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EIN TRAUM VON VENEDIG

Wie sich wohl Johann Sebastian Bach gefühlt haben mag, wenn er das Wort „Venedig“ hörte? Sein Leben lang traf er auf Musiker, Fürsten und Kaufleute, wel­ che die Lagunenstadt mit eigenen Augen gesehen, den großen Vivaldi mit eigenen Ohren gehört hatten. Nur ihm, dem armen Musikerkind aus Thüringen, war es nicht vergönnt, sich diesen Lebenstraum zu er­ füllen. Nur in Noten wurde Bachs Traum von Venedig lebendig – in Concerti, wie sie Sergio Azzolini zum Programm des heutigen Abends zusammengestellt hat. Bach konnte sie in Dresden, Weimar und Zerbst hören, er konnte sie in Köthen und Leipzig selbst diri­ gieren. Das heutige Konzert ist ein klingender Traum von Venedig. 4

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Programmheft  

Ein Traum von Venedig recreationBAROCK 6./7. Mai, Minoritensaal

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