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2. Ausgabe

Magazin der United Supporters Luzern

gratis

«Du bist so gross, du bist so stark...» Dies singen die FCL-Fans jeweils, wenn Goalie David Zibung einen Ball hält. Mit 1,87 Metern Körpergrösse ist der Hergiswiler für einen Torhüter zwar nur durchschnittlich gross,

bärenstark spielt der 22Jährige aber trotzdem regelmässig. Ins Herz geschlossen haben ihn die Luzerner aber nicht nur wegen den sportlichen Leistungen, sondern auch

wegen seiner Nähe zu den Fans. Grund genug für den «Stelzbock», ihm ein paar Fragen zu stellen. Grund genug aber auch für die United Supporters, ihm ein T-Shirt zu widmen.


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Zur heutigen Begegnung

St. Gallen: Senf oder nicht Senf Setzt es für uns auswärts in der Olmastadt regelmässig saftige Niederlagen ab, gelten auf der Allmend andere Massstäbe. Leider blieb es unseren Kameruner Löwen verwehrt, sich im Hinspiel für unsere

Auswärtschoreo mit Toren oder gar Punkten zu bedanken. Obschon die Luzerner als klarer Aussenseiter ein passables Spiel ablieferten, blieb es den Espen überlassen, den zugegebenermassen nicht unverdienten Sieg einzufahren. Seither überraschen beide Teams die eigenen Fans mit ihrer

Heimstärke, lassen aber auswärts noch eine Portion Konstanz vermissen. Sorgen wir mit einer stimmungsvollen Kurve dafür, dass es dabei bleibt und wir heute nicht nur die besseren Bratwürste essen, sondern auch die siegreiche Mannschaft feiern können!

Diese Choreografie präsentierten die FCL-Fans am letzten Auswärtsspiel in St. Gallen.

Impressum Herausgeber Der Stelzbock erscheint viermal jährlich und ist eine Publikation der United Supporters Luzern, 6000 Luzern. Die United Supporters im Internet: www.us-luzern.ch Redaktion Daniel Britschgi, Daniel Erni, Patrick Leisibach, Diego Stocker (alle Text) und Emanuel Thaler (Text und Layout). Die Bilder stammen von di-

versen Internetportalen www.footballislife.ch.vu, fcl.schesl.ch und amade.ch. Die Publikation erfolgt mit deren freundlicher Genehmigung. Kontakt Per E-Mail an die Adresse kontakt@us-luzern.ch oder an einem Heimspiel des FC Luzerns am USL-Stand beim Eingang zur Zone 2. Kontoverbindung Das Magazin ist kostenlos

erhältlich und wird in ehrenamtlicher Arbeit produziert. Beiträge zur Deckung unserer Aufwendungen sind jederzeit willkommen. Spenden nehmen wir gerne am USL-Stand beim Eingang zur Zone 2 oder per Überweisung an United Supporters 6000 Luzern, Raiffeisenbank Region Stans, Kontonummer 94453.19, Clearing 81223, Postkonto 60-6536-8 entgegen.

Herzlichen Dank!


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Inhaltsverzeichnis

Editorial

Grün-weiss macht Luzern nicht heiss

Liebe FCL-Fans

Die Ähnlichkeiten liegen auf der Hand. Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - mögen sich St. Galler und Luzerner nicht. Warum das so ist und ob das schon immer so war, Seite 4 hilft weiter.

Nach dem überwältigend positiven Echo fühlten wir uns schon fast dazu genötigt, euch noch in der Vorrunde mit einer zweiten Ausgabe des Fanzines der United Supporters Luzern (USL) zu beschenken.

13 Glanzstücke Was kostet das?

2004 wurden die United Supporters gegründet. Seither sind eineinhalb bewegte Jahre mit 13 kreativen Aktionen vergangen. Mehr dazu auf Seite 7, wo wir dir auch gleich attraktive Ideen für die nahende Winterpause vorstellen.

So wird die Allmend wieder zur Festung

Mit den letzten Spielen darf man stimmungsmässig nicht zufrieden sein. Jetzt meldet sich der Capo beim Publikum. Was er gerne von dir möchte, steht auf Seite 8 dieser Ausgabe.

Zibung:«Das würde ich wieder machen!»

Was genau er erneut tun würde? Wo er sich das Spiel ansehen würde, wenn er gesperrt wäre? Diese und viele weiteren Fragen beantwortet FCLGoalie David Zibung im Interview ab Seite 10. Kolumne Oldschool Stimmung an den letzten Spielen Kolumne Fan-Kurven Fanclub You’ll never walk alone Neue Artikel im USL-Shop Infos: Extrazug nach Basel

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Beschenken? Ein Stichwort, welches uns zu einem wichtigen Thema führt. Einerseits soll der Stelzbock – den Grundsätzen der USL entsprechend – einen Beitrag an eine farbige und lebendige Fankultur leisten. Andererseits entstehen damit auch hohe Ausgaben. Geld, das auch für den Kauf von Choreo-Material eingesetzt werden könnte. Die Gretchenfragen in diesem Zusammenhang sind schnell gestellt: Schaffen wir es, den Stelzbock finanziell kostenneutral zu halten? Ist der Stelzbock-Leser bereit, einen kleinen Obolus zu entrichten? Was gibt es für Alternativen? Bitte lasst uns wissen, ob und wie Ihr Euch in Zukunft den Stelzbock vorstellt! Nun aber zum Inhalt unserer Zweitausgabe, die auch vor der Emanzipation nicht halt macht, wie unter «Fan-Kurven» nachzulesen ist. Das etwas andere Interview führen wir dieses Mal mit David Zibung. Dazu wie immer die neuesten Infos rund um die USL. Viel Spass beim Lesen!

Jan Müller Präsident USL


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FCL - St. Gallen

Gleich und gleich bekriegt sich gern!

NO SG: St. Galler haben bei vielen Luzernern einen schweren Stand.

Das Verhältnis zwischen den Fanszenen in Luzern und St. Gallen kennt eigene Gesetze. Man mag sich nicht besonders, obwohl man in manchen Dingen erstaunlich viel gemeinsam hat. Güller und Lutscher mögen sich nicht. Auch wenn man sich nicht gerade abgrundtief hasst, können doch grosse Teile beider Fanlager wenig bis nichts miteinander anfangen. Was erstaunlich ist, denn wenn man die beiden Fanszenen etwas genauer unter die Lupe nimmt, stösst man auf eine überraschend grosse

Anzahl von Parallelen. Gute Stimmung... Sowohl das Espenmoos als auch die Allmend sind traditionelle Stimmungshochburgen des Schweizer Fussballs. Vor allem in den 80er-Jahren wussten die beiden Fanszenen in Sachen Support und Atmosphäre Massstäbe zu setzen. Luzern etwas mehr, St. Gallen etwas weniger. In einer Zeit, als die Zürcher Südkurve noch nicht Inbegriff einer hippen und trendigen Fanszene, sondern der schlichte Name einer stimmungsarmen und weitgehend verwaisten Kurve war und selbst im Basler Joggeli regelmässig vor weniger als 5000 Zuschauern Fuss-

ball gespielt wurde, war die Stimmung in St. Gallen und Luzern durchwegs gut bis berauschend. ... gemeinsamer Feind In dieser Zeit kannte man im Herzen und im Osten der Schweiz einen gemeinsamen Feind: die noblen, piekfeinen, arroganten und unerträglich erfolgreichen Grasshoppers aus dem verhassten Zürich! In Anbetracht des gemeinsamen, übermächtig scheinenden Rivalen begannen einzelne Exponenten beider Fanlager leise Sympathien für einander zu entwickeln. Dass daraus niemals auch nur ansatzweise eine Freundschaft wurde, lag nicht zuletzt an einer folgenschweren Be-


FCL - St. Gallen gegnung im Jahre 1980. Luzern war soeben aufgestiegen und sorgte unter Trainer Paul Wolfisberg für Furore. In den Reihen des Aufsteigers stand mit dem Dänen Eigil Nielsen ein brillanter Regisseur. Bei St. Gallen lief Norbert Senn auf, ein rustikaler Aussenverteidiger, der seine fehlenden fussballerischen Fähigkeiten durch tumbe Brutalität wettzumachen versuchte. Es kam wie es kommen musste: Senn knüppelte Nielsen vor über 16’000 entsetzten Zuschauern kurzerhand zum Sportinvaliden. Duplizität der Ereignisse dann sechs Jahre später als Walter Hörmann Jürgen Mohr von den Beinen holte und für ein paar Wochen ausser Gefecht setzte. Diese beiden Ereignisse sorgten dafür, dass St. Gallen in Luzern immer mit einem guten Hasspegel empfangen wurde. In den

Meist zum Bersten voll: Die Stehrampe im St. Galler Espenmoos.

Reihen der Grünweissen trieben damals die legendären Kutten-Rocker «Supergreen» ihr Unwesen, die sich in der hasserfüllten Atmosphäre pudelwohl fühlten und sich bei Provokationen nicht zweimal bitten liessen. So kam es, dass es auch in der «heilen Kutten-Welt der 80er Jahre» bereits ein paar Mal ordentlich krachte. Kurven im Umbruch So einzigartig die Stimmung in den Kuttenhochburgen Luzern und St. Gallen war, so gross war auch die Krise, in welche die beiden Fanszenen Ende der 90erJahre stürzten. Sowohl die Allmend als auch das Espenmoos erwiesen sich für einen neuartigen, ultraorientierten Support als hartes Pflaster. Jungen Gruppierungen wurde mit Missgunst begegnet, neue Ideen wurden sabotiert, es kam zu

5 unerfreulichen Spaltungen innerhalb der Szenen. Sportlich war diese Zeit vor allem von bitteren Auswärtsniederlagen in St. Gallen geprägt, die man selbst im Eishockey als vernichtende Kanterniederlagen bezeichnen müsste und über die wir deswegen an dieser Stelle lieber den Mantel des Schweigens hüllen. Wie ambivalent das Verhältnis der beiden Fanlager in dieser Zeit war, zeigen zwei Anekdoten aus dem Jahr 2000: So hielt es eine Gruppe von St. Galler Kutten für eine gute Idee, den FC Luzern am legendären Cuphalbfinal gegen den FC Zürich im Letzigrund zu unterstützen. Die Reaktionen bei den Luzernern waren geteilt. Vereinzelter Applaus wurde von kräftigen Hassgesängen lauthals übertönt. Nicht minder kurios dann die Ereignisse, die


6 sich nur zwei Wochen später auf der Luzerner Allmend abspielten. St. Gallen war nach dem 2:1 Auswärtssieg praktisch Meister geworden, was vom Ostschweizer Anhang auf dem Rasen ausgiebig gefeiert wurde. Bei den Luzernern wiederum geteilte Reaktionen: Die einen feierten mit, die anderen prügelten sich nur wenige Meter davon entfernt. Alles in allem herrliche Szenen, in höchstem Masse bizarr, aber vielleicht gerade deswegen unvergesslich! Es geht voran! In der Gegenwart befinden sich beide Szenen im Aufwind und gehören zu den aktivsten im Land. Dass aber noch lange nicht alles eitler Sonnenschein ist, zeigte sich Anfang Saison vor allem in St. Gallen. Während sich die ultraorientierten Gruppen engagiert dem Boykott gegen den Fanpass anschlossen, wurden diese Bemühungen von traditionellen Fankreisen massenweise unterlaufen. Aber auch die Luzerner Szene ist vor überraschenden Rückschlägen nicht gefeit, was die beschämend miese Stimmung der letzten Spiele überdeutlich zeigte. Trotzdem bewegt sich sowohl in St. Gallen als auch in Luzern vieles in die richtige Richtung. An beiden Orten sorgen junge Gruppen für frischen Wind, was dazu führt, dass sich beide Fanlager langsam aber stetig wieder dorthin bewegen, wo sie vor 20 Jahren bereits einmal standen. In diesem Sinne freuen wir uns auf das Duell gegen Grünweiss.

FCL - St. Gallen

Oldschool mit Wiesel FC Zürich - FC Luzern 0:3, NLA-Qualifikationsrunde, Dezember 1987. Wir schreiben das Jahr « 1987. Das letzte Spiel um

den Einzug in die Finalrunde. Luzern spielte auswärts im Letzigrund (RIP). Man brauchte einen Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied, um sich ohne fremde Hilfe zu qualifizieren. Servette, Lausanne und Sion zitterten ebenfalls. Sion war punktgleich und spielte daheim gegen GC. Alles, was damals in der LU-Szene Rang und Namen hatte, war in Zürich dabei. Die Schätzungen lagen zwischen 8000 und 10000 Luzernern im Letzi. Der FCZ war bereits definitiv in der Abstiegsrunde und hatte null Ambitionen. Beim letzten Heimspiel hatte der FCZ etwas über 1000 Fans. An diesem Spieltag kamen 10´500, so kann jeder etwa ausrechnen, wie viele LUs in Zürich waren! Ein grosser Teil fuhr mit dem Extrazug und sonstigen Zusatzzügen. Die Südkurve blieb gähnend leer, die grosse SK-ChoreoZeit war da noch nicht geboren... Dagegen war die Nordkurve brechend voll. Auch auf der Haupttribüne fast nur Luzerner. Geniale Stimmung während dem Spiel. Auf die Gesänge gehe ich nicht näher ein (es

war halt Kuttenzeit). Zur Halbzeit lag Sion in Führung und in Zürich stand es immer noch 0:0. Somit wäre LU in der Abstiegsrunde gewesen. Viele hatten Taschenradios dabei. Dann plötzlich die schnellen FCLTore und es hiess 0:3. Und just in diesem Moment ging auch noch GC in Führung und schoss somit Sion in die Abstiegsrunde. Die ganze FCL Kurve skandierte im Letzigrund “Hopp GC”... unvergessliche Momente! Nach dem Schlusspfiff nahm die wohl erste grosse Pyroshow des FCL seinen Lauf: Die ganze Kurve war minutenlang umhüllt von dichtem roten Rauch. Und mittendrin die Spieler, die ihre Trikots in die Menge warfen... Leider schoss auch damals schon ein “Fan” seine Fackel auf die Tartanbahn. Der Täter war aber laut Augenzeugen etwas alkoholisiert und hat sich einige Zeit später beim Hallenturnier beim damaligen Präsidenten Romano Simioni für sein Verhalten entschuldigt. Wenn man eine Rechnung vom FCZ bekommen sollte, würde er diese natürlich übernehmen, versprach er...

»

Wiesel war langjähriger FCL-Fan. Heute besucht er regelmässig Spiele im Ausland, beim FCL trifft man ihn nur noch ab und zu. Dafür schreibt er jetzt exklusiv Kolumnen im Stelzbock.


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USL-News

Viel Geld für einen würdigen Rahmen 30´000 Franken - so viel Geld haben die United Supporters bisher für Choreografien verwendet. Doch das ist erst die halbe Miete. Seit 2004 existieren die United Supporters Luzern (USL). In diesen rund eineinhalb Jahren haben sie einiges bewegt im Stadion Allmend. Der Schwierigkeitsgrad der Choreografien wurde seither ständig gesteigert, die Werke perfektioniert. Erstmals zieht USL nun Bilanz: Insgesamt 13 Projekte wurden während dieser Zeit realisiert, heute präsentieren wir euch Nummer vierzehn. 30´000 Franken wurden

Die Kunst, das Geld zur Freude aller einzusetzen... eingesetzt - für Stoff, Plastikfolie, Farben, Seile, Klebebänder, Plastikstangen, Pinsel und was sonst noch alles benötigt wird, um solche Aktionen aufzuziehen. Tausende Arbeitsstunden Würden die zahlreichen Arbeitsstunden ebenfalls miteinberechnet, die Gesamtsumme wäre ausreichend gross für ein Auto der teureren Kategorie. Doch woher kommen die-

se finanziellen Mittel? Wichtigste Einnahmequelle sind die Jahresbeiträge der mittlerweile 157 Mitglieder - total über 8000 Franken. Weitere finanzielle Mittel verschaffen uns der Verkauf von Fanartikeln und die Organisation von Carfahrten an Auswärtsspiele. Um unser Engagement auch langfristig zu sichern, sind wir auf deine Unterstützung angewiesen. www.us-luzern.ch

Der Stelzbock am Barstreet Festival Gelangweilt wegen der Winterpause? Das muss nicht sein: USL schafft mit der Stelzbockbar Abhilfe. Und bringt dich günstig ans Barstreet. Nachdem ihr eure Trinkund Festfreudigkeit bereits bei den diversen «Warm up»-Apéros im Roadhouse eindrücklich unter Beweis gestellt habt, können wir nun rechtzeitig zum Jahresende ein besonderes Highlight präsentieren: USL wird am Barstreetfestival vom 1. bis und mit 31. Dezember an insgesamt 11 Abenden eine ei-

gene Bar betreiben. Alles für die Choreos Selbstverständlich kommt auch hier wieder jeder verdiente Franken vollum-

fänglich der Luzerner Fanszene zu Gute. Wir zählen daher auf euer zahlreiches Erscheinen und bieten den USL-Mitgliedern ab heute einen exklusiven TicketVorverkauf für 15 Franken (statt 20 Franken an der Abendkasse). Die Tickets können direkt am USL-Stand beim Eingang zur Zone 2 des Stadions Allmend bezogen werden. Unsere Bar findest Du gleich beim Eingang zum Untergeschoss. Halte einfach Ausschau nach dem Stelzbock! Infos zum Barstreet Festival im Internet: www.barstreet.ch


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An die Supporter

Es macht Spass...

nicht vermissen lassen.

...wenn man so zurückdenkt, wie unser Block in die neue Saison gestartet ist. Das Spiel zu Hause gegen Zürich sowie die Stimmung nach dem 0:3 in Sion gehören für mich eindeutig zu den Highlights, die man als FCL-Fan in den letzten Jahren erleben konnte. Klar waren wir bei beiden Spielen der «Underdog» und hatten nix zu verlieren. Trotzdem oder gerade deshalb war es beeindruckend und einfach genial, wie Ihr das Team trotz der jeweils sehr klaren Spielständen unterstützt habt.

Als Capo ist mir viel daran gelegen, dass auch der Respekt meinen Bemühungen gegenüber wieder ein vernünftiges Ausmass annimmt. Es ist absolut okay, wenn jemand eine allenfalls aufkommende Stille mit eigenen Gesängen für unsere Elf verhindert. Wenn ich dies mitkriege, werde ich auch weiter versuchen, diese Gesänge aufzugreifen und in den Block weiter zu tragen. Aber bitte startet keine Gesänge, wenn ich mir gerade die Seele aus dem Leib schreie, um Euch etwas zu vermitteln (die Stimmung zu koordinieren)! Mir ist allerdings auch klar, dass Ihr mich nicht immer versteht. Dass ich was sage, sollte aber noch wahrgenommen werden können. Denn schlussendlich gibt es nichts Schöneres als eine motivierte Kurve, die unsere Blau-Weissen so laut es nur geht zum Sieg schreit!

Leider blieb das nicht immer so und ich frage mich, ist unser Team inzwischen einfach zu gut geworden? Ich hoffe nicht, weil ich keine Lust habe, Ende Saison den Cupsieg und den UI-Cup-Platz in einer Allmend zu feiern, die die Lust aufs Feiern, die positiven Emotionen und die Lautstärke verloren hat. Bei den letzten Heimspielen gegen Schaffhausen, die Hoppers und un-

sere, ähm ja... «Freunde» aus dem Wallis war unsere Kurve nur noch ein Schatten ihrer selbst. Für mich völlig unverständlich, wie dieser Block, der Anfangs der Saison so toll hinter der Mannschaft stand und den positiven Support wie kein anderer in der Schweiz zelebrierte, plötzlich nur noch richtig laut wird, wenn es darum geht, jemand zu beleidigen oder zu verspotten. Ich wiederhole mich immer wieder und ich werde es auch weiter tun, solange es nötig ist: Die Zone 2 und die Gästekurve an den Auswärtsspielen sind «Fankurven» und der FCL-Fan ist dazu da, unser Team zu unterstützen, egal wie es resultatmässig um die Jungs in Blau-Weiss steht (Für sonstige Zuschauer hat es genug Platz in Zone 1 und 3). Denn das, was wir von ihnen erwarten, den vollen Einsatz und Kampf über mindestens 90 Minuten, dürfen wir selber

Dass dies möglich ist, weiss ich und Ihr noch viel besser – und zusammen geht’s am Besten! In diesem Sinne – auf ein Neues in der Festhütte Allmend! Euer Capo


Toleranz - von allen Seiten

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«Fahne abe!»

Schliessen wir kurz die Augen und stellen uns vor: Die Allmend ein überschäumender Hexenkessel, der jeden Gegner das Fürchten lehrt. Die Zone 2 ein fanatischer Block, der wie eine Wand hinter der Mannschaft steht und sie 90 Minuten lang mit voller Kraft nach vorne peitscht. Wer träumt da nicht davon? Es ist das Ziel der United Supporters, diesen Traum Stück für Stück Wirklichkeit werden zu lassen.

laut sein, sondern auch farbig!

Wir wollen eine Kurve schaffen, die den FC Luzern würdig repräsentiert und die Mannschaft bedingungslos unterstützt. Wir warten nicht, bis der berühmte Funke vom Spielfeld überspringt, wir nehmen das Heft selbst in die Hand! Unsere Kurve soll von Aktivität geprägt sein und nicht vom Herumstehen, Bier trinken und liiren.

In der Zone 2 stehen die unterschiedlichsten Leute. Was den speziellen Reiz unserer Kurve ausmacht, kann leider auch zu Problemen führen. Denn nicht jeder will sein FanDasein auf die gleiche Art und Weise ausleben. Die einen wollen singen, hüpfen und Fahnen schwingen, die andern wollen eine möglichst ungetrübte Sicht aufs Spielfeld geniessen. Wo unterschiedliche Interessen auf engem Raum aufeinanderprallen, sind zwei Tugenden ganz besonders gefragt: gegenseitige Rücksichtname und

Support heisst das Zauberwort. Darunter verstehen wir den akustischen Support genauso wie den optischen Support. Denn unsere Kurve soll nicht nur

Wir wollen Bewegung im Block. Vom Anpfiff bis zum Schlusspfiff. Wir schwenken unsere Fahnen mit Stolz, denn sie repräsentieren die Liebe zu unserem Verein, die Verbundenheit zu unseren Farben und unseren ureigenen Stil, der es uns erlaubt, den besten Kurven des Landes auf Augenhöhe gegenüberzutreten.

grösstmögliche Toleranz! Wir sind überzeugt, dass die Zone 2 genug Platz für ein friedliches Nebeneinander unterschiedlicher Fan-Stile bietet. Der durchschnittliche „Zone 2“-Besucher ist ja nicht zum ersten Mal im Stadion. Er wird wissen, in welchen Bereichen der Zone die Gefahr einer Sichtbehinderung am grössten ist. So ist hauptsächlich im unteren Drittel der Stehrampe auf Höhe des Capos mit «Belästigungen» durch optischen Support zu rechnen. Sollte es trotzdem einmal zu Reibereien untereinander kommen, sind diese mit Sicherheit schnell aus der Welt geräumt, wenn man in angemessenem Ton miteinander spricht. In der Winterpause wollen wir die Idee eines Supporter-Blocks innerhalb der Zone 2 weiter konkretisieren. Wir werden Euch darüber auf dem Laufenden halten. Bis es soweit ist, heisst es jedoch: leben und leben lassen! Denn nur gemeinsam sind wir stark!


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David Zibung

«Man kann nicht mit allen befreundet sein» Seit sieben Jahren steht David Zibung beim FC Luzern im Tor. 2004 wurde er Stammgoalie. Hoch im Kurs steht der 22Jährige unterdessen auch bei den FCLFans. Weil man dem Hergiswiler anmerkt, dass ihm «sein» Club am Herzen liegt. David Zibung, was wäre deine Reaktion wenn morgen ein Millionenangebot aus Sion hereinflattern würde? Sion kann ich vergessen. Das hätte keinen Sinn. Diese Fans würden mich wegen den Vorfällen gegen YF Juventus bei der vorgezogenen Aufstiegsfeier im Utogrund nie akzeptieren. Damit sprichst du das UFFTA an, bei dem du unter anderem «Scheiss Sion» ins Megaphon geschrieen hast. Auch beim letzten Heimspiel gegen Sion bist du aufgefallen. Wie beurteilst du diese Aktionen aus heutiger Sicht? Das «Scheiss Sion» nach dem YF-Spiel war ein Fehler. Als Sportler war diese Aussage nicht clever, auch wenn einige Fans daran sicher ihre Freude hatten. Was hingegen hier in Luzern gelaufen ist, würde ich auf jeden Fall wieder machen. Kein Spieler hat das Recht, gegen Zuschauer obszöne

David Zibung: «Die Gästefans interessieren mich nicht.»


David Zibung Gesten zu machen, auch Virgile Reset nicht. Zumal das ja nicht einfach eine Aktion aus dem nichts war: Ich habe ihn länger beobachtet und wollte ein Zeichen setzen um unsere Fans zu schützen. Als Spieler wird man überall provoziert, aber darüber muss man einfach stehen. Das gehört zu unserem Job.

se mit einem gellenden Pfeiffkonzert und diversen Wurfgegenständen in Zibungs Richtung)? Ich wusste eigentlich, was mich in Sion erwarten wird... Den Gang von der

Wie hast du das erste Auswärtsspiel in Sion erlebt (Weil die SionFans zuvor im Internet ein Video von Zibungs «Scheiss Sion!» gegen YF Juventus gesehen hatten, reagierten die-

David Zibung

«Die genauen Botschaften will ich jeweils gar nicht hören, ich bin dann voll im Spiel drin.» Mittellinie zum Tor, den Sion-Fans entgegen, das habe ich im wahrsten Sinne des Wortes «erlebt». Das war speziell und völlig neu für mich. Aber man kann

11 halt nicht mit allen befreundet sein. Verglichen mit dem, was Oliver Kahn in Deutschland an jedem Spieltag erlebt, war das aber gar nichts. Während dem Spiel nahm ich nur eine negative Energie wahr. Die genauen Botschaften will ich jeweils gar nicht hören, ich bin dann voll im Spiel drin. So gesehen machen die das eigentlich vergebens... Dein Patzer beim ersten Gegentreffer, als ein Sittener deinen Pass auf Sam abfangen konnte, lag also nicht am Wirbel der Sion-Fans? Ob das einen Einfluss

An der vorgezogenen Aufstiegsfeier in Zürich ist der verhängnisvolle Satz rausgerutscht.


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David Zibung

«Wenn wir den Platz betreten, haben wir anderes im Kopf.» - David Zibung in Thun. hatte, kann ich nicht sagen. Vielleicht... Aber das Hauptproblem war, dass ich den hinter Nordine Sam postierten Gegenspieler vor der Ballabgabe schlicht nicht gesehen habe. Wie erlebt man die Atmosphäre denn generell als Spieler? Spielt die überhaupt eine Rolle? Nehmen wir das Heimspiel gegen Basel als Beispiel, wo das Spiel völlig auf der Kippe stand: Die Fans hatten dort einen enormen Anteil daran, dass wir gewinnen konnten. Gleiches in Aarau: Eigentlich war das ein totaler «Schissmatch». Aber wenn von den 5500 Zuschauern rund 2000 aus Luzern kommen und total Rambazamba machen, stärkt dich das enorm. Und es macht den

Gegner kaputt. Ich selbst nehme nur die eigenen Fans wahr, der Gegner interessiert mich nicht. Sind die eigenen schlecht drauf, beginnt man automatisch auch zu überlegen – und verliert das Spiel. Welche Art von Unterstützung realisiert ein Spieler denn speziell? Es klingt banal, aber extrem wichtig für einen Spieler ist Szenenapplaus. Das gibt dir Sicherheit, ist eine Bestätigung. Wenn mir etwas gelingt und ich dafür Applaus erhalte, mache ich dasselbe automatisch wieder – und es gelingt auch beim nächsten Mal. Wie erlebst du die Choreografien, nimmt man die auf dem Feld überhaupt wahr?

Ich muss ganz ehrlich sagen, immer kriege ich die nicht mit. Grosse, farbige Aktionen sehe ich schon, wenn wir das Feld betreten. Den Inhalt kriegen wir aber nicht mit, wir haben dann anderes im Kopf und sind voll konzentriert. Dass etwas gemacht wird, realisieren wir aber praktisch immer. Das gibt dir einen zusätzlichen Kick. Wenn wir sehen, dass die Fans heiss sind, wollen wir unbedingt mit sportlicher Leistung etwas zurückgeben. Vor und nach den Spielen bin ich auch oft im Internet und sehe mir regelmässig Fotos an, beispielsweise auf fcl.schesl.ch. Auch im FCL-Forum lesen einige Spieler mit. Immer wieder reizt es mich, gewisse Dinge klarzustellen. Aber


David Zibung mich deswegen im Forum anmelden würde ich trotzdem nie. Viele Fans lieben die «Hass-Duelle». Braucht ihr die auch? Die Derbys gegen Kriens waren immer geil. Das ist etwas spezielles, man kennt die ganze Mannschaft persönlich und das Spiel findet ganz in der Nähe statt. Und man weiss einfach, dass auch der hinterletzte Zuschauer entweder blau oder grün tickt. Ansonsten spielt der Gegner für mich keine Rolle. Am attraktivsten sind ganz einfach die Partien mit den meisten Zuschauern. Von der Allmend mal abgesehen: In welchem Stadion spielst du am liebsten? St. Gallen ist geil, auch wenn das Stadion fast auseinander fällt. Und auch die neuen Stadien in Basel und Bern, obwohl es schon komisch ist, wenn in diesen Tempeln nur 10’000 Leute da sind. Kennst du die Liedtexte? Nach Spielschluss bist du ja jeweils ziemlich aktiv beim UFFTA. Die Lieder, die ihr während dem Spiel singt, kann ich glaubs nicht. Den UFFTAText habe ich einmal per E-Mail erhalten. Mittlerweile weiss ich auch, dass es eigentlich gar keinen wirklichen Text gibt. Es ist ja nur der Anfang immer derselbe. Hast du das UFFTA unter

der Dusche geübt? Unter der Dusche singe ich nie. Da überlege ich, was ich anziehen soll. Und mit der Mannschaft wird immer diskutiert und zwar über wirklich alles – am wenigsten wohl über Fussball. Welchen Kontakt pflegst du zu den Fans? Ab und zu werde ich in der Stadt angesprochen. Nach den Heimspielen bleibe ich jeweils beim Stadion und gehe nicht gleich nach Hause. Es dauert halt jeweils eine gewisse Zeit, bis wir uns umgezogen haben und geduscht sind.

«Dass ich aber einmal zu Luzern zurückkehren würde, ist ebenfalls sehr wahrscheinlich. Zumindest, wenn es nach mir geht.» David Zibung Von unserer Seite könnte da aber sicher noch etwas mehr kommen. Denn die Fans sind wichtig für uns, sie helfen uns an jedem Spiel. Wir Spieler können euch wenig helfen, aber auf diese Weise etwas zurückgeben. Gäbe es Fantreffs oder ähnliches, wäre ich dort auf jeden Fall dabei, keine Frage. Wo würdest du dir das Spiel ansehen wenn du gesperrt wärst? Vor einiger Zeit sagte ich, dass ich dann mit den Fans hinfahren und in den Gästeblock stehen würde. Das

13 gilt auch heute noch! Ein Heimspiel würde ich hingegen von der Haupttribüne aus verfolgen, wegen der Nähe zur Mannschaft. Dort bin ich in der Pause am schnellsten in der Kabine. Was würde der FCL für dich bedeuten, wenn er nicht dein Arbeitgeber wäre? Würde ich nicht selbst Fussball spielen, dann wäre ich wohl auf der Stehrampe zu finden. Mit Fanschal, versteht sich. Wie es punkto Fanclub aussehen würde, ist aber schwierig zu sagen. Denn ich bin ja nun Fussballer geworden... Wie sieht deine persönliche Zukunft aus? Das ist schwer zu sagen. Ich habe jetzt ein paar NLA-Spiele gemacht. Und ohne Arroganz glaube ich, sagen zu können: Ich habe wohl den nötigen Level. In Zukunft möchte ich vorne mitspielen, am liebsten mit Luzern. Und wenn du dich zwischen «vorne mitspielen» und dem FCL entscheiden müsstest? Dann stellt sich die Frage: Will ich mich weiterentwickeln oder will ich für den Verein spielen, der mir am Herzen liegt. Die Möglichkeit, dass der Zeitpunkt des Abschieds kommt, ist wohl da. Dass ich aber irgendwann einmal zu Luzern zurückkehren würde, ist ebenfalls sehr wahrscheinlich. Zumindest, wenn es nach mir geht.


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Fan-Kurven

Auch wir haben unseren Spass! Obwohl der Fussball eine der letzten Männerbastionen zu sein scheint – das weibliche Geschlecht gehört irgendwie auch hier dazu. Hier haben die Nachkommen Evas das Wort. «Die, die uns kennen, wissen, dass wir immer wieder unseren Spass haben. Sei es am Spiel zu Hause, auf einer Auswärtsfahrt oder an einem anderen Event. Es werden, wie in Winterthur, die Toi Tois gestürmt, spezielle Ground-

Küche putzen und sie mit leckeren Kuchen verwöhnen… Nein, auch weil wir sie während dem Spiel mit Bier und Kafi versorgen.

hopper-Punkte gesammelt (*hust*) oder mit Gesängen supportet – Höi! Manch erstaunter Blick, der uns bei solchen Aktionen schon zugeworfen wurde, zeigt, dass die Jungs auch unseren Humor verstehen. Dies haben wir sicher nicht nur verdient, weil wir ihnen bald jedes Wochenende die

Dieses Zusammenspiel erlaubt uns, nach getaner Arbeit Zeit zu haben, um uns den Ossendorfern zuzuwenden – sodass wir mächtig die Ottilia machen können… Fazit: Auch von uns kann eine Scheibe Zucchetti abgeschnitten werden – SOLO WIR!» Tiniflash und Rumpelstilz

USL-Kalender demnächst abholbereit

Anfangs Dezember trifft der USL-Kalender bei uns ein. Das edle Stück gibt es nirgends zu kaufen. Es ist exklusiv den Gold- und Silbermitgliedern der United Supporters Luzern vorbehalten. Du willst auch einen? Die letzte Möglichkeit ist, noch bis Ende November über www.us-luzern.ch Mitglied zu werden. Verteilt werden die streng limitierten Kalender im USL-Shop beim Eingang zur Zone 2 vor und nach dem Heimspiel gegen Thun. Du kannst dann nicht? Lass uns dies wissen: Per E-Mail an kontakt@us-luzern.ch!


Im Block:

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You’ll never walk alone

Sie brachten das Megaphon nach Luzern In dieser Rubrik stellen sich Gruppen aus dem Luzerner Fanblock selbst vor. Der Fanclub „You’ll never « walk alone“ (YNWA) wurde

im Sommer 1999 gegründet. Beim neu entstandenen Fanclub handelte es sich um eine Abspaltung vom Energy-Fanclub, welche durch inhaltliche Differenzen zustande kam, die heute aber beseitigt sind. Die Mitglieder unseres Fanclubs kommen fast aus der ganzen Schweiz. Von Lausanne bis in den Aargau trifft man überall Leute vom YNWA. Altersmässig bewegen sich unsere 26 Mitglieder zwischen 23 und 34 Jahren. Viele sind bereits fünf oder mehr Jahre dabei, wir freuen uns allerdings auch immer wieder über Neumitglieder. YNWA war einige Jahre der tonangebende Fanclub der Stehrampe auf der Luzerner Allmend. YNWA wagte in Luzern auch die ersten Gehversuche in Sachen Choreographien. Diese unterstützten immer wieder die gute Stimmung auf der Allmend. Ein Höhepunkt unserer choreographischen Tätigkeiten war sicher der Fasnachtswagen im Jahr 2001 anlässlich des 100-jährigen Bestehens des FC Luzern. Mit den tollen Choreos welche heute in Luzern zu bestaunen sind, kann man unse-

re damaligen Werke nicht vergleichen, doch eines haben sie gemeinsam: sie wurden mit viel Herz und aus Liebe zu unserem Verein hergestellt! Aus unserer aktiven Bastelzeit sind auch heute noch Spuren auf der Allmend zu sehen: So waren wir es, welche die Rückwand der Stehrampe mit FC Luzern beschrifteten und in Luzern das Megaphon einführten. Zwei Jahre lang waren wir auch Mitglied der VFFC, welche sogar während einem Jahr von einem unserer Mitglieder präsidiert wurde. YNWA machte auch schwierige Zeiten durch. Nicht nur die sportlichen und wirtschaftlichen Misserfolge des FCL machten unserem Verein zu schaffen, sondern auch Unstimmigkeiten der Fans im und um den Fanclub drückten auf die Stimmung. Intrigen und gegenseitige Anmassungen trübten das Vereinsleben - auch der Support in den Stadien litt darunter. Es brauchte Zeit, bis sich die Fronten etwas glätteten und man sich wieder näher kam. Durch gute Gespräche innerhalb des Fanclubs konnten jedoch viele Probleme gelöst werden. Heute tritt die Luzerner Fangemeinde wieder weitgehend als Einheit auf. Man arbeitet zusammen, wo Einigkeit besteht und lässt sich in Ruhe, wo man sich nicht versteht. Die

Präsenz

unseres

Fanclubs liess zu Beginn der Zeiten im NLB-Keller klar zu wünschen übrig. Doch je länger sich der FC Luzern gegen Baulmes, Locarno und Co. abmühen musste, desto mehr Mitglieder unseres Fanclubs fanden wieder den Weg nach Luzern. Sie merkten wohl, dass der FC Luzern jeden Fan braucht und dass ein Leben ohne FC Luzern nicht vollkommen ist. YNWA ist längst nicht mehr Inhaber des Megaphons. Wir sind auch nicht mehr die treibende Kraft bei den Choreos. Diese Ämter wurden mehrheitlich von den United Supporters erfolgreich übernommen. So räumten wir auch unseren Platz in der Mitte der Stehrampe und halten uns nun etwas näher bei der Lumag-Tribüne auf, wobei auch Mitglieder in CapoNähe oder auf der LumagTribüne anzutreffen sind. Auch ausserhalb der Allmend und den gemeinsamen Auswärtsfahrten lebt unser Fanclub. An der Vereinsversammlung, dem Weihnachtsessen, an Fussballturnieren, auf kleinen Reisen im In- und Ausland oder auch einfach im Ausgang diskutieren wir gerne bei einem kühlen Eichhof Bier über die schönste Nebensache der Welt. Für Fragen an unseren Fanclub stehen wir gerne unter info@ynwa.ch zur Verfügung.

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Shopinfos / Extrazug

Exklusiv: Sichere dir «deinen» Zibung!

Grauer Kapuzenzipper, erhältlich für CHF 70 (CHF 15 Rabatt für Mitglieder).

Dunkelblaues Zibung-T-Shirt, erhältlich für CHF 25 (Memberrabatt: CHF 5).

Weitere Artikel Normal- / Memberpreis Wollschal «Luzern 1901» CHF 25 / CHF 20 Wollmütze weiss CHF 15 / CHF 10 Alle Artikel sind erhältlich im USL-Shop beim Stadioneingang zur Zone 2.

Mit dem USL-Extrazug nach Basel

Den Stelzbock in Farbe gibts auf www.us-luzern.ch - nebst USL-News zu Events und Carfahrten, Choreo-Bildern und der Möglichkeit, USL-Mitglied zu werden!

Stelzbockausgabe 2  

Stelzbockausgabe 2

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