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mySwitzerland

Sommer 2019


Finden auch Sie zurĂźck zur Natur: TV-Spot anschauen auf MySwitzerland.com/ sommer


Martin Nydegger Direktor Schweiz Tourismus. Inspiriert vom Tourismus, von Reisen und Trends.

Gefällt myswitzerland und 170 weiteren Personen Der Schweizer Sommer ist einfach wunderbar. Und dieses Magazin macht ihn noch attraktiver – denn schliesslich ist das Wandern die schönste Art, die Natur zu entdecken. Ganz gleich, ob stadtnah oder hoch in den Bergen: Das Naturerlebnis Schweiz beeindruckt nachhaltig. Viel Vergnügen! #verliebtindieschweiz #myswitzerland #wandern #schynigeplatte 3


6 Die Natur bestimmt den Kurs

Inhalt

20 Unser Gärtli Zwei Frauen und ihre Leidenschaft für einen Bergkräutergarten.

Trailrunning verbindet Sport, Naturerlebnis und Abenteuer.

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Wanderer mit grosser Gefolgschaft

Das Ziel bin ich Lucy Fuggle findet auf der Via Alpina im Berner Oberland zu sich selbst.

Die Instagram-Schweiz aus der Perspektive von Influencern.

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Naturwellness: meine Top 4

Hoch hinaus mit der Familie

Bloggerin Anina Mutter klappt ihren Laptop zu und entspannt sich nachhaltig.

Der Baumwipfelpfad ist ein Erlebnis für Wipfelstürmer jeden Alters.


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Weis Markieru s-rot-weisse ngen Bergwa signalisieren n Mehr da derwege. zu finde n Sie auf Seite 18.

Gipfeltreffen Wir besuchen die Gastgeber Magdalena und Fredy Tscherrig in der Turtmannhütte.

58 Mein erster 4000er Einmal im Leben auf 4000 m ü. M. – mit einem Bergführer ist das auch für Anfänger möglich.

  6 Trailrunning 16 Wander-Abc 20 Gesunde Naturprodukte 28 Daheim in den Bergen 36 Die Schweiz auf Instagram

82 Die Stadt als Basecamp

44 Erlebnis Fernwanderung 52 Wandertypen 58 Bergsteigen für Anfänger 68 Rekordverdächtige Ziele 70 Natürlich entspannen 76 Baumwipfelpfad 82 Stadtnahe Naturerlebnisse 90 Versteckte Hotelperlen 95 Nützliche Informationen

Einer von vielen Vorteilen der Schweizer Städte: Man ist stets schnell mitten in der Natur.

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21 km

4:45 Std.

1384 m 1992 m

2293 m

Brienzergrat, Kanton Bern

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Outdoor: Trailrunning

Die Natur bestimmt den Kurs Freies Gelände führt selten gerade­aus – meistens geht’s über Stock und Stein, durch Wald und Wiesen. So bringt Trailrunning nicht nur den Puls, sondern auch das Gehirn auf Touren. Kim, Janine und Dan haben die schönsten Trails entdeckt. Text: Patrick Meyer Bilder: Patitucci Photo

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22 km

4 Std.

850 m 850 m

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2492 m


Grosser Aletschgletscher, Wallis

«Auf diesem glatten und schnellen Trail taucht man in eine Landschaft ein, die über Jahrtausende von einem Eismeer geformt wurde. Ein Anblick, der sich mit nichts vergleichen lässt.» Janine Patitucci

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Gorges de l’Areuse, Jura & Drei-Seen-Land

«Der Jura ist ein Zauberland der Ruhe. Knorrige Pfade krümmen sich durch smaragdgrüne Märchenlandschaften und laden immer wieder zum Anhalten und Geniessen ein.» Kim Strom

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22 km

4:30 Std.

1050 m 1050 m

1288 m

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16 km

3:30 Std.

770 m 1475 m

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2492 m


Pizol, Ostschweiz  /  Liechtenstein

«Neben dem Anstieg zu den Wildseeluggen ist das Schwierigste an diesem Trail, einem kühlenden Bad in einem der fünf türkisfarbenen Bergseen zu widerstehen.» Dan Patitucci

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Ist euch Joggen zu langweilig geworden? Ehrlich gesagt fanden wir es noch nie besonders aufregend. Ende der 90er-Jahre haben wir Trailrunning kennengelernt. Was uns faszinierte, war, dass man dabei die Welt entdecken kann: Patagonien, Island, der Himalaja und jetzt die Alpen – wir sind um den ganzen Globus gerannt. Hinzu kommt der sportliche Aspekt: Der Körper reagiert sehr direkt auf die Anforderungen des Geländes. Das kann sich einmal sehr harmonisch, ein anderes Mal total chaotisch anfühlen. Welches Bedürfnis steckt hinter dem Trend? Viele Menschen haben den Wunsch, sich in den Bergen zu bewegen, weg von den Menschenmassen und dem Verkehr. Unabhängig davon ist das Laufen auf Trails aber auch interessanter und macht mehr Spass als das Joggen auf der Strasse. Es ist ein Mikroabenteuer: Man sucht sich eine Traumstrecke aus, bereitet sich darauf vor und wird belohnt mit atemberaubenden Aussichten, einem unvergleichlichen Freiheitsgefühl und einer beinahe meditativen Einsamkeit. Was empfehlt ihr Anfängern? Jogging ist ein guter Weg, um in Form zu kommen. Dann sollte man seine Trails bewusst auswählen: Ein schöner Wanderweg ist nicht unbedingt ein guter Laufweg. Für die Schweiz ist unser Buch «Run the Alps Switzerland» eine gute Inspirationsquelle. Mehr Infos: elevation.alpsinsight.com

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Kim Strom ist Schrift­ stellerin, Dan und Janine Patitucci sind professionelle Bergsportfotografen. Zu dritt sind sie regelmässig auf den schönsten Trail­ running-Wegen der Schweiz unterwegs und haben gemein­ sam ein Buch darüber veröffentlicht.

Weitere Trailrunning-Tipps:

MySwitzerland.com/trailrunning

Kim

Dan

Janine 15


Grundwissen: Wandern

Wohin nur damit? Endlich wissen, wie man den Rucksack richtig packt! Wer Überflüssiges weglässt, ist im Vorteil: Denn mehr als 25 Prozent des eigenen Gewichts trägt niemand lange.

d e n r– a W

Abc Zahlen und Fakten

GANZ NACH OBEN gehört das, worauf man raschen Zu­griff wünscht: der Regenschutz oder die Wanderkarte.

IN DER MITTE platziert man am besten Mittel­ schweres wie Hygieneartikel oder Proviant.

NAHE AM RÜCKEN sollte man schwere Ausrüstung wie Wasserflaschen oder Kameras platzieren.

GANZ UNTEN folgt alles, was leicht ist. Schlaf­sack oder Dau­ nenausrüstung also stets als Erstes packen. © Anton Hallmann / Sepia

MOBIL   BLEIBEN Die App von SchweizMobil begleitet alle, die in der Schweiz unterwegs sind. Besonders wertvoll: GPS-Tracking und Landkarten mit dem Wanderwegnetz – inklusive Beschreibung, Fotos und Höhenprofilen. ÖV-Haltestellen werden auch auf­geführt und sind mit dem SBB-Fahrplan verknüpft. schweizmobil.ch

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Das Schweizer Wandernetz in Zahlen:

80%

Die grosse Mehrheit der Schweiz nutzt das Wanderwegnetz.

162000000h Jährlich werden unzählige Stunden auf Wanderwegen verbracht.

CHF 800 So viel kostet der Unterhalt eines Kilometers Wanderweg pro Jahr.

65000km

Die Wanderwege in der Schweiz nehmen fast kein Ende. Ungefähr 22 000 Kilometer davon sind Bergwanderwege.

20X

So oft brechen die Schweizer pro Jahr zu Wanderungen auf. Diese dauern im Mittel drei Stunden.

Bestens vernetzt mit Postauto, Bergbahn & Co. Egal, wie abgelegen ein Ort scheinen mag, es gibt immer eine Bahn oder einen Bus dorthin. Besonders zu empfehlen: eine Fahrt mit einer der unzähligen Bergbahnen – ob bis zum Anfang des Wanderwegs, bis zum Aussichtspunkt oder gleich ganz hinauf auf den Gipfel. sbb.ch

PROFILIERT Aufgrund von unebenen oder rutschigen Böden und wegen der ungewohnten Gewichtsbelastung machen Füsse auf Wanderungen ganz schön viel durch. Der Schweizer Hersteller Mammut nimmt ihnen etwas Druck ab – mit kom­fortablen und robusten Wander- und Trekkingschuhen, die auch anspruchs­ volle Situationen meistern, beispielsweise mit dem Ducan Low GTX Women. mammut.com

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Kein Wanderweg ist wie der andere. Das erwartet Sie auf den drei offiziellen Schweizer Wegkategorien:

WANDERWEG

Abgesehen von der gewohnten Aufmerksam­keit stellen Wander­ wege keine besonderen An­ forderungen an die Benutzer. Signalisation: gelbe Wegweiser, Rhomben und Richtungspfeile

BERGWANDERWEG

Hier sind Tritt­sicherheit, Schwindel­ freiheit und eine gute körperliche Verfassung nötig. Zudem sollte man die Gefahren im Gebirge kennen. Signalisation: gelbe Wegweiser mit weiss-rot-weisser Spitze, weiss-rot-weisse Markierungen

ALPINWANDERWEG

Nur für sehr erfahrene Wanderer geeignet. Hier sind oft Kompass, Seil, Pickel und Steig­eisen erforderlich. Signalisation: blaue Wegweiser mit weiss-blau-weisser Spitze, weiss-blauweisse Markierungen

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Fragen an Patric Hautle, Wegmacher in Appenzell Innerrhoden Was ist das Schönste an Ihrem Job? Die Vielseitigkeit. Wir machen ja nicht nur Markierungen, sondern bessern die Wege auch aus – wir richten sie mit dem Bagger oder hauen Tritte in Felswände. Holzen und Mähen ge­ hören genauso zum Job wie der Bau von Brücken und Klettersteigen.

TOUR    STATT TORTUR Eine erholsame Wanderung beginnt mit der richtigen Kleidung. Wer schnell friert, aber nicht schwitzen möchte, sollte zu Funktionsshirts greifen. Diese bieten auch hohen UV-Schutz. Zusätzlich sind Microfleece und Regenjacke empfohlen. Bei Gletscherüberquerungen oder Hochtouren sind zudem warme Kleidung, Mütze und Handschuhe erforderlich. odlo.com

Berechnen Sie auch Wanderzeiten? Früher wurde das tatsächlich mit Karte, Messzirkel und Marschzeit­ tabelle gemacht. Heute berechnet das ein Computer – und zwar für die ganze Schweiz. Das hat auch den positiven Effekt, dass man nun in allen Kantonen gleich schnell unterwegs ist.

Wo sieht man Sie beim Malen? Je höher Sie wandern, desto grösser sind Ihre Chancen. Denn höher gelegene Signalisationen muss ich aufgrund der Witterung öfter er­­neuern. Das mache ich aber in der Regel erst im September, weil es dann weniger zu tun gibt. Der Verband Schweizer Wander­wege sucht laufend Helfer. wandern.ch

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Gesundheit: Naturprodukte

Unser G채rtli Charlotte Landolt-Nardin und Laetitia Jacot haben einen historischen Bergkr채utergarten wachgek체sst und der Alpwirtschaft Jardin des Monts neues Leben eingehaucht. Ein Leben voller Sinnlichkeit, D체fte und Farben. Text: Patrick Meyer Bilder: Lea Meienberg

Sand-Thymian

Thymus serpyllum

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Zuerst verzaubern einen die Düfte, vor allem von SandThymian und Bergminze. Dann wird man geblendet vom Farbenmeer: vom leuchtenden Orange der Ringel­blumen, vom Blau und Purpur der körbchenförmigen Kornblumen­ blüten und vom sonnen­reflektierenden Leuchten des Edelweiss. Wer im Jardin des Monts ankommt, betritt ein märchenhaftes Fleckchen Erde hoch oben über dem waadtländischen Rossinière. Bei schönem Wetter kann man hier bis zu den Dents-du-Midi sehen. Charlotte und Laetitia sind der Alp Monts bereits seit 13 Jahren verfallen. In jahrelanger harter Arbeit haben sie aus einem verlassenen Chalet mit zahlreichen von Trockenmauern gestützten Gärten ein Höhenparadies für Kräuter und Heilpflanzen geschaffen. Ihr Ziel war es, aus den Pflanzen zu lernen, ihre Wirkstoffe zu nutzen und etwas aus ihnen zu kreieren. So sind sie auf die Idee mit den Produkten gekommen – und haben sich bei der vertieften Aus­einandersetzung mit ihren Schützlingen auch selbst verändert. Aus Gärtnerinnen werden Geschäftsfrauen Während Charlotte und Laetitia ihre Kräuter zu Anfang noch in der rustikalen Küche des inzwischen renovierten Hauses getrocknet und daraus Sirupe, Öle und Balsame hergestellt haben, so umfasst ihre Produktpalette heute auch Schokolade, Tees, Duftkerzen und hochwertige Kosmetikprodukte. Alle Erzeugnisse werden im Einklang mit den naturverbundenen Werten der beiden jungen Frauen ent­ wickelt – und neben Parcs suisses, Bio Suisse und Bio-Knospe ziert so auch das angesehene internationale Label NATRUE die Erzeugnisse des Jardin des Monts. Um ihren hohen Ansprüchen gerecht zu werden, eignen sich die beiden Freundinnen laufend wertvolle Fachkenntnisse an. Ihre handwerklichen Herstellungsverfahren sind von der traditionellen Kräuterkunde inspiriert, beziehen jedoch die neusten Erkenntnisse über natürliche Wirkstoffe ein. Ausserdem arbeiten sie mit verschiedenen regionalen Partnern zusammen und unterstützen so die lokale Wirtschaft.

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Kornblume

Centaurea cyanus


Jardin des Monts

Bahnhof Rossinière

In Rossinière scheint die Zeit still zu stehen. Von hier erreicht man in etwa anderthalb Stunden den Jardin des Monts im regionalen Naturpark Gruyère Pays-d’Enhaut.

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GESUNDHEIT AM WEGRAND Sand-Thymian

Thymus serpyllum Wie ein Teppich bedeckt er sonnige Flecken mit rosabis purpurfarbenen Blüten. Als Tee soll er unter anderem bei Menstruations­beschwerden, Einschlafstörungen, Stress, Verdauungsbeschwerden und Husten helfen. Blütezeit: Juli bis September Ringelblume Schafgarbe

Achillea millefolium Die Schafgarbe wird bis zu 80 Zentimeter hoch. Ihre weissen Blütensträusse findet man häufig in Wiesen, an Strassenrändern und Böschungen. Sie wird insbesondere gegen Appetitlosig­ keit und krampfartige Beschwer­ den im Magen-Darm-Bereich angewendet.

Calendula officinalis Sie kommt verwildert in ganz Europa vor, wächst einjährig überwinternd oder zweijährig und erreicht meist Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern. Die Ringelblume ist eines der wichtigsten Heilkräuter und kann sehr breit eingesetzt werden – beispielsweise bei Entzündungen sowie bei leichten Biss-, Quetschund Brandwunden.

Blütezeit: Mai bis August Blütezeit: Juni bis August

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Kornblume

Centaurea cyanus

Wilde Malve

Malva sylvestris Sie zählt zu den ältesten bekann­ ten Nutzpflanzen und wurde bereits in der Antike als Heilpflan­ ze angebaut. Im Garten wächst sie gerne am Rand eines Beets, wo sie am meisten Sonne abbe­ kommt. Die Blüten der Wilden Malve sind hell- bis dunkelviolett und werden von Insekten gerne als Schlafplatz genutzt. Blüten und Blätter der Pflanze werden gegen Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum und damit verbundenem trockenem Reizhusten eingesetzt. Malven­ präparate können die Aufnahme von Arzneistoffen herabsetzen. Deshalb sollte zwischen den Ein­nahmen mindestens eine Stunde Abstand liegen.

Illustration: Alexander Schmidt

Die heute seltene Garten­ pflanze erreicht Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimetern und wird seit dem Mittelalter als universelle Heilpflanze für die unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt. So soll sie unter anderem Fieber senken, die Funktion von Leber und Galle anregen oder als Haarwaschmittel die Schuppenbildung verhindern. Ihre Wirksamkeit ist allerdings nirgends belegt. Blütezeit: Juni bis Oktober

Edelweiss

Leontopodium alpinum Seit dem 19. Jahrhundert ist es ein symbolisch aufgeladenes Markenzeichen der Alpen: Ein in schwindelerregender Höhe erbeutetes und am Hut getrage­ nes Edelweiss war lange Zeit sichtbares Zeichen für den Mut abenteuerlicher Gipfelstürmer. Davor war die filzige Pflanze als «Bauchwehblume» bekannt und wurde gegen Magenleiden eingesetzt. Heute steht sie unter Naturschutz und darf nicht gepflückt werden. Blütezeit: Juni bis September

Blütezeit: Juni bis September

Auch wenn es heute in der Schweiz nicht mehr als gefährdet gilt: Edelweiss ist nach der Berner Konvention geschützt.

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Traditionell hergestellte Naturprodukte Der Kräuteranbau auf den Terrassengärten ist anstrengend. Gut, gibt es die zwei Monorails: Mit ihnen bringen Charlotte und Laetitia ihre getrockneten Blüten und Blätter ins Dorf, wo fettlösliche Bestandteile, Aromastoffe und Mineralien auf traditionelle Weise extrahiert werden. Dabei werden die Pflanzen in Alkohol, Sonnenblumenöl, Olivenöl oder Jojobaöl eingelegt. Sobald die Öle ihre Farbe geändert haben, sind die aktiven Teile der Pflanzen in das Öl übergegangen. Das sieht man nicht nur, das riecht man auch: Das orange Öl der Ringelblume riecht wie eine Blumenwiese!

Links: frisch gepflückte Malvenblüten und in Öl eingelegte Ringelblumen. Rechts: Laetitia Jacot mit einem Korb voll Edelweiss. Nur wenn sie selbst gezüchtet werden, dürfen die geschützten weissen Sternblüten gepflückt werden.

Auf Basis dieser farbigen und duftenden Elixiere entstehen dann die begehrten Schätze des Jardin des Monts: Sirupe aus verschiedenen Thymiansorten und Beeren, Schokolade mit Minze- und VerveineAroma, Kräuterteemischungen oder eben Pflege­produkte aus natürlichem Edelweiss. Einmal pro Woche mischt sich ein weiterer Duft unter die Kräuter. Dann nämlich wird im Haus der alte Holzofen eingeheizt – eines der wenigen Dinge, die vor dem Ausbau noch intakt waren. Eine befreundete Walliserin, die auf der Alp Monts Geissen hält, backt einmal wöchentlich Brot für alle Helfer. Dazu gibt’s einen feinen Geissenfrischkäse. Besonders gut schmeckt er mit etwas frischer Bergminze. jardindesmonts.ch

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Edelweiss

Leontopodium alpinum


WANDERUNGEN zu den Schweizer Alpenkräutern

1 Jurapark Aargau

Schmackhafte Kräuter Bei Wildkräuterwanderung und -kochkurs im Jura­park Aargau taucht man ein in die Geschichten und Geschmackswelten von Knoblauchsrauke, Bärenklau, Engelwurz und Co. und verarbeitet die gefundenen Kräuter auch gleich zu gaumenkitzelnden Leckereien.

3 Emmental, Bern

Mystische Kräuter Die hügelige Emmentaler Land­ schaft ist nicht nur Heimat des berühmten Käses, dort gedeiht auch eine Vielzahl von Kräutern prächtig. Von Mitte Mai bis Ende August finden an verschiedenen Orten geführte Wanderungen statt, auf denen man mehr über die Wirkung und Mythologie wildwachsender Kräuter vernimmt.

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2 Vanil Noir, Fribourg Region

Vielseitige Kräuter

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Das Naturschutzgebiet Vanil Noir über­wältigt mit unvergleichlicher Vielfalt. Die Umweltingenieurin und Wanderleiterin Aline Hayoz vermittelt wertvolles Wissen über Biodiversität.

Weitere Wandertipps:

MySwitzerland.com/wandern

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Portrait: Hüttenwarte

Gipfeltreffen Stolz thront die Turtmann­hütte auf 2519 m ü. M. Bereits in dritter Generation sind Magdalena und Fredy Tscherrig hier oben Gastgeber für Wanderer und Bergsteiger. MySwitzerland hat sie im unberührten Walliser Turtmanntal besucht. Text: Sabina Brack Bilder: Schweiz Tourismus

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Der Weg zum Glück ist steil und steinig Das Wallis ist bekannt für seine alpine Schönheit. Der Postkartenausblick will aber hart verdient sein. Erst nach drei Kilometern werden Wanderer auf der Alp Gigi Oberstafel erlöst und geniessen auf dem Höhenweg des Turtmanntals eine erhebende Aussicht. Danach geht’s auf dem Steinmannliweg weiter bergauf – und alles wird noch schöner. Für alle, die es etwas bequemer wünschen: Über den einfacheren Jeepweg erreicht man die Hütte in zwei Stunden.

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Die Turtmannhütte wurde 1928 auf einen steinigen Grasrücken gebaut und beherbergt heute bis zu 74 Gäste. Hier geniesst man nicht nur beste Sicht auf Gletscher und Berge, sondern auch eine grosse Herzlichkeit. Fredy und Magdalena sind Tag und Nacht um das Wohl ihrer Besucher besorgt. Für Bergsteiger bereiten sie nicht selten schon um vier Uhr morgens Frühstück und Marschtee vor. Als Bergführer be­gleitet Fredy seine Gäste auch auf Hochtouren oder Gletscherwanderungen. Während der Hochsaison dauert der Arbeitstag der Tscherrigs gern mal 18 Stunden. Dass sie diese Arbeit lieben, sieht man ihnen an.

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Hüttenwartin Magdalena Tscherrig:

«Wer verschwitzt ankommt, bestellt sich oft erst mal ein Bier. Weil wir nur wenig Strom haben, ist dieses nicht ganz kalt. Trotzdem freuen sich die Gäste. Es ist genau diese Einfachheit, die ich so schätze.»

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Nach einem feinen Abendessen mit Fleisch vom Hausmetzger und Gemüse aus dem Garten der Tscherrigs lässt man den Tag auf der SAC-Hütte am besten bei einem feinen Walliser Wein ausklingen. Und wohin geht’s morgen? Von der Turtmannhütte aus sind viele Gipfel, Übergänge und Höhenwege erreichbar. Trittsicheren Wanderern wird das Barrhorn empfohlen. Mit 3610 m ü. M. gehört es zu den höchsten Wandergipfeln Europas, die man ohne alpine Ausrüstung besteigen kann. Der schnellste Rückweg führt über den Sommerweg am Ufer des Turtmannsees vorbei und durch das Tal bis nach Gruben.

H inweg

Gruben

Gigi Oberstafel

Vorder Sänntum

Turtmannsee Turtmannhütte Rü

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Weg Richtung Barrhorn


Magdalena und Fredy Tscherrig:

«Für uns ist es ein Privileg, hier oben leben und arbeiten zu dürfen.»

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Treks von Hütte zu Hütte

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Tessin

Graubünden, Tessin und Wallis

Sentiero Cristallina 1 Graubünden

Kesch-Trek

Der Sentiero Cristallina ver­ bindet Bignasco im Maggia­ tal mit Airolo. Dazwischen liegen steile Bergflanken, ein Wasserfall am Dorfrand, kristallines Gestein, Berg­ seen und abgelegene Weiler.

Vier Tage voll mit wilden Tälern, schroffen Gipfelfor­ mationen und eindrücklichen Gletscherwelten. Sie über­ nachten in der Grialetsch-, der Kesch- und der Es-chaHütte.

2 Waadtland

Muverans In vier Tagen auf gut markier­ ten Wegen über sechs Pässe. Und dabei den Mont Blanc, die Dents-du-Midi und die Waadtländer Voralpen erleben. Das alles bietet diese Bergwandertour.

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4-QuellenWeg Diese Gebirgsrundtour führt zu den Quellen bedeutender Flüsse, die in vier Länder fliessen: Rhein, Reuss, Rhone und Ticino. Der anspruchs­ volle Weg führt in vier bis fünf Tagen über hochalpine Landschaften, Hochmoore, Alpenwiesen und Dolinen.

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Bern

Wildhorn Die fünf Tage zwischen Wallis und Bern begeistern mit spektakulären Ausbli­ cken auf den Gipfel des Wildhorns. Die im Bild sicht­ bare Geltenhütte liegt auch auf der Tour du Wildhorn.

Weitere Hüttentreks: MySwitzerland.com/ wandern

SCHWE Seit der IZER ALPEN-C Gründu LUB n sich der SAC für g 1863 engagie rt die Entw Alpenra icklung ums un de d des A Aus die lpinismu s ser Trad s. ition unterhä lt er 153 heraus Hütten. sac-ca s.ch


Fotografie: #thealpinists

Wanderer mit grosser Gefolgschaft The Alpinists gehen nicht nur gemeinsam durch dick und dünn, sondern auch hoch hinaus. Die neun Schweizer Instagrammer begeistern mit ihren Naturbildern der heimischen Bergwelt eine wachsende Social Community. Text und Bilder: #thealpinists

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Die #thealpinists sind oft auch im realen Leben zusammen unterwegs: Marco Bäni, Valentin Manhart, Romy Bachofen, Silvan Schlegel und Laura Gabriel erkunden die Instagrammability des Alpsteins.

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Fabio Zingg Triftbrücke und Triftgletscher, Kanton Bern Mit der Triftbahn schwebt man über Tannenwälder. Dann geht’s zu Fuss weiter über Blumenwiesen und schliesslich durch die schroffen Felsen der Grimselwelt. Nach gut anderthalb Stunden sind alle Mühen vergessen: Der Blick über den türkis­ farbenen Triftsee und den Triftgletscher ist grandios. Über 22 000 Likes haben mich dann aber doch sehr überrascht.

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Sustenpass

Nessental, Triftbahn Meiringen

Bergstation Underi Trift

TriftbrĂźcke im Haslital

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Silvaplana

Grevasalvas

Sils

Maloja

Valentin Manhart Silsersee, Graubünden Das malerische Heididorf Grevasalvas erreicht man in weniger als einer halben Stunde von Maloja aus auf der Via Engiadina. Die Ober­ engadiner Seenlandschaft ist einfach atem­beraubend. Für das Bild habe ich einen Ab­ stecher in Richtung Motta da Blaunca gemacht und diesen wunder­schönen Blick auf den Silsersee eingefangen.

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12.359

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Roman Flepp Sächsmoor und Seebenalp, Ostschweiz / Liechtenstein Vom Tannenboden erreicht man mit der Gondelbahn den Maschgenkamm. Der Weg zu den Foto-Locations geht dann praktisch nur bergab. Der imposante Berg Sächsmoor, der Blick über den Walensee vom Grossen Güslen und die drei Seen bei der Seebenalp sind definitiv Höhepunkte.

Flumserberg Tannenbodenalp

Grosssee

Maschgenkamm

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Selbsterfahrung: Fernwandern

Das Ziel bin ich Die Beraterin, Bloggerin und Abenteurerin Lucy Fuggle war schon fast 체berall auf der Welt. Auf der Via Alpina machte sich die geb체rtige Engl채nderin auf den Weg durch die Schweiz. Und der f체hrte sie zu ihr selbst. Text: Lucy Fuggle Bilder: Stefan Tschumi

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Via Alpina Etappe 13, Griesalp – Kandersteg Griesalp

Blüemlisalphütte Kandersteg Oeschinensee

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I

ch sitze vor der Blüemlisalphütte, beobachte den Sonnenuntergang und schreibe diese Zeilen. Um hierherzukommen, bin ich 1450 Meter steil den Berg hochgestiegen. Aber es hat sich gelohnt. Nicht nur wegen der wohligen Strahlen der roten Abendsonne hier auf 2840 m ü. M., sondern vor allem auch, weil mich der Stolz auf die erbrachte Leistung von innen wärmt. Aber fangen wir von vorne an: Vor zwei Sommern begann ich, auf der Via Alpina zu wandern. Inzwischen habe ich die Schweiz von Ost nach West durchquert, von Vaduz im Fürstentum Liechtenstein bis nach Montreux. Die meisten Wanderer legen den 390 Kilo-

«Was mit einem ersten Schritt beginnt, endet mit einem Hochgefühl.» meter langen Schweizer Abschnitt der Via Alpina in wenigen Wochen zurück. Ich hingegen bin langsamer gegangen, Wochenende für Wochenende. Und auf jeder der 20 Etappen habe ich den Tag mit einem Hochgefühl beendet – einer Mischung aus

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glücklicher Erschöpfung und glühendem Stolz auf die erbrachte Leistung. Ich bin in dieser Zeit stärker geworden. Und traue mir heute Dinge zu, von denen ich vor zwei Jahren nicht einmal geträumt hätte. Von der Griesalp nach Kandersteg Die Tageswanderungen der Via Alpina führen durch einige der schönsten und eindrücklichsten Gegenden der Schweiz, besonders hier im Berner Oberland. Dieses Mal zieht es mich von der Griesalp nach Kandersteg. Die Wanderung ist nicht ganz einfach – besonders bei heissem Wetter wie heute. Der Aufstieg zum höchsten Punkt, dem Hohtürli, scheint endlos, und mehr als einmal halte ich an und frage mich, wie lange ich noch marschieren muss. Aber meine Zeit in den Bergen hat mich auch zäher gemacht, nicht nur körperlich. Man muss auch mental fit und entschlossen sein, um eine Bergwanderung allein zu bestreiten. Es gibt niemanden, der einen anfeuert, ausser man selbst. Aber wenn man daran glaubt, dass man es schafft, dann schafft man es auch. Die Natur blüht in den leuchtendsten Farben. Das Kaleidoskop aus rosa, gelben, weissen und violetten Alpenblumen ver­ zaubert mich. Ich liebe die Alpenrose, einen winterharten rosa Strauch, der nie allein auftritt. Dieses Mal erregt der KurzblattEnzian meine Aufmerksamkeit: Er blüht in einem satteren und dunkleren Blau als alles andere, was ich je in den Bergen gesehen habe. Besonders häufig trifft man hier auch auf die schwarze Alpendohle. Unbeeindruckt schwebt sie über geschichtete Felsen, die eine uralte geologische Geschichte erzählen. Hier heben auch meine Gedanken ab – und ich überlasse meine Alltagssorgen dem Wind. Die Natur wirkt befreiend, gerade hier oben. Ich fühle mich gänzlich unbeschwert und gehe leichten Fusses weiter.


Zwischenziel Blüemlisalphütte Die Aussicht vom Hohtürli: einfach magisch. Dafür lohnt sich die Anstrengung. Der Blüemlisalpgletscher thront über mir. Direkt daneben, die Blüemlisalphütte – mein Ziel für die Nacht. Am Ende des langen Wandertags sitze ich hier an einem einfachen Esstisch mit Fremden, die mir schon bald vertraut sind. Man sitzt miteinander am gleichen Tisch und jeder spricht mit jedem. Es wird Suppe serviert und «en Guete» gewünscht. Ich bin von Menschen verschiedener Nationalitäten umgeben, aber wir alle fühlen uns hier zu Hause. Wir alle teilen die Liebe zu den Schweizer Bergen. Meine Wanderungen in den Alpen sind meist Soloabenteuer, die mich nicht nur tiefer in die Berge, sondern auch zu einem tieferen Verständnis meiner selbst führen. Ganz allein ist man aber nie. Und bei jedem Gespräch, das ich mit anderen Wanderern führe, merke ich, dass ich nicht die Einzige

«Leuchtende Juwelen unter Steinen: Alpenblumen strahlen in den schönsten Farben.»

Ich werde von der Hütte aus – noch Anfang Juli – mehrere Schneefelder traversieren. Das Schönste zum Schluss Ich freue mich schon darauf, den Grat oberhalb von Kandersteg zu erreichen und das Gletscherblau des Oeschinensees unter der Sonne funkeln zu sehen. An der Ostseite

«Unterwegs mit den besten Wanderschuhen und -stöcken sowie einer Tafel Schweizer Schoggi.» rauschen kleine Wasserfälle in den See. Und auch ich lasse mich fallen – schliesslich habe ich extra meinen Badeanzug mitgenommen. Der Oeschinensee ist ein Naturbad für müde Wanderer und wer die weite Strecke von der Griesalp zurückgelegt hat, verdient wahrlich eine Erfrischung. Erwarten Sie kein warmes Wasser, denn hier schwimmen Sie im Gletscherschmelzwasser. Ganz gleich, wie erschöpft Sie sind: Dieses Wasser wird Sie sofort hellwach machen.

bin, die sich für mehr als nur Bewegung auf einen langen Weg begibt. Ich befinde mich auf einem der höchsten Punkte der Via Alpina. Es ist ein echtes Abenteuer. Richtung Norden reicht mein Blick bis zum Thunersee. Im Westen erkenne ich die Zickzackwege nach Kandersteg. Das wird morgen meine Route sein.

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Bei mir angekommen Die Berge wecken nicht nur meine Lust zum Aufbruch. Sie bringen mich auch zu mir selbst zurück. Eine lange Wanderung, eine Nacht in einer Berghütte und Zeit mit Felsen, Blumen und Vögeln: Das alles zeigt mir, dass das Leben einfacher ist, als ich manchmal denke. Auf einer langen Wanderung wie dieser lerne ich mehr über mich selbst und erkenne, was mich wirklich beschäftigt,

«Das schönste Naturbad für müde Wanderer: der erfrischend kühle Oeschinensee.» wenn ich von der Welt, meiner Arbeit und den Bildschirmen weg bin. Ich spüre viel eher, wenn ich gestresst bin und kann mich ein­f acher wieder ins Gleichgewicht bringen. Ich öffne den Raum in meinem Kopf und kreative Lösungen für meine Probleme oder Sorgen tauchen aus dem Nichts auf. Ich verlasse die Berge immer mit einem neuen Gefühl dafür, wohin ich als Nächstes gehen möchte. Es gibt nur wenige Dinge, die ich mehr liebe als die ersten Schritte einer Wanderung. Alles wird plötzlich einfacher. Alles, was man tun muss, ist, einen Fuss vor den anderen zu setzen und weiterzumachen. Das einzige Ziel ist der Weg, der vor einem liegt. Man nimmt auf jeder Wanderung etwas mit. Aber man weiss nie, was genau es sein wird. Bis man die Stiefel geschnürt hat und loslegt.

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Wanderwege: Mehrtägige Touren

Die drei schönsten Fernwanderwege der Schweiz Camping Entlang der ganzen Route kann an verschiedenen Orten gezeltet werden.

Dreimal einmalig: die zusätzlichen Angebote auf der Via Alpina.

Via Alpina «Der Klassiker» Vaduz – Montreux Hier erleben Fernwanderer die beeindruckende Bilderbuch-Bergwelt der Schweiz hautnah. Die Via Alpina überquert 14 der schönsten Schweizer Alpenpässe und führt den Wanderer von Vaduz bis Montreux durch sechs Kantone über die nördlichen Alpen der Schweiz. Einzigar­ tige Panoramablicke, erfrischende Bergseen, international bekannte Berge und Ferienorte sowie eine grosse Vielfalt an Verpflegungs-, Entspannungs- und Übernachtungsmöglichkeiten machen die Route zum Klassiker für geübte Bergwanderer.

Gaumenfreuden Zahlreiche Betriebe auf der Route bieten lokale Spezialitäten an – viele davon hausgemacht.

Stempelpass Je mehr Strecken Sie absolvieren, desto mehr Stempel sammeln Sie.

Alles über die Zusatzangebote auf der Via Alpina: MySwitzerland.com/wandern

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Vaduz

Montreux

Länge: 390 km Anzahl Etappen: 20 Aufstiege: 23 600 m Abstiege: 24 800 m Technik: (Bergwanderweg) Kondition:

Eiger, Mönch, Jungfrau und mehr: Wanderferien auf der Via Alpina Der sogenannte Bärentrek führt auf einer einzigartigen Route über spektakuläre Pässe, durch tiefe Schluchten und entlang grandioser Gletscher bis zur Ferienregion Adelboden-Lenk. Die Tour beinhaltet fünf Übernachtungen, tägliche Gepäcktransfers und mehr.


Jura-Höhenweg «Der Sanfte»

Alpenpässe-Weg «Der Wilde»

Dielsdorf – Nyon

Chur – St-Gingolph

Mit einer einzigartigen jurassischen Landschaft und Kultur begeistert der Jura-Höhenweg auch wenig erfahrene Fernwanderer. Kulinarik am Wegrand, der Reiz der Abgeschiedenheit, schöne Fernblicke auf die Alpen sowie familien­ freundliche Abschnitte zeichnen den ältesten Fernwanderweg der Schweiz zusätzlich aus.

Dieser Fernwanderweg für Abenteuerliche verbindet Chur mit dem Genfersee und führt in 34 Etappen durch die schönsten Abschnitte der Bündner und Walliser Alpen. Höhepunkt reiht sich dabei an Höhepunkt, von der GreinaHochebene bis zur Pässe- und Seenlandschaft am Fuss der Dents-du-Midi. Auf spektakulären Wegen und Pässen bietet der Alpenpässe-Weg erfahrenen Bergwanderern einen unvergesslichen Blick auf die weltweit einmalige Viertausen­ der-Kulisse.

Dielsdorf

Nyon Chur Länge: 320 km Anzahl Etappen: 15 Aufstiege: 13 600 m Abstiege: 13 700 m Technik: (Wanderweg) Kondition:

Gaumenfreuden und mehr: Wanderferien auf dem Jura-Höhenweg Der Weg mit wunderbarer Fernsicht auf Alpen, Schwarzwald und Vogesen durchquert zwei Sprachregionen. Entsprechend vielfältig sind Kulturen, Eigenheiten und kulinarische Spezialitä­ ten. Die Tour beinhaltet fünf Übernachtungen, tägliche Gepäcktransfers und mehr.

HI ER BU CH EN

St-Gingolph

Länge: 610 km Anzahl Etappen: 34 Aufstiege: 37 500 m Abstiege: 37 700 m Technik: (Bergwanderweg) Kondition:

Rheinschlucht, Bergdörfer und mehr: Wanderferien auf dem Alpenpässe-Weg Die eindrückliche Rheinschlucht und das maleri­ sche Val Lumnezia mit seinen urchigen Berg­ dörfern, kulturhistorischen Schätzen und sonnigen Hängen verzaubern Wanderer immer aufs Neue. Die Tour beinhaltet vier Übernachtungen, tägliche Gepäcktransfers und mehr.

Alle beschriebenen Touren sind buchbar über Eurotrek auf: MySwitzerland.com/eurotrek

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Lifestyle: Wandertypen

Raststätten Gaumenfreuden fördern die Wanderlust. Die Geschmäcker bleiben aber auch bei Erholungspausen in freier Natur verschieden. Wer Herrn und Frau Schweizer in den Rucksack schaut, entdeckt drei archetypische Wandertypen. Text: Christian Sidow Bilder: Maya Wipf und Daniele Kaehr

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Der aktive Naturbursche mag’s authentisch. Ihn zieht die Ursprünglichkeit und pure Schönheit der Schweiz ins Freie. Folgendes darf in seinem Rucksack nie fehlen: Feldstecher zur Tierbeobachtung

Regenschutz, denn er ist bei jedem Wetter unterwegs

Wanderkarte, gerade auch bei mehrtägigen Touren

Durstlöscher, zum Beispiel Eistee

Studentenfutter mit Dörrobst und Nüssen

Cervelat und Senf, für den Genuss

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Die unternehmungs­ lustige Familie liebt

Spass und Erholung. Seilpark, Tierpark, Sommer-Rodel­bahn oder Höhenwanderweg: Die Schweiz mit ihren vielen Familiendestinationen ist ein ideales Reiseziel für diesen Wandertyp. Immer dabei: Picknickdecke, idealer­weise wasserfest

Farbenfrohes Geschirr, damit die Rast Spass macht

Früchte und Gemüse, zum Figurenschnitzen

Sandwiches, als Energielieferanten

Schoggibranchli, als Motivationsspritze

Goldfischli, für den Knabber- spass zwischendurch

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Die anspruchsvolle Geniesserin schätzt das

Besondere. Sie sucht die Exklusivität und legt Wert auf Erholung. Wenn sie picknickt, dann stilvoll – Folgendes nimmt sie mit auf ihre Ausflüge:

Weinmesser, mit Griff aus echtem Nussbaumholz

Frische Salate, selbst gemacht oder vom Delikatessenhändler

Alpkäse, aus Rohmilch von frei weidenden Kühen

Eingelegtes Gemüse, aus biologischem Anbau

Schweizer Wein, aus heimischen Rebsorten

Süssigkeiten, von Schweizer Konditoren und Chocolatiers

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Naturerlebnis: Bergsteigen

Mein erster 4000er Sie sind die Krönung der Alpen. 48 Gipfel überragen in der Schweiz die magische Marke von 4000 Metern. Neben erfahrenen Alpinisten erliegen immer öfter auch Neulinge ihrer Anziehungskraft: Informatikconsultant Jürgen Heck wagt sich mit einem Bergführer ganz nach oben. Text: Jürgen Heck Bilder: Angelo Brack

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Ich

BergfĂźhrer Markus 59


Dank ihm ist alles erst möglich geworden: Bergführer Markus Wey hat nicht nur viel Erfahrung, sondern kann auch spannend erzählen. 60

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Es ist schon ein krasser Kontrast. Man kommt im herausgeputzten Zermatt an und steht knapp eine Stunde später in einer schroffen Bergwelt. Und dann fängt ja alles erst an. Ich habe mich für eine geführte Tour auf das Walliser Breit­ horn an­gemeldet. Gemeinsam mit drei anderen Wagemutigen besteige ich unter der Leitung eines Berg­ führers der Mammut Alpine School meinen ersten Viertausender.

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Die Rösti auf 3000 m ü. M. gehört zum Training: Der Körper muss sich an die Höhe gewöhnen. Auf dem Gletscher ober­ halb der Gandegghütte bereiten wir uns auf den Aufstieg vor. Es macht Spass zu lernen, wie man Knoten bindet, die Steig­ eisen montiert, den Pickel richtig einsetzt und sicher am Seil geht. Am nächsten Tag gilt es dann ernst. Nach einer Seilbahnfahrt wird unser Abenteuer auf 3820 m ü. M. beginnen.

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Auf 3820 m ü. M. überqueren wir ein Eisfeld, dann wird angeseilt.

Der Aufstieg wird zunehmend steiler und das Seil zwischen uns kürzer. Die Luft ist jetzt spürbar dünner. Hinzu kommt die Hitze. Jetzt nur nicht die Konzentration verlieren. Links, rechts, Pickel­einsatz. In gleichmässigem Rhythmus trete ich Schritt für Schritt in die Fussstapfen von Markus. Der Pfad ist nun be­ drohlich schmal. Dann er­reichen wir endlich den Gipfel. Die Welt liegt unter mir. Ich habe freie Sicht auf die Poebene. Monumental! So erhaben fühlt sich das Gipfel­gefühl also an. Aber da sind auch noch andere Viertausender, noch höhere. Sie sind so greifbar nahe, dass mir eines klar wird: Das Breithorn wird nicht mein letzter Viertausender bleiben.

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Bergführer Markus Wey

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Jürgen Heck Kathrin Schwab


Eine Bergbesteigung macht Fremde zu Freunden. Die zwei Tage mit der Gruppe bleiben nicht nur wegen der gigantischen Felsenkulisse in Erinnerung. Sondern vor allem auch wegen der vergängli­chen Momente trauter Gemeinschaft.

Zermatt

Furi

Trockener Steg GandegghĂźtte 3028 Breithorn 4164

Klein Matterhorn 3882

Martina Nestler

Michael Thalmann 65


FĂźr grenzenlose Entdeckungen.

valser.ch Š 2018 Valser Trading AG. All rights reserved. Valser is a registered trademark of Valser Trading AG.


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Touren mit Bergführern

3 Graubünden

Diavolezza 1 Wallis

In der beeindruckenden Kulisse des vergletscherten Piz Palü und des Piz Bernina traversieren Sie in etwa fünf Stunden Marschzeit einen Gletscher.

Bishorn Eine zweitägige Tour mit Bergführern der Mammut Alpine School in Zinal er­ möglicht es auch Anfängern, einen Viertausender mit unvergesslichem Ausblick zu bezwingen.

2 Ostschweiz / Liechtenstein

Martinsloch Wer mit dem Bergführer zum Martinsloch wandert, sollte eine gute Kondition mitbrin­ gen. Das 22 Meter hohe und 19 Meter breite Felsenfenster im Grossen Tschingelhorn liegt auf rund 2640 m ü. M.

4 Luzern-Vierwaldstättersee Tessin

5 Wallis

Aletsch Der Grosse Aletschgletscher ist der grösste Eisstrom der Alpen. Ihn zu erkunden, ist ein unvergessliches Erlebnis. Nach Wahl sind Sie ein oder zwei Tage mit einem Berg­ führer unterwegs und erfah­ ren dabei viel Wissenswertes über das UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch. Je nach Fähigkeiten stehen verschie­ dene Touren zur Auswahl, die fast täglich stattfinden.

Gotthard Der Gotthard-Basistunnel ist der längste Tunnel der Welt. Hoch über dem Tunnel wandern Sie die Bahnstrecke mit einem Berg­ führer nach: Mit Steigeisen und Pickel geht’s über den Maighelsgletscher auf den Piz Borel.

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1

Weitere geführte Alpintouren: MySwitzerland.com/ wandern

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Länger! Höher! Steiler! Wem ein Viertausender nicht genug ist, der kann in der ganzen Schweiz zahlreiche weitere rekordverdächtige Naturdestinationen erreichen. Holen Sie das Maximum für sich heraus: MySwitzerland hat die Highlights für Sie zusammengestellt.

Der Neuenburgersee erfrischt die Kantone Neuenburg, Freiburg, Waadt und Bern und ist der grösste Binnensee, der vollständig in der Schweiz liegt. Er ist bis zu 152 Metern tief.

Mit mehr als 100 Jahren ist der Schweizerische Nationalpark der älteste Nationalpark der Alpen. Mit einer Fläche von 170,3 Quadratkilometern ist er ausserdem das grösste Naturschutzgebiet der Schweiz.

Zwischen Grächen und Zermatt überspannt die längste Fussgängerhängebrücke der Welt das Grabengufer. Rund 250 Personen können gleichzeitig auf ihr wandern.

Die Mönchsjochhütte im Wallis ist die höchstgelegene Hütte mit Bewartung. Höhepunkt auf dem Hinweg ist der Aletschgletscher. 68

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Den mächtigsten Wasserfall findet man in Neuhausen, Schaffhausen. Den Rheinfall hinunter fliesst mehr Wasser pro Sekunde als irgendwo sonst in Europa.

Das Walliser Barrhorn kann ohne Hochalpinausrüstung erwandert werden und ist nicht nur der höchste Wandergipfel der Schweiz, sondern auch ein Aussichtsberg der Extraklasse. Das Tessiner Dorf Corippo im Verzascatal ist mit gerade mal zwölf Einwohnern die kleinste Gemeinde der Schweiz. Der Dorfkern wurde 1975 unter Denkmalschutz gestellt.

Die Stoosbahn über­windet maximal 47 Grad (oder 110 %) Steigung und ist damit seit dem 16. Dezember 2017 die steilste Stand­ seilbahn der Welt.

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Spa & Vitality: Natürlich entspannen

Naturwellness: meine Top 4 Die Schweiz ist ein Spa unter freiem Himmel: Hier ermöglicht die Natur wohltuendes Wellnessen. Gerade in der Wellness-Destination AsconaLocarno gibt es viele inspirierende Orte für Ruhesuchende. Anina Mutter entdeckt naturnahe Varianten der Entschleunigung. Text: Anina Mutter / blossik.com Bilder: Jehona Abrashi

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Runterkommen im Verzascatal Wenn im Sommer viele Gewässer beinahe Körpertempe­ratur erreicht haben, ist die Verzasca immer noch unfassbar frisch und klar. Die wunderschönen Gesteinsformationen laden zum Verweilen und Träumen ein. Ich bleib den ganzen Sommer hier!

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Durchatmen im Wald Zurück zu sich selbst finden – mitten in der Natur. Darum geht’s beim Yogaweg, den ich mir zuerst verdienen muss. Über einen wunder­schönen Wanderweg erklimme ich den Sass da Grüm bei San Nazzaro und starte mit einem «Om» in den Tag.

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Balance finden auf dem Barfussweg Meine Füsse jubeln: frische Luft! Nicht nur, weil ich meine Schuhe ausgezogen habe, sondern weil sich Cardada auch wunderbar luftig über Orselina erhebt. Der Reflexzonen-Pfad weckt Fuss, Geist und Abenteuer­ lust. What’s next?

Aufladen am Kraftort Arcegno ist magisch. Im Schneidersitz lasse ich den Ort, die Weite und die Ruhe auf mich wirken. Entschleunigen à la Mutter Natur – weit weg von Stress, Verkehr und To-doListen. Ich bin glücklich!

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MA I S O N C A I L L E R

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Tipps fürs Wohlbefinden

3 Bern

Honig 1 Ostschweiz / Liechtenstein

Kräuter Fast 80 verschiedene Kräu­ ter umfasst der Garten des Appenzeller Gesundheitshotels Hof Weissbad. Im Spa werden sie für Massa­ gen verwendet, sie finden ihren Weg aber auch auf die Teller der Gäste.

2 Wallis

Aprikosen Walliser Aprikosen sind nicht nur besonders süss, das Öl ihrer Kerne ist auch reich an wertvollen Mineralien sowie Vitamin A. Im Hotel Le Bristol Leukerbad wird es für sanfte Massagen verwendet.

Für seine Faszienmassage verwendet das Spa des Schweizerhof Bern «Sky Deluxe»-Honig aus der eigenen Imkerei auf dem Hoteldach. Ein Treatment, das die Durchblutung anregt und selbst hartnäckigste Verspannungen löst.

4 Fribourg Region

Brennnessel Sie hat eine lange Tradition als Heilpflanze. In Charmey hat die Brennnessel sogar ihr eigenes Fest. Hier erfährt man unter anderem, gegen welche Beschwerden das Kraut hilft oder wie es in der Küche Verwendung findet.

5 Wallis

Heublumen Die pure Kraft der Natur spürt man im Spa des Hotels Alpenhof Zermatt. Eine Ganzkörperpackung mit Heublumen aus den Walliser Bergen wirkt entschlackend, durchblutungsfördernd und stärkt das Immunsystem. Dabei geniesst man den Duft der ätherischen Öle in den Kräutern und die entspan­ nende Wärme auf der Haut.

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Weitere Tipps für Wellness aus der Natur: MySwitzerland.com/ wellness

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Familientour: Baumwipfelpfad

Hoch hinaus mit der Familie 76

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«Family De ist das G stination» ütesiege Destina l für tionen palette s , die ihre Ange bots­ p e z iell auf F ausrichte amilie n. Infrastru Von der erstkla n Unterha ktur bis zum att ssigen ltungspro raktiven gramm Eltern u nd Gros – für Kinder, seltern.

Der Baumwipfelpfad beginnt wie jeder andere Wanderweg. Plötzlich aber hebt der Wanderer ab, steigt hinauf in die Baum­ kronen und geniesst eine atem­­be­raubende Sicht auf das Neckertal, das Appenzellerland und das Fürstenland in Richtung Wil. Ebenfalls beflügelnd: Wald- und Tierlehrstationen für Gross und Klein.

© Schweiz Tourismus

Text: Lucas Roos Bilder: Daniel Ammann

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Was ist eindrücklicher: der Ausblick bis zu den Churfirsten und ins Appenzellerland oder der Tiefblick vom Baumwipfel bis zum Waldboden?

Sie sind eigentlich eine ziemlich bodenständige Familie. Heute aber zieht es Marc und Astrid gemeinsam mit den Kindern Lina, Julia und Theo bis zu 15 Meter in die Höhe: Auf dem Baumwipfelpfad im Neckertal entdecken sie auf einem halben Kilometer Weg und an rund 30 interaktiven Erlebnisstationen den Wald aus einer neuen Perspektive. 78

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PSSST! Der Steinadler brütet hier nicht wie in den Alpen auf Felsvor­ sprüngen, sondern auf Baum­ horsten. Auf diese ist beson­dere Rücksicht zu nehmen. Mit etwas Glück lassen sich auch viele andere Tiere von den Baum­ wipfeln aus beobachten.

Steinadler

Theo und Julia haben die Erlebnis­ stationen gefallen, vor allem jene zum Steinadler. «Der fünf Kilo schwere Vogel kann sieben Kilo Beute tragen: Das ist ja, als würde ich mit meinem Mann auf der Schulter spazieren gehen», lacht Astrid.

Eichhörnchen

Aussichtsbucht mit Bank, Ausblick in Landschaftskammer

Reh Aussichtsplattform mit Blick in den Säulenhallenwald Spielplatz Aussichtsplattform mit Glasboden Blockhaus für Gruppen

Kiosk / Kassenhaus

Luchs Eingangsbereich mit Grillstellen

Finnenbahn Baumwipfelpfad

Panorama-Weitblick Streusiedlungslandschaft

Specht

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An den Stationen lässt sich spielerisch lernen, warum der Wald für uns und unsere Natur so wichtig ist. Zurück auf dem Boden begeistert ein Spielplatz. «Das ist noch lustiger, als Ahornpropeller von ganz oben herunterfallen zu lassen», freuen sich Lina und Julia. Am Rastplatz gibt es zur Stärkung für alle einen Lunch. Ein weiteres Highlight des Pfads ist, «dass Bäume verschiedene Gerüche haben», gluckst Theo zwischen zwei Bissen Aprikose.

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Ausflugstipps für Familien

3 Wallis

Beobachten 1 Graubünden

Entdecken

Auf einer geführten Expedi­ tion in die Wälder von Grä­ chen machen sich die Teil­ nehmenden frühmorgens auf die Suche nach Gämsen, Murmeltieren und Steinbö­ cken. Anschliessend wird gemeinsam gefrühstückt.

Mehr als 2000 Tier- und Pflanzenarten leben auf der Alp Flix bei Savognin. Ein Parcours bringt kleinen und grossen Forschern spielerisch die Natur näher.

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Tessin

Ostschweiz / Liechtenstein

Suchen

Verzaubern

In den verwinkelten Gassen von Ascona und Locarno, auf den geheimnisvollen Brissago-Inseln und in den Höhen von Cardada wurden vier Schätze versteckt. Welche abenteuerlustige Familie findet sie alle?

Von Mitte Juni bis Oktober kommt Zwerg Bartli aus seiner Höhle bei Braunwald, um Familien seine Welt zu zeigen. Wer seinen Spuren durch den Zauberwald folgt, findet acht magische Orte.

5 Graubünden

Staunen Im Davoser «GWunderwald» wird die Neugierde von Gross und Klein gestillt. Auf dem 13 Kilometer langen Naturerlebnispfad erfährt man an 30 Posten zum Beispiel, wie sich der Ruf des Mäusebussards von dem der Amsel unterschei­ det, welche Spur zu wel­ chem Tier gehört, und viel Interessantes mehr.

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2

Weitere Tipps für Unter­ nehmungslustige: MySwitzerland.com/ familien

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Ausflugsziele: Stadtnahe Natur

Die Stadt als Basecamp Dank dem weltweit dichtesten öffentlichen Verkehrsnetz und einzigartigen 65 000 Kilometern Wanderwegen ist das nächste Ausflugsziel nirgends näher als in der Schweiz – gerade auch von den grösseren Städten aus.

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Uetliberg an 10:55

S10

Zürich HB ab 10:35

Zürich: Panoramaweg Die Uetlibergbahn bringt Wanderer alle 30 Minuten auf den 870 Meter hohen Zürcher Hausberg. Die anschliessende familientaugliche Wanderung führt zur Felsenegg. Hier wartet nach einer Stärkung auf der Restaurantterrasse bereits die Gondel nach Adliswil, von wo die S-Bahn zurück nach Zürich fährt. Wanderung: Uetliberg – Felsenegg

© Schweiz Tourismus 

Dauer: 1:45 Std. Höhepunkte: Aussichtsturm auf dem Uetliberg, Planetenweg, Felsenegg-Terrasse, Luftseilbahn nach Adliswil 83


Lausanne: Terrasses de Lavaux Kursschiffe fahren Wanderer dreimal täglich von Lausanne nach St-Saphorin. Von hier aus gelangt man in abwechslungsreichem Auf und Ab durch das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet der Schweiz nach Lutry. Die verwegen in den Hang gebauten Terrassen stehen seit 2007 unter UNESCOSchutz. Zurück nach Lausanne geht’s bequem mit dem Zug. Wanderung: St-Saphorin – Lutry Dauer: 3:15 Std. Höhepunkte: das mittelalterliche St-Saphorin mit dem GourmetTempel Auberge de l’Onde und der Weinwanderweg an sich

Lausanne-Ouchy ab 09:30

©  Marcus Gyger

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Rivaz-St-Saphorin an 10:16

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Bern HB ab 10:12

Worb an 11:24

Bern: Aarewanderung Die S-Bahn manövriert Wanderer im Taktfahrplan ins Dorf Worb. Von hier aus erreicht man nach ungefähr einer Stunde und 15 Minuten Wanderzeit die Aare und gelangt entlang der vielleicht schönsten Schweizer Flusslandschaft nach Bern. Spätestens hier hat man sich eine Erfrischung verdient. Einheimische springen am liebsten vom Schönausteg. Wanderung: Worb – Bern Dauer: 4 Std.

© Per Kasch

Höhepunkte: Schloss Worb, Muribad, Parkanlage Elfenau, Tierpark Dählhölzli, Schönausteg

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Basel: Rehberger-Kunstweg Das Basler Trämli bringt Wanderer von Basel in knapp 30 Minuten zur Fondation Beyeler im ländlichen Riehen. Von dort aus führt der Weg des Künstlers Tobias Rehberger an einer vielfältigen Natur- und Kulturlandschaft vorbei bis ins Nachbarland zum Vitra Campus in Weil am Rhein. Zurück über die Landesgrenze geht’s mit dem Linienbus.

Fondation Beyeler an 10:23

Wanderung: Fondation Beyeler – Vitra Campus Messeplatz, bitte umsteigen

Dauer: 2 Std.

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Höhepunkte: Fondation Beyeler, Vitra Design Museum, «24 Stops» verteilt über den ganzen Weg

2

© Mark Niedermann

Basel HB ab 09:56

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Publireportage

Sommer aktiv – Velo und Wandern. Entdecken Sie den Sommer in der Schweiz. Freuen Sie sich auf atemberaubende Aussichten und Momente auf einer der vielen verschiedenen Wanderungen oder machen Sie eine Fahrt mit einem E-Bike oder E-Mountainbike auf einem der abwechslungsreichen und verschiedenen Wege. Profitieren Sie mit den Kombi-Angeboten von RailAway.

Sie sind gerne an der frischen Luft und möchten durch schöne Wälder und entlang von vielfältigen Landschaften fahren? Es gibt verschiedene Angebote und diverse Routen, die gefahren werden können. Welche Sie wählen und ob Sie diese alleine oder in einer Gruppe bewältigen ist ganz Ihre Entscheidung. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, damit Sie Ihre Fahrt mit dem Velo, E-Bike oder E-Mountainbike geniessen können. Mit den Kombi-Angeboten von RailAway profitieren Sie bei den jeweiligen Angeboten von diversen Ermässigungen.

Gehen Sie lieber ein bisschen in die Höhe um eindrückliche Aussichten zu geniessen? Unter den Kombi-Angeboten von RailAway gibt es viele, bei denen Sie auf Ihrer Wanderung in einer schönen Landschaft unterwegs sind und wunderbare Ausblicke geniessen können. Unternehmen Sie einen Tagesausflug und wandern Sie an imposanten Felsen und tiefblauen Bergseen vorbei und bestaunen Sie währenddem auch noch das beeindruckende Panorama. Profitieren Sie auch hier mit den Angeboten von RailAway von diversen Ermässigungen.

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stadtnahe Ziele – mit oder ohne ÖV

3 Genf

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Schutzgebiet Rhone 1 Bad Ragaz

Tamina

Der Weg von Genf nach La Plaine bietet viele Überra­ schungen: etwa die Schön­ heit der Rhone und des Naturschutzgebiets von Moulin-de-Vert oder die Dörfer Cartigny und Avully.

Die einfache Rundwanderung führt vom Kurort Bad Ragaz durch die atemberaubende Taminaschlucht. Nicht ver­ passen: die Quellgrotte beim Alten Bad Pfäfers.

2 Kreuzlingen

Seerhein Der Weg nach Steckborn führt am idyllischen Seeufer entlang. Es erwarten Sie besonders schöne Aussich­ ten und historisch interes­ sante Ortschaften. GourmetTipp: die Restaurants im Dörfchen Gottlieben.

Lugano

San Salvatore Den San Salvatore erreicht man bequem mit der Stand­ seilbahn. Von der Aussichts­ terrasse blickt man über den Luganersee bis zur Poebene und zu den Alpengipfeln. Der letzte Abschnitt führt durch Kastanienwälder hinab an den See und ins malerische Morcote. Per Schiff geht es entspannt zurück nach Lugano. Tipp: Abstecher ins Künstlerdorf Morcote.

4 Luzern

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Rigi Von Luzern erreicht man mit Bahn, Bus oder Schiff Vitz­ nau und dann mit der Zahn­ radbahn Rigi Kaltbad mit seinem grandiosen Ausblick. Vom rund fünf Stunden ent­ fernten Urmiberg geht’s mit der Seilbahn zurück ins Tal.

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Weitere Tipps für Unternehmungslustige: MySwitzerland.com/ staedte

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Hotels: Versteckte Perlen

Hideaways Man öffnet nach entspanntem Schlaf die Augen und erblickt einen glitzernden See, majestätische Berge oder die Dächer einer historischen Altstadt. In den Schweizer Hideaways hat man beste Aussichten, sich diesen Sommer nachhaltig zu entspannen.

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Domaine de Châteauvieux, Satigny Das Herrenhaus aus dem 14. Jahrhundert ist trotz seiner Nähe zu Genf ländlich gelegen und von üppiger Vegetation umgeben. Inhaber Philippe Chevrier kocht mit Leidenschaft und Können für seine Gäste, hat eine eigene Wein­ linie und führt weitere 800 erlesene Weine auf der Karte. Sie übernachten in stilgerechten Zimmern mit historisch-elegantem Flair. chateauvieux.ch

Berggasthaus Meglisalp Das authentische Berggasthaus aus dem Jahr 1897 ist seit fünf Generationen in Familienbesitz und befindet sich im Herzen des Alp­ steins, der über das dichteste Wanderwegnetz der Schweiz verfügt. Das idyllische Sennendörflein Meglisalp bildet zusammen mit der Bergkapelle vor dem Altmann eine einmalige Kulisse. Auch kulinarisch kommen Sie hier auf Ihre Kosten: Die Küche setzt konsequent auf frische Produkte direkt von der Alp. meglisalp.ch

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Hotel Chetzeron  Õ, Crans-Montana Die ehemalige Seilbahnstation bietet auf 2112 m ü. M. eine atemberaubende Aussicht auf das Rhonetal und die höchsten Gipfel der Alpen: vom Matterhorn bis hin zum Mont Blanc. Alle im alpin-urbanen Stil eingerichteten Zimmer und Suiten sind von den Bergen inspiriert und bereits die Anreise im Geländewagen-Shuttle ist ein Erlebnis. chetzeron.ch

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Grandhotel Giessbach Õ, Brienz Die prachtvolle Residenz verbindet den Charme der vorletzten Jahrhundertwende mit modernem Komfort. Der historische Kraftort liegt hoch über dem Brienzersee an den silbern schäumenden Giessbachfällen, umgeben von 22 Hektar Garten- und Parkanlagen und einem Naturschwimmbad. Die Küche im Parkrestaurant zur Wasserfallseite ist ebenso exklusiv wie die Aussicht. giessbach.ch

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Lidernenhütte SAC, Sisikon Umgeben von Alpenrosen liegt die Lidernenhütte zwischen den Bergen hoch über dem Urnersee. Der Bergführer Pius Fähndrich und die Hüttenwartin Irène Kramer kümmern sich hier liebevoll um ihre Gäste, die in der Hütte mit regionalen Spezialitäten verwöhnt werden – alles in Bioqualität: von den frisch gepflückten Kräutern bis zu den Alpkäsen der drei umliegenden Höfe. lidernenhuette.ch

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è ne n Sie Ir e u a h c S f: ochtop in den K m/ M y S w it

.co ze r la n d foo d

Villa Carona Ô, Carona Im über 1000-jährigen Dorf Carona liegt das Tessiner Patrizierhaus, in dem schon Hermann Hesse viel Zeit verbrachte. Unlängst wurden viele Deckenmalereien und Fussböden aus den vergangenen 200 Jahren frei­gelegt und restauriert. Ausserdem ist die ganze Villa konsequent antik möbliert – Liebhaber vergangener Zeiten werden sich hier besonders zu Hause fühlen. villacarona.ch

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Pensiun Laresch  , Mathon Die 2015 in ökologischer Bau­ weise errichtete Pension ist ein architektonisches Meisterstück inmitten der Bündner Bergwelt. Die Begeisterung für die Natur spiegelt sich auch in der Wahl von Materialien wie Stein, Holz und Lehm. Alle Zimmer verfügen über exklusive Natursteindu­ schen und auf den Tisch kommt saisonale Bioküche. Seit dem letzten Sommer gibt es hier auch eine Ferienwohnung. laresch.ch

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Manchmal muss man einfach weg, um zu sich selbst zu finden. Die Hideaways machen es Ihnen leicht. Jetzt alle entdecken:   MySwitzerland.com/hideaways

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Moderat geniessen

photoŠO.Maire

Zum Wohl! SantĂŠ Cheers Salute


Service: Schweiz digital

Mit einem Klick zur Natur zurück Die Natur erwartet uns – ganz gleich, ob wir zu Fuss, mit der Bahn, dem Bus oder dem Schiff anreisen. Vom höchsten Berg über den klarsten See bis zur tiefsten Schlucht hat der Sommer in der Schweiz viele Facet­ ten. Hier lernt man sie alle kennen: MySwitzerland.com/sommer

Geführte Touren Gleitschirmfliegen mit Xandi oder lieber Vollmondwandern mit Marco? Lernen Sie lokale Gastgeber kennen und entdecken Sie mit ihnen den Schweizer Sommer von einer ganz neuen Seite: MySwitzerland.com/myswissexperience

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Auflage 350 000 Exemplare Sprachen Deutsch, Französisch, ­Italienisch, Englisch, Niederländisch, Spanisch

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my Switzerland  DIE NATUR WILL DICH ZURÜCK


Service: Empfehlungen

Ein bergtaugliches Auto, Wanderkarten vom führenden Touristikverlag der Schweiz, funktionelle Sportbekleidung für Outdoor-Fans und in Handarbeit hergestellte Foto­ produkte aus der Schweiz: Diese Angebote garantieren einen gelungenen Schweizer Wandersommer.

Europcar macht Sie unabhängiger Bleiben Sie unabhängig und entdecken Sie die Schweiz in einem VW California von Europcar. Dank seiner vielfältigen praktischen Funktionen bietet der Camper ein echtes Zuhause auf vier Rädern. Ideal für pure Naturerlebnisse. europcar.ch/camper

Kümmerly+Frey weist Ihnen den Weg Der Führer «Erlebnis Schweiz – Wandern» steckt voller Tipps und Empfehlungen für eine aktive Freizeit. Er richtet sich an Sportfreunde, Naturliebhaber und Familien und stellt – mit Tourenbeschreibung, Sightseeing-Hinweisen, Karte und Höhenprofil – die attraktivsten Wanderrouten des Landes vor. swisstravelcenter.ch

ODLO kleidet Sie bergtauglich ein Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Gut, gibt es ODLO. Der europäische Marktführer im Bereich funktionelle Sportunterwäsche und Technologiepionier in funktioneller Sport­ bekleidung bietet Wanderern von der Mütze bis zur Socke alles, was es für einen wetterfesten Ausflug in die Berge braucht. odlo.com

Bookfactory rückt Ferien ins beste Licht Machen Sie Ihre Wanderferien in der Schweiz mit einem Foto­buch unvergesslich. Bookfactory druckt und bindet seit über 75 Jahren hochwertige Fotoprodukte in liebevoller Handarbeit. Auch Fotoleinwände, Kalender, Puzzles oder Poster gehören zum Angebot und werden alle im Kanton Zürich hergestellt. bookfactory.ch

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Sich beraten lassen und buchen Mit unseren ausgezeichneten Schweiz-Kenntnissen helfen wir Ihnen, Ihre Ferien in der Schweiz perfekt zu planen. Unter:

0800 100 200 (kostenlos) 

Bequem anreisen Tipps und Informationen rund um die Anreise in die Schweiz. Ob mit Flugzeug, Bahn oder Auto: Die Schweiz ist inter­ national bestens angebunden. MySwitzerland.com/ transport

Unterwegs sein Gelassen reisen, alles mitkrie­ gen: Ein dichtes ö ­ ffentliches Verkehrsnetz sorgt für Erkun­ dungslust und Flexibilität im ganzen Ferienland Schweiz. MySwitzerland.com/ reisen

Unterkunft finden Lifestyle-Hotel, Wellness-Palast oder doch lieber Schlafen im Stroh? Die Übernachtungsmög­ lichkeiten in der Schweiz sind vielfältig. Schnell buchen inklusive. MySwitzerland.com/ unterkunft

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Um eine neue Liebe zu finden, muss man sich von alten Gewohnheiten trennen. Finden auch Sie zurück zur Natur. Und tauschen Sie Apps gegen Alpen, Partys gegen Pässe und WLAN gegen Wälder. Das Wanderland Schweiz freut sich auf Sie.

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So einfach geht’s zurück zur Natur: TV-Spot anschauen auf MySwitzerland.com/ sommer


995 Gründe, die Schweiz auf der Grand Tour zu entdecken Erster elektrifizierter Road Trip: 300 Ladestationen für Elektrofahrzeuge Krasser Kurvenspass: 5 Alpenpässe höher als 2000 Meter Jede Menge Frischwasser: 22 Seen grösser als 0,5 Quadratkilometer Ausgezeichnete Highlights: 12 UNESCO-Welterbestätten und 2 Biosphären Multikulturelle Gesellschaft: 4 Nationalsprachen, zahlreiche Dialekte Perfekte Signalisation: 650 offizielle Grand Tour Wegweiser

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Mehr Informationen zur Grand Tour: MySwitzerland.com/grandtour

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Grand-St-Bernard Die Grand Tour of Switzerland ist eine Routen-Empfehlung auf dem bestehenden Schweizer Strassennetz. Das Befahren der Route erfolgt auf eigenes Risiko. Schweiz Tourismus und der Verein Grand Tour of Switzerland übernehmen keine Haftung für bauliche Änderungen, Umleitungen, Signalisierungen, besondere Ereignisse und Sicherheitsbestimmungen auf der Route.

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Das Schweizer Ferienmagazin Sommer 2019 (SW10466.1001.2004.3022deCH)  

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