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SCHWEIZ. STÄ DT E

20 CI TY T R IPS


Lugano

Solothurn

D I E M E D I T E R R A N E S TA DT

D I E B A R O C KS TA DT

04

36

Locarno

Olten

D I E F I L M S TA DT

D I E L I T E R AT U RS TA DT

10

37

Bellinzona

Luzern

D I E B U R G E N S TA DT

D I E P O S T K A RT E N S TA DT

12

38

Chur

Zug

D I E A L P E N S TA DT

D I E VO R Z E I G E S TA DT

13

42

St. Gallen

Thun

D I E T E X T I L S TA DT

D I E WAS S E RS TA DT

15

43

Winterthur

Bern

D I E I N D U S T R I E S TA DT

D I E K U LT U R E R B E S TA D T

18

44

Zürich

Freiburg

D I E F O O D S TA DT

D I E S T U D E N T E N S TA DT

22

50

Schaffhausen

Lausanne

D I E R H E I N S TA DT

D I E A P É R O S TA DT

28

52

Baden

Genf

D I E B Ä D E RS TA DT

D I E I N T E R N AT I O N A L E S TA DT

29

58

Basel

Montreux

D I E K U N S T S TA DT

D I E M U S I KS TA DT

30

65


A

1

C

B

D

SCHWEIZ

Grenze Strasse Schiene Berg Wasser Haus

28

Schaffhausen

30

2

Basel

29 22 Baden

37 Olten

Zürich

B

3

FRAN

36

KREICH

42

Solothurn

Zug

A

38

44 Bern

50

4

Freiburg

43 Thun

52

Lausanne

65

Montreux

5 C

58 Genf

6

7

Grand Tour of Switzerland

Luzern C


E

F

G

LUGANO

04 DEU

L O CA R N O

TSCHLAND

08 BELLINZONA

12

28

CHUR

sen

13

18

ST. GALLEN

15

15

Winterthur

WINTERTHUR

St. Gallen

18

A

ZÜRICH

22 LIE

CHTENSTEIN

ÖSTE

RREICH

S C H A F F H AU S E N

28 BADEN

29

13

BASEL

30

Chur

SOLOTHURN

36 O LT E N

37 LUZERN

38 ZUG

42

08 12 04

THUN

43

B

Locarno

BERN

Bellinzona

44

I TA L I E N

Lugano

FREIBURG

50 L AU SA N N E

52 GENF

A

Voralpen Express

B

Treno Gottardo

58

C

GoldenPass Line

MONTREUX

65


Grüezi. Es freut mich, Sie in der Stadt zu begrüssen. Eigentlich gelte ich ja als Wildtier – aber in den Schweizer Städten werde ich gerne zum Stadtfuchs. Denn die hiesigen Städte sind so grün und üppig, dass ich überall hübsche Orte finde, um mir einen schönen Bau zu gra­ ben. Dazu schätze ich die vielfältige Kulinarik und die Abenteuer, die wenig abseits der grossen Strassen auf mich warten.

Wenn ich jeweils mit viel Neugierde und Entdeckergeist die kleinen Trampelpfade der Einheimischen begehe, finde ich oft ganz herrli­ ches Lokaltheater, interessante Menschen und grosses Kino. Des­ halb: Seien Sie so schlau wie ich und gönnen Sie sich eine Stadt­ streunerei mit grossen Augen und gespitzten Ohren. Mehr Inspirationen unter: MySwitzerland.com Titelbild: Congress Center Basel Fotograf: Teddy Verneuil


8 MOLINO NUOVO M AS SAG N O VIGANELLO

2

BESSO M AG G I O

CENTRO

1 3 4

C A S S A R AT E

6 7

5

LORETO

10

5

0

11

PA R A D I S O

100

200 m

9


F R E I TAG

Ankommen und runter­ fahren: In Lugano verzaubert einen der mediterrane Tessiner Charme und schon beginnt die Seele sorgenfrei zu baumeln.

15:00

Altstadtbummel 1 Vom Bahnhof hoch über der Stadt fährt eine Standseilbahn bequem ins Zentrum hinunter. Doch wer sie nutzt, verpasst die schönen Gassen dazwischen, insbesondere die hübsche Via Cattedrale und die Salita Mario e Antonio Chiattone. Gesäumt von kleinen Boutiquen, Schmuckgeschäften und Kunstgalerien strahlen sie einen südlichen Charme aus.

LUGANO D I E M E D I T E R R A N E S TA DT

17:00

Ruheoase 2 Im verwunschenen Park der Villa Saroli scheint die Geschäftigkeit der Strassen Luganos weit entfernt. Er ist ein kleines botanisches Juwel mit mannigfaltiger subtropischer Vegetation. Die Villa selbst stammt aus der Renaissance und ist im Innern reich dekoriert. In wechselnden Ausstellungen bekommen hier Kunstwerke ein wunderbares Zuhause auf Zeit, während in der Orangerie auf der Nordseite der immergrüne Jasmin wächst und duftet. luganoregion.com

In einer Bucht am Nordufer des Luganersees liegt Lugano,

o eingebettet zwischen den Ausflugsbergen Monte San Salvatore und Monte Brè. Bauten im lombardischen Stil, die schmalen Gas­ sen der Altstadt und die subtropische Vegetation verleihen der Stadt ein südländisches Flair. Die wohl urbanste Stadt des Tessins ist dabei auch eine Hochburg für Architektur und Kultur – nicht zuletzt dank dem Kunst­ und Kulturzentrum LAC Lugano Arte e Cultura.

ML

o

~ 64 000

N

Auf dem offenen Feuer geröstete Marroni aus dem Malcantone.

Im Teatro Kursaal fand 1956 der erste Eurovision Song Contest statt.

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x

Ein Glas Merlot

Monte Brè

à

Ab nach Lugano

19:30

Regional und hausgemacht 3 Das schmucke Hotel Gabbani im Herzen der Altstadt ist der perfekte Rückzugsort vom Alltag: Dank der Familiengeschichte und dem hauseigenen Restaurant werden die Speisen von Grund auf selbst gemacht oder von Produzenten aus der Region eingekauft; die Familie betreibt seit 1937 eine Spezialitätenmetzgerei und kennt sich aus mit guten Produkten. Auch mit solchen ohne Fleisch, wie es das grossartige Frühstück mit Kaffee, Eiern, knusprigen Broten, frischer Konfi und würzigem Käse beweist. gabbani.com

5


S TÄ D T E

1

5

9

4


SA M S TAG

Lugano ist eine Kultur­ metropole, die 2015 durch die Eröffnung des LAC um ein Highlight reicher wurde. Und auch das Shoppingangebot ist nicht zu verachten.

13:00

Mediterran tafeln 6 Das Restaurant La Cucina di Alice ist eine kleine Enklave südlichen Charmes mitten in Lugano. Hier kommt das Beste aus der mediterranen Küche auf den Teller, mitsamt frischer, hausgemachter Pasta, Meeresfrüchten und gutem Wein. Auch das Personal ist besonders aufmerksam und weltoffen. lacucinadialice.ch

9:00

Historisches Café 4 Das Grand Café Al Porto

ist ein geschichtsträchtiger Ort. Nach der Eröffnung 1803 wurde es schnell zum beliebten Treffpunkt von Künstlern, Literaten und Politikern. Im Jahr 1945 sollen hier Gespräche stattgefunden haben, die zum Ende des Zweiten Weltkriegs beitrugen. Heute kann man bei einem Cappuccino im prunkvollen Café unauffällig die anderen Gäste beobachten und sich dabei ausmalen, welch weltbewegende Diskussionen wohl gerade geführt werden. grand-cafe-lugano.ch

10:00

Kultureller Reichtum 5 Ein kurzer Spaziergang

dem Luganersee entlang führt zum Kunst- und Kulturzentrum Lugano Arte e Cultura (LAC). Im architektonisch auffälligen Bauwerk, das ein wenig an den Bug eines Schiffs erinnert, ist neben dem Kunstmuseum viel Platz für ein reiches Programm mit Theater- und Tanzaufführungen sowie Konzerten, etwa des Orchestra della Svizzera italiana. luganolac.ch, osi.swiss masilugano.ch

Das Zentrum Lugano Arte e Cultura überzeugt dank seiner Architektur, schon bevor man einen Fuss ins Gebäude setzt. Mit etwas Abenteuerlust finden neugierige Besucher mehr Kunst und Kultur, als sie erwartet hätten.

15:00

Zum Schmökern 7 Einst trafen sich die Fischer in der Via Nassa, um ihren Fang feilzubieten. Auch heute hat sich die Strasse ganz und gar dem Handel verschrieben, wobei aber exklusive Kleiderund Uhrengeschäfte das Bild dominieren. Literaturliebhaber sollten der Buchhandlung Wega einen Besuch abstatten. Als der Laden noch unter dem Namen Fuchs & Reposo firmierte, war der in Montagnola ansässige Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse über Jahrzehnte hinweg ein oft gesehener Kunde. wega-lugano.ch

17:00 Cin cin!

8 Nach dem Einkauf ist der Aperitif verdient. Etwa in der Pinard Wine Bar, wo bei lokalem Salami und Käse wunderbar Weine verköstigt werden. barpinard.ch

19:00

Romantik am Seeufer 9 Am Ufer des Luganersees locken einige Grotti mit Tessiner Spezialitäten und Blick auf Wasser und Berge. Den Besuch eines solchen Bijous sollte man sich also auf keinen Fall entgehen lassen. Das Grotto San Rocco auf der gegenüberliegenden Seeseite hat freie Sicht auf die Stadt Lugano und holt Gäste, die nicht mit dem Kursschiff hin- und herfahren möchten, mit dem eigenen kleinen Boot in Lugano ab. ticino.ch/grotti

7


S O N N TAG

Ein Ausflug nach Carona fühlt sich an wie eine Reise in längst vergangene Zeiten.

10:00

S TÄ D T E

Dorf der Künstler 10 Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel geht es mit dem Postauto hinauf ins 800-Seelen-Dorf Carona. Einst war die malerische Ansammlung alter Häuser ein beliebter Rückzugsort von Künstlern, Bildhauern und Architekten. Ihre Spuren haben sie in Wohnhäusern und Kirchen hinterlassen. Diese lassen sich bei einem Spaziergang durch die schmalen Gassen des Dorfs am besten entdecken. Wem es nach Natur ist, der stattet dem botanischen Garten Parco San Grato einen Besuch ab und geniesst neben der üppigen Flora auch die Aussicht auf den Luganersee. carona-tourism.ch

13:00

Lunch-Spot 11 Bevor es auf der kurvenreichen Strasse zurück nach Lugano geht, lockt das Ristorante La Sosta mit einem schattigen Plätzchen unter der Pergola sowie mit köstlichen regionalen und mediterranen Gerichten. villacarona.ch

RUND UMS JAHR Frühling – Bunte Blütenpracht. Zu dieser Jahreszeit blüht es im Parco Ciani in Lugano besonders schön. Sommer – Abtauchen ins Blau. Der Luganersee lädt mit angenehmen Tempera­ turen zu einem Bad ein. Herbst – Wo die Kastanien wachsen. Im Malcantone durch die goldenen Kasta­ nienwälder wandern. Winter – Food & Wine Tour. Im historischen Zentrum typische Tessiner Spezialitäten degustieren.

10


9

Hoch hinaus R AU S AU S D E R S TA DT Der Hausberg von Lugano ist nur einen Katzensprung von der Stadt entfernt und und gibt den Blick frei auf kleine traditionelle Dörfer.

Mit der Standseilbahn auf den San Salvatore und den 360-Grad-Rundblick geniessen. Danach geht’s Schritt für Schritt, immer mit Sicht auf den See, hinunter ins hübsche Carona, weiter nach Morcote und von dort mit dem Schiff zurück.

LUGANO S A N S A L VA T O R E 5 km


LOCARNO D I E F I L M S TA DT

5

1 5

S TÄ D T E

4

3

C I T TÀ V E C C H I A

2 3

4

6 4 3

5

0

ML

100

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~ 16 000

N

200 m

Mutige degustieren die Ziegenwurst Cicitt oder Mesoltit aus dem Lago Maggiore.

Die Polenmauer beim Gipfel des Sassariente sei von Internierten gebaut worden.

9 x

Eine sprudelige Gazzosa

Piazza Grande am frühen Morgen

à

Ab nach Locarno


Locarno hat für alle Szenen die richtige Kulisse zu bieten: zum Baden einen langen See und kühle Flüsse, zum Herunter­ fahren wilde Berge mit vielen Hundert einsamen Tälern, und für den Kulturgenuss eine historische Altstadt mit einzigartiger Piazza Grande, auf der sich «Moon and Stars» und Sternchen die Türklinke in die Hand geben. Wer diese Szenerien eingehend betrachtet und gelegentlich einen Blick hinter die Kulissen wirft, wird belohnt mit spannenden Geschichten und findet hier mit etwas Glück das einzige Bauwerk von Leonardo da Vinci, das erhalten geblieben ist.

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TIPPS

The Shape of Water 1 Mit Lago Maggiore, Maggia, Verzasca, Melezza oder Isorno sowie den unzähligen Wasserfällen ist klar: Die Hauptrolle rund um Locarno spielt das Wasser. Ein besonders schönes Wasserspiel bietet die Cascata di Foroglio im Val Bavona, die sich gut für einen Tagesausflug eignet. Hier gleich noch eine Pause im Ristorante La Froda einlegen. ticinotopten.ch lafroda.ch

The Da Vinci Code 2 Die Pläne der Wehranlage des Castello Visconteo in Locarno stammen vermutlich von Leonardo da Vinci. Damit ist der «Rivellino» genannte Teil des Bollwerks der letzte noch existierende Bau nach Plänen des Meisters. Heute ist dort das Museo Castello untergebracht. Das unweit des Castello gelegene, unscheinbare «Primavera» ist für viele Locarno-Kenner die beste Pizzeria der Stadt. pizzeriaprimavera.ch

Singin’ in the Rain 3 Bei Regenschauern kann man im Natursolebad schöne Lieder anstimmen, im tollen Palacinema gute Filme schauen oder in der Ghisla Art Collection zeitgenössische Kunst bestaunen. termali-salini.ch palacinemalocarno.ch ghisla-art.ch

La Grande Bouffe 4 Gute Adressen für gehobenes Essen sind die stimmungsvolle Bottega del vino, die gepflegte Osteria del Centenario und der etwas verrückte Cortile dei Beati. bottegavino.ch osteriacentenario.ch hotelriposo.ch

Night on Earth 5 Um sich für weitere Abenteuer fit zu schlafen, legt man sich in der «Villa Novecento» zur Ruhe, einem alten Palazzo, der clever zu einem modernen Bijou aufgemöbelt wurde. Wer nach Höherem strebt, fährt mit der Seilbahn hoch zur «Villa Orselina», einem edlen Hotel mit Blick über Stadt und See. novecento.ch, villaorselina.ch

11


TIPPS

BELLINZONA D I E B U R G E N S TA DT Marktfrisch 1 Frische Formaggini aus den Tälern, knackiges Gemüse aus der Magadinoebene, Alpkäse und weicher Salami aus den Bergen, Beeren aus den Wäldern und knuspriges Brot aus dem Maggiatal – der Samstagsmarkt ist ein Feuerwerk der Geschmäcke und versorgt einen fürs ganze Wochenende mit Glück. bellinzonese-altoticino.ch

S TÄ D T E

Im Grotto 2 Das Grotto San Michele im Castelgrande überzeugt mit sorgfältiger, traditioneller Tessiner Küche. Je nach Jahreszeit im ehrwürdigen Gewölbekeller oder auf der aussichtsreichen Aussenterrasse. Buon appetito!

Mit der berühmten Wehranlage, bestehend aus dem Castel­ grande, dem Castello di Montebello, dem Castello di Sasso Corbaro und der eindrücklichen Murata, kontrollierte Bellinzona ab dem 15. Jahrhundert den Zugang zu den wichtigen Alpenpässen Gotthard, Lukmanier und San Bernardino. Hier treffen alpine Kultur und südliches Flair aufeinander. Und so geniesst man bis heute eine unkomplizierte Küche mit einfachen Zutaten, die von der Kulinarik beidseits der Pässe geprägt ist.

V

2

ristorantecastelgrande.ch

Hungerfestungen 3 Unweit von Bellinzona, in Camorino, stehen die sogenannten Hungertürme, Verteidigungstürme aus dem 19. Jahrhundert. Durch den Bau während düsterer Zeiten fanden 500 Menschen Arbeit und konnten damit ihre an Hunger leidenden Familien versorgen. fortini-camorino.com

Vergärtes 4 Die hübsche Bierstube Il Fermento ist ein Hort der Gemütlichkeit, ein Treffpunkt für Freunde von gut Vergärtem aus dem Tessin. Ausgeschenkt werden feine Craftbiere aus der Umgebung. ilfermento.ch

Raffiniert 5 Wer gutes Essen schätzt, trifft in Bellinzona früher oder später auf Luca Merlo. Er verköstigt und beglückt die Gäste der Locanda Marco mit höchster Küchenkunst, die ebenso schön angerichtet ist, wie sie schmeckt. Ideal, dass man im Haus des Gourmetkochs auch gleich übernachten kann. Buona notte! locandamarco.ch

ML

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Salame dei Castelli di Bellinzona

s

~ 18 000

N

Die Hochburg Castelgrande hiess während der eidgenössischen Besatzungszeit Castello d’Uri (1630).

x

Rotwein aus der seltenen Bondola

Castello di Montebello

à

Ab nach Bellinzona


TIPPS

CHUR D I E A L P E N S TA DT

Süss gebacken

O gen Calanda, in den schön gepflasterten Gassen der hübschen

In Chur kann man sich leicht verlieren: im Blick auf den mächti­

Altstadt oder in den verblüffenden Geschmäcken des kulinarisch vielseitigsten Kantons. Dazu pflegt die Stadt einen alpinen Lebensstil, der geprägt ist von den Jahreszeiten, vom Puls der jahrhundertealten Transitrouten über die Bündner Pässe und von den eindrücklichen Bergen. Wer darüber kurz den Kopf auslüften möchte, besteigt im Stadtzentrum die Gondelbahn und entschwebt ins Naherholungs­ gebiet auf dem Hausberg Brambrüesch.

1 Zwei eindrückliche Sphingen bewachen den Eingang zum Bündner Kunstmuseum und seinem wunderbar gemütlichen Museumscafé. Sie erinnern an den Kaufmann Jacques Ambrosius von Planta, der im Baumwollhandel mit Ägypten ein Vermögen schuf und das Gebäude als privates Wohnhaus erbaute. Im zeitgenössisch-stilvollen Café klingen die Werke von Alberto Giacometti bis zu Not Vital bei bestem Kaffee und feinen Kuchen sanft nach. museumscafe-chur.ch

3

Schönes finden 2 Vom Bahnhof zum Kornplatz, via die untere und obere Gasse zum Martinsplatz und zurück durch die Reichsgasse.

Hochgegondelt 3 Mit der Gondel aus der Stadt hinaus auf den Hausberg Brambrüesch – zum Skifahren, «Sünnele» oder für die hübsche Tour nach Feldis. chur.graubuenden.ch

Gut gegrillt 1

4 Karnivoren aufgepasst: Im «Flavour’s» wird die Kunst der Fleischzubereitung zelebriert: gegrilltes Markbein, feinstes Dry Aged Beef oder Tatar vom Black Angus. flavoursrestaurant.ch

Raffiniert gemixt

ML

o

Eine Churer Beinwurst verkosten

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Churer Röteli

~ 38 000

N

Von 1930 bis 1957 durften Frauen und Männer während des Priesterseminars jeweils im Freibad nur getrennt baden.

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Haldenhüttli

à

Ab nach Chur

5 Die ehemalige Kupferschmiede «Werkstatt Chur» ist eine Kulturbar, in der heute schöne Konzerte, Lesungen, Degustationen und grossartige Slams stattfinden. Dazu gibt es herausragende Cocktails und beste Häppchen für Leib und Seele. werkstattchur.ch

Romantisch schlafen 6 Das Romantik Hotel Stern verbindet stilsicher Tradition und Moderne. Hier essen und schlafen die Gäste ganz elegant in der Vergangenheit. stern-chur.ch

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WA L D G U T

ROSENBERG

8 M A R K T P L AT Z S T. J A K O B

1 SCHOREN

3

2 6

RÖTELI

A LT S TA D T

4

5 3 3

7

4

5

S C H LO S S FA L K E N B U RG 0

100

200 m


SA M S TAG

St. Gallen ist eine kleine Wundertüte mit histo­ rischen Bauten, kunst­ reichen Orten und hippen Restaurants – und das alles auf kleinstem Raum.

10:00

Frühstücksort 1 Das «Franz» lädt in sein Wohnzimmer und am Wochenende zum Brunch mit hausgemachten Leckereien, Eiern vom Demeterhof Wiesenweid und Brot vom Quartierbäcker Gnuss. kafifranz.ch

ST. GALLEN

12:00

Geschichtsort

D I E T E X T I L S TA DT

2 Der Stiftsbezirk St. Gallen ist Weltkulturerbe und die Bibliothek eine Schatztruhe der Vergangenheit. Vor oder nach dem Besuch unbedingt auch durch die Altstadt von einem geschichtsträchtigen Erker zum nächsten wandeln. stiftsbezirk.ch

15:00

Museumsorte

Der irische Mönch Gallus hatte wohl kein Faible für Spitze, als

p er die Mönchssiedlung baute, die später zum Stiftsbezirk und

zu einem der wichtigsten kulturellen Zentren Europas heranwuchs. Erst Jahrhunderte später mischte St. Gallen die Textilindustrie auf und erschuf Haute Couture, die noch heute auf den Modenschauen von New York, Paris und Mailand getragen wird. Auch wenn die Textilindustrie mittlerweile nicht mehr floriert, hat die Stadt ihre Kreativität und ihren guten Geschmack keineswegs verloren.

3 Drei Museen, drei Blickwinkel: Im Museum of Emptiness gibt es eine Fülle von Leere zur Inspiration. Das Museum Lagerhaus ist der Ort für Art brut. Und im Textilmuseum wird einem erst bewusst, wie wichtig St. Gallen für die Textilentwicklung war. museumoe.com museumimlagerhaus.ch textilmuseum.ch

19:00 Kulturort

4 Bevor in der Lokremise mit Kunstraum, Theater und Kino der Abend beginnt, wird in der «Wilden Möhre» im Lattich der Teller zum Spielplatz. lokremise.ch, lattich.ch

ML

o

~ 80 000

N

Selbstverständlich muss es eine St. Galler Bratwurst mit Brot und ohne Senf sein.

Michelle Obama trägt regelmässig das St. Galler Label Akris.

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x

Bier vom Brauwerk

Ausblick von der Solitüde auf See und Säntis

à

Ab nach St. Gallen

23:00 Schlafort

5 In der Militärkantine wird gegessen, gefeiert und geschlafen – wenn möglich im Parkzimmer und während mehrerer Nächte. militaerkantine.ch

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S O N N TAG

2

St. Gallen hat mehr Treppen als Einwohner und der Ruhetag bietet sich bestens an, sie alle zu erkunden.

10:00

Kaffee in der Stadtoase 6 Grad vis-à-vis der Mühlegg-Talstation – ja, St. Gallen hat ein Bähnli – bietet das «Drahtseilbähnli» eine letzte Stärkung, bevor’s ans Treppenbezwingen geht. drahtseilbaehnli.com

4

11:00

Genuss in der Naturoase

S TÄ D T E

7 Auf der Unteren Mühlentreppe spaziert man durch die Mülenenschlucht hinauf zu den Drei Weieren. Dort warten im «Milchhüsli» ein Gasparini-Glacé, die Sicht über die ganze Stadt bis auf den Bodensee, ein Naturbad und ein Restaurant. milch-huesli.ch restaurant-dreilinden.ch

15:00

Blick in die Architekturoase 8 Über die Gesstreppe und das Dreilindengässlein steigt man wieder hinab in die Altstadt und wirft einen Blick in den hübschen Stadtpark und das Theaterprovisorium bei der Tonhalle. theatersg.ch

RUND UMS JAHR Frühling – Wortlaut. Das Literaturfestival, bei dem sich Worte in Geschichten verwandeln und Zuhören zum Vergnügen wird. 3

Sommer – Kulturfestival. Wo Musikklänge durch den Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseum schweben. Herbst – Pätch. Die kleine Ausführung der Olma – diedie dieses Jahr abgesagt wurde – mit Ausstellern, Restaurants und Chilbi. Winter – Sternenstadt. 700 Sterne tauchen den Weihnachtsmarkt, die Plätze und Gassen in ein magisches Licht.

7


17

Zeit, zu weilen R AU S AU S D E R S TA DT Die Hundwiler Höhe ist ein Mikrokosmos mit Aussicht und bodenständiger Küche und perfekt geeignet für eine kurze Wanderung.

Von St. Gallen aus fährt der Bus in 20 Minuten bis nach Hundwil und von dort wandert man in zwei Stunden auf die Hundwiler Höhe. Wenn’s plötzlich Abend wird – was schnell passieren kann –, hat’s im Gasthaus auch ein warmes Bett.

ST. GALLEN HUNDWILER HÖHE 17 km


ROSENBERG

6 6

LIND

7

NEUWIESEN

8 A LT S TA D T

1

5

SULZER AREAL

4

5

0

100

3

8 DEUTWEG

2 3

200 m


SA M S TAG

Die Marktgasse in der Altstadt kennen alle, die wahren Schätze der Stadt verstecken sich aber in der Parallel­ gasse sowie hinter dem Bahnhof.

9:00

Schätze in den Gassen 1 Im «Bonne Maman» Cupcakes essen, bevor es in der Steinberggasse auf die Suche nach Schätzen in den Boutiquen geht. An heissen Tagen Badehose nicht vergessen und sich in einem der Brunnen abkühlen!

WINTERTHUR

bonnemaman.ch

13:00

D I E I N D U S T R I E S TA DT

Spielfreuden 2 Hinter dem Bahnhof entsteht mitten im früheren Industrieareal von Sulzer ein riesiger Spielplatz für Kreative jeglicher Art. Im Skills Park schnappt man sich Golfschläger und Ball und spielt sich beim Urban Golf durchs Areal. urbangolf-winterthur.ch

16:00

Nostalgisch schlemmen

Winterthur ist eine Grossstadt, und doch kennt man sich hier; sie ist lebendig und gleichzeitig auch etwas verschlafen. Sie kombiniert gekonnt mächtige Industriehallen mit charmanten Arbeiterhäuschen, pompösen Villen und altehrwürdigen Altstadt­ häusern. Einheimische würden sagen: Winterthur ist einfach perfekt. Sie sind stolz auf ihre Arbeiter­ und Kulturstadt. Denn als die Industrie aufblühte, wurden auch Kunstliebhaber wie Oskar Reinhart in der Stadt gross – heute zeichnen sowohl Kunst wie Industrie Winterthur aus. 7

ML

o

Die Hassan-Sandwichs an der Technikumstrasse sind schon fast Kult.

N

Im Stadion des FC Winterthur gibt’s auch eine Sirupkurve für Kinder.

~ 116 000

s

x

Haustrunk Serpentin im «Schmalen Handtuch» Aussicht über die Stadt auf dem Bäumli

à

Ab nach Winterthur

3 In der wohl kleinsten Bar der Stadt, im ehemaligen Portierhäuschen, wird auf den Abend angestossen, bevor man zu den drei ausrangierten Wagen der Uetlibergbahn spaziert und dort ein überraschendes Menü geniesst. portier.lagerplatz.ch leswagons.ch

20:15

Filmvergnügen 4 Im Kino Cameo flackert alles über die Leinwand, das sonst nirgendwo gezeigt wird. kinocameo.ch

23:00

Schlaf gut! 5 Das Depot 195 ist zwar nur ein Hostel, aber es fehlt ihm an nichts. So unaufgeregt und zwanglos wie die Stadt und ihre Einwohner selbst – und besser schläft man in Winterthur nirgends. depot195.ch

19


S O N N TAG

8

Am Sonntag ist in der Winterthurer Altstadt Ruhetag. Perfekt also, um auf eine Museums­ tour zu gehen.

9:30

Kunstvolle Morgenstunde 6 Der Tag beginnt mit einem Spaziergang von den idyllisch gelegenen Walcheweihern zur Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz». Bevor die Kunstsammlung unter die Lupe genommen wird, gönnt man sich im Café ein ausgedehntes Frühstück. roemerholz.ch

13:00

S TÄ D T E

Kulinarisches Glück 7 Vom Römerholz ist es nicht weit bis zum Bäumli. Es gibt keinen besseren Ort, um über die Reben auf die Stadt und die umliegenden grünen Hügel zu blicken. Zur Krönung gibt’s ein Glacé im Restaurant Goldenberg.

3

restaurantgoldenberg.ch

15:00

Momentaufnahme 8 Wieder unten in der Stadt angekommen, lohnt sich ein Besuch im Fotomuseum oder im Kunst Museum Winterthur.

fotomuseum.ch, kmw.ch

RUND UMS JAHR Frühling – Setzlingsmarkt. Im Schloss Hegi verkauft Pro Specie Rara Setzlinge für den eigenen Garten. Sommer – Musikfestwochen. Zwei Wochen Gratis­ konzerte in der Steinberg­ gasse und viele Foodstände. Herbst – Jungkunst. Das lange Wochenende mit viel Kunst und Musik in der Halle 52. Winter – Wintialp. Im Stadtgarten werden im Holzchalet diverse Fondue­ kreationen serviert.

2


21

Ein Schloss im Grünen R AU S AU S D E R S TA DT Auf dem Schloss Kyburg taucht man in die Geschichte ein und glaubt, ganz weit weg von der Stadt zu sein.

Der einfache Weg aufs Schloss führt mit dem Zug nach Effretikon und von dort mit dem Bus nach Kyburg, Haltestelle Dorf. Wer den Wald liebt und den Aufstieg nicht scheut, spaziert über den Eschenberg hinab zur Holzbrücke der Töss und dann die steile Treppe mit ihren knapp 500 Stufen hoch.

WINTERTHUR KYBURG 9 km


11 12

13

KREIS 5

13

KREIS 6

14 4

KREIS 4

1 3

5 3 3 6 9

KREIS 1

2

8 7 10

KREIS 8

KREIS 3

15

5

0

100

200 m


F R E I TAG

Der Kreis 3 und 4 ist wohl die lebendigste und kreativste Ecke Zürichs. Nirgendwo sonst reihen sich Bars und Restaurants so dicht aneinander.

17:00

Genuss mit Italianità 1 Mitten im Geschehen der Stadt, und doch wähnt man sich irgendwo in Italien: Im «Campo» beginnt das Wochenende mit einer Auswahl von handgemachten Antipasti und einer guten Flasche Wein. Selbstverständlich nimmt man auf dem Sofa unter dem Gummibaum Platz oder bei schönem Wetter draussen auf dem Helvetiaplatz.

ZÜRICH D I E F O O D S TA DT

barcampo.com

19:00

Kulinarische Freudensprünge 2 Im «Franz» kommt auf den Tisch, was regional und saisonal ist. Die Basis ist ein Vier- oder Fünf-Gänger, aus dem man sein eigenes Programm zusammenstellt. wirtschaftimfranz.ch

22:00 Trinkbar

Zürich hat alles und von allem genug, sodass ein Wochenende

o eigentlich nicht reicht, um richtig in die Stadt einzutauchen.

Zu den 50 Museen und mehr als 100 Galerien kommen ein See mit zig Badegelegenheiten, ein dichtes kulturelles Angebot für neu­ gierige Stadtentdecker und rund 2000 Restaurants, die im Gaumen eine Geschmacksexplosion nach der anderen auslösen. Zürichs Quartiere sind mal hip, mal multikulti, mal industriell, mal histo­ risch – auf alle Fälle so, dass man sie alle entdecken möchte.

ML

o

~ 434 000

N

Das «Essento» revolutioniert mit seinen Insektensnacks die Foodszene.

In kaum einer anderen Stadt weltweit wirkten so viele Nobelpreisträger wie in Zürich. Albert Einstein gehört auch dazu.

9

x

Turicum Gin

Seesicht vom Uetliberg aus

à

Ab nach Zürich

3 Langeweile? Das Wort kennt der Kreis 4 nicht. Hier hat die Nacht kein Ende. Bars reihen sich wie Perlen auf einer Schnur in den Gassen. Deshalb taucht man ins Nachtleben ein und zieht von einer Bar zur nächsten. Vom Restaurant Franz ist es nur einen Katzensprung zur Bar 169 West, wo stilvoll mit Wein angestossen wird. In der italienischen Bar Sacchi ist der Negroni im Glas ein Muss. Und im «Vagabundo» steht einem ein riesiges Barsortiment offen. In den warmen Monaten sucht man sich hier ein Plätzchen im Freien. 169west.ch, sacchi.bar vagabundo.ch

2:00

Schlafen mit Stil 4 Von welcher Bar auch immer, der Weg ins Design & Lifestyle Hotel Greulich ist nicht weit. Am nächsten Morgen erfreut man sich an den Birken, die sanft im Wind schaukeln. greulich.ch

23


S TÄ D T E

8 5 11

8 5 12


SA M S TAG

Auf dem Weg vom Kreis 4 in Richtung Altstadt trifft man auf kreative Köpfe und ihre Design­ ideen, idyllische Naturoasen und raffinierte Kulinarik.

9:00

Frühstück 5 Ohne richtiges Frühstück geht nichts: Wenige Minuten vom Hotel entfernt liegt das Grand Café Lochergut, wo bereits das Frühstück zelebriert wird, als gäbe es keine Mahlzeit mehr danach. lochergut.net

10:00

in den kleinen Gassen der autofreien Altstadt. Am Rinder- und am Neumarkt gibt es einige Trouvaillen zu entdecken. Unbedingt aber auch einen Blick in die Seitengassen werfen!

15:30

Kunststücke 10 Das Kunsthaus Zürich wird im Moment mit einem lichtdurchfluteten Quader des Architekten David Chipperfield erweitert. Bis zur Eröffnung 2021 sind die Meisterwerke von Alberto Giacometti, Edvard Munch, Picasso, Monet und Chagall sowie von zeitgenössischen Schweizer Künstlern wie Pipilotti Rist und Fischli/Weiss trotzdem zu bestaunen. kunsthaus.ch

Designstücke 6 Vom Lochergut startet der Spaziergang, der entlang der Badener- und der Ankerstrasse von einer Boutique zur nächsten führt. Ob Kleider, Accessoires oder Möbel, die Einkaufstüte kann nicht gross genug sein. Alle Shops sind hier zu finden: tribeka.ch

11:30

Pflanzenreich 7 Wer das Casino erblickt, spaziert über die Brücke auf die andere Flussseite (über Sihl und Limmat) und dann scharf rechts in den Alten Botanischen Garten. Ob der mittelalterliche Kräutergarten oder das Palmenhaus aus dem 19. Jahrhundert – der Ort ist einfach magisch.

12:30

Gemüseteller 8 In der «Neuen Taverne» spielt Gemüse auf den Tellern die Hauptrolle. Doch nicht die Ideologie steht im Vordergrund, sondern der Geschmack. Deshalb wird das Rüebli oder der Blumenkohl vielleicht auch mal mit Fischsauce garniert. neuetaverne.ch

14:00

Schmuckstücke in der Gasse 9 Am Nachmittag steht Shoppingtour Nummer 2 auf dem Plan. Diesmal aber nicht an befahrenen Haupt- und Nebenstrassen, sondern

Mitten in der Zürcher Altstadt wurde Dada gegründet, eine Bewegung zwischen Kunst und Nonsens. Heute ist das Dada-Haus Cabaret Voltaire Ausstellung, Shop und Cafébar in einem.

18:30

Am Küchentisch 11 Fürs Nachtessen führt der Weg in Richtung LöwenbräuAreal. Hier im «Mémoire» sitzt man mitten in der Küche, wo Pfannen klappern, Düfte kreiert und Teller liebevoll dekoriert werden. Das saisonale und regionale Fünfoder Sechs-Gang-Menü wird mit Wein oder Alkoholfreiem gepaart. Aber aufgepasst: In der Sommersaison ist das «Mémoire« geschlossen. restaurantmemoire.ch

22:00

Drink zwischen Beton 12 Zusammen mit dem Tanzhaus Zürich ist auch die Café & Bar Nude am Letten entstanden. In der modernen und hellen Betonarchitektur gibt’s kleine Snacks und eine wunderbare Auswahl an Cocktails und Hochprozentigem. nude-zurich.com

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S O N N TAG

14

Das Tram № 4 führt von Altstetten zum Tiefenbrunnen und an Design­ und Kultur­ häusern vorbei.

10:00

Designgeschichte 13 Erster Stopp: das Museum für Gestaltung mit seinen zwei Standorten. Im Toni-Areal werden Brücken zu Lehre und Forschung geschlagen, und an der Ausstellungsstrasse kann man es sich beispielsweise auf aktuellen Schweizer Möbeln bequem machen. museum-gestaltung.ch

13:00

S TÄ D T E

Kulturgeschichte 14 Das Landesmuseum zeigt die grösste kulturgeschichtliche Sammlung der Schweiz und greift in den Sonderausstellungen gesellschaftlich relevante Themen auf. Und der Neubau ist nicht nur für Architekturliebhaber reizvoll. landesmuseum.ch

16:00

Architekturgeschichte 15 Der Pavillon Le Corbusier ist eine Architekturikone und wird vom Museum für Gestaltung bespielt. as letzte Bauwerk des Jahrhundertarchitekten kann während den Sommermonaten auch von innen besichtigt werden. pavillon-le-corbusier.ch

RUND UMS JAHR Frühling – Sechseläuten. Das traditionelle Frühlings­ fest mit farbigem Umzug und «Böögg». Sommer – Zürcher Theater Spektakel. Das Theaterfes­ tival für alle direkt am Zürichsee. Herbst – Food Zurich. Elf Tage im Zeichen der Kulinarik mit Streetfood, Kursen und Degustationen. Winter – Weihnachtsmärkte. In Zürich gibt es eine Fülle an Weihnachtsmärkten, die alle ihren eigenen Charme haben.

13


27

R AU S AU S D E R S TA DT Am anderen Ende des Zürichsees liegt Rapperswil mit Schloss, Boutiquen, Restaurants und einer idylli­ schen Altstadt.

Auf dem Wasser

Per Velo

Die Fahrt mit dem Schiff bis nach Rapperswil dauert zwei Stunden – sie vergehen jedoch im Nu.

Ein Fahrrad mieten und durch die Rebberge der Goldküste nach Rapperswil düsen.

ZÜRICH RAPPERSWIL 30 km


TIPPS

SCHAFFHAUSEN

Rheintauchen

D I E R H E I N S TA DT

1 Der umtriebige Künstler

Beat Toniolo hat der Stadt die Rhyality Immersive Art Hall beschert, einen achteckigen Raum von 400 Quadratmeter Grösse, in dem 28 Projektoren Bilder an die Wände werfen und 90 Lautsprecher einen Klangteppich darunterlegen. Mit dieser Anordnung taucht man kopfüber in den Rheinfall ein wie Rhenus Pater, der Flussgott des Rheins. rhyality.ch

S TÄ D T E

Rheinschiff 2 Seit 1870 trotzt die Rhybadi mit ihrer Schiffsform den Fluten und lädt zum Bad im kühlen Nass. Um sich danach wieder aufzuwärmen, legt man sich im Sommer auf die sonnenwarmen Bretter und tritt im Winter in die Jurten ein, die ab November mit Sauna, Ruheräumen und einem Bistro aufwarten.

L entschleunigt lebt es sich am Nordufer des berühmten Flusses. So gemächlich der Rhein durch die Munotstadt fliesst, so

In Hektik verfallen? Das kann die grosse Stadt weiter südlich besser. Ennet dem Rhein gönnt man sich den Luxus der Zeit und pflegt die Gemütlichkeit mit allen Sinnen. Denn mit dem Rauschen des Flusses im Ohr, dem Duft der Schafe in der Nase und dem Blick zum Munot schmeckt der hiesige Blauburgunder besser als viele andere Weine. So ist man bald nicht mehr rastlos und bereit, das überraschende kultu­ relle Angebot und die kleinen Läden der Altstadt zu entdecken. 2

rhybadi.ch

Rheinhören 3 Das Kammgarn unweit des Rheins ist eine wichtige Kulturinstitution mit Theater, Partys, Konzerten und Ausstellungen. Und mit einer Beiz, die für alle etwas bietet. kammgarn.ch

1

Rheinbeissen 4 Einst diente der Güterhof am Rhein als Lagerhaus für Salz. Heute ist es ein schicker Gastrobetrieb mit breitem Angebot von Schweizer Küche bis Sushi – sowie Bar und Lounge. Wer bei umfangreichen Speisekarten von der Wahl gequält wird, der gönnt sich einen schönen Abend in der «Chuchi». gueterhof.ch, dchuchi.ch

Rheinschlafen 5 Das direkt am Münsterplatz gelegene Hotel 2B ist etwas schräg und anders, sehr charmant und beliebt. Wenn die Sommerhitze drückt, ist auch die MS «Konstanz» ein heisser Tipp. In der Suite hat man das Schiffhotel während einer Nacht zu zweit auf dem Rhein ganz für sich allein. hotel-2b.ch, urh.ch

ML

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Schaffhauser Züngli

s

~ 37 000

N

Die allerersten Schweizer bewohnten vor 15 000 Jahren das Kesslerloch.

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Blauburgunder AOC

Säckelamtshüsli

à

Ab nach Schaffhausen


TIPPS

BADEN

Bagno Popolare

D I E B Ä D E RS TA DT

? zu schätzen. Sie erstellten hier die Siedlung Aquae Helveticae:

Bereits die Römer wussten die warmen Quellen am Limmatknie

die Quellen Helvetiens, die noch heute Erholungssuchende von nah und fern ins Bäderquartier locken. Denn gerade in unserer schnell­ lebigen Zeit geniesst Wellness einen hohen Stellenwert. Baden ist eine Oase der Ruhe im dichtbesiedelten Mittelland, denn die Stadt hat es geschafft, den Bewohnern des gut erschlossenen Ortes Freiräume für Geist und Körper zu schaffen. 2020 wurde Baden dafür mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet.

1 Baden pflegt eine grosse Tradition des Badens. Die Fahrt zur Kur, die «Badenfahrt», wird noch heute alle zehn Jahre ausgiebig gefeiert – das nächste Mal 2023. Bis dann überbrückt der Verein Bagni Popolari die Wartezeit. Das Kollektiv von Kunstkomplizen und Kulturhandwerkerinnen setzt sich für die Badekultur ein und realisiert regelmässig Badeinstallationen, die zumindest teilweise bebadbar sind. Ziel ist ein dauerhafter Badebrunnen mit heissem Thermalwasser auf der Limmatpromenade. bagnopopolare.ch

Römerbad

1

2 Das Hotel Blume verfügt über eine hauseigene Quelle mit 47 Grad heissem Wasser, das als mineralienreichstes Thermalwasser der Schweiz gilt. Nach dem ausgiebigen Bad empfiehlt sich ein Besuch des Restaurants, das sich im bestens erhaltenen Atriumhof befindet. blume-baden.ch

Thermalbank Limmat 3 Auf der öffentlich zugänglichen Thermalbank direkt bei der Limmat treffen sich Alt und Jung, um nach einem ausgiebigen Spaziergang die Füsse ins warme Thermalwasser zu tauchen. dein.baden.ch

Dory & Du 4 Das junge Restaurant im Bäderquartier macht alle anderen Fischrestaurants der Welt vergessen. Unter den Spezialitäten findet sich auch ein Tatar vom Namensgeber des Restaurants, dem St. Petersfisch (engl. John Dory). doryunddu.ch

ML

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Spanischbrödli – Blätterteiggebäck

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Müller Bräu Bier

x

Ruine Stein

~ 19 000

N

Der Stadtturm diente bis 1985 als Bezirksgefängnis.

à

Ab nach Baden

Hotel Limmathof 5 Ein Hotel, zwei Häuser – getrennt durch den Fluss: diesseits in Baden der historische «Limmathof» mit einem edlen Spa und gegenüber in Ennetbaden der neue «Limmathof» im Boutiquestil mit Private-Spa-Suiten. limmathof.ch

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LÖ R R AC H

V I L L AG E - N E U F

H A LT I N G E N

14 WEIL AM RHEIN

HUNINGEN

KLEINHÜNINGEN

12

13 RIEHEN

7

11

9

10

KLEINBASEL

BETTINGEN

3 2 12

8

4 10 2

G R E N Z AC H

15

BIRSFELDEN

14 2 1 SCHWEIZERHALLE

5

N E U E - W E LT

11

5

6 0

100

200 m


F R E I TAG

Einen Gang runter­ schalten, es ist Wochenende und man befindet sich im gemütlichen Basel.

15:00

Liebesaffäre im Café 1 Im De-Wette-Park gleich neben dem Bahnhof bei einem guten Glas Wein im Café Zum Kuss der Stadt auf den ersten Blick verfallen. zumkuss.ch

16:00

BASEL

Schick nächtigen 2 Das junge Hotel Nomad beim Kunstmuseum setzte einen neuen Standard für Stil und Innovation. Mindestens so elegant ist das Hotel Krafft, das aber eine längere Geschichte hat. Wer inmitten von Kunstwerken schlafen möchte, bucht ein Künstlerzimmer im «Teufelhof».

D I E K U N S T S TA DT

nomad.ch, krafftbasel.ch teufelhof.com

19:00

Schlemmen und trinken

Im Dreiländereck, wo französische Leichtigkeit und deutsche

q Ernsthaftigkeit auf eidgenössische Bodenständigkeit treffen,

befruchten sich die Kulturen seit Jahrhunderten in kreativer Art und Weise. So entwickelte sich eine abenteuerliche Neugierde, die den Baslern in Fleisch und Blut übergegangen ist. Heute zeigt sie sich in den Entwürfen der Basler Architekten, in den Erfindungen der hiesigen Pharmaindustrie und darin, dass Basel weltweit mit moder­ ner und zeitgenössischer Kunst gleichgesetzt wird.

ML

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~ 179 000

N

Die «Markthalle» und das «Klara» bringen Streetfood aus aller Welt nach Basel.

Seit 1989 «arbeitet» der 13,5 Meter hohe «Hammering Man» von Jonathan Borofsky am Aeschenplatz.

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Ueli Bier und Unser Bier

Basler Münster

à

Ab nach Basel

3 Im Restaurant LA sind die Gerichte so geschmackvoll und künstlerisch angerichtet, dass die Sinne vor Freude tanzen. In der benachbarten «Barfly» fühlen sich Ginliebhaber im siebten Himmel, denn sie können aus 341 verschiedenen Gins aus 35 Ländern auswählen. Gin Gin! restaurant-la.com, bar-fly.ch

23:00

Museumsbesuch 4 Beschwingt vom Gin endet der Abend mit frischer Luft und Kunst. Seit 1995 hat das Hoosesaggmuseum sieben Tage die Woche 24 Stunden geöffnet. Es ist gleichzeitig das kleinste Museum der Stadt. Das Minimuseum steckt im Fenster einer Haustür und wird vom Ehepaar Vergeats mit wechselnden Ausstellungen betreut. Dabei setzen sie kleinste Gegenstände aus ihrem und fremdem Fundus thematisch gekonnt in Szene. hoosesaggmuseum.ch

31


S TÄ D T E


SA M S TAG

Das Zentrum der Stadt ist reich an Kunst, Frohsinn und An­ geboten für alle Stimmungen. Es lässt sich problemlos zu Fuss oder mit dem Velo erkunden.

9:00

Eine Kaffeewelt 5 Klein, gemütlich und persönlich – im «Del Mundo» treffen sich die Welt und die Quartierbewohner Gundeldingens, dem Quartier hinter dem Bahnhof. delmundo.ch

10:00

Kunst entdecken 6 «Schauen» und «lagern» sind die Stichworte dieses Museums. Und so nennt es sich: das Schaulager. Bilder landen hier nach Ausstellungen nicht in Kisten verpackt in einem Kunstdepot, sondern sind für die Forschung zugänglich. Neben der zeitgenössischen Kunst begeistert auch das Gebäude, dem die Basler Architekten Herzog & de Meuron ihren Stempel aufgedrückt haben.

Das Museum kann auf Voranmeldung besucht werden. schaulager.org

12:00

Mittagessen im Silo 7 Auf Retromöbeln und zwischen unzähligen Pflanzen kommen im Restaurant Silo wohltuende Soulfood Bowls auf den Tisch. Wer möchte, kann hier den ganzen Tag über Frühstück bestellen. Nebenan im Café Bar Ost gibt’s feine Bagels. Und es herrscht Pionieratmosphäre – schliesslich probt man in der Erlenmatte Ost nichts weniger als das Wohnen der Zukunft. silobasel.com, cafeostbar.ch

13:00

Verrückte Gerätschaften 8 Jean Tinguely vermachte der Welt fröhliche Geschenke: verspielte Maschinen und wilde Apparaturen. Basel

dankte es ihm mit einem Museum. Danach im angrenzenden Solitude-Park einen Stopp in der Buvette Schöpfli einlegen. tinguely.ch schoepfli.business.site

15:00

Rein ins Kühle 9 Nun folgt die Erfrischung: Badezeug anziehen und gleich unterhalb des Museums Tinguely in den Rhein hüpfen. Dann lässt man sich flussabwärts treiben, begutachtet zur Linken das Münster, zur Rechten die Rheinpromenade und landet schliesslich unterhalb der Johanniterbrücke in Kleinbasel. Die Oetlinger Buvette serviert Neuankömmlingen von März bis Oktober warmen Tee und coole Drinks. oetlinger-buvette.ch

16:00

Einkaufen in den alten Gassen 10 In den gepflasterten Altstadtgassen rund um den Spalenberg und den entspannten Andreasplatz, oder auch in Kleinbasel, etwa in der Nähe des Erasmusplatzes, finden sich zahlreiche hübsche Läden zum unverbindlichen Entdecken. Den dazwischenliegenden Rhein überquert man mit Stil in einer der vier Fähren «Wild Maa», «Leu», «Vogel Gryff» oder «Ueli», die für einen bescheidenen Obolus die schönsten Verbindungen zwischen Klein- und Grossbasel aufrechterhalten.

20:00

Essen mit Charme 11 Gutes Essen wird noch besser, wenn es in schöner Atmosphäre serviert wird. Etwa im «Wilde Maa» in Kleinbasel, einem Traditionslokal, das mit feinem Gespür für Design und Eleganz zu neuem Leben erweckt wurde. Jünger ist der coole Industriecharme im «Werk 8» der ehemaligen Maschinenfabrik Sulzer-Burckhardt hinter dem Bahnhof. werkacht.ch, zumwildemaa.ch

22:00

Nachtabenteuer 12 Für den Schlummertrunk zum Tagesabschluss zieht es Freigeister in den «Holzpark Klybeck», Musikliebhaber ins «Schall und Rauch» und Menschen mit Stil ins «Consum». holzpark-klybeck.ch schallundrauchbar.ch consumbasel.ch

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S O N N TAG

14

Die grünen Seiten des Stadtkantons bieten Entspannung für Körper und Geist.

10:00

Brunch im Grünen 13 Im Bistro Reithalle des wohlgepflegten Wenkenparks in Riehen geniesst man sonntags in aller Ruhe den wunderbaren Brunch à discrétion. reithallewenkenpark.ch

12:00

S TÄ D T E

Kunstvoll spazieren 14 Die Fondation Beyeler ist neben dem hervorragenden Kunstmuseum Basel für Freunde der Kunst ein Muss. Das hat auch mit der idyllischen Umgebung zu tun, in der die Besucher ihre Gedanken frei laufen lassen können. Besonders schön ist dies auf dem 5 Kilometer langen Kunstweg «24 Stops», der das Vitra Design Museum und die Fondation Beyeler verbindet. kunstmuseumbasel.ch 24stops.info fondationbeyeler.ch

15:00

Zum Abschied nichts tun 15 Vor der Rückreise legt man sich ans Birsköpfli und gönnt sich in der «Veranda Pellicanò» einen Abschiedsdrink. veranda-pellicano.ch

RUND UMS JAHR Frühling – Blütezeit. Wenn alles blüht, den Park im Grünen und die Merian Gärten besuchen. Sommer – Imfluss Festival. Ans Rheinbord sitzen und der Livemusik auf dem Rheinfloss lauschen. Herbst – Fauteuil. Die Kleinkunstbühne besuchen, auf der regel­ mässig Grosse auftreten. Winter – Fasnacht. Die «drey scheenschte Dääg» erleben und sich über die «Schnitzelbängg» amüsieren.

14


35

Der Weg ist das Ziel R AU S AU S D E R S TA DT Von der Stadtgrenze ins Baselbieter Weingebiet Klus wandern, der Kulinarik frönen und unterwegs ein Lied summen, singen oder pfeifen.

Ab Haltestelle Dorenbach übers Bruderholz in Richtung Ettingen, durchs Weinbaugebiet Klus und weiter nach Aesch wandern. Im Restaurant Predigerhof einkehren und sich von der regionalsaisonalen Küche verwöhnen lassen.

BASEL K LU S 16 km


TIPPS

SOLOTHURN

Elfmal Solothurn erleben

D I E B A R O C KS TA DT

1 In Solothurn dreht sich

alles um die Zahl elf. Darum muss man die dreimal elf Stufen der Kathedrale erklimmen, die Solothurner Uhr mit ihrem Elf-Stunden-Zifferblatt besichtigen, aus einem der elf Stadtbrunnen trinken oder sich gleich ein hiesiges «Öufi»-Bier genehmigen.Prost! oeufi-bier.ch

S TÄ D T E

Die «Hafebar» 2 Solothurn versprüht mehr mediterranes Lebensgefühl als manche Stadt am Meer. Das dachten sich auch die Macher der «Hafebar» – und schufen ein Stück Mittelmeer: Hier verbringt man milde Abende unter den Platanen und genehmigt sich bei einem «Öufi»-Bier ein Apéroplättli mit lokalem Käse und hiesiger Wurst.

u

Eine charaktervolle Stadt, die reich an Geschichte ist und eine beeindruckende barocke Architektur hat. Die ehemalige «Ambassadorenstadt», das einstige Zentrum europäischer Demo­ kratie, ist jedoch weit entfernt davon, ein Dasein als verschlafenes Freiluftmuseum zu fristen. Solothurn ist verspielt, Genuss und Gemächlichkeit werden grossgeschrieben und man begegnet dem Leben mit einem Augenzwinkern. So finden hier genauso die kulturell anregenden Solothurner Literaturtage statt, wie auch die geselligen Solothurner Biertage. 1

hafebar.ch

Frisches Theater 3 Theater hat hier Tradition und begeistert ganz Solothurn mit frischen, zeitgemässen Produktionen, die zum Lachen und Nachdenken anregen. tobs.ch

Tanzlustig

5

4 Im ehemaligen Schlacht-

haus wird gegessen, geplaudert, gelacht, getrunken und getanzt. Das «Solheur» mit Restaurant, Bar und Lounge ist bunt und fröhlich, genauso wie das Publikum. Hier beginnt auch die freudvolle Uferpromenade, genannt «Rue de Blamage», wo man sich abends einen kühlen Drink an der Aare gönnt. solheure.ch

Hotel mit Charme 5 Charmant, idyllisch, historisch, heimelig und einen Tick anders – das Hotel Baseltor wird genossenschaftlich geführt, bietet schicke Hotelzimmer und im Restaurant mediterrane Slow-Food-Küche. Oder man schnappt sich im hauseigenen Take-away ein Bami Goreng und setzt sich damit an die Aare. baseltor.ch

ML

o

Solothurner Torte

s

Absinth

~ 17 000

N

Im Hotel La Couronne hängt bis heute die unbezahlte Rechnung von Napoleon, datiert vom 23. November 1797.

x

Weissenstein

à

Ab nach Solothurn


TIPPS

OLTEN

Kulturgeschichten

D I E L I T E R AT U RS TA DT

Die «Stadt der Bähnler» nennt man sie. Selbst wer Olten nicht

s kennt, verkehrte vielleicht schon in seinem Bahnhofbuffet.

Hier wurde einst der Schweizer Alpenclub gegründet und hier entstand die Literaturvereinigung Gruppe Olten. Mit der Literatur ist die Kleinstadt eng verbandelt. Die Schriftsteller Franz Hohler, Alex Capus und Rudolf Peyer wuchsen in Olten auf. Auch Pedro Lenz wohnt hier. In Olten trifft sich alles: Züge von Nord und Süd, «Büezer» und Schriftsteller sowie an ihren Hochschulen Studierende aus der ganzen Nordwestschweiz.

1 Solange es die Sonne zulässt, sollte man bei jedem Olten-Besuch einen Abstecher ins Aarebistro einplanen. Dort liest man bei Kaffee oder Bier im «Kolt», dem Kulturmagazin Olten, von den coolen Seiten der Stadt. aarebistro.ch, kolt.ch

Schriftstellerweg 2 Auf der Audiotour durch die Stadt erzählen die Oltner Schriftsteller Alex Capus, Franz Hohler und Pedro Lenz zusammen mit Freunden Geschichten aus der Stadt. Dazu überrascht der Quai Cornichon mit 30 kabarettistischen Perlen und einer interaktiven Rätselkabine. olst.ch

Kulinarische Gedichte 3 Literaten schätzen wohl

gute Kost – denn feine Restaurants gibt’s in Olten viele. Das belgisch angehauchte Bistro «Salmen» hat wunderbare Frites, das lustige «Stadtbad» bietet beste Aussicht auf die Aare und im «Rathskeller» wird die gutbürgerliche Küche tapfer verteidigt. Vorbeischauen und staunen. restaurant-stadtbad.ch, salmen-olten.ch, rathskeller.ch

Mitternachtskrimi 4 Im ehemaligen Treffpunkt galicischer Arbeiter bringt heute der Schriftsteller Alex Capus Menschen zusammen – bei selbst gebrautem Bier und feinen Konzerten. Ruhiger ist es im Kino Lichtspiele, wo man auf alten Sofas gute Filme schaut. Spätabends bietet das «Coq d’Or» nach eigenen Angaben Kultur und Kater. Es stimmt.

ML

o

~ 19 000

N

In aller Frühe ein frisch gebackenes Brötchen beim Pino-Beck verputzen.

Der «BahnhofbuffetOlten-Dialekt» ist der neutrale Dialekt der Schweiz.

8

x

Sich im «Eguete» durchs Sortiment trinken

SäliSchlössli

à

Ab nach Olten

galiciabar.ch, lichtspiele-olten ch, coq-d-or.ch

Bettgeschichten 5 Im herzerwärmenden B ’n’ B Olten oder hoch oben auf dem Engelberg fliegen einem nächtens die schönsten Geschichten zu. bnb-olten.ch, gasthof-eberg.ch

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WESEMLIN

DREILINDEN

WEY BRAMBERG

M Ü H L E M AT T

2

4 3

GÜTSCH

3

1 4

UNTERGÜTSCH

1 B R U C H M AT T

3

BODENHOF

EICHHOF

5

S T E R N M AT T

5

0

100

200 m


SA M S TAG

Wer in Luzern ddie Souvenirläden umgehen will, der stromert durchs trendige Bruchquartier und die lebendige Neustadt. Erst zum Nachtessen geht’s zurück in die histori­ sche Altstadt.

13:00

Shoppen im Bruchquartier 1 In der Luzerner Neustadt fällt das Ankommen bei einer schwedischen Kaffeepause – Fika genannt – im Café Nord leicht. Beim anschliessenden Entdecken des Bruchquartiers statten sich Shopper beim Besuch in The Stories mit Modischem von kleinen Labeln aus, bevor der Nachmittag im «Vin & Vinyl» beim Apéro endet.

LUZERN D I E P O S T K A RT E N S TA DT

cafenord.ch, thestories.ch setpember.ch

18:00

Frischer Genuss 2 In der Jazzkantine, einst das Lokal der Jazzschule, werden heute mit spürbarer Freude marktfrische Gerichte aus regionalen Zutaten serviert. Wer etwas von diesem Geist mitnehmen will, kann sich das hauseigene Grabenbrot schnappen. Die Sauerteigkreation wird auch über die Gasse verkauft. jazzkantine.com

23:00 Urbanes Flair oder imposantes Bergpanorama? Kultur von Weltformat oder Spass am See? Wer nach Luzern kommt, braucht sich nicht zu entscheiden: Der schönen historischen Alt­ stadt liegt der Vierwaldstättersee zu Füssen, im Hintergrund erhebt sich der Drachenberg Pilatus, und dazwischen bietet das KKL von Jean Nouvel eine Bühne für Musiker und Künstler aus aller Welt. Aber auch eine junge, lokale Kunst­ und Designszene ist mit Institu­ tionen wie dem Neubad in der Leuchtenstadt aufgeblüht.

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ML

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Luzerner Chügelipastete macht satt.

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Kafi Lutz

~ 82 000

N

Im 19. Jahrhundert sollte die berühmte Kapellbrücke als «Schandfleck der Stadt» abgerissen werden.

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Spiegellabyrinth im Gletschergarten

Süffige Aussicht 3 Nach dem Abendprogramm, sei klassisch im KKL oder moderner im Konzerthaus Schüür, geniesst man den Schlummertrunk mit Sicht auf den See im Luz Seebistro. kkl-luzern.ch, schuur.ch luzseebistro.ch

à

Ab nach Luzern

Neben den Konzertsälen beherbergt das KKL Luzern auch Restaurants und das Kunstmuseum Luzern. kunstmuseumluzern.ch

39


S O N N TAG

5

Alle Wege führen ans Wasser – ob für den Kaffee am Ufer, den Flohmarkt im Pool oder die Sauna auf dem See

9:00

Süsses Erwachen 4 Nach süssen Träumen, zum Beispiel im Hotel Anker oder im Hotel Beau Séjour, lässt man sich im Mill’Feuille von einem (zweiten oder dritten) Kaffee vollends wecken. hotel-restaurant-anker.ch beausejourlucerne.ch millfeuille.ch

6

10:00

S TÄ D T E

Gestrandet 5 Im ehemaligen Swimmingpool des Kulturzentrums Neubad wartet allerlei «Strandgut» an den Ständen des sonntäglichen Flohmarkts. Und sollte dieser einmal ausfallen, lässt sich im vielfältigen Programm bestimmt etwas anderes finden. neubad.org

13:00

Entspannt ablegen 6 Um am See zu schwitzen, braucht’s weder Strand noch Sonne: Auf dem (schweizweit ersten!) Saunaboot ab Kastanienbaum entspannt man sich und geniesst den See bei jedem Wetter. saunaboot.ch

RUND UMS JAHR Frühling – Fumetto. Internationales Comic­ festival mit Events und Ausstellungen. Sommer – B-Sides. Kleines, aber feines Musik­ festival auf dem Sonnen­ berg in Kriens. Herbst – Lucerne Festival. Während eines Monats wird Klassik gefeiert. Winter – Fasnacht. Bunter Ausnahmezu­ stand von sehr früh bis sehr spät.

1

2


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Sonnenanbeter R AU S AU S D E R S TA DT Neben dem stolzen Pilatus ist es natürlich übertrie­ ben, beim Sonnenberg von «Berg» zu sprechen, aber eine hübsche Alternative ist er auf alle Fälle.

An manchem Nebeltag wird der Sonnenberg seinem Namen mehr als gerecht und blinzelt treu der Sonne entgegen. Vom Paulusplatz in Luzern gelangt man in knapp einer Stunde auf den Berg. Auch immer einen Spaziergang wert ist die Wolfsschlucht.

LUZERN SONNENBERG 4 km


TIPPS

ZUG

Kunst erkunden 1 In Roman Signers Kunst-

werk «Seesicht» steigt man ab unter den Seespiegel und ist auf Augenhöhe mit den Fischen, bei den stadtweiten Interventionen von Tadashi Kawamata sieht man die Umgebung mit neuen Augen, und mit der Installation «light transport» von James Turrell erscheint der Bahnhof in einem neuen Licht. Zug hat viel hochkarätige Kunst im öffentlichen Raum, die man bestens selbst erkunden kann. Eine Karte der Werke stellt Zug Tourismus online zur Verfügung. zug-tourismus.ch

S TÄ D T E

Hausgemachtes schlemmen

D I E VO R Z E I G E S TA DT

Zug ist nicht gross, aber selbstbewusst. Man weiss, wer man ist und was man zu bieten hat: eine hohe Lebensqualität, den Blick auf die Alpen und einen schmucken historischen Kern. Die Stadt wirkt stilvoll gepflegt und legt Wert auf Kunst im öffentlichen Raum. Dazu gesellt sich eine Geschäftswelt, die der hübschen Stadt eine gewisse Internationalität verleiht. Bei einem Besuch in Zug kann man auf kleinstem Raum hochwertige Kunst betrachten, geschmackvoll shoppen, den See geniessen und sich kulinarisch ver­ wöhnen.

F

1

2 Wer die italienische Küche liebt, besucht das Restaurant Widder der Famiglia Finelli und entflieht bei hausgemachten Pappardelle, frischen Calamari genovese oder Kalbs-Saltimbocca gedanklich gegen Süden. restaurantwidder.ch

Frei sein 3 Im «Freiruum» ist der Name Programm: ein Raum, in dem sich Kultur, Spass und Genuss frei entwickeln können. Mit Streetfood-Markt, Familienangeboten, BaristaWorkshops, Velobörsen, Boulderanlage und Parkourzone. freiruum.ch

Schick daherkommen 4 Für die stilbewusste Frau ist die Boutique «Les Deux» eine Institution, die stets die neusten Trends aufnimmt. Seit diesem Jahr darf auch der Mann losziehen und sich beim Fashion-Shopping im neuen «Les Deux Men» austoben. lesdeuxboutique.ch

Stilvoll nächtigen 5 Das Hotel Löwen liegt in der Altstadt, direkt am See. Es präsentiert sich mit seinen geschmackvollen Zimmern frisch, dank des Gebäudes aber auch charaktervoll. Die hauseigene Brasserie serviert bürgerliche Kost vom Feinsten. loewen-zug.ch

ML

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Zuger Rötel – Saibling aus dem Zugersee

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Zuger Kirsch AOP

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Vom Guggi runtergucken

~ 31 000

N

100 Liter Kirsch enthielt die wohl grösste Kirschtorte der Welt und war stolze 241 Kilogramm schwer.

à

Ab nach Zug


TIPPS

THUN

Ab ins kühle Nass

D I E WAS S E RS TA DT

ë

Die gemütliche Stadt am See hat einen verblüffenden Erlebnis­ faktor. Man könnte Thun auch als die Sommerhauptstadt der Schweiz bezeichnen. Denn mit dem grossen Spielplatz aus Bergen, Flüssen und dem wunderbaren See vor der Haustür, ist Thun ein Eldorado für Freizeitsportler, Sonnenanbeter und Badefreunde. Mitten in der Stadt wird sogar gesurft, als gäbe es kein Hawaii. Aber auch der Genuss ist immer gleich um die Ecke. Sei es beim Flanieren durch die Altstadt, beim Apéro auf dem Mühleplatz oder bei einem feinen Abendessen direkt an der Aare. 1

1 Nicht jeder kann die Wellen bei der Scherzlig- und der Mühleschleuse gleich selbst surfen, aber bereits das Zuschauen vom Flussufer aus bereitet Spass. Schon leichter ist es, mit dem SUP auf den Thunersee rauszupaddeln, oder man hüpft im Flussbad Schwäbis ins kühle Wasser. flusssurfen.ch SUP-Vermietstation honu.ch Flussbad Schwäbis thun.ch

Restaurant Dampfschiff 2 Das «Bateau à vapeur», wie es auf Französisch an der Hausfassade angeschrieben steht, tischt direkt an der Aare mit Blick auf die Villa Julia eine Mischung aus regionaler und mediterraner Küche auf. Der Verdauungsspaziergang führt der Aare entlang zurück in die Thuner Altstadt. Wer den Abend noch nicht beenden möchte, besucht den geselligen Mühleplatz. dampfschiff-thun.ch

Einkaufsgasse 3 Ein Schuh, ein Kleid oder ein Wohnaccessoire – entlang der Oberen Hauptgasse finden sich auf den typischen Thuner Hochtrottoirs allerlei kleine, individuelle Shops.

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Poetische Drinks 4 Die Cocktailbar Atelier von Ivan Urech nennt sich auch die Manege der liquiden Poesie und verführt zum unvernünftig langen Verweilen. Ein Glück, dass das «Atelier» nicht in Kopenhagen, Tel Aviv oder New York steht. bar-atelier.ch

In die Träume spediert

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~ 44 000

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«Thun-Fische» – Mürbeteiggebäck mit Mandel-Nuss-Füllung

Das schmalste Haus der Schweiz steht in Thun: Es ist 2,2 Meter breit und 10 Meter hoch.

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Thun Bier

Rabenfluh

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Ab nach Thun

5 Wo einst Gala-Käsli oder Gerber-Fondues in alle Welt verschickt wurden, steht heute Thuns junges, frisches Hoteljuwel: die «Spedition». Genuss verspricht auch das Restaurant mit wunderbar frischem Gemüse und zartem Dry Aged Beef. Danach ein Schlummertrunk auf der Terrasse und ab ins schicke Zimmer. speditionthun.ch

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BREITENRAIN

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BRÜCKFELD

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BREITFELD

WYLER

LORRAINE

S P I TA L A C K E R

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LÄNGASSE

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A LT E N B E R G

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MONBIJOU

16 M AT T E N H O F

KIRCHENFELD S U LG E N AC H

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200 m

OSTRING


F R E I TAG

Am Freitagabend macht die Geschäftig­ keit des Alltags auf den Plätzen und in den Bars einer geselligen Gemütlichkeit Platz.

18:00

Abendsonne 1 Wer nach der Ankunft am Bahnhof Bern in Richtung Grosse Schanze spaziert, erhascht mit etwas Glück einen Blick auf Stadt und Alpen. Von der Begegnungszone vor dem Hauptgebäude der Berner Universität aus sind nämlich in der Ferne Eiger, Mönch und Jungfrau zu sehen. Die Silhouette der Altstadt zeichnet sich wie ein Scherenschnitt davor ab.

BERN D I E K U LT U R E R B E S TA D T

bern.com

18:30

Füürabebier 2 In der Caffè Bar Sattler im Herzen des Länggassquartiers kommt man abends zusammen und erfrischt sich mit einem «Bärner Müntschi»Bier. Im Sommer sitzen die Eltern des Viertels gerne mit ihren Kindern draussen auf der Steinmauer vor dem Lokal. Hier können sie gleichzeitig das Bier geniessen und die Trottinett fahrenden Kinder im Auge behalten. caffebarsattler.ch

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Als liebenswert und etwas zurückhaltend, genügsam und offenherzig liesse sich Bern beschreiben, wäre sie eine Nachba­ rin. Die mittelalterliche Altstadt hat ihr zum Kulturerbestatus verholfen. Wer aber durch die verschiedenen Berner Quartiere schlendert und sich in der Aare durch die Stadt treiben lässt, spürt erst den Rhythmus Berns abseits des Altehrwürdigen – den Reiz eines Lebens zwischen Natur und Kultur und das Geheimnis der Ruhe von Berns Einwohnern: von allem das gute Mass.

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Das berühmte und besonders cremige Glacé der Gelateria di Berna.

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Bern ist mit 50% bepflanzter Stadtfläche die zweitgrünste Hauptstadt Europas (2019).

~ 143 000

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Bärner Müntschi

Rosengarten

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Ab nach Bern

19:30

Genüsslich speisen 3 Im gemütlichen Restaurant Waldheim werden abends mit viel Liebe weiche Quarknockerl, zarte Entenbrust und andere Gaumenwunder auf die Teller gezaubert. www.waldheim-bern.ch

23:00

Weiche Federn 4 Nach einem gelungenen Abend wartet das Bett im Hotel Landhaus: wunderschön gelegen in der Altstadt, zwischen Rosengarten, Aare und Bärenpark. Zur Atmosphäre gehören neben den heimelig und individuell eingerichteten Zimmern der fehlende Lift und knarrende Holzböden. albertfrida.ch

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S TÄ D T E

5 6

11 11


SA M S TAG

Samstag ist Markttag: Reges Gewusel erfüllt mor­ gens die Altstadt, im Sommer lässt sich danach ganz Bern in der Aare treiben.

9:00

Kaffee in der Morgensonne 5 Durch die untere Altstadt via Nydeggstalden und Junkerngasse bis zur Münsterplattform flanieren und bei einem Cappuccino die Nase in die Morgensonne strecken. einstein-jardin.ch

10:00

Markttreiben 6 Vormittags erfüllt eine bunte Mischung von Düften und Farben die Münstergasse: Hier sind Blumensträusse in Kübeln auf den Pflastersteinen aufgereiht, dort wird würziger Käse gewogen und frisches Brot eingepackt. Hinter den Marktständen, in den Schaufenstern unter den Arkaden, zieren die Trouvaillen verschiedener Labels die Auslagen: Hübsche Schreibwaren in der Papeterie Clémentine und kunstvolle Blumengestecke bei Melanie Jean-Richard. bernerwochenmarkt.ch

11:00

Mittelalterreise 7 Ein herausragendes Merk-

mal des Berner Münsters ist sein Hauptportal mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts. 1421 wurde der Grundstein der Basilika gelegt, 1893 konnte der Turm schliesslich vollendet werden. bernermuenster.ch

12:30

Für Feinschmecker 8 Die kreative Gastronomie der Brasserie Bay muss man sich verdienen, weil das Lokal gut versteckt ist. Die Suche lohnt sich, denn im elegant-urbanen Restaurant mit dschungelartigem Grün vor den Fenstern werden französische Klassiker neu interpretiert und dank moderner Ideen zu neuen Œuvres. restaurantbay.ch

14:00

Ir Aarä la triibe 9 Über die Lorrainebrücke spazieren und direkt danach links zur Aare hinab und via Uferweg zum Lorrainebad. Beim ersten Bad in der Aare am besten eine Schwimmhilfe mitnehmen und rechtzeitig für den Ausstieg nach den roten Treppchen Ausschau halten. lorrainebad.ch

16:00

Zvieri mit Blütenpracht 10 Neben der Lorrainebrücke strahlt der Botanische Garten in üppigem Grün. Im Café Fleuri lässt es sich zwischen den Blüten und Stauden bei einem Zvieri wunderbar verweilen. cafefleuri.ch

18:00

Cocktail Hour 11 Bei einem Drink in der Bar Wartsaal im Herzen des Lorrainequartiers das dortige Literaturangebot durchstöbern. wartsaal-kaffee.ch

19:30

Bühnenfreude 12 Im neubarocken Saal des Konzert Theaters Bern interpretiert das Ensemble zeitgenössische Stücke. konzerttheaterbern.ch

21:30 Ä Guete

Nach einem Brand im Jahr 1405 erhielt der ehemalige Wehrturm als Uhrenturm die neue Aufgabe, die Zeit zu verkünden, und wurde zum Zytglogge.

13 Nach der Aufführung geht’s auf eine Reise entlang der Duftlinie Syrien– Ägypten. Die knusprigen Falafel und den cremigen Hummus der Pittaria gibt’s das ganze Jahr über im Hof des Progr. progr.ch

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S O N N TAG

Am Sonntagmorgen wird in Bern ausgiebig gebruncht. Gut gesättigt entdeckt man dann die Museen der Stadt.

10:00

Gaumenschmaus 14 Nahe beim Stadttheater, im Restaurant Vierte Wand, wird sonntags ein üppiges Frühstücksbuffet aufgestellt. Grossen Hunger mitbringen! konzerttheaterbern.ch

13:00

Kunstpause 15 Nach einem kurzen Abstecher in den Kornhauskeller – im grosszügig bemalten Gewölbe ist heute ein Restaurant untergebracht – bietet das Kunstmuseum spannende Ausstellungen.

S TÄ D T E

kunstmuseumbern.ch

16:30

Kunst unter dem Blätterdach 16 Anlässlich des 100-JahrJubiläums der Kunsthalle Bern wurde deren Vorplatz mit einer schwebenden Plattform erweitert. Die Bar Module #5 ist eine begehbare Skulptur des Künstlerduos Lang/Baumann und ragt seitlich der Kirchenfeldbrücke über den Aarehang hinaus. Sie bietet jeweils von Mai bis Oktober Getränke und Snacks mit wunderbarem Blick auf die Berner Altstadt. kunsthalle-bern.ch

RUND UMS JAHR Frühling – Blütenpracht. Sich die blühenden Kirsch­ und Apfelbäume im Rosen­ garten anschauen. Sommer – Gurtenfestival. Auf dem Berner Hausberg zu den Klängen bekannter Bands tanzen. Herbst – Blätterrauschen. Durch den bunten Skulptu­ renpark des Zentrums Paul Klee wandeln. Winter – Feiertagsstimmung. Über die drei Weihnachts­ märkte in der Stadt flanieren.

16


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R AU S AU S D E R S TA DT Die Berge des Berner Oberlands oder die sanften Hügel des Emmentals sind zwar nicht weit entfernt, aber der Gurten ist näher und zu Fuss erreichbar.

Zmorge im Grünen

Kultur im Schloss

Zu Fuss oder mit der Standseilbahn auf den Berner Hausberg und sich in einem der Restaurants schon zum Frühstück verwöhnen lassen.

Auf dem Rückweg lohnt sich der Weg über den Kulturhof Schloss Köniz, wo Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen stattfinden.

BERN GURTEN 3 km


FREIBURG D I E S T U D E N T E N S TA DT

JURA

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BOURG

S TÄ D T E

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P L AC ES

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BEAUREGARD

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1 PÉROLLES

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~ 38 000

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200 m

Das Safranbrot Cuchaule mit dem süssen Moutarde de Benichon bestreichen.

Über 10 000 Studierende sind an der Universität Freiburg immatrikuliert.

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In der Bar La Muse ein Fri-Mousse probieren Loretokapelle mit Blick auf die Stadt

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Ab nach Freiburg


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Die hübsche Zähringerstadt an der Sense ist das lebendige Zentrum des Kantons. Sie profitiert von der Experimentier­ freude der Studierenden, die dem Städtchen eine überproportional grosse Ausgangsszene mit Clubs, Bars und Restaurants bescheren. Einen schönen Boden dafür bieten die zahlreichen Industriebrachen mitten in der Stadt, die von kreativen Köpfen zwischengenutzt werden. So erleben etwa die ehemalige Cardinal­Brauerei oder der alte Bahnhof ihren zweiten Frühling und verschaffen Freiburg eine Frische, wie sie ansonsten nur viel grössere Städte kennen.

TIPPS

Mensa 1 Das Bistro Les Menteurs im Cardinal-Areal serviert tolle Pasta und frischen Kaffee der benachbarten Manufakturen. Die Küchenzauberer Ben und Léo betreiben unter anderem das Fine-Dining-Restaurant Café de la Fonderie und das «Barrio». lesmenteurs.ch, benandleo.ch

Cafeteria 2 Den Tag im gemütlichen «TM Café» starten, tagsüber im «Belvédère» die schönste Aussicht der Stadt geniessen und ihn mit einem Drink auf Jo Siffert in der Jo-Bar abrunden. Alternativ vom Brunch bis zum letzten Drink im «Ancienne Gare» verweilen. tmcafe.ch, cafedubelvedere. ch, jobardequartier.ch, cafeanciennegare.ch

Belohnung 3 Viele kleine Läden säumen die Rue de Lausanne. Etwa der gut sortierte Comicladen La Bulle oder die stilvolle Schuhmacherei für exklusive Lederherrenschuhe Le Majordome. labulle.ch, lemajordome.ch

1

Ausschlafen 4 In der stilvollen Auberge aux 4 Vents am Stadtrand ist jedes Zimmer anders eingerichtet. Etwa mit Maschinen à la Tinguely oder einer Badewanne auf Schienen. auberge4vents.ch

Subkultur 5 Das junge Kunstmuseum Fri Art und der Espace Jean Tinguely für den berühmten Freiburger. Abends Konzert im Fri-Son, dem vielleicht besten Konzertlokal der Schweiz. www.fri-art.ch, fri-son.ch

Exkursion 6 Mit dem abwasserbetriebenen Funiculaire in die Basse-Ville und dann rund um den Lac de Pérolles. sentiersdeleau.ch

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V I N E TP O N TA I S E

VA L L O N

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BETHUSY

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MOUSQUINESBELLEVUE

TIVOLI CENTRE

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FLORIMONT SOUS GARE CHISSEZ

MONTRIOND-COUR

MONTCHOISI

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OUCHY

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200 m


F R E I TAG

Ankommen und an­ stossen. Aufs Städte­ abenteuer, auf die gute Gesellschaft, aufs Leben. Sich zurücklehnen und den ersten Schluck ge­ niessen. Sich entspannen. Das ist Lausanne.

15:00

Stylish shoppen 1 Das einstige Industriequartier Flon hat sich zum Ausgehviertel Lausannes gemausert. Aber auch tagsüber ist es, dank trendiger Läden und Cafés, einen Besuch wert.

LAUSANNE D I E A P É R O S TA DT

flon.ch

18:45

Kulinarische Weltreise 2 Im «Eat Me» werden zu den Cocktails Gerichte aus aller Welt als Tapas serviert. Das perfekte Znacht für den ersten Abend in der Apérostadt. eat-me.ch/lausanne

19:30

Bühne frei 3 Vielleicht bringt eine Tanzperformance neue Inspiration für die eigenen Moves: dafür einen Blick aufs Programm des Arsenic werfen, wo zeitgenössische Stücke, Tanz und Performances eine Bühne finden. arsenic.ch

Ein bisschen mediterranes Flair weht durch die Stadt der olympischen Ringe und der vielen Treppen, in der modernste Architektur ebenso gepflegt wird wie das historische Erbe. Und wie könnte man dieses Lebensgefühl besser geniessen als beim sommer­ lichen Apéro? Auf Terrassen, am Seeufer oder unter Brückenbögen – in Lausanne prostet man sich durch die coolsten Spots der Stadt.

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Papet vaudois

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~ 140 000

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Gabrielle «Coco» Chanel ist auf dem Friedhof Bois-de-Vaux in Lausanne beerdigt.

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Ein Wein von Les Fous du Roi

Aussicht vom Turm der Kathedrale Notre-Dame

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Ab nach Lausanne

22:00

«Le Punk» 4 Die Nächte in der PunkBar sind schräg, schrill … und unterhaltsam. In einem barock angehauchten Dekor besucht man nicht nur Konzerte und Partys, sondern auch Zirkusvorstellungen, Kabarett und mehr. punkbar.ch

24:00

Trendige Träume 5 Wer für die Nacht im hippen Flon bleiben will, checkt ins ebenso hippe Hotel Moxy Lausanne City ein. moxy-hotels.marriott.com

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S TÄ D T E

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SA M S TAG

Ein Tag wie der perfek­ te Cocktail: hochpro­ zentige Kunst gemischt mit Sonnenstunden auf gemütlichen Ter­ rassen, eine Prise Geschichte und viel süsses Tanzvergnügen. Santé!

11:00

Kunstvoll 6 Etwas ausserhalb des Zentrums, aber die Reise lohnt sich: Die Collection de l’Art Brut zeigt Werke von Menschen, die ohne künstlerische Ausbildung aus einem inneren Drang heraus erstaunliche Werke schaffen. artbrut.ch

13:00

Zmittag unter Platanen 7 Neben der Collection de l’Art Brut wartet eine lauschige Terrasse: Die Mittagskarte in der Auberge de Beaulieu ist klein, aber fein, und bietet auch Brunchgerichte. Genossen wird das gemütliche Zmittag im Schatten unter Platanen. aubergedebeaulieu.ch

14:30

Mittelalterlich 8 Bei einem Spaziergang durch die Cité, Lausannes Altstadt, lädt die gotische Kathedrale Notre-Dame zur Zeitreise ins Mittelalter. In ihrem Turm ruft noch heute ein Nachtwächter zwischen 22 Uhr und 2 Uhr jede Stunde die Zeit aus. Ein malerischer Fotospot ist auch die überdachte Holztreppe, die Escaliers du Marché, die von der Kathedrale zum Place de la Palud führt. cathedrale-lausanne.ch

17:00

Neben Cocktails lohnt es sich auch, die lokalen Biere zu probieren, wie Dr. Gab’s oder La Nébuleuse.

18:00

Die grosse Flucht 10 Für den zweiten Apéro samt Znacht entfliehen die Lausanner gerne auf die Terrasse des «The Great Escape», wo man bei Cocktails und Pubgerichten anstösst und die Abendsonne geniesst. the-great.ch

20:00

Den Bogen kriegen 11 Den dritten Apéro – oder

ersten Digestif – gibt’s im «Les Arches» unter den Bögen der Grand-Pont, die einst über den Fluss Flon führte. Heute verläuft der Fluss unterirdisch und die Brücke markiert den Eingang zum Ausgangsviertel Flon. «Les Arches» ist also der perfekte Spot, um die Partygänger auf dem Weg ins Abendvergnügen zu beobachten. lesarches.ch

21:00

Hey Dude! 12 Wer sich dem Dancefloor nicht gewachsen fühlt, bringt im Bowland Bowlingkugeln und den Abend ins Rollen. bowland-flon.ch

23:00

Tanzen wie verrückt

9 Zeit für einen ersten Apéro! Zum Beispiel in der Couronne d’Or, wo auf der grossen Getränkekarte auch das in Lausanne gebraute Bier Dr. Gab’s zu finden ist.

13 Hier wird getanzt bis in den frühen Morgen! Der 1985 eröffnete Mad Club hat dazu beigetragen, das Quartier du Flon neu zu beleben. Mit seinen fünf Etagen und drei Dancefloors ist das Mad heute eine Lausanner Institution.

couronnedor.ch

mad.club

Prost zum Ersten

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S O N N TAG

14

Der Sonntag gehört dem See. Deshalb geht’s, gut gestärkt, hinunter nach Ouchy, ins vielleicht mediter­ ranste Viertel Lau­ sannes, wo auch Lord Byron sich schon inspirieren liess.

9:00

Reichhaltig frühstücken 14 Im Café de Grancy hinter dem Bahnhof warten vielfältige, reichhaltige Brunchoptionen – vom Bäckerkörbli mit Brot und Konfi über Pancakes bis zum Cheeseburger. cafedegrancy.ch

11:00 S TÄ D T E

Olympisch 15 Das Olympische Museum feiert den olympischen Geist, lässt Sportgeschichte (und -geschichten) aufleben und weckt vielleicht auch den Sportgeist. olympic.org/museum

14:00

Aufs Wiederkommen! 16 Es ist nie zu früh für einen Apéro! Im «The Lacustre» am Seeufer nimmt man mit einem Seufzer und getröstet von einem guten Getränk Abschied von Lausanne. Bis zum nächsten Besuch jedenfalls. thelacustre.com

RUND UMS JAHR Frühling – Les Printemps de Sévelin. Festival für zeitgenössischen Tanz. Sommer – Festival de la Cité. Freier Eintritt zu einem bunten Sommerprogramm. Herbst – Lausanne Underground Film & Music Festival. Jeweils im Oktober. Winter – Lausanne Lumières. Lichtinstalla­ tionen von Schweizer Künstlern.

15


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Nicht nur ein Wald R AU S AU S D E R S TA DT Ganz Lausanne erholt sich gerne im Sauvabelin­Wald mit seinem Seelein und dem hölzernen Aussichtsturm.

Mit dem Bus zum Lac de Sauvabelin, von dort gemütlich zum Tour de Sauvabelin spazieren. Danach weiter in den Parc de l’Hermitage schlendern und im «L’Esquisse» einkehren.

L AU SA N N E S A U VA B E L I N 5 km


1 SÉCHERONPRIEURÉ

3

VERMONT

GRAND-PRÉ BEAULIEU

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PÂ Q U I S N AV I G AT I O N

GROT TES

14 14 S T- G E R VA I S CHANTEPOULET

DELICES

11 CITÉ-CENTRE

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E AU X-V I V E S L AC

JONCTION

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9 M A L AG N O U

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P L A I N PA L A I S

3

15 FLORISSANT

PHILOSOPHES

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LA CLUSE

CHAMPEL

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F R E I TAG

Das internationale Selbstverständnis der Stadt ergründen und sich die Geschmäcker der Welt einverleiben.

16:00

International vermitteln 1 1863 gründete der Genfer Humanist Henry Dunant das Rote Kreuz. Im Museum werden die Geschichte der Organisation und die drei grossen Themen Menschenwürde, Familie und Naturgefahren angemessen und elegant aufbereitet. redcrossmuseum.ch

GENF

18:00

Italienisch aperölen

D I E I N T E R N AT I O N A L E S TA DT

2 Die Bains des Pâquis sind der perfekte Ort, um den Abend einzuläuten. buvettedesbains.com

20:00

Afro-asiatisch schlemmen

Die Metropole am Ende des Genfersees ist die vielleicht

6 weltoffenste Stadt der Schweiz. Über 100 internationale Organisationen wie die UNO, die WHO, die WTO oder das IKRK haben hier ihren Sitz – dazu Weltkonzerne aus der Uhrenindustrie und aus dem Handel. Die erwirtschafteten Mittel wurden früh in Kunst investiert: 1826 eröffnete in Genf das erste Kunstmuseum der Schweiz. Heute finden sich rund 120 Galerien in der Stadt sowie das Zollfreilager, das als grösstes «Museum» der Welt gilt. Spannend ist auch das Genf hinter den glitzernden Fassaden des Seebeckens. Dort hat die Stadt zahlreiche Industriebrachen zu Freiräumen der Kultur werden lassen, welche die Stadt mit wilder Kreativität be­ leben, wie man sie von Paris oder Berlin kennt.

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~ 200 000

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Genfer Spezialitäten wie Cardy gibt es im gut sortierten Nature en Vrac.

Der Genfer Rodolphe Töpffer (1799–1842) gilt als Erfinder des Comics.

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Nakal Gin mit asiatischen Botanicals

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Die Îlots de fraîcheur von Cologny

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Ab nach Genf

3 Den Gästen aus aller Welt verdankt Genf die gewürzreichste und vielseitigste Gastronomie der Schweiz mit tollen Entdeckungen für kulinarische Weltenbummler. So bietet etwa das senegalesische «Aux 5 sens» Reis und Fisch mit einer bezaubernden afrikanischen Sauce, das koreanische «Gaya» wunderbare Bulgogi in authentischer Atmosphäre, das äthiopische «Awash» die besteckfrei zu geniessenden Enjera und die taiwanesische «Bao Canteen» Streetfood von Taipeh. Bon voyage! aux5sens.ch, awash.ch baocanteen.com

23:00

Kosmopolitisch trinken 4 Verdauungsfördernde Cocktails zum Ausklang. bottlebrothers.ch/petit-bottle

24:00

Amerikanisch schlafen 5 Zwischen der Altstadt und dem Künstlerviertel überzeugt das stilvolle Designhotel Tiffany die Gäste mit einem freundlichen Mix aus ursprünglichem Jugendstil und zeitgemässen Ergänzungen. tiffanyhotel.ch

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S TÄ D T E


SA M S TAG

Einen Tag lang die künst­ lerischen Seiten der Stadt entdecken, einen Hauch der grossen Comic­ tradition einatmen sowie in schönen Läden und Galerien die Auslage bestaunen.

6:00

Marokkanisch feilschen 6 Auf dem Markt lokale Spezialitäten wie die Genfer Wurst Longeole, frischen Cardy, grossartige Weichkäse vom Chalet du Fromage oder fabelhafte Naturweine von Paul-Henri Soler einkaufen. Danach im Café Dessiné des Hotels Ibis bekannte Comicfiguren treffen, in den gepflasterten Gassen von Carouge gemütlich weitershoppen, in der Galerie Séries Rares mit der Comiclegende Exem parlieren und einen Blick in die Kunstfabrik Usine Parker werfen. cafedessine.ch, series-rares.ch

11:00

Karibisch tanzen 7 Der Plattenladen voller Liebe, Vinyl und Rhythmus ist die Heimat von Bongo Joe Records, einem der besten Musiklabels der Schweiz. bongojoe.ch

12:00

Japanisch staunen 8 Das Mamco, Museum für zeitgenössische Kunst, hat sein Zuhause und seine grosse Sammlung mit Werken von Christo über Tinguely bis zu Sylvie Fleury in einer ehemaligen Fabrik, die beinahe noch nach Maschinenöl und Metallspänen riecht.

15:00

Brasilianisch verschmelzen 10 Kreativ inspiriert geht es durch das rund um die Rue des Bains gelegene Galerienquartier zum Cimetière des Rois, auf dem einige künstlerische Interventionen zum Nachdenken über Leben und Tod anregen. Dann vorbei an der bunten Usine Kugler, in der Künstler arbeiten und ausstellen, zur Jonction, dem Zusammenfluss von Arve und Rhone. Dieser Ort ist eine Oase in der Stadt und im Sommer ein beliebter Badeort. Die beste Sicht auf den Zusammenfluss bietet sich vom Eisenbahnviadukt aus. usinekugler.ch

16:00

Belgisch zeichnen 11 Auf der vergessenen Insel mitten in der Rhone findet sich der wunderbare Comicladen Papiers Gras, dessen Inhaber alles über Bandes dessinées weiss. Zum Einstieg ins Genfer Comicschaffen empfiehlt er das autobiografische «Pilules bleues» von Frederik Peeters. papiers-gras.com

20:00

Global speisen 12 Im neuen Restaurant Natürlich bringt der Küchenhaudegen Pierre Jancou zeitgenössische Küche nach Genf. Eine Strasse weiter wartet die fantastische Ramen-Bar Susuru mit feinen Nudeln auf Freunde der japanischen Küche. naturli-ch.com, susuru-ramen.ch

23:00

Englisch clubben 13 Nachteulen besuchen noch die Kunstinstallationen über den Dächern des Plainpalais oder konsultieren die Agenda des «Grand Conseil de la Nuit», um sich die Nacht um die Ohren zu schlagen. grandconseildelanuit.ch

mamco.ch

14:00

Skandinavisch snacken 9 Hipper Ort für vorzüglichen Kaffee und skandinavisch angehauchte Häppchen. Genau richtig, um nach dem Museumsbesuch wieder zu Kräften zu kommen. birdiecoffee.com

Mit Rolex, Patek Philippe, Vacheron Constantin oder Baume & Mercier haben einige der wertvollsten Uhrenmarken der Welt ihren Sitz in Genf.

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S O N N TAG

15

Am Ufer des Genfer­ sees den Besuch der Stadt gemütlich ausklingen lassen.

10:00

Französisch brunchen 14 In Genf gibt es nach Pariser Vorbild die ganze Woche hindurch stilvolle Brunchs. Das sollte man so oft wie möglich unterstützen! Cafécionados gehen ins Café der französischen Rösterei Coutumes, während Freunde gepflegter Lässigkeit in der Brasserie Max Pariser Atmosphäre, bei «Marcel» Brunchklassiker und in den Restaurants White Rabbit oder Granola gesundes Essen wie Avocadotoasts geniessen. coutume.ch, max-geneve.ch restaurantmarcel.ch, white-rabbit.ch granola-geneva.com

S TÄ D T E

13:00

Britisch erforschen 15 Im grossartigen Völkerkundemuseum MEG einen Blick auf die Welt erhaschen. meg.ch

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16:00

Griechisch ausruhen 16 Am Sandstrand der Plage publique des Eaux-Vives oder auf den eleganten Îlots de fraîcheur in Cologny in den See eintauchen.

RUND UMS JAHR Frühling – Salon International des Inventions. An der grössten Erfindermesse der Welt Prototypen bestaunen. Sommer – La Bâtie Festival. Das volle Sommerleben mit Theater, Konzerten, Ausstellungen und Restau­ rants. Herbst – Escalade. Im Dezember feiern die Genfer den Sieg der Republik Genf über die Savoyer. Winter – Festival Antigel. Drei Wochen Musik, Tanz und Kultur, um den Januar aufzuwärmen.


63

Die richtigen Begleiter im Gepäck R AU S AU S D E R S TA DT Der Salève, der Hausberg von Genf, liegt zwar in Frankreich, ist aber fest in Schweizer Hand.

Von Veyrier per Bahn oder über den Pas de l’Echelle auf den Gipfel und zurück via La Croix-de-Rozon. Im Gepäck einen Wein aus der Cave de Saconnexd’Arve, dazu einen Tomme oder ein paar Rissoles und das neue Buch von Joël Dicker.

GENF SALÈVE 15 km


Schweiz Tourismus: Anouk Blum | Hans Estermann Patrik Kesseli | Sarah Krauer Oliver Nyffeler | Felix Pal MySwitzerland.com Bilder Bild 15 © Museumscafé Chur Bild 17 © Wilde Möhre Bild 25 © Neue Taverne Bild 25 © Grand Café Lochergut Bild 25 © Restaurant Mémoire Bild 28 © Rhybadi GmbH Bild 41 © Neubad, Chrigi Felber Bild 41 © Saunaboot Bild 41 © Café Nord Bild 41 © Jazzkantine zum Graben Bild 43 © flusssurfen.ch Bild 47 © wartsaal | kaffee bar Bücher Bild 47 © Bern Welcome Bild 48 © Kunsthalle Bar von Lang/ Baumann, Caspar Martig Bild 61 © Bongo Joe Bild 65 © Maude Rion Alle weiteren Bilder von Schweiz Tourismus und Partnern zur Verfügung gestellt. Illustration Silvan Borer silvanborer.com Copyright Schweiz Tourismus, alle Rechte vorbehalten.

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mammut.com

swissinfo.ch


TIPPS

MONTREUX

I Want It All

D I E M U S I KS TA DT

Das Montreux Jazz Festival verdankt seinen guten Ruf seinem legendären Gründer Claude Nobs, aber auch der wunderbaren Landschaft am Genfersee, wo die internationalen Stars gerne etwas entspannten. Viele bekannte Bands wie die Rolling Stones, Queen oder auch Deep Purple haben Energie geschöpft im herrlichen Klima zwischen See und Rochers de Naye. Mit der Sonne von Montreux im Herzen und einem Glas lokalem Wein haben sie dann vor Ort neue Musik geschrieben und lustvoll eingespielt.

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1 Wer am Sonntag in Montreux ist, der darf sich den Brunch im Fairmont Le Montreux Palace nicht entgehen lassen. Das Buffet ist eigentlich eine Esslandschaft für Könige aus 1001 Nacht, in der man sich in den opulenten Düften aus aller Herren Länder verliert. fairmont.com/montreux

Who Wants to Live Forever 2 Freddie Mercury und Queen haben viel Zeit am Genfersee verbracht. In den legendären Mountain Studios komponierte die Band sechs Alben, weshalb ihr im Casino Barrière eine Ausstellung gewidmet wurde. queenstudioexperience.com

Lazing on a Sunday Afternoon 3 Vom 2m2c, wo jährlich das legendäre Montreux Jazz Festival abgehalten wird, geht es auf einer fantastischen, vier Kilometer langen Uferpromenade bis zum Schloss Chillon. chillon.ch

Don’t Stop Me Now 4 Unter dem gedeckten Marktplatz Obst und Gemüse einkaufen und danach für Käse und Wein zur Laiterie de Gruyère an der Grand-Rue.

Friends Will Be Friends 5 Im Restaurant «Palais oriental» direkt beim See gibt es Gerichte aus dem Osten. Bei «Sushi Miyazaki» kommen hervorragende Sushi auf den Tisch, und in der «Brasserie J5» geniessen Kenner klassische Brasseriegerichte auf höchstem Niveau. palaisoriental.ch, brasseriej5.ch

Get Down, Make Love

ML

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~ 27 000

N

An der Promenade ein regionales Picknick verkosten

Das Montreux Jazz Festival gilt als UNESCO Welterbe. Alle seine Konzerte wurden aufgezeichnet.

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Einen Funky Claude’s Cocktail

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Mit Freddie Mercury tanzen

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Ab nach Montreux

6 Das coole Tralala Designhotel ist bestens gelegen und modern eingerichtet. Genau richtig für einen Aufenthalt in der Musikstadt. Wenn es im Sommer drückend warm ist, kann man der Hitze abends im Le Coucou entkommen. tralalahotel.ch coucoumontreux.com

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BUCKET LIST In Baden eine Weile untertauchen. Über den Rehberger-Weg nach Basel wandern. Auf jedem Castello von Bellinzona aufs Leben anstossen. Auf dem Berner Münster einen Papierflieger falzen. Mit der Rhätischen Bahn mitten durch Chur fahren. Über alle Brücken von Freiburg spazieren. In Genf die Düfte der grossen weiten Welt einatmen. Eine Skulptur der Lausanner Plateforme 10 abzeichnen. In Locarno einen Kurzfilm drehen. Mit einem Picknick auf den Luganersee hinausfahren. Der Museggmauer von Luzern entlangwandern. In Montreux Luftgitarre spielen für Deep Purple. Im Bahnhofbuffet Olten das Buch eines Oltners lesen. In Schaffhausen eine Flaschenpost abschicken. Elf Solothurner Sehenswürdigkeiten fotografieren. In der Stiftsbibliothek die Fische auf dem St. Galler Globus zählen. Am Ufer des Thunersees alle Gipfel am Horizont benennen. In Winterthur eine Runde Urban Golf spielen. Trockenen Fusses in den Zugersee hinuntersteigen. Mit dem Tram No 4 quer durch Zürich fahren.

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Schweiz Städte-Magazine 2020/21  

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