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Oktober 2012 路 Das Magazin der Wintersport Tirol AG

INVESTITION IN DIE ZUKUNFT: DIE NEUE 8ER-SESSELBAHN ROTADL IST IN BETRIEB!


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EDITORIAL

TOP OF TYROL

TOP OF TYROL

TOP OF TYROL – Wechsel in der Redaktionsleitung

NEWSMIX

Inhalt

Ort der Besinnung

40 Jahre Stubaier Gletscher Pistenchef Walter Müller 04 über die Anfänge der Erfolgsgeschichte.

Liebe Leserin, lieber Leser, ein intensiver Sommer liegt hinter uns. Mit der Inbetriebnahme der Daunjochbahn in wenigen Wochen werden wir in einer Bauzeit von vier Monaten Bauvorhaben in einer Größenordnung von 15 Millionen Euro erfolgreich abschließen. Das funktioniert nur dank des hohen Einsatzes aller Beteiligten – der Firmen und ihrer Mitarbeiter sowie der Mitarbeiter der Stubaier Gletscherbahn. Wenn wir auf vierzig Jahre Stubaier Gletscherbahn zurückblicken, zieht sich eine Eigenschaft wie ein roter Faden durch, wie sich auch diesen Sommer wieder deutlich gezeigt hat: Wenn es darauf ankommt, ziehen wir alle an einem Strang. Wir können uns darauf verlassen, dass unsere Mitarbeiter die Stubaier Gletscherbahn als ihren Betrieb ansehen und bereit sind, dafür mehr zu geben als nur Dienst nach Vorschrift. Diese Einstellung ist prägend vom Vorstand bis zum Lehrling. Es ist schön, in so einem Betrieb tätig zu sein. Wenn wir denselben Elan, den wir bei neuen Projekten und bei der Lösung von Problemen an den Tag legen, auch aufbringen, um unsere Gäste willkommen zu heißen und ihnen durch unser Entgegenkommen ein positives Urlaubserlebnis zu vermitteln, sind wir unschlagbar. Noch etwas in eigener Sache: Vor einem Jahrzehnt erschien unsere Firmenzeitschrift „Top of Tyrol“ zum ersten Mal. Herausgeber, Schriftleiter und Berichterstatter in einer Person war Firmenchef Dr. Heinrich Klier. „Top of Tyrol“ hat über Altvertrautes und über Neues aus unserer Firma berichtet, aber auch über den Tourismus im Stubai und in Tirol. Jetzt legen wir die Redaktionsleitung in jüngere Hände. Das Team von Polak Mediaservice beginnt mit diesem Heft seine Arbeit.

Dr. Heinrich Klier Mag. Reinhard Klier Impressum Top of Tyrol – das Magazin der Wintersport Tirol AG Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Wintersport Tirol AG Redaktionsleitung: Dr. Heinrich Klier, Mag. Reinhard Klier, Mag. (FH) Catherine Propst, Roman Polak Konzept und Redaktion: Polak Mediaservice, Imst Layout: West Werbeagentur, Landeck Fotos: Stubaier Gletscher, Polak Mediaservice / Markus Geisler, Sartori & Thaler, TVB Stubai Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH, Lustenau

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Anschrift Herausgeber Wintersport Tirol AG & CO Stubaier Bergbahnen KG Mutterberg 2 6167 Neustift, Österreich Tel. 0043 5226 8141 Fax 0043 5226 8141-150 email: info@stubaier-gletscher.com www.stubaier-gletscher.com Firmenbuchnummer: FN 23719G UID-Nummer: ATU 31698507

NEWS

Unternehmertum im Blut Dr. Heinrich Klier über seine Entwicklung zum Seilbahner.

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12 Millionen Euro für Qualität Der Stubaier Gletscher setzt deutliche Akzente für die Zukunft.

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Sicher im freien Skiraum Das Powder Department zeigt, wie man sich verantwortungsbewusst abseits der Piste bewegt.

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Köstliche Höchstleistung Das Schaufelspitz-Restaurant hat sich unter David Kostner konsequent an die Spitze gekocht.

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Während der Sommermonate entstand ganz in der Nähe der Bergstation Schaufeljoch auf 3.210 Metern eine neue Kapelle. Als Ort der Ruhe lädt diese zum Innehalten inmitten der Naturkulisse der Stubaier Gletscherwelt ein. Das vom renommierten Architekturbüro „ao-architekten“ aus Innsbruck geplante Bauwerk ist auf beide Seiten hin geöffnet und nimmt die Umgebung gezielt mit auf. „Wir verbinden das Jubiläum ‚40 Jahre Stubaier Gletscher‘ mit der Errichtung der Kapelle am Schaufeljoch. Sie soll ein Ort der Besinnung sein und ein Zeichen des Dankes für das Glück, das uns über vier Jahrzehnte begleitet“, erklärt Reinhard Klier, Vorstand Stubaier Gletscherbahn.

Neuer Kartenverbund

Gemeinsam stark Die ARGE Winterwerbung 16 bringt dem Stubai einen deutlichen Marketingschub.

Trainingsgebiet par excellence Skiprofis und Amateure profitieren von einer perfekten Organisation.

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Events Der kommende Winter bietet eine Vielzahl von Highlights.

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Ausgezeichneter Mehrwert Der renommierte SkiGuide 2013 des ADAC, welcher über 1.500 Skigebiete in den Alpen und darüber hinaus unter die Lupe nimmt, kürte den Stubaier Gletscher unter die „Aufsteiger der Saison“. Lob sprachen die Tester für die kontinuierliche Entwicklung in Sachen Qualitäts- und Komfortverbesserung aus. Besondere Beachtung erhielten die Investitionen mit der Rotadl- und Daunjochbahn. Als Vorzeigemodell wird das Kinderbetreuungskonzept „BIG Family“ genannt.

Zum Start der Skisaison bereichert der Stubaier Gletscher das Freizeitticket Tirol als prominenter Neuzugang. Dieses vereint 25 Bergbahnen, sieben Eislaufplätze, fünf Hallenbäder, drei Museen und im Sommer elf Freibäder auf einer Karte. Der Gültigkeitszeitraum erstreckt sich vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013. „Durch den Beitritt des Stubaier Gletschers und weiterer attraktiver Gebiete manifestiert sich das Freizeitticket Tirol endgültig zum unschlagbaren Angebot für den Großraum Innsbruck“, betont Catherine Propst, Marketingleiterin der Stubaier Gletscherbahn. Das Freizeitticket Tirol ist direkt an der Talstation Stubaier Gletscher und an der Vorverkaufsstelle in Neustift erhältlich.

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Der Geist der Pioniere Jedes Unternehmen beginnt klein. An der Gabe zur Improvisation lässt sich mitunter schon späterer Erfolg ablesen.

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40 JAHRE STUBAIER GLETSCHER

Ein Rückblick auf die Anfänge

Ein Leben mit der Bahn Das Jubiläum „40 Jahre Stubaier Gletscher“ birgt viele Facetten. Mit mutigen und vorausblickenden Entscheidungen entstand Österreichs größtes Gletscherskigebiet. Wesentlichen Anteil am Erfolg tragen die Mitarbeiter. Einer, der bereits 35 Jahre die Geschichte des Stubaier Gletschers mitgestaltet und begleitet, ist Pistenchef Walter Müller. Der Blick zurück zu seinen Anfängen am Stubaier Gletscher fällt dem gebürtigen Neustifter nicht schwer. Viele markante Erlebnisse, nachhaltige Begegnungen und so manche Anekdote prägen seine Tätigkeit im Unternehmen. Im Jahr 1972, also zu den goldenen Pionierzeiten, startete er seine Karriere und legte beim Bau der ersten Zweiseilumlaufbahn selbst kräftig Hand an. „Man hat schon damals als junger Mitarbeiter gutes Geld verdient und konnte sich dementsprechend die Wünsche von Auto und Urlaub erfüllen“, beschreibt Müller, weshalb es ihm viele junge Stubaier gleich taten und zur Bahn gingen. „Gondoliere“ am Gletscher Früher Normalität, heute kaum vorstellbar: Als Müller 1973 seinen Dienst als Seilbahnbediensteter antrat, musste noch jede einzelne Gondel bei der Einfahrt per Hand abgebremst werden. Allerdings zeigte man sich in den 70er-Jahren bereits sehr innovativ: Um der schweren und nicht ungefährlichen Arbeit Herr zu werden, entwickelte ein Arbeitskollege des Stubaiers ein System mit Backen, das der manuellen Tätigkeit ein Ende bereitete. Keine Aufwärmübungen benötigten die ersten Wintersportler am Gletscher. Um in den Anfangszeiten den Schlepplift am Gamsgarten zu erreichen, stand zuvor ein Fußmarsch von der Dresdner Hütte in Skischuhen und samt Ausrüstung auf dem Programm. „Die Gäste akzeptierten das da-

mals und es zogen richtige Karawanen hinauf. Heute kann man das kaum glauben“, schmunzelt der 55-Jährige. Veränderung von Technik und Natur Müller erinnert sich gern an die alten Zeiten zurück, neigt aber nicht zu deren Verklärung. Die ersten Pistengeräte verfügten beispielsweise weder über ein Schild noch über eine Fräse. „Wie wir damals präpariert haben, ist mir heute ein Rätsel“, bekennt der Pistenchef vom Stubaier Gletscher. Heute stehen Hightech-Geräte parat, um den Abfahrten den letzten Feinschliff zu verpassen. Die regelmäßig schneereichen Winter der Vergangenheit forderten das Team über die eigentliche Präparierung hinaus. Nicht vorhandene Lawinengalerien oder der damals unbekannte Einsatz von Hubschraubern zur Absprengung von Schneefeldern verlangten den Entscheidungsträgern einige Überlegungen ab. Ein Thema früherer Jahre bereitet Walter Müller heute kein Kopfzerbrechen mehr: „Früher hatten wir massiv mit den Gletscherspalten zu kämpfen, heute gibt es viel weniger.“ Sowohl seilbahntechnisch als auch in der Gastronomie erlebte der Stubaier Gletscher einen steilen Aufstieg. Per Würstelstand wurden die hungrigen und durstigen Wintersportler am Gletscher verpflegt, dieser wurde später auch vom Onkel des Fußballtrainers Kurt Jara betrieben.

Ticketverkauf anno dazumal Die ersten Skipässe wurden nach altbewährtem Kartenabreißer-System ausgegeben.

Warten auf die Gondel Anfang der 70er-Jahre brachten Gäste noch Geduld mit in den Urlaub ... und an solchen Tagen wohl zu Recht.

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Ein Leben wie ein Roman Heinrich Klier war Schriftsteller, Radioreporter und Südtirol-Aktivist. Als Unternehmer erschloss er vor 40 Jahren den Stubaier Gletscher.

Interview Mit Dr. Heinrich Klier

„Ich hatte riesiges Glück“ Mit „The Hoff“ auf den Berg Müllers Arbeitsplatz inmitten der freien Natur bescherte ihm auch viele interessante Begegnungen. Gern erinnert er sich an den Besuch der amerikanischen Kultfigur David Hasselhoff samt Familie, die er zu „Knight Rider“-Zeiten zur Jochdohle begleitete. Prominente Sportler gehören am Gletscher ebenso zu den regelmäßigen Gästen. „Wir konnten schon zahlreiche Spitzenathleten bei uns begrüßen, darunter Hermann Maier oder die schwedischen Skiprofis“, erzählt Walter Müller. Als Skigebietstester unterwegs Bereits früh erkannte Dr. Heinrich Klier, dass neben einer passenden Infrastruktur auch die Servicequalität wesentlich ist. „Über die Jahre haben wir mit unserem Seniorchef zahlreiche Skigebiete in anderen Ländern besucht, uns mit diesen verglichen, gute Ideen mitgenommen und aus schlechten Beispielen unsere Schlüsse gezogen. Der freundliche und zuvorkommende Umgang mit den Gästen spielte schon immer eine wichtige Rolle und es wird auch heute an einer laufenden Verbesserung in diesem Bereich gearbeitet“, zollt Müller dem Weitblick von Klier seinen Respekt. Ohne jemanden hofieren zu wollen, die Entscheidung für die Stubaier Gletscherbahn bereut Walter Müller keinen Augenblick. „Unser Unternehmen zeichnet aus, dass man mit etwas Hausverstand sehr eigenständig wirken und sich entfalten kann. Mein Werdegang wäre ohne das entsprechende Maß an Vertrauen nicht möglich gewesen“, spricht einer, der es wissen muss – 35 Jahre Betriebszugehörigkeit sprechen für sich selbst.

Dr. Heinrich Klier über seine Anfänge als Liftunternehmer, Lust am Risiko und die Wirkung von Tiroler Abenden auf Wagniskapitalgeber der 60er-Jahre.

entgangen. Einen 18-Meter-Sturz in ein altes Seil bei der ersten Winterbegehung der Hechenberg-Südwand habe ich ebenso überlebt wie ein Lawinenunglück am Kuhljoch in Eppzirl. Wir sind zu viert aufgebrochen und ich war der Einzige, der lebend heimgekommen ist. Der liebe Gott hat mich am Leben gelassen. Sie waren 38, als Sie Ihre unternehmerische Karriere gestartet haben. Was ist in Ihnen als erfolgreicher Schriftsteller und Journalist vorgegangen, dass Sie sich gesagt haben: „Jetzt baue ich einen Lift.“ Klier: Erfolg macht jedem Spaß und das Streben nach Erfolg liegt in der Natur des Menschen. Ich war gesund, neugierig und frech, was mich an ein Lied erinnert, das meine Mutter immer gesungen hat: „Geld ham ma koans, aber Schneid ham ma gnuag“. Das habe ich immer gern gehört und auch gern gesungen. Ist Mut Ihr Erfolgsgeheimnis? Klier: Ich habe nichts Geheimnisvolles gemacht, ich habe immer fleißig gearbeitet. Ich habe viel gebuggelt, habe das aber gern gemacht. Das ist wohl ein Erbe meiner Mutter, die auch im hohen Alter nicht aufhören wollte zu arbeiten.

Herr Dr. Klier, Sie haben eine vielfältige, nicht unbedingt lineare Laufbahn hinter sich. Was sagen Sie zu der straffen Karriereplanung heutiger Berufseinsteiger? Kann man das, was Sie erreicht haben, ohne Umwege überhaupt schaffen? Klier: Bei mir hätte das nicht funktioniert. Ich war von klein auf voller Kraft und Leben. Auch bei der Bergsteigerei suchte ich die Herausforderung. Ich bin immer gern an die Grenzen gegangen. Aber die Kameraden rund um mich herum haben mich vor dem Schlimmsten bewahrt. Sie sterben mir nun alle weg, das

40 JAHRE STUBAIER GLETSCHER

stimmt mich oft traurig. Von den Weggefährten der frühen Zeit lebt nur noch einer.

Sie gelten als erfolgreicher Unternehmer. Haben Sie jemals an Ihren Unternehmen gezweifelt? Klier: Nein. Am Anfang meiner Selbstständigkeit hatte ich riesiges Glück, ich wusste zwar von meiner Führerarbeit, dass die Region im Hochstubai österreichweit die schönsten zusammenhängenden Gletscherflächen bietet, die durch ein Skigebiet erschlossen werden könnten. Aber woher sollte ich das Geld für sowas bekommen?

Haben Sie das Risiko gesucht? Klier: Wahrscheinlich schon. Das biedere Zirler Leben war ein bisschen zu fad für mich. Meine Mutter hat gesagt: „Ein Mensch wie du braucht sieben Schutzengel!“ Sechs habe ich bereits verbraucht. Als kleiner Bub bin ich in die Zirler Mur gestürzt, dem ersten Bombenangriff auf Innsbruck im Dezember 1943 bin ich nur durch eine blitzschnelle Flucht in ein Haus

Begonnen haben Sie als Liftunternehmer allerdings anderswo. Klier: Nach meinem Exil in München musste ich eine neue Existenz aufbauen. Ich habe als Erstes den Lift am Zahmen Kaiser in Walchsee gebaut. Dr. Waizer, der ein wunderbarer Förderer und Freund von mir war, hat mich dann gebeten, mir die Schwazer Bergbahnen anzusehen. Ich habe mich aber entschieden, die Schwazer

Bergbahnen nicht zu übernehmen und stattdessen in Gerlos zu planen. Ich war dort zwei, drei Jahre Geschäftsführer; die Erschließungen, die es heute gibt, waren meine Planungen. Dann ist die Erschließung des Glungezers gekommen. Der Glungezer war in München ein bekannter Skiberg. Die Bahnen Glungezer und Walchsee sind von Anfang an sehr gut gelaufen. Woher nahmen Sie das Kapital dafür? Klier: Die Investoren waren zum Großteil Freunde aus München, die mir ihr Geld und Vertrauen zur Verfügung stellten, ich selbst hatte ja noch nix. Die haben mir das Geld gegeben, weil mein Bruder in Walchsee im Nebenberuf Tiroler Abende veranstaltet hat und sie ihn gern mochten. Gewinn haben sie sich keinen erhofft. Wir hatten damals mit sehr wenig Geld begonnen. Natürlich war die Freude groß, dass das Geschäft gleich so gut lief. Weil die Rendite von Anfang an gut war, meinten sie, ich sollte mich umsehen, ob es noch weitere Chancen für Seilbahnen gäbe.

Frankreich zu den großen Skigebieten unternommen. Dort haben sie die gleichen Probleme; aber sie haben mutig Lawinengalerien gebaut. Als wir von La Plagne heimfahren wollten, hieß es „Lawinensperre“; man käme nicht weg. Innerhalb einer Nacht hatten die Mitarbeiter der Bahnen die gesamten Lawinenkegel wieder weggeräumt – der Weg nach Hause war frei. Mir war klar: Es braucht erstens Lawinenverbauungen und zweitens Bagger, die zum Einsatz bereit stehen. Auf diese Weise hat auch im Stubai alles gut funktioniert. Heute sind die gefährlichen Lawinenstriche mit Galerien verbaut! Was mir besonders wichtig zu erwähnen ist: Wir haben alles selbst finanziert, es ist kein Schilling der öffentlichen Hand verbraten worden! Für dieses Riesenprojekt brauchten wir natürlich weitere Geldgeber. Diese haben sich unsere Bilanzen von den bisherigen Bahnen angeschaut und waren deshalb auch gerne bereit, in das neue Projekt zu investieren. Begonnen haben wir damals mit einem Budget von 60 Millionen Schil-

„Ich habe nichts Geheimnisvolles gemacht, ich habe immer fleißig gearbeitet.“ Der Erfolg hing auch damit zusammen, dass uns die neu entstehende Autobahn München-Tirol die Skifahrer frei Haus lieferte. Lag nach diesen Anfangserfolgen das Projekt Stubaier Gletscher für Sie nahe? Klier: Durch den Bau der Europabrücke war jetzt auch das Stubaital an das große Verkehrsnetz angebunden. Im Hinterkopf hatte ich die Erschließung des Stubaier Gletschers schon länger. Der Anfang im Stubai war hart. Die Zufahrt war ja durch 27 Lawinenstriche gefährdet. Die Einheimischen meinten: „Der hat ja keine Ahnung – das Skigebiet ist den halben Winter nicht zu erreichen!“ Was hat Sie so sicher gemacht, dass Sie es trotzdem schaffen würden? Klier: Ich hatte zuvor Erkundungsreisen nach

ling, das entspräche ca. 4,3 Millionen Euro. Dazu kamen ein großes Selbstvertrauen und viel Gottvertrauen und natürlich auch viel Glück. Inzwischen haben wir 182 Millionen Euro investiert. Das entspräche heute ungefähr 2,5 Milliarden Schilling. Die Gletscherbahn war der Höhepunkt meiner Arbeit. Sie ist bis heute der Glanzpunkt der Wintersport Tirol AG geblieben, mit jährlich über einer Million Besucher – und das seit über 20 Jahren. Besonders glücklich bin ich darüber, dass ich das große Werk meinem Sohn Reinhard übertragen konnte, der es mit großer Umsicht und vollem Einsatz weiterführt. Die neuen Bahnen, die heuer im Herbst in Betrieb gehen werden, sind das beste Zeugnis dafür. Herr Klier, danke für das Gespräch. Das Gespräch führte Roman Polak.

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INVESTITION IN BAHNEN

Ab- und Aufbau Elmar Kindl verantwortete den erfolgreichen Transfer der alten Rotadl-Anlage Richtung Daunjoch.

FACTS

Schritt Richtung Entflechtung Die neue Rotadlbahn soll die Situation am Knotenpunkt Gamsgarten stärker ordnen.

MILLIONEN-INVESTITIONEN

Mehr Komfort am Gletscher Die neue 8er-Sesselbahn Rotadl beschert den Gästen am Stubaier Gletscher ab dieser Saison eine wesentliche Qualitätsverbesserung. Zudem wird das wichtige Gebiet am Daunferner durch den modernen Zubringer attraktiviert. Eine Renaissance erlebt die abgebaute Bahn, diese erschließt künftig als 4er-Sesselbahn Daunjoch eine neue Piste speziell für ambitioniertere Skifahrer. Zwischen Gelassenheit und Stressresistenz: In dieser Gefühlswelt bewegen sich Seilbahnunternehmen bei der Realisierung neuer Anlagen. Im Fall der Stubaier Gletscherbahn musste man sich bis Ende Juni 2012 gedulden. Dann erfolgte der endgültige Startschuss für die neuen Bahnen Rotadl und Daunjoch. Davor lagen knapp eineinhalb Jahre an Projektierungsarbeiten, Begutachtungen und Einreichverfahren. „Grundsätzlich dürfen wir mit der Verfahrensdauer

zufrieden sein. Die Komplexität solcher Projekte ist so hoch, dass es auch bei uns im Haus einiger Vorarbeiten bedarf“, erläutert Reinhard Klier, Vorstand der Stubaier Gletscherbahn. Meilenstein für das Skigebiet Insgesamt zwölf Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Bau der zwei neuen Liftanlagen. Für Klier handelt es sich um „die größte Weiterentwicklung des Ski-

gebietes innerhalb der letzten zehn Jahre“. Die Zukunftssicherheit und Nachhaltigkeit ist bei solchen Projekten durchaus gegeben. „Die Schneesicherheit liegt auf unserer Seite. Wenn es eine Tendenz gibt, dann jene zu höher gelegenen Skigebieten“, fügt der Seilbahnunternehmer hinzu. Vor allem von der neuen 8er-Rotadlbahn erwartet er eine Entflechtung der Skifahrerströme und damit verbunden eine Verkür-

Mehr Infos www.stubaier-gletscher.com/de/bautagebuch

Kurzes Zeitfenster für Bauarbeiten

zung der Wartezeiten. „Aufgrund der Einstiegssituation bei der alten Anlage wurde deren maximale Förderleistung nie erreicht. Jetzt sind die Lage der Talstation sowie gleichzeitig die Pisteneinbindung optimiert. Dadurch wird die Situation am Knotenpunkt Gamsgarten geordneter und die Verteilung auf die zwei starken Sesselbahnen erleichtert“, betont Klier. So fällt beispielsweise der Gegenanstieg weg, den die Wintersportler früher meistern mussten, um zur Sesselbahn zu gelangen. Abseits aller logistischen Überlegungen darf sich die Skifahrergemeinde dank der neuen Rotadlbahn auf spürbare Komfortverbesserungen freuen. Diese beginnen beim mühelosen Einstieg mittels Förderband und setzen sich mit gepolsterten Sitzen samt integrierter Heizung fort. Dank Wetterschutzhaube sind die Fahrgäste vor Wind und Wetter geschützt. Die kuppelbare Bahn von Doppelmayr verfügt über 62 Sessel mit Platz für jeweils acht Personen, was einer maximalen Förderleistung von 3.000 Personen/Stunde entspricht. Dabei verfügt man noch über Reserven für die Zukunft: Insgesamt lässt sich das neue Modell auf bis zu 70 Sessel erweitern, was die maximale Kapazität auf bis zu 3.400 Personen/Stunde erhöht. Österreich-Premiere am Daunjoch Die Weiterverwendung der „alten“ Rotadlbahn am Daunjoch stellt ein Novum in der Alpenrepublik dar. Als erstes Seilbahnunternehmen Österreichs trägt die Stubaier

Gletscherbahn eine kuppelbare Sesselbahn ab und lässt sie an anderer Stelle wieder auferstehen. Rechtlich möglich wurde dies durch eine Wiederaufstellungs-Verordnung des zuständigen Ministeriums, die 2009 in Kraft getreten ist und nunmehr erstmals zur Anwendung gelangt. Bisher genehmigte die Behörde diese Vorgangsweise nur bei fix geklemmten Seilbahnen. Kein Wunder also, dass das Projekt am Stubaier Gletscher hohe Aufmerksamkeit bei Branchenkollegen auslöst und in Zukunft in anderen Gebieten wohl als Best-Practice-Beispiel dienen wird. „Wir hätten die alte Rotadlbahn wirklich schweren Herzens abgetragen, wenn sie nicht weiter zu verwenden gewesen wäre“, erklärt Reinhard Klier. Zudem hätte eine teure Neuinvestition die Frage nach der Rentabilität für die Erschließung des Gebietes Daunjoch intensiviert. Die nunmehrige Lösung, die bestehende Bahn an einem anderen Standort weiter zu betreiben bewertet Klier als Glücksfall. Zudem fügt sich die „Rotadlbahn alt“ in ihren Dimensionen wie ein Puzzleteil in die Trasse zwischen Gamsgarten und Daunjoch. Diese Form des „Seilbahn-Recyclings“ bedarf einer Vielzahl von Vorarbeiten. „Im Behördenverfahren waren wir mit mehr Auflagen als bei einer neuen Seilbahn konfrontiert und klarerweise galt es sehr viele Überprüfungsmaßnahmen zu durchlaufen“, erklärt Elmar Kindl, Betriebsleiter Sesselbahnen am Stubaier Gletscher. Neben Revisionsarbeiten

Welche logistischen Meisterleistungen und wie viel Engagement die Mitarbeiter der Stubaier Gletscherbahn und die beteiligten Firmen an den Tag legten, lässt sich im Online-Bautagebuch auf www.stubaier-gletscher.com nachvollziehen. Um mit dem Bau starten zu können, musste noch der Schnee vom Vorjahr abgetragen werden. Die Materialanlieferung für die Errichtung der Bergstation am Daunjoch erfolgte mittels Materialseilbahn und Hubschrauber, für die Mitarbeiter stand ein täglicher Fußmarsch von einer halben Stunde im Hochgebirge an, um an den Arbeitsplatz zu gelangen. Vor allem angesichts des geringen Zeitfensters von Ende Juni bis Ende September zollt Reinhard Klier allen Involvierten seinen Respekt: „Dass in dieser kurzen Zeit zwei Sesselbahnen aufgestellt werden, spricht für sich.“ In Spitzenzeiten waren bis zu 100 Arbeiter gleichzeitig im Einsatz, um dieses Ziel zu erreichen.

Pistenangebot für Fortgeschrittene Vom Daunjoch geht es künftig in 60%iger Neigung Richtung Gamsgarten.

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Mit Komfort zum Daunferner Die neue Rotadlbahn transportiert die Wintersportler mit sämtlichem Komfort.

wurde der Zustand der Anlage durch genaue Messverfahren wie Magnetinduktion unter die Lupe genommen. Durch die Reduktion der Förderleistung auf 1.600 Personen/Stunde wird die Anlage geringer belastet, was die Restlaufdauer erhöht. Genügend Ersatzteile für den Weiterbetrieb stehen zur Verfügung. Ortswechsel für die 4er-Sesselbahn So exakt, wie die Mitarbeiter der Stubaier Gletscherbahn mit den Behördenvertretern im Verfahren zusammenarbeiteten, so genau galt es auch bei der Abtragung der Rotadlbahn „alt“ vorzugehen. „Mit dem Gedanken im Kopf, dass die Bahn weiterhin zum Einsatz kommt, agierten alle Beteiligten sehr vorsichtig. Das ist natürlich viel mehr Arbeit“, beschreibt Kindl die notwendigen Schritte. Anschließend er-

folgte die Zwischenlagerung der einzelnen Komponenten und Teile. Die Passgenauigkeit der Anlage für den neuen Einsatzort hebt Kindl nochmals hervor: „Das machte das Projekt erst interessant, sonst wäre die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben gewesen.“ Für die neu zu errichtende Berg- und Talstation griff man auf bestehende Pläne aus dem Jahre 1989 zurück. Die Konstruktion der Betriebsgebäude erfolgte derart, dass sich die bestehende Antriebstechnik nahtlos einfügen kann. Das Projekt am Daunjoch bescherte Bauleiter Elmar Kindl eine weitere Novität: Die Sesselbahn ist die erste Anlage gemäß dem neuen Lawinenerlass aus dem Jahr 2011. Beim Bau der Stützen wirkten sich die Auflagen dahingehend aus, dass für die Stützen „5“ und „6“

Bauen im Hochgebirge: Die Errichtung der beiden Anlagen hat bis zu 100 Arbeitern alles abverlangt. Ihr Einsatz war für die termingerechte Fertigstellung entscheidend. Dafür ein herzliches Vergelt’s Gott!

acht Meter hohe keilförmige Fundamente vorgeschrieben wurden. Insgesamt 130 Kubikmeter Beton verschlangen diese enormen Grundfesten. Piste, die ihrem Namen alle Ehre macht Die 20 Jahre alte 4er-Sesselbahn, die künftig den Namen Daunjochbahn trägt, erschließt am Stubaier Gletscher nun ein attraktives Pistenangebot für Fortgeschrittene. Bei einer Neigung von bis zu 60 % wurde die schwarze Abfahrt dann auch gleich mit dem passenden Namen versehen: „Daunhill“. Diese weist eine Fahrstrecke von 3,2 Kilometern auf. Die Inbetriebnahme ist für Ende November vorgesehen.

Wir danken den bauausführenden Firmen:

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INVESTITION IN DIE INFRASTRUKTUR

SKICROSS

POWDER DEPARTMENT

Bewusst abseits – aber sicher!

Auf sprunghaftem Kurs

Das Fahren im freien Skiraum boomt: Verlockende Tiefschneehänge und unberührte Abfahrten laden zum Freeriden ein. Am Stubaier Gletscher wird dieses Trendthema mit dem neuen „Powder Department“ offensiv aufgegriffen.

POWDER Department

Tief im Schnee Das „Powder Department“ stellt sich aktiv der steigenden Sehnsucht nach dem Erlebnis im freien Skiraum.

– 11 Freeride-Runs im freien Skiraum in eigener Off-Piste-Map und als GPS-Tracks erfasst – Streckenvideos zeigen visuell die Routendetails – Infotafeln mit Beschreibung der Strecke, Pieps-Check und Lawinenhinweisen – Pieps-Station am Gamsgarten; Wöchentliche Trainings – Verleih von Sicherheitsausrüstung am Eisgrat

Die Werbemotive in Sachen Wintersport sind geprägt vom Skifahrer und Snowboarder, der einsam seine Linie in den frischen Pulverschnee zieht. Solche Bilder bleiben im Kopf und animieren eine stetig steigende Zahl von Wintersportlern, das Erlebnis außerhalb der gesicherten Pisten zu suchen. Anstatt dies komplett zu negieren, wird das Thema am Stubaier Gletscher im Rahmen des „Powder Departments“ aktiv behandelt. Das Angebot für die Freeride-Gemeinde besteht aus zwei wesentlichen Bereichen: Kartographierten Abfahrten und dem Sicherheits-Management. Eigenverantwortung im Vordergrund „Wir wollen nicht mit erhobenem Zeigefinger agieren und über die Freerider richten. Stattdessen werden Lösungen angeboten, die das Risiko reduzieren und trotzdem den Spaß erhalten“, so der Experte Andreas Würtele von „Berg:Werk – alpine outdoor + tourism competence“. Er entwickelte das Konzept des „Powder Departments“ mit. Eine eigens erstellte Off-Piste-Map enthält insgesamt elf Freeriderouten im freien Skiraum, die Abfahrten lassen sich auch als GPS-Tracks am Smartphone abrufen. „So erhalten auch Nicht-Insider die Gelegenheit auf lohnende Abfahrten“, erklärt der Spezialist. Um das Risiko beim Gang abseits der Piste kalkulierbarer zu machen, nimmt das Thema Sicherheit einen wesentlichen Stellenwert ein. Als erste Anlaufstelle zur Informationsbeschaffung dient der Freeride-Checkpoint an der Berg-

station Eisgrat. Aktuelle Details zum Wetter-, Schnee- und Lawinenlagebericht, Routenpläne und das entsprechende Verleih-Equipment (LVS-Gerät, Sonde, Schaufel und Helm) sind dort erhältlich. Bei der Pieps-Station am Gamsgarten steht ein eigener Bereich zur Verfügung, wo die Suche mit dem Lawinen-Verschütteten-Suchgerät gezielt geübt werden kann. Pionierarbeit für die Community „Der Stubaier Gletscher nimmt mit dem Powder Department eine absolute Vorreiterrolle ein. Die Wintersportler werden achtsamer, durch die unkonventionelle Vermittlung von Basiswissen“, meint Würtele. Obwohl sich dadurch das Restrisiko auf ein vernünftiges Maß reduzieren lässt, warnt der Experte: „Die endgültige Entscheidung, in einen Hang einzufahren, muss jeder für sich selbst treffen.“

Freeride Events – Kostenlose SAAC Camps am 17./18.11.2012 und 27./28.04.2013 – Lawinensicherheits-Trainingstage am 24.11.2012, 15.12.2012 und 19.01.2013 – Freeride-Camp mit Profi Pia Widmesser am 16.02.2013 – Open Faces Stubai: Internationale Topfahrer stehen beim 3-Star Qualifier der Freeride World Tour am 23.02.2013 am Start

Mit Skicross setzt man am Stubaier Gletscher auf eine der jüngsten Disziplinen bei Olympischen Winterspielen und errichtet zur heurigen Saison einen eigenen Kurs. Die wohl actionreichste Wettkampfvariante mit Skiern stellt der Skicross dar. Vor allem der K.-o.-Modus mit vier Fahrern gleichzeitig erweist sich als äußerst attraktiv für die Zuschauer. „Es handelt sich um eine Sportart, die im Trend liegt, deshalb möchten wir uns hier profilieren“, erklärt Andreas Kleinlercher, Seilbahndirektor am Stubaier Gletscher. Trainingsstrecke für die Profis Gemeinsam mit dem Skicross-Experten Mathias Ortner entsteht im Bereich Schaufeljoch/ Eisjoch ein eigener Parcours mit Sprüngen, Wellen und Kurven. Vorausschauend legte man bereits im Vorjahr ein Schneedepot an, um rechtzeitig im Herbst die Trainingswünsche der verschiedenen Nationalteams erfüllen zu können. „Der Kurs wird gebaut, sobald es die Schneelage erlaubt“, so Kleinlercher. Auf diesem können zwischen 30 und 50 Athleten pro Tag ein professionelles Training absolvieren. Bereits jetzt treffen Anfragen diverser Europaund Weltcupteams ein. Fix angemeldet haben sich bislang die Skicrosser aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Tschechien. Nachnutzung für alle Wintersportler Wenn sich die Pros dann in die Wettkämpfe stürzen, wird die Strecke auf einen leichteren Schwierigkeitsgrad rückgebaut und steht für den Publikumsskilauf offen.

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Wohl bekomm’s David Kostner: „Wenn das Produkt und das Ambiente stimmen, kommt der Erfolg von alleine.“

Fokus auf NationalmannschaftenKulinarischer Gipfel auf 2.900 m

Das Schaufelspitz ist „unter der Haube“ von Gault Millau! Das exklusive Bedienungsrestaurant Schaufelspitz auf knapp 3.000 m Seehöhe ist das Herzstück der Berggastronomie am Stubaier Gletscher. Seit Mitte Oktober 2012 ist es auch das höchste Haubenrestaurant Österreichs: Der wichtigste heimische Gourmetführer Gault Millau hat Küchenchef David Kostner und seinem Team 14 Punkte und damit die erste Haube verliehen! Mit der Eröffnung des Restaurants Schaufelspitz in der Bergstation Eisgrat im November 2010 hat man am Stubaier Gletscher den Qualitätsbegriff in den Alpen neu definiert. Seit der Wintersaison 2010/11 zelebrieren hier Küchenchef David Kostner und seine junge Küchenbrigade Kulinarik auf höchster Ebene. Jetzt hat der wohl wichtigste heimische Gourmetführer Gault Millau offiziell bestätigt, was die vielen (Stamm-)Gäste längst wissen: Das Schaufelspitz gehört in den erlesenen Kreis der besten Restaurants Österreichs. Das freut in erster Linie David Kostner: „Die Auszeichnung zeigt, dass sich unser Einsatz für die Qualitätssteigerung wirklich gelohnt hat und wir auf dem richtigen Weg sind. Jede(r) Einzelne aus dem Gastronomie-Team hat dazu beigetragen. Diese Haube ist eine schöne Bestätigung und Ansporn, noch weiter zu kommen.“ Das Schaufelspitz sei seit seiner Eröffnung auch so etwas wie ein Gradmesser und ein enormer Motivationsschub, so Gastronomie-Direktor Manfred Unterkirchner: „Wir haben in der gesamten Gastronomie begeisterte und hochprofessionelle Mitarbeiter. Angebot und Qualität haben sich daher in den letzten zwei Jahren stetig weiterentwickelt. Ich bin mir sicher, dass unsere Kulinarik bei vielen Gästen

GASTRONOMIE IM SKIGEBIET

die Entscheidung für den Stubaier Gletscher mitbestimmt.“ Blick über den Tellerrand Edel und exquisit präsentiert sich das Restaurant als Teil eines gastronomischen Erfolgskonzeptes – mit einem Ambiente, das ganz locker und mit einem architektonischen Augenzwinkern Tradition mit dem Heute verbindet. So gar nicht rustikal und trotzdem urgemütlich können sich in der modernen Zirbenstube 55 Gäste vom Küchen- und Serviceteam „nach Strich und Faden“ verwöhnen lassen. Ein wärmender Kamin macht die Stunden hier besonders gemütlich. Und wer gerne das Feuer der Sonne spürt, darf auf der windgeschützten Terrasse von Lammfellstühlen aus die lukullischen Kreationen und das traumhafte Panorama der rauen, hochalpinen Bergwelt gleichermaßen genießen. Die Wirkungsstätte von Küchenchef David Kostner ist kein Raum mit sieben Siegeln, sondern eine offene Schauküche mit Schulterblick für die Gäste. Der kreative Tiroler Koch hatte sich davor bereits international in die Herzen von Gourmets gekocht: Das Palace Luzern (16 Gault-Millau-Punkte), das Restaurant Pétrus in London (2 Michelin-Sterne), The Grove Luxury Resort und das Embassy in London waren Stationen auf seinem Weg. Zurück in der Heimat, wurde

GUTE GRÜNDE FÜR EINEN BESUCH IM SCHAUFELSPITZ Die Haube als Krone // Das höchste Haubenrestaurant Österreichs gehört seit Oktober 2012 zum erlesenen Kreis der besten Gourmet-Adressen des Landes: Gault Millau hat David Kostners Küche 14 Punkte und damit eine Haube verliehen. Gourmet-Höhenflüge mit Tiroler Wurzeln Beste Zutaten von einheimischen Bauern und Kleinproduzenten werden zu kreativen Gaumenfreuden verarbeitet. Die kulinarische Welt dreht sich um die klassische Österreichische und Tiroler Küche – mit viel Lust und Mut zur Neuinterpretation! er in einem Tiroler Hotel erstmals mit 15 Gault-Millau-Punkten bewertet, ehe David Kostner im September 2010 die Leitung des Restaurants Schaufelspitz übernahm: „Es war für mich natürlich ein komplett neues Terrain, mit ganz anderer Logistik und anderen Arbeitszeiten. Aber genau diese Herausforderung hat mich gereizt. Ich möchte aus dem Restaurant und dem Team das Optimum herausholen.“ Manfred Unterkirchner ergänzt: „Es ist gar nicht so einfach, ein Restaurant dieser Art in einem Skigebiet – vor allem auf dieser Höhe – zu etablieren. Die Erwartungshaltung ist hier eine komplett andere als in einem klassischen Restaurant im Tal. Man muss hier noch mehr als sonst auf den Gast eingehen, ihn herzlich empfangen und individuell betreuen. Die perfekte Abstimmung zwischen Küche und Service ist die absolute Voraussetzung für höchste Qualität.“

Das Beste in und aus der Heimat David Kostner setzt auf hochwertige, heimische Produkte. Vieles bezieht er aus dem Stubaital von Bauern und Kleinproduzenten: „Ich will eine ehrliche Küche bieten, ohne unnötigen Firlefanz auf dem Teller.“ Auf der Speisekarte stehen fantasievolle Schmankerl wie der Stubaier Schaufelspitz, Klassiker wie Hirschrücken, Spanferkel oder Speckknödel in Neuinterpretation und weitere würzige und süße Delikatessen in ungewöhnlicher Manier. Immer eine kulinarische Überraschung: die Tagesempfehlung. Dazu wird die umfangreiche Weinkarte mit österreichischem Schwerpunkt, internationalen Klassikern und ausgezeichneten Edelbrand-Raritäten gereicht. „Wenn das Produkt und das Ambiente stimmen, kommt der Erfolg von alleine. Man muss sich selbst Standards setzen, diese konsequent verfolgen und umsetzen“, definiert David Kostner seinen Weg. Diesen Weg geht der Küchenchef gemeinsam mit seinem eingespielten Küchenteam und der hervorragenden Servicebrigade.

Das Restaurant Schaufelspitz ist während der Skisaison von Mitte Oktober bis Anfang Mai täglich von 9 Uhr bis 16.15 Uhr geöffnet. Tischreservierungen werden unter Tel. 0043 5226 8141 324 entgegengenommen.

Architektur mit Augenzwinkern // Das Bedienungsrestaurant Schaufelspitz bietet ein exklusives Ambiente. Im modernen Restaurant und der Zirbenstube mit wärmendem Kamin finden 55 Gäste Platz. Genuss mit Weitblick // Weitere 50 Gäste können auf der Sonnenterrasse von Lammfellstühlen aus das einzigartige Panorama genießen. Und sich dabei vom Service- und Küchenteam auf höchstem Niveau verwöhnen lassen. Und dazu ein edler Tropfen // Österreichische Weine, internationale Klassiker und Edelbrände vom Feinsten stehen auf der umfangreichen Weinkarte zur Wahl – eine äußerst angenehme Qual ... Gourmet-Pause auf der Skipiste // Im Rahmen eines ausgedehnten Skitages bei der Bergstation Eisgrat abschwingen, abschnallen und aufsteigen zum Gipfel des Genusses – das gibt’s nur am Stubaier Gletscher! Auch für Nicht-SkifahrerInnen // Alle Feinspitze, die Tirols höchstgelegenes Gourmet-Restaurant auch ohne Skier erleben möchten, nutzen ganz einfach die Lifte als Aufstiegshilfe. Bei einer Tischreservierung gibt es ein attraktives Angebot mit garantiertem Parkplatz direkt an der Talstation sowie Berg- und Talfahrt.

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TOP OF TYROL

WERBE-KOOPERATION

Gemeinsame Werbung als Königsweg Tourismus-Experte Siller fordert Kooperationen in der Werbung – das Stubaital realisiert sie.

Stubai wirbt mit einer Stimme um neue Wintergäste Knapp über 1,1 Millionen Nächtigungen verzeichnete man in der vergangenen Wintersaison im Stubaital. Um den Bekanntheitsgrad der Destination auf den wichtigsten Ziel- bzw. Zukunftsmärkten zu steigern, engagiert sich die Stubaier Gletscherbahn gemeinsam mit dem Tourismusverband und weiteren Partnern in der ARGE Winterwerbung.

„Unsere Gäste werden mit Werbebotschaften überschüttet.“ Hubert Siller Der Durchschnittseuropäer sieht sich tagtäglich mit tausenden Werbebotschaften konfrontiert, die um seine Gunst buhlen. Will man als Unternehmen bzw. touristische Destination wahrgenommen werden, gilt es entsprechend stark aufzutreten. „Unsere Gäste werden heutzutage mit Werbebotschaften überschüttet, deshalb braucht es wirkungsvolle Kooperationen in der Werbung. Eine gemeinsame ‚Stubaier Winterwerbung‘ ist aus meiner Sicht der richtige Weg, um Aufmerksamkeit für das Tal zu erzielen“, bringt es Hubert Siller, Leiter des Studienganges Tourismus und Freizeitwirtschaft am MCI Innsbruck, auf den Punkt. Genau diesem Gedankengang entspringt auch die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Winterwerbung, in der sich der Tourismusverband Stubai, der Stubaier Gletscher sowie Schlick, Elferlifte und Serlesbahnen vor sieben Jahren zusammengetan haben. Aufmerksamkeit generieren „Um das Stubaital in den Köpfen potenzieller Gäste stärker zu verankern, fiel die Entscheidung, gemeinsam die Nächtigungsmärkte zu bearbeiten. Es ist wichtig, die Highlights des Tales zu vermarkten, als Stubaier müssen wir uns gegen internationale Tourismusdestinationen durchsetzen“, erklärt Catherine Propst, Marketingleiterin der Stubaier Gletscherbahn. Den Großteil des 880.000,- Euro schweren Budgets für die Winterwerbung teilen sich der

Stubaier Gletscher und der TVB mit jeweils 45,5 Prozent. „Die Bündelung der Marketingmaßnahmen ermöglicht es, viel stärker aufzutreten; so generieren wir auch mehr Werbewirksamkeit. Würde jeder der fünf Partner alleine für sich auf den einzelnen Märkten agieren, wären ähnliche Ergebnisse nicht zu erzielen“, streicht Matthias Müller, Marketingvorstand des TVB Stubai, die Sinnhaftigkeit der Kooperation hervor. Gerade aufgrund des Wettbewerbs mit anderen Destinationen, die über wesentlich mehr Mittel verfügen, sieht Müller in der ARGE Winterwerbung einen klaren Erfolg, der sich in den Nächtigungszahlen niederschlägt. Auch deshalb wünscht sich Müller in dieser Hinsicht Kontinuität im gemeinsamen Marketing. Mitteleinsatz nach Nächtigungsanteil Mit 62,5 Prozent stellen Urlauber aus Deutschland den Löwenanteil der Nächtigungen im Winter im Stubaital. Gleich dahinter folgen Polen (6 %) und Tschechien (4,7 %). Dementsprechend werden auch 50 Prozent des Marketingbudgets der Arbeitsgemeinschaft auf dem Hauptmarkt eingesetzt. Dies reicht von herkömmlicher Pressearbeit über TV- und Radiospots bis hin zu Wirtschaftskooperationen. Bereits bewährt ist die Zusammenarbeit mit SportScheck, einem der größten Sportartikelanbieter Deutsch-

FACTS

Weitere Maßnahmen ARGE Winterwerbung Stubai – – – – – –

Wettersponsoring auf N24 Straßenbahnwerbung in Prag Werbung auf 250.000 Milchpackungen Präsenz in holländischen und polnischen TV-Sendern PR-Arbeit in neuen Märkten: Rumänien, Slowakei, Russland Online-Kampagnen

lands. Mit der Fluglinie Air Berlin wird Lust auf Winterurlaub im Stubaital erzeugt. Auf dem polnischen und tschechischen Markt beweist das Stubaital Präsenz in Form von klassischer Pressearbeit, Wirtschaftskooperationen, Beteiligung an stimmigen Wintersportevents sowie Online-Kampagnen. Mit einer Straßenbahnwerbung in Prag erreicht man beispielsweise über 2,5 Millionen Sichtkontakte im Monat. Dank an Hansjörg Pflauder Die Stubaier Gletscherbahn dankt dem scheidenden Geschäftsführer des TVB Stubai, Hansjörg Pflauder, für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

TV-Spot mit Gregor Schlierenzauer

„Das gemeinsame Marketing ermöglicht uns eine stärkere Präsenz.“ Matthias Müller

Einen Glücksfall stellt die Verpflichtung des Sportidols Gregor Schlierenzauer als authentischen Werbebotschafter fürs Stubaital dar. In der Wintersaison präsentiert er seine Heimat in einem Fernsehspot mit dem Titel „Denken an daheim“, der ab Mitte Oktober auf den Fernsehsendern Eurosport und Servus TV zu sehen sein wird. Online kann man Schlieris Streifzug durch sein Heimattal auf YouTube bewundern.

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TRAININGS-DESTINATION

TOP OF TYROL

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Die Welt zu Gast im Stubaital

Das ÖSV-Technik-Weltcup-Team der Herren rund um Marcel Hirscher und Manfred Pranger beim Training am Stubaier Gletscher.

Eine schier babylonische Sprachenvielfalt bekommt man im Herbst am Stubaier Gletscher zu hören. Grund dafür sind die Trainingseinheiten zahlreicher internationaler Teams. Neben fast sämtlichen lokalen Dialekten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz bereichern Muttersprachler unter anderem aus den USA, Spanien, Schweden, Italien, Slowakei, Tschechien, Polen, Russland, Slowenien, Japan oder Frankreich das Gespräch in der Gondel oder am Sessellift. Spitzensportler am Gletscher

Gleiches Recht für alle Ob hoffnungsvolles Nachwuchstalent oder ausgewachsener Skiprofi: Im Herbst tummeln sich am Stubaier Gletscher Trainingsmannschaften aus aller Welt. Um diese Zielgruppe bestmöglich zu bedienen, wird viel Zeit in die Organisation und den Ablauf investiert. Verständlich, denn immerhin versammeln sich an manchen Tagen bis zu 1.000 Spitzensportler am Gletscher. Wie ein „Who is who“ des internationalen Skisports liest sich die Liste der Teams, die das Stubaital zu Trainingszwecken beehren. „Sobald wir den Skibetrieb starten, kommen die ersten Mannschaften“, erzählt Andreas Kleinlercher, Seilbahndirektor Stubaier Gletscher. Über 200 Trainingsgruppen aus aller Welt nutzen die Höhenlage, um sich bereits im Oktober auf den Rennbetrieb vorzubereiten. Organisation im Vorfeld Damit am Tag X, wenn die Athleten ihre Einheiten absolvieren wollen, alles reibungslos klappt, wurde ein spezielles System zur Koordination des Trainingsbetriebes entwickelt. Dieses ist auch nötig: In den Hauptmonaten Oktober und November werden die insgesamt 46 Pistenabschnitte für Trainingszwecke voll ausgelastet. Hier bedarf es neben einer optimalen Präparierung auch viel Fingerspitzengefühl in Sachen Kommunikation. „Die Trainingsteams wollen verständlicher-

weise alle gleich behandelt werden und das ist auch unser Anspruch, damit die Trainingseinheiten reibungslos ablaufen“, verrät Kleinlercher. Eine Stammgästequote bei den Trainingsmannschaften von 80 % beweist, dass die Mitarbeiter am Stubaier Gletscher auf die Anforderungen perfekt eingespielt sind. Attraktiver Werbeeffekt für „Normalos“ Einmal mit dem persönlichen Skihelden gemeinsam in der Gondel sitzen oder diesem beim Trainingslauf zusehen: Solche Erlebnisse beeindrucken die „normalen“ Wintersportler, wie der Seilbahndirektor zu erzählen weiß, und bringen positive Mundpropaganda. Gleichzeitig versucht man den Publikumsskilauf so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Disziplin als oberste Maxime Verpflichtendes Element für alle Teams sind die täglichen Trainermeetings. Bei diesen

steht neben der Weitergabe von allgemeinen Informationen auch immer wieder das Thema Sicherheit auf der Agenda. Es gilt einen funktionierenden Parallelbetrieb zwischen „Stangenflitzern“ und allen anderen Wintersportlern herzustellen. „Wir verlangen von den Leuten Disziplin, das wird akzeptiert und die Leute zeigen sich sehr zufrieden mit der Organisation“, so Kleinlercher.

EVENTS

08.-11. November 2012

SportScheck Gletschertestival

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Frei nach der Devise „Pimp your ride“ laden die deutsche Handelskette SportScheck und der Stubaier Gletscher zum Materialtest. Mehr als 3.800 Wintersportartikel stehen bereit. Über 40 Aussteller vor Ort beraten bei der richtigen Auswahl. Das 25. Jubiläum des Gletschertestivals hat’s programmmäßig in sich: Skicross-Contest mit Pros, Profi-Skitest und Skitouren für Einsteiger mit der SportScheck Berg- & Skischule by Vivalpin, tägliche Après-Ski-Party, u.v.m.

12. JÄNNER 2013

Dine & Wine am Stubaier Gletscher Für Kulinarik auf höchstem Niveau steht die zweite Auflage der Gourmetnacht Dine & Wine am 12. Jänner 2013. Feinspitze dürfen sich im stimmigen Ambiente des Restaurants Schaufelspitz auf 3.000 m auf ein 6-gängiges Degustationsmenü von Spitzenkoch David Kostner und seinem Team freuen. Die korrespondierenden Weine kredenzt an diesem Abend René Gabriel, besser bekannt auch als „Weingabriel“.

08.-10.

FEBRUAR 2013

Big Family Schneefest Einen abwechslungsreichen Tag für Groß und vor allem Klein verspricht das Big Family Schneefest im Bereich der Bergstation Gamsgarten. Das Programm ist geprägt von Action und Kreativität: Angefangen von der Winterolympiade, bei der auch tolle Preise zu gewinnen sind, über das Skischulprogramm mit Wellen- und Schlauchrutschbahn bis hin zu Selbstkreiertem an der Bastel- und Schminkstation, u.v.m. Von 10 Uhr bis 15 Uhr erwartet den Nachwuchs Spiel und Spaß im Schnee. Maskottchen „Mini B.“ lädt beim Schneefest zu Kuschelattacken ein und posiert gerne mit allen Besuchern für Fotos.

23. FEBRUAR 2013

OPEN FACES STUBAI Big Mountain Contest

FEBRUAR 2013

Wertschöpfung vor Ort Der Andrang der Trainingsmannschaften bringt positive Effekte für den Tourismus im Tal; der Großteil logiert zwei bis drei Tage bei uns, manche Mannschaften bleiben sogar zwei Wochen. Optimale Rahmenbedingungen und umfassende Serviceleistungen (frühere Betriebszeiten, perfekte Pistenpräparierung, sorgfältige Organisation sowie Depots für Skistangen und Rucksäcke) sorgen für hohe Zufriedenheit bei den Trainingsgruppen.

SportScheck Biwak Camp Dem Gletscher ganz nah bei Tag und Nacht kommen die Teilnehmer beim SportScheck Biwak Camp. Die Schlafstätte am TOP OF TYROL auf 3.210 m Seehöhe wird unter fachkundiger Anleitung von Bergführern aufgebaut. Bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad lässt sich ausloten, wie man die Nacht am Berg am komfortabelsten verbringt.

Freeride-Action vom Feinsten und Perfektion im Tiefschnee demonstriert eine Schar internationaler Top-Fahrer bei der Premiere des OPEN FACES STUBAI Big Mountain Contest. Das Rennen wird als 3-Star-Qualifier der renommierten Freeride World Tour abgehalten. Somit ist für alle Zuschauer am Stubaier Gletscher ein spektakulärer Wettbewerb garantiert. Mehr Infos unter: www.powder-department.com

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Stubaier Gletscher Magazin TOP OF TYROL Ausgabe #24  

Das Magazin des Stubaier Gletschers