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3/13 Herausgeber: Schweiz. Weisses Kreuz, Fachstelle für Lebensschutz, Sexualethik und Beziehungsfragen, 5724 Dürrenäsch | www.wkz.ch Erscheint fünfmal jährlich | Jahresabonnement Fr. 8.— (durch Spenden ab Fr. 8.— gedeckt)

Liebe Freunde und Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser

istockphoto.com

Ihr habt euren Streckenabschnitt beendet. Mir steht eine sehr schöne und herausfordernde Aufgabe bevor, auf die ich mich riesig freue. Nun hat meine Strecke begonnen, und ich bin gespannt auf meine Zeit im Weisskreuz-Zentrum und vor allem auch auf das Wirken Gottes!

Ich habe gerade das Bild eines Staffelläufers an einem Leichtathletik-Wettkampf bei der Übergabe seines Stabs vor Augen. Der eine Läufer rennt mit ausgestrecktem Arm und dem Stab in der Hand auf das Ziel zu. Er hat alles gegeben und sein Ziel erreicht, während ihn der zweite Mann am Start erwartet. Mit nach hinten ausgestrecktem Arm ist er bereit, den Stab zu übernehmen um seinen Lauf möglichst perfekt zu starten. Ich bin froh, dass die Stabsübergabe beim Schweizerischen Weissen Kreuz von Ruedi und Elfi Mösch zu mir nicht ganz so schnell und stressig verlaufen ist wie bei einem Wettkampf. Der Vergleich gefällt mir trotzdem. Ich habe eine gut strukturierte und leidenschaftlich geführte Arbeit übernehmen dürfen. Ich danke euch, Ruedi und Elfi, ganz herzlich für die freundliche und entgegenkommende Art, mit der ihr meinen Start vorbereitet habt. Danke für euern Dienst und alles, was ihr ins Werk habt einfliessend lassen.

«Ich bin

Michael Recher setzt frische Akzente.

Auch neben dem Leiterwechsel bewegt sich in unserem Werk einiges. Wie in der letzten WKZ Info bereits angekündigt, hat der Vorstand zwei neue 50%-Stellen für ein zweites Jugend+Sex-Mann/Frau-Team bewilligt. Nun ist Matthias Bischofberger da! Wir freuen uns riesig, dass er am 1. Juni

Ruedi und Elfi Mösch übergeben die Leitung an Stephan Schneider.

zu unserem Team gestossen ist. In dieser Ausgabe stellt er sich und seine Familie vor. Mit Debora Röhm aus Sissach wird ab 1. August dieses Zweierteam vervollständigt. In der nächsten Ausgabe der WKZInfo wird sie sich ebenfalls vorstellen. Ein grösseres Team bedingt auch mehr Infrastruktur. In den letzten Tagen haben

Mitglied des Schweiz. Weissen Kreuzes, weil ...

.. ich von dieser Arbeit voll überzeugt bin. Denn auch in der Bibel sind Beziehung und Intimität zentrale Themen. Rat- und hilfesuchende Menschen erhalten kompetente und unbürokratische Unterstützung.» Markus Müller ist Vater von drei erwachsenen Kindern und gern und viel mit dem Hund in der Natur unterwegs. Aktiv im Ruhestand, setzt er sich für Menschen ein, die Hilfe brauchen.

wir fleissig sortiert, gestrichen, ein-und ausgeräumt und Tische und Stühle in andere Räume geschoben. Wir haben Computer ersetzt und uns mit Varianten einer erweiterten Büromöblierung auseinandergesetzt. Für die LEA-Materialstelle haben wir einen frischen Raum geschaffen, der neu gleich neben dem Materiallager liegt. Das alles ist mit finanziellem Aufwand verbunden. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Erweiterung unserer Arbeitsstellen auf dem richtigen Weg sind: Wir wollen Jugendlichen auf der Suche nach ihrer Persönlichkeit, ihren Werten und Idealen ein authentisches Gegenüber sein. Ich wünsche speziell unserem «Jugend+Sex»-Team, aber auch allen anderen Mitarbeitern viel Weisheit und Gelingen in ihrer Arbeit. Danke auch Ihnen für Ihre treue Unterstützung!

Stephan Schneider

Werden auch

Sie Mitglied

des Schweizerischen Weissen Kreuzes und fordern Sie die dafür nötigen Unterlagen bei uns an (s. Talon auf Seite 6)!


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Hansruedi Mettler 28.04.1960 bis 27.02.2013

Während 22 Jahren hat Hansruedi als Geschäftsführer unser Werk mitgeprägt. Vom 1. August 1989 bis zum 31. Juli 2011 hat er mit seiner visionären und gleichzeitig besonnenen, warmherzigen Art als umsichtiger, kompetenter «Mann für alle Fälle» die Weisskreuz-Arbeit getragen und ihren heutigen Charakter bedeutend mitgeformt. Mit Weitblick hat er die Finanzen geführt, als Büroleiter behutsam und konsequent die organisatorischen Strukturen laufend den Anforderungen angepasst und nicht zuletzt unserem Werk seine Telefonstimme verliehen. Von seiner Leidenschaft für Bücher hat nicht nur unser Buchladen profitiert; auch viele Texte in den Publikationen des Schweizerischen Weissen Kreuzes tragen seinen Fingerabdruck. Engagiert hat er auch bei politischen Vorstössen mitgewirkt, die auf die Wahrung der Menschenwürde gezielt haben. Bei der «Initiative FMF, für menschenwürdige Fortpflanzung» ist er federführend mit dabei gewesen. Er hat es verstanden, pointierte Sachpolitik zu betreiben und qualifiziert und hartnäckig zu argumentieren, ohne zu überfahren. Auch schwierige Zeiten im Weissen Kreuz hat Hansruedi miterlebt: Zweimal hat er über mehrere Monate die Hauptverantwortung in unserem Werk übernommen und Vakanzen in der Leitung überbrückt. Hansruedi hat seinen Beruf mit Herz und Hand ausgefüllt und als Berufung gelebt. Sein pädagogischer Hintergrund, seine politische Erfahrungen als Grossrat, sein kollegialer Umgang, sein Einfühlungsvermögen als Vater und sein Selbstverständnis als Christ haben ihn zu dem Hansruedi gemacht, als den wir ihn erlebt haben. Vor knapp zwei Jahren haben Hansruedi und Iris Mettler unser Werk verlassen. Sie haben nochmals etwas Neues anpacken wollen. In Aarau Rohr haben sie wieder Wurzeln geschlagen und sich auch dort mit ihrer natürlichen Art bald ihr Umfeld erschlossen. Hansruedi ist erneut in seinen angestammten Beruf als Primarlehrer eingestiegen. Am Abend des 27. Februars 2013 ist Hansruedi im Turnverein abrupt durch ein Herzversagen aus dem Leben gerissen worden. Wir sind sehr traurig und gleichzeitig auch sehr dankbar für die Zeit, in der Hansruedi Mettler bei uns gewesen ist. Er hat einen Teil unseres Lebens ausgemacht und hinterlässt lebendige Spuren.

Bernhard Möri

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Jahresbericht 2012 des Schweizerischen Weissen Kreuzes

Im Jahr 2012 konnte unser Werk das 120-jährige Bestehen feiern. Passend dazu begleitete uns das Wort aus Jakobus 1,25: «Der Mensch, der tief und anhaltend in das vollkommene Gesetz Gottes blickt, hört nicht nur hin, um es gleich wieder zu vergessen, sondern handelt danach. Er darf sich freuen; denn Gott segnet sein Tun.» Wir durften in unserem täglichen Dienst und Auftrag als Werk sowie in den speziellen Heraus­for­der­ungen, die uns das Jubiläumsjahr brachte, Gottes Hilfe und Segen erfahren. Herzlich danken wir auch all unseren Mitarbeiter/innen, Freunden und Spender/innen für alles, was wir dank ihrer Hilfe in diesem Jahr weitergeben und bewirken konnten. Das achtköpfige Mitarbeiterteam im Weisskreuz-Zentrum (Ruedi und Elfi Mösch, Samuel und Simone Spätig, Michael Recher, Therese Streit, Rebekka Hofer und Bernhard Möri) ist in seiner Zusammensetzung unverändert geblieben. Im Berichtsjahr konnte das Arbeitspensum von Therese Streit ab Oktober auf 40 Stellenprozente erhöht werden und Michael Recher konnte den ersten Teil seiner Weiterbildung zum Sexualpädagogen erfolgreich abschliessen. Insgesamt füllten die 8 WKZ-Mitarbeiter/innen 420 Stellenprozente aus. Im Verlaufe des Berichtsjahres wurden im Bürogeschoss die alten Fenster und Türen durch neue ersetzt. Diese dringenden Sanierungsmassnahmen konnten für rund Fr. 23 000.—ausgeführt werden. Angebote, Anliegen und Dienste unseres Werkes machten wir unseren Mitgliedern, Freunden und Spender/innen auch 2012 in den fünf Ausgaben der WKZ-Info bekannt. Die Abonnentenzahl lag Ende Jahr bei rund 6250 (Vorjahr 6400). Die vier regulären Ausgaben der Zeitschriften «läbe/rede mitenand» waren den Themen «Spannungsfeld Pubertät», «Single – Berufung?», «Das ist nicht fair» und «Engel» gewidmet. Die sechs­köpfige Redaktionskommission (Mirjam Fisch-Köhler, Esther Isenschmid, Bernhard Möri, Gabriela Weyermann, Elfi und Ruedi Mösch) stellte die Inhalte dieser Num­mern mit viel Engagement zusammen. Zusätzlich wurde im Mai zum 120-jährigen Jubiläum ein «rede mitenand extra» herausgegeben. Die Abonnentenzahlen lagen Ende Jahr für das «läbe mitenand» bei 2430 (Vorjahr 2480) und beim «rede mitenand» bei rund 7200 (Vorjahr 7580). Der Vorstand hat im Berichtsjahr seine Leitungsverantwortung unseres Werks in fünf Sitzungen wahrgenommen. Besondere Anliegen waren die Fragen bezüglich Ausrichtung des Werks (Grundwerte) sowie die Berufung eines neuen Leiters. Mit Stephan Schneider konnte dieser im Oktober gefunden werden. Er wird am 1. Mai 2013 die Leitung des Werks übernehmen. Dem Vorstand gehörten (neben Vorsteher und Geschäftsführer) noch an: Christoph Ehrat (Präsident), Heiner Studer (Vizepräsident), Bettina Kohli, Andreas Zurbuchen und Clemens Eisenhut. Zur Mitgliederversammlung 2012 wurden unsere Mitglieder auf den 5. Mai nach Dürrenäsch eingeladen. 37 interessierte Mitglieder und 3 Gäste nahmen daran teil. Neben den üblichen Traktanden, wie die Abnahme der Jahres- und Kassenberichte, blickten wir auf


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120 Jahre Schweizerisches Weisses Kreuz zurück, feierten und erhielten Einblick in das, was uns gegenwärtig beschäftigt. Mit einem herzlichen Dankeschön wurde An­ dreas Jakob an der Mitgliederversammlung verabschiedet. Er hatte während 28 Jahren sehr verdienstvoll als Kassier im Vorstand mitgearbeitet. An zwei Weiterbildungsseminaren im Mai und Oktober beschäftigten sich die LEASektionsmitar­bei­ter/innen aus den fünf Sektionen mit praktischen Fragen bezüglich Öffentlichkeitsarbeit. Der LEA-Prospekt wurde erneuert. Therese Streit besuchte im Berichts­jahr alle Sektionen vor Ort. Per Ende 2012 gehörten folgende fünf LEA-Sektionen zu un­se­rem Werk: Berner Oberland (Leiterin: Bethli Wäfler), Brugg (Therese Streit), Schaffhausen (Doris Fritschi), St. Gallen/ Appenzell (Rebecca Sutter) und Winterthur (Ruth Schelling). Ein herz­liches Danke­schön gebührt all den treuen LEA-Mitarbeiter/innen, die vor Ort grosse Arbeit leisten. Durch die LEA-Materialstelle wurden im Berichtsjahr 80 Bezügerinnen (Vorjahr 39) kostenlos mit Babysachen (Aus­steu­ern, Kleidern, Betten, Kinderwagen, Kindersitzen, Wickeltischen usw.) bedient – so viele wie noch nie! Rebekka Hofer lei­te­te die LEAMaterialstelle mit viel Engagement. An finanzieller Direkthilfe leisteten wir 2012 bei 18 Gesuchen rund Fr. 14 450.— (Vorjahr 32 Ge­suche / Fr. 17 200.—) an betroffene Frauen/Familien und deren Kinder. Die LEA-Beratungen von Therese Streit nahmen im Jahr 2012 mit 50 Beratungen (Vorjahr 37) merklich zu. Die Ferienwoche für allein erziehende Mütter und ihre Kinder wurde auch dieses Jahr sehr erfolg­reich durchgeführt. Sie fand wieder im Ferienzentrum Männedorf statt (vgl. WKZ-Info 4/12 «Eine Woche Glück am Stück»). Die Woche wurde von 12 allein erziehenden Müttern und 16 Kindern belegt und zum zweiten Mal von unserer LEA-Verantwortlichen Therese Streit und ihrem Mitarbeiterteam geleitet. Dank rund Fr. 5700.— aus dem Ferienfonds und zweckgebundenen Spenden konnten wir auch diese Woche wieder vergünstigt anbieten. Die Aufklärungs- und Präventionsdienste in Konfirmanden- und Schulklassen sowie Teenager- und Jugendgruppen waren gefragt

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wie noch nie. In 85 Einsätzen an 32 verschiedenen Orten (Vorjahr 46/29) erreichten wir über 1’600 Jugendliche, wobei die Schulklassen 70 % aller Einsätze ausmachten. Die Einsätze brachten uns nach Alterswilen/TG, Amriswil, Belp, Berg/TG, Biel, Bützberg, Dägerlen, Dübendorf (2), Dürnten, Dürrenäsch, Fislisbach (8), Frauenfeld, Grosshöchstetten, Kirchberg/SG (2), Lauperswil, Lupfig, Mattwil, Matzingen, Mellingen (41), Mollis, Neukirch a.d.T., Oey-Diemtigen, Rothrist (2), Rümlang, Saas GR, Steckborn, Thalwil, Trogen, Weinfelden, Weiningen, Wohlenschwil (3) und Zürich. 80 dieser Einsätze fanden in Teenagergruppen und 5 in Jugendgruppen statt. Die Einsätze verteilten sich auf: Schulklassen (60), Konfirmandenklassen (15), freikirchliche Gruppen (10). Die Einsätze wurden von Simone Spätig und Michael Recher meistens im Zweier­ team bestritten. Dazu kamen 12 Fachvorträge (Vorjahr 6) in Bachenbülach, Bern, Biel, Geuensee (2), Langenthal (2), Mellingen (3), Strengelbach, Zürich sowie 3 Schu­lungs­seminare (Vorjahr 3) in Münchenstein und Wisen/SO mit insgesamt über 750 Teilnehmer/innen. Für Leiter/innen und Leiterteams in der Teenager- und Jugendarbeit führten wir zum 8. Mal im November das Jugend+Sex-Schulungswochenende mit 34 Teilnehmer/innen, dieses Jahr im Tagungszentrum Männedorf, durch. Mit diesem Schulungsangebot tragen wir dazu bei, dass Jugendmitarbeiter/innen ihren Teenagern und Jugendlichen in den brennenden Fragen rund um die Sexualität kompetent dienen und ihnen auch gute Vorbilder sein können. In drei Schulungskursen in Aarau, Bern und Kloten führten wir 95 Pastor/innen und kirchliche Mit­ar­bei­ter/innen neu in den Ehevorbereitungsdienst mit unserem Ehe Bereitschaft Kurs (EBK) ein. An zwei weiteren Seminaren in Dürrenäsch halfen wir 16 bereits aktiven EBK-Bera­ter/in­nen ihre Kompetenz im Ehevorbereitungsdienst und in der Begleitung von Ehepaaren zu erweitern. Im Berichtsjahr hat ein Fachteam mit der Revision des Ehevorbereitungskurses begonnen. Die Herausgabe des neuen «Eheund Beziehungskurses» (EBK) ist für 2014 geplant (vgl. WKZ-Info 5/12). Im März trafen sich die EBK-Verantwortlichen aus der

Schweiz und unseren Nachbarländern zur 4. internationalen EBK-Konferenz in Ascona. Das Internet-Angebot für Pärchen, die unseren Freundschaftskurs absolvieren wollen, wurde von 33 interessierten Paaren genutzt. Ihnen konnten wir ein EBK-Beraterehepaar für ihre persönliche Ehevorbereitung vermitteln. In unserem Weisskreuz-Verlag konnten wir im Berichtsjahr, neben dem umfangreichen Kursmaterial sowie Kinderbildkalender und -karten, neu ein LEA-Memospiel herausgeben. Zur Adventsfeier wurden anfangs Dezember wieder alle Mitarbeiter/innen des Weiss­ kreuz-Zentrums, des Vorstands, der Redaktionskommission sowie des Jugend+SexSchulungs­teams eingeladen. Mit dieser schlichten Feier danken wir für die treue und wertvolle Mitarbeit. Wir durften 7 Personen in die Mitgliedschaft des Schweizerischen Weissen Kreuzes aufnehmen, drei Mit­glieder sind gestorben. Der Mitgliederstand lag Ende 2012 bei 179 Weisskreuz-Mitgliedern (Vorjahr 175). Die Spendeneingänge fielen erfreulicherweise gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % (ca. Fr. 9000.—) besser aus. Zusätzlich gingen rund Fr. 48 000.— zweckbestimmte Spenden für unsere Jubiläumsprojekte ein. Das Berichtsjahr 2012 schloss finanziell, nach der Zuweisung von Fr. 29 800.— an den Fonds für den Ausbau von Stellenprozenten und Fr. 55 500.— an den Fonds für zukünftig notwendigen Liegenschaftsunterhalt mit einem Gewinn von Fr. 180.94 gut ab. Wir sind unserem Herrn, allen Mitarbeiter/ innen und all unseren treuen Spender/innen, die unser Werk finanziell tragen, von Herzen dankbar. Wir blicken dankbar zurück auf ein volles (Jubiläums)Jahr in dem wir wiederum von Gottes Liebe gesegnet und getragen wurden. Dank sei auch unseren fähigen, einsatzfreudigen Mitarbeiter/innen und unseren vielen Betern. Im Februar 2013

Ruedi u. Elfi Mösch, Leiterehepaar


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aus Lesitungen

Zeitschriften

LEA Materialverkauf, Ferienwoche Ehevorbereitung Materialverkauf, Schulungen Jugend+Sex Materialverkauf, Schulungen Total Einnahmen aus Leistungen Spenden inkl. Mitgliederbeiträge Weihnachtsaktion LEA-Ferienwoche Jubiläum Stellenprozente Jubiläum Sonnenenergie Total Einnahmen aus Spenden Total Ertrag

Pers Material, Waren, Dienstleistungen Sonstiger

Aufwand

Betrieb

aus Spenden

Ertrag

Allgemein SWK z.B. Vorträge, Seelsorge Verlag Material- und Bücherverkauf, Einnahmen für Versand

Allgemein SWK Porti, Drucksachen Verlag Produktion, Versand, Einkauf Bücher

Zeitschriften: Produktion und Versand

LEA Produktion, Ferienwoche

Finanzielle Direkthilfe

Ehevorbereitung Produktion, Schulungen Jugend+Sex Produktion, Schulungen Total Aufwand für Material, Waren, Dienstleistungen Personalaufwand Miete, Strom, Wasser, Heizung, Versicherung, Reparaturen Büromaterial, EDV, Telefon, Werbung, übrige

Total sonstiger Betriebsaufwand Total Aufwand

5 972.83 13 333.65 58 869.80 48 957.00 14 572.90 55 419.92 197 126.10 410 988.02 74 940.95 80.40 31 601.50 16 269.55 533 880.42 731 006.52 -14 962.55 -4 319.75 -67 623.75 -43 518.21 -14 433.20 -8 027.99 -16 046.45 -168 931.90 -399 905.25 -23 984.95 -62 279.88 -86 264.83 -655 101.98 75 904.54

570.75 -4 460.95 -3 890.20

Finanzen

Betriebsgewinn

Zinserträge Zinskosten, Post- und Bankgebühren Saldo Finanzerfolg

Abschr.

Die Zahl der Abonnenten unserer Zeitschriften und Kalender nimmt stetig ab. Dies spüren wir auch bei den Abozahlungen und Spenden. Nach wie vor sind die Printprodukte aber unser finanzielles Rückgrat. Auf der anderen Seite ist unsere Präventionsarbeit enorm gefragt, wird aber niemals kostendeckend angeboten werden können. Wir sind darum weiterhin auf Spenderinnen und Spender angewiesen, die sich mit unserem Auftrag identifizieren und uns mittragen. Es geht nicht ohne. Wir wollen weiterhin haushälterisch mit den anvertrauten Mitteln umgehen, Mitarbeitern und Werkzeugen Sorge tragen und gleichzeitig mutig entwickeln und investieren. Ihre Unterstützung ist unser Auftrieb. Ganz herzlichen Dank dafür!

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

Abschreibungen

- 30 730.05

Liegenschaften

Die Jahresrechnung 2012 ermutigt uns, unsere Präventions- und Beratungsarbeit im neuen Jahr weiter auszubauen. Vor allem dank unserem 120-Jahr-Jubiläum dürfen wir einen höheren Spendeneingang gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Mit Fr. 29 800.— haben wir den grössten Teil dieser für Stellenprozente eingegangenen Mittel einem Fonds zuweisen können, der jetzt für die Teamerweiterung bereitsteht. Die Spenden für Sonnenenergie und der Ertrag aus den Liegenschaften haben uns ermöglicht, im Hinblick auf die Dachsanierung des Haupthauses, mit Fr. 55 500.– ebenfalls einen entsprechenden Fonds zu eröffnen. Mit dem Ersatz der meisten Fenster im Bürotrakt (rund Fr. 23 300) und der Modernisierung der EDV (rund Fr. 61 700) sind zudem zwei grössere Investitionen möglich gewesen. Die Fenster haben der laufenden Gebäuderechnung belastet, die EDV je zur Hälfte in der Bilanz aktiviert und abgeschrieben werden können. Anfang September 2012 haben wir auf unsere neue Buchhaltungssoftware umgestellt, unsere Rechnungslegung transparenter gestaltet und den verschärften gesetzlichen Bestimmungen angepasst. Das Bruttoprinzip wird nun durchgängig eingehalten, die Guthaben der LEA-Sektionen sind in der Buchhaltung des Gesamtvereins integriert und die Gebäuderechnung wird separat ausgewiesen.

Erfolgsrechnung des Schweizerischen Weissen Kreuzes

Mieterträge inkl. Einnahmen für Nebenkosten Nebenkosten, Unterhalt Ersatz Fenster Büros Saldo Liegenschaften

86 929.10 -25 056.30 -23 294.60 38 578.20

Fonds

Kassenbericht

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Bezug aus Fonds für Ferien Zuweisung an Fonds für Personal Zuweisung an Fonds für Liegenschaften

5 618.45 -29 800.00 -55 500.00

Heiner Studer, Vizepräsident Die Buchhaltung ist vom 15. bis 16. April 2013 durch die Revisionsstelle Tomamichel Treuhand aus Lenzburg geprüft und von der Mitgliederversammlung am 4. Mai 2013 genehmigt worden. Die Revisionsstelle bestätigt, dass der Ehrenkodex SEA eingehalten worden ist.

Gewinn

180.94


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jugendsex.ch

Jugend+Sex Unser neuer Mann – herzlich willkommen … … im «Jugend+Sex»-Team, Matthias Bischofberger! Schon seit einiger Zeit reden wir davon, nun ist es soweit: Seit dem 1. Juni arbeitet Matthias in der Präventionsarbeit des Schweizerischen Weissen Kreuzes mit. Er wird mit Debora Röhm ein zweites Präventionsteam bilden, das vorwiegend in Konfirmanden- und Jugendgruppen unterwegs sein wird.

Wie reagiert dein Umfeld darauf, dass du in die sexualpädagogische Arbeit eingestiegen bist? «Das ist ja voll dein Ding», sagen diejenigen, die mich etwas besser kennen und wissen, dass mich die Thematik der Sexualität interessiert. Leute aus der Heilsarmee in Winterthur, in der ich die letzten 11 Jahre als Jugendarbeiter tätig gewesen bin, freuen sich mit mir darüber, dass ich eine neue, gute Arbeit gefunden habe. Gute Freunde glauben ein Leuchten in meinen Augen gesehen zu haben, als ich nur schon von der Möglichkeit einer Anstellung beim Weissen Kreuz erzählt habe ... Apropos dein Umfeld … Stell uns doch deine Familie kurz vor. Da ist zuerst Renata, meine geliebte Frau, wir sind in diesem Sommer sieben Jahre verheiratet. Sie findet meine neue Arbeit sehr spannend und wäre am liebsten gleich als meine Team-Partnerin eingestiegen. Da gibt es aber «gewisse

Familie Bischofberger: Laisa, Matthias, Renata, Sulamit und Tilon

Persönchen», die dies, jedenfalls im Moment, erfolgreich verhindern: Allen voran Sulamit, die am 6. Januar dieses Jahres zu uns gestossen ist. Sie ist ein pflegeleichtes und fröhliches Baby. Dann Laisa, unser draufgängerisches, tolles Mädchen, die gerade drei geworden ist. Und Tilon, bald fünf, rundet unsere Familie mit seinem Humor und Einfallsreichtum ab.

Du hast eine theologische Ausbildung absolviert und arbeitest seither in der Jugendarbeit. Warum möchtest du mit Jugendlichen ausgerechnet über Sexualität reden? Meine eigene Erfahrung ist die, dass, wenn ich mich im Ausleben der eigenen Sexualität an Gottes Massstäben orientiere, letztendlich am meisten Intimität, Erfüllung und Spass daraus resultiert. Da möchte ich helfen und mich als «Ex­ perte,-der-von-auswärts-kommt» den Jugendlichen als Ansprechperson nahbar machen.

... noch ist einiges provisorisch im neuen Männerbüro.

Worauf freust du dich am meisten? Auf die Begegnung mit interessierten jungen Leuten, die sich dem Thema stellen. Herausfordernd werden diejenigen Gruppen sein, die es erst zu

«knacken» gilt, damit sie etwas für sich persönlich mitnehmen können. Und ich freue mich auch auf die Arbeit mit dem WKZ-Team, ich bin gespannt auf gute Gespräche und das Neu- und Weiterentwickeln von Lektionen.

Was stellst du dir in der Sexual-Präventionsarbeit eher schwierig vor? Den richtigen Ton zu finden, wenn es um Glauben und Sexualität geht. Ich weiss, dass es nicht immer um den Glauben gehen wird bei meinen Einsätzen. Aber wenn ja; wo fängt das Moralisieren an, wo ist es ein Erzählen von der befreienden Botschaft von Jesus, die auch für unsere Sexualität gilt? Wie bringt man Wort Gottes bei einer «christlichen Jugend» ins Spiel, die zum Teil wenige Bibelkenntnisse hat? Was möchtest du bewirken? Wenn Gott sagt, dass es von ihm selber noch einiges zu entdecken gibt, dann wiederspiegelt sich dies auch geheimnisvoll in der Sexualität, die er ja geschaffen hat. Gott bietet uns eine handfeste, versöhnte Beziehung und Freundschaft an. Genauso wünsche ich mir, dass junge Menschen, trotz aller Rätselhaftigkeit und Verwirrung rund um ihre Sexualität und Identität, in eine gute, versöhnte Beziehung zu ihrer Lust und sich selber kommen. Das Interview führte Michael Recher


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Bestelltalon

Termine

Faltkarten Faltkartenserie(n) 2013 mit 4 Motiven aus dem Kinderbildkalender 2013, mit Einlageblättern und Couverts à Fr. 7.50 Serie(n) Faltkarten 2012 à Fr. 7.50

LEA-Memospiel Ein beliebtes Familienspiel mit lebendigen Kinderbildern, einige davon aus den Kalendern der letzten Jahre. Ein super Geschenk für Jung und Alt. Ex. Memospiel à Fr. 17.50 Der Erlös aus dem Verkauf dieser Produkte kommt vollumfänglich der LEA-Arbeit zugut. Der LEA-Flyer Das Angebot von LEA in kompakter, ansprechender Form, auch zum Weitergeben. Ex. Flyer gratis Ferienwochen-Flyer Ex. Prospekt(e) zur Ferienwoche für Einelternfamilien 20. – 27. Juli 2013 in Männedorf gratis Schulungs-Weekend Jugend+Sex Ex Flyer «Schulungswochenende für Leiterinnen und Leiter 2013» Prospekte Jugend+Sex Ex. Prospekt(e) «Alles Sex – oder was?!» Angebot der Sexualerziehung in Schulen (für Schulleitungen und Lehrkräfte) Sex – Gottes geniale Idee Ex. Broschüre(n) «Sex – Gottes geniale Idee» à Fr. 5.— (auch in italienisch erhältlich) (für die Verwendung in der Jugendarbeit ab 20 Ex. à Fr. 4.—) Worte für Kranke, Sterbende und Trauernde Broschüre à Fr. 8.— Fotokartenserie à Fr. 12.— (12 A6-Karten mit Sinn- und Bibelsprüchen) Broschüre und Faltkartenserie als Set à Fr. 18.— Mitgliedschaft Informationen, um Mitglied beim Schweizerischen Weissen Kreuz zu werden WKZ-Info weitere Ex. der WKZ-Info 3/13 gratis Abonnement WKZ-Info à Fr. 8.—

Absender

Herr/Frau (Nichtzutreffendes bitte streichen)

Name Vorname Strasse|Nr. PLZ|Ort Datum|Unterschrift

LEA Schweiz – die Ferienwoche 2013 www.lea-schweiz.ch

• Ferienwoche für Alleinerziehende und ihre Kinder, 20. – 27. Juli 2013 im Ferienzentrum Männedorf Die kostengünstige Woche um Kontakte zu knüpfen, Gemeinschaft mit anderen Frauen in ähnlichen Lebensumständen zu pflegen, auszutauschen, sich durch Referate herausfordern und einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Ehevorbereitung – die Ausbildungskurse 2013 www.ehevorbereitung.ch

• EBK-Einführungskurs in der Ehevorbereitung Samstag, 2. November 2013 in Aarau (8.30 – 17.00 Uhr)

Jugend+Sex – die Schulung 2013 www.jugendsex.ch

• Schulungswochenende – für Leiter/innen und Leiterteams in der Teenager- und Jugendarbeit Samstag/Sonntag, 9./10. November 2013 in Männedorf

Wir suchen auf Juli/Au gust 2013 eine günstige

2-Zimmer-Wohnung

für eine junge allein erziehende Mutter mit ihrem neugebore nen Kind.

Region Gossau ZH / Uster / Wetzikon / Walliselle n.

Preisvorstellung: Fr. 10 00.— inkl. Nebenkosten.

Wir freuen uns,

wenn Sie mit uns Konta kt aufnehmen: LEA-Sektion Winterth ur Telefon 052 212 81 18 Mail winterthur@lea-sc hweiz.ch

Kontaktadresse Schweizerisches Weisses Kreuz Weisskreuz-Zentrum Lindhübelstr. 4 • 5724 Dürrenäsch Tel. 062 767 60 00 • Fax 062 767 60 01 www.wkz.ch • E-Mail info@wkz.ch PC 50-6609-2

Infobl 1303  
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