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STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

ZWEITE SPIELZEITHÄLFTE


KONTAKT || SPIELZEITHEFT 2014/2015 (ZWEITE HÄLFTE) DAS Jugendtheater e.V. im stellwerk Schopenhauerstraße 2 99423 Weimar Telefon: 03643 / 490800 Telefax: 03643 / 490801 E-mail: kontakt@stellwerk-weimar.de www.stellwerk-weimar.de

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SPIELZEITHEFT 2014/2015 (ZWEITE HÄLFTE) || INHALTSVERZEICHNIS

AM ANFANG... Wer wir sind Annotation zum Spielzeitmotto 2014/1015

S. 3-4 S. 5-6

PREMIEREN / REPERTOIRE Das Ding (07.02.2015) Be | hei | ma | ten (07.03.15) Hier geblieben (31.03.15) Vergraben (10.04.15) Das besiegelte Labyrinth (25.04.15)

S. 10 S. 11 S. 12 S. 13 S. 14

Die neuen Leiden des jungen W. Struwwelpeter Gute Nacht Sterntaler Fließbænd Ihr Lieben, viel zu weit Entfernten stelldich-Ein - die Improshow

S. 15 S. 16 S. 17 S. 18 S. 19 S. 20 S. 21

WERKSTÄTTEN IN LANGZEITSTUDIEN Der Zauberer von Oz Riskier was (AT) Die Räuber 43

WERKSTÄTTEN AUF TESTSTRECKEN Stellwerk mobil S. 30 Freifahrt - für junge Theatermacher S. 31 Europa 2030 - Interkultureller Jugendaustausch der Weimarer Partnerstädte S. 32

WERKSTÄTTEN IN SELBSTVERSUCHEN Entdecker | 4-6 Jahre Abenteurer | 7-11 Jahre Feldforscher | 8-14 Jahre Musical | 8-18 Jahre Denker | 12-17 Jahre Medien | 12-16 Jahre Improvisieren | 18+ Performen | 16+

S. 36 S. 37 S. 38 S. 39 S. 40 S. 41 S. 42 S. 43

FERIENANGEBOTE S. 24 S. 25 S. 26 S. 27

Osterferien Sommerferien

S. 44 S. 45

Team

S. 46

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WER WIR SIND || DAS Jugendtheater e.V. im stellwerk

WER WIR SIND

W W E R W I R S I N D

junges Theater Weimar

DAS Jugendtheater e. V. wurde im Oktober 1999 gegründet und ist seitdem mit seiner Arbeit in der freien Theaterszene für Thüringen und die Stadt Weimar aktiv. 2001 wurden wir als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Im April 2002 bezog der Verein die Spielstätte das stellwerk, die sich im Weimarer KulturBahnhof befindet. Wir haben unser Theater nach dem Sinnbild

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Weichenstellen benannt, weil es uns darum geht, Kinder und Jugendliche zu ermutigen, an sich zu glauben und zuversichtlich ihren persönlichen Lebensweg einzuschlagen. In diesem Sinne haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, eine Pluralität von theaterpädagogischen und künstlerischen Unternehmungen zu ermöglichen. Der Verein setzt Projekte um, die sich seit vielen Jahren in der Stadt Weimar auf dem Gebiet der kulturellen Jugendbildung und der Soziokultur behauptet haben und für deren Erhalt wir stehen. Darüber hinaus reagieren wir mit innovativen Projekten auf aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendarbeit.

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Auf Kommunal- und Landesebene bringt DAS Jugendtheater sich durch die Mitgliedschaft in dem Thüringer Amateurtheaterverband, in der LAG Spiel und Theater in Thüringen e.V. sowie der LAG Soziokultur Thüringen e.V. ein. Dem Verein gehören zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Unser Credo ist, den Netzwerkgedanken anzuregen und zu leben: Die theaterspielenden Mitglieder bringen ihre individuellen Kompetenzen und Ressourcen ein. Dieses von einem starken Gemeinschaftsgefühl getragene ehrenamtliche Wirken stellt die Basis des Vereins dar, die von einer hauptamtlichen Struktur unterstützt wird.


WER WIR SIND || DAS Jugendtheater e.V. im stellwerk DAS Jugendtheater im stellwerk versteht sich als ein Ort, an dem jeder herzlich willkommen ist und an dem es als wichtigste Eigenschaft gilt, neugierig zu sein. Indem wir Ideen und Phantasien ernst nehmen und junge Menschen darin bestärken, ihre Einfälle umzusetzen, bieten wir ein Experimentierfeld für alle, die sich und das Theater erproben wollen. Auf diese Weise lassen wir das Medium immer wieder neu entstehen. Das Ensemble besteht aus nichtprofessionellen SpielerInnen, die unter professioneller Anleitung auf der Bühne agieren. Uns ist wichtig, qualitativ hochwertiges Theater mit jungen Menschen zu machen und ihnen außerdem die Chance zu geben, federfüh-

rend Projekte mit selbst gewählten Themen zu entwickeln und zu realisieren. Ausprobieren und Verwirklichen können sich die Aktiven gemäß dem Prinzip des Baukastensystems in den Bereichen Bühnendesign, Ausstattung, Tonproduktion, Lichtkonzept und Regieassistenz. Die aus den Inszenierungsprojekten hervorgegangenen Stücke nehmen wir in den Spielplan auf. DAS Jugendtheater konnte sich dank der Unterstützung durch die Stadt Weimar und das Land Thüringen sowie durch die Hilfe zahlreicher Partner in den zurückliegenden Jahren zu einer bedeutenden Stätte soziokulturellen Schaffens im Freistaat entwickeln.

FÜR UNSERE RÄUMLICHKEITEN GEEIGNETE VERANSTALTUNGSFORMEN:

W

- Konzerte - Lesungen - Workshops - Präsentationen - Filmvorführungen - Gastspiele - Tanz - Feste

W E R W I R S I N D

UNSERE AUSSTATTUNG: · Vorstellungssaal (125 m²) - bewegliche Bühneneinrichtung - flexible Bestuhlung - angemessene Ton- und Lichtanlage - Probenraum (50 m²) - Foyer mit Bar

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JA | NEIN | VIELLEICHT || ANNOTATION 2014/2015

JA, NEIN, VIELLEICHT

A

Wir erfinden uns jeden Tag neu. Nie war es so leicht, überall hin zu reisen und nie war das Spektrum unserer Wahlmöglichkeiten größer, sei es im Supermarkt, bei der Urlaubszielwahl oder dem Berufswunsch. Es ist eine wunderbare Errungenschaft unserer Zeit, dass wir immer die Wahl haben.

A N N O T A T I O N

Aber wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual... Jede Entscheidung, die wir für etwas treffen, ist gleichzeitig auch eine Entscheidung gegen hundert andere Auswahlmöglichkeiten. Und woher vorher wissen, ob es auch die richtige Entscheidung ist? Was ist richtig, was ist falsch? Und wer legt das über haupt 5

fest? Soll ich Regeln akzeptieren? Oder meine eigenen aufstellen? Und wenn ich jeden Tag die Möglichkeit habe, jemand anderes zu sein, woher weiß ich am Ende, welche der vielen Rollen wirklich ich bin. Was bietet mir Orientierung in einer Welt, in der alles offen ist? Wie soll die überhaupt aussehen, diese Welt, in der wir leben? Und stimmt das wirklich, dass wir die Wahl haben? Sind die Entscheidungen, die wir für uns, für unser Leben, für andere oder im politischen Sinne treffen, überhaupt von Belang? Und sind die Wahlmöglichkeiten wirklich Wahlmöglichkeiten oder kann ich mich am Ende doch nur zwischen Regen oder Traufe entscheiden?

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Viele Fragen, 1000 Antworten, kein richtig und kein falsch – und ein Jahr Zeit. Wir werden in der Spielzeit 2014/2015 um Entscheidungen ringen, Regeln hinterfragen, Möglichkeiten ausloten und nach Orientierung suchen. Bist du dabei? o ja o nein o vielleicht Wir würden uns freuen! Herzliche Grüße,

Kathrin Schremb


ANNOTATION 2014/2015 || ANSICHTEN

ANSICHTEN KULTURELLE VIELFALT: Jeder

Mensch sieht die Welt anders. Diese Vielfalt ist ein großer Schatz und gleichzeitig eine große Herausforderung, denn sie zwingt uns dazu, die eigene Sichtweise immer wieder zu hinterfragen und zu relativieren. In der Ästhetischen Forschung sind die Vielfalt an Deutungsmustern und deren Subjektivität die treibende Kraft, um im Dialog mit anderen Neues zu entdecken. Es gibt kein richtig und kein falsch. Gerade der künstlerische, oft auch irritierende Blick auf die Dinge eröffnet neue Möglichkeiten, sich selbst und die Welt zu begreifen. Bei der Ästhetischen Forschung geht es aber auch darum, verschiedene

Perspektiven nachvollziehen zu können und miteinander zu diskutieren. Dadurch wird kulturelle Vielfalt erfahrbar. DIE AUSGANGSSITUATIONEN ÄSTHETISCHER FORSCHUNG: Am

Anfang steht eine Frage, ein Gedanke, eine Befindlichkeit; ein Gegenstand, eine Pflanze, ein Tier; ein Phänomen, ein Werk, eine Person, eine Gegebenheit oder Situation; ein literarisches Thema, ein Begriff, ein komplexer Inhalt oder anderes. Ästhetische Forschung hat - wie alle Forschung nur einen Sinn, wenn die Forschenden eine Frage haben, an einer Sache arbeiten wollen, die sie schon länger interessiert, einer Idee folgen, ein ihnen wichtiges

*Quelle: „Kulturelle Vielfalt?“

Vorhaben verwirklichen. Insofern ist ästhetische Forschung immer subjektbezogen, wird selbst verantwortet und eigenständig organisiert. Mit ihrem hohen Motivationsgrad unterscheidet sie sich wesentlich von den meisten Arbeitszusammenhängen in Schule und Hochschule. Die Herangehensweisen sind in besonderer Weise vernetzt und bedingen einander. Der Prozess ist performativ und ein großer Teil der erarbeiteten Fragen, Dinge und Handlungen wird wieder verlassen oder umgeformt, so dass das ganze Gefüge bis zum Schluss in Bewegung bleibt und ständig neuen Entscheidungsprozessen unterworfen ist. (Kurz-fassung des Konzeptes von Helga Kämpf-Jansen)

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A A N N O T A T I O N

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PREMIEREN UND REPERTOIRE

2014/2015

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PREMIEREN UND REPERTOIRE 14 /15 In unseren Inszenierungsprojekten sammeln die Teilnehmenden erste Erfahrungen in der Theaterpraxis, übernehmen Rollen oder sind federführend an der Entwicklung eines Stücks beteiligt. Die aus diesen Inszenierungsprojekten hervorgegangenen Stücke nehmen wir in unserem Repertoire auf.  nsere Repertoire-Stücke U sind jederzeit buchbar.

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DAS DING || STELLWERK TRIFFT DNT

In Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar

DAS DING von Philipp Löhle „Und das Ding denkt, wenn es wirklich so ist, dass es immer wieder von vorn beginnt, dann ist das noch lange nicht zu Ende. Das alles hier.“

Alles hängt zusammen, wir erfahren es täglich, wenn wir Nachrichten sehen, im Supermarkt einkaufen oder »googeln«. Philipp Löhle macht aus dieser Tatsache ein Theaterstück, indem eine Baumwollflocke (das »Ding«) eine Weltreise antritt, zwei afrikanische Baumwollpflücker von Beat, einem schweizer Ökofreak, zum artgerechten Anbau von Baumwolle animiert werden und – weil Ökonomie Ökologie schlägt – im Waffengeschäft landen; die chinesischen Jungunternehmer Li und Wang sich mit dem Vertrieb von Soja ein »zweites Standbein« aufbauen und dadurch die rumänische Schweineproduktion in Schwierigkeiten bringen, und Kathrin ihre Beziehungskrise mit Thomas löst, indem sie Internetstriptease betreibt.

Was wiederum dazu führt, dass sich Li unsterblich in sie verliebt und mit einer von Beat erstandenen Waffe den Nebenbuhler Thomas niederstrecken will, leider aber Kathrin trifft … In Philipp Löhles groteskem Globalisierungsreigen hängt eben alles zusammen.

P P R E M I E R E

REGIE: Steffi Heiner , Otto A. Thoß

ES SPIELEN: Friedrich Bahr Samuel Döring Leah Faßbender Leoni Klinger Michelle Kolberg Elisabeth Marx Mieke Müllerschön Ramon Specker Taso Stefanidis Johann Zumbült

PREMIERE: 07.02.2015

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BE | HEI | MA | TEN || STELLWERK TRIFFT DRAMAZONE

BE | HEI | MA | TEN

P

Der Duden definiert beheimaten als „heimisch machen, ansiedeln; jemandem, einem Tier, einer Pflanze eine [neue] Heimat geben.“ In der Spielzeit 2014/2015 werden wir das stellwerk beheimaten. Dafür bringen wir alles mit, was für uns Heimat ausmacht. Das kann ein einzelnes Erinnerungsstück sein, ein bestimmtes Essen oder drei Koffer voll wichtiger Dinge. Außerdem können wir unsere geliebten Teddys (oder ähnlich treuen Weggefährten) im stellwerk eine neue Heimat bieten. So werden nicht nur Menschen und Luchse umgesiedelt und in neue Gefilde versetzt, sondern auch unsere Erinnerungen.

P R E M I E R E

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In be|hei|ma|ten wird auch die Arbeitsweise der Gruppe Dramazone beleuchtet und angewendet:

PROJEKTLEITUNG: Franziska Ruhl Die Performerin Franziska Ruhl ist Mitglied der theatralen Gemeinschaft Dramazone. Für die Performance Wenn du mich rettest… wurde Dramazone mit dem Publikumspreis des Thüringer Theaterpreises 2012 ausgezeichnet.

PERFORMERINNEN: Wir arbeiten im Kollektiv, mit flachen Hierarchien, binden das Publikum ein und nehmen unsere Erinnerungen und eigenen Biografien zum Ausgangspunkt. Am Ende spielen wir dann nicht Hamlet oder Faust, sondern stehen als Version unserer Selbst auf der Bühne.

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Dorothea Krautwurst Lisa Helbig Claudia Dunse Franziska Ruhl

PREMIERE: 07.03.2015


HIER GEBLIEBEN! || THEMENSTÜCK

HIER GEBLIEBEN! nach dem gleichnamigen Stück von Reyna Bruns, Magdalena Grazewicz und Dirk Laucke Das Stück, bald 10 Jahre alt, hat an seiner Aktualität nicht verloren. Im Gegenteil – obwohl Europa im Wohlstand lebt, wird der Ausdruck der „Flüchtlingswelle“ zur Panik-mache verwendet. Ein neu eröffnetes Asylbewerberheim im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf sorgt für Proteste und Demonstrationen. Es herrscht allgemein große Unwissenheit. In der Inszenierung wollen wir uns damit auseinandersetzen und dem Thema auf den Grund gehen.

Wir wollen die heutige Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen genau unter die Lupe nehmen, die Berichterstattung in verschiedenen Medien analysieren, die Situation in Weimar untersuchen und so unseren eigenen theatralen Standpunkt und Bezug zu diesem sehr sensiblen Thema finden.

REGIE: Alexander Steindorf und Julia Hahn ALEXANDER STEINDORF ist in Schmölln geboren, in Weimar aufgewachsen und absolvierte sein Abitur in Erfurt. Es folgte ein Studium der visuellen Kommunikation und freien Kunst

an der Bauhaus Universität Weimar. Ab 2000 war er Schauspielereleve am Deutschen Nationaltheater Weimar. 2003 ging Alexander Steindorf als festes Ensemblemitglied an das Junge Schauspielhaus Düsseldorf und spielte seit 2005 am Schauspielhaus Düsseldorf. Im Jahr 2005 begann die regelmäßige Beschäftigung mit eigenen Projekten. Seit 2011 arbeitet Alexander Steindorf als freier Schauspieler, u.a. wieder als Gast am Schauspielhaus Düsseldorf.

P P R E M I E R E

PREMIERE: 31.03.2015

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VERGRABEN || CHRISTOPH HEIDEN Als die Jugendlichen einen der ihren schwer verletzt auffinden, lassen sie das Grauen auch in ihre Mitte. Der Kampf zwischen Nächstenliebe und nacktem Überlebenswillen droht die Gruppe zu entzweien. Wer ist dein Freund? Wer war dein Freund? Wer wird dein Freund in einer freudlosen Welt sein...

P P R E M I E R E

VERGRABEN Eine Gruppe Jugendlicher feiert in einer Hütte ihren Abschied von der Schule. Was niemand ahnt: Die Welt, die sie zu kennen glauben, existiert nicht mehr. Über Straßen und Wege, durch Städte und Wälder wandeln die Untoten auf der Such nach lebendigem Fleisch. 13

Wir würden uns freuen den drohenden Weltuntergang mit euch durchzustehen.

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AUTOR: Christoph Heiden

REGIE: Matthias Pick

ES SPIELEN: Hanna Werner David Hampel Lorenz Krieger Gilian Budenz Julia Marschner Lena Vogel

PREMIERE: 10.04.2015


DAS BESIEGELTE LABYRINTH || INTERAKTIVES THEATER

DAS BESIEGELTE LABYRINTH Ein interaktives Fantasyabenteuer mit ungewissen Ausgang ab 7 Jahre „Waldkatzenbach“! Noch nie gehört? Die Protagonisten unseres Abenteuerstückes auch nicht. Genauso wenig wissen sie, was sie dort eigentlich sollen, als sie rätselhafte Briefe von einem Fremden erhalten. Und dann ist der Absender, der sich als der Großvater von einem der Spürnasen entpuppt, auch noch spurlos verschwunden. Hier ist doch irgendwas faul. Das Geheimnis, welches die Briefe ankündigen, muss gelüftet werden. Doch es könnte gefährlich sein. Unsere Geheimnislüfter, das sind acht junge Bilderquelle: WIKIPEDIA

SpielerInnen zwischen 12 und 14 Jahren, die hier vor eine besondere Herausforderung gestellt werden. Denn bei diesem Theaterstück sind sie auf die Hilfe des Publikums angewiesen, welches selbst die Entscheidungen treffen muss: Wem können wir vertrauen? Welcher Weg bringt uns weiter? Und vor allem: Was ziehe ich nur an??? Das Theaterabenteuer richtet sich an alle entscheidungsfreudigen Zuschauer ab 7 Jahren. Aber Vorsicht! Wer sich falsch entscheidet, verliert schnell mal seine Helden.“

P P R E M I E R E

REGIE: Christian Weiß

ES SPIELEN: Natasha Kößl Moritz Petzold Jennifer Schuchhardt Josephine Schuchhardt Chenoa Wickler Nicole Pfeifer Mattheo Schlicht

PREMIERE: 25.04.2015

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DIE NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W. || STELLWERK TRIFFT DNT

DIE NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W.

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von Ulrich Plenzdorf In Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar

R E P E R T O I R E

Die Geschichte von Edgar Wibeau, der die Lehre schmeißt, von zu Hause abhaut, sich ein Leben ohne Jeans nicht vorstellen kann und wie einst Goethes Werther in eine verheiratete Frau verliebt ist, war das Kultbuch der 70er Jahre schlechthin. Die Lebensgeschichten voller Ungeduld, Aufbegehren und Lebenshunger fesseln bis heute: von Menschen, die sich behaupten oder anpassen, von der einzigen Liebe

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oder der Unfähigkeit zu lieben, von euphorischen Aufbrüchen oder gescheiterten Lebensentwürfen, vom Wert der Freundschaft und von auseinanderbrechenden Familien. Acht junge SpielerInnen des stellwerks und Krunoslav Šebrek , ein Schauspieler des DNT, erkunden gemeinsam die Lebenswirklichkeit der Jugend damals und heute. Im Fokus stehen die Suche nach Perspektiven und nach der Unsterblichkeit des eigenen Ichs in der modernen multimedialen Welt. Regisseur Janek Liebetruth lässt Goethes Werther in die Haut Wibeaus schlüpfen, den unsere jungen Protagonisten wiederum ganz in die Gegenwart des Jahres 2014 beamen.

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ES SPIELEN: Claudia Dunse Marie Dziomber Leah Faßbender Cora Kneisz Advaita Kästner Leon Obendorf Gillian Budenz Georg Schollän  Krunoslav Šebrek (DNT)

REGIE: Janek Liebetruth


STRUWWELPETER || VORSICHT SCHWARZER HUMOR!

STRUWWELPETER EINE ÖFFENTLICHE ZURSCHAUSTELLUNG Vorsicht schwarzer Humor! 

Die Probleme sind allerseits bekannt: Kinder treiben ihre Eltern zur Verzweiflung, Eltern treiben ihre Kinder ins Unglück. Eltern projizieren all ihre Macken und Frustrationen auf ihre Kinder. Kinder lehren ihre Eltern das Fürchten. So sind alle gleichermaßen betroffen. Was wäre aber wenn, Eltern ihre Kinder nach ihren eigenen, manchmal absurden Vorstellungen und Wünschen planen und im Labor fertigen lassen könnten? Was wäre, wenn in diesem Labor der größtmögliche anzunehmende Unglücksfall alles aus dem Ruder laufen lässt, den

entsetzten und verzweifelten Eltern statt der perfekten Kinder ihre eigenen fleischgewordenen Alpträume präsentiert werden?

Was , wenn Vater und Mutter statt des gepflegten und pflegeleichten Wunschkindes die Horrorversion vom Wasser, Kamm und Schere scheuenden Struwwelpeters erhalten - ohne Rückgaberecht? Oder den Zappelphilipp, die Nervensäge - ohne jeglichen Garantieanspruch? Oder den Suppenkaspar eine kindliche Kampfansage schlechthin - mit ausgeschlossener Haftung…. ???

Da mischen sich elterliche Ängste, Enttäuschung, Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit und Aggressivität mit kindlicher Anarchie, Wut, Verzweiflung und Verweigerung zu einem hochexplosiven Cocktail.

R R E P E R T O I R E

Welch ein Glück, dass es sich bei dem “Experiment” STRUWWELPETER nur um ein schrilles, schräges, schnelles und unterhaltsames Spiel mit der Realität handelt, das sein Publikum provozieren und amüsieren will.

ES SPIELEN: Solvig Dyroff, Ronny Eckert, Jürgen Albrecht, Andreas Kuch

REGIE: Lisa Augustinowski

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GUTE NACHT || THEATER FÜR DIE ALLERKLEINSTEN

GUTE NACHT

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Theater für die Allerkleinsten ab 3 Jahre Nachts ist alles dunkel. Nachts wird geschlafen. Eigentlich. Aber was, wenn man nicht einschlafen kann? Wenn weder Lieder singen, noch Schäfchen zählen hilft? Weil es doch eigentlich viel aufregender ist, die Nacht zu entdecken… Wo steckt sie, die Nacht? Wie sieht sie aus, wie hört sie sich an? Und wohnt jetzt wirklich jemand auf dem Mond? So viele Dinge, die es da zu entdecken gibt. Und die will man ja schließlich ungern verschlafen…

R E P E R T O I R E

ES SPIELEN: Thomas Grysko und Richard Siedhoff

REGIE: Steffi Heiner und Julia Hahn

BÜHNE: Elisabeth Günther

Zwei Spieler begeben sich auf eine spannende Reise in die Nacht und bringen Licht ins Dunkel. 17

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„Kinder unter drei Jahren beobachten unentwegt. Sie fühlen sich noch in vielem fremd und brauchen Zeit, die Dinge wahrzunehmen. Im Theater für die Allerkleinsten haben sie die Zeit dazu. Es ist ein Theater der Sinne. Die Kinder sind eingeladen, ganz konzentriert und genau zu sehen, zu hören und zu spüren – Bilder, Geräusche, Rhythmus, Bewegung, auch kurze Begegnungen, die wieder enden, bevor sie zu Geschichten werden. Das Auge, das Ohr und der ganze Körper sind in ihrer Aufnahmefähigkeit gefordert – der Verstand darf arbeiten, muss er aber nicht. Das Theater für die Allerkleinsten gibt den Zuschauenden Raum für eigene Assoziationen und Gedanken und verzeiht ihnen, da keine komplexe Geschichte entschlüsselt werden muss, auch ein kurzes Abschweifen.“* * Quelle: http://www.echtestheater.de/echtestheater/topic-des-monats/theaterpädagogik-imtheater-für-die-allerkleinsten.html


STERNTALER || PUPPEN- UND OBJEKTTHEATER

STERNTALER Figurentheater nach den Brüdern Grimm

unserem Körper. Das Symbol für Mangel, Reichtum und Glück, das allen gehört, ist in dieser Inszenierung das Wasser. Jedes Kind kennt das Gefühl von Durst und die Freude, wenn es am Ende eines langen Tages regnet.

ES SPIELEN:

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Georg Schollän Dana Seyfarth Paula Mörstedt Claudia Dunse Michael Donth

R E P E R T O I R E

REGIE: Christian Fuchs

“Sterntaler” ist das Märchen vom Teilen und von der Zuversicht. Ein Mädchen macht sich auf die Reise seines Lebens. Es hilft wo es kann und sucht selbst nach Hilfe. Dabei findet es Freunde und macht die Erfahrung, dass im Schenken die größere Kraft liegt, als im Nehmen. Wir erzählen dieses Märchen ohne Worte – mit Objekten, Puppen und

AUSSTATTUNG: Calixta Fuchs Regisseur und Figurentheater-Spezialist Christian Fuchs und die Spielerinnen und Spieler des stellwerks erzählen das bekannte Märchen der Brüder Grimm mit einfachen poetischen Bildern für Familien und Kinder ab 6 Jahren.

TECHNIK: Philipp Münnich Knut Spangenberg

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FLIEßBÆND - DER SCHNELLE WEG ZUR NR. 1 || MUSIKTHEATER

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FLIEßBÆND - DER SCHNELLE WEG ZUR NR. 1 nach The KLF: „Das Handbuch: Der schnelle Weg zum Nr. 1 Hit“

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In Zeiten, in denen die Suche nach Talenten und Retortenbands in zahlreichen Shows völlig unkritisch und transparent betrieben wird, sich musikalische Karrieren nicht mehr langfristig entwickeln, sondern von der Musikindustrie für schnelle, durchschnittliche Erfolge genutzt werden, setzen wir uns in unserem Bandprojekt mit der Entwicklung eines potenziellen Nummer-1-Hits neu auseinander - live und Schritt für Schritt.

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ES SPIELEN: Anna Kunze (Gesang) Franz Wagner (Drums) Felix Gerbig (Bass) Tim Werner (Gitarre) Tine Schäfer (Stimme)

REGIE: Cindy Weinhold und Annegret Bauer


IHR LIEBEN, VIEL ZU WEIT ENTFERNTEN || BRIEFE VON LUISE JACOBSON

IHR LIEBEN, VIEL ZU WEIT ENTFERNTEN Briefe von Louise Jacobson Louise Jacobson ist die französische Anne Frank. Ihre Briefe verblüffen durch Spontaneität und Intelligenz, sind keine Dokumente des unmittelbaren Grauens, sondern spiegeln in ihrer verzweifelten Heiterkeit das ganz persönliche Unglück aller Opfer des Naziregimes wider. Sie sind für junge Menschen nachvollziehbarer, als die Anonymität unvorstellbarer Zahlen.

Louisa Jacobson wurde 1942 mit ihrer Mutter im Gestapo- Auftrag in Paris festgenommen. Louise wird zunächst vom Gericht frei gesprochen, aber anschließend in das Sammellager für in Frankreich lebende Juden gebracht. Während der quälenden Gefangenschaft schreibt Louise viele Briefe an ihre Familie. Aus ihnen sprechen Liebe und Zärtlichkeit, Hoffnungen und Träume eines jungen Mädchens. Sie entwickelt sich in der langen Zeit der Haft von einem couragierten Mädchen zu einer tapferen Frau. Mit verzweifelter Heiterkeit versucht sie die schrecklichen Lagerbedingungen zu überspielen. Das Grauen steckt zwischen den Zeilen.

Am Ende wird sie eine von Tausenden von Juden sein, die nach Auschwitz transportiert werden und dort im Gas umkommen.

R R E P E R T O I R E

ES SPIELEN: Marie-Luise Vit

REGIE: Regine Heintze

VIDEO Arian Wichmann

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STELLDICH - EIN || DIE IMPROSHOW Hier entfalten sich Spontanität und Kreativität. Es entstehen einzigartige Szenen, deren Ausgang völlig offen ist. Das Publikum wird immer wieder überrascht.

R R E P E R T O I R E

STELLDICH - EIN

Eine Vielzahl von Spielformen bestimmen wesentlich den Verlauf des Abends. Aber immer bleiben die Vorgaben des Publikums oberste Maxime.

- die Improshow

In der 90-minütigen Show werden Kurzformen des Improvisationstheaters dargestellt. Was, wann, wo und wie passiert, bestimmt das Publikum.

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Im überraschenden Wechsel der Ideen entwickelt sich eine Dynamik, die die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum immer wieder verschwimmen lässt. Ein Abend ganz im Zeichen der puren Lust, frei zu improvisieren!

REGIE: Steffi Heiner


WERKSTÄTTEN IN LANGZEITSTUDIEN

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LANGZEITSTUDIEN Unter der Rubrik Langzeitstudie bieten wir Theaterinteressierten die Möglichkeit, in einer Inszenierung mitzuwirken und damit intensiver in die Theaterarbeit einzutauchen. Über den Zeitraum von etwa einem halben Jahr wird eine Inszenierung von der ersten Probe bis zur Aufführung gemeinsam erarbeitet und anschließend in den Spielplan übernommen.

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DER ZAUBERER VON OZ || EIN SCHAUSPIEL MIT MUSIK

DER ZAUBERER VON OZ Ein Schauspiel mit Musik Über Kansas ballt sich ein Wirbelsturm zusammen und Dorothy mit ihrem Hund Toto gerät direkt hinein. Weit von der Heimat entfernt, im Lande des Zauberers von Oz, findet sie sich wieder. Ihr Haus ist zerschellt, aber unter den Trümmern findet sie die Schuhe der toten Ost-Hexe, Zauberschuhe, wie sie erfahren wird. Sie sucht Freunde und findet in der Vogelscheuche, dem Blechmann und dem Löwen Partner, die ihr helfen. ( Scheuchi hält sich für strohdumm, Der Blechmann meint kein Herz zu besitzen, der Löwe hält sich für feige ). Im Kampf gegen die böse Hexe des

des Westens wachsen alle über sich hinaus und werden von ihren Problemen geheilt. Dorothy kehrt nach Hause zurück.

L L A N G Z E I T S T U

REGIE: Regine Heintze

SPIELER_INNEN: Anzahl: 7 - 8 Alter : ab 16 Jahren

Alle Darsteller in verschiedenen Rollen; Musik wird live gespielt; es wird gesungen und getanzt; Regen, Donner, Hexenauftritt, alle Geräusche der Natur ebenfalls improvisiert.

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PROBENBEGINN: Ende Februar 2015

Premiere: Oktober 2015

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RISKIER WAS (AT) || FSJ-K - PROJEKT

L L A N G Z E I T S T U

RISKIER WAS (AT) Den Schulabschluss in der Tasche und nun? Wer hat diese Frage eigentlich nicht schonmal mit der Antwort “Gute Frage!” beantwortet? In einer Zeit in der alles möglich ist, fällt die Wahl manchmal schwerer, als man denkt. Entscheidungen zu treffen ist aber dennoch ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Es fängt bei den kleinsten Dingen an und ist für die großen Dinge von essentieller Bedeutung.

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Nach dem Duden definiert man eine Entscheidung als eine Art Wahl zwischen zwei oder mehreren Dingen. In dem Stück „Riskier was“ (AT) gehen wir dem Prozess des Entscheidens nach.

REGIE: Annika Oppat

SPIELER_INNEN: Anzahl: 3 - 4 Alter: 15 - 20 Jahre

PROBENBEGINN: Februar 2015

Premiere: Mai 2015 Was ist richtig, was falsch? Welches Risiko steckt hinter den einzelnen Dingen? Ist ja gleich ja oder sollte man eher jemand anderen entscheiden lassen? Und kann man überhaupt etwas bestimmen?

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DIE RÄUBER || FRIEDRICH SCHILLER

DIE RÄUBER nach Friedrich Schiller Ein Vater hat zwei Söhne, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ohne Mutter wachsen sie auf dem väterlichen Schloss auf. Beide Söhne verlieben sich in das gleiche Mädchen. Der älteste bekommt das Mädchen und ist der Liebling des Vaters. Verdient?! In Schillers Räuber könnte der älteste Sohn alles haben, ein großes Erbe und die Frau, die alle wollen. Aber er verlässt Haus und Heimat um....ja was eigentlich?! Der Jüngere bleibt, missachtet von seinem Vater und einer für ihn unerreichbaren großen Liebe. Schier hypnotisiert von der Sehnsucht nach dem älteren Bruder, bemerken beide nicht, wie der Jüngere davon zerfressen wird, mehr und mehr moralisch

degeneriert und ein schier monströses Selbstbild entwickelt. Mit einer gefährlichen Intelligenz ausgestattet, beginnt er gegen die universelle Ungerechtigkeit seines Daseins zu manipulieren und stürzt dabei die gesamte Familie ins Unglück. Am Ende bleibt ein Scherbenhaufen und es stellt sich die Frage: kann es eine individuelle, selbstgestaltete Entwicklung geben, in einem Konstrukt wie Familie, das sich aus Hierarchie, Willkür und Rollenzuschreibung generiert. Wie nehme ich die Welt wahr und in welcher Weise ist meine Weltwahrnehmung davon abhängig, wie ich von meiner Umwelt wahrgenommen werde? ICH, MICH, MEINS! Kann man in einem Geflecht von menschlichem Miteinander ein ehrgeiziges

Ziel erreichen, ohne auch nur eine Leiche im Keller zu horten?! Dies alles soll den 8 Spielern zu denken geben, wenn sie den Rhythmus der Sprache erforschen und Gefühlsbilder mit musikalischen Mitteln erfinden.

L L A N G Z E I T S T U

REGIE: Bastian Heidenreich Steffi Heiner

SPIELER_INNEN: Anzahl: 4 w / 4 m Alter : ab 15 Jahren

D I E

PROBENBEGINN: 18.02. 2015 18:00 Uhr

Premiere: Juli 2015

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43 || 43 GRÜNDE WARUM ES AUS IST

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nach dem Roman von Daniel Handler und Maira Kalman: „43 Gründe, warum es AUS ist“

L A N G Z E I T S T U

Als es aus ist, lässt Min in Form eines Briefes an ihren Ex-Freund die gemeinsame Zeit noch einmal aufleben.

Schauspiel für Jugendliche ab 13 Jahre Min mag Jazz, trinkt gerne Kaffee mit Extramilch und dreimal Zucker und ist eher der künstlerisch angehauchte Typ. Ed spielt Basketball, ist Co-Kapitän des Basketballteams der Schule und geht sich nach siegreichen sowie verlorenen Spielen mit seiner Mannschaft betrinken. Ihre Beziehung ist kurz, aber heftig – voller Überraschungen und Entdeckungen, voll Bemühen und Enttäuschung.

D I E

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REGIE: Rafael Ecker

SPIELER_INNEN: Ja, schon wieder eine Liebesgeschichte, aber: kein historischer Bezug, keine „ollen Kamellen“, keine achsovieldagewesenen Vorlagen – sondern ein Stück von heute, aus dem Hier und Jetzt, der Realität, wie es jedem von uns passieren könnte.

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

Anzahl: 3 w, 2 m Alter: 13 - 18 Jahre

PROBENBEGINN: Februar 2015

Premiere: September 2015


WERKSTÄTTEN AUF TESTSTRECKEN

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TESTSTRECKEN Unter dem Motto „Teststrecke“ bieten wir die Möglichkeit, in Form von Kurzprojekten oder Workshops zu unterschiedlichen Themen zu forschen und zu experimentieren und so erste Erfahrungen in den Bereichen Schauspiel, Regie, Performance, Tanz, Video und vielem mehr zu sammeln. Alle Projekte münden in eine Präsentation der Ergebnisse.

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STELLWERK - MOBIL || DAS THEATRALE EINSATZTEAM

STELLWERK - MOBIL Auf Anfrage entwickelt eine lose bestehende Gruppe aus interessierten Kindern und Jugendlichen, kleinere, theatrale Spielaktionen und tritt mit diesen dann zu den verschiedensten Anlässen außerhalb des stellwerks in Erscheinung. Das können Preisverleihungen, Jubiläen, Konferenzen oder der alljährliche Weihnachtsmarkt sein.

Die Teilnehmer_Innen lernen dort das spontane, theatrale Handeln unter Livebedingungen. Sie werden in die Entwicklungsprozesse mit einbezogen und erproben das soziale Agieren in immer neuen Gemeinschaften.

LEITUNG:

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Ralf Appelfeller

T E S T S T R E C K E N

VORRAUSSETZUNGEN: Alter: 10 – 20 Jahre, Lust auf spontane, öffentlichkeitswirksame Theateraktionen, Zuverlässigkeit, Freie Zeit (Keine regelmäßigen Proben und festen Gruppen)

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

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FREIFAHRT! - FÜR JUNGE THEATERMACHER_INNEN || PLATTFORM

T T E S T S T R E C K E N

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FREIFAHRT! - FÜR JUNGE THEATERMACHER_INNEN

ANSPRECHPARTNER:

Die „Freifahrt“ ist ein Format, bei dem junge, ambitionierte und theaterbegeisterte Menschen ihr eigenes Theater produzieren und umsetzten können. Alle Abläufe liegen dabei eigenverantwortlich in den Händen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das stellwerk bietet einen professionellen Rahmen.

ALTER:

Steffi Heiner

ab 16 Jahre

PROBENORT: Wir stehen euch zur Seite: Während der gesamten Konzeptions- und Produktionsphase erhaltet ihr von uns organisatorische, künstlerische sowie technische Begleitung und Beratung. Ambitionierte aus allen Kunstformen sind willkommen. Meldet euch mit euren Ideen, Konzepten, Experimenten oder auch nur mit der Lust zum Mitmachen bei uns.

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

stellwerk und Probenraum am Markt 10


EUROPA 2030 || INTERKULTURELLER JUGENDAUSTAUSCH „DIE ZUKUNFT, DIE WIR WOLLEN MUSS ERFUNDEN WERDEN, SONST BEKOMMEN WIR EINE, DIE WIR NICHT WOLLEN.“ JOSEPH BOYS

Interkultureller Jugendaustausch der Weimarer Partnerstädte Das Austauschprojekt möchte die Chance der Verknüpfung von politisch-historischer und kultureller Bildung nutzen. Dafür werden jeweils acht Jugendliche aus den Partnerländern Finnland, Italien, Polen und Frankreich sowie Deutschland für 9 Tage in Weimar zusammenkommen und gemeinsam in politischhistorischen Workshops, als auch in zeitgenössischen Kunst- und Theaterworkshops miteinander arbeiten. Bildquelle: Wikpedia

T

Die Kunstworkshops werden im Einzelnen sein:

EUROPA 2030

T E S T S T R E C K E N

a. Site Specific Theatre oder Interventionen / Kunst im öffentlichen Raum b. Performance Art / Performance c. Tanz d. Schreibwerkstatt

PROJEKTZEITRAUM:

e. Medien / Video

07. - 16.08. 2015

TEILNEHMER_INNEN: Anzahl: 8 Alter: 14 – 18 Jahre

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

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WERKSTÄTTEN IN SELBSTVERSUCHEN

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SELBSTVERSUCHE In unseren Werkstätten können alle spielwütigen Kinder, Jugendlichen und Studenten, unterteilt in altersgemäße Gruppen, Theatererfahrungen sammeln. Die über ein halbes Jahr wöchentlich stattfindenden Werkstätten sind altersspezifisch und arbeiten und forschen in den Bereichen Bewegung, Bühnenpräsenz, Stimme, Performance und Improvisation zu den verschiedensten Themen.

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Zweimal jährlich werden alle Arbeiten zum Ende des Werkstatthalbjahres in einer öffentlichen Präsentation im Rahmen eines Festivals vorgestellt. 2. Halbjahr: UNTERM STRICH (Festival der Werkstätten) Juli 2015


ENTDECKER || WERKSTATT Start: Di 10.02.2015

ENTDECKER

WERKSTATT FÜR DIE ALLERKLEINSTEN VON 4 - 6 JAHRE

S S E L B S T V E R S U C H E

LIEBLINGE Jeder kennt es, die Frage nach dem Lieblingsessen, dem Lieblingsspielzeug oder dem Lieblingstier. Wir wollen in dieser Theaterwerkstatt mit diesen persönlichen Lieblingen ins Spiel kommen und erforschen, wie wir eigentlich zu unserer Entscheidung gekommen sind. Im Laufe unserer Forschung wird sich dann eine kleine Geschichte ergeben, die am Ende des Halbjahres von uns präsentiert wird.

LEITUNG: Ralf Appelfeller

KURSZEITEN: In dieser Werkstatt lernen die Kinder spielerisch erste theatrale Zusammenhänge kennen und werden behutsam zum sicheren Präsentieren begleitet. Dies wollen wir auch schon in regelmäßigen offenen Proben gemeinsam mit den Eltern und Bekannten trainieren.

dienstags, 16 - 17 Uhr

KURSORT: SOS Familienzentrum Abraham-Lincoln-Straße 37

KURSGEBÜHR: fällt halbjährlich an

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

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FELDFORSCHER || WERKSTATT

FELDFORSCHER

WERKSTATT FÜR KINDER VON 8 - 14 JAHREN

S

OBJEKTE IN BEWEGUNG - wie die Stehlampen laufen lernen. Wir hauchen den Dingen Leben ein und bringen sie in Bewegung: wie viel Schwung steckt in einem Eimer? Wie bringe ich einen Besen zum tanzen? Können Stühle fliegen? Wir beschäftigen uns mit Fliehkraft, Schwerkraft und Momentum – nicht nur von Dingen, sondern auch des eigenen Körpers. Körpertraining und Wahrnehmungsübungen des zeitgenössischen Tanzes bilden die Grundlage, um kleine Szenen und Choreografien mit Alltagsgegenständen zu entwickeln.

S E L B S T V E R S U C H E

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Kommst du? o Ja o Nein o Vielleicht Wir stimmen mit den Füßen ab! Start: Di 10.02.2015

LEITUNG: Tanja Matjas

KURSZEITEN: dienstags, 16 - 17:30 Uhr

KURSORT: stellwerk Probenraum am Markt 10

KURSGEBÜHR: fällt halbjährlich an

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

Tanja Matjas schloss ihre Tanzausbildung 1997 am European Dance Development Center (EDDC) an der Hochschule der Künste in Arnheim/NL ab und ist seit dem als Tänzerin und Choreografin in Thüringen, Berlin und NRW tätig. Seit nunmehr 15 Jahren entwickelt sie einen Ansatz im Tanz, der behauptet: Jeder Mensch ist ein Tänzer! In ihrem Unterricht, sowie in der Entwicklung von Stücken verbindet sie Körperwahrnehmung, Choreografie und Improvisation. Seit 2006 inszeniert sie Tanztheatertücke mit für verschiedene Theater und Institutionen, wie z. B. die Musikhochschule Franz Liszt, das Jugendtheater stellwerk in Weimar, das Deutsche Nationaltheater, Weimar, das Theaterhaus Jena (Auftragschoreografie), sowie die Theater Philharmonie


ABENTEURER || WERKSTATT

ABENTEURER

WERKSTATT FÜR KINDER VON 7 - 11 JAHREN Was wäre wenn.... Unser ganzes Leben ist durch viele große und kleine Entscheidungen zu dem geworden, was wir tagtäglich erleben. Viele haben sich schon einmal die Frage gestellt: Was wäre wenn... man anders entschieden hätte? Was für Auswirkungen hätte dies auf unser jetziges Leben gehabt? Gäbe es noch Supermärkte, Schulen, Krankenhäuser und Autos oder sehe alles ganz anders aus?

Start: Mo 09.02.2015

LEITUNG: Ralf Appelfeller

KURSZEITEN: montags, 16 - 18:00 Uhr

KURSORT: stellwerk Probenraum am Markt 10

KURSGEBÜHR: fällt halbjährlich an

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

In dieser Werkstatt geht es darum, für uns spannende Entscheidungen genau unter die Lupe zu nehmen, um sich im Anschluss gezielt für andere Wege zu entscheiden. So könnten wir zum Beispiel erforschen, wie es wäre, wenn man sich statt der dominierenden Sprache, für eine andere Kommunikationsform entschieden hätte. Oder wir nicht sesshaft sondern stattdessenständig unterwegs wären. Dies wollen wir nicht nur denken, sondern hauptsächlich spielerisch, mit Hilfe von ästhetischen Mitteln, ausprobieren, gestalten und in Szene setzen. Die wirksamsten Erkennstnisse könnten wir in einer kleinen Show präsentieren.

S S E L B S T V E R S U C H E

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MUSICAL || WERKSTATT (NEU)

MUSICAL

WERKSTATT FÜR KINDER +JUGENDLICHE VON 8 - 18 JAHREN

S S E L B S T V E R S U C H E

NEU! Wäre es nicht schön, wenn die Welt ein kleines bisschen mehr strahlen würde, wenn alle Menschen ein klein wenig fröhlicher wären, die Geschichten etwas magischer und alle Gesten irgendwie größer und ergreifender? Herzlich Willkommen in der Welt des Musicals! Nirgendwo schillern,

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glitzern und glänzen die Bretter, die die Welt bedeuten, so schön wie hier. Ihr seid eingeladen, die Welt des Musicals zu erkunden, auszuprobieren und euch an eine ganz besondere Bühnenherausforderung zu wagen, nämlich Gesang, Tanz und Schauspiel miteinander zu verbinden. Vorkenntnisse sind dabei nicht von Nöten, lediglich die Freude an Musik, Bewegung und Spiel und der Spaß an den großen Gesten sind gefragt. Im Alter von 8 -18 sind alle willkommen, die sich verzaubern lassen wollen.

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

Start: Di 10.02.2015

LEITUNG: Jule Hahn

KURSZEITEN: dienstags, 17:30 - 19:30 Uhr

ALTER: 8 -18 Jahre

KURSORT: Probenraum am Markt 10

KURSGEBÜHR: fällt halbjährlich an


DENKER || WERKSTATT

DENKER

WERKSTATT FÜR JUGENDLICHE VON12 - 17 JAHREN Du musst nur dran glauben… Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich. – Victor Hugo Laut Herrn Hugo glaubt also jeder an irgendetwas, ob bewusst oder unbewusst, öffentlich oder im Privaten… Vermutlich hat tatsächlich jeder eine individuelle Vorstellung, was die Welt zusammenhält. Und wenns der Zufall ist, so glauben wir eben an den. Aber was bedeutet das überhaupt, an etwas glauben? Wie beeinflusst und verändert es mich? Und wie gehe ich damit um? Worin unterscheidet sich

das, was ich glaube, von dem, was andere glauben? Und wenn ich an etwas glaube, bin ich dann auch gleich religiös? Religion ist global, aber der Glaube ist etwas ganz persönliches und intimes. Manches davon teile ich vielleicht mit anderen, anderes behalte ich lieber für mich... Für ein Halbjahr wollen wir glauben – sofern möglich –, erforschen, wollen herausfinden, was sich teilen lässt und was nur uns gehört und einen Bilderbogen spannen von uns zu anderen, auf den man sich einlassen kann oder nicht, je nachdem, an was man glaubt.

Start: Do 12.02.2015

S

LEITUNG:

S E L B S T V E R S U C H E

Jule Hahn

KURSZEITEN: donnerstags, 16:30 - 18:30 Uhr

ALTER: 12 - 17 Jahre

KURSORT: Probenraum am Markt 10

KURSGEBÜHR: fällt halbjährlich an

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

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MEDIEN || WERKSTATT (NEU)

MEDIEN

WERKSTATT FÜR KINDER + JUGENDLICHE VON 14 - 17 JAHREN

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NEU! Die Medienwerkstatt soll ein ganz von den Nutzer_ Innen bestimmtes Labor und Versuchsfeld sein. Die Grundidee ist ein offen und vor allem partizipativ gestaltetes Konzept. Das bedeutet: eure Ideen zählen! Thematisch möchten wir euch gerne in die Fotografie, über den Ton, zum Film führen und dabei ein Projekt entwickeln, das euren Vorstellungen entspricht. Es geht nicht darum, was ihr schon könnt, sondern was ihr schon immer einmal machen wolltet. Wir wollen uns weder mit Hollywood noch mit einem Starfotografen messen!

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Start: Fr 27.02.2015

LEITUNG: Kathrin Lankes

KURSZEITEN: freitags, 16 - 18 Uhr

KURSORT: Probenraum am Markt 10

KURSGEBÜHR: fällt halbjährlich an

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

Hallo, ich bin Kathrin, 22 Jahre alt und Studentin an der Bauhaus-Universität Weimar. Seit Oktober 2012 studiere ich hier Medienkultur, also Filmtheorie, Medientheorie, Bildästhetik, Philosophie und ein bisschen Wirtschaft. Schon vor über zehn Jahren habe ich in meiner Schulzeit angefangen, mich mit Medien auseinander zu setzen. Schulchor, Musical-AG, Theater-AG, Redaktionsarbeit oder kleine tänzerische Auftritte in der Oper haben mich immer begeistert. Auch wenn ich manchmal auf der Bühne stand, war mir die Arbeit hinter den Kulissen eigentlich immer lieber. Genau da möchte ich mit euch in der Medienwerkstatt im stellwerk einsteigen. Experimentieren, voneinander lernen und ein paar coole Sachen auf die Beine stellen.


IMPROVISIEREN || WERKSTATT

IMPROVISIEREN

WERKSTATT FÜR TEILNEHMER_INNEN AB 18 JAHRE Hier entfalten sich Spontanität und Kreativität. Es entstehen einzigartige Szenen, deren Ausgang völlig offen ist. Wir experimentieren mit verschiedenen Kurzformen des Improvisationstheaters und lassen noch nie dagewesene Geschichten entstehen. In regelmäßigen Shows und Matches unter dem Motto „stelldich-Ein“ stellen wir im stellwerk oder auch andernorts unser Können unter Beweis. Vorraussetzung: Erfahrungen im Improvisationstheater / Theatersport

*Angaben aus Wikipedia

Improvisationstheater* ist eine Form des Theaters, in der improvisiert wird: Es wird eine Szene oder es werden mehrere Szenen gespielt, die zuvor nicht inszeniert sind. Meist lassen sich die Schauspieler ein Thema oder einen Vorschlag aus dem Publikum geben. Diese Vorschläge sind dann Auslöser und Leitfaden für die daraufhin spontan entstehenden Szenen. Häufig werden die Spieler durch einen - meist ebenfalls improvisierenden - Musiker begleitet. Eine Geschichte entsteht aus der Spontaneität und gegenseitigen Inspiration der Impro-Spieler. Der verneinende Intellekt weicht der Phantasie. „Damals gilt, was heute gilt: Bin ich inspiriert, geht alles gut, doch versuche ich es richtig zu

machen, gibt es ein Desaster.“ (Keith Johnstone 1993).

S

Start: DI 10.02.2015

S E L B S T V E R S U C H E

LEITUNG: Steffi Heiner

KURSZEITEN: dienstags, 19:30 - 22:30 Uhr

ALTER: ab 18 Jahre

KURSORT: Probenraum am Markt 10

KURSGEBÜHR: fällt halbjährlich an

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

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PERFORMEN || WERKSTATT

PERFORMEN

WERKSTATT FÜR JUGENDLICHE + STUDIERENDE AB 16 JAHRE

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„oder, als ich anfing meine Bilder zu verballern“ Die Werkstatt soll als erstes ein Labor und Experimentierfeld für performative Bilder und ihrer Spuren sein, offen für jede Form der kreativen Artikulation. Ziel ist es, die eigene visuelle Sprache zu erforschen und auch anzuwenden. Dabei werden wir mit Hilfe verschiedener Spielformate, Experimente und Übungen, künstlerische Mittel ausprobieren und auf ihre Gebrauchsmöglichkeiten hin untersuchen. Wir werden uns fragen wie der eigene Körper an Präsenz oder auch Abwesenheit gewinnen kann; wir ihn mit verschiedensten Mater-

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ialien und Objekten erweitern können und dafür die Räume passend gestalten, arrangieren, komponieren. Wie finde ich nicht nur ein ausdrucksstarkes, sondern vor allem ein persönliches und bewegendes Bild um einen bestimmten Zustand oder einen speziellen Text zu visualisieren? Welche Strategien kann ich benutzen um von einer abstrakten Idee zu einer konkreten Aktion zu gelangen? Am Ende werden wir eine spannende und poetische Bildsprache finden, mit deren Hilfe wir all dem auf die Spur kommen, dem Ungesagten, Abstrakten und vielleicht Irrtierenden. Marcel Sparmann studierte Szenische Künste (Schwerpunkt Theater und Performance Kunst) an der Universität Hildesheim und Environmental

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

Art an der Glasgow School of Art. Bisher war er als Künstler und Dozent in Nord- und Südamerika, USA, Asien und europaweit in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten unterwegs. Start: April 2015

LEITUNG: Marcel Sparmann

KURSZEITEN: donnerstags, 18:30 - 21:30 Uhr

KURSORT: Probenraum am Markt 10

KURSGEBÜHR: fällt halbjährlich an


OSTERFERIEN || WORKSHOP / MIT EINER ÜBERNACHTUNG

OSTERFERIEN WORKSHOP

ZU KINDERGEDICHTEN AUS ALLER WELT 30.03. - 01.04.2015 FÜR KINDER VON 8 - 13 JAHRE

DER BESTE TAG ALLER ZEITEN ...könnte der 3. Tag dieses Theaterworkshops werden, wenn wir aus dem gleichnamigen Gedichtband die richtigen Gedichte ausgewählt und uns dann noch für die richtige Umsetzung entschieden haben. Außerdem werden wir eine geniale Nacht im Theater verbracht haben. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg durch drei Tage voller Spaß und theatralem Ausprobieren. Wundervolle Kindergedichte aus aller Welt werden in uns viel Fantasie freisetzen und wenn schon nicht den besten Tag aller Zeiten, dann aber mit Sicherheit der Osterferien hinterlassen. Entscheide Dich bitte jetzt, richtig!

LEITUNG:

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Steffi Heiner / Ralf Appelfeller

ZEITRAUM:

S E L B S T V E R S U C H E

30.03. - 01.04.2015 Montag - Mittwoch täglich 10 - 16 Uhr mit einer Übernachtung im

stellwerk

ALTER: 8 - 13 Jahre

ORT: stellwerk im Hbf

TEILNAHMEGEBÜHR: 30,- pro Teilnehmer_In Selbstversorgung

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

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SOMMERFERIEN || SPIELPROJEKTWOCHE / MIT EINER ÜBERNACHTUNG

SOMMERFERIEN SPIELPROJEKT FÜR KINDER VON 8 -15 JAHRE

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„JA | NEIN | VIELLEICHT“ EIN INTERAKTIVER SPIELEPARCOUR

S E L B S T V E R S U C H E

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Auch das diesjärige Sommerferienprogramm des stellwerkes steht ganz im Zeichen unseres „SPIELZEITMOTTOS“. In fünf Tagen werden wir uns einen Spieleparcour erspielen, der es in sich hat. Dabei wird unser Publikum am Ende mehrere Stationen durchlaufen. Jede Station wird knifflige Entscheidungen abverlangen und somit ungeahnte Aktionen auslösen. Die Spielstationen haben wir uns im Vorfeld in Kleingruppen selbständig erarbeitet. Jeder Station wird ein bestimmtes Thema zu Grunde liegen. Die Themen werdet ihr euch selbst erarbeiten. An einem Tag werden wir unsere Kreativität in den Ilmpark verlagern und im Anschluss im Theater übernachten. Es verspricht also wieder richtig spannend zu werden. Wir freuen uns schon auf Euch.

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

LEITUNG: Steffi Heiner / Ralf Appelfeller

ZEITRAUM: 13. - 17.07.2015 Montag - Freitag täglich 10 - 16 Uhr mit einer Übernachtung im

stellwerk

ALTER: 8-15 Jahre

ORT: stellwerk im Hbf

TEILNAHMEGEBÜHR: 50,- pro Teilnehmer_In Selbstversorgung


TEAM || SPIELZEIT 2014/2015 Leitung: Kathrin Schremb

REGISSEUR_INNEN:

C.W. Olafson (Regie Schauspiel)

Buchhaltung: Petra Vetter

Annegret Bauer, Cindy Weinhold (Regie Musiktheater)

Matthias Pick (Regie Schauspiel)

Regine Heintze (Regie Schauspiel)

Franzika Ruhl (Regie, Performance)

Janek Liebetruth (Regie Schauspiel)

Rafael Ecker (Regie Schauspiel)

Technik: Knut Spangenberg

Christian Fuchs (Regie Puppen- und Objekttheater)

Bastian Heidenreich Steffi Heiner (Regie Schauspiel)

FSJ Kultur: Annika Oppat

Lisa Augustinowki (Regie Schauspiel)

LEITUNG DER WERKSTÄTTEN:

Steffi Heiner, Julia Hahn (Regie Schauspiel)

VERTRETUNGSBERECHTIGTER VORSTAND

Öffentlichkeitsarbeit: Julia Heinrich Theaterpädagogik: Steffi Heiner, Ralf Appelfeller Technische Leitung, Ton, Bild: Philipp Münnich

Ralf Appelfeller Tanja Matjas Julia Hahn Steffi Heiner Marcel Sparmann

Otto A. Thoß, Steffi Heiner (Regie Schauspiel) Alexander Steindorf, Julia Hahn (Regie Schauspiel)

S S E L B S T V E R S U C H E

Andreas Glimm Claudia Obendorf Kathrin Schremb

Vereinsregister 785

STELLWERK 2014/2015 || JA | NEIN | VIELLEICHT

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stellwerk szh 14/15 Angebote für Spielwütige  
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