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415-13-04 • April 2013 www.strandgut.de

für Frank und Rhein- furt Main

DAS KULTURMAGAZIN

>> Strandgut Preview

Mademoiselle Populaire am 10. April in Orfeos Erben

>> Theater

07.04. – 09.05.13 CATS-Theaterzelt · Frankfurt www.cats.de

West-östlicher Aufruhr im Titania & in der Naxoshalle

>> Kunst

Der Natur entrissen Franz Gertsch im Sinclair Haus in Bad Homburg

>> Musik

Musikmesse vom 10.–13. April in Frankfurt

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Ein Winternachtstraum

ChoreograďŹ en von Stephan Thoss und Johan Inger

Fr 26.4., Mi 5.6., Di 25.6.

Made in Love

ChoreograďŹ en von Stephan Thoss und Giuseppe Spota

Fr 5.4., Sa 13.4., Mi 17.4.

Ballett Roulette

Foto: Martin Kaufhold

Ballettabend von Stephan Thoss und Ensemble Do 20.6. (Premiere), Mi 26.6., Fr 5.7.

www.staatstheater-wiesbaden.de

Ballettdirektor Stephan Thoss | Intendant Dr. Manfred Beilharz

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INHALT Film 4 5 6

Olen Steinhauer © Slavica Pilic

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The Broken Circle von Felix Van Groeningen Unterwegs mit Mum von Anne Fletcher Mademoiselle Populaire von Régis Roisard abgedreht Filmstarts

Publikumspreis

„Eine überwältigende Liebesgeschichte, ein mitreißender Musikfilm … mit dem schärfsten Country-Paar seit Johnny Cash & June Carter”

Preview 6

Mademoiselle Populaire

programmkino.de

Theater 15 15 Mademoiselle Populaire

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The Broken Circle

20 22 26

Maifestspiele in Wiesbaden Master Class im English Theatre vorgeführt Stück für Stück Willy Praml & Co Kammeroper und Freies Schauspiel Ensemble Cats Theaterzelt am Güterplatz Premieren Theater ABC Abgesang in Grün

Mamas Liebling »Unterwegs mit Mum« von Anne Fletcher

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Von »König Ödipus« bis »Psycho«: die Beziehung zwischen Müttern und Söhnen ist manchmal recht ungesund. In der Komödie »Unterwegs mit Mum« treten mit Komiker Seth Rogen als Sohn und der mittlerweile 70-jährigen Diva Barbra Streisand als Mutter zwei schauspielerische Schwergewichte in den Ring des familiären Schlagabtauschs.

+++ „Eine wunderschöne Liebesgeschichte und gleichzeitig die traurigste und tragischste Geschichte aller Zeiten” taz.de

++ „Geht unter die Haut und mien ins Herz” kino-zeit.de

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Kunst 28 28 30 30 goEast: Meines Vaters Rad

Ansichtssachen Von Haus zu Haus Planet 3.0 Klima. Leben.Zukunft Vereinzelt Schauer im Frankfurter Kunstverein

Literatur 32 32 33

Cats © Nilz Böhme

Hunnen und Rebellen von Jessica Mitford Lesungen Blutige Ernte Alf Mayer über Olen Steinhauer

Musik 27 33 36

Klassik Live-Musik-Termine CD-Besprechungen

Kinder 42 43 Marketplace 76 ©W.Bergmann

Veranstaltungen Zweimal F.K. Wächter Schauspiel und Willy Praml

Notizen 46

Altern für Anfänger

Service

Die Trojaner © B. Aumüller

11 44 44 46

Kinoprogramm angeklickt Kleinanzeigen Top Five

THE Diva mit Eiern »Master Class« von Terrence McNally im English Theatre konnte singen wie keine 16 Sie andere und war der erste Superstar: die Opernlegende Maria Callas. In Terrence McNallys Theaterstück »Master Class« von 1995 ist die originale Stimme der »Divina« sogar ein-, zweimal aus dem Off zu hören. Diese ertönt in den so zarten wie dunklen Momenten des Melodrams, wenn die hier als Lehrerin auftretende Diva sich an große Auftritte in den 50ern (»37 Vorhänge in der Scala!«), aber auch an ihre qualvolle Liebe zu dem steinreichen Onassis erinnert.

nis« freudiges Ereig »Die Jagd«, »Ein zu a. u. «, n, ke ne iti to ders Weitere Kr bliche Burt Won ter und »Der unglau e finden Sie un in rm Te d un n Ankündigunge t.de www.strandgu

Planet 3.0 © Senckenberg

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BROKEN CIRCLE EIN FILM VON

FELIX VAN GROENINGEN MIT

JOHAN HELDENBERGH VEERLE BAETENS www.pandorafilm.de

Ab 25. April im Kino! Strandgut 04/2013

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FILM SERENGETI UND DAS GRÜNE WUNDER – UNSER WALD VOM PRODUZENTEN VON

Liebesgeschichten sind immer noch die besten Geschichten, die das Kino zu bieten hat. Da ist zunächst der Moment des ersten Aufeinandertreffens. Nicht immer gelingt es, die Magie dieses Augenblicks einzufangen, selten gelingt es in heutigen Filmen so überzeugend wie in »The Broken Circle«, dem Gewinner des Publikumspreises in der Berlinale-Sektion Panorama in diesem Jahr, der jetzt in die Kinos kommt.

Das Leben, ein Song »The Broken Circle« von Felix Van Groeningen Als der »Cowboy« Didier (Johan Heldenbergh) auf Elise (Veerle Baetens) aufmerksam wird und in ihr Tätowierstudio im flämischen Gent eintritt, reden die beiden schon ein wenig aneinander vorbei. Tätowieren würde er sich nicht lassen, sagt Didier, aber zu einem Country-Konzert möchte er Elise einladen. An den Blicken, die sich die beiden zuwerfen, ahnt man schon, dass Elise kommen wird. Denn zwischen den beiden hat es gefunkt. Und aus dem Funken entwickelt sich ein loderndes Feuer, wenn Elise entdeckt, dass Didier der Banjo-Spieler und Sänger der Band ist. Dabei sind die Unterschiede zwischen der tatkräftigen Elise, die wichtige Stationen ihres Lebens als Tattoos auf ihrem Körper trägt, und dem theoretischen Vernunftmenschen Didier nicht zu übersehen. Als sie sagt, Elvis sei der größte Musiker aller Zeiten, kann er nur lachen. Der habe ja keinen einzigen Song selbst geschrieben,

ERZÄHLT VON

AXEL PRAHL

„Dieser Film lässt den Zuschauer das Meer regelrecht erspüren.“

der legendäre Hank Williams sei der beste von allen. Nachdem das geklärt ist, wird Elise als Sängerin in die Band aufgenommen, und jenseits der gemeinsamen Proben und Auftritte sind die beiden unzertrennlich. Als sich bei Elise Nachwuchs ankündigt, ist es Didiers Aufgabe, für ein familiengerechtes Landhäuschen zu sorgen. Doch das Glück zu dritt ist nicht von langer Dauer. Tochter Maybelle erkrankt an Leukämie, und diese Krankheit belastet die Beziehung zwischen Elise und Didier schwer. Plötzlich ist nichts mehr selbstverständlich und die Frage des Liedes »Will the circle be unbroken?« nur noch eine vage Hoffnung. Der Film beruht auf einem Theaterstück von Johan Heldenbergh, der selbst auch die Hauptrolle übernehmen wollte. Doch hat Regisseur Felix Van Groeningen, der zusammen mit Carl Joos auch das Drehbuch verfasst hat, einen Kunstgriff gewählt, um aus dieser einfachen Geschichte einen starken, einen bewegenden Film zu machen. Er erzählt nicht linear, sondern beginnt mit der Chemotherapie der Tochter, schneidet assoziativ die glückliche Phase in die tragische Entwicklung und verbindet das Ganze mit der mal lebensfrohen, mal klagenden Bluegrass-Musik. So steht Melodram neben Komödie, Heiteres neben Tragischem, und es entsteht ein umfassendes Bild des Lebens, das auch den Tod nicht ausspart. Man muss kein Fan von Bluegrass-Musik und tätowierten Frauen sein, um von »The Broken Circle« ergriffen zu werden. Claus Wecker

(FBW) THE BROKEN CIRCLE (The Broken Circle Breakdown) W W W.D I E N O R D S E E -D E R F I L M . D E

/D I E N O R D S E E D E R F I L M

AB 18. APRIL 2013 IM KINO KOSTENLOS DOWNLOADEN: Das interaktive Begleitbuch Strandgut 04/2013 4zum Film!

von Felix Van Groeningen, B 2012, 100 Min. mit Veerle Baetens, Johan Heldenbergh, Nell Cattrysse, Geert Van Rampelberg, Nils De Caster, Robbie Cleiren nach dem Theaterstück von Johan Heldenbergh Drama Start: 25.04.2013

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Von »König Ödipus« bis »Psycho«: die Beziehung zwischen Müttern und Söhnen ist manchmal recht ungesund. In der Komödie »Unterwegs mit Mum« treten mit Komiker Seth Rogen als Sohn und der mittlerweile 70-jährigen Diva Barbra Streisand als Mutter zwei schauspielerische Schwergewichte in den Ring des familiären Schlagabtauschs.

Mamas Liebling »Unterwegs mit Mum« von Anne Fletcher Regisseurin Anne Fletcher (»Selbst ist die Braut«) sperrt sie in einen Kleinwagen, in dem das Duo in acht Tagen von Ost nach West die USA durchquert. Als Rahmenhandlung dient der Versuch von Chemiker Andy, seinen selbst entwickelten Öko-Reiniger bei Herstellern zu vermarkten. Nachdem ihm Mutter Joyce bei einer Stippvisite in New York erstmals von ihrer großen, gescheiterten Jugendliebe erzählt hat, macht er den Namen des Mannes in San Francisco ausfindig. Kurzerhand lädt er Mama auf seinen Geschäftstrip ein – mit dem heimlichen Plan, sie in San Francisco mit ihren Verflossenen zu verkuppeln. Das Mutter-Sohn-Ding, das grobe Scherze geradezu herausfordert, wird erstaunlich zartfühlend ins Bild gesetzt. Nie verrät das eher ereignislose Roadmovie die beiden Stars an billige Witze oder krachledernen Slapstick. Zwar sind die Macken von Joyce, der Schnäppchenjägerin, die nachts knirschend Schokonüsse kaut, recht lustig. Und im Grunde zielt die Komödie auf das Klischee der überbehütenden »jiddischen Mamme« ab. Doch wenn das Duo mit nur einem Hauch Übertreibung den beziehungstechnischen »double bind« mit Leben füllt, wirkt das oft schrecklich authentisch. Barbra Streisand spielt eine Witwe, die gut im Strumpf steht und sich ihr Dasein zwischen Freundinnen und Bücherclub recht kommod eingerichtet hat. Doch kaum hat sie im Auto neben ihrem Sohnemann Platz genommen, verfällt sie schon in den Modus einer Glucke, die nicht akzeptieren kann, dass ihr Sohn ein eigenständiger

Mensch ist – und in den einer unausgefüllten Gattin, die permanent Zuwendung und Bestätigung braucht. Man krümmt sich innerlich, wenn sie nach Mutterart in die Hand spuckt, um Andy vor Geschäftstreffen ordnend übers Haar zu streichen. Man kriegt mit ihm die Krise, wenn sie gekränkt ist über seine barsche Zurückweisung. Und wenn sie dann noch sein Missgeschick mit Frauen zu analysieren versucht. Zwischen übergriffig und bedürftig demonstriert Streisand gekonnt das Feintuning widersprüchlicher Gefühle, obwohl ihre Mimik durch das Lifting etwas eingeschränkt ist. Und in all dem Geplapper, den Ermahnungen und Nörgeleien, untermalt von der Stimme eines erotischen Hörbuchs, das Joyce auf der Fahrt unbedingt hören wollte, tauchen tatsächlich scharfsinnige Bemerkungen auf. Denn Andy ist ein nerdiger Typ, dem die praktische Intelligenz seiner Mutter helfen könnte, würde er nicht allergisch auf ihre Einmischung reagieren. Seth Rogen dient jedoch vor allem als Projektionsfläche und auch als Punchingball, unentrinnbar gefangen zwischen komischer Genervtheit und dem Schuldgefühl über seine heimliche Wut (denn ist er nicht das ganze Glück seiner Mutter?). Es ist zum Verzweifeln! Wie immer bietet das Leben Entlastung, und dabei verliert sich die Komödie doch ein wenig im Formelhaften. Und wenn Muttern beim Abschied ihrem wieder versöhnten Sohn ein gänzlich unironisches »Du bist die Liebe meines Lebens« verpasst, dann rollen sich einem zum Ausklang noch mal kurz die Fußnägel hoch. Birgit Roschy UNTERWEGS MIT MUM (The Guilt Trip) von Anne Fletcher, USA 2013, 95 Min. mit Barbra Streisand, Seth Rogen, Kathy Najimy, Colin Hanks, Adam Scott Roadmovie Start: 18.04.2013

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Was macht die Kunst? fragt die VHS An Bord des großen Allgemeinbildungs-Dampfers »Studium Generale« der Frankfurter Volkshochschule werden Fragen gestellt, die die Welt bewegen. Kann Kunst die Welt verbessern? lautet eine. Was berührt uns an Romy Schneider? eine andere. Oder auch: Wie funktioniert das Denken? Das Studium Generale ist ein Fortbildungskurs, bei dem das Fort im Vordergrund steht, weil der Weg das Ziel ist und die Fahrt zu Gedächtnislücken und Wissensinseln führt, aber nicht zwingend zu Zertifikaten. Es kann dabei um praktische (Wie meistere ich die Anforderungen für eine Reise um die Welt?) oder ethische (Ist in der Medizin alles erlaubt, was möglich ist?) Themen gehen. Um zeitgeschichtliche (Welche Ursachen haben die aktuellen politischen Konflikte?) oder naturwissenschaftliche (Ist Biodíversität die Zukunft?). Immer aber liegt ihnen eine Neugierde zugrunde, die sich nicht mit wenigen Sätzen und schon gar nicht aus einer einzigen Quelle zufrieden stellen lässt, sondern nur durch gegenseitigen Austausch vieler. Wer es etwas akademischer formulieren will, nennt das Interdisziplinarität. Ob man aus den Antworten auch solche der Sparte »unnützes Wissen« findet, mit denen man in Günther Jauchs Quiz-Show gewinnen kann, steht zwar zu bezweifeln. Doch auszuschließen ist das nicht. Bis nach Ostern nimmt die VHS noch Anmeldungen an für diese Kreuzfahrt des geistigen Vergnügens. Zweimal in der Woche, meist dienstags und donnerstags, treffen sich die Teilnehmer mit Experten unterschiedlicher Disziplinen und aller Ausbildungsgrade, um mit ihnen ein bisschen mehr über die Welt und damit auch sich selbst zu erfahren. Begleitend zu den überwiegend, aber nicht nur abends stattfindenden Vorträgen und Gesprächen gibt es eine betreute Internet-Plattform zur weiterführenden Kommunikation mit Fachleuten wie auch Teilnehmern. Das Studium Generale setzt ein gehöriges Maß an Zeit voraus und eignet sich, wenn auch nicht für jeden, als originelles Geschenk. Mehr unter: www.vhs.frankfurt.de. gt

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So ganz können die Vertreter eines großen amerikanischen Schreibmaschinenherstellers ihr Glück nicht fassen. Gerade wurde ihnen von einem ehemaligen G.I., der nach der Landung in der Normandie in Frankreich hängengeblieben war, eine wahrhaft revolutionäre Erfindung angeboten. Nur stammt dieser erste Entwurf für einen Kugelkopf von einem Franzosen, dem Versicherungsagenten Louis Échard, und nicht von einem Amerikaner.

Schnell getippt »Mademoiselle Populaire« von Régis Roisard Also fragen sie dessen Freund und Repräsentanten, warum Louis sich ausgerechnet für sie und nicht für einen ihrer französischen Konkurrenten entschieden hat. Seine Antwort ist so simpel wie symbolkräftig: »Amerika fürs Geschäft, Frankreich für die Liebe!« In etwa beschreibt das auch die Philosophie oder zumindest die Grundidee von Régis Roinsards Spielfilmdebüt »Mademoiselle Populaire«. Amerika, oder genauer: das amerikanische Kino, ist allgegenwärtig in dieser zutiefst nostalgischen Geschichte um eine junge Frau aus der Provinz, die es in die nächst größere Stadt zieht. Ein Leben in dem kleinen Gemischtwarenladen ihres Vaters Jean (Fréderic Pierrot) kann sich Rose Pamphyle (Déborah François) einfach nicht vorstellen. Und den Automechaniker von nebenan, den Jean sich zum Schwiegersohn auserkoren hat, will sie keinesfalls heiraten. Rose träumt von einem ganz anderen, viel glamouröseren und mondäneren Dasein. Also macht sie sich 1958 auf den Weg nach Lisieux und

bewirbt sich dort als Sekretärin bei Louis Échard (Romain Duris). Nur hat sie weder berufliche Erfahrung noch die geringste Ahnung von den Aufgaben einer Sekretärin. Dafür kann sie allerdings dank der Schreibmaschine, die im Schaufenster des väterlichen Ladens steht, extrem schnell tippen. So erregt sie doch noch Louis‘ Aufmerksamkeit. Der seit dem Krieg traumatisierte Versicherungsmann, der sich immer noch nach seiner inzwischen mit seinem besten Freund verheirateten Jugendliebe sehnt, hat das Leben seit jeher als sportlichen Wettkampf verstanden. Und in dieser Hinsicht hat Rose durchaus Potential. Also stellt er sie ein, aber nur unter der Bedingung, dass sie an Schnelltippwettbewerben teilnimmt. Régis Roinsard macht von Anfang an keinen Hehl aus seinen Inspirationsquellen. Schon der liebevoll animierte Vorspann verweist deutlich auf das Hollywoodkino der frühen 60er Jahre. Erinnerungen an Saul Bass, Maurice Binder und den nicht ganz so berühmten Wayne Fitzge-

rald sind alles andere als zufällig. Vor allem die Filme von Doris Day und Rock Hudson haben es Roinsard ganz offensichtlich angetan. Romain Duris und Déborah François wandeln unverkennbar auf deren Spuren und werden dabei von Shaun Benson in der Tony-RandallRolle unterstützt. Das liebenswerte Trio kommt seinen Vorbildern erstaunlich nahe. Zusammen verleihen sie diesem Pastiche, das sich zugleich noch ausgiebig bei den Filmen von Stanley Donen, Douglas Sirk und Frank Tashlin bedient, streckenweise tatsächlich einen bezaubernden Charme. Nur fehlt »Mademoiselle Populaire« der subversive, die Geschlechterklischees unterlaufende Subtext. Der geht nun einmal verloren, wenn sonst alles nichts als Hommage und Zitat ist. Sascha Westphal MADEMOISELLE POPULAIRE (Populaire) von Régis Roinsard, F 2012, 111 Min. mit Déborah François, Romain Duris, Bérénice Bejo, Shaun Benson, Mélanie Bernier, Miou-Miou Komödie Start: 11.04.2013

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Preview

Wir verlosen 15 × 2 Freikarten für die Preview am Mittwoch, dem 10. April, um 19:15 Uhr in Orfeos Erben in der Hamburger Allee 45. Rufen Sie uns am Di., dem 9.4., um 10 Uhr unter der Tel.-Nr. 069/97 07 41 99 an. Wer bei dieser Aktion leer ausgeht, kann eine Karte an der Kasse erwerben.

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»Poupata« (Blütenknospen)

Außergewöhnlich goEast – 13. Festival des mittel- und osteuropäischen Films vom 10. bis 14. April in Wiesbaden Der 70-jährige Wlodek war einst ein angesehener Klarinettist, Benny Goodman sein großes Vorbild. Wlodeks Sohn ist ein international bekannter Pianist, sein Enkel studiert in England. Die drei kommen zusammen, um Wlodeks Ehefrau zu suchen, die mit ihrem Liebhaber davongelaufen ist. Die Suche wird für die Männer aus drei Generationen eine Irrfahrt durch Polen, in deren

Verlauf alte Wunden aufbrechen, aber an deren Ende ein tieferes Verständnis für die Gefühle des anderen und die eigenen Versäumnisse steht. Diese Geschichte erzählt Piotr Trzaskalsk im Drama »Mój rower« (Meines Vaters Rad), das im Wettbewerb von goEast laufen wird. Insgesamt sind dort zehn Spielund sechs Dokumentarfilme aus Mittel- und Osteuropa am Start.

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Folkloristische Episodenfilme wie der russische Beitrag »Nebesnye zheny lugovykh mari« (Die Himmelsbräute der Wiesen-Mari) von Alexej Fedorchenko oder Alltagsgeschichten aus einem rumänischen Mietshaus wie in »Domestic« von Adrian Sitaru. Ein trostloses Bild aus der tschechischen Provinz entwirft Zdenek Jirasky in »Poupata« (Blütenknospen). Die Spielfilme konkurrieren um den ŠKODA-Filmpreis in Höhe von 10.000 Euro. Darüber hinaus stiftet die Landeshauptstadt Wiesbaden den Preis für die Beste Regie (7.500 Euro). Das Auswärtige Amt lobt den Preis »für künstlerische Originalität, die kulturelle Vielfalt schafft« aus (4.000 Euro). Die Dokumentarfilme konkurrieren um den mit 10.000 Euro dotierten Dokumentarfilmpreis von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« (EVZ). Eine internationale Jury unter dem Vorsitz des ungarischen Regisseurs Benedek »Bence« Fliegauf entscheidet über die Vergabe. Fliegaufs mehrfach preisgekrönter Film »Dealer«, wurde 2004 bei goEast mit dem Preis für die Beste Regie der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet. Sein neuester Film »Csak a szél« (Nur der Wind), der auf der Berlinale 2012 mit dem Großen Preis der Jury bedacht wurde, läuft als Special im diesjährigen Programm. Außerdem vergibt eine Jury der FIPRESCI den Preis der Internationalen Filmkritik. Die Retrospektive ist in diesem Jahr dem Ungarn Miklós Jancsó gewidmet, das Symposium beschäftigt sich mit der »Schwarzen Welle« im jugoslawischen Film der 60er und 70er Jahre. Damals war auch in Jugoslawien wie in den westeuropäischen Ländern Erneuerung und Revolte angesagt, und Filmemacher wie Dušan Makavejev, Želimir Žilnik u.a. hatten mit der Zensur zu kämpfen. Das ist heute in den ehemals sozialistischen Ländern nicht mehr der Fall. Doch die Osteuropäer produzieren aktuell die sperrigsten, die außergewöhnlichsten Autorenfilme in Europa – Filme, die im Wohlfühlkino hierzulande kaum eine Chance haben. Jetzt werden sie dort gezeigt, wo sie hingehören: im Kino. Und zwar in Wiesbaden in der Caligari FilmBühne, im Murnau-Filmtheater und im Alpha, in Frankfurt im Kino des Deutschen Filmmuseums, in Mainz im Palatin und in Darmstadt im Rex. Außerdem gibt es Vorführungen im Festivalzentrum in der Wiesbadener Casino-Gesellschaft. Dort erhält man auch Informationen zu weiteren Veranstaltungen des Festivals, Claus Wecker

abgedreht Dokumentarfilme im Filmforum Höchst – 18. bis 24. April An Dokumentarfilmen herrscht bekanntlich kein Mangel, an guten und wichtigen aber doch. Das Höchster Filmforum hat jetzt drei besonders bemerkenswerte Beispiele unter dem nicht ganz ernst gemeinten Titel »Die erfolgreichsten Dokumentarfilme 2013« zusammengestellt: »Tous au Larzac« von Christian Rouaud, der immerhin den Caesar für den besten französischen Dokumentarfilm 2012 erhielt, »Vergiss mein nicht« von David Sieveking (Hessischer Dokumentarfilm-Preis 2012) und »Searching for Sugar Man« von Malik Bendjelloul, gerade mit dem Dokumentarfilm-Oscar prämiert. Info: www.filmforum-höchst.com

Lost in Music. Ein Musikfilmfestival im Offenbacher Hafenkino – 22. bis 28. April Eine kompakte Musikfilmreihe mit den Lieblingsstücken von Daniel Brettschneider und seinem Kinoteam: »eine Woche voll des Wahnsinns und des Übermuts, um so das Hafenkino am alten Ort in Demut und Spektakel glanzvoll zu verabschieden« (die Veranstalter). Es werden gezeigt: »Fraktus« (Mo., 20 Uhr), »Anvil!« (Di., 20 Uhr), »Searching for Sugar Man« (Mi., 20 Uhr), »Shut Up and Play the Hits« (Do., 21 Uhr), »Dave Chappelle’s Block Party« mit Mos Def, The Roots, Dead Prez (Fr., 21 Uhr), »24 Hour Party People« mit Joy Division, New Order, Happy Mondays (Sa., 21 Uhr) und am Sonntag »68 Comeback Special« mit Elvis Presley (17Uhr) sowie »Don’t look back« mit Bob Dylan (19 Uhr) und »Der Traum ist aus – Die Erben der Scherben« (21 Uhr). Info: http://www.hafen2.net

Filmfestival: Überall dabei 25. bis 28. April Das fünfte Filmfestival der Aktion Mensch macht Inklusion von Menschen zum Thema: Wie kommunizieren wir, wie nehmen wir die Welt wahr, wie überwinden wir die oftmals gleichen Hürden mit unterschiedlichen Fähigkeiten? Aber auch: Wie entwickeln wir uns weiter, wie können wir uns und unsere Gesellschaft verändern? Info: www.aktion-mensch.de Claus Wecker

Info: http://filmfestival-goeast.de

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FILMSTARTS

Heute bin ich blond

28.03.2013

Mitternachtskinder

DIE JAGD

von Marcus Fischötter, D 2013, ca90 Min. Dokumentarfilm Autor Marcus Fischötter und sein Kameramann Michael Dreyer sind mit dem Helikopter die Elbe entlang geflogen und haben mit einer Hochleistungskamera grandiose Aufnahmen gemacht. Außerdem haben die beiden einen Sommer lang das Gebiet an der Elbe bereist und dabei neben einigen bedrohten Tierarten auch viele Menschen getroffen, deren Leben eng mit dem Fluss verbunden ist.

von Thomas Vinterberg, DK/S 2012, 111 Min. mit Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsson, Susse Wold, Alexandra Rapaport Drama Der 40-jährige Lehrer Lucas arbeitet in einem Kindergarten. Die kleine Klara verehrt ihn besonders, weil er sich sehr einfühlsam um sie kümmert. Als er sie auf Distanz halten will, rächt sie sich mit einer Lüge: Lucas habe ihr seinen Penis gezeigt. Darauf bricht im Ort eine Massenhysterie aus. Die Jagd auf Lucas ist eröffnet … Der siebte Spielfilm des mehrfach ausgezeichneten Regisseurs Thomas Vinterberg, des Mitbegründers der Dogma 95-Bewegung.

FREE THE MIND

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DIE ELBE VON OBEN

von Phie Ambo, S/NL/A/Fin 2012, 90 Min. mit Richard Davidson, Travis Leanna Dokumentarfilm Professor Richard Davidson ist einer der führenden Hirnforscher der Welt. Am Waisman Center der Universität Wisconsin beschäftigt er sich mit der Möglichkeit, das Gehirn allein durch Gedanken zu verändern, beispielsweise bei Steve und Rich, zwei amerikanischen Kriegsveteranen mit schlimmen Kriegserinnerungen. Mittels Yoga und Meditation versucht Prof. Davidson, den Geist und das Nervensystem von den Ängsten zu befreien und innere Ruhe in den Köpfen seiner Patienten zu verankern. www.mindjazz-pictures.de

G.I. JOE 3D: DIE ABRECHNUNG von Jon M. Chu, USA 2012, ca120 Min. mit Channing Tatum, Bruce Willis, Dwayne »The Rock« Johnson, Adrianne Pali, Adrianne Palicki, Arnold Vosloo Science-Fiction-Action Zartan, dem Anführer der feindlichen Organisation Cobra, ist es gelungen, die Machtzentrale der USA zu infiltrieren. Er versucht vom Weißen Haus aus, sich die führenden Regierungen der Welt untertan zu machen. Zuerst lässt er die Elite-Einheit G.I. JOE ausradieren. Doch drei der Mitstreiter der Truppe überleben den Anschlag und schwören Rache. Gemeinsam mit General Joe Colton alias Bruce Willis gehen sie zum Gegenangriff über … www.gi-joe2.de

HEUTE BIN ICH BLOND von Marc Rothemund, D 2012, 120 Min. mit Lisa Tomaschewsky, Karoline Teska, David Rott, Peter Prager, Maike Bollow, Alice Dwyer Tragikomödie Die 21-jährige Sophie freut sich auf ihr Studium und ein partyreiches WG-Leben. Doch plötzlich wird sie schwer krank, und Behandlungen bestimmen ihr Leben. Aber Sophie rebelliert gegen den tristen Krankenhausalltag. Sie will ihr junges Leben genießen, auf nichts verzichten. Perücken werden dabei zu ihrem Lebenselixier. Je nach Farbe und Frisur kommt ein anderes Stück Sophie zum Vorschein. www.heute-bin-ich-blond.de

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www.wildbunch-germany.de

MITTERNACHTSKINDER von Deepa Mehta, CAN/GB 2012, 146 Min. mit Satya Bhabha, Shahana Goswami, Rajat Kapoor, Seema Biswas, Shriya Saran, Siddarth Drama Schlag Mitternacht am 15. August 1947, als Indien seine Unabhängigkeit erklärt, werden zwei Jungen in einem Krankenhaus in Bombay geboren. Eine Krankenschwester vertauscht die Neugeborenen. Saleem Sinai, der uneheliche Sohn einer armen Hindu, und Shiva, der Sprössling einer reichen, traditionsbewussten muslimischen Familie, sind nun dazu verdammt, das Leben des anderen zu führen. Eines ist beiden gemeinsam:Wie alle Mitternachtskinder haben Saleem und Shiva die Fähigkeit, im Traum alle anderen Mitternachtskinder zu treffen. www.mitternachtskinder-derfilm.de

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Dead Man Down

neue Schülerin in seine Klasse kommt, die seiner Traumerscheinung gleicht. Es dauert nicht lange, und Ethan verliebt sich in die geheimnisvolle Außenseiterin, ohne zu wissen, dass sie ein düsteres Geheimnis verbirgt … www.beautifulcreatures-derfilm.de

DEAD MAN DOWN von Niels Arden Oplev, USA 2012, 110 Min. mit Colin Farrell, Noomi Rapace, Isabelle Huppert, Dominic Cooper, Terrence Howard Thriller Victor gilt als zuverlässig in der Organisation des New Yorker Unterweltchefs Alphonse, die sich einer unheimlichen Bedrohung ausgesetzt sieht: In regelmäßigen Abständen wird ein Mitglied der Gang umgebracht. Kein anderer als Victor ist der Täter, der sich an den Killern seiner Familie rächen will. Seine Nachbarin, die mysteriöse Französin Beatrice, hat ihren eigenen Racheplan, mit dem sie Victor in die Quere kommt … www.wildbunch-germany.de

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f ur t / Frank M ai n .13 – 25.04 3 .1 28.04

http://universal-pictures-internationalgermany.de

04.04.2013

von Peter Dalle, D/S 2012, 106 Min. mit Tom Burke, Allan Corduner, Jeanette Hain, Sven Nordin, Axel Prahl, Richard Ulfsäter Thriller 1939: Eine deutsche Expedition auf einem schwedischen Schiff mit einer russischen Crew, einem norwegischen Skipper und englischen Begleitern. Der Zweite Weltkrieg wirkt sich schon bald auf die Atmosphäre an Bord aus, wo sich selbst der neutrale Schwede für eine Seite entscheiden muss … www.an-enemy-to-die-for.de

EIN FREUDIGES EREIGNIS von Rémi Bezançon, F 2011, 107 Min. mit Louise Bourgoin, Pio Marmaï, Josiane Balasko, Thierry Frémont, Gabrielle Lazure, Firmine Richard Tragikomödie Die junge, äußerst hübsche Studentin Barbara ist unsterblich in ihren Freund Nicolas verliebt. Als sie gerade mitten in ihrer Uni-Abschlußarbeit steckt, erfährt sie, daß sie schwanger geworden ist. Sie schwankt zwischen Aufregung und Unsicherheit – ihre Schwangerschaft wird zur harten Prüfung.

überall dabei Das inklusive Filmfestival Kino

VOLL ABGEZOCKT von Seth Gordon, USA 2013, 111 Min. mit Jason Bateman, Melissa McCarthy, Jon Favreau, Amanda Peet, T.I., Genesis Rodriguez Krimikomödie Unerschöpfliche finanzielle Mittel erlauben es Diana, ein ausschweifendes Leben in Miami zu führen. Alles, was ihr gefällt, kauft sie. Es gibt nur einen kleinen Haken bei der Sache: Sie kauft auf den Namen Sandy Bigelow Patterson ein. Sandy ist ein Mann, der auf der anderen Seite der USA lebt. Er bekommt durch Diana eine Menge Probleme, und auch sein Ruf gerät in Gefahr.

AN ENEMY TO DIE FOR

Donnerstag, 25.04.13 20:00 Uhr Die Kunst sich die Schuhe zu binden Freitag, 26.04.13 18:00 Uhr Mensch 2.0 20:30 Uhr Rachels Weg

Schaumainkai 41 60594 Frankfurt/Main deutsches-filminstitut.de/ filmmuseum

Samstag, 27.04.13 18:00 Uhr Zwillingsbrüder 20:30 Uhr Blind

BEAUTIFUL CREATURES – EINE UNSTERBLICHE LIEBE

Sonntag, 28.04.13 20:30 Uhr Deaf Jam

von Richard LaGravenese, USA 2013, 124 Min. mit Jeremy Irons, Emmy Rossum, Emma Thompson, Thomas Mann, Viola Davis, Alden Ehrenreich Drama Jede Nacht wird der junge Ethan vom selben Albtraum geplagt.Verzweifelt versucht er ein Mädchen zu retten, das in großer Gefahr schwebt. Doch immer wieder scheitert er und wacht schweißgebadet auf. Er ist überrascht, als plötzlich eine eine

www.aktion-mensch.de/ filmfestival

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FILMSTARTS

Der böse Onkel

Als das Kind dann geboren wird, ist die Mutterrolle keine Selbstverständlichkeit für sie. Feinfühliges Frauen-Porträt, besonders allen Männern, die wissen wollen, wie Frauen »ticken«, zu empfehlen. www.camino-film.com

####$ DER UNGLAUBLICHE BURT WONDERSTONE von Don Scardino, USA 2013, 122 Min. mit Jim Carrey, Olivia Wilde, Steve Carell, Steve Buscemi, Alan Arkin, Gillian Jacobs Komödie Wer in Las Vegas eine gute Zauber-Show erleben will, muss zu Burt Wonderstone und Anton Marvelton gehen. Doch die Jahre an der Spitze, der Erfolg und das viele Geld haben Burts Ego wachsen lassen. Statt Freundschaft herrscht heute Hass zwischen den beiden Zauberkünstlern. Zudem bedroht ein neuer Star ihren Status: Straßen-Magier Steve Gray lässt mit verrückten, neuen Nummern die Show von Burt und Anton abgedroschen und alt aussehen. Höchste Zeit für einen Neuanfang. www.warnerbros.de/kino/der_unglaubliche_burt_wonderstone.html

11.04.2013 DER BÖSE ONKEL von Urs Odermatt, CH/D 2011, 98 Min. mit Jörg-Heinrich Benthien, Miriam Japp, Paula Schramm, Julia Heydkamp, Verena Berger, Stephan Dierichs Drama Armin ist zwar nicht mehr der Jüngste, aber immer noch topfit. Immerhin war er einmal Olympiateilnehmer. Im Dorf ist man stolz auf ihn. Er gehört zur besseren Gesellschaft und sorgt als Sportlehrer am örtlichen Mädchengymnasium für Körperertüchtigung. Daß er seinen Schutzbefohlenen nach dem Schwimmunterricht nicht nur beim Duschen hilft, sondern ihnen auch sonst dann und wann etwas näher kommt, stört niemanden. Bis die junge Saskia mit ihrer alleinerziehenden Mutter ins Dorf kommt www.derboeseonkel.ch

GINGER & ROSA von Sally Potter, GB/DK/CAN 2012, 90 Min. mit Alice Englert, Elle Fanning, Annette Bening, Christina Hendricks Drama Ginger und Rosa sind beste Freundinnen. Sie leben im London der frühen 60er Jahre, in den Zeiten des Kalten Krieges und der Jugendrevolte. Die beiden jungen Mädchen rauchen, schwänzen die Schule und träumen von einem anderen, aufregenderen Leben. Vor allem aber wollen sie nicht so werden wie ihre Mütter, denen sie nichts als Verachtung entgegenbringen. Doch als Rosa sich auf eine verhängnisvolle Affäre mit Gingers Vater einlässt, droht ihre Freundschaft zu zerbrechen. www.gingerundrosa-derfilm.de

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Mademoiselle Populaire

KISS THE COACH von Gabriele Muccino, USA 2012, 106 Min. mit Jessica Biel, Gerard Butler, Catherine Zeta-Jones, Judy Greer, Dennis Quaid, Uma Thurman Romantische Komödie Indem er das Team seines Sohnes trainiert, will ein Vater einige seiner Fehler aus der Vergangenheit wiedergutmachen. Er bekommt aber neue Probleme, als die Mütter einiger Teammitglieder ihm zu sehr gefallen – und er ihnen. Denn die Hausfrauen in diesem Provinznest sind derart gelangweilt, dass ihre aufgestauten Hormone in Gegenwart eines attraktiven Sportlers wie George überschwappen. www.splendid-film.de

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Das hält kein Jahr

THOR – EIN HAMMERMÄSSIGES ABENTEUER (3D) von Óskar Jónasson, Gunnar Karlsson u. Toby Genkel, ISL/D/IRL 2011, 80 Min. Animationsfilm Groß, mutig, gutherzig und ein kleines bisschen tollpatschig: Das ist Thor. Wir sprechen von dem Sohn Odins und Jörds. Eben noch steht er in seiner Schmiede und flickt die Töpfe der Dorfbewohner – nicht das Richtige für jemanden, der eigentlich ein großer Krieger werden möchte. Nur wenig später findet er sich mit einem ziemlich frechen Hammer in der Hand und seiner mutigen Freundin Edda an der Seite in einem großen Abenteuer wieder. www.kochmedia-film.de/kino

MADEMOISELLE POPULAIRE

DAS WOCHENENDE

von Régis Roinsard, F 2012, 111 Min. mit Déborah François, Romain Duris, Bérénice Bejo, Shaun Benson, Mélanie Bernier, Miou-Miou Komödie Über viele Jahrzehnte waren die guten, alten Schreibmaschinen aus keinem Büro wegzudenken, ihr Geräusch weckt nostalgische Erinnerungen … Im Frühjahr 1958 will die hübsche Rose nicht mehr im Krämerladen ihres Vaters in der Normandie versauern. Heimlich bewirbt sie sich bei Louis Echard für den Beruf, den sich jede Frau in den 50er Jahren wünscht: Sekretärin. Sie bekommt die Stelle, weil sie schneller tippen kann, als Louis seine Sätze zu Ende formulieren imstande ist.

von Nina Grosse, D 2013, 93 Min. mit Katja Riemann, Sebastian Koch, Tobias Moretti, Barbara Auer, Sylvester Groth, Robert Gwisdek Drama Ingas geordnetes Leben gerät ins Wanken, als ihre Freundin Tina Kessler sie in ihr Landhaus einlädt. Der Anlass könnte für Inga nicht schockierender sein: Ihre Jugendliebe, das ehemalige RAF-Mitglied Jens Kessler, wird überraschend nach 18 Jahren Haft entlassen. Inga will zunächst absagen, doch auf Drängen ihres Mannes nimmt sie die Einladung an, obwohl sie den Vater ihres gemeinsamen Sohnes Gregor nicht wiedersehen möchte.

www.studiocanal.de/kino/mademoiselle_populaire

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www.universum.de

18.04.2013

Siehe Kritik

OBLIVION von Joseph Kosinski, USA 2013, ca120 Min. mit Tom Cruise, Olga Kurylenko, Morgan Freeman Science-Fiction-Action Nach einer Apokalypse hat die Menscheit die Erde verlassen. Sie lebt über den Wolken, wo sie sich vor den furchterregenden Wesen auf den letzten Trümmern der Erde in Sicherheit wähnt. Der Spezialtechniker Jack ist noch auf der Erde stationiert. Doch seine jahrelange Mission, lebenswichtige Ressourcen für einen Neuanfang zu sammeln, neigt sich dem Ende entgegen. Kurz vor dem Abflug entdeckt er auf einem Routine-Flug ein abgestürztes Raumschiff und daneben eine Überlebende … http://movies.universal-pictures-international-germany.de/oblivion

BROKEN CITY von Allen Hughes, USA 2013, 109 Min. mit Mark Wahlberg, Russell Crowe, Catherine ZetaJones, Jeffrey Wright, Barry Pepper, Alona Tal Thriller Der Ex-Polizist und Privatdetektiv Billy Taggert wird von Mayor Nicholas Hostetler, dem amtierenden Bürgermeister von New York City, damit beauftragt, dessen Ehefrau Cathleen zu beschatten. Der Politiker vermutet, dass seine Gattin fremdgeht. Das kann Taggert durch seine Ermittlungen dann auch tatsächlich beweisen. Als allerdings der neue Liebhaber der Ehefrau tot aufgefunden wird, beginnt der Privatdetektiv, das Leben und Wirken des Bürgermeisters näher unter die Lupe zu nehmen. www.brokencitymovie.com

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RENDEZVOUS IN BELGRAD von Bojan Vuletic, Serb/D/F 2011, 86 Min. mit Jean-Marc Barr, Leon Lucev, Baki Davrak, Julie Gayet, Nada Sargin, Hristina Popovic Tragikomödie Vier Belgrader Geschichten über die Liebe: Der Chauffeur Stefan verliebt sich unsterblich in die exzentrische französische Musikerin Silvie, die Serbin Melita will ihren amerikanischen Liebhaber Brian verlassen, weil sie keine Chance mehr für ihre Auswanderung in die USA sieht, der Deutsch-Türke Orhan gerät in eine Krise mit seiner Freundin, und Mato und Jagoda beichten einander vor der Hochzeit ihre Sünden, womit sie ihre Liebe auf eine harte Probe stellen …

EINE DAME IN PARIS

www.kino-zeit.de

www.arsenalfilm.de

von Ilmar Raag, F/B/Estld. 2012, 94 Min. mit Jeanne Moreau, Laine Mägi, Patrick Pineau, François Beukelaers, Fred Epaud, Claudia Tagbo Drama Anne verlässt Estland in Richtung Paris, um sich um Frida zu kümmern – eine ältere Estländerin, die schon seit zahlreichen Jahren in Frankreich lebt. Doch bei ihrer Ankunft merkt sie, dass sie nicht wirklich erwünscht ist. Frida erwartet nichts anderes mehr vom Leben als die Aufmerksamkeit von Stéphane, ihrem ehemaligen jüngeren Geliebten. Stéphane wiederum wünscht sich nichts sehnlicher, als dass Anne sich um die alte Dame kümmert.

DAS HÄLT KEIN JAHR ...! von Dan Mazer, GB 2013, 97 Min. mit Rose Byrne, Anna Faris, Simon Baker, Minnie Driver, Rafe Spall, Jason Flemyng Romantische Komödie Nat ist dynamisch, erfolgreich und arbeitet zielstrebig an ihrer Karriere. Josh ist Schriftsteller und muss sich stetig abmühen, um etwas zustande zu bringen.Trotzdem haben die beiden zueinander gefunden, sich ineinander verliebt. Die Freunde und Familien der beiden sind überzeugt davon, dass die Beziehung auf die Dauer nicht funktionieren kann. Nachdem Nat und Josh ein Jahr verheiratet sind, müssen sie sich eingestehen, dass sie sich das Projekt Ehe einfacher vorgestellt haben … www.studiocanal.de/kino/das_haelt_kein_ jahr

###$$ I AM A WOMAN NOW von Michiel van Erp, NL 2011, 80 Min. mit April Ashley, Colette Berends, Jean Lessenich, MariePierre Pruvot Dokumentarfilm Fünf Frauen, fünf Pionierinnen, die eines verbindet: In den 1960er und 1970er Jahren verwandelten sie sich von Männern in Frauen – durch eine Operation des sagenumwobenen Dr. Georges Burou in Casablanca. Er war der erste Arzt, der diesen Eingriff unternahm. Mehr als 40 Jahre nach der Operation erzählt der Film die Geschichte ihres Leben, von ihren Träumen, von einem Leben unter Beobachtung und der Selbstreflektion. Und davon, wie sie mit der Zumutung des Alterns umgehen. www.neuevisionen.de

DAS LEBEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE von André Erkau, D 2011, 98 Min. mit Wotan Wilke Möhring, Helen Woigk, Frederick Lau, Christine Schorn, Rosalie Thomass Tragikomödie Das Leben von Markus Färber und seiner Tochter Kim gerät nach dem überraschenden Tod der Mutter aus den Fugen. Während Markus den Verlust seiner Frau nicht überwinden kann, brennt seine fünfzehnjährige Tochter Kim mit dem coolen Schulabbrecher Alex nach Dänemark durch und besucht den Ort ihrer Kindheit. Gemeinsam mit seiner Mutter Gerlinde und deren agiler Pflegerin Paula macht sich Markus auf die Suche nach seiner Tochter und begibt sich damit auch auf eine Reise zu sich selbst. http://filmverleih.senator.de

MAMA von Andy Muschietti, E/CAN 2013, 100 Min. mit Jessica Chastain, Megan Charpentier, Nikolaj Coster-Waldau, Isabelle Nelisse Horrorfilm Die Geschichte zweier Schwestern, die nach dem Tod ihrer Eltern spurlos verschwunden sind. Erst Jahre später werden sie in einer abgelegenen Hütte scheinbar unversehrt aufgefunden. Doch nachdem ihr Onkel Lucas und seine Freundin Annabel sie zu sich nehmen, zeigen die Schwestern beängstigend bizarres Verhalten. Lauert in den Schatten tatsäch-

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FILMSTARTS

Beginn: 20:30 Uhr Eintritt: 2,50 €

Di 16.4.2013 Semesterstart: Eintritt frei! Das Leben ist nichts für Feiglinge

lich jene unheimliche Gestalt, die sie »Mama« nennen? Außergewöhnliches Regiedebüt des Argentiniers Andy Muschietti. http://movies.universal-pictures-international-germany.de/mama

###$$ DIE NORDSEE – UNSER MEER von Jan Haft, Thoralf Grospitz u. Jens Westphalen, D 2013, 90 Min. mit Axel Prahl (Kommentator) Dokumentarfilm Von den Halligen über Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland bis nach Schottland und Norwegen bietet die Nordsee unzähligen Vögeln und Tieren eine Heimat. Die Kamera fängt einzigartige Naturmomente des Weltkulturerbes Wattenmeer ein. Der trockene Humor des Nordens spiegelt sich im Kommentar von Axel Prahl wider und weckt so auch in einem jüngeren Publikum das Interesse für diese Landschaft mit ihrer Flora und Fauna.

####$ UNTERWEGS MIT MUM von Anne Fletcher, USA 2013, 95 Min. mit Barbra Streisand, Seth Rogen, Kathy Najimy, Colin Hanks, Adam Scott Roadmovie Andy Brewster hat ein organisches Putzmittel erfunden. Sein gesamtes Erbe hat er in die Entwicklung dieses bahnbrechenden Produktes investiert. Die einzige Person, die er bisher von diesem für Umwelt und Mensch unschädlichen Reinigungsmittel überzeugen konnte, ist seine Mutter Joyce. Um sein Produkt unter die Leute zu bringen, begibt er sich mit ihr auf eine Geschäftsreise quer durchs ganze Land. Das könnte die lebenslustige Witwe auf andere Gedanken bringen. Außerdem plant er einen Zwischenstopp in San Francisco ein, wo ihre große Jugendliebe wohnt. www.unterwegsmitmum.de

####$ Siehe Kritik

You Drive Me Crazy

YOU DRIVE ME CRAZY

EVIL DEAD

von Andrea Thiele, D/Ind/Jap 2012, 90 Min. Realsatire Drei Menschen bereiten sich auf die Führerscheinprüfung in ihnen bisher unbekannten Städten und Kulturkreisen (Tokio, München, Mumbai) vor. Schon bald erkennen sie, dass das Autofahren über die Anwendung der gültigen Verkehrsregeln hinausgeht: Auf der Straße manifestieren sich die verschiedenen Kulturen im Verhalten der jeweiligen Verkehrsteilnehmer. Das führt oft zu witzigen Situationen.

von Fede Alvarez, USA 2013, 90 Min. mit Jane Levy, Shiloh Fernandez, Jessica Lucas, Lou Taylor Pucci, Elizabeth Blackmore Horrofilm Im Remake des berühmten Horrorfilms von Sam Raimi (in Deutschland unter »Tanz der Teufel« bekannt) fahren Mittzwanziger zu einer abgelegenen Hütte im Wald, wo sie wenig später auf das Buch der Toten stoßen. Unwissentlich beschwören sie bösartige Dämonen, denen sie einer nach dem anderen zum Opfer fallen. Sie verwandeln sich in willenlose Wesen. Doch einer der Freunde konnte sich bislang erfolgreich gegen die Übergriffe wehren …

www.realfictionfilme.de

25.04.2013 BESTIAIRE von Denis Côté, CAN/F 2012, 72 Min. Dokumentarfilm Ein Zeichenkurs, ein Safaripark, die Werkstatt eines Tierpräparators: drei Umgebungen, in denen sich Mensch und Tier begegnen. Im Mittelpunkt der Beobachtung stehen Blick- und Wahrnehmungsverhältnisse, die gleichzeitig oft ungleiche Machtverhältnisse spiegeln. Vom technisch hochgerüsteten zeitgenössischen Tierfilm, dessen allmächtige Kameras zu Wasser, zu Lande und in den Lüften jede Grenze überwinden und kein Geheimnis der Schöpfung mehr kennen, ist er dabei weit entfernt. http://films.arsenal-berlin.de

THE BROKEN CIRCLE von Felix Van Groeningen, B 2012, 100 Min. mit Veerle Baetens, Johan Heldenbergh, Nell Cattrysse, Geert Van Rampelberg, Nils De Caster, Robbie Cleiren Drama Elise hat ein Tattoo-Studio, Didier spielt Banjo in einer Bluegrass-Band. Er redet viel, sie hört meistens zu. Er ist ein überzeugter Atheist und ein hoffnungsloser Romantiker, sie schmückt sich mit einem tätowierten Kreuz und steht mit beiden Beinen fest im Leben.Als sie sich kennenlernen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch als ihre gemeinsame Tochter im Alter von sechs Jahren an Leukämie erkrankt, gerät ihre Welt aus den Fugen … Der Film ist Gewinner des Panorama Publikumspreises auf der diesjährigen Berlinale.

####$ Siehe Kritik

EVERYBODY HAS A PLAN

Jeden Donnerstag die neuesten Filmstarts & Trailer auf www.strandgut.de

Argo

von Ana Piterbarg, Arg/E/D 2012, 118 Min. mit Viggo Mortensen, Soledad Villamil, Daniel Fanego, Javier Godino Krimi Der an Lungenkrebs erkrankte Pedro lebt in einer einsamen argentinischen Sumpfgegend, der TigreDelta-Region. Er ist von Beruf Imker, bessert aber sein Gehalt mit bestellten Entführungen auf. Eines Tages muss er bei seinem Zwillingsbruder Augustín in Buenos Aires untertauchen. Der verheiratete Kinderarzt, der mit seinem eigenen Leben unzufrieden ist, ertränkt den todkranken Bruder und nimmt dessen Identität an. Er kehrt zurück in die Delta-Region, wo die Brüder ihre Kindheit verbracht haben, findet sich dort jedoch in ein Netz aus Kriminalität und Verrat verstrickt, das ihm sein Bruder hinterlassen hat. www.fox.de

www.evildead.de

JÄGER DES AUGENBLICKS von Christian Lonk, Philipp Manderla u. Malte Röper, A 2012, 102 Min. mit Stefan Glowacz, Holger Heuber, Kurt Alber Dokumentarfilm Der sagenumwobene Tafelberg Roraima im Dreiländereck von Brasilien, Venezuela und Guyana steht für Abenteuer fernab jeglicher Zivilisation. Er ist von unvergleichlicher Schönheit. Ende Februar 2010 startet Stefan Glowacz gemeinsam mit seinen langjährigen Partnern Kurt Albert, Begründer der Rot-Punkt Kletterbewegung, und Holger Heuber zu einer Expedition. Die Besteigung des Roraima gerät zu einer Tour de Force für die Männer. www.mfa-film.de

SCARY MOVIE 5 von Malcolm D. Lee, USA 2013, ca100 Min. mit Simon Rex, Ashley Tisdale, Charlie Sheen, Lindsay Lohan, Katt Williams, Ben Cornish Horrorkomödie Eigentlich könnte das Glück für Dan und Jody nicht perfekter sein: Sie haben gerade ihr schickes neues Haus bezogen und sind voller Elternfreude über ihr neugeborenes Baby. Doch in ihrem Heim scheint etwas nicht zu stimmen: Eine seltsame Gestalt beobachtet das Gebäude, das Licht flackert und Gegenstände und Personen werden wie durch Geisterhand bewegt … Komödienexperten David Zucker (»Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug«) produzierte und schrieb am Drehbuch mit.

SIDE EFFECTS von Steven Soderbergh, USA 2013, 106 Min. mit Jude Law, Rooney Mara, Catherine Zeta-Jones, Channing Tatum, Michelle Vergara Moore, Vladimi Versailles Thriller Emily Taylor führt mit ihrem Ehemann Martin ein Leben im Wohlstand, bis der Broker wegen Insiderhandels ins Gefängnis kommt. Vier Jahre später wird Martin entlassen, doch Emily fühlt sich überfordert. Der ehrgeizige und äußerst erfolgreiche Psychiater Dr. Jonathan Banks versucht, Emily zu stabilisieren, scheitert und verschreibt ihr ein neues Medikament … Bei dem handwerklich perfekten Thriller fragt man sich, unter welcher Droge Scott Z. Burns das Drehbuch verfasst hat.

Ben AfÀeck, USA 2012, Farbe, 120 min, DF, 35mm, ab 12 Unser Oscar-Gewinner für Euch: 1978 wagt der CIA einen AusÀug nach Hollywood, um Geiseln aus dem Iran zu retten.

Do 18.4.2013 19:30 Uhr Blut muss Àießen – Undercover unter Nazis Dokumentar¿lm, Peter Ohlendorf, Deutschland 2010, Farbe, 87 min, DVD Thomas Kuban hat geheime RechtsrockKonzerte, die Begleitmusik zu Mord und Totschlag, ausgespäht und ge¿lmt, wie Neonazis Nachwuchs rekrutieren. In Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen Achtung! Beginn 19:30 Uhr, Eintritt 3,- Euro!

Di 23.4.2013 Unikinos-Kooperation

Pulp Fiction Quentin Tarantino, USA 1994, Farbe, 154 min, OmU, 35mm, ab 16 Der Kult¿lm der 1990er: Tarantinos Pulp Fiction. Nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder auf der großen Leinwand – exklusiv in Deutschlands Unikinos.

Do 25.4.2013 Nippon Connection Summer Wars (SamƗ Wǀzu) Animations¿lm, Mamoru Hosoda, Japan 2009, Farbe, 114 min, OmU, 35mm, ab 12 Visuell atemberaubender und mehrfach ausgezeichneter Animations¿lm über eine globale Krise des Internets und das stärkste soziale Netzwerk überhaupt: die Familie.

Di 30.4.2013 Greenpeace Vor¿lm: Kahl Dokumentar¿lm, Haro Senft, BRD 1961, Farbe, 9 min, 35mm

Yellow Cake – Die Lüge von der sauberen Energie Dokumentar¿lm, Joachim Tschirner, Deutschland 2010, Farbe/sw, 112 min, 35mm, ab 0 Was Debatten um die angeblich ach so günstige Atomenergie oft ausblenden, zeigt dieser Film: fünf Jahre begleitete er das größte Sanierungsprojekt in der Geschichte des Uranerzbergbaus.

Do 2.5.2013 Greenpeace Die 4. Revolution – Energy Autonomy Dokumentar¿lm, Carl-A. Fechner, Deutschland 2010, Farbe, 83 min, 35mm, ab 0 Am 29. April wäre Hermann Scheer 69 Jahre alt geworden. Zu Ehren eines der größten Energierevolutionäre zeigen wir den Film, der es beweist: die 4. Revolution ist machbar!

http://filmverleih.senator.de

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KINO

tagsĂźber

18.00 Uhr

20.30 Uhr

DER ZAUBERBERG DE/FR/IT 1982. Hans W. GeissendĂśrfer 153 Min 8QTĆ‚NO1TKIKPCN-KPQVTCKNGT\W OBERST REDL 15:00 Uhr

JAKOB DER LĂœGNER &&4ĂŠ554(TCPM$G[GT 100 Min

DETEKTIVE BRD 1969. Rudolf Thome 91 Min

22.30 Uhr Mo

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Kino im Filmmuseum

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MUTTER KRAUSENS FAHRT INS GLĂœCK DE 1929. Piel Jutzi /KP5VWOOĆ‚NOOKV/WUKMDGINGKVWPI

PARANOID PARK FR/USA 2007. Gus Van Sant 85 Min. OmU

Di

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DER ZAUBERBERG DE/FR/IT 1982. Hans W. GeissendĂśrfer. 153 Min. 8QTĆ‚NO 1TKIKPCN-KPQVTCKNGT\W1$'4564'&.

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April 2013

SCARFACE Narbengesicht USA 1932. *QYCTF*CYMU/KP1(

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Do

BEN-HUR USA 1959. William Wyler. 212 Min. OmU Archäologie: Fiktion und Wirklichkeit 19:00 Uhr

KEINE VORSTELLUNG WEGEN ĂœBERLĂ„NGE

Do

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Fr

TRISTANA ES 1970. Luis BuĂąuel 100 Min. DF

MEIN STERN / TORPEDO &'#68CNGUMC)TKGUGDCEJ *GNGPG*GIGOCPP/KP

THE SILENCE OF THE LAMBS Das Schweigen der Lämmer USA 1991. Jonathan Demme. 118 Min. OmU

Fr

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Sa

SCARFACE Narbengesicht USA 1932. *QYCTF*CYMU/KP1(

CAT ON A HOT TIN ROOF Die Katze auf dem heiĂ&#x;en Blechdach 75#4KEJCTF$TQQMU/KP1O7

NO COUNTRY FOR OLD MEN USA 2007. Joel Coen, Ethan Coen. 122 Min. OmU

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So

DER KLEINE RABE SOCKE DE 2012. Ute von MĂźnchow-Pohl, Jesse Sandor. 78 Min 15:00 Uhr

GOSHOGAOKA 75#5JCTQP.QEMJCTV /KP1JPG&KCNQI

ES KOMMT DER TAG DE 2009. Susanne Schneider. 108 Min Zu Gast: +TKU$GTDGP20:15 Uhr

So

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MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

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KAMERADSCHAFT &'(4)92CDUV 92 Min

ENTRE LES MURS Die Klasse FR 2008. Laurent Cantet 128 Min. OmU

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CAT ON A HOT TIN ROOF Die Katze auf dem heiĂ&#x;en Blechdach 75#4KEJCTF$TQQMU/KP1O7

ORFEU NEGRO BR/FR/IT 1959. Marcel Camus 107 Min. OmU

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Do

PARANOID PARK FR/USA 2007. Gus Van Sant 85 Min. OmU

SPECIAL: MITTELLANGE FILME DE/SE 2012. Div. 20:15 Uhr &KUMWUUKQPOKVFGP4GIKUUGWTGP

Do

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Fr

PANIHIDA DE/MD 2012. Ana-Felicia Scutelnicu. 61 Min OmeU Gast: Ana-Felicia Scutelnicu

KRUGOVI Kreise HR/SI/DE/FR/RS 5)QNWDQXKä/KP1OG7 Zu Gast:5TÎCP)QNWDQXKä20:00 Uhr

NO COUNTRY FOR OLD MEN USA 2007. Joel Coen, Ethan Coen. 122 Min. OmU 22:45 Uhr

Fr

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DOMESTIC RO/DE 2012. Adrian Sitaru. 85 Min. OmeU Gast: Adrian Sitaru

MÓJ ROWER Meines Vaters Rad PL 2012. Piotr 6T\CUMCNUMK/KP1OG7Mit Gästen

THE SILENCE OF THE LAMBS Das Schweigen der Lämmer USA 1991. J. Demme. 118 Min. OmU 22:45 Uhr

Sa

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So

ROCKER 41(4&'/CTKCP%TKőCP 91 Min. OmeU Mit Gästen

IZMENA Verrat 47-KTKNN5GTGDTGPPKMQX/KP OmeU Zu Gast:-KTKNN5GTGDTGPPKMQX

So

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Carte Blanche: Iris Berben 13. Filmfestival goEast OscarÂŽ-Klassiker Lecture & Film: Jean-Luc Godard

Kino des Deutschen Filmmuseums Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main

DER KLEINE RABE SOCKE DE 2012. Ute von MĂźnchow-Pohl, Jesse Sandor. 78 Min 14:30 Uhr

KARO UND DER LIEBE GOTT #6&CPKGNNG2TQUMCT 94 Min 14:30 Uhr

GEFĂœHLE UND WERTE AUS ZWEI KULTUREN. Mit Gästen 11:00 Uhr Freier Eintritt! KARO UND DER LIEBE GOTT #6&CPKGNNG2TQUMCT 94 Min 15:00 Uhr

Information & Ticketreservierung: Tel.: 069 - 961 220 220

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STROITELI Konstrukteure -<#FKNMJCP;GT\JCPQX/KP OmeU Gast:#FKNMJCP;GT\JCPQX

GRZELI NATELI DGEEBI BlĂźtezeit)'&'(40CPC'MXVKOKUJXKNK Simon GroĂ&#x;. 102 Min. OmeU Mit Gästen

Mo

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KUHLE WAMPE ODER WEM GEHĂ&#x2013;RT DIE WELT DE 1932. S. Th. Dudow. 74 Min

CSAK SZĂ&#x2030;L Nur der Wind HU/DE/FR 2012 $GPEG(NKGICWH/KP1OG7

Di

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Filme mit Gästen, Musikbegleitung, Lecture, 3D: 2,00 Euro Zuschlag

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Mi

POUPATA BlĂźtenknospen%<<FGPøM,KT½UMĂ&#x2122; 91 Min. OmU. Gast: <FGPøM,KT½UMĂ&#x2122;

0'$'50;'m*'0;.7)18;-*/#4+ Die Himmelsbräute der Wiesen Mari 47#(GFQTEJGPMQ/KP1OG7 Deutschlandpremiere. Gast: A. Fedorchenko

Mi

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Kinocard GĂźltigkeit 1 Jahr, ermĂśglicht ermäĂ&#x;igten Eintritt zu allen Kinoveranstaltungen

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Do

BRITFILMS

ENTRE LES MURS Die Klasse FR 2008. Laurent Cantet 128 Min. OmU 17:30 Uhr

PASSION CH/FR 1982 Jean-Luc Godard. 88 Min. OmeU 20:15 Uhr Lecture: 4GIKPG2TCPIG

Do

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Jahresbeitrag: 30,00 Euro, ermäĂ&#x;igt: 20,00 Euro

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Fr

BRITFILMS

JAKOB DER LĂ&#x153;GNER &&4ĂŠ554(TCPM$G[GT 100 Min

RIZE USA 2005. David LaChapelle 86 Min. OmU

IN & OUT 75#(TCPM1\ 90 Min. OF

Fr

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FĂźr Sonderveranstaltungen: 1,50 Euro Zuschlag

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Sa

LA NOTTE Die Nacht +6(4/KEJGNCPIGNQ#PVQPKQPK 121 Min. DF

IL GRANDE SILENZIO LGKEJGPRĆ&#x192;CUVGTPUGKPGP9GI (4+65GTIKQ%QTDWEEK/KP&(

NAKED GUN 33 1/3. THE FINAL INSULT 75#2GVGT5GICN/KP1(

Sa

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Kinderkino Kinder und begleitende Erwachsene: je 3,50 Euro

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So

PRINZESSINNENBAD DE 2007. Bettina BlĂźmner 92 Min

NIRGENDWO IN AFRIKA &'%CTQNKPG.KPM/KP 20:00 Uhr Gast: %CTQNKPG.KPM

So

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Eintrittspreise Kino Eintritt regulär: 7,00 Euro, ermäĂ&#x;igt: 5,00 Euro Schwerbehinderte: 3,50 Euro

JENSEITS DER STILLE DE 1996. %CTQNKPG.KPM/KP14:30 Uhr

Ticket: je 4,00 Euro, erm.: 3,00 Euro

CASABLANCA USA 1942 Michael Curtiz. 102 Min. OmU 12:00 Uhr JENSEITS DER STILLE DE 1996. %CTQNKPG.KPM/KP15:00 Uhr

Frankfurt-Pass-Inhaber erhalten den ermäĂ&#x;igten Eintrittspreis.

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BRITFILMS

ďŹ lmcafĂŠ Das ďŹ lmcafĂŠ hat immer von MuseumsĂśffnung bis zum Beginn der letzten FilmvorfĂźhrung geĂśffnet.

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Di

BRITFILMS

RIZE USA 2005. David LaChapelle 86 Min. OmU

WESTFRONT 1918 &')92CDUV/KP 20:15 Uhr Mit EinfĂźhrung

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Flaschengetränke kÜnnen mit ins Kino genommen werden.

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BRITFILMS

LA NOTTE Die Nacht +6(4/KEJGNCPIGNQ#PVQPKQPK 121 Min. DF

IL GRANDE SILENZIO LGKEJGPRĆ&#x192;CUVGTPUGKPGP9GI (4+65GTIKQ%QTDWEEK/KP&(

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Ausstellung

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MAD HOT BALLROOM 75/CTKN[P#ITGNQ 105 Min. OmU

HUR MANGA LINGON FINNS DET I VĂ&#x201E;RLDEN Die Kunst sich die Schuhe zu binden SE 2011. L. Koppel. 100 Min. DF 20:00 Uhr FestivalerĂśffnung mit Gästen

Do

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Dauerausstellung Di - So 10.00 - 18.00 Uhr, Mi 10.00 - 20.00 Uhr, Mo geschlossen

26

Fr

MULLEWAPP - DAS GROSSE KINOABENTEUER DER FREUNDE DE/FR/IT 2009. 77 Min 14:30 Uhr

MENSCH 2.0. DIE EVOLUTION IN UNSERER HAND &'%*#-NWIG $)GNRMG/KP1O7Mit Gästen

SCARLET ROAD Rachels Weg. Aus dem Lebenâ&#x20AC;Ś AUS 2011. C. Scott. 72 Min. OmU Mit Gästen

NAKED GUN 33 1/3. THE FINAL INSULT 75#2GVGT5GICN/KP1(

Fr

26

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Sa

DAS PERSĂ&#x2013;NLICHE BUDGET 8QTVTCI#VGNKGT)QNFUVGKP16:00 Uhr

PANGPANGBRĂ&#x2013;DER ZwillingsbrĂźder. 53 Szenenâ&#x20AC;Ś SE 2011 Axel Danielson. 80 Min. OmU Mit Gästen

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Sa

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So

MULLEWAPP - DAS GROSSE KINOABENTEUER DER FREUNDE DE/FR/IT 2009. 77 Min 15:00 Uhr

PRINZESSINNENBAD DE 2007. Bettina BlĂźmner 92 Min

DEAF JAM USA 2011 Judy Lieff. 70 Min. OmU Abschlussveranstaltung mit Tahani Salah u.a.

So

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Mo

MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

Mo

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Di

Di

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Eintrittspreise: 5 Euro, ermäĂ&#x;igt: 2,50 Euro www.deutsches-ďŹ lmmuseum.de

Newsletter Unser wĂśchentlicher Newsletter informiert per E-Mail mittwochs Ăźber Kino- und Ausstellungs-Programme. Anmeldung unter www.deutsches-ďŹ lmmuseum.de

Programmheft Das monatlich erscheinende Programmheft liegt aus im Deutschen Filmmuseum sowie an ausgewählten Orten in Frankfurt und der Region.

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Strandgut 04/2013

DETEKTIVE BRD 1969. Rudolf Thome 91 Min %CTVG$NCPEJG+TKU$GTDGP

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Specials

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25.03.2013 09:41:01


KINO

PROGRAMM 4 | 2013

0$/6(+1.,12 $GOHUIO\FKWVWU+KV)UDQNIXUW0DLQ    ZZZPDOVHKQNLQRGH Do. 04. â&#x20AC;&#x201C; Mi. 10.04.

Filmkunst in Wiesbaden Kinotermine (Auswahl): Mi 3.4. 20.15 Uhr 105. Geburtstag Helmut Käutner GROSSE FREIHEIT NR. 7 Regie: Helmut Käutner, DE 1943/44 Fr 5.4. 20.15 Uhr Schlachthof-Film des Monats

THE BROKEN CIRCLE BREAKDOWN

GROSSE FREIHEIT NR. 7

Regie: Felix van Groeningen, BE/NL 2012 Sa 6.4. 20.15 Uhr 3 D Filme PINA Regie: Wim Wenders, DE/FR 2011 Di 16.4. 19.00 Uhr Wir fĂźr Demokratie - Tag und Nacht fĂźr Toleranz KRIEGERIN Regie: David Wnendt, DE 2010/11 Sa 20.4. 20.15 Uhr sensor-Film des Monats EINE DAME IN PARIS Regie: Ilmar Raag, FR/BE/Estland 2012

PINA

hauptwache

harmonie-kinos sachsenhausen

28.03. 4.04.

remi bezanaon

11.04.

regis roinsard

11.04.

das leben ist 18.04. nichts fĂźr feiglinge

von Ulrich Seidl, A / F / D 2012, 113 Min.

Psychoanalyse & Film CHIKO von Ă&#x2013;zgĂźr Yildirim, D 2007, 92 Min., 35 mm Um in der Gangsterhierarchie aufzusteigen setzt Chiko eine Freundschaft aufs Spiel. Psychoanalytische Interpretation: Birgit Justl. In Kooperation mit DPG. Do. â&#x20AC;&#x201C; Di. 22.00

OSLO, 31. AUGUST (OmU)

von Joachim Trier, Norwegen 2011, 96 Min.

Do. 18. â&#x20AC;&#x201C; Mi. 24.04. Do. â&#x20AC;&#x201C; Di. 18.00

RENDEZVOUS IN BELGRAD (OmU)

von Bojan Vuletic, F / HU / SRB / CRO / D 2012, 86 Min.

Freiheit im Film (2) ITâ&#x20AC;&#x2122;S A FREE WORLD (OmU) von Ken Loach, GB / IT / D / E / PL 2007, 92 Min., 35 mm In Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie / rĂśmer 9.Anschl. Gespräch mit Werner Schneider-Quindeau, Vorsitzender der Evangelischen Filmjury. Mi. 24.04. 18.00

YOU DRIVE ME CRAZY (OmU) Dokfilm von Andrea Thiele, J / IND / D 2011, 90 Min. Ein Amerikaner in Japan, eine Deutsche in Indien, eine Koreanerin in Deutschland â&#x20AC;&#x201C; sie mĂźssen dort die FĂźhrerscheinprĂźfung absolvieren. Das Aufeinandertreffen der kulturellen und nationalen Unterschiede fĂźhrt zu oftmals witzigen Situationen. Do. â&#x20AC;&#x201C; Di. 20.00

Mi. 24.04. 20.00

Psychoanalyse & Film (Wdh. mit Interpretation) CHIKO von Ă&#x2013;zgĂźr Yildirim, D 2007, 92 Min., 35 mm

I AM A WOMAN NOW (OmU) Dokfilm von Michiel Van Erp, Niederlande 2011, 80 Min. FĂźnf Transsexuelle berichten Ăźber die Folgen ihrer Entscheidung, sich in Casablanca von Dr. Georges Burou vom Mann zur Frau umoperieren zu lassen. Do. â&#x20AC;&#x201C; Di. 22.00

mitternachtskinder

28.03.

deepa mehta

Do. 25.04. â&#x20AC;&#x201C; Mi. 01.05. Do. 18.00 FREMD (OmU) von Miriam FaĂ&#x;bender, D 2011, 92 Min. Die Dokumentation Ăźber einen jungen Malier auf der Flucht nach Europa gibt Einblick in BeweggrĂźnde und Lebensbedingungen von Migranten. Regisseurin ist anwesend.

dead man down (omu)

4.04.

das wochenende

11.04.

EINE DAME IN PARIS (OmU) Do. 20.00 Fr. â&#x20AC;&#x201C; Mi. 19.30 von Ilmar Raag, Frankreich/ Estland/ Belgien, 2012,94 Min. Anne verlässt Estland, um sich in Paris um die ältere estländische Dame Frida, verkĂśrpert von Jeanne Moreau, zu kĂźmmern. Doch dieser passt das Ăźberhaupt nichtâ&#x20AC;Ś

das hält kein jahr..! (omu)

18.04.

Do. 22.00 Fr. â&#x20AC;&#x201C; Mi. 21.30

Fr. â&#x20AC;&#x201C; Mi. 18.00 BESTIAIRE Doku von Denis CĂ´tĂŠ, CD / F 2012, 72 Min. Unser Blick auf das Tier, in einem Safaripark oder beim Tierpräparator, mit feinem GespĂźr fĂźr Formen und Bewegung,offenbart eine Situation ungleicher Machtverhältnisse.

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Mi. 17.04. 20.00

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JENSEITS DER MAUERN HORS LES MURS (OmU)

RENDEZVOUS IN BELGRAD (OmU) Prakticni vodic kroz Beograd sa pevanjem i plakanjem von Bojan Vuletic, F / HU / SRB / CRO / D 2012, 86 Min. Vier Paare unterschiedlicher Nationalität finden sich in der serbischen Hauptstadt und erfahren die kleinen UnmĂśglichkeiten der groĂ&#x;en Liebe.Selbstironischer Episodenfilm.

Das gesamte Kinoprogramm unter www.murnau-filmtheater.de

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Do. â&#x20AC;&#x201C; Mi. 22.00

von Joachim Trier, Norwegen 2011, 96 Min. Nach einem Drogenentzug kehrt Anders wieder nach Oslo zurßck, trifft alte Freunde, lernt ein Mädchen kennen und ringt um seinen Platz in dieser Welt.

Do. â&#x20AC;&#x201C; Di. 20.00 Mi. 18.00

Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung | Deutsches Filmhaus | Murnau-Filmtheater (gegenĂźber Kulturzentrum Schlachthof ), MurnaustraĂ&#x;e 6, 65189 Wiesbaden, Telefon 0611 - 97708-41 (Mo - Fr 10 - 12 Uhr), filmtheater@murnau-stiftung.de Informationen und Newsletter-Anmeldung unter www.murnau-filmtheater.de Ă&#x2013;ffentliche Verkehrsmittel: Hauptbahnhof Wiesbaden (FuĂ&#x;weg: ca. 10 min.) Kinovorstellungen: Mi - So (weitere Vorstellungen gemäĂ&#x; AnkĂźndigung) Eintritt: 6 â&#x201A;Ź / 5 â&#x201A;Ź ermäĂ&#x;igt: Kinder, Studierende, Azubis, Rentner, Schwerbehinderte Mit freundlicher UnterstĂźtzung des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden.

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OSLO, 31. AUGUST (OmU)

Do. â&#x20AC;&#x201C; Di. 18.00

Sa 27.4. 18.00 Uhr Starke Filme VERGISS MEIN NICHT Regie: David Sieveking, DE 2012

ein freudiges ereignis

Do. â&#x20AC;&#x201C; Mi. 20.00

Do. 11. â&#x20AC;&#x201C; Mi. 17.04.

Lesung und Gespräch mit Franz Stadler & Antje Witte

thomas vinterberg

Mi. 18.00 Freiheit im Film (1) EIN AUGENBLICK FREIHEIT (OmU) von Arash T. Riahi, A / F 2008, 110 Min., 35 mm In Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie / rÜmer 9.Anschl. Gespräch mit Werner Schneider-Quindeau, Vorsitzender der Evangelischen Filmjury.

CIRQUE DU SOLEIL - TRAUMWELTEN

â&#x20AC;&#x17E;IMMER WENN DAS LICHT AUSGEHT... - 66 BERLINER KINOGESCHICHTENâ&#x20AC;&#x153; VON FRANZ STADLER

die jagd

von Ulrich Seidl, A / F / D 2012, 113 Min. Anna Maria ist mit Leib und Seele Katholikin und will alle Welt bekehren. Als ihr muslimischer Ehemann wieder auftaucht, beginnt ein Kleinkrieg um Ehe und Religion.

Regie: Andrew Adamson, USA 2012 Do 25.4. 20.15 Uhr Film trifft Buch

CIRQUE DU SOLEIL - TRAUMWELTEN

PARADIES:GLAUBE

von David Lambert, F / BE / CD 2012, 98 Min. Als sich Paulo und Ilier begegnen ist es Liebe auf den ersten Blick. UrplĂśtzlich landet Ilier im Gefängnis und es kommt zu einer herzzerreiĂ&#x;enden Beziehung ohne Hoffnung.

So 21.4. 18.00 Uhr 3 D Filme / Kunst-Werke

EINE DAME IN PARIS

Do. â&#x20AC;&#x201C; Di. 18.00

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YOU DRIVE ME CRAZY (OmU) Dokfilm von Andrea Thiele, J / IND / D 2011, 90 Min. Sonntagsmatinee

07., 14., 21. + 28.04. FREE THE MIND (OmU) 12.00 Dokumentarfilm von Phi Ambo, Dänemark 2012, 80 Min. Der Hirnforscher Richard Davidson zeigt MĂśglichkeiten auf, durch Yoga und Meditationstechniken Stress und Schmerz ohne Medikamente zu Ăźberwinden. 07., 14., 21. + 28.04. PEAK Ă&#x153;BER ALLEN GIPFELN 13.45 Dokumentarfilm von Hannes Lang, D / IT 2011, 91 Min. Eindrucksvoll zeigt der Film, welche Eingriffe und Modifikationen an der alpinen Landschaft vorgenommen werden, damit der Ski-Tourismus ermĂśglicht wird. Kinderkino Fr. 15.00 - Sa. + So. 16.00 05. â&#x20AC;&#x201C; 07.04. HOTEL TRANSSYLVANIEN Animation, USA 2012, 91 Min. 12. â&#x20AC;&#x201C; 14.04. Fr 15.00, Sa + So 15.30 ! HUGO CABRET Spielfilm, USA 2011, 126 Min. 19. â&#x20AC;&#x201C; 21.04. IM REICH DER RAUBKATZEN Doku, USA 2011, 92 Min. 26. â&#x20AC;&#x201C; 28.04. RALPH REICHTâ&#x20AC;&#x2122;S Animation, USA 2012, 101 Min.

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22.â&#x20AC;&#x201C; Hafenkinoâ&#x20AC;&#x2122;s Lost in 28.04. Music Filmfestival Fraktus Anvil ! Searching for Sugar Man Shut Up and Play the Hits Dave Chappelleâ&#x20AC;&#x2122;s Block Party SA 27 24 Hour Party People SO 28 Elvis: â&#x20AC;&#x2122;68 Comeback Special. Donâ&#x20AC;&#x2122;t look back. Der Traum ist aus â&#x20AC;&#x201C; Die Erben der Scherben LIVE SA 06 Moddi DI 09 The Loodies MI 10 A Hawk And A Hacksaw FR 12 Kim Baxter (All Girl Summer Fun Band) MI 17 Miss Anthropy SO 28 Town of Saints NACHT FR 05 Magun SA 06 Philipp Grosser FR 19 Battisti, Hertrich SA 20 Danny Wolf SO 21 Pal Joey (USA) SA 27 Julia Wahl, Krystyna DI 30 Wildpop Sound System KUNST MO 22 DI 23 MI 24 DO 25 FR 26

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Ein Film von

Pablo LarraĂ­n

Di 09 Mi 10 Do 11 Fr 12 Sa 13 So 14 Mo 15 Di 16 Mi 17 Do 18 Fr 19 Sa 20 So 21 Mo 22 Di 23 Mi 24

CL/F/USA 2012, 118 Min. FSK: ab 12

18.00h

Ein Film von Bille August CH/P 2013, 93 Min. FSK: ab 12

Sa 27 So 28

Ein Film von Paul Andrew Williams GB 2012, 93 Min. FSK: o. A.

18.00h

Werden Sie deutscher

Mi 01

April

Ein Film von

Britt Beyer

BRD 2011, 84 Min. FSK: o. A.

Kinderkino 16.00 h

naxos. 16.04. Revision 1992: Zwei Tote an der Grenze. Wen interessieren die Opfer ? Von Philip Scheffner, 19.30 Uhr

23.04. Blut muss ďŹ&#x201A;ieĂ&#x;en Neonazi-Konzerte mit versteckter Kamera von Thomas Kuban, Journalist, 19.30 Uhr

Les MisĂŠrables

30.04. Nur wer im Umland lebt, lebt angenehm Wohnsituation in Frankfurt 1979 und heute, 19.30 Uhr

Ein Film von

Tom Hooper

USA 2012, 157 Min. FSK: ab 12

20.15h

Hannah Arendt

Paradies: Glaube

Kino im Theater DokumentarďŹ lm & Gespräch Naxoshalle (im Theater Willy Praml), Zugang von WaldschmidtstraĂ&#x;e 19, StraĂ&#x;enbahnlinie 14 (Waldschmidtstr.), U6 + U7 (Zoo), U4 (Merianplatz) Eintritt 7 â&#x201A;Ź (ermäĂ&#x;igt 5 â&#x201A;Ź) www.naxos-kino.org

Now is Good â&#x20AC;&#x201C; Jeder Moment zählt Die 16-jährige Tessa (Dakota Fanning) ist ein lebensbejahender Teenager. Als die Ă&#x201E;rzte Leukämie feststellen und ihr nur noch wenig Hoffnung geben, entschlieĂ&#x;t sie sich jeden Moment ihres Lebens voll auszuschĂśpfen. DafĂźr hat sie eine Liste mit zehn Dingen zusammengestellt: Sex haben, Drogen nehmen, fĂźr einen Tag berĂźhmt sein, etwas Verbotenes tun ... Die DVD erscheint am 19. April im Handel. In Zusammenarbeit mit Universum Film verlosen wir 3 Exemplare an unsere Leser. Kennwort: Now is Good EinsendeschluĂ&#x;: 19. April Schreiben Sie eine Postkarte an Strandgut Verlag, Postfach 900 709, 60447 Frankfurt oder eine E-Mail an verlosungen@strandgut.de, mit dem Kennwort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse.

Ein Film von Ulrich Seidl A/F/BRD 2012, 113 Min. FSK: ab 16

Song fĂźr Sightseers Marion

Mo 29 Di 30

20.15h

18.00h Beasts of the 20.00h Southern Wild 18.00h

Do 25 Fr 26

Ein Film von

Oskar Roehler

BRD 2013, 174 Min. FSK:ab 12

20.15h

Nachtzug nach Lissabon

09.04. Friedlich in die Katastrophe Film Ăźber Folgen der Atomspaltung von Holger Strohm und Marcin El, 19.30 Uhr

Anleitung zum 20.00h UnglĂźcklichsein

BRD/CH 2011, 92 Min. FSK: o. A.

Dokumentation ßber die Weltmusikerin und Menschenrechtskämpferin Miriam Makeba, von Mika Kaurismäki, 19.30 Uhr

Ein Film von Ben Wheatley GB 2012, 95 Min. FSK: ab 16

20.00h

Take this Waltz Ein Film von

Sarah Polley

CDN/E/J 2011, 116 Min. FSK:ab 12

Kurzfilme der Woche

Die Sa 30 Vampirschwestern Grundig Super Stereo So 31 FSK: o. A. Sa 06 Sammys Abenteuer 2 Covered with Chocolate So 07 FSK: o. A. Sa 13 Pommes Essen Sind Sie Luigi? So 14 FSK: o. A. Sa 20 Zambezia - In jedem steckt ein kleiner Held Milbe So 21 FSK: o. A. Sa 27 FĂźnf Freunde 2 Rosarot So 28 FSK: o. A.

%MMERICH *OSEF 3TRA&RANKFURT 4EL  lLMFORUM HOECHST

Woche 28.3. â&#x20AC;&#x201C; 3.4. The Master (OmU) Paul Thomas Anderson, USA 2012 Do. â&#x20AC;&#x201C; Mi. : 20.00

Woche 4.4. â&#x20AC;&#x201C; 10.4. Quellen des Lebens Oskar Roehler, D 2012 Do. â&#x20AC;&#x201C; Mi.: 19.30

PROGRAMM APRIL 2013 Woche 18.4. â&#x20AC;&#x201C; 24.4. Vergiss mein nicht David Sieveking, D 2012 Do., So., Di. : 18.30/ Fr., Mo.: 20.30 Tous au Larzac! (OmU) Christian Rouaud, , Fr. 2011 Do., Di. : 20.30/ / Sa., Mi.: 18.30 Searching for Sugar Man (OmU) Malik Bendjellloul, Schweden/ GB 2012 Fr., Mo. : 18.30/ Sa., Mi.: 20.45/ So. 20.30

Woche 11.4. â&#x20AC;&#x201C; 17.4. No! (OmU) Pablo LarraĂ­n, Chile 2012 Do., So., Mi. : 18.30/ Fr., Sa., Mo., Di. : 20.30 Nostalgia de la Luz (OmU) Patricio GuzmĂĄn, Chile / D 2010 Do.: 20.45/ Fr., Sa.: 18.30 Violeta se fue a los cielos â&#x20AC;&#x201C; Violeta Parra (OmU) AndrĂŠs Wood, Chile/ Arg./ Bras.: 2011 So., Mi. : 20.45, Mo., Di.: 18.30

Woche 25.4. â&#x20AC;&#x201C; 1.5. Hitchcock (OmU) Sacha Gervasi, USA 2012 Do., So.: 18.30/ Fr., Sa., Mo., Di., Mi. : 20.30 Psycho Alfred Hitchcock, USA 1960 Do.: 20.30/ Fr., Sa.: 18.30 Rope â&#x20AC;&#x201C; Cocktail fĂźr eine Leiche Alfred Hitchcock, USA 1948/ 1963 So. : 20.30/ Mo., Di., Mi. : 18.30

Kinderfilme jeweils freitags um 14.30 Uhr und sonntags um 15.00 Uhr www.filmforum-hĂśchst.de

Strandgut 04/2013 25.03.2013 12:07:53


THEATER

KABARETT THEATER FRANKFURT Maifestspiele Wiesbaden: »Woyzeck«, © Martin Kaufhold

Porgy, Bess & Büchner Maifestspiele Wiesbaden

Der große Coup des Wiesbadener Intendanten Manfred Beilharz für die Maifestspiele 2013 ist die Verpflichtung der »Cape Town Opera« aus Südafrika mit der Gershwin-Oper »Porgy & Bess«, die kürzlich auch Thema einer arte-Sendung war. Das zwischen Jazz, Spiritual und großer Oper changierende Werk, das mit »Summertime« und »I got plenty of nuttin« zwei weithin bekannte Titel enthält, ist nur selten in Europa zu sehen und praktisch auf Gastspiele beschränkt, da es nach Auflage des Autors ausschließlich von Schwarzen gespielt werden darf. Die traurige Liebesgeschichte spielt in einer afroamerikanischen Community in den Südstaaten im 19. Jahrhundert. Auch wenn die Sänger weitgehend unbekannt seien auf den großen Bühnen Europas, sei eine Aufführung »mit Herzblut« zu erwarten, heißt es. Für beide, am 11. und 12. Mai angesetzten Shows gibt es allerdings nur noch die Hoffnung auf Restkarten an der Abendkasse. Glücklicher sind die Theaterfreunde, die – wie schon im Vorjahr – hochrangige Aufführungen des Deutschen Theaters Berlin (»Ödipus Sztadt« 3., 5.), des Schauspiels Zürich (»Der Prinz von Homburg« (17./18.) und des Burgtheaters Wien (»Der Menschenfeind« 29./30.) erwarten. Am besten gefragt ist hier die Schweizer Inszenierung von Andrea Breth, gewiss auch wegen August Diehl, der derzeit auch im Kino in »Zug nach Lissabon« prominent platziert ist. Zu den Pretiosen des Festivals gehört nicht nur, weil noch immer Büchner-Jahr ist, die Woyzeck-Musical-Interpretation des Cameri-Theaters Tel Aviv (14.) in hebräischer Sprache (mÜT) mit dem aus dem Film (»Die Anleitung zum Unglücklichsein«) bekannten Itan Iray. Das Staatstheater liefert als Kontrast aus seinem Repertoire das Schauspiel »Woyzeck« (25.) mit dem grandiosen Rainer Kühn. Die Cagliari-Bühne trägt zum WoyzeckFestival den Theater-Film »Woyzeck« von Nuran David Calis (21.) bei, während Opernfreunde, Alban Bergs »Wozzeck« (5.) gegeben wird, inszeniert von Manfred Beilharz, gespielt vom Hausorchester unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Ott. Eine Uraufführung, und damit ist dann aber auch Schluss, steht mit »Büchners Frauen« (24./25.) in der Nebenspielstätte Wartburg an, ein Musiktheater-Stück des jungen Komponisten Leonard Schäffer nach Texten des südhessischen Dichters für vier Sängerinnen. Mehr Informationen zu den insgesamt 35 Aufführungen und Online-Karten gibt es unter www.maifestspiele.de

»Low Pieces« von Xavier Le Roys, © Vincent Cavaroc

APRIL ´13

Let’s Dance

Mousonturm: A Critical Mass – Alles tanzt Es braucht nicht alle, um etwas vorwärts zu bringen, sondern die richtigen in ausreichender Zahl. So könnte man das verstehen, was im Mousonturm jetzt als »Critical Mass«, genauer: als die kritische Masse der modernen europäischen Tanzkultur apostrophiert wird. Für das Festival »A Critical Mass – Alles tanzt« klingt das ziemlich verheißungsvoll, zumal die Festivalmacher versprechen, dass nach einer langen Phase der Theoretisierung der Trend im Tanz endlich und eindeutig zur Re-Versinnlichung und ReVerkörperlichung gehe. Aus solchen holprigen Begriffen lässt sich indes erahnen, wie verkopft die Diskussionen geworden sein mögen – und darauf freuen, dass nun Bewegung in die Sache kommt. Ob dem tatsächlich so ist, davon legen bis zum 1. Juni internationale Tanzgruppen in jeweils kurztägigen Schüben Zeugnis ab vor dem Frankfurter Publikum. Der Auftakt mit Jan Fabres »Drugs kept me alive«, den Antony Rizzi für diese Zeilen leider zu spät performt, klingt jedenfalls nicht eben »down to earth«. Im April stehen drei Sessions an, wobei die von Jan Lauwers & Needcompany ein modernes Märchen verheißt, erzählt sie doch von einer 24-köpfigen Dorfgemeinschaft, die sich am ersten Gedenkfeiertag nach dem Erlebnis einer Katastrophe auf wunderliche Weise zusammenrauft. »Marketplace 76« heißt die vielversprechende Arbeit (12., 13. und 14. April). Ob sich »Foudres« dagegen pessimistischer ausnimmt? Dave St. Pierre gehe mit 20 Tänzern an die Schmerzgrenze, verheißt der Prospekt. Während ein nostalgischer Soundtrack an eine Zeit erinnere, in der man die Liebe noch keusch und körperlos pries, mache »Foudres« mit praller Wucht erfahrbar … ach, lassen Sie sich überraschen, Sie ahnen es ja schon. Xavier Le Roys Choreografie »Low Pieces« wird gar als »Kampfansage an das, was sich dem Betrachter an fröhlichen Erwartungen einer Aufführung gegenüberstellt« angekündigt. Dieser kann freilich auch ein Betrachter sein, der genauso fröhlich eine Kampfansage an fröhliche Erwartung erwartet, nehmen wir mal an. Involviert wird er auf jeden Fall, versprochen. gt

DO 04. 20h

HANS WERNER OLM Mir nach, ich folge!

SA 06. 20h

MARCUS JEROCH NÄU!

MI 10.

20h

ANNAMATEUR & AUSSENSAITER Screamshots

DO 11.

20h

FR 12.

20h

1. ALLGEMEINES BABENHÄUSER PFARRER(!) - KABARETT Hänsel in Bethel IRMGARD KNEF Der Ring des Nie-Gelungenen

SO 14. 19h

EHEPAAR SCHWERDTFEGER Schwerdtfegers feiern Silberhochzeit VINCE EBERT Freiheit ist alles

DI 16.

20h

MI 17.

20h

DO 18.

20h ALFONS

FR 19.

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MAX UTHOFF Oben bleiben Mein Deutschland

SEBASTIAN PUFPAFF Warum!

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20h

MICHELLE SPILLNER Alles Lüge - Echt wahr!

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SASCHA KORF Wer zuletzt lacht, denkt zu langsam

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INGOLF LÜCK Lück im Glück

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Winnie Geipert

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THEATER VORGEFÜHRT Event: Das Kunstforum Artes veranstaltet am 27. April im Café Wiesengrund am Weingarten 14 den KleinkunstAbend »Acts on Beach« mit Tanz Theater und Performances. Unter vielem anderen (Chansons, Impro, Lesung) wird Alexander Bußmann zum F. K.-WächterStück: »Der Affe des Standfotografen« eine Performance zeigen. Mit dabei ist der Chor des Dritte-Welt-Hauses. Der Eintritt kostet acht Euro, Um 19.30 Uhr geht es los. Umtriebig: Wenn die Alte Oper die Saison 2013/2014 mit einem »Musikfest« eröffnet, das Igor Strawinskys »La Sacre du Printemps« gewidmet ist, ist auch Schauspielintendant Oliver Reese mit einem Stück zum legendären Tänzer Nijinski dabei, der die Uraufführung von »Le Sacre« 1913 in Paris choreografierte. »Ich bin Nijinski. Ich bin der Tod« heißt der Monolog mit Max Mayer vom Wiener Schauspiel, der im nächsten Jahr zum Frankfurter Ensemble stoßen soll. Interim verlängert: Das nach dem Tod von Nils Ewerbeck von der Stadt eingesetzte Leitungsteam des Mousonturms bleibt auch die kommende Saison im Amt. Nach Angaben des Hauses waren die Veranstaltungen seit der Wiedereröffnung zu mehr als 80 Prozent ausgelastet. Die Eintritte (9.000 Besucher / 93 Events) decken 13 Prozent des Etats, 68 Prozent trägt die Stadt, der Rest sind Drittmittel. Immer wieder gern: Das preisgekrönte Stück »Verrücktes Blut« von Nukan Erpulat und Jens Hille über eine Lehrerin, die ihre Schüler mit der Waffe zwingt Schiller zu lesen, gibt es am 16.4. in einer Tourneefassung im Bürgerhaus Sprendlingen zu sehen. Beginn: 20 Uhr Mozart im Film: Zu der mit Stars gespickten Inszenierung der Kriegsheimkehrer-Oper »Idomeneo« von Wolfgang Amadeus Mozart hat die Alte Oper einen informativen Kurzfilm von Thimo Hehl ins Netz gestellt. Darin kommt unter anderem Regisseur Jan Philip Gloger zu Wort. www.oper-frankfurt.de Rumänisch: Am Internationalen Theater wird das hollywood-gekrönte Theaterstück von Yasmina Reza »Der Gott des Gemetzels« vom Teatrul Nottara in rumänischer Sprache gespielt. Übersetzt heißt das dann: »Zeul Macelului«. Termin: 26.4.2013, 20 Uhr. Über die Dörfer: Trotz der Vertreibung aus dem Paradieshof lässt es Michael Quasts Fliegende Volksbühne nicht bleiben, sondern spielt Wolfgang Deichsels Mundart-Stück »Bleiwe Losse« im April im Staatstheater Dramstadt (12.) und Volkshaus Enkheim (13.) jeweils um 20 Uhr und Volkshaus am Bügel (14.) und im Saalbau Goldstein (21.) um 17 Uhr. Diskussion: Um das Shakespeare-Stück »Viel Lärm um nichts« geht es beim 75. Schauspiel-Forum des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden am 28. April um 11 Uhr im Foyer, bei dem die Regisseurin Caroline Stolz mit Mitwirkenden erscheint.

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English Theatre: Master Class, © Anna Meuer

Diva mit Eiern English Theatre: Master Class

Sie konnte singen wie keine andere und war der erste Superstar: die Opernlegende Maria Callas. In Terrence McNallys Theaterstück »Master Class« von 1995 ist die originale Stimme der »Divina« sogar ein-, zweimal aus dem Off zu hören. Sie ertönt in den so zarten wie dunklen Momenten des Melodrams, wenn die hier als Lehrerin auftretende Diva sich an große Auftritte in den 50ern (»37 Vorhänge in der Scala!«), aber auch an ihre qualvolle Liebe zu dem steinreichen Onassis erinnert, der ein ziemliches Arschloch gewesen sein muss. Dass die geniale Sängerin nicht eben einfach war, versteht sich und versteht man erst recht nach diesem Stück, das Titel und Form den hinrichtungsähnlichen Talentproben entlehnt, die sie nach dem Ende ihrer Karriere veranstaltete – vor zahlendem Publikum. Die Rigorosität, mit der die US-Griechin drei vorsingende Schüler fordert, die sie »victims« nennt, gibt uns dank des ��berragenden Spiels von Karen Mann nicht nur einen starken Eindruck von der darstellerischen Hingabekraft der Callas, sondern verrät auch ein wenig von dem Geheimnis ihres von Stimme wie Charisma beflügelten Erfolgs. Mal eben was vorsingen, das geht bei ihr gar nicht. Wie kann der smarte Jungtenor Tony (Ciaràs O’Leary) »Recondita armonia« (Puccini: »Tosca«) singen, wenn er nichts von der Figur des Cavaradossi weiß? Die Sopranistin Sharon (Robine Landi) muss als Verdis Lady Macbeth zeigen, dass sie »balls« hat, und die junge Sophia (Jennifer Rhodes) kommt bei »Ah! Ne credia mirarti!« (Bellini: »La Somnumbula«) nicht über »Ah!« hinaus. Das macht auch deshalb einen Riesenspaß, weil die drei SchauspielerEleven erstaunlich gut singen. Leicht mollig, im schwarzen Kleid, völlig uncharmant und Dialekt sprechend mimt dazu die überragende Mann eine Frau, die sich

Staatstheater Mainz: Nora oder ein Puppenheim, © Bettina Müller

Stück für Stück nicht um unsere Sympathien bemühen muss, um jeden Respekt zu finden, auch wenn man nicht viel über ihre Zeitgenossen Battista Menenghini (Gatte) oder Renata Tebaldi (Sängerin) weiß (steht im guten Begleitheft). Die Lust zu wecken, mal wieder in die Oper zu gehen, ist das schönste Kompliment, das man dem Ensemble machen kann. Termine: Bis 28 April, täglich außer Mo. Di-Sa 19.30 Uhr, So. 18 Uhr

Hase in Strapsen Staatstheater Mainz: Nora oder ein Puppenheim

Die Emanzipation ist »durch«: Heute kann frau statt aus Konvention auch aus Überzeugung ein Hausweibchen sein, wenn es vom Gatten in Wohlstand wattiert wird. Das ist mit einem Gruß an Ministerin Kristina Schröder die Plattform der auch sprachlich aktualisierten Mainzer Inszenierung von Henrik Ibsens »Nora oder ein Puppenheim«. Regisseur Matthias Fontheim präsentiert die Ehe mit dem designierten Bankdirektor Thorvald Helmer als eine beidseitig nur noch über Sex und Status definierte Beziehung, der schnöde Rest – Kinder, Haushalt – ist bestens mit Nanny und Putze organisiert. Pascha Helmer liebt es, mit seinem Hasen in der Öffentlichkeit zu protzen und sich zuhause im Northern Comfort zwischen Hi-Fi, Einbauküche und Billy-Regal an ihm zu delektieren. Helmer ist Zuhälter und Freier in Personalunion, Nora als verdammt attraktive Mutter dreier Kinder ihm für ein paar ShoppingScheinchen willig zu Diensten. Nur dumm, dass die Ehe im SoapFormat unversehens in eine Krise gerät, in der sich der Gatte als unerreichbarer Kotzbrocken erweist. Mit einem Schlag ernüchtert, wird sich Nora ihres hohlen Lebens als Püppchen im Puppenheim bewusst und hält an der Erkenntnis, am falschen

Ort zu sein, auch dann noch fest, als das drohende Unheil abgewendet wird. Es gibt wie so oft im Leben keine Ebene, auf der sich beide verständigen können. Pascal Pfeutis großartige Selbstfindung vom selbstbewussten Trophy Girl zur sich erwachsen fühlenden Frau ist ein Parcours voller emotionaler Schikanen. Ergreifend, wie sie mit Abscheu Ibsens TarantellaSzene als Stangentanz in Strapsen abzieht. Noch größer, wie sie nach Luft und Worten für den nichts begreifenden tumben Gatten ringt, mit dem sich Stefan Walz gekonnt alle Sympathien verspielt. Nach den Landungsbrücken (Strandgut 02/2013): schon wieder eine gute Nora. Termin: 17. April, 19.30 Uhr Alternativtipp: Nora in den Landungsbrücken: 4., 5. April, jeweils 20 Uhr

Von Mund zu Mund Theaterhaus: Der Bushaltestellenküsser

Aus gegebenen Anlass belehrte eine wartende Frau an einer Tramhalte kürzlich die 16-jährige Tochter einer Freundin: »Das Knutschen müssen Sie aber noch üben«. Das hat den Teenie nicht etwa empört, sondern ziemlich nachdenklich gemacht. Wer blamiert sich schon gerne mit so was? Vielleicht hat das Theaterhaus Frankfurt mit der Produktion »Der Bushaltestellenküsser« (Regie: Rob Vries, Autor: Ralf Hohfeld) ja eine Bedarfslücke im Gefühlshaushalt der Pubertierenden entdeckt. Das Zwei-Personen-Stück um Romy und Tom ist zwar kein Kurs »Knutschen für Anfänger«, bringt aber auch in dieser Hinsicht exzellentes Mundhandwerk zur Anschauung. Erzählt wird, wie sich ein Junge, der sonst am Computer Feinde oder Monster abknallt, an einer Bushaltestelle plötzlich in ein Mädchen verliebt. Und obwohl Tom schüchtern ist

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THEATER

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Theaterhaus Frankfurt: Der Bushaltestellenküsser, © Katrin Schander

und um die 18 Monate braucht, bis er jemanden näher kommt, hat er Romy, noch bevor er ihren Namen wusste, gleich nach dem Hallo derart heftig geküsst, dass er sich über sich selbst wundern musste. Aufs Küssen verstehen sich die beiden, es ist einfach ihr Ding. Exakt 19 unschlagbare echte Küsse – keine Schauspielerküsse – gibt es im Laufe der 70-minütigen Vorstellung, für die Michael Meyer und Susanne Schyns nicht groß üben mussten. Die beiden Darsteller sind auch im richtigen Leben ein Paar und tun das so prächtig, dass man sich kaum satt sehen kann. Doch so gut es auch Mund zu Mund klappt, so schwierig gestaltet sich das Kennenlernen. Immer wieder muss Romy weg, und jedes Mal, wenn sie wiederkommt, sieht sie anders aus und erzählt neue verwirrende Geschichten von sich und ihren Eltern. Rätsel kommen auf, wenn Romy das Leben durch die rosa Brille – la vie en rose – besingt, und erste Zweifel, ob das alles wahr ist, was sie miteinander erleben. Mit Kusshand empfohlen, auch für 16 plus. Termine April: 15. (11 Uhr) 17. und 18. (9.30 Uhr), 19. (11 + 19 Uhr)

19th Century Schizoid Man Sinclair-Haus/Theater Willy Praml: Stücke zu Büchners Lenz

Allerorten »Lenz«. Vor wenigen Monaten las der Marc-Oliver Schulze vom Schauspiel Frankfurt unter einem Kopfüber-Baselitz im Bad Homburger Sinclair-Haus aus Georg Büchners Erzählung, dass es Lenz »(…) manchmal unangenehm (war), dass er nicht auf dem Kopf gehen konnte«. Ende April bereitet sein Kollege Peter Schröder am selben Ort die literarische Schizophrenie-Studie über den geistigen Zerfall des 26 Jahre alten Jakob Michael Reinhold Lenz in einer szenischen Lesung auf, die zum Repertoire seines Hauses gehört. Die Kulisse bildet nun der sechs Meter

Theater Willy Praml: Lenz, © H. Cybulska

breite Holzschnitt »Schwarzwasser« von Franz Gertsch. Schröder wird barfuß mit nacktem Oberkörper in schwarzer Hose der feindlichen Welt begegnen. Mit sparsamer Gestik und in fast provozierend ruhigem Ton hat der Mime schon das Publikum im verdüsterten großen Saal in seinen Bann gezogen. Im Sinclair-Haus wird das gewiss intimer und unheimlicher. Das Willy-Praml-Theater holt weiter aus und beleuchtet das Dichterschicksal in »Büchner. Lenz & Schubert. Schöne Müllerin« im Spiegel des Liederzyklus von Wilhelm Müller. Um die auf den ersten Blick auseinander strebenden Werke des deutschen Vormärz und der Romantik zu verknüpfen, konfrontiert Regisseur Willy Praml das von Michael Weber getragene Sprechspiel mit der Tanzkunst von Andreas Bach und den von Alberto Monpellio neu intonierten Wanderweisen durch Gregor Praml (Gesang, Kontrabass) und Vassily Dück (Akkordeon). Praml präsentiert die Werke als Ausdruck der Lebenskrisen von jungen an ihrer Gesellschaft (ver) zweifelnden Künstlern, die allesamt früh starben. Gespielt wird auf den Stufen einer Tribüne, auf der eine gestauchte weiße Plane eine auch seelische Eiseskälte symbolisiert. Von einem leichtfüßigen Alter Ego umtanzt, wringt Michael Webers Lenz eindrucksvoll jedes Wort aus seinem Körper, trägt er Silbe für Silbe in intensiver schwerer Sprecharbeit den Textstollen ab, bis ihm schwarz wird vor Augen. An dieser Menschenkälte geht in Gregor Pramls passendem Anti-Gesang zu Schuberts neu gerichteten Liedern auch der seiner Liebe verlustige Wanderer müde zugrunde. Ein ergreifendes Stück. Termine Sinclair-Haus: 28., 29. April, 19 Uhr Termine Naxoshalle: 11., 12., 13. April, jeweils 20 Uhr, 11. April auch 11 Uhr

01. 05.

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Winnie Geipert

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ERSTENS WILL ICH FRÖHLICH SEIN

Sa 13.04. 20h00

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LUZ – FLAMENCO

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MIR LEBN EJBIG – FRANKFURTER KLEZMER BAND

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GAINSBOURG FOREVER

19.-20.04. 20h00

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AVARIZIA: L’AVARO | L’AUMENTO

So 21.04. 19h00

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ABA TAANO

Fr 26.04. 20h00

A

ZEUL MACELULUI – DER GOTT DES GEMETZELS

Sa 27.04. 20h00

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ACCORDÉONS NOUS

So 28.04. 19h00

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NI PRINCESAS NI ESCLAVAS

Di 30.04. 20h00

JAZZ CLASSICS – HOT MUSIC OF THE 20S

oder „balsader binsam gunstert um die Wiesel.“ Hommage an den Wiener Poeten Konrad Bayer zum 80. Geburtstag. Moritz Stoepel (Konzept, Schauspiel) & Christopher Herrmann (Cello). Auf Dt.

© Seweryn Zelazny

THEATERPREMIEREN

„La Montse“ Montserrat Suarez (Tanz), David Morán „El Gamba de Jerez“ (voc), Juan Diego Castellano (git). Alte jüdische Lieder neu interpretiert: Klezmer aus Odessa, Musik der Sinti und Roma. Rita Siegmann (voc), Natalia Karmazin (p), Serhiy Sayfulin (vl), Pawel Siegmann (git), Don Hein (kb).

Lecture spectacle musical vouée à Serge Gainsbourg, le poète ! Nathalie Bach & Christophe Feltz (comédiens), F. Rees (perc). In Frz. Considerazioni socio-brillanti sull’economia – due tempi di Carlo Goldoni e Dino Buzzati. Ten Teatro, Bologna. Auf Italienisch. Große a capella-performance aus der uralten Gesangstradition Ugandas – machtvoll, hoffnungsvoll, glücklich. Hier bewegt Musik! Komödie von Yasmina Reza. Teatrul Nottara: Cerasela Iosifescu, Adrian Vancica, Luminita Erga, Alexandru Jitea. Auf Rumänisch. Chanson mal anders, mit einer Prise Cabaret und einem Hauch Punk. Mathilde Braure (Gesang & Akkordeon). Moderation auf Frz. Espectáculo cabaretero, cínico, cáustico de Humberto Robles: Tres mujeres nos hablan de las ventajas y desventajas de ser mujer. Teatro Subversum, Múnich. Auf Spanisch mit deutschen Übertiteln. Reimer von Essen (cl), Herbert Christ (cor), Horst Schwarz (wbd, voc), Sean Moyses (bj, git, voc), Fraser Gartshore (p), Clive Fenton (sous).

D = Deutsch E = English F = Français H = Hispano I = Italiano R = Russkij A = Andere | ♥ = for everybody

Passionsfrühstück & Proletariermenü Theater Willy Praml kooperiert mit der Kammeroper an Ostern und dem Freien Schauspiel Ensemble rund um den 1. Mai Im Grunde sei Mariae Verkündigung, meint Willy Praml aus gegebenem Anlass, nicht sehr viel anders als ein Telefongespräch verlaufen. Schließlich habe Josef, der dabeistand, kein Sterbenswörtchen davon vernommen. Von dieser fernmündlich über das Ohr und den Geist vollzogenen Befruchtung der Madonna spannt der Theatermacher den Bogen zu Francis Poulencs für eine Stimme und ein Klavier komponierter Oper »Die menschliche Stimme« von 1959, die einzig das Telefonat einer namenlosen Frau mit ihrem Ex zum Gegenstand hat und ein vergleichbares Ergebnis zeitigt. Von einer Flut von tiefsten, nie zuvor erlebten Gefühlen »übermannt«, finde auch diese sich am Ende schwanger. Rund um Ostern führt die Frankfurter Kammeroper von Rainer Pudenz mit der Sängerin Ingrid El Sigai Poulencs »Telefonoper« in der Naxoshalle als Teil einer KoProduktion mit dem Theater Willy Praml auf. »Passion« lautet der Titel des gemeinsamen Abends zu dem das Hausensemble eine gekürzte Version seines Ostern-Spiels »Jesus d’Amour gest./auferst. Die Passion« beisteuert, das auf neutestamentarischer Textbasis die Tischgesellschaft am Morgen nach der Kreuzigung imaginiert. Das Scharnier zwischen beiden Teilen bildet das erstmalig zu hörende Streichquartett des zeitgenössischen Komponisten Andrea Cavallari mit dem Titel »Unbefleckt«. Der mehr als vier Stunden dauernde Trippel-abend ist nur an den Feiertagen (bis Ostermontag 1.4.) zu sehen. Am 3., 5. und 6. April gibt‘s die Oper pur. Unter das goetheanisch angehauchten Motto »West-östlicher Aufruhr« hat das Theater Willy Praml seine zweite Kooperation mit dem Freien Schauspiel kapriziert, das an zunächst vier Sonn- beziehungsweise Feiertagen in einem klassenkämpferischen Theatermarathon die Spielstätten beider Ensembles einbezieht, Busse zwi-

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schen den einstigen Arbeiterhochburgen Bockenheim und Ostend pendeln lässt und das Ganze mit einem »Proletariermenü« verbindet. Im Bockenheimer Titania wird die von Reinhardt Hinzpeter an gleichsam historischem Ort die vor zwei Jahren uraufgeführte Inszenierung »Ich werde sein. Das Drama Rosa Luxemburg« zu sehen sein, die das Leben der Revolutionärin aus deren Schriften, Reden, Briefen und aus Dokumenten dramatisiert. (siehe Strandgut 11/2011) Es ist das bisher erfolgreichste Stück der Gruppe nach dem Einzug in das Gebäude, in dem Rosa Luxemburg am 26. September 1913 die Arbeiter zu Massenstreiks aufrief. Das Praml-Theater leistet seinen Beitrag zur Aufwiegelung mit der noch jungen Produktion »Marx. Engels, Hennes & Mauritz« , die Marx‘ »Das Kommunistische Manifest«, Büchners »Der Hessische Landbote«, Hessels »Empört Euch« und Zieglers »Aufstand« vier Kampfschriften um die soziale Frage theatralisch in Szene setzt. und dazu auch Zeitzeugen einbezieht (Strandgut 11/2012). gt Die Aufführungen beginnen jeweils um 17 Uhr und um 20.30 Uhr, am 21. April und 1. Mai im Titania, am 28. April und am 5. Mai in der Naxoshalle.

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THEATERPREMIEREN

Samstag, 27. April 2013 Schnupperkurse Alle Tanzstile

In Frankfur t, Darmstadt , Hofheim, Liederbach und vielen anderen Orten

TANZ TAG RHEIN MAIN 27/4

Alles für die Katzen

Andrew Lloyd Webbers Musical »Cats« gastiert im Theaterzelt am Güterplatz Mit der Wahl ihrer Spielstätte am Güterplatz haben die Musical-Macher von »Cats« schon mal den passenden Ort gefunden. Hier, wo das Gallus-Viertel beginnt, dominiert trotz der Nähe zur Messe, der Nachbarschaft zum Europa-Viertel und citynaher Komfortbauten an der Mainzer noch immer der Flair der Kernseife den Duft von Lavendel. Es ist der rechte Platz für Katzen, die von Abfällen auf Müllhalden leben und nicht in wohldosierten fettarmen Portionen von Sheba oder Gourmet. Kein Platz für neurotische Herzrosas im scheeweißen Streichelfell, die sich auf Schmusedekken strecken und Angst vor Mäusen haben, sondern räudige borstige Londoner Streuner, wie sie Andrew Lloyd Webber nach Gedichten von T.S. Eliot sich für das bislang erfolgreichste seiner Musicals ausdachte. 1981 in London uraufgeführt, kommt es nun für 35 Aufführungen wieder nach Frankfurt. Erzählt wird die Geschichte von Grizabella, einer längst verblühten einstigen Katzen-Beauty, die auf Abwege geraten war, und der schrägen Schnurr-Community der Jellicles-Sippe im sozialen Off, die Abtrünnige nicht mehr akzeptiert. Just zum großen jährlichen Miezen-Ball, der per Wahl für eine von ihnen ein zweites Leben im Katzenhimmel verheißt, fängt der üble Kater Maccavity an, die Jellicles zu tyrannisieren. Doch Katzengott sei dank, stößt dies dem Verbrecher am guten Ende übel auf. Und auch Grizabella winkt statt großem Katzenjammer ein freudiges Miau mit Happy-end. Das Stück haben inzwischen weltweit mehr als 65 Millionen Besucher gesehen. Die nun in Frankfurt gastierende deutschsprachige Zelt-

theater-Produktion (Übersetzung: Michael Kunze) tourt seit Januar 2011 und präsentiert die Schau in ihrer ursprünglichen Form auf einer Rundbühne. Wie in einem Zirkus sind drei Viertel des Runds bestuhlt. Das Beste: Keiner der 1.800 Sitze ist weiter als 20 Meter vom Geschehen entfernt. Festgehalten wird auch am Bühnenbild, an Choreografie (Gillian Lynne), Kostümen und natürlich an der Musik des britischen Meisters, dessen rührender Song´ »Memory« erstmals in jener Mondlichtszene ertönt, als der gerade von den Jellicles verstoßenen bemitleidenswerten Grizabella nur noch die »Erinnerung« an bessere Zeiten zu bleiben droht. Wer noch der Meinung sein sollte, nachts seien alle Katzen grau, wird eines Besseren belehrt. Auf der 270-Grad-Bühne brennen mehr als zwei Dutzend Tänzer in kunstvoll geschneiderten Kostümen ein tänzerisches Kostümfeuerwerk von höchst unterschiedlichen Charakteren und ihren Geschichten ab. Und alle haben sie tolle Namen. Wir erleben den von den Katzengirlies groupiemäßig vergötterte Rum Tum Tigger in der Lederjacke kennen, die angorazarte liebreizende Victoria, den Zauberer Mistofolees, den weise Anführer Old Deuteronom oder auch das unzertrennliche Pärchen Mungojerry und Rumbleteazer, das permanent Chaos produziert. Jede der Samtpfoten bestreitet den auch physisch anspruchsvollen Tanzparcours im eigenen Dress und mit individuellen Eigenarten. Wer sich bis zum 2. April für eine Vorstellung zwischen 9. und 12. April entschließt, kriegt 15 Euro Osterrabatt. pr Theaterzelt am Güterplatz: 7. April bis 9. Mai

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Gastspiel DIE FRAU, DIE MAN NACH DEM SEX ABSCHALTEN KANN von Sven Eric Panitz Der Autor geht in seiner Komödie unterhaltsam auf Fragen der künstlichen Intelligenz und natürlichen Dummheit ein. 5./6. April · jeweils 20.30 Uhr

Kindertheater PIRATENGESCHICHTEN improvisiertes Puppentheater von und mit Antje Kania 7. April · 11:00 Uhr und 15:00 Uhr

DIE HESSELBACHS von Wolf Schmidt Selbst die Jüngeren müssen über die antiquierten Redewendungen, die Vorurteile und das stürmische Geschehen auf der Bühne schmunzeln. 12./13., 19./20. April · jeweils 20.30 Uhr

Zweitagesworkshop „ENTDECKE DICH SELBST“ Maskenbau/Maskenspiel mit Anna Yunysheva 13. und 14. April · jeweils von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Gastspiel WOYZECK von Georg Büchner Anlässlich des 200. Geburtstages von Georg Büchner gastiert theater domino noch einmal mit seiner ausgezeichneten Woyzeck-Inszenierung im Kellertheater. 26./27. April · jeweils 20.30 Uhr

Gastspiel PLAY. PAUSE. REJECT. Szenische Lesung mit Band von Katrin Fischer 28. April · 18:00 Uhr KELLERTHEATER FRANKFURT · Mainstraße 2 · 60311 Frankfurt/Main Kartenvorbestellung: Telefon 0 69/28 80 23 oder online unter www.kellertheater-frankfurt.de

PROGRAMM APRIL 2013 Strandgut 04/2013

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THEATERPREMIEREN

Ensemble 9. November: La Strada © Sabine Lippert

Frankfurt    Theater

6 X KARLOS nach Friedrich Schillers dramatischem Gedicht »Don Karlos, Infant von Spanien«, eine Produktion des teAtrum VII, Gesamtleitung Sascha Weipert, in Kooperation mit der Fachhochschule Frankfurt am Main Friedrich Schillers dramatisches Gedicht in sechs verschiedenen Assoziationen von sechs verschiedenen Regie-Teams und Choreographen: K wie Kampf der Mächte, A wie Anatomie des Selbst, R wie Rache der Liebe und Raserei, L wie Lethargie und Revolution, O wie Ohnmacht, S wie Selbstmord. Gallustheater, 4.-6.4.2013, 20 Uhr www.gallustheater.de    Theater

FRAU MÜLLER MUSS WEG von Lutz Hübner, Regie: Frank Voß, mit Verena Wengler, Frank Voß, Madeleine Niesche, Iris Atzwanger, u.a. Fünf Eltern haben sich zu einem Gespräch mit Frau Müller, der Lehrerin ihrer Kinder, verabredet. Das Klassenklima in der 4 b ist bedenklich und die Zensuren sind deutlich schlechter geworden. Für die Eltern steht fest: Frau Müller muss für die Situation verantwortlich gemacht werden. Oder anders ausgedrückt: Frau Müller muss weg! Fritz Rémond Theater, 18.04.2013-26.05.2013, Di.-Sa. 20 Uhr; So. 18 Uhr; Mo. keine Vorstellung www.fritzremondtheater.de    Theater

GILGI - EINE VON UNS

Mousonturm, Marketplace 76, © Wonge Bergmann

   Theater

LES FEMMES SAVANTES

Schauspiel von Henrik Ibsen, deutsch von Heiner Gimmler, Regie: Andrea Breth, mit Claude De Demo, Corinna Kirchhoff, Wiebke Mollenhauer u.a.

von Moliere, mit dem französischen Ensemble der IKB, Regie: Philippe Lazerme & Yusuf Kilic, mit Chantal Winter, Severine Robert, Marie Lazerme u.a.

Sie standen an der Spitze der Gesellschaft: Bankdirektor Borkman, charismatischer Unternehmer mit gigantomanischen Visionen, und seine Frau Gunhild. Für die Gründung eines weltumspannenden Handelsimperiums verkaufte er die Liebe seines Lebens, veruntreute Kundengelder und landete im Gefängnis. Ein Stück über menschliche Verheerungen in einer Welt, in welcher Beziehungen den Charakter von Waren angenommen haben. Schauspiel, 12., 18., 22. + 24.4.2013, 19.30 Uhr www.schauspielfrankfurt.de

Clitandre, ein vornehmer junger Mann, ist verliebt in Henriette, eine Tochter aus gutem Hause. Ihr Vater Chrysale, der mit Clitandre einverstanden wäre, vermag sich jedoch nicht gegen seine Ehefrau Philaminte, Chrysales Schwester Bélise und ihre andere Tochter Armande durchzusetzen, die sich nur für Literatur und Philosophie interessieren und mitleidig auf alle Ungebildeten, wie z. B. Chrysale, Henriette und Clitandre, herabblicken. Interkulturelle Bühne, 12. + 13.4.2013, 20 Uhr www.bockenheimer-theaterensemble.de

   Theater

   Theater

JUBILÄUM3 - LA STRADA 2013

LITTLE HERO - KLEINE HELDEN. GROSSE VERLIERER

   Theater

von Jörg Graser, Regie: Oliver Vorwerk, mit Volker Metzger, Sibylle Schmid, Ariane Klüpfel-Twinem u. Patrick Twinem,

Schwank von Anthony Marriott und Alistair Foot, Insz.: Dieter Rummel, mit Dieter Rummel, Benjamin Rollmann, Oliver Lemki u.a.

Kommissar Kreuzeders Aufklärungsquote geht gegen Null. Er verbringt die meiste Zeit im Wirtshaus und legt es darauf an, durch einen Dauerrausch seine Frühpensionierung zu erzwingen. Ihn plagen ernsthafte Zweifel am Schuldprinzip. Er ist es leid, schlechte Verlierer, die um sich schlagen, hinter Gitter zu bringen. Landungsbrücken, 10. + 11.4.2013, 20 Uhr www.landungsbruecken.org

Francesca und Marcello Almirante sind gerade aus den Flitterwochen zurück und haben ihr neues Heim bezogen. Marcello wurde erst vor kurzem befördert. Auch Francesca möchte etwas zum Aufbau des Familienglücks beitragen und ist auf der Suche nach einem Nebenverdienst auf ein lukratives Angebot gestoßen: den Vertrieb von skandinavischen Kristallgläsern. Die Komödie Tap, Darmstadt, ab 12.4.2013, Mi.-Sa., 20.15 Uhr; So. 18 Uhr www.die-komoedie-tap.de

nach Federico Fellini, mit dem Ensemble 9. November (E9N), Regie: Helen Körte, Bühne:: Wilfried Fiebig, mit Raija Siikavirta, Hanna Linde, Claudio Vilardo, Dzuna Kalnina (Gesang), Damaso Mendez (Tanz, Choreographie) Die Straße, die Landschaft, das Meer, der Abfall, der Hunger. Ein Mädchen wird verkauft, zur Linderung der Hungersnot. Das E9N führt die Geschichte ins Heutige, verschärft den Blick ins Aktuelle des sozialen Nomadentums. »Nomadismus«, dieser provozierende Kern innerer Isolation. Das E9N bringt diese Thematik in einer interdisziplinären, hoch poetischen, dennoch schonungslosen Kunstform. Gallustheater, 18.-20.4.2013, 20 Uhr www.gallustheater.de    Theater

von Irmgard Keun, Insz.: Reinhard Hinzpeter, mit Naja Marie Domsel

LA CAGE AUX FOLLES (EIN KÄFIG VOLLER NARREN)

Gilgi ist nicht so begabt wie ihre malende Freundin Olga und auch nicht wie Pit, der ihr gern mal mit seinen linken Theorien die Welt erklärt. Aber sie will was aus sich machen, was leisten, nichts geschenkt kriegen. Da trifft sie auf Martin, einen zärtlichen Verführer, Weltenbummler, Menschenfreund und Lebenskünstler. Sie versinkt in einem Strudel von Sinnesfreude, und das gesamte Regelwerk ihres Lebens gerät ins Wanken: Wer wackelt, der fällt?! Freies Schauspiel im Titania, 27.4.2013, 20 Uhr www.freiesschauspiel.de

Musical von Jerry Herman (Musik und Songtexte) und Harvey Fierstein (Buch) nach dem Stück von Jean Poiret in hessischer Fassung für das Volkstheater von Thomas Bäppler-Wolf und Gaines Hall

   Theater

GIRLSNIGHTOUT ODER: MEIN MUSICAL Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs von Gesine Danckwart, Regie: Marie Helene Anschütz, mit Nele Hornburg, Dagmar Poppy und Svetlana Wal Sie sind jung, frech, nehmen kein Blatt vor den Mund - drei Frauen in Aufbruchstimmung: Auf der Suche nach der Weiblichkeit, dem Körper und der Identität einer Frau im medialen Zeitalter. Leben, wie geht denn das? Eine Revue aus Musik, Tanz und allzu alltäglichen Gesprächsfetzen. Was Sie schon immer über junge Frauen wissen sollten, aber nie zu fragen wagten ... Landungsbrücken, 18., 19. + 25.4.2013, 20 Uhr www.landungsbruecken.org

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Darmstadt

   Theater

JOHN GABRIEL BORKMAN

Schorsch betreibt seit vielen Jahren den Club »La Cage aux Folles«. Gefeierter Star der frivolen und glitzernden Travestie-Shows ist Albert alias Zaza, die männliche »Lebenspartnerin« an Schorschs Seite. Volkstheater, 6.4.2013 - 25.5.2013 www.volkstheater-frankfurt.de    Theater

DIE LANGE COMICNACHT mit Sin City - Flash Gordon - Der Fledermausmann Die Helden in Latexkostümen entsteigen ihren Groschenheften auf die Theaterbühne und entfesseln einen gnadenlos geschmacklosen Tanz der Kostüme und Kampf der Titanen. Vampirjäger treffen auf Helden in Strumpfhosen, übergewichtige Gallier prügeln sich mit mutierten Killergurken, Ihr Gehirn wird weichgekocht und Ihr guter Geschmack wird strapaziert. Die Welt der Comics zu neuem Leben erweckt: absurd, grell, trashig, bodenlos niveaulos und einzigartig abartig. Dramatische Bühne in der Exzess-Halle, 29.3.2013, 20 Uhr (Premiere); 30.03.201328.04.2013, Fr. + Sa., 20 Uhr; So. 19 Uhr www.diedramatischebuehne.de

   Tanz

MARKETPLACE 76 mit der Needcompany, Text, Regie, Bühnenbild: Jan Lauwers, in englischer und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln Ein tragischer Unfall reißt 24 Bewohner eines Dorfes in den Tod, darunter auch sieben Kinder. Schwer lastet die Tragödie auf den Hinterbliebenen. Die Gedenkfeier zum Jahrestag des Unglücks bringt die Dorfbewohner wieder zusammen, doch die Katastrophen nehmen kein Ende, Ungeheuerliches kommt ans Tageslicht. mousonturm, 12. + 13.4.2013, 20 Uhr; 14.4.2013, 18 Uhr www.mousonturm.de    Theater

WEST-ÖSTLICHER AUFRUHR Ein Frankfurter Theatermarathon: Freies Schauspiel Ensemble & Theater Willy Praml Das Freie Schauspiel Ensemble zeigt »Ich werde sein - Das Drama Rosa Luxemburg« - ein Theaterstück aus Briefen, Artikeln, Essays und Reden dieser schillernden widersprüchlichen, lebenshungrigen und kraftvollen Persönlichkeit. Das Theater Willy Praml zeigt »Marx. Engels. Hennes & Mauritz - Eine theatrale Installation« -das Kommunistische Manifest, Büchners »Der Hessische Landbote«, Hessels »Empört Euch!« und Zieglers »Aufstand des Gewissens«. Theater Willy Praml,21. + 28.4.2013, 17 Uhr www.theater-willypraml.de

   Theater

DER TARTUFFE Komödie von Molière, deutsch von Rainer Kohlmayer, Insz.: Peter Hailer, mit Klaus Ziemann, Heinz Kloss, Christina Kühnreich, Stefan Schuster u.a. Eigentlich hatte Orgon Marianne schon Valère versprochen. Doch jetzt trägt er sich mit dem Gedanken, die Hand seiner Tochter Tartuffe zu geben. Dieser penetrante Heuchler hat aber nicht nur ein Auge auf Orgons Tochter geworfen. Auch dessen Frau Elmire will er verführen. Staatstheater, 9.4.2013, 19 Uhr (offene Probe); 13.4.2013, 19 Uhr (Premiere); 19.4.2013, 19.30 Uhr; 28.4.2013, 18 Uhr www.staatstheater-darmstadt.de

ZUM TEUFEL MIT DEM SEX!

Mainz    Theater

BASH Stücke der letzten Tage von Neil LaBute, Insz.: Alia Luque, mit Gregor Trakis, Tibor Locher, Johanna Paliatsou und Andrea Quirbach Vollkommen normal wirkende Durchschnittsmenschen erzählen aus ihrem Leben. Trotz Rückschlägen meistern sie ihren Alltag - wie es scheint - beachtlich. Doch: Normalität ist hier nur eine schrecklich gut funktionierende Fassade. Staatstheater, 4., 9. + 30.4.2013, 19.30 Uhr www.staatstheater-mainz.com    Theater

DIE GERECHTEN von Albert Camus, Insz.: Dominique Schnizer, mit Pascale Pfeuti, Christoph Türkay, Aram Tafreshian, Stefan Graf u.a. Im vorrevolutionären Russland: Eine terroristische Gruppe plant ein Bombenattentat. Sie will Freiheit von der Tyrannei des Zarenregimes. Alle Vorbereitungen sind getroffen. Der charismatische Revolutionär Kaljajew wird beauftragt, den Onkel des Zaren auf dem Weg zum Bolschoi-Theater in die Luft zu jagen. Doch als er sieht, dass auch Kinder in der Kutsche sitzen, bringt er es nicht fertig die Bombe zu zünden Staatstheater, 27.4.2013, 19.30 Uhr www.staatstheater-mainz.com

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THEATERPREMIEREN    Tanz

   Theater

ZÄRTLICHER VERRAT

DER KLEINE PRINZ & DIE 7 TODSÜNDEN

Die Delattre Dance Company präsentiert einen dreigeteilten Abend, mit Choreographien von Bridget Breiner (Gelsenkirchen), Hans Henning Paar (Münster) und Stéphen Delattre (Mainz).

nach Antoine de Saint-Exupéry, eine Produktion des kuenstlerhaus43, mit Thordis Howe und Wolfgang Vielsack und Musik von Annegret Cratz

Gemeinsam geben die drei Choreographen Einblicke in die Tiefen der menschlichen Seele. Sie offenbaren eindrucksvoll, wie Neid Liebe zerstören kann, aus dem Wunsch nach etwas Unbekanntem Vertrautes entschwindet und neu erlangte Selbstvertrauen durch Ungewissheiten ins Wanken geraten kann. Mainzer Kammerspiele, 4.-7.4.2013, 20 Uhr www.mainzer-kammerspiele.de

Der kleine Prinz hat Schwierigkeiten mit seiner Blume. Aber wen wundert es, seine Liebe ist wirklich nicht besonders einfach, sie hat 7 Handtaschen, 70 Paar Schuhe und 7000 Sonderwünsche! Künstlerhaus43, 19. + 26.4.2013, 20 Uhr www.kuenstlerhaus43.de

Andere Orte

Wiesbaden

   Theater

   Theater

von Steven Sater & Duncan Sheik nach Motiven von Frank Wedekind, Regie: Louise Oppenländer,

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2013, Oper in drei Akten von Kurt Weill, Libretto von Bertolt Brecht, musikal. Ltg.: Zsolt Hamar; Insz.: Manfred Beilharz Ein Taifun bedroht die Paradies-Stadt Mahagonny, in der die Bewohner ein beschauliches, aber zunehmend unzufriedenes Leben führen. Die Bedrohung inspiriert ein neues Gesetz: Du darfst alles! Und obwohl der Taifun die Stadt verschont, lebt man weiter nach der neuen Norm. Staatstheater, 27.4.2013, 19.30 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de

FRÜHLINGS ERWACHEN – DAS MUSICAL Deutschland, 1891. Eine Welt, in der Erwachsene und der Staat das Sagen haben. Die junge und schöne Wendla erforscht die Geheimnisse ihres Körpers und fragt sich, wo die Babys herkommen - solange bis ihre Mutter ihr den Mund verbietet und ihr aufträgt, ein anständiges Kleid zu tragen. Hofgut Kronenhof, Bad Homburg, 6., 10., 16., 24. + 27.4.2013, 20 Uhr; 7., 14., 21. + 28.4.2013, 18.30 Uhr www.hofspiele.de

Künstlerische Leitung: Dr. Manfred Beilharz

Aus dem Programm Schauspiel Österreich Fr 17. und Sa 18. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus

Burgtheater Wien Prinz Friedrich von Homburg von Heinrich von Kleist Inszenierung Andrea Breth

Schauspiel Schweiz Mi 29. und Do 30. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus

Schauspielhaus Zürich Der Menschenfeind

Grüne Soße Festival 11.– 18.Mai 2013 Zelt auf dem Roßmarkt www.gruene-sosse-festival.de

von Molière Inszenierung Barbara Frey

Oper Österreich/Griechenland Deutschlandpremiere Sa 25. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus

Parnassus Arts Productions Armonia Atenea Alessandro

Barock-Oper von Georg Friedrich Händel mit Starbesetzung! Musikalische Leitung George Petrou Inszenierung Lucinda Childs Mit: Max Emanuel Cencic (Alessandro) Tanz Spanien Deutschlandpremiere So 19. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus

Compañía Israel Galván La Curva

Tanz-Performance von und mit Israel Galván Comedy Fr 10. Mai, 21 Uhr, Malersaal (Die Malersaal-Bar ist ab 20 Uhr geöffnet) Ulan & Bator

Es grünt so grün ... Das Grüne Soße Festival geht ins 6. Jahr. Wer hätte gedacht, dass Maja Wolff und Torsten Müller mit ihrer Idee, das Frankfurter Nationalgericht zusammen mit regionalen Künstlern in einer Show zu präsentieren, ein solch großes kulinarisch-kulturelles Event schaffen würden. Mitten im Zentrum der Stadt, in einem riesigen Zelt auf dem Roßmarkt, tobt nun jedes Frühjahr der Kampf um die beste »Grie Soß« der Region. Weil die grüne Soße aus 7 Kräutern gemacht wird, servieren in der Show 7 Gastronomen ihre Kreation an 7 Tagen dem Publikum, das jeden Abend seinen Favoriten auswählt. Die jeweiligen Gewinner treten am 8. Abend noch einmal gegeneinander an. Durch das Programm führen wie immer Anton le Goff und die Hilde aus Bornheim, musikalisch unterstützt von Andreas Neuwirth und seiner Band. Das kulturelle Rahmenprogramm kann sich auch dieses Jahr sehen lassen: Von Sabine Fischmann und Ali Neander über Bäppi La Belle

bis zu Roy Hammer sorgen wieder zahlreiche Lokalmatadore für Unterhaltung. Neu dabei sind der Frankfurter Komiker Bodo Bach und Lisa Fitz aus Bayern an der Gitarre. Und auch neu ist eine Verpackungsidee, die in Eigenkreation der Veranstalter entstanden ist. Der Grünen Soße im Festival-Outfit kann man durch einen durchsichtigen Sichtstreifen ansehen, ob sie frisch ist. Und demnächst gibt es in Frankfurt auch noch eine U-Bahn im Festival-Look, die auf den Strekken der U1 und U9 unterwegs ist. Der Kräuterwettbewerb wird umrahmt von täglichem Markttreiben auf dem Roßmarkt und einem eigenen Wettbewerb für Schulklassen. Noch sind Karten für den einen oder anderen Abend im Verkauf. Sicherlich aber nicht mehr lange. Also Tickets kaufen unter: www.gruenesosse-festival.de

WIRRklichkeit Konzert Sa 11. Mai, 21 Uhr, Malersaal (Die Malersaal-Bar ist ab 20 Uhr geöffnet)

Burghart Klaußner Zum Klaußner

Die musikalische Reisegaststätte der bedenkenlosen Art Konzert Serbien Fr 31. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus

Goran Bregovic´ und die Wedding & Funeral Band Champagne for Gypsies Original Balkan-Rock

Außerdem weitere spannende Produktionen in Oper, Schauspiel, Tanz und Konzert unter anderem aus Großbritannien, Südafrika, Taiwan, Frankreich, Österreich, der Schweiz und Australien.

jmg Kartenvorverkauf

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THEATER ABC

Die Käs: Michelle Spillner: Annamateur & Außensaiter: Screamshots

Frankfurt    Bunte Bühne

1. FRANKFURTER TULPENSCHAU Performance von Maika Knoblich (D) und Hendrik Quast (D) mousonturm, 26.4.2013, 19 Uhr; 27. + 28.4.2013, 16 Uhr www.mousonturm.de    Bunte Bühne

ACTS ON THE BEACH Eine artes- Produktion mit Kleinkunst in lauschiger Strandatmosphäre Tanz, Theater, Performance uvm. Kulturcafe Wiesengrund, 27.4.2013, 19.30 Uhr www.wiesengrund-ffm.de    Kabarett

ANNAMATEUR & AUSSENSAITER: SCREAMSHOTS Ein musikalisches Overhead-Projekt Die Käs, 10.4.2013, 20 Uhr www.diekäs.de    Theater

   Bunte Bühne

EIN CELLO IST EIN CELLO IST EIN CELLO Das neue Programm von Frank Wolff Stalburg Theater, 21.4.2013, 11 Uhr www.stalburgtheater.de    Bunte Bühne

CHINESISCHER NATIONALZIRKUS Feng Shui - Balance des Lebens Alte Oper, 30.4.2013, 20 Uhr www.alteoper.de    Theater

DER HALS DER GIRAFFE Bildungsdrama von Judith Schalansky, Regie: Florian Fiedler, mit Heidi Ecks Senckenberg NaturMuseum, 1., 6. + 7.4.2013, 19.30 Uhr www.schauspielfrankfurt.de    Klassik

DON CARLO Oper in fünf Akten von Giuseppe Verdi, musikalische Leitung: Carlo Montanaro Regie: David McVicar Oper Frankfurt, 13., 20. + 26.4.2013, 18.30 Uhr www.oper-frankfurt.de

ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN

   Kabarett

nach Joseph Kesselring. Regie: Manfred Roth. Mit Thomas G. Hartmann, Thomas Rausch, Alison Rippier u.a. Stalburg Theater, 11.-13.4.2013, 20 Uhr; 14.4.2013, 11 Uhr www.stalburg.de

EINFACH REICH

   Theater

ATROPA Die Rache des Friedens. Der Fall Trojas von Tom Lanoye Freies Schauspiel, 13.4.2013, 20 Uhr www.freiesschauspiel.de    Kabarett

AUFSTAND IM DOPPELBETT von und mit Tina Teubner Neues Theater Höchst, 20.4.2013, 20 Uhr www.neues-theater.de    Theater

Das neue Programm von Luise Kinseher Neues Theater Höchst, 26.4.2013, 20 Uhr www.neues-theater.de    Theater

ERSTENS WILL ICH FRÖHLICH SEIN Hommage an K. Bayer, Literaturtheater auf Deutsch mit Moritz Stoepel & Christopher Herrmann Internationales Theater, 12.4.2013, 20 Uhr www.internationales-theater.de    Klassik

DIE FLEDERMAUS Komische Operette in drei Akten von Johann Strauß, musikal. Ltg.: Roland Böer, Regie: Christof Loy Oper Frankfurt, 6. + 14.4.2013, 19 Uhr www.oper-frankfurt.de

AVARIZIA - L´AVARO E L´AUMENTO

   Tanz

Considerazioni sulleconomia di Carlo e Dino, Theater auf Italienisch mit dem Ten Teatro aus Bologna Internationales Theater, 1+9. + 20.4.2013, 20 Uhr www.internationales-theater.de

FOUDRES

   Theater

DIE BETTLEROPER Du kannst nicht den Mann und das Geld zugleich haben, von John Gay und Johann Christoph Pepusch. Regie: Manfred Roth Stalburg Theater, 7., 16., 26. + 27.4.2013, 20 Uhr www.stalburg.de    Theater

Tanzperformance von Dave St-Pierre (CA) mousonturm, 18.-20.4.2013, 20 Uhr www.mousonturm.de    Theater

DIE FRAU, DIE MAN NACH DEM SEX ABSCHALTEN KANN Kultkomödie über Künstliche Intelligenz und natürliche Dummheit vom Theater Lempenfieber Kellertheater, 5. + 6.4.2013, 20.30 Uhr www.kellertheater.de    Theater

FRAU JENNY TREIBEL

von Theodor Fontane Die Katakombe, 9., 16. + 29.4.2013, 19 Uhr; 10., 11., 17., 18. + 19.4.2013, 20 Uhr; 10., + Regie: Willy Praml, mit Michael Weber, Andreas 30.4.2013, 10.30 Uhr Bach, Gregor Praml und Vassily Dück www.katakombe.de Theater Willy Praml, 11., 12. + 13.4.2013, 20 Uhr; 12.4.2013, 11 Uhr www.theater-willypraml.de

BÜCHNER. LENZ & SCHUBERT. SCHÖNE MÜLLERIN

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THEATER ABC Gerhardt, Michael Böttcher, Stefan Thoss, Kai Thomas, Claudia Schäfer, Daniela Vollhardt, Andrea Pischel-Lustig und Bernhard Zarembowicz Kellertheater, 12., 13., 19. + 20.4.2013, 20.30 Uhr www.kellertheater-frankfurt.de    Klassik

IDOMENEO Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart, musikal. Ltg.: Julia Jones u. Karsten Januschke, Regie Jan Philipp Gloger Oper Frankfurt, 3., 5., 19., 21. + 25.4.2013, 19 Uhr; 28.4.2013, 15.30 Uhr www.oper-frankfurt.de    Kabarett

IRMGARD KNEF: DER RING DES NIE-GELUNGENEN Hildes Schwester mit den besten Perlen und Geschichten Die Käs, 12.4.2013, 20 Uhr www.diekäs.de PUT Eventbühne: Die Ma(n)donna Show mit Vanessa P. und ihren Showgirls, © Hans Keller

APR.

DAS FRÜHLINGSFEST 2013 Show-Legenden und neue Stars, präsentiert von Florian Silbereisen Jahrhunderthalle, 21.4.2013, 18 Uhr www.jahrhunderthalle.de    Bunte Bühne

GAINSBOURG FOREVER Lecture spectacle musicale auf Französisch, mit dem Théâtre Lumière Internationales Theater, 18.4.2013, 20 Uhr www.internationales-theater.de    Kabarett

GRUNDLOS ERREGT! - SPEZIALMIX Regie: Tanja Garlt, mit Susanne Berg, Christina Wiederhold und Matthias Stich Die Schmiere, 6. + 20.4.2013, 20 Uhr www.die-schmiere.de    Kabarett

HAPPY END MIT FLASCHENPFAND REICH WERDEN FÜR EINSTEIGER Autor und Regie: Bernd Krieg, mit Gabriele Meyer, Effi B. Rolfs, Jochen Döring & Walter Jauernich Die Schmiere, 4., 11., 18. + 25.4.2013, 20 Uhr; 7. + 21.4.2013, 19 Uhr www.die-schmiere.de    Theater

HARRY & SALLY von Nora Ephron, Insz.: Carmen Maus, mit Karin Bauer, Britta Berz, Thomas Frech-Röhm, Ingo Göllner, Gordon Röhm, Harald Schoppe, Simone Woyke vom Bockenheimer Theaterensemble Interkulturelle Bühne, 5. + 6.4.2013, 20 Uhr www.bockenheimer-theaterensemble.de    Theater

HAUPTSACHE EGAL! Irren ist Standard. Regie: Tanja Garlt. Mit Susanne Berg, Christina Wiederhold und Matthias Stich Die Schmiere, 5., 10., 19. 24. + 27.4.2013, 20 Uhr; 14.4.2013, 19 Uhr www.die-schmiere.de    Theater

DIE HEILIGE JOHANNA DER SCHLACHTHÖFE

Das Konzert 2013

5. SEBASTIAN KRÄMER

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„Tüpfelhyänen – Die Entmachtung des Üblichen“

Sa

6. MATTHIAS EGERSDÖRFER „CARMEN ... oder Die Würde dess Menschen ist ein Scheißdreck“

   Bunte Bühne Kochshow von und mit Horst Lichter Jahrhunderthalle, 27.4.2013, 20 Uhr www.jahrhunderthalle.de

Di

KEIN LIED FÜR GERMANY - FRANKFURTER GRAND PRIX Die wahre deutsche Grand Prix Vorentscheidung 2013 präsentiert von Horst Blue und Dr. Ruslana Onassis-Krupp Gallus Theater, 25.-27.4.2013, 20 Uhr www.gallustheater.de    Bunte Bühne

LEONCE UND LENA

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10. KABARETTBUNDESLIGA

Do

11. RICHARD ROGLER

GUNKL vs. ANDREA BADEY

„Das müssten Sie mal sagen, Herr Rogler!“

Fr

Ein Lustspiel von Georg Büchner mit Musik und Songs von Herbert Grönemeyer Die Katakombe, 13., 20. + 24.4.2013, 20 Uhr www.katakombe.de    Theater

9. BARBARA RUSCHER

„Panierfehler! Ein Fischstäbchen packt aus“

   Bunte Bühne

12. HELGE THUN &

UDO ZEPEZAUER

„Helge und das Udo – Sonst macht‘s ja keiner!“ Kompetente Komik Sa

13. DAS WÜSTE GOBI

„Freie Sicht auf die Ambiente“

DER LETZTE HUSTEN von Alexandra Maxeiner. Regie: Ellen Schulz, mit Ilona Christina Schulz, Stefani Kunkel, Uwe Gerritz und Nenad Smigoc Stalburg, 5., 6. + 25.4.2013, 20 Uhr www.stalburg.de

Di

LOHENGRIN Wiederaufnahme - Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner, musikal. Leitung: Bertrand de Billy, Regie: Jens-Daniel 1. + 27.4.2013, 17 Uhr; 7.4.2013, 15.30 Uhr; 12.4.2013, 18 Uhr www.oper-frankfurt.de

Mi

Tanzperformance von Xavier Le Roy (FR) mousonturm, 24. + 25.4.2013, 20 Uhr www.mousonturm.de    Bunte Bühne

DIE MA(N)DONNA SHOW - MAN HASST ODER LIEBT SIE! Travestie mit Vanessa P. und ihren Showgirls PUT Eventbühne, 27.4.2013, 21 Uhr www.puteventbuehne.de

Do

Von Bertolt Brecht. Regie: Reinhard Hinzpeter, mit Michaela Conrad, Naja Marie Domsel, Axel Gottschick u.a. Freies Schauspiel, 19.4.2013, 20 Uhr www.freiesschauspiel.de    Theater

   Bunte Bühne

DIE HESSELBACHS: DIE SIMULANTIN UND DER DIEB

MAMMA, MAFIA, MUSICA mit Ingrid El Sigai, Markus Neumeyer & Frank Wolff Stalburg Theater, 8.4.2013, 20 Uhr www.stalburg.de

18. HANS SCHWAB & BAND

„HANS ALBERS – Der Ritt auf dem Tiger“

Fr Sa

FÄL LT AUS ! 19. MALEDIVA „Pyjamaparty“ amaparty“ 20. TINA TEUBNER

„Aufstand im Doppelbett“

So

21. THE MAGNETS 21

(19 Uhr!)

„Homegrown“ rt A Cappella für das 21. Jahrhundert

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24. LUTZ VON ROSENBERG-LIPINSKY IN NSKY

Premiere! GERD DUDENHÖFF DUDENHÖFFER FER FE VER KAU FT ! Heinz Becker in „Die ieAUS Welt rückt nä näher“ her“ h „Angst. Macht. Spaß“ Intelligente Comedy & lustiges Kabarett!

   Theater

MÄNNERHORT

17. LARS REICHOW W „Das Beste“ Ein Kabarettist. AUS VER KAU FT !

nger. Und ein gutgelaunter gut Ein Musiker. Ein Sänger. Flügel.

   Tanz

LOW PIECES

16. FELIX JANOSA & BAND

„In der Hitfabrik“. „Ritter Rost“ für Erwachsene

   Klassik

Komödie von Kristof Magnusson, Regie: Sabine Koch, mit Dietmar Bertram, Marc Ermisch, Detlev Nyga, Lars-Gorski Tonhausen, Musik: Duo Liederlich, René van Roll (Piano), Sabine Koch (Gesang) Theater Lempenfieber, 11. + 14.4.2013, 20 Uhr www.lempenfieber.de

nach Wolf Schmidt, Regie: Doris Enders, mit Thomas Steinkopff, Miriam Hennig, Wolf

4. ULLA MEINECKE BAND

Do

JETZT KOCHT ER AUCH NOCH!    Bunte Bühne

ULLA MEINECKE

Do

25. TILMAN BIRR

„On se left you see se Siegessäule“

Fr Sa

26. LUISE KINSEHER „Einfach reich“ 27. KONRAD BEIKIRCHER & BAND „Bayo Bongo“ Die 5oer wie sie wirklich waren

Di

30. HANS GERZLICH

„Bodenhaltung – Käfighaltung – Buchhaltung“

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THEATER ABC

April 2013 Do Fr Sa So Di Mi Fr Sa So Mo Di Do Fr Sa So Mo Do Fr Sa Sa Mo Di Di

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4.4. 20 00 teAtrum VII Premiere »6 x Karlos« 5.4. 20 00 teAtrum VII »6 x Karlos« 6.4. 20 00 teAtrum VII »6 x Karlos« 7.4. 15 00 Figurentheater Maren Kaun ab 4 J »Der Froschkönig« 9.4. 20 00 Theater Reissverschluss Berlin Frankfurt-Premiere »Der Sturm« 10.4. 11 00 Theater Reissverschluss Berlin 20 00 »Der Sturm« 12.4. 11 00 Theater Reissverschluss Berlin 20 00 »Hamlet - ein Prinz in Dänemark« Premiere 13.4. 20 00 Theater Reissverschluss Berlin »Hamlet - ein Prinz in Dänemark« 14.4. 15 00 Compagnie en route ab 4 J »Cinderellas Schuhe« 15.4. 10 30 Compagnie en route ab 4 J, Voranm. »Cinderellas Schuhe« 16.4. 19 00 Frankfurt liest ein Buch Lesung aus Siegfried Kracauers »Ginster« 18.4. 20 00 Ensemble 9. November Jubiläum »La Strada 2013« 19.4. 20 00 Ensemble 9. November »La Strada 2013« 20.4. 15 00 Ensemble 9. November »La Strada 2013« 21.4. 15 00 Follow the Rabbit ab 3 J »Vom kleinen Maulwurf...« 22.4. 11 00 Follow the Rabbit ab 3 J, Voranm. »Vom kleinen Maulwurf...« 25.4. 20 00 Frankfurter Grand Prix »Kein Lied für Germany« 26.4. 20 00 Frankfurter Grand Prix »Kein Lied für Germany« 27.4. 15 00 Puppentheater Pusteblume ab 3 J »Der Kartoffelkönig« 27.4. 20 00 Frankfurter Grand Prix »Kein Lied für Germany« ab 6 J, Voranm. 29.4. 11 00 Taschen-Oper-Companie »Aufregung im Königreich Tanz« ab 6 J, Voranm. 30.4. 11 00 Taschen-Oper-Companie »Aufregung im Königreich Tanz« 30.4. 20 00 Choralle Tanz in den Mai »Hin und weg!«

Interkulturelle Bühne: Mörder mit Gefühl

   Theater

   Bunte Bühne

MASTER CLASS

DER PATERNOSTER - DAS ORIGINAL

A play by Terrence McNally, with incidental music by Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, and Vincenzo Bellini. English Theatre, bis 28.4.2013, Di.-Sa., 19.30 Uhr; So. 18 Uhr www.english-theatre.org

Ein bunter Varieté-Abend mit modernem und witzigem Entertainment. PUT Eventbühne, 13.4.2013, 20 Uhr www.puteventbuehne.de

   Klassik

DIE MENSCHLICHE STIMME mit der Kammeroper Frankfurt, Oper von Francis Poulenc nach einem Theaterstück von Jean Cocteau mit der Uraufführung des Streichquartetts »Unbefleckt« von Andrea Cavallari Naxoshalle, 3., 5. + 6.4.2013, 20 Uhr www.theater-willypraml.de    Kabarett

MICHELLE SPILLNER: ALLES LÜGE ECHT WAHR! Zauberhaftes Kabarett Die Käs, 20.4.2013, 20 Uhr www.diekäs.de    Theater

MÖRDER MIT GEFÜHL Eine schwarzhumorige Kriminalkomödie von Gabriel Dagan, mit der Theatergruppe »KaZwoFünfVier« aus Wiesbaden und Mainz zum zehnjährigen Jubiläum Interkulturelle Bühne, Freitag, 19.4.2013, 20 Uhr (auch am 27.4.2013, 20 Uhr im Gasthaus Mainzer Hof, Main) www.k254.com    Bunte Bühne

   Theater

PEGGY PICKIT SIEHT DAS GESICHT GOTTES von Roland Schimmelpfennig. Regie: Reinhard Hinzpeter. Mit Bernhard Bauer, Jürgen Beck-Rebholz, Michaela Conrad und Bettina Kaminski Freies Schauspiel, 20.4.2013, 20 Uhr www.freiesschauspiel.de    Bunte Bühne

PLAY.PAUSE.REJECT. Szenische Lesung mit Band von Katrin Fischer, in der Reihe »Maleen« Kellertheater, 28.4.2013, 18 Uhr www.kellertheater-frankfurt.de    Theater

RADIKALEXTREM² von Alexander Brill und Jan Deck, Regie: Alexander Brill Bürgerhaus Titania,17.4.2013, 19.30 Uhr www.theaterpreipherie.de    Theater

DIE REISE DES GOLDFISCHS mit »The Sons of Rolf and Detlef« Die Schmiere, 3. + 17.4.2013, 19 Uhr www.die-schmiere.de

NEUER FRANKFURTER ABEND

   Kabarett

Stalburg Theater in der Alten Oper mit Frank Wolff &. Companies, dem Stalburg Trio (Ingrid El Sigai, Markus Neumeyer, Frank Wolff), Texten von Hans Zippert, mit dem Neuen Frankfurter Schulorchester, Texten von F.W. Bernstein uvm. Alte Oper, Mozartsaal, 10.4.2013, 20 Uhr www.stalburg.de

SCHICKSALSMELODIE

   Theater

von und mit Sebastian Krämer Neues Theater Höchst, 20.4.2013, 20 Uhr www.neues-theater.de

NORA - EIN PUPPENHEIM Vom Teufel, von der Not und von den Fliegen, nach Henrik Ibsen, Regie: Sarah Kortmann, mit Felix Bieske, Nora Jokhosha, Dominik Meder, Annika Reinke und Johannes Schedl Tanzhaus West, 4. + 5.4.2013, 20 Uhr www.landungsbruecken.org    Kabarett

ON SE LEFT YOU SEE SE SIEGESSÄULE von und mit Tilman Birr Neues Theater Höchst, 25.4.2013, 20 Uhr www.neues-theater.de    Klassik

PASSION. OSTERFEST AUF NAXOS OPER UND THEATER Kammeroper Frankfurt und Theater Willy Praml mit Doppelvorstellungen von »Die menschliche Stimme« (Kammeroper) + »Jesus d´amour, gest./ auferst. Die Passion« (Theater Willy Praml), Naxoshalle, 1.4.2013, 18 Uhr www.theater-willypraml.de

mit Aurora DeMeehl aus Darmstadt PUT Eventbühne, 6.4.2013, 20 Uhr www.puteventbuehne.de    Kabarett

TÜPFELHYÄNEN - DIE ENTMACHTUNG DES ÜBLICHEN

   Theater

UND DAS AM HOCHZEITSMORGEN Komödie von Ray Cooney und John Chapman, Regie: Folker Bohne Die Komödie, bis 12.5.2013, Di.-Sa. 20 Uhr; So. 18 Uhr, Mo. keine Vorstellung www.diekomoedie.de    Theater

DIE WAHRHEIT von Florian Zeller, Regie: Frank-Lorenz Engel Fritz Rémond Theater, bis 14.4.2013, Di.-Sa. 20 Uhr; So. 18 Uhr; Mo. keine Vorstellung www.fritzremondtheater.de    Bunte Bühne

WER SCHMEISST DENN DA MIT LEHM? eine Hommage an das Berlin des beginnenden 20. Jahrhunderts und »Zille sein Milljöh«. Katakombe, 6. + 27.4.2013, 20 Uhr www.katakombe.de

Gallus Theater · Kleyerstraße 15 · 60326 Frankfurt Karten24069-758060-20 | Strandgut 04/2013 · www.gallustheater.de 1526thea_CS5.indd 24

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THEATER ABC

Offenbach

   Theater

GRIMM. EIN DEUTSCHES MÄRCHEN Insz.: Jan-Christoph Gockel und Michael Pietsch Staatstheater, 2., 4., 9., 12. + 20.4.2013, 19.30 Uhr www.staatstheater-mainz.com

   Bunte Bühne

DAS GESPENST VON CANTERVILLE Komödiantisch-szenische Lesung frei nach Oscar Wilde t-raum-Theater, 20. + 21.4.2013, 20 Uhr www.of-t-raum.de

   Bunte Bühne

MÄNNERPHANTASIEN

   Bunte Bühne

Buch, Musik & Regie: Sebastian W. Wagner Showbühne Mainz, 5., 6., 12., 13., 19. + 20.4.2013, 20 Uhr www.showbuehne-mainz.de

LIEBENSLÄNGLICH mit Sabine Fischmann & Ali Neander Wiener Hof, 27.4.2013, 20.30 Uhr www.wiener-hof.de

   Theater

NULLEN UND EINSEN Fritz Rémond Theater: Die Wahrheit, © Helmut Seuffert

   Theater

von Philipp Löhle, Regie: Jan Philipp Gloger Staatstheater Mainz, 3., 10. + 28.4.2013, 19.30 Uhr www.staatstheater-mainz.com

SPIEL‘S NOCHMAL SAM Komödie von Woody Allen, eine t-raum Produktion mit Andrea Herdt, Sarah C. Baumann und Frank Geisler t-raum, 6.4.2013, 20 Uhr www.of-t-raum.de

   Theater

   Kabarett

WERTHERS LEIDEN

LUTZ VON ROSENBERG-LIPINSKY: ANGST. MACHT. SPASS.

   Kabarett

Eine kabarettistische Offenbarung HalbNeunTheater, 6.4.2013, 20.30 Uhr www.local-pages.de/halbneun-theater

Wissenschaft & Kabarett Unterhaus, 15.4.2013, 20 Uhr www.unterhaus-mainz.de

Wiesbaden

   Tanz

   Kabarett

LALA AUF DER COUCH

DIE WUNDERBARE WELT DER AMNESIE

   Theater

nach Johann Wolfgang von Goethe, ein Solo mit Isaak Dentler Schauspiel Frankfurt, 2.4.2013, 20 Uhr www.schauspielfrankfurt.de    Theater

WOYZECK Gastspiel von »theater domino« Kellertheater, 26. + 27.4.2013, 20.30 Uhr www.kellertheater-frankfurt.de    Theater

WOYZECK UND MARIE nach Georg Büchner, Regie: Alexander Brill, Inszenierung der theaterperipherie theaterperipherie im Titania, 10.4.2013, 19.30 Uhr www.theaterperipherie.de

Uraufführung, Insz. & Choreografie: Mei Hong Lin, Musik: Serge Weber Staatstheatern Darmstadt, 6., 16. + 27.4.2013, 19.30 Uhr www.staatstheater-darmstadt.de    Theater

STÜTZEN DER GESELLSCHAFT

   Theater

Drama von Henrik Ibsen, Insz.: Hermann Schein Staatstheater Darmstadt, 7.4.2013, 18 Uhr; 17. + 26.4.2013, 19.30 Uhr www.staatstheater-darmstadt.de

WOYZECK. ALS GING DIE WELT IN FEUER AUF.

   Theater

nach dem Fragment von Georg Büchner, Regie: Christopher Rüping Schauspiel Frankfurt, 13., 14. + 28.4.2013, 20 Uhr www.schauspielfrankfurt.de    Theater

ZEIT DES VERSCHWINDENS nach John von Düffel, Regie: Reinhard Hinzpeter, mit Michaela Conrad, Adrian Scherschel Freies Schauspiel im Titania, 12.4.2013, 20 Uhr www.freiesschauspiel.de    Theater

ZEUL MACELULUI - DER GOTT DES GEMETZELS von Yasmina Reza, Theater auf Rumänisch mit dem Teatrul Nottara Internationales Theater, 26.4.2013, 20 Uhr www.internationales-theater.de

Darmstadt    Bunte Bühne

36. DICHTERSCHLACHT Moderation: Markim Pause, Support: 2damenohnenamen Centralstation, 26.4.2013, 21 Uhr www.centralstation-darmstadt.de

   Theater

   Bunte Bühne

FRÜHLINGS ERWACHEN

ZEITGEIST: LIEBE Geschichte eines Gefühls, Buch und Regie: Claudia Wehner, mit Katharina Luckhaupt, Bodil Strutz, Pierre Humphrey, Achim Stellwagen Mainzer Kammerspiele, 9.-11.4.2013, 20 Uhr www.mainzer-kammerspiele.de

Eine Kindertragödie von Frank Wedekind. Inszenierung: Tilman Gersch. Mit Nils Kreutinger, Rajko Geith, Benjamin KrämerJenster u.a. Staatstheater Wiesbaden, 4. + 19.4.2013, 19.30 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de

DIE TROJANER Grand opéra in fünf Akten von Hector Berlioz, musikal. Ltg.: Martin Lukas Meister Staatstheater, 13.4.2013, 17 Uhr; 21.4.2013, 15 Uhr www.staatstheater-darmstadt.de    Kabarett

DER WEG IST WEG ein Esoterischer Wanderführer mit Gundula Schneidewind Theater Moller Haus, 5.4.2013, 20.30 Uhr www.theatermollerhaus.de

Mainz    Kabarett

GERD KNEBEL: WÖRLD OF DRECKSÄCK

   Theater

nach dem Roman »Mein Name sei Gantenbein« von Max Frisch, vom Theater Curioso, Theater Moller Haus, 11., 12., 19. + 20.4.2013, 20.30 Uhr www.theatermollerhaus.de

Schauspiel von Anton Tschechow, Insz.: Markus Dietz 3. + 5.4.2013, 19.30 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de

   Klassik

CARSTEN HÖFER: SECONDHAND MANN

ICH BIN ER IST ICH

Skurril-poetisches Musiktheaterkabarettvarieté mit Nessi Tausendschön Unterhaus, 19. + 20.4.2013, 20 Uhr www.unterhaus-mainz.de

Komödie von Ray Cooney. Inszenierung: Dieter Rummel Die Komödie Tap, bis 6.4.2013, Mi.-Sa., 20.15 Uhr; So. 18 Uhr www.die-komoedie-tap.de

   Kabarett

   Theater

DREI SCHWESTERN

TAXI, TAXI !! ODER DOPPELT LEBEN HÄLT BESSER !!

Sein 2. Solo Unterhaus, 9 + 10.4.2013, 20 Uhr www.unterhaus-mainz.de

sein aktuelles Programm. HalbNeunTheater, 20.4.2013, 20.30 Uhr www.local-pages.de/halbneun-theater

VINCE EBERT: FREIHEIT IST ALLES.

Charleys Tante Komödie von Brandon/Newfield Schauspiel von Shakespeare Romeo und Julia Im Weißen Rössl von Müller/Charell/Benatzky/ Gilbert/Stolz/Frankowsky

Musical von Ragni/Rado/MacDermot

Aschenputtel

Hair

Oper für alle von Rossini

Musical nach Rudyard Kipling

Das Dschungelbuch … im Theaterkeller

Alice im Wunderland Shockheaded Peter//Struwwelpeter Die Geierwally

DER GOTT DES GEMETZELS Komödie von Yasmina Reza, Regie: Tom Peifer. Mit Patrick Braun, Martina Göhring, Andreas Mach, Petra Steck Mainzer Kammerspiele, 12. + 13.4.2013, 20 Uhr www.mainzer-kammerspiele.de

www.kultur-bad-vilbel.de

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THEATER ABC

© Maik Reuß

Abgesang in Grün Ein Kommentar von Winfried Geipert Unter Petra Roth, da bin ich mir sicher, hätte es die Sparbeschlüsse zum Romantik-Museum und dem Paradieshof nicht gegeben. Ein veritabler Arschtritt für die Ex-Oberbürgermeisterin. Dass die sich hörbar empören würde, haben ihr die Ex-Kollegen nicht zugetraut. Umso lauter knallte Roths Retourkutsche auf den Wangen von Schwarz und Grün. Eine Blamage für beide Farben. Unterschätzt wurde aber auch die massive öffentliche Reaktion. Das große Medienecho. Aber auch der spontane Protest gegen den schändlichen (und dummen) Umgang mit Michael Quast im vollbesetzten Großen Saal des Schauspiels, den man vor geraumer Zeit noch als ureigenste grüne Basisaufgabe betrachtet hätte. Hat aber Schauspielintendant Oliver Reese (prima) gemacht. Wie sehr sich die grünen Politikexekutierer längst selbst genügen, spiegelt auch ihr dreister Umgang mit der freien Theaterszene. Per Eilantrag (!) wurde im Kulturausschuss nun (mit der CDU) ohne Ankündigung ein Papier durchgewinkt, das die bisherige Finanzierungspraxis für Tanz und Theater mit einem Schlag aushebelt. Und die selbst initiierte Diskussion um eine gerechtere Mittelvergabe ad absurdum führt. Ab 2014 wird nun eine undefinierte Jury, der jedes Projekt per Antrag vorgestellt werden muss, darüber befinden, was in Frankfurt förderungswürdig ist und was nicht. Schändlich ist daran besonders, dass es mit dem Wegfall der institutionellen Förderung etablierte Theater, deren Arbeit maßgeblich zur beachtlichen kulturellen Vielfalt der Stadt beiträgt, künftig auf einer Ebene mit Hochschulabsolventen, die mal eben »was mit Theater« machen wollen, abfertigen will, indem es ihnen die existentiell wichtige Planungssicherheit entzieht. Ein perfider Beschluss, nicht nur weil er die zahlreichen Vorschläge der Theater ignoriert, die das Kulturamt selbst von diesen zu einer gemeinsamen Lösung angefordert hatte. Perfide ist der Beschluss auch, weil er vorbehaltlos der Empfehlung einer vor zwei Jahren heimlich eingesetzten Untersuchungskommission folgt, deren Arbeit (Evaluierung) überwiegend als dürftig, mangelhaft, inkompetent und vor allem willkürlich bewertet wurde. Der Gedanke, dass mit dem von den Grünen betriebenen Auftrag an die nach Gusto bestimmten Experten auch das Ergebnis schon festgestanden hat, drängt sich nach dem erneuten Vorpreschen umso stärker auf. Öffentlichkeit? Transparenz? Demokratische Diskussion? Wird Zeit, dass wir sie loswerden. für Frank furt und Rhein -Main

DAS KULTURMAGA ZIN

Kulturhalle Rödermark,: Die Fledermaus à trois mit Michael Quast & Sabine Fischmann

MADE IN LOVE

   Theater

Choreografien von Stephan Thoss & Guiseppe Spota Staatstheater Wiesbaden, 5., 13. + 17.4.2013, 19.30 Uhr, jeweils 19 Uhr Einführung im Foyer www.staatstheater-wiesbaden.de

ELKE HEIDENREICHS »DIE SCHÖNSTEN JAHRE«

   Kabarett

OFFEN FÜR ALLES UND NICHT GANZ DICHT von und mit Florian Schroeder Pariser Hoftheater, 2.4.2013, 20 Uhr Kulturzentrum Alte Mühle, Bad Vilbel, 3.4.2013, www.schroederlive.de    Theater

DIE WILDENTE Schauspiel von Henrik Ibsen, Insz.: Manfred Beilharz, mit Franz Nagler, Michael Günther Bard, Rainer Kühn, Michael Birnbaum u.a. Staatstheater Wiesbaden, 7., 14. + 21.4.2013, 16 Uhr; 10.4.2013, 19.30 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de    Tanz

EIN WINTERNACHTSTRAUM Ballettabend von Stephan Thoss und Johan Inger mit »True or not True« (Uraufführung) & »Walking Mad« Staatstheater Wiesbaden, 26.4.2013, 19.30 Uhr, 19 Uhr Einführung im Foyer www.staatstheater-wiesbaden.de    Kabarett

Verlosung

PANIERFEHLER! EIN FISCHSTÄBCHEN PACKT AUS von und mit Barbara Ruscher Pariser Hoftheater, 6.4.2013, 19.30 Uhr www.pariserhoftheater.de

Andere Orte    Theater

Tanztag Rhein-Main 2013 am 27. April Bereits zum zweiten Mal veranstaltet das Tanzlabor_21 einen kollektiven Tanztag, auf dem die facettenreichen Angebote in der Region vorgestellt werden. Verschiedene Tanzschulen, -gruppen, -lehrer und -organisationen präsentieren am 27. April ihre Aktivitäten und laden Jung und Alt ein, auszuprobieren, mitzumachen oder zuzuschauen. In Frankfurt, Darmstadt, Hanau, Hofheim, Liederbach, Oberursel, Bad Homburg, Friedrichsdorf und Neu-Anspach haben mehr als 70 Institute ein Angebot von über 200 Schnupperkursen zusammengestellt, von Ballett und orientalischem Tanz über Lindy Hop, Folkoretänze und Tai Chi bis hin zu Salsa und zeitgenössischem Tanz.

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Krönender Abschluss des Tanztages ist ein Tanzfest am Abend im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt, bei dem Tänzer und Tanzgruppen zum gemeinsamen Mit- und Nachtanzen verschiedener Tanzstile anleiten. Infos: www.tanzlabor21.de Der Veranstalter hat uns 3 x 2 Eintrittskarten für unsere Leser zur Verfügung gestellt. Kennwort: Tanztag Rhein-Main 2013 Einsendeschluß: 19. April Schreiben Sie eine Postkarte an Strandgut Verlag, Postfach 900 709, 60447 Frankfurt oder eine E-Mail an verlosungen@strandgut.de, mit dem Kennwort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse.

AM LAUFENDEN BAND UNSERE 70ER JAHRE... von Oliver Nedelmann Theater & nedelmann, Rödermark, 5. + 6.4.2013, 20 Uhr www.theaterundnedelmann.de    Kabarett

APFELSTRUDEL TRIFFT BAKLAVA Die Deutsch-Türkische Comedynacht in deutscher Sprache Bürgerhaus Dietzenbach,28.4.2013, 19 Uhr www.apfelstrudeltrifftbaklava.de    Theater

DIE CHORPROBE Eine Komödie von Dietmar Bittrich, mit dem Tournee-Theater Thespiskarren Hugenottenhalle, Neu-Isenburg, 14.04.2013, 18 Uhr www.hugenottenhalle.de

Welturaufführung mit Frederike Nedelmann Theater & nedelmann, 12., 13., 26. + 27.4.2013, 20 Uhr www.theaterundnedelmann.de    Theater

EN BEMBEL VOLL SPASS 2013 MUNDART THEATER Sowas Ähnlisches wie`n Blaue Bock - nur annerst ! Neues Programm 2013 Hugenottenhalle, Neu-Isenburg, 20.04.2013, 20 Uhr; 21.4.2013, 18 Uhr www.hugenottenhalle.de    Theater

ERZIEHUNG - WARUM NICHT? mit Oliver Nedelmann Theater & nedelmann, Rödermark, 30.4.2013, 20 Uhr www.theaterundnedelmann.de    Kabarett

ES GIBT NOCH RESTKARTEN Das neue Programm von Michael Krebs Bürgerhaus Sprendlingen, 17.4.2013, 20 Uhr http://buergerhaeuser-dreieich.de    Bunte Bühne

DIE FLEDERMAUS À TROIS mit Michael Quast & Sabine Fischmann Kulturhalle Rödermark, 19.4.2013, 20 Uhr www.laks.de/AZRoedermark    Bunte Bühne

DER LETZTE RITT DER MUSKETIERE mit »Musical Factory 64853« aus GroßUmstadt Bürgerhaus Schwalbach, 13.4.2013, 20 Uhr www.musical-factory.org    Bunte Bühne

LIEDER - DRAMEN - BLASMUSIK Musikalisch-theatralische Durcheinander mit den »Fünferln« Bürgerhaus Sprendlingen, 25.4.2013, 20 Uhr http://buergerhaeuser-dreieich.de    Theater

MIR STRUNZE NET - MIR HABBE! Asterix babbelt hessisch, mit Jürgen Leber dem Asterix sein Hessischlehrer Bürgerhaus Sprendlingen, 11.4.2013, 20 Uhr http://buergerhaeuser-dreieich.de    Theater

VERRÜCKTES BLUT Schauspiel von Nurkan Erpulat und Jens Hillje, mit dem »Euro Studio Landgraf«, Regie: Cordula Jung Bürgerhaus Sprendlingen, 16.4.2013, 20 Uhr http://buergerhaeuser-dreieich.de    Theater

DER ZERBROCHENE KRUG Lustspiel von Heinrich von Kleist, mit Andreas Hueck, Theo Vadersen vom Theater Poetenpack Hugenottenhalle, Neu-Isenburg, 24.4.2013, 20 Uhr www.hugenottenhalle.de

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KLASSIK Kassandras Wahn Nach dem viel beachteten Wagner‘schen »Ring« vor etwa zwei Jahren hat jetzt das Staatstheater Darmstadt ein weiteres Schwergewicht auf die Opernbühne gewuchtet: die »Trojaner« des französischen Romantikers Hector Berlioz. John Dew, NochIntendant des Hauses, hat sich nach kaum nachvollziehbaren und peinlichen Sandkasten-Streitereien mit seinem wütend geflüchteten Dirigenten Constantin Trinks (… mein Freund singt besser als Deine Freundin), wohl mit diesem in jeder Hinsicht heiklen Opus Summum ein Denkmal zum Ende seiner Ära setzen wollen. Folgt man den ersten Rezensionen nach der Premiere Anfang März, so ist es Dew und seiner Crew offenbar gelungen, das in jeder Hinsicht aufwändige Spätwerk des Wagner-Antipoden spannend in Szene zu setzen. Berlioz, sperriger Außenseiter in der romantischen Musikszene um Wagner, Schumann, Liszt, war durchaus nicht sehr beliebt, hat er sich doch in einer Zeit des Schöngesangs sowohl mit den Sujets seiner Werke, als auch mit einer für seine Zeit mehr als ungewöhnlichen Tonsprache kaum um den Zeitgeschmack geschert. Dazu kamen durchaus auch seine in jeder Hinsicht maßlosen Ansprüche an die Ausführenden, die in den 1860er Jahren kaum zu erfüllen waren. So ist die fünfaktige und etwa fünfstündige Grand Opéra erst 1969(!) zum ersten Mal komplett in Glasgow aufgeführt worden. In seinen (überaus lesenswerten und amüsanten) Memoiren schildert Berlioz schon seine frühe Affinität zu den antiken Stoffen des Vergil (Dido, Aeneas) und dessen dramatischer Erzählung des Falles der Stadt Troja. Aber erst nach mehreren anderen epischen Versuchen (Shakespeares »Romeo et Juliette« etwa, »Harold en Italie« von Lord Byron oder »Beatrice et Benedict« nochmals nach Shakespeare) ist es Berlioz in seinen letzten Jahren gelungen, aus Texten des erwähnten Vergil und Shakespeare ein eigenes Sujet um die Ahnungen der Kassandra, das berühmte trojanische Pferd und die Flucht der Trojaner nach Karthago kongenial in Töne umzusetzen. Wohl wissend, dass seine Zeitgenossen mit dem, in jeder Hinsicht, monumentalen Anspruch (riesige Chöre und ein »Wagnersches« Orchester, Ballett), kaum anzufreunden waren. Spätestens nach der unvergesslichen Gielen/BerghausProduktion in Frankfurt ist insofern die Darmstädter Wiederbegegnung der »Trojaner« nach vielen Jahren überfällig – und sollte dankbar ge-

WEITERE KONZERTE IM APRIL 2013 >> 1.4.2013, 11 Uhr Virtuose Blockflötenmusik vor 300 Jahren Werke von G. Ph. Telemann, J. B. Boismortier, J. V. Eyck und J. Hotteterre Jung -Hyun und Hujo-Won Lee Blockflöten Nebbiensches Gartenhaus www.frankfurter-kuenstlerclub.de

Trojaner und Cellisten 12. und 21. April, Staatstheater Darmstadt: Die Trojaner, © Barbara Aumüller

rade auch von denen angenommen werden, die Richard Wagner stets als das Maß aller Dinge betrachten: Berlioz‘ glutvolle, mitreißende, hochexplosive Tonsprache lässt den Tristan-Akkordler – mit Verlaub – gelegentlich doch recht alt aussehen. Aber wem sage ich das ... Termine: 12. und 21. April, Karten bei www.staatstheater-darmstadt.de

Frankfurter Schule 1 Der Cellist Frank Wolff und seine Mitstreiter müssen ja hierzulande nicht mehr vorgestellt werden, denn sie gehören seit Jahrzehnten zu den Urgesteinen der Frankfurter »Performance«-Künstler (sofern sie so etwas überhaupt gelten lassen). Als das Stalburg-Trio wird er, zusammen mit Ingrid El Sigai und Markus Neumeyer eine Melange, aus »Das Allerbeste« und Texte von August Scheufler bringen, Rafael Sotomayors musikalische Extrakte aus »Viererwalzer« und »Neues« des Karikaturisten F.W. Bernstein werden des Altmeisters Wolff »O Francoforte« umrahmen, den neuen »Frankfurter Abend«, bei dem Albernes, Nachdenkliches und Hochkarätiges sicher wieder nah beieinander liegen. Das Neue Frankfurter Schulorchester inklusive! Termin: 10. April, 20 Uhr, Alte Oper, Mozartsaal, Karten ab 25 € Tel.: 069/1340 400

Frankfurter Schule 2 Die Cellisten Susanne MüllerHornbach und Bernhard Spranger sind beide sowohl in der »Alten« als auch in der »Neuen« Musik zu Hause und lange schon gemeinsam musikalisch unterwegs. Sie stellen in diesem Konzert Werke des 18. Jahrhunderts (auf historischen Instrumenten) der Musik des zeitgenössischen Komponisten Volker Blumenthaler gegenüber. So ergeben sich ungewohnte Hörperspektiven und Querverbindungen, die in beide Richtungen ein ganz neues Licht werfen. Immer im Wechsel hören Sie kurze Stücke aus dem Barock von Gabrielli, Dall‘ Abaco und Bach – und aus den »Pensieri sparsi e sogni del giorno« (nach Sonetten von Shakespeare) die »Seconda Parte« des Zyklus für Cello solo (2006/7) in acht Teilen von Volker Blumenthaler. Der Komponist schreibt selber über dieses Werk, es sei »ein Wechselspiel von formaler Strenge und freiem Fantasieren mit spontanen Richtungswechseln« über »verstreute Gedanken und Tagträume«. So lässt sich auch das ganze Konzert als ein sehr lebendiges phantasievolles Wechselspiel zwischen den Zeiten hören (Zitate aus dem Pressetext). Termin: 13. April, 20.30 Uhr, Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 Karten zu 20 € (erm. 15 € ) www.romanfabrik.de und Tel.: 069/494 09 02 Bernd Havenstein

>> 7.4.2013, 11 Uhr Vom Leben in Tönen Das Hindemith-Quartett spielt Werke von Hugo Wolf, Paul Hindemith und Bedrich Smetana Oper Frankfurt www.oper-frankfurt.de >> 10.4.2013, 19 Uhr Reingehört#1 Gesprächskonzert am frühen Abend Mit Peter Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35, Musikalische Leitung: Meister Staatstheater Darmstadt www.staatstheater-darmstadt.de >> 10.4.2013, 19 Uhr Neuer Frankfurter Abend Stalburg Theater in der Alten Oper www.alteoper.de >> 17.4.2013, 20 Uhr Die Uhr schlägt. Alle. Ein Liederabend rund um das Phänomen Zeit, in Kooperation mit der HfMDK Frankfurt und der Hessischen Theaterakademie Staatstheater Darmstadt www.staatstheater-darmstadt.de >> 12.4.2013, 20 Uhr Cédric Pesciac Spielt Werke von François , Claude Debussy, Olivier und Franz Schubert auf dem Klavier,in der Reihe » SWR2 Intern. Pianisten« Frankfurter Hof, Mainz www.frankfurter-hof-mainz.de >> 13.4.2013 Wechselspiel zwischen den Zeiten Mit Susanne Müller-Hornbach & Bernhard Spranger am Cello Romanfabrik, Frankfurt www.romanfabrik.de >> 18.4.2013, Frankfurter Hof CLASSIC CLASH III. Mit Francesco Tristano und Kai Schumacher am Klavier Frankfurter Hof, Mainz www.frankfurter-hof-mainz.de >> 19.4.2013, 20 Uhr Il Vero Orfeo Arcangelo Corelli zum 300. Todestag Mit Friederike Heumann, Patrick Sepec und Dirk Börner Goethe-Haus, Frankfurt www.goethehaus-frankfurt.de >> 21.4.2013, 20 Uhr Carmina Burana mit dem Philharmonic Classic Orchestra, unter der Leitung von Norbert Baxa, mit Liana Sass (Sopran), Jakob Kettner (Bariton) und Nikolai Visnjakov, (Tenor) Alte Oper Frankfurt www.alteoper.de

10. April, Alte Oper: Neuer Frankfurter Abend

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KUNST ANSICHTSSACHEN

Zum siebten Mal: Von mittags um 4 bis abends um 9 Uhr schickt die Kunsthalle Schirn am 6. April Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren in die »lange Kinderkunstnacht«, die zu den phantastischen Arbeiten von Yoko Ono und zu den Gemälden der Schau »Letzte Bilder« führt. Für die Eltern wird derweil gesorgt. Karten kann man vorab kaufen. Mehr Platz: Der Bad Homburger Galerist Christian Scheffel, der auch Ausrichter der großen Skulpturenschau »Blickachsen« ist, hat die zuletzt als Turnhalle genutzte Jakobskirche käuflich erworben und lässt sie nun für Ausstellungszwecke renovieren. Der denkmalgeschützte Bau befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bad Homburger Schlosses und des SinclairHauses in der Dorotheenstraße. Verlosung: Der Verein »Freunde des Klingspor-Museums« verlost am 3. Juli ein großformatiges Originalfoto des Fotografen Roland Hehn von Pablo Picasso. Das Bild ist 1964 im südfranzösischen Arles entstanden, unbemerkt von dem schon 83 Jahre alten Picasso. Teilnehmen kann jeder, der den Förderverein mit einer Spende von 60 Euro unterstützt. Infos unter www. klingspor-museum.de Yoko: Das kaum bekannte und vielfach verkannte musikalische Werk von Yoko Ono wird am 4. April um 19 Uhr in der Kunsthalle Schirn in einem Vortrag der Kunsthistorikerin Lina Beißwanger und des Musikexperten Markus Farr gewürdigt. Wer nicht kann: Radio X sendet am 7. April um 21 Uhr die Aufzeichnung.

NEUE AUSSTELLUNGEN IM APRIL 2013 >> 5. April: , PALMENGARTEN: »Orchideen« (bis 14. April >> 14. April, GOLDSCHMIEDEHAUS HANAU, »Silbertriennale International« (bis 9. Juni) >> 25. April, JÜDISCHES MUSEUM: »Reiche Juden« (bis 6. Oktober) >> 27. April, MAK: »Korean Power« (bis 25. August.), MAK: »Das Jahr 1607« (bis 27. April ,2014), MAK: »Frankfurt Design 1925 bis 1975« (bis 27. April.2014), MAK: Sammeln; »Das Pralle Leben« (bis 27. Oktober) >> 27. April, MUSEUM WIESBADEN: »Thomas Florschütz Assembly« (bis 8. September)

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Museum für Moderne Kunst: Picassos »Schreiende Frau« in »Krazy House«

Emo-Test Museum für Moderne Kunst: Krazy House

Wer Zweifel an seiner EmpathieFähigkeit hat, findet jetzt im Museum für Moderne Kunst den ultimativen emotionalen Test. Die holländische Foto- und Videokünstlerin Rineke Dijkstra, laut MMK-Chefin Susanne Gaensheimer eine der ganz Großen in diesem Genre, stellt über alle Stockwerke des Hauses verteilt fotografische und filmische Porträts meist von Jugendlichen und von Kindern vor. Obwohl nichts Spektakuläres passiert, steht der halbwegs sensible Betrachter schon bald mit weichen, wahlweise wippenden Knien wie ausgeliefert vor den jungen Gesichtern. In der ersten Dijkstra gewidmeten Retrospektive in Deutschland werden rund zwei Dutzend ihrer Arbeiten aus gut zwei Jahrzehnten zusammen mit Kunstobjekten aus der hauseigenen Sammlung gezeigt, die von der Künstlerin selbst ausges ucht wurden. Eine Ausnahme bildet Picassos Gemälde »Schreiende Frau«, eine Leihgabe aus dem Tate Liverpool, für die allein das Kommen lohnt. Sie steht im Zentrum einer faszinierend behutsamen Filmstudie, die eine Gruppe britischer Schulkinder beim Deuten belauscht und beäugt. Erst schüchtern tastend nach Worten ringend, geben die Kinder immer mehr von sich preis. Eine zweite Aufnahme gilt einer sich beim Nachzeichnen tief konzentrierenden Schülerin und den Momenten, die sie immer mal wieder aus ihrer Versunkenheit lösen. Dijkstras Hauptarbeit »Krazy House« aus dem Jahr 2009 gibt auch der Ausstellung den Titel und ist nach einem Liverpooler Club benannt, der jedes seiner fünf Stockwerke in einem anderen Musikstil bespielt. Fünf Jugendliche, sie werden so um die 17 sein, tanzen vor der knallweißen Leinwand eines nahe dem Club eingerichteten Studios in je eigenem Stil und Out-

© Daniel Sohler

© VG Bild-Kunst

Menschenbilder: Im Tiefgeschoss der Paulskirche sind vom 12. April bis 1. Mai Werke und Dokumente von und über den Maler, Graphiker und Bildhauer Otto Pankok zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen der Zyklus »Die Passion«, der von 1931 bis 1934 in Düsseldorf entstand und den verfemten und verfolgten Sinti und Roma im Dritten Reich gewidmet war, sowie Arbeiten aus den Reihen »Jüdisches Schicksal« und »Sinti-Porträts«. Pankoks Geburtstag jährt sich am 6. Juni zum 120. Mal, gestorben ist er 1966 in Wesel.

Städel Museum: Patroklus von Jacques-Louis David (1748–1825) in »Schönheit und Revolution«

Von Haus zu Haus fit zu ihrem Lieblingssong. Derart isoliert brauchen sie etwas Zeit, in den Rhythmus zu fallen und ihre Rolle zu finden. Es sind Performances, tausendmal vor dem Spiegel geübt, vielleicht. Magisch sind jene Sekunden des Kontrollverlusts, wenn die noch so unfertigen Ichs von Gefühlen oder Gedanken irritiert aus der Rolle fallen und diese mit einem aufleuchtenden Lächeln und Halt suchenden Blikken zu kaschieren suchen. Bis 26. Mai; Di, Do, Fr, Sa, So: 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr

Männerphantasien Städel Museum: Schönheit und Revolution

Das war doch genau unser Ding, und ist es irgendwie immer noch. Denkt man sich. Und tritt näher an das Plakat mit der Losung »Schönheit und Revolution« auf einem todattraktiven nackten Muskelmännerrücken. Skeptisch macht nur, dass es für die von 1770 bis 1820 datierte Epoche des »Klassizismus« wirbt, deren Name schon schaudern lässt und die gewöhnlich Formstrenge, eherne Regeln und Statuen nach Art der alten Griechen verheißt. Schön, revolutionär und sexy klingt das nicht. So kann man sich täuschen. Nicht nur das Prachtkreuzs des »Patroklus« wegen, den Jaques-Louis David, der »Hofmaler« der Französischen Revolution, punktgenau der antiken Skulptur des »Sterbenden Galliers« nachempfunden hat. Schon beim Eintritt wird der Besucher von Reizen überflutet, die verdeutlichen, wie weit das Verständnis »der Alten« divergieren kann. Die formvollendeten weißen Skulpturen von Antonio Canova und Bert Thorvaldsen zeigen jeweils die schöne junge Hebe, das als Mundschenk der Götter fungierende Töchterchen des Zeus

und der Hera. Mit teils entblößten mädchenhaften Brüsten bieten die MythenGirlies uns eine Trinkschale mit ewige Jugend verheißendem Nektar an. Nur tut das Canovas Hebe von 1796 auf einer Wolke selbstbewusst mit herausforderndem Blick, während Thorvaldsen seine zehn Jahre später entstandene Nymphe nachdenklich, fast schamvoll mit gesenktem Haupt präsentiert. Lolitaeske Männerphantasien bedienen freilich beide. Es ist das erste Mal, dass die beiden prominenten Statuen zusammen gezeigt werden. Die Vielzahl der Exponate stammt aus dem damaligen Künstlermekka Rom. »Amor und Psyche« (Canova) und »Ganymed« (Thovaldsen) sind weitere Höhepunkte im ersten, den Skulpturen gewidmeten Teil einer großartigen Schau, die auch Gips- und Bronzekopien antiker Originale wie der LaokoonGruppe vorstellt. In der zweiten Abteilung ist Jaques-Louis David, ein Freund Robespierres und Mitglied des jakobinischen Sicherheitsausschusses, der Star. Sein bekanntestes Werk, »Der Tod des Jean Paul Marat«, verklärt den in seiner Badewanne ermordeten Dichter zum Märtyrer, und macht hier, wenn auch nur in einer Werkstatt-Ausgabe, den Auftakt. Bis 26. Mai: Di, Fr, Sa, So, 10-18 Uhr; Mi, Do 10-21 Uhr

Vom Punk zur Pestwurz Sinclair-Haus Bad Homburg: Der Natur entrissen

Der Schweizer Maler Franz Gertsch war mir lange durch zwei Arbeiten bekannt. Erstens: den Ende der 70er entstandenen Porträtzyklus der Punkrockerin Patti Smith, die ich damals für eine Fotoserie gehalten hatte. So lange jedenfalls, bis – zweitens – im MMK das Groß-

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© Horst Hamann

© Dominique Uldry

KUNST

Sinclair-Haus Bad Homburg: »Der Natur entrissen«; Der Maler Franz Gertsch

mit Dia-Projektionen vor, nur dass er hier statt des Pinsels ein Hohleisen benutzt, das er im »Herzschlagtakt«, wie er sagt, unzählige Male in den Holzboden treibt. Seine Aufmerksamkeit hat der Schweizer dabei ab Mitte der Achtziger auf das konzentriert, was er in und um seinen Wohnort Rüschegg in der Natur vorfand: Gräser, Kräuter, Enzian und Pestwurz, Bäche oder Waldwege. Wie die Gesichter vorher, so finden auch die Naturobjekte nun ihre eigene Wirklichkeit, werden »der Natur entrissen«. Erst später bezieht er auch seine Frauenbilder wieder in sein Schaffen ein. Gut 50 Werke sind im Sinclair ausgestellt, darunter das sechs Meter breite Tryptichon »Schwarzwasser«, für das er sieben Monate brauchte. Lorenz Gatt

Menschliche Spuren AustellungsHalle Schulstraße 1A: Horst Hamann: America

Horst Hamann wird 1958 in Mannheim geboren. 1979 geht er, 21-jäh-

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format (3,40 x 3,30 Meter) der »Johanna I« zu sehen war und etwas kleiner als Poster zuhause landete. Auf einem Video ließ sich damals verfolgen, wie Gertsch ein Dia auf eine riesige wandhohe Malfläche projiziert, um das Konterfei Johannas in einem Monate umspannenden Prozess quadratzentimeterweise zu übertragen. Aus der Vorlage wird ein eigenständiges Werk, das mit dem Genre des Fotorealismus, dem Gertsch zugeordnet wird, unzulänglich umschrieben ist. So dramatisch lebendig und überwältigend haben seine Johannas, Nataschas und Silvias nie von einem Foto oder realiter geschaut. Es sind Projektionen in jedem Sinne. Der in den 80ern vollzogene Übergang von der an Menschen orientierten Malerei zu den nun in Bad Homburg ausgestellten Holzschnitten von Naturmotiven, fiel Gertsch vom Sujet her leicht – waren ihm die Porträts doch stets auch Gesichtslandschaften. Das Auge ein See, die Haare ein Wald, die Wange ein Hügel oder eine Düne. Und auch beim Holzschnitt geht der Künstler

AustellungsHalle Schulstraße 1A: Horst Hamann: Downtown Motel in »America«

rig, nach New York und arbeitet erst einmal für Fotografen – Filme wechseln, Kaffee kochen – bevor er seine eigenen Bilder an internationale Magazine verkaufen kann. In den Bildern aus »America« erzählt der Fotograf auch seine Geschichte vom amerikanischen Traum, melancholisch, poetisch und mit einem Hauch von Patina. Als erster lebender deutscher Fotograf erhält er 1999 eine sechsmonatige Einzelausstellung im Museum of the City of New York. Eine Linhof Technorama mit einem Objektiv von Schneider-Kreuznach mit Festbrennweite, so beginnt die technische Vorbereitung auf zahlreiche Roadtrips quer durch die USA. Hamann fotografiert Gebäude und menschenleere Straßen, Fabriken und Landschaften mit einer Präzision, die an die Gemälde von Edward Hopper erinnert, der in seinem Ledger Book jedes Detail skizzierte, bevor er seine Bilder malte. Hamann: »Mich interessieren die Patina, der Verfall, die Spuren, die Menschen hinterlassen - und wenn es eine abgebrannte Hütte ist. Aus

einem verlassenen Haus, einer verlassenen Straße ergibt sich die Poesie. Das provoziert Fragen: Was war da? Wer hat da gelebt? Wie sah das früher aus? (...) Mich interessiert das Gelebte mehr als das Geleckte.« (Spiegel Online) Portland, Maine, Barstow, Kalifornien, Montauk, Long Island, Wheeling, West Virginia, Mesquite, Nevada, Grey Bull, Wyoming sind nur einige Orte dieser fotografischen Auseinandersetzung mit Amerika, die vor über 30 Jahren begann. Die »AusstellungsHalle, Schulstraße 1A« ist eine zentral gelegene, frei-tragende ehemalige Waschhalle in Sachsenhausen, die zu den »seltenen Ausstellungsorten« gehört. Sie wurde im April 1999 eröffnet. Über einen »romantischen« Innenhof mit Backsteinmauern geht es zur Halle, eher klein aber mit einer Atmosphäre, die kein Museum nachbauen kann. sp Bis 14. April: Mi, Do 18-20 Uhr; Fr-So 14 -18 Uhr, Bildband »America«, Edition Panorama, Mannheim.

Mein Leben, meine Praxis, meine Frankfurter Sparkasse „Zuhören, verstehen – Antworten finden. Meinen Berater bei der Frankfurter Sparkasse und mich verbindet mehr, als man vielleicht auf den ersten Blick meint.“ Die Gewerbekundenberatung der Frankfurter Sparkasse – individuelle Lösungen statt Patentrezepte.

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KUNST

Jonas Ewert mit dem Modell einer Tigermücke, © Senckenberg

FLO MAAK (musée royal de l’armée), 2010. Fotografie (Pigmentdruck) © Flo Maak

Ab in die Schlaftomate

Staubsaugertornados

Senckenberg Naturmuseum: Planet 3.0 – Klima. Leben. Zukunft

Frankfurter Kunstverein: Vereinzelt Schauer – Formen von Wetter

In der Wolfgang-Steubing-Halle hinter dem Senckenberg Hauptbau steht wie so oft die Vermittlung von Wissen im Vordergrund. Dieses Mal aber geht es in diesem zweistöckigen Großcontainer um das Ganze: um nichts weniger als die Geschichte des Planeten Erde und seine Zukunft. Dass es dazu Anlass gibt, liegt – Stichwort Kilmawandel - auf der Hand. Aufgeteilt ist die Ausstellung in drei Etappen, wobei das Untergeschoss die Evolutionsgeschichte der Erde von ihrer Entstehung aus einem Feuerball vor 4,5 Milliarden Jahren bis zum Auftauchen des Menschen erzählt und dabei in sieben Megasprüngen von teils Hunderten von Jahrmillionen vorwärts prischt. Auf Globusmodellen wird gezeigt, wie vor 650 Millionen Jahren die Erde mit Eis überzogen war, wie vor 510 Millionen Jahren im Kambrium erstes Leben im Wasser entstand oder vor gut 250 Millionen Jahren im Perm-Trias 90 Prozent aller Tiere einer vulkanischen Katstrophe zum Opfer fielen. Etappe für Etappe wird ein Exponat als Zeitzeuge präsentiert: mal ein Fossil, mal das Modell eines Gletschers. Anfassen ist Pflicht beim Rundgang, aber Lesen keineswegs Kür. Ist der Besucher über die Kreidezeit in der Eiszeit beim Menschen

Das Wetter ist höhere Gewalt. Nur unter bestimmten Umständen kann der Mensch es beeinflussen. Eiskristalle mit denen die Wolken geimpft werden, bestehen meist aus tiefgekühltem Kohlendioxid oder Silberjodid, wenn Hagel droht. In manchen Ländern wird für »das Abregnen« viel Geld bezahlt. Das ist wahrscheinlich billiger als ganze Ernten vernichtet zu sehen. Der Frankfurter Kunstverein versammelt in der Ausstellung »Vereinzelt Schauer – Formen von Wetter« Künstler, in deren Arbeiten die Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen des Wetters einen zentralen Raum einnimmt. Das Interesse der Künstler am Wetter diente in der Landschaftsmalerei dazu, Szenen dramatisch zu gestalten. Der Film »Regen« (1929), der zu den bekanntesten Arbeiten des Dokumentarfilmers Joris Ivens gehört, erzählt kleine RegenEpisoden aus Amsterdam, die von zeitgenössische Kritikern als »ciné poème« bezeichnet wurden. Alfred Stieglitz fotografierte Wolken als Spiegel der Gefühle. Walter de Maria zog in seinem »Lightning Field« (1977) Blitze an, die Bildhauerin Alice Aycock und die Videokünstlerin Joan Jonas arbeiteten mit den Auswirkungen des Windes auf Skulptur und Körper (»Sand/Fans« 1971; »Wind«, 1968). Im Frankfurter Kunstverein vertreten ist zum Beispiel Klaus Weber mit »Basteltornado«, einer Plastik mit einem Ultraschallnebler und einem blauen Haushaltsstaubsauger, die für wenige Sekunden einen kleinen, aber lautstarken Tornado in einer Holzkiste erzeugen. Die Brasilianerin Rivane Neuenschwander arbeitet mit Regentropfen, »Chove Chuva / Rain Rains« (2002) ist eine Installation,

und der Entdeckung des Feuers vor einem knappen Jahrmilliönchen angelangt, wird er mittels einer Globusinstallation über die sieben das Leben auf der Erde bedingenden Sphären aufgeklärt. Im nächsten, dem dritten Schritt der Ausstellung knüpft er sich diese von der Atmosphäre bis zur Stratosphäre einzeln vor. Für jede Sphäre gibt es eine Arbeitsecke mit Computer, Anschauungsmaterial und einer typischen Zukunftsfrage der Wissenschaft. Rund um die originale Schlaftomate, die vor 15 Jahren noch in der Arktis im Einsatz war, werden Folgen der Eisschmelze untersucht. Das Großmodell der Tigermücke zeigt uns eine Spezies, die mit dem Klimawandel bei uns heimisch geworden ist, mit Konsequenzen für Flora und Fauna. Die wichtigste Erkenntnis dürfte sein, dass es keine einfachen Lösungen gibt, weil alles mit allem zusammenhängt.Und dass der Mensch die Zukunft positiv beeinflussen kann, wenn er es nach dem Vorbild der Evolution in kleinen Schritten von Versuch und Irrtum tut. Und die Richtung stimmt. gt Bis 15. September: Mo, Di, Do, Fr 9-17 Uhr; Mi 9-20 Uhr, Sa, So 9-18 Uhr

für Fr und Rh ankfurt ein-Mai n

Planet 3.0 Klima. Leben. Zukunft

DAS KULT URM

AGAZIN

Verlosung

Das Senckenberg Naturmuseum hat uns für die Ausstellung 5 Familienkarten zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Kennwort: Planet 3.0, Einsendeschluß: 19. April Schreiben Sie eine Postkarte an Strandgut Verlag, Postfach 900 709, 60447 Frankfurt oder eine E-Mail an verlosungen@strandgut.de, mit dem Kennwort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse.

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bei der im ganzen Raum Wassereimer an Stahlkabeln von der Decke hängen. Durch ein Loch im Boden tropft Wasser in darunter gestellte Eimer, kaum hörbar. Die Deckeneimer werden regelmäßig per Hand nachgefüllt. Flo Maak kombiniert das Wandbild eines Tornados mit der Fotografie einer Weltkarte, die im Brüssler Musée Royal de l’Armée et d’ Histoire Militaire so angebracht ist, dass der Betrachter zugleich durch die verglaste Deckenstruktur aus dem 19. Jahrhundert in den Himmel, auf das Wetter und auf die Weltkarte schaut. Vor dem Wandbild hängt ein Raumteiler aus Duschwänden, in denen Wassertropfen als Dekorationselement integriert sind. Die Fotografie daneben markiert einen historischen Hintergrund, das militärische Dominanzstreben des 19.Jahrhunderts (Musée Royal de l’ Armèe 2010). Interessant ist auch eine Installation von Stefania Bateva, die auf zwei Monitoren Aufzeichnungen von Hurrikanen zeigt. Palmen, peitschende Regenböen und abgeknickte Strommasten werden durch ein Tonbandgerät in der Mitte verbunden. Wenn das Tonbandgerät »His Master’s Voice« umspringt, bläst auch der gefilmte Wind aus einer anderen Richtung. Für die weiteren Arbeiten muss man Zeit und ein spezielles KunstInteresse am Thema mitbringen, denn die Künstler fragen mit ihren Konstruktionen und Recherchen unter anderem nach der Beherrschbarkeit von Natur. sp Vereinzelt Schauer – Formen von Wetter 8. März – 19. Mai 2013 Frankfurter Kunstverein Steinernes Haus am Römerberg Markt 44, 60311 Frankfurt am Main

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KUNST

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LITERATUR Über die Mitford-Sisters gibt es bergeweise Literatur. Sechs Mädchen aus einer der ältesten aristokratischen Familien Englands, die in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts von sich reden machten. Zwei von ihnen wurden berühmte Nazis. Unity, tatsächlich mit Hitler befreundet, versuchte sich zu erschießen, als Deutschland England den Krieg erklärte. Diana war erst mit dem Brauerei-Erben Guinness, dann mit dem Faschistenführer Mosley verheiratet. Nancy wurde eine berühmte Schriftstellerin (ihre Bücher auf deutsch im Verlag Graf erschienen) und Jessica, mit einem Neffen Churchills verheiratet, eine Kommunistin. Es war immer was los in dieser Familie.

LESUNGEN IM APRIL 2013 >> Daniela Chmelik: Walizka Roman Künstlerkeller im Darmstädter Schloss, 4.4.2013, 20 Uhr www.literaturinitiative-darmstadt. de >> Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war? Alle Toten fliegen hoch, Teil 2, im Rahmen der Ausstellung »Kunst und Kultur«. Sinclair Haus, Bad Homburg, 5.4.2013, 19 Uhr www.altana-kulturstiftung.de >> Claudia Brendler: Paarungszeit Lesung mit Gitarre Antiquariat der Buchhandlung Schutt, 5.4.2013, 20 Uhr www.claudiabrendler.de >> Jo, Babba! - Episode: Der Kriminalfall Jo van Nelsen liest »Die Hesselbachs« Kunstbühne Löwenkeller, NeuIsenburg, 6.4.2013, 20 Uhr www.hugenottenhalle.de >> Heinz Strunk: Junge rettet Freund aus Teich Roman mousonturm, 8.4.2013, 20 Uhr www.mousonturm.de >> Feridun Zaimoglu: Der Mietmaler Roman Romanfabrik, 9.4.2013, 20.30 Uhr www.romanfabrik.de >> Stefanie Zweig: Nirgendwo war Heimat Autobiographie in Briefen Museum Giersch, 9.4.2013, 19 Uhr www.museum-giersch.de >> Rainer Merkel: Bo Moderation: Felicitas von Lovenberg Literaturhaus, 11.4.2013, 19.30 Uhr www.literaturhaus-frankfurt.de >> Frankfurt liest ein Buch Frankfurts Bürgerinnen und Bürger lesen vom 15. bis 28. April 2013 aus Siegfried Kracauers Roman »Ginster«. www.frankfurt-liest-ein-buch.de >> Andreas Maier, Inka Mülder-Bach & Jochen Nix Siegfried Kracauer: Ginster & Der Detektivroman Romanfabrik, 20.4.2013, 20.30 Uhr www.romanfabrik.de >> Christiane Rösinger: Von Berlin nach Baku - Eine musikalische Revue Meine Reise zum Eurovision Song Contest Literaturhaus, 24.4.2013, 20.30 Uhr www.literaturhaus-frankfurt.de >> Cédric Villani: Das lebendige Theorem oder Mathe ist kein Arschloch Moderation & Übersetzung: Alexander Roesler (Lektor) Literaturhaus, 25.4.2013, 19.30 Uhr www.literaturhaus-frankfurt.de >> Kristine von Soden & Katharina Schmidt Lesung mit Musik« Die Fabrik, 29.4.2013, 20 Uhr www.die-fabrik-frankfurt.de

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Alter Adel auf Abwegen

Jessica Mitfords Geschichte einer exzentrischen Familie

Sieben Geschwister, sechs Mädchen, ein Junge, wachsen in einem riesigen Haus auf dem Land, in der Nähe von Oxford, auf. Sie gehören zum besten Landadel, und man versucht, sie zu »Keuschheit, Sparsamkeit, Tierliebe, Rücksicht auf Dienstboten und gesundem Menschenverstand« zu erziehen. Bei drei Mädchen, darunter auch Jessica, geht das gründlich schief. In ihrer Autobiographie der Kinder- und Jugendjahre beschreibt sie sarkastisch, boshaft, aber voller Selbstironie, wie sie in ziemlicher Freiheit aufwachsen und das »Erwachsenenschockieren« anfangs aus reiner Langeweile betreiben. Jessicas drei Jahre ältere Schwester Unity bringt Schwung in das reaktionäre, abgeschiedene Elternhaus, indem sie sich schon als Teenager für den Faschismus begeistert. »Ich gehe nach Deutschland und lerne Hitler kennen«, während Jessica genau das Gegenteil will: »Ich laufe weg und

werde Kommunistin«. Beide verwirklichen tatsächlich ihre pubertär-großspurigen Ankündigungen. Jessica brennt mit Esmond Romilly, einem Neffen Winston Churchills durch, Angehöriger einer der ältesten Familien Großbritanniens. Er ist ein Abenteurer, der sich gegen das eigene Milieu, gegen die traditionell Reichen und Mächtigen auflehnt. Beide gehen nach Spanien, er kämpft, zwanzigjährig, gegen die Faschisten, wird bald leicht verletzt. Das Paar kehrt deshalb nach London zurück, heiratet, lebt in ärmlichen Verhältnissen, klagt nie, arrangiert sich. Jessica muss z.B. lernen, dass man Treppen nicht von unten nach oben putzt und für Elektrizität zahlen muss. Kurz vor dem Krieg wandern sie nach New York aus. Die Kreise, in denen sie sich jetzt, mit reichlich Empfehlungsschreiben ausgestattet, bewegen, sind keine steifen Briten, sondern lockere, offenherzige Menschen. Aber auch nicht das Gelbe vom Ei. Die Menschen in der Park Avenue sind »teilweise sehr radikal, engstirnig und rassistisch«. Mit klaren Ansichten: »Neger – potentielle Verbrecher. Arme Weiße , Italiener – schlimmer als Neger. Juden – reines Gift, die Demokratische Partei – Abschaum, Präsident Roosevelt – ein krimineller Verrückter, der anderswo keine Stelle bekommen hat.« Einmal gibt es zwischen beiden einen heftigen Streit. Jessica sieht mit Entsetzen, wie ein Hund grausam behandelt wird. »Wenn du einen solchen Zirkus wegen eines Hundes aufführst, dann hättest du lieber in England bleiben sollen, wo man Hunde füttert und die Menschen in den Slums verhungern lässt.« Das

junge Paar streunt durch Amerika, ständig auf der Suche nach Jobs. In Miami legen die Menschen »eine Art schmieriger Jovialität an den Tag, die an die zuckrige deutsche Gemütlichkeit erinnerte – eine Fassade, hinter der ein stinkender Rassismus hockte.« Woher nimmt dieses Upper-Class-Mädchen den Mut, die Kraft, sich so durchzubeißen. Jessica Mitford selbst versucht eine Antwort: »Das Milieu unserer Kindheit, ausgestattet mit einer üppigen Ader von Verrücktheit (...) hatte in uns eine große Rücksichtslosigkeit entstehen lassen, eine Art Verlängerung kindlicher Gemeinheit. Wir stachelten einander nicht nur zu immer drastischeren Streichen und Provokationen gegen die Klasse an, der wir weggelaufen waren, wir genossen es überhaupt, die ganze Welt aufs Kreuz zu legen. Tatsächlich war dies unser eigentliches Lebensgefühl.« Jessicas Mann meldet sich freiwillig zur Army und wird schon bald darauf, von deutschen Kampffliegern, über dem Ärmelkanal abgeschossen. Die junge Witwe bringt wenige Monate später ihr zweites Kind zur Welt. Und da ist das Buch bereits zu Ende. Eine eigentlich tragische, mehr noch komische, boshafte, brillant geschriebene Sittengeschichte eines Englands, das es so auch nicht mehr gibt. Sigrid Lüdke-Haertel Jessica Mitford: Hunnen und Rebellen. Meine Familie und das 20. Jahrhundert Berenberg Verlag, Berlin, 2013, 336 S., 25 €

Jovi meckert ... dieses Mal nur im Internet! www.strandgut.de

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LITERATUR Krimi-Kolumne: BLUTIGE ERNTE von Alf Mayer Restaurant Goldmund im Literaturhaus Mo – Fr 12 bis 1 Uhr Samstag 18 bis 1 Uhr Sonntag: Ruhetag Tel: 0 69/210 85 985

Le Carrés legitimer Erbe Er hat Albträume, wiederkehrend, wacht auf schweißnassen Kissen auf. Er ist mit seiner Tochter zusammen, redet mit ihr über den »Zauberer von OZ«, sie sind in einem Park, ein Mann gibt ihm ein Signal. Erst einer, dann sind es mehrere. Aber was bedeuten diese drei Finger, flach ans Herz gelegt? Er kann sich nicht erinnern, aber er weiß, diese Männer sagen ihm damit an, etwas zu tun, bedeuten es ihm immer drängender, denn wenn er sich dem versagt, werden weder er noch seine Tochter Stephanie den Park lebendig verlassen. Milo Weaver war ein »Tourist«, ein quer durch die Welt geschickter CIA-Agent einer Sondereinheit mit der Lizenz zu töten. Nach dem 11. September 2011 – mit diesem Datum beginnt die Roman-Trilogie um Milo Weaver – sind die Fronten in den Kriegen der Geheimdienste noch unübersichtlicher geworden, und auch die Grenzen zwischen Brutalität und noch größerer Brutalität. Im letzten Dezember hatte Milo den Auftrag, ein 15-jähriges Mädchen aus Moldawien zu liquidieren. Das hatte er nicht übers Herz gebracht, hatte gekniffen und versucht, das Mädchen in Sicherheit zu bringen. Dabei war sie getötet worden – hätte er sie also ebenso gut selbst umbringen können? Milo ist ein Killer, Milo ist ein Familienvater, Milo ist ein Agent mit Skrupeln, Milo ist ein moderner Geheimagent – und er ist eine Erfindung des amerikanischen Autors Olen Steinhauer. Milos Vater, ein mit allen geheimdienstlichen Wassern gewaschener Russe, ist der (im Geheimen nicht ganz machtlose) Sicherheitschef der UNO. Allein das Kapitel 3.3, in dem in Steinhauers Thriller »Die Spinne« der Aufbau dieser »Haus der guten Taten« genannten Abteilung umrissen wird, ist ein kleines Kabinettstück. Olen Steinhauer kennt sich aus in Osteuropa, er lebte in Tschechien, Rumänien und lange in Budapest. Seine ersten, in Deutschland bislang nicht veröffentlichten kafkaesken Romane spielten in einem fiktiven Ostblockland unter Polizisten und Geheimagenten. Schon sein erstes Buch »The Bridge of Sighs« wurde als »bester Erstlingsroman« für den »Edgar« und gleich noch für vier weitere Krimi-Preise nominiert. Auch in seinen nächsten vier Romanen erzählte er die Ära des Kalten Krieges von der anderen

© Slavica Pilic-Steinhauer

Olen Steinhauer und seine Trilogie mit dem CIA-Agenten Milo Weaver

Literaturhaus Frankfurt Schöne Aussicht 2, 60311 FFM Telefon: 0 69/75 61 84 0 info@literaturhaus-frankfurt.de

Anfahrt: S1-6,8,9 »Ostendstraße«, StraBa 14,18 »Hospital zum heiligen Geist«, Bus 30, 36 »Schöne Aussicht« Parken: Tiefgarage »Bildungszentrum Ostend«, Sonnemannstraße 13 Fleming‘s Deluxe Hotel Frankfurt Main-Riverside, Lange Straße 5-9 Hospital zum Heiligen Geist, Lange Straße 4-6 Karten: Vorverkauf über www.literaturhaus-frankfurt.de

APRIL 2013

Seite her. Allesamt waren sie keine Erfolge, der Autor ein Nobody. Bis er für »The Tourist« (nicht verwandt oder verschwägert mit dem gleichnamigen Donnersmarck-Film) den CIA-Agenten Milo Weaver erfand, bis George Clooney die Filmrechte kaufte und aus Milo ein Three-BookDeal wurde. Eine Trilogie: »Der Tourist / Last Exit / Die Spinne«. Inzwischen hat Sony das ganze Paket gekauft und Regisseur Doug Liman entwickelt eine TV-Miniserie. Nicht nur diese Äußerlichkeit verbindet Steinhauer mit John Le Carré. Zum Lesevergnügen an seinen Büchern gehört, Zeuge einer literarischen Stafettenübergabe zu werden. Er ist Jahrgang 1970, Großmeister Alan Furst wurde 1941 geboren, Robert Littell 1935, John le Carré 1931, Charles McCarry 1930, Eric Ambler 1909. Mit Steinhauer schreibt sich die moderne Thrillerliteratur fort. Endlich einmal stimmen all die Empfehlungszitate, die einen Autor in einen (meist zu großen) Traditionszusammenhang stellen. Olen Steinhauer: Die Spinne (An American Spy). Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader. Heyne Verlag 2013. Klappenbroschur, 496 Seiten, 16,99 €.

Seine anderen Bücher: Last Exit (2012), Der Tourist (2010), Victory Square (2007), Liberation Movements (2006), 36 Yalta Boulevard (2005), The Confession (2004), The Bridge of Sighs (2003).

09.04. 19.30 h

Schöne Aussichten Eintritt 7 / 4 Euro Das Frankfurter Literaturgespräch XVIII Mit Marcel Beyer, Ina Hartwig, Alf Mentzer und Hubert Spiegel

11.04. 19.30 h

Rainer Merkel: Bo Moderation: Felicitas von Lovenberg (F.A.Z.)

16.04. 19.30 h

Tatort– Fadenkreuz und Deutschlandermittlung Eintritt € 14 / 10 Mit Karl-Heinz von Hassel, Sylvia Hoffman, Dominic Raacke und Gunther Witte Moderation: Katrin Hillgruber

17.04. 19.30 h

Drei neue Bände oder Das poetische Dreimaldrei Eintritt 7 / 4 Euro Mit Nico Bleutge, Arne Rautenberg und Lars Reyer Moderation: Michael Braun

18.04. 19.30 h

Taiye Selasi: Diese Dinge geschehen nicht einfach so Moderation (dt. /engl.): Hans Jürgen Balmes Lesung dt. Text: Felix von Manteuffel

Eintritt 9 / 6 Euro

21.04. 15 h

Jörg Hilbert: Ritter Rost und die Zauberfee Kinderbuch-Sonntag mit Musik ab 5 Jahren

Eintritt 4 Euro

24.04. 20.30 h

Christiane Rösinger Eintritt 14 / 10 Euro Von Berlin nach Baku – Eine musikalische Revue Meine Reise zum Eurovision Song Contest

25.04. 19.30 h

Buchpremiere! Eintritt 7 / 4 Euro Cédric Villani: Das lebendige Theorem oder Mathe ist kein Arschloch Moderation & Übersetzung: Alexander Roesler (Lektor)

30.04. 21 h

Tanz in den Mai Eintritt 7 / 4 Euro Mit den DJs Antje Keil, Franziska Lindner, Miriam Semrau, Kirsten & Zuni von Zubinski sowie Clemens Greve, Andreas Graf von Merveldt, Benno Hennig von Lange, Alf Mentzer und FishinMotion

Eintritt 7 / 4 Euro

MAI-VORSCHAU 04.05. ab 19 h

Nacht der Museen Eintritt 12 Euro Alte Meister, neue Meister Mit Anna Böger, Rudolf Kowalski, Matthias Altenburg alias Jan Seghers und Martin Butzke

Im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main 23.05. Acht Betrachtungen 7 & 8 Eintritt 7 / 4 Euro 20 h Schreib mir, was du siehst ... Mit Annika Scheffel und Saša Stanišic´

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MUSIK BÜRGERHÄUSER DREIEICH

Live-Musik-Termine

Tel. 06103 / 60000

Do. 11.4.13, 20 Uhr - Städtische Galerie

ASTERIX BABBELT HESSISCH mit Jürgen Leber Fr. 12.4.2013, 20 Uhr

INTERNAT. AKKORDEON FESTIVAL

Mo >> 01.04. Darmstadt AN SIBIN 21.00 h DA-Newcomer Bands Molly Alone

Dreieich JAZZCLUB RöDERMARK E.V. 19.00 h The International Trio feat. Olivier Franc

Frankfurt

Mi. 17.4.2013, 20 Uhr

MICHAEL KREBS Es gibt noch Restkarten Do. 25.4.13, 20 Uhr

UM A FÜNFERL A DURCHANAND... Lieder, Dramen, Blasmusik... Fr. 26.4. - So. 26.5.2013 11. DREIEICHER MUSIKTAGE Eröffnungskonzert: Fr. 26.4. - 20 Uhr - Stadtwerke Dreieich CÉLINE RUDOLPH & CARUSO Salvador and more Céline Rudolph voc, ac-g/ Rüdiger Caruso Krause el & ac-g, voc

Sa. 27.4.2013, 20 Uhr

JAZZKONZERT HR-Bigband und Dena de Rose

VORSCHAU MAI 2013 1.5. JAZZ AM 1. MAI 2. + 3.5. HENNI NACHTSHEIM & RICK KAVANIAN

Di., 02. April, 21 h FRANZÖSISCHES DRAMA* Fr., 05. April, 14.45 h KINDERKINO ZAUBERKUGEL* Spielfilm, empf. ab 8 Jahre

DREIKöNIGSKELLER 22.00 h Blue Monday Vierklang Session (FFM) THERABIERBAR 20.00 h Monday Evening Blues Blues-Session

Wiesbaden SCHLACHTHOF 18.30 h Rising Anger / I Am Revenge / Choking On Illusions / Snakes And Lions / With Every Step

Di >> 02.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Kitty Hoff & Fôret-Noire

Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Elias“Fuzzy“ Dahlhaus Quartett

Frankfurt ALTE OPER (GROßER SAAL) 20.00 h The Rat Pack BATSCHKAPP 20.00 h Gojira plus Special Guest: Hypno5e CASABLANCA BAR 21:00 h Hello Iso Orchestra DAS BETT 20.30 h Jamaram „ La Famille“ feat. The Acoustic Night Allstars FRANKFURT ART BAR 20.45 h Alan Sherry JAZZKELLER 21.00 h Jason Schneider Quartet KLAPPERFELD 21.00 h Batalj & Stern Fucking Zeit ORANGE PEEL 20.00 h Blues/Soul/Funk Session mit Tommie Harris & Friends SPRITZEHAUS 21.00 h Session

Hanau JAZZKELLER HANAU 20.00 h Big Handmade Blues Session

Mainz KULTURCAFE 21.30 h Jam Session + Open Stage KURFüRSTLICHES SCHLOß 20.00 h I Muvrini

Wiesbaden SCHLACHTHOF 20.45 h Slime - Lesung und Akustik Set THALHAUS E. V. 20.00 h Jazz Session m. Fornara & Friends

Do >> 04.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Regenwald Festival mit Julian Muldoon & Band, Everglade & This Play HOFGUT SCHWEINHEIM 19.30 h Jazz mit den Schweinheimer All-Stars THE SEDGWICK 20.30 h Sedgwick Houzeband feat. Dario Karkovic & Kolinda Brozovic

Frankfurt ALTE OPER (GROßER SAAL) 20.00 h The Rat Pack BATSCHKAPP 20.00 h Reel Big Fish & support: Suburban Legends + The Bandgeek Mafia BROTFABRIK 20.00 h Louis Barabbas And The Bedlam Six / GB CASABLANCA BAR 21:00 h Partido Gold

DAS BETT 20.30 h Rainer Von Vielen FRANKFURT ART BAR 20.45 h Open Stage GIBSON 20.00 h The Gibsons JAZZKELLER 21.00 h Denise King & Olivier Hutman Trio NACHTLEBEN 20.00 h Killerpilze NEUES THEATER HöCHST 20.00 h Ulla Meinecke SPRITZEHAUS 21.00 h The Rocking Beats ZOOM 21.00 h Adam Green & Binki Shapiro

Mühlheim SCHANZ 21.00 h The Bobstars

Nidderau SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Jam-Session mit Mark Patrick & Gäste

Oberursel ALT-OBERURSELER BRAUHAUS 20.00 h Jazz mit MHQ

Offenbach BOGSIDE IRISH PUB 20.30 h Alan Sherry Solo

Rüsselsheim DAS RIND 20.00 h Horny & Friends feat. Andy Steel & Friends

Wiesbaden THALHAUS E. V. 20.00 h Soundslike

Wiesbaden

So., 07. April, 11.30 Uhr FRÜHSTÜCKSKINO* Eine Britische Comedy Inkl. großem Frühstücksbuffet Kartenreservierung unter 06171-636 930

WALHALLA-STUDIO-THEATER 20.00 h Ken Stringfellow / Sir Simon

Mi >> 03.04. Aschaffenburg

Di., 09. April, 21 h AKTUELLER DOKUMENTARFILM*

COLOS-SAAL 20.00 h Bakkushan

Bad Homburg v. d. Höhe

So., 14. April, 15 h "MOVIES 4 YOUNGSTERS”* Deutscher Filmpreis Di., 16. April, 21 h ADAPTION EINES THEATERSTÜCKS* Di., 23. April, 21 h FRANZÖSISCHES DRAMA* Di., 30. April, 21 h TRAGIKOMÖDIE *Als Spielstätte der nicht-gewerblichen Filmarbeit unterliegen wir einem Werbeverbot, die Filmtitel können unter 06171 / 63 69 30 erfragt werden. Hohemarkstraße 18, 61440 Oberursel / Ts., Tel. 06171/ 636930, www.portstrasse.de

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CASINO LOUNGE 20.00 h CasinoLounge Jazzband unter der Leitung von Wilson de Oliveira

Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Grüne Raben KNABENSCHULE 21.30 h Frischzelle m. NIAS

Frankfurt ALTE OPER (GROßER SAAL) 20.00 h The Rat Pack DAS BETT 20.30 h Andrea Schroeder FESTHALLE 18.30 h Justin Bieber - Supp.: Carly Rae Jepsen FRANKFURT ART BAR 20.45 h Irish Celtic Music Session JAZZKELLER 21.00 h Jazz Session MAMPF 20.30 h Duo Lagerfeld SPRITZEHAUS 21.00 h All Colours

Adam Green & Binki Shapiro Ein Gaukler und Jongleur war Adam Green schon immer. Vor Jahren spielte er so heftig mit dem Folk und seinen Lagerfeuermomenten, dass man ihn plötzlich wieder lieb gewann. Green war der Star des Anti-Folk, ein Hipster-Held. Das bekam dem Jüngling aus New York nicht besonders. Seine Musik verlor an Biss und Haltung. Nun aber ist Green wieder da, in seiner vielleicht besten Rolle, als Lee-Hazlewood-Sidekick der bezaubernden Binki Shapiro. 60er-Love-Pop. Ganz groß. tg Do, 4.4., 21 Uhr, Zoom, Frankfurt, Brönnerstr. 5-9, www.zoomfrankfurt.de

Strandgut 04/2013 25.03.2013 13:25:15


MUSIK DARMSTADTIUM 20.00 h Martin Grubinger & Kollegen: Under The Sign Of Rhythm II GOLDENE KRONE (KNEIPE) 22.00 h The Barbers KNABENSCHULE 20.00 h Charity-Rock „Musiker helfen Kindern“ m. Soundpack/ Lauder/New Dogs

Eschborn ESCHBORN K 20.15 h Moojah

_> Mi., 03.04. Kurfürstliches Schloss

_> Mo., 29.04. Kurfürstliches Schloss

I MUVRINI „Imaginá“

ZUKERMAN CHAMBER PLAYERS

_> Fr., 12.04.

_> Mo., 29.04.

SWR2 Internationale Pianisten

MR BUNK

Frankfurt

Musikmesse

Es ist eine dieser Mammutveranstaltungen, für die man dringend gute Nerven braucht. Die jährliche Musikmesse in Frankfurt ist die wichtigste internationale Messe, wenn es irgendwie um Musik geht. Wirklich alles, was man zum Musikmachen benötigt, kann man hier finden. Wenn man es denn findet. Denn dass die Musikmesse in Frankfurt ziemlich einzigartig ist, wissen viele. Und deswegen ist es auch jedes Jahr irrsinnig voll. Aber was soll‘s, man muss einfach hin. Vom 10. bis zum 13. April ist es jetzt jedenfalls wieder so weit. Ein komplettes Produktangebot, dazu unzählige Workshops, Konzerte, Vintage Showrooms, Panels, Matchmaking-Events und was man sich sonst noch alles so wünscht. Publikumstage sind der 12. und 13. April. tg

Fr >> 05.04.

Hanau

ALTE OPER (GROßER SAAL) 16.00 h The Rat Pack 20.00 h The Rat Pack DAS BETT 20.30 h Hancox - Supp.: Funky Devil Blues Machine ELFER MUSIC CLUB 20.00 h The Hand Of Glory & No End In Sight + Supports FRANKFURT ART BAR 20.45 h Doris Theimann JAZZKELLER 21.00 h Uli Partheil‘s „ Playtime „ MAMPF 20.30 h The Fabulous Walter Haimann Trio MUSIKKELLER-FRANKFURT 20.00 h Greyghost NACHTLEBEN 20.00 h Pickers + Gäste SüDBAHNHOF 21.00 h 30 Plus-Party WUNDERBAR 19.00 h 25 Jahre Wunderbar Große Jubiläumsparty m. Neal Black & The Healers/Texas - Supp.: Good Old Boys ZOOM 20.00 h Spectacular! Spectecular!: Rue Royale, Josh Beech + Jonas David

BRüCKENKOPF 21.00 h Wolf Schubert-K. & Reverend Schulzz JAZZKELLER HANAU 21.00 h Huepa - Jazz Latino

Hanau

Hattersheim

Mainz

Bad Homburg v. d. Höhe

FOLKPUB ZUR KRONE 21.00 h Biber Herrmann

CASINO LOUNGE 22.00 h Casino-House-Band

Idstein

Darmstadt

SCHEUER WöRSDORF 21.00 h Hamburg Blues Band m. Maggie Bell u. Miller Anderson

BAR JEDER SICHT 21.00 h Sooty Kitchen CHILLI PEPPER ROCK CAFé 21.00 h Linger KULTURCAFE 20.00 h Unwhole, Fallen Temple, Gravety, Stillborn Savior

Mainz

Mühlheim

KULTURCAFE 18.00 h SPH - Bandcontest UNTERHAUS 20.00 h Ulla Meinecke Crew

SCHANZ 20.30 h Bigband East 17

Aschaffenburg COLOS-SAAL 21.00 h Jamaram - supp.: Acoustic Night Allstars IRISH PUB ASCHAFFENBURG 21.30 h Dead Energy

AN SIBIN 21.30 h La Fiesta Spanish Party m. Chilleando CENTRALSTATION 22.00 h Slagsmalsklubben - Supp.: Gros GOLDENE KRONE (SAAL) 20.30 h Letzter Gig vorm Plattenvertrag - Chapter III und mehr m. Chaosbay, Horny Lulu, Seablind, repix 22.00 h Midpoint High HALBNEUN THEATER 20.30 h Iris Stromberger: „Wer schmeißt denn da mit Lehm?“ Hommage an Claire Waldoff OETINGER VILLA 21.45 h Battle + Less Win

Frankfurt ALTE OPER (GROßER SAAL) 20.00 h The Rat Pack DAS BETT 21.00 h Henke (Goethes Erben) ELFER MUSIC CLUB 21.00 h Freibier Release Party FRANKFURT ART BAR 20.45 h Friday Live Jazz m. Jim Kahr (g), Thomas Schilling (b), Peter Fahrenholz (dr) JAHRHUNDERTHALLE 20.00 h The Musical Box MAMPF 20.30 h Bernd Theimann Trio MOSAIK 20.00 h Ralf Olbrich MUSIKKELLER-FRANKFURT 20.00 h Psycho Sexy NACHTLEBEN 20:00 h WOTW - Skinny Lister NEUES THEATER HöCHST 20.00 h Sebastian Krämer SANKT PETER 20.00 h WOTW - Jennifer Rostock SPRITZEHAUS 21.00 h The Panheadz

Mühlheim SCHANZ 20.30 h 8-Band, Dinner4Trees, AnnatolikA

Nidderau SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Flahulach

Oberursel ARTCAFé & VINERIA MACONDO 20.00 h Bernhard Dill & Calli

Dreieichenhain OPENSTAGE 20.00 h Lickhats & Blash

Wiesbaden KULTURPALAST WIESBADEN 20.00 h Evening Hymns / Lisa Freieck SCHLACHTHOF 22.00 h Let‘s Go Queer / Special Guest: Tubbe

Sa >> 06.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 21.00 h Ray Wilson & Band (GB)

Darmstadt CENTRALSTATION 14.00 h JazzPunkt Kulturkantine: Tom Schüler Trio 22.00 h Mellow Weekend m. d. Centralstation All Star Band

BRüCKENKOPF 21.00 h Pap’s Blue Ribbon JAZZKELLER HANAU 21.00 h RockPotion

Neu-Isenburg

CÉDRIC PESCIA _> Sa., 13.04.

INTERSTELLAR OVERDRIVE

The Pink Floyd Experience _> Mi., 17.04.

EURE MÜTTER

_> Fr., 02.05. Rheingoldhalle

AL JARREAU & BAND

support: Sebastian Sternal Trio

_> Do., 18.04.

STEVE HACKETT

Classic Clash III

Genesis Revisited World Tour 2013

FRANCESCO TRISTANO, KAI SCHUMACHER

_> Fr., 13.05.

_> Fr., 19.04.

BEADY BELLE _> Fr., 19.04. Rheingoldhalle

SASCHA GRAMMEL „Keine Ahnung!“ _> Sa., 20.04. Rheingoldhalle

MARISA MONTE

„O Que Vocè Quer Saber De Verdade“

CHIMA _> Sa., 04.05.

MADS LANGER _> Di., 07.05.

MASTER DRUMMERS OF BURUNDI _> Do., 09.05.

AVISHAI COHEN _> Mo., 15.05. Kurfürstliches Schloss

NATURALLY 7 support: JEM COOKE

HAFEN2 20.45 h Moddi KJK-ZENTRUM SANDGASSE 21.00 h Clem Clempson Band feat. Chris Farlowe WIENER HOF 20.30 h Steve Scondo Band

_> Mi., 15.05.

SWR3 LIVE LYRIX _> Do., 16.05.

Rodgau MAXIMAL 20.00 h Rebecca Trescher Quartett

_> Do., 25.04.

Weiterstadt

MARKUS KREBS

KULTURPALAST WIESBADEN 22.00 h 1 Jahr Sensor - Party m. Kenneth Minor u. a. SCHLACHTHOF 20.00 h Archive / Robin Foster WALHALLA-STUDIO-THEATER 21.00 h Jazzator feat. Vlad Bystrov (Moskau)

KINKY FRIEDMAN

_> Fr., 03.05. Phönix-Halle

Offenbach

Wiesbaden

_> Do., 02.05.

„Schieb, du Sau“ Extra!

TREFFPUNKT THATSLIVE 20.00 h Darkside of the Diamond

MUSIC STATION WEITERSTADT 18.00 h 2. Geburtstag m. beyond the bend u. Emission

Shadow Puppet Comedy – Swamp Juice

Literatur unter Betäubung _> Fr., 26.04. New Soul

IMANY & BAND _> Sa., 27.04.

ANNA SCHEPS

„Piano meets Movie“

THE RESIDENTS _> Do., 23.05.

BASSEKOU KOUYATÉ _> Sa., 25.05.

LOS 4 DEL SON _> So., 26.05.

GLASPERLENSPIEL

So >> 07.04. Frankfurt ALTE OPER (GROßER SAAL) 14.00 h The Rat Pack 18.00 h The Rat Pack

Tickets & Infos: an allen bekannten VVK-Stellen oder www.frankfurter-hof-mainz.de

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MUSIK

CD-Besprechungen © Sarah Schönfeld

BATSCHKAPP 19.30 h Emergenza m. Ocean Floor, Basement Riot, The FeedBags, Bullseye Bobby, Privileg, ModayVu & Suburb FRANKFURT ART BAR 13.00 h Jazz Matinée m. Horst Wittich & Happy Swingers Frankfurt JAZZKELLER 20.00 h Swingsize Orchestra MAMPF 20.30 h Pedro Soriano (g, voc) NACHTLEBEN 21.00 h Hiprocktized & Gäste SüDBAHNHOF 12.00 h Joy Fleming - Supp.: Welcome Back Twins

Jeans Team: Das ist Alkomerz (staatsakt)

Rüsselsheim DAS RIND 20.30 h Jazzcafé m. Super 7

Mo >> 08.04. Darmstadt AN SIBIN 21.00 h DA-Bands Newcomer Bands

Hallo, ich bin der Dieter

Frankfurt

Vor vielen, vielen Jahren, es muss irgendwann um die Jahrtausendwende gewesen sein, ernannte die »taz« Jeans Team zum Prototypen für eine ganze Generation von Berliner Bands. Hedonistisch, verspielt – das Leben als Liebesparade. »Ding Dong« hieß das Debütalbum, ein großes, absurdes Werk, ein überdrehter Kindergeburtstag, das ewige Jugendzentrum. Jetzt, etwa 13 Jahre später, säuseln Jeans Team folgende Zeilen auf luftig-verschraubtem Elektroschrottgrund: »Gay House Party oder wie oder was?!« Das klingt ziemlich genau nach Muppets-Show, und man muss sich schon entscheiden, ob man das jetzt lustig findet oder nicht. Klar ist, Jeans Team sind definitiv nicht erwachsen geworden oder reif oder auch nur in der Nähe von Altersklugheit. Große Kirmesmusik ist das, was auf ihrem neuen Album »Das ist Alkomerz« zu hören ist, weit weg vom Elektropunk à la DAF. »Hallo, ich bin der Dieter / und ich mach heute blau / zusammen mit Roswitha / denn das ist meine Frau«. So geht das jetzt. Und was wirklich umhaut, ist die Konsequenz, mit der Jeans Team das durchziehen. Sie haben noch nicht einmal mehr Lust, einen Hit wie »Keine Melodien« zu landen. Alles ist nur noch Spiel, Theater, Fasching, Anarchie, Alkomerz. »Scheiß drauf, scheiß drauf / All das Gedöns, die Tütelei / bin ich schon lange nicht mehr heiß drauf / das geht mir am Arsch vorbei.« Tim Gorbauch

Johnny Marr

Johnny Marr: The Messenger (Warner)

Johnny Marr, meine Güte! 50 wird er in diesem Jahr. Er war Teil einer der berückendsten Bands der Welt – The Smiths. Er verwahrt sich nicht nur gegen jede Reunion-Idee, sondern auch gegen Applaus von der falschen Seite. Als sich der britische Premier David Cameron als Smith-Fan outete, beschied Marr ihm nur kurz, es sei ihm verboten, die Smiths zu mögen. Jetzt hat Marr sein erstes Solo-Album veröffentlicht. Kein großer Wurf, wie so oft bei Marr nach dem Ende der Smiths. Und doch: wie seine Gitarre klingt, diese klirrende Sehnsucht – so kann das sonst keiner.

Brandt Brauer Frick

Brandt Brauer Frick: Miami (!K7 Records)

Das Schöne an Brandt Brauer Frick ist, dass sie nie einfach so weitermachen wie bisher. Auf den gigantischen Erfolg, als akustisches Trio Minimal Techno analog, mit klassischen Instrumenten herzustellen, antworteten sie mit einem üppig besetzten Kammerensemble inklusive Tuba, Posaune, Harfe und anderem philharmonischen Gedöns. Auf ihrem dritten Album arbeiten Brandt Brauer Frick nun das erste Mal mit Gastsängern. Jamie Lidell ist zu hören, Gudrun Gut, Om’Mas Keith. Das macht die Musik weicher, poppiger, weniger konsequent, eben auch anders.

Phosphorescent

Phosphorescent: Muchacho (Dead Oceans)

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Matthew Houck, in Alabama geboren, gerade in Brooklyn zu Hause, ist gerne im Studio. Als Phosphorescent veröffentlicht er jetzt sein sechstes Album in zehn Jahren, kein schlechter Schnitt. »Muchacho« wirkt dabei anfangs verspielter, als es tatsächlich ist, mit entrücktem Ambient-Sound und elysischem Chorgesang. Bald ist aber die einfache und doch fast hymnische Kraft zu spüren, die Houcks Musik hat. Irgendwo zwischen Bright Eyes, Bruce Springsteen und 80s-Synthiepop, um es mal ganz grob einzuordnen. tg

DREIKöNIGSKELLER 22.00 h Blue Monday Vierklang Session (FFM) GIBSON 20.00 h WOTW - Mrs. Greenbird HöRFUNKSTUDIO II DES HR 19.30 h WOTW - Jem Cooke 22.15 h WOTW - Youn Sun Nah HR-SENDESAAL 20.40 h WOTW - Lizz Wright JAZZKELLER 21.00 h Jeremy Monteiro International Quartet NACHTLEBEN 21.00 h Vreid + Solefald + In Vain THERABIERBAR 20.00 h Monday Evening Blues Blues-Session ZOOM 21.00 h Urban Cone

Neu-Isenburg HUGENOTTENHALLE 20.00 h Kollegah & Farid Bang: JBG 2

Women of the World Festival Es ist die zweite Ausgabe eines deutschlandweit einzigartigen Festivals. An acht Tagen an acht verschiedenen Locations in Frankfurt treten ausschließlich weibliche Künstlerinnen und Frontfrauen mit ihren Bands auf. Das länder- und genreübergreifend angelegte Women of the World Festival ist nun nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr in die Innenstadt gezogen. Einige der 8 Spielorte liegen in der Nähe der Frankfurter Zeil. Das Women of the World Festival findet vom 5. bis zum 13. April vor und während der Musikmesse statt. Mit dabei sind zum Beispiel Mrs. Greenbird, die am 8. April im Gibson aufspielt, die ehemalige Frontfrau der Cultured Pearls Astrid North mit Julia Marcell (11.4). Die junge und dennoch längst arrivierte Blues-Diva Lizz Wright ist am 8. April im Sendesaal des Hessischen Rundfunks zu hören. Die Rockabteilung ist mit Jennifer Rostock (5.4) und Die Happy (12.4) vertreten. Außerdem geben Glashaus ein einmaliges Reunion-Konzert mit Cassandra Stehen (9.4). Letztere tritt am 12.4. noch einmal mit der Urban Mash Up Band im Palais Frankfurt auf. www.womenoftheworld-festival.de tg für Frankfurt und Rhein-Main

Di >> 09.04. Bad Homburg

AGA DAS KULTURM

Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE) 20.00 h Krone Old Star Orchestra

Frankfurt ALTE OPER (GROßER SAAL) 20.00 h WOTW - Glashaus BATSCHKAPP 18.30 h Luca Hänni & Daniele Negroni BROTFABRIK 20.00 h Stornoway / GB CASABLANCA BAR 21.00 h Use It DAS BETT 20.30 h The Beauty Of Gemina FRANKFURT ART BAR 20.45 h Funk5 JAZZKELLER 21.00 h Jon Hammond & Band MAMPF 20.30 h Banda Cajuina NACHTLEBEN 21.00 h Arkells + Support: Canterbury ORANGE PEEL 20.00 h Blues/Soul/Funk Session mit Tommie Harris & Friends SPRITZEHAUS 21.00 h Session VELVET CLUB 19.30 h WOTW - Alice Francis & Femme Schmidt ZOOM 21.00 h Sinkane

Niedernhausen RHEIN-MAIN-THEATER 20.00 h Bryan Ferry

Offenbach HAFEN2 20.45 h The Loodies

ZIN

Verlosung

KURTHEATER 20.00 h WOTW - Mariza

Der Veranstalter hat uns jeweils 2 Freikarten für das Konzert von »Mrs. Greenbird« am 8. April im Gibson und »Cassandra Steen Feat. Urban Mashup« am 12. April im Palais zur Verfügung gestellt. Kennwort: Mrs. Greenbird oder Urban Mashup Einsendeschluß: 4. April Schreiben Sie eine E-Mail an verlosungen@strandgut.de, mit Kennwort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse.

KJK-ZENTRUM SANDGASSE 20.30 h Pat McManus Band

Mi >> 10.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Johnny Winter & Band (USA)

Bad Homburg v. d. Höhe CASINO LOUNGE 20.00 h Biber Hermann

Darmstadt AN SIBIN 21.00 h Open Mic Night CENTRALSTATION 20.00 h Moneybrother - Special Guest: Franz Nicolay GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Robby Maria

Frankfurt ALTE OPER (MOZARTSAAL) 20.00 h Neuer Frankfurter Abend au sdem Stalburg Theater - Frank Wolff & Companies DAS BETT 20.30 h WOTW - Linnea Olsson & Jennie Abrahamson DREIKöNIGSKELLER 22.00 h Domi, bade (FFM) ELFER MUSIC CLUB 21.00 h Switchtense + Consept Insomnia EXZESS 21.00 h The Great Sabatini (CAN) + Supp. MAMPF 20.30 h Philip Bölter (g, voc) NACHTLEBEN 20.00 h Soulbound + Gäste: Texas Cornflake Massaker, Kaocide & Within Departure SANKT PETER 20.00 h WOTW - Icona Pop - Supp.: Claire

Strandgut 04/2013 25.03.2013 13:26:50


MUSIK

Langen NEUE STADTHALLE LANGEN 20.00 h Helloween - Supp.: Gamma Ray

Mainz KULTURCAFE 21.30 h Jam Session + Open Stage

Rödermark

Mühlheim

THEATER & NEDELMANN 20.00 h The Pretty Beats

SCHANZ 20.30 h Duo Ohrenschmaus

Rüsselsheim

Mühltal/Nieder-Ramstadt

DAS RIND 20.30 h Le Orme - La storia continua ... - special support: t

STEINBRUCH-THEATER 20.00 h Quietschboys + Iron Made In Germany

Fr >> 12.04.

Neu-Isenburg

Aschaffenburg

HUGENOTTENHALLE 19.30 h Creedence Clearwater Revival

COLOS-SAAL 21.00 h Stratovarius & Amaranthe - supp.: Seven Kingdoms JUKUZ ASCHAFFENBURG 20.00 h Double Trouble m. Nine (AB) u. Ayefore (Ffm)

Offenbach HAFEN2 20.45 h A Hawk And A Hacksaw

Rodgau MAXIMAL 20.00 h Richard Gilewitz (USA)

Wiesbaden

Bad Homburg v. d. Höhe CASINO LOUNGE 22.00 h Casino-House-Band

Darmstadt

Nidderau SCHLOSSKELLER WINDECKEN 20.00 h Cajun Roosters Trio 21.00 h Die Karaoke Live Band

Oberursel ARTCAFé & VINERIA MACONDO 20.00 h Detlef Neuls (Four2the Bar)

Offenbach HAFEN2 22.00 h Kim Baxter (All Girl Summer Fun Band) KJK-ZENTRUM SANDGASSE 21.00 h Martelle‘s MusikmesseNacht feat. Andreas SchmidMartelle, Thomas Blug, Wolfgang Roggenkamp, Dirk Brand

COLOS-SAAL 20.00 h Feuerschwanz - supp.: Metusa

AN SIBIN 21.30 h G.O.D. Garden of Delight GOLDENE KRONE (SAAL) 21.00 h The Rugged Jam 22.00 h Sidewalk KNABENSCHULE 20.30 h Wence Rupert Band OETINGER VILLA 21.00 h Rollergirls + El Camino Car Crash + Lorraine

Bad Homburg v. d. Höhe

Dreieich

Rüsselsheim

CASINO LOUNGE 20.00 h 2nd Generation

BüRGERHAUS SPRENDLINGEN 20.00 h Akkordeonale 2013 m. Servais Haanen, Katerina Lekka, Ejder Orkun Kiliç, Ge Zhang, Krzysztof Dobrek JAZZCLUB RöDERMARK E.V. 20.00 h Jam Session - „After Hours“

DAS RIND 21.00 h Stammheim - a tribute to Rammstein

SCHLACHTHOF 21.00 h The Toasters

Do >> 11.04. Aschaffenburg

Frankfurt BATSCHKAPP 20.30 h Itchy Poopzkid & Gäste: Marathonmann CASABLANCA BAR 21:00 h Partido Gold DAS BETT 20.30 h WOTW - Astrid North & Julia Marcell ELFER MUSIC CLUB 20.00 h For The Fallen Dreams FRANKFURT ART BAR 20.45 h Open Stage GIBSON 20.00 h The Gibsons JAZZKELLER 21.00 h Matchbox Bluesband MAMPF 20.30 h Benedikt Hesse Quartet NACHTLEBEN 21.00 h The Doors Of Perception ORANGE PEEL 21.00 h Tiefenrausch Klangkombinat PALAIS FRANKFURT 20.00 h WOTW - Puppini Sisters PONYHOF 21.00 h Jamsession PUT EVENTBüHNE 20.00 h Rhythms of the Orient -Percussionshow mit Raquy Danzinger & Rami El Aasser ROMANFABRIK 20.30 h Triosence SPRITZEHAUS 21.00 h Session ZOOM 21.00 h Fard

Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h Russ Spiegel & Friends

Mainz M8-CLUB 20.30 h Mayence Acoustique -Giovanni Palombo (Italien) STAATSTHEATER 21.30 h Kassettendeck m. Alessia (Indie-Pop / Mainz) & Mio Myo (Ghost-Rock / München)

Neu-Isenburg HUGENOTTENHALLE 20.00 h The 12 Tenors

Eppstein WUNDERBAR WEITE WELT 20.00 h Bernd Rinser

Frankfurt ACADEMIA DE TANGO 20.30 h Noche Latina aus Peru BROTFABRIK 20.00 h Mohammad Reza Mortazavi / IR DAS BETT 21.00 h Hells Belles - Supp.: W.E.S.P DIE FABRIK 20.00 h Boo Hoo, Toby Goodshank u. Susie Asado DREIKöNIGSKELLER 22:00 h The Bluesman & the Mojo Singers ELFER MUSIC CLUB 19.00 h SPH Bandcontest FRANKFURT ART BAR 20.45 h Friday Live Jazz m. Heiko Ommert (sax), Thomas Schilling (b), Peter Fahrenholz (dr) MAMPF 20.30 h The Dealtaboys MOSAIK 20.00 h Orginazed: Groove-Jazz & Boogaloo CH PALAIS FRANKFURT 20.00 h WOTW - Urban Mash Up Band feat. Cassandra Steen, Irma, Fetsum & Capreoli SANKT PETER 20.00 h WOTW - Die Happy SCHLOSSKELLER HöCHST 20.00 h Blues Alley SPRITZEHAUS 21.00 h s. a. l. WAGGONG 20.30 h Moina & The Bass ZOOM 21.00 h Cargo City

MAXIMAL 20.00 h Jazz Night 92 m. LangerSchmid-Messina OPENSTAGE 20.00 h The Munitors & One Million against One

Wiesbaden KULTURPALAST WIESBADEN 19.00 h Massendefekt / Rogers (fka Jolly Roger) SCHLACHTHOF 23.00 h GoEast Filmfest Party m. Trovaci WALHALLA-STUDIO-THEATER 21.00 h Die letzten Songs der 27jährigen, Morrison, Joplin, Hendrix, Cobain, Winehouse

Sa >> 13.04. COLOS-SAAL 21.00 h John Lees‘ Barclay James Harvest IRISH PUB ASCHAFFENBURG 22.00 h Dieter Gabriel

AN SIBIN 21.30 h Bushfire featuring Madstone CENTRALSTATION 20.00 h Klaus Hoffmann - Am Flügel: Hawo Bleich GOLDENE KRONE (SAAL) 21.00 h Never Arriving + Downfeed 22.00 h Delta Convoi HALBNEUN THEATER 20.30 h Dhalia´s Lane - Celtic Dreams and Dances JAGDHOFKELLER 20.30 h Wilson de Oliveira Combo feat. Joe Gallardo PRINZ-EMIL-SCHLöSSCHEN 20.00 h Doc Popp feat. Sophie STADTKIRCHE 19.00 h Barrios Guitar Quartet

Hanau

ACADEMIA DE TANGO 20.00 h Cosae Mandinga ALTE OPER (MOZARTSAAL) 20.00 h Stephan Sulke DAS BETT 20.30 h My Sleeping Karma, Buddha Sentenza, Orcus Chylde DIE FABRIK 20.00 h close2jazz no. 13 - Torsten de Winkel & Kai Eckhardt DREIKöNIGSKELLER 22.00 h Boogie Twisters (FFM)

BOGSIDE IRISH PUB 20.30 h Sascha Santorineos

FOLKPUB ZUR KRONE 21.00 h Sascha Santorineos

Mainz CHILLI PEPPER ROCK CAFé 21.00 h The Beatles Connection

Mi 10.04. „Ich bin ein extremer Theatermensch“ Ein Porträt des Theatermachers Willy Praml »Schauspieler in der FABRIK« | 20:00

Darmstadt

JAZZCLUB RöDERMARK E.V. 20.00 h Parason

Offenbach

Di 09.04. Sarah Hiller & Lukas Sieber »classic« | 20:00

THEATER ALTE MüHLE 20.00 h Reinhold Beckmann & Band

Dreieich

Hattersheim

April 2013

Bad Vilbel

GARNIER‘S KELLER 20.30 h Myriam Jabaly - Avec plaisir! - Fransösische Chansons

ALT-OBERURSELER BRAUHAUS 20.00 h Irish Folk mit Dave Meaney

DIE FABRIK

Aschaffenburg

Friedrichsdorf

BRüCKENKOPF 21.00 h Prita & Robert Carl Blank JAZZKELLER HANAU 21.00 h Pocket Blues Band

Oberursel

Rodgau

Frankfurt

Weitere Infos • www.die-fabrik-frankfurt.de

SPRITZEHAUS 21.00 h Session

Fr 12.04. Boo Hoo »Chansons & Lieder« | 20:00 Sa 13.04. Torsten de Winkel / Kai Eckhardt & Friends »close2jazz no. 13« | 21:00 Do 18.04. Stephan Pauly & Ruth Fühner im Gespräch »stadtbekannt« | 20:00 Fr 19.04. Tuija Komi »Jazz « | 20:00 Sa 20.04. Diana Nuñez »Chansons & Lieder« | 20:00 Di 23.04. Sabine Fischmann »Chansons & Lieder« | 20:00 Mi 24.04. Cellharmonics »classic« | 20:00 Mo 29.04. Kristin von Soden »Monday Monday« | 20:00 Di 30.04. Danceffm – Tanzen in der FABRIK für Leute ab 40 »Disco« | 21:00 Frankfurt • Mittlerer Hasenpfad 5 • im Hof • Nähe Südbahnhof U1,2,3,8 S3,4,5,6 • Straßenbahn 14,15,16 • Kartenreservierung unter 069 / 60 50 43 81 oder www.die-fabrik-frankfurt.de • Vorverkauf bei Frankfurt Ticket RheinMain

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MUSIK FRANKFURT ART BAR 20.45 h Donkersloot-Uphoff Band JAZZKELLER 21.00 h Jeremy Monteiro Trio MAMPF 20.30 h The Rhein-Main-RhythmSection MOSAIK 20.00 h Groove-Jazz & Boogaloo MUSIKKELLER-FRANKFURT 20.00 h Stella Artois NACHTLEBEN 20.00 h Le Fly PALAIS FRANKFURT 20.00 h WOTW - Ganes SPRITZEHAUS 21.00 h Mission Possible SüDBAHNHOF 21.00 h 30 Plus-Party ZOOM 20.30 h Adriano BaTolba Orchestra

BROTFABRIK 20.00 h Francis und Olivia Hime / Música Popular Brasileira DAS BETT 20.00 h David Choi INTERNATIONALES THEATER 19.00 h Frankfurter Klezmer Band - Mir Lebn Ejbig JAZZKELLER 21.00 h Langer - Schmid - Messina MAMPF 20.30 h The Rhein-Main-RhythmSection NACHTLEBEN 21.00 h The Terrible Noises SüDBAHNHOF 12.00 h The Queen Kings

Groß-Gerau

Niedernhausen

KULTURCAFé GROSS-GERAU 20.00 h Arven + Effloresce

RHEIN-MAIN-THEATER 20.00 h Karat

Hanau

Rödermark

BRüCKENKOPF 21.00 h Die Herrmanns JAZZKELLER HANAU 21.00 h Scales

KELTERSCHEUNE URBERACH 19.00 h Klezzmates - Klezmer aus Krakau

Langen ALTE ÖLMüHLE 20.30 h Laurent Leroi -

DAS RIND 20.30 h Jazzcafé m. Nils Wogram‘s Nostalgia Trio

Mainz

Wiesbaden

CHILLI PEPPER ROCK CAFé 21.00 h Backshop Poster FRANKFURTER HOF 20.00 h Interstellar Overdrive RED CAT 21.00 h Dear Lament & Sugar From Soul

SCHLACHTHOF 20.00 h Mrs. Greenbird THALHAUS E. V. 17.00 h Jeanna Leslie & Siobán Miller Trio

Mühlheim

Aschaffenburg

SCHANZ 20.30 h Duo Ohrenschmaus

COLOS-SAAL 20.00 h Steve Lukather & Band (USA)

Neu-Isenburg TREFFPUNKT THATSLIVE 20.00 h Paddy goes to Holyhead

Rodgau MAXIMAL 20.00 h SONiA (USA)

Rüsselsheim FESTUNGSKELLER 20.00 h Boogie Woogie Company

Seeheim-Jugenheim SCHLOSS HEILIGENBERG 19.30 h Roman Kuperschmidt (Klarinette) & Klezmer Band

Weiterstadt MUSIC STATION WEITERSTADT 20.00 h Leisetreter

Wiesbaden KUENSTLERHAUS43 20.00 h Freche Lieder - Liederabend aus den 20er/30er Jahren KULTURPALAST WIESBADEN 19.00 h Retro stefson / Hermigervill

So >> 14.04. Darmstadt CENTRALSTATION 17.00 h Landesjugendchor Hessen: Love Stories STAATSTHEATER 11.00 h Frühschoppen m. Between The Beats

Frankfurt BATSCHKAPP 19.30 h Emerenza m. And we Fall, AND.I, Maja and the Boys, Falb, Vorstadt zum Garten, Promince, Jo Rudy & Jake Bedlam

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Darmstadt AN SIBIN 21.00 h DA-Bands Newcomer Bands Chameleon Carpet

Frankfurt BATSCHKAPP 20.00 h Stiff Little Fingers BROTFABRIK 20.00 h Kashmir / DK DREIKöNIGSKELLER 22.00 h Blue Monday Vierklang Session (FFM) NACHTLEBEN 20.00 h Turboweekend + Gäste: Lauter Leben THERABIERBAR 20.00 h Monday Evening Blues Blues-Session ZOOM 21.00 h The Courteeners

Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h Moni‘s Jazz-Jam

Mainz KULTURCAFE 21.00 h Smoke or Fire + Astpai + Coffee Shower

Di >> 16.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Larkin Poe - supp.: Common Tongues

Darmstadt AN SIBIN 21.00 h Open Mic Night CENTRALSTATION 20.00 h Carlos Núñez GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Elias „Fuzzy“ Dahlhaus

Frankfurt BROTFABRIK 20.00 h Gilad Atzmon & Orient House Ensemble / GB CASABLANCA BAR 21.00 h Lady Birds DAS BETT 20.30 h Jan Sievers FRANKFURT ART BAR 20.45 h The Nightbird

BOGSIDE IRISH PUB 20.30 h Bernhard G. Muller

CAPITOL OF 20.00 h OneRepublic HAFEN2 20.45 h Miss Anthropy (Bristol, UK)

BRüCKENKOPF 20.00 h 1. Hanauer Song Slam

Mo >> 15.04.

Offenbach

BATSCHKAPP 20.00 h Mesh + special guests DAS BETT 20.30 h Bloodgroup FRANKFURT ART BAR 20.45 h Irish Celtic Music Session JAZZKELLER 21.00 h Jazz Session m. Martin LeJeune (guitar), Timmi Roth (bass), Martin Standtke (drums) MAMPF 20.30 h The Mighty Mouse NACHTLEBEN 21.00 h Mustasch + special guests: Eat The Gun

Offenbach

Hanau

Rüsselsheim

Frankfurt

Nils Wogram

Rüsselsheim

Keine Übertreibung: Nils Wogram ist einer der wichtigsten Posaunisten der Gegenwart. Irrsinnig beweglich, auf eine schöne, nicht verkrampfte Art unbestechlich. Versiert in der Geschichte. Und schlau genug, sie nicht einfach zu kopieren. Anders gesagt: Wogram ist einer, der hilft, dass der Jazz eine eigene, unverwechselbare Sprache behält. Das hat er in vielen Konstellationen bewiesen – nach Rüsselsheim kommt er nun mit seinem Nostalgia-Projekt, einem Trio mit Arno Krieger an der Hammondorgel und Dejan Terzic am Schlagzeug. tg So, 14.4., 20.30 Uhr, Das Rind, Rüsselsheim, Mainstraße 11, 06142-6035586.

JAHRHUNDERTHALLE 20.00 h Leona Lewis JAZZKELLER 21.00 h Zelia Fonseca & Kosho feat. Vicki Genfan (guit) & Angela Frontera (percussion) MAMPF 20.30 h Dominik Raab Combo MOUSONTURM 21.00 h Dead Fingers (USA), The Deep Dark Woods (CA) NACHTLEBEN 21.00 h Saint Lu NEUES THEATER HöCHST 20.00 h Felix Janosa & Band ORANGE PEEL 20.00 h Blues/Soul/Funk Session mit Tommie Harris & Friends PONYHOF 21.00 h Ease Up SPRITZEHAUS 21.00 h Session ZOOM 21.00 h Daughter - Supp.: Bear‘s Den

Hattersheim FOLKPUB ZUR KRONE 21.00 h Yannick Monot & Helt Oncale´s Louisiana Band

Mainz KULTURCAFE 21.30 h Jam Session + Open Stage

Mühltal/Nieder-Ramstadt

DAS RIND 20.30 h I Am Oak

Wiesbaden THALHAUS E. V. 20.00 h Marie Séférian Quartett

Do >> 18.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Letzte Instanz - supp.: Lost Area HOFGUT SCHWEINHEIM 19.30 h Jazz mit dem Joschi Pevny Duo

Bad Homburg v. d. Höhe CASINO LOUNGE 20.00 h Viola Tamm and the Lucky Charms E-WERK 19.00 h Jam Session

STEINBRUCH-THEATER 19.00 h Cryptopsy + Cattle Decapitation + Decrepit Birth + Eyeconoclast + The Last Shot Of War

Eppstein

Wiesbaden

BROTFABRIK 20.00 h Nils Wülker / D CASABLANCA BAR 21:00 h Partido Gold DAS BETT 20.30 h Der Rest ELFER MUSIC CLUB 20.00 h Additional Time / Carry The Dead / Megakick FRANKFURT ART BAR 20.45 h Open Stage GIBSON 20.00 h The Gibsons JAZZKELLER 21.00 h Vein NACHTLEBEN 21.00 h Swiss & Die Andern + special guest NEUES THEATER HöCHST 20.00 h Hans Schwab & Band PONYHOF 21.00 h Tommy Finke ROMANFABRIK 20.30 h Wortfront SPRITZEHAUS 21.00 h State Of Evidence ZOOM 21.00 h José James - Supp.: The Thiams

KREATIVFABRIK 21.00 h Herrenmagazin / Eais KULTURPALAST WIESBADEN 22.00 h Go east Abschlußparty m. Absinto Orkestra + Georg Maria Schubert (DJ) SCHLACHTHOF 19.00 h Rotfront / Turbo Sapienowa / Schwarzmeer BBQ DJ Team

Mi >> 17.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Eric Fish & Friends - supp.: Chris Louis HOFGARTEN KABARETT 20.00 h Frank Keller: Acoustic Lounge mit Colin Dodsworth

Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE) 22.00 h Delta Danny KNABENSCHULE 21.30 h Frischzelle m. Live Ones (NY)

radio x ruft zu RadioAktionswoche auf Alles neu macht der Frühling und auch radio x will die Frankfurter aus dem Winterschlaf wecken, neue Hörer begeistern und Förderer finden. Denn ohne finanzielle Unterstützung durch Hörer und Fans in Form von Spenden oder einer Fördermitgliedschaft, kann das werbefreie Frankfurter Stadtradio nicht senden. Ganz im Sinne der kulturellen Vielfalt präsentiert radio x deshalb vom 15. bis 28.04.2013 ein buntes Potpourri an Aktionen, u.a rundfunkfunkelt es am 25. April ab 20 Uhr in der FRIDA 116 mit Konzerten, Tanz und Poesie, sowie vielen weiteren heiteren Überraschungen. Alle weiteren Informationen findet ihr auf, Infos unter: www.radiox.de

WUNDERBAR WEITE WELT 20.00 h Rich Hopkins & Luminaros

Frankfurt

Mainz FRANKFURTER HOF 20.00 h Classic Clash III. m. Francesco Tristano, Klavier; Kai Schumacher, Klavier KUZ MAINZ 20.00 h Guru Guru M8-CLUB 20.30 h Mayence Acoustique -Songs In A Small Room

Rüsselsheim DAS RIND 20.30 h Glen Matlock

Wiesbaden WALHALLA-STUDIO-THEATER 21.30 h Morblus feat. Justina Lee Brown

Fr >> 19.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Monsters Of Liedermaching THE SEDGWICK 22.00 h Cosmo Klein

Bad Homburg v. d. Höhe CASINO LOUNGE 22.00 h Casino-House-Band KULTURZENTRUM ENGLISCHE KIRCHE 20.00 h Fight Footers

Darmstadt AN SIBIN 21.30 h Andreas Kummert CENTRALSTATION 20.30 h Juan de Marcos Afro Cuban All Stars GOLDENE KRONE (SAAL) 20.30 h Letzter Gig vorm Plattenvertrag m. 10 Cent Janes, Madstone, Skatastrophe, Ninja Pirates, Shawn 22.00 h The Beatcatz KNABENSCHULE 20.30 h Thomas Siffling Trio OETINGER VILLA 20.00 h Solveris + Antagonism + Fenfire + All Will Know

Frankfurt ACADEMIA DE TANGO 20.30 h Latin-Jam & Tapas m. Jorge Galbassini (Git.) & Julio Gordillo (Perc., Git., Voc) ALTE OPER (MOZARTSAAL) 20.00 h Willy Astor DAS BETT 21.00 h Die Kammer DIE FABRIK 20.00 h Tuija Komi DREIKöNIGSKELLER 22.00 h Nitribits ELFER MUSIC CLUB 21.00 h Tall Ships + Thirst + The Stars Tennis Balls FRANKFURT ART BAR 20.45 h Friday Live Jazz - Rikos Banjoband MAMPF 20.30 h The Fractal Cauliflowers MUSIKKELLER-FRANKFURT 20.00 h Roughhouse NACHTLEBEN 20.00 h The Moons ORANGE PEEL 21.00 h Reverend Shine Snake Oil Co. PONYHOF 22.00 h StereoRevolte + Electronic Forest + Lauthals SCHLOSSKELLER HöCHST 20.00 h No Limit

Hanau BRüCKENKOPF 21.00 h Lentil Dish JAZZKELLER HANAU 21.00 h Blue Flame & Puking Weazel

Hattersheim FOLKPUB ZUR KRONE 21.00 h Coolingboard

Mainz

Mühlheim

FRANKFURTER HOF 20.00 h Beady Belle

SCHANZ 20.30 h Wallis Bird

Mühlheim

Neu-Isenburg

SCHANZ 20.30 h Session am Freitag

HUGENOTTENHALLE 20.00 h Bushido

Oberursel

Oberursel

ARTCAFé & VINERIA MACONDO 20.00 h Tom Cat Wilson

ALT-OBERURSELER BRAUHAUS 20.00 h Jazz mit P. C. Bryant & Band

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MUSIK Dreieichenhain

Frankfurt

WOLLY'S

OPENSTAGE 20.00 h Coffe Shower & Trash Up

Schallplatten- & CD-Börse

Rüsselsheim

So. 21.04. 11–16 Uhr

DAS RIND 20.30 h Kapelle Petra & Elfmorgen

MARBURG, Stadthalle

Sulzbach

DVD-/Blu-Ray-Börse

HERRENHAUS 20.00 h Paul Simpson Project

Wiesbaden KULTURPALAST WIESBADEN 20.00 h Sizarr / Julius Gale

Sa >> 20.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 21.00 h Blumentopf - supp.: Roger Rekless

Darmstadt CENTRALSTATION 14.00 h JazzPunkt Kulturkantine: Duo Christian Hamm & Jan Jansohn 19.30 h Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett: Eine Frau GOLDENE KRONE (KNEIPE) 22.00 h The Silverballs OETINGER VILLA 20.00 h Orcus Patera + Purify + Mortal Agony + Flesh Divine

Dreieich JAZZCLUB RöDERMARK E.V. 20.00 h Stable Roof Jazz & Blues Band (NL)

Eschborn ESCHBORN K 20.15 h Belle´s Angels

Frankfurt DIE FABRIK 20.00 h Diana Nuñez ELFER MUSIC CLUB 21.00 h Wacken Warm Up m. Dayone + Sky Bleeds Black FESTHALLE 18.15 h Unheilig FRANKFURT ART BAR 20.45 h Red Cat JAHRHUNDERTHALLE 20.00 h Lana Del Rey JAZZKELLER 21.00 h Great American Song Book feat. Todd Gordon MAMPF 20.30 h Michael Bernschneider (g), Lilly Janik (voc), Andi Janik (b) MUSIKKELLER-FRANKFURT 20.00 h Dagmar Lay D. NACHTLEBEN 20.00 h Fabian von Wegen ORANGE PEEL 22.00 h Bamboo Live!: The Mighty Mocambos & Caroline Lacaze ZOOM 20.00 h Leslie Clio - Supp.: Max Schroeder & Das Love

Friedrichsdorf GARNIER‘S KELLER 20.00 h Felix Leopold - Lieder & Lyrik aus Griechenland

Groß-Gerau KULTURCAFé GROSS-GERAU 19.00 h Akustik-Festival m. Nadine Fingerhut, Scherf und Band, Elandor,

Hanau BRüCKENKOPF 21.00 h Cowboys on Dope JAZZKELLER HANAU 21.00 h Blueshot

Mainz CHILLI PEPPER ROCK CAFé 21.00 h Yusuf‘s Erben M8-CLUB 20.30 h Katharina Maschmeyer Quartett (Osnabrück) RHEINGOLDHALLE 20.00 h Marisa Monte

Neu-Isenburg TREFFPUNKT THATSLIVE 20.00 h Gernot Dechert & Band feat. Peter Osterwold

Offenbach Bieber

Frankfurt

WIENER HOF 20.30 h Grandsheiks

DREIKöNIGSKELLER 22.00 h Corti Organ ELFER MUSIC CLUB 21.00 h Matt Voodoo GIBSON 19.00 h Mic Donet - Unplugged NACHTLEBEN 20.00 h Balthazar THERABIERBAR 20.00 h Monday Evening Blues Blues-Session TOWERCAFé 19.00 h The New Orleans Four Plus One

Rodgau MAXIMAL 20.00 h Rooster Comb Bluesband OPENSTAGE 20.00 h Power of Tower

Weiterstadt MUSIC STATION WEITERSTADT 20.00 h Pink Bikini Lounge

Wiesbaden KLANGWERK-MITTE 20.00 h Sebastian Gille Quartett

So >> 21.04. Bad Vilbel THEATER ALTE MüHLE 11.00 h 2Man Group & Judith Erb & Volker Rebell

Darmstadt CENTRALSTATION 20.00 h Mick Flannery: Red To Blue-Tour KNABENSCHULE 19.00 h Sudarsana Kumar/Manish Pingle/Arup Sen Gupta STAATSTHEATER 11.00 h Frühschoppen m. Time Bandits

Frankfurt DAS BETT 20.30 h Goose INTERNATIONALES THEATER 19.00 h Aba Taano - Gesang und Tanz aus Uganda JAZZKELLER 20.00 h Juliana Da Silva e Amigos do Brasil MAMPF 20.30 h Birgit von Lüpke & Band NACHTLEBEN 21.00 h Psychopunch + ‚77 + Supercharger NEUES THEATER HöCHST 19.00 h The Magnats SANKT PETER 15.00 h Coffeehouse - offene Bühne für junge SängerInnen SüDBAHNHOF 12.00 h Igels ZOOM 21.00 h Prime Circle

Oberursel ARTCAFé MACONDO 20.00 h Kunstgriff trifft Macondo Jazzfrühschoppen „Funksion“

Offenbach CAPITOL OF 20.00 h Lena

Rüsselsheim DAS RIND 20.30 h Jazzcafé m. Alex Huber

Wiesbaden KREATIVFABRIK 20.00 h Honig & Band / Town Of Saints THALHAUS E. V. 17.00 h Sina Nossa

Mo >> 22.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Astra - supp.: Purson

Darmstadt AN SIBIN 21.00 h DA-Bands Newcomer Night Esperance

Mainz KULTURCAFE 21.00 h Kellerkomando + Vorband

Di >> 23.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Korpiklaani - supp.: Metsatöll

Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Krone Old Stars Orchestra OETINGER VILLA 21.00 h Low Leaf

Frankfurt BATSCHKAPP 20.00 h Bosse + Gäste: Herrenmagazin & Valentine CASABLANCA BAR 21.00 h JATZT! Duo DAS BETT 20.30 h Borko DIE FABRIK 20.00 h Sabine Fischmann ELFER MUSIC CLUB 21.00 h A Kew‘s Tag + Fourth Inc. + Two Minutes Union FRANKFURT ART BAR 20.45 h Akustik Jazz JAZZKELLER 21.00 h Adam Rafferty - Art of Solo MAMPF 20.30 h Johannes Mössinger (p) NACHTLEBEN 21.00 h Seventribe ORANGE PEEL 20.00 h Blues/Soul/Funk Session mit Tommie Harris & Friends PONYHOF 21.00 h Sedlmeir SPRITZEHAUS 21.00 h Session

DAS BETT 20.30 h Ufomammut (IT) DIE FABRIK 20.00 h Cellharmonics FESTHALLE 20.00 h Joe Cocker FRANKFURT ART BAR 20.45 h Gate Du Jazz Francfort GIBSON 19.00 h Nick Howard JAZZKELLER 21.00 h Jazz Session m. Manuel Seng Trio MAMPF 20.30 h Powerhouse Quintet SANKT PETER 20.00 h Rover

Mainz KULTURCAFE 21.30 h Jam Session + Open Stage

Do >> 25.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Kellner

Darmstadt

Eppstein

Frankfurt BROTFABRIK 20.00 h Chloe Charles / CAN CASABLANCA BAR 21:00 h Partido Gold DAS BETT 20.30 h Love Is Colder Than Death DREIKöNIGSKELLER 22.00 h Pandora‘s Bliss & Bad Motorfinger (D/B) FESTHALLE 20.00 h Meat Loaf FRANKFURT ART BAR 20.45 h Open Stage GIBSON 20.00 h The Gibsons JAZZKELLER 21.00 h Wesley G. Trio / French Connection NACHTLEBEN 21.00 h Nachtgeschrei + support: Elmsfeuer SPRITZEHAUS 21.00 h Steve James Unlimited ZOOM 21.00 h Kaye-Ree - „New Air“ Ree-Leaseparty

Mainz KUZ MAINZ 20.00 h 257ers M8-CLUB 20.30 h Mayence Acoustique Steppin´ Stone & Ludwig Riederer

Nidderau SCHLOSSKELLER WINDECKEN 21.00 h Schlosskeller-Allstar-Band

SCHANZ 20.30 h Female Kings

ALT-OBERURSELER BRAUHAUS 20.00 h Folk & Ballads mit Nurkurt

Offenbach

Offenbach

KJK-ZENTRUM SANDGASSE 20.30 h Blues Cruisers m. Waymond Harding

BOGSIDE IRISH PUB 20.30 h Andreas Kümmert

Mi >> 24.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Flo Mega & The Ruffcats - supp.: Lary

Darmstadt AN SIBIN 21.00 h Open Mic Night GOLDENE KRONE (KNEIPE) 21.00 h Heiner und Achim

Mi. 12.06. 19.30 Uhr Nordmole

HELENE FISCHER special guest: SANTIANO

Fr. 14.06. 19.00 Uhr Nordmole

PHILIPP POISEL & BAND

special guest: Alin Coen Band Sa. 22.06. 19.00 Uhr Nordmole

BRYAN ADAMS

Fr. 28.06. 20.00 Uhr Rheingoldhalle

LARS REICHOW mit Slixs

Sa. 29.06. 20.00 Uhr Zollhafen

SHANTEL

So. 30.06. 20.00 Uhr Zollhafen

CARMINHO

WUNDERBAR WEITE WELT 20.00 h Todd Thibaud Band

Oberursel

KREATIVFABRIK 20.00 h Les Yeux D‘La Tete SCHLACHTHOF 20.00 h Johnossi

Gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz

OETINGER VILLA 21.00 h Agent Attitude

Mühlheim

Wiesbaden

OPEN AIR IN MAINZ

Rödermark THEATER & NEDELMANN 20.00 h Paul Millns

Wiesbaden SCHLACHTHOF 20.00 h Title Fight / Dead End Path / Whirr

Fr >> 26.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 21.00 h Inga Rumpf & Nils Gessinger Group

Fr. 05.07. 19.00 Uhr Nordmole 2013

CRO

Sa. 06.07. 20.00 Uhr Nordmole

ELTON JOHN

2013

„Greatest Hits Live“

So. 07.07. 19.00 Uhr Nordmole

ZAZ

special guest: IRMA Di. 09.07. 19.00 Uhr Zitadelle

CALEXICO

special guest: Depedro Mi. 10.07. 19.30 Uhr Nordmole

STING

„Back to bass“ special guest: James Walsh Fr. 12.07. 20.00 Uhr Zitadelle

MARCUS MILLER & BAND Sa. 13.07. 20.00 Uhr Zitadelle

LUDOVICO EINAUDI & BAND „In a Time Lapse“

Mi. 17.07. 19.00 Uhr Zitadelle

EARTH WIND & FIRE

So. 21.07. 20.00 Uhr Zitadelle

PATRICIA KAAS „Kaas chante Piaf“ Zwei Stimmen. Zwei Schicksale. Eine Hommage.

Sa. 03.08. 20.00 Uhr Frankfurter Hof Flamenco

CARMEN

mit Maria Serrano www.frankfurter-hof-mainz.de

Bad Vilbel KULTURFORUM 20.00 h hr-Bigband feat. Dena DeRose

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MUSIK

germaniastrasse

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zusammensetzt. Breaks, Fill-Ins und solistische Elemente sollen ebenso einfliessen. Grundlegende Spieltechnik ist erforderlich, das Arrangement gibt es in notierter Form. Instrumente können ausgeliehen werden, Freude am Musizieren muss mitgebracht werden. Leitung: Peter Koch; Teilnahmegebühr: 95 Euro, ermäßigt 70 Euro Samba- und Samba Reggae-Workshop (Waggong) 27. April, 11.00 bis 17.00 Uhr Brasilien in Frankfurt: Wer auf fetzige Rhythmen und gemeinsames Trommeln abfährt, ist hier richtig. Die brasilianischen Instrumente (Surdo, Repinique, Shaker, Agogo etc.) werden zur Verfügung gestellt. Leitung: Tom Müller; Teilnahmegebühr: 50 Euro, ermäßigt 40 Euro Schnuppertag für freie Musik (Waggong) 27. April, 12.00 bis 18.00 Uhr Der freie Umgang mit Musik verbessert die Improvisation, erweitert das Hörbewußtsein, eröffnet neue Zugänge zur Musik und erweitert die technischen Fähigkeiten am Instrument. Wir werden uns mit den Klangmöglichkeiten unserer Instrumente beschäftigen und das kollektive Improvisieren üben. Ein Kurs für alle Instrumente; Grundkenntnisse am Instrument und Lust an kreativem Gestalten sind erwünscht. Leitung: Eric Sons; Teilnahmegebühr: 50 Euro, ermäßigt 40 Euro Grooven in der Rhythm Section (Waggong) 27. April, 12.00 bis 18.00 Uhr 50 1, ermäßigt 40 1; max. 8 Personen Das Fundament jeder Band bildet die Rhyhtmusgruppe. Groovt sie gut, fühlen sich alle wohl. Und ums richtig gut grooven geht es in diesem Workshop. Das hat viel mit dem richtigen »Feeling« zu tun, man kann es aber auch sehr gut üben. Wie kommuniziert man gut untereinander, so dass sich die SolistInnen möglichst wohl fühlen, und wie laut sollte welches Instrument sein, damit es richtig swingt? Angesprochen sind vor allem Schlagzeug, Bass, Piano und Gitarre, doch es sind alle Instrumente willkommen. Leitung: Tim Roth, Teilnahmegebühr: 50 Euro, ermäßigt 40 Euro Cajon-Workshop 2 (Waggong) 28. April, 12.00 bis 18.00 Uhr Dieser Folgeworkshop richtet sich an SpielerInnen, die schon mal einen Workshop für EinsteigerInnen besucht haben oder über anderweitig erworbene Vorkenntnisse verfügen. Ein Instrument kann geliehen werden (Gebühr 10). Leitung Florian Dreßler; Teilnahmegebühr: 50 Euro, ermäßigt 40 Euro Instrumentalkurse für Kinder und Jugendliche: Flöte, Saxophon, Trompete, Bass, Klavier, Schlagzeug, Percussion (Waggong) Termine nach Vereinbarung Die Kurse können sowohl von AnfängerInnen als auch von Kindern und Jugendlichen mit Vorkenntnissen belegt werden. Ob Jazz, Pop oder Klassik, auf die bevorzugte Stilrichtung wird eingegangen. Leitung: Sachiko Yoshida, Savac Bayrak, Martin Krämer, Susanne Peusquens, Theodor Scheibling, Philip Wibbing, Jens Biehl, Uta Wagner, Giovanni Gulino, Florian Dreßler u. a.; Teilnahmegebühr 64 Euro, ermäßigt 56 Euro monatlich Jazz-Ensemblekurse (Waggong) vierzehntägig dienstags oder donnerstags abends 19.30 bis 22.30 Uhr Es geht um die Gestaltung der Probenarbeit, das Zusammenspiel, den Repertoireaufbau sowie um Fragen von Rhythmik, Harmonielehre, Improvisation. Der Kurs umfaßt monatlich zwei mal vier Unterrichtsstunden. Leitung: Jürgen Salerno; Teilnahmegebühr: monatlich 40 Euro, ermäßigt 34 Euro

6.4. 8.4. 10.4. 11.4. 14.4. 18.4. 20.+ 21.4. 24.4. 25.4. 27.4.

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28.4. l 28.4. 30.4. 3.5. 4.5.

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Hr3 Disco Party Kollegah & Farid Bang – JBG 2 Creedence Again – Hey Tonight Live 12 Tenöre, 22 Welthits, 1 Show Die Chorprobe – Komödie Bushido - AMYF Tour Mundarttheater: En Bembel voll Spass 2013 Der zerbrochene Krug – Lustspiel v. Kleist Der kleine Muck – Kith. ab 5 J. Candlelight & Liebestöter – Komödie (Bgh. Zeppelinheim) Serenade - Duo Edelmann / David: Saitensprünge (Haus zum Löwen) Der W Stefan Weidner + Guest Tanz in den Mai mit The Gypsys Jürgen von der Lippe – So geht`s Schneckenhaus – Schauspiel (Bgh. Zeppelinheim)

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KULTUR

KONZERTREIHE KLANGRÄUME (Waggong): Moina & The Bass Freitag, 12. April, 20.30 Uhr; Eintritt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, für Kinder und Jugendliche frei Manchmal braucht es nicht mehr als die Reduzierung auf das Wesentliche. Besonders, wenn es sich dabei um eine grandiose Frauenstimme und einen virtuos gespielten Kontrabass handelt. Moina Erichson am Mikrofon, Norbert Dömling am Bass - ein Duo, das sich nicht nur durch musikalische Expertise, sondern auch durch eine erfrischende Offenheit in der Auswahl seiner Songs auszeichnet, … die dem Publikum einen ganz neuen Zugang zu vertrautem Repertoire erlaubt. Hier klingen Oldies von den Beatles und Jazzstandards von Cole Porter plötzlich wieder taufrisch, … und selbst progressive Titel wie Nirvanas »Come as you are« und »Airbag« von Radiohead hören sich an wie frisch komponiert. ... Aus diesem Zusammenspiel entsteht ein unverwechselbarer Unplugged-Sound, der mit Rhythmuswechseln und unerwarteten StyleCrossovers auf minimalistische, aber authentische Weise beeindruckt. (Hendrik Halstenberg) Grundlagen der Improvisation für Gesang (Waggong) 13. April, 12.00 bis 18.00 Uhr Für interessierte SängerInnen, die einen ersten Zugang zum freieren Umgang mit der Stimme bekommen möchten. Wir loten gemeinsam aus, wie Intuition und Wissen beim Improvisieren in eine sinnvolle Balance gebracht werden können. Zunächst widmen wir uns der auf Harmonien bezogenen Improvisation über bestehende Songs und Standards. Weitere Themen: freiere Formen des Improvisierens nach zu bestimmenden Spielregeln, Tipps zum weiteren Selbststudium. Vorkenntnisse: Gesangserfahrung in irgendeiner Form. Leitung:Viola Engelbrecht;Teilnahmegebühr: 50 Euro, ermäßigt 40 Euro Saxophonworkshop: Mit dem Körper spielen (Waggong) 13. April, 12.00 bis 18.00 Uhr Verspannungen im Körper, falscher Umgang mit dem Atemsystem etc. haben Auswirkungen auf Sound, Intonation, musikalische Ausdrucksfähigkeit. Es wird ein Weg gezeigt, wie man weniger gegen, sondern mehr mit dem Körper spielen kann. Leitung: Christian Schröder;Teilnahmegebühr: 50 Euro, ermäßigt 40 Euro »Das Schlagzeug im Handgepäck«: Pandeiro lernen (Waggong) 13. April, 12.00 bis 16.00 Uhr Das Pandeiro ist die brasilianische Rahmenschellentrommel. Auf dem Instrument können sowohl alle brasilianischen Rhythmen als auch Funk- und Rockbeats gespielt werden. Der Kurs richtet sich an AnfängerInnen und möchte diese mit den Grundlagen der Spieltechnik und einfachen Grooves vertraut machen. Spaß und Spielfreude stehen im Vordergrund. Instrumente können gestellt werden. Leitung: Tom Müller; Teilnahmegebühr: 40 Euro, ermäßigt 30 Euro Bandworkshop mit den »Rolling Allenstones«: Integrativ & kreativ (Waggong) 13. April, 12.00 bis 18.00 Uhr Die »Rolling Allenstones« sind eine integrative Band aus Frankfurt. Unter professioneller Anleitung können sich die KursteilnehmerInnen einerseits bei bestehenden Arrangements einbringen und andererseits gemeinsam mit der Band ein neues Stück entwickeln. AnfängerInnen und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen, denn Ziel ist es, unabhängig von Vorkenntnissen oder musikalischem Niveau gemeinsam zu musizieren. Leitung: Fred Lohr; Teilnahmegebühr: 50 Euro, ermäßigt 40 Euro Jazz Guitar Master Class – NY Grooves (Waggong) 14. April, 12.00 bis 18.00 Uhr Das Ziel jedes Musikers/jeder Musikerin sollte es sein, die musikalischen Ideen fließen zu lassen. Dafür braucht es technische, harmonische, melodische und rhythmische Fertigkeiten. Unser Ziel ist, die Gitarre als Werkzeug unseres persönlichen Ausdrucks zu verstehen und zu gebrauchen. Es werden neue Konzepte für das Spielen von Jazz auf der Gitarre vermittelt und

praktisch umgesetzt. Themen sind Solospiel, harmonische Konzepte, Interaktion, Repertoire, Performance. Leitung: Russ Spiegel; Teilnahmegebühr: 60 Euro, ermäßigt 50 Euro Cajon-Gipfel (Bongolei, Waggong) 14. April, 11.00 bis ca. 17.15 Uhr Anmeldung: Bongolei, Mark Collazo, Tel. 069/ 44 87 85 Claudio Spieler, Jorge Palomo und Juan Bauste bieten 3 Themen an; jede/r TeilnehmerIn hat bei Möglichkeit bei jedem Dozent eine Einheit des jeweiligen Spezialgebietes zu besuchen. Unabhängig davon gibt es einen Workshop mit Conny Sommer. Teilnahmegebühr: 65 Euro. Weitere Infos unter: www.bongolei.de, www.waggong.de Komponieren für alle (Waggong) 20. April, 14.00 bis 18.00 Uhr Praktische Hilfe beim Umsetzen von musikalischen Ideen, Coaching bei der Arbeit an eigenen Songs und Begleitungen, praktische Einführung in Musiktheorie, von der Improvisation zur Komposition - mit Instrument, Stimme oder am Computer. Leitung: Anka Hirsch; Teilnahmegebühr: 40 Euro, ermäßigt 30 Euro Die Funktion des Pianos in der Jazzcombo (Waggong) 20. April, 12.00 bis 18.00 Uhr Der Inhalt des Kurses ist die Stilistik des Jazzpianos ab der zweiten Hälfte der vierziger Jahre bis in die Gegenwart. Themen sind: Harmonie (Voicings, etc.); Melodik (Be-Bop Scales, Lines, etc.); Rhythmik (Begleitung und Solo-Spiel); Aufbau (Blues, Rhythm Changes,AABA, etc.) Für TeilnehmerInnen mit zumindest soliden Grundkenntnissen im Bereich Jazzpiano. Unterricht in Englisch; Leitung: Mariano Diaz; Teilnahmegebühr: 60 Euro, ermäßigt 50 Euro Jazz Piano Master Class (Waggong) 21. April, Uhrzeiten nach Vereinbarung Mariano Diaz, argentinischer Pianist, ist am Conservatorio del Liceo in Barcelona leitender Professor im Bereich Jazzpiano für die fortgeschrittenen Semester. 2005 wurde er für den Grammy nominiert. Wir bieten Einzelunterricht oder Kleingruppenunterricht (Unterricht in Englisch) nach Vereinbarung an, bitte telefonische Rücksprache halten, 069/46 62 02 Grundkurs Gehörbildung (Waggong) Beginn 24. April; mittwochs 18.30 bis 19.30 Uhr Systematisches Gehörtraining, das beim Erkennen einzelner Intervalle und einfacher Akkorde anfängt und zum harmonischen und melodiebezogenen Hören hinführt.Auch das Erkennen von Rhythmen und Takten wird geschult. Der Kurs umfasst acht Stunden. Leitung:Walter Haimann; Teilnahmegebühr: 95 Euro, ermäßigt 70 Euro Die Bunker-Session (Waggong) 26. April, ab 19.30 Uhr Eine Jazz/Fusion/Free-Session für Jugendliche & Erwachsene,AnfängerInnen & Fortgeschrittene! Hier kann man sich an Jazzstandards, Blues und Soul/Funk Classics erproben. Auch freie Improvisationskonzepte können ausprobiert werden. Eintritt frei Stimmbildung und allgemeine Gesangstechniken für SängerInnen (Waggong) 27. April, 12.00 bis 18.00 Uhr Ein Intensivseminar in kleiner Gruppe. Auf der Basis von funktionaler Stimmbildung und Elementen aus klassischer und Jazz/PopGesangspädagogik können neue Techniken entwickelt und bestehende Fähigkeiten vertieft und erweitert werden. Leitung: Lil von Essen; Teilnahmegebühr: 60 Euro, ermäßigt 50 Euro Die Flöte im Jazz 1 (Waggong) 27. April, 12.00 bis 18.00 Uhr Ein Workshop für FlötistInnen, die die Möglichkeiten der Querflöte im Jazz und jazzverwandter Musik erproben möchten. Anhand der Erarbeitung eines Blues und von Standards geht es um Improvisation, Phrasierung und spezielle Übemethoden und auch moderne Spieltechniken. Geeignet sowohl für FlötistInnen mit Grundkenntnissen am Instrument als auch für Fortgeschrittene. Leitung: Stephanie Wagner; Teilnahmegebühr: 50 Euro, ermäßigt 40 Euro Percussion Ensembleworkshop (Waggong) 27./28. April, 12.00 bis 18.00 Geboten wird die Arbeit an einem mehrstim- s migen Arrangement, das sich aus 6 CongaStimmen, einer Bongo-Stimme und optional einer Timbales-Stimme sowie Clave und Glocke

Anmeldung beim jeweiligen Veranstalter: Tagträumer ...............  0 170/54 29 378 MEWI ........................  0 69/469 23 62 Waggong..................  0 69/46 62 02

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Steve Scondo Band Finest Blues Sonntag, 14.04.13 / 11.00 Uhr

Alpenland&WienerSchmähBrunch Freitag, 09.10.09 / 20:30

Live Musik-Pfeifer´s Five Samstag, 20.04.13 / 20.30 Uhr

Grandsheiks

Grandmasters of Zappa-music

Samstag, 27.04.13 / 20:30 Uhr

Sabine Fischmann & Ali Neander

Liebenslänglich Samstag, 22.01.11 20.30 Uhr Sonntag, 09.06.13 / /13:30 Uhr Samstag, 29.11.08 / 20:30

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MUSIK Mo >> 29.04.

Darmstadt AN SIBIN 21.30 h Sleeve Face GOLDENE KRONE (SAAL) 20.30 h Letzter Gig vorm Plattenvertrag - Chapter V m. Furore, Fuelinject, Thybeaux, Please (Official), Shaky Foundation

Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Peter Cincotti Trio

Darmstadt

Dreieich

AN SIBIN 21.00 h DA-Bands NewcomerNight mit Iron Made in Germany

JAZZCLUB RöDERMARK E.V. 20.00 h Vitaliy Baran Quartett

Frankfurt

Frankfurt DAS BETT 21.00 h Heimataerde DREIKöNIGSKELLER 22.00 h Dead Lovers (D/UK) FRANKFURT ART BAR 20.45 h Friday Live Jazz m. P. C. Bryant MAMPF 20.30 h Swing Belleville MOSAIK 20.00 h Improphil Jazzquartett NACHTLEBEN 19.45 h Guns Of Moropolis ORANGE PEEL 21.00 h The Swinging Fireballs SPRITZEHAUS 21.00 h Born Wild

Hanau BRüCKENKOPF 21.00 h Chris Kramer JAZZKELLER HANAU 21.00 h Karaoke Live Band

Hattersheim FOLKPUB ZUR KRONE 21.00 h Thomas Koppe

Langen

Isolée Microhouse nannte man das mal vor Jahren, was Rajko Müller da erfand. Ende der 90er war das, Müller alias Isolée hatte gerade seinen ersten Hit – »Beau Mot Plage«. Seitdem erscheinen in schöner Unregelmäßigkeit neue Isolée-Alben, das letzte – »Well Spent Youth« – vor zwei Jahren auf dem wunderbaren Label Pampa Records, das DJ Koze ins Leben rief. Erstaunlich ist, wie wenig Isolées kluge, genaue Musik dabei in die Jahre kommt. Nun ist er mal wieder im Robert Johnson zu hören. tg Di, 30.4., 23 Uhr, Robert Johnson, Offenbach, Nordring 131, 069-21028881.

NEUE STADTHALLE LANGEN 21.00 h Hole Full Of Love

Mühlheim SCHANZ 20.30 h Evi & das Tier

Oberursel ARTCAFé & VINERIA MACONDO 20.00 h Bob Crook & the Criminals

Rodgau MAXIMAL 20.00 h Colin Wilkie (British)

Rüsselsheim DAS RIND 20.30 h Ben Schadow Band

Sa >> 27.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 21.00 h IQ IRISH PUB ASCHAFFENBURG 21.30 h Backshop Poster

Bad Homburg E-WERK 19.00 h Who‘s Mary + apstream

Darmstadt AN SIBIN 21.30 h Foxxy Lady CENTRALSTATION 19.30 h füenf - Phase 6 GOLDENE KRONE (KNEIPE) 22.00 h Blue Veiins HALBNEUN THEATER 20.30 h Hardcake Special: „Rockin Good Ol Friends“ JAGDHOFKELLER 21.00 h April King und Matthias Baumgardt sowie Hans Kreisler KNABENSCHULE 21.00 h Mama Limón & Guests 21.30 h The Ugly Two & The Halfnaked Cowboy

Mainz KULTURCAFE 21.00 h Phrasenmäher + NIAS

Wiesbaden KREATIVFABRIK 20.30 h Austin Lucas & Glossary / Ghost Of A Chance / Northcote

Di >> 30.04. Aschaffenburg COLOS-SAAL 20.00 h Nils Landgren Funk Unit

Mainz BAR JEDER SICHT 21.00 h Earsteps CHILLI PEPPER ROCK CAFé 21.00 h The Groovemonster FRANKFURTER HOF 20.00 h Imany & Band

BROTFABRIK 20.00 h Isbells / B DREIKöNIGSKELLER 22.00 h Dreikönigskeller Band GIBSON 20.00 h Imagine Dragons JAHRHUNDERTHALLE 20.00 h The Australian Pink Floyd Show NACHTLEBEN 21.00 h Momofoko ORANGE PEEL 21.00 h Fatso Jetson & Yawning Man PONYHOF 21.00 h Ayefore + Special Providence THERABIERBAR 20.00 h Monday Evening Blues Blues-Session

Frankfurt ALTE OPER (GROßER SAAL) 20.00 h Herman van Veen ELFER MUSIC CLUB 20.00 h Revolte Tanzbein + Lechuga FRANKFURT ART BAR 21.00 h Mr. T & Band INTERNATIONALES THEATER 20.00 h Accordeons Nous avec Mathilde Braure JAZZKELLER 21.00 h Scott Hamilton & On The Corner Trio MAMPF 20.30 h Natalya Karmazin (p) & Rita Siegmann (voc) MOSAIK 20.00 h Lorena Villatoro - Latin Music NEUES THEATER HöCHST 20.00 h Konrad Beikircher & Band: „Bayo Bongo“ ODYSSEE KULTURCAFé 20.00 h JazzLeeks ROMANFABRIK 20.30 h Marc Copland & John Abercrombie

Hanau JAZZKELLER HANAU 21.00 h Fishbone Trash

Mainz FRANKFURTER HOF 20.00 h Anna Scheps M8-CLUB 20.00 h The Cashbags - Supp.: Hillybilly Nobility u. The Changling

Offenbach Bieber WIENER HOF 20.30 h Sabine Fischmann & Ali Neander

Rüsselsheim FESTUNGSKELLER 20.00 h Red Hot Hottentots

Sulzbach HERRENHAUS 20.00 h Savas Ensemble

Dreieich

Wiesbaden

BüRGERHAUS SPRENDLINGEN 20.00 h hr-Bigband feat. Dena DeRose

DER WEINLäNDER 20.00 h Georg Boeßner Trio KUNSTHAUS 20.00 h Toolbox

Bad Homburg KURTHEATER 20.00 h The World Famous Glenn Miller Orchestra

30.4.2013,20 h, Hugenottenhalle Neu-Isenburg: Tanz in den Mai mit »The Gypsys«

Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE) 20.00 h Elias „Fuzzy“ Dahlhaus

Frankfurt-Seckbach FESTZELT NEUE BATSCHKAPP 20.00 h Tanz in den Mai m. Roy Hammer & die Pralinées

Frankfurt CASABLANCA BAR 21.00 h Yelena Jurayeva DAS BETT 21.00 h Tanz in den Mai m. Äl Jawala & Balkan-Globalbeats-Party ELFER MUSIC CLUB 21.00 h Outcocks + Me And My Asshole + Black Sherrif FRANKFURT ART BAR 20.45 h Trio Terz INTERNATIONALES THEATER 20.00 h Jazz Classics - Hot Music of the Twenties MOSAIK 20.00 h Chansons françaises mit Christian Alix NACHTLEBEN 21.00 h Madhouse Flowers ORANGE PEEL 21.00 h Tanz in den Mai m. Marshal Cooper (Mitglieder Mardi Gras.BB) & Tommie Harris

seit 1976

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So >> 28.04. Darmstadt HOFF-ART THEATER 20.00 h Janne Westerlund & Mashée

Frankfurt BATSCHKAPP 20.00 h Samiam + Support: Walter Schreifels ELFER MUSIC CLUB 21.00 h Facing The Swarm Thought FRANKFURT ART BAR 12.00 h Swingstars GIBSON 20.00 h Imany & Band JAHRHUNDERTHALLE 19.00 h The Australian Pink Floyd Show JAZZKELLER 20.00 h Grace Kelly Quintet JüDISCHES MUSEUM 11.00 h Scott Hamilton Quartet: Der „Mainstream Messias“ am Sax MAMPF 20.30 h Hans Maiwald Trio NACHTLEBEN 21.00 h Stahlmann SüDBAHNHOF 12.00 h Night Fever

Offenbach HAFEN2 17.00 h Town of Saints

Rüsselsheim DAS RIND 20.30 h Thomas Bachmann Group

Wiesbaden SCHLACHTHOF 22.30 h Die Spielwiese THALHAUS E. V. 17.00 h Hamburg Klezmer Band

PONYHOF 21.00 h The Excitements SPRITZEHAUS 21.00 h Session SüDBAHNHOF 21.00 h 30 Plus-Party - Tanz in den Mai ZOOM 20.00 h Joey Cape presents „ To All My Friends“

Mühlheim SCHANZ 20.30 h Rock in den Mai m. New Deal

Neu-Isenburg HUGENOTTENHALLE 20.30 h Tanz in den Mai mit „The Gypsys“ TREFFPUNKT THATSLIVE 20.00 h Tanz in den Mai m. Mohrnkopp und Jimis Revenge

Rodgau MAXIMAL 20.00 h Parason

Wiesbaden KUNSTHAUS 19.30 h improvisohrium - offene Bühne

60433 Frankfurt • Maybachstraße 24 Telefon: 069/ 95 21 84 10 email: info@batschkapp.de Kartenservice: 069/ 9 44 36 60 + 29 69 29 oder über das Internet: www.batschkapp.de

Di 02.04. Marek Lieberberg presents GOJIRA plus Special Guests: Hypno5e Do 04.04. REEL BIG FISH & support: Suburban Legends So 07.04. EMERGENZA - Der Newcomer Band Contest • Semifinale Teil 3 Di 09.04. LUCA HÄNNI & DANIELE NEGRONI "Thank You to the Fans" - die excklusive Clubtour der Superstars Do 11.04. ITCHY POOPZKID Ports & Chords-Tour 2013 & Gäste: Marathonmann So 14.04. EMERGENZA - Der Newcomer Band Contest • Semifinale Teil 4 Mo 15.04. STIFF LITTLE FINGERS "Up A Gear" Tour Mi 17.04. MESH "automation baby" Tour 2013 + special guests Di 23.04. BOSSE "KRANICHE TOUR 2013" + Gäste: Herrenmagazin & Valentine Au sve rka uft So 28.04. SAMIAM + Support: Walter Schreifels DISCOS & SPECIAL PARTYS

Sa 20.04. NACHT DER MASCHINEN Di 30.04. THE ZOO presents: TANZ IN DEN MAI

Freitags THE ZOO – MIXED, NOT MASHED Sa 06.04. ALLES 90ER Sa 13.04. 80ER & NDW PARTY HALLENSHOWS

Mo08.04. Di 30.04. Mo17.06. Sa 07.09. Mo09.10. Sa 19.10. So 20.10. Mi 13.11. Do 06.02.

KOLLEGAH & FARID BANG "JBG 2" • Hugenottenhalle Neu-Isenburg ROY HAMMER & DIE PRALINÉES "Tanz in den Mai" • Festzelt Gwinnerstr. 5, Ffm • an der neuen Batschkapp TEGAN AND SARA • Capitol Offenbach DIE TOTEN HOSEN Der Krach der Republik & Gäste: Disco Ensemble • Mannheim Maimarktgelände OLLY MURS "Tour 2013" • Stadthalle Offenbach SCHILLER "Elektronik Pur Neue Klangwelten Live 2013" • Rosengarten Mozartsaal Mannheim SCHILLER "Elektronik Pur Neue Klangwelten Live 2013" • Rheingoldhalle Mainz NICK CAVE & THE BAD SEEDS • Stadthalle Offenbach WITHIN TEMPTATION ��� Jahrhunderthalle Frankfurt 60313 Frankfurt am Main • Kurt-Schumacher-Str. 45 Telefon 069 / 2 06 50 • internet: www.konstabler.com

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04.04. KILLERPILZE "Grell Tour 2013" 05.04. SKINNY LISTER Women of the World 06.04. PICKERS 07.04. mainova-heimspiel special: HIPROCKTIZED CD Release Party + Gäste Mo 08.04. VREID + SOLEFALD + IN VAIN Fire Walk With Me European Tour Vol 2 Di 09.04. ARKELLS + Support: Canterbury Mi 10.04. SOULBOUND "Breakawaytour 2013" Gäste: Texas Cornflake Massaker, Kaocide & Within Departure Do 11.04. THE DOORS OF PERCEPTION Sa 13.04. LE FLY So 14.04. THE TERRIBLE NOISES Mo 15.04. TURBOWEEKEND + Gäste: Lauter Leben Di 16.04. SAINT LU Mi 17.04. MUSTASCH + special guests: Eat The Gun

Do 18.04. SWISS & DIE ANDERN "Punkah" Tour 2013 + special guest Fr 19.04. THE MOONS Sa 20.04. FABIAN VON WEGEN "Emotionale Zitrone" So 21.04. PSYCHOPUNCH + ´77 + SUPERCHARGER Mo 22.04. BALTHAZAR Di 23.04. SEVENTRIBE Do 25.04. NACHTGESCHREI "Aus schwärzester Nacht" Tour 2013 support: Elmsfeuer Fr 26.04. GUNS OF MOROPOLIS "Heavy Metal Killed Your Mama" So 28.04. STAHLMANN Mo 29.04. MOMOFOKO Di 30.04. MADHOUSE FLOWERS "Tanz in den Mai"

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KINDER    Theater ab 6 Jahren

FRANKFURT

DER SÄNGERKRIEG DER HEIDEHASEN Singspiel nach dem Kinderbuch von James Krüss Papageno Theater im Palmengarten, 1., 3.-6., + 28.4.2013, 16 Uhr www.papageno-theater.de

   Wissen ab 6 Jahren

ALLERLEI ZUM STAUNEN Führungen in den Osterferien für Kinder und Jugendliche Senckenberg NaturMuseum, 2., 3. + 5.4.2013, 11 + 15 Uhr www.senckenberg.de

   Theater ab 15 Jahre

DER STURM von William Shakespeare, mit dem Theater Reissverschluss aus Berlin Gallustheater, 9.4.2013, 20 Uhr, 10.4.2013, 11 + 20 Uhr www.gallustheater.de

   Theater ab 12- 16 Jahren

AROUND THE WORLD IN 80 DAYS Klassikers von Jules Verne in englischer Sprache, English Theatre, 15.-19.4.2013, 11 + 12.30 Uhr www.english-theatre.org

   Theater ab 8 Jahren

DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN

   Theater ab 13 Jahren

DER BUSHALTESTELLENKÜSSER von Ralf N. Höhfeld Ein Theaterstück mit insgesamt 18 Küssen, mit Michael Meyer, Susanne Schyns, Regie: Rob Vriens Theaterhaus, 15. + 19.4.2013, 11 Uhr; 17. + 18.4.2013, 9.30 Uhr; 19.4.2013, 19 Uhr www.theaterhaus-frankfurt.de    Theater ab 4 Jahren

CINDERELLAS SCHUHE Ein Stück für eine Schauspielerin und 12 Paar Schuhe von Mike Kenny, mit der »Compagnie en route«, Dauer 50 Minuten, Vormittags nur mit Voranmeldung Gallustheater, 14.4.2013, 15 Uhr; 15.4.2013, 10.30 Uhr www.gallustheater.de    Theater ab 3 Jahren

DAS HÄSSLICHE ENTLEIN mit dem La Senty Menti Theater Theaterhaus, 28.-30.4.2013, 11 Uhr www.theaterhaus-frankfurt.de    Theater ab 14 Jahren

6.4.2013, 16–21 Uhr, Schirn Kunsthalle: Große Kinderkunstnacht mit Kinderdisco

Schauspiel Frankfurt. Schirn Kunsthalle, 6.4.2013, 16-21 Uhr www.schirn.de    Theater

GUNDA, DAS RIESENSCHWEIN mit dem Frankfurter Puppentheater Gastspiel in der Musikschule-Goldenen Taste, 06.04.2013, 15.30 Uhr www.haus-sindlingen.de    Theater ab 15 Jahre

HAMLET, EIN PRINZ IN DÄNEMARK von William Shakespeare, mit dem Theater Reißverschluss aus Berlin Gallustheater, 12.4.2013, 11 + 20 Uhr; 13.4.2013, 20 Uhr www.gallustheater.de

DISPLAY mit dem TheaterGrueneSosse Junges Ensemble, Regie: Willy Combecher u. Wiebke Dröge, mit Ulia Gutbell, Carolina Goretzky, Hadi El Harake, Karl Kiesel, Daniel Shnitzer, Leyla Trebbin Theaterhaus, 10.-12.4.2013, 11 Uhr; 12. + 13.4.2013, 19 Uhr www.theaterhaus-frankfurt.de

GOLDEN, SILBERN, EDEL, STEINIG. Eine Schatzsuche im Liebieghaus Liebieghaus, 7.4.2013, 12 Uhr www.liebieghaus.de    Kunst ab 4 Jahren

GROSSE KINDERKUNSTNACHT MIT KINDERDISCO Die Schirn Kunsthallelädt ein in die wundersame Welt von Yoko Ono. Es gibt einen Eingang, der gar keiner ist, einen Raum, der nur zur Hälfte existiert, Berge die sich bewegen und ein gläsernes Labyrinth. Ein buntes WorkshopProgramm rundet das große Kunstspektakel ab. Die Kinderdisco ab 17 Uhr sorgt für Partystimmung im Foyer und das TABLE für Snacks und Getränke. In Kooperation mit dem Jungen

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   Theater ab 4 Jahren

DIE KLEINE KATZE TATZE mit dem Puppentheater Kolibri Struwwelpeter Museum, 14.4.2013, 15 Uhr; 15. + 16.4.2013, 10 Uhr www.struwwelpeter-museum.de

DIE MÄRCHENTÜR, SIE ÖFFNET SICH Märchen am Sonntag für Familien mit Kindern Theaterhaus, 14.4.2013, 11 Uhr www.theaterhaus-frankfurt.de    Theater

FARBIGE TÖNE - KLINGENDE BILDER

   Kunst

Familienstück von F.K. Waechter, Regie: Lily Sykes Schauspiel, 16.4.2013, 10 Uhr; 28.4.2013, 14 Uhr www.schauspielfrankfurt.de

   Theater ab 5 Jahren

   Musik

frei nach dem Märchen der Brüder Grimm, mit dem Figurentheater Maren Kaun Gallustheater, 7.4.2013, 15 Uhr www.gallustheater.de

KIEBICH UND DUTZ

Zu Besuch in Himmel und Hölle, mit Rudi Gerharz Städel Museum7.4.2013, 11 Uhr www.staedelmuseum.de

Schatzsuche im Senckenberg Senckenberg NaturMuseum, 4.4.2013, 18 Uhr www.senckenberg.de

DER FROSCHKÖNIG

   Theater ab 5 Jahren

MÄRCHENREISE DURCHS STÄDEL

DAS EI AUS DER URZEIT

   Theater ab 4 Jahren

mit dem Frankfurter Puppentheater Haus Sindlingen, 07.04.2013, 15.30 Uhr www.haus-sindlingen.de

   Kunst ab 4 Jahren

   Wissen von 6-10 Jahren

Werke von Claude Debussy und Olivier Messiaen, mit Cornelia Neuwirth am Klavier Nebbiensches Gartenhaus, 13.4.2013, 14.30 Uhr www.frankfurter-kuenstlerclub.de

   Theater

KASPER UND SEPPELS ABENTEUER IM WELTRAUM

   Wissen

ICH BIN DUMM, DU BIST DUMM, ER IST DUMM ... UND WIE WIRD MAN SCHLAU ? Ein WahrnehmungsExperiment zum Thema LERNENfür Kinder geeignet !! Explora Museum, 7.4.2013, 12 Uhr www.exploramuseum.de    Literatur ab 5 Jahren

JÖRG HILBERT: RITTER ROST UND DIE ZAUBERFEE Kinderbuch-Sonntag mit Musik Literaturhaus, 21.4.2013, 15 Uhr www.literaturhaus-frankfurt.de    Theater ab 3 Jahren

DER KARTOFFELKÖNIG mit dem Puppentheater Pusteblume Gallus Theater, 27.4.2013, 15 Uhr www.gallustheater.de    Theater

KASPER UND AMANDA, DAS URWALDKROKODIL mit dem Frankfurter Puppentheater Haus Sindlingen, 20.04.2013, 15.30 Uhr www.haus-sindlingen.de

Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm. Regie: Sebastian Martin. Mit Oscar Ehrlich, Jakob Gail, Gabriele Maria Graf, Birgit Heuser, . Des Teufels Großmutter beschließt, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen und erweckt einen frisch Erhängten wieder zum Leben... Theater Willy Praml, 19., 24., 25. + 26.4.2013, 11 Uhr; 19. + 26.4.2013, 15 Uhr; 27.4.2013, 16 Uhr www.theater-willypraml.de    Theater ab 3 Jahre

VOM KLEINEN MAULWURF, DER WISSEN WOLLTE, WER IHM AUF DEN KOPF GEMACHT HAT mit dem Ensemble »Follow the Rabbit« Gallus Theater, 21.4.2013, 15 Uhr; 22.4.2013, 11 Uhr (nur mit Voranm.) www.gallustheater.de    Theater ab 8 Jahren

WENN ICH 12 BIN... Eine Theatercollage mit dem KinderEnsemble des TheaterGrueneSosse In einer Collage beschäftigt sich das Kinderensemble des TheaterGrueneSosse mit Kind sein und Älter werden, mit guten und schlechten Eltern, mit Abhängigkeiten und Selbstbehauptung. Die 15 Ensemblemitglieder, Kinder zwischen 8 und 13 Jahren, erspielen sich einen eigenen Standpunkt und erarbeiten unter der Anleitung von Christiane Kirchner und Detlef Köhler eine erste szenische Präsentation. Theaterhaus, 28.-30.4.2013, 11 Uhr www.theaterhaus-frankfurt.de    Theater

WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER Gastspiel vom Marotte-Figurentheater Titus Forum, Nordweststadt, 13. + 14.4.2013, 16 Uhr www.kiju-theater.de

OH, WIE SCHÖN IST PANAMA nach dem Bilderbuch von Janosch, Insz.: Wolfgang Backhaus Titus Forum, Nordweststadt, 5.–7.4.2013, 16 Uhr www.kiju-theater.de    Theater

OSTERN BEI DER EINTRACHT Eiersuche im Stadion Commerzbank Arena, 2.-5.4.2013, 14 Uhr www.eintracht-frankfurt-museum.de    Theater

OSTERN IM PALMENGARTEN Eier suchen rund um das Osterhasengärtchen Palmengarten, 31.3.2013, 11-18 Uhr + 1.4.2013, 11-16 Uhr www.palmengarten.de    Theater

PIPS, DAS OSTERKÜKEN mit dem Frankfurter Puppentheater Haus Sindlingen, 01.04.2013, 15.30 Uhr www.haus-sindlingen.de    Theater ab 2 Jahren

PIRATENGESCHICHTEN improvisiertes PuppentheaterPuppentheater mit Antje Kania Kellertheater, 7.4.2013, 11 + 15 Uhr www.kellertheater.de

OFFENBACH    Theater ab 5 Jahren

DIE KUH ROSEMARIE von Andri Beyeler nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Frauke Nahrgang und Winfried Opgenoorth, Theateratelier, 25., 29. + 30.4.2013, 11 Uhr www.theateratelier.info

DARMSTADT    Wissen von 6-12 Jahren

BUMERANG BAUEN Kosten: 10,- Euro, inkl. Material für 3 Treffen, nur mit Anmeldung Schlösschen im Prinz-Emil-Garten Darmstadt, 12., 19. + 26.4.2013, 15-17.30 Uhr www.nbh-darmstadt.de    Wissen von 6-14 Jahren

DEIN KINDERZIMMER SELBSTGESTALTET ALS MODEL Kosten: 15,- Euro, Material für 4 Treffen, nur mit Anmeldung Schlösschen im Prinz-Emil-Garten, 4 Donnerstage, 11.4.-2.5.2013, 15-17 Uhr www.nbh-darmstadt.de

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KINDER    Theater ab 14 Jahren

EINE HELDIN BIN ICH NICHT! Anne Franks stille Helferin erzählt, mit dem Theater 3D und Chansons der 30er und 40er Jahre, sowie jiddischen Liedern Theater Moller Haus, 23. + 24.4.2013, 11 Uhr www.theatermollerhaus.de    Theater ab 3 Jahren

KOMISCHER VOGEL mit dem theater die stromer. Regie: Esther Steinbrecher, mit Birgit Nonn und Helga Liewald Theater Moller-Haus Darmstadt, 7.4.2013, 15 Uhr; 8.4.2013, 9 + 11 Uhr www.theatermollerhaus.de    Spaß ab 4 Jahren

WIESBADEN    Theater ab 6 Jahren

FÜR EWIG UND HUNDERTMILLIONEN TAGE von Theo Fransz, Insz.: Kalma Streun, Hessisches Staatstheater, 2.4.2013, 16 Uhr; 3.4.2013, 18 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de    Theater ab 3 Jahren

DER KLEINE WASSERMANN Nach dem gleichnamigen Buch von Otfried Preußler. Regie: Therese Thomaschke Staatstheater Wiesbaden, 5.-7.4.2013, 16 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de

MATTHIAS UND DIE ZAPPELBANDE: WAS MACHST DU DA?

   Musik ab 5 Jahren

Beruferaten mit der Zappelbande für Kinder Centralstation, 28.4.2013, 11 Uhr www.centralstation-darmstadt.de

Instrumentenworkshop für Kinder in Begleitung - Wir lassen die Hörner erschallen Hessisches Staatstheater Wiesbaden, 13.4.2013, 15 Uhr www.staatstheater-wiesbaden.de

   Theater ab 8 Jahren

SPIEL UND MUSIK

DIE SCHATZINSEL nach Robert Louis Stevenson, mit dem Theater Lakritz, Regie: Nicole Amsbeck Theater Moller Haus, 28.4.2013, 15 Uhr; 29. + 30.4.2013, 9 Uhr www.theatermollerhaus.de    Theater ab 10 Jahren

TAUSENDUNDEIN GOETHE

ANDERE ORTE    Theater Die Geburtstagsshow für Kinder ab 4 Jahren Stadthalle Langen, 9.4.2013, 15 Uhr www.neue-stadthalle-langen.de    Theater ab 5 Jahren

   Literatur ab 3 Jahre

vom Theater mimikri, Theatermärchen Bürgerhaus Nieder-Roden, 21.4.2013, 15 Uhr www.rodgau.de

für Kinder Schlösschen im Prinz-Emil-Garten, 10.4.2013, 15 Uhr www.nbh-darmstadt.de

MAINZ    Theater ab 4 Jahren

KLEINER BÄR GANZ GROSS Eine Geschichte über das Glück zu zweit zu sein vom Hallo Du Theater Kulturzentrum KUZ, Mainz, 7.4.2013, 11 + 15 Uhr www.kuz.de    Theater ab 6 Jahren

KLEINER KLAUS, GROSSER KLAUS Vom TheaterGrueneSosse frei nach dem Märchen von H. C. Andersen. Regie: Taki Papaconstantinou. Mit Willy Combecher, Sigi Herold, Friederike Schreiber u.a., Theaterhaus, 21.4.2013, 15 Uhr; 22., 23., 25. + 26.4.2013, 11 Uhr www.theaterhaus-frankfurt.de    Zauberei von 4 bis 10 Jahren

VERTRIXT NOCHMAL Zauberspektakel mit Frieder Fizz Unterhaus im Unterhaus, 7.4.2013, 11 Uhr www.unterhaus-mainz.de

Schauspiel: Kiebich und Dutz,Theater Willy Praml: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren.

40 JAHRE SESAMSTRASSE

Ein Zwei-Fraustück vom »Theater-3-D« Theater Moller Haus, 9.4.2013, 9 Uhr www.theatermollerhaus.de

VORLESEN MIT ROMY

Zweimal F.K. Wächter

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN

   Theater ab 3 Jahren

Nur nicht einschüchtern lassen: das ist die Lehre, die Kinder aus zwei Theaterstücken des als Karikaturist (»Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein«) populär gewordenen Allrounders F.K. Wächter ziehen können, die derzeit in Frankfurt zu sehen sind. Das Schauspiel Frankfurt gibt neu »Kiebich und Dutz«, seit Dezember schon zeigt das Theater Willy Praml »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren«.

DER WOLF UND DIE SIEBEN GEISSLEIN mit dem Lille Kartofler Figurentheater Stadthalle Langen, 16.4.2013, 15 Uhr www.neue-stadthalle-langen.de    Theater ab 6 Jahre

HIMMEL UND MEER von Susanna Baccari und Valeria Cavalli, mit dem Theater GrüneSosse und die stromer Bürgerhaus Sprendlingen, 11.4.2013, 16 Uhr http://buergerhaeuser-dreieich.de    Theater ab 5 Jahre

DER KLEINE MUCK nach dem bekannten Märchen von Wilhelm Hauff. Theater Wilde Hummel, Hugenottenhalle, Neu-Isenburg, 25.4.2013, 16 Uhr www.hugenottenhalle.de    Theater

KLEINER PIET WAS NUN? nach dem Kinderbuch »Keentied - oder die Reise ins Glück« von Miriam Koch, mit dem »Theater Geist« Bürgerhaus Sprendlingen, 15.4.2013, 16 Uhr http://buergerhaeuser-dreieich.de    Wissen

TATORT: WOHER KOMMT DIE MILCH? Treffpunkt: Steintisch auf der Hofwiese Dottenfelderhof, Bad Vilbel, 20.4.2013, 11 Uhr www.dottenfelderhof.de

Im Schauspielhaus wagen sich auf der in den Zuschauerraum des großen Saals vorgelagerten Bühne die zwei bisher in einer Kiste lebenden Freunde Kiebich und Dutz hinaus in die Welt. So mutig das klingt, sind sie aber nicht. Besonders Dutz sehnt sich immer wieder zu seinen Schmusedecken im behaglichen Kistenheim zurück, so dass er Kiebich irgendwann ziehen lässt. Ihre Abenteuer gipfeln darin, dass Dutz den waghalsigen Kiebich aus den Fängen des bösen Nickel retten muss. Mit Musikbegleitung, technischen Geräusch- und Lichteffekten und knallbunten Utensilien im GigantoFormat setzt Regisseurin Lily Sykes eine Ikea-Kinderwelt in Szene, in der sie die Handlung allerdings – und gottseidank – weitestgehend den Darstellern Sascha Nathan (Dutz) und Isaak Dentler (Kiebich) überlässt. Während das komödiantische Können Nathans längst eine feste Größe in den Produktionen des Hauses und somit keine Überraschung ist, ließ sich Dentlers Talent als Clown bisher allenfalls erahnen, in der schrägen Rolle des Scherzinger in »Kasimir und Karoline« etwa. Das kongeniale Duo glänzt zum Quietschvergnügen der Kinder vor allem dann, wenn es unter sich sein darf. Dass der böse Nickel, bei dem Kiebich den Kopf verliert, bei Sykes den Felsblock Nickel zu einem piepsend blinkenden Riesenhamburger-

Computer macht, der alles verschlingen will, lässt am Schluss vor lauter Schnickschnack die Story in den Hintergrund geraten. Was aber soll’s, wenn die Kinder ausgerechnet davon am meisten begeistert sind? Fünf Jahre sollten sie auf dem Buckel haben. Zum Märchen von den Brüdern Grimm, das durch F.K. Wächter »durch den Bösen Wolf gedreht« werde, heißt es in der Kritik Stefan Behrs aus der Frankfurter Rundschau, dass das Theater Willy Praml die Ankündigung, »Krawalltheater« für Kinder zu machen, »ganz bezaubernd« umsetze. Die Geschichte von dem in der Glückshaut geborenen Knecht, dem der Weg zur schönen Königstochter durch eine Reihe von unmöglich zu lösenden Aufgaben verbaut werden soll, die er natürlich mit Bravour und der Hilde einiger Freunde besteht, bestreitet Jacob Gaul als mutiger Bauernbursche. Oscar Ehrlich und Gabriele Maria Graf spielen mehr als ein Dutzend Rollen, und Birgit Heuser ist die Erzählerin des für Kinder ab acht Jahren ausgeschriebenen Stücks. gt Termine im April Schauspiel Frankfurt: 16. (11 Uhr) 28. (14 Uhr) Theater Willy Praml: 19. (11+15 Uhr) 24., 25., 26. (11 Uhr), 27. (16 Uhr)

15.4.2013, 16 Uhr, Bürgerhaus Sprendlingen: Kleiner Piet was nun?

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Inserentenverzeichnis ALTANA Kulturforum ............................31 Bastiné Aikido ..........................................44 Batschkapp/Nachtleben ....................41 BB Promotion ..........................................U1 Bluebox .......................................................34 Bockenheimer Weinkontor ...............40 Brotfabrik Hausen e.V...........................37 Bürgerhäuser Dreieich ........................34 Burgfestspiele Bad Vilbel....................25 Cinema........................................................13 Deutsches Filmmuseum ....................12 die fabrik.....................................................37 Dorflinde ....................................................41 Filmfestival »überall dabei« ..............09 Filmforum Höchst .................................14 Filmtheater Valentin ............................14 Forum Lingua ...........................................45 Frankfurter Hof ............................... 39, 35 Frankfurter Ring .....................................44 Frankfurter Sparkasse von 1822 .....29 Frauen in Bewegung ............................45 Freies Schauspiel Ensemble22, 22, 17 Gallus Theater .........................................24 Grüne Soße Festival .............................U3 Hafenkino ..................................................14 Harmonie...................................................13 Hessisches Staatstheater WI ...U2, 21 Hugenottenhalle ...................................40 Internationales Theater Ffm. ...........18

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Appenzeller Uwe Ochsenknecht will den Schweizern richtiges Deutsch beibringen -- kein verlockendes Angebot, aber lustig. Leservotum.

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Altern für Anfänger 80: Das Leben der andern Nach drei Folgen mit zusammen über 21 Millionen Zuschauern ist die viel gelobte Mini-TV-Serie über unsere »Mütter und Väter« zu Ende gegangen. Ein schöner, allseits gepriesener Erfolg. Der Dreiteiler hat 14,7 Mio. Euro gekostet – das ist das Geld für etwa 10 »Tatorte«, die selten weniger als jeweils 8 Mio. Zuschauer bringen. Ein Öffentlich-Rechtlicher Quotenverlust von 59 Mio. Zuschauern ist demnach entstanden, legt man den so beliebten McKinsey-Roland-Berger-Maßstab an. Das verlangt natürlich nach einem Mehrwert an Erkenntnis, den vor allem und erstaunlicherweise die FAZ konstatiert hat. Die Serie machte aus den fünf Protagonisten, die laut Drehbuch Freunde sein sollten, ohne dass man es jemals spürte, Getriebene des Schicksals, Menschen, die höheren Mächten ausgeliefert, fehlbar sind, es immer wissen, aber nie darüber reflektieren. Der Erkenntnismehrwert, den der Film liefert, besteht also in der Einsicht, dass Menschen – in diesem Fall unsere Vorfahren – nur in begrenztem Maße (wenn überhaupt) die Autoren ihrer persönlichen Lebensgeschichte sind. Darin liegt zweifellos ein Körnchen Wahrheit. Es steht aber erstens im Widerspruch zur derzeit geltenden Auffassung über die Größe der Lebensleistung der 68er, und es separiert zweitens die Täter als »die anderen« von uns, den

»übrigen«, unseren »Müttern und Vätern«, die in der Serie zudem kräftig gelitten und gebüßt haben (auch wenn wir nie so recht verstanden, warum wer was gemacht hat, z.B. warum Schwester Charlie die jüdische Ärztin denunziert hat). Es stellt sich zudem die Frage, ob das, was der Film unseren Müttern und Vätern zugesteht, nicht auch für die anderen, die Täter, gelten muss? Diese werden im Film alle als Psychopathen, als Feiglinge, d.h. als von vornherein und unverwechselbar »schlechte« Menschen gezeichnet. Der Nationalsozialismus war dann vielleicht nur eine ganz schreckliche Viruserkrankung? Herr Schirrmacher von der FAZ (unterstützt diesmal von Martin »der Mann, der niemals recht hat« Schulz) wollte diesmal zwar nicht die Welt retten, sondern offenbar nur der Generation der zwischen 1959 und 1969 geborenen eine Vergangenheit liefern, mit der sie leben kann. Irgendwann muss halt mit allem mal Schluss sein. Kurt Otterbacher

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Strandgut Kulturmagazin 4/2013