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JUNI 2013

LUST AUFS NATUR URLAUB PRODUKTE AUS DER REGION VOR ORT Kulinarische Spezialit채ten aus dem Wald

FREIZEIT Wandern, Baumklettern und Paddeln

ERLEBEN Mythos Wald in der Kultur

DIE FASZINATION DER HEIMAT GENIESSEN


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Bad Herrenalb · Schwarzwald Direkt am herrlichen Kurpark gelegen, bietet das vollständig barrierefreie Hotel das angenehme Ambiente eines Hauses mit exzellenter Küche und außergewöhnlich geräumigen Zimmern. Entspannung finden Sie in der hauseigenen Sauna oder der zu Fuß erreichbaren Siebentäler Therme.

INHALT 3

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Nachrichten: Kurz und bündig

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Buchtipps: Lesefutter über die Schwäbische Alb und den Schönbuch

20  Ausflugsziele im Ländle:

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Grünes Multitalent: Der Wald ist Rohstofflieferant, Lebensraum und Freizeitort

Aktiv- & Genießertage 2 Übernachtungen mit Vitalhalbpension im Haus Reichhaltiges Frühstückbüffet und 3-Gang Gourmet-Menü Incl. 2 geführten Trails in der NordicAktivArea im Naturpark Nordschwarzwald (Stöcke inclusive)

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Arbeitsplatz Wald: Interview mit Förster Gerhard Neth

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 heater im Grünen: T Waldbühnen in der Region

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Malerei, Musik & Lyrik: Der Wald als Spiegel der Seele

Kennenlernangebot

Preis pro Person im DZ incl. Vollpension ab 5 Übernachtungen

Kurpromenade 23/1 76332 Bad Herrenalb Tel: 07083 / 5002-0 Fax: 07083 / 5002-299 mail: info@hotelak.de www.hotelak.de

Abgeschiedenes Erlebnis: Eine Nacht im Wald

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Ohne Ärger: Fußgänger, Hundebesitzer und Reiter teilen sich den Wald

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Unendliche Fruchtbarkeit: Kulinarische Quelle für die Sterneküche

30 Rezepte:

Pilze, Blaubeeren und Kräuter verarbeiten

Ganz egal, in welche Himmelsrichtung man sich bewegt – die Region ist reich an Waldgebieten. Hier finden Pflanzen und Tiere einen idealen Lebensraum, den Menschen eröffnet sich ein wunderbares Areal zum Erholen

Schwarzwälder Frühstücksbüffet Mittags/Abends: Büffet oder mehrgängiges Menü Eigene Sauna & Pflegebad, benachbarte Therme

In der Hauptsaison

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Baden-Württemberg und die Region Stuttgart im Speziellen bieten landschaftlich eine wahre Fülle an Reizen. Ob Schwarzwald, Neckartal oder Schwäbische Alb – überall gibt es viele Angebote, die Natur zu erleben. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto, ob in Verbindung mit einer Veranstaltung oder einem gastronomischen Ziel.

EZ plus € 10,-/Nacht, Vollpension plus € 10,- pro Person/Nacht. Zzgl. Kurtaxe, Verlängerungstage auf Anfrage möglich

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EDITORIAL

Preis pro Person im DZ nur € 229,-

In der Nebensaison

Haus des Waldes: Spielerisch lernen

und Genießen, und für manch einen stellt der Wald auch einen Arbeitsplatz und eine wirtschaftliche Grundlage dar. Lust aufs Ländle zu haben, bedeutet auch, Lust auf den Wald zu haben. Diese Ausgabe des Magazins „Lust aufs Ländle“ widmet sich daher dem Schwerpunktthema Wald und beleuchtet dies aus verschiedenen Perspektiven. Das Magazin soll Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Lust machen, die Region mit ihren besonderen Reizen der Natur zu erleben und vielleicht sogar neu zu entdecken.

IMPRESSUM Herausgeber: Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung GmbH, Plieninger Straße 150, 70567 Stuttgart. Redaktion: Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung GmbH, Redaktion Sonderthemen, Ulrich Bethscheider-Kieser (Ltg.), Dagmar Engel-Platz, Gabriele Metsker, Barbara Wiesenhütter. Anzeigen: Bernhard H. Reese (verantwortlich), Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung GmbH. Layout: Pressehaus Stuttgart Infotechnik GmbH, Yvonne Hornikel, Yvonne Marquardt. Bildbearbeitung: Pressehaus Stuttgart Infotechnik GmbH. Titelfoto: Johner/F1online Bildagentur RM. Druck: Pressehaus Stuttgart Druck GmbH.


news

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NEWS

MIT OFFENEN AUGEN UND OHREN in Fichtenzapfen, dieses längliche Gebilde, das Besucher des Waldes häufig finden können, erzählt viele Geschichten – wenn man sie denn zu deuten weiß. Mit dem Förster oder Waldpädagogen im Gehölz unterwegs zu sein, eröffnet ganz neue Sichtweisen. „An einem Fichtenzapfen lassen sich die Fresser erkennen“, sagt die freie Waldpädagogin Claudia Simon, die im Naturpark Schönbuch Unternehmungen anbietet, hauptsächlich für Familien. „Die Fraßspuren zeigen, ob eine

Maus, ein Eichhörnchen, ein Specht oder ein Kreuzschnabel an dem Zapfen war“, erläutert Simon. Solche Dinge erkennen lernen können Familien zum Beispiel bei „Als Fährtenleser und Spurensucher unterwegs“ am 15. Juni. Denn Spurensuche bedeute viel mehr als nach Fußabdrücken zu schauen. „Wir machen keine Wanderungen, sondern entdecken den Wald an ein, zwei Standorten.“ Dort gibt es Spiele, kleine Aufgaben und Infos in lockerer Form. „Ich möchte die Lust auf Abenteuer

vor der Haustür wecken“, so Simon. Denn es gebe viel zu entdecken, wenn man Augen und Ohren offen hält und der Blick geschärft wird. Es gibt sieben Naturparks in Baden-Württemberg, und alle warten mit einem umfangreichen Programm auf, den Wald und die Natur auf neue Weise zu erleben. www.naturparke-bw.de  dag

Foto: Fotolia

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EIN JAHR WALDKÖNIGIN

Foto: SDW

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er Wald in Baden-Württemberg hat eine charmante Fürsprecherin – die Waldkönigin. Das ist in diesem Jahr Doris Gebhard. Die 21-jährige Forstwirtin aus Offenburg-Griesheim wird auf Veranstaltungen den Wald repräsentieren und für seine Produkte werben. Und nebenbei auch für ihren Beruf: „Ich bin draußen in der Natur, bekomme alle Jahreszeiten mit und arbeite körperlich, das gefällt mir“, sagt die Forstwirtin, die als Frau in dem Beruf klar in der Minderheit ist, aber gut damit zurechtkommt. Die ehrenamtliche Arbeit als Waldkönigin macht ihr Spaß: „Vor allem die Kinder sind hin und weg, wenn sie mich in voller Montur sehen“, erzählt Gebhard, die von einer Jury der Forstkammer Baden Württemberg Waldbe-

sitzerverband gewählt worden ist. Ihr besonderes Anliegen ist es denn auch, vor allem Kindern und Jugendlichen den Wald und die Natur näherzubringen. Am 2. Juni ist die Waldkönigin im Naturpark in Aspach zu sehen, vom 23. bis 25. August ist sie bei den Waldarbeitermeisterschaften am Holzmarkt in Ilsfeld, am 1. September auf der Gartenschau in Sigmaringen und am 15. September auf den Vogtsbauernhöfen in Gutach. (www.forstkammer-be.de)  dag

Foto: Hofschlaeger/ pixelio


LUST AUFS

Foto: Clemens Emmler/STG

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REGIONALER GENUSS

RADLER AUF SCHIENEN

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er die Radtour nicht von zu Hause aus starten möchte, dem bieten sich die RadexpressZüge des 3-Löwen-Takts an. Auf vier Bahnlinien sind die Züge mit Fahrrad-Waggon unterwegs, die Mitnahme des Drahtesels ist gratis. Der Radexpress „Enztäler“ etwa fährt von Stuttgart nach Bad Wildbad. Dort startet unter anderem der rund 115 Kilometer langen Enztal-Radweg. Von Lud-

wigshafen über Mannheim und Heidelberg bis nach Freudenstadt fährt der „Murgtäler“. Radwanderern empfiehlt sich die „Tour de Murg“, Mountainbikern die Route Murgtal–Enztal. Und der Radexpress „Oberschwaben“ bringt Radwanderer von Aulendorf nach Bad Wurzach. Mit dem Drahtesel geht es dann zum Beispiel auf den Bäderradweg. Infos unter www.3-loewen-takt.de  hf

m Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord wird in den Sommermonaten reich aufgetischt, denn es findet eine Reihe an Naturpark-Märkten statt. Im Vordergrund stehen dabei die typischen Schwarzwälder Spezialitäten. „Die Naturpark-Märkte sind ein Schaufenster für die Qualität der regionalen und saisonalen Produkte aus dem Schwarzwald“, betont Dr. Klaus Michael Rückert, Landrat für den Kreis Freudenstadt und Vorsitzender des Naturparks. „Immer mehr Menschen möchten wissen, wo die Produkte, die sie essen, herkommen und wie sie hergestellt werden.“ Die Besucher treffen bei den Märkten auf eine bunte Palette an Schwarzwälder Produkte, erleben altes Handwerk wie Drech-

seln oder Besenbinden sowie ein buntes Rahmenprogramm. Erzeuger aus allen Naturparks kommen am 30. Juni in Horb am Neckar beim großen Markt der Naturparks zusammen. Termine unter www.naturparkschwarzwald.de.  kn

Foto: Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

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BUCHTIPPS GEGEN LANGEWEILE DIE SCHWÄBISCHE ALB, IHRE LANDSCHAFT UND IHRE

Foto: Mierendorf

MENSCHEN – EIN LOHNENDES ZIEL FÜR DIE STÄDTER

Adrian Zielcke/Wilhelm Mierendorf: Unsere Schwäbische Alb – Eine Liebeserklärung. SilberburgVerlag, 120 Seiten, 19,90 Euro

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ine Liebeserklärung, eine subjektive Beschreibung sei das Buch – das sagt der Autor Adrian Zielcke gleich im Vorwort. Hier wird die Schwäbische

Alb von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet: Städte, Dörfer, Fabriken und natürlich Natur – an jedem Ort kommen Menschen zu Wort, denn der Autor will unter anderem widerlegen, dass die Alb rau und die Älbler eigen sind. Das Mittelgebirge ist ein geschichtsträchtiger Landstrich und modern zugleich. Das zeigen Burgen, Schlösser, Museen auf der einen Seite und quirlige Städte und erfolgreiche Unternehmen wie Tübingen, die Outletcity Metzingen oder die

Nudelfirma Alb-Gold. Und für Menschen, die Unternehmungen in der Natur lieben, sei es das „ungefährliche“ Wandern, und neben herausfordernden Sportarten wie Mountainbiking oder Drachenfliegen bietet die Schwäbische Alb unzählige Möglichkeiten. „Die Alb hilft gegen die Langeweile der Zivilisation, gegen das Dämmern im Büro“, schreibt der Autor. Wilhelm Mierendorf hat zu allen Geschichten einladende Fotos gemacht.  dag


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PERSÖNLICH GESEHEN DER JOURNALIST ROLAND BENGEL ZEICHNET EIN

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erausgeber Roland Bengel nennt sein Buch „Faszination Schönbuch – ein Report aus dem Wald“. So schlicht der Titel klingt, so persönlich, vielfältig und bisweilen überraschend sind die Perspektiven, aus denen hier der Naturpark Schönbuch geschildert wird. Förster Erwin Herre liebt es beispielsweise, ihn vom Flugzeug aus der Vogelperspektive zu sehen. Eine Vogelkundlerin und eine Kräuterfrau schildern ihre Streifzüge durchs Unterholz. Hintergründe zum Thema „Wild und Jagd” werden beleuchtet, und die Geschichte der Königsjagdhütte, die Liebes-

nest und Königssitz zugleich war, wird erzählt. Spannend selbst für Kenner des Schönbuchs sind die Hinweise auf besondere Orte, die man vielleicht noch nicht kennt. Neben verschiedenen bis zu 400 Jahre alten Baumriesen birgt der Schönbuch beispielsweise einen jüdischen Friedhof und wiederentdeckte Spuren einer ehemaligen Glashütte. Natürlich geht es ebenso um Themen wie Geologie und Ökologie, und die

Foto: Bengel

FACETTENREICHES BILD DES NATURPARKS.

Möglichkeiten für Sportler und GPS für den Holztransport finden ebenfalls ihren Platz. Nicht zu vergessen: ein Gespräch mit Peter Härtling.  gab

Roland Bengel: Faszination Schönbuch – ein Report aus dem Wald. Oertel + Spörer VerlagsGmbH + Co. KG., 159 Seiten, 24,90 Euro

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Foto: Gert Mülller-G

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Fotos: Foto

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er Wald ist Lebensraum für unzählige Pflanzen und Tiere. Im Sommer lädt er Naturliebhaber ein unter sein schattiges Dach, im Winter zur spannenden Spurensuche im Schnee. Was alles im Wald lebt und wächst, darüber kann man viel bei Führungen erfahren. Baden-Württemberg zählt mit rund 14 000 Quadratkilometer Wald zu den waldreichsten Bundesländern. Fast 40 Prozent des Landes

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sind bewaldet. Aufgrund der Geologie und der klimatischen Verhältnisse werden sieben Naturräume, sogenannte Wuchsgebiete, unterschieden: Odenwald, Oberrheinisches Tiefland, Neckarland, Baar-Wutach, Schwarzwald, Schwäbische Alb und Südwestdeutsches Alpenvorland. Im Schwarzwald, Deutschlands höchstem und größtem zusammenhängenden Mittelgebirge, wurden im 18.  Jahrhundert viele „Holländer“, lange, gerade gewachsene Tannen, geschlagen und auf dem Rhein nach Holland geflößt. Dort wurden sie für den Schiffsbau gebraucht oder als Pfähle für den Hausbau auf nassem, sandigem Grund. ÖKOSYSTEM SCHÜTZEN Lange Zeit machte man sich keine Gedanken um die Zukunft der Wälder – bis ins Jahr 1713. Da erkannte nämlich ein deutscher Forstmann namens Hannß Carl von Carlowitz, dass die von ihm verwalteten Flächen einmal nicht mehr ausreichen würden,

um den Holzbedarf der Glashüttenindustrie zu decken, in deren Diensten er stand. Und so prägte er den Begriff der nachhaltigen Forstwirtschaft: Um die Holz-Ressourcen dauerhaft zu erhalten, waren kahl geschlagene Flächen wieder aufzuforsten. In diesem Jahr nun werden schon 300 Jahre Nachhaltigkeit gefeiert. Oft wird vermutet, heute sei der Wald im Rückzug begriffen. Doch das stimmt nicht. „Seit Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich die Waldfläche vergrößert, besonders im ländlichen Raum, und der Wald hat eine ökologische Aufwertung erfahren“, sagt Professor Dr. Sebastian Hein von der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg. Stand einst im Fokus der Nachhaltigkeit nur die holzwirtschaftliche Nutzbarkeit des Waldes, so hat sich dies heute erweitert um den Schutz des Ökosystems Wald und seine Sicherung als Erholungsraum für die Bevölkerung. Diese multifunktionale Waldwirtschaft, die ökonomische,


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Mobile Ideen – der 3-Löwen-Takt

INFO www.forstbw.de www.waldwissen.net www.sdw-bw.de www.hs-rottenburg.net

ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt, verlangt von den Förstern viel. „Förster sind heute Generalisten, Manager des Waldes“, erklärt daher auch Sebastian Hein: „Sie müssen alle Teildisziplinen kennen, diese bewerten und schließlich zusammenfassen. Zudem wird von ihnen auch pädagogisches Geschick im Rahmen der Waldpädagogik verlangt.“ Die praxisorientierten Absolventen von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg etwa sind gefragt, weiß der Professor, und die Anzahl von 35 Prozent Absolventinnen spreche dafür, dass, wenngleich es sich beim Wald eher um eine traditionelle Männerdomäne handle, es doch recht kollegial zugehe, „Geschlecht oder Hierarchie spielen hier keine große Rolle“. FICHTEN UND BUCHEN Neben einem Hochschulstudium kann auch ein Studium an einer Universität zur Arbeit in der Forstwirtschaft befähigen. Zudem gibt es die Ausbildung

zum Forstwirt beziehungsweise zur Forstwirtin, und darauf aufbauend kann man die Meisterprüfung ablegen. Rohstofflieferant, Arbeitgeber, Lebensraum, CO2-Speicher, Erholungs- und Bildungsraum – der Wald ist schon einmalig. Als nicht zu unterschätzendes Reinigungssystem filtert er die Luft, entzieht dem versickernden Oberflächenwasser Schadstoffe, fungiert als Wasserspeicher und schützt vor Erosion. Pro Hektar kann ein Wald übers Jahr sage und schreibe 50 Tonnen Ruß und Staub aus der Atmosphäre filtern, und eine Tanne kann an einem Tag 13 Kilogramm Sauerstoff produzieren – das gibt rund zehn Menschen die Luft zum Atmen. In Baden-Württembergs Wäldern finden sich rund 58 Prozent Nadelbäume, bei denen die Fichte dominiert, und 42 Prozent Laubbäume, hauptsächlich ➤

www.3-loewen-takt.de

Der 3-Löwen-Takt ist der starke Partner für die Menschen, wenn es um Mobilität in Baden-Württemberg geht. Zusammen mit Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen sind eine Reihe von Angebots- und Serviceleistungen entstanden, die einen Umstieg auf Busse, Bahnen und das Fahrrad immer leichter machen. Die „Bus&Bahn“-App und die „Radroutenplaner“-App, die auch unterwegs für eine optimale Information und Vernetzung sorgen, sind nur einige Beispiele für die vielfältigen mobilen Ideen im Land.


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Buchen und Eichen. In Zukunft wird der Anteil der Laubbäume zunehmen, denn die Fichten kommen mit den Auswirkungen des Klimawandels nicht gut klar. Die Trockenheit setzt ihnen zu, zudem sind sie extrem anfällig für Borkenkäfer. „Es ist eine Herausforderung, Ersatz für die Fichte mit ihrem stabilen, aber nicht zu schweren Holz zu finden”, erklärt Sebastian Hein. Ein möglicher Ersatz könnte die Douglasie sein. Insgesamt setzt die Waldwirtschaft auf die Naturnähe bei der Auswahl der Baumarten, auf Mischbestände, ein Nebeneinander von großen alten, mittelgroßen und jungen Bäumen und die Möglichkeit zur Naturverjüngung anstelle von Pflanzungen. „Man könnte sagen, wir nutzen die natürlichen

Abläufe und Selbstregulierungsmechanismen des Ökosystems Wald und reduzieren zugleich das Risiko“, sagt Hein. ERHOLUNGSRAUM Obwohl der Wald Besitzer hat, darf ihn jeder „zum Zwecke der Erholung betreten“, heißt es im Landeswaldgesetz. Den Wald in Baden-Württemberg teilen sich Städte und Gemeinden (38 Prozent), Privatpersonen (37 Prozent) und das Land. 24 Prozent, das heißt um die 329 200 Hektar, sind sogenannter Staatswald. Dessen Bewirtschaftung erfolgt durch den Landesbetrieb Forst BW. Wer übrigens bei seinem Waldspaziergang auf eine Dame mit

Krone trifft, sollte die Gelegenheit nutzen und die amtierende Waldkönigin begrüßen. Die 20-jährige Forstwirtin Doris Gebhard vertritt für ein Jahr die rund 260 000 nichtstaatlichen Waldbesitzer des Landes, die sich in der Forstkammer BadenWürttemberg zusammengefunden haben.  Julia Alber

Foto: Annett B./pixelio

Foto: PEFC Deutschland

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UNTERNEHMENSPORTRÄT: SCHWARZWALD 

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GENÜSSE FÜR GAUMEN UND GEIST IM SCHWARZWALD LOCKEN WEINFESTE UND KULTUR Seinen kulinarischen Köstlichkeiten und den berühmten badischen Weinen verdankt der Schwarzwald seinen Ruf als „Deutschlands schönste Genießerecke“. Hier wachsen rund 85 Prozent der badischen Sonnenweine. Etliche Weinfeste laden zum Probieren ein, etwa das „Durbacher Weinfest“ (31. Mai bis 3. Juni), die „Ihringer Weintage“ (31. Mai bis 3. Juni), das „Freiburger Weinfest“ (4. bis 9. Juli), das „Markgräfler Weinfest“ in Staufen (2. bis 5. August) und das „Breisacher Weinfest“ (30. August bis 2. September). Auch für Kulturliebhaber ist der Schwarzwald ein lohnendes

Am Freitag, 16. August 2013 lädt beim Seenachtsfest am Titisee die Seestraße von 19 bis 1 Uhr zum Flanieren und Verweilen ein.

Ziel. Es gibt zum Beispiel die „Internationalen Domkonzerte“ in St. Blasien (13. Juli bis 6. August), „Rossini in Wildbad“ (11. bis 23. Juli) und die „Altensteiger Sommermusik“ (30 Juli bis 9. August), außerdem das Stimmen-Festival in Lörrach (4. bis 28. Juli), das Zelt-Musik-Festival in Freiburg (26. Juni bis 14. Juli) und „Das Fest“ in Karlsruhe (19. bis 21. Juli). Weitere Höhepunkte sind das „Festival an der Hochfirstschanze“ (26. und 27. Juli) und das Seenachtsfest in TitiseeNeustadt (16. August). „König Lear“ und „Die Schöne und das Biest“ bringen die „Breisacher Festspiele“ (8. Juni bis 8. Sep-

tember) auf den Burgberg. Horb am Neckar wird während der „Maximilian Ritterspiele“ (14. bis 16. Juni) zur mittelalterlichen Show-Arena. Literaturfreunde können sich den „Gerbersauer Lesesommer“ (2. Juli bis 9. August) und „Hausacher Leselenz“ (17. bis 24. Juni) notieren.

KONTAKT Schwarzwald Tourismus GmbH Habsburgerstr. 132 79104 Freiburg  07 61 / 8 96 46 - 0  07 61 / 8 96 46 - 70 mail@schwarzwald-tourismus.info www.schwarzwald-tourismus.info


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film

WIE VIEL FILMFÖRSTER STECKT IM REALEN FÖRSTER?

GERHARD NETH IST FORST-REVIERLEITER VON

ROTTENBURG-SÜD. SEINEN FERNSEHKOLLEGEN SCHAUT ER DURCHAUS MAL ZU …

  err Neth, im Film steht das Försterhaus auf einer Waldlichtung, im Garten springt ein Reh, und der Förster streift mit dem Hund durch den Wald . . . Gerhard Neth: (Lacht) Ich gehe schon mit meinem Hund in den Wald. Mein Kleiner Münsterländer ist sogar so ein Jagdhund, wie ihn einer der Fernsehförster hatte. Aber ich wohne ganz normal, und Rehe habe ich auch keine im Garten. In den Filmen beschäftigen sich die Förster schon auch mit Dingen wie wir, fällen Bäume oder haben Probleme mit dem Borkenkäfer, aber insgesamt ist alles schon recht romantisch eingefärbt.

Wie sieht denn Ihr Arbeitsalltag aus? Von Oktober bis März bestimmt die Holzernte unsere Arbeit. Da stehen viele Gespräche mit Forstunternehmen und den Waldarbeitern an. Das Holz muss markiert und die Fällarbeiten müssen so vorbereitet werden, dass sie pfleglich und sicher durchgeführt werden können. Holzeinschlag, -aufarbeitung, -lagerung, -verkauf – alles will geplant und organisiert sein. Von Frühjahr bis Sommer stehen Neupflanzungen und Pflegemaßnahmen an, und wir planen für die kommenden Jahre, um die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder sicherzustellen.

Was ist das Schöne an Ihrem Beruf, was mögen Sie besonders? Die Arbeitszeiten sind nicht starr, wir arbeiten in der Natur und mit der Natur. Wenn es im Sommer gegen Mittag heiß wird, beginnen wir früh am Morgen; wenn es im Winter spät hell wird,

Das Interview führte Julia Alber.

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Können Sie in Ihrer Freizeit einfach so in den Wald gehen und ihn genießen? Den Wald genieße ich immer, aber eben auf eine etwas andere Art. Wenn ich mit meiner Frau – die übrigens kein Dirndl trägt und auch ich trage keine Uniform – einen Waldspaziergang mache, bin ich nicht sehr kommunikativ, denn da gibt es immer was zu sehen, da schaut sich immer der Fachmann in mir um. Zum Abschalten setze ich mich aufs Rennrad, mit den dünnen Reifen kann ich nämlich nicht durch den Wald fahren.

sind wir auch mal später dran. Ich arbeite eigenverantwortlich, muss mich selber organisieren. Zudem ist der Beruf spannend – nicht weil wir es mit Wilderern zu tun hätten, sondern mit so vielen verschiedenen Menschen und einem Arbeitsplatz, der sich täglich verändert. Schließlich erlebt man die Natur ganz anders: Im Herbst die Morgensonne mit ihrem Farbenspiel, das hat einen ganz besonderen Reiz, und mit dem Hund draußen im Wald zu sein, das ist etwas fürs Herz.

Foto: Fo to

Foto: Alber

Insgesamt verbringe ich rund 30 Prozent meiner Arbeitszeit im Büro, die andere Zeit bin ich im Wald unterwegs. Immer wieder bieten wir auch Führungen an, erzählen dabei über unsere Arbeit und die Pflanzen und Tiere im Wald. Filmförster fahren übrigens meistens mit sauberem Geländewagen vor. Im wirklichen Leben ist das Auto des Försters aber eher dreckig.


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 er in diese Theater geht, sollte das kleine Schwarze und die Riemchensandaletten lieber zu Hause lassen und stattdessen eine warme Fleecejacke und eine Picknickdecke einpacken. Denn wenn im Wald die Sonne langsam hinter den Baumwipfeln versinkt, gibt es unter Umständen schnell kalte Füße. LANGE TRADITION

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Der besondere Zauber der Waldbühnen ist dennoch ungebrochen. Die Zuschauer strömen seit vielen Jahrzehnten in die Vorstellungen: Das Naturtheater Renningen inszeniert 2013 seine 60. Spielzeit, das Naturtheater Hay-

ingen gibt es seit 64 Jahren. Die erste Inszenierung der Waldbühne Sigmaringendorf feierte 1928 Premiere, und das Naturtheater Reutlingen – übrigens das älteste Theater der Stadt – kann dieses Jahr auf stolze 150 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Umgeben von Eichen, Buchen, Tannen und Co. landet in diesem Jahr Kalif Storch auf der Renninger Bühne im Naturschutzgebiet Längenbühl und bringt einen Hauch von Tausendundeine Nacht ins baden-württembergische Unterholz. Das Märchen wird von der Regisseurin Birgit Hein den Gegebenheiten im Schwäbischen angepasst.

Foto: Naturt


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Foto: Naturth

eater Haying

utlingen

theater Re Foto: Natur

Foto: Naturtheater Renningen

Außerdem gibt es live Musik, die eigens für das Stück komponiert wird. Und es wird getanzt. Premiere ist am 23. Juni um 15 Uhr. Für die Erwachsenen inszeniert Clemens Schäfer den Klassiker „Pension Schöller“ und passt die Geschehnisse ebenfalls den lokalen Gegebenheiten an. Die Pension öffnet am 29. Juni um 20 Uhr erstmals ihre Pforten. Jeweils ein Kinder- und ein Erwachsenenstück stehen in Reutlingen und Sigmaringendorf auf dem Spielplan. In Reutlingen legt diesen Sommer „Mein Freund Wickie“ an, und zwar in der Regie von Janne Wagler erstmals am 28. Juni um 20 Uhr. Das Unternehmen „In 80 Tagen um die Welt“ startet am 21. Juni um 20 Uhr. Regie führt Susanne Heydenreich. Neben diesen beiden Stücken gibt es weitere Veranstaltungen. Die Historie der Waldbühne Sigmarin-

theater Reutlingen

gendorf beginnt 1928. Zum 85. Geburtstag steht William Shakespeares „Romeo und Julia“ auf dem Programm, und zwar zum ersten Mal am 6. Juli. Speziell für Kinder und Familien kommen Mogli und seine Freunde aus Joseph Rudyard Kiplings „Dschungelbuch“ in den schwäbischen Mischwald. Diese Produktion feiert am 15. Juni Premiere. Der Zuschauerraum ist überdacht, so dass bei jedem Wetter gespielt werden kann.

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ühne Si Foto: Waldb

23. Juni um 20 Uhr. Für die Kleinen kommt Pinocchio aus dem fernen Italien: in der Fassung von Jürg Schlachter mit Musik von Uli Bühl erstmals am 6. Juli um 14.30 Uhr. Gabriele Metsker

LIEBE & ABENTEUER Klassiker auf gut Schwäbisch präsentiert in dieser Saison auch das Naturtheater Hayingen, dessen Geschichte 1949 beginnt. „Älles wa du witt“ heißt die schwäbische Version der ShakespeareKomödie, die von Jürg Schlachter für das Naturtheater eingerichtet und mit Musik von Uli Bühl versehen wurde. Premiere ist am

INFO www.naturtheater-renningen.de www.naturtheater-reutlingen.de www.waldbuehne.de www.naturtheater-hayingen.de

en


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DER WALD ALS SPIEGEL DER SEELE cher von Friedrich Sil Hochzeitsbildnis . ise Lu u Fra r und seine t-Schnait seum Weinstad Fotos: Silcher-Mu

DASS DER WALD EINE EIGENE MAGIE BESITZT UND MEHR IST ALS NUR EINE ANSAMMLUNG VON GEHÖLZEN, HABEN VOR ALLEM DIE KÜNSTLER DER ROMANTIK VERSTANDEN.

D

 ie besondere Bedeutung, die der Wald für die Menschen nördlich der Alpen besitzt, hat schon der altrömische Historiker Tacitus in seinem Werk „Germania“ festgehalten. Zu keiner anderen Zeit hat der Wald jedoch so viel Symbolkraft besessen wie in der Epoche der Romantik. Bis heute schlagen die mysteriösen Stimmungen auf den Bildern Caspar David Friedrichs Menschen in ihren Bann – etwa auf Gemälden wie die „Abtei im Eichwald“ oder

„Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“. Die Landschaft wird darin zum Spiegel menschlicher Empfindung. Der Komponist Robert Schumann beschreibt in seinen „Waldszenen“ (op. 82) musikalisch den „Jäger auf der Lauer”, den „Vogel als Prophet“ eine „Freundliche Landschaft“ und eine „Verrufene Stelle“. Hier wachsen Blumen, die blass sind wie der Tod. Die einzige rote Blüte hat ihre Farbe von der Erde, die Menschenblut getrunken hat – die Faszination der unheimlichen Seite des Waldes. Aber nicht nur international allgemein bekannte Künstler haben sich in der Romantik mit dem Wald beschäftigt. Für den 1839 in Bernau im Schwarzwald geborenen Maler Hans Thoma beispielsweise war der Wald ebenfalls ein wichtiges Sujet. Zu seinen besten und authentischsten Arbeiten zählen seine Landschaften, und der

heimische Schwarzwald ist dabei ein häufiges Motiv. Thoma gehörte bis um etwa 1910 zu den angesehensten Malern Deutschlands, nach ihm wurde der Hans-Thoma-Preis benannt, der Staatspreis des Landes Baden-Württemberg für bildende Künstler und Künstlerinnen. GEMÄLDE & ZEUGNISSE Das Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau gibt mit Ölgemälden, Grafiken, kunstgewerblichen Arbeiten und Lebensdokumenten einen Einblick in sein Werk. Außerdem werden in den Museumsräumen die Werke der HansThoma-Preisträger ausgestellt. Ein Raum im Museum ist dem Schwarzwaldmaler Karl Hauptmann vorbehalten, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Landschaft um Bernau in vielen Gemäl-


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den festgehalten hat (www.hansthoma-museum.de; in Bernau). Die Stimmung der romantischen Natur wird bis heute immer lebendig, wenn die Lieder des aus dem Remstal stammenden Komponisten Friedrich Silcher erklingen. Oft ist in ihnen vom Wald die Rede (www.silcher-museum. de; in Weinstadt-Schnait). Und auch die schwäbischen Dichter haben sich diesen Ort der inneren Einkehr und Erbauung oft zum Thema genommen. Unvergessen sind Eduard Mörikes Zeilen „Am Walde“, die dessen friedvolle Einsamkeit loben (www.moerikemuseum.de; in Cleversulzbach); der besondere Zauber des zarten Grüns im Maiwald nimmt in Ludwig Uhlands Gedicht „Der Wald“ auf sehr poetische Weise Gestalt an. Friedrich Hölderlin preist „Die

Eichbäume“ als „Volk von Titanen“ und schwärmt: „Eine Welt ist jeder von Euch, wie die Sterne des Himmels lebt ihr, jeder ein Gott, in freiem Bunde zusammen.“ (www.hoelderlin-gesellschaft.de; in Tübingen). Zu den Künstlern der Romantik zählt Hermann Hesse zwar nicht, aber auch bei ihm sind Bäume mehr als nur Gehölze. „Bäume predigen das Urgesetz des Lebens“, so seine Auffassung. „Wer gelernt hat, Bäumen zuzuhören, begehrt nichts zu sein, als was er ist.“ (www.hermann-hesse.de; ldwiese in Calw). Hans Thoma: Wa  Gabriele Metsker

Hans Thoma Fotos: Hans-Thom aKunstmuseum

UNTERNEHMENSPORTRÄT: CALW

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AKTIV INS ABENTEUER IN DER REGION CALW FINDET JEDER SEINEN SCHWARZWALD Mehrere Hundert Kilometer Radwege locken in der Schwarzwaldregion Calw zwischen Tannen und Höhen mit Panoramaaussicht. Wer sportliche Herausforderungen mag, auf den warten atemberaubende An-

Pause beim Alten Schloss in Altensteig.

stiege, schnelle Abfahrten und abwechslungsreiches Gelände. Genussradler kommen ebenso auf ihre Kosten: Radeln kann hier jeder, soweit die Kondition reicht – oder er entscheidet sich für ein E-Bike. Mit einem der dichtesten Netze von E-BikeTankstellen im Schwarzwald bleibt keine Höhe unerreicht. Umgeben von Burgen, Schlössern und viel Natur lädt die Schwarzwaldregion Calw

zu Entdeckungsreisen ein. Ausgeschilderte Wanderwege führen auf 800 Quadratkilometern durch ursprüngliche Natur. Für Kulturinteressierte lohnt sich ein Ausflug nach Calw, in die Stadt von Hermann Hesse, oder nach Nagold zum Zeller-Mörike-Garten, der als Biedermeiergarten eine Rarität im deutschen Südwesten ist. Wer keine Lust auf Planung hat, lässt sich einfach treiben. Die Angebote der Region sind gut kombinierbar. Mit Kletterparks, Hochseilgärten, Adventure-Golfen, Fliegenfischen oder Geocachen, auch GPS-Schnitzeljagd genannt, gibt es viele Möglichkeiten, einen erlebnisreichen Tag zu ge-

stalten. Unkonventionelle Ideen haben übrigens ebenfalls ihren Platz. Wie wäre es mit einer Schafschur oder einer verrückten Fahrt in 30 Meter Höhe über die Schwarzwaldlandschaft?

KONTAKT Schwarzwaldregion Calw René Skiba Vogteistr. 42–46 75365 Calw  0 70 51 / 16 06 05   0 70 51 / 79 56 05 tourismus@kreis-calw.de www.mein-schwarzwald.de


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erleben

Foto: Haus des Waldes

HAUS DES WALDES

DAS STUTTGARTER HAUS DES WALDES WAR DAS ERSTE SEINER ART, ES WILL MENSCHEN MIT DEM WALD IN KONTAKT BRINGEN.

K

 affee und Kakao – diese    leckeren und beliebten Getränke stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung am 23. Juni im Haus des Waldes. Was die exotischen Früchte, aus denen die Getränke gemacht werden, mit dem Wald zu tun haben, das erläutert Berthold Reichle, Leiter vom Haus des Waldes in Stuttgart, so: „Uns ist der globale Aspekt des Waldes ganz wichtig, für den Kaffeeanbau zum Beispiel werden Wälder gerodet. Wir wollen Zusammenhänge deutlich machen.“ Der Kaffee- und Kakao-Sonntag ist eine von 80 bis 100 öffentlichen

Veranstaltungen, die im Haus des Waldes in Stuttgart-Degerloch jährlich angeboten werden. „300 Jahre Nachhaltigkeit“ heißt das Motto in diesem Jahr, nachdem 2012 „Märchen“ das Thema war. Was zunächst sperrig klingen mag, wird sowohl in „StadtWaldWelt – die Ausstellung zu Wald und Nachhaltigkeit“ im lichtdurchfluteten Raum im Haus des Waldes als auch in den vielen Veranstaltungen mit Leben gefüllt. Denn immer sind die Besucher eingeladen mitzumachen. Zum Beispiel darf in der Ausstellung alles, was erreich-

Wandern

   

auf dem Premiumweg Bernauer Hochtal Steig auf dem Zauberwaldpfad im NSG Taubenmoos auf dem Panoramaweg auf Bernaus Sonnenterrasse auf dem Albweg entlang der Bernauer Alb auf den Höhen: Herzogenhorn (1.415 m), Spießhorn (1.349 m), Blößling (1.309 m)

Säge gefällt und verarbeitet – zu Stühlen, Bänken oder einem Hochsitz. Ein weiterer Schwerpunkt ist Bewegung: „Den Wald als Bewegungsraum entdecken, beim Laufen, Balancieren oder Klettern, ist ein wichtiger Aspekt“, sagt Eberhard Bolay, der pädagogische Leiter. Das Haus des Waldes ist das zentrale Waldpädagogik-Zentrum von Forst BW und bietet daher ein breites Fortbildungsprogramm auch für Lehrer und Erzieher an. Ein Bestandteil aller Veranstaltungen – und das sind etwa 800 pro Jahr – ist es, „die Zusammenhänge zwischen Mensch und Wald zu erleben“, so Reichle. Dagmar Engel-Platz

INFO Haus des Waldes Königsträßle 74 70597 Stuttgart  07 11 / 9 76 72 - 0 www.hausdeswaldes.de

Kunst

im schönsten Hochtal im Naturpark Su ̈ dschwarzwald ein Hochgenuss: 

bar ist, angefasst werden. Es gibt Möglichkeiten zum Klettern und Kriechen. Mit allen Sinnen und spielerisch soll das Thema erfasst werden. „Wir bringen Menschen mit dem Wald in Kontakt – mit dem Kopf, mit dem ganzen Körper“, erklärt Reichle die Philosophie des Hauses, das das erste seiner Art in Deutschland war und immer noch das größte ist. 1989 wurde die Einrichtung des Landesbetriebes Forst BadenWürttemberg eröffnet, im nächsten Jahr wird 25-jähriges Bestehen gefeiert. Noch mehr als drinnen findet der Kontakt mit dem Wald aber draußen statt, zum Beispiel bei Veranstaltungen wie „Mit dem Förster unterwegs“. Draußen im Wald tummeln sich auch die Schulklassen, die einen halben, ganzen oder mehrere Tage dort verbringen. „Diese Schulprogramme sind mit Aktivitäten verbunden, die Kinder und Jugendlichen sollen selbst etwas machen“, sagt Reichle. Da werden etwa 20bis 30-jährige Bäume aus dem Bestand ausgesucht, mit Axt und

&

Kultur begegnen

 im Hans-Thoma-Kunstmuseum:

Sonderausstellung bis 28. Juli: Joan Miró, "Welt der Fantasien"  im 1789 erbauten Resenhof: Ausstellung "Die Holzschnefler im Bernauer Hochtal"

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Die Ferienwelt Südschwarzwald Vielfältigste Freizeitvergnügen von den Höhen bis zum Rhein Duftende Wälder, großzügige Weiden, wildromantische Schluchten und idyllische Flusslandschaften – wo könnte Radfahren und Wandern abwechslungsreicher sein, als in der Ferienwelt Südschwarzwald. Auf einer Höhe von etwa 300 bis 1.400 Metern ü.M. erstreckt sich die so genannte „Sonnenterrasse des Schwarzwaldes“ und bietet sowohl Ruhesuchenden als auch Aktivurlaubern mit historischen Städtchen, vielfältiger Natur und Freizeitangeboten für Groß und Klein einfach mehr als „nur“ Schwarzwald.

Höchenschwand

Weilheim-Nöggenschwiel

Todtmoos

Wehr

Dachsberg

Rosen und Stroh

E-Bike, Bürsten Wandern auf höchstem Niveau und Steine

Mit herrlicher Aussicht auf die Schweizer Alpenkette bieten die beiden Schwarzwaldorte Höchenschwand und WeilheimNöggenschwiel zwei wanderbare Ausflugsund Urlaubsziele. Auf dem nach Süden leicht abfallenden Hochplateau erstrecken sich die beiden schönen Wanderwege, der Schinkenund der Rosenwanderweg. In Nöggenschwiel erleben Sie den verzaubernden Rosen-DuftGarten und einen Rosen-Sortimentsgarten mit über 20.000 Rosen. Beide Attraktionen werden durch die Rosentage vom 13.-15.07. besonders geehrt. Tourist-Info am Roseneck, 07755/1553, info@rosendorf.de

Mit zwei neuen Themenwegen startet Todtmoos in diesen Frühling: Abenteuerlich wird’s auf dem Spürnasenpfad - auf dem Lebküchlerweg, einem SchwarzwaldGeniesserpfad, heißt es „Premiumwandern“ in schönster Natur. Zahlreiche Veranstaltungen und ein malerischer Ortskern zeichnen den traditionsreichen Kurund Wallfahrtsort aus. Mit der InklusivGästekarte ist außerdem der Eintritt zum Schaubergwerk, zum Freibad und zu vielem Weiteren gratis. Tourist-Info Todtmoos, www.todtmoos.de, info@todtmoos.net, 07674-90 600

Zum 7. Mal findet in Höchenschwand, dem höchstgelegenen Heilklimatischen Kurort Deutschlands, ab September der Strohskulpturen-Wettbewerb statt, welcher über 40.000 Besucher anlockt. Die Figuren sind (über-)lebensgroß und filigran von Vereinen gefertigt. Und das Besondere: der Eintritt ist gratis! Weitere Veranstaltungstipps in der Region Ferien Südschwarzwald finden Sie auf www.ferien-suedschwarzwald.de. Tourist-Info Höchenschwand, 07672/481818, info@hoechenschwand.de

Das Wehratal mit seiner wild-romantischen Schlucht verbindet Todtmoos mit dem dynamischen Städtchen Wehr. Entdecken Sie dieses ganz besondere Stück Natur auf dem Wehratal-Erlebnispfad oder auf der letzten Etappe des Schluchtensteigs. Die Stadt Wehr bildet das Ziel dieses Qualitätswanderwegs und bietet dort neben dem Textilmuseum oder dem „Alten Schloss“ auch vielfältige Veranstaltungen zu Kunst und Musik. Tourist-Info Wehr, www.wehr.de, tourist-info@wehr.de, 07762-808 601

Eine tolle Sache, so ein E-Bike: Mit der Tretunterstützung des Elektromotors bewältigen Sie die Hügel in der Region Ferien Südschwarzwald mit einem Lächeln. Die benachbarten Erholungs- und Ferienorte Dachsberg und Ibach haben eine Vielzahl lohnender Ausflugsziele, angefangen mit dem Bürstenmuseum in Ibach, dem Mineralienmuseum oder dem NaturErlebnisplatz in Dachsberg über zahlreiche Erlebnis-Stationen in der Natur bis hin zu urigen Veranstaltungen wie die Dachsberger Kohlenmeilertage mit Naturparkmarkt, das Ibacher Musikfest oder das Kohlhüttenfest. Die sanfthügelige nach Süden offene Dachsberglandschaft und das vom Feldberggletscher während der letzten Eiszeit geformte Ibacher Hochtal lassen auch die Herzen der Wanderfreunde höher schlagen. Aussichtsreiche Touren gibt es in großer Auswahl in einem interaktiven Tourenportal auf www.ferien-suedschwarzwald.de, dazu die Naturexkursionen der Naturführer Oberer Hotzenwald, die einzigartige Naturerlebnisse versprechen. Tourist-Information Dachsberg & Ibach, 07672.990511, tourist-info@dachsberg.de

Ibach

Hotzenwald

Naturschönheiten Der Hotzenwald – ein kleines Fleckchen unberührter Natur im Südschwarzwald. Der 22m hohe Gugelturm gibt herrliche Blicke über diese einzigartige Landschaft frei. Und wenn Sie der Hunger packt, können Sie im Gugelstüble am Fuße des Turms ein herzhaftes Vesper genießen. Ein ebenso lohnendes Ziel für Familien ist das Naturdenkmal Solfelsen. Der 5,40 Meter hohe Stein entstand durch einen lange anhaltenden Verwitterungsprozess. Kinder lieben es, das abwechslungsreiche Gelände zu erkunden, während die Erwachsenen bei einem Picknick die herrlichen Ausblicke in das Rheintal genießen. Und wenn Sie nicht so hoch hinaus möchten, empfiehlt sich ein Ausflug zu den Höllbachwasserfällen nordöstlich der Gemeinde Görwihl. Der Höllbach stürzt hier über mehrere Wasserfälle in die Tiefe. Der Hauptfall hat eine Fallhöhe von 8,50 Meter. Dieses eindrucksvolle Schauspiel lässt sich in eine Rundwanderung von ca. 3,5km Länge integrieren. Tourist-Information 0 77 64 - 92 00 41 www.ruheforscher.de

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WO JEDER TARZAN, BERGSTEIGER UND RÖMER SEIN KANN EIN SEE ZUM BADEN, AUF AUGENHÖHE MIT PILZEN UND BAUMKRONEN, WEGE DURCH DICHTEN TANNENWALD. IN DEN WÄLDERN VON BADEN-WÜRTTEMBERG GIBT ES

SCHON GEWUSST? Der höchste Baum Deutschlands? Das ist die über 62 Meter hohe Douglasie im Stadtwald von Ebersbach.

DEN WALD ENTDECKEN – DIE STIEFEL SCHNÜREN

Warum wackeln die Bäume am Federsee? Die Bäume wachsen im Moor bei Bad Buchau; wenn man eifrig hüpft, schwingt das Erdreich und die Bäume wackeln.

Seit einigen Jahren liegt Wandern wieder voll im Trend. Schrittweise die Natur und Landschaft vor der eigenen Haustür kennenlernen, das ist auf den fast 24 000 Kilometer ausgeschilderten Wanderwegen im Schwarzwald möglich. Tagesausflügler finden hier schöne Runden für einen Sonntagsspaziergang. Individuelle Touren lassen sich auf der Internetseite von Schwarzwald Tourismus erstellen (www.schwarzwald-tourismus.info).

Wo fühlen sich Mammutbäume und kalifornische Flusszedern zu Hause? Im Exotenwald bei Weinheim. Die baden-württembergischen Wälder stecken voller Überraschungen und Abenteuer.

Foto: Schwarzwald Tourismus

Foto: Fotolia

JEDE MENGE ZU ERLEBEN UND ZU ENTDECKEN.

MIT AUSDAUER Geübte ziehen einen der Fernwanderwege vor. Der Westweg ist der längste und beliebteste. Er wurde bereits vor über 100 Jahren angelegt und verbindet

Pforzheim mit Basel. Für die 280 Kilometer sind 13 Etappen vorgesehen, die man jedoch nicht unbedingt am Stück gehen muss, so viel gibt es entlang des Weges zu entdecken. Zum Beispiel das Gutachtal, aus dem der traditionelle Bollenhut stammt, der heute ein Symbol für den Naturpark geworden ist. Eine lohnenswerte Anstrengung ist der Aufstieg zum höchsten Gipfel in BadenWürttemberg – dem 1493 Meter hohen Feldberg. Für Pilger muss es nicht immer gleich Santiago di Compostela sein. Mehre historische und neu angelegte Jakobuswege verbinden den Schwarzwald mit der Schwäbischen Alb (www. jakobuswege-schwarzwald-alb. de). Entlang des Albtraufs geht


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es nicht nur rund um den Feldberg anspruchsvolle Touren gibt (www.schwarzwaldbike.de). AUF RÄDERN Gemütlicher geht es mit dem E-Bike, denn mit ein wenig Motorantrieb wird der 70 Kilometer lange Seenradweg quer durch das Mittelgebirge mit Start am Schluchsee ein Vergnügen. Die Räder können vor Ort geliehen werden, über den Schwarzwald verteilt gibt es mehrere Aufladestationen. Ganz ohne Muskelkraft lässt sich der Schauinsland bei Freiburg bezwingen, und zwar mit einem Tretroller von oben nach unten (www.rollerstrecke.de). Mit der Seilbahn geht es zum Gipfel, dort setzt man einen Helm auf und legt Knie- und Ellbogenschützer an und geht mit

dem Roller auf die acht Kilometer lange Strecke durch den Wald. Die rasante Abfahrt bis ins 750 Höhenmeter tiefer gelegene Tal dauert bis zu eine Stunde. Die Roller sind Sonderanfertigungen mit breiten Reifen und hydraulischen Bremsen.

Fotos: Bichle r/Schluchtensteig Schwar zwald (oben) , Downinsland Rollerstrecke (links)

DEM WALD NAHE SEIN – ACTION IN DEN WIPFELN

talter

Bäume kennt man in der Regel nur aus der Froschperspektive. Wer allerdings den Baumkronenweg bei Waldkirch (www. baumkronenweg-waldkirch. de) entlanggeht, kommt dem Schwarzwald bis auf Augenhöhe. Denn der Weg ist eine Holzrampe, die bis in die Baumwipfel führt. In einer Höhe von 23 Metern und auf einer Länge von 200 Metern lernt man hier die Flora und Fauna aus einer ganz neuen Perspektive kennen. Im Schiltachtal fliegt die Landschaft dagegen schnell vorbei. Dort fährt man an etwas, das früher Tarzanbahn genannt wurde, durch den Foto: Verans

es auf dem prämierten Donauberglandweg (www.donaubergland.de) von Lemberg hinunter zur Donau bis zum Kloster Beu­ ron – eine ambitionierte Tour mit vier Etappen, die sich auch einzeln lohnen. Der Chef vom Restaurant Rosengarten in Baiersbronn, Friedrich Klumpp, betätigt sich auch als Wanderkoch und nimmt seine Gäste mit auf Tour, um ihnen den Wald kulinarisch zu erschließen. Auch auf dem Rad lassen sich die Wälder durchstreifen. Im Schönbuch geht es auf einer ausgedienten Eisenbahnstrecke gemütlich durch das Siebenmühlental bis nach Tübingen. Unterwegs lohnt ein Abstecher zur Eselsmühle, der einzigen Mühle, die noch in Betrieb ist. Mountainbiker können im Schönbuch ebenso kräftig in die Pedale treten wie im Schwarzwald, wo

Wald. Heute heißt das Zipline (www.hirschgrund-zipline.de). Die Wald-Tarzane tragen einen Sitzgurt und sind mit einem Karabiner an den Stahlseilen eingeklinkt. So geht es dann mit bis zu 60 Kilometern pro Stunde durch den Wald, aber immer nur an der Seite eines Guides und nach Voranmeldung. Der Parcours zählt sieben Strecken. Höhepunkt ist die Gründlebahn mit ihren 570 Metern in einer Höhe von 82 Metern. Direkt vor den Toren von Stuttgart kommt man im Hochseilgarten im Schmellbachtal den Bäumen sehr nahe (www.waldklettergarten-stuttgart.de), und im Odenwald lädt der Hoch-

Foto: Waldklettergarten Stuttgart

seilgarten in Mudau zu einer vertikalen Waldexpedition ein (www.eventurepark.de).


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DIE GESCHICHTE DES WALDES – WO RÖMER LEBTEN UND SCHLOTE RAUCHTEN Dort, wo am Wochenende Ausflügler ein wenig Erholung suchen, lebten früher die Römer. Im Limesmuseum in Welzheim im Schwäbischen Wald können große und kleine Besucher mehr über das Leben der Soldaten und den Alltag im Kastell erfahren. Denn die Limes Cicerones wissen über alles Bescheid (www. limes-cicerones-welzheim.de). AUF PATROUILLE Die Experten kleiden sich wie echte Römer: Rüstung, Umhang, Helm und Sandalen. Für Wissbegierige geben sie ihr Wissen auch in lateinischer Sprache weiter. Mit den Cicerones macht

Foto: To u

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Bad Rip

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man eine Kastellwache mit, geht nachts auf Patrouille, übt sich im Bogenschießen oder lernt mehr über die Sitten und Kultur der Römer. Für Jahrhunderte war der Wald kein Freizeitort, sondern ein Industriestandort. Die Dorotheenhütte in Wolfach ist die letzte produzierende Glashütte im Schwarzwald (www.dorotheenhütte.info). Dort wird das Glas noch ganz traditionell von Mund geblasen und mit der Hand weiterverarbeitet. Besucher können den Glasbläsern bei ihrem Handwerk zuschauen und die Kunst dann selbst ausprobieren: Es gilt, eine kleine Vase herzustellen. Auch ein Museum gibt es.

Foto: Limes

misshandelt oder schlecht gehalten und finden nun in dem Freilaufgehege, wo auch zahlreiche Wölfe ihre Runden ziehen, eine neue Heimat. NAH AM BODEN

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Welzheim/S ch

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WER IM WALD WOHNT – HEIMAT VON FÜCHSEN UND KRÄUTERN Ben, Poldi, Schapi, Jurka und Kaja. So heißen die Braunbären, die im alternativen Wolfund Bärenpark Bad Rippolds­ au leben (www.baer.de). Sie wurden als Jungtiere

to Foto: Fo

Cicerones

Ganz genau hinschauen muss man, wenn man den Badischen Riesenregenwurm finden will. Der Lumbricus badensis ist einer der längsten seiner Art – der Spitzenreiter wies 64 Zentimeter auf – und bevorzugt das Erdreich des Belchen bei Aitern. Auf dem Waldboden fühlen sich auch Steinpilz und Co. wohl. In der Pilzschule Foto: Kurt F. Domnik/pixelio

lernen Anfänger, welche Pilze es gibt und wo man sie am ehesten findet, und erfahrene Sammler können ihr theoretisches Wissen erweitern (www.pilzschuleschwaebischer-wald.de). Auch in der Schwarzwälder Pilzlehrschau in Hornberg dreht sich alles um die weichen Waldbewohner (www.pilzzentrum.de). Wer mehr über Moose, Kräuter, Felder und Wiesen aus erster Hand erfahren will, sollte mit einem Schwarzwald-Guide auf Tour gehen. Allesamt Experten auf ihrem Gebiet, zeigen sie den Wald aus einer neuen Perspektive (www.schwarzwaldguides.de).


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DER QUELL DES WALDES – WASSERLÄUFE UND BADESEEN Die baden-württembergischen Niagarafälle stürzen bei Triberg 163 Meter tief in die Schlucht hinab. Abends werden sie bis 22 Uhr beleuchtet. Wer sich in die Fluten stürzen will, sollte das jedoch lieber am Ebnisee tun. Wellen sind hier zwar nicht zu erwarten, doch an Idyll ist der Badesee mitten im Schwäbischen Wald nicht zu überbieten (www.ebnisee-info.de). Der vor 250 Jahren für die Flößerei angelegte See hat mehrere Liegewiesen und einen Bootsverleih zu bieten. Kleiner, aber ebenso schön gelegen, ist der Eisenbachsee bei Alfdorf. Hier wacht am Wochenende sogar die DLRG über das Geschehen.

das Kalkgestein, durch das das Seewasser binnen weniger Tage abläuft. Mit Donau, Neckar, Kocher oder Jagst durchkreuzen zahlreiche Flüsse die Naturparks von Baden-Württemberg. Befahren lassen sie sich bequem mit einem Kanu (www.kanu-bike.de). Zusammengestellt von Michael Schoberth

Fotos: TMBW

AUF INS KÜHLE NASS Sehr eigenwillig und kein Badesee ist der Eichener See. Das Gewässer bei Schopfheim hat die Angewohnheit, einfach zu verschwinden und bald darauf wieder zu erscheinen. Grund ist

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Tradition verpflichtet – unter diesem Motto steht auch unsere Arbeit in der Küche. Wir verwöhnen Sie mit einer typisch schwäbischen, regionalen Küche. Frische Produkte aus der Region bilden dafür die ideale Grundlage. Zu unseren ganz besonderen Spezialitäten zählen die Gänse- und Wildwochen sowie saisonale Schmankerl und geschmackliche Neuheiten. Einfach kommen, die Seele in der Natur baumeln lassen und schlemmen.


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SCHLAFEN ZWISCHEN HOHEN BÄUMEN EINE NACHT IM WALD VERBRINGEN IST FÜR Fotos: Fotolia

DIE MEISTEN EINE HERAUSFORDERUNG. DOCH AM NÄCHSTEN MORGEN IST MAN UM VIELE ERLEBNISSE UND ERFAHRUNGEN REICHER.

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ie Wipfel rauschen, irgendwo knackt ein Ast und im Unterholz raschelt es. Nachts sind im Wald viele fremde Geräusche zu hören. Wer unter hohen Tannen und dem Himmelszelt übernachten will, muss sich an diese Umgebung erst einmal gewöhnen. Eine Nacht im Wald zu schlafen ist zwar ungefährlich, doch etwas ganz anderes, als in einem Bett in den eigenen vier Wänden zu nächti-

INFO Natur- und Wildnisschule Schwarzwald, Zell am Harmersbach (www.wildnis-schuleschwarzwald.de); Wildniswandern, Tübingen (www.wildniswandern.de)

gen. „Wer nie in den Wald geht, muss erst einmal tagsüber im Wald sein, bevor er die Nacht dort verbringt“, sagt die Leiterin der Natur- und Wildnisschule Schwarzwald, Stefanie Blankenburger, aus Erfahrung. In ihren Kursen geht es darum, der Natur wieder ein Stück näherzukommen. Selbstverständlich campieren die Teilnehmer auch nachts mitten im Wald. Es gibt kein Zelt und keine schützende Plane, ein Schlafsack und eine Isomatte müssen genügen. Eine enge Berührung mit der Natur, abseits der Zivilisation, sucht auch Matthias Blaß vom Anbieter Wildniswandern aus Tübingen. Übernachten im Wald ist ein Erlebnis der Abgeschiedenheit, sagt er. Wer sich zum ersten Mal im Unterholz auf Moos und Laub bettet,

Foto: Fotolia

ist meist besorgt, dass Wildtiere oder auch Spinnen und Schlangen ihm zu nahe rücken. Manche haben auch Angst vor Dunkelheit, Kälte und Regen, sagt Blaß. Doch diese Befürchtungen sind unbegründet und resultieren aus der mangelnden Erfahrung. Denn Wildtiere meiden den Menschen und halten ausreichenden Abstand, selten sind sie überhaupt nur zu sehen. Allerdings gibt es viele ungewohnte Geräusche im Wald. So ist hin und wieder auch ein Bellen im Wald zu hören. Das ist jedoch kein Hund, erklärt Blaß, sondern ein Reh, das Artgenossen vor einer Gefahr aufmerksam machen will. Nach zwei, drei Nächten hat man sich daran gewöhnt, im Wald zu schla-

fen, sagt Stefanie Blankenburger. Zwar leben die Menschen heutzutage meist fern von der Natur, aber: „Wir fühlen uns noch immer mit dem Wald verbunden.“ Für sie selbst ist Schlafen im Wald zur Normalität geworden: „Ich fühle mich sehr geborgen da draußen und sehe den Sternenhimmel.“ Wer will, darf sich in ihren Kursen auch einen Unterschlupf aus Ästen, Laub und Moos basteln und auf Schlafsack und Isomatte verzichten. Michael Schoberth


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OHNE ÄRGER IM WALD UNTERWEGS WANDERER, RADFAHRER UND REITER TEILEN SICH DIE WEGE IM WALD. EIN PAAR REGELN HELFEN, BRENZLIGE SITUATIONEN ZU VERMEIDEN.

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eden Tag zieht es etwa zwei Millionen Menschen in die Wälder von Baden-Württemberg. So lauten die Schätzungen von Forst BW. Der Wald ist eines der am häufigsten genutzten Freizeitgebiete. Doch wenn Fußgänger, Mountainbiker, Hundebesitzer und Reiter auf engem Raum zusammentreffen, kann das für Unmut sorgen, im schlimmsten Fall zu einem Unfall führen. Deshalb raten die Förster: Das Miteinander und die gegenseitige Rücksichtnahme sind ent scheidend, damit jeder seine Freizeit genießen kann.

Wer zu Fuß im Wald unterwegs ist, darf die Wege auch verlassen. Allerdings raten die Förster und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald davon ab, denn wer im Unterholz herumläuft, schreckt die Waldtiere auf. Hunde dürfen in Baden-Württemberg frei laufen, solange sie gut erzogen sind, bei Fuß laufen und stets unter Kontrolle ihres Herrchens sind. Andernfalls wird empfohlen, den Vierbeiner an die Leine zu nehmen. Sonst besteht die Gefahr, dass Hunde ein Wildtier aufspüren und es jagen. Mit dem Drahtesel abseits der Wege oder mit dem Mountainbike durchs Unterholz heizen ist verboten. Radfahren ist nur auf Wegen erlaubt, die zwei Meter oder breiter sind. Vorausschauendes Fahren sollte selbstverständlich sein, denn mit Hindernissen wie herabgefallenen Ästen oder größeren Wandergruppen muss stets gerechnet werden.

Foto: Thomas Max Müller/pixelio

Fußgänger haben im Wald immer Vorfahrt. Auch Reiten ist im Wald völlig in Ordnung. Das Tempo sollte jedoch dem Gelände angepasst sein und Fußgänger nur im Schritt passiert werden. Auf ausgewiesenen Reitwegen sind Pferde immer willkommen. Auf allen anderen Wegen, die nicht mindestens drei Meter breit sind, ist Reiten jedoch nicht erlaubt. Ebenso wenig auf Brachflächen, Lichtungen und gekennzeichneten Wanderwegen, wenn diese keine Wirtschaftswege sind.

selten kommt es zu Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Wenn doch, dann gilt: das Wildtier niemals anfassen. Verletzte Tiere sind dem Forstamt oder der Polizei zu melden.  Michael Schoberth

RÜCKSICHT NEHMEN Bei Begegnungen von Mensch und Tier muss der Mensch Vorsicht walten lassen. Alle Waldtiere stehen unter Schutz und dürfen deshalb nicht gestört werden – auch nicht, wenn man sie fotografieren will. Dazu zählt auch, nicht mit einem Stock in einem Ameisenhaufen herumzustochern. Während der Brunft- und Setzzeit von April bis Juni sollte besondere Rücksicht auf die Waldbewohner genommen werden. Nur sehr

Foto: Fotolia

Foto: Jörg N./pixelio

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Foto: fotolia

g VOLL UNENDLICHER FRUCHTBARKEIT DER WILDE GAUMENKITZEL


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genuss

Foto: Rosel Eckstein/pixelio

ER IST LEBENSRAUM, ÖKOSYSTEM, ABER AUCH GENUSSRAUM: DER WALD LOCKT MIT ALLERLEI DELIKATESSEN. STERNEKÖCHE HABEN IHN LÄNGST ALS KULINARISCHE QUELLE ENTDECKT.

Foto: Fotolia

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ls einer der Ersten brachte er  die vielen Gaben des Waldes ins Bewusstsein der Menschen: Der Jurist Erich Hornsmann war Gründungsmitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und schrieb in den 50er Jahren Werke wie „Allen hilft der Wald. Seine Wohlfahrtswirkungen“. Darin thematisierte der 1999 verstorbene Umweltschützer neben Themen wie Schutz von Wasser, Boden, Klima, Ufer oder die kulturelle Bedeutung des Waldes auch die im Ökosystem Wald lebenden Pflanzen, Pilze und Tiere. „Jeder Zapfen, jede Blüte, jedes Rindenstück ist ein Lebensraum, für sich und für die anderen. Hier lebt Leben von Leben und trägt sich selber in Vorsorge und

schier unendlicher Fruchtbarkeit weiter.“ Und diese Fruchtbarkeit macht aus dem Wald auch einen Genussraum – für Körper und Seele. RICHTIGER AROMAKICK Längst ist der Wald kulinarische Quelle für die Sterneküche. Im Schwarzwald ist die Dichte an mit Sternen, Hauben, Diamanten, Feinschmeckerpunkten oder Kochlöffeln prämierten Köchen besonders hoch. Auf deren Speisekarten sind denn auch die Früchte und Pflanzen zu finden, die der Wald saisonal und regional so zu bieten hat. Bereits im Frühjahr wachsen im Forst wilde Kräuter wie Spitzwegerich, Brennnessel oder Löwenzahn, die sich auf allerlei Art in der Küche einsetzen lassen, sei es in Form eines Gewürzes oder als Salat, aber auch gegart als  ➤

GENUSSRAUM WALD Den Wald nicht nur mit den Augen, sondern mit allen Sinnen, also auch dem Gaumen erleben? Die kulinarischen Erlebniswanderungen zu verschiedenen Themen rund um Baiersbronn machen es möglich. Mit einem Wanderkoch unterwegs kosten die Teilnehmer ein Fünf-Gänge-Wald-Menü und erfahren Geschichten in und über die Natur. Sie schmecken und riechen Wildkräuter, hören und sehen Tiere, erkennen Pflanzen der Region, von der Vogelbeere bis zur Fichtennadel, und erfahren etwas über Hopfen, Malz und Bierbrauerei. www.baiersbronn.de


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Suppe oder Gemüse. Mal davon abgesehen, dass Wildkräuter mit ihren Vitaminen, Mineral- und sekundären Pflanzenstoffen dem Wohlbefinden zuträglich sind. So regen Bitterstoffe den Stoffwechsel an. Köche schätzen freilich das intensivere Aroma der wilden Kräuter, das sommerlich leichten Gelees, Ölen, Essigen, Tees oder Bowlen den richtigen Gaumenkitzel verleiht. Zu den Klassikern der Maigetränke gehört die Waldmeisterbowle. Bei dieser Variante werden Weißwein und Sekt mit dem kumarinhaltigen Heil- und Würzkraut Waldmeister angesetzt. Nachts getrocknet und kurz eingefroren entfaltet sich dessen Aroma am besten. In der alkoholfreien Form kann der Waldmeister – er sprießt

in Laubwäldern – unter anderem auch mit Apfelsaft, Minze und Früchten gemischt werden. KNABBERSPASS Spezialisierte Kneipen und Geschäfte im Ländle offerieren zudem das erstmals 2011 in Österreich von einer kleinen Privatbrauerei zum Internationalen Jahr des Waldes kreierte, limitierte „Waldbier“. Diesem geben Maitriebe von Edeltannen, also „Maiwipferl“, den richtigen Aromakick. Bierexperten beschreiben Letzteren als „nussig, zart marzipanartig und leicht rauchig“. Das erinnert an handfestere kulinarische Genüsse, die im Gehölz zur Freude emsiger Nagetiere zu finden sind: Nüsse. Sie sind ge-

sund und machen sich lecker in Salaten, Gemüseund Nudelgerichten. Oder einfach so zum Knabbern. Das freilich ist vor allem mit Wal- oder Haselnüssen zu empfehlen. Bucheckern, welche die Rotbuche ab einem Alter von 40 Jahren produziert, sollten am besten geröstet werden: So wird etwa der leicht giftige Wirkstoff Fagin, der in größeren Mengen zu Beschwerden führen kann, abgebaut. Kenntnis oder einen Kenner an ihrer Seite brauchen auch die Sammler einer anderen Wald- und Wiesendelikatesse, der Pilze, um die genießbaren von ungenießbaren oder gar giftigen Exemplaren unterscheiden

UNTERNEHMENSPORTRÄT: SCHWÄBISCHE ALB

Fotos: Jutta Rotter/ pixelio (oben), Jechow/pixelio (rechts)

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ZEITREISEN MIT ALBERICH DIE GEHEIMNISSE DER SCHWÄBISCHEN ALB ENTDECKEN Eine fantastische Zeitreise erleben alle kleinen und großen Abenteurer, wenn sie sich dem kleinen Wanderlöwen Alberich anvertrauen. Als Reiseleiter führt er durch sein fabelhaftes Albreich zu 20 ausgewählten „Kinder-Stars“. 40 000 Jahre Menschheitsgeschichte und ihre spannenden Geschichten:

KONTAKT Schwäbische Alb Tourismus e. V. Marktplatz 1 72574 Bad Urach  0 71 25 / 94 81 06 info@schwaebischealb.de www.schwaebischealb.de

zum Beispiel geheimnisvolle Höhlen, Spuren der alten Römer, märchenhafte Schlösser und wildromantische Burgen. Auf keinen Fall vergessen sollten die Entdecker und ihre Familien dabei den FamilienReiseführer „Zeitreisen mit Alberich“, denn der lädt nicht nur zum Reisen ein, sondern auch zur Suche nach dem letzten großen Geheimnis der Schwäbischen Alb und zum Sammeln von Alb-Goldtalern. Mit etwas Glück können Taler-Sammler damit einen echten Goldschatz im Wert von 1000 Euro und Familienferienaufenthalte auf der Schwäbischen Alb gewinnen.

Aber Abenteuer machen natürlich auch hungrig. Deswegen hat Alberich sich jetzt etwas einfallen lassen: den neuen Familienschlemmer-Pass, an dem sich insgesamt 32 Albwirte und Biosphärengastgeber beteiligen. Zu jedem Tellergericht gibt es hier den speziellen AlbGoldtaler mit der „Kochmütze“. Wer fünf „Kochmützen-Taler“ in seinem Klingelbeutel hat, darf sich über eine kleine Überraschung freuen und nimmt an der Verlosung einer Heißluftballonfahrt im Alb-Gold-Ballon für die ganze Familie und von 50 Familien-Schlemmergutscheinen teil.

Aufregend: Schloss Lichtenstein.


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zu können. Champignons, Pfifferlinge, Stein- oder Austernpilze sind nur wenige Beispiele der zahlreichen Sorten, aus welchen wunderbare Beilagen, Soßen, Suppen und mehr geschmort, gegrillt oder gekocht werden. Der Klassiker ist freilich die Kombination mit Wildbret. Gerade im Herbst, wenn die Jagdsaison eröffnet ist, finden sich Reh, Hirsch oder Wildkaninchen auf den Speisekarten einiger Gourmetrestaurants. Während derlei nicht jedermanns Sache und die Jagd von manchen kritisch gesehen wird, herrscht Einigkeit bei Leckerbissen anderer Art: Waldbeeren sind für viele die reinste Verlockung. Hagebutten,

Brombeeren, Heidelbeeren und Himbeeren oder Holunderbeeren, Preiselbeeren, Erdbeeren oder Schlehen, um nur einige zu nennen. Feinschmecker schwärmen vom intensiven Geschmack der Waldfrüchte.

den Genuss zu vergessen. So ist in seinem Kräuterbuch über zerstampfte Heidelbeeren zu lesen: „Das Pulver in Wasser gelegt, färbt dasselbige, dass es sihet wie rother Wein, ist auch lieblich zu trincken für den Durst.“  peix

REINSTE VERLOCKUNG Und diese verleihen nicht nur jedem Nachtisch, Kompott oder Marmeladen eine eigene Note, sondern haben allerlei gesundheitsfördernde Bestandteile. So beschrieb bereits die Äbtissin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert die Heilwirkung etwa der Heidelbeere. Das tat auch der Arzt und Botaniker Tabernaemontanus 400 Jahre später – ohne dabei

Rezepte, wie der Wald auch in den heimichen Kochtopf kommt, gibt's auf den nächsten beiden Seiten. ➤

UNTERNEHMENSPORTRÄT: BIOSPHÄRENGASTGEBER

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ZWISCHEN VULKANEN UND HÖHLEN DIE BIOSPHÄRENGASTGEBER: GENUSS AUF GUT SCHWÄBISCH Hoteliers und Gastronomen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb sind stolz auf ihre Region. Als Biosphärengastgeber unterstreichen sie mit ihren Angeboten ihre Verbundenheit mit dieser besonderen Landschaft. Das Biosphärengebiet lässt sich zu Fuß, per Fahrrad, auf Schusters Rappen oder auch auf dem Segway erkunden. Die Wege führen durch idyllische Täler und vorbei an romantischen Burgen, Schlössern und Ruinen. Zugleich lassen sich zahlreiche kulinarische Genüsse entdecken. Neben den 22 Biosphärengastgebern laden Käsereien, Brauereien, Brennereien und Bäckereien zum

Der historische Gasthof Friedrichshöhle

Schauen und Schlemmen ein. Üppige Streuobstwiesen, weidende Alb-Büffel und Forellen und Saiblinge im glasklaren Wasser sind dabei die besten

Zeugen für die hohe Qualität der Erzeugnisse. Auch Abenteuer sind geboten: die Wimsener Höhle ist die einzige mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle in Deutschland und führt 70 Meter tief ins Erdinnere. In Ochsenwang erlaubt ein Rundweg den Blick auf zahlreiche der 355 Vulkanausbruch-Stellen, die noch von den einstigen Lavaexplosionen zeugen. Ein Radweg führt von Owen aus über das Freilichtmuseum Beuren mit seinen historischen Fachwerkgebäuden bis zu den Bürgerseen. Durch Römerstein und Umgebung führt eine der SegwayTouren. Wer möchte, kann sich

von Alb-Guides die schönsten Winkel zeigen lassen, und im Winter kann man auch Schneewanderungen buchen. Egal zu welcher Jahreszeit: Wer bei den Biosphärengastgebern einkehrt, kann sich sicher sein, dass die regionalen Schmankerln die Sinne verwöhnen.

KONTAKT Geschäftsstelle Die Biosphärengastgeber Bei den Thermen 2 72574 Bad Urach  0 71 25 / 14 85 09   0 71 25 / 82 14 www.biosphaerengastgeber.de


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REZEPTE

FEINE PILZCREMESUPPE ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN 10 g getrocknete Steinpilze, 2 Töpfe Knorr Bouillon Pur Huhn, 500 g Champignons, 2 Schalotten, 3 EL Keimöl (z. B. Mazola), 2 EL Mehl, 1/2 Bund Schnittlauch, 150 ml Rama Cremefine zum Kochen, Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG Steinpilze abbrausen und abtropfen lassen. 500 ml Wasser aufkochen und einen Topf Knorr Bouillon Pur Huhn einrühren. Darin die Steinpilze ca. 15 Minuten einweichen. Die Champignons derweil putzen, feucht abreiben und in Scheiben schneiden sowie die Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Das Keimöl in einem Topf erhitzen, die Champignons portionsweise darin anbraten und die Schalottenwürfel in der letzten Portion mitbraten. Dann die gebratenen Champignons – bis auf 2 EL – wieder zufügen. Mit Mehl bestäuben

und anschwitzen. Die Steinpilze mit der Bouillon unter Rühren zugießen, 500 ml Wasser zugießen und aufkochen. Den zweiten Topf Knorr Bouillon Pur Huhn einrühren und alles rund 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Währenddessen den Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in Röllchen schneiden. Die Pilze in der Bouillon pürieren, dann Rama Cremefine zum Kochen zugießen und aufkochen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann auf vier Teller verteilen und mit den übrigen Pilzen und dem Schnittlauch garnieren.

Foto: Knorr

BLAUBEER-MUFFINS ZUTATEN FÜR 24 MUFFINS 150 g Margarine (z. B. Sanella), 150 g brauner Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier, 200 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 60 g Haferflocken, 300 g saure Sahne, 500 g Blaubeeren

ZUBEREITUNG Margarine, Zucker und Vanillezucker mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Die Eier dazugeben und unterrühren. Das Mehl mit Backpulver in eine Schüssel sieben, mit den Haferflocken mischen und zu der Margarine-Ei-Masse geben. Die saure Sahne unterhe-

ben. Die Blaubeeren waschen und gut abtropfen lassen. Den Teig in die Muffin-Backform füllen, dann die Blaubeeren gleichmäßig auf die Muffins verteilen und in den Teig drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft: 160 °C) ca. 25 Minuten backen.

Foto: Sane

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GEBACKENER ZIEGENKÄSE MIT WILDKRÄUTERSALAT ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN 4 Stücke Ziegenkäse (z. B. Picandou), 1 Zweig Rosmarin, 1 große Kartoffel, 2 EL Rama Culinesse Pflanzencreme, ca. 50 g gemischte Wildkräuter, ca. 200 g gemischte, aromatische Blattsalate (z. B. Rucola, Löwenzahn, Radicchio) Für die Vinaigrette: 1 gewürfelte und blanchierte Schalotte, 1 fein gewürfelte und blanchierte Knoblauchzehe, 1 TL Dijon-Senf, 4 EL milder Weinessig, 100 ml bestes Olivenöl, 1 EL Walnussöl, Salz, Pfeffer aus der Mühle Foto: Rama

ZUBEREITUNG Kartoffel schälen und mit dem Sparschäler längs in möglichst große, dünne Scheiben schneiden. Diese einige Minuten in etwas Salzwasser vorgaren und mit Küchenkrepp trocknen. Die Ziegenkäse-Stücke mit Rosma-

rinnadeln belegen und mit den Kartoffelscheiben umwickeln. Culinesse in der Pfanne erhitzen und den Ziegenkäse darin von beiden Seiten goldgelb braten. In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Vinaigrette miteinander

Anzeige Lust aufs La?ndle:Failenschmid

02.05.2013

10:21 Uhr

verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die geputzten und gewaschenen Kräuter und Salate in einer Schüssel mit der Vinaigrette marinieren und auf vier Teller verteilen. Mit dem gebackenen Ziegenkäse servieren.

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Albbüffel, Albrind und Alblamm und meist auch ziemlich viele nette Leute? * Wo treffen Sie

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