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spiel zeit

STADTTHEATER

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STARRING

NICOLE KIDMAN

Erhältlich bei: Juwelier O. & M. HABENICHT • Bahnhofstrasse 27 • 9020 Klagenfurt • 0463 511 765

Ich wünschte mir nichts sehnlicher, als das stürmische Meer zu sehen, nicht als ein schönes Schauspiel, vielmehr als eine Offenbarung des wahren Lebens der Natur; oder ich möchte lieber sagen, es gab für mich keine schönen Schauspiele außer solchen, von denen ich wußte, daß sie nicht künstlich zu meinem Vergnügen arrangiert wurden, sondern daß sie notwendig, unabwendbar waren: die Schönheiten der Landschaft oder der großen Kunst.


Naturgewalten

Basic Object Oriented Knowledge Systems / 2009


Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebes Publikum

D

nen Menschen erzählt? Oder sind diese alten Erfahrungen und Erinnerungen in unserer modernen Welt bedeutungslos geworden?

ie erste Spielzeit, die wir gemeinsam am Stadttheater Klagenfurt erleben, beginnt. Ich bin eingeladen, die künstlerischen Geschicke dieses traditionsreichen und außergewöhnlich schönen Hauses, der größten Kulturinstitution Kärntens, zu leiten, und freue mich sehr auf diese Herausforderung.

Fragen wir die Dichter und Komponisten, beschäftigen wir uns mit Werken, die von Unwettern, Stürmen und Schiffbrüchigen erzählen, erkunden wir mit ihnen die Tiefe des Wassers und die Weite des Himmels, besuchen wir Wolfsschluchten und Alpengeister, spielen wir mit Licht und Schatten, mit Jugend und Alter, mit allem, was uns die Natur im Positiven und im Negativen beschert. NATURGEWALTEN sind das Thema des ersten Jahres meiner Intendanz, sie werden in allen Stücken des Spielplans verhandelt.

Nun laden wir Sie ein! Mit „wir“ meine ich das ganze wunderbare Team des Stadttheaters, das mich in der Erfüllung meiner neuen Aufgabe unterstützen wird. Jede einzelne Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter, die Tag für Tag und des öfteren auch nachts mit Enthusiasmus und Hingabe daran arbeiten, damit das auf die Bühne kommt, was wir alle dringend brauchen: Reflexion, Momente des Innehaltens, des gedanklichen, spielerischen Experimentierens, des Nachdenkens über unsere Existenz und der kritischen Auseinandersetzung mit unseren Lebensbedingungen. Auch der puren Lust am Spiel, Gesang, Wort, Tanz, an der Musik und natürlich am Lachen soll Raum und Zeit gegeben werden.

Es werden viele österreichische und internationale Künstler an unser Theater kommen, spannende Regisseure – sowohl hochtalentierte Gipfelstürmer als auch erfahrene alte Hasen –, unser kleines aber feines, vornehmlich junges Ensemble, und auch der eine oder andere Star.

Diese erste Spielzeit wird auch eine Standortbestimmung sein. Wo leben wir? Und was bedeutet es uns? In Kärnten. In einem Naturparadies, das steht außer Frage. Aber was macht das mit uns? Die Berge am Horizont, der smaragdgrüne See, die üppige Natur, der kalte Winter und der mediterrane Sommer? Wie leben wir in diesem Land, das so reich an kultureller Vielfalt ist, dessen Geschichte von unzähligen schweren Schicksalen geprägt ist, und wie positionieren wir uns heute in einem vereinten, globalisierten Europa? Was bedeuten all die wahren Überlieferungen, all die erfundenen Legenden, die man sich von den Bergen und vom Wasser, vom Land und sei-

Und hoffentlich werden Sie uns begleiten, verehrtes Publikum, denn für Sie, und einzig für Sie ist das Theater da. Kommen Sie, schauen und staunen Sie, denken und fühlen Sie, rufen Sie Bravo oder Buh und sorgen Sie mit uns für ein aufregendes, lebendiges und erfolgreiches Theater, in dem all das vorkommt, was es dringend braucht. In diesem Sinne, auf bald! Ihr Florian Scholz Intendant

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Ich wünschte, ja begehrte nur das zu kennen, was ich für wahrer hielt, als ich selbst mir vorkam, das heißt, was in meinen Augen den Vorzug hatte, mir einen Einblick in das Denken eines großen Genius oder in die Kraft, den Zauber der Natur zu verschaffen, so wie sie sich entfaltet, wenn sie ohne menschliches Zutun ganz sich selbst überlassen ist. Marcel Proust


bühne Studio Statt theater / theater Sommer team / service / preise

Inhalt

This is too beautiful, it can´t be nature. Christin Bolweski

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Vorwort des Intendanten

45 Die lange Nacht der kurzen Musik Universalove

46 Liederabend mit Tara Erraught Hader spielt Hader

9 11 13 17 19 21 23 27 29 31 33

Der Freischütz Der Sturm Das schlaue Füchslein Ronja Räubertochter Der Zigeunerbaron Komödie im Dunkeln Idomeneo Die versunkene Kathedrale Sunset Boulevard Les Pêcheurs de perles Der Alpenkönig und der Menschenfeind

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The Fool and the Princesses

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Winterreise Der dickste Pinguin vom Pol In weiter Ferne

47 Ein Abend mit Maja Haderlap und Cosmic Voices

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Ensemble Team Theater hautnah Theaterpädagogik Theaterspielclubs Service / Kontakt Karten Sitzplan / Preise Abonnement / Preise Abonnement / Termine Spielplan

KSO – Konzerte im Konzerthaus Die Wiener Sängerknaben Klassik im August Tango Gala


PREMIERE

einführungsmatinee

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02. Sep 12 Bühne

SEP

2012

Der Freischütz Romantische Oper in 3 Aufzügen / Musik von Carl Maria von Weber Libretto von Friedrich Kind

I

M usikalische L eitung Alexander Soddy R egie Anna Bergmann B ühne Ben Baur K ostüme Claudia González Espíndola C horeinstudierung Günter Wallner C horeographie Krystyna Obermaier V ideo Sebastian Pircher D ramaturgie Laura Schmidt

n einem abgelegenen Dorf. Max und Agathe, die Tochter des Erbförsters Kuno, wollen heiraten. Aber Kuno und die Dorfgemeinschaft überwachen streng die Einhaltung alter Regelwerke: Nur wenn Max erfolgreich öffentlich einen Probeschuss absolviert, sind die Heirat und der Erhalt der Försterei möglich. Doch Max hat große Prüfungsangst, kein Schuss trifft mehr, Agathe quälen entsetzliche Ahnungen. Da überzeugt ihn der Jäger Kaspar, mit den teuflischen Mächten einen Bund einzugehen. Um Mitternacht steigen sie hinab in die finstere, sagenumwobene Wolfsschlucht. Hier sollen treffsichere Freikugeln gegossen werden. Max’ Fehlverhalten hat jedoch fatale Folgen...

Fürst Ottokar Peter Mazalán Kuno Holger Ohlmann Agathe Celine Byrne Ännchen Eva Liebau Kaspar Martin Winkler Max Stephan Rügamer / Andreas Schager (6. Nov. 12) Ein Eremit David Frédéric Steffens Kilian Patrick Fabian Vogel

Die bei der Berliner Premiere 1821 begeistert aufgenommene Oper Carl Maria von Webers, die schon bald einen Siegeszug durch ganz Europa antritt und in eigens erstellten Versionen in Wien, London und Paris frenetisch gefeiert wird, kontrastiert in romantischer Manier heiter Ländliches mit der diabolisch schaurigen Sphäre der Wolfsschlucht. Doch bei näherem Hinsehen offenbart auch die zunächst so friedlich erscheinende Dorfgemeinschaft albtraumhafte Züge. Streng hält sie an einem altertümlichen Prüfungsverfahren fest, das Max’ und Agathes Hochzeit beinahe verhindert. Eindrücklich schildert die Oper die Nöte, die sich für die beiden jungen Menschen daraus ergeben und kündigt am Ende eine Zeitenwende an: „Drum finde nie der Probeschuss mehr statt!“

A clear epical dominance / 2009

Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt Kärntner Sinfonieorchester

Der Freischütz ist der letzte Jäger; er hat mit der irrenden Kugel in Wahrheit sich freigeschossen von Brautkauf und Blutgesetz. Theodor W. Adorno

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einführungsmatinee

PREMIERE

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30. Sep 12 Bühne

OKT

2012

Der Sturm Komödie in fünf Akten von William Shakespeare In der Übersetzung von A. W. Schlegel

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R egie Cornelia Rainer M usikalische L eitung & K omposition Christof Dienz A usstattung Aurel Lenfert D ramaturgie Sylvia Brandl

610 rammte die Sea Venture, das Flaggschiff einer Flotte von englischen Auswanderern nach Virginia, bei einem Sturm vor den Bermudas ein Riff. Die Schiffbrüchigen konnten alle gerettet werden. Diese Nachricht inspirierte William Shakespeare möglicherweise zu dem Bühnenstück The Tempest. Er schrieb es 1610/11. Die Uraufführung fand am 1. November 1611 im Whitehall Palace in London statt.

Der Sturm wurde immer mehr zu einem romantischen und opernhaften Feenstück, in dem die Hauptrolle eine Balletttänzerin trug, die in hellem Trikot und mit silbertüllenen Flügeln schlagend über die Bühne schwebte. Der wahre Sturm ist drohend und roh, lyrisch und grotesk, er ist – wie alle großen Werke Shakespeares – eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit der wirklichen Welt.

Prospero, der Herzog von Mailand, hat die Regierungsgeschäfte seinem Bruder Antonio überlassen, um sich intensiv mit magischen Büchern beschäftigen zu können. Antonio findet an der Macht Gefallen, stürzt seinen Bruder mit Hilfe des Königs von Neapel und setzt ihn zusammen mit seiner kleinen Tochter Miranda auf hoher See aus. Als der König mit seinem Gefolge – darunter auch Antonio – zwölf Jahre später an der einsamen Insel vorbeisegeln will, auf der Prospero und Miranda leben, lässt Prospero mittels Magie das Schiff in einen gewaltigen Sturm geraten und auflaufen. Prospero inszeniert nun mit den Gestrandeten ein Spiel um Verlust und Gewinn, Verbrechen und Rache, Bestrafung und Vergebung.

Jan Kott

Der Sturm ist vermutlich Shakespeares letztes Stück, sein poetisches Testament. Prospero gilt als Sprachrohr des Dichters selbst, der am Ende seines Lebens angelangt, dem Zauberstab der Bühnenkunst abschwört. Die Insel Prosperos aber lässt sich nicht verorten, sie gehört dem Reich der Phantasie an, dem der Träume und des Theaters.

Abnormal growth of gluttony / 2009

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einführungsmatinee

PREMIERE

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14. Okt 12 Bühne

OKT

2012

Das schlaue Füchslein Oper in drei Akten von Leoš Janáček nach einer Novelle Rudolf Těsnohlídeks Deutsch von Max Brod, in einer Neufassung nach dem tschechischen Original von Ute Becker und Alena Wagnerová

E

M usikalische L eitung Peter Marschik R egie David Bösch spielleitung Anna Brunnlechner bühne Patrick Bannwart K ostüme Falko Herold C horeinstudierung Günter Wallner licht Michael Bauer D ramaturgie Rainer Karlitschek, Laura Schmidt

ine junge, kluge Füchsin wird von einem Förster gefangen genommen und aufgezogen, entkommt ihrer Gefangenschaft, verliebt sich und gründet im Wald ihre eigene Fuchsfamilie.

Poetisch sinniert Janáčeks Werk, das nur wenige Jahre vor dem Tod des Komponisten entstand, über den ewigen, sich immer wieder erneuernden Kreislauf der Natur, über die Vergänglichkeit und über die Liebe. Es wendet sich der Opposition von Zivilisation und freier Wildnis zu, thematisiert den Versuch des Menschen, sich die Natur untertan zu machen und reflektiert über die Ähnlichkeit der Menschen und der Tiere. Am Ende fragt der Förster: „Ist es Märchen oder Wahrheit?“

Förster Peter Mazalán Försterin/Die Eule Eibe Möhlmann Der Schulmeister/Die Mücke/ Der Specht Patrick Fabian Vogel Der Pfarrer/ Der Dachs David Frédéric Steffens Háraschta Holger Ohlmann Füchslein Schlaukopf Eva Liebau Der Fuchs Jurgita Adamonytė Lapák Thomas Tischler Die Schopfhenne Sun Mi Kim Frau Pasek Gabriela Vranceanu

Janáček hat in seiner 1924 am Nationaltheater in Brünn uraufgeführten Oper, die manchmal als tschechischer Sommernachtstraum beschrieben wird, den Menschen und den Tieren eine Stimme verliehen. Sensibel ist die Atmosphäre des Waldes und seiner verschiedenartigen Bewohner in diesem melancholischen und fröhlichen Werk in Musik umgesetzt. Der Komponist sagte einmal zu Max Brod: „Sie wissen, dass meine Motive aus der Erde wachsen, aus den Tieren, aus den Menschen – dass sie mit allem verknüpft sind, was ist.“

Kinderchor, Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt Kärntner Sinfonieorchester Der Autor zeigt, um wie viel das Tier der Natur und ihrer unfassbaren Schönheit näher steht als der Mensch, und stellt die Moral des Tieres einschließlich seiner Fehler und Irrungen über die Moral des Menschen.

In Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper München

Walter Felsenstein One can rely on the prudence of his decisions # 02 / 2008

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one can rely on the prudence of his decisions # 01 / 2007


PREMIERE

einführungsmatinee

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11. Nov 12 Bühne

NOV

2012 märchen mit musik

Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren Für die Bühne bearbeitet von Barbara Hass

R egie Claudia Meyer M usik Michael Wilhelmi A usstattung Katrin Kersten D ramaturgie Sylvia Brandl

In der Nacht, als Ronja geboren wurde, rollte der Donner über die Berge. Ja, es war eine Gewitternacht, dass sich selbst alle Unholde, die im Mattiswald hausten, erschrocken verkrochen …“

Man muss sich selbst als Kind erleben, wenn man für Kinder schreibt. Man trägt ja alle Alter in sich. Manchmal schaut das eine hervor, manchmal das andere.

Mitten im Wald, zwischen Räubern, Graugnomen, Rumpelwichten und Wilddruden, wächst Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, auf der vom Blitz gespaltenen Mattisburg heran. Eines Tages trifft sie auf ihren Streifzügen den gleichaltrigen Birk, den Räubersohn aus der verfeindeten Sippe von Borka. Die beiden mögen sich zunächst nicht, aber nachdem sie einander aus verschiedenen Gefahren gerettet haben, wird aus den Neckereien eine tiefe Freundschaft. Als Birk von Ronjas Sippe gefangen genommen wird, lernt das Mädchen, was es heißt, für einen Freund einzustehen. Sie riskiert den Bruch mit ihrer Familie und flieht mit Birk in die Wälder, wo sich die beiden in einer Art RobinsonDasein behaupten müssen, um zu überleben…

Astrid Lindgren

In Ronja Räubertochter erzählt die schwedische Autorin (1907 – 2002) phantasievoll von der Möglichkeit eines gewaltfreien Zusammenlebens, von sozialer Verantwortung und von einem abenteuerlichen Leben im Einklang mit der Natur. Astrid Lindgrens vielfach ausgezeichnetes Kinderbuch ist eines der eindrucksvollsten und schönsten Geschichten über Mut, Freundschaft und die Weisheit von Kindern.

Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren

Acquintance with facts / 2009

preise Kindertheater

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PREMIERE

einführungsmatinee

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02. Dez 12 Bühne

DEZ

2012

Der Zigeunerbaron Komische Operette in drei Akten / Musik von Johann Strauß Libretto von Ignaz Schnitzer nach der Novelle Saffi von Mór Jókai

E

inst musste Sándor Barinkays ungarische Familie vor den türkischen Eroberern fliehen. Jahre später kehrt er nun in seine Heimat zurück; das Schloss der Familie ist jedoch längst zu einer Ruine verfallen, die meisten Besitztümer sind verloren. Aber als die Zigeunerin Czipra in Barinkay den Sohn des ehemaligen Gutsbesitzers erkennt, ernennen ihn die im Ort ansässigen Zigeuner zu ihrem Baron. Schon bald verliebt er sich in Czipras Pflegetochter Saffi, gemeinsam finden die beiden einen alten Familienschatz. Das Glück scheint perfekt. Doch dann erfährt Barinkay, dass Saffis Vater der letzte Pascha von Temesvar war. Er glaubt ihrer nicht würdig zu sein, lässt sich von den Husaren anwerben und zieht mit seinen Zigeunern für Österreich in den Krieg...

zentrale Schwierigkeit von Vielvölkerstaaten: das Verhältnis von nationaler Einheit und ethnischer Vielfalt.

M usikalische L eitung Peter Marschik R egie Sam Brown ausstattung Annemarie Woods C horeinstudierung Günter Wallner C horeographie Scott Ambler D ramaturgie Laura Schmidt Graf Peter Homonay Peter Mazalán Conte Carnero Juan Carlos Falcón Sándor Barinkay Mehrzad Montazeri Kálmán Zsupán Richard Wiedl Arsena Sibylla Duffe Mirabella Gabriela Vranceanu Ottokar Patrick Fabian Vogel Saffi Stefanie C. Braun Czipra Helena Zubanovich

Schon in den Tagen vor der Uraufführung von Johann Strauß’ neuer Operette Der Zigeunerbaron überschlugen sich die Wiener Zeitungen mit Vorberichten. Nach einem für Strauß ungewöhnlich langen Kompositionsprozess von zwei Jahren gelangte am 24. Oktober 1885 endlich die lang erwartete Operette des Walzerkönigs am Theater an der Wien zur Uraufführung. Sie war enorm erfolgreich und wurde bereits zu Lebzeiten des Komponisten an rund 140 Bühnen gespielt.

Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt Kärntner Sinfonieorchester Die Musik zum Zigeunerbaron [hat] sich jene unaffectirte Natürlichkeit und gesunde Naivetät erhalten, welche uns als Hauptmerkmal und Cardinalvorzug der Straußschen Musik erscheint. [...] Ungezwungen, frisch und gefällig fließt die melodische Erfindung...

Strauß und sein Librettist Ignaz Schnitzer hatten ein für die Donaumonarchie zentrales Thema auf die Bühne gebracht, das auch heute nichts von seiner politischen Brisanz und Relevanz eingebüßt hat. Der Zigeunerbaron thematisiert eine

The winter of our discontent / 2010

Eduard Hanslick

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einführungsmatinee

PREMIERE

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30. Dez 12 Bühne

JAN

2013

Komödie im Dunkeln Black Comedy von Peter Shaffer Deutsch von Lüder Wortmann

B

rindsley, ein junger, erfolgloser Bildhauer, erwartet seinen zukünftigen Schwiegervater. Um sich bei dem erzkonservativen Offizier ins rechte Licht zu setzen, hat er sich von seinem verreisten Nachbarn, einem Antiquitätenhändler, wertvolle Möbel „ausgeliehen“. Für denselben Abend hat er außerdem ein Treffen mit einem Kunstmäzen organisiert, dem er eine Plastik verkaufen will. Und dann: Kurzschluss! Der Stromausfall bringt ihn in höchste Not. Bis zur Reparatur des Hauptanschlusses kommt es zu unglaublichen Verwicklungen und Verwechslungen. Nicht nur die Möbel müssen im Dunkeln Stück für Stück wieder in die Wohnung des Nachbarn geschafft werden, weil dieser früher zurückkehrt als geplant. Neben der etwas dümmlichen Verlobten wollen auch eine ängstliche Nachbarin, ein Furcht einflössender Schwiegervater in spe, ein russischer Emigrant, der bei den Elektrizitätswerken angestellt ist und Godunow, der Kunstsammler, umsorgt werden. Als zu guter Letzt auch noch die Exgeliebte von Brindsley auftaucht, ist das Chaos im Dunkeln perfekt…

liegt, schuf Shaffer eine der komischsten Varianten des traditionsreichen Spiels um Sein und Schein.

R egie Viktoria Schubert bühne Stephan Koch kostüme Inge Stolterfoht D ramaturgie Sylvia Brandl Um Licht ins Dunkel zu bringen: In dem Stück ist die Finsternis heller Schein.

Das Stück, 1965 beim Chichester Festival uraufgeführt, basiert auf einem grandiosen Einfall, zu dem Peter Shaffer durch die Pekingoper inspiriert wurde. Er vertauscht Licht und Dunkel. Die Bühne ist hell erleuchtet, doch die Schauspieler agieren wie in völliger Dunkelheit. Dabei halten sie sich für unsichtbar, die Zuschauer aber sehen genau, was alles passiert, wenn Menschen im Dunkeln tappen und sich dabei unbeobachtet wähnen. Mit diesem Kunstgriff, der sichtbar macht, dass, bei Licht betrachtet, vieles im Dunkeln

Resound with an echo / 2011

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Peter Shaffer


einführungsmatinee

PREMIERE

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27. Jan 13 Bühne

F EB

2013

Idomeneo Dramma per musica in drei Akten Musik von Wolfgang Amadeus Mozar t / Libretto von Giambattista Varesco In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

T

M usikalische L eitung Alexander Soddy inszenierung Árpád Schilling bühne Rune Guneriussen und Thomas Stingl K ostüme Axel Aust C horeinstudierung Günter Wallner D ramaturgie Laura Schmidt

roja ist zerstört. Endlich kehren die griechischen Kämpfer mit ihrem Anführer, dem Kreterkönig Idomeneo, zurück in ihre Heimat. Doch auch hier finden die Kriegsheimkehrer keinen Frieden. Bereits auf dem Rückweg gerät ihr Schiff in einen schweren Sturm. Um den Meeresgott Poseidon zu besänftigen, schwört Idomeneo, den ersten Menschen den er nach seiner Rettung trifft, zu opfern. Da dieser Mensch sein eigener Sohn Idamante ist, tun sich eine Reihe von folgenschweren Konflikten auf. Idomeneo versucht, den eigenen Sohn zu schützen und bringt Reich und Untertanen in Gefahr.

Idomeneo Lothar Odinius Idamante Jurgita Adamonytė Ilia Evgeniya Sotnikova Elettra Sofia Soloviy Arbace Patrick Fabian Vogel Oberpriester Poseidons Thomas Tischler Die Stimme David Frédéric Steffens

Idomeneo wird 1781 im von François Cuvilliés erbauten Rokoko-Theater in München unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt und eröffnet die Reihe der sieben dramatischen Meisterwerke Mozarts. Sie vermenschlicht den mythischen Urkonflikt des Vaters, der sein eigenes Kind als Opfer darbringen soll und interpretiert ihn als Plädoyer für die Autonomie des Menschen fernab vom göttlichen Gesetz. Idomeneo ist zwischen Vaterliebe, Staatsräson und demütiger Unterordnung unter göttliche Willkür hin und her gerissen. Er versucht, sich der göttlichen Gewalt zu widersetzen: „Mein Tod möge dir endlich genügen: doch solltest du ein anderes Opfer für mein Vergehen fordern, so kann ich dir ein unschuldiges nicht geben, und willst du es dennoch haben, so bist du ungerecht, verlangen kannst du es nicht.“ Eindringlich schildert das Stück die komplexen Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Volk, Herrschenden und Göttern. Und lässt am Ende die Menschen über die Götter triumphieren... Resound with an echo / 2011

Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt Kärntner Sinfonieorchester Keines der Bühnenwerke Mozarts ist so neu, so modern, so weit zum Kern des uns heute vorschwebenden Begriffs des Musikdramas vorgestoßen wie der Idomeneo. Wolfgang Sawallisch

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Tables in the cradle / 2008


einführungsmatinee

PREMIERE

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24. Feb 13 Bühne

MÄR 2013

Die versunkene Kathedrale Schauspiel von Ger t Jonke

R

aum und Zeit führen ein Eigenleben in Gert Jonkes kryptischem Stück, das 2005, vier Jahre vor seinem Tod am 4. Januar 2009, am Akademietheater in Wien uraufgeführt wurde. Es beginnt mit der Heimkehr eines jungen Paars von seiner Hochzeitsreise. Doch kaum zurück in Kärnten, liefern sich die beiden einen verbalen Schlagabtausch, der in der Katastrophe endet. Nicht nur, dass sie im Verlauf des Streits das gemeinsame Schlafzimmer demolieren. „Er“ und „Sie“ erstarren anschließend in extremer Verlangsamung. „Morbus ritardando“ nennt Jonke diese seltsame Krankheit, die dazu führt, dass das Paar von den Eltern in ein Sanatorium abgeschoben wird. Damit ist die absonderliche Grundsituation geschaffen, von der aus Jonke uns immer weiter in eine wahrhaft „verrückte“ Welt hineinführt. Und auch im Großen verkehren sich die Dinge: Eines Tages ist der Wörthersee unter der Eisdecke einfach verschwunden, und auf seinem trocken gelegten Grund machen die Menschen eine Entdeckung.

It´s common knowledge / 2009

R egie Dominique Schnizer ausstattung Christin Treunert D ramaturgie Sylvia Brandl Gert Jonke ist unter den Autoren, die in deutscher Sprache schreiben, der Fremdeste. Wenn Fremdsein das ist, was uns immer rätselhaft bleibt, gerade weil wir etwas darin wittern, was tief in uns selbst steckt, sich mit den üblichen Formeln aber nicht erschließen läßt, dann ist er der Fremdeste. Und darum ist er uns der Nächste. Er läßt uns ahnen, daß dieses Fremde – wie die Gorgo Medusa – hinter seinem ersten Schrecken etwas verbirgt und dann auf einmal leuchtend zeigt, was hier nicht Glück heißen soll oder Erfüllung oder Utopie, sondern Poesie. Und diese Poesie zielt immer direkt in unsere Mitte.

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Jochen Jung, Der Wunsch, Zauberer zu werden


einführungsmatinee

PREMIERE

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17. Mär 13 Bühne

MÄR 2013

Ö s t e r r e i c h i s c h e E r s t a u ff ü h r u n g

Sunset Boulevard Musical nach dem Film von Billy Wilder / Musik von Andrew Lloyd Webber Buch und Liedtexte von Don Black und Christopher Hampton Deutsch von Michael Kunze

Z

um ersten Mal ist Sunset Boulevard an einem österreichischen Theater zu erleben! Andrew Lloyd Webbers erfolgreiches Musical feierte 1993 seine Premiere am Londoner Adelphi Theatre. Es basiert auf Billy Wilders gleichnamigem Film von 1950 mit Gloria Swanson in der Hauptrolle, der sich den Schattenseiten der Traumfabrik Hollywood zuwendet und von unerfüllten Sehnsüchten erzählt.

gen großer Musicalballaden und mitreißender Filmmusik wird die Vergänglichkeit von Ruhm und Karriere offen gelegt.

M usikalische L eitung Mitsugu Hoshino R egie Patrick Schlösser bühne Jürgen Kirner K ostüme Katja Wetzel C horeinstudierung Günter Wallner C horeographie Michael Langeneckert D ramaturgie Laura Schmidt

Die ehemalige Stummfilm-Diva Norma Desmond lebt mit ihrem Schimpansen und ihrem Butler zurückgezogen auf einem imposanten Anwesen am Sunset Boulevard. Seitdem der Tonfilm eingeführt worden ist, gibt es für sie keinen Platz mehr in der Filmindustrie Hollywoods. Doch unerschütterlich glaubt sie an ein Comeback: „Dies ist mein Leben. Es wird immer so sein. Etwas anderes gibt es nicht.“ An den erfolglosen, jungen Drehbuchautor Joe Gillis, der plötzlich bei ihr auftaucht, knüpft sie große Hoffnungen. Sie überzeugt ihn, bei ihr einzuziehen und das von ihr verfasste Drehbuch Salomé zu überarbeiten. Gillis gerät immer mehr in ihre Abhängigkeit und versucht schließlich, sich aus ihren Fängen zu befreien...

Norma Desmond Dagmar Koller Kärntner Sinfonieorchester In Hollywood gibt es eigentlich nur zwei Sorten von Menschen: solche, die ein eigenes Schwimmbad haben, und solche, denen es nicht gelingt, den Kopf über Wasser zu halten. Jaques Tati

Mit Sunset Boulevard haben Webber, Black und Hampton einen beeindruckenden Gegenentwurf zum gängigen Mythos von Hollywood geschaffen. Es scheinen die Schwierigkeiten einer Kreativwirtschaft auf, die von Erfolgsdruck, Jugendwahn und unsicheren Arbeitsverhältnissen bestimmt ist und in der das Schillernde oft nur Illusion ist. Zu den Klän-

En lampe på bordet brenner / 2011

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PREMIERE

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APR 2013

K o n z e r t a n t e a u ff ü h r u n g

Les Pêcheurs de perles Oper in drei Akten / Musik von Georges Bizet / Libretto von Michel Carré und Eugène Cormon / In der neuen Ur text-Ausgabe von Brad Cohen In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

A

n der Küste Ceylons. Alljährlich stürzen sich hier furchtlose Perlentaucher in das wilde Meer, versuchen den Naturgewalten zu trotzen und kostbare Muscheln zu finden. Aus ihrer Mitte wählen sie den Mutigsten zum Anführer der gefährlichen Unternehmung und die schönste Jungfrau zur Tempeldienerin. Zurga und Leila verpflichten sich, diese Aufgaben zu übernehmen. Doch da taucht plötzlich Nadir auf. Lange hatte er in der Einsamkeit der Berge gelebt, um den Schwur zu vergessen, der ihn an Zurga bindet. Beide liebten einst Leila, versprachen sich jedoch gegenseitig um ihrer Freundschaft willen auf sie zu verzichten. Die Begegnung Leila und Nadirs ist der Beginn einer bezaubernden Liebesgeschichte, die zugleich die Frage nach moralisch korrektem Verhalten stellt. Ist es richtig, Schwüre zu brechen und die für andere Mitglieder einer Gemeinschaft übernommene Verantwortung in dem Moment aufzugeben, in dem man seine große Liebe trifft?

M usikalische L eitung Peter Marschik C horeinstudierung Günter Wallner D ramaturgie Laura Schmidt Leila Evgeniya Sotnikova Nadir Yosep Kang Zurga Peter Mazalán Nourabad David Frédéric Steffens Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt Kärntner Sinfonieorchester Die Partitur der Perlenfischer macht Bizet die größte Ehre und man wird sich genötigt sehen, ihn als Komponisten anzuerkennen.

1863 erhielt Bizet erstmals die Möglichkeit, ein Bühnenwerk an einer renommierten Pariser Bühne aufzuführen. Zwölf Jahre vor der Premiere seiner weltberühmten Carmen fand am Pariser Théâtre Lyrique die Uraufführung von Les Pêcheurs de perles statt. Diese Oper voller exotischer Klangwelten und orientalisierender Farben spiegelt ein großes Interesse am fernen Fremden wider. In berühmten Gesangsnummern wie dem Freundschafts-Duett Au fond du temple saint, der Tenor-Arie Je crois entendre encore oder der Sopran-Bravourarie Comme autrefois dans la nuit sombre können die Solisten brillieren.

A parasitic gesture / 2011

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Hector Berlioz


einführungsmatinee

PREMIERE

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21. Apr 13 Bühne

MAI

2013

Der Alpenkönig und der Menschenfeind Romantisch-komisches Original-Zauberspiel in zwei Aufzügen von Ferdinand Raimund / Musik von Wenzel Müller

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er reiche Gutsbesitzer Rappelkopf ist ein paranoider Misanthrop. Er quält Frau, Tochter und Dienstboten mit übersteigertem Misstrauen, wittert überall Verrat und Täuschung. Überzeugt davon, dass man sogar sein Leben bedrohe, flüchtet er in eine einsame Köhlerhütte. Da greift Astragalus, der Alpenkönig, ein, um dem Seelenkranken zu helfen. Er bietet ihm eine maßgeschneiderte und zudem theatralisch wirksame Therapie an: Rappelkopf soll sich in der Gestalt seines Schwagers von der aufrichtigen Zuneigung seiner Familie überzeugen. Der Alpenkönig selbst wird als Rappelkopf erscheinen, als Spiegel zur Selbsterkenntnis.

„Nur einer Zauberei hat es gelingen können, mich von meinem Menschenhass zu befreien“, schrieb Raimund unter das Manuskript. Mit der Figur des Menschenfeindes hat Raimund auch sein eigenes Wesen, seine Hypochondrie und Melancholie dargestellt und gestaltet. Entstanden unter dem Einfluss der Zeit des Vormärz, die von Argwohn, Angst vor Bespitzelung und vom Rückzug ins Private geprägt war, steht Der Alpenkönig und der Menschenfeind an psychologischer Tiefe den thematisch vergleichbaren Stücken wie Shakespeares Timon von Athen und Molières Der Menschenfeind in nichts nach. Die tiefsinnige Charakterkomödie ist Raimunds erfolgreichstes Werk, es markiert den Höhepunkt seines dramatischen Schaffens. Ferdinand Raimund spielte bei der umjubelten Uraufführung im Theater in der Leopoldstadt im

Decompose absorbing matter / 2010

Jahr 1828 selbst den Rappelkopf. Äußerlich noch dem traditionellen Modell des Besserungsstückes und des barocken Zaubermärchens verbunden, führt uns der Theaterklassiker schon die Zerrissenheit und Beschädigung des modernen Menschen vor.

R egie Lore Stefanek M usikalische L eitung Kornelius Heidebrecht ausstattung Karl Kneidl D ramaturgie Sylvia Brandl Sentimentalität neben Brutalität des Menschen nacheinander gezeigt und scheinbar achtlos zu einer Einheit gebunden, geben die wundervollen Szenen eines großen Dichters.

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Robert Musil über Der Alpenkönig und der Menschenfeind


Capacity to breed and recover / 2011


PREMIERE

15 JUN

2013 U r a u ff ü h r u n g

The Fool and the Princesses

preise Kindertheater

Musirque – Théâtre & Film * par t three of Cirque de Loin’s trilogy about consciousness and ar t *

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er Cirque de Loin bezieht sein Sommerquartier in Klagenfurt und bringt zwei ineinander verwobene, tragisch poetische Liebesgeschichten auf die Bühne des Stadttheaters. Faszinierend verbindet die Compagnie Schauspiel, Musik, Tanz, Artistik und Film miteinander, und lehnt sich dabei an die ursprüngliche Form einer Stummfilmvorführung mit Livemusik an. Ein Zirkus am Rande des Ruins. Ein Clown der sich unsterblich in die schöne Seiltänzerin verliebt. Kurz scheint die Liebe in Erfüllung zu gehen. Doch die Seiltänzerin verlässt den Zirkus. Der Clown stirbt an einem gebrochenen Herzen. Einzig eine Geschichte hinterlässt er. Eine Liebesfabel aus einem fernen Königreich. Sie berichtet von Zwillingen, die bei der Geburt getrennt wurden und sich nach Jahren zum ersten Mal begegnen. Eine Geschichte über eine unmöglich scheinende Liebe... Jahre später kehrt die Seiltänzerin zurück. Mit ihrem Sohn. Am Grab des Clowns schwört der Sohn in dessen Fußstapfen zu treten, den Zirkus wieder zum Blühen zu bringen und der Welt die tragische Liebesgeschichte, die sein Vater einst geschrieben hatte, zu erzählen.

The Fool and the Princesses ist eine Koproduktion des Cirque de Loin mit dem Stadttheater Klagenfurt, Konzert Theater Bern und der Association du Château de Monthelon. M usik , B uch & R egie Michael Finger F ilm Felix von Muralt B ühne Thomas Freydl , André Lusser K ostüme NN D ramaturgie Laura Schmidt Neu ist die Art der Darbietung. Cirque de Loin verschmilzt Schauspiel und Artistik in bisher nicht gekannter Weise miteinander. NZZ

Ein „totales Theater“, in dem Grenzlinien zwischen Sprache und Bewegung, Geschlechterrollen, Alltag und Aufführung überschritten werden.

Die Ensemblemitglieder des Cirque de Loin spielen kein Theater sondern beleben den Bühnenraum tatsächlich! Sehr persönlich, mit einer hohen emotionalen und körperlichen Intensität, begegnen sie dem Thema „wie-Liebe-leben-imJahre-2013 ?“.

downfall / 2008

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WOZ


Natur hat die Eigenschaft der Gleichgültigkeit und Nichtverantwortlichkeit, so dass die Natur sich eigentlich weder für sich selber noch für unsere Bemühungen, sie in die Verantwortung zu nehmen, verantwortlich fühlt. Gewiss, wir gönnen uns ein (schlechtes) ökologisches Gewissen, und mit dieser moralischen Gewalt wollen wir die Gewalt der Naturereignisse bannen. Aber wenn wir ihr einen Subjektstatus anbieten, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn sie sich irrational verhält, um zu zeigen, dass sie irrational ist. Jean Baudrillard

studio


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PREMIERE

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11.00 & 14.30 Uhr

SEP

SEP

2012

2012 auf der Vorbühne

im foyer

Winterreise

Der dickste Pinguin vom Pol

von Elfriede Jelinek

von Ulrich Hub

S

ouverän und meisterhaft arrangiert Elfriede Jelinek in Winterreise ihr extremes Innen/Außen-Kontrastprogramm. Denn so welthaltig dieses Theater ist, so radikal privat ist es zugleich auch: „Ich spreche mit mir selbst, sonst spricht ja niemand mit mir.“ Wolfgang Kralicek

Inspiriert durch den berühmten Liederzyklus ihres Lieblingskomponisten Franz Schubert begibt sich die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek auf eine eigene Winterreise. Das Motiv des einsames Wanderers aufgreifend, setzt sie sich – in einer Gesellschaft, in der es keinen Platz mehr gibt – der Kälte des tagespolitischen Geschehens aus und wird dabei immer wieder auf ihre eigene Biografie zurückgeworfen. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus“ – es sind nicht die Zitate, sondern vielmehr die Musikalität der Jelinekschen Texte, die die Nähe zu Schubert so verdeutlichen. Denn trotz des spielerischen Umgangs, der Variation und Umschreibung der verschiedenen Themen, besticht ihr Text durch eine beeindruckende Klarheit.

grafischen Bezüge, die Winterreise zu einem der persönlichsten Texte der Autorin machen. Und doch tritt in diesem stetigen Wechsel, der gegenseitigen Durchdringung von Politischem und Privatem vor allem die Kompromisslosigkeit deutlich hervor, mit der sie sowohl gesellschaftliche Missstände als auch ihre eigenen Gefühlswelten offen legt.

R egie Marco Štorman M U S I K Thomas Seher A usstattung Esther Dandani D ramaturgie Reinhard Strobl Ich bin fort und weiß nicht, wie ich dort hingekommen bin, bin verschwunden in dem, was ich sein wollte, was ich alles besorgen wollte, was ich mir alles erträumt habe. Elfriede Jelinek, Winterreise

D

er lustige Vogel, der ja eigentlich auch ein Fisch sein könnte, ist an Kälte, Eis und Schnee gewöhnt und wird von einer sehr dicken Fettschicht geschützt. Dennoch friert der dickste Pinguin am Pol ganz furchtbar und träumt von Ferien im warmen Süden. Weil er seinen Traum tapfer in die Tat umsetzen will, begibt er sich mit einem riesigen Vorrat an Fischstäbchen auf einer Eisscholle auf die Reise, der Sonne entgegen. Doch sein Proviant ist bald aufgebraucht, die Scholle schmilzt gefährlich schnell, und zu allem Übel hat der Pinguin auch noch den Schwimmunterricht geschwänzt… Aber natürlich hat er Glück, er landet zwar nicht in Sardinien, wo er eigentlich hin wollte, sondern an einem anderen schönen Ort, etwas nördlicher, in Klagenfurt, als Kellner in einem Fischrestaurant…

R egie Irmgard Paulis A usstattung Bettina Breitenecker, Thomas Stingl Eine Eisscholle, das ist so etwas wie ein Eiswürfel in eurer Limonade. Eine Eisscholle schwimmt auf dem Wasser, wie ein Eiswürfel in eurer Limonade. Und wenn ihr etwas kleiner wärt, dann könntet ihr auf dem Eiswürfel in eurer Limonade stehen. Wie ich auf meiner Eisscholle.

In dem bezaubernden Solo für unsere allerjüngsten Zuschauer wird das Unmögliche durch Mut und Tatkraft möglich.

Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren

Ein Bankenskandal, Tourismus und ein Entführungsopfer werden kontrastiert von der zeitlebens komplizierten Beziehung zu ihrer Mutter, der Einweisung des demenzkranken Vaters in die Psychiatrie sowie vom eigenen zunehmenden Identitätsverlust im Internet. Ihrem unverwechselbaren Stil treu bleibend, sind es diese autobio-

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Ulrich Hub, Der dickste Pinguin vom Pol


PREMIERE

23 FEB

2013 im bergbaumuseum

In weiter Ferne Far away von Car yl Churchill Deutsch von Bernd Samland

I

n diesem Theatertext, verfasst im Jahr 2000, beschreibt Caryl Churchill mit zarter und bildreicher Sprache eine Welt, die aus den Fugen gerät. In drei knappen Szenen stellt die prominente britische Dramatikerin ebenso originär wie originell ein allumfassendes Grauen dar und formuliert beklemmende Fragen an die von ihr seismographisch genau reflektierte Gegenwart. EINS Die junge Joan kann nachts nicht schlafen. Etwas geht vor im Hause ihrer Tante Harper. Aber was? War es nur der Schrei einer Eule, oder waren es nicht doch Menschenstimmen? Sie hat Blut auf dem Boden gesehen. Ist dort wirklich ein Hund überfahren worden, wie die Tante ihr einreden will?

Krokodile die Feinde, sind es morgen schon die lettischen Zahnärzte. Und auf welcher Seite stehen die Rehe? Sind sie nicht längst zu den Computerprogrammierern, Spaniern und Hunden übergelaufen? Oder stehen sie in Diensten des Grases, der Japaner, des Lärms, des Wassers oder des Lichts? Wer paktiert mit wem?

R egie und A usstattung Patrick Steinwidder D ramaturgie Sylvia Brandl, Laura Schmidt Du kannst hoch zu den Sternen blicken und denken, hier sind wir nun in unserem kleinen Stück Weltraum, und ich stehe auf der Seite der Menschen, die alles in Ordnung bringen, und deine Seele wird weit ihre Flügel ausspannen als flöge sie zum Himmel.

ZWEI Jahre später. Zusammen mit Todd kreiert Joan Hüte für die großen Paraden der Verurteilten, die diese auf ihrem Weg zur Exekution in Schauprozessen tragen. Auch wenn bei beiden tiefe Zweifel am Sinn des totalitären Systems bleiben: Die Arbeit geht weiter. Und verliebt haben sie sich auch. DREI Wieder sind Jahre vergangen. Joan und Todd sind verheiratet und treffen einander bei Harper. Krieg ist inzwischen zum globalen Naturzustand geworden. Die Fronten sind unklarer denn je. Kein Ort ist mehr sicher. Niemandem kann man trauen. Waren heute noch die Wespen und die

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Caryl Churchill: In weiter Ferne

O glücklich, wer noch hoffen kann Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen! Was man nicht weiß, das eben brauchte man, Und was man weiß, kann man nicht brauchen. Doch laß uns dieser Stunde schönes Gut Durch solchen Trübsinn nicht verkümmern! Betrachte, wie in Abendsonneglut Die grünumgebnen Hütten schimmern. Sie rückt und weicht, der Tag ist überlebt, Dort eilt sie hin und fördert neues Leben. O daß kein Flügel mich vom Boden hebt, Ihr nach und immer nach zu streben! Ich säh’ im ewigen Abendstrahl Die stille Welt zu meinen Füßen, Entzündet alle Höhn, beruhigt jedes Tal, Den Silberbach in goldne Ströme fließen. Nicht hemmte dann den göttergleichen Lauf Der wilde Berg mit allen seinen Schluchten; Schon tut das Meer sich mit erwärmten Buchten Vor den erstaunten Augen auf. Doch scheint die Göttin endlich wegzusinken; Allein der neue Trieb erwacht, Ich eile fort, ihr ew'ges Licht zu trinken, Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht, Den Himmel über mir und unter mir die Wellen. Ein schöner Traum, indessen sie entweicht. Ach! zu des Geistes Flügeln wird so leicht Kein körperlicher Flügel sich gesellen. Doch ist es jedem eingeboren, Daß sein Gefühl hinauf und vorwärts dringt, Wenn über uns, im blauen Raum verloren, Ihr schmetternd Lied die Lerche singt; Wenn über schroffen Fichtenhöhen Der Adler ausgebreitet schwebt, Und über Flächen, über Seen Der Kranich nach der Heimat strebt.

Johann Wolfgang von Goethe


Fr 14. Sep 12 19.00 — 24.00 Uhr

statt theater

Eintritt frei

Fr 21. Okt 12 19.30 Uhr

Die lange Nacht der kurzen Musik Zum Auftakt der neuen Spielzeit laden wir Sie ein zu einer musikalischen Überraschungsreise quer durch die Jahrhunderte und Stile. Zahlreiche Künstler des Stadttheaters, das Kärntner Sinfonieorchester, unsere Damen und Herren vom Chor sowie namhafte Gäste aus der Kärntner Musikszene werden sich in vielfältigen Formationen klangliche Räume erobern und sich an verschiedenen, mitunter ungewöhnlichen Orten in und um unser Haus in etwa 20 Konzerten präsentieren. Mit Klassik und Pop, gepflegter Hausmusik und Sinfonik, chorischen Gesängen und Klanginstallationen wollen wir für Sie einen musikalischen Bogen von traditionellen Formen hin zu zeitgenössischen Werken spannen und Sie mit Altbekanntem und nie Gehörtem verwöhnen.

Eintritt € 25,—

Universalove Ein Filmkonzert mit Naked Lunch

Thomas Woschitz entwickelt in seinem virtuos verschränkten Episodenfilm Universalove aus der Ästhetik der Musikvideos eine junge, eigensinnige Erzählweise. Dieser erste Langfilm des 1968 in Klagenfurt geborenen Woschitz wurde unter anderem mit dem wichtigsten und renommiertesten Nachwuchsfilmpreis, dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet. Der Film spielt in Marseille, in Brasilien, Belgrad, Tokio, Luxemburg und New York. An allen Schauplätzen wirft er einen lebensklugen Blick auf die Verwirrungen, die Verrücktheiten und Vergeblichkeiten der Liebe. Jeder seiner Figuren schenkt er einen eigenen Bilderkosmos, einen eigenen Rhythmus, eine eigene Atmosphäre. Und dies alles passiert zur Musik von Naked Lunch. Ein Filmkonzert mit komplexer Livevertonung, das ganz im Zeichen des universellsten aller Gefühle, der Liebe, steht und mit hymnischen Arrangements und orchestralen Verwebungen von Song zu Song gleitet. In bester Naked Lunch-Manier vermitteln die Lieder müde Melancholie und traurig schöne Melodien. Und vor lauter Liebe hält die Welt am Ende für einen Augenblick den Atem an...

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So 09. Dez 12 19.30 Uhr

So 03. Feb 13 19.30 Uhr

Eintritt € 18,—

Tara Erraught am Klavier: Henning Ruhe

Eintritt € 25,—

Hader spielt Hader

So 26. Mai 13 19.30 Uhr

Eintritt € 18,—

Ein Abend mit Maja Haderlap und Cosmic Voices

Lieder und Arien von Schumann, Wolf, Rossini und anderen

Tara Erraught gehört zu den vielversprechendsten Nachwuchssängerinnen unserer Zeit. Die irische Mezzosopranistin gewann 2008 die Sonderpreise der Washington National Opera sowie der Houston Grand Opera beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien. Die Bayerische Staatsoper holte sie daraufhin zunächst ins Opernstudio und nahm sie 2010 ins feste Ensemble auf. Der internationale Durchbruch gelang ihr, als sie mit nur drei Tagen Vorbereitungszeit für die erkrankte Vesselina Kasarova als Romeo in der Premiere von Bellinis I Capuleti e i Montecchi einsprang. Im Herbst 2011 debütierte sie als Cenerentola an der Hamburgischen Staatsoper, in München sang sie die Hauptrollen in Il Barbiere di Siviglia und Così fan tutte. 2012 debütiert sie an der Wiener Staatsoper. Im Theater an der Wien verkörpert die vielseitige Künstlerin die Hauptrolle in der Uraufführung von The Harlot’s Progress von Iain Bell und tritt anschließend in der Titelrolle in Der Rosenkavalier beim Glyndebourne Opera Festival auf. Auch auf der Konzertbühne präsentiert sich Tara Erraught sehr erfolgreich. Für ihren Liederabend in der National Concert Hall in Dublin im Jahr 2010 erhielt sie den Rising Star Prize.

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Aus den letzten fünf Programmen, die durchwegs geschlossene Theaterabende sind, hat Josef Hader Teile herausgenommen und zu kleinen Monologen geformt. Manches kommt einem deswegen so bekannt vor an diesem Abend, von früher, von irgendwo. Und er gibt auch zu, dass er gestohlen hat. Doch kommt es darauf an? Bei dem guten Verhältnis von Täter und Opfer… Aus der Fülle der Figuren entsteht eine Geschichte, die eines für sich beanspruchen kann: ein neues Hader-Programm zu sein. Ein echtes.

Es gibt weltweit keinen besseren Hader als Hader. taz

Maja Haderlap gilt seit ihrem ersten Gedichtband Žalik pesmi aus dem Jahr 1983 als die bedeutendste lyrische Stimme unter den slowenisch schreibenden Österreicherinnen. Mit ihrem ersten, mehrfach ausgezeichneten Roman (u. a. Bachmannpreis 2011) Engel des Vergessens etablierte sie sich mit einem Schlag als eine der bemerkenswertesten Schriftstellerinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Von 1992 bis 2007 war Maja Haderlap Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt. Nun kehrt sie für einen Abend auf unsere Bühne zurück, um aus ihren alten und neuen Werken zu lesen. Und sie kommt mit Gästen: den weltberühmten Cosmic Voices aus Bulgarien. Die 18 Sängerinnen des Frauenchors, unter der Leitung von Vanya Moneva, faszinieren mit einer ganz eigenen Polyphonie und der charakteristischen Klangfarbe der ungewöhnlichen Stimmen – ihr Gesang ist betörend, archaisch und geheimnisvoll.

So, als öffneten sich plötzlich die Augen und Ohren für Dinge, die zwar längst offenbar gewesen, doch von einem Augenblick zum anderen in ein neues Bewusstsein, in eine veränderte Wahrnehmung und Einschätzung versetzt worden sind.

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Arno Russegger über Engel des Vergessens von Maja Haderlap


KSO – Konzerte im Konzerthaus Auch in der Saison 2012/2013 veranstalten die Jeunesse Kärnten und der Musikverein Kärnten gemeinsam mit dem Kärntner Sinfonieorchester wieder acht Konzerte. Die als „KSO-ABO“ bekannte Konzertserie inkludiert folgende Aufführungstermine:

2012: 27. Sep / 15. Okt 2013: 11. Jan / 30. Jan / 21. Feb / 14. Mär / 29. Apr / 4. Jun

Oktober 2012 und 14. März 2013) sowie Amos Talmon, Bojan Sudjic, Luiz Fernando Malheiro und Rui Massena engagiert. Zur Aufführung gelangen unter anderem Meisterwerke der Orchesterliteratur wie etwa Hector Berlioz’ Symphonie Fantastique, Felix Mendelssohn Bartholdys Sinfonie Nr. 3 Schottische, Peter Iljitsch Tschaikowskys Sinfonie Nr. 4, Jean Sibelius’ Violinkonzert, Benjamin Brittens Four Sea Interludes sowie Edward Elgars Enigma Variationen. Beendet wird die KSO-Konzertserie mit dem von Wolfgang Czeipek dirigierten Konzert für junge Solisten im Stadttheater Klagenfurt am 4. Juni 2013.

Als Dirigenten für diese Konzerte, die mit einer Ausnahme im Klagenfurter Konzerthaus stattfinden, wurden der derzeitige Chefdirigent des KSO Peter Marschik (29. April 2013), der designierte Chefdirigent Alexander Soddy (15.

information & karten Musikverein Kärnten T elefon (0463) 55410 www.musikverein-kaernten.at

„…wenn ihr mir nicht folgt“, sagte der Zwerg, „öffne ich dieses Fass“, und seine knöchernen Finger zerrten drohend am Spundloch. Dann schlug es Mitternacht… Alle Lichter erloschen, die Mauern erbebten, ein furchtbares Gewitter entlud sich unter wütendem Sturmesgebraus, und in Strömen floß der Regen. Mit offenem Hahn lag das Fäßlein des verschwundenen Warners da, und endlose Fluten entströmten ihm. Sie drangen in alle Räume und strömten fort, bis sie die ganze Stadt und Gegend überschwemmten und jedes Werk von Menschenhand bedeckten. So ward die Stadt vernichtet, ihren ruchlosen Bewohnern der Untergang bereitet. Nimmer verloren sich die Wasser, sie bildeten den heutigen See. Städte, Kirchen und Dörfer liegen in seiner unergründlichen Tiefe begraben, und in den alten Palästen hausen Fische von ungeheurer Größe und riesenhafte Wasserschlangen. Und noch jetzt – so geht die Sage – vernehmen die Fischer oft mit Schaudern, wenn sie an gewissen Orten vorüber fahren und an stillen Sommerabenden die Abendglocken über den See tönen, von unten wie aus einer bodenlosen Tiefe ein Getön, gleich den matt verhallenden Glockentönen der versunkenen Kirchen. Aus Die Legende vom Wörther See-Mandl

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19/20/21 Aug 13 20.00 Uhr

theater sommer

Eintritt € 7,— bis 35,—

Die Wiener Sängerknaben

TheateR sommer special siehe S. 74

Ludwig van Beethoven 5. Sinfonie in c-Moll, op. 67

Anton Bruckner

Motetten und Te Deum C-Dur

M usikalische L eitung Peter Marschik Kärntner Sinfonieorchester S opran Evgeniya Sotnikova A lt Silvia Hauer T enor Stefan Heibach B ass David Frédéric Steffens Herren des Chores und Extrachores des Stadttheater Klagenfurts

Vor mehr als einem halben Jahrtausend, im Jahr 1498, verlegte Kaiser Maximilian I. seinen Hof und seine Hofmusik von Innsbruck nach Wien. Er ordnete ausdrücklich an, dass sich unter den Musikern auch sechs Knaben befinden sollten. Damit hatte er den Grundstein für die Wiener Hofmusikkapelle, für die Hofsängerknaben und in Folge für die Wiener Sängerknaben gelegt. Nach dem Zusammenbruch der Habsburger Monarchie 1918 übernahm der österreichische Staat die Hofoper, das Orchester und den Erwachsenenchor, nicht aber den Knabenchor. Die Wiener Sängerknaben verdanken ihr Weiterbestehen der Initiative von Josef Schnitt, der 1921 Rektor der Burgkapelle wurde. Schnitt verwandelte den Knabenchor in einen privaten Verein. Heute gibt es rund 100 Wiener Sängerknaben zwischen zehn und vierzehn Jahren, aufgeteilt in vier Konzertchöre. Die vier Chöre geben rund 300 Konzerte jährlich vor fast einer halben Million Zuschauern in der ganzen Welt. Jeden Sommer kommen sie an den Wörthersee, um in ihrem Ferienlager in Sekirn zu proben. Nun treten sie erstmals auch im Stadttheater Klagenfurt auf. Mit Anton Bruckners Te Deum steht eines der schönsten Chorwerke der Musikliteratur auf dem Programm.

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22 & 23 Aug 13 20.00 Uhr

Theater sommer special

Eintritt € 7,— bis 25,—

Klassik im August

24 & 25 Aug 13 20.00 Uhr

Ist die Liebe rhythmisch? Tango-Gala mit der Musik Astor Piazzollas

siehe S. 74

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622

Richard Strauss

Don Juan, Tondichtung nach Nikolaus Lenau für großes Orchester op. 20

Richard Strauss

Vier letzte Lieder, für Sopran und Orchester o.Op. AV 150

M usikalische L eitung Kärntner Sinfonieorchester

Eintritt € 7,— bis 25,—

Peter Marschik

S opran Celine Byrne K larinette Michael Gruber

Beim Sommerkonzert des Kärntner Sinfonieorchesters kommen drei der beliebtesten und faszinierendsten Werke des Konzertrepertoires auf die Bühne. Das Klarinettenkonzert gehört zu den letzten von Mozart vollendeten Werken. Ursprünglich hatte Mozart ein Konzert für Bassetthorn komponieren wollen, besann sich dann aber anders und stellte die Partitur im Oktober 1791 als Konzert für Klarinette und Orchester fertig. Mit Don Juan und den Vier letzten Liedern wiederum erklingen zwei sehr gegensätzliche Werke ein und desselben Komponisten. Don Juan komponierte Strauss 24-jährig. Die Komposition strotzt vor Vitalität und praller Lebensfreude, während die Vier letzten Lieder, etwa 60 Jahre später entstanden und postum uraufgeführt, sich vorrangig mit Themen wie Abschied, Tod und Vergänglichkeit auseinandersetzen. Als Solisten stehen zwei junge, hochkarätige Musiker auf der Bühne. Michael Gruber, Soloklarinettist des Kärntner Sinfonieorchesters und Mitglied zahlreicher Ensembles, ist mehrfacher Preisträger verschiedener Wettbewerbe. Die junge irische Sopranistin Celine Byrne, die in dieser Spielzeit zudem die Agathe in Der Freischütz gestalten wird, ist eine international gefragte Opern- und Konzertsängerin.

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Quintett Distango

Theater sommer special siehe S. 74

Distango wurde im Jahr 2000 von fünf Musikern aus verschiedenen Ländern gegründet, die die gemeinsame Faszination für die Musik von Astor Piazzolla verbindet. Ebenso wie sich diese verschiedenen Musikstile zum Tango Nuevo verbanden, vereinigt auch Distango unterschiedliche musikalische Einflüsse.

Wesław Prządka (PL) B andoneon Karol Liman (PL/D) V ioline Mladen Bucić (SLO) G itarre Henning Ruhe (D) K lavier Witold Moszyński (PL) K ontrabass sowie Blaž & Andreja (SLO) W eltmeister im Tango A rgentino

Durch die charakteristische Besetzung (Akkordeon, Geige, Klavier, Gitarre, Bass), kraftvollen Klang und schwungvolle Interpretation überzeugt das Quintett in Konzertsälen und Theatern in ganz Europa. Es spielte unter anderem im Théâtre Mouffetard in Paris, bei den Festspielen der Bayerischen Staatsoper in München, beim Lent Festival in Maribor, im Parktheater Augsburg, im Musicaltheater Studio Buffo und im Teatr Nowy in Warschau, im Théâtre des Feuillants in Dijon oder vor 1.600 Zuhörern in der ausverkauften Philharmonie Danzig. Die Musiker spielten Live-Konzerte für den Norddeutschen Rundfunk, den ungarischen und den slowenischen National-Rundfunk und waren mehrmals im polnischen und slowenischen Fernsehen zu erleben. Dabei arbeitet die Gruppe regelmäßig mit verschiedenen Gastkünstlern zusammen, vor allem mit den Tango-Weltmeistern von 1998: Blaž & Andreja aus Slowenien.

Melancholie und Ekstase, Bewegung und Stillstand, Streit und Liebe vereinten sich in dem beeindruckenden, atmosphärisch dichten Gesamtkonzept von Distango. AA

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zum K ünstler

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une Guneriussen wurde 1977 in Norwegen geboren und studierte am Surrey Institute of Art & Design in England. Er lebt und arbeitet im Osten Norwegens. Als Künstler bewegt er sich im Grenzbereich zwischen Fotografie und Installation. Er arbeitet als Konzeptkünstler vorwiegend in der freien Natur. Vom Menschen geschaffene Objekte spielen häufig eine zentrale Rolle in seinem Werk. Gegenstände werden aus ihrem eigentlichen Kontext herausgelöst und verwandeln sich in Installationen, die dann fotografiert werden. Seit 2005 arbeitet er mit Objekten wie Tischen, Lampen und Stühlen, die er an verschiedensten Orten in ganz Norwegen fotografiert. Er versetzt sie in eine ihnen nicht entsprechende Umgebung, und dann beginnen sie zu erzählen. Die Fotografien sind bereits u.a. in Oslo, Bremen und Tallinn ausgestellt worden. Andere Installationen wie Don’t leave the lights on oder die umfangreiche Arbeit An electric field wurden bei der Nuit Blanche 2009 in Paris und in Norwegen gezeigt. Rune Guneriussen wird am Stadttheater Klagenfurt erstmals als Bühnenbildner, gemeinsam mit dem Regisseur Árpád Schilling, den Bühnenraum von Mozarts Idomeneo gestalten.

Connections # 05 / 2008


ensemble

ensemble team

Peter Mazalán

David Frédéric Steffens

M usiktheater

M usiktheater

Patrick Fabian Vogel

Maximilian Achatz

M usiktheater

S chauspiel

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ensemble

team

Intendanz Florian Scholz Intendant Mag. Gertrud Renner, MA Referentin des Intendanten Ingrid Bauer Sekretärin der theaterleitung

Verwaltung Mag. Alexandra Stampler-Brown, MBA Kaufmännische Direktion Mag. Heidemarie Stermitz Assistentin der Kaufmännischen Direktion,Controlling und Revision

Claudio Gatzke

Agnes Hausmann

Sandra Lipp

S chauspiel

S chauspiel

S chauspiel

Künstlerisches Betriebsbüro Arthur Fischer Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros und Chefdisponent Evelin Thaler-Petritz Stv. Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros Daniela Galler Sekretärin des Künstlerischen Betriebsbüros

Dramaturgie Sylvia Brandl Chefdramaturgin Laura Schmidt Dramaturgin Elisa Weiß Theaterpädagogin und Leiterin der Theaterspielclubs

Casting Musiktheater Christian Carlstedt

Hannes Pendl

Seraphine Rastl

Katharina Schmölzer

S chauspiel

S chauspiel

S chauspiel

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team

Musikalische Leitung Peter Marschik Chefdirigent Mitsugu Hoshino Kapellmeister Günter Wallner Chordirektor, Kapellmeister, Studienleiter Konstantin Priadeev Solokorrepetitor Serena Stella Korrepetitorin

Öffentlichkeitsarbeit Carmen Buchacher Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing Mag. Susanne Mittag (dzt. Karenz) Assistentin Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing NN grafik, website, online-Marketing

Regie Anna Bergmann David Bösch Sam Brown Michael Finger Claudia Meyer Irmgard Paulis Cornelia Rainer Árpád Schilling Patrick Schlösser Dominique Schnizer Viktoria Schubert Lore Stefanek Patrick Steinwidder Marco Štorman

Choreographie Scott Ambler Michael Langeneckert Krystyna Obermaier

team

Dirigenten Mitsugu Hoshino Peter Marschik Alexander Soddy Günter Wallner

Bühne / Kostüme Axel Aust Patrick Bannwart Ben Baur Bettina Breitenecker Esther Dandani Thomas Freydl Claudia González Espíndola Rune Guneriussen Falko Herold Katrin Kersten Jürgen Kirner Karl Kneidl Stephan Koch Aurel Lenfert André Lusser Patrick Steinwidder Thomas Stingl Inge Stolterfoht Christin Treunert Katja Wetzel Annemarie Woods

Bühnenmusik Christof Dienz Kornelius Heidebrecht Thomas Seher Michael Wilhelmi

Videogestaltung Sebastian Pircher

Szenischer Dienst Anna Brunnlechner spielleiterin, gast Conchita Navarro Y Font Regieassistentin, choreographische Assistentin Julia Screm Regieassistentin, Inspizientin

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Reinhard Strobl Regieassistent, Mitarbeit Dramaturgie Jörg Schlaminger Oberinspizient Dieter Krammer Inspizient, Regieassistent NN Sibylle Wegscheider Souffleusen

Ensemble Musiktheater Peter Mazalán David Frédéric Steffens Patrick Fabian Vogel

Ensemble Schauspiel Maximilian Achatz Claudio Gatzke Agnes Hausmann Sandra Lipp Hannes Pendl Seraphine Rastl Katharina Schmölzer

Gäste Musiktheater Jurgita Adamonytė David Arnsperger Stefanie C. Braun Celine Byrne Sibylla Duffe Juan Carlos Falcón Yosep Kang Dagmar Koller Eva Liebau Mehrzad Montazeri Lothar Odinius Holger Ohlmann Stephan Rügamer Andreas Schager Sofia Soloviy Evgeniya Sotnikova Richard Wiedl Martin Winkler Helena Zubanovich

Gäste Schauspiel Heinrich Baumgartner Charles Elkins Andy Hallwaxx Katarina Hartmann Doris Hindinger Martina Krauel Anton Schneider Markus Schöttl Heiner Stadelmann Jochen Tovote Heinz Trixner Hans-Jochen Wagner Eduard Wildner Sarah Zaharanski

Kärntner Sinfonieorchester Peter Marschik Chefdirigent Dr. Günther Fliedl Geschäftsführer

Mitglieder des Kärntner Sinfonieorchesters Darko Linaric 1. Konzertmeister Günter Margiol Stv. 1. Konzertmeister und 2. Konzertmeister Orfej Simic Slobodan Lozanovski Zarko Mickovic Anna Hakobyan Regine Turnovsky Darko Ljubas Robert Olah 1. Violine Helmut Rosson Nenad Nezmah-Cvitan Angelika Berndt Müberra Neumerkel Vedran Radusic Maria Karnberger Antonius Fröschl 2. Violine

Michael Füreder Rui Hashiba Maria Drexler Michael Kasalicky Robert Diethard Manuel Flecker Viola Eva Simic-Nemeth (dzt. Karenz) Georg Schwarz Wilhelm Pflegerl Klaus Altorff Gergely Behring Lukas Mostetschnig Violoncello Mag. Rostislav Zatloukal Andrea Gehring Laszlo Lippay Pal Sanda Kontrabass Ulrike Mattanovich Harfe Mag. Peter Mimura Shuji Mimura Dr. Günther Fliedl Flöte Michael Turnovsky Ariane Keuschnig Angelika Neuwirth-Joham Oboe Michael Gruber Stefan Potzmann Wolfgang Kremser Klarinette Bianca Schuster Martin Ringhofer Clemens Böhm Fagott Hubert Wegscheider Markus Höller Michael Pescolderung Christian Hensel Johann Kelz Horn Mag. Jürgen Hofstätter Franz Haimel Herbert Wassermann Thomas Fleißner Trompete Walter Scherr Martin Lessiak Josef Ritt Posaune

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Christian Hoffmann Tuba Günther Steurer Gerhard Kattnig Severin Höfer Pauke / Schlagwerk Bruno Kerschbaumer Orchesterinspektor Laszlo Lippay Notenwart

Chor Günter Wallner Chordirektor Sun Mi Kim Satoko Narumi Nadia Petrova Gabriela Vranceanu Dorothea Zimmermann NN Sopran Larissa Gabshiy Eva Markus Eibe Möhlmann Halina Siemasz Anja Scherr-Sistermans NN Alt Zoltan Garamvölgyi Gerhard Hintermann Hristo Hristov Alexander Nagy Gerardo Emanuel Nunez Romero Janni Nagllic-Thaller Thomas Tischler Tenor Tzvetan Nikolov Janusz Pleban Vassil Slavov Krassimir Tassev NN Bass

Archiv Peter Jagamas Archivar Christian Tschemer Orchesterarchivar


team

Technische Leitung Dietmar Harder Technischer Leiter Werner Hrast Stv. des technischen Leiters, Hausverwaltung, Sicherheitsinspektor Christina Samonig (dzt. Karenz) Sabine Harder Sekretärin des technischen Leiters und der Hausverwaltung

Bühnentechnik Horst Schneider Leiter der Bühnentechnik Marc Becker-Schaadt Adolf Schien Stv. Leiter der Bühnentechnik Alfred Augustin Stv. Bühnenmeister Thomas Blasi Alexander Frumlacher Primus Petritz Franz Pitschek Thomas Perkonig Seitenmeister Ferdinand Bostjancic Michael Dobernig Friedrich Eichwalder Herbert Engelmann Christian Hölbling Walter Karlbauer Werner Köllich Wolfgang Krumpl Rudolf Lassnig Gerd Maihöfner Harald Müller Alexander Plattner Markus Puntschart Matthias Schneider Alexander Weber Michael Wurmitzer Bühnentechniker Andreas Friessnegger Peter Emil Jagamas Möbler Fabian Pessentheiner Lehrling

team

Ausstattung Bettina Breitenecker Thomas Stingl Ausstattungsleitung Eva Andersch-Hartner Josephin Berger Silvia Fritz Vittorio Greco Michaela Lackner Thomas Mörschbacher Susanne Schanz Ausstattungsassistenten/ Gäste

Malersaal Roland Köchl Leiter des Malersaales Manfred Brandstätter Krystian Habdas Andrea Rex Aurel Toth Maler

Kostümabteilung Magdalena Woschitz Leiterin der Kostümabteilung Ursula Millonig Birgit Reicher Stv. Leiterinnen der Kostümabteilung Gabriele Steinberger Leiterin der Garderobenabteilung Iris Achernig Elfriede Gänser Josipa Gluhakovic Hildegard Gursch Irmgard Gursch Angela Jug Waltraud Kahn (dzt. Karenz) Ingeborg Krainz Ursula Millonig Helga Paulitsch Charlotte Peternuss Isabella Reiter Maryna Rieder Birgit Schweditsch Monika Screm

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Hedwig Stadler Julia Steinwender Helga Stelzl Schneiderinnen und Ankleiderinnen

Fundus Margit Zitter leiterin der Fundusund Vermögensverwaltung Melanie Bicek (dzt. Karenz) Angelika Taferner Susanne Webernig Fundus

Maske Sabine Klarmann Chefmaskenbildnerin Claudia Kuess STV. Chefmaskenbildnerin Michaela Götz Margit Hauser Mateja Lecnik Gudrun Plesser Anouk Schlevogt Waltraud Schober Isabel Steinweller Friseurinnen und Maskenbildnerinnen

Tapeziererei Ferdinand Jaritsch Leiter der Tapeziererei Michael Proprenter Stv. Leiter der Tapeziererei Anton Illgoutz Tapezierer

Beleuchtung Engelbert Kummer Leiter der Beleuchtungsabteilung Helmut Stultschnig Stv. Leiter der Beleuchtungsabteilung Stefan Janesch Beleuchtungsmeister

Kai Bohnert Karl Breschan Herwig Janesch Ernst Jaritz Anton Kopeinig Manfred Nastran Thomas Zeitler Beleuchter

Ton Peter Ruthardt Leiter der Tonabteilung Peter Hauser Stv. Leiter der Tonabteilung Johann Ganzer Tontechniker

Requisite Erwin Gössinger Leiter der Requisite Harald Gasser Stv. Leiter der Requisite Heimo Leitner Manfred Stadler Requisiteure

Tischlerei und Schlosserei Alfred Glanzer Leiter der Tischlerei und Schlosserei Johann Horst Buxbaumer Stv. Leiter der Tischlerei Harald Baumschlager Raymund Brandstätter Martin Illgoutz Eduard Karlbauer Armand Kremer Tischler Niki Jordan Leiter der Schlosserei

Tatjana Bossett-Carson Bernadette Juvan Heide Stich Sigrid Leeb Marinela Roman Cäcilia Schien Irmgard Sommer Nicole Urdl Reinigungspersonal

Verwaltung Juliana Heregger-Pinkelnig Leiterin der Personalverrechnung Ulrike Wagner Stv. Leiterin der Personalverrechnung Sonja Gasser Gästeverrechnung Hannelore Dreier Leiterin der Buchhaltung Evelin Harder Stv. Leiterin der Buchhaltung, Kostenrechnung,Statistik Katrin Steiger Buchhaltung Tamara Propst-Mößlacher Hauptkasse

Theaterkasse und Abonnementbüro Gabriele Duhs Leiterin der Theaterkasse und des Abo-Büros Joanne Tunariu Stv. Leiterin der Theaterkasse Brigitte Rasch Stv. Leiterin des Abo-Büros Michaela Haberler Hermine Kral Lisa Christina Svaldo Sabine Mikula Theaterkasse

Reinigung

Hausverwaltung Gottfried Doujak Klaus Oberekar Hausmeister und technische Orchesterwarte Jürgen Koller EDV-Administrator, Betriebselektriker, Stv. Hausverwalter Johann Kugi Einkaufs- und Lagerleiter Helmut Rechberger Bote

Portiere Ernst Korenjak Chefportier Franz Stegbauer Stv. Chefportier Kurt Bilban Stefan Ciomaga Portiere

Saaldienst Karin Kremser Leiterin des Saaldienstes Edeltraud Hanzl STV. Leiterin des saaldienstes Anna Fischer Gerda Irrasch Jana Kasalicky Walburga Kriznar Rosemary Kropfitsch Ruthild Mlakar Gertrude Ramprecht Maria Roschanz Vassilka Slavova Zodl Hans Zodl Heidelinde Saaldienst Dr. med. Birgit Trattler, MSC Betriebsärztin Ing. Hermann Lungkofler Sicherheitstechn. Dienst

Yvonne Jaritsch Leiterin des Reinigungsteams Elisabeth Riepl Stv. Leiterin des Reinigungsteams

Stand: 20. April 2012, Änderungen vorbehalten

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theater hautnah

Einführungsmatineen

theater hautnah

Theater- NEU! referenten

In unseren Einführungsmatineen informieren Sie Intendant Florian Scholz, Regisseure, Dramaturgen und die mitwirkenden Künstler über die Werke, die Autoren und Komponisten sowie über konzeptionelle Absichten und künstlerische Aspekte der Inszenierungen. Der Eintritt ist frei. Zählkarten erhalten Sie an der Theaterkasse. Mit einer Matinee-Saisonkarte sichern Sie sich einen fixen Sitzplatz für alle zehn Matineen für nur Euro 30,—.

Werden Sie Theaterreferent! Wer regelmäßig mit einer Gruppe von mindestens 20 Personen ins Theater kommt, profitiert nicht nur von den Gruppenermäßigungen, sondern erhält auch Einladungen zu einer Vorstellung mit Empfang und zu ausgewählten Hauptproben. Information Telefon (0463) 54 0 64 oder kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at

TheatercaféNEU! am Sonntag

Angebote für Unternehmen

Vor allen Sonntagnachmittag-Vorstellungen laden wir Sie um 14 Uhr zu Einführungen ein. Die Termine für die Spielzeit 2012/2013 finden Sie im Spielplan ab Seite 81. Das Café im Foyer ist ab 14.00 Uhr für Sie geöffnet.

Werden Sie Partner des Stadttheaters Klagenfurt und arbeiten wir gemeinsam an kreativen Angeboten für Ihr Unternehmen! Wir bieten vielfältige Kooperationsmöglichkeiten: Kartenkontingente, Präsenz in unseren Informationsmedien, spezielle Events wie exklusive Empfänge, Gespräche mit Künstlern oder einen Blick hinter die Kulissen.

Theater Backstage Am Stadttheater Klagenfurt arbeiten viele Menschen, die für den Zuschauer unsichtbar bleiben. Eine Führung ermöglicht spannende Einblicke in den Arbeitsalltag: ein interessanter Rundgang führt durch das Haus – vor, hinter, über, unter und auf die Bühne. Öffentliche Führungen stehen alle zwei Monate auf dem Programm, Anmeldung an der Theaterkasse. (Unkostenbeitrag für Erwachsene Euro 2,50, für Jugendliche Euro 1,50). Die genauen Termine entnehmen Sie bitte unserem Spielplanleporello und der Website.

Nutzen Sie eine Kooperation als Kundenbindungsinstrument und Kommunikationsplattform für Ihr Unternehmen und demonstrieren Sie Ihr kulturelles und gesellschaftliches Engagement in einem anspruchsvollen Umfeld. Zusätzlich profitieren Sie vom Image und der Strahlkraft eines renommierten Hauses. Gerne stellen wir für Sie maßgeschneiderte, Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechende Pakete zusammen. Kontakt Carmen Buchacher Telefon (0463) 55266-222 c.buchacher@stadttheater-klagenfurt.at

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theater hautnah

theaterpädagogik

PremiumNEU! Circle

Angebote für Pädagogen

Für viele ist es das schönste Theater im Alpe Adria Raum und die führende Kulturinstitution des Landes: das Stadttheater Klagenfurt. Ein Ort der phantasievollen Schöpfung, des künstlerischen Ausdrucks und des Diskurses, der Menschen für gesellschaftliche Wandlungen sensibilisiert und ein lebendiges Zeichen für kulturelle Vielfalt auf hohem Niveau setzt. Der Premium Circle soll das Theater bei der Erfüllung seiner wichtigen kulturellen Funktion unterstützen und außergewöhnliche Projekte ermöglichen. Mit Ihrer Mitgliedschaft werden Sie Teil eines exklusiven Kreises von Förderern und genießen viele besondere Leistungen.

Einladung zur Spielplanpräsentation mit dem Inten- danten, mit Künstlern und anschließendem Empfang Einladung zu einer VIP-Führung mit Probenbesuch Einladung und spezielle Konditionen für die Theater- reise (1x im Jahr) Matinee-Saisonkarte und Programmheft-Abo gratis Nennung als Förderer im Spielzeitheft und auf der Website Zusendung von Spielzeitheft, Spielplanleporello, Newsletter

Newsletter Um regelmäßig und auf einen Blick über unsere theaterpädagogischen Angebote informiert zu werden, melden Sie sich auf unserer Website für den Pädagogen-Newsletter an!

Stammtisch Zweimal in der Spielzeit laden wir Pädagogen ein, um über unsere aktuellen und künftigen Inszenierungen zu informieren. Ihre Rückmeldungen und Anregungen sind herzlich willkommen!

Begleitmaterial Zu ausgewählten Inszenierungen für Kinder und Jugendliche bieten wir eine Zusammenstellung von Anregungen für die Vor- und Nachbereitung eines Vorstellungsbesuchs im Unterricht an. Begleitmaterial zu aktuellen Inszenierungen können Sie ab dem Tag der Premiere kostenlos als PDF von unserer Website herunterladen.

Expertenklasse Eine Klasse begleitet die Proben als Kritiker, Unterstützer, Ideengeber bis zur Premiere und setzt sich intensiv mit den Themen eines Stücks auseinander. Wenn Sie Interesse haben, mit Ihrer Klasse Experte für eine unserer künftigen Inszenierungen zu werden, bitten wir um Ihre Anmeldung.

Mitgliedsbeitrag für die Spielzeit 2012/13 Euro 600,— für eine Person Euro 1000,— für zwei Personen Kontakt Mag. Gertrud Renner, MA Referentin des Intendanten Telefon (0463) 55266 218 g.renner@stadttheater-klagenfurt.at

Offene Probe für Pädagogen Zu ausgewählten Produktionen für Kinder und Jugendliche bieten wir Pädagogen einen Probenbesuch mit anschließendem Gespräch an.

Workshops für Gruppen & Klassen Auf die Bretter – fertig – los! Workshop Improvisationstheater für Klassen/Gruppen in allen Altersstufen. Im Anschluss gibt es einen Blick hinter die Kulissen. Dauer 2 Stunden Kosten Euro 4,— pro Person; zwei Begleitpersonen frei

Einstimmungen und Nachbereitungen Durch Improvisationen und szenisches Spiel schließt die Klasse Bekanntschaft mit Themen und ästhetischen Besonderheiten des Stücks, das für den Theaterbesuch ausgewählt wurde. Auf Anfrage.

Ferien-Workshops

Wissen mal anders – TheaterWorkshops für Pädagogen All jenen, die professionell Theater mit Kindern und Jugendlichen machen wollen, bieten wir zweimal in der Spielzeit die Möglichkeit einer Fortbildung. Im Zentrum stehen praktische Grundlagen der Theaterarbeit, die spielerische Erprobung von Methoden sowie der kollegiale Erfahrungsaustausch. Dauer 3 Stunden Kosten Euro 25,— Workshop I: Grundlagen der Theaterpädagogik Termin 11. Januar 2013 von 17 – 20 Uhr Workshop II: Bewegungstheater – von der Improvisation zur Choreographie Termin 18. Januar 2013 von 17 – 20 Uhr

Weg mit der Langeweile – Her mit Aktion! In einem mehrtägigen Workshop in den Osterferien können Kinder von 7 – 12 Jahren zu Theatermachern werden. Gemeinsam erfinden wir ein Theaterstück, schlüpfen in Figuren, gestalten unsere Bühne und Kostüme. Zum Abschluss werden die Workshop-Ergebnisse der Familie und den Freunden präsentiert. Termin 25. – 27. März 2013 von 10 – 14 Uhr Kosten Euro 30,— pro Person Wir freuen uns sehr über Anregungen, Kritik, Neugierde und Fragen. Gerne gehen wir auch auf spezielle Wünsche ein. Informationen, Fragen und Anmeldung zu allen theaterpädagogischen Angeboten: Elisa Weiß jtc@stadttheater-klagenfurt.at telefon (0463) 55266

Die Termine für den Stammtisch, die offenen Proben und die Workshops werden rechtzeitig im Spielplanleporello und auf der Website bekanntgegeben.

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theaterpädagogik

Dann bist du in einem unserer Theaterspielclubs am Stadttheater Klagenfur t genau richtig! Geprobt wird einmal wöchentlich während der Spielzeit. Hinzu kommen Intensivproben an Wochenenden und in den Schulferien. Zum Abschluss werden im Mai 2013 die Probenergebnisse der Clubs öffentlich präsentier t.

Theaterspielclubs am Stadttheater Klagenfurt › Club I

› Schnupper-Workshop

IMPRO-CLUB (13 – 15)

Du bist zwischen 13 und 21 Jahren? Willst du dich bewegen, tanzen, sprechen, schreien? Auf der Bühne stehen/liegen/sitzen? Hast du Lust auf gute Musik und darauf, im Team etwas gemeinsam zu schaffen?

Text lernen war gestern: Bei uns entsteht jede Szene im Moment. Der Impro- Club beschäftigt sich mit den Grundlagen des improvisierten Theaters: ausgehend von Bewegungsund Assoziationsspielen, eröffnet das spontane Erfinden von Figuren und Geschichten jede Menge Möglichkeiten, sich selbst auf der Bühne auszuprobieren. Ihr dürft gespannt sein, was alles in euch steckt!

Alle Interessierten laden wir herzlich zu einem Info-Workshop ein, in dem neben organisatorischen Fragen auch viel Raum zum Kennenlernen und Bewegen sein wird. An den drei folgenden Probenterminen habt ihr weiterhin die Möglichkeit, in das Angebot hinein zu schnuppern. Nach der dritten Probe ist die Teilnahme verbindlich!

Schnupper-Workshop für alle von 13 bis 15 (Club I) Dienstag, 18. September 2012 von 15 – 17 Uhr

› Club II WIR MACHEN UNSERE STÜCKE SELBER! (16 – 21)

Schnupper-Workshop, für alle von 16 bis 21 (Club II) Samstag, 22. September 2012 von 14 – 17 Uhr

Unter diesem Motto laden wir euch ein, ein Thema zu entdecken, das euch bewegt, Songs und Texte zu sammeln, die euch begeistern. Mit einer großen Portion Improvisations- und Bewegungslust entstehen Szenen und Choreographien, die schließlich zu einer Collage zusammengefügt werden. Jenseits des klassischen Stücks geht es um die Frage: Wer bin ich auf der Bühne? Eine Figur, ein Charakter, ein Spieler, ich selbst ... von jedem etwas? Euer Blick, eure Erfahrungen und Sehnsüchte sind gefordert! Auch in dieser Spielzeit werden wir Besuch von professionellen KollegInnen aus dem Bereich Schauspiel und Musiktheater haben, die uns ihr Wissen weitergeben.

Anmeldung & information Elisa Weiß jtc@stadttheater-klagenfurt.at telefon (0463) 55266

Beitrag für die Spielzeit 2012/13: Euro 50,—

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service

NEU!

Spielstätten

Programmheft Abo

Stadttheater Klagenfurt Theaterplatz 4 9020 Klagenfurt am Wörthersee

Sie möchten sich in Ruhe zu Hause auf den Theaterabend vorbereiten? Bestellen Sie das neue Programmheft-Abo und wir senden Ihnen für zehn Produktionen die Programmhefte zum Preis von Euro 50,— (inkl. Porto) am Tag nach der Premiere zu. Informationen an der Theaterkasse.

Bergbaumuseum Prof. Dr. Kahler-Platz 1 9020 Klagenfurt am Wörthersee

Kostümverleih

Veranstaltungshinweise

Sie suchen nach dem perfekten Kostüm? Sie möchten eine ganze Gruppe römischer Legionäre ausstatten oder brauchen ein Barockkleid? Dann sind Sie im Kostümverleih des Stadttheaters genau richtig. Hier finden Sie eine riesige Auswahl an Gewändern, Uniformen, Kopfbedeckungen, Schuhen und vielen anderen Verkleidungen.

Das Programm und die Aufführungszeiten entnehmen Sie bitte unserem Spielzeitheft, dem Jahresleporello, dem Spielplanleporello, unserer Website und der Tagespresse.

Website, Video

Gastronomie

Den Spielplan und weitere Informationen zum Theater erhalten Sie auf unserer Website. Dort finden Sie auch kurze Videoclips unserer aktuellen Produktionen.

Schluss mit dem Warten am Pausenbuffet! Bestellen Sie vor, und Ihre Reservierung steht zu Beginn der Pause für Sie bereit! Informationen unter Telefon (0463) 55266-499

Newsletter

Barrierefrei

Sie möchten von uns per E-Mail über Aktuelles im Stadttheater informiert werden? Dann melden Sie sich auf unserer Website für unseren Newsletter an und Sie erhalten regelmäßig Informationen über unsere Produktionen und Angebote.

Das Stadttheater bietet zwei Plätze für Rollstuhlfahrer in der zweiten Sitzreihe des Parketts. Für den Zugang gibt es auf der Südseite des Theaters Rollstuhlrampen mit geringer Neigung und zwei reservierte Parkplätze. Für jeweils eine Begleitperson bieten wir eine Ermäßigung auf den Eintrittspreis.

facebook

Öffentliche Verkehrsmittel und Parken

Auf facebook berichten wir regelmäßig über unsere Produktionen, Aktuelles und spezielle Aktionen. Besuchen Sie uns, wir freuen uns über neue Freunde!

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie das Stadttheater über die Haltestelle Heiligengeistplatz. Parken können Sie kostengünstig in der Theatergarage, Purtscherstraße oder in der BKS Ring Garage, St. Veiter Ring. Die gebührenpflichtige Kurzparkzone endet um 18 Uhr.

Kontakt Stadttheater Klagenfurt OG Theaterplatz 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee Theaterkasse Telefon (0463) 54 0 64 Telefax (0463) 50 46 63 kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at Abo-Büro Brigitte Rasch Montag bis Freitag von 9 – 13 Uhr und 15 – 18 Uhr Telefon (0463) 55 2 66-42 Telefax (0463) 50 71 70 abobuero@stadttheater-klagenfurt.at Theaterleitung Telefon (0463) 55 2 66 Telefax (0463) 55 2 66-724 office@stadttheater-klagenfurt.at Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing Carmen Buchacher Telefon (0463) 55 2 66-222 Telefax (0463) 55 2 66-223 c.buchacher@stadttheater-klagenfurt.at Dramaturgie Sylvia Brandl, Laura Schmidt Telefon (0463) 55 2 66-254 und -258 Telefax (0463) 55 2 66-725 s.brandl@stadttheater-klagenfurt.at l.schmidt@stadttheater-klagenfurt.at Theaterpädagogik und Theaterspielclubs Elisa Weiß Telefon (0463) 55 2 66 jtc@stadttheater-klagenfurt.at Kostümverleih Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8 – 13 Uhr Dr. Franz Palla-Gasse 27 Telefon +43 (0)463 511033 Telefax +43 (0)463 501499 fundus2@stadttheater-klagenfurt.at www.stadttheater-klagenfurt.at

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karten

Theaterkasse Theaterplatz 4 9020 Klagenfurt am Wörthersee

Theatergutscheine öffnungszeiten

Schenken Sie Kultur! Geschenkgutscheine mit einem frei wählbaren Betrag erhalten Sie an der Theaterkasse und im Online-Ticket-Shop.

Mo – sa 9 – 18 uhr

Telefon (0463) 54 0 64 Telefax (0463) 50 46 63 kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at www.stadttheater-klagenfurt.at

Ermäßigungen 50 % für Kinder, Schüler, Studenten, Lehrlinge (bis 26 Jahre), Präsenz- und Zivildiener, Personen mit besonderen Bedürfnissen mit Ausweis, Empfänger von Mindestpensionen mit Pensionsbestätigung, Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern, Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose, Inhaber des Kultur Pass Kärnten. 20 % für Besucher aus Partnerstädten der Stadt Klagenfurt, Inhaber der Kultur Card Kärnten, ÖKS-Club. 10 % mit der Ö1-Clubkarte.

Abendkasse Ab 18 Uhr öffnet die Abendkasse für den Verkauf von Restkarten und die Abholung bereits bezahlter Karten der jeweiligen Vorstellung. Bei Sonntags- und Sondervorstellungen ist die Theaterkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

karten

Der Vorverkauf für die Spielzeit 2012/2013 beginnt am 1. September 2012. Reservierungen werden ab 15. Mai 2012 entgegengenommen.

Sonntags-Special für Familien Für alle sechs Vorstellungen an Sonntag-Nachmittagen erhalten bis zu zwei Erwachsene mit einem Kind eine Ermäßigung von 15 %. Kinder und Jugendliche erhalten eine Ermäßigung von 75 % auf den Vollpreis. Die Termine für die Spielzeit 2012/2013 finden Sie im Spielplan ab Seite 81. Ab 14 Uhr laden wir Sie außerdem zu unserem Theatercafé am Sonntag, mit einer Einführung zur Inszenierung, ein.

Die Öffnungszeiten während des Sommers 2013 entnehmen Sie bitte unserem Spielplanleporello und der Website.

Online-Ticket-Shop Kaufen sie Ihre Karten in unserem neu gestalteten Online-Ticket-Shop bequem von zu Hause aus. Auch Theatergutscheine und die neuen Theaterschecks können Sie ab 1. September online kaufen und einlösen. www.stadttheater-klagenfurt.at

Last-Minute-Tickets 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn werden ermäßigte Karten für die Galerie Seite, 2. Reihe ausgegeben. Für Schauspielproduktionen bezahlen Sie nur Euro 6,—, für musikalische Produktionen Euro 8,—. Schüler, Studenten, Lehrlinge und Präsenzdiener bis 26 Jahre erhalten ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn Restkarten um Euro 10,—.

Reservierung, Abholung, Versand Bitte holen Sie reservierte Karten innerhalb von zwei Wochen ab Bestelldatum (bei kurzfristigen Reservierungen bis spätestens einen Tag vor der Vorstellung) ab, da die Reservierung sonst verfällt. Gerne senden wir Ihnen die Karten auch per Post mit Rechnung und Zahlschein zu (zzgl. Spesen). Außerdem gibt es die Möglichkeit, Ihre Karten telefonisch unter Angabe der Kreditkartennummer zu reservieren. Diese Karten können dann auch an der Abendkasse abgeholt werden.

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sitzplan

K arten

Matinee-Saisonkarte

Theater Sommer-Special

Sie möchten für Matineen der Spielzeit 2012/2013, die auf der Bühne stattfinden, garantiert Ihren fixen Sitzplatz? Mit einer Matinee-Saisonkarte für Euro 30,— sichern Sie sich für zehn Matineen Ihren Platz!

Theater sommer special

2 + 1 gratis! Wenn Sie alle drei Produktionen unseres Theater-Sommers besuchen erhalten Sie drei Karten zum Preis von zwei, je nach Kategorie zwischen Euro 30,— und Euro 60,—.

Sitzplan

NEU!

Gruppen willkommen!

Theaterschecks

Kommen Sie in der Gruppe ins Theater und profitieren Sie von unseren neuen Gruppenermäßigungen! Gruppen ab 10 Personen erhalten eine Ermäßigung von 10% (+ eine Karte zum halben Preis), Gruppen ab 20 Personen erhalten eine Ermäßigung von 15% (+ eine Karte gratis), Gruppen ab 30 Personen erhalten eine Ermäßigung von 20% (+2 Karten gratis). Gerne stellen wir für Sie ein Programm mit Führung oder gastronomischen Angeboten zusammen.

Sie erhalten in Ihrer gewünschten Kategorie ein Ticketheft mit vier Vorstellungsgutscheinen, die Sie für je zwei musikalische Produktionen und zwei Schauspielproduktionen (ausgenommen Premieren) einlösen können. Sichern Sie sich durch rechtzeitige Buchung Ihren Sitzplatz zum Wunschtermin in den Kategorien IV, V, VI. Die Gutscheine gelten für eine Person und eine Spielzeit. Ersparnis zum regulären Kartenpreis 15%.

Begleitpersonen von Schülergruppen erhalten ab einer Gruppe von 10 Schülern eine Karte gratis, ab 20 Schülern zwei Karten gratis, ab 30 Schülern drei Karten gratis.

Kat I

Kat II

Kat III

Kat IV

Kat V

Kat VI

Kat VII

Stehplatz

Musiktheater Premiere

72,—

69,—

63,—

55,—

43,—

27,—

15,—

7,—

Musiktheater Vorstellungen

64,—

59,—

54,—

49,—

39,—

24,—

12,—

7,—

Schauspiel Premiere

54,—

52,—

46,—

42,—

34,—

18,—

13,—

5,—

Schauspiel Vorstellungen

46,—

44,—

39,—

36,—

29,—

16,—

10,—

5,—

Kindertheater

18,—

17,—

16,—

15,—

14,—

12,—

9,—

Kategorien Preise

KAT I Loge 05 – 16: vorne KAT II Orchester: Reihe 1 – 3 + Balkon: Reihe 1 – 2 KAT III Parkett: Reihe 4 – 7 + Balkon: Reihe 3 – 4 KAT IV Parkett: Reihe 8 – 12 + Balkon: Reihe 5 + Galerie Mitte: Reihe 1 – 2 + Loge 05 – 16: hinten + Loge 02, 04: vorne KAT V Parkett: Reihe 13 – 16 + Galerie Mitte: Reihe 3 – 4 + Loge 01,03: vorne + Loge 02,04: hinten KAT VI Galerie Mitte: Reihe 5 – 8 + Galerie Seite: Reihe 1 + Loge 01,03: hinten KAT VII Galerie Seite: Reihe 2 Stehplatz Galerie Seite: hinten

Statt Theater

Studio

Theater Sommer

18,— bis 25,—

5,— bis 18,—

7,— bis  35,—

Alle Kartenpreise in Euro inkl. Mwst. Achtung: Es gelten bestimmte Einschränkungen bzw. Sonderbestimmungen für Silvester- und Sondervorstellungen bzw. Vorstellungen von Jugend- und Kindertheater

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abonnements

Mit Ihrem Abonnement kommen Sie preiswert, regelmäßig und bequem ins Theater. Als Theaterbegeisterte erleben Sie die Vielfalt des Spielplans und versäumen keine Inszenierung.

abonnements

Ihre Abovorteile Sie müssen sich nicht mehr um Karten und Termine kümmern Ihr Stammplatz ist Ihnen sicher Sie sparen 15% durch die Abo-Ermäßigung Ihre Abonnementkarten sind übertragbar Terminverlegung ist gegen eine Bearbeitungs gebühr möglich, Sie bleiben flexibel Kostenlose Zusendung von Spielzeitheft, Spiel planleporello und Newsletter Treuerabatt von 20 % Ermäßigung bei allen Statt Theater-Veranstaltungen Einladung zur Spielplanpräsentation mit Intendant Florian Scholz

› Abo Sie sehen an einem von Ihnen gewählten Wochentag alle zehn Produktionen im Großen Haus und verpassen keinen Höhepunkt der Theatersaison. Ersparnis zum regulären Kartenpreis 15%.

› Sonntagsabo Das Abo für die ganze Familie. An fünf Sonntagnachmittagen, Beginn jeweils 15 Uhr, sehen Sie ausgewählte Produktionen auf der großen Bühne. Ersparnis zum regulären Kartenpreis 15%.

› Abo ermäßigt Sie sehen 10 Produktionen mit einer Ermäßigung von 50%. Diese Ermäßigung gilt für Kinder, Schüler, Studenten, Lehrlinge (bis 26 Jahre), Präsenz- und Zivildiener, Personen mit besonderen Bedürfnissen mit Ausweis und Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern.

› Premierenabo

ABO-BÜRO Brigitte Rasch Montag bis Freitag von 9 – 13 Uhr und 15 – 18 Uhr Telefon (0463) 55 2 66-42, Telefax (0463) 50 71 70 abobuero@stadttheater-klagenfurt.at

Sie fiebern mit, wenn sich zum ersten Mal der Vorhang über einer neuen Produktion hebt und erleben die besondere Premierenatmosphäre mit Ensemble und Publikum.

Preise

abo

Kat I

Kat II

Kat III

Kat IV

Kat V

Kat VI

Kat VII

Premieren Abo

663,—

637,—

577,—

513,—

409,—

249,—

157,—

Abo

483,—

450,—

408,—

372,—

298,—

177,—

95,—

Abo ermäßigt

284,—

265,—

240,—

219,—

175,—

104,—

56,—

Sonntags Abo

242,—

225,—

204,—

187,—

149,—

88,—

47,—

Sonntags Abo ermäßigt

142,—

132,—

120,—

110,—

88,—

52,—

28,—

Kategorien siehe Seite 75. Alle Kartenpreise in Euro inkl. Mwst.

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Einspieler_STK_0412_korr_Layout A5 Kopie 27.3.12 20:17 Seite 1

abo -T ermine

Premieren-Abo

Dienstag-Abo

Mittwoch-Abo

Der Freischütz

Do 13.09.12

Di 18.09.12

Mi 03.10.12

Der Sturm

Do 04.10.12

Di 09.10.12

Mi 24.10.12

Das schlaue Füchslein

Do 25.10.12

Di 30.10.12

Mi 28.11.12

Der Zigeunerbaron

Do 13.12.12

Di 18.12.12

Mi 09.01.13

Komödie im Dunkeln

Do 10.01.13

Di 15.01.13

Mi 30.01.13

Idomeneo

Do 07.02.13

Di 12.02.13

Mi 20.02.13

Die versunkene Kathedrale

Do 07.03.13

Di 12.03.13

Mi 20.03.13

Sunset Boulevard

Do 28.03.13

Di 02.04.13

Mi 10.04.13

Les Pêcheurs de perles

Sa 13.04.13

Di 16.04.13

Mo 22.04.13

Der Alpenkönig und der Menschenfeind

Do 02.05.13

Di 14.05.13

Mi 08.05.13

Mittwoch B-Abo

Donnerstag-Abo

Freitag-Abo

Der Freischütz

Mi 26.09.12

Do 20.09.12

Fr 05.10.12

Der Sturm

Mi 17.10.12

Do 11.10.12

Fr 19.10.12

Das schlaue Füchslein

Mi 14.11.12

Do 08.11.12

Fr 16.11.12

Der Zigeunerbaron

Mi 02.01.13

Do 20.12.12

Fr 28.12.12

Komödie im Dunkeln

Mi 23.01.13

Do 17.01.13

Fr 25.01.13

Idomeneo

Mi 27.02.13

Do 14.02.13

Fr 22.02.13

Die versunkene Kathedrale

Mi 27.03.13

Do 14.03.13

Fr 22.03.13

Sunset Boulevard

Mi 17.04.13

Do 04.04.13

Fr 12.04.13

Les Pêcheurs de perles

Mo 06.05.13

Do 18.04.13

Fr 26.04.13

Der Alpenkönig und der Menschenfeind

Mi 29.05.13

Do 16.05.13

Fr 10.05.13

Freitag B-Abo

Samstag-Abo

Sonntag-Abo

Der Freischütz

Fr 28.09.12

Sa 15.09.12

So 30.09.12

Der Sturm

Fr 12.10.12

Sa 06.10.12

Das schlaue Füchslein

Fr 02.11.12

Sa 27.10.12

Der Zigeunerbaron

Fr 04.01.13

Sa 15.12.12

So 10.02.13

Komödie im Dunkeln

Fr 01.02.13

Sa 12.01.13

So 13.01.13

Idomeneo

Fr 01.03.13

Sa 09.02.13

So 03.03.13

Die versunkene Kathedrale

Fr 05.04.13

Sa 09.03.13

Sunset Boulevard

Fr 19.04.13

Sa 06.04.13

Les Pêcheurs de perles

Mo 13.05.13

Sa 20.04.13

Der Alpenkönig und der Menschenfeind

Fr 31.05.13

Sa 04.05.13

So 05.05.13

Es schmückt. Ein Leben lang.

9020 Klagenfurt/Celovec, Renngasse 7 Telefon +43 |4 63 |50 27 67 www.einspieler.info

80


spielplan MI 14 19.30 Das schlaue Füchslein

September 12

FR 16 19.30 Das schlaue Füchslein

SO 02 11.00 Der Freischütz

SA 17 14.30 Ronja Räubertochter

DO 13 19.30 Der Freischütz

SO 18 15.00 Das schlaue Füchslein

SA 15 19.30 Der Freischütz

DI 20 10.30 Ronja Räubertochter

DI 18 19.30 Der Freischütz

DI 20 19.30 Das schlaue Füchslein

DO 20 19.30 Der Freischütz

MI 21 10.30 Ronja Räubertochter

SA 22 19.30 Der Freischütz

MI 21 14.30 Ronja Räubertochter

MI 26 19.30 Der Freischütz

DO 22 10.30 Ronja Räubertochter

FR 28 19.30 Der Freischütz

DO 22 19.30 Das schlaue Füchslein

SO 30 11.00 Der Sturm

FR 23 10.30 Ronja Räubertochter

SO 30 15.00 Der Freischütz

FR 23 14.30 Ronja Räubertochter SA 24 10.30 Ronja Räubertochter

Oktober 12

spielplan

SA 24 19.30 Das schlaue Füchslein

MI 03 19.30 Der Freischütz

MI 28 19.30 Das schlaue Füchslein

DO 04 19.30 Der Sturm

FR 30 19.30 Das schlaue Füchslein

FR 05 19.30 Der Freischütz

Dezember 12

SA 06 19.30 Der Sturm DI 09 19.30 Der Sturm

SO 02 11.00 Der Zigeunerbaron

DO 11 19.30 Der Sturm

MI 05 10.30 Ronja Räubertochter

FR 12 19.30 Der Sturm

MI 05 14.30 Ronja Räubertochter

SA 13 19.30 Der Freischütz

DO 06 10.30 Ronja Räubertochter

SO 14 11.00 Das schlaue Füchslein

MI 12 10.30 Ronja Räubertochter

MI 17 19.30 Der Sturm

MI 12 14.30 Ronja Räubertochter

FR 19 19.30 Der Sturm

DO 13 19.30 Der Zigeunerbaron

SA 20 19.30 Der Freischütz

FR 14 10.30 Ronja Räubertochter

MI 24 19.30 Der Sturm

FR 14 14.30 Ronja Räubertochter

DO 25 19.30 Das schlaue Füchslein

SA 15 10.30 Ronja Räubertochter

SA 27 19.30 Das schlaue Füchslein

SA 15 19.30 Der Zigeunerbaron

DI 30 19.30 Das schlaue Füchslein

DI 18 19.30 Der Zigeunerbaron

MI 31 19.30 Der Freischütz

MI 19 10.30 Ronja Räubertochter MI 19 14.30 Ronja Räubertochter

November 12

DO 20 10.30 Ronja Räubertochter

FR 02 19.30 Das schlaue Füchslein

DO 20 19.30 Der Zigeunerbaron

SA 03 19.30 Der Sturm

FR 21 10.30 Ronja Räubertochter

DI 06 19.30 Der Freischütz

FR 21 14.30

Ronja Räubertochter

DO 08 19.30 Das schlaue Füchslein

SA 22 10.30

Ronja Räubertochter

FR 09 19.30 Der Sturm

SA 22 19.30

Der Zigeunerbaron

SA 10 19.30 Das schlaue Füchslein

FR 28 19.30

Der Zigeunerbaron

SO 11 11.00 Ronja Räubertochter

SO 30 11.00

Komödie im Dunkeln

MO 31 19.30

Der Zigeunerbaron

Premiere

matinee

sonntags-special

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derniere


spielplan

spielplan DO 21 19.30 Komödie im Dunkeln

Januar 13

DO 20 20.00 The Fool and the Princesses

MO 22 19.30 Les Pêcheurs de perles

FR 22 19.30 Idomeneo

MI 24 19.30 Sunset Boulevard

FR 21 11.00 The Fool and the Princesses

MI 02 19.30 Der Zigeunerbaron

SA 23 19.30 Der Zigeunerbaron

FR 26 19.30 Les Pêcheurs de perles

SA 22 20.00 The Fool and the Princesses

FR 04 19.30 Der Zigeunerbaron

SO 24 11.00 Die versunkene Kathedrale

SA 27 19.30 Sunset Boulevard

MO 24 11.00 The Fool and the Princesses

MI 09 19.30 Der Zigeunerbaron

MI 27 19.30 Idomeneo

SO 28 15.00 Sunset Boulevard

DI 25 11.00 The Fool and the Princesses

DO 10 19.30 Komödie im Dunkeln

DO 28 19.30 Komödie im Dunkeln

DI 30 19.30 Sunset Boulevard

FR 11 10.30 Ronja Räubertochter

März 13

FR 11 14.30 Ronja Räubertochter

MI 26 11.00 The Fool and the Princesses

DO 27 20.00 The Fool and the Princesses

Mai 13

FR 28 11.00 The Fool and the Princesses

SA 12 10.30 Ronja Räubertochter

FR 01 19.30 Idomeneo

DO 02 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

FR 28 20.00 The Fool and the Princesses

SA 12 19.30 Komödie im Dunkeln

SO 03 15.00 Idomeneo

FR 03 19.30 Sunset Boulevard

SA 29 20.00 The Fool and the Princesses

SO 13 15.00 Komödie im Dunkeln

DO 07 19.30 Die versunkene Kathedrale

SA 04 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

DI 15 19.30 Komödie im Dunkeln

FR 08 19.30 Komödie im Dunkeln

SO 05 15.00 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

MI 16 10.30 Ronja Räubertochter

SA 09 19.30 Die versunkene Kathedrale

MO 06 19.30 Les Pêcheurs de perles

MI 16 14.30 Ronja Räubertochter

DI 12 19.30 Die versunkene Kathedrale

DI 07 19.30 Sunset Boulevard

DO 17 10.30 Ronja Räubertochter DO 17 19.30 Komödie im Dunkeln

MI 13 19.30 Komödie im Dunkeln

MI 08 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

SO 23.09.2012 19.30 Winterreise

DO 14 19.30 Die versunkene Kathedrale

FR 10 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

SO 14.10.2012 19.30 Winterreise

FR 18 19.30 Der Zigeunerbaron

SO 17 11.00 Sunset Boulevard

SA 11 19.30 Sunset Boulevard

SO 04.11.2012 19.30 Winterreise

SA 19 19.30 Komödie im Dunkeln

MI 20 19.30 Die versunkene Kathedrale

MO 13 19.30 Les Pêcheurs de perles

SO 11.11.2012 19.30 Winterreise

MI 23 19.30 Komödie im Dunkeln

FR 22 19.30 Die versunkene Kathedrale

DI 14 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

SO 02.12.2012 19.30 Winterreise SO 30.12.2012 19.30 Winterreise

DO 24 10.30 Ronja Räubertochter

MI 27 19.30 Die versunkene Kathedrale

MI 15 19.30 Sunset Boulevard

DO 24 14.30 Ronja Räubertochter

DO 28 19.30 Sunset Boulevard

DO 16 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

FR 25 19.30 Komödie im Dunkeln

April

SO 27 11.00 Idomeneo MI 30 19.30 Komödie im Dunkeln

Februar 13

13

Studio Vorbühne

Foyer

FR 17 19.30 Sunset Boulevard

FR 28.09.2012 11.00 Der dickste Pinguin vom Pol

SA 18 19.30 Sunset Boulevard

DI 02 19.30 Sunset Boulevard

DI 21 19.30 Sunset Boulevard

Fr 28.09.2012 14.30 Der dickste Pinguin vom Pol

MI 03 19.30 Die versunkene Kathedrale

MI 22 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

DI 02.10.2012 11.00 Der dickste Pinguin vom Pol

DO 04 19.30 Sunset Boulevard

DO 23 19.30 Sunset Boulevard

DI 02.10.2012 14.30 Der dickste Pinguin vom Pol

FR 01 19.30 Komödie im Dunkeln

FR 05 19.30 Die versunkene Kathedrale

FR 24 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

DI 23.10.2012 11.00 Der dickste Pinguin vom Pol

SA 02 19.30 Der Zigeunerbaron

SA 06 19.30 Sunset Boulevard

SA 25 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

DI 23.10.2012 14.30 Der dickste Pinguin vom Pol

MI 06 19.30 Komödie im Dunkeln

DI 09 19.30 Die versunkene Kathedrale

DO 07 19.30 Idomeneo

MI 10 19.30 Sunset Boulevard

DI 28 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind MI 29 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind FR 31 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

FR 08 19.30 Der Zigeunerbaron

FR 12 19.30 Sunset Boulevard

SA 09 19.30 Idomeneo

SA 13 19.30 Les Pêcheurs de perles

Bergbaumuseum SA 23.02.2013 19.30 In weiter Ferne DI 26.02.2013 19.30 In weiter Ferne

Juni 13

MI 27.02.2013 19.30 In weiter Ferne

SA 01 19.30 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

FR 01.03.2013 19.30 In weiter Ferne

SO 10 15.00 Der Zigeunerbaron

DI 16 19.30 Les Pêcheurs de perles

DI 12 19.30 Idomeneo

MI 17 19.30 Sunset Boulevard

DO 14 19.30 Idomeneo

DO 18 19.30 Les Pêcheurs de perles

SA 15 20.00 The Fool and the Princesses

SA 02.03.2013 19.30 In weiter Ferne

FR 15 19.30 Der Zigeunerbaron

FR 19 19.30 Sunset Boulevard

MO 17 11.00 The Fool and the Princesses

MO 04.03.2013 19.30 In weiter Ferne

SA 16 19.30 Idomeneo

SA 20 19.30 Les Pêcheurs de perles

DI 18 11.00 The Fool and the Princesses

DI 05.03.2013 19.30 In weiter Ferne

DI 19 19.30 Komödie im Dunkeln

SO 21 11.00 Der Alpenkönig u. der Menschenfeind

MI 19 11.00 The Fool and the Princesses

MI 06.03.2013 19.30 In weiter Ferne

MI 20 19.30 Idomeneo

Premiere

matinee

sonntags-special

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Premiere

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KärntnerSparkasseStadttheater166x238-3-2012_Layout 1 30.03.2012 14:19 Seite 1

Bildnachweise

spielplan

Installationen und Fotos © Rune Guneriussen Tara Erraught © Christian Kaufmann Josef Hader © Udo Leitner Maja Haderlap © Max Amann Wiener Sängerknaben © Lukas Beck Michael Gruber © Helge Bauer Distango © Tomaz Dular Theaterspielclubs © Susanne Mittag

Statt Theater bühne

FR 14.09.2012 19.00

Die lange Nacht der kurzen Musik

SO 21.10.2012 19.30 Universalove

www.kaerntnersparkasse.at

Textnachweise

SO 09.12.2012 19.30 Tara Erraught

Marcel Proust: Namen und Orte: Namen, Frankfurt 1988 Christin Bolweski: Work in progress, Audiovisuelles Essay, Los Angeles 2005 Theodor W. Adorno: Fragment über Musik und Sprache, in: Rolf Tiedemann (Hg.): Theodor W. Adorno. Gesammelte Schriften Band 16. Musikalische Schriften I – III, Frankfurt am Main 1978 Jan Kott: Shakespeare heute, Berlin 2002 Walter Felsenstein, in: Stephan Stomper (Hg.): Walter Felsenstein. Schriften. Zum Musiktheater, Berlin 1976 Paul Berf, Astrid Surmatz (Hg.): Astrid Lindgren. Zum Donnerdrummel! Ein Werk-Porträt , Frankfurt 2000 Eduard Hanslick: Der Zigeunerbaron, in: ebd.: Musikalisches Skizzenbuch. Der „Modernen Oper“ IV. Theil. Neue Kritiken und Schilderungen, Berlin 1888 Peter Shaffer, in: Susanne Bach: Grenzsituationen in den Dramen Peter Shaffers, Frankfurt am Main 1992 Wolfgang Sawallisch, in: Robert Münster (Hg.): Idomeneo. Ausstellungskatalog der Bayerischen Staatsbibliothek, München 1981 Jochen Jung: Der Wunsch, ein Zauberer zu werden, in: Die versunkene Kathedrale, Programmheft des Akademietheaters, Hg.: Burgtheater GesmbH, Wien, Spielzeit 2005 / 06 Hector Berlioz, in: Ulrich Schreiber: Opernführer für Fortgeschrittene, Bd. II, Kassel 2008 Robert Musil, in: Ian Roe: Ferdinand Raimund, Hannover 2010 Jean Baudrillard: Eine bösartige Ökologie, Berlin 1994 Wolfgang Kralicek: Auszug aus der Jurybegründung des Mülheimer Dramatikerpreises 2010, auf: http;//www.muelheimruhr.de/cms/ elfriede jelinek.html Text zu In weiter Ferne nach Bernd Samland, Köln 2000 Johann Wolfgang von Goethe: Faust I, in: Goethes Werke, Bd. III, Hamburg 1996 Arno Russegger: Laudatio auf die Preisträgerin der Rauriser Literaturtage 2012, Maja Haderlap, auf: http://www.rauriserliteraturtage.at/ Rauris%20%202012/2012%20im%20Detail/Autoren%202012/2012/ maja-haderlap Georg Graber: Sagen aus Kärnten, Klagenfurt 1979

SO 03.02.2013 19.30 Hader spielt Hader SO 26.05.2013 19.30 Maja Haderlap / Cosmic Voices

Theater Sommer bühne

MO 19.08.2013 20.00 Die Wiener Sängerknaben DI 20.08.2013 20.00 Die Wiener Sängerknaben MI 21.08.2013 20.00 Die Wiener Sängerknaben DO 22.08.2013 20.00 Klassik im August FR 23.08.2013 20.00 Klassik im August SA 24.08.2013 20.00 Ist die Liebe rhythmisch? SO 25.08.2013 20.00 Ist die Liebe rhythmisch? Stand: 20. April 2012, Änderungen vorbehalten

Um die Lesbarkeit zu vereinfachen, wird auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form verzichtet. Wir möchten deshalb darauf hinweisen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form explizit als geschlechtsunabhängig verstanden werden soll. Die Rechtschreibung folgt den Vorlagen, Ergänzungen und Auslassungen der Redaktion erscheinen in eckiger Klammer.

Impressum Stadttheater Klagenfurt OG Theaterplatz 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee Telefon + 43 (0) 463 55 266 www.stadttheater-klagenfurt.at Intendant Florian Scholz Redaktion Sylvia Brandl, Carmen Buchacher, Laura Schmidt Installationen & Fotos © Rune Guneriussen Bilddramaturgie Yvonne Gebauer Fotos © Christian Kaufmann Grafisches Design EN GARDE Interdisciplinary GmbH, Graz Anzeigenannahme Werbeagentur Maria Eberdorfer, Preliebl, 9071 Köttmannsdorf Telefon + 43 (0) 4220 2484 1, mobil + 43 676 9350300 m.eberdorfer@aon.at

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Spielzeit 2012/13  

Spielzeit 2012/13

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