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mySwitzerland

saison 2018/2019


Das grandiose Panorama der Schweizer Alpen und die Vorfreude auf eine tolle Abfahrt – schöner könnte der Schweizer Winter nicht sein. Vor allem, wenn man ihn gemeinsam geniesst.

Upgrade Your Winter: Spot anschauen auf MySwitzerland.com/ winter


Martin Nydegger Direktor Schweiz Tourismus. Inspiriert vom Tourismus, von Reisen und Trends.

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Tief verschneite Dörfer. Fantastische Skigebiete. Spektakuläre Abfahrten. Aber auch knisternde Kaminfeuer und urchige Berghütten für gesellige Fondue-Runden. Der Schweizer Winter hat alles, was es braucht für unvergessliche Erlebnisse mit Familie oder Freunden. «Upgrade Your Winter», das Motto dieses Ferienmagazins, ist im Schweizer Winterwunderland Programm. Viel Spass! #inlovewithswitzerland #myswitzerland #winterwonderland #snow #fun 3


Inhalt

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Mit Zug und Langlaufskiern von St. Moritz nach Zermatt

Die lässigsten Bügelgeber der Alpen in Wort und Bild

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44

Skating Express

Schnee von oben Wie sich der Schweizer Winter aus der Vogelperspektive präsentiert

60

4

Männer am Lift

Hotspots Wo man nach der Sauna ins winterliche See- oder Flusswasser springen kann

70

Blau, Rot, Schwarz, Gelb

Schlafen im Schnee

Die Farben der Skipisten und was sie bedeuten

Wie die Arnolds in den Schweizer Bergen zu Iglu-Baumeistern werden

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28

Tierisches Glück auf Kufen Mit dem Hundeschlitten durchs Schweizer Winterwunderland

50

Nadia Damaso Die Bündner Kochbuchautorin interpretiert traditionelle Schweizer Wintergerichte neu

6 Skating Express 17 Snowflakes 20 Männer am Lift

82

Logieren mit Upgrade Hotels, die Schneebegeisterten mehr bieten als nur schöne Zimmer

28 Tierisches Glück auf Kufen 36 Schnee von oben 44 Hotspots 50 Nadia Damaso 60 Blau, Rot, Schwarz, Gelb 68 Skischule für alle 70 Schlafen im Schnee 78 Die Schlittenbauer 82 Logieren mit Upgrade 86 Prix Bienvenu 88 Der Winter ruft 95 Nützliche Informationen

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Tag 1

St. Moritz ist weltweit bekannt als alpine Jet-Set-Destination. Doch gerade auch für Langläufer bietet das Engadin enorm viel. Der märchenhafte Stazerwald, die Loipe bis zum Morteratschgletscher und natürlich die beeindruckende Weite auf den gefrorenen Engadiner Seen.

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Schneesport: Langlaufen

Skating Express Er war der Schnellzug unter den Wintersportlern. 12 Olympiamedaillen und 46 Weltcupsiege machen ihn zum erfolgreichsten Langläufer aller Zeiten. Der Norweger Björn Dählie fühlt sich in der Schweiz besonders wohl. Auf der fünftägigen Reise mit dem Glacier Express entdeckt er die schönsten Schweizer Langlaufgebiete. Text: Christoph Zwaan Bilder: Lorenz Richard

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Tag 2 Der Glacier

Express fährt jeden Tag von St. Moritz bis nach Zermatt. Für Björn Dählie ist heute aber schon nach der malerischen Albulastrecke Schluss. Davos ruft. Hier konnte der Norweger mehr Weltcup­ rennen gewinnen als sonst wo. Noch heute unterhält der 51-Jährige Freundschaften in Davos, allen voran zum Sporthändler Andy Hofmänner, mit dem er auch gerne auf die Jagd geht.

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Davos war immer ein bisschen meine GlĂźcksarena. 9


Die schönste Zugstrecke der Schweiz Der Glacier Express ist der gemütlichste Express der Welt. Über 8 Stunden benötigt er für die 291 Kilometer von St. Moritz nach Zermatt. Die Gemächlichkeit zahlt sich aus, denn unterwegs gibt es viel zu sehen und zu bestaunen.

Vor Andermatt passiert der Glacier Express den Oberalppass, den höchsten Punkt der Strecke (2044  m ü. M.). Hier steht bei der Rheinquelle der einzige Leuchtturm der Alpen. Das dynamische Resort Andermatt be­ geistert Freunde des alpinen und nordischen Skisports mit attraktiven Gebieten. Durch das Goms geht es weiter nach Brig mit dem eindrücklichen Stockalperschloss.

Andermatt Oberwald

Brig

Zermatt 10

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Das Matterhorn und Zermatt bringen Reisende zum Träumen. Das autofreie Dorf be­ geistert mit traditionellem Charme, das Skigebiet beeindruckt durch seine Grösse (360 Pistenkilometer), seine Vielseitigkeit und atemberaubende Ausblicke auf das Matterhorn und die hochalpine Bergwelt mit fast 40 Viertausendern.


Chur

Davos Disentis Reichenau

Davos steht für den Spengler Cup, das Weltwirtschaftsforum, berühmte Skigebiete und die reizvolle Schatzalp – auch bekannt aus Thomas Manns «Zauberberg». Einer der Höhepunkte auf der UNESCO-Welterbestrecke Albula/Bernina ist das Landwasserviadukt bei Filisur, das zu den elegantesten Brückenbauten in Graubünden zählt.

Filisur Das Domleschg ist dank seiner Nähe zu den Alpenpässen das Burgental der Schweiz. 14 mittelalterliche Wehrbauten reihen sich auf einer Tallänge von 8 Kilometern aneinander, die ältesten sind mehr als 800 Jahre alt. Landschaftliches Glanzlicht ist die 400 Meter tiefe und rund 13 Kilometer lange Rheinschlucht zwischen Reichenau und Ilanz. Noch älter als die Burgen im Domleschg ist das Kloster Disentis. Es wurde im 7. Jahrhundert nach Christus gegründet.

St.Moritz St. Moritz, einer der schillerndsten Ferienorte der Welt, bietet Wintersportfreunden alles, was das Herz begehrt: 350 attraktive Pistenkilometer in den höchsten Gebieten der Ostalpen, ein Langlaufparadies auf der Seenplatte des Oberengadins, eine Bobbahn aus Natureis sowie die legendären Pferderennen des White Turf auf dem St. Moritzersee. Kein Wunder, wurde hier 1864 der Wintertourismus erfunden.

Langlaufparadiese in anderen Regionen: MySwitzerland.com/langlauf

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Tag 3

Über den Oberalppass geht es weiter zur nächsten Station, Andermatt. Mit der Steigerung der Bettenzahl um 30 Prozent und der Skigebiets­ verbindung nach Sedrun erlebt die Perle am Gotthard zum wiederholten Mal in ihrer Geschichte eine grosse Veränderung. Highlight für Langläufer: Die idyllischen Loipen und das neue Nordic House, das alles bietet, was das Langläuferherz begehrt.

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Tag 4 Die Fahrt von

Andermatt durch das tief­­ verschneite Urserental und durch den Furkatunnel nach Oberwald ist kurz, die Freude am Zielort aber riesig. Nicht umsonst gilt das Goms als LanglaufMekka der Schweiz. Das Ambiente in diesem weiten Tal ist ruhig, gemütlich und alles ist aufs Langlaufen ausgerichtet. Neben jungen Leuten hat es auch viele ältere Läufer auf der Loipe. Langlaufen ist ideal, um sich fit zu halten, das haben die Gäste im Goms offenbar erkannt.

Bei uns in Norwegen sind Langläufer schnell auf Leistung aus. Hier spielt der Genuss eine viel grössere Rolle.

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Tag 5 Nach der Fahrt

durch das weite Goms erreicht der Glacier Express in zwei Stunden Zermatt und damit die Endstation dieser atem­beraubenden Panorama-Zugfahrt. Am Fusse des meistfotografierten Bergs der Welt wird deutlich, was die Schweiz rund um den Globus so bekannt macht.

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Die Berge und die ganze Landschaft sind einfach fantastisch – da kann kaum ein Land mithalten.

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Foto: © Christian Perret

Publireportage

Wintersportvergnügen mit Snow’n’Rail.

Clever auf die Piste.

Freuen Sie sich bereits auf Ihren nächsten Skitag in den Schweizer Bergen? Snow’n’Rail bietet Ihnen ein attraktives Schneesport-Erlebnis. Mit den Kombi-Angeboten von RailAway reisen Sie nicht nur bequem mit dem Öffentlichen Verkehr an, Sie sparen auch richtig viel Geld: Nebst ermässigten 1-, 2- und 6-Tages-Skipässen profitieren Sie beim Kauf von Snow’n’RailKombi-Angeboten zudem von 15% Rabatt auf die Miete Ihrer Wintersportausrüstung bei «Intersport Rent».

Die Kombi-Angebote sind online, an den meisten Schweizer Bahnhöfen sowie teilweise am Billettautomat erhältlich. Beim Onlinekauf auf sbb.ch/snownrail können Sie Ihren Skipass direkt auf den SwissPass laden. So geht’s im Skigebiet ohne Anstehen an der Kasse direkt durch die Drehkreuze und ab ins Schneesportvergnügen.

Foto: © Christian Pfammatter

Alle Informationen zu den attraktiven Snow’n’Rail-Kombi-Angeboten finden Sie auf sbb.ch/snownrail.

Aletsch Arena.

Arosa Lenzerheide.

Winter aktiv.

Das autofreie Wintersportgebiet Aletsch Arena mit den drei Familienorten Riederalp, Bettmeralp und Fiesch-Eggishorn bietet 104 Kilometer Pistenvergnügen. Das Skigebiet liegt am Grossen Aletschgletscher am UNESCO-Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch auf einer prächtigen Sonnenterrasse zwischen 1900 und 2860 m ü. M. Aletsch Arena – das befreiende Naturerlebnis der Alpen.

Arosa Lenzerheide lädt mit drei Talseiten, rekordverdächtiger Anzahl an Sonnentagen, 225 Pistenkilometern und über 40 Bahnanlagen zum besonderen Schneesporterlebnis ein. Bei der Anreise entscheiden Sie in Chur, ob Sie mit dem Zug nach Arosa oder mit dem Postauto auf die Lenzerheide fahren. Wo Sie den Tag ausklingen lassen, ist ebenfalls Ihre Entscheidung. In jedem gültigen Schneesportpass ist der Öffentliche Verkehr auf der Strecke Arosa–Chur–Lenzerheide–Tiefencastel (RhB 2. Klasse) integriert. Herzlich Willkommen im Schneesportparadies Arosa Lenzerheide, dem grössten zusammenhängenden Schneesportgebiet in Graubünden.

Sie sind nicht der Skifahrer oder Snowboarder, möchten aber trotzdem den Winter aktiv erleben. Kein Problem, denn bei unseren Winter aktiv Angeboten ist sicher auch das passende für Sie dabei. Mehr Informationen finden Sie auf sbb.ch/winter-aktiv.

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Snowflakes: Swiss made

alles, was diesen Winter noch cooler Macht

Der frühe vogel Die Ersten auf dem Berg und die Ersten, die nachhaltige Tourenskier bauen – das ist das Motto der Schweizer Skimarke Early Bird. Für seine Produkte verwendet der Freeskier und Ingenieur Hanno Schwab nur Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, natürliche Flachsfasern und biobasiertes Epoxyharz. earlybirdskis.ch

DAHU: Skischuh 2.0 Das Konzept des Skischuhs hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Im Gegensatz zu den Ansprüchen der Skifahrer. Die Firma DAHU aus Fribourg bringt nun einen Skischuh auf den Markt, der den Komfort eines Schneeboots mit der Funktionalität eines klassischen Schalenschuhs vereint. dahusports.com

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Für Drunter und drüber Odlo, der Erfinder des Drei-Schichten-Prinzips in der Sportbekleidung, ist seit über 70 Jahren bei Hobby- und Profisportlern gleichermassen beliebt. odlo.com

Schweiz, Mobil Ob Schneeschuhwandern, Schlitteln, Langlaufen oder neu auch Skitourengehen: Auf SchweizMobil sind Karten, Beschreibungen und weitere nützliche Infos zu Planung und Sicherheit nur einen Klick entfernt. Auch als App auf Ihrem Smartphone. schweizmobil.ch

Unter Anleitung eines Chocolatiers können Besucher der CaillerSchokoladen­fabrik in Broc ihre eigenen süssen Kreationen herstellen. cailler.ch

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Snow Surfer Obwohl die Schweiz nicht am Meer liegt, kann man auch hier surfen. Nur sind die Wellen bei uns aus Schnee. Mit Snow Surf bringt Nidecker drei Bretter auf den Markt, die auch auf den heimischen Bergen für Wellenreit-Feeling sorgen. The Mosquito, The Donuts und The Gun (Bild) haben jeweils einen besonderen Shape, der auf der Piste wie im Tiefschnee für viel Spass sorgt. snow.surf

Wintershome Die Pop- und Folk-Band «Wintershome» stammt von dort, wo der Winter zu Hause ist – aus Zermatt. Die Bandmitglieder kennen sich schon von Kindesbeinen an. Mit ihren eingängigen Songs, die durch Leichtigkeit und eine beschwingte Musikalität begeistern, feiert die Band längst über Zermatt hinaus Erfolge. Kostproben von «Wintershome» gibt’s auf wintershome.ch

Viel Liebe und Handarbeit stecken in diesen BiokräuterTees aus poschiavo. bioraselli.ch

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Bügelgeber: Eine Hommage

Männer am Lift Stoisch stehen sie da. Sie trotzen jedem Wetter. Sie wissen jedes Lüftchen zu deuten. Geduldig verhelfen sie dem Anfänger zum ersten sturzfreien Skilifterfolg. Ohne sie kein Gipfelerlebnis. Sie sind so vielfältig wie die Schweiz. Sie sind: die Skiliftbügelgeber. Text: Florian Frey Porträts: Silvano Zeiter

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Christian Lechmann (42) Obersaxen Graubünden

«Unser Skilift wird abgebrochen. Verrückt: Der macht im ganzen Winter weniger Probleme als die modernen Bahnen in einer Woche.» Skilift Gischniga – Stein In Betrieb seit: 1976 Betriebstage: 105 Länge: 1885 m m ü. M.: 1565 – 2170 Anzahl Bügel: 160

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Thomas Rauw (29) Adelboden Berner Oberland

«Ich komme aus Holland. Es war immer mein Traum, einen Winter in den Schweizer Bergen zu verbringen. Und jetzt stehe ich hier.» Skilift Guetfläck In Betrieb seit: 1991 Betriebstage: 100 Länge: 289 m m ü. M.: 1810 – 2099 Anzahl Bügel: 113

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Martin «Sturzcheib» Holdener (65) Hoch-Ybrig Luzern-Vierwaldstättersee

«Einen schönen Posten habe ich hier. An der Einfahrt schau ich, dass kein Unfall passiert, und zwischendurch repariere ich kaputte Bügel.» Skilift Fuederegg In Betrieb seit: 1970 Betriebstage: 116 Länge: 320 m m ü. M.: 1440 –1493 Anzahl Bügel: 60

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Guy Talla (33) Anzère Wallis

«Ich liebe die Ruhe und Langsamkeit der Berge. Wenn ich Freunde in Genf besuche, bin ich überfordert. Da rennen immer alle. Das ist nichts für mich.» Skilift Les Luis In Betrieb seit: 1978 Betriebstage: 100 Länge: 1235 m m ü. M.: 1894 – 2306 Anzahl Bügel: 90

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Stéphan Frachebourg (63) Belalp Wallis

«Wenn Hexen-Abfahrt ist – das ist der schönste Tag der Saison. Dann bin ich schon vor Sonnenaufgang hier oben.» Skilift Hohstock In Betrieb seit: 1982 Betriebstage: 118 Länge: 1520 m m ü. M.: 2663 – 3113 Anzahl Bügel: 118

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Hoch HInaus In der Heimat des Wintersports wurde nicht nur die erste touristische Seilbahn, sondern auch der erste Bügellift der Welt eröffnet. 2016 gab es in der Schweiz 2492 Bergbahnanlagen. Darunter 805 Schlepplifte, 354 Sesselbahnen, 122 Pendelbahnen und 52 Standseilbahnen.

180 Personen auf zwei Etagen fasst die geräumigste Seilbahnkabine der Schweiz von Samnaun zum Alp-Trider-Sattel.

207 m ü.m. Die Standseilbahn Locarno–Madonna del Sasso startet auf 207 m ü. M. und ist die tiefst­gelegene Seilbahn der Schweiz.

1934 460 m ü.m. Der tiefstgelegene Skilift der Schweiz befindet sich bei Dietikon nahe Zürich. Die 180 Meter lange Piste reicht von 460 bis 490 m ü. M.

wurde der Bolgenlift in Davos eröffnet. Er ist der älteste Skilift der Welt.


1908

3820 m ü.m.

wurde mit dem Wetterhorn-Aufzug in Grindelwald die erste Luftseilbahn der Schweiz eröffnet.

Die höchstgelegene Seilbahnstation der Schweiz be­findet sich auf dem Klein Matterhorn.

110 % Steigung überwindet die steilste Standseilbahn der Welt. Sie führt auf den Stoos und wurde im Dezember 2017 eröffnet.

3899 m ü.m. Der Gletscher-Skilift Zermatt/ Breuil-Cervinia / Valtournenche im Wallis, der höchstgelegene Skilift der Schweiz, führt auf 3899 m ü. M.

35 kW Antriebsleistung hat der erste Solarskilift der Welt, der 2011 in Tenna, Graubünden, eröffnet wurde.

2899M Länge machen den Schlepplift Gandegg in der Nähe von Zermatt zum längsten der Welt.

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Naturerlebnis: Hundeschlittenfahrt

Tierisches Glück auf Kufen

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Wer glaubt, HuskyTouren gebe es nur im hohen Norden, irrt. Auch in den Walliser Alpen und in anderen Regionen der Schweiz bietet sich dieses be­rauschende Erlebnis an. Vor einer grandiosen Bergkulisse. Text: Alexandra Schlump Bilder: Schweiz T ­ ourismus

A

ufgeregtes Jaulen, Bellen und Heulen schallt durch die verschneite Walliser Bergwelt oberhalb des Weilers Les Giettes. «Ich will endlich los, beeilt euch», scheinen die Siberian Huskies in den Winterhimmel zu brüllen. Hunderte kleine Atemwölkchen steigen über ihnen auf. Immer wieder springen sie ins Geschirr, wollen den Schlitten endlich in Fahrt bringen. Patrick Junod, Inhaber von Arluk Adventure, lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Der 36-Jährige fuhr mit zwölf seiner Hunde jahrelang Langstreckenrennen in Mittelschweden. Jetzt gibt er oberhalb von Monthey seine Begeisterung für das Mushing, wie der Schlittenhundesport im Fachjargon heisst, an andere Menschen weiter.

Auf den verschneiten Wegen beim Walliser Weiler Les Giettes oberhalb von Monthey beweisen die Hunde bergauf, wie viel Kraft und Energie in ihnen steckt.

Schwierig ist, das Tempo zu drosseln «Vorwärts, vorwärts!», ruft Patrick. Nachdem alle Hunde auf ihrer Position sind, nimmt er endlich den Fuss von der Bremse. Und für einen Moment ist nur noch das rhythmische Klopfen der 48 Pfoten auf dem gewalzten Schnee zu hören. Mit weit ausholenden Sprüngen jagen die Hunde voran. Das HuskyVirus, von dem Patrick seit 18 Jahren infiziert ist, wirkt ansteckend, das spüre ich schon nach den ersten Metern. Dabei steuere ich den Schlitten zunächst gar nicht selbst, hocke stattdessen bequem auf der 29


Einen Schlitten zu steuern, erinnert ein wenig an Skifahren. Man steht auf den Kufen und hält sich durch das Verlagern des Gewichts in Balance.


Patrick Junod bekam mit 18 Jahren seinen ersten Husky – inzwischen hat er 17. Seine Begeisterung für diese Hunde gibt er jetzt an andere weiter.

Les Cerniers Vouargne Bourlo

Pouénéret

Forêt du Pouénéret

mit Schaffellen gepolsterten Sitzfläche. Patrick steht hinter mir auf den Kufen, den Holzgriff des Schlittens fest umklammert. «Haw, haw, gee, gee» – ständig kommuniziert er mit den Hunden, lenkt sie mal nach links, mal nach rechts den Berg hoch. Zwischendurch gibt er auch mir Anweisungen. «Lehn dich nach rechts, es geht in die Kurve. Jetzt gut festhalten, es wird rasant.» Und schon preschen die Hunde auf einem geraden Stück Waldweg mit bis zu 30 Stundenkilometern über den Schnee. «Yippie!» möchte ich ihnen vor lauter Euphorie zurufen. Patrick versucht dagegen, seine Huskies mit einem lang gezogenen «Laaaangsam» etwas zu bremsen. «Aber das funktioniert nicht wirklich», gibt der Musher später grinsend zu. Das Tempo kann er nur drosseln, indem er auf die mit Spikes versehene Bremsmatte hinter dem Schlitten steigt. Fast jeder Hund ein Leithund Skandinavien oder Kanada kommen einem beim Stichwort Schlittenhunde wohl als Erstes in den Sinn. Wie reizvoll aber auch die Schweiz für dieses Abenteuer ist, beweist die 20 Kilometer lange Runde,

Alexandra Schlump, Journalistin und Hundetrainerin aus Köln, ist fasziniert von der Teamarbeit zwischen Huskies und Musher und total begeistert von der Zutraulichkeit der Hunde.

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durch die Patrick im Winter fast täglich mit Gästen steuert. Die etwa vierstündige Tour führt in 1400 Meter Höhe über einsame, verschneite Waldwege. Zwischendurch öffnet sich auf sonnigen Lichtungen immer wieder der Blick. Auf der gegenüberliegenden Talseite ragen die Spitzen des Diablerets-Massivs in den Himmel. Im fernen Dunst ist der Genfersee zu erahnen. Und einige Kurven später taucht der eindrucksvolle Gipfel des Viertausenders Grand Combin direkt vor uns auf. «Das Beste aber kommt noch», verspricht Patrick und treibt den Schlitten weiter voran – bis sich zur Linken die markanten Spitzen der Dents du Midi in die Höhe recken. Die Siberian Huskies sind für dieses anspruchsvolle Gelände mit Bergpassagen, Bachübergängen und Wegen mit viel Gefälle wie gemacht. «Sie sind extrem schnell, robust und ausdauernd», schwärmt der Musher. Das Besondere aber sei, dass sich jeder seiner Hunde vorne im Gespann als Leithund einsetzen lasse. Der acht Jahre alte Arluk zum Beispiel ist perfekt in schwierigem Gelände, im Tiefschnee oder bei Sturm, denn er liebt herausfordernde Aufgaben. Ist Patrick wie heute mit Gästen unterwegs, spannt er am liebsten Nina, Ago und Mo als Leithunde ein. «Diese drei sind besonders lieb, wollen einfach alles richtig machen», versichert Patrick.

Go/Mush Loslaufen

Ahead Geradeaus

Gee

Rechts abbiegen

Haw

Links abbiegen

Come Gee Wenden nach rechts

Come Haw Wenden nach links

Whoa/Stop Anhalten

Laufwillig, sanft und total freundlich Die Hunde müssen einiges an Gewicht bewegen. Ist der Gästeschlitten mit drei bis vier Personen beladen, kommen schnell 400 Kilogramm zusammen. Kein Problem für die Huskies, sie können leicht das Zweifache ihres Gewichts ziehen, für kurze Strecken sogar das Neunfache. Solche Zahlen klingen beeindruckend. Viel berührender aber ist, wie freundlich und zugewandt die Hunde mit Menschen umgehen. Als ich mich in einer Pause in ihre Mitte hocke, bestürmen sie mich von allen Seiten, stupsen mich sanft mit ihren Schnauzen an, um gestreichelt zu werden. Ob ich jetzt auch vom Husky-Virus infiziert bin, will Patrick am Ende der Tour wissen. Ich nicke nur mit beseeltem Grinsen im Gesicht. Wir sehen uns wieder, Nina, Ago und Mo. arlukadventure.com

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«Jakadakada» feuert Patrick die Hunde an, wenn sie beschleunigen sollen. Und schon sausen sie mit bis zu 30 km/h dahin.


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Nina in Zahlen Der Siberian Husky ist der kleinste, schnellste und beliebteste unter den Schlittenhunderassen. Als Familienhund eignet er sich kaum. Er braucht ein grosses Rudel – und eine Aufgabe.

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Kilogramm bringe ich als Weibchen auf die Waage.

9

Mal mein Körpergewicht kann ich ziehen.

5000

Kilometer lege ich als Arbeitshund in einem Winter zurück, und zwar mit Spass.

450

bis 700 Gramm Trockenfutter fresse ich pro Tag, je nach Aktivität.

2

Farben haben meine Augen, eines ist braun, das andere blau.

40

Stundenkilometer schnell kann ich laufen.

100

Kilometer und mehr kann ich pro Tag überwinden.

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5 Tipps für

le Sie loka nd Lernen u n e n n e ber k n ih Gastge it m ne en Sie k c e td en weiz. die Sch d.com/ n la r e z it nce MySw experie s is w s my

Hundefreunde

3 Rigi Luzern-Vierwaldstättersee

Gratis auf die Rigi 1 Davos, Graubünden

Langlaufen Hier geht der Hund mit Herrchen und Frauchen raus. Auf drei speziellen Loipen und insgesamt 18,5 Kilo­ metern dürfen die Vier­beiner beim Langlauf mit dabei sein. Ein doppeltes Natur­ erlebnis.

2 Lenk, Berner Oberland

Hunde Willkommen Das Hotel Waldrand ist auch auf vierbeinige Gäste vor­ bereitet: Ein Körbchen mit Hundedecke sowie ein Fressund Trinknapf im Zimmer gehören hier zum Standard.

Mit ihren unzähligen Winterwanderwegen ist die Königin der Berge geradezu prädestiniert für lange Spaziergänge mit dem treuen Begleiter. Hinauf kommen Vierbeiner – ganz unabhängig von ihrer Grösse – mit den Rigi Bahnen übrigens kostenlos.

5 Alt St. Johann Ostschweiz  / Liechtenstein

HuskyTour Einmal selbst zum Musher werden, kann man im Toggenburg. Begleitet von erfahrenen Guides spannt man selbst die Schlittenhunde ein und lenkt dann sein Gespann von der Schwägalp nach Wildhaus. Unterwegs gibt es Mittagessen unter freiem Himmel.

4 Champex-Lac, Wallis

WinterWanderung Wer selbst keinen Hund hat, geht mit den Bernhardinern der Fondation Barry spazieren. Kinder freuen sich besonders, im Schlitten von einem der Hunde über den Schnee gezogen zu werden.

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Lust auf weitere tierische Abenteuer? MySwitzerland.com/ winter

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Fotostrecke: Drohnenbilder

Verschneiter Caumasee, Flims, Graubünden Silvan Widmer

46°49’  11,9” N 16:50 Uhr

31. Dezember

9°17’  45,3” E

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Schnee von oben


Pistenbully am Stätzerhorn, Arosa/Lenzerheide, Graubünden Philipp Aebischer

46°45’ 32,4” N 19:26 Uhr

28. Februar

9°31’  2,8” E

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Skitour im Frühling, Schafberg, Furkagebiet, Luzern-Vierwaldstättersee Christian Mülhauser

46°36’  27,2” N 17:02 Uhr

24. April

8°27’  59,3” E

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Unterwegs zur Ringelspitzhütte, Tamins, Graubünden Nico Schaerer

46°51’  40,3” N 12:35 Uhr

30. Dezember

9°23’  27,5” E


Schlittelpiste am Col de la Croix, Les Diablerets, Waadtland Nicole Schafer

46°19’  51,8” N 10:52 Uhr

9. März

7°8’  13,4” E

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Über dem Klöntalersee, Glarus, Ostschweiz Martin Mägli

47°1’  26,4” N 14:05 Uhr

11. Januar

8°57’  47” E


Hotspots Der Wechsel zwischen Wärme und Kälte fördert den Kreislauf, steigert die Abwehr gegen Infekte und stärkt das Immun­system. Besonders erfrischend ist die Abkühlung in winterlichen Seen und Flüssen. Text: Richard Oppermann

© Tabea Guhl, Seebad Enge, Zürich

Wellness: Stadt-Saunas


Seebad Enge, Zürich Mitten in der Stadt und doch ganz weit weg. Beim Schwitzen im Seebad Enge verliert man sich leicht in der Aussicht auf See und Berge. Hier ist man der Natur und den Elementen ganz nah. Die frische Luft, der kalte See und das bezaubernde Panorama locken schliesslich nach draussen und hinein ins eisige Wasser. Die maximale Verweildauer von drei Stunden vergeht wie im Flug – umso mehr, wenn man sich den täglich angebotenen Massagen, einer sanften orientalischen Haar­entfernung und Tiefenentspannung hingibt. Frische Suppen aus dem angeschlossenen Café vollenden die Rundum-WohlfühlErfahrung.

Hier geht’s weiter: Keine zehn Spazierminuten entfernt befindet sich die gemütliche Lobby Lounge des Hotels Park Hyatt. Die haus­ eigene Patisserie lädt ein zu Petit Four und Co. sowie zu Kaffeespezialitäten.

SAUNA AM RHY, Basel Dem Sog dieser textilfreien finnischen Sauna am Rhein kann sich niemand entziehen – raus aus dem Alltag, hinein ins Wohlbehagen. Nach abwechselnden Aufgüssen mit natürlichen Essenzen zu jeder halben und vollen Stunde und einem Sprung in die grünen Wogen des Stroms, entspannt es sich ganz wunderbar in den am Napf handgefertigten Jurten. Genau, Jurten. Kleine Erfrischungen, ein Schluck kühlen klaren Wassers und das knisternde Feuer beruhigen jeden noch so rastlosen Geist. Und langsam senkt sich die Sonne über dem ebenso gelassen dahin­ fliessenden Rhein.

Hier geht’s weiter: Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper: Wenige Schritte entfernt leuchtet das preisgekrönte Lichtfries an der Fassade des Kunstmuseum-Neubaus. Gegenüber, im Hauptbau von 1936, spiegeln sich die letzten Sonnenstrahlen in der messingfarbenen Theke des Bistros. Es ist Zeit für einen Aperitif.

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Bain des PÂquis, Genf Seit bald 150 Jahre lockt das Bain des Pâquis mit dem Blick auf das Seebecken Genfs und das Wahrzeichen der Stadt, den imposanten Jet d’eau. Gleich zwei gemischte Saunen, ein türkisches Bad und zwei Hamams laden hier ein zum Verweilen und zur Erfrischung im winterlichen See. Die Architekten Louis Archinard und Henry Roche schufen mit ihrem Neubau schon 1932 räumliche Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau – auf einer Gesamtfläche von 6500 Quadratmetern! Theatervorstellungen, Podiums­ diskussionen, Lesungen und Konzerte stellen das ganze Jahr hindurch sicher, dass neben dem Körper auch der Geist belebt wird.

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Hier geht’s weiter: Etwas den Quai du Mont-Blanc hinunter wird im Hôtel BeauRivage ein hervorragender Afternoon Tea serviert. Genau das Richtige nach der Sauna.


Mehr Hitze oder lieber mehr Dampf? Sauna IM Hotel Beatus, Merligen Hier am tiefblauen Thunersee ist alles auf Entspannung eingestellt: Im Schatten des Niesens lädt eine Blockhaus-Aussensauna (90° C), eine Biosauna mit Farbtherapie (55° C), ein Hamam (45° C) und eine Blütengrotte (45° C) zu Rast und Entspannung ein. Für die Erfrischung nach der Sauna sorgen ein Eisbrunnen, das Kneipp­ rondell oder ein Bad im See. Beneidenswert, wer sich für eine Nacht im Hotel entschieden hat und exklusiven Zugang zur Saunawelt Bamboo erhält. Denn hier verbirgt sich «Le Petit Oubli», ein Ruheort mit Wasserbetten und Musik, wie dafür gemacht, den Alltag zu vergessen.

Manche mögen’s heiss. Andere lieber angenehm warm. Finden Sie hier heraus, was Ihnen eher zusagt – die Hitze der Sauna oder die Feuchte des Dampfbads. Brauchen Sie Abstand zum Alltag?

Nein

Schwitzen Sie gerne?

Sind Sie öfters gestresst?

Ja

Nein

Nein

Sind Sie oft erkältet?

Nein

Ja

Haben Sie es gerne heiss und trocken?

Ja

Hier geht’s weiter: Warum in die Ferne schweifen? Die Orangerie Piano Bar im Hotel Beatus ist ein entspannter Treffpunkt für den kleinen Hunger oder für Cocktails. Und bietet ganz nebenbei eine unschlagbare Aussicht auf den Sonnenuntergang am Thunersee.

Ja

Nein

In der finnischen Sauna herrschen Temperaturen von heissen 80 bis 100° C. Dafür ist die Luft eher trocken. Wer es besonders heiss mag, entspannt sich auf der obersten Bank oder gönnt sich eine Aufgusszeremonie mit ätherischen Ölen. Professionelle Saunameister machen daraus eine beeindruckende Show.

Ja

Sind Sie oft verspannt?

Ja

Nein

Mögen Sie es lieber warm und feucht?

Nein

Ja

Im Dampfbad liegen die Temperaturen zwischen 45 und 55° C und die Luftfeuchtigkeit bei nahezu 100 %, was besonders wohltuend für Atemwege und Schleimhäute ist. Man schwitzt zwar auch, doch merkt man es weniger, da die Luft voller kleiner Wassertröpfchen ist, die sich auf der Haut niederlassen.

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MY SWISS EXPERIENCE Lernen Sie lokale Gastgeber kennen und entdecken Sie mit ihnen die Schweiz.

Arolla, Wallis, Š Silvano Zeiter

MySwitzerland.com/ myswissexperience


5 Tipps für Saunagänger

3 Seehotel Wilerbad, Wilen (Sarnen)

Himalayasalz-SaunA

1 Grand Hôtel les Endroits, La Chaux-de-Fonds

Sauna «Fée verte» Die Sauna der «grünen Fee» verzaubert bei 60 – 70° C Körper, Seele und Sinne. Der Name «Fée Verte» entspringt der Mischung aus 17 AbsintheKräutern. Sie sorgen für einen Duft, der belebt und erfrischt.

2 Hotel La Val Brigels, Brigels-Breil

kräuterSaUNA In dieser Sauna duftet es nach frischen Bergkräutern der Surselva. Das würzige Klima hilft auf schonende Art beim Schwitzen und sorgt für eine belebende Regeneration.

Der Himalayasalz-Luft werden gesundheitliche und anregende Wirkungen zugesprochen. Das Einatmen der HimalayasalzLuft soll unter anderem das Atemsystem stimulieren, Entzündungen reduzieren sowie Infektionen lindern.

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5 Wellness Destination Rheinfelden

Russische Banja Das Wenik-Ritual in der russischen Banja des Sole Uno im Parkresort Rheinfelden wird von geschultem Personal, den «Banschiki» begleitet. Das Ritual zeichnet sich unter anderem durch die traditionelle Wenik-Massage aus, die im zweiten Durchgang beginnt: Das Abschlagen des Körpers mit frischen Birkenzweigen regt die Blutzirkulation an und hinterlässt durch die ätherischen Öle der Birkenblätter ein wohliges Gefühl der Entspannung.

Wellness Destination Ascona-Locarno

PanoramaSauna Saunieren fördert die Durchblutung der Haut und der Schleimhäute. Das Hautbild wird verbessert und der Alterungsprozess verzögert sich. Zu Entspannung und Wohlbefinden trägt im Termali Salini aber auch die tolle Aussicht auf den Lago Maggiore bei.

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Zmorge: BirchermĂźesli mit Mandelcrunch Seinen Ursprung hat das Schweizer Superfood in ZĂźrich. Nadias Variante bietet neben einem ExtraEnergiekick ein komplett neues Geschmackserlebnis!


Lifestyle: Schweizer Küche

Morgenstimmung auf dem Sechseläutenplatz, Zürich

Nadia Damaso Obschon erst 22 Jahre jung, hat sie bereits zwei internationale KochbuchBestseller gelandet. Aufgewachsen im Engadin, daheim in Zürich und rund um den Globus auf Tour, lässt sich Nadia kreative und gesunde Rezepte einfallen. Für MySwitzerland hat sie drei Schweizer Gerichte neu interpretiert: Zmorge, Zmittag, Znacht – en Guete! Text: Sheila Moser Bilder: Nadia Damaso, Schweiz ­Tourismus

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«In der Region Bern sind viele leckere, deftige Gerichte wie Zopf, Meringue mit Rahm oder Zwiebel­kuchen beheimatet. Meine Interpretation der Rösti zeigt, dass es sowohl leicht als auch lecker geht.»

Nadia auf dem Bärenplatz, im Hintergrund das Bundeshaus, Bern

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Zmittag: Süsskartoffelrösti Die Kartoffelrösti zählt zu den Schweizer Klassikern und ist welt­bekannt. Nadia präsentiert sie mit Süss­ kartoffeln als Taler begleitet von Erbsen, Nüsslisalat und Walnüssen.

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Znacht: Gerstotto In der Bündner Küche ist die Gerste eine gern gesehene Zutat. Nadia verwendet sie anstelle von Reis für ein cremiges Gericht. Ein sättigendes Abendessen nach einem Tag im Schnee! 54

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«Das Engadin ist meine Heimat – und die unglaublich schöne Natur prägt mich bis heute. Sie ist eine meiner wichtigsten und wertvollsten Inspirationsquellen für neue, kreative Rezepte.»

Nadia vor ihrem Hausberg in Pontresina, Engadin, Graubünden

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ZMORGE

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Birchermüesli mit Mandelcrunch

Rezept für 4 Personen Müesli: 100 g grobe Haferflocken, 2 EL Mohnsamen, 3 dl Milch nach Wahl (z.B. Mandelmilch), 1 Prise Himalayasalz, 120 –140 g gefrorene Blaubeeren, 1 grosser Apfel, 2 EL Akazien- oder Blütenhonig, 1,5 – 2 EL Mandelmus (hell oder dunkel), ¾ TL Zimt, 6 – 8 Datteln (entsteint, klein geschnitten). Crunch: 2 EL Mandelblättchen, 2 TL Mohnsamen ½ TL Zimt, 1 EL Ahornsirup. Toppings: Kokos- oder Naturejoghurt (ungesüsst), Blaubeeren (frisch oder gefroren) Zubereitung 1. Haferflocken und Mohnsamen mit Milch und Salz aufkochen, gut rühren, Hitze reduzieren, für 1 Min. weiter kochen, von der Platte nehmen, 2 Min. stehen lassen. 2. Gefrorene Blaubeeren in eine Schale geben, warme Haferflocken darauf geben. 3. Apfel raspeln und zusammen mit Honig, Mandelmus, Zimt und Datteln in die Schale geben, alles gut mischen. Nach Bedarf 1– 2 EL Kokosoder Naturejoghurt daruntermischen. 4. Zugedeckt kühl stellen und mind. 2 Std. oder über Nacht ziehen lassen. 5. Crunch: Ofen auf 170° C vorheizen, Mandelblättchen mit Mohnsamen, Zimt und Ahornsirup vermischen, auf dem Backblech verteilen und für 6 – 7 Min. goldbraun backen. Herausnehmen, auskühlen und knusprig werden lassen. 6. Gekühltes Birchermüesli in Schalen geben, nach Bedarf mit Kokos- oder Naturejoghurt toppen, mit frischen Blaubeeren und Crunch garnieren.

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ZMITTAG Röstitaler aus Süsskartoffeln und Karotten

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Rezept für 4 Personen Röstitaler: 4 Karotten (je ca. 100 g), 4 Süsskartoffeln (je ca. 150 g), 100 g Walnüsse, 100 g Haferflocken, 1– 2 Knoblauchzehen, 1,5 TL Himalaya- od. Meersalz. Erbsenpüree: 330 g gefrorene Erbsen (für 20 Min. angetaut), 300 ml Milch nach Wahl (z.B. Sojamilch), 10 g frische Petersilie, 3 EL Olivenöl, 1,5 – 2 EL Zitronensaft und etwas abgeriebene Schale, 1,5 TL Himalayasalz, ½ TL Pfeffer aus der Mühle. Salat: 200 g Nüsslisalat, 2 EL Olivenöl, 1,5 EL Akazienhonig, 2 EL Zitronensaft. Walnuss-Crunch: 160 g Walnüsse, 2 EL Ahornsirup, ¾ TL Himalayasalz Zubereitung 1. Ofen auf 180° C vorheizen, 2 Backbleche mit Kokosöl bestreichen, Pfanne mit Wasser zum Kochen bringen. 2. Karotten und Süsskartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden und für 5 – 6 Min. im Wasser kochen, mit kaltem Wasser abschrecken und etwas auskühlen lassen. 3. Walnüsse und Haferflocken fein mahlen, Knoblauchzehe klein hacken und alles in eine Schale geben. Karotten und Süsskartoffeln grob raffeln, dazugeben, alles gut vermischen und die Masse zu Taler formen (je ca. 1 gehäufter EL). Taler auf ein Backblech geben, etwas flach drücken, mit wenig Kokosöl bestreichen und für 30 – 35 Min. goldbraun backen. 4. Erbsen blanchieren, kalt abschrecken, zusammen mit den restlichen Zutaten in einen leistungsstarken Mixer geben, fein und glatt pürieren. Püree in eine kleine Pfanne geben, vor dem Servieren nochmals erwärmen und glatt rühren. 5. Für den Walnuss-Crunch Walnüsse grob hacken, Ahornsirup und Salz dazugeben, gut mischen, auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und für ca. 7 – 8 Min. im Ofen goldbraun backen. Herausnehmen, komplett auskühlen und knusprig werden lassen. 6. Nüsslisalat gut waschen, trocken schleudern. Olivenöl mit Akazienhonig und Zitronensaft vermischen, Salat dazugeben und mit den Händen sorgfältig untermischen. 7. Taler aus dem Ofen nehmen. Etwas vom Erbsenpüree auf Tellern anrichten, Röstitaler daraufgeben, Salat dazu anrichten und mit den karamellisierten Walnüssen toppen.


ZNACHT Cremiges Gerstotto mit Cashew

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Rezept für 4 Personen Gerstotto: ½ weisse Zwiebel (mittelgross), 1 Knoblauchzehe, 2 – 3 TL Kokosöl (oder Olivenöl), 5 g Zitronenthymian oder Thymian, 200 g Gerste, 800 ml Gemüsebrühe, 2 dl Milch nach Wahl (z.B. Sojamilch), 1 EL Zitronensaft und etwas abgeriebene Schale, 80 –100 g Cashewmus. Gemüse: 2 – 3 TL Kokosöl (oder Olivenöl), 200 g gemischte Pilze, 5 g Zitronenthymian oder Thymian, Himalayasalz und Pfeffer aus der Mühle, 250 – 300 g frischer Blattspinat. Haselnuss-«Par-Nuss-An»: 2 EL Haselnüsse (gemahlen), 2 EL Kokosraspel, 1,5 – 2 TL Himalaya- oder Meersalz, ½ –1 TL Pfeffer, 1 EL Kokosblütenzucker oder Rohrohrzucker Zubereitung

Nadia Damaso

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Im idyllischen Pontresina aufgewachsen, gibt sie mit 19 Jahren ihr erstes Kochbuch heraus. Ihre Texte und Bilder sind so stimmig wie ihre Kreationen und somit wird «Eat Better Not Less» ein Riesenerfolg.

1. Zwiebel und Knoblauch klein hacken, Kokosöl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Zitronenthymianblättchen dazugeben, unter Rühren 2 – 3 Min. goldglänzend anbraten. 2. Gerste dazugeben, unter Rühren 2 – 3 Min. weiterbraten, mit ca. 500 ml der Gemüsebrühe ablöschen, 25 – 30 Min. köcheln lassen, immer wieder gut rühren und etwas von der Brühe dazugeben. 3. Pilze und Spinat waschen, Pilze in Scheiben schneiden, Spinat beiseitestellen. Kokosöl in einer Bratpfanne erhitzen, Pilze und Zitronenthymian dazugeben, goldbraun rösten, Hitze stark reduzieren, warmhalten. 4. Für den Haselnuss-«Par-Nuss-An» Haselnüsse und Kokosraspel in einer Bratpfanne unter ständigem Rühren goldbraun rösten, Kokosblütenzucker, Himalayasalz und Pfeffer dazugeben, gut mischen, in eine Schale geben, auskühlen lassen.

Für ihr zweites Buch «Eat Better Not Less – Around the World» zieht die quirlige Engadinerin in die Welt hinaus. Sie bereist zwölf Länder in neun Wochen und macht sich mit der Küche der einfachen Menschen vertraut. Die Reise hat sich gelohnt – das inspirierende Kochbuch landet 2017 ganz oben auf der Bestseller-Liste.

5. Milch mit Zitronensaft, Zitronenschale und Cashewmus glatt rühren, zum Gerstotto geben, gut mischen. Blattspinat und Hälfte der Pilze dazugeben, Hitze reduzieren, je nachdem noch etwas Milch dazugeben, gut rühren, bis der Spinat zerfällt und gekocht ist, Pfanne von der Platte nehmen, mit Pfeffer abschmecken.

Weitere Rezepte: nadiadamaso.com

6. Gerstotto auf Tellern anrichten, restliche Pilze und gebratenen Zitronenthymian daraufgeben, mit dem Haselnuss-«Par-Nuss-An» garnieren.

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5 Tipps für Ski-Gourmets

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Berggasthaus Bort

1 Zermatt, Wallis

Chez Vrony

Ein Händedruck von Gastgeber Bruno Brawand, der das Haus in der vierten Generation führt, und schon fühlt man sich daheim. Im stimmungsvollen Bergrestaurant mitten in der Natur geniesst man regionale Spezialitäten mit Blick auf die Eigernordwand.

Vrony’s Küche ist bodenständig, aber einfallsreich. Das Restaurant mit Sicht aufs Matterhorn gehört zu den beliebtesten in Zermatt – eine Reservation wird deshalb wärmstens empfohlen.

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Klosters, Graubünden

Melchsee-Frutt, Luzern-Vierwaldstättersee

Berghaus Alpenrösli Hat man sich ein Plätzchen in der Gaststube vor dem Kamin oder auf der sonnigen Holzterrasse mit Blick über das Prättigau ergattert, kann man sich vom herzlichen Team mit schmackhafter Marktküche verwöhnen lassen.

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5 Lenzerheide, Graubünden

Motta Hütte Eine Institution seit über 30 Jahren, erstrahlt die Motta Hütte seit 2017 in neuem Glanz. Optisches Highlight im Innenraum: der begehbare Weinschrank, der in die gemütliche Lounge mit Cheminée eingebettet ist. Vor der Hütte lockt die grosse Sonnenterrasse. Bei gutem Essen, herrlicher Aussicht und Live-Musik wird hier das Skifahren fast schon zur Nebensache.

Frutt Stübli Das von GaultMillau mit 15 Punkten ausgezeichnete Gourmet-Restaurant des Hotels frutt Lodge & Spa serviert eine Fusion von traditioneller Haute Cuisine und alpinen Delikatessen.

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Der Winterkäse Vacherin Mont-d’Or AOP

Ursprünglich wurde der Vacherin Montd’Or nur von Oktober bis zum Frühling produziert, da es im Winter für die Herstellung der grossen Gruyère-Laibe an Milch mangelte. Später wurde daraus eine Tradition. So ist er auch heute noch ein Saisonkäse, der Gourmets von Ende September bis Anfang April erfreut. Nur wenige ausgesuchte Produzenten aus dem Vallée de Joux liefern den Käse an die rund 15 Affineure, die ihm bei der Kellerreifung und mit dem typischen Band aus einheimischem Fichtenholz den letzten Schliff geben. vacherin-montdor.ch

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© Marc-André Marmillod

1 Die Bergstation Vounetse im Skigebiet Charmey ist nicht nur Ausgangspunkt einer schönen, einfachen Abfahrt, sondern bietet auch eine fantastische Aussicht über die Freiburger Alpen.

5 Tipps 2 Die Pisten am Chuenisbergli in Adelboden sorgen für echtes Weltcup-Feeling.

3 Die SLOW SLOPES im Matterhorn Ski Paradise bieten Anfängern und Geniessern Abfahrten in gemütlichem Tempo.

4 Auf der Princess-Piste in St. Moritz finden alle ihr persönliches Highlight.

5 Die Panorama-Piste auf der Riederalp im Wallis macht ihrem Namen alle Ehre.

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Schneesport: Pistenfarben

Blau für Wiedereinsteiger und Familien

Als Ski- und Snowboardfahrer weiss man: Die Farbmarkierung einer Piste steht für deren Schwierigkeitsgrad. Und der ist genau definiert: So haben blaue Pisten nicht mehr als 25 % Längs- und Quergefälle. Ideal für alle, die sich auf Skiern noch nicht so sicher fühlen. Oder die mal ganz entschleunigt über die Piste gleiten möchten. 61


Rot für Fortgeschrittene

Etwas anspruchsvoller sind die roten Pisten. Die mittelschweren Strecken weisen – kurze Teilstücke in offenem Gelände ausgenommen – nicht mehr als 40 % Gefälle auf. Sie bieten nicht nur entspanntes Skivergnügen, sondern oft auch einen grandiosen Ausblick in die Bergwelt.

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© Raphael Dupertuis

1 Auf dem Red Run in Les Diablerets geniesst man eine 8 Kilometer lange Abfahrt von 3000 m ü. M. hinunter auf 1300 m ü. M.

5 Tipps 2 Die Sunshine-Piste in Meiringen-Hasliberg liegt an einem aussichtsreichen Südhang.

3 Im Gletscherskigebiet Engelberg-Titlis geniesst man entspannte Abfahrten auf Naturschneepisten.

4 Die Parsenn-Abfahrt vom Weissfluhjoch hinunter nach Küblis gilt als eine der längsten der Alpen.

5 Der breite, mässig steile Sedrun-Ride bietet einen einzigartigen Blick ins Tal.

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© Raphael Faux, Gstaad

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Versierte Skifahrer blühen auf dem Bernhard-Russi-Run am Gemsstock oberhalb von Andermatt so richtig auf.

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3 Le Mur Suisse im Wallis ist mit 75 % Gefälle eine der schwierigsten und faszinierendsten Pisten der Welt.

4 Auf der Silvano-BeltramettiPiste in Lenzerheide misst sich sonst die Elite des alpinen Skisports.

5 Die Piste de l’Ours in Veysonnaz war Schauplatz zahlreicher spektakulärer Weltcuprennen.

1 Der berühmt-berüchtigte Tiger Run in Gstaad gilt mit einer durchschnittlichen Neigung von 100 % als steilste Abfahrt im Berner Oberland.

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Schwarz für Könner

Die Farbe sagt alles, lässt aber auch vieles offen. Denn offiziell sind ganz einfach alle jene Pisten schwarz, die die Maximalwerte der roten Pisten übersteigen. Schwarz kann also eine perfekt präparierte steile Piste sein, aber auch eine anspruchsvolle Buckelpiste. Also Adrenalin und Spass für alle, die Skier oder Board im Griff haben.

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Gelb für Freiheitsliebende

Markierte, aber nicht präparierte Abfahrten sind gelb gekennzeichnet. Perfekt für Freerider – sind die Routen doch nur geöffnet, wenn sie sicher sind. Oft beinhalten die Strecken schwierige Passagen, was sie je nach Schneebeschaffenheit recht anspruchsvoll macht. Aber auch spannend und abwechslungsreich für alle, die gut fahren.

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© Grant Gunderson

1 Vallon d’Arbi in Verbier, die zauberhafte Route abseits der Pisten, ist erprobten Skifahrern vorbehalten. Es empfiehlt sich, die Halbtagestour mit einem Führer zu unternehmen.

5 Tipps 2 Mit 10 Kilometern ist die Gletscherabfahrt Diavolezza im Engadin die längste der Schweiz.

3 Vom Vorabgletscher zur Alp Ruschein zeigt sich Laax von der schönsten Seite.

4 Auf der 6 Kilometer langen Terza-Abfahrt in Flumserberg begleitet einen die Aussicht auf Walensee und Churfirsten.

5 Die Gurschenstock-Abfahrt bei Andermatt verführt zu Abstechern ins freie Gelände.

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FIRST SKI EXPERIENCE Die Faszination des Ski- und Snowboardfahrens kann man auch zum Pauschalpreis entdecken. Da sind nicht nur Material, Ticket und Unterricht inklusive, sondern auch die Glücksgefühle nach der gelungenen Abfahrt.

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1 Skitag buchen

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3 Material abholen

Lehrer treffen

Los geht’s!

Buchen Sie jetzt: MySwitzerland.com/ski-fahren-lernen

Könner Man kann immer noch etwas dazulernen: zum Beispiel elegantes Buckelpistenfahren, Freestyle-Tricks oder den perfekten CarvingSchwung.

Einsteiger Versprochen: Nach drei Tagen Unterricht kann jeder eine blaue Piste herunterfahren. Und die Kleinsten lernen das Skifahren im Nu im Swiss Snow Kids Village mit Snowli, dem Maskottchen der Schweizer Skischulen.


Ob Einsteiger, Fortgeschrittene oder Könner, die Schweizer Skischulen haben für alle das passende Angebot. Nicht nur für Skifahrer, sondern auch für Snowboarder. Die Schneesportlehrer freuen sich, Ihnen den Spass und die Faszination auf der Piste weiterzugeben. Begleiten Sie Familie Marti auf der Piste. In den Filmen der Schweizer Skischulen: swiss-ski-school.ch

Fortgeschrittene Mit Spass die Fahrtechnik verbessern: Auch wer bereits sicher auf den Brettern steht, kann profitieren. Die Schweizer Schneesportlehrer sind bestens ausgebildet und können auf alle Wünsche eingehen.

Freerider Die Schweizer Schneesportlehrer begleiten Sie auch sicher neben der Piste und sorgen für unvergessliche Erlebnisse.

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Hoppla, hoffentlich hält das. Wie es sich wohl in einem Haus aus Schnee schläft?

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Familien: Iglu bauen

Schlafen IM SCHNEE Einmal draussen im selbstgebauten Iglu übernachten. Alain, Zoe, Lian und Anouk haben sich warm eingepackt auf das Abenteuer von «Erlebniswelt Muotathal» eingelassen. Kalte Füsse hatten sie zum Glück nur bei der Reiseplanung. Text: Zoe Arnold Bilder: Ruedi Thomi

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as braucht jemand, der die Nacht im Iglu verbringen will? Wie kalt ist es in einem Haus aus Schnee, und wie hält man sich warm? Die vielen Fragen, die wir uns seit Tagen stellen, gewinnen kurz vor der Abfahrt an Dringlich­ keit. Zum Beispiel: Welche Schuhe nehmen wir mit? Oder gehören nasse Füsse vielleicht einfach zum Abenteuer? Bald werden wir es wissen, denn nun schnallen wir uns schon die Schneeschuhe an. Es geht los! Während Sohn Lian bereits ausser Sichtweite ist, macht Tochter Anouk die ersten watschelnden Schritte. Es sieht aus, als ob sie mit Flossen unterwegs wäre – Flossen im Schnee. Doch nach wenigen Metern gewöhnt sie sich an das neue Schuhwerk. So wandern wir durch die zauberhafte Winterland­ schaft ob Muotathal Richtung Pragelpass. Zuerst geht es durch den Wald einem kleinen Bach entlang. Überall glitzern Eiszapfen, im Schnee entdecken wir Fuchs­ spuren. Wieder in offenem Gelände steigen wir steil auf zur Alphütte auf dem Schinboden. Block um Block Die Instruktoren Dieter und Paul haben bereits ein ebenes Plätzchen für unser Iglu vorbereitet. Gemäss Dieters Anweisung sägen wir einen Block nach dem anderen aus dem Schnee. Dass das so einfach geht, hätten wir nicht gedacht: Nur wenige Schneeblöcke brechen auseinander. Fachkundig setzt Paul im Innern die Blöcke

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Auf geht’s durch den Tiefschnee der Sonne entgegen. Mit Schneeschuhen gar kein Problem.

Alle anpacken! Während die Kinder mit Instruktor Paul die Kuppel begutachten, sägen Alain und Zoe die Blöcke zurecht.

Ein bisschen wie Lego. Konzentriert sind die grossen und kleinen Baumeister bei der Sache.


Alles DABEI? Lian ist bestens ausgerüstet mit einer warmen Mütze 1 , Thermokleidung  2 und wasserdichten Stiefeln   3 . Mit Schneeschuhen  4 kommt man am leichtesten ins ideale Iglugebiet. Für den Bau nicht fehlen dürfen Schaufel 5 , Säge  6 sowie Lawinensonden 7 , um die Schneedicke zu messen. Platz im Rucksack  8 finden auch eine Thermoskanne  9 mit einem warmen Getränk und eine süsse Zwischenverpflegung  10 . Die Grossen wärmen sich derweil mit einem Appenzeller Säntis Whisky  11 auf. Nach der harten Arbeit lockt ein Fondue. Wer das nicht mag, für den werden Ravioli  12 gekocht  13 – Taschenmesser  14 mit Dosenöffner nicht vergessen. Mit Isoliermatte   15 , Schlafsack  16 und Stirnlampe  17 steht einer gemütlichen Nacht im Iglu nichts mehr im Wege.

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In 9 Schritten zum eigenen Iglu Ein Iglu zu bauen, ist einfacher, als man denkt. Doch es empfiehlt sich, die ersten Schritte als Schneehausbaumeister zusammen mit einem Experten zu machen. Das geht nicht nur schneller, es ist auch sicherer. Denn das Wichtigste beim Iglubau ist, einen lawinensicheren Platz zu finden.

zum Bauplatz

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1. Steinbruch sondieren. Nicht jeder Schnee eignet sich zum Iglubau. Für die Blöcke benötigt man eine feste Schicht von mindestens 50 cm Tiefe.

2. Bauplatz vorbereiten. Das Fundament flachstampfen. Der Bauplatz sollte möglichst in der Nähe des Steinbruchs liegen, da die Blöcke bis zu 20 kg wiegen können.

3. Iglu ausmessen. Das Zentrum mit einem Skistock fixieren. Mit dem zweiten Stock und einer Schnur den Radius von 1,25 m und 1,70 m markieren.

4. Steinbruch vorbereiten. Erst die oberste, weiche Schneeschicht wegschaufeln und die Blockgrösse von 60 × 45 × 20 cm markieren.

5. Blöcke schneiden. Der letzte Schnitt wird immer an der Unterseite angesetzt. Nun den Block ankippen und vorsichtig herauslösen.

6. Erste Reihe setzen. Die Blöcke mit ca. 17° Neigung setzen – lieber schräger als zu gerade. Über die letzten 4 bis 5 Blöcke eine Rampe schneiden.

7. Weitere Blockreihen setzen. Die Blöcke jeweils so präparieren, dass sie an drei Eckpunkten aufliegen und mit einem «Klapps» gegen die offene Seite fixieren.

8. Schlussstein setzen. Den letzten Stein von innen einpassen, bis er sitzt. Jetzt nur noch die Aussenfugen mit Schnee verputzen und festklopfen.

9. Innen- und Aussenausbau. Eingangstunnel graben, Liege­ flächen begradigen, Windschutz am Eingang errichten und Wände mit Luftlöchern versehen.

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© Bruno Muff

zum Steinbruch


im richtigen Winkel. Die Kinder helfen tatkräftig mit. Schnell wächst das Iglu in die Höhe, und bald können Lian und Anouk nur noch knapp über den oberen Rand «güxlen». Zum Schluss graben wir einen Gang unter der Igluwand durch. «Cool, wie eine Rutschbahn», rufen die Kinder und kraxeln stolz ins Freie. Ab in die Klappe Im Süden stiebt der Fön den Schnee zwischen den Bergspitzen auf. Hier bei uns ist zum Glück nur seine freundliche Seite zu spüren: ein Traumtag! Trotzdem wird es langsam kühler und es zieht uns in die gemütliche Alphütte. Dort hat Romy, die gute Seele des Iglubau-Teams, ein Mostfondue vorbereitet, eine regionale Spezialität. Für den Fall junger Fondueverweigerer haben wir eine Büchse Ravioli im Ruck­ sack. Noch einen letzten Effort müssen wir leisten, dann ist das Iglu mit Rentierfellen, Isomatten und Schlafsäcken eingerichtet, und die ganze Familie hat sich bequem eingenistet. Alle Befürchtungen waren umsonst. Im Schlafsack ist es dank der Bettflasche wohlig warm, einzig die Nasenspitze kitzelt in der kalten Luft. Und über uns wölbt sich zwar kein Sternenhimmel, dafür die lichte Zeichnung der Schneeblöcke, die uns ins Reich der Träume ent­ führt. Gute Nacht! erlebniswelt.ch

Geschafft! Stolz nehmen Yetis und Eisprinzessinnen ihr neues Schneereich in Beschlag – bis ihnen die Augen müde zufallen.

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Traumhaus in der Winternacht. Um die null Grad kĂźhl ist es im Innern eines Iglus, doch wer zusammenrĂźckt, friert nicht. Ein lohnendes Abenteuer!


5 Tipps für Iglufans

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Atzmännig, Zürich Region

Kemmeribodenbad, Bern Region

Iglus aus Holz

1 Gstaad, Berner Oberland

Iglus – Do it yourself

Eine komfortable Alternative zum Camping: Mit zwei bis sechs Betten bieten die PODhouses genügend Platz für Familien. Auf Annehmlichkeiten wie Strom und Licht muss dabei auch mitten in der Natur nicht verzichtet werden. Die «Holziglus» sind gut isoliert und elektrisch beheizt.

Block um Block lernt man im Alpinzentrum die richtige Technik zum Bau des eigenen Iglus. Belohnt wird die Anstrengung anschliessend mit einem leckeren Fondue.

Geniessen im iglu Eine komplette Iglu-Erlebnislandschaft bietet der Landgasthof Kemmeriboden-Bad im Emmental. Bereits seit 2008 entsteht hier mit viel Muskel- und Maschinenkraft ein grosses Iglu direkt vor dem Hotel. Bei romantischem Kerzenschein geniesst man dort das KemmeribodenFondue aus der heimischen Käserei.

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2 Schwarzsee, Fribourg Region

Iglus und Eispaläste Die bis zu 15 Meter hohen, beleuchteten Eisbauten von Karl Neuhaus können durchwandert und bestiegen werden. Alle Schlösschen, Höhlen, Grotten, Iglus und Skulpturen sind Märchen- und Winterthemen gewidmet.

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Davos, Graubünden

Ein ganzes IgluDorf Die mit Kunstwerken verzierten Romantikiglus auf Parsenn versprechen einen unvergesslichen Aufenthalt. Für die Gäste des Igludorfs stehen sogar eine Sauna und ein Whirlpool bereit.

Weitere Destinationen für abenteuerlustige Familien: MySwitzerland.com/ familien «Family De ist das G stination» üte Destina tionen, d siegel für ie ihre A palette s nge ausrichte peziell auf Fam bots­ ilien n. Von d er erstk Infrastru la Unterha ktur bis zum att ssigen ltungspro raktiven gramm Eltern u nd Gros – für Kinder, seltern.


Handwerk: Schnelle Schlitten

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ies sind die RollsRoyce unter den Schlitten», sagt Vater Bruno Morerod, nicht ohne Stolz. Währenddessen streicht Sohn Joël schon fast zärt­ lich über das Eschenholz ihres jüngsten Wurfs – ein Flitzer Marke Morerod. Der tiefe Schwerpunkt und die beweglichen Kufen er­ möglichen äusserst enge Radien. Das eigentliche Highlight ist jedoch nur von unten zu sehen. Im Unterschied zu herkömmli­ chen Gefährten sind die Kufen nicht bloss aus Metall, sondern zusätzlich mit einem Skibelag versehen. Dieser macht das Schlittelerlebnis zu einer rasanten Angelegenheit. Eine Passion für Schlitten Ort des Geschehens ist der Col de la Croix, er verbindet Les Diable­ rets mit Villars. Im November werden Vier- und Zweiradfahrer in die Pause geschickt – Winter­ sperre. Dann übernehmen die Schlittler. Und dies schon seit vielen Jahren. Seit Generationen befindet sich an dieser Passstrasse das Gehöft der Morerods. Mit funkelnden Augen berichtet Vater Bruno, wie er in den 60er-Jahren in einem Mehrsitzer, einer Art Bob, die Strasse hinuntergebraust ist. Jener abenteuerliche Schlitten existiert nicht mehr. Er fiel einem, wie er sagt, «Malheur» zum Opfer, mehr will Bruno nicht verraten. Die Passion aber ist geblieben. Ihr täglich Brot verdienen die Mo­ rerods mit Schreiner- und Zimmer-­ mannsarbeiten an Chalets. Das Zückerchen für jeden Angestellten sind aber die 10 bis 15 exquisiten 78

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Handwerk: Schnelle Schlitten

Die Schlittenbauer Schnell die Kufen, wendig die Schlitten. Diese handgefertigten Raketen fahren sich wie ein Gokart. Die Erbauer Bruno und Joël Morerod haben deshalb für herkömmliche Davoser Schlitten höchstens ein müdes Lächeln übrig. Text: Christoph Zwaan Bilder: Lorenz Richard

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Schlitten, die sie jedes Jahr herstellen. «Un­ sere Schlitten halten ein Leben lang», erklärt Joël begeistert. Je nach Ausführung kosten die mit viel Liebe und von Hand gefertigten exklusiven Schlitten um die 600 Franken. Auf schnellen Kufen durch die Nacht Der Enthusiasmus in der Firma Morerod ist gross. So trifft sich die gesamte Belegschaft regelmässig zum nächtlichen Schlittel­ plausch. Selbstredend besitzen die Mitarbei­ tenden ihre eigenen Gefährte. Ein bisschen Technik verlangt die Bahn von Les Mazots bis hinunter nach Les Diablerets schon. Und es empfiehlt sich auch, die 180-Grad-Kurven vorab bei Tageslicht zu besichtigen. Dies gilt natürlich nicht für die Morerods, sie kennen jedes Eck der 7 Kilometer langen Strecke wie ihre Westentaschen. Wer ihre Schlitten gefahren ist, versteht schnell, warum sie sich immer wieder aufs Neue die Piste runter­ stürzen – der Spassfaktor ist einfach riesig.

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Mit viel Liebe und Handarbeit entstehen in der Werkstatt von Vater und Sohn Morerod einzigartige Spassobjekte. Joël: «Es bereitet mir grosses Vergnügen, einen Schlitten herzustellen, an dem jemand ein Leben lang Freude haben wird.»


5 nächtliche Schlittenabenteuer 2

1 Les Diablerets, Waadtland. Auf den Spuren der Schlittenbauer: Nach einem Fondue Moitié-Moitié geht es durch die nächtliche Winterlandschaft rund 7 Kilometer auf der Col-de-la-Croix-Strasse ins Tal.

Saas-Grund, Wallis: grossartiges Schlittelabenteuer mit Stirnlampen.

3 Preda–Bergün, Graubünden: die längste beleuchtete Schlittelbahn Europas.

4 Nods / Chasseral, Jura & Drei-Seen-Land: Vollgas auf einem romantischen Waldweg.

5 Engelberg, LuzernVierwaldstättersee: Fackelabfahrt und Fonduegenuss.

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Š tschuggenhotelgroup.ch

Lifestyle: Winterhotels


1 Arosa, Graubünden

hotel mit Bergbahn Im Tschuggen Grand Hotel ist schon die Anreise ein Erlebnis. Mit dem im Sommer 2018 rundum erneuerten hoteleigenen Tschuggen Express gelangt man in nur 2,5 Minuten ins Hotel oder von dort zurück ins Ski- und Winterparadies Arosa. Spektakulär auch die von Star­architekt Mario Botta gestaltete 5000 Quadratmeter grosse Wellnessoase mit den eindrucks­ vollen geometrischen Oberlichtern, die aus dem Berg ragen.

3 Lauterbrunnen, Berner Oberland

Camping mit Aussicht 2 Küsnacht, Zürich

Romantik am See Im Winter wird das Romantik Seehotel Sonne gleich noch etwas romantischer: beleuchtet vom international bekannten Lichtkünstler Gerry Hofstetter und mit einer Eisbahn direkt am See. Wer nicht gerade übers Eis schwebt, wärmt sich am Glühweinstand auf oder lässt sich in der traditionsreichen «Gaststuben» des historischen Vier-Sterne-Superior-Hotels kulinarisch verwöhnen.

Wer braucht schon fünf Sterne, wenn er tausende haben kann. Im Camping Jungfrau logiert man unter freiem Himmel im eigenen Wohnmobil oder in einem der Chalets. Imposant erheben sich zur einen Seite Eiger, Mönch und Jungfrau, während zur anderen der Staubbach die Felswand herabtost. Kindern und Skianfängern steht direkt beim Campingplatz sogar ein eigener Skilift zur Verfügung.

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4 Les Giettes, Wallis

LuxusIglu Die Whitepod Eco-Luxury Hotel & Alpine Experience verbindet ökologisches Engagement mit luxuriöser Ausstattung. Die iglu­ förmigen Pods bieten auf 40 Quadratmetern Hotelkomfort mit Quellwasser­anschluss, Pelletofen, Badezimmer und einer grossen Terrasse mit Sonnenliegen. In den drei neuen Pod-Suiten findet man dazu noch jeweils eine private Sauna. Dies alles in fast unberührter Natur mit traumhaftem Blick auf die umliegenden Berge.

Mehr Hotels mit dem gewissen Etwas finden Sie unter 5 Villars-sur-Ollon, Waadtland

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Privatvorstellung 3

Wer Lust auf einen Kinofilm hat, aber keine Lust, das Hotel zu verlassen, ist im Chalet RoyAlp Hôtel & Spa genau richtig. Das Haus verfügt über einen eigenen Kinosaal mit 27 Plätzen. Vor oder nach dem Filmgenuss bietet die mit einem Michelin-Stern und 16 GaultMillau-Punkten gekrönte Küche weitere kreative Werke. Hier fühlen sich Gäste wirklich wie Royals.

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MySwitzerland.com/besthotels

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Prix Bienvenu: gastfreundliche Hotels

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Prix Bienvenu Aufmerksamkeit, Herzlichkeit, Empathie und Hilfsbereitschaft sind die Kriterien des Prix Bienvenu. Der Schweizer Preis für Gastfreundlichkeit zeichnet jedes Jahr 100 Schweizer Hotels aus. Grundlage für die Bewertung sind die Kommentare von Hotelgästen aus über 250 Bewertungs- und Buchungsplattformen. Hier sind die Sieger der vier Kategorien des Jahres 2018.

Luxushotel

The Omnia, Zermatt Mit einem Lift im Felsen schwebt man direkt in die Lobby der Mountain Lodge The Omnia  auf knapp 1650 Meter über Meer. Hier thront das Hotel mit 18 Zimmern und 12 Suiten, einer Bibliothek, dem Restaurant mit offenen Kaminen, Lounge Bar, Boardroom, Caverne und zwei Sonnenterrassen hoch über den Dächern von Zermatt. Ö

the-omnia.com

2 Stadthotel

Micro Hotel, Basel Seine Lage direkt am Messeplatz, nur wenige Schritte vom Musical Theater Basel entfernt, macht das Micro Hotel  für Touristen und Geschäftsreisende gleichermassen zum idealen Zuhause auf Zeit. Ganz nach der Philosophie des Hotels: «Erst kommt man als Hotelgast, doch beim zweiten Besuch hat man das Gefühl, nach Hause zu kommen.» Ô

microhotel.ch

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3 Ferienhotel gross

Hotel Allegra, Pontresina Ankommen und durchatmen heisst es im Garni-Hotel Allegra  . An der frischen Oberengadiner Bergluft mit Blick auf die Alp Languard oder das Val Roseg tankt man neue Energie. Hotel­ gäste haben direkten Zugang zum Pontresina Pool & Spa Center Bellavita. Vier der insgesamt 54 geräumigen Zimmer sind behindertengerecht und rollstuhl­ gängig eingerichtet. Ô

allegrahotel.ch

4 Ferienhotel klein und fein

Hotel Glocke, Reckingen Ruhe, Erholung und Gastfreundschaft – dieser Dreiklang läutet im Hotel Glocke  entspannende Aufenthalte ein. Herzstück des Hotels der Gastgeberfamilie Schmid-Heinz­ mann ist die grosse Stube mit Kachelofen, Lounge und Billardtisch. Täglich werden zwei marktfrische, kreative Menüs serviert, eines davon für Vegetarier. Ô

glocke.ch

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3 Mehr Informationen über die Gewinner des Prix Bienvenu und die 100 freundlichsten Hotels der Schweiz unter MySwitzerland.com/ prixbienvenu

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Herausgepickt: Wintergeschichten

2 Arosa / Lenzerheide, Graubünden

Der Winter ruft!

1 Adelboden, Berner Oberland

Oberländer Highlander Bevor Hansueli Hauri mit dem Schneemobil zur Chumihütte braust, versorgt er seine Highland Cattles – die originellen Vierbeiner bestimmen das Leben des Oberländer Bauern und Wirts. Skifahrer lieben das aromatische Rindfleisch als Hamburger – er macht einen guten Pistentag perfekt!

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Frau am Steuer Gemächlich fährt das mächtige Pistenfahrzeug unterhalb des Stätzerhorns durch die Vollmondnacht. Hinter dem Steuer eine zierliche junge Frau. Nadja Gut hat auf dem Fahrersitz der 14 Tonnen schweren Maschine ihren Traumjob gefunden. Einsam fühlt sie sich dabei nie. Im Gegenteil – sie geniesst das Gefühl, den Berg ganz für sich allein zu haben.


3 Obersaxen, Graubünden

Champions von morgen Sie sind zu viert. Und wenn sie dahergedonnert kommen, macht man besser Platz auf der Piste. Die Brüder Jan (14), Ben (12), Finn (10) und Ron (6) gehören zu den Besten ihrer Jahrgänge. Wann immer keine Schule ist, stehen sie in Obersaxen auf den Skiern. Das ist nicht selbstverständlich: Die Familie wohnt im Unterland. Jede Woche fahren sie 500 Kilometer, um möglichst immer Ski fahren zu können. Ihr grösster Traum: gleich neben der Piste zu wohnen. Vielleicht ist es ja bald so weit.

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4 Fribourg, Fribourg Region

Seine Werkzeuge sind die Malstifte und die Skier, seine Inspiration die Berge wie etwa der Moléson in den Freiburger Alpen. Simon Charrière zeichnet, seit er ein kleiner Bub war – und ebenso lange fährt er Ski. Durch das Fenster seines Kinderzimmers hatte er stets die Berge im Blick. Kein Wunder, dass sie ihn wie magisch anzogen. Skizzen der Tricks, die er lernen wollte, kritzelte er in der Schule aufs Papier. Heute zieren die Linien des Illustrators und Freeriders Wände und Poster in der ganzen Welt – und natürlich die Pulverschneehänge der Freiburger Berge.

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Linien fĂźrs leben

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5 Engelberg, Luzern-Vierwaldstättersee

star in drei welten Die Bilder gingen um die Welt: Einhändig hängt er am Handlauf einer Rolltreppe, während andere Athleten sich in Pyeongchang auf ihren Olympia-Auftritt vorbereiten. Willkommen in der Welt von Fabian Bösch. Auch sportlich ist der Engelberger Freeskier ganz oben angekommen. Mit 17 Jahren Weltmeister, nur ein Jahr später gewinnt er 2016 die X-Games, die grösste Extrem­sportveranstaltung der Welt. Ideen für Clips und Tricks sammelt er nicht selten bei einem Schneetag mit Freunden in Engelberg. Ob Freizeit oder Beruf, Korea oder Schweiz, Bösch fährt immer seinen eigenen Film.

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6 Engadin / St. Moritz, Graubünden

Mythos Mast 13 Eine aussergewöhnliche, starke Energieader beeinflusse den Mittelteil der Weltcup-Pisten von St. Moritz. Diese Warnung erreichte Rennleiter Martin Berthod. Und tatsächlich ereignete sich Sonderbares. So segelte zum Beispiel Beat Feuz – wie von Flügeln getragen – 90 Meter weit über den nahegelegenen Sprung. Den Hinweis über die speziellen Begebenheiten behielt Berthod für sich. Aber vor jedem Rennen erinnert er sich an den Mythos um Mast 13.

Die ganzen Geschichten mit noch mehr Infos finden Sie unter 7 Crans-Montana, Wallis

Rösti, Kaviar und pulverschnee SAC-Hütte und Gourmetküche? Dass das zusammengeht, beweist Franck Reynaud auf der Cabane des Violettes. Mit Begeisterung für lokale Produkte und der Liebe zur Bergwelt verleiht der gebürtige Franzose der bodenständigen Hüttenkost das gewisse Etwas. Unten im Dorf schwingt er dann die feine Klinge der Haute Cuisine im «Pas de l’Ours». Und wie schafft er all das? «Eine Skitour bei Sonnenaufgang – das setzt Kräfte frei.»

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Herausgeber Schweiz Tourismus Tödistrasse 7 Postfach 8027 Zürich Schweiz Redaktionsleitung Marc Mauron, Sandra Sem Schweiz ­Tourismus Gestaltung Festland AG, St. Gallen / Zürich Schweiz Tourismus, Zürich Fotos Cover (Zinal, Wallis): Silvano Zeiter Seite 4/5 (Cabane du Grand Mountet, Zinal, Wallis): Silvano Zeiter Seite 19 (Wintershome): Max Parovsky Seite 35 (Davos Klosters): Marcel Giger Seite 77 (Atzmännig): Sportbahnen Atzmännig AG Übrige Bilder: Mit freundlicher Genehmigung der Partner Druck Stämpfli AG, Bern

Der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie hotelleriesuisse.ch

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In der Heimat des Schneesports sorgen mehr als 300 Skigebiete für unvergessliche Erlebnisse. Ob gemeinsam auf einer Skitour, beim Wandern durch tief verschneite Wälder oder beim Après-Ski – in der Schweiz bekommen Sie Ihr Winter-upgrade.


Die Schweiz im Winter: Kleines Land, grosse Vielfalt 220 km von Norden nach Süden, 348 km von Westen nach Osten, dazwischen eine enorme landschaftliche Fülle: 337 Skigebiete, mehr als 120 Gletscher, 48 Berge über 4000 m ü. M. sowie die herzliche Gastfreundschaft seiner Bewohner machen das nur 41 285 km2 grosse Alpenland zur Winterdestination Nummer eins.

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