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428-14-05 • Mai 2014 www.strandgut.de

für Frank und Rhein- furt Main

DAS KULTURMAGAZIN

>> Preview

Über-Ich und Du am 5. Mai in der Harmonie >> Film

Zulu ab 8. Mai im Kino >> Theater

Oblomow E9N im Gallus Theater >> Kunst

Reisenotizen Fotos von Barbara Klemm im Sinclair-Haus

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Die Bahn macht mobil. 23.04.2014 09:52:45


INHALT Film 4 4 5 6 Paris um jeden Preis

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Zulu von Jérôme Salle abgedreht Paris um jeden Preis von Reem Kherici Über-Ich und Du von Benjamin Heisenberg Cuba im Film 2014 Filmstarts

Preview 6

Über-Ich und Du

Theater 16 Rosie

17 17 18 19 20 Zeit der Kannibalen

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Hänsel & Gretel, die Dämonenjäger auf der Dramatischen Bühne Kunst im Schauspiel Frankfurt vorgeführt Oblomow im Gallus Theater Demokratie im Staatstheater Darmstadt Venus in Fur / The Collector im English Theatre Schiller mit Mosetter und Quast Maifestspiele Wiesbaden Willy Praml: Darwin II Premieren Theater ABC

Wo Gewalt herrscht »Zulu« von Jérôme Salle Kino gibt es zwei Südafrikas. 4 ImIn dem einen kämpfen aufrechte Menschen erfolgreich gegen die Apartheid (so sieht sich das Land selbst gerne). Im anderen Südafrika herrschen Kriminelle, denen ein Menschenleben wenig bedeutet. Oscargewinner »Tsotsi« zeigte vor Jahren diesen Ort, und jetzt führt uns der französische Regisseur Jérôme Salle in seinem Film »Zulu« dorthin..

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Oblomow

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Maifestsp.: Vollmond © L.Szito

Blutige Ernte A. Mayer über Uwe Nettelbeck Der Weg allen Fleisches von Hermann Kinder

Klassik Live-Musik-Termine CD-Tipps

Kinder 42

Termine

Notizen 40 46

Der Dalai Lama in Frankfurt Altern für Anfänger

B.Klemm: Rheinfall

Service 13 43 44 46

Kinderkonzert © N.Klöppel

Schauspiel Sa 17. und So 18. Mai 19.30 Uhr, Großes Haus

Düsseldorfer Schauspielhaus Peer Gynt

Ein dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen Inszenierung Staffan Valdemar Holm

Musik 26 32 34

Kinoprogramm angeklickt Kleinanzeigen Top Five

Musiktheater Eröffnungspremiere Do 1. und Mi 21. Mai 19.30 Uhr, Großes Haus

Oper von Hans Werner Henze Musikalische Leitung Zsolt Hamar Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf

Emil Nolde im Städel Reisenotizen im Sinclair-Haus Ansichtssachen Weather Diaries im MAK Hugo von Hofmannsthal im Goethehaus

Literatur 30

Aus dem Programm:

Hessisches Staatstheater Wiesbaden Elegie für junge Liebende

Kunst Muppets Most Wanted

Künstlerische Leitung: Dr. Manfred Beilharz

Di 27. und Mi 28. Mai 19.30 Uhr, Großes Haus

Kanal- und Leseratte

Maxim Gorki Theater Berlin Der Kirschgarten

»Über-Ich und Du« von Benjamin Heisenberg

Eine Komödie von Anton Tschechow Inszenierung Nurkan Erpulat

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Konzerte Mo 5. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus

Schon sein Langfilmdebüt »Der Schläfer« (2005) sollte eine Komödie werden. Doch dann entschied sich Benjamin Heisenberg aus der Geschichte eines Wissenschaftlers, der für den Verfassungsschutz einen algerischen Kollegen bespitzelt, ein Polit-Drama über die Nachwehen des 11.9.2001 zu machen. Aber nach seinem skurrilen Bankräuber-Porträt »Der Räuber« wagt er sich nun an eine Komödie.

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Dagmar Manzel MenschenSkind

Dagmar Manzel singt Lieder von Friedrich Hollaender Do 22. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus

Wolf Biermann und Pamela Biermann ‚Ach, die erste Liebe…‘ Weitere spannende Gastspiele in Oper, Tanz und Schauspiel sowie Shows und Konzerte unter anderen aus Taiwan, Georgien, Italien, der Schweiz, Österreich, Israel, USA und dem Senegal!

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FILM

abgedreht Films from Urban Africa 5. bis 11. Mai im Hafen 2 in Offenbach Nach der letztjährigen Pause kommt das Festival des zeitgenössischen Kinos aus Afrika wieder. Eric Van Grasdorff von »AfricAvenir International« hat acht Spielfilme ausgewählt, die ein vielschichtiges Bild der Bewohner des jeweiligen afrikanischen Landes oder afrikanischer Emigranten in Europa zeichnen. Die Filme geben einen Einblick in afrikanische und afroeuropäische Lebensbedingungen, sie sollen ein Verständnis der komplexen gesellschaftlichen Realitäten vor Ort sowie der historischen und globalen Zusammenhänge fördern. Einen Schwerpunkt setzt die diesjährige Fimreihe mit dem Themenkomplex Flucht, Exil und postkoloniale Identität sowie mit der Schilderung der Situation in den schnell wachsenden Metropolen. Am Abschlusstag wird der Publikumspreis bekanntgegeben. www.hafen2.net

14. Nippon Connection 27. Mai bis 1. Juni Das Programm des Japanischen Filmfestivals, das als weltgrößtes Festival für japanisches Kino firmiert, zeigt über 100 Kurz- und Langfilme, die zum Teil ihre Deutschland-, Europa- oder sogar internationale Premiere feiern. Alles ist dabei: schräge Komödien wie »The Apology King« von Nobuo Mizuta, bewegende Dramen (»Like Father, Like Son« von Hirokazu Koreeda), Arthouse-Kino (»Backwater« von Shinji Aoyama), Thriller (»Killers« von den Mo Brothers) sowie aktuelle Dokumentationen. Treffpunkt für die rund 50 Filmschaffenden, Schauspieler und Künstler aus Japan und das Publikum werden die Festivalzentren im Künstlerhaus Mousonturm und Theater Willy Praml in der Naxoshalle sein. Weitere Spielstätten sind das Deutsche Filmmuseum, das Mal Seh‘n Kino und der Ausstellungsraum Eulengasse. Ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Vorträgen, Workshops, Konzerten und kulinarischen Köstlichkeiten lädt darüber hinaus alle Interessierten ein, Japan mit allen Sinnen zu erleben.

Wo Gewalt herrscht »Zulu« von Jérôme Salle Im Kino gibt es zwei Südafrikas. In dem einen kämpfen aufrechte Menschen erfolgreich gegen die Apartheid (so sieht sich das Land selbst gerne). Im anderen Südafrika herrschen Kriminelle, denen ein Menschenleben wenig bedeutet. Oscargewinner »Tsotsi« zeigte vor Jahren diesen Ort, und jetzt führt uns der französische Regisseur Jérôme Salle in seinem Film »Zulu« dorthin. Nicht nur in den berüchtigten Townships lebt sich‘s gefährlich, auch der Botanische Garten in Kapstadt hat es in sich. Dort wird die Leiche eines übel zugerichteten Mädchens gefunden. Nicole Weiss, so der Name des Opfers, stammt aus der weißen Oberschicht des Landes. Sie hat den Videothek-Ausweis ihrer Freundin bei sich, was dazu führt, dass nacheinander zwei Väter bei der Nachricht vom Tod ihrer Tochter zusammenbrechen. Es kann im Grunde jeden treffen, sagt uns der Film. Und es folgen noch ein paar andere Szenen, die man als Kommentare zur politischen Lage verstehen kann. »Zulu« ist ein politischer Film noir, ein Krimi, der stets den Zustand Südafrikas im Blick hat. Ein Land, das noch immer an den Folgen der Apartheid leidet. So besteht das Team, das den Mord an Nicole aufklären soll, aus dem Chef der Mordkommission, dem Zulu Ali (Forest

Whitaker) und den beiden Weißen Brian Epkeen (Orlando Bloom) und Dan Fletcher (Conrad Kemp). Die Hauptfigur des Films ist Brian, ein klischeehafter Don Juan, auf den sämtliche Frauen fliegen, mit denen er es zu tun bekommt. Dagegen ist Ali als kleiner Junge bei einer Jagd weißer Rassisten von einem bissigen Hund kastriert worden. Die Ermittlungen führen das Team in die Townships, wo eine neue Designer-Droge im Umlauf ist. Diese Droge sollte nur unter Schwarzen verbreitet werden und wurde von einem Dealer eigenmächtig an Nicole weitergereicht. Was von Apartheids-Fanatikern gegen die schwarze Bevölkerung geplant war, kehrt als Boomerang zurück in die weiße Oberschicht. Deshalb zeigt der Film den malerischen Strand, der aus einem Urlaubsprospekt stammen könnte, als einen ebenso bedrohlichen Ort wie die Elendsvier-

tel von Kapstadt, in denen nicht nur kriminelle Banden den Ton angeben, sondern auch kleine Jungen unter mysteriösen Umständen verschwinden. Schon in dem gleichnamigen Roman hat Autor Caryl Ferey Fiktion und historische Spekulation gekonnt verwoben. Jérôme Salle hat mit seinen überragenden Darstellern Orlando Bloom und Forest Whitaker aus dem Buch einen spannenden Film gemacht. Zartbesaitete Gemüter seien aber vor einigen äußerst brutalen Szenen gewarnt, die über das aus amerikanischen Thrillern gewohnte Maß hinausgehen. Der Vergleich mit amerikanischen Filmen drängt sich auf, kommen doch auch sie aus einem Land, das an den Folgen von Sklaverei und Rassentrennung noch heute leidet. Claus Wecker ZULU von Jérôme Salle, F/SA/D 2013, 110 Min. mit Orlando Bloom, Forest Whitaker, Tanya van Graan, Patrick Lyster, Natasha Loring, Sven Ruygrok nach dem Buch von Caryl Ferey Thriller Start: 08.05.2014

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FILM

COBRA FILM PRÄSENTIERT

EIN FILM VON

MARCEL GISLER

Mit High-Heels auf die Piste »Paris um jeden Preis« von Reem Kherici Der französische Schweighöfer ist eine Sie: Reem Kherici, Tochter eines Tunesiers und einer Italienerin, 1983 in Neuilly-sur-Seine geboren. Sie arbeitete zunächst beim Radio, stieß dann zur Komikertruppe »La Bande à Fifi«, die zunächst auf Canal+ und später mit ihren Sketchen im Pariser Theatercafé Le Splendid zu sehen war. Ihr erster Film als Schauspielerin war »OSS 117 – Er ist sich selbst genug« (an der Seite von Jean Dujardin). Bei »Fatal« von Michael Youn lernte sie ihren Lebensgefährten, den FrankoKanadier Stephane Rousseau, kennen (dessen Geburtsjahr zwischen 1966 und 1970 schwankt und der schon bei »Invasion der Barbaren« dabei war). Rousseau spielt in »Paris um jeden Preis« den kurz angebundenen Modeboss Nicolas, dessen Lieblingssatz aus dem Wort »raus« besteht. Die Schauspielerin war nicht zufrieden mit den ihr angebotenen Rollen, so heißt es, weswegen sie sich selbst ein Drehbuch auf den Leib schrieb, das die Brüder Altmayer von Mandarin-Cinema produzierten. Im Film führt sie nun auch Regie und spielt die Hauptrolle, was den autorenfilmvernarrten Deutschen gut gefallen sollte. Vermutlich dürfte sie erfolgreicher sein - jedenfalls als die »Berliner Schule« – amüsanter ist sie auf jeden Fall. Was Schweighöfer für die Mädels, ist Kherici für die Jungs, eine Sophia Loren fürs 21. Jahrhundert, voller Temperament und Feuer. Sie spielt eine Modezicke, liebenswert, hübsch, aber mit Hochmut, einer High-Heel-Macke und einem Touch Bosheit aus »Der Teufel trägt Prada«. Kurz vor ihrem Durchbruch als Modedesignerin gerät sie in eine

Polizeikontrolle. Dabei wird ihr ihre abgelaufene Aufenthaltsgenehmigung – sie ist in Marokko geboren – zum Verhängnis. In ihr Heimatland abgeschoben, versucht sie, mit zunehmender Verzweiflung, ein Visum zu bekommen, was ihr schließlich trotz aller Tricks grundsätzlich verweigert wird. Während ihres langen Kampfes lernt sie die Schönheiten ihres Heimatlandes kennen und schätzen – Wüste, grummeliger Papa, sympathische Oma, Schwester, Bruder und ein Freund eingeschlossen. Sie gibt schließlich ihre »Ich bin VIP«-Attitüde auf und arrangiert sich. Als alles zu spät scheint, hat ihre Schwester die rettende Idee (die sehen alle gleich aus, diese Maghrebinerinnen). Mit deren Pass reist sie unbehelligt in Frankreich ein und schafft es noch rechtzeitig, mit einem Kleid aus marokkanischem Leder, zur Modeschau von Mr. Raus ... Ist zwar ein bisschen vorhersehbar, macht aber nix, weil man immer wissen will, wie es weitergeht, und man Kherici nur zu gerne zusieht. Peter Woll

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PARIS UM JEDEN PREIS (Paris à tout prix) von Reem Kherici, F 2013, 93 Min. mit Reem Kherici, Cécile Cassel, Tarek Boudali, Stephane Rousseau Komödie Start: 22.05.2014

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AB 22. MAI IN DER HARMONIE Strandgut 05/2014

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FILM

Kanal- und Leseratte »über-Ich und Du« von Benjamin Heisenberg Schon sein Langfilmdebüt »Der Schläfer« (2005) sollte eine Komödie werden. Doch dann entschied sich Benjamin Heisenberg aus der Geschichte eines Wissenschaftlers, der für den Verfassungsschutz einen algerischen Kollegen bespitzelt, ein Polit-Drama über die Nachwehen des 11.9.2001 zu machen. Aber nach seinem skurrilen Bankräuber-Porträt »Der Räuber« – dem bisher wohl kinotauglichsten Film der sogenannten »Berliner Schule«, die böse Zungen gerne als »filmische Klippschule der Nation« bezeichnen – wagt er sich nun als erster seiner »Klassenkameraden« an eine Komödie. House-Sitter überlassen. Doch statt diesem erscheint der Einbrecher Nick auf der Bildfläche, um im angeblich schon verwaisten Haus Bücher zu stehlen. Ledigs Tochter hält ihn für den Angeforderten, weist ihn in seine Pflichten ein, währenddessen Ledig aus einer Laune

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Aber wie der Titel schon ahnen lässt, so ganz können sich Heisenberg und sein Co-Autor Josef Lechner nicht von der Eigene-Befindlichkeits-Manie ihrer »Schule« lösen. In beiden Hauptfiguren ihres Films steckt (auto-)biographisches. Lechner hat zeitweilig mit einem gebildeten, älteren Mann zusammengelebt und in dieser Zeit davon gelebt, Bücher billig zu erstehen und teuer weiter zu verkaufen. Und dem Großvater des Regisseurs, dem Physiker Werner Heisenberg, der 1932 für seine Entdeckung der Unschärferelation den Nobelpreis erhielt, wurde oft seine Zusammenarbeit mit dem Nazi-Regime zum Vorwurf gemacht. Es beginnt wie in der »Lindenstraße«: Ein Blick auf das Stadt-Panorama gaukelt den Handlungsort München vor, doch dann spielt alles im undefinierbaren Nirgendwo der durch Filmförderungs-Richtlinien vorgegeben Drehorte. Irgendwo am Starnberger See steht der feudale Bungalow des gehbehinderten und schon Demenz-nahen Psychoanalytikers Curt Ledig, der sich immer noch wegen seiner NaziVergangenheit »schuldig« fühlt. Ehe er dies bei einem Kongress zur Sprache bringen will, soll er aber erstmal mit der Familie in Urlaub fahren und den Bungalow einem

8 FILMS FROM

Hafen 2, Offenbach am Main

5. bis 11. Mai 2014

www.hafen2.net

Gefördert durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

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Ein Projekt des suesswasser e.V.

heraus beschließt, doch zu Hause zu bleiben und Nick als Betreuer und Chauffeur dazubehalten. Nick, ohnehin auf der Flucht vor seinen Gläubigern, lässt sich auf das Spiel ein. Zwischen dem im Linzer Arbeiter-Milieu aufgewachsenen Kleinganoven und dem bourgeoisen Professor entwickelt sich nun eine seltsame Freundschaft, die sogar die Küchen-Phobie des Professors auf seinen Betreuer überspringen lässt. Schließlich beginnen sich beide mit Mutterwitz und „Nazi-Voodoo “gegenseitig zu therapieren ... Herausgekommen ist »Ziemlich beste Freunde« im intellektualisierten Gewand der »Berliner Schule«. Von Heisenbergs Haus-Kameramann Reinhold Vorschneider in Leinwand-füllende Bilder getaucht und lustvoll interpretiert von zwei Vollblutschauspielern. Georg Friedrich gibt mit seinem proletarischösterreichischen Dialekt und seiner immer etwas aggressiv wirkenden Körpersprache den kleinkriminellen Lebens-Künstler, den seine TeilzeitGeliebte und Hehlerin mal als »Promenaden-Mischung aus Kanal- und Lese-Ratte« bezeichnet. So perfekt er einerseits seinen zwielichtigen Charakter herüberbringt, so wenig glaubt man andererseits, dass Ledigs Tochter bei seinem plötzlichen Auftauchen nicht misstrauisch wird. Der mit französischem Akzent sprechende Elsässer André Wilms wirkt da von der Rollenbesetzung her passender, bringt überzeugend seinen schon in den KaurismäkiFilmen »La vie de bohème« und »Le Havre« gepflegten, naiv-hintergründigen Humor zur Geltung. Auch mit einigen Sidekicks, wie der »Mutter« (herrlich schräg:

Maria Hofstätter) eines bizarren Buchversand-Gangstersyndikats und ihren »stummen« Eintreibern gelingt es Heisenberg, die Story mit grotesken Figuren bzw. amüsanten Slapstick-Momenten zu würzen, während Ledigs Familienangehörige etwas hölzern daherkommen. Auch unterläuft Heisenberg die für eine Komödie notwendige Leichtigkeit immer wieder durch geradezu bedeutungsschwanger inszenierte Szenen, wie die des (auf eigenen Erfahrungen basierenden) Familienabend, an dem man sich mit verteilten Rollen Theaterstücke vorliest. Wenn auch bei dem Versuch, die einst von Buster Keaton über Jerry Lewis bis hin zu Jacques Tati perfektionierte Kunst, im Bild versteckte oder im Hintergrund stattfindende Skurrilitäten einzubauen, nicht immer das richtige Timing gelingt, so ist doch »Über-Ich und Du« eine intelligente deutsche Komödie jenseits von Til Schweiger und »Fack ju Göhte«. Rolf-Ruediger Hamacher ÜBER-ICH UND DU von Benjamin Heisenberg, D/CH/A 2014, 100 Min. mit André Wilms, Georg Friedrich, Susanne Wolff, Margarita Broich, Bettina Stuck Drama Start: 08.05.2014 für Fran kf

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urt und Rh ein-Main

DAS KULT URM

AGAZIN

Preview

Wir verlosen 10 × 2 Freikarten für die Preview am Montag, 5. Mai, um 2 1 Uhr in der Harmonie am Lokalbahnhof. Rufen Sie uns am Di., dem 18.3., um 10 Uhr unter der Tel.-Nr. 069/97 07 41 99 an. Wer bei dieser Aktion leer ausgeht, kann eine Karte an der Kasse erwerben.

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FILM

Cuba im Film 2014 22.–31. Mai im Filmforum Höchst Zum 19. Mal widmen die Höchster dem kubanischen Film ein Forum in Frankfurt. Und weil sie schon viele Themen in den Mittelpunkt ihres Festivals gestellt haben, gönnen sie sich und uns einen höchst originellen Schwerpunkt: den kubanischen Animationsfilm. Ja, nicht nur bei Disney und Konsorten produzierten Zeichenstift und heutzutage der Computer unterhaltsame Filme, auch Kuba wurde schon in den 70er Jahren für seine skurrilen und frechen Kurzfilme, die »Filminutos«, gerühmt. Allen voran der 1947 geborene Trickfilmregisseur Juan Padrón und dessen populäre Filmfigur Elpidio Valdes. Pádron wird seine Filme »Vampiros en la Habana – Krieg der Vampire«, »Elpidio Valdes« und eine Auswahl seiner »Filminutos« am 24. und 25. Mai persönlich vorstellen. Eröffnet wird das Festival mit Daniel Díaz Torres‘ letztem Film »La pelicula de Ana – Lügen auf kubanisch« in Anwesenheit der Hauptdarstellerin Laura de la Uz. Regisseur Daniel Díaz Torres, der häufig ein Gast des Festivals war, ist im letzten September im Alter von 64 Jahren verstorben. Mit den Filmen » Alicia en el pueblo de Maravillas – Alicia am Ort der Wunder« (1991) und »Kleines Tropicana« (1997) erinnert man in Höchst an ihn. Das junge kubanische Kino wird u.a. durch die Filme »Melaza« (Publikumspreis des internationalen Festivals Mannheim-Heidelberg 2013) von Carlos Lechuga, der auch nach Frankfurt kommen wird, und

»Jirafas« von Enrique »Kiki« Àlvarez präsentiert. Mithilfe der neuen digitalen Geräte etabliert sich eine unabhängige Filmproduktion, die mit kleinem Budget auf die aktuelle Situation Kubas und der kubanischen Jugend eingeht. Vom kubanischen Festival »Muestra de Nuevos Realizadores/ Muestra Joven ICAIC« wird eine Auswahl zu sehen sein, und auch in diesem Jahr wird der »Kurzfilmpreis Junger Cubanischer Film« von einer Jury aus hessischen Filmstudierenden verliehen. Um den nachhaltigen ökologischen Anbau in Kuba geht es in dem Dokumentarfilm »Tierralismo« von Alejandro Ramírez Anderson, der anhand der erfolgreich funktionierenden Kooperative »Vivero Alamar« in Havanna ein Konzept des urbanen ökologischen Gemüseanbaus vorstellt, das zum Vorbild für andere kubanische Kooperativen geworden ist. Dazu findet am Samstag, 24.5., 15 Uhr ein Vortrag über ökologischen Landbau in Kuba mit dem unabhängigen Agraringenieur Fernando R. Funes-Monzote in der Katholischen Studentengemeine im Westend statt. Zum Auftakt des Festivals wird Mayito Rivera, einer der bedeutendsten kubanischen Musiker, mit seiner Band im Neuen Theater Höchst am 21. Mai um 20 Uhr auftreten. Die traditionelle Party steigt am 28.Mai im Club Orange Peel mit der Gruppe Kfe d‘ Qba.

»Ein Heidenspaß!« BADISCHE ZEITUNG

.M PROGRAMM 5 | 2014 Filmkunst in Wiesbaden Kinotermine (Auswahl):

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Do 1.5. 20.15 Uhr Mit 66 Jahren… MOLIÈRE AUF DEM FAHRRAD Regie: Philippe Le Guay, FR 2011

Info: www.cubafilm.de

für Frank furt und Rhein -Main

Angélique

MOLIÈRE AUF DEM FAHRRAD

DAS KULTURMAGA ZIN

Mi 7.5. 18.00 Uhr Kurzfilmprogramm WOLFS WERBEFILME Regie: diverse, DE 1930er - 50er Einführung: Wolf Mross

Verlosung

Die Bücher von Anne Golon zählen zu den unverwüstlichen Klassikern, die schon Millionen von Leserinnen gefesselt haben. Sie haben mit der schönen Angélique de Sancé, der Tochter eines verarmten Barons, mitgefiebert und –gelitten, wenn sie, um den Familienbesitz zu retten, mit dem reichen, viel älteren Grafen Joffrey de Peyrac verheiratet wird und mit ihm durch Höhen und Tiefen des Lebens geht. Jetzt kommt eine brandneue Verfilmung in die Kinos. Nora Arnezeder gibt eine attraktive Angélique und Gérard Lanvin den dazugehörigen adeligen Gatten. Strandgut verlost anlässlich des Kinostarts am 29. Mai in Zusammenarbeit mit Tiberius Film und dem Blanvalet Verlag zwei Pakete mit den vier »Angélique«-Büchern »Die junge Marquise«, »Hochzeit wider Willen«, »Am Hof des Königs« und »Der Gefangene von Notre-Dame« und zwei Freikarten für den Film – also Angélique satt für wahre Fans. Wer sich dazu zählt, schickt uns eine E-Mail an verlosungen@strandgut.de oder eine Postkarte an Strandgut Verlag, Ederstr. 10, 60486 Frankfurt mit dem Kennwort: Angélique. Einsendeschluss ist am 26.5.2014.

So 4.5. 15.30 Uhr 40. Todestag Gerhard Lamprecht DIE BRÜDER NOLTENIUS Regie: Gerhard Lamprecht, DE 1945 Einführung: Dr. Manfred Kögel

DIE BRÜDER NOLTENIUS

Do 8.5. 20.00 Uhr Regisseure zu Gast MEIN NAME UND ICH Regie: Birgit Lehmann, Ole Weissenberger, DE 2013, Gespräch mit den Regisseuren im Anschluss So 11.5. 20.15 Uhr Kinder im Krieg LAUF JUNGE LAUF Regie: Pepe Danquart, FR/DE/PL 2014 Sa 17.5. 20.15 Uhr Religion(skritisch) IM NAMEN DES… Regie: Małgorzata Szumowska, PL 2012

LAUF JUNGE LAUF

Fr 23.5. 20.15 Uhr Starke Filme GRAND BUDAPEST HOTEL Regie: Wes Anderson, USA/DE 2014 Sa 24.5. 19.30 Uhr Traumabilder METROPOLIS Regie: Fritz Lang, DE 1925/26 Einführung: PD Dr. Marcus Stiglegger Do 29.5. 20.15 Uhr Mit 66 Jahren… ROSIE Regie: Marcel Gisler, CH 2013

METROPOLIS

Das gesamte Kinoprogramm unter www.murnau-stiftung.de

Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung | Deutsches Filmhaus | Murnau-Filmtheater (gegenüber Kulturzentrum Schlachthof ), Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden, Telefon 0611 - 97708-41 (Mo - Fr 10 - 12 Uhr), filmtheater@murnau-stiftung.de Informationen und Newsletter-Anmeldung unter www.murnau-stiftung.de Öffentliche Verkehrsmittel: Hauptbahnhof Wiesbaden (Fußweg: ca. 10 min.) Kinovorstellungen: Mi - So (weitere Vorstellungen gemäß Ankündigung) Eintritt: 6 € / 5 € ermäßigt, Aufpreis bei Sonderveranstaltungen Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden.

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Hebt Gefahren hervor. Die Fußgängererkennung von Volkswagen. 8

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FILM

www.volkswagen.de

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FILMSTARTS

01.05.2014 BEZIEHUNGSWEISE NEW YORK von Cédric Klapisch, F 2013, 117 Min. mit Romain Duris, Audrey Tautou, Kelly Reilly, Cécile De France, Sandrine Holt, Benoît Jacquot Komödie Als seine Frau ihm verkündet, mit ihren zwei Kindern nach New York ziehen zu wollen, beschließt Xavier ihr nachzueilen, um seinen Kindern nahe zu sein. In New York heiratet Xavier eine Amerikanerin chinesischer Herkunft, um die Aufenthaltspapiere zu bekommen; er spendet seinen Samen für das Kind eines lesbischen Pärchens, und dann besucht ihn auch noch seine erste große Liebe Nachfolgefilm von »L‘Auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr«, was man aber nicht wissen muss. www.studiocanal.de

###$$ DIE ERFINDUNG DER LIEBE von Lola Randl, D/LUX 2011-13, 104 Min. mit Maria Kwiatkowsky, Mario Adorf, Sunnyi Melles, Irm Hermann, Bastian Trost, Samuel Finzi Drama Inmitten der Dreharbeiten zu diesem Film, die 2011 begannen, starb Hauptdarstellerin Maria Kwiatkowsky. Regisseurin Lola Randl hat das Drehbuch umgeschrieben und den Film, der von einem jungen Heiratsschwindler-Pärchen und einer reichen Frau als Opfer handelt, jetzt komplettiert. In dieser Mischung aus altem und neuem Filmmaterial geht es auch ums Filmemachen, um eine Geschichte des Scheiterns und Gelingens. www.dieerfindungderliebe-derfilm.de

THE LEGEND OF HERCULES von Renny Harlin, USA 2014, 99 Min. mit Kellan Lutz, Gaia Weiss, Scott Adkins, Roxanne MkKee, Liam McIntyre, Luke Newberry Actionfilm Hercules, der Sohn des Göttervaters Zeus und einer menschlichen Königin, die dessen Charme erlag, weiß nichts von seiner Herkunft. Er ist dazu bestimmt, der Herrschaft des tyrannischen königs ein Ende zu bereiten. Solange er nichts davon weiß, beschäftigt ihn die Prinzessin von Kreta, Hebe, die allerdings seinem Halbbruder versprochen wird. Auf Hercules wartet indessen das allgemein bekannte Heldenschicksal. www.splendid-film.de

MUPPETS MOST WANTED von James Bobin, USA 2014, 112 Min. mit Tina Fey, Ricky Gervais, Ty Burrell, Tom Hiddleston, Salma Hayek, Christoph Waltz Komödie Die Muppets unternehmen auf Anraten des windigen Veranstalters Dominic Fieslinger eine Europa-Tournee. Alles scheint rund zu laufen, doch der zwielichtige Impressario will Kermit durch den garstigen Gangsterfrosch Constantine ersetzen, den gefährlichsten Kriminellen der Welt. Die VerbrecherKröte ist dem Ober-Muppet wie aus dem Gesicht geschnitten und soll die Auftritte nutzen, um in nahegelegene Museen einzubrechen … www.disney.de/filme/muppets-most-wanted

###$$ NÄCHSTER HALT: FRUITVALE STATION von Ryan Coogler, USA 2013, 85 Min. mit Michael B. Jordan, Melonie Diaz, Octavia Spencer, Kevin Durand, Chad Michael Murray, Ahna O‘Reilly Drama Der Film erzählt die letzten 24 Stunden im Leben des 22-jährige Oscar Grant. Der junge NachwuchsRegisseur und Drehbuchautor Ryan Coogler hat sich einen Fall von rassistisch motivierter Polizeigewalt vorgenommen, der sich in der Silvesternacht 2008/09 ereignete und nicht nur die San Francisco Bay Area, sondern die gesamten USA erschütterte. http://dcmworld.com

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SCHADENFREUNDINNEN von Nick Cassavetes, USA 2014, ca100 Min. mit Cameron Diaz, Leslie Mann, Taylor Kinney, Nikolaj Coster-Waldau Komödie Carly muss feststellen, dass ihr neuer Freund Mark ein Betrüger ist, denn durch Zufall trifft sie auf dessen Ehefrau Kate. Plötzlich sieht sich Carly in der Rolle der Trostspenderin. Eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht zwischen den Frauen, die fester wird, als sie herausfinden, dass Mark sie beide mit einer weiteren Frau betrügt. Da planen die drei Frauen gemeinsam, sich an Mark zu rächen.

»Rosie« ab 8. Mai 2014 im Kino

www.fox.de

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST von Christophe Gans, F 2014, 112 Min. mit Vincent Cassel, Léa Seydoux, André Dussollier, Eduardo Noriega, Myriam Charleins, Audrey Lamy Märchen Man schreibt das Jahr 1720. Bei einer Reise gerät ein Händler auf das Territorium eines bedrohlichen Ungeheuers, das ihn für den Diebstahl einer Rose zum Tode verurteilt. Die fröhliche und anmutige Belle, die jüngste Tochter des Kaufmanns, beschließt, sich an Stelle ihres Vaters zu opfern. Im Schloss des Biestes offenbart sich Belle darauf der tragische Umstand, dass jenes wilde und einsame Wesen einmal ein stattlicher Prinz war. Mutig und allen Gefahren zum Trotz, öffnet Belle ihr Herz und kämpft darum, das Biest von seinem Fluch zu befreien. www.schoeneundbiest-film.de

VERGISS MEIN ICH von Jan Schomburg, D 2014, 93 Min. mit Maria Schrader, Johannes Krisch, Ronald Zehrfeld, Sandra Hüller Drama Lena Ferben hat schon fast ein halbes Leben hinter sich, als sie alle ihre Erinnerungen verliert. Ihr Mann Tore ist plötzlich ein Unbekannter, ihre Freunde sind Fremde, ihr bisheriges Leben eine fiktive Erzählung und eine Sammlung von Tagebüchern und Fotos. Lena tastet sich vor. Sie begegnet der Frau, die sie offenbar war – und dem Mann, der sie geliebt hat. Und spürt, dass sie sich entscheiden muss: Werden, wie sie war, oder eine neue Biografie beginnen, in der auch die Liebe Neuland ist. www.realfictionfilme.de

08.05.2014 3 DAYS TO KILL von McG, USA/F 2014, 117 Min. mit Kevin Costner, Amber Heard, Hailee Steinfeld, Connie Nielsen Actionfilm Top-Agent Ethan Renner hat auf ein intaktes Familienleben verzichtet, um Frau und Tochter nicht den Gefahren seines Jobs auszusetzen. Als er erfährt, dass er todkrank ist, beschließt er, die verbleibende Zeit seiner Tochter Zooey zu widmen. Bis ihm die Agentin Vivi Delay einen letzten Auftrag anbietet: Er soll in drei Tagen einen der gefährlichsten Terroristen der Welt ausschalten. Im Gegenzug erhält er ein noch unerprobtes Medikament, das sein Leben verlängern könnte … www.3DaysToKill.de

AI WEIWEI – THE FAKE CASE von Andreas Johnsen, CAN/DK/GB 2013, 86 Min. mit Ai Weiwei Dokumentarfilm Im April 2011 wird der weltweit bekannteste chinesische Künstler Ai Weiwei von den chinesischen Behörden entführt, an einen geheimen Ort gebracht und dort strengstens isoliert. Dieser Film begleitet Ai Weiwei in seinem Alltag unmittelbar nach seiner Entlassung. In seinem eigenen Haus in Peking lebt er wie ein Gefangener, ständiger Überwachung und den Einschränkungen der chinesischen Behörden ausgesetzt. Er ist mit einer Klage konfrontiert, die er »The Fake Case« nennt, in der gegen ihn offensichtlich falsche Anschuldigungen erhoben werden. www.mindjazz-pictures.de/aiweiwei.html

BAD NEIGHBORS

DER LETZTE MENTSCH

von Nicholas Stoller, USA 2014, 96 Min. mit Seth Rogen, Zac Efron, Rose Byrne, Dave Franco Komödie Mac und Kelly haben ihre wilden Party-Zeiten hinter sich. Nun wollen die frisch gebackenen Eltern das besinnliche Leben am Stadtrand genießen. Doch ihre ruhige Idylle wird schneller als erwartet durch eine Horde lautstarker Studenten in direkter Nachbarschaft beendet. Nebenan werden feucht-fröhliche Partys gefeiert. Aber so leicht wollen Mac und Kelly ihren Traum vom Vorstadtidyll nicht aufgeben, und so entbrennt ein wahnwitziger Kleinkrieg.

von Pierre-Henry Salfati, D/Ungarn 2013, 93 Min. mit Mario Adorf, Katharina Derr, Hannelore Elsner Roadmovie Als alter Mann wird Marcus Schwartz von seiner jahrzehntelang verdrängten Vergangenheit eingeholt. Mit der jungen Deutschtürkin Gül macht er sich auf die Reise nach Ungarn, um nach Beweisen für seine jüdische Identität zu suchen. Es wird eine Reise voller Liebe und Leid, Poesie und Erkenntnis.

http://upig.de

von Marcel Gisler, CH/D 2013, 106 Min. mit Sibylle Brunner, Fabian Krüger, Judith Hofmann, Sebastian Ledesma, Hansrudolf Twerenbold, Bodo Krumwiede Drama Lorenz hat sich als Schriftsteller in Berlin einen Namen gemacht. Als seine Mutter Rosie nach einem Sturz ins Krankenhaus kommt, fährt er zurück in sein Schweizer Heimatdorf. Mit seiner ehegestressten Schwester Sophie berät er, wie es mit der Mutter weitergehen soll. Die lebenslustige Rosie hat sich unterdessen wieder aufgerappelt und will nicht ins Heim. Dabei entgeht Lorenz beinahe, wie Mario in sein Leben tritt: ein junger Mann aus dem Dorf, der sich in ihn verliebt hat.

DEVIL‘S DUE – TEUFELSBRUT von Matt Bettinelli-Olpin u. Tyler Gillett, USA 2014, 89 Min. mit Allison Miller, Zach Gilford, Sam Anderson, Roger Payano, Vanessa Ray Horrorfilm Die frisch vermählten Samantha und Zach McCall sind auf ihrer Hochzeitsreise. Nach einer rätselhaften Nacht, an die sich beide nicht mehr so recht erinnern können, wird Samantha schwanger. Zach hält die Schwangerschaft mit der Kamera fest und bemerkt dabei, dass Samantha sich seltsam verändert, was das Paar aber zunächst dem Stress zuschreibt. Doch bald entsteht ein furchtbarer Verdacht: In der jungen Mutter wächst etwas Böses heran … Rosemaries Baby 2.0. www.fox.de

GOOD VIBRATIONS von Lisa Barros D‘Sa u. Glenn Leyburn, GB/IRL 2012, 103 Min. mit Liam Cunningham, Jodie Whittaker, Dylan Moran, Adrian Dunbar, Andrew Simpson Biopic Good Vibrations ist die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte von Terri Hooley, der maßgeblich an der Punkbewegung in Irland beteiligt war. Denn Terry Hooley eröffnet 1978 nicht nur einen Plattenladen in Belfast, er bietet auch eine Plattform für aufstrebende Bands, Punkbands, um genauer zu sein. Als Plattenproduzent schließlich förderte Terry Hooley Bands wie The Undertones. Good Vibrations ist seine Geschichte. rapideyemovies.de/goodvibrations

LABOR DAY von Jason Reitman, USA 2014, 111 Min. mit Kate Winslet, Josh Brolin, Gattlin Griffith, Tom Lipinski, Clark Gregg, Tobey Maguire Romanze Ein heißer Sommer 1987 in New Hampshire: Adele Wheeler lebt seit der Trennung von ihrem Mann mit ihrem 13-jährigen Sohn Henry völlig zurückgezogen in ihrem Haus. Bei einer der seltenen Einkaufstouren wird Henry in einen Supermarkt von einem Fremden angesprochen, der seine Hilfe fordert: Frank Chambers ist ein verletzter Häftling, der auf der Flucht vor der Polizei ist und ein Versteck sucht … www.paramount.com/movies/labor-day

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http://farbfilm.de

ROSIE

www.koolfilm.de

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ÜBER-ICH UND DU von Benjamin Heisenberg, D/CH/A 2014, 100 Min. mit André Wilms, Georg Friedrich, Susanne Wolff, Margarita Broich, Bettina Stuck, Nicolas Wackerbarth Komödie Das ziemlich unwahrscheinliche Leben bringt den auf die schiefe Bahn geratenen Bohemien Nick Gutlicht mit dem hochbetagten Star-Psychologen Curt Ledig zusammen, der sich trotz diverser Probleme mit Händen und Füßen gegen den geplanten Umzug zu seiner Tochter wehrt. Das macht Nick ganz wider Willen zum Studienobjekt Ledigs, dem mit schwindendem Gedächtnis einiges aus der eigenen dunklen Vergangenheit durcheinander gerät … www.piffl-medien.de

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ZULU von Jérôme Salle, F/SA/D 2013, 110 Min. mit Orlando Bloom, Forest Whitaker, Tanya van Graan, Patrick Lyster, Natasha Loring Krimi Es sieht aus wie ein Mord im Drogenmilieu, als die blutige Leiche eines 20-jährigen Mädchens in Kapstadt gefunden wird. Doch der Chef der Mordkommission, der Zulu Ali Sokehla, und sein weißer Kollege Brian Epkeen stoßen dabei auf Machenschaften, die bis in die Zeiten des ApartheidRegimes zurückreichen. Die Drahtzieher des alten Systems sind genauso verstrickt wie die Dealer der Townships. Je weiter sie in dieses Netzwerk vordringen, desto gefährlicher werden die Konsequenzen für sie selbst, ihre Kollegen und ihre Angehörigen. www.studio-hamburg-enterprises.de

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Strandgut 05/2014 23.04.2014 14:51:02


FILMSTARTS

Auszug aus dem Programm Di 27.5.

15.05.2014 FASCINATING INDIA (3D) von Simon Busch, D/Indien 2014, 91 Min. Dokumentarfilm Der Film folgt den keineswegs immer friedlichen Spuren der verschiedenen Religionen, die Indien prägen und einige der weltweit großartigsten Schätze von Architektur, Kunst und Dichtung hervorgebracht haben. Von den teilweise menschenleeren Oasenstädten des Nordens bis zur Kumbh Mela, dem größten religiösen Fest der Welt, das nur alle 12 Jahre stattfindet, mit 35 Millionen Teilnehmern an den Ufern des Ganges, Filmaufnahmen sind hier eigentlich tabu. www.fascinatingindia.de

GODZILLA von Gareth Edwards, USA/Japan 2014, ca120 Min. mit Aaron Taylor-Johnson, Elizabeth Olsen, Bryan Cranston, Sally Hawkins, Juliette Binoche, Ken Watanabe Katastrophenfilm Auch in diesem »Godzilla«-Remake bebt wieder die Erde: Die Riesenechse Godzilla ist zurück und mit ihr die Angst der vielen Menschen. Unter ihnen ein junger Soldat, der mit seiner Einheit ins Katastrophengebiet entsandt wird.Allmählich wird den Soldaten klar, dass es sich bei dem Feind nicht um Terroristen handelt, sondern um eine riesige Echse. Was kann das Militär unternehmen, um das alles zerstörende radioaktive Monster aufzuhalten? www.godzilla-derfilm.de

GRACE OF MONACO von Olivier Dahan, F/USA/B/I 2014, 103 Min. mit Nicole Kidman, Tim Roth, Frank Langella, Paz Vega, Parker Posey Biopic Fürstentum Monaco, Anfang der sechziger Jahre. Fürst Rainier III. kämpft um den Erhalt der Souveränität seines Landes und hat wenig Zeit für seine schöne Frau. Der französische Präsident Charles de Gaulle verlangt Steuerabgaben und droht mit der militärischen Überlegenheit Frankreichs. Fürstin Grace, die sich trotz ihrer inzwischen mehrjährigen Ehe mit Rainier noch nicht in die Rolle der First Lady des Landes eingefunden hat, erhält zur gleichen Zeit ein Rollenangebot von Alfred Hitchcock … www.universumfilm.de

IM NAMEN DES ... von Malgorzata Szumowska, Polen 2012, 96 Min. mit Andrzej Chyra, Mateusz Kosciukiewicz, Lukasz Simlat, Maja Ostaszewska Drama Pater Adam übernimmt eine kleine Gemeinde in der polnischen Provinz. Überaus engagiert baut er ein Gemeindezentrum für schwer erziehbare Jungs auf. Mit seinem Charisma gewinnt er auch die Gemeindemitglieder für sich. Doch durch die Begegnung mit einem exzentrischen jungen Mann, der im Ort als Außenseiter gilt, sieht sich Pater Adam mit seinen unterdrückten Sehnsüchten konfrontiert. Bald schöpfen die Dorfbewohner Verdacht und nehmen Kontakt zu Adams Kirchenvorgesetzten auf … www.salzgeber.de

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STEREO von Maximilian Erlenwein, D 2014, 94 Min. mit Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu, Petra SchmidtSchaller, Georg Friedrich Drama Nach seinem Rückzug ins ländliche Idyll will sich Erik einfach nur um seine Motorradwerkstatt kümmern. Seine freie Zeit verbringt er mit seiner neuen Freundin Julia und deren kleiner Tochter. Doch die heile Welt findet ein jähes Ende, als der zynische Unbekannte Henry in Eriks Leben eindringt. Als dann auch noch weitere zwielichtige Gestalten auftauchen, die angeblich Erik kennen und entweder ihm an den Kragen gehen oder ihn zu dunklen Machenschaften zwingen wollen, bleibt Erik nichts anderes übrig, als sich doch auf den undurchsichtigen Henry einzulassen.

ab 20:00

Nippon Connection

19:30 22:30

Mi 28.5. 14:30

Japanisches Filmfestival

17:30

27. Mai – 1. Juni 2014 Fr ank fur t am Main

19:45

w w w.NipponConnection.com

20:00

www.stereo-derfilm.de 22:30

TURN ME ON! von Jannicke Systad Jacobsen, N 2011, 76 Min. mit Helene Bergsholm, Malin Bjørhovde, Henriette Steenstrup, Beate Støfring Komödie Die 15-jährige Alma lebt in dem langweiligen, kleinen norwegischen Dorf Skoddeheimen. Im Gegensatz zu anderen Teenagern, denen nichts anderes als Sex im Kopf herumspukt, gibt sich mit ihren Gedankenspielen zufrieden. In ihrer Phantasie stellt sie sich oft sehnsuchtsvoll eine romantische Liebesbeziehung mit Artur oder auch anderen vor. Als sie ihren Freundinnen erzählt, wie Artur sie mit seinem Gemächt betört haben soll, bekommt sie Probleme. Besonders vor Artur muss sie sich nun rehabilitieren …

Nippon Cinema

ab 22:30

Neues japanisches Kino

Do 29.5.

Nippon Visions

12:00

Innovative Filmproduktionen aus Japan

14:30

Nippon Animation

17:00

Japanische Animationsfilme

19:30

Nippon Retro

20:15

www.wfilm.com

Ko Nakahira: The Wild Child of the Sixties

WATERMARK

Nippon Kids

von Jennifer Baichwal u. Edward Burtynsky, CAN 2013, 92 Min., Dokumentarfilm 20 Geschichten von der Lebensnotwendigkeit und der Schönheit des Elements Wasser, gefilmt in zehn Ländern rund um den Globus. Vom größten Staudamm der Welt im chinesischen Xiluodu über das ausgetrocknete Flussdelta des einst mächtigen Colorado und den Surf U.S. Open in Huntington Beach geht es bis hin zum bewegenden Kumbh Mela-Fest in Allahabad (Indien), wo sich 30 Millionen gläubige Hindus bei einem gleichzeitigen rituellen Bad im Ganges reinwaschen.

Japan für Kinder

Fr 30.5.

Nippon Culture

12:00

www.senator.de

22.05.2014 CARNE DE PERRO von Fernando Guzzoni, Chile/F/D 2012, 81 Min. mit Alejandro Goic, Amparo Noguera, Daniel Alcaíno Drama Der Film begleitet Alejandro, der als Taxifahrer arbeitet, in einem sehr schwierigen Lebensmoment. Er ist ein einsamer und unberechenbarer Mann, der das enorme Gewicht seiner Vergangenheit als Folterer mit sich herumträgt. Als sein Taxi kaputtgeht, gerät der mühsam aufrechterhaltene Rhythmus seines Lebens vollends aus dem Fugen. Die Vergangenheit ist zu seinem größten Feind geworden, und er wird zunehmend zur Geisel seiner eigenen Geschichte.

22:00 ab 23:00

Ein Festival für alle Sinne 14:30

Tickets An allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter: www.NipponConnection.com

16:45 20:00

Tickethotline: 0180 6050400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem Festnetz; max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem Mobilfunknetz)

22:00

Orte

22:30

Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4 Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19

Be My Baby von Hitoshi One Robo-G von Shinobu Yaguchi The Apology King von Nobuo Mizuta Nippon Heimkino mit Wenzel Storch & Heiko Hanel Why Don’t You Play in Hell? von Sion Sono Karaoke

Summer’s End von Kazuyoshi Kumakiri Yokohama Story von Ichiro Kita My House von Yukihiko Tsutsumi Nippon Film-Dinner mit Goemon Rock 3 Zipang Punk Tamako in Moratorium von Nobuhiro Yamashita Unforgiven von Sang-il Lee Karaoke

Number 10 Blues / Goodbye Saigon von Norio Osada Backwater von Shinji Aoyama Forma von Ayumi Sakamoto The Snow White Murder Case von Yoshiro Nakamura Nippon Live on Stage: Terusha, BENTEN & Julian Nagano Killers von The Mo Brothers

Sa 31.5.

Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41

12:00

Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstraße 6

14:00

Ausstellungsraum Eulengasse, Seckbacher Landstraße 16

Eröffnungslounge mit Karaoke Fuku-chan of Fukufuku Flats von Yosuke Fujita Lesson of the Evil von Takashi Miike

16:45 20:00

ab 22:00 22:30

Short Peace von Katsuhiro Otomo u.a. Crying 100 Times Every Raindrop Falls von Ryuichi Hiroki Leaving on the 15th Spring von Yasuhiro Yoshida Pecoross’ Mother and Her Days von Azuma Morisaki Festivalparty mit DJ Hito R100 von Hitoshi Matsumoto

www.dejavu-film.de

LIEBE IM GEPÄCK von David E. Talbert, USA 2013, 97 Min. mit Paula Patton, Derek Luke, Taye Diggs Romantische Komödie Montana Moore verdient sich ihren Lebensunterhalt als Flugbegleiterin. Dass ihre Beziehungen nicht besonders lange halten, hat ihr bisher nicht viel ausgemacht. Die Dinge ändern sich, als ihre Schwester Sheree sich verlobt und Montana damit die letzte unverheiratete Frau in der Familie ist.Weil sie den Gedanken, als Single auf der Hochzeit zu erscheinen, nicht ertragen kann, sucht sie all ihre ExFreunde auf, um festzustellen, ob nicht doch einer von ihnen für eine ernsthafte Beziehung taugt … www.fox.de

So 1.6.

ENEMY 12:00

von Denis Villeneuve, CAN/E 2013, 90 Min. mit Jake Gyllenhaal, Mélanie Laurent, Sarah Gadon, Isabella Rossellini Drama Geschichtsprofessor Adam führt ein karges, langweiliges Leben zwischen Vorlesungen, Korrekturen und lieblosem Sex mit Freundin Mary. Doch eines Tages macht er in einem alten Independentfilm eine erstaunliche Entdeckung: Adam sieht einen Schauspieler, der ihm exakt gleicht. Nachdem er den Gedanken an seinen Doppelgänger nicht loswird, fasst Adam den Entschluss, ihn aufzuspüren und herauszufinden, was es mit ihm auf sich hat.

14:30 17:00 19:45

Patema Inverted von Yasuhiro Yoshiura Jinx!!! von Naoto Kumazawa Au revoir l’été von Koji Fukada Like Father, Like Son von Hirokazu Koreeda (mit Preisverleihung)

www.capelight.de

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Alle Veranstaltungen finden Sie auf: www.NipponConnection.com www.Designbuero-Frankfurt.de

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FILMSTARTS ONE CHANCE – EINMAL IM LEBEN

NIX WIE WEG – VOM PLANETEN ERDE (3D)

von David Frankel, USA 2013, 103 Min. mit James Corden, Alexandra Roach, Julie Walters, Colm Meaney Drama Egal ob pöbelnde Raudies, Knochenbrüche, Liebeswirren oder glühendes Lampenfieber, nichts kann Tenor Paul Potts vom Singen abhalten. Erzählt wird die berührende Geschichte vom »Tenor der Herzen« Paul Potts. Dessen märchenhafte Verwandlung vom Handyverkäufer zum Klassikstar, vom „Frosch zum Prinzen“, begann mit seinem schüchternen Auftritt in einer britischen Talentshow 2007. Allein in Deutschland hat er 3,5 Millionen Platten verkauft.

von Callan Brunker, USA/CAN 2013, 89 Min. Animationsfilm Auf dem Planeten Baab feiern die blauen Einheimischen den Astronauten Scorch Supernova als Helden. Sobald es Ärger gibt oder Gefahr besteht, ist er zur Stelle. Doch bei seinen waghalsigen Rettungsaktionen braucht er die Hilfe seines technisch begabten Bruders Gary, der von der Kontrollstation BASA die Missionen lenkt. Als BASA-Chefin Lena ein Notrufsignal eines fremden Planeten empfängt, informiert sie die Brüder. Gary ist skeptisch, während Scorch eine neue Möglichkeit sieht, noch berühmter zu werden …

»Zeit der Kannibalen« ab 22. Mai 2014 im Kino

www.sonypictures.de

www.onechance-film.de

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TOUR DU FASO

PARIS UM JEDEN PREIS von Reem Kherici, F 2013, 93 Min. mit Reem Kherici, Cécile Cassel, Tarek Boudali Komödie Maya ist eine Fashionista wie aus dem »Vogue«Bilderbuch.Aus Marokko stammend, ist Paris,Welthauptstadt der Mode, seit 20 Jahren ihr Zuhause. Und nun stellt ihr das Haute-Couture-Haus, für das sie arbeitet, einen festen Job als Designerin in Aussicht. Doch dann wird bei einer Verkehrkontrolle entdeckt, dass ihre Aufenthaltserlaubnis abgelaufen ist, und die Behörden befördern sie auf marokkanischen Boden zurück, wo sie nach vielen Jahren ihre Familie wieder sieht … http://paris-um-jeden-preis.de

###$$ Siehe Kritik

URLAUBSREIF von Frank Coraci, USA 2014, 117 Min. mit Adam Sandler, Drew Barrymore, Bella Thorne, Terry Crews, Wendi McLendon-Covey, Lauren Lapkus Komödie Nachdem ihr Blind Date katastrophal schief gelaufen ist, sind sich die allein erziehenden Eltern Lauren und Jim zumindest in einem Punkt einig: Sie wollen einander nie wiedersehen. Doch durch eine Buchung desselben Familien-Traumurlaubs landen beide zusammen mit all ihren Kindern in einer gemeinsamen Suite eines luxuriösen afrikanischen Safari-Hotels. Dritter gemeinsamer Film des Duos Sandler-Barrymore. www.urlaubsreif-derfilm.de

DIE WIRKLICHKEIT KOMMT von Niels Bolbrinker, D 2013, 84 Min. Dokumentarfilm Seit der Erfindung von Funk und Telefon erstaunen uns die Paranoiker mit ihren detaillierten Schilderungen imaginierter technischer Überwachungsund Beeinflussungsapparate. Doch gleichzeitig wurde im Dienst der Allgemeinheit immer schon an ebensolchen Techniken geforscht und gebaut. Ein Film über das Zusammenspiel von Wahnsinn und Methode. www.diewirklichkeitkommt.de

WORDS AND PICTURES von Fred Schepisi, USA 2013, 115 Min. mit Clive Owen, Juliette Binoche, Valerie Tian, Bruce Davison, Keegan Connor Tracy, Navid Nagahban Romantische Komödie Seine besten Jahre als gefeierter Schriftsteller liegen hinter Jack Marcus. Er spricht vor lauter Frust über seine lethargischen Schüler dem Alkohol zu und nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Da taucht plötzlich die Malerin Dina Delsanto auf und übernimmt den Kunstunterricht. Wegen ihrer unnahbaren Art erhält sie den Spitznamen »Eiszapfen«. Sie ist davon überzeugt, dass die bildende Kunst der Sprache weit überlegen ist.Was Jack natürlich nicht widerspruchslos hinnimmt. Die beiden starten eine lustvolle Privatfehde, in deren Verlauf sie sich verbal einiges um die Ohren hauen. www.senator.de

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X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT (3D) von Bryan Singer, USA 2014, ca120 Min. mit Patrick Stewart, Ian McKellen, Hugh Jackman, Jennifer Lawrence, Michael Fassbender Actionfilm In der nahen Zukunft werden Mutanten von Robotern gejagt. Professor X und Magneto verbünden sich und senden Wolverines Bewusstsein zurück in die Vergangenheit, in der es den jungen Professor X und den jungen Magneto dazu bewegen soll zusammenzuarbeiten, um ein Ereignis zu verhindern, das die Zukunft sowohl der Mutanten als auch der Menschheit bedroht. Alles klar? www.fox.de

ZEIT DER KANNIBALEN von Johannes Naber, D 2014, 93 Min. mit Devid Striesow, Sebastian Blomberg, Katharina Schüttler, Romesh Ranganthan Groteske Frank Öllers und Kai Niederländer sind Business Consultants, die weltweit für Entlassungen und steigende Gewinne der Unternehmen sorgen. Öllers und Niederländer sind hochdotierte Unternehmensberater. Ihr Ziel scheint nah: endlich in den Firmenolymp aufsteigen. Sie wissen, dass nach den Gesetzmäßigkeiten der Firmenhierarchie mit Mitte Dreißig die finale Beförderung kommen muss, sonst wird man aussortiert. Doch nicht sie, sondern ihr alter Rivale Hellinger macht den ersehnten Karriereschritt.

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29.0 5.2014 ANGÉLIQUE – EINE GROSSE LIEBE IN GEFAHR von Ariel Zeïtoun, F 2013, 113 Min. mit Nora Arnezeder, Gérard Lanvin, Tomer Sisley, David Kross, Mathieu Kassovitz Romanze Frankreich, 1656.Angélique de Sancé ist die Tochter eines verarmten Barons. Sie wird mit dem reichen, viel älteren Grafen Joffrey de Peyrac verheiratet. Angéliques anfängliche Abneigung gegen den Ehemann weicht langsam Gefühlen von Liebe. Angélique, die als Kind Zeugin eines Komplotts gegen König Ludwig XIV war, ist durch ihren einflussreichen Mann geschützt. Doch Reichtum, Freiheitsliebe und sein aufklärerischer Geist werden dem Grafen zum Verhängnis. Während er im Kerker der Bastille auf seinen Prozess wartet, versucht Angélique alles, um ihn und die Ehre der Familie zu retten.

EDGE OF TOMORROW von Doug Liman, USA 2014, ca120 Min. mit Tom Cruise, Emily Blunt, Bill Paxton, Lara Pulver Science-Fiction-Action In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft wird die Erde von einer technologisch weit überlegenen Alienrasse, den sogenannten Mimics, erobert. In unerbittlichen Angriffen legen sie ganze Städte in Schutt und Asche, lassen nichts als Tod und Verderben zurück. Keine Armee der Welt vermag die zerstörerische Kraft aufzuhalten. Major Bill Cage, der über keinerlei Kampferfahrung verfügt, wird ohne Vorwarnung zu einem Einsatz abkommandiert. Er gerät in eine Zeitschleife. www.edgeoftomorrow.de

KATHEDRALEN DER KULTUR von div. Regisseuren, D 2014, 156 Min. Dokumentarfilm Wenn Gebäude sprechen könnten, was würden sie uns erzählen? Das 3D-Filmprojekt über die Seele von Bauwerken gibt sechs Filmemachern die Gelegenheit, sehr unterschiedliche Architekturikonen vorzustellen.Wim Wenders (Berliner Philharmonie), Michael Glawogger (Russische Nationalbibliothek), Michael Madsen (Haftanstalt Halden), Robert Redford (Salk Institute), Margreth Olin (Opernhaus Oslo), Karim Aïnouz (Centre Pompidou). www.nfp-md.de

MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE (3D) von Robert Stromberg, USA 2014, ca100 Min. mit Angelina Jolie, Sharlto Copley, Ele Fanning, Sam Riley, Imelda Staunton, Miranda Richardson Fantasy-Drama Einst war die Hexe Malefiz eine schöne, warmherzige Frau, die in einem friedvollen Waldkönigreich lebte. Doch dann eroberte eine Armee ihr geliebtes Heimatland, und Malefiz, die ihr Zuhause um jeden Preis zu verteidigen versuchte, wurde von einem ihrer engsten Vertrauten verraten. Ihr Herz wurde langsam zu Stein, womit sie nicht nur ihr Heimatland verlor, sondern auch ihre Güte. Doch viele Jahre später wird der Eroberer durch einen neuen Herrscher abgelöst, und Malefiz sieht die Chance gekommen, ihre Heimat zurückzugewinnen … www.disney.de/filme/maleficent

A MILLION WAYS TO DIE IN THE WEST von Seth MacFarlane, USA 2014, ca120 Min. mit Liam Neeson, Amanda Seyfried, Charlize Theron, Neil Patrick Harris, Seth MacFarlane Westernkomödie Ein Westernheld der anderen Art: Schafzüchter Albert ist ein großer Feigling, der noch nie einen Colt abgefeuert hat und jeder Schlägerei aus dem Weg geht. Als Freundin Louise in die Arme eines anderen, eines gestandenen Cowboys flüchtet, ist Albert zutiefst niedergeschlagen, bis die bildhübsche Anna auftaucht. Er verliebt sich und schöpft Mut, doch Annas Gatte ist ein skrupelloser, schießwütiger Bandit …

von Wilm Huygen, D/F 2014, 90 Min. Dokumentarfilm Die Tour du Faso ist Afrikas größtes Radrennen. Auf zehn Etappen quer durch Burkina Faso kämpfen europäische Radsport-Abenteurer und afrikanische Lokalmatadoren leidenschaftlich um den Sieg. Zwar ist das seit 1987 jährlich stattfindende Rennen eine Adaption der Tour de France. Dennoch hat es sich einen Charakter als viel sympathischere Kopie des europäischen Originals bewahrt. So fährt man teilweise bei 40 Grad im Schatten auf unbefestigten Straßen, die Werbekarawane besteht aus zwei Jeeps, und die Fahrer schlafen in Zeltlagern mitten in der Savanne. www.tourdufaso-film.com/de

VERFÜHRT UND VERLASSEN von James Toback, USA 2013, 98 Min. mit Ryan Gosling, Jessica Chastain, Martin Scorsese, Diane Kruger, Alec Baldwin, Roman Polanski Dokumentarfilm Die Dokumentation zeigt die Schattenseite der glänzenden Filmbranche. Produzenten gewähren Einblicke in das Geschäft, in dem nur der Ertrag an der Kinokasse zählt, während die berühmten Regisseure Roman Polanski, Francis Ford Coppola und Bernardo Bertolucci von den FinanzierungsSchwierigkeiten erzählen. Eine ungewöhnliche Hommage an die Filmbranche. www.weltkino.de

VOM ORDNEN DER DINGE von Jörg Haaßengler, D 2013, 80 Min. Dokumentarfilm Scheinbar normale Mitbürger, die sich zuhause an verschrobenen selbstentwickelten Statistiken berauschen; Forscher, die mit Ordnungen verschiedenster Grade die Uferlosigkeit ihres Fachgebiets bekämpfen; bedenkliche bürokratische Planungsphantasien: Ist Ordnung wirklich nur das halbe Leben? www.filmtank.de/p/die-ordnung-der-dinge

DIE ZWEI GESICHTER DES JANUARS von Hossein Amini, GB/USA/F 2013, 96 Min. mit Viggo Mortensen, Kirsten Dunst, Oscar Isaac Thriller 1962. Der Amerikaner Rydal hält sich in Athen als Stadtführer über Wasser und trifft eines Tages auf Colette und Chester MacFarland. Rydal ist auf Anhieb von dem Paar fasziniert; er fühlt sich angezogen von ihrer kultivierten Art und ihrem sorgenfreien Lebensstil. Doch der Eindruck trügt. Als Rydal die MacFarlands in ihrem Luxushotel besucht, bedrängt ihn Chester, einen offenbar bewusstlosen Mann mit ihm fortzuschaffen. Rydal stimmt zu und begibt sich damit in ein dunkles Netz aus Mord, Eifersucht und Intrigen … www.diezweigesichterdesjanuars.de

www.upig.de

Strandgut 05/2014 23.04.2014 14:54:33


KINO Musik Kunst Kino

MAI MAI 14 14

Bolongarostr. 105 65929 Frankfurt-Höchst Tel. 069-308 69 27

www.filmtheater-valentin.de

MAI 2014 Do 01 18.00h Fr 02

Spuren

Sa 03 So 04 Mo 05 Di 06 Mi 07 Do 08

14.00h

So 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21

Ein Film von John Curran AU 2013, 112 Min. FSK: ab 6

18.00h

Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30

18.00h

Mo 02 Di 03 Mi 04

Mai

20.00h

13.45h

Her Ein Film von Spike Jonze USA 2013, 126 Min. FSK: ab 12

20.00h

Le Passé

Ein Film von Pascal Chaumeil GB/BRD 2014, 96 Min. FSK: ab 6

Ein Film von von Jennifer Baichwal & Edward Burtynsky CA 2013, 93 Min. FSK: o. A.

20.00h

Watermark Gabrielle 13.30h American Hustle

Ein Film von von Jennifer Baichwal & Edward Burtynsky CA 2013, 93 Min. FSK: o. A.

18.00h

Rosie 14.30h

Mitsommernachtstango Ein Film von Marcel Gisler CH 2013, 106 Min. FSK: ab 12

Kinderkino 16.00 h

HAFEN 2

Ein Film von Louise Archambault CA 2013, 104 Min. FSK: ab 6

20.00h

Beziehungs weise New York

LIVE FR 02 SA 03 SO 04 SO 11 MI 14 D0 15 FR 16 SA 17 SO 18 MO 19 DO 22

The DeSoto Caucus Click Click Decker Dawa Missincat Giantree The Provincial Archive Kreidler Hercules & Love Affair The Loodies Hospitality Andromeda Mega Express Orchestra Future Islands Sean Haefeli Rah Rah Ásgeir

FR 23 SO 25 DO 29 DO 29 8 FILMS FROM URBAN AFRICA MO 05 Death for Sale DI 06 Por Aqui Tudo Bem MI 07 Les Mécréants DO 08 Juju Factory FR 09 Der Preis der Freiheit SA 10 Die Abwesenheit;

Andalusia My Love

SO 11 O Grande Kilapy KINO DI 13 Eltern DI 20 12 Years a Slave DI 27 Trainer! NACHT SA 31 Chez Damier,

Heiko MSO

Ein Film von Cédric Klapisch F 2013, 115 Min. FSK: ab 6

Lesung: MARTIN WALKER Live: HENRY IV – Part I ZULU am 18. Juni

Live: HENRY IV – Part II www.kultkinobar.de www.facebook.com/KultKinobar Tel. 06196 9216700 Zum Quellenpark 2 · Bad Soden Kinotag: Dienstag

Mai 2014

06.05. Berg Fidel Wie unterschiedlichste Kinder von- und miteinander lernen. 19.30 Uhr

13.05. Buscando la Plata Der tägliche Kampf ums Geld auf den Straßen Santiagos. 19.30 Uhr

naxos. 20.05. Wunder gibt es nicht – Die Verschwundenen von Mercedes Benz Metallarbeiter im Foltergriff der Diktatur. 19.30 Uhr

27.05. The Horses of Fukushima

PROGRAMM

Kurzfilme der Woche

Sa 03 Kauwboy - Kleiner Arts & Crafts Spectacular So 04 Vogel, großes Glück Sa 10 Ella und das Die Grenze So 11 große Rennen Sa 17 Flussfahrt mit Borderline So 18 Huhn Sa 24 All in all So 25 Der blaue Tiger Sa 31 Die Eiskönigin Exercise So 01 Völlig unverfroren Die kleinen Füchse

Eröffnungsfilm des Nippon Connection Filmfestivals – Beginn: 20.00 Uhr

Kino im Theater Dokumentarfilm & Gespräch HAFEN 2 Kulturzentrum und interdisziplinäre Plattform Nordring 129 D 63067 Offenbach

Sa So Sa 1315kino_CS5.indd 13

am 9. Mai

ab 15. Mai

Dallas Buyers Club

A long way down Watermark

Sa 31 So 01

Ein Film von Lars von Trier DK/BRD/F/BE 2013, 124 Min. FSK: ab 16

Westen Ein Film von Christian Schowochow BRD 2013, 102 Min. FSK: ab 12

Eintritt: 2,50 €

am 14. Mai

20.00h

Do 22 18.00h Fr 23

Nymph()maniac Vol. 2

Nebraska

Fr 09 Sa 10

20.00h

Beginn: 20:30 Uhr

Naxoshalle (im Theater Willy Praml), Zugang von Waldschmidtstraße 19, Straßenbahnlinie 14 (Waldschmidtstr.), U6 + U7 (Zoo), U4 (Merianplatz) Eintritt 7 € (ermäßigt 4 €) 6er Karte: 29 € www.naxos-kino.org

Montag 05.05.2014 Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster (Gojira tai Hedora) Yoshimitsu Banno, JP 1971, Farbe, 96 min, DF, 35mm, ab 12 Mit einem seiner ungewöhnlichsten Abenteuer feiern wir Godzillas 60. Geburtstag! Mittwoch 07.05.2014 Branded to Kill (Koroshi no rakuin) Seijun Suzuki, Japan 1967, schwarzweiß, 91 min, OmU, 35mm, ab 16 Jim Jarmusch betitelte das Werk des Avantgarde-Regisseurs Seijun Suzuki als die „womöglich sonderbarste und perverseste Auftragsmörder-Geschichte“ des gesamten Kinos. Montag 12.05.2014 Erhobenen Hauptes – (Über)Leben im Kibbuz Ma‘abarot DocView, DE/IL 2013, Farbe, 96 min, OmU, 35mm Fünf Kindheiten enden abrupt - auf der Flucht vor den Nazis. Nach dem Holocaust beginnt in Israel ein neues Leben. Mittwoch 14.05.2014 Reihe: Formaler Film Wavelength Michael Snow, CA/US 1967, Farbe, 45 min, oD, 16mm Ein rein »formaler« Film: er besteht aus einer einzigen, 45 Minuten langen Kamerafahrt durch einen Raum hindurch, die begleitet wird von einem langsam ansteigenden Sinus-Ton. Montag 19.05.2014 Der blinde Fleck Daniel Harrich, DE 2013, Farbe, 92 min, DF, Blu-Ray, ab 12 Politthriller zum Oktoberfestanschlag: Journalist Ulrich Chaussy taucht ab in einen Sumpf aus Neonazis, Geheimdiensten und politischen Machtspielen. Mittwoch 21.05.2014 39.90 (99 Francs) Jan Kounen, FR 2007, Farbe, 100 min, OmU, 35mm, ab 16 Ein psychedelischer Trip in die Welt der Werbung. Nichts ist, wie es scheint. Montag 26.05.2014 Reihe: Formaler Film Die Zentralregion (La Région Centrale) CA 1971, Farbe, 190 min, oD, 16mm Michael Snow, Die Kamera dreht sich um 360°, schwenkt nach oben in den Himmel und kreist in alle Richtungen. Ein experimenteller Dokumentarfilm: Fünf Tage in der Bergeinöde von Quebec. Mittwoch 28.05.2014 Der Fremdenlegionär (Beau Travail) Claire Denis, Frankreich 1999, Farbe, 90 min, OmeU, 35mm Disziplinierte Körper, gestählt fürs Gefecht. Balztanz und Eifersucht in der französischen Fremdenlegion.

Campus Bockenheim, Studierendenhaus, Festsaal über dem KoZ Mertonstr. 26–28 60325 Frankfurt www.pupille.org

Strandgut 05/2014

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13 23.04.2014 10:25:33


KINO

0$/6(+1.,12 $GOHUIO\FKWVWU+KV)UDQNIXUW0DLQ    ZZZPDOVHKQNLQRGH

3URJUDPP 0DL 

Do. 01. – Mi. 07.05.

LA TENDRESSE ZÄRTLICHKEIT (OmU) von Marion Hänsel, B / F / D 2013, 78 Min. Seit 15 Jahren sind Lisa und Frans getrennt, da unternehmen sie eine gemeinsame Reise zu ihrem Sohn, der einen Skiunfall hatte. Mit fortschreitender Zeit entdecken sie eine ganze Menge Grßnde warum sie sich einst ineinander verliebten.

Do. – Di. 18.00

VERGISS MEIN ICH Do. – Di. 19.30 Mi. 18.00 von Jan Schomburg mit Maria Schrader, D 2014, 93 Min. Lena Ferben verliert auf einen Schlag ihr komplettes Gedächtnis. Ihren Ehemann, ihre Eltern und Freunde erkennt sie nicht wieder. Wie eine Schauspielerin versucht sie nun sich ihr eigenes Leben wieder anzueignen, doch ihr neues Ich entwickelt sich in eine andere Richtung. Faszinierendes Spiel ßber die Konstruktion von Identität. Do. – Di. 21.30 HER (OmU) von Spike Jonze, USA 2013, 126 Min. Theodore Twombly fßhlt sich nach seiner Scheidung einsam und kauft sich ein neues Betriebssystem mit kßnstlicher Intelligenz, das sich unter dem Namen Samantha als ideale Gesprächspartnerin entpuppt - und in das er sich zu verlieben beginnt‌ Mi. 20.00

Psychoanalyse & Film ATMEN von Karl Markovics, A 2011, 94 Min. Psychoanalytische Interpretation: Birgit Justl (Institut fĂźr Psychoanalyse der DPG)

Do. 08. – Mi. 14.05. Do. 15.00 (anschl Gespräch) FESTUNG von Kirsi Liimatainen, D 2012, 91 Min. Kooperation mit dem Jugend- und Sozialamt zur Ausstellung „Häusliche Gewalt Ăźberwinden“ Do – Mi. 18.00

VERGISS MEIN ICH

von Jan Schomburg, D 2014, 93 Min.

Do. – Mi. 20.00 ROSIE von Marcel Gisler, CH 2013, 106 Min. Um sich um seine 75-jährige Mutter Rosie zu kßmmern, fährt Lorenz in sein Schweizer Heimatdorf. Doch Rosie ist eine taffe, lebenslustige Frau, die partout nicht ins Heim will. Während Lorenz mit seiner Schwester Sophie, die um die Anerkennung ihrer Mutter kämpft, nach einer LÜsung sucht, verliebt sich der junge Mario in ihn. Do. – Mi. 22.00

GOOD VIBRATIONS (OmU)

von Glenn Leyburn / Lisa Barros D´Sa, GB/ IR 2013,103 M. In den 70er Jahren erÜffnet Terry Hooley mitten im Irland-Konflikt in einem Belfaster Bezirk einen Plattenladen. Ursprßnglich wollte er Reggae als Harmoniestifter in die Stadt bringen, entdeckt jedoch den Punk und wird zu einem der wichtigsten Musikproduzenten.

Do. 15. – Mi. 21.05. Do. – Mi. 18.00 Do. – Di. 20.00

ROSIE von Marcel Gisler, CH 2013, 106 Min. IM NAMEN DES‌ (OmU)

von Malgorzata Szumovska, Polen 2013, 96 Min. Pater Adam Ăźbernimmt eine kleine Gemeinde in der polnischen Provinz und ist beliebt bei den Einwohnern. Durch die Begegnung mit einem exzentrischen jungen Mann, sieht sich Pater Adam mit seinen unterdrĂźckten SehnsĂźchten konfrontiert. Teddy Award 2013

Do. - Di. 22.00 Mi. 20.00

GOOD VIBRATIONS (OmU) Psychoanalyse & Film (Wdh. vom 7.5. mit Interpretation) ATMEN von Karl Markovics, A 2011, 94 Min.

Do. 22. – Mi. 28.05.

WATERMARK Dokumentarfilm von Jennifer Baichwal/Edward Burtynsky,CDN 2013,92 M. Wasser in allen seinen Facetten: In einer beeindruckenden Erkundungsreise rund um den Planeten zeigt das Filmteam um den bekannten Fotografen Burtynsky die existenzielle Beziehung, die der Mensch mit dieser lebensspendenden FlĂźssigkeit verbindet.

Do. – Mi. 18.00

Do. – Di. 20.00

IM NAMEN DES‌ (OmU)

Do. - Di. 22.00

DIE WIRKLICHKEIT KOMMT

von Malgorzata Szumovska, Polen 2013, 96 Min.

Dokumentarfilm von Niels Bolbrinker, D 2014, 84 Min. Menschen, die sich von „unsichtbaren Strahlen“ und „TelekommunikationsĂźberwachung“ verfolgt fĂźhlen galten frĂźher als paranoid. Doch in Zeiten von Big Data Kraken und NSA-Ăœberwachung hat sich dieses Bild relativiert. Die Forschung entwickelt bereits eifrig die nächste Generation modernster Ăœberwachungstechnik. Sonntagsmatinee So. 04.05. ROMA IN FRANKFURT 11.00 + 12.30 Dokumentarfilm von Otto Schweizer, Ulrike Holler und Cornelia RĂźhlig, D 2014, 45 Min. BegrĂźĂ&#x;ung: Nargess Eskandari-GrĂźnberg Jenseits ethnischer Etiketten erzählen Roma selbst ihre Geschichte, ein erhellender Einblick in deren Alltag.Gespräch mit den Protagonisten im Anschluss an beide VorfĂźhrungen. So. 04.05. 14.00 IDA ( OmU) 11., 18.+25.05. 12.30 von Pawel Pawlikowski, Polen 2013, 80 Min. Polen 1962: Die als Waise aufgewachsene Novizin Anna erfährt kurz vor ihrem GelĂźbde, dass sie JĂźdin ist und Ida heiĂ&#x;t. Poetische Annäherung an die bis heute in Polen verschwiegene Gemengelage aus Antisemitismus, Katholizismus und Kommunismus.

AI WEIWEI - THE FAKE CASE (OmU) So. 11., 18. + 25.05. 14.00 Dokfilm von Andreas Johnsen, DK/ CHN/ GB 2013, 86 M. Der Film beschreibt sehr nah die Situation des chinesischen Kßnstler und Menschenrechtlers Ai Weiwei, der nach seiner 81-tägigen Gefangenschaft durch die chinesischen Autoritäten unter Hausarrest gestellt wird.Doch er gibt seine Arbeit als Kßnstler nicht auf. 02. - 04.05. 09. - 11.05. 16. - 18.05. 23. - 25.05.

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Kinderkino Fr. 15.00 - Sa. + So. 16.00 FINDET NEMO Animation, USA 2003, 100 Min., empf. ab 6 KAUWBOY–KLEINER VOGEL, GROSSES GLĂœCK 81 M. ELLA UND DAS GROSSE RENNEN, Spielfilm, FIN 2012 FLUSSFAHRT MIT HUHN Spielfilm, D 1983, 106 Min.

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PROGRAMM MAI 2014

Woche 1.5. – 7.5.

Woche 22.5. – 28.5.

Felix Herngren, Schweden 2013 Do., So.: 18.30/ Fr., Sa., Mo., Di., Mi.: 20.30

Marcel Fenchel, Moritz Janisch, D 2013, 78 min. In Anwesenheit der Regisseure Mi.: 20.00

Daniel Diaz Torres, Cuba/ Ă–sterreich 2013 Zu Gast: Laura de la Uz, Do.: 19.30/ Fr. 20.30 Alicia en el pueblo de Maravillas – Alicia im Ort der Wunder (OmU) Daniel DĂ­az Torres, Cuba 1991: Fr. 18.30 Tierralismo (OmeU) Alejandro RamĂ­rez Anderson, Cuba 2013 Zu Gast : Fernando Funes-Monzote Sa.: 18.30 Vampiros en la Habana – Krieg der Vampire (DF) Juan PadrĂłn, Cuba/ BRD 1985 Zu Gast: Juan PadrĂłn: Sa.: 20.30 Elpidio ValdĂŠs – Der Rebell mit der Machete (DF) Juan PadrĂłn, Cuba 1979 Zu Gast: Juan PadrĂłn: So.: 18.30 Hay un grupo que dice ‌ (OmeU) Lourdes Prieto, Cuba 2013: So.: 20.30 Filmminutos Juan PadrĂłn, Cuba 1980 – 1987: Mo.: 18.30 Melaza (OmeU), Carlos Lechuga, Cuba 2013 Zu Gast : Carlos Lechuga: Mo.: 20.30/ Di.: 18.30 Aktuelle kurze Animationsfilme Cuba 2007–2012 Zu Gast : Barbaro Joel Ortiz: Di. : 20.30 Esther en alguna parte (OmeU) Gerardo Chijona, Cuba 2013: Mi. : 17.30 Kurzfilmpreis „Junger Cubansischer Film“ Mi.: 19.00

Woche 15.5. – 21.5.

29.5. – 31.5.

Pepe Danquart, D/ Fr./ Polen 2014 Do., Sa., Mo., Mi.: 18.30/ Fr., So., Di.: 20.30

Kleines Tropicana – Tropicanita (OmU) Daniel Díaz Torres, Cuba/D 1997: Do.: 18.30 Esther en alguna parte (OmeU): Do.: 20.30 Se vende (OmeU) Jorge Perugorría, Cuba 2013, Fr.: 18.30/ Sa.: 20.30 Jirafas – Havana Dreamers (OmU) Enrique à lvarez, Cuba 2013 Zu Gast: Yasmani Guerrero, Fr.: 20.30/ Sa.: 18.30

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster Cuba im Film – Festival de cine cubano La película de Ana – Lßgen auf kubanisch (OmU) stieg und verschwand Nebraska(OmU)

Alexander Payne, USA 2013 Do., So.: 20.30/ Fr., Sa., Mo., Di., Mi.: 18.30

Woche 8.5. – 14.5.

Nymph()maniac 2 (engl. OmU) Lars von Trier, Dän./D/ Fr./ Bel. 2013 Do., So., Di.: 18.30/ Sa., Mo.: 20.30

Baal (OmU)

Volker SchlĂśndorff, BRD 1969 Do., So., Di.: 20.45/ Fr., Mo.: 18.30/ Mi.: 18.00

Filmkollektiv Frankfurt präsentiert: Filme von Chris Marker Fr.: 20.30/ Sa.: 18.30

Seraphine

Martin Provost, Fr./ Bel. 2008: Mi.: 15.00

Format Frankfurt – Dokumentarfilm ßber Frankfurt und seine Menschen

Lauf Junge lauf

Cuba im Film – Festival de cine cubano

Ida (OmU)

Pawel Pawlikowski, Polen 2013 Do., Sa., Mo., Mi.: 20.30/ Fr., So., Di.: 18.30

Kinderfilme jeweils freitags um 14.30 Uhr und sonntags um 15.00 Uhr www.filmforum-hĂśchst.de

www.cubafilm.de www.filmforum-hĂśchst.de

cinema-kinos

harmonie-kinos

hauptwache

sachsenhausen

facebook.com/ arthouse-kinos frankfurt beziehungsweise new york cĂŠdric klapisch

1.5.

beziehungsweise new york (omu) cĂŠdric klapisch

1.5.

labor day jason reitman

8.5.

zulu jerome salle

8.5.

der letzte mentsch pierre-henry salfati

8.5.

Ăźberich und du 8.5. benjamin heinsenberg

grace of monaco olivier dahan

15.5.

paris um jeden preis 22.5. reem kherici

einmal im leben david frankel

22.5.

zeit der kannibalen 22.5. johannes naber

words and pictures fred schepisi

22.5.

kartentelefon 0 69/21 99 78 55 roĂ&#x;markt 7 60313 frankfurt - hauptwache

kartentelefon 0 69/66 37 18 36 dreieichstraĂ&#x;e 54 60504 frankfurt - sachsenhausen

dienstag kinotag www.arthouse-kinos.de

Strandgut 05/2014 23.04.2014 11:01:48


VCIUĂ˜DGT

LOVE STEAKS DE 2013. Jakob Lass. 89 Min. 20:15 Uhr Gäste: Jakob Lass, Ines Schiller, Golo Schultz

So

04

FRITZ BAUER – GESPRÄCHE, INTERVIEWS UND REDEN Aus den Fernseharchiven 1961 – 1968 DVD-Präsentation mit Diskussion 20 Uhr

Mo

05

KURZFILMPROGRAMM: MINE ZA 1991-2013. Div. 56 Min. OF/OmeU Zu Gast: Teboho Edkins

HEREMAKONO Warten auf das GlĂźck MR/FR 2002 Abderrahmane Sissako. 95 Min. OmU

Di

06

Mi

FACTORY GIRL US 2006. George Hickenlooper 91 Min. OF

UNDERGROUND DE/FR/HU 1995. Emir Kusturica 169 Min. OmU

Mi

07

08

Do

LUNA PAPA DE/AT/CH/FR 2000. Bakhtiar Khudojnazarov. 107 Min. OmU 17:30 Uhr

BLOW JOB/MARIO BANANA 1 & 2/ HAIRCUT #1 US 1963-1964. Andy Warhol. 68 Min. o.D. 20:15 Uhr Lecture von Douglas Crimp

Do

08

Klassiker & Raritäten

09

Fr

BELLA MARTHA DE/IT/AT/CH 2001. Sandra Nettelbeck 106 Min.

LUNA PAPA DE/AT/CH/FR 2000. Bakhtiar Khudojnazarov. 107 Min. OmU

THE STENDHAL SYNDROME IT 1996. Dario Argento 119 Min. engl. OF

Fr

09

Lecture & Film: Andy Warhol

10

Sa

ABSOLUT WARHOLA DE 2001. Stanislaw Mucha 80 Min. OmU

NACHT DER MUSEEN: 15 JAHRE MUVI-PREIS/ MUVI-PREIS 2013 Musikclips DE 1998-2013. 60 Min/56 Min

NACHT DER MUSEEN: 15 JAHRE MUVI-PREIS/ MUVI-PREIS 2013 Musikclips DE 1998-2013. 60 Min/56 Min

Sa

10

11

So

BOM TEOREUM GAEUL GYEOWOOL GEURGIO BOM FrĂźhling, Sommer, Herbst, Winter ... und FrĂźhling RK/DE 2004. Kim Ki-Duk. 102 Min. OmeU

BAAL BRD 1970. Volker SchlĂśndorff 87 Min. 20:15 Uhr Zu Gast: Volker SchlĂśndorff

So

11

DER TRAUMFABRIKANT CARL LAEMMLE DE 2014. Hans Beller 90 Min. 19:30 Uhr Gäste: H. Beller, U. Bayer

Mo

12

Eintrittspreise Kino Eintritt regulär: 7,00 Euro, ermäĂ&#x;igt: 5,00 Euro Schwerbehinderte: 3,50 Euro

05

Mo

06

Di

07

ZIR E DARAKHTAN E ZEYTON Quer durch den Olivenhain IR 1994. Abbas Kiarostami. 104 Min. OmU

03

Information & Ticketreservierung: Tel.: 069 - 961 220 220

So

BELLA MARTHA DE/IT/AT/CH 2001. Sandra Nettelbeck 106 Min

Sa

Kino des Deutschen Filmmuseums Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main

04

FACTORY GIRL US 2006. George Hickenlooper 91 Min. OF

THE STENDHAL SYNDROME IT 1996. Dario Argento 119 Min. engl. OF

Nippon Connection

Sa

LA VIE DE BOHĂˆME/BOHEEMIELĂ„MĂ„Ă„ Das Leben der Bohème FR/FISE/DE 1991 Aki Kaurismäki 103 Min. OmU

02

In Memoriam Michel Leiner

03

DOWN BY LAW US/BRD 1986. Jim Jarmusch 107 Min. OmU

Fr

Hommage Karl Baumgartner

Fr

DOWN BY LAW US/BRD 1986. Jim Jarmusch 107 Min. OmU

TERROR 2000. INTENSIVSTATION DEUTSCHLAND DE 1992. Christoph Schlingensief. 79 Min

Fassbinder – JETZT

02

LA VIE DE BOHĂˆME/BOHEEMIELĂ„MĂ„Ă„ Das Leben der Bohème FR/FISE/DE 1991 Aki Kaurismäki 103 Min. OmU

KINO

22.30 Uhr

01

Mai 2014

Do

20.30 Uhr

Do

Kino im Filmmuseum

01

18.00 Uhr

KNERTEN TRAUT SICH NO 2010. Martin Lund 81 Min. DF 14:30 Uhr

KNERTEN TRAUT SICH NO 2010. Martin Lund 81 Min. DF 15:00 Uhr

DAS PFERD AUF DEM BALKON AT 2012. HĂźseyin Tabak 93 Min. 14:30 Uhr

„OUR KIDS“ - EIN PROJEKT FĂœR STRAĂ&#x;ENKINDER IN KIEW Zu Gast: Volker SchlĂśndorff 11:00 Uhr DAS PFERD AUF DEM BALKON AT 2012. HĂźseyin Tabak 93 Min. 15:00 Uhr

12

Mo

13

Di

ORFEU NEGRO FR/BR/PT 1959. Marcel Camus 107 Min. OmU

TALL AS THE BAOBAB TREE US/Senegal 2012. Dior & Oumoul Kâ. 82 Min. OmeU Gast: Juliane Kippenberg

Di

13

14

Mi

ABSOLUT WARHOLA DE/SK 2001. Stanislaw Mucha 80 Min. OmU

SAMSARA DE/FR/IT/IN 2000. Pan Nalin 138 Min. OmU

Mi

14

15

Do

BOM TEOREUM GAEUL GYEOWOOL GEURGIO BOM FrĂźhling, Sommer, Herbst, Winter ... und FrĂźhling RK/DE 2004. Kim Ki-Duk. 102 Min. OmeU

NÉNETTE & BONI FR 1996. Claire Denis 103 Min. OmU 20:00 Uhr Mit Kommentar

Do

15

BERLIN ALEXANDERPLATZ

BRD 1980. Rainer Werner Fassbinder

16

Fr

1. Teil: DIE STRAFE BEGINNT 81 Min.

2. Teil: WIE SOLL MAN LEBEN, WENN MAN NICHT STERBEN WILL 59 Min. 3. Teil: EIN HAMMER AUF DEM KOPF KANN DIE SEELE VERLETZEN 59 Min.

4. Teil: EINE HANDVOLL MENSCHEN IN DER TIEFE DER STILLE 59 Min. 5. Teil: EIN SCHNITTER MIT DER GEWALT ... 59 Min. 22:45 Uhr

Fr

16

17

Sa

6. Teil: EINE LIEBE, DAS KOSTET IMMER VIEL 58 Min. 7. Teil: MERKE – EINEN SCHWUR KANN MAN AMPUTIEREN 58 Min.

8. Teil: DIE SONNE WĂ„RMT DIE HAUT, DIE SIE MANCHMAL VERBRENNT 58 Min. 9. Teil: VON DEN EWIGKEITEN ZWISCHEN DEN VIELEN UND DEN WENIGEN 58 Min.

10. Teil: EINSAMKEIT REISST AUCH IN MAUERN RISSE DES IRRSINNS 59 Min. 11. Teil: WISSEN IST MACHT UND MORGENSTUND ... 59 Min. 22:45 Uhr

Sa

17

18

So

ERNEST & CÉLESTINE FR/BE/LU 2012. Benjamin Renner, StÊphan Aubier. 80 Min. DF 15:00 Uhr

12. Teil: DIE SCHLANGE IN DER SEELE DER SCHLANGE 59 Min 13. Teil: DAS ÄUSSERE UND DAS INNERE UND DAS‌ 58 Min.

Epilog: RAINER WERNER FASSBINDER: MEIN TRAUM VOM TRAUM DES FRANZ BIBERKOPF 111 Min.

So

18

19 20

Mo

KEINE VORSTELLUNGEN

Mo

Di

KURZFILMPROGRAMM: SANS TITRE BE/BF/DE/FR/DZ/ZA/US/ZI 2005-2010. Div. 67 Min. OmeU

EN ATTENDANT LES HOMMES MR/BE 2007. 56 Min. OmeU OCTOBRE FR/MR/UdSSR 1993 37 Min. OmU

Di

19 20

21

Mi

TULPAN DE/PL/RU/CH/KZ 2008. Sergej Dvortsevoj 100 Min. OmU

JONAS IN THE JUNGLE DE 2013. Peter Sempel 98 Min. OmU

Mi

21

22

Do

O‘HORTEN NO/DE 2008. Bent Hamer 91 Min. OmU

HEDY US 1966. Andy Warhol. 66 Min. OF 20:15 Uhr Lecture: Diedrich Diederichsen

Do

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23

Fr

KURZFILMPROGRAMM LITERATURM DE/NO/AT/FR/US 1962-2010. Div. 102 Min.

THE END OF TIME CH/CA 2012. Peter Mettler 109 Min. OmU

LOLA RENNT DE 1998. Tom Tykwer 81 Min

Fr

23

24

Sa

BASQUIAT US 1996. Julian Schnabel 107 Min. OmU

WALDI BRD 1980. Reinhard Kahn, Michel Leiner 77 Min

TERROR 2000. INTENSIVSTATION DEUTSCHLAND DE 1992. Christoph Schlingensief. 79 Min

Sa

24

25

So

MOMO BRD/IT 1985. Johannes Schaaf 104 Min. DF 15:00 Uhr

KURZFILMPROGRAMM VON REINHARD KAHN UND MICHEL LEINER BRD 1967-1984. 131 Min

TEZA Morgentau ET/DE/FR 2008. Haile Gerima 140 Min. OmU

So

25

26 27

Mo

KEINE VORSTELLUNGEN

Mo

Di

KURZFILMPROGRAMM: GUY WOUETE MT/MA/ML/CN/BJ/CU 2007-10. 43 Min. OmeU. Gast: G. Wouete

MAN NO RUN FR 1992. Claire Denis 90 Min. OmU

Di

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28

Mi

BASQUIAT US 1996. Julian Schnabel 107 Min. OmU

POLA X FR/DE/CH/JP 1998. Leos Carax 134 Min. OmU

Mi

28

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Do

TULPAN DE/PL/RU/CH/KZ 2008. Sergej Dvortsevoj 100 Min. OmU

VINEGAR SYNDROME BR/DE 2014. C. Oiticica Filho & T. Aimara. 83 Min OmeU 20:15 Uhr Mit Gästen

Do

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Fr

REIHE FĂœR MINIS: TIERE CA/BRD/SE/RU/BRD 1970-1996. Div. 67 Min. DF 14:30 Uhr

NATSU NO ARASHI Summer Storm ,2-ÄĽ0CMCJKTC 87 Min. OmeU

KURUTTA KAJITSU Crazed Fruit ,2-ÄĽ0CMCJKTC 86 Min. OmeU

SUNA NO UE NO SHOKUBUTSUGUN Flora on the Sand ,2-ÄĽ0CMCJKTC/KP1OG7

Fr

30

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Sa

AITSU TO WATASHI That Guy And I ,2-ÄĽ0CMCJKTC 105 Min. OmeU 16:00 Uhr

GETSUYOBI NO YUKA Only On Mondays,2-ÄĽ0CMCJKTC 94 Min. OmeU

KUROI TOBAKUSHI - AKUMA NO HIDARITE The Black Gambler ,2-ÄĽ0CMCJKTC/KP1OG7

ONNA NO UZU TO FUCHI TO NAGARE Whirlpool of Flesh ,2-ÄĽ0CMCJKTC/KP1OG7

Sa

31

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So

REIHE FĂœR MINIS: TIERE CA/BRD/SE/RU/BRD 1970-1996. Div. 67 Min. DF 15:00 Uhr

DORODARAKE NO JUNJĤ Mud Spattered Purity JP 1963 -ļ0CMCJKTC/KP1OG7

RYOJIN NIKKI The Hunter‘s Diary JP 1964 -ÄĽ0CMCJKTC/KP1OG7

So

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Filme mit Gästen, Musikbegleitung, Lecture, 3D: 2,00 Euro Zuschlag Kinocard GĂźltigkeit 1 Jahr, ermĂśglicht ermäĂ&#x;igten Eintritt zu allen Kinoveranstaltungen Jahresbeitrag: 30,00 Euro, ermäĂ&#x;igt: 20,00 Euro

ERNEST & CÉLESTINE FR/BE/LU 2012. Benjamin Renner, StÊphan Aubier. 80 Min. DF 14:30 Uhr

Ticket: je 4,00 Euro, erm.: 3,00 Euro FĂźr Sonderveranstaltungen: 1,50 Euro Zuschlag Kinderkino Kinder und begleitende Erwachsene: je 3,50 Euro Frankfurt-Pass-Inhaber erhalten den ermäĂ&#x;igten Eintrittspreis. Ć‚NOECHĂ… Das ďŹ lmcafĂŠ hat immer von MuseumsĂśffnung bis zum Beginn der letzten FilmvorfĂźhrung geĂśffnet. Flaschengetränke kĂśnnen mit ins Kino genommen werden. Ausstellung Dauerausstellung Di - So 10.00 - 18.00 Uhr, Mi 10.00 - 20.00 Uhr, Mo geschlossen Eintrittspreise: 6 Euro, ermäĂ&#x;igt: 3 Euro www.deutsches-ďŹ lmmuseum.de Sonderausstellung Fassbinder – JETZT. Film und Videokunst 30. Oktober 2013 bis 1. Juni 2014 Eintrittspreise: 8,- Euro, ermäĂ&#x;igt: 6,- Euro Newsletter Unser wĂśchentlicher Newsletter informiert per E-Mail mittwochs Ăźber Kino- und Ausstellungs-Programme. Anmeldung unter www.deutsches-ďŹ lmmuseum.de 2TQITCOOJGHV Das monatlich erscheinende Programmheft liegt aus im Deutschen Filmmuseum sowie an ausgewählten Orten in Frankfurt und der Region.

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MOMO BRD/IT 1985. Johannes Schaaf 104 Min. DF 14:30 Uhr

Fassbinder

Baumgartner

OmU Original mit dt. Untertiteln

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Klassiker & Raritäten OF Originalfassung

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o.D. Ohne Dialog Strandgut 05/2014

OmeU Original mit engl. Untertiteln

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THEATER

© Dramatische Bühne

Mai 2014 Do Fr Sa So Do Fr Sa So Mi Do Fr Sa Sa Do Fr Sa Sa Mo Di Mi Fr Sa

n

1.5. 20 00 Ensemble 9. November »Oblomow - zwei Lieben und ein Traum« 2.5. 20 00 Ensemble 9. November »Oblomow - zwei Lieben und ein Traum« 3.5. 20 00 Ensemble 9. November »Oblomow - zwei Lieben und ein Traum« 4.5. 15 00 Figurentheater Maren Kaun ab 4 J »Schneewittchen« 8.5. 20 00 Ensemble 9. November »Oblomow - zwei Lieben und ein Traum« 9.5. 20 00 Ensemble 9. November »Oblomow - zwei Lieben und ein Traum« 10.5. 20 00 Ensemble 9. November »Oblomow - zwei Lieben und ein Traum« 11.5. 14 00 SABA »SABA Radio-Show« 14.5. 20 00 Daedalus Company »Lampedusa« 15.5. 20 00 Daedalus Company »Lampedusa« 16.5. 20 00 Daedalus Company »Lampedusa« 17.5. 15 00 Ferri ab 2 J »Schnullernasen-Konzert« 17.5. 20 00 Daedalus Company »Lampedusa« 22.5. 20 00 Theater Volare Premiere »Irrland« 23.5. 20 00 Theater Volare »Irrland« 24.5. 15 00 Frankfurter Figurentheater ab 2 J »Bommel, Hand & Co.« 24.5. 20 00 Theater Volare »Irrland« 26.5. 20 00 Dirk Baumanns Ausstellung »Turbulenz« 27.5. 20 00 KeLaRo »Der goldene Ring« 28.5. 20 00 KeLaRo »Der goldene Ring« 30.5. 20 00 Desinfection »Melodien, die helfen« 31.5. 19 30 Schirn Big Band »Schirn Big Band meets Cuba«

Die Spur führt zum Lebkuchenhaus Dramatische Bühne zeigt Hänsel & Gretel auf Dämonenjagd Für die Jubelfeiern zum 200. Jahrestag des ersten Märchenbuchs der Grimm-Brüder kommt die Dramatische Bühne mit ihrem neuesten Stück zwei Jahre zu spät. Was sehr schade ist, vor allem für das Grimm-Jahr. »Hänsel & Gretel, die Dämonenjäger« heißt es und hätte aufgrund seines anarchischen Zugriffs wohl eine Alleinstellung im Bühnenmärchenwald gehabt. Das haben Produktionen von Thorsten Morawietz aber ohnehin immer. Der Kopf der Bockenheimer Theatergruppe setzt in seinem Grimm-Spiel darauf, das Dunkle, Unbewusste und Verdängte der Märchenfiguren herauszuarbeiten. Was sich bei Hänsel und Gretel darin äußert, dass sie den Horror im Knusperhaus zwar überstanden, aber längst nicht verarbeitet haben. Morawietz sieht die Geschwister auf einem posttraumatischen Rachetrip und lässt sie im gesamten Œuvre der Hanauer Brüder wüten. »Grimms sämtliche Märchen. Leicht gekürzt«, verspricht der Untertitel, die Liste der gut 200 Geschichten hängt gegenüber der Getränkeausgabe zum Überprüfen. Indem Morawietz aber per Kunstgriff die Handlung in die USA der Dreißiger verlegt und dort Jacob und Wilhelm als grimmige Cops ihre aus den Fugen geratenen Geschöpfe verfolgen lässt, bringt er seine erfolgreichen Sampler-Serien um Comic- und Fantasy-Helden auf neuer Ebene zusammen und übertrifft sie gar. »Hänsel & Gretel«

ist schlüpfrig-schauriger Monstersplash und knallharter Detektivthriller in einem. Also erleben wir in einer wahren Kostümorgie das inzestuöse Geschwisterduo (Thorsten Morawietz, Jeanette Treusch!) voll in schwarzem Latex kondomiert und das sonst so liebe Aschenputtel (Simone Greiß) mit blutigem Knochen im Haar als endgeile Vampirin, die direkt von Rickys Popsofa gesprungen scheint. Wir sehen Frau Holle (Julian König) als profitgeile Drogendealerein, den melancholischen Lieutenant G. Jacobs (Christoph Maasch) und seinen enthusiamisierten Sergeant William (Sebastian Huther) von der NYCP, sieben blutrünstige Schwaben und zahllose andere, bis es – so viel sei verraten – am Lebkuchenhaus, dem heißesten Bordell von Las Vegas, zum herzzereißenden Showdown kommt. Ein schräger, mitreißender Abend dieses toll eingespielten Ensembles in atemberaubendem Tempo mit immer neuen Pointen, dem man jede Redundanz verzeiht, weil nur die auf dieser Achterbahnfahrt für die Lachmuskeln ein wenig Erholung verspricht. Winnie Geipert Termine im Mai: 2., 3., 9., 10., 16., 17., 20 Uhr; 4., 11, 18. (sonntags), 19 Uhr www.diedramatischebuehne.de

Gallus Theater · Kleyerstraße 15 · 60326 Frankfurt 16069-758060-20 | Strandgut 05/2014 · www.gallustheater.de Karten 1625thea_CS5.indd 16

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THEATER © Birgit Hupfeld

VORGEFÜHRT >> Lauter Jetzt-oder-nies: Die anstehenden Intendanten- und Ensemblewechsel an den Theatern in Darmstadt, Wiesbaden und Mainz zeitigen tolle »Letzte Gelegenheiten« im Mai, darunter die Gloger-Inszenierung von Handkes Kaspar in Mainz am 10. Mai 19.30 Uhr, Wiesbadens Dauerbrenner »Emilia Galotti« mit Franziska Werner am 27. Mai 19.30 Uhr und in Darmstadt neben dem starken Schauspiel »Dantons Tod« am 10. Mai 19.30 Uhr die brillant gespielte Komödie »Der Chinese« 14. Mai 20 Uhr. >> High Noon: Wer kommt, wer geht? Und was gibt es Neues? Am 4. Mai ab 12 Uhr stellt Intendant des Schauspiels Frankfurt Oliver Reese mit den Mitgliedern des Ensembles die Spielzeit 2014/2015 vor. Der Eintritt ist frei.

Illustre Herrenrunde Das Schauspiel Frankfurt will Yasmina Rezas »Kunst« zum Blühen bringen Unangekündigt, aber mit Bedacht ist Yasmina Rezas Komödie »Kunst« auf den Spielplan des Frankfurter Schauspiels geraten. Als großes Theaterhaus brauche man ein Gegengewicht zu den vielen derzeit das Programm dominierenden kopfstarken Produktionen (Die Nibelungen, Die Kinder der Sonne, Der Idiot, Dogville), hat Intendant Oliver Reese als Manko erkannt – und gehandelt. Das weniger personalintensive und somit weniger riskante Pendant sei aber auch als eine Alternative zu »Der nackte Wahnsinn« (Michael Frayn) oder Moritz Rinkes »Wir lieben und wissen nichts« angedacht, fügt der Theatermacher mit dem nachdrücklichen Hinweis an: »Boulevard wird das aber nicht!«. Die schon 1993 uraufgeführte und weltweit gespielte Komödie erzählt, wie die Anschaffung eines abstrakten Gemäldes die über Jahrzehnte währende Freundschaft dreier Mittvierziger in immer skurriler werdenden gruppendynamischen Wendungen zum Zerbersten bringt. Das Weiß auf Weiß dieses Kunstwerks hat als »die weiße Scheiße« auch eine Bonmot-Karriere gemacht, die Reese nicht zuletzt als Bewunderer der Dialogkunst der Erfolgsautorin (Der Gott des Gemetzels, Drei Leben) tunlichst umgehen will. Die ersten Inszenierungen hätten die in den Neunzigern populäre Debatte um die Kunst fokussiert – zu Lasten der feinen Charakter- und Kommunikationsstudien Rezas, die die teils enthusiastischen Reaktionen des Publikums bisweilen befremdet hätten. »Das Gemälde ist ein Nichts«, meint Rees, es wirke wie ein Katalysator

für die Beziehungen und lege wie eine chemische Lösung männliche Befindlichkeiten bloß, die vielen der Besucher wohlbekannt vorkommen dürften. »Kunst« sei ein ernstzunehmendes, sensibles Stück, in dem jedes gesprochene Wort Bedeutung habe und kaum Streichungen möglich seien. Dass die durchdachten Thesen der Protagonisten in der Kunststadt Frankfurt als Affront empfunden würden, kann sich Reese ebenso wenig vorstellen wie eine Schenkelklopfer-Orgie: »Wenn wir ein konservatives Publikum hätten, würde ich das nicht spielen.« Mit Martin Rentzsch, Wolfgang Michael und Sascha Nathan präsentiert der SchauspielChef zudem eine illustre Herrenrunde, auf die man sich mit ihm freuen darf. Wer von diesen den knarzigen, wer den lasziven und wer den weichen Bühnentyp verkörpert, wird für halbwegs Interessierte kein Geheimnis sein. Deren Aufeinandertreffen falle womöglich in jeder Vorstellung anders aus, kündigt er an, seinem Trio Furioso in der Gestaltung seiner Rollen die größtmögliche Freiheit zu gewähren. Das Stück wird auf einer in den Saal des Großen Hauses vorverlagerten Bühne gespielt, die mit Kulissenwechseln auch der zeitlichen Komponente der Handlung Rechnung trägt. Winnie Geipert Termine im 24. (Premiere) 19.30 Uhr, 25. Mai 18.00 Uhr

>> Für unsere russischen Leser: Zwei Tage Kinder- und Jugendtheater aus Russland bietet das Internationale Theater. Am 3. Mai stehen ab 16 Uhr Märchen von Eugenij Kluev (Katharina-die-Große-Schule) und Samuil Marschak (vom Theaterstudio Wunderkind, St. Petersburg) auf dem Programm, am 4. Mai Theaterstücke von Korolenko (Kino-schkolaStudio Minsk). >> Tanz-Gespräch: An dem vom Tanzlabor 21 wieder ausgerichteten »TanzTagRheinMain« (17. Mai) veranstaltet der Mousonturm um 15 Uhr ein Künstlergespräch mit Anne Terese de Keersmaeker: »A Choreographer’s Score«. >> Auf ins Delta: Der Mousonturm organisiert an vier Tagen Busfahrten zum ambitionierten Mannheimer Festival »Theater der Welt« (24. 5. bis 8.6.), wo jeweils zwei Vorstellungen besucht werden können. (24., 28., 31. Mai + 4. Juni.) Künstler wie Gob Squad sind von Auftritten in Frankfurt bekannt, andere wie Toshiki Okada und Andre Lidell werden es in Bälde sein. Infos: www.mousonturm.de >> Karl mei Droppe: An Frankfurts große Volksschauspielerin und Theatergründerin Liesel Christ erinnert seit dem 16. April eine Gedenktafel an ihrem Geburtshaus in der Koselstraße 42. Die als Mama Hesselbach bundesweit populär gewordene Mundartschauspielerin wäre an diesem Tag 95 Jahre alt geworden.

Theatertouren laufen heiß Mit ihrer Idee, die Theaterstadt Frankfurt in sieben unterschiedlichen Rundgängen zu erkunden, kommt die Frankfurter Theaterallianz prima an. Drei restlos ausverkaufte Touren sind bereits absolviert, vier stehen im Mai noch an. Auch die sind schon ausverkauft, doch ist das auf jeweils 25 Teilnehmer taxierte Limit groß genug für kleine Anfragen danach, ob nicht doch noch was geht ... Am 4. Mai steht ab 11 Uhr die »Vielfalt der Mitte« zur Schau: mit den Städtischen Bühnen, der Komödie und der Fliegenden Volksbühne. Am

>> Arbeitslose im Anflug: Als dritte Produktion des Langzeitarbeitslosenprojekts »Perspektive 50plus« zeigt die Theatergruppe »Volare« mit dem Leiter des Frankfurter Autorentheaters Wolfgang Spielvogel als Regisseur die Bühnen-Collage »Irrland«. Premiere ist am 22. Mai im Gallus-Theater um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen gibt es am 23. und 24.ten.

10. Mai (14 Uhr) laden »Weltbühnen in Randlage« nach Bockenheim (Depot, Dramatische Bühne, Titania mit FSE und theaterperipherie) und Hausen (Frankfurter Autorentheater). Die Tour 6 am 17. Mai (11 Uhr) stellt »Überraschendes im Osten« vor: das Fritz-Rémond-Theater, das Internationale Theater, das Theaterhaus und das Keller-Theater. »Ab und die Mitte« verbindet ab 11 Uhr das English Theatre mit den Städtischen Bühnen und Effi Rolfs Die Schmiere.

>> Riesige Nachfrage: 8.000 Kinder haben in diesem Jahr die Aufführungen von insgesamt 16 verschiedenen Inszenierungen des Festivals »Starke Stücket« besucht, das außerdem mit 45 Workshops aufwartete. Schon mal vormerken kann man sich, die Eckdaten für das nächste Jahr: vom 3. bis 13. März 2015. gt

Preise, Treffs und Routen unter www.theaterallianz.de. gt

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THEATER

© Frank Marheineke

© E9N

Die große Verweigerung E9N im Gallus-Theater: »Oblomow. Zwei Lieben und ein Traum«

Kellertheaterproduktion DER GEIZIGE von Molière · Regie: Martin Sonnabend 2./3./9./10. Mai und 6./7./13./14. Juni jeweils 20.30 Uhr Kellertheaterproduktion DOPPELTÜREN von Alan Ayckbourn Regie: Karsten Kosciesza / Stephan Thoss 16./17./23./24. Mai und 20./21. Juni jeweils 20.30 Uhr MALEEN · Gastspiel ISI UND STEFAN eine fast Liebesgeschichte von Rudolf Wohlleben · Regie: Inge Rossbach 25. Mai, 18.00 Uhr Gastspiel Compagnie-en-route ICH MACH JA DOCH, WAS ICH WILL von Doug Wright · Regie: Carola Moritz 30./31. Mai, 20.30 Uhr

KELLERTHEATER FRANKFURT Mainstraße 2 · 60311 Frankfurt/Main Kartenvorbestellung: Telefon 0 69/28 80 23 oder online unter www.kellertheater-frankfurt.de

PROGRAMM MAI 2014 18

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Wilfried Fiebig, der Mitgründer des Ensembles 9. November; ist ein Allrounder auf hohem Niveau. Zu seiner neuesten Produktion, einer – wie stets eigenwilligen – Adaption von Iwan Gontscharows großem Roman »Oblomow« (1859), steuert der Philosophie- und Kunstlehrer nicht nur die Regie, die Textfassung, die Dramaturgie, die Kostüme sowie das Bühnenbild in Idee und Fertigung (aus eigener Werkstatt) bei. Der hyperagile Schnell- und Vielredner will wie Shakespeares Zettel im Mittsommernachtstraum »den Löwen auch noch spielen« und verkörpert nun wie zum Hohn seiner selbst die apathische Hauptfigur des untätigen 32-jährigen Adelssprosses, den das moderne Leben überfordert und zugrunde gehen lässt. Fiebigs Partnerin Helen Körte beschränkt sich dieses Mal auf »Interventionen«. So eröffnet der Abend »Oblomow. Zwei Lieben und ein Traum« im Gallus-Theater mit dem Bild des in seiner brusthohen Plexiglas-Tonne schlummernden Helden. Die zylindrische Form stellt den uterusgleichen Schlafrock vor: »Wie liebe ich dich, mein Schlafrock, Gewand des Müßiggangs«, hebt Oblomow an, der seinen persischen Chalat nebst seinem Bett im ersten Viertel des Buchs nicht verlässt und immer wieder heimsucht. Unter der mit Mobiles aus Metallstangen übersäten Decke begleiten Janine Karthaus und Mario Krichbaum den lebensfälschlich nach St. Petersburg geratenen Protagonisten in allen anderen Rollen. Sie tragen dabei bizarre auf Aluröhren basierende Metallkostüme und hätten für die Demonstration der

auf- und zuklappbaren Silberscharniere um den rührigen rechten Ellbogen der Haushälterin Agafja fast Sonderapplaus kassiert. Die spielund sprachsicheren Schauspieler erweisen sich als Glückgriff und tragen nicht nur monturbedingt gewichtig dazu bei, die nicht eben unkomplizierten Beziehungen Oblomows begreifbar zu machen. Wenn man‘s schon nicht gelesen hat, sollte man doch die Zusammenfassung im Programmheft kennen. Wilfried Fiebig indes mag alles Erdenkliche können: Schauspieler kann er nicht, weder in der Sprache, noch in der Mimik. Aber er ist ein Ereignis und wird mit seinem weißblonden, dichten Schopf zur Sonne, um die das Spiel von Karthaus und Krichbaum kreist. Tapsig tanzend wie Rumpelstilzchen lässt er uns ahnen, dass seine Inszenierung »nach« Gontscharow mehr als nur die Lebensrückschau eines alten Oblomow meint. Sie ließe sich auch als eine Selbsterkenntnis des Maestros lesen, mit all seinen gelebten Talenten in der Kritik nicht sehr viel weiter gekommen zu sein, als der erste große Verweigerer aus Oblomowka – 100 Jahre vor Herbert Marcuse. Mit russischer Folkore und romantischen Liedern von Mussorgsky, Schubert, Tschaikowski und Schubert wird die Aufführung von Claudia Hornbach (Akkordeon) und von Gabrielle Zimmermann (Gesang) stimmungsvoll und wunderbar vorgetragen begleitet. Großer Applaus. Winnie Geipert Termine: 1., 2., 3. 8., 9., 10. Mai 20 Uhr www.gallustheater.de

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THEATER

© ?????????????????

KABARETT THEATER FRANKFURT

MAI ´14

Willy und Günni unterm Halbadler Das Staatstheater Darmstadt wagt »Demokratie« von Michael Frayn Politik ist ein schmutziges Geschäft. Und manchmal spannender als die Bundesliga. So meint es zumindest der Kanzleramtsspion Günter Guillaume in Michael Frayns »Demokratie«, als mit mutmaßlich reichlich DDR-Geld 1972 der Misstrauensantrag der CDU gegen Willy Brandt gerade so abgewendet wird. Das Staatstheater Darmstadt gastiert mit diesem Stück nun im Ziegler-Saal des JustusLiebig-Hauses. Es ist nur auf den ersten Blick ein ungewöhnlicher Ort für ein Drama, das den Aufstieg und Fall des Bundeskanzlers Willy Brandt in der aufregenden Spanne von seiner Regierungserklärung 1969 bis zu seinem Rücktritt 1974 wirklichkeitsnah zu verarbeiten sucht. In dem holzverkleideten Raum schlägt nicht nur Darmstadts politisches Herz in Form seines Stadtparlaments. Die Turnhallenatmosphäre des Raums vermittelt auch architektonisch den Charme der 70er Jahre. Den Briten Frayn dürften die meisten als Autor der Erfolgskomödie »Der nackte Wahnsinn« kennen. Nicht ganz so vielen ist »Kopenhagen« vertraut, ein Drama um wissenschaftliche Verantwortung am Beispiel von Werner Heisenberg. »Democracy« wurde 2003 in London uraufgeführt, wo man es über Jahre en suite zeigte. Weshalb dieses so packende wie kluge dokumentarische Zeitstück ausgerechnet bei uns nur gelegentlich zu sehen ist, fragt man sich nach der Darmstädter Inszenierung erst recht. Die deutsch-iranische Regisseurin Sahar Amini hat für ihr gestrafftes 90-minütiges Spiel unter einem von der Balkonempore hängenden Halbadler das Personal um drei auf sieben Spieler – sämtlich Männer - reduziert und dabei sogar auf Hans Dietrich Genscher verzichtet. Ihre Aufführung fokussiert auf der einen Seite einen immer unnahbarer werdenden Monolithen

Willy Brandt (Uwe Zerwer), den wir als bewegtbewegenden Redner, als selbstzweifelnden Grübler und messianische Gestalt erleben, jovial von Horst Ehmke (Klaus Ziemann) beraten, distanziert vom Karrieristen Helmut Schmidt (Hubert Schlemmer) und der pfeifepaffenden gallig-kantigen Giftspritze Herbert Wehner (Aart Veder) begleitet. Als Brandts Antipode – von Gegenspieler kann ja keine Rede sein – wird die konturlose Nichtfigur Günter Guillaume (Tobias Gondolf) in Szene gesetzt. Mit mehr Glück als Verstand zu Brandts persönlichem Referenten avanciert sucht sie als Diener zweier Herren ihre kommunistische Überzeugung mit der Verehrung für Brandt auszubalancieren. Guillaumes Dialoge mit dem nüchternen Stasiverbindungsmann Arno Kretschmann (Andreas Vögler) dienen gleichsam als analytische Erzählklammer des Stücks. In dem famos aufspielenden Ensemble bleibt allenfalls die Rolle Helmut Schmidts etwas blass, den man sich etwas hanseatischer vorstellt. Und notgedrungen die des auf drei Auftritte reduzierten Verfassungsschützers Günter Nollau (Gerd Wölfle). Umso bestechender agieren Uwe Zerner (unnahbar) und Tobias Gondolf (unsichtbar) als zwei zwar gegensätzliche, doch gleichermaßen ungreifbare Charaktere. Aart Veders kauziger Wehner und Klaus Ziemanns blauäugiger Ehmke verraten komödiantisches Potenzial, ohne in das Parodistische zu fallen,. Und Andreas Vögler gibt einen zynischen Stasimann, um dessen Zukunft nach der Wende sich wohl niemand zu sorgen braucht. Ein spannender Theaterabend mit gehörigem Lern- und Erinnerungspotenzial. Winnie Geipert

MI 07. 20h

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DO 08. 20h

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DO 15. 20h

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20h 18h 20h

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Von Napoleon lernen wie man sichvormAbwaschdrŸckt Warum!

Wiedersehen macht Freunde

STEFAN WAGHUBINGER LangsamwerdichungemŸtlich

DO 22. 20h

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Vom Ding her

Nicht jammern – klatschen!

SA 24. 20h

KONRAD BEIKIRCHER

SO 25. 18h

REINER KRÖHNERT

MI 28. 20h

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Das Beste aus 35 Jahren Kröhnerts Krönung NÄU

Obenbleiben

Das Hassknecht-Prinzip

JUNI ´14 SO 01. 18h

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THEATER

Gemischtes Doppel English Theatre zeigt alternierend »Venus in Fur« und »The Collector« Nach der Rekordproduktion »Saturday Night Fever« schlägt das English Theatre deutlich ruhigere Töne an. Dem gigantischen Großaufgebot des Bee-Gee-Musicals folgen nun zwei geradezu intime Kammerspiele mit Paarbesetzung. Und so verschieden beide Stücke auch sind, so haben der Thriller »The Collector« und die Erotikkomödie »Venus in Fur« doch einiges gemeinsam: Sie handeln von den sexuellen Komponenten der Unterwerfung und des Ausgeliefertseins, und sie gehen beide unter die Haut. Der Clou: Die beiden Produktionen wechseln im Spielplan einander wöchentlich ab. Geboten werden ein frivoles Spiel, das in Ernst umzuschlagen scheint, und ein Drama, das sich in ein Spiel – freilich auf Leben und Tod – verkehrt. In ersterem, »Venus in Fur« (Venus im Pelz), wird der Regisseur Thomas bei den Proben für seine Inszenierung der gleichnamigen Novelle von Leopold von SacherMasoch mit der Bewerberin Wanda konfrontiert, die die geforderte Rolle einer dominierenden Frau derartig überzeugend gibt, dass Realität und Fiktion nicht mehr zu trennen sind. Roman Polanski hat das vor allem über seinen intensiven Text vermittelte Ringen um Lust und

Macht aus dem Jahr 1870 erst kürzlich neu verfilmt. »The Collector« basiert auf einem Roman von John Fowles und handelt von dem einsamen Büroangestellten Frederick Clegg, der die junge Studentin Miranda entführt, um sie zum Teil seiner Schmetterlingssammlung zu machen. Ihre einzige Chance zur Flucht zwingt die ihm intellektuell überlegene Frau zu einem alternativlosen Spiel um sein Vertrauen. Das bereits 1965 verfilmte Buch (»Der Fänger«) wurde später mit dem Fall der Natascha Kampusch in Österreich in Verbindung gebracht. Unter dem Motto »One Cast – Two Shows« präsentiert das English Theatre beide Stücke mit derselben Besetzung wöchentlich alternierend und eröffnet so dem Publikum mit lukrativen Rabatten (Two-playsSpecial Offer: 48,00/56,00 Euro) die Chance, an zwei frei wählbaren Abenden die Ausdruckskunst zweier britischer Schauspieler, Megan Treadway und David Blackwell, in verschiedenen Rollen zu genießen und bewundern. gt Termine ab 7. Mai: Di. – Mi. 19.30 Uhr; So. 18 Uhr www.english-theatre.de

TanzTag Rhein-Main 2014 © Jörg Baumann

© Sarah Groß

Mit allen Krankheiten Cantate-Saal: Mosetter und Quast geben »Schiller« Zu Michael Quast brauchen wir nichts mehr zu sagen. Und zu Philipp Mosetter vielleicht nur noch so viel, dass er Mitglied des legendären Karl-Napp-Chaos-Theaters war. In ihrer eigenen Schrift nennen sie sich »Tausendsassa« und »personifizierte Fußnate«, was einerseits naja und andererseits genial genannt zu werden verdient. Mit ihrer Produktion »Faust I«, die an jedem ersten Montag im Monat im Cantatesaal auf dem Spielplan steht und auf Jahrzehnte blickt, genießen Quast und Mosetter längst Kultstatus in Frankfurt. Nach »Grimm. Eine Warnung« knüpft sich das stets ironiefrei auf so höchstem wie seltenem literarischen Niveau analysierende Duo nun Friedrich Schiller vor. »Verrat, Verrat – und hinten scheint die Sonne«, heißt das Teil. Es soll beweisen, dass seine Texte nicht mehr nur für postdramatisch-migrantisches Theaterrabaukentum im Stile von »Verrücktes Blut« zu gebrauchen sind.

Um in ihren eigenen Worten »aus einem konzentrierten Nichts heraus ein Maximum an Komik zu erzielen, und zwar sofort« räumen Quast und Mosetter nicht nur dem Apfel eine tragende Kopfrolle im Leben des Dramatikers ein. Sie entdecken auch die Bedeutung von Schillers Krankheiten für seine Werke und weisen das vom ersten Husten bis zum letzten Tuberkulosepfiff akribisch, semantisch, semiotisch und überhaupt nach. Michael Quast, sonst eher der Zurückhaltende, spielt diesmal nicht nur alle Rollen, sondern auch alle Krankheiten. Mosetter sitzt wie immer nicht zum Schweigen zu bringend dabei.

Zugegeben, es gibt auch Tanzmuffel. Aber die sind eher eine Erscheinung der kulturellen Degeneration. Der »TanzTag RheinMain 2014« dagegen beruft sich auf den Tanz als kulturelles Grundbedürfnis des Menschen und hat zum Ziel, den vielen Vereinen, Schulen, und Clubs in diesem Feld eine Plattform zu geben. Und möglichst viele im buchstäblichen Sinne zu bewegen, ihr Tanzbein zu aktivieren. Und wenn’s irgend geht, das andere auch. Mit dem Angebot von 220 Schnupperkursen von 70 Partnern in 17 Städten der Region lässt das am 17. Mai bereits zum dritten Mal anstehende Event den Reichtum an Ausdrucksformen und Stile des

Tanzes ahnen. Vom klassischen Ballett bis zum Flamenco, von Hiphop bis zum Swing, vom Volkstanz bis zum Tango Argentino reicht die Bandbreite, vom Eintänzer über den Paartänzer bis zum Tanz in der Gruppe. Die Teilnahme an dieser bundesweit einmaligen Veranstaltung folgt dem Prinzip »Pay as You Wish« und gilt dann für alle Veranstaltungen mit Ausnahme der Abschlussfete im Mousonturm, für die 5 Euro zu löhnen sind. Wer keinen der zahllosen kursierenden Flyer erwischt, kann sich über die Website des Veranstalters Tanzlabor 21 schlaumachen und den nächstgelegenen Danceground orten: www. tanzlabor21.de.

gt Termine: 17. Mai um 18 Uhr im Cantate Saal

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THEATER

Vollmond © Luszlo Szito

Samstag 17. Mai 2014

Lopachin als Postmigrant Maifestspiele Wiesbaden 2014: Nicht nur im Kirschgarten gibt es noch Platz An Ausnahmespektakeln hapert es nie bei den Internationalen Maifestspielen (IMF) in Wiesbaden. Trotzdem markieren die Auftritte des Pina-Bausch-Tanztheaters aus Wuppertal mit dem tollen Stück »Vollmond« in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt. Weil die Gruppe ihre Reisepläne auf der eigenen Website vorgestellt hatte, stapelten sich die Kartenorders noch vor der offiziellen Bekanntgabe des Programms. »Im Nu« ist eine viel zu langatmige Wendung, das Tempo zu beschreiben, in dem die drei das Festival beendenten Vorstellungen (31.5.–2.6., 19.30 Uhr ) im Großen Saal ausverkauft waren. Es werden nicht einmal mehr Restkarten in Aussicht gestellt. Diesen Strohhalm für die Hoffenden gibt es indessen sonst immer. In der Sektion Theater, die mit vier Vorstellungen aufwartet, gilt das besonders für die Gastspiele des Deutschen Theaters Berlin und der Wiener Burg. Für Lot Vekemans »Gift« (20.5., 19.30 Uhr), das wir alternativ in Mainz und im Titania Bockenheim empfehlen, fahren die Hauptstädter mit Dagmar Manzel und Ulrich Matthes ein Starduo auf. Wenn, dann ist es diesen beiden zuzutrauen, ein Kammerspiel glaubhaft im Prunksaal aufzuführen. Für Anton Tschechows »Onkel Wanja« (10., 11.5., 19.30 Uhr) unter der Regie des frisch skandalgeschassten Intendanten Matthias Hartmann darf man etwas optimistischer sein, einen Gert Voss als Onkel Wanja und einen Michael Maertens in der Rolle des Arztes Astrow zu erleben. Ganz ungewöhnlicherweise fahren die IMF indes mit »Der Kirschgarten« (27., 28.5., 19.30 Uhr) einen zweiten Tschechow auf: Und der ist, vom Maxim Gorki Theater in Berlin kommend und von Nurkan Erpulat (»Verrücktes Blut«) inszeniert, zumindest in politischer Sicht der spannendere. Die neue Intendanz

des Hauses (Shermin Langhoff/ Jens Hillje) hat ein stadtgerechtes Multikulti-Ensemble etabliert, das auch Klassikern neue Horizonte öffnet (und am Schauspiel Frankfurt derzeit nicht mal im Ansatz denkbar wäre). Hier aber verkörpert der Ex-Frankfurter Taner Sahintürk in der Figur des Lopachin die neue aufstrebende Klasse nicht mehr der früheren Leibeigenen, sondern der Postmigranten und damit das Unvorstellbare für die bankrotte Gutsbesitzerin Ranewskaja. Er kauft den fruchtlos gewordenen Obstacker auf und holzt ihn ab. Einer der Höhepunkt dieses so unterhaltenden wie polarisierenden Stücks ist die choral vorgetragene Heimatweise vom Lindenbaum. Mit Ibsens Großwerk »Peer Gynt« (17., 18.5., 19.30 Uhr) kommt eine Produktion aus Düsseldorf, die dem Darsteller der Hauptfigur, Olaf Johannesen, eine Nominierung für den Theaterpreis Faust bescherte. Für die Saga um die phantastische Lebensgeschichte eines Phantasten zündet Regisseur Staffan Valdemar Holm mit leichter Hand ein multimediales Feuerwerk, das die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion verschwinden lässt. Ein abschließender Tipp sei der Schau der belgischen Gruppe Kopergietery und Het Kiep gewidmet: Ein Juwel der Jungen Woche, die vollkommen zu Unrecht mit dem Stigma des Jugendtheaters behaftet ist. In der Umkehrung des Dire-Straits-Songs »Chicks for Money and nothing for free« (2. 5.:19.30 Uhr) knüpft sich diese Tanz, Spiel und Athletik vereinende Performance, bei der kaum und wenn, dann meist englisch gesprochen wird, den grassierenden Männlichkeitskult vor. Und zerpflückt ihn in einer rasenden, hochenergetischen Schau.

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THEATER

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RUSSISCHE KINDER- & JUGENDTHEATERTAGE I

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RUSSISCHE KINDER- & JUGENDTHEATERTAGE II

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2 Märchen von E. Kluev und S. Marschak | ab 5 Jahren | Russisch nach V. Korolenko | Kinoschkola-Studio, Minsk | Theater ab 10 J. | Russ. LAS ACACIAS (2011)

de P. Giorgelli | Argentinische Filmreihe 2014 | Spanisch/engl. UT LOS PÁJAROS DEL ALBA (Mexiko)

Traditionelle Musik aus Veracruz: Son Jarocho & Zapateado-Tanz BRENDA BOYKIN (voc) & JAN LULEY (p)

Charismatisch & brillant – sie haben den Groove im Blut | Jazz & Blues

CONCERT-CENTENAIRE

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A LOST AMERICAN IN GERMANY

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J. Ingolfsson (vl) & V. Stoupel (p): Magnard, Skrjabin, Hindemith, Stephan Funny mishaps with Kathleen Renish & G. Kreuter (git) | Kabarett | Engl. DER HERR KARL

Brisant-amüsantes Kultstück von H. Qualtinger | Albert Frank | Dt.

Ein riesiges X, rot. Noch eins. Aha, XX-Chromosom, weiblich! Noch ein X. und ein L? Der imposante Raum der Naxoshalle ist mit der riesengroßen Reihe XXXL nun erstmal gefüllt. Rot, groß, weiblich. Sie könnten dich aus-x-en, sie könnten dich erschlagen, wenn sie umfallen, diese Buchstaben. Abgetrennt durch eine Glaswand nimmt eine Frau vor diesem weiblichen Raum Platz. In Rot und Schwarz gekleidet, alterslos, aber nicht mehr ganz jung, und zum Unglückl bestellt hebt sie an, ihren Alptraum zu erzählen.

wiederkehrenden Bildern die Geschichten des Un-Glücks von Frauen erzählen. Umgeben von einer qualifizierten Statisterie von Männern, in den meisten Fällen dem Quell des Unglücks, auch wenn sie manchmal von hinten schön anzusehen sind und hervorragend auf Stöckelschuhen zeigen, wie’s geht. Andreas Bach, Jakob Gail, Sam Michelson, Michael Weber und Baroon Abdi Mohamud .verkörpern facettenreich und ausdrucksstark, ohne viel Worte, die Welt, an der frau sich abarbeiten muss. Zu der

TRIO BALKAN STRINGS

Gitarrentrio aus Belgrad: Zoran Starcevic & die Söhne Nikola und Zeljko HINDUSTANI-KONZERT | ODISSI-TANZ

A. Saha (Sitar) & S. Bhattacharya (Tabla) | Kaberi Sen (Tanz)

© Seweryn Zelazny

MEINE SCHWESTER, DIE KLEINE MEERJUNGFRAU

Theatermärchen nach H.C. Andersen | ISTOK | ab 10 J. | Russ. GLATT KOSCHER

Marla Levenstein – eine Jüdin in NY und Deutschland | Kabarett | Dt./Engl. MAROKKO – Ein Märchen aus 1001 Nacht

Weltentdecker Martin Buschmann | Live Dia- & Filmshow | Deutsch

GEDDOBRILLIANTEMUSIK

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O FARMACIE CU NEBUNI

Willy Praml Theater: Darwin Teil II, Der (Alp)traum vom Glück

Real Jay, King Keil, Jonesmann, Chaker & Gäste | Hip-Hop A. Turcasiu, L. Pana, D. Ionescu, D. Tudor, A. Duban | Komödie | Rum. BALLETTSCHULE FRANKFURT

Schülervorstellung. Leitung: Oksana Hoffmann | Tanz

D = Deutsch E = English F = Français H = Hispano I = Italiano R = Russkij A = Andere | ♥ = for everybody

Alle sieben Jahre neben einem anderen, sehr fremden Mann im Bett aufwachen, jedes Mal begleitet von der Erinnerung an einen toten Vogel. Von einem Widerling von Regisseur beim Casting so zur Schnekke gemacht werden, dass ein begossener Pudel daneben fröhlich wirkte. Mit Daddy rasant durch Urlaubsorte fahren (in der Naxoshalle mit echtem Auto möglich) und feststellen müssen, dass er ein abgefeimter Betrüger und Dieb ist. Die Hochzeitsnacht als ausgesprochen widerlich fantasieren und daher die zu erwartende Entjungferung plastisch selbst in die Hand nehmen … und noch weitere Situationen des Scheiterns. Gelegentlich fällt etwas Goldregen von oben, aber auch dieses Glück hält nicht lange vor. Es bleibt ein Traum. Birgit Heuser hat aus den 47 Szenen des Stückes von Justine del Corte jene ausgewählt, die in rhythmisch

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gehört, wie wir in einem Vorspiel vom jungen Darwin, den Baroon Abdi Mohamug im MichaelJackson-Look gibt, in einer dynamischen Lecture erfahren, dass das Glück im menschlichen Leben überwiegt. Wie sionst hätte der Mensch die Lust entwickeln können, sich fortzupflanzen. Birgit Heusers überzeugendes Spiel wird zum Schluss kommentiert von Bachs Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“, und vom Gesang der »alten« Frau (Emma Glückler): »Schön ist die Jugend bei frohen Zeiten« und: »So nimm denn meine Hände«. Im Gegensatz zu dem dreiteiligen ersten Darwin-Abend ist in dieser Inszenierung des »Pursuit of Happiness« alles aus einem Guss. Unbedingt sehen. Katrin Swoboda Termine im Mai: 3., 24.5., 20 Uhr; 17.5., 14 Uhr als Teil des Darwin-Marathons www.theater-willypraml.de

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Premieren

Frankfurt    Tanz

AN SICH TEN verdreht, tiefgründig, lustig Ein Tanzstück von Constanza Pelechá Vela und Judith Stafford Titania Theater, 17. (Premiere) + 18.5.2014, 20 Uhr www.freiesschauspiel.de    Theater

ANTON TSCHECHOW UND DIE ALTEN MÄNNER Drei Einakter über Männer und Frauen Bockenheimer Theaterensemble Der Bär - Das Jubiläum - Schwanengesang André Nieth übersetzte die klassischen Einakter Anton Tschechows neu für das Bockenheimer Theaterensemble Interkulturelle Bühne, 23. (Premiere) + 24.5.2014, 20 Uhr www.interkulturelle-buehne.de    Theater

THE COLLECTOR A thriller by Mark Healey adapted from a novel by John Fowles As much as you‘d like to scream for help, you won‘t dare open your mouth! English Theatre, 9. (Premiere), 10., 23., 24., 27., 28. + 29.5.2014, 19.30 Uhr; 25.5.2014, 18 Uhr www.english-theatre.de

   Theater

   Bunte Bühne

IRRLAND

SEX SELLS

von Wolfgang Spielvogel Theater Volare Regie: Wolfgang Spielvogel. Bühne/Ausstattung: Cornelia Falkenhan

Landungsbrücken Rotlicht. Die Leseperformance Regie: Sarah Kortmann

Theater Volare – das sind die Menschen, die die dargestellten Geschichten erfunden bzw. selbst erlebt haben. Gallus Theater, 22. (Premiere) –24.5.2014, 20 Uhr www.gallustheater.de    Theater

KUNST von Yasmina Reza Regie: Oliver Reese. Mit Wolfgang Michael, Sascha Nathan, Martin Rentzsch Eine wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio. Schauspielhaus, 24.5.2014, 19.30 Uhr (Premiere); 25.5.2014, 18 Uhr www.schauspielfrankfurt.de    Theater

MACHT NICHTS Eine kleine Trilogie des Todes Elfriede Jelinek Regie: Johanna Wehner. Mit Claude De Demo; Isaak Dentler, Vincent Glander, Lukas Rüppel Box im Schauspiel, 18. (Premiere) +19.5.2014, 20 Uhr www.schauspielfrankfurt.de

   Theater

   Theater

DAS HAT MAN NUN DAVON...

MANN ÜBER BORD

Komödie von Wilhelm Lichtenberg - neu bearbeitet von Heinz Erhardt Regie: Pia Hänggi. Mit Thorsten Hamer, Manfred Molitorisz, Christine Richter, Jens Hajek u.a.

Eine musikalische Midlife-Krise von Robert und Ulrike Brambeer Regie: Matthias Freihof

Die Komödie, 15. (Premiere)–31.5.2014, Di.– Sa. 20 Uhr, So. 18 Uhr www.diekomoedie.de    Theater

DER MENSCH IST EIN SOZIALES TIER, SAGT DARWIN Teil III: Von Mogadischu bis Oostende. Mohamud/ Bernhard Idee / Konzept: Willy Praml / Michael Weber. Regie: Willy Praml. Mit Baroon Abdi Mohamud, Sam Michelson, Michael Weber u.a. Theater Willy Praml, 10. (Premiere), 11., 18. + 25.5.2014, 20 Uhr www.theater-willypraml.de    Theater

DER MENSCH LEBT NICHT VOM MÜLL ALLEIN Ein Gesellschaftsspiel Eine Theatercollage von und mit Dietmar Bertram, Felix Bieske, Juliana Fuhrmann, Sebastian Huther, Linus Koenig, Ursula Elisabeth Lövenich und Christoph Maasch Landungsbrücken, 22. (Premiere) + 23.5.2014, 20 Uhr www.landungsbruecken.org    Klassik

DON GIOVANNI Drama giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Musikalische Leitung: Sebastian Weigle. Inszenierung: Christof Loy. Mit Christian Gerhaher/Daniel Schmutzhard, Simon Bailey, Brenda Rae/Christine Schäfer u.a. Opernhaus, 11.5.2014, 18 Uhr (Premiere); 15., 17., 23., 25. + 29.5.2014, 19 Uhr www.oper-frankfurt.de    Theater

DIE GESCHICHTE VON DEN PANDABÄREN Erzählt von einem Saxophonspieler mit Freundin in Frankfurt. Matéï Visniec. Regie: Christian Franke. Mit Katharina Bach, Linda Pöppel Ein Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit, in dessen Verlauf sich eine Liebe entwickelt, die größer ist als Raum und Zeit. Box im Schauspiel, 4.5.2014, 20 Uhr (Premiere), 23.5.2014, 22 Uhr www.schauspielfrankfurt.de

Beim Männer-Angel-Wochenende am Bodensee stellen sich vier Freunde ihren männlichen Be-und Empfindlichkeiten in Zeiten der virilen Krise. Fritz Rémond Theater, 22. (Premiere)–31.5.2014, Di.–Sa., 20 Uhr; So. 18 Uhr www.fritzremond.de    Theater

NORA von Henrik Ibsen Regie: Michael Thalheimer. Mit Verena Bukal, Bettina Hoppe, Michael Benthin, Marc Oliver Schulze, Viktor Tremmel Mit Nora schuf Henrik Ibsen eine der berühmtesten Frauenfiguren der Weltliteratur, die gleichzeitig zum Vorbild der Frauenbewegung wurde. Schauspielhaus, 9. (Premiere), 10., 14. + 23.5.2014, 19.30 Uhr www.schauspielfrankfurt.de

Beteiligt sind junge Frauen, die sich künstlerisch und privat entwickelt haben, die ihren »Mann« stehen und darüber hinaus der Welt auch noch etwas mitzuteilen haben. Pik Dame, 21.5.2014, 20 Uhr www.landungsbruecken.org    Theater

VENUS IN FUR A wickedly ingenious erotic comedy by David Ives A suspense-packed study of the erotics (and the semiotics) of power. English Theatre, 16. (Premiere), 17., 20., 21., 22., 30. + 31.5., 19.30 Uhr; 18.5.2014, 18 Uhr www.english-theatre.de

THEATER

Jeder junger Heranwachsende muss seinen eigenen Weg entdecken. Dieser macht ihn dazu, was er ist, doch ist es das Richtige? Theater Moller Haus, 19. (Premiere) + 21.5.2014, 19 Uhr www.theatermollerhaus.de    Theater

EXIT von Fausto Paravidino Regie: Marlene Anna Schäfer. Bühne: Sonia Thorner Vela. Mit István Vincze, Gabriele Drechsel, Katharina Hintzen, Tobias Gondolf Sind Beziehungen komplizierter geworden, Entscheidungen in Zeiten von Multimedia, Konsum und Unverbindlichkeit schwieriger? Staatstheater, 31.5.2014, 20 Uhr www.staatstheater-darmstadt.de    Theater

   Theater

KINDER DER SONNE

WAHRHEITEN UND ANDERE LÜGEN

von Maxim Gorki Regie: Michael Helle. Bühne und Kostüme: Achim Römer.

von Sam Bobrick Bockenheimer Theaterensemble Inszenierung: Carmen Maus, Simone Woyke. Mit Britta Berz, Ingo Göllner, Carmen Maus, Harald Schoppe, Simone Woyke Sieben kurze Geschichten über Beziehungen und andere Quälereien Interkulturelle Bühne, 16. (Premiere) + 17.5.2014, 20 Uhr www.interkulturelle-buehne.de

Darmstadt    Theater

DEMIAN & SINCLAIR DIE GESCHICHTE ZWEIER WELTEN

Die düster-komische Vorahnung einer noch zu erwartenden, radikaleren Umwälzung überkommener Herrschaftsstrukturen. Staatstheater, 6. (offene Probe), 23. (Premiere) + 31.5.2014, 19.30 Uhr www.staatstheater-darmstadt.de    Tanz

PIETRE - STEINE Gemelli De Filippis Mit Giuseppe, Michele De Filippis, Simona Piroddi Eine Reise durch die Kulturgeschichte Theater Moller Haus, 18.5.2014, 19 Uhr (Premiere), 24.5.2014, 20.30 Uhr www.theatermollerhaus.de

Regie: Miguel Parada, Alisa Kunina. Mit Miguel Parada, Alisa Kunina, Setareh Nori Safidkhani, Levin Schwarzpaul

Mittwochs: Offenbach Michael Quast liest, singt, tanzt und spielt „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach

21.5./4.6., 20 Uhr

   Klassik

ORPHEUS ODER DIE WUNDERBARE BESTÄNDIGKEIT DER LIEBE Musikalisches Drama in drei Akten von Georg Philipp Telemann In deutscher, italienischer und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Musikalische Leitung: Titus Engel. Regie: Florentine Klepper. Mit Elizabeth Reiter, Sebastian Geyer, Katharina Ruckgaber u.a. Bockenheimer Depot, 25. (Premiere), 27., 29. + 31.5.2014, 19.30 Uhr www.oper-frankfurt.de    Theater

SCHILLER - VERRAT, VERRAT UND HINTEN SCHEINT DIE SONNE von und mit Philipp Mosetter und Michael Quast Eine Koproduktion mit dem Nationaltheater Mannheim zu den Internationalen Schillertagen 2005. Cantate-Saal, 17.5.2014, 20 Uhr www.fliegendevolksbuehne.de

Cantate-Saal, Großer Hirschgraben 21 Karten Tel. 069/407 66 25 80 oder www.fliegendevolksbuehne.de Strandgut 05/2014

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THEATER

Premieren

THEATER

ABC

Mainz

Wiesbaden

Frankfurt

   Tanz

   Klassik

DIE DUNKELHEIT DES LICHTES

ELEGIE FÜR JUNGE LIEBENDE

Ballettabend der Delattre Dance Company. Künstlerische Leitung: Stéphen Delattre Chroreographen: Marco Goecke, Regina van Berkel, Stéphen Delattre

Oper in drei Akten von Hans Werner Henze Musikalische Leitung: Zsolt Hamar. Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf. Mit Sébastien Soules, Bernd Hofmann, Markus Francke, Sharon Kempton u.a.

   Kabarett ALFONS Wiedersehen macht Freunde Die KÄS, 17.5.2014, 20 Uhr; 18.5.2014, 18 Uhr www.die-kaes.com

Mainzer Kammerspiele, 8. (Premiere), 9. + 10.5.2014, 20 Uhr; 11.5.2014, 18 Uhr www.mainzer-kammerspiele.de

Staatstheater, 1. (Premiere) + 21.5.2014, 19.30 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de

   Theater

   Theater

DER GROSSE KEHRAUS

PEER GYNT AUS DEM KOSOVO

Eine Abschiedsshow von Helmut Köpping Regie: Helmut Köpping. Mit Lisa-Marie Gerl, Monika Dortschy, Tim Breyvogel, Stefan Graf, Mathias Spaan u.a.

Von Jeton Neziraj Kooperation mit Qendra Multimedia Prishtina/Kosovo und dem Teater de Vill Stockholm/Schweden, in englischer Sprache Regie: Robert Jelinek

Staatstheater, 24.5.2014, 19.30 Uhr www.staatstheater-mainz.com    Theater

DER KIRSCHGARTEN von Anton Tschechow Regie: Sabine auf der Heyde. Mit Julia Kreusch, Carina Zichner, Karoline Reinke, Lorenz Klee u.a. Mit abgründigem Humor zeichnet das Stück eine Welt im Umbruch, in der Besitz und Macht neu verteilt werden. Staatstheater, 23. (Premiere) + 25.5.2014, 19.30 Uhr www.staatstheater-mainz.com    Bunte Bühne

LADY IN THE DARK Buch von Moss Hart. Gesangstexte von Ira Gershwin. Musik von Kurt Weill. Musikalische Leitung: Florian Csizmadia. Regie: Matthias Fontheim. Mit Pascale Pfeuti, Hendrik Richter, Gregor Trakis u.a. Das Autoren-Team Hart, Gershwin und Weill brachte mit diesem Werk eine genial-hintersinnige Verknüpfung von »Amerikanischem Traum«, Depression und Psychoanalyse auf die Bühne. Staatstheater, 17. (Premiere)+22.5.2014, 19.30 Uhr www.staatstheater-mainz.com    Bunte Bühne

SPRECHSTUNDE UND DOKTORSPIELE Eine satirische Show mit Musik Buch, Musik & Regie: Sebastian W. Wagner Mit Karolin Blumenstengel, Bernd Fachinger, LK von Volckamer, Sebastian W. Wagner Showbühne Mainz, 16., 17., 23., 24., 30. + 31.5.2014, 20 Uhr www.showbuehne-mainz.de

Eine Geschichte voller Abenteuer und schokkierender Dramen, die uns tiefe Einblicke in die Realität europäischer Migration gibt. Staatstheater, 11. (Premiere) –13.5.2014, 19.30 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de    Theater

   Kabarett AUFSCHWUNG IN 3D Die nachhaltige Satire-Show. Die Schmiere, 16.+31.5.2014, 20 Uhr www.die-schmiere.de    Tanz BALLET REVOLUCIÓN Die Tanzshow mit neuen Highlights Alte Oper, 1.+2.5.2014, 20 Uhr www.alteoper.de    Theater BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER von Max Frisch Schauspielhaus, 3., 7., 16.+29.5.2014, 19.30 Uhr; 4.5.2014, 16 Uhr www.schauspielfrankfurt.de

von Henry Farrell Regie: Dirk Schirdewahn. Mit Jasaman Roushanaei & Valérie Lecarte

   Theater BOX DENKT NACH #6 Einrichtung: Johanna Wehner. Mit Daniel Rothaug und Mario Fuchs Box im Schauspiel, 30.5.2014, 22 Uhr www.schauspielfrankfurt.de

Ein tragischer und rätselhafter Unglücksfall schweißt zwei Schwestern widerwillig aneinander. Kammerspiele, 17. (Premiere)+23.5.2014, 20 Uhr www.kammerspiele-wiesbaden.de

   Kabarett CLAUS VON WAGNER Theorie der feinen Menschen Neues Theater Höchst, 8.5.2014, 20 Uhr www.neues-theater.de

WAS GESCHAH WIRKLICH MIT BABY JANE?

   Theater

WELTKRIEG FÜR ALLE Eine kurze Geschichte des Friedens von John von Düffel Regie: Tobias Materna. Mit Viola Pobitschka, Rainer Kühn, Monika Kroll u.a. Das Stück handelt gleichermaßen von der Unmöglichkeit und der Notwendigkeit eines geeinten Europas sowie dem »achten Weltwunder«, dass es so etwas wie die Menschheit auf diesem Planeten immer noch gibt. Staatstheater, 18. (Premiere) + 20.5.2014, 19.30 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de

Andere Orte    Theater

EIN INSPEKTOR KOMMT von John Boynton Priestley, dramatischkleinebühne Regie: Mario Ederberg. Mit Bernd Schlei, Lea Friedmann, Sebastian Müller u.a. Kulturcafé Groß-Gerau, 10. (Premiere), 11., 17., 18., 23. + 24.5.2014, 20 Uhr www.diedramatischkleinebuehne.de

   Tanz DANSERYE Konzept, Choreografie: Sebastian Matthias. Komposition: Michael Wolters. Mousonturm, 9.+10.5.2014, 20 Uhr; 11.5.2014, 18 Uhr, www.mousonturm.de    Klassik DAVID GARRETT, VIOLINE The Classical Tour Alte Oper, 20.5.2014, 20 Uhr www.alteoper.de    Theater DER MENSCH IST EIN SOZIALES TIER, SAGT DARWIN Teil I: Sind Affen Rechtshänder? Darwin, Ostermaier, Albee. Regie: Willy Praml. Mit Andreas Bach, Jakob Gail, Birgit Heuser, Sam Michelson, Baroon Abdi Mohamud, u.a. Theater Willy Praml, 1., 2., 16.+23.5.2014, 20 Uhr, www.theater-willypraml.de    Theater DER MENSCH IST EIN SOZIALES TIER, SAGT DARWIN Teil II: Sind Affen Rechtshänder? Darwin / Del Corte. Regie: Willy Praml. Mit Andreas Bach, Jakob Gail, Birgit Heuser, Sam Michelson, Baroon Abdi Mohamud, u.a. Theater Willy Praml, 3.+24.5.2014, 20 Uhr www.theater-willypraml.de    Theater DER MENSCH IST EIN SOZIALES TIER, SAGT DARWIN Der gesamte Zyklus: TEIL I, II und III an einem Tag. 8 Stunden-Marathon (mit 3 Pausen) Theater Willy Praml, 17.5.2014, 14 Uhr www.theater-willypraml.de    Theater DOGVILLE von Lars von Trier Schauspielhaus, 2., 8.+21.5.2014, 19.30 Uhr www.schauspielfrankfurt.de    Theater DOPPELTÜREN von Alan Ayckbourn Regie: Karsten Kosciesza, Stephan Thoss. Mit Anne Bachmann, Andrea Pischel-Lustig, Silke Frankenhauser Kellertheater, 16., 17., 23.+24.5.2014, 20.30 Uhr, www.kellertheater-frankfurt.de

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   Theater EIN LECK IM SCHWEIGEN Eine moderene Kaspar-Hauser-Adaption von Roel Adam für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene Katakombe, 6.+7.5.2014, 10 Uhr; 23.+24.5.2014, 20 Uhr, www.katakombe.de    Bunte Bühne EVI & DAS TIER MIT BAND Let‘s Burlesque Neues Theater Höchst, 27.+28.5.2014, 20 Uhr www.neues-theater.de    Theater DER GEIZIGE Komödie in fünf Akten von Molière Kellertheater, 2., 3., 9.+10.5.2014, 20.30 Uhr www.kellertheater-frankfurt.de    Theater GIFT von Lot Vekemans Inszenierung Bettina Kaminski. Mit Michaela Conrad, Annette Kohler und Wolfgang Mondon. Freies Schauspiel im Titania, 9., 10.+16.5.2014, 20 Uhr, www.freiesschauspiel.de    Theater GILGI. EINE VON UNS nach Irmgard Keun, Insz.: Reinhard Hinzpeter. Freies Schauspiel im Titania, 23.+24.5.2014, 20 Uhr, www.freiesschauspiel.de    Theater HÄNSEL UND GRETEL, DIE DÄMONENJÄGER Grimms sämtliche Märchen, leicht gekürzt Exzess-Halle, 2.-18.5.2014, Fr./Sa. 20 Uhr; So. 19 Uhr, www.diedramatischebuehne.de    Theater HAUPTSACHE EGAL! – IRREN IST STANDARD Regie: Tanja Garlt. Mit Susanne Berg, Christina Wiederhold und Matthias Stich Die Schmiere, 5.+24.5.2014, 20 Uhr www.die-schmiere.de    Kabarett HENNING VENSKE Das wird man ja wohl noch sagen dürfen Neues Theater Höchst, 9.5.2014, 20 Uhr www.neues-theater.de    Theater DER HERR KARL von H. Qualtinger & C. Merz Internationales Theater, 17.5.2014, 20 Uhr www.internationales-theater.de    Theater HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN Opernschauspiel mit Musik von Jacques Offenbach Papageno Musiktheater, 17.+31.5.2014, 19.30 Uhr, www.papageno-theater.de    Theater IN GUTEN WIE IN SCHLECHTEN ZEITEN von Stewart Booth, Bockenheimer Theaterensemble Interkulturelle Bühne, 9.+10.5.2014, 20 Uhr www.interkulturelle-buehne.de    Theater INDUSTRIEHOF (SSS) von Adrian Scherschel (beatnik) frei nach Cormac McCarthys The Sunset Limited Frankfurter-Autoren-Theater Frankfurter Autoren Theater, 4.+11.5.2014, 18 Uhr, www.fat-web.de    Theater ISI & STEFAN von Rudolf Wohlleben PUT-Eventbühne, 16.5.2014, 20 Uhr www.puteventbuehne.de    Theater KAMELIONS + SUPERGRRRLS Doppelabend theaterperipherie im Titania, 25.5.2014, 17 Uhr, www.theaterperipherie.de    Bunte Bühne KENNEN SIE RICHARD STRAUSS? Zwei exklusive Gala-Konzerte zum Richard Strauss-Jahr 2014 mit internationalen Solisten Papageno-Musiktheater, 10.5.2014, 19.30 Uhr www.papageno-theater.de

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ABC

   Theater LAMPEDUSA von Henning Mankell, Daedalus Company Gallus Theater, 14.-17.5.2014, 20 Uhr www.gallustheater.de    Bunte Bühne A LOST AMERICAN IN GERMANY Kathleen Renish (text, voc) & Georg Kreuter (git) Internationales Theater, 16.5.2014, 20 Uhr www.internationales-theater.de    Tanz MACCHIA Von und mit Tilman Aumüller, Jacob Bussmann, Bettina Földesi, Ruth Schmidt Mousonturm, 7.+8.5.2014, 20 Uhr; 9.+10.5.2014, 19 Uhr, www.mousonturm.de    Kabarett MARLA LEVENSTEIN Glatt Koscher, in Deutsch & Englisch Internationales Theater, 25.5.2014, 19 Uhr www.internationales-theater.de    Kabarett MARTINA SCHWARZMANN Gscheid Gfreid BIKUZ Höchst, 22.5.2014, 20 Uhr www.neues-theater.de    Kabarett MATTHIAS EGERSDÖRFER Vom Ding her Die KÄS, 22.5.2014, 20 Uhr www.die-kaes.com    Kabarett MAX UTHOFF Oben bleiben Die KÄS, 29.5.2014, 20 Uhr www.die-kaes.de    Theater MÖRDER-KARUSSELL Regie: Sylvia Hofmann. Mit Thomas Bäppler-Wolf, Viktor Vössing, Sabine Isabel Roller Theatrallalla, 26.5.2014, 20 Uhr www.theatrallalla.de    Bunte Bühne MY FAIR LADY Der Musical-Welterfolg von A. Lerner & F. Loewe mit großem Orchester Jahrhunderthalle, 11.5.2014, 20 Uhr www.jahrhunderthalle.de    Theater OBLOMOW – ZWEI LIEBEN UND EIN TRAUM nach Alexandrowitsch Gontscharow Ensemble 9. November Gallus Theater, 1.-3.+8.-10.5.2014, 20 Uhr www.gallustheater.de    Kabarett DIE PARTY GEHT WEITER – BONI FÜR ALLE! mit Gabriele Meyer, Effi B. Rolfs, Jochen Döring und Walter Jauernich. Die Schmiere, 17.5.2014, 20 Uhr www.die-schmiere.de    Kabarett REINER KRÖHNERT Kröhnerts Krönung Die KÄS, 25.5.2014, 18 Uhr www.die-kaes.com    Tanz THE RETURNS Eine Arbeit von William Forsythe Bockenheimer Depot, 1.-3.5.2014, 20 Uhr www.theforsythecompany.com

   Bunte Bühne SHOWGIRLS GRAND PRIX SHOW CONTEST Der Travestie Marathon zeigt die besten Songs aus mehr als 5 Jahrzehnten Grand Prix PUT Eventbühne, 2.+3.5.2014, 20 Uhr; 4.5.2014, 18 Uhr www.showgirls-frankfurt.com    Theater DIE STUNDE DER WAHRHEIT Performance von und mit Hadi Khanjanpour theaterperipherie im Titania, 27.5.2014, 17 Uhr, www.theaterperipherie.de    Theater SUPERGRRRLS von Ute Bansemir und Jan Deck theaterperipherie im Titania, 7.5.2014, 19.30 Uhr, www.theaterperipherie.de    Theater TIMELOSS Text, Regie, Bühne: Amir Reza Koohestani. Mousonturm, 3.5.2014, 20 Uhr, Einführung 19 Uhr; 4.5., 18 Uhr, www.mousonturm.de    Theater DER VORNAME ODER ZU GAST BEI GUTEN FREUNDEN Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière Fritz Rémond Theater, 2.-18.5.2014, Di.-Sa., 20 Uhr; So. 18 Uhr, www.fritzremond.de    Theater DER WEISSE WOLF von Lothar Kittstein Kammerspiele, 16.+17.5.2014, 20 Uhr www.schauspielfrankfurt.de    Kabarett WERNER KOCZWARA Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt Teil 2 Die KÄS, 7.5.2014, 20 Uhr www.die-kaes.com    Tanz ZUKT_NEXT WAVE step out the comfort zone! Mousonturm, 22.-24.5.2014, 20 Uhr www.mousonturm.de

Do Fr

1. TRUDE TRÄUMT VON AFRIKA 2. „Wunschkonzert“ Rhythmus in den

Sa

3. THE MAGNETS

Händen – Torte im Blut

„All this time“ Die erfolgreichste A-Cappella-Band der Welt

7. VOCAL RECALL

Mi

„Ein Lärm, der deinen Namen trägt“ Die Boygroup mit Frau

8. CLAUS VON WAGNER

Do

„Theorie der feinen neen Menschen“

9. HENNING VENSKE „Das wird

Fr

man ja wohl noch sagen dürfen“ Einer muss schließlich aufräumen …

Sa So

10. TOBIAS MANN 11. „Verrückt in die Zukunft“

Mi

14. UNDUZO A CAPELLA „Halbkünstler. Reloaded“ 15. ALFONS „Wiedersehen macht Freunde“ 16. Saukomisch und herzerwärmend 17. DAS GELD LIEGT AUF DER

Do Fr Sa

Comedy, Kabarett & Unsinn (So 19 Uhr)

FENSTERBANK, MARIE

„Paradiesseits“ Unterhaltsamer Tiefsinn, absurd-komische Dialoge zu verstörend schönen Liedern

So

Darmstadt

Di BIKUZ!

   Tanz

Mi

18. LITERARISCHER OZEAN „Blaue Blumen blühen“ (19 Uhr) 20. REBELLCOMEDY „Roundhouse Lachkick“

21. MAYITO RIVERA & BAND Der Ex-„Los Van Van“-Sänger auf Solopfaden

BERNARDA Mei Hong Lin, Tanzstück nach Federico García Lorca

   Theater

DEMOKRATIE von Michael Frayn

Do 22. BIKUZ! Fr

DIE FEUERZANGENBOWLE

Sa So

FRAU MÜLLER MUSS WEG Lutz Hübner, Mitarbeit Sara Nemitz

   Theater SEX. ODER SO. Ein Komödie von Michael Herl. Stalburg Theater, 2., 3., 6., 11., 17., 19., 24., 29.+30.5.2014, 20 Uhr, www.stalburg.de

nach dem Roman von Daniel Glattauer Theater Curioso

Staatstheater, 3.5., 19.30 Uhr; 11.5., 16 Uhr; 18.+29.5, 18 Uhr; 24.5.2014, 20 Uhr www.staatstheater-darmstadt.de    Theater

Di Mi

24. FRANK GRISCHEK „unerhört“ 25. MÄNNERABEND 27. LET’S BURLESQUE 28. mit Evi & das Tier,

Burlesque Orchestra & Tänzerinnen

Do

29. HANS GERZLICH „Bodenhaltung. Käfighaltung. Buchhaltung“ Erhellende Unterhaltung

GUT GEGEN NORDWIND Theater Moller Haus, 3.5.2014, 20.30 Uhr www.theatermollerhaus.de

23. SEBASTIAN KRÄMER

mit CAVEMAN-Darsteller Felix Theissen und Roland Baisch (19 Uhr)

   Theater

   Theater DER REVISOR von Nikolaj Gogol Ein Gastspiel des Hessischen Landestheaters Marburg Cantate-Saal, 7.+8.5.2014, 20 Uhr www.fliegendevolksbuehne.de

„Gscheid Gfreid“ Das neue Solo.

ünstler ... Dieser hinreißend beleidigte Akkordeonkünstler

von Heinrich Spoerl Neue Bühne, 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30.+31.5.2014, 20 Uhr; 4.5.2014, 18 Uhr www.neue-buehne.de

MARTINA SCHWARZMANN „Tüpfelhyänen oder Die Entmachtung des Üblichen“ So müssen Protestsongs!

Justus-Liebig-Haus, 4., 12., 22.+30.5.2014, 20 Uhr, www.staatstheater-darmstadt.de    Theater

ALFONS

MAI

   Theater DAS ZWEITE KAPITEL Komödie von Neil Simon Die Komödie, 1.-11.5.2014, Di.-Sa. 20 Uhr, So. 18 Uhr, www.diekomoedie.de

Staatstheater, 2., 17.+24.5.2014, 19.30 Uhr www.staatstheater-darmstadt.de

THEATER

Fr Sa

30. KARL DALL ist „Der Opa“ 31. Theater, witzig und rührend Strandgut 05/2014

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KLASSIK

Musik gegen den Strom Klangfarben

Verlorene Liebe

Musikalische Dialoge wird das »Brentano-Ensemble« führen. Auch diese Musiker, vornehmlich Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters, haben sich »Musik gegen den Strom« auf die Fahnen geschrieben. Mit dem Quintett op 77 von Antonin Dvorak, einem (ca. neunminütigen!) Nonett des viel zu selten aufgeführten Münchener Zeitgenossen Wilhelm Killmayer sowie dem launigen, neo-klassizistischen Oktett von Jean Francaix ist weitgehend Unbekanntes, aber durchaus Kurzweiliges zu erwarten: »Musique pour le plaisir« unter dem Titel Klang – Ausdruck – Farbe. Das alles in der fabelhaften Atmosphäre der Romanfabrik.

Unsere mehrfach zum Opernhaus des Jahres gekürte Oper Frankfurt nimmt Eugen d‘Alberts wenig bekanntes Werk »Tiefland« dankenswerterweise noch einmal in den Spielplan auf. Tiefland, das ist symbolisch die Ebene des Volkes, der Geschundenen, »wo Zank und Hader alle Tage herrschen«. Es ist die, naturgemäß, immer gleiche (Opern-)Geschichte von Liebe und Rivalität, von denen Oben und denen Unten, von Gut und Böse – der Stoff, aus dem Opern(alp)träume sind. Sie haben den deutschen Spätromantiker d´Albert mit dem französischen Namen zu faszinierenden Klangorgien und mitreißenden Melodien inspiriert, schwärmerische Italianitá und Strauß´sche Alpenklänge sind ebenso hör-und erlebbar wie einfache, betörende folkloristische Klänge. Wem es nicht zu viel der Romantik ist, sollte sich die (im übrigen auch hochkarätig besetzte und von Anselm Weber inszenierte!) Wiederaufnahme nicht entgehen lassen. Chef Sebastian Weigle steht selbst am Pult.

Kinderkonzert des hr-Sinfonieorchesters: Im Vordergrund der Stuhl des Märchenerzählers © HR/Manfred Roth

Peter und der Wolf

Christine Schäfer

Höchste Zeit, eine der reizvollsten sinfonischen Erzählungen auf die Bühne des hr-Sendesaals zu bringen: »Peter und der Wolf« von Sergei Prokofjew. Die Geschichte um den kleinen Peter, der beim Großvater auf dem Land wohnt und am Teich den Streit eines Vogels mit einer Ente mitbekommt. Der bleibt vom umherschleichenden, (natürlich) bösen Wolf nicht unbemerkt, der sich den Streitenden und dem Buben nähert. Peter gelingt es, mit Hilfe des Vogels und einer List, den Wolf zu fangen, bevor die Jäger ihn erschossen hätten, und die im Bauch des Wolfs weiter quakende Ente gleich mit. In dem vor fast 80 Jahren für ein Moskauer Kindertheater geschriebenen »Sinfonischen Märchen« zeigt der Komponist heute noch immer seine ganze Kunst der Klangfarben, indem er den einzelnen Personen und Tieren nicht nur besonders charakteristisch anmutende Instrumente zuordnet, sondern musikalische Spannung erzeugt. Der vor dem Wolf mahnende Opa hat die Stimme des tiefen, weisen Fagotts. Die quirlige Violine ist Peter, die Flöte natürlich ein Vogel, der böse Wolf wird gleich durch drei Hörner dargestellt, die Jäger hört man aus der Ferne als martialische Pauken. Das alles hat der Komponist auch mit einem Begleittext versehen, der im Laufe der Jahre vielfach ergänzt worden ist. Diesmal werden die beliebten hr2Moderatoren Niels Kaiser und Elke Ottenschläger mitmischen, wie es in der Ankündigung heißt. Ganz sicher wird daraus ein Erlebnis für die ganze Familie ab 6 Jahren.

Samstag 9.30 bis 14 Uhr

Im »Focus« der Alten Oper steht in dieser Saison die Sopranistin Christine Schäfer. Als Rödelheimer Mädche aus einer dortigen Metzgerfamilie und Schülerin am Frankfurter Goethe-Gymnasium hat sie natürlich hier nicht nur ein immer hochwillkommenes Heimspiel. Nach einer wirklichen Weltkarriere, die in Innsbruck begann und mittlerweile über New York, San Francisco, Glyndebourne, London längst alle Opern- und Konzerthäuser umfasst, erinnert sie sich und uns an ihre Wurzeln. Sie ist in bester Erinnerung als herausragender »Cherubino« in der Salzburger Aufführung der »Hochzeit des Figaro« (unter Harnoncourt), wo sie eine Netrebko glatt an die Bühnenwand sang mit dem »überirdischen Glanz ihrer Stimme«, wie es in einer der vielen, schwärmenden Kritiken hieß. Bei allem Weltruhm, der ihr vorund nacheilt, scheint sie die Tugend der Bescheidenheit gegenüber der Kunst stets zu wahren. Diva-Allüren sind ihr fremd. Sie nutzt jede Möglichkeit, Nebenpfade zu beschreiten, und ist auch diesmal mit musikalischen Schätzen fündig geworden: Hans Werner Henze taucht im Zusammenspiel mit dem Ensemble Modern (8.5.) dort ebenso auf, wie Lieder des Amerikaners George Crumb und Alban Bergs Konzertarie »Der Wein« (nach den »Fleurs du mal« von Charles Baudelaire). Ein Liederabend (10.5.) konfrontiert lyrische Gesänge von Hanns Eisler (Hölderlin-Fragmente), Franz Schreker, Bach mit Klavierkompositionen von Ferruccio Busoni und Schönberg. Und noch einen Tag später tritt Christine Schäfer gemeinsam auf mit dem Freiburger Barockorchester und Johann Sebastian Bachs Hochzeits- und der dunklen Kantate »Ich habe genug«, ergänzt mit Orchestermusiken von Zelenka und Telemann (11.5.).

und nach Absprache

Karten unter www.alteoper.de oder Tel.: 069/13 40 400

Termin: 24. Mai, 20 Uhr, Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 Karten zu 20 € (erm. 12 €) www.romanfrabrik.de und Tel.: 069/49 40 902

Senden Sie Ihre Termine per Mail bis zum 12. eines Vormonats an musik@strandgut.de

Termin: 31. Mai, 19.30 Uhr Oper Frankfurt (weitere Termine im Juni), Tickets online unter www.oper-frankfurt.de

Cretzschmarstraße 1 65843 Sulzbach am Taunus Fon (0 61 96) 57 48 63 Mobil 01 73 34 26 707 sigridundthomas@t-online.de Öffnungszeiten Dienstag 9.30 bis 13 Uhr Dienstag 16 bis 19 Uhr Mittwoch 9.30 bis 12 Uhr Freitag 15 bis 19 Uhr

Termine: 10. und 11. Mai, jeweils 15.30 Uhr im hr-Sendesaal, Karten rasch besorgen! zu 7,50 € (Erwachsene 11 €) besorgen bei hr-Ticketcenter 069/155-2000

Bernd Havenstein

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Von Haus zu Haus

KUNST

Das heilige Feuer © Nolde Stiftung Seebüll

Verfemt und verbrämt Städel Frankfurt: Emil-Nolde-Retrospektive lenkt das Interesse auf die politische Haltung des Malers Max Hollein, der Primus unter den Frankfurter Museumsdirektoren, hat sich für das Frühjahr in zwei der drei von ihm geführten Häuser (Schirn, Städel, Liebieghaus), ganz offensichtlich das Motiv Entzauberung auf die Fahne geschrieben. Nachdem die Kunsthalle Schirn (bis 1. Juni noch!) eindrucksvoll das verklärte Leben der Bohème auf den Nenner eines (extrem produktiven) Elendsquartiers Montmartre bringt, fokussiert die Retrospektive Emil Nolde des Städel wie keine zuvor die politische Haltung des Künstlers und deren Einfluss auf sein Schaffen. Der zumindest quantitativ entartetste deutsche Maler – von keinem wurden mehr Werke aus Museen beschlagnahmt (1.052), von keinem mehr auf der berüchtigten Münchner Ausstellung 1938 gezeigt (33) – war ein glühender Anhänger der Nationalsozialisten und schreckte, so ist zu erfahren, auch vor Denunziationen nicht zurück. »Meine Kunst ist deutsch, stark, herb und innig«, schrieb der entgeisterte, bereits 71 Jahre alte Mann 1938 an Joseph Goebbels. Vom Widerständler und Verfemten, als welcher Nolde es an die Wände der Kanzlerbüros von Helmut Schmidt und Angela Merkel sowie in Siegfried Lenz‘ Deutschstunde schaffte, lässt das Städel nicht viel mehr als einen Widerständler wider Willen übrig. Der Frankfurter Kurator Felix Krämer meinte zur Eröffnung der Schau sinngemäß, dass Noldes künstlerische Sprache sein Denken desavouiert habe. Allerdings hat in den 40er Jahren Noldes Denken auch seine künstlerische Sprache gelenkt, die Hinwendung zur seriellen Produktion von Blumenaquarellen, die ihm trotz Berufs- und Verkaufsverbots (1941)

ein stattliches Auskommen in der Kriegszeit gesichert haben soll, wird hier demonstrativ in Petersburger Hängung präsentiert: eine Blümchentapete, die ans kitschige reicht und die man auch als deftige Ohrfeige interpretieren kann. Die mit 140 Gemälden, Zeichnungen und Aquarellen ausgestattete Ausstellung lässt selbstverständlich den klassischen »Farbenmagier« nicht aus, der Blumen und Landschaften zu unnachahmlichen Farbexplosionen brachte. Sie dokumentiert die Ergebnisse seiner Südseeexkursion, inklusive eines fürchterliches Russen-Bildes, das er auf dem Rückweg malte, und würdigt auch die neunteilige Bilderfolge »Das Leben Christi«, der in der Münchner Propagandaschau die größte Aufmerksamkeit galt, auch die von Goebbels, wie ein beigeselltes Foto belegt. Weniger bekannt – aber wunderschön - ist die frühe stimmungsvolle Dünenlandschaft, die Nolde flächig in fahlen Sandgelb- und Blassblautönen anlegte und auf die der erste Blick des Ausstellungsbesuchers fällt: »Lichte Meeresstimmung« (1901). Neben zwei weiteren Motiven aus der Schule des Impressionismus ist dem Gemälde die völlig konträre erste Ölfarbenarbeit des Künstlers von 1897 beigesellt: die Groteske »Bergriesen«, die überproportionierte Männer mit Grobgesichtern im Waschzuber zum Besten gibt. Nolde hatte sich mit dieser comicartigen Arbeit für eine Ausstellung beworben und wurde abgelehnt. Lorenz Gatt Bis 15. Juni: Di.–So: 10–18 Uhr; Do., Fr. bis 21 Uhr www.staedelmuseum.de

DEUTSCHES ARCHITEKTURMUSEUM Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main, www.dam-online.de GEÖFFNET \ OPEN Di, Do — So Tue, Thu—Sun 11.00 — 18.00 \ Mi Wed 11.00 — 20.00 KOSTENLOSE FÜHRUNGEN SA\SO 15.00 UHR Strandgut 05/2014 27

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KUNST Von Haus zu Haus ANSICHTSSACHEN >> Der Pina zu Ehren: Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele (IMF) stellt das Staatstheater Wiesbaden die Porträtschau »Pina« des Fotografen Walter Vogel aus, der Pina Bausch schon als Tanzstudentin der Folkwang-Schule in Essen kennengelernt hat. Es handelt sich um Porträts und Modefotos aus den 60/70er Jahren, die Vogel erstmals in seinem Buch »Pina« (2000) veröffentlicht hat. Vom 9. Mai an bis zum 2. Juni sind diese im Hessischen Ministerium für Kunst und Wissenschaft (Rheinstr. 23-25) zu sehen. >> Ehrengast: Palmengarten-Direktor Matthias Jenny wird zur Finissage der Deva-Wolfram-Ausstellung »Konvergenz« in der WestendGalerie (Arndtstraße 12) einiges zu sagen haben. Zumal die Künstlerin anwesend sein wird. Die Eröffnung ist am 16. Mai um 18.30 Uhr. >> Skulpturen, Grafiken, Installationen: Vom 8. bis zum 18. Mai steigen in der Städtischen Galerie Dreieich die 24. Kunsttage Dreieich. Im Rahmen dieser jeweils von Freitag bis Sonntag laufenden Frühjahrsausstellung, die bildenden Künstlern der Region gewidmet ist, gibt es auch ein Kammerkonzert (14.5., 20 Uhr) und einen Poetry-Abend mit Miachel Bloeck (18.5., 15 Uhr). >> Gefragte Senioren: Das Museum für Kommunikation sucht für die Ausstellung »Dialog mit der Zeit« ältere Menschen als Ausstellungsbegleiter.

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Die Schau will sich vom 24. September bis 15. Februar dem Thema Altern »neuartig annähern«. Gesucht sind Menschen ab 70 mit »positiver Einstellung zum Altern«. Geboten wird eine Bezahlung auf Stundenbasis. Mehr: www.mfk-frankfurt.de

© Altana Kulturstiftung/Barbara Klemm

>> Workahonix: Für die rund 650.000 Bienen auf dem Dach des MMK hat inzwischen die Arbeitssaison wieder begonnen. Seit sieben Jahren leben diese auf zwölf Völker verteilt im Zentrum der Stadt. Auf einer einstündigen Führung am 14. Mai können sich Erwachsene schlau machen über die kunstnahen Bienen. Für wissbegierige Kinder gibt es am 6. Mai sowie am 18. Mai jeweils ab 10 Uhr einen dreistündigen BienenWorkshop. >> Bis denne: Das Museum Judengasse wird ab dem 18. Mai für die Dauer von gut einem Jahr wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Ab Mitte 2015 soll hier der erste Teil der erneuerten Dauerausstellung zur Geschichte der Frankfurter Juden von der Mitte des 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gezeigt werden. Am 10. Mai steigt im Rahmen der Nacht der Museen eine erste Farewell-Party mit Klezmer-Musik. >> Alles Einbildung: Zu einer »Meditationshypnose« lädt die Kunsthalle Schirn am 22. Mai ab 11 Uhr in die Rotunde des Hauses ein, wo eine Sound-Installation des Schweizer Künstlers Daniel Buetti zu bewundern ist. Titel: »It’s all in the Mind«. gt

Ein Hammer, diese Sicheln! Sinclair-Haus Bad-Homburg: Barbara Klemm fotografiert von Zeichnungen Goethes motiviert in Stadt und Land Das Bild vom innigen Bruderkuss Leonid Breschnews mit Erich Honecker gehört zu den meistzitierten Arbeiten Barbara Klemms. Das instinktive Gespür der einstigen FAZ-Fotoreporterin für den richtigen Moment zeichnet nebst Licht und Perspektive auch jene spektakulären und selbstredend schwarzweißen Großformate studentischen Lebens der 80er Jahre aus, die frei Haus an den U-BahnWänden der Bockenheimer Warte zu sehen sind. Spektakulär ist an dem persönlichen Wallfahrtsort des Chronisten die Aufnahme des tumultuarischen Auflaufs im legendären Hörsaal VI, der einem Auftritt des Fuldaer CDU-Rechtsaußens Alfred Dregger galt. Statt Tomaten zu werfen, haben die Uni-Spontis damals mit Deutschland-Fähnchen winkend den Law-&-Order-Politiker »niedergejubelt«, wie die FAZ am nächsten Tag schrieb. Das Sinclair-Haus in Bad Homburg lädt nun mit einer originellen Idee dazu ein, Barbara Klemm von der weitgehend unentdeckten Seite ihrer Landschafts- und Naturfotografie kennenzulernen. Der Direktor des Hauses, Johannes Janssen, hat die bald 75 Jahre alte Tochter einer Bildhauerin und eines Malers (Fritz Klemm) auf eine ähnlich unterbelichtete Seite von Johann Wolfgang Goethe aufmerksam gemacht: dessen mit Tusche und Bleistift gezeichneten »Reisenotizen«. Auch dieses Handwerk hat Johann Wolfgang von der Pike auf gelernt. Seine Skizzen sollten Klemm zu einem künstlerischen Brückenschlag der Genres inspirieren, dachte sich Janssen – mit Erfolg. Nach der Sichtung der Stiftung Weimarer Klassik, die 2.000 Zeichnungen des Meisters archiviert, ging die Fotokünstlerin

begeistert mit ihm d’accord und unter der Bedingung unbedingter künstlerischer Freiheit mit ihrer Leica auf Reise nach Thüringen, in die Schweiz, nach Rom und natürlich auch nach Frankfurt. Das Sinclair-Haus stellt nun 60 Fotografien aus diesem Auftrag und 55 ihm zugrunde liegende Zeichnungen des Dichterfürsten aus und vermeidet dabei bewusst Gegenüberstellungen. Klemm ging es darum, im freiem Zugriff Stimmungen, Motive und Lichtkonstellationen einzufangen, die auch ohne den Bezug bestehen. Und keinesfalls um Vergleiche oder Nachahmung. Während ihre Arbeiten im Parterre hängen, findet man die Zeichnungen im ersten Stock. Ein bisschen schade, weil mühsam, ist das dennoch, zumal sich ja der Katalog zu Hilfe nehmen lässt, mit dem man dann eben doch vergleichend den römischen Palatin im Mondlicht, den böhmischen Felsberg Borschen oder die heimische Leonardskirche betrachtet. Grandios sind die Lichtbrechungen des tosenden Wasserfalls in Schaffhausen, gewaltig die Wolkenkonstellationen. Hammerhaft himmlisch aber und allein das Kommen wert sind die Mondsicheln, die Goethe 1775/76 mit Kohle und weißer Kreide auf tiefblaues Papier bannte und Barbara Klemm vor 15 Jahren am nächtlichen Himmel über der Normandie entdeckte, ohne die Zeichnung zu kennen. Dass sie sich ihres Bildes erinnert hat, ist wohl das, was man unter einem fotografischen Gedächtnis versteht. Lorenz Gatt Bis 9. Juni: Di. 14–20 Uhr; Mi.–Fr. 14–19 Uhr; Sa., So. 10–18 Uhr www.altana-kulturstiftung.de

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Von Haus zu Haus

KUNST

Fischhaut, Felle, Frauengeschichten Museum Angewandte Kunst: »Weather Diaries« © MAK/Rammatik

Mode, Design, Handwerkskunst – die Grenzen sind fließend. Deshalb muss es nicht wundern, wenn in relativ kurzer Zeit im Museum Angewandte Kunst eine Ausstellung läuft, die sich getrost auch als Modenschau mit Kunstanteil oder umgekehrt etikettieren ließe. Mit »Draußen im Dunkel. Weitermachen nach der Mode« haben die »Weather Diaries« indes nicht nur den poetischen Titel gemein, auch mancher Name, wie der von Barbara I Gongini, taucht

nebst der zugehörigen Handschrift wieder auf. Nur ganz so international ist Nordic Fashion von der Schöpferseite her nicht. Die nach Rejkjavik (2009) und Seattle (2011) in ihrer dritten Auflage zu sehende Design-Biennale fokussiert Arbeiten von zwölf Designern und/oder Künstlern aus Island, Grönland und von den Färöer Inseln. Diese etwas prosaische Sicht wird freilich dem Anspruch nicht ganz gerecht, der hier vermittelt werden soll und sich wesentlich im identitätsstiftenden Naturbezug und in der Verwendung von natürlichen Ressourcen oder in der Anlehnung an diese äußert. Ihre Stoffe sind Wolle von Schafen, Felle, Fischhaut und Traditionen. Dennoch basiert die optisch bestechendste Arbeit von Hrafnhildur Arnardöttir aka Shoplifter aus rastaverfilzt wirkenden farbigen KunsthaarBüscheln, die eine wonnigweichwohlig anmutende Höhle beschreiben. Die Installation bildet eine Neuronenlandschaft nach, mit der die Künstlerin künstliche und überzogene Schönheitsideale moniert. Einen starken Hinweis liefern auch die mystisch wirkenden Fotografien von Sarah Cooper und Nina Gorfer, die Frauengestalten nordischer Sagas mit ihrer Geschichte in Szene setzen.

DUFT NATUR UND KULTUR vom 22. 5. bis 21. 9. 14

Winnie Geipert Bis 22. Juni: Di.–So. 10–18 Uhr; Mi. bis 20 Uhr www.museumangewandtekunst.de

Alpenutopia Goethehaus: Hugo von Hofmannsthal im Ersten Weltkrieg Er hatte einen jüdischen Großvater, die Mutter war Halbitalienerin, und neben blauem floss wohl auch böhmisches und deutsches Blut in den Adern des 1874 in Wien geborenen Schriftstellers Hugo von Hofmannsthal. So ganz von ungefähr kam seine Vorstellung also nicht, den Vielvölkerstaat Österreich als Modell für ein zukünftiges Europa zu propagieren. Gleichwohl lässt sich das utopische Ansinnen auch als Verklärung seines nicht ganz freiwilligen Dienstes für sein Heimatland im Ersten Weltkrieg begreifen. Der über eine solide militärische Ausbildung verfügende Ex-Offizier eines Ulanenregiments quittierte 1905 seine Armeedienste und wurde deshalb, als es ernst wurde, 1914 statt zur Kavallerie in die Infanterie eingezogen, was der immerhin 40-Jährige dank guter Kontakte aber in einen Dienst am Schreibtisch umwandeln konnte. Er leitete die Presseabteilung des Kriegsfürsorgeamts und kümmerte sich vorzüglich um Spenden. Das Frankfurter Goethehaus widmet seinen von den grassierenden Nationalismen der Zeit distanzierten Betrachtungen nun die Ausstellung »Die Antwort Österreichs – Hugo von Hofmannsthal im Ersten Weltkrieg«. Um den semiprivaten Charakter dieser fern der Front vollzogenen Gedanken zu unterstreichen, wurden die Wände des Arkadensaals mit einer eigens angefertigten Tapete bezogen, auf der in originaler Größe die Konturen der Wiener Wohnung eingezeichnet sind, die der Dichter 1916 bezog und von dem Innenarchitekten und Bühnenbildner Oskar Strnad entwerfen und einrich-

ten ließ. Ein Teil der ausgestellten Gemälde hing tatsächlich dort. Für die mit reichlich Dokumenten und Information aufwartende Ausstellung braucht es ein gerüttelt Maß an Zeit. gt Bis 18. Juni: Mo.–Sa. 10–18 Uhr; So. 11–17.30 Uhr www.goethehaus-frankfurt.de © Schenkung O. v. Hofmannsthal

www.palmengarten.de

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LITERATUR Kolumne: BLUTIGE ERNTE von Alf Mayer

Kain und Abel in der Steilwand Uwe Nettelbecks »Der Dolomitenkrieg« Kaiserjägertod: Wie hoch schätzen Sie die voraussichtlichen Verluste? Der Kommandant: 4000. Kaiserjägertod: Die Truppen sind befehlsgemäß zu opfern. (Karl Kraus: »Die letzten Tage der Menschheit« S. 450) Schön, wie manche Bücher ein Eigenleben entfalten und immer gehaltvoller werden. So verhält es sich mit Uwe Nettelbecks dokumentarischem Montageroman »Der Dolomitenkrieg«, einem eisigen Stück Prosa, 1976 erstmals innerhalb des Sammelbandes »Mainz bleibt Mainz« erschienen, einem Vorläufer und sozusagen umfangreichen Prospekt der dort auf der letzten Seite angekündigten Nettelbeck-Zeitschrift »Die Republik«, ein an »Die Fackel« von Karl Kraus erinnerndes Geisterreiterund Außenseiterprojekt, das es bis 2007 auf 125 Nummern brachte. 1979 erschien »Der Dolomitenkrieg« auf lachsfarbenem Papier bei Zweitausendeins/Greno als schmales Taschenbuch. Nun hat ihn der kleine und exquisite Berenberg-

Verlag mit sorgfältiger Ausstattung in den Hardcover-Himmel geholt, den 95-seitigen Fließtext der an Raubdrucke erinnernden und ohne jeden Absatz auskommenden Erstausgabe – die Gliederungen von I,1 bis XXXV,14 befanden sich im Textverlauf – mit Leerzeilen aufgebrochen und mit einem Nachwort des Frankfurter Soziologen, Publizisten und Adorno-Biografen Detlev Claussen ergänzt. Ein AusnahmeBuch in mehrerlei Hinsicht, in der jetzigen Form zum langen Aufbewahren geeignet und bestimmt. Detlev Claussen widmet sein Nachwort einem leider 2008 zu früh verstorbenen anderen Frankfurter, nämlich dem Tausendsassa und frühen Umweltpropagandisten Giovanni »Hans« Glauber, der ihn »lehrte, sehenden Auges durch die Dolomiten zu laufen«. Hans Glauber stammte wie der unlängst von uns gegangene IndependentFilmproduzent Karl »Baumi« Baumgartner aus Südtirol, beide wussten sie mehr als andere von einem Kriegsschauplatz von vor nun 100 Jahren, der auf kleinem Raum all

LITERA

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7. Literaturfestival FrankfurtRheinMain 20.—27.Mai 2014

Programm und Karten ab 28.April 2014 auf www.literaturm.de

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das fokussiert, was die Hirnrissigkeit jeglichen Krieges ausmacht. Vieles von dem zum Beispiel, was wir über Gletscher wissen, wurde 1916/17 im mächtigen Eisgebirge der Marmolata in blutigster Versuchsanordnung gesammelt. Wegen des Artilleriefeuers der italienischen Alpini verlegten die österreichischen Landesschützen ihre Stollen und Stellungen tief ins Eis, das Wissen um die Natur des Gletschers wurde zu einer Überlebensfrage. Bei 39 Grad Celsius gefriert menschliches Blut. Auf Seite 23 f. finden sich schwer erträgliche Betrachtungen über das Erfrieren (congelatio). Den Stellungskrieg des Ersten Weltkrieges gab es nicht nur auf den Trichterfeldern Flanderns, sondern auch in der Senkrechten, mitten im Gebirge. Gekämpft wurde am und im Berg, Stollen untergruben Stollen, teils waren sie 500–1.000 m lang. Von 1915–1918 gingen sich die Gebirgstruppen Italiens und Österreich-Ungarns in den Steilwänden der Dolomiten buchstäblich an die Kehle. Wie bei Kain und Abel war es oft ein Felsbrocken, mit dem man im Nahkampf am Berg den Gegner erschlug. Der Berenberg-Ausgabe vorangestellt ist ein dem Buch entnommenes Zitat des Alpen-Sonnyboys und Filmregisseurs Luis Trenker, in dem er begeistert die Ausgabe von (mittelalterlichen) Morgensternen an die Kämpfer beschreibt. Von der Schweizer Grenze bis zum Abfall der Alpen in die lombardische Tiefebene bildeten die Kampflinien eine fast 100 km lange, geschlossene Eisfront, die fast durchwegs in Höhen von über 3.000 m verlief und deren tiefste Punkte wie etwa der Tonale-Pass immer noch auf 1.900 m Höhe lagen. Die Sextner Dolomiten gehörten zu den am meist umkämpften und blutigsten Frontgebieten des Kaiserreiches Österreich-Ungarn, der Katastrophenwinter 1916/17 trug das Seine dazu bei. So forderte zum Beispiel im Dezember 1916 eine gewaltige Lawine an der Punta di Penia, die ein österreichisches Lager niederwalzte, alleine 300 Tote. Viele Aspekte benennt Detlev Claussen in seinem vielschichtigen, mit 37 Anmerkungen versehenen Nachwort. Die Quellenlage Nettelbecks aber lässt er leider außer acht. Etwa warum bei dem bekennenden Karl-Kraus-Verehrer weder der Meister selbst noch die Kriegsreporterin Alice Schalek namentlich

wie inhaltlich vorkommen. Kraus rieb sich in seiner »Fackel« immer wieder an den Dolomiten-Frontberichten der 1917 vom Kaiser mit dem »Goldenen Verdienstkreuz mit Krone am Band der Tapferkeitsmedaille« ausgezeichneten Journalistin derart, dass sein »Kampf gegen die Phrase« und gegen den Militarismus auf immer Bestand haben wird. Zu Uwe Nettelbeck lohnt es sich, im Internet zu lesen. Ich wünsche spannende Lektüre – und steige nun in ein weiteres Kleinjuwel des Berenberg Verlages, nämlich Gian Carlo Fuscos »Die Unerwünschten. Als Amerika die Mafia nach Hause schickte«. Der bei uns schmählich unbekannte Fusco, ein Chronist Italiens, porträtiert in diesem ganz und gar ungewöhnlichen MafiaBuch eine Galerie von nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in die alte Heimat deportierten amerikanischen Gangstern. Eine fröstelndbeklemmende Lektüre, die – dies Empfehlung Nummer drei – gewiss auch Ingrid Mylo und Felix Hofmann gefällt, die gerade die zweite Nummer ihrer Zeitschrift »Anarchron« im Selbstverlag herausgebracht haben. Ganz und gar unabhängig schreiben hier zwei freie Geister, sagen, was andere nicht mehr zu denken wagen. Bezug über anachron@micromegas.de

Uwe Nettelbeck: Der Dolomitenkrieg. Mit einem Nachwort von Detlev Claussen Berenberg Verlag, Berlin 2014. Halbleinen, 152 Seiten, 20 €.

Gian Carlo Fusco: Die Unerwünschten. Als Amerika die Mafia nach Hause schickte. Mit einem Vorwort von Andrea Camilleri. Berenberg Verlag, Berlin 2014. Halbleinen, 152 Seiten, 20 €.

Felix Hofman, Ingrid Mylo: Anachron. Nr. 2 Micromégas, Kassel 2014. 64 Seiten, 15 €.

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LITERATUR

Was am Ende bleibt

Restaurant Goldmund im Literaturhaus Mo – Fr 12 bis 1 Uhr Samstag 18 bis 1 Uhr Sonntag: Ruhetag Tel: 0 69/210 85 985

Hermann Kinders Erzählung »Der Weg allen Fleisches« Es gab Zeiten, da kannte man Hermann Kinder. Sein Debüt, der »Bildungsroman« von 1977 mit dem Kinder-typischen Titel »Der Schleiftrog«, wurde nicht nur von Alfred Andersch, Adolf Muschg und Martin Walser gelobt, sondern, nicht zuletzt, auch von der Generation der 68er gelesen, die an dem Scheitern der Revolte zu knabbern hatten. Kinder war unterdessen Akademischer Rat an der Reform-Universität Konstanz. Und er schrieb weiter, so die Erzählung »Du mußt nur die Laufrichtung ändern«, 1978, dann den Roman »Vom Schweinemut der Zeit«, 1980. Doch er schrieb sich langsam aus der größeren öffentlichen Aufmerksamkeit heraus, auch deshalb, weil er nicht mit »Halbwesen« und Forderungen nach orthodoxer Liturgie, das heißt mit kleinen Skandälchen auf sich aufmerksam machte. Jetzt ist endlich eine neue Erzählung erschienen, die wieder einmal eindrucksvoll beweist, dass man diesen Kinder eigentlich kennen müsste. Erst tauscht er seine »Rennmaschine« gegen ein behäbiges Tourenrad ein, dann schafft er auch das ab. Statt »Speichen und Felgen zu polieren, beglich er Arztrechnungen«. Das ›alter ego‹ von Hermann Kinder beschreibt, schonungslos und genau, doch nicht ohne Ironie, ein Schicksal, das früher oder später uns allen droht: den allmählichen Verfall des Körpers. »Langsam war er geworden. Das hatte Vorteile. Er brauchte nicht mehr zu hetzen.« Aber es wird unaufhörlich schlimmer. Zu Kurzatmigkeit kommt, ausgerechnet am 60. Geburtstag, ein Herzinfarkt. »Die Ärzte gratulierten ihm zu seinem 2. Geburtstag.« Nach wochenlangem Klinikaufenthalt geht er wieder zu seiner Arbeitsstelle. „Er war nun ein Schwerbehinderter und verbesserte die Schwerbehindertenquote des Amtes“. Doch bald muss er wieder in die Klinik. »Sie lassen aber auch nichts aus, sagte der freundliche Chirurg, als er wieder seine dicke Akte studierte.« »Die Frau« besucht ihn am Wochenende, sie arbeitet in Köln, er in Konstanz. »Ihre Liebe war Händchenhalten.« Er hat viel Zeit, und wenn ihn die Schmerzmittel nicht nur dahindämmern lassen, beobachtet er sich und seine Umgebung und schreibt alles in sein Oktavheft. »Wie die Nacht wich, das Licht kam … ob die Vögel, welches Wetter auch sei, immer zur gleichen Zeit laut werden, und, je nach Wetter und Licht, wie laut … und wenn er die Augen schloss, war es ihm,

Literaturhaus Frankfurt Schöne Aussicht 2, 60311 FFM Telefon: 0 69/75 61 84 10 info@literaturhaus-frankfurt.de

Anfahrt: S1-6,8,9 »Ostendstraße«, StraBa 14,18 »Hospital zum heiligen Geist«, Bus 30, 36 »Schöne Aussicht« Parken: Tiefgarage »Bildungszentrum Ostend«, Sonnemannstraße 13 Fleming‘s Deluxe Hotel Frankfurt Main-Riverside, Lange Straße 5-9 Hospital zum Heiligen Geist, Lange Straße 4-6 Karten: Vorverkauf über www.literaturhaus-frankfurt.de

Mai 2014 08.05. 19.30 h

Monika Zeiner, Sascha Anderson Deutschstunden. Autoren über Emil Nolde Mythos, Biografie, Autoporträt Moderation: Michael Braun

10.05. 19 h bis 2 h

Nacht der Museen Offen wie ein Buch Mit Anna Böger, Fredrik Jan Hofmann Felicitas von Lovenberg, der goldene fisch

12.05. 19.30 h

Chimamanda Ngozi Adichie Americanah Moderation: Hans Jürgen Balmes Lesung dt. Text: Dorothee Krüger

H Hermann Ki Kinder: d »Der Weg allen Fleisches« Erzählung, Frankfurt am Main: weissbooks, 2014, 139 S., 18 €

als könne er Heu riechen oder Jauchefelder oder das geteerte Straßenbankett.« Sein Leben besteht jetzt aus den »Erzählungen der Zimmerkameraden, wenn es ihm gelang, sie auszufragen«. »Seine Welt reichte jetzt so weit, wie seine Hände reichten. Immer waren seine Arme zu kurz.« »Das Glück kam in kleinen Schritten“. Er kann sich wieder selbst waschen, ohne Hilfe vom Bett in den Rollstuhl setzen. Fast schon distanziert, kühl beschreibt Kinder sein fortschreitendes Elend. Das zweite Kapitel (das Motto von Wolfgang Schäuble: »Im Traum bin ich Fußgänger.«) handelt von seinen Träumen, die ihm eine Normalität vorgaukeln, die für ihn schon lange nicht mehr existiert. Er saust mit seinem Fahrrad durch die Landschaft, oft fliegt er schwerelos über die Meere, aber immer wieder träumt er auch von seinen begrenzten Fähigkeiten, seinem Versagen. Dieses drastisch eingeschränkte neue Leben wird mit einer beachtlichen Präzision, ohne jede Larmoyanz, ohne Selbstmitleid, mit sanfter Ironie dargestellt und gelegentlich mit schwarzem Humor: Was sehen »Kannibalen in Rollstuhlfahrern? Essen auf Rädern.« Alles in allem: ein mieses Schicksal, eine düstere Geschichte, die aber trotz allem Mut macht. Kinders Erzählung – der Autor hat sie selbst mit herrlich grotesken Zeichnungen illustriert – kündet von einem unzerstörbaren Lebenswillen. Bewundernswert.

Eintritt 9 / 6 Euro

Eintritt 14 Euro

Eintritt 9 / 6 Euro

Im Rahmen der Frankfurter HausGespräche 2014: Nach Babel – Sprache und Sprachen 14.05. Ulf Stolterfoht Eintritt frei 19.30 h Fachsprachen oder die universale Sprache der Poesie Moderation: Florian Höllerer (LCB) 15.05. 19.30 h

Kai Meyer: Phantasmen Ursula Poznanski: Die Vernichteten Moderation: Fridtjof Küchemann (F.A.Z.)

Eintritt 5 / 3 Euro

19.05. 19.30 h

Angela D. Friederici: „Sprache: grenzenlos im neuronalen Netz“ Vortrag & Diskussion mit Durs Grünbein Moderation: Jürgen Kaube (F.A.Z.)

21.05. 19.30 h

Marie NDiaye Eintritt 9 / 6 Euro Ladivine Lesung dt. Text: Brigitte Cuvelier, Moderation: Ina Hartwig

Eintritt frei

22.05.–23.05. Oh Happy Dane! Übersetzerseminar 22.05. 16 h

Niels Brunse Eintritt frei Übersetzung als kulturelle Neugier – Eröffnungsvortrag

22.05. 18 h

Heinrich von Berenberg, Peter Urban-Halle, Norbert Wehr – Hanns Grössels Alfabete: Erinnerungen an einen Übersetzer

22.05. 20 h

Kirsten Hammann, Christian Jungersen Eintritt 7 / 4 Euro Hinter den Frontallappen Lesung dt. Text: Anna Böger, Moderation: Flora Fink

23.05. 20 h

Naja Marie Aidt, Kim Leine Eintritt 7 / 4 Euro Auf der Suche nach dem verlorenen Glück Lesung dt. Text: Isaak Dentler, Moderation: Ulrich Sonnenberg

26.05. 19.30 h

Lisa Herzog, Axel Honneth Jan Pieter Krahnen, Sighard Neckel ZeitBrüche - Diagnosen zur Gegenwart (Finanz)markt und Moral? Moderation: Peter Kemper (hr2-Kultur)

31.05.– 06.06.

Literaturfestival: Was wir suchen, ist alles Romantik, Literatur und Region Sieben Tage Romantik im Literaturhaus Begegnungen mit der Literatur und dem Denken von Heute.

Sigrid Lüdke-Haertel

Eintritt frei

Eintritt 5 / 3 Euro

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MUSIK

Live-Musik-Termine Donnerstag

01.

PAT METHENY UNITY GROUP

Aschaffenburg

FR

16 MAI

| Blütenträume – Komödie mit Claudia Rieschel

23.5. | Amigos – Im Herzen jung 24.5. | Heißmann & Rassau – Ein Duo kommt selten allein

Mühltal/Nieder-Ramstadt

Wiesbaden

STEINBRUCH-THEATER 18.30 h Aborted + Gorguts + Misery Index + Special Guests

KREATIVFABRIK 20.00 h Buffet of Fate und Freunde SCHLACHTHOF 20.00 h Marcus Wiebusch, And The Golden Choir

CONGRESS CENTER MESSE 20.30 h Zülfü Livaneli DAS BETT 21.00 h Lebanon Hanover, XTR Human ELFER MUSIC CLUB 20.00 h Benzin FRANKFURT ART BAR 20.45 h Jazz Gang Quintett GIBSON 19.30 h ScHoolBoy Q JAZZKELLER 21.00 h Yuriy Sych‘s »electrolyte« MAMPF 20.30 h Jazzminds MUSIKKELLER-FRANKFURT 20.00 h Mainhattan Diesel SüDBAHNHOF 21.00 h 30 Plus Party ZOOM 20.00 h Walter Schreifels & Aren Emirze - Supp.: #4

Nidderau

Darmstadt

Oberursel

CENTRALSTATION 20.00 h Yasmine Hamdan

ALT-OBERURSELER BRAUHAUS 20.00 h Stormin Norman

Dreieich

Offenbach

BüRGERHAUS SPRENDLINGEN 10.00 h Barrelhouse Jazzband & Red Hot Hottentots

BOGSIDE IRISH PUB 20.30 h Dominik Wrana

Weiterstadt

Frankfurt

MUSIC STATION WEITERSTADT 12.00 h Irish Folk Frühschoppen m. ceol agus ol

Tel. 06103 / 60000

4.5.

Frankfurt

HAFEN2 21.45 h The DeSoto Caucus

SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Jam-Session mit Er, Er, Er und Ich

BÜRGERHÄUSER DREIEICH | Farbiges Venedig – Ausstellung von Karlheinz Fürst Ristorante Tonino

Offenbach

BRüCKENKOPF 20.00 h 31 Jahre Brücki

HOFGUT SCHWEINHEIM 19.30 h Schweinheimer All Stars

BATSCHKAPP 20.00 h D-A-D - Special Guest: Hong Faux DAS BETT 20.30 h Lalu DIE FABRIK 15.00 h Eröffnung Biergarten FRANKFURT ART BAR 20.45 h Open Stage GIBSON 20.00 h Urban Club Band JAZZKELLER 21.00 h Jason Schneider Quartet NACHTLEBEN 21.00 h A Life Divided & Down Below ORANGE PEEL 20.00 h Swinging Jazz Night PAPAGENO MUSIKTHEATER 19.00 h Gospelkonzert mit Gail Gilmore ZOOM 21.00 h Rotfront

4.5.

Hanau

Do. 1.5.2014, 10 Uhr

JAZZ AM 1. MAI Barrelhouse Jazzband & Red Hot Hottentots Do. 8.5.2014, 20 Uhr

MARIO UND DER ZAUBERER Schauspiel und Maskenstück mit Livemusik Do. 8.5. - So. 18.5.2014

24. KUNSTTAGE ART.by.friends Fr. 9.5. - So. 25.5.2014

12. DREIEICHER MUSIKTAGE

Wiesbaden SCHLACHTHOF 19.00 h Ektomorf, Vengince, Hopelezz, May The Silence Fall

Freitag

02.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Leave‘s Eyes & Atrocity - supp.: Agathodaimon

Darmstadt AN SIBIN 21.30 h G.O.D. Garden of Delight GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Ink Stained Me JAZZINSTITUT DARMSTADT, GEWöLBEKELLER 20.30 h Cees van der Pols‘ Expateers OETINGER VILLA 21.00 h The Iascope + Shizzura + Lay Down 2 + Kuda + Untuned DAS BETT 20.30 h My Sleeping Karma, Wedge, Wight ELFER MUSIC CLUB 17.00 h SPH Bandcontest EXZESS 21.00 h Nesseria FRANKFURT ART BAR 20.45 h Larry Watkins, Linda Krieg, Thomas Schilling, Wolfgang Mechenbier, Ernst Reich MAMPF 20.30 h Dara MOSAIK 20.00 h Ralf Olbrich NACHTLEBEN 20.00 h Six60 SPRITZEHAUS 21.00 h Welcome Back Group

16 Konzerte in Unternehmen und Privathäusern

Friedberg

Sa. 10.5.2014, 20 Uhr

13.6.– | Altstadtfest 15.6.

PHILIPP SCHARRI

THEATER ALTES HALLENBAD 19.30 h Lulo Reinhardt mit dem Latin-Swing-Projekt

18.7.– | Open Doors 20.7. 8.8.– | Weinfest 17.8.

www.hugenottenhalle.de www.ticketcenter.de Tel. 06102-77665

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Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h Hanau Jazz Bigband

Mainz

Sa. 17.5.2014, 20 Uhr

SCHON SCHöN 21.30 h Zen Zebra & Fjort

AKKORDEONALE

Nidderau

VORSCHAU Do. 5.6.2014 3. DREIEICHER COMEDYNIGHT 1.7 - 17.8.2014 BURGFESTSPIELE DREIEICHENHAIN

03.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 21.00 h AB/CD - supp.: Iron Virgin IRISH PUB ASCHAFFENBURG 21.30 h Joe Ginnane

Darmstadt AN SIBIN 21.30 h Beatshots CARREE-HOF 14.00 h JazzPunkt Caree: CsJazz Alloy GOLDENE KRONE (KNEIPE) 22.00 h The Barbers HALBNEUN THEATER 20.30 h Brandy Beatles Complete KNABENSCHULE 20.00 h Charity Rock m. Dexter, Soundpack und Lauder 21.00 h Nazi Death Camp & Kick It!

Dreieich JAZZCLUB RöDERMARK E.V. 20.00 h No Limit feat. Tina Witzemann

Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h Fishbone Trash

Karben KULTURSCHEUNE KARBEN 20.00 h Die Bestien

Mainz M8-CLUB (IM HAUS DER JUGEND) 20.00 h Blackwater Horizon

Mühltal/Nieder-Ramstadt STEINBRUCH-THEATER 19.00 h Traffic Jam Warm up Buffet Of Fate + Rising Anger + Dirty Rodriguez

Neu-Isenburg KUNSTBüHNE LöWENKELLER 20.00 h Duo Graceland

Eppstein WUNDERBAR WEITE WELT 20.00 h The Widowbirds

Frankfurt

29.5. | Andras Gabalier – Open Air im Sportpark Stadion

Kreativer Ungehorsam Stand-Up Poetry

Samstag

SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Glendalough

Oberursel ARTCAFé & VINERIA MACONDO 20.00 h Tobias Wessel & Conny Recknagel

Underkarl Underkarl ist seit je eine der eigensinnigsten, schlausten, verschlagensten und musikalischsten Jazz-Combos der Gegenwart. Seit 20 Jahren gibt es Underkarl inzwischen, mit dem Bassisten Sebastian Gramss als Epizentrum und seit kurzem auch mit dem wunderbaren Bassklarinettisten Rudi Mahall als festem, fünftem Mitglied. Irrsinnig viel, verschiedene Musik wird hier zusammengebracht, Jazz, Rock, Minimal, Noise, Improvisation, Anarchie und Disziplin, Lust und Kontrolle. Großartig. tg

So., 4.5., 20.30 Uhr, Das Rind, Rüsselsheim, Mainstr. 11, 06142/6035586.

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MUSIK Nidderau

Mainz

Bad Vilbel

SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Keith Sanders

SCHON SCHöN 21.00 h The Willit Blend

ALTE MüHLE 20.00 h Fools Garden

Offenbach

Offenbach Bieber

Darmstadt

HAFEN2 21.45 h Click Click Decker

WIENER HOF 20.00 h Acoustic Odyssee special guest: Jessica Born

AN SIBIN 21.00 h Open Mic Night / Jam Session GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Dirty Row OETINGER VILLA 21.00 h Congreed & At The Crack Of Dawn

Rodgau OPENSTAGE 20.00 h Mind The Gaep + Last Jeton + Backdoorslam

Rüsselsheim DAS RIND 20.30 h Retrospective (PL) & Votum (PL)

Wiesbaden SCHLACHTHOF 20.00 h Ohrbooten, Smith & Smart.

Eppstein

Dienstag

06.

Weiterstadt MUSIC STATION WEITERSTADT 20.00 h Eyszeit

Wiesbaden WALHALLA-STUDIO-THEATER 20.00 h Switchback

Sonntag

04.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Vonda Shepard

Darmstadt CENTRALSTATION 20.00 h The Fuck Hornisschen Orchestra: Hoffnung 3000 JAGDHOFKELLER 20.00 h Sarah Lee Guthrie & Johnny Irion

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Pretty Maids

Bad Vilbel ALTE MüHLE 20.00 h Lydie Auvray

Darmstadt GOLDENE KRONE (SAAL) 20.30 h Flowin IMMO & Band 21.00 h Elias „Fuzzy“ Dahlhaus JAZZINSTITUT DARMSTADT, GEWöLBEKELLER 19.30 h in between - Klassik trifft Jazzkeller

Frankfurt

HAFEN2 16.00 h Dawa

BROTFABRIK 20.00 h Aidan Knight & Leif Vollebekk CASABLANCA BAR 21.00 h David Oliver DREIKöNIGSKELLER 21.00 h Lombego Surfers FRANKFURT ART BAR 20.45 h Alan Sherry, Danny Kelly JAZZKELLER 21.00 h The Willit Blend MAMPF 20.30 h Juliane Schaper Quartett NACHTLEBEN 21.00 h Dornenreich + supports: Heretoir & Wassermanns Fiebertraum ORANGE PEEL 20:00 h Blues/Soul/Funk Session mit Tommie Harris & Friends SPRITZEHAUS 21.00 h Session

Rüsselsheim

Langen

Frankfurt BATSCHKAPP 18.30 h Progression Tour 2014 m. Caliban, The Ghost Inside, The Devil Wears Prada, I Killed The Prom Queen, Breakdown Of Sanity FRANKFURT ART BAR 13.00 h Horst Wittich & the Happytime Swingers JAZZKELLER 20.00 h Christoph Spendel / Tony Lakatos Duo ZOOM 21.00 h Minor Alps

Offenbach

DAS RIND 20.30 h Underkarl

Wiesbaden SCHLACHTHOF 19.00 h NoFX, Jello Biafra And The Guantanamo School Of Medicine, Lawrence Arms, Atlas Losing Grip

05.

Darmstadt AN SIBIN 21.00 h Newcomer Monday GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Thilo Fitzner OETINGER VILLA 21.00 h Astronautalis + Johannes Lauxen

Frankfurt BATSCHKAPP 20.00 h Tarja BROTFABRIK 20.00 h Mark Berube MOUSONTURM 20.00 h AYKU, Imran Ayata & DJ Bülent Kullukcu - Songs of Gastarbeiter-Tour

Langen LUTHERPLATZ 22.00 h Vierklang Session

Frankfurt DIE FABRIK 20.00 h Tony Lakatos FESTHALLE 20.00 h WOTW Festival m. Zaz + Nina Attal FRANKFURT ART BAR 20.45 h Irish Celtic Music Session JAZZKELLER 21.00 h Jazz Session m. Dennis Sekretarev & Friends MAMPF 20.30 h Allison Crowe - Supp.: Billie Woods ROMANFABRIK 19.30 h La Source Bleue + Arbeitsstipendium Jazz 2014 SANKT PETER 19.30 h WOTW Festival m. 2Raumwohnung + Kreuz Ost ZOOM 21.00 h H.E.A.T

Hanau JAZZKELLER HANAU 20.00 h Big Handmade Blues Session

Langen LUTHERPLATZ 22.00 h Good Weather Girl

Wiesbaden SCHLACHTHOF 21.00 h Tribute to Nothing, Brunel THALHAUS E. V. 20.00 h Jazz Session m. Fornara & Friends

Donnerstag

08.

Aschaffenburg

Mainz

COLOS-SAAL 20.00 h Joachim Witt - supp.: Leichtmatrose

ESG BAR 21.30 h Ulf Kleiner & Friends SCHON SCHöN 22.00 h Laura Carbone KJK-ZENTRUM SANDGASSE 20.30 h Jürgen Schwab

Wiesbaden SCHLACHTHOF 21.00 h La Dispute, O’ Brother, Eugene Quell

Mittwoch

07.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h The Band Of Heathens - supp.: Markus Rill HOFGARTEN KABARETT 20.00 h Frank Keller: AcousticLounge m. Lulo ReinhardtAndré Krengel-Quartett

Bad Homburg SPEICHER BAD HOMBURG 20.00 h WOTW Festival m. Chloe Charles

seit 1976

F R A N K F U R T

LUTHERPLATZ 22.00 h Lombego Surfers

Offenbach

Montag

WUNDERBAR WEITE WELT 20.00 h Danny Bryant´s RedEye Band

Darmstadt OETINGER VILLA 22.00 h Das Flug + Björn Pend + Inglorious Bassnerds + Aftershow mit Endi

60388 Frankfurt/Main | Gwinnerstraße 5 Telefon: 069 95218410 | email: info@batschkapp.de Kartenservice: 069 9443660 + 296929 Tickets bequem zu Hause ausdrucken: www.batschkapp.de

Do 01.05. D-A-D "30 Years 30 Gigs Tour 2014" + Special Guest: HONG FAUX So 04.05. PROGRESSION TOUR 2014: Caliban, The Ghost Inside, The Devil Wears Prada, Mo 05.05. Mo 12.05. Di 13.05. Mi 14.05. Do 15.05. Mo 19.05. Mi 21.05. Di 27.05. Sa 31.05.

I Killed The Prom Queen, Breakdown Of Sanity TARJA Colours In The Road - Tour 2014 & Gäste: The Name

KENNY WAYNE SHEPHERD MC FITTI Live 2014 BANGER MUSIK TOUR 2014 mit Farid Bang, KC Rebell,Summer Cem, Majoe & Jasko CRIPPLED BLACK PHOENIX THE QUEEN EXTRAVAGANZA The Official Queen Tribute Show LOTTO KING KARL & DIE BARMBEK DREAM BOYS "Live 2014" ROBERT FRANCIS & THE NIGHT TIDE "Heaven" Tour 2014 + Support: The Melodic EMERGENZA - Der Newcomer Band Contest • Finale

DISCOS & SPECIAL PARTYS

Sa 03.05. ALLES 90ER Sa 10.05. AMERICAN PIE Sa 17.05. OHRWÜRMER SIND MEINE LIEBLINGSTIERE

Frankfurt

ANDERE VERANSTALTUNGSORTE

BROTFABRIK 20.00 h Josephine Foster CASABLANCA BAR 21.00 h Partido Gold DAS BETT 20.30 h WOTW Festival m. RednPink + Izzy Trixx DIE FABRIK 20.00 h Banda Cajuína ELFER MUSIC CLUB 20.00 h V8 Wixxxer Release Party FRANKFURT ART BAR 20.45 h Open Stage GIBSON 20.00 h Urban Club Band INTERNATIONALES THEATER 20.00 h Los Pájaros del Alba JAZZKELLER 21.00 h Christoph Spendel Trio NACHTLEBEN 20.30 h WOTW Festival m. Baby in Vain ORANGE PEEL 20.00 h Swinging Jazz Night PONYHOF 20.00 h Jan Frisch

Do 01.05. Fr 02.05. Di 06.05. Do 08.05. Fr 09.05. Sa 10.05. So 11.05. Mo 12.05. Di 13.05. Mi 14.05. Do 15.05. Fr 16.05. So 18.05. Mo 19.05. Di 20.05. Mi 21.05. Do 22.05. Sa 24.05. So 25.05. Mo 26.05. Di 27.05. Do 29.05.

Fr 23.05. CIRCUS OSTEND Sa 24.05. BY awake Mi 28.05. BLAULICHT PARTY

Di 18.11. ED SHEERAN • Jahrhunderthalle Frankfurt Do 11.12. BEATSTEAKS Creepmagnet Tour 2014 • Jahrhunderthalle Frankfurt 60313 Frankfurt am Main | Kurt-Schumacher-Str. 45 Telefon 069 20650 | internet: www.konstabler.com

A LIFE DIVIDED & DOWN BELOW "The Great Escape Tour 2014" SIX60 DORNENREICH "Freiheit" Tour 2014 + supports: Heretoir & Wassermanns Fiebertraum BABY IN VAIN Women of the World Festival 2014 LACRIMAS PROFUNDERE & Gäste: Elandor I HEART SHARKS "Anthems Tour" & Gast: Kat Vinter CHARITY CHILDREN Women of the World Festival 2014 RECKLESS LOVE DRONE + guests: artas DE STAAT EMILY BARKER & Gast: Chris T-T GREEEN Supports: Cr7z & Philo EMERGENZA ACOUSTIC HAYSEED DIXIE "Live 2014" LUCA VASTA "Alba" – Tour 2014 KIDS OF ADELAIDE & RICKY DEAN HOWARD "Men-About-Town-Tour" & Gast: Bastian Baker OLLI BANJO "Dynamit Tour 2014" mainova-heimspiel special: DAS ACTIONTEAM & THE PUNCH 'N' JUDY SHOW + special guests mainova-heimspiel: MY FRIEND THE IMMIGRANT + TEMPEST MAN BLOOD CEREMONY "The Eldritch Dark European Tour 2014" plus special guests: Spiders KILL IT KID THE PRETTY THINGS "50 Years of Maximum Rock on Stage" + Gäste: The Terrible Noises

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MUSIK ROMANFABRIK 20.00 h Dave Stapelton Quartet SANKT PETER 19.30 h WOTW Festival m. Cäthe + Wallis Bird

CD-Tipps

Mainz M8-CLUB (IM HAUS DER JUGEND) 20.30 h Paddy Schmidt

The Swans: To be kind (Mute)

Nidderau SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Jam-Session mit P.C. Bryant

Oberursel ALT-OBERURSELER BRAUHAUS 20.00 h Shebeen Connection

Offenbach BOGSIDE IRISH PUB 20.30 h Andi Sommer

Eine neue Zugänglichkeit Das letzte Album, »The Seer«, 2012 erschienen, stand sofort da wie ein Monolith. Tonnenschwer, massiv, nicht zu bewegen, ein Brocken, der erobert werden will oder zumindest bewundert. Nichts mehr passte in irgendein Format, Songs wie »The Apostate« dauerten weit mehr als 20 Minuten. Aber die Kraft, die in all dem steckte, war so gewaltig, dass »The Seer« in allen relevanten Jahrespolls ganz weit vorne landete. Nun veröffentlichen die Swans, vor mehr als 30 Jahren von Michael Gira gegründet, ihr 13. Studio-Album (und das dritte nach ihrer Reunion 2010): »To be kind«. Und obwohl sich auch hier einzelne Songs auf mehr als 30 Minuten ausdehnen und sich nichts und niemand um so etwas wie Radiotauglichkeit schert, wirken die Swans plötzlich doch zugänglicher, klarer, geradliniger. Natürlich ist ihre Musik immer noch an den Rändern zu Hause, aber es scheint, als liege über allem nicht mehr diese brutale, raue, sperrige Wut. Man kann das schade finden. Man kann es aber auch als Befreiung hören, als eine Art Reset-Button, mit dem sich Swans-Mastermind Michael Gira neue musikalische Möglichkeiten erarbeitet. »To be kind« enthält jedenfalls wieder mehr als zwei Stunden Material. Zu haben ist es deshalb nur als Triple-Vinyl oder Doppel-CD. Tim Gorbauch

Rauenthal KULTUR- UND TAGUNGSHAUS RAUENTHAL 20.00 h Edgar Knecht Quartett

Wiesbaden KREATIVFABRIK 20.00 h Heimatmelodien #5 KULTURPALAST WIESBADEN 20.00 h The Movement/CanYouCanCan MUSEUM WIESBADEN 19.30 h Fo(u)r Alto & Frank Graikowski m. Uli Böttcher, Jörg Fischer, Uwe Oberg

Freitag

09.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 21.00 h Tribute To The Reggae Greats performed by One Foundation Crew

Darmstadt

Chet Faker

Chet Faker: Built on Glass (Future Classic)

Nicolas Murphy ist ein bärtiger junger Mann aus Australien, der für sich den wunderbaren Künstlernamen Chet Faker erfand. Murphy mag R’n’B, Soul, Gospel und bewegt sich darin mit der gleichen schönen Selbstverständlichkeit wie etwa der Amerikaner Mayer Hawthorne, ohne allerdings dessen Retrosound zu kopieren. Chet Fakers musikalisches Gerüst ist eher sanft elektronisch, irgendwo zwischen der minimalistischen Radikalität eines James Blakes und dem großen Mainstream.

Eels

Eels: The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett (E Works)

Die Bilanz nach 51 Jahren: Ehe kaputt. Nach und nach stirbt die Familie weg. Und auch der Hund ist weggelaufen. Grund genug für ein neues Album. Mark Oliver Everett, Kopf und Mastermind der Eels, war noch nie ein besonders gut gelaunter Mensch und konnte dennoch oder gerade trotzdem wunderschöne Popsongs schreiben. Das galt damals, 1996, als die Eels ihr Debütalbum »Beautiful Freaks« veröffentlichten. Und das gilt auch heute, 10 Platten später, mit »The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett«.

Dieter Meier

Dieter Meier: Out of Chaos (Staatsakt)

Bankierssohn, Schauspieler, Geschäftsmann, Konzeptkünstler, ehemaliger Berufspokerspieler, Tausendsassa, Playboy und natürlich Teil der legendären Band Yello. Das ist in ein paar Stichworten das Leben des Dieter Meier, der am 4. März 1945 in Zürich geboren wurde. Nun macht er wieder mal etwas Neues und nimmt mit 69 Jahren sein erstes Soloalbum auf. Auf »Out of Chaos«, von T-Raumschmiere produziert, gibt er den großen, alten, rauchigen Erzähler mit Liebe zum Elektro-DubChanson.

AN SIBIN 21.30 h Mathias Ewald CENTRALSTATION 21.00 h The Barbers GOLDENE KRONE (KNEIPE) 22.00 h The Sick Rats KNABENSCHULE 20.30 h Guru Guru

Dreieich JAZZCLUB RöDERMARK E.V. 20.00 h Jam Session

Frankfurt ACADEMIA DE TANGO 20.00 h Huepa! ALTE OPER (GROßER SAAL) 19.00 h WOTW Festival m. Mariza 20.30 h WOTW Festival m. Agnes Obel BROTFABRIK 20.00 h Erika Stucky DAS BETT 21.00 h WOTW Festival m. Ira Atari + Deine Jugend DIE FABRIK 20.00 h Le Café Bleu ELFER MUSIC CLUB 20.00 h Antillectual FESTHALLE 19.30 h Sean Paul FRANKFURT ART BAR 20.45 h Harald Moebus, Hartwig Kahlcke, Thomas Schilling, Karsten von Lüpke, Peter Fahrenholz IN DER AU (RöDELHEIM) 20.00 h What We Feel + Moscov Death Brigade + Stage Bottles INTERNATIONALES THEATER 20.00 h Brenda Boykin & Jan Luley MAMPF 20.30 h Andy Fite & Maurice Kühn MOSAIK 20.00 h Berry Blue Trio

Liebieghaus © Alexander Heimann

Nacht der Museen: Auch die Uni macht mit Fast ein halbes Hundert von Kunst- und Kulturinstitutionen in Frankfurt und Offenbach öffnet am 10. Mai seine Türen für die 15. Nacht der Museen. Von 19 Uhr bis 2 Uhr nachts fluten die Kunstfans die Museen, Galerien und Kunsthallen der Region und lassen sich von kostenlosen Shuttles kutschieren. Vielerorts werden Büffets, Drinks und Live-Musik aufgefahren, aber auch jede Menge kultureller Appetitanreger und Durstmacher. Abendführungen und besondere Inszenierungen sind angesagt, wie etwa im MMK, das mit der Schau »Die Göttliche Komödie« eines der Highlights der Nacht der Nächte setzen wird. Erstmals ist auch die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität dabei, wo unter anderem Verena Specht –Roniique und Elvira Plenar unter dem faustischen Titel »Die lieb ich, die Unmögliches begehrt« stündlich mit einer musikalischen Performance aufwarten, die den starken Frauen in der 100-jährigen Geschichte der Frankfurter Uni gewidmet ist. Wer dabei sein will, braucht freilich ein Ticket, das es in allen Museen und anderswo auch schon im Vorverkauf gibt und 14 Euro kostet. gt

www.nacht-der-museen.de NACHTLEBEN 19.00 h Lacrimas Profundere & Gäste: Elandor PALAIS FRANKFURT 19.00 h WOTW Festival m. Lisa Stansfield SANKT PETER 20.30 h WOTW Festival m. Saint Lu + Prag SCHLOSSKELLER HöCHST 20.00 h The Time Bandits ZOOM 21.00 h The Temperance Movement

Hanau

Oberursel ARTCAFé & VINERIA MACONDO 20.00 h ClassX light

Offenbach CAPITOL OF 20.00 h Morten Harket WIENER HOF 19.30 h In‘n‘Out

Rodgau MAXIMAL 21.00 h Jazz Night 103 m. Thomas Langer + Contrast Trio

JAZZKELLER HANAU 21.00 h Duett Komplett feat. Lothar Weise

Rüsselsheim

Hattersheim

Wiesbaden

FOLKPUB ZUR KRONE 21.00 h Dominik Wrana

KREATIVFABRIK 20.00 h The Hyperholics KULTURPALAST WIESBADEN 20:00 H Plaste/Glasgow Coma Scale/Eat The Bar RUDERSPORT 1888 20.00 h Ruder 6 m. Angelika Niescier (sax) + Anke Helfrich (p) SCHLACHTHOF 20.00 h Mine, Hilleke

Idstein SCHEUER WöRSDORF 21.00 h Ali Neander feat. Hellmut Hattler

Mainz SCHON SCHöN 21.30 h Suns of Thyme + Golden Animals

Mühlheim SCHANZ 20.30 h ...and party!-Revival 2014

DAS RIND 21.00 h Stammheim

Zollhaus KREML KULTURHAUS 20.30 h Ensemble Amaryllis feat Barock

tg

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MUSIK Samstag

10.

Sonntag

11.

Aschaffenburg

Aschaffenburg

COLOS-SAAL 21.00 h MerQury IRISH PUB ASCHAFFENBURG 21.30 h Garden Of Delight JUKUZ ASCHAFFENBURG 20.30 h Pete Ross & The Saphire, Gerda Blank, Disco Amore, Julikapelle

HOFGUT SCHWEINHEIM 11.00 h Pink Poodles

Bad Homburg KURTHEATER 20.30 h Angelique Kidjo

Darmstadt CARREE-HOF 14.00 h JazzPunkt Caree: JazzTime GOLDENE KRONE (SAAL) 21.00 h Die Krönung (Kick Off zu Nonstock 2014) m. The Hirsch Effekt, Freiburg, Captain Capgras, Minus 22.00 h Backdoorslam JAGDHOFKELLER 20.30 h Iva Nova

Eschborn ESCHBORN K 20.15 h The Goodoldboys Frankfurt

Frankfurt DAS BETT 20.30 h WOTW Festival m. Rae Morris FESTHALLE 20.00 h DJ BoBo FRANKFURT ART BAR 20.45 h Aschaffenburg Jazz Allstars JAZZKELLER 21.00 h The Ernie Watts Quartet JüDISCHES MUSEUM 20.00 h Nacht der Museen Booge Woogie im Jüdischen Museum KULTURWERKSTATT GERMANIA 20.30 h terZ. & meetoo MAMPF 20.30 h Tenor Badness Quintet MOSAIK 20.00 h main unit NACHTLEBEN 19:30 h I Heart Sharks & Gast: Kat Vinter PALAIS FRANKFURT 19.00 h Rose Royce + Kaye Ree + DJ (Baltic Soul Weekender beim WOTW) SPRITZEHAUS 21.00 h BBC Rock

Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h Groove Oasis

Idstein SCHEUER WöRSDORF 20.00 h ABBA Explosion

Nidderau SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Rocktober

Offenbach Bieber WIENER HOF 20.30 h Ali Neander & Hellmut Hattler

Rodgau MAXIMAL 20.00 h Shiregreen OPENSTAGE 20.00 h Venus

Weiterstadt MUSIC STATION WEITERSTADT 20.00 h hardride

Wiesbaden WALHALLA-STUDIO-THEATER 20.00 h Jean Faure & Orchestre

Darmstadt CENTRALSTATION 20.30 h Johannes Oerding KNABENSCHULE 20.00 h Darmstädter Bigband feat. Ernie Watts

Frankfurt BATSCHKAPP 20.00 h Pentatonix BROTFABRIK 20.00 h Felix Meyer GIBSON 19.00 h WOTW Festival m. Miss Platnum + Lary JAZZKELLER 20.00 h Melanie Bong & Band MAMPF 20.30 h Tenor Badness Quintet NACHTLEBEN 20.30 h WOTW Festival m. Charity Children SANKT PETER 19.30 h WOTW Festival m. Miss Li + Marla Blumenblatt

Mainz FRANKFURTER HOF 20.00 h Malene Mortensen KURFüRSTLICHES SCHLOß 20.00 h Tarja - Opening Act: The Name

Mühltal/Nieder-Ramstadt STEINBRUCH-THEATER 19.00 h Hirax (USA) + Bonded By Blood (USA) + Supports

Offenbach

Frankfurt ALTE OPER (GROßER SAAL) 20.00 h The Sound of Hollywood BATSCHKAPP 20.30 h MC Fitti. BROTFABRIK 20.00 h grandjean CASABLANCA BAR 21.00 h Gabriel Groh DAS BETT 20.00 h Nazar - Supp.: B-Tight ELFER MUSIC CLUB 20.00 h Sworn In FRANKFURT ART BAR 20.45 h Funk5 MAMPF 20.30 h Johannes Mössinger NACHTLEBEN 21.00 h Drone - support: artas ORANGE PEEL 20:00 h Blues/Soul/Funk Session mit Tommie Harris & Friends SPRITZEHAUS 21.00 h Session

SIMONE KERMES

/D0DJQLÀFD&RPXQLWj 04.06. Mainz Kurfürstl. Schloss

FRANKFURTER HOF 20.00 h Stellenbosch University Vocal Ensemble SCHON SCHöN 22.00 h Average Engines

Offenbach KJK-ZENTRUM SANDGASSE 20.30 h Ute Jeutter & Coming Home Bluesband

Wiesbaden SCHLACHTHOF 20.00 h Dota & Band, Bender & Schillinger,

Mittwoch Aschaffenburg

DAS RIND 20.30 h Benjamin Kolloch Quartett

COLOS-SAAL 20.00 h Thomas Godoj

Wiesbaden

AN SIBIN 21.00 h Open Mic Night / Jam Session GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Whitsuntide KNABENSCHULE 20.30 h Whiskydenker

17.07.

Mainz

Zitadelle

LUDOVICO EINAUDI

09.08. Mainz Zitadelle

& ENSEMBLE 18.07.

Mainz

Zitadelle

12.

Darmstadt AN SIBIN 21.00 h Newcomer Monday GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Hannes Kreuziger

Frankfurt BATSCHKAPP 20.00 h Kenny Wayne Shepherd DIE FABRIK 20.00 h O-Töne NACHTLEBEN 20.00 h Reckless Love

19.07. Mainz Zollhafen Nordmole

Wiesbaden

13.

Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Krone Old Stars Orchestra

Zitadelle

NABUCCO mit über 130 Mitwirkenden

17.08. Mainz Domplatz

SPORTFREUNDE STILLER

20.07. Mainz Zollhafen Nordmole

TILL BRÖNNER

23.08. Mainz Nordmole

& Band

25.07.

26.07.

Mainz

Mainz

Zitadelle

BUIKA

Zitadelle

ERIC BURDON & THE ANIMALS 29.08.

Mainz

Zitadelle

Offenbach

LUTHERPLATZ 22.00 h Vierklang Session

Dienstag

Mainz

FRANKFURTER HOF 20.00 h Serdar Somuncu & Band HAFEN2 20.45 h Giantree

SCHON SCHöN 21.00 h Sarina & Graduates + Session

DQG%DQG

Mainz

Langen

Mainz

3$77, 60,7+ 11.08.

Frankfurt

Montag

01.08. Mainz Zollhafen Nordmole

KATZENJAMMER

Darmstadt

ELFER MUSIC CLUB 20.00 h Vomit Ejaculation m. Vomitous, Extinctionist, Epicedium, Disemboweled JAZZKELLER 21.00 h Jazz Session m. Stenzinger / Rossmann & Friends MAMPF 20.30 h Ralf Olbrich NACHTLEBEN 21.00 h De Staat PONYHOF 20.00 h T.V. Smith

feat. Joy Denelane, Afrob, Megaloh, Grace u.a.

03.08. Mainz Domplatz

14.

Rüsselsheim

& Kahedi Radio Orchestra

07.06. Mainz Rheingoldhalle

Mainz

HAFEN2 16.00 h Missincat

KULTURPALAST WIESBADEN 17.00 h L‘Appel de Tamtam SCHLACHTHOF 21.00 h Tim Kasher, #4 THALHAUS E. V. 17.00 h Rehan Syed Ensemble

MAX HERRE

SCHLACHTHOF 20.00 h Bernd Begemann WALHALLA-STUDIO-THEATER 20.00 h Bernd Begemann

Donnerstag

15.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Mulo Francel & Friends

28.07. Mainz Zollhafen Nordmole So. 04.05. Rheingoldhalle Fr. 09.05.

Frankfurter Hof

So. 11.05.

Frankfurter Hof

So. 11.05. Kurfürstl. Schloss Fr. 16.05.

Frankfurter Hof

Mi. 21.05. Frankfurter Hof Do. 22.05. Frankfurter Hof Sa. 24.05. Frankfurter Hof So. 25.05. Frankfurter Hof Do. 05.06. Frankfurter Hof

Tickets & Infos:

24.09.

Mainz

Phönix-Halle

GEORGE DALARAS „Rembetiko“ JEAN-EFFLAM BAVOUZET · SWR2 Internationale Pianisten MALENE MORTENSEN TARJA „Colours In The Road“ HELGE TIMMERBERG AMI „Part of me“ Treffpunkt Jazz! – FUNK & SOUL JAZZ NIGHT GAYLE TUFTS „LOVE. - der neue Soloabend“ BURHAN ÖCAL & ISTANBUL ORIENTAL ENSEMBLE MAYBEBOP „Weniger sind mehr“

www.frankfurter-hof-mainz.de Strandgut 05/2014

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MUSIK Nidderau

Schallplatten- & CD-BÜrse So. 18.05. 11–16 Uhr

Oberursel

LANGEN, Stadthalle

ALT-OBERURSELER BRAUHAUS 20.00 h Uptown Swingtide

Film-/DVD-/Blu-Ray/Comic-BĂśrse

Offenbach BOGSIDE IRISH PUB 20.30 h J. Koch Jansen HAFEN2 20.45 h The Provincial Archive

Freitag

16.

Kreidler

Aschaffenburg

Kreidler gibt es schon eine Ewigkeit, vor 20 Jahren haben sie sich in Dßsseldorf zusammengefunden. Seitdem bewegt sich ihre Musik mit unbeugsamer Geduld zwischen den immer gleichen Polen von Elektro und Postrock, Minimal Music und Krautrock. Ein Quartett aus Schlagzeug, Synthesizer, Bass, Sampler und vielem mehr, zwischen elektronischer und akustischer Musikerzeugung mäandernd, zuallermeist rein instrumental und vor allem wahnsinnig gut. tg

Fr., 16.5., 21 Uhr, Hafen 2, Offenbach, Nordring 129, 069/26012223.

HOFGUT SCHWEINHEIM 19.30 h Joschi Pevny Duo

Eppstein WUNDERBAR WEITE WELT 20.00 h Dr. Allan Taylor

Frankfurt

Mainz FRANKFURTER HOF 20:00 h ClassicClash III: Once in a Blue Moon M8-CLUB (IM HAUS DER JUGEND) 20.30 h Mayence Acoustique Songs In A Small Room

MĂźhlheim SCHANZ 20.00 h Big Monday

www.facebook.com/FrankfurterSparkasse

BATSCHKAPP 20.00 h Crippled Black Phoenix CASABLANCA BAR 21.00 h Hello Iso Orchestra DAS BETT 20.30 h Balkan Khans DIE FABRIK 20.00 h Dieter Bartetzko ELFER MUSIC CLUB 20.00 h Monuments + Dioramic FRANKFURT ART BAR 20.45 h Open Stage

GIBSON 20.00 h Urban Club Band JAZZKELLER 21.00 h Trio Flamink NACHTLEBEN 21.00 h Emily Barker & Gast: Chris T-T ORANGE PEEL 20.00 h Swinging Jazz Night

Bad Homburg

WOLLY'S

SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Jam-Session mit Zinnliese

COLOS-SAAL 21.00 h Sarah & Julian Muldoon - supp.: The Ououts IRISH PUB ASCHAFFENBURG 21.00 h The Great Lakes JUKUZ ASCHAFFENBURG 19.00 h Flic Flac Flop

Bad Homburg E-WERK 19.00 h Neuphoria + Infamous + Generation Tomorrow

Darmstadt AN SIBIN 21.30 h Rock‘n‘Roll Night GOLDENE KRONE (KNEIPE) 22.00 h Mirvana in the Groove Kitchen + Schlagsaite JAZZINSTITUT DARMSTADT, GEWĂśLBEKELLER 20.30 h JazzTalk 102: Sylvie Courvoisier & Mark Feldman KNABENSCHULE 21.00 h June Madrona & Pornophonique OETINGER VILLA 21.00 h Solids + Locktender + The Reptilian

ELFER MUSIC CLUB 20.00 h The StanďŹ elds FRANKFURT ART BAR 20.45 h April King, Karsten von LĂźpke, Thomas Schilling, Peter Fahrenholz MAMPF 20.30 h Uprights Quartet MOSAIK 20.00 h Meninas Girls MOUSONTURM 21.00 h Andreas Dorau NACHTLEBEN 20.00 h Greeen - support: Cr7z & philo

Friedberg THEATER ALTES HALLENBAD 20.00 h Jascha Habeck - Chansonprogramm mit Jan Babica am FlĂźgel

Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h Vitaliy Baran 4ett

Hattersheim FOLKPUB ZUR KRONE 21.00 h Alan & Danny

SCHEUER WĂśRSDORF 20.00 h Dirrrty Franz Band + Stonefall, Scherf Band u.d. Beschmierten

Hier und in Europa (BCJ;JNNFS  4BISB8BHFO LOFDIU #FSOE 3JFYJOHFSVOE .JDIBFM&SIBSEU .BJ  BC6IS 'SBOLGVSUBN.BJO ,POTUBCMFS8BDIF .VTJLWPO4LB[LB XXXEJFMJOLFEF

Darmstadt AN SIBIN 21.30 h The Oyster Experience CARREE-HOF 14.00 h JazzPunkt Caree: The Expateers GOLDENE KRONE (KNEIPE) 22.00 h The Sha STAATSTHEATER 20.00 h Anoushka Shankar

Dreieich

Langen

JAZZCLUB RĂśDERMARK E.V. 20.00 h Dreamland Orchestra

LUTHERPLATZ 22.00 h Tazmanian Devils & Fancy Dolls

Frankfurt

Mainz M8-CLUB (IM HAUS DER JUGEND) 21.00 h Loss Of Resistance, An Ocean Between Us, The Hellevator, Ashes Of Decay SCHON SCHĂśN 21.30 h LĂšisa & Band + Bender und Schillinger

MĂźhlheim SCHANZ 20.30 h Duo Ohrenschmaus

Oberursel ARTCAFĂŠ & VINERIA MACONDO 20.00 h Mac Frayman

Offenbach

Frankfurt ACADEMIA DE TANGO 20.30 h Jorge Galbassini & Julio Gordillo ALTE OPER (GROĂ&#x;ER SAAL) 20.00 h Pat Metheny Unity Group DAS BETT 20.30 h Mads Langer - Supp.: Nick And The Roundabouts DIE FABRIK 20.00 h Natalya Karmazin DR. HOCH‘S KONSERVATORIUM 19.30 h Vorstellungskonzert Weber-Fuhr-HĂśchstädterScales

Idstein

E-WERK 19.30 h Mirvana in the groove kitchen + Schlagsaite

HAFEN2 21.45 h Kreidler

Rodgau OPENSTAGE 20.00 h Der Ramschladen

Wiesbaden KULTURPALAST WIESBADEN 20.00 h Socks Off WALHALLA-STUDIO-THEATER 20.00 h No Harvest

BROTFABRIK 20.00 h BadBadNotGood 20.00 h High Five ELFER MUSIC CLUB 17.00 h SPH Bandcontest FRANKFURT ART BAR 20.45 h Chanson Jazz Quartett JAHRHUNDERTHALLE 20.00 h New Kids On The Block JAZZKELLER 21.00 h Tony Lakatos Quintett MAMPF 20.30 h Swing Trio Del Mar SPRITZEHAUS 21.00 h Great Lakes SĂźDBAHNHOF 21.00 h 30 Plus Party ZOOM 20.00 h Die Liga der gewĂśhnlichen Gentlemen - Supp.: Pleil + Hartgeldschorsch

Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h 2 in Joy

Idstein SCHEUER WĂśRSDORF 20.00 h The Queen Kings

Langen ALTE Ă–LMĂźHLE 20.30 h Les BrĂźnettes

Mainz

Samstag

17.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 21.00 h The Watch IRISH PUB ASCHAFFENBURG 21.30 h Dead Energy JUKUZ ASCHAFFENBURG 19.00 h SPH-Bandcontest

CAFĂŠ BLUMEN 20.30 h Dan Wilde & Tom Copson M8-CLUB (IM HAUS DER JUGEND) 20.30 h Feinherb SCHON SCHĂśN 21.00 h Dan Wilde & Tom Copson

MĂźhlheim SCHANZ 20.30 h Duo Ohrenschmaus

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MUSIK MAMPF 20.30 h Gutminton NACHTLEBEN 21.00 h Luca Vasta ORANGE PEEL 20:00 h Blues/Soul/Funk Session mit Tommie Harris & Friends PONYHOF 20.00 h Cherub SPRITZEHAUS 21.00 h Session

Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h Moni’s Jazz Jam

Langen LUTHERPLATZ 22.00 h Vierklang Session

Mainz SCHON SCHöN 20.30 h Botter

Offenbach CAPITOL OF 20.00 h The Baseballs - support: 77 Bombay Street HAFEN2 20.45 h Hospitality

Nidderau

Mainz

SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Blender

FRANKFURTER HOF 17.00 h Khatak Fervour

Offenbach

Offenbach

CAPITOL OF 20.00 h Magnum & Saga HAFEN2 21.45 h Hercules & Love Affair (Band)

HAFEN2 16,00 h The Loodies

Rüsselsheim

Weiterstadt

DAS RIND 20.30 h 4viertel in Kur und Moll

MUSIC STATION WEITERSTADT 20.00 h Panik für Udo

Wiesbaden

Sonntag

18.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Candy Dulfer & Funky Stuff

Frankfurt BROTFABRIK 20.00 h Chris Eckman DREIKöNIGSKELLER 22.00 h The Teamsters + The Stud INTERNATIONALES THEATER 19.00 h Trio Balkan Strings JAZZKELLER 20.00 h Night Bird - Thoughts on Chet Baker MAMPF 20.30 h Feinherb NACHTLEBEN 19.30 h Emergenza Acoustic Showcase

Friedberg THEATER ALTES HALLENBAD 18.00 h Vokalensemble LaCappella

Langen LUTHERPLATZ 22.00 h The Teamsters vs The Stud

SCHLACHTHOF 21.00 h Douglas Dare, Karo THALHAUS E. V. 17.00 h Duo Acuerdo

Montag

19.

Darmstadt AN SIBIN 21.00 h Newcomer Monday GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Harald Andres

Frankfurt ALTE OPER (GROßER SAAL) 20.00 h Barbara Schöneberger & Band BATSCHKAPP 20.00 h The Queen Extravaganza DAS BETT 20.30 h Soviet Soviet JAHRHUNDERTHALLE 20.00 h Tori Amos NACHTLEBEN 21.00 h Hayseed Dixie PONYHOF 20.00 h BRNS TOWERCAFé 19.00 h The New Orleans Four plus One ZOOM 21.00 h Bear‘s Den

Dienstag

20.

Darmstadt CENTRALSTATION 19.30 h 26. Jazzkonzert Darmstädter Schülerbands GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Elias „Fuzzy“ Dahlhaus Quartett

Frankfurt BROTFABRIK 20.00 h Liz Green CASABLANCA BAR 21.00 h Lady Birds DAS BETT 20.00 h Imam Baildi & Besidos DIE FABRIK 20.00 h Pierre Bensusan’s World FRANKFURT ART BAR 20.45 h J.D. The Band GIBSON 20.00 h Manic Street Preachers JAZZKELLER 21.00 h Rhein / Main Jazzorchester

Mittwoch

21.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Krokus - supp.: Crystal Ball

Darmstadt AN SIBIN 21.00 h Open Mic Night / Jam Session CENTRALSTATION 22.00 h The Glitch Mob GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Beecham Brothers

Frankfurt DAS BETT 20.30 h Mother?s Cake FRANKFURT ART BAR 20.45 h Irish Celtic Music Session

JAZZKELLER 21.00 h Jazz Session m. Jonas Lohse, Corrina Danzer & Friends MAMPF 20.30 h HörBar NACHTLEBEN 20.00 h Kids Of Adelaide & Ricky Dean Howard & Gast: Bastian Baker NEUES THEATER HöCHST 20.00 h Mayito Rivera & Band ROMANFABRIK 20.00 h Pigor & Eichhorn

Mainz FRANKFURTER HOF 20.00 h Ami

Rodgau MAXIMAL 20.00 h Jazz Session 8

Wiesbaden THALHAUS E. V. 20.00 h The Diplomats WALHALLA-STUDIO-THEATER 20.00 h Christian Kjellvander

09.10.14 | ANTIQUARIAT

Sa., 24.5., 22 Uhr, HoRsT, Frankfurt, Kleyerstr. 15

KREATIVFABRIK 20.00 h Restorations/The Smith Street Band/Astpai KULTURPALAST WIESBADEN 20.00 h The Smith Street Band

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22.05.14 | YOUN SUN NAH & ULF WAKENIUS

tg

Wiesbaden

11.04.14 | GABBY YOUNG & OTHER ANIMALS

Im Horst, einem neuen Klub in den Adlerwerken im Frankfurter Gallus-Viertel, finden die »soulsearching sessions« von Michael Rütten ein neues Zuhause. Zum Auftakt hat Rütten einen alten Bekannten eingeladen: den Münchner Schlagzeuger, DJ und Produzenten Christian Prommer, der in den 90er Jahren als Teil von Fauna Flash oder dem Trüby Trio die JazznotJazz-Szene befeuerte und später sehr erfolgreich seine Drumlesson Sessions initiierte. Prommer hat gerade auch ein neues Album veröffentlicht: »ÜberMood« heißt es und ist auf Compost Records erschienen.

SCHON SCHöN 22.00 h The Loodies + Nick Chim

07.05.14 | CHLOE CHARLES

Soulsearching

Mainz

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MUSIK Donnerstag

22.

Bad Homburg SPEICHER BAD HOMBURG 20.00 h Youn Sun Nah & Ulf Wakenius

Eppstein WUNDERBAR WEITE WELT 20.00 h Tom Gillam & David Spencer

Frankfurt BROTFABRIK 20.00 h Juana Molina CASABLANCA BAR 21.00 h Partido Gold DIE FABRIK 20.00 h Stephanie Lottermoser FRANKFURT ART BAR 20.45 h Open Stage GIBSON 20.00 h Urban Club Band JAZZKELLER 21.00 h Oliver Leicht [Acht.] feat. Jim McNeely KULTURWERKSTATT GERMANIA 20.30 h Uli SchiffelholzQuintett NACHTLEBEN 20.00 h Olli Band ORANGE PEEL 20.00 h Swinging Jazz Night SPRITZEHAUS 21.00 h The Bluesman TITANIA 20.30 h Strom&Wasser. „Anticool“ ZOOM 21.00 h Shonen Knife

Mainz FRANKFURTER HOF 20.00 h Treffpunkt Jazz! Funk & Soul Jazz Night

M8-CLUB (IM HAUS DER JUGEND) 20.30 h Bruce Springsteen Tribute

OETINGER VILLA 21.00 h Stage Bottles + Support

Nidderau

DAS BETT 21.00 h Ignis Fatuu DIE FABRIK 20.00 h Filoblues Band EXZESS 21.00 h Fliehende Stürme + Der Rest FRANKFURT ART BAR 20.45 h Jörg Boden, Stewart Lawrence, Thomas Schilling, Jo Flinner, Peter Fahrenholz MAMPF 20.30 h Jazz Salon ORANGE PEEL 22.00 h Moonshake Party m. The Satelliters - Supp.: The Asteriods SPRITZEHAUS 21.00 h Quietschboys

SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Jam-Session mit der Mayer-Band

Oberursel ALT-OBERURSELER BRAUHAUS 20.00 h Miss Zippy & The Blues Wail

Offenbach BOGSIDE IRISH PUB 20.30 h Shebeen Connection HAFEN2 20.45 h Andromeda Mega Express Orchestra

Wiesbaden KREATIVFABRIK 20.00 h Open Stage

Frankfurt

Das Gartenfest H A N AU

19.-22. Juni 2014 | Fronleichnam Staatspark Hanau Wilhelmsbad Internationale Verkaufs- und Informationsausstellung rund um den Garten

Hanau

Freitag

23.

JAZZKELLER HANAU 21.00 h Diamonds

Mainz M8-CLUB (IM HAUS DER JUGEND) 20.30 h Feliadae Trick, Dogman

AN SIBIN 21.30 h Cocker CENTRALSTATION 20.00 h Joe Lovano & hrBigband KNABENSCHULE 20.30 h Neuza & Band 22.00 h Dead Elvis & His OneMan-Grave + King Moroi

Pflanzen · Möbel · Accessoires · Kunst · Mode · Kräuter Dekorationen für Haus und Garten · Rahmenprogramm

FOLKPUB ZUR KRONE 21.00 h Paul Daly

COLOS-SAAL 21.00 h 17 Hippies JUKUZ ASCHAFFENBURG 20.00 h Koray, Mustache Monkeys, One Voice Six Stripes, Reno Vega, Rool Splash, Shotgun Wedding Preachers u. offene Bühne

Darmstadt

Über 180 internationale Aussteller | täglich 10-19 Uhr

Hattersheim

Aschaffenburg

Evergreen GmbH & Co. KG · Tel. 05 61-2 07 57 30 od. 05 11-35 37 96 70

www.Gartenfestivals.de

Oberursel

Wiesbaden

ARTCAFé & VINERIA MACONDO 20.00 h Matthias Baumgardt

KREATIVFABRIK 19.30 h AYS, Lasting Traces, Nothings Left und Shattered Lions SCHLACHTHOF 21.00 h Nicole Willis & The Soul Investigators WALHALLA-STUDIO-THEATER 20.00 h Kaye-Ree Trio

Offenbach HAFEN2 22.30 h Future Islands, Ed Schrader’s Music Beat, Kristian Harting

Rodgau MAXIMAL 20.00 h Strom & Wasser

© Galopprennbahn Niederrad

Auf der Spur des Derbysiegers Galopprennbahn Niederrad: Am 11. Mai steigt der Große Frühjahrspreis In Niederrad steht eines der bedeutendsten Rennen des deutschen Galopprennsports an. Der seit Jahren vom Frankfurter Bankhaus Metzler gesponserte Frühjahrspreis über 2.000 Meter entspricht als Rennen der Europagruppe III der Champions League im Fußball und gilt als die wichtigste Prüfung auf dem Weg zum Deutschen Derby in Hamburg, das im Juli entschieden wird und den dreijährigen Vollblütern vorbehalten ist. Wer das Rennen der Rennen gewinnt, hat seinen Platz in der Geschichte des Pferdesports sicher. Der amtierende deutsche Derbysieger Lucky Speed aus dem Stall von Meistertrainer Peter Schiergen kam im Vorjahr in dem über 2.000 Meter führenden Frühjahrpreis nur als Zweiter ins Niederräder Ziel. Der Sieger Vif Monsieur sollte es erst später im Jahr zu Grand-Prix-Meriten

38

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Ein T wie Urag laub

bringen. Noch prominenter ist der Frankfurter Sieger von 2012: der von Andreas Wöhler trainierte Novellist wurde im Derby als Favorit zwar überraschend geschlagen, avancierte dann aber nach sechs Siegen in Folge – darunter die King George & Elizabeth-Stakes in Ascot – zum besten Rennpferd der Welt. Für den Grand Prix de L’Arc de Triomphe in Paris im Oktober war Novellist der klare Favorit, bevor er wegen einer Erkrankung zwei Tage vor dem Start abgemeldet werden musste. So viel zum Rang dieses Rennens im deutschen Turf, vor allem aber zum großen Sport, der am 11. Mai wieder vor der Skyline-Kulisse zu erwarten steht, die die Galopprennbahn Niederrad zu einer der schönsten Bahnen der Republik macht. Kennern sind die Fakten und Namen geläufig:

Samstag

24.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 21.00 h Untertagen - supp.: The Cash Crops IRISH PUB ASCHAFFENBURG 21.30 h Overdrive

Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE) 22.00 h Purple X OETINGER VILLA 19.00 h James Paint + Holger Hiller + Jiku 55 + Tropen + Jenny Graf Sheppard + Hildegard von Binge Drinking + DJ: Kern Spinn

Frankfurt DAS BETT 20.00 h Dame

Die meisten wissen ihre Bahnbesuche aber auch ohne diese Details als ein konkurrenzloses Freizeitvergnügen zu schätzen. Selbst wenn es aus vielen Gründen nur noch sieben Renntage im Jahr gibt, so strömen doch, wenn das Wetter halbwegs stimmt, die Frankfurter zu Tausenden ins umzäunte Grüne, um dieses einmalige Flair zu genießen. Dass der Niederräder Rennbahn, auf der es ja etliche weitere Veranstaltungen gibt, nun der Garaus bereitet werden soll, ist ein neues trauriges Kapitel der Frankfurter Stadtpolitik. Ohne eine öffentliche Diskussion in Betracht zu ziehen, wurde das Gelände in schwarz-grün-feldmannroter Einigkeit ab 2016 dem Deutschen Fußball Bund DFB für den Bau eines so genannten Kompetenzzentrums vermacht. Der im opportunistischen Schulterschluss mit den Fußballfunktionären vollzogene Coup zeugt nicht nur von der Ignoranz gegenüber den Fans einer Randsportart. Den Stadtpolitiker scheint nicht einmal bewusst, dass sie hier im Handstreich eine lokale Tradition und eine Frankfurter Besonderheit unwiederbringlich der sportlichen Monokultur opfern. Dass es mittlerweile Gespräche über eine einvernehmlichere Lösung mit dem Rennverein gibt, macht zwar Hoffnung, ist aber nicht der Einsicht, sondern allein juristischen Problemen geschuldet, die man mal wieder übersehen hatte. Der Renntag am 11. Mai beginnt um 13.30 Uhr und sieht bei hoffentlich schönem Wetter acht bis neun Rennen vor. Ein paar Euro zum Wetten sollte man nicht vergessen. Winnie Geipert

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MUSIK ELFER MUSIC CLUB 20.00 h Sapiency EXZESS 21.00 h Kafkas + Krawehl FESTHALLE 20.00 h Charles Aznavour FRANKFURT ART BAR 20.45 h La Source Bleue JAZZKELLER 21.00 h Uli Partheil‘s Playtime »music for writers vol.2« MAMPF 20.30 h Woodpegs Organ Lab NACHTLEBEN 21.00 h Das Actionteam ORANGE PEEL 22.00 h B & The Bops SPRITZEHAUS 21.00 h Quietschboys ZOOM 19.00 h CunninLynguists Supp.: Sadistik

Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h Jim Knopf

Montag

26.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Billy Cobham Band 70th Birthday Celebration Tour

Darmstadt AN SIBIN 21.00 h Newcomer Monday GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Vagabondoj

Frankfurt DAS BETT 20.30 h Sivert Höyem JAZZKELLER 21.00 h Third Rail NACHTLEBEN 21.00 h Blood Ceremony PONYHOF 20.00 h James Hersey

Langen

Mainz M8-CLUB (IM HAUS DER JUGEND) 20.30 h Maohl’s GIFT

Offenbach Bieber WIENER HOF 20.30 h Chor Hemmungslos Bieber & 4Lilly

Rodgau OPENSTAGE 20.00 h 47 Mio.Dollars + Canine

LUTHERPLATZ 22.00 h Session mit Dreikönigskeller Band

Mainz PHöNIX-HALLE 20.00 h YES SCHON SCHöN 21.00 h Simon Werner Trio

Darmstadt AN SIBIN 21.00 h Open Mic Night / Jam Session GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Mara Minjoli Quintett 21.00 h The Rugged Jam #2: Megaloh + Mädness JAGDHOFKELLER 20.30 h Les Haricots Rouges KNABENSCHULE 20.30 h Mar Salá 21.30 h Frischzelle m. Bender & Schillinger DAS BETT 21.00 h Armando Quattrone + TaranProject FRANKFURT ART BAR 20.45 h Trio Solar JAZZKELLER 21.00 h Jazz Session m. Dennis Sekretarev & Friends MAMPF 20.30 h Philip Bölter ORANGE PEEL 21.00 h Kfe d‘ Qba

Idstein SCHEUER WöRSDORF 20.00 h Bosstime

Nidderau SCHLOSSKELLER WINDECKEN 20.00 h Martin Gerschwitz

Offenbach CAPITOL OF 20.00 h Bela B. & Smokestack Lightnin´ feat. Peta Devlin

HAFEN2 23.00 h Stadt am Meer Hafenfest

Weiterstadt

Rüsselsheim

MUSIC STATION WEITERSTADT 20.00 h Witchcraft

DAS RIND 20.30 h Wohnraumhelden - special support: Kapelle Ostermann aka Elfmorgen

27.

Wiesbaden KREATIVFABRIK 18.00 h Red City Radio, Perdition, Resolutions, Hell & Back, All Aboard

Sonntag

25.

Eppstein WUNDERBAR WEITE WELT 20.00 h Jared James Nichols

Frankfurt DAS BETT 20.30 h The Boys - Supp.: Monkey Suite & DJ Lord Gergel FRANKFURT ART BAR 20.45 h Rhein Main Jazz Orchestra JAZZKELLER 20.00 h Swingsize Orchestra MAMPF 20.30 h Nina und die Souterrains NACHTLEBEN 21.00 h My Friend The Immigrant & Tempest Man PONYHOF 20.00 h Katjas Bazar SCHLOSSKELLER HöCHST 11.00 h Taunus Big Band

Mainz FRANKFURTER HOF 20.00 h Burhan Öçal & Istanbul Oriental Ensemble

Oberursel ARTCAFé & VINERIA MACONDO 11.00 h Kunstgriff Matinee

Offenbach HAFEN2 16.00 h Sean Haefeli

Zollhaus KREML KULTURHAUS 19.30 h Blues im Café: Pick Away

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Red Dragon Cartel - feat.: Jake E. Lee - supp.: Garagedays GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Krone Old Stars Orchestra

COLOS-SAAL 20.00 h Emil Bulls

Frankfurt

MATHILDENHöHE (PLATENHAIN) 11.00 h Jazzpicknick m. En Haufe Leit u. Swing Size Orchestra SCHLOßGRABENFEST 00.00 h über 100 Live-Acts auf vier Bühnen - bis 01.06.

Mainz SCHON SCHöN 22.00 h PDR

Mühltal/Nieder-Ramstadt STEINBRUCH-THEATER 20.30 h Crematory + Odium

Wiesbaden KUNSTHAUS 20.30 h improvisohrium

Mittwoch

28.

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Sandsturm mit Waterproof & DJ Quang

Mi 07.05 // 20:00 // Jazz // Tony Lakatos

Fr 09.05. // 20:00 // Chansons & Lieder Le Café Bleu – Edith-Piaf-Abend Mo 12.05 // 20:00 // Jazzchor // O-Töne Di 13.05. // 20:00 // Radioshow-Simulation Die große HELLO MELLOW FELLOW Show Mi 14.05. // 20:00 // Comedy Peter P. Peters Weitere Infos www.die-fabrik-frankfurt.de

DIE FABRIK Mittlerer Hasenpfad 5 im Hof 60598 Frankfurt am Main Anfahrt ÖPNV Südbahnhof U1,2,3,8 oder S3,4,5,6 bzw. Straßenbahn 14,15,16 Vorverkauf & Kartenreservierung Kartenreservierung unter 069 / 60 50 43 81 oder www.die-fabrik-frankfurt.de Vorverkauf bei Frankfurt Ticket RheinMain

Do 15.05. // 20:00 // Chansons & Lieder Dieter Bartetzko – „Was bleibt?“ Fr 16.05. // 20:00 // Jazz Natalya Karmazin Mo 19.05. // 20:00 // Schauspieler in der FABRIK Katharina Bach & Laura Linnenbaum Di 20.05. // 20:00 // Jazz Guitar Pierre Bensusan‘s World – Guitar & Voice Mi 21.05. // 21:00 // Oriental-Disco & Live-Acts Transoriental Vibes Do 22.05. // 20:00 // Groove Jazz Stephanie Lottermoser Fr 23.05. // 20:00 // Blues // Filoblues Band So 25.05. // 21:00 // Salsa-Disco Salsa Unión – Music for the Dancers Di 27.05. // 20:00 // Jazz Jazz 4.0 Sa 31.05. // 21:00 // Disco danceffm – Tanzen in der FABRIK für Leute ab 40

29.

Darmstadt

Di 06.05 // 20:00 // stadtbekannt Petra Roth & Ruth Fühner im Gespräch

Do 08.05. // 20:00 // Brazil Jazz Banda Cajuína – Bossa Nova and more...

Donnerstag Aschaffenburg

BATSCHKAPP 20.00 h Robert Francis & The Night Tide + Support: The Melodic CASABLANCA BAR 21.00 h David Oliver DIE FABRIK 20.00 h Jazz 4.0 FRANKFURT ART BAR 20.45 h Akustik Jazz NACHTLEBEN 20.00 h Kill It Kid ORANGE PEEL 20:00 h Blues/Soul/Funk Session mit Tommie Harris & Friends SPRITZEHAUS 21.00 h Session

Mai 2014

Frankfurt

Offenbach

Dienstag

DIE FABRIK

Do 01.05. // 15:00 // Sommersaison Eröffnung Biergarten

Darmstadt

Frankfurt BATSCHKAPP 20.00 h Bad Religion & Gäste: The Ghost Rockets ELFER MUSIC CLUB 19.00 h His Statue Falls + Vitja + Me In A Million FRANKFURT ART BAR 20.45 h Open Stage GIBSON 20.00 h Urban Club Band INTERNATIONALES THEATER 21.00 h Geddobrilliantemusik - Real Jay & King Keil JAZZKELLER 21.00 h Grant Stewart European Quartet MAMPF 20.30 h Bella und Schroeder NACHTLEBEN 21.00 h The Pretty Things + Gäste: The Terrible Noises ORANGE PEEL 20.00 h Swinging Jazz Night

TV-AUFZEICHNUNG

10.05. FRANKFURT

25.06. FRANKFURT

30.01.15 FRANKFURT

Festhalle

Jahrhunderthalle

FRAPORT Arena

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Hanau JAZZKELLER HANAU 11.00 h Vatertags Open-Air

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Langen LUTHERPLATZ 22.00 h Rockin Carbonara

Nidderau SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Jam-Session mit den Prosecco-Lerchen

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MUSIK Oberursel

© Tibethaus

ALT-OBERURSELER BRAUHAUS 20.00 h Acoustic Storm

Offenbach BOGSIDE IRISH PUB 19.00 h Rolvin Folk HAFEN2 16.00 h Rah Rah

Rödermark-Uberach WALDFESTPLATZ BULAU 11.00 h Jazz im Wald mit dem Dixie Express und der J.R. Jazzband

JAZZKELLER HANAU 21.00 h Terra Blues

DAS RIND 20.30 h The Tangent & Karmakanic

Oberursel

MUSIC STATION WEITERSTADT 12.00 h Blues Frühschoppen m. Bluesmaster

Wiesbaden SCHLACHTHOF 21.00 h Instrument, Morning Mode

Freitag

30.

13. bis 16. Mai Die Frage, wo er in Frankfurt übernachten wird, wollten die Organisatoren vom Frankfurter Tibethaus auf der Pressekonferenz nicht beantworten. Aus Sicherheitsgründen. Auch ein religiöser Führer, der zu Verständigung und Mitgefühl aufruft, muss beschützt werden in dieser Welt. Für die Menschen ist er umso notwendiger: Seine Heiligkeit der Dalai Lama. Er will nicht bekehren oder belehren, seine Vorträge sind Anleitungen zur Überwindung der Ichbezogenheit (siehe Postbank-Werbung), die Minderwertigkeitsgefühle überdeckt. Im Gegensatz dazu steht das Selbstbewusstsein, das man auch Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber nennen kann. In seinen Worten: »Um Mitgefühl auszuüben, muss man Selbstbewusstsein entwickelt haben.« Der Dalai Lama ist Schirmherr des Frankfurter Tibethauses, das für die alte und moderne Kultur Tibets Verständnis fördern will. In über 300 Veranstaltungen (Seminaren, © Tibethaus

Workshops und Vorträgen) im Jahr wird über Buddhismus, über Persönlichkeit und Gesellschaft aus buddhistischer Sicht, über Kunst und Kultur, Heilkunde und Wissenschaft informiert. Das Tibethaus hat den Dalai Lama eingeladen und folgende Veranstaltungen organisiert: Mittwoch, 14. Mai Öffentlicher Vortrag in der Fraport Arena zum Thema »Mitgefühl und Selbstbewusstsein« 13.30 bis 15:30 Uhr (Einlass wg. Sicherheitskontrollen ab 11.30 Uhr) Tickets unter www.dalailama-frankfurt.info Donnerstag, 15. Mai Zwei Veranstaltungen für geladenen Gäste in der Paulskirche (livestream im Internet) Vormittags: Dialog mit Schülerinnen und Schülern über »Ethik in unserer gemeinsamen Welt« Nachmittags: Diskussionsrunde mit dem Bischof von Trier Dr. Stephan Ackermann und Prof. Dr. Rainer Forst. Moderation: Gert Scobel zum Thema »Ethik jenseits von Religion? – Die Herausforderung christlicher und buddhistischer Werte durch eine säkulare Gesellschaft«

Hanau

Rüsselsheim

Weiterstadt

Der Dalai Lama in Frankfurt

FRANKFURT ART BAR 20.45 h Harry Kaey, Valentin Huber, Thomas Schilling, Ernst Reich IN DER AU (RöDELHEIM) 21.00 h Maid Of Ace, Radiostorm PONYHOF 18.00 h 11Ponys Festival - 11 Bands -2 Bühnen in Elfer u. Ponyhof PUT EVENTBüHNE 20.00 h Jason Manns

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Mic Donet & Band

Darmstadt AN SIBIN 21.30 h Mallet JAZZINSTITUT DARMSTADT, GEWöLBEKELLER 20.30 h Bessunger Jam Session OETINGER VILLA 21.00 h Opioids + Support SCHLOßGRABENFEST 00.00 h über 100 Live-Acts auf vier Bühnen - bis 01.06.

Eppstein

ARTCAFé & VINERIA MACONDO 20.00 h MeZZcalero MUSIKHALLE PORTSTRASSE 20.30 h 2..NewcomerTV Nacht m. Marie Wonder, The Munitors, Two Minutes Union, Sideeffect

Rodgau OPENSTAGE 20.00 h Frankfurt City Blues Band

Rüsselsheim DAS RIND 20.30 h Stoned Immaculate

Weiterstadt MUSIC STATION WEITERSTADT 20.00 h Bandsupporter

Wiesbaden KREATIVFABRIK 19.15 h Constellations, Bury my regrets, Texas Local News, These Days Remain, Nautilus SCHLACHTHOF 20.00 h kolter, Augst & Daemgen WALHALLA-STUDIO-THEATER 20.00 h Allan Yn Y Fan

CARREE-HOF 14.00 h JazzPunkt Caree: Zap-A-Lot SCHLOßGRABENFEST 00.00 h über 100 Live-Acts auf vier Bühnen - bis 01.06.

Frankfurt BATSCHKAPP 18.00 h Emerganza - Finale COMMERZBANK-ARENA 16.00 h BigCityBeats World Club Dome bis 01.06. DAS BETT 21.00 h I-Fire ELFER MUSIC CLUB 20.00 h die Feinstaub Bühnen Spenden Party m. Thee PsychoJones Invasion, Science Fiction Army, Rollin Racketeers FRANKFURT ART BAR 20.45 h The Devilish Doubledylans JAZZKELLER 21.00 h Juliana da Silva & Amigos do Brasil SPRITZEHAUS 21.00 h Weizensnake SüDBAHNHOF 21.00 h 30 Plus Party

Groß-Gerau KULTURCAFé GROSS-GERAU 20.00 h Garden of Delight

Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h RockPotion

Langen NEUE STADTHALLE LANGEN 20.00 h Markus Striegl

Mainz PHöNIX-HALLE 20.00 h Alice Cooper

Offenbach CAPITOL OF 20.00 h Tangerine Dream

Rodgau

Samstag

31.

RATHAUS II 20.00 h Salsa Tropical m. Oslen Ceballo, Ricardo Alvarez, Maurice Denis Remedios Sarria, Schirn Big Band

Aschaffenburg

Frankfurt

COLOS-SAAL 21.00 h Girugamesh

CLUB VOLTAIRE 20.30 h Henning Sieverts Symmethree DAS BETT 21.00 h We Have Band ELFER MUSIC CLUB 18.00 h 11Ponys Festival - 11 Bands -2 Bühnen in Ponyhof u. Elfer EXZESS 21.00 h Orchestre Tout Puissant Marcel Duchamp FESTHALLE 20.00 h Cliff Richard

Darmstadt

MAXIMAL 20.00 h Lorelay

Weiterstadt MUSIC STATION WEITERSTADT 20.00 h Mainzer Mutantenstadl

BOCKENHEIMER WEINKONTOR

Schloßstr. 92 HH, Tel.: 70 20 31, tägl. 19.00-1.00 Uhr + Fr/Sa 19.00-2.00 Uhr, www.bockenheimer-weinkontor.de

Anlässlich des Besuches zeigt das Tibethaus unter dem Titel »Schandhut« Fotografien von Tsering Dorjee aus der Kulturrevolution in Tibet. Das Museum Angewandte Kunst veranstaltet vom 13. bis 18. Mai unter dem Titel »Tibet, ausgelegt« eine Sonderschau von Tibet-Teppichen aus der Sammlung Peter Mauch. cw Weitere Informationen unter www.tibethaus.com und www.museumangewandtekunst.de

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MUSIK Bottleneck/Slide Blues Guitar & Open Tunings

11. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

germaniastrasse Instrumentalkurse für Kinder und Jugendliche: Flöte, Saxophon, Trompete, Gitarre, Bass, Klavier, Schlagzeug, Percussion

Termine nach Vereinbarung

Die Kurse können sowohl von AnfängerInnen als auch von Kindern und Jugendlichen mit Vorkenntnissen belegt werden. Ob Jazz, Pop oder Klassik, auf die bevorzugte Stilrichtung wird eingegangen. Leitung: Sachiko Yoshida, Savas Bayrak, Martin Krämer, Katrin Zurborg, Chris Tucker, Michael Bernschneider, Hendrik Fricke, Susanne Peusquens, Theodor Scheibling, Philip Wibbing, Jens Biehl, Uta Wagner, Giovanni Gulino, Florian Dreßler; Teilnahmegebühr 64 Euro, ermäßigt 56 Euro monatlich Grundkurs Gehörbildung

Beginn 7. Mai; mittwochs 18.30 bis 19.30 Uhr

Systematisches Gehörtraining, das beim Erkennen einzelner Intervalle und einfacher Akkorde anfängt und zum harmonischen und melodiebezogenen Hören hinführt. Auch das Erkennen von Rhythmen und Takten wird geschult. Leitung: Walter Haimann; Teilnahmegebühr: 100 Euro, ermäßigt 75 Euro Band auf Zeit

9., 16. und 23. Mai jeweils 16.00 bis 18.00 Uhr; für Jugendliche ab 13 Jahren

Ein Workshop für Jugendliche ab 13 Jahren, die schon ein paar Jahre Instrumentalunterricht haben, bislang aber noch keine Gelegenheit hatten, ihr Können im Bandkontext anzuwenden. An drei Terminen werden mehrere Songs aus Rock/Pop/Funk/Blues gemeinsam erarbeitet. Dabei wird das Zusammenspiel in der Band trainiert und die Gestaltung der Probenarbeit vermittelt. Leitung: Uta Wagner; Teilnahmegebühr: 40 Euro, ermäßigt 30 Euro Die Flöte im Jazz 1

10. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

Einmal mit der Flöte neue Wege beschreiten? Dieser Workshop bietet eine Einführung in die Improvisation und den Jazz und jazzverwandte Musik. Blues, Swing, Latin und Funk, diese Stilistiken sind zum Ausprobieren da. Themen sind auch die typische Phrasierung auf der Flöte in Jazz und Popularmusik, das Einbauen moderner Spieltechniken in die Improvisation sowie SwingFeel und Timing. Der Workshop wird theoretische Teile wie Erklärung der Akkordsymbole und Harmonielehre enthalten, ist aber vorrangig praxisorientiert. Leitung: Stephanie Wagner; Teilnahmegebühr: 55 Euro, ermäßigt 45 Euro Bluesgitarre improvisieren und solieren „for beginners“

10. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

Am Beispiel der elektrischen Bluesgitarre werden an Hand von Vorlagen die Strukturen des Solospiels der großen Meister nachvollziehbar. Dabei geht um das Erkennen der Elemente und Stilmittel und das Umsetzen mit den eigenen Möglichkeiten. Im Mittelpunkt: Die praktische Umsetzung der Improvisationsmöglichkeiten. Leitung: Manfred Häder; Teilnahmegebühr: 55 Euro, ermäßigt 45 Euro John Coltrane Workshop

10./11. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

Der Saxofonist John Coltrane ist einer der einflußreichsten Jazzmusiker der Welt. Seine Kompositionen und sein besonderer Stil, der von der Tradition zur Moderne reicht, erlaubt uns zugleich an Jazz, Blues und Freejazz zu arbeiten. In diesem Ensemble lernen wir moderne Improvisation und die nötige Interaktivität zwischen Musikern. Ein Workshop für alle Instrumente. Leitung: Eric Plandé; Teilnahmegebühr: 100 Euro, ermäßigt 75 Euro Konzert: „terZ.“ und „meetoo“

Samstag, 10. Mai, 20.30 Uhr Zwei Jazz-Formationen spielen an einem Abend. Das Trio "terZ." (Gesang, Bass, Klavier) und das Jazzquartett "meetoo" verbindet die Vorliebe für den modernen Jazz, von schräg bis hörbar, von Standard bis Selbstgebastelt. "terZ." sind Christine Voigt (Gesang), Maria Schmitt (Kontrabass) und Nicolas Voges (Klavier). Mit transparentem Sound (ohne Schlagzeug, aber mit Groove) bewegen sie sich zwischen Ballade, Song und Soul in eigenen Arrangements. "meetoo" haben sich als klassisches Jazzquartett formiert, das sich mit ausdrucksstarken Eigenkompositionen auch in neue Klangräume wagt. "meetoo" sind Clemens Böhlen (Saxofone und Flöte), Maria Schmitt (Kontrabass), Nicolas Voges (Klavier) und Udo Elliger (Schlagzeug). Die beiden Ensembles mit unterschiedlicher Stilgebung bieten gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm. Eintritt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, für Kinder und Jugendliche frei.

Nichts klingt so bluesig wie eine Slide-Gitarre, und dieser Workshop zeigt dir, wie es auf akustischen und elektrischen Gitarren gemacht wird: Von der Auswahl des richtigen Slide über die optimale Einstellung des Instruments bis hin zu den Spieltechniken. Wir besprechen die verschiedenen Gitarrenstimmungen und lernen einige Blues-Klassiker und die Stile der großen Meister wie Muddy Waters, Robert Johnson u. a. Die erlernten Techniken, Turnarounds, Soli und Licks lassen sich anschließend auf andere Blues-Songs übertragen. Unterschiedliche Bottlenecks können beim Kursleiter probiert und erworben werden. Leitung: Andi Saitenhieb; Teilnahmegebühr: 55 Euro, ermäßigt 45 Euro; Zusatzkosten: 10 Euro für Noten/Tabs und CD (im Kurs zu zahlen) Einen eigenen Song schreiben

11. Mai, 14.00 bis 18.00 Uhr; 1. Juni, 15.00 bis 18.00 Uhr

KONZERTREIHE KLANGRÄUME: Uli Schiffelholz Quintett

Donnerstag, 22. Mai, 20.30 Uhr

Der Schlagzeuger Uli Schiffelholz ist jemand, der mit seiner Quintett-CD »Don´t Hurry« einen gleichermaßen geschichtsträchtigen wie zukunftsweisenden Modern Jazz zelebriert. Schiffelholz und seine Musiker haben keine Berührungsängste vor anderen Gattungen und Genres. Mal swingen sie wie die Hölle, mal lassen sie sich auf rockenden Grooves treiben, dann wieder brechen sie in frei improvisisertes Spiel aus. Souverän lenkt Schiffelholz am Schlagzeug sitzend das musikalische Geschehen. Sein Schlagzeugspiel ist unaufdringlich und unaufgeregt, die Akzente, die er setzt, werden wie selbstverständlich von seinen Instrumentalisten aufgegriffen und verarbeitet (Jazz thing & blue rhythm). Ralf Cetto (bass), Thomas Bachmann (sax), Jean-Yves Jung (piano), Valentin Garvie (tr), Uli Schiffelholz (drums) Eintritt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, für Kinder und Jugendliche frei.

Es gibt viele Herangehensweisen einen Song zu schreiben. Wir konzentrieren uns vorerst darauf, eine Melodie zu finden und zu gestalten oder einen vorhandenen Text zu vertonen. Natürlich funktioniert ein Song auch ohne Text. Die Melodie wird, auf Grund von Metrik und Betonungen, in Takte aufgeteilt aufgeschrieben (notwendige theoretische Erklärungen werden wir durchgehen: Rhythmus, Motiv, Variation, Intervalle, die Form etc.). Dann werden wir passende Dreiklänge finden, die unter die Melodie gesetzt werden. Die Aufgabe: aus vorhandenem Material seinen wirklich eigenen Song zu schreiben. Leitung: Elvira Plenar; Teilnahmegebühr: 65 Euro, ermäßigt 55 Euro.

„Das Schlagzeug im Handgepäck“: Pandeiro lernen

Brasilianische Rhythmen für Bass

24. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

17. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

Brasilien bietet gerade für BassistInnen eine schier unerschöpfliche Vielfalt an faszinierenden und interessanten Rhythmen und Stilistiken. Ob Samba, Bossa Nova, Partido Alto, Baião, Afoxé, Maracatu, Xote oder Frevo – wir beschäftigen uns eingehend mit den typischen rhythmischen Pattern, der besonderen Phrasierung und der Mischung dieser Rhythmen untereinander wie z. B. Sambaião als auch mit anderen Grooves wie SambaFunk. Auch die Slap-Technik wird zum Einsatz kommen. Música brasileira – que alegria! Leitung: Nicole Badila, Teilnahmegebühr: 55 Euro, ermäßigt 45 Euro Samba- und Samba Reggae-Workshop

17. Mai, 11.00 bis 17.00 Uhr

Brasilien in Frankfurt: Wer auf fetzige Rhythmen und gemeinsames Trommeln abfährt, ist hier richtig. Die brasilianischen Instrumente (Surdo, Repinique, Shaker, Agogo etc.) werden zur Verfügung gestellt. Leitung:Tom Müller; Teilnahmegebühr: 55 Euro, ermäßigt 45 Euro ´Ukulele for Newbees and Birds

Für Ein- und UmsteigerInnen von 16 bis 99 17./18. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

24. Mai, 12:00 bis 16:00 Uhr

Das Pandeiro ist die brasilianische Rahmenschellentrommel. Auf dem Instrument können sowohl alle brasilianischen Rhythmen als auch Funk- und Rockbeats gespielt werden. Der Kurs richtet sich an AnfängerInnen und möchte diese mit den Grundlagen der Spieltechnik und einfachen Grooves vertraut machen. Spaß und Spielfreude stehen im Vordergrund. Instrumente können gestellt werden. Leitung : Tom Müller; Teilnahmegebühr: 45 Euro, ermäßigt 35 Euro Rhythm Changes-Ensembleworkshop

Die Akkorde von George Gershwin's »I Got Rhythm« bilden das harmonische Gerüst für einige Jazz Standards. So ist es auf einer Session nicht unüblich, daß ein Bandleader schlicht ansagt: »Rhythm Changes in A!« Die Improvisation über diese Chords fällt mitunter gar nicht so leicht. In dem Workshop werden wir Stücke mit diesen Akkorden erarbeiten, verschiedene harmonische Varianten erkunden und Improvisationskonzepte entwickeln. Noten können vorher im Waggong Büro abgeholt werden. Leitung: Philip Wibbing; Teilnahmegebühr: 55 Euro, ermäßigt 45 Euro Bluesgitarre authentisch improvisieren und solieren

24. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

Am Beispiel der elektrischen Bluesgitarre werden an Hand von Vorlagen die Strukturen des Solospiels der großen Meister nachvollziehbar. Dabei geht um das Erkennen der Elemente und Stilmittel und das Umsetzen mit den eigenen Möglichkeiten. Ziel: Die Verbesserung der eigenen Improvisationsfähigkeit. Ein Workshop für Fortgeschrittene. Leitung: Manfred Häder;Teilnahmegebühr: 55 Euro, ermäßigt 45 Euro

Eine ’Ukulele ist leicht zu spielen und macht eine Menge Spaß. Man kann sie überallhin mitnehmen und darauf alles spielen, was man will. In diesem Kurs werden grundlegende Techniken zum Spiel des hawaiianischen Kultinstruments vermittelt. Dabei bemerkt man schnell, dass eine ’Ukulele kein Kinderspielzeug, sondern ein vollwertiges Musikinstrument ist. Leitung: Jan Händschke; Teilnahmegebühr: 100 Euro, ermäßigt 75 Euro

Cajon-Workshop 2

Saxophonworkshop: Mit dem Körper spielen

Vortrag: Arduino - Möglichkeiten und keine Grenze

18. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

Verspannungen im Körper, falscher Umgang mit dem Atemsystem etc. haben Auswirkungen auf Sound, Intonation, musikalische Ausdrucksfähigkeit. Es wird ein Weg gezeigt, wie man weniger gegen, sondern mehr mit dem Körper spielen kann. Leitung: Christian Schröder; Teilnahmegebühr: 55 Euro, ermäßigt 45 Euro Jazz und Improvisation - ein praktischer Einstieg, für neugierige – auch „klassische“ InstrumentalistInnen

18. Mai, 12.00 bis 16.00 Uhr

Dieser Kurs bietet einen praktischen Einstieg in die Grundbegriffe des Jazz und der Improvisation. Themen sind u. a.: Improvisationsmodelle und -übungen, Harmonik des Jazz, Rhythmen, Phrasierungen. Leitung: Anka Hirsch; Teilnahmegebühr: 45 Euro, ermäßigt 35 Euro Conga für EinsteigerInnen

18. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

Ein Workshop zum Grooven. Mit einfachen Trommelschlägen und -rhythmen könnt ihr ausprobieren, wie es ist, selbst zu trommeln. Es werden die verschiedenen Töne der Conga und ein bis zwei Rhythmen erarbeitet. Bei weitergehendem Interesse wird im Anschluss ein fortlaufender Kurs angeboten. Congas können gegen eine Gebühr von 5 Euro geliehen werden. Leitung: Juan Bauste Granda; Teilnahmegebühr: 55 Euro, ermäßigt 45 Euro

25. Mai, 12.00 bis 18.00 Uhr

Dieser Folgeworkshop richtet sich an SpielerInnen, die schon mal einen Workshop für EinsteigerInnen besucht haben oder über anderweitig erworbene Vorkenntnisse verfügen. Ein Instrument kann geliehen werden (Gebühr 10 Euro). Leitung Florian Dreßler; Teilnahmegebühr: 55 Euro, ermäßigt 45 Euro

25. Mai,12.00 bis 14.00 Uhr

Mit einem Arduino, einem preiswerten Mikrocontroler, lassen sich Geräte oder auch Kunstobjekte aufbauen, die eine „intelligente“ Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ermöglichen. Es werden Projekte vorgestellt, die mit dem Arduino realisiert werden können. Außerdem wird kurz auf die Inhalte des Arduino Workshops (15. und 29. Juni) und die erforderlichen Bauteile eingegangen. Leitung: Theo Scheibling; Teilnahmegebühr: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro Die Bunker-Session

30. Mai, ab 19.30 Uhr

Eine Jazz/Fusion/Free-Session für Jugendliche & Erwachsene, AnfängerInnen & Fortgeschrittene! Hier kann man sich an Jazzstandards, Blues und Soul/Funk Classics erproben.Auch freie Improvisationskonzepte können ausprobiert werden. Eintritt frei

peter Gabriel

29.04.14 Frankfurt, festhalle

yasmine hamdan

01.05.14 darmstadt, centralstation

mads langer

16.05.14 Frankfurt, das bett

brns

19.05.14 Frankfurt, ponyhof club

wild youth #7 live: cherub + bedroomdisco dj-team 20.05.14 Frankfurt, ponyhof club

kids of adelaide & ricky dean howard 21.05.14 Frankfurt, nachtleben

future islands

23.05.14 offenbach, hafen 2

james hersey

26.05.14 Frankfurt, ponyhof club

sivert höyem

26.05.14 Frankfurt, das bett

KILL IT KID

27.05.14 Frankfurt, nACHTLEBEN

asgeir

29.05.14 offenbach, hafen 2

pusha t

02.06.14 Frankfurt, gibson club

susanne blech

06.06.14 Frankfurt, das bett

the internet

(ofwgkta)

10.07.14 Frankfurt, nACHTLEBEN

bill callahan

14.08.14 Frankfurt, sankt peter

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29.09.14 Frankfurt, ponyhof club

mark forster

02.10.14 Frankfurt, das bett

kurt krömer

05. + 06.10.14 offenbach, capitol

max giesinger & band 10.10.14 Frankfurt, das bett

cro

09.11.14 Frankfurt, festhalle

clueso

25.11.14 Frankfurt, jahrhunderthalle

nils landgren

05.12.14 Frankfurt, dreikönigskirche

die fantastischen vier 07.12.14 Frankfurt, festhalle

johann könig

11.12.14 wiesbaden, kurhaus

sido Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter: Tagträumer ...............  0 170/54 29 378 MEWI ........................  0 69/469 23 62 Waggong..................  0 69/46 62 02

12.01.15 frankfurt, jahrhunderthalle 24.01.15 mannheim, sap arena

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KINDER TERMINE ADIEU, HERR MUFFIN Marotte Figurentheater Figurentheaterstück nach einem Bilderbuch von Ulf Nilsson für Kindergarten sowie 1. bis 3. Klasse Knabenschule, 16.5.2014, 10.30 Uhr www.centralstation-darmstadt.de

BÖSE UND ANDERE WICHTE. TEUFLISCH GUTE MUSIK AUS DER UNTERWELT Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre Alte Oper, 4.5.2014, 16 Uhr www.alteoper.de

BOMMEL, HAND UND CO. für Kinder ab 2 Jahren Frankfurter Figurentheater Von und mit: Marieluise Ritter

DAS DSCHUNGELBUCH

MOMO

Musical für die ganze Familie ab 4 Jahren Regie: Christian H. Voss. Mit Martin Planz, Nikolai Radke, Krisha Dalke, Stefany Dreyer, Laura Joeken, Angelina Arnold u.a.

Nach dem Roman von Michael Ende. Theater Marburg Regie: Annette Müller, Oda Zuschneid ab fünf Jahren

PIPPI IN TAKA-TUKA-LAND DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL Märchenhafte Oper von Wolfgang A. Mozart für alle ab 5 Jahren Regie Benedikt Borrmann. Mit Vanessa Diny/Maren Schwier, Steffen Schwendner/Yongseung Song, Julie Grutzka/Florentine Schumacher u.a.

Musikalische Komödie nach dem Buch von Astrid Lindgren für Kinder ab 5 Jahren Inszenierung: Hans-Dieter Maienschein Bühne/Kostüme: Annette Finze Musik: Georg Riedel, Johann Strauß u.a.

Burgfestspiele Bad Vilbel, 11.5.2014, 11 Uhr; 12.+14.5.2014, 10.30 Uhr www.kultur-bad-vilbel.de

DER GRÜFFELO

Papageno Musiktheater, 4., 10., 11., 16.+17.5.2014, 16 Uhr www.papgeno-theater.de

FARFALLE (SCHMETTERLINGE)

Ein Theaterstück für Kinder ab 5 Jahren, mit dem Ensemble kuenstlerhaus43

Interaktives Theater für Kinder ab 4 Jahren Compagnia TPO, Italien Inszenierung: Francesco Gandi, Davide Venturini. Mit Viola Esposti Ongaro, Martina Gregori

Gallus Theater, 24.5.2014, 15 Uhr www.gallustheater.de

DIE COUSINE VON ASCHENPUTTEL von Taki Papaconstantinou Von Zaubernüsse, Mäusen und Cousinen für Kinder ab 5 Jahren TheaterGrueneSosse Regie: Sybrand van der Werf. Mit Friederike Schreiber Theaterhaus, 11.5.2014, 15 Uhr (Premiere); 12.5.2014, 11 Uhr; 13.+14.5.2014, 9.30 Uhr www.theaterhaus-frankfurt.de

Theater Rüsselsheim, 11.5.2014, 15 Uhr; 12.+13.5.2014, 10 Uhr www.kultur123ruesselsheim.de

Burgfestspiele Bad Vilbel, 25.5.2014, 11 Uhr; 27.5.2014, 10.30 Uhr www.kultur-bad-vilbel.de

Staatstheater, 6.5.2014, 11+16 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de

FINN-OLE HEINRICH Frerk, du Zwerg! Autorenlesung für 1. bis 4. Klasse Centralstation, 12.5.2014, 9 Uhr www.centralstation-darmstadt.de

kuenstlerhaus43, 24.+25.5.2014, 15 Uhr www.kuenstlerhaus43.de

HUIS Niederlande Het Filiaal Theater für Kinder ab 8 Jahren Konzept & Inszenierung: Jellie Schippers. Konzept & Bühnenbild: Myriam van Gucht Überseecontainer am Warmen Damm, 1.4.5.2014, 15+17 Uhr; 5.5.2014, 11+14 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de

JIM KNOPF UND DIE WILDE 13 2. Teil der musikalischen Abenteuerreise nach dem gleichnamigen Buch von Michael Ende für Kinder ab 5 Jahren Inszenierung: Hans-Dieter Maienschein Bühne/Kostüme: Bärbel Jahn und Ulla Hartmann für Frank furt und Rhein -Main

DAS KULTURMAGA ZIN

Verlosung

Michel & Ida aus Lönneberga Egal ob aus der eigenen Kindheit oder später durch die eigenen Kinder: Jeder kennt den kleinen hellblonden, schwedischen Jungen aus der Provinz Småland, Michel aus Lönneberga. Ständig hat er Unsinn im Kopf, und manchmal passieren ihm die Ungeschicklichkeiten auch einfach so. Dann schreit der Papa über den Hof, und Michel rennt in den Holzschuppen, um über seine Taten nachzudenken – und um seine Ruhe zu haben … In der knapp einstündigen ZeichentrickNeuverfilmung, angelehnt an die liebevollen Original-Illustrationen von Björn Berg, erlebt Michel mit seiner kleinen Schwester Ida viele neue Abenteuer. Strandgut verlost anlässlich des DVD- und Hörbuch-Verkaufstarts am 9. Mai in Zusammenarbeit mit Universum Film und ZDF ein Paket mit der DVD und einer Tasse sowie drei Pakete mit der Hörbuch-CD und einem Holzschnitzset. Schickt uns eine E-Mail an verlosungen@ strandgut.de oder eine Postkarte an Strandgut Verlag, Ederstr. 10, 60486 Frankfurt mit dem Kennwort: Michel & Ida.

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Papageno Musiktheater, 1., 2., 3., 25., 29., 30.+31.5.2014, 16 Uhr www.papgeno-theater.de

DER KLEINE KÖNIG Marotte-Figurentheater Regie: Thomas Hänsel. Spiel: Carsten Dittrich ab 3 Jahren Kinder und Jugendtheater im Titusforum, 18.5.2014, 16 Uhr kiju-theater.de

DER KLEINE PRINZ nach Antoine de Saint-Exupéry Puppentheater ab 8 Jahren Velvets Theater, 4.5.2014, 18 Uhr; 31.5.2014, 20 Uhr www.velvets-theater.de

DER KLEINE RITTER TRENK nach dem Buch von Kirstin Boie Eine Inszenierung von Wolfgang Backhaus Für Kinder ab 4 Jahren Open Air im Nidda Park, 29.+31.5.2014, 16 Uhr www.kiju-theater.de

KUSCHELTIER SUCHT ZUHAUSE Theaterstück von Kindern für Kinder ab 8 Jahren TheaterGrueneSosse - KinderEnsemble Mit Carla, Flora, Janina, Julian, Kyara, Lara, Laurie u.a. Leitung: Christiane Alfers, Detlef Köhler Im Löwenhof, 17. (Premiere)+23.5.2014, 19 Uhr; 18.+24.5.2014, 15 Uhr; 19.+20.5.2014, 9+11 Uhr www.theaterhaus-frankfurt.de

MINIMAX

PROFESSOR HUMBUG UND DER SPARLAMPENLEUCHTSTOFFRÖHRENDIODENFISCH Ein Figurentheaterstück für Kinder ab 5 Jahre von und mit Dietmar Bertram / Compagnie MARRAM unterhaus, 4.5.2014, 11 Uhr www.unterhaus-mainz.de

PÜNKTCHEN UND ANTON von Erich Kästner ab 5 Jahren Regie: Kirsten Uttendorf. Mit Eva Maria Kapser, Yannick Zürcher, Kika Schmitz, Volker Weidlich, Chris Nonnast u.a. Burgfestspiele Bad Vilbel, 18.5.2014, 11 Uhr; 20.5.2014, 10.30 Uhr www.kultur-bad-vilbel.de

DER RÄUBER HOTZENPLOTZ Ein Theaterstück für Kinder ab vier Jahren von Otfried Preußler Die Komödie Tap, 18.5.2014, 11 Uhr; 28.5.2014, 15.30 Uhr www.die-komoedie-tap.de

SCHNEEWITTCHEN nach den Gebrüdern Grimm für Kinder ab 4 Jahren Figurentheater Maren Kaun Regie: Vanesse Valk. Spiel: Maren Kaun Gallus Theater, 4.5.2014, 15 Uhr www.gallustheater.de

DER SCHNEIDER UND DER RIESE Theater Lakritz Ein Mitmachmärchen für Kinder ab 5 Jahre Theater Moller Haus, 12.+13.5.2014, 9+11 Uhr www.theatermollerhaus.de

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST von Andrea Gronemeyer, Franco Melis, Susanne Sieben frei nach Madame Leprince de Beaumont. Für Kinder ab 6 Jahren Theaterhaus Ensemble Mit Michael Meyer, Susanne Schyns. Regie: Taki Papaconstantinou Theaterhaus, 23.5.2014, 18 Uhr (Premiere); 25.-28.5.2014, 11 Uhr www.theaterhaus-frankfurt.de

WIE FINDUS ZU PETTERSSON KAM nach dem Bilderbuch von Sven Nordqvist, für Kinder ab 4 Jahren Die Komödie Tap, 4.5.2014, 11 Uhr; 23.5.2014, 15.30 Uhr www.die-komoedie-tap.de

Ein Tanzstück für Kinder ab zwei. Mit Katharina Wiedenhofer, Albi Gika und Gregor Praml am Kontrabass

YAKARI

Cantate-Saal, 18.5.2014, 15 Uhr; 19.-21.5.2014, 10 Uhr www.fliegendevolksbuehne.de

Jahrhunderthalle, 4.5.2014, 14+17.30 Uhr www.jahrhunderthalle.de

Freunde fürs Leben Familien-Musical

MOMO nach dem Roman von Michael Ende. Adaption von Dana Bufková. Ab 8 Jahren. Velvets Theater, Wiesbaden, 17.5.2014, 20 Uhr www.velvets-theater.de

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ANGEKLICKT KLEINANZEIGEN

Rhein-Main-Links AUTOVERMIETUNG

LIVE-MUSIK

>> www.kfz-referat.de Umzugstransporter an der Uni Frankfurt

>> www.buergerhaeuser-dreieich.de Musik- und Kulturveranstaltungen

BERATUNGSSTELLEN

>> www.jazzdates.de Worldmusik und Jazz

>> www.ffgz-frankfurt.de Frauen/Gesundheit

REISEN

>> www.libs.w4w.net Lesben Info und Beratung

>> www.zeitreisen.com Kultur- und Gruppenreisen

BÜCHER

>> www.sorrento-tourservice.it Ausflüge Amalfi Pompei Napoli

>> www.y-buchladen.de Mitglied bei KommBuch.com

CATERING >> www.cinecucina.de Catering für Film, Firmen und private Events, auch mit Raumvermietung

CLUBS

STRANDGUT.DE /AKTUELL

SEMINARE >> www.s-t-werkstatt-ffm.de Spiel- & Theaterwerkstatt

TAI CHI & CHI GONG >> www.taichi-schule-frankfurt.de Original Yang-Stil ITCCA

TANZEN

>> www.batschkapp.de Konzerte & Disco

>> www.5rhythmen-tanz.com Kurse, Workshops, Sa.-Abend Veranstaltungen

COMPUTER >> www.pcdoktor.de Schnelle Hilfe bei Desastern

THEATER

KINOS

>> www.neues-theater.de Theater & Kabarett

>> www.filmforum-höchst.com Programmkino in Ffm.-Höchst

UNTERRICHT

>> www.malsehnkino.de Programmkino

>> www.fein-art.de Zeichnen / Malen / Mappen / Seminare

KUNST

WEITERBILDUNG

>> www.agruenberg.de Mal- und Zeichenunterricht

>> www.hdb4you.de Kurse, Seminare, Wellness

KÖRPER & SEELE >> www.emotional-dance-process.de Heilkunst in Bewegung

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„Möwenscheuche“ am Kalfamer auf der ostfriesischen Nordseeinsel Juist Quelle: Wikimedia Commons, User:4028mdk09

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REISEN

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Internationales Theater Ffm. ...........22 Käs .................................................................. 1l KCE Marketing GmbH ........................U3 Kellertheater ............................................18 KFZ-Referat................................................43 Konzertbüro Schoneberg ...................41 Kool Film .....................................................05 KultKinobar ...............................................13 Kulturamt Frankfurt .............................30 Kur- & Kongress GmbH .......................37 Libretto buch + musik ..........................30 Literaturhaus Frankfurt e.V. ..............31 mal seh‘n....................................................14 MBF...............................................................24 Murnau Stiftung ....................................07 Museum Angewandte Kunst...........28 Naxos Kino ................................................13 Neues Theater Höchst .........................25 Nippon Connection ..............................11 Palmengarten..........................................29 Piffl Medien...............................................07 Pupille ..........................................................13 S-Promotion .............................................39 Schallplatten- & CD-Börsen .............36 Schauspiel Frankfurt ............................21 Schmiere ....................................................18 Shiatsu, K. Steinmetz ...........................45 sprachcaffe ...............................................42 Tanzlabor 21 .............................................21 Theaterhaus .............................................42 Volkswagen...............................................08 Waggong....................................................41

Altern für Anfänger 92: Alla puttanesca Manche Leute scheinen es Putin persönlich übel zu nehmen, dass er sich die Krim unter den Nagel gerissen hat und sich anschickt, mit der Ukraine dasselbe zu tun. Da schlägt zum Beispiel die FAS »Alarm«, findet die sogenannten Putin-Versteher (offenbar eine besonders üble Art von Frauenverstehern) blöd, was in Sätzen gipfelt wie: »Aggression mit Empathie zu begegnen bedeutet nur, ihr nachzugeben. Bedeutet, dass man verliert. Aber wer tut so etwas schon? Na ja – wir«. Grund dafür sei, dass wir Deutschen Angst hätten vor den Russen. Die Folgerung des Artikels läuft irgendwie auf »High Noon« heraus, wo Grace Kelly am Ende doch den einsamen Helden Gary Cooper unterstützt. Tatsächlich ist in Sachen Putin der einsame Held (und Präzedenzfall) ein gewisser Saakaschwilli, ehemaliger Präsident von Georgien, der tatsächlich meinte, er müsse den Russen die Stirn bieten – und irgend jemand aus dem Westen werde ihm schon helfen. Statt Grace Kelly reiste jedoch nur Sarkozy an, es wurde nicht »Do not forsake me, oh my Darling« gesungen, nicht mal die Marseillaise. Für eine Art Abkommen ließ Sarkozy sich feiern, dann spuckte Putin kurz drauf und machte weiter wie bisher. Als Antwort schickte Europa eine Untersuchungskommission nach Tiflis, die gegen Saakaschwili ermittelte, und zu dem Schluß kam, Putin/Medwedew seien zwar unartig gewesen, aber Saakaschwili habe den Krieg angefangen. Da waren fast alle Meinungsführer Europas beruhigt, weite

Teile von FAZ und FAS eingeschlossen. Es sind also nicht nur die Deutschen, die Angst haben. Die Ukrainer selbst haben, den Fall Georgien vor Augen, soviel Angst vor den Russen, dass sie zu lange gezögert haben, ihre von prorussischen Rebellen besetzten Ämter und Behörden zu räumen. Letzten Endes läuft daher alles auf eine »Föderalisierung« der Ukraine hinaus. Wobei die Europäer freundlicherweise die Schulden der Ukraine übernehmen. Zudem werden wir versprechen, dass die Ukraine »neutral« bleibt. Die Kosten für die Krimannexion wird Putin über zusätzliche Kohle aus dem Gasgeschäft holen. Nach einer Weile ist die Angelegenheit, von ein paar Jahrestagen abgesehen, vergessen. Dann werden »Sonntagsreden« gehalten, die für Merkel seltsamerweise nicht dasselbe sind wie »leere Reden«. Im Bundestag formulierte eine CDU-Abgeordnete jüngst zum 10. Jahrestag des großen Mordens in Ruanda die Einsicht, dass die Weltgemeinschaft hier zwar versagt habe, für die Zukunft hieße das aber nicht notwendig ein stärkeres militärisches Engagement. Was aber denn sonst? Kurt Otterbacher PS: Putin zu »verstehen«, heißt übrigens nicht Em- oder gar Sympathie zu haben. Sondern sich zu überlegen, was man an seiner Stelle tun würde, was er für Optionen hat - und wie weit er gehen würde. Dies nicht zu tun wäre blöd.

Impressum Herausgeber Strandgut Verlags GmbH Postfach 90 07 09 60447 Frankfurt Tel.: 0 69/97 91 03 - 0 Fax: 0 69/7 07 51 25 Ederstr. 10 (Nähe Ökohaus) Internet www.strandgut.de E-Mail Adressen info@strandgut.de leserbriefe@strandgut.de musik@strandgut.de verlosungen@strandgut.de theater@strandgut.de Anzeigenvertretung regional: Tel. 0 69/97 91 03 - 12 Redaktion Claus Wecker (cw, Film) Winnie Geipert (gt, Theater) Bernd Havenstein (hav, Klassik) Birgit Siegel (bs) Jochen Vielhauer (jovi) Redaktionelle Mitarbeit Peter Woll (PWoll) Grafik/Layout Birgit Siegel Verantwortlich Kurt Otterbacher (ko) Birgit Siegel (bs) Verbreitete Auflage IVW IV/2012: 25.677 Erscheinungsweise monatlich am 24. Vertrieb von Ecco!, Frankfurt, an 502 Stellen im Großraum Frankfurt. Abobedingungen 12 Hefte kosten 24 € Bestellt wird durch Einzahlung auf Konto 884 359, BLZ 500 502 01, Frankfurter Sparkasse 1822 Aboende: automatisch nach 12 Monaten. Sie werden mit Versand des letzten Heftes angeschrieben und befragt, ob Sie verlängern möchten. Become our fan Überregionale Anzeigen & Verbund

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10. Mai 2014 Frankfurt & Offenbach: 46 Museen mal anders Die Eintrittskarte gilt fĂźr: Ă&#x20AC;VÂ&#x2026;BÂ&#x153;Â?Â&#x153;}Â&#x2C6;Ă&#x192;VÂ&#x2026;iĂ&#x192;Ă&#x160;Ă&#x2022;Ă&#x192;iĂ&#x2022;Â&#x201C;Ă&#x160;UĂ&#x160;L>Ă&#x192;Â&#x2C6;Ă&#x192;Ă&#x160;i°6°Ă&#x160;UĂ&#x160; Â&#x2C6;LiÂ?Â&#x2026;>Ă&#x2022;Ă&#x192;Ă&#x160; Ă&#x20AC;Â?iLÂ&#x2DC;Â&#x2C6;Ă&#x192;Ă&#x160;Ă&#x2022;Ă&#x192;iĂ&#x2022;Â&#x201C;Ă&#x160;UĂ&#x160; Â&#x2C6;Â?`Ă&#x2022;Â&#x2DC;}Ă&#x192;Ă&#x192;Ă&#x152;BĂ&#x152;Ă&#x152;iĂ&#x160;Â&#x2DC;Â&#x2DC;iĂ&#x160;Ă&#x20AC;>Â&#x2DC;Â&#x17D;Ă&#x160;UĂ&#x160;V>Ă&#x20AC;Â&#x2C6;V>Ă&#x152;Ă&#x2022;Ă&#x20AC;>Ă&#x160;Â&#x201C;Ă&#x2022;Ă&#x192;iĂ&#x2022;Â&#x201C;Ă&#x160;vĂ&#x20AC;>Â&#x2DC;Â&#x17D;vĂ&#x2022;Ă&#x20AC;Ă&#x152;

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19â&#x20AC;&#x201C;2 Uhr*, Ticket â&#x201A;Ź 14,(VVK & Abendkasse); Vorverkauf in Museen und VVK-Stellen IiĂ&#x160;Â&#x2DC;>VÂ&#x2026;Ă&#x160;&Ă&#x20AC;Ă&#x152;Â?Â&#x2C6;VÂ&#x2026;Â&#x17D;iÂ&#x2C6;Ă&#x152;Ă&#x160;Ă&#x2022;Â&#x2DC;Ă&#x152;iĂ&#x20AC;Ă&#x192;VÂ&#x2026;Â&#x2C6;i`Â?Â&#x2C6;VÂ&#x2026;iĂ&#x160;-VÂ&#x2026;Â?Ă&#x2022;Ă&#x192;Ă&#x192;âiÂ&#x2C6;Ă&#x152;iÂ&#x2DC;Ă&#x160;âĂ&#x153;Â&#x2C6;Ă&#x192;VÂ&#x2026;iÂ&#x2DC;Ă&#x160;Ă&#x201C;{Ă&#x160;Ă&#x2022;Â&#x2DC;` 3 1Â&#x2026;Ă&#x20AC;°

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DAS KULTURMAGAZIN

>> Preview

Über-Ich und Du am 5. Mai in der Harmonie >> Film

Zulu ab 8. Mai im Kino >> Theater

Oblomow E9N im Gallus Theater >> Kunst

Reisenotizen

19° Festival de Cine Cubano 21. bis 31. Mai 2014

Fotos von Barbara Klemm im Sinclair-Haus

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Strandgut Kulturmagazin 5/2014  

Strandgut – Das Kulturmagazin für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet. Jeden Monat neu mit vielen Filmbesprechungen, allen aktuellen Filmsta...