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BIBELLESEPLA

30-Tage-Bibelleseplan zu Apostelgeschichte 1-12

Schon mal die Bibel gelesen? Jesus liebt Kinder.


Hallo! Die Bibel ist ein ganz besonderes Buch: Gott selbst hat sie aufschreiben lassen. In diesem Buch teilt er uns Menschen mit, dass er unser Schöpfer ist und uns unendlich lieb hat. Über alle Jahrhunderte hinweg haben zahllose Menschen die Bibel gelesen und sind durch sie froh geworden. Allein schon die vielen Verheißungen (Versprechen) Gottes geben Kraft und Mut. Darin versprich er zum Beispiel, uns immer zur Seite zu stehen. Eigentlich ist die Bibel eine ganze Bibliothek, also eine Sammlung von Büchern. Sie besteht nämlich aus 66 einzelnen Büchern. Sie werden in zwei große Bereiche eingeteilt: 39 Bücher bilden das „Alte Testament“ – es enthält die Berichte von der Schöpfung bis zur Geschichte des Volkes Israel. Die 27 folgenden Bücher nennt man „Neues Testament“ – das berichtet vom Leben Jesu und von den ersten Christen. Das fünfte Buch des Neuen Testaments nennt man „Apostelgeschichte“ - es berichtet von den spannenden Erlebnissen der ersten Christen und dem Beginn der christlichen Gemeinde oder Kirche. Um die ersten Kapitel dieses Buchs geht es in diesem Heft. Wenn Du die Bibel liest, wirst Du merken, dass sie ein außergewöhnliches Buch ist. Deshalb solltest Du die folgenden Punkte beachten: Bete: Bitte Gott, dass er Dir hilft, sein Wort zu verstehen! Lies: Der Bibeltext, den Du lesen sollst, steht immer oben auf der Seite in diesem Heft. Schlag den Text auf und lies ihn Dir gründlich durch! Überlege: Lies die Erklärungen in diesem Heft und denke über dort gestellte Fragen nach. Stell Dir darüber hinaus beim Bibellesen immer die Fragen: - Was sagt Gott mir? - Was kann ich neu lernen? - Wofür kann ich danken? Unterstreiche: Du kannst in Deiner Bibel mit einem Farbstift wichtige Verse und Aussagen unterstreichen. Dann findest Du sie schnell wieder und kannst sie Dir besser merken. Tat: Wenn Du erkannt hast, was Gott von Dir möchte, dann tu es! Bitte ihn um Hilfe dafür, und danke ihm für sein Reden zu Dir! Und nun wünschen wir Dir Gottes Segen und viel Freude beim Lesen Deiner Bibel! Dieser Plan möchte Dir dabei helfen. 2


1. Tag

Apostelgeschichte 1 Verse 1-14

Lukas, der Arzt und Autor der Apostelgeschichte, erinnert zu Beginn an seinen ersten Bericht. Damit meint er das von ihm verfasste Lukas-Evangelium. Dort berichtet er über das Leben Jesu – von seiner Geburt bis zu seinem Tod am Kreuz auf dem Hügel Golgatha. Aber das war nicht alles: Lukas erzählt nämlich auch davon, dass Jesus Christus auferstanden ist – also wieder lebendig wurde. Wie lange hat Jesus sich danach seinen Aposteln (seinen zwölf Freun- Grabanlage - so könnte das Grab Jesu ausgesehen haben ... den) zu erkennen gegeben (Vers 3)? Nach diesen 40 Tagen will er sich von ihnen verabschieden. Dazu lädt er seine Jünger auf den Ölberg ein. Dort angekommen verspricht er ihnen zunächst etwas (Vers 4 + 8): Den _______________. Kurz danach wird er vor ihren Augen von einer Wolke nach oben getragen. Genau so wird der Sohn Gottes auch eines Tages wiederkommen. Merke: Willst Du auch mal zu Gott in den Himmel? Dann glaube an Jesus Christus! (Lies dazu Apostelgeschichte 16 Vers 31!) Rede doch heute im Gebet mit ihm (siehe Vers 14)!

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Wer oder was ist eigentlich der „Heilige Geist?“ Gott stellt sich in seinem Wort in drei Personen vor: als der Vater, als der Sohn und als Vater Heiliger Geist. (Genau wie Wasser, das es auch in drei „Aggregatzuständen“ [ForGOTT Heiliger men] gibt: fest, flüssig und gasförSohn mig.) Durch den Heiligen Geist Geist wohnt Gott in jedem, der Jesus Christus als Retter angenommen hat. Er hat verschiedene Aufgaben mit, in und an den Christen. Er weist uns zum Beispiel auf unsere Schuld hin und schenkt uns die richtigen Worte beim Beten.

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2. Tag

Apostelgeschichte 1 Verse 15-26

Der Apostel Petrus hält bei einem Treffen von ungefähr 120 Leuten eine Rede und erinnert dabei an einen Jünger von Jesus. Wie hieß dieser Jünger (Vers 16)? _____________ Gemeint ist Judas Iskariot, der Jesus im Garten Gethsemane verriet und ihn so an die jüdischen Führer auslieferte. (Diese Geschichte kannst Du zum Beispiel in Matthäus 26 ab Vers 47 nachlesen.) Was war mit ihm passiert (Vers 18)? Schon in Psalm 109 Vers 8 wird vorausgesagt, dass sein Apostelamt jemand anderes bekommen soll. Aber wer? Lies mal nach, welche Eigenschaften der Nachfolger von Judas haben musste (Vers 21 und 22)! Dafür kommen nur zwei Männer in Frage – nämlich Josef und Matthias. Und wer von den beiden soll es sein? Die Jünger raten nicht einfach, sondern sie beten (Vers 24). Und Gott antwortet und zeigt ihnen, dass Matthias der Richtige ist. Merke: Bestimmt stehst Du auch hin und wieder vor kniffligen Entscheidungen. Das gehört zum Leben dazu. Wie gut, dass Du Gott im Gebet um Hilfe bitten kannst.

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?? ?? ? Hausnummernwürfeln

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Du brauchst: - einen Würfel - einen Kuli und einen Notizblock - mindestens einen weiteren Mitspieler So geht's: Jeder Spieler hat insgesamt drei Würfe – pro Runde aber immer nur einen. In den drei Runden geht es darum, die höchste dreistellige Zahl zu ergattern. Die Augenzahl, die bei dem ersten Wurf herauskommt, wird unter dem Spieler-Namen notiert. Dabei muss er überlegen, ob er die Zahl nach vorne, in die Mitte, oder nach hinten schreibt. Nach drei Runden hat dann jeder seine dreistellige Zahl „zusammengewürfelt“. Wer hat die Höchste?

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3. Tag

Apostelgeschichte 2 Verse 1-13

Die Jünger Jesu treffen sich zum jüdischen Fest „Schawuot“ (das bedeutet „Wochen“), das 50 Tage nach dem Passahfest gefeiert wird. Doch da passiert etwas ganz Besonderes: Wie bereits einige 1.000 Jahre zuvor durch den Propheten Joel angekündigt, sendet Gott seinen Heiligen Geist auf die Erde (Joel 3 Verse 1-5). Er erscheint den Jüngern in zerteilten Zungen wie von Feuer. Um dieses einmalige Ereignis hervorzuheben, schickt Gott einen starken Wind, der das ganze Haus erfüllt, in dem sie zusammen sind. Es trat genau das ein, was der Herr Jesus vorausgesagt hatte (Lies dazu in Kapitel 1 die Verse 4 und 8!). Plötzlich kommen viele Menschen hinzu. Sie hatten das laute Geräusch des Windes gehört und wurden neugierig. Als sie die Jünger dann auch noch in verschiedenen Dialekten reden hören, sind sie total verblüfft. Gott wollte, dass jeder dieses schöne Ereignis mitbekommt. Merke: Pfingsten bedeutet „fünfzigster (Tag nach Ostern)“. Dieses Fest soll die Christen heute an das Kommen des Heiligen Geistes erinnern. Wohnt er auch schon in Dir?

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Schätzfragen

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Rate mal, wie oft folgende Wörter in der Bibel vorkommen! Feuer: ____ mal Wind: ____ mal Zunge: ____ mal

Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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4. Tag

Apostelgeschichte 2 Verse 14-36

Moment mal! Ist das derselbe Petrus, der vor kurzem noch geleugnet hat, Jesus zu kennen? Hier erzählt er den vielen Leuten, dass Jesus Christus der lebendige Sohn Gottes ist (Vers 32). Schön, dass Petrus wusste, dass dieser Jesus ihm vergeben und mit ihm neu angefangen hat. Wen erwähnt er außerdem in seinem Vortrag (Vers 29)? Er zitiert König David, der in Psalm 16 seine Freude und Hoffnung ausdrückt (Vers 26+28). Außerdem wusste David damals schon, dass es Jesu leiblichem Körper „nicht erlaubt“ würde, zu verwesen. Das, was sonst mit jedem Toten passiert, würde bei Jesus nicht eintreten. Petrus bestätigt in seiner Rede das, was vor kurzem in Jerusalem genauso passiert ist. Alle Anwesenden können die Textstellen der Heiligen Schrift mit dem vergleichen, was vor einigen Wochen ablief und sich so von der Wahrheit überzeugen. Merke: Jesus Christus sagt von sich, dass er die Wahrheit in Person ist. Viele der Menschen damals haben das begriffen. Glaubst Du das auch? Dann vertraue ihm!

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Buchstabenwirrwarr

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Finde vier Namen des heutigen Bibeltextes im Buchstabenwirrwarr. Suche waagerecht, senkrecht und diagonal! J L N O P Ü D B Ä K A

E E A I T P Y A Y L K

S B P O O H X R V J N

U S H U R R C Ä C I F

S E A S R L S H S N D

N L X N Z P B M B G T

P E T R U S N L N G C

Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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G R Z T N P M E J J S

B Z L B N M M G O M M

S D F B R S N U E F G

N S O H N E L N L Ü K


5. Tag

Apostelgeschichte 2 Verse 37-47

Petrus hat die Leute mit seiner Rede herausgefordert, über ihre Beziehung zu Jesus Christus nachzudenken. Sie begreifen, dass es um sie persönlich geht und kommen von selbst zu dem Schluss, dass ihnen etwas fehlt. Welche Frage stellen sie deshalb in Vers 37? Petrus' Antwort klingt einleuchtend und ist relativ einfach: „Tut Buße!“ – das heißt so viel wie „Kehrt um!“ oder „Ändert eure Einstellung!“. Jesus Christus verlangt nicht, dass Du ohne Sünde lebst, um errettet zu werden. Aber er möchte, dass Du mit Deiner Schuld zu ihm kommst – denn er hat schließlich am Kreuz dafür bezahlt. Viele der Leute werden Christen. Um das zu bezeugen, lassen sie sich taufen. Für sie ist es wertvoll, ab jetzt mit Gott zu leben und Gemeinschaft zu haben. Den Christen sind dabei vier Dinge wichtig. Welche (Vers 42)? Das Ergebnis: Gott segnet sie dafür, dass sie ihm die Ehre geben. Merke: Gehörst Du schon zu Gottes Familie? Hast Du Dich schon taufen lassen? Wenn nicht, dann denk doch mal darüber nach und lass Dich heute retten!

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?? ? Nachgefragt

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„Wie kann ich denn umkehren und Christ werden?“ Wenn Du Gottes Kind werden möchtest, dann glaube an Jesus Christus, den Erlöser! (Lies dazu Apostelgeschichte 16 Vers 31 und Römer 10 Vers 13!) „Und wie kann ich mit ihm reden?“ Wenn Du noch nie mit Gott gesprochen hast, kannst Du zum Beispiel beten: „Lieber Herr Jesus Christus! Ich möchte dich so gern kennenlernen. Und ich möchte gern mit dir leben. Ich weiß aber, dass ich schon oft böse Dinge getan habe und so nicht mit dir zusammen sein kann. Aber du hast die Strafe, die ich verdient hätte, übernommen. Dafür danke ich dir. Bitte, Herr Jesus, vergib mir meine Sünde. Bitte komm in mein Leben. Danke! Amen.“ 7


6. Tag

Apostelgeschichte 3 Verse 1-11

Petrus und Johannes gehen gegen drei Uhr nachmittags zum Beten in den Tempel. (Die ersten Christen besuchten dort noch für einige Zeit die Gottesdienste.) Wem begegnen die beiden auf dem Weg zum Eingang (Vers 2)? Der Tempel von Jerusalem im Modell Menschen mit Behinderung hatten damals schlechte Karten. Sie mussten selbst für sich sorgen und waren dabei auf andere angewiesen. Was erwartet dieser Mann von Petrus und Johannes (Vers 3)? Aber die beiden haben etwas viel Besseres für ihn, als Silber und Gold. Der Mann bittet um eine Spende und bekommt gesunde Beine. Gott hat ihn mit etwas Besserem beschenkt. Dieses Wunder, das Petrus und Johannes im Namen Jesu tun, ist ein weiterer Beweis für das Volk Israel. Er zeigt, dass dieser Jesus, den sie gekreuzigt haben, lebt und bereit ist, ihr Heiland und Erretter zu werden. Wie schön, dass der Mann Gott für seine Heilung dankt (Vers 8). Merke: Was ist das Ergebnis dieses Wunders? Lies dazu mal den Vers 4 im vierten Kapitel! Gott verwendete diese besondere Situation, um viele andere Menschen zu retten.

?? ?? ? Ohne Punkt und Komma ? ? ?

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Ersprangaufkonntestehenundgingumherundertratmitihnenind entempelgingumherundsprangundlobtegott Wie heißt der Vers richtig? Du findest ihn im heutigen Bibeltext. Schreibe ihn so auf, wie es sich gehört: ___________________________________________________ ___________________________________________________ ________________________________________

Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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7. Tag

Apostelgeschichte 3 Verse 12-26

Zu Beginn seines zweiten Vortrags macht Petrus deutlich, dass Gott den lahmen Mann gesund gemacht hat – und nicht er oder Johannes. Anschließend klagt er das Volk Israel immer wieder an. In den Versen 13 – 15 wirft er ihnen folgendes vor: - Sie haben Jesus zur Gerichtsverhandlung ausgeliefert. - Sie haben ihn vor Pilatus verleugnet, obwohl er entschieden hatte, ihn freizulassen. - Sie wollten nichts von Jesus wissen. - Sie verlangten die Freilassung eines Mörders (Barabbas). - Sie haben den Urheber des Lebens getötet. Im Gegensatz dazu erklärt Petrus, wie Gott mit Jesus Christus gehandelt hat: - Er hat ihn aus den Toten auferweckt (V. 15). - Er hat seinen Beauftragten (Jesus) verherrlicht (V. 13). Merke: Umkehr vom falschen Weg war damals genauso möglich wie heute: „So ändert nun eure Einstellung und kehrt zu ihm um, damit der Herr eure Schuld auslöscht!“ (V. 19)

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Wer ist der „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ (Vers 13)? Das Volk Israel gehört zu dem Bund, den Gott damals mit Abraham schloss. (Du kannst ihn in 1. Mose 22 Vers 18 nachlesen.) Mit ihm begann das Wirken Gottes an seinem Volk. Deshalb bezeichnen sich die Juden auch als „Kinder Abrahams“. Isaak war der Sohn und Jakob der Enkel Abrahams. Jakob hatte zwölf Söhne, nach denen die Stämme Israels noch heute benannt sind.

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8. Tag

Apostelgeschichte 4 Verse 1-22

Petrus und Johannes müssen für eine Nacht ins Gefängnis. Was wird ihnen vorgeworfen (Vers 2)? Das hindert Gott aber nicht daran, Menschen zu retten und in seine Familie aufzunehmen. Wie viele Männer glauben mittlerweile an Jesus Christus (Vers 4)? __________ (Dabei sind Frauen und Kinder noch nicht mal mitgerechnet.) Am nächsten Morgen müssen Petrus und Johannes vor Gericht erscheinen. Dort sollen sie aussagen, in wessen Namen sie gehandelt haben. Diese Frage beantwortet Petrus natürlich gern. Er stellt ihnen Jesus Christus vor, in dem allein das Heil ist (Vers 12) und in dem wir gerettet werden können. Außerdem fragt Petrus seine Zuhörer, weshalb sie überhaupt angeklagt werden. Weil sie einem kranken Mann geholfen haben? In Vers 17 verbieten die jüdischen Führer ihnen, anderen von Jesus zu erzählen. Was antworten die beiden darauf (Vers 19 + 20)? Merke: Bist Du ein Kind Gottes? Ist es Dir auch unmöglich, von dem zu schweigen, was Du mit Gott erlebt hast? Erzähle doch heute Deinem Freund/Deiner Freundin von Jesus!

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Wahr oder falsch?

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Sind folgende Aussagen richtig oder falsch? 1. Der Hohepriester hieß Alexander. O richtig O falsch 2. Mittlerweile glaubten ungefähr 3.000 Leute an Jesus. O richtig O falsch 3. Der gesund gewordene Mann war über 40 Jahre alt. O richtig O falsch Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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9. Tag

Apostelgeschichte 4 Verse 23-31

Nach ihrer Freilassung machen sich Petrus und Johannes auf den Weg zu den anderen Christen in Jerusalem. Sie erzählen ihnen von dem, was sie erlebt haben. Was tut die Gemeinde daraufhin (Vers 24)? Du merkst, dass es wichtig ist, andere Christen zu kennen und sich mit ihnen zu treffen. In ihrem Gebet erinnern sie sich an einige Verse aus Psalm 2, der ihre Situation ziemlich genau beschreibt. Sie erkennen, dass Gott alles in der Hand hat und nichts passiert, was ihn überrascht. Er hat alles so vorausgesagt. Außerdem bitten sie Gott um Hilfe und Mut beim Weitersagen der guten Botschaft von Jesus Christus. Es geht ihnen nicht um sich selbst, sondern um den, dem die Ehre gehört: Gott! Und der hört ihr Gebet – und macht das sogar spürbar deutlich. Wodurch (Vers 31)? Danach erzählen sie den Menschen „die Botschaft Gottes mutig und frei“. Gott hat ihr Gebet erhört. Merke: Lies in Psalm 50 Vers 15 nach, was Gott tut, wenn Du ihn „anrufst“! Glaubst Du, dass er Dich rettet? Dann rufe ihn doch heute an und rede im Gebet mit ihm!

? ?? ? Aus dem Kopf! ?

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Schreibe Dir folgenden Bibelvers auf einen Notizzettel und leg ihn in Deine Schulmappe. So wird er Dein Begleiter für den heutigen Tag. Das kannst Du übrigens jeden Tag mit einem anderen Vers machen. So hast Du Gottes Wort immer vor Augen. Und wenn du in Not bist, rufe mich an! Dann will ich dich retten – und du wirst mich ehren! (Psalm 50 Vers 15)

Lerne den Vers doch auswendig! Kannst Du ihn morgen noch?

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Apostelgeschichte 4 Verse 32-37

Dieser heutige kurze Abschnitt beschreibt das Leben der Christen damals. Für sie ist es selbstverständlich, untereinander zu teilen und freigiebig zu sein. Das hat ihnen keiner gesagt oder geboten. Sie tun es einfach, weil es für sie normal ist. Die Folge davon ist, dass sie im ganzen Volk beliebt sind (Vers 33). In den ersten 10 Versen von Lukas, Kapitel 19, liest Du von einem Mann namens Zachäus. Zu Beginn der Geschichte ist er nur darauf bedacht, so reich wie möglich zu werden und zu bleiben. Aber dann kommt Jesus Christus in sein Leben. Die Gemeinschaft mit ihm und der Glaube an ihn ändern seine Einstellung: In Vers 8 steht: Zachäus aber trat vor den Herrn und sagte: „Herr, die Hälfte meines Vermögens werde ich den Armen geben, und wenn ich von jemand etwas erpresst habe, werde ich es ihm vierfach zurückerstatten.“ Sein Glaube wurde durch seine Taten sichtbar. Merke: Was ist Dir wichtig? Geld? Anerkennung? Coole Klamotten? Wenn Du mit Jesus Christus lebst, möchte er aus Dir einen „fröhlichen Geber“ (2. Kor. 9 Vers 7) machen.

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Was siehst Du? ?

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Bei folgendem Wort hat sich dummerweise das „X“ breitgemacht. Wenn Du es wegstreichst, bleibt der Zweitname von Joses übrig, den die Apostel ihm gaben. (Übersetzt heißt er übrigens „Sohn des Trostes“. Er war also jemand, der andere ermutigte …) XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXBXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXAXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXR XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXNXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXAXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXBXXXXXXXXXAXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXSXXXXXXX

Sein Beiname war: ____________________ Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

10. Tag


11. Tag

Apostelgeschichte 5 Verse 1-11

Ananias und Saphira sind wahrscheinlich von der Freigiebigkeit der anderen beeindruckt. Vielleicht sind sie neidisch und wünschen sich Anerkennung und Lob von den Christen. Deshalb verkaufen sie ein Privatgrundstück und schenken der Gemeinde einen Teil des Geldes. Allerdings geben sie vor, das ganze Geld, was sie bekommen haben, zu spenden. Warum lügen sie? Es hat doch niemand von ihnen verlangt, das Grundstück zu verkaufen. Und jetzt, wo es verkauft ist, sind sie immer noch nicht verpflichtet, etwas davon zu spenden. Doch sie lügen, indem sie behaupten, alles abgegeben zu haben. Petrus klagt Ananias daraufhin an, weil er letztlich den Heiligen Geist belogen hat – und nicht nur einige Menschen (Vers 3 – 5). Und indem er den Heiligen Geist belügt, belügt er auch Gott. Das hat leider schlimme Folgen – für ihn und seine Frau Saphira. (Lies Vers 5 und Vers 10!) Merke: Lies Römer 6 Vers 23! Was ist der Preis für die Sünde? Sei dankbar für das Geschenk Gottes: Du darfst mit ihm leben – hier auf der Erde und später mal im Himmel.

?? ?? ? Spielgeld selbst gemacht! ? ? ?

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Du brauchst: - ein weißes Blatt Papier - verschiedene Geldmünzen - einen angespitzten Bleistift - eine Schere So geht's: Die Geldmünzen legst Du unter das weiße Blatt Papier. Nun malst Du mit dem Bleistift über die Stellen, wo die Münzen liegen. Setz den Bleistift dabei ganz schräg an. Wenn Du alle Münzen fertig hast, kannst Du sie noch ausschneiden. Nun hast Du eigenes Spielgeld!

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12. Tag

Apostelgeschichte 5 Verse 12-16

Ist das nicht komisch? Jesus Christus ist wieder im Himmel bei Gott, seinem Vater. Seine Jünger, mit denen er immer unterwegs war, können auf einmal Wunder tun und Kranke gesund machen. Das sind doch ganz normale Männer, die man auch „Apostel“ nennt.

Aber Achtung! In Vers 12 wird uns etwas Wichtiges mitgeteilt. Wodurch passieren die Wunder? Gott benutzt diese Apostel, um den Leuten seine Barmherzigkeit zu zeigen. Er ist es, der Wunder tut. Und seine Jünger sind wie Werkzeuge in seiner Hand. Gott ist so groß, dass ihm sogar der Schatten von Petrus reicht, um Menschen gesund zu machen (Vers 15). Aber vom größten Wunder lesen wir in Vers 14. Gottes Anliegen ist, „dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen.“ (1. Timotheus 2 Vers 4) Er ist gnädig und barmherzig – er schenkt es, dass Menschen ihn finden können. Merke: In Vers 16 steht, dass die Leute ihre Bekannten zu Jesus bringen. Tust Du das auch? Erzähl ihnen, dass er sie retten will und dass er der einzige Weg in den Himmel ist.

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Fragen über Fragen!

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1. Wie hieß die Säulenhalle, in der die Christen waren? ___________________________________________________ 2. Wohin trug man die Kranken, damit sie gesund würden? ___________________________________________________ 3. Aus der Umgebung welcher Stadt kamen viele zusammen? ______________________________________________

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13. Tag

Apostelgeschichte 5 Verse 17-26

Als die religiösen Führer und die Partei der Sadduzäer mitkriegen, was im Tempel abläuft, werden sie neidisch auf Petrus und die Apostel. Die Leute sind begeistert von dem, was die Jesus-Jünger tun und laufen ihnen nach. Die Hohenpriester hingegen finden kaum noch Beachtung und haben dadurch immer weniger Einfluss auf das Volk. Das ärgert sie dermaßen, dass sie die Apostel festnehmen und ins Gefängnis sperren. Schachmatt! Oder doch nicht? Wer erscheint plötzlich im Knast (Vers 19)? Für Gott sind Mauern oder verschlossene Türen egal. Er kommt letztlich immer zu seinem Ziel. Davon kann ihn nichts und niemand abhalten. Der Engel hat einen Auftrag für sie. Was sagt er den Jüngern (Vers 20)? In den Tempel? Aber da kommen sie doch gerade her! Genau – aber Gottes Plan mit seinen Jüngern war noch nicht fertig. Die Apostel sind gehorsam (Vers 21). Merke: Wenn Du gehorsam bist, ist Gott auf Deiner Seite. Er hilft Dir, zu tun was er will. Seinen Willen für Dein Leben findest Du in der Bibel – zum Beispiel in Kolosser 3 Vers 15.

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Finde den Weg! ?

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Welchen Weg müssen die Apostel nehmen, um durch dieses Labyrinth aus dem Gefängnis herauszukommen?

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Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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14. Tag

Apostelgeschichte 5 Verse 27-33

Petrus und die anderen Apostel müssen wieder vor dem Hohen Rat erscheinen. Dort sollen sie erklären, warum sie von Jesus geredet haben, obwohl es ihnen verboten war. Was antworten die Jünger darauf (Vers 29)? Der Wille Gottes steht immer über dem Gebot von Menschen. Und der hatte seinen Jüngern einen Auftrag gegeben: Lies ihn in Matthäus 28 Vers 19 nach! Gott gibt den Aposteln die Möglichkeit, vor dem Hohepriester und den Sadduzäer ein Zeugnis davon zu geben, dass Jesus Christus auferstanden ist und lebt. Gott hat ihn erhöht und durch ihn der Welt seine Liebe gezeigt: Er starb am Kreuz, damit „… jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern ewiges Leben hat“. (Johannes 3 Vers 16) So werden die Apostel selbst vor dem Hohen Rat zum Zeugnis für ihren Herrn und König. Schade, dass die jüdischen Führer das nicht wahr haben wollen. Sie werden sogar wütend und planen, die Apostel umzubringen. Merke: Hast Du ewiges Leben? Dann überlege, wo Du heute von Jesus Christus weitersagen kannst. In der Schule? Zu Hause? Bei Deinen Freunden? Erzähle von ihm!

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?? ? Lernvers Wie wäre es mit einem weiteren Vers aus der Bibel, den Du auswendig lernst? Die Bibel ist Gottes Wort und es ist wichtig, sie so gut es geht zu kennen und zu verinnerlichen. Machst Du mit?

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. (Apostelgeschichte 5 Vers 29)

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15. Tag

Apostelgeschichte 5 Verse 34-42

Jetzt werden die Apostel vom Hohen Rat vor die Tür geschickt. Die Hohenpriester wollen sich beraten. Gamaliel, ein angesehener jüdischer Lehrer, hat einen Einwand, den er seinen Kollegen vorstellen will. Anhand von zwei Beispielen aus der Vergangenheit macht er deutlich, dass es besser ist, die Apostel frei zu lassen. Denn, so sagt er, „wenn das, was sie [die Apostel] wollen, und das, was sie tun, von Menschen kommt, wird es scheitern. Wenn es aber von Gott kommt, werdet ihr es nicht zerstören können. Vielleicht steht ihr dann als solche da, die gegen Gott kämpfen“ (Vers 38 – 39). Mit diesem guten Rat hat er vollkommen Recht: Alles, was wir ohne Gott und aus uns heraus tun, wird immer irgendwann scheitern. Aber das, was von Gott kommt, was er uns aufgetragen hat, das kann letztlich niemand verhindern. Gott kommt immer zu seinem Ziel. Auch mit Dir … Merke: Erinnerst Du Dich noch an die Geschichte vom 13. Tag? Da hatten die Jünger selbst erfahren, dass ihre Feinde das „Werk Gottes“ nicht zerstören können! Das macht Mut!

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Mal doch mal! ?

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Wie wäre es? Versuche doch mal, die Begebenheit aus den Versen 41 und 42 bildlich darzustellen. Wie stellst Du Dir die Situation der Jünger vor, die sich freuten, die gute Botschaft von Jesus Christus weiterzusagen? Also: Nimm Dir ein leeres Blatt Papier und los geht's. Schick uns Dein Bild anschließend zu! Verwende dazu die Adresse auf Seite 35. Wir veröffentlichen es dann auf unserer Internetseite „doppeldecker.info“. Machst Du mit? ecker.info

doppeld

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16. Tag

Apostelgeschichte 6 Verse 1-7

In der ersten Zeit nach der Entstehung der Gemeinde war es üblich, die armen Witwen zu versorgen. Damals gab es nämlich keine (oder nur wenig) Unterstützung wie heute durch eine Rente. Einige der griechisch sprechenden Christen beklagen sich jetzt, dass „ihre Witwen“ nicht genauso behandelt werden wie die der hebräisch sprechenden Christen. Wie reagieren die zwölf Apostel, die zur Gemeindeleitung gehören, auf dieses Problem (ab Vers 2)? Sie stellen fest, dass sie nicht alle Aufgaben in der Gemeinde erledigen können. Deshalb schlagen sie vor, andere Männer zu bestimmen, die sich um die Versorgung der Witwen kümmern. Was sollen diese Männer für Eigenschaften haben (Vers 3)? Alle sind mit dem Vorschlag einverstanden. Und so wählen sie sieben Männer, die sie dann für diesen Dienst bestimmen. Was ist die Folge davon (Vers 7)? Merke: Sei ehrlich vor Gott und gib zu, wenn Du etwas nicht schaffst. Er wird Dir Wege zeigen, Dir Kraft und Hilfe schenken. Rede doch heute im Gebet mit ihm darüber!

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Schon geknobelt?

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Strom Wasser Gas

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Wer kann alle drei Häuser mit Gas, Wasser und Strom versorgen? Jedes der Häuser braucht eine Verbindung zum Gas-, Wasser und Elektrizitätswerk. Aber Achtung: Keine der drei Leitungen darf sich überschneiden! Nach dem ersten Versuch wirst Du feststellen, dass die Aufgabe gar nicht so leicht ist. Deshalb hast Du weitere Versuche. Am besten machst Du Dir auf einem freien Blatt eine Skizze ... Dieses Knobelspiel ist auch geeignet, um Deine(n) Freund(in) herauszufordern. Macht einen Wettbewerb! Wer schafft es? Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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17. Tag

Apostelgeschichte 6 Verse 8-15

Die jüdischen Führer, die nicht an Jesus Christus glauben, lehnen das ab, was Stephanus sagt. Deshalb beginnen sie, mit ihm zu streiten. Gott gibt Stephanus allerdings so kluge Antworten, dass die jüdischen Führer merken, dass sie dieses Streitgespräch nicht gewinnen können (Vers 10). Trotzdem geben sie nicht auf und verbreiteten Lügen über ihn. Bald ist er von wütenden Leuten umgeben. Sie ergreifen ihn und bringen ihn vor den Hohen Rat, das höchste jüdische Gericht. Dort holen sie Männer hinzu, die wieder Lügen über Stephanus erzählen (Vers 13). Er muss aus ihrer Sicht unbedingt beseitigt werden! Was meinst Du: Wie fühlt er sich? Bestimmt hat er Angst und fühlt sich verlassen. Er hat keine Hoffnung auf einen fairen Prozess. Erwartungsvoll schauen ihn die jüdischen Führer an. Aber was sehen sie in seinem Gesicht (Vers 15)? Lies dazu mal Markus 13 Vers 11! Merke: In den schwierigen Situationen Deines Lebens will Gott genauso bei Dir sein wie an jedem anderen Tag. Egal, was passiert: Er sieht Dich und lässt Dich nicht im Stich!

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Was gehört wozu?

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Hopsala, hier ist aber etwas verrutscht und durcheinander geraten. So ergibt kein Satz einen Sinn. Kannst Du die Sprichwörter wieder richtig zusammensetzen? Eine Schwalbe Wie man in den Wald hineinruft, Wie man sich bettet, Die Axt im Haus Morgenstund Hochmut Gelegenheit Wer den Schaden hat, Wer im Glashaus sitzt,

erspart den Zimmermann. so liegt man. so schallt es heraus. macht noch keinen Sommer. macht Diebe. hat Gold im Mund. kommt vor dem Fall. sollte nicht mit Steinen werfen. braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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18. Tag

Apostelgeschichte 7 Verse 1-16

Stephanus steht immer noch vor dem Hohen Rat und wird zu Unrecht beschuldigt. Jetzt soll er sich für etwas rechtfertigen, was er gar nicht gesagt hat. Aber er hat den Mut und nutzt die Situation, um auf die Geschichte ihres Volkes Israel hinzuweisen. Bei wem fängt er mit seinem Bericht an (Vers 2)? Vielleicht will Stephanus damit deutlich machen, dass ihm sein Volk am Herzen liegt und dass er mit seiner Geschichte vertraut ist. Auch Josef und Mose, auf die er später zu sprechen kommt, wurden von ihren eigenen Leuten abgelehnt (Vers 9). An wen erinnert Dich das? Genau, an Jesus! Er wurde aus Neid und Hass sogar ans Kreuz genagelt und grausam getötet. Und genau darauf will Stephanus hinaus: Es geht darum anzuerkennen, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Kurze Zeit später würde er der erste sein, der für den Glauben an diesen Jesus umgebracht würde. Merke: Wahrscheinlich bringt Dich niemand um, nur weil Du an Jesus Christus glaubst. Aber vielleicht lachen andere über Dich. Dann denk an den mutigen Stephanus!

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Wahr oder falsch?

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Schreibe hinter die Aussagen ein „R“ für „Richtig“ oder ein „F“ für „Falsch“! Lies Dir die Aussagen aber genau durch und vergleiche sie mit dem Bibeltext … 1. Abraham zog aus dem Land der Chaldäer und wohnte in Haran. ( ) 2. Die Patriarchen (die Brüder Josefs) verkauften ihn nach Mesopotamien. ( ) 3. Beim zweiten Besuch wurde Josef von seinen Brüdern wiedererkannt. ( )

Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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19. Tag

Apostelgeschichte 7 Verse 17-38

Stephanus setzt seine Rede vor dem Hohen Rat fort. Er erzählt den jüdischen Führern die Lebensgeschichte von Mose, der das Volk Israel aus Ägypten führte. Bevor Gott ihn für diese große Aufgabe einsetzen konnte, musste er allerdings noch einiges lernen. Zum Beispiel, dass er sein Volk nicht aus eigener Kraft befreien konnte. (Lies dazu Vers 27-28!) Mose floh daraufhin in die Wüste. Aber hatte Gott ihm nicht den Auftrag gegeben, sein Volk zu retten? Gott half ihm in den 40 Jahren zu erkennen, dass es gut ist, von Gott abhängig zu sein. Eines Tages erschien ihm am Berg Sinai ein Engel in der Flamme eines brennenden Dornbuschs. Mose bekam erneut den Auftrag, sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten ins Land Kanaan zu führen. Wie reagierte Mose darauf? (Lies dazu 2. Mose 3 Verse 11+13!) Er war in all den Jahren demütig geworden – Gott hatte ihn verändert. Merke: Wie ist das bei Dir? Meinst Du auch, Du könntest alles selber schaffen und hättest Dein Leben im Griff? Überschätze Dich nicht! Du bist wie Mose auf Gott angewiesen.

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?? Rätsel! (Für jeden Buchstaben des gesuchten Wortes ist ein Kästchen vorgesehen!) 1. Mose war „

“ für Gott! (Vers 20)

2. Mose floh in die Wüste, als er Jahre alt war. 3. In der Wüste sah er eines Tages einen brennenden

4. Gott befreite durch Mose sein Volk Israel aus der Sklaverei in Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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20. Tag

Apostelgeschichte 7 Verse 39-53

typisches Beduinenzelt Stephanus erzählt jetzt von der Zeit der Wüstenwanderung. Das Volk Israel war aus Ägypten ausgezogen und hatte ihren großen Gott beim Durchzug durch das Rote Meer erlebt (2. Mose 14). Nun waren sie auf dem Weg in das von Gott versprochene Land Kanaan. Doch auf diesem Weg durch die Wüste vergaßen sie ihn und bauten sich selber einen Götzen (Vers 41). In Vers 45 wird dann zum ersten Mal Josua, der Nachfolger Moses, erwähnt. Er sollte Moses Auftrag übernehmen, da dieser immer älter wurde. Als das Volk nach einer Wanderung von 40 Jahren endlich im verheißenen Land ankam, wollte David, der zweite König Israels, Gott einen Tempel (Gebetshaus der Juden) bauen. Aber Gott beauftragte dessen Sohn Salomo mit dieser Aufgabe. Stephanus macht deutlich, dass sich die Nachkommen heute genauso verhalten, wie das Volk damals: Sie lehnen Gott ab! Merke: Gott möchte Dich führen und leiten. Lässt Du das zu? Lebst Du mit ihm oder lehnst Du ihn ab? Sag doch heute ‚Ja' zu ihm. Er will Dich zu sich in den Himmel begleiten.

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?? ? Wort-Salat! Schreibe die durcheinandergeratenen Namen aus dem Bibeltext richtig auf: O S O A L M _____________________ VADDI

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SJUOA

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Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

22


21. Tag

Apostelgeschichte 7 Verse 54 – 8 Vers 3

Was sieht Stephanus, als er zum Himmel schaut (Vers 55)? Vergleiche das mal mit dem, was Jesus Christus in Lukas 22 ab Vers 69 über sich sagt! Genau das ist eingetreten – so, wie alles eintritt, wie es voraussagt ist. Als die Leute ihn davon reden hören, halten sie sich die Ohren zu und stürzen sich auf ihn. Dann zerren sie ihn aus der Stadt, um ihn zu steinigen. Das war eine grässliche Foltermethode für den Angeklagten. Übrigens: Wie heißt der Mann, der auf die Kleidung der Leute aufpasst, die Stephanus gerade steinigen (Vers 58)? Merke Dir seinen Namen – er wird Dir in der Apostelgeschichte noch öfter begegnen. Welche zwei Sätze betet Stephanus während seiner Steinigung (Vers 59 und 60)? Als Jesus Christus starb, betete er: „Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist.“ und: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (siehe Lukas 23 Vers 34 und 46!) Merke: Wenn Du Jesus Christus nachfolgst, musst Du damit rechnen, unbeliebt zu sein. Genauso darfst Du dann aber auch mit Gottes Hilfe und seinem Schutz rechnen.

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Buchstabenwirrwarr

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Finde drei Namen des heutigen Bibeltextes aus dem Buchstabenwirrwarr heraus. Suche waagerecht und senkrecht! T L N O P Ü D B Ä K A

E E A I T P Y D Y L K

J E S U S H X R F J N

U S H U T R C Ä C X F

M E A S E L S H S N D

N L X N P P B M B G T

P R T L H Z A T G Ö S

G R Z T A P M E J J S

B Z L B N M M G Ü M M

Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

23

S D F B U S N U E F G

N S O H S A U L U S K


22. Tag

Apostelgeschichte 8 Verse 4-13

Ist Dir aufgefallen, was passiert, nachdem die Christen in Jerusalem verfolgt wurden (Verse 4-5)? Genau das Gegenteil von dem, was die Verfolger erreichen wollten: Die gute Nachricht von Jesus Christus wird verbreitet. Der Diakon Philippus zum Beispiel lässt sich in Samaria (eine Stadt im Norden Israels) nieder. Dort erzählt er den Menschen von Jesus und dem, was er getan hat. Wie ist die Stimmung in der Stadt, als die Leute die Botschaft von Philippus hören (Vers 8)? Unter seinen Zuhörern ist auch ein Zauberer, der Simon heißt. Er hat mit seiner Zauberei viel Eindruck auf die Leute in Samaria gemacht. Sie verehrten ihn regelrecht. Jetzt, wo viele aus der Stadt an Jesus Christus glauben und getauft werden, will Simon auch ein „Christ“ sein. Er lässt sich taufen und folgt Philippus nach, weil ihn die Wunder faszinieren, die er tut (Vers 12-13). Merke: Jesus Christus möchte, dass Du ihm Dein Leben anvertraust. Nicht zuerst wegen seiner Wunder, sondern wegen seiner Rettung, die er Dir noch heute anbietet.

?? ?? ? Ich hab da mal 'ne Frage: ? ? ?

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Steht über Zauberei was in der Bibel? In 5. Mose 18 Vers 10 sagt Gott ganz deutlich, dass wir Wahrsagerei, Zauberei und das Beschäftigen mit den „bösen Mächten“ meiden sollen. Diese Dinge sind für Gott abscheulich. In 3. Mose 19 Vers 26 steht: „Treibt keine Wahrsagerei und deutet keine Zeichen.“ Gott möchte uns immer vor Dingen bewahren, die schlecht für uns sind. Durch unseren Gehorsam ihm gegenüber zeigen wir, dass wir ihm wirklich vertrauen. Wenn Du mehr darüber wissen willst, dann melde Dich doch über unsere Homepage doppeldecker.info bei uns! Wir helfen Dir gern weiter. ecker.info

doppeld

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23. Tag

Apostelgeschichte 8 Verse 14-25

Jetzt bekommt Philippus Verstärkung aus Jerusalem. Petrus und Johannes beten dafür, dass die Christen in Samaria den Heiligen Geist bekommen. (Gott hat seinen Geist denen versprochen, die glauben, dass Jesus Christus für sie gestorben und auferstanden ist.) Gott hält, was er verspricht. Sein Geist füllt das Leben eines echten Christen. Wie will Simon (siehe Bibellese gestern, 22. Tag) den Geist Gottes bekommen (Vers 18)? Ewiges Leben kann man nicht kaufen – man kann es sich nur von Gott schenken lassen. Das hatte Simon anscheinend nicht verstanden. Petrus macht ihm deutlich, dass er kein Kind Gottes wird, wenn er Jesus Christus nicht um Vergebung seiner Sünde bittet. Worum bittet Simon die Apostel in Vers 24? Petrus soll bei Gott für ihn um Vergebung bitten. Aber: Er will keine echte Umkehr. Er hat nur Angst vor den Folgen der Sünde. Merke: Du bist für Dich und Dein Leben verantwortlich! In Römer 3 Vers 23 steht, dass wir alle gesündigt haben. Jesus Christus ist der einzige, der Dir vergeben kann!

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?? ? Vers-Salat Schreibe folgenden durcheinandergeratenen Vers aus dem Bibeltext richtig auf: kehrten bezeugt Nachdem Samarien den Herrn zurück und Petrus bekannt hatten sie Auf nach seine gemacht Botschaft Jerusalem durch verkündigten dem Weg sie noch Dörfern und Johannes Evangelium in vielen das _____________________________________________ ________________________________________ __________________________________ _____________________________ Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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24. Tag

Apostelgeschichte 8 Verse 26-40

In Äthiopien (Afrika) lebt ein wichtiger Mann. Er ist Finanzminister der Königin und hat den Schlüssel zu ihrer Schatzkammer. Er will Gott kennenlernen. Deshalb reist er nach Jerusalem, weil er schon einiges vom Gott Israels gehört hat. Ein Engel gibt Philippus den Auftrag, auf eine einsame Straße zwischen Jerusalem und Gaza zu gehen. Dort trifft er den äthiopischen Finanzminister auf seiner Rückreise. Philippus merkt, dass der Mann nicht versteht, was er in Jesaja, Kapitel 53 liest und erklärt es ihm. Auf einmal versteht der Äthiopier das Evangelium. Endlich hat er gefunden, wonach er suchte. Und genau das hat Gott auch versprochen: „Wer mich sucht, der wird mich finden!“ Das steht in Jeremia 29 Vers 13. Als sie Wasser sehen, hält der Äthiopier an. Er will sich taufen lassen. Danach fährt er fröhlich nach Hause. So kam das Evangelium nach Afrika. Merke: Wie reagierst Du auf das, was Gott Dir durch sein Wort, die Bibel, sagt? Es geht nicht darum, dass Du alles verstehst, sondern darum, dass Du ihm vertraust!

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Wie wäre es mit einem Vers aus der Bibel, den Du auswendig lernst? Die Bibel ist Gottes Wort und es ist wichtig, sie so gut es geht zu kennen und zu verinnerlichen. Machst Du mit?

Er (Gott) will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen. (1. Timotheus 2 Vers 4)

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25. Tag

Apostelgeschichte 9 Verse 36-43

Hast Du auch schon mal einen Menschen verloren, den Du sehr lieb hattest? Es ist traurig, wenn jemand stirbt, der uns sehr nahe steht. Tabita war in Joppe bekannt und beliebt. Sie war hilfsbereit und freundlich. Joppe „Wieso musste gerade sie krank werden und sterben?“. So haben vielleicht einige gedacht. „Und warum machen sich zwei Männer auf den Weg, um Petrus zu holen? Was soll der denn jetzt noch ausrichten?“ Als Petrus nach 17 km Fußmarsch in Joppe ankommt, geht er schnurstracks in das Zimmer, in dem Tabita liegt. Was tut er da (Vers 40)? Er ist davon überzeugt, dass Gott Tote wieder lebendig machen kann. Dann spricht er zu der Verstorbenen: „Steh auf!“ Gott hat sein Gebet erhört: Tabita schlägt die Augen auf und setzt sich aufs Bett. Was für eine Freude erfüllt das Haus! Die Folge davon ist, dass ganz Joppe es mitbekommt und viele an Jesus Christus glauben. Merke: Als Jesus Christus auferstanden ist, besiegte er den Tod. Er konnte Jesus nicht festhalten, ihm nichts anhaben. Auch Du darfst ewig leben, wenn Du an Jesus glaubst.

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Wahr oder falsch?

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Richtig oder falsch? Prüfe die Aussagen über den Bibeltext: 1. Petrus wurde von zwei Männern aus Joppe geholt. O richtig O falsch 2. Die Witwen zeigen Petrus die Schuhe, die Tabita für sie gemacht hatte. O richtig O falsch 3. Als Petrus allein mit der Verstorbenen war, kniete er sich hin und betete. O richtig O falsch Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33. 27


26. Tag

Apostelgeschichte 10 Verse 1-8

Kornelius war einer von zehn römischen Offizieren in einem militärischen Verband von Hilfstruppen, mit etwa 500 bis 1.000 Mann. Was erfährst Du in Vers 2 außerdem über ihn? Eines Tages, gegen 15 Uhr, kommt ein Engel (Diener Gottes) zu ihm und spricht ihn an. Wie reagiert Kornelius darauf (Vers4)? Als Bote römischer Zenturio (Hauptmann) Gottes berichtet der Engel davon, dass Gott seine Gebete erhört hat. Das ist doch eine wunderbare Nachricht, oder? Übrigens: Genauso hört Gott auch Dein Gebet! Danach hat er noch einen Auftrag für Kornelius. Welchen (Vers 5)? Joppe lag etwa 45 km südlich von Cäsarea. Ohne Auto war man damals anderthalb Tage unterwegs. Noch dazu kannte er diesen Simon überhaupt nicht. Warum sollte er ihn holen? Trotz dieser Fragen erzählt er dreien seiner Mitarbeiter, was passiert ist und schickt sie nach Joppe. Er hört auf Gott und tut das, was der Engel ihm gesagt hat. Merke: Hast Du schon mal im Gebet mit Gott gesprochen? Er kennt Dein Leben und hört Dein Gebet! Du kannst ihm alles sagen – was Dich freut und was Dir Sorgen macht.

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„Wie kann ich denn beten? Kann ich einfach so mit Gott reden?“ Wenn Du noch nie mit Gott gesprochen hast und sein Kind werden möchtest, kannst Du zum Beispiel beten: „Lieber Herr Jesus! Ich möchte dich so gern kennenlernen. Und ich möchte gern mit dir leben. Ich weiß aber, dass ich schon oft böse Dinge getan habe und so nicht zu dir kommen kann. Aber du hast die Strafe, die ich verdient hätte, übernommen. Dafür danke ich dir. Bitte, Herr Jesus, vergib mir meine Sünde. Und bitte komm in mein Leben. Amen.“ 28


27. Tag

Apostelgeschichte 10 Verse 9-24

In der Mittagszeit, während die drei Männer von Kornelius unterwegs sind, geht Petrus zum Beten auf die Dachterrasse. Er wohnt zurzeit bei einem Mann, der auch Simon heißt und ein Haus am Meer hat. Als Petrus Hunger bekommt, passiert etwas Erstaunliches: Ein großes, leinenes Tuch kommt vom Himmel mit allerlei Tieren. Eine Stimme gibt ihm dreimal die Anweisung, sie zu schlachten und zu essen. Allerdings sind das alles unreine Tiere, die man nach jüdischem Gesetz nicht essen darf. Petrus fragt sich, was das zu bedeuten hat. Als plötzlich die Männer aus Cäsarea vor der Tür stehen, erkennt Petrus, dass er mit ihnen gehen soll, weil Gott sie geschickt hat. Am nächsten Tag geht Petrus mit ihnen nach Cäsarea, um dort im Haus von Kornelius zu predigen. Freunde und Verwandte sind auch da, um von Petrus zu lernen. Merke: Tue das, was Gott Dir durch sein Wort, die Bibel, sagt – auch wenn Du es vielleicht nicht verstehst. Und: Habe Mut, Deinen Freunden von Jesus Christus zu erzählen!

Wie nennt man das männliche und das weibliche Hausschwein (also die vom Bauernhof und nicht die Wildschweine)? Wie heißen die kleinen Kinder der Hausschweine? Vater-Schwein:

E ____________

Mutter-Schwein: S ____________ Baby-Schwein:

F ____________

Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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Foto: Markus Walti / pixelio.de

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?? ? Tierfamilie


28. Tag

Apostelgeschichte 10 Verse 25-33

Mittlerweile hat Petrus verstanden, was Gott ihm mit dem Tuch aus dem Himmel sagen wollte: Die gute Botschaft von Jesus Christus ist nicht nur an die Juden gerichtet. Sie gilt allen Menschen auf der Welt – also auch einem Nichtjuden wie Kornelius. Als Petrus in dessen Haus ankommt, kniet Kornelius sich vor ihm nieder. Er ist froh und dankbar, dass Petrus gekommen ist. Wie reagiert Petrus darauf (Vers 26)? Wir sollen Gott anbeten und niemanden sonst (lies dazu Lukas 4 Vers 8!). Petrus erzählt den Leuten, die Kornelius eingeladen hat, warum er gekommen ist. Gott hat es ihm aufgetragen und ihm „eine Lektion erteilt“. Dann erzählt Kornelius: „Ich betete zu Gott, ein Engel kam und gab mir den Auftrag, Petrus in Joppe zu holen. So schickte ich drei meiner Leute zu ihm. Und das alles, ‚um all das zu hören, was der Herr (Jesus) ihm (Petrus) aufgetragen hat.'“ (Vers 33). Merke: Kannst Du Dir vorstellen, was Jesus Christus Petrus aufgetragen hat? Er sollte das Evangelium weitersagen – und das zum ersten Mal unter Nichtjuden. Tust Du das auch?

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Was passiert wann?

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Bringe die folgenden Verse in die richtige Reihenfolge: A Darum kam ich auch ohne Widerrede, als ich geholt wurde. Nun möchte ich fragen, warum ihr mich geholt habt. B Doch Petrus zog ihn hoch und sagte: „Steh auf! Ich bin doch nur ein Mensch.“ C Während sie sich unterhielten, betraten sie das Haus. Petrus fand dort viele Leute versammelt. D Da habe ich sofort einige Leute zu dir geschickt. Und es ist sehr schön, dass du gleich gekommen bist. Nun haben wir uns hier in der Gegenwart Gottes versammelt, um all das zu hören, was der Herr dir aufgetragen hat. Die richtige Reihenfolge: Alle Rätsellösungen findest Du auf Seite 33.

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29. Tag

Apostelgeschichte 10 Verse 34-48

Petrus ist Feuer und Flamme für den Auftrag, den er von Gott bekommen hat. Begeistert erzählt er allen anwesenden Gästen von dem, was Jesus Christus getan hat. Wie er auf diese Erde kam, wie er für die Menschen lebte und schließlich am Kreuz starb. Lies mal in Römer 6 Vers 23 nach, wie Paulus das beschreibt. In Vers 43 bringt Petrus die Sache auf den Punkt. Wie alle Propheten des Alten Testaments es vorausgesagt haben, erhält jeder, der an Jesus Christus glaubt, die Vergebung für seine Sünden. Dieses Angebot gilt nicht nur für das Volk Israel, sondern für die ganze Welt. Möchtest Du Vergebung für Deine Sünde erhalten? Dann glaube an ihn! Die Gäste von Kornelius jedenfalls glauben dem, was Petrus sagt. Deshalb bekommen sie von Gott auch den Heiligen Geist. Sie lassen sich taufen und bezeugen damit, wem sie von nun an gehören. Merke: Heute redet Gott nicht mehr durch Petrus, aber durch die Bibel. Du hast jetzt schon viele Begebenheiten gelesen. Bist Du überzeugt von dem, was dort steht?

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Was ist eigentlich mit der Taufe gemeint? Jesus Christus gab seinen Jüngern den Auftrag, sein Evangelium weiterzusagen. Außerdem sollten sie alle taufen, die daraufhin an ihn glauben. (Das steht in Matthäus 28 Vers 19.) Das geschieht durch untertauchen ins Wasser und macht deutlich, dass man Jesus Christus gehört. Der Christ zeigt allen, dass er von der Finsternis der Sünde zum Herrn Jesus ins Licht gewechselt ist. Er wünscht sich diese symbolische Handlung von jedem Kind Gottes. Lies dazu nochmal die Geschichte des Finanzministers aus Äthiopien in Kapitel 8 nach. Er kam diesem Wunsch sofort nach.

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30. Tag

Apostelgeschichte 12 Verse 1-17

Es ist spät abends in Jerusalem. Aber in einem Haus brennt noch Licht. Im Schein der Lampe sind einige Christen zusammen, um für Petrus zu beten. König Herodes hat ihn einsperren lassen und will ihn umbringen, weil er anderen von Jesus Christus erzählt. Und was macht Petrus (Vers 6)? Er schläft in seiner Gefängniszelle neben zwei Soldaten. Daran wird deutlich, wie sehr er darauf vertraute, dass Gott alles gut und richtig macht. Plötzlich weckt ihn ein Engel und seine Ketten fallen von ihm ab. Erschrocken reibt er sich die verschlafenen Augen. Der Engel führt ihn aus dem Gefängnis und verschwindet (Vers 10). Dann geht Petrus zum Haus von Maria, wo die Christen für ihn beten (Vers 12). Dort redet er mit den staunenden Christen über die Macht Gottes. Gott hat ihre Gebete erhört. Petrus fordert sie auf, den anderen Christen zu erzählen, was geschehen ist. Merke: Gott beantwortet alle Deine Gebete. Aber er antwortet nicht immer mit ‚Ja'. Manchmal ist ein ‚Warte' oder sogar ein ‚Nein' besser für Dich. Das weiß er am besten.

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Gebetsampel

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Mit Gottes Gebetserhörungen ist es wie NEIN bei einer Ampel. Rot steht für die Antwort ‚Nein', Gelb für ‚Warte noch' und Grün für ‚Ja'. Allerdings antwortet Gott WARTE nicht hörbar auf Deine Gebete. Er möchte durch Situationen in Deinem Leben, durch andere Menschen und vor allem JA durch die Bibel zu Dir reden. Sei aufmerksam und achte auf das Reden Gottes. Bitte ihn jeden Tag, Dich richtig zu führen. Er will Dich an die Hand nehmen und mit Dir durchs Leben gehen. Gehst Du mit? Melde Dich doch mit Deinen Fragen bei uns! Wir helfen Dir gerne weiter … 32


Lösungen der Rätsel: 3. Tag: Feuer: ca. 400-mal, Wind: ca. 90-mal, Zunge/n: ca. 100-mal 4. Tag: J E S U S N P G B S N L E B S E L E R Z D S N A P H A X T Z L F O O I O U S N R T B B H P T O R R Z U N N R N Ü P H R L P S P M S E D Y X C S B N M M N L B A R Ä H M L E G U N Ä Y V C S B N J O E L K L J I N G G J M F Ü A K N F D T C S M G K 6. Tag: Er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Und er trat mit ihnen in den Tempel, ging umher und sprang und lobte Gott. 8. Tag: 1) falsch, 2) falsch, 3) richtig 10. Tag: Sein Bei- oder Zweitname war BARNABAS. 12. Tag: 1) Die Säulenhalle Salomos, 2) auf die Straßen, 3) Jerusalem 13. Tag:

16. Tag: Da kannst du knobeln, so lange du willst: Es gibt keine Lösung! Es ist unmöglich, alle drei Häuser mit Strom, Wasser und Gas zu versorgen, ohne dass sich Leitungen überschneiden. Genauso unmöglich ist es übrigens auch, aus eigener Kraft zu Gott zu kommen! Deshalb bietet er dir ja seine Rettung an. 17. Tag: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Wie man sich bettet, so liegt man. Die Axt im Haus erspart den Zimmermann. Morgenstund hat Gold im Mund. Hochmut kommt vor dem Fall. Gelegenheit macht Diebe. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. 18. Tag: 1. = richtig, 2. = falsch, 3. = richtig 19. Tag: 1. „schön“, 2. „vierzig“, 3. „Dornenbusch“, 4. „Ägypten“ 20. Tag: Salomo, David, Josua 21. Tag: T E J U M N P G B S N L E E S E L R R Z D S N A S H A X T Z L F O O I U U S N L T B B H P T S T E P H A N U S Ü P H R L P Z P M S A D Y X C S B A M M N U B D R Ä H M T E G U L Ä Y F C S B G J Ü E U K L J X N G Ö J M F S A K N F D T S S M G K 23. Tag: Nachdem Petrus und Johannes den Herrn bezeugt und seine Botschaft bekannt gemacht hatten, kehrten sie nach Jerusalem zurück. Auf dem Weg durch Samarien verkündigten sie das Evangelium noch in vielen Dörfern. 25. Tag: 1. = falsch, 2. = falsch, 3. = richtig 28. Tag: 1. B, 2. C, 3. A, 4. D

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Angebot: Für alle, die mehr aus der Bibel lernen wollen, haben wir die folgenden Hefte im Angebot. Du kannst sie Dir kostenlos bei uns bestellen. Unsere Adresse findest Du auf der rechten Seite. Bibelkurs (KBK1): “Auf Entdeckungsreise durch die Bibel” Schritt für Schritt machst Du viele wichtige Entdeckungen in der Bibel. Als Belohnung für einen abgeschlossenen Kurs erhältst Du eine Urkunde und eine kleine Überraschung (für Schulkinder). KBK1

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Ein Heft für alle, die Interesse am Glauben haben. Es enthält zwei Teile: 1. Wie werde ich Christ? 2. Wie lebe ich als Christ? Das Heft soll Dir weiterhelfen auf Deinem Lebensweg. Außerdem enthält es eine Bibellesehilfe für 31 Tage durchs Markus-Evangelium.

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Impressum: Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach 51700 Bergneustadt, Deutschland Auflage: KBL5 5 1501 1 Text: Jan Piepersberg Konzept und Gestaltung: rk-design, Bergisch Gladbach Druck: M&E Druckhaus, Belm

Schreib uns. Wir sind für Dich da! Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach - Kinderbüro 51700 Bergneustadt Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach Postfach 650, 4800 Zofingen kinderinfo@missionswerk-heukelbach.de missionswerk-heukelbach.de Das Missionswerk Heukelbach arbeitet überkonfessionell, distanziert sich von allen Sekten und hat als Grundlage allein Gottes Wort, die Bibel. Allein die gute Nachricht von Jesus Christus soll verbreitet werden. Dieses Heft ist unverkäuflich und darf nur kostenlos weitergegeben werden. Vor der Weitergabe in privaten und öffentlichen Einrichtungen ist bitte grundsätzlich eine Erlaubnis einzuholen.

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Schon mal die Bibel gelesen? Die Bibel ist das wichtigste Buch, das es gibt. Außerdem ist sie spannend zu lesen und Du lernst durch sie eine Menge über Gott und Dein Leben. Dieses Heft will Dir helfen, die Bibel noch besser zu verstehen. Für jeden Tag haben wir Dir einen Abschnitt aus der Apostelgeschichte (Kapitel 1 bis 12) rausgesucht. Dazu gibt es Erklärungen, Aufgaben, Rätsel ... Das wird auf jeden Fall interessant! Machst Du mit? Alles, was Du brauchst, ist eine Bibel (oder ein Neues Testament), einen Stift, dieses Heft und täglich ein paar Minuten Zeit. Auf geht‘s!

Jesus liebt Kinder.

Bibelleseplan 5  
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