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Der Marktauftritt – Schlüssel zu mehr Erfolg Das Auge ist meist der erste Richter – und oft auch der letzte.

Wie der Marktauftritt zum Erfolgsbeschleuniger wird: • Das Logo informiert darüber, wie das Unternehmen heisst. • Das Logo informiert darüber, was das Unternehmen macht. • Das Logo ist reizvoll und merkfähig • Das Logo ist gut lesbar und rasch erfassbar • Das Logo ist ohne Einschrän- kungen anwendbar und ent- sprechend konsequent umgesetzt • Das Logo ist wichtigster Teil eines Gestaltungssystems, das sich durch das ganze

Noch immer meinen viele Unternehmer, dass der Erfolg weitgehend davon ab­hängt, eine gute Leistung zu einem güns­t igen Preis anzubieten. Sicher, ohne eine einwandfreie Leistung zu einem marktfähigen Preis geht gar nichts. Aber zu nachhaltigem Erfolg gehört eben auch mehr. Wie soll man zum Beispiel auf eine gute Leistung aufmerksam werden, wenn sie sich nicht entsprechend präsentiert? Die Situation ist gut mit der eines Stellenbewerbers vergleichbar: Er kann auf seinem Gebiet noch so gut sein, wenn er sich nicht entsprechend präsentiert, wird er kaum die Gelegenheit erhalten, sein Können auch zu beweisen. Das Auge ist eben nicht nur der erste Richter, sondern oft auch der letzte.

Unternehmen zieht.

Der Marktauftritt eines Unternehmens ist daher ein nicht zu unterschätzender Erfolgsbeschleuniger. Wem es gelingt, seine Leis­ tungskraft und Kompetenz schon mit dem Erscheinungsbild zu kommunizieren, der hat einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Denn er wird eher und besser wahrgenommen und hilft so, das oft unübersichtliche Angebot des Marktes einzuschätzen. Denn wirkt ein Erscheinungsbild veraltet, dann nimmt man dies auch von dem Unternehmen und seinen Leis­tungen an. Wirkt es aber zeitgemäss und leistungs- fähig, dann unterstellt man dies ebenfalls von vornherein.

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Das entscheidende Argument für einen überzeugenden Marktauftritt ist jedoch seine enorme Werbekraft: Briefschaft, Fahrzeug- und Gebäudebeschriftungen, eventuell ProduktVerpackungen, Aufkleber oder Baustellenschilder, das alles wird so oder so gebraucht. Aber sauber konzipiert und konsequent durchgestaltet, wird jede Anwendung des Logos zu einem Werbemittel. Das spart nicht nur manchen Werbefranken, das lässt ein Unternehmen vor allem aus der gleichförmigen Masse der vielen, vielen guten Betriebe hervortreten. Jedes Unternehmen hat ein Erscheinungsbild, und viele davon dürften von Grafikern gestaltet worden sein. Umso überraschender ist es, dass sich die meisten Firmen beliebig und austauschbar präsentieren. Ein Grund dafür mag sein, dass bei der Entwicklung des Marktauftrittes wichtige Anforderungen an eine kraftvolle Profilierung unberücksichtigt blieben. Zum Beispiel die klare konzeptionelle Vorgabe, wie sich das Unternehmen am Markt darstellen will und welche Inhalte und Werte dabei vermittelt werden sollen. Das muss festgelegt werden, bevor die Gestalter an die Arbeit gehen. Denn Grafik ist immer nur die ästhetische Form einer zuvor formulierten Aussage. Diese konzeptionelle Vorarbeit ist in erster Linie

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Aufgabe des Unternehmers, wobei er sich natürlich von externen Fachleuten unterstützen lassen kann. Zum klassischen Aufgabenbereich eines Grafikers gehört sie jedenfalls nicht, weshalb der Gestalter hier oft nicht helfen kann. Fehlt aber die gedankliche Konzeption, ist die Grafik gezwungen, durch rätselhafte Formensprache Inhalt vorzutäuschen, wo keiner ist. Ob eine inhaltliche Konzeption vorhanden ist, zeigt sich am ehesten am Logo, dem wichtigsten Element eines kraftvollen Marktauftrittes. Denn ein Logo muss weit mehr als «nur» ganz reizvoll sein. Es muss vor allem informativ und kommunikativ sein. Nur so kann es ein Unternehmen zweifelsfrei von anderen Marktteilnehmern differenzieren. Dabei heisst «informativ», dass das Logo darüber Auskunft geben muss, wie das Unternehmen heisst und welche Leistung es bietet. Das geht kaum mit rein grafischen Mitteln. Dazu braucht man eine logofähige Namensform, die meist als «Rufname»* vorhanden ist. Und dazu braucht man eine durchdachte Aussage, die knapp, präzise und aktiv ausdrückt, was das Unternehmen macht. Wohlgemerkt, was es «macht», nicht was es «ist». Beispiel: Ein Unternehmen ist ein «Spritzwerk», aber es macht «Lackierungen»; ein Unternehmen ist eine «Schreinerei», aber es macht «Innenausbau» oder «Ladenbau» oder «Fenster und Türen» oder oder oder. Optimal ist, wenn es bei solchen Leistungsaussagen gelingt, den eigenen Anspruch und den Nutzen anklingen zu lassen. Der Gestalter hat dann die Aufgabe, dies durch eine Grafik zu unterstützen, die zum Unternehmen und seiner Branche passt, die zu ihr hin und nicht von ihr wegführt. «Kommunikativ» heisst, dass das Logo ganz allgemein nachhaltig positive Assoziationen auslösen muss. Dazu werden Aufbau und grafische Sprache «einfach» sein.

«Einfach» im Sinne von nicht erklärungsbedürftig, nicht rätselhaft. Das schliesst ein, dass Schriften gut lesbar, rasch erfassbar und ohne Einschränkungen in den unterschiedlichen Darstellungsformen anwendbar sind. Die Kommunikation muss eben stets ohne Umschweife zustande kommen.

*Rufname, damit ist die um­g angssprachliche Namensform eines Unternehmens gemeint: Was sagen die Mitarbeiter, wo sie schaffen? Wie meldet man sich am Telefon? Was sagen die Kunden, wo sie hingehen? Im Gegensatz zum Rufnamen steht der «Juristische

Das Logo ist zwar das wichtigste Element eines profilierenden Marktauftrittes, aber nicht das einzige. Und so wie das Logo bestimmte Anforderungen erfüllen muss, von denen hier nur zwei herausgegriffen wurden, so haben auch alle anderen Faktoren bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Schliesslich soll das Gesamtwerk, das Erscheinungsbild, sein Unternehmen aus der grauen Masse der vielen guten Anbieter herausheben, soll deutlich machen, was das Unternehmen zu bieten hat. Man überlege nur mal, was ein einziges Inserat kostet, das man braucht, um seine Leis­tung bekannt(er) zu machen. Wie viele solcher Inserate könnte man sich sparen, wenn es gelänge, schon mit seinem Logo deutlich zu machen, was man zu bieten hat? Mit dem Logo, das täglich auf Briefen, Lieferscheinen, Rechnungen, Fahrzeugen, Schildern und und und wahrgenommen wird und so praktisch kostenlos über die Leistungskraft eines Unternehmens infor- mieren könnte?

Name», die Form mit der ein Unternehmen eingetragen ist. © 2009 für Ströbele AG, Romanshorn. Die Verwendung für den ausschliesslich persönlichen, nicht kommerziellen Gebrauch ist frei. Jede andere Verwendung, insbe­s ondere der in elektronischen Systemen ist dagegen genehmigungspflichtig.

Es lohnt sich also, seinen Marktauftritt ohne Rücksicht auf «Es war schon immer so» oder «Unser Logo ist bekannt» auf den Prüfstand zu stellen. Und wer danach zweifelt, ob die Leistung seines Betriebes genügend klar und unterscheidbar kommuniziert wird, der sollte nicht zögern, sich von Fachleuten dazu beraten zu lassen. Immerhin, der Marktauftritt kann ein Erfolgsbeschleuniger sein.

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Der Marktauftritt – Schlüssel zu mehr Erfolg