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Oktober

«Rössligasse»

Magazin

2018

3 «Rückblick der letzten neun Monate»

Geschäftsleiter Nermin Daki schaut zurück

4 «Ein charaktervolles Haus» Einblick in die Rössligasse

6 «Eine Reise in den Jura» Fröhliche Stimmung in den Bewohnerferien


«Rückblick der letzten neun Monate» Wir gratulieren

Nermin Daki ist seit 1. Januar 2018 Geschäftsleiter der Stiftung Alterszentrum Region Bülach. Unverändert wirkte er wie bisher als Bereichsleiter Pflege & Betreuung. Die Doppelbelastung meisterte er schwungvoll mit der Unterstützung sämtlicher Leitungen.

Dienstjubiläen 15 Liebe Leserin, lieber Leser In einem 4-jährigen Zyklus werden die Führungsgremien der Stiftung Alterszentrum Region Bülach – der Stiftungsrat und der Stiftungsrats-Ausschuss – neu gewählt. Es liegt in der spezifischen Natur unserer gemeinnützigen Stiftung, dass der amtierende Stiftungsrat den Neuen wählt. Wie in den Statuten und der Geschäftsordnung festgehalten, ist der Stiftungsrat auch dafür verantwortlich, dass dem anlässlich der Gründung festgelegten Stiftungszweck auch über Generationen nachgelebt wird. Dafür stehen die Stiftungsräte in einer besonderen, persönlichen Verantwortung. Die Gründer der Stiftung haben den Zweckartikel in der Gründungsurkunde vom 24.01.2001 sehr präzise formuliert, sodass diesem zu Gunsten der Bevölkerung in den Stiftergemeinden auch heute noch unverändert nachgelebt werden kann. Damals wurde festgelegt, dass die an der Gründung beteiligten Gemeinden als Hauptträgerinnen der Stiftung im Stiftungsrat angemessen, aber nicht dominierend vertreten sein sollen (Stadt Bülach 2 Sitze, Gemeinden Bachenbülach und Hochfelden je 1 Sitz). Alle weiteren Mitglieder des maximal 11-köpfligen Stiftungsrats sind frei wählbar mit dem Ziel, dass alle notwendigen fachlichen Kompetenzen im Stiftungsrat vertreten sind. Am 24. September wurde neu gewählt. Mit Ausnahme des ehemaligen Stadtrats Willi Meier stellten sich alle bisherigen Stiftungsräte zur Wiederwahl. Neue Mitglieder sind von Bülach die Stadträtin Andrea Spycher und von Hochfelden die Gemeindepräsidentin Simone Caneppele. Erfreulicherweise hat sich auch Claude Cornaz, VR-Präsident Vetropack AG, für die Mitarbeit im Stiftungsrat zur Verfügung gestellt. Eine vollständige Auflistung aller Mitglieder des Stiftungsrates und des Stiftungsrats-Ausschusses finden Sie rechts. Es liegt mir viel daran, den bisherigen und auch den neuen Stiftungsräten für ihr grosses und verantwortungsvolles gemeinnütziges Engagement zu Gunsten unserer Stiftung ganz herzlich zu danken und ihnen für die neue Amtsperiode alles Gute zu wünschen.

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Irena Sopic Soligänter Vafire Bejta Rössligasse

1.7.1998 18.8.2003

Geburtstage 80

85

90

Christine Lang Erika Bont Gerhard Rumpel Marie Schellenberg Maria Botta Margaretha Herren-Da Costa Siegfried Wendler

25.9.1938 30.7.1938 4.7.1938 25.8.1933 8.7.1933 5.9.1928 9.8.1928

Gewählte Stiftungsvertreter Amtsperiode 2018-2022

Willi Meier-Haag, Präsident* Franz Bieger, Vizepräsident* Claude Cornaz Simone Caneppele Gabriel Lengen Ruedi Menzi* Madeleine Prévôt* Reto Riedberger Peter Schneiter* Andrea Spycher Dr. Walter Strupler

Bülach Bachenbülach Bülach Hochfelden Bülach Bülach Bachenbülach Hochfelden Bülach Bülach Bachenbülach

Impressum

Husemann, Angelica Rey. Gestaltung stein4design.ch. Bilder Stiftung

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Zu Jahresbeginn beschäftige sich Nermin Daki vor allem mit der Stabilisierung der einzelnen Teams, der Formierung der Geschäftsleitung, dem Überprüfen der Organisationsstruktur und mit der Eröffnung der neuen Pfl egewohngruppe Bergli. Die Bereiche Infrastruktur & Logistik und Gastronomie wurden zum Bereich Hotellerie zusammengefügt. Zudem wurde der Leiter Finanzen & Controlling sowie der Leiter Spitex rekrutiert. Die Geschwindigkeit von Ein- und Austritten der Bewohnenden erhöht sich ständig. Damit verbunden sind die verschiedenen Arbeiten die im Hintergrund stattfi nden sowie das Thema «Wohnen «Wohnenplus», die Aktualisierung des Dienstleistungsangebotes und sämtliche konzeptionellen Aufgaben. Anfangs Oktober wurde das Team mit der Bereichsleiterin Pflege & Betreuung vervollständigt, damit sich Nermin Daki auf die Geschäftsleiterfunktion konzentrieren kann.

Die Stiftung soll Begegnungszentrum für die Menschen der Region sein

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Im Sommer fand zum ersten Mal eine Mitarbeiter-Befragung stiftungsweit statt, an der die Beteiligung fast 80% betrug. Die Auswertung wird als Standortbestimmung sehr ernst genommen. Es gilt, die guten Ausgangslagen weiterhin zu halten und erforderliche Verbesserungen umzusetzen – dafür setzen sich Nermin Daki und die Geschäftsleitung mit grossem Engagement ein. Rückblickend auf die vergangenen neun Monate und in die Zukunft schauend, ist für Nermin Daki wichtig, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mieterinnen und Mieter ein würdevolles Zuhause und eine gute Lebensqualität zu bieten und für die Mitarbeitenden ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Sein Ziel ist es, die Stiftung mit all ihren Standorten als Begegnungszentrum für die Menschen der Region zu entwickeln.

Mitglieder des Stiftungsrates und des Stiftungsrats-Ausschusses*

Konzept Stiftung Alterszentrum Region Bülach. Redaktion Friedel K.

Willi Meier-Haag, Präsident

Hauptaufgaben

Mitarbeiteranlass

in der Eventalm Rümlang

Fotos und Text Angelica Rey

Unter dem Motto «Hollywood» fand das diesjährige Mitarbeiterfest in der Eventalm in Rümlang statt. Die buntesten, kreativsten und originellsten Kostüme wurden prämiert, danke allen Verkleidungskünstlerinnen und -künstler für die fantastischen Roben. Zum Lachen brachte uns die Theatergruppe «AG Heimatlos»

intern. Bild Frontseite Annette Menkhorst, Leiterin Pflege & Betreuung

mit Sketch und witzigen Geschichten aus unserem Alltag. Für eine tolle musikalische Stimmung sorgte die

und Bewohnerin Marie Mühlebach. Druck Pfister Druck AG, Bülach.

Liveband «Granadas and Friends» mit unserem Mitarbeiter Nimal.

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«Ein charaktervolles Haus» Die Rössligasse ist einer der sieben Standorte der Stiftung und steht seit 1. September 2017 unter der Leitung von Annette Menkhorst und Susanne Häfliger, die für den Bereich Pflege & Betreuung verantwortlich sind.

bieten wir sogar ein Ferienzimmer an», betont Annette Menkhorst. Zudem gibt es zwei Wohnungen. Rundum Betreuung Die Rössligasse hat ihre eigene Küche. Ein motiviertes Gastronomieteam kümmert sich täglich um das leibliche Wohl der Bewohnenden. Der Empfangsbereich sowie ein Hauswirtschaftsteam sorgen für das saubere und gemütliche «Rundherum». Eine Aktivierungsfachfrau bereichert den Alltag mit abwechslungsreichen Bewegungs- und Turnstunden, Gedächtnistraining sowie Spiel- und Spassaktivitäten. Viele bunte Anlässe, Ausflüge, Feste und Veranstaltungen musikalischer und kultureller Art beleben das charaktervolle Haus.

Der persönliche Kontakt und Zeit für individuelle Gespräche sind das A und O

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Nach Meinung von Annette Menkhorst, die sehr gern mit den Bewohnerinnen und Bewohnern kommuniziert, sind der persönliche Kontakt sowie die Zeit für individuelle Gespräche das A und O damit sich alle aufgehoben und richtig «Zuhause» fühlen können. Dazu gehöre aber auch, dass das Innere des Heims ansprechend und gemütlich wirke, und darum werde der Eingangsbereich, der sich in den letzten Jahren zum zentralen und wichtigsten Ort in der Rössligasse entwickelt hat, demnächst mit neuem Mobiliar verschönert.

Das Team der Rössligasse

Aktivierungsstunde im Garten der Rössligasse

Das Alters- und Pflegeheim Rössligasse einst und heute

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Begonnen hat die Geschichte der Rössligasse als Armenhaus von Bülach Alters- und Pflegeheim Rössligasse Seit Juli 2015 gehört das Alters- und Pflegeheim Rössligasse zur Stiftung Alterszentrum Region Bülach. Vorher war es über Jahrzehnte Bülachs eigentliche Altersresidenz, ein Haus mit einer besonderen Atmosphäre. Begonnen hatte die Geschichte der Rössligasse als Armenhaus von Bülach. In den 70er Jahren wurde da-

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raus das Alterswohnheim Rössligasse. Vergrössert, renoviert und modernisiert wurde die Rössligasse in den Jahren 2010 und 2011. Während der Umbauarbeiten kamen alle Bewohnerinnen und Bewohner für ein Jahr im Hochhaus Gringglenstrasse 21 unter, das zu diesem Zeitpunkt gerade den Umbau in moderne Alterswohnungen hinter sich hatte. Räumlichkeiten In der «Rössligasse» sind derzeit 45 Bewohnerinnen und Bewohner zu Hause, die von 25 Mitarbeitern – Frauen und Männer – in der Pflege betreut werden. «Alle Bewohnenden haben ihr eigenes Zimmer und für Gäste

Engagiertes Personal Durchwegs positive Worte finden die beiden Leiterinnen Annette Menkhorst und Susanne Häfliger für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche für die Bewohnenden jeden Tag überaus wichtige Ansprechpersonen sind. «Wir sind ein sehr gutes und eingespieltes Team», erläutern die beiden Damen und ergänzen: «Zudem sind wir stark in der interdisziplinären Zusammenarbeit.» Alle sorgen für eine optimale Qualität, bei dem aber auch das persönliche Engagement, das Eingehen auf die unterschiedlichsten Anliegen, Sorgen und Wünsche der einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner selbstverständlich ist. Sie freue sich über die Aufgabe, erklärt Annette Menkhorst, das Team Pflege & Betreuung mit Unterstützung ihrer Stellvertreterin Susanne Häfliger ab 1. Oktober 2018 führen zu dürfen. Text Friedel K. Husemann

Persönliches Gespräch mit einer Bewohnerin

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«Eine Reise in den Jura» Die Bewohnerferien brachten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mieterinnen und Mieter eine spannende Abwechslung in den Alltag. Die Betreuerinnen und Betreuer sowie alle Begleitpersonen leisteten hochmotiviert einen aussergewöhnlichen Einsatz – so waren die Tage geprägt durch eine fröhliche Stimmung.

Wir im Betriebsunterhalt sind die fleissigen, unsichtbaren Helferlein.

Steckbrief Norman Kennis

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Leiter Betriebsunterhalt & Technik

Mein berufliches Steckenpferd ist: In meiner Führungsposition möchte ich mein Team zu Höchstleistungen bringen und gemeinsam in der Stiftung etwas bewegen. Das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner steht an erster Stelle und sie sollen Infrastruktur und Technik nutzen können. Es freut mich, wenn unser Team sie in diesen Belangen tatkräftig unterstützen kann. Wir vom Betriebsunterhalt sind die fleissigen, unsichtbaren Helferlein, die ihre Arbeit im Hintergrund verrichten. Vielleicht trifft man uns mal beim Leuchtmittel ersetzen oder beim Rasenmähen an, dann freuen wir uns immer auf einen kurzen Schwatz. Den Stecker ziehe ich: Als gelernter Elektromonteur ziehe ich den Stecker ungern, da auch bei einem gezogenen Stecker noch Strom fliessen kann. Meine Batterien lade ich zu Hause bei meiner Frau und unseren beiden Katzen auf. Mein gestecktes Ziel ist: Ist ein schlagkräftiges Team aufzubauen und die Abläufe zu optimieren, so dass für Notfälle und Unvorhergesehenes genügend Platz bleibt. Nur wenn alle am gleichen Strick in dieselbe Richtung ziehen gibt es Gewinner.

Steckbrief Corinne Meister

Beratung und Belegungskoordination

Mein berufliches Steckenpferd ist: In meiner Funktion als Belegungskoordinatorin ist es mir ein Anliegen, den Mieterinnen und Mietern sowie Bewohnerinnen und Bewohnern, ihren Bedürfnissen entsprechend, ein neues Zuhause anbieten zu können. Für den Schritt in den neuen Lebensabschnitt ist es mir wichtig, unterstützend zur Seite zu stehen. Vom 10. bis 13. September 2018 fuhren 25 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mieterinnen und Mieter der Stiftung in die grossen Bewohnerferien. Begleitet und betreut wurden sie von 3 Mitarbeitenden der Pflege & Betreuung und 2 Aktivierungsfachfrauen. Zusätzliche Unterstützung boten 14 Zivilschutzmänner, die ebenfalls 4 Einsatztage leisteten. An dieser Stelle allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön. Die Reise führte dieses Jahr nach Delémont im schönen Juragebiet. Bereits am ersten Tag stand eine interessante Altstadtführung durch das schmucke Städtchen auf dem Programm. Weiter folgte der Ausflug in die

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«Schoggifabrik» Camille Bloch. Äusserst spannend war der umfassende Rundgang durch die Geschichte der weltbekannten und leckeren Ragusa- und Torinostängeli, welche fleissig degustiert wurden. Am letzten Tag besichtigte die Reisegruppe «Le Roselet – Die Stiftung für das Pferd», welche betagte Pferde, Ponys und Esel in ihren Heimen aufnimmt, um ihnen einen schönen Lebensabend auf grünen Juraweiden zu bieten. Gesund und zufrieden kehrte die Reisegruppe aus den Ferien zurück. Alle hatten die geselligen und abwechslungsreichen Tage sehr genossen und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Den Stecker ziehe ich: Das Gleichgewicht zur Arbeit finde ich im Beisammensein mit Familie und Freunden. Dabei darf leckeres Essen und Trinken nicht fehlen. Bei Ausflügen und Reisen in der Schweiz, wie auch in fernen Ländern finde ich die Balance insbesondere in der Ruhe der Natur. Mein gestecktes Ziel ist: Mein Ziel ist es, zukünftigen Mieterinnen und Mietern sowie Bewohnenden ein bedarfsgerechtes Wohnen ermöglichen zu können. Zudem möchte ich mich im Bereich der Sozialberatung weiterentwickeln, um allen Beteiligten eine bestmögliche Beratung bieten zu können.

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Unsere gemeinnützige Stiftung freut sich über Ihre Spende und bedankt sich für Ihre Unterstützung. ZKB Konto-Nr: 1100-6259.830 IBAN: CH16 0070 0110 0062 5983 0 Stiftung Alterszentrum Region Bülach Allmendstrasse 1 8180 Bülach Telefon 044 861 80 00 info-grampen@alterszentrum-buelach.ch www.alterszentrum-buelach.ch

Magazin Oktober 2018  
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