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Entdecke deine Welt! Wo kommt eigentlich alles her?

Warum gibt es Leben und warum Tod?

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타 Wissenswertes 타 Mitmach-Experimente 타 wichtige Informationen f체r dein Leben


Inhalt Die Entdeckungsreise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Ganz am Anfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Erster Schöpfungstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Zweiter Schöpfungstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Dritter Schöpfungstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Vierter Schöpfungstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Fünfter Schöpfungstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Sechster Schöpfungstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Siebter Schöpfungstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Ganz von allein? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Sehr gut? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Gute Nachricht! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Möchtest du ein Kind Gottes werden? . . . . . . . . 22

Missionswerk Werner Heukelbach e.V. 51700 Bergneustadt, Deutschland Auflage-Nr.: Text und Konzept: Ralf Kausemann Gestaltung: rk-design, Bergisch Gladbach Druck:

Wir haben in diesem Heft eine Bibelübersetzung (“Neue evangelistische Übersetzung - NeÜ”) gewählt, die es auch Kindern leicht macht, die biblischen Aussagen zu verstehen, ohne Abstriche an der Textgenauigkeit zu machen. Es ist auch eine gute Gelegenheit für Eltern, mit ihren Kindern die Texte in der eigenen Bibel (z. B. Lutherübersetzung o. Ä.) gemeinsam nachzulesen.


Entdecke deine Welt! Wo kommt eigentlich alles her?

Warum gibt es Leben und warum Tod?

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타 Wissenswertes 타 Mitmach-Experimente 타 wichtige Informationen f체r dein Leben Begleite Anna und Max auf ihrer Frage- und Antwortreise.

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ast du schon einmal darüber nachgedacht, wie es ganz am Anfang war? Nein, nicht vor 10 oder 100 Jahren - viel weiter zurück! Wirklich ganz am Anfang … Das ist schwer vorzustellen, oder? Kein Wunder, denn jeder von uns denkt normalerweise in Zeiträumen, die wir auch selbst erleben können. Dann gibt es da Wissenschaftler, die sich mit der Geschichte befassen - die denken schon mal ein paar Tausend oder auch mehr Jahre zurück.

Max, was war ganz am Anfang?

Wir müssten jemanden fragen, der dabei war!

Wie gut, dass es einen Bericht darüber gibt, wie es ganz am Anfang war. Als sogar noch keine Menschen lebten. Ja, sogar als es die Erde noch gar nicht gab. Da war nur einer, nämlich Gott. Und Gott hat dafür gesorgt, dass uns in seinem Wort, der Bibel, aufgeschrieben wurde, wie alles begann. Das ist doch super, oder? Kommst du mit auf eine Entdeckungsreise? Wir laden dich ein, eine der spannendsten Geschichten der Welt kennenzulernen, nämlich, wie alles begann … 4


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anz am Anfang war nur Gott. Und Gott schuf Himmel und Erde. Das kannst du in der Bibel auf der ersten Seite nachlesen. Wenn du eine Bibel hast, schlag sie doch mal auf! Wenn nicht - wir haben für dich hier den Text abgedruckt: Also, die Bibel gibt uns die wichtigen Informationen ...

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. (1. Mose 1 Vers 1)

Wie Gott das denn gemacht hat, fragst du? Nun, du musst wissen, dass Gott alles kann - er hat alle Macht. Nichts ist ihm unmöglich! Für ihn war es eine Kleinigkeit, durch sein Wort alles zu erschaffen. Da brauchte er keine “Bauteile” Denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da! oder so - allein durch sein (Psalm 33 Vers 9) Reden entstand die Welt. In unserer Welt entdeckst du unzählbar viele Pflanzen, Tiere, Berge, Flüsse und Seen, die großen Meere und … die Menschen.

Ja, und wie Gott das alles in sechs Tagen gemacht hat, kannst du auf den nächsten Seiten entdecken …

Aufgrund des Glaubens verstehen wir, dass die Welt durch den Befehl Gottes entstand, dass alles Sichtbare nicht aus dem kommen kann, was man sieht. (Hebräer 11 Vers 3)

Super! Gott hat also alles gemacht. Kein Wunder, dass alles so schön geworden ist!

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Erster Tag: Ohne Licht kein Leben. Und: Gott ist Licht. Deshalb ist es leicht verständlich, dass Gott am ersten Schöpfungstag das Licht schuf. Licht ist die Voraussetzung für alles Leben.

Da sprach Gott: „Es werde Licht!“ Und das Licht entstand. Gott sah es an. Es war gut. Da trennte Gott das Licht von der Finsternis. Das Licht nannte er „Tag“ und die Finsternis „Nacht“. Es wurde Abend und wieder Morgen - ein Tag. (1. Mose 1 Verse 3-5)

Warum ist Licht denn so wichtig, Max?

Überleg einmal, es gäbe kein Licht - das wäre furchtbar! Im Dunkeln fühlt man sich unsicher und hat schnell Angst. Niemand ist gern freiwillig für längere Zeit an einem dunklen Ort. Höchstens Einbrecher und andere “dunkle Gestalten” lieben die Finsternis ... Kennst du das auch? Manchmal kommt uns unser Leben wie ein Lauf durchs Dunkle vor. Man sieht den Lebensweg nicht richtig, weiß nicht, Bei einer anderen Gelegenheit sagte Jesus zu den Leu- wo es lang gehen soll. Da sehnt man sich nach ten: „Ich bin das Licht der Welt! Wer mir folgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht Licht. Wie gut, dass der Herr Jehaben, das zum Leben führt.“ (Johannes 8 Vers 12) Wusstest du, ... sus Christus dir ... dass Licht superschnell ist? Mit fast dieses Licht in dein Leben geben will. Ja, noch mehr: Er selbst sagt 300.000 km pro Sekunde (!) rast es voran! ... dass der Wissenschaftler Archimedes im von sich, dass er das Licht der Welt ist! (Johannes 8 Vers 12)

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Schon gestaunt?

Das bedeutet: Wenn du Jesus dein Leben anvertraust, wird er es hell machen - du brauchst nicht mehr im Dunkeln tappen, sondern findest Orientierung. Gottes Wort, die Bibel, möchte dir Klarheit in allen wirklich wichtigen Fragen deines Lebens geben.

Jahr 214 v. Chr. wahrscheinlich mit durch viele Spiegel gebündelte Lichtstrahlen die Schiffe der Feinde in Brand steckte und damit seine Heimatstadt rettete? ... dass Sonnenlicht aus vielen unterschiedlichen Farben zusammengesetzt ist? Das kannst du leicht nachprüfen schau mal auf Seite 7 nach!


Sonnenklar, Anna, ohne Licht gibt es kein Leben.

Relativ einfach kannst du dir das Sonnenlicht selbst in seine einzelnen Farben “zerlegen” (ähnlich wie du es vom Regenbogen kennst): Du brauchst ein Glas mit Wasser. Um das Glas klebst du einen Streifen dunkler Pappe, die du in der Mitte mit einem Messer etwas einschneidest. Nun stellst du das Glas ans Fenster. Ein Teil des Sonnenlichts dringt durch den Schlitz im Papier in das Glas ein. Das Licht wird durch das Wasser im Glas “gebrochen”, so dass hinter dem Glas die typischen Regenbogenfarben zu sehen sind. Wenn du ein weißes Blatt Papier unter das Glas legst und den Raum mit einer Gardine abdunkelst, kannst du die Regenbogenfarben besser erkennen. Tipp: Der Schlitz im Papier sollte direkt auf die Sonne ausgerichtet sein. Wenn du das Glas vorsichtig ein kleines Stück bewegst, kannst du das Muster der Regenbogenfarben verändern.

Glas mit Pappe und Fläche für den Lichteinfall. Dasselbe

Glas (um 180° gedreht)

mit Pappe und Schlitz für den Lichtausfall.

Das Glas steht im Fenster.

Der eigene Regenbogen.

Fotos und Experimentidee: Daniel Kleine

Jetzt bist du an der Reihe ...

4. Was siehst du?

Professor Zweisteins Mitmach-Experimente:

3. Wie viele graue Punkte siehst du?

Nur mit Licht können wir etwas sehen. Bei Dunkelheit hast du beste Chancen, gegen den nächsten Baum zu laufen - eben, weil du ihn nicht gesehen hast. Doch auch bei Helligkeit spielen uns unsere Augen hin und wieder einen Streich - du siehst etwas, das es so gar nicht gibt. “Optische Täuschung” nennt man solch ein Phänomen. Links siehst du einige Bilder. Beantworte doch einmal die dazu gestellten Fragen - du wirst erstaunt sein! Lösungen: 1. Ja, sie sind parallel - miss es nach! 2. Ja, sie sind gerade - leg ein Lineal an! 3. Es gibt in Wirklichkeit keine - das Auge sieht sie jedoch. 4. Man kann eine Vase sehen (weiß) oder zwei Gesichter (schwarz).

1. Laufen die Linien parallel zueinander? 2. Sind die blauen Linien gerade?

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Zweiter Tag:

Dann sprach Gott: „Im Wasser soll eine Wölbung entstehen, eine Trennung zwischen den Wassermassen!“ So geschah es auch. Gott machte die Wölbung und trennte die Wassermassen unterhalb der Wölbung von denen darüber. Die Wölbung nannte Gott „Himmel“. Es wurde Abend und wieder Morgen zweiter Tag. (1. Mose 1 Verse 6-8)

Am zweiten Schöpfungstag schuf Gott die Atmosphäre (Lufthülle) der Erde. Damit war die Voraussetzung geschaffen, dass Leben existieren kann. Die Luft in der Atmosphäre Saubere Luft und setzte Gott so zusammen, dass die unsauberes Wasser - so schön terschiedlichen Gase (Sauerstoff, war es einmal? Ja, genau, Anna! Was Gott gemacht hat, Stickstoff und andere) in genau dem war supergut! richtigen Verhältnis vorhanden sind. Super, dass Gott uns die gute Luft zum Atmen gegeben hat. Damals waren noch keine schädlichen Abgase in der Luft, die uns heute - gerade in Städten - so oft das Atmen schwierig machen. Außerdem trennte er das Wasser von der Atmosphäre. Die Erde war nämlich nach dem zweiten Schöpfungstag mit einem einzigen großen Meer beWusstest du, ... deckt. Wasser ist ebenso lebenswichtig wie Luft ... dass Luft etwas wiegt? Auch wenn man zum Atmen und das Licht (siehe Seite 7). Am Ende des zweiten es kaum glauben kann, aber Luft hat ein Ei- ein aufgeblasener Luftballon Schöpfungstages waren also alle wichtigen Voraussetzungen für das gengewicht wiegt zum Beispiel mehr als ein leerer ... Leben gemacht. Klasse durchdacht, oder? ... dass die Luft in unserer Atmosphäre zu

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78% aus Stickstoff und zu 21% aus Sauerstoff zusammengesetzt ist? ... dass die höchste je gemessene Lufttemperatur 58°C betrug? (1922 in den USA) ... dass Wasser bei 4°C die größte Dichte hat? (siehe S. 9) Schon gestaunt?

Übrigens: Ebenso, wie du Luft und Wasser für dein Leben brauchst, benötigst du Gott zum Leben.


In der Bibel wird Wasser oft mit Leben verglichen. Gott bietet dir ewiges Leben an. So, wie ein Verdurstender nur durch Wasser gerettet werden kann, kann uns nur dieses Leben von Gott wirklich helfen. Die Bibel beschreibt das so:

„He, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser! Kommt her, auch wenn ihr kein Geld habt!” (Jesaja 55 Vers 1) Und wer Durst hat, der komme. Wer will, der trinke vom Wasser des Lebens! Er bekommt es umsonst. (Offenbarung 22 Vers 17)

Normalerweise nimmt die Dichte einer Flüssigkeit mit abnehmender Temperatur zu. Wenn sie kälter wird, sinkt sie nach unten. Nicht so beim Wasser: Bei 4°C hat es seine größte Dichte und geringste Ausdehnung. Kühlt es weiter ab, wird es wieder leichter. Das bedeutet, dass Wasser mit dieser Temperatur auf den Grund eines Gewässers sinkt, da es “schwerer” ist, als Wasser mit anderen Temperaturen. Mit dem Gefrierpunkt wird Wasser fest (Eis) und ist so leicht, dass es auf der Oberfläche schwimmt. Das hat jeder schon einmal im Winter gesehen. Aber: Das, was für uns selbstverständlich erTemperatur des Wassers im Winter. scheint, ist lebenswichtig! So ist es auf dem Grund eines Sees oder des Meeres nie 0°C kälter als 4°C - genug zum Überleben der Fische zum Beispiel im Winter. 1°C Eis dagegen 2°C schwimmt an Jetzt bist du an der Reihe ... der Oberflä3°C Wusstest du, dass Feuer ohne Sauerche und kann Das nennt man stoff nicht brennt? Das kannst du die “Anomalie 4°C bei Sonnenleicht selbst nachprüfen: Zünde eine des Wassers”. schein schnell Kerze an und stülpe ein großes wieder auftauen. Stell dir vor, das wäre Glas umgekehrt darüber. (Bitte einen Erwachsenen, dass er dir hilft!) nicht so! Dann würde Eis auf den Nach einiger Zeit wirst du beobachGrund sinken und Seen und Meere ACHTUNG: ten können, dass die Flamme kleiFühre Experimente mit nach und nach von unten her zufrieren! Feuer immer nur ner wird und schließlich erlischt mit einem Erwachsenen Leben wäre nicht mehr möglich. Man gemeinsam durch! der Sauerstoff ist verbraucht, das nennt das die “Anomalie des Wassers”. Feuer kann nicht mehr brennen. 9 Das kann kein Zufall sein!

Professor Zweisteins Mitmach-Experimente:

Eisschicht


Dritter Tag: Am dritten Schöpfungstag trennte Gott das Wasser vom Festland. Damit schuf er die Voraussetzung dafür, dass an Land zahlreiche Pflanzen wachsen können, die er auch an diesem Tag schuf. Damit wurde die Erde zu einem wirklich farbenfrohen Planeten: blaues Wasser, graue Steine, braune Erde, grüne Pflanzen ein wunderbares Mosaik an Formen und Farben!

Dann sprach Gott: „Die Wassermassen unter dem Himmel sollen sich an einer Stelle sammeln. Das Land soll zum Vorschein kommen.“ So geschah es. Und Gott nannte das trockene Land „Erde“. Die Ansammlung der Wasser aber nannte er „Meer“. Gott sah alles an. Es war gut. Dann sprach Gott: „Die Erde lasse Gras hervorsprießen. Pflanzen und Bäume jeder Art sollen wachsen und Samen und samenhaltige Früchte tragen.“ So geschah es. Die Erde brachte frisches Grün hervor, alle Sorten samentragender Pflanzen und jede Art von Bäumen mit samenhaltigen Früchten. Gott sah es an: Es war gut. Es wurde Abend und wieder Morgen - dritter Tag. (1. Mose 1 Verse 9-13)

Schon gestaunt?

Das Land - man kann auch “Erde” dazu sagen - besteht aus vielen unterschiedlichen Stoffen und Mineralien. Salz ist z. B. auch ein solches Mineral. Wusstest du, dass Salz im Lauf der Geschichte begehrt und teuer war? Um Salz wurden sogar Kriege geführt! Auch die Bibel greift Salz als ein gutes Beispiel heraus und möchte dir wichtige Dinge damit klar machen: Wenn du Christ bist und dein Leben bewusst mit Gott leben möchtest, erwartet Gott, dass dein Leben wie Salz ist. Das bedeutet, dass Wusstest du ... du durch ... dass allein der Pazifische Ozean eine Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz aber seinen Geschmack größere Fläche bedeckt, als alle Länder verliert, womit soll man es wieder salzig machen? (Matthäus 5 Vers 13) das, was der Erde zusammen? (Schau mal in einem du tust Atlas nach!) und sagst, ein Hinweis für andere Menschen ... dass gut 71% der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind und nur 29% mit Land? auf Jesus Christus bist. Ohne Salz schmeckt ... dass die Pflanzen Lichtdas beste Essen nicht. Na, ob Max das energie in Zucker (Glukose) auch versteht? So möchte Gott, dass ein Leben als Christ andeund Stärke umwandeln können? Damit stellen sie Nahren “Geschmack” macht, auch Gott kennenzurung für sich selbst und alle lernen. Machst du mit? Tiere und Menschen her. 10


Die Welt der Pflanzen ist faszinierend! Schau einmal genau hin: Nimm dir eine Lupe und beobachte ein Blütenblatt! Presse die Blüten und Blätter und lege dir eine Sammlung an! (Das kannst du zwischen zwei Zeitungsseiten und zwei schweren Büchern machen.) Besorge dir ein Buch, mit dem du Pflanzen bestimmen kannst (”Naturführer”)! Kennst du mehrfarbige Blumen? Schnittblumen können gefärbt werden. Sie nehmen die Farbe des Wassers an, in dem sie stehen. Eine weiße Rose wird in blauem Tintenwasser blau (zumindest bläulich). Diese Farbe gibt es normalerweise bei Schnittblume Rosen nicht. Mit einem geteilten Blumenstengel in zweierlei Farben genau in der Mitte wird die Blume sogar zweifarbig! Probier’s mal aus! geteilter Blumenstengel Gottes Schöpfung ist wunderbar vielseitig. Es ist einfach genial, was er sich alles ausgedacht hat. Willst du ihm einfach mal “danke” dafür sagen? Mach es jetzt!

Becher mit verdünnter blauer Tinte Becher mit verdünnter roter Tinte Abbildungen und Experimentideen: Klaus-Peter Winkelmann

Die Pflanzenwelt ist echt interessant! Versuch mal, die Experimente selbst zu machen - du wirst eine Menge Dinge entdecken!

Professor Zweisteins Mitmach-Experimente:

Jetzt bist du an der Reihe ... Bau dir ein Bohnen-Labyrinth: Schneide in einen Schuhkarton ein Loch und klebe wie auf der Zeichnung zwei Trennwände ein. Pflanz eine Bohne in etwas feuchte Erde. Verschließe den Karton mit dem Deckel lichtdicht und stelle ihn auf eine Fensterbank mit dem Loch zum Licht. Alle paar Tage solltest du die Erde anfeuchSchuhkarton ten. Etwas Geduld Loch und du wirst stauTrennwände nen, was geschieht! Topf mit Bohne Deckel

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Vierter Tag:

Dann sprach Gott: „An der Wölbung des Himmels sollen Lichter erscheinen. Sie sollen Tag und Nacht voneinander trennen und als leuchtende Zeichen sollen sie die Zeiten bestimmen: Tage, Feste und Jahre. Außerdem sollen sie als Lichter am Himmelsgewölbe die Erde beleuchten. So geschah es. Gott machte die beiden großen Lichter: das größere, das den Tag regiert, und das kleinere für die Nacht; und dazu die Sterne. Er setzte sie an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde leuchten. Sie sollten den Tag und die Nacht regieren und Licht und Finsternis voneinander trennen. Gott sah es an: Es war gut. Es wurde Abend und wieder Morgen - vierter Tag. (1. Mose 1 Verse 14-19) Ja, Anna! Gott ist noch viel größer, als wir uns das vorstellen können!

Hast du schon einmal einen schönen Sonnenuntergang beobachtet vielleicht in den Ferien am Meer? Oder hast du schon einmal über die scheinbar unzählbaren Sterne am Nachthimmel gestaunt? Sonne, Mond und Sterne hat Gott am vierten Tag erschaffen. Damit kommen wir Gott muss unendlich groß zu einem Thema, über das du staunen wirst ... sein, Max! Planeten und Sterne spielten in der Geschichte der Menschheit immer eine wichtige Rolle: Bis zur Erfindung von Kompass und - viel später - modernen Navigationssystemen orientierten sich Reisende tagsüber am Stand der Sonne und nachts an den Sternen. Außerdem schenken uns Mond und Sterne auch während einer wolkenarmen Nacht ein wenig Licht. Doch den Hauptgrund, warum Gott sich so etwas Wunderbares wie Sterne Wusstest du ... ausgedacht hat, nennt die Bibel selbst: ... dass unsere Sonne einen Durchmesser

Gegen das gewaltige Weltall kommt sich jeder Mensch ganz klein vor. Durch das Beobachten der Sterne sollen wir neu darüber nachdenken, wer wir sind, woher wir eigentlich kommen und wer das alles gemacht hat: Gott, der großartige Schöpfer! 12

von 1.400.000 Kilometern hat? Dennoch ist sie damit im Vergleich zu anderen Sternen noch vergleichsweise klein! ... dass unsere Erde fast 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt ist? ... dass Wissenschaftler die Entfernungen im All in ”Lichtjahren” messen? (Eine Strecke also, die Licht in einem Jahr zurücklegt.) Schon gestaunt?

Sooft ich den Himmel ansehe, das Werk deiner Hand, den Mond und die Sterne, die du gemacht hast: Was ist ein Mensch, dass du an ihn denkst, ein Menschenkind, dass du es versorgst? (Psalm 8 Verse 4-5)


Übrigens: Kennst du unser Sonnensystem? Hier rechts siehst du die Planeten einmal ganz dicht beieinander. In Wirklichkeit trennen sie unglaubliche Abstände von Millionen von 6 Kilometern. Die Sonne - ein Stern - ist gigantisch groß und befindet sich in einem optimalen Abstand zum Planeten 5 Erde. Nur ein wenig verschoben, würde entweder alles 4 auf der Erde verbrennen oder erfrieren. Gott hat das super 3 gemacht!

Professor Zweisteins Mitmach-Experimente:

Es gibt Menschen, die behaupten, an der Stellung der Sterne ihre Zukunft ablesen zu können (diese Leute nennt man “Astrologen”). Doch du solltest wissen, dass so etwas frei erfunden ist und Gott überhaupt nicht gefällt. Er warnt uns Menschen sogar davor, sich mit so etwas einzulassen! Deshalb: Finger weg von Horoskopen und ähnlich faulem Zauber! Der einzige, der die Zukunft wirklich kennt, ist Gott und er verrät dir alles, was du wissen musst, in seinem Wort, der Bibel. Nutze das und lies darin!

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Unser Sonnensystem: 1 = Sonne; 2= Merkur; 3 = Venus; 4 = Erde; 5 = Mond; 6 = Mars; 7 = Jupiter; 8 = Saturn; 9 = Uranus; 10 = Neptun; 11 = “Zwergplanet” Pluto (Die Abbildung ist nicht maßstabsgerecht.)

Jetzt bist du an der Reihe ... Bau dir deine eigene Rakete! Du brauchst dafür eine Büroklammer aus Metall, zwei Streichhölzer, eine Nadel und etwas Alufolie. Biege die Büroklammer wie auf dem Bild zu sehen und stell sie auf einen nicht brennbaren Platz. Wickel die Alufolie fest um einen Steichholzkopf und mach eine kleine Öffnung mit der Nadel zwischen Folie und Streichholz. Jetzt stell deine Rakete auf die Rampe und zünde sie, indem du die Flamme genau unter die Folie hältst. 10 - 9 - 8 - .... - 2 - 1 - START! Wenn sich der Zündkopf in der FoACHTUNG: Führe Experimente mit lie entzündet, geht’s los. Wichtig: Feuer immer nur mit einem Erwachsenen Nimm bitte einen Erwachsenen gemeinsam durch! zu diesem Versuch dazu! 13


Fünfter Tag: Nachdem die Erde wunderbar grünte (Gott schuf ja die Pflanzen am vierten Tag) erdachte sich der Schöpfer am fünften Tag die wunderschönen Vögel und Fische. Unzählige Formen und Farben - jede Art für sich einzigartig schön und perfekt. Die Luft wimmelte von Vögeln: vom kleinen Kolibri bis zum mächtigen Adler schwirrten sie am blauen Himmel. Und das Wasser war voll von Fischen und anderen Wassertieren: Haie, Krebse, Muscheln ... alle nach ihrer Art. Eine unglaubliche Vielfalt - so groß ist Gott!

Dann sprach Gott: „Im Wasser soll es von Lebewesen aller Art wimmeln und am Himmel sollen Vögel fliegen!“ Da schuf Gott die großen Seeungeheuer und alle Art Wesen von denen die Wasser wimmeln, dazu alle Arten von geflügelten Tieren. Gott sah es an. Es war gut. Da segnete Gott seine Geschöpfe: „Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt das Wasser in den Meeren! Und auch ihr Vögel, vermehrt euch auf der Erde!“ Es wurde Abend und wieder Morgen - fünfter Tag. (1. Mose 1,20-23)

Übrigens: Gott hat die vielen Tiere nicht nur erschaffen - er sorgt auch für sie! Deshalb hat er auch zuvor die Pflanzen zur Nahrung erdacht. Bis heute kümmert sich Gott um seine Geschöpfe - und nicht nur um Fische und Vögel. Nein, auch um dich kümmert er sich. Auch dich versorgt er bestens! Der Herr Jesus Wusstest du ... Christus nahm einmal Vögel als Beispiel dafür, dass du dir keine Sor- ... dass der Strauß der größte lebende Vogen zu machen brauchst, wenn du Gott dein Leben anvertraust: gel ist? Er wird bis 2,4 Meter hoch und

Ist das nicht großartig? Es gibt wirklich nichts Besseres, als sein Leben mit diesem Schöpfergott zu leben! 14 Bist du dabei?

wiegt dann fast 150 Kilogramm! ... dass der Kolibri der kleinste lebende Vogel ist? Die kleinste Art misst nur 5,5 cm. Die leichteste Art wiegt gerade mal zwei Gramm! ... dass Haie regelmäßig neue Zähne bekommen? Wenn sie einen Zahn verlieren, steht schon ein neuer Zahn bereit! Schon gestaunt?

Schaut euch die Raben an! Sie säen nicht, sie ernten nicht; sie haben weder Vorratskammern noch Scheunen; und Gott ernährt sie doch. Und ihr? Ihr seid doch viel mehr wert als diese Vögel! Wer von euch kann sich denn durch Sorgen das Leben auch nur um einen Tag verlängern? (Lukas 12 Verse 24-25)


Max, warum können Vögel eigentlich fliegen - und wir nicht?

Möchtest du Gott nicht einfach mal “danke” sagen, dass er ein so wunderbarer Schöpfer ist, der dich lieb hat? Nun ja, Anna, Gott hat sie so erschaffen. Dafür haben wir zwei kräftige Beine zum Laufen!

Professor Zweisteins Mitmach-Experimente:

Das Staunen hört übrigens noch nicht auf: Hast du einmal darüber nachgedacht, dass Gott die Vögel so genial konstruiert hat, dass sie überhaupt fliegen können? Die Knochen der Vögel sind hohl - damit sie möglichst wenig wiegen. Die Federn sind ebenso gut durchdacht: In der Mitte haben sie einen harten “Kiel” und an beiden Seiten eine weiche “Fahne”. Die Schwungfedern dienen dem Vogel zum Fliegen und deren “Fahnen” sind mit Widerhaken versehen, die sie fest verbinden. Also: superleicht und super tragfähig! Fahne Dazu haben Vögel sehr scharfe Magensäfte, die helfen, die Kiel Nahrung möglichst schnell zu verdauen und in Energie umzuwandeln. Jedes Gramm zählt und der Vogel Schwungfeder möchte ja kein unnötiges Gewicht mitschleppen ... Du merkst: Da steckt jemand dahinter, Jetzt bist du an der Reihe der sich alles wunderbar und einzigarKleiner Flieger - leicht gemacht! tig erdacht hat! Du brauchst ein Blatt Papier (A4).

...

Falte es nach dieser Anleitung - fertig.

einmal auf Hälfte falten und wieder auffalten

die oberen Ecken zur Mittellinie falten

die entstandene Spitze nochmals zur Mittellinie hin falten

jetzt in der Mitte wieder zusammenfalten und einen 1 bis 1,5 cm großen Steg falten. Ebenso die Flossen an den Flügelenden.

Wir wünschen dir einen guten Flug! Wie wär’s mit Flugwettbewerben unter Freunden?

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Sechster Tag:

Schon gestaunt?

Dann sprach Gott: „Die Erde soll alle Arten von Lebewesen hervorbringen: Vieh und wilNun, Anna, Gott setzte de Tiere und alles, was kriecht!“ So geschah Adam als Herrscher über Am sechsten Tag der Schöpfung schuf Gott schließlich die Schöpfung ein. es. Gott machte alle Arten von wilden Tieren, von Herdenvieh und von allem, was sich auf die Säugetiere und den Menschen. Es fällt auf, dass der Erde regt. Gott sah es an: Es war gut. der Mensch etwas ganz BesonDann sprach Gott: „Lasst uns Menschen maMax, warum nennt man chen, im Ebenbild von uns, uns ähnlich. Sie den Menschen denn auch deres ist: Er ist als einziges Lebe“Krone der Schöpfung”? sollen über die Fische im Meer herrschen, wesen “im Bild” Gottes geüber die Vögel am Himmel und über das schaffen, das heißt, ihm ähnVieh, über die ganze Erde und alles, was auf ihr kriecht!“ Da schuf Gott den Menschen lich. Er wird als Herrscher über die Erde nach seinem Bild, als sein Ebenbild schuf er eingesetzt. Damit bekommt der Mensch auch ihn. Er schuf ihn als Mann und Frau. Und Gott eine hohe Verantwortung vor Gott. Später - in segnete sie: „Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die Erde und macht sie euch unter1. Mose 2 - kannst du dann davon lesen, tan! Herrscht über die Fische im Meer, über dass Gott dem ersten Menschen (Adam) noch die Vögel am Himmel und über alle Tiere, die auf der Erde leben!“ Gott sagte: „Zur Naheine Frau (Eva) gegeben hat. Gemeinsam rung gebe ich euch alle samentragenden lebten sie in einem wunderschönen Garten Pflanzen und alle samenhaltigen Früchte von Bäumen - überall auf der Erde.“ „Allen Land(Eden). Sie hatten die Wusstest du ... tieren, allen Vögeln und allen Lebewesen, Aufgabe, diesen Garten zu die auf dem Boden kriechen gebe ich Gras ... dass die Haut das größte und auch und Blätter zur Nahrung.“ So geschah es. verwalten und zu bewahren. schwerste Organ des Menschen ist? NeGott sah alles an, was er gemacht hatte: Es beneinandergelegt würde die Haut eines2Erwar sehr gut. Es wurde Abend und wieder wachsenen ungefähr die Größe von 2 m Es muss wunderschön gewe- Morgen - sechster Tag. (1. Mose 1,24-31) einnehmen. ... dass die Gesamtlänge aller Blutgefäße sen sein am Anfang! Alle lebeines erwachsenen Menschen ten in Frieden zusammen und freuten sich an der Schöpfung und an rund 100.000 Kilometer beder Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer. Und: Es gab nichts Böses in trägt? ... dass du wahrscheinlich zwi- der Welt, was diese Freude hätte trüben können. Kaum vorstellbar, schen 100.000 und 150.000 Haare auf deinem Kopf hast? oder? Aber so ist es damals gewesen ... 16


Du bist ein erstaunliches Geschöpf Gottes! Im Gegensatz zu den Tieren hat Gott uns mit einem freien Willen ausgestattet (bei Tieren spricht man dagegen vom “Instinkt” - sie handeln nach festgelegten Verhaltensmustern). Du als Mensch kannst dich bei den meisten Dingen frei entscheiden, ob du sie tust oder nicht. Das gilt übrigens auch für die Frage nach Gott: Du selbst entscheidest, ob du Gott in der Bibel Glauben schenkst oder nicht. Gott zwingt niemanden dazu. Deshalb: Du hast bis hierher eine Menge Dinge aus dieser Welt kennengelernt, über die man nur staunen kann. Überlege einmal in aller Ruhe, ob es nicht viel logischer ist, an einen Schöpfergott zu glauben, als davon auszugehen, dass alles durch bloßen Zufall entstanden sei! Das spannendste an der ganzen Geschichte kommt allerdings auf den nächsten Seiten ...

Professor Zweisteins Mitmach-Experimente:

Jetzt bist du an der Reihe ... Wie wär’s, wenn du mit deinen Freunden ein paar Experimente rund um Geschmack, Geruch und Geräusche machst? Hier einige Vorschläge: Geschmackstest: Versucht, mit verbundenen Augen verschiedene Säfte, Früchte und Gewürze zu “erschmecken”! Geruchstest: Jetzt ist die Nase dran: Gewürze “erriechen” - gar nicht so einfach, oder? Geräuschtest: Füllt kleine Behälter (Becher, Überraschungseikapseln ...) mit unterschiedlichen Dingen (Reiskörner, Nägel, Papierkügelchen ...). Durch Schütteln entstehen Geräusche. Wer errät, was drin ist? 17


Siebter Tag:

So entstanden Himmel und Erde mit all ihren Lebewesen. Am siebten Tag hatte Gott das Werk vollendet und ruhte von seiner Arbeit aus. Gott segnete ihn. Er machte ihn zu einem besonderen Tag, der ihm geweiht ist, denn an diesem Tag ruhte Gott, nachdem er sein Schöpfungswerk vollendet hatte. (1. Mose 2 Verse 1-3) Gott möchte, dass wir auch mal ausruhen, Anna. Und außerdem freut er sich, wenn wir uns Zeit nehmen, um auf ihn zu hören!

Dann war die Schöpfung fertig. Gott hatte alles so gemacht, wie er es sich von Beginn an gedacht hatte. Die Bibel berichtet uns, dass Gott am siebten Tag ruhte. Nicht, weil Gott etwa müde gewesen wäre oder ihn die Schöpfung zu sehr angestrengt hätte ... Nein, dieser Tag diente ihm dazu, sich alles, was er gemacht hatte, anzuschauen und sich daran zu erfreuen. Deswegen setzte Gott auch Denk an den Sabbattag und reserviere ihn für Gott! Sechs Tage hast du, um all deine Arbeit zu tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für den fest, dass der siebte Tag ein Herrn, deinen Gott. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten ... Denn Ruhetag für uns Menschen sein soll. in sechs Tagen hat der Herr den Himmel und die Erde gemacht, das Viel später sagte er seinem Volk Israel Meer und alles, was dazugehört. Am siebten Tag aber ruhte er. Deshalb hat er den Sabbattag gesegnet und für sich bestimmt. dies in den Zehn Geboten. (2. Mose 20 Verse 8-11 )

Es ist für jeden gut, wenn er diesen einen Ruhetag in der Woche hat.

Wofür ist der Sonntag gut, Max?

... dass jeder immer wieder Ruhezeiten braucht? Neben dem Schlaf der Nacht ist dies ein regelmäßiger Ruhetag. Kein Mensch kann ohne Unterbrechung durcharbeiten. ... dass es in der Geschichte Versuche gab, die siebentägige Woche abzuschaffen? In Frankreich versuchte man es 1789 mit einer Zehntagewoche, In Russland 1929 mit einer Fünftagewoche. Doch alle diese Modelle funktionierten nicht! Schon gestaunt?

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An diesem Tag sollen wir besonders an Gott denken und uns mit ihm beschäftigen. Du hast die Gelegenheit, in eine Kirche oder Gemeinde zum Gottesdienst zu gehen. Vielleicht gibt es sogar einen Kindergottesdienst? Nutze diese Chance, um mehr über Gott zu lernen und ihn noch besser kennenzulernen!

Wusstest du ...


Ganz von allein? Vielleicht bist du jetzt erstaunt und sagst, dass du in der Schule aber ganz andere Sachen gelernt hast. Im Biologieunterricht wird nämlich meistens erzählt, dass die Erde und alles Leben von ganz allein entstanden seien - über einen sehr, sehr langen Zeitraum von vielen Millionen Jahren. Auch in den meisten Sachbüchern zum Thema “Natur” kannst du das so nachlesen ... Diesen Vorgang nennen die Wissenschaftler “Evolution”. Dabei sollen verschiedene Faktoren gewirkt haben. Veränderungen im Erbgut, Auslese und etliches mehr sollen dabei eine große Rolle gespielt haben.

Schöpfung oder Evolution?

Die Lehrer, die so etwas erzählen, haben es wahrscheinlich selbst nur so gelernt. Wir wollen hoffen, dass sie mal Zeit und Ruhe finden, ganz offen und ehrlich darüber nachzudenken. Und die ganzen Bücher? Tja, da bekommt man durchaus manchmal den Eindruck, dass dabei einiges totgeschwiegen wird. Von Gott als dem großartigen Erfinder wird da so gut wie nichts berichtet. Wenigstens wäre es fair, wenn man zumindest die Möglichkeit aufführen würde, dass es einen Schöpfer gibt - meinst du nicht? Leider schließen viele Menschen Gott von vornherein aus. Sie möchten einfach nichts mit ihm zu tun haben. Aber es gibt auch Wissenschaftler, die an Gott glauben. Einige von ihnen versuchen, aus der Sicht einer Schöpfung an das Thema heranzugehen. Sie haben auch nicht auf alle Fragen eine Antwort. Aber sie haben festgestellt, dass die Bibel durchaus nicht im Widerspruch zur Forschung steht. Es werden übrigens immer mehr, die gar nicht mehr so fest von der bisherigen Evolutionstheorie überzeugt sind. Manche ahnen inzwischen, dass es da noch mehr geben muss - leider sprechen es noch zu wenige offen 19 aus. Aber auch das scheint sich zu ändern ...


Sehr gut? Am Ende der Schöpfung sagte Gott, dass alles, was er gemacht hatte, sehr gut war. Das heißt „perfekt“. Besser geht es gar nicht. Die Erde mit allem Leben auf ihr, ja, das ganze Weltall war ein “Aushängeschild” für Gottes Weisheit, seinen Einfallsreichtum und sein Können.

Max, warum gibt es so viel Schlechtes und Böses in unserer Welt?

Tja, und jetzt schau dich mal genauer um! Wenn du ein guter Beobachter bist und auch bei den Nachrichten aufpasst, wirst du merken, dass längst nicht alles so perfekt ist. Da fressen die Tiere sich gegenseitig, andere werden krank. Pflanzen werden von Schädlingen befallen und gehen ein. Menschen streiten sich, führen sogar Kriege und bringen sich gegenseitig um. Perfekt? Wohl kaum. Doch wie kommt das? Woher kommt all das Schlechte in unserer Welt? Nun, von Gott jedenfalls nicht, das hast du ja im Bibeltext nachgelesen. Um das herauszufinden, müssen wir ein wenig in der Bibel weiter lesen.

Die ersten Menschen (Adam und Eva) lebten in dem von Gott angelegten Garten Eden. Gott hatte ihnen alles geschenkt, was sie zum Leben brauchten. Sie durften alles nutzen - es gab nur eine Ausnahme. Außerdem war auch der Feind Gottes, der Teufel, dort und wollte von Anfang an versuchen, Gottes gute Schöpfung zu zerstören. Und damit fing er bei den Menschen an ... 20


Die Schlange war listiger als all die anderen Tiere, die Jahwe, Gott, gemacht hatte. Sie fragte die Frau: „Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?“ „Natürlich essen wir von den Früchten“, entgegnete die Frau, „nur von den Früchten des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt: ‚Davon dürft ihr nicht essen - sie nicht einmal berühren - sonst müsst ihr sterben.'“ „Sterben?“, widersprach die Schlange, „sterben werdet ihr nicht. Aber Gott weiß genau, dass euch die Augen aufgehen, wenn ihr davon esst. Ihr werdet wissen, was Gut und Böse ist und werdet sein wie Gott.“ Als die Frau nun sah, wie gut von dem Baum zu essen wäre, was für eine Augenweide er war und wie viel Einsicht er versprach, da nahm sie eine Frucht und aß. Sie gab auch ihrem Mann davon, der neben ihr stand. Auch er aß. (1. Mose 3 Verse 1-6)

Diesen Ungehorsam der ersten Menschen nennt die Bibel „Sünde“. An anderer Stelle wird das so ausgedrückt:

Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und mit der Sünde der Tod. Und auf diese Weise ist der Tod zu allen Menschen hingekommen, denn jeder hat auch persönlich gesündigt. (Römer 5 Vers 12)

Und als Folge dieser ersten Sünde kamen all die bösen Sachen, die uns solche Not bereiten, in diese Welt: Krankheiten und Tod, Hass und Streit.

Jetzt weißt du, warum heute längst nicht mehr alles so perfekt ist. Durch das von Gott losgelöste Handeln des Menschen kam viel Unheil in die Welt. Auch große Umwelt-Katastrophen sind zum Beispiel eine Folge davon, da sie in der Regel Egoismus und Geldgier des Menschen als Ursprung haben.

Das wirklich Schlimme ist jedoch, dass nun kein Mensch mehr zu Gott kommen kann. Gott kann nämlich Sünde nicht in seiner Nähe dulden! Und getrennt von Gott zu bleiben, nennt die Bibel “ewigen Tod”.

Gute Nachricht!

In der Bibel wird beschrieben, dass der Teufel in Gestalt einer Schlange im Garten Eden war.

Die Bibel sagt es uns, Anna: Schon die ersten Menschen lösten sich von Gott. Seitdem ist das Böse in der Welt und jeder ist davon betroffen.

Denn der Erlös, der aus der Sünde kommt, ist der Tod. Das Gnadengeschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn. (Römer 6 Vers 23)

Und jetzt kommt die gute Nachricht für dich: Gott liebt uns Menschen, und er möchte nicht, dass wir weiter in die falsche Richtung rennen! Er möchte uns retten und erlösen von all dem Schlechten, von der Sünde. Deswegen sandte er seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt. Er kam und nahm die ganze Sünde auf sich, als er am Kreuz von Golgatha dafür starb. Durch den Herrn Jesus kannst du wieder in Verbindung mit Gott kommen, ja, sogar ein Kind Gottes werden. Das ist die frohe Botschaft, das Evangelium. Lies auf der nächsten Seite weiter! 21


Möchtest du ein Kind Gottes werden? In diesem Heft hast du gelesen, dass Gott dich gewollt und erschaffen hat. Du hast auch davon gelesen, dass er dich liebt und wie ein Freund für dich sein will. Die Bibel spricht auch vom Bild eines liebenden Vaters, der das Beste für sein Kind möchte. Vielleicht fragst du dich nun, wie das gehen kann, dass jemand Gottes Kind wird? Dazu musst du verstehen, dass zunächst jeder Mensch durch die Sünde von Gott getrennt ist. Das kannst du dir wie auf diesem Bild vorstellen: Kein Mensch kann mit Sünde zu Gott kommen, weil Gott absolut ohne Sünde ist (das nennt man “heilig”). Ja, ? noch mehr: Gott muss Sünde bestrafen (richten), und zwar mit dem ewigen Tod (”Hölle”), dem ewigen Gott Getrenntsein von Gott. Doch Gott möchte nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht. Er liebt uns so sehr, dass er sich einen RetSünde tungsweg erdacht hat: Er schickte seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde, damit er die Strafe Gottes für die Sünde (= Tod) auf sich nahm. Jesus Christus starb am Kreuz auf ! Golgatha an deiner und meiner Stelle. Damit ist die Strafe erledigt und du kannst gerettet werden. Wie ein Gott Jesus Christus Geschenk bietet Gott dir die Rettung an, wenn du glaubst, dass auch du Rettung von deiner Sünde brauchst und Jesus Christus auch für dich dort gestorben und auferstanden ist. Du kannst mit ganz einfachen Worten zu ihm Sünde beten - etwa so: „Herr Jesus, ich habe erkannt, dass ich gesündigt habe. Es tut mir leid, dass ich bisher mein Leben ohne dich geführt habe. Bitte vergib mir meine Schuld. Danke, dass du auch für mich am Kreuz gestorben und wieder auferstanden bist. Ich möchte gern mein Leben unter deine Herrschaft stellen und dir nachfolgen. Bitte hilf mir dabei. Amen.“ Wenn du so oder ähnlich zu Jesus Christus gebetet hast und das ernst meinst, darfst du wissen, dass du von Gott gerettet wurdest - du bist ein Kind Gottes geworden. Notiere dir hier das Datum deiner Entscheidung für Jesus Christus: ______________ Nun geht es erst richtig los in deinem Leben! Das Leben als Christ kann ganz schön spannend und aufregend sein. Lies die Bibel und bete zu Gott, dass er dir hilft, sein Wort zu verstehen und so zu leben, wie es ihm gefällt. Gern möchten wir dir auf dem Lebensweg als Christ helfen. Wenn du Fragen hast, kannst du uns schreiben. Wir antworten dir bestimmt. Oder bestell dir Hefte aus unserem Angebot (siehe Seite 23) - durch die Hefte lernst du die Bibel und den Herrn Jesus Christus besser kennen. 22 Wir wünschen dir viel Freude mit dem Herrn Jesus Christus und Gottes reichen Segen für dein Leben!


Du, Lars, ich muss dir mal was Die gute Nachricht von Jesus Christus heißt auch “Evangelium”. Und jetzt wäre erzählen! Das ist die wichtigste und es doch prima, wenn auch deine Freunde das Evangelium Gottes kennenlern- spannendste Geschichte der ganzen Welt ... ten, oder? Deshalb: Gib ihnen doch dieses Heft weiter - oder ein anderes mit ähnlichem Inhalt. Du kannst gern weiteres Material kostenlos bei uns bestellen (die Adresse findest du auf der Rückseite). Sicher ist auch für dich noch etwas dabei, das dich interessiert ... Eine kleine Auswahl siehst du weiter unten.

Denke immer daran: Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, Voll genial, dass Gott uns so lieb hat! Wie gut, dass er uns nicht alleine lässt!

dass jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3 Vers 16)

KH15 Thema: Die Welt der Fliegerei

Bekommst du schon das ... mit der wichtigsten Nachricht der Welt!

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KH17 Thema: Alles aus der Welt der Wikinger Wichtige Infos aus der Bibel Bastelideen, Rezepte ...

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