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mySwitzerland


Editorial

Martin Nydegger Direktor Schweiz Tourismus. Inspiriert vom Tourismus, von Reisen und Trends.

Gefällt myswitzerland und 170 weiteren Personen Die Schweizer Städte faszinieren auch mich immer wieder aufs Neue. Sei es mit ihrer traditionsreichen Architektur, wie hier in der Altstadt von Bern, sei es mit einem neuen Lokal oder mit einer spektakulären Kunstausstellung. Ich wünsche viel Spass und überraschende Entdeckungen. #verliebtindieschweiz #swissurbanfeeling #citytrips #bern #inspiration 3


Inhalt

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Grosse Kunst

Am Puls der Stadt

Ein Stadtspaziergang durch Z체rich mit der Kulturunternehmerin Rea Eggli

Fahrradkurier Ivo Magistretti zeigt sein Bern

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Malerische Landschaften

Die Region auf dem Teller

Erstmals sind Werke des grossen Romantik-Malers Turner an ihrem Entstehungsort Luzern zu sehen

Spitzenkoch Philippe Chevrier zelebriert in Genf die lokale K체che

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Street Art Basel

Rennender Reporter

Philipp Brogli bringt Kunst auf die Strasse

Wie sich Journalist und Ultramarathonl채ufer Filippo Rossi in Lugano fit h채lt


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Aus Tradition modern Matthias Hüppi, Präsident des FC St. Gallen, über eine Stadt zwischen Fussball und Kultur

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So schmeckt die Schweiz Mit dem Fotografen Guillaume Perret durch das kulinarische Neuenburg

6 Kunst im öffentlichen Raum 13 Malerei trifft Musik in Winterthur 14 Ivo Magistrettis Lieblingsorte 19 Bike-Sharing 20 Matthias Hüppis St. Gallen 22 Kunsthotels 24 Ausstellung Turner 27 Art Museums of Switzerland

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Städte im Winter Auch in der kalten Jahreszeit sind die Schweizer Städte eine Reise wert

28 Sternekoch Philippe Chevrier 32 Taste my Swiss City Neuenburg 35 Der Pop-up-Gastronom 36 Fête des Vignerons 38 Street Art Basel 41 Hotels gestern und heute 42 Urban fit in Lugano 45 Aktiv in der Stadt 46 Unterwegs in der Schweiz 47 Swiss Travel System 48 Städte im Winter 53 Wettbewerb


Zürich: Public Art

Grosse Kunst Manche Werke passen in kein Museum. Dafür bereichern sie als Sehenswürdigkeiten die Stadt – wie ein Kunstspaziergang durch Zürich mit der Kulturunternehmerin Rea Eggli beweist. Text: Rea Eggli Bilder: André Meier

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«Was mich an der Pavillon-Skulptur von Max Bill 1 fasziniert, ist ihre stoische Ruhe in der belebten Bahnhofstrasse. Rundherum wird laufend verändert, gebaut, Läden werden geschlossen oder neu eröffnet – die Skulptur bleibt. Sie ist ein Anker mitten in der Stadt.» 7


«Tagträumend auf der Schaukel des Y von Sislej Xhafa 2 sitzend, fühlt man sich wie eine Miniaturfigur. Ein Wahrzeichen mit grossstädtischem Charme, das bei Nacht den Hardauplatz hell erleuchtet.» 2 Rea Eggli gründete mit 27 die Kulturagentur swissandfamous, rief «Märli für Erwachsene» ins Leben und ist Co-Gründerin und Mitinhaberin der CrowdfundingPlattform wemakeit.com sowie der Kommunikationsagentur eggliwintsch. 2017 initiierte sie #letsmuseeum. Das Kultur-Start-up entwickelt temporeiche Touren für ein popkulturelles Publikum, bei denen statt Experten Fans durch Museen und Städte führen.

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«Ich sehe jeden Tag von meinem Bürofenster aus auf das Sheep Piece von Henry Moore 3 . Die organische Form passt perfekt in die Landschaft und ist auch bei Kindern beliebt, die sich rund um das Kunstwerk austoben können.»


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«Beim flüchtigen Betrachten könnte man sie für nicht fertiggestellte Brückensäulen oder für eine Slalom-Spielwiese für Skater halten. Die Towers von Los Carpinteros 4 verstehen sich als Hommage ans einstige Industriequartier Zürich-West und sind noch bis 2022 als Leihgabe am urbanen Escher-Wyss-Platz zu entdecken.»

«Ich freue mich sehr auf die Eröffnung des Pavillons Le Corbusier 5 durch das Museum für Gestaltung im Frühjahr 2019 und bin gespannt auf das Programm, das uns dort erwartet. Toll, dass das Haus nach einer langen, stillen Phase wieder zum Leben erweckt wird.»

Wo sind die Zürcher Kunstwerke? Bitte umblättern.

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Der Sprayer von Zürich

«Über das Höllentor von Auguste Rodin 6 kann man sehr viel Spannendes erzählen. Auf unserer Tour #letsmuseeum legen wir besonderen Wert auf die Tatsache, dass Rodin 37 Jahre brauchte, um das Werk zu vollenden. Vergleicht man diese Zeit mit dem eigenen Leben, bleibt einem die Spucke weg.»

Hätte Harald Nägeli 1979 nicht seine Brille verloren, wüsste man vielleicht heute noch nicht, wer der berühmt-berüchtigte «Sprayer von Zürich» ist. Ende der 1970er-Jahre tauchten auf Hauswänden und Plätzen in Zürich immer neue archaische Zeichnungen auf. Wer jedoch die schwarzen Jäger, Tiere und Fantasiegestalten nachts hinsprayte, blieb lange ein Geheimnis. Für viele waren die Werke sowieso keine Kunst, sondern schlicht Sachbeschädigung. Sogar ein Kopfgeld von 3000 Franken wurde auf den Urheber ausgesetzt. Als Nägeli an jenem Abend zurück zum «Tatort» ging, um seine Brille zu suchen, wurde er verhaftet und später mit einer hohen Geldstrafe sowie neun Monaten Haft bestraft. Heute ist Nägeli längst als Künstler anerkannt – wenn auch nicht überall. Immer wieder müssen Gerichte über seine Werke urteilen. Der Künstler Harald Nägeli (80) gilt als einer der Pioniere der Street Art. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

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Winterthur: Malerei trifft Musik

Kunst fürs Auge. Kunst fürs Ohr. Thomas Zehetmair leitet das Musikkollegium Winterthur, Koni Bitterli das Kunst Museum. Obwohl beide in ihrer jeweiligen Funktion mit Kunst zu tun haben, kommen sie aus komplett unterschied­lichen Welten. Doch sie sehen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Herr Zehetmair, wie oft gehen Sie ins Museum? TZ: Ich besuche das Kunst Museum Winterthur so oft wie möglich. Hier kann ich meine kreativen Batterien aufladen und mich von der Umgebung, den Bildern und Kunstwerken für meine eigene Arbeit inspirieren lassen. Und was verbindet Sie mit dem Kollegium, Herr Bitterli? KB: Für mich ist der Besuch eines Konzerts des Musikkollegiums immer eine Freude. Dabei durfte ich auch schon mehrfach eine Tür zu dieser anderen Kunstwelt aufstossen. TZ: Die gegenseitige Inspiration geht so weit, dass wir auch schon Konzerte im Museum gespielt haben. Welchen Einfluss hat Winterthur als Kulturstadt auf Ihre gemeinsamen Projekte? KB: Winterthur bietet mit seiner kulturellen Vielfalt und der Nähe der einzelnen Kunstinstitutionen zuei­nander den perfekten Nährboden für die Verschmelzung beider Kunstwelten. Dies wollen wir weiter vorantreiben. TZ: Eine besondere Gelegenheit dazu bietet sich in diesem Jahr mit unserer Hommage an Brahms.

In welcher Weise? KB: Als Johannes Brahms 1887 in der Schweiz weilte, besuchte er in Zürich den Maler Arnold Böcklin, einen wichtigen Schweizer Vertreter des Symbolismus im 19. Jahrhundert. Auch auf Ferdinand Hodler traf Brahms während seiner Zeit in der Schweiz. Dies wollen wir aufnehmen. TZ: Während wir mit dem Musikkollegium in meh­ reren Konzerten Brahms wieder­geben, zeigt das Kunst Mu­seum bedeutende Exponate dieser beiden Maler. Weitere Informationen zu Ausstellungen und Konzerten: kmw.ch musikkollegium.ch Über 500 Schweizer Museen entdecken – Sammlungen und Sonderausstellungen inklusive: museumspass.ch

Links: Koni Bitterli, Direktor Kunst Museum Winterthur Rechts: Thomas Zehetmair, Chefdirigent Musikkollegium Winterthur

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Am Puls der Stadt «Nume nid gschprängt» ist Berndeutsch für «Immer mit der Ruhe». Ein Motto, das so gar nicht zum Beruf des Fahrradkuriers passen will. Doch Ivo Magistretti bringt beides unter einen Helm. Interview: Christian Sidow Bilder: André Meier

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Bern: Ivos Lieblingsorte

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Für einen Schwatz und eine Erfrischung im Quartierlädeli «Q-Laden» ist immer Zeit.

Hier geht sogar Ivo zu Fuss.

Durchs Marzili-Quartier Richtung Bundeshaus.

Über die Lorrainebrücke mit Blick auf Bern.


Ivo Magistretti Der Kurier über seine Lieblingsstadt.

Vom Altenbergsteg direkt in die Aare.

Wie würdest du Bern in einem Satz beschreiben? Eine gemütlich kleine und doch sehr vielseitige Stadt. Wie verträgt sich der entspannte Bern-Groove mit dem stressigen Job als Fahrradkurier? Ich glaube, es ist typisch Bern, dass man über sich selbst lachen kann und das Leben nicht zu schwer nimmt. Auch im Job. Ich darf in einem Team arbeiten, in dem man sich gegenseitig motiviert. So meistert man gemeinsam die Hektik der anstehenden Sendungen auf eine entspannte Weise. Was muss man in Bern unbedingt gesehen haben? Durch die Lauben schlendern ist bei jedem Wetter schön. Ein Spaziergang oder eine Fahrt mit dem Rad der Aare entlang darf natürlich auch nicht fehlen. Abends dann den Sonnenuntergang im Rosengarten-Park mit Blick auf die Stadt geniessen. Und danach ein Abendessen im Restaurant Marzer. Die Köche lassen sich alle drei Monate durch einen anderen Künstler der Stadt inspirieren.

Nach dem Aareschwumm ins «Trybhouz» beim Altenbergpärkli.

Ivo Magistretti (26) wollte je nach Jahreszeit Eis- oder Marroniverkäufer werden, ehe er sich zum Tanzlehrer und später zum Koch ausbilden liess. Heute ist er als Fahrradkurier bei jedem Wetter in seiner Heimatstadt Bern unterwegs.


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So einfach wie Rad fahren

Anmelden

Ausleihen

Losfahren

Beliebt Mit einem Mietfahrrad erlebt man eine Stadt wie die Einheimischen.

Nah Mietstationen findet man in vielen Schweizer Städten, oft direkt am Bahnhof.

Praktisch Neben leichten und stabilen Rädern stehen oft auch E-Bikes und sogar Tretroller zum Mieten bereit.

Unterwegs Verschiedene Apps zur Fahrradmiete gibt’s kostenlos bei Google Play und im App Store.

Übersichtlich Auf www.bikesharing.ch findet man eine Liste der aktuellen Anbieter.


St. Gallen: Fussball und Kultur

Aus Tradition modern Die UNESCO-Stadt St. Gallen ist Wiege des Wissens und der Kultur – auch der Fussballkultur. Das weiss keiner besser als Matthias Hüppi, Präsident des ältesten Fussballklubs Kontinentaleuropas. Die Lieblingsplätze in seiner Stadt schlagen den Bogen zwischen Tradition und Moderne. Text: Hans Estermann Bilder: André Meier


Matthias Hüppi wurde 1958 in St. Gallen geboren. Seit Januar 2018 ist der ehemalige Moderator und Sportreporter des Schweizer Fernsehens vollamtlicher Präsident des 1879 gegründeten FC St. Gallen.

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eltoffen, aber traditionsbewusst: Der viel gereiste ehemalige Sportreporter verkörpert die Stadt wie kein Zweiter. «Für mich war St. Gallen schon immer eine faszinierende Mischung aus gestern und heute», so Hüppi. Bestes Beispiel ist der Stiftsbezirk mit seiner barocken Kathedrale. Dieses Wahrzeichen der Stadt wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. «Doch St. Gallen ist auch ein Hotspot für Bühnenkunst und Kulinarik. Das Theater St. Gallen ist das älteste Berufstheater der Schweiz und überzeugt immer wieder mit Aufführungen von Klassik bis Moderne.» Vor dem Kulturgenuss will aber auch der Bauch auf seine Kosten kommen. Im Erststock-Beizli Alte Post genehmigt sich Hüppi gerne das wohl wichtigste kulina­ rische Exportgut der Stadt: die St. Galler Bratwurst, die im Fussballstadion genauso gut ankommt, wie in der gehobenen Gastronomie – natürlich stets ohne Senf.

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Die schönsten Kunsthotels Kunstliebhaber müssen in der Schweiz nicht unbedingt ins Museum gehen. Neben einer Vielzahl von Kunstwerken im öffentlichen Raum bieten die Design & Lifestyle Hotels zum Teil beeindruckende Sammlungen. Hier sechs inspirierende Hotelperlen.

ken Sie Entdec ls voller Hote den weitere esign in D d n u ten. Kunst er Städ Schweiz / .com zerland MySwit Lifestyle Design

Genf: Hôtel N’vY À Kunst ist integraler Bestandteil des Viersternehotels im Herzen von Genf. Werke junger Künstler wie Triny Prada, Jean-Pierre Rives oder Damien Richard finden sich hier ebenso wie Graffiti des amerikanischen Street-Art-Gurus Jonathan «Meres One» Cohen. hotelnvygeneva.com

Basel: Der Teufelhof Basel Ã

Zürich: The Dolder Grand Ä Als ob seine Lage im Grünen, hoch über der Stadt, nicht schon spektakulär genug wäre, wartet das Hotel der Luxusklasse von der Lobby bis zur Turmsuite mit über 100 Werken namhafter Künstler von Salvador Dalí bis Niki de Saint Phalle auf. Als wohl markantestes Stück prangt über der Réception Andy Warhols elf Meter breites «Big Retrospective Painting». thedoldergrand.ch

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Im Gast- und Kulturhaus mitten in der Altstadt sind die Zimmer bewohnbare Kunstwerke. Man schläft hier beispielsweise in der Basler Niederlassung der «Association des Maîtres de Rien», deren Präsident und einziges Mitglied der Musiker und Konzeptkünstler Dieter Meier ist. teufelhof.com


Küsnacht: Romantik Hotel Sonne À Hotel oder Museum? Die «Sonne» ist beides! Auf Schritt und Tritt begegnen einem im romantischen Haus am Zürichsee Meister- werke namhafter Schweizer Künstler wie Carigiet, Giacometti, und Luginbühl. Doch auch internationale Stars wie Andy Warhol und Julian Schnabel sind mit Originalen vertreten. sonne.ch

Zürich: Park Hyatt Zurich Ä Sol LeWitt, Heinz Mack, Günther Uecker, Serge Poliakoff, Hans Hartung: Werke dieser Künstler, die jedem Museum stehen würden, sind im Park Hyatt Zurich frei zu besichtigen. Der kunstaffine Concierge des Hotels nimmt sich gerne Zeit, um den Gästen die Werke näherzubringen. zurich.park.hyatt.com

Gstaad: The Alpina Gstaad Ä Werke von über 30 Kunstschaffenden umfasst die Sammlung des Luxushotels im Berner Oberland. Von etablierten Namen wie Tracey Emin, Michel Comte und John Armleder bis zu jüngeren internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die zu entdecken sich lohnt. Die breite Palette von Ausdrucks­ formen umfasst neben Fotografie, Malerei und Bildhauerei auch Installationen, Collagen, Street Art und digitale Kunst. thealpinagstaad.ch

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Luzern: Ausstellung Turner

Malerische Landschaften Turner, einer der bedeutendsten RomantikMaler Englands, war fasziniert von der Schweiz. Auf der Suche nach Motiven reiste er zwischen 1802 und 1844 insgesamt sechsmal durchs Land – und war dabei oft zu Besuch in Luzern. Dabei entstanden weltberühmte Aquarelle, die bisher jedoch nur in der Tate Gallery in London zu sehen waren. Zum 200-Jahre-Jubiläum der Kunstgesellschaft und des Kunstmuseums Luzern sind nun rund 90 Meisterwerke an ihrem Entstehungsort zu sehen.

Joseph Mallord William Turner (1775 –1851) gilt als der bedeutendste bildende Künstler Englands in der Epoche der Romantik. Er war Maler, Aquarellist und Zeichner und daher galt sein besonderes Interesse dem Licht und der Atmosphäre. In seinen Landschaften und Seestücken stellte er die Farbe von Sonnenlicht, Feuer und Wasser in ganz neuartiger Weise dar und beeinflusste damit stark die Impressionisten.

The Blue Rigi, Sunrise 1842 Wasserfarbe auf Papier, 297 × 450 mm © Tate, London, 2018

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«Die Schweiz-Bilder von Turner waren bisher noch nie in dieser Geschlossenheit zu sehen.» Fanni Fetzer

Fanni Fetzer ist seit 2011 Direktorin des Kunstmuseums Luzern. Die studierte Politikwissenschaftlerin war während sechs Jahren Redaktorin beim Kulturmagazin «Du». Als Leiterin des Kunsthauses Langenthal wurde ihre kuratorische Tätigkeit 2009 mit dem Preis für Kunstvermittlung der Eidgenössischen Kunstkommission ausgezeichnet. Zusammen mit Co-Kurator Beat Wismer gestaltet sie die Turner-Ausstellung im Jubiläumsjahr 2019.

The Rigi 1844 Wasserfarbe auf Papier, 228 × 325 mm © Tate, London, 2018

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«Seit ich die Ausstellung plane, sehe ich Luzern durch Turners Augen neu.» Fanni Fetzer

Lucerne with Pilatus beyond ca. 1841–1844 Bleistift, Wasserfarbe und Gouache auf Papier, 244 × 309 mm © Tate, London, 2018

Lucerne by Moonlight: Sample Study ca.1842–1843 Wasserfarbe auf Papier, 235 × 325 mm © Tate, London, 2018

Turner. Das Meer und die Alpen. Vom 6. Juli bis zum 13. Oktober 2019 im Kunstmuseum Luzern am Europaplatz 1 kunstmuseumluzern.ch

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Museen zum Mitnehmen

mySwitzerland

Art Museums of Switzerland

Booklet schon weg? MySwitzerland.com/amos

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Genf: Philippe Chevrier

Die Region auf dem Teller Die KĂźche des Genfer Spitzengastronomen Philippe Chevrier ist eine kulinarische Ode an die lokalen Produkte. Text: Stephanie Elmer Bilder: AndrĂŠ Meier


«Es ist ein Privileg, mit diesen Produkten arbeiten zu dürfen.» Philippe Chevrier, Sternekoch

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rhaben liegt der stolze Landsitz Domaine de Châteauvieux über Satigny bei Genf. Wer hierherkommt, tut dies jedoch nicht nur wegen der Weitsicht, sondern auch wegen der Kreationen des Schweizer Sternekochs Philippe Chevrier. In seiner Küche vereinen sich Spitzengastronomie und lokale Verwurzelung zu einem exklusiven Genuss.

Auf einem Hügel über der Rhone blickt man von der Domaine de Châteauvieux über die Weinberge des Städtchens Satigny und bis zum Jura.

Auf lokale Produkte zu setzen, ist für den Gastronomen mehr als ein Trend. Es ist vielmehr die Philosophie, die seinem Schaffen seit jeher zugrunde liegt. «In der Region rund um Genf haben wir unzählige Landwirte und Weinbauern, die das Land mit viel Hingabe und Leidenschaft pflegen und bewirtschaften und uns Gastronomen qualitativ hochstehende Zutaten zur Verfügung s­ tellen. Und wir haben den See, der uns hervorragende Produkte liefert», erzählt Philippe Chevrier begeistert. «Mit diesen Produkten kochen zu dürfen, ist für mich 29


«Der See ist seit Jahrhunderten das Lebenselixier meiner Familie.» Joël Vuadens, Fischer

essenziell. Nicht nur, weil es einfacher ist, sie zu erhalten, sondern auch, weil es unglaublich viel Freude macht, sie zu ent­ decken und zu inszenieren.» So beginnt die Kunst des Kochens bei Philippe Chevrier nicht in der Küche, sondern bereits davor: auf dem Feld, im Weinberg oder am Ufer des Genfersees, beim Besuch von Produzenten und Lieferanten, mit denen ihn zum Teil jahrelange Freundschaften verbinden. Dazu zählt Joël Vuadens, dessen Familie von Fischern seit rund 500 Jahren am Genfersee lebt. Gerne besucht Philippe Chevrier auch den charmanten Markt in Carouge, der zweimal wöchentlich die breite Palette der Genfer Produkte allen Sinnen präsentiert. «Auf Hiesiges zu setzen, zeigt auch die Wertschätzung gegenüber den Produzenten», sagt Philippe Chevrier. «Vielleicht», fügt er hinzu, «ist es gerade der internationale Geist, der in Genf weht, der die lokalen Produzenten anspornt, Höchstleistungen zu erbringen und die eigene Region so in Szene zu setzen.»

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Flusskrebse mit Mandelmilch-Royale Bereits seit dem 16. Jahrhundert fährt die Familie von Joël Vuadens auf den Genfersee. Seit Jahren beliefert er auch Philippe Chevrier mit seinen Fängen.

Rezept für vier Personen 20 Flusskrebse (ganz, vorgekocht) Für die Royale: 100 g Flusskrebs-Bisque, 125 ml Mandelmilch, 100 ml Sahne, 2 ganze Eier, 1/2 Eigelb, Salz, Pfeffer Für die Sauce: 200 ml Tomatensaft, 1 Karotte, 1 Zwiebel, 1/2 Lauch, Cognac, 10 g Butter, 100 ml Sahne, Salz, Pfeffer

Das Châteauvieux zelebriert die lokale Küche und produziert nebenbei sogar eigenen Honig.

Krebse schälen, kühl stellen. Die zerstampften Schalen für die Bisque in einem kleinen Topf in Öl anbraten und mit Cognac flambieren. Karotte, Zwiebel und Lauch klein schneiden, dazugeben und würzen. Tomatensaft und etwas Wasser dazugeben, zum Kochen bringen. Eine Stunde köcheln lassen, abseihen, halbieren. Die Zutaten für die Royale mischen und würzen. In mit Zellophan ausgeschlagene Glasschalen füllen, und für 35 Minuten bei 80 °C dämpfen und dann bei 65 °C im Dampf stehen lassen. Die reduzierte Bisque-Masse in einen Topf giessen, Butter und Sahne dazugeben, würzen. Krebse in geschmolzener Butter erhitzen, würzen und auf die Royale legen. Sauce darübergiessen und mit essbaren Kräutern garnieren. 31


Neuenburg: Taste my Swiss City

So schmeckt die Schweiz Die Touren von Taste my Swiss City vereinen die schönsten Ess- und Trinkerlebnisse einer Stadt – empfohlen von Einheimischen. Der Fotograf Guillaume Perret führt durch sein kulinarisches Neuenburg. Confiserie

Wodey-Suchard

Boulangerie Mäder

rs Aux panie gourmands

Brasserie Le Cardinal

So funktioniert’s: 1. Stadt wählen, 2. Insider wählen, 3. Ticket kaufen, 4. Los geht’s MySwitzerland.com/tastemyswisscity

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Der Fotograf Guillaume Perret gewann 2018 den Swiss Press Award für eines seiner intimen Porträts. Bevor er sich selbst das Fotografieren beibrachte, war er Maurer und unterrichtete über zehn Jahre lang Lehrlinge. Heute widmet er sich ganz der Auftrags- und Pressefotografie. 33


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ieser kulinarische Stadtrundgang steht garantiert noch in keinem Reiseführer. Denn man stellt ihn sich selbst zusammen. Auf den «Taste my Swiss City»-Touren kann man eine Schweizer Stadt aus der Sicht der Einheimischen kennenlernen. Ob szenig, kulturell oder elegant: Jeder wählt seinen Insider ganz nach dem eigenen Geschmack aus – und lässt sich von seinen Tipps überraschen. Denn wahrscheinlich hätte man die versteckte Kneipe, die kleine Bar oder die Dachgartenkantine ohne einheimische Hilfe nicht so schnell gefunden. Jede Tour umfasst vier bis sieben Stationen, die von den Kulinarikexperten sorgfältig ausgewählt wurden. In den Restaurants und Geschäften wird jeweils eine speziell auf die Tour abgestimmte kleine Spezialität serviert. Gross genug, um einen ins Schwelgen zu bringen, aber klein genug, damit man sich ohne schweren Bauch auf den nächsten Gang dieses urbanen Überraschungsmenüs freuen kann. Am Schluss der Tour wird bestimmt niemand mehr hungrig sein.

Guillaumes Tipps:

Aux paniers gourmands: «Typisches aus der Region findet man in diesem Integrationsprojekt für Arbeitssuchende.»

Boulangerie Mäder: «Das beste Brot der Stadt stammt seit über 45 Jahren aus dem Ofen der Familie Mäder.»

«Neuenburg ist für mich: die Füsse im Wasser und den Kopf in den Wolken.» Guillaume Perret

Wer zum Beispiel auf den Spuren des Szenekenners Guillaume Perret ins kulinarische Neuenburg eintaucht, erfährt, wo es authentische Terroir-Produkte zu kaufen gibt, wer das beste Brot backt, wie man sich unter Einheimischen in einer echt welschen Brasserie fühlt und wann es Zeit für eine heisse Schokolade ist – nämlich immer. Diese und viele weitere kulinarische Entdeckungsreisen durch die Schweizer Städte findet man auf MySwitzerland.com/tastemyswisscity.

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Brasserie Le Cardinal: «Das gemütliche Lokal aus der Belle Epoque ist für mich fast schon ein zweites Zuhause.»

Confiserie Wodey-Suchard: «Für diese heisse Schokolade lohnt sich ein Besuch in Neuenburg auch bei Regen.»


Lausanne: Yan Luong

Der Pop-up-Gastronom Kulinarik und Kultur: zwei Zutaten, die Yan Luong leidenschaftlich mitein­ander verbindet. Der Lausanner mit vietname­ sischen Wurzeln organisiert Events und eröffnet Pop-up-Restaurants – auch ausserhalb der Landesgrenzen. Doch egal, wohin es den Weltenbummler verschlägt, das Heimkommen ist für ihn immer etwas Besonderes.

Bei seinen Streifzügen durch die Altstadt kommt Yan auf neue Ideen.

Das Café des Artisans ist eines seiner Lieblingslokale.

«Lausanne ist mein Hub, meine Inspiration und meine Heimat.» Oft lässt er den Tag mit Freunden im La Grenette ausklingen.

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Vevey: Fête des Vignerons

Das Fest der Feste

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m Genfersee liegt ein kleines Städtchen namens Vevey. Es ist eingebettet in eine Landschaft, die idyllischer kaum sein könnte. Von hier aus erstreckt sich über 805 Hektar das Weinbaugebiet Lavaux mit seinen steilen Terrassen. Es gehört seit 2007 zum UNESCO-Welterbe. Hier lebt man vom und mit dem Wein. Manche sagen sogar, der Rebensaft fliesse auch durch die Adern der Einheimischen.

Doch das sei damals eine andere Zeit gewesen, sagt Duboux. «Smartphones gab es vor 20 Jahren noch keine, E-Mail-Adressen hatten die wenigsten – insgesamt schrieben wir etwa eine Handvoll Mails.» Eines jedoch bleibt auch 2019 gleich und wird immer gleich bleiben: Der Star des Festes, der Star der Gegend, ist der Wein.

Etwa alle 20 Jahre feiert Vevey den Wein und ein wenig auch sich selbst mit einem Fest der Superlative. Die Fête des Vignerons ist ein Generationenanlass. Wer das Winzerfest einmal verpasst, erlebt es vielleicht nie. Zwischen dem 18. Juli und dem 11. August werden sich in Vevey täglich 20 000 Zuschauer in der gewaltigen Arena einfinden. Organisiert wird das Spektakel seit 1797 von der Confrérie des Vignerons. Auch Bioweinbauer Blaise Duboux gehört zur Bruderschaft. Er trug bereits 1999 massgeblich dazu bei, dass den Gästen aus aller Welt eine gigantische Show geboten wurde. 36

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Der Winzer Blaise Duboux organisiert die Fête des Vignerons.


MA I S O N C A I L L E R

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Der riesige Basilisk an der Steinentorstrasse 45 in Basel stammt von der KĂźnstlerin TIKA.

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Basel: Junge Kunst

Street Art Basel Basel ist die Stadt der Kultur und der grossen Museen. Doch am Rhein gibt es auch Kunst auf der Strasse. Wo sie versteckt ist, weiss Philipp Brogli. Der Kunstförderer und -vermittler versteht sich mit seinem Artstübli als Brückenbauer zwischen Künstlern und den Menschen, die entscheiden, was mit grauen Wänden passiert. Dank seinem grossen Netzwerk gibt es mittlerweile zahlreiche Orte mit Graffiti internationaler Street Artists wie Invader, The London Police oder TIKA. Auf seinen Street-Art-Touren führt er Interessierte zu diesen Werken, die oft nicht einfach zu finden sind. Text: Felix Pal Bilder: André Meier

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«Ich helfe mit, die Stadt farbiger zu machen.» Philipp Brogli, Kunstvermittler

Mit Graffiti gegen Geschmiere Bereits seit vielen Jahren stellen die Industriellen Werke Basel (IWB) ihre Trafokabinen heimischen und internationalen Graffiti-Künstlern zur Verfügung. Positiver Nebeneffekt: Da die Bilder in der Szene hohen Respekt geniessen, werden die Wände von Schmierereien verschont. Nur logisch, dass die IWB ihr Street-Art-Engagement aus dem Budget für Reinigungskosten finanzieren.

Philipp Brogli ist Gründer und Leiter von Artstübli. Er kennt die Urban-Art-Szene bereits seit 2004 und setzt sich seither aktiv mit Künstlern und Bemalungsprojekten auseinander. Als kompetenter Guide führt er auch selbst durch die Stadt. artstuebli.ch

Grandhotel meets Street Art Die jüngste Tour von Artstübli nennt sich «Urban Art Experience». Dabei werden die Street-Art-Begeisterten im besprayten Bentley des Hotels Les Trois Rois von einem Kunst-Highlight zum nächsten chauffiert. Verschönert wurde die Limousine von Schülerinnen und Schülern zusammen mit dem Schweizer Graffiti-Künstler Thierry Furger. Ein Beweis, dass in der Stadt am Rhein die Grenzen zwischen Tradition und Gegenwart sowie etablierter und junger Kunst fliessend sind.

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Hotels: Gestern und heute

Jugendherberge Richterswil, Zürich Das herrschaftliche Haus einer ehemaligen Seidenfabrik mit grossem Park und direktem Seeanstoss ist wohl eine der schönsten «Jugis» der Schweiz.

Boutique-Hotel Spedition, Thun Das ehemalige Zwischenlager eines Käseproduzenten ist heute ein kleines, persönlich geführtes Designhotel mit urbanem Ambiente.

Trafo Hotel Baden Wo früher die riesigen Transformatoren der Firma Brown Boveri zusammengebaut wurden, ist in den letzten Jahren ein elektrisierender Kulturort entstanden.

Hotel an der Aare, Solothurn Das Hotel im Schwesternhaus des Alten Spitals vereint historische Bausubstanz mit moderner Infrastruktur in 16 originell eingerichteten Zimmern.

Mehr aussergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten: MySwitzerland.com/BestHotels 41


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Lugano: Urban fit

Rennender Reporter Filippo Rossi liebt Herausforderungen: bei seinem Hobby als Ultramarathonläufer und beruflich als Journalist, der weltweit Krisengebiete bereist. Seinen Ausgleich findet der Globetrotter mit Tessiner Wurzeln in Lugano. Hier macht er sich mitten in der Stadt fit für neue Abenteuer. Text: Felix Pal Bilder: André Meier

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Ultramarathons sind an sich schon etwas vom Härtesten. Solche Strecken aber bei grösster Hitze in der Wüste zu rennen, ist noch schweisstreibender. Filippo Rossi aus Lugano hat sich genau darauf spezialisiert. Erfolgreich bestreitet er Wettkämpfe wie den 4 Deserts Grand Slam. Dabei müssen in einem Kalenderjahr das Sahara Race in Namibia, der Gobi March in China sowie das Atacama Crossing in Chile und The Last Desert in der Antarktis absolviert werden. Insgesamt 1000 Kilometer. Als freischaffender Journalist ist der Tessiner ständig unterwegs. Dazwischen kommt er immer wieder gerne zurück in seinen Heimatort Lugano. In der Stadt mit dem mediterranen Klima trainiert der 29-Jährige für seine extremen Herausforderungen. Lugano ist für Filippo Rossi aber auch ein Ort der Erholung. Hier tankt er Energie, bevor er wieder weiter muss, in ein Krisengebiet oder zu einem Wüstenmarathon am anderen Ende der Welt. 44

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Aktiv in der Stadt

Golf in Fribourg Ausgerüstet mit Schläger, Ball und Stadtplan geht es auf dem acht Kilometer langen 18-Loch-Parcours durchs idyllische Zentrum einer der schönsten mittelalterlichen Städte. fribourgtourisme.ch

«Ich liebe Lugano. Die Stadt mitten in der Natur bietet eine Lebensqualität, die ihresgleichen sucht.» Filippo Rossi, Journalist und Ultramarathonläufer

Handwerk in Le Locle Im Herzen der traditionellen Uhrenindustrie, des UNESCO-Weltkulturerbes La Chaux-de-Fonds und Le Locle, kann man seine eigene mechanische Uhr montieren. neuchateltourisme.ch

Yoga in Schaffhausen In der Rhybadi beginnt der Dienstag mit einem Sonnengruss. Nach den Asanas kühlt man sich mit einem Sprung in den Rhein ab. rhybadi.ch

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Lifestyle: Unterwegs Koblenz

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Internationale Anreise per Bahn Thun Langnau

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Von Stadt zu Stadt

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Im Winter ist die Grand Train Tour of SwitzerlandMeiringen besonders schön: verschneite Hügel, gefrorene Seen In Bellinzona einen Cappuccino Innertkirchen und festlich beleuchtete Weihgeniessen, anschliessend eine nachtsmärkte. Bereits beim Verlas- ausgiebige Einkaufstour in Luzern Nicht nur der öffentliche Verkehr sen des Zuges lockt der süsse und zum Abschluss ein Zürcher innerhalb der Schweiz geniesst Spiez Göschenen Duft von Glühwein und Zimt. Denn Geschnetzeltes mit Rösti bei einen exzellenten Ruf, auch die viele Weihnachtsmärkte befinden Anreise per Bahn aus den NachAndermatt bester Aussicht auf den ZürichDisentis sich direkt im oder am Bahnhof see. Warum nicht? In der Schweiz barländern lässt nichts zu wünweisimmen Lauterund lassen sich somit bestens mit gelangt man mit dem öffentlichen schen übrig. RegelmässigeBrunnen Direktder Rundreise kombinieren. Verkehr einfach und direkt von verbindungen aus Wien, Paris, einer Stadt zur nächsten. Auch Mailand oder Berlin bringen Gäste Mürren innerhalb der Städte kommt man mitten ins Zentrum der Schweizer MySwitzerland.com/grandtraintour enk mit Tram und Bus schnell überall Städte. Bewegungsfreiheit, Verpflehin. So ist man immer am Puls des gungsmöglichkeiten sowie weitere Geschehens. Services an Bord bringen einen Brig bereits bei der Anfahrt in FerienVisp LocarnoMySwitzerland.com/swisstravelsystem Bellinzona stimmung. Für eine entspannte und Sion pünktliche Ankunft am Zielort. MySwitzerland.com/international

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Öffentlicher Verkehr: Swiss Travel System

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Bequem und vielseitig Mit den ÖV unterwegs zu sein, heisst, bequem zu reisen. Aber nicht nur. Es ermöglicht sowohl Bewohnern wie auch Besuchern, die Stadt aus einer neuen, einer anderen Perspektive zu sehen. Das Vertraute kann neu entdeckt und das Neue auf verschiedenste Arten erkundet werden. Mit dem Schiff legt man andere Strecken zurück als mit dem Tram. Und mit dem Tram andere als mit dem Bus. Auch wenn Start und Ziel dasselbe sind. MySwitzerland.com/swisstravelsystem

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Städte im Winter

Morgens Bademantel, mittags Wintermantel Sie wohnt direkt am Zugersee. Und sie geniesst jede Minute in der freien Natur, im Sommer wie im Winter. Antonia Spillmann (73) liebt es aber nicht nur, auf dem Zugerberg, dem Hausberg von Zug, zu spazieren. Sie pflegt auch ein besonderes Ritual, um fit zu bleiben. Text: Lucas Roos Bilder: Markus BĂźhler

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So wie andere Menschen am Morgen unter die Dusche stehen, geht Antonia Spillmann im Bademantel zum Seeufer. Auch bei Temperaturen von knapp über null Grad freut sie sich auf ihren morgendlichen Schwumm.

Jahraus, jahrein und ohne mit der Wimper zu zucken, steigt Antonia Spillmann in den Zugersee. «Es ist kalt, aber auch eine Frage der Einstellung. Und es hält mich gesund», sagt die Rentnerin.

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Winterträume in Stadtnähe Schweizer Städte bieten im Winter mehr als gemütliche Cafés und heisse Schokolade: Sie sind auch ideale Ausgangspunkte für Tagesausflüge.

Winterschifffahrt auf dem Thunersee Bummeln in Bellinzona Die Stadt im Herzen des Tessins ist auch im Winter einen Besuch wert. Man kann zum Beispiel gemütlich über den Markt schlendern, die Altstadt erkunden oder auf einer der drei Burgen die Aussicht geniessen.

Wandern auf dem Weissenstein Der Solothurner Hausberg auf der ersten und höchsten Jurakette ist ein echtes Winterwanderparadies mit beeindruckender Fernsicht.

Schneeschuhlaufen auf Brambrüesch Vom Churer Stadtrand gelangt man mit Luftseilbahn und Gondel ins Wintersportgebiet Brambrüesch. Von hier ist es nicht weit zur Hochebene Dreibündenstein, wo Schneeschuh-Rundtouren locken.

Eine Seefahrt, die ist auch im Winter lustig. Vorbei an malerischen Fischerdörfern und geschichtsträchtigen Schlössern kann man den Blick und die Gedanken schweifen lassen.

Baden in Baden Dort, wo bald schon das neue Thermalbad von Architekt Mario Botta steht, geniesst man heute unter freiem Himmel das mineralienreichste Wasser der Schweiz im temporären Bagno Popolare.

Sonnenbaden auf Cardada Cimetta Das Tessin gilt zu Recht als Sonnenstube der Schweiz. Mit 2181 Sonnenstunden im Jahr belegt der Hausberg Locarnos dabei den ersten Rang.

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Strategische Premium Partner

Der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie hotelleriesuisse.ch

Schweiz mit Bahn, Bus und Schiff mystsnet.com

Die Fluggesellschaft der Schweiz swiss.com

Strategische Partner Herausgeber Schweiz Tourismus Tödistrasse 7 Postfach 8027 Zürich Schweiz Redaktionsleitung Oliver Nyffeler Schweiz ­Tourismus

American Express in der Schweiz americanexpress.ch

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Seit 1936 in der Schweiz coca-cola.ch

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Mobile Communications salt.ch

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Gestaltung Festland AG, St. Gallen / Zürich Schweiz Tourismus, Zürich Fotos Titelbild Luzern, © Stefan Tschumi Übrige Bilder Mit freundlicher Genehmigung der Partner

Offizielle Partner

Druck Swissprinters AG, Zofingen Auflage 515 000 Exemplare Sprachen Das Schweizer Städte-Magazin my Switzerland erscheint einmal jährlich in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch und Chinesisch.

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Wettbewerb

Gewinnen Sie fünf Tage Ferien in der Schweiz und geniessen Sie das urbane Leben wie die Einheimischen. Wir laden Sie und eine Person Ihrer Wahl nach Luzern und Zug ein. Viel Glück!

Weihnachtsmärkte

Die Wettbewerbsfrage

Wo befindet sich der älteste Weihnachtsmarkt der Schweiz?

a) Lugano b) Montreux c) Basel Der Wettbewerbspreis

Fünf Übernachtungen im Doppelzimmer in ausgewählten Hotels in Luzern (Waldstätterhof Luzern, inkl. Frühstück) und Zug (Aparthotel Rotkreuz, inkl. Frühstück). Anreise mit SWISS von einem SWISS Hub in Ihrer Nähe nach Genf oder Zürich – oder mit der Bahn. Ebenfalls inbegriffen ist der Swiss Travel Pass, mit dem Sie per Bahn, Bus und Schiff bequem durch die ganze Schweiz reisen und freien Zutritt zu über 500 Museen erhalten, Sammlungen und Sonderausstellungen inklusive.

Lugano Rund um die Piazza Riforma mit ihrem majestätischen Christbaum verbreiten 150 Stände Weihnachtsstimmung mit südlichem Flair.

So nehmen Sie am Wettbewerb teil

1. Wettbewerbsfrage beantworten 2. Online teilnehmen auf MySwitzerland.com/gewinnen Einsendeschluss: 29. September 2019 Swiss Travel Pass Die Schweiz erleben? Der Swiss Travel Pass – das All-in-one-Ticket für Bahn, Bus und Schiff – ermöglicht mehr als 29 000 Kilometer Verkehrsnetzvergnügen.

Montreux Wenn der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten am Ufer des Genfersees landet, steht die Stadt im Zeichen von Montreux Noël.

SWISS Ab Zürich und Genf bedient SWISS über 100 Destinationen in mehr als 40 Ländern mit einer Flotte von rund 90 Flugzeugen. SWISS hält an ihrer Mission fest, als Qualitätsairline die Schweiz mit Europa und der Welt zu verbinden.

Teilnahmebedingungen (Auszug): Die Verlosung der Preise findet nach Einsendeschluss statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Mehrfache Teilnahmen werden nicht berücksichtigt. Der Gewinner wird aus den korrekten Antworten ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Ihre Adressdaten werden von Schweiz Tourismus und einem allfälligen Gewinnspielpartner ausschliesslich für Marketingzwecke und Werbematerial verwendet, dessen Versand Sie jederzeit abbestellen können. Ihre persönlichen Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Schweiz Tourismus behält sich vor, Teilnehmer vom Wettbewerb auszuschliessen, Mehrfacheinträge zu löschen oder den Wettbewerb bei Unstimmigkeiten abzubrechen. Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie unter MySwitzerland.com/gewinnen. Falls Sie keinen Internetzugang besitzen, schicken Sie uns eine Postkarte mit der Antwort an: Schweiz Tourismus, Tödistrasse 7, CH-8002 Zürich.

Basel Der Weihnachtsmarkt auf dem Barfüsserplatz gilt als einer der schönsten und grössten – der älteste ist er ganz sicher.

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Ende

BERATEN LASSEN UND BUCHEN Mit unseren ausgezeichneten Kenntnissen helfen wir Ihnen, Ihre Ferien in der Schweiz optimal zu planen. Beratung unter:

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BEQUEM ANREISEN Tipps und Informationen rund um die Anreise in die Schweiz. Ob mit Flugzeug, Bahn oder Auto: Die Schweiz ist inter­ national bestens angebunden. MySwitzerland.com/ transport

UNTERWEGS SEIN Gelassen reisen, alles mitkriegen: Ein dichtes ­öffentliches Verkehrsnetz sorgt für Erkundungslust und Flexibilität im ganzen Ferienland Schweiz. MySwitzerland.com/ reisen

UNTERKUNFT FINDEN Im Design & Lifestyle Hotel oder doch lieber im WellnessPalast schlafen? Die Übernachtungsmöglichkeiten in der Schweiz sind vielfältig. Schnell buchen inklusive. MySwitzerland.com/ unterkunft * Lokale Gebühren können anfallen

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Die einzigartigen Sehenswürdigkeiten, der wunderschöne Park, die spektakuläre Ausstellung, das gemütliche Restaurant, die versteckte Bar – Städtereisen sind die perfekte Pause vom Alltag. Egal ob für ein kurzes Wochenende oder für eine längere Auszeit, erleben Sie das Swiss urban feeling.


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Die Grand Tour of Switzerland ist eine Routen-Empfehlung auf dem bestehenden Schweizer Strassennetz. Das Befahren der Route erfolgt auf eigenes Risiko. Schweiz Tourismus und der Verein Grand Tour of Switzerland übernehmen keine Haftung für bauliche Änderungen, Umleitungen, Signalisierungen, besondere Ereignisse und Sicherheitsbestimmungen auf der Route.

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Mehr Informationen zur Grand Tour: MySwitzerland.com/grandtour

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Erster elektrifizierter Road Trip: 300 Ladestationen für Elektrofahrzeuge Krasser Kurvenspass: 5 Alpenpässe höher als 2000 Meter Jede Menge Frischwasser: 22 Seen grösser als 0,5 km² Ausgezeichnete Highlights: 12 UNESCO-Welterbestätten und 2 Biosphären Multikulturelle Gesellschaft: 4 Nationalsprachen, zahlreiche Dialekte Perfekte Signalisation: 650 offizielle Grand Tour Wegweiser Rhein

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  Die Grand Tour ist im Uhrzeigersinn signalisiert.

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Schweizer Städte sind schön. Am besten, Sie schauen sich diese auch von oben an. Geniessen Sie beste Schweizer Qualität und Gastfreundschaft schon auf dem Weg dahin. Die begehrten Fensterplätze können Sie übrigens schon im Voraus buchen.

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Swiss Cities 2019 (SW10053.1001.2001.3022de)  

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