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april 2012

Lust aufs natur urlaub produkte aus der region WASSER Trinken & Baden: Baden-Württemberg hat viele Mineralquellen

FREIZEIT Burgen & Höhlen: Spannende Ausflugsziele für Familien

SCHWARZWALD Ruhe & Action: Abseits der üblichen Wanderrouten

LECKER & REGIONAL: HEIMISCHE GENÜSSE


Unternehmensporträt: HeimatsmühleAnzeige

Tradition trifft auf Innovation IN DER HEIMATSMÜHLE GIBT ES MEHLE, ZEReALIEN UND NATURKOSTPRODUKTE Bereits Mitte des 12. Jahrhunderts wurde die Heimatsmühle im oberen Kochertal in Aalen gebaut. Im Jahr 1808 kaufte sie Clemens Anton Ladenburger. Bis heute ist die Mühle im Familienbesitz geblieben – inzwischen wird sie in der sechsten Generation von Franz Xaver Ladenburger geführt. Tradition und Innovation sind im Familienunternehmen mit seinen rund 40 Mitarbeitern eng miteinander verknüpft. Das alte Mühlengebäude wurde im Laufe der Jahre wiederholt ausgebaut und technisch modernisiert. Doch trotz des Fortschritts sind der Bezug zur Region und der nachhaltige Umgang mit der Natur nach wie vor wichtige Bestandteile der Firmenphilosophie. „Das Bekenntnis zur Natur und zu einem nachhaltigen Wirtschaften in fairem Miteinander mit Lieferanten und Kunden ist der Schlüssel zur Qualität unserer Produkte“, sagt Franz Xaver Ladenburger. Und so stammen die zur Herstellung der HeimatsmühleMahlprodukte verwendeten Rohstoffe vorwiegend von der Ostalb, der Schwäbischen Alb, dem württembergischen Unterland, dem Ries und aus anderen Teilen Schwabens sowie vom Härtsfeld, aus Hohenlohe-Franken und dem Kochertal. „Von entscheidender Bedeutung sind dabei das vertrauensvolle Verhältnis und die langjährige Partnerschaft zu den Land-wirten. Diese wurden mitunter über

Die Heimatsmühle in Aalen ist seit über 200 Jahren in Familienbesitz. Franz Xaver Ladenburger führt sie in der sechsten Generation.

Generationen gepflegt und gebildet“, weiß Ladenburger. In den zurückliegenden Jahren hat die Heimatsmühle den Bereich Bioprodukte stark ausgebaut. In der 1998 erbauten Mühle II wird Getreide aus ökologischem Landbau verarbeitet. Das Bioproduktspektrum reicht von Mehl, Schrot, Saaten und Flocken bis hin zu fertigen Brotoder Kuchen-Backmischungen. Die gestiegene Nachfrage nach Schrot- und Ganzkornware führte 2004 zudem zum Bau einer Vollkornschroterei. Um die Qualität der Produkte zu kontrollieren und zu sichern, verfügt die Mühle über ein großes eigenes Labor und eine Versuchsbackstube. Seit Jahren ist das Familienunternehmen nach dem International Food Standard zertifiziert. Besucher können die Mühlenanlage im Rahmen von Führungen besichtigen.

Die Eigenmarke der Heimatsmühle

Nicht nur die Mühlengebäude wurden in den vergangenen Jahren stetig erweitert, sondern auch die Produktpalette. Neben Qualitäts- und Biomehlen gehören dazu auch Kekse, Müsli oder Nudeln der Marke „Heimatsmühle“. Die Produkte dieser Eigenmarke werden baden-württembergweit in allen Edeka- und vielen Rewe-Märkten verkauft sowie im Umkreis von circa 100 Kilometern um Aalen bei Kaufland, BayWa und BAG. Auch im mühleneigenen Hofladen, den Seniorchefin Hedwig Ladenburger führt, gibt es die Produkte zu kaufen, ebenso im Online-Shop. Ergänzt wird das Sortiment durch landwirtschaftliche Produkte der Heimatsmühle, denn die Familie Ladenburger betreibt zusätzlich auch einen landwirtschaftlichen Betrieb nach den Prinzipien der ökologischen Tierhaltung. Auf den Weideflächen bei der Mühle grasen über 100 Charolais-Rinder. Deren hochwertiges Fleisch wird unter der Leitung von Marlene Ladenburger in der Mühle direkt vermarktet sowie durch die Metzgerei Brenner in Fachsenfeld verkauft. Zudem zieht

der Betrieb artgerecht eigene Landschweine auf. Auch dieses Fleisch ist im Mühlenladen zu kaufen. Das Familienunternehmen, zu dessen Kunden auch viele mittelständische Handwerksbäckereien im Großraum Stuttgart gehören, will auch andere Menschen zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur ermuntern. Daher verleiht die Mühle seit 1990 einen selbst gestifteten Umweltpreis, der regionale Projekte für gesunde Ernährung und Umweltschutz auszeichnet.

kontakt Max Ladenburger Söhne Heimatsmühle GmbH & Co. KG Heimatsmühle 1 73433 Aalen  0 73 61 / 91 51 - 0 info@heimatsmuehle.com www.heimatsmuehle.de Öffnungszeiten Mühlenlädle: Montag bis Freitag: 8-12 Uhr und 13-17 Uhr


Lust aufs 3

inhalt 04 Nachrichten: Kurz und bündig 06

Lebenselexier Wasser: Rein durchs Gestein

08 Mehr Genuss bei Tisch: Vielseitiges Mineralwasser 10 Wellness vor Ort: Baden in Thermalwasser 12 Freizeitspaß für Groß und Klein: Ausflugsziele im Ländle

17 Wie im richtigen Leben: Die Schwarzwaldserie „Die Fallers“ mit Gewinnspiel 18 Reise in die Vergangenheit: Saurier und Römer auf der Schwäbischen Alb 20 Lecker & regional: Kulinarische Initiativen in Baden-Württemberg

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14 Kunterbunter Schwarzwald: Abseits der üblichen Wanderrouten

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Foto: Rolf Haid/dpa

35 751 Quadratkilometer Fläche und unglaublich viele Facetten – Baden-Württemberg hat vom Schwarzwald bis zur Ostalb, von der Hohenlohe bis zum Bodensee enorm viel zu bieten: abwechslungsreiche Landschaften, mal mit dichtem Wald, mal mit weiten Flächen, mit sanften Hügeln ebenso wie mit schroffen Felsen. Es ist ein Land, das man genießen kann. In der freien Natur ebenso wie in den Städten und Dörfern.

Foto: Thurgau Tourismus

impressum Herausgeber: Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung GmbH, Plieninger Straße 150, 70567 Stuttgart. Redaktion: Stuttgarter

Zur vielfältigen Landschaft gesellt sich die Kulinarik, die den Genießer den Süden buchstäblich schmecken lässt. Mit allen Sinnen.

Zeitung Werbevermarktung GmbH, Redaktion Sonderthemen, Ulrich Bethscheider-Kieser (Ltg.), Dagmar Engel-Platz, Barbara Wais. Anzeigen: Bernhard H. Reese (verantwortlich), Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung GmbH. Layout: Pressehaus Stuttgart Infotechnik GmbH, Melanie Morlok. Bildbearbeitung: Pressehaus Stuttgart Infotechnik GmbH. Titelfoto: Johner/F1online Bildagentur RM. Druck: Pressehaus Stuttgart Druck GmbH.

Mit dem 60. Geburtstag, den Baden-Württemberg in diesem Jahr feiert, stehen zahlreiche Veranstaltungen bevor, bei denen die Besucher das Land so erleben können, wie es ist:

traditionsbewusst und offen, lebendig und besonnen, reizvoll und beschaulich. Mit dem neuen Magazin „Lust aufs Ländle“ möchten wir Ihnen, liebe Leser, Lust machen – Lust auf die zahllosen Genüsse, die Baden-Württemberg zu bieten hat. Dieses Heft bietet einen Ausschnitt davon, der einlädt, sich von den Reizen des Ländles einfangen zu lassen.


STAY UNIQUE.

EINZIGARTIG IN STUTTGART 17 vollklimatisierte Tagungsräume mit HighspeedInternetanschluss 1 für Alles All-InclusiveTagungspauschale 321 moderne Zimmer in 3 Kategorien 2 Restaurants, Scirocco-Bar und Sommergarten, Cigar Lounge 190 Tiefgaragenplätze, nur 1,8 km zu A8 / A81

Reich bebildert Stimmungsvoll wabert das Nebelmeer rund um den 1414 Meter hohen Belchen im Schwarzwald, im Hintergrund versinkt glühend die Sonne am Horizont. Viele Seiten später ragen die Arme großer Baukräne wie Kunstwerke in den stahlblauen Ehinger Himmel – opulent bestückt ist der neue Bildband „Baden-Württemberg“ von Peter Sandbiller. Passend zum 60-Jahr-Landesjubiläum in diesem Jahr ist der prächtige Band im Silberburg-Verlag

erschienen. Auf 225 Farbfotos zeigt der Karlsruher Fotograf das Ländle in all seinen Facetten: Quirlige Städte und malerische Dörfer, romantische Burgen und besinnliche Klöster, florierende Wirtschaftsunternehmen und innovative Forschungseinrichtungen – sowie, nicht zu vergessen, reizvolle Flusstäler, waldreiche Höhenzüge oder wildromantische Mittelgebirge. Die Erklärungen in Deutsch, Englisch und Französisch zu den einzelnen

Aufnahmen stammen vom Reutlinger Journalisten Wolfgang Alber.  hf Peter Sandbiller: Baden-Württemberg. Mit Texten von Wolfgang Alber. Deutsch, Englisch, Frazösisch, Silberburg-Verlag, 208 Seiten, 34,90 Euro.

Abhören erlaubt

Gut gekühlt

Im Schwäbischen Wald können Urlauber ihr Handy als Touristen-Guide benutzen. An über 100 Sehenswürdigkeiten oder beliebten Schauplätzen, die entsprechend gekennzeichnet sind, bekommen Wanderer auf Wunsch über ihr Mobiltelefon Geschichten und Informationen geliefert – ein Anruf genügt. Die rund zweiminütigen Erläuterungen geben etwa Auskunft über die Baugeschichte eines Denkmals oder über das einstige Leben in einer Mühle, außerdem halten sie auch Anekdoten bereit. Manche Hördateien bieten zusätzlich den Service, per SMS Termine für öffentliche Führungen, Internetadressen oder Öffnungszeiten zu versenden. Der Service aller Tondateien ist kostenlos, lediglich die individuellen Handygebühren fallen

Auf den Streuobstwiesen rund um Waiblingen wachsen die Zutaten für ein neues Sommergetränk. Den spritzigen und aromatischen Birnenwein „Volle Birne“, der am besten gut gekühlt getrunken wird, hat die Fruchtsaft- und Fruchtweinkelterei Bittenfelder für junge Erwachsene entwickelt. Durch den Kauf des Weins tragen die Kunden einen Teil zum Erhalt der heimischen Streuobstwiesen bei. Seit Generationen verarbeitet Bittenfelder Fruchtsäfte Obst aus der Umgebung. Zu den Spezialitäten des Unternehmens gehören Apfel-,Birnen- und Johannisbeerweine sowie Apfel-Balsamico. hf

an. Da beispielsweise die Mühlen in unberührter Landschaft liegen, hapert es dort auch ab und an mit dem Mobilfunknetz. Deshalb gibt es alle Hördateien auch im Internet – zum Anhören von zu Hause aus oder zum Download aufs Smartphone. Einen Info-Flyer mit allen Sehenswürdigkeiten und den dazugehörigen Telefonnummern gibt es im Internet unter www. schwaebischerwald.com.  kn

Sicher verwahrt

Holiday Inn Stuttgart

Mittlerer Pfad 25 - 27 70499 Stuttgart www.holidayinn-stuttgart.de

Wer mit dem Fahrrad im Allgäu unterwegs ist, zum Beispiel auf dem Donau-Bodensee-Weg oder dem Oberschwaben-Allgäu-Weg, sollte sich die mittelalterliche Stadt Wangen im Allgäu anschauen. Aber wohin mit dem Rad, womöglich noch

mit Gepäck, beim gemütlichen Stadtrundgang? In Wangen steht seit kurzem die Rad-Box – eine runde, bei Nacht hell erleuchtete Konstruktion und nach Angaben des Gästeamts in dieser Form bisher einmalig. 20 Fahrräder finden dort Platz. kn


Lust aufs 5

Botschafterin In den schottischen Highlands ist der Whisky zu Hause, aber immer mehr auch auf und am Rande der Schwäbischen Alb. 19 Brennereien, die zum Teil schon seit 20 Jahren hochwertige Whiskys herstellen, gibt es in Baden-Württemberg. Der Tübinger SlowFood-Förderbetrieb Silberburg am Markt fördert und vermark-

tet den schwäbischen Whisky. So macht Angela V. Weis als Whisky-Botschafterin das edle Getränk bekannt. Im Sommer können Interessierte beim „Schwäbischen Whisky-Walk“ unter anderem in Owen, wo es allein drei Brennereien gibt, Landschaft, Erzeuger und Produkte kennenlernen. kn w w w.schwaebischerwhisky.com

in den mai Die Freizeitsaison im Schwäbischen Wald beginnt am 1. Mai. Dann finden begleitete Sternwanderungen per pedes sowie mit E-Bike, Segway oder Dampfzug statt. Die Touren enden ge-

Lust aufs

fotowettbewerb

natürlich baden-württemberg Begeben Sie sich auf Fotojagd, und schicken Sie uns Ihre schönste Aufnahme zum Thema „Natürlich BadenWürttemberg“. Es winkt ein attraktiver Preis: Eine Sony Alpha 390 Spiegelreflexkamera im Set mit Objektiv im Wert von 399 Euro sowie das Gewinnerfoto als Poster im Format 60 x 90 cm. Das Gewinnerfoto wird in Sonntag Aktuell am 29. April und im Online-Themenspecial „Lust aufs Ländle“ auf den Homepages der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten Ressort Reise veröffentlicht. Alle Fotos zum Anschauen in der Bildergalerie im Online-Themenspecial. Bitte schicken Sie uns die Fotos bis zum 20. April

gen Mittag beim Maifest in der Dorfmitte von Hellershof. Dort sind unter anderem ein Gottesdienst im Freien, Jazzfrühschoppen, Konzerte und Bewirtung geboten.  hf

per E-Mail an: produktmanagement@stzw.zgs.de Gesponsert von:

so kaufte oma ein Viele erinnern sich an die PrilBlumen, die in den 70er Jahren als Zugabe an den blauen Spülmittelflaschen klebten und in jener Zeit manche Küchenoder Badfliese zierten. Solche Flaschen und noch viel mehr

gibt es im „Kaufhaus Pfeiffer“ im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck zu sehen. Vor kurzem ist der Laden originalgetreu ins Museum versetzt worden. Zuvor war das Dorfkaufhaus von 1925 bis 1995 in Stetten am kalten Markt

unverändert in Betrieb. Waren aus den verschiedenen Jahrzehnten sind noch in den Originalverpackungen da. Das Museum ist ab 7. April geöffnet. kn www.freilichtmuseumneuhausen.de

Barrierefreies UrlaUBserleBnis im süden Natur entdecken und erleben - Baden-Württemberg bietet dafür viele Möglichkeiten und tolle Angebote für Menschen mit Handicap: Bei den „Natouren für Alle“ führen reizvolle Strecken zu den Naturschätzen des Schwarzwalds. Aktives Naturerlebnis mit dem Handbike verspricht die Schwarzwaldquerung von Alpirsbach nach Offenburg entlang des Kinzigtal-Radweges. Auch naturnah genießen wird in Baden-Württemberg groß geschrieben zum Beispiel auf dem Hofgut Hopfenburg, im Herzen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, wo man sich mit regionalen Produkten verwöhnen lassen kann. Weitere Informationen finden Sie unter: www.tourismus-bw.de/Themen/Barrierefrei Die aktuelle Broschüre „ Baden-Württemberg barrierefrei erleben“ können Sie kostenlos unter T +49 (0) 7 11 / 2 38 58-0 oder entspannt online unter prospektservice@tourismus-bw.de bestellen.

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Lust aufs 6

lebenselixier wasser Pur, als Schorle oder zum Wein – Mineralwasser ist vielseitig und das beliebteste nichtalkoholische Getränk der Deutschen. Jedes Wasser schmeckt anders, was hauptsächlich an der mineralischen Zusammensetzung liegt. Im Ländle holen 24 Brunnenbetriebe das Wasser aus der

Foto: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser

Tiefe und füllen es ab.

Über 200 Mineralbrunnenbetriebe fördern in Deutschland natürliches Mineralwasser aus der Tiefe der Erde. Mineralwasser ist das beliebteste alkoholfreie Getränk in Deutschland – nach Angaben des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) lag 2011 der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser bei über

134 Litern. Kein Wunder, die Auswahl ist groß – über 500 Mineralwässer mit je eigenem Mineralstoff-Mix und Geschmack gibt es. In BadenWürttemberg kann der Mineralwasser-Liebhaber aus Wässern von 24 Brunnenbetrieben wählen, von alwa über Rohrauer und Teinacher bis hin zu Wüteria. Die alwa Mineralbrunnen GmbH in Sersheim, der größte Mineralbrunnen in Baden Württemberg, trägt schon in seinem Namen das Mineralwasser. Stiftung Warentest hat „alwa“ – das Familien-Wasser als „besonders mineralstoffreich und sensorisch gut“ beurteilt.

Je nachdem, durch welche Gesteinsschichten das Regenwasser auf seinem Weg ins Erdinnere sickert, reichert es sich mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Kohlensäure in unterschiedlicher Konzentration und Zusammensetzung an. Salzig bis neutral Grob unterschieden wird zwischen Chlorid-, Sulfat- und Hydrogenkarbonat-Wässern sowie Mischungen. Chlorid-Wässer haben unterirdische Salzlager – Ablagerungen der Urmeere – durchflossen. Sie enthalten neben Chlorid-Ionen meist


In Designflaschen Im Naturpark Stromberg-Heuchelberg entspringt „Bella Fontanis“, das mit 600 Milligramm Kalzium pro Liter zu den kalziumreichsten Mineralwässern in Deutschland zählt und dank seines Sulfatanteils die Verdauung anregt. Schon vor über 900 Jahren lobten es die Zisterziensermönche des Klosters Maulbronn als „gar fürtrefflichen Sulzbrunnen“. „Vitale Fontanis“, das

Ab einem natürlichen Kohlendioxidgehalt von über 250 mg/l darf man es Säuerling oder Sauerbrunnen nennen. 1733 wurde zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb im Talgrund der Eyach ein in kleinen Quelltöpfen aufsprudelnder Mineralsäuerling entdeckt.

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FRÜHLING Belebende Arrangements, für Gaumen, Geist und gutes Befinden erwarten Sie im Hotel Sackmann mitten im Wanderparadies Schwarzwald.

Für Jedermann Nur Fürst Josef Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen und sein Hofstaat kamen damals in den Genuss der „Fürstenquelle“. Heute werden die „Imnauer Fürstenquellen“ für jedermann abgefüllt. Schon die Römer wussten das mineralhaltige Getränk aus den germanischen Provinzen zu schätzen und transportierten es in Tonkrügen über die Alpen. Mit Beginn des 17. Jahrhunderts gelangte es nach England, Russland, Amerika und Australien. Um 1800 tauchte es erstmals in der Glasflasche auf. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Mineralwasser vor allem ein Getränk der oberen Zehntausend.  Julia Alber www.mineralwasser.com

Gönnen Sie sich die frischen Finessen aus unserer Gourmet-Küche und lassen Sie sich in unserer Wellness-Oase von Kopf bis Fuß verwöhnen.

Kleine Auszeit zum Frühlingserwachen • 3 Übernachtungen mit herrlichem Frühstücksbuffet • Sackmanns Verwöhnpension • ein mehrgängiges Frühlingsmenü in unserer Anita-Stube • eine Rücken-Verwöhnmassage oder ein Schwebeliege-Softpack • eine Frühlingsbowle an unserer Bar Benutzung der Wellness-Oase • Abwechslungsreiches Aktiv- und Entspannungsprogramm

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Foto : Fo tolia

Foto: TMBW

auch Natrium – wenn von Letzterem viel drin ist, schmecken sie leicht salzig. Sulfat-Wässer, je nach Sulfatkonzentration mit süßlich bis leicht bitterem Geschmack, kommen aus Regionen, in denen das Gestein viel Gips enthält. Kalkreichen Gesteinen, die viel Kalziumkarbonat und Hydrogenkarbonat enthalten, entstammen die geschmacklich eher neutralen Hydrogenkarbonat-Wässer, zu denen die meisten Mineralwässer zählen.

stille, nur leicht mineralisierte Mineralwasser der Marke Fontanis für die Gastronomie, wird in Designflaschen von Luigi Colani abgefüllt. Die Mönche würden staunen. In Mainhardt gewinnt der zweitgrößte Brunnenbetrieb im Ländle, die Aqua Römer GmbH, eine natürliche „Kalzium-Bombe“ – „Aqua Römer“ enthält 604 mg Kalzium pro Liter. Mineralwässer können einen sehr geringen (unter 50 mg/l) bis sehr hohen Gehalt (über 1500 mg/l) an Mineralien haben – das kann man auch schmecken. Mit „Ensinger Sport“ füllt die Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH am Fuße des Eselsberges, dem ersten von drei Strombergausläufern, ein hochmineralisiertes Wasser ab. Claus Arius, der Autor des „Mineralwasser-Guides“ schreibt: „Stark mineralisiertes Wasser mit herausragendem Magnesium-, Calcium- und Sulfatanteil, bei sehr niedrigem Kochsalzgehalt; mit dieser Konstellation einmalig in Deutschland.“ „EiszeitQuell“ – der Name ist kein Marketing-Gag, betonen die Romina Mineralbrunnen aus Reutlingen. Das ausgewogene mineralisierte Mineralwasser aus 400 Meter Tiefe entstand tatsächlich vor über 10 000 Jahren, gegen Ende der letzten Eiszeit, im Kalkgestein der Schwäbischen Alb. Wenn es perlt und blubbert, dann ist Kohlensäure im Wasser.

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Lust aufs 8

mehr genuss bei tisch In der Küche ist Mineralwasser ein toller Helfer. Teig wird locker, geht auf, wenn man einen Teil der Milch durch

kohlensäurehaltiges Mineralwasser ersetzt. Quark, Joghurt und Mousse werden ohne Sahne cremig, wenn mit mineralstoffarmem Mineralwasser aufgeschlagen wird. Sogar fettfreies Braten ist möglich: Einfach statt Fett kohlensäurehaltiges Mineralwasser in einer beschichteten Pfanne aufschäumen. Gemüse, das mit weniger Fett, dafür etwas Mineralwasser gegart wird, behält seine Foto: TMBW Farbe und bleibt kna-

ckiger, ebenso Salate, deren Dressing mit Mineralwasser angerührt wurde. Mineralwässer passend zum Wein aussuchen lohnt sich, können diese doch seinen Geschmack besser zur Geltung bringen. Wässer mit mittlerem Kohlensäuregehalt harmonisieren zum Beispiel mit fruchtbetonten, säurearmen Rotweinen oder frischen, weißen Sommerweinen. Stilles Wasser passt zu reifen, kräftigen Rot- und Weißweinen. Prinzipiell gilt: je ausgewogener die Wässer mineralisiert sind, umso besser passen sie zum Wein. Mineralwässer

Foto: Birgit H./ pixelio.de

und Weine aus stark mineralhaltigen Böden sind häufig Individualisten und sollten getrennt genossen werden. Beim Wein wird oft gefragt: „Passt er zum Essen?“ Auch beim Mineralwasser ist diese Frage angebracht. Leichte Gerichte und Vorspeisen gewinnen durch ein Mineralwasser mit mittlerem bis geringem Kohlensäure- und Mineralstoffgehalt, das deren Geschmack


Lust aufs 9

Cocktailrezept: Zubereitung Die Orangen heiß abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Orangenscheiben, den braunen Zucker und die Nadeln des Rosmarinzweigs in 2 Gläser verteilen und zerstoßen. Die Gläser zur Hälfte mit dem gestoßenen Eis und zur anderen Hälfte mit stark sprudelndem Mineralwasser auffüllen. Den Cocktail mit 2 dicken Strohhalmen servieren. IDM

Geistesblitz Zutaten (für 2 Caipirinha-Gläser) • • • • •

Foto: IDM

nicht überlagert. Als Aperitif bieten sich leicht salzige Mineralwässer mit viel Kohlensäure an. Sie beleben den Kreislauf und regen den Geschmack an. Formvollendet serviert wird Mineralwasser mit einer Temperatur von acht bis zehn Grad, ohne Zitronenscheibe und ohne Eiswürfel, damit sein Aroma zur Geltung kommt. Das Glas sollte dünnwandig sein. Ist der Rand leicht ausgestellt, nimmt man mehr die „Süße“ des Mineralwassers wahr, es schmeckt milder.  jal

1 ungespritzte Orange 2 TL brauner Zucker 1 Rosmarinzweig gestoßenes Eis 400 ml magnesiumhaltiges Mineralwasser (mind. 50 mg Magnesium pro Liter)

Kirchheim Nürtingen

Bissingen a. d. Teck

Owen Gasthaus „Zum Adler“

Ochsenwang

Gasthof Krone

Lenningen Metzingen

Hotel-Restaurant Schwanen

Flughafen Stuttgart

Neuffen Gasthaus zum Adler

Grabenstetten

Dettingen a. d. Erms

Westerheim

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Stausee-Hotel

Römerstein

Reutlingen

Gasthof/Hotel Rössle

Laichingen

Gasthaus Engel

Bad Urach

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Feldstetten

Flair Hotel Vier Jahreszeiten

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Pfullingen

Hotels & Restaurants im und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb bieten regionalen und nachhaltigen Genuss

Münsinger Hardt

St. Johann

ehem. Truppenübungsplatz

Gönningen Lichtenstein

Münsingen

Hotel Gasthof Herrmann

Gomadingen Sonnenbühl

Engstingen

Altes Lager Blaubeuren

Auingen Gasthof Schützen

Marbach Dapfen

Lagerhaus an der Lauter

Schelklingen

Mehrstetten

Gasthof Hirsch im Grünen

Schmiechen

Austermann´s Landgaststube

Ödenwaldstetten

Hotel Speidel´s BrauManufaktur

Hoteliers und Gastronomen im und um das Biosphären-

Hohenstein

Ehestetten

Biohotel-Restaurant ROSE

gebiet Schwäbische Alb haben sich zu den Biosphärengastgebern zusammengeschlossen, um ihre Verbundenheit mit dieser einzigartigen Kulturlandschaft und die Leidenschaft für ihre Arbeit zu unterstreichen. Die Biosphärengastgeber sind stolz auf ihre Region und fühlen sich ihr verpflichtet. Das spürt der Gast.

www.biosphaerengastgeber.de

Gundelfingen

Land- und Ferienhotel Wittstaig

Dächingen

Köhlers Krone

Ehingen a.d.Donau Hayingen

Wimsen

Historischer Gasthof Friedrichshöhle

Zwiefalten

Lauterach

Landgasthof Krone


Lust aufs 10

wellness vor ort Entspannung, das ist es vor allem, was die Besucher in einem der zahlreichen Mineral - oder Thermalbäder im Land suchen. Das Wasser wirkt positiv auf Körper und Geist.

Leuze Mineralbad, Foto: Bäderbetriebe Stuttgart

Die Füße tauchen ins Wasser ein. Es ist kalt. Doch das ist jetzt nicht wichtig. Denn die Füße umgibt Mineralwasser – etwas ganz Besonderes. Schritt für Schritt taucht der Körper tiefer ins Becken ein. Schon bilden sich auf der Haut kleine Kohlensäureblasen. Dafür ist das Wasser im Mineral-Bad Berg in Stuttgart bekannt. In der Landeshauptstadt gibt es in den drei Mineralbädern Berg,

Cannstatt und Leuze drei unterschiedliche Wellnessbäder zum Schwimmen, Saunieren und Entspannen. Andrea Schmitz, Marketingleiterin der Bäderbetriebe Stuttgart, nennt die Unterschiede: „Im Leuze sind alle Altersgruppen vertreten. Dahin geht die Familie ebenso wie die Clique.“ Das Mineralbad Cannstatt sieht Schmitz als Bad für Ruhebedürftige und Ältere. Im Bad Berg gibt es große Unter-

„Willkommen im schönen Stauferland“ Auf den Spuren der Stauferkaiser

Burgen, alte Stadtanlagen, Kirchen und Klöster – im Stauferland rund um die Städte Göppingen und Schwäbisch Gmünd kann man sich schon mal ins Mittelalter von Kaiser Barbarossa zurückversetzt fühlen!

Dabei locken in der auch als „schwäbische Toskana“ bekannten Region zwischen Rems und Schwäbischer Alb neben zahlreichen Kulturschätzen aus gut 1.000 Jahren Bau- und Stilgeschichte durchaus ganz moderne Vergnügen. Denn im noch als Geheimtipp gehandelten Stauferland fällt es leicht, ein spannendes und erholsames Programm mit Sport, Kultur, kulinarischen Höhepunkten und vielen anderen Angeboten für die ganze Familie zusammenzustellen. Höhepunkte sind z. B. ein Besuch des Festivals der Europäischen Kirchenmusik, der Märklin-Erlebniswelt oder in

Europas größtem Heilpflanzengarten des Heilmittelund Kosmetikproduzenten Weleda. Das Herzstück bildet jedoch unbestritten der fast 700 Meter hohe Hohenstaufen, der sich stolz und beeindruckend mitten aus der von reizvollen Tälern und lieblichen Hügeln geprägten Landschaft erhebt. Die gleichnamige Burg wurde Ende des 11. Jahrhunderts von Herzog Friedrich I. von Schwaben erbaut und wurde zum Stammsitz des bedeutenden Herrschergeschlechts des Mittelalters – den Staufern – mit ihren großen Kaisern Friedrich I.

Alte Marktplätze, prunkvolle Kirchen und Schlösser inmitten einer sanften Hügellandschaft - das Stauferland lädt zu einem Abstecher in die Geschichte ein

Barbarossa und Friedrich II. Nach ihrer Zerstörung während des Bauernkriegs 1525 steht heute nur noch eine Ruine. Zusammen mit dem Rechberg (707 Meter hoch, mit der Ruine Hohenrechberg) und dem unbebauten Stuifen (757 Meter) bildet der Hohenstaufen die drei Kaiserberge, die das Landschaftsbild weithin sichtbar prägen und atemberaubende Ausblicke auf die Umgebung ermöglichen. Zum Beispiel auf die Stauferstädte Schwäbisch Gmünd und Göppingen. Göppingen – am Fuße des Hohenstaufens Göppingen gilt heute als wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des Stauferlands. Ein wichtiges bauliches Zeugnis der sich etwa um 1150 zur Stadt entwickelnden Siedlung ist, neben der Oberhofenkirche, der Stadtkirche, dem Adelberger Kornhaus und dem

Rathaus, die um das Jahr 1200 erbaute Stiftskirche im Stadtteil Faurndau. Sie gilt als eine der bedeutendsten spätromanischen Kirchen in Südwestdeutschland mit Figurenschmuck, Fresken und Malereien. Ein weiteres Highlight ist das Renaissanceschloss, dessen Bau Mitte des 16. Jahrhunderts an Stelle einer schon bestehenden Wasserburg veranlasst wurde. Einer der ursprünglich vier Treppentürme ist als „Rebensteige“ bekannt – einer Wendeltreppe, bei der fast alle Stufen von einem in Stein gehauenen Weinstock überwuchert werden. Zahlreiche Museen und Galerien und traditionelle Veranstaltungen in der Innenstadt – wie der Göppinger Frühling, der Maimarkt und der Maientag mit seinem historischen Umzug, das Fest im Park, das Göppinger Stadtfest und das Weinfest auf dem Marktplatz oder der

weihnachtliche Budenzauber – runden das Vergnügen eines Besuches ab. Schwäbisch Gmünd – mediterrane Lebenslust In der ältesten Staufer-Stadt (dieses Jahr feiert man 850jähriges Jubiläum), die für ihr besonderes Gefühl für Handwerk und Baukunst, Schmuck und Kultur bekannt ist, prägen Bauwerke aus acht Jahrhunderten das Bild. Für viel Atmosphäre sorgen neben den drei Kaiserbergen die prunkvoll ausgestatteten Kirchen und Patrizierhäuser, die spätbarockes Flair und fast schon mediterrane Lebensqualität vermitteln. Schon im Mittelalter war Schwäbisch Gmünd für den Zwischenhandel mit Tuch und Wein und der Produktion von Sensen bekannt. Ab dem 17. Jahrhundert wird sie

durch das Gold- und Silberhandwerk bekannt – was sich bis heute in der renommierten Hochschule für Gestaltung niederschlägt. Für die Landesgartenschau 2014 soll die historische Innenstadt eng mit den Gartenschau-Projekten verwoben werden. Erleben Sie Geschichte hautnah.

Weitere Information unter www.goeppingen.de und www.schwaebischgmuend.de


Lust aufs

schiede zwischen dem Som- solviert hat, ist müde und entmer- und Winterpublikum. „Im spannt, sagt Marie-Lena Kuttruff, Winter kommen die Bergianer, bei der Betreibergesellschaft die bei 20 Grad Wassertempera- Carasana für Öffentlichkeitstur morgens ihre Bahnen ziehen. arbeit zuständig. „Die meisten Im Sommer trifft sich hier auch schlafen danach im Ruheraum die Stuttgarter ein.“ Das FriedEintauchen ins Wasser Szene.“ richsbad ist ein und in die Erholung Nicht nur in römisch-irisches Stuttgart, sondern in ganz Bad. „Es ist eine Kombination Baden-Württemberg gibt es, aus Dampf- und Thermalbäbedingt durch den Untergrund, dern. Erst steigt die Körpertemviele Heil- und Thermalquellen. peratur sanft an und dann kühlt In Bad Urach am Albtrauf ist sich der Körper ab.“ So wird mit 61 Grad die heißeste Ther- der Stoffwechsel angeregt. Pro malquelle im Land. Zwei Heil- Besuch des historischen Bades quellen speisen die Albthermen. sollte man mehr als drei StunIm Innenbereich gibt es den Blau- den einplanen. „Eine Besondertopf. „Das ist ein etwa 80 Zenti- heit ist die Seifenbürstenmasmeter tiefes Becken, das dunkel sage. Dabei wird der Körper ist und unter Wasser mit Musik mit Kernseife geschrubbt, und beschallt wird“, so die Mitarbei- die Poren öffnen sich.“ Doch das Highlight sei das Liegen terin Johanna Ebermann. Wer die 17 Stationen im Fried- im Thermalwasser unter der richsbad in Baden-Baden ab- hohen Kuppel.

Öffnungszeiten Do. – Fr. 14.00 – 18.00 Uhr Sa. - So. 11.00 – 17.00 Uhr Erweiterte Öffnungszeiten von Montag bis Mittwoch, sowie am Donnerstagund Freitagvormittag für größere Gruppen auf Voranmeldung. Sonderöffnungszeiten während der Schulferien oder an Feiertagen entnehmen Sie bitte unter

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Friedrichsbad, Foto: Carasana

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Der Badeheilkunde-Experte Professor Johannes Naumann, Leiter der Balneologie der Uniklinik Freiburg, erklärt die Wirkung des Wassers auf den Körper: „Der Wasserdruck wirkt auf die Venen und es werden Hormone ausgeschüttet.“ Po-

sitiv für den Körper seien auch der Wasserwiderstand und die Temperatur. „All das hat eine entspannende Wirkung.“ Wichtig sei es, einen Reiz zu setzen und danach auszuruhen. Ähnlich wie beim Joggen solle man vorsichtig anfangen. Malte Klein

Naturwunder

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Lust aufs 12

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Bodensee, Foto: Bodensee Radweg Service

freizeitspaSS 

Seen, die zum Baden, Paddeln oder Tauchen einladen, Höhlen, die erforscht werden wollen, oder Burgen, die Einblick in das prunkvolle Leben des Adels gewähren: In Baden-Württemberg gibt es für Kinder und Erwachsene jede Menge lohnende Ausflugsziele.

für groSS und klein Ob Natur, Badespaß oder Sport: Der Bodensee ist so etwas wie der Alleskönner unter den Ausflugszielen. Er zählt zu den größten Seen in Mitteleuropa und wartet zuallererst mit einer Lektion in Geografie auf: Wegen der Erdkrümmung kann man vom Westufer nicht bis zum Ostufer sehen. Der See ist

bis zu 254 Meter tief, 45 Fischarten leben in ihm, und in den angrenzenden Naturschutzgebieten nisten über 400 Vogelarten. Blumenliebhaber zieht es in den Park der Insel Mainau (www.mainau.de). Doch auch sportlich ambitionierte Besucher kommen auf ihre Kosten. Radler schätzen das 270 Kilometer

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lange Ufer, um das ein gut ausgeschilderter Radwanderweg führt. Auf dem See kann man schwimmen, segeln, surfen und kiten. An ausgewiesenen Stellen ist auch Tauchen möglich. Um einiges kleiner ist dagegen der Blautopf. Das Wasser der Karstquelle bei Blaubeuren leuchtet in einem intensiven Blau. Dafür ist das Kalkgestein verantwortlich. Die Quelle ist 21 Meter tief, an ihrem Grund befindet sich der Eingang zu einem großen Höhlenlabyrinth, das tief in die Alb hineinreicht und nur von wenigen Tauchern durchschwommen werden darf (www.blautopf.org). Hinab in die Unterwelt In der Bärenhöhle bei Sonnenbühl haben Besucher dagegen die Möglichkeit, zu Fuß eine Zeitreise anzutreten, bei der es 1,5 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit geht (www. hoehlenwelten.sonnenbuehl. de). In der Tropfsteinhöhle wurden mehrere Skelette von Bären gefunden, eines ist auch noch heute zu besichtigen. Die benachbarte Nebelhöhle ist auf einer Länge von 450 Metern zu begehen. Bereits im 16. Jahrhundert war sie das Ziel von neugierigen Ausflüglern,

die von den Stalagmiten und Stalaktiten begeistert waren. Eine der längsten Schauhöhlen ist die 1893 entdeckte Charlottenhöhle bei Giengen. Fast 600 Meter kann man in die Unterwelt vordringen. Der Höhepunkt der Führung ist der Göttersaal mit dem „Schiefen Turm“, einem großen Bodentropfstein. Ritter und Fürsten Hoch über Hechingen thront die Burg Hohenzollern, Stammsitz des ehemaligen preußischen Königshauses und der Fürsten von Hohenzollern (www.burg-hohenzollern.com). Die Burg wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, im Laufe der Jahrhunderte aber immer wieder zerstört und dann 1850 in einem imposanten neogotischen Stil wieder aufgebaut. Heute werden dort wertvolle Gegenstände und Kunstwerke zur Geschichte Preußens ausgestellt. Besucher kommen auf dem Rundgang durch Festsäle, Waffenräume und die Schatzkammer. Klein, aber umso schöner ist das Schloss Lichtenstein kurz hinter Reutlingen (www.schloss-lichtenstein.de), das ein schwäbisches Neuschwanstein sein könnte. Die märchenhafte Burg mit ihren prunkvollen Sälen und Ritterstuben ist auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen auf der Schwäbischen Alb.

HOHENLOHE Im Grünen Süden ganz oben

Schwäbische Steinzeitmenschen Die Schwaben gibt es nicht erst seit kurzem. Am Federsee in Bad Buchau (www.federseemuseum. de) können Besucher die UrSchwaben kennenlernen. In der Moorlandschaft stehen zwölf Nachbauten von Häusern, wie sie für die Stein- und Bronzezeit üblich waren. Man erfährt mehr über das alltägliche Leben, die Rentierjagd und die Landwirtschaft. Im Museum sind Fundstücke von Ausgrabungen zu bewundern.

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Stadt an der Donau Ulm ist nicht nur für einen lustigen Zungenbrecher gut, sondern auch ein lohnendes Ziel für eine kleine Entdeckungsreise. Denn die Stadt an der Donau wartet mit einer schönen Altstadt und dem imposanten Münster (www. ulmer-muenster.de) auf. Der Kirchturm ist mit über 160 Metern der höchste in Deutschland. Gleich daneben fällt das von dem New Yorker Stararchitekten Richard Meier erbaute Stadthaus ins Auge. Einen ganz eigenen Charme strahlt das Fischer- und Gerberviertel aus. In den kleinen Gässchen haben sich zahlreiche Galerien niedergelassen.  Michael Schoberth

Burg Hohenzollern, Foto: dpa

In Hohenlohe wird seit viel Wert auf Nachhaltigkeit im Tourismus und in der Landwirtschaft gelegt. So ist eine intakte Naturlandschaft entstanden, die entdeckt werden kann. Ob als Wanderer, Radfahrer oder einfach nur zum Essen & Trinken - die Genießerregion heißt Sie herzlich Wilkommen! Touristikgemeinschaft Hohenlohe Allee 17, 74653 Künzelsau Telefon +49 (0)7940 18206 www.hohenlohe.de


Lust aufs 14

kunterbunter schwarzwald

Foto: Rolf Haid/dpa

Den Schwarzwald verbinden viele Menschen vor allem mit Wanderungen durch eine eindrucksvolle Natur mit dichten Wäldern und lichten Anhöhen, mit Bollenhüten, mächtigen Schwarzwaldhäusern und der berühmten Schwarzwälder Kirschtorte. Doch das ist längst nicht alles.

Mit Rucksack und Wanderstie- näherzukommen. So kann man feln den Schwarzwald zu entde- am Feldberg zum Eseltrekking cken, ist nach wie vor bei vie- aufbrechen und dabei das Gelen Urlaubern und Ausflüglern päck nicht dem eigenen, sondern sehr beliebt. dem Rücken Nervenkitzel gibt es hoch Schließlich ist des Vierbeiners oben in den Wipfeln die Gegend aufbürden. So oder beim Schluchting. im äußersten geht es ganz Südwesten des „Ländles“ eine entspannt dem Gipfel entgegen, klassische Wanderregion mit wo ein grandioser Fernblick unzähligen Pfaden in einem gro- wartet. Und beim Schluchting ßen Routennetz, von denen der in der Langebachschlucht im legendäre Westweg nur einer Südschwarzwald steigt der Adrenalinspiegel, wenn man unter vielen ist. Doch es gibt weitaus mehr Mög- durch den Bach watet und lichkeiten, der dortigen Natur über Felsen nach oben klettert.

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erkundet werden. Geführte Segway-Touren werden entlang der Sauschwänzle-Bahn bei Blumberg angeboten – ein rollendes Vergnügen nicht nur für Eisenbahnfans. Das soll jedoch nicht heißen, dass im Schwarzwald die alten Traditionen vergessen werden. Ganz im Gegenteil. Immer noch können Interessierte in den Glasbläsereien von Breitnau, Feldberg, Todtnau und Wolfach den Künstlern mit der feinen, wohldosierten Puste bei ihrer Arbeit zusehen. Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach im Kinzigtal mit seinen alten Hofanlagen, historischen Möbeln und Gerätschaften feiert in diesem Jahr außerdem sein 400-Jahr-Jubiläum 

Entdecken Sie die Vielfalt

Sehenswert

Historische Fachwerkinnenstadt, Klöster Hirsau, Burgruine Waldeck Sieben Museen: Hermann-Hesse-, Gerberei-, Kloster- und Bauernhausmuseum, Museum der Stadt – Palais Vischer, Der Lange (ehem. Gefängnis), Eisenbahn-Stellwerk 1

Erlebnisreich

Stadthistorischer Rundgang von Mai bis Oktober jeden Samstag um 14:30 Uhr ab Marktplatz Klosterführung in Hirsau von Mai bis Oktober jeden Sonntag um 11:00 Uhr ab Haupteingang

Genuss-Tipp

Schwarzwald-Erlebnistag inkl. Schwäbischem Gericht, Schwarzwälder Schinken, Streuobstwiesen-Apfelsaft und Hermann-Hesse-Museum für 25 Euro

Kultur-Tipps 2012 •

Calw rockt mit Peter Maffay, 6.7.

Hesse-Jahr 2012 zum 50. Todestag Hermann Hesses, 2.7. - 9.8.

Calwer Klostersommer in Hirsau, 26.7. - 5.8.

Calwer Sommerkino in Hirsau, 10.6. - 26.8.

Märchenhaftes Calw Weihnachtsmarkt, 29.11. - 2.12.

Freizeit-Tipps

Foto: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof/Schlessmann

Der längste Radweg Baden-Württembergs, Nagoldtalradweg, Mountainbikewegenetz, E-Biking, über 240 km ausgeschilderte Wanderwege u.a. der bekannte Ost- und Gäurandweg, 12 Nordic-WalkingRouten, Geocaching- und Segway-Touren, Hallen- und Freibad, Schwarzund Rotwildgehege u. v. m.

Stadtinformation Calw

Foto: TMBW

Foto: Suhrkamp Verlag

in der Vergangenheit lieber durch die Flusstäler. Im Schwarzwald kann man nun die Berge hinaufradeln – und das sogar mit einem Lied auf den Lippen. Die E-Bikes machens möglich. In über 170 Einrichtungen zwischen dem Rhein im Westen und dem SchwarzwaldOstrand können die Akkus der Fahrräder aufgeladen Foto: Dorotheenhütte Wolfach werden. Im Laufe Aufregend ist auch der Baum- dieses Jahres soll auch noch der kronenweg in Waldkirch, der in neue Schwarzwald-Panorama23 Meter Höhe durch die eigent- Radweg "elektrifiziert" werden. lich den Vögeln vorbehaltene Sind die zwei Räder nicht hinWelt führt und ganz neue Ein- tereinander, sonund Ausblicke erlaubt. Schließ- dern nebeneinanlich können sich Ausflügler auf der angebracht, so die Spuren des Orkans Lothar steht man vor eimachen, über Felsen klettern, nem Segway. Auf sich unter den vor mehr als zehn diesen von einem Jahren umgeworfenen Baum- Elektromotor anstämmen hindurchzwängen und getriebenen Gedabei entdecken, wie die Natur fährten kann die nach dieser Katastrophe zu neu- Gegend rund um er und wilder Schönheit erblüht. Baiersbronn, den Für Radler war der Schwarzwald Kaiserstuhl oder in der Vergangenheit bisweilen Donaueschingen eine etwas zwiespältige Erhebung. Wer schweißtreibende Steigungen und schnelle Abfahrten, vielleicht sogar unwegsames Terrain liebt, ist begeistert. Wer jedoch mit weniger Mühe vorankommen will, der fuhr

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Lust aufs 16

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 und lädt zu einer Sonderaus-

stellung sowie an Pfingsten zu einem Festwochenende mit zahlreichen Aktivitäten ein. Vor 125 Jahren dampften nach jahrzehntelanger Planung zudem die ersten Lokomotiven durch das Höllental und brachten Wintersportler und

Luftschnapper auf die Berge riösem Ambiente liegt. Zu eides Hochschwarzwalds. Ge- nem unvergesslichen Erlebnis feiert wird nicht nur der Ge- aber wird die Nacht in einem burtstag dieser Weinfass in Nach einem außergeaußergewöhnS a s b achwal wöhnlichen Tag wartet eine lich schönen den mitten in ebensolche Herberge. B a h n s t r e c ke , den Weinbersondern auch die Geburtsstun- gen oder in einem Schäferwade des Tourismus im Hoch- gen in Wildberg. Und wer ohne schwarzwald. Noch ein weite- Strom und Handyempfang einres Veranstaltungshighlight hat schlafen will, kann sich auf dem das Ländle im kommenden Jahr Hilserhof bei Triberg in einem im Schwarzwald: Die Heimatta- Zelt einquartieren, das aussieht ge mit viel regionaler Kultur und wie eine Bauernstube vor 100 Geschichte finden 2012 in und Jahren. Oder wie wäre es mit um Donaueschingen am Ostrand einer Nacht im Heu? Das geht des Schwarzwaldes statt. in Seebach im Achertal. So spannend die Aktivitäten Da bleibt nur eines: gute Nacht im Schwarzwald sind, so un- wünschen, um ausgeruht einem gewöhnlich können auch die neuen Tag im Schwarzwald entÜbernachtungsmöglichkeiten gegenzublicken. Thomas Krämer sein. Natürlich gibt es viele Hotels und Privatunterkünfte, deren Standard zwischen einfacher Herberge und luxu-

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Wie im richtigen Leben Johanna ist anders als ich.“ Das zeigt Cantieni zum Beispiel im Rate-Team der SWR-Sendung „Sag die Wahrheit“. Oder als Buchautorin: den Westweg im Schwarzwald ist sie nicht nur ein Stück im Film gegangen, sondern ganz und das hat sie dokumentiert. „Wir bleiben dann mal hier“ ist im G. Braun Buchverlag erschienen.

Foto: SWR

Die SWR-Serie „Die Fallers“ zieht jeden Sonntag eine FanGemeinde vor den Fernsehschirm. Ursula Cantieni ist von Anfang an dabei. Wenn man Ursula Cantieni fragt, was ihr an der Fernsehserie „Die Fallers“ besonders gefällt, sagt sie spontan: „Es sind die Figuren und das Setting.“ Es spielen Menschen aus drei bis vier Ge-

nerationen mit, deren Wege sich kreuzen. Von Alltagsproblemen bis hin zu existenzbedrohenden Ereignissen finden Dinge rund um den Schwarzwaldhof statt, die durchaus „so sein könnten“. Die in der Schweiz geborene Schauspielerin ist von Anfang an dabei. Seit 1994 verkörpert sie die Johanna, begleitet die Figur durch mehrere Lebensetappen, was Cantieni „spannend“ findet. „Aber“, sagt sie, „die

Die Chance, einmal bei den Fallers dabei zu sein, bietet das Gewinnspiel von „Lust aufs Ländle“. Verlost wird eine Statistenrolle. Das kann ein Kunde in Johannas Hofladen sein oder ein Gast im „Löwen“, meint Ursula Cantieni. Was der Gewinner mitbringen müsse? „Viel Geduld“, sagt die erfahrene Schauspielerin.  dag

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Reisen in die Vergangenheit

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Welche Saurier lebten vor Jahrmillionen dort, wo sich heute sanfte Hügel erstrecken? Wie machten die Menschen in der Eiszeit Feuer? Und wie wohnten die Römer? – Familien können auf der Schwäbischen Alb zu Entdeckern werden und in längst vergangene Zeiten reisen.

Die Schwäbische Alb entstand Krokodile. Das verraten Fosvor 130 bis 190 Millionen Jahren silien, die im Schiefergestein Schicht für Schicht am Grun- gefunden wurden. Viele dieser de des Jurameers, das damals Abdrücke gibt es im Urweltgroße Teile Euromuseum Hauff in Holzmapas bedeckte. Zur den zu sehen (www. ur weltmuseum. marinen Tierwelt zählten zu jener de). Lebensgroße Zeit gigantische Sauriermodelle, Saurier, Haie Schautafeln und Foto: Norbert oder urzeitliche Animationen geFörsterling/dpa

ben Aufschluss über das Leben im Jurameer und auch darüber, wie die toten Saurier zu Fossilien wurden. Ein 180 Millionen Jahre alter, versteinerter Fischsaurier (großes Foto oben) ist die neueste Attraktion im Erlebnismuseum Höhlenschauland in Giengen-Hürben (www. giengen.de). Der Abdruck des schnellen Unterwasserräubers,

der lediglich zum Atmen auftauchen musste, ist fast vier Meter lang und vollständig erhalten. Von der Urzeit einen Sprung nach vorne auf dem Zeitstrahl geht es mit den schwäbischen Alb-Guides (www.alb-guide. de). Die vom Nabu BadenWürttemberg ausgebildeten Landschaftsführer bieten ver-

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Lust aufs 19

schiedene Eiszeit-Touren an. Ein Kunstwerk neueren, wenn Dabei lernen die Teilnehmer, auch nicht aktuellen, Datums wie das Leben vor 40 000 Jah- ist das Unesco-Weltkulturerbe ren auf der Schwäbischen Alb Limes. Die 550 Kilometer lange ausgesehen hat. Bei der Wan- einstige Grenze zwischen dem derung „Kleine Eiszeit-Tour“ Römischen Reich und den geretwa streifen sie wie die eis- manischen Stammesverbänden zeitlichen Vorfahren mehre- gilt als das zweitlängste Bore Stunden durch die Heide, dendenkmal der Welt – gleich um nach Essbarem und einem nach der Chinesischen Mauer. Unterschlupf zu suchen. Zum Kastelle, Wachtürme und MauAbschluss wird gemeinsam ein ern markierten den Grenzwall, Feuer gemacht. An Tagen mit in dessen Umland sich Dörfer schlechtem Wetter gibt etwa oder Gutshöfe ansiedelten. Aus das Urgeschichtliche Museum der Zeit der Römerherrschaft Blaubeuren Einblicke in das Le- sind auf der Schwäbischen ben zur Eiszeit (www.urmu.de). Alb noch heute zahlreiche Zeugnisse zu Dort erfahren Auf der Schwäbischen sehen, etwa die Besucher Alb gibt es zahlreiche im Limesmuauch, dass die Zeugnisse der Römerzeit. seums AaN e and e r t ale r bereits ein Verständnis für Kunst len (www.limesmuseum.de). hatten. Das demonstrieren ein- Stoßlanzen, Kettenpanzer oder drucksvoll Elfenbeinfiguren, die mit Spikes benagelte Sandalen zu den ältesten Kunstwerken werden dort ausgestellt, aber auch Werkzeug und Geschirr, der Menschheit zählen.

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Schmuck und Münzen. Beeindruckend ist das MuseumFreigelände. Nach mehreren Jahren Ausgrabung konnte dort das Stabsgebäude des einst größten Reiterkastells nördlich der Alpen freigelegt werden. Auch in HechingenStein haben Ausgrabungen ein Stück römischen Lebens ans Tageslicht befördert: eine große, gut erhaltene römische Gutsanlage. Die Villa Rustica umfasst Hauptgebäude, Bad, Tempelbezirk, Mühlengebäude sowie eine Schmiede.

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Lust aufs 20

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Es GIBT viele INITIATIVEN, in denen sich Erzeuger, Betriebe und Gaststätten zusammentun, um die kulinarischen Besonderheiten der jeweiligen

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Region bekanntzumachen.

Wie schrieb einst der französische Schriftsteller, Philosoph und Gastronomiekritiker Jean Anthelme Billat-Savarin in seiner berühmten „Physiologie des Geschmacks“? „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ – „Oder woher du kommst“, könnte man ergänzen. Essen ist Kultur – und jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten.

Gerade im Zeitalter der Globalisierung erfährt die Regionalität erneute Wertschätzung. Regional und saisonal ist längst Credo guter Küche. Und in Baden-Württemberg gibt es viele Initiativen, die sich um die kulinarischen Pfründe des Ländles kümmern. Der „Schmeck die Teck – Verein zur Förderung der regionalen Vermarktung“ etwa entstand bereits im April 2001 aus einer


Lust aufs 21

Initiative der Lokalen Agenda 21 in Kirchheim. Derzeit sind dort 29 Erzeuger, weiterverarbeitende Betriebe sowie mittlerweile auch Gaststätten zusammengeschlossen, um die in der Region um Kirchheim, Weilheim und Lenningen erzeugten Nahrungsmittel bekanntzumachen. „Der Kunde kann mit seinem Einkaufskorb etwas fĂźr seine Umwelt bewirken“, sagt Anne Rahm, GeschäftsfĂźhrerin von Schmeck’ die Teck. „Mit seinem Einkauf in Hofläden, Metzgereien oder Bäckereien vor Ort unterstĂźtzt er nicht nur die heimischen Erzeuger, sondern trägt auch dazu bei, dass Pkwund Lkw-Kilometer, damit CO2 eingespart wird, dass Tiere artgerecht gehalten werden und keine leidvollen Transporte Foto: AP Photo/Thomas Kienzle

darunter das Hohenloher Lamm, das traditionelle Boeuf de Hohenlohe oder SchwäbischHällische Schwein. Die Erzeugergemeinschaft hat mitmachen mĂźssen. Nicht zu- sich auf die Fahnen geschrieben, letzt wird so die Kulturlandschaft stressresistente heimische Landerhalten.“ Streuobstwiesen, rassen mit gesundem Futter und Schafweiden mit Wacholderhei- ohne Medikamente, Wachstumsden, den bunten Wechsel von fĂśrderer, Tiermehl oder andere Ă„ckern, Feldern und Wiesen im bedenkliche Stoffe zu erzeugen. Albvorland gebe es nur durch die Im Hohenlohischen hat landwirtverantwortungsvolle Nutzung schaftliche Direktvermarktung heimischer Landwirte, so Rahm. Tradition. BroschĂźren wie „Frisch Dieser Ăśkologisch wertvolle, vom Bauern“, „Einkaufen auf Bauerholsame LeernhĂśfen und Lebensmittel – bensraum fĂźr Wochenmärkerzeugt im Einklang mit ten im Mainzahlreiche TierNatur und Kreatur Tauber-Kreis“ und Pflanzenarten kĂśnne nur bestehen, wenn oder „Frisches aus Hohenlohe es fĂźr heimische Erzeuger einen – Von Apfel bis Zebu“ geben Absatzmarkt gebe. „Aus den Auskunft. FrĂźchten der Streuobstwiesen Unter dem Titel „Servicegasthof entsteht ein wunderbarer Hohenlohe“ wiederum haben Frucht- Pro s e cco“, sich 17 familiengefĂźhrte GasthĂśfe schwärmt Rahm. und Hotels zusammengeschlosIn der Region sen, diese lokalen und regionaHohenlohe ha- len Produkte zu kulinarischen ben sich bereits Gaumenfreuden zu verarbeiten. im Jahr 1988 Dies ist auch das Anliegen der die BauernhĂśfe zur Gastronomen der Initiative Bäuerlichen Erzeu- „Schmeck den SĂźden“ – und ge r ge m eins chaf t zwar auf hĂśchstem Niveau. In Schwäbisch Hall zu- keinem anderen Bundesland gibt sammengeschlossen, es so viele Restaurants mit Mium fĂźr heimische Ver- chelin-Sternen oder Gault-Millaubraucher gesunde Lebensmittel in Eintracht mit Natur und Kreatur zu produzieren,

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KochmĂźtzen wie im Ländle. Allein 24 Häuser hätten von einem bis zu drei Sternen im GourmetFĂźhrer „Guide Michelin“ aufzuweisen, betont Rainer Laubig, Pressesprecher der TourismusMarketing GmbH Baden-WĂźrttemberg. „Dort greift schon seit Jahren der regionale Gedanke. Es wird etwa Lamm von der Schwäbischen Alb serviert oder Fleisch von Hinterwälder-Weiderinder und so wird diese UrRasse des SĂźdschwarzwaldes erhalten.“ Dazu tragen zudem die Ăźber 100 Chefs der Vereinigung SĂźdlandkĂśche bei. î


Lust aufs 22

Schwäbische Alb formieren. Die „Biosphärengastgeber“ mĂźssen mindestens drei regionale Gerichte anbieten, darunter zwei mit nach BSG-Vorgaben erzeugte Produkte. Und die mĂźssen nachweislich positive Auswirkungen auf den Naturschutz haben. Das Ziel des Biosphärenreservats sind die „nachhaltige Regionalentwicklung im Einklang mit Mensch und Natur“ und ein „mustergĂźltiges Miteinander von Ă–konomie, Ă–kologie und Sozialem“. Ein guter Tropfen gehĂśrt indes zu einem guten Essen dazu. Die Ăźber 50 WeinerlebnisfĂźhrer WĂźrttemberg nehmen Interessierte – bei Bedarf mehrsprachig – in die Weinberge und Keller mit, Foto: Patrick Seeger/dpa

î Neben den Hinterwäldern servieren sie GemĂźse aus dem Markgräflerland, HirschrĂźcken aus dem Schwarzwald, Seeforellen oder traditionelle Felchen aus dem Bodensee, Wild und barocke Rezepte aus Oberschwaben oder Schmankerln aus dem Allgäu. Das Ziel der KĂźchenzauberer, die ihr kulinarisches Revier als „Genussregion von Freiburg bis Oberstdorf“ bezeichnen, ist es, ihren Gästen zu zeigen, wie viel Gourmetvielfalt in regionalen Produkten steckt. Konsequente Kriterien haben sich die Biosphärenwirte auferlegt, die sich innerhalb des mit Unesco-Prädikat ausgezeichneten Biosphärengebiets (BSG)

zwischen Gundelsheim im Norden bis Metzingen im SĂźden, von Ă–hringen-Michelbach im Osten bis Schwaigern im Westen, und vermitteln die Kulturgeschichte des Weines und der KĂźche. Nach dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe ist kein Genuss vorĂźbergehend, „denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend“. peix

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Ausgezeichnet Wandern DIE SCHWÄBISCHE ALB BIETET WANDERWEGE MIT QUALITÄTSSIEGEL Erlebniswandern mit Genuss ist das Rezept der Schwäbischen Alb und auch der Titel des neuen Wandermagazins für die Region. Die darin enthaltenen Wandertipps sind klar strukturiert und machen Lust auf mehr: Die Alb bietet 640 Kilometer Wanderwege mit Qualitätssiegel, von der halbtätigen Rundwanderung bis hin zum 15-Etappen-Klassiker am Albtrauf. Schon 2008 begann die Qualitätsoffensive auf der Südwestalb, wo mit Donauberglandweg, Donau-Zollernalb-Weg und den Albstädter Traufgängen die meisten Prädikatswanderwege verlaufen. Auch der Albsteig passiert die Region mit den höchsten Erhebungen des Mittelgebirges. Immer an der Kante lang schlängelt sich der als „HW1“ gekennzeichnete Albsteig von Donauwörth bis Tuttlingen entlang des Albtraufs, der steilen Abbruchkante am Nordrand der Schwäbischen Alb. Die Erlebnisroute passiert auf 350 Kilometern und 15 Etappen beeindruckende Landschaften, geologische Sensationen, stolze Burgen, Märchenschlösser und verwunschene Tropfsteinhöhlen. Und immer wieder eröffnen sich den Wanderern außergewöhnliche Panoramen. Wer dieses Jahr den Albsteig-Wanderpass dabei hat und bei den ausgewiesenen Partnern sechs Stempel sammelt, kommt mit etwas Glück in den Genuss eines von mehr als 100 GastronomieGutscheinen. Der Donauberglandweg führt vom 1015 Meter hohen Lemberg in das Durchbruchstal der Donau, den „Schwäbischen Grand Canyon“ und endet in

kontakt Schwäbische Alb Tourismus:  0 71 25 / 94 81 06 www.schwaebischealb.de Donaubergland Marketing & Tourismus GmbH:  0 74 61 / 7 80 16 75 www.donaubergland.de Zollernalb Tourist Information:  0 74 33 / 92 11 39 www.zollernalb.com Ausblick von der Ruine Kallenberg über das Donautal

Beuron mit seinem berühmten Benediktinerkloster. Auf rund 60 Kilometern, verteilt auf vier Etappen, bietet der Weg viel Abwechslung: spektakuläre Aussichten am Trauf zwischen dem Klippeneck und dem Dreifaltigkeitsberg, das lichtdurchflutete Lipbachtal oder die Unterwelten der Kolbinger Tropfsteinhöhle. Krönender Abschluss ist die letzte Etappe durch die dramatische Felslandschaft über der Donau hinunter nach Beuron, vorbei an der Burgruine Kallenberg, dem Schloss Bronnen und steinzeitlichen Höhlen. In Beuron schließt sich der Donau-Zollernalb-Weg an und komplettiert die über 200 Kilometer lange Runde zurück zum Lemberg. Bereits zum zweiten Mal erhielt der 160 Kilometer lange DonauZollernalb-Weg unlängst das

Schloss Sigmaringen

begehrte Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Die ersten Tagesetappen verlaufen durch das Donautal bis nach Sigmaringen, dort thront hoch über der Donau das Sigmaringer Schloss. Weiter geht es durch das liebliche Tal der Lauchert vorbei an den Burgen und Höhlen von Veringenstadt bis ins mittelalterliche Gammertingen und schließlich über die Albhochfläche am Albtrauf entlang. Dort warten Aussichtspunkte wie der Schlossfelsen in Albstadt oder der Lochenstein im Oberen Schlichemtal. Anschließend geht es hinab zum Schömberger Stausee, und dann schlängelt sich der Weg hinauf auf die „Tausender“ der Alb bis zum Lemberg. Sieben Tages- und Halbtagesrundtouren auf Premiumniveau

Burg Hohenzollern

Landratsamt Sigmaringen:  0 75 71 / 1 02 50 12 www.landkreis-sigmaringen.de Tourist-Information Albstadt:  0 74 31 / 1 60 12 04 www.traufgaenge.de

ziehen sich durch die Wacholderheiden und Buchenwälder rund um Albstadt bis hinauf zu den eindrucksvollen Felsvorsprüngen. Diese Traufgänge gehören zu den Topwegen in Deutschland. Der Traufgang Zollernburg-Panorama wurde 2011 sogar auf den zweiten Platz unter den 100 schönsten Wanderwegen Deutschlands gewählt. Auch die Touren Wacholderhöhe, Schlossfelsenpfad, Felsenmeersteig, Hossinger Leiter, Ochsenbergtour oder Wiesenrunde stehen dem Primus in nichts nach. Auf den gut ausgeschilderten Strecken mit Längen zwischen 10 und 20 Kilometern durchwandern Urlauber eine einmalige Naturlandschaft, die eindrucksvoll die unverwechselbare schwäbische Natur- und Kulturgeschichte beschreibt. Weitere Informationen gibt es im neuen Wandermagazin vom Schwäbische Alb Tourismus oder bei den Tourismusstellen.


L채uft.

Kurz & gut. Helles von Dinkelacker.


Lust aufs Ländle