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hg. joseph Position T: Die Kleider der Willigen F:

03.03.2008 von hg.joseph Herbert josef Grosschedl dzt. Lastenstrasse 24 8430 Leibnitz Österreich

BLOG THEATER Ein offen geschlossenes bürgerliches DaDa-Ist Sehnsucht Lust Spiel in mehreren Bildern ...

Das Märchen vom Wesen der tragbaren Sehnsucht im Laptop Das „Blog Theater“ wurde im Dezember 2007 geschrieben. Für den Dramatikerpreis im April 2008 des Stadttheaters Klagenfurt/ Österreich und für den 5. Europäischen „Stückemarkt“ des Théâtre National du Luxembourg eingereicht. Vom Théâtre National du Luxembourg wurde das „Blog Theater“ ausgewählt im Rahmen des Stückemarktes/ Forum 5 im Centre National de littérature in Mersch 07-09. März 2008 (Luxemburg), öffentlich zu lesen. Manuskript: Blog Theater Autor: hg.joseph - Herbert Josef Grosschedl Das BlogTheater unter: http://web.mac.com/dadaeast hg.joseph@gmail.com


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Der Autor: hg.joseph alias josef herbert grosschedl/58/Österreicher Lebt als Künstler und Autor den Grossteil des Jahres in Griechenland... (Zitat) Tja.... Ich kann das, was durch mich hindurchrast, das Leben, nur ertragen, wenn mir erlaubt ist, es in Worte zu kleiden, es in Erzähltes fließen zu lassen ... könnte ich doch ohne Realismus so von einer Mütze erzählen, das man den Menschen der so eine Mütze trägt, genau zu kennen meint. (Anmerkung des Autor: Ich trug immer im Winter eine Mütze...seit 2007 einen Hut.) zum Blogtheater: Dieses Manuskript zu einem DaDa-Ist Lustspiel ist eine Theater Spiegel Reflexion auf die heute virtuell gelebte Sehnsucht nach Zweisamkeit. Einer einsamen Sehnsucht zur Zweisamkeit, die sich ihre Kraft aus der virtuellen sexuellen Sehnsucht nimmt und sich über das Internet weltweit ausgebreitet hat. zum Manuskript: Mit Absicht sind nahezu keine Regieanweisungen vom Autor im Manuskript. Es sollte dem Dramaturgen und der Inszenierung alle Freiheiten einräumen, die eine zeitgemässe Theater Aufführung erfordert. Eine der wenigen unbedingten Regieanweisungen betrifft jedoch den Chat, wo der Autor diese Kummunikation auch so zeigen will, wie er millionenfach täglich im Internet unter anderen auch harmlosen Chat und Foren abläuft.(Ähnliches und Ähnlichkeiten mit realen Chattern und Usernamen sind zufällig.)

oft schläft erst ein am morgen sacht wer sich des nachts noch sorgen macht vergebens in den kissen wühlt wen nicht ein gut gewissen kühlt (unbekannte Quelle)

Ein Erzähler steht auf einer Brücke die über das Meer ins Meer führt Prolog DER ERZÄHLER:


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———Auf dem Felsen, von welchem sich Pitagoras in das Meer stürzte, um zu überprüfen warum das Meer sich um die Halbinsel Euböa in solch Affenzahn sich schob und drängte, erlitt Er nicht nur durch den Sauerstoffmangel sondern auch durch die Erkenntnis seine echte erste Nervenkrise, als er wusste... Zur selben Stunde, ja in der selben Sekunde wusste! Dass war sein Leben und gleichzeitig das Ende seiner Sehnsucht ! Die ungekürzte Geschichte der untragbaren Sehnsucht erzählt auch die wahre Sehnsucht der tragbaren Literatur. Diese beiden Ereignisse waren in der Sehnsucht, in ihren Anfängen eine griechische Geschichte, die auch nicht so leicht wie ein Koffer war. Früher glaubte man ja noch jeder trage eine Sehnsucht mit sich. Früher hat auch niemand persönlich von sich erzählt. Da sah noch kein niemand Da Da sehnt und sucht. Heut ist das ja anders. Heute sagt jemand, Alles. Heut sagt jemand Anders und sagt auch das er sich sehnt. Ohne Polizei. Ohne diesem Schwätzen in Dir. Und wenn er dann mal beginnt, der Schwatz, der schwätzt in dir, dann beginnen WIR auch zum denken. Und das nicht mal nur so, weil wIR es einfach mögen. Es wird geschwatzt. Unser Hirn schwätzt und lähmt unser Handeln“

EINE SCHÖNE BETRITT MIT LAPTOP DIE BÜHNE (Stella): ——"Warum siehst du den Stein im Auge deines Bruders, aber den Splitter in der Sehnsucht bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge ziehen! und singt: [Du DadA dU !". "I don' t need to fall in love… I just live for myself".] ——EIN LÄSSIGER BETRITT MIT LAPTOP DIE BÜHNE (der Sprachsteller): —-


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—„Ich mag auch dein verpacktes Wissen, der Worte aus dir… Lieber mal Nachfragen so nebenbei beim Sprachsteller ... was den er Nah so zeigt ?????…süss die vielen FragEzeichen…und doch an Trüffel zu denken und dabei ...“ ——DER ERZÄHLER ——„Gell.....Da tut sich der Sprachsteller schon leichter in seiner Unverschämtheit, mal die tägliche Bewegtheit in der Hand so langsam zu fotografieren, das sogar der Bildname auf Trüffel schliessen lässt… auf alle fälle wo das gut schmeckende leicht salzig rüber kommt. Gell....Da tut er sich unverschämt schamlos leichter in dieser Art die Intuition seiner Sehnsucht ZU zeigen. Das mag der Herr Wortsteller … Sprachsteller ist ein wunderbares Wort und trifft es beSSer ... als der Herr Schriftensteller dies kann. Denn SCHrift kann er keine Stellen. Doch der Wortsteller ist auch dieser Jener, der glatt dabei auch die WORTE stellt, nicht nur wenn er sich sehnt. Der das ganze so ganz Stumm nicht wirklich mag ... da fehlen im SChnell die WOrte ... wenn er sie nicht hört. Da mag er die WOrte schon auch mal stöhnen hören, auch weinen. Die dürfen auch ruhig mal anders klingen ... muss ja nicht gleich so laut sein ... geht auch ohne Laute Sprecher. Ist ja nur für zwei BESTIMMT. Wieso oben, wieso unten und auch Meer. ? Der Rettungshelfer wird euch fragen, habt ihr heute morgen schon ?“ ——EIN WEITERER MANN BETRITT MIT LAPTOP DIE BÜHNE (Charlie): "Eine Krankenschwester war die einzige Frau, die mich je fragte am Morgen . Mir hat DaDa gefallen, als Wort. Da wusste ich noch nicht, was DaDa ist." "Warum Stella gefällt Da Da dir" ? „Vielleicht auch nur als eine Sehnsucht“ ? „So wie die Zucht, so die Frucht“. ——-


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STELLA: „Mir gefällt DaDa weil es mir die Sehnsucht deutlicher macht. Dass Frauen den Männern weit überlegen sind, in einer Form der Logik wissen wir. Frage sich mancher wie praktisch es jetzt wäre, zu FRAGEN- Ist es grad erlaubt - oder dreht sich das Fragen um den Wunsch. Wäre ja auch Natürlich, auch die Ärzte fragen so nebenbei das Fräulein, wie den Mann. In der tragbaren Geschichte sind ja alle diese Geheimbünde angeführt, die sich so ansammeln und anhäufen konnten in dieser Periode der SinneSEhnSUchT. Der Erzähler hat keine neue Idee, spielt den Wissenden und weiss nicht mal die Tür. Den Ausgang findet ER schon lange nicht. Beim Sprachsteller häufen sich Ideen an, eine nach der anderen. Es wurde immer besser, erschaffte schon die 87 Idee zu erfinden. Dabei war er ja gar nicht so hinter den Ideen her. Er wollte ja nur Tag über dann oft nicht küssen. Am liebsten wäre IHM, wenn er NÄchtens die STerNE sehen könnt. Das Fenster schauen ist ES. Dass ES IHM angetan haT“. "Worte sind Schwingflügel der Bilder". ——DER SPRACHSTELLER: „So schrie der NAckte auf der AutoBahn, und keiner schaut hin. Eine Frau blieb kurz stehen, um laut OHM zu rufen“. "Was will der denn nun wieder SEIN" „Der lässige ist nur ein Feigling, ein berühmter zwar. Derzeit der berühmteste, ein Feigling, doch der teuerste aller Objektkünstler zwischen Triest und Prag. Die Frage wie der Lässig dies alles schaffte, der ja sonst im Leben wie eine Himmelsrichtung genannt wird bleibt unbeantwortet. Man sagt, dass so um 2000 herum eine kleine Sehnsucht von ihm so um die halbe Sehnsucht schon zu erwerben war“. "Ja, wie schaff ich es … bei dir vorbeizufahren, an deinem Haus ? ICH schaffte es! Wenn du wohl immer an mich denkst, wenn ich an dich denk - dann bist wohl so was wie meine Sonne geworden." ——DER ERZÄHLER


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——So schrieb der berühmte Künstler Lässig seinen Sonnen in geheimnisvollen Botschaften, oft NAchtS und am tAg seiner Sehnsucht. Hier sickerten ja schon die ersten geheimen BOTschaften langsam zu seiner Sehnsucht durch. Zum Beispiel: Die Leute wussten das in einer Küche, wo gelebt und gekocht wird, alles eine andere Ordnung hat, die Teller stehen unten, wenn Madam abends nur mehr SalatblÄtter nascht. Da wo die Damen Männer mit bestimmten Eigenschaften mochten; innovative Funktionstüchtigkeit, extreme Sexualität, Abwesenheit von Plänen, mutig aufwärtsstrebender Nomadismus, Sympathie für weiblichen Geruch, Grenzgänger an der Unverschämtheit und doch in der Kurve vom GaS GeHen“. ——DIE DAME VON DER THEATERKASSE STÜRZT AUF DIE BÜHNE: ——Wild auf den Sprachsteller zeigend "Hilfe, Hilfe, er hat mich entführt“. „Haben schon alle Anwesenden ihre Karten" ? ins Publikum fragend "Er ist schuld. Ich wollte arbeiten und nicht nur entführt sein, ja alles wollte ich das gebe ich zu, Liebe, Sex und auch härteres wollte ich, da hat er mich verführt mit diesem Laptop auf seinen Knien." DER VORHANG FÄLLT 2. BÜHNENBILD Single First Internet Wellnes Lounge Sound: das Einwählen ins Internet Aus dem Off hört man: "Ich suche einen Shiva, ich suche eine Frau, ich suche einen ehrlichen Mann, ich suche die Leidenschaft, ich suche das Glück allein, ich suche einen Mann zum wandern, ich suche Leid und Lust, ich suche das Meer in den Menschen usw." Die spielenden Protagonisten bleiben auf der Bühne.


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Über die Bühne stolpern Frauen, Mädchen und männliche Darsteller alle mit einem Laptop in der Hand... es wird still. STELLA: „Du Sprachsteller rauchst dir die Finger schwarz, bist mein Held der Willkür und meines Wahnsinns. Du ich liebe dich. Du mein Liebhaber deiner Schriften der Sehnsucht nicht nur nach Schrift“. SPRACHSTELLER: „Du meine süsse Stella, liebe mich. Vergiss was du gestern noch malen versucht hast, lieb mich. Zieh an deinen Rock der Verruchtheit in dir. Male dich und vergiss nicht dich anzuziehen dannach“. STELLA: „Willst du, Doch was „? SPRACHSTELLER: „Ich will dich, so wie du ahnst, wie ich will“. STELLA: „Ahhhh du OHHHHHch Aber ehrlich, sag du Sprachsteller kann man sich virtuell verlieben ? Ich kenne dich doch noch nicht, und doch spüre ich da so ein ziehen in mir.“ SPRACHSTELLER: „Das ist meine Macht. Zu wissen, was du brauchst. Stella. Lach…ha ha ha... Woher willst du wissen was ich brauche“ ? CHARLIE: „Vieles traut sich ja der Mensch. Wenn er nicht denkt“. STELLA


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„Ach, diese Musik …. sie singt meine Freude, mein Glück …. das Tiefe … das immer tiefer und tiefer geht und das nicht nur mich erhebt …. es ist im Wir verborgen … “ „So ruf ich in die Nacht mit hoch erhobenen Armen und der kleine Mond lächelt mild mir zu, nehm mein zitterndes Herz und warf es hinauf zu den Sternen“. DER MOND(aus dem off) „Stella !“ hörte sie da ihren Namen, geflüstert im Wind …. „Stella, ich bin hier, hier im Strudel des Meerschaum der Welten, nur eine Armeslänge entfernt warte ich, dein Geliebter auf dich.“ STELLA: „Ja, ich spüre deinen Atem an meinem Hals, kann dich fast sehen …. mein Herz, meine Liebe, mein Leben …“ "Und wenn schon nicht ganz, so doch um so strahlender bist du in mir ... Ich will niederknien vor der Liebe ... will meinen Blick senken auf den Boden des Lebens ... will fallen in den Abgrund deiner Monde ... mich ergeben ... und leicht werden ... federleicht und befreit ….“ Der Mond wurde Größer und schaute nicht mehr so mild. DER MOND(aus dem off): “Bist du dir sicher?“ fragte er mit strenger Stimme „ Nicht leichtfertig darfst du ein solches Gelübde geben, was wenn es wirklich von dir gefordert wird ? ... Es geht ja nicht, nur ein bisschen zu sterben.“ CHARLIE: "Die Stella nimmt es nicht so ernst in der Nacht. Nicht mal am Morgen" …. lachend schlägt er sich auf die Brust und zum Sprachsteller gewandt "Du bist ja auch so ein Mondfuss, wenn auch nur mit den Worten" SPRACHSTELLER: "Gedanken bewirken Wunder.


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Ein falscher Gedanke bindet. En richtiger Gedanke befreit. Denkt darum richtig und werdet endlich frei" DER SCHLANKE: "Denkt ihr auch manchmal während dem Sex an einen anderen Menschen" ? "Das fragte ich gerade eine hübsche in einem Chat und denk aber immerzu an eine andere" ?

CHARLIE: "Lies und schreib laut mit für uns" DER SCHLANKE: "Ja, da sitzt man so am Kopf und nicht am Arsch. Der Gedanke ist da. Meistens eh nur auf das eine gerichtet. Das was man halt so denkt. Dann beginnt das Denken mehr zu denken. So wirklich kann ja niemand sagen, mehr ?,mehr ...was heisst mehr. Natürlich, Schleudern wir ihm entgegen. Du was glaubst du. Was glaub ich, dass so ist, War. Sein kann ? Was denk ich ? Mehr ? Kann ich noch mehr denken, könnte ich auch fragen. Es ist mein Kopf Ich weiss nicht wie es heisst. Ja Da sitzt man soo Der Gedanke ist da…. Sie ist da Sagt was von kosten Dann beginnt das denken So wirklich kann ja niemand sagen, mehr…. Natürlich


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Denkt sie auch Das es so ist Was sein kann Was denk ich Noch mehr Das kann doch nicht sein. Es ist auch in deinem kopf Du weisst nicht wie es heisst. Dann sitzt du so Der Gedanke ist da Denkt sie Daran. Dann erst beginnt das denken So wirklich weiss ja niemand woran. Dann erst beginnst du richtig zu denken. Ist das mehr." SPRACHSTELLER: "Das schreibst du ihr" ? „Die notwendige psychologische Hellsichtigkeit dieses Meer der Sehnsucht zu sehen beauftragte dich nicht zu schreiben die Biografie deiner Sehnsucht, so dass dein Leben dann endlich beginnt aus dem Rucksack der tragbaren Sehnsucht im Laptop deiner Welt zu sehen.“ DER SCHLANKE: "Aber nein, ich schreib ihr nur sie sei meine Königin" MARIA: "Ich könnte auch eine Königin für eine Nacht sein" "Allein am besten" HERR ERNST: "Gewöhnungsbedürftig, gewöhnungsbedürftig ja ja… Nur um das geht es Maria, und das gilt nicht nur für dich, Ja ja, ist wohl alles und immer alles gewöhnungsbedürftig für den Mensch" MARIA "Ach du liebe Gewohnheit wärst doch nicht so gewöhnungsbedürftig, und manchmal so langsam


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und doch so schnell, meist nicht so erwünscht und doch geliebt, wenn man sich daran gewöhnt… Ach du, liebe Gewohnheit, wie lieb ich dich, so treu warst du mir, bis ich mich bewegte und dann verlorst du dein Lächeln in mir. Wie ich dich belächel, weil ich dich so einfach lieb. So einfach, nicht mal gewöhnungsbedürftig du als Gewohnheit bist" STELLA: "Guter Mond, du machst mir Angst und Sehnsucht. Und Sie meine Herren, wer von ihnen weiß denn schon was es heißt eine Frau zu sein, eine Frau die sich sehnt zu lieben?" MOND: "Nicht ich mache Angst …." Reisende mit Outdoorausrüstung betritt die Bühne REISENDE: (zu Stella) "Wenn ich so kühn sein darf mich hier ein zu mischen ? Ich könnte ihnen meine Dienste anbieten. Erteilen sie mir den Auftrag und ich unternehme eine Forschungsreise für sie." STELLA: (überrascht) "Tatsächlich ? Das würden sie tun ? Welch wunderbares Angebot ….. eine Forschungsreise im Auftrag der Sehnsucht !" Vorhang 3.BÜHNENBILD Blogtheater Song


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gesungen von Amy Winehouse☛, die schon im vorigen Bühnenbild lasziv herumlungerte(der dafür geschriebene Songtext kann "nur" per Mail abgefragt werden) Vorhang Auf: Auf grossen Monitoren CHAT TEXT 1 DER SCHLANKE (siehe visuelle Dialoge im Archiv) DER KÜNSTLER: (betritt die Bühne) "Hat jemals Dir ein Künstler sagen können, er leide, für dich, für dich um zu leiden, dass er arbeiten kann ? STELLA: "Oh Ja … sagt da die Hure in mir, diesen Künstler kenn ich, der wohnt sogar in mir" DER KÜNSTLER: (Lacht und beginnt zu flirten mit Stella) "Wie heisst du, ich sah dich schon gestern" STELLA: "Ja, im Zug" …."Im finsteren Tunnel spürte ich dich" DER KÜNSTLER: "Auch ich begann mit Malen und Gedichte schreiben" STELLA: "Kann ich ein Gedicht oder ein Bild von dir hören" ? DER KÜNSTLER: "Nein leider, doch ich lade dich auf meinen Planeten ein, es gibt da keine Bilder und keine Gedichte, auch nicht von mir" STELLA:(Lacht) "Du ladest mich wohl zu einer Reise in dich ein" ? …Das Angebot nehme ich an. Was soll ich anziehen? Ich bin zwar sonst sehr erfahren, doch in einem Künstler war ich noch nicht" DER KÜNSTLER:


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„Stella du bist mir eine, denk nicht wir Künstler seien anders. Auch uns geht es um Brot, Arbeit, Sehnsucht und um lieben zu dürfen… das einzige um was wir uns nicht scheren, ist geliebt zu werden. Wenn du mir treu bist, dann sei es für dich" STELLA: "Das klingt ja einfach" DER KÜNSTLER: "Eigentlich hast du ja recht Stella. Ist aber nicht so. Die Gattin meines letzten Produzentin schmiss mich raus, weil angeblich, wie ich von ihrem Liebhaber hinter vorgehaltener Hand erfahren habe, seine Frau meine Dialoge nicht mochte" STELLA: "Magst du mir einen dieser Dialog vorlesen" ? DER KÜNSTLER: "Ok. Ich lese dir einen Monolog von meinem Hauptdarsteller vor." (der künstler spricht den text wie es sein Darsteller sprechen sollte) "Seit Tagen schon, und nicht erst denk ich. Muss ich da was Lernen ? Sollte ich, leichter wäre es nicht zu denken, runter schlucken, dachte ich, doch dann sah ich dich knien genau in diesem moment, sah ich dich knien nicht vor dem du den schönen nennst, für eine Stunde, oder zwei, seit Tagen, denk ich, wie kann ich Blech werden, eine Delle, und sonst nichts, nichts geht kaputt, auf dem du kniest. Seit Tagen, denk ich, lieb was du liebst. Seit Tagen denk ich


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sei clever, sei smart, lass deine Erfahrungen lächeln, so eine süsse Lutschmaus bekommst du nicht mehr, nicht mal so eine Seelenverwandtschaft wird dir nochmal begegnen in deinem Leben, an die anderen vielen süssen Kleinigkeiten gar nicht zu denken, und dann, denkt was in mir, dass bin nicht ich, ich könnte ja so denken, doch ich kann, seit tagen, nicht mehr denken. Da denkt, was in mir, an dich, wie grossartig du doch bist für Stunden, so viel zu geben, ohne zu denken, was anscheinend nicht möglich ist, natürlich denkst du, an dich, und so denk ich seit tagen, auch ich sollte denken an mich, nicht aufzuhören, an was ich glaube, was du mir nicht nehmen, auch nicht geben kannst. Ich glaub, seit Tagen, ich finde dich. STELLA: "Verstehe" DER KÜNSTLER: "Was verstehst du" ? STELLA: "Diesen Blödsinn, wer kann den und das schon verstehen. da geht es doch nur um Eifersucht, ganz blöde Eifersucht, und welche starke Frau wehrt sich nicht dagegen, eine Frau die an sich glaubt,


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eine die gross, stark und frei sein möchte." „Das würde ich ja auch meinem mann sagen, du hör mal, lass doch den Quatsch. Sollte er mich danach fragen ? Dazu gebe ich ihm schon die Freiheit, soll er sie benützen, so wie ich benützt werden will." "Darf ich dich, künstler jetzt auch was fragen. Warum glaubst du, hat mich schon lange kein Mann mehr benützt" ? DER KÜNSTLER: "Wirst wohl nicht Bitte gesagt haben. Ich weiss es nicht." STELLA: "Siehste" "Ich hab auf Liebe gemacht, das war vielleicht der Fehler. Ich dumme, verlieb mich ja so schnell" DER KÜNSTLER: "Wirst wohl nicht wissen, nach was du dich sehnst" STELLA: "Oh Ja, das weiss ich schon." Darf ich dich jetzt noch etwas fragen" ? DER KÜNSTLER: "Frag mich, Alles." STELLA: "Was wird aus der Sehnsucht, wenn sie gestillt ist" ? DER KÜNSTLER: "Meine Sehnsucht konnte bis jetzt noch kein Stillen, stillen. Und hat sie, die eine, kam die andere daher." STELLA: "Du bist echt gut. Du bist echt, zwar verrückt, aber echt gut. Da kann ich dir auch gestehen, meine Sehnsucht konnte auch kein Mann stillen.


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DER KÜNSTLER: (lacht) "Oh du süsse, Du süsse du, da ist was dran. Wir fragen da besser mal unsere Sehnsucht Forschungsabteilung, was die so erforscht haben daran." STELLA: "Ach komm Künstler, machen wir zwei uns auf die Reise die Sehnsucht zu erforschen. Nimm mich Künstler, so wie mich noch keiner genommen hat, nimm mich so, wie der Mann in meiner Fantasie" DER KÜNSTLER: "Sei Du die, die es mir schon mein Leben lang in meiner fantasie besorgt. Siehst du ?" STELLA: "Was soll ich sehen"? DER KÜNSTLER: "Du Stella, hat mich sehr gefreut dich zu lieben, aber jetzt muss ich zum Arbeiten fahren …. bis später, Du." DER ERZÄHLER: (betritt wieder aus der Nacht die Bühne) "Sie sehen meine damen und Herren im Theater der Sehnsucht, es ist nicht so einfach im Theater der Sucht. Folgen Sie uns unauffällig und aufmerksam, die Sehnsucht ist noch dazwischen" „Wenn du weisst du brauchst das Meer dann weisst du auch du musst zum Meer da bringt es dir nichts davon zu sprechen auch keine geduld kann da helfen wenn du weisst das dich das Telefon nicht ruft keiner von dir was will dann ist da kein Meer in dir


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hörst es auch nicht in dir auch wenn du es weisst dass nicht der Wunsch das Meer in dich bringt alle Posaunen in dir zum klingen bringt wenn du hörst ob es draussen klingelt oder in dir wenn du weisst du hast vergessen wann die Leere in dir so laut klingt da fehlt dem Geheimnis die Musik da klingt kein Lied da ist es still Beten fällt dir da ein, doch was kann jetzt noch dich erreichen das was du weisst ? das kann es nicht auf alle Fälle nicht soviel das es füllen kann das Leere in dir das es ja weiss ein seltsames Gefühl kommt dann in dein Morgen du hörst singen und den Klang es erschallt immer kürzer und leiser und es liegt nicht an deinem hören oh nein du weisst warum du schaust auf deine Hände du schaust deinen kleinen Finger an du siehst deinen Mund oh wie herrlich wie ein wunder du sie heute siehst dann weisst du du lebst nicht als Spiegel du weisst der Spiegel zeigt nicht dich das erste Silberhaar nicht das Meer du weisst es ist Zeit


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für Meer und du stehst auf wischt weg, das wie ein Meer klingt bleibst dir treu für dich und nicht für das Meer weil du weisst es ist nur in dir und nicht im Morgen nicht im kleinen Schwindel da hebt es dir diesen einen Millimeter in deinem steifen Nacken denn du brauchst um das Meer zu küssen du nimmst diesen einen Stein in die Hand der dich erinnert statt ja einmal Nein zum Spiegel zu sagen du weisst das dein Spiegel schon länger dir nicht Meer traut deinem ja nicht vertraut dann weisst du was so leer ist in deinem Spiegel da lachst du ihn an so wie früher als du dem nein glauben mochtest und nicht nur dem ja da lacht es dir aus dem Spiegel entgegen "von irgendwo" so heisst es wohl im flachsten aller blöden sprüche " kommt immer ein Lächeln daher" oh nein denn du weisst wann der Spiegel lächelt und nicht das Meer ab heute weisst du es ist nicht Meer solange du nicht nein sagst zum ja das so verführerisch im Spiegel dich anlächelt. auf einmal klingt es freudig aus dir noch lauter wie Posaunen klingt schallend dein nein


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wie fröhlich das klingt freudig zu dir du weisst die Posaunen des Lebens blasen und nicht das ja das so leicht zwischen deinen lippen lehnt deshalb musst du die Augen offen haben um zu sehen nicht den Mund im Spiegel und ein Lächeln zuviel ist so wie ein Lächeln zu wenig dann weisst du wirklich wer da im Spiegel lächelt du weisst all die Posaunen in deinem Leben blasen nicht nur Meer sondern nur für dich und nicht nur für dein Ja.“

VORHANG FÄLLT 4.BÜHNENBILD Die Forschungsreisende betritt die Bühne …. sichtlich außer Atem und derangiert …. Die REISENDE: (zum Publikum) Oh, man … das war vielleicht was ….. ich kann ihnen sagen, gar nicht so ungefährlich dieses Geschäft. – Da wollte doch einer den ich befragte, nach der Sehnsucht und so, … da wollte der mir doch gleich an die Wäsche …. dachte wohl das sei ein Angebot. Hm …. ein anderer fing an zu Heulen wie der Schlosshund … kriegte sich gar nicht wieder ein. Beinahe ertrunken wär ich in seinen Tränen ….. was soll ich ihnen sagen … nur gut, dass ich schwimmen kann. Doch damit nicht genug …. Eine Frau die ich traf und nach der Sehnsucht fragte …. nicht irgendeine Sehnsucht, nein, wenn wir uns schon die Mühe machen, dann sollte es die tiefste sein …. also diese Frau, ich mag es kaum sagen, sie übergoss sich mit Benzin und ging vor meinen Augen in Flammen auf. – grauenvoll! – stellen sie


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sich nur mein Entsetzen vor! …. Und das alles für nichts und wieder nichts …. nicht eine brauchbare Antwort bekam ich auf die Frage nach dem Wesen unserer Sehnsucht ! ….. Aber noch gebe ich nicht auf. – Stehe ja erst ganz am Anfang meiner Reise …. habe ja schließlich einen Auftrag zu erfüllen. – Ich empfehle mich (zieht den Hut) …. und …. meine Damen und Herren ….. vielleicht darf ich sie bitten sich in der Zwischenzeit schon mal Gedanken zu machen …. es könnte ja sein, dass unsere Wege sich kreuzen ….. ich mein ja nur ….. nicht, dass es dann zu solchen oder ähnlichen Pannen kommt. (stolpert von der Bühne) Maria: „Du weisst was du brauchst jeder weiss was er braucht nur ich nicht, ich brauche dich.“ Herr Ernst: „Ich bin traurig Maria, heute ist mir ein Glas zersprungen, so eins wie ich sicher nie mehr bekomme, Du verstehst was ich meine, mundgeblasen.“ Maria: „Stellen sie sich vor Herr Ernst, da bekam ich heute morgen ein Mail rein... ....schon gekommen heute die post das süsse mail der kaffee hoch die katze im schoss schon gekommen heut ? oder schaust du noch aus dem fenster


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und kommst ohne das es kommt ? heute schon gekommen das lächeln auf deiner Lippe der fröhlichen und nicht nur der durst die sehnsucht da schreibt dir einer und das schon sein ganzes leben er wusste es nicht mal erst wenn es kommt heute dann weisst auch du es kommt mach es wie die Sonnenuhr, zähle die heiteren Stunden nur dann braucht ich dich nicht mehr fragen schon gekommen heute, mein lächeln an dich. Herr Ernst: „Einer deiner virtuellen Liebhaber, oder dein Herrscher ? ... Mein Herrscher ist nicht wirklich so ein beeindruckender Herrscher. Da muss meine Seele schon oft lachen. Wenn der Kopf befiehlt... Mit lauter Stimme Nur alles lächelt...rund um meinen Herrscher. Da herrschen schon andere Dinge in mir... Zwar ganz leise Aber mit viel mehr Macht. ...und wozu sollte ich dagegen angehen,,,hab ja eh keine Chance. Ich denke das wollte ich lernen, So suchte ich mir das Meer aus. Das Wetter, den Wind....den Sturm Um zu erfahren, Ob Hip... Zeitgeist oder die Kunst des Lebens ? Ein mildes Lächeln... Ich scheiss auf meinen Herrscher in mir. ...und sag ihm das lächelnd. Und wenn er es nicht glaubt ?


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Dann lade ich ihn einfach ein, lass ihn halt mal schauen.“ Maria: „Herr Ernst, ich habe keine Liebhaber. Leider Ich habe auch keinen Herrscher, ja nicht mal in mir. Herr Ernst waren sie Seemann ? erzählen sie mir, mehr davon.“ Herr Ernst: „Frau Maria, sehen sie diese Geschichte einfach symbolisch... ich habe nur geschrieben, war aber nie so nahe im Meer der Sehnsucht. im Sturm schrieb ich...komm mit Bruder Herrscher, komm fahren wir nach draussen Halt dich an Lieber Herrscher...sonst fallst mir noch zu den Delphinen Die schon warten, vielleicht auf dich. Halt dich an....in diesem Meer Und nicht verwöhnt von den gassen, die dich schützen vor dem sehnsuchtsvollen Wind......vermeinst in dir zu beherrschen. Und draussen ! Lach Mein Lieber, Innerer Herrscher. Lach mit mir. Und wenn er nicht traumatisiert wurde, dann träumt er noch heute. Ein schöner Schlusssatz Für die Geschichte vom Herrscher Der gern hip steht und so cool in dir. Er hat`s jetzt überrissen. Der süsse Herrscher...er beherrscht mich nicht. Das "eventuell" Die Kunst des Lebens, zulassen, weglassen, loslassen ... ...für dieses, danke denke ich was ich schreibe ...für dieses danke schreibe ich was ich denke mein Herrscher. ... und liebe Maria, ich gestehe ihnen, so wohl war mir dabei nicht zu Mute, es war ja auch nur so über das Meer der Sehnsucht gerufen.“


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Maria: „Verstehe Herr Ernst, und wie reagierte das Meer der Sehnsucht“? Herr Ernst: „Frau Maria, ich schrie das alles ja in den lauten Sturm. Da wusste ich nicht, ob das Meer mich hören konnte, oder die Sehnsucht, ich konnte mich selbst nicht hören. Mein Schrei war in den Sturm gerichtet: Ich spüre es am Licht, ich sehe es an den vorbei gleitenden Schiffen. Würde gerne mit dir in diesem Meer stehen gerade hier, ...möchte ich dein anlehnen spüren. Dein Nackt wissend, unter deinem Kleid der Sehnsucht...dein Gesicht halten. Deine Augen küssen, die in den Himmel schauen, Die Lippen berühren....mit diesem Brennen. Das schon so lange glüht. ... gerade hier, wollt ich zum erstenmal diese Sehnsucht in meiner hand halten, nicht nur verspüren. Nicht die geküssten... Die zum küssen. Und die ...! Die eine....von deinen beiden Lippen, die du mir schenkst. An einer kann ich fühlen ...die andere würde lieber im Meer sich treiben. Wenn ich Schrei:” ich bin Brenne “, würde das den feuchten Regen bringen ? den dieses Meer der Sehnsucht so braucht. Gerade hier brennt meine Sehnsucht im Sturm. Es gibt also dieses innerliche Brennen: das nicht verbrennen kann, keine Tochter und Sohn und nicht das Meer. Da sitz ich jetzt still In diesem Meer der Sehnsucht. Da sehe ich in den Linien meiner Hand,


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die Antwort dieser Hitze. So nah an feuchter hitze ...wollt ich lieben dieses Meer in mir.“ Maria: „Herr Ernst, waren sie unglücklich verliebt ? Zweimal war ich im Meer der Sehnsucht, gedacht habe ich den ganzen weg bis dahin wie sie ja wissen Herr Ernst, sind wir nicht die Eigentümer unserer Gedanken auch wenn ... sie uns besitzen sich setzen ohne uns zu fragen. ja ja wo fällt die strähne hin wenn nicht aus dem kopf ins gesicht in mein Gesicht am Weg zum Meer. Es waren nicht die Olivenbäume die mich erinnerten, an meine süsse Strähne im Gesicht. “ Herr Ernst: „Ja Frau Maria, ich war verliebt. So schrie ich am Meer, um zu schreien. Schrie noch lauter, in dieses kleine wenig Meer, dass auch das grosse Meer es so hören soll, sah dabei zum ersten mal die Peitsche im Wind. Erfüllt von wilder Lust und Wildheit schrie das meer mir ins Gesicht. Und ich schrie, in wilder Lust mein Lied in die Gischt meiner Sehnsucht. Sang zum ersten mal den Schrei ja ja du da ist schon was gewaltiges und es wird immer Meer.


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Nicht aus der Trennung, die von der Sehnsucht weiss, nicht vom band, das soviel mehr weiss von der Sehnsucht in mir. Nicht das abgetrennt, sondern das verbunden schreit, so laut in mir, ein Sturm. Frau Maria, ich fand gestern einen Satz von diesem Wortsteller der mich gehörig schön berührte: Nehmt nur mit das körperliche Vergnügen wenn es eurem Geist dient, doch begnügt euch nicht in die Sonne zu sehen." Maria: „Herr Ernst, ein Satz der berührt, ja, ... obwohl ich ihn nicht verstehe.Doch ich verstehe ja auch nicht, was dieser Mann mir da sagen wollte: Dir fehlt etwas wolltest es ja so eingetauscht doch so wolltest du es nicht für einen Augenblick, für einen Tag, für eine Nacht für eine Woche so liegst du und stehst wieder auf schaust ins Postach und dann in den Kühlschrank machst das Fenster auf ziehst die Schuhe aus und dann wieder an trinkst was und denkst was habe ich da wieder gemacht dir fehlt was und doch wolltest du es so da fehlt etwas in dir eingetauscht gegen Süsses für einen Moment süsses im Mund zu spüren und jetzt fehlt dir was nicht das Süsse


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das was du hattest fehlt dir jetzt früher fehlte dir was du nicht hattest und jetzt jetzt fehlt dir was was du hattest im September. “ Herr Ernst: „Dieser Mann war wohl verliebt so verletzt.“ Maria: „Ach den kannte ich doch nicht mal einen Sommer lang. VORHANG FÄLLT 5.BÜHNENBILD Wie in einem Gerichtssaal findet das Sehnsucht Forschertreffen statt ....Langsam kommen auch wieder alle Darsteller wie Angeklagte mit ihrem Laptop auf die Bühne zurück ... Der Erzähler: „Meine Damen und Herren nicht zufällig wurde gerade in diesem Jahrhundert unser Planet mit dieser aussergewöhnlichen Sehnsucht nach Sehnsucht konfrontiert. Forschungen in der Sehnsucht brachten unwahrscheinliches hervor. Sie sind heute nicht umsonst in diesem Theater, meine Damen und meine Herren. Die Kraft der Sehnsucht brachte nicht nur so manch altes Wissen oder Denken über die Sehnsucht zum stolpern, es brachte auch sie heute hier her. Der Forschungsbeauftragte eröffnet:


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„Meine Damen und Herren. Sollten sie schon mal daran gedacht haben, dass sie eine Angst vor einer Sehnsucht geglaubt haben zu spüren, dann sollten sie jetzt dieses Theater verlassen. Den nichts ist mehr so wie es war, wenn sie dieses Theater verlassen. Doch zuerst möchte ich ihnen ein Wesen wie Mensch vorstellen. Nach unseren Untersuchungen handelt es sich jedoch nicht um ein Wesen, so wie wir aus Fleisch und Blut. Sein Organismus besteht nur aus Sehnsucht.“ (das Wesen der Sehnsucht wird hereingetragen) Der Forschungsbeauftragte: „Zum Morgen Kaffee möchte ich den Evolutionsforscher Dr. Spoul mit einigen interessanten Ergebnissen und Fragen ans Podium bitten.“ Dr. Spoul: „Es gibt viele Fragen, doch meine Damen und Herren wir sind alle Mutanten. Sie glauben es nicht ? ...oder wissen sie vielleicht gar nicht was ein Mutant ist ? Warum gibt es Sex ? Viele Anworten darauf können wir ja schon vergessen, bevor wir sie auch näher erwähnen. Eines wissen wir, die Sehnsucht nach Zweisamkeit gibt die Evolution vor... nicht Frau Meier. Der Forschungsbeauftragte: „Bitte, bitte meine Damen und Herren lassen wir zuerst das Wesen der Sehnsucht zu Wort kommen. Obwohl man ja dabei nicht von Wort sprechen kann, das Wesen kann nicht sprechen.Also nennen wir es auf uns wirken. (in die Stille) Meine Damen und Herren, auch das Publikum wird zum mitmachen aufgefordert. Denken sie alle einfach an was und wie sie sich sehnen. Das Wesen der Sehnsucht wird mit ihnen über ihre Sehnsucht Kontakt aufnehmen.“ Der Erzähler:


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„Jetzt sind die Menschen schon total verrückt, nicht nur nach Sehnsucht. Ich kenne das Experiment das auf sie zukommt. Ein wenig Disziplin, ein wenig Sinne und ein Wunsch, diese Mischung ergibt Gedankenkraft. Lachen sie nicht, auch wenn sich ihre Sehnsucht nicht erfüllt. Die Sehnsucht weiss jedoch ab diesem Augenblick von ihrer Sehnsucht. Wollten sie jemals mehr ? Schenken sie ihrer Sehnsucht die Information die sie sich wünscht !“ Der Sprachsteller: „Herr Forschungsbeauftragter habe ich richtig verstanden, dass wenn ich mich sehne, so wirklich richtig sehne, dann erfährt das Wesen der Sehnsucht von meiner Sehnsucht ? Und wenn, was ist dann ? Erfüllt mir das Wesen der Sehnsucht meine Sehnsucht ? Oder weiss das Wesen nur mal davon ? Wozu Herr Sehnsuchtbeauftragter sollte das Wesen von meiner Sehnsucht erfahren ? Und ausserdem, was hat meine Sehnsucht davon, wenn das Wesen der Sehnsucht meine Sehnsucht weiss ?“ Der Schlanke: „Du bist zwar ein Sprachsteller, aber das war‘s. Wie kannst du so blöd fragen ? Jeder Chatter, die ganze Welt im Internet weiss was allein das denken mit der Sehnsucht bewirkt. Niemand im Internet sucht die Wahrheit. Wir alle sind unserer Sehnsucht auf der Spur. Es geht nicht um lernen, forschen und all diesen Dingen die uns angeblich weiterbringen. Es geht um unsere Sehnsucht du Sprachsteller, und das ist kein Spiel. Da ist es uns Ernst. Die Lust kann man nicht fangen.“ Der Forschungsbeauftragte: „Bitte meine Damen und Herren, lassen sie uns verschont mit ihrer Sehnsucht. Hier geht es um mehr. Ich bitte um Ruhe für das Wesen der Sehnsucht.“ Stimme der Sehnsucht:(flüsternd) „Ich spüre wenn deine Gedanken Kraft bekommen. Deine Sehnsucht wird sich erfüllen.“


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Der Graumelierte: „Lieber Herr Prof. Platon, als Chef des WWW bitte ich sie, solange dieses Theater dauert das WWW weltweit abzuschalten auf dem gesamten Planeten. Letzendlich geht es um unsere letzte Domäne: das Denken. Wir sollten gerade in dieser Datenkombination jegliche künstliche Intelligenz ausschalten. Alle Tasten still zu legen für freie Gedanken in unserer eigenen Software, zu beenden dieses Sex Spiel als Kultur unseres Gehirns.“ Prof. Platon: „Natürlich kann ich mit einem Klick mein WWW Team veranlassen, das Internet abzuschalten. Doch macht es Sinn ? Es wird ausserhalb dieses Theater viele Menschen in ihrer emphatischen- enthusiastischen Sehnsucht nur mehr verwirren. Wissen sie wie viele Menschen ratlos unglücklich sind, in dieser Zeit ohne ihren Chat. Aber wie sie wollen, würde mir einer der anwesenden sein Laptop bringen...oder noch besser wissen sie jemanden in diesem Theater dem ich das User und Passwort geben kann um das WWW stillzulegen ? Der Forschungsbeauftragte: „Kommen sie mit ihrem Laptop zu Herrn Prof. Platon junger Mann. Ich denke sie sind reif genug und haben von dieser virtuellen Welt genug. Kommen sie !“ Der schlanke erhebt sich unsicher und legt sein Laptop vor Prof. Platon. Prof Platon: „Machen sie junger Mann, rufen sie www. Sehnsucht.com auf, loggen sie sich ein, der Username ist ICH, das Passwort: DU“ Der Schlanke tippt an seinem Laptop herum, inzwischen schwebt das Wesen der Sehnsucht hoch über die Bühne und mit allemal wird alles finster und still.


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Der Song erklingt leise .....und im wenig Bühnenlicht sieht man nur Stella und den Erzähler als lebende übrig auf der Bühne.“ Der Erzähler: „DIE MACHT IST DIE SEHNSUCHT DIE HERRSCHT ÜBER DIE MENSCHEN Wir sind getrieben worden von stella und .... So sterben wir weil die flut über uns einbricht Der tag zur nacht wird Der schrei der sehnsucht Zum letzten mal sich zeigt Derer Die noch immer nicht den sinn Der sehnsucht näher gekommen sind So bricht die flut des meeres über uns Der sog des meeres uns immer tiefer in den abgrund zieht der untergang uns bestimmt ist. OH, STELLA WELCHE SCHÖNE SEHNSUCHT IN MIR ERWACHT DU MEIN LIEBES WENN DU MIR ERZÄHLST SAG, BIN ICH DEIN FÜR IMMER“

Stella: „JA, DU BIST MEIN MANN DAS MEER“ Wie nackt aussehende betreten die Bühne und schleifen alle Toten von der Bühne Der Erzähler: "Stella jetzt sind wir allein, nicht nur auf der Erde." Stella: „Ich weiss Erzähler. Mein leben lang warte ich schon auf dich. Wie oft glaubte ich dich schon gefunden zu haben, geglaubt du bist es. Weisst du das ? Ich trinke Milch sagte ich mir einmal, wenn nur du es wärst. Weisst was ich meine, Erzähler ?“


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Der Erzähler: „Freilich weiss ich was du meinst Stella. Rauchen und trinken hätte ich vielleicht vergessen, wenn..... wenn es das gewesen wäre ...ich zweifelte hin und wieder, doch dann wieder spürte ich es nahezu und glaubte, ja glaubte, ich glaubte wirklich daran. Dann wieder nahm ich meinen Stein, in dem ich dich halten konnte, in meine Hand und dachte so lange, bis ich es glaubte. Du kannst dir vorstellen wie lange ich da manchmal den Stein halten musste. Stella: „Setzen wir uns. Setz dich mir gegenüber Erzähler, ich muss dich anschauen. Bei mir war es das Fenster, nicht die Gemeindebauten, nein nur das Fenster, und da schaute ich oft so lange, bis ich schon fast nicht mehr glaubte. Aber kurz vorher musste ich immer, oder was trinken, verstehst du ? Der Erzähler: „Wie oft habe ich mich verliebt, wegen dir. Einige waren mir böse, die eine oder die andere so richtig. Ich wusste es ja selbst nicht, ich glaubte ja nur. Beim schreiben da konnte ich dich noch besser und schneller herholen. Wie ein Zauberer zauberte ich dich in die Frauen, erst beim begegnen wusste ich es, aber da im ersten Augenblick, ... oder dachte ich zum ersten mal, ich weiss nicht. Was ich da so mit einem gewissen Druck da herausziehen und finden konnte in den Ärmeln...an Worten und Gedanken, nur um zaubern zu können. Ich muss gestehen, ich verzauberte sie...sie wussten es ja nicht. Ich schrieb ihnen die Welt der Neigungen und Vorlieben kommt dann später mit einem lächeln um vielleicht auf ihre Erfahrungen zu treffen. Aloha die zu beginnen erwähnte, dass sie weder darauf achte, noch dass es dazu kommt, dass die mit dem nassen Tuch nach dem aufrechten sieht. Stella: „Kennst das , wenn du dich am Boden sitzend zurück lehnst und mit beiden Händen deinen Kopf stütz, so das er dir nicht nach hinten fallen kann.“ Der Erzähler: „Kennst das, wenn du mit dir selbst sprichst, du merkst es.... und sprichst weiter ?


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Du Stella, ich sehe das Publikum ist ja noch nicht tot. Erzählen wir ihnen von der Sehnsucht ? Du bist mein Mond, wollte ich dir nie schreiben. Ich dachte nur daran. Entweder, oder.... Joker gibt es keinen in der Sehnsucht.“ Stella: „Wie wichtig doch der Sex war. Dabei haben wir uns ja noch nicht mal gesehen. Du Erzähler, mir kommt ja vor, der Sex zwischen uns beiden hatte mehr Bedeutung als jetzt. Alles wollte ich dir geben, alles wollte ich erfüllen, ich wollte mehr als ich wusste...oft war ich ja selbst erstaunt zu was allem du mich gewinnen konntest, was du erweckt hast in mir.“ Der Erzähler: „Genau da ist die Sehnsucht in uns Menschen zuhause. Die Sehnsucht hat sehr viel mit Erwecken zu tun, mehr als zu wissen darum. Du wurdest immer schöner, und es war mein Werk dein hübsch.“ Stella: „Nun, von wegen hübscher Frau.....das war eher humorig gemeint ;-) aber ich sehe den ernsten Hintergrund durchaus......es ist nicht einfach einen mann finden. ich frage mich inzwischen ernsthaft ob es wirklich nur an der Polarisierung Mann/ Frau liegt.... oder an unserer komplexen Gesellschaft ! Oder nicht eher an uns selbst ? zu wenig Spontanität, Risikofreudigkeit, an Schienen wie gebunden, oder eben an das berühmte Bild im Kopf ( du sollst dir kein bildnis machen ) in Anlehnung an die Bibel......für mich ein wahres wort! auch im zwischenmenschlichen Bereich..... meine pers. Erfahrung ..... wirkliche Anziehung und Erotik liegt in der Potenz und Humor des Geistes ! die Schönheit ist so schnell vergänglich und reizlos.......wenn sich energetisch nichts abspielt ! ok....es ist natürlich wundervoll wenn beides vorhanden ist......aber wie selten ist das ? nun, ich tendiere zum Kompromiss, zugunsten von EQ....IQ.....und ganz wichtig....Humor, egal in welcher form ;-)“ Die Sehnsucht Forschungs Reisende:


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(Die Forschungsreisende kommt auf die Bühne und sieht etwas mitgenommen und abgerissen aus. Einen zerbeulten Koffer schleudert sie von sich.) Es reicht ! Es reicht jetzt mal ..... Verzeihen sie, meine Damen und Herren, aber es geht nicht mehr .... Es reicht mit dem klebrig rosigen Zuckerwattegesäusel .... mir ist schlecht vom Süßholzraspeln, der Magen dreht sich um und Rosinen fallen aus meinen Ohren .... ich kann es nicht mehr ertragen, diesen breiigen Sumpf aus Beschönigungen ... ersticke im zähen Hefeteig unausgesprochener Realitäten. Warum fragt niemand wonach ICH mich sehne ? ... Ja, nur zu .... fragen Sie ! .... Nun fragen sie schon ! .... Nein ... Niemand der den Mut hat ? ..... Ich werde es ihnen trotzdem verraten: ..... Ich sehne mich unbändig und wild .... mit meinem ganzen Herzen .... nach klarer Frische ... nach kühler, heller Winterluft .... nach Licht und offenen Fenstern .... und nach ehrlicher, schonungsloser Kommunikation. - Schluss mit den modrig, dumpfen Heimlichkeiten die im Keller eines düsteren Geistes gären .... Schluss mit Honig der ums Maul und sonst wohin geschmiert die Poren verstopft und jede echte Gefühlsregung verkleistert ..... und Schluss mit den Liebesphrasen, die einstmals aus dem Herzen geboren, längst ihrer Bedeutung beraubt, im Glitzerschimmer eklig kitschiger Marzipanrosen bei trockener Heizungsluft ihr Dasein fristen und geduldig auf Erlösung hoffen. - Nein, dieses Schicksal haben sie wahrlich nicht verdient .... zur Schau gestellt und beschämt .... bis zur Unkenntlichkeit geschminkt .... wie niedlich ! .... preisgegeben der Lächerlichkeit, in Rüschen und Spitze verpackt, was einstmals stark und rein gewesen .... Sie glauben ja nicht was ich auf dieser Reise erdulden musste .... (tupft sich mit einem Taschentuch den Schweiß von der Stirn) Nein wirklich, ... es reicht jetzt .... mit den undurchsichtigen Spielen, deren Regeln nie erklärt wurden .... mit den Unzuverlässigkeiten, Versprechungen und vagen Andeutungen .... bin so übersatt, kurz vorm Erbrechen .... hab es so satt zu warten, eine Nebelgestalt zu jagen, die sich im Tageslicht verflüchtigt wie Tauperlen am Morgen .... eine Sehnsucht zu lieben, die sich nie Erfüllt. ( fällt auf die Knie und schluchzt leise ) Sie müssen entschuldigen .... aber das war alles ein bisschen viel für mich .... und .... und .... und ich bin wohl nicht länger die Richtige für diesen Forschungsauftrag. Aber nein ... nicht doch ..... (tönt da die Stimme des Mondes aus dem Off) gerade die Verzweiflung macht dich zur besten Forscherin auf diesem Gebiet.


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(Forschungsreisende springt auf und gerät in Wut) Du ..... du Mond, du .... du bist der Schlimmste von Allen überhaupt ! (droht mit den Fäusten) Du raubst mir den Schlaf und den Seelenfrieden ..... du träufelst den Menschen immer wieder neue Sehnsuchtsverse ins Ohr .... du lässt uns glauben es gäbe eine Erfüllung .... und kippst immer wieder Öl in das Feuer der Leidenschaft ......... geh ! lass mich allein .... lass mich den Frieden finden ........... (fällt zu Boden und birgt den Kopf unter den Armen) Hmmmmm ...... (der Mond brummt gutmütig) Gehen kann ich nicht .... wie auch ? .... du wirst mich schon nehmen müssen wie ich bin ..... Ob nun gern oder wiederwillig spielt dabei keine Rolle ..... aber eins will ich dir zum Trost doch noch sagen: Ein Leben ohne Sehnsucht und Leidenschaft .... ein Leben in Frieden, wie du es nennst, ..... ist kein Leben, sondern der Tod. Der Erzähler: „Ich liebe es ja, am morgen und so gehören diese erregten Morgengedanken ganz dir ... ja, ich mag da etwas besonderes an der Begegnung mit dir da steckt wohl mehr dahinter in diesem finden suchen.... unserer Sucht, deine Bereitwilligkeit....dein Willig, da zieht sich was an mehr als du ausziehen kannst...oder nicht zu tragen unter deinem Kleid. In meiner Hand so schön .... oder sind es die Dinge die wir uns sehnen zu erleben, in dieser Sehn Sucht sind es unsere Neigungen, die sich so sehnen... so das ich sie in dir weiss...diesen Zauber, der sich sehnt. Ja, ich weiss...da wartet was auf uns, es ist nicht der Sex, da ist mehr, meine von "von" ....da geht was in die Richtung zum pfadlosen Land der Liebe. Neugierde wohin, was sie für uns birgt, gemeinsam zu erfahren, dich zu führen in dieses Land. Ich freu mich ja schon so lange, ich wusste da wartet eine Frau auf mich, eine Frau, nach der auch etwas anderes sich in mir drängt ja, drängt... da geht‘s ins meer ich bin neugierig spannend dich da zu begleiten dich da zu führen


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dich verzaubert zu erleben nicht verzaubert von mir verzaubert von dieser Sehnsucht die sich erfüllt ...und was sich daraus für uns bereit hält...sich uns zu Öffnen, durch dieses erfüllen. nicht umsonst hast du die Kleider der Sehnsucht nicht umsonst umhüllen sie dich schon lang nicht umsonst wartet da das erleben in dir in mir ....ich weiss auch und schon lange da gehts um mehr auch in meinem spirituellen Weg doch wie es halt mit diesem so ist in uns wir können nur drängen danach doch nie wissen.... was sich da drängt zu erwachen was wird es sein.... was fordert uns da auf was schenkt dieser Aufforderung dies Land vielleicht zeigt uns, sagt uns diese Landkarte...nicht den Weg, den brauchen wir nicht wissen, nein vielleicht ahnen....welch grosses meer da auf uns wartet.

Manchmal vernehme ich ein leises verstummen nicht ohne Frage der frage, wieso oder eigentlich warum ? ich dachte schon zu verstummen es bereitete mir kein Grauen oh Himmel nein


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da war sogar etwas wie Freude im Gedanken zu verstummen nicht leiser sein oh nein ich denke ich werde stiller und vielleicht doch lauter ich möchte auch lauter erklingen in mir schreit es und das ist Laut. Manchmal dachte ich schon ich hör auf zu suchen... ...und seit du fragst, weiss ich ich hör nicht auf zu erzählen.

CHAT DIALOGE: Die Rechtschreibfehler und auch die verschiedenen Emotionen Zeichen zeigen das schnelle achtlose schreiben.

DER SCHLANKE(liest den chat dialog der auch auf Monitoren zu lesen ist) "Sie nennt sich im Chat Ich_will_fliegen, mein Chatname ist Deep Throat Ich habe ihr gerade geschrieben- ich sei sprachlos naiv“ Chat Text 1 Ich will fliegen: das mit dem sprachlos tief naiv gefällt mir …auch ich bin es ..immer sprachlos über die menschen ggg Deep Throat: ich mag solche menschen…die noch sprachlos sein wollen Ich will fliegen: aber es ist auch oft erschreckend Deep Throat: na ja, man kann ja immer noch mit guten beispiel vorangehen Deep Throat: endlich gibts wieder blauäugige auch du hast schöne worte in deinem profil Ich will fliegen: naja aber meine freunde sagen immer meine naivität ist einer meiner größten fehler aber weißt was ich will, will gar nicht abgeklärt sein will immer eigendlich vom besten ausgehn gg


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schön blöd was Deep Throat: so ist es…lass es dabei…bleib naiv, ich auch lach Ich will fliegen: aus deinem motto werd ich nicht ganz schlau muß ich gestehen Deep Throat: ich finde dich glücklich…ich mein das du naiv auch liebst Ich will fliegen: im mom lieb ich gar nicht ..eigendlich schon lange nicht mehr Deep Throat: ich müsste jetzt glatt nachlesen was in meinem motto steht(eigentlich schreibt sie immer mit weichen d) Ich will fliegen: also das gedicht ist wunderschön aber die oberen zeilen die versteh ich nicht ganz Deep Throat: kommt schon wieder die liebe Ich will fliegen: :-) Deep Throat: ganz sicher Ich will fliegen: wer weiß und wenn auch nicht… mir gehts prima :-) Deep Throat: so sehe ich dich auch Ich will fliegen: aber du kennst mich doch gar nicht ggg ich spür dich, du bist gut drauf Ich will fliegen: ah danke Deep Throat: wer so über die hingabe denken kann, ist sicher ganz gut drauf Ich will fliegen: lach Ich will fliegen: erzähl mir ein bichen von dir :-) Deep Throat: du ich leb in der grossen stadt Ich will fliegen: ah Ich will fliegen: sitzt du im rollstuhl ? Deep Throat: ich schreib dir jetzt aus einem dachboden von wo ich bis ans meer sehe Deep Throat: nein ich sitz auf einem vierbeinigen sessel Deep Throat: lach Ich will fliegen: lach Ich will fliegen: aber du kannst gehn ? Deep Throat: auch fliegen Ich will fliegen: du ich hab mal jemand netten aus deiner stadt kennengelernt Ich will fliegen: ich war noch nie da Deep Throat: dann wird es zeit Ich will fliegen: ich muß sagen Ich will fliegen: ich mag eigendlich eher das land :-) Deep Throat: richtig schön ist meine stadt im herbst Ich will fliegen: :-) Ich will fliegen: mom hab einen kunden da Deep Throat: klar… Ich will fliegen: wieder da


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Deep Throat: du kommen wir nicht von unserem thema ab….vom lieben….ich hab auch schon lange nicht mehr geliebt…und ich mein nicht geliebt geworden…ich mein, ich will lieben….lach Ich will fliegen: aha du suchst jemanden zum lieben grad in diesem naja erotischen raum :-) Deep Throat: na ja, in diesem raum könnte ja eine frau vorbei kommen, die die hingabe liebt Ich_will_fliegen: aber ich denke suchen im sinne von suchen tust eh nicht Ich will fliegen: denk du bist da so wie ich Ich will fliegen: läßt es auf dich zukommen Deep Throat: natürlich such ich….ist nur eingeschränkt meine suche Deep Throat: so bleibt mir wohl nichts anderes als es auf mich zukommen zu lassen Deep Throat: und freu mich auf so hinreisende frauen wie dich zu treffen Ich will fliegen: wieso eingeschränkt …weil nicht jede dafür in frage kommt oder ? ..jedenfalls ist es bei mir so Ich will fliegen: mmm du findest mich hinreißend gg wie charmant Deep Throat: zumindest deine worte finde ich hinreissend Deep Throat: deine sehnsucht find ich hinreissend Deep Throat: und erregend Ich will fliegen: hat nicht jeder solche sehnsüchte Ich will fliegen: hm wieso erregend …. dachte du bist da gleich drauf wie ich :-) Ich will fliegen: oder bist du eines der gegenstücke Deep Throat: wie bist du drauf ? lächel Ich will fliegen: also mein motto ist unmißverständlich :-) Deep Throat: ich finde solche frauen wie dich erregend…und ich finde auch dein motto ist unmissverständlich Ich will fliegen: wie gesagt deins hat mich ein weniog verwirrt hab mir angewöhnt ..daß ich nur auf ganz klare aussagen regiere denn in meiner grenzenlosen naivität versteh ich sonst oft alles falsch Deep Throat: süss Deep Throat: ich auch Ich will fliegen: :-) Deep Throat: ja, hingeben bedeutet aufgeben Deep Throat: aber nur im sinne von macht und kontrolle und deiner sehnsucht in der sexualität Ich will fliegen: stimmt Ich will fliegen: ich heiße susi Deep Throat: ich bin der willi Ich will fliegen: :-) Deep Throat: deine sehnsucht in der erotik Ich will fliegen: was ist damit Deep Throat: das susi, ist was mich erregt an dir


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Ich will fliegen: ah tja … ich bin zwar naiv aber in meinen wollen von dingen kein bißchen bescheiden …ich will alles Deep Throat: ich weiss du willst alles Ich will fliegen: ich heiße nicht susi.....ich hätte liebe haben können ohne den passenden part in der sexualität gefunden zu haben und Deep Throat: johnseidank Ich will fliegen: ich bin geflogen ohne liebe zu bekommen Ich will fliegen: ist mir alles zu wenig Deep Throat: verstehe ich Deep Throat: mir ging es auch so Deep Throat: ich will auch mehr Deep Throat: lach Deep Throat: hallo susi Ich will fliegen: hallo du :-) Deep Throat: kannst du es sagen, was du willst…kannst du benennen, deine sehnsucht ? Ich will fliegen: mmm Ich will fliegen: bin nicht wirklich gut dinge in worte zu fassen Ich will fliegen: ich will einfach alles eine seelenverwandschaft eine eine das alles ist Deep Throat: zu beschreiben ist mein beruf…zumindest lerne ich noch, gefühle zu beschreiben Ich will fliegen: und unglaubliche liebe will ich und einen dominaten mann der mich führt Ich will fliegen: ja das ist es Ich will fliegen: ganz schön viel was gggg Ich will fliegen: schwierig genug eine liebe zu finden ..fast unmöglich eine seelenverwandschaft und dann auch noch naja Deep Throat: ich suche so eine frau um manches noch zu erleben…zu leben…auch in meiner erotisch geliebten dominanz Ich will fliegen: aber weißt was Deep Throat: bitte Ich will fliegen: lieber bleib ich allein als in dieser hinsicht zu große kompromisse machen zu müssen Deep Throat: lächel Ich will fliegen: der typ muß mir dann ja gefallen auch noch Ich will fliegen: muß was im kopf haben # Deep Throat: verstehe Ich will fliegen: usw usw Deep Throat: und die chemie muss auch noch stimmen Deep Throat: es muss ja vom begehren gesteuert sein Ich will fliegen: das sowieso also ein fast hoffnungsloses unterfangen :-) Deep Throat: lach Ich will fliegen: was machst denn da in dieser stadt…. hast urlaub ? Deep Throat: freu mich auf dich getroffen zu sein Ich will fliegen: ah


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Ich will fliegen: und wieso Deep Throat: ich vertreibe mir so mein leben Ich will fliegen: beruflich oder ? Ich will fliegen: aha Ich will fliegen: ich lese absolut gern Ich will fliegen: mein traum war es mal schriftsteller zu werden Deep Throat: so es sein soll Ich will fliegen: manchmal fahre ich morgens in ein buchgeschäft bleib bis abends und merk nicht mal dass die zeit vergangen ist Deep Throat: schön Ich will fliegen: weißt du, wenn ich ein buch öffne Ich will fliegen: dann muß ich dran riechen Ich will fliegen: der geruch nach frischer druckerschwärze Ich will fliegen: der ist einfach zu geil Deep Throat: schöner als zu lesen ? Ich will fliegen: so ist es Deep Throat: es ist auch das erzählen schön… das buch das ich gerade lese würde ich dir gerne erzählen jetzt Ich will fliegen: sagst du mir bitte wie es heisst Deep Throat: die kleider der willigen Ich will fliegen: aha :-) Deep Throat: lächel Ich will fliegen: duuuuuuu Deep Throat: was ziehst du gerne an, wenn du in einen buchladen gehst zum beispiel Ich will fliegen: also ich bin keine der kleider viel bedeuten Ich will fliegen: ich zieh mich an ..damit ich nicht nackt bin ggg Deep Throat: das würde ich ändern in dir Ich will fliegen: hm wieso denn Deep Throat: ich würde dich gerne in kleidern sehen Ich will fliegen: das ist eine typische aussage eines dominaten mannes ggg Deep Throat: auch in schöner unterwäsche oder nichts Ich will fliegen: bin ich doch sowieso auch ohne jede menge zierenden fummel Deep Throat: das du es trägst für mich Ich will fliegen: ich mein ich bin einfach als ganzes schön Ich will fliegen: als mensch Deep Throat: schmunzel….so sehe, denke ich mir dich auch…so schön Ich will fliegen: lach Deep Throat: ja du, fliegen wir mal Deep Throat: flieg mit mir Ich will fliegen: hast du erfahrung mit spiritualität in der sexualität ? ggggg moment ein kunde kommt gerade rein Deep Throat: nein hab ich nicht, naja ich bin ein fan des handfesten


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Ich will fliegen: <<<der Username ist unbekannt oder ist ausgeloggt >>>> LYRICS: Song Text 1 ... es war Sommer da kam dein Ruf es war im Sommer schon lange dachte ich an dich ... so kam ein Sommer und dann kam dein Ruf ... bitte hilf mir ... ich weiss nicht wer ich bin so kam ein Sommer, in dem ich mich erlebte ich konnte dir helfen diesen Sommer ... doch wo blieb ich ein Sommer. so kam der Herbst da kam dein ruf du kannst mir nicht helfen ich will zu viel und dann kam der Winter .... mit Nächten kommst du ? du fragst kommst du ? so waren schÜne Nächte so wie du so war es wie Liebe ein Winter wie du


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dann kam das erste Sorry da war ich noch warm so ging ich über die Brücke mit kaltem Gesicht so war ein Winter so schön wie das Licht ... dann kam das Dunkle du weißt nicht wer du bist so stürmte ich den Winter und rannte davon so kam das Frühjahr ich wußte nicht, ... bin ich ? und dann kam wieder Sommer da träumte ich ... den Sommer und dann ... war er vorbei ein Sommer denn dann kam der Winter und du bist noch immer in mir .... ein Sommer.

Refrain: Wir sind am suchen, wir alle, du und ich, sehnen sind am suchen und suchen, suchen, suchen die Liebe oder ist es die Sehnsucht Wir sind am suchen, so suchen wir das Leben das eine und das andere, doch beide sind in uns so lieben wir die Sehnsucht, und das suchen.


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Das vorliegende nicht redigierte Manuskript ist ungelesen und in keiner Fassung ver旦ffentlicht, auch da es erst am 13.12.2007 f端r diesen Autoren Wettbewerb in dieser Fassung fertiggestellt wurde. F端r Gross, Klein, Rechts und Neu Schreibung 端bernehme ich nie die Verantwortung.

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