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GROWTH Portfolio_Auszug Ricarda Holz


Auslandsjahr


Exhibition Design | Pitch um Ausstellungsräumlichkeiten im MQ Wien > Für den Fall – Studieren auf eigene Gefahr


R채umlichkeiten | Designforum im MQ Wien


Exhibition Design | Pitch um Ausstellungsräumlichkeiten im MQ Wien > Ausstellungskonzept »Für den Fall« im MQ Wien


Leitern | Perspektivenwechsel, Aufstieg & Fall, MÜglichkeit der Interaktion, Objektträger & Installation


Leitern | Perspektivenwechsel, Aufstieg & Fall, MÜglichkeit der Interaktion, Objektträger & Installation


Leitern | Objekttr채ger & Installation


Leitern | Objekttr채ger, Regale


Leitern | Lounge


Exhibition Design | Pitch um Ausstellungsräumlichkeiten im MQ Wien > Corporate Design »Für den Fall« im MQ Wien


4 F채lle = 4 Zeichen | Einfall, Kriminalistischer Fall, Juristischer Fall, Medizinischer Fall zzgl. 4 elementare Farben des Gestalters im Printbereich


Umsetzung des Corporate Designs | Flyer, VenylPlakate im MQ


Objektbeschriftung | Einfall & Aufstieg


Vernissage & Arbeitsimpression


Mitstreiterinnen | Tamara Marxt & Susanne Henke | Szenografisches Konzept


Sponsorentafel & Presseecho | Ăœbernahme ins Landesmuseum Graz

Das Initiative von

ist eine

Sponsor

UnterstĂźtzt durch

Besonderer Dank an

bei der AusstellungsĂźbernahme durch das Landesmuseum Graz kommt hinzu:


Vertiefungen & woman_at_ work


Typo Deluxe | Entwicklung eines Ausstellungskonzeptes > Lyrik in Ăœbersetzung


Konzept 1 > Lost in Translation Purismus, Interaktion, intimer Raum um Gedichte auf sich wirken zu lassen, Gedichte werden wie Gemälde behandelt, fernöstliche Mentalität


Konzept 1a > Silence Möglichkeit der Beleuchtung, zusätzliches Schaffen von Intimität und Atmoshäre


Konzept 1a > Silence Raum im Raum Prinzip, damit Beleuchtung gegeben ist


Konzept 1 und 1a > Lost in Translation, Silence unterschiedliche Typomotive

Antônio Moura Das Warten

W a r t e n d a u f d e m F e l s e n s t e h e n d

z w i s c h e n g r ü n e r M e e r e s s p h ä r e

u n d d e m S t e r n , d e r j e d e N a c h t

e i n S t ü c k c h e n n ä h e r r ü c k t, s p r i c h s t d

m i t e i e n u i e m n r s e r a n a n S d d t e e i r r m e e m n e M , S t a l d i i m t e m e o n l , l a o u d s s i e c e r h t k o d m e m r t e i n

T i e f

u n d e c h o a r t i g

(( ( s a g t n i c h t s a g t

s ä o n h i , e c t h i wt n a s s , A l i g g n e e k n e l s i e p n i r e d a me c t h d e u i , mn

p f K e ö n r p T e o r n : u n d

K a r m a

w ä h r e n d d i e W e l t a m V e r g e h e n i s t


Konzept 2 > Spiegelung Schnittstelle Ausstellung zur Wissensvermittlung & Unterhaltung Interaktion


Konzept 2 > Spiegelung Die Lyrischen Texte werden gespiegelt positioniert, so dass sie im Prozess der Spiegelbetrachtung erkennbar sind.

tiaW ehT ,kcor eht no ,gnidnats ,gnitiaW erehps neerg s’aes eht neewteb sraen taht rats eht dna kaeps uoy ,thgin yreve ,yletum erom dna erom mottob eht ot snetsil taht eciov a htiw semoc taht eciov rehtona fo ,ohce na ni t’nseodnasyas dna ,egaugnal deewaes ?hu ni :dnuos faed siht ekil tib eew a amrak dna ydob ni desserd ,adan sevlossid dlrow eht elihw


Konzept 1 und 2 > Silence Ausstellungskatalog ist ein Notizbuch, Interaktion


Konzept 3 > Lyrik in Bewegung Anlässlich des Poesiefestivals in Berlin inszinierte Gedichte im öffentlichen Raum große Plakate im Bahnhof, kleinere in der Bahn mobile Ausstellungskataloge, diese zeichnen sich aus durch eine besondere Haptik

Literatura del Cordel Die Groschenromane wurden an Wäscheleinen mit Klammern Seite für Seite befestigt

flexibler Ausstellungskatalog hängt aus


Konzept 3 > Lyrik in Bewegung unterschiedliche Typomotive und Gestaltungsvarianten


Typo Deluxe | Gestaltung einer Briefmarke > 500. Geburtstag Italo Calvino


Entwürfe 1  –   4

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„Mein Herz biete ich Dir dar, oh Herr, bereitwillig und aufrichtig“ Johanne\ Calvin 1509 — 1564

„Mein Herz biete ich Dir dar, oh Herr, bereitwillig und aufrichtig“ Johanne\ Calvin 1509 — 1564

„Mein Herz biete ich Dir dar, oh Herr, bereitwillig und aufrichtig“ Johanne\ Calvin 1509 — 1564

„Mein Herz biete ich Dir dar, oh Herr, bereitwillig und aufrichtig“ Johanne\ Calvin 1509 — 1564

Deutschland

Deutschland

Deutschland

Deutschland


Entwurf modern


Typo Deluxe | Ausstellungskatalog 100 beste Plakate 2008 > Gestaltung und Satz des Sonderteils 40 Plakate aus 40 Jahren DDR f端r Hermann Schmidt, Mainz


Titel des Sonderteiles

40 PLAKATE AUS 40 JAHREN DDR PLAKATKUNST – VERSUCH EINER EINSCHÄTZUNG 40 POSTERS FROM 40 YEARS OF GDR POSTER ART – AN ATTEMPTED ASSESSMENT

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Erรถffnung Textteil

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40 Matthias Gubig Wir sind das Volk We Are the People 1989

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Textteil

Tatsächlich wird die Frage oft gestellt: Gab es eine Plakatkunst in der DDR? Diese beantwortet jeder, der mit dem Thema befasst war — ob als Praktiker oder Theoretiker — spontan und ohne lange Überlegungen mit: Ja. Warum? Das Plakat als Werbeträger und seine künstlerische Gestaltung hat in Deutschland seine Tradition seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Hervorragende Gestalter wie Lucian

Bernhard, Edmund Edel, Fritz Hellmuth Ehmcke, Josef Fenneker, John Heartfield, Ludwig Hohlwein, Julius Klinger, Käthe Kollwitz, Alfred Mahlau oder Willy Petzold prägen das Bild des deutschen Plakates unterschiedlicher Sparten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihre Ideen und Formen sowie Anregungen durch Schweizer Plakate oder Werke der Avantgarde bilden den formalen Ursprung für eine sich nach dem Zweiten Weltkrieg langsam entwickelnde Plakatszene in der Sowjetischen Besatzungszone ( SBZ ), der späteren DDR. In den ersten Nachkriegsjahren war das an Säulen geklebte Plakat wichtigstes visuelles Informationsmittel, neben Zeitungen, Zeitschriften und Radio. Den Plakaten kam zuerst eine agitatorische Rolle zu. Befehle der Besatzungsmacht, amtliche Bekanntmachungen und Aufrufe fanden so ihre Verbreitung. Die künstlerische Gestaltung stand nicht im Vordergrund, sondern das gedruckte Wort. Druckpapier, -farbe oder -typen waren der Erreichbarkeit geschuldet und wurden, mit dem allmählichen Enttrümmern und Wiederauf bau, Stück für Stück verbessert. Die Anschläge verdanken ihr Aussehen noch den Druckern, die einen gelieferten Entwurf in eine mehr oder weniger ansprechende Form brachten. Meist druckten sie mit Blei- oder Holzschriften im Buchdruck oder lithografisch, denn die Offsetmaschinen waren nur bedingt einsatzfähig und vorhandene wurden aufgrund der Reparationsleistungen an die Sowjetunion sukzessive abgebaut und dorthin verbracht. In seltenen Fällen wurde zur Gestaltung derartiger Textplakate ein geschulter Typograf bemüht.

As a matter of fact, the question is often asked: was there poster art in the German Democratic Republic? Anyone who was involved in the subject matter — whether as a practitioner or theoretician — answers it spontaneously and without a second thought: Yes. Why? Posters as advertising media and their artistic design have had a history in Germany since the late 19th century. In the first half of the 20th century outstanding designers such as Lucian Bernhard, Edmund Edel, Fritz Hellmuth

Ehmcke, Josef Fenneker, John Heartfield, Ludwig Hohlwein, Julius Klinger, Käthe Kollwitz, Alfred Mahlau and Willy Petzold made their mark on German posters of various sectors. Their ideas and forms, as well as stimulus of Swiss posters or works of the avant - garde were the formal sources of the slowly developing poster genre in the Soviet Occupation Zone, later to become the German Democratic Republic, after the Second World War. In the early post - war years, posters pasted to pillars were the most important visual means of information, in addition to newspapers, magazines and the radio. Posters initially had an agitator role. They were used by the occupying power to publicize orders, official declarations and appeals. Artistic design was not emphasized, but rather the printed word. Printing paper, ink or types were hard to come by and were, with the gradual removal of rubble and reconstruction, improved bit by bit. The appearance of the placards was due to the printers, who put the drafts given to them into a more or less appealing form. They usually printed using lead or wood types and the letterpress or lithography, since offset machines were useable only to a limited extent and those available were gradually dismantled and removed as reparations to the Soviet Union. Cases are rare in which a trained typographer was involved in the design of such text posters.

ANFÄNGE

BEGINNINGS

Schon ab Sommer 1945 erschienen erste figürliche Agitationsplakate. Sie sollten die Menschen zum Auf bau mobilisieren, zur Sicherung elementarer Lebensbedingungen und

The first figural agitation posters appeared as early as the summer of 1945. Their purpose was to mobilize the people to rebuild, to secure elementary living conditions and to

Abrechnung mit den Verbrechen der Nationalsozialisten beitragen. Das Wachrütteln aus drohender Resignation, Aufzeigen von Zukunftsperspektiven und die Darstellung der historischen und politischen Zusammenhänge — aus anti faschistisch - demokratischer Sicht —, die zu Gewaltherrschaft, Krieg, Leid und Elend geführt hatten, kamen als weitere Aufgaben früher Plakate in der SBZ hinzu. Propagandistisch wurde der Neuauf bau, das Streben nach Frieden, Fortschritt und Reformation der Gesellschaft mit Hilfe von Plakaten vorbereitet, die im Gedächtnis der

contribute to reckoning with the crimes of the National Socialists. Other purposes of early posters in the Soviet Occupation Zone were to arouse people from threatening resignation, to point out future prospects and to portray the historical and political background story — from an antifascist -democratic viewpoint — that had led to tyranny, war, suffering and misery. Posters that were used as propaganda during preparations for reconstruction and to spread aspirations of freedom, progress and the reformation of society remained in the

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Betrachter haften blieben. Hier kamen diverse Bildmittel zum Einsatz: die Fotografie und Collage sowie Verfremdungen derselben, Zeichen, einprägsame Symbole der internationalen Friedensbewegung ebenso wie sinnbildhafte Neuerfindungen. Ältere Plakatkünstler wie Willy Petzold, Heinz

memories of the viewers. A variety of pictorial means were employed for this: photography and collage and their transmutation, signs, catchy symbols of the international peace movement as well as symbolic inventions. Older poster artists like Willy Petzold, Heinz Völkel, Kurt Fiedler, Horst Nau-

Völkel, Kurt Fiedler, Horst Naumann und Wilhelm Schubert erhielten erste Aufträge. Sie knüpften weitgehend an ihre in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren entwickelte Bildsprache an.

mann and Wilhelm Schubert received initial commissions. To the most part they fell back on the imagery they had developed in the 1920s and early 1930s.

FREIHEIT DER KUNST UND FORMALISMUS

FREEDOM OF ART AND FORMALISM

Der künstlerischen Freiheit wurde wenig Einhalt geboten, keinerlei Beschränkungen schien die Herausbildung von Bild- und Formensprache kurz nach Kriegsende zu beeinflussen. »An die Spitze stellen wir die Forderung, daß der wissenschaftlichen Forschung und dem künstlerischen Schaffen unbedingte Freiheit und jede materielle und moralische Unterstützung zugesichert werden muss ... Nur eine einzige, selbstverständliche Bedingung knüpfen wir an die Gewährung dieser Freiheit der Forschung, der Lehre und der Kunstbetätigung, nämlich daß diejenigen, die sie genießen dürfen, keinen unserem Volke schädlichen Gebrauch davon machen und die Freiheit etwa dazu benutzen, den unter so unerhörten Leiden und Qualen, Kämpfen und Anstrengungen endlich ausgerotteten Faschismus wieder zu beleben und die Demokratie zu sabotieren.« 1 Und tatsächlich war die Kunst in den ersten Jahren frei und die künstlerische Vielfalt in der SBZ war ebenso groß wie andernorts unter den vorgefundenen Nachkriegsbedingungen. Das betraf nicht nur die Künste im Besonderen, sondern

Artistic freedom experienced hardly any restrictions; shortly after the end of the war it appeared that the formation of a language of images and forms had no limits placed on it. »Our primary demand is that academic research and artistic creativity must be ensured unconditional freedom and every material and moral support ... . We place only one single, self-evident condition on the granting of this freedom of research, teaching and work in the arts, namely that those who may enjoy them make no use of them that are damaging to our people and that they do not take advantage of these freedoms for example to revitalize fascism that caused such tremendous suffering and anguish, battles and efforts to finally eradicate nor to sabotage democracy.« 1 And, truly, in the early years art was free and artistic diversity in the Soviet Occupation Zone was just as great as elsewhere under the existing post - war circumstances. This applied not only to the arts in particular, but also the opportunities to partake in culture: concerts, exhibitions, theatre, cultural journals and general entertainment. Efforts were made to create a uniform German national culture, although this became a dichotomy from 1948 and, with the establishment of two German states, led to a cultural policy conflict. Of course, the division of the country, the Berlin blockade after introduction of the new currency in the west-

ebenfalls die Möglichkeiten, Kultur zu konsumieren: Konzerte, Ausstellungen, Theater, Kulturzeitschriften und allgemeine Unterhaltung. Die Bestrebungen galten einer einheitlichen deutschen Nationalkultur, eine Forderung, die ab 1948 in Zwiespalt geriet und mit der Gründung zweier deutscher Staaten in einem kulturpolitischen Konflikt mündete. Die Spaltung des Landes, die Berlin - Blockade nach Einführung der neuen Währung in den westlichen Besatzungszonen und der sich ab diesem Jahr bereits abzeichnende Kalte Krieg wirkten sich natürlich auch auf die Kultur aus. Alexander Dymschitz 2 sprach von formalistischen Tendenzen in der deutschen Malerei, von bürgerlicher Dekadenz, Subjektivismus und Irrationalismus, der diese beherrschen würde. 3 Bereits 1946 waren in der Sowjetunion weitreichende Beschlüsse des ZK der KPdSU 4 zu Fragen der Kunst und Literatur gefasst worden, mit Folgen für liberal denkende Künstler. Bis 1948 hatten sie keine Einflüsse auf die Kulturpolitik in der SBZ, obwohl im Parteiapparat ihre Umsetzung angemahnt worden war. Dymschitz’ Artikel werden von Christiane Mückenberger als »Ergebenheitserklärungen«

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ern occupied zones and the Cold War that already was becoming apparent that year also had effects on the arts. Alexander Dymschitz 2 spoke of a formalist trend in German painting and of the bourgeois decadence, subjectivism and irrationalism that dominated it. 3 As early as 1946, sweeping resolutions on issues concerning art and literature had already been made in the Soviet Union by the Central Committee of the CPSU 4 with consequences for liberal - thinking artists. Until 1948 they had no impact on cultural policy in the Soviet Occupation Zone, although their implementation had been proposed within the party apparatus. Dymschitz’s articles are considered by Christiane Mückenberger as »declarations of submissiveness,« which he was forced to write due to being Jewish and to the political hazards connected with his early liberality. 5 At the First Central Cultural Conference of

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Impressum

1 pieck, wilhelm: Um die Erneuerung der deutschen Kultur. Rede auf der

Kulturtagung der KPD im »Deutschen Theater« 1946. Berlin o. J. (1946 ), S. 16 / 17. 2 alexander dymschitz war Offizier der Sowjetischen Militär-

administration, Leiter der Kulturabteilung 3 thomas, rüdiger: Staatskultur und Kulturnation. Anspruch und

1 pieck, wilhelm: Um die Erne uerung der deutschen Kultur.

Speech at the Cultural Congress of the KPD, »Deutsche Theater« 1946. Berlin, pp. 16 / 17. 2 alexander dymschitz was an officer of the Soviet military

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administration, head of the culture department 3 thomas, rüdiger: Staatskultur und Kulturnation. Anspruch und

Illusion einer »sozialistischen deutschen Nationalkultur«.

Illusion einer »sozialistischen deutschen Nationalkultur«. Feist,

In: Feist, Günter / Gillen, Eckhart / Vierneisel, Beatrice ( Hrsg. ): Kunst-

Günter / Gillen, Eckhart / Vierneisel, Beatrice ( editors ): Kunstdoku-

dokumentation SBZ / DDR 1945 – 1990. Aufsätze, Berichte, Materialien.

mentation SBZ / DDR 1945 – 1990. Aufsätze, Berichte, Materialien.

Köln, 1996. S. 19. 4 zentralkomitee der kommunistischen partei der

sowjetunion 5 mückenberger, christiane: Zeit der Hoffnungen 1946 bis 1949.

In: Filmmuseum Potsdam ( Hrsg. ): Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946 – 1992. Berlin, 1994. S. 25. 6 anton ackermann war Kulturpolitiker und Mitbegründer

des Kulturbundes, nach 1954 Leiter der Hauptverwaltung Film im Ministerium für Kultur 7 ackermann, anton: Aus den Thesen der Entschließung der ersten

Cologne, 1996. p. 19. 4 central committee of the communist party of the

soviet union 5 mückenberger, christiane: Zeit der Hoffnungen 1946 bis 1949.

Filmmuseum Potsdam ( ed. ): Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA - Spielfilme 1946 – 1992. Berlin, 1994. p. 25. 6 anton ackermann was a cultural policymaker and cofounder of

the Kulturbund, after 1954 he was head of the Chief Administration for Film of the Ministry of Culture 7 ackermann, anton: From the theses on the resolution of the first

Zentralen Kulturtagung der SED. 5. – 7. 5. 1948. Zit. nach:

Central Cultural Congress of the SED. 5 – 7 May 1948. Quoted from:

Museumspädagogischer Dienst Berlin ( Hrsg. ): Kunstkombinat DDR.

Museumspädagogischer Dienst Berlin ( ed. ): Kunstkombinat DDR.

Daten und Zitate zur Kunst und Kunstpolitik der DDR 1945 – 1990.

Daten und Zitate zur Kunst und Kunstpolitik der DDR 1945 – 1990.

Zusammengestellt von Günter Feist unter Mitarbeit von Eckhard Gillen.

Zusammengestellt von Günter Feist unter Mitarbeit von Eckhard

Berlin, 1990 ( 2. erw. Aufl. ). S. 14. 8 lockhoff, hans: Schluß mit dem Formalismus bei unseren Plakaten!

In: Neues Deutschland. Berlin, 6. 2. 1951. 9 wittkugel, klaus: Brief an Wilhelm Pieck vom 11. 2. 1951. Stiftung

Archiv der AdK, Berlin, Klaus - Wittkugel - Archiv, Mappe 4. 10 baltzer, hans: Zur Eröffnung der Ausstellung »Das Plakat« Staatliche

Museen, Berlin. In: Neue Werbung. Berlin, 1 ( 1954 ) 1, S. 14 f. 11 kunze, wilhelm: Auf dem Weg zur weiteren Profilierung des politi-

schen Plakatschaffens. Berlin, 1978. S. 9. 12 rademacher, hellmut: Zwischen Anpassung und Selbstbehauptung.

Versuch einer Bilanz des DDR - Plakates. In: Plakatjournal. Hannover ( 1995 ) 2, S. 21. 13 verband bildender künstler der ddr 14 palitzsch, peter: Unser Berliner Ensemble wirbt für sich und für eine

sozialistische Kultur. In: Neue Werbung. Berlin, 6 ( 1959 ) 4, S. 9. 15 august, erdmut c.: Bilder fürs Theater. Das Dilemma der Auftragge-

ber. In: Städtische Bühnen Osnabrück ( Hrsg. ): Dokumentation zum

Gillen. Berlin, 1990 ( second expanded edition ). p. 14. 8 lockhoff, hans: Schluß mit dem Formalismus bei unseren Plakaten!

Neues Deutschland. Berlin, 6 February 1951. 9 wittkugel, klaus: Letter to Wilhelm Pieck dated 11 February 1951.

Stiftung Archiv der AdK, Berlin, Klaus Wittkugel archives, folder 4. 10 baltzer, hans: Zur Eröffnung der Ausstellung »Das Plakat«

Staatliche Museen, Berlin. Neue Werbung. Berlin, 1 ( 1954 ) 1, pp. 14 f. 11 kunze, wilhelm: Auf dem Weg zur weiteren Profilierung des

politischen Plakatschaffens. Berlin, 1978. p. 9. 12 rademacher, hellmut: Zwischen Anpassung und Selbstbehaup-

tung. Versuch einer Bilanz des DDR - Plakates. Plakatjournal. Hannover ( 1995 ) 2, p. 21. 13 verband bildender künstler der ddr ( association of

fine artists of the gdr ) 14 palitzsch, peter: Unser Berliner Ensemble wirbt für sich und für eine

sozialistische Kultur. Neue Werbung. Berlin, 6 ( 1959 ) 4, p. 9. 15 august, erdmut c.: Bilder fürs Theater. Das Dilemma der

öffentlichen Symposium »Theaterplakatgraphik – Entwicklungen,

Auftrag geber. Städtische Bühnen Osnabrück ( ed. ): Dokumentation

Tendenzen, Widersprüche« am 10. 9. 1989 an den Städtischen Bühnen

zum öffentlichen Symposium »Theaterplakatgraphik – Entwicklungen,

Osnabrück. Osnabrück, 1990. S. 6 f. 16 oley, hans: Das Filmplakat und seine Aufgaben. In: Neue Werbung.

Berlin, 2 ( 1955 ) 1, S. 1. 17 abusch, alexander : Zum Geleit. In: Neue Werbung. Berlin,

1 ( 1954 ) 1, S. 1. 18 rademacher, hellmut: Im Dienste Thalias. Zur Situation der

Theaterplakatkunst in der DDR. In: Neue Werbung. Berlin, 14 ( 1967 ) 5, S. 15 f.

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Tendenzen, Widersprüche« am 10.9.1989 an den Städtischen Bühnen Osnabrück. Osnabrück, 1990. pp. 6 f. 16 oley, hans: Das Filmplakat und seine Aufgaben. Neue Werbung.

Berlin, 2 ( 1955 ) 1, p. 1. 17 abusch, alexander: Zum Geleit. Neue Werbung. Berlin, 1 ( 1954 )

1, p. 1. 18 rademacher, hellmut: Im Dienste Thalias. Zur Situation der

Theaterplakatkunst in der DDR. Neue Werbung. Berlin, 14 ( 1967 ) 5, pp. 15 f.

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Bildteil | Protagonisten klein

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John Heartfield & Wieland Herzfelde Erster Deutscher Kulturkongreß First German Cultural Congress 1951

Walter Funkat Kunstausstellung Sachsen-Anhalt Saxony-Anhalt Art Exhibition 1949

Klaus Wittkugel Qualität Quality 1950

Hans Baltzer Doktor Eisenbart

Dietrich Kaufmann Peking-Oper Peking Opera 1956

Gerhard Voigt Händelfestspiele Halle Halle Händel Festival 1972

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Frank Neubauer bauhaus 3

Rudolf Skribelka Im Westen nichts Neues All Quiet on the Western Front 1957

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Axel Bertram Der gewöhnliche Faschismus Common Fascism 1966

Thomas Schleusing Reformation

Harry Pflaum UN-Friedenswettbewerb UN Peace Contest 1981

Rolf Felix Müller Der Stellvertreter The Deputy 1966

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Designmanagment | > Pr채sentations- und Kreativit채tstechniken


Schรถn wenn man kreativ ist ...


... aus aller Herren Länder

... man muss auch präsentieren können.

Kommunikationskonzepte rund um »Essig« BORN Feinkost

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Spezialitätenessige aus verschiedenen Regionen der Welt

Die Firma Born ist ein thüringisches Traditionsunternehmen, das seit 1820 Feinkostprodukte mit Essig herstellt. Das heutige Produktsortiment umfasst verschiedene Essigsorten, Senf, Ketchup und Dressings.

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2.221-3 Systematiken für Innovationsprozeße und Kreativitätstechniken | Winter 2008/2009 | Pierre La Baume | Mandy Hoffmann | Ricarda Holz | Johanna Limberger | Anja Gollor

Ideenskizzen – entstanden aus Übungen verschiedener Kreativitätstechniken

Karamellsplitter mit einer Balsamiconote zum pur Genießen, Dekorieren und Würzen von Salaten oder Desserts, Bestreuen von Broten u.ä.


Fazit authentische Gestaltung ohne Schnick Schnack form follows function Probleme sehen & lösen Teamplayer künstlerischer Ansatz als Gestaltungselement Freude Verknüpfung von altem Wissen & modernen Ansätzen


Curriculum Vitae_visual

Grafik Design

Offset werkstatt

15. Typo Berlin

Aktzeichen

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Schriftentwicklung

Philosophie

Designmanagment Naturstudium

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Siebdruck

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Kolloquium

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Signet

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1. Jahr – 3. Jahr

Illustration Typo Workshop

Projektarbeit 2x

Text seminar

Eros in allen Dingen

Psychologie der Wahrnehmung

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Advertising Design

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1. – 4. Semester

Workshop

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Plastik, Malerei GrundFreies lagen 2D Gestalten

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Ralf Herms

1. bezahlter Vortrag

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Schriftentwicklung

Englisch

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V E R T I E F U N G E N

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A U S L A N D S A U F E N T H A L T

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Redaktionsassistenz rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

Culture Studies

Wien & Graz

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Michael Braungart

H A N D W E R K L I C H E S / A U S B I L D U N G

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Ausstellung MQ Wien

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Praktikum & Jobs


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