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Nr. 57 5/2015

Das Magazin für unsere Region

! x i n kost´

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Lütjenburg historisch Friedrich horstmann „FieDe de Sünnkönich”

Blumenschmuck in lütjenburg Der dehoga setzt ein zeichen

biker charitytour motorradfahren für den guten zweck

Der Maibaum glück und wohlstand für Lütjenburg

Frösche lauter verzauberte prinzen?

baltic cloud luftfahrtübung über der hohwachter bucht

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Bedächtig Ich ging zur Bahn. Der Abendzug kam erst um halber zehn. Wer zeitig geht, der handelt klug, er kann gemütlich gehn.

Der Frühling war so warm und mild, ich ging wie neubelebt, zumal ein wertes Frauenbild mir vor der Seele schwebt. Daß ich sie heut noch sehen soll, daß sie gewiß noch wach, davon ist mir das Herz so voll, ich steh’ und denke nach. Ein Häslein, das vorüberstiebt, ermahnt’ ich: »Laß dir Zeit! Ein guter Mensch, der glücklich liebt, tut keinem was zuleid.« Von ferne aus dem Wiesenteich erklang der Frösche Chor, und überm Walde stieg zugleich der goldne Mond empor. »Da bist du ja, ich grüße dich, du traulicher Kumpan. Bedächtig wandelst du wie ich dahin auf deiner Bahn.« Dies lenkte meinen Denkersinn auf den Geschäftsverlauf; Ich überschlug mir den Gewinn. Das hielt mich etwas auf. Doch horch, da ist die Nachtigall, sie flötet wunderschön. Ich flöte selbst mit sanftem Schall und bleib ein wenig stehn.

Li e b e Le s e r i n n e n u n d Le s e r, „Ein Leben ohne Träume ist wie ein Garten ohne Blumen“. (Harry van Dyke)

Gerade jetzt im Monat Mai sollten wir uns einmal eine Auszeit vom Alltag gönnen. Der Frühling hat uns wieder und lädt uns mit all seiner Pracht ein, unseren Träumen freien Lauf zu lassen. Wünsche gibt es viele. Große Wünsche nach Frieden, Sicherheit, Reichtum, immer währende Gesundheit und Jugend sind nicht so einfach zu erfüllen. Ein Teil davon wird wohl immer ein Traum bleiben. Aber es gibt viele kleine Träume, die sich jeder selbst erfüllen kann: Jeden Tag etwas zu Essen, klares Wasser, Kleidung, Sauberkeit, eine schöne Umgebung, Lebensqualität, Arbeit, Anerkennung, Geborgenheit und ein Leben in einer Gemeinschaft, all das sind grundlegende Wohlfühlfaktoren. Mit der Rückkehr zur Zufriedenheit und auch zu etwas mehr Bescheidenheit, wird sich für so manchen das erhoffte Glück einstellen. Auch die Liebe spielt in vielen Träumen eine große Rolle. Die Unbeschwertheit dieses Wonnemonats lässt Freiraum für eine glückliche Partnerschaft. Und wenn die Liebe etwas eingeschlafen ist, gehen Sie einmal in sich und fragen nach den Ursachen. Vielleicht liegt es ja auch nur an der Eingefahrenheit des Alltags. Wann haben Sie Ihrem Partner zuletzt gesagt, dass sie/er das Größte für Sie ist? Schreiben Sie im doch einfach einmal einen romantischen Liebesbrief, schreiben oder reden Sie sich alles von der Seele und Sie werden sehen, welche Türen sich im Monat der Liebenden für Sie beide öffnen werden. Und wenn Sie noch nicht den richtigen Partner gefunden haben, läuft Ihnen vielleicht in den nächsten Wochen Ihr Herzblatt über den Weg. Sie müssen nur fest dran glauben und ein wenig Mut aufbringen. Schauen Sie einfach einmal genau hin, es kann sein, dass es sich nur ein wenig versteckt hat und Sie es erst finden und „freiküssen“ müssen! Nur zu! Gut Ding will Weile haben, aber nehmen Sie gegebenenfalls auch mal die Beine in die Hand! Denn wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, wie es schon Wilhelm Busch in seinem o.g. Gedicht so wunderbar sagt. Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für den Monat Mai. Schmiedlein Tischlerei 2-43_Layout 1 24.02.14 07:39 Seite 1

Ihre Petra und Stefan Gramkow

Und flötend kam ich zur Station, wie das bei mir Gebrauch. O weh, was ist das für ein Ton? Der Zug, der flötet auch.

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Dort saust er hin. Ich stand versteint. Dann sah ich nach der Uhr wie jeder, der zu spät erscheint. So will es die Natur.

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Haus & Grund Lütjenburg A b s o f or

Positive Entwicklung des Vereins setzte sich auch in 2014 fort Haus & Grund Lütjenburg führte am 28.04.2015 im Hotel Restaurant „Lüttje Burg“ vor knapp 50 Teilnehmern seine jährliche Jahreshauptversammlung durch. In seinem Rechenschaftsbericht für das vergangene Jahr betonte der Vereinsvorsitzende, Rolf Hinrichsen, die Bedeutung der Beratung und Information für die Vereinsmitglieder. Dies wird in erster Linie durch die Vereinsberatung nach Terminabsprache mit dem Vereinsvorsitzenden und vor allem durch die monatliche Rechtsberatung des Landesverbands erreicht. Dass aber auch die Information nicht zu kurz kommt, erreicht der Verein durch den monatlichen Bezug der Norddeutschen Hausbesitzerzeitung sowie den Informationsveranstaltungen. So wurde die Herbstveranstaltung zum Thema „Heiz- und Betriebskosten richtig abrechnen“ mit 40 Teilnehmern wieder gut besucht. Der Vereinsvorsitzende berichtete weiter, dass das Vereinskonzept auch in 2014 erfolgreich war. So konnte der Verein auch im vergangenen Jahr wieder 22 neue Mitglieder aufnehmen. Ende 2014 bestand der Verein damit aus 252 Mitgliedern. Diese erfreuliche Entwicklung setzte sich auch in 2015 mit bisher weiteren 15 Neuaufnahmen fort. Bei den anstehenden Wahlen wurde der 2. Vorsitzende, Claus-Peter Bruhn, einstimmig für weitere 4 Jahre in den Vorstand gewählt. Er gehört damit seit 18 Jahren dem Vorstand des Vereins an. Zum Beisitzer wählte die Versammlung mit Mehrheit den Rechtsanwalt Steffen Lohse aus Lütjenburg. Er tritt die Nachfolge für Frau Christine Busch an. Der 1. Vorsitzende, Rolf Hinrichsen, hob hervor, dass Frau Busch damit insgesamt 24 Jahre ehrenamtlich im Vorstand des Vereins tätig war, aber jetzt aus gesundheitlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet hat. Das Amt der Schriftführerin hatte bisher Frau Christiane Pokatis inne. Frau Pokatis stand aus beruflichen Gründen zur Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Das Amt des Schriftführers übernahm bis auf weiteres kommissarisch der Vereinsvorsitzende.

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Nach der Verabschiedung des Jahresberichtes 2014 hielt der Jurist und Verbandsdirektor, Hans Henning Kujath, einen aktuellen und interessanten Vortrag über die Vielzahl gesetzlicher Veränderungen sowie aktueller Rechtsprechungen rund um die Immobilie. Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Lütjenburg und Umgebung e.V. Hinrichsen (1. Vorsitzender)

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Sag mir wo die Blumen sind... Blumenschmuck in Lütjenburg bald Vergangenheit?

v.l.n.r.: Andreas Tedsen, Bürgermeister Dirk Sohn, Jochen Sauvant, Carsten Kühl bei der Scheckübergabe

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(pg) Kleinstadtidylle mit Flair, so lieben Urlauber, Besucher und natürlich die allermeisten Lütjenburger unser charmantes Heimat-Städtchen. Der historische Charakter und die gepflegte Umgebung laden so manchen zum Bummeln und Verweilen ein. Aber nicht nur das macht die besondere Atmosphäre aus. Wo man hinschaut, findet man ein leuchtendes Blumenmeer, das die Mauern der Stadt in bunten Farben erstrahlen lässt. Jochen Sauvant und seine Mannen vom Lütjenburger Bauhof fangen bereits in den Wintermonaten damit an, die kleinen Pflänzchen und Samen auf das Ausbringen im Frühjahr vorzubereiten. Sie werden gehegt und gepflegt bis sie dann endlich die Blumentöpfe, Kübel und Beete der Stadt bereichern können. Im Frühjahr und Sommer sind die Männer dann unterwegs, um einmal in der Woche die Blütenpracht durch Begießen am Leben zu erhalten. Bei besonders heißen Temperaturen sind sie natürlich auch mehrfach in der Woche unterwegs. Jeder freut sich am wunderhübschen Blumenschmuck der Stadt, doch wenn es nach Andrea Danker-Isemer (Die Grünen), 2. stellvertretende Bürgervorsteherin der Stadt und Mitglied verschiedener Ausschüsse geht, soll damit laut ihres Antrags Schluss sein. Demnach sollen die Blumenampeln in der Stadt demontiert werden, da die Pflege viel zu personal- und zeitaufwändig sowie zu kostenintensiv sei. Sie hätte beobachtet, dass sogar zwei Mann gleichzeitig beschäftigt seien. Man solle ihrer Meinung nach doch lieber die Bäume retten, als Blumen zu begießen. Bürgermeister Dirk Sohn merkt an, dass bereits eine neue Technik angeschafft wurde, damit in Zukunft nur noch ein Mann zur Bewässerung der Blumen abgestellt werden wird. Es handele sich dabei um einen Bewässerungsstab, der bereits jetzt zum Einsatz kommt. Bürgermeister Dirk Sohn betont, dass die Einschätzung der Frau Danker-Isemer nicht der allgemeinen Meinung der Stadtvertretung entspricht. Es ist zwar richtig, dass sich die Stadt Lütjenburg ihren Blumenschmuck viel Geld kosten lässt, aber die Touristen reagieren darauf auch sehr positiv. Sie akzeptieren Lütjenburg als Versorgungsort, somit hat die Stadt für das passende Rahmenprogramm zu sorgen. Und dazu gehört nun einmal ein ansprechendes Ambiente. Andreas Tedsen, stellvertretender Vorstand des DEHOGA Kreisverbandes Plön, sieht den Antrag Frau Danker-

Isemers wie eine Ohrfeige für diejenigen, welche sich die Mühe machen, Lütjenburg für die Außendarstellung der Stadt schön herzurichten. Andreas Tedsen hört als in Lütjenburg ansässiger Gastronom und Hotelier von vielen Touristen und Gästen nur Gutes über die schön und sauber hergerichtete Umgebung. Gerade das zieht seiner Meinung nach viele Menschen zu uns. „SchleswigHolstein, und somit auch Lütjenburg und die umliegende Region, ist zum großen Teil geprägt vom Tourismus“, so Tedsen. „Dieser Zweig hat unserem Bundesland im letzten Jahr 7 Milliarden Euro eingebracht. Jeder 3. Arbeitsplatz in S-H ist vom Tourismus abhängig. Umwelt und Naturschutz sind sehr wichtig, aber auch die Schlagworte Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sind für den DEHOGA von besonderer Bedeutung. Die Menschen, die sich bei uns wohl fühlen, kommen gerne wieder. Da muss auch das gesamte Umfeld stimmen.“ Auch Carsten Kühl als Vertreter des DEHOGA Ortsverbandes Lütjenburg/Hohwachter Bucht sieht das so: „Wir richten auch Hohwacht immer wieder besonders schön mit Bepflanzungen her. Erst kürzlich wurde der Berliner Platz mit Hilfe des Lütjenburger Bauhofs wieder frühlingsfrisch gemacht. Alles macht auf die Besucher einen sauberen, gepflegten und freundlichen Eindruck und deshalb kommen die Menschen immer gerne wieder.“ Andreas Tedsen möchte allen, die sich um ein schönes Lütjenburg bemühen und somit die touristische Infrastruktur unterstützen, im Namen der DEHOGA Kreisgruppe Plön ein herzliches Dankeschön übermitteln. Dabei hebt er insbesondere das Team des Lütjenburger Bauhofs hervor und überreichte dazu dem Leiter Jochen Sauvant als kleine Anerkennung einen symbolischen Scheck in Höhe von 100,00 Euro. Der bekam den Auftrag das Lob und die Anerkennung an seine Mitarbeiter weiter zu geben. Tedsen merkt an: „Auch die Bauhöfe in Plön, Preetz und Schönberg sollen sich ob dieses Lobes angesprochen fühlen. Aber unser Team arbeitet mit so viel Liebe zum Detail, was kaum mit anderen zu vergleichen ist. Wir alle können stolz sein auf die schöne Stadt, die so immer einen wunderschönen Eindruck auf Urlauber, Gäste und Besucher macht und ihnen nachhaltig in guter Erinnerung bleibt.“ Redaktion/Text: Petra Gramkow Foto: Stefan Gramkow


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Tennis Saison Eröffnungsturnier Mit einem kleinen flotten Turnier hat der Lütjenburger Tennisclub Ende April die neue Saison eröffnet. „Deutschland spielt Tennis“, hieß es dann auf der Anlage in der Kieler Straße 38. Für Petrus kam der Termin fast ein wenig zu früh, denn der Regen zwang die Tennisbegeisterten sich in die „Söhnke-Klang-Halle“ zurückzuziehen, um sich dort die notwendigen Matches in zwei gemischten Gruppen zu liefern. Der Spaß stand im Mittelpunkt des Turniers, das von Lotta Hackbarth und Brigitte Kniphals gewonnen wurde. Ein gewisser Männermangel war zu beobachten, doch tat das der Leidenschaft für das Tennisspiel keinen Abbruch. Bei Angela und Bernd Rösler gab es für alle Kaffee und Kuchen und ein erfrischendes Schlückchen stand immer bereit. Bei der Siegerehrung bedankte sich die neue Vorsitzende Antje Pappenheim noch einmal bei der VR Bank und der Förde Sparkasse für die neuen Sichtschutzblenden. Auf den Außenplätzen ist es inzwischen losgegangen, zu den Punktspielen in Lütjenburg sind interessierte Gäste immer gerne willkommen.

(Vorn von links) Siegerin Lotta Hackbarth, Winni Donatz, Anke Werber, Tina Heyer, Frank Seibt, Maike Reinle (oben von links), Heinz Pietzschel, Ute Sinn-Otto, Carola Hackbarth, Siegerin Brigitte Kniphals, Jessica Freitag, Vorsitzende Antje Pappenheim, Anja Ochs und Birgitta Ford hatten viel Spaß am Eröffnungsturnier in Lütjenburg.

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Der Maibaum soll Lütjenburg auch in diesem Jahr Glück und Wohlstand bringen…

(pg) Ein alter Volksglaube sagt, dass ein schön geschmückter Maibaum Garant für Glück und Wohlstand sei. Deshalb lässt es sich auch die Stadt Lütjenburg nicht nehmen, alljährlich einen solchen direkt am Marktplatz aufzustel-

len. Um allen LütjenburgerInnen und Gästen aus Nah und Fern ein nettes Rahmenprogramm mit zusätzlichem Einkaufspaß zu bieten, wurden der mit bunten Bändern geschmückte Kranz und anderes Zierwerk nicht wie üblich am für den Verkauf geschlossenen 1. Mai, sondern am verkaufsoffenen Samstag, den 2. Mai aufgehängt. Die Aktion war von 9.30 bis 14.00 Uhr mit einem feierlichen Rahmenprogramm verbunden. Vor drei Jahren regte der SH-Heimatbund Ortgruppe Lütjenburg an, zu diesem Anlass Baumpflanzungen vorzunehmen. Deshalb fand natürlich auch an diesem Tag ein neuer Kugelahorn in der Nähe des Gildebrunnens seinen neuen Heimat-Standort. Zum Spaten griffen Jochen Sauvant (Leiter des Lütjenburger Bauho-

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fes), Jutta Zillmann (Vorsitzende des Heimatbundes OG Lütjenburg) und Arne Trautmann, der auch in diesem Jahr den Baum sponserte. Als Inhaber der in der Stadt ansässigen Fahrschule Lübcke möchte er ein Zeichen für ein CO2-freies Lütjenburg setzen, denn bekanntlich fördern insbesondere Bäume den Abbau dieses Treibhausgases. Bürgermeister Dirk Sohn fasste selbstverständlich auch kräftig mit an, denn er unterstützt dieses Anliegen sehr. Gekonnt moderierte Günter von Soosten das nette Unterhaltungsprogramm von verschiedenen Vereinen und Verbänden und anderen Institutionen der Stadt. Mitten unter den Marktbeschickern des Wochenmarktes präsentierten sich auf einer extra dafür instal-

lierten Bühne der Spielmannszug der FFW Lütjenburg und der Bläserchor der St. Michaelis-Kantorei unter der Leitung von Ralf Popken. Eine Aufführung der betreuten Grundschule, des KiGa „Schatzkiste“ und der „Regenbogenfische“ vom Lebenshilfewerk begeisterte das Publikum. Auch die Tanzvorführungen des TSVPhönix sowie der Tanz-AG der Grundschule Lütjenburg und der Lucky Liner des SHHB wurden mit viel Applaus bedacht. Um 12.00 Uhr mittags, richtet die Feuerwehr den schön hergerichteten Maibaum auf. Die Ansprache hielt Frau Gisela Gradert-Schmidt als Vorsitzende des TSV Phoenix. Mit dabei war die Marinekameradschaft Lütjenburg, deren Herren sich stilgerecht präsen-


Friedheim Ströde“ nahm das Maibaumrichten zum Alnlass, für eine kleine „Demonstration“. Er hatte sich eine kleine Anregung für ein barrierefreies Lütjenburg ausgedacht, denn er beobachtet immer wiedert, dass es den Herrschaften mit Rollatoren wegen der unebenen Pflasterung schwer fällt, die Verkaufsstände des Lütjenburger Wochenmarktes zu erreichen. „Zur Zeit der Pferdewagen war es wegen der großen Räder ein Leichtes, diese Steine zu überwinden, heute haben es die modernen Wägelchen mit ihrer kleinen Bereifung nicht leicht über höhere Kanten zu kommen“, so Ströde. Er brachte extra den ausgedienten Rollator seiner verstorbenen Mutter mit, damit sich die Stadtvertreter höchstpersönlich bei einer

„Testfahrt“ ein Bild machen sollten. Der Gärtner und ehemalige Vorsitzende des Gewerbevereins Ascheberg wünscht sich für ein besseres Durchkommen Plattenwege zwischen den Buden.

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tierten. Ein „fast echtes“ U-Boot hatten die „Mariner“ auch mit dabei. Der von den Kids belagerte kleine Nachbau eines Unterwasserbootes schwimmt sonst als Fotomotiv auf dem Ratzeburger See. Der Marineverein hatte es dem Vorsitzenden Jochen Brüchmann und seinen Kameraden im Gegenzug zu einer Grundsanierung zur Verfügung gestellt, damit es das Maibaumrichten und am 9. Mai die 50-Jahr-Feier der Lütjenburger Marinekameraden bereichern solle. Eine weitere Attraktion war der Schießstand der TSV Schützen, an welchem Kinder ihre Treffsicherheit testen konnten. Die Schützen versorgten zudem die hungrigen und durstigen Besucher der Veranstaltung mit Deftigem und Flüssigem. Auch die LandFrauen OG Lütjenburg und Umgebung waren mit selbstgemachten Leckereien mit von der Partie. Und wer mochte, konnte sich von der „TSV-Lulu“ verzaubern lassen und an einer Mitmachaktion teilnehmen. Stefan Leyk hatte für den Tag seinen Job als Lütjenburger Stadtreferent an den Nagel gehängt und sorgte wie ein echter Profi als Discjockey am Plattenteller für die weitere musikalische Untermalung. Der Marktbeschicker „Gärtnerei

Abschließend zum Maibaumrichten äußerte sich Jutta Zillmann sehr erfreut, dass so viele Zuschauer und Zuhörer gekommen waren. Redaktion/Text: Petra Gramkow

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Stadt Lütjenburg · Arbeitskreis Stadtarchiv

Fiede de Sünnkönich

Schlachtermeister Friedrich Horstmann (1912–1987) – Gildekönig des Jahres 1965 – Friedrich Horstmann, genannt „Fiede Horstmann“, war ein echter Lüt- wärtigen Gelände zum Nilbach begann das Lebenswerk von Friedrich jenburger, denn er wurde hier am 2. Januar 1912 geboren und zwar im Horstmann (3). Wohnhaus der Sägerei Dittmer am Beginn der Kieler Straße. Dort war Der Anfang war schwer. In der Schlachterei gab es noch keine Wassein Vater 30 Jahre lang Werkmeister. Da Friedrich schon mit 8 Jahren serleitung, und die erste Tageskasse am 1. Oktober 1936 umfaßte den seine Mutter verlor, wurde er sehr früh zur Selbständigkeit gezwungen. Betrag von lediglich 345.- RM. Im ersten Jahr fuhr der junge Meister mit Pferd und Wagen über Land, um So begleitete er schon als 9jähriger JunVieh zu kaufen. Begleitet wurde er vom ge Heinrich Schlünzen zu HausschlachLehrling Hugo Engel, den er von seinem tungen. Da Heinrich bereits damals ein Vorgänger Schaeffer übernommen hatMesser für den kleinen Friedrich mit te. Meister und Lehrling bildeten also die dabei hatte, wurde Friedrich schon sehr erste Belegschaft. früh mit dem Schlachterhandwerk verZum Wochenende kamen die sauber traut. verpackten Fleischpakete auf den Wagen Am 1. Oktober 1927 begann er seine zum Ausfahren an die Kundschaft in den Lehre als Schlachter bei Schlachtermeisumliegenden Dörfern von Lütjenburg. ter Wilhelm Schellhorn in der Teichtor1937 wurde der erste Kühlraum gebaut straße 1 (1). Nach erfolgreicher Gesellenprüfung vor dem Prüfungsausschuß der und vor allem das erste Auto gekauft. Fleischerinnung unter Vorsitz von OberAlten Lütjenburgern ist das Fahrzeug meister Heinrich Schaeffer am 29. Sepvielleicht noch als „roter Teufel“ in Ertember 1930 blieb er noch einige Zeit innerung. In diesem Aufbaujahr kam bei seiner Lehrfirma in Stellung, bis er es auch zur Familiengründung, denn dort „wegen Mangels an Arbeit“ am 14. Friedrich heiratete Käthe Karoline PeterFebruar 1931 entlassen werden musste. sen aus Stöfs, die mit viel Geschick und Anschließend ging er als Geselle zunftUmsicht den Verkauf der Fleischwaren gerecht auf Wanderschaft. Das Verübernahm. Die drei Söhne – Egon (geb. bands - Wanderbuch Nr. 45, das nach 1938), Friedrich Karl (geb. 1941) und alter Handwerkstradition Eigentum Horst (geb. 1943) – sicherten die Nachdes Deutschen Fleischerverbandes folge (4). Bevor der Krieg den weiteren Aufbau blieb, weist für den Fleischergesellen der Firma unterbrach, kam es noch zu Friedrich Horstmann – belegt durch kleineren Um- und Anbauten, die den die eingedrückten Stempel – folgende Betriebsablauf vereinfachten. Am 4. Wanderroute durch Nord- und MittelSeptember 1939 wurde Friedrich zur deutschland aus: Plön, Lübeck, Wismar, Wehrmacht eingezogen und kehrte erst Doberan, Rostock, Stralsund, Greifswald, im Mai 1946 aus russischer KriegsgeStettin, Salzwedel, Lüneburg, Celle, Hil- Friedrich Horstmann, Gildekönig des Jahres 1965 fangenschaft nach Hause zurück. Wähdesheim, Braunschweig, Wolfenbüttel, rend des Krieges hat es Frau Horstmann geschafft, das Geschäft zu Hannover und Magdeburg (2). Am 18. August 1936 legte er vor der Meisterprüfungskommission des leiten. Die Pläne, die Friedrich in der langen Zeit erzwungener UntätigSchlachterhandwerks in Kiel die Meisterprüfung ab. Bereits am 1. Okto- keit entwickelt und sogar schon gezeichnet hatte, konnten nun nach ber 1936 machte er sich selbständig, indem er – als 24jähriger Meister seiner Entlassung verwirklicht werden. Schon im folgenden Jahr 1947 – die Schlachterei von Karl Schaeffer in der Neuwerkstraße 9 käuflich kam es zur Modernisierung des Geschäftshauses und zur Erweiterung erwarb. Mit der Übernahme von Wohnhaus und Stallanlagen im rück- des Schlachthauses (5).

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Aus diesem Anlaß wurde ein Richtfest gefeiert, denn im Familienarchiv Horstmann ist eine „Festzeitung“ vom 2. August 1947 überliefert, in der – oft gekonnt mit Aquarellfarben koloriert – anwesende Mitarbeiter und Gäste der Firma in humorvoller Weise charakterisiert wurden (6). In Hohwacht kaufte Friedrich Horstmann an der „Ladenzeile“ im Jahr 1960 ein Grundstück und bebaute es eingeschossig. Der Neubau enthielt neben einem Fleischereigeschäft mit Nebenräumen auch noch eine Wohnung. Im Mai 1965 wurde das Wohnhaus Neuwerkstraße 9 vollkommen abgerissen und ein modernes dreistöckiges Haus an demselben Platz errichtet. Schon zu Pfingsten 1966 wurde das neue Fachgeschäft eröffnet. Am 1. Oktober dieses Jahres konnte das 30jährige Betriebsjubiläum gefeiert werden (7). Die Geschäfte in der Neuwerkstraße, Teichtorstraße und in Hohwacht, die Lieferungen an den Großhandel in Kiel sowie die Belieferung der Bundeswehr, der Gaststätten und der Einzelhändler ließen den Firmenchef zu der Erkenntnis kommen, dass der Betrieb den Erfordernissen nicht mehr entsprach. Auch das Gesellenbrief von Friedrich Horstmann vom 29. September 1930; er erlernte das Handwerk der „Schlachterei und alte Schlachthaus war jetzt zu klein. So kam Wurstmacherei“ bei Fleischermeister Wilhelm Schellhorn, Teichtorstraße Nr. 1. es zur Entscheidung, das Nachbargrundstück Neuwerkstraße 7 dazu zu kaufen, wodurch 1968 der Grundstein für einen großzügigen Betrieb gelegt wurde. Es entstand jetzt ein Schlachtereibetrieb, der nach modernsten Gesichtspunkten konzipiert worden war. An das Schlachthaus schlossen sich die Be- und Verarbeitungsräume an (8). Eine Rohrbahnanlage beförderte das Fleisch gleichzeitig in die verschiedenen Kühlräume. Klimaanlagen sorgten für die einwandfreie Qualität der Wurst (9). Vier große Kühlräume schlossen sich für die Schnellkühlung und die allgemeine Fleisch- und Wurstkühlung an. Für Rohwurst und Konserven waren geräumige Lagerräume geschaffen worden. Den Abschluß des Betriebsganges bildete die „Expedition“, d.h. die Auslieferung der Waren. Alles war gut aufeinander abgestimmt. In diesem modernen Betrieb konnte seit 1969 gearbeitet werden. Wo einst die alten Betriebsgebäude standen, war nunmehr der Hofplatz. Ein Wagenpark mit fünf Lieferwagen sorgte für eine schnelle Zustellung der Waren in Stadt und Land. Wichtig für den Seniorchef war natürlich die Tatsache, dass zwei seiner Söhne – Egon Verbands-Wanderbuch des Fleischergesellen Friedrich Horstmann aus Lütjenburg / Holstein und Friedrich Karl – , die ebenfalls Schlachtermeister waren, im väterlichen Betrieb arbeiteten. Während sich der in den landwirtschaftlichen Betrieben im Einzugsgebiet von Lütjenburg Firmenchef mit der kaufmännischen Leitung des Gesamtbetriebes und selbst eingekaufte Vieh musste zunächst für 24 Stunden in den „Erdem Einkauf befasste, war Egon für den Betrieb und Friedrich Karl für nüchterungsstall“. Für das junge Gräservieh wurden eigene Weiden geden Versand verantwortlich. Der Hauptladen in der Neuwerkstraße war nutzt, um die Tiere bis zur Schlachtreife aufzuziehen. Bis 1969 hatte und blieb die Wirkungsstätte der Meisterin Käthe Horstmann. das Gräservieh seinen Unterstand auf dem Grundstück Mühlenstraße Beim Vieheinkauf zeigte sich, dass bei aller Mechanisierung auf das alte 7, das zwischenzeitlich angekauft worden war. Im Jahre 1970 erwarb Verfahren „mit Stall und Weide“ auch in einer ganz modernen Schlach- Friedrich Horstmann dann ein Stallgebäue im Eetz, den Aussiedlerhof terei nicht verzichtet werden konnte. Denn das vom Chef ausnahmslos der Familie Heinrich Schuldt (10). Warum dieser Hof innerhalb der Familie

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nur als „Silberranch“ bekannt war, darüber gibt es eine nette Geschichte. Jedenfalls soll der „Taufname“ von Egon Horstmann stammen. Der Enkel des Hofbesitzers Heinrich Schuldt, Olaf, wusste folgende Version für die ungewöhnliche Bezeichnung des Hofes: Immer wenn Schlachtermeister Egon Horstmann mal wieder ausgehen und „zechen“ wollte (was er am liebsten in einem gewissen Krug in der Niederstraße tat)(11), fuhr er mit Wagen und Anhänger in den Eetz und lud sich ein Kalb auf, um dasselbe zu „versilbern“. Jedenfalls kam das Gräservieh ab 1970 dort hin. Aus Anlaß seines 60jährigen Geburtstages gab „Fiete“ Horstmann 1972 einen Empfang im „Bismarckturm“ (12). Mit 45 Beschäftigten gehörte die

Firma damals zu den großen Betrieben der Stadt. So leiteten die „Kieler Nachrichten“ ihren Bericht über den Jubilar mit folgenden Worten ein: „Ein 60. Geburtstag ist zumeist noch kein Anlaß für eine Laudatio. Wenn jedoch das Geburtstagskind eine derart bekannte Persönlichkeit im Leben einer Kleinstadt ist wie Schlachtermeister Friedrich Horstmann aus der Neuwerkstraße, dann geht so ein Geburtstag … nicht sang- und klanglos vorüber“. So war es selbstverständlich, dass auch Bürgervorsteher Heinrich Stein und Bürgermeister Friedrich – Wilhelm Voges zu den Gratulanten gehörten (13). In der Einladung zu diesem Empfang, die in der Lokalpresse abgedruckt war, steht hinter dem Namen Friedrich Horstmann als

„Friedrich Horstmann Schlachtermeister“ lautete die Aufschrift auf dem Türschild Neuwerkstraße Nr. 9 im Jahre 1936 (heute Restaurant „PUR“)

Neu errichtetes Wohn- und Geschäftshaus der Fleischerei Horstmann in der Neuwerkstraße Nr. 9 im Jahre 1970

Franz und Else Petersen mit ihren Enkelsöhnen Friedrich Karl (links) und Horst Horstmann

Festzeitung zum Richtfest der Firma Friedrich Horstmann, Schlachterei Lütjenburg, am 2. August 1947

Das „Horstmann – Team“ beim 30jährigen Arbeitsjubiläum 1966 vor der Schlachterei in der Neuwerkstraße Nr. 9

Schlachthaus Neuwerkstraße Nr. 9 im Jahre 1970 (v. links: Wurstmacher Toni Lutz, Lehrling Rupik und Heinrich Evers)

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Ortsbezeichnung „Lütjenburg, Schloß“ . Was es mit dem Begriff „Schloß“ hier auf sich hat, ist leider nicht überliefert. Der Journalist Willy Rönnau charakterisierte den Jubilar in den „Kieler Nachrichten“ als „humorsprühenden Ex – König der Lütjenburger Schützen- und Totengilde“ sowie als „cleveren Geschäftsmann“. Hieran wird deutlich, dass sich Friedrich Horstmann auch neben seinem Beruf in der städtischen Gemeinschaft engagierte. Zum Gildekönig war Friedrich Horstmann 1965 proklamiert worden (14). In der schön gestalteten Ehrenurkunde, unterzeichnet Räucherofen in der Schlachterei im Jahre 1970 (Wiener Würstchen) von Obergildemeister Friedrich – Karl Klahn, Gildeoberst Hugo Steffens und Oberschatzmeister Johannes Ebert, wird festgehalten, dass seine feierliche Einschreibung ins „Goldene Buch der Könige“ als „Fiede de Sünnkönich“ erfolgte (15). Als im April 1967 in Glückstadt den Vorstandsmitgliedern der Lütjenburger Schützen – Totengilde von 1719 eine vom Ministerpräsidenten gestiftete Jubiläumskette überreicht wurde, waren dort die Gildebrüder Walter Böge, Ferdinand Voß, Hugo Steffens, Friedrich Horstmann und die Gebrüder Wiese versammelt (16). Das Amt des Fußballobmannes

Die „Silber-Ranch“ im Eetz im Jahre 1972 (am Weg in Richtung „Alte Burg“)

hatte Friedrich Horstmann 18 Jahre lang inne und legte es erst 1972 nieder (17). Beim „Tag der offenen Tür“ anlässlich seines Jubiläums überzeugten sich Hunderte Besucher von der Leistungsfähigkeit des Betriebes sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich. Seine Gäste führte er mit berechtigtem Stolz durch die vor wenigen Jahren neu errichteten, automatisierten Betriebsanlagen, die nach modernsten Gesichtspunkten des Nahrungsmittelgewerbes ausgestattet waren (18). Für alle Besucher gab es eine Würstchenkostprobe und für die Hausfrauen ein Rezeptheft für „kleine Gaumenfreuden“. Fuhr früher ein Pferdewagen übers Land, so versorgten jetzt moderne Firmenwagen die Vielzahl

Gasthof „Holsteinisches Haus“ (Bis 1951 Wilhelm Lübker, später Frau Lübker und Töchter Erna und Mariechen bis zum Jahre 1986)

Ehrengäste am 2. Januar 1972: Bürgermeister Friedrich Wilhelm Voges (4. v. rechts) und Bürgervorsteher Heinrich Stein (3. v. rechts)

Empfang im „Bismarckturm“ am 2. Januar 1972 (von links: Otto „Back“ Lorenz, Gustav Hüttmann, genannt „Der eiserne Gustav“)

Der sportbegeisterte Friedrich Horstmann als Fußballobmann des TSV – Lütjenburg im Jahre 1972

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von Kunden in Stadt und Land mit den Horstmannschen Fleisch- und Wurstwaren. Begann der Meister einst im Jahre 1936 mit einem Lehrling, so schüttelten ihm jetzt zum 60. Geburtstag „fast ein halbes Hundert Mitarbeiter“ die Hand. Die Filiale in der Teichtorstraße, die Friedrich Horstmann 1974 erweiterte und modernisierte, konnte er 1975 von den Schellhorn – Erben mit Haus und Grundstück erwerben (19). Das geschah nach dem Motto: „Ich kaufe mir meinen Lehrbetrieb“. Neben dem Neubau lief die Planung für ein neues Projekt an: nämlich Imbissstuben in Lütjenburg und Hohwacht einzurichten. Und so ver-

wirklichte Friedrich Horstmann immer neue Vorhaben, bis er sich im Frühjahr 1985 zur Ruhe setzte. Entspannung fand er vor allem auf Spaziergängen mit seinem Bernhardiner (20) und beim Angeln in seinem geliebten Bramer See in Darry. Hier besaß er eine Anglerhütte, wohin er sich gern zurückzog (21). Dann kam es auch oft zu einem Klönschnack mit Bürgermeister „Karlchen“ Hagedorn. Während Friedrich Horstmann am 1. Oktober 1987 verstarb, überlebte ihn seine Frau Käthe bis zum 22. Januar 2004 (22). Dr. Sigurd Zillmann

Die vom Ministerpräsidenten gestiftete Jubiläumskette nahmen die Vorstandsmitglieder der Lütjenburger Schützen- Totengilde von 1719 in Glückstadt in Empfang (von links: Walter Böge, Carl Wiese, Hugo Steffens, Friedrich Horstmann und Gildebruder Ferdinand Voß)

Luftaufnahme des Schlachtereibetriebes von Friedrich Horstmann, Neuwerkstraße Nr. 9, (1972) Eintragung ins „Goldene Buch der Könige“ als „Fiede des Sünnkönich“

Filiale Teichtorstraße Nr. 1 im Jahre 1972 (von links: Gustav Ehrk, Toni Lutz, Frau Falkowski, n. N.)

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Die Anglerhütte am Bramer See in Darry im Jahre 1966 (hier im Gespräch mit Bürgermeister Karl Hagedorn)


So haben viele Lütjenburger „Fiede Horstmann“ in Erinnerung: fröhlich, humorvoll, gesellig und sportbegeistert (Vorderreihe v. lks.: Richard Anders, Kay Kessal und Dieter Paustian; Hinterreihe v. lks.: Ferdinand Voß, Hein Lüth (Ewald Labudka), Peter Jensen, Friedrich Horstmann und Rudi Schwarz)

Der Horstmannsche Bernhardiner

Anmerkungen: (1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14) (15) (16) (17)

vgl. Privatarchiv von Horst Horstmann (P.H.H.): „Lehrbrief, Prüfungszeugnis und Gesellenbrief“ vom 29.09.1930; vgl. P.H.H.: „Verbands- Wanderbuch“ (10.08.1927 – 29.9.1936); vgl. P.H.H.: Foto: Neuwerkstr. 9 (1936); vgl. P.H.H.: Foto von Franz und Elsa Petersen, geb. Möller in Stöfs; vgl. P.H.H.: Foto: Neubau Neuwerkstr. 9 (1970); vgl. P.H.H.: „Festzeitung zum Richtfest der Firma Friedrich Horstmann, Schlachterei Lütjenburg“ vom 2.8.1947 vgl. P.H.H.: Foto: Belegschaft der Schlachterei Horstmann i. J. 1966; vgl. P.H.H.: Foto: Schlachthaus Neuwerkstr. 9 (1970); vgl. P.H.H.: Foto: Räucherofen Neuwerkstr. 9 (1970); vgl. P.H.H.: Foto: Die „Silberranch“ im Eetz (1972); vgl. Auskunft von Olaf Schuldt: bei dem „gewissen Krug in der Niederstraße“ handelte es sich um den sog. „Dreitittenkrug“, der alten Lütjenburgern nur unter diesem Namen bekannt ist; vgl. P.H.H.: Foto: Empfang im „Bismarckturm“ am 2.1.1972; vgl. P.H.H.: Foto: Ehrentisch beim Empfang im „Bismarckturm“ am 2.1.1972; vgl. P.H.H.: Foto: Friedrich Horstmann als „Fiede de Sünnkönich“ 1965; vgl. P.H.H.: Ehrenurkunde der Gilde vom 14. Juli (1965); vgl. „Kieler Nachrichten“ vom 11.04.1967; vgl. P.H.H.: Foto: Fußballobmann Friedrich Horstmann mit TSV Mannschaft;

Verantwortlich für den Inhalt: Stadtarchiv Lütjenburg Wer weitere Hinweise geben oder Fotobelege beisteuern kann, melde sich bitte im Stadtarchiv (Dr. Sigurd Zillmann, Tel. 04381/7319).

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(18) vgl. P.H.H: Foto: Luftaufnahme des Schlachtereibetriebes von Friedrich Horstmann, Neuwerkstr. 9 (1972); (19) vgl. P.H.H.: Foto: Filialbetrieb Teichtorstr. 1 (1972); (20) vgl. P.H.H.: Foto: Der Horstmannsche Bernhardiner; (21) vgl. P.H.H.: Foto: Die Anglerhütte am Bramer See in Darry; (22) vgl. P.H.H.: Foto: Lütjenburger Freunde zu Gast bei Friedrich Horstmann in der Neuwerkstr. 9.

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Der Frosch ...Wo der Frosch die Locken hat... Sei kein Frosch... Einen Frosch im Hals haben... Sich wie ein Frosch aufblasen...

(pg) Viele Redensarten ranken sich um dieses Tier aus der Gruppe der Froschlurche. In früher Zeit war der Frosch eher negativ besetzt. Kröten zum Beispiel verfeinerten in so manchem Hexenkessel die Zaubersuppe. Und man nahm an, dass man Warzen bekäme, wenn man ihnen zu nahe kommt. Das ist natürlich absoluter Unsinn, aber man sollte sich

nach einer Berührung mit einer Kröte oder Unke doch lieber die Hände waschen. Die Tiere produzieren in Hautdrüsen ein für den Menschen schleimhautreizendes Sekret. Dieses ist für die Tiere lebenswichtig, denn es schützt ihren Körper nicht nur vor Austrocknung. Es wirkt zudem wie ein Desinfektionsmittel und verhindert das Eindringen von Keimen und Pilzen in die Haut. Heute sind Frösche absolute Sympathieträger. Wer kennt Kermit nicht, den grünen Fernsehstar aus der Sesamstraße und aus der Muppetshow? Auch aus der Wer-

Neues aus der Mühlenpraxis Popiol Die Physiotherapeutin Angela Popiol ist Anfang Mai mit ihrer Mühlenpraxis nach Sehlendorf in die Strandstraße 7a umgezogen. In den frisch renovierten Räumlichkeiten wird unter dem neuen Namen „PhysioPraxisPopiol“ wie gewohnt weiter praktiziert. Zusätzlich hat Frau Popiol ihr Angebot um kosmetische Behandlungen erweitert. Julia Endlich wird als ausgebildete Kosmetikerin „Natural Cosmetic / Spa & Care Sehlendorfer Strand“ leiten. „Bewusst bewegen, gesund und mit Freude durchs Leben, das ist unser Leitmotiv. Das wird in gewohnter professioneller Weise auch in den neuen Räumen von unserem PhysioPraxisTeam umgesetzt“, erzählt Angela Popiol, die in ihrer Arbeit von Conni Lange, Daniela Puck und Silke Möller unterstützt wird. „Wir sichern ein größeres Spektrum an Qualifikationen in verschiedenen Fachbereichen. Einzig anders – und eine

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Lütjenburg feiert Willkommenskultur Trotz Dauerregens feierten viele Hundert Menschen, Einheimische wie auch Flüchtlinge, am Sonnabend, den 25. April das „Lütjenburger Fest der Solidarität“. Dieses Fest wurde vom DGB-Ortsverband organisiert und von zahlreichen Organisationen unterstützt, u.a. dem Sozialverband, DGB, IGM, IGM, Amnesty International, Cuba Si, der „Sozialen Stadt Lütjenburg“ uvm. Eröffnet wurde das Fest vom DGB-Regionsgeschäftsführer Frank Hornschu und dem Lütjenburger Bürgermeister Dirk Sohn. In erster Linie ging es darum ein gemeinsames Fest zu veranstalten. Dieses begann mit der „Oma-Körner-Band“ aus Wedel, die in ihren witzigen, aber auch sehr engagierten Texten gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein gemeinsames Eintreten für eigene Interessen warb, so auch für die Teilnahme an der 1. Mai Demonstration. Während auf der Bühne Musik und Theateraufführungen stattfanden konnten die Besucher arabische und kubanische Köstlichkeiten kennenlernen. In den Pausen wurde über die Bedeutung und Ziele der Gewerkschaften informiert und das „Lütjenburger Flüchtlingsprojekt“ vorgestellt. Hervorzuheben sind auch das Zusammenarbeiten von Flüchtlingen und Einheimischen im „Kieler Flüchtlingstheater“ sowie im gemischten Chor „Refugees and Friends“. Und schließlich wurde trotz Regenwetter zu den jungen Band „Burning Trees“ aus Eutin und der Blues-Jazz-Formation „Groovebereitschaft“ bis in den späten Abend gemeinsam getanzt und auch abgebaut. Sämtlich auftretenden Künstler und Künstlerinnen traten nicht des Geldes wegen auf, sondern aus Solidarität mit diesem gemeinsamen Fest. Vielen Dank, und vielen Dank auch an die Gäste, die Spenden für die Getränke gehen zu 100% an das Lütjenburger Flüchtlingsprojekt. Wir als Veranstalter freuen uns, dass so viele ehrenamtliche Helfer das Fest ermöglichten, in Vorbereitung, Durchführung und selbst beim

nächtlichen Abbau haben uns noch Flüchtlinge unterstützt. Dieses alles hat uns sehr gefreut und hoffentlich allen Mut gegeben und wir hoffen, einen kleinen Beitrag für ein solidarisches Miteinander geleistet zu haben – möge es in diesem Sinne weitergehen. Im Namen der Organisatorengruppe Mit freundlichem Gruß Klaus Sick, Rantzau, E-mail: klaus.sick@gmail.com, Tel. 04383/1373 Text und Fotos: Klaus Sick

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Flüchtlingshilfe geht uns alle an Der DRK-OV-Waterneverstorf e.V. unterstützt weiterhin die in Lütjenburg ankommenden Flüchtlinge, indem er Sachspenden in Form von Bettwäsche, Bettzeug, Handtüchern, Tischwäsche, Geschirr, Haushaltsgegenständen, Kindersachen und Spielzeug entgegennimmt. Wer etwas dazu beitragen möchte, kann seine Spende in unsere Räume neben dem Kinderarten in Behrensdorf bringen. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch von 16 – 18 Uhr und Samstag von 10 – 12 Uhr. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie regen Gebrauch davon machen würden. Rita Sachau, 1. Vorsitzende DRK Waterneverstorf e. V.


Gildefest bei der Neuhauser Schützenund Sterbegilde von 1881 Festprogramm Samstag, den 16. Mai 2015: 19.00 Uhr: Aufstellen der Ehrenpforte am Gildehaus.

Sonntag, den 17. Mai 2015 7.00 Uhr: Ankündigung des Gildefestes durch 3 Böllerschüsse und anschließend Wecken durch den Gildetrommler. 9.00 Uhr: Gottesdienst St. Johannes-Kirche Giekau. 9.30 Uhr: Umzug durch das Dorf und Abholung des Königspaares / der Kinderkönigspaare mit dem Gadendorfer Musikzug. Anschließend Gildefrühstück im Giekauer Kroog. ab 13.00 Uhr: Schiessen und Kegeln um die Königswürde und Preisschiessen für Jedermann mit Kleinkaliber. Es gibt tolle Preise zu gewinnen. Der 1. Preis ist ein ganzer geräucherter Schinken. Auch an die Kinder ist gedacht: Es gibt Spiele, das Spielemobil ist mit von der Partie und eine Hüpfburg gibt es auch. Für das leibliche Wohl sorgen Doris und Wilfried Petersen mit Grillspezialitäten sowie der Getränkewagen vom Giekauer Kroog und ab 14.00 Uhr wird ein Kuchenbuffet angeboten. 17.00 Uhr: Ausrufung der Kinderkönigspaare, danach ist die Preisverteilung. ca. 18.00 Uhr: Abschiessen und Abkegeln um die Königswürde.

Samstag, den 23. Mai 2015 20.00 Uhr: Gildeball mit großer Tombola im Giekauer Kroog. 21.00 Uhr: Königsproklamation mit anschließendem Tanz und Stimmung bis in den frühen Morgen mit dem DJ Günter Vortkamp. Eintritt 10 €.

Gildefest bei der Neuhauser Schützenund Sterbegilde von 1881

Bürgervogelschießen 2015 in Lütjenburg

Das Festprogramm Montag, 25. Mai (Pfingstmontag) 9.30 Uhr 15.30 Uhr 16.00 Uhr 18.00 Uhr

Kirchgang – Pfingst-Gottesdienst für die Gildebrüder, Gildeschwestern und für alle Bürgerinnen und Bürger aus Nah und Fern. Treffen der Gildebrüder am Lütjenburger Marktplatz – Platzkonzert. Abmarsch vom Gildebrunnen zum Festplatz in die Tannenschlucht – Aufrichten des Vogels – Zusammenkunft im Festzelt. Abmarsch aus der Tannenschlucht - Hein-Lüth-Redder – Pankerstraße – Teichtorstraße – Neuwerkstraße – Posthofstraße – Friedrich-Speck-Straße – Kieler Straße – Hindenburgstraße – Wentorfer Weg – Sternberger Weg – Abnahme der Ehrenpforte.

Dienstag, 26. Mai 5.45 Uhr

Trommelschlag – Weckruf: 3 Böllerschüsse von den Höhen des Vogelberges. 7.30 Uhr Trommelschlag – Platzkonzert auf dem Lütjenburger Marktplatz bis zum Abmarsch – Zusammenkunft der Gildebrüder am Färberhaus (Gildeanzug, Zylinder, gelbe Rose im Knopfloch, Handstock) – Ausgabe der Festplaketten, Karten für Essen und Munition – Abholen des Gildeoberst durch den engeren Vorstand – Vorstandssitzung. 8.00 Uhr Antreten der Gildebrüder auf dem Markt vor dem Gildebrunnen – Fahnenausmarsch – Abschreiten der Front – Gemeinsames Singen des „Schleswig-Holstein Liedes“. Abmarsch: Markt – Oberstraße – Rathaus – (Abholen des Bürgermeisters am Rathaus) – Amakermarkt – Oberstraße – Hindenburgstraße – Wentorfer Weg – Sternberger Weg. 9.00 Uhr Abholen der I. und II. Majestät – Umtrunk. Fortsetzung des Festmarsches: Sternberger Weg – Wentorfer Weg – Schönberger Straße – Kieler Straße – Friedrich-Speck-Straße – Posthofstraße – Amakermarkt – Markttwiete – Markt – Teichtorstraße – Bergstraße – Ehrenmal (Kranzniederlegung) – Bergstraße – Gieschenhagen – Seniorenheim am Nil (Ständchen) – Gildenplatz (technischer Halt) – Niederstraße – Markt – Teichtorstraße – Panker Straße – Hein-Lüth-Redder – Tannenschlucht – Einmarsch ins Festzelt. 11.15 Uhr Festkommers: Gemeinsames Essen und Kommers für alle Gildebrüder und eingetragenen Gäste. Ehrungen – Verleihung des „Otto-Maack-Gedächtnispokals“. 14.45 Uhr Gebet: „Wir treten zum Beten“. 15.00 Uhr Schießen bis zum Königsschuß (Geschossen wird mit Großkaliberbüchsen auf den Vogel). – Platzkonzert. ab 15.00 Uhr Kaffeetafel und Imbiss im und am Festzelt. 19.00 Uhr 3 Böllerschüsse von den Höhen des Vogelberges – Proklamation des neuen Schützenkönigs – Feierlicher Ausklang des Festes mit dem Choral: „Ich bete an die Macht der Liebe“ – Fahneneinmarsch. Anschließend im Festzelt gemütliches Beisammensein mit Tanz bis 24.00 Uhr für Gildebrüder, Gildeschwestern und alle Feierlustigen aus Nah und Fern.

Mittwoch, 27. Mai 10.30 Uhr

Katerfrühstück der Gildebrüder im Restaurant „Bismarckturm“ – Ausgabe der Gewinne.

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Der Sozialverband Lütjenburg lädt ein

Am 21.05.2015 gibt es um 10 Uhr im „Alten Posthof“ in gemütlicher Runde ein Frühstück. (Mitglieder 5 € , Gäste 7 €) Bis zum 19.05.2015 können sich Interessierte noch bei Christian Schmidt unter Tel. 04381/409242 oder unter sovd-Luetjenburg@ email.de anmelden. P.S. Die auf der Jahreshauptversammlung eingesammelten Stimmkarten mit Vorschlägen/Wünschen zu kommenden Veranstaltungen sind ausgewertet, die Ergebnisse werden bekannt gegeben.

Herrn Pastor sien Kauh Kennt ji all dat nige Leed, nige Leed, nige Leed, wat dat ganze Dörp all weet, von Herrn Pastor sien Kauh? Refrain: Sing man tau, sing man tau, von Herrn Pastor sien Kauh, jau, jau. Sing man tau, sing man tau, von Herrn Pastor sien Kauh! Ostern weer se dick un drall, dick un drall, dick un drall, Pingsten leeg se dod in‘n Stall, Herrn Pastor sien Kauh! As se weer in Stücke sneeden, Stücke sneeden, Stücke sneeden, het dat ganze Dörp wat kreegen, von Herrn Pastor sien Kauh! Un de Köster Dümelang, Dümelang, Dümelang, kreeg den Stert as Klockenstrang, von Herrn Pastor sien Kauh! Un de ole Inglisch-Miss, Inglisch-Miss, Inglisch-Miss, kreeg een nieget Teihngebiss, von Herrn Pastor sien Kauh! Un de ole Stadtkapell, Stadtkapell, Stadtkapell, kreeg en nieget Trummelfell, von Herrn Pastor sien Kauh! Un uns niege Füerwehr, Füerwehr, Füerwehr, kreeg en Pott voll Wagensmeer, von Herrn Pastor sien Kauh! Vun den Buern sien twee Göörn, sien twee Göörn, sien twee Göörn, kreeg jedereen en vun de Höörn, vun Herrn Pastor sien Kauh! Un de ole Smittgesell, Smittgesell, Smittgesell, kreeg en nieget Schörtenfell, vun Herrn Pastor sien Kauh!

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Küstenkrimi Autorin: Ute Haese 384 Seiten 11,90 Euro Emons Verlag GmbH

De Schoster keem un hool de Huut, hool de Huut, hool de Huut, mook sick poor niege Stebels ut, vun Herrn Pastor sien Kauh!

Schick, schlank – tot Die schöne Daphne Merkenthal starb während einer Betriebsfeier der „FettKillerKompagnie“ durch einen Champagnersäbel. War es wirklich nur ein Unfall, der dort im Herrenhaus Hollbakken geschah? Zweifellos ein mysteriöser Fall für Hanna Hemlokk, die selbst ernannte Privatdetektivin und Lieblingsautorin aus dem hohen Norden. Kaum hat sie die Nachforschungen unter den Schlankheitsspezialisten aufgenommen, behauptet ihr neuer Nachbar, man habe ihn mit einer Gräte ins Jenseits befördern wollen. Zwischen edlem Schampus und rustikaler Fischbulette sucht Hanna nach der Wahrheit. Skurrile Mordmethoden, schräger Witz und eine eigenwillige Heldin mit Herz und Verstand – ein hochkomischer Krimi aus Schleswig-Holstein. „Sie sind doch Detektivin, oder?“, fragte er. „Das hörte meine Frau letztens im Dorf.“ Seine Frau, soso, er natürlich nicht. „Ja“, gab ich vorsichtig zu und war augenblicklich auf der Hut. „Sehr schön“, lautete die seltsame Antwort. „Es ist nämlich so, dass mich jemand umbringen will. Abmurksen, verstehen Sie?“

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De Optiker Hans Henning Ploog, Henning Ploog, Henning Ploog, kreeg för sien Brilln ´n Lins vun´t Oog, vun Herrn Pastor sien Kauh!

Doch dat Leed is man ers half, man ers half, man ers half, in´n Stall dor steiht jo noch een Kalf, vun Herrn Pastor sien Kauh! Volksgut

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17. Mai 2015 internationaler MuseuMstag - Anzeige -

“MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT.” auch am Museum Turmhügelburg im Nienthal bei Lütjenburg 10 bis 16 Uhr Eintritt frei, Spende erbeten

BrUchE Und BEinlinG Eine kleine Modenschau durch die Zeit des Hoch- und Spätmittelalters, der Zeit in der solche Burganlagen in Holstein existierten daS MiTTElalTEr War BUnT! Von farBEn Und farBSToffEn Informationen zum Färben mit Pflanzenfarben Für die richtige Stimmung rundet mal leise, mal schnelle und mal bedächtige Musik des Mittelalters, präsentiert von den Spielleuten des Duos Drubadings, den Museumstag ab. Auf der Wiese neben der Burg gibt es zudem als Sonderveranstaltung ein Blick noch weiter zurück in die Vergangenheit: Römische Gladiatoren und Legionäre entführen den Besucher in die Zeit um Christi Geburt. Gladiatorenkämpfer und Legionärsdrill erwartet die Besucher! Wir freuen uns auf Sie! (Fotos: Heinrich Ripke)

Unter dem Motto „MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT.“ nimmt auch die Turmhügelburg im Nienthal von Lütjenburg am 17. Mai 2015 erneut am Internationalen Museumstag teil.

Das sziel Ausflaumg See! Selenter

An diesem Tag wollen wir von 10– 16 Uhr den Besuchern unser MUSEUM präsentieren - und durch die Darstellung einer belebten Turmhügelburg einen Teil der GESELLSCHAFT im Mittelalter unseren Gästen präsentieren. Durch verschiedene Aktivitäten der Burgbewohner, die das Leben auf so einer Turmhügelburg im Hoch - und Spätmittelalter in Holstein zeigen und erklären werden, wollen wir auch den Zusammenhang von Vergangenheit und ZUKUNFT zeigen.

Zu sehen gibt es - neben der bewohnten und belebten Burg - natürlich vorrangig verschiedenste Ausstellungsbereich: VoM Schaf ZUM KlEid Kleidung der Burgbewohner und deren Herstellung in verschiedenen Arbeitsschritten WEndESchUh Und TriPPE Eine kleine Ausstellung zum Thema Schuhe mit der Möglichkeit einmal selbst zu probieren, wie es sich auf leisen Ledersohlen oder hölzernen Trippen läuft

Seit über 40 Jahren verfügt Familie Wessela über Tradition und Erfahrung in Sachen Fisch. Als Angebot des Monats Mai bietet der „Seekrug” geräucherte Lachsforelle, auf Wunsch auch als Filet, für nur 19,50 €/kg. Außerdem möchten wir Sie in unser rustikal-gemütliches Haus zum Schlemmerfrühstück einladen. Und das nicht nur am Sonntag, sondern auch an jedem Tag der Woche von Dienstag bis Samstag. Jeweils für 12,90 €, Kinder bis 12 Jahre bezahlen nur 5,90 €. Wir bitten um vorherige telefonische Anmeldung.

Die Fischkate am Selenter See

www.inpunctowerbung.com

Große und kleine Besucher können an dem Tag bei uns viele Dinge erkunden, erblicken, erfahren und manches sogar ausprobieren. Die Burgbewohner erklären die einzelnen Gebäude der Burg mit ihren Besonderheiten, erzählen Interessierten etwas zum Ursprung dieser Burganlage und auch zu ähnlichen Anlagen, wie es sie in Holstein im Mittelalter zahlreich gegeben hat.

Inh. Familie Wessela Seekrug 1 · 24321 Seekrug/Giekau · Telefon 0 43 81/84 88 info@wessela-fischhandel.de · www.Seekrug-mehr-wie-Fisch.de Sie finden uns zwischen Selent & Lütjenburg direkt an der B202

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IMPRESSUM

Seniorenbeirat der Stadt Lütjenburg

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Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahre (Seniorenpass)

Herausgeber: Petra & Stefan Gramkow 24321 Lütjenburg Markt 4 Tel.: 0 43 81 / 415 93 94 Fax: 0 43 81 / 415 93 95 info@inpunctowerbung.com Anzeigenverwaltung, Redaktion, Layout: inpuncto werbung Petra & Stefan Gramkow 24321 Lütjenburg Markt 4 Tel.: 0 43 81 / 415 93 94 Fax: 0 43 81 / 415 93 95 info@inpunctowerbung.com Fotos: inpuncto werbung, fotolia Vom Verlag gestaltete Anzeigen, Textbeiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Weitergabe an andere Publikationen gegen eine Nutzungsausfall-Gebühr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen und Texte sind die Inserenten bzw. Autoren selbst. „hein‘s magazin” ist eine Anzeigensonderveröffentlichung. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.

Hein Lüth, ehem. Stadtausrufer Lütjenburgs

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Anmeldungen bitte für alle Veranstaltungen im Rathaus bei Frau Dohrmann unter Telefon 0 43 81/40 20 22. Frühestens vier Wochen bis drei Tage vor Beginn der entsprechenden Veranstaltung. Haben Sie sich angemeldet, können aber nicht teilnehmen, melden Sie sich bitte unter o.g. Tel. wieder ab.

stöBern und daBei etwas gutes tun 07.Juni 2015 flohmarkt auf dem lütjenburger Marktplatz Das Standgeld von 10 €uro für 3 Meter Platz kommt einem paritätischen Zweck zugute. Sind Sie mit dabei? Dann schnell anmelden! Tel: 0160 290 1823.

Dienstag, 19. Mai · 14.00 – 16.00 Uhr Führung durch die Ausstellung im Museum mit Kaffee-Runde im

Museums-Café. Veranstaltung des Eiszeitmuseums, Dr. Russok. Kosten: Eine Spende wird erbeten. Lütjenburg, Treffpunkt Rathaus mit Fahrdienst

Mittwoch, 3. Juni · 15.30 - 17.30 Uhr Kinder und Jugendliche der Tanzsportfreunde Phoenix

führen beim gemütlichen Kaffeetrinken Tänze vor. Kosten: Keine. Lütjenburg, Oldenburger Str. 14, Phoenix-Tanzsporthalle

Donnerstag, 11. Juni · Bingo-Nachmittag

mit dem Seniorenbeirat bei Kaffee und Kuchen. Kostenbeitrag: 3,00 Euro. Lütjenburg, Neuwerkstr. 15, Alter Posthof

internationaler MuseuMstag

17. Mai 2015 Tolle aktionen auch im lütjenburger Eiszeitmuseum im nienthal.

www.eiszeitmuseum.de

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Fit für die Schule Ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen. Das erste Schuljahr ist bald geschafft. In der Regel beginnen die Kinder das erste Schuljahr mit Begeisterung. Diese Bereitschaft zu Lernen wird jedoch manchmal getrübt. Es muss nicht immer gleich alles klappen, aber Sie als Eltern sollten hellhörig werden wenn: – es ihrem Kind schwer fällt still zu sitzen oder es dem Unterricht nicht aufmerksam folgen kann, weil jedes Geräusch für Ablenkung sorgt. Wenn das Lernen nicht so klappt, wie es zu erwarten wäre – Probleme bei der Stifthaltung auftreten, der Stift verkrampft gehalten, zu stark aufgedrückt wird oder ähnliches – das räumliche Vorstellungsvermögen Schwierigkeiten bereitet oder Zahlen und Buchstaben spiegelverkehrt geschrieben werden. Wenn ähnliche Buchstaben verwechselt und einfache Rechenregeln nicht verstanden werden – eine unsichere Händigkeit besteht und ihr Kind mal mit links mal mit rechts schreibt – linkshändige Kinder beim Schreiben eine „Hakenhaltung“ entwickeln – ihr Kind ständig unangenehm auffällt, Probleme mit Gruppen hat oder keine Freunde findet. Das ergotherapeutische Team in Lütjenburg fördert und unterstützt u. a. Mit gezielten Trainingsprogrammen wie z. B. – Marburger Konzentrationstraining – Aufmerksamkeitstraining nach Laut und Schlottke – IntraAct Plus Konzept – Kieler Zahlenbilder – spezielles Schreibtraining auch für linkshändige Kinder – Außerdem kommen handwerkliche und motorisch Inhalte zum Einsatz, damit die Kinder lernen eine Handlung zu planen und ihre Motorik und Wahrnehmung verbessern. Bei uns in der Ergotherapiepraxis „Stum und Rösler“ helfen wir Ihrem Kind „seinen richtigen Weg” zu finden, damit Schule auch weiterhin Spass macht. Ihr Kind kann von den individuell abgestimmten Therapiemöglichkeiten profitieren und der Weg in die Zukunft wird erleichtert. So bekommen Kinder alles in den Griff.

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Teichtorstraße 9 24321 Lütjenburg Telefon 0 43 81/4155 45 Fax 0 43 81/4155 85


Großer Wikingerdreikampf an der Turmhügelburg

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Zu Pfingsten, am Sonnabend, dem 23. Mai von 11:00 bis 19:00 Uhr und Sonntag, dem 24. Mai, von 10:00 bis18:00 Uhr

Der Förderverein hat 2015 die Preise nicht erhöht, er wird wieder um ein „Burgopfer“ von 5,00 € von Erwachsenen und 3,00 € von Kindern über 6 Jahren bitten. Mit diesem Geld soll der Bau der Burg weiter vorangetrieben/finanziert und die Ausstattung der Gebäude vervollständigt werden. Auch die Erlöse aus dem Getränkestand, Brot- und Kuchenverkauf fließen in vollem Umfang in diesen Topf. Die Parkplätze auf der großen Fläche im Gewerbegebiet Bunendorp sind ausgeschildert und – wie bisher – kostenlos für unsere Besucher nutzbar.

Wechselanzeige_1-03.qxd 17.12.10 10:49 Seite 1

Weitere Informationen finden Sie unter www.turmhuegelburg.de

(Lütjenburg) „Die Wikinger kommen“ schallt es weit durch Wagrien und das Ostholsteinische Land vom hölzernen Turm der Turmhügelburg im Lütjenburger Nienthal. Zu Pfingsten treffen sich die rauen Nordmänner bei einer der größten prall gefüllten Wikingerveranstaltungen in ganz Norddeutschland. Auf Einladung des Burgherren Eberhard von Bodendiek wollen sie an seiner Burg friedlich wettstreiten um das „Ehrbare Lütjenburger Schwert“ und bieten ihre Waren wie Lederarbeiten, Schmuck, Holzschnitzereien und viele andere Gebrauchsgegenstände – auch Messer und Waffen – an. Über 100 Zelte von Sippen aus dem ganzen norddeutschen Raum werden auf der Wiese stehen. Die Wikinger demonstrieren den Besuchern ihr Können im Schwertkampf, Bogenschießen und Axtwerfen. An vielen Ständen wird dem Besucher gezeigt, welch ausgezeichnete Handwerker und Händler die Wikinger und ihre Frauen waren - sie waren eben nicht nur die plündernden und grobschlächtigen Seefahrer. Die Musiker der Gruppe „Tri Scurria“ werden mit ihren Weisen auf mittelalterlichen Instrumenten Ohren und Augen der Besucher erfreuen, im Burghof erklingt die Musik der Musiker von „Drubadings“ und der Barde McKenzie verzaubert Jung und Alt mit Märchen und Geschichten. Viele Mitmach-Aktionen - gerade auch für Kinder - wie Schmieden, Axtund Speerwerfen, Bogenschießen, Stockbrotbacken, der Tjostdrachen Thorkel, Ponyreiten und vor allem auch das Puppentheater mit den beiden kessen Mini-Wikingern Ask und Embla erwartet auf der Lagerwiese die Besucher. Leckere mittelalterliche Speisen und Getränke an der Burgschenke stehen für die Besucher ebenso bereit wie das begehrte Burgbrot „Ritterlaib“ aus dem großen Lehmbackofen, das täglich zwei Mal gebacken und verkauft wird. Höhepunkt ist jedoch – wie jedes Jahr - der Wettkampf der besten Nordmänner um das „Ehrbare Lütjenburger Schwert“, ein Dreikampf mit Axt, Speer und Bogen. Der Wanderpreis wird am Pfingstsamstag 2015 zum 12. Mal vergeben, der Sieger darf neben dem Titel einen Preis des Burgherren Eberhard mit nach Hause nehmen.

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! Motorradfahren für einen guten Zweck !

die free-Biker hamburg ost starten mit hunderten Motorrad-fahrern aus ganz deutschland nach hohwacht. Start frei für die 4. chariTYToUr am 6. Juni 2015 Wie in den letzten vier Jahren auch, werden die Motorradfahrer vor dem Landhaus Schäfer in Lütjensee bei Trittau im Kreis Stormarn, ihre Motoren starten und im Konvoi über Norddeutsche Straßen fahren. Neben der Freude am Motorradfahren haben sie alle eines gemeinsam: Sie steigen für einen guten Zweck auf ihr Motorrad. Am Samstag, den 6. Juni 2015 findet nun schon zum vierten Mal die CHARITYTOUR statt. Motorradfreunde aus ganz Deutschland helfen durch ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung dem Kinderhospiz „Sternenbrücke“ in Hamburg. Die Mitarbeiter/Innen dieser Einrichtung ermöglichen schwer kranken Kindern einen würdigen Abschied von dieser Welt.In den letzten Jahren sind dabei insgesamt bereits über 25000,- Euro, wahrsten Sinne des Wortes „eingefahren“ worden. Pro Teilnehmer wird ein Startgeld von mindestens 15 Euro aufgerufen. Auch die Gemeinde Hohwacht, das Restaurant Seaside und die Hohwachter Bucht Touristik GmbH unterstützen die CHARITYTOUR mit großem Engagement. Man trifft sich im Landhaus Schäfer in Lütjensee bereits am Vorabend der Tour, dem 5. Juni zum gemütlichen „Meet and Greet“. Hier wird dann zünftig gegrillt und es wird jede Menge „Benzin gesappelt“, bevor es dann am 6.Juni um 10:00 Uhr an den Start zur Tour geht. Die Strecke führt auch in diesem Jahr nicht nur durch das Hamburger Umland, sondern weiter durch die hügelige und kurvenreiche Holsteinische Schweiz bis an die Ostsee. Zielort ist dann wieder die

Gemeinde Hohwacht. Von der Motorradstaffel der Polizei begleitet, haben die Motorradfahrer freie Fahrt auf der gesamten Strecke und laufen dann als starker Konvoi in der Gemeinde Hohwacht ein. Im Restaurant „SEASIDE“ findet dann die Spendenübergabe an den Geschäftsführer des Kinderhospizes, Herrn Peer Gent, statt. Im Anschluss wird es auch bei der vierten Auflage der CHARITYTOUR eine „Aftertour-Party“ geben. Ab circa 16:00 Uhr wird die Kieler Band „WELL DONE“ im Restaurant Seaside oder auf der Freifläche davor, „rocken bis die Füße zucken“ und mit geradlinigen Rock‘n Roll und auch ruhigen Balladen sowie beim Covern von alten Klassikern für gute Stimmung sorgen. Für alle Teilnehmer und Besucher der Veranstaltung gibt es in Hohwacht und der näheren Umgebung ausreichend Pensionen, Hotels und Zeltplätze direkt am Ostseestrand. Am Sonntag nach der CHARITYTOUR ist ein gemeinsames Frühstück geplant. Danach kann entspannt und stressfrei abgereist werden oder der Urlaub an der Ostsee kann beginnen. Anmeldeschluss für die Teilnahme an der Tour ist der 03.Juni. Weitere Informationen finden sich im Internet auf der Facebookseite der CHARITYTOUR und im Internetportal der Bikerszene. Informationen zum Kinderhospiz Sternenbrücke gibt es unter: http://www.sternenbruecke.de Für all diejenigen, die nicht mitfahren können, aber trotzdem spenden möchten, ist dort ein Spendenkonto unter dem Stichwort: HENRIKS BIKERCHARITYTOUR 2015 eingerichtet.

Das Luftfahrtamt der Bundeswehr informiert: „BALTIC CLOUD“ Luftfahrt-Übung bis 22. Mai 2015 Innerhalb dieses Zeitraumes finden im Rahmen einer Übung zur Untersuchung der Avionikausrüstung vermehrt Flugbewegungen mit einzelnen Luftfahrzeugen über See im Bereich der Hohwachter Bucht statt. Die Flüge sind grundsätzlich in den Zeiträumen 08:00 Uhr bis 11:30 Uhr sowie 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr geplant. An den Wochenenden und am 14.05.2015 (Christi Himmelfahrt) ruht der militärische Übungsflugbetrieb. Das Luftfahrtamt der Bundeswehr möchte auf diesem Wege möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger bereits im Vorfeld umfassend informieren und die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten um Verständnis für möglicherweise auftretende Belastungen durch Fluglärm bitten. Für Fragen zum militärischen Flugbetrieb stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Das Luftfahrtamt - Unterabteilung Flugbetrieb überwacht den Flugbetrieb im Rah-

men der Zentralen Flugüberwachung. Fragen und Beschwerden zum Übungsflugbetrieb können über das kostenfreie Bürgertelefon der Luftwaffe oder schriftlich an das Luftfahrtamt der Bundeswehr – Flugbetriebs- und Informationszentrale – gerichtet werden. Luftfahrtamt der Bundeswehr Referat 3 I b – Flugbetriebs- und Informationszentrale Luftwaffenkaserne Wahn Postfach 90 61 10 / 529 Fax: 02203 – 908 – 2776 51127 Köln Bürgertelefon: 0800 – 8620 730 Mit freundlichen Grüßen - Im Auftrag Reitemeier

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hein's magazin Mai 2015  

Das Magazin für unsere Region

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