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WEGBEGLEITER FÃœR CHRISTEN IM ALLTAG

Eine feste Burg ist unser Gott.


Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue!" Psalm 91,2


iele von uns kennen diesen Anfang von Martin Luthers Lied, das er im Kampf für das Evangelium komponiert hat. „Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen. Er hilft uns frei aus aller Not, die uns jetzt hat betroffen.“ Dieses Lied bezieht sich auf Psalm 46, der so beginnt: „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein Helfer, bewährt in Nöten.“

V

Ich weiß nicht, in welcher Situation du dich befindest. Vielleicht sagst du: „Ich bin so müde. Ich bin so ausgelaugt. Ich bin so verzweifelt und traurig ...“ Gott möchte dich so an die Hand nehmen, wie du bist, und zu dem Punkt führen, an dem du ihn neu kennenlernst. Psalm 46,11: „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin.“ Dazu müssen wir aber zuerst vor Gott zur Ruhe kommen. Dann kann er mit uns reden. Und wenn er redet, wird alles anders. Drei wichtige Dinge werden uns in Psalm 46 vor Augen geführt:

Gott ist unsere Zuflucht! Das heißt Schutz vor Gefahren. Die assyrischen Heere belagerten damals Jerusalem. Trotz dieser schlimmen Gefahr schrieb der Psalmist: „Ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten. Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen ...“ (Verse 5–6) Es sind nicht die festen Mauern, die Jerusalem schützen. Es ist Gott selbst! Der englische Prediger Spurgeon sagt dazu: „Wie kann man die Stadt zerstören, wenn man ihren König nicht stürzen kann? Gottes


Gegenwart ist besser als alle Schutzmechanismen.“ Der Herr ist bei uns! Das soll uns neu beleben und Hoffnung geben. Wo Gott ist, da ist Frieden. Wo Gott ist, brauchen wir uns nicht zu fürchten. Auch du nicht in deinen schwierigen Lebensumständen!

Gott ist unsere Stärke! Der Schutz allein genügt nicht, sondern wir brauchen auch Kraft, um den Widerwärtigkeiten standhalten zu können. Nicht nur äußere, sondern auch innere Stärke ist nötig. Denn leiden wir nicht darunter, wie es in unserer Welt zugeht? Hören wir auf den Zuspruch Jesu. Er sagt: „Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht ...“ (Matthäus 24,6). Bis zu einem gewissen Grad bleibt uns nichts Anderes übrig, als vor Gott still zu sein. Darüber hinaus dürfen wir beten, dass der Vater uns am inneren Menschen Kraft geben möge. Wie oft fühlen wir uns so schwach und hilflos! Aber es ist ein Grundgesetz Gottes, dass wir erst dann stark sind, wenn wir unsere ganze Schwäche fühlen. Woran liegt das? In Bedrängnissen besteht oft die Gefahr, dass wir zu falschen Mitteln greifen. Wir lassen uns beunruhigen und flüchten in eine falsche Aktivität. Furcht ist immer ein schlechter Ratgeber. Doch Gott sagt: „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin!“ (Vers 11) Er will kämpfen. Er will uns zur Seite stehen. Denken wir nur an die wunderbare Befreiung, die Israel erlebt hat. Der Herr sagt uns in 2. Mose 14,13–14: „Fürchtet euch nicht! ... Der HERR wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein!“


Gott ist unsere Hilfe! Er ist unser Beistand in den vielen verschiedenen Nöten. Unser Gott ist die Hilfe, die wir so dringend brauchen. 2. Chronik 15,4: „Als es (das Volk Israel) aber in seiner Not zu dem HERRN, dem Gott Israels, umkehrte und ihn suchte, da ließ er sich von ihnen finden.“ Gott lässt sich finden, gerade in der Not. Manchmal denken wir erst sehr spät an ihn. Gott wartet schon lange darauf, dass wir uns an ihn wenden. Manche sagen: „Jetzt hilft nur noch beten!“ Warum erst jetzt? Ob wir es lernen, uns nicht immer erst selbst abzustrampeln? Gott ist doch der Beistand in der Not! Er will nicht nur „Notbremse“ sein. Er wartet darauf, dass wir uns ihm von ganzem Herzen zuwenden, in jeder Lebenslage. Nehmen wir ihn doch als die erste Adresse und nicht als die letzte. Ich kann verstehen, wenn wir meinen, Gott käme manchmal zu spät. Doch der Psalmist hat die Erfahrung gemacht, dass Gott zwar manchmal spät, aber nie zu spät kommt. Vielleicht müssen wir noch eine Nacht warten. Aber der Herr kommt mit seiner Hilfe ganz gewiss! Und so spricht der Herr auch jetzt zu dir in deine Situation hinein: „Lass mal, jetzt nehme ich die Sache in die Hand.“ Und dann darfst du wissen: In seiner Hand ist alles am besten aufgehoben! Von ganzem Herzen wünsche ich dir diese wunderbare Erfahrung mit dem Herrn. Siegfried Leferink


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