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Masterheft 2013

Masterbrosch端re der Studienrichtungsvertretung Geschichte


Kontakt: Telefonnummer: 4277/19680 E-Mail: strv.geschichte@univie.ac.at URL: http://www.univie.ac.at/strv-geschichte

Impressum: MedieninhaberIn und VerlegerIn: Österreichische HoschülerInnenschaft an der Universität Wien Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien HerausgeberIn: StRV-Geschichte Redaktion: IG Geschichte c/o Kommunikationsraum Geschichte, Universitätsring 1, 1010 Wien Herstellung: Facultas Digitaldruck


Allgemeine Informationen

Seite 4

allgemeines

FGG

Seite 12

Frauen und Geschlechtergeschichte

Seite 17

Geschichte

G

Seite 33

Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft

GF

Seite 38

Globalgeschichte und Global Studies

GG

Seite 43

Double Degree: Global Studies

GS

Seite 46

Historisch-kulturwissenschaftliche Europaforschung

HKE

Seite 51

History and Philosophy of Science

HPS

Seite 57

MATILDA: European Master in Women‘s and Gender History

Matilda

Seite 59

Osteuropäische Geschichte

OEG

Seite 65

Wirtschafts und Sozialgeschichte

WiSo

Seite 71

Zeitgeschichte

Seite 76

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Glossar

ZG Glossar


allgemeines

FGG G GF GG

Editorial In dieser Broschüre wurden Informationen zu den derzeit elf Geschichte-Mastern der Universität Wien, sowie Kontaktdaten von Instituten und Bibliotheken zusammengetragen. Für BA-AbsolventInnen oder andere Interessierte soll dieses Heft zur Entscheidung der weiteren Studienwahl beitragen. Weitere Informationen können wie immer auch bei der persönlichen Beratung bezogen werden, die zu Beginn jedes Semesters, in der Regel in den letzten Wochen vor Semesterstart in der AudiMax-Garderobe bzw. dem gegenüberliegenden ProminentInnenzimmer stattfindet. Sollten im weiteren Verlauf des Semesters noch Fragen auftauchen bieten wir unter der Woche täglich einen Journaldienst am KORA, wann dieser stattfindet kann der Homepage und unseren Aushängen entnommen werden. Wir bieten während des Semesters auch einige Polit- und Informationsveranstaltungen, beispielsweise Erasmus-Info Veranstaltungen, da es auch im Master die Möglichkeit von Auslandssemestern gibt, Erstsemestrigentutorium, das sich inhaltlich sowohl an BA, Lehramt und MasterstudentInnen richtet, sowie Podiumsdiskussionen und Filmscreenings zu politisch (historischen) Themen. Eure StRV/IG Geschichte

GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

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Der Kommunikations-Raum (KoRa) Ihn zu beschreiben, vor allem auf so engem Raum, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wo anfangen und wo enden? Ihn einfach nur auf seine räumliche Ausdehnung zu beschränken, vielleicht noch seine Ausstattung zu beschreiben, würde ihm nicht gerecht werden. Beratungszimmer, Entspannungsecke, Kaffeeküche, Versammlungs-, Arbeits-, Kommunikations-Raum, all das sind Wörter die nur ungenügend wiedergeben, was dieser Ort schon alles miterlebt hat und was er denen, die ihn regelmäßig aufsuchen, mittlerweile bedeutet. Vielleicht gibt die liebevolle Titulierung „Das KoRa“, die im internen Sprachgebrauch verwendet wird, ein bisschen von der fast symbiotischen Beziehung wieder, die wir zu diesen Räumlichkeiten pflegen. Mag seine Ausstattung mancher/m auch vielleicht etwas zusammengewürfelt oder abgenutzt erscheinen, hat das keinen Einfluss auf die gemütliche und entspannte Atmosphäre, die dort (meistens) vorherrscht. Angeregte Diskussionen und hitzige Debatten, Zerwürfnisse und Versöhnungen, Gelächter und Tränen, konzentriertes Arbeiten und leichtes Geplauder (und das eine oder andere Fest) sind nur ein kleiner Auszug der Dinge, die hier schon stattgefunden haben und (sofern die Uni nicht einstürzt) stattfinden werden. Für viele von uns ist dieser Ort schon fast zu einem zweiten Zuhause geworden (angeblich soll schon mal der Eine oder die Andere dort übernachtet haben, aber das dürfte ein von bösen Zungen ausgestreutes - Gerücht sein). Sei es nun um dich während des Journaldienstes beraten zu lassen, die Zeit zwischen zwei Vorlesungen zu überbrücken, dich mit FreundInnen zu treffen, einen Artikel zu schreiben oder einfach nur in gemütlicher Gesellschaft einen Kaffee zu trinken, fast immer wirst du irgend jemanden antreffen, mit der/dem du reden kannst und die/ der ein offenes Ohr für deine Probleme und Anliegen hat. Sollte diese, nur unzulängliche, Beschreibung des KoRa dein Interesse geweckt haben und du möchtest vielleicht einmal diese sagenumwobenen Räumlichkeiten aufsuchen, so heißen wir dich und alle deine FreundInnen herzlich willkommen. Um das Auffinden des KoRas für dich zu erleichtern, haben wir am Ende dieser Broschüre einen Lageplan abgedruckt.

allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda

Bis bald auf dem KoRa deine StRV/IG-Geschichte

OEG WiSo ZG

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Glossar


allgemeines

Studiengebühren – jetzt auf Basis der „Autonomie“? FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo

Seit der Einführung von Studiengebühren vor rund zehn Jahren ist die österreichische Politik geprägt von einer Scheindiskussion über die Notwendigkeit dieser „Beiträge“. Bei so gut wie jeder hochschulpolitischen Fragestellung wird das fatalistische Mantra zum Thema eingebracht: die Universitäten könnten ohne einen Mindestbeitrag von Studierenden nicht finanziert werden, an der Einhebung von Beiträgen führe früher oder später kein Weg vorbei. Damit wird vor allem darüber hinweggetäuscht, dass die österreichischen Hochschulen nun seit Jahrzehnten unterfinanziert sind, weil nicht ausreichend öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die eigentliche Frage, nämlich jene nach dem gesellschaftlichen Stellenwert von Bildung, bleibt einstweilen außen vor, ebenso die Einsicht, dass Studiengebühren keinen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung von Universitäten leisten können. Vielmehr handelt es sich um ein sozial selektives Steuerungs- und Disziplinierungsinstrument: Studierende sollen möglichst rasch und effizient durch bzw. aus dem Studium gedrängt werden. Darüber hinaus soll vor allem das Verhältnis von Studierenden zur Universität in Richtung eines Dienstleistungsverhältnisses verändert werden. Nach Schwarz-Blau fand eine Ausweitung der Ausnahmeregelung für einen Großteil der Studierenden eine kurzfristige Mehrheit im Parlament. 2011 wurde die daraus resultierende Regelung vom Verfassungsgerichtshof wegen unpräziser Bestimmungen wieder aufgehoben und im Sommersemester 2012 konnten erstmals seit Jahren keine Gebühren eingehoben werden. Ganz im Sinne der einleitend dargestellten Linie unterwarfen sich Rektorat und Senat der Uni Wien in der Folge willfährig dem Vorschlag von Wissenschaftsminister Töchterle, die Studiengebühren im Rahmen der „Autonomie“ der Universitäten einzuheben. Dies ist zwar rechtlich keineswegs gedeckt, aber bis zu einer Entscheidung des VfGH in dieser Frage müssen trotzdem Gebühren bezahlt werden. Das Rektorat der Uni Wien verspricht zwar, dass die entrichteten Beiträge bei der Feststellung der Verfassungswidrigkeit wieder an die Studierenden zurückgezahlt werden, rechtlich verbindlich ist jedoch auch das freilich nicht. Wird die Einhebung von Studiengebühren durch die Universitäten vom VfGH als verfassungsmäßig anerkannt, ist wohl damit zu rechnen, dass die Studiengebühren an der Uni Wien demnächst ausgeweitet und angehoben werden. In den Vordergrund würden wohl wieder finanzielle Argumente gestellt werden, während der längst eingeleitete Richtungswechsel in der österreichischen Hochschulpolitik munter fortgesetzt wird: Einerseits wird die Möglichkeit zum Beginn und Abschluss eines Studiums für weite Teile der Gesellschaft schrittweise eingeschränkt, während der öffentliche Bildungsauftrag von Universitäten zu Gunsten der Produktion von Exzellenz in den Hintergrund gerückt wird. Bis zur Entscheidung des VfGH bleibt in der Frage der Studiengebühren vorerst alles beim Stand von 2008, da die Bundesregierung mit einer neuen Gesetzesvorlage wiederum die alten Regeln für gültig erklärt, gelten die hier angeführten Befreiungsgründe. Trifft keiner dieser Gründe zu müssen, neben den 17,50 EUR ÖH-Beitrag und Versicherung, die für alle Studierenden verpflichtend sind, auch Studiengebühren im Ausmaß von 363,36 EUR entrichtet werden. Einzahlungsfrist ist das Ende der allgemeinen Zulassungsfrist am 5. Februar, bzw. mit 10%iger Erhöhung das Ende der Nachfrist, also der 30. April.

ZG Glossar

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allgemeines

Die Abwicklung erfolgt bei einer erstmaligen Zulassung im Rahmen der Inskription und ansonsten über UNIVIS online. Von den Studiengebühren befreit bist du, wenn du ordentliche/r StudentIn aus Österreich bzw. der EU oder aus gleichgestellten Ländern bist und in der Mindeststudiendauer plus zwei Toleranzsemester (Diplomstudien pro Abschnitt!) studierst. Den ÖH-Beitrag und Versicherung von 17,50 EUR musst du immer einzahlen! Achtung! Beitragspflichtig bist du, sobald du in irgendeinem Studium die Mindeststudienzeit plus 2 Toleranzsemester überschreitest. Kannst du diese Zeit nicht einhalten, gibt es mehrere Gründe, warum du von den Studiengebühren befreit werden kannst: • • • •

• • • • • • •

Krankheit, wenn dadurch im Semester eine mindestens zweimonatige Behinderung des Studiums zu erwarten ist, Schwangerschaft, wenn dadurch im Semester eine mindestens zweimonatige Behinderung des Studiums zu erwarten ist, Betreuung eines eigenen Kindes bis zum 7.Geburtstag oder bis zum erst danach erfolgenden Schuleintritt; Berufstätigkeit, wenn das aus Erwerbstätigkeit stammende Jahreseinkommen des letzten Jahres mindestens das 14-fache der monatlichen Geringfügigkeitsgrenze betragen hat. Für eine Befreiung im Sommer-semester 2012 ist für das Kalenderjahr 2012 ein Bruttoeinkommen von mindestens € 5.236,28 zu belegen. Als gültiger Nachweis gilt ausschließlich der Einkommenssteuerbescheid! Bezug einer Studienbeihilfe im aktuellen oder im vorangegangenen Semester (gilt seit Wintersemester 2009/10), Teilnahme an einem Mobilitätsprogramm wie beispielsweise Erasmus, im Curriculum vorgeschriebener Auslandsaufenthalt, Studium an der Uni Wien im Rahmen eines Mobilitätsprogramms, InhaberIn eines Opferausweises, bei einer Behinderung von mindestens 50%, ForschungsstipendiatInnen sowie MitarbeiterInnen der Uni Wien.

Weiterhin zahlen müssen die meisten StudentInnen aus „Drittländern“ (€ 726,72), StudentInnen für die keine der genannten Befreiungsgründe zutreffen und außerordentliche Studierende.

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG

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Glossar


allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo

Die Online-Anmeldung Die Anmeldung zu Lehrveranstaltungen (LVs) wird mit dem uniweiten Anmeldesystem UNIVIS durchgeführt. Derartige Systeme bringen neben fortwährend auftretenden technischen Problemen auch eine Vielzahl praktischer aber auch politischer Fragen mit sich, da über diese Systeme die Platzvergabe zu Lehrveranstaltungen geregelt wird. Zu Studienbeginn sind einige Hinweise zur Anwendung unerlässlich. Während der zwei Anmeldephasen zu Beginn des Semesters könnt ihr euch jederzeit für alle LVs, für die ihr zugelassen seid, entweder über den Link im Online-Vorlesungsverzeichnis oder direkt über euren Univis-Online-Account an- und abmelden. Für Vorlesungen muss mensch sich nicht anmelden, möglich ist es allerdings bis Juni. Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Zulassung zu einem Studium und die Aktvierung eures u:net/univis-Accounts. Mit der Matrikelnummer und der Zulassung wurde von Seiten der Universität eine eigene u:net-Mailadresse eingerichtet. Auf diese Adresse werden alle Informationen betreffend der Anmeldung und Platzvergabe, sowie wichtige Aussendungen der Studienrichtungsvertretung und der Studienprogrammleitung zugestellt. Es besteht die Möglichkeit diese Mails an eure private Mail-Adresse umzuleiten. Die Studienrichtung Geschichte vergibt die Plätze in LVs über ein Präferenzsystem das heißt ihr müsst lediglich euren Vorzügen entsprechend auswählen und reihen und keine Punkte setzen oder ähnliches. An oberster Stelle sollten jene prüfungsimmanenten LVs gereiht werden, die im kommenden Semester unbedingt benötigt werden. Am unteren Ende der Präferenzliste sollten die ausgewählten Vorlesungen stehen, da in diese ohnehin alle aufgenommen werden. Bei einigen prüfungsimmanenten LVs (VU, KU, GR, SE, …) müssen zudem Parallellehrveranstaltungen ausgewählt und wiederum gereiht werden. Darüber hinaus verlangt das System auch noch, dass ihr bei den LVs angebt, für welchen Studienplanpunkt diese angerechnet werden sollen. Hierbei handelt es sich jeweils um die Modulbezeichnungen im Studienplan. Nach dem Ende der Anmeldephase werdet ihr darüber informiert, in welchen LVs ihr einen Platz bekommen habt und in welchen ihr auf der Warteliste steht. Unsere Empfehlung für Wartelistenplätze ist, auf jeden Fall zur ersten LV-Einheit zu gehen. Viele KollegInnen, die einen Fixplatz hätten, tauchen oftmals doch nicht auf, wodurch Plätze frei werden. Außerdem werden in LVs oft etwa 10 – 15 Personen zusätzlich aufgenommen. Ihr habt zudem die Möglichkeit, euch bis ca. einem Monat nach Beginn des Semesters ohne weitere Folgenn über euren Account von einer prüfungsimmanenten LV abzumelden. Wenn ihr die LV zu einem späteren Zeitpunkt abbrecht, könnte es sein, dass ihr eine negative Note bekommt. Wenn ihr allerdings mit der LV-Leitung redet und gute Gründe für euren Abgang angebt, sollte es auch danach ohne Probleme gehen. Solltet ihr Probleme, mit dem Univis-Anmeldesystem haben, meldet euch bei uns. Es kann nur dann nachgebessert werden, wenn genügend Anregungen und Feedback dafür vorhanden sind. Nach wie vor ist dieses System unausgereift, um nicht zu sagen die Ausgeburt des Bösen, aber es ist durchaus möglich, dass wir eines schönen Tages alle damit zufrieden sind.

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allgemeines

Soziales Miete, Versicherung, Essen, Job, Kinder, körperliche/intellektuelle Beeinträchtigung, juristische Fragen, persönliche Probleme... Es gibt einige Hürden, die vor und während des Studiums auftauchen und dir dieses erschweren können. Aber keine Angst, es gibt Anlaufstellen und Unterstützungen, die du nutzen kannst um dir das Leben zu erleichtern. Wir haben uns bemüht, einen Überblick über Institutionen, Beratungsstellen und andere Einrichtungen zu geben, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Oft kannst du deine Fragen bei diesen Stellen schon telefonisch oder via e-Mail klären, aber es ist auf jeden Fall auch empfehlenswert, dort einfach mal persönlich vorbei zu schauen. Wir hoffen mit den folgenden Tipps etwas Klarheit zu schaffen. Eine zentrale Anlaufstelle, die dir in den allermeisten Fällen weiterhelfen kann, ist das Sozialreferat der ÖH Uni Wien. Hier bekommst du insbesondere Informationen zu Stipendien (beispielsweise zu Studienbeihilfe, ÖH-Fonds und mehr), Familienbeihilfe, Versicherung (sowie Waisen- und Halbwaisenpension), Studieren und Arbeiten, Studieren mit Kind und Unterhaltsrecht. Auch berät das Sozialreferat hinsichtlich der Studiengebühr: Wer muss tatsächlich bezahlen, wem kann sie erlassen werden, wer hat Anspruch auf eine Rückerstattung? Damit verwandt spielt auch das Thema Beurlaubung vom Studium in ihrer Beratung eine Rolle. Für weitere Informationen gibt die Linksammlung des Sozialreferats einige Hinweise: http://www.oeh.univie.ac.at/arbeitsbereiche/soziales/links2/ AAKH, Spitalgasse 2, Hof 1 A-1090 Wien Tel.: +43 [0]1 4277-19553 oder +43 [0]1 4277-19554 möglich. Mail: sozialreferat@oeh.univie.ac.at Termine.

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-13 Uhr Mo-Do auch: 14-16 Uhr Abendtermine nach Vereinbarung

FGG G GF GG GS HKE

Für Senior_innen gibt es zusätzliche

HPS

Studierende mit Kindern können sich beim Sozialreferat über entsprechende Angebote informieren. Eines dieser Angebote ist zum Beispiel eine Kommunikationsgruppe für studierende (werdende) Eltern. Es liegen im Sozialreferat diverse Broschüren auf, welche unkompliziert zu sozialen Fragen informieren: Heimbroschüre, Sozialbroschüre, Studieren und Wohnen, Studieren und Arbeiten, Studieren mit Kind und vieles, vieles mehr... Nützliche Broschüren gibt es unter folgendem Link auch als Download: http://www.oeh.ac.at/#/informationnews/downloads-bestellen/broschueren-downloads/ Es gibt mittlerweile einige unterstützende Möglichkeiten, die dir ein barrierefreieres Studium ermöglichen können. Wir empfehlen dir auf jeden Fall, dich an die im Glossar genannten Stellen zu wenden und dich zu informieren.

Matilda OEG WiSo ZG

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Glossar


allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

Lehrveranstaltungstypen (Überblick): 1. Vorlesungen (VO) Vorlesungen sind keine prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen, das heißt es besteht keine Anwesenheitspflicht und keine Teilnahmebeschränkungen. Die Leistungsnachweis erfolgt durch eine Prüfung am Ende des Semesters. Es müssen vier Prüfungstermine angeboten werden. 2. Vorlesungsübung (VU): Vorlesungsübungen sind Vorlesungen mit Übungscharakter, die Anwesenheit bei den Einheiten ist genauso wie bei prüfungsimmanenten LVs Pflicht, eine Anmeldung über Univis auch. Die Lehrveranstaltung wird zumeist wie eine Vorlesung abgehalten, die durch zusätzliche kleinere Arbeiten/Hausübungen begleitet wird, deren Erbringung Voraussetzung zur positiven Absolvierung ist. Am Ende steht meist eine Prüfung über den Inhalt der Vorlesungsübung. 3. Übung (UE) Übungen (UE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und verwenden interaktive Didaktiken. Die Arbeit in der Gruppe und regelmäßige Aufgaben helfen den Studierenden, Methoden- bzw. (im Modul Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft) Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen, die für die Geschichtsforschung nötig sind. 4. Kurse (KU) und integrierte Kurse (IK) Kurse sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen in welchen interaktive Lehr- und Lernformen zum Einsatz kommen sollen. Ihre maximale TeilnehmerInnenzahl beträgt 25 Studierende. Der Leistungsnachweiß erfolgt meist über schriftliche Abschlussarbeiten, Referate und/oder kleinere schrifltiche Hausübungen. Im Gegensatz dazu sollen integrierte Kurse, ebenfalls prüfungsimanent, Lehr- und Lernformen von Kursen und Vorlesungen verbinden. Aufgrund ihres geringeren Anspruchs auf Interaktivität beträgt ihre maximale Kapazität 50 Studierende. 5. Proseminare (PS) und Seminare (SE) In den prüfungsimmanenten Proseminaren sollen die Studierenden anhand von breiten Themen wissenschaftliches Arbeiten üben, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf dem Verfassen und Präsentieren von kleineren eigenständigen Arbeiten besteht. Seminare erfüllen im Grunde genommen die selbe Aufgabe, wobei der Umfang der Arbeiten in mittlerer Länge angesiedelt ist. Beide sind ebenfalls mit maximal 25 Studierenden beschränkt. 6. Exkursion (EX) Eine mehrtägige Studienreise, in deren Verlauf Wissen zum jeweiligen Thema durch persönliche Referate vertieft wird. 7. Forschungsseminar (FS) Ein Forschungsprojekt soll im Rahmen einer Gruppe geplant, durchgeführt und präsentiert werden. 8. Projektkurse (PK) Es werden „interaktive Didaktiken“ verwendet, z.B. um Quellen online verfügbar zu machen, aber auch um Erkenntnisse z.B. durch selbstproduzierte Filme zu vermitteln. 9. Fachtutorien Fachtutorien können prüfungsimanente Lehrveranstaltungen begleiten, wobei studentische TutorInnen unter der Leitung der LehrveranstaltungsleiterInnen die Teilnehmer der Lehrveranstaltung betreuen. Unter eFachtutorien werden Tutorien mit der Zuhilfenahme von eLearning verstanden. 10


allgemeines

FGG G GF GG GS

Masterstudieng채nge der Studienrichtung Geschichte

HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG

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Glossar


allgemeines

Frauen- und Geschlechtergeschichte

FGG

Ziel des Masterstudiums ist eine fortgeschrittene geschichtswissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte. Außerdem werden im Laufe des Studiums Kenntnisse der feministischen Theorie und der Gender Studies vermittelt.

G

Berufliche Aussichten: Geschichtsforschung und -vermittlung; Archiv- und Dokumentationswesen, Ausstellungs- und Museumswesen, Medien- und Kulturarbeit, fachspezifische Erwachsenen- und Berufsfortbildung, Verlagswesen, staatliche und nichtstaatliche sowie inter- und supranationale Organisationen, Tourismus;

GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

Zulassung: Voraussetzung für die Zulassung zum MA Frauen- und Geschlechtergeschichte ist die Absolvierung des Bachelorstudiums Geschichte an der Universität Wien oder eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums sowie eines als fachlich gleichwertig anzusehenden Fachhochschulbachelorstudienganges. Dabei besteht die Möglichkeit, dass die Gleichwertigkeit (mit dem Abschluss des BA Geschichte der Universität Wien) grundsätzlich gegeben ist, allerdings nicht in vollem Maße. In diesem Falle können von der Studienprogrammleitung Lehrveranstaltungen im Ausmaß von bis zu 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, welche im Laufe des Masterstudiums absolviert werden müssen. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei meistens um LVs aus dem Methodenbereich. Desweiteren werden gute Englischkenntnisse sowie zumindest passive Kenntnisse einer anderen Fremdsprache erwartet. Das Studium ist wie folgt aufgebaut: Im 1. Semester müssen auf jeden Fall die Module „Einführung in die Frauen- und Geschlechtergeschichte“, sowie das Modul „Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten“ absolviert werden. Übersichtstabelle Module Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Alternative Pflichtmodule Einführung in die Frauen- und Geschlechtergeschichte Erweiternde Lehrveranstaltungen im disziplinären Kontext Theorien, Quellen und Methoden der Frauen- und Geschlechtergeschichte Exkursion und transdisziplärer Kontext Pflichtmodulgruppe Vertiefung Vertiefung 1 Vertiefung 2 Forschungsmodul Angewandte Geschichte Master-Modul Masterarbeit Masterprüfung Summe

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SSt. VO 2

SSt. pi 2 4

ECTS 10 10

2

2

10

2

2

10

2

2

10

2 2

2 2 4 4 2

12

26

10 10 10 10 5 20 5 120


allgemeines

Diese beiden Module sollen einen Einstieg in die Frauen- und Geschlechtergeschichte sowie ins wissenschaftliche Arbeiten geben und sind erforderlich für die Belegung des Moduls „Theorien, Quellen und Methoden“ sowie für die Exkursion. Nach Absolvierung dieser Module geht es dann im 3. Semester an die Pflichtmodulgruppe Vertiefung, welches aus Vorlesungen und Seminaren besteht. Nachdem alle Module abgeschlossen sind, muss noch eine Masterarbeit im Rahmen eines Masterseminars geschrieben werden, um das Studium abzuschließen.

FGG G

Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten (GDA) • •

(VO) Wissenschaftstheorie, Theorien in der Geschichtswissenschaft: 4 ECTS / 2 SSt. (KU) Praxis der wissenschaftlichen Kommunikation: 6 ECTS / 2 SSt.

Voraussetzungen: keine

GF GG

Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft • •

(UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 1: 5 ECTS / 2 SSt. (UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 2: 5 ECTS / 2 SSt.

GS

Voraussetzungen: keine Einführung in die Frauen- und Geschlechtergeschichte • •

(VO) Fragestellungen, Themenfelder und Wissenschaftsgeschichte der Frauen- und Geschlechtergeschichte: 5 ECTS / 2 SSt. (KU) Quellen und Methoden in der Frauen- und Geschlechtergeschichte: 5 ECTS / 2 SSt.

Voraussetzungen: keine Hinweis: Wenn das Modul Frauen- und Geschlechtergeschichte im Bachelorstudium Geschichte bzw. eine VO sowie eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung (GR, PS, SE) im Rahmen des BA 2012 - schon absolviert wurde, müssen statt dem Einführungsmodul 10 ECTS aus beliebigen LVs im Rahmen des Moduls Erweiternde Lehrveranstaltungen im disziplinären Kontext absolviert werden. Theorien, Quellen und Methoden der Frauen- und Geschlechtergeschichte • •

(VO) Feministische Theorien und Gendertheorien: 4 ECTS / 2 SSt. (KU) Theorien, Quellen und Methoden der Frauen- und Geschlechtergeschichte: 6 ECTS / 2 SSt.

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten; Absolvierung des Moduls Einführung in die Frauen- und Geschlechtergeschichte bzw. Absolvierung der Erweiternden Lehrveranstaltungen. 13

HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

Exkursion und transdisziplinärer Kontext

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda

• •

Exkursion: 6 ECTS / 2 SSt Frauen- und Geschlechtergeschichte im transdisziplinären Kontext*: 4 ECTS / 2 SSt

*Hierbei ist eine beliebige Speziallehrveranstaltung aus anderen historischen Studien oder Disziplinen zu wählen. Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Frauen- und Geschlechtergeschichte Pflichtmodulgruppe Vertiefung Die Pflichtmodulgruppe Vertiefung besteht aus den Modulen Innerhalb wählen: -

Vertiefung 1 Vertiefung 2 Angewandte Geschichte Forschungsmodul dieser Module sind Lehrveranstaltungen aus folgenden Bereichen zu österreichische europäische und globale Frauen- und Geschlechtergeschichte

sowie Lehrveranstaltungen aus mindestens 2 dieser Epochen: - Geschichte der Antike - Mittelalterliche Geschichte - Geschichte der Neuzeit - Zeitgeschichte Ob eine LV für die Vertiefungsmodule anrechenbar ist, kann aus dem Vorlesungsverzeichnis entnommen werden. Modul Vertiefung: Fragestellungen und Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte 1 • •

VO: 4 ECTS / 2 SSt. SE: 6 ECTS / 2 SSt.

OEG

Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Frauen- und Geschlechtergeschichte

WiSo

Modul Vertiefung: Fragestellungen und Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte 2

ZG Glossar

• •

VO: 4 ECTS / 2 SSt. SE: 6 ECTS / 2 SSt.

Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremd sprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Frauen- und Geschlechtergeschichte 14


Forschungsmodul Frauen- und Geschlechtergeschichte •

allgemeines

Forschungsseminar: 10 ECTS / 4 SSt.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Frauenund Geschlechtergeschichte; Absolvierung des Moduls Exkursion und transdisziplinärer Kontext; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2

FGG G

Angewandte Frauen- und Geschlechtergeschichte •

Projektkurs: 10 ECTS / 4 SSt.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Frauenund Geschlechtergeschichte; Absolvierung des Moduls Exkursion und transdisziplinärer Kontext; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2

GF GG

Master-Modul Sollte das Studium in Mindeststudiendauer absolviert werden, kann das Modul im vierten Semester besucht, und damit das Studium beendet werden. Voraussetzung für den Beginn mit dem Master-Modul ist allerdings die erfolgreiche Absolvierung aller übrigen Module. Das Master-Modul selbst ist in zwei Teile geteilt: die Absolvierung des Masterseminars (5 ECTS/2 SSt.) in dessen Rahmen die Masterarbeit (20 ECTS) verfasst wird und eine Masterprüfung. Die Masterarbeit dient dabei dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbstständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Es ist eine Aufgabenstellung zu wählen, die von StudentInnen innerhalb von sechs Monaten bearbeitet werden kann (“möglich und zumutbar”). Um keine Unklarheiten über die notwendigen Formalia einer Masterarbeit aufkommen zu lassen, hier der entsprechende Auszug aus dem Studienplan: „Die Masterarbeit hat einen Umfang von 20 ECTS Punkten. Die Normlänge einer Masterarbeit beträgt 260.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen, Anmerkungen, Bibliographie, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Anhang). Die Masterarbeit darf eine Länge von 220.000 Zeichen inkl. Leerzeichen (ca. 75 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht unterschreiten und 300.000 Zeichen (ca. 100 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht überschreiten. Längere Masterarbeiten kann die Studienprogrammleitung nur in begründeten Ausnahmefällen zur Beurteilung zuweisen. Über die Zulässigkeit der Begründung entscheidet das zuständige akademische Organ. Der Masterarbeit ist eine englischsprachige Kurzzusammenfassung (Abstract) in der Länge von ca. 2.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) anzuhängen.“1 Voraussetzung für die Absolvierung der Masterprüfung (5 ECTS) ist die positive Absolvierung aller vorgeschriebenen Module und Prüfungen sowie die positive Beurteilung der Masterarbeit. Bei der Masterprüfung handelt es sich um eine kommissionelle Gesamtprüfung vor einem dreiköpfigen Prüfungssenat. Geprüft wird über zwei Fachgebiete: Einerseits 1

GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG

Mitteilungsblatt der Universtität Wien, ausgegeben am 26.06.2008, 38. Stück, Seite 17.

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Glossar


allgemeines

FGG

über den engeren Bereich der Masterarbeit und andererseits über ein deutlich anderes Fachgebiet, das zwischen StudentIn und PrüferIn vereinbart wird. Dabei muss der/die ErstprüferIn aus dem engeren Fachgebiet der Masterarbeit kommen, und der/die ZweitprüferIn aus dem anderen Gebiet.

Empfohlener Studienverlauf

G 1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

GF GG

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Alternative Pflichtmodule Theorien, Quellen und Methoden Vertiefung 1 od. 2 Exkursion und transdisziplärer Kontext Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Geschichte Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Prüfung)

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30

30

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Masterstudium Geschichte Zulassung: Voraussetzung für die Zulassung zum MA Geschichte ist die Absolvierung des Bachelorstudiums Geschichte an der Universität Wien oder eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums beziehungsweise eines als fachlich gleichwertig anzusehenden Fachhochschulbachelorstudienganges. Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, können von der Studienprogrammleitung Lehrveranstaltungen im Ausmaß von bis zu 30 ECTSPunkten vorgeschrieben werden um eine volle Gleichwertigkeit zu erreichen, welche im Laufe des Masterstudiums absolviert werden müssen. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei meistens um LVs aus dem Methodenbereich. Nicht zu vergessen ist auch die Kenntnis der englischen Sprache und passive Kenntnisse einer weiteren lebenden Fremdsprache. Werden die Alternativen Pflichtmodulgruppen (APM) Alte Geschichte oder Mitteralterliche Geschichte gewählt, ist die Kenntnis der lateinischen Sprache nachzuweisen. Im Rahmen des “klassischen” Masterstudienganges Geschichte sollen im Laufe von mindestens vier Semestern fortgeschrittene Kenntnisse im Bereich der Geschichtswissenschaften erarbeitet werden. Nach einer gemeinsamen Anfangsphase stehen fünf Schwerpunkte bzw. Alternative Pflichtmodulgruppen (APM) zur Auswahl: Alte Geschichte und Altertumskunde, Mittelalterliche Geschichte, Geschichte der Neuzeit, Österreichische Geschichte sowie Wissenschaftsgeschichte. Damit sollte dieses Masterstudium für all jene von Interesse sein, die sich in einem dieser fünf genannten Felder spezialisieren möchten. Innerhalb der Schwerpunkte sollen die wichtigsten Fragestellungen, Quellen und Theorien, sowie zentrale Forschungsdebatten kennen gelernt werden, um im weiteren Studienverlauf vertiefte Kenntnisse zu Spezialfragen erarbeiten und eigene Forschungsfragen beantworten zu können. Vorausgesetzte Grundkenntnisse der Wissenschaftstheorie und Geschichtswissenschaft werden dabei sukzessive erweitert. In methodischer Hinsicht soll die Fähigkeit in historischen Kategorien und Entwicklungszusammenhängen zu denken entwickelt werden. AbsolventInnen müssen in der Lage sein geschichtswissenschaftliche Problem- und Fragestellungen selbstständig zu analysieren, sowie Theorien, Narrative und Kontroversen kritisch zu hinterfragen. Das bedeutet unter Anderem auch, dass StudentInnen lernen, geschichtswissenschaftliche Fragestellungen selbst zu entwickeln, zu bearbeiten, und letztlich durch eigene Forschungen und Schlussfolgerungen zu beantworten. Darüber hinaus sollen auch “überfachliche Kompetenzen” im Bereich der Recherche, Entwicklung und Durchführung von wissenschaftlichen Projekten, Präsentation, theoriegeleitete Analysen, Teamarbeit sowie die Fähigkeit zu kritischem Austausch und Reflexion im Rahmen von wissenschaftlicher Tätigkeit vermittelt werden. Wie eingangs kurz angedeutet beginnt das Studium mit einführenden Grundlagen: Neben dem Erlernen beziehungsweise der Vertiefung von “Geschichtswissenschaftlichem Denken und Arbeiten”, sollen im Modul “Fremdsprachen in den Geschichtswissenschaften” für die spätere Arbeit erforderliche Sprachkenntnisse erworben werden. Dabei sollte bereits Augenmerk auf die spätere Schwerpunktwahl gelegt werden: Vor allem in den Bereichen “Alte Geschichte und Altertumskunde” sowie “Mittelalterliche Geschichte” ist es vorteilhaft Latein- oder auch Griechischkenntisse im Rahmen des Fremdsprachenmoduls zu vertiefen. In allen anderen Bereichen sollte ebenfalls berücksichtigt werden, dass die Kenntnis von Fremdsprachen für die Analyse von Quellen oft unerlässlich ist. Auch hier sollte die entsprechende Vorbereitung erfolgen. Parallel dazu kann bereits mit der Schwerpunktvorbereitung begonnen werden. Können im Laufe der Zulassung bereits Grundkenntnisse für 17

allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

FGG G GF GG GS

die spätere Schwerpunktwahl nachgewiesen werden (als solche zählen etwa die Wahl- und Pflichtmodule aus dem Bachelorstudium Geschichte der Universität Wien, z.B.: Österreichische Geschichte oder Wissenschaftsgeschichte) können alternativ erweiternde Lehrveranstaltungen besucht werden, um diese Kenntnisse zu vertiefen. In der Folge werden spezifisch zum gewählten Schwerpunkt Theorien, Quellen und Methoden vermittelt, und im Rahmen von zwei Vertiefungsmodulen durch Vorlesungen und damit in Verbindung stehenden Seminaren spezifische Kenntnisse in diversen Fachbereichen erworben sowie historische Analysen durchgeführt. Je nach Schwerpunkt wird danach im Rahmen von Exkursionen und “transdisziplinärer Öffnung” ein Blick auf Beiträge zu geschichtswissenschaftlichen Problemstellungen aus anderen Disziplinen geworfen, beziehungsweise findet exemplarisch eine kritische Auseinandersetzung mit Orten und Räumen zum gegenständlichen Schwerpunktthema statt. Schließlich werden in stärker praxisorientierten Modulen die Kenntnisse für die aktive Forschungsarbeit erworben, welche beim Studienabschluss im Rahmen der Masterarbeit zur Anwendung gebracht werden. Kurz zusammengefasst bietet das Masterstudium Geschichte also die Möglichkeit, sich in einem von fünf klassischen Feldern der Geschichtswissenschaft zu spezialisieren, und in diesem die Grundkenntnisse und Fähigkeiten für eigene Forschungen zu entwickeln. Damit bereitet der MA Geschichte sowohl auf ein Doktoratsstudium im Bereich der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften vor, als auch auf eine Fülle von Berufen im Bereich der Geschichtsforschung und -vermittlung, im Archiv- und Dokumentationswesen, im Ausstellungs- und Museumsbereich, sowie in vielen anderen Feldern, in welchen die vielfältigen Kompetenzen von HistorikerInnen zur Anwendung gebracht werden können. MA Geschichte Überblickstabelle

HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

Übersichtstabelle Stand 19.02.2012 Module

SSt. VO SSt. Pi Eingangsphase Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten 2 2 Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 4 Alternative Pflichtmodule Schwerpunktvorbereitung 2 (41) 2 (01) Erweiternde Lehrveranstaltungen Alternative Pflichtmodulgruppen: Alte Geschichte und Altertumskunde / Mittelalterliche Geschichte / Geschichte der Neuzeit / Österreichische Geschichte / Wissenschaftsgeschichte Theorien, Quellen und Methoden 2 (4²) 2 (4²) (5³) 2 2 Vertiefung 1 2 2 Vertiefung 2 4 Forschungsmodul 4 Angewandte Geschichte Alterumskunde / Historische Hilfwissenschaften der mittelalterlichen 0-4 0-4 Geschichte mit Exkursion / Exkursion und transdisziplinärer Öffnung / Probleme der Wissenschaftsgeschichte mit Exkursion Abschlussphase 2 Master-Modul Masterarbeit Masterprüfung Summe 10-18 22-31 (1) Bei Schwerpunktvorbereitung Österreichische Geschichte 4 SSt. VO. (²) Bei Wahl des Schwerpunkts Alte Geschichte und Altertumkunde (³) Bei Wahl des Schwerpunkts Mittelalterliche Geschichte

18

ECTS 10 10 10

10 10 10 10 10 10

5 20 5 120


allgemeines

Eingangs- bzw. Aufbauphase: Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten (GDA) • •

(VO) Wissenschaftstheorie, Theorien in der Geschichtswissenschaft 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Praxis der wissenschaftlichen Kommunikation 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: keine Hinweis: Nachdem das Modul „GDA“ absolviert wurde, muss der SPL die Wahl der Alternativen Pflichtmodulgruppe bekannt gegeben werden. Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft • •

(UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 5 ECTS / 2 Sst. (UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 5 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: keine Hinweis: Sollte die alternative Pflichtmodulgruppe Alte Geschichte oder Mittelalterliche Geschichte gewählt werden, wird empfohlen eine Übung mit Quellen in lateinischer Sprache zu wählen.

FGG G GF GG GS

Schwerpunktvorbereitung oder erweiternde Lehrveranstaltungen Im Zuge der Schwerpunktvorbereitung sollen die Grundlagen für die spätere Spezialisierung erlernt werden. Um ein breites Grund- und Orientierungswissen zu erlangen, müssen 10 ECTS / 4 Sst. sprich eine Vorlesung und ein Kurs aus dem für die Alternative Pflichtmodulgruppe gewählten Schwerpunktbereich absolviert werden. Wird der Schwerpunkt Österreichische Geschichte gewählt müssen zwei Vorlesungen besucht werden. Können die Grundkenntnisse im Schwerpunktbereich bereits nachgewiesen werden, sind statt der Schwerpunktvorbereitung erweiternde Lehrveranstaltungen zu besuchen. Als Nachweis für die Grundkenntnisse gelten in jedem Fall die entsprechenden Module der Bachelorstudien Geschichte der Universität Wien, nämlich für das: • • • • •

APM APM APM APM APM

Alte Geschichte und Altertumskunde das Modul Alte Geschichte Mittelalterliche Geschichte das Modul Geschichte des Mittelalters Geschichte der Neuzeit das Modul Geschichte der Neuzeit Österreichische Geschichte das Modul Österreichische Geschichte Wissenschaftsgeschichte das Modul Wissenschaftsgeschichte.

Statt der Module müssen im BA 2012 eine Vorlesung, sowie ein pi-LV im jeweiligen Bereich absolviert werden. Die erweiternden Lehrveranstaltungen sind wie folgt zu absolvieren: • Erweiternde LV 1: LV beliebigen Typs mit mindestens 3 ECTS / 2 Sst. • Erweiternde LV 2: Übung, Kurs oder Seminar mit mindestens 3 ECTS / 2 Sst.

HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG

Voraussetzungen: keine Hinweis: Die Lehrveranstaltungen sind so zu wählen, dass die Gesamtsumme der ECTS Punkte für das Modul mindestens 10 ECTS beträgt. 19

Glossar


allgemeines

APM: Alte Geschichte und Altertumskunde

FGG

Theorien, Quellen und Methoden der Alten Geschichte und Altertumskunde • •

G GF

(VO + KU) Historische Interpretation literarischer Quellen 5 ECTS / 4 Sst. (VO + KU) Epigraphik 5 ECTS / 4 Sst.

Hinweis: Vorlesung und Kurs können auch kombiniert angeboten werden. Voraussetzungen: Schwerpunktvorbereitung in Alter Geschichte falls keine ausreichenden Vorkenntnisse mitgebracht wurden; Absolvierung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Vertiefung 1: Griechische Geschichte

GG GS HKE

• •

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Alten Geschichte und Altertumskunde; Vertiefung 2: Römische Geschichte • •

HPS

(VO) Themenorientierte Vorlesung aus Griechischer Geschichte 3 ECTS / 2 Sst. (SE) Themenorientiertes Seminar aus Griechischer Geschichte 7 ECTS / 2 Sst.

(VO) Themenorientierte Vorlesung aus Römischer Geschichte 3 ECTS / 2 Sst. (SE) Themenorientiertes Seminar aus Römischer Geschichte 7 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Alten Geschichte und Altertumskunde;

Matilda Angewandte Geschichte der Antike: Exkursionen

OEG WiSo

• •

(KU) Exkursionsvorbereitung(en) 2 Sst. (EX) Exkursion(en) im Rahmen von 14 - 18 Tagen 2 Sst.

Hinweis: Für die Vorbereitung und die Absolvierung der Exkursion werden gemeinsam 10 ECTS Punkte angerechnet. Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Alten Geschichte und Altertumskunde;

ZG Glossar

20


allgemeines

Altertumskunde •

Altertumskundliche Lehrveranstaltungen beliebigen Typs 10 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Alten Geschichte und Altertumskunde; Forschungsmodul Alte Geschichte und Altertumskunde •

Forschungsseminar Alte Geschichte und Altertumskunde 10 ECTS / 4 Sst.

Hinweis: Es wird empfohlen das Forschungsseminar nur dann aus dem Bereich griechische Geschichte zu wählen, wenn ausreichende Kenntnisse des Altgriechischen vorhanden sind. Ansonsten sollte besser ein Forschungsseminar aus dem Bereich Römische Geschichte gewählt werden. Voraussetzungen:Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Alten Geschichte und Altertumskunde; Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Angewandte Geschichte der Antike: Exkursionen; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; wenn Vertiefung 1 schon absolviert: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung von Vertiefung 2; wenn Vertiefung 2 schon absolviert: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung von Vertiefung 1; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Altertumskunde; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Erweiternde Lehrveranstaltungen, falls nicht das Modul Schwerpunktvorbereitung absolviert wurde.

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG

21

Glossar


allgemeines

Empfohlene Studienverl辰ufe

FGG G GF

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der GW Theorien, Quellen und Methoden Altertumskunde Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Geschichte: Exkursion Vertiefung 1 od. 2 Erweiternde LVs Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Pr端fung)

30

30

30

30

GG GS HKE HPS

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der GW Theorien, Quellen und Methoden Erweiternde LVs Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Geschichte: Exkursion Vertiefung 1 od. 2 Altertumskunde Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Pr端fung)

30

30

30

30

Matilda OEG WiSo ZG Glossar

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der GW Theorien, Quellen und Methoden Altertumskunde Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Geschichte: Exkursion Vertiefung 1 od. 2 Erweiternde LVs Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Pr端fung)

22

30

30

30

30


APM: Mittelalterliche Geschichte Theorien, Quellen und Methoden: Analyse und Interpretation von Quellen yur mittelalterlichen Geschichte • • •

(VO) Allgemeine Quellenkunde des Mittelalters 2 ECTS / 2 Sst. (KU) Übungen zur Quellenkunde 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Übungen an Quellen zur Verfassungsgeshichte des Mittelalters 4 ECTS / 3 Sst.

allgemeines

FGG G

Voraussetzungen: Schwerpunktvorbereitung in Mittelalterliche Geschichte, falls keine entsprechenden Vorkenntisse mitgebracht wurden; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft;

GF

Historische Hilfswissenschaften der mittelalterlichen Geschichte mit Exkursion

GG

• •

beliebige Lehrveranstaltung aus den Historischen Hilfswissenschaften 4 ECTS / 2 Sst. (EX) Exkursion 6 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden: Analyse und Interpretation von Qullen zur mittelalterlichen Geschichte;

GS HKE

Vertiefung 1: Mittelalter I (bis ca. 1200) • •

(VO) Vorlesung 4 ECTS / 2 Sst. (SE) Seminar: 6 ECTS / 2 Sst.

HPS

Hinweis: Sowohl in Seminaren über das Mittelalter bis 1200 als auch in jenen von 1200 bis 1500 ist eine Seminararbeit zu verfassen, die das Mittelalter bis ca. 1200 berücksichtigt! Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden: Analyse und Interpretation von Quellen zur mittelalterlichen Geschichte; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Historische Hilfswissenschaften der Mittelalterlichen Geschichte mit Exkursion; Vertiefung 2: Mittelalter II (ca. 1200 - 1500) • •

(VO) Vorlesung 4 ECTS / 2 Sst. (SE) Seminar 6 ECTS / 2 Sst.

Hinweis: Sowohl in Seminaren über das Mittelalter bis 1200 als auch in jenen von 1200 bis 1500 ist eine Seminararbeit zu verfassen, die das Mittelalter von ca. 1200 - 1500 berücksichtigt! 23

Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

FGG G

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden: Analyse und Interpretation von Quellen zur mittelalterlichen Geschichte; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Historische Hilfswissenschaften der Mittelalterlichen Geschichte mit Exkursion; Angewandte Mittelalterliche Geschichte •

GF GG GS

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden: Analyse und Interpretation von Quellen zur mittelalterlichen Geschichte; Absolvierung des Mdouls Historische Hilfswissenschaften der mittelalterlichen Geschichte mit Exkursion; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 1: Absolvierung oder gleichzeitige Belgeung des Moduls Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 2: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Vertiefung 1; Forschungsmodul Mittelalterliche Geschichte •

HKE HPS

(PK) Projektkurs 10 ECTS / 4 Sst.

(FS) Forschungsseminar 10 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden: Analyse und Interpretation von Quellen zur mittelalterlichen Geschichte; Absolvierung des Mdouls Historische Hilfswissenschaften der mittelalterlichen Geschichte mit Exkursion; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 1: Absolvierung oder gleichzeitige Belgeung des Moduls Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 2: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Vertiefung 1;

Matilda OEG WiSo ZG Glossar

Empfohlene Studienverläufe

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der GW Erweiternde LVs Theorien, Quellen und Methoden Vertiefung 1 od. 2 Hilfswiss. Mit Exkursion Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Mitteralterliche Geschichte Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Prüfung)

24

30

30

30

30


allgemeines

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der GW Theorien, Quellen und Methoden Erweiternde LVs Vertiefung 1 od. 2 Hilfswiss. Mit Exkursion Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Mitteralterliche Geschichte Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Prüfung)

30

FGG

30

30

30

G GF GG GS HKE

APM: Geschichte der Neuzeit Theorien, Quellen und Methoden der Geschichte der Neuzeit • •

(VO) Themen, Theorien und Kontroversen der Geschichte der Neuzeit 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Quellen und Methoden der Geshichte der Neuzeit 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Schwerpunktvorbereitung in Mittelalterliche Geschichte, falls keine entsprechenden Vorkenntisse mitgebracht wurden; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Aufbaumoduls GDA; Vertiefung 1: Frühe Neuzeit (ca. 1500 - ca. 1800) • •

(VO) Vorlesung: Vertiefung 1 4 ECTS / 2 Sst. (SE) Seminar: Vertiefung 1 6 ECTS / 2 Sst.

Hinweis: In Seminaren die sowohl die Frühe als auch die Späte Neuzeit behandeln ist eine Seminararbeit zu einem Thema zu verfassen, welches die Frühe Neuzeit berücksichtigt! Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Geschichte der Neuzeit; 25

HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

Vertiefung 2: Späte Neuzeit (Neuste Geschichte) (ca. 1800 bis heute)

FGG G GF

• •

Vorlesung: Vertiefung 2 4 ECTS / 2 Sst. Seminar: Vertiefung 2 6 ECTS / 2 Sst.

Hinweis: In Seminaren die sowohl die Frühe als auch die Späte Neuzeit behandeln ist eine Seminararbeit zu einem Thema zu verfassen, welches die Späte Neuzeit berücksichtigt! Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Geschichte der Neuzeit;

Exkursion und transdisziplinäre Öffnung

GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

• •

Exkursion 6 ECTS / 2 Sst. Geschichte der Neuzeit im transdisziplinären Kontext 4 ECTS / 2 Sst.

Hinweis: Als LV im transdisziplinären Kontext kann eine LV beliebigen Typs gewählt werden, die entweder interdisziplinär ausgerichtet ist oder einer anderen Disziplin entstammt, die zur Erforschung der Geschichte der Neuzeit beiträgt. Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Geschichte der Neuzeit;

Angewandte Geschichte der Neuzeit •

Projektkurs 10 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Geschichte der Neuzeit; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 1: Absolvierung oder gleichzeitige Belgeung des Moduls Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 2: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Vertiefung 1; Absolvierung des Moduls Exkursion und transdisziplinäre Öffnung;

Forschungsmodul Geschichte der Neuzeit •

Forschungsseminar 10 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Geschichte der Neuzeit; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 1: Absolvierung oder gleichzeitige Belgeung des Moduls Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 2: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Vertiefung 1; Absolvierung des Moduls Exkursion und transdisziplinäre Öffnung; 26


allgemeines

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

Empfohlener Studienverlauf GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der GW Erweiternde LVs Theorien, Quellen und Methoden Vertiefung 1 od. 2 Exkursion Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Geschichte Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Prüfung)

30

30

FGG G

30

30

GF GG

APM: Österreichische Geschichte

GS

Theorien, Quellen und Methoden der Österreichischen Geschichte • •

(VO) Themen, Theorien und Kontroversen der Österreichischen Geschichte 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Quellen und Methoden: Übungen zur Quellenkunde der Österreichischen Geschichte 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Schwerpunktvorbereitung in der Österreichischen Geschichte falls keine ausreichenden Vorkenntnisse mitgebracht wurden; Absolvierung des Aufbaumoduls GDA; Vertiefung 1: Österreichsiche Geschihte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit • •

Vorlesung: Vertiefung 1 4 ECTS / 2 Sst. Seminar: Vertiefung 1 6 ECTS / 2 Sst.

Hinweis: Die LVs sind so zu wählen, dass sowohl die Österreichische Geschichte des Mittelalters als auch der Frühen Neuzeit berücksichtigt wird. Die Anrechnbarkeit ist wie gewohnt aus dem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen! Sollte die LV für beide Epochen anrechenbar sein, muss gewählt werden. Bei mehrfach anrechenbaren Seminaren, muss ein Thema für die Seminararbeit gewählt werden, welches der gewählten Epoche entspricht. Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Österreichischen Geschichte; 27

HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

Vertiefung 2: Österreichsiche Geschichte seit dem 19. Jahrhundert

FGG G GF GG

• •

Vorlesung: Vertiefung 2 4 ECTS / 2 Sst. Seminar: Vertiefung 2 6 ECTS / 2 Sst.

Hinweis: Die LVs sind so zu wählen, dass sowohl die Österreichische Geschichte von ca. 1800 bis 1918 als auch von 1918 bis heute berücksichtigt wird. Die Anrechnbarkeit ist wie gewohnt aus dem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen! Sollte die LV für beide Epochen anrechenbar sein, muss gewählt werden. Bei mehrfach anrechenbaren Seminaren, muss ein Thema für die Seminararbeit gewählt werden, welches der gewählten Epoche entspricht. Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Österreichischen Geschichte;

Exkursion und transdisziplinäre Öffnung

GS HKE HPS Matilda OEG WiSo

• •

Exkursion 6 ECTS / 2 Sst. Österreichische Geschichte im transdisziplinären Kontext 4 ECTS / 2 Sst.

Hinweis: Als LV im transdisziplinären Kontext kann eine LV beliebigen Typs gewählt werden, die entweder interdisziplinär ausgerichtet ist oder einer anderen Diszpiplin entstammt, die zur Erforschung der Österreichischen Geschichte beiträgt. Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Österreichischen Geschichte;

Angewandte Österreichische Geschichte •

Projektkurs 10 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Österreichischen Geschichte; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 1: Absolvierung oder gleichzeitige Belgeung des Moduls Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 2: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Vertiefung 1; Absolvierung des Moduls Exkursion und transdisziplinäre Öffnung; Forschungsmodul Österreichische Geschichte

ZG

Forschungsseminar 10 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Öster-

Glossar

28


allgemeines

reichischen Geschichte; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 1: Absolvierung oder gleichzeitige Belgeung des Moduls Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 2: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Vertiefung 1; Absolvierung des Moduls Exkursion und transdisziplinäre Öffnung;

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

FGG

Empfohlener Studienverlauf GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der GW Erweiternde LVs Theorien, Quellen und Methoden Vertiefung 1 od. 2 Exkursion Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Geschichte Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Prüfung)

G 30

30

30

GF GG

30

GS HKE HPS APM: Wissenschaftsgeschichte Theorien, Quellen und Methoden der Wissenschaftsgeschichte • •

(VO) Themen, Theorien und Kontroversen der Wissenschaftsgeschichte 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Qullen und Methoden der Wissenschaftsgeschichte 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Schwerpunktvorbereitung in Wissenschaftsgeschichte, falls keine entsprechenden Vorkenntisse mitgebracht wurden; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Aufbaumoduls GDA; Vertiefung 1: Probleme und Themen der Wissenschaftsgeschichte • •

Vorlesung: Vertiefung 1 4 ECTS / 2 Sst. Seminar: Vertiefung 1 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Wissenschaftsgeschichte; 29

Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

Vertiefung 2: Probleme der Wissenschaftsgeschichte und transdisziplinäre Öffnung

FGG G GF GG GS HKE

• •

Hinweis: Als LV im transdisziplinären Kontext kann eine LV beliebigen Typs gewählt werden, die entweder interdisziplinär ausgerichtet ist oder einer anderen Diszpiplin entstammt, die zur Erforschung der Wissenschaftsgeschichte beiträgt. Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremd sprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Wissenschaftsgeschichte;

Themen der Wissenschaftsgeschichte mit Exkursion • •

Matilda OEG

Angewandte Wissenschaftsgeschichte

ZG Glossar

Projektkurs 10 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Wissenschaftsgeschichte; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 1: Absolvierung oder gleichzeitige Belgeung des Moduls Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 2: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Vertiefung 1; Absolvierung des Moduls Themen der Wissenschaftsgeschichte mit Exkursion;

Forschungsmodul Wissenschaftsgeschichte •

WiSo

beliebige LV: Probleme und Themen der Wissenschaftsgeschichte 4 ECTS / 2 Sst. Exkursion zur Wissenschaftsgeschichte 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Wissenschaftsgeschichte;

HPS

Wissenschaftsgeschichte im transdisziplinären Koontext 4 ECTS / 2 Sst. Seminar Wissenschaftsgeschichte 6 ECTS / 2 Sst.

Forschungsseminar 10 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Wissenschaftsgeschichte; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 1: Absolvierung oder gleichzeitige Belgeung des Moduls Vertiefung 2; bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 2: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Vertiefung 1; Absolvierung des Moduls Themen der Wissenschaftsgeschichte mit Exkursion; 30


allgemeines

Master-Modul Sollte das Studium in Mindeststudiendauer absolviert werden, kann das Modul im vierten Semester besucht, und damit das Studium beendet werden. Voraussetzung für den Beginn mit dem Master-Modul ist allerdings die erfolgreiche Absolvierung aller übrigen Module. Das Master-Modul selbst ist in zwei Teile geteilt: die Absolvierung des Masterseminars 5ECTS / 2 Sst. in dessen Rahmen die Masterarbeit 20 ECTS verfasst wird und eine Masterprüfung. Die Masterarbeit dient dabei dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbstständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Es ist eine Aufgabenstellung zu wählen, die von StudentInnen innerhalb von sechs Monaten bearbeitet werden kann (“möglich und zumutbar”). Um keine Unklarheiten über die notwendigen Formalia einer Masterarbeit aufkommen zu lassen, hier der entsprechende Auszug aus dem Studienplan: “Die Normlänge einer Masterarbeit beträgt 260.000 ASCII-Zeichen (inkl. Leerzeichen, Anmerkungen, Bibliographie, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Anhang). Die Masterarbeit darf eine Länge von 220.000 ASCII-Zeichen inkl. Leerzeichen (ca. 75 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht unterschreiten und 300.000 ASCII-Zeichen (ca. 100 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht überschreiten. Längere Masterarbeiten kann die Studienprogrammleitung nur in begründeten Ausnahmefällen zur Beurteilung zuweisen. Über die Zulässigkeit der Begründung entscheidet das zuständige akademische Organ. Der Masterarbeit ist eine englischsprachige Kurzzusammenfassung (Abstract) in der Länge von ca. 2.000 ASCII-Zeichen (inkl. Leerzeichen) anzuhängen.” 1 Voraussetzung für die Absolvierung der Masterprüfung 5 ECTS ist die positive Absolvierung aller vorgeschriebenen Module und Prüfungen sowie die positive Beurteilung der Masterarbeit. Bei der Masterprüfung handelt es sich um eine kommissionelle Gesamtprüfung vor einem dreiköpfigen Prüfungssenat. Geprüft wird über zwei Fachgebiete: Einerseits über den engeren Bereich der Masterarbeit und andererseits über ein deutlich anderes Fachgebiet, das zwischen StudentIn und PrüferIn vereinbart wird. Dabei muss der/die ErstprüferIn aus dem engeren Fachgebiet der Masterarbeit kommen, und der/die ZweitprüferIn aus dem anderen Gebiet.

1

Empfohlener Studienverlauf

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der GW Erweiternde LVs Theorien, Quellen und Methoden Vertiefung 1 od. 2 Exkursion Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Geschichte Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Prüfung)

30

G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG

30

30

30

Mitteilungsblatt der Universität Wien, ausgegeben am 26. Juni 2008, 37. Stück, Seite 47.

31

FGG

WiSo ZG Glossar


allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

32


Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaften Zulassung: Die Vorraussetzung für das Masterstudium „ Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaften“ ist das Bachelorstudium Geschichte an der Universität Wien oder ein fachlich in Frage kommendes Bachelor- bzw. ein Fachhochschulstudium. Desweiteren kann man nach Abschluss eines gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen Bildungseinrichtung den MA „Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaften“ beginnen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, es aber dennoch einzelne Differenzen gibt. In diesem Fall kann man, um die Gleichwertigkeit zu erlangen, Prüfungen und Lehrveranstaltung im Ausmaß von max. 30 ECTS absolvieren. Hier sind vor allem Lehrveranstaltungen des Erweiterungscurriculums „Geschichtsforschung“ aus dem Bachelorstudiums Geschichte im Zuge des Masterstudiums zu absolvieren. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Absolvierung des Erweiterungscurriculum „Geschichtsforschung“, oder eine gleichwertige Qualifikation im Laufe des Bachelorstudiums Geschichte empfohlen wird. Desweiteren muss man für diesen MA gute Kenntnisse der englischen Sprache, der lateinischen Sprache, sowie passive Kenntnisse mindestens einer lebenden Fremdsprache haben. Das Masterstudium Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaften, beschäftigt sich in erster Linie mit den historischen Hilfswissenschaften des Mittelalters und der Neuzeit. Wenn man sich für Aktenkunde, Kodikologie, Genealogie, Heraldik, Sphragistik und Chronologie interessiert, dann ist dieser Master zu empfehlen. Kenntnisse über die archivarische Bewertung, Bearbeitung und Dokumentation von Urkunden, Filmen, Bildern, Videos und Tonmaterial werden vermittelt. Desweiteren ist der Master „Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaften“ für jene interessant, die beruflich in einem Archiv, einer Bibliothek, oder auch in einem Museum arbeiten möchten. Ziel dieses MA: Eine gute und fundierte Berufsausbildung im Beriech der historischen Hilfs- und Archivwissenschaften. Dazu gehört der Erwerb der Fähigkeit zum Umgang mit historischen Quellen dinglicher und schriftlicher Natur. Die sogenannte „Regelstudienzeit“ beträgt 150 ECTS, dies entspricht einer mindest Studiendauer von 5 Semestern.

Eingangs- bzw. Aufbauphase

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG

Eingangsphase: •

allgemeines

(VO) Wissenschaftstheorie, Theorien in der Geschichtswissenschaft 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Praxis der wissenschaftlichen Kommunikation 6 ECTS / 2 Sst.

WiSo

Voraussetzungen: keine

ZG

33

Glossar


allgemeines

Übersichtstabelle

FGG G GF GG GS HKE

Module Eingangsphase: Geschichtswissenschaftliches Arbeiten Grundmodulgruppe 1 Grundmodulgruppe 2 Grundmodulgruppe 3 Grundmodulgruppe 4 Grundmodulgruppe 5 Grundmodulgruppe 6 Modul Archivpraktikum Alternative Pflichtmodule Geschichtsforschung 1 Geschichtsforschung 2 Geschichtsforschung 3 Geschichtsforschung 4 Archivwissenschaft und Medienarchive 1 Archivwissenschaft und Medienarchive 2 Archivwissenschaft und Medienarchive 3 Archivwissenschaft und Medienarchive 4 Master-Modul Masterarbeit Masterprüfung Summe

• •

Matilda

SSt. pi 2 2 6 6 7 6 6

ECTS 10 10 10 10 10 10 10 10

2

2 8 4 4 6 4 4 6 4

8 / 10

59 / 57

9 12 9 10 10 10 10 10 10 15 5 150

2

Grundmodulgruppe 1: •

HPS

SSt. VO 2 4

(VU) Übungen an Quellen zur Verfassungsgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit 4 ECTS / 2 Sst. (VO) Österreichische Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte des Mittelalters 3 ECTS / 2 Sst. (VO) Österreichsiche Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte der Neuzeit 3 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: keine Grundmodulgruppe 2:

OEG WiSo

• •

Voraussetzungen: keine Grundmodulgruppe 3: •

ZG

(VU) Paläographie des Mittelalters I 6 ECTS / 4 Sst. (VU) Archivwissenschaft 4 ECTS / 2 Sst.

• •

(VU) Informationsmanagement und Dokumentation in Archiven und Bibliotheken 4 ECTS / 2 Sst. (VU) Museumskunde und Ausstellungswesen 3 ECTS / 2 Sst. (VU) Quellenkunde: Archivalische Quellen (mit bes. Ber. Landesgeschichtlicher Quellen) 3 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: keine

Glossar

34


allgemeines

Grundmodulgruppe 4: • •

(VU) Paläographie des Mittelalters II 4 ECTS / 3 Sst. (VU) Paläographie der Neuzeit 6 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Grundmoduls 2. Grundmodulgruppe 5: •

FGG G

(VU) Urkundenlehre und Chronologie 10 ECTS / 6 Sst.

Voraussetzungen: Die Absolvierung des Grundmoduls 1 und die Absolvierung oder die gleichzeitige Belegung der Grundmodule 2 und 4.

GF

Grundmodulgruppe 6: • • •

(VU) Aktenkunde 5 ECTS / 4 Sst. (VO) Münz- und Geldgeschichte 2 ECTS / 2 Sst. (VU) Hilfswissenschaften (Heraldik, Sphragistik, Genealogie) 3 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Die Absolvierung oder die gleichzeitige Mitbelegung der Grundmodule 4 und 5.

GG GS

Modul Archivpraktikum: •

HKE

Archivpraktikum 10 ECTS.

Voraussetzung: Die Absolvierung oder die gleichzeitige Mitbelegung der Grundmodule 2 und 3.

HPS APM: Geschichtsforschung

Matilda Modul Geschichtsforschung 1: • •

(SE) Seminar zur österreichischen Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte 6 ECTS / 2 Sst. (VO) Kirchliche Verfassungsgeschichte 3 ECTS/ 2 Sst.

Voraussetzungen: die Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten und des Grundmoduls 1. Modul Geschichtsforschung 2: • • • •

(VU) (KU) (KU) (KU)

Handschriften und Buchwesen 3 ECTS / 2 Sst. Übungen zur Quellenkunde, allgemein 3 ECTS / 2 Sst. Editionstechnik 3 ECTS / 2 Sst. Regestentechnik 3 ECTS / 2 Sst.

OEG WiSo ZG

Voraussetzungen: die Absolvierung oder gleichzeitige Mitbelegung der Grundmodule 2 und 4. 35

Glossar


allgemeines

Modul Geschichtsforschung 3:

FGG G

• •

(KU) Quellenkunde: Dingliche Quellen 3 ECTS/ 2Sst. (SE) Quellenkunde zur Österreichischen Geschichte 6 ECTS/ 2 Sst.

Voraussetzungen: die Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten. Modul Geschichtsforschung 4:

GF

(FS) Forschungsseminar: Urkunden/ Akten/ Paläographie 10 ECTS/ 4 Sst.

Voraussetzungen: die Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten und die Absolvierung der Grundmodule 2, 4 und 5.

GG GS HKE HPS

APM: Archivwissenschaft und Medienarchive Modul Archivwissenschaft und Medienarchive 1: • • •

(VU) Behördengeschichte 3 ECTS/ 3 Sst. (VU) Rechtsfragen des Archivwesens 3 ECTS/ 2 Sst. (VU) Archivische Bewertung und Erschließung 4 ECTS/ 2 Sst.

Voraussetzungen: die Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten, sowie die Absolvierung des Grundmoduls 1. Modul Archivwissenschaft und Medienarchive 2:

Matilda OEG

• •

(VU) EDV- Anwendungen im Archivwesen 4 ECTS/ 2 Sst. (SE) Digitale Medienarchitektur 6 ECTS/ 2 Sst.

Voraussetzungen: Die Absolvierung oder gleichzeitige Belegung der Grundmodule 2 und 3.

Modul Archivwissenschaft und Medienarchive 3:

WiSo ZG Glossar

• •

(VU) Arbeitstechnik und Bestandserhaltung 4 ECTS/ 2 Sst. (SE) Bewertung und Erschließung 6 ECTS/ 2 Sst.

Voraussetzungen: die Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten sowie die Absolvierung des Moduls Archivwissenschaft und Medienarchive 1.

36


Modul Archivwissenschaft und Medienarchive 4: • • •

(VU) Archivmanagement Öffentlichkeitsarbeit 3 ECTS/ 2 Sst. (KU) Aktenkunde/ Vertiefung 4 ECTS/ 2 Sst. (VU) Medienproduktion, Medienvermarktung 3 ECTS/ 2 Sst.

allgemeines

FGG

Voraussetzungen: die Absolvierung des Grundmoduls 6.

G

Master Modul • •

Master- Seminar 5 ECTS/ 2 Sst. Exkursion 5 ECTS/ 2 Sst.

GF

Voraussetzungen: die Absolvierung aller Grundmodule. Die Masterarbeit dient dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Die Aufgabenstellung der Masterarbeit ist so zu wählen, dass für die Studierende oder den Studierenden die Bearbeitung innerhalb von vier Monaten möglich und zumutbar ist. Um keine Unklarheiten über die notwendigen Formalia einer Masterarbeit aufkommen zu lassen, hier der entsprechende Auszug aus dem Studienplan: „Die Masterarbeit hat einen Umfang von 15 ECTS Punkten. Die Normlänge einer Masterarbeit beträgt 210.000 ASCII-Zeichen (inkl. Leerzeichen, Anmerkungen, Bibliographie, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Anhang). Die Masterarbeit darf eine Länge von 190.000 ASCII-Zeichen inkl. Leerzeichen (ca. 65 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht unterschreiten und 260.000 ASCII-Zeichen (ca. 85 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht überschreiten. Längere Masterarbeiten kann das zuständige akademische Organ nur in begründeten Ausnahmefällen zur Beurteilung zuweisen. Über die Zulässigkeit der Begründung entscheidet das zuständige akademische Organ. Der Masterarbeit ist eine englischsprachige Kurzzusammenfassung (abstract) in der Länge von ca. 2.000 ASCII-Zeichen (inkl. Leerzeichen) anzuhängen. Bei Editionsarbeiten und archivischen Erschließungsarbeiten kann der Umfang der Arbeit unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen davon abweichen.“ 1 Die Masterprüfung ist in drei schriftlichen und einen mündlichen Teil zu absolvieren. Der schriftlichen Prüfungen umfassen Urkundenlehre und Aktenkunde zu je vier Stunden, sowie eine Fachprüfung über die gewählten alternativen Pflichtmodulgruppen im Umfang einer zwei-stündigen Klausurarbeit. Der mündliche Teil der Masterprüfung ist in einer einstündigen Prüfung zu absolvieren, wobei man 15 Minuten Vorbereitungszeit hat. Diese Prüfung umfasst die Fächer Urkundenlehre, Aktenkunde und eine Fachprüfung über die gewählten alternativen Pflichtmodulgruppen. Eine negative schriftliche Note kann nach Entscheid des Prüfungssenats mündlich wiederholt werden.

GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG

1

Mitteilungsblatt der Universität Wien, ausgegeben am 26. Juni 2008, 37. Stück, Seite 17.

37

Glossar


allgemeines

FGG G

Globalgeschichte und Global Studies (GG) Ziel des Masterstudiums ist eine fortgeschrittene geschichtswissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Globalgeschichte und Globalstudies. Außerdem werden im Laufe des Studiums Kenntnisse der feministischen Theorie und der Gender Studies vermittelt. Berufliche Aussichten: Geschichtsforschung und -vermittlung; Archiv- und Dokumentationswesen, Ausstellungs- und Museumswesen, Medien- und Kulturarbeit, fachspezifische Erwachsenen- und Berufsfortbildung, Verlagswesen, staatliche und nichtstaatliche sowie inter- und supranationale Organisationen, Tourismus;

GF GG GS HKE HPS Matilda

Zulassung: Voraussetzung für die Zulassung zum MA Globalgeschichte ist die Absolvierung des Bachelorstudiums Geschichte an der Universität Wien oder eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums sowie eines als fachlich gleichwertig anzusehenden Fachhochschulbachelorstudienganges. Dabei besteht die Möglichkeit, dass die Gleichwertigkeit (mit dem Abschluss des BA Geschichte der Universität Wien) grundsätzlich gegeben ist, allerdings nicht in vollem Maße. In diesem Falle können von der Studienprogrammleitung Lehrveranstaltungen im Ausmaß von bis zu 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, welche im Laufe des Masterstudiums absolviert werden müssen. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei meistens um LVs aus dem Methodenbereich. Desweiteren werden gute Englischkenntnisse sowie zumindest passive Kenntnisse einer anderen Fremdsprache erwartet. Das Studium ist wie folgt aufgebaut: Im 1. Semester müssen auf jeden Fall die Module „Grundlagen der Globalgeschichte“, sowie das Modul „Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten“ absolviert werden. Diese beiden Module sollen einen Einstieg in die Globalgeschichte sowie ins wissenschaftliche Arbeiten geben und sind erforderlich für die Belegung des Moduls „Theorien, Quellen und Methoden“ sowie für die Exkursion. Nach Absolvierung dieser Module geht es dann im 3. Semester an die Pflichtmodulgruppe Vertiefung, welches aus Vorlesungen und Seminaren besteht. Nachdem alle Module abgeschlossen sind, muss noch eine Masterarbeit im Rahmen eines Masterseminars geschrieben werden, um das Studium abzuschließen.

OEG WiSo ZG Glossar

38


allgemeines

Übersichtstabelle

Module Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Alternative Pflichtmodule Grundlagen der Globalgeschichte Grundlagen aus einer anderen Disziplin der Global Studies* Theorien, Quellen und Methoden der Globalgeschichte und der Global Studies* Vertiefung 1: Weltregionen in globalgeschichtlicher Sicht Vertiefung 2: Themen der Globalgeschichte Exkursion und Global Studies* Alternative Pflichtmodule: Forschungsmodul Globalgeschichte Forschungsmodul Global Studies* Alternative Pflichtmodule: Angewandte Globalgeschichte Angewandte Global Studies* Master-Modul Masterarbeit Masterprüfung Summe

FGG SSt. VO 2

4

2 2 0-2

10-12

SSt. Pi 2 4

ECTS 10 10

2

10

4

10

2 2 2-4 4

10 10 10 10

4

10

2

5 20 5 120

28-30

(*) Unter „anderen Disziplinen der Global Studies“ werden hier die folgenden Studien der PhilologischKulturwissenschaftlichen Fakultät verstanden: Afrikawissenschaften, Orientalistik, Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde, Ostasienwissenschaften (Sinologie, Japanologie, Koreanologie), Internationale Entwicklung. Es können auch Lehrveranstaltungen aus weiteren Disziplinen der Global Studies für das Masterstudium Globalgeschichte und Global Studies angerechnet werden.

G GF GG GS HKE HPS Matilda

Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten (GDA) • •

(VO) Wissenschaftstheorie, Theorien in der Geschichtswissenschaft: 4 ECTS / 2 SSt. (KU) Praxis der wissenschaftlichen Kommunikation: 6 ECTS / 2 SSt.

Voraussetzungen: keine

OEG WiSo

Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft • •

(UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 1: 5 ECTS / 2 SSt. (UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 2: 5 ECTS / 2 SSt.

ZG

Voraussetzungen: keine 39

Glossar


allgemeines

FGG G GF GG GS HKE

„Grundlagen der Globalgeschichte“ oder „Grundlagen aus einer anderen Disziplin der Global Studies“ • • •

(VO) Einführung in die Globalgeschichte: 3 ECTS / 2 SSt. (KU) Globalgeschichtliche Arbeitstechniken: 3 ECTS / 2 SSt. (VO) Theorien und Methoden der Globalgeschichte: 4 ECTS / 2 SSt.

Voraussetzungen: keine Hinweis: Studierende, die das zusätzliche Wahlmodul Globalgeschichte im Bachelorstudium Geschichte (BA08 & BA11) oder (gilt für BA12) die Vorlesung „Globalgeschichte“, sowie eine pi-LV zu Themen der Globalgeschichte absolviert haben oder gleichwertige Qualifikationen mitbringen, müssen das Alternative Pflichtmodul „Grundlagen aus einer anderen Spezialdisziplin der Global Studies“ belegen, alle übrigen das Alternative Pflichtmodul Grundlagen der Globalgeschichte. Unter „anderen Disziplinen der Global Studies“ werden hier die folgenden Studien der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät verstanden: Afrikawissenschaften, Orientalistik, Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde, Ostasienwissenschaften (Sinologie, Japanologie, Koreanologie), Internationale Entwicklung. Es können auch Lehrveranstaltungen aus weiteren Disziplinen der Global Studies für das Masterstudium Globalgeschichte und Global Studies angerechnet werden. Lehrveranstaltungen im Gesamtausmaß von 10 ECTS , 4 SSt., davon 2 SSt. prüfungsimmanent. Theorien, Quellen und Methoden der Globalgeschichte und der Global Studies

HPS

• •

Matilda

Achtung: Beide Lehrveranstaltungen müssen in prüfungsimmanenter Form besucht werden!

OEG

(pi) Globalgeschichtliche Theorien, Quellen und Methoden: 5 ECTS / 2 SSt. (pi) Theorien, Quellen und Methoden in einer anderen Spezialdisziplin der Global Studies: 5 ECTS / 2 SSt.

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten; Absolvierung des Alternativen Pflichtmoduls Grundlagen der Globalgeschichte, falls keine entsprechenden Kenntnisse mitgebracht werden. Exkursion und Global Studies

WiSo ZG

• •

(EX) Exkursion: 6 ECTS / 2 SSt Global Studies: 4 ECTS / 0-2 SSt. VO oder 2-4 SSt. prüfungsimmanent*

*d.h.: Global Studies: Lehrveranstaltung beliebigen Typs aus einer anderen Disziplin der Global Studies. Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Globalgeschichte;

Glossar

40


Vertiefung 1 Fragestellungen der Globalgeschichte: Weltregionen in globalgeschichtlicher Sicht • •

(VO) Vertiefung 1: 4 ECTS / 2 SSt. (SE) Vertiefung 1: 6 ECTS / 2 SSt.

FGG

Voraussetzungen: Absolvierung des Alternativen Pflichtmoduls Grundlagen der Globalgeschichte, falls keine entsprechenden Kenntnisse mitgebracht werden.; Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten.; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Globalgeschichte und der Global Studies; Vertiefung 2 Fragestellungen der Globalgeschichte: Themen der Globalgeschichte • •

allgemeines

(VO) Vertiefung 2: 4 ECTS / 2 SSt. (SE) Vertiefung 2: 6 ECTS / 2 SSt.

Voraussetzungen: Voraussetzungen: Absolvierung des Alternativen Pflichtmoduls Grundlagen der Globalgeschichte, falls keine entsprechenden Kenntnisse mitgebracht werden.; Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten.; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Globalgeschichte und der Global Studies;

G GF GG GS

Forschungsmodul Globalgeschichte •

(FS) Forschungsseminar: 10 ECTS/ 4 SSt.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Globalgeschichte und Global Studie; Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Exkursion und Global Studies; Absolvierung der Vertiefung 1 oder 2

HKE HPS

Forschungsmodul Global Studies •

(FS) Forschungsseminar: 10 ECTS / 4 SSt.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Globalgeschichte und Global Studies; Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Exkursion und Global Studies; Absolvierung des Alternativen Pflichtmoduls Grundlagen aus einer anderen Disziplin der Global Studies, wenn keine gleichwertigen Qualifikationen mitgebracht werden.

OEG WiSo

Angewandte Globalgeschichte •

Matilda

(PK) Projektkurs Globalgeschichte: 10 ECTS / 4 SSt.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Globalgeschichte und Global Studies; Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Exkursion und Global Studies; Absolvierung der Vertiefung 1 oder 2; 41

ZG Glossar


allgemeines

Angewandte Global Studies

FGG G

(PK) Projektkurs Global Studies: 10 ECTS / 4 SSt.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Globalgeschichte und Global Studies; Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Exkursion und Global Studies; Absolvierung des Alternativen Wahlmoduls Grundlagen aus einer anderen Disziplin der Global Studies, wenn keine gleichwertigen Qualifikationen mitgebracht werden.

GF

Master-Modul

GG

Sollte das Studium in Mindeststudiendauer absolviert werden, kann das Modul im vierten Semester besucht, und damit das Studium beendet werden. Voraussetzung für den Beginn mit dem Master-Modul ist allerdings die erfolgreiche Absolvierung aller übrigen Module. Das Master-Modul selbst ist in zwei Teile geteilt: die Absolvierung des Masterseminars (5 ECTS/2 SSt.) in dessen Rahmen die Masterarbeit (20 ECTS) verfasst wird und eine Masterprüfung.

GS HKE

Die Masterarbeit dient dabei dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbstständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Es ist eine Aufgabenstellung zu wählen, die von StudentInnen innerhalb von sechs Monaten bearbeitet werden kann (“möglich und zumutbar”). Um keine Unklarheiten über die notwendigen Formalia einer Masterarbeit aufkommen zu lassen, hier der entsprechende Auszug aus dem Studienplan: „Die Masterarbeit hat einen Umfang von 20 ECTS Punkten. Die Normlänge einer Masterarbeit beträgt 260.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen, Anmerkungen, Bibliographie, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Anhang). Die Masterarbeit darf eine Länge von 220.000 Zeichen inkl. Leerzeichen (ca. 75 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht unterschreiten und 300.000 Zeichen (ca. 100 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht überschreiten. Längere Masterarbeiten kann die Studienprogrammleitung nur in begründeten Ausnahmefällen zur Beurteilung zuweisen. Über die Zulässigkeit der Begründung entscheidet das zuständige akademische Organ. Der Masterarbeit ist eine englischsprachige Kurzzusammenfassung (Abstract) in der Länge von ca. 2.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) anzuhängen.“ 2

HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

Voraussetzung für die Absolvierung der Masterprüfung (5 ECTS) ist die positive Absolvierung aller vorgeschriebenen Module und Prüfungen sowie die positive Beurteilung der Masterarbeit. Bei der Masterprüfung handelt es sich um eine kommissionelle Gesamtprüfung vor einem dreiköpfigen Prüfungssenat. Geprüft wird über zwei Fachgebiete: Einerseits über den engeren Bereich der Masterarbeit und andererseits über ein deutlich anderes Fachgebiet, das zwischen StudentIn und PrüferIn vereinbart wird. Dabei muss der/die ErstprüferIn aus dem engeren Fachgebiet der Masterarbeit kommen, und der/die ZweitprüferIn aus dem anderen Gebiet. 2

Mitteilungsblatt der Universität Wien, ausgegeben am 27. Juni 2008, 38. Stück, Seite 20.

42


Double Degree: Global Studies - European Master Zulassung: Voraussetzung für die Zulassung ist auf jeden Fall ein Bachelor oder gleichwertiger Abschluss eines international anerkannten Hochschulinstitutes, sehr gute Englisch Kenntnisse, hervorragende akademische Leistungen und die Bereitschaft an zumindest einer Fakultät außerhalb Österreichs zu studieren. Da dieses Masterprogramm nicht zu den regulären Lehrgängen der Uni Wien gehört, ist es notwendig sich dafür im Global Studies Büro in Leipzig zu Bewerben. Zu den Auswahlkriterien zählen sehr gute akademische Leistungen, akademische Empfehlungsschreiben, eure Sprachkenntnisse (vor allem in Englisch aber nach Möglichkeit auch noch in einer weiteren Europäischen Sprache[vorzugsweise Deutsch, Polnisch oder Dänisch]), ein Qualitätsnachweis des Institutes das euren ersten Abschluss ausgestellt hat, ein Motivationsschreiben sowie eure Arbeitserfahrung und Professionellen Qualifikationen. Um sich für das Erasmus Mundus Stipendium zu Bewerben müssen die kompletten Unterlagen bis spätestens 1. Dezember vor dem geplanten Studienantritt in Leipzig eintreffen. Alle Bewerbungen die vor dem Stichtag einlangen kommen automatisch in die Auswahl für die Studienförderung. Bewerbungen die nach dem 1. Dez. aber vor dem 15. Juni eintreffen kommen in die Auswahl für die Teilnahme am Programm als SelbstzahlerInnen.(Wichtig es gilt nicht der Aufgabestempel) Etwa 3 Wochen nach einlangen der Unterlagen bekommt ihr eine Rückmeldung, die Entscheidung ob ihr ein Stipendium bekommt oder nicht wird allerdings erst im Juni gefällt und bis ende Juli erhaltet ihr Bescheid über euren Status. Bevor ihr eine Bewerbung erwägt solltet ihr auf jeden Fall die Homepage des Programmes besuchen und gut durchlesen, über alle Fragen die dann noch offen sein sollten könnt ihr euch bei einem Gesprächstermin mit eineR/M der KoordinatorInnen des Programmes Persönlich beraten lassen. Das Masterprogramm, Erasmus Mundus Global Studies (EMGS) – A European Perspective, ist ein EU- geförderter Lehrgang mit einem Konsortium von fünf Europäischen Hochschulen(Uni Wien/Ö, Leipzig/D, Wroclav/P, Roskilde/DE und London Economic School) und sechs außereuropäischen Partnerunis (Dalhousie University/Canada, Fudan University/China, Jawaharlal Nehru University/India, Macquarie University/Australia, University of California at Santa Barbara/USA, University of Stellenbosch/South Africa). Der Lehrgang ist auf zwei Jahre angelegt in denen die Studierenden an zwei der fünf Unis jeweils ein Jahr verbringen, darüber hinaus gibt es für die Europäischen Studierenden die Möglichkeit das erste Semester des zweiten Jahres an einer der außereuropäischen Partnerunis zu absolvieren. Einer der Eckpfeiler des Programmes ist, den Dialog und das Verständnis zwischen Menschen und Kulturen aus Europa und anderen Weltregionen zu fördern und zu stärken. Der Abschluss des Masters soll insbesondere zur Arbeit in staatlichen und nichtstaatlichen sowie inter- und supranationalen Organisationen, in international agierenden Unternehmen, in der Menschenrechts- und in der historischen und internationalen Verständigungsarbeit, in Tätigkeiten im Bereich der Gleichbehandlung und zur Geschichtsvermittlung im transnationalen Kontext befähigen. Weitere Tätigkeitsfelder sind der Tourismus, das Verlagswesen, Medien und Kulturarbeit 43

allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG

sowie ähnliche Berufsfelder. Der zu belegende Studienplan hängt, mit Ausnahme der Winter- und Summerschool sowie der Masterarbeit, sehr stark davon ab an welcher Universität welches Studienjahr absolviert wird, für die Uni Wien sieht er im ersten Jahr so aus: Module Module Module Module Module Module

1: 2: 3: 4: 5: 6:

Introduction to Global History (10 ECTS) Theories of Global History (1) (10 ECTS) Methods of Global History (1) (10 ECTS) Global History by Regions (1) (10 ECTS) Thematic Aspects of Global History (1) (10 ECTS) Winter and Summer School (10 ECTS)

und im zweiten Jahr so: Module Module Module Module Module

7: Theories of Global History (2) (10 ECTS) 8: Methods of Global History (2) (10 ECTS) 9: Global History by Regions (2) (10 ECTS) 10: Thematic Aspects of Global History (2) (10 ECTS) 11: Master Thesis (20 ECTS)

Während die Module 1, 2, 3, 7 und 8 Pflichtlehrveranstaltungen beinhalten, sind die LVs der Module 4, 5, 9 und 10 (in denen sich die StudentInnen auf Regionen und Themen spezialisieren sollen) frei wählbar und können an jeder beliebigen Fakultät der Uni Wien belegt werden (es sollte jedoch vorher mit den KoordinatorInnen abgeklärt werden ob die LV zielführend ist). Während das Thema der abschließenden Masterarbeit relativ frei wählbar ist (es hängt davon ab welche Themen in der Universität in der das Abschlusssemester absolviert wird betreut werden können), ist es auf jeden Fall nötig darin zumindest zwei Weltregionen zu bearbeiten. Die Masterarbeit sollte vorzugsweise in Englisch geschrieben werden kann aber nach Rücksprache auch in jeder anderen Sprache für die einE BetreuerIn gefunden werden kann geschrieben werden. Nach erfolgreichem Abschluss des EMGS-Programmes, abhängig davon an welchen Universitäten ihr wart, erhaltet ihr entweder einen Joint- oder Double-Degree Master in Global Studies. Eure Bewerbung sendet bitte an folgende Adresse: Erasmus Mundus European Master in Global Studies Global and European Studies Institute Emil-Fuchs-Str. 1 04105 Leipzig - GERMANY KoordinatorInnen:

WiSo ZG Glossar

Inquiries in English Univ.-Prof. Dr. Margarete Grandner Institut Internationale Entwicklung Zimmer: O1.07 1090 Wien, Sensengasse 3 T: +43-1-4277-239 11 F: +43-1-4277-9 239 email: margarete.grandner@univie.ac.at 44


allgemeines

Pedido de información en español Univ.-Prof. Dr. Martina Kaller-Dietrich Institut für Geschichte Zimmer: O2.26 1010 Wien, Universitätsring 1 T: +43-1-4277-408 17 F: +43-1-4277-9 408 email: martina.kaller-dietrich@univie.ac.at Demande de reseignement en français Univ.-Prof. Dr. Andrea Komlosy Institut für Wirtschaft- und Sozialgeschichte Zimmer: O2.29 1010 Wien, Universitätsring 1 T: +43-1-4277-413 23 F: +43-1-4277-9 413 email: andrea.komlosy@univie.ac.at Pedido de información en español y português Univ.-Prof. Dr. Friedrich Edelmayer, MAS E-Mail: friedrich.edelmayer@univie.ac.at Institut für Geschichte Zimmer: O1.99 1010 Wien, Universitätsring 1 T: +43-1-4277-408 36 F: +43-1-4277-9 408 Administrative Questions Erasmus Mundus & Master Global History and Global Studies: Mag. Leopold Kögler Institut für Geschichte Zimmer: ZG1O2.15 1010 Wien, Universitätsring 1 T: +43-1-4277-408 08 F: +43-1-4277-9 408 email: leopold.koegler@univie.ac.at

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda

Wichtige Links: HP des Programmes in Wien:

http://www.univie.ac.at/Geschichte-Meta/Globalgeschichte/?page_id=126&lang=en

Internationale HP des Programmes in Leipzig: http://www.uni-leipzig.de/gesi/emgs/index.php

OEG WiSo ZG

45

Glossar


allgemeines

Historisch-kulturwissenschaftliche Europaforschung (HKE)

FGG

GF

Zulassung: Voraussetzung für die Zulassung ist die Absolvierung des Bachelorstudiums Geschichte an der Universität Wien oder eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums sowie eines als fachlich gleichwertig anzusehenden Fachhochschulbachelorstudienganges. Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, allerdings nicht in vollem Maße können von der Studienprogrammleitung Lehrveranstaltungen im Ausmaß von bis zu 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, welche im Laufe des Masterstudiums absolviert werden müssen. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei meistens um Lehrveranstaltungen aus dem Methodenbereich.

GG

„Für die Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Historisch-kulturwissenschaftliche Europaforschung werden aktive Kenntnisse der englischen Sprache sowie passive Kenntnisse mindestens einer weiteren lebenden europäischen Fremdsprache benötigt.“ 1

G

GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

Als Ziele des Masters “Historisch-kulturwissenschaftliche Europaforschung” werden drei Bereiche angegeben. 1. eine fortgeschrittene Ausbildung zur europabezogenen historisch-kulturwissenschaftlichen Forschung und Vermittlung, 2. eine Vorbereitung für ein geschichtswissenschaftliches Doktoratsstudium und für andere geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftliche Doktoratsstudien 3. eine spezialisierte Vorbildung für ein breites Spektrum von Arbeits- und Berufsfeldern, die ein historisch-kulturwissenschaftliches Wissen über Europa voraussetzen. Das Curriculum gliedert sich wie andere Bachelor- und Masterstudiengänge in verschiedene Module, diese bestehen wiederum aus maximal zwei Lehrveranstaltungen. Nach Angaben der KoordinatorInnen (derzeit Prof. Wolfgang Schmale) werden bestimmte Lehrveranstaltungen, wie die Exkursion, nur im Sommersemester angeboten, was die StudentInnen in ihrer Wahlfreiheit stark einschränkt. Da neben den eigentlichen Modulen keine Wahlfächer oder Erweiterungscurricula besucht werden müssen, beläuft sich der Arbeitsaufwand pro Semester auf 30 ECTS. Die sogenannte „Regelstudienzeit“, also die schnellst mögliche Absolvierung aller Lehrveranstaltungen ist mit vier Semestern veranschlagt (120 ECTS / 30 ECTS). Innerhalb dieses Masters sollen die wichtigsten Fragestellungen, Quellen, Theorien, Methoden und Forschungsdebatten der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung und ihre Relevanz für die Gegenwart kennen gelernt werden, um im weiteren Studienverlauf vertiefte Kenntnisse zu mehreren Spezialgebieten unter Berücksichtigung verschiedener Räume und Aspekte, Spezialkenntnisse zu verschiedenen Forschungsfragen, erweiterte Grundkenntnisse der Wissenschaftstheorie und vertiefte Kenntnis theoretischer Grundlagen der Geschichtswissenschaft, sowie vertiefte Kenntnisse ausgewählter Arbeits- und Berufsfelder von Europa-HistorikerInnen zu erlernen.

1

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/id=2805&type=studiengaenge

46


allgemeines

In methodischer Hinsicht sollen die Fähigkeiten sich mit Fragestellungen, Theorien, Narrativen und Forschungskontroversen auseinanderzusetzen und geschichtswissenschaftliche Probleme selbständig zu analysieren vertieft werden. Weiters sollen selbst Fragen entwickelt und eigenständige Schlussfolgerungen gezogen und präsentiert werden. Da sich HKE-Master-StudentInnen in einem überregionalen Forschungsfeld bewegen, wird auch auf das Erfassen, Analysieren und Bewerten originalsprachlicher Diskussionen zum Forschungsbereich gefördert. Darüber hinaus sollen auch “überfachliche Kompetenzen” im Bereich der Recherche, Entwicklung und Durchführung von wissenschaftlichen Projekten, Präsentation, theoriegeleitete Analysen, Teamarbeit sowie die Fähigkeit zu kritischem Austausch und Reflexion im Rahmen von wissenschaftlicher Tätigkeit vermittelt werden. Wie Eingangs kurz angedeutet beginnt das Studium mit einführenden Grundlagenmodulen: Neben dem Erlernen beziehungsweise der Vertiefung von “Geschichtswissenschaftlichem Denken und Arbeiten”, sollen im Modul “Fremdsprachen in den Geschichtswissenschaften” für die spätere Arbeit erforderliche Sprachkenntnisse erworben werden. Dabei sollte bereits Augenmerk auf die spätere Projektwahl gelegt werden. Parallel dazu sollte das Modul „Europäische Geschichte“ absolviert werden. Können im Laufe der Zulassung bereits Grundkenntnisse für die spätere Schwerpunktwahl nachgewiesen werden (als solche zählen etwa die Wahl- und Pflichtmodule aus dem Bachelorstudium Geschichte der Universität Wien, Bsp.: Österreichische Geschichte oder Wissenschaftsgeschichte) können alternativ erweiternde Lehrveranstaltungen besucht werden, um dieses Wissen zu vertiefen. In der Folge werden „Theorien, Quellen und Methoden“ vermittelt, und im Rahmen von zwei Vertiefungsmodulen durch Vorlesungen und damit in Verbindung stehenden Seminaren spezifische Kenntnisse in diversen Fachbereichen erworben, sowie historische Analysen durchgeführt. Dabei muss sowohl in regionaler, wie auch in „raumübergreifender“ Perspektive gearbeitet werden. Danach wird im Rahmen von Exkursionen und “transdisziplinärer Perspektive” ein Blick auf Beiträge zu geschichtswissenschaftlichen Problemstellungen aus anderen Disziplinen geworfen, beziehungsweise findet exemplarisch eine kritische Auseinandersetzung mit Orten und Räumen statt. Schließlich werden in stärker praxisorientierten Modulen die Kenntnisse für die aktive Forschungsarbeit erworben, welche beim Studienabschluss im Rahmen der Masterarbeit zur Anwendung gebracht werden. Kurz zusammengefasst bietet das Masterstudium Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung also die Möglichkeit des Einstiegs in den internationalen Forschungsbetrieb und unter anderem durch Exkursionen auch eine starke Vernetzung mit Historisch-kulturwissenschaftlichen Einrichtungen.

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG

47

Glossar


allgemeines

Übersichtstabelle

FGG

Module Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Einführungsmodul: Europäische Geschichte Theorien, Quellen und Methoden der HistorischKulturwissenschaftlichen Europaforschung Vertiefung 1: HKE in regionaler Perspektive Vertiefung 2: HKE in raumübergreifender Perspektive Forschungsmodul HKE Angewandte HKE Exkursion und transdisziplinäre Perspektive Master-Modul Masterarbeit Masterprüfung Summe

G GF GG GS

SSt. VO 2

SSt. Pi 2 4 4

2

2

10

2 2

2 2 4 4 2 2

10 10 10 10 10 5 20 5 120

2

10

Tut

28

+

+

ECTS 10 10 10

Eingangs- bzw. Aufbauphase: Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten (GDA)

HKE

• •

HPS

(VO) Wissenschaftstheorie, Theorien in der Geschichtswissenschaft 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Praxis der wissenschaftlichen Kommunikation 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: keine Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft

Matilda

• •

(UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 1 5 ECTS / 2 Sst. (UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 2 5 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: keine

OEG

Einführungsmodul Europäische Geschichte (EG) •

WiSo

(IK) Integrierter Kurs mit eFachtutorium 10 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: keine Theorien, Quellen und Methoden der HKE (TQM)

ZG Glossar

• •

(VO) Themen, Theorien und Kontroversen der HKE 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Quellen und Methoden der HKE 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung des Einführungsmoduls EG 48


Vertiefungsmodul 1: HKE in regionaler Perspektive • •

(VO) Vorlesung Vertiefung 1 4 ECTS / 2 Sst. (SE) Seminar Vertiefung 1 6 ECTS / 2 Sst.

allgemeines

FGG

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Vorausgehende oder gleichzeitige Belegung des Moduls TQM. Hinweis: Die Vertiefungsmodule hängen nicht voneinander ab.

G

Exkursion und transdisziplinäre Perspketive • •

(EX) Exkursion 6 ECTS / 2 Sst. (beliebig) Europaforschung in transdisziplinärer Perspektive 4 ECTS / 2 Sst.

GF

Voraussetzungen: Vorausgehende oder gleichzeitige Belegung des Moduls TQM Hinweis: „Europaforschung in transdisziplinärer Perspektive“ ist eine Lehrveranstaltung die z.B. zum Thema der Masterarbeit aus dem Angebot einer anderen Studienrichtung besucht wird. Dabei kann ein beliebiger Lehrveranstaltungstyp gewählt werden. Da Exkursionen nur im Sommersemester angeboten werden sollte eines der Vertiefungsmodule erst nach der Exkursion belegt werden (nur bei Start im WS gültig).

GG GS

Vertiefungsmodul 2: HKE in raumübergreifender Perspektive • •

(VO) Vorlesung Vertiefung 2 4 ECTS / 2 Sst. (SE) Seminar Vertiefung 2 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Vorausgehende oder gleichzeitige Belegung des Moduls TQM. Hinweis: Die Vertiefungsmodule hängen nicht voneinander ab.

HKE HPS

Forschungsmodul HKE in transnationaler Perspektive •

(FS) Forschungsseminar 10 ECTS / 4 Sst.

Matilda

Hinweis: Forschungsmodule werden nur im Wintersemester angeboten. Voraussetzungen: Absolvierung der Vertiefungsmodule oder Absolvierung eines Vertiefunsmoduls bei gleichzeitiger Belegung des fehlenden. Absolvierung des Moduls Exkursion und transdisziplinäre Perspektive.

OEG

Angewandte Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung

WiSo

(PK) Projektkurs „Modul Angewandte Geschichte“ 10 ECTS / 4 Sst.

Hinweis: Forschungsmodule werden nur im Wintersemester angeboten. Voraussetzungen: Absolvierung der Vertiefungsmodule oder Absolvierung eines Vertiefungsmoduls bei gleichzeitiger Belegung des fehlenden. Absolvierung des Moduls Exkursion und transdisziplinäre Perspektive. 49

ZG Glossar


allgemeines

Master-Modul

FGG G GF

Sollte das Studium in Mindeststudiendauer absolviert werden, kann das Modul im vierten Semester besucht, und damit das Studium beendet werden. Voraussetzung für den Beginn mit dem Master-Modul ist allerdings die erfolgreiche Absolvierung aller übrigen Module. Das Master-Modul selbst ist in zwei Teile geteilt: die Absolvierung des Masterseminars 5ECTS / 2 Sst. in dessen Rahmen die Masterarbeit 20 ECTS verfasst wird und eine Masterprüfung. Die Masterarbeit dient dabei dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbstständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Es ist eine Aufgabenstellung zu wählen, die von StudentInnen innerhalb von sechs Monaten bearbeitet werden kann (“möglich und zumutbar”). Um keine Unklarheiten über die notwendigen Formalia einer Masterarbeit aufkommen zu lassen, hier der entsprechende Auszug aus dem Studienplan: “Die Masterarbeit hat einen Umfang von 20 ECTS Punkten. Die Normlänge einer Masterarbeit beträgt 260.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen, Anmerkungen, Bibliographie, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Anhang). Die Masterarbeit darf eine Länge von 220.000 Zeichen inkl. Leerzeichen (ca. 75 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht unterschreiten und 300.000 Zeichen (ca. 100 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht überschreiten. Längere Masterarbeiten kann die Studienprogrammleitung nur in begründeten Ausnahmefällen zur Beurteilung zuweisen. Über die Zulässigkeit der Begründung entscheidet das zuständige akademische Organ. Der Masterarbeit ist eine englischsprachige Kurzzusammenfassung (Abstract) in der Länge von ca. 2.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) anzuhängen.” 2

GG GS HKE HPS

Voraussetzung für die Absolvierung der Masterprüfung 5 ECTS ist die positive Absolvierung aller vorgeschriebenen Module und Prüfungen sowie die positive Beurteilung der Masterarbeit. Bei der Masterprüfung handelt es sich um eine kommissionelle Gesamtprüfung vor einem dreiköpfigen Prüfungssenat. Geprüft wird über zwei Fachgebiete: Einerseits über den engeren Bereich der Masterarbeit und andererseits über ein deutlich anderes Fachgebiet, das zwischen StudentIn und PrüferIn vereinbart wird. Dabei muss der/die ErstprüferIn aus dem engeren Fachgebiet der Masterarbeit kommen, und der/die ZweitprüferIn aus dem anderen Gebiet.

Matilda OEG WiSo

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

Empfohlener Studienverlauf GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Einführungsmodul: Europäische Geschichte Theorien, Quellen und Methoden der HKE Exkursion und transdisziplinäre Perspektive Vertiefung 1 od. 2 Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Geschichte Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Prüfung)

30

30

30

30

ZG 2

Glossar

Mitteilungsblatt der Universität Wien, ausgegeben am 26. Juni 2008, 37. Stück, Seite 16.

50


Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie (History and Philosophy of Science, HPS)

allgemeines

FGG Der Masterstudiengang HPS richtet sich hauptsächlich an AbsolventInnen eines BA in Philosophie und/oder Geschichte, die Interesse für das Phänomen “Wissenschaft” entwickelt haben und dieses vertiefen möchten. Das Studium ist auch im Besonderen an AbsolventInnen anderer Disziplinen wie z. B. Astronomie, Biologie, Chemie, Physik, Geographie, Mathematik, Informatik, Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Alte Geschichte, Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Judaistik, Europäische Ethnologie, Byzantinistik und Neogräzistik und Ägyptologie an der Universität Wien gerichtet, denen der Masterstudiengang HPS die einzigartige Gelegenheit bietet, im Kontext einer erweiterten Perspektive auf die Wissenschaftslandschaft, die historischen und erkenntnistheoretischen Dimensionen ihres Faches zu vertiefen. Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit zusätzliche Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, die im Verlauf des Masterstudiums zu absolvieren sind. History and Philosophy of Science (HPS) erforscht, wie die Wissenschaften eigentlich funktionieren. Durch historische und philosophische Methoden wird diese Frage anhand konkreter Beispiele aus den Wissenschaften untersucht. Dabei werden zwei Zugänge, die Wissenschaftsgeschichte und die Wissenschaftsphilosophie, zu einem Forschungsfeld zusammengeführt. Die historische Zugangsweise untersucht die Entwicklung wissenschaftlicher Probleme, Theorien und Methoden in Verbindung mit den kulturellen und sozialen Aspekten der ForscherInnen, ihrer Instrumente und den involvierten Institutionen. Die philosophische Zugangsweise konzentriert sich auf die konzeptuelle Analyse und Rekonstruktion von wissenschaftlichen Theorien, Argumenten und Methoden. Beide Zugangsweisen gewinnen durch die Integration im Rahmen der HPS: Klassische erkenntnistheoretische Fragen der Wissenschaftsphilosophie werden durch wissenschaftshistorisches Material neu beleuchtet; historische Entwicklungen der Wissenschaft können unter dem Gesichtspunkt der wechselnden Rationalitäts- und Argumentationsstandards erkenntnistheoretisch analysiert werden. Im Masterstudium HPS lernen die StudentInnen in historischen Kategorien und Entwicklungszusammenhängen zu denken und diese forschungsorientiert anzuwenden, philosophische Argumente zu analysieren, philosophische Problemlösungen kritisch zu prüfen und argumentativ zu rechtfertigen; sie erhalten eine vertiefte Kenntnis der allgemeinen Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie samt ihren Grundlagen, Methoden und der Historiographie. Ausgewählte Themen und Probleme werden in diesen Bereichen vertieft. Für beide Forschungsfelder ist eine sachliche Kenntnis spezifischer wissenschaftlicher Forschungsgegenstände unerlässlich, die sich an den individuellen Forschungsinteressen orientiert. Das Ziel des Masterstudiums HPS an der Universität Wien ist jedenfalls der Erwerb von Kenntnissen und Kompetenzen im Hinblick auf historische, kulturwissenschaftliche und philosophische Untersuchungen des im weiten Sinne verstandenen wissenschaftlichen Forschens. Die Ausbildung umfasst inhaltlich breite und methodologisch präzise Kompetenzen zur Rekonstruktion, zur Analyse und zur Evaluierung von: 51

G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

FGG G GF GG

1. historischen Entwicklungen des wissenschaftlichen Feldes (Konzepte, Wissensfelder, Institutionen, Biographien) in politik-, sozial-, kultur- und geschlechterhistorischen Kontexten; 2. wissenschaftsphilosophischen Modellen und Fragestellungen; 3. gesellschaftlichen Ursachen, Zusammenhängen und Folgen des wissenschaftlichen Forschens. Kennzeichnend für das Masterstudium ist die starke Integration wissenschaftshistorischer und wissenschaftsphilosophischer Kompetenzen, mit deren Unterstützung eine fachliche und inhaltliche Verbindung beider Bereiche angestrebt wird, ohne jedoch die Spezifizität der jeweiligen methodischen Herangehensweisen aufzugeben. Für beide Forschungsfelder ist außerdem eine sachliche Kenntnis spezifischer wissenschaftlicher Forschungsgegenstände unerlässlich. Der Studienplan sieht mehrere Module mit entsprechenden Lehrangeboten vor. Die Zulassungsvoraussetzungen sind fachlich breit ausgelegt, sie sichern im Masterstudium einen reichen Wissenspool an fachspezifischen Voraussetzungen. Ausgehend von diesen unterschiedlichen Fachkenntnissen, wird in der Eingangsphase (Modul 1 und 2) eine gemeinsame Diskussions- und Kooperationsbasis im Hinblick auf inter- und transdisziplinäres Arbeiten hergestellt. Übersichtstabelle

GS HKE HPS Matilda

Module M1 Kompensation* M 1.1 Philosophie M 1.3 Fachwissenschaft (Genehmigungspflicht) M2 Methoden und Probleme M3 Wissenschaftsgeschichte

4 x

ECTS 20 10 10 10 20

2-4

M4 Wissenschaftsphilosophie

0-6

2-8

20

M5 Vertiefungsmodul (Genehmigungspflicht) M6 Mastermodul Masterarbeit Masterprüfung Summe (*) Es wird der BA Geschichte als Voraussetzung angenommen.

x 0

x 2

6-x

10-x

10 5 30 5 120

Komensationstabelle Wahlmodule Voraussetzungen

M 1.1 Philosophie

BA Philosophie BA Geschichte BA Fachwissenschaft

ZG Glossar

SSt. Pi 2 x 2 4-6

OEG WiSo

SSt. VO

52

M 1.2 Geschichte

M 1.3 Fachwissenschaft


Aufbau des Masterstudiengangs HPS M01 Wahlmodulgruppe „Kompensation“ 20 ECTS Ausgleich der durch die verschiedenen Vorstudien gegebenen Unterschiede in der akademischen Vorbildung in Hinblick auf integrative wissenschaftsgeschichtliche und –philosophische Kompetenzen. Der Modul ist in drei Elemente (von jeweils 10 ECTS Umfang) gegliedert, von denen zwei zur erfolgreichen Absolvierung des M1abgeschlossen werden müssen. Diese beiden Elemente ergeben sich aus dem Vorstudium in folgender Weise: Bei Vorstudium Geschichte M1.1 und M1.3; bei Vorstudium Philosophie M1.2 und M1.3; bei einem anderen Vorstudium M1.1 und M1.2. M1.1 Philosophie M1.2 Geschichte M1.3 Fachwissenschaft (also etwa ein naturwissenschaftliches Studium)

allgemeines

FGG G GF GG GS

Wahlmodul M1.1 Philosophie Lehrveranstaltungen aus dem Bachelorstudium Philosophie im Umfang von 10 ECTS: • Aus Modul 3: VO + UE Grundkurs Logik 7 ECTS • Aus Modul 5: VO Wissenschaftstheorie 3 ECTS Lernziele Erwerb grundlegender Kenntnisse in einigen zentralen Themen und Problemen derallgemeinen Wissenschaftsphilosophie. Orientierung in sprachlichen und logischen Voraussetzungen des Philosophierens: Grundkenntnisse der Syntax und Semantik von Aussagen- und Prädikatenlogik.

HKE HPS Matilda

Wahlmodul M1.2 Geschichte Lehrveranstaltungen • •

(VO) Themen, Theorien und Kontroversen der Wissenschaftsgeschichte 4 ECTS (KU) Quellen und Methoden der Wissenschaftsgeschichte 6 ECTS

Lernziele 1. Kenntnis zentraler Theorien, Narrative und Debatten der allgemeinen wissenschaftsgeschichte im internationalen Zusammenhang sowie im erkenntniskritischen und historiographiegeschichtlichen Kontext 2. Kenntnis zentraler Quellen, Archive und Ressourcen der Wissenschaftsgeschichte in verschiedenen Originalsprachen 3. Kenntnis ausgewählter klassischer Texte und neuerer Ansätze der Wissenschaftsgeschichtsschreibung) 4. Kenntnis zentraler Methoden der Wissenschaftsgeschichte im inter- und transdisziplinären Kontext 53

OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

Wahlmodul M1.3 Fachwissenschaft

FGG G GF GG

Lehrveranstaltungen •

Lernziele Erwerb grundlegender Kenntnisse in einer Fachwissenschaft.

Pflichtmodul M2 Eingangs-Kolloquium „Methoden und Probleme“ (10 ECTS) Lehrveranstaltung (Prüfungsimmanent, team-teaching) •

GS HKE HPS

Einführende Lehrveranstaltungen (Bachelorstudium) einer Fachwissenschaft. Vorabgenehmigung durch das zuständige akademische Organ. Insgesamt 10 ECTS

EK Eingangs-Kolloquium 10 ECTS

Lernziele Erarbeitung einer für das Masterstudium HPS charakteristischen, fachübergreifenden Perspektive; Auseinandersetzung mit den wichtigsten methodischen Ansätzen der Wissenschaftsgeschichte und –philosophie; Erwerb eines Überblicks über die großen thematischen Zusammenhänge von Wissenschaftsgeschichte und –philosophie; erste Orientierung in der aktuellen Forschungslage auf den Gebieten der Wissenschaftsgeschichte und –philosophie.

Pflichtmodul M3 Wissenschaftsgeschichte 20 ECTS Lehrveranstaltungen

Matilda OEG WiSo ZG Glossar

• • • •

VO Wissenschaftsgeschichte 4 ECTS SE Wissenschaftsgeschiche 6 ECTS Wissenschaftsgeschichte im transdisziplinären Kontext* 4 ECTS SE Wissenschaftsgeschichte 6 ECTS

Voraussetzungen: Entweder Abschluss eines Bachelorstudiums (oder inhaltlich gleichwertigen Studiums) in Geschichte oder erfolgreiche Absolvierung von M1.2. Lernziele 1. Kenntnis der wichtigsten Fragestellungen, theoretischen und methodischen Ansätze, Ergebnisse und Forschungskontroversen in einem Spezialgebiet der Wissenschaftsgeschichte 2. Vertiefte Kenntnis des internationalen Forschungsstands und der internationalen Forschungsdiskussion in einem Spezialgebiet der Wissenschaftsgeschichte 3. Kenntnisse von Beiträgen anderer Disziplinen zur Erforschung der Wissenschaftsgeschichte 54


Pflichtmodul M4 Wissenschaftsphilosophie 20 ECTS Lehrveranstaltungen •

Seminare und Vorlesungen aus den Modulen 1, 3 und 4 des Masterstudiums Philosophie. Mindestens eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Voraussetzungen: Entweder Abschluss eines Bachelorstudiums (oder inhaltlich gleichwertigen Studiums) in Philosophie oder erfolgreiche Absolvierung von M1.1 Lernziele Grundlegende Kenntnisse auf dem Gebiet der modernen Wissenschaftstheorie; Überblick zur philosophischen Auseinandersetzung mit Wissenschaft in historischer und systematischer Hinsicht. Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit sozial-, kultur- und erkenntnisphilosophischen Theorien des Wissens.

allgemeines

FGG G GF GG

Pflichtmodul M5 Vertiefung 10 ECTS Lehrveranstaltungen •

GS

Lehrveranstaltungen, die in direktem thematischem Zusammenhang mit der Masterarbeit stehen, genehmigungspflichtig durch das zuständige Organ (SPL). Diese Lehrveranstaltungen können bei sachlicher Begründung auch aus fachwissenschaftlichen Curricula gewählt werden. 10 ECTS

Voraussetzungen: M2. Es können nach Vorabgenehmigung durch das zuständige akademische Organ Lehrveranstaltungen, die in einem direkten thematischen Zusammenhang stehen,ausgewählt werden. Die Vorabgenehmigung erfolgt in der Regel erst nachdem eine Vereinbarung über ein Thema der Masterarbeit mit dem Betreuer oder einer Betreuerin vorliegt. Lernziele Themenorientierte Vertiefung im Gebiet der Masterarbeit. Pflichtmodul M6 Mastermodul 5 ECTS

HKE HPS Matilda OEG

Lehrveranstaltung •

MK Master-Kolleg 5 ECTS

Voraussetzungen: M1-4. Vereinbarung über ein Thema der Masterarbeit mit einer Betreuerin oder einem Betreuer. Lernziele Präsentation und Diskussion von Konzepten, Teilergebnissen und Ergebnissen, die im Rahmen der Masterarbeit erarbeitet werden.

55

WiSo ZG Glossar


allgemeines

Masterarbeit und Masterprüfung

FGG G GF GG

Die Masterarbeit dient dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Die Aufgabenstellung der Masterarbeit ist so zu wählen, dass für die Studierende oder den Studierenden die Bearbeitung innerhalb von sechs Monaten möglich und zumutbar ist. Das Thema der Masterarbeit ist aus einem der Pflicht- bzw. Alternativen Pflichtmodule zu entnehmen. Soll ein anderer Gegenstand gewählt werden oder bestehen bezüglich der Zuordnung des gewählten Themas Unklarheiten, liegt die Entscheidung über die Zulässigkeit beim zuständigen akademischen Organ. Die Masterarbeit hat einen Umfang von 30 ECTS Punkten. Voraussetzung für die Zulassung zur Masterprüfung ist die positive Absolvierung aller vorgeschriebenen Module und Prüfungen sowie die positive Beurteilung der Masterarbeit. Die Masterprüfung ist als kommissionelle Gesamtprüfung vor einem Prüfungssenat abzulegen. Sie dauert 60 Minuten und wird von einem kurzen Vortrag der Kandidatin oder des Kandidaten über die Masterarbeit eingeleitet. Der Prüfungssenat wird satzungsgemäß eingesetzt. Die Masterprüfung hat einen Umfang von 5 ECTS Punkten.

GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

56


Masterstudium Matilda European Master in Women’s and Gender History Zulassung: Um den Studiengang Matilda European Master in Women’s and Gender History besuchen zu können, bedarf es einer Aufnahme. Bewerben kann mensch sich bei den KoordinatorInnen der einzelnen Universitäten. (siehe dazu: http://www.univie.ac.at/zeitgeschichte/studium-lehre/matilda-european-masterin-womens-and-gender-history/) Die Bewerbungsunterlagen müssen beinhalten: Ein 500 Wörter langes Motivationsschreiben in englischer, französisch oder deutscher Sprache (genaue Richtlinien für das Motivationsschreiben finden sich ebenfalls auf: matilda.ned.univie.ac.at.), einen aktuellen Lebenslauf, zwei akademische Referenzen und eine Kopie des Bachelorzeugnisses eines geistes-, oder sozialwissenschaftlichen Studiums. Kontakte in Wien sind: Christina Ehrmann-Hämmerle (christa.ehrmann-haemmerle@univie.ac.at) Carola Sachse (office_sachse.zeitgeschichte@univie.ac.at) Der Studiengang Matilda European Master in Women’s and Gender History ist das erste Joint-Degree-Masterprogramm für Frauen-, und Geschlechtergeschichte. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit der Sofia University St. Kliment Ohridski, der Université Lumière Lyon 2, der Central European University (CEU) in Budapest, der University of Nottingham und der Universität Wien als koordinierende Universität. Das Studium umfasst vier Semester (120 Ects) und ist an mindestens zwei der fünf Partneruniversitäten zu absolvieren. Für den obligatorischen Besuch an einer der fünf Partneruniversitäten kann ein Erasmus- Stipendium beantragt werden. Das Studienjahr wird durch ein 2-wöchiges Intensivprogramm in den Sommerferien, in welchem Studierenden und Lehrende aller teilnehmenden Universitäten zusammenkommen, ergänzt. Das Curriculum setzt sich sowohl aus Lehrveranstaltungen zu Kernbereichen der Frauen- und Geschlechtergeschichte (Theorie, Methoden, Praxis) wie auch aus wählbaren thematischen Schwerpunkten vom Mittelalter bis zur Gegenwart zusammen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine transnationale wie auch auf eine vergleichende Perspektive gelegt. Auf den Austausch und die Zusammenarbeit von Lehrenden und Studierenden der verschiedenen Universitäten wird besonders geachtet. Ziel des Studiums ist es, die Historizität von Geschlechterrollen, -normen, und -beziehungen analysieren und vergleichend erfassen zu können. Die Veranstaltungen des Studiengangs finden in englischer, französischer und deutscher Sprache statt. Im ersten Studienjahr können wahlweise Sprachkurse besucht werden, um Sprachkenntnisse auszubauen. Am Ende des ersten Jahres sollen mindesten zwei der drei Sprachen gut beherrscht werden. Aufbau des Studiums: Der Studienplan gliedert sich in Semester. In jedem Semester muss eine bestimmte Anzahl an Ects aus einem bestimmten Bereich absolviert werden. Ob die Veranstaltungen in Form von Kursen, Seminaren oder Vorlesungen abgehalten werden und wie viele Semesterstunden zur Erreichung der Ects besucht werden müssen, variiert zwischen den verschiedenen Universitäten. Unter https://matilda.ned.univie.ac.at/node/52 findet sich ein Vorlesungsverzeichnis wo relevante Veranstaltungen, inklusive Angaben zu den Semesterstunden und der zu erreichenden Ects, aller fünf Universitäten abrufbar sind.

57

allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

FGG G GF

Erstes Semester: Das erste Semester dient der Grundlagenvermittlung von Fragestellungen der Frauen- und Geschlechtergeschichte, wie auch der der Vermittlung von geschichtswissenschaftlichen Methoden und Theorien: • • •

Grundlagen der Frauen-, und Geschlechtergeschichte 10 Ects Grundlagen historischer Methoden und Theorien 10 Ects ergänzende Wahlfächer aus: Historiographie/ feministische Theorie /Sprache Zweites Semester: • •

Sommerferien: •

GG

HKE

2-wöchiges Intensivprogramm 10 Ects

Drittes Semester: • •

GS

Frei wählbare Fächer aus dem Matilda Programm 30 Ects Davon wahlweise 10 Ects zur Verbesserung von Sprachkenntnissen

Vorbereitung der Masterarbeit 10Ects Frei wählbare Fächer aus dem Matilda Programm 10Ects

Viertes Semester: Das vierte Semester dient der Ausarbeitung der Masterarbeit. Um diese abschließen zu können bedarf es zwei Gutachten von Lehrenden verschiedener Universitäten. Übersichtstabelle und Studienverlauf

HPS 10 ECTS

Matilda

1 Year 1

OEG

10 ECTS

2 Summer Intensive Programme

WiSo

10 ECTS

1

Glossar

Compensatory Electives: Historiography / Feminist Theory / Language

20 or more Electives ECTS up to 10 ECTS Language Topic: Institutions, Movements and Spaces 10 ECTS 10 ECTS

Year 2

ZG

Foundations in Women's and Gender History Foundations in Historical Methods and Theories

2

58

Thesis preparation / Electives Electives Supervision/workshops Thesis: 70-100 pages Submission: 30 June Assessment: 2 reviews by 2 faculties from different institutions


allgemeines

Osteuropäische Geschichte Zulassung: Voraussetzung für die Zulassung zum MA Osteuropäische Geschichte ist die Absolvierung des Bachelorstudiums Geschichte an der Universität Wien oder eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums sowie eines als fachlich gleichwertig anzusehenden Fachhochschulbachelorstudienganges.

FGG

Dabei besteht die Möglichkeit, dass die Gleichwertigkeit (mit dem Abchluss des BA Geschichte der Universität Wien) grundsätzlich gegeben ist, allerdings nicht in vollem Maße. In diesem Falle können von der SPL Lehrveranstaltungen im Ausmaß von bis zu 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, welche im Laufe des Masterstudiums absolviert werden müssen. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei meistens um LVs aus dem Methodenbereich. Für die Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte werden Kenntnisse zweier Fremdsprachen benötigt, darunter mindestens einer osteuropäische Sprache.

G GF GG GS HKE

Übersichtstabelle

Module Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Alternative Pflichtmodule Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte Exkursion und transdiziplinäre Öffnung Modulgruppe Hauptprobleme, Quellen und Methoden der Osteuropäischen Geschichte russische/ostslawische Geschichte ostmitteleuropäische Geschichte südosteuropäische Geschichte Vertiefung 1 Vertiefung 2 Forschungsmodul Master-Modul Masterarbeit Masterprüfung Summe

59

SSt. VO 2

SSt. Pi 2 4

ECTS 10 10

2

2

10

2 2 2 2 2

2 2 2 2 2 4 2

14

24

10 10 10 10 10 10 5 20 5 120

HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

Modulbeschreibungen : Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten (GDA)

FGG

• •

G

(VO) Wissenschaftstheorie, Theorien in der Geschichtswissenschaft 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Praxis der wissenschaftlichen Kommunikation 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: keine Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft

GF

• •

(UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 5 ECTS / 2 Sst. (UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 5 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: keine

GG GS HKE

Alternative Pflichtmodule Studierende die kein nachweisbares Grund- und Orientierungswissen in Osteuropäischer Geschichte mitbringen, müssen das Alternative Pflichtmodul Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte absolvieren, alle anderen das APM Exkursion und transdisziplinäre Öffnung. In jedem Fall als Nachweis gilt: BA 08: Erledigung des Wahlmodul Osteuropäische Geschichte BA 11: Erledigung des Wahlmodul Osteuropäische Geschichte, nachholen der dritten Lehrveranstaltung im „APM: Exkursion und transdisziplinäre Öffnung“ BA 12: Absolvierung einer Vorlesung (A/R-Bereich) und einer pi-LV (GR, PS, SE) zum Thema der Osteuropäischen Geschichte Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte

HPS Matilda

• •

(VO) Grundwissen der Osteuropäischen Geschichte 5 ECTS / 2 Sst. (pi) Quellen und Methoden der Osteuropäischen Geschichte 5 ECTS / 2 Sst.

Hinweis: Quellen und Methoden der Osteuropäischen Geschichte ist eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung: (GR/PS/SE). Voraussetzungen: keine Exkursion und transdisziplinäre Öffnung

OEG WiSo ZG Glossar

• •

(EX) Exkursion 6ECTS/2 Sst. Osteuropäische Geschichte im transdisziplinären Kontext 4 ECTS / 2 Sst.

Hinweis zu Osteuropäische Geschichte im transdisziplinären Kontext: Interdisziplinäre Lehrveranstaltung(en) oder Lehrveranstaltung(en) anderer Disziplinen, die zur Erforschung der Osteuropäischen Geschichte beitragen, insbesondere wenn sie thematisch mit der beabsichtigten Masterarbeit zusammenhängen. Beliebiger Lehrveranstaltungstyp. Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten; Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung eines der drei Module Hauptprobleme, Quellen und Methoden;

60


Modulgruppe Hauptprobleme, Quellen und Methoden der Osteuropäischen Geschichte Innerhalb dieser Modulgruppe sind in Lehrveranstaltungen mindestens zwei der folgenden Epochen zu berücksichtigen: Mittelalter, Neuzeit (ohne Zeitgeschichte), Zeitgeschichte

Hauptprobleme, Quellen und Methoden der russischen/ ostslawischen Geschichte • •

(VO) Themen, Theorien und Kontroversen der russischen/ostslawischen Geschichte 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Quellen und Methoden der russischen/ostslawischen Geschichte 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte oder gleichwertige Kenntnisse

Hauptprobleme, Quellen und Methoden der ostmitteleuropäischen Geschichte • •

(VO) Theorien, Narrative und Kontroversen der ostmitteleuropäischen Geschichte 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Quellen und Methoden der ostmitteleuropäischen Geschichte 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte oder gleichwertige Kenntnisse

Hauptprobleme, Quellen und Methoden der südosteuropäischen Geschichte • •

(VO) Theorien, Narrative und Kontroversen der südosteuropäischen Geschichte 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Quellen und Methoden der südosteuropäischen Geschichte 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Aufbaumoduls GDA; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte oder gleichwertige Kenntnisse. 61

allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

Modulgruppe Vertiefung

FGG G GF GG GS HKE

Bei der Wahl der Lehrveranstaltungen sind in der Modulgruppe insgesamt zwei der drei folgenden Räume zu berücksichtigen: Russland/Ostslawischer Raum, Ostmitteleuropa, Südosteuropa Vertiefung Osteuropäische Geschichte I • •

(VO) Vorlesung 4ECTS/2Sst. (SE) Seminar 6ECTS/2Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten; Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung zweier Module Hauptprobleme, Quellen und Methoden Vertiefung Osteuropäische Geschichte II • •

(VO) Vorlesung 4ECTS/2Sst. (SE) Seminar 6ECTS/2Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten; Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung zweier Module Hauptprobleme, Quellen und Methoden; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des dritten Moduls Hauptprobleme, Quellen und Methoden Forschungsmodul Osteuropäische Geschichte

HPS Matilda OEG

(FS) Forschungsseminar 10ECTS/4Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Hauptprobleme, Quellen und Methoden, dem die gewählte Lehrveranstaltung thematisch zuzuordnen ist. Die Zuordnung ist dem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen; Absolvierung des Moduls Exkursion und transdisziplinäre Öffnung, falls dieses Alternative Pflichtmodul gewählt werden muss; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; Bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 1: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung von Vertiefung 2; Bei Absolvierung des Moduls Vertiefung 2: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung von Vertiefung 1 Master-Modul

WiSo

Masterseminar 5ECTS/2Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung aller übrigen Module

ZG Glossar

Sollte das Studium in Mindeststudiendauer absolviert werden, kann das Modul im vierten Semester besucht, und damit das Studium beendet werden. Voraussetzung für den Beginn mit dem Master-Modul ist allerdings die erfolgreiche Absolvierung 62


allgemeines

aller übrigen Module. Das Master-Modul selbst ist in zwei Teile geteilt: die Absolvierung des Masterseminars 5ECTS / Sst. in dessen Rahmen die Masterarbeit 20 ECTS verfasst wird und eine Masterprüfung. Die Masterarbeit dient dabei dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbstständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Es ist eine Aufgabenstellung zu wählen, die von StudentInnen innerhalb von sechs Monaten bearbeitet werden kann (“möglich und zumutbar”). Um keine Unklarheiten über die notwendigen Formalia einer Masterarbeit aufkommen zu lassen, hier der entsprechende Auszug aus dem Studienplan: “Die Normlänge einer Masterarbeit beträgt 260.000 ASCII-Zeichen (inkl. Leerzeichen, Anmerkungen, Bibliographie, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Anhang). Die Masterarbeit darf eine Länge von 220.000 ASCII-Zeichen inkl. Leerzeichen (ca. 75 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht unterschreiten und 300.000 ASCII-Zeichen (ca. 100 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht überschreiten. Längere Masterarbeiten kann die Studienprogrammleitung nur in begründeten Ausnahmefällen zur Beurteilung zuweisen. Über die Zulässigkeit der Begründung entscheidet das zuständige akademische Organ. Der Masterarbeit ist eine englischsprachige Kurzzusammenfassung (Abstract) in der Länge von ca. 2.000 ASCII-Zeichen (inkl. Leerzeichen) anzuhängen.” 1 Voraussetzung für die Absolvierung der Masterprüfung 5 ECTS ist die positive Absolvierung aller vorgeschriebenen Module und Prüfungen sowie die positive Beurteilung der Masterarbeit. Bei der Masterprüfung handelt es sich um eine kommissionelle Gesamtprüfung vor einem dreiköpfigen Prüfungssenat. Geprüft wird über zwei Fachgebiete: Einerseits über den engeren Bereich der Masterarbeit und andererseits über ein deutlich anderes Fachgebiet, das zwischen StudentIn und PrüferIn vereinbart wird. Dabei muss der/die ErstprüferIn aus dem engeren Fachgebiet der Masterarbeit kommen, und der/die ZweitprüferIn aus dem anderen Gebiet.

FGG G GF GG GS HKE HPS

Empfohlene Studienverläufe

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Hauptprobleme 1 Hauptprobleme 2 Alternative Pflichtmodule Vertiefung 1 od. 2 Hauptprobleme 3 Vertiefung 1 od. 2 Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Prüfung)

Matilda 30

30

30

OEG WiSo

30

ZG 1

Mitteilungsblatt der Universität Wien, ausgegeben am 27. Juni 2008, 38. Stück, Seite 16.

63

Glossar


allgemeines

FGG G GF

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Alternative Pflichtmodule Hauptprobleme 1 Hauptprobleme 2 Vertiefung 1 od. 2 Hauptprobleme 3 Vertiefung 1 od. 2 Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Pr端fung)

30

30

30

30

GG GS HKE

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Alternative Pflichtmodule Hauptprobleme 1 Hauptprobleme 2 Hauptprobleme 3 Vertiefung 1 od. 2 Vertiefung 1 od. 2 Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Pr端fung)

HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

64

30

30

30

30


Masterstudium Wirtschafts- und Sozialgeschichte Zulassung: Voraussetzung für die Zulassung zum MA Geschichte ist die Absolvierung des Bachelorstudiums Geschichte an der Universität Wien oder eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums sowie eines als fachlich gleichwertig anzusehenden Fachhochschulbachelorstudienganges. Dabei besteht die Möglichkeit, dass die Gleichwertigkeit (mit dem Abschluss des BA Geschichte der Universität Wien) grundsätzlich gegeben ist, allerdings nicht in vollem Maße. In diesem Falle können von der Studienprogrammleitung Lehrveranstaltungen im Ausmaß von bis zu 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, welche im Laufe des Masterstudiums absolviert werden müssen. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei meistens um Lvs aus dem Methodenbereich. Das Studium ist für Vollzeitstudierende entworfen und weist eine Studienbelastung von 30 ECTS-Punkten pro Studiensemester auf. Sollten Sie während Ihres MA-Studiums berufstätig sein, bitten wir Sie, sofort mit dem Verantwortlichen des Studiums Kontakt aufzunehmen, um Ihnen bei der Organisation des Studiums behilflich sein zu können. Manche der vorgesehenen Lehrveranstaltungen finden in Verbindung mit Übungen zur Vorlesung statt, in denen der Vorlesungsstoff in größerem Detail nachbesprochen wird oder selbständige Übungen zu den Lehrinhalten durchgeführt werden. Lehrveranstaltungen und Übungen machen nur einen Teil Ihres Lernprogramms aus. Selbständige Vorbereitung, Übung und Lektüre ist ebenso wichtig. Als Faustregel sollten Sie davon ausgehen, dass Sie pro Woche etwa genauso viel Zeit für die Erledigung Ihres Leseprogramms, der Fertigstellung von Übungen und schriftlichen Arbeiten und die Vorbereitung für Ihre Prüfungen aufwenden müssen, wie für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen, Übungen und Tutorien. Bitte planen Sie diese Zeit fix ein, um mit den an Sie gestellten Anforderungen während des Studiums mithalten zu können. Das Ziel des Masterstudiums Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien ist der Erwerb von Schlüsselqualifikationen zur Vorbereitung der Absolventen und Absolventinnen auf eine entsprechende Fortsetzung der PostgraduiertenAusbildung in spezialisierten postgraduierten Studiengängen und PhD- bzw. Doktoratsstudien an sozial-, wirtschafts- und humanwissenschaftlichen Fakultäten in- und ausländischer Universitäten bzw. auf Berufsfelder in folgenden Bereichen: • wissenschaftliche Forschung inner- und außerhalb der Universitäten (Wirtschaftsforschungsinstitute, Zentralbanken, internationale Organisationen, sonstige wissenschaftliche Forschungsinstitute) • Medienarbeit und Präsentation bzw. Vermittlung der Ergebnisse wirtschaftsund sozialwissenschaftlicher sowie angewandter Forschung (Wissenschaftsjournalismus, hier v. a. auf Wirtschaftsthemen spezialisierte Tageszeitungen und Magazine sowie Wirtschaftsteile von Tageszeitungen, Verlagswesen, Ausstellungswesen und Museen) • Erwachsenenbildung; Tätigkeiten für Beratung und Expertenarbeit in Wirtschaftsarchiven, Verbänden und Interessenvertretungen. • Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien verfügen somit über ein Bachelorstudium hinaus über spezielle Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse, sind in aktuellen fachspezifischen Theorien und Methoden ausgebildet und in deren selbständiger Anwendung und praxisorientierten Umsetzung in der wissenschaftlichen Forschung geschult. Die erworbenen Forschungs-, Methoden- und Theoriekompetenzen der Berufsausbildung qualifizieren die Absolventen und Absolventinnen für ein breites Spektrum von Berufsfeldern, für Postgraduierten-Studiengänge und ein PhD-/Doktoratsstudium. 65

allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

FGG Übersichtstabelle

G

Module Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Alternative Pflichtmodule Grundlagen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Wirtschafts- und Sozialgeschichte im transdisziplinären Kontext

GF GG GS HKE

SSt. VO 2

SSt. Pi 2 4

2

2

10

Wirtschafts-, sozial- und kulturwissenschaftliche Theorien

4

2

10

Vertiefung 1 Vertiefung 2 Forschungsmodul Angewandte Geschichte Qualitative und quantitative Methoden Master-Modul Masterarbeit Masterprüfung Summe

2 2

2 2 4 4 2 2

10 10 10 10 10 5 20 5 120

4

10-18

22-31

Tut

++

++

ECTS 10 10

HPS Matilda OEG WiSo

Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Arbeiten • •

(VO) Wissenschaftstheorie, Theorien in der Geschichtswissenschaft 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Praxis der wissenschaftlichen Kommunikation 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: keine Hinweis: Die positive Absolvierung dieses Moduls ist Voraussetzung für die Teilnahme and den Lehrveranstaltungen in den folgenden Studiensemestern des Master-Studiums Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft

ZG

• •

(UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 5 ECTS / 2 Sst. (UE) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 5 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: keine

Glossar

66


Alternatives Wahlpflichtmodul: Grundlagen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte • •

(VO) Wirtschafts- und Sozialgeschichte vom Mittelalter zur Gegenwart 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Quellen, Methoden und Theorien der Wirtschafts- und Sozialgeschichte 6 ECTS / 2 Sst.

Hinweis: Dieses Modul ist nur von Studierenden zu absolvieren, die diese Kenntnisse noch nicht im Rahmen des Bachelorstudiums erworben haben. Aus dem BA 2012 können die Kenntnisse durch Besuch einer VO UND einer pi-LV aus dem Bereich Wirtschafts- und Sozialgeschichte nachgewiesen werden. Das Modul ist im ersten Semester des Masterstudiums abzuschließen, um in der Mindeststudienzeit zu bleiben. Wirtschafts- und Sozialgeschichte im transdisziplinären Kontext

FGG G

Voraussetzungen: keine

allgemeines

(VO) Wirtschafts- und Sozialgeschichte im transdisziplinären Kontext 4 ECTS / 2 Sst. (KU) Wirtschafts- und Sozialgeschichte im transdisziplinären Kontext 6 ECTS / 2 Sst.

GF GG GS

Voraussetzungen: keine Hinweis: Alle Studierende die bereits breites Grund- und Orientierungswissen in Wirtschafts- und Sozialgeschichte mitbringen, müssen dieses Modul bis zum Ende des 2. Semesters absolvieren, um in der Mindeststudienzeit zu bleiben. Wirtschafts-, sozial- und kulturwissenschaftliche Theorien • •

(VO+UE) Wirtschaftswissenschaftliche Theorie für HistorikerInnen 4 ECTS / 2 Sst. + 1 ECTS / 1 Sst. (VO+UE) Sozial- und kulturwissenschaftliche Theorie für HistorikerInnen 6 ECTS / 2 Sst. + 1 ECTS / 1 Sst.

Voraussetzungen: Es ist eine gleichzeitige Belegung oder Absolvierung der Module GDA und Grundlagen der WiSo(falls nötig) erforderlich. Hinweis: Die Absolvierung dieses Moduls ist Voraussetzung für die Teilnahme, an den Lehrveranstaltungen des Moduls qualitative und quantitative Methoden der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Qualitative und quantitative Methoden der Wirtschafts- und Sozialgeschichte • •

(VO+UE) Qualitative Methoden der Wirtschafts- und Sozialgeschichte 4 ECTS / 2 Sst. + 1 ECTS / 1 Sst. (VO+UE) Quantitative Methoden der Wirtschafts- und Sozialgeschichte 6 ECTS / 2 Sst. + 1 ECTS / 1 Sst. 67

HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

Voraussetzungen: Es ist die Absolvierung der Module Geschichtswissenschaftliches Arbeiten, Grundlagen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte (falls nötig) und Wirtschfts-, sozial- und kulturwissenschaftliche Theorien erforderlich

FGG Vertiefung Quellen, Methoden und Probleme der Wirtschafts- und Sozialgeschichte I

G GF

• •

(VO) Vorlesung aus Wirtschafts- und Sozialgeschichte 4 ECTS / 2 Sst. (SE) Seminar aus Wirtschafts- und Sozialgeschichte 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Es ist eine gleichzeitige Belegung oder Absolvierung des Moduls qualitative und quantitative Methoden erforderlich. Vertiefung Quellen, Methoden und Probleme der Wirtschafts- und Sozialgeschichte II

GG GS

• •

(VO) Vorlesung aus Wirtschafts- und Sozialgeschichte 4 ECTS / 2 Sst. (SE) Seminar aus Wirtschafts- und Sozialgeschichte 6 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Es ist die Absolvierung des Moduls qualitative und quantitative Methoden erforderlich. Forschungsmodul

HKE

HPS

Voraussetzungen: Bereits absolviert sein müssen die Module Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft, qualitative und quantitative Methoden und Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; Gleichzeitig zu belegen sind die Module Wirtschafts- und Sozialgeschichte im transdisziplinären Kontext und Vertiefung 1 oder vertiefung 2.

Matilda

Angewandte Wirtschafts- und Sozialgeschichte •

OEG WiSo ZG

(SE) Forschungsseminar aus Wirtschafts- und Sozialgeschichte 10 ECTS / 4 Sst.

(VO) Vorlesung aus angewandter Wirtschafts- und Sozialgeschichte 4 ECTS / 2 Sst. (SE) Seminar aus angewandter Wirtschafts- und Sozialgeschichte 6 ECTS / 4 Sst.

Voraussetzungen: Bereits absolviert sein müssen die Module Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft, qualitative und quantitative Methoden und Vertiefung 1 oder Vertiefung 2; Gleichzeitig zu belegen sind die Module Wirtschafts- und Sozialgeschichte im transdisziplinären Kontext und Vertiefung 1 oder vertiefung 2. Mastermodul •

(SE) Masterseminar aus Wirtschafts- und Sozialgeschichte 5 ECTS / 2 Sst.

Voraussetzungen: Absolvierung aller vorangegangenen Module

Glossar

68


allgemeines

Hinweis: Sollte das Studium in Mindeststudiendauer absolviert werden, kann das Modul im vierten Semester besucht, und damit das Studium beendet werden. Voraussetzung für den Beginn mit dem Master-Modul ist allerdings die erfolgreiche Absolvierung aller übrigen Module. Das Master-Modul selbst ist in zwei Teile geteilt: die Absolvierung des Masterseminars 5ECTS / 2 Sst. in dessen Rahmen die Masterarbeit 20 ECTS verfasst wird und eine Masterprüfung. Die Masterarbeit dient dabei dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbstständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Es ist eine Aufgabenstellung zu wählen, die von StudentInnen innerhalb von sechs Monaten bearbeitet werden kann (“möglich und zumutbar”). Um keine Unklarheiten über die notwendigen Formalia einer Masterarbeit aufkommen zu lassen, hier der entsprechende Auszug aus dem Studienplan: “Die Normlänge einer Masterarbeit beträgt 260.000 ASCII-Zeichen (inkl. Leerzeichen, Anmerkungen, Bibliographie, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Anhang). Die Masterarbeit darf eine Länge von 220.000 ASCII-Zeichen inkl. Leerzeichen (ca. 75 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht unterschreiten und 300.000 ASCII-Zeichen (ca. 100 Seiten 1 ½ zeilig, ohne Grafiken) nicht überschreiten. Längere Masterarbeiten kann die Studienprogrammleitung nur in begründeten Ausnahmefällen zur Beurteilung zuweisen. Über die Zulässigkeit der Begründung entscheidet das zuständige akademische Organ. Der Masterarbeit ist eine englischsprachige Kurzzusammenfassung (Abstract) in der Länge von ca. 2.000 ASCII-Zeichen (inkl. Leerzeichen) anzuhängen.” 1 Voraussetzung für die Absolvierung der Masterprüfung 5 ECTS ist die positive Absolvierung aller vorgeschriebenen Module und Prüfungen sowie die positive Beurteilung der Masterarbeit. Bei der Masterprüfung handelt es sich um eine kommissionelle Gesamtprüfung vor einem dreiköpfigen Prüfungssenat. Geprüft wird über zwei Fachgebiete: Einerseits über den engeren Bereich der Masterarbeit und andererseits über ein deutlich anderes Fachgebiet, das zwischen StudentIn und PrüferIn vereinbart wird. Dabei muss der/die ErstprüferIn aus dem engeren Fachgebiet der Masterarbeit kommen, und der/die ZweitprüferIn aus dem anderen Gebiet.

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

Master (Modul + Arbeit + Prüfung)

G GF GG GS HKE HPS Matilda

Empfohlene Studienverläufe GW. Denken und Arbeiten APM Wirt., soz., kulturwiss. Theorien Qualitative und quantitative Methoden Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Vertiefung 1 Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Geschichte Forschungsmodul

FGG

30

OEG

30

30

WiSo

30

ZG 1

Mitteilungsblatt der Universität Wien, ausgegeben am 27. Juni 2008, 38. Stück, Seite 39.

69

Glossar


allgemeines

FGG G GF

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Wirt., soz., kulturwiss. Theorien Qualitative und quantitative Methoden APM Vertiefung 1 Vertiefung 1 od. 2 Angewandte Geschichte Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Pr端fung)

GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

70

30

30

30

30


Masterstudium Zeitgeschichte Zulassung: Voraussetzung für die Zulassung zum MA Zeitgeschichte ist die Absolvierung des Bachelorstudiums Geschichte an der Universität Wien oder eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums sowie eines als fachlich gleichwertig anzusehenden Fachhochschulbachelorstudienganges. Dabei besteht die Möglichkeit, dass die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, allerdings nicht in vollem Maße. In diesem Falle können von der Studienprogrammleitung Lehrveranstaltungen im Ausmaß von bis zu 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, welche im Laufe des Masterstudiums absolviert werden müssen. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei meistens um LVs aus dem Methodenbereich. An Studierende dieses Masters wird die Anforderung gestellt, dass sie sowohl aktive und passive Kenntnisse der englischen Sprache mitbringen, als auch die passive Beherrschung einer weiteren lebenden Fremdsprache vorweisen können. Das Masterstudium Zeitgeschichte soll denjenigen, die dieses Studium wählen, die Möglichkeit bieten, sich mit den Theorien, Methoden und Themen des Faches Zeitgeschichte näher und eingehender zu beschäftigen. Des Weiteren werden die fachlichen Kompetenzen vermittelt, die notwendig sind, um am Ende des Studiums eine Masterarbeit verfassen und präsentieren zu können. Es sollen einerseits Fachwissen vermittelt (“Vertiefte und spezielle Kenntnisse der Zeitgeschichte”) und andererseits folgende fachliche Methoden erlernt werden: • Fähigkeit selbstständig geschichtswissenschaftlich zu denken. • Fähigkeit in der Zeitgeschichte selbstständig zu forschen • Fähigkeit selbstständig wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten. Weiters soll das Masterstudium Zeitgeschichte auch eine Berufsvorbereitung darstellen. Im Gegensatz zu vielen anderen Mastern der Geschichtswissenschaft schränkt dieser Master das Forschungsgebiet nicht auf einer räumlichen oder aspektorientierten Ebene ein, sondern auf einer zeitlichen. Richtig beraten mit diesem Master sind demnach alle Menschen, die sich für die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts interessieren- welche Räume oder Aspekte als Schwerpunkte gewählt werden steht jeder und jedem völlig frei. Doch das Institut für Zeitgeschichte in Wien hat natürlich gewisse Schwerpunkte in der Lehre und Forschung, welche die folgenden wären: • Österreichische Zeitgeschichte als Republikgeschichte im internationalen Vergleich. • Faschismus, Nationalsozialismus und Holocaust • Zeitgeschichte der Wissenschaften und Wissensgesellschaften. Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie • Zeitgeschichtliche Frauen- und Geschlechterforschung und Forschung zur Diversität und Alterität • Visuelle Zeitund Kulturgeschichte, Film und andere Medien. Zu diesen Forschungsschwerpunkten wird demnach sowohl besonders viel geforscht als auch gelehrt und viele der Lehrenden beschäftigen sich mit einem dieser Themen. Natürlich werden auch andere Themen behandelt- wer sich hierzu mehr informieren will, sieht sich am besten die Lehrenden des Institutes und deren Forschungsschwerpunkte durch. Innerhalb des Masterstudiums Zeitgeschichte müssen 120 ECTS Punkte absolviert werden, die Mindeststudiendauer beträgt 4 Semester. AbsolventInnen des Studiengangs wird der akademische Titel “Master of Arts” verliehen. 71

allgemeines

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

FGG

Übersichtstabelle

G

Module Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Theorien, Quellen und Methoden der Zeitgeschichte Vertiefung 1 Vertiefung 2 Forschungsmodul Erweiternde Lehrveranstaltungen mit Exkursion Angewandte Geschichte Disziplinäre und transdisziplinäre Kontexte Master-Modul Masterarbeit Masterprüfung Summe

GF GG GS

SSt. VO 2 2 2 2 2 2

SSt. Pi 2 4 2 2 2 4 2 4 2 2

12

26

ECTS 10 10 10 10 10 10 10 10 10 5 20 5 120

HKE HPS Matilda

Das Masterstudium Zeitgeschichte setzt sich aus den folgenden Modulen zusammen: Aufbaumodul Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten (10 ECTS) Dieses Modul beinhaltet die folgenden Lehrveranstaltungen: • •

OEG

Wissenschaftstheorie, Theorien in der Geschichtswissenschaft (VO, 4 ECTS, 2 Semesterstunden) Praxis der wissenschaftlichen Kommunikation (KU, 6 ECTS, 2 Semesterstunden)

Voraussetzungen: Keine

WiSo

Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft (10 ECTS) •

ZG

Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 1 (Prüfungsimmanent, 5 ECTS, 2 Semesterstunden) Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft 2 (Prüfungsimmanent, 5 ECTS, 2 Semesterstunden)

Voraussetzungen: Keine

Glossar

72


Modul Theorien, Quellen und Methoden der Zeitgeschichte (10 ECTS) • •

Themen, Theorien und Kontroversen der Zeitgeschichte (VO, 4 ECTS, 2 Semesterstunden) Quellen und Methoden der Zeitgeschichte (KU, 6 ECTS, 2 Semesterstunden)

Voraussetzungen: Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Aufbaumoduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten;

allgemeines

FGG G

Disziplinäre und transdisziplinäre Kontexte (10 ECTS): • •

Zeitgeschichte im disziplinären Kontext (beliebiger LV-Typ, 3-7 ECTS, 2 Semesterstunden) Zeitgeschichte im transdisziplinären Kontext (beliebiger LV-Typ, 3-7 ECTS, 2 Semesterstunden)

GF

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Geschichtswissenschaftliches Denken und Arbeiten, Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Zeitgeschichte;

GG

Pflichtmodulgruppe Vertiefung:

GS

Bei der Wahl der Lehrveranstaltungen sind in der Pflichtmodulgruppe insgesamt mindestens zwei der folgenden Räume zu berücksichtigen: – Österreichische Geschichte – Europäische Geschichte – Globalgeschichte sowie mindestens drei der folgenden Aspekte: – Frauen-, und Geschlechtergeschichte – Kulturgeschichte – Politikgeschichte – Sozialgeschichte – Wirtschaftsgeschichte Erweiternde Lehrveranstaltungen mit Exkursion (10 ECTS): • •

HPS Matilda

Erweiternde LV (Beliebiger LV- Typ, 4 ECTS, 2 Semesterstunden) Exkursion (6 ECTS, 2 Semesterstunden)

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls Wissenschaftliches Denken und Arbeiten, Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Zeitgeschichte; Vertiefung 1: Fragestellungen und Themen der Zeitgeschichte (10 ECTS): • •

HKE

Vorlesung (4 ECTS, 2 Semesterstunden) Seminar (6 ECTS, 2 Semesterstunden)

Voraussetzungen: Absolvierung des Aufbaumoduls Wissenschaftliches Denken und Arbeiten; Absolvierung des Moduls Theorien, Quellen und Methoden der Zeitgeschichte; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; 73

OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

Vertiefung 2: Fragestellungen und Themen der Zeitgeschichte (10 ECTS):

FGG

• •

Vorlesung (4 ECTS, 2 Semesterstunden) Seminar (6 ECTS, 2 Semesterstunden)

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Vertiefung 1; Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft;

G

Modul Angewandte Zeitgeschichte (10 ECTS): •

GF GG

Projektkurs (10 ECTS, 4 Semesterstunden)

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Vertiefung 2; Absolvierung des Moduls Erweiternde Lehrveranstaltungen mit Exkursion; Absolvierung des Moduls Disziplinäre und transdisziplinäre Kontexte; Forschungsmodul Zeitgeschichte (10 ECTS):

GS HKE HPS

Voraussetzungen: Absolvierung des Moduls Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft; Absolvierung des Moduls Vertiefung 1; Absolvierung oder gleichzeitige Belegung des Moduls Vertiefung 2, Absolvierung des Moduls Erweiternde Lehrveranstaltungen mit Exkursion; Absolvierung des Moduls Disziplinäre und transdisziplinäre Kontexte

Mastermodul (5 ECTS): •

Matilda OEG WiSo ZG Glossar

Forschungsseminar (10 ECTS, 4 Semesterstunden)

Masterseminar (5 ECTS, 2 Semesterstunden)

Voraussetzungen: Absolvierung aller übrigen Module Masterarbeit (20 ECTS): Für die positiv benotete Masterarbeit erhält die/der Studierende 20 ECTS- Punkte. „Die durchschnittliche Länge der Masterarbeit soll 260.000 Zeichen umfassen. (inklusive Leerzeichen, Anmerkungen, Bibliographie, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Anhang). Die Arbeit darf dabei weder 220.000 Zeichen unterschreiten, noch 300.000 Zeichen überschreiten. Sollte die Arbeit dennoch die angegebene Zeichenanzahl überschreiten, muss ein Antrag an die Studienprogrammleitung erfolgen, welcher abgelehnt oder angenommen werden kann. Der Masterarbeit ist ein in englischer Sprache abgefasstes “Abstract” beizulegen (eine Kurzzusammenfassung).“ 1 Masterprüfung (5 ECTS): Sobald alle Module positiv absolviert wurden, und die Masterarbeit positiv benotet wurde, darf zur Masterprüfung angetreten werden. Diese Prüfung wird vor einem dreiköpfigen Prüfungssenat abgelegt und erfolgt zu zwei Fachbereichen: Es wird einerseits das Fachgebiet, in welchem sich auch 1

Mitteilungsblatt der Universität Wien, ausgegeben am 27.06.2008, 38. Stück, Seite 13.

74


allgemeines

die Masterarbeit bewegt abgefragt, sowie andererseits ein weiterer Fachbereich, welcher zwischen der/dem Studierenden und der Prüferin/dem Prüfer im Vorhinein ausgemacht wurde. Dieser soll sich deutlich von dem Fachgebiet der Masterarbeit unterscheiden. Wurde die Masterprüfung positiv absolviert, erhält die/der Studierende dafür 5 ECTS- Punkte.

G

Empfohlener Studienverlauf

1

WS

2

SS

3

WS

4

SS

GW. Denken und Arbeiten Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft Theorien, Quellen und Methoden Disziplinäre und transdisziplinäre Kontexte Vertiefung 1 Erweiternde Lehrveranstaltungen mit Exkursion Vertiefung 2 Angewandte Geschichte Forschungsmodul Master (Modul + Arbeit + Prüfung)

FGG

30

GF

30

GG 30

30

GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG

75

Glossar


allgemeines

FGG G GF GG GS HKE

Glossar

HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

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allgemeines

Bibliotheken Fachbereichsbibliothek für Alte Geschichte Tel.: (+43-1) 4277-16520 Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, (Do. 19 Uhr) an vorlesungsfreien Tagen bis 17 Uhr In den Ferien geänderte Öffnungszeiten (http://bibliothek.univie.ac.at/fb-alte_geschichte/) Fachbereichsbibliothek für Geschichte Tel.: (+43-1) 4277-16561 Fax: (+43-1) 4277-16569 Öffnungszeiten: Mo, 9-17 Uhr; Di, 9-19 Uhr; Mi, Do, 9-18 Uhr; Fr, 9-14 Uhr (Entlehnung Do, 16.30-17.45 Uhr; Fr, 9-13.45 Uhr) In den Ferien geänderte Öffnungszeiten (http://bibliothek.univie.ac.at/fb-geschichte/) Fachbereichsbibliothek für Osteuropäische Geschichte Tel.: (+43-1) 4277-16621 Fax: (+43-1) 4277-16629 Öffnungszeiten: Mo - Mi, 9-17 Uhr; D0 9-18, Fr 9 - 16 Uhr In den Ferien geänderte Öffnungszeiten (http://bibliothek.univie.ac.at/fb-osteurop_geschichte/) Entlehnung nur über das Wochenende möglich! Fachbereichsbibliothek des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung Tel.: (+43-1) 4277-27205 Öffnungszeiten: Nur nach Voranmeldung beim Bibliothekar. Keine Entlehnung möglich! Fachbereichsbibliothek für Zeitgeschichte Tel.: (+43-1) 4277-16711 Fax: (+43-1) 4277-16719 Öffnungszeiten: Mo-Mi, 9-17 Uhr; Do, 9-18 Uhr; Fr, 9-16 Uhr http://bibliothek.univie.ac.at/fb-zeitgeschichte/ Fachbereichsbibliothek für Soziologie und Politikwissenschaft Rooseveltplatz 2, 1090 Wien Tel.: (+43-1) 4277-16870 Fax: (+43-1) 4277-16879 Öffnungszeiten: Mo-Do, 10-19 Uhr; Fr 10-15 Uhr Universitätsstraße 7, 1010 Wien Tel.: (+43-1) 4277-49601 Öffnungszeiten: Mo-Do, 9-16 Uhr; Fr 9-13:30 Uhr VWL und Staatswissenschaften: Hohenstaufengasse 9 Tel.: (+43-1) 4277-16411 Öffnungszeiten: Mo-Do 10-18 Uhr; Fr 10-15 Uhr Universitätsbibliothek Entlehnung: Tel.: (+43-1) 4277-15120 Öffnungszeiten Entlehnung: Mo-Fr, 9-19 Uhr Öffnungszeiten Lesesaal: Mo-Fr, 9-22 Uhr, Sa, 9-18 Uhr

77

FGG G GF GG GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

FGG G GF GG GS HKE

Studienprogrammleitung (SPL) Die Studienprogrammleitung (SPL), derzeit von Stefan Zahlmann und Vize-Studienprogrammleitern Christoph Augustynowicz und Thomas Ertl gestellt, wird autokratisch, nach den Vorschlägen des Dekanats, vom Rektorat bestimmt. Nach den Anhörungen in Senat und der Fakultätskonferenz übernimmt sie „studienorganisatorische und studienrechtliche Aufgaben“ und ist damit die zentrale Ansprechpartnerin für Studierende. Tatsächlich ist die SPL für Anrechnungen hauptverantwortlich, stellt Abschlusszeugnisse aus (eingereicht werden diese allerdings über die StudienServiceStellen), übernimmt die „bedarfsgesteuerte Planung und Organisation des Lehrveranstaltungsangebots“ und führt „Maßnahmen der Qualitätssicherung im Studien- und Lehrbereich“ durch. Als beratendes Organ steht der SPL die Studienkonferenz zur Seite, in welcher die studentische Kurie 50 Prozent der MandatarInnen stellt. Auch wenn durch UG02 und Organisationsplan die studentische Mitbestimmung faktisch zerschlagen wurde, konnten bis dato die gravierendsten Probleme die durch Sparzwang etc. entstehen, im Rahmen dieser Konferenzen abgefedert werden. Die wichtigsten Informationen an StudentInnen werden von der Studienprogrammleitung auf dieser Plattformen zur Verfügung gestellt. • Die Homepage der SPL: http://spl.univie.ac.at/geschichte/aktuelles/ Hier gibt es auch Richtlinien und Verordnungen, Prüfungspass-Vorlagen und alle übrigen benötigten Formulare zum Download. Allgemeine Studienauskünfte werden von uns und der SSS geleistet, aber auch die derzeitige Studienprogrammleitung hat eine „Sprechtag“ eingerichtet. Sofern nicht anders auf den obigen Internetplattformen angekündigt findet dieser jeden Dienstag von 12:00-13:30 Uhr im Dienstzimmer Christoph Augustynowicz‘ (Campus, Hof 3.2) statt. Für einen Termin bei Prof. Zahlmann ist eine Voranmeldung per Mail bei Thomas Walac nötig. (email: thomas.walach@univie.ac.at)

Erteilung von Bestätigungen und Studienauskünften HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

Für die Bestätigung des Prüfungspasses, die Erteilung von Studienauskünften und die Austellung von diversen anderen Bestätigungen (Anmeldung für das Schulpraktium, Stipendium etc.) stehen folgende Personen zu diesen Zeiten für dich zur Verfügung: Institut für Geschichte Universitätshauptgebäude, Stiege 8, 2. Stock, Montag 10-12 h Mittwoch 13:30-15:30 h Donnerstag 14-16 h Regina Bosch (Nachnamen M-R), Marion Barylak (Einzelanerkennung In- u. Ausland) Tel.: +43 1 4277 40840 und 40802, Email: Marion.Barylak@univie.ac.at und Regina.Bosch@univie.ac.at Ferienzeitregelung: Montag bis Donnerstag: 10-12 h Institut für Osteuropäische Geschichte AAKH, Uni-Campus, Hof 3, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien. Montag 14-16 h Dienstag 14-16 h Nadine Enke (Nachnamen S-Z) Tel.: +43 1 4277 41101, Email: nadine.enke@univie.ac.at 78


Institut für Zeitgeschichte AAKH, Uni-Campus, Hof 1, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien. Dienstag 10-12 h und 14-16 h Esther Freyer, (Nachnamen A-F) Tel.: +43 1 4277 41244, Email: esther.freyer@univie.ac.at Ferienzeitregelung: Montag bis Donnerstag: 19-12 h

allgemeines

FGG G

Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Universitätshauptgebäude, Stiege 6, zwischen 1. und 2. Stock, Mittwoch 11-13 h Donnerstag 10-12h

GF

Roberta Pokorny, (Nachnamen G-L) Tel.: +43 1 4277 41301, Email: Roberta.Pokorny@univie.ac.at Ferienzeitregelung: Mittwoch und Donnerstag: 9-12 h

GG

Adressen

GS

Hauptuni: Universität Wien Universitätsring 1 1010 Wien

HKE

StRV/IG Geschichte: Kommunikationsraum Geschichte (zu erreichen über den Arkadenhof Stiege 10, gleich im HP links durch die beiden Glastüren auf die Stiege 12 und einen Stock nach oben) Tel: +43 1 4277 19680 e-mail: strv.geschichte@univie.ac.at http//www.univie.ac.at/strv-geschichte/ Institut für Geschichte: Sekretariat und Bibliothek (zu erreichen über Stiege 8, im 2. Stock die Glastür gegenüber vom HS 45) Tel: +43 1 4277 40801 http://www.univie.ac.at/geschichte Institut für Wirtschafts-und Sozialgeschichte: Sekretariat und Bibliothek (zu erreichen über Stiege 6, das heißt die schmale Stiege wenn du Stiege 2 von der Aula aus gerade weiter gehst und dann die Glastür im Halbstock) Tel: +43 1 4277 41301 http://wirtschaftsgeschichte.univie.ac.at/ Institut für Alte Geschichte: Sekretariat und Bibliothek (rechts neben der Stiege 2 im HP, oder zur einfacheren Orientierung am Mensa-Buffet vorbei und dann rechts) Tel: +43 1 4277 40501 http://www.univie.ac.at/alte-geschichte 79

HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar


allgemeines

FGG G

Institut für Österreichische Geschichtsforschung: Sekretariat und Bibliothek (zu erreichen über Stiegen 2, 8, 10, im 1. Stock links am Ende des Ganges) Tel: +43 1 4277 27201 http://www.univie.ac.at/Geschichtsforschung/welcome.htm Campus Altes AKH: Universitätscampus AAKH Spitalgasse 2-4 1090 Wien

GF

Institut für Zeitgeschichte: Sekretariat und Bibliothek (Hof 1, Eingang 1.13) Tel: +43 1 4277 41201 http://www.univie.ac.at/zeitgeschichte

GG

Institut für Osteuropäische Geschichte: Sekretariat und Bibliothek (Hof 3, Eingang 3.2) Tel: +43 1 4277 41101 http://www.univie.ac.at/iog

GS HKE HPS Matilda OEG WiSo ZG Glossar

Weitere Anlaufstellen Das Beratungszentrum der ÖH Uni Wien: Uni Campus, Spitalgasse 2, Hof 1, 1090 Wien Tel.: +43 [0]1 4277-19501 E-Mail: oeh@oeh.univie.ac.at http://www.oeh.univie.ac.at/beratung/beratungszentrum/ Referat für Barrierefreiheit: AAKH, Spitalgasse 2, Hof 1 A-1090 Wien Tel.: +43 [0]1 4277-19568 Öffnungszeiten: Dienstag 14:30-16:00 Donnerstag 16:45-18:15 http://www.oeh.univie.ac.at/arbeitsbereiche/barrierefreiheit/ Barrierrefrei Studieren - StudentPoint Uni Wien: Mag.a Birgit Virtbauer (Behindertenbeauftragte der Uni Wien) Student Point, Universitätsring 1, A-1010 Wien, Re Seiteneingang, Hof IV Tel.: +43 [0]1 4277-10626 birgit.virtbauer@univie.ac.at Aktuelle Öffnungszeiten sind unter folgendem Link abrufbar: http://studentpoint.univie.ac.at/zum-studium/barrierefrei-studieren/ Referat für ausländische Studierende und antirassistische Arbeit der ÖH Uni Wien ÖH-office for foreign students AAKH, Spitalgasse 2, Hof 1 A-1090 Wien Tel.: +43 [0]1 4277-19561 Mail: ausl.ref@oeh.univie.ac.at Aktuelle Öffnungszeiten sind unter folgendem Link abrufbar: http://www.oeh.univie.ac.at/arbeitsbereiche/auslaendische-studierende-und-antirassistische-arbeit/

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Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende: Organisiert Tutorien, vernetzt und unterstützt „Studierenden aus bildungsfernen Schichten“ AAKH, Spitalgasse 2, Hof 1, A-1090 Wien Mail: arbeiterInnenkinder@oeh.univie.ac.at http://www.oeh.univie.ac.at/arbeitsbereiche/fikus/ Psychologische Studierendenberatung: Bei Fragen nach der Studienwahl, oder bei studienbezogenen oder persönlichen Problemen kann dir auch die psychologische Studierendenberatung weiterhelfen. Die Beratung und Betreuung kann kostenlos, vertraulich und auf Wunsch auch anonym in Anspruch genommen werden. Es werden Einzelgespräche und Gruppenseminare mit Psycholog_innen und Psychotherapeut_innen angeboten. Für einen Erstkontakt ist keine Voranmeldung nötig. Adresse (Barrierefrei erreichbar): Lederergasse 35/4.Stock, A-1080 Wien Tel: +43 [0]1 402 30 91 Mail: psychologische.studentenberatung@univie.ac.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 09.00 - 12.00 und 13.00 - 15.00 Uhr außer Dienstag Vormittag http://www.studentenberatung.at/studentenberatung/de/wien.htm Rechtsberatung der ÖH Uni Wien: Beratung ist zu den Beratungszeiten kostenlos. Besprechungszimmer der ÖH Uni Wien Uni Campus, Spitalgasse 2, Hof 1, A-1090 Wien Aktuelle Beratungszeiten sind unter folgendem Link abrufbar: http://www.oeh.univie.ac.at/beratung/rechtsberatung/ Außerhalb der ÖH: Rechtsberatung der Rechtsanwaltskammer (kostenlos): Ertlgasse 2 / Ecke Rotenturmstrasse, 2. Stock, A-1010 Wien Tel.: +43 [0]1 533 27 18 - 45 Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: ab 8 Uhr (erster Stock) Beratung 17-19 Uhr Studium und Wohnen: Wohnrechtsberatung: Beratung im Großraumbüro Uni Campus, Spitalgasse 2, Hof 1, 1090 Wien E-Mail: wohnrecht@oeh.univie.ac.at Aktuelle Beratungszeiten sind unter folgendem Link abrufbar: http://www.oeh.univie.ac.at/beratung/wohnrechtsberatung/


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