985) is curator at V2_, Lab for the Unstable Media. As curator and researcher he is interested in the intersection between art, technology and it’s social impact. He joined the curatorial team in 2015 working on both presenting and co-producing works and research.

FLORIAN WEIGL

CONTEMPORARY CURATING WITH A SUSTAINABLE COLLABORATION AS FOCUS.

Mi 27.05. 18:00

v2.nl/archive/people/florian-weigl

Curatorial projects at V2_ he worked on include the live experiment series 3x3. He initiated, amongst others the group exhibition “The Gig is Up” (V2_, 2016, co-curated with Sarah Cook), solo projects and exhibitions Jonas Lund’s Operation Earnest Voice (2018), Philip Vermeulen’s The Physical Rythm Machine (2017 at Ars Electronica, 2018 at V2_) Marnix de Nijs’ Ghosted Views (V2_, 2019) and Johannes Langkamp’s solo exhibition Sun Tracing (V2_, 2019). He offers curatorial support during the short-term international residency program Summer Sessions and is among other things responsible for V2_’s public events series Test_Lab. Alongside his work at V2_, Florian works as independent curator working close with artist as curator / producer. He is an advisor for Mondriaan fonds, part of the Culture Advisory Committee Province Overijssel and Gelderland a supervisory board member for Het Kunstlokaal at DeSchool, Amsterdam and advisor for Kunstfort bij Vijfhuizen.


Konjunktiv Einblick und Dialog im Spannungsfeld: Kunst Forschung Technologie subnet 2020 bis Juli

subnetAIR ist das subnet artist in residence Programm. Gemeinsam mit dem Center for HCI fördern wir aktiv KünstlerInnen und verschafften ihnen Öffentlichkeit und stellen ihnen die Infrastruktur sowie das Know-How zur Verfügung. Der Fokus liegt auf dem Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft mit Schwerpunkten in experimentellen Medien, Physical Computing, Hardware-Hacking and Tinkering. Die Residency beginnt mit der Möglichkeit die anwesenden KünstlerInnen kennenzulernen (Meet the Artist) und endet mit einer Präsentation sowie Dokumentation der entstandenen Ergebnisse (exitTALK). Ort: Center for Human-Computer Interaction der Universität Salzburg, Techno-Z, Jakob-Haringer-Straße 8, 5020 Salzburg Dauer: etwa eine Stunde FS1 filmt und sendet subnetTALK und Dialog. Dokumentationen subnetTALK seit 2016: bit.ly/subnettalks 2011 bis 2016: vimeo.com/subnettalk Dokumentationen subnetAIR seit 2019: bit.ly/subnetair19 subnetAIR deadline is September 30th - info: subnet.at subnetAIR und subnetTALK: Eine Kooperation mit dem Center for Human-Computer Interaction (hci.sbg.ac.at).

Design:

subnetTALK ist ein offenes Dialogformat. subnet lädt KünstlerInnen und ForscherInnen ein, einen Impuls zu Themen im Spannungsfeld Kunst, Material und Forschung zu geben. Dieser Impuls ist Grundlage für den folgenden Dialog. subnetTALK und die anschließende Diskussion werden von FS1 aufgezeichnet und gesendet. Rüdiger Wassibauer moderiert den Dialog.

Profile for subnet

Konjunktiv 1/2  

subnet program 2020 subnetAIR and subnetTALK Aritsts in Residence and Talks Language GER or/and EN depending on speaker. where: Center f...

Konjunktiv 1/2  

subnet program 2020 subnetAIR and subnetTALK Aritsts in Residence and Talks Language GER or/and EN depending on speaker. where: Center f...

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