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Unternehmungsfinanzierung

Unternehmungen benötigen finanzielle Mittel, um Güter oder Dienstleistungen pro­ duzieren zu können. Es ist deshalb eine wichtige Aufgabe jeder Unternehmungs­ leitung, die nötigen finanziellen Mittel zum richtigen Zeitpunkt und möglichst günstig zu beschaffen. Diese Mittel sollen zudem optimal eingesetzt werden, damit sie einen möglichst grossen Nutzen bringen. Um dies zu gewährleisten, muss eine Unternehmung in der Lage sein, ihre finanzielle Situation laufend zu überprüfen. Und schliesslich stellen auch jene, die einer Unternehmung finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, die Kapitalgeber, Überlegungen zum sinnvollen Einsatz ihrer Mittel an.

Theorie 25.1 25.2 25.3 25.4 25.5 25.6

Übungen

Grundbegriffe der Finanzierung ......................................................................... Entscheidungskriterien aus Sicht der Unternehmung .......................................... Liquidität: die Frage nach der Zahlungsbereitschaft ............................................ Sicherheit: Wahrung der finanziellen Unabhängigkeit ......................................... Gewinn und Rentabilität .................................................................................... Ökonomisch und produktiv wirtschaften ............................................................ Das haben Sie gelernt ........................................................................................ Diese Begriffe können Sie erklären .....................................................................

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Grundlagenwissen zur Finanzierung ..................................................................... Finanzierungswirtschaftliche Begriffe .................................................................... Die verschiedenen Finanzierungsarten im Überblick .............................................. Die finanzielle Situation einer Schreinerei .............................................................. Sicherheit und Liquidität ...................................................................................... Geldflussrechnung und Finanzplanung ................................................................. Gewinn, Rentabilität und Produktivität ................................................................. Kennzahlen der Wirtschaftlichkeit ........................................................................

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Aufgaben 1 2 3 4

Übersicht über die verschiedenen Finanzierungsarten ........................................... Finanziell unabhängig und immer zahlungsbereit .................................................. Finanzielle Situation einer Kleiderboutique ........................................................... Leasing: eine alternative Finanzierungsform .........................................................

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Brennpunkt Wirtschaft und Gesellschaft 2.. Auflage 2017 / © Verlag SKV AG, Zürich Diese Broschüre ist urheberrechtlich geschützt. Ohne Genehmigung des Verlages ist es nicht gestattet, die Broschüre oder Teile daraus in irgendeiner Form zu reproduzieren. Bestellung über: http://brennpunkt-wug.verlagskv.ch Unternehmungsfinanzierung 1

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Unternehmungsfinanzierung 2

Grundbegriffe der Finanzierung

Jede Unternehmung benötigt Geld, um wirtschaften zu können. Die fristgerechte Bereitstellung finanzieller Mittel bezeichnen wir als Finanzierung; die so zugeflossenen Mittel als Kapital. Das bereitgestellte Kapital dient dazu, betrieblich notwendiges Vermögen zu beschaffen (= Investierung). Vermögen kann in Sachgütern (z. B. IT-Infrastruktur, Maschinen, Gebäude) oder immaterielle Güter (z. B. Lizenzen) investiert werden; in der Bilanz bezeichnen wir diese Positionen als Anlagevermögen. Das Umlaufvermögen enthält die für die tägliche Leistungserstellung (laufende Zahlungen für Lieferantenrechnungen, Löhne) nötigen Vermögensbestandteile wie liquide Mittel oder Vorräte. Das Ergebnis der Finanzierungsvorgänge zeigt sich auf der Passivseite der Bilanz (Mittelherkunft); die Investitionsvorgänge sind auf der Aktivseite (Mittelverwendung) ersichtlich. ■ Übersicht Finanzierungsprozesse Finanzplanung: Sicherung der laufenden Zahlungsbereitschaft (Liquidität) der Unternehmung

Umlaufvermögen Liquide Mittel Anlagevermögen

Kurzfristiges Fremdkapital Investierung

Desinvestierung Mittelverwendung

Passiven = Kapital

Langfristiges Fremdkapital Eigenkapital (Aktienkapital)

Finanzierung

■ Finanzierungsarten im Überblick Wer stellt das Kapital zur Verfügung? (Eigentumsverhältnisse)

Definanzierung

Mittelherkunft Finanzierung: Beschaffung von Kapital, welches in das für den Betriebszweck notwendige Vermögen überführt wird.

Während bei Finanzierungsvorgängen der Unternehmung zwecks Investierung Kapital zugeführt wird, geschieht bei Definanzierungsvorgängen das Gegenteil. Der Finanzierungsprozess beinhaltet aber nicht nur die einmalige Bereitstellung von Kapital. Vielmehr handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess zur Abstimmung der Mittelzuflüsse und der Mittelab- oder -rückflüsse. Im Zentrum der Finanzplanung steht insbesondere die Überwachung der Liquidität der Unternehmung. Sie muss jederzeit zahlungsfähig sein, d. h. ihre laufenden Verbindlichkeiten erfüllen können. Kann eine Unternehmung Übung 1 laufende Rechnungen nicht fristgerecht begleichen, droht die Gefahr eines Konkurses.

Aussenfinanzierung

Bilanz

Innenfinanzierung

Aktiven = Vermögen

Nach der Herkunft bzw. den Eigentumsverhältnissen können wir vier – sich teilweise überschneidende – Finanzierungsarten unterscheiden: ■ Bei einer Aussenfinanzierung fliesst der Unternehmung Kapital von «aussen» zu, d. h. von ausserhalb der Unternehmung. Kapital kann durch Banken, Privatpersonen, Lieferanten oder durch die Eigentümer selber zur Verfügung gestellt werden. Wichtig ist, dass gemäss dieser Definition der oder die Eigentümer, z. B. die Aktionäre, ausserhalb der Unternehmung «stehen», obwohl ihnen die Unternehmung gehört. ■ Dagegen stammt das Kapital bei einer Innenfinanzierung aus dem «Innern», von innerhalb der Unternehmung. In diesem Fall erarbeitet sich die Unternehmung das notwendige Kapital durch die eigene Geschäftstätigkeit selber. Wenn nämlich die erzielten Gewinne nicht an den oder die Eigentümer ausbezahlt werden, kann dieses Geld für neue Investitionen gebraucht werden. ■ Stammt das Kapital von den Eigentümern, sprechen wir von einer Eigenfinanzierung. Eine solche kann in Form einer Eigenkapitalerhöhung geschehen (= Beteiligungsfinanzierung), also beispielsweise durch eine Aktienkapitalerhöhung oder die Investition von nicht ausgeschütteten Gewinnen (= Selbstfinanzierung). ■ Wenn «Fremde» der Unternehmung Kapital zuführen, bezeichnen wir dies als Fremd­ finanzierung. Dabei wird Kapital durch die Aufnahme von Fremdkapital (z. B. bei Banken oder weiteren Kapitalgebern) beschafft. Die Unternehmung nimmt bei verschiedenen Gläubigern Kredite oder Darlehen auf. Grosse Unternehmungen können sich beispielsweise auch durch die Ausgaben von Obligationenanleihen Kapital beschaffen.

Woher stammt das Kapital? (Herkunft)

25.1

Fremdfinanzierung

Eigenfinanzierung

Aufnahme von Fremdkapital = Zunahme im Fremdkapital

Beteiligungsfinanzierung = Einlage ins Eigenkapital

durch Vertrag Darlehensvertrag mit dem Gläubiger

Unternehmung

durch Wertpapiere Obligationen (= Forderungspapiere)

Aktien (= Beteiligungspapiere) Selbstfinanzierung = zurückbehaltene Gewinne (Bildung von Reserven)

Verflüssigungs­ finanzierung = Verkauf von Anlagevermögen

Übung 3


■ Verflüssigungsfinanzierung als Sonderform der Finanzierung Eine Sonderform der Innenfinanzierung liegt bei einer sogenannten Verflüssigungsfinanzierung vor. Dabei werden Vermögenswerte veräussert (= Desinvestierung), um mit dem Verkaufserlös eine Finanzierung vorzunehmen, z. B. wird eine neue Maschine durch den VerAufgabe 1 kauf einer nicht benötigten Liegenschaft finanziert. ■ Leasing Ein weiterer Spezialfall ist das Leasing. Leasing ist eine Mischform zwischen Miete und Kauf, bei der ein Anlagegut (z. B. die Fahrzeugflotte) nicht gekauft, sondern von einer auf solche Geschäfte spezialisierten Unternehmung geleast wird. Der Finanzierungseffekt ergibt sich dadurch, dass die Unternehmung in Anlagegüter «investieren» kann, ohne diese direkt finanzieren zu müssen. Die Finanzierungsfrage im eigentlichen Sinn stellt sich gar nicht. Allerdings müssen dabei die Mittelzu- und -abflüsse gut überwacht werden. Während einer vereinbarten, in der Regel mehrjährigen Dauer wird der Leasinggegenstand dem Leasingnehmer gegen eine, meist monatlich zu bezahlende, Leasinggebühr (= Mittelabfluss) zum Gebrauch überlassen. Diesem Mittelabfluss sollten selbstredend Mittelzuflüsse aus der Geschäftstätigkeit – also der Erlös aus dem Verkauf der Güter oder Dienstleistungen – gegenüberstehen. Leasing ermöglicht eine rasche Finanzierung ohne lange Ansparzeit, ohne Kreditgesuche und garantiert feste Kosten (die Leasinggebühr bleibt während der Vertragsdauer gleich). Im Vergleich zum direkten Kauf ist der Leasingnehmer während mehrerer Jahre an die Nutzung des entsprechenden Gegenstandes gebunden. Am Ende der Vertragsdauer wird allerdings der Leasingnehmer nicht automatisch Eigentümer. Geht das Leasingobjekt nach Vertragsablauf in das Eigentum des Leasingnehmers über, sprechen wir von Finanzierungsleasing. Ob sich Leasing oder Kauf lohnt, ist abhängig vom Restwert des Leasingobjekts sowie von weiteren Faktoren. Im Einzelfall müssen die Auswirkungen auf Liquidität, Rendite sowie steuerliche Vorteile abgeklärt werden. Für einen Kostenvergleich sind Annahmen über UmsatzentwickAufgabe 4 lung, Abschreibungsmöglichkeiten und Teuerungsentwicklung nötig.

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25.2 Entscheidungskriterien aus Sicht der Unternehmung Sobald eine Unternehmung abgeklärt hat, wie viel Kapital sie benötigt und welche Finanzierungsmöglichkeiten ihr grundsätzlich offenstehen, geht es darum, die sinnvollste Finanzierungsart zu ermitteln. Dabei müssen folgende Entscheidungen getroffen werden: – Soll Fremd- oder Eigenkapital beschafft werden? Zentral für diese Entscheidung ist das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital. – In welcher konkreten Form (Bankkredite, Wertpapiere oder evtl. Leasing) soll die Finanzierung vorgenommen werden? – Wie kann das Kapital (wirtschaftlich) optimal eingesetzt werden? Als Kriterien bei dieser Entscheidung dienen die finanzwirtschaftlichen Zielsetzungen aus dem Unternehmungskonzept in Bezug auf die Liquidität, den Gewinn bzw. die geforderte Rentabilität sowie die Sicherheit der Unternehmung. Weil Kapital grundsätzlich in jedem Fall knapp ist, muss laufend überprüft und sichergestellt werden, dass die Mittel wirtschaftlich eingesetzt werden. Zusätzlich sollte auch die nachhaltige Verantwortung in Bezug auf Kapitalherkunft nicht ausser Acht gelassen werden.

25.3 Liquidität: die Frage nach der Zahlungsbereitschaft Eine Unternehmung muss ihre fälligen Rechnungen fristgerecht bezahlen können. Bei längeren Zahlungsrückständen droht sonst eine Betreibung, die unter Umständen in kurzer Zeit zur Auflösung der Unternehmung führen kann. Die massgebende Grösse für die Liquiditätskontrolle ist das kurzfristige Fremdkapital; darunter verstehen wir Schulden (Verbindlichkeiten) der Unternehmung, die innerhalb eines Jahres zurückbezahlt werden müssen. Die Hauptposition beim kurzfristigen Fremdkapital sind die offenen Lieferantenrechnungen (= Kreditoren). Es ist nun aber nicht notwendig, dass für alle offenen Lieferantenrechnungen genau der entsprechende Betrag an flüssigen (liquiden) Mitteln (Bargeld in der Kasse sowie Post- und Bankguthaben) zur Verfügung steht. Weil in der Regel laufend Zahlungen von Kunden (= Debitoren) eingehen, können zur Beurteilung der Zahlungsbereitschaft auch die Kundenguthaben miteinbezogen werden. ■ Die wichtigste Kennziffer: Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio) (Flüssige Mittel + Kundenguthaben) × 100 Liquiditätsgrad 2 = kurzfristiges Fremdkapital

Für den Liquiditätsgrad 2 setzen wir die flüssigen Mittel plus die Kundenguthaben ins Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital. Der Liquiditätsgrad 2 sollte mindestens 100 % betragen. Zweifel an der Liquidität können für eine Unternehmung schwerwiegende Konse-

quenzen haben. Mögliche Kapitalgeber und Geschäftspartner begegnen einer solchen Unternehmung mit einer gewissen Skepsis. Sie nehmen Geschäftskontakte unter Umständen nur noch sehr zurückhaltend wahr, bestehen allenfalls auf sofortiger Bezahlung oder verlangen zusätzliche Sicherheiten. Zu beachten ist, dass die Liquiditätsreserve auch nicht übermässig gross sein sollte, weil überschüssige Mittel sehr wenig bis keinen Zins abwerfen. Anzustreben ist deshalb ein Liquiditätsgrad im Bereich von 100 bis 120 %; liegt der Wert über dieser Normgrösse, so hat eine Unternehmung (wenn nicht besondere Verhältnisse vorliegen) brachliegende liquide Mittel. Je schneller die Kunden ihre Rechnungen bezahlen, desto geringer ist der Gesamtbestand an flüssigen Mitteln, die eine Unternehmung halten muss. Deshalb gewähren viele Unternehmungen einen Abzug (Skonto) bei rascher Bezahlung. Wenn Skontoabzüge gewährt werden, sollten diese beim Kauf immer ausgenützt werden. ■ Geldflussrechnung: die dynamische Liquiditätsbetrachtung Weil der Liquiditätsgrad 2 eine statische Aussage zur Liquidität zu einem bestimmten Zeitpunkt liefert, sind weitere Instrumente zur Planung und Überwachung der Liquidität entwickelt worden. Zur Ermittlung der Liquiditätsveränderungen wird in der Finanzbuchhaltung neben der Bilanz und Erfolgsrechnung eine dritte Jahresrechnung, die Geldflussrechnung, geführt und im jährlichen Finanzbericht veröffentlicht. Sie zeigt die Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse einer Periode (in der Regel eines Geschäftsjahres) und weist als Resultat die Veränderung der flüssigen Mittel aus. Eine Geldflussrechnung liefert damit die Begründung, weshalb sich die liquiden Mittel im Laufe des Geschäftsjahres verändert haben.

Betriebstätigkeit Reingewinn Diverse Positionen

593 417

Geld(zu)fluss aus Betriebstätigkeit Investitionstätigkeit Investitionen (Mittelabflüsse) Desinvestitionen (Mittelzuflüsse)

1010 – 639 155

Geld(ab)fluss aus Investitionstätigkeit Finanzierungstätigkeit Ausbezahlte Gewinne (Dividenden) Finanzierungen (Mittelzuflüsse) Definanzierungen (Mittelabflüsse)

– 484

– 439 110 – 341

Geld(ab)fluss aus Finanzierungstätigkeit – 670 Veränderung der flüssigen Mittel Bestand Anfang Rechnungsperiode Bestand Ende Rechnungsperiode

– 144 1 280 1 136 – 144

(Grundlage: Swatch Geschäftsbericht 2016, Angaben in Mio CHF)

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Ein weiteres Instrument zur konkreten Überwachung und Steuerung der Liquidität sind kurzfristige Finanzpläne, in denen die monatlichen Geldabgänge (Löhne, Lieferantenzahlungen, Raummieten usw.) den Geldzugängen (Erlöse aus Verkäufen, erwartete Kundenzahlungen) gegenübergestellt werden. Resultiert als Saldo der Geldzu- und Geldabgänge eine zu starke Verminderung der liquiden Mittel, muss geprüft werden, ob die Liquidität durch Ausnützung der Kreditlimite erhalten oder durch (möglichst frühzeitige) Gespräche mit der Hausbank angepasst werden kann. ■ Kurzfristiger Finanzplan (schematische Darstellung mit Auszug einzelner Positionen) Liquiditätsplan

1. Quartal Jan.

Löhne und Gehälter

3. Quartal

4. Quartal

März

80

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240

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100

120

110

130

120

120

Total Geldabgänge

350

400

320

1 200

1 150

1 350

Fällige Kundenzahlungen

180

210

200

620

650

320

Rückzahlung Hypothek

50

50

Diverse Geldeingänge

365

385

305

1 230

1 165

1 280

Saldo Geldströme

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- 15

- 15

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- 70

+ Anf.bestand liquide Mittel

12

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57

0

0

+ 15

0

0

+ 23

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Fällige Lieferantenzahlungen Weitere Zahlungen

Total Geldzugänge

+ zu beschaffende Mittel Übung 6

Feb.

2. Quartal

= Endbestand liquide Mittel

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25.4 Sicherheit: Wahrung der finanziellen Unabhängigkeit Unter dem Aspekt der Sicherheit sollte sich eine Unternehmung mit möglichst viel Eigenkapital finanzieren. Eine Unternehmung, die viel Fremdkapital aufgenommen hat, wird von ihren Fremdkapitalgebern abhängig. Einerseits müssen laufend Fremdkapitalzinsen bezahlt, andererseits Kredite am Ende ihrer Laufzeit zurückbezahlt werden. Im Gegensatz dazu kann bei den Eigenkapitalgebern bei schlechtem Geschäftsgang auf eine Auszahlung eines Gewinnanteils (Dividende bei einer Aktiengesellschaft) verzichtet werden. Das Eigenkapital steht im Übrigen der Unternehmung bis zur allfälligen Auflösung zur Verfügung; es muss höchstens bei Schliessung der Geschäftstätigkeit zurückbezahlt werden. Schliesslich sind Unternehmungen mit einem hohen Fremdkapitalanteil weniger kreditfähig, weil das Eigenkapital den Kreditgebern als Sicherheit dient. Allfällige Verluste werden immer zuerst durch das Eigenkapital gedeckt. Eine Unternehmung, die sich nur mit Eigenkapital finanzieren würde, hätte jedoch rein rechnerisch eine tiefere Eigenkapitalrendite zu erwarten. Die wichtigsten Kennzahlen zur Überprüfung der finanziellen Unabhängigkeit sind: Eigenfinanzierungsgrad =

Eigenkapital × 100 Gesamtkapital 11 073 × 100 z. B. Swatch Group (2016) = = 84,5 % 13 106

Verschuldungsfaktor

=

(Fremdkapital – flüssige Mittel – Forderungen) Cashflow Ist bei der Swatch Group nicht sinnvoll, weil flüssige Mittel plus Forderungen das Fremdkapital übertreffen.

Der Richtwert für den Eigenfinanzierungsgrad ist weitgehend branchenabhängig; oft gelten 30 bis 50 % als minimale Richtgrösse. Wie bei der Beurteilung des Verschuldungsfaktors ist aber auch hier vor allem ein Vergleich mit früheren Jahren aussagekräftig. Die Kennziffer zeigt an, wie viele Jahre eine Unternehmung brauchen würde, um die gesamten Schulden aus dem Geldzufluss aus der Betriebstätigkeit zurückzahlen zu können (vgl. die Ausführungen zum Cashflow auf Seite 8). Bei Unternehmungen mit schlechterem Geschäftsgang steigt der Verschuldungsfaktor rasch an, und der Eigenfinanzierungsgrad geht zurück, weil Unternehmungen in dieser Situation mehr Kredite aufnehmen und gleichzeitig einen kleineren Cashflow erzielen. Die Zielsetzungen der genügenden Liquidität und der finanziellen Unabhängigkeit stehen auch bei der goldenen Bilanzregel im Mittelpunkt. Diese besagt, dass langfristig gebundenes Vermögen mit langfristig zur Verfügung stehendem Kapital finanziert werden soll.

Goldene Bilanzregel Aktiven

Bilanz

Passiven

langfristiges Fremdkapital langfristig gebundenes Vermögen

Anlagevermögen

Eigenkapital (Aktienkapital)

langfristig zur Verfügung stehendes Kapital

Langfristig zur Verfügung stehendes Fremdkapital (Hypotheken, Obligationenanleihen) ist aus Sicht der Finanzierungsdauer mit Eigenkapital vergleichbar. Zur Überprüfung der goldenen Bilanzregel kann deshalb neben dem Eigenkapital auch das langfristige Fremdkapital berücksichtigt werden. Anlagedeckungsgrad 2 =

(Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) × 100 Anlagevermögen z. B. Swatch Group (2016) =

(11 073 + 826) × 100 = 293,0 % 4 061

Falls der Anlagedeckungsgrad 2 nicht über 100 % liegt (je nach Branche bis 200 %; bei der Swatch ist er z. B. sehr hoch), besteht die Gefahr, dass zur Rückzahlung von langfristigen Schulden einzelne Teile des notwendigen Anlagevermögens verkauft werden müssen. ■ Nachhaltige Verantwortung Vermehrt wird auch nach dem Ursprung der Gelder gefragt, die in einer Unternehmung verwendet werden. Eine Unternehmung, die ihre finanziellen Mittel aus obskuren, möglicherweise sogar kriminellen Quellen erhält, setzt sich einem nicht zu unterschätzenden Risiko aus. Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob mit «schmutzigem» Geld «saubere» Produkte hergestellt werden können. In diesem Zusammenhang kommt auch den Banken – in ihrer Funktion als Vermittler von Kapital – eine besondere Verantwortung zu. Die Diskussion über die Vermögen ausländischer Diktatoren auf Schweizer Bankkonten zeigt, dass eine moralische Verantwortung besteht, die über die bestehenden gesetzlichen Normen (z. B. das Geldwäschereigesetz) hinausgeht. Auch die Frage nach dem «richtigen» Eigenfinanzierungsgrad enthält eine moralische Komponente, muss doch jede Unternehmung für sich entscheiden, Aufgabe 2 wieweit sie ihre Aktivitäten mit «fremdem» Kapital finanzieren will. Übung 5


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25.5 Gewinn und Rentabilität Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist unbestritten, dass Unternehmungen Gewinne erzielen müssen. Nicht nur das Fremdkapital ist zu verzinsen, auch die Eigentümer oder Teilhaber (Aktionäre) erwarten eine Rendite für das zur Verfügung gestellte Kapital. Die Rendite für das Eigenkapital sollte einige Prozentpunkte über jener für vergleichsweise sichere Anlagen liegen, wie z. B. Hypotheken oder Staatsanleihen. Wenn diese Entschädigung ausbleibt, werden die Kapitalgeber ihr Geld anderswo anlegen wollen, und zukünftige Finanzierungen dürften für die Unternehmung schwieriger werden. Gewinne sind aber auch notwendig, damit eine Unternehmung weitere Vorhaben wie technische Anpassungen, Verbesserungen der Produktionsprozesse und Entwicklung neuer Produkte aus eigener Kraft finanzieren kann. Dies ist insbesondere bei risikoreichen Vorhaben nötig, weil Fremdkapitalgeber für solche Projekte den Unternehmungen nicht ohne Weiteres Kredite gewähren. Wir sprechen bei solchen Projekten auch davon, dass der Gewinn eine Risikoprämie, d. h. eine Entschädigung für die Risikobereitschaft der Kapitalgeber, darstellt. Gewinne bringen jedoch nicht nur Vorteile. Die Ausschüttung der Gewinne an die Eigentümer (z. B. in Form von Dividenden) bedeutet aus Sicht der Unternehmung einen Mittelabfluss. Dies wird dann problematisch, wenn daraus Liquiditätsprobleme entstehen. Damit Gewinne besser beurteilt werden können, werden sie in Relation zum Eigenkapital gesetzt. Dies führt uns zum Begriff der Eigenkapitalrendite. Diese Verhältniszahl (englisch ROE = Return On Equity) sagt aus, wie viel Prozent Reingewinn mit dem investierten Eigenkapital erwirtschaftet wird. ■ Eigenkapitalrendite grosser Unternehmungen Eigenkapitalrendite =

Reingewinn × 100 Eigenkapital

Zahlen (in Mio.)

z. B. Swatch Group (2016) =

593 × 100 = 5,4 % 11 073

Reingewinn

Eigenkapital

Eigenkapitalrendite

tungswirtschaftliche und soziale Aspekte umfasst. Als Normgrösse für die Eigenkapitalrendite gilt ein «Mindestwert» von etwa 8 %; je nach unternehmerischem Risiko sollte der Wert im Bereich von 8 bis 12 % liegen. Übung 4 ■ Cashflow als Schlüsselzahl Zur Beurteilung der Finanz- und Ertragskraft einer Unternehmung gibt es neben Gewinn und Rendite eine weitere Kennziffer: den Cashflow. Vereinfacht ausgedrückt ergibt sich der Cashflow aus Reingewinn plus Abschreibungen. Für die exakte Berechnung müssen noch weitere, nicht liquiditätswirksame Geschäftsfälle wie z. B. die Bildung von Rückstellungen berücksichtigt werden. Der Cashflow zeigt den Zufluss an flüssigen Mitteln aus der Betriebstätigkeit der Unternehmung. Weil die Unternehmungsleitung z. B. bei der Festlegung von Abschreibungen oder bei der Bildung von Rückstellungen für zukünftige Verpflichtungen (z. B. aus Garantieleistungen) einen gewissen Ermessensspielraum hat, ermöglicht der Cashflow der Öffentlichkeit eine im Vergleich zum Reingewinn bessere Beurteilung der Ertragskraft einer Unternehmung. Damit die Substanz einer Unternehmung erhalten bleibt, muss der Cashflow mindestens die notwendigen Abschreibungen abdecken; er sollte so hoch sein, dass auch künftige Investitionen damit getätigt werden können. Als Faustregel kann gesagt werden, dass der Cashflow von drei Jahren ausreichen sollte, um (theoretisch) das ganze Fremdkapital zurückzahlen zu können (vgl. Verschuldungsfaktor auf Seite 6). ■ EBIT und EBITDA Neben Cashflow und Gewinn wird zur Beurteilung der Geschäftstätigkeit häufig eine dritte Grösse herangezogen: der EBIT (Earnings before interest and taxes). Diese Kennzahl zeigt den Gewinn vor Abzug von Zinsen und Steuern. EBIT (Earnings before interest and taxes)

Reingewinn

Earnings

+ Fremdkapitalzinsen

Interest Taxes

Swatch Group

2016

593

11 073

5,4 %

UBS Group AG

2016

3 286

54 302

6,1 %

+ Steueraufwand

Novartis (in USD)

2016

6 698

74 891

8,9 %

EBIT

Migros

2015

791

16 802

4,7 %

Zwar sind Unternehmungen ohne Gewinne langfristig nicht überlebensfähig. Ebenso unbestritten ist aber auch, dass eine Unternehmung in ihrer Unternehmungsstrategie die Erzielung eines grösstmöglichen Gewinns nicht als einziges Ziel postulieren soll. Das Gewinnziel muss eingebettet sein in einem Gesamtsystem unternehmerischer Ziele, welche auch leis-

Sollen beispielsweise zwei Unternehmungen miteinander verglichen werden, wobei die eine hoch verschuldet ist und entsprechend hohe Fremdkapitalzinsen zu tragen hat, so ist ein solcher Vergleich nur mithilfe des EBIT möglich, weil damit die Auswirkungen der unterschiedlichen Finanzierung ausgeschaltet werden.


Werden auch noch die Abschreibungen und Amortisationen beiseitegelassen, sprechen wir vom EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization). EBITDA (Earnings before interest and taxes, depreciation and amortization)

Reingewinn

Earnings

+ Fremdkapitalzinsen

Interest

+ Steueraufwand

Taxes

+ Abschreibungen

Depreciation and Amortization

EBITDA

Aufgabe 3 Übung 2

Beide Grössen zeigen ein besseres Bild der Ertragskraft einer Unternehmung als der reine Betriebsgewinn. Dieser kann, bedingt durch Zinsen, Steuerbelastung und getätigte Abschreibungen, variieren.

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25.6 Ökonomisch und produktiv wirtschaften Den Finanzzielen entsprechend erwirtschaftete Gewinne garantieren noch nicht, dass die Unternehmung auch wirtschaftlich arbeitet. ■ Das ökonomische Prinzip Ein Unternehmen arbeitet dann wirtschaftlich, wenn es sein Ziel (Güter und Dienstleistungen) mit möglichst wenig Mitteln (Kapital, Arbeit und Boden) erreichen kann. Den Grundsatz, ein bestimmtes Ziel mit möglichst geringen Mitteln zu erreichen, bezeichnen wir als ökonomisches (wirtschaftliches) Prinzip, das wir in den folgenden zwei Ausprägungen definieren:

Produktivität =

Anzahl verrechnete Honorarstunden (Treuhand) Anzahl Mitarbeitende

Produktivität =

Anzahl hergestellte Geräte Anzahl Mitarbeitende

Produktivität =

Anzahl verkaufte Packungen Verkaufsfläche

(Industrie)

(Handel)

Das folgende Beispiel zeigt auf, dass Gewinne nicht automatisch garantieren, dass eine Unternehmung auch wirtschaftlich arbeitet. Die Bestimmungsgrössen für den Gewinn einer Unternehmung, Aufwände und Erträge, können auch durch Entwicklungen beeinflusst werden, auf welche die Unternehmung keinen direkten Einfluss hat.

Das ökonomische Prinzip

Minimumprinzip

Maximumprinzip

Einen Ertrag mit einem möglichst geringen (= minimalen) Aufwand erreichen.

Mit einem vorgegebenen Aufwand einen möglichst hohen (= maximalen) Ertrag erwirtschaften.

Mit möglichst wenig Aufwand einen Gewinn von CHF 50 000.– erreichen.

Mit einem Aufwand von CHF 100 000.– einen möglichst hohen Gewinn erwirtschaften.

■ Die Produktivität Als Beurteilungskriterium für das wirtschaftliche Handeln von Unternehmungen werden je nach Branche unterschiedliche Zielgrössen formuliert. Neben der uns bereits bekannten Rentabilität wird häufig die Kennziffer Produktivität verwendet. Die Formel für die Produktivität heisst in ihrer allgemeinen Form: Produktivität =

Output = Input

«Produktions»-Ergebnis eingesetzte Mittel

Damit wird eine Verhältniszahl definiert, die das mengenmässige Verhältnis der hergestellten Güter oder Dienstleistungen zu den eingesetzten Mitteln (Arbeit, Boden, Kapital) aufzeigt. Weil für eine Unternehmung als Ganzes die Gesamtheit der eingesetzten Mittel nicht mengenmässig erfasst werden kann, werden Teilbereiche definiert wie z. B. Anzahl Mitarbeitende, eingesetzte Arbeitsstunden oder die Verkaufsfläche. Dies ergibt je nach Betrieb oder Branche unterschiedliche Werte:

Produktivität (Anzahl produzierter Maschinen pro Arbeitsstunde) Gewinn (operatives Ergebnis)

CHF

2015

2016

2017

0,75

0,79

0,82

250 000.–

220 000.–

180 000.–

Obwohl diese Unternehmung ihre Maschinen wirtschaftlicher herstellen konnte (die Produktivität konnte kontinuierlich gesteigert werden), sank der Gewinn. Die möglichen Gründe dafür sind vielfältig und liegen meistens in veränderten Forderungen der Anspruchsgruppen (z. B. höhere Preisforderungen der Lieferanten; Absatzeinbusse durch preisgünstigere Angebote von Konkurrenten) sowie Entwicklungen in den Umweltsphären (Wechselkursveränderungen, Änderungen im Steuersystem, Ein- oder Ausfuhrbestimmungen, Konjunkturentwicklungen oder technischer Fortschritt). Die Produktivität kann oft mit einer verbesserten Ablauforganisation erhöht werden. Viele Unternehmungen optimieren ihre Produktivität in diesem Bereich durch eine bessere Bewirtschaftung der Waren- und Rohmateriallager. Eine Zielgrösse dafür stellt beispielsweise der Lagerumschlag dar. Lagerumschlag = z. B. Schuhdetailhandel =

Warenaufwand Ø Lagerbestand CHF 1 250 000 = 3,57 mal CHF 350 000

Grundsätzlich ist ein hoher Lagerumschlag anzustreben. Der Lagerbestand darf allerdings nicht zu klein sein: Im Handelsbetrieb sollte ständig eine möglichst grosse Auswahl angeboten werden; im Produktionsbetrieb sollte der Produktionsprozess optimal ablaufen und Übung 7 nicht aufgrund fehlender Roh- oder Hilfsmaterialien unterbrochen werden müssen. Übung 8


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 Das haben Sie gelernt Die Grundbegriffe der Finanzierung von Unternehmungen nennen Die verschiedenen Finanzierungsarten nach der Herkunft des Kapitals und nach der Rechtsstellung der Kapitalgeber unterscheiden Verflüssigungsfinanzierung und Leasing als Alternative zu anderen Finanzierungsarten beschreiben Die Entscheidungskriterien einer Unternehmung für den Kapitaleinsatz beschreiben Die Gefahr einer fehlenden Zahlungsbereitschaft beschreiben Instrumente zur Überwachung der Liquidität aufzählen Den Grundsatz der finanziellen Unabhängigkeit erklären Die Einhaltung der goldenen Bilanzregel begründen Die Notwendigkeit von angemessenen Gewinnen für Unternehmungen begründen Die grössere Aussagekraft von Cashflow und EBIT / EBITDA gegenüber dem Reingewinn erklären Die beiden Ausprägungen des ökonomischen Prinzips beschreiben Die Produktivität als Kriterium für wirtschaftliches Handeln beschreiben

Offene Fragen

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 Diese Begriffe können Sie erklären Bilanz Aktiven / Vermögen Investierung / Mittelverwendung Passiven / Kapital Finanzierung / Mittelherkunft Finanzierung Aussen- / Innenfinanzierung Eigen- / Fremdfinanzierung Verflüssigungsfinanzierung Beteiligungsfinanzierung Selbstfinanzierung Leasing Liquidität Liquiditätsgrad 2 Geldflussrechnung Finanzplan Finanzielle Sicherheit / Unabhängigkeit Eigenfinanzierungsgrad Verschuldungsfaktor Anlagedeckungsgrad 2 Goldene Bilanzregel Rentabilität Eigenkapitalrendite Cashflow EBIT / EBITDA Wirtschaftlichkeit Ökonomisches Prinzip Produktivität Lagerumschlag

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Unternehmungsfinanzierung 14

Übung 1 Grundlagenwissen zur Finanzierung Welche Aussagen sind richtig (R), welche falsch (F)? Setzen Sie das zutreffende Symbol in das Kästchen und korrigieren Sie die Fehler auf den leeren Linien. a ) Die Bereitstellung der finanziellen Mittel, die eine Unternehmung zur Leistungserstellung benötigt, wird auch Investierung genannt.

b ) Das Vermögen, das in Sachgütern (z. B. Maschinen) oder in immateriellen Gütern (z. B. Lizenzen) investiert ist, bezeichnen wir als Anlagevermögen.

Übung 2 Finanzierungswirtschaftliche Begriffe Suchen Sie den Begriff, der sich aus den Antworten zu den zehn Fragen ergibt. Der gesuchte Begriff ist ein Hilfsmittel, mit dem überprüft werden kann, ob die finanzwirtschaftlichen Ziele erreicht worden sind. 1. Deutscher Begriff für «interest» (aus dem EBIT-Begriff) 2. Rechnung zur Überwachung der Liquiditätsveränderungen 3. Ergebnis von

4. Mittel, um Kunden zur rascheren Zahlung zu veranlassen 5. Ergebnis von

c ) Die Finanzplanung dient der Bereitstellung des für den Betriebszweck notwendigen Kapitals.

d ) Bei einem Definanzierungsvorgang wird der Unternehmung zwecks Investierung Kapital zugeführt.

(Fremdkapital – Flüssige Mittel – Forderungen) Cashflow

6. 7. 8. 9. 10.

Eigenkapital × 100 Gesamtkapital

Finanzgrösse aus «Reingewinn + Abschreibungen» (vereinfacht ausgedrückt) Grösse, die sich aus der Differenz zwischen Cashflow und Reingewinn ergibt Fachausdruck für Zahlungsbereitschaft Grösse zur Berechnung des Liquiditätsgrades 2 Verhältniszahl zur besseren Beurteilung des Gewinns

e ) Das Ergebnis von Investitionsvorgängen zeigt sich auf der Passivseite (Mittelverwendung) der Bilanz.

f ) Ein Finanzierungsvorgang kann sowohl das Fremd- als auch das Eigenkapital einer Unternehmung betreffen.

g ) Mit den Aktiven umschreiben wir die Vermögensseite einer Bilanz; sie zeigt uns die Mittelherkunft (IT-Anlagen, Maschinen, Gebäude). Lösungswort:

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Übung 3 Die verschiedenen Finanzierungsarten im Überblick a ) Ergänzen Sie die folgende Darstellung mit den zutreffenden Finanzierungsarten. Finanzierungsarten

Nach der Rechtsstellung der Kapitalgeber (Wer stellt das Kapital zur Verfügung?)

Bilanz Investierung Umlaufvermögen

Besondere Form (Verkauf von Anlagen)

Anlagevermögen

Finanzierung Fremdkapital: Kreditoren Bankkredite, Darlehen, Obligationen

Nach der Herkunft des Kapitals (Woher stammt das Kapital?)

finanzierung finanzierung

Eigenkapital: Aktienkapital finanzierung

finanzierung

finanzierung

Reserven finanzierung Reserven = nicht ausgeschüttete Gewinne

Erfolgsrechnung Aufwände

Erträge

Gewinn

finanzierung

Goldene Bilanzregel b) Wie gross darf in der nebenstehenden Darstellung das Anlagevermögen sein, damit die goldene Bilanzregel noch eingehalten wird? Tragen Sie die entsprechende Grösse mit einer Linie ein.

Aktiven

Bilanz

Umlaufvermögen

Passiven

Fremdkapital kurzfristig Fremdkapital langfristig

gehört den Eigentümern (Eigenkapital)

Anlagevermögen

Eigenkapital

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Unternehmungsfinanzierung 16

Übung 4 Die finanzielle Situation einer Schreinerei a ) Berechnen Sie aufgrund der nebenstehenden Bilanz und Erfolgsrechnung die folgenden Kennzahlen. Beurteilen Sie das Resultat mit folgenden Symbolen und begründen Sie Ihren Entscheid.  in Ordnung

~ geht so

!

bedenklich

Aktiven Umlaufvermögen

(Fl. Mittel + Ford.) × 100 = kurzfristiges Fremdkapital

(25 000 + 45 000) × 100 85 000

= 82 %

Flüssige Mittel

25 000

kurzfristiges Fremdkapital

85 000

Debitoren

45 000

langfristiges Fremdkapital

250 000

Vorräte

85 000

=

(400 000 + 250 000) × 100 580 000

= 112 %

Eigenkapital

Maschinenpark

380 000

Liegenschaft

200 000 735 000

Aufwände 2. Anlagedeckung 2

Erfolgsrechnung Schreinerei Koller AG, 2017

Materialaufwand

184 800

Personalaufwand

225 500

Übriger Betriebsaufwand

126 500

Abschreibungen

11 200

Reingewinn

12 000

(FK - Fl. Mittel - Forderung) (335 000 - 25 000 - 45 000) = = 11.4 Cashflow (12 000 + 11 200)

Verkaufserlös

Erträge 560 000

560 000

b) Berechnen Sie den Cashflow und beurteilen Sie die Abschreibungen.

c) Welche Folgen ergeben sich bei einer Abschreibung von 15 % des Maschinenparks?

4. Eigenkapitalrendite Reingewinn × 100 Eigenkapital

400 000

735 000

560 000 3. Verschuldungsfaktor

Passiven

Fremdkapital

Anlagevermögen

1. Liquiditätsgrad 2

(EK + lfr. FK) × 100 Anlagevermögen

Bilanz Schreinerei Koller AG, 31. 12. 2017

=

12 000 × 100 400 000

= 3%

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Übung 5 Sicherheit und Liquidität

Übung 6 Geldflussrechnung und Finanzplanung

Welche Aussagen sind richtig (R), welche falsch (F)? Setzen Sie das zutreffende Symbol in das Kästchen und korrigieren Sie die Fehler auf den leeren Linien.

a) Ergänzen Sie die Lücken in der vorliegenden Geldflussrechnung. A Geldfluss aus Betriebstätigkeit

a ) Ein hoher Eigenfinanzierungsgrad sichert der Unternehmung eine hohe finanzielle Unabhängigkeit.

900

Investitionstätigkeit Investitionen Desinvestition B

b ) Ein hoher Eigenfinanzierungsgrad sichert der Unternehmung eine hohe Zahlungsbereitschaft.

(Mittelzuflüsse)

300

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

­ 600

Finanzierungstätigkeit Ausbezahlte Gewinne

(Dividenden) 50

Finanzierungen

c ) Der Liquiditätsgrad 2 sollte mindestens 100 % betragen. Diese Kennziffer bezeichnen wir auch als die goldene Bilanzregel.

Definanzierungen C

150

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

­ 200

D Veränderung d ) Bei einem Liquiditätsgrad 2 von 150 % kann angenommen werden, dass finanzielle Mittel brachliegen, d. h. nicht optimal verzinst werden.

b) Ergänzen Sie die Lücken im folgenden Finanzplan. Finanzplan

e ) Für die kurzfristige Finanzplanung wird in den meisten Unternehmungen eine Geldflussrechnung geführt.

f ) Eine Geldflussrechnung zeigt die finanziellen Konsequenzen von geplanten Investitions- und Finanzierungsvorgängen, indem der erwartete Erfolg ausgewiesen wird.

1. Quartal

3. Quartal

4. Quartal

Löhne und Gehälter

500

600

620

800

Fällige Zahlungen

700

720

790

620

Investition

150

Amortisation Darlehen

Total Geldabgänge

1 560

1 200

Kundenzahlungen

900

1400

Darlehensaufnahme

150

1 050

1 400

- 150

80

Total Geldzugänge g ) Neben der Liquidität und der Sicherheit muss eine Unternehmung bei ihren Finanzierungsentscheiden immer auch die Produktivität im Auge behalten.

2. Quartal

Saldo Geldströme + Anf.bestand liquide Mittel

200

+ zu beschaffende Mittel

1550 –

– 1 550

– 160

55

130

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= Endbestand liquide Mittel

1 495

- 40 10

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Übung 7 Gewinn, Rentabilität und Produktivität Welche Aussagen sind richtig (R), welche falsch (F)? Setzen Sie das zutreffende Symbol in das Kästchen und korrigieren Sie die Fehler auf den leeren Linien. a ) Weil ein Reingewinn als absolute Zahl schlecht beurteilt werden kann, setzen wir ihn in der EK-Rendite in Relation zum Eigenkapital.

b ) Als Normwert sollte die EK-Rendite mindestens einen Wert von 100 % erreichen; darunter ist die Rentabilität der Unternehmung gefährdet.

c ) Eine noch bessere Kennzahl zur Beurteilung der Ertragskraft einer Unternehmung ist der EBIT. Er berechnet sich – vereinfacht ausgedrückt – aus Reingewinn plus Abschreibungen.

d ) Den EBIT ermitteln wir, indem wir vom ausgewiesenen Reingewinn die Fremdkapitalzinsen sowie den Steueraufwand subtrahieren.

e ) Damit der Substanzwert einer Unternehmung erhalten bleibt, sollte der Cashflow einer Unternehmung die notwendigen Abschreibungen abdecken und so hoch sein, dass künftige Investitionen getätigt werden können.

f ) Wenn ein Gemüsebauer den Ertrag pro ha mit möglichst geringem Düngemitteleinsatz steigert, sprechen wir vom Maximumprinzip, weil er das Maximum aus seinem Boden herausholt.

Übung 8 Kennzahlen der Wirtschaftlichkeit Als Beurteilungskriterium für das wirtschaftliche Handeln von Unternehmungen werden je nach Branche unterschiedliche Kennzahlen verwendet. Ordnen Sie die folgenden Kennzahlen den entsprechenden Branchen zu.

1.

Anzahl verrechnete Honorarstunden Anzahl Mitarbeitende

2.

Anzahl hergestelle Geräte Anzahl Mitarbeitende

3.

Anzahl verkaufte Packungen Verkaufsfläche

4.

Anzahl Essen Platz und Tag

5.

Ernteertrag in kg Hektaren

6.

Kilogramm Teig Produktionsstrasse

7.

Anzahl verkaufte Kleider Mitarbeiterin A B C D E F G

Maschinenfabrik Restaurant Bauernhof Boutique Treuhandunternehmung Bäckerei / Konditorei Handelsunternehmung

Ziffer des zutreffenden Begriffs

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Unternehmungsfinanzierung 20

Aufgabe 1 Übersicht über die verschiedenen Finanzierungsarten a ) Übertragen Sie die folgenden Begriffe in die nachstehende Darstellung:

Aktionäre (AG) Aussenfinanzierung AV, für Anlagevermögen Banken / Dritte Beteiligungsfinanzierung Eigenfinanzierung EK, für Eigenkapital Finanzierungsseite FK, für Fremdkapital Fremdfinanzierung Gesellschafter (GmbH) Innenfinanzierung Investierungsseite Obligationäre Reingewinn Selbstfinanzierung UV, für Umlaufvermögen Verflüssigungsfinanzierung

Aktiven

Bilanz

Passiven

Kredite Obligationen

Eigentümer EK, Aktien Stammanteile

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b ) Ergänzen Sie die Tabelle, indem Sie die verschiedenen Finanzierungsarten kurz charakterisieren. Suchen Sie nach Vor- und Nachteilen der jeweiligen Finanzierungsarten und tragen Sie Ihre Argumente ebenfalls in die Tabelle ein. Charakterisierung

Vorteile

Nachteile / Probleme

Aussenfinanzierung

Beteiligungsfinanzierung

Eigenfinanzierung

Fremdfinanzierung

Innenfinanzierung

Selbstfinanzierung

VerflĂźssigungsfinanzierung

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Aufgabe 2 Finanziell unabhängig und immer zahlungsbereit Machen Sie einen Vorschlag, welche Beträge die offenen Bilanzposten aufweisen sollten, damit die Unternehmung finanziell unabhängig und gleichzeitig immer zahlungsbereit ist. Aktiven

Bilanz per 31. 12. 2017

Umlaufvermögen

Fremdkapital

Flüssige Mittel

Kreditoren

Debitoren

90

Darlehen

Vorräte

70

Hypotheken

1 200

Eigenkapital

Anlagevermögen

Beachten Sie bei Ihren Überlegungen die «goldene Bilanzregel»: Aktiven

Bilanz

Passiven

langfristiges Fremdkapital langfristig gebundenes Vermögen

Anlagevermögen

Eigenkapital (Aktienkapital)

langfristig zur Verfügung stehendes Kapital

Passiven

100

400

Notieren Sie Ihre Überlegungen zur Bestimmung der Beträge in vollständigen Sätzen.

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Aufgabe 3 Finanzielle Situation einer Kleiderboutique c) Kontrollieren Sie, ob Marco bei der Berechnung der Kennzahlen Fehler unterlaufen sind und tragen Sie die Korrektur in die Tabelle ein.

Marco arbeitet in einem Treuhandbüro und hat für eine Boutique verschiedene Kennzahlen berechnet. Er soll diese Kennzahlen zudem interpretieren. Der Branchenverband gibt für vergleichbare Boutiquen folgende Empfehlungen ab: der Personalaufwand sollte 16 % des Umsatzes nicht übersteigen; als Cashflow sollten mindestens 9 % des Umsatzes erreicht werden. In der Boutique arbeiten neben dem Geschäftsführer noch drei weitere Angestellte (Teilzeit). Bei der Berechnung der Kennzahlen konnte sich Marco auf folgende Daten stützen: Aktiven

Mode Roma GmbH, Bilanz per 31. 12. 2017 (in CHF)

Umlaufvermögen

Passiven

Debitoren

45 000

Kurzfristiges Fremdkapital

30 000

6 500

Langfristiges Fremdkapital

314 100

Eigenkapital

185 000

Vorräte

172 300

Anlagevermögen

305 300 529 100

516 600

Personalaufwand

166 550

Übriger Betriebsaufwand

142 500

Abschreibungen

11,00 %

2. Personalaufwand in % des Umsatzes

19,92 % 4,33 %

4. Liquiditätsgrad 2

150,00 %

5. Eigenfinanzierungsgrad

34,97 %

6. Anlagedeckungsgrad 2

88,72 %

529 100

Erfolgsrechnung 2017 (in CHF)

Warenaufwand

1. Eigenkapitalrendite

3. Cashflow in % des Umsatzes

Fremdkapital

Flüssige Mittel

Aufwand

Resultate von Marcos Berechnungen:

d) Welche Kennzahlen zeigen kein optimales Bild von der finanziellen Situation der Boutique? Begründen Sie Ihre Antwort.

Ertrag

Warenertrag

863 000

17 000

Reingewinn

20 350 863 000

863 000

a ) Beschreiben Sie in eigenen Worten, was mit dem Liquiditätsgrad 2 analysiert wird. e) Welche Massnahmen halten Sie für angezeigt?

b ) Welche Grössen aus Bilanz und Erfolgsrechnung benötigen wir, um den Cashflow vereinfacht und möglichst schnell zu bestimmen?

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Aufgabe 4 Leasing: eine alternative Finanzierungsform Lesen Sie die folgenden Informationen aus dem Factsheet für Finanzierungsleasing der UBS und beantworten Sie die anschliessenden Fragen dazu.

Philosophie des Leasings Leasing basiert darauf, dass die wirtschaftliche Nutzung eines Investitionsgutes wichtiger ist als das Eigentum. Bei einer Investition in ein Anlagegut ist das Unternehmen in erster Linie nicht am Eigentum interessiert, sondern an seiner Produktionskapazität. Im Vordergrund steht die Generierung von Erträgen und Ersparnissen, womit die anfallenden Finanzierungskosten beglichen werden.

a) Was ist die Besonderheit am «Leasing»?

b) Leasing wird häufig als alternative Finanzierungsform bezeichnet. Welcher Zusammenhang besteht zu den herkömmlichen Finanzierungsarten?

Finanzierungsleasing Der Kunde erlangt gegen periodische Bezahlung der Leasingraten das wirtschaftliche Nutzungs- und Gebrauchsrecht am Leasingobjekt. Der Leasingzinssatz wird nach der Methode der festen Annuität berechnet und ist am Anfang einer Periode fällig. Während der Zinsanteil periodisch sinkt, erhöht sich der Amortisationsanteil um den gleichen Betrag. UBS Leasing UBS finanziert Objekte ab einer Vertragssumme von CHF 50 000 und ab einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Dank verschiedener Leasingmodelle, z. B. linearem, degressivem oder saisonalem Zahlungsmodus, bietet UBS Leasing die Möglichkeit, den Leasingvertrag Ihren ganz spezifischen Bedürfnissen anzupassen.

Ihre Vorteile beim Leasing Sie beeinflussen die Leasingkonditionen Die Konditionen hängen vom potenziellen Veräusserungswert des Objekts sowie von der Kunden-Bonität ab. So profitieren Sie von der transparenten Preisgestaltung, welche sich an Ihrem Unternehmensprofil orientiert, und von generell tieferen Zinssätzen als bei einem klassischen Bankkredit. Sie bezahlen mit dem Objektertrag Investitionsgüter werden nicht mehr durch angesparte Mittel finanziert, sondern durch die direkt erwirtschafteten Erträge des bei Ihnen im Einsatz stehenden Investitionsgutes. Sie schonen Ihre Liquidität Mit der Leasingfinanzierung stehen Ihnen Ihre flüssigen Mittel auch für nicht objektbezogene Finanzierungen zur Verfügung.

Sie steigern Ihre Reaktionsfähigkeit Leasing ermöglicht, Investitionen zu dem Zeitpunkt zu tätigen, welcher aus wirtschaftlicher und technologischer Sicht vorteilhaft ist.

c) Markieren Sie in der nebenstehenden Übersicht die Vorteile des Leasings. d) Leasing kann allerdings auch mit Nachteilen verbunden sein. Was für Probleme können sich beispielsweise bei einem Umsatzeinbruch infolge einer Konjunkturflaute ergeben?

Sie kalkulieren mit fixen Kosten Die Leasingzahlungen bleiben während der gesamten Vertragslaufzeit konstant. Die stets transparent aufgezeigten Kosten sind bei Vertragsbeginn bekannt und vereinfachen Ihre Budgetierung. Sie optimieren Ihren Finanzierungsmix Finanzieren Sie mit Leasing zu attraktiven Konditionen Investitionsgüter mit hoher Werthaltigkeit. Nutzen Sie Ihre Liquidität und andere Finanzierungsquellen zur Erweiterung Ihres Kerngeschäftes.

e) Für welche Investitionsgüter ist folglich eine Leasinglösung eher geeignet?

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