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Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark Nr. 39, Jahrgang 10, Freitag, 25. November 2011 P.b.b., Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 02Z032267M

Im Parlament

Im Abschluss

Im Visier

WK-Präsident Josef Herk macht sich für eine Gesundheitsreform stark.

Was Gründer bei der Steuer alles beachten müssen.

Styria-Vorstand Klaus Schweighofer gegen ORFZwangsgebühren.



Foto: Fischer

Preis 0,73 Euro

Seiten 4–5

Seite 23



Foto: Fischer

Seite 12

Foto: Jeanette Dietl - Fotolia

Advent, Advent …

Ihre ganz persönliche Wissens­datenbank – rund um die Uhr geöffnet!

• • • • • •

Blaumachen nach Kündigung 2–3 Brandheiße Innovationen 6 Beiseln droht frühe Sperrstunde16 Beschallung für E-Fahrzeuge 26 Billiger Sprit für Frächter 30 Beste Betriebe prämiert  34–35

Genug von Fachchinesisch? Zeit für praxisrelevante Beratung von Mitgliedern der UBIT Steiermark. Mehr UBIT: Seite 5

ubit-stmk.at


Foto: Fischer

Kündigung als „Freibrief“ Krankenstandsverhalten während Kündigung

Mario Lugger

Wer glaubt, dass einem Unternehmer die Kündigung eines Mitarbeiters leicht fällt, der irrt – und zwar gewaltig! Aber leider ist die Welt nun einmal so, wie sie ist. Trennungen sind manchmal notwendig, sei es aus disziplinären Gründen oder aufgrund wirtschaftlicher Notwendigkeiten. Zweiteres dient schlussendlich dem Schutz des Standorts und damit aller Arbeitnehmer. Freilich ist das für den jeweilig Betroffenen nur ein schwacher Trost. Trotzdem gilt es, Regeln und Abmachungen zu respektieren – für beide Seiten. Sowohl der Unternehmer als auch der Mitarbeiter haben eine ordentliche Auflösung des Dienstverhältnisses einzuhalten. Wenn dann laut einer aktuellen Umfrage des IWS aber mehr als ein Drittel der steirischen Arbeitgeber über „häufige“ beziehungsweise „sehr häufige“ Krankenstände in dieser sensiblen Phase klagen, dann stimmt etwas nicht (siehe Story rechts). Vor allem die viel zu laschen Kontrollen, aber auch die offen leichtfertige Vergabe ärztlicher Bestätigungen sind ins Visier der Wirtschaftstreibenden geraten. Keine Frage, wenn jemand krank ist, dann soll, nein MUSS er zuhause bleiben dürfen. Bei fast fünf Millionen Krankenstandstagen allein im Steirerland – so die offizielle GKK-Jahresstatistik – beginnt der Hausverstand dann aber schon zu hinterfragen, ob alles mit rechten Dingen zugeht … Mario Lugger ist Chefredakteur der „Steirischen Wirtschaft“.

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Durchschnittliche Dauer der Krankenstände bei gekündigten und nicht gekündigten Arbeitnehmern:

Wie häufig sind in Ihrem Unternehmen Krankenstände bei gekündigten Arbeitnehmern während der Kündigungsphase?

17 %

14 % 6,8

24 %

12,6

44 %

JA 84%

sehr häufig 43 (14%) häufig 74 (24%) selten 134 (44%) nie vorgekommen 52 (17%)

gekündigt nicht gekündigt NEIN 57% JA 48%

JA 43%

Welche Auswirkungen hat der Krankenstand eines gekündigten Arbeitnehmers auf Ihren Betrieb?

Foto: Corbis

Hausverstand

Kontrollen gefordert Warum werden die Mitarbeiter immer erst montags gesund geschrieben? Wir sind ein Gastronomiebetrieb, wir benötigen unsere Mitarbeiter auch schon Samstag und Sonntag! Hier müssten die Ärzte strenger kontrolliert werden!

Reform muss her Es kommt häufig vor, dass dem Mitarbeiter die Kündigung ausgesprochen wird, er im Anschluss zum Arzt geht und sich krank ­schreiben lässt! Nach Intervention durch die AK muss dann auch die-

Aktuell

NEIN 52%

Die Umfrage wurde vom Institut für Wirtschaftsund Standortentwicklung der Wirtschaftskammer Steiermark (IWS) durchgeführt. Befragt wurde 342 steirische Unternehmen.

NEIN 16%

Beschäftigung einer Ersatzarbeitskraft

Überstunden/Mehrstunden von anderen Mitarbeitern

ser Krankenstand noch bezahlt werden – hier sollte die Gesetzeslage überprüft und nicht immer nur zu Gunsten der Arbeitnehmer entschieden werden!

Bestätigung per Zuruf Die Krankenstandsbestätigung von einem Hausarzt bekommt jeder, sogar per Telefon!

Trauriger Regelfall Krankenstände in der Kündigungszeit sind in unserer Firma eigentlich der Regelfall. Selten, dass jemand mit einem vereinbarten Ur-

12,6 Tage 6,8 Tage

Verzögerung bei der Auftragserledigung

laubsverbrauch das Dienstverhältnis beendet. Meist wird aus dem Urlaub ein Krankenstand.

Missbrauch vermutet Ich habe bei Dienstnehmern, die auffällig oft und lange in Krankenstand gehen, die Gebietskrankenkasse um Überprüfung ersucht – es ist aber nichts passiert, vor allem, so lange der Arbeitnehmer eine Fortzahlung vom Betrieb bekommt. Überprüft wird oft erst, wenn die GKK Krankengeld bezahlen müsste. Ärzte schreiben Dienstnehmer auch oft leichtfertig krank. Da gibt es sicher Missbrauch!

Freitag, 25. November 2011


Einer aktuellen Umfrage zufolge klagen mehr als ein Drittel der steirischen Unternehmer über häufige Krankenstände in der Kündigungsphase. Scheiden tut weh – das gilt nicht nur bei privaten Trennungen, sondern auch bei der Auflösung von Dienstverhältnissen. Einer aktuellen Umfrage des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS) zufolge leidet mehr als ein Drittel der Arbeitgeber unter „auffällig vielen“ Krankenständen während der Kündigungsphase. Befragt wurden insgesamt 342 steirische Unternehmer, 38 Prozent davon klagen über

„häufige“ beziehungsweise „sehr häufige“ Krankenstände in dieser sensiblen Zeit (siehe Grafik links). Die Folge davon seien Überstunden für die restliche Belegschaft, trotzdem komme es bei fast jedem zweiten betroffenen Betrieb zu Verzögerungen in der Auftragsabwicklung.

Heftige Reaktionen Zeit, die bekanntlich Geld kostet. Im Rahmen der Umfrage wurde darum ein anonymer Beschwerdekasten installiert, der von den Teilnehmern eifrig genutzt wurde (siehe unten links). Bekrittelt werden vor allem mangelnde Kontrollen und seitens der Ärzte eine oft (zu) leichtfertige Bestätigung der „Krankenstände“.

Grund genug für die Wirtschaftskammer, aktiv zu werden. Gefordert werden verstärkte Kontrollen – die vielen, zum Teil heftigen Rückmeldungen würden den Bedarf deutlich aufzeigen. Doch das allein sei zu wenig. Angeregt wird seitens der Kammer auch die Einführung eines Teilkrankenstandsmodells, vor allem bei längeren Ausfällen. So zum Beispiel, wenn sich ein Büroangestellter beim Schifahren in der Freizeit den Fuß bricht. Das sei zwar bedauerlich, trotzdem könne nicht eingesehen werden, dass der Betroffene wochenlang ausfällt – „vor allem wenn es die Möglichkeit eines Heimarbeitsplatzes gibt“, heißt es aus der Wirtschaftskammer.  M. L.

Foto: Fischer

zum leichten Blaumachen 2010 verbuchte die GKK fast 5 Mio. Krankenstandstage.

Das sagt die Statistik Die steirische Gebietskrankenkasse verzeichnete im Vorjahr 422.308 Krankenstandsfälle. Sie schlugen sich in sage und schreibe 4.868.468 Krankenstandstagen zu Buche – nachzulesen im aktuellen GKK-Jahresbericht. Rund 60 Prozent der Ausfälle dauern länger als ein Woche. Die häufigsten Erkrankungen betreffen die oberen Luftwege (131.381 Fälle) sowie Schädigungen des Skeletts und der Muskulatur (63.229 Fälle) sowie Darminfektionen (50.476 Fälle).

Lassen Sie sich überraschen! Noch

4Ta9ge

Am 13. Jänner ist es so weit:

2012

• neues Design • neue Inhalte • noch mehr Service

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Aktuell

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Herz, KoR Häfele, Höfferer

Ausgezeichnet im Service – stimmungsvoll geehrt!

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Am 25. Oktober hat die Fachgruppe der gewerblichen Dienstleister viele ihrer langjährigen Mitgliedsbetriebe in der Bar Schlossberg vor den Vorhang geholt und feierlich ausgezeichnet. Viele weitere Jahre voller Erfolg, Einsatz und zufriedenen Kunden wünscht die Fachgruppe der Holding Graz – Kommunale Dienstleistungen GmbH, Wasserversorgung (50 Jahre) • Ernst Fraiß, Forstunternehmen (20) • KoR Arthur Armin Häfele, Bewachungsgewerbe (20) • Ing. Werner Kosmus, Lebens- und Sozialberatung (20) • Ewald Majkovski, Zeichenbüro (20) • Ernst Nöhrer, Büroserviceunternehmen (20) • Marianne Schischek, Dichtkontrolle für Kanäle und Schächte (20) • Centaurus – Technisches Büro und Personalbereitstellung Gesellschaft m.b.H., Arbeitskräfteüberlassung (20) • Rudolf Leiner Gesellschaft m.b.H., Jalousieerzeugung (20) • Schank-Sanitations Gesellschaft m.b.H., Reinigung von Schankanlagen (20) • Alfred Josef Urleb, Design (25) • WIPPRO Wipplinger Türen – GmbH & Co KG, Patentausüber (25) • Oskar Steiner, Ölbrennerservice (30) und Franz Vouri, Büromaschinenservice (30).

http://wko.at/stmk/dienstleister

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WK-Direktor Thomas Spann

WK-Vizepräsident Jürgen Roth

Gesundheitsexperte Heinz Ebner

Gesundheitswesen: Jetzt litik die Rute ins Fenster. Denn das gefährde in weiterer Konsequenz die Qualität der Gesundheitsversorgung im Land. „Wir müssen handeln, um die Versorgung auch in Hinblick auf demografische Entwicklungen und den dadurch steigenden Bedarf gewährleisten zu können“, so Herk, der bei seinen Forderungen von der kompletten WK-Führungsriege und Gesundheitsexperten Heinz Ebner unterstützt wurde.

Die Kosten steigen seit Jahren in immer dramatischere Höhen und es fehlt zunehmend an qualifiziertem Personal: Das Gesundheitssystem ist längst selbst Patient. Und zwar einer, dessen Zustand man als äußerst ernst bezeichnen sollte. Darum stand er auch im Fokus des Wirtschaftsparlaments. In den vergangenen zehn Jahren stiegen die Gesundheitsausgaben nämlich von

8,5 Prozent des BIP auf über elf Prozent. Das Wifo beziffert das Einsparungspotenzial mit bis zu 2,8 Milliarden Euro pro Jahr. Für die Steiermark ergäbe sich daraus ein Wert von mindestens 273 Millionen Euro. Im Zuge des Wirtschaftsparlaments wurde darum erneut der Ruf laut, dass die Verantwortlichen in der Regierung den Forderungen der Wirtschaftskammer endlich Taten folgen lassen. „Strukturreformen im Gesundheitsbereich wurden zu lange verabsäumt. Das ist mit ein Grund, wieso die öffentlichen Haushalte in den kommenden Jahren aus dem Ruder zu laufen drohen“, stellte WK-Präsident Josef Herk der Po-

„Unsere Unternehmer, die Leistungsträger des derzeitigen Gesundheitssystems, müssen ent- und nicht weiter belastet werden“, gab Herk also die

Basel III

Beschäftigung

Selbstbehalt

Durch Basel III wird mit massiven Einschnitten bei Kreditfinanzierungen gerechnet. Einstimmig beschlossen wurde: Bei der Umsetzung von Basel IIIBestimmungen ist großes Augenmerk darauf zu legen, dass die Kreditfinanzierung bei mittelständischen Unternehmen nicht behindert wird.

Um für Unternehmer mehr Rechtssicherheit zu schaffen, wurde einstimmig beschlossen, dass selbständige Beschäftigungsverhältnisse so lange rechtlich als solche zu qualifizieren sind, soweit nicht ein rechtskräftiges Urteil des Arbeits- und Sozialgerichts etwas anderes feststellt.

Mehrheitlich beschlossen wurde die Einführung von Selbstbehalten bei allen Sozialversicherungsträgern. Die dadurch entstehenden Einsparungen würden nicht nur Dienstgeberbeiträge senken, sondern auch das gesamte Gesundheitssystem wesentlich entlasten.

Im aktuellen Wirtschaftsparlament vehement gefordert, von der Regierung zu lange verabsäumt: Strukturreformen im Gesundheitsbereich.

Wirtschaft

Was gefordert wird

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ubit

news

Das Außergewöhnliche ist die Normalität

Grawe-Direktor Othmar Ederer

WK-Präsident Josef Herk

braucht es Notoperation Marschrichtung vor, der man nur allzu gerne folgte. So forderten die Delegierten im gemeinsamen Antrag aller Fraktionen umfassende Reformen im Gesundheitsbereich. Darin wird unter anderem die Eingliederung der Gesundheitsbe-

rufe in das System der Gewerbeordnung (mit der zusätzlichen Auflage, den Berufszugang an die Erbringung eines Befähigungsnachweises zu binden) verlangt. Ebenso die Einbeziehung der WK in die Gesundheitsplattform des Landes.

Dezidiert festgehalten wurde auch, dass private Pflegeheime bei Vertrags- und Tarifverhandlungen nicht schlechter gestellter werden dürften als jene öffentlicher Trägerschaft. Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

Fotos: Fischer

Die Delegierten fordern die Regierung zum Handeln auf.

Beitragsgrundlage

Konkurrenz

Straßenverkehr

Derzeit liegt die Mindestbeitragsgrundlage in der Krankenversicherung für Selbständige deutlich höher als die Minimalbelastung bei Arbeitnehmern: Mehrheitlich beschlossen wurde die Herabsetzung der Mindestbeitragsgrundlage in der Krankenversicherung für Selbständige.

Grünraumpflege oder Winterdienst: Den Unternehmern entgehen durch die Konkurrenz mit der öffentlichen Hand Aufträge: Beschlossen wurde die Forderung nach sukzessiver Auslagerung von Aufgaben, die nicht in die Kernkompetenzen der öffentlichen Hand fallen, an private Unternehmen.

Von vielen regionalen Fahrverboten ist der Ziel- und Quell­ verkehr generell ausgenommen. Probleme gibt es jedoch bei der Auslegung, was unter diesen Tatbestand fällt. Per Beschluss wird nun die genaue gesetzliche Definition des Begriffes in der Straßenverkehrsordnung eingefordert.

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„Gezielte Vorbereitung auf Veränderungen erhöht die Unternehmensfitness!“ Franz Sebl

www.ubit-stmk.at

Vorsorge, neuen Herausforderungen rasch, zielorientiert und cool zu begegnen ist Chefsache, die sich im Ernstfall bezahlt macht. Szenarien, Simulationen und Coachings bereiten als Trockentraining darauf vor, im Ernstfall zu wissen, wie es geht und wer was wie zu tun hat. Damit werden wichtige Bedingungen erfolgreichen Krisenmanagements – strukturiertes Vorgehen, kühlen Kopf behalten, positives Denken und soziale Stabilität – erlernbar. Über das „technische“ Training hinaus, ist es wichtig, Werte und Haltungen zu dokumentieren, die als sozialer Kitt die Basis betrieblicher Zusammenarbeit bilden. Ein Führungsteam kann dabei außerhalb der eingespielten Routine beweisen, auch für nicht alltägliche Bedingungen gewappnet zu sein.

Wirtschaft

Franz Sebl Franz_sebl@gmx.at

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WK-Dir.-Stv. Peter Hochegger

Unerwartetes muss nicht Krise, nicht Niedergang und Absturz bedeuten, auch ein unvorhergesehener Aufwind bringt Firmen in die „Krise“ – Aufträge können nicht erfüllt werden, Kunden wandern ab. Wie der Pilot Flüge unter verschiedenen Bedingungen trainiert, ist Betriebsführung für unterschiedliche Situationen übbar.

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Manche mögen’s brandheiß Mit „Sicherheit“ zum Erfolg: Das Unternehmen Noris hat sich dem Brandschutz verschrieben und setzt hier seit 80 Jahren Meilensteine. Sie sind knallrot und in beinahe jedem Gebäude präsent: Feuerlöscher, Wandhydranten und Co. „Die Wichtigkeit wird den meisten leider erst im Ernstfall bewusst“, gibt NorisInhaber Robert Slameczka zu bedenken. Er muss es wissen, schließlich ist sein Unternehmen seit 80 Jahren Vorreiter in Sachen Brandschutz und Feuerbekämpfung. Und dass man dabei höchst innovativ agieren kann, das beweisen die vielen Auszeichnungen ­– vom Staatswappen bis hin zum Trigos und zum Constantinus –, die man bei Noris in jüngster Zeit angesammelt hat. „Sicherheit ist unser Erfolgsgeheimnis“, lächelt Slameczka, der auch sonst auf eine stolze Bilanz verweisen kann: „2002 habe ich mit 20 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz

von 1,5 Millionen Euro begonnen. Jetzt haben wir an die 60 Mitarbeiter und einen Umsatz von mehr als fünf Millionen Euro.“

Innovationen Und damit sei das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht, ist sich Slameczka sicher. Aktuell sorgt man mit einem neuen Online-E-Learningprogramm und einem Internetbrandschutzbuch für Furore. „Damit sind wir einzigartig in Österreich“, betont der Unternehmer. Was das Besondere daran ist? „In jedem Betrieb gibt es einen Brandschutzbeauftragten, der für die Sicherheit der Arbeiter und die ständige Kontrolle des Systems zuständig ist.“ Diese Aufgaben werden jetzt online doku-

mentiert, analysiert und extern gesichert. Das garantiere nicht nur die Sicherheit der Menschen, sondern auch die Sicherheit der Beauftragten. „Eigentlich hätte der Fall Kaprun hier alle aufwecken müssen. Denn viele wissen gar nicht, dass sie im Falle eines Brandes persönlich verantwortlich gemacht werden können“, erläutert Slameczka.

Eine Serie der „Steirischen Wirtschaft“

www.noris.co.at

Quergefragt

Das Unternehmen „Noris Feuerschutzgeräte GmbH“ feiert 2011 sein 80-jähriges Bestehen. 1952 übersiedelte der Betrieb von Kärnten nach Graz. 2002: Übernahme des Unternehmens durch Robert Slameczka.

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Foto: Fischer

Sie kennen eine innovative Unternehmerpersönlichkeit? Schicken Sie Ihre Vorschläge an veronika.pranger@wkstmk.at.

Als Kind wollte ich werden… …Clown. Diese Person inspiriert mich… …mein Cousin Bernhard Paul (Zirkus Roncalli). Er lebt seinen Traum.

Serie

Innovation bedeutet… …Evolution durch Revolution. Die beste Erfindung… …Espressomaschine Da habe ich die besten Ideen... …beim Philosophieren mit Freunden.

„Im Einsatz“: Firmengründer Josef Ganser im Jahr 1931.

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So klappt’s auch mit der Infotechnik Damit jeder mit jedem kommunizieren kann – Menschen, PCs, Laptops, Drucker und andere Geräte –, braucht man eine Netzwerkstruktur. Die „Zentrale“ ist der „Server“, wer davon bedient wird, ist „Client“. Wer dafür verantwortlich ist – der „Netzwerk-Adminis­ trator“ –, muss sich also mit Servern und Clients auskennen. ihre Zusammenarbeit verstehen und, heute nicht mehr anders vorstellbar, auch ihre Einbindung ins Internet beherrschen. „Früher hatte man in Labors und Testanlagen meist isolierte Stand-alone-Geräte, heute versucht man, auch sie miteinander zu vernetzen“, erläutert Franz Stary, warum er sich am Wifi das Know-how als Netzwerk-Administrator geholt hat. Er ist System-

ingenieur für Tests und Versuche in der Abteilung Aerospace von Magna Steyr Fahrzeugtechnik in Graz, wo Komponenten für die Raumfahrt entwickelt werden. „Die Ausbildung am Wifi geht sehr systematisch vor, liefert viel Praxiswissen, und mit didaktischem Können gelingt es den Trainern, Teilnehmer mit unterschied-

lichster Vorbildung zu einem positiven Lernerfolg zu führen.“ Franz Stary, der die HTL absolviert und an der Grazer FH Campus 02 Automatisierungstechnik studiert hat, kennt die verschiedensten „Lernumfelder“. Was ihm am Wifi besonders aufgefallen ist: „Das kollegiale Klima und der enge fachliche Praxisbezug der Trainer.“

Die neuesten Betriebssysteme, aktuellste Netzwerktechnik und viele konkrete Tipps für das Fehlermanagement waren für ihn die entscheidenden Inhalte. „Das Wifi ist hier absolut up to date.“ Und es hat seinen Ruf als „Plattform für Profis“ durchaus bestätigt: „Im Erfahrungsaustausch mit den Kollegen lernt man zusätzlich viel dazu.“

Netzwerke Ausbildung zum NetzwerkAdministrator In modularen Schritten zur Installation, Implementierung und Verwaltung von EDV-Netzwerken. Die nächsten Lehrgänge: 16. 1.–13. 2. 2012, Wifi Graz 24. 2.–6. 4. 2012, Wifi Graz 10. 4.–11. 6. 2012, Wifi Obersteiermark, Niklasdorf Anmeldung: Tel. 0316/602-1234 www.stmk.wifi.at/edv Foto: Melbinger

EDV-Netzwerke sorgen für den reibungslosen und sicheren Datenaustausch. Einrichtung und Betreuung verlangen professionelles IT-Wissen.

Franz Stary: „Praxiswissen für Netzwerkaufgaben.“

Technologie International Welding Engineer Lehrgang Teil 1: 3. 2.–22. 6. 12 Lehrgang Teil 2: ab September 2012 International Welding Specialist Lehrgang zum Schweißwerkmeister: 13. 1.–25. 5. 2012 International Welding Technologist 1. 6.–30. 6. 2012 Informationen: Tel. 0316/602-1234 www.stmk.wifi.at

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Für Qualifizierungen in der Schweißtechnik ist das Wifi gefragtes Kompetenzzentrum – bis hin zu Diplomen auf Ingenieursebene. Der International Welding Engineer (IWE) ist die oberste Ebene auf diesem Gebiet und ist Ingenieuren und Diplomingenieuren mit mehrjähriger Praxis vorbehalten. Bei Maschinenbau Winkelbauer in Anger bei Weiz haben zum Beispiel Klaus Portsch, Produktionsleiter, und Bernd Pötscher das Diplom als IWE.

„Für mich in der Konstruktion ist das Wissen aus dem Lehrgang am Wifi eine entscheidende Grundlage“, sagt Bernd Pötscher. Denn das Unternehmen sucht immer wieder nach innovativen Lösungen. „Das Besondere am IWE-Lehrgang ist, dass man zur fundierten Theorie auch die Gelegenheit bekommt, praktisch zu arbeiten“, betont Bernd Pötscher. Das Verhalten von Werkstoffen erlebt man hier also auch in der konkreten Anwendung.

Foto: Laresser

Qualifizierungstipp: Schweißen für Profis

Das Wifi bietet Top-Qualifika­ tionen auf Ingenieursebene.

Karriere

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Kleine Geschenke sichern

Keine Krawatten „Weihnachten ist für mich ein Fest der Familie. Ich verschenke nur Kleinigkeiten an wichtige Geschäftskunden, verschicke aber Karten, um mich für gute Zusammenarbeit zu bedanken. Einmal habe ich eine Krawatte bekommen, die habe ich aber noch nie getragen.“

Der Weihnachts-Countdown läuft: Experten über die Do’s & Dont’s bei BusinessGeschenken und was es mit dem Schenken auf sich hat. Die Steirer lassen sich Weihnachten einiges kosten: In den letzten Jahren wurden um die 270 Millionen Euro im Einzelhandel ausgegeben, ein guter Teil davon für BusinessGeschenke. Von der Weinflasche bis zur Uhr – die Wahl des richtigen Geschenks bedarf einiger Aufmerksamkeit (siehe unten), aber auch

Foto: Furgler

Gösser-Verkaufsdirektor Gerald Paunger

„Schon seit Jahren werden von der Shoppingcity Seiersberg keine Kundengeschenke mehr gemacht. Wir verwenden das Budget für jene, die es dringender brauchen, beispielsweise SOSKinderdörfer oder die Kinderonkologie. Wir schenken Glück.“

Peter Panwinkler, Seiersberg-Geschäftsführer

Zeit ist Gold (wert) „Die Hypo-Landesbank Steiermark unterstützt über das ganze Jahr verteilt soziale Projekte und sieht daher von Weihnachtsgeschenken ab. Als sehr wertvoll sehe ich vor allem Zeit, Interesse und die Bereitschaft, sich mit seinen Bedürfnissen entsprechend wertvoll auseinanderzusetzen.“

Foto: Jungwirth

Martin Gölles, Generaldirektor Hypo Steiermark

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die rechtlichen Rahmenbedingungen sollte man nicht außer Acht lassen (siehe unten rechts). Die „Steirische Wirtschaft“ hat sich dem Thema aber auch auf eine etwas andere Art genähert und sich mit dem Soziologen Stephan Moebius über Business-Präsente zum Fest der Liebe unterhalten. Er ist Ins­

Warum schenkt man? „Aus soziologischer Per­ spektive gibt es drei Gründe, um zu schenken“, erklärt er. „Immer aber dient es sozialen Beziehungen. Man gibt also entweder, um Beziehungen herzustellen, um diese zu stabilisieren oder um dem Beschenkten Anerkennung und auch seinen Respekt entgegenzubringen.“

Foto: Hallgerd - Fotolia

Glück schenken

Gaben-Experte Stephan Moebius

titutsleiter für Soziologie an der Karl-Franzens-Universität Graz und beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Erforschung der Gaben und des Schenkens.

Was beim Schenken gefragt ist … Seit 37 Jahren spielt Raimund Radlgruber Weihnachtsmann, und berät Firmen, was sie ihren Kunden schenken sollten. Was liegt heuer im Trend? Weg von der Elektronik, hin zu praktischen Überraschungen. So lassen sich die Trends beim Werbemittel-Profi Radlgruber zusammenfassen: „Jahrelang standen High-Tech-Packerln hoch im Kurs, jetzt sind zum Beispiel Holzbretter mit

Taschenfeitl, schöne Kisten mit Keksen oder Wandersets gefragt.“ Es gehe schon lange nicht mehr um den finanziellen, sondern vielmehr um den praktischen Wert von Geschenken, resümiert Radlgruber. „Wir haben zum Beispiel noch nie so viele Soft-Shell-Jacken verkauft wie heuer.“ Die tragbaren „Wegbegleiter“ sind – mit silbernem Panther und kleinem Firmenlogo bestickt ­– der absolute Hit. Aber auch Themen zur Sicherheit bestimmen die weihnachtlichen Goodies.

Wirtschaft

Radlgruber: „Kunden greifen zum Beispiel gerne zu Solarladegeräten fürs Handy.“ Dass der gute alte Kugelschreiber als Geschenk noch immer Saison hat, ist unbestritten, „es wird zu Weihnachten aber einfach die edlere Ausführung gewählt“. Radlgruber weiß aus Erfahrung, dass sich Beschenkte freuen, wenn sie das Gefühl haben, dass sich der Absender Gedanken gemacht hat. „Wegwerfartikel sind verpönt, schenken, nur um zu schenken gilt als Zeichen einer Unkultur.“

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die Geschäftsbeziehung scheinlich auch etwas kleiner ausfallen“, sagt Moebius.

Was man schenkt … Darum gelte es, das richtige Maß zu bewahren. „Ist das Präsent zu wertvoll, demonstriert man Macht und beschämt dadurch den anderen“, gibt der Soziologe zu bedenken. „Geschenke muss man nämlich erwidern. Ist meine Gabe zu wertvoll, kann sich der andere aus dieser Schuld nicht befreien“, erklärt Moebius. „Ist sie zu wenig wert, ist das natürlich genauso schlecht. Beim Akt des Übergebens spielt die Annahme des jeweiligen

… und was nicht geht Manche Geschenke stellen aber auch ein absolutes NoGo dar. „Selbst wenn es sich so mancher wünschen würde – seine Frau darf man etwa auf gar keinen Fall verschenken. Alles, was einem heilig ist, ist absolut unpassend als Packerl“, schmuzelt Moebius.

Foto: Edyta Pawlowska - Fotolia

Bei Präsenten gesetzliche Bestimmungen beachten

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Doch was ist eigentlich erlaubt? „Wenn Geschäftspartner sich Präsente machen, ist das kein Problem. Auch nicht, was die Höhe der Ausgaben betrifft“, heißt es aus dem WK-Rechtsservice.

Philipp Hörrlein, Geschäftsführer Feldbacher Fruit Partners

Thema-Team: M. Rodlauer, V. Pranger, P. Mravlak. redaktion.stwi@wkstmk.at

Muss nicht teuer sein „Wir gönnen unseren Geschäftspartnern eine Auszeit in der Therme. Geschenke müssen nicht teuer sein. Es sind die persönlichen Zugänge des Beschenkten zum Geschenk, die es für ihn wertvoll machen. Ich freue mich über Zeit und ein kleines Sparschwein.“

Was alles erlaubt ist … Zu den Feiertagen werden auch Geschäftspartner mit Aufmerksamkeiten bedacht. Was erlaubt ist und was nicht: WK-Experten geben Tipps.

„Wir sammeln für den guten Zweck, statt teure Geschenke zu verteilen. Sehr gute Kunden bekommen eine gute Flasche Wein. Das ist es auch, worüber ich mich freue. Wichtiger ist es aber, von Zeit zu Zeit Kunden zum Essen zu treffen – unabhängig von Weihnachten.“

Präsents eine wichtige Rolle. Erst dann kann eine emotionale Beziehung hergestellt werden.“

Aber was, wenn Unternehmer zu den Feiertagen beispielsweise auch Amtsträger mit etwas Schönem ihre Verbundenheit ausdrücken wollen? „Hier muss man sich streng an die Antikorruptionsbestimmungen halten. Eine Bagatellgrenze gibt es zwar nicht, aber die dienst- oder organisationsrechtlichen Bestimmungen sind von Haus zu Haus sehr unterschiedlich. Schon eine Flasche Wein oder andere kleine Aufmerksamkeit kann unter Umständen zuviel sein.“

Patrick Sax, Geschäftsführer der Parktherme Radkersburg

Foto: Mediendienst

Dabei reichte es aber keinesfalls, lediglich einmal ein Packerl zu überreichen. Regelmäßige Rituale spielen beim Schenken eine wichtige Rolle, wie Moebius erläutert: „Gabenrituale, wie etwa zu Weihnachten oder zum Geburtstag, sind weltweit in jeder Kultur vorhanden, und es gibt sie seit Urzeiten.“ Verändern würden sich mit der Zeit naturgemäß die Packerln selbst. Auch ihre Menge unterliege konjunkturellen Schwankungen. „In Zeiten des Mangels wird natürlich weniger verschenkt, und die Präsente selbst werden wahr-

Gute Flasche Wein

Mailings mit Humor „Mit unseren Kunden kommunizieren wir mit Weihnachtskarte oder Newsletter. Bis auf kleine Ausnahmen schenken wir schon seit Jahren nichts mehr. Wir spenden stattdessen. Bei Weihnachtspost, die wir für unsere Kunden verschicken, legen wir Wert auf Witz, Humor und Sinnhaftigkeit.“

Wirtschaft

Gerhard Kroell, Geschäftsführer Agentur Madison

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Mit Widerstand an die Weltmarktspitze Die „Steirische Wirtschaft“ präsentiert die „Hidden Champions“. Ein südoststeirisches Unternehmen sorgt weltweit für die richtige Spannung.

Die EBG-Geschäftsführer Gerhard Klauser und Alois Klein

Hätten Sie gedacht, dass ein kleines Kirchbacher Unternehmen mit Hochleistungsspezialwiderständen den Weltmarkt gehörig aufmischt? Die EBG GmbH sorgt mit ihren präzisen Komponenten unter anderem dafür, dass in fast allen Flughäfen Europas und Nordamerikas die Sicherheitsschleusen im richtigen Moment „piepsen“, dass Schiffe und Lokomotiven ordentlich Fahrt aufnehmen oder dass Energie von Windparks von A nach B übertragen werden kann. „Man darf

keine Scheu haben, den Kunden in alle Länder der Welt zu folgen. Wir exportieren 98 Prozent“, gibt Geschäftsführer Alois Klein ein Geheimnis preis. „Ein weiteres ist sicher die Forcierung von Forschung und Entwicklung. Sechs Prozent des Umsatzes werden investiert.“ Und das macht sich bezahlt – in diesem Geschäftsjahr wurden 16 Millionen Euro umgesetzt. Alle Infos: www.ebg.at

Hidden Champions Heimische „Hidden Champions“ sind Unternehmen, die am Weltmarkt an 1., 2. oder 3. Stelle stehen oder in Europa Nummer 1 sind. Jahresumsatz: weniger als 200 Millionen Euro.

Lassen Sie sich überraschen! Noch

4Ta9ge WIKI-Obmann Ederer, Stangl und AUVA-LS-Direktor Umgeher (v.l.)

AUVA sorgt für Sicherheit bei Kindern Mit einer bundesweiten Aktion der AUVA werden die Kleinsten auf Gefahren im Alltag und die Unfallprävention aufmerksam gemacht. „Je früher Kinder lernen, in gefährlichen Situationen richtig zu reagieren, desto mehr Leid kann erspart werden“, bringt AUVA-LandesstellenVorsitzender Günther Stangl die neue Initiative auf den Punkt. „Für die Präventionskampagne in den Kindergärten wurden Handpuppen ent-

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Wirtschaft

wickelt. ,Bibi‘ und ,Kiki‘ zeigen den Kindern beispielsweise, wie sie sich im Straßenverkehr richtig verhalten und so Unfälle vermeiden.“ Seit Herbst 2010 sind alle Kinder im verpflichtenden letzten Kindergartenjahr bei der AUVA unfallversichert. Damit haben sie bei Unfällen im Kindergarten, auf dem Weg dorthin und auch bei Ausflügen Anspruch auf Leistungen. Alle weiteren Infos zur Aktion: www.auva.at

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Markttrends der Schoellerbank

Elektrotechnik-Lehrling Stefan Steirer absolvierte ein Praktikum bei Volvo Trucks in Schweden.

Praxis sammeln leicht gemacht Ein Praktikum im Ausland erweitert den Horizont und fördert die Selbständigkeit. Ab März haben Lehrlinge wieder die Chance, durchzustarten. Drei Wochen lang war der Arbeitsplatz des Elektrotechnik-Lehrlings Stefan Steirer nicht bei seinem Ausbildungsbetrieb Anton Paar in Graz, sondern im schwedischen Göteborg. Ein Auslandspraktikum führte ihn zu Volvo Trucks. Für den jungen Grazer war es der erste längere Aufenthalt im Ausland. „Ich habe viel in Sachen Selbständigkeit gelernt“, erzählt Steirer. „Und ich verbesserte mein Englisch.“ Bei Anton Paar sei es eine Auszeichnung für besonders engagierte Lehrlinge, an einem

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Auslandspraktikum teilnehmen zu dürfen, ergänzt Christian Mondschein, Leiter der Personalentwicklung. „Auch in Zukunft sollen jedes Jahr ein oder zwei unserer Lehrlinge die Gelegenheit bekommen.“ Die nächste Möglichkeit gibt es wieder im Frühjahr 2012. Verantwortlich für die Koordination ist der „Internationale Fachkräfteaustausch“ (IFA). Die Aufenthaltsdauer liegt zwischen drei und fünf Wochen und die Destinationen reichen von Schleswig und Eisenach in Deutschland über Bristol oder Plymouth in England bis nach Helsinki in Finnland. Auch Jürgen Buchegger von Elektrobau Denzel hat seine Chance genutzt und drei Wochen lang in der deutschen Stadt Schleswig verbracht. Er erhielt Einblick in eine Elek­

trofirma mit 60 Mitarbeitern. Seit Jahren schickt auch das Autohaus Edelsbrunner immer wieder Lehrlinge ins Ausland. „Es ist eine Bereicherung für die jungen Leute“, sagt Renate Zink-Edelsbrunner. Heuer war der Kfz-Techniker Christian Prath in Plymouth in England. Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Praktika für Lehrlinge Mehr über Auslandspraktika für Lehrlinge erfahren Sie auf www.ifa. or.at oder unter Tel. 01/545167132. Voraussetzungen für die Teilnahme: gute Englischkenntnisse, EU-Staatsbürgerschaft bzw. unbefristeter Aufenthaltstitel. Mindestalter: 16 Jahre. Die Teilnahme ist ab dem zweiten Lehrjahr möglich.

Red.: Herr Haidmayer, wie sehen Sie die Schulden in Österreich – ist unsere Bestnote AAA gefährdet? Haidmayer: Unsere Regierung will die 60-Prozent-Maastricht-Grenze mit einer Schuldenbremse erreichen. Ein solcher Verfassungszusatz wird aber die Märkte nur dann überzeugen, wenn Ausnahmen sehr restriktiv behandelt werden. Die Staatsschuld Österreichs bewegt sich wirtschaftlich betrachtet mittelfristig auf die 100-Prozent-BIPMarke zu. Unsere Bestnote ist gefährdet, ja. Red.: Ist Österreich nicht nur mit 74 Prozent des BIP verschuldet? Haidmayer: Das ist die juristische Betrachtungsweise, die für Anleger aber nicht bedeutsam ist. Wirtschaftlich müssen ausgelagerte Schulden der Länder und Gemeinden sowie Schulden der ÖBB, ASFINAG und BIG den Staatsschulden wirtschaftlich zugerechnet werden. Red.: Wo stehen wir bei einer solchen Rechnung? Haidmayer: Bei knapp 90 Prozent des BIP. Jedes Jahr kommen zudem Schulden in einer Größenordnung dazu, die über den BIP-Wachstumsraten liegen. Bereits zwischen 2016 und 2030 werden die Ausgaben für Pensionen, Gesundheit und Pflege laut einer Studie zu einer Mehrbelastung der Sozialausgaben von 110 Milliarden Euro führen. Red.: Die Lösung? Haidmayer: Eine deutliche Senkung der Ausgaben der Republik.

Info: Tel. 0316/82 15 17-0 Schoellerbank Graz Am Eisernen Tor 3 graz@schoellerbank.at www.schoellerbank.at

Wirtschaft

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Foto: Fischer

Interview mit Heimo H. Haid­ mayer, Standort­ leiter der Schoeller­ bank in Graz.

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Der ORF will die Gebühren erhöhen, das treibt die Privatsender auf die Barrikaden.

Benedikt Bittmann Foto: Fischer

Klares „Ja“ zur Feinstaubreduktion

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Die hohen Feinstaubwerte der letzten Tage sorgen wieder für heftige Diskussionen. „Dennoch wird im Moment in dieser Causa zu viel Hysterie geschürt“, meint WKVizepräsident Benedikt Bittmann. „Denn es unterscheiden sich die heurigen Überschreitungswerte kaum von jenen im letzten Jahr.“ Außerdem liege die Feinstaubkonzentration der Grazer Luft deutlich unter jener von Wien. Auf lange Sicht gesehen ist Bittmann überzeugt, dass das beschlossene Luftreinhalteprogramm des Landes Steiermark Wirkung zeigen wird.

Gebührenzuckerl für den ORF

Maßnahmen der Wirtschaft

Die geplante Erhöhung der ORF-Gebühren erhitzt die Gemüter. Bei den Privaten regt sich Wut, sie orten eine Wettbewerbsverzerrung.

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Dass das Problem Feinstaub von der Wirtschaft ernst genommen wird, zeigen die Maßnahmen 2010: „Wir haben mit den Sozialpartnern und Autofahrerclubs ein Klima- und Luftpaket erarbeitet. Mit dem Land gab es auch ein Förderprogramm für die Umstellung auf schadstoffarme Lkw. 100 alte Schwerfahrzeuge wurden aus dem Verkehr gezogen“, so Bittmann.

Feinstaub ist nicht nur ein Verkehrsproblem.

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„Österreich ist noch weit von einer ausgewogenen Privatrundfunk-Landschaft entfernt“, so die bittere Diagnose von Klaus Schweighofer, Vorsitzender des Verbands Österreichischer Privatsender (VÖP) und Vorstand der Styria Media Group. Mehr als 15 Jahre nach dem Start des ersten Privatsenders in Österreich gebe es noch immer kein „echtes“ duales Rundfunksystem. Stein des Anstoßes ist der Ruf von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz nach mehr Einnahmen durch eine Erhöhung der Gebühren um sieben Prozent. „Dabei verfügt der öffentlich-rechtliche Rundfunk

Klaus Schweighofer, Verband Österreichischer Privatsender bereits jetzt über drei Mal so viele Finanzmittel wie alle Privatsender zusammen“, stellt Schweighofer klar. „Der ORF darf sich anscheinend nach Belieben bedienen – bei Gebühren- und bei Werbeeinnahmen“, ärgert sich Gottfried Bichler, Geschäftsführer der Antenne Steiermark. „Die Werbevermarktung der öffentlich-rechtlichen Sender muss deshalb stark beschränkt werden.“ In ganz Europa gehe der Trend zunehmend in diese Richtung. Diese Meinung vertritt auch Werner Kiegerl, Geschäftsführer von Radio Soundportal: „Warum sollte man Ö3 durch Gebühren fördern?“ Er

Wirtschaft

nennt Deutschland als Beispiel dafür, wie ein „duales System“ funktionieren könne. Im Nachbarland würde man den öffentlich-rechtlichen Auftrag besser erfüllen. Beim ORF müsse man derartige Sendungen oft mit der Lupe suchen. Auch für Kordula Schlager, Geschäftsführerin von Radio Grün-Weiß in Leoben, ist die Gebührenerhöhung nicht nachvollziehbar: „Als Privatsender kann man dem ORF ohnehin kaum Paroli bieten.“ Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Ungleichgewicht • ORF-Einnahmen durch Gebühren 2010: 583,8 Millionen, Planrechnung für 2012: 601,2 Millionen Euro. • Förderung für Privatsender 2011: 10 Millionen Euro, für 2012: 12 MilQuelle: VÖP lionen Euro. 

Freitag, 25. November 2011


Unternehmen meets Personal Um DienstgeberInnen und künftige DienstnehmerInnen zusammenzubringen, ist das AMS steiermarkweit auf Tour. Gesellschaftliche Werte unterliegen Veränderungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen werden adaptiert, neue Arbeitswelten entstehen und Firmen wie MitarbeiterInnen agieren heute schneller, transparenter und flexibler miteinander als vor einigen Jahren. Auf Messen finden DienstgeberInnen und künftige DienstnehmerInnen zusammen, können sich Lehrlinge und Schü-

lerInnen in konkreten Arbeitsbereichen erproben, UnternehmerInnen Gespräche mit künftigen MitarbeiterInnen führen, wird das Schulungspotenzial transparent gemacht, gelingt ein Blick in die Arbeitswelt und das Mitarbeiterpotenzial von morgen. Das AMS organisiert Messen ein ganzes Jahr über – quer durch die Steiermark – und verbindet damit Mensch und Arbeit – ob Build your future im oberen Murtal, die Catch the future im Bezirk Liezen, die Jobmesse in Fohnsdorf, die Jugend-LehreZukunft in Murau bis Jobmessen in Deutschlandsberg, Weiz, Voitsberg zu Take your chance und Best in Graz – um nur einige zu nennen. www.ams.at

Die BEST in Graz, die Berufs- und Studieninformationsmesse, wurde mit 27.000 BesucherInnen wieder regelrecht gestürmt. Unter die Interessierten mischte sich Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der von AMSChef Karl-Heinz Snobe am AMS-Stand begrüßt wurde. Fotos: AMS

Arbeitsmarkt Europa

Auch bei Messen wie der Personal Austria in Wien ist das AMS präsent, das seine FirmenkundInnen mit Gratis-Eintrittskarten dazu einlädt. In der Diskussion ging es diesmal um „Arbeitsmarkt Europa – Chancen für österreichische Unternehmen“. AMS-Vorstand Johannes Kopf diskutierte mit WirtschaftsexpertInnen und UnternehmensvertreterInnen über die Herausforderungen durch die gesteigerte Mobilität von Arbeitskräften.

Über 1200 SchülerInnen waren beim jobday 2011 in Weiz, dem Infotag für Lehre, Beruf und Karriere vor allem vom Talente-Check beeindruckt, so AMS-Leiter Weiz, Günther Reitbauer. 50 Betriebe trugen mit kreativen Präsentationen ihrer Berufe zum Erfolg des AMS-Days bei.

Die AMS-Jobmania-Tour machte auch in Liezen Station: „Unser Ziel ist es, Jugendliche und ihre Eltern über das umfangreiche Ausbildungsangebot und die Karrieremöglichkeiten im Bezirk Liezen zu informieren“, betonte Helge Röder, Geschäftsstellenleiter des AMS Gröbming.

In Zusammenarbeit mit dem AMS Judenburg fand wieder die Jobmesse im Schulungszentrum Fohnsdorf statt. „Durch Jobmessen werden in einer sehr hohen Dichte eine Reihe von Anbahnungsgesprächen geführt“, unterstrich SZF-GF Friedrich Uitz die Bedeutung derartiger Veranstaltungen.

Entgeltliche Einschaltung

Freitag, 25. November 2011

AMS News

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Die Strafe Die Verpflichtung, kollektivvertragliches Mindestentgelt und die eventuelle Bereitschaft zur Überzahlung anzugeben, trat am 1. März in Kraft. Ab 1. Jänner 2012 wird die Nichteinhaltung sanktioniert. Mit einer Verwaltungsstrafe bis zu 360 Euro.

Wenn die Gagen künftig

Die Expertin Ingrid Kuster vom WKRechtsservice rät allen Unternehmen, sich über die genauen Inhalte des Gesetzestextes im Gleichbehandlungsgesetz zu informieren: „Unsere Experten und ich geben gerne Auskunft, Details sind auch unter www. wko.at nachzulesen. Mit vielen praktischen Fallbeispielen und allen Ausnahmen.“

Die Jobsuche wird künftig zum Zahlenspiel. In Stellenangeboten lockt künftig Bares.

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Gemeinsam Genüsse entdecken Die Gruppenreiseprogramme 2012 ins Genussland Oberösterreich Das Genussland Oberösterreich begeistert mit Bratl und Bier, Knödel und Most und vielem anderem mehr. Was ist gemütlicher, als gemeinsam mit Vereins- oder Arbeitskollegen nachzuforschen, woher die Köstlichkeiten kommen, wie sie erzeugt werden. In der druckfrischen Broschüre mit den Angeboten für 2012 sind 18 Ein- und Zwei-Tages-Packages zusammengefasst, die den Gaumenschmaus in ein spannendes Erlebnispaket mit Freizeitattraktionen Oberösterreichs einbetten. Zu den Höhepunkten gehören jene Angebote, bei denen sich ausgewählte Genuss-Regionen Oberösterreichs vorstellen. Unter dem Motto „Spritziges aus dem Mostkeller“ geht’s etwa in die GenussRegion Hausruck Birn-ApfelMost. Der Preis ab 22,40 Euro pro Person umfasst eine Führung im Naturpark Obst-Hügel-Land, den Eintritt ins Mostmuseum in St.

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Marienkirchen an der Polsenz, eine Betriebsführung bei einem

Most- und Saftproduzenten sowie einen Besuch im Fünf-Sterne-Wohlfühlschweinestall mit Jause. Weit über Oberösterreich hinaus ist das Stift Schlierbach für seine Käserei und sein Genusszentrum bekannt. Grund genug, auch die würzigen und aromatischen Köstlichkeiten aus dem Zisterzienserkloster in den Reigen der Gruppenangebote für Genießer aufzunehmen. Ein Käseseminar für Gruppen ab zehn Teilnehmern gibt’s zum Preis von 19 Euro pro Person. Wer für den Ausflug die kreativen

Wirtschaft

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Naturvermittlungsprogramme von „NATURSCHAUSPIEL.at“ oder die OÖ Landesausstellung 2012 in Braunau, Mattighofen und Burghausen in Betracht zieht, kann ebenfalls auf Angebote mit kulinarischem Schwerpunkt zurückgreifen. Die „Kulinarische Reise am Inn“ ist etwa ein Zwei-Tages-Programm mit einem Besuch in zwei Landesausstellungs-Orten nach Wahl, Führung im Stift Reichersberg mit Weinverkostung und Besuch in der Schaubrennerei der Hofschänke Obergut in Braunau zum Preis ab 69,80 Euro pro Person. Infos Oberösterreich Tourismus 4041 Linz, Freistädter Straße 119 T (0732) 221022 E info@oberösterreich.at W www.genussland.at

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Freitag, 25. November 2011


Keine Geheimnisse mehr um Löhne und Gehälter. Ab Jänner ist es Pflicht, schon in Stellenausschreibungen gleichberechtigt über das Geld zu sprechen.

Stephan Baron, Personalchef bei AVL, befürchtet, „dass man sich in Zukunft bei den Gagenangaben in Inseraten drehen und wenden wird“. In jedem Fall ist in Stelleninseraten künftig das Mindestentgelt (zum Beispiel Kollektivvertrag) anzugeben. Diese Angabe hat betragsmäßig zu erfolgen. Unter Anführung der Zeiteinheit von Stunde/Woche/Monat, ohne anteilige Sonderzahlungen und Einrechnung personenbezogener Zulagen, die bereits zum Zeitpunkt der Ausschreibung bekannt sind (zum Beispiel bei Vorarbeitern). Tipp: Die Angabe eines „Lohnes/Gehaltes ab … Euro brutto“ mit dem kollektivvertraglichen Mindestentgelt reicht aus. Weitere „Fakten“ siehe links.

Erich Mayer

Tina Bauer

Stephan Baron

Nur Mehraufwand

Kein Korsett

Auch kontraproduktiv

Erich Mayer, Magna: „Wir beschäftigen in der Steiermark rund 10.000 Mitarbeiter. Bei uns werden Männer und Frauen in identen Jobs auch gleich bezahlt. Man muss immer hinterfragen, in welchen Berufen welche Geschlechter beschäftigt sind. Wie wir welche Mitarbeiter entlohnen, hängt von unglaublich vielen Faktoren ab. Die lassen sich nicht in einem Stellenangebot beschreiben. Da wir meist über dem Kollektivlohn bezahlen, werden wir einen Terminus finden, den Bewerber verstehen.“

Tina Bauer, Direktorin im Novapark: „Rund 70 Mitarbeiter finden bei uns in vielen unterschiedlichen Positionen – vom Tellerwäscher bis zum Food & Beverage-Manager – einen Job. Jährlich suchen wir über Stellenausschreibungen bis zu zehn Beschäftigte. Die Verpflichtung, Löhne und Gehälter künftig exakt anzugeben, wird nicht möglich sein, weil auch die Jobs bei uns nicht in ein Korsett zu pressen sind. Wir werden uns auf die Diktion Grundlohn und leistungsorientierte Prämie einigen.“

Stephan Baron, AVL: „Wir unterstützen mit ganzem Einsatz das Ziel, Männer und Frauen in identen Jobs finanziell gleichzustellen. Ob das neue Gesetz aber der richtige Weg ist, darf bezweifelt werden. Ich denke sogar, dass die Verpflichtung, Zahlen zu nennen, potenzielle Mitarbeiter abschreckt, weil viele von ihnen für uns überqualifizierte Bewerber sind, die wir aufgrund pauschaler Gehaltsangaben gar nicht zu Gesicht bekommen. Da orte ich sogar eine Gefahr für den Arbeitsmarkt.“

Foto: Mediendienst

„Lohn nach Vereinbarung“ ohne das Mindestentgelt zu nennen gehört in Inseraten ebenso der Vergangenheit an wie nur der Lockruf einer überdurchschnittlichen Bezahlung. Ab 1. Jänner 2012 sind alle Arbeitgeber sowie private Arbeitsvermittler bei Strafe verpflichtet, in ihren Stelleninseraten das kollektivvertragliche Mindestentgelt anzugeben und – sofern vorhanden – auf die Bereitschaft zur Überzahlung hinzuweisen. Obwohl diese Verpflichtung bereits im

März in Kraft getreten ist, haben sich bis dato kaum Unternehmer daran gehalten. Auch nicht Tina Bauer, Direktorin im Hotel Novapark, die sich allerdings an die neue Vorschrift halten wird, „die ich persönlich absolut gut heiße, weil sie für mehr Transparenz sorgt“. Allerdings – so Bauer – dürfe man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Die Gage der Mitarbeiter sei immer von Qualifikation und Erfahrung abhängig, und das ließe sich nur in einem persönlichen Gespräch beurteilen. Diese Meinung teilt auch Erich Mayer, Personalchef bei Magna: „Es geht um einen bürokratischen Mehraufwand, der unter dem Strich sicher nichts bringt.“

Freitag, 25. November 2011

Heinz Walcher

Leiter Region Nordsteiermark der Steiermärkischen Sparkasse

Der Bezirk Liezen ist flächenmäßig größer als Vorarlberg. Die wirtschaftlichen Schwerpunkte liegen in Tourismus und Industrie. Diese Branchenvielfalt, gepaart mit hoher Lebensqualität und kräftigen Wirtschaftsimpulsen wie der Alpinen Ski-WM 2013, eröffnet für KMU interessante Chancen. Im Teamwork mit der Sparkasse sichern Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit. Wie betreut die Sparkasse hier ihre Unternehmenskunden? Walcher: Kundennähe ist der Kern unserer Philosophie. Mit Regionalzentren in Liezen, Bad Aussee und Schladming sowie einem dichten Filialnetz sind wir der Finanz-Nahversorger im Bezirk. Der persönliche Kontakt vor Ort – direkt im Unternehmen – fördert die Zusammenarbeit. Schließlich sitzen Unternehmer und Bank im selben Boot. Können Sie „Im selben Boot“ näher erläutern? Walcher: Eine gute Partnerschaft lebt von aktiver Kommunikation, Offenheit und Vertrauen. Das bringen wir – zusammen mit fundiertem Bank-Knowhow – ein. Entscheidend ist auch, dass Unternehmen ihre Bank rechtzeitig mit aktuellen Informationen und Wirtschaftsunterlagen versorgen. Nur dann können wir gemeinsam zur richtigen Zeit die richtigen finanziellen Weichen stellen. Warum sind rechtzeitige Finanzent­ scheidungen jetzt so wichtig für Unternehmen? Walcher: Die Tendenz einer sich in den nächsten Jahren verflachenden Wirtschaftsentwicklung wird auch vor dem Bezirk Liezen nicht haltmachen. Unternehmen mit starker Eigenkapitalbasis und gut strukturierten Finanzierungen können gelassen in die Zukunft blicken.

Bestens beraten! Steiermärkische Sparkasse, Tel. 05 0100 – 34701 sowie E-Mail: heinz.walcher@ steiermaerkische.at, www.steiermaerkische.at

Wirtschaft

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ein Mascherl tragen

Unternehmer und Bank sitzen im selben Boot

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Im Grazer Univiertel könnte es sich bald ausgetanzt haben.

Schigebiete zittern Der geplante Saisonstart vieler steirischer Schigebiete am ersten Dezemberwochenende wackelt. Schuld daran sind die vergleichsweise hohen Temperaturen der vergangenen Wochen und der fehlende Niederschlag. Von Panik ist man laut Steiermark-Tourismus-Chef Georg Bliem aber „weit entfernt“.

Solider Ausblick

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Der Baukonzern „Strabag SE“ erwartet für heuer 185 Mio. Euro Konzernergebnis. Auch für 2012 ist man allen Unkenrufen zum Trotz optimistisch. Ein Wachstum in der Höhe der Inflation wird prognostiziert.

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Alarmstufe Rot für Partymeile Der Baukonzern Strabag ist für 2012 weiter optimistisch.

Aus für Proporz Der steirische Landtag hat in seiner Sitzung am Dienstag eine historische Reform abgesegnet. Beschlossen wurden sowohl die Abschaffung des Proporzes als auch die Verkleinerung von Landtag (von 56 auf 48 Mandatare) und Landesregierung (von neun auf künftig sechs bis acht Sitze).

Lorbeeren ernten Der Kapfenberger Rennsport- und Luftfahrtausrüster Pankl Racing Systems AG konnte seinen Umsatz in den ersten drei Quartalen 2011 um 16 Prozent auf 79,1 Millionen Euro steigern.

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Der Streit um die geplante Vorverlegung der Sperrstunde im Grazer Univiertel könnte für die Gastronomen bundesweit schwere Folgen haben. Die Zahl der Studiosi in der steirischen Landeshauptstadt wächst und wächst. Mehr als 50.000 wohnen bereits in Graz, und die hinterlassen natürlich Spuren. Spuren, die im sogenannten Univiertel einen heftigen Streit ausgelöst haben. Denn die Anrainer machen die Gastronomen für die Schattenseiten (Vandalismus, Lärmbelästigung etc.) der beliebten Partymeile verantwortlich. Ein Umstand, der für die Wirte österreichweit schwerwiegende Folgen haben könnte, alarmiert Sparten-Geschäftsführer Gerhard Kienzl: „Der

Städtebund will den Kommunen, ausgehend vom Beispiel Graz, noch mehr Rechte bei der Sperrstunden-Festlegung überlassen.“ Bis jetzt ist diese ja in einer Landesverordnung geregelt. Ausnahmen bzw. individuelle Vorverlegungen sind laut Gewerbeordnung nur dann möglich, wenn es sicherheitspolizeiliche Bedenken gibt oder die Gäste die Nachbarn im Umfeld der jeweiligen Lokalität unzumutbar belästigen. „Aus meiner Sicht ist das eine mehr als ausreichende Gesetzeslage“, meint Kienzl. Der Städtebund wollte diese nun aber über Interventionen in Wien abändern. „Und zwar in dem Sinn, dass eine Lärmquelle nicht mehr zwingend einem Lokal zugeordnet werden muss, um die Sperrstunde in einer Region, wie dem Univiertel, vor-

Wirtschaft

verlegen zu können. Damit kämen auch viele Unschuldige zum Handkuss“, so Kienzl. Auf Initiative der Wirtschaftskammer wurde der Antrag des Städtbunds aber fürs Erste auf die lange Bank geschoben. „Man will die weitere Entwicklung in Graz beobachten, wo die Bereitschaft der Betriebe, das Problem anzupacken, nun auf jeden Fall gegeben ist“, betont Kienzl. Das bestätigt auch „Kottulinsky“-Eigentümer Wolfgang Nusshold: „Wir starten jetzt ein umfangreiches Programm, das Sicherheits-, Müllbeseitigungs- und Marketingmaßnahmen umfasst. Dabei machen wir auf den Ernst der Lage aufmerksam.“ Randalierer sollen künftig mit einem Lokalverbot fürs gesamte Univiertel belegt werden. Mario Lugger mario.lugger@wkstmk.at

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Foto: Robert Kneschke - Fotolia

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Liebeshochzeit wird es keine 87 Prozent: Deutlich haben sich die Bewohner der Ökoregion Kaindorf bei einer Befragung gegen eine Zusammenlegung ihrer Gemeinden ausgesprochen. „Wir sind keine

Reformverhinderer, aber dieser Prozess kann nur mit der Bevölkerung gestaltet werden“, erklärt Hermann Grassl. Er ist Bürgermeister der Gemeinde Hartl, wo die Ablehnung gegen die Pläne des Landes mit 96,4 Prozent besonders stark ausgefallen ist. In Kaindorf selbst fand sich nur eine knappe Mehrheit dagegen (55,9 Prozent). Unternehmerin Cornelia Flechl macht die mangelnde Informationspolitik des Landes für das Ergebnis verantwortlich und spricht

Die Bürger sind gegen eine Verschmelzung der Gemeinden.

sich für eine Zusammenlegung aus: „Die Wirtschaft würde profitieren, größere Gemeinden können größere Zuschüsse vergeben.“ Regionalstellenobmann Sigi Breiner ortet die Widerstände der Bevölkerung auf der emotionalen, nicht auf der rationalen Ebene: „Das Ergebnis überrascht mich nicht, wenn niemand sonst auf die Bürger zugeht.“ Von Landesseite heißt es, die Abstimmung sei zu früh erfolgt, die Reform solle weiterhin durchgeführt werden.

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Sechs Gemeinden in der Ökoregion Kaindorf sprechen sich gegen eine Gemeindefusion aus. Das Land hält an seinen Plänen fest.

So soll es werden Das Land muss sparen und denkt an die Verschmelzung von Gemeinden. Diese Reform soll in vier Phasen erfolgen: Bis 1. Jänner 2012 läuft die Vorschlagsphase, in der sich Gemeinden freiwillig melden können. Bis Ende September 2012 wird verhandelt, der endgültige Plan wird bis 31. Jänner 2013 erarbeitet. Die Umsetzung soll mit 1. Februar 2013 starten.

So war es bisher Stimmen Gemeinderat und Landesregierung zu, können Gemeinden fusionieren. Heute gibt es 542 steirische Gemeinden. Am 1. 1. 2005 fanden die Gemeinden St. Ruprecht ob Murau und Falkendorf zueinander, das war die bisher letzte steirische Zusammenlegung.

„Man muss den Menschen die Wahrheit sagen“ Wirtschaftskammer-Experte Hans Jaklitsch über Schulden, die Gemeindereform und warum es wichtig ist, dass das Land seinen Weg weitergeht. Warum denkt das Land über Gemeindefusionen nach? Hans Jaklitsch: Die Gemeindefusionen sind nur ein Teil der Strukturreformen. Das Land muss 2013/14 weitere 660 Millionen Euro einsparen, um die Budgetziele zu erreichen.

Freitag, 25. November 2011

Hans Jaklitsch Foto: Frankl

Nicht nur Nationen, auch die einzelnen Länder werden geratet. Werden wir schlechter bewertet, steigen die Zinssätze für unsere Schulden enorm. Eine Strukturreform kann helfen, das Land zukunftsfähig zu machen.

Was heißt das Ergebnis in Kaindorf für die Reform? Jaklitsch: Natürlich muss man den demokratischen Willen respektieren, aber man sollte auch das Gesamtbild im Auge behalten. Eine Strukturreform ist notwendig – auch, um dem ländlichen Raum neue Perspektiven zu geben. Wie kann das konkret aussehen? Jaklitsch: Über die Raumordnung hat das Land einen großen Gestaltungsspielraum, aber man muss den Menschen die Wahrheit sagen: Bei sinken-

den Mitteln und steigenden Qualitätsansprüchen muss Infrastruktur konzentriert werden. Das Gießkannenprinzip ist schlicht nicht zielführend. Müssen die Menschen dadurch auf Qualität verzichten? Jaklitsch: Viele Widerstände ergeben sich aus Gewohnheit, aber realistischerweise braucht etwa das Obdacherland keine drei Gemeindeämter am Obdacher Hauptplatz und ein viertes ein paar hundert Meter davon entfernt. Da gibt es Einsparungspotenzial.

Regionen

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„Arbeitsmarkt ist ausgetrocknet“

Radkersburg In der Vinothek in Klöch wurde der Innovationspreis des Vulkanlandes in der Kategorie Handwerk verliehen. Platz eins ging an die Kornberger Designtischler, Platz zwei an die Gebäudeautomatisierung Intellihome. Platz drei teilen sich Hackerglas, Kmkg-Studio und Asb Kickmeier. Weitere Infos unter www.vulkanland.at.

Der Automationsspezialist „M&R“ setzt dank VW-Auftrag auf Expansion, wie Firmenchef Herbert Ritter erklärt. Graz-Umgebung Viele prophezeien der Autobranche schwere Zeiten. Ist die Industrie in der Krise? Herbert Ritter: Nein. Der Lebenszyklus eines Autos be-

Leibnitz

trägt sieben bis neun Jahre, und in den letzten beiden Jahren haben viele den Kauf eines neuen Fahrzeugs gescheut. Heuer war das anders. Falls jetzt eine gewisse Sättigung eintritt und weniger Autos ver-

Foto: j.a.w.a.n.d.o - Fotolia

Ein rundes Jubiläum (60) feiert die Firma Ribul in Leibnitz. Der Glaserei- und Geschirrhandel wird in zweiter Generation von Robert und Gabriele Ribul geführt. * Beim Maskenlauf in Leibnitz tummelten sich allerhand unheimliche Gestalten. Über 1600 Masken zählte man beim diesjährigen Perchtenfest. Veranstaltet wurde der Lauf vom Freizeit- und Jugendclub Leibnitz, dem Tourismusverband Leibnitz-Wagna-Seggauberg und der Stadtgemeinde.

„M&R“-Chef Herbert Ritter

Der Automobilbranche könnte es 2012 besser gehen als erwartet.

kauft werden, hat das nichts mit einer Krise zu tun, sondern ist ein natürlicher Prozess. Rechnen Sie mit Gewinneinbußen im nächsten Jahr? Ritter: Wir investieren stark in den Innovationsbereich, denn innovative Produkte finden immer einen Abnehmer. Gerade erst haben wir einen Auftrag von VW erhalten, das sichert natürlich unsere Auslastung. Mein Motto zur Krise: Wer sich zu Tode fürchtet, ist auch tot. Welche Herausforderungen erwarten Sie für die Zukunft? Ritter: Die größten Herausforderungen ergeben sich auf dem Personalmarkt. Momentan würden wir gerne Personal aufstocken, das ist aber nicht möglich – der Arbeitsmarkt für Techniker und Fachkräfte ist schlicht ausgetrocknet. Deswegen legen wir auch großen Wert auf unsere Lehrlinge sowie die Aus- und Weiterbildung des Personals. Vor kurzem haben wir eine neue Montagehalle errichtet, das lindert die ärgste Not in der Produktion.

Foto: Barbic

Grazer Einsatz für Äthiopiens Kinder Furchtloser junger Leibnitzer

Murau Aus dem Lachtal stammt der Weihnachtsbaum, der dieses Jahr in der Wiener Lugner-City adventliche Stimmung verbreiten soll. 20 Meter hoch ist die Fichte, die Baumeister Richard Lugner persönlich in der Steiermark abholte.

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Eine steirische Initiative baut Grundschulen in Äthiopien. Geld dafür wird auch bei einer Benefizaktion in der Wirtschaftskammer gesammelt. Graz Äthiopien ist eines der ärmsten Länder Afrikas mit einer Analphabetenrate von 65 Prozent. Deshalb beschloss der ehemalige Lehrer und Unternehmer Peter Krasser, diesen Men-

Regionen

schen zu helfen. Bisher hat er mit „Schule Äthiopien“ unter Pa­ tronanz von Karl-Heinz Böhm zwei Schulen errichtet, die dritte soll 2013 eröffnet werden. „Mich beeindruckt, dass diese Menschen buchstäblich nichts besitzen und dennoch glücklich sind. Das fehlt uns in Österreich“, erklärt Krasser. Um Geld zu sammeln, lädt Krasser am 3. Dezember zum Märchenabend mit Folke Tegetthoff in den Europasaal der WK Graz. Karten unter 0699/15999781 oder oeticket.com.

Almaz Böhm in Äthiopien

Freitag, 25. November 2011


Murauer lässt die Hüllen fallen Murau

Umweltbeauftragter Johann Tanner und ein kühles Blondes

Im letzten Jahr flossen 304.000 Hektoliter Bier aus der Murauer Brauerei – so viel wie nie zuvor. Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil man nicht nur aus ökonomischer, sondern auch aus ökologischer Sicht erfolgreich wirtschaften will. „In den letzten 15 Jahren haben wir 220 Projekte zum Umweltschutz durchgeführt und etwa 2,5 Millionen Euro dafür ausgegeben“, erklärt Umweltbeauftragter Johann Tanner, das ökologische Gewissen der Brauerei. Das hat dem Unternehmen viele Auszeichnungen verschafft, etwa das AMA-Gütesiegel. Sämtli-

che Umweltmaßnahmen und Statistiken (etwa der CO2-Ausstoß der Brauerei) werden nun im „Umwelt- und Nachhaltigkeitsbericht 2011“ dargestellt. Mit dieser „offenen Leistungsschau“ will man auch die Handelsbetriebe zum Dienst an der Umwelt bekehren. „Wir füllen etwa 92 Prozent unserer Produktion in Mehrwegflaschen, der gängige Trend geht aber zu Einwegflaschen“, erklärt Geschäftsführer Josef Rieberer. „Der Handel ist an Mehrwegflaschen nicht interessiert, weil Einwegsysteme einfacher und billiger sind. Dabei würde eine Mehrwegflaschenphilosophie helfen, eine große Menge an CO2 einzusparen.“ Konkret reibe es sich an den großen Ketten, wobei der Riese Spar jetzt vom Griff zur Mehrwegflasche überzeugt werden konnte. Markus Rodlauer markus.rodlauer@wkstmk.at

Die Privatanleger-Road­ show der Raiffeisen Landesbank machte Halt in Graz. Thema war dabei auch die Frage, ob die Börse die Wirtschaftslage widerspiegelt. Tue sie nicht, findet der Vorstandsdirektor Arndt Hallmann: „Die Unternehmer sind viel besser als die Stimmung an den Börsen.“ Auch über den Euro macht Hallmann sich keine Sorgen, denn dieser sei „besser als sein Ruf und nicht so schwach, wie alle glauben“. *

Foto: UMJ - N. Lackner

Mit einem neuen Umweltbericht gibt sich die Murauer Brauerei transparent. Jetzt will man auch den Handel für den Umweltschutz einspannen.

Graz

Lichtes Besucherzentrum Pünktlich zum 200-JahrJubiläum des Universalmuseums wurde das neue, unterirdische Joanneumsviertel im Grazer Stadtzentrum fertiggestellt. Eröffnung: 26.11.

Rettung für Skigebiet Niederalpl Mürzzuschlag Vor einem Jahr noch wurde das Skigebiet Niederalpl vom Land zur Schließung vorbereitet. Nun aber haben sich vier neue Gesellschafter gefunden, um das Gebiet doch zu erhalten. „Wir wollten vor allem etwas für die Region tun“, erklärt Medienfachmann und Geschäftsführer Achim Ertl, der nach zehn Jahren in Graz wieder heimkehrte. Gemeinsam mit örtlichen Unternehmern und der Sportwissenschafte-

Freitag, 25. November 2011

rin Marion Trska hat er die Gesamtlänge der Abfahrten auf zwölf Kilometer ausgebaut und die Pistenfläche auf fünf Hektar erweitert. „Geplant ist der Saisonstart für den 1. Dezember, aber falls schon genügend Schnee liegt, könnten wir auch vorher aufsperren“, erklärt Ertl. „Im ersten Jahr rechnen wir mit etwa 20.000 Besuchern.“ Regionalstellenleiterin Martina Romen-Kierner begrüßt das Engagement: „Für den Wintertourismus in der Region ist das Projekt enorm wichtig.“

Karriere mit Lehre verleiht Jugendlichen Flügel „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“ Unter diesem Motto treffen 1000 Lehrlinge am 13. Jänner am Kulm auf Thomas Morgenstern. Ermöglicht haben das u. a. WK-Präsident Josef Herk (re.) und Skisprung-Legende Hubert Neuper.

Regionen

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Wirtschaft gegen Stillstand im Verkehr Mehr als 20.000 Unternehmen gibt es schon in Graz, mit ihrer Zahl steigen auch die Bedürfnisse. Um ihren Erfolg zu sichern, braucht es Bewegung.

Graz Nicht nur der Feinstaub stinkt den Grazer Betrieben beim Thema Verkehr. „In­ frastruktur ist in Graz Dauerthema, wir sehen das ange-

Für Graz: J. Roth, S. Wendlinger-Slanina, V. Larissegger (v. l.).

dachte Konzept der ‚sanften Mobilität‘ äußerst kritisch“, bringt Regionalstellenobfrau Sabine Wendlinger-Slanina die Stimmung auf den Punkt. „Keiner weiß genau, was das sein soll – da kann man doch nicht darüber abstimmen lassen“, erteilt Wendlinger-Slanina den Plänen von Vizebürgermeisterin Lisa Rücker eine klare Absage. Anlass zur Sorge gebe auch die geplante Fußgängerzone im Bereich Raubergasse und Kalchberggasse. „Wir begrüßen die Investitionen für das neue Museumsviertel, durch die Fußgängerzone würden wir aber nicht weniger als 50 Parkplätze verlieren“, erklärt Wendlinger-Slanina. Eine Befragung der WK ergab: elf von 14 betroffenen Unternehmen

sprechen sich gegen die Fußgängerzone aus. Ebenfalls ins Visier nimmt WK-Vizepräsident Jürgen Roth die städtischen Verkehrspläne. „Standortpolitik ist letztlich Infrastrukturpolitik. Bei der Bahn wurden die Entscheidungen über unseren Kopf hinweg gefällt. Wenigstens bei der Straße sollten wir die Entwicklung selbst in die Hand nehmen“, fordert er. Verwundert zeigte man sich ob der Informationspolitik der Stadt. „Als WK müssen wir alles begleiten, am Ende des Tages wird man die Wirtschaft immer brauchen, wenn es ums Geld geht“, erklärt Roth. „Leider aber haben wir etwa von den Plänen, den Andreas-Hofer-Platz betreffend, nur aus der Zeitung erfahren.“

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Regionen

Wenn Kinder den Säbel schwingen Graz „Viele Kinder haben in anderen Sportarten schlechte Erfahrungen gemacht und werden schließlich beim Fechten glücklich“, berichtet Joachim Wargalla, der Sportkoordinator der Sektion Fechten der Union Wirtschaftskammer Graz (UWK). Um mehr Kinder für den Fechtsport zu begeistern, veranstaltet die UWK den X-Mas Kids Cup, bei dem Buben und Mädchen in fünf Altersklassen mit dem Degen gegeneinander antreten. UWK X-Mas Kids Cup: 3. und 4. Dezember, Hüttenbrennergasse 31, 8010 Graz. Meldeschluss 1. Dezember. Nenngeld Einzel 10 Euro, Mehrfachstart 15 Euro. Anmeldung und Infos: Iris Pestemer-Lach, iris.pestemer@die7stufen.com.

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Startschuss für große Weihnachtsaktion Hitradio Ö3 und Wirtschaftskammer unterstützen das Weihnachtsgeschäft heuer zum vierten Mal gemeinsam mit einem großen Gewinnspiel. „Die Gemeinschaftsaktion von Hitradio Ö3 und Wirtschaftskammer Österreich ist in den vergangenen drei Jahren so gut angekommen, dass wir auch heuer wieder allen Christkindln und Weihnachtsmännern eine Freude machen wollen“, betont Fritz Aichinger, Obmann der Bundessparte Handel. Und so wird man dabei zum glücklichen Gewinner: Ö3-Hörer schicken Rechnungen ihrer Weihnachtseinkäufe an Ö3 (per Post an Hitradio Ö3, 1136

Der Weihnachtscountdown läuft: R. Kratky, F. Aichinger, S. König, R. Mitterlehner und Ch. Leitl (v. l.). Wien, „Ö3-Christmas-Shopping“, per Fax an 0810 600 300 oder online unter oe3.ORF.at). Die Rechnungen werden von 28. November bis 21. Dezember mehrmals täglich live im Radio gezogen. Dann heißt es für den Einsender der gezoge-

nen Rechnung, sich sofort nach dem Aufruf telefonisch im Ö3Studio zu melden, und schon bekommt man den Kaufpreis des Geschenkes zurück. Welche Rechnungen der eingekauften Weihnachtspackerln an Ö3 geschickt werden, spielt

dabei keine Rolle: Ob Düfte, Spielzeug oder Schmuck, sämtliche Rechnungsbeträge können eingeschickt werden. Mit dieser Aktion will sich der österreichische Handel bei seinen Kunden für die Treue bedanken.

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Wirtschaft 16.11.11 18:00

Freitag, 25. November 2011


Wie hoch sind die gesetzlichen Verzugszinsen bei Unternehmer­ geschäften?

Hier treffen sich Übergeber und Übernehmer. Weitere Angebote finden Sie unter www.nachfolgeboerse.at

601601

Ihre kompetente Hotline für alle Unternehmensfragen.

Koordination: Daniela Kozissnik

Gründer und die Steuerfallen Vielen Gründern vergeht das Lachen, wenn die Steuer ihren Obolus fordert.

Holztechnik Suche produzierenden Betrieb im Bereich Holztechnik, Holzhandel bzw. Möbelhandel steiermarkweit zur Übernahme. Anfragen unter Tel. 0316/601-1101, ID: 9421.

Cafehaus Kleines Cafehaus (Rauchercafe) zu vermieten. Anfragen unter Tel. 0664/829 68 86 oder 0664/82 967 77, ID: 29898. Musikhaus, Musikalienhandel Musikhaus zu vergeben. Gesamter Warenbestand, mit und ohne Standort. Anfragen unter Tel. 0316/6011101, ID: 29790. Selbstbedienungsrestaurant Selbstbedienungsrestaurant in Liezen zu vermieten. Komplett eingerichtet, 120 Sitzplätze. Betriebsgröße 200 m². Investitionsablöse nach Vereinbarung. Anfragen unter Tel. 03612/23 511 oder 03612/24 640, ID: 29775. Betriebsausbau und Nachfolge Suchen Teilhaber zur Erweiterung mit Übernahmemöglichkeit. Bauen Modellbahnfahrzeuge in Kleinserie. Alle Modelle sind vor der Produktion schon verkauft, es wird nur auftragsbezogen gefertigt. Anfragen unter Tel. 0316/465803, ID: 30728.

Freitag, 25. November 2011

Foto: helix - Fotolia

Gasthaus „Zum Kirchenwirt“ Gasthaus „Zum Kirchenwirt“ in Graz sucht neuen Pächter. Derzeit drei Mitarbeiter. Betriebsgröße: 340 m². Ablöse nach Vereinbarung. Anfragen unter Tel. 0664/54 444 72 oder 0316/69 29 37, ID:30466.

Der Sprung in die Selbständigkeit wird zur Bruchlandung, wenn Gründer kein Geld für den Fiskus ansparen. Eine Veranstaltung liefert Tipps.

her Basiswissen rund um Themen wie die Wahl der Rechtsform, Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt und vor allem Wissenswertes zu Umsatz-, Einkommen- oder Körperschaftssteuer, zu Betriebsausgaben oder Ausschüttung.

Auch wenn die ersten drei Jahr als Unternehmer aufregend sind, manche Aufregungen sollten sich Gründer sparen. Nämlich jene, bei Forderungen vom Finanzamt im wahrsten Sinn des Wortes (finanziell) überfordert zu sein. Michaela Steinwidder vom WK-Gründerservice kennt die vielen Steuerfallen nach dem Start: „Spätestens nach dem dritten Wirtschaftsjahr werden die Umsätze kumuliert, und dann stellt das Finanzamt unter Umständen hohe Nachforderungen.“ Die Veranstaltung „Steuertipps für die Praxis“ liefert da-

Fragen über Fragen Melanie Brus hat sich zur Veranstaltung in Graz bereits angemeldet. Die Ernährungsberaterin hat sich vor einem Jahr mit ihrem EinPersonen-Unternehmen „Zeit zum Essen“ in der Murmetropole selbständig gemacht. „Ich möchte meine Buchhaltung gerne selbst machen, dazu fehlt mir noch einiges an Fachwissen.“ Weil sich die Jungunternehmerin gerade überlegt, ein Firmenauto anzuschaffen, möchte sie sich über die Höhe des Privatanteils an den Kosten informieren. Brus erhofft sich

auf alle ihre Fragen Antworten bei der Veranstaltung. Das tut auch Gerhard Polzhofer, der seit 2009 als Softwareentwickler und Mechatroniker in Graz selbständig ist: „Steuerlich ändert sich jedes Jahr etwas. Ich möchte am Laufenden bleiben.“ Polzhofer wünscht sich neben viel Information aber vor allem eine verständliche Aufbereitung der Referate „gerade für EPU“.

Der liebe Fiskus Veranstaltung mit renommierten Steuerberatern für Gründer und Jungunternehmer: „Steuertipps für die Praxis“. Hartberg: 29. 11., Graz: 30. 11., Leibnitz: 1. 12., Bruck/Mur: 6. 12., Fürstenfeld: 7. 12., Weiz: 13. 12. Jeweils 14 bis 17 Uhr. Ein Event von „AmPuls O-3“. Infos und Anmeldungen: wko.at/stmk/ampuls.

Service

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Foto: Gina Sanders - Fotolia

Damit Geschenke nicht

Leopold Strobl Ich bin Unternehmer in Deutschlandsberg und habe einen Nebenjob für einen Schüler oder Studenten anzubieten. Wie kann ich eine geeignete Person finden? Dazu Leopold Strobl: Es gibt eine sehr erfolgreiche

Nebenjobbörse Initiative der Wirtschaftskammer und der Arbeiterkammer Steiermark, in Kooperation mit den Ressorts Jugend bzw. Soziales, Arbeit und Beihilfen des Landes Steiermarks und LOGO Jugendmanagement. Diese soll Jugendlichen, im Speziellen Schülern und Studenten, die Chance geben, Berufsbilder praxisorientiert kennen zu lernen. Unternehmen können sich dadurch auch möglichen neuen Mitarbeitern präsentieren und diese kennenlernen, aber auch Kapazitätsspitzen ausgleichen. Die Idee der reinen Ferienjobbörse wurde nun um die Nebenjobbörse erweitert. Mit dem Vorteil, dass die Nebenjobbörse das ganze Jahr „geöffnet“ ist. Für Jobsuchende und Firmenchefs, die Aushilfskräfte suchen. Folgende Schritte sind nun notwendig: Datenblatt auf http://nebenjobboerse.logo.at ausfüllen, oder telefonische Eintragung: 0316/90 370 90 von Montag bis Freitag, 12 bis 17 Uhr. Infos: Wirtschaftsservice, Tel. 0316/601-601

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„Die schönsten Passivhäuser“ kann man in einem Bilderband nachschlagen. Präsentiert wird das Werk am 1. Dezember, 19 Uhr, im ORF-Zentrum, Marburger Straße 20. Infos unter http://goo.gl/hKdH9.

Mit bis zu 7000 Euro ist der Marketing Dissertation Award dotiert. Doktoranden aus dem Bereich Marketing können noch bis 31. Jänner 2012 einreichen. Infos: www.marketing-dissertation-award.eu.

Alle Jahre wieder stellen sich Unternehmer die Frage, wie und ob man Geschenke für Kunden und Mitarbeiter auch steuerlich absetzen kann. Zu unterscheiden ist, wer beschenkt wird. Petra Kühberger vom WK-Rechtsservice: „Bekommen Mitarbeiter Geschenke, dann stellt sich die Frage der Lohnsteuer, der Barlöhne und alle geldwerten Vorteile (Sachbezüge) unterliegen.“ Kühberger macht darauf aufmerksam, dass geldwerte Vorteile aus der Teilnahme an Betriebsveranstaltungen und die dabei empfangenen Sachzuwendungen bis maximal 186 Euro jährlich lohnsteuerfrei sind. Zu den Sachzuwendungen gehören auch Gut-

scheine und Geschenkmünzen, die nicht in Bargeld abgelöst werden können. Goldmünzen bzw. Golddukaten, bei denen der Goldwert im Vordergrund steht, gelten als Sachzuwendung. Kühberger: „Nach Meinung des Finanzministeriums zählen auch Autobahnvignetten dazu.“

Weihnachtsfeier Die Abhaltung einer Betriebsveranstaltung (z.B. Weihnachtsfeier) ist für die Steuerfreiheit der Sachzuwendung nicht erforderlich. Kühberger: „Der geldwerte Vorteil aus der kostenlosen Teilnahme an einer Weihnachtsfeier, zum Beispiel für Verpflegung, ist bis zu 365 Euro pro Mitarbeiter im Jahr steuerfrei.“ Einkommensteuer: Geschenke können als Betriebsausgaben (freiwilli-

Verbraucherpreis- und Lebenshaltungsindizes

Service

5266,6

103,9 113,8 125,8 132,4 173,1 269,1 472,2 601,7 603,7

Weihnachtsgeschenke für Kunden und Geschäftspartner sind üblicherweise nicht als Betriebsausgabe absetzbar. Kühberger: „Das ist nicht abzugsfähiger Repräsentationsaufwand. Werbegeschenke an Kunden können allerdings als Betriebsausgabe geltend gemacht werden, wenn sie eindeutig als Werbung erkennbar sind, zum Beispiel eine Flasche Wein mit dem Firmenlogo.“ Umsatzsteuer: Auch Kundengeschenke unterliegen

für alle Bundesländer (ohne MWSt.), Basis: 2005=100

August** September Oktober*

103,5 113,3 125,3 131,9 172,4 268,1 470,4 599,4 601,3

Kundengeschenke

Baukostenindex für Wohn- und Siedlungsbau

* Vorläufige Werte; ** korrigierte Werte = nun endgültige Werte

Verbraucherpreisindex 10, ∅ 2010 = 100 Verbraucherpreisindex 05, ∅ 2005 = 100 Verbraucherpreisindex 00, ∅ 2000 = 100 Verbraucherpreisindex 96, ∅ 1996 = 100 Verbraucherpreisindex 86, ∅ 1986 = 100 Verbraucherpreisindex 76, ∅ 1976 = 100 Verbraucherpreisindex 66, ∅ 1966 = 100 Verbraucherpreisindex I, ∅ 1958 = 100 Verbraucherpreisindex II, ∅ 1958 = 100 Lebenshaltungskostenindex Österreich ∅ April 1945 = 100 Kleinhandelspreisindex, ∅ März 1938 = 100 Jahres-Inflationsrate 2010

ger Sozialaufwand) geltend gemacht werden. Umsatzsteuer: Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter unterliegen grundsätzlich der Umsatzsteuer, wenn für das Geschenk ein gänzlicher oder teilweiser Vorsteuerabzug möglich war.

104,0 113,9 125,9 132,5 173,3 269,4 472,7 602,3 604,2

5287,0 5292,0

4539,0 4556,5 4560,9 1,9 %

August

September** Oktober*

Baumeisterarbeiten Lohn 116,4 116,4 Sonstiges 132,3 132,5 Insgesamt 124,1 124,3 Gesamtbau Lohn 115,4 115,4 Sonstiges 129,8 129,4 Insgesamt 122,5 122,4 Großhandelspreisindex ohne Umsatz- bzw. MWSt. GHPI ∅ 2010 =100 107,5 108,2 GHPI ∅ 2005 =100 119,1 119,9 GHPI ∅ 2000 =100 131,2 132,0 GHPI ∅ 1996 =100 135,0 135,9

116,4 132,4 124,1 115,4 129,2 122,3 107,7 119,3 131,4 135,3

Freitag, 25. November 2011


601601

Ihre kompetente Hotline für alle Unternehmens­ fragen.

Foto: Luminis - Fotolia

Im WK-Service­ team für Sie da: Hermine Schlemmer

„Standortbestimmung und Perspektiven – Persönliche Potenziale erkennen, entwickeln und einsetzen“. Workshop am 28. November ab 9 Uhr, Harrachgasse 23, Graz. Infos unter http://goo.gl/dP7Q5.

zur Steuerfalle werden grundsätzlich der Umsatzsteuer, wenn für sie ein Vorsteuerabzug möglich war. Ausnahme: Geschenke von geringem Wert (bis 40 Euro netto) oder Warenmuster. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass „echte“ Weihnachtsgeschenke, also keine Werbeartikel bzw. Warenproben, für Kunden weder als Betriebsausgabe geltend gemacht werden können noch das Recht zum endgültigen Vorsteuerabzug besteht, sofern die Grenze von 40 Euro überschritten wird.

Ich bin Jungunternehmerin und weiß nicht genau, was ich bei der Beschäftigung meiner Mitarbeiter als Normalarbeitszeit verstehen muss. Dazu Birgit Grabenhofer: Die Normalarbeitszeit und eine eventuelle Abän-

Arbeitszeit

Infos: Rechtsservice, E-Mail rechtsservice@wkstmk.at, Tel. 0316/601-601.

Freitag, 25. November 2011

• SVA-Termine. Kalsdorf, 28. November, 8 bis 11 Uhr, 03135/525 51 Mürzzuschlag, 30. November, 8.30 bis 13 Uhr, 0316/601-9860 Mariazell, 1. Dezember, 8.30 bis 12.30 Uhr, 0316/601-9870

Foto: Pulwey - Fotolia

• Servicetermine. XX Steuertipps für die Praxis, 30. November, 14 bis 17 Uhr, WK Graz, 0316/601-600, gs@wkstmk.at XX Steuersprechtag, 1. Dezember (ganztags), WK Ennstal/Salzkammergut, 0316/601-9600, liezen@wkstmk.at XX Steuertipps für die Praxis, 1. Dezember, 14 bis 17 Uhr, WK Südsteiermark, 0316/601-600, gs@wkstmk.at XX ERFA Zollrecht, 1. Dezember, 14.30 bis 16 Uhr, WK Graz, 0316/601-661, daniela.kozissnik@wkstmk.at XX Seminar China interkulturell und Erfahrungsaustausch, 1. Dezember, 9 Uhr, ICS, 0316/601-400, office@icsteiermark.at

Birgit Grabenhofer

Alle Infos zur Versicherung

Hartberg, 2. Dezember, 8 bis 13 Uhr, 0316/601-9300 Knittelfeld, 5. Dezember, 8.30 bis 12.30 Uhr, 0316/601-9562 • Neue Produkte. Mit „Produktund Dienstleistungsinnovation im demografischen Wandel“ beschäftigt sich eine Veranstaltung am 28. November von 10 bis 18 Uhr in der WK Wien, Wiedner Hauptstraße 63. Geboten wird ein Ausblick auf zu erwartende Veränderungen für Märkte, Branchen und Konsum in den nächsten Jahrzehnten. Der Vortrag in englischer Sprache kann bei freiem Eintritt besucht werden. Weitere Infos unter http://goo.gl/O9rmh.

derung haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber und Betriebsrat anhand der generellen Normen zu vereinbaren. Diese Einigung kann auch schlüssig erfolgen. Das heißt, der Arbeitgeber teilt die Arbeitszeit mittels Dienstplan zeitgerecht ein, der Dienstnehmer akzeptiert diesen bzw. äußert Arbeitszeitwünsche. Der Arbeitgeber kann sich auch im Dienstvertrag die einseitige, vorübergehende Änderung der Normalarbeitszeit vorbehalten, damit er eine Abweichung durch Weisung anordnen kann. Dies aber nur dann, wenn zudem die Voraussetzungen des § 19c Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (objektiv sachliche Rechtfertigung, Abwägung mit Arbeitnehmerinteressen, Bekanntgabe zwei Wochen im Vorhinein) vorliegen. In unvorhersehbaren Fällen sind kurzfristigere Anordnungen möglich, wenn dem Unternehmen ein massiver wirtschaftlicher Nachteil droht. Infos: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601

Service

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Faszination Technik ist jetzt auch auf ­Facebook. Unter facebook.com/faszi­ nation.technik gibt es aktuelle Infos zum Thema Ausbildung in der Industrie und die Möglichkeit zum Mitdiskutieren.

Voller Sound für stumme E-Fahrzeuge Der Sportauspuff-Profi Remus verleiht auch Elektrofahrzeugen den richtigen Klang. Dafür wurde das Unternehmen nun ausgezeichnet.

„Man sieht auf unseren Straßen immer mehr Elektround Hybridfahrzeuge, aber man hört sie nicht“, sagt Remus-Chefin Angelika Kresch. Und das birgt enorme Gefahren für andere Verkehrsteil-

nehmer. Darum ist für Experten auch eines klar: E-Fahrzeuge müssen in Zukunft hörbar gemacht werden. Denn der Mensch sei auf Motorengeräusche konditioniert und leite davon wichtige Informationen über Geschwindigkeit und Entfernung ab. „Auch im Auto sorgt der Sound für ein Gefühl der aktuellen Geschwindigkeit“, so Kresch. Darum wird bei Remus auch bereits seit zwei Jahren am richtigen Klang für Elektrofahrzeuge gearbeitet. Die Kunst dabei sei es, die richtige Balance herzustellen, und zwar zwischen dem sicherheitstechnisch wichtigen Sound, der als angenehm empfunden wird, und Lärmbelästigung, ergänzt Firmengründer Otto Kresch. Und das ist dem Duo auch gelungen: Das Projekt „Remus-Sound for Safety“ wurde mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Sicher E-Mobil“ beim Staatspreis für

Der Sound trägt auch wesentlich zur Sicherheit bei.

Der Grazer Industrieanlagenbauer GAW errichtet für einen der größten Kartonproduzenten Chinas eine Anlage im Osten des Landes. Das Werk stellt Karton auf Zellulose-Basis her und GAW wird dafür Aufbereitungsanlagen für die Oberflächenveredelung liefern. Der Auftragswert beträgt mehrere Millionen US-Dollar, die Lieferung ist für Frühjahr 2012 geplant. Der Auftraggeber Bohui Paper ist bereits seit

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mehreren Jahren Kunde von GAW. Die neue Anlage wird 750.000 Tonnen Karton pro Jahr produzieren.

Alpine Legende „The Glacier – an Alpine Legend“ lautet der Titel eines von der Firma „Science Vision“ in Szene gesetzten Image-Films für das Kitzsteinhorn und die Gletscherbahnen Kaprun. Im Laufe des Jahres wurde er bei zahlreichen Festivals in aller Welt eingereicht – von Russ-

Industrie

Auspuffspezialist 1990 gegründet, gehört das Familienunternehmen „Remus Innovation“ zu den Weltmarktführern im Bereich Sportauspuffanlagen. Außerdem fungiert es als Zulieferer der internationalen Automobilindustrie und der Tuningbranche. Ergänzend zum Bereich Abgasanlagen produziert die Remus-SebringGruppe seit 2005 Dieselpartikelfilter für Pkw, Busse, Nutzfahrzeuge und Sonderfahrzeuge mit Dieselmotoren. An den Standorten in Voitsberg und Bärnbach sind rund 520 Mitarbeiter beschäftigt. Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

land über Los Angeles, Cannes, Brasilien bis nach New York. Das Ergebnis sind zwölf Auszeichnungen. In Szene gesetzt wurde der Streifen von Michael Schlamberger (Hauptkamera und Regie) und Rita Schlam-

Lehrer bei Magna

Michael Schlamberger am Set

Im Rahmen der Initiative Faszination Technik waren kürzlich 52 steirische Lehrer aus Neuen Mittelschulen, Haupt-, Berufs- und Polytechnischen Schulen zu Gast bei Magna. Sie machten sich ein Bild von modernen Lehrberufen in der Industrie.

Foto: Science Vision

Kartonwerk in China

Mobilität ausgezeichnet. Das neue System ist zunächst als Nachrüstlösung erhältlich, in weiterer Folge soll es schon zur Erstausstattung von E-Fahrzeugen gehören.

berger (Produktion). Zu sehen gibt es das Video auch auf Youtube unter http://goo.gl/ p6M4p.

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Mechatroniker

Workshop Für Hersteller und Vertreiber von Medizinprodukte gibt es zahlreiche Anforderungen und Vorschriften. Der Workshop „Medizinprodukte Klasse 1: Vademecum für den Marktzugang“ informiert und gibt einen praktischen Leitfaden für betroffene Betriebe. Der Workshop findet am 29. November zwischen 10 und 16 Uhr im Bundesministerium für Gesundheit, Radetzkystraße 2 in Wien, statt. Eintritt frei. Weitere Infos online unter http://goo.gl/0CmiD.

Neue Partner Die „Neue Wiener Werkstätte“ setzt ihren Expansionskurs nach Deutschland fort: Der Designmöbel-Hersteller mit Sitz in Pöllau hat im Einrichtungshaus RvE in Münster – dem ältesten Einrichtungshaus Deutschlands – einen neuen Premiumpartner gefunden. Die Möbel der „Neuen Wiener Werkstätte“ werden auf 250 Quadratmetern präsentiert. Das Einrichtungshaus RvE ist einer von insgesamt fünf neuen Premiumpartnern, mit denen sich das steirische Unternehmen im Jahr 2011 zusammengetan hat.

Gut verpackt Auszeichnung für den Hartberger Kosmetikhersteller Ringana bei der Verpackungsmesse „Luxepack“ in Monaco: Geschäftsführer Andreas Wilfinger konnte für die Verpackung seiner Produkte den „Jury Special Price in Green“ mit nach Hause nehmen. Die Idee: Bei Ringana werden die Kosmetikgläser in Handtücher gewickelt, so wird der Verpackungsmüll reduziert. Dabei setzt man auf in Österreich produzierte Handtücher aus Bio-Baumwolle. „Einzigartig und edel“, so lautete das Urteil der Jury.

Freitag, 25. November 2011

Auslandspraktika für Lehrlinge: Noch können sich junge Leute beim „Internationalen Fachkräfteaustausch“ (IFA) bewerben. Wie es den Teilnehmern 2011 ergangen ist, lesen Sie auf Seite 11.

Tapezierer mit Taktgefühl Der beste Tapezierer Österreichs ist Wettbewerbe gewöhnt. Er gehört auch zur Riege der 20 besten Tänzer Österreichs.

Kaufmann verfügt aber auch noch über ein zweites preisgekröntes Talent. Er ist österreichischer Meister in lateinamerikanischem Tanz, steirischer Meister in verschiedenen Klassen und zählt zu den 20 besten Tänzern Österreichs. Mit seinem Beruf lässt sich seine Tanzleidenschaft perfekt vereinbaren: „Ich kann mir meine Zeit gut einteilen.“  P. M.

Michael Kaufmann wurde kürzlich beim Bundeslehrlingswettbewerb der Tapezierer zum besten Raumausstatter-Lehrling Österreichs gekürt. Seine Ausbildung macht der 22-Jährige im Betrieb von Vater und Onkel in Graz. „Der Beruf ist vielseitig und abwechslungsreich, denn jeder Raum und jedes Möbelstück ist anders“, berichtet er. „Mir macht die Arbeit Spaß und ich werde den Betrieb irgendwann Michael Kaufmann ist Tänzer und Österreichs bester Tapeziererlehrling. übernehmen.“

Grazer „Haargöttin“ auf Erfolgskurs Das Frisörstudio „Hairgott“ punktete auch heuer wieder bei den „Austrian Hairdressing Awards“ in Vösendorf bei Wien.

Preisträgerin Gina Aichbauer und Jurorin (v. l.)

Bereits zum neunten Mal ging bei den „Austrian Hairdressing Awards“ eine Medaille an das Frisörstudio „Hairgott“. Nach dem Titel „Hairdresser of the Year“ für Wolfgang Aich-

bauer im Vorjahr siegte nun Gattin Gina in der Kategorie „Damen Süd“. „Schon als Kind habe ich davon geträumt, Stylistin zu sein, ein eigenes Geschäft und eine Akademie zu haben“, erzählt sie. Im Jahr 2004 hat sie ihren Traum gemeinsam mit Ehepartner Wolfgang Aichbauer in die Realität umgesetzt. Neben dem Studio in Graz führen die beiden auch einen Frisörsalon in Leoben.

Gewerbe

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Treibstoffpreise

Die Brutto-Treibstoffpreise liegen in Österreich unter dem EUDurchschnitt, und zwar um 11,52 Cent pro Liter bei Eurosuper und um 2,8 Cent pro Liter bei Diesel.

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Die Weihnachtssaison im Handel ist eröffnet. Auch heuer werden wieder gute Umsätze erwartet.

Die Preise wurden am 14. November verglichen. Der zeitliche Verlauf dieser Preise kann auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums unter der Rubrik Treibstoffpreis-Monitor abgerufen werden: www.bmwfj.gv.at.

Markt-, Straßenhandel

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Jagerberg

Niedrige Treibstoffpreise

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Energiehandel

Das Online-Shopping boomt besonders zu Weihnachten. Laut einer aktuellen Studie wollen in diesem Jahr bereits 54 Prozent der Österreicher im Internet Geschenke kaufen.

Handel setzt auf gutes

Besondere Regeln beim Weihnachtsgeld Der Dezember naht mit raschen Schritten und damit auch die Auszahlung der Weihnachtsremuneration. „Das Weihnachtsgeld wird bei Angestellten und Lehrlingen grundsätzlich nach dem Novembergehalt berechnet und ist mit 1. Dezember fällig“, erklärt WKExpertin Isabella Schachenreiter-Kollerics. Besonders geregelt ist die Weihnachtsremuneration jedoch bei Vertretern. „Beziehen Vertreter Provision und Fixum, so gebührt das Weihnachtsgeld in Höhe des Novemberfixums. Eine Garantieprovision gilt nicht als Fixum“, stellt die Expertin klar. Vertreter, die nur Provision beziehen, haben nur in Sonderfällen Anspruch auf die zusätzliche Zahlung. Weitere Infos im Spartenbüro: Tel. 0316/601-779.

Weihnachtsumsatz: Als Weihnachtsgeschäft wird jener Brutto-Mehrumsatz im Monat Dezember verstanden, der das Normalmaß von Jänner-November übersteigt.

Die Marktgemeinde Jagerberg ist laut § 10, Punkt 4 der Marktordnung berechtigt, „Marktfahrer, die Speisen (Würstel u. dgl.) und Getränke anbieten, zur aliquoten Kostentragung der Klo-

Das Weihnachtsgeschäft ist der wichtigste Umsatzbringer im Handel. Hier werden oft noch rasch jene Verluste aufgeholt, die in den Monaten zuvor die Bilanzen der Händler negativ belastet haben. Und auf die Christkindln ist seit Jahren Verlass: 2010 zeigten sich die Konsumenten allen Unkenrufen zum Trotz erneut sehr spendierfreudig. Österreichweit wurden im Einzelhandel rund 1,6 Milliarden umgesetzt, in der Steiermark klingelten die Weihnachtskassen bei 217 Millionen Euro. „Das hohe Niveau der Vorjahre konnte gehalten werden“, freut sich Spartenobmann Wolfgang Sauer und ist sich sicher, dass auch zu Weihnachten 2011 ein ähnlich positives Umsatzergebnis zu verzeichnen sein wird. „Die letzten fünf Jahre lassen diese Pro-

settanlagen heranzuziehen“. Wir bitten um Kenntnisnahme.

Handel

Stellenausschreibung

Seit 1. März diesen Jahres besteht die Verpflichtung, in Stelleninseraten Angaben zum kollektivvertraglichen Mindestentgelt zu machen. Ab 1. Jänner 2012 werden Verstöße gegen diese Verpflichtung sanktioniert. Alle Infos dazu finden Sie in dieser Ausgabe auf den Seiten 14 – 15. Ebenso online auf der Homepage der Wirtschaftskammer Öster-

Handel

gnose zu.“ Im Schnitt werden sich die Österreicher das Fest wieder zwischen 300 und 370 Euro kosten lassen. Aber festlegen, was nach dem Fest wirklich in den Kassen bleibt, kann und will sich der Spartenobmann nicht. „Ich halte Umfragen, die schon Ende Oktober herausgefunden haben wollen, was und wieviel gekauft werden wird, für Humbug. Das sind keine seriösen Antworten. Abgerechnet wird immer erst am Schluss.“

Zu früher Start Natürlich setze der Handel auch 2011 zahlreiche Impulse, um den Kunden den Einkauf schmackhaft zu machen. Aber was den immer früheren Start der Weihnachtsmaschinerie betrifft, findet der Spartenobmann besonders deutliche Worte: „Große Ketten preisen

reich (www.wko.at) unter „Service“. Infos auch im Spartenbüro, Tel. 0316/601-564.

Pflanzenschutz Auf Grund des neuen Pflanzenschutzmittelgesetzes 2011 gibt es eine Verpflichtung für eine Meldung an das sog. Betriebsregister. Die Meldung muss bis 14. Dezember 2011 erfolgen, wenn vor dem 14. Juni 2011 bereits Pflanzenschutzmittel verkauft wurden, und muss an das Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) übermittelt werden. Ansonsten hat die Meldung vor Aufnahme der Tätigkeit zu erfolgen. Zur

Meldung wurde vom BAES ein Web-Formular erstellt. Es kann unter folgendem Link heruntergeladen bzw. ausgefüllt werden: www.baes.gv.at/pflanzenschutzmittel/betriebsregister-pflanzenschutzmittel. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auch im Gremialbüro. Tel. 0316/601580.

Elektro, Einrichtung

Holz in der Schweiz

In der Schweiz müssen Holz und Holzprodukte ab 1. Jänner 2012 deklariert werden. Die

Freitag, 25. November 2011


Christmas-Shopping Auch in diesem Jahr greift der österreichische Handel den Weihnachtsmamas und -papas wieder kräftig unter die Arme. In Kooperation mit Ö3 werden mit dem „Christmas-Shopping“ starke Zeichen für das Weihnachtsgeschäft gesetzt. „Kunden schicken die Rechnungskopie an Ö3, und mit etwas Glück gibt’s das Geld zurück“, erklärt Spartengeschäftsführer Helmut Zaponig die Spielregeln. Aktionsplakate können unter handel@wkstmk.at bestellt werden. Infos und Download unter wko.at/stmk/handel.

Geschäft die Weihnachtsware schon zu Novemberbeginn an und verkaufen bereits Ende November, also vor dem eigentlichen Weihnachtsgeschäft, wieder ab. Das ist grotesk und kann so nicht weitergehen. Dieser mörderische Preiskampf wird auf Kosten der kleineren Händler ausgetragen, die hier niemals mithalten können.“ V. P.

Auch in diesem Jahr sind die Christkindln spendabel.

Ö3 zahlt Ihren Weihnachtseinkauf!

Weihnachten in Zahlen • 2010 betrug der Weihnachtsumsatz österreichweit 1,6 Milliarden Euro. Steiermark: 217 Millionen Euro • Durchschnittliches Weihnachsbudget: 300 bis 370 Euro • Geschenkeranking: Bücher, Bekleidung, Gutscheine/Geldgeschenke, Spielwaren und Elektronik.

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In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich. Alle Infos auf OE3.ORF.AT

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Holz genau deklarieren

Freitag, 25. November 2011

Sekundärrohstoff, Altwaren

Branchenaufkleber

Eine gemeinsame Werbeaktion organisiert das Landesgremium Sekundärrohstoff- und Altwarenhandel. Altwarenhändler können zu günstigen Konditionen Aufkleberpakete bestellen. Die ovalen Aufkleber, auf denen auch Firmenname und -adresse gedruckt werden können, werden in den Größen 15x10 Zentimeter und 6x4 Zentimeter produziert. Ein Paket besteht aus 100 großen und 100 kleinen Aufklebern. Das Gremium fördert die Aktion, das erste Paket

kann so für 40 Euro exkl. MwSt. bestellt werden, jedes weitere Paket kostet 80 Euro. Infos und Bestellung unter Tel. 0316/601-572 oder E-Mail 319@wkstmk.at.

Lebensmittelhandel

Stevia

Laut einer neuen Verordnung der Europäischen Kommission dürfen Süßstoffe auf Stevia-Basis ab 2. Dezember in Lebensmitteln verwendet werden. Alle weiteren Informationen dazu im Gremialbüro unter Tel. 0316/601-580 oder EMail ggfknittelfelder@wkstmk.at.

Handelsagenten

Sicherheitstraining

Das Landesgremium der Handelsagenten organisiert am 5. Jänner ein Schnee- und Eisfahrsicherheitstraining für die Mitglieder. Die Kosten belaufen sich auf 193 Euro inkl. MwSt. (statt 238 Euro). Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Anmeldungen werden nach Einlangen berücksichtigt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um rasche Anmeldung gebeten. Infos: LG, 0316/601-574 bzw. wko.at/ stmk/311.

Handel

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neuen Schweizer Vorschriften sind strenger als die EU-Regelung. Handelsname, Herkunftsland und Angaben, die es ermöglichen, den wissenschaftlichen Namen der Holzart zu ermitteln, müssen angegeben werden. Alle Informationen dazu finden Sie online unter http://goo.gl/Jk8TU.

25.10.11 17:13

Sicherheit im Winter

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„Eine Erhöhung des Dieselpreises um 4,5 Prozent belastet die steirischen Frächter mit zwei Millionen Euro monatlich enorm. Wenn nichts passiert, droht eine Pleitewelle wie im Krisenjahr 2008.“

Foto: WK/Mitteregger

Frächter fordern billigen „Wirtschaftsdiesel“ Krisenstimmung in der Transportbranche: Hohe Treibstoffpreise setzen Frächter zunehmend unter Druck. Ohne staatliche Hilfe droht Pleitewelle. Während die Entwicklung der Treibstoffpreise steil nach oben zeigt, ist die Stimmung der steirischen Frächter mit ihren 7500 Lkw am Tiefpunkt angelangt. Obmann Albert Moder spricht von explodierenden Gesamtkosten, die die

zwischen Graz und Salzburg finden sich im Grundangebot des Bundes. Durch die Zuzahlung der Steiermark werden Montag bis Donnerstag je zwei Zugpaare zwischen Graz und Bischofshofen verkehren, ebenso Montag bis Don-

Schienenbahnen

Lösung im Zugstreit

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andere Gruppen sollen daher auch die Transporteure von der Mineralölsteuer (MöSt) ausgenommen werden.

Kostenklemme Eine solche Maßnahme sei vor dem Hintergrund der steigenden Kosten für Reifen, Lohnkosten in den Kfz-Werkstätten, Betriebs- und Refinanzierungskosten von besonderer Bedeutung. „Die Frächter können diese Unsummen einfach nicht mehr schlucken“, erklärt der Fachgrup-

nerstag ein Paar zwischen Salzburg und Bischofshofen. Freitags und sonntags verbinden künftig zwei Paare Graz und Salzburg. Samstags gibt es eine zusätzliche Verbindung Graz – Salzburg.

Verkehr allgemein

Verkehrsfreigabe

Foto: Laresser

Eine Lösung für die heiß diskutierten Zugverbindungen Graz – Salzburg liegt am Tisch. Verkehrsund Finanzressort der Steiermark bringen gemeinsam 900.000 Euro auf – für die Fahrgäste, aber auch um den Wirtschaftsstandort nicht ins Abseits zu drängen. Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann: „Ein Kahlschlag der Infrastruktur hätte eine Abwanderung von Unternehmen und eine gestiegene Arbeitslosigkeit im Tourismus bewirkt.“ Der Kompromiss: Drei Zugpaare

Branche massiv gefährdeten: „Allein die Dieselerhöhung um rund fünf Prozent verursacht den steirischen Frächtern Mehrkosten von zwei Millionen Euro im Monat.“ Deshalb befürchtet er eine Insolvenzwelle, ähnlich jener im Krisenjahr 2008. Schon damals mussten viele steirische Frächter über die Klinge springen, „während andere Branchen vom Staat subventioniert wurden“, kritisiert Moder und fordert auch für Frächter einen „Wirtschaftsdiesel“. Wie

Fahrplanänderung light

Die Hitzendorferstraße verbindet den Westen von Graz von der Kärtnerstraße beginnend mit der B70, Packer Straße in Söding. Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann bezeichnet die L301 als wichtige Zubringerstraße für Graz und un-

Verkehr

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Dieselpreis um rund 20 Prozent gestiegen.

penobmann. „Passiert nichts, werden die Konsumenten die Zeche zahlen“, meint Moder und setzt nach: „Wir fordern daher die Regierung auf, aus ihrer Lethargie zu erwachen und endlich aktiv zu werden. Es ist für sie ein Leichtes, die Wirtschaft zu unterstützen, indem sie für die Frächter steuerliche Begünstigungen beim Diesel einrichtet.“ Es braucht laut Moder den Willen, zu regieren. Doch bisher werde einfach nur zugesehen, bis sich eine neue Krise entwickle.

terstreicht damit die Bedeutung der Bauarbeiten der letzten Jahre. Insgesamt 1,6 Millionen Euro wurden verbaut. Nun wurde die L301 für den Verkehr freigegeben.

Güterbeförderung

Lkw-Abkehrbühnen

Um Lkw von Eisplatten und Schnee zu befreien, „damit etwa bei längeren Fahrten durch den Tunnel nicht nachfahrende oder entgegenkommende Autos in eine Eis- oder Schneelawine kommen“, wie Rainer Kienreich, Geschäftsführer der Asfinag Service GmbH,

betont, werden heuer wieder Abkehrbühnen aufgestellt: in der Steiermark auf der A9-Pyhrn-Autobahn bei den Parkplätzen Kleintal (zwei Kilometer vor Südportal des Gleinalmtunnels) sowie beim Parkplatz Ortnerhof, gleich nach der Mautstelle (fünf Kilometer vom Nordportal entfernt). Auch in Tirol und Vorarlberg werden Arbeitsgerüste aufgebaut. Übrigens: Obwohl die Nutzung der Abkehrbühnen nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, kann es zu einer Anzeige kommen, wenn der Lkw Eis und Schnee verliert und damit den nachfolgenden oder entgegenkommenden Verkehr gefährdet.

Freitag, 25. November 2011

Foto: r.classen - Fotolia

Albert Moder, Obmann der Transporteure


Foto: bilderbox

Keine Plätze Birgit Sommer, „Steirer­ stub’n“: „Mein Gasthaus mit 100 Sitzplätzen ist ausgebucht. 20 Mitarbeiter stehen im Dauereinsatz. Für die Feiern beschäftige ich zusätzlich eine Vollzeitkraft.“

Birgit Sommer Foto: Furgler

Beste Qualität Karl Wratschko, Obmann Gastronomie: „An der Tradition Weihnachtsfeier wird nicht gerüttelt, auch wenn seit 2008 ein bisschen gespart wird. Gefragt ist erstklassige Qualität zu bestem Preis.“

Der Ski Guide Austria ist da und bietet auch in der dritten Auflage einen Komplettüberblick über Österreichs Schigebiete; mit Broschüre „Wintersporthotels Austria 2012“. www.derskiguide.at.

Voller die Kassen nie klingeln Was der Muttertag für den Blumenhandel, ist Weihnachten für die Gastronomie. Weihnachtsfeiern bescheren den Wirten den 13. Umsatzmonat. Seit Anfang November glühen die Öfen. Die heimische Gastronomie rüstet sich für die Firmenweihnachtsfeiern, die immer stärker zu einem unverzichtbaren Umsatzbringer werden. Die „Steirische Wirtschaft“ hat nachgefragt: fast alle Betriebe vermelden, keine Wochenendtermine mehr anbieten zu können. Die unternehmerische Dankesfeier wird immer mehr zu einer liebgewordenen Pflichtveranstaltung, die vor allem zum Netzwerken genutzt wird. Trotz leicht spürbarer Sparwelle wird bei Tisch

aus dem Vollen geschöpft. Ob exklusives Menü oder einfaches Buffet, aufgetischt wird ganz nach den finanziellen Möglichkeiten der Gastgeber. Und die Mitarbeiter folgen den Einladungen gerne. Gerade in Zeiten der Unsicherheit nutzen sie bereitwillig die Gelegenheit, sich an einen Tisch zu setzen. Karl Wratschko, Obmann der Fachgruppe Gastronomie, weiß aus langjähriger Erfahrung, „dass so ein Essen vor Weihnachten die Mitarbeiter zusammenschweißt“. Wratschko ortet seit 2008 auch ganz klar die Tendenz, stärker auf die Kosten zu achten. „Früher wurde nicht nach dem Menüpreis gefragt, heute wird akribisch auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis geachtet.“ Das stellt auch Birgit Sommer fest, die in ihrer „Steirerstub’n“ auf dem

Grazer Lendplatz bereits seit 2. November Firmenrunden bewirtet. Ihre gastliche Stätte ist bis zum Heiligen Abend ausgebucht. Volles Haus vermeldet auch Fritz Maurer in seinem Gasthof Maurer in Ludersdorf: „5., 6., 12. und 13. Dezember sind noch zu buchen. Diese Wochentage verkaufe ich aber unschlüssigen Chefs auch noch.“

Sei mein Gast 8000 Betriebe steiermarkweit beschäftigen rund 20.000 Mitarbeiter. Die Gastwirte erwirtschaften 16,1 Prozent des Bruttoregionalproduktes. Zur Zeit werden 1900 Lehrlinge ausgebildet. 365 Euro Verpflegungskosten/Mitarbeiter/Jahr (geldwer­ ter Vorteil) sind steuerfrei. Also Mahlzeit bei der Weihnachtsfeier.

Karl Wratschko Foto: Fischer

Stärkster Monat

Fritz Maurer

Freitag, 25. November 2011

Foto: Alexander - Fotolia

Fritz Maurer, Ludersdorf: „Wir sind ausgebucht, verlieren aber wegen des ungünstigen Termins, der Heilige Abend fällt auf einen Samstag, ein wichtiges Wochenende. Dezember ist für uns der stärkste Umsatzmonat.“

Firmenchefs und Mitarbeitern schmeckt das Weihnachtsmenü, den Wirten der Umsatz.

Tourismus

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Foto: Kzenon - Fotolia

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Foto: Darren Kemper/Corbis

Planer als EnergieAkademiker Der Energieberater ist Vergangenheit, jetzt haben Master of Science das Sagen.

Energieautarkie ist längst kein Lippenbekenntnis mehr, sondern praktizierte Realität. Dafür garantieren Top-Experten in den Ingenieurbüros. Es ist einer steirischen Initia­ tive zu verdanken, dass 2011 mit der „Interessensgemeinschaft Energieautarkie“ eine österreichweit aktive Plattform geschaffen wurde. Sie unterstützt Ingenieurbüros, also die Planer, in ihren Ambitionen, den Einsatz erneuerbarer Energien voranzutreiben. Geschäftsführer Axel Dobrowolny: „Wir sehen unsere Aufgabe vor allem im NutzenDreieck zwischen dem Bedarf des Kunden (Kommunen, Betriebe oder Endverbraucher), der Auswahl der geeigneten

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Energieformen und Systembzw. Produktanbieter und der Begleitung bis hin zur erfolgreichen Realisierung diverser Projekte.“

Praxis und Lehre Was einfach klingt, wird erst durch den Schulterschluss der Plattform mit der Donau-Universität Krems (DUK) Wirklichkeit. Martin J. F. Steiner ist Bildungsbeauftragter sowie Lehrgangsleiter und erlebt Studenten, „die neben ihren Jobs in ihren Ingenieurbüros in (bis zu) vier Semestern eine höchst lernintensive fachspezifische Zusatzausbildung absolvieren“. 21 von österreichweit insgesamt 40 diplomierten Energieautarkie-Coaches geben ihre Erfahrungen bereits an Kunden in der Steiermark weiter, die nächsten sind bereits

in Ausbildung. Steiner verfolgt ein klares Ziel: „Wenn fünf Prozent aller Ingenieurbüros einen akademisch geprüften Energieau­tarkieexperten in ihren Reihen haben, dann ist der Durchbruch unserer Idee gelungen.“ Steiner beschreibt die Ausbildung aber nicht nur als erstklassiges Spezialtraining, sondern auch als hervorragende Möglichkeit, sich mit den Ingenieurbüros verschiedener Fachgebiete zu vernetzen: „Da wurden schon konkrete Kooperationen beim Studium besiegelt.“ Dass das nicht nur der Umwelt, sondern auch der Wirtschaft gut tut, das bescheinigen bereits erste Paradeprojekte akademischer Energieautarkie-Experten. Einer von ihnen ist Bernhard Hammer, der mit der ersten

Consulting

Passivhausbank Österreichs, der Raiba in Murau, für Furore gesorgt hat. „Unser Consultingunternehmen war in der Planung mit dem Auftrag befasst, die am Standort verfügbaren Energiequellen (Sonne, Erde, Wasser) zu nutzen.“ Wie erfolgreich das gelungen ist, das beweist ein wahrer Preisregen: www.equadrat.com.

Energiegeladen Die Fachgruppe der Ingenieurbüros ist mit 1100 Mitgliedern – meist EPU – eine der größeren Fachgruppen in der Wirtschaftskammer. Die Ausbildung zum diplomierten Energieautarkie-Coach umfasst vier Semester und schließt mit dem Master of Science ab. Zur Zeit studieren 35 Planer. Infos: www.igenergieautarkie.at

Freitag, 25. November 2011


INTERNET

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Über 8178 Euro Spenden konnte sich Hannes Urdl (Rote Nasen) freuen: Auf Ini­ tiative von ASVÖ und den JUFA-Gästehäusern haben 612 Läufer 5378 Kilometer für den guten Zweck zurückgelegt.

Schmückende Trends

Wenn die Unternehmer strahlen, dann ist die Wirtschaft auf Kurs.

Foto: Stuhlhofer-Wolf

Die „City of Design“ schließt auf steirischem Boden auch Schmuck-Design ein. Für das RLB-SteiermarkPrivate-Banking Grund genug, Kunden in den Pachleitner-Flagshipstore nach Liebenau einzuladen und bei einer Schmuckmodenschau hautnah zu zeigen, wie kreativ sich Gold und Edelsteine bearbeiten lassen. Sabine ­K sela-Pachleitner informierte über die schmückenden Trends, RLB-PrivateBanking-Chef ­Stefan Tschikof lieferte auf Wunsch den begeisterten Gästen auch Tipps zur Finanzierung der Pretiosen.

Ein Zauberstab für den Der Primus ist der Oscar für die Unternehmer. Beim Preisregen in der List-Halle traf sich das Who is who der weiß-grünen Wirtschaft.

Ließen die Models tanzen: Pachleitner(Mi.)undTschikof

In fünf Kategorien wurde er vergeben, der Primus 2011. Als „Geistesblitze“ wurden Romana Grebien und Kerstin Kurre für „Sunnybag“ ausgezeichnet. Das Siegerstockerl für „Unterneh-

menskultur“ beanspruchten Ernst Trummer, Heidi Katzbauer und Andrea Sulzer von den Planai-Hochwurzen-Bahnen für sich. „Mut“ kann man nicht kaufen, aber gewinnen. Der Kategoriesieg ging an die Pionier-Familie Totter mit Karl sen. und Karl jun. (MitmachFotovoltaik-Anlage von Seba). Weltmarktführer Komptech baut Abfall-Spezialmaschinen. Dafür punktete Josef Heissenberger in der Kategorie „Stille

Größen“. Das Comeback der „Quelle“ nach der Insolvenz konnte Harald Gutschi, Geschäftsführer von Otto, Universal und Quelle in Graz, mit dem Primus in der Kategorie „Comeback“ feiern. Der Primus für das Lebenswerk ging an Hannes Androsch. Unter den 400 Gästen auch IV-Chef Jochen Pildner-Steinburg, Landesrat Christian Buchmann, die Präsidenten Josef Herk (WK) und Gerhard Wlodkowski (LWK).

Heimwerker in der Weststeiermark haben 2012 ganz schön zu „blättern“. Öbau-Vogl hat einen Jahreskalender aufgelegt, der auf zwölf Seiten die Kooperation mit dem „Kolleg für Mode und Bekleidungstechnik in Graz“ bildlich in den Mittelpunkt rückt. Arabella Vogl, Verena Valta, Bianca Sturmann und Elisa-

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beth Schalk haben im Rahmen einer Projektarbeit ihrer modischen Krea­tivität freien Lauf gelassen und zwölf Modelle entworfen und genäht, die von Fotografin Linda Stüger höchst gekonnt ins rechte Licht gerückt wurden. Premiere feierte das druckfrische Werk im Rahmen einer Modenschau im Baumarkt Vogl.

Menschen

Foto: Cescutti

Öbau-Vogl: Kalender-Premiere im Baumarkt

Riki Vogl (hinten) mit ihren Kalendergirls Arabella Vogl, Elisabeth Schalk, Verena Valta und Bianca Sturmann (v. l.)

Freitag, 25. November 2011


Foto: Fischer

Bei der Eröffnung der ersten steirischen „Sonnentor“-Filiale in der Sporgasse begrüßte Johannes Gutmann (re.) unter anderen WK-Präsident Josef Herk und Leitbetriebe-Austria-Chef Heinz Hoffer (v. l.).

Die Grazer Innenstadt ist auch ein g­ roßer Spendentopf, wenn sich Unternehmer an Punschständen in den Dienst der guten Sache stellen und den Reinerlös ihrer Verkaufsaktivitäten spenden. Mitmachen!

Mehrsprachiges Fest

Foto: Fuchs

Fotos: Kanizaj

Business-Höhenflug

Wirtschaftsgipfel: Buchmann (Mi.) mit Kalcher und Lampl

Prost auf die Sieger: Wlodkowski und Pildner-Steinburg (v. l.)

Herk mit Langzeit-Unternehmerin Serafine Pühringer

Ihr ­Übersetzungsbüro „Translingua“ hat Brigitte Meßner auf einem Balkon gegründet, unter sicherem Dach hat die sprachgewandte Unternehmerin jetzt ihr 30-Jahr-Jubiläum gefeiert. Mit Riesentorte und einer höchst erfolgreichen Bilanz: Unter anderem hat der zertifizierte Betrieb heuer beim Wettbewerb „Austria’s Leading Companies“ den stolzen 7. Platz unter den steirischen Kleinunternehmen belegt.

Viel Puste fürs Business: Brigitte Messner

Mit ihrem Projekt „Photovoltaik-Eisdiele“ haben Benjamin Kohl und Andreas Krems, Schüler an der HTBLA Weiz, große „Kollegen“ aus dem Feld geschlagen. Sie haben beim Österreichischen Klimaschutzpreis in der Kategorie „Alltag & Ideen“ siegreich gepunktet. Knapp 300 Einreichungen, 60.000 abgegebene Publikumsstimmen und die hohe Quali-

Freitag, 25. November 2011

tät der nominierten Projekte zeigen, dass das Thema Klimaschutz fest im Bewusstsein und im aktiven Handeln der Österreicher verankert ist. Neben vielen anderen gratulierten auch ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, Umweltminister Niki Berlakovich und ORF-Moderatorin Claudia Reiterer dem erfinderischen Duo.

Foto: ORF/Thomas Jantzen

Klimaschutzpreis für zwei Weizer Schüler

Minister Niki Berlakovich gratulierte höchstpersönlich Benjamin Kohl und Andreas Krems, die echte Geistesblitze sind (v. l.).

Menschen

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Torte zum Jubiläum: F. Kerber und D. Eigner-Stengg

Zehn Jahre Gründercenter der Steiermärkischen Sparkasse. Leiterin Dagmar Eigner-Stengg und Vorstand Franz Kerber zogen Bilanz: 1000 Gründer wurden mit über 50 Mio. Euro finanziert.

Fotos: Fischer

Klingelndes Jubiläum

Kreative Trophäen vom Grazer Künstler Georg Illek für die innovativen Gewinner.

Eine Bühne für die Gastlichkeit Ausgezeichnet: Monika Primas und Evelyn Kometter (v.l.)

Landeswappen Steirisches Landeswappen für die „Volkskultur Steiermark“. LH Franz Voves und LH-Stv. Hermann Schützenhöfer gratulierten Monika Primas und Evelyn Kometter.

Touristiker sind erfinderisch. Nicht nur kulinarisch, sondern auch unterhaltsam. Welche Grenzen sie sprengen, das zeigten die Gewinner des „TiP“. Nicola und Daniela Povoden (Steirer-Guide-App) haben ein App für Smartphones entwickelt, auf dem Sehenswürdigkeiten Hotels oder Ausstellungen in 3D-Technik sichtbar werden. Dafür gab es von einer hochkarätigen Jury Platz eins beim „Tourismus Innovationspreis“ (TiP), der im Zwei-Jah-

res-Rhythmus vergeben wird. Der Steiermarkfilm von Art Media stand einmal mehr unter der Siegerdusche. Beim TiP gab es Platz zwei für An­dreas Meschuh. Die Arge Landlust macht Gästen Lust auf Ferien in ihren revitalisierten Bauernhäusern, dafür gab es Platz drei. Ein Sonderpreis ging an das neu eröffnete ArnoldSchwarzenegger-Musem, für das sich Helmut Gombocz und Peter Urdl touristisch stark machen. Ex-Skispringer und Tourismusprofi Hubert Neuper referierte, WK-Vizepräsident Jürgen Roth gratulierte.

Gombocz, Urdl, Roth (v. l.): Freude über den Sonderpreis

Energy Globe: Steirer im Doppelpack zum Sieg Zum ersten Mal in der Geschichte des Energy Globe Styria Awards konnten 2011 zwei Steirer den Energy Globe Aus­ tria mit nach Hause nehmen. Das Projekt „Kryo-P Speichersystem“ von Gerald Zotter und der GASEVO GmbH gewann in der Kategorie „Feuer“. Mit dem „Energieschlaumeier“ schafft die Energieagentur Baierl den Sprung auf das Sieger-

stockerl in der Kategorie Jugend. WKÖ-Präsident Christoph Leitl war beeindruckt: „Das ist ein ausgezeichneter Erfolg, der zeigt, wieviel Potenzial in der Steiermark steckt. Wir hoffen, dass das Ansporn ist, noch mehr Projekte vor den Vorhang holen zu können, damit die Grüne Mark 2012 wieder das einreichstärkste Bundesland ist.“

Der steirische Sieger Gerald Zotter (li.) mit WKÖ-Präsident Chris­ toph Leitl (re.) und Kategorie-Siegerkollegen Werner Hermeling

Steirische Wirtschaft, Ausgabe 39  

Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark