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Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark Nr. 36, Jahrgang 10, Freitag, 4. November 2011 P.b.b., Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 02Z032267M

Sirtaki-Invest

Sonderstatus

Social-Franchise

Bruno Freytag erklärt, warum man in Griechenland investieren sollte.

Was man über die neue RotWeiß-Rot-Karte wissen muss.

Klaus Candussi erobert mit Integrationsidee die Geschäftswelt.



Foto: Fischer

Seiten 2–3

Seiten 20–21



Foto: Fischer

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Ennstalern stinkt der Stau

Foto: Kalle Kolodziej - Fotolia

Preis 0,73 Euro

Neue Studie zeichnet düsteres Bild: 99 Prozent der Ennstaler assoziieren die marode B320 mit Staus, Unfällen und Lärmbelastung. Gefordert wird eine zeitgemäße Infrastruktur. Seiten 16–17

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Neue Wege für den Verkehr 4–5 Weichenstellung im ICS 8 Expertentalk: Arbeit im Wandel10 Konjunkturbarometer 23 So sparen die Steirer 30 Prämierte Schneiderkunst 34–35

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Foto: Fischer

Der Krise trotzen: In diese Mario Lugger

Böses Erwachen

Astrid Pummer: „Portugals Unternehmen investieren gerade jetzt – da gibt es viele Chancen.“

Wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, dann hat man ein Problem. Das weiß jeder Unternehmer, ja eigentlich jedes Schulkind, nur nicht die Politik. Jahrzehntelang hat man auf zu großem Fuß gelebt und Schulden gemacht, als ob es kein Morgen gäbe. Nun aber ist dieser Morgen gekommen. Und es ist ein böses Erwachen, wie die Vorkommnisse in Griechenland und anderen Staaten zeigen. Ein zweites Mal drohen die Finanzmärkte die Realwirtschaft in die Krise zu ziehen – davor bleibt auch die Steiermark nicht verschont. Nach 20 Monaten sinkender Arbeitslosigkeit ist die Zahl der Jobsuchenden im Oktober erstmals wieder um 3,4 Prozent gestiegen. Wer ist schuld daran? „Böse Banken und profitgierige Konzerne“, wettert die neue Kaste der Wutbürger. Sie verstehen sich als die „99 Prozent“, die vom Wohlstand mehr und mehr ausgeschlossen werden. Ein Spielball, den die Politik nur allzu gerne aufnimmt, lenkt er doch vom eigenen Unvermögen, dem Schuldenmachen, ab. Und so fordert man, die Reichen sollten zahlen, anstatt Strukturen und Verwaltung zu reformieren. Was man dabei aber außer Acht lässt, sind die Folgen. Wen würden Vermögenssteuern treffen? Vielfach Unternehmer, die mit großem Risiko in Schwerstarbeit Betriebe aus dem Boden gestampft haben. Und so ehrlich muss man sein: Es sind ihre Jobs, die die Existenz eben jener „99 Prozent“ sichern …

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Die Staaten Südeuropas sind seit Monaten in den Schlagzeilen, und oftmals geben die Berichte Anlass zur Sorge. Aber wo Risiken drohen, da locken auch Chancen – das ist das einhellige Credo der Handelsdelegierten, die Österreichs Wirtschaft im Ausland betreuen.

Italien: Potenzial nutzen

Robert ­Punkenhofer: „Die Katalanen sind die Deutschen Spaniens.“

Michael Berger: „Es liegt viel ­Potenzial im italienischen Süden.“

Die Staatsverschuldung klettert auf Rekordniveau, vor kurzem verabschiedete die Regierung das dritte Sparpaket in Folge. „Das ist momentan sehr hart für die italienische Bevölkerung“, kommentiert der Delegierte Michael Berger, „aber heimische Firmen sollten sich davon keinesfalls abschrecken lassen.“ Denn nach Deutschland bleibt Italien nach wie vor Österreichs zweitwichtigster Handelspartner; trotz der prekären Lage könnten die gegenseitigen Lieferungen bis Ende des Jahres wieder das Vorkrisenniveau erreichen. „Die nördlichen Regionen sind bereits gut abgedeckt. Alles südlich von Rom birgt aber enormes Potenzial – etwa für die Holz-, Metall- und Lebensmittelindustrie.“ Vorsicht sollte man bei neuen Geschäftspartnern walten lassen: „Wirtschaftskriminalität ist weit verbreitet, potenzielle Geschäftspartner sollte man daher immer gleich von der Außenhandelsstelle überprüfen lassen.“

Spanischer Aufschwung Fotos: Fischer

Mario Lugger ist neuer Chefredakteur der „Steirischen Wirtschaft“.

Österreichs Handelsdelegierte in Südeuropa raten im Interview mit der „Steirischen Wirtschaft“ trotz Krise zu verstärktem Engagement im Ausland.

Aktuell

„Die Katalanen sind die Deutschen Spaniens, von der Kultur her ist das für österrei-

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Länder sollte man investieren chische Firmen sehr leicht“, berichtet Robert Punkenhofer, der Delegierte in Barcelona. „Nicht umsonst ist daher Barcelona das Tor in den spanischen Markt. Firmen wie etwa AVL haben über Katalonien den Sprung nach Lateinamerika vollzogen.“ Aber auch Spanien selbst sollte viele Unternehmer locken: „Momentan durchläuft das Land eine Krise, aber ab 2013 geht es mit Spaniens Wirtschaft bergauf“, prophezeit Michael Spaleck. Vor allem in den Teilbereichen Energietechnik und Infrastruktur stünden die Chancen besonders gut, auch der Kreativwirtschaft in und um Graz werden viele Möglichkeiten bescheinigt.

Joint-Ventures in Portugal Besonders warm werden heimische Unternehmen in Portugal empfangen: „Die Mentalität ist sehr ähnlich“, erzählt die Delegierte Astrid Pummer. „Interessierte sollten gerade jetzt nach Portugal gehen. Die Portugiesen sind offen für strategische Kooperationen und investieren momentan sehr viel – da gibt es viele Chancen für österreichische Unternehmen.“ Diese Chancen liegen für heimische Betriebe vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien, etwa bei Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse. Potenzial bieten aber auch die Branchen Abfallmanagement und Lebensmittel.

Auf nach Frankreich Etwas umdenken müsse man in Frankreich, wie Herbert Preclik schildert: „Es gibt Unterschiede zwischen Franzosen und Österreichern, aber Sprache und Mentalität sind erlernbar. Und es zahlt sich aus: Frankreich ist der zweitwichtigste Markt in der EU, aber

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nur der viertwichtigste Handelspartner Österreichs – da liegt viel Potenzial brach.“ In den Bereichen ökologisches Bauen, Energieeffizienz, Umweltschutz und erneuerbare Energien könnten österreichische Unternehmen punkten.

Geheimtipp Hellas Ernst, aber bei weitem nicht trostlos schätzt Bruno Freytag die Lage in Griechenland ein: „Zur Zeit braucht man für Wirtschaftskontakte unternehmerischen Weitblick, da darf man sich auf keinen Fall von den täglichen Schreckensmeldungen irritieren lassen. Stattdessen sollte man analysieren, welche Möglichkeiten Griechenland bietet. Wer ein griechisches Unternehmen kaufen will, hat jetzt dazu die beste Gelegenheit – und bekommt gut ausgebildete Arbeitskräfte gleich dazu.“ Sparprogramme und die allgemeine Unsicherheit wirkten sich zur Zeit negativ auf die Inlandsnachfrage aus. Chancen ergaben sich vor allem in der Photovoltaik- und Umwelttechnik.

Bruno Freytag: „Wirtschaftskontakte mit Griechenland erfordern unternehmerischen Weitblick.“

Herbert Preclik: „Unternehmer sollten den Sprung nach Frankreich wagen.“

Markus Rodlauer markus.rodlauer@wkstmk.at

Kontakt & Infos Erster Ansprechpartner für steirische Unternehmen beim Thema Internationalisierung ist das Internationalisierungscenter Steiermark (ICS). „Trotz der Krise darf man diese Märkte nicht vernachlässigen, hier warten enorme Chancen auf die heimischen Unternehmen“, betont Wilfried Leitgeb, Leiter der Außenwirtschaft Steiermark. Infos und Kontakt zu den einzelnen Handelsdelegierten findet man unter www.icsteiermark.eu, Tel. (0316) 601-324.

Michael Spalek: „Bis 2013 geht es mit Spaniens Wirtschaft bergauf.“

Aktuell

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Innovative Wege aus der

Persönlicher Kontakt als Schlüssel Walter Zach

Leiter Region Südoststeiermark der Steiermärkischen Sparkasse

Fordern neues Bewusstsein für Verkehrsthemen: Lisa Rücker und Kristina Edlinger-Ploder. Moderiert wurde die Veranstaltung von Jürgen Peindl (v. l.).

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Wo liegen die Stärken der Region, was können Sie zum Ausbau beitragen? Zach: KMU bilden das Rückgrat. Neue, innovative Betriebe fungieren als Wirtschaftsmotor. Unternehmensgründungen sorgen für wichtige Impulse. Als Regionalbank arbeiten wir so eng wie möglich mit Firmenkunden zusammen. Es zählen die persönliche, aktive Betreuung, aber auch betriebswirtschaftliche Kriterien. Was empfehlen Sie Ihren Kreditkunden in den aktuell unsicheren Zeiten an den Währungsmärkten? Zach: Wir suchen aktiv den Kontakt zu Kunden mit Finanzierungen in Schweizer Franken. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, diese Finanzierungen genau zu überprüfen und neu zu gestalten. Gemeinsam erarbeiten wir die optimale Lösung. Wie sieht die Steiermärkische Sparkasse ihre Rolle im Vergleich zu anderen Beratern, die Unternehmer in Anspruch nehmen? Zach: Wir können und wollen weder Unternehmensberater noch Steuerberater ersetzen. Durch aktive Finanzberatung wollen wir die Zukunft des Unternehmens entscheidend positiv beeinflussen. Wir agieren und entscheiden rasch und flexibel – der persönliche Kontakt vor Ort ist der Schlüssel dazu.

Bestens beraten! Steiermärkische Sparkasse, Tel. 05 0100 – 37756 sowie E-Mail: walter.zach@ steiermaerkische.at, www.steiermaerkische.at

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Foto: Fischer

Apfel, Wein, Ölkürbis und Steirerkren. Die Südoststeiermark, der „Früchtekorb Österreichs“, hat sich zu einer der innovativsten Regionen des Landes entwickelt. Regionalleiter Walter Zach erklärt, wie die Steiermärkische Sparkasse südoststeirische Unternehmer fördert und unterstützt.

Während die Wirtschaft um Graz boomt, drohen andere Regionen wirtschaftlich auszusterben. Eine kluge Verkehrspolitik kann entgegenwirken. Verkehrspolitik ist in der Steiermark schon lange ein emotionales Thema: Die unendliche Problematik im Ennstal (siehe Seiten 16–17), die Streichung von regionalen Verbindungen durch die ÖBB, Überlastung in Graz – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Da Infrastruktur unmittelbar mit der Wirtschaftsentwicklung zusammenhängt, beschäftigte sich der vierte Tag der WK-Programmund Strategiewoche mit diesem Thema. „Der sprichwörtliche Weg nach Rom soll auf jeden Fall durch die Steiermark führen“, eröffnete Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder die Diskussion. Von 2005 bis 2010 war sie als Verkehrslandesrätin

Programmwoche Tag 4 unmittelbar in wichtige Infrastrukturentscheidungen eingebunden. Ein Durchbruch gelang mit dem Beschluss zum Baltisch-Adriatischen Korridor, der die Ostsee mit dem Mittelmeer verbinden soll. Allein für das Teilstück „Koralmbahn“ wurde für Kärnten und die Weststeiermark eine zusätzliche Wertschöpfung von 200 Millionen Euro errechnet. „Bis zur Entscheidung ist es wegen der meist sehr schwierigen Verhandlungen oft ein langer Weg.“

Verkehr neu denken Um dem entgegenzuwirken, fordert Edlinger-Ploder einen breit angelegten Konsens darüber, wie mit Mobilität und Transport umgegangen wird.

Wirtschaft

„Letztlich müssen auch umwelt-, standort- und bürgerpolitische Aspekte bedacht werden – sonst wird der Verkehr schnell als Belästigung wahrgenommen“, betont sie. Auch Lisa Rücker, Vizebürgermeisterin der Stadt Graz, schlägt in dieselbe Kerbe: „Wir müssen den Begriff Infrastruktur neu besetzen – denn er beinhaltet neben dem Verkehr an sich auch die Raumplanung. Das bedeutet vor allem für Graz eine besondere Herausforderung.“ Lege man das Wachstum der Bevölkerung auf den Verkehr um, so müsse man in den nächsten Jahren mit bis zu 40 Prozent mehr Verkehrsteilnehmern in der steirischen Landeshauptstadt rechnen. Benötigt werde daher ein breiter Konsens, dass die Öffis und die Infrastruktur im öffentlichen Interesse läge. „Für die gesamte Volkswirtschaft verursacht ein auf Autos fußender Individualverkehr zu viele Kosten“, argumentiert sie.

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Infrastruktur-Sackgasse

ubit

news

Einladung

Die Fachgruppe UBIT lädt Sie zu den Workshop-Tagen am 17. und 18. November 2011 ein. Workshop „Dienstvertrag versus Werkvertrag“ Donnerstag, 17. November 9.00 – 17.30 Uhr Vortragender: Dr. Wolfgang Nagelschmied Workshop „Vollkostenrechnung versus Teilkostenrechnung“ Freitag, 18. November 9.00 - 17.30 Uhr Vortragender: Mag. Peter Voithofer Veranstaltungsort Hotel Fischer, Hauptplatz 58, 8271 Bad Waltersdorf

beide nicht an: „Das Ziel ist, die Autowege zu reduzieren. Bei der Hälfte aller Fahrten ist der zurückgelegte Weg geringer als fünf Kilometer – ist es da wirklich nötig, das Auto zu bemühen?“, stellt Rücker in den Raum. M. R.

Mehr Informationen zur den einzelnen Themen der Programm­ woche finden Sie auf wko.tv.

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ANMELDUNGEN bis spätestens 11. November 2011 per E-Mail an office@ubit-stmk.at oder per Fax an 0316-601-405

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns über Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Lichtbild und dem letzten Schulzeugnis, einlangend bis 16. 1. 2012 an: Wirtschaftskammer Steiermark, Human Resources Management, z. Hd. Frau Astrid Bachal, Körblergasse 111–113, 8021 Graz oder per E-Mail unter dem Kennwort „Lehrling Bürokauffrau/mann“ an karriere@wkstmk.at.

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Wirtschaft

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Ähnlich sieht das EdlingerPloder, die dem Auto Grenzen attestiert: „Eventuell brauche ich für die Strecke Graz–Wien mit der Bahn etwas länger – dafür komme ich aber verlässlich und staufrei an.“ Eine gänzlich autofreie Zukunft streben aber

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Foto: Fischer

Leben ihr innovatives Sozialprogramm: die AtempoGeschäftsführer Klaus Candussi und Walburga Fröhlich.

Social-Franchise-System erobert die Welt Integration, die Grenzen sprengt: Ein engagiertes Grazer Unternehmen teilt sein Know-how erfolgreich mit Interessenten auch im Ausland. Von Graz bis nach Berlin: Über ein Social-Franchise-System vernetzt ein Grazer Unternehmen seinen betont anderen Zugang zur Integration weit über die Landesgrenzen hinaus. Und das mit beachtlichem Erfolg: So hat die Europäische Kommission das Unternehmen „Atempo“ 2008 als eines von sieben Best-Practice-Beispielen im Sozialbereich ausgezeichnet, und Anfang dieses Monats folgte der Preis des bayrischen Sozialministeriums für das innovativste Sozialprogramm im deutschsprachigen Raum. Firmengründer Klaus Candussi hat sich der Integration von Menschen mit Behinderung seit Langem verschrieben. Nach zehn Jahren in der Geschäftsführung des Vereins „Alpha Nova“ suchte er aber nach

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Eine Serie der „Steirischen Wirtschaft“ Sie kennen eine innovative Unternehmerpersönlichkeit? Schicken Sie Ihre Vorschläge an veronika.pranger@wkstmk.at.

größeren Herausforderungen. Candussi: „Ich wollte einen radikaleren Weg gehen. Ein System, das Behinderten maximal ein betreutes Leben in der Werkstätte ermöglicht, ist nicht ausreichend.“

Berufliche Teilhabe Einen Beruf auszuüben und echten Lohn dafür zu erhalten statt Taschengeld, sorge nicht nur für ein verändertes soziales Rollenbild, sondern auch für ein Mehr an Selbstwert, weiß der Sozialmanager. „Berufliche Teilhabe ist der Schlüssel. Wichtig ist aber die Rücksicht auf das jeweilige Tempo.“ Besonders auf den IT-Bereich ausgerichtete Berufsvorbereitungsprogramme für Menschen mit Lernschwierigkeiten waren der Anfang. In den

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letzten zehn Jahren konnten 88 Personen in Beschäftigung vermittelt werden. „90 Prozent davon sind noch immer an ihrem Arbeitsplatz“, freut sich Candussi über die tolle Bilanz. Das Unternehmen selbst beschäftigt über 70 Mitarbeiter, rund ein Viertel davon sind Personen mit Lernschwierigkeiten oder körperlicher Beeinträchtigung. „Dieses besondere Knowhow nutzen wir. Es wurden verschiedene Geschäftsbereiche, in denen Menschen mit Behinderung als Experten tätig sind, entwickelt.“ Übersetzungsleistungen von schwierigen Texten in leichte Sprache gehören ebenso zum Repertoire wie Beratungen zur Barrierefreiheit oder Evaluationen von sozialen Einrichtungen. Und davon machen bereits zahlreiche Gemeinden, Tourismusvereinigungen oder Betriebe eifrig Gebrauch. Candussi: „Wir betreuen die Stadt Schladming in der WMVorbereitung ebenso wie Steiermark Tourismus, wo von uns getestete Hotels auf der Homepage gekennzeichnet sind.“

www.atempo.at Der Grazer Gleichstellungsverein Atempo wurde 2000 gegründet. Die Atempo Betriebsgesellschaft mbH wurde 2005 zur wirtschaftlichen Führung des Vereins ins Leben gerufen.

Quergefragt Als Kind wollte ich werden… …Landstreicher oder Bauer. In zehn Jahren bin ich… …hoffentlich immer noch kein alternder Zyniker. Dieses Buch inspiriert mich… …„Endlich im Endlichen“, weil Autor Fred Luks die Welt mit Großzügigkeit und Humor retten will. Innovativ sein bedeutet für mich… …aus vielen Anregungen etwas Neues zusammendenken.

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Qualität in der Schweißtechnik

Das wird Ihr nächster Schritt zum Erfolg.

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Den Erfolg kann man sich ausrechnen Engagement und Kreativität sind wichtige Säulen des Erfolgs. Aber das Fundament ist die betriebswirtschaftliche Führung. Im Hotel- und Gastgewerbe mit seinen vielen Facetten und Aufgabenfeldern gibt es auch eine Vielfalt an Kosten zu berücksichtigen. Nur die systematische Aufzeichnung sichert den Überblick: Und das ist Thema des ersten Moduls ei-

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ner Seminarreihe am Wifi für das Hotel- und Gastgewerbe mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis. Um die Kalkulation geht es dann im zweiten Modul und um den Controllingbereich, also die Planung und Steuerung, im dritten Seminar dieser Reihe für Unternehmer(innen) und Führungskräfte. In kompakter Form lernt man die wesentlichen Faktoren und Kriterien kennen, auf die man den Erfolg auf Dauer aufbauen kann.

Gastronomie Betriebswirtschaft und Kalkulation für das Hotel- und Gastgewerbe Die Seminarreihe für die Praxis in drei Modulen. Nächste Starts: 14. 11., 9–17 Uhr, Wifi Graz, 15. 11, 8.30–17.10, Wifi Obersteiermark, Niklasdorf Weitere Termine im Wifi Kursbuch. Anmeldung: (0316) 602-1234 www.stmk.wifi.at/gastronomie

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Foto: Melbinger

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Zügel des Exports in neuer Hand Seit September hat das Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) mit Jürgen Roth einen neuen Vorsitzenden. Die ersten Kontakte sind bereits geknüpft. Das Erobern von Märkten liegt dem WK-Vizepräsidenten und neuen Aufsichtsratsvorsitzenden des Internationalisierungscenters Steiermark (ICS), Jürgen Roth, im Blut. Schließlich werden seit drei Jahrzehnten über das Ölhandelsunternehmen Roth die steirischen Heimmärkte Ungarn, Kroatien, Serbien, die Slowakei und Russland bearbeitet. Künftig wird er mit seinem Know-how in Auslandsgeschäften im ICS die Weichen für exportorientierte Unternehmen stellen.

Foto: Fischer

Türkische Bande

Jürgen Roth ist der neue Aufsichtsratsvorsitzende des ICS.

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Die ersten Kontakte hat Roth bereits auf seiner kürzlichen Türkeireise, wo er Teil einer 60-köpfigen steirischen Delegation war, geknüpft. Mit Erfolg: „Eine Absichtserklärung zwischen der WK Steiermark und der Handelskammer Bursa wurde unterzeichnet. Künftig sollen Infos ausgetauscht und gemeinsam EU- oder bilaterale Projekte abgewickelt werden“, sagt Roth und spricht von vielversprechenden Geschäften. „Das Wirtschaftswachstum in der Türkei wird mit zehn Prozent und mehr beziffert.“ Die Steiermark nimmt im Export eine führende Rolle in Österreich ein. Bereits jeder zweite Euro wird im Ausland verdient. 2010 wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von 16,3 Milliarden Euro exportiert (mehr in der nächsten Ausgabe der

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Steirischen Wirtschaft). „Die gute Entwicklung im Export wurde sicherlich von der Automobilindustrie, aber auch von den steirischen Innovationen im Bereich der Umwelttechnologien getragen“, ist Roth überzeugt. Die Herausforderung sei es nun, die bewährten Märkte weiterhin mit innovativen Ideen zu halten, aber gleichzeitig neue Märkte rasch zu erobern, bevor es andere tun.

Die nächsten Schritte „Die Steiermark hat mit dem ICS einen großen Vorteil und nimmt damit die Hauptrolle bei der Internationalisierung ein“, so Roth. „Im Besonderen werden auch Kleinst-, Kleinund Mittelbetriebe zum Thema Export angesprochen. In den letzten drei Jahren wurden dazu mehr als 300 Veranstaltungen vom ICS durchgeführt und rund 7500 Kontakte hergestellt.“ Dabei standen die Nachbarschaftsmärkte Deutschland, Ungarn, Slowakei und Serbien sowie Russland im Fokus. „Als neuer Schwerpunkt gilt nun die Türkei“, resümiert Roth und sieht auch in Nordamerika großes Potenzial schlummern. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

ICS Internationale Wirtschaftsmissionen, Bearbeitung von Fokusregionen, Export-Offensive: Das Internationalisierungscenter Steiermark ist der erste Ansprechpartner für exportorientierte steirische Unternehmen. Weitere Informationen: Tel. 0316/601-400, www.ic-steiermark. eu, Mail office@ic-steiermark.at.

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Foto: Uni Graz

Die Karl-FranzensUni setzt auf Entrepreneurship.

Starkes Netz aus Wissenschaft und Praxis Davon profitieren nicht nur Studierende, sondern auch die steirische Wirtschaft: Neues Uni-Zentrum holt Unternehmer in den Hörsaal. „Wirtschaft lehren, Wissenschaft leben“: Diesem Leitspruch verpflichtet, holt die Uni Graz ab sofort unternehmerische Praxis in den Hörsaal. Das in Österreich einzigartige Mo-

Alfred Gutschelhofer Foto: Fischer

dell wird im neuen „Zentrum für Entrepreneurship und angewandte Betriebswirtschaftslehre“ verankert. Für Ex-Rektor und Zentrumsleiter Alfred Gutschelhofer, dessen ers-

ter Lehrstuhl in Linz übrigens auf WKÖ-Präsident Christoph Leitl zurückgeht, ein Schritt, von dem nicht nur die Studierenden profitieren: „Das Angebot richtet sich auch an Unternehmer. Bei vielen Veranstaltungen sind die Wirtschaftstreibenden gerne gesehen.“ Ebenso wolle man eng mit der Wirtschaftskammer zusammenarbeiten, „um den niedrigen Gründerzahlen bei Akademikern entgegenzuwirken“. Das

neue Bindeglied zwischen Theo­ rie und Praxis versucht sämtliche Branchen mit hochkarätigen, anwendungsorientierten Professuren abzudecken. Den Anfang machen unter anderen Max Otte (Ökonom und Bestsellerautor), Thomas Krautzer (Geschäftsführer der IV Steiermark), Karl Rose (ehemaliger Chefstratege von Royal Dutch Shell) sowie Horst Pirker (ehemaliger Styria-Vorstand). Infos: www.kfunigraz.ac.at

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Unsere Arbeitswelt als Megabaustelle Von der Pensionslücke bis hin zum Facharbeitermangel: Eine hochkarätige Runde suchte neue Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit.

der Anteil der Erwerbspersonen über 50 bis zum Jahr 2020 um 34 Prozent zunehmen. Fit für diesen Generationenwechsel ist man laut Rotschädl aber noch nicht: „Wir brauchen altersgerechte Arbeit.“ • Pensionslücke: Sage und schreibe acht Pensionsreformen gab es in den vergangenen 25 Jahren, der große Wurf war nicht darunter. „Leider“, sind sich alle einig, wie auch beim Grund: Zu viele Politiker dachten nur bis zu nächsten Wahl und nicht an die nächste Generation. „Das durchschnittliche Pensionsantrittsalter liegt derzeit bei 58,2 Jahren, das ist eindeutig zu wenig“, so Herk. • Facharbeitermangel: Nur mehr 1,4 Bewerber kommen aktuell auf eine offene Lehrstelle in der Steiermark. M. L.

Arbeit muss wieder sinnstiftend werden. Josef Herk

Die Lohnnebenkosten sind eigentlich schon die Lohnhauptkosten. Hermann Talowski

Wichtig ist, dass die Menschen mehr Geld in der Tasche haben. Walter Rotschädl

Wenn ich Blecha und Kohl sehe, halte ich mein Geldtascherl fest. Hans Putzer

Foto: Wolf

Der Wettbewerb wird immer härter, gleichzeitig sinkt die Arbeitsmoral. „Ich halte diese Ö3-Mentalität nicht länger aus. Am Montag wird schon darüber geraunzt, wie lange die Arbeitswoche noch dauert“, platzt WK-Präsident Josef Herk der Kragen. Denn wie soll so unser hoher Lebensstandard gehalten werden? Darüber debattierte auf Initiative der „Woche“ eine hochkarätige Runde, der neben Herk auch der Spartenobmann Gewerbe und Handwerk, Hermann Talow-

ski, sowie AK-Präsident Walter Rotschädl und der Präsident der Katholischen Aktion (KA), Hans Putzer angehörten. Die wichtigsten Themen: • Sonn- und Feiertagsarbeit: Für großes Aufsehen sorgte im Sommer die Forderung von Hermann Talowski, Feiertagszuschläge nur mehr an Katholiken auszubezahlen. Er steht dazu: „Beim Verein ÖGB bekommt man ja auch nur Leistungen, wenn man Mitglied ist. Warum sollte das beim Verein Kirche anders sein?“ Anders sieht das auf jeden Fall Hans Putzer: „Ein solches Bonus-/ Malussystem ist nicht im Sinn der Kirche.“ Einigkeit herrschte dagegen über die Beibehaltung des arbeitsfreien Sonntags. • Arbeitswelt im Wandel: Einer Studie der SFG zufolge wird

Hochkarätige Runde: H. Putzer (KA), W. Rotschädl (AK), M. Lugger (StWi), R. Reischl (Woche), J. Herk (WK) und H. Talowski (WK) Werbung

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Brüssel ist fest in Frauenhand

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WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz wurde in Brüssel als erste Frau zur neuen Vizepräsidentin von „Eurochambres“ gewählt.

Starke Stimme in Brüssel: WKÖVizepräsidentin Martha Schultz

Frau Vizepräsidentin, wie bewerten Sie das Rettungspaket zur Bekämpfung der Krise? Martha Schultz: Die Staatsund Regierungschefs haben damit einen wichtigen Schritt geschafft. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Wir brauchen ein Mehr an Europa in der Fiskal- und Wirtschaftspolitik, das beinhaltet die Schaffung und Einhaltung strenger haushaltspolitischer Regeln. Welche Aufgaben erwarten Sie als Vizepräsidentin von „Eurochambres“?

Schultz: Das ist ein ganzes Bündel. Ich möchte EUROCHAMBRES im Bestreben stärken, überbordende Bürokratie und unnötige rechtliche Regelungen abzubauen. Dabei will ich einen Fokus auf KMU legen, sie sind das Rückgrat der europäischen und auch der österreichischen Wirtschaft. Wie kann man KMU auf europäischer Ebene konkret Unterstützung bieten? Schultz: Wir brauchen auf europäischer Ebene bessere Rahmenbedingungen – gerade jetzt, wo wir eine schwierige Situation zu bewältigen haben. Die Zugänge zu Finanzierungen müssen für KMU erleichtert werden, der von WKÖPräsident Leitl vorgeschlagene Garantiefonds wäre hier eine wichtige Stütze.

Wie können Sie sich hier einbringen? Schultz: Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich mich weder als Unternehmerin noch als Interessenvertreterin je mit dem Status quo zufrieden gegeben habe, sondern immer versuche, Verbesserungen vorzunehmen. Diesen Weg werde ich auch auf europäischer Ebene weitergehen.

Zur Person Martha Schultz (48) ist neue Vizepräsidentin von „Eurochambres“ in Brüssel. Schultz wurde im ersten Wahlgang mit 2/3-Mehrheit als erste Frau ins Präsidium des Dachverbands der europäischen Industrieund Handelskammern gewählt.

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Rettungsschirm gegen das Ausbrennen Ständige Überlastung, körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung und das Gefühl, immer mehr geben zu müssen – Burnout hat viele Gesichter. Gerade im Frühstadium ist es wichtig, Anzeichen der Erschöpfung zu erkennen und gegenzusteuern. Besonders für Unternehmer ist es oft nicht leicht, rechtzeitig Maßnahmen zu setzen, um präventiv zu wirken. Um gesund und leistungsfähig zu bleiben, braucht es allerdings immer wieder die Reflexion

darüber, wo man sich Unterstützung holen kann, welche Arbeiten man delegieren kann oder wo eine Kooperation sinnvoll sein könnte. Auch professionelle Beratung kann eine Hilfe sein. Mehr über die Hintergründe und der Verlauf des Burnout-Syndroms und über Strategien der Prävention für Unternehmen gibt es nun in der vom Wifi-Unternehmerservice herausgegebenen Broschüre „Burn on statt Burnout“.

Ob Unternehmer oder Mitarbeiter: Burnout kann jeden treffen.

„Burn on“ statt Burnout Der 40 Seiten starke Leitfaden kann unter www.unternehmerservice.at heruntergeladen oder unter unternehmerservice@wko.at bzw. unter Tel 05/90900-4522 angefordert werden.

Robert Lehmann - Fotolia

Was Unternehmer tun können, um sich und ihre Mitarbeiter vor Burnout zu bewahren, gibt es in einer Broschüre nachzulesen.

Businessforum für Erfolgreiche Zum neunten Mal bringt Gröbl&Partner erfolgreiche Führungskräfte und Entscheidungsträger und solche, die es werden wollen, zum Businessforum zusammen: Dieter Lange verfügt über breite Erfahrung in Spitzenpositionen der Wirtschaft und führt auf den „Königsweg zum Erfolg“, Verkaufstrainer Klaus Fink spricht über den „Erfolgsfaktor Verkaufen“, Rechtswissenschaftler und Musiker Harald Pill spricht über die „Partitur des Erfol-

ges“. Außerdem mit dabei: Sonja Klima, Geschäftsführerin der Ronald-McDonaldKinderhilfe, Barbara Muhr, Vorstandsdirektorin Holding Graz, und Moderatorin Kathi Wenusch. 11. November von 9 bis 17 Uhr, Messe Graz. Teilnahmebetrag 395 Euro (inkl. Seminarbeitrag, Verpflegung, Unterlagen und Parkhaus). Anmeldung und Infos unter 0316/8160111-0 oder office@groebl.com., www.dasbusinessforum.at

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Medieninhaber, Herausgeber (Verleger) und Produzent: Wirtschaftskammer Steiermark, 8021 Graz, Körblergasse 111–113, Tel. 0316/601-657, Fax 0316/601-308 Chefredakteur: Mag. Mario Lugger Redaktion: Anja Genser, Bakk. techn. (Chefin vom Dienst), Mag. Petra ­Mravlak (Redakteurin) Kontakt: redak­tion.stwi@wkstmk.at Anzeigenverwaltung: MEMA Medien Marketing G.m.b.H, Reitschulgasse 5, 8010 Graz, Tel. 0316/817090, Fax DW 51, anzeigen.stwi@mema.at Druck: Druck Styria, Graz Fotos ohne Autorenhinweis stammen aus unserem Archiv. Die in mit „Werbung“ gekennzeichneten Artikeln vertretene Meinung muss nicht mit jener der Wirtschaftskammer Steiermark übereinstimmen. Die inhaltliche Verantwortung selbiger liegt beim jeweiligen Auftraggeber. Verbreitete Auflage Inland (1. Hj. 2011): 59.954

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Wirtschaft

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Nachfolger auf Stimmenfang: Die Mit „Follow me“ wird jede Betriebsübernahme erfolgreich abgewickelt. Jetzt wurden die steirischen Supernachfolger gekürt. Einen bestehenden Betrieb mit Standort, Beschäftigten und Kundenstock zu übernehmen ist ein höchst attraktiver Weg in die Selbständigkeit. Das beweisen auch die drei Sieger beim Wettbewerb „Super.Nachfolger 2011“. Veronika Kulmer, Monika Fröhwein und Birgit Ritter haben dank tatkräftiger Unterstützung ihrer Kunden den Sprung auf das Siegerstockerl geschafft. Im Rahmen eines Votings waren diese nämlich steier-

markweit aufgerufen, ihre Stimmen für „ihre“ Nachfolger abzugeben. Nicht weniger als 6832 konnte die Siegerin Veronika Kulmer auf ihrem „Geschäftskonto“ verbuchen. Und sich damit den Sieg sichern. „Ich bin begeistert, wie mich die Kunden als Nachfolgerin und NeoUnternehmerin angenommen haben.“

Spontane Übernahme Seit April 2011 ist Kulmer die Chefin im Unternehmen „K & K Kunstduo“ in St. Margerethen an der Raab, das sich ganz auf die Produktion von ausgefallenem Trachtenschmuck und -taschen spezialisiert hat. Als Nachfolgerin von Sylvia Knaus, mit der sie seit

der Gründung des Unternehmens bereits als Konsulentin zusammengearbeitet hat. „Der Entschluss von Knaus, auszusteigen, kam ganz spontan, entsprechend schnell musste ich mich entscheiden, das Geschäft zu übernehmen.“ Dass der Einstieg in die Selbständigkeit ohne größere Probleme gelungen ist, das verdankt Kulmer den Experten der WK, „die mich erst bei einem ,Follow me‘-Frühstück auf die Möglichkeiten der Übernahme aufmerksam gemacht, und sie mit mir auch abgewickelt haben“. Firma und Familie unter einen Hut zu bringen, das schafft die Mutter eines siebenjährigen Sohnes nur mit Unterstützung ihres Ehemannes, „der neben einem Angestellten auch mein

wichtigster Mitarbeiter ist“. Auf die Unterstützung ihres Partners kann auch die Zweitplatzierte Monika Fröhwein setzen, die beim Voting ebenfalls kräftig punkten konnte.

Traditionsbetrieb Die Konditormeisterin hat am 1. Oktober das Traditionsunternehmen Café/Konditorei Renn in Graz-Gösting übernommen, dessen Gründungsjahr aus dem Jahr 1952 datiert. „Ich habe schon im Betrieb gelernt, mich nach der Meisterprüfung allerdings für einen beruflichen Wechsel entschieden.“ Als Chefin ist sie an ihre ursprüngliche Wirkungsstätte zurückgekehrt, „aber nur dank der tatkräftigen Unterstützung der Mitarbeiter im Gründerser-

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Wirtschaft

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Steirer haben die Besten gewählt vice, ohne die ich den Schritt niemals gewagt hätte“. Sechs Mitarbeiter, früher ihre Kollegen, dürfen sich jetzt über eine höchst verständnisvolle Chefin freuen. Was sie interessierten Nachfolgern rät: „Den wohl wichtigsten Schritt im Berufsleben vor allem mit dem Partner besprechen.“ Auf Platz drei haben die Kunden Birgit Ritter gewählt. Die 29-jährige Köchin hat nach langen beruflichen Wanderjahren am 1. August den Gasthof und die Fleischerei ihrer Eltern Fritz und Maria Ritter in Pöllau bei Hartberg übernommen, mit denen sie auch als Chefin ein Erfolgsteam bildet. Was Ritter potenziellen Nachfolgern rät: „Früh genug mit der Übernahme beginnen.“

Die Steirer konnten persönlich und online die „Super.Nachfolger 2011“ küren. Platz 1: Veronika Kulmer, K&K Kunstduo, St. Margerethen a. d. Raab. Platz 2: Konditormeisterin Monika Fröhwein, Cafe-Konditorei Renn, Graz-Gösting. Platz 3: Köchin Birgit Ritter, Gasthof und Fleischerei Ritter, Pöllau bei Hartberg. Infos: wko.at/stmk/followme

Foto: Fischer

Die Super-Nachfolger

Zieht den Hut vor ihren Kunden: Kulmer mit WK-Präsident Herk (li.) und Landesrat Buchmann.

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Wirtschaft

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„Die regionale Entwicklung hängt unmittelbar mit der Infrastruktur zusammen. Denn Verkehrswege sind die Lebensadern für die Wirtschaft und in weiterer Folge auch für die Lebensqualität.“

WK-Präsident Josef Herk

Stillstand ist Rückschritt Was passiert, wenn nichts passiert? Diese Frage wurde bei einer Studie zur B320 gestellt. Bevölkerung und Unternehmer zeichnen ein düsteres Bild. Die Ennstalbundesstraße ist in den Köpfen eindeutig negativ besetzt. Das sagt die neueste Ennstal-Studie aus, die im Auftrag der WK Steiermark vom Grazer Meinungsforschungsinstitut „bmm“ durchgeführt

wurde. 99 Prozent der Befragten assoziieren mit der B320 Staus, Unfälle, Umwelt- und Lärmbelastung. 87,9 Prozent sehen eine zeitgemäße Anpassung der Verkehrssituation als absolut notwendig an. „Bemerkenswert ist, dass bei dieser Studie nicht nur Unternehmer zu Wort kamen, sondern auch die Bevölkerung“, betont WK-Präsident Josef Herk. Eine zeitgemäße Infrastruktur und die Attraktivität der Region sind für 71 Pro-

Leoben

Seit November gibt es in den Bezirken Judenburg, Knittelfeld und Murau die „Murtalcard Neu“. Die Card im Scheckkartenformat soll Touristen und Einwohnern Boni und individuelle Vorteile bringen. Die rote Karte für Touristen bietet Vorteile bei vielen Ausflugszielen und individuelle Informationen über die Region. Die grüne Karte verspricht Bonuspunkte, Rabatte und Einkaufsaktionen bei regionalen Partnern. Produziert werden die Karten von Inplastor. Weitere Infos unter www.murtalcard. com.

Zwei Gründe zum Feiern gibt es beim Autohaus Puntinger in Leo­ ben. Zum einen besteht der Betrieb bereits in dritter Generation und feiert sein 80-Jahr-Jubiläum, zum anderen wurde die neue

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Foto: Weeber

Murtal

Autohaus Puntinger

zent der Befragten untrennbar mitei­nander verbunden. „Damit gibt es jetzt einen klaren Auftrag an die Politik, sich der Ennstalbundesstraße endlich entsprechend anzunehmen“, setzt Herk nach – zumal die Studie nicht nur die Meinung der 37.000 Bewohner im Ennstal repräsentiert, sondern auch die der 2400 Arbeitgeberbetriebe. Für den Ennstaler WK-Regionalstellenleiter Helmut Blaser sind mit der neuen Ennstalstu-

Kfz-Werkstatt fertiggestellt und bei der Feier eingeweiht. Puntinger ist damit das älteste Autohaus in Leoben.

Graz „Club 41 Clocktower“ nennt sich ein neuer Charity-Club in Graz, der rasche und unbürokratische Hilfe für Kinder und Familien zur Verfügung stellen will. Am 22. Oktober fand eine Feier zur offiziellen Gründung des Clubs statt. Die 5000 Euro Reinerlös der Veranstaltung kommen dem Familienhaus St. Christoph zugute. *

Wirtschaft

die nicht nur die langjährigen Befürchtungen bestätigt, nämlich dass die Wirtschaft und in weiterer Folge die Lebensqualität durch eine veraltete Infrastruktur in Gefahr ist. Er sieht auch die Argumentation der Bürgerinitiativen entkräftet. „Immer wieder wurde von den kleinen Rebellengruppen behauptet, sie würden für die Bevölkerung sprechen. Doch die Befragung zeigt das Gegenteil“, freut sich Blaser tierisch über den Etappensieg. „Jahre-

Sechs steirische Gemeinden wurden in Graz als energieeffiziente Gemeinden ausgezeichnet: Bairisch-Kölldorf, Lebring-St. Margarethen, Liezen, Seckau, Semriach und Thal wurden für ihre Bemühungen offiziell in das „e5Programm“ aufgenommen. Ausgezeichnet werden Gemeinden, die durch den effizienten Umgang mit Energie und die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern einen Beitrag zu einer zukunftsverträglichen Entwicklung der Gesellschaft leisten. Langfristige Klimaschutzarbeit in den Bereichen Energie und Mobilität stehen dabei im Mittelpunkt.
Leb-

ring-St. Margarethen etwa hat seine Volksschule im letzten Jahr energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht und sich somit als „e-Gemeinde“ qualifiziert. Infos zum e5-Programm unter www.lev.at. * Die Grazer „Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus“ untersuchte in der dritten steirischen Jugendstudie Lebensbedingungen, Werte, Zukunftsperspektiven, Berufswahlmotive und die Nutzung neuer Medien bei Jugendlichen und präsentiert die Ergebnisse im Rahmen der RegioNext-Tour. 2650 Jugendliche wur-

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„Wenn in der Causa Ennstalbundesstraße weiterhin nichts geschieht, ist die Zukunft der Region in Gefahr. Ohne zeitgemäße Anpassung wird auch die Wohn- und Lebensqualität sinken.“

WK-Regional­ stellenleiter Helmut Blaser

Claudia BrandstätterKobalt

„Seit Jahrzehnten wird sehr emotional über Verkehrslösungen im Ennstal diskutiert. Die Studie zeigt eindeutig, dass Unternehmer wie auch Bevölkerung mehrheitlich eine Verkehrslösung der B320 herbeisehnen.“

Stau ohne Ende: Dieses Bild ist im Ennstal an der Tagesordnung. lang hat eine kleine Gruppe von Rebellen die Weiterentwicklung einer ganzen Region verhindert.“

Eskalation Dennoch ändert sich nichts an der Tatsache, dass mittlerweile die Uhr schon fünf nach zwölf anzeigt. Studienautorin Claudia Brandstätter-Kobalt bestätigt: „Wenn sich in den nächsten drei Jahren nichts ändert, dann wird die Situation eskalieren. Die Konsequenzen

den befragt, und die Jugend zeigt sich optimistisch: 94 Prozent sehen ihrer Zukunft mit Zuversicht entgegen, 85 Prozent glauben, dass sich ihre beruflichen Wünsche erfüllen werden. Bei der Berufswahl hat das enge persönliche Umfeld den größten Einfluss, speziell Eltern und Freunde. Beinahe 99 Prozent der Jugendlichen verfügen über Zugang zum Internet, besonders Mädchen sind in den neuen sozialen Netzwerken aktiv (75 Prozent). Die RegioNext-Tour startet am 15. November, Termine können gebucht werden unter Tel. 0664/5321606. *

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der veralteten Straße sind nämlich jetzt schon deutlich spürbar.“ Blaser lässt dazu Fakten sprechen: „Die Abwanderungsquote liegt derzeit bei 1,7 Prozent, und die Tendenz ist steigend. Es werden auch kaum Investitionen in der Region getätigt. Die Unternehmer warten derzeit ab, was passiert.“ „Auch der Tourismus leidet eindeutig unter der derzeitigen Verkehrssituation“, ergänzt Präsident Herk, „und das nicht nur in Hinblick auf die

Zum „Global Multimedia Action Place“ lädt der ORF in Graz, Marburgerstraße 20, am 10. November zwischen 18.30 und 21 Uhr. Junge Entwickler unter 30 Jahren präsentieren dort ihre Projekte, die alle eines gemein haben: Sie nutzen neue Medien und neue Wege, um sozial aktiv zu werden, Aufmerksamkeit zu generieren und Hilfe zu bieten. Aus 99 Ländern stammen dabei die Einreichungen, 18 ausgewählte Projekte werden präsentiert. Anmeldung bis 9. November unter Tel. 0316/421242, E-Mail marketing. steiermark@orf.at. *

Schi-WM 2013 in Schladming“. Denn laut Studie sehen 90 Prozent der Befragten den Tourismus für die Region als sehr wichtig bzw. wichtig an. Brandstätter-Kobalt weiter: „Mehr als ein Drittel der Befragten rechnet langfristig mit einer Verlagerung der Urlaubsströme, wenn nichts passiert. Denn Ausweichmöglichkeiten gibt es aus Sicht der Bevölkerung und der Unternehmer genug.“ Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Feldbach Der Oststeirische Integrationspreis wurde in Feldbach drei Unternehmen übergeben, die sich besonders um die Integration von Menschen mit Behinderung in den betrieblichen Alltag verdient gemacht

Zahlen, Daten, Fakten • Seit 1971 steht die Ennstalbundesstraße zur Diskussion. • Jetzt wurde erstmals eine Befragung von Unternehmen und Bevölkerung durchgeführt. • 99 Prozent der Befragten assoziieren mit der Ennstalbundesstraße negative Bilder. • 88 Prozent der Befragten wollen eine zeitgemäße Verkehrslösung.

haben. Die Preise gingen an Grübl Automation in Stubenberg am See, Haas Fertigbau in Großwilfersdorf und das Autohaus Fink in Gnas bei Feldbach. „Eigentlich brauchen wir über Integration nicht reden, weil sie eine Selbstverständlichkeit ist“, sagt Ekkehard Grübl vom gleichnamigen Betrieb: „Man bekommt sehr engagierte Leute.“

Bruck an der Mur

G. Windisch von Grübl

Zwei Bezirksmessen finden in Kürze statt: die Mürzer Messe vom 4. bis zum 6. November sowie die Brucker Messe vom 10. bis 13. November.

Wirtschaft

Leibnitz „Ökoprofit-Leibnitz“ nennt sich ein Programm des EU-Regionalmanagements Südsteiermark, das Entlastungen für die Umwelt und die Finanzen bringen will. Acht steirische Unternehmen bekamen die Auszeichnung zum ÖkoprofitBetrieb verliehen: Assmann Ladenbau in Leibnitz, Labugger-Kernöl in Lebring, Lafarge-Zementwerke in Retznei, Jugend am Werk Steiermark in Graz, Lebenshilfe in Voitsberg, Graz, Graz-Umgebung und im Ennstal. Insgesamt wurden 175.000 Euro eingespart. Weitere Infos unter www.oekoprofit.com.

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Das malerische Studenzen ist ja nicht gerade „der Nabel der Steiermark“, schmunzelte einer der vielen Gäste, als Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann kürzlich das Gütesiegel „Erlebnis Wirtschaft“ der Firma Mode & Tracht Hiebaum überreichte. Mit der „Vulkanland“ Tracht, kreiert bei Hiebaum, sei nach den Köstlichkeiten aus den lokalen Genuss-Manufakturen ein weiteres Kapitel an Nachhaltigkeit aufgeschlagen, sagte LAbg. Josef Ober. Die neuen Trachten laden zur fröhlichen Gemeinschaft ein, sind anmutig-dezent und naturverbunden – bei Damen, Herren und Kindern. Mode & Tracht Hiebaum hat sich prächtig entwickelt, steht heute mit 55 Mitarbeitern für zeitgemäße aktuelle Mode,

hat im Erzeugungsprogramm mit der Kreation der „Vulkantracht“ (jung, fesch und ein Stück Heimat) und der traditionellen steirischen Tracht für jeden etwas. Eigens für Hiebaum gewebte und gedruckte Stoffe in den Vulkanfarben, dazu die klassischen Trachtenlinien bis hin zum Erzherzog Johann; Hiebaum liefert an den Fachhandel in ganz

Österreich. Längst ist man auch spezialisiert auf Sonderwünsche. Die Gleichenberger Schüler haben sich eine Schuluniform gewünscht. Geworden ist es eine eigene Tracht. Firmenchef Josef Schiffer: „Die Tracht ist Kulturgut geworden. Hochzeit in Tracht, Festlichkeiten in Tracht nehmen zu, denn man ist da immer gut angezogen!“ Das

hat ihn ermuntert, eine neue Kollektion „Steirermen“ vorzustellen. Als Model fungierte Fritz „Stoakogler“ Willingsdorfer (auf unserem Foto mit Hiebaum-Geschäftsführer Schiffer und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann). Der Landesrat zu „Erlebnis Wirtschaft“: „Die Besucher erleben die Produktionsabläufe und Eltern und Jugendliche kommen beim Besuch darauf, dass da ein interessanter Beruf erlernbar ist. Im Falle Hiebaum ist der Erfolg vorprogrammiert. Für die Region ein ganz wichtiger Arbeitgeber, bleibt die Wertschöpfung auch in der Region. Das ist auch eine Art von Zusammenhalt, wie er in diesem Betrieb, in Studenzen und in der gesamten Oststeiermark gelebt wird“. W. Halasz

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Hier treffen sich Übergeber und Übernehmer. Weitere Angebote finden Sie unter www.nachfolgeboerse.at Frisiersalon in Graz gesucht Frisiersalon im Zentrum von Graz, Nähe Jakominiplatz, 50–80m², mit Platz für Nagelstudio zur Übernahme gesucht. Mitarbeiterübernahme erwünscht. Anfragen unter Tel. 0664/5271114, ID: 9794. Gastronomiebetrieb gesucht Suche Gastronomiebetrieb zur Übernahme. Bevorzugt: Obersteiermark oder Salzburg. Übernahmeart: Leibrente. Anfragen unter Tel. 0316/601-1101 oder 0316/601765 bzw. followme@wkstmk.at, ID: 9674. Gastronomieobjekt gesucht Suche Gastronomieunternehmen (auch Hotel) in Graz oder GrazUmgebung. Anfragen unter Tel. 0664/41 11 494, ID: 7150. Betriebe gesucht Handwerksbetriebe, kleine Industriebetriebe mit Entwicklungsper­ spektiven zur Übernahme gesucht. Anfragen unter Tel. 0316/601-1101 oder 0316/601-765 bzw. followme@wkstmk.at, ID: 9598. Trafik gesucht Trafik (40–50 m²) im Bezirk Weiz oder im Raum Graz zur Übernahme gesucht. Anfragen unter Tel. 0664/30 20 708, ID: 9701. Gastronomiebetrieb gesucht Suche Gastronomiebetrieb (Café, Gasthof, Restaurant) zur Übernahme im Raum Graz und Umgebung. Betriebsgröße 70–200 m². Anfragen unter Tel. 0664/147 46 84 oder followme@wkstmk.at, ID: 9622.

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Eine Karte auf „Amtswegen“ Die Bürgerkarte ist wie ein Fingerprint. Sie identifiziert ihren Inhaber und wird künftig auch im Umgang mit Kranken­ akten immer wichtiger. Alle haben Anspruch auf sie, 450.000 Österreicher nutzen sie bereits: die Bürgerkarte. Sie wird sehr häufig als Handy-Signatur via Mobiltelefon verwendet oder auf die ECard geladen. Oliver Bernecker von der Firma „exthex“ erklärt das Procedere: „Wir, aber auch Versicherungsanstalten oder die Stadt Graz sind berechtigt, für den Chip der E-Card Zertifikate zu registrieren.“ Sie erlauben es, die Besitzer eindeutig und sicher zu identifizieren. Das gehe schnell und unbürokratisch und autorisiere die Bürger, sich elektronisch mit dem Finanzamt, der Gebietskrankenkasse oder anderen Institutionen kurz zu schließen, um Amtswege zu erledigen.

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„Was muss ich für die Umwidmung meines Grundstückes von Frei- in Bauland tun?“

Rechtskräftig Damit könnten, so Bernecker, alle Transaktionen getätigt werden, „für die kein Notar verpflichtend notwendig ist“. Auch Stellvertretungen oder Sachwalterschaften, weil die Unterschrift rechtskräftig Geschäfte besiegelt. Weil der Österreicher aber nur 1,5 Behördenwege im Jahr erledigen muss, aber rund zehn Mal Kontakt mit einem Arzt hat, wird der Bürgerkarte im Gesundheitswesen wohl noch größere Bedeutung zukommen. Mittels

E-Card und Bürgerkarte werden zu einem Dokument. dieser können die Inhaber und die von ihnen autorisierten Ärzte nämlich auf Dokumentenregister zugreifen, in denen vernetzt alle Krankenakten gespeichert sind. Die Wirtschaft und der Gesundheitsbereich bekommen mit „easyVersand“ eine sichere Plattform für den Dokumentenversand.

Termine Freischalttage Mit der Bürgerkarte auf dem Handy oder auf der E-Card ist die elektronische Abwicklung von Amtswegen einfach und rasch möglich. Kostenlose Freischalttage: 30. November und 21. Dezember. Anmeldung und Infos: www.graz.at.

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Montage bleiben. Sofern dieser Betrag nicht die monatliche Höchstbeitragsgrundlage von (für 2012 voraussichtlich) 4230 Euro übersteigt. Sonderzahlungen sind nicht mehr begünstigt! Voraussetzungen: Unbeschränkte Steuerpflicht des Arbeitnehmers. Die Entsendung erfolgt von einem Betrieb eines in der EU, dem EWR oder der Schweiz ansässigen Arbeitgebers und an einen Einsatzort, der mehr als 400 Kilometer Luftlinie vom nächstgelegenen Punkt des österreichischen Staatsgebietes entfernt ist. Die Entsendung darf nicht in eine Betriebsstätte des Arbeitgebers (z. B. Sitz der Geschäftsleitung, Zweigniederlassung) erfolgen. Die Entsendung zu konzernzugehörigen Unternehmen ist möglich. Die Tätigkeit darf nicht auf Dauer angelegt sein und muss ununterbrochen für mindestens ein Monat erfolgen. Die Arbeiten sind überwiegend unter erschwerten Bedingungen zu leisten.

Die Rot-Weiß-Rot-Karte ist ein „Führerschein“, der alle Migranten legitimiert, Beschäftigungsverhältnisse einzugehen. Die Karte ist ein wesentlicher Schritt in der Migrationspolitik und führt zu einem Umstieg von einem quotenbasierten auf ein kriteriengeleitetes Zuwanderungsmodell (Punkte-System). Kirsten Fichtner-Koele über die Vorteile: „In Zukunft werden Interessenten aus ausschließlich Drittstaaten anhand objektiver Kriterien unmittelbar erkennen, ob und unter welchen Voraussetzungen sie zuwandern können.“ Solche objektive Kriterien sind - so Fichtner-Koele - Qualifika-

• SVA-TErmine. Hartberg, 4. November, 8 bis 13 Uhr, 0316/601-9300 Knittelfeld, 7. November, 8.30 bis 12.30 Uhr, 0316/601-9562 Judenburg, 8. November, 8.30 bis 13 Uhr, 0316/601-9500 Neumarkt, 8. November, 14 bis 15 Uhr, 03584/2107 Murau, 9, November, 8.30 bis 12.30 Uhr, 0316/601-9560 Deutschlandsberg, 10. November, 8 bis 12.30 Uhr, 0316/601-9200 Bad Radkersburg, 11. November, 9 bis 12 Uhr, 0316/601-9460 • Service-tErmine. XX Marken- und Patentsprechtag, 8.

Service

tion, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse und das Alter. Fichtner-Koele erklärt: „Wird anhand dieser Kriterien eine vorgesehene Mindestanzahl von Punkten erreicht, ist der Zugang zum Arbeitsmarkt zu erteilen, ohne dass es einer zusätzlichen besonderen Überprüfung der Arbeitsmarktlage bedarf.“

Qualifizierte Migranten Durch die Einführung der Rot-Weiß-Rot-Karte sollen vor allem besonders hoch qualifizierte Migranten, Fachkräfte in Mangelberufen, sonstige Schüsselkräfte und ausländische Studienabsolventen aus Drittstaaten angesprochen werden. Fichtner-Koele: „Fachkräfte können eine Rot-Weiß-RotKarte erhalten, wenn sie eine

November, 9 bis 13.30 Uhr, WK Graz, 0316/601-765, angelika.janisch@ wkstmk.at XX Neues Außenhandels- und Kriegsmaterialgesetz, 8. November, 14 bis 17.30 Uhr, WK Graz, 0316/601-601, rechtsservice@wkstmk.at XX Marktorientierte Unternehmensführung, 8. November, 14 bis 17 Uhr, WK Graz, 0316/601-600, gs@wkstmk.at XX Marktorientierte Unternehmensführung, 9. November, 14 bis 17 Uhr, WK Deutschlandsberg, 0316/601-600, gs@wkstmk.at XX ERFA Arbeitsrecht, 9. November, 14.30 bis 16 Uhr, WK Graz, 0316/601661, daniela.kozissnik@wkstmk.at

abgeschlossene Berufsausbildung in einem Mangelberuf sowie ein entsprechendes Arbeitsplatzangebot vorweisen.“

Was ist Mangelberuf? Die Mangelberufe werden in einer Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz jeweils für das nächstfolgende Kalenderjahr festgelegt. Die erste Mangelberufsverordnung tritt am 1. Mai 2012 in Kraft. Weiters müssen bei den Kriterien 50 von 75 Punkten erreicht werden, darüber hinaus muss eine Entlohnung entsprechend dem Kollektivvertrag mit betriebsüblicher Überzahlung gewährleistet sein. Die Arbeitsmarktprüfung entfällt, wenn in den angeführten Berufen ein Mangel am Arbeitsmarkt vorliegt. Um das

Steuersprechtag, 10. November XX (vormittags), WK Mürztal – Mariazellerland, 0316/601-9800, muerztal@ wkstmk.at XX Steuersprechtag, 10. November (nachmittags), WK Leoben, 0316/6019500, leoben@wkstmk.at XX Marktorientierte Unternehmensführung, 10. November, 14 bis 17 Uhr, WK Voitsberg, 0316/601-600, gs@ wkstmk.at Foto: Corgarashu - Fotolia

Was sieht die Regelung der Auslandsmontage ab 2012 vor? Dazu Klemens Waltl: 60 Prozent der Einkünfte aus laufendem Arbeitslohn von vorübergehend ins Ausland entsendeten Arbeitnehmern können steuerfrei

20

Um „Allergene in Nahrungsmitteln“ geht es in einem Vortrag am 8. November in der Grazer Burggasse 4. Dabei wird auch auf das Lebensmittelrecht eingegangen. Weitere Infos unter http://goo.gl/AUaIN.

Rot-Weiß-Rot-Karten für

Klemens Waltl

Infos: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601

Am 9. November von 9 bis 17 Uhr schult ein Workshop das „Business Memory“. Fakten, Namen & Co spielend merken lernt man in der Frankenberggasse 10, 1040 Wien. Infos: http://goo.gl/YXAoE.

Richtig am Markt orientieren.

Freitag, 4. November 2011


601601

Ihre kompetente Hotline für alle Unternehmens­ fragen.

Foto: Yuri Arcurs - Fotolia

Im WK-Service­ team für Sie da: Martina Krill

Die Ringvorlesung „Gesellschaftliche Verantwortung als soziale Kompetenz“ wird von der Uni Graz angeboten. Am 9. November geht es um „nachhaltiges Handeln“. Infos unter http://goo.gl/fuOtt.

qualifizierte Migranten

Karin Hörmann

feststellen zu können, wird das BMASK sich an den beim AMS als frei gemeldeten FachkräfteStellen orientieren. Es ist daher unbedingt erforderlich, jede Stelle, die nicht durch eine Fachkraft besetzt werden kann, beim AMS zu melden. Bei Meldung über den E-Job-Room ist ein Vermittlungsauftrag zu erteilen, sonst wird diese Stelle nicht mitberücksichtigt. Punkteüberprüfung unter www.migration.gv.at/de/service-und-links/punkterechner. html.

Ich werde aufgrund meiner Pensionierung meinen Betrieb schließen. Eine Dienstnehmerin ist in Karenz. Kann ich sie auch kündigen? Dazu Karin Hörmann: Eine Dienstnehmerin, die sich in Karenz befindet, un-

Kündigung

Infos: Rechtsservice, E-Mail rechtsservice@wkstmk.at, Tel. 0316/601-601.

Verbraucherpreis- und Lebenshaltungsindizes

Baukostenindex für Wohn- und Siedlungsbau für alle Bundesländer (ohne MWSt.), Basis: 2005=100

* Vorläufige Werte; ** korrigierte Werte = nun endgültige Werte Juli

Verbraucherpreisindex 10, ∅ 2010 = 100 Verbraucherpreisindex 05, ∅ 2005 = 100 Verbraucherpreisindex 00, ∅ 2000 = 100 Verbraucherpreisindex 96, ∅ 1996 = 100 Verbraucherpreisindex 86, ∅ 1986 = 100 Verbraucherpreisindex 76, ∅ 1976 = 100 Verbraucherpreisindex 66, ∅ 1966 = 100 Verbraucherpreisindex I, ∅ 1958 = 100 Verbraucherpreisindex II, ∅ 1958 = 100 Lebenshaltungskostenindex Österreich ∅ April 1945 = 100 Kleinhandelspreisindex, ∅ März 1938 = 100 Jahres-Inflationsrate 2010

Freitag, 4. November 2011

103,3 113,1 125,1 131,6 172,1 267,5 469,5 598,2 600,2

August** September**

103,5 113,3 125,3 131,9 172,4 268,1 470,4 599,4 601,3

103,9 113,8 125,8 132,4 173,1 269,1 472,2 601,7 603,7

5256,4 5266,6

5287,0

4530,2

4539,0 4556,5 1,9 %

Juli

August

Baumeisterarbeiten Lohn 116,4 116,4 Sonstiges 132,0 132,3 Insgesamt 124,0 124,1 Gesamtbau Lohn 115,4 115,4 Sonstiges 128,9 129,8 Insgesamt 122,2 122,5 Großhandelspreisindex ohne Umsatz- bzw. MWSt. GHPI ∅ 2010 =100 108,9 107,5 GHPI ∅ 2005 =100 120,7 119,1 GHPI ∅ 2000 =100 132,9 131,2 GHPI ∅ 1996 =100 136,8 135,0

September*

116,4 132,3 124,1 115,4 129,3 122,3 108,1 119,8 131,9 135,8

terliegt einem besonderen Kündigungsschutz. Die Kündigung kann grundsätzlich nur nach erfolgter Zustimmung durch das Arbeits- und Sozialgericht ausgesprochen werden. Wird diese gerichtliche Zustimmung missachtet, ist die Kündigung rechtsunwirksam und die Dienstnehmerin könnte die Fortsetzung des Dienstverhältnisses oder einen Schadenersatz in Form einer Kündigungsentschädigung verlangen. Wird ein Betrieb endgültig geschlossen, so erlaubt das Mutterschutzgesetz die Kündigung der Dienstnehmerin ohne Zustimmung des Gerichtes. Aber nur dann, wenn die Kündigung erst nach Stilllegung des Betriebes ausgesprochen wird. Neben der Kündigung nach Stilllegung des Betriebes wäre aber auch jederzeit eine einvernehmliche Lösung des Dienstverhältnisses möglich, welche allerdings nur bei einer schriftlichen Vereinbarung wirksam wäre. Infos: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601

Service

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Foto: Hannes Mair / ASP Red Bull

Internationales Berg- und Abenteuerfilmfestival vom 9. bis 12. 11. 2011 Graz: 88 Filme rittern um den Grand Prix und den Sieg in fünf Kategorien. Weitere Infos unter www.mountainfilm.com

Preis für soziales Engagement Die Georg Fischer GmbH geht neue Wege in der Lehrlingsausbildung und wurde dafür mit einem Staatspreis für beste Lehrbetriebe ausgezeichnet. Bei der Georg Fischer GmbH in Altenmarkt bei St. Gallen erhalten Lehrlinge nicht nur eine solide fachliche Ausbildung, sie lernen auch fürs Leben: So hat das Unternehmen gemeinsam mit dem Seniorenzentrum Landl ein Biografieprojekt durchgeführt.

Jung und Alt Während der Ausbildungszeit besuchten Lehrlinge ältere Menschen im Seniorenheim. Bei gemeinsamen Spielen und Gesprächen lernten sie einander besser kennen, es gab ein gemeinsames Grillfest

und auch einen Gegenbesuch von Senioren in der Lehrwerkstatt. „Die Idee, Jung und Alt zusammenzubringen, stammt vom ehemaligen Personalleiter der Firma“, berichtet der Lehrlingsbeauftragte Helmut Lindner. Er hat die Lehrlinge dabei begleitet. „Unser Ziel ist es, das Verständnis der Generationen und die gegenseitige Wertschätzung unabhängig von Alter und Herkunft zu fördern.“ 26 Lehrlinge sind es, die am Firmenstandort in Altenmarkt

Georg Fischer Der Schweizer Konzern Georg Fischer beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter. Am steirischen Standort stellen 700 Mitarbeiter Gussteile aus Aluminium- und Magnesiumdruckguss für die Automobilindustrie her.

ausgebildet werden – in den Bereichen Mechatronik, Maschinenbautechnik, Werkzeugbautechnik, Elektrobetriebstechnik und Industriekaufmann. Für ihr soziales Engagement wurde die Georg Fischer GmbH nun mit dem Sonderpreis des vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Beruf vergebenen „Fit for Future“-Staatspreises ausgezeichnet. Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Weniger Staub Die RHI AG baut in Breitenau Magnesit ab und verarbeitet es zu Feuerfestprodukten. Kürzlich nahm das Unternehmen eine neue Filteranlage in Betrieb, die die Staubemissionen bei der Magnesitverarbeitung um 99 Prozent reduziert. Auch der Gasverbrauch wird gesenkt. Gekostet hat die Anlage 3,5 Millionen Euro. Im Werk Breitenau werden unter Tage rund 400.000 Tonnen Rohmagnesit jährlich abgebaut und zu 200.000 Tonnen feuerfesten Materialien verarbeitet.

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Umweltminister Berlakovich und RHI-Chef Struzl

Foto: Thule G. Jug

Klares Wasser

Auf Initiative der Georg Fischer GmbH trafen einander Alt und Jung zum Plaudern.

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Industrie

Wollsdorf Leder hat die Emissionen der Betriebskläranlage in zwei Stufen reduziert: Zunächst wurden die Emissionen bis Ende 2009 um 45 Prozent reduziert. Dann wurde die Abwasserqualität in Summe um mehr als 90 Prozent verbessert (ab Ende 2010). Insgesamt wurden rund drei Millionen Euro in die Modernisierung der Kläranlage investiert. Außerdem flossen 1,5 Millionen Euro in ein modernes Chemielager, ein Abfallkonzept und die Mitarbeitersicherheit.

Freitag, 4. November 2011


Wetterumschwung in der Industrie Eine Umfrage der Industriellenvereinigung unter steirischen Unternehmen deutet auf Stagnation hin. Das Jahr 2012 könnte schwierig werden. Noch sind die heimischen Industriebetriebe gut ausgelastet, doch die Zeichen stehen auf Stillstand. „Wir werden uns in den nächsten ein bis zwei Jahren auf moderate Wachstumsraten zwischen 0,8 und 1,5 Prozent einstellen müssen“, interpretiert IV-Präsident Jochen Pildner-Steinburg die Ergebnisse der jüngsten Konjunkturerhebung der IV, an der sich 60 Betriebe mit rund 46.500 Mitarbeitern

Die Wachstumsraten werden auf längere Zeit gedämpft sein. Foto: Fischer J.

Pildner-Steinburg

beteiligten. Der aktuelle Bestand an Aufträgen wird von den Unternehmen zwar noch mehrheitlich als „gut“ bewertet, der Anteil jener mit abnehmenden Auftragseingängen nimmt aber bereits zu. „Besonders bei der Vergabe von internationalen Aufträgen kommt es derzeit oft zu Verschiebungen“, berichtet Pildner-Steinburg. Das Wachstum der Weltwirtschaft liegt aktuell bei etwa vier Prozent, darin schlagen sich auch Rekordwerte im asiatischen Raum von bis zu 9,5 Prozent nieder. In China sei bereits eine Abkühlung der Konjunktur zu erkennen, so Pildner-Steinburg. Und das wirke sich auch auf die Industrie in Europa aus. Besonders im Maschinen- und Anlagenbau sowie Automotive-Bereich galt China bisher als Triebfeder. „2012 wird ein schwieriges Jahr, sowohl für die Indus­ trie als auch für den Arbeitsmarkt“, fasst IV-Geschäftsführer Thomas Krautzer zusammen. „Die Zeichen stehen auf Stagnation, aber wir erwarten keinen erneuten konjunkturellen Fadenriss.“ Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

• Der Saldo (Differenz positiver und negativer Bewertungen) der aktuellen Geschäftslage liegt bei 47 Prozent. Im Vorquartal lag der Wert noch bei 61, vor einem Jahr bei 56 Prozent. 17 Prozent der Unternehmen berichten über eine Verschlechterung der Auftragslage. • Der Saldo der erwarteten Geschäftslage liegt für die nächsten sechs Monate mit minus acht Prozent erstmals

Freitag, 4. November 2011

seit 2009 im negativen Bereich. • Bei der erwarteten Ertragslage für das nächste halbe Jahr sinkt der Saldo auf minus 20 Prozent. • Der Beschäftigungssaldo sinkt laut Umfrage in Zukunft auf minus sechs Prozent. Erstmals seit 2009 rechnen wieder mehr Betriebe (29 Prozent) mit sinkendem als mit steigendem (23 Prozent) Personalstand.

Foto: LE image - Fotolia

IV-Konjunkturerhebung

Im Anlagenbau war China bisher wichtige Triebfeder.

Industrie

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Foto: Tan Kian Khoon - Fotolia

Das Landesgremium des Fahrzeughandels und die Landesinnung der Kfz-Techniker laden am 8. 11. auf den Red-Bull-Ring nach Spielberg zum Tag der steirischen Kfz-Wirtschaft. Infos: Tel. 0316/601-583

Was, wenn plötzlich das Licht ausgeht? erläutert Spartenobmann Wolfgang Sauer die Hintergründe der Informationskampagne, an der sich unter anderem auch die Städte Fehring, Feldbach, Fürstenfeld, Mürzzuschlag, Admont und Liezen beteiligen.

Mit einer Aktion der besonderen Art macht die Sparte auf das drohende Aus für Handelsstrukturen in Innenstädten aufmerksam.

Markt-, Straßenhandel

Lendplatz

Einen neuen Wochenoder Monatsmarkt neben dem bestehenden Bauernmarkt am Grazer Lendplatz könnte es bei genügend Interesse bald geben. Interessierte Marktfahrer können sich bis 11. November im Gremialbüro melden und werden gebeten, ihre Warengruppe und die Laufmeter (höchstens zwölf Meter) anzugeben. Anmeldung unter E-Mail ggfknittelfelder@wkstmk.at, Fax 0316/ 601-592 oder Körblergasse 111–113, 8021 Graz.

24

Gleichzeitig solle die Bevölkerung für die bedrohten Handelsstrukturen in den Innenstädten und Ortskernen sensibilisiert werden, erklärt der Handelsobmann, denn schon 25 Prozent der Gemeinden seien ohne Nahversorger. „Große Ketten machen kleineren Händlern das Leben schwer und die Kunden wandern in die Einkaufszentren an der Peripherie ab. Wenn die Schaufenster finster bleiben und die Geschäfte sterben, ist das nicht nur das Ende der Betriebe, sondern auch das Ende der Orte.“

Mode, Freizeit

Kurse

Mehrere Kurse zu den Themen „Sportmonteur für Skibindung“ und „Fit for E-Bike“ bietet der Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs an. Das Landesgremium fördert

Sportmonteur-Kurse

Foto: Steiermark Tourismus/Schiffer

Zu wenig Nahversorger

Die Idee ist so einfach wie effektiv: „Licht aus – was wäre wenn…“ Am 10. November folgen diesem Aufruf der Sparte Handel steiermarkweit zahlreiche Unternehmer und werden ab 18.30 Uhr für dreißig Minuten die Lichter in den Auslagen und an den Fassaden ausschalten. „Eine halbe Stunde Finsternis – mit dem Ziel, den Menschen bewusst zu machen, welche Lebensqualität der Handel in die Städte bringt. Da müsssen sich erst ganze Hauptplätze oder wie in Graz die gesamte Kunstmeile verfinstern, damit das den Bewohnern klar wird“,

Beleuchtete Schaufenster sorgen in der Nacht auch für Sicherheit.

wieder mit 100 Euro pro Person und Kurs maximal zwei Personen pro Unternehmen. Liste der Kurse und Anmeldung unter www.vsso. at/kurse.php. Kontakt zum Landesgremium: Tel. 0316/601-574.

Schuh-Blog Einen neuen Kommunikationskanal hat sich die österreichische Schuhwirtschaft geschaffen: Ein Blog bietet künftig die Möglichkeit, Schuhthemen online zu präsentieren – von aktuellen Kollektionen über Pflegetipps bis zu Veranstaltungen und Marketingaktionen findet auf der neuen Plattform einiges Platz. Der

Handel

Blog ist online unter www.schuhunddu.at. Unternehmen können Inhalte liefern und den Blog so auch für die eigene Kommunikation nutzen. Anfragen unter Tel. 01/3209545, E-Mail public.relations@viktorbauer.com.

Arznei, Drogerie, Parfüm

Transportsicherheit

Am 22. und 23. November finden die Transportsicherheitstage statt. Im Austria Trend Hotel Pyramide, Parkallee 2, 2334 Vösendorf, geht es um Ladungssicherung und Sicherheit bei Gefah-

renguttransporten. Experten informieren über gesetzliche Änderungen und neue Entwicklungen. Infos und Anmeldeformular online unter http://goo.gl/pcj28.

Sekundärrohstoff, Altwaren

Schrottdiebstahl

Eine Broschüre beschäftigt sich mit Maßnahmen, die Diebstähle von Altmetall verhindern sollen und Käufer davor schützen, Diebesgut anzukaufen. Das Dokument kann heruntergeladen werden unter http://goo. gl/781Fb.

Freitag, 4. November 2011


Info-Frist nicht versäumen Mitarbeiter und Lehrlinge müssen bis 10. November informiert werden, wenn am 8. Dezember gearbeitet werden soll.

Foto: Fischer

haltung der Vorschriften. „Ab Verständigungszeitpunkt haben die Mitarbeiter eine Woche lang das Recht, die Beschäftigung abzulehnen. Es darf deshalb aber zu keinerlei Benachteiligungen kommen.“

Feiertagsentgelt Die Feiertagsarbeit ist zum laufenden Gehalt zusätzlich zu vergüten. Für die Arbeit am 8. Dezember gebührt dem Arbeitnehmer das Feiertagsarbeitsentgelt. Werden die für den Wochentag festgelegte Arbeitszeit oder die wöchentliche Normalarbeitszeit überschritten, so müssen für die überschreitenden Zeiten Überstunden bezahlt werden (Teiler 158, Zuschlag 100 Prozent). Für Lehrlinge gilt der Satz der Beschäftigungsgruppe 2, erstes Berufsjahr. „Zusätzlich muss der Ar-

Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

Gratis-Türkleber Auch in diesem Jahr gibt es für Händler die kostenlosen Türkleber, mit denen sie das Offenhalten am 8. 12. bzw. an den Weihnachtssamstagen ankündigen können. Kleber bestellen unter handel@wkstmk.at oder abholen in den Regionalstellen.

Foto: Andres Rodriguez - Fotolia

Es sind nur mehr wenige Wochen bis Weihnachten und der 8. Dezember ist für viele Händler traditionell der erste große Stichtag für das wichtige Weihnachtsgeschäft. Allerdings seien besondere Regeln einzuhalten, wenn man Arbeitnehmer am 8. Dezember beschäftigen will, erklärt WK-Expertin Isabella Schachenreiter-Kollerics. „Laut Kollektivvertrag dürfen Geschäfte am Maria-Empfängnis-Tag von 10 bis 18 Uhr offenhalten. Möchte ein Unternehmer an diesem Tag davon Gebrauch machen, muss er seine Mitarbeiter aber bis spätestens 10. November von der geplanten Beschäftigung informieren.“ Die fristgemäße Informationspflicht gelte selbstverständlich auch für betroffene Lehrlinge, mahnt Schachenreiter-Kollerics zur genauen Ein-

Isabella SchachenreiterKollerics

beitnehmer für die Leistung am Feiertag auch einen Freizeitausgleich erhalten“, erklärt die Handelsrecht-Expertin. „Bei bis zu vier Stunden Arbeit sind es vier Stunden Freizeit. Von vier bis acht Stunden müssen acht Stunden Freizeit gegeben werden. Der Freizeitausgleich ist bis spätestens 31. März des Folgejahres zu vereinbaren.“ Eine finanzielle Abgeltung des Freizeitausgleichs sei bei einem aufrechten Dienstverhältnis nicht möglich, betont Schachenreiter-Kollerics. Infos: wko.at/stmk/handel bzw. 0316/601-779 (Isabella Schachenreiter-Kollerics)

Mitarbeiter müssen bis 10. November über ein Offenhalten am 8. Dezember informiert werden.

Freitag, 4. November 2011

Edith Hornig ist Präsidentin des Österr. Teeinstituts.

„Tag des Tees“ Am 5. November wird zum 13. Mal der „Tag des Tees“ zelebriert. Egal ob offen oder in Beuteln, ob „klassisch“ oder mit Früchten und Kräutern: Tee ist nicht mehr nur kalorienfreier Durstlöscher oder Gesundmacher, sondern auch längst Lifestyle-Getränk mit jährlich steigender Angebotsvielfalt. „Nach Wasser ist Tee das meistgetrunkene Getränk weltweit. In Österreich sind die Verkaufszahlen auch im Vorjahr weiter gestiegen“, berichtet Edith Hornig, Präsidentin des Österreichischen Teeinstituts.

Beliebte Beutel 2010 wurden exakt 270.273.467 Teebeutel in Österreich verkauft. „Mehr als 90 Prozent des Tees werden über Beutel konsumiert“, weiß die Tee-Expertin, der es ein besonderes Anliegen ist, eine Lanze für die Beutel zu brechen. „Bei exakter Zubereitung hochqualitativen Tees in Beuteln steht dieser losen Blättern in nichts nach.“ Aber nicht nur die Wirtschaft profitiert vom anhaltenden Tee-Trend, auch der Umweltaspekt tritt immer mehr in den Vordergrund. Hornig: „Eigene BioLabels garantieren eine ausgeglichene CO2-Bilanz.“ Alle Infos: www.teeverband.at

Handel

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„Itec“ hat nicht nur Aufträge in der ganzen Welt, sondern auch ein Tochterunternehmen in Deutschland und Vertretungen beispielsweise in Frankreich, Dänemark, Finnland, Bosnien, Portugal oder Spanien.

Steirer geben in der Formel 1 den Ton an Von der Formel-1-Rennstrecke bis zum Bahnhof: Das Tontechnikunternehmen Itec sorgt für guten Klang. Nun wurde es mit dem Trio des Jahres prämiert.

Die Tontechnik von Itec kommt bei Formel-1-Rennen zum Einsatz.

Gewerbe Zu einem BusinessBrunch für Einpersonenunternehmen lädt die Landesinnung Fußpflege, Kosmetik, Massage gemeinsam mit der Landesinnung der Friseure und den Gärtnern und Floristen. Am 12. November ab 10.30 Uhr kann am Grazer Flughafen, Flughafenstraße 51, Feldkirchen bei Graz, „eingecheckt“ und gemeinsam gebruncht werden. Weitere Informationen und Anmeldung unter E-Mail igfhahn-reichl@ wkstmk.at.

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Betriebsregister

Betriebe, die Pflanzenschutzmittel in Verkehr bringen, müssen sich bis spätestens 14. Dezember in das neue Betriebsregister eintragen. Die nötigen Formulare sind online verfügbar

Foto: Daria Filiminova - Fotolia

Business-Brunch

Gärtner, Floristen

Registrierter Schutz

Zwei Mitarbeiter des in Laßnitzthal ansässigen Unternehmens Itec sind gerade erst aus Indien zurückgekehrt. Auf dem für die Formel 1 neu errichteten „Buddh International Circuit“ sorgten sie dafür, dass die Beschallung des Areals optimal funktioniert. Itec hat sämtliche Formel-1Anlagen, die in den letzten Jahren errichtet wurden, mit Tontechnik ausgestattet. „Bahrain, Türkei, Abu Dhabi und letztes Jahr Südkorea“, zählt Geschäftsführer Werner Loibner auf. Die Anlage in Abu Dhabi ist weltweit eine der größten.

unter http://goo.gl/g0D0c. Weitere Informationen gibt es auch bei der Innung unter Tel. 0316/601-594.

Kunststoffverarbeiter

Neue Verordnung

Eine neue Verordnung regelt die Bestimmungen für Kunststoffe, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Die Verordnung ist unter dem Arbeitstitel „EU Plastic Implementation Measure (PIM)“ bekannt und tritt mit 15. Jänner 2012 in Kraft. Eine Veranstaltung informiert am

Gewerbe

„Das Besondere an unserem System ist, dass wir Tonsignale über Netzwerk auf große Entfernungen digital übertragen können“, führt Loibner weiter aus. Der nächste Auftrag ist bereits in der Pipeline: eine Rennstrecke in Moskau. Itec beschäftigt sich außerdem mit Sicherheitsbeschallung. „Bei einem Feuer werden die Menschen künftig mit Sprachalarmierungssystemen gelenkt“, so Loibner. Itec wurde 1984 gegründet und erzeugt heute mit 27 Mitarbeitern in Laßnitzthal elektroakustische Komponenten wie Lautsprecher, Tonsäulen oder Mikrofonverstärker. Diese kommen auf Rennstrecken, in Sportstadien, Hotels und Veranstaltunszentren sowie in Kirchen und Bahnhöfen zum Einsatz. Im Oktober erhielt Itec den „Trio des Jahres“.  P. M.

21. November im Impulszentrum, Parkring 2–6, Lebring, über alle wichtigen Neue­rungen. Von 13 bis 17 Uhr gibt es Vorträge und die Möglichkeit zur Diskussion. Programm online unter http://goo.gl/RVM1N. Anmeldung bis 9. November per E-Mail an barbara.zottl@ofi.at.

Bisphenol A Mit 1. Dezember darf der Weichmacher Bisphenol A nicht mehr für Beißringe und Beruhigungssauger verwendet werden. Infos und die Verordnung bei der Fachvertretung unter Tel. 0316/601443.

Frisöre

8. Dezember

Am 8. Dezember sind Frisörbetriebe ausnahmslos geschlossen zu halten. Eine Gewerbeausübung an Sonn- und Feiertagen ist nach dem Arbeitsruhegesetz nicht zulässig. Es dürfen daher weder Unternehmer noch Dienstnehmer bzw. Lehrlinge im Betrieb tätig sein. Dies gilt auch für Frisörbetriebe in Einkaufszen­ tren mit Sonderverträgen. Am 24. 12. endet die Arbeitszeit um 12 Uhr, am 31. 12. um 17 Uhr unter Fortzahlung des Lohnes.

Freitag, 4. November 2011


Logistik-Forum Das Logistik-Forum Steiermark/Kärnten findet am 10. November zwischen 9 und 15.30 Uhr im Grazer Kunsthaus statt. Um Supply Chain Management und die Rolle von guter Logistik in der Standortsicherung geht es dabei genauso wie um neue Wege zu mehr Flexibilität. Auf dem Programm stehen dabei Vorträge zu Themen wie Beitrag der Logistik für Industriestandorte und Unternehmen, Lean Management, synchrone Kunden- und Unternehmensprozesse sowie Lieferverfügbarkeit in volatilen Märkten, konkurrenzfähige Standorte, Mengen- und Kapazitätsplanung oder auch Materialflusssteuerung. Teilnahmegebühr (ohne MwSt.): 90 Euro für Mitglieder des Vereins Netzwerk Logistik, sonst 180 Euro. Es besteht die Möglichkeit, Tickets für Gruppen verbilligt zu erwerben, und zwar um 25 Prozent günstiger bei vier Karten und um 33 Prozent günstiger bei sieben Karten. Weitere Informationen und das Programm sind online verfügbar unter http:// goo.gl/yytn4. Anmeldung unter office@vnl.at.

Winter

Foto: Fotolia

In Österreich gelten gesetzliche Regelungen, wann Winterreifen beziehungsweise Schneeketten verwendet werden müssen. Die WK hat in einem übersichtlichen Merkblatt alle relevanten Informationen für Lkw, Pkw und Busse zusammengefasst. Online und als Download verfügbar unter http:// goo.gl/cdzRi.

Rechtzeitig auf Winterreifen umrüsten

Freitag, 4. November 2011

Kompromiss bahnt sich an Der neue ÖBB-Fahrplan naht, Verbindungen zwischen Salzburg und Graz sollen eingespart werden. Glückt in letzter Sekunde ein Kompromiss? Bereits seit einiger Zeit sorgen die geplanten Änderungen beim Fahrplan der ÖBB für Unruhe. Die ÖBB erachten sowohl die jährlichen fünf Millionen Euro Zuschuss vom Bund als auch die Passagierzahlen als zu gering, um sechs Direktverbindungen zwischen Graz und Salzburg aufrecht zu erhalten. Stattdessen sollen zukünftig nur noch drei Paare täglich den Weg bestreiten. Die Länder Steiermark und Salzburg protestieren dagegen, ihnen liegt viel an einer unkomplizierten Verbindung zwischen den beiden Landeshauptstädten. Daher verhandeln jetzt ÖBB, Länder und Bund über eine Nachfolgeregelung. Die Bahn hat ein Alternativ-Paket vorgelegt, das unter der Woche zwei weitere Züge von Graz bzw. Salzburg nach Bischofshofen vorsieht.

Alternative annehmbar? Dazu kommen am Freitag und Sonntag zwei zusätzliche Zugpaare, am Samstag eines. „Den Signalen nach, die ich vom Büro des Landesrates Kurzmann bekommen habe, ist das eine annehmbare Alternative“, sagt ÖBB-Sprecher Christoph Posch. Die Kosten beliefen sich auf rund drei Millionen Euro, die zu je einem Drittel von Bund, ÖBB und den

Foto: Claudia Nagel - Fotolia

Foto: Laresser

Verkehr

Unterschiedliche Ausbildungswege in der Zukunftsbranche Mobilität beleuchtet eine neue Broschüre der Sparte Transport und Verkehr. Abzurufen unter http://tiny. cc/qyfcj.

Der neue Fahrplan löst einige Unsicherheiten aus. Ländern getragen werden sollen. Beim Konkurrenten „Westbahn“ mokiert man sich hingegen über die Vergabe-Modalitäten. „Mit den vom Bund zugeschossenen fünf Millionen Euro könnten wir einen qualitativ höherwertigen Zwei-Stunden-Takt zwischen Salzburg und Graz einrichten“, behauptet Westbahn-Sprecher Manfred Mader. „Für uns ist es absolut unverständlich, dass wieder freigiebig an die ÖBB vergeben wird, statt Alternativen zu suchen.“ Eine offizielle Ausschreibung müsse es geben, rea­listischerweise würde es dann zwei Jahre dauern, bis eine vernünftige Verbindung

zwischen den beiden Landeshauptstädten in Kraft treten würde. „Aber ohne Ausschreibung dauert das Ganze noch länger“, gibt Mader zu bedenken. Markus Rodlauer markus.rodlauer@wkstmk.at

Neuer Fahrplan Der neue Fahrplan der ÖBB sieht statt sieben nunmehr drei tägliche InterCity-Verbindungen zwischen Salzburg und Graz vor. Zahlen Bund und Länder dazu, bietet die Bahn auch eine Alternativlösung mit mehr Verbindungen am Wochenende an.

Verkehr

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World Summit Youth Awards: Von 10. bis 12. November zeigen internationale Gewinner in Graz, Internet und mobile Applikationen mit Mehrwert einzusetzen. Kostenlos registrieren: www.youthaward.org

PR-Panther: Die Würfel sind gefallen Am 9. November haben sie ihren großen Auftritt: der Gewinner des PR-Panthers, der PR Young Star und der Kommunikator des Jahres. Die heimischen PR-Profis haben starke Zeichen gesetzt. So das Resümee der PR-Panther-Jury, die heuer mit besonderer Begeisterung die 21 Einreichungen kritisch unter die Lupe genommen hat. Der Juryvorsitzende und Leiter des Studiengangs Journalismus und PR an der FH Joanneum, Heinz M. Fischer: „Wir sind gerne gesessen. Die Steiermark gewinnt stark an Qua-

lität und setzt damit auch österreichweit sichtbare Zeichen.“ Fischer möchte den Aktionsradius der Branche aber weiter spannen und vor allem die jungen Agenturen motivieren, in Zukunft stärker auf das Web zu setzen. „Heuer wurden fast ausschließlich höchst professionelle, aber doch recht traditionelle Konzepte eingereicht.“

Web stärker nutzen Die PR-Branche müsse aber – so die Forderung Fischers – stärker online präsent sein und auch auf Social Media setzen oder eben das Web stärker für die Kunden entdecken. Mit den Einreichungen zeigt sich der Juryvorsitzende höchst zu-

frieden: „Nominierte und vor allem der Gewinner sind exzellente Könner der Branche.“ Mit den Nachwuchstalenten hat sich die Jury um die Vorsitzende und Fachverbands­obfrauStv. Andrea Pavlovec-Meixner auseinandergesetzt. „Die Young Stars der Zukunft haben offenbar Respekt vor dem Wettbewerb und sich mit Einreichungen noch zurückgehalten.“ Was aber auf dem Tisch gelandet ist, hat für viele positive Diskussionen in der Expertenrunde gesorgt. Pavlovec-Meixner: „Die Qualität der Arbeiten war unglaublich hoch, die drei Nominierten trennen nur wenige Punkte. Wir haben uns daher entschlossen, die Siegerprä-

mie auf alle drei aufzuteilen. Der Sieger darf sich über 400 Euro freuen, ebenso der Zweitplatzierte. Für Platz drei gibt es 200 Euro.“ Wer Kommunikator des Jahres wird, ist noch ein Geheimnis, wer die Laudatio hält, nicht: Woche-Chefredakteur Roland Reischl.

Die Verleihung Mittwoch, 9. November, 19 Uhr, ab 18.30 Come together: Verleihung PR Panther, Young Star Award und die Wahl des Kommunikators des Jahres. ORF Steiermark, Marburgerstraße 20, Graz. Anmeldung bis 7. November: info@pr-panther.at.

Die Suche ist abgeschlossen, jetzt warten Nominierte und Gewinner auf ihren großen Auftritt bei der Verleihung im ORF-Landesstudio.

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Consulting

Freitag, 4. November 2011


Starke Netzwerke und Kooperationen

Foto: Yurok Aleksandrovich - Fotolia

Agenturen im ­ isier: Ein ZertifiV kat dient als Orientierungshilfe.

Ein Stempel für die Werber Seit dem Aus von Zugangsbeschränkungen hat sich die Zahl der Werbeagenturen verzehnfacht. Ein Zertifikat dient als Gradmesser für die Ausbildung. Das CAAA-Zertifikat ist eine Orientierungshilfe für Auftraggeber, aber kein Qualitätsstempel der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation. Obmann-Stellvertreter Bernd Maier fasst die Inhalte zusammen: „Wir bewerten Ausbildung und Erfahrung.“ So sind eine Fachausbildung (Wirtschaftsstudium oder der Lehrgang Kommunikationskaufmann) oder mindestens fünf Jahre in leitender Funktion Grundvoraussetzung, um als fachlich qualifizierter Kommunikator zu gelten. Natürlich zählen – so Maier – auch die Be-

Freitag, 4. November 2011

Zum Fünfjahrestreffen lud jüngst die Experts Group „Kooperation und Netzwerke“ der steirischen Fachgruppe Unternehmensberater und IT. Unter dem Motto „Gemeinsam sind sie stärker“ wurden dabei mehrere Vorträge, eine Diskussionsrunde und der experimentelle Bau eines Netzwerks geboten. Roman Anlanger, vor allem bekannt für sein Buch „Trojanisches Marketing“ kennt wirkungsvolle Einsatzmöglichkeiten für Socia Media. „Jeder glaubt ja heute, er ist Social-MediaBerater, weil er einen Account auf Facebook hat – so einfach ist es nicht“, sagte Anlanger und wies auf die Wichtigkeit einer Contentstrategie hin. Vor allem müsse den Leuten etwas geboten werden – Neuigkeiten, redaktionelle Inhalte, interessante Informationen, so Anlanger weiter.

Partner werden Doris Erika Lang Foto: Fischer

rufserfahrung, die die Agenturchefs oder Geschäftsführer vorweisen können. „Wir bewerten die Voraussetzungen und entscheiden nach einem Zertifizierungsgespräch mit den Bewerbern. Das Zertifikat ist übrigens an die Person gebunden, die es beantragt.“ Als zertifizierte Werberin darf sich ab sofort Doris Erika Lang bezeichnen. „Ich wollte diesen Schritt schon lange setzen, aber die Kunden gehen vor.“ So war lange keine Zeit, die Unterlagen einzureichen. Aber das Zehn-Jahr-Jubiläum ihrer „XLang Werbeagentur“ im Jän-

Andreas Grabenbauer Foto: Fischer

ner 2012 wird die Kommunikatorin auch als ausgezeichnete Werberin feiern. Natürlich wird das Sujet „CAAA“ alle Drucksorten und die Homepage zieren, „weil die größeren Kunden doch darauf schauen“. Auch Andreas Grabenbauer, Geschäftsführer der Firmen „Inred Marktfelder OG“ und „Inred GmbH“ beschreibt als frisch Zertifizierter die Vorteile, die er vor allem in der österreichweiten Anerkennung ortet: „Eine unverzichtbare Orientierungshilfe für Auftraggeber auch jenseits der Landesgrenzen.“ Alle Infos: www.werbe.at.

Marketingexperte Karim Allouche weist darauf hin, dass es vor allem darum gehe, das Gegenüber als Partner und nicht „nur“ als Kunden zu sehen. Beim abschließenden Experiment bildeten die Gäste dann spontane Netzwerke und fanden gemeinsame Kernkompetenzen. Infos: www. kooperation-netzwerke.at.

Experimenteller Netzwerkknoten – Karim Allouche (re)

Consulting

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In der Raiffeisen-Galerie am Grazer Tummelplatz sind Exponate des Künstlers ­Oswald Oberhuber ausgestellt. Bis 18. November während der Banköffnungszeiten (8–12.30 Uhr, 13.30–16 Uhr).

Fast jeder Steirer hat ein Sparschwein Pünktlich zum Weltspartag am 31. Oktober stürmten die Steirer die Banken. Dazu beleuchtet eine neue Studie das Sparverhalten.

Viele Steirer müssen den Euro in diesen Tagen drei Mal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben. Dennoch sparen 60 Prozent der Menschen regelmäßig, wie eine neue IMAS-Studie zeigt. „Der durchschnitt-

Foto: W-FOTO - Fotolia

Auch viele Kleine füttern ihre Schweine.

liche Steirer spart derzeit 155 Euro im Monat“, sagt Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse.

Sparen zahlt sich aus Das Sparbuch ist nach wie vor die beliebteste Sparform, ihm halten 84 Prozent der Sparefrohs die Treue. Enorm an Bedeutung gewonnen hat das Bausparen, besonders beliebt sind auch bei den Steirern Lebens- und Kapitalversicherungen – Sparen ist auch in der Krise interessant. Generell ist die Sparquote in Österreich gesunken. „Wir befinden uns nach wie vor in einer Niedrigzinsphase, da ist das ein ganz normales Phä-

nomen“, erklärt Fabisch. Die Menschen sollten deshalb dennoch nicht in Sachwerte investieren, die man nicht dringend brauche; auch habe Gold immer einen Wert, der sich nach den Höhenflügen der letzten Monate aber bereits wieder normalisiert habe. „Derzeit sind vor allem sichere Anlagen stark nachgefragt, viele Menschen investieren daher in stabile Fonds, etwa in deutsche Staatsanleihen.“ Gleichzeitig warnt Fabisch vor zu negativen Prognosen über die Entwicklung der Wirtschaft. „Die Nachfrage nach Krediten verflacht in letzter Zeit, viele Unternehmer haben Zukunftsängste“, beschreibt er die Lage. „Für 2012 brauchen wir aber sicher nicht mit dem ganz großen Crash rechnen“, beruhigt er. Markus Rodlauer markus.rodlauer@wkstmk.at

57.000 Unternehmen wechseln in den nächsten Jahren den Eigentümer. Der Mittelstandsfonds des AWS hilft bei der Finanzierung. Etwa 30 Prozent der Arbeitsplätze der gewerblichen Wirtschaft sind in den nächsten Jahren von einer Unternehmensübergabe betroffen. Für viele KMU stellt dabei die Finanzierung aber eine große Herausforderung dar. „Wir haben eine

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Nachfolgeproblematik in Österreich“, warnt daher Arno Langwieser, Geschäftsführer des Austria-Wirtschaftsservice-Mittelstandsfonds. „Die Unternehmensnachfolge ist eine echte Alternative zur Unternehmensgründung, der hohe Kapitalbedarf ist jedoch nicht zu unterschätzen. Vor allem in Zeiten von Basel III und der schwächelnden Konjunktur sollte die Finanzierung gut durchdacht sein.“ Der AWS-Mittelstandsfonds stellt Eigenkapital zur Verfügung, vorausgesetzt, es

Banken

handelt sich um ein österreichisches mittelständisches Unternehmen. Generell wiesen heimische KMU eine viel zu niedrige Eigenkapitalquote auf, wie Langwieser hervorhebt. Mit stillen Beteiligungen könne aber auch der Fonds Kapital vergeben, ohne Unternehmensanteile zu nehmen – der Unternehmer bleibt 100-prozentiger Eigentümer. Interessenten können sich unter www.mittelstands-fonds. at über die Leistungen des AWS informieren.

Foto: Monkey Business - Fotolia

Fonds bringt Eigenkapital für Betriebsnachfolger

Der AWS-Fonds liefert Kapital für mittelständische Betriebe.

Freitag, 4. November 2011


Für Firmenkunden maßgefertigt Im neuen VOGL + CO Business-Center in Graz werden Firmenkunden mit maßgeschneiderten Angeboten verwöhnt. Mit dem Markenzeichen Renault Pro+ können Renault und VOGL+CO nun – speziell für Firmenkunden maßgeschneidert – verstärkt Fahrzeuge, Fuhrparklösungen und Dienstleistungen anbieten. Möglich wird die zukunftsweisende Strategie durch das am 25. Oktober in der Wiener Straße 301, Graz/Nord, eröffnete VOGL+CO Pro+ BusinessCenter. Firmenkunden erwarten eine umfangreiche, qualitativ hochwertige Fahrzeugpalette sowie Nutzfahrzeug-Lösungen für alle Branchen.

GF Gerald Auer und Leiter Nutzfahrzeugflotte Siegfried Szabo Natürlich gibt es während der Eröffnungswochen attraktive Eröffnungsangebote für die Firmenkunden – und zwar von 14. bis 25. November 2011, jeweils Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr.

Kundenversprechen Rund um das Konzept „one stop shop“ (alles an einem Standort vereint) aufgebaut, bietet Renault Pro+ im Rahmen

des Kundenversprechens an Firmenkunden eine praktische und effiziente Lösung für jedes Problem. Renault Pro+ bedeutet: Expertenwissen im Dienst der Kundenanforderungen. Bereits seit 13 Jahren in Europa Marktführer bei den leichten Nutzfahrzeugen – mit einem Marktanteil von 14,8 Prozent im Jahr 2010 –, setzt Renault mit der Einführung des Markenzeichens Renault Pro+ seine Absatzstrategie bei Firmenkunden in zwanzig Ländern weltweit fort.

elle Lösungen für Um- und Aufbauten. Ebenso selbstverständlich sind die komplette Kundenberatung, rasche Serviceleistungen und letzendlich auch Finanzierungen, Wartungs- und Mobilitätsverträge, Leihwagen und vieles mehr.

Solutions for Business Zu den maßgeschneiderten Angeboten für Firmenkunden zählen im neuen Renault Pro+ Business-Center eine komplette Palette an Neu- und Gebrauchtwagen, Zubehör und Spezialausstattungen sowie individu-

VOGL+CO PRO+ Business-Center Wiener Straße 301, 8051 Graz Tel. 0316/680005, Fax: -3399 businesscenter@vogl-auto.at, www.vogl-auto.at

Aktionstag der Steiermärkischen Sparkasse in Graz

Unterwegs auf neuen Wegen „Wir wollen hinausgehen aus der Sparkasse und offen auf unsere Kunden zugehen. Es ist uns wichtig zu zeigen, dass unser Motto ‚In jeder Beziehung zählen die Menschen’ nicht nur ein Werbeslogan ist“, bekräftigt Dr. Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse, den außergewöhnlichen Aktionstag am 19. Oktober. Zahlreiche Mitarbeiter der Steiermärkischen Sparkasse

Freitag, 4. November 2011

waren in Graz unterwegs, um ihre Kunden und Nichtkunden „draußen“ zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und sich für die Fragen der Bevölkerung Zeit zu nehmen. Die Steiermärkische Sparkasse setzte damit ein positives Zeichen, in Zeiten wirtschaftlicher Ungewissheit, für die Anliegen der Menschen vor Ort da zu sein. Darüber hinaus versüßten Gutscheine und Schokoladen die Begegnungen auf der Straße.

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Freitag, 4. November 2011


Foto: Tomislav Sebek

Georg Diwald (stellvertretender österreichischer Botschafter in Kroatien), GD Alois Sundl, Vorstandsvorsitzender Merkur Kroatien, Milan Krizmani, feierten das 15-JahrJubiläum der Merkur in Kroatien.

Foto: Fischer

Elektromechanikerin als Miss Georg Ochs eroberte Graz mit Trends aus London.

Revival mit Köpfchen Er kam mit seinem Team nach Graz in den Europasaal der Wirtschaftskammer und begeisterte mehr als 200 Kollegen: Georg Ochs, der eine faszinierend „haarige“ Show zum Motto „Progressive Cut & Color“ zeigte. Ochs lieferte die aktuellen Frisuren-Trends direkt aus London in die Murmetropole: „Es werden wieder Frisuren gemacht, die 30erund 50er-Jahre liegen voll im Trend. Viel Glanz, wenig Volumen.“ Gerade Schnitte und Kontrast-Coloration – warme und kalte Pastelltöne werden gemischt – begeisterten auch Innungsmeister Roman Wagner.

Alexandra Rupp, Elektromechanikerlehrling in der Anton Paar GmbH, ist die „Miss Living Culture“. Im Casineum Graz konnte die Grazerin nicht nur mit gutem Aussehen und langen Beinen punkten, sondern vor allem mit viel Köpfchen. Insgesamt 15 Kandidatinnen stellten sich dem Contest, bei dem im Vorwahlverfah-

ren vor allem ihr Wissen rund um das Thema Kunst bewertet wurde. Die 18-jährige Alexandra Rupp, die ihre Ausbildung im März abschließt, konnte im Finale bei der Jury punkten und wurde zur Miss gewählt. Sehr zur Freude von Mo­ nika Wogrolly, Herausgeberin des Kulturmagazins „Living Culture“, das den „schö-

nen“ Wissenstest initiiert hatte. Jakob Taibinger, Leiter Unternehmerservice und Regionalmanagement in der WK Steiermark, freute sich über eine Siegerin, „die Mut hat, in einer Männerdomäne beruflich durchzustarten. Die Firma Paar kann stolz auf diesen hübschen und intelligenten Lehrling sein.“

Monika Wogrolly (li.) und Jakob Taibinger mit der klugen Miss Alexandra Rupp.

Das Unternehmen Hintsteiner in Mürzhofen trägt das Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft – made in Styria“. Jetzt haben Besucher Einblick in die Herstellung von Kleinserien und Prototypen, die in Rennfahrzeugen oder Luxusjets verbaut werden.

Die Knapp AG in Hart bei Graz führt jetzt ebenfalls das Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft – made in Styria“. Und zwar für ihre neu konzipierte, ungewöhnliche Besucherführung „World of Logistics“, bei der auf einmalige Art und Weise Blicke hinter die Kulissen einer höchst innovativen Lagerlogistik geworfen werden können.

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LR Christian Buchmann, Gerhard und Martin Hintsteiner

Foto: Frankl

Gütesiegel 2 für Logistikprofi Knapp in Graz

Foto: Frankl

Gütesiegel 1 für Hintsteiner in Mürzhofen

Gütesiegel für Franz Mathi, Eduard Wünscher (Knapp)

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Foto: Begsteiger

Junge-Wirtschaft-Veranstaltung am 9. November, 18.30 Uhr, in der Bank Austria in Graz: „Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben: Spekulationen und Tatsachen über Basel II“. Anmeldungen: 0316/601-771

Der Auftritt der näht, gebügelt und probiert. 600 Meter Stoff wurden verarbeitet, rund 5000 Swarovski-Steine setzten strahlende Glanzpunkte in den Kreationen. 113 Knöpfe und Schnallen gaben den Modellen sicheren Halt. 60 Meter Federborten garantierten modische Highlights. 20.000 Euro beträgt der reine Warenwert der Kollektionen, der ausschließlich von Sponsoren getragen wurde.

Fotos: Volker Wohlgemuth

Unter dem Motto „Un Bouquet de Fleurs“ begeisterten 25 steirische Kleidermacher rund 800 Gäste bei einer ex­ travaganten Modeschau im St. Veiter Schlössl in Graz-Andritz. 68 Modelle lieferten bei Matinee und Abendgala einen beeindruckenden Querschnitt meisterlicher Handwerkskunst und kreativen Fingerspitzengefühls. Ein ganzes Jahr lang wurde geplant, ­k reiert, ge-

Trendiges Modedesign nach Maß begeisterte rund 800 Gäste.

OC-Trio Rohr, Handl-Vill und Kollmann (v. l.) mit Jeitler

Wolfgang Haas, Schulleiter der Tourismusschulen Bad Gleichenberg, konnte drei Schülern die Diplome des „Chambre de Commerce et d’Industrie de Paris“ überreichen. Mar­ tina Konrad, Peter Schmidt und Elisabeth Schweiger haben die Prüfung zum „Diplôme de Français Professionel – Tourisme et de

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l’Hôtellerie – B1“ mit Erfolg abgelegt. Die sprachbegeisterten Schüler wurden von Edeltraut Adel­ mann sowie Brigitte Far­ nault auf die Prüfung vorbereitet. Haas: „Die Schüler sind auf dem Weg, sich einem internationalen Arbeitsmarkt zu stellen, auf dem Fremdsprachenkenntnisse unverzichtbar sind.“

Menschen

Foto: Fischer

Diplom für eine Karriere im Ausland

Diplome für sprachbegabte Schüler: Konrad, Schmidt und Schweiger (v.l.) mit Betreuerin Farnault und Schulleiter Haas

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„Club 41 Clocktower“ nennt sich ein neuer Charity-Club rund um Rechtsanwalt Georg Dieter, Bank Austria-Landesdirektor Helmut Birringer und IT-Profi Erich von Maurnböck. Bischof Egon Kappelari kam zur Gründung.

Zwölf Mannequins und Dressmen von „Art & Fashion“-Boss Sascha Penkoff waren live on stage perfekte Botschafter, um die Maßarbeit der heimischen Couturiers glanzvoll in den Mittelpunkt zu rücken. Sehr zur Freude von ÖbauVogl-Chefin Riki Vogl, Kaffeespezialistin Edith Hornig, Johanneshof-Wirtin Marianne Stiendle oder Landesrätin Bettina Vollath. Friedrich Jeitler, Innungsmeister für Mode und Bekleidungstechnik: „Erstklassige Handarbeit und Fingerspitzengefühl für Trends und Design sind die Markenzeichen der steirischen Kleidermacher.“ Mit der glanzvollen Modeschau, die vom Trio Christine Rohr, Nina Kollmann und Sa­ bine Handl-Vill perfekt organisiert wurde, haben die steirischen Kleidermacher den begeisterten Gästen gezeigt, dass sie Vergleiche mit Paris, London oder Mailand nicht zu scheuen brauchen.

Fotos: Brunnbauer

Kleidermacher

Steirische Kooperationspartner auf dem Siegerstockerl: Die Mannschaften von Bionic Surface Technologies und ZFE Graz

Steirer gewinnen den ACR-Kooperationspreis ACR ist ein Netzwerk von 17 außeruniversitären Forschungseinrichtungen der österreichischen Wirtschaft – mit jährlich über 23.000 Aufträgen. Zwei steirische Ableger, das ÖGI (Österreichische Gießerei-Institut) und das ZFE (Zentrum für Elektronenmikroskopie), haben den ACR-Kooperationspreis 2011 gewonnen: die ÖGI für die Kooperation mit der Firma Mettec Guss (Nebelpistolenrohr) und das ZFE für eine

Abendmode, textile Glanzstücke der steirischen Couturiers

Jördis Rosc

Hightech-Folie, die gemeinsam mit „bionic surface technologies“ entwickelt wurde. Der ACR Woman Award ging an die Geophysikerin Jördis Rosc von ÖGI. Damit soll Frauen Mut für technische Berufe gemacht werden.

Mehr auf unserem Online-Medienportal unter wko.tv.

Mettec Guss, Partner aus Oberösterreich

Der passende Schlüssel brachte Kerstin Buchrieser aus Ehrenhausen im Finale des großen Sticker-Wettbewerbes das große Glück. Sie gewann im Zuge des 40-JahrJubiläums des Cityparks einen Nissan Juke im Wert von 20.000 Euro. Centermanager Waldemar Zelinka und Ge­ rald Auer (Vogl+Co) gratulierten der Gewinnerin.

Heinrich Dieter und Ales­ sandra Kiener von der StieglEigentümer-Familie gratulierten höchstpersönlich den steirischen „Bierwirtsleuten 2012“. Die Wahl fiel auf Flo­ rian und Paul Guttmann, weil sie in ihrem Gasthof Hensle in St. Gallen mit besonders viel persönlichem Engagement ihren Gästen das kühle Blonde einschenken.

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Zelinka (li.) und Auer mit der glücksstrahlenden Buchrieser

Foto: Neumayr

Gasthof Hensle: steirischer Bierwirt des Jahres

Foto: Citypark/Scheriau

40 Jahre Citypark: Mit Sticker Auto „gecheckt“

Bierig: Dieter, Kiener, Florian und Paul Guttmann

Menschen

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Rotahorn Monique Schwitter und Christoph Dolgan sind die Preisträger des Literaturpreises „rotahorn“, der von SaubermacherBoss Hans Roth initiiert wurde. Sie überzeugten die Fachjury, bestehend aus Barbara Frischmuth, Kurt Bartsch, Alfred Kolleritsch, Julian Kolleritsch und Norbert Mayer, mit ihrem literarischen Können.

Foto: Breneis

Hans Roth

Neues Führungstrio

Malte von Trotha Foto: Styria

Karrieresprünge gefragt Die „Steirische Wirtschaft“ ist eine Plattform mit direktem Zugang für die steirischen Firmen. Viel Platz wird Karrieresprüngen eingeräumt, die bildlich und verbal in den Mittelpunkt gerückt werden. Unter dem Titel „persönlich“ machen wir Platz für alle persönlichen News aus kleinen Betrieben und großen Konzernen. Schicken Sie uns Infos mit Bild: redaktion.stwi@ wkstmk.at.

Dringend gesucht

Ausgezeichnet: H. Maukner, E. Wünscher, J. Gutmann, H. Spängler und D. Waldmann (v. l.)

Galanacht mit buntem Sieger Die Unternehmer des Jahres sind farbenfroh, innovativ und haben mit Geld zu tun: Johannes Gutmann, Eduard Wünscher, Heinrich Spängler. Seit Jahren kürt das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young drei herausragende österreichische Unternehmerpersönlichkeiten. Im Rahmen einer glanzvollen Gala in der Wiener Hofburg erlebten rund 300 Gäste aus Wirtschaft und Politik heuer ­einen strahlenden (Gesamt-) Sieger, der schon optisch aus

der Runde der Nominierten und der siegreichen KategorieKollegen herausstach: Sonnentor-Chef Johannes Gutmann. Der unumstrittene Bio-Teekönig aus dem Waldviertel hat sich auf die Herstellung und Vermarktung von Naturprodukten aus biologischem Anbau spezialisiert. „Sonnentor“ wird von rund 150 Bio-Kräuterbauern beliefert und sichert 400 Arbeitsplätze. Gutmann, Sieger und Entrepreneur of the Year in der Kategorie „Handel & Konsumgüter“, wird am „Ernst & Young World Entrepreneur of the Year Award“ in Monaco teilnehmen. Aber

auch die Steiermark hat beim Wettbewerb, der in 50 Ländern ausgetragen wird, siegreich gepunktet.

Knapp gewinnt In der Kategorie Industrie & Hightech gingen Sieg und Titel „Entrepreneur des Jahres“ an Eduard Wünscher von der Knapp AG. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 1900 Mitarbeiter und zählt zu den führenden Systemanbietern von Lagerlogistik-Software. Der Sieger in der dritten Kategorie „Dienstleistungen“ heißt Hein­ rich Spängler vom Bankhaus Spängler.

Buchpräsentation Experten, Menschen mit und ohne Behinderung, Flughafen­ direktor Gerhard Widmann als „Arbeitgeber“ und Landesrätin Elisabeth Großmann als Politikerin hörten in Feldkirchen Kostproben aus dem Buch „Entfesselt im Rollstuhl“, die tiefe Einblicke in das gleichnamige Projekt von Kulturausschussobmann Erich Gosch eröffneten: www.entfesselt-im-rollstuhl.com.

Foto: Bild-hauer

Neuer Mann im Aufsichtsrat der Styria Media Group AG: Am 1. Dezember zieht Malte von Trotha in die Vorstands­ etage ein und ist damit neuer Partner von Wolfgang Bretschko (Sprecher des Vorstands) und Klaus Schweighofer. Trotha ist graduierter Wirtschafts- und Sozialwissenschafter, war zuletzt Geschäftsführer der Deutschen PresseAgentur und wird als CFO für das Finanzressort verantwortlich sein.

Steirische Wirtschaft, Ausgabe 36  

Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark