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ST. PETER-FREIENSTEIN

Herr Vizebürgermeister treten Sie zurück! Liebe Gemeindebürger, liebe Gemeindebürgerinnen! Bürgermeister, Vizebürgermeister und der Gemeinderat sind Repräsentanten der Bevölkerung. Sie stehen stellvertretend für uns Gemeindebürger als „Aushängeschild“ in der Öffentlichkeit und sollten unsere Interessen nach außen hin vertreten. In den vergangenen Monaten hat aber Vizebürgermeister und Kulturausschussobmann Herbert Walcher mehrfach ein derartig peinliches Verhalten in der Öffentlichkeit an den Tag gelegt, dass sich alle Sankt Peterer für ihn und unseren Ort schämen mussten. Mit seinem, jetzt bekannt gewordenen, Zigarettenschmuggel ist nun das Fass übergelaufen. Vizebürgermeister Walcher hat in seiner Funktion als Kulturreferent Bäderfahrten in die Therme Radkersburg organisiert. Obwohl er wegen finanzieller Ungereimtheiten bei diesen Fahrten bereits seit Monaten im Visier des Prüfungsausschusses ist, begleitet er als Gemeindevertreter (Reiseleiter) diese Fahrten. Dabei nutzt er diese regelmäßigen Ausflüge offenbar zum Schmuggeln von Zigaretten. Er gibt im Interview mit der Kleinen Zeitung an, dass er absoluter Nichtraucher sei, sowie dass er schon 2–3mal Zigaretten, anscheinend in dieser nicht erlaubten Menge mitgenommen hat. Liebe St.Peterer, damit gibt er zu, dass er Gemeindefahrten zum Zigarettenschmuggel missbraucht hat! Hinzu kommt, dass, nachdem er selbst Nicht-

raucher ist, der Verdacht entsteht, dass er oder zumindest ein Dritter einen Vorteil aus dem Schmuggel gezogen hat. Vizebürgermeister Herbert Walcher hat in seiner Funktion als Gemeindevertreter Massen von Zigaretten geschmuggelt und diese dann noch im Bus, in welchen unsere Teil-


Mitteilung nehmer des Ausfluges aus St. Peter saßen, transportiert. Es macht den Anschein, dass er den Ausflug der St.Peterer Bürger mehrfach als Vorwand benutzt hat, um Schmuggelware in die Heimat zu transportieren. Diese Vorgehensweise zeigt von Abgebrühtheit in besonderem Ausmaß! Seine Parteikollegin, Frau Bürgermeister Weinkogl, bezieht natürlich zum Vorfall mit ihrem Schützling keine Stellung. Aus unserer Sicht sind Sie, Herr Vizebürgermeister Herbert Walcher, nicht weiter für die Gemeinde tragbar. Ersparen Sie uns jede weitere peinliche Schlagzeile und treten Sie zurück! Die St. Peterer Bürger können Ihnen, aufgrund der aktuellen Vorfälle, kein Vertrauen mehr schenken. Es ist traurig, dass dieser Vorfall kommentarlos von der Gemeindeführung hingenommen wird. Seit Monaten schaut sie tatenlos zu und ignoriert sämtliche Vorfälle. Hier hat daher auch die gesamte Gemeindeführung kläglich versagt.

Kurzbericht aus der letzten ­Gemeinderatssitzung Schließung unserer RaiffeisenFiliale In den vergangenen Wochen kam es zu insgesamt zwei Postwurfsendungen, in denen uns mitgeteilt wurde, dass ab Herbst unsere Bankfiliale geschlossen werden wird. Bürgermeister Weinkogl erklärte in der letzten Gemeinderatssitzung, dass keine andere Lösung möglich gewesen wäre und sie das Beste aus der Situation gemacht hätte. Bereits in dieser Sitzung wurde von GK Leinweber kritisiert, dass der gesamte Gemeinderat ebenfalls durch die Flugblätter informiert wurde und sie, ohne Rücksprache, diese Verhandlungen aus seiner Sicht nicht zufriedenstellend geführt hat. Wir vom Team Stronach finden es traurig, dass die Bürgermeisterin, hinter dem Rücken des Gemeinderates, in einer „One-woman-show“ agiert und uns dabei noch denkbar schlecht vertritt. Vordernberg zeigt uns, dass es auch anders geht: Nach der Schließung der Raika wird Vordernberg (lt. Medienberichten) zwei Mal wöchentlich durch einen mobilen Bankbus versorgt, der vor Ort die gewohnten Serviceleistungen anbietet. Hier wurde offenbar effizienter und erfolgreicher

verhandelt. Wir haben Frau Bürgermeister Weinkogl gebeten, dass sie diese Möglichkeit nachträglich bei Raiffeisen ins Gespräch bringt. Es ist traurig, dass mit uns nicht schon im Vorfeld gesprochen worden ist, denn wir hätten sicher eine, für unsere Bürger bessere Lösung gefunden. Für St. Peter hätte es von Anfang an einen wesentlich größeren Verhandlungsspielraum gegeben.

Hundesteuer Überraschend wurde uns in der letzten Gemeinderatssitzung mitgeteilt, dass die Hundesteuer aus gesetzlichen Gründen nicht mehr herabgesetzt werden kann, da die von SPÖ/ÖVP beschlossene Verordnung gültig und somit rechtswirksam ist. Eine Aufhebung dieser Verordnung ist rückwirkend nicht mehr möglich. Auf meine Frage, ob die Hundebesitzer nun für die Fehler des Gemeinderates ­bezahlen müssen, wurde mir von Frau Weinkogl mit „grob gesagt JA“ beantwortet! Traurig, aber damit gibt sie zu, dass die Hundebesitzer dafür zahlen dürfen, dass sie schlecht von der Mehrheit des Gemeinderates vertreten werden! Wir vom Team Stronach bedauern es, dass es uns nicht gelungen ist die Hundesteuer zu senken und hoffen im kommenden Jahr diese Senkung durchsetzen zu ­können!

Muttertagsfeier Eine Gemeindebürgerin hat bei der letzten Gemeinderatssitzung angefragt, warum nicht alle Mütter zur Muttertagsfeier eingeladen worden sind. Frau Bürgermeister antwortete darauf, dass sie anhand von Fotos der letzten Veranstaltung die Mütter identifiziert und diese danach eingeladen hat. Frau Weinkogl ist offenbar davon ausgegangen, dass die Mütter sich über die Feier gegenseitig informieren und dann schon alle kommen werden … Wir vom Team Stronach hoffen, dass alle Mütter einen schönen Muttertag gefeiert haben und im kommenden Jahr auch alle anhand einer Kartei eingeladen werden! Für das Ortsteam St.Peter-Freienstein Mit freundlichen Grüßen GR Stefan Neudorfer Vorsitzender Team Stronach St. Peter-Freienstein

Für den Inhalt verantwortlich: Stefan Neudorfer, Niedermoarsiedlung 13, 8792 St.Peter-Freienstein

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