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Studieren nach Aachener Rezept . . . . . . Seite 5


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Editorial

Dezember 2013

Inhaltsverzeichnis Editorial . . . . . . . . . . . . . . Zuletzt geförderte Projekte . . . Küche für alle . . . . . . . . . . . Kinderunirevue . . . . . . . . . . Krisen & Konflikte global . . . . Stipendien-Infoveranstaltung . . FSR IA . . . . . . . . . . . . . . . Fachschaftsrat Maschinenbau . Aachener Modell I . . . . . . . . Aachener Modell II . . . . . . . . Santa kommt zum Bowlen . . . STEPagainst . . . . . . . . . . . Fachschaftsräte und Fakultätsräte gesucht! . . . . . . . . . . . Weitere Informationen vom StuBra . . . . . . . . . . . . . . . . . No Racism . . . . . . . . . . . . . Was wäre, wenn...? . . . . . . . Rezepte zur Weihnachtszeit . . Veranstaltungen in und um Ilmenau . . . . . . . . . . . . . . . Origami - Rentier . . . . . . . . .

Hallo liebe Studis, drei Monate sind seit Semesterbeginn vergangen und seitdem ist bei uns einiges passiert. Rückblickend schauen wir auf eine phänomenale ErstiWoche, unsere Vortragsreihe „Krisen und Konflikte global“, das Willkommenheißen unserer neuen FSJ-lerin, sowie auf eine kontroverse Unitütendebatte und unsere Antirassismuswoche. Lest auf den kommenden Seiten, was in den nächsten zwei Monaten am Campus und in und um Ilmenau passiert und seid dabei. Vor allem dann, wenn wir am 11.12. gemeinsam zur Demo der KTS nach Erfurt fahren, um ein Zeichen gegen die finanziellen Einsparungen an Thüringer Hochschulen zu setzen. Mehr dazu auf Seite 11. Das Referat Hochschulpolitik erklärt und beleuchtet außerdem das Aachener Modell zum Thema Bachelor-Master-Übergang anhand eines erklärenden Artikels, eines Interview mit einem, der auszog, den Master anzufangen und eines dazu passenden Kommentars. Lest mit, es betrifft uns alle. Nach all den spannenden Veranstaltungen, die noch im Dezember stattfinden, verabschieden wir uns schließlich in die Winterpause. Um euch die Zeit bis dahin zu versüßen, haben wir noch ein anderes Rezept aus Aachen bemüht und ein weihnachtliches Origami rausgekramt. Viel Spaß beim Ausprobieren! Wir wünschen euch allen ein besinnliches Weihnachten mit Familie und Freunden. Habt eine schöne Zeit, Euer StuRa

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Impressum Der StuRapport ist ein Informationsblatt des Studierendenrates der TU Ilmenau. Der StuRapport wird vom Studierendenrat finanziert und kostenlos an der Universität verteilt. Redaktion & Layout: Referat keitsarbeit V.i.S.d.P.: Julia Reß Max-Planck-Ring 7 98693 Ilmenau E-Mail: ref-oef@tu-ilmenau.de Fotos: StuRa, TU Ilmenau Titelbild: Willi Doerr/pixelio.de



Öffentlich-


StuRapport

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Zuletzt geförderte Projekte Seminare No Racism Woche „Krisen und Konflikte global“ Fahrt des FSR MN zur ZaPF Fahrt zur KOoMa Winterklausurtagung Küche für den bi-club Treffen mit dem Dekanat EI Exkursion zu BFE und zum ZDF DKMS Typisierungsaktion Pubcrawling Softwarelizenz Jazzmeile Nikolausvorlesung/FSR IA Party Jazzmeile Mexikanische Weihnacht im bi AG Studierendenwerkstatt FSR MB Party Merchandise-Artikel des FSR IA Weihnachtsbowling FSR MN STEPagainst Demonstrationen

470 e 2400 e 2150 e 350 e 100 e 2000 e 1000 e 50 e 990 e 990 e 300 e 70 e 750 e 450 e 750 e 700 e 80 e 550 e 673 e 324 e 300 e

Alle Anträge wurden in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung bewilligt. Näheres: http://stura.eu/foerderrichtlinie

Küche für alle

Beginn: 18:30 Uhr Ende: circa 22:00 Uhr facebook.com/events/267239506758380 #14.12. KüfA Hier können wir leider noch nicht viel sagen. Nur so viel: Es wird eine Weihnachts-KüfA werden. Mit Punsch, Rouladen mit Rotkraut und Klößen als Hauptgericht, sowie Bratapfel als Nachtisch. Genaues wird entsprechend vorher wieder über www.vegan-in-ilmenau.de oder Facebook-Gruppe iVeg bzw. die FBTierbefreier*innen Thüringen Mitte-Süd bekannt gegeben.

#17.12. iVeg Veganes Kochen im Interclub. Auch hier wird die genaue Uhrzeit über die oben genannten Kanäle rechtzeitig bekannt gegeben. (tk)

Termine für veganes Kochen in Ilmenau #4.12.iVeg Veganes Kochen im Interclub. Um welche Uhrzeit wir uns genau treffen, wird vorher noch über die iVeg Facebook-Gruppe bzw. über die Homepage www.vegan-inilmenau.de bekannt gegeben. #7.12. Hardcore - Konzert im Jugendhaus Schatoh Hardcore - Party like it’s 1999! - Am 7.12.13 wird im Jugendhaus Schatoh ein Hardcore Konzert stattfinden. Es wird eine All Ages Hardcore Show sein. Es spielen: Barren // xMomox // Reckless Fight Eintritt: Frei ! // Essen: Vegan !

Kinderunirevue 10. Kinderuni Ilmenau war ein voller Erfolg In diesem Jahr feierte die Kinderuni Ilmenau ein Jubiläum – im November fand die 10. Kinderuni an der TU Ilmenau statt. Bereits am ersten Tag stand der MDR mit Lexi TV vor den Pforten und begleitete eine Klasse durch den Unialltag. An jedem der sechs Tage berichtete ein*e Kinderreporter*in von den Campusführungen und stellte im Anschluss Fragen an die Mitarbeiter*innen. Jede einzelne Station der Campusführung leistete ihren Beitrag, um den Kindern Wissenswertes zu zeigen und zu lehren. In den Vorlesungen tauchten die Kinder mit dem/der


3 Professor*in in die Welt der Wissenschaft ab. Auch diese wurden von den Nachwuchs Reporter*innen besucht und danach musste ihnen jede*r Professor*in Rede und Antwort stehen. Rückblickend war die 10. Kinderuni der TU Ilmenau ein voller Erfolg. Das Team um Ilka Siegmund erhielt viel Lob und Anerkennung durch Schüler*innen, Lehrende und Professor*innen. (ap)

Krisen & Konflikte global Vortragsreihe des StuRa Der StuRa lädt euch herzlich zur zweiten Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Krisen & Konflikte global“ ein: Iran: „Islamische Theokratie im 21. Jahrhundert – das iranische Regime und die Bedrohung Israels“ Referent: Stephan Grigat Datum: Montag, 09.12.2013 19 Uhr im HU 201 (Humboldtbau) Hinreichend in der Öffentlichkeit bekannt ist das Atomprogramm des Iran. Was die Allgemeinheit dagegen eher nicht wahrnimmt, ist die Situation im Inneren. Die Regierung bildet mit ihrer islamisch geprägten Politik nicht die Vielfalt des Iran ab. Nun werden viele Hoffnungen in den neuen Präsidenten Rohani gesetzt. Doch kann er diese erfüllen? Der Referent Stephan Grigat wird die Politik der iranischen Regierung näher beleuchten und die von ihr ausgehenden Aggressionen gegen Israel untersuchen. (fdp)

Stipendien-Infoveranstaltung Neues vom Referat Soziales Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hatten wir am 14.11. unsere alljährliche Stipendieninfoveranstaltung. Nach viel Werbung in den Hörsälen fand auch eine rege Beteiligung statt. Insgesamt folgten ca. 100 Studierende aufmerksam der

Dezember 2013 Veranstaltung. Es begann damit, dass der StuRa allgemein erklärte, was so ein Stipendium eigentlich ist und dass es da mehr gibt als nur Geld, z.B. auch viele Seminare und Kennenlernausflüge für die Stiftungsmitglieder. Danach stellten sich insgesamt sieben staatlich unterstützte Stiftungen vor. Dabei waren: - Evangelisches Studienwerk e.V - Heinrich-Böll-Stiftung - Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V. - SdW Stiftung der Deutschen Wirtschaft - Deutschlandstipendium - Konrad Adenauer Stiftung - Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Alle Stiftungen sind interessant und sehr empfehlenswert. Weiteres Infomaterial zu den Stiftungen findet ihr auf dem Tisch vor dem StuRa Büro im A-Keller. Wenn du im dritten Semester bist, dann bewirb dich bei den Stiftungen und werde Stipendiat! (jb)


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FSR IA Nikolaus im Audimax und im bi-club Am Mittwoch, den 04.12. lädt der Fachschaftsrat IA wieder um 17 Uhr zur Nikolausvorlesung ein. Wie auch in den vergangenen Jahren findet davor der Vereinachtsmarkt im Humboldt-Foyer statt. Zwischen 18 und 20 Uhr könnt ihr bei Keksen und Glühwein mit den studentischen Vereinen in Kontakt treten. Ab 21 Uhr läuft die Aftershowparty im bi-club. Wir freuen uns auf euer Kommen! (jr)

4 dest, was unsere Fakultät betrifft. Am “Tag der Prüfungsarbeiten“ Mitte Juni wurde ein kurzer Vortrag in der Bibliothek gehalten. Das Thema war “Abschlussarbeiten – die studentische Sicht – ’Überlebende’ berichten“. Ein FSR-Mitglied gab Erfahrungen aus der eigenen Bachelor-Arbeit an die Studierenden weiter, wobei der Schwerpunkt auf der Organisation und dem strukturierten Arbeiten beim Verfassen einer Abschlussarbeit lag.

Fachschaftsrat Maschinenbau Aktiv für euch! Begonnen hat das Jahr relativ ruhig, bevor der FSR so richtig Fahrt aufnahm. Der Uni-Bibliothek wurden Ende April diverse Bücher der Fahrzeugtechnik, welche zuvor der Springer-Verlag dem FSR geschenkt hatte, übergeben, damit alle Studierenden Zugriff darauf erhalten. Kurz danach wurden Kurse angeboten, die es den Studierenden ermöglichen sollten, “Like a Boss“ zu recherchieren und zu schreiben, auch LaTeX -Kurse waren im Programm. In dieser Zeit wurde auch schon fleißig um Tutor*innen für die jetzigen Erstis geworben, welche später in Einzelgesprächen ausgewählt wurden. Anfang Juni dann bot der Fachschaftsrat in Kooperation mit dem Fachgebiet Maschinenelemente eine Info-Veranstaltung zum Thema “Mein Hausbeleg und ich“ an, welche auf großen Zuspruch traf und hoffentlich dem einen oder anderen “Wackelkandidaten“ helfen konnte, heil durch die ersten Belege zu kommen und typische Fehler zu vermeiden. Kurz darauf fand eine weitere InfoVeranstaltung statt, diesmal, um über den Übergang vom Bachelor- zum MasterStudium an der TU zu informieren, zumin-

Am 19. Juni fand die Fachschafts-Party statt, wobei diesmal darauf geachtet wurde, etwas neuen Schwung hineinzubringen, indem man den Studierenden die Möglichkeit gab, die Lehrkräfte und Mitarbeitenden der diversen Fachgebiete bei einem Bierchen oder einem zuvor durch unglaubliches Glück erspielten Wodka-Sauerkraut zu treffen und sich mit ihnen zu unterhalten. In einer Vorstellungsrunde wurden ihnen Fragen, die möglichst wenig mit der Arbeit an der TU zu tun hatten, gestellt, um die Atmosphäre etwas aufzulockern und allen Anwesenden zu zeigen, dass auch unsere Profs Menschen sind, die ein Leben außerhalb der Vorlesungen, Übungen und Prüfungen haben, in denen wir normalerweise mit ihnen zu tun haben. Nachdem sich der FSR über die Sommerpause hinweg mit der Organisation weiterer noch ausstehender Projekte und der Zuweisung der Tutor*innen zu den Seminargruppen des jetzigen Semesters beschäftigt hatte, konnte Ende Oktober auch schon das nächste Highlight im diesjährigen Terminka-


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lender stattfinden: Die zweitägige Exkursion zu Carl Zeiss in Oberkochen und zur Daimler AG in Sindelfingen, von der wir von den Teilnehmenden viel positives Feedback bekamen und welche deshalb vermutlich nicht die letzte war, die vom FSR organisiert wurde. Ein weiteres für die Studierenden unserer Fakultät interessantes Projekt wurde ebenfalls durch den Fachschaftsrat realisiert: Einige Fachgebiete boten (oder bieten noch) Führungen an, um sich vorzustellen, was die Möglichkeit bietet, einen Einblick in verschiedene Fachbereiche zu bekommen, um eine Orientierung für den eigenen weiteren Studienverlauf oder eine mögliche HiWi-Stelle zu finden. Daran beteiligten (und beteiligen) sich die Fachgebiete Mikromechanische Systeme, Kunststofftechnik, Mechatronik und Thermo- und Magnetofluiddynamik. Parallel zu all den Veranstaltungen läuft das Projekt “Studierendenwerkstatt“, welches sich über das Jahr hinweg ausgehend von einer vagen Idee zu einer neu gegründeten AG des Fachschaftsrats unter dem Namen “UNIKAT“ entwickelte und nun bereits im Dezember erste Workshops anbieten kann. (as)

zahlreiche Betätigungen. Wie immer gilt: Freigetränk für Karohemd!

Wer wird Ingenieur?

Aachener Modell I

Der Fachschaftsrat Maschinenbau veranstaltet seine traditionelle Fachschaftsparty am 10. Dezember im bh-Studentenclub und lädt alle Studierenden recht herzlich ein, daran teilzunehmen. Wir freuen uns auf diejenigen, die mithelfen, die Party wieder zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen. Dieses Semester erwartet euch eine kleine Quizshow mit ingenieurwissenschaftlichen Fragen unter dem Motto: „Wer wird Ingenieur?“ Alle Studierenden der Fakultät Maschinenbau können sich am Einlass von 20:00 Uhr bis 20:45 Uhr für die Quizrunde qualifizieren. Die besten Teilnehmenden können sich über tolle Gewinne freuen. Natürlich ist unser Wodka+X-Glücksrad mit seinen leckeren Geschmacksrichtungen auch wieder mit dabei und freut sich auf

Liebe Grüße, Euer Fachschaftsrat Maschinenbau

(ses)

Fluch oder Segen? Ab dem Sommersemester 2014 wird der Zugang zu den Masterstudiengängen der Fakultät Maschinenbau durch das sogenannte Aachener Modell geregelt werden, welches momentan von den Fakultätsgremien beschlossen wird. Nach dem Aachener Modell erfolgt die Zulassungsprüfung ausschließlich nach inhaltlichen und formalen Kriterien, nicht anhand von Noten. Das setzt voraus, dass A) in der Zulassungsordnung (ZulO) klare inhaltliche Mindestanforderungen (z.B. Mathematik mind. 20 Leistungspunkte (LP), Naturwissenschaften mind. 10 LP, Konstruktive Grundlagen mind. 25 LP, . . . ) definiert sind.


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B) die Eignungsprüfung dabei in zwei Schritten erfolgt: 1. Es wird formal der Umfang des abgeschlossenen Bachelor-Studiums (180 LP oder 210 LP) geprüft: I. der Bewerber/die Bewerberin bringt 180 LP mit → er/sie erhält die nötige 30-LP-Auflage II. die Bewerberin/der Bewerber bringt 210 LP mit → sie/er erhält keine 30-LP-Auflage 2. Die Inhalte des abgeschlossenen Bachelor-Studiums der Bewerber*innen werden geprüft: I. entsprechen die Inhalte der in der ZulO festgelegten Mindestanforderungen → keine Auflagen II. entsprechen die Inhalte der in der ZulO festgelegten Mindestanforderungen nicht → Auflagen

Peter von Bechen / pixelio.de

Zugelassen werden alle Bewerbungen, die inhaltlich höchstens 30 LP nachholen müssen. Das heißt also weiterhin, dass Bewerbungen von Studiengängen mit 210 LP eine Auflage von maximal 30 LP erhalten können, Bewerbungen von Studiengängen mit 180 LP maximal 60 LP. Ein unumstößlicher Vorteil des Aachener Modells ist es, universitätsintern reibungsfrei vom Bachelor- in den Masterstudiengang wechseln zu können, auch „nicht konsekutiv“. Für die Studierenden der TU Ilmenau ist dies sehr wünschenswert.

6 Ein mögliches Problem sehen wir jedoch, wenn Menschen sich von extern an der TU Ilmenau bewerben wollen. Dies gilt gleichermaßen für Bewerbungen von Fachhochschulen und Berufsakademien als auch für andere Universitäten. Das Aachener Modell funktioniert auf der Grundlage, die Studiengänge der verschiedenen Hochschulen miteinander vergleichen zu können, um eine Aussage über den Kompetenz- und Wissensstand der Bewerber*innen treffen zu können. Die Kompetenzbeschreibung erfolgt maßgeblich durch die Modulbeschreibungen, von denen hier angenommen werden muss, dass diese adäquat angefertigt wurden. C) an den inhaltlichen Kriterien, die bei der Zulassung überprüft werden, klar erkenntlich ist, dass im Aachener Modell die erlangten Leistungspunkte in einer Fächergruppe als Vergleichskriterium herangezogen werden. Die LP-Vergabe für gleiche Lerninhalte/Module zwischen den Universitäten divergiert allerdings. Beispielsweise ist es problematisch, wenn Studentin A an ihrer Universität für ein Modul 10 LP bekommt, ihre Wunschuniversität für den Masterstudiengang ein Modul mit vergleichsweise identischem Inhalt jedoch mit 20 LP bewertet. Die erworbenen Kompetenzen sind als gleichwertig anzunehmen, und doch ist Studentin A im Nachteil aufgrund der an ihrer Bacheloruniversität “zu gering“ vergebenen Leistungspunkte. Um diesen Nachteil auszugleichen, wäre die Formulierung von mitzubringenden Fähigkeiten und Fertigkeiten aus dem vorangegangenen Studium als inhaltliches Kriterium deutlich fairer. Die Realität zeigt jedoch, dass die Modulbeschreibungen schwer vergleichbar sind, wenn sie denn überhaupt in irgendeiner Form vorliegen. An dieser Stelle ist die Studentin also nur noch darauf angewiesen, dass die Hochschulen ihrer Verantwortung der Pflege und vernünftigen Ausarbeitung der Modulhandbücher nachkommen. Laut Lissabon-Konvention muss die Uni-


7 versität nachweisen, dass Module nicht gleichwertig sind. In der Realität wird leider die Beweislast oft umgekehrt, sodass die Bewerber*innen sich in der Situation sehen, nachweisen zu müssen, dass sie die benötigten Kompetenzen besitzen. Der Wechsel von Diplomstudiengängen auf das Bachelor-Master-System ist u.A. mit dem Anspruch geschehen, unkompliziert europaweit die Universität wechseln zu können und damit mobil und flexibel zu sein. Hier wurde versucht, die Vergleichbarkeit von Studiengängen und Modulen auf den Weg zu bringen, was in der Praxis nun nicht zu Tage tritt. Wir begrüßen die Vorteile, die sich durch den fließenden Übergang vom Bachlor in den Master für unsere Studierenden ergeben, geben aber auch zu bedenken, dass Probleme durch bspw. das Aachener Modell provoziert werden, sowohl für Bewerbungen von extern an die TU Ilmenau, als auch für Bewerbungen von der TU Ilmenau nach extern, da das Aachener Modell an vielen anderen Universitäten in Deutschland Anwendung findet. Ein besseres Modell zur Masterzulassung ist anzustreben. Außerdem regen wir an, Schulungen für Dozent*innen zur korrekten Anfertigung von Modulbeschreibungen durchzuführen. (je)

Ein Kommentar Obacht! Der folgende Kommentar könnte Anteile von Satire und Ironie enthalten! Seit einigen Jahren beschäftige ich mich jetzt schon mit BOLOGNA. Das schreibe ich hier fett, weil da so viel drin steckt. Diese Studienreform ist ja weit mehr als “nur“ Bachelor- und MasterStudiengänge einzuführen, da hängt im Prinzip der gesamte europäische Hochschulraum dran und drin. Wir haben also Bachelor/Master, das European Credits Transfer System (ECTS) oder kurz: Credit- bzw. Leistungspunkte, Anerkennung von Prüfungsund Studienleistungen von anderen Hoch-

Dezember 2013 schulen (ob nun In- oder Ausland). Ganz ganz wichtig aber, das kommt meistens nicht richtig rüber, weil es so schwammig klingt, ist ein Paradigmenwechsel in der Lehre: Hochschullehrer*innen sollen weniger darauf achten, welche Inhalte sie vermitteln sondern vielmehr, was die Studierenden lernen. Die Überschrift für diesen Punkt heißt “Shift from teaching to learning“ – die learning outcomes sind nun das, was zählt. Und die werden dadurch definiert, welche Kompetenzen die Menschen erwerben sollen.

gabriele Planthaber / pixelio.de

Ich weiß, das ist ein langer, trockener Text gewesen – aber das musste als Grundlage erst mal vorausgeschickt werden. Denn vor diesem Hintergrund ist es richtig toll, dass die TU Ilmenau, zumindest aber die Fakultät MB, jetzt das Aachener Modell anwenden möchte. Immer rege ich mich auf, wenn ich in irgendwelchen Studiengängen sehe “Zugangsbeschränkung nach Abschlussnote“. Als würde die so viel aussagen, als wäre die an allen Hochschulen gleich. Das ist systematische und strukturelle Ungleichbehandlung, die als Anwendung eines objektiven Kriteriums verkauft wird. Zum Glück ist das bei uns jetzt vorbei. Ich hätte es ja nie erwartet, aber richtig progressiv schreitet die Fakultät für Maschinenbau voran. In Zukunft wird für alle, die einen Master an der TU machen wollen, nicht mehr die Note relevant


StuRapport sein sondern die Frage “Welche Kompetenzen hast du erworben?“. Hut ab vor der mutigen Fakultät Maschinenbau, die sich damit einer bisher beispiellosen Arbeitsbelastung aussetzt, muss doch jetzt jede Bewerbung einzeln geprüft werden, ob die Kompetenzen auch dem entsprechen, was als Zugangsvoraussetzung betrachtet wird. Dass die Fakultät für Maschinenbau in ihren Masterzulassungsordnungen noch einen so großen Faktor auf die erworbenen ECTS legt, ist ganz bestimmt nur eine Kinderkrankheit; Die Fachleute der Fakultät wissen ja schließlich, dass die ECTS selbst eigentlich nur ein Anhaltspunkt sein können, die von Hochschule zu Hochschule, Fakultät zu Fakultät, ja sogar Studiengang zu Studiengang für das gleiche Fach und den gleichen Kompetenzerwerb unterschiedlich ausfallen können. Jahrelange Erfahrung bei der Erstellung von qualitativ hochwertigen Modulbeschreibungen zahlen sich endlich aus. Also, noch einmal: Hut ab für die großartige Fakultät MB und ihr Bestreben, von nun an Bologna auch zu leben und den Zugang zu den Masterstudiengängen nur noch anhand der erworbenen Kompetenzen zu reglementieren! (an)

8 durch bestandene Prüfungen nachweisen kann. Leider ist es aber so, dass es zwischen den vergebenen Leistungspunkten in Ilmenau und den erwarteten Leistungspunkten an den anderen Hochschulen eine sehr große Differenz gibt. Erwartete Leistungspunkte der Hochschulen bedeutet, dass es in den Zulassungsordnungen einen Katalog von Wissensbereichen gibt, von denen man aus dem vorangegangenen Studium einen bestimmten Leistungspunkte-Umfang nachweisen muss. Kann man das nicht, sind diese fehlenden Leistungspunkte in den Auflagefächern nachzuholen. In der Ablehnung ist am stärksten ins Gewicht gefallen, dass von meinen drei Semestern Technische Mechanik nur eins angerechnet wurde.

Ein Interview Frage: Hallo Michael. Du hast dich an anderen Hochschulen für einen Master beworben, bist aber doch wieder nach Ilmenau gekommen. Wie kommt das? Antwort: Das liegt ganz einfach daran, dass ich auf meine Bewerbungen eine Ablehnung oder nur eine Zulassung unter Auflagen bekommen habe. Dabei ist zu erwähnen, dass die Ablehnung wegen einer zu hohen Anzahl von Auflagen erfolgte. Bei den Auflagen handelte es sich immer um elementare Grundlagenfächer (Mathematik, Technische Mechanik, Werkstoffe), deren Inhalte ich in meinem Bachelorstudium an der TU Ilmenau bereits gehört und deren Kenntnis ich ja

Guenter Hamich / pixelio.de

F: Das kann ja aber nicht an allen Hochschulen der Fall gewesen sein. An wie vielen hast du dich denn beworben? A: Es waren nur zwei Bewerbungen, wobei dabei zu erwähnen ist, dass es nur eine handvoll Universitäten gibt, die einen 7-semestrigen Bachelorstudiengang und konsekutiv 3-semestrigen Masterstudiengang Maschinenbau anbieten. Das oben beschriebene Modell, das den freundlichen Namen „Aachener Modell“ trägt, findet aber


9 an sehr vielen Universitäten Anwendung. Hätte ich mich auch für einen 4-semestrigen Masterstudiengang beworben, ist mit dem gleichen Problem, also Auflagen für Grundlagenfächer, zu rechnen. Und das, obwohl ich schon 30 LP mehr aus dem Bachelorstudium mitbringe! Es ist mir ein Fall in diesem Bezug bekannt, wo der Bewerber auch von der TU Ilmenau kommt. F: Und die Ablehnung war explizit damit begründet, dass deine Qualifikationen nicht nachvollzogen werden konnten? A: Im Fall der Ablehnung wurden für einige Differenzen und die daraus folgenden Auflagen fehlende Lehrinhalte aus meinem Bachelorstudium angeführt, aber nicht für alle. Interessanterweise wurde zur Begründung der LP-mäßig umfangreichsten Auflage nichts gesagt. Im anderen Fall wurden mir nur die für mich geltenden Auflagen genannt. Woraus die entstanden sind, kann ich nicht nachvollziehen und das ist auch auf Nachfrage nur in einem persönlichen Gespräch möglich zu erörtern. Ich gehe daher in beiden Fällen genau davon aus, dass meine Qualifikation nicht nachvollzogen werden konnte. F: Wieso konnten die das nicht? Haben die etwa ganz andere Studiengangsmodelle? A: Das würde ich so nicht unterschreiben. Die Grundlagen unterscheiden sich in ihren Inhalten und Vorlesungsumfängen nur geringfügig von unserem Curriculum. Die Vergleiche von Ist- zu Soll-LP werden auf Grundlage der Modulhandbücher vorgenommen. Diese sind mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Mit diesen sollten dann eigentlich die Kompetenzen, mindestens aber wohl die Lehrinhalte verglichen werden. Schon im Bewerbungsprozess hatte ich große Zweifel, ob die Angaben aus unseren Modulhandbüchern ausreichen im Vergleich zu dem, was bei den anderen Hochschulen vorlag.

Dezember 2013 F: Also sind die Unterlagen, die die TU bereit stellt, nicht ausreichend genug?

A: Das sehe ich ja an meinen Bewerbungsergebnissen. In unseren Modulhandbüchern werden die vermittelten Kompetenzen z.T. lächerlich beschrieben und auf die Lehrinhalte mit 2-3 Stichpunkten eingegangen. Zudem sind einige Fächerbeschreibungen auf einem total veralteten Stand, wodurch auch Lehrinhalte und Kompetenzen, die erworben wurden, nicht nachgewiesen werden können. An der Stelle kann ich jedem Studierenden, den das IGP betrifft, nur raten, außer den AET-Praktika nichts zu bearbeiten. Nach Modulhandbuch lernt man im IGP nämlich nichts anderes!

F: Vor diesem Hintergrund: Was hältst du davon, dass die Fakultät MB das sogenannte “Aachener Modell“ einführen will?

A: Ich halte das Aachener Modell im Grundsatz sogar für gut. Schließlich wird im eigentlichen Ansatz der Bologna-Prozess endlich in die Tat umgesetzt. Es werden als Zugangsvoraussetzung nicht etwa Noten sondern Kompetenzen und Fähigkeiten des Bewerbers überprüft und bewertet. Leider ist jedoch die Umsetzung in der Praxis erschreckend. Als Maß für den Erwerb von Kompetenzen werden Leistungspunkte und keine Inhalte betrachtet. Dadurch wird der europaweite Hochschulwechsel erschwert. Zudem kann ich aus Erfahrung sagen, dass Leistungspunkte als Vergleichskriterium für gehörte Inhalte nichts taugen. Ilmenau schließt sich der großen Masse von technischen Universitäten an, die mit diesem System die Qualität der Lehre und Abschlüsse anderer Hochschulen in Frage stellt (abwertet) und verschließt sich vor externen Absolventen. (mp,an)


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Aachener Modell II

teilen tollen Geschenke aus!

Aachener Printen Zutaten 500 g 3 EL 5g 150 g 100 g 600 g 50 g 1 Prise 3 TL 2 TL 2 TL 1 Prise 1 Prise 1 Prise 1 Prise

Rübensirup, od. anderen Wasser Pottasche Zucker (Kandiszucker) Zucker Mehl Orangeat, gewürfelt Piment Anis, gehäuft Koriander Zimt, gehäuft Nelke(n) - Pfeffer Kardamom Muskat Natron

Christiane Fengler / pixelio.de

Unsere legendäre Fachschaftsparty steht am 28. Januar nächsten Jahres wieder an. Wenn ihr bei dieser mitplanen wollt oder euch sonst für unsere Arbeit interessiert, könnt ihr natürlich gerne bei unserer Sitzung vorbeikommen, die donnerstags um 18.30 Uhr im EAZ 1326 stattfindet.

Zubereitung Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 12 Std. Sirup mit Wasser erhitzen. Pottasche in etwas Wasser auflösen. Mit kleingeschlagenem Kandiszucker und den übrigen Zutaten zum Sirup geben. Teig gut kneten. Am besten über Nacht stehen lassen. 3 mm dick ausrollen. Rechtecke ausschneiden. Backblech mit Wasser bestreichen. Teigstücke drauflegen, backen. Backzeit bei 200 - 220◦ C etwa 15 Minuten

Auch steht gerade die Gründung der neuen Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien an. Die AMW’ler*innen unter euch werden also Anfang nächsten Jahres von MN zu WM wechseln. Es haben sich auch schon zwei AMW’ler*innen für den neuen Fachschaftsrat WM aufstellen lassen, einer davon war zuvor im FSR MN gewählt und ist natürlich auch weiterhin für euch da.

Santa kommt zum Bowlen Weihnachten bei den MNlern Wir vom Fachschaftsrat MN hoffen, dass ihr gut ins neue Semester gekommen seid und vielleicht herrscht bei dem einen oder dem anderen ja auch schon etwas Weihnachtsstimmung. Bei uns steht nämlich schon bald wieder das alljährliche Weihnachtsbowlen für die Mathematiker*innen, Chemiker*innen und Physiker*innen an, das am 17. Dezember stattfindet. Vielleicht kommt da sogar noch der Santa und das Christkind vorbei und

Auch kümmern wir uns gerade um die Probleme der MMP-Vorlesung, indem wir Kritikpunkte zusammentragen und diese an


11 die Studiengangskommission tragen. Auch hier könnt ihr euch natürlich gerne bei uns melden, falls ihr weitere Verbesserungsvorschläge habt. Ihr findet uns bei Facebook unter facebook.com/pages/FachschaftsratMN-der-TU-Ilmenau/238575579499775. Wir wünschen euch noch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit! (ct)

STEPagainst Was bisher geschah In den vergangenen zwei Jahren haben die Thüringer Hochschulen verschiedene Verträge mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) geschlossen. Der erste war die Rahmenvereinbarung III (RVIII), in welcher der Finanzrahmen für die Hochschulen bis 2015 festgeschrieben wurde. Auch enthalten ist eine Erhöhung des Hochschulbudgets von 1% pro Jahr. Anfang 2013 kamen dann die Ziel- und Leistungsvereinbarungen (ZLV), in denen die Hochschulen dem Land gegenüber zum Beispiel erklärt haben, welche Studiengänge und Dienstleistungen sie auch weiterhin anbieten werden. Im Moment stehen an allen Standorten die Struktur- und Entwicklungspläne zur Debatte. In diesen zeigen die Hochschulen, wie sie ihre Entwicklung bis 2020 sehen, welche Stärken sie haben, was sie weiter ausbauen, aber auch, was sie abbauen werden. Am 22.11. fand deswegen in Jena eine große Demonstration statt, die STEPagainst-Demo. Vielleicht habt ihr in der Mensa die Flyer dazu gesehen. Gerade an der FriedrichSchiller-Universität (FSU) Jena ist der Unmut besonders groß, weil dort 125 sogenannte Vollzeitäquivalente, was an der FSU etwa 300 tatsächlich eingestellten Mitarbeiter*innen entspricht, eingespart werden müssen – und zusätzlich etwa 20 bis 30 Professuren. Wie kommt das, wenn es doch

Dezember 2013 nach der RVIII mehr Geld gibt? Die 1% Zuwachs pro Jahr reichen nicht aus, um zum Beispiel steigende Energiekosten und die Tarifsteigerungen für die Mitarbeiter*innen zu kompensieren. Es entsteht also die Situation, dass die Hochschulen teilweise massive Kürzungen im Lehrbereich vornehmen müssen, obwohl das Land etwas mehr Geld verteilt. Was aber passiert an der TU Ilmenau? Hier besteht die besondere Situation, dass durch die starke Dominanz der ingenieurwissenschaftlichen Bereiche viel Geld über die sogenannten Drittmittelprojekte in den Haushalt kommt. Drittmittel kommen teilweise aus der Privatwirtschaft, von öffentlichen Stellen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft, oder, wie wir in den vergangenen Tagen lernten, aus den USA vom Pentagon. Das macht die Situation ein bisschen besser, dennoch werden auch hier nach Aussagen des Rektors bis zum Jahr 2020 etwa 52 Vollzeitäquivalente eingespart werden müssen. Das heißt für uns Studierende, dass sich die Lehrbedingungen massiv verschlechtern werden. Korrekturzeiten von Prüfungen, Hausbelegen, Haus-, Projektund Abschlussarbeiten werden noch länger dauern. Seminare und Übungen werden noch voller, weil es einfach weniger Personal für eine ausreichende Anzahl an Veranstaltungen geben wird.

Jam / pixelio.de


StuRapport Zusammengefasst steht mit diesen Entwicklungsplänen fest, dass alle Hochschulen in Thüringen Kürzungen gegenüberstehen. Darunter wird die Lehre, werden die Studienbedingungen auf jeden Fall leiden. So wie es im Moment aussieht, kann auch nicht garantiert werden, dass die rechtliche Form einzelner Hochschulen (also ob es Uni oder FH ist) so wie sie im Moment sind, bestehen bleibt. Bildung braucht Zukunft! Die Situation an den Hochschulen ist kritisch. Noch sind die Zustände tragbar, aber die Zukunftsaussichten sind düster. Die KTS ruft daher alle Thüringer Studierenden, Mitarbeiter*innen, Lehrende und Professor*innen dazu auf, am Mittwoch den 11.12.2013 nach Erfurt zu kommen, um für eine bessere Finanzierung des Thüringer Hochschulbereichs zu demonstrieren. Wir, die Betroffenen dieser Strukturanpassungen, werden ab 13:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz (Willy-Brandt-Platz) in Erfurt zusammen kommen und zum TMBWK ziehen. Aufruf der Konferenz Thüringer Studierendenschaften zur landesweiten Demonstration am 11. Dezember 2013 Bildung braucht eine demokratische und transparente Hochschulentwicklungsplanung! Die Hochschulentwicklungsplanung darf nicht nur zwischen den Hochschulen und dem Ministerium ausgehandelt werden. Die Gremien der Selbstverwaltung, Studierende und Mitarbeiter*innen der Hochschulen müssen angehört und einbezogen werden. Nur so kann von einer nachhaltigen Hochschulentwicklung gesprochen werden. Wir fordern auch die Einrichtung einer entsprechenden Expert*innenkommission durch den Landtag. Bildung braucht sichere und langfristige Beschäftigungsverhältnisse an den Hochschulen! Der Großteil der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter*innen an den Thüringer Hochschulen ist in prekären

12 Beschäftigungsverhältnissen angestellt. Oftmals andauernd befristet, nicht selten auf Drittmittelstellen, welche sie selbst einwerben müssen. Promovierende erhalten bestenfalls Teilzeitstellen und haben zu wenig Zeit für ihre Qualifikationsarbeit. Wir fordern daher, Personalsicherung und -entwicklung als langfristigen Prozess zu betrachten und einen entprekarisierten Mittelbau zu schaffen. Nur so lassen sich die negativen Auswirkungen auf die Qualität von Forschung und Lehre reduzieren. Bildung braucht gute Lehre und Forschung! Bildung braucht die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre! Die Unabhängigkeit der freien Lehre und Forschung wird zunehmend durch die Einflüsse der Privatwirtschaft und die zunehmende Fokussierung auf Drittmitteleinwerbung verwässert. Wir fordern eine Evaluierung der Forschung und Lehre im Rahmen der Struktur- und Entwicklungsplanungen. Drittmittel ermöglichen keine langfristige Planung im Bereich der Hochschulfinanzierung. Lehre und Grundlagenforschung müssen durch das Land ausfinanziert werden. Dazu ist eine Kappung der Drittmittelanteile unter einer Grenze des Anteils am Globalbudget von unter mindestens 25% notwendig.

Jorma Bork / pixelio.de


13 Profilierung braucht Geld, keine Einsparungen! Damit die Hochschulen ihrem gesellschaftlichen Auftrag gerecht werden können, darf ihre Entwicklung nicht nur in ökonomischen Maßstäben gedacht werden. Sie brauchen eine ausreichende Finanzierung und Raum, um zum Beispiel bei der Inklusion innovative Maßstäbe setzen zu können. Die Rahmenvereinbarungen bieten Planungssicherheit für mehrere Jahre, müssen aber auch genug Spielraum nach oben lassen. Wenn die Tariflöhne steigen oder Energiekosten wachsen, darf das Land die Hochschulen nicht alleine lassen. Gerade in Lehre und Forschung aber dürfen Kooperationen nicht aus finanziellen Erwägungen erzwungen werden. Sie können nur dann nachhaltig gelingen, wenn sie aus fachlichen Gründen als sinnvoll erachtet werden - und die entsprechende Infrastruktur zur Gewährleistung der notwendigen Mobilität vorhanden ist. Bildung braucht keine Schuldenbremse und kein Kooperationsverbot! Das Kooperationsverbot muss aufgehoben und durch eine Regelung ersetzt werden, die es Bund und Ländern ermöglicht, bei der Grundfinanzierung und der darüber hinausgehenden Förderung von Einrichtungen und Vorhaben der Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie der Studierendenwerke verbindlich zusammenwirken zu können. Die gemeinsame Bildungsplanung ist als verpflichtender Auftrag wieder in das Grundgesetz aufzunehmen. Die mit der Festschreibung eines Neuverschuldungsverbotes im Grundgesetz verbundenen Wirkungen sind zu überprüfen. Für den Anspruch, die Gestaltung der Gesellschaft aktiv und gerecht voranzubringen, sind flexiblere Instrumente notwendig. Zukunftsinvestitionen insbesondere in Bildung und Wissenschaft müssen auch unter den Bedingungen einer schwierigen Haushaltslage gesichert werden. Wir fordern deshalb eine Korrektur der Regelung zur Schuldenbremse im Grundge-

Dezember 2013 setz. Ziel der Änderung muss es sein, den Handlungsspielraum der Politik wiederherzustellen. (an)

Fachschaftsräte und Fakultätsräte gesucht! Wahlen der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Medien Wie ihr bereits wisst, findet im Januar die Neugründung der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Medien statt. Aus diesem Grund müssen alle Gremien der alten Fakultät WW neugewählt werden. Aus studentischer Sicht betrifft dies den Fachschaftsrat, der aus acht gewählten Mitglieder besteht, sowie die Mitglieder des Fakultätsrates. Im Fakultätsrat sitzen vier gewählte Vertreter*innen, wobei eine Person stellvertretend ist und kein Stimmrecht besitzt. Falls ihr euch als Kandidat aufstellen lassen wollt, dann beachtet bitte folgende Informationen: Bewerbung Jeder Studierende der neuen Fakultät kann sich als Kandidat aufstellen lassen. Ihr müsst eure Bewerbung und eure leserlich ausgefüllte Unterstützerliste bis zum 06. Dezember 14 Uhr im Stura Büro (Keller Haus A) abgeben. Auf der Unterstützerliste dürfen nur Studiernde unterschreiben, die derzeitig in der Fakulät WW immatrikuliert oder Mitglieder des IfMK sind.

Wahlspezial Ab dem 08. Dezember sind die Kandidaten online einsehbar und es wird einen gedruck-


StuRapport ten Wahlrapport geben, in dem sich alle Kandidierenden vorstellen. Wahl Die Wahl findet am 17. und 18. Dezember diesen Jahres statt. Die Wahllokale befinden sich voraussichtlich am: 17. Dezember von 08.00 – 13.00 Uhr im Humboldt-Foyer 14.00 – 19.00 Uhr im Helmholtz-Foyer 18. Dezember von 08.00 – 11.00 Uhr im Humboldt-Foyer 12.00 – 14.00 Uhr in der Mensa Ehrenberg 15.00 – 17.00 Uhr im Helmholtz-Foyer Briefwahl Solltet ihr zur Wahl nicht anwesend sein, habt ihr die Möglichkeit eine Briefwahl zu beantragen. Dazu müsst ihr bis zum 10. Dezember 14 Uhr euren unterschrieben Briefwahlantrag ins StuRa-Büro bringen oder ihn dorthin per Post schicken. Formulare, Anträge, Kandidaten und weitere Informationen findet ihr unter wahlen.stura.tu-ilmenau.de (kvb) Neuwahlen des Studierendenbeirates Liebe Studierende, wir hatten Euch schon einmal in der Augustausgabe des StuRapports darüber informiert, dass der Studierendenbeirat neue Mitglieder sucht, um auch weiterhin vielfältige Unternehmungen und Projekte realisieren zu können. Da gegen Ende Dezember bzw. Anfang Januar die Neuwahlen des Studierendenbeirates anstehen, hier nochmal der Aufruf an alle, ob ihr Euch nicht für den Studierendenbeirat aufstellen wollt? Der Studierendenbeirat hat sich zum Ziel gesetzt, den Campus und die Stadt näher zusammenzubringen sowie sich in der kommunalen Politik der Stadt Ilmenau einzubringen. Dazu nimmt der Studierendenbeirat an den öffentlichen Sitzungen der Stadt teil und plant und organisiert verschiedene Veranstaltungen. Beispielsweise wären das:

14 - Ilmenau bei Nacht - Aktionstag „Licht an!“ - Podiumsdiskussionen Dazu stehen eine Vielfalt an Aufgaben in den Bereichen IT, Finanzen, Kommunikation, Projektplanung und -management sowie Öffentlichkeitsarbeit an. Wenn Euch diese Aufgaben interessieren, ihr Eure Softskills verbessern wollt oder ihr Euch an der kommunalen Politik beteiligen wollt, meldet Euch einfach bei uns. Ihr könnt uns unter studierendenbeirat@ilmenau.de erreichen oder kommt bei unseren Sitzungen montags, 19 Uhr im StuRa-Büro vorbei. Wir freuen uns auf Euch!

Weitere StuBra

Informationen

vom

Studierendenzuschuss Wir streben dieses Jahr auch wieder (zum ersten Mal infolge) einen Studierendenzuschuss von 100 statt den ursprünglichen geplanten 80 Euro für jeden Studierenden an. Dazu müssen sich mehr als 2000 Studierende am Zuschuss bis zum 31.12. angemeldet haben. Einzige Bedingung für die Anmeldung ist, dass ihr Euren Hauptwohnsitz hier in Ilmenau angemeldet haben müsst. Wenn Ihr dies getan habt, dann meldet Euch, falls noch nicht geschehen, noch bis zum 31.12.2013 an und habt im nächsten Jahr 80 bzw. 100 Euro mehr im Portmonnaie! Weitere Infos gibt es unter http://www.ilmenau.de/135-0Studenten.html. Zum Zuschuss könnt Ihr Euch online unter https://www.tuilmenau.de/studentenzuschuss/ anmelden. (jh) Internetanbindung in der Stadt Ilmenau Da wir heute in einer Informationsgesellschaft leben, hat die Weitergabe und Verarbeitung von Informationen bereits einen enormen Stellenwert in unserem Zusam-


15 menleben eingenommen. Das dafür notwendige Medium ist das Internet, was deswegen immer wichtiger und bedeutsamer für unser Leben wird. Auch in Zukunft wird der Trend dahingehend zunehmen, dass das Internet stärker in unser Leben integriert wird.

Dezember 2013 menau durchzuführen. Weiteres dazu erfahrt ihr im neuen Jahr. Wenn ihr Euch als Studierende für eine bessere Anbindung aussprechen wollt, unterstützt uns bei zukünftigen Maßnahmen oder arbeitet an den Projekten mit. Meldet Euch einfach bei uns unter studierendenbeirat@ilmenau.de. (jh)

No Racism Ein kurzer Rückblick

Ihr habt es vielleicht schon mitbekommen, dass im aktuellen Koalitionsvertrag zwischen der CDU und der SPD ein bessere Internetanbindung bis 2018 für alle Haushalte gefordert wird. Es soll dann eine Bandbreite von 50Mbit/s Standard sein. Damit die Entwicklung garantiert werden kann, muss die Politik mit den Wirtschafts- und Technologieunternehmen zusammenarbeiten. Die Stadt Ilmenau geht voran und bildet die Basis für den Ausbau des Internetangebots. So sind bereits in vergangenen und aktuellen Bauprojekten Maßnahmen integriert worden, um diesen Gedanken zu unterstützen. Beispiele sind das Verlegen von Leerrohren und Glasfaserkabeln. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Stadt sich nicht als Internetanbieter sehen kann, sondern nur als Förderer. Daher will die Stadt im Jahr 2014 den Ausbau der Internetanbindung in Bauprojekten mit 50000 Euro fördern. Die Stadt betont aber, dass das letztendliche Angebot und die Realisierung der besseren Anbindung den Telefonanbietern obliegt, welche damit Geld verdienen. Wir haben uns als StuBra deswegen für 2014 vorgenommen, gemeinsame Aktionen mit den Telefonanbietern und der Stadt Il-

Vom 26.11.2013 bis zum 01.12.2013 fand die No Racism Aktionswoche statt. Die Woche war gefüllt mit vielen abwechslungsreichen Veranstaltungen. Es besuchten uns mehrere Referent*innen, die in spannenden Vorträgen ihr Wissen präsentierten. Des Weiteren konnten während der gesamten Zeit Ausstellungen mit den Titeln “Neofaschismus in Deutschland“ und “Nach den Rechten schauen“ betrachtet werden. Das Programm der Woche war jedoch nicht nur auf diese zwei Dinge beschränkt, es ergab sich auch immer die Möglichkeit im Rahmen verschiedener Veranstaltungen internationale Musik oder Gerichte zu genießen, sei es bei einem Abend im Club, bei einer Jam-Session oder beim Brunch. (tn)

Was wäre, wenn...? Ein Wintermärchen Werte Studenten, der StuRa hat aus den Kommentaren zur UNICUM-Wundertüte personelle und strukturelle Konsequenzen gezogen, wie von den Studenten gewünscht.


StuRapport

Karl-Heinz Laube/Anke Mäbert / pixelio.de

Als letzte Amtshandlung hat der alte StuRa beschlossen, den Namen Studierendenrat auf Studentenrat zurück zu ändern, damit dem postulierten Genderwahnsinn ein Riegel vorgeschoben wird. Auch sind sämtliche Mädchen aus dem Studentenrat zurückgetreten, da dieser mehrheitlich der Auffassung war, dass diese bei den Wahlen nicht aus Kompetenzgründen gewählt wurden, sondern aus “Gleichstellungs“-überlegungen. Der StuRa distanziert sich ausdrücklich davon, Menschen in Positionen zu stellen, für die sie nicht die geeigneten Kompetenzen aufweisen. Die AG Diversity, als AG des alten StuRa, stellt mit sofortiger Wirkung ihre komplette Arbeit ein und die studentischen Vertreter im Gleichstellungsrat treten freiwillig zurück, da ihre Existenzberechtigung mit der bereits vorhandenen Gleichberechtigung und -stellung aller Studenten nicht mehr gegeben ist. Das Referat für Hochschulpolitik wurde von sämtlichen linksextremistischen Subjekten befreit und auch deren Dokumente und Unterlagen aus den letzten Jahren wurden restlos verbrannt, sodass die Arbeit im Referat ideologiefrei auf freiheitlichdemokratischer Basis neu aufgebaut werden kann – hier sucht der StuRa nun nach willigen und vor allem fähigen Studenten, die sich für hochschulpolitische Arbeit einsetzen wollen. Die Aussetzung der Kooperation des alten

16 StuRa mit den Burschenschaften wird mit Erlöschen des Sexismus- und Diskriminierungsvorwurfs ab sofort aufgehoben und die Ilmenauer Burschen sind laut Beschluss offiziell Teil des neuen Studentenrates. Das Referat Internationales wird ab sofort einer strengen politischen Kontrolle unterzogen und die geplante „No Racism Aktionswoche“ ersatzlos gestrichen, um Kapazitäten zu schaffen für die Arbeit an wichtigen (hochschul-)politischen Aufgaben. Der Studentenrat fordert darüber hinaus den Technikerinnenstammtisch dazu auf, sich aufzulösen - im Sinne einer Gleichbehandlung aller Studenten. Wir hoffen, mit unseren Veränderungen im Willen aller Studenten gehandelt zu haben und heißen alle Interessenten herzlich willkommen. Euer Studentenrat der TU Ilmenau

(je)

Rezepte zur Weihnachtszeit Dänisches Brot 500 g Mehl, 250 g Zucker, 1 Vanillezucker, 250 g gemahlene Mandel, 250 g zimmerwarme Butter und etwas Margarine Verkneten - nicht zu weich - eine Rolle ausrollen und kalt stellen, dann in runde Stücke schneiden und 10 Min. bei 160 Grad backen. Nach dem Abkühlen halb in Kuvertüre tauchen – fertig! Vanillekipferl 300 g Mehl, 2 Eigelb, 200 g kalte Butter (kleine Stückchen), 2 Vanillezucker, 150 g geriebene Mandeln, 100 g Zucker zu einem Teig verkneten - 30 Minuten kaltstellen zu Kipferl formen (viel Spaß :)) und auf Backpapier ca. 20 Minuten hellgelb backen - noch warm in Puderzucker -gemischt mit Mark von 1 Vanilleschote wenden – fertig!


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Dezember 2013

Kling Kasse klingelingeling kling Kasse kling (Melodie: Kling, Glöckchen, kling) Kauft viel ein ihr Leute macht heut fette Beute, eure Einkaufstaschen sollen fast schon krachen. Kling Kasse klingelingeling... Hinter allen Türen wird man uns verführen, muss man sich auch raufen wir woll’n alles kaufen. Piep scanner piepepiepepiep piep scanner piep Unterm Baum, ihr Lieben, da wird es entschieden, einzig mit Geschenken lässt sich Glück noch lenken. Kling Kasse klingelingeling... In diesem Sinne - verzichtet dieses Weihnachten doch einmal auf die konventionellen Geschenke aus dem Kaufhaus und beschenkt eure Liebsten mit etwas Selbstgemachtem oder gemeinsamer Zeit. Wie wäre es zum Beispiel mit einer einem Kochabend, Theateroder Musicalbesuch oder einem gemeinsamen Wellnesstag.

Veranstaltungen in und um Ilmenau Dezember Datum?

Uhrzeit?

Was?

Wo?

So, 01.12.2013

10:00 Uhr

GoetheStadtMuseum

So, 01.12.2013

10:00 Uhr

Mo, 02.12.2013

08:00 Uhr

Mo, 02.12.2013

10:00 Uhr

Mo, 02.12.2013

19:00 Uhr

Beginn der Austellung: Indonesien zu Gast in Ilmenau Beginn der ModellbahnAusstellung Brigitte Reimann – Über ihr Leben Beginn des Weihnachtsbasars Beginn der Vortragsreihe Aktuelle Probleme der elektrischen Energietechnik

Alte Försterei Universitätsbibliothek Ilmenau Alte Försterei Hörsaal 2 im KirchhoffBau


StuRapport

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Dezember/Januar Datum?

Uhrzeit?

Was?

Wo?

Do, 05.12.2013

16:00 Uhr

Festhalle

Do, 05.12.2013

20:30 Uhr

Fr, 06.12.2013 Fr, 06.12.2013

22:00 Uhr 21:00 Uhr

Fr, 06.12.2013

17:30 Uhr

Di, 10.12.2013

19:30 Uh

Mi, 11.12.2013

19:00 Uhr

Do, 12.12.2013

11:00 Uhr

Sa, 14.12.2013

08:00 Uhr

Sa, 14.12.2013

19:30 Uhr

So, 15.12.2013

10:00 Uhr

Di, 17.12.2013 Fr, 20.12.2013

17:00 Uhr 22:00 Uhr

Mi, 25.12.2013 Mi, 01.01.2014

21:00 Uhr 17:00 Uhr

Stefan Mross präsentiert: Immer wieder Weihnacht Markus Heitz liest aus TotenblickHouse affairs 20 Jahre Jazzmeile Thüringen Fackelumzug von der Feuerwehr zur Kulturfabrik Verena Blecher liest - Es weihnachtet sehr Vorweihnachtliches Konzert der Musikschüler Beginn des Weihnachtsmarkts Ilmenauer Weihnachts Unihockey Turnier - iWUT 2013 Weihnachtsreise - Das Konzert Weihnachtskugel selbst blasen und bemalen Konzert in der Musikschule Special Guest - Talstrasse 35 I love disco Neujahrskonzert - Sinfonietta Prag 2014 Beginn: Oberhof - BiathlonWeltcup 2014 Eishockey: VS Waltershausen - Kickelhahn Rangers GREG IST BACK a Cappella XXL Eishockey - Kickelhahn Rangers - Kojoten

Fr, 03.01.2014 So, 05.01.2014

18:00 Uhr

Sa, 18.01.2014

20:00 Uhr

So, 26.01.2014

18:00 Uhr

Universitätsbibliothek Ilmenau Parkcafé Ilmenau Cafe Bohne Feuerwehr Stadtbibliothek Audimax/Humboldtbau Ilmenauer Innenstadt Campus-Sporthalle Bahnhof Rennsteig im Gleis 1 Goethe- und Glasmuseum Festhalle Parkcafé Ilmenau Festhalle Festhalle WSRO-Skisport GmbH, Bücheloh Eishalle Festhalle Eishalle


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Origami - Rentier

Dezember 2013

Sturapport 201312  
Sturapport 201312  
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