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MUSIK

Live-Musik-Termine Sonntag 01. Aschaffenburg COLOS-SAAL

20:00 h Nils Landgren Funk Unit Bad Vilbel ALTE MüHLE

11.00 h The International Trio Darmstadt OETINGER VILLA

20.00 h Hildegard von Binge Drinking, The Guilt Frankfurt DAS BETT

18.30 h Linda

DREIKöNIGSKELLER

21.00 h Come ‚n Go

FRANKFURT ART BAR

13.00 h Jazz Matinée m. Happytime Swingers JAZZKELLER

20.00 h Emiliano Sampaio Meretrio MAMPF

JAZZKELLER

21.00 h Standard Time MAMPF

20.30 h Bernd Theimann ORANGE PEEL

20.30 h Blues/Soul/Funk Session mit Tommie Harris & Friends

Mörfelden - Walldorf KULTURBAHNHOF MöRFELDEN

21.30 h Lea Porcelain

Mittwoch 04. Aschaffenburg COLOS-SAAL

20.00 h ABtown Houzeband - feat.: Silvia Dias + special guest: Kilian & Jule Bauer Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE)

22.00 h Pentatonikum Frankfurt DIE FABRIK

20.30 h Traditional Irish Music Session

Montag 02.

Hanau JAZZKELLER HANAU

Mainz SCHON SCHöN

21.00 h Jam Session

Offenbach HAFEN2

20.00 h Fabian Dudek Trio

20.00 h Anvil + Special Guest: Neonfly + Grey Attack 20.00 h Big Handmade Blues Session

20.00 h Marijke Jährling & Band

Rüsselsheim DAS RIND

NACHTLEBEN

SPRITZEHAUS

20.30 h Bernd Theimann Jazztrio 16.00 h Kitty Solaris

jovi meckert 108

FRANKFURT ART BAR JAZZKELLER

21.00 h Jazz Konzert & Session m. Peter Klohmann & Friends MAMPF

20.30 h Trio Panamericana MOSAIK

20.00 h Emiliano Sampaio Meretrio

19.00 h Irish Folk Session Wiesbaden SCHLACHTHOF

20.30 h The Baboon Show THALHAUS E. V.

20.00 h Jazz Session m. Fornara & Friends

Donnerstag 05. Aschaffenburg COLOS-SAAL

20.00 h Regenwald Festival mit Soulfire, The Hoods + AB-Allstars Darmstadt OETINGER VILLA

20.00 h Florist, Squalloscope

RESTAURANT BELLEVILLE

20.00 h Mariannes Chansonabend

Eppstein WUNDERBAR WEITE WELT

20.00 h Mason Rack Band

Aschaffenburg COLOS-SAAL

20.00 h Chicahlgo Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE) Dreieich JAZZCLUB RöDERMARK E.V.

19.00 h The International Trio feat. Olivier Franc Frankfurt MAMPF

20.30 h Meretrio NACHTLEBEN

21.00 h BaBa ZuLa Mainz SCHON SCHöN

21.00 h Bräumer/Klewer/Eftychidou 19.30 h Ne Obliviscaris, Allegaeon, Virvum

Dienstag 03. Aschaffenburg COLOS-SAAL

20.00 h Naturally 7 Darmstadt GOLDENE KRONE (KNEIPE)

21.00 h Krone Old Stars Orchestra Frankfurt BROTFABRIK

20.00 h Federico Albanese DAS BETT

20.00 h Duality m. Vinx & Jonas Hellborg FRANKFURT ART BAR

20.30 h Alan Sherry

IN DER AU (RöDELHEIM)

21.00 h Lastkaj 14, Grim Society

Ich gebe es ja zu: ich fliege für mein Leben gern. Und das auch noch bevorzugt über den großen Teich ins Land des deutschstämmigen Häuslebauers, der sich derzeit vor allem in der Kunst von Fußballtrainern versucht, also Auswechselspieler von der Bank aufs Spielfeld der großen Weltpolitik schickt. Anders aber als die altmodischen Herren Löw und Co., die per Handzeichen und anderen (zuvor abgesprochenen) analogen Gesten dem zu ersetzenden Spieler bedeuten, das Feld zu verlassen und einem von der Bank zu überlassen, führt der amerikanische Trainernovize die Digitalisierung auch ins Auswechselgeschäft ein. Okay, nun ist es in einem herkömmlichen Fußballspiel ziemlich unpraktisch, mit einem Smartphone auf dem Platz rumzulaufen, um die Auswechselwünsche des Trainers per Twitter auch mitzukriegen. Aber mal ehrlich: wer hätte früher an Torlinientechnik oder Videobeweise gedacht. Da ist sicher noch Luft nach oben und irgendein Startup wird Twitter sicherlich auch noch auf das Spielfeld bringen. Aber ich schweife ab. Denn eigentlich wollte ich übers Fliegen schreiben. Also nicht das Fliegen diverser Angestellter aus dem Weißen Haus. Das erinnert ja schon ein bisschen an die Rotationswut grüner Parlamentsfraktionäre der ersten Stunde, als sich die frischgewählten Jungs und Mädels kaum auf den Parlamentssesseln warmgesessen hatten, als sie schon wieder den ungeduldig mit den Hufen scharrenden sogenannten Nachrückern und natürlich auch Nachrückerinnen Platz machen mussten. Nun die Grünen haben mittlerweile gelernt, dass eine zu häufige Wechselei den Spielfluss doch arg hemmen kann. Und deshalb werden wohl die hessischen Grünen auf ihrem nächsten Landesparteitag teilweise dem Vorbild Chinas folgen und dem einen oder der anderen Kandidatin ein lebenslanges Mandat einräumen. Sozusagen wohlverdiente Stammspieler(innen), die damit auch dem unseligen Jugendwahn der ersten grünen Landtagsfraktionen mit einem Altersschnitt von unter 35 Jahren ein Ende bereiten. Immerhin sind sie schon jetzt bei einem Schnitt von knapp 52 Jahren angekommen. Da ist also auch noch Luft nach oben. Und schon wieder schweifte (? – schwofte, schwiff – keine Ahnung) ich ab von meiner Titelvorgabe. Aber es gibt halt derzeit auch so viele unwichtige Sachen, über die es sich lohnt, Worte zu verlieren. Wie zum Beispiel die guten Ratschläge eines Bad Homburger Stilberaters im weitverbreiteten Presseorgan »Rhein-Main EXTRA TIPP«, der rechtzeitig zum Saisonbeginn die Männer dieser Welt vor der Todsünde zu bewahren versucht, sich mit Socken in Sandalen in der Öffentlichkeit zu zeigen. Gut, diese Warnung kennen wir langsam. Aber dass ich jetzt in meinen Sneakers keine langen Socken mehr tragen darf, nur noch ganz kurze oder gar keine, das war mir neu.

21.00 h Grundhass

Wiesbaden SCHLACHTHOF

Fly, fly away

Kitty Solaris »Geschmackssichere, zartbittere Popmelancholie«, verspricht der »Rolling Stone«. Dabei ist es gar nicht so einfach, Kitty Solaris zu greifen. Patti Smith, Bill Callahan, Cat Power, Violent Femmes, Ramones, Syd Barrett oder PJ Harvey – das ist der Referenzraum, in dem sich Kirsten Hahn aka Kitty Solaris bewegt. Seit fast zwei Jahrzehnten ist die gebürtige Hessin als Musikerin, Labelmacherin, Konzertveranstalterin eine Art Indie-Institution von Berlin – ein Prototyp der inzwischen fast vergessenen Doityourself-Musikszene. In Offenbach im schönen Hafen 2 stellt sie nun ihr neuestes Album vor: »Cold City«. Das Video dazu zeigt sie auf einer nächtlichen Reise durch die verbliebenen Subkultur-Nischen der Hauptstadt. tg

So., 1.4., 16 Uhr, Hafen 2, Offenbach, Nordring 129, 069-26 01 22 23. www.hafen2.net

Ein letzter Versuch, zum Thema zu kommen: Als Flugbegeisterter lasse ich mir den wöchentlichen Newsletter namens »Travel-Dealz« (fragt mich nicht, woher das z kommt) zuschicken, wo ich bei der Lektüre meine Phantasie zu unglaublich günstigen Preisen auf die Reise schicken kann. So traf ich dann neulich auf das unglaubliche Angebot eines Lufthansa-Fluges nach Los Angeles für 300 Euro. Allerdings von Düsseldorf, kann man einem Frankfurter ja eigentlich nicht zumuten. Aber von hier hätte der Flug über 700 Euro gekostet. Also habe ich mir das Angebot mal angeschaut: Ich fahre irgendwie nach D’dorf. Steige in den Flieger, der mich zurück nach Frankfurt bringt, dort in den Flieger nach Los Angeles. Und zurück erst nach Frankfurt, dann weiter nach D’dorf. Und dann irgendwie zurück nach Frankfurt. Wer jetzt denkt, da steig ich doch einfach erst in Frankfurt zu, hat die Rechnung ohne Carsten Spohr gemacht: das wäre »no show« und somit der ganze Flug hinfällig. Aber immerhin kann ich als Ausgleich einen Euro in die Klimawiedergutmachungskasse der Lufthansa stecken. Und mein nächstes Mekkern kommt dann aus dem Flieger. Jochen Vielhauer

Strandgut 04/2018

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Strandgut 4/2018  

Kulturmagazin für Frankfurt am Main

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