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Stefan Ettlinger. Malerei. Barkenhoff Worpswede 4. 11. 2012 – 27. 1. 2013

Stefan Ettlinger. Malerei.


Stefan Ettlinger. Malerei. Barkenhoff Worpswede 4. 11. 2012 – 27. 1. 2013


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Beate C. Arnold

» ... ein Wechsel zwischen Zufall und Eingreifen« – die Malerei von Stefan Ettlinger

Sehen. Erkennen. Verstehen. Einordnen. Weiter. Ohne es überhaupt zu bemerken, wiederholen wir diesen Ablauf in unzähligen Zyklen in jedem wachen Moment. Automatisch, routiniert und unglaublich schnell bringen wir ständig unzählige visuelle Zeichen in sinnvolle Zusammenhänge. Ohne diese Fähigkeit wäre schon das Überqueren einer Straße ein nicht kalkulierbares Abenteuer. Weniger riskant, aber mindestens genauso abenteuerlich ist das Betrachten der Bilder von Stefan Ettlinger. Was geschieht, wenn zwar das Sehen, nicht aber das Erkennen, Verstehen und Einordnen so funktioniert wie gewohnt? Stefan Ettlinger verweigert uns in seinen Arbeiten die übliche Form der Wahrnehmung. Unsere Fähigkeit, komplexe Zeichensätze blitzartig zu dekodieren und sie mit einem Kanon aus Vorwissen, Erfahrung und Erwartung in Zusammenhänge einzuordnen, wird außer Kraft gesetzt. Zwar erkennen wir auf Ettlingers Bildern auch Bekanntes – doch was auf den ersten Blick als Gesamtheit erscheint, erweist sich beim abermaligen Hinsehen als trügerisch. Und das ist gewollt. Ettlinger versucht keine ›Nacherzählung‹ einer (subjektiven) Wirklichkeit, ihn interessiert das Zusammenspiel von Situationen, die nicht zueinander gehören. Solche Situationen bringt er in einer ganz eigenen ästhetischen Bildsprache auf dem Malgrund miteinander in Verbindung. In seinen Darstellungen finden sich Menschen, Landschaft, Architektur und Technik in eigenwilligen Kombinationen. Ihr Nebeneinander und ihre Verschmelzung irritieren den Betrachter. Unser reflexartiger Versuch, dem Gesehenen eine eindeutige Bewertung zuzuordnen, misslingt. Ettlingers Bilder faszinieren nicht zuletzt durch ihre Vielschichtigkeit. Sie lassen breiten Raum für Suggestion, Imagination und für ein individuelles »aktiv konstruiertes (mentales) Bild der Wirklichkeit«1. Dem Künstler selbst bietet diese Vielschichtigkeit Dreizehn. Vierzehn. (Ausschnitt), 2010

1 Lena Haubold, Ellen Hexges, Christian Johannsmann, Stefanie Kloock: Wahrnehmung oder: Wie kommt die Welt in den Kopf? Unterlagen zu einem Vortrag an der Universität Heidelberg, 23.11.1998, S. 11 3


auch die Chance, sich der thematischen Festlegung zu entziehen und eine eindimensionale, konkrete Einordnung seiner Arbeit zu verhindern. »Die sogenannte thematische Vertiefung ist schnell eine Verengung.«, wie Ettlinger selbst sagt.2 Darüber hinaus geht der Künstler in seinen Werken, deren Entstehung er als prozesshaft beschreibt, gerne selbst auf eine Entdeckungsreise: »Ich stehe dem Bild genauso gegenüber, wie jetzt ein anderer x-beliebiger Betrachter, und ich möchte dann selbst wissen, was könnte das sein. Es muß für mich dann auch etwas haben, was ich nicht sowieso weiß.«3 Stefan Ettlinger, geboren 1958 in Nürnberg, studierte von 1980 bis 1988 an der Staat­ lichen Kunstakademie in Düsseldorf bei Alfons Hüppi. Bereits während dieses Studiums – ab 1985 als Meisterschüler – ging seine künstlerische Arbeit weit über die Malerei hinaus. Filme, Musik und Performances setzte er unter anderem mit Thorsten Ebeling, Heinz Hausmann, Bertram Jesdinsky, Otto Müller und Uli Sappok in der Künstlergruppe »Anarchistische Gummizelle« (AGZ) um. Eigene Projekte wie Videos und Musikper­ formances folgten. Seit den frühen 1980er Jahren produziert Ettlinger Musik. Er bezeichnet sich jedoch gern als »Amateurmusiker«, offizielle Tonträgerveröffentlichungen hat es bis heute nicht gegeben. In erster Linie, so sagt der Künstler über sich selbst, sei er Maler. Die Motive für seine oft großformatigen Gemälde findet Ettlinger in der unermesslichen Bilderflut unserer multimedialen Welt. Konsequent nutzt er vorhandenes Material als Vorlage für seine Darstellungen: Illustriertenfotos, Postkarten, Buchillus­ trationen, Stills aus Fernseh- und Videofilmen, insbesondere aber auch Fotografien. Dabei gibt er Schnappschüssen den Vorrang, da diese von ihm als »Knipsfotos« 2 »… die Luft herausgelassen und irgend etwas Luftähnliches hineingetan …«. Ein Gespräch mit Stefan Ettlinger, von Matthias Winzen, in: Stefan Ettlinger – Malerei. Publikation zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Haus Esters, Krefeld (8. 9. bis 3. 11. 2002) und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden (28. 11. 2003 bis 25. 1. 2004), Hrsg. Krefelder Museen, Krefeld 2002, S. 48 3 Ausstellungskatalog Krefeld/Baden-Baden 2002, a.a.O., S. 50 4


bezeichneten Bilder weit weniger zielgerichtet erstellt werden als beispielsweise Pressefotos. Die Absichtslosigkeit der »Knipsfotos« entspricht Ettlingers Wunsch, eine ungekünstelte, wenig pointierte Momentaufnahme als Grundlage für seine weitere Arbeit zu erfassen. Die gleiche Suche nach Unmittelbarkeit betreibt er auch beim grabben von Filmstills. Thematisch sind für den Künstler nahezu alle Bereiche des (alltäglichen) Lebens von Interesse: belebte Natur, gestaltete Landschaft, Menschengruppen und Einzelpersonen, auch Architekturen und Technisches, wobei der Kontext sowohl zeitgenössisch als auch historisch sein kann.

Stefan Ettlinger vor den Barkenhoff-Remisen, 2004

Aus seiner umfangreichen und ständig weiter wachsenden Sammlung erstellt Ettlinger schrittweise immer wieder neue Pools von potentiellen Bildvorlagen. Insbesondere hinsichtlich autobiografischer Dokumente ist ihm dabei eine gewisse zeitliche Distanz zum Dargestellten wichtig. Die Methode der endgültigen Auswahl des Ursprungsmaterials für seine Werke steht schließlich im Gegensatz zu dieser gezielten ästhetischen Zusammenstellung: Ettlinger lost die Vorlagen aus einem Bilderpool aus. Eine Äußerung des Künstlers bezüglich seiner Maltechnik kann synonym auch für diese Vorgehensweise verstanden werden: »Es ist immer ein Wechsel zwischen Zufall und Eingreifen«. 4 Ettlingers auf Keilrahmen gezogene Malflächen aus Nessel werden zunächst mit Kreide grundiert. Anschließend übergießt der Künstler die auf dem Boden liegende Fläche mit dünnflüssiger Eitempera, die unvorhersehbar darauf verläuft und unterschiedlich deckend eintrocknet, sodass zufällige Hintergrundstrukturen entstehen. Die skizzenhafte Übertragung der Vorlage erfolgt mit Graphit; bisweilen arbeitet Ettlinger dabei so nah am Bild, dass sich bei der Übertragung überraschende Linien, Schatten und Überschneidungen ausprägen, die auch für ihn erst im Anschluss aus der Distanz ersichtlich werden. Das ist insbesondere bei Arbeiten der Fall, in denen mehrere Motive ineinander fließend in einem Bild collagiert werden. 4 Ebd. 5


Durch die Kombination und malerische Bearbeitung von zwei oder drei thematisch voneinander unabhängigen Motiven entstehen spannungsreiche, fiktive Szenerien, die den ursprünglich dokumentarischen Charakter der Vorlagen, beispielsweise der Fotografien, aufheben. Auch die Nutzung einzelner Szenen aus Actionfilmen widerspricht der eigentlichen Logik des Mediums, ermöglicht dabei durch das Einfrieren eines sonst sehr flüchtigen Moments eine völlig andere Wahrnehmung des Geschehens. Dieser Perspektivwechsel, die Aufhebung erzählender Kontinuität, die durch die Parallelität realistischer und abstrakter Bildelemente, Auslassungen oder Doppelungen im Bild erzielt wird, ist elementarer Teil aller Werke Ettlingers. Stefan Ettlinger im Barkenhoff-Atelier, 2004

Bereits vor der Übertragung der Einzelmotive auf die Malfläche greift der Künstler bisweilen in die gelosten Vorlagen ein, indem er sie beschneidet, Szenen ineinander verschränkt und vorab so bearbeitet, dass sie sich zu einem scheinbar homogenen Bildgeschehen verschmelzen lassen. So sind die obere und die untere Bildhälfte des Gemäldes »Dreizehn. Vierzehn.« von 2010 (S. 29) trotz ihrer sehr differenzierten Motive wie selbstverständlich formal und malerisch miteinander verzahnt. Als Vorlage dienten hier ein Still aus einer Fernsehdokumentation über die Schifffahrt auf einem afrikanischen Fluss sowie ein Familienfoto Ettlingers, das an ein Krippenspiel oder einen Sankt  Martinszug erinnert. Die Kombination eines Stills aus einem modernen Actionfilm mit der Vorlage aus einem Bildband über mittelalterliche Kriegsführung in »Dreizehn. Vierzehn.« aus dem Jahr 2011 (S. 25) spiegelt die Verschränkung verschiedener Zeitebenen, die in Ettlingers Bildern wie selbstverständlich miteinander verbunden werden. Besonderheit dieser wie auch der Arbeit »Sieben. Acht.« (S. 24) ist darüber hinaus, dass der Künstler den historischen Figuren im unteren Bildteil Gesichter aus der Gegenwart einsetzte. Dazu inspiriert wurde er durch den Gedanken an Fantasie-Computerspiele, in denen man sich in einer fiktiven Rolle in eine imaginierte Vergangenheit zurückversetzt.

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Andere »Kombinationsbilder« sind aus deutlich voneinander abgegrenzten Szenen komponiert, die gleichsam als Einzelbilder fungieren könnten. Zwar beziehen sie sich formal aufeinander, thematisch jedoch differieren sie wie gewohnt. Grundlage des Gemäldes »Vierundzwanzig. Fünfundzwanzig. Sechsundzwanzig.« aus dem Jahr 2011 (S. 30) sind drei Darstellungen, die auf persönlichen Fotografien Ettlingers beruhen. Zu sehen sind der Völklinger Bahnhof, das Treppenhaus des Märkischen Museums in Witten sowie eine Koreanerin in einer Galerie in Seoul – Orte, mit denen der Künstler etwa aufgrund seiner Reisen und Ausstellungstätigkeit verbunden war oder ist. Augenfällig bei dieser Motivmontage aus drei Sequenzen ist die malerische Auslassung einer Teilfläche, die Ettlinger häufig als konstruktives Element in seine Arbeiten integriert. Still 1, 2012

Auch der Aufbau des Gemäldes »Déjà-vu 2« (S. 11) ist durch unbemalte Flächen zwischen einzelnen Bildteilen strukturiert – hier trennen sie die Doppelungen des Bildmotivs voneinander, das drei Personen in einer Bürosituation zeigt. Entscheidendes Moment der Werke dieser 2012 begonnenen Serie, die ebenfalls auf autobio­grafischen Vorlagen beruht, ist das Prinzip der Wiederholung im Bild, das Ettlinger hier erstmals durch Detailduplizierung oder -spiegelung visualisiert. Die Werke der ebenfalls 2012 entstandenen Serie »Still« (S. 18, 19, 34) berufen sich auf Stills aus Actionfilmen. Die Geschwindigkeit gerade dieses Filmgenres reizt Ettlinger zur Brechung mittels des Einfrierens einer Sequenz, die dadurch aus ihrem narrativen Zusammenhang gerissen wird. Mit seinen Darstellungen macht der Künstler Momente sichtbar, die im Filmgeschehen aufgrund ihrer Flüchtigkeit nie wahrgenommen werden können. Zumeist handelt es sich um ein Bild innerhalb einer Verfolgungsszene; bezüglich der Farbigkeit des Bildes orientiert sich der Künstler am Film.

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Ettlingers Bühnenbilder wie etwa »Robutter Blum, Musikantenbar Kiel, 27. 5. 2006« (S. 22) oder »Ramon Roman et het Heaters, Flächenzentrum Potsdam, 8. 3. 2008« (S. 21) , beide aus dem Jahr 2011, zeigen fiktive Situationen und Veranstaltungsorte. Die Darstellungen der inszenierten Architektur, der Bühne, der Musiker und des Publikums sind eine Collage sehr vieler verschiedener Vorlagen, die aus unterschiedlichsten Zusammenhängen stammen. »Ich wollte einfach etwas malen, was mir gefällt«, so der Künstler.5

Rheinwiesen, 2007

Die fantasievolle Betitelung der Bühnenbilder mit erdachten Bandnamen und Auftrittsorten, die mit einem reellen Ort nichts zu tun haben, erinnert an Titel von Ettlingers Bildern aus früheren Jahren. Die meisten seiner aktuellen Gemälde sind lediglich nach den ausgelosten Vorlagen und in der Reihenfolge ihrer Entstehung in einem Kalenderjahr durchnummeriert. Das entzieht dem Betrachter jegliche Möglichkeit eines voreiligen Interpretationsversuchs des Gesehenen. Auch mit diesem Detail spielt Ettlinger in seiner Kunst der Irritation. »Einige Jahre habe ich meine Bilder nach Ortsnamen betitelt, aber nie nach Orten, die auch drauf waren, von wegen ein Bild ist immer ein Ort, an dem/in dem man sich aufhält, aber nicht die Abbildung eines bestimmten Ortes. Die Ortsbezeichnungen konnten auch in ihrer Größenordnung sehr differieren, quasi von Bahnhofstraße bis Milchstraße.«, so der Künstler zur Betitelung seiner Bilder.6 »Deutz« (S. 31) gehört zu diesen Gemälden. Auch in diesem Bild kombiniert Ettlinger Elemente mit vollkommen differenten Inhalten, lässt einen imaginären Ort entstehen. Im Vordergrund, der farbig gefasst ist, sind Personen an einem See zu erkennen, auf dem zwei Schwäne ihre Kreise ziehen. Dahinter scheint auf den ersten Blick eine

5 Stefan Ettlinger in einem Gespräch mit Beate C. Arnold, 19. 8. 2012 6 Stefan Ettlinger in einer E-Mail an Beate C. Arnold, 22. 10. 2012 8


gebirgige Landschaft anzusteigen, die sich in schwarzen Umrissen von der vorderen Bildhälfte abhebt – auch bei genauerem Hinsehen lassen sich nur schwer die ein Fort attackierenden Indianer erahnen, die Ettlinger der gelosten Vorlage entnommen und in die Darstellung eingebunden hat.

Mosel, 2007

Das Bild entstand während des Aufenthaltes des Künstlers in Worpswede. Im Rahmen eines Arbeitsstipendiums der Künstlerhäuser Worpswede – bis Ende 2009 die größte Stipendienstätte des Landes Niedersachsen – arbeitete Ettlinger von April bis Dezember 2004 in einem Atelier auf dem Barkenhoff. Die Ruhe, die der Ort für ihn ausstrahlte, beschreibt er als gute Ergänzung zu seiner eigenen starken Aktivität und als Kontrapunkt zum ständigen Gefordertsein durch das Leben in einer Großstadt. Mit der Ausstellung in den neuen Räumen des Barkenhoff kehrt Stefan Ettlinger nun nach Worpswede zurück. Ihm gilt mein ganz besonderer Dank, insbesondere, da er trotz seines aktuellen Aufenthalts in China diesem Projekt zugestimmt und es aus der Ferne begleitet hat. Des Weiteren danke ich herzlich der Galeristin Ursula Walbröl, Düsseldorf, für ihre unkomplizierte, freundliche Unterstützung sowie der Stiftung Niedersachsen und dem Landschaftsverband Stade, die die Ausstellung und diese Publikation ermöglicht haben.

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Déjà-vu 1, 2012

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Déjà-vu 2, 2012

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Déjà-vu 3, 2012

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Déjà-vu 4, 2012

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Eins., 2012

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Zwei., 2012

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Drei., 2012

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Vier., 2012 17


Still 3, 2012

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Still 4, 2012

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Drei., 2011

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Ramon Roman et het Heaters, Flächenzentrum Potsdam, 8. 3. 2008, 2011

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Robutter Blum, Musikantenbar Kiel, 27. 5. 2006, 2011

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Ziel Good Project, Bühnengarten Hannover, 22. 6. 2003, 2011

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Sieben. Acht., 2011

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Dreizehn. Vierzehn., 2011

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F端nf., 2011

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Sechs., 2011

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F端nfundzwanzig. Sechsundzwanzig., 2010

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Dreizehn. Vierzehn., 2010

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Vierundzwanzig. F端nfundzwanzig. Sechsundzwanzig., 2011

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Deutz, 2004

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Stefan Ettlinger 1958 geboren in Nürnberg 1980 – 88 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Alfonso Hüppi, 1985 Meisterschüler Film, Performance, Musik etc. unter anderem als Mitglied der Anarchistischen Gummizelle (AGZ) mit Thorsten Ebeling, Heinz Hausmann, Bertram Jesdinsky, Otto Müller, Ulrich Sappok 2008 Gastprofessur für Malerei am College Of Fine Art der Kyung-Hee-Universität in Seoul, Korea 2010/2011 Vertretungsprofessur (Freie Grafik und Malerei, Klasse Alexander Roob) an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Stuttgart 2012 Arbeitsaufenthalt in Chongqing, China, im Rahmen des Künstleraustauschprogrammes der Stadt Düsseldorf, unabhängiger Projektraum Organhaus, Chongqing

Preise und Stipendien 2006 Projekt-Stipendium Schloß Balmoral, Bad Ems 2004 Arbeitsstipendium Künstlerhäuser Worpswede 2001 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds 2000 Stipendium Schloß Balmoral, Bad Ems 1990 Ringenberg-Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen 1989 Lisa und David Lauber-Preis, Nürnberg

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Einzelausstellungen (Auswahl) 2011 »Listening to the heater« (mit Jina Park), Galerie Ursula Walbröl, Düsseldorf Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf 2010 Kunstverein Göttingen 2009 »dok25a«, Düsseldorf (mit Peter Herrmann) 2008 »Gütertrennung«, Galerie Ursula Walbröl, Düsseldorf 2006 Galerie Olaf Stüber, Berlin »Michael Blättel«, Laden 44, Düsseldorf (mit Johan Röing) Landeskulturzentrum Salzau 2005 Dany Keller Galerie, München »Home driving is killing Autobahn«, Galerie Ursula Walbröl, Düsseldorf 2004 Galerie Olaf Stüber, Berlin Projektraum Künstlerhaus 1, Worpswede (mit Kocheisen und Hullmann) 2003 »Bürgermeister Irrek«, Galerie Olaf Stüber, Berlin (mit Heinz Hausmann) Galerie Ursula Walbröl, Düsseldorf Staatliche Kunsthalle Baden-Baden 2002 Galerie Olaf Stüber, Berlin Museum Haus Esters, Krefeld 2001 Ausstellungsraum Harry Zellweger, Basel Galerie Ursula Walbröl, Düsseldorf »Tigenturin, Hürth, Halifax, Oberursel«, wbd, Berlin 1999 Galerie Ursula Walbröl, Düsseldorf Ausstellungshalle Löfflerhaus, Gotha 1998 Studio d‘Arte Harry Zellweger, Carabietta 1996 Galerie Tabea Langenkamp, Düsseldorf 1995 Kunstraum Düsseldorf (mit Karl Böhmer) 1994 Galerie Tabea Langenkamp, Düsseldorf 1992 Galerie Tabea Langenkamp, Düsseldorf Künstlerhaus Hamburg (mit Thorsten Ebeling) 1991 Jablonka Galerie, Köln 1990 Standard Graphik, Köln (mit Jessica Diamond) 1989 Gesellschaft der Freunde junger Kunst, Baden-Baden (mit Bertram Jesdinsky) 1987 Galerie Vincenz Sala, Berlin 1986 Galerie C.H.I.P., Düsseldorf


Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl) 2011 »Gesünder und Gebrecher«, Musikperformance, WG im Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf »Group Velocity«, Märkisches Museum, Witten »Captain Pamphile«, Sammlung Falckenberg, Deichtorhallen, Hamburg »Etaneno. Kunst aus dem Museum im Busch«, Museum für Neue Kunst, Freiburg 2010 »Die Bilder tun was mit mir ...«, Sammlung Frieder Burda, Baden-Baden »Einfluss – 8 from Düsseldorf«, Todd Hosfelt Gallery, New York und San Francisco »Vorletzte und Verwendete«, Musikperformance in der Reihe »Number Three: Here and now«, Julia Stoschek Collection, Düsseldorf 2009 »Gemeinsam in Bewegung«, Zeitgenössische Kunst aus Deutschland und China, Wuhan Art Museum, Wuhan, Hubei »Pamphile Show«, Jet, Berlin 2008 »Worpswelten«, Kunstverein Göttingen »Painting Smoking Eating – 5000 Jahre moderne Kunst«, Villa Merkel, Esslingen »Die eigenen 4 Wände«, Neuer Kunstverein Aschaffenburg 2007 »Worpswunder – Eine Auswahl ehemaliger Stipen- diatinnen und Stipendiaten der Künstlerhäuser Worpswede«, Kunstverein Springhornhof e. V. Neuenkirchen Kunstportale. Balmoral in der Galerie Nord, Kunstverein Tiergarten, Berlin »Düsseldorf Sounds« Kunsthalle Düsseldorf (Musikauftritt) 2006 »Architecture and Landscapes«, The Flat at Villa Noris, Verona »Wie sagt man in Bad Ems?« Schloß Balmoral, Bad Ems »Small voice sounds big«, Total Museum, Seoul

2005 2004 2000 1999 1996 1995 1993 1992 1990 1988 1986 1984 1983

»Park – Zucht und Wildwuchs in der Kunst«, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden »(update 0.5) Positionen zur Malerei aus Deutsch- land«, Galerie Wolfgang Gmyrek, Düsseldorf »Die Neue Düsseldorfer Malerschule«, IKOB, Eupen »Hier und Jetzt«, Galerie Anita Beckers, Frankfurt »Running Mars«, PAN Kunstforum Niederrhein, Emmerich »Luxus, Stille, Lust«, Bautzener Kunstverein »Die Sammlung Hanck – Erwerbungen seit 1997«, museum kunst palast, Düsseldorf Sammlung Frieder Burda, Eröffnungsausstellung, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden »Schützenhilfe«, Schützenhof, Bad Ems »Künstler für Fortuna Düsseldorf«, Auktion, Christina Hölz, Düsseldorf »Snowflake Office«, Greene Naftali Gallery, New York »Der fokussierte Blick«, Kunsthalle im Haus der Jugend Barmen, Wuppertal »Alles im Einzelnen«, Galerie der Stadt Kornwestheim »Der fokussierte Blick«, Haus Koekkoek, Kleve »Malerei 2000«, Sprinkenhof, Hamburg KM II, Malmö »Makroville«, Kunstpalast im Ehrenhof, Düsseldorf »The Köln Show«, Köln »Villa-Romana-Preisträger 1989«, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg »Treibhaus 4«, Kunstmuseum Düsseldorf »Hommage à Handschin – Die Jungen«, Galerie Littmann, Basel »Luxlait«, Messehalle Limpertsberg, Luxembourg. »Innrain 100«, Innsbruck Galerie Handschin, Basel »Aus freien Stücken«, Düsseldorf

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Still 2, 2012

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Verzeichnis der abgebildeten Werke (nach Seitenzahlen)

7 Still 1 Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 55 cm x 70 cm

16 Drei. Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 100 cm x 145 cm

25 Dreizehn. Vierzehn. Eitempera und Öl auf Nessel, 2011 200 cm x 140 cm

8 Rheinwiesen Eitempera und Öl auf Nessel, 2007 120 cm x 140 cm

17 Vier. Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 145 cm x 100 cm

26 Fünf. Eitempera und Öl auf Nessel, 2011 45 cm x 70 cm

9 Mosel Eitempera und Öl auf Nessel, 2007 150 cm x 200 cm

18 Still 3 Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 55 cm x 70 cm

27 Sechs. Eitempera und Öl auf Nessel, 2011 45 cm x 70 cm

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19 Still 4 Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 55 cm x 70 cm

28 Fünfundzwanzig. Sechsundzwanzig. Eitempera und Öl auf Nessel, 2010 150 cm x 115 cm

20 Drei. Eitempera und Öl auf Nessel, 2011 55 cm x 70 cm

29 Dreizehn. Vierzehn. Eitempera und Öl auf Nessel, 2010 160 cm x 120 cm

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Ramon Roman et het Heaters, Flächenzentrum Potsdam, 8. 3. 2008 Eitempera und Öl auf Nessel, 2011 140 cm x 200 cm

30 Vierundzwanzig. Fünfundzwanzig. Sechsundzwanzig. Eitempera und Öl auf Nessel, 2011 160 cm x 200 cm

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Robutter Blum, Musikantenbar Kiel, 27. 5. 2006 Eitempera und Öl auf Nessel, 2011 140 cm x 200 cm

31 Deutz Eitempera und Öl auf Nessel, 2004 85 cm x 100 cm

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Ziel Good Project, Bühnengarten Hannover, 22. 6. 2003 Eitempera und Öl auf Nessel, 2011 140 cm x 200 cm

Déjà-vu 1 Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 125 cm x 115 cm Privatbesitz

11 Déjà-vu 2 Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 125 cm x 115 cm 12 Déjà-vu 3 Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 80 cm x 160 cm 13 Déjà-vu 4 Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 80 cm x 160 cm 14 Eins. Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 115 cm x 160 cm 15 Zwei. Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 115 cm x 160 cm

24 Sieben. Acht. Eitempera und Öl auf Nessel, 2011 200 cm x 140 cm

34 Still 2 Eitempera und Öl auf Nessel, 2012 55 cm x 70 cm Werke auf den Seiten 7 – 9 und 11 – 34: Courtesy Galerie Ursula Walbröl, Düsseldorf

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Impressum

Dieser Katalog erscheint zur Ausstellung Stefan Ettlinger. Malerei. im Barkenhoff Worpswede 4. 11. 2012 bis 27. 1. 2013 Herausgeber: Beate C. Arnold/Barkenhoff-Stiftung Worpswede Ostendorfer Straße 10 27726 Worpswede www.worpswede-museen.de museum@barkenhoff-stiftung.de Tel. 0 47 92 - 39 68

Eine Ausstellung im Rahmen der Reihe Worpswede zeitgenössisch der Worpsweder Museen

Mit freundlicher Unterstützung von

Bildnachweis: S. 7, 18, 19, 21, 34 © Stefan Ettlinger S. 10 – 17, 22 – 25, 28, 30 © Ivo Faber S. 2, 8, 9, 29 © Achim Kukulies S. 20, 26, 27, 31 © Rüdiger Lubricht S. 5, 6: Stills aus dem Film »Heinrich Vogeler und der Barkenhoff« © Schröder AV-Medien OHG, 2004 Text: © Beate C. Arnold Gestaltung: studio 37 © für die abgebildeten Werke: Stefan Ettlinger www.ettlinger.de Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Künstlers und des Herausgebers unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. ISBN: 978-3-923892-07-5

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Stefan Ettlinger. Malerei. Barkenhoff Worpswede 4. 11. 2012 – 27. 1. 2013

Stefan Ettlinger. Malerei.


Ausstellungskatalog Stefan Ettlinger