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DANIEL

UND SEINE FREUNDE


Impressum Herausgeber: Missionswerk Heukelbach e.V. 51700 Bergneustadt Auflage: KH 03 10 1003 5 Druck: BasseDruck, Hagen Gestaltung: E. Platte, A. Fett Zeichnungen: Lena Franke © Missionswerk Werner Heukelbach e.V. Dieses Kinderheft ist unverkäuflich und darf nur kostenlos weitergegeben werden.


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DANIEL F

Gute Freunde haben, das wollte auch Daniel. Freunde, die zuUND SEINE REUNDE sammenhielten, auf die Verlass war. Daniel wusste, dass es auch amals, vor vielen Jahren, Freunde gibt, die gar keine richlebte im Land Israel ein tigen Freunde sind. Sie planen Junge, der Daniel hieß. Seine am liebsten nur böse und hinEltern waren vornehme und rei- terhältige Dinge und ärgern che Leute. Sie achteten sehr da- die Leute. Und wenn sie dann rauf, dass ihr kleiner Daniel gut und recht erzogen wurde. Aus ihm sollte einmal ein tüchtiger Mann werden. Die Eltern wünschten, dass Daniel immer mit guten Freunden spielte, denn schlechter Umgang mit bösen Leuten färbt immer ab, sagten sie.

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erwischt werden, sind sie feige und lügen, dass sich die Balken biegen. Aber wirklich gute Freunde sind eine prima Sache. Doch wie wichtig sie sind, das hat Daniel erst viel später erfahren. ie Jahre vergingen. Aus dem kleinen Daniel wurde ein richtiger Junge. Allzugern tobte er wie alle Kinder draußen herum, baute Buden, dachte sich allerlei lustige und auch weniger lustige Streiche aus. War überall dabei, wo was los war.

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EIN GANZ

GEMEINER

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PLAN

och eines Tages passierte etwas Schlimmes. Im fernen Land Babel regierte der von allen wegen seiner großen Macht gefürchtete König Nebukadnezar. Er wohnte in einer riesengroßen Stadt. Dicke Mauern umgaben sie. Diese Mauern sollten ihn vor den Feinden schützen. Als eines Tages König Nebukadnezar wieder einmal auf seinem Königsthron saß, überlegte er hin und her: „Welche Völker werde ich wohl dieses Mal mit meinen vielen Soldaten überfallen und besiegen?“ Er wollte ihnen dann das Land abnehmen und die Gefangenen als Sklaven behalten. Eines Tages hatte er

einen ganz gemeinen Plan ausgeheckt. Die Juden in Israel, das wusste er nur zu gut, waren von jeher Leute mit einem scharfen Verstand. Kluge und gewitzte Leute waren es. Klüger als die anderen. Sie wussten sich immer und überall zu helfen. „Wie stelle ich’s nur an, dass ich dieses Volk zu meinen Untertanen mache?“, murmelte er immer wieder. Und während er so grübelte und sich den Kopf darüber zerbrach, zupfte er ganz nervös an seinem schwarzen Schnurrbart. Plötzlich rief er wie ein listiger Gauner: „Jetzt hab ich’s! Ich werde gegen Israel kämpfen. Ich werde einen richtigen Krieg führen. Und ich werde gewinnen! Die Gefangenen müssen mir dann in meinem großen Königreich dienen. Die Juden 6

werden mir mit ihrer außergewöhnlichen Klugheit und Tüchtigkeit von Nutzen sein“, knurrte er halblaut. Der König Nebukadnezar rief sofort seinen Kriegsminister zu sich. Befahl dann fest entschlossen, die Juden anzugreifen, ihr Land zu besetzen und die Gefangenen zu sich nach Babel zu holen.

ANGST IN JERUSALEM

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urze Zeit später hörte Daniel plötzlich ein lautes Rufen und danach einen Riesentumult und lautes Getöse vor der Stadtmauer Jerusalems. Was hatte das zu bedeuten?


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r wunderte sich, dass die Leute auf einmal wie wild durcheinander schrien und riefen: „Soldaten stehen vor der Stadtmauer! Viele Soldaten! Versteckt euch! Verriegelt die Stadttore und passt auf, dass niemand von den Feinden über die Stadtmauer zu uns herübersteigt. Bringt die Frauen und die Kinder in Sicherheit! Beeilt euch!“ Daniel versuchte vergeblich, einen Weg durch die aufgeregte Menschenmenge zu finden. Es war kein Durchkommen, und die Leute schrien vor lauter Angst wild durcheinander.

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nterdessen hörte man außerhalb der Mauer die Befehle und Kommandos der Offiziere des Königs Nebukadnezar: „Greift die Stadt an!“ Und dann rollte der Angriff der Kriegswagen. Die Soldaten des kriegswütigen Königs donnerten mit dicken Baumstämmen gegen das Stadttor. Steine flogen von oben herab. Doch das half nichts. Die Soldaten des Königs Nebukadnezar brachen mit Gewalt das Stadttor auf, rissen die Mauer ein und steckten aus Wut die Häuser mit Feuer in Brand. Sie raubten den Tempel aus und zerstörten ihn bis auf die Grundmauern. Alles, was sie fanden, nahmen sie mit: die wunderschönen goldenen Leuchter, herrliche silberne Becher, Schalen aus Kupfer und vieles andere. 8

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ie armen Juden weinten bitterlich. „Warum hat Gott das zugelassen? Warum hat er nicht eingegriffen und die Feinde verjagt?“ Weißt du es? Daniel erinnerte sich noch ganz gut an die Worte, die sein Vater ihm damals oft gesagt hatte, wenn er abends mit ihm vor dem Haus saß und Geschichten über Gott hörte: „Daniel“, so begann er oft, „Gott hat schon vor vielen Jahren durch die Propheten zu uns geredet und uns ausdrücklich sagen lassen: Wenn wir unserem Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, untreu sind, wird er uns verlassen. Feinde werden dann kommen und uns als Gefangene wegführen.“ Nun war also geschehen, wovor der Vater gewarnt hatte. Die Feinde waren


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in ihr Land gekommen. Jetzt hatten sie kein Königreich und auch keinen Tempel mehr und das ganze Land lag arg verwüstet da. Was für ein Leid! „Garantiert werden uns die Feinde in die Gefangenschaft nach Babel mitnehmen“, vermutete Daniel. Und genauso war’s auch.

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er König Nebukadnezar dachte unterdessen: „Jetzt habe ich nicht nur das ganze Land und den König der Juden, den Jojakim, ich hab außerdem auch noch den Gott Israels besiegt. Deswegen gehören mir auch jetzt all die kostbaren Tempelgefäße und die gefangenen Juden!“

WEIT WEG VON ZUHAUSE

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anach befahl der König Nebukadnezar seinem Oberdiener, er solle sofort unter den gefangenen Juden nachschauen, ob da vielleicht junge Männer aus gutem Haus wären, die klug, tüchtig, begabt und fleißig seien, damit er sie für seine Arbeit gebrauchen könne. Der Oberdiener Aschpenas schaute hier und prüfte dort und fand schließlich einige junge Leute unter den gefangenen Juden, die gut aus10

sahen, verständig schienen, vieles wussten und körperlich total fit waren. Unter ihnen waren auch Daniel und seine drei Freunde, der Name des ersten war Hananja, das heißt „der Herr begnadigt“, der Name des zweiten Mischael, das heißt „wer ist Gott gleich?“ und der dritte hieß Asarja, das heißt „der Herr hilft“. Und Daniel heißt „mein Gott ist Richter“. Doch die Männer des Königs konnten diese schönen Namen einfach nicht leiden und gaben ihnen kurzerhand andere Namen, denn sie wollten nicht mehr an den Gott Israels erinnert werden.


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DIE GROßE VERSUCHUNG

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un waren Daniel und seine drei Freunde weit weg von zu Hause. Mancher Junge hätte gedacht: „Klasse, jetzt sehen mich mein Vater und meine Mutter nicht mehr, nun kann ich endlich mal das machen, was ich will.“ Wie schnell sind doch die Mahnungen der Mutter und die guten Ratschläge des Vaters vergessen, wenn man „freie Bude“ hat, stimmt’s? Mal Hand aufs Herz. Warum passieren denn so viele böse Dinge im Verborgenen? Warum verstecken sich Menschen immer so gern und suchen die Dunkelheit, wenn sie Schlechtes vorhaben? Warum die vielen Heimlichkeiten?

Wie jetzt wohl Daniel und seine drei Freunde darüber dachten? Die Bibel erzählt, dass Daniel und seine drei Freunde genau wussten, was Gottes Wille war und dass er sie auch hier im

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fernen Land Babel sah. Nein, kein Mensch kann sich vor Gott verstecken. Gott kennt sogar unsere Gedanken, bevor wir sie ausgesprochen haben. Er schaut in unser Herz.


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FREUNDE, DIE

und Getränken essen sollten, die auf seinem Speisetisch stanZUSAMMENHIELTEN den. Nun wusste Daniel aber, dass der König Nebukadnezar einiges auf dem festlich gedeckun hatte der König Nebuten Tisch stehen hatte, das die kadnezar befohlen, dass Israeliten nicht essen durften. Daniel und seine Freunde drei So stand es in den Geboten Jahre lang tüchtig studieren Gottes. So hatte es Mose, der sollten. Kluge Köpfe wollte er Mann Gottes, gesagt. Was aber, aus ihnen machen. Schließlich wenn der König sie zwingen wollte er die jungen Männer sollte, von dem Wein zu trinken, dann mit ihrer erlernten Weisden er trank? Was aber, wenn heit irgendwo in seinem Reich er sie zwingen sollte, von dem als fähige Leute anstellen. zu essen, was ihnen verboten „Bringt ihnen ja was Ordentwar? Hatte der grausame liches bei“, knurrte er immer wieder. „Ich werde nachprüfen - und mächtige König nicht Gewalt über sie? Schließin drei Jahren! Ich verlange, lich waren sie ja Gedass ihr aus diesen Burschen etwas Vernünftiges macht, ver- fangene des strengen Königs. Doch standen?“ Über all dem hatte Daniel und seine der König befohlen, dass die drei Freunde waren Jungen von den guten Speisen

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sich total einig: Wir essen nichts von dem, was der König uns vorsetzt! Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht durch das zu verunreinigen, was der König ihnen von seinem Essen und Trinken vorsetzen würde. Daniel wollte Gott gegenüber ein reines Gewissen behalten. Er und seine drei Freunde liebten Gott und wollten ihm unbedingt treu bleiben!


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EIN MUT MACHENDES ERLEBNIS lieber Hofbeamter „Bitte, des Königs“, rief Daniel

laut, „darf ich dich um etwas bitten? Ist es möglich, dass du uns, anstatt der Speisen des Königs, etwas anderes zu essen gibst?“ Der Beamte erschrak und wollte von diesem Vorschlag nichts wissen: „Denkt nur“, rief er, „wenn das der König herauskriegt. Wenn ich das nicht befolge, was er befohlen hat, dann bin ich verloren. Das kostet meinen Kopf. Der König wird mich töten. Übrigens werdet ihr an Gewicht abnehmen und ganz schlapp werden. Nein, das geht nicht!“ Doch Daniel ließ nicht locker und entgegnete pfiffig:

„Versuch’s doch wenigstens mal für zehn Tage. Gib uns Gemüse zu essen und nur Wasser zu trinken. Und komm nach zehn Tagen wieder, schau uns an und beurteile dann unser Aussehen.“ Als nun die zehn Tage vorbei waren, kam der Hofbeamte, schaute sich Daniel und seine drei Freunde an und rief erstaunt: „Jungen, ihr seht ja prächtig aus. Ihr seid ja schöner und wohlgenährter als all die anderen jungen Männer, die von dem gegessen und getrunken haben, was der König ihnen vorgesetzt hatte. Ich bin sprachlos! Nein, jetzt müsst ihr 16

nicht mehr von der Tafelkost des Königs essen. Ihr dürft euch weiter euer Gemüse schmecken lassen.“ Ja, so macht es Gott immer, wenn wir ihm gehorsam sind. Am Ende dieser aufregenden Geschichte hatte der Hofbeamte des Königs Daniel und seine drei Freunde besonders ins Herz geschlossen und redete nur noch freundlich mit ihnen.


VIER KLUGE KÖPFE

ten ängstlich darauf, dass der König sie zum Examen zu sich nterdessen lernten Daniel rief. Der König machte sich nun und seine drei Freunde einen Riesenspaß daraus, Dafleißig. Drei Jahre lang! Und oft niel und seinen drei Freunden rauchten ihnen die Köpfe, denn recht schwierige und knifflige mit hochroten Ohren saßen sie Fragen zu stellen. Doch kaum bis in die Nacht hinein in ihren hatte der König eine Frage geZimmern und studierten Fremd- stellt, blitzten die hellwachen sprachen, lasen und lasen, Augen der Jungen, und ohne übten und übten, lernten auszu stottern gaben sie dem erwendig und informierten sich staunten König immer die richüber alles, was wissenswert war. tige Antwort. Der König nickte Und Gott ließ es wunderbar gutmütig und meinte: „Na, gelingen. Eine riesige Menge Jungs, dann hat sich also doch Wissen hatte man ihnen in den das viele Lernen bei mir gedrei Jahren vermittelt. Ja, und lohnt!“ Und tatsächlich, im dann kam der Tag, da der ganzen Königreich wurde nieKönig Nebukadnezar alle junmand gefunden, der so klug gen Leute aus Israel zur und weise war wie Daniel und Prüfung einlud. Wie aufgeregt seine drei Freunde. waren alle! Mit hochroten Der König Nebukadnezar war Köpfen saßen sie da und warte- so begeistert davon, dass er

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Daniel und seine drei Freunde sofort zu seinen persönlichen Dienern und Beratern machte. Zudem hatte Daniel noch die außerordentliche Fähigkeit von Gott erhalten, Träume und geheimnisvolle Dinge zu deuten und zu erklären. Was für eine Ehre, beim König ein angesehener Mann zu sein! Ob Gott bei Faulheit ein Auge zudrückt? Was meinst du? Warum sollte man nicht faul sein? Nein, Gott unterstützt die Faulen nicht. Ich denke, dass manch einer mit dem Herrn Jesus im Gebet einmal ganz ehrlich über seine Faulheit und so manche Unwilligkeit beim Arbeiten sprechen sollte. Kann denn Faulheit auch Sünde sein? Was denkst du?


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gangenen Nacht geträumt haSCHRECKLICHE RAUM be?“ Voller Ungeduld ließ er alle Leute aus dem Land herbeiUND SEINE OLGEN rufen, die von sich felsenfest beines Tages herrschte am haupteten, dass sie kluge Leute Königshof dicke Luft. „Der seien: Die Wahrsager, Magier, König hat schlechte Laune“, Zauberer und Sterndeuter. Ja, flüsterte man sich zu. Nebues ist schon immer so gewesen, kadnezar hatte nämlich etwas wenn die Leute nicht mehr ein Aufregendes während der vernoch aus wussten und Gott gangenen Nacht geträumt. nicht kannten, gingen sie zu Doch so sehr er auch überlegte, Wahrsagern, holten Magier es fiel ihm dummerweise nicht und Zauberer und hörten auf wieder ein. „Was hat mir in der das, was sie sagten. Da stanvergangenen Nacht, als ich den sie nun vor dem König, träumte, bloß die Angst eingeschüttelten ratlos ihren Kopf jagt? Was?“, grübelte er immer und riefen: „König, wenn du wieder. Seit diesem Traum hat- uns nicht deinen Traum erte der König kein Auge mehr zählst, wie sollen wir ihn dann zugemacht. Am frühen Morgen deuten? Wer kann schon das setzte er sich kurzerhand auf herausfinden, was der andere seinen Thron und rief mit lauter gedacht oder geträumt hat?“ Stimme in den Saal: „Wer kann Doch der König ließ nicht locker mir sagen, was ich in der verund brüllte voller Verzweiflung:

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„Ihr sollt mir sagen, was ich geträumt habe, und mir die Bedeutung meines Traumes verraten! Aber ein bisschen flott! Sonst lasse ich euch in Stücke hacken und mache eure Häuser zu einem Misthaufen. Wenn ihr mir aber den Traum sagt, dann werde ich euch reich mit Geschenken und Gaben belohnen und werde euch vor allen Leuten meines Volkes ehren.“ Doch die Männer antworteten dasselbe und versuchten, den König mit beruhigenden Worten zu besänftigen, indem sie sagten: O König Nebukadnezar, du verlangst etwas Unmögliches von uns. Kein Mensch kann das, was du von uns verlangst. Die Sache ist zu schwer. Wir wissen einfach nicht, was du geträumt hast, und deswegen kann auch niemand deinen Traum weder


deuten noch erklären. Da wurde der König so wütend, dass sein Gesicht knallrot anlief, und blind vor Wut fauchte er: „Wozu habe ich euch denn,

wenn ihr mir weder sagen könnt, was ich geträumt habe, noch was mein Traum bedeutet?

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Ihr Wahrsager, Astrologen und Zauberer habt doch immer so klug dahergeredet und so getan, als ob ihr selbst Götter wäret und die Weisheit und Klugheit mit großen Löffeln


gefuttert hättet. Fort mit euch! Schafft mir diese eingebildeten, hochnäsigen Kerle aus den Augen. Bringt sie um! Aber sofort!“ Wie verzweifelt muss König Nebukadnezar gewesen sein! Ja, es ist zum Verzweifeln, wenn man im Leben nicht mehr weiter weiß. Es ist ganz schlimm, wenn man dann noch glaubt, ein Magier oder Zauberer oder Wahrsager könne helfen. Der König Nebukadnezar musste das bitter erfahren. In seinem Zorn wollte er auch Daniel und seine drei Freunde ermorden. Kannst du dir vorstellen, wie die Leute im Land Babel plötzlich große Angst bekommen haben? Als nun Daniel von diesem Vorfall hörte, ging er mutig zu Arioch, dem Leibwächter des Königs, und erkundigte sich, weshalb der König solch ein

strenges und hartes Urteil gesprochen habe. Nachdem Arioch Daniel nun alles erklärt hatte, ging Daniel schnurstracks zum König und bat ihn um ein wenig Zeit. Wenn er damit einverstanden sei, wolle er, Daniel, den Traum deuten, versicherte er.

BETEN HILFT IMMER!

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annst du dir vorstellen, wie ungeduldig der König auf seinem Thron hin- und hergerutscht ist? Was meinst du, haben Daniel und seine Freunde an diesem Abend gemacht? Nein, sie haben sich nicht die Köpfe heiß geredet. Sie haben gebetet. Daniel und seine drei Freunde! Ja, dann hat man wirkliche Freunde, wenn man 21

miteinander beten kann, besonders, wenn Not da ist. Und weil Gott das innige Beten Daniels und seiner drei Freunde hörte und ihren Glauben sah, zeigte er Daniel ebenfalls durch einen Traum die ganze Bedeutung dessen, was der König Nebukadnezar geträumt hatte. Wie freuten sich Daniel und seine drei Freunde. Jetzt mussten sie nicht mehr um ihr Leben bangen. Jetzt konnten sie dem König endlich diese gute Nachricht bringen, auf die er so ungeduldig wartete.


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DER TRAUM, UND

WAS ER BEDEUTET

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chleunigst brachte Arioch, der Leibwächter des Königs, Daniel zu Nebukadnezar, der wieder ganz unruhig auf seinem Thron hin- und herrutschte: „Kannst du mir wirklich sagen, was ich geträumt habe?“, rief er Daniel erwartungsvoll entgegen. „O König, den Traum kann keiner deuten, kein Mensch, kein Wahrsager, Zeichendeuter, Magier, Zauberer, kein noch so weiser Mensch im ganzen Land. Nur einer kann das, und das ist der Gott im Himmel, der alles erschaffen hat. Und diesem Gott gehören wir, ich und meine drei Freunde. Dieser Gott allein kann Geheimnisse offenbaren! Er allein schaut in unser Herz und

kennt jeden Gedanken, der uns beschäftigt. Und nun, König Nebukadnezar, lass mich dir erklären“, rief Daniel, „was Gott mir in der vergangenen Nacht, während ich schlief, gezeigt hat. Dein Traum war so: Du hast ein großes Standbild gesehen, groß und gewaltig, und du fürchtetest dich davor. Dieses Standbild sah so aus: Der Kopf war aus Gold, seine Brust war aus Silber, sein Bauch aus Kupfer, und die Füße waren aus Eisen und aus Ton. Du hast gesehen, wie ein Stein losbrach und dann das ganze Standbild zertrümmerte. Und genau dieser Stein wurde dann zu einem riesengroßen Berg.“ Während Daniel den Traum des Königs Nebukadnezar erzählte, starrte der König Daniel mit weit aufgerissenen Augen fassungslos an und rief in den Saal, 23

sodass es jeder hören konnte: „Daniel, du hast Recht, genau das habe ich geträumt. Doch was hat das alles zu bedeuten?“ Nun erklärte Daniel dem König alles haargenau so, wie Gott es ihm gezeigt hatte, und sagte: „Dieses große Standbild wird kaputtgehen, aber Gottes Reich bleibt in Ewigkeit. Du, Nebukadnezar, bist ein mächtiger Mann, denn Gott hat dir Reichtum und Ehre, Macht und viele Länder geschenkt. Doch du hast auch den Stein gesehen, der das ganze Standbild zertrümmert hat. Gott sagt dir, dass er einmal sein Königreich aufrichten wird, das nie wieder zerstört werden wird. Der große Gott wollte dir, dem König Nebukadnezar, durch das, was du geträumt hast, nur sagen, was in Zukunft geschehen wird“.


GOTT BELOHNT DEN GLAUBEN DANIELS

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ls das alles der König Nebukadnezar hörte, wie wunderbar Daniel den Traum zu deuten wusste, fiel er vor Daniel auf die Knie und ließ die Priester für Daniel ein Rauchopfer bringen. Er rief immer wieder: „Ja, Daniel, euer Gott ist allein der wahre Gott, und er ist mächtiger als alle Könige der Erde.“ Danach belohnte Nebukadnezar Daniel mit vielen kostbaren und wunderbaren Geschenken und machte ihn ab diesem Tag zu seinem persönlichen Berater in seinem Palast. Die Freunde Daniels aber wurden angesehene Fürsten im Land, die überall hoch geachtet waren.

Wie wunderbar hatte Gott Daniel und seine drei Freunde mit Weisheit und Klugheit belohnt, weil sie Gott liebten und seine Gebote befolgten. Die Bibel fordert auch uns auf und sagt:

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Wenn jemand nicht weiß, was Gottes Wille in einer ganz bestimmten Sache ist, so bitte er Gott um Weisheit, und sie wird ihm von Gott gegeben werden. Lies Jakobus 1, 5.


DREI, DIE MUT BEWIESEN

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och es dauerte nicht lange, da hatte der König ganz vergessen, dass Daniels Gott der einzige und wahre Gott ist. Der König ließ ein 30 Meter hohes und 3 Meter breites Götzenbild aus Gold bauen und lud zur Einweihung alle wichtigen und bedeutenden Männer zu sich ein: Richter, Polizeibeamte, Berater, Statthalter, vornehme Leute und viele andere. Auch die drei Freunde Daniels waren da. Das Fest begann. „Alle mal herhören!“, brüllte der Herold des Palastes, „der König will, dass jeder, wenn die Musik spielt, vor dem neuen Gott da, diesem Götzenbild, niederkniet. Wer das Götzenbild nicht anbe-

tet, der wird sofort in den Feuerofen geworfen und verbrannt. “

da gesagt hast, gar nicht antworten. Doch das eine merke dir gut: Wir beten dein GötDa erschraken die Leute und zenbild nicht an! Wir glauben fürchteten sich vor Nebukadan Gott. Er kann uns auch aus nezar. Als die Musik spielte, dem Feuerofen retten, kniete jeder ganz schnell nieder wenn du uns und verneigte sich vor dem Göt- hineinwirfst. zenbild. Nur drei junge Männer Du sollst nicht! Es waren die Freunde wissen: Wir Daniels. Als der König davon fallen nicht hörte, fauchte er vor Wut: vor deinem „Was fällt euch ein, meinen Götzenbild Worten nicht zu gehorchen? nieder!“ Wenn das nochmal passiert, dann lasse ich euch drei in den Feuerofen werfen. Ist das klar? Dann hilft euch keiner, auch euer Gott nicht!“ Doch die drei Freunde antworteten dem König mutig: Hör mal, König Nebukadnezar, eigentlich müssten wir dir auf das, was du uns 25


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IM FEUEROFEN

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a wurde der König wütend und brüllte vor Zorn: „Heizt den Ofen siebenmal stärker als sonst. Werft diese drei Männer in den brennenden Feuerofen!“ Da warfen die Männer die drei Freunde Daniels mit ihren Kleidern, die sie anhatten, mitten ins Feuer. Doch, was war das? Hatte man nicht drei Männer in den Feuerofen geworfen? Eins, zwei, drei - aber nun sind es vier!? Und diese vier gehen sogar im Feuer hin und her und verbrennen nicht. Wie ist das möglich? Und sieht nicht der Vierte wie ein Engel aus? Da erschrak der König Nebukadnezar, stellte sich vor den Feuerofen und rief so laut er konnte: „Ihr Diener

Gottes, kommt schnell wieder aus dem Feuer heraus. Kommt her!“ Da kamen die drei Freunde Daniels aus dem Feuerofen heraus. Die Stadträte des Königs aber starrten die drei fassungslos und überaus neugierig von allen Seiten an. Sie fanden keine einzige Stelle, die verbrannt war. Auch ihr Haar war nicht versengt. Sie rochen noch nicht einmal nach Rauch. Nichts war ihnen geschehen. So wunderbar hatte Gott sie gerettet! Tatsächlich, bei Gott sind alle Dinge möglich. Er ist ein Gott, der Wunder tut!

Nebukadnezar musste wieder einmal erkennen, dass der Gott des Volkes Israel stärker war als der mächtigste König der Welt, und er rief: „Gelobt sei euer Gott, er hat seinen Engel geschickt, um euch zu retten. Ihr habt eurem Gott gehorcht und ihm vertraut und sogar den Tod nicht gefürchtet. Ihr wolltet keinen anderen Gott ehren und anbeten. Darum befehle ich, dass ab heute keiner mehr über euren Gott spottet oder etwas Verächtliches über ihn sagt, denn es gibt keinen anderen Gott, der so wunderbar retten kann wie er. “ Nach all diesem wurden die drei Freunde Daniels wieder in ihr Amt eingesetzt und mit hohen Ehren ausgezeichnet.

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NEIDISCHE MINISTER

ten, es fiel ihnen nichts ein, womit sie Daniel beim König schlecht machen konnten, denn alles, was inige Jahre vergingen, da Daniel tat, war sehr gut. Doch starb auch der mächtige eins gefiel den Männern nicht: Nebukadnezar, und der König Daniel betete! Und das dreimal Darius regierte über das Land Babel. Daniel aber war der tüch- am Tag. Da kniete er in seinem Zimmer nieder und betete zu tigste und klügste Minister, den der König Darius hatte. Und weil seinem Gott. Dabei öffnete er das Fenster nach Jerusalem Gott Daniel so viel Gelingen gab hin und blickte volund Daniel immer die richtigen ler Sehnsucht in Entscheidungen traf, beschloss der König, ihm noch mehr Macht diese Richtung, denn dort lag in seinem Königreich zu geben seine geliebte als bisher. Als das die anderen Minister hörten, wurden sie sehr Heimat, die neidisch und eifersüchtig auf ihn. er vor vielen „Was will der Jude hier bei uns, Jahren verist er etwa klüger als wir? Er be- lassen tet noch nicht einmal zu unseren musste. Göttern.“ Und nun versuchten sie, Daniel beim König zu verpetzen. Doch wie lange sie auch überleg-

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Wie oft mag er gebetet haben: „Allmächtiger Gott, bring uns wieder nach Hause!“


DIE FALLE SCHNAPPT ZU

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ines Tages hatten die neidischen Minister des Königs etwas ganz Gemeines vor. „Ehrwürdiger König“, sagten sie scheinheilig, „bist du nicht Herrscher über alles? Kein Mensch kann sich deinen Befehlen widersetzen. Erlasse doch

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ein Gebot von 30 Tagen, dass niemand zu Gott beten darf. Alle Menschen sollen während dieser 30 Tage nur zu dir kommen. Wer sich deinen Befehlen widersetzt, der soll in die Löwengrube geworfen werden.“ „Gut, sehr gut“, meinte der König, „das ist ein guter Gedanke. Schickt Boten aus und lasst das Gesetz verkünden: ‘Keiner darf beten. Nur mich dürft ihr bitten. Wer sich widersetzt, den sollen die Löwen fressen’.“ Aber Daniel gehorchte dem König nicht. Dreimal am Tag betete er wie bisher zu seinem Gott. Und genau darauf hatten seine Feinde gewartet. Ganz heimlich hatten sie ihn belauscht. Sie rannten zum König, um den betenden Daniel zu verraten. „König Darius, stell dir vor, alle befolgen dein Gebot, nur einer nicht: Daniel! Und weil du ja eine harte Strafe angedroht hast, musst du sie auch ausführen lassen, sonst glaubt man dir nicht mehr.“


DANIEL DIE WUNDERIN DER LÖWENGRUBE BARE RETTUNG

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a wurde der König sehr, sehr traurig. Daniel, sein bester Minister, musste nun sterben? Nur das nicht! Bis zum Abend überlegte er, wie er Daniel retten konnte. Zu spät bemerkte der König, dass seine verlogenen Fürsten ihn hereingelegt hatten. Inzwischen wurde das Urteil vollstreckt. Daniel wurde in die Löwengrube geworfen. Der König konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Er aß nichts und trank nichts. Keine Musik wollte er hören. Seine Gedanken waren immer nur bei Daniel. „Werden die Löwen Daniel wohl aufgefressen haben?“, sorgte er sich immer wieder. „O Daniel, mein lieber Daniel“, stöhnte er fortwährend.

Ganz, ganz früh am Morgen lief der König Darius zur Löwengrube und rief mit trauriger Stimme: „Daniel, Daniel! Du Diener deines Gottes, hat dein Gott, dem du immer so treu gedient hast, dich retten können?“ Da kam aus der Grube eine Stimme: „König Darius, mein Gott hat seinen Engel zu mir in die Löwengrube geschickt. Er hat den Rachen der Löwen zugehalten. Nichts ist mir passiert. Ich bin ganz gesund. Keine Verletzung ist an mir. Weil ich unschuldig vor Gott und auch vor dir bin und ich Gott ganz vertraut habe, darum hat mein Gott mich gerettet.“ Da freute sich der König sehr und be32

fahl, Daniel sofort aus der Löwengrube herauszuholen. Die Männer aber, die Daniel beim König verraten und verpetzt hatten, wurden, an Händen und Füßen gebunden, nun selbst in die Löwengrube geworfen und von den wilden Tieren gefressen. Da schrieb der König an alle Völker der Welt: „Friede sei mit euch! Ich befehle, dass man von nun an den Gott Daniels ehre. Er ist der wahre Gott! Er rettet und befreit und tut Wunder im Himmel und auf der Erde.“


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a, so ist es, wenn wir Menschen Gott lieben, dann wollen wir ihm auch treu sein. Dann versuchen auch wir, das zu tun, was er will. Probier’s mal, und du wirst erfahren, wie wunderbar Gott ist und wie er zu dir hält. Vertrau ihm nur. Er segnete damals den mutigen Daniel und seine tapferen Freunde. Überleg mal, wo du dich ab heute ebenso mutig zum Herrn Jesus Christus bekennen solltest. Sei bitte kein Schlappi! Sei kein Feigling. Der Herr Jesus sagt: „Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ich vor meinem Vater bekennen, der in den Himmeln ist“ (Matthäus 10, 32).

OHNE

GOTT GEHT

ALLES SCHIEF

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illst auch du Gott lieben und mit ihm gehen? Möchtest auch du wie Daniel und seine drei Freunde das tun, was Gott sagt? Wer seine Gebote befolgt, der hat den allmächtigen Gott auf seiner Seite. Möchtest auch du Gottes Wunder und seine Bewahrung und seinen Schutz erfahren? 34


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ott liebt dich viel mehr, als es irgendein Mensch in dieser Welt kann. Darum will er, dass du ihm gehörst. Für immer! Er ruft dich. Hörst du die Stimme in deinem Herzen? Nur die sein sind, die bewahrt er, und die ihm glauben und vertrauen, werden seine Wunder erleben. Daniel und seine drei Freunde sind der Beweis dafür.

WER GOTT IST? WIE MAN ZU GOTT KOMMEN KANN? WIE MAN GOTTES LIEBE ERFÄHRT?

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s gibt nur einen Gott. Er hat Himmel und Erde erschaffen. Die Bibel sagt uns: Gott ist Liebe! Und darum liebt er uns Menschen. Doch das Böse in uns trennt uns von ihm. Für immer! Es ist die Sünde. Doch Gottes Sohn, Jesus Christus, wollte uns retten. Darum wurde er ein Mensch wie wir. Er lebte auf dieser Erde. In Israel - vor fast 2000 Jahren. Er nahm all das Böse der Menschen auf sich. Gott bestrafte seinen unschuldigen Sohn für unsere Sünde und Schuld. Darum starb der Herr Jesus Christus am Kreuz für alle Menschen. Doch das Wunderbare ist: Der Herr Jesus ist auferstanden! Der Herr Jesus lebt! Und nun möchte er in dein Herz einkehren. Er sagt: “Siehe, ich stehe vor der Tür und 35

klopfe an, wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich zu ihm hineingehen ...“ (Offenbarung 3, 20). Hast du schon den Herrn Jesus darum gebeten, dass er auch in dein Herz kommen soll? Dazu ist eine Entscheidung nötig. Den Herrn Jesus aufnehmen heißt: Ihn im Gebet zu bitten, in dein Leben zu kommen. Nur dann kann er es von aller Sünde und jeder Schuld reinigen. Darüber darf sich jeder freuen: Der Herr Jesus vergibt jede Sünde, wenn wir ihn darum bitten. Nur wer durch ihn von der Sünde, den schlechten Taten und Gedanken rein gewaschen ist, kann sich ein Gotteskind nennen. Gotteskinder sind für ewig gerettet und dürfen sich auf den Himmel freuen. Bist du gerettet?


WEIßT DU,

WIE MAN EIN GLÜCKLICHER MENSCH WIRD? KENNST DU DEN WEG ZUM HIMMEL? MÖCHTEST DU EWIGES LEBEN HABEN?

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en Weg dorthin will ich dir jetzt zeigen:

ie Bibel sagt, dass Gott alle Menschen liebt, auch wenn sie von IHM durch die Sünde getrennt sind.

Doch Gott will nicht, dass der Mensch ewig von IHM getrennt lebt. ER will den Menschen bei sich im herrlichen Himmel haben. Doch in den Himmel kommt nur, wer von seiner Sündenschuld gereinigt wurde. Und Sünden kann nur der Herr Jesus vergeben. ER ist der einzige Retter. Einen anderen gibt es nicht. Sieh, was ER für dich am Kreuz vollbracht hat!

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1.

Aus Liebe ist der Herr Jesus für dich gestorben. Glaube es, dass ER am Kreuz auf Golgatha auch die Strafe für deine Schuld auf sich genommen hat. Um dich zu retten, hat ER es getan.

Er hat dich geliebt und sich selbst für dich hingegeben. (Lies Galater 2,20) Christus ist für deine Sünden gestorben, der Gerechte für die Ungerechten, damit er dich zu Gott führe. (Lies 1. Petrus 3,18)


2.

3.

4.

Denke einmal in Ruhe über dein bisheriges Leben nach. Schreib alles auf, an was dich dein Gewissen erinnert und was du dem Herrn Jesus bekennen möchtest.

Nimm dir dazu viel Zeit. Bekenne IHM alles, was du auf deinen Zettel geschrieben hast. Sag IHM, dass dir deine Sünden Leid tun und dass du ab heute ein neues Leben führen möchtest. Ein Leben mit Jesus. ER erhört dich. Glaube es ganz fest. ER hat es in der Bibel versprochen.

Die Vergebung der Sünden und das ewige Leben sind ein Geschenk. Der Herr Jesus bietet es dir an. Du brauchst es nur noch dankbar anzunehmen. Willst du? Dann wirst auch du einmal für immer im Himmel, in Gottes Herrlichkeit, sein.

Der Herr Jesus ist auferstanden und lebt. ER möchte, dass du IHM deine Schuld und Sünde bekennst.

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. (1. Johannes 1,9)

Der Herr Jesus wartet auf dein Gebet.

Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden. (Römer 10,13)

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Der Herr Jesus will dich beschenken.

Jeder, der an den Herrn Jesus glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern wird das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)


MEINE ENTSCHEIDUNG: HEUTE HABE ICH DEN HERRN JESUS ALS MEINEN .. .. PERSONLICHEN ERLOSER ANGENOMMEN. ____________________________________________________ Name ____________________________________________________ Datum

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ielleicht kennst du den Herrn Jesus schon als deinen persönlichen Retter. Aber wie viele in dieser Welt sind noch ohne Hoffnung und gehen freudlos, traurig und oberflächlich ihren Weg. Sie machen sich keine

Gedanken über die Ewigkeit. Sie kümmern sich nicht um ihre ewige Rettung. Wenn du dem Herrn Jesus gehörst, hast du eine große Verantwortung. ei bereit, vielen den Weg zu Jesus zu zeigen. Verteile die

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38

schönen Kinderbilderbücher unter deinen Freunden. u darfst uns gern schreiben, wenn du Fragen auf dem Herzen hast. Wir freuen uns auf deinen Brief.

D


RÄTSEL: Kennst du alle abgebildeten Tiere? Fülle ihre Namen in die vorgesehenen Kästchen ein. Waagerecht kannst du dann das gesuchte Lösungswort lesen

N

B

K

D

..

U = UE

H

ast du die Lösung gefunden? Es ist der Name des Königs, der Daniel sehr belohnte und ihn zu seinem persönlichen Berater machte. 37

E

A


Daniel und seine Freunde  
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