__MAIN_TEXT__

Page 1

SCHWEIZ. N° 02


Mehr Inspiration und handfeste Informationen:   MySwitzerland.com

Schneeschuhlaufen hoch über der Engadiner Seenplatte. © Filip Zuan


Grüezi. W

 illkommen in den Bergen! Wir Schneeha­ sen mögen den Winter. Er ist unsere liebste Jahreszeit, denn wir tauchen fürs Leben gerne kopfvoran in den Pulverschnee ein, um – weiss in weiss – darin zu verschwinden. Damit Sie sich ein Bild von meinem Schweizer Winter machen können, habe ich für Sie einige Geschichten aufgespürt und in die­sem Magazin zu Papier gebracht. Sie spielen in den Bergen, aber auch in wunderbaren Ruheoasen, in denen man nach einem langen Tag im knirschenden Schnee die Füsse in warmes Wasser eintauchen kann, um sich zu entspannen. Wer lieber ganz drinnen an der Wärme bleibt, für den habe ich zudem ein paar spek­takuläre Gebäude besucht und einigen Freun­den in ihren Werkstätten über die Schulter geschaut. Ich hoffe, dass Sie damit einen schönen Eindruck vom Land rund um meinen Bau bekom­ men. Vielleicht sehen wir uns ja bald – nach einem Fondue, einer Rösti oder einem Glühwein draus­ sen unter den Sternen? Ich würde mich freuen! Bis bald! Peter

BERG

Die majestätischen Schweizer Alpen erkunden.

04–17

WASSER

Nach einem Tag auf der Piste im warmen Nass entspannen.

18–27

HAUS

Die vielfältige Architektur der Schweiz entdecken.

28–39

MENSCH

Traditionelles Handwerk und grossartige Kochkunst bestaunen.

40–51 CONCIERGE

Stets zu Ihren Diensten während Ihrer Reisen durch die Schweiz.

53–66


BERG

Wenn die Alpen ihr Winterkleid anziehen und ihre Flanken in reinem Weiss leuchten, ist es an der Zeit, die eigenen Spuren in den frischen Pulverschnee zu zeichnen.

A n d e r m at t

Gipfelstürmerin

6

Frauen am Berg

11

S aa s - F e e

Der erste Skifahrer

12

Ski fahren wie anno dazumal

14

D av o s

Wo die berühmten Freestyler gross wurden

17

Schweiz.  № 02


BERG

  Auge in Auge mit den Riesen: auf dem Weg zur Gitziälpetli­ lücke oberhalb von Andermatt.


A n d e r m at t

Gipfelstürmerin Steil, lang und extrem: Die Profialpinistin Caro North mag Herausforderungen. Die Berge sind Sommer wie Winter ihr Zuhause, das sie am liebsten mit anderen teilt.

S 

BERG

ie ist jung, wild und ihre lebensfrohe Art ansteckend. Wer Caro North zum ersten Mal begegnet, möchte am liebsten eines tun: mit ihr den nächsten Gipfel erklimmen. Die 29-Jährige scheint all die Energie, die ihr die Berge geben, in sich gespeichert zu haben. Sie verbringt viel Zeit mit ihren Eltern in La Tzoumaz, einem kleinen Dörfchen im Wallis, unternimmt mit 12 Jahren ihre erste Skitour, steigt mit 16 fast bis auf die Spitze des höchsten Bergs von Südamerika und bezwingt noch vor ihrem 23. Geburtstag die Eigernordwand. Zu ihren grössten Aben­ teuern zählt aber, dass sie mit der ersten reinen Frauenseilschaft auf dem Cerro Torre in Patagonien stand und in diesem Teil von Südamerika 55 unbekannte Kletterrouten er­ schloss.

fahren – ohne den Winter wäre es halb so aufregend. Dann, wenn sich solch magische Momente abspielen, wie als sie kürzlich von Andermatt in die Höhe zog, einen Ski vor den anderen durch die undurchdringbare Nebelwand setzte, während die Schnee­ flocken zu Tau­senden vom Himmel fielen. Und sich plötzlich der Nebel lichtete. Vor ihr die Spitze des Gipfels und eine glitzernde Wand, die nur so auf ihre Eroberin wartete. «Das war unglaublich», sagt sie.

Diese Momente teilt Caro am liebsten mit anderen Tourengängern – allein ist sie prak­ tisch nie unterwegs, auch der Sicherheit wegen. Vor gut einem Jahr ist sie als eid­ genössisch diplomierte Bergführerin in den von Männern dominierten Kreis des Schweizer Bergführerverbands aufgenom­ men worden. Ein grosser Schritt für Caro, Als Mammut-Pro-Team-Athletin ist Caro deren Lebensziel es nicht ist, so viele Berge North heute auf der ganzen Welt unterwegs. wie möglich allein zu besteigen, sondern ihre In den Wintermonaten zieht es sie immer Leidenschaft und ihr Wissen weiterzugeben. wieder zurück in die Schweiz. Letzte Saison wurde Andermatt zu ihrem Zuhause, wo sie Ein Abenteuer steht aber nach wie vor auf auf zig Touren mit den Skiern durch die ver­ ihrer Bucket List: das Marinelli-Couloir bei schneite Landschaft aufstieg, um «mit der der Dufourspitze. Der im Monte-Rosa-Mas­ Natur zu spielen». Und der Spiel­ platz ist siv gelegene Berg ist mit 4634 Metern der gross: Die Alpen nehmen 60 Prozent der höchste Gipfel der Schweiz und die Abfahrt Landesfläche der Schweiz ein, mit 48 beein­ nach Macugnaga mit bis zu 50 Grad Gefälle druckenden Viertausendern und über 1000 scheint niemals zu enden – 2420 Höhen­ erfassten Ski- und Snowboardtouren. Caro meter durch die höchs­te Wand der Schweizer schwärmt von der Schweiz mit ihrer ein­ Alpen. Ganz nach Caros Geschmack.  fachen Zugänglichkeit zu alpinem Gelände und der perfekten Mischung aus Schnee, Eis und Fels: «Du kannst auf der Südseite Eine Auswahl von eine einfache Skitour laufen und dann auf der Skitouren für anderen Seite eine Nordwand klettern.» Ob­ jedes Level.  wohl sie einiges besser klettern kann als Ski


7

«Ich will nicht die Natur dominieren, sondern mit ihr spielen. Berge bezwingen ist für mich kein Ausdruck für Bergsteigen.» Caro North, Bergführerin


Nichts ist steil genug: Caro North liebt die Herausforderung auch in der Berg­ welt von Andermatt.


9


BERG


Die Abfahrt nach dem Aufstieg ist für Caro North der krönende Abschluss einer Tour.

Frauen am Berg Es ist noch nicht lange her, da wurde den Frauen verboten, Berge zu erklimmen, und noch heute sind sie in den Felsen eine Minderheit. Ein kleiner geschichtlicher Auszug mit Anekdoten.

W 

enn ihr der Rock nicht in die Quere ge­ kommen wäre, hätte es die Italienerin Félicité Carrel ins Rampenlicht des Alpinis­ mus ge­schafft: Als erste Frau wäre sie 1867 auf dem Matterhorn gestanden. Doch früher waren Hosen bei Frauen eben verboten, wer sich nicht daran hielt, wurde von der Polizei geahndet. So kam Félicité Carrel der Rock beim Aufstieg aufs Matterhorn immer wieder wegen des Windes in die Quere und riss sie beinahe vom Felsen. Sie war gezwungen, die Tour ab­zubrechen. Mehr Glück mit weniger Wind hatte die Britin Lucy Walker 1871. Trotz Rock schaffte sie es als erste Frau auf den Gipfel.

ein Indianer» in die Welt hinaustrug, liess sie sich nicht von ihrer Faszination abbringen. Schliesslich initiierte sie 1907 in London den ersten alpinistischen Club für Frauen.

Elizabeth Main war eine von ihnen. Sie ver­ brachte ab den 1880er-Jahren vor allem die Wintermonate im Engadin. Jeweils früh­ morgens stahl sie sich aus dem Hotel und er­ oberte die verschneiten Gipfel. Sie war es auch, die an etlichen Erstbesteigungen im Winter dabei war, wie der beiden Gipfel des Piz Palü, wo sie übrigens später in einem Sommer auch mit einer reinen Frauenseil­ schaft ankam. Selbst als ihre Grosstante die Nachricht «Stoppt ihr Bergsteigen, sie schockiert ganz London und sieht aus wie

Mammut gründete 2008 als erstes und ein­ ziges Outdoorunternehmen eine firmenei­ gene Bergsteigerschule. Sie bietet ein grosses Aus­bild­ungs- und Tourenprogramm in der Schweiz und im Alpenraum an. Im Vorder­ grund steht der Wissenstransfer.

Elf Jahre nach dieser Clubgründung wur­ den auch die Frauen in der Schweiz aktiv, der Schweizerische Frauen-Alpen-Club ent­ stand. Eigentlich wollten sie sich den Männern im SAC anschliessen, was ihnen aber verweigert wurde. Erst 1980 änderten die SACler ihre Meinung. Und es sollte wei­ tere sechs Jahre dauern, bis Nicole Niquille als erste Frau in der Schweiz ein Bergführer­ diplom in den Händen hielt. Und das nur, weil sie sich als Mann angemeldet hatte. Heute Frauen am Berg, das war zu jener Zeit vielen zählt der Schweizer Bergführerverband ein Dorn im Auge. Schliesslich war ihr Alltag 1300 Bergführer und 38 Bergführerinnen, mit Arbeit ausgefüllt. Es kam nicht infrage, wovon Caro North eine ist.  an Freizeit zu denken, schon gar nicht an einen solch männlichen Sport. Dennoch gab es immer Frauen, die allen Widerständen zum Trotz loszogen und sich einen Platz in der Bergwelt eroberten.

Mammut Alpine School

Zuverlässige Bergführerinnen und -führer für Touren in den Alpen finden. 

11


BERG


Ski fahren mit alter Aus­ rüstung kann man noch heute – zu­mindest einmal im Jahr.

S aa s - F e e

Der erste Skifahrer

W 

er hat das Skifahren er­ funden? Die Schweizer natürlich! Wer genau? Pfarrer Johann Josef Imseng. Das sagen zumindest die Saas-Feer. Denn als im Winter 1849 ein Hilferuf beim Pfarrer einging, überlegte dieser nicht lange, zog seine Bergschuhe an, band diese auf zwei Holzlatten und fuhr nach Saas-Grund. Damit ging er als Er­ finder des Skifahrens in die Schweizer Geschichte ein. Dass die Skandinavier damals schon auf eine tausendjährige Skigeschichte zurückblickten, wussten die Saas-Feer nicht – und selbst für die Norweger lag dies noch im Dunkeln. Dachten diese um 1800 doch, sie hätten mit dem Telemarkski eine Neu­ heit erschaffen. Die Spuren der ersten Skier reichen aber bis in die Steinzeit zurück. Die ältesten Überreste wurden in den Moor­ böden Skandinaviens gefunden, wie zum Beispiel der Ski von Kalvträsk in Schweden aus dem Jahr 3200 vor Christus. So hat der Pfarrer von Saas-Fee das Skifahren zwar nicht er­ funden, dafür aber den Touris­ mus ins Dorf gebracht. Er be­ herbergte in seinem Pfarrhaus

Touristen und begleitete sie als Bergführer auf Wanderungen. Später setzte er sich gar für den Bau der ersten Hotels im Tal ein. Während der Tourismus in SaasFee einzog, nahm die erfolgrei­che Schweizer Skigeschichte lang­ sam Fahrt auf. Denn 1888 zog der norwegische Polarforscher Fridtjof Nansen auf Skiern quer durch Grön­­land. Neugierig las der Glarner Chris­ toph Iselin dessen Aben­teuerbericht und veranstaltete daraufhin ein Ren­ nen am Pragelpass. Dabei wollte er die Telemarkskier präsentieren und aufzeigen, dass die Holz­ latten der Schweizer keine Chancen dagegen hatten. Kurz darauf grün­ dete er den ersten Ski-Verein, den «Ski Club Glarus», und organisierte 1902 das erste Skirennen der Schweiz. Elf Jahre später wurde der Schweizerische Skiverband ins Leben gerufen. Heute trägt der Verband den Namen «Swiss-Ski» und hat schon etliche Weltmeister und Olympiasieger ausgebildet. So mö­ gen die Schweizer den Ski zwar nicht erfunden haben, aber wie man damit Medaillen holt, das wissen sie. 

13


BERG


Ein bisschen Spass muss sein: am Nostalski-Rennen im Toggenburg.

y&

Ski fahren wie anno dazumal Das Skifahren hat sich verändert, die Skier wurden schneller, die Anzüge sportlicher. Wer sich nach der Vergangenheit sehnt, findet einige Orte, die die historischen Skier aufleben lassen.

E 

r ist einer der besten Skifahrer der Geschichte: Didier Cuche. Das hat er mit seinen 21 Siegen bewiesen. Seine letzte Abfahrt Auf Fassbrettern meisterte er aber nicht Nicht aber wie gewohnt im enganliegenden die Piste erobern Skidress und mit gut geschlif­fenen und gewachsten Skiern, sondern in schicken Nostalgieklamotten. Mit Mütze, Jacke, Bergschuhen und In der ganzen Schweiz verteilt Holzski ging er an den Start und meisterte – wenn auch mit finden im Winter auch Fassdau­ benrennen statt. wackeligen Beinen und nicht ganz so schnell wie gewohnt – gar den letzten steilen Zielhang inklusive Skisalto à la Cuche. Wir ziehen den Hut, denn wir wissen, wie gut man Ski fahren muss, um die Holzskier von früher zu bändigen. Wer’s selbst mal ausprobieren möchte, Ausdauersportler in Davos findet eine ganze Reihe von Nostalgierennen in der Schweiz. Eine der ersten Abfahrten, die Skilehrer ihr hübschestes Bel­­le- zum Skifahren entdeckt wurde, Epoque-Gewand aus dem führt vom Weissfluhgipfel bis Die geborenen Nostalgiker Schrank, befestigen die alten hinunter nach Küblis. Die Nos­­t­al­ in Kandersteg Holzlatten an den Wanderschu­ giefahrt findet auf dieser zwölf Kandersteg widmet der Belle hen und fahren in gekonnter Kilometer langen Route statt. Epoque nicht nur ein nostalgi­ Manier den Hügel runter. Die Auf der gesamten Strecke geben sches Skirennen, sondern gerade Skigäste haben die nostalgischen Informationstafeln einen Ein­ eine ganze Woche. Das Dorf Skier vor einiger Zeit den Leh­ blick in die Geschichte des Ski­ verwandelt sich und er­ scheint rern überlassen und ihre Nach­ fahrens in Davos. wie um 1913; nostalgische At­ ­ fahren amüsieren sich lieber am mosphäre und Benehmen wie Pistenrand, wo sie einen guten anno dazumal inklusive. Blick auf die Show haben. Holzliebhaber in Adelboden Jedes Jahr fahren auf der Engstli­ genalp historisch kos­ tümierte Alleskönner im Toggenburg Walliser Gemütlichkeit Skifahrer mit alten Holzskiern Es ist schon bald Tradition, dass in Rosswald zum Hickorywedeln ein. Hickory die Wehmütigen und die Nostal­ Im Skigebiet Rosswald ober­halb ist ein nordamerikanischer giker einmal im Frühjahr in alte von Brig findet im März je- Nussbaum, dessen Holz bis ins Skiausrüstung schlüpfen, uralte weils das Nostalgierennen statt. 20. Jahrhundert zur Herstellung Latten an die Füsse schnallen Schnelligkeit hat da­bei nicht ers­ von Skiern diente, was der Veran­ und damit von der Wolzenalp te Priorität, viel eher zählt die staltung auf der Hochebene denn mehr oder weniger aufrecht ins Eleganz auf der Piste. Selbst­ auch ihren Namen verlieh. Tal kurven. Vor allem die Zwi­ verständlich auf Holzskiern und schenstopps in den Skihütten – in Originalkleidung von 1920. wo Dart gespielt wird und Nägel Stemmbogen erlaubt in Holzstämme geschlagen wer­ in Andermatt den – haben es in sich. Lederschuhe zum Schnüren und Die Vergangenheit Holzbretter ohne Stahl­kante sind jagen in Obwalden nicht jedermanns Sache: Nur Auch die Obwaldner schwelgen Geübte schaffen es in Andermatt Die schicken gerne in der Vergangenheit. ohne Stemmbogen die Piste Skilehrer in Bellwald Auf der Mörlialp bei Giswil versu­ runter. Die Skisaison geht in Bellwald chen die Männer und Frauen ein bisschen spezieller als an- möglichst auf beiden Skiern ins derswo zu Ende. Denn immer Ziel zu kommen – was einfacher am Ostersamstag nehmen die ge­­sagt als getan ist.

Kunst auf der Piste in Lenk Mal wacklig, mal rückwärts, mal auf dem Hosenboden und ab und an auch ganz zügig kommen die Rennfahrer auf ihren Holz­ brettern die Haslerpiste an den Holzskirenntagen Lenk hin­unter ins Ziel. Der Tipp eines langjährigen Teilnehmers: in die Knie gehen, dann geht’s tipp­topp.

Stocksteif – nicht auf dem Pizol Ob mit einem krummen Holz­ stock oder zwei alten Skistöcken, die Technik ist jedem selbst über­ lassen. Auf dem Pizol wird in ver­ schiedenen Kategorien gestartet: Telemark, Kabelzugbindung mit oder ohne Kunststoffbelag.

80s forever in Arosa In Arosa trauen sich nicht alle so weit zurück in die Vergan­genheit, einige bleiben in den 1980erJahren stecken. Für Schau­­lustige ist das kein Nachteil und auch nicht für die Teilnehmenden. Holzskier müssen sie aber alle fahren, auch wenn der Dress dann vielleicht nicht mehr ganz zum Ski passt.

Ski-Schlitten-Kombi in Grächen Am Nostalgierennen auf der Han­ nigalp ob Grächen geht man zu zweit an den Start: einer auf dem Schlitten, der andere auf alten Skiern. Gestoppt wird, wenn bei­ de über die Ziellinie fahren.

15


16 4 10 17 15

7 14

5

9 11

3

2

1

8 12 6

13

1 2 3 4 5

Arosa Bellwald Bettmeralp Braunwald Brigels

6 Corvatsch-Pontresina 7 Crans-Montana 8 Davos 9 Lenzerheide 10 Meiringen-Hasliberg

11 Savognin 12 St. Moritz 13 Verbier 14 Vercorin 15 Villars

16 Wildhaus 17 Zweisimmen

Der Swiss Snow Playground bietet die ideale Umgebung, um auf spielerische Art ein Gefühl für den Schneesport zu entwickeln. Beim ursprünglich amerikanischen Modell ist der Lernerfolg bei Neueinsteigern – bei Erwachse­ nen wie Kindern – sehr gross. Zudem steht der Spass im Zentrum: Der Spielplatz ist flach, abgetrennt und bietet mit seinen Schnee­ elementen eine sichere Umgebung, um zu experimentieren. In dieser Saison gibt es den Swiss Snow Playground in 17 verschiedenen Schweizer Skischulen. Komm und besuch uns!

swiss-ski-school.ch/de


17

D av o s

D 

avos war schon immer ein Ort für Freigeister. Der berühmte Holzschlitten nahm hier seinen Anfang, der erste Bügellift wurde 1934 hier in Be­ trieb genommen und in den 1980er-Jahren fanden die Freestyler in Davos eine Heimat. Damals war das Jakobshorn der einzige Berg, auf dem sie die Lifte benutzen durften. Heute treffen sich An­ fänger und Profis im Jatzpark, um ihre Tricks zu üben. Vor allem für die Nachwuchstalente ist das Bergdorf ein riesiger Spielplatz. So reisen auch die Kinder des Snowboard-Clubs Iceripper aus Zürich

jeweils in die Jugendherberge in Davos, die – wie diejenigen in Grindelwald, St. Moritz und Laax – die passende Infrastruktur für Sportcamps bietet. Der Club setzt sich seit den 1980er-Jahren für die Nachwuchsförderung im Unterland ein. Im Keller der «Jugi» können die Kids ihre Bretter für den Schnee wachsen, im Erdgeschoss finden sie eine Stärkung für die Piste und in den weiteren Etagen ein warmes Bett, um sich für den nächsten Tag zu erholen und von ihren Idolen zu träumen. 

Youthpalace

Wo die berühmten Freestyler gross wurden Jugendherberge Davos Das Davos Open im Februar Superpipe am Bolgen, wo auch die Schweizer SnowboardSzene ihre Karriere startete.

Drop-in: Mehr erfahren über die jungen Freestyler und die Jugendherberge.


WA S S E R

Nach einem langen Tag im weichen Schnee und mit den Lungen voller frischer Bergluft entspannt sich die Kennerin mit einem Bad im warmen Wasser aus den Tiefen der Schweizer Berge.

Baden

Die Suche nach der verlorenen Gesundheit

20

Das Wundermittel Wasser

22

Ins warme Nass eintauchen

24

Schweiz.  № 02


WASSER

  Baden wie im 19. Jahrhundert im Grand Resort Bad Ragaz.


Baden

Die Suche nach der verlorenen Gesundheit Bäderkultur in der Schweiz

A 

WA S S E R

bgelegen und vor dem wachsamen Auge der Obrigkeit verborgen, traf sich die Jugend ab dem 19. Jahrhundert in kleinen Bädern und frönte dem Sein. In den Thermalbädern pulsierte das Leben. Hier wurde manche Ehe angebahnt, hier wurde politisiert. Der Kanton Basel-Landschaft soll so seine Anfänge im wohlig warmen Bad Bubendorf genommen haben. Während das ausufernde Badeleben in den kleinen Bädern dem Pfarrer ein Dorn im Auge war, ging es in den renommierten Thermen wohl gesitteter zu und her. Nur die Oberschichten konnten sich hier eine drei- bis fünf­ wöchige Kur leisten. Auf der Suche nach ihrer verlorenen Gesundheit reisten sie aus ganz Europa an, im Gepäck Teile des Hausrats und nicht selten das Haustier. In dieser Blütezeit, die bis ins 20. Jahrhundert andauern sollte, wurden die Bäder zu Kurhäusern, in denen es praktisch für alle Krankheiten das entsprechende Bad gab, selbst für Tuberkulose. Doch die heilende Wirkung der Thermalbäder haben die Menschen schon lange vorher entdeckt. Bereits römische Legionäre stiessen vor rund 2000 Jahren im heutigen Baden auf die heissen Quellen, so entstand die römi­ sche Siedlung Aquae Helveticae. Auch in anderen Gegenden der heutigen Schweiz trat heisses Wasser an die Oberfläche, die Quelle in Baden gehört aber zu den bedeutendsten und – das wussten die Römer dazumal noch nicht – zu den wärmsten und mineralreichsten Schweizer Heilwässern. Mit dem Ersten Weltkrieg wurde der blühenden Bäderkultur ein abruptes Ende gesetzt: Die Bäder wurden zu Truppenunterkünften oder In­ter­­nier­ten­lagern umfunktioniert. Anschliessend war das Baden nicht mehr dassel­ ­be, der gesellschaftliche Aspekt verschwand, dafür wurde Schwimmen zum Volkssport. Die medizinische Kur jedoch konnte sich halten. Heute erleben die Thermen einen weiteren Aufschwung. Die Thermalbäder, wie die­je­­ni­ gen in Baden, wo im Moment ein ganzes Bäderquartier heranwächst, sollen wieder zu einem Ort der Begegnung werden. Wie anno dazumal, als sich die Jugend traf, Ehen angebahnt wurden und politische Diskussionen statt­ fanden. 


Bademode

im Römischen Reich

im Mittelalter

Ende 19.  Jahrhundert

21

um 1900

um 1920

ab 1946 Wiederentdeckung des Bikinis

um 1980

um 1930

um 2020


?

Das Wundermittel Wasser

  350 Heilquellen waren dem Bundesrat Stefano Franscini 1848 bekannt.

Ein warmes Bad in eisigen Wintern ist eine Wohltat für die Seele und ein Wundermittel für den Körper: Es entspannt Muskeln und Gelenke, sorgt für einen niedrigen Blutdruck und lindert innere Unruhe sowie Erschöpfung. Und weil das Wasser Auftrieb erzeugt, fühlt man sich federleicht und Schmerzen lassen nach. Kommen nun noch Mineralien hinzu, ist das Zaubermittel gegen verschiedenste Leiden perfekt.

WA S S E R

Solebad: reguliert das vegetative Nerven­ nach oben schiebt, ausser­dem system und wird bei Haut­ trainiert der Wasserwiderstand ausschlägen, Rheuma, Allergien, die Muskeln und entlastet Atemwegs- und Gelenker­ gleichzeitig die Gelenke; bei Arth­ krankungen verschrieben. ritis und Osteoporose. Schwefelbad: Sauerstoffbad / Sprudelbad: lindert Schmerzen bei vermehrt taktile Sinneswahr­ dege­nerativen Gelenkerkran­ nehmungen durch Berührungs­ kungen und chronischer Poly­ reize der Haut, entspannt, belebt arthritis, hemmt aber auch und regt die Durchblutung an. Hautleiden wie Akne, Neuroder­ mitis oder Schuppenflechte. Radonbad: hemmt Entzündungen und Kältebad: Schmerzen bei rheumatischen durch den Entzug von Wärme Erkrankungen. wird die Hautdurchblutung gedrosselt und Schmerzen etwa an Wechselbad: den Gelenken werden ge­hemmt; stellt das vegetative Gleich­ häufig angewendet mit anschlies­ gewicht bei Stress und Über­ sender Physiotherapie. lastung wieder her und regt das Herz-Kreislauf-System an. Kohlensäurebad: regt die Durchblutung Wärmebad: der Haut an, was die Blut­gefässe verbessert die Insulinresistenz erweitert, entlastet das Herz (mind. 12 Minuten bei 39 °C); und tut den Nieren gut. der Kreislaufwiderstand nimmt ab, die Herzfrequenz nimmt zu. Bewegungsbad: wirksames Herz-, KreislaufMoorbad: und Atemtraining, weil wirkt hemmend auf der Wasserdruck das Zwerchfell Entzündungen der Haut. Eine Zutat des Zaubermittels aus heissem Wasser und Mineralien darf dabei nicht vergessen werden: die besondere Atmosphäre. Eine Kur spielt sich fern von zu Hause in ungewohntem Klima und anderer Umgebung ab, es ergeben sich neue Kontakte – so haben die so­genannten Kurschatten schon manchen Aufenthalt versüsst. In einer Kur ist man frei vom Alltag, dies erkannte man schon im 19. Jahrhundert: Patienten sollen sich an Leib und Seele erholen. 


23


Im Aussenpool des Hotels The Alpina Gstaad gönnt man sich ein Bewegungsbad.

Ins warme Nass eintauchen Die Römer machten es vor und entspannten sich in den warmen Quellen. In den heutigen Bädern hätten sie sich bestimmt auch wohlgefühlt – vor allem bei der grossen Auswahl.

Baden wie die Römer Während auf der Baustelle noch die Bagger ihre Arbeit leisten, um die Bäderlandschaft in Baden wieder aufleben zu lassen, fliesst an diversen Orten bereits das warme Wasser. Im Hotel Blume kommt die hauseigene Quelle mit 47 Grad heissem Wasser

der Thermalbank an der Limmat treffen sich Jung und Alt, um nach einem ausgiebigen Spa­ziergang oder dem samstäglichen Marktbesuch die Füsse ins warme Thermalwasser zu tauchen. Übrigens: Die Fahrt zur Kur nach Baden nannte sich früher «Ba­den­ fahrt». Sie wird noch heute alle fünf bis zehn Jahre in Baden ausgelassen nach oben, bis man auf dem Dach die gefeiert. Aussicht über die Stadt geniesst.

t Vom Holzfass aufs Dach Während der Reformation hat Zwingli das Thermalbaden in Zürich abgelehnt, weshalb alle nach Baden fuhren, um sich zu entspannen. Erst viele Jahre später wurde das Mineral­ wasser aus der Aqui-Quelle genutzt und heute badet man sich in aus der Tiefe, daneben befindet sich Zürich in der ehemaligen Brauerei der Limmathof, wo seit 1836 die Hürlimann von den riesigen Holz­ Bädertradition gelebt wird. Und auf fässern Stockwerk für Stockwerk

y Zwischen Quarzit Mit 30 Grad und einem grossen Anteil an Kalzium und Magne­sium fliesst das Wasser aus der St. Peters­ quelle zur Hälfte in die 7132 Therme in Vals. Die andere Hälfte wird fürs Valser Mineralwasser verwendet Nicht nur das Wasser der Therme, sondern auch der monolithische Bau aus Valser Quarzitblöcken wirkt hier auf Körper und Seele.

25


æ

Holz, zum Beispiel bei den Yeti-Alp­ hütten in Grindelwald. Und das meist nicht alleine wie früher, sondern zu zweit. Der Duft von nassem Holz sorgt dabei für eine noch intensivere Sinnesreise.

Mineralbad Über 20 Mineralquellen kommen im Bogn Engiadina in Scuol zusammen. Die Luzius-Quelle ist eine davon und die einzige al­kalische Glauber­ salzquelle im Alpengebiet. Das Bad ist aber kein Thermal-, sondern ein Mi­neral­bad, da das Wasser nicht über 20 Grad warm ist.

x

WA S S E R

Wie im Toten Meer Bei einer Sondierungsbohrung 1914 ist man in Zurzach per Zufall auf die heisse Quelle gestossen, inter­ essierte sich aber für andere Boden­ schätze und schloss das Loch wieder. Erst ab 1955 wurde in der ersten Baracke gebadet. Heute kann man in der Intensivsole im Bad Zurzach wie im Toten Meer auf dem Wasser schweben.

p Die altehrwürdige Dame Das Grand Resort Bad Ragaz speist seine Thermalbäder aus der nahe gelegenen Taminaschlucht. Schon der Arzt Paracelsus wür­ digte im 16. Jahrhundert die hei­ lende Wir­ kung des Wassers, das mit 36,5 Grad aus der Quelle sprudelt. Im ehrwür­ digen Helena­bad aus dem 19. Jahr­­hundert kann man sich einfach treiben lassen.

s

í Eine lange Reise Der natürliche Gehalt an Mine­ralien ist in Leukerbad hoch, da das Wasser mindestens 40 Jahre braucht, bis es an die Oberfläche tritt. Die KalziumSulfat-Konzentration eignet sich be­ sonders zur Linderung von rheu­ matologischen Leiden.

empfahl, darin zu baden und Veltliner Wein zu trinken, reisten auch andere Ärzte, Gelehrte und Kranke ins Engadin. Als 1864 das erste Kurhaus gebaut wurde, blühte der Badetourismus in St. Moritz und im ganzen Engadin auf. Heute taucht man im Ovavera-Bad während eines In der Granitwanne Wassergangs zumindest gedanklich Die Bäder von Craveggia befinden in die da­maligen Zeiten ein. sich auf der Grenze zwi­ schen Italien und der Schweiz. Das ehe­ malige Kurhaus wurde im Rahmen Das Wellnessdorf des grenzüberschrei­tenden Projekts Gstaad hat zwar keine Thermal­ «Fron­tiera di acqua e di pace» re­stau­ quellen, dafür ist das Dorf im Berner riert. Jetzt kann man in eine der Oberland zu einer Well­nessoase ge­ beiden neuen Granitwannen steigen worden. Die verschiedenen Hotels und die heilende Kraft der Natur bieten ihr eigenes Wohlfühl­­pro­ geniessen, wie die Adeligen, die im gramm an. Von den Möglich­keiten 19. Jahrhundert zu diesem Zweck mit im Hotel The Alpina Gstaad bei­ ihren Kutschen hierherkamen – und spielsweise hätte Caesar nur träumen das letzte unwegsame Stück von den können. Bergbauern des Valle Onsernone ge­ tragen wurden. 

ò

ü

h Im Salzgemisch Die Natur- oder Ursole, die in Rhein­ felden fliesst, ist eine der stärks­ ten Europas. Aus zirka 200 Metern Tiefe wird sie in der Saline Riburg bei Rheinfelden gefördert und via Pipeline direkt ins Parkresort Rhein­ felden geleitet, wo sie als Wasser­ fall oder Sprudelbad für Entspan­ nung sorgt.

w

Im Fass Ursprung des Badetourismus Statt in einer Blech- oder Keramik­ Spätestens als der berühmte Arzt wanne, wie sie ab dem 19. Jahr­ Paracelsus im 16. Jahrhundert die hundert aufgestellt wur­ den, badet Quelle in St. Moritz untersuch­te und man heute wieder in Fässern aus

Die besten Spas der Schweiz im Überblick. 

  Bei der Alphütte Ischboden ob Grindelwald geniesst man die Zweisam­ keit im Holzbottich.


27


H AU S

Wer seit Tausenden von Jahren in der wilden Berg­ welt wohnt, lernt, wie man sich auch im Winter gemütlich ein­richtet. Darum ist das Überwintern in unseren Häusern aus Holz, voller Wärme und Geschichten mittler­weile  ein Genuss. Der Sommer darf gerne noch etwas auf sich warten lassen.

Zuort

Zufluchtsort

30

G s t aa d

Design aus Schnee und Eis

32

St. Gallen

Seelenapotheke

36

Schweiz.  № 02


HAUS

  Zuort: ein Weiler am Ende des Val Sinestra.


H AU S


Angekommen: Peter Robert Berry IV. auf dem Hof Zuort.

Zuort

Zufluchtsort Dies ist die Geschichte des Hofes Zuort, in dem Ursprünglichkeit, Bescheidenheit und Ruhe nicht nur gelebt, sondern zelebriert werden. Eine Geschichte von Menschen und ihren Sehnsüchten. Von Flucht und vom Ankommen. er auf die Lichtung ganz hinten im Val Sinestra tritt, reibt sich erst mal er­ staunt die Augen. Da stehen unter den ge­ puderten Unterengadiner Gipfeln und um­ ringt vom dichten Fichten- und Lärchenwald ein Gasthaus in bayrischem Baustil, ein grosszügiges Chalet und eine kleine Holz­ kapelle, die gerade so gut eine norwegische sein könnte. Zuort heisst der Ort, oberhalb des Dorfes Vnà auf 1700 Meter über Meer ge­ legen. Ein Ort, der einen in seinen Bann zieht, kaum hat man den ersten Fuss in den frischen Schnee gesetzt. Ein Ort, der eine unglaubliche Ruhe und Zufriedenheit ausstrahlt. Und ein Ort, in den sich schon manch Zu­ fluchtssuchender verliebt hat. So auch Peter Berry. Genauer Peter Robert Berry IV., der Arzt aus St. Moritz, der nicht nur im beruflichen Sinn in die Fuss­ stapfen seines Vaters, Grossvaters und Urgrossvaters trat, sondern wie bereits seine Vorfahren seinen Ärztekittel gerne mal gegen denjenigen eines Künstlers oder in seinem Fall eines Gast­ gebers austauschte. So war es die Anzeige «Jagdhaus im verwunschenen Tal zu ver­ kaufen», die vor zehn Jahren seine Neugierde weckte. Belohnt wurde er mit einem «Stück Engadin, wie es mein Gross- und Urgross­ vater noch erlebt haben». Im Gegensatz zum materiellen Luxus von St. Moritz fand Peter Berry in der Abge­schiedenheit von Zuort die wertvollen Güter Ruhe, Beschaulichkeit und Bescheidenheit. Den Kontrast, den er vielleicht nicht suchte, nach dem er sich aber sehnte. «Besuchen Sie uns. Wir haben nichts», pflegt er passend dazu zu sagen. Dieses Nichts galt es zu schützen und Peter Berry restaurierte das Haus in seiner Ur­ sprünglichkeit. Vieles ist geblieben, das Holz­täfer in der Stube, die antiken Wasch­

becken in den Zimmern, die Hausordnung von Mengelberg. Letztere erzählt eine von vielen Geschichten dieses Ortes. Der berühmte holländische Dirigent Willem Mengelberg war es, der sich vor über 100 Jahren ebenfalls in den Ort verliebte. Er liess ab 1910 neben dem Hof das Chalet sowie die Kapelle bauen und machte den Ort zur Sommerresidenz für ihn und seine Musikanten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Zuort gar zu seinem festen Wohnsitz, wo er in auserlesener Gesellschaft bis zu seinem Lebensende 1951 der Musik, guten Zigarren und den Freuden des Lebens frönte. Wer heute im Chalet nächtigt, wird nicht an Mengelberg vorbei­ kommen und in seine Welt ein­ tauchen. In der Bibliothek ruhen seine Bücher. In der Stube findet man Notenblätter. Und im Schrank hängt Mengelbergs persönlicher Dirigentenfrack. Dem Eigentümer Peter Berry liegt viel daran, diese Idylle zwischen Idealismus und Realität am Leben zu erhalten, sodass der Hof Zuort das bleibt, was er schon früher war: ein Zu­ fluchtsort. 

Haus im Nichts

W 

Abgelegen im Val Sinestra Die Holzkapelle in Zuort Nach der Sauna im duftenden Heu zur Ruhe kommen.

Ein Spaziergang durch das Val Sinestra und den Hof Zuort. 

31


Vom Whirlpool durch die offene Igludecke direkt in den Sternen­ himmel blicken.

G s t aa d

Design aus Schnee und Eis Es ist ein vergängliches Kunstwerk, das jedes Jahr aufs Neue auf das Saanersloch gezaubert wird: das Igludorf Gstaad. Grobem Handwerk beim Rohbau folgt enorme Feinarbeit während des Innenausbaus. Insgesamt ein Design­haus der ganz speziellen Art.

H AU S

M 

al verschnörkelte Formen, mal geo­ metrische Kanten – alle 13 Räume sind individuell hergerichtet. Was die Zimmer eint: Jedes Bett hat einen Unterbau aus Eis. Dank mehrerer isolierender Schichten ist sichergestellt, dass weder Schlafende frösteln noch Bettgestelle wegschmelzen. Die Zim­ mertemperatur liegt um den Gefrierpunkt, davon ist in den dicken Schlafsäcken aber nichts zu spüren. Auch ganz allgemein hat dieses Igludorf mit den ursprünglichen Be­ hausungen der Inuit in Sachen Komfort wenig gemein. Jedes Iglu verfügt über elek­ trisches Licht und gar eine USB-Steckdose gehört zum Standard.

eindruckendes Feuerwerk der Farben zündet. Die Iglus sind stets in Bewegung und damit auch die Mitarbeitenden. Bis zu 1,5 Meter senkt sich die gesamte Behausung während einer Saison ab, weshalb Installationen stets überprüft und justiert werden müssen. Lichtschalter etwa werden immer wieder ummon­ tiert, damit sie bequem bedienbar bleiben. Auch die hölzernen Türrahmen sind auf die sich ändernden Verhältnisse aus­ gerichtet und in vertikalen Schlitzen ver­ ankert, um mit der Dynamik des Iglus Schritt halten zu können. WC-Schüs­ seln müssen im­mer wieder neu positioniert werden und damit aufrechtes Gehen möglich bleibt, mo­ dellieren die Hausmeister auch regelmässig Die Romantik-Suite weiss dies noch zu die Decken. toppen. Ein direkter Zugang führt zu einem 40 Grad warmen Whirlpool, der sich eben­ Erst spät im Frühjahr endet der Bewegungs­ falls in einem Iglu befindet. Dieses hält dem drang dieses eigenwilligen Bauwerks. Aber­ aufsteigenden Dampf stand, weil durch eine tausende Arbeitsstunden schmelzen dahin Aus­sparung in der Decke der grösste Teil der und werden eins mit den blühenden Alp­ Wärme entweicht. An diesem Luxus können wiesen. Aber bloss für einige Monate, denn auch Gäste der übrigen Zimmerkategorien im November ist es wieder so weit. Und der schnuppern, ein weiterer Whirlpool, der Winter 2020 / 21 soll ein besonderer werden, allen zur Verfügung steht, steht unter freiem feiert das Igludorf Gstaad doch seinen Himmel. Ein Himmel, der – vor der Kulisse 15. Geburtstag. Warme Betten, kalte Drinks: des Alpenpanoramas – immer wieder ein be­ alles da. 

Bar & Restaurant 5

6 Event

7

4

8

3

9

2

10

1

11 Sauna Pool

Unter einem riesigen Schneehaufen versteckt sich eine ganze Iglu­ landschaft aus Schlaf­ zimmern mit oder ohne Toilette sowie einem Restaurant. Sauna und Whirlpool runden die Iglu-Romantik ab.


33


H AU S


1.1.2021 0.00 Uhr N 46° 29 O 7° 20 Sternkarte Der Sternenhimmel ist wie eine grosse Stadt und ihre Stadtteile in Sternfelder mit 88 Stern­ bildern unterteilt. Die eigent­ lichen Stern­ bilder selbst sind teilweise bereits aus der Antike überliefert und halfen den Men­ schen schon damals, sich am Himmel zu­rechtzufinden und damit auch die Orientierung auf der Erde zu behalten.

  Oben bleiben, wenn die Berge am Abend zu leuchten beginnen.   Gute Nacht: sich im Doppelzimmeriglu zu zweit einkuscheln.

Haus im Schnee

35

Bergstation Saanerslochgrat Den Sternenhimmel muss man nicht fotografieren, er bleibt in Erinnerung. Am Morgen zu glauben, man höre, wie der Schnee von der Sonne gekitzelt werde.

Tiefer in diese faszinierende Geschichte eintauchen. 


H AU S


Wie eine riesige Schatztruhe bewahrt die Stiftsbibliothek St. Gallen die Ver­gangenheit auf.

S t .  G a l l e n

Seelenapotheke

A 

ls der irische Mönch Gallus im Jahr 612 im Urwald nahe des Bodensees ankam, war die Welt im Umbruch. Die Menschen hatten die Kämpfe, die Kriege satt. Sie wollten Frieden und das Glück finden. In dieser Zeit baute Gallus mitten in die damalige Wildnis eine kleine Mönchs­ siedlung, die schon bald zu ei­ nem der wichtigsten kulturellen Zentren Europas und zur Stadt St. Gallen heranwuchs. Um ihre Ideen fürs Glück und das ewige Leben festzuhalten, ver­ brachten die Mönche Stunden in der Bibliothek, der «Seelen­ apotheke», wie es in griechi­scher Schrift noch heute über dem Eingang der Stiftsbibliothek St. Gallen geschrieben steht. Aus dieser Heilstätte der Seele gin­gen einige schöpferische Mönche in die Kulturgeschichte ein. Wie der Dichter Notker Balbulus bei­ spielsweise, der vergleichbar ist mit dem Bob Dylan unserer Zeit. Während Dylan zu den einfluss­ reichsten Musikern des 20. Jahr­ hunderts zählt, ist der Toggen­ burger einer der wichtigsten geist­ lichen Lyriker der mittel­ lateinischen Literatur. Seine Lieder wurden in ganz Europa

gesungen und er trug seinen Anteil dazu bei, dass die Musik immer wichtiger wurde. Seine und weitere 2000 Originalhand­ schriften sowie 170 000 ge­ druckte Bücher hütet die Stifts­ bibliothek als älteste der Schweiz wie einen Schatz. Wer einmal durch die grosse Tür in den barocken Saal tritt und ein paar Schritte auf dem knarrenden Holzboden macht, versteht, wieso diese Bibliothek zusammen mit dem ganzen Stifts­­bezirk 1983 zum UNESCOWelterbe ernannt wurde. Sie ist ein Gesamtkunstwerk vom Bo­ den bis zur Decke. Da liegt dieser Duft von Geschichten und von altem Pergament in der Luft. Nirgends sonst ist die Zeit zwi­ schen den Jahren 700 und 1100 so gut dokumentiert wie in der Stiftsbibliothek und im Stifts­ archiv St. Gallen. Und man stellt sich vor, wie Notker mit viel Ge­ duld und grosser Sorgfalt einen Buchstaben nach dem anderen auf sein Pergament setzte, um seine Gedanken für die Ewigkeit festzuhalten. Gedanken zu Ideen und Sehnsüchten wie Gerech­ tigkeit und Nächstenliebe, die uns noch heute prägen. 

37


H AU S


Einblicke in die Schatztruhe A U S E RWÄ H LT E O B J E K T E

Klosterplan Um 820 wollte man das Kloster neu bauen und orientierte sich dabei am Klosterplan St. Gallen. Der Plan ist eher als Konzept für das damalige Leben zu verstehen. Er ist ein wertvoller Zeitzeuge, der aufzeigt, wie die Gesellschaft, das Kloster und die Landwirt­ schaft funktionierten. Auch welche Pflanzen man damals anbaute, ist darauf ersichtlich. Das unersetzliche Original kann im neuen Ausstellungssaal im Stiftsbezirk besichtigt werden. Holzboden Die Filzpantoffeln gehören zur Stiftsbiblio­ thek wie die Bücher. Der Grund: Das Schmuckparkett aus Fichten-, Nussbaum-

und Kirschholz aus der Region St. Gallen hat bereits 252 Jahre auf dem Buckel und soll noch viele weitere Jahre erhalten bleiben. Deshalb geht kein Besucher ohne Pantoffeln in den Barocksaal.

Kuriositäten In der Bibliothek wurden auch allerhand Kuriositäten gesammelt. Zur Sammlung ge­ hören unter anderem Schepenese, eine weibliche Mumie aus dem alten Ägypten, und das Reisetagebuch des Elsässer Weltrei­ senden Georg Franz Müller (1646–1723). Seine wunderschönen Illustrationen von Ananas, Kannibalen und Chinesen zeigen ein Stück globalisierte Welt zu jener Zeit. Griffel Die handgeschriebenen Bücher sind häufig Gemeinschaftswerke, weshalb die Schriften formalisiert sind und wenig über ihre Ur­ heber bekannt geben. Nicht selten gibt es

aber Schriften, die mit Notizen und Be­ merkungen angereichert wurden. Mit dem Griffel direkt ins Pergament geritzt, be­ kommt ein Text eine persönliche Note. Wichtigste Handschrift Die Nibelungenhandschrift stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist die wichtigste Hand­ schrift für die deutsche Literatur des Hoch­ mittelalters. Sie bietet in bester Überlieferung eine einzigartige Sammlung von mittelhoch­ deutschen Helden- und Ritterdichtungen – neben dem Nibelungenlied auch «Parzival» und «Willehalm» von Wolfram von Eschen­ bach oder «Karl der Grosse» des Strickers. Schönste Handschrift Der Folchart-Psalter ist ein Meisterwerk spät­karolingischer Initialkunst, die darin be­ stand, die Anfangsbuchstaben einer Seite oder eines Kapitels besonders kunstvoll zu gestalten. Bibliothekar Cornel Dora ist der Stiftsbibliothekar und gehört zum Inventar wie die Handschriften und Kuriositäten. Er ist die gute Seele der Bibliothek und weiss auf alle Fragen eine Antwort. Eine Füh­ rung mit ihm ist eine Reise durch die Ge­ schichte. 

Haus der Wunder

Abrogans Es gilt als das älteste erhaltene Buch in deutscher Sprache. Das Glossar enthält un­ gefähr 3670 althochdeutsche Wörter und wurde nach dem ersten Eintrag «abrogans» benannt, was mit «bescheiden, demütig» übersetzt werden kann. Auf den letzten Seiten findet sich die älteste Version des «Vaterunsers» in deutscher Sprache. Der Schweizer Schriftsteller Franz Hohler hat diesem Manuskript gar eine Geschichte mit dem Titel «Das Päckchen» gewidmet.

St. Galler Globus Ein Globus ist wie ein dreidimensionales Buch. Auch der St. Galler Globus, der kurz nach 1571 angefertigt wurde, erzählt seine Geschichten. Zum Beispiel diejenige der damaligen Zeit und Weltanschauung. Auf die Erde wurde eine Himmelskarte gemalt, sodass neben den Kontinenten auch die Sterne und Planeten zu sehen sind. Im pazi­ fischen Ozean erkennt man so das Stern­bild des Schlangenträgers. Hinzu kommen Ge­ schehnisse wie die Seeschlacht von Lepanto sowie furchterregende Ungeheuer und meisterliche Porträts von Gelehrten und Astronomen. Und dann ist da noch die Geschichte, in der der Globus während des Zweiten Villmergerkriegs 1712 nach Zürich verschleppt wurde. St. Gallen und Zürich stritten von 1996 bis 2006 um die Rückgabe des wertvollen Objekts, bis sie sich schliess­ lich einigen konnten: Das Original sollte in Zürich bleiben, dafür wurde für die St. Galler eine exakte Replika hergestellt.

Stiftsbezirk St. Gallen Park mit Stiftskirche In der Seelenapotheke die Magie auf Geist und Körper wirken lassen.

Eintreten ins Haus der Wunder.  

39


MENSCH

Der Mensch beseelt die wechselvolle Landschaft mit lebendiger Kultur, verführerischer Kulinarik und uralten Traditionen, die bis heute liebevoll gepflegt werden.

Genf

Zeit für die Zeit

42

Val

de

B ag n e s & O r s i è r e s

Eine Passion für Bretter

44

Freiburg

Café de la Fonderie

48

Schweiz.  № 02


MENSCH

  In Genf wird Zeit gemacht und mit dem Genfer Siegel ausgezeichnet.


MENSCH


Zauberlehrling: Besarta Murti lernt in Genf die hohe Kunst des Uhren­ machens.

Genf

Zeit für die Zeit Mit Fingerspitzengefühl werden winzige Zahnräder in mechanischen Uhrwerken zum Leben erweckt und befähigt, die flüchtige Zeit einzufangen. Ein Kunsthandwerk, das in Genf tief verwurzelt ist.

D 

as Wasser springt gen Himmel und be­ grüsst in seiner Frische den Morgen. Pünktlich um 9 – in den Wintermonaten um 10 Uhr – wird der Jet d’Eau eingeschaltet. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Spring­ brunnen in Betrieb genommen, um den Überdruck im Netz des Wasserkraftwerks Coulouvrenière abzubauen. Der wachsende Energiebedarf – etwa der Uhrenindustrie – war der Grund für den Bau des Werks. Wurden die Maschinen abends abgestellt, war der Druck zu gross. Später liess sich dieses Problem technisch lösen. Der Jet d’Eau aber blieb. Er wurde zum Wahrzeichen und ist wegen seiner Geschichte gleichzeitig ein Sinnbild der Uhrenindustrie. Bis heute ist Genf die Heimat vieler re­nom­ mierter Uhrenmarken und Inbegriff der Schweizer Präzision. Nicht verwunderlich, dass hier auch die Uhrmacherschule zu Hause ist, wo das traditionelle Handwerk an die nächste Generation weitergegeben wird. Während vier Jahren tauchen die Lernenden in die Zauberwelt mechanischer Uhrwerke ein – allesamt winzige Wunder, die die Zeit takten und ihr mit ihrer eigenen Zeitlosigkeit gleichzeitig trotzen. Eine der Schülerinnen ist Besarta Murti. Sie ist im dritten Aus­ bildungsjahr und wurde 2017 beim Grand Prix d’Horlogerie de Genève als beste Schülerin der Uhrmacherschule Genf aus­ gezeichnet. «Das Uhrwerk mit all seinen Zahnrädern hat mich schon immer fasziniert», erzählt sie. «Dass damit etwas so Flüchtiges eingefangen werden kann, hat etwas Zauberhaftes.»

Wie viel Fingerspitzengefühl und Präzision in einem Uhrwerk zusammengefügt werden, zeigt ein Blick auf den Stundenplan der Lernenden. Im ersten Lehrjahr stellen sie zur Schulung ihrer Hände Instrumente her, mit denen sie während der ganzen Ausbildung an ihrer «Schuluhr» arbeiten. Symbolisch zeigt es, dass die Zeit im Handwerk der Uhr­ macherei langsamer schlägt. Denn: Es braucht Zeit, um Zeit herzustellen. Dass Genf zur Uhrmacherstadt wurde, ist dem berühmten Reformator Calvin zu ver­ danken – und gewissermassen dem Um­ stand, dass Not erfinderisch macht. Denn im 16. Jahrhundert war Genf ein Mekka für Goldschmiede. Als jedoch Calvin Reichtum in Form von Gold und Edelsteinen strikt ab­ lehn­te, mussten sich diese einen neuen Er­ werbszweig suchen und widmeten sich fortan dem Uhrenhandwerk. Aus derselben Zeit wie der Jet d’Eau stammt auch das Genfer Siegel. Die Stiftung Timelab vergibt heute diese kleine und doch sehr be­ deutsame Prägung auf der Rückseite der Uhr. Das Siegel bedeutet, dass das Uhrwerk vollständig in Genf hergestellt wurde, und ist Indikator für strengste Qualitätsbestim­ mungen. «Das Genfer Siegel», sagt Besarta Murti, «zeigt, dass wirklich jedes Teil des Uhrwerks einzigartig ist. Das ist ein schöner Gedanke.»  í

Genf aus der Sicht einer jungen Uhrmacherin. 

43


bessonimmobilier.ch


Val

de

B ag n e s & O r s i è r e s

Eine Passion für Bretter E I N S K I M I T E I N E R S E E L E AU S H O L Z

45

Rund um den sagenumwobenen Grossen St. Bernhard bestimmt der Berg das Leben. Das gilt auch für den Bergführer und Schreiner Justin Marquis, der an rund 200 Tagen des Jahrs auf Skiern steht. Seine Leidenschaft fürs Skifahren führte dazu, dass er seine eigenen Skier entwickelte: just1ski. Diese fertigt er mit viel Liebe und grosser Sorgfalt von Hand – und stimmt jedes Paar genau auf den zukünftigen Fahrer ab.  w

  Jeder Ski ein Unikat, das auf den Fahrstil des zukünftigen Fah­ rers abgestimmt ist.


Skis fait à main

Justin Marquis hat uns in seine Werkstatt in Orsières blicken lassen und Fragen beantwortet.

MENSCH

Justin, wie ist deine Passion für das Fertigen von Skiern entstanden? Ich bin Bergführer und Schreiner und als ich für die Ausbildung zum Bergführer ein paar neue Skier brauchte, stellte ich mich in die Werkstatt und tüftelte daran herum, wie der perfekte Ski beschaffen sein müsste. Nach über 200 Stunden harter Arbeit hatte ich es ge­ schafft und hielt das erste Paar just1ski in Händen. Wie viele Stunden arbeitest du heute noch an einem Paar Skier? Der Prozess ist natürlich viel schlanker geworden, aber es braucht immer noch rund 20 Arbeitsstunden für ein Paar Skier. Welchen Teil des handwerklichen Prozesses magst du besonders gern? Die Arbeit mit Holz und das Verleimen der Schichten. Der Holzkern ist die Seele eines Skis, lebendig und vol­­ler Sinnlichkeit. Um den herum leimen wir je nach Ski un­ terschiedliche Schichten aufeinander, die alle ihre be­ sondere Funktion haben. Dieses exakte Zusammen­fügen der individuellen Skier macht mir Freude. Welche Materialien sind wichtig für deine Skier? Die Verbundstoffe aus Glasfasern, Kohlenstoff und Flachs sind wichtige Bestandteile des Innenlebens. Dazu kommt der Belag, von dem die Geschwindigkeit abhängt: Meine Skier haben einen Belag P-tex 5920, der sie mit gelegentlichem Wachsen perfekt gleiten lässt. Wie ist der Charakter deiner Skier? just1ski kann man am ehesten als Freeride-TouringSkier bezeichnen. Aber jeder Fahrer ist anders und braucht einen Ski, der zu ihm, seinem Fahrstil und seinem Körper passt. Daher fahren die Kunden zuerst ein paar Schwünge mit einem standardisierten Testski. Aus den Rückmeldungen und Messungen der Fahrer bestimmen wir dann die Designanpassungen, sodass jedes Paar einen einzigartigen Charakter bekommt.  w


Ein Skitag im Val de Bagnes

24h im

La Barmasse   Cabane Brunet

l

de

Abenteuer im Pulverschnee

Die gesicherte Route von La Barmasse bis zur Cabane Brunet ist eine Teilstrecke des bekannten Skitourenrennens «Intégrale du Rogneux» – und ganz schön herausfordernd. Vom Parkplatz La Barmasse aus folgt man der verschneiten Strasse Richtung BrunetHütte bis zur ersten Kreuzung, wo man links in den Wald hinaufsticht. Dieser erste Auf­ stieg bietet Ausblicke auf schöne Land­ schaften – der Blick fällt zum Beispiel auf den imposanten Mont Pleureur am Ende des Val de Bagnes – und bringt einen schon etwas ins Schwitzen. Nach dem Queren des Waldes ge­

langt man wieder zur Strasse, wo ein letzter, etwas sanfterer Anstieg bis zur Hütte wartet. Von hier aus winkt die Hüttenfahne bereits verlockend im Wind. Erschöpfte Abenteurer werden von der Familie Corthay herzlich empfangen und mit stärkenden Gerichten sowie frischem Apfelkuchen nach Gross­ mutterart bewirtet. Umgeben von einer atemberaubend schönen Bergwelt kann man hier entspannt die Seele baumeln lassen und die Nasenspitze bräunen. Für den Rückweg einfach der Strasse folgen, bis man wieder zurück zum Parkplatz gelangt.

e

s

V

a

Bag

n

8:00

Frühstück im Hotel La Vallée Das familiengeführte Hotel in Lourtier sorgt für erholsame Nächte vor abenteuerreichen Tagen im Schnee.

9:00

Abenteuer auf Skiern Von La Barmasse aus gelangt man über eine ebenso malerische wie herausfordernde Route in ungefähr 2,5 Stunden zur Cabane Brunet.

11:30

Zmittag in der Cabane Brunet Auf der gemütlichen Berg­ hütte werden Skitourenfahrer mit würzigen Gerichten gestärkt, damit sie wieder fit sind für die Abfahrt ins Tal.

16:00

Farinet Après-Ski in Verbier In der Bar des Hotels Le Farinet sorgt Livemusik für aus­ gelassene Stimmung. oder Entspannen in Lourtier Und wer den Tag statt beim Après-Ski lieber mit Wellness ausklingen lässt, der fährt zurück ins Hotel La Vallée.

Skivermietung Im Geschäft Montagne Show in Le Châble wird alles ver­mietet, was man für die abenteuerliche Skitour und das sichere Gleiten durch den Pulverschnee braucht.

Die besten Ideen für unvergessliche Winter­ferien im Wallis. 

47


Freiburg

Café de la Fonderie D I E K U L I NA R I K- KÖ N I G E VO N F R E I B U RG

49

Die Jugendfreunde Ben und Léo haben schon früh ihre ge­mein­ same Leidenschaft fürs Kochen entdeckt und diese während ihrer Studienzeit – Léo studierte Betriebswirtschaft, Ben Politik – an Kochwettbewerben ausgelebt. Vom Erfolg beflügelt, setzten sie alles auf die Kulinarik: Sie lernten bei den Meistern ihres Fachs, Bocuse und Ducasse, erhielten eine eigene Show im nationalen Fernsehen und eröffneten 2016 mit grossem Rummel ihr erstes Restaurant.  p


SWISS MODERN WOOD

KOCHEN AUF HOHEM NIVEAU Der Allrounder für zuhause kombiniert makellose Präzision mit strapazierfähigen Materialien. Die Stärke verdankt das Messer seiner rostfreien Stahlklinge und dem feinen Nussbaumholzgriff, während der Kullenschliff verhindert, dass Lebensmittel an der Klinge kleben bleiben. FROM THE MAKERS OF THE ORIGINAL SWISS ARMY KNIFE™ ESTABLISHED 1884

023_300_CUT_6-9050-17KG_AE_AD_160x220mm_DE 3

17.07.20 13:13


24h in

Fr

Neue Geschmäcke

8:00

D I E K U L I NA R I K- KÖ N I G E Das berühmte Café de la Fonderie von Ben und Léo liegt auf der Kulturgrenze zwischen Ost und West, versteckt in einer ehemaligen Giesserei im Industriequartier von Freiburg. Die inspirierenden Nachbarn sind das Fri-Son, der coolste Club der Westschweiz, ver­ schiedene kleine Läden und hippe Ateliers. Nach dem überwäl­ tigenden Erfolg des Restaurants und ihrer Fernsehshow haben die beiden Freunde nicht lange auf der faulen Haut gelegen. Sie haben vielmehr mit dem japanisch inspirierten «Kumo», der experimen­ tellen Jo-Bar sowie verschiedenen Take-away- und Home-DeliveryInitiativen unter anderem dazu beigetragen, das kulinarische Image der Stadt auf den neusten Stand zu bringen. Nachfolgend ein paar Tipps von ihnen.

p

s

Reinbeissen

Austrinken

Pastabate Die Nudelwerkstatt verarbeitet mit viel Liebe und Wissen um die Eigenschaften alter und neuer Sorten Biogetreide aus der Region zu Teigwaren von höchster Qualität.

Fri-Mousse In der kleinen Brasserie werden seit 1993 Bierspezialitäten gebraut, die man am besten in der eigenen Bar verköstigt.

Passage du Cardinal 1 1700 Freiburg

Fromagerie Sciboz Der Käseladen mit Herzblut bietet seit 63 Jahren die besten Sorten der berühmten Käse­region Freiburg sowie aus­gewählte Laibe aus der ganzen Welt. Boulevard de Pérolles 18a 1700 Freiburg

Rue de la Samaritaine 19 1700 Freiburg

Le Petit Château Die Familie Simonet baut seit 200 Jahren an der besten Lage der Region Reben an. Der gesamte Betrieb ist bio­ dynamisch und die Weine sind ein Traum.

Le Point Commun Frühstück mit feinem Sauer­ teigbrot und gutem Kaffee im liebevoll geführten Restau­ rant an der Place Jean-Tinguely.

9:00

Stadtspaziergang Durch die Altstadt zur «Loretokapelle» aufsteigen und danach die alte Kathedrale St. Nikolaus besuchen.

12:00

Kumo Eine Stärkung aus der spannenden Hochzeit von japanischen und lokalen Geschmäcken.

14:00

Design-Nachmittag In der Kunsthalle staunen und danach in der Bottega Ethica schöne Sachen kaufen.

19:00

Café de la Fonderie Im Restaurant von Ben und Léo stilvoll dinieren.

Route du Lac 134, 1787 Môtier

g Küchenwunder

Biohof Tannacker Moitié-moitié Der kleine biovegane Betrieb Die weltberühmte Fondue­ verarbeitet die auf dem mischung aus der Region. Hof wachsenden Gemüse, Gâteau bullois Beeren, Kräuter, Gewürze, Torte aus Nüssen mit Nüsse, das Obst und Rahm aus der Region La Gruyère verschiedene Wildpflanzen und Schokolade. zu grossartigen Preziosen. Cuchaule AOP Vor allem das Sauerteigbrot Süssliches Maisbrot, das mit sowie Sirup und Gelées sind eine der unbeschreiblichen Sünde wert – vom Markt Moutarde de Bénichon oder direkt im Hofladen. Goma 8, 1718 Rechthalten verheiratet wird.

eiburg

22:00

Auberge aux 4 Vents Noch einen Schlummertrunk in der Jo-Bar, dann in einem der legendären Zimmer der Auberge aux 4 Vents friedlich einschlafen.

Die kulina­rischen Höhepunkte

der Schweiz. 

51


Schweiz Tourismus: Anouk Blum | Mara Duttweiler Hans Estermann | Sarah Haslebacher Florian Frey | Franziska Lüthi Flavia Klink | Sarah Krauer Anja Mosimann | Oliver Nyffeler Felix Pal | Christine Peter Florian Rötheli | Nina Vanoli Stéphanie Weber | Samuel Wille Jasmin Wyrsch | Christoph Zwaan   MySwitzerland.com Bilder Bild S. 5, 8–10, © Martin Fiala Bild S. 12, © Achim Fassbender (Belle-Epoque-Woche, Kandersteg) Bild S. 14, © Christiana Sutter (bildremise) Bild S. 17, © David Birri Bild S. 23, © Alicia Bock (Stocksy) Bild S. 24, © The Alpina Gstaad (Michael Sinclair) Bild S. 35, © stellarium.org Bild S. 44–45, © bessonimmobilier.ch Bild S. 47, © Valais / Wallis Promotion (David Carlier) Bild S. 48–49, © Tina Sturzenegger Bild S. 54, © Andrea Badrutt Bild S. 54, © Naturpark Diemtigtal Bild S. 59, © Silvano Zeiter Alle weiteren Bilder von Schweiz Tourismus und Partnern zur Verfügung gestellt. Illustration  Silvan Borer   silvanborer.com Copyright Schweiz Tourismus, alle Rechte vorbehalten.

Strategische Premium Partner

Konzept | Text | Redaktion | Layout Transhelvetica, Passaport AG: Jon & Pia Bollmann | Stephanie Elmer Seraina Fels | Michèle Fröhlich | Anna Herbst Laura Meier | Anna Sarcletti   passaport.ch    transhelvetica.ch

Strategische Partner

Herausgeber Schweiz Tourismus Morgartenstrasse 5a 8004 Zürich Schweiz

Von Schweiz Tourismus empfohlen:   MySwitzerland.com/strategicpartners

Der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie hotelleriesuisse.ch

Bahnreisen sbb.ch

Finanzdienstleistungen raiffeisen.ch

Die Fluggesellschaft der Schweiz swiss.com

American Express in der Schweiz americanexpress.ch

Zürich Flughafen flughafen-zuerich.ch

#FeelLimitless valser.ch

Seit 1936 in der Schweiz coca-cola.ch

GastroSuisse gastrosuisse.ch

#MyVictorinox victorinox.com

Detail- und Grosshandel coop.ch

Edle Schweizer Feingebäck-Spezialitäten kambly.ch

Mietwagen europcar.ch

Switzerland Cheese Marketing schweizerkaese.ch

Auflage  361 000 Sprachen  de | fr | it | en | nl | es

Offizielle Partner

Impressum & Partner

Druck  Stämpfli AG, Bern   staempfli.com appenzellerbier.ch

hero.ch

odlo.com

swissrent.com

bmc-switzerland.com

hertz.ch

swica.ch

swisswine.ch

bookfactory.ch

kirchhofer.com

swisseducation.com

visana.ch

gubelin.com

landquartfashionoutlet.com

swiss-ski-school.ch

swisstravelcenter.ch

mammut.com

swissinfo.ch


Berner Oberland

Lombachalp

Diese Schneeschuhwanderung führt durch eine unberührte Winterlandschaft umgeben von Hohgant und Augstmatthorn.

CONCIERGE

Der Concierge liest Ihnen alle Wünsche von den Augen ab und hat sämtliche Informa­ tionen für perfekte Ferien.


Winteraktivitäten A

Mobilität D

CONCIERGE

B

E

C

F

Hotel


Ob Langlaufen, Schneeschuh- oder Winterwandern, ob Schlitteln oder Schlittschuhlaufen – für Winterferien in Weiss ist die Schweiz das Original. Und mit den Tipps von Schweiz Tourismus und Partnern lassen sich die Winterferien in vollen Zügen geniessen. Weitere Inspirationen finden Sie auf der letzten Seite.

Schlitteln  LuzernVierwaldstättersee

Rigi Kulm

Das erste Highlight ist die Zahn­  Wallis radbahn Vitznau–Rigi Kulm. Nordwand-Trail Sie war bei ihrer Eröffnung im Diese acht Kilometer lange Jahr 1871 die erste Bergbahn Schneeschuhwanderung be­Europas. Das zweite ist die gin­nt am Schwarzsee, führt über Aussicht von Rigi Kulm, mit die wunderschöne Stafelalp 1797 m ü. M. der höchste Gipfel und endet nach ungefähr vier der Rigi. Das dritte Highlight Stunden unterhalb der schrof­ ist die Schlittelpiste Rigi fen Nordwand des Matterhorns. Kulm–Klösterli: eher steil und  Tessin somit ein rasanter Fahrspass.

Percorso Passo San Bernardino

Über die einst vom Gletscher gebildeten Rundhöcker führt die zehn Kilometer lange und konditionell anspruchsvolle Schneeschuhtour hinauf zum San-Bernardino-Pass.

Winter­ wandern  Ostschweiz / Liechtenstein

RosenbodenPanoramaweg 

A

Auf dem Chäserrugg thront das beeindruckende Holzbau­ werk der Architekten Herzog & de Meuron, das Start- und Ziel­ ort einer kleinen Wanderung ist. Diese einstündige Runde bietet einen einmaligen Blick auf 6 Länder und 500 Gipfel.

 Berner Oberland

Springenboden 

F

Auf sieben Kilometern trumpft die Winterrundwanderung mit verschneiten Wäldern und Weiden auf – und nach dem sanften Aufstieg mit einer gran­ diosen Sicht ins Diemtigtal und ins Simmental.

D

Mit einem herrlichen Blick auf das gleichnamige Gebirgsmassiv führt der Schlittelweg von der Station Les Mazots im Zickzack durch Wälder hinunter nach Les Diablerets. Diese Schlittel­ piste ist eine der längsten in der Schweiz.

 Graubünden

Muottas Muragl

Ganze 20 Kehren erwarten die Schlittler auf der Abfahrt zur Talstation Punt Muragl. Neben engen Haarnadelkurven sorgen auch die 718 Meter Höhendif­ ferenz für Adrenalin. Die Schlit­ telbahn hier gilt nicht umsonst als die rasanteste des Engadins.

SchweizMobil Für eine aktive Freizeitgestaltung ist die kostenlose Plattform von SchweizMobil ideal. Das Angebot umfasst ein Netz von landesweit einheitlich signali­ sierten Routen, perfekt abgestimmt auf den öffen­t­ lichen Verkehr. »  App SchweizMobil »  schweizmobil.ch

B

Im kleinen Ort Preda – am Nordportal des Albula-Bahn­ tunnels – startet die kurvige, rasante Schlit­tenfahrt, die unter weltberühmten Zugviadukten durchführt und entlang der Albula in Bergün in einer sanft­en Winterlandschaft ausläuft.

 Waadtland Les Diablerets 

 Fribourg Region

Schwarzsee

Es ist ein einmaliges Erlebnis, auf dem gefrorenen Bergsee vor traumhafter Kulisse des herrli­ chen Bergpanoramas seine Pirouetten zu drehen. Der See wird bei genügender Eisdicke offiziell zum Hockeyspielen, Eislaufen, Spazieren, Eisstock­ schiessen oder einfach zum Verweilen freigegeben.

 Graubünden

 Graubünden

Preda–Bergün 

Schlitt­ schuhlaufen

Alp Raguta, Feldis 

E

Das Natureisfeld Alp Raguta liegt auf imposanten 1952 m ü. M. und nur fünf Fussminuten von der Bergstation der Sesselbahn Feldis–Mutta entfernt. Die herrliche Aussicht auf das Tal ins Domleschg und den Piz Beverin machen das Schlittschuhlaufen unvergesslich.

 Berner Oberland

Interlaken Magic

Das Top of Europe Ice Magic in Interlaken umfasst sechs verschiedene Eisfelder, die durch kurvenreiche Eiswege mit­ einander verbunden sind. Am Abend sorgen ein farbiges Lichterspiel und Musik für eine aussergewöhnliche Atmosphäre.

 Waadtland

Lac de Joux 

C

In der kalten Jahreszeit ver­ wandeln sich die 9,5 Quadrat­ kilometer des Lac de Joux in eine riesige natürliche Eisbahn. Garantiert sind jede Menge Eislaufspass in familiärem Ambiente sowie die zauber­hafte Idylle des Vallée de Joux.

Mietauto  Durch schneebedeckte Bergwelten und glasklare Luft kurven – Roadtrips im Winter sind besonders malerisch. Dank Europcar und Hertz, die schweiz­ weit eine grosse Auswahl an Mietautos für jedes Bedürfnis bieten, lässt sich die Individualreise bequem im Voraus planen. Kompetente Beratung für die sichere Fahrt durch den Schnee inklusive.

Winteraktivitäten

Schnee­ schuh­ wandern

55


Eine Mütze für Sie ...

Fast geschenkt

... fünf Franken für den Nachwuchs. Mit der 2010 von Raiffeisen lancierten Aktion wurden über zwei Millionen Franken für die Förderung junger Ski­ talente gesammelt.

In der Wintersaison 2020/21 gibt es die Tages­ karten für Raiffeisen-Mit­ glieder mit 40 % Rabatt. Eine Region ausknobeln und ab auf die Piste!

Fit für die Piste!

Schneespektakel

An den packenden Schweizer Ski-Weltcuprennen live mit dabei sein! Als RaiffeisenMitglied und YoungMember­ Plus Kunde von 50 % Rabatt auf bis zu sechs Tickets profitieren. raiffeisen.ch/winter

Klar im Vorteil MemberPlus-Kunden profitieren rund ums Jahr von attraktiven Angeboten. raiffeisen.ch/memberplus

Ob Anfänger oder Fortge­ schrittene – alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 15 Jahren rüsten ihr Können in den Raiffeisen Snow Camps für die Piste auf. welovesnow.ch


Winteraktivitäten A

Hotel

Mobilität

Langlaufen  Wallis

FIS-Rennloipe im Goms 

A

Ambitionierte Sportler schnup­ pern hier Rennluft: Auf der knapp fünf Kilometer langen FIS-Rennloipe bei Ulrichen kann man sich wie ein Profilang­ läufer fühlen. Doch Vorsicht: Wer zu schnell unterwegs ist, kann auf der anspruchsvollen Strecke mit vielen Richtungsänderungen schon mal aus der Spur geraten.

 Graubünden

Einmal über die berühmtesten 42 Loipenkilometer der Schweiz gleiten, ganz ohne Wettkampf­ stress: Die Marathonloipe im Engadin wird ungefähr ab Ende Januar für jedermann präpariert. Die Aussicht und die Weite im Oberengadin machen diese Loipe zu einer der schönsten überhaupt.

Weltcuploipe in Davos  B

B

Die Langlauf-Weltelite steht hier jedes Jahr anlässlich von Davos Nordic am Start. Auf dieser sieben Kilometer langen Weltcuploipe ist der Höhe­punkt der steile «ColognaStutz», benannt nach dem erfolgreichsten Schweizer Langläufer.

La-Pala-Rennloipe

C

Für konditionell und technisch versierte Läufer ist die Rennloipe La Pala auf der Lenzerheide ein echter Prüfstein. Auf den gut vier Kilometern erleben sie neben einer sportlichen Herausforde­ rung auch eine traumhafte Land­ schaft. Besonders schön ist der Loipenabschnitt, der entlang des Heidsees oder über ihn führt.

 Jura

Piste du Cernil 

C

Die fordernde Loipe zwischen La Brévine und Les Cernets ist landschaftlich und topografisch abwechslungsreich. Nach dem Start in La Brévine ist man schnell inmitten der für den Jura typischen bewaldeten Weiden. Zwar führt die Loipe auf ihren 32 Kilometern hin und wieder an einem Bauernhof vorbei, meist aber ist man mitten in der Natur.

Winteraktivitäten

Engadin-Skimarathon-Loipe

57


Zermatt   St. Moritz

Langsamster Schnellzug

Der Glacier Express begeistert die Reisenden mit landschaftli­ chen Reizen und technischen Meisterleistungen. Mit seinen hohen Panoramafenstern eröff­ net er freie Sicht auf einzigartige Gegenden.


Winteraktivitäten A

Z e r m at t

Hotel

Mobilität B

S t .  M o r i t z

Glacier Express für Freerider A

Zermatt

C

Zermatt ist vor allem berühmt für seine Aus­sicht auf das Matterhorn und bei den Free­ ridern für seinen Powder. Hier begin­nt auch die Reise der drei Freerider Silvano, Gray und Fredi, die in ihrem Film «Glacier Express – A freeride journey by train through Switzer­land» die schönsten Tiefschneehänge erkunden. B

Aletsch

C

Andermatt

Den Gemsstock umgibt eine gewisse Aura, die jedes Freerider-Herz höherschlagen lässt. Er gilt als eines der besten Freeride-Reviere der Alpen. Es gibt praktisch nichts, was nicht steil ist. Die Lines und auch die Zugänge um den Gemsstock sind daher nichts für schwache Nerven. D

St. Moritz

Als die drei Freerider im ersten Powderhang auf der Corviglia fahren, wissen sie schnell: Der perfekte Powdertag ist da. Sidehits, Sprays, Butters, Lines und Airs. Teil zwei findet am Corvatsch statt. Diesen Berg gegenüber erreichen sie per Bus, um das Couloir nach Furtschellas hinabzubrausen.

Film: Im Panoramazug zu den eindrücklichsten Freeride-Gebieten. 

59

D

Panoramazüge

Der Blick auf den Aletschgletscher, den grös­s­ ten Gletscher der Alpen, ist vom Eggishorn aus besonders eindrücklich. Die drei Freerider fahren mit Splitboards das steile, aber feine Chälli-Couloir Richtung Talegga hinunter.


Die Schweizer Panoramazüge sind einzigartig im alpinen Raum und führen durch atemberaubende Bergku­ lissen, vorbei an Gletschern und gefrorenen Seen, durch traditionsreiche Dörfer und idyllische Täler. Reisende geniessen im verglasten Panoramawagen die beeindruckende Kombination von Technik und Natur.

Chur   Tirano (IT)

Bernina Express

A

Spektakuläre Alpenüberquerung

A   Reibungslos meistert der feuerrote Zug jeden Anstieg: Auf seiner Reise legt der Bernina Express zwischen Chur und Tirano mindestens 1500 Meter Höhenunterschied zurück. Eine technische Meisterleistung, die seit 2008 ein UNESCO-Welt­ erbe ist.

Zweisimmen   Montreux

CONCIERGE

GoldenPass Panoramic Panoramen wie gemalt

Wo das Zugfenster die Leinwand ist: Gemächlich schlängelt sich der GoldenPass Panoramic durch die verschneite Hügellandschaft in Richtung Genfersee. Dabei passiert er die deutsch-französi­ sche Sprachgrenze, die Verbin­ dung zweier Welten.

Luzern   Interlaken

Luzern–

Interlaken Express Von Stadt zu Stadt

B   Der Weg ist das Ziel. Die Zugfahrt auf dem Luzern–Inter­ laken Express verbindet zwei weltbekannte Destinationen und geht schneller vorbei, als einem lieb ist – dank beeindruckendem Bergpanorama und glitzernder Winterlandschaft im Herzen der Schweiz.

Grand Train Tour of Switzerland Alle Panoramastrecken auf einer Route – auch im Winter. Entdecken Sie die Highlights der kalten Jahreszeit auf der «Winter Magic» Tour. GrandTrainTour.com/ wintermagic

B


Winteraktivitäten

Hotel

Mobilität

C

Matterhorn Glacier Paradise

D

C   Der höchste Punkt des Ski­ gebiets von Zermatt liegt auf 3820 m ü. M. Neben dem sechs Kilometer entfernten Matter­ horn sind weitere 37 Viertausen­ der zu sehen. Hier startet die längste Skiabfahrt des Konti­ nents.

Schilthorn

Ein Gipfel voller Adrenalin

D   Dieser Berg steht für «view, thrill and chill»: unvergessliche Aussichten, Adrenalinkicks und Entspannung pur in der intakten Bergwelt. Mit Zug und Bus gelangt man zur Talstation Stechelberg. Von da geht’s mit der Luftseilbahn auf den 2970 Me­ter hohen Schilthorngipfel.

Rigi

Die Königin der Berge

Winterwandern, Schlitteln, Ski­ fahren, Langlaufen oder einfach nur das 360-Grad-Panorama geniessen: Dieser Berg ist ein wahres Erlebnisreich. Im Herzen der Zentralschweiz liegt die Rigi zwischen dem Vierwald­ stättersee und dem Zugersee. Sie ist aus jeder Himmelsrich­ tung bestens erreichbar.

61

Schiene & Seil

Längste Abfahrt des Kontinents


CONCIERGE

Winteraktivitäten

Mobilität

Hotel


SNOW SPORTS HOTELS

Riffelhaus 1853

Diese herrliche Luft! Wer mit der Zahnradbahn an der Station Riffelberg ankommt, kann nicht anders, als erst einmal tief durch­ zuatmen. Hier auf über 2500 m ü. M. ist die Luft kühl und klar, der Schnee glitzert im Sonnenlicht.

inklusive Outdoor-Whirlpool mit Blick aufs Matterhorn.

Erleben

Nach einem abenteuerreichen Tag im Schnee, auf einer Skitour, beim Freeriding oder Heliskiing kann man sich zum verdienten Après-Ski auf die Sonnenter­rasse Die besondere Lage direkt an des Riffelhaus 1853 setzen und den Skipisten macht das Hotel tief durchatmen. Riffelhaus zum idealen Aus­­ gangspunkt für Schneesportler. Von aussen sieht das Haus mit seinen groben Steinwänden zwar Zermatt rustikal aus, drinnen erwartet Gornergrat Bahn den Gast im kürzlich renovierten Rösti Hotel aber Gemütlichkeit pur –

Für Schneesportliebhaber Ticketing, Skischulbuchungen und Miete von Ausrüstungen können direkt über die Snow Sports Hotels abgewickelt wer­ den. Die Skier selbst wachsen oder ein Lunchpaket für eine Skitour vorbereiten lassen – die­ se Hotels richten sich ganz nach den Bedürfnissen der Gäste. Hier kommen Schneesportliebhaber auf ihre Kosten. 

Hotel

63


Winteraktivitäten

SWISS DELUXE HOTELS

Generationen gewachsene Gast­ freundschaft. Kurhaus Bergün  Bergün

Elegante Architektur, moderns­ te Ausstattung und Service auf höchstem Niveau: Die Swiss Deluxe Hotels bieten über­ raschende Extras wie hauseige­ ne Wintersportschulen oder  Ski­butler. Private Seilbahnen runden das Luxuserlebnis ab. LeCrans Hotel & Spa  Crans-Montana Park Hotel Vitznau  Vitznau

B

H

CONCIERGE

SEMINAR­ HOTELS MIT INSPIRATION Tagen mit wunderschönem Bergpanorama, in einem ehe­ maligen Kloster oder im luxu­ riösen Hightech-Zelt: Seminar­ hotels mit Inspiration sorgen mit ihrer speziellen Location und ihrem aussergewöhnlichen Rahmenprogramm für erfolg­ reiche Sitzungen. Gstaad Palace  Gstaad

A

SPA &  VITA­L ITY HOTELS Sauna, Medical Treatment oder Aussenpool: Die Gäste der Spa & Vitality Hotels geniessen die hervorragenden und ge­pfleg­ ten Wellness Hotels inmitten schönster Schweizer Natur. Genau das Richtige für Gesund­ heitsbewusste. Hotel 7132  Vals

Mobilität

C

SWISS HISTORIC HOTELS Ob ein Grandhotel aus der Belle Epoque oder ein barockes Gästehaus: In den Swiss Historic Hotels schlafen Gäste hinter geschichtsträchtigen Mauern und geniessen das Ambiente vergangener Zeiten und die über

A

D

TYPISCHE SCHWEIZER HOTELS Regionaler Baustil, traditionelle Einrichtung oder Schweizer Spezialitäten auf der Speisekarte: Die typischen Schweizer Hotels – ob Stadtpalais oder Land­­gast­ hof – lassen das Herz jedes Schweiz-Fans höherschlagen. Storchen Zürich  Zürich

E

Hotel Gletschergarten  Grindelwald

F

DESIGN & LIFESTYLE HOTELS Hohe gestalterische Ansprüche, eine klare Formensprache und sorgfältig ausgewählte Materia­ lien: Mit ihrer inspirierenden Architektur wird der Aufenthalt in den Design & Lifestyle Hotels für Gäste mit Stil zum LifestyleErlebnis. Hotel W Verbier  Verbier

B

G

SWISS FAMILY HOTELS & LODGINGS Kinderhort, Märchenstunde, Kinderspa, Kinosaal oder ein abenteuerlicher Spielplatz. In den Swiss Family Hotels & Lod­ gings finden Familien Abenteuer, Spiel und Spass – die Bedürf­ nisse der Kleinen werden gross­ geschrieben. rocksresort  Laax

I

C

Hotel


D

G

  Das richtige Hotel für die nächste Reise finden.

E

H

65

F

Hotel

I


MySwitzerland.com

k St-Luc

Fangen Sie Sonnen­­ strahlen ein

Um 5 Uhr morgens startet die Standseilbahn. Nach den letzten Metern zu Fuss gibt’s auf Bella Tola einen winterlichen Sonnenaufgang der Extraklasse.

NEUES

Wann haben Sie das letzte Mal etwas Neues gemacht? Der Winter kommt – aber ganz anders.

ERLEBEN ë

G s t aa d

Sprudeln Sie im Igluhotel

Lenk

Fliegen Sie im Mondschein

Gönnen Sie Ihren Nerven ein Reset im Igluhotel. Den Indoor­ pool gibt’s exklusiv für Suiten-Gäste, der Aussenpool mit Sternenblick ist für alle da.

Nehmen Sie den schönsten Weg ins Tal: Bei Sonnen­ untergang geht’s auf den Metschstand zum Dinner, danach per Gleitschirm zurück, im Licht des Mondes.

St. Moritz

Sausen Sie durch den Eiskanal

Les Bois

L ag o M agg i o r e

Erleben Sie Höhen und Tiefen

Auf dem Gridone schweift der Blick vom höchsten zum tiefsten Punkt der Schweiz: von der Dufourspitze zu den Ufern des glitzernden Lago Maggiore.

Family Destinations

Verbringen Sie Zeit mit der Familie 25 Orte, die ihre Infra­struktur, Erlebnisse und Dienstleistun­ gen auf Familien ausrichten.   MySwitzerland.com/familie

Heulen Sie mit den Huskys

Verbringen Sie die beste Gleitzeit auf den verschneiten Höhen der Freiberge: Steigen Sie auf den Hundeschlitten und ab geht die Post.

Donnern Sie durch den Horse-Shoe den Olympia Bob Run hinunter und erleben Sie, wie sich vierfache Erd­ beschleunigung anfühlt.

$ F i l zba c h

Jagen Sie über den Schnee

Berauschende Beschleunigung und enge Kurven – das ist «Bobsla»: Eine Fahrt wie jene auf diesem elektrischen «Raupen-Gokart» haben Sie noch nicht erlebt.

Charmey

Rauschen Sie von Baum zu Baum

Um in Charmey den Stahl­ seilen entlang von einem Tannenwipfel zum nächsten zu sausen, braucht’s keine Vorkenntnisse, bloss zehn Meter Höhe sollte man aushalten.

M u o tata l

Les Mosses

Tauchen Sie ab unters Eis

Der Tanz der Sonnenstrahlen im klaren Wasser und das blaue Eis des Lac Lioson sind wahrlich ein magisches Schauspiel – nicht nur für die Fische.

Geniessen Sie das Höhlen-Raclette

Mit über 200 Kilometer Länge ist das Hölloch eines der längsten Höhlensysteme Euro­ pas. Genug Platz also für ein aussergewöhnliches Raclette-Dinner.

100 Tipps zeigen, wie auf­ regend und zauberhaft der Schweizer Winter ist.


Nächster Halt: Schnee Ohne Anstehen auf die Piste

SwissPass = Skipass

Snow’n’Rail

Vorteilhafte Kombi-Angebot mit ermässigtem 1-, 2- oder 6-Tages-Skipass bei Fahrt mit dem Öffentlichen Verkehr. Zum Beispiel nach: 1   Engelberg-Titlis Schneesicher und zentral

Laden Sie Ihr Snow’n’RailKombi-Angebot bequem auf den SwissPass. So haben Sie direkten Zutritt zu den Anlagen im Skige­ biet. Weitere Infos auf:

2   Flumserberg Spass im Schnee

»  2000 Höhenmeter »  Mit der S-Bahn direkt vom Titlis bis ins Tal auf die Piste. Am Wochenende »  Mit über 80 Kilometer Pis­ stündlich von Zürich ten und 24 Anlagen Flug­hafen bis nach Unter­ maximalen Winterspass terzen zur Talstation erleben der Gondel­bahn  See-Jet sbb.ch/snr-engelberg

sbb.ch/snr-swisspass

3   Jungfrau Ski Region Wintersport bei Eiger, Mönch und Jungfrau

»  Schneeparadies mit über 200 Kilometer Pisten »  Entdecken Sie die Lau­ berhorn-Weltcup-Piste auf der Kleinen Scheidegg

sbb.ch/snr-flumserberg

sbb.ch/snr-jungfrau

Weitere Winterangebote: sbb.ch/snownrail

I W I E I M B I E N E N H AU S

Günstiger mieten

J

P

Der Öffentliche Verkehr bringt die Fahrgäste pünktlich, komfortabel und im hohen Takt in jedes abgelegene Tal. Mit dem Swiss Travel Pass geniessen ausländische Gäste fast rund um die Uhr freie Fahrt im Schweizer ÖV-Netz.

F

Zahlreiche Bergbahnen bie­ ten Besuchern bei Fahrt mit dem Öffentlichen Verkehr eine Ermässigung auf den Skipass.

Freie Fahrt

Intersport Rent

B

Belohnung

Mehr Pistenspass

U

A

K

BA H N H O F S U H R

Die Schweizer Bahnhofs­ uhren sind so schön, dass Apple für die Designnutzung 26 Millionen zahlte. Und Achtung: Sie wachen auch über die pünktliche Abfahrt der Züge.

Der Hauptbahnhof Zürich gilt als einer der meistfrequen­ tierten Bahnhöfe der Welt: Etwa alle 25 Sekunden fährt ein Zug ein oder aus und bringt Sie in alle Ecken der Schweiz.

O

Alle

sbb.ch/intersportrent

KOMBI-ANGEBOTE mit bis zu 20% Rabatt*

Gepäcktransport

Unbeschwert reisen

Ab Saisonstart 2020 online kaufen. * Siehe Freizeitangebote auf sbb.ch/snownrail, ab November 2020 im Verkauf. Die Ermässigungen können von Angebot zu Angebot variieren.

Neustes Material und keine lästigen Transporte: Die Vorteile der Miete liegen auf der Hand. Als Snow’n’Rail-Kunde erhalten Sie bei Intersport Rent 15 % Ermässigung auf die Miete Ihrer Winter­sportausrüstung.

Reisen Sie ganz entspannt ohne Gepäck: Die SBB bringt Ihr Gepäck von Bahnhof zu Bahnhof oder sogar von Tür zu Tür. sbb.ch/gepaeck

Beratung & Buchung TUNNELLAND Kein Hindernis ist zu gross für den Zug: 600 Eisenbahn­ tunnels führen sicher durch die Berge.

Gerne helfen wir mit, Ihre Ferien in der Schweiz optimal zu planen.

Kostenlose Beratung unter: 0800 100 200


A

C

B

D

SCHWEIZ

1

Grand Train Tour Die schönsten Panorama­ strecken der Schweiz

2

Grenze Strasse Schiene Berg Wasser Haus

Basel

20

Winte

Zürich

3

Luzern Bern

48

4

VI

Lausanne

VII

32

B

5 X

42

Genf

FRA

6

44

NKREICH

IX

58

12

VIII

A

V

10 von über 250 Skigebieten der Schweiz I

II

St. Moritz

Wo der Winter erfunden wurde

Arosa-Lenzerheide

Riesiges Gebiet über mehrere Gipfel

III

IV

Davos

Stelldichein der Wirtschaftselite

Laax

Das Paradies für Snowboarder

V

VI

Zermatt

Am Fuss des Matterhorns

Engelberg

Der Traumort für mutige Freerider


F

G

DE

H

A n d e r m at t

UTSCHLAND

Gipfelstürmerin

6

S aas - F e e

Der erste Skifahrer

12

D av o s

erthur

Wo die berühmten Freestyler gross wurden

36

17

St. Gallen

Baden

Die Suche nach der verlorenen Gesundheit

L

HTENSTEIN IEC

20

ÖST

Zuort

ERREICH

Zufluchtsort

30

G s t aa d

Design aus Schnee und Eis Chur

IV

17

II

III

32

30

S t .  G a l l e n

Seelenapotheke

36

Genf

C

6

Zeit für die Zeit I

42

D

Val

de

B ag n e s & O r s i è r e s

Eine Passion für Bretter

44

Freiburg

Café de la Fonderie

48

Z e r m at t A   A l e t s c h B A n d e r m a t t C   S t .  M o r i t z D

Lugano

Glacier Express für Freerider

58

I TA L I E N

Der Schneebericht VII

VIII

Jungfrau Region

Ski fahren bei Eiger, Mönch & Jungfrau

Saas-Fee

Viertausender vor der Haustür

IX

X

Verbier

Das eleganteste Skigebiet

Crans-Montana

Von der Sonne verwöhnt

kennt den Zu­stand der Pisten, der Winter­wanderwege und der Schlittelstrecken aller Ski­ gebiete, weiss wie das Wetter wird und kennt die Ticket­ preise. Täglich aktualisiert.   snow.myswitzerland.com


Profile for Switzerland Tourism

Schweiz 02 - Winter 2020/21  

Schweiz 02 - Winter 2020/21

Schweiz 02 - Winter 2020/21  

Schweiz 02 - Winter 2020/21

Profile for stnet