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2021

Art Museums of Switzerland


Grenze Strasse Schiene Berg Wasser

Basel

№ 01 Fondation Beyeler № 02 Museum Tinguely № 03 Kunstmuseum Basel

Bern № 04 Zentrum Paul Klee

Genf & Waa № 05 MAMCO № 06 Musée de


adt

O e l’Elysée

N 20 KM

Lugano № 07 MASI Lugano

Zürich № 08 Fotozentrum № 09 Museum für Gestaltung № 10 Kunsthaus Zürich


unst, Design und Fotografie K  zum Staunen und Genies­sen: Ein Besuch in einem der Art

­Museums of Switzerland ga­ran­ tiert einzigartige Kulturerleb­ nisse. In charmanten Städten und gleichzeitig in nächster Nähe zur Natur bieten zehn Museen von Weltklasse ein grossartiges Angebot auf kleinstem Raum. Zu sehen sind her­vorragende Sammlungen sowie spannende Ausstellungen ×

Neues aus der Schweiz Die neusten Informationen für unvergessliche Ferien in der Schweiz finden Sie in unserem Newsletter. Jetzt abonnieren: MySwitzerland.com/newsletter Mehr Informationen Informationen zu den Art Museums of Switzerland finden Sie auf: MySwitzerland.com/amos


Inhaltsverzeichnis Seite 7

Basel

Seite 31 Lugano 35 MASI Lugano

11 Fondation Beyeler 13 Museum Tinguely 15 Kunstmuseum Basel

Seite 37 Zürich 41 Fotozentrum 43 Museum für Gestaltung 45 Kunsthaus Zürich

Seite 17 Bern 21 Zentrum Paul Klee

Seite 23

Genf & Waadt

27 MAMCO 29 Musée de l’Elysée

Region Zürich

60 Min.

in

. in

M

in M

Zürich Arth-Goldau

Bern

Lausanne

Genf Genf & Waadt

80 Min.

45

M

in

.

65

M

in

.

25

.

M

20

30 Min.

30 Min.

Olten

90

Reisezeit mit dem Zug

.

Winterthur

Basel

Lugano


180

über

500

Flatrate Museumsbesuch

2008 fand der grösste Kunst­ raub der Schweizer Geschichte statt. Die Hauptfiguren waren «Der Knabe mit der roten Weste» von Paul Cézanne, «Ludovic Lepic und seine Töchter» von Edgar Degas, «Blühende Kasta­ nienzweige» von Vincent van Gogh und «Mohnfeld bei Vé­ theuil» von Claude Monet. Die Gemälde wurden damals aus der Sammlung Bührle im Zür­ cher Seefeld gestohlen. Der Gesamtwert: 180 Millionen Schweizer Franken. Mit­tler­ weile sind die Bilder wieder da.

Plakate aus aller Welt

Millionenschwerer Raub

Millionen

Die Schweiz ist ein Land der Museen. Wer mehrere davon se­hen will, für den lohnt sich der Schweizer Museumspass. Dank ihm können die Besitzer über 500 Museen während eines Jahres so oft besuchen, wie sie wollen. Für Gäste aus dem Aus­ land stehen diese ­Museen auch mit dem Swiss Travel Pass offen. museumspass.ch swisstravelpass.com

350 000 Sagenhafte 350 000 Plakate aus allen Kontinenten befinden sich in der Sammlung des Museums für Gestaltung Zürich. Damit ist dieses Archiv weltweit das grösste für dieses faszinierende Medium, das den Zeitgeist in einmaliger Weise festhält. Aufeinandergestapelt ergibt sich ein Turm von 35 Metern Höhe. Um alle Plakate gleichzeitig zu sehen, wären über 50 Fuss­ ballfelder nötig. Prakti­scher ist das Onlinearchiv des Museums in dem es über 100 000 Objekte zu entdecken gibt. eMuseum.ch


1118 Museumsstatistik

165

Die Schweiz ist das Land mit der weltweit wohl höchsten Muse­ umsdichte. Ein detailliertes Bild dieser Vielfalt zeichn­et die schwei­ zeri­sche Museumsstatistik, die jähr­lich vom Bundesamt für Statistik erho­ben wird. Insgesamt gab es im Jahr 2018 in der Schweiz 1118 Museen, 165 da­von Kunstmu­ seen. Die Anzahl der aufbewa­hr­ ten  Sam­mlungs­­­ob­jekte belief sich auf 75,7 Millionen. Mit diesem beeindruckenden Angebot ko­nn­­­­ ten die Museen insgesamt 13,3 Mil­ lio­­nen  Eintritte generieren.

Kunstfacts

150 000 Quadratmeter Fläche umfassen die beiden Gebäude des Zollfreilagers Genf in La Praille und beim Flughafen. Da passt auch der Übername «Grösstes Museum der Welt». In den Zollfreilagern ist es möglich, unverzollte und un­ver­ steuerte Waren zwischenzula­gern. Für Kunstwerke aller Art wird das oft genutzt, da diese dort sicher vor Diebstahl oder Beschä­digungen sind. Welche Kunstwerke mit wel­ chem Wert in Genf lagern, weiss jedoch niemand so genau. Mit ein Grund, weshalb die Zollfreilager immer wieder in der Kritik stehen.

von

Grösstes Museum der Welt

150 000 m2


Essen

In der Markthalle Basel, nahe dem Bahnhof Basel SBB, holen sich abenteuer­ lus­­t­­­ige  Gemüter Essen von einem der vielen Stände. altemarkthalle.ch

Schlafen

Im stilvollen Kunsthotel Teufelhof Basel sind die Zimmer bewohnbare Kunstwerke und es gibt ein hauseigenes Theater. teufelhof.com

Public Art

Street Art entdeckt man am besten mit einer Urban Art Tour von Artstübli. artstuebli.ch

Architektur

Der Roche-Turm von Herzog & de Meuron steht direkt am Rhein. Mit Fluss und Gebäude werden zwei Basler Wahrzeichen vereint.

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Der blaue Siphon Urs Widmer

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Mental cruelty George Gruntz 

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Duuregheie! Lionel Weitnauer


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Basel

basel.com

Die BaselCard für Hotelgäste berechtigt unter anderem zur freien Fahrt mit dem öV und 50 % Rabatt auf Museumseintritte.

B

 asel gilt in der Schweiz als die Kunst- und Kultur­ stadt, mit einer sehr kunstaffinen Be­ völkerung. Als das Kunstmuseum zwei Picassos hät­­te weggeben müssen, ging ein Aufschrei durch die Stadt. ­Auf­grund einer Abstimmung, auf ­wel­che hin die  Bas­ ler Jugend mit dem Slogan «All you need is Pablo» Stim­ mung machte, gab das Volk sechs Mil­lio­nen Franken für den Kauf der Bilder frei. Picasso war gerührt und schenkte der «Jeu­ nesse ba­lôise» drei weitere Bilder. Heute geniessen die Bas­ ler die Kunst nicht nur im Mu­seum, sondern auch wäh­ rend der Art Basel oder an der längsten Graffiti­wand der Schweiz – der rund acht Kilo­meter lan­ gen Einfahrt in den Bahnhof Basel SBB.


Museum Tinguely Neben der weltweit gröss­ ten Sammlung an Werken des Schweizer Künstlers Jean Tinguely bietet das Muse­um ein Programm, das den ­D ialog mit anderen Künstlern, Kunstfor­men  und der Wissenschaft sucht. Dabei steht ein interaktives Museumserlebnis für alle Sinne im Zentrum.

Kunstmuseum Basel

Um die grösste öffentliche Kunstsammlung der Schweiz möglichst umfassend prä­ sentieren zu können, wurde das älteste Kunstmuseum der Welt 2016 mit einem preis­ gekrönten Neubau der Archi­ tekten Christ & Gantenbein erweitert. » Bahnhof Basel SBB Tram № 2 Basel, Eglisee bis Badischer Bahnhof, umsteigen auf Tram № 6 bis Fondation Beyeler

» Bahnhof Basel SBB Tram № 2 Basel, Eglisee bis Wettsteinplatz, umsteigen auf Bus № 31 Riehen, Friedhof am Hörnli oder № 38 Wyhlen, Siedlung bis Tinguely-Museum » Badischer Bahnhof Bus № 36 Schifflände bis Tinguely-Museum

» Bahnhof Basel SBB Tram № 2 Basel, Eglisee/Badischer Bahnhof bis Bankverein

» Badischer Bahnhof Tram № 2 Binningen, Kronenplatz bis Bankverein

» Badischer Bahnhof Tram № 6 Riehen, Grenze bis Fondation Beyeler

Architekt Renzo Piano Baujahr 1997 Baselstrasse 101 4125 Riehen/Basel

Architekt Mario Botta Baujahr 1996 Paul Sacher-Anlage 1 4002 Basel

Architekten Neubau Christ & Gantenbein Baujahr 2016 St. Alban-Graben 16 4051 Basel

Fondation Beyeler Etwas ausserhalb der In­nen­stadt, in einer wunder­ baren Parkanlage, hat die Sammlung von Hildy und Ernst Beyeler seit 1997 ein Zuhau­se im eindrücklichen Gebäude von Renzo Piano.


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N 500 M

Rhe

in

Fondation Beyeler  •

Rhein

•  Badischer Bahnhof Museum Tinguely  • Kunstmuseum Basel  •

•  Bahnhof Basel SBB


13.12.2020 – 16.5.2021

Rodin/Arp

Erstmals in einer Museumsausstellung trifft im Dialog zwischen Auguste Rodin und Hans Arp das bahnbrechende Schaffen des grossen Erneuerers der Bildhauerei des späten 19. Jahrhunderts auf das einflussreiche Werk eines Protagonisten der abstrakten Skulptur des 20. Jahrhunderts.

Eintrittspreise CHF 25.– (Erwachsene) CHF 20.– (reduziert) Änderung vorbehalten

Öffnungszeiten MO– SO 10–18 Uhr MI 10–20 Uhr

Goya

Francisco de Goya ist einer der letzten grossen spanischen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst. Sein zugleich faszinierendes wie widersprüchliches Werk umfasst eindrückliche Porträts, aber auch rätsel­ hafte persönliche Bildwelten.

Adresse Baselstrasse 101 4125 Riehen/Basel

10.10.2021 – 23.1.2022

õ

CLOSE-UP

Die Ausstellung zeigt Werke von neun Künstlerinnen aus der Zeit von 1870 bis heute: Berthe Morisot, Mary Cassatt, Paula Modersohn-Becker, Lotte Laserstein, Frida Kahlo, Alice Neel, Marlene Dumas, Cindy Sherman und Elizabeth Peyton.

14.8.2021, 10–22 Uhr Sommerfest Das ist Sommer: Im Park unter der Sonne liegen, bei einem Workshop Neues lernen, Kulinari­ sches von der Gemeinde Riehen entdecken, sich durch die Ausstellungen führen lassen, unter freiem Himmel zu Live-­ Musik tanzen – alles an einem Tag in der Fondation Beyeler.

5.9.2021 – 2.1.2022

Auguste Rodin, Le Penseur, élément de la Porte d’Enfer, 1880/1896, Bronze, 72 × 34 × 53 cm, MAH Musée d’art et d’histoire, Ville de Genève, Foto: Flora Bevilacqua

Highlights 2021


Fondation Beyeler

Francisco de Goya, Bekleidete Maja (La maja vestida), 1800–1807, Öl auf Leinwand, 95 × 190 cm (Ausschnitt), Museo Nacional del Prado. Madrid © Photographic Archive. Museo Nacional del Prado. Madrid

fondationbeyeler.ch

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16.12.2020 – 5.4.2021

5.5. – 29.8.2021

Territories of Waste

Über die Wiederkehr des Verdrängten In der Gruppenausstellung treffen Werke von zeit­ genössischen Künst­ lerinnen und Künstlern mit ihrer heutigen globalen, geopolitischen und öko­ logischen Perspektive auf Kunstwerke von Arman bis Ukeles.

Eintrittspreise CHF 18.– (Erwachsene) CHF 12.– (reduziert)

Das Museum feiert sein 25-jähriges Bestehen mit zahlreichen Highlights, unter anderem mit dem Projekt Tinguely Ahoj und einem grossen Jubiläumsfest.

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25 Jahre Museum Tinguely

Öffnungszeiten DI–SO 11–18 Uhr

1.1. – 31.12.2021

Adresse Paul Sacher-Anlage 1 4002 Basel

Mord, Liebe und Kunst im Herzen von Paris Die Ausstellung widmet sich der legendären Sackgasse im Pariser MontparnasseQuartier, die mehr als hundert Jahre, von 1864 bis 1971, rund 220 Kunstschaf­ fenden als Atelier und Wohnort diente. Spätestens 1908 erlangte die Atelier­ siedlung mit dem Kriminal­ fall Steinheil allgemeine Berühmtheit.

Genuss im Park Mit den Picknickkörben des Museumsbistros Chez Jeannot kann man leckere Speisen und Getränke im Solitude Park samt Picknickdecke ganz un­ kompliziert und spontan geniessen. In den Sommermonaten lockt die Strandbar zu Apéro oder Eis vor dem legendären «Rheinschwumm».

Impasse Ronsin

Jean Tinguely, Grosse Méta-Maxi-Maxi-Utopia (Ausschnitt), 1987 © 2021 ProLitteris, Zürich, Museum Tinguely, Basel, Foto: Stefan Schmidlin

Highlights 2021


Museum Tinguely

Das Museum Tinguely direkt am Rhein und Strand gelegen. Š Museum Tinguely; Foto: Stefan Schmidlin

tinguely.ch

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Sophie Taeuber-Arp, Cercles mouvementés, 1934, Kunstmuseum Basel

Highlights 2021 20.3. – 20.6.2021

Sophie Taeuber-Arp Die Schweizerin Sophie Taeuber-Arp war eine Pionierin der Abstraktion. Die Retrospektive in Kooperation mit dem MoMA (New York) und der Tate (London) stellt ihr Schaffen erstmals einer internationalen Öffentlichkeit vor. 5.6. – 19.9.2021

Adresse St. Alban-Graben 16 4051 Basel

Pissarro gehört zu den wichtigsten Künstlern im Frankreich des 19. Jahr­ hunderts. Die Ausstellung legt den Fokus auf seine zahlreichen Kooperationen mit Zeitgenossen und den avantgardistischen Charakter seiner Arbeit.

Eintrittspreise CHF 26.– (Erwachsene) CHF 13.– (reduziert)

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4.9.2021 – 23.1.2022

Camille Pissarro

Öffnungszeiten DI–SO 10–18 Uhr MI 10–20 Uhr

Erstmals zeigt die afroamerikanische Künst­ lerin Kara Walker in einer institutionellen Einzel­ ausstellung in der Schweiz über 600 Zeichnungen, die sie in den letzten 27 Jah­ ren in ihrem Atelier unter Verschluss gehalten hat.

16.5.2021 Familientag Spielerischer Museumsbesuch für die ganze Familie. Mit Workshops, Führungen und Spezialprogramm.

Kara Walker


kunstmuseumbasel.ch

Kunstmuseum Basel

Camille Pissarro, Femme au fichu vert, Paris, Musée d’Orsay, Foto © RMN-Grand Palais (Musée d’Orsay) © Franck Raux

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Essen

Die besten Kuchen gibt’s ­im Apfelgold, desserts & livres. Vom Bahnhof zu Fuss via Mittelstrasse ist der per­fek­ te Weg durchs angesagte Länggassquartier. apfelgold.ch

Schlafen

Das Hotel Innere Enge hat seinen eigenen Jazz­ room. Gibt es eine bessere Art, den Tag ausklingen zu lassen? innere-enge.ch

Public Art

  Die Künstlerin Meret Oppenheim hat 1983 einen Betonbrunnen errichtet, der organisch wächst und blüht. Das Kunstmuseum Bern zeigt ab dem 22. Ok­ tober 2021 eine grosse Retrospektive der Schwei­ zer Künstlerin, die sich erstmals auch Oppenheims Schaffensphasen nach dem Zweiten Weltkrieg widmet.

Architektur 

Die historische Berner Altstadt mit ihren roman­ tischen Lauben war zu Recht das erste UNESCOWelterbe der Schweiz.


17 bern.com/de/detail/museum-card

Die Museum Card gewährt während 24 oder 48 Stunden freien Eintritt in die Sammlungen und Sonderausstellungen aller Museen der Stadt Bern.

D

er Kanton Bern ist ein frucht­­ barer Boden für Kunst und hat einige der berühmtesten Künst­ erlinnen und Künstler der Schweiz hervor­ gebracht: Albert Anker etwa, Ferdinand Hod­ ler oder Paul Klee. Es ist daher nicht er­ staunlich, dass Christo in dieser Stadt erst­ mals ein Gebäude ein­ gepackt hat und die Museen von Bern auch Themen wie Alpi­nis­ mus oder  Naturwis­sen­ schaften künstlerisch wertvoll  auf­bereiten.

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Der Richter und sein Henker Friedrich Dürrenmatt

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Uli der Knecht 1954

Bern

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Homeless Songs Stephan Eicher


» Bahnhof Bern Bus № 12 Zentrum Paul Klee bis Endstation Tram № 7 Ostring bis Endstation, anschliessend circa zehn Minuten Fussweg

Architekt Renzo Piano Baujahr 2005 Monument im Fruchtland 3 3006 Bern

Zentrum Paul Klee

Der futuristische Bau von Renzo Piano ist Kultur­ zentrum und Museum zu­gleich. Auf Kunstinteres­ sierte warten die weltweit ­bedeutendste Paul-KleeSam­­mlung, herausragende Ausstellungen sowie Meis­ terkonzerte, Lesungen und eine eigene Agrikultur.


19

N 200 M

  Kunstmuseum Bern

• Aare Bahnhof Bern  •

Zentrum Paul Klee  •


Paul Klee, nach der Zeichnung 19/75, 1919, Zentrum Paul Klee, Bern

Highlights 2021 15.1. – 30.5.2021

Paul Klee. Rebell & Geniesser

Paul Klee gilt weithin als strenger Pädagoge, schulmeisterlicher Lehrer und Buchhalter seines Werkes. Doch eigentlich war er ein Rebell und Genies­ ser, wenn auch kein chauvi­ nistischer Lebemann im Sinn des Künstlerklischees. 24.9.2021 – 9.1.2022

Eintrittspreise CHF 20.– (Erwachsene) CHF 18.– (reduziert)

Öffnungszeiten DI–SO 10–17 Uhr

Die erste Retrospektive in der Schweiz zeigt das Werk einer der be­ deutendsten Künstlerinnen des deutschen Expressio­ nismus. Neben Münters Zeichnungen, Druck­ grafiken und Gemälden präsentiert die Schau erstmals in der Schweiz ihre frühen Fotografien.

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Adresse Monument im Fruchtland 3 3006 Bern

24.9.2021 – 9.1.2022

Gabriele Münter

Einfach nur sein Die frei zugängliche Installation des Künstler­ paars L/B in der südlichen Welle des Gebäudes ist ein Ort zum Verweilen, Lesen, Plaudern oder um einfach die Weite der Natur zu geniessen.

Max Bill

Als herausragender Schweizer Künstler, Architekt, Grafiker, Akti­ vist und Publizist prägte Max Bill den internationalen künstlerischen Dialog. Die Ausstellung beleuchtet sein umfangreiches Werk und seine Rolle als globaler Netzwerker.


Zentrum Paul Klee

Max Bill, konstruktion mit 3 quadraten, 1942, max bill georges vantongerloo stiftung Š ProLitteris, Zßrich

zpk.org

21


Essen

Im Genfer Restaurant Bleu nuit geniessen Galeristen und Banker moderne Küche mit gesunder Bodenhaf­ tung und einer schönen Auswahl an Naturweinen. bleunuit.ch

Schlafen

Im Maison d’Igor, einem kleinen Boutiquehotel in Morges, hat Igor Strawinsky Ruhe und Inspiration gefunden für das Schlüssel­ werk Le sacre du printemps. maison-igor.ch

Architektur

Die von SANAA entworfene Bibliothek der EPFL in Lausanne sowie das Archi­ tekturarchiv im fas­zi­ nier­enden Pavillon Sicli in Genf bieten grossarti­ ges Anschau­ungsmaterial für die Möglichkeiten moderner Architektur. pavillonsicli.ch und epfl.ch

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Jonathan Cosey

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L’histoire du soldat Strawinsky und Ramuz

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Drei Farben: Rot 1994


museumspass.ch

Genf & Waadt

© Olivier Zimmermann

23 Der Schweizer Museumspass erlaubt den Zutritt zu 500 Museen, darunter ins MAMCO und ins Musée de l’Elysée.

D

er Genfersee scheint auf Künstlerinnen und Künst­ler eine magi­ sche Kraft auszuüben. Kein Wunder, ist er ein wiederkehrendes Motiv auf den Bil­ dern von Félix Valot­­ ton und Alexandra Calame, die beide am Ufer des Léman zur Welt gekommen und aufgewachsen sind. Und auch Musiker füh­ len sich hier zu Hause! So sind viele berüh­m­te Komponisten hier­ her gezogen und zäh­ len die Auftritte an den legendären Festivals von Montreux und Nyon zu ihren Heim­ spielen.


» Bahnhof Lausanne Bahnhofunterführung zur Innenstadt, anschliessend circa fünf Minuten Fussweg

Architekten Francisco & Manuel Aires Mateus Baujahr 2021 Place de la Gare 1003 Lausanne

Musée de l’Elysée

Das Musée de l’Elysée schlie­sst vorübergehend seine Türen, um seinen Umzug in die PLATEFORME 10 zu organisieren. Es wird im Juni 2022 im neuen Kunst­ bezirk beim Bahnhof Lausanne in einem brand­ neuen Gebäude eröffnet. Bis dahin finden Sie uns unter elysee.ch

» Bahnhof Genf Tram № 15 Grand-Lancy, Palettes bis Plainpalais oder Bus № 19 Onex, cité bis Musée d’ethnographie oder Bus № 1 Chêne-Bourg, Petit-Bel-Air bis École de Médecine

In einem ehemaligen Industriegebäude im Genfer Stadtteil Plainpalais unter­ gebracht, finden sich im Musée d’art moderne et con­ temporain seit 1994 rund 5000 Werke und Objekte zeit­genössischer Kunst.

Gründung 1994 Rue des Vieux-Grenadiers 10 1205 Genf

MAMCO

Bahnhof Genf  • MAMCO  •


25 •  Bahnhof Lausanne •  Musée de l’Elysée

n

ma

N 10 KM


Tony Conrad, Wip, 2013, Albright-Knox/University, Buffalo, 2018, Restricted Rights

Highlights 2021 27.1. – 20.6.2021

Inventaire

9.7. – 5.9.2021

Natalie Czech, Vidya Gastaldon und Jean-Michel Wicker, Anita Molinero und Gaia Vincensini sind die künstlerischen Prota­-­ go­nisten während des Sommers. Podiums­ gespräche und diverse Vorführungen ergänzen die Ausstellung.

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Vielfältiger Sommer

Kinder Kinder sind überaus empfänglich für zeitgenössische Kunst. In Berührung damit können sie jeden ersten Sonntagmorgen und Mittwochnachmittag im Monat im MAMCO kommen – an einem spielerischen, interaktiven Rundgang für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren, der rund 45 Minuten dauert. Jeden ersten Mittwoch im Monat gibt es eine 20-minütige Führung für Zwei- bis Vierjährige.

Eine Ausstellung in Form eines Inventars der Sammlung, die Besuche­­ rinnen und Besuchern die Gelegenheit bietet, selten oder nie gezeigte Werkgruppen zu entdecken, bedeutende Arbeiten wiederzuentdecken und (bereits getätigte oder geplante) neue Ankäufe zum ersten Mal zu sehen.

Eintrittspreise CHF 15.– (Erwachsene) CHF 10.– (reduziert)

Öffnungszeiten DI–FR 12–18 Uhr SA–SO 11–18 Uhr

Tony Conrad

Tony Conrad gilt als Schlüsselfigur für Medien­ künstler wie Tony Ours­ ler oder Mike Kelley. Der Experimentalkünstler war als Violinist auch einer der Mitbegründer der Minimal Music. Die Aus­ stellung ehrt Conrads künstlerisches Multitalent.

Adresse Rue des Vieux-Grenadiers 10 1205 Genf

6.10.2021 – 30.1.2022


MAMCO

Sylvie Fleury, Be Good, Be Bad, Just Be!, 2008 Coll. MAMCO, Geschenk des Künstlers (dank der Stiftung BNP Paribas restauriertes Werk), Foto © Annik Wetter

mamco.ch

27


PLATEFORME 10 Arkaden © INT studio

Highlights 2021 Herbst 2021

Einweihung des Gebäudes Herbst 2021

Vor ihrem Einzug im Herbst 2021 sind das Musée de l’Elysée und das Museum für zeitgenössisches De­ sign und angewandte Kunst (mudac) mit drei inno­ vativen Projekten in der PLATEFORME 10 präsent: LCD (Lumina, Chroma, Data), Narrative focus und Interactive Replicas. Diese drei Installationen, die vom INT studio im Rahmen einer Residenz entwickelt wurden, untersuchen jeweils eine Art der Inter­ aktion mit digitalen Werken.

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1.1 .– 31.12.2021

PLATEFORME 10 Arkaden

Adresse Place de la Gare 1003 Lausanne

Das Musée de l’Elysée schloss 2020 seine Türen in der Avenue de l’Elysée 18 im Hinblick auf den neuen Standort in der PLATEFORME 10. Eine Eröffnungsfeier für den Neubau ist für Herbst 2021 geplant. Speziell für diesen Anlass wird ein festliches Programm mit künstlerischen Darbie­ tungen zusammengestellt.

Neue Räumlichkeiten Das künftige Musée de l’Elysée, das sich das neue Gebäude mit dem mudac teilt, soll eine Gesamtfläche von fast 3800 Quadratmetern haben. Die Ausstellungsbereiche werden erweitert und beherbergen parallel zu den Wechselausstellun­ gen eine kostenlose Ausstellung der Sammlungen des Museums.

Eröffnungsparty für den Neubau in der PLATEFORME 10


Musée de l’Elysée

Ein Museum, zwei Museen: das Gebäude des Musée de l'Elysée und mudac. PLATEFORME 10 © Aires Mateus

elysee.ch

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Essen

Nicht weit vom MASI, direkt an der Seepromenade, kommen überzeugend elegante und freundliche Gerichte aus der Cucina di Alice. lacucinadialice.ch

Schlafen

Mitten in der Altstadt hat die Familie Gabbani, die auch ein wunderbares Delikatessengeschäft be­ treibt, ein stilvolles Hotel für süsse Träume eröffnet. gabbani.com

Public Art

Dank der interaktiven Installation NeuralRope#1 gestaltet sich das Durch­ schreiten des 100 Meter langen Fussgängertun­ nels von Besso, als würde man durch das Innere eines künst­lichen Gehirns spazieren. neuralrope.ch

Architektur

Ganz oben auf dem Monte Tamaro durfte Mario Botta die Chiesa Santa Maria degli Angeli bauen, die mit ungewöhnlicher Archi­ tektur und aussergewöhn­ licher Aussicht alle Besu­­cher­innen und Besu­ cher in ihren Bann zieht. montetamaro.ch


31 ticino.ch/de/ticket

Mit dem Ticino Ticket gibt es 30% Rabatt auf den Museumseintritt.

L

ugano verführt seine Besuche­ rinnen und Besucher mit einer einzigar­ tigen Mischung aus schweizerischer Genauigkeit und ita­ lienischem Lebens­ gefühl. In diesem inspirierenden Um­ feld finden Künstle­ rinnen und Künstler als auch Gäste Ruhe für die Schöpfung und die Betrachtung künstlerischer Werke. s Klingsors letzter Sommer Hermann Hesse

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Am Hang 2013

Lugano

Long Waves Franco Ambrosetti Quintet 


Museo d’arte della Svizzera italiana

» Bahnhof Lugano Bus № 4 Lugano Centro bis Piazza Manzoni

MASI Lugano Palazzo Reali Via Canova 10 6901 Lugano

» Bahnhof Lugano Bus № 4 Lugano Centro bis Piazza Luini

MASI Lugano LAC Piazza Bernardino Luini 6 6901 Lugano

Architekt Ivano Gianola Umbau und Neubau 2015

Das 2015 gegründete Museo d’arte della Svizzera italia­na (MASI) bildet einen kul­ turellen Knotenpunkt zwi­ schen dem Süden und dem Norden der Alpen. An sei­ nen zwei Standorten – im Kulturzentrum LAC sowie im historischen Palazzo Reali – zeigt es ein umfang­ reiches Kunstangebot.


33 Bahnhof Lugano • MASI LAC •

•  MASI Palazzo Reali

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2 KM


Nicolas Party, Still life, 2017, MASI Lugano, Depot ProMuseo

Highlights 2021 19.9.2020 – 21.2.2021

Hans Josephsohn

Anlässlich seines hun­ dertsten Geburtstags ehrt das MASI den Bildhauer Hans Josephsohn. Die Aus­ stellung, in Zusammen­ arbeit mit dem Kesselhaus Josephsohn St. Gallen, zeigt eine Auswahl von Skulptu­ ren und Reliefs. 28.3. – 4.7.2021

Öffnungszeiten DI, MI, FR 10–17 Uhr DO 10–20 Uhr SA, SO & Feiertage 10–18 Uhr

Eintrittspreise CHF 8.– (Erwachsene) CHF 6.– (reduziert) Änderung vorbehalten

Öffnungszeiten DI, MI, FR 10–17 Uhr DO 10–20 Uhr SA, SO & Feiertage 10–18 Uhr

Eintrittspreise CHF 15.– (Erwachsene) CHF 12.– (reduziert) Änderung vorbehalten

Die Ausstellung im MASI zeigt die erste grosse Retro­ spektive, die diesem jungen Künstler gewidmet ist. In den von Nicolas Party gestalteten Räumen wird zusätzlich eine Auswahl von Pastellbildern und Skulpturen zu sehen sein.

Adresse Via Canova 10 6900 Lugano

9.5. – 7.11.2021

Nicolas Party

MASI Lugano Palazzo Reali

Das MASI präsentiert rund 150 Aufnahmen der Fotosammlung von Thomas Walther, darunter bedeutende Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Alfred Stieglitz, Berenice Abbott und El Lissitzky.

MASI Lugano LAC Adresse Piazza Bernardino Luini 6 6900 Lugano

Meisterwerke der Modernen Foto­grafie 1900–1940: Die Sammlung Thomas Walther im MoMA, New York


MASI Lugano

Hans Josephsohn, 1972 © Willy Spiller

masilugano.ch

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Essen

Die Zürcher Kronenhalle ist eine Institution, die ihres­ gleichen sucht. An den Wän­den zeugen Werke von Chagall, Matisse, Miró und Picasso sowie Zuschriften von Dürrenmatt und Joyce von der einzigartigen ­Geschichte des Hauses. kronenhalle.ch

Schlafen

Der Besitzer des FünfSterne-Hauses The Dolder Grand macht einen Teil seiner Kunstsammlung im Hotel zugänglich. Moder­ nes und erfrischendes Design wartet auf die Gäste des Hotels Greulich. thedoldergrand.com greulich.ch

Public Art

Die Stadt bietet von Fischli/ Weiss bis Henry Moore eine grosse Vielfalt an Kunst im öffentlichen Raum. Eine in­ teraktive Karte gibt einen Überblick. stadt-zuerich.ch/kioer

Architektur

Der Schriftsteller Max Frisch war auch Architekt und baute unter anderem das Freibad Letzigraben, eine der 17 städtischen Sommerbadeanlagen in Zürich.


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Oh yeah Yello 

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Der Lauf der Dinge 1987

zuerich.com/de/besuchen/staedtepass

Zürich

Fotograf: Michael Wolgensinger © Lea Wolgensinger / Max Frisch-Archiv, Zürich

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Homo Faber Max Frisch 

37 Mit der Zürich Card profitiert man von freier Fahrt mit dem öV und kostenlosem oder ermässigtem Eintritt in 43 Museen.

Z

ürich ist eine Designstadt. Davon erzählen zum Beispiel die allgeg­en­ wärtigen, in Zürich seit 1993 aus alten Lastwa­genplanen  gefertigten FreitagTaschen der Zürcher Design­brüder Daniel und Markus Freitag.  Der­weil fügt sich die LandiSitzbank der Firma BURRI – für die Schweizer Landes­ aus­stellung 1939 entworfen – als Ge­ staltungselement in die Aussenräume der Stadt, ergänzt durch die schwei­ zerisch geprägte Typografie, die sich unaufdringlich und zeitlos durch Zürichs Stadtbild zieht.


» Bahnhof Winterthur Bus № 2 Seen bis Fotozentrum » Hauptbahnhof Zürich Tram № 4 Altstetten bis Museum für Gestaltung Tram № 4 Altstetten bis Toni-Areal » Hauptbahnhof Zürich Tram № 3 Klusplatz bis Kunsthaus Bus № 31 Kienastenwies bis Kunsthaus

Standort Toni-Areal Baujahr 2014 Pfingstweidstrasse 96 8005 Zürich

Gründung Fotostiftung Schweiz 1971 Gründung Fotomuseum Winterthur 1993 Grüzenstrasse 44+45 8400 Winterthur

Kunsthaus Zürich

Am Heimplatz Zürich wartet das Kunsthaus mit einer der grössten Kunstsammlun­ gen der Schweiz auf. Sie umfasst Werke vom 13. Jahr­ hundert bis in die Gegen­ wart. 2021 wird der von David Chipperfield entworfene Erweiterungsbau eröffnet.

Standort Ausstellungsstrasse Baujahr 1933 / Renovation 2018 Ausstellungsstrasse 60 8005 Zürich

Museum für Gestaltung

Das führende Schweizer Museum für Design und visu­ elle Kommunikation bespielt zwei Standorte (Ausstel­ lung­sstrasse und Toni-Areal) sowie den Pavillon Le Corbu­ sier. Seine international bedeutende Sammlung ver­ eint über eine halbe Million Grafik- und Designobjekte. Das Museum ist Teil der Zür­ cher Hochschule der Künste.

Architekt Karl Moser Baujahr 1910 Heimplatz 1 8001 Zürich

Fotozentrum

Das Fotozentrum ist die führende Kompetenzstelle für die Präsentation, Dis­ kussion, Sammlung und Vermittlung von Fotografie und fotobasierter Kunst der Schweiz. Es besteht aus zwei unabhängigen Insti­ tutionen, der Fotostiftung Schweiz und dem Foto­ museum Winterthur.


39 Fotozentrum • Bahnhof Winterthur  •

Museum für Gestaltung, Toni-Areal  • Museum für Gestaltung, Ausstellungsstrasse  • Hauptbahnhof Zürich  •

•  Kunsthaus Zürich •  Pavillon Le Corbusier

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Claudia Andujar, Yanomami in the Construction Work of the North Perimeter Highway, 1975 © C. Andujar

Highlights 2021 5.6. – 10.10.2021

Eintrittspreise CHF 10.– (Erwachsene) CHF 8.– (reduziert)

Über vier Jahrzehnte ihrer Arbeit widmete die Fotografin Claudia Andujar der indigenen Gemeinschaft der Yanomami im brasiliani­ schen Amazonas und setzte sich für deren Rech­te ein. Ihr Werk wird im Fotomuseum Winterthur zum ersten Mal überhaupt umfassend in der Schweiz gezeigt.

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Claudia Andujar

Adresse Grüzenstrasse 44+45 8400 Winterthur

23.10.2021 – 13.2.2022

Öffnungszeiten DI–SO 11–18 Uhr MI 11–20 Uhr

Mit der ersten umfassenden Ausstellung zum Werk des Fotografen und Filmers Ernst A. Heiniger (1909–1993) erinnert die Fotostiftung Schweiz an einen Pionier der foto­ grafischen Avantgarde. Seine innovative Verbindung von Grafik und Fotografie erregte schon in den 1930er-Jahren inter­ national Aufsehen. Mit seinen Dokumentar­ filmen für Walt Disney gewann er zwei Oscars.

Mittwochs 17–20 Uhr Kultur umsonst Besuchen Sie unsere aktuellen Ausstellung­en kostenlos und sichern Sie sich einen Wissensvorsprung: Führung inklusive.

Ernst A. Heiniger Wiederentdeckung eines Pioniers


Fotozentrum

Ernst A. Heiniger, Jean Heiniger bei den Dreharbeiten zum Cinemascope-Film Grand Canyon, 1957/58 Š Fotostiftung Schweiz

fotomuseum.ch fotostiftung.ch

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Le Corbusier & Pierre Jeanneret, Galerie der Villa La Roche, Paris, 1925 © Fondation Le Corbusier, Paris

Highlights 2021 7.5. – 28.11.2021

Öffnungszeiten 7.5.–28.11.2021 DI–SO 12–18 Uhr DO 12–20 Uhr Öffnungszeiten DI–SO 10–17 Uhr DO 10–20 Uhr

Toni-Areal Pfingstweidstrasse 96 8005 Zürich

Fotografien, Plakate und Magazine: Mit seinen radikal schlichten Layouts schrieb Brodovitch ab den 1920er-Jahren Design­ geschichte. Die Ausstellung im Toni-Areal zeigt sein Werk in noch nie da gewesener Breite.

Adresse Pavillon Le Corbusier Höschgasse 8 8008 Zürich

12.2. – 20.6.2021

Alexey Brodovitch: Der erste Art Director

Adressen Ausstellungsstrasse 60 8005 Zürich

Fernab vom Scheinwerfer­ licht und Diktat der grossen Modezentren blüht in der Schweiz eine lebendige Modeszene. Die Ausstellung präsentiert aktuelle Outfits, Modefoto­ grafie, Filmexponate und Stoffinnovationen.

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Wild Thing – Modeszene Schweiz

Eintrittspreise CHF 12.– (Erwachsene) CHF 8.– (reduziert) Freier Eintritt unter 16 Jahren

11.12.2020 – 11.4.2021

Eintrittspreise CHF 12.– (Erwachsene) CHF 8.– (reduziert) Freier Eintritt unter 16 Jahren

Le Corbusier nutzte Farbe konsequent als raum­ bildendes und identitäts­ stiftendes Element. Die Ausstellung zeichnet die wichtigsten Stationen seiner Polychromie nach und bietet ein sinnliches Farberlebnis.

Geheimtipp! Die Tramlinie 4 verbindet die wichtigsten Design-, Kunst- und Kultur-Hotspots der Stadt Zürich.

Le Corbusier und die Farbe


museum-gestaltung.ch

Museum fĂźr Gestaltung

Rafael Kouto, Suspended bodies that will never fall, 2019, Foto: Jean-Vincent Simonet Š Rafael Kouto

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Ferdinand Hodler, Plakat Secession – Ver Sacrum, 1904, Plakatsammlung, Museum für Gestaltung Zürich/ZHdK

Highlights 2021 26.3. – 25.7.2021

Gerhard Richter. Landschaft.

Diese Ausstellung um­fasst mit rund 130 Werken sämtliche von Richter zum Thema Landschaft ver­ wendeten Medien – von Malerei, Zeichnung, Druck­ grafik und Fotografie bis hin zu Plastiken und Künstler­ büchern. 21.5. – 29.8.2021

Eintrittspreise CHF 26.– (Kombiticket) CHF 19.– (reduziert)

Earth Beats

Das Naturbild befindet sich im Wandel. «Earth Beats» ist ein künstlerisches Plädoyer zum Schutz der Erde und ihrer natür­ lichen Ressourcen für zu­ künftige Generationen, erwachsen aus der Dring­ lichkeit der Gegenwart.

Öffnungszeiten DI, FR–SO 10–18 Uhr MI, DO 10–20 Uhr

4.10.2021 – 6.2.2022

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Adresse Heimplatz 1 8001 Zürich

Klimt forderte um 1900 die Überwindung der traditio­ nellen Unterscheidung von «hoher» und «angewandter» Kunst. Die Wiener Werk­ stätte wurde zum Motor dieser Bewegung und beeinflusste auch Schweizer Künstler wie Hodler.

Oktober 2021 Eröffnung des Neubaus Im Oktober 2021 findet die offizielle Eröffnung des Neubaus von David Chipperfield Architects statt. Mit der Inbetriebnahme der Erweiterung entsteht das grösste Kunstmuseum der Schweiz.

Klimt und Hodler


Kunsthaus ZĂźrich

Gerhard Richter, 10. Apr. 2015, 2015, Privatsammlung

kunsthaus.ch

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März

Februar

Januar

2021 25 Jahre Museum Tinguely

Das Museum Tinguely feiert sein 25-jähriges Bestehen mit zahlreichen Highlights, unter anderem mit dem Projekt «Tinguely Ahoj» und einem grossen Jubiläums­fest vom 24. bis 26. September. tinguely.ch

27.2. Meisterkonzert

Sergei Nakariakov, Daishin Kashimoto und Maria Meero­ vitch erzeugen im Zentrum Paul Klee wunderbare Klänge. zpk.org

19.3. Museumsnacht Bern

In dieser Nacht erwachen Berner Kulturinstitutionen zum Leben und erscheinen in einem magischen Licht. museumsnacht-bern.ch


Mai

7.5. Museumsnacht Basel

Die Museumsnacht bietet Gästen eine einmalige Gelegenheit, Basel aus einer anderen Perspektive zu erleben. museumsnacht.ch

17.–20.6. Art Basel Juni

MySwitzerland.com

Die Fondation Beyeler lädt ein, einen Tag voller Kunst zur Ausstellung «Rodin/Arp» zu erleben. fondationbeyeler.ch

Die Idee der Art geht auf die Galeristen und Kunsthändler Trudi Bruckner, Balz Hilt und Ernst Beyeler zurück. artbasel.com

*Aufgrund der Covid-19-Situation sind alle Angaben zu bevorstehenden Ausstellungen und Veranstaltungen ohne Gewähr.

Agenda 2021*

April

25.4. Kunsttag für Familien


September

August

Juli

6.–11.7. Festival de la Cité

Geniessen Sie ein Fest an verschiedenen Standorten im Park Mon-Repos, im Zentrum und rund um den Altstadtkern von Lausanne. festivalcite.ch

14.8. Sommerfest

Die Fondation Beyeler feiert mit Ausstellungen, Musik, feinen Speisen, Führungen und Workshops. fondationbeyeler.ch

4.9. Nacht der Zürcher Museen

Die Museumstüren bleiben in der langen Nacht der Museen weit über die normalen Öffnungszeiten hinaus offen. langenacht.ch


MySwitzerland.com

Herausragende internationale Künstlerinnen und Künstler performen in einer intimen Clubatmosphäre. baloisesession.ch

3.–8.11. Internationale Kurzfilmtage

Agenda 2021*

Oktober November Dezember

23. 10.–10.11. Baloise Session Musikfestival

An sechs Tagen widmet sich das Kurzfilmfestival in Winterthur dem nationalen und internationalen Kurzfilm. kurzfilmtage.ch

12.2021 Open Gallery Xmas Lugano Die Open Gallery ist eine exklusive Gelegenheit, um die Orte Luganos zu entdecken, an denen die Kunst im Mittelpunkt steht. opengallerylugano.ch

*Aufgrund der Covid-19-Situation sind alle Angaben zu bevorstehenden Ausstellungen und Veranstaltungen ohne Gewähr.


Herausgeber Schweiz Tourismus Morgartenstrasse 5a 8004 Zürich Schweiz Konzept, Text, Redaktion, Layout Transhelvetica, Passaport AG Jon & Pia Bollmann Laura Meier Seraina Fels Passaport.ch Transhelvetica.ch Schweiz Tourismus Patrik Kesseli Nadine Beloch Claudia Brugger Jan Karlen MySwitzerland.com Bilder von Schweiz Tourismus und Partnern zur Verfügung gestellt. Illustrationen  Seraina Fels Silvan Borer Copyright Schweiz Tourismus, alle Rechte vorbehalten. Auflage 322 850 Sprachen DE | FR | IT | EN | ES Druck  Multicolor Print AG

Bucket List Schweizer Kunst Diese Inspirationsliste führt Sie spielerisch zu zehn der besten Schweizer Kunstmuseen.

№ 01 Am Sommerfest der Fon­ dation Beyeler durch den schönen Park flanieren

№ 06 Durch die luftigen Räume des neuen Gebäudes der PLATEFORME 10 spazieren

№ 02 Mit allen Sinnen Tinguelys Maschinen erleben

№ 07 Nach dem Ausstellungs­ besuch die malerische Seepromenade geniessen

№ 03 Der ältesten öffentlichen Kunstsammlung der Schweiz einen Besuch abstatten

№ 08 Aus 20 000 Fotobüchern ein Lieblingsbuch auswählen

№ 04 Über die «Wege zu Klee» dem Künstler näher­kommen

№ 09 Design dort bestaunen, wo die Kreativen von morgen lernen

№ 05 In der ehemaligen Fabrik für Präzisions­ instrumente versuchen, Kunst zu vermessen

№ 10 Mit Auguste Rodin durchs Tor zur Hölle schreiten


ür den einfluss­ reichsten Archi­ tekten der Moderne, den Schweizer Le Corbusier, war der 1967 eröffnete Pa­ villon am Zürichsee eine «Synthese der Künste». Das farbige Gebäude ist sein letztes Werk und zugleich sein ein­ ziger Bau aus Stahl und Glas. Jeweils von Mai bis November bespielt das Museum für Gestaltung Zürich dieses Juwel mit Ausstellungen, Konzerten und Art Talks. Höschgasse 8 8008 Zürich Öffnungszeiten 7.5.–28.11.2021 DI–SO 12–18 Uhr DO 12–20 Uhr Eintrittspreise CHF 12.– (Erwachsene) CHF 8.– (reduziert) Freier Eintritt unter 16 Jahren

Fotos Pavillon Le Corbusier: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK, © Fondation Le Corbusier / ProLitteris

» Hauptbahnhof Zürich Tram № 4 Tiefenbrunnen bis Höschgasse

Pavillon Le Corbusier

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Museen in der Schweiz Schon gewusst? Was ist ein Museum? — Gemäss dem Internationalen Museumsrat (ICOM) ist ein Museum «eine gemeinnützige, auf Dauer angelegte, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die zum Zwecke des Studiums, der Bildung und des Erlebens materielle und immaterielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt» (Statuten des ICOM, Artikel 3, Abschnitt 1).

13,3 Mio. 103 495 Eintritte

Davon wurden 3 079 727 Ein­ tritte in Kunstmuseen eingelöst.

Museums-­ führungen

34 720

75,7 Mio.

Dargestellter Zeitraum: 2018 – Bundesamt für Statistik

Veranstaltungen Davon wurden etwa ein Drittel in Kunstmuseen durchgeführt.

18 157 davon wurden von Schweizer Kunstmuseen angeboten.

aufbewahrte Objekte

Davon lagern rund zehn Millionen in Museen mit Sammlungen der bil­ denden und angewandten Künste.

1625

210

Schweizer Kunstmuseen wechseln ihre Ausstellungen durch­ schnittlich 3,3 Mal pro Jahr.

Auch Sammlungen von Fröschen, Hüten oder Musikautomaten finden sich in der Schweiz.

Wechsel-­ aus­stellungen

etwas andere Museen

Profile for Switzerland Tourism

Art Museums of Switzerland 2021 DE  

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