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SCHWEIZ. N° 04


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SCHWEIZ

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Grand Train Tour

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Basel

Zürich

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Luzern

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Bern

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Lausanne

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Genf

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RANKREICH

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Alle Wintergebiete aus dem Magazin. Mehr dazu auf S. 52–55 Skigebiete A  Tenna B  Melchsee-Frutt C   St. Moritz D  Flumserberg

E F G H

 Braunwald  Hasliberg  Zuoz  Sörenberg

Langsamverkehr I  Montreux J   Les Paccots K  Riederalp L  Braunwald


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Sedrun

UTSCHLAND

Eine Frage des Rhythmus

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Bern

Der Gamechanger

10 Evolène

Vergängliche Kunst

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Winterthur St. Gallen

Z e r m at t

Wechselbad der Entspannung

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CH LIE

TENSTEI

Basel

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ERREICH

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L a C h a u x - d e - F o n d s  F r e i b u r g   |  N e u c h â t e l

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Perlen der Westschweiz

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Chur

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ÖST

Häuser mit Geschichten

Genf

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Eine neue Sicht auf Genf

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Bergün

Das Juwel von Bergün

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G r i n d e l wa l d

Auf schnellen Kufen

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Schwyz

Familiensache

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B l at t e n - B e l a l p

Lugano

Winterplausch für die ganze Familie

I TA L I E N

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Der Schneebericht M N O P Q

 Savognin  Kandersteg  Grindelwald  Stoos  Fiescheralp

Grenze Berg Wasser Haus

kennt den Zu­stand der Pisten, der Winter­wanderwege und der Schlittelstrecken aller Ski­gebiete, weiss, wie das Wetter wird, und kennt die Ticket­preise. Täglich aktualisiert.   snow.MySwitzerland.com


Alle Geschichten auf einen Blick:   Karte auf der letzten Seite. Mehr Inspiration unter:   MySwitzerland.com

Mit den Tourenski oberhalb von Grindelwald unterwegs. © Ruedi Flück


Grüezi. W 

illkommen im Schweizer Winter! Wir Eu­ len haben das grosse Glück, die zau­berhaft verschneite Landschaft aus der Vogel­per­spektive betrachten zu können. Der Blick auf dichte Wälder, schroffe Berggipfel, mächtige Glet­scher (S. 22) und lebendige Städte ist von hier oben wirklich beein­ druckend. Ich sitze oft auf einem Ast im Wald und beobachte die Umgebung. So kann ich von Menschen berich­ ten, die mit Skiern Berge erklimmen und unbe­ rührte Hänge hinuntergleiten (S. 10). Mir wurde ge­sagt, das fühle sich an wie Fliegen! Viel Spass scheinen die Menschen auch bei einer Schlitten­ fahrt zu haben (S. 42). Ihr Lachen klingt durch den ganzen Wald. Bei den eisigen Abenteuern stockt mir manchmal der Atem; da wagen sich die Mu­ tigsten senkrechte Eiswände hoch (S. 25). Und auch in der Nacht scheinen die Menschen nicht müde zu werden. Dann stapfen sie durch die schön beleuchteten Gassen der Dörfer und Städte. Die schönsten Geschichten habe ich für Sie in diesem Magazin zusammengetragen. Blättern Sie durch die Wintergeschichten und gehen Sie da­ nach selbst an der frischen Luft auf Abenteuer­ suche. Dann kommen Sie zu mir in den Wald, zur grossen Eiche mit der mächtigen Krone. Voller Freude werde ich Ihren Erzählungen lauschen. Gute Reise! Duri

BERG

Die Schweizer Berge aus eigener Kraft erobern.

4–17

WASSER

Das Element in all seinen Formen erleben.

18–27

HAUS

Den Geschichten der alten Mauern lauschen.

28–39

MENSCH

Mit dem Schlitten durch die Landschaft flitzen.

40–49 CONCIERGE

Stets zu Ihren Diensten auf Ihren Reisen durch die Schweiz.

50–66


B E R G 

Steht man aus eigener Kraft zu früher Stunde auf dem Berg, um die ersten Sonnenstrahlen einzufangen und danach unberührte Hänge hinunterzugleiten, hat man das Gefühl unendlicher Freiheit im Herzen.

Sedrun

Eine Frage des Rhythmus

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Bern

Der Gamechanger

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Respekt vor der Natur

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Schweiz.  № 04


BERG

Mit den Langlaufskiern lässt sich der Winter aktiv geniessen.


Sedrun

Eine Frage des Rhythmus Langlauf erfreut sich stetig steigender Beliebtheit. In Sedrun finden Einsteigerinnen und Einsteiger beste Bedingungen für ihre ersten Laufversuche.

  B E R G 

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edrun ist eine beliebte Destination für Wintersportler aller Art – so auch für Langläufer, die neben schönen Loipen ein einsteigerfreundliches Übungsgelände direkt im Dorfzentrum finden. Hier weihen Profis ihre Schülerinnen und Schüler in die Geheimnisse des Dahingleitens auf den Langlaufskiern ein. Wer den Dreh einmal raushat, wird so schnell nicht mehr auf­ hören wollen.

C   Den Rhythmus fühlen Beim Langlaufen leisten die Beine den Löwenanteil. Dennoch ist der richtige Einsatz der langen Stöcke wichtig. Als Mutter aller Schrittarten unterstützt der Stockstoss bei der 2:1-Technik den einen Beinabstoss. Danach erfolgt der Abstoss mit dem anderen Bein, während gleichzeitig beide Arme wieder nach vorne geführt werden. Zweimal Fuss, einmal Arme: 2:1.

A   Schritt für Schritt «Es lohnt sich, die Technik allmählich auf­ zubauen und die Kräfte haushälterisch ein­ zusetzen», erklärt Martin Cavegn. Er leitet den Bereich Langlauf der Schneesport­ schule Sedrun. Der grösste technische Unterschied zum alpinen Skifahren sei die vollständige Verlagerung des Gewichts vom einen auf das andere Bein.

D   Die freie Wildbahn erkunden Wer die Einsteigerrunde hinter sich lässt, den erwarten flache Passagen über son­nige Terrassen und entlang des jungen Vorder­ rheins, gespickt mit kurzen, kna­ckigen An­ stiegen. Die vielfältigen 30 Loi­penkilometer vereinen Profis und Einstei­ger oder wie es Martin Cavegn sagt: «Es geht darum raus­ zugehen, etwas zu erleben und den Schnee zu spüren.»

B   Das Gleichgewicht finden Es sind kleine Korrekturen, die Martin Cavegn anbringt, die Wirkung ist dafür umso grösser. «Irgendwann merken die Leute: Wenn man erfolgreich auf einem Bein gleitet, dann geht’s plötzlich richtig ab» – wie beim Schlittschuhlaufen. Balance heisst das Zauberwort.

Auf der Loipe mit Martin Cavegn 

Fünf Techniken

Schlittschuhschritt

2:1 symmetrisch

1:1

Diagonal

2:1 asymmetrisch


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B E R G  A


DURCH DIE SCHWEIZ GLEITEN

Neben Sedrun rufen auch andere Schweizer Ecken zum Langlaufvergnügen. Dabei trumpft jede mit eigenen Besonderheiten.

Ausgezeichnet Dieses Langlaufgebiet wurde als eines der besten in der Schweiz ausgezeichnet und bietet Loipen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner.

Abwechslungsreich Fünf verschiedene Gebiete locken hier mit Langlaufspass. Probierfreudige können dank Skibussen beliebig vom einen zum anderen pendeln.

A   Austoben auf über 200 Loipenkilometern Dieses Loipennetz gehört zu den grössten in ganz Mittel­ europa. Also ab auf die Lang­lauf­ski  und einfach loslaufen.

Lenzerheide (GR)

Toggenburg (SG)

Vallée de Joux (VD)

1475 m ü. M.

908 m ü. M.

1150 m ü. M.

56 Kilometer

42 Kilometer

220 Kilometer

Die einzige fixe Biathlon-Arena der Schweiz.

Schneesicherheit: Top 3 in der Ostschweiz.

Nahe dem Ufer des Lac de Joux.

Raum zum Gleiten Die Gomser Loipen schmiegen sich malerisch ans Ufer der Rhone und verbinden in ihrer vollen Länge vier Dörfer miteinander.

Naturschönheit Eine Landschaft wie aus dem Norden: Dichter Tannen­ wald und weite Ebenen ergänzen sich zu einer wunder­ schönen Kulisse.

Blick in die Weite Nicht nur Eiger, Mönch und Jungfrau ziehen an einem vorbei – auch der Thunersee und die Gantrischkette fügen sich ins Panorama ein.

Goms (VS)

Campra, Valle di Blenio (TI)

Gantrisch (BE)

1422 m ü. M.

1416 m ü. M.

1539 m ü. M.

103 Kilometer

29 Kilometer

90 Kilometer

Ticket Matterhorn Gotthard Bahn inklusive.

Sportzentrum von nationaler Bedeutung.

In der Nähe von Bern, Thun und Freiburg.

Für Frühstarter Schon im November kann im Urserental bei guter Schnee­ lage in die Langlaufsaison gestartet werden – zum Bei­ spiel entlang der Reuss.

Ausgezeichneter Service Die Langlaufhotels hier haben alles zu bieten, was das Herz begehrt: vom Wachsservice bis zur Loipe direkt vor der Tür.

Herausgefordert Hier ist das Zuhause der Schweizer Weltcuploipe. Doch nicht nur Profisportlern bereitet sie Freude, sondern auch Einsteigern.

Andermatt (UR)

Kandersteg (BE)

Davos (GR)

1430 m ü. M.

1172 m ü. M.

1556 m ü. M.

28 Kilometer

51 Kilometer

172 Kilometer

Mit spannender Themenloipe für Kinder.

Auf 1934 m ü. M.: die Höhenloipe Sunnbüel.

Die Loipennutzung ist kostenlos.

Die Schweiz zählt stolze 5000 abwechslungsreiche Loipen­ kilometer. Distanzmässig könnte man auf Langlaufskiern also knapp 15 Mal die Schweiz von West nach Ost durchqueren.

Weitere Informationen rund ums Thema Langlauf 

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Nachhaltiges Wintervergnügen mit dem Tourenski von earlybird.

Bern

Der Gamechanger

  B E R G 

Mit seinen Touren- und Freeride-Skiern setzt Hanno Schwab neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Hanno, was ist deine Vorstellung von nach­­haltigem Wintersport? Wintersport und speziell Skitourengehen ist Individualsport und daher sehr gut mit Nach­haltigkeit zu vereinen, wenn man ein paar Dinge beachtet. Das fängt bei der Tourenplanung an. Wer kann, fährt besser ein ganzes Wochenende in die Berge statt nur einen Tag und bildet eine Fahrgemein­ schaft. Es gilt, keine Spuren zu hinter­ lassen und sich achtsam durch die Natur zu bewegen. Ist Nachhaltigkeit ansteckend? Ja, ich denke schon. Das sieht man ja wun­ derbar in der Schweiz. Hier ist das schon sehr fortgeschritten. Nachhaltigkeit ist Mainstream. Wer heute nicht nachhaltig ist, gilt als Freak. Vor zehn Jahren war das noch umgekehrt. Wie kamst du auf die Idee, einen eigenen Ski zu bauen? In einer Saison kaufte ich mir sechs ver­ schiedene Freeride-Skier und war immer unzufrieden. Die Idee dazu kam auf einer Tour. Ich habe dann zusammen mit einem Freund ein ganzes Jahr lang Wissen und Grundlagen zusammengetragen. Als Inge­ nieur und Architekt für nachhaltige Bauten lag mir das im Blut. In einer Werkstatt ent­ stand während eines Wochenendes unter Freunden der erste Ski. Beim Bau ging zwar viel daneben, als ich ihn aber getestet habe, war er trotzdem schon um Welten besser als alle Freeride-Skier, mit denen ich davor ge­ fahren war. Und was ist das Erfolgsrezept? Der Ski muss im Vergleich zu den Konkur­ renzprodukten vom Gewicht und von der Performance her technisch besser sein. Er

muss leicht und gut zu fahren sein. Zuerst kon­zipiere ich das beste Produkt und mache es dann nachhaltig. Wie war es, als du zum ersten Mal mit deinen eigenen Skiern eine Tour gemacht hast und oben am Gipfel standst? Ich war voll motiviert und gespannt. Noch nie hatte ich so schnell 1450 Höhenmeter bestritten. Die Abfahrt war grossartig. Der Ski reagierte genau so, wie ich es mir vor­ gestellt hatte. Ich habe jede Bewegung ganz bewusst aufgenommen und es hat technisch besser funktioniert als bei meinen bis­ herigen Skiern. Das lange Tüfteln hatte sich gelohnt und erfüllte mich mit Stolz. Wie tankst du Energie für deinen Alltag? Wenn ich nach einem stressigen Tag im Büro bei Vollmond mit einem Freund zu­ sammen auf den Teysachaux aufsteige und um Mitternacht oben auf dem Gipfel stehe. Der einmalige Blick auf den Genfersee und die Berge im Mondschein lassen mich jeden noch so stressigen Bürotag vergessen. Es sind nicht die krassesten Touren, sondern solche Momente, die mir Energie schenken.

EARLYBIRD SKIS

2014 gründete der Freeskier Hanno Schwab die Marke earlybird eco freeride skis, kurz earlybird skis. Die Skier sind auf die Bedürfnisse passionierter Freetourer zu­ geschnitten. Je nach Schnee und Können gibt’s verschiedene Modelle: für Skitouren oder zum reinen Freeriden.


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BLICK INS INNERE Der Name earlybird skis steht für die schönste und erste Linie morgens am Berg, aber auch für einen ganzheitlichen Ansatz bei der Produktion. Dabei spielen nicht nur die umweltschonenden Materialien und Recycling eine Rolle, sondern auch der faire Umgang mit Partnern. y

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  B E R G 

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A  Holzkern Der Kern des Skis besteht aus Holz, das macht ihn langlebig und zugleich elastisch wie auch stabil. Das verwendete Holz ist FSC-zertifiziert.

B   Rezyklierbares Epoxidharz Sämtliche Bestandteile des Skis sind rezyklierbar – so auch das innovative, biobasierte Epoxidharz, das die einzelnen Bestandteile zusammenhält.

C   Rezyklierte P-Tex-Basis Der untere Belag des Skis besteht aus wiederverwendetem P-Tex, einem robusten Kunststoff, der seit 1955 in der Ski- und Snowboard­ herstellung verwendet wird.

D   Natürliches Skiwachs Die Wachsschicht besteht aus natürlichen, nicht giftigen Zutaten. So gelangen durch den Abrieb keine umweltschädlichen Stoffe in den Boden oder ins Grundwasser.

E   Handgebürstetes Holz Das Topsheet der Skier besteht aus FSC-Holz oder Rizinusbohnen. Ersteres wird regelmässig mit Öl gepflegt, um die Lebensdauer des Skis zu verlängern.

F  Rizinusbohnen Eine aus den Bohnen des schnell­ wüchsigen Wunderbaums her­ gestellte Polyamidfolie für das Topsheet ist nicht nur leicht, sondern auch robust und kratzfest.


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Sicherheit abseits der Pisten Eine Freeride-Tour bietet Freiheiten und birgt Gefahren. Das Risiko eines Lawinenunglücks minimiert man mit der richtigen Ausrüstung und indem man wichtige Verhaltensregeln einhält.

LVS

Lawinenkunde

Lawinensonde

Wetterprognose

Lawinenschaufel

Lawinenbulletin

Lawinenairbag

Verhaltensregeln

Mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät ortet man verschüttete Tourenpartner rasch und zielsicher.

Mit der Lawinensonde bestimmt man die exakte Lage und Verschüttungstiefe einer Person.

Mit einer Lawinenschaufel gräbt man verschüttete Tourenpartner schnell und effizient aus.

Mit ausgelöstem Airbag erhöht sich die Chance, in einer Lawine oben zu schwimmen und nicht tief verschüttet zu werden.

Ein Lawinenkurs lohnt sich, um im Ernstfall schnell, richtig und effektiv handeln zu können.

Es ist wichtig, sich vor jeder Tour über die aktuellen Wetter­ bedingungen zu informieren.

Unter slf.ch erteilt das Institut für Schnee- und Lawinenforschung Auskunft zur Schnee- und Lawinensituation.

Im freien Gelände sollte man nie allein unterwegs sein und steile Hänge stets nach­ einander befahren.

Am sichersten unterwegs ist man auf Freeride-Touren mit einem erfahrenen Bergführer. mammutalpineschool.com


H WILDTIERE IN UNSEREN BERGEN Die Natur teilen wir uns mit zahlreichen Tierarten. Während einige von ihnen den Winter komplett verschlafen, sind andere auch in der kalten Jahreszeit aktiv und bestens an die Verhältnisse angepasst.

Schneehase

Grösse: 48–60 cm Gewicht: 1,8–3,5 kg Bestand: ca. 14 000 Status: nicht gefährdet

Dank seiner stark behaarten Hinterfüsse läuft er wie auf Schneeschuhen über den Schnee.

Gämse

Eine Flucht durch den tiefen Schnee ist anstrengend – deswegen brauchen die Wildtiere Ruhe.

Schulterhöhe: 70–85 cm Gewicht: 35–50 kg Bestand: ca. 95 000 Status: nicht gefährdet

Respekt vor der Natur Beim Ski- und Snowboardvergnügen abseits der Piste ist es wichtig, auf die eigene Sicherheit und Gesund­ heit zu achten. Genauso wichtig ist es, Sorge zu tragen zur Natur und zu ihren tierischen Bewohnern.

A 

uf Schneeschuh- und Skitouren sowie bei Abfahrten neben der Piste ist man stets nur zu Gast in der Natur, sind doch die unberührten Landschaften, weitab vom Trubel, das Zuhause der Wild­ tiere. Werden sie gestört, kann das fatale Folgen haben: Denn eine Flucht – ins­ beson­dere durch den Tiefschnee – kostet viel Energie. Und damit müssen die Tiere im Winter haushälterisch umgehen, an­ sonsten besteht die Gefahr, dass ihre Reserven bereits vor dem Frühjahr auf­ gebraucht sind. Um das zu verhindern,

werden spezielle Ruhezonen und Schutz­ gebiete für Wildtiere geschaffen. Sie dürfen gar nicht oder nur auf ausge­ schilderten Wegen betreten oder durch­ fahren werden. Wo diese Gebiete liegen und welche Vorschriften es zu beachten gilt, sollte man vor jeder Tour abklären. Unterwegs heisst es dann, einen Bogen um die Ruhe- und Schutzzonen zu machen. So stellt man sicher, dass das winterliche Vergnügen nicht auf Kosten von Gämsen, Schneehasen, Auerhühnern und Co. geht.

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Während der Brunftzeit im Winter nehmen die Böcke kaum Nahrung zu sich und müssen von ihren Reserven zehren.

Rothirsch

Schulterhöhe: 120–150 cm Gewicht: 90–220 kg Bestand: ca. 30 000 Status: nicht gefährdet

«Im «Energiesparmodus» senken die Rothirsche ihre Körpertemperatur und halten nur den innersten Körper warm.»

Mehr dazu:   respektieredeine-grenzen.ch

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WA S S E R 

Wasser ist ein vielseitiges Element. Im festen Zustand fungiert es als Speicher, lässt sich zu kunstvollen Objekten formen oder steht im Zentrum von Freizeitaktivitäten.

Evolène

Vergängliche Kunst

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Eisriesen in Gefahr

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Spiel mit dem Eis

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Z e r m at t

Wechselbad der Entspannung

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Schweiz.  № 04


WASSER

Mit Blick auf die Berge kreiert Marcio Morais kalte Kunstwerke.


Handwerkskunst: Aus Schnee entstehen eindrückliche  Skulpturen.

Evolène

Vergängliche Kunst Aussen: ein LKW in Echtgrösse. Innen: eine kunstvoll verzierte Kathedrale. Das Besondere: Alles ist aus Schnee. Die Schnee­skulpturen von Marcio Morais beeindrucken Gäste und Einheimische.

  WA S S E R 

E 

in Knattern unterbricht die Stille in der Bergwelt. Eine Schneewolke stiebt in die Höhe. Ein Mann kniet auf einem ge­ waltigen Schneehaufen. Bei näherer Be­ trachtung wird klar: Der Schneehaufen hat die Form eines LKW – 15 Meter lang, gut 4 Meter hoch und ebenso breit. Ein Last­ wagen nach amerikanischem Vorbild, kom­ plett aus Schnee. Das Innere der Schnee­ skulptur ist hohl; eine immense Kathedrale, bis in die letzte Ecke verziert mit Orna­ menten, angedeuteten Tieren und ge­ schwungenen Formen. Es ist das jüngste Werk von Bergbahnmitarbeiter Marcio Morais. Der 38-Jährige ist in den Pariser Banlieues aufgewachsen. Schnee kannte er sein hal­bes Leben lang höchstens vom Fernsehen. Mit 18 kam er aus der Millionenmetropole in ein Walliser Seitental nach Evolène – und fand hier sein Paradies. «Schau dir das an. Nur schon diese Umgebung. Da willst du nie mehr weg.» Er zeigt auf das Panorama hinter seiner Schneeskulptur. Im Zentrum die Dent Blanche als prägnantester einer ganzen Kette von eindrücklichen Gipfeln. Die Berge sind jetzt das Zentrum von Marcios Leben: Den Winter über arbeitet er im Skigebiet. «Da gibt es manchmal ruhige Zeiten, wo am Skilift nicht so viel

läuft», erklärt er. Also fing er an, den Schnee um sich herum zu bearbei­ten, zu formen, zu gestalten. Gäste wie Einheimische reagierten von Beginn weg begeistert auf diese unverhoffte Kunst am Berg. Was Marcio wiederum an­ trieb, im folgenden Winter etwas noch Ver­ rückteres zu erschaffen: Menschenkörper, wilde Fratzen, Tiere – oder eben zuletzt einen kompletten LKW. Die Schaufel vom Skilift reicht dazu schon lange nicht mehr. Jetzt hilft zunächst das Pistenfahrzeug, zig Kubikmeter Schnee zusammenzu­ stossen. Wenn sich dieser gesetzt und ver­ festigt hat, greift Marcio zu Motor- und Handsägen, später zu Schaufeln aller Art. Bis er am Schluss mit kleinen Küchen­ messern die filigranen Muster aus dem Schnee schält. Als Künstler sieht sich Marcio dennoch nicht. «Ich glaube, dass jeder Mensch fähig ist, etwas mit seinen Händen zu gestalten», meint er bescheiden. Mag sein. Aber seine Skulpturen sind ein­ malig in der Schweiz. Und einer von vielen guten Gründen, nach Evolène zu reisen. m

Der Skulpturenbauer Marcio Morais am Werk 


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WA S S E R 


Gletschergrotten wie diese im Aletschgebiet sind eisige Meister­ werke der Natur.

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Eisriesen in Gefahr

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ahlreiche Sagen und Legenden umweben die Gletscher in den Schweizer Alpen; seit je formen die Eisriesen die Landschaft und ziehen die Menschen in ihren Bann. Oft werden sie als «das ewige Eis» be­ zeichnet. Ein Name, der, wie sich in den letzten Jahren dramatisch ge­ zeigt hat, leider nicht korrekt ist. Denn die Gletscher schmelzen, ziehen sich zurück und drohen gar ganz zu verschwinden – eine Entwicklung mit weitreichenden Folgen und Aus­ wirkungen auf ganze Ökosysteme, die Strom- und Wasserversorgung sowie auf den Tourismus. Aus diesem Grund befassen sich Forschende seit Jahren mit der

Frage, wie der Rückgang der Gle­t­scher verhindert oder zumin­ dest verlangsamt werden kann. So werden beispielsweise Teile des Rhonegletschers im Spätfrühling mit weissen Tüchern abgedeckt. Diese sollen über die Sommermonate das Schmelzen von Schnee und Eis ver­ langsamen. Ein weiteres Projekt sieht vor, Gletscher zu beschneien, denn eine Schneeschicht würde das darunterliegende Eis vor den Strah­ len der Sommersonne schützen. Für viele Gletscher kommt diese Hilfe aber zu spät: Im Schweizerischen Nationalpark beispielsweise gab es um 1970 noch rund zwölf Gletscher. Heute sind sie alle verschwunden. ë


Ganze Schweiz

Spiel mit dem Eis

  WA S S E R 

Ob für elegante Pirouetten, eine wagemutige Kletterpartie oder einen bitterkalten Tauchgang: Eis bietet unzählige Möglich­ keiten für sportliche und entspannende Freizeitvergnügen.

Unter der zentimeterdicken Eisschicht eines gefrorenen Sees verbirgt sich eine geheimnisvolle Unterwasserwelt. Diese kann – ausgerüstet mit dem nötigen Wissen, einem warmen Trocken­ tauchanzug und einer Portion Mut – auf einem Tauchgang erlebt werden. Am Waadtländer Col des Mosses werden beim Lac Lioson in 1850 Meter Höhe den ganzen Winter über drei Eislöcher frei­ gehalten. m

E I S TAU C H E N

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0,918 g/cm³

Eis hat eine geringere Dichte als Wasser, deswegen schwimmt es obenauf.


EISLAUFEN Eine Eisfläche ist nicht nur schön anzusehen, sie lässt sich auch vielfältig nutzen: zum Eiskunstlaufen, Eishockeyspielen oder Eisstockschiessen – die Liste an Möglichkeiten ist lang. Auf Eis­ strecken in der Natur wird der Spass des Eislaufens durch die Schönheit der Landschaft zusätzlich bereichert; so zum Beispiel auf dem Eisweg Engadin bei Sent. m

x 8 cm

Damit eine Eisschicht auf einem See eine Person trägt, muss sie mindestens 8 cm dick sein.

EISFISCHEN Eisfischen ist ein entschleunigendes Erlebnis in der winterlichen Berglandschaft. Es erfordert, neben der richtigen Ausrüstung und einer Bewilligung, viel Ruhe und Geduld. Nur dann besteht die Chance, einen Fisch aus den Tiefen des eisigen Wassers zu ziehen. Eisfischen ist in der Schweiz auf ausgewählten Seen erlaubt, darunter der Arnensee in der Nähe von Gstaad, der Silsersee im Engadin oder der Melchsee auf der Melchsee-Frutt. m

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4 °C

Das Wasser am Grund des Sees ist immer 4 °C kalt.

EISKLETTERN Gefrorene Wasserfälle sind ein Spektakel für die Augen und eine winterliche Herausforderung für Klettersportbegeisterte. Beim Eis­ klettern kämpfen sie sich mit Steigeisen an den Füssen und Eis­ pickeln in den Händen Stück für Stück in die Höhe. Das Besondere: Jede Klettertour am gefrorenen Wasserfall ist anders als die letzte, denn das Eis ist ständig in Bewegung. Das grösste Eisklettergebiet der Schweiz liegt in Kandersteg im Berner Oberland. m

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–30 °C

Bei –30 °C ist Eis fast so hart wie eine Felswand.

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Z e r m at t

Wechselbad der Entspannung Im Mountain Ashram Spa des Cervo Mountain Resort trifft man auf Wasser in allen Aggregatzuständen und erlebt Entspannungsrituale aus der ganzen Welt.

  WA S S E R 

45°

Kräuterdampfbad Eingehüllt in wohlriechende Dampfschwaden kann man sich hier wunderbar akklimatisieren und spürt bereits nach den ersten tiefen Atemzügen, wie der Stress von einem abfällt.

-20° 5°

bis Aussentemperatur Als Nächstes erwartet einen draussen die saubere Bergluft. Die Temperaturen reichen von mild bis bitterkalt; belebend ist die frische Luft auf alle Fälle.

25°

Teejurte Nun geht es schnell zurück ins Warme. Die draussen aufgestellte Teejurte lockt mit viel Gemütlichkeit und frisch aufgebrühten Kräuter­ tees. Zur Ruhe zu kommen ist hier ein Leichtes.

90°

Sauna Jetzt wird es richtig heiss: In der finnischen Sauna sitzt man schwitzend und geniesst die wohltuenden Effekte der Hitze. Kreislauf und Durchblutung werden angeregt, die Muskulatur ent­ spannt sich und das Immun­ system wird gestärkt.

-5°

Schnee Nach einem Saunagang ist ein Bad im frischen Pulverschnee die beste Art, sich abzukühlen.

42°

Onsen Zum Schluss taucht man in die jahrhundertealte Bade­ tradition Japans, in den Onsen, ein. Umgeben von wohlig warmem Wasser geniesst man vom Infinity-Becken aus den Blick aufs Matterhorn und die verschneite Landschaft.

W E L L N E S S D E S T I N AT I O N S In der Schweiz finden Sie neben ausgezeich­ neten Wellness Hotels auch ganze Destinationen, die sich dem Thema verschrieben haben. MySwitzerland.com/spa


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H A U S 

Ein Haus ist so viel mehr als ein Dach über dem Kopf: Es kann Zeitzeuge sein, Geschichten­ erzähler oder gar ein Meisterwerk.

Basel

Häuser mit Geschichten

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L a C h a u x - d e - F o n d s   |   F r e i b u r g   |  N e u c h â t e l

Perlen der Westschweiz

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Genf

Eine neue Sicht auf Genf

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Bergün

Das Juwel von Bergün

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Schweiz.  № 04


HAUS

Die Fondation Beyeler ist ein Gesamtkunstwerk.


H AU S 


Basel

Häuser mit Geschichten Wer durch die Strassen von Basel flaniert, stösst auf zahlreiche architektonische Schätze. Viele davon sind alte Grössen, es gesellen sich aber stets neue dazu. A

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Kunst-Hotspot

Unter der Haube

In der Fondation Beyeler Kunst und Architektur bewundern.

Bummeln und einkaufen in der Markthalle Basel.

Die Fondation Beyeler ist eine der renom­ miertesten Adressen für moderne und zeit­ genössische Kunst. Entworfen wurde das Gebäude vom Architekten Renzo Piano. So ist nicht nur die ausgestellte Kunst etwas Besonderes, sondern das gesamte Gebäude. Es fügt sich in die Landschaft ein und lässt die Grenzen zwischen innen und aussen verschwimmen.

1929 war die Markthalle Basel bei ihrer Er­ öffnung die drittgrösste Stahlbetonkuppel der Welt. Hinter diesem Fakt verbergen sich weitere imposante Zahlen: Denn die Kuppel ist stolze 27 Meter hoch, hat eine Spann­ weite von 60 Metern und überdacht eine Fläche von 3000 Quadratmetern. Nachdem der Engrosmarkt 2004 verschwunden war, kehrte 2013 das Marktambiente unter die mächtige und doch so elegante Kuppel zurück. Heute nämlich locken unterschied­ liche Marktstände Besuchende an und laden ein zu kulinarischen Weltreisen oder zum Entdecken von lokalem Handwerk.

Fondation Beyeler  Baselstrasse 101, Riehen B

Ehemaliges Kakaolager Im Silo im Erlenmattquartier übernachten und schlemmen.

Im Silo gehen Geschichte und moderne Architektur Hand in Hand. Es wurde 1912 nach den Plänen des Basler Architekten Rudolf Sandreuter gebaut und war jahre­ lang ein Lagerplatz für Getreide und Kakaobohnen. 2016 begann der Umbau durch das Harry Gugger Studio, 2020 fand die Neueröffnung statt. Heute ist das Silo ein Exempel urbaner Umnutzung und ein spannender Begegnungsort, der Platz bietet für ein Boutique Hostel, kreative Gastrono­ mie sowie Ateliers verschiedener Künstler.

Silo  Signalstrasse 37, Basel C

Klangwelten

Im Stadtcasino Basel klassischer Musik lauschen. Der Musiksaal im Stadtcasino Basel ist für seine hervorragende Akustik international bekannt. Seit seiner Eröffnung 1876 be­ ehrten schon zahlreiche berühmte Musiker diese Bühne. Zwischen 2016 und 2020 wurde das Gebäude nach Plänen des Archi­ tekturbüros Herzog & de Meuron umgebaut und erstrahlt seither in neuem Glanz.

Stadtcasino Basel  Konzertgasse 1, Basel

Markthalle  Steinentorberg 20, Basel E

Historisches Bad Im Rheinbad Breite schwitzen und baden.

Die Sicht vom Rheinbad Breite auf die Stadt ist einzigartig. Fast hat man das Gefühl, über dem Fluss zu schweben. Das Rhein­ bad Breite ist eine Stahl-Nietkonstruktion aus dem 19. Jahrhundert. 1898 wurde es als vierte Badeanstalt der Stadt eröffnet – damals war es noch doppelt so gross wie heute. Im Lauf der Jahre gab es immer wieder Pläne, das Bad abzureissen. Aber: Die Basler wehrten sich und setzten sich erfolgreich für ihr «Rhybadhysli» ein. Nun zieht es Sommer wie Winter die Leute an: Im Sommer lockt ein erfri­ schendes Bad im Rhein, im Winter eine Schwitzkur in der Sauna.

Rheinbad Breite  St. Alban-Rheinweg 195, Basel

Basels architektonische Highlights entdecken 

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Perlen der Westschweiz

L a C h au x - d e - F o n d s

Die Uhrenmetropole

Ab nach La Chaux- ­de-Fonds 

Freiburg

Die Mittelalterstadt

Ab nach ­ Freiburg 

N e u c h ât e l

Stadt der Belle Époque

Ab nach ­ Neuchâtel 

La Chaux-de-Fonds im Neuen­ burger Jura ist bekannt als die Uhrenmetropole der Schweiz. Die Stadt, idyllisch eingebettet zwischen Weiden und Wäldern, ist aber auch Geburtsstadt und Wirkungsort von CharlesÉdouard Jeanneret, der als Architekt unter dem Namen Le Corbusier weltweite Berühmt­ heit erlangte. Besser: Wer die Stadt aus der Vogelper­spektive betrachtet, dem fällt eine weitere Besonderheit auf: Die Strassen sind, wie man es sonst vor allem von ameri­kanischen Grossstädten kennt, im Schach­ brettmuster ange­ordnet.

A   Art nouveau Zu Fuss lassen sich in La Chauxde-Fonds kunstvolle Jugendstil­ elemente entdecken. Man muss bloss gut hinschauen.

Freiburg, auf einem von der Saane umflossenen Felsvor­ sprung gelegen, ist eine der schönsten mittelalterlichen Städ­ te der Schweiz. Ein Spa­ ziergang durch die Altstadt, vorbei an gotischen Fassaden aus dem 15. Jahr­hundert, gleicht einer Reise durch die Zeit. Auf dem Stadtrundgang «Frÿburg1606» wird dieses Ge­ fühl noch verstärkt: Augmented Reality sei Dank, werden die Besucherinnen und Besucher ins 17. Jahrhundert geschickt. Da­bei wird die Geschichte der Stadt in Form von virtuellen Bildanimationen lebendig.

D   Fri Art – Kunsthalle Das Zentrum für zeitgenössische Kunst darf sich mit inter­ nationalem Ruhm schmücken.

Am Ufer des Neuenburgersees liegt Neuchâtel, eine Stadt mit einer reichen kulturellen und architektonischen Ver­ gangenheit. Eine besondere Blütezeit erlebte die Stadt während der Belle Époque: Die Jahre zwi­schen 1896 und 1914 waren geprägt von Lebens­ freude, Op­timismus und Fort­ schritt – in diese Zeit des Auf­ bruchs tau­chen Besucherinnen und Besucher auf den ver­ schiedenen Stadtrundgängen zum Thema «Neuchâtel à la Belle Époque» ein. Zum Ab­ schluss lohnt sich die Fahrt mit dem Dampfschiff «Le Neu­ châtel» aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts.

G   Centre Dürrenmatt Ein von Mario Botta er­ richteter Museumsbau oberhalb der Stadt zeigt das künst­ lerische und literarische Werk Friedrich Dürrenmatts.

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Ganze Altstadt

B   Maison Blanche Le Corbusier Die prächtige Villa war das erste Bauwerk des Architekten.

Chemin de Pouillerel 12

C  Krematorium Das Jugendstilgebäude auf dem Gemeindefriedhof ist ein einzigartiges Gesamtkunstwerk.

Rue de la Charrière 120

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Petites-Rames 22

E   Kathedrale St. Niklaus  Der Glockenturm des gotischen Bauwerks ist bis heute unvollendet.

Rue du Pont-Suspendu

F   Espace Jean Tinguely Niki de Saint Phalle In einem alten Tramdepot treffen die Werke des Künstler­ ehepaars aufeinander.

Rue de Morat 2

Chemin du Pertuis-du-Sault 74

H   Kunsthistorisches Museum Hinter den stattlichen Museums­ mauern warten Kunstwerke aus mehreren Jahrhunderten.

Esplanade Léopold-Robert 1

I   Schloss und Kollegiatkirche Das gut erhaltene Schloss und die imposante romanischgotische Kirche sind Neuchâtels historische Wahrzeichen.

Rue de la Collégiale 3

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Genf

Eine neue Sicht auf Genf Wer eine andere Perspektive einnimmt, entdeckt dabei oft Neues. So stechen die schönsten Plätze entlang des Ufers raus, wenn man vom See aus auf die Stadt blickt. D

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Winterliche Oase

Am Port-Noir die Jachten zählen und der Geschichte gedenken.

Dieses Seebad ist auch im Winter gut be­ sucht. Anstatt an der Sonne zu bräunen, schwitzt man in der Sauna und geniesst im Hammam und im türkischen Bad die orientalische Badekultur. Wenn sich der Hunger meldet, ist der Weg zur Buvette des Bains nicht weit. Die Spezialität des Restaurants ist das köstliche Fondue.

Am Port-Noir die Jachten zählen und der Geschichte gedenken. Denn während Freunde des Segelsports die Jachten zählen, gedenken Geschichtsinteressiert beim Denkmal für den 1. Juni 1814 der Ankunft der eidgenössischen Truppen, was als Auf­ nahmemoment Genfs in die Eidgenossen­ schaft gilt. Nach der Geschichtsstunde geht es ins stilvolle Restaurant Le 82, das nur wenige Schritte vom Hafen entfernt im schönen Parc La Grange liegt.

Bains des Pâquis  Quai du Mont-Blanc 30, Genf

  H AU S 

Historisches Denkmal

Im Bains des Pâquis entspannen und geniessen.

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Die Perle des Sees

Vom Parc de la Perle du Lac in die Berge blicken. Seinen Namen hat der Park am Seeufer der Frau von Hans Wilsdorf, Gründer der Uhrenmarke Rolex, zu verdanken. Hier stat­ tet man dem Museum für Wissenschafts­ geschichte einen Besuch ab oder geniesst die Aussicht auf den Mont Blanc.

Parc de la Perle du Lac  Rue de Lausanne 128, Genf C

Kreisrunder Badeplatz

Vom Ponton de Cologny den Sprung ins kalte Wasser wagen. Der über dem Wasser schwebende Holz­ kreis mit einem Durchmesser von 40 Me­ tern ist seit Juli 2020 ein weiterer Hin­ gucker am Seeufer. Im Winter übt man hier für den «Coupe de Noël», das Genfer Weih­ nachtsschwimmen. Dieser Traditionsanlass wird seit 1934 jedes Jahr im Dezember durchgeführt. Wem das zu kalt ist, der bleibt an Land und verfolgt das Wasserspiel des Jet d’Eau.

Pontons du quai de Cologny  Quai de Cologny, Cologny

Port-Noir  Quai Gustave-Ador 87, Genf E

Ein Hauch von Sommer

Im botanischen Garten zwischen exotischen Pflanzen wandeln. Egal, ob es draussen stürmt oder schneit: In den Gewächshäusern des botanischen Gartens herrscht immer Sommer. Unter den Glasdächern gedeihen tropische und medi­ terrane Pflanzen von fünf Kontinenten: Palmen, Orchideen, Riesenseerosen und Kakteen wachsen hier unter anderen und nehmen die Besuchenden mit auf eine Reise um die Welt.

Conservatoire et Jardin botaniques Genève  Chemin de l’Impératrice 1, Pregny-Chambésy

Genf vom Wasser aus entdecken 


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H AU S 


Das pittoreske Bergün liegt an der spektakulären Bahnstrecke von Chur ins Engadin, die ab Thusis zum UNESCO-Welterbe gehört.

Bergün

Das Juwel von Bergün

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m Herzen des Bergkantons Graubünden fliesst die kalte Albula durch die wildromantische Landschaft des Parc Ela. Dabei sammelt sie das Wasser aus Hunderten kleinen Zuflüssen und leitet es weiter in den mächtigen Rhein. Speziell schön ist diese Land­ schaft am Oberlauf des Flusses, zwischen dem mächtigen Piz Kesch und dem Piz Ela, wo sich der Fluss tief in den Fels gegraben und das Tal mit tiefen Schluchten und hohen Wasserfällen zu einem ver­ spielten Kunstwerk geformt hat. Doch an einer Stelle öffnet sich das Tal und macht Platz für eine grosse Wiese. Dort liegt das Bergdorf Bergün, eine alte Siedlung mit vielen historischen Häusern, die sich entlang der Passstrasse aufreihen und stolz ihre schönen Ver­ zierungen zeigen. Hier machten einst Reisende auf dem Weg ins Engadin halt, um vor der letzten grossen Strecke über den Albula­ pass Kraft zu sammeln. Als die Bahn kam, um noch mehr Reisende und Güter ins Engadin zu bringen, herrschte Aufbruchstimmung in Bergün. Man hoffte, dass das grössere Verkehrsaufkommen das Dorf zu neuer Blüte führen würde. Als Sinnbild dafür steht das Kurhaus, das im Jahr 1906 zur Hochzeit des Jugendstils erbaut wurde und den Gästen aus dem Unterland geschmackvolle Erholung bot. Doch statt in Bergün zu verweilen, fuhren diese direkt weiter. Man kann es ihnen nicht verübeln, denn die spektakuläre Bahnstrecke ist einzigartig und wurde 2008 in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen. Die damalige Fehleinschätzung muss man heute als Glück ansehen. Zwar kämpfte das Kurhaus während Jahren immer wieder ums Überleben und konnte aus Geldmangel lange nicht renoviert werden; 2002 erkannte man aber den Wert der ursprünglichen Architektur und frischte die weitgehend unveränderte Bausubstanz sorgfältig auf. Seither strahlt das Kurhaus, gekürt als historisches Hotel des Jahres 2012, wieder stolz über Bergün und bietet Gästen in dieser einzigartigen Landschaft eine stilvolle Unterkunft. 

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Kurhaus Bergün JUGENDSTIL IN ROMANTISCHER LANDSCHAF T

  H AU S 

Im Frühling 1906 nahm das Kurhaus den Betrieb auf, um Bergün als Akklimatisationsort für das höher gelegene Engadin und als Luftkurort auf die Landkarte zu setzen. Bei der Eröffnung bot es viel Komfort: Zentralheizung, elektrisches Licht, einen Lift, einen Damensalon, Billard sowie eine Dunkelkammer. Viele der ursprüngli­ chen Einrichtungen von damals sind erhalten geblieben und sorgfältig aufgefrischt worden. Ein Blick auf einige Details.

Blauer Rosensaal Zierliche weisse Rosen schmücken die hellblaue Decke. Der grosse Festsaal mit den Originalfenstern und den historischen Wand- und Deckenleuchten aus dem Jahr 1906 gehört zu den wertvollsten erhal­ tenen Sälen aus der Zeit des Jugendstils. Vermutlich sind die Rosen eine Kopie der Glasgow Roses, die der schottische Architekt Mackintosh seinerzeit kreierte. Während der langen Jahre, in denen das Haus eine einfache Herberge für Familien war, träumten hier die Kleinen in Kajüten­ betten und spielten tagsüber Fussball. Für einige Jahre waren die Decken und Wände des Saals mit brauner Farbe überzogen. Sie erhielten aber im Zuge der sorgfältigen Re­ staurierungen von 2002 ihren alten Glanz zurück. Rattanmöbel In der Anfangszeit des Hauses sorgten handgeflochtene Sessel aus Vietnam für Gemütlichkeit. Um das Flair aus dieser

Gründerzeit zurückzubringen, hatten die Eigentümer einen Familienbetrieb ge­ sucht, der die Möbel aus Peddigrohr neu flocht. Seit 2006 verweilen die Gäste im Eingangsbereich wie einst in den weitge­ reisten Sesseln und tauchen ein in Bücher über die Welt. Kino Ein altes Kinoplakat für den Film «Mary’s Geheimnis» von Samstag, 18. August 1924 weist darauf hin, dass hier schon früh Filme gezeigt wurden. Weil das Kur­ haus in früheren Kinoführern nicht er­ wähnt ist, geht man davon aus, dass jeweils ein  Wan­derkino haltmachte und Gästen sowie  Einheimischen regelmässig vergnügte Fil­m­­­a­­bende bescherte. Heute werden kleine und grosse Gäste im Kino­ saal mit Klas­ sikern der Filmgeschichte verwöhnt. Armaturen Die geschwungenen Armaturen an La­ vabos und Badewannen in den his­ torischen Zim­mern sind wahre Schmuck­ stücke. Viele sind original und stammen aus dem Kurhaus Bergün, einige wurden aus anderen Grandhotels übernommen. Um damals die neuartige Wasserversor­ gung der Zimmer sicherzustellen, reisten Spengler aus England an, denn es waren die Briten, welche die Kunst des Blei­ giessens und -biegens wie niemand sonst beherrschten. Die in Anzüge gekleideten Handwerker trafen in Bergün ein und fertigten die Rohre hinter verschlossenen Türen.

Ofen in der alten Küche Im Soussol, wo die alte Küche steht, ver­ strömt ein grosser Holzofen romantische Geschichten und gute Düfte. Denn am Ende des 19. Jahrhunderts war es üblich, die Küche im Untergeschoss zu bauen. Die heutige Küche steht nun gleich neben dem Speisesaal. Während der Wintermonate wird der alte Ofen zum Leben erweckt. Denn der Chefkoch Marcus Lübke hat sich in die alte Küche verliebt und zaubert mit einem Fünfgänger die Region und ihre Produkte auf die lange Tafel. s

Weitere Swiss Historic Hotels entdecken  


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M E N S C H 

Der Schlitten gilt als das älteste menschen­ gemachte Transportmittel. Heute steht er für freudige Abenteuer im Schnee, die Gross und Klein gemeinsam geniessen können.

G r i n d e l wa l d

Auf schnellen Kufen

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Schwyz

Familiensache

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Mit Huskys durch die Winterwelt

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B l at t e n - B e l a l p

Winterplausch für die ganze Familie

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Schweiz.  № 04


MENSCH

Der Velogemel ist ein Grindelwaldner Original.


G r i n d e l wa l d

Auf schnellen Kufen Der Schlitten ist ein beliebtes Wintersportgerät für Gross und Klein. In der Schweiz gibt es nicht nur unzählige schöne Schlittelwege, sondern auch besondere Gefährte.

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chon in der Steinzeit nutzten die Menschen den Schlitten als Transport­ mittel – davon zeugen Höhlenzeichnungen. Das macht ihn zum ältesten menschen­ gemachten Transportmittel. Heute ist der Schlitten dank seiner vielfältigen Möglich­ keiten das vielleicht beliebteste Winter­ sportgerät überhaupt. Schon kleine Kinder sausen damit verschneite Hänge hinunter oder werden von ihren Eltern durch die Winterlandschaft gezogen. Die Profis hin­ gegen rasen im Bob mit halsbrecherischer Geschwindigkeit einen Eiskanal hinunter, zum Beispiel auf der Olympia-Bobbahn von St. Moritz nach Celerina. Ganz so viel Adrenalin ist bei gewöhnlichen Schlittenfahrten selten im Spiel, umso wichtiger ist hingegen der Spassfaktor. Dafür kommt in der Schweiz meist der Davoser Schlitten zum Einsatz. Das im 19. Jahr­hundert entwickelte, traditionell aus Eschenholz gefertigte Gefährt ist hierzu­ lande der meistverbreitete Freizeitschlitten. Wer den Schlittelspass doch noch ein Stück abenteuerlicher gestalten möchte, reist

nach Grindelwald, zur Geburtsstätte des Velogemels. Das Gefährt – eine Mischung aus Fahrrad und Schlitten – wurde vor über 100 Jahren vom Säger Christian Bühlmann erfunden. Dieser war wegen Kinderläh­ mung nicht gut zu Fuss und während er im Sommer stets mit dem Velo unterwegs war, fiel ihm im Winter die Fortbewegung durch den tiefen Schnee schwer. Die Lösung: ein fahrradähnliches Holzgestell, steuerbar mit einer Lenkstange, mit Kufen anstelle von Rädern. Das Patent für diesen «ein­ spurigen lenkbaren Sportschlitten» meldete Bühlmann am 1. April 1911 an. Seither hat der Velogemel in Grindelwald Kultstatus erlangt. Viele Einheimische besitzen ihr eigenes Exemplar, Besucherinnen und Be­ sucher können die ungewöhnlichen Schlit­ ten an verschiedenen Orten mieten und damit – nach ein paar wackligen ersten Metern – die Schlittelpisten rund um Grindelwald in Angriff nehmen. Rasant zu und her geht es jeweils im Februar an den Velogemel-Weltmeisterschaften auf der Bussalp, wenn Einheimische und Gäste von nah und fern um den Weltmeistertitel kämpfen.

  Der Velogemel ist eine Mischung aus Schlitten und Fahrrad.


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Schwyz

Familiensache S C H L I T T E N B AU E R I N D E R V I E R T E N G E N E R AT I O N

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Auf den Schlittelpisten in Schwyz und Umgebung sind die Schlitten der Manufaktur Lindauer häufig vertreten. Sie werden seit vier Generationen in sorgfältiger Handarbeit in Schwyz hergestellt. Seit 1970 arbeitet Jo Lindauer im Familien­ betrieb; die Begeisterung für das Handwerk hat vor über zehn Jahren auch seine Tochter Viola gepackt. Seither baut das Vater-Tochter-Duo die schönen Holzschlitten gemeinsam.


Ganze Schweiz

Mit Huskys durch die Winterwelt

  M E N S C H 

TIERISCHE HELFER

Huskys, ausgerüstet mit der Energie einer ganzen Sportlertruppe, sind perfekte Helfer für schnelle Schlittenabenteuer im Schnee. Sie sind in der Lage, das Neunfache ihres eigenen Körpergewichts zu ziehen, und besitzen einen ausgezeichneten Orientierungs­ sinn, durch den sie nie vom bekannten Weg abkommen – selbst wenn er unter einer dicken Schneedecke versteckt liegt. Bei einem Husky-Trekking oder einer Husky-Schlittenfahrt kann man sich mit den Tieren anfreunden und ihre unbändige Kraft spüren.


12h

Winterplausch für die ganze Familie In der Region Blatten-Belalp im Wallis finden Familien alles, was sie für gelungene Winterferien brauchen.

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ten-Bel

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7:00

Gut gestärkt Beim Frühstück in der RekaFerienwohnung gilt es, genug Energie zu tanken für den Tag, schliesslich gibt es viel zu erleben.

9:00

Schule für Schneehasen Während die Kleinen im Hexenland mit der Schneesportschule Belalp an ihrem Können feilen, geniessen die Grossen die schönen Abfahrten.

12:00

Batterien aufladen In einem der Bergrestau­ rants trifft sich die Familie mittags wieder für eine Pause und eine Stärkung.

14:00

Schlittelplausch Am Nachmittag steht ein Schlittelabenteuer auf dem Programm. Die rund zehn Kilometer lange Abfahrt zwischen Belalp und Blatten ist ein grosses Vergnügen für die ganze Familie.

17:00

Lesestunde Nach einem actionreichen Tag geht es zurück in die Ferien­ wohnung. Hier machen es sich alle auf dem Sofa bequem und lesen die Geschichte der kleinen Belalphexe.

19:00

Die am Grossen Aletschgletscher gelegene Feriendestination Blatten-Belalp ist ein Paradies für Familien: Im Reka-Feriendorf finden sie erschwingliche Übernachtungsmöglichkeiten und als offizielle Family Destination sind Angebot und Infrastruktur gezielt auf die Bedürf­ nisse von Kindern und ihren Begleitpersonen ausgerichtet. Ein besonderes Highlight ist der kurvenreiche Schlittelweg von der Belalp hinunter nach Blatten, der sowohl tagsüber wie auch bei Mondschein ein Erlebnis ist.

Ab ins Bett Nach dem Abendessen ist für die kleinen Abenteurer der Weg ins Bett nicht weit.

Die schönsten Familienangebote entdecken 

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QUIZ

Lösungswort finden und Rucksack von Mammut gewinnen. Teilnahme unter: MySwitzerland.com/quiz 1

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Herausgeber Schweiz Tourismus Morgartenstrasse 5a, 8004 Zürich, Schweiz Konzept | Text | Redaktion | Layout Transhelvetica, Passaport AG: Jon & Pia Bollmann | Seraina Fels Nadine Hager | Anna-Sophie Herbst Claudia Jucker | Laura Meier | Anna Sarcletti Franca Sidler | Aurelia Schöb passaport.ch  transhelvetica.ch

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Schweiz Tourismus: Hans Estermann | Florian Frey Sarah Haslebacher | Franziska Lüthi Oliver Nyffeler | Felix Pal | Florian Rötheli Nina Vanoli | Laura von Escher Stéphanie Weber | Jasmin Wyrsch René Ziegler | Christoph Zwaan MySwitzerland.com Bilder Bild S. 10, © Beatrice Fischli Bild S. 12–15, © Ruedi Flück Bild S. 24, © Daniel Mazza Bild S. 25, © Jonas Jäggy Bild S. 27, © Alamy Bild S. 29, © Fondation Beyeler Bild S. 32–33, © Alamy Bild S. 32–33, © Tourisme neuchâtelois Bild S. 30–31, © Stefano Iori Bild S. 32–33, © Guillaume Python Bild S. 44–45, © Hansruedi Rohrer

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Alle weiteren Bilder von Schweiz Tourismus und Partner zur Verfügung gestellt. Illustration Silvan Borer 

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Katrin von Niederhäusern, Janine Wiget katrin.cool  janinewiget.com  (S. 50) Copyright  Schweiz Tourismus, alle Rechte vorbehalten. Auflage  281 000 Sprachen de | fr | en | nl | es Druck  Vogt-Schild Druck AG vsdruck.ch

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Strategische Premium Partner 1

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Strategische Partner 4

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americanexpress.ch

Von Schweiz Tourismus empfohlen:   MySwitzerland.com/strategicpartners

Impressum, Quiz & Partner

hotelleriesuisse.ch

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Offizielle Partner

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CONCIERGE

Der Concierge steht diskret bereit. Mit vielen Informationen und Hinweisen liest er jeden Wunsch von den Augen ab.


Nachhaltig Reisen in der Schweiz

  C O N C I E R G E 

Es ist Zeit für eine neue Art des Reisens. Dabei bedeutet nachhaltiges Unterwegssein nicht zwingend Verzicht. Ein paar Inspirationen für Ihre nächste Reise:

Springen Sie auf den Zug In der Schweiz bringt Sie der öffentliche Verkehr auch an kleinere und abgelegene Orte und mit täglich 9000 Zügen findet man bestimmt eine passende Verbindung. Zudem bringt die SBB Ihr Wintergepäck von Bahnhof zu Bahnhof oder gar von Tür zu Tür, sodass Sie Ihre Reise bei jedem Wetter entspannt und umweltschonend ge­ niessen können.

Geniessen Sie verantwortungs­ bewusste Kochkunst Der Guide Michelin hat seit 2021 ein neues Symbol: Der grüne Stern steht für Nach­hal­ tigkeit in der Gastronomie. In den 19 aus­ gezeichneten Betrieben können Sie hohe Kochkunst mit regionalen Produkten ge­ niessen und sicher sein, dass verantwor­ tungs­ bewusst mit Tier und Natur um­ gegangen wird.

Beschützen Sie den Winter Eine NGO mit dem Namen «Protect Our Winters» organisiert unter anderem Ski­tou­ ren- und Freeride-Wochenenden mit Klimaschutzexperten. So werden Sie sicher durch die Berge geführt und erfahren gleichzeitig, was Sie tun können, damit auch in 50 Jahren noch Wintererlebnisse in den Bergen möglich sind.

Besuchen Sie die Städte In den Schweizer Städten wimmelt es nur so von kreativen Köpfen, die sich auch unter­ nehmerisch dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben und dies in Form von lokal und fair produzierten Produkten oder innovativen Gastroprojekten ausleben. All das gilt es auf einem Städtetrip zu ent­ decken.

Kampagne für mehr Nachhaltigkeit Swisstainable beleuchtet, was es in Sachen Nachhaltigkeit bereits gibt, und schafft einen Anreiz für neue Ideen.

Mehr erfahren: »  MySwitzerland.com/swisstainable


Nachhaltig reisen

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«My Swisstainable Journey» ist eine Reihe von inspirierenden, persönlichen Geschichten.

Lassen Sie sich inspirieren Schweiz Tourismus hat Menschen über die Schulter ge­ schaut, die sich mit neuen Ideen oder einem umwelt­ bewussten Lebensstil für mehr Nachhaltigkeit einset­ zen. Dabei sind schöne Geschichten entstanden, die Lust auf mehr machen.


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SchweizMobil Nachhaltige Wintererlebnisse: über 600 Ausflüge mit öV-Anbindung auf einen Klick.

»  App SchweizMobil »  schweizmobil.ch/winter


Mit Zug und Bus durch die verschneite Landschaft reisen und beim Schneeschuhlaufen, Winterwandern oder Schlitteln die besondere Magie der Natur im sanften Winterkleid geniessen. Bei diesen Tipps lässt sich die Win­ terruhe in vollen Zügen geniessen. Alle Geschichten auf einen Blick   Karte auf der letzten Seite.

Montreux

Tour mit «Meersicht» Bei Sonnenuntergang hoch über dem Genfersee.

A   Kaum jemand denkt am Ufer des Genfersees an Schneeschuhlaufen – zu Unrecht! Eine Schnee­ schuhtour in Caux am Fuss des Rochers de Naye bietet tolle Aussichten, die besonders bei Sonnenuntergang schwer zu toppen sind. Ein Glas einheimischen Weins macht das Erlebnis komplett.

Zahnradbahn hoch zum Gipfel des Rochers de Naye.

Les Paccots

Kulinarische Tour Fondue aus dem Rucksack in den Freiburger Voralpen.

  Mit dem Fondue-Kit im Rucksack geht es auf den Rundweg abseits der Pisten und der Lifte des Skigebiets. Die Devise lautet: anhalten, wo es einem gefällt, Fondue machen und schlemmen. Bis man sich für einen Rastplatz entschieden hat, kann es jedoch dauern, denn die traumhaften Aussichts­ plätze sind zahlreich. D

In Châtel-St-Denis Freiburger Cuchaule kosten.

Riederalp

Dem Himmel so nah

W I N T E RWA N D E R N

Braunwald

SCHLITTELN

Grindelwald

Glarner Luftkur Der andere Sanfte Wege vor Schlitten markanten Gipfeln.

B   Die Wanderung führt durch die märchenhafte Braunwalder Bergwelt und bietet Aus­blicke auf den Tödi und weitere Glarner Gipfel. Besonders eindrücklich sind die Eisgalerie im Fels und der tiefste Taleinschnitt der Schweiz; fast 3000 Höhenmeter trennen den Tödi, den höchsten Glarner Berg, und das Dorf Linthal.

Sonnenterrasse des denkmal­geschützten Ortstockhauses.

Savognin

Dem Wild auf der Spur Hirschbeobachtung im Winter.

E   Mit dem Fernglas im Ge­päck und begleitet von einem lokalen Guide geht’s zu Fuss in 15 Minuten zu einem Südhang, der die Hirsche förmlich anzieht. Um die Tiere nicht zu stören, wird bei der Beobachtung stets ein Mindestabstand eingehalten.

Warm anziehen. Mit der Dämmerung kommt auch die Kälte.

Kandersteg

Weg von allem Winterwanderung fernab der Zivilisation.

Ritt auf dem Velogemel vor Eiger, Mönch und Jungfrau.

C   Schlitten + Fahrrad = Velogemel. Dieses Schlittelgerät ist eine Berner Oberländer Erfindung und wurde dereinst zur Fortbewegung, nicht zum Zeitvertreib genutzt. Ganz anders heute: Der Spass beginnt am Bahnhof Grindelwald, hier stehen die Gefährte zur Miete bereit. Anschliessend geht’s per Bus hoch auf die Bussalp, wo das rasante Abenteuer seinen Lauf nimmt.

Beste Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau beim Streckenstart.

Stoos

Tief- und Weitblick 10 Seen, unzählige Berggipfel, rauschende Abfahrt.

Dank der exponierten Lage ist die Aussicht vom Fronalpstock phänomenal. Mindestens so verlockend ist aber die rassige Schlitttelfahrt zur Mittelstation. Die Strecke mit Tempo und Kurven bietet Schlittelspass vom Feinsten – wenn auch eher nicht für Anfänger. Auf den Stoos mit der steilsten Standseilbahn der Welt.

Fiescheralp

Ewige Abfahrt Kurvenreicher Schlittelplausch im Wallis.

Auf dieser geführten Schneeschuhwanderung bleibt einem beim Blick auf den Aletschgletscher, den grössten Alpen­ gletscher Europas, und auf die majestätischen 4000er immer wieder der Atem weg.

F   Nach der Seilbahnfahrt von Kandersteg zum Sunnbüehl verbleiben 400 Höhenmeter und 4 Stunden Marschzeit bis auf den Gemmipass. Eine eindrückliche Route, die im Mittelalter die zentrale Verbindung zwischen Berner Oberland und Wallis war. Mit etwas Glück ziert das Zielfoto auf der Gemmi gar ein vorbeifliegender Bartgeier.

Die Strecke von der Fiescheralp nach Lax ist über 13 Kilometer lang. Sie schlängelt sich rasant bergab und führt durch verschneite Wälder. Mit dem Shuttlebus geht es zurück nach Fiesch zur nächsten Runde – wenn die Kraft reicht.

Walliser Teller auf der Sonnen­

Ein Bett in der Abgeschiedenheit

Nach einem Fondue nachts mit

terrasse des Golfhotels geniessen.

bietet das Hotel Schwarenbach.

der Stirnlampe ins Tal schlitteln.

Im Angesicht von Gletschern, 4000ern und Urwald.

Langsamverkehr

SCHNEESCHUHLAUFEN

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C O N C I E R G E 

Swissrent Vom Sofa direkt in den Schnee: Dank des umfang­ reichen Angebots an Mietmaterial von Swissrent

sind Schneesportbegeisterte für jedes Abenteuer bestens ausgerüstet.   »  swissrent.com


Mit rund 7000 Pistenkilometern ist die Schweiz ein Eldorado für Schneesportler. Erfahrene Experten, aber auch heranwachsende Pistenflitzer und Pulvergeniesser finden hier ihr Glück. Möglich machen dies moderne Tech­ nologien und Angebote am Puls der Zeit. Alle Geschichten auf einen Blick   Karte auf der letzten Seite.

Flumserberg

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Tenna

Skilift mit Solarkraft Der Pionier feiert Geburtstag.

Im bündnerischen Safiental steht der weltweit erste Skilift, der mit einer Solaranlage betrieben wird. Die 450 Meter lange Anlage transportiert Schneesportler und produziert gleichzeitig Solarstrom. Dieses Jahr wird die Installation  zehn Jahre alt – happy birthday.

Melchsee-Frutt

Schnee erzeugen ohne Strom Es ist die Höhe.

2013 starteten die Innerschweizer einen Pilotversuch, heute besitzen sie 19 «Nessy Zero E»-Schneelanzen. Die Schweizer Erfindung speit Schnee nur mit Wasserdruck. Diesen liefern die Seen hoch oben auf der Melchsee-Frutt.

St. Moritz

Schneemessung mit dem Pistenfahrzeug Mehr wissen – weniger beschneien.

Die Bergbahnen Flumserberg setzten als Erste auf Snowsat; eine Technologie, welche die Schneetiefe unter dem Pistenfahrzeug misst. Dadurch ist zum Ausgleich von Unebenheiten weniger Schnee nötig; Beschneiung und Präparationsaufwand können reduziert werden. Schweizweit sind heute 190 Fahrzeuge in 28 Skigebieten so ausgerüstet.

Zuoz

Funslope Gian Plaiv Eine Spasspiste für die ganze Familie.

Die Funslope Gian Plaiv ist ein aussergewöhnlicher ParcoursMix aus Piste, Snowpark und Cross-Strecke, beliebt bei Jung und Alt, Anfängern und Fortgeschrittenen.

Sörenberg

Das Kinderparadies Abwechslungsreich und spielerisch.

Vom Kids Village über das Kinderland mit überdachtem Zauberteppich bis hin zur Kids Freestyle Line für die Grössten – für jedes Alter das Richtige.

S K I FA H R E N M I T D E R G A N Z E N FA M I L I E

Braunwald

Kinderland Hüttenberg Das Kinderland für die ganze Familie.

Braunwald bietet neben 30 Pistenkilometern das Kinderland Hüttenberg mit zwei Seilliften für die Kleinsten sowie mit Schanzen, Parcours und vielen Übungsgelegenheiten.

Vision 100 % Wasser­ recycling

Skihäsliland Bidmi

St. Moritz will ab 2025 seine Pisten ausschliesslich mit re­ zykliertem Wasser beschneien und plant einen zweiten

Meiringen-Hasliberg verfügt über 60 Pistenkilometer und das Skihäsliland mit

Weltneuheit im Engadin.

seinen sechs Liftanlagen, einem Karussell und Funpark.

Hasliberg

Das ultimative Skischul­ übungsgelände.

F A M I LY D E S T I N AT I O N S

Für Gross und Klein Perfekte Familienferien von A bis Z.

In den 25 mit dem Label Family Destination ausgezeichneten Ferienorten sind Familien wirklich willkommen. Die Angebote sind gezielt auf die Bedürfnisse und Wünsche von Kindern und ihren Begleitpersonen ausgerichtet. Unsere Highlights: MySwitzerland.com/family

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Auf der Piste

Speichersee. Dieser soll auf 2500 m ü. M. Schmelzwasser sammeln, das im Herbst als Schnee wieder den Pisten zugeführt würde. So wollen die Engadiner total über 4 GWh Strom einsparen, was dem Jahresverbrauch von 900 Familienhaushalten entspricht.


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Schneespektakel

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Schiene & Seil

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Grindelwald     Eigergletscher 

Eiger Express

Neuste Technologien A Von Grindelwald fahren neu

zwei Bahnen mitten ins Herz der Bergwelt. Der Eiger Ex­ press, die modernste 3S-Bahn der Welt, fährt in nur 15 Mi­ nuten direkt zum Eigerglet­ scher, dem höchsten Punkt des Skigebiets. Ausgangspunkt ist der neue Terminal in Grin­ delwald, von welchem auch die Männlichen-Bahn startet.

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Zermatt 

 Gornergrat

Zermatt 

  St. Moritz

Gornergrat Bahn

Glacier Express

B Den Gornergrat auf 3089 Me­ tern muss man einmal besucht haben, schliesslich gibt es kaum einen Ort mit besserer Aus­ sicht auf das majestätische Mat­ terhorn. Bereits die Fahrt bie­ tet unzählige Postkartenmotive: tiefverschneite Lärchen und ein eindrückliches Bergpanorama.

C Tiefe Schluchten, hohe Pässe, mächtige Berge und funkelnde Seen: Die Fahrt mit dem Glacier Express ist voller Natur-Highlights. Durch unberührte Winterland­ schaften führt die Reise von Zer­ matt nach St. Moritz und ist ein Genuss für alle Sinne.

Dem Matterhorn ganz nah

Spektakuläre Pässefahrt

Grindelwald

Zermatt

Engadin

Fahrtdauer: 15 Minuten

Fahrtdauer: 33 Minuten

Fahrtdauer: ca. 8 Stunden

Skierlebnis in der Jungfrau Region

Schlitteln zwischen 29 Viertausendern

Im Land der unbegrenzten Langlaufmöglichkeiten

Snow Fun Park auf

Schneeschuhlaufen auf dem Gornergrat

Schlittschuhlaufen auf dem gefrorenen St. Moritzersee

z über 3500 m ü. M.


C

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Schneeerlebnis in Panoramazügen Früh am Morgen werden die Schienen freigepflügt und geheizt – für eine Fahrt mit Kitschfaktor.     MySwitzerland.com/panorama

Schiene & Seil

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S i l va p l a n a - S u r l e j

Für Schneesportliebhaber

D 

iese herrliche Luft! Wer einmal das Oberengadin entdeckt hat, will immer wieder an diesen paradiesischen Ort zurück. Am höchsten Punkt im malerischen Dorf Surlej befindet sich das Hotel Nira Alpina. Es glitzert im Sonnenlicht. Die besondere Lage direkt an der Skipiste macht das Hotel zum idealen Ausgangspunkt für Schneesportler. Draussen gibt es lauter sportliche Abenteuer und drinnen erwartet den Gast Gemütlichkeit pur – inklusive Whirlpool mit Blick direkt auf das wunderbare Bergpanorama.

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Bequem und verlässlich von A bis Z.

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Sportliche Abenteuer: Der Geheimtipp des Nira Alpina ist die Hahnenseeabfahrt nach St. Moritz.

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Geselligkeit wird grossgeschrieben.

SNOW SPORTS HOTELS

MySwitzerland.com/ snowsportshotels

Diese Unterkünfte sind das Paradies für alle Schnee­ sportler – ideal, um sich nach einem actionreichen Tag auf der Piste oder Loipe zu erholen, das Equipment zu warten und am nächsten Tag wieder als Erster auf dem Berg zu sein. Hier stehen die Bedürfnisse der Gäste ganz oben.

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Snow Sports Hotels

Nira Alpina  A Silvaplana-Surlej Hotel Castell Zuoz Hotel Bella Vista Zermatt Lenkerhof Lenk Huus Gstaad Hotel Saanen


Hotels

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TYPISCHE SCHWEIZER HOTELS

MySwitzerland.com/typisch Regionaler Baustil, traditionelle Einrichtung oder Schweizer Spezialitäten auf der Speise­ karte: Die typischen Schweizer Hotels – ob Stadtpalais oder Land­­gast­hof –  lassen das Herz jedes Schweiz-Fans höher­ schlagen. Hotel Fafleralp  Blatten

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SWISS DELUXE HOTELS

MySwitzerland.com/deluxe

  C O N C I E R G E 

Pilatus Kulm Hotel  Kriens/Luzern

Elegante Architektur, modernste Ausstattung und Service auf höchstem Niveau: Die Swiss Deluxe Hotels bieten ein exklusives Ambiente, in dem jeder Moment Eindruck hinterlässt. Four Seasons Hotel  Genf

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SPA & VITALITY HOTELS

MySwitzerland.ch/spa

Sauna, Medical Treatment oder Aussenpool: Die Gäste der Spa & Vitality Hotels geniessen die hervorragenden und gepflegten Wellness Hotels inmitten schönster Schweizer Natur. Genau das Richtige für Gesundheits­ bewusste. Cervo Mountain Resort Zermatt C

SEMINAR­ HOTELS MIT INSPIRATION Tagen mit wunderschönem Bergpanorama, in einem ehe­ maligen Kloster oder im luxu­

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Sorell Hotel Zürichberg

SWISS FAMILY HOTELS & LODGINGS

MySwitzerland.com/ familyhotels

Hotel Krone Sarnen

Wellness & Spa Hotel Ermitage Schönried

riösen Hightech-Zelt: Seminar­ hotels mit Inspiration sorgen mit ihrer speziellen Location und ihrem aussergewöhnlichen Rahmenprogramm für erfolg­ reiche Sitzungen.

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Kinderhort, Märchenstunde, Kinderspa, Kinosaal oder ein abenteuerlicher Spielplatz: In den Swiss Family Hotels & Lodgings werden die Bedürf­ nisse der Kleinen gross­ geschrieben. Reka Feriendorf  Belalp

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DESIGN & LIFESTYLE HOTELS

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MySwitzerland.com/ designlifestyle

Hohe gestalterische Ansprüche, eine klare Formensprache und sorgfältig ausgewählte Materialien: Dank ihrer in­ spirierenden Architektur wird der Aufenthalt in den Design & Lifestyle Hotels für Gäste mit Stil zum Lifestyle-Erlebnis. Marktgasse Hotel Zürich Boutique-Hotel Guarda Val  Scuol

SWISS HISTORIC HOTELS

MySwitzerland.com/historic Ob Grandhotel aus der Belle Époque oder barockes Gäste­ haus: In den Swiss Historic Hotels schlafen Gäste hinter ge­schichtsträchtigen Mauern und geniessen das Ambiente vergangener Zeiten. Schloss Wartegg  Rorschacherberg

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D

  Hier geht’s zu weiteren Hotels und Unter­künften.

65 E

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Hotels

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WISSEN

GUT ZU

Ideen für den Winter in der Schweiz:   MySwitzerland.com/winter

Die Schweizer Alpen in Zahlen Die Alpen machen 58 % der Gesamtfläche der Schweiz aus. Insgesamt 48 Berge sind über 4000 Meter hoch.

ò

Höchster Punkt

Die Dufourspitze in den Walliser Alpen ist 4634 Meter hoch.

5

Höchstgelegene Siedlung Das Dorf Juf auf 2126 m ü. M. ist das ganze Jahr über bewohnt.

L

Tiefster Punkt

Mit 4048 Metern ist der Piz Bernina der höchste Berg der Ostalpen und der einzige 4000er in Graubünden.

Der Lago Maggiore im Kanton Tessin liegt auf 193 m ü. M.

3821 m ü. M.

í Nachhaltiger Transport

E N E RG I E RÜC KGEWINNUNG

Gleich mehrere Bahnen und Bergbahnen fahren ganz oder grösstenteils mit nachhaltigem Strom und setzen neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit.

Gornergrat Bahn

WA S S E R K R A F T Rhätische Bahn

SOLARENERGIE Staubernbahn

Die Schneeflocke

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816 cm

Grösste gemessene Schneehöhe

1018 

Eine Schneeflocke besteht aus rund einer Trillion Wassermolekülen.

60°

Die Zacken von Schnee­ flocken sind immer genau in einem 60-GradWinkel angeordnet.

gemessen auf dem Säntis im April 1999.

Es gab wahrscheinlich noch nie zwei Schneeflocken, die genau gleich aussahen.

4 

km/h

beträgt die Geschwindig­ keit einer fallenden Schneeflocke.

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-41,8

Offizieller Schweizer Kälterekord

  °C

gemessen am 12. Januar 1987 in La Brévine (NE).

Höchstgelegene Bergstation Im Skigebiet von Zermatt.

10 km

Längste gesicherte Gletscherabfahrt Die Piste über den Morteratschgletscher im Engadin.

76 %

Steilste Abfahrt Die Skipiste «Le Mur Suisse» bei Champéry im Wallis. Die berühmteste Skipiste Die Abfahrt vom Lauberhorn nach Wengen ist dank des Skirennens die bekannteste.

Ferien in der Schweiz Gerne helfen wir mit, Ihre Ferien in der Schweiz optimal zu planen.

Kostenlose Beratung unter: 0800 100 200 30


Nächster Halt: Schnee Ohne Anstehen auf die Piste

SwissPass = Skipass

Snow’n’Rail

Laden Sie Ihr Snow’n’RailKombi-Angebot bequem auf den SwissPass. So haben Sie direkten Zutritt zu den Anlagen im Ski­ gebiet. Weitere Infos auf:

Günstiger Skifahren in den beliebtesten Skigebieten der Schweiz: Snow’n’Rail-Kunden profitieren von Ermässigungen auf den Skipass, die Skimiete, den Privatunterricht bei ausgewählten Schweizer Skischulen sowie von einem Gutschein für den Gepäcktransport. So steht dem unbeschwerten Wintervergnügen nichts im Weg.

sbb.ch/snr-swisspass

Weitere Winterangebote: sbb.ch/snownrail

I W I E I M B I E N E N H AU S

Intersport Rent

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P

Der Öffentliche Verkehr bringt die Fahrgäste pünktlich, komfortabel und im hohen Takt in jedes abgelegene Tal. Mit dem Swiss Travel Pass geniessen ausländische Gäste fast rund um die Uhr freie Fahrt im Schweizer ÖV-Netz.

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Zahlreiche Bergbahnen bieten Besuchern bei Fahrt mit dem Öffentlichen Verkehr eine Ermässigung auf den Skipass.

Freie Fahrt

Günstiger mieten

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Belohnung

Mehr Pistenspass

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A

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BA H N H O F S U H R

Die Schweizer Bahnhofs­ uhren sind so schön, dass Apple für die Designnutzung 26 Millionen zahlte. Und Achtung: Sie wachen auch über die pünktliche Abfahrt der Züge.

Der Hauptbahnhof Zürich gilt als einer der meistfrequentierten Bahnhöfe der Welt: Etwa alle 25 Sekunden fährt ein Zug ein oder aus und bringt Sie in alle Ecken der Schweiz.

Neustes Material und keine lästigen Transporte: Die Vorteile der Miete liegen auf der Hand. Als Snow’n’Rail-Kunde erhalten Sie bei Intersport Rent 15 % Ermässigung auf die Miete Ihrer Winter­ sportausrüstung. intersportrent.ch/de/ railaway

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Reisen Sie ganz entspannt ohne Gepäck: Die SBB bringt Ihr Gepäck von Bahnhof zu Bahnhof oder sogar von Tür zu Tür. sbb.ch/gepaeck

TUNNELLAND Kein Hindernis ist zu gross für den Zug: 600 Eisen­ bahntunnels führen sicher durch die Berge.

In der Vor-, Zwischen- und Nachsaison profitieren Snow’n’Rail-Kunden von 10 % Ermässigung auf Privatunterricht bei den teilnehmenden Schweizer Skischulen. sbb.ch/skischule


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Schweiz Winter-Magazin 2021/22  

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