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Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark

Schattenseite Experte Maximilian Burger-Scheid­ lin über Wirtschaftskriminalität.

Nr. 24, Jahrgang 9, Freitag, 13. August 2010 P.b.b., Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 02Z032267M



Preis 0,73 Euro

Die nächste Ausgabe der Steirischen Wirtschaft erscheint am

27. August 2010

Seiten 4–5

Sonnenseite Personalbereitsteller Harald Aspäck im Gespräch über Zeitarbeit. 

Foto: Fischer

Seite 20

Foto: Flickr

Alles aufs Spiel gesetzt

Spekulationen auf Lebensmittelrohstoffe sind ein gefährliches Spiel. Die Verlierer sind Unternehmer und Verbraucher. Schwellen- und Entwicklungsländer spüren die Auswirkungen zuerst. Seiten 8–9

Ihre ganz persönliche Wissens­datenbank – rund um die Uhr geöffnet!

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Sinkende Lehrlingszahlen 2–3 300 Polizisten mehr bis 2013 11 Neue Gastgartenregelung  16–17 Wasserkraft hat Potenzial 19 Aktuelle Wohnstudie 25 Förderung für Touristiker 27

nixalsmurxxx kommt heraus, wenn man auf fundierte Beratungsqualität verzichtet. Deswegen gibt‘s ja die UnternehmensberaterInnen, InformationstechnologInnen und BuchhalterInnen der UBITInnen. Sorry – UBIT kann man nicht gendern ... Mehr UBIT: Seite 5

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Sinkende Lehrlingszahlen: Kampf Parallel zur demografischen Entwicklung sinken auch die Zahlen der Lehrlinge in der Steiermark. Ein Strategiekon­ zept soll dagegen steuern. Auch wenn es in den letzten Jahren mit den Lehrlingszahlen wieder leicht bergauf ging – der Langzeittrend zeigt ein anderes Bild. In den nächsten zwei Jahrzehnten wird es etwa 15.000 weniger junge Steirer geben. Selbst wenn es jetzt schon viele Lehrlingsinitiativen der einzelnen Sparten gibt, wird man um einen einheitlichen Lösungsansatz nicht herumkommen. Den soll ein Strategiepapier der WKÖ bringen.

Rückgang

Fotos: Fischer

Bereits jetzt gibt es 6000 Lehrlinge weniger in der Steiermark als noch vor zwanzig Jahren.

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Aktuell

Blickt man in die Statistik des Jahres 1990, dann war damals in der Steiermark noch alles in Ordnung. Es gab fast 83.000 Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, und nicht ganz ein Drittel (25.000) davon absolvierte eine Lehre. Mittlerweile ist diese Zahl um 6000 Personen gesunken, und dieser Trend setzt sich fort. Im Jahr 2030 werden voraussichtlich nur noch etwa 15.000 Jugendliche in der Steiermark eine Lehrstelle besetzen. Zur Stichhaltigkeit der Zahlen befragt, erklärt Robert Steinegger, Experte des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung, ihr Zustandekommen: „Sie setzen sich aus der Bevölkerungsprognose der Statistik Austria zusammen. Die aktuellen Abwanderungstrends in den peripheren Regionen der Steiermark untermauern diese Prognose.“ Viel Spielraum würden die Zahlen nicht lassen, außer man steue­re aktiv dagegen. Ne-

Über die Lehrlingsstelle können alle Föderungen beantragt werden. Gottfried Krainer

ben die altbewährten Lehrlingsprogramme der einzelnen Sparten tritt nun auch das Strategiepapier „Lehrlingsausbildung im demografischen Wandel“ der WKÖ. „Wenn sich Unternehmer daran gewöhnt haben, sich nicht mehr als Ausbildungsbetriebe zu engagieren, dann ist der Verlust der Lehrlingsausbildung nicht mehr umzukehren“, heißt es in dem Dokument. Das oberste Ziel ist daher, die Zahl der Lehrlinge mindestens zu halten und die Lehre weiterhin zu attraktivieren. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die duale Ausbildung „Lehre und Matura“.

Gegenmaßnahmen Gottfried Krainer, Leiter der Lehrlingsstelle der WK Steiermark, erörtert die wichtigsten Strategien des Konzepts: „Die duale Ausbildung ,Lehre und Matura‘ bietet engagierten Schülern endlich die Möglichkeit, sich nicht mehr nur auf eine Ausbildung zu beschränken.“ Aber man werde auch vorgreifen müssen und bereits in der Pflichtschule die Ausbildungsreife sicherstellen sowie die Berufsorientierung forcieren. Weiters sei das Image der Lehre noch weiter zu steigern. „Vielen Schülern ist heute noch nicht klar, dass Betriebe bei ihrer Personalauswahl jene bevorzugen, die mit Praxis in einer betrieblichen Arbeitswelt ausgebildet wurden“, weiß ­K rainer. Ingo Suppan ingo.suppan@wkstmk.at

Freitag, 13. August 2010


um die besten Köpfe beginnt Zahlen, Daten, Fakten

Mit „Lehre und Matura“ und einer weiteren Imageaufwertung soll die Lehre attraktiviert werden.

Die steirische Bevölkerung verzeich­ net einen kontinuierlichen Rück­ gang. Daran gekoppelt sinkt auch die Zahl der Lehrlinge. 1990 gab es in der Steiermark 83.039 Jugendli­ che zwischen 15 und 19 Jahren und 25.363 Lehrlinge. Heuer sind es nur mehr 70.472 Jugendliche im selben Alter und lediglich 18.941 Lehrlinge. In den nächsten zwanzig Jahren sinken die Zahlen weiter auf etwa 58.000 Jugendliche und 15.000 Lehrlinge (im Jahr 2020) bezie­ hungsweise knapp mehr als 55.000 Jugendliche im Jahr 2030. Die Wirt­ schaftskammer setzt diesem Trend eine Langzeitstrategie zur Lehrlings­ förderung entgegen.

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Aktuell

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Unsaubere Geschäfte brauchen Im Zeitalter der Globalisierung ziehen wirtschaftskriminelle Straftaten immer weitere Kreise. Prävention wird wenig gelebt, die Schäden sind milliardenschwer. Auf mehr als 20 Milliarden Euro wird der Schaden geschätzt, der jährlich in Österreich durch Wirtschaftskriminalität verursacht wird. „Eine vorsichtige Schätzung“, wie Maximilian Burger-Scheidlin von der Internationalen Handelskammer Austria (ICC) meint. „Vor allem deshalb, weil in vielen Fällen wirtschaftskriminelle Handlungen unbemerkt bleiben, beispielsweise bei Spionage und Betrügereien.“ Die Dunkelziffer liegt laut dem ICC-Profi bei mehr als 90 Prozent. Wirtschaftskriminalität habe viele Facetten, deshalb sei auch eine klare Abgrenzung nicht möglich. Ganz klar als Straftat gesehen werden jedoch Korruption, firmeninterner Betrug, Geldbetrug, Betrügereien beim Im- und Export, bei Projektfi-

Maximilian BurgerScheidlin nanzierungen und Kreditvergaben, bei Transport, Produktpiraterie, Spionage etc., zählt Burger-Scheidlin auf. Und die Liste sei noch länger.

Leichen im Keller Nur etwas mehr als zwei Prozent der Fälle landen letztlich bei der Exekutive, da man sich laut Burger-Scheidlin in Unternehmen meist aus Scheu vor den Medien und der Öffentlichkeit intern einige. Doch das ist für den versierten Experten eindeutig der falsche Weg. Er warnt: „Die berühmt-berüchtigten Leichen im Keller haben langfristig noch immer geschadet.“ Zudem sei diese Art der Verharmlosung als „Kavaliersdelikt“ (siehe Beitrag unten) auch intern ein falsches Signal. „Um Nachahmungen vorzubeugen,

müssen Exempel statuiert werden. Es braucht Konsequenzen anstelle von soften Handlungen in Form von einvernehmlichen Kündigungen.“ Wie man hier einem Imageschaden vorbeugt? „Indem man immer offen nach außen kommuniziert und gute Kontakte zur Presse pflegt und sie als Freund betrachtet“, weiß Burger-Scheidlin. Denn nur Geheimniskrämerei und halbe Offenheit schüre die Neugier von Journalisten. Wie man sich am besten vor Wirtschaftskriminalität schützt, dazu hat der Fachmann einige Tipps parat. „Mitarbeiter unbedingt als Mitunternehmer betrachten. Nicht ausbeuten, sondern angemessen zahlen“, spricht Burger-Scheidlin ein heikles Thema an. Da dann der Arbeitnehmer nicht animiert wird, zu schauen, wie er zusätzlich an Geld kommt. Als weitere Präventivmaßnahmen nennt er Zutrittskontrollen, Firewalls bei EDV und IT sowie ein gutes Passwortmanagement. Beim Thema Import/Export rät der

Experte, sich gut über das erwählte Land zu informieren, damit der Sprung über die Grenze nicht ein Sprung ins kalte Wasser wird. „Oft sind die Gesetze in anderen Ländern ok, werden aber nicht effizient umgesetzt“, sagt Burger-Scheidlin. Als Beispiel nennt er Indien, wo Gerichte oft über 15 Jahre für ihre Rechtsprechung brauchen. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Wirtschaftskriminalität wird auch beim Handelstag am 14. Oktober ein großes Thema sein. Nähere In­ fos: wko.at/stmk/handel

Eine Studie zeigt: Wirtschafts­ kriminalität wird zunehmend als Bedrohung wahr­ genommen. Die meisten Täter sitzen im eigenen Betrieb. Unternehmensskandale haben in der jüngsten Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt, aber auch dem Wirtschaftsstandort Österreich geschadet: Rund 60 Prozent der Unternehmer sind dieser Meinung. Das zeigt eine aktuelle Studie von

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„Krisenkompass – Institut für Krisenmanagement und Krisenkommunikation“ zur Wirtschaftskriminalität. 200 Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern aus allen Branchen wurden befragt, mit besorgniserregenden Ergebnissen: Jedes fünfte der interviewten Großunternehmen war in den letzten zehn Jahren selbst Opfer wirtschaftskrimineller Handlungen. Dabei kamen in drei von vier Fällen die Täter aus der eigenen Firma. Sechs von zehn Wirtschaftskapitänen ge-

hen sogar davon aus, dass die Wirtschaftskriminalität weiter ansteigen wird. Laut Ansicht der Befragten fördern vor allem drei Faktoren die Bereitschaft zu wirtschaftskriminellen Taten: die Verharmlosung als „Kavaliersdelikt“ (60,5 Prozent), das Streben nach Erreichung eines persönlichen Leistungsbonus (56,2 Prozent) sowie schwierig zu erreichende finanzielle Zielvorgaben und die damit verbundene Angst vor Jobverlust (46 Prozent).

Wirtschaft

Foto: Fotolia

Wirtschaftskriminalität im Visier

Freitag, 13. August 2010


Prävention und Erste Hilfe Die Internationale Handelskammer (ICC) ist die größte private Wirtschaftsorganisation der Welt. Ihre Mitglieder sind international aktive Industrieund Handelsunternehmen, Banken, Versicherungen, Anwaltskanzleien, Transport- und Logistikunterneh­ men, Wirtschaftsverbände etc. aus 130 Ländern. Die ICC Austria berät Unternehmen bei Import- und Exportverträgen, finanzieller Absicherung, Bankga­ rantien, Dokumentenakkreditiven, taktischem Vor­ gehen bei internationalen Verhandlungen, Media­ tion, Schiedsgerichtsbarkeit, Prävention von Wirt­ schaftskriminalität: Produktpiraterie, Betrug, Kor­ ruption, Spionage… Nähere Infos: Maximili­ an Burger-Scheidlin, Mail icc@icc-austria.org, Tel. 01/501053716. Web: www.icc-austria.org.

ubit

news

In eigener Sache: UBIT kommuniziert! In dieser wöchentlichen Kolumne haben alle steirischen Unternehmensberater, IT-Experten und Buchhalter die Möglichkeit, für die Leserinnen und Leser der Steirischen Wirtschaft interessante und nützliche

Foto: Sissi Furgler

saubere Lösungen

„UBIT informiert über marktrelevante Themen!“

Dr. Werner Lämmerer www.ubit-stmk.at

Inhalte zu kommunizieren. Mit Infos zu aktuellen Themen soll der wirtschaftliche Erfolg der steirischen Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützt werden. Wenn Sie als Mitglied der Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT) den Lesern der „Steirischen Wirtschaft“ ein relevantes Thema präsentieren wollen, dann schicken Sie Ihren Artikel mit Foto, Zitat, Firmenname und Funktion im Ausmaß von maximal 900 Zeichen an das UBIT-Fachgruppenbüro! Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen!

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Wirtschaft

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Wirtschaftskriminalität ist kein Kavaliersdelikt. Die dadurch verursachten Schäden gehen in Österreich in die Milliarden.

Dr. Werner Lämmerer GF der Fachgruppe UBIT Wirtschaftskammer Steiermark office@ubit-stmk.at

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Eine Serie der „Steirischen Wirtschaft“ Sie kennen eine interessante Unternehmerpersönlichkeit? Schicken Sie Ihre Vorschläge an petra.mravlak@wkstmk.at

Christopher Gloning hat auch privat eine besondere Affinität zum Wassersport. Allein das Kapitänspatent fehlt ihm noch.

Grazer Designstudio erobert Fernost „Good design. We pay good price.“ – Dieser Internetein­ trag eines taiwanesischen Unternehmers veränderte die Welt des Yacht-Designers. Die beiden Salzburger Christopher Gloning und Christian Gumpold führte das Indus­ triedesign-Studium nach Graz. Gemeinsam konzipierten sie ihre erste Luxus-Yacht im Zuge ihrer Diplomarbeit 2008 an der FH Joanneum. „Wir haben da für eine Wiener Investorengruppe eine 58-Fuß-MotorYacht gestaltet. Aber die Krise

hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Projekt wurde gestoppt“, erklärt Gloning die schwierigen Anfänge. Nach Studienabschluss wurde gemeinsam in einer WG am Label „motion code: blue“ getüftelt. „Wir hatten kein Geld für PR. Wir haben bei Messen unsere Flyer selbst verteilt und das Internet genutzt, um auf uns aufmerksam zu machen.“

Erfolgswelle Die Außengestaltung ihrer Yachten orientiert sich stark am Automobildesign. Innen haben die schwimmenden Luxusmodelle Loftcharakter, be-

Christopher Gloning Actionurlaub oder Relaxen? Die Zeit für Urlaube ist sehr knapp. Dennoch sollten beide Aspekte in einem

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gelungenen Urlaub vorhanden sein. Der White Heaven Beach in Australien ist mein absoluter Lieblingsstrand. Australien ist auch perfekt zum Tauchen. Genuss oder Askese? Sich Zeit zum Entspannen nehmen ist oft schwer, aber ungemein wichtig. Keinen Verpflichtungen nachkommen müssen, nicht auf

Serie

schreibt Gloning das Designkonzept, mit dem die beiden in internationalen Fachzeitschriften für Furore sorgten. „Good design. We pay good price“ – den Blog-Eintrag eines taiwanischen Unternehmers hielten die Industriedesigner vor zwei Jahren für einen Scherz. Geantwortet haben sie „einfach nur aus Spaß“. Aus dem vermeintlichen Spaß wurde Ernst. Rasch entpuppte sich der Design-Fan aus Fernost als finanzkräftiger Werftbetreiber. Und Gloning und Gumpold haben alle Hände voll zu tun, den spektakulären Aufträgen des Taiwaners nachzukom-

men. „Die erste von drei Yachten wird bis Herbst fertig sein. Dann können wir sie zum ersten Mal in natura sehen“, freut sich Gloning auf den anstehenden Trip nach Taiwan. Dort wird auch gerade eine Werft inklusive Showroom für die Yachten nach den Entwürfen des Designerduos gebaut. Seine Passion für Boote entdeckte Gloning schon als Kind. „Ich war immer mit den Eltern segeln“, erklärt der begeisterte Wassersportler, „aber für das Kapitänspatent hatte ich bis jetzt leider noch keine Zeit.“

die Uhr zu schauen, ein kaltes Bier und dazu gutes Essen: Das bedeutet für mich Genuss und Entspannung. Unterhalten lassen oder sich selbst unterhalten? Ich lese zwar gerne, lasse mich aber doch lieber im Kino unterhalten. Anzug oder Jeans? Privat bevorzuge ich sportlich-elegante Kleidung.

motion code: blue

Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

2009: Christopher Gloning und Chris­tian Gumpold gründen das In­ dustriedesignstudio „motion code: blue“ mit dem Schwerpunkt „naval architecture“ in Graz. Aufträge aus Taiwan für Yachten und Werft fol­ gen. 2010: Preisträger im Designbe­ werb „Steiermark-Brunnen“. www.motioncodeblue.com

Freitag, 13. August 2010


Meister beherrschen ihr Fach

Was steht aktuell auf dem Erfolgsprogramm? Jetzt will ich‘s wissen!

„Man arbeitet noch einmal das gesamte Fach in allen Aspekten durch und erwirbt zusätzlich Kompetenzen in der Organisation, im Projektmanagement und in betriebswirtschaftlichen Bereichen“, beschreibt Manfred Puster die Meisterschule am Wifi. Er hatte in einem Anlagenbauunternehmen eine Lehre als Stahlbauschlosser absolviert und wechselte dann zu Thyssen Krupp in den Aufzugsbau, wo er am Ende als Schweißwerkmeister tätig war. „Als Thyssen Krupp die Produktion in Gratkorn geschlossen hatte, bekam ich die Möglichkeit, am Wifi die Meisterschule für Metallbautechnik zu absolvieren. Jetzt bin ich als Meister bei der Thyssen Krupp Aufzugswerke Konstruktions GmbH im Rahmen

Foto: Melbinger

Die Verbindung aus viel Praxis und einer umfassenden Weiterbildung qualifiziert Meister für Aufgaben in Schlüsselfunktionen.

Manfred Puster: „Erfahrung und Fachwissen.“ eines fachspezifischen Praktikums im Bereich der mechanischen Konstruktion für Aufzugsanlagen tätig.“ Als erfahrener Metallbautechniker ist er in einem Team von 25 Technikern für Produktionsfragen zuständig. Diese Tätigkeit führt ihn auch zu Produktionsstandorten im Ausland. „Als Meister findet man eben für viele fachpraktische Herausforderungen rasch alltagstaugliche Lösungen.“

Meisterschulen Der beste Weg zur Meisterqualifika­ tion: die Vorbereitung am Wifi. Am Wifi gibt es Meisterschulen für zahlreiche Handwerke und eine Rei­ he von Befähigungsprüfungen. Alle Details stehen in der Wifi-Bro­ schüre „Meisterschulen“. Informationen und Anmeldung: (0316) 602-1234 www.stmk.wifi.at/meisterschulen

Für Gäste mit besonderen Ansprüchen Wo in der Gastronomie Wert auf hohe Qualität gelegt wird, können auch Gäste mit einem Handikap mit Genuss essen: dank geschulter Küchenprofis. Unsere Gesellschaft wird immer älter und zugleich immer gesundheitsbewusster. In der Küche muss man also immer mehr auf die individuellen Ansprüche eingehen können. Sich bei gesundheitsbedingten Einschränkungen

Freitag, 13. August 2010

nur an die „Verbote“ zu halten, ist heute längst zu wenig. Die Profis in der Küche müssen in der Lage sein, auch unter engen Vorgaben geschmackvolle und abwechslungsreiche Gerichte zuzubereiten. Von der Ernährungslehre über die Diätetik in die konkrete Küchenpraxis führt am Wifi der Lehrgang für diätetisch geschulte Köchinnen und Köche: damit sich auch Gäste mit Handikaps auf ihre Menüs freuen können.

Gastronomie Ausbildung zum diätetisch geschul­ ten Koch / zur diätetisch geschul­ ten Köchin 21. 9.–10. 11. 2010, Dienstag und Mittwoch jede 2. Woche, Wifi Graz. Mehr zum Bildungsangebot für die Profis in Küche, Keller und Service in der Wifi-Broschüre „Gastronomie & Tourismus“. Infos: (0316) 602-1234 www.stmk.wifi.at/gastronomie

WIFI Bildungsinformation Die optimale Vorbereitung auf die individuelle Bildungsplanung bieten Informationsveranstaltungen am WIFI, in denen Themen, Ziele, Voraussetzungen und Abläufe besprochen werden. n Vorbesprechung Meisterschule Mechatronik 37190.010Z 24.8.10; Fr 18-22 WIFI Graz, kostenlos n Informationsabend Meisterschule Elektronik 36119.010Z 25.8.10; Mi 18-22 WIFI Graz, kostenlos n Information über die SPS-Kursreihe 37167.010Z 27.8.10; Fr 16-20 WIFI Graz, kostenlos 37867.010Z 10.9.10; Fr 18.22 WIFI Obersteiermark, Niklasdorf, kostenlos n Vorbesprechung Meisterschule für Tischler 70109.010Z 3.9.10; Fr 16-18 WIFI Graz, kostenlos n Vorbesprechung zu den Schweißlehrgängen IWS/ IWT/IWE/IWP/CWC 40100.010Z 7.10.10; Do 17-19 WIFI Graz, kostenlos n Informationsabend über die Ausbildung und Zertifizierung für Photovoltaiktechniker bzw. Photovoltaikplaner 56141.010Z 9.9.10; Do 18-21 WIFI Graz, kostenlos n Informationsabend zum Lehrgang Grundlagen der Kältetechnik 71105.010Z 7.10.10; Do 18:30-20:30 WIFI Graz, kostenlos ANMELDUNG einfach online: www.stmk.wifi.at oder telefonisch: (0316) 602-1234

Karriere

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Grausames Spiel Lebensmittelrohstoffe werden bei Börsen-Spekulanten immer beliebter. Die Verlierer bei diesem Pokerspiel sind Unternehmer und Verbraucher. Die aktuellen Weizenpreiskapriolen zeigen deutlich, welchen Einfluss Spekulationen auf Rohstoffe an den Börsen haben. Die Weltbank warnt bereits vor einer neuen Welternährungskrise. Die fatalen Auswirkungen des gefährlichen Spiels mit Lebensmittelrohstoffen spüren Schwellen- und Entwicklungsländer als erste. „In den letzten Jahren konzentrieren sich Spekulanten immer mehr auf Lebensmit-

telrohstoffe“, berichtet Walter Bornett, Geschäftsführer der KMU-Forschung Austria. „Und wenn Big Player damit an den Börsen jonglieren, beeinflussen sie auch die internationalen Preise in die eine oder andere Richtung.“ Die ungewöhnlich großen Ausschläge beim Weizenpreis in den vergangenen Wochen seien in erster Linie von Spekulanten verursacht worden, denn von einer Weizenkrise könne

man, auch in Hinblick auf die Ernteausfälle in Russland und den damit verbundenen Exportstopp, nicht sprechen. „Die weltweiten Lager sind voll und die Ernten ausreichend. Es besteht eigentlich kein Anlass, mit drohenden Engpässen Stimmung an den Börsen zu machen“, erklärt Bornett. Aber gerade das sei das Ziel von Spekulanten, die in der Hoffnung auf satte Gewinne, Unsicherheiten und

Probleme ausnutzten. Drastische Folgen zeigt aktuell der massive Eingriff in die Preisentwicklung bei Kakao. Ein einzelner Hedgefonds besitzt seit Juli sieben Prozent der weltweiten Kakaoproduktion. „Dem sind jetzt Industrie und ganze Berufsstände preislich ausgeliefert“, führt Bornett vor Augen. „Gewinn macht wahrscheinlich nur einer.“ Zu den Verlierern zählen Weiterverarbeiter und Endverbraucher.

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Wirtschaft

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Jürgen Roth, (Mineralöl)

Johannes Hornig, (Kaffee) „Die weltweiten Lagerbestände sind aufgebraucht. Missernten und gestiegener Kaffeeverbrauch ließen den Preis steigen. Der spekulative Auftrieb ist hier auch nicht unerheblich.“

Fotos: Fischer

„Der Markt ist relativ stabil. Es herrscht keine Rohstoffknappheit, deshalb besteht für Spekulanten im Moment kein Anreiz, sich hier einzukaufen und den Preis hoch zu treiben.“

Susanne Aigner-Haas, (Stahl)

Heinz Regula, (Getreide)

Foto: Fotolia

„Spekulanten treiben die Getreidepreise an der Pariser Börse in die Höhe. Damit kommen auch die heimischen Unternehmer unter Druck, das an die Konsumenten weiterzugeben.“

Experten sind sich uneinig, ob Rohstoff-Spekulationen mit regulierenden Maßnahmen eingedämmt werden sollten. Franz Sinabell, Agrarexperte vom Wirtschaftsforschungsinstitut: „Termingeschäfte sind für den Agrarmarkt in den USA essentiell.“ Spekulationen seien auch nicht per se schlecht, sondern oft wichtig für den Markt gibt Sinabell zu bedenken. Im Gegensatz dazu spricht sich Bornett für ein Vorgehen gegen Spekulationen mit Rohstoffen aus. Eine Möglich-

Das Spekulieren mit elementaren Gütern ist sehr bedenklich. Foto: Preiss

Walter Bornett

Freitag, 13. August 2010

keit sei die Finanztransaktionssteuer, denn dadurch würden Anreize für Spekulanten deutlich minimiert werden. „Das muss auf internationaler Ebene geschehen. Zumindest EU-weit“, fordert Bornett die Politik zum Handeln auf.

Hoch gepokert Ins selbe Horn stößt auch Jürgen Roth. Der Ölexperte befürwortet ein Eingreifen der Staaten durch ein Verbot von Leerverkäufen. „Wenn ich als Unternehmer Öl kaufe, dann wird die Ware auch physisch verschoben. Die verkaufe ich dann weiter“, erläutert Roth. Und hier bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Spekulanten handeln aber nicht real mit Waren. Roth setzt nach: „Sie verknappen ein Produkt nur theoretisch am Papier. Durch eine Option in der Zukunft. So hebeln sie den Markt aus.“ Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

Fotos: Fischer

„Der Stahlpreis stagniert derzeit. Eine Korrektur nach unten scheint Experten realistisch. Indiz für die Unsicherheit am Markt ist auch die Zurückhaltung größerer Stahlhändler.“

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Besichtigung:

Freitag, 20. August, von 8 bis 17 Uhr und am Samstag, 21. August, vor der Versteigerung von ca. 7.30 bis 10 Uhr Besichtigungs- Betriebsgelände der Firma Inowatt Elektrotechnik ort: GmbH, A-4400 Steyr, Haager Str. 46

Weiters findet am Besichtigungstag, 20. August 2010 von 8 bis 17 Uhr ein Abverkauf von Photovoltaik-Flächen, große Menge an Kabel, Kupferkabel, Einziehdrähten, div. Handwerkzeug, PC-Zubehör, Arbeitskleidung, Schrauben u.v.m. statt.

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Wirtschaft

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Einkaufslust statt Krisenfrust „Der Einzelhandel schreibt im ersten Halbjahr schwarze Umsatzzahlen“, freut sich Fritz Aichinger, neugewählter Obmann der Bundessparte Handel, über die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturbeobachtung. Die Auswertung basiert auf Daten von mehr als 4500 Geschäften in ganz Österreich. Demnach konnten die Einzelhändler in der ersten Jahreshälfte ein nominelles Umsatzplus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen. Absolut betrug der Einzelhandelsumsatz somit rund 24 Milliarden Euro.

Shoppen ist gefragt Deutlich spürbar ist die Steigerung der Konsumausgaben der privaten Haushalte. Das Motto lautet: „Krise – nein danke. Aufschwung – ja bitte!“

Foto: Fotolia

Krise – nein danke! Schwarze Zahlen im Einzelhandel spiegeln steigende Einkaufslust und die Zufriedenheit der Konsumenten wider.

Auch die kleinen Kunden setzen auf persönliche Beratung. Die Zahl der Kunden lag in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Aichinger: „Der Handel ist ein großer Dienstleister und es wird alles getan, um die Konsumenten zufrieden zu stellen. Der Einzelhandel ist ein stabilisierender Faktor, verglichen mit dem Gesamtjahr 2009 schwächte sich der Preisauftrieb im Einzelhandel ab,

während die allgemeinen Verbraucherpreise wieder stärker gestiegen sind.“ Erstmals seit 2006 lag die durchschnittliche Preissteigerung im Einzelhandel mit rund 1,2 Prozent wieder unter der Inflationsrate von 1,7 Prozent. Somit kam es real zu einem Umsatzwachstum von 0,9 Prozent.

Schwarze Schafe auf der Landstraße Schwarze Schafe unter den Transportunternehmern manipulieren Tachometer, um ihre Auslastung zu verbessern. Die Branche wehrt sich. „Es passt einfach nicht in ein solides Unternehmerbild, wenn jemand illegale Handlungen setzt, um seine Auftragslage zu verbessern“, verurteilt Wolfgang Herzer, der Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung, die bekannt gewordenen

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Wolfgang Herzer Machenschaften. „Die Manipulationen bei Lenkzeiten, Lenkpausen und Ruhezeiten machen es möglich, dass Aufträge erfüllt werden können, die unter legalen Bedingungen nicht möglich wären. Das ist ein ganz eindeutiger Verstoß gegen die

Verkehrssicherheit und den legalen Wettbewerb“, macht Herzer seinem Unmut Luft. Herzer hofft trotzdem, dass es nicht zu überzogenen Kontrollen kommt: „Die überwiegende Mehrheit der Betriebe arbeitet gesetzeskonform und darf wegen einiger schwarzer Schafe jetzt nicht zum Handkuss kommen. Wir sprechen uns daher für Kontrollen mit Augenmaß aus. Was hier passiert, geht einfach über das Maß des Tolerierbaren hinaus.“

Wirtschaft

Arbeitszeitverkürzung abgelehnt Nicht zum ersten Mal erteilen die Metall-Arbeitgeber den Gewerkschaftswünschen nach Arbeitszeitverkürzung eine Absage. Grund dafür ist die Arbeitsplatzverteuerung in der Metallindustrie. Christoph Hinteregger, neuer Verhandlungsleiter des Eisen/Metallsektors, äußert sich zu den Wünschen so: „Arbeitszeitverkürzung erhöht die Arbeitskosten insgesamt und dadurch auch den Lohnnebenkostenanteil und macht damit alle Bemühungen um die österreichischen Industriestandorte zunichte.“

Flexibilität benötigt

Hinteregger nimmt auch zu den Gewerkschaftsargumenten Stellung: „Arbeitszeitverkürzung würde nicht zu vermehrter Beschäftigung, sondern im Gegenteil zu weiterem Beschäftigungsabbau führen. Eine stabile Beschäftigung ist nur durch konkurrenzfähige Arbeitskostenentwicklung und verbesserte Flexibilität möglich. Die Wiederaufnahme von Leiharbeitspersonal ist der beste Beweis dafür, dass verstärkt Flexibilität benötigt wird, die derzeit von den Arbeitszeitbedingungen in der Metallindustrieher nicht ausreicht. Je teurer Stammpersonal durch eine Arbeitszeitverkürzung wird, desto mehr werden Leiharbeit und Auslagerungen ins Ausland zunehmen.“ „Die KV-Runde im Herbst von einer Arbeitszeitverkürzung abhängig zu machen, bedeutet eine Gefährdung des Ergebnisses durch die Gewerkschaft“, stellt Hinteregger klar.

Freitag, 13. August 2010


300 Polizisten mehr für die Steiermark Der steirische Sicherheitspakt sieht vor: Bis 2013 soll es um zehn Prozent mehr Polizisten geben und die Kriminalität gesenkt werden. Im Kampf gegen das organisierte Verbrechen soll bis 2013 in der Steiermark Verstärkung kommen: 300 Polizisten mehr verspricht der Sicherheitspakt, der vor wenigen Tagen zwischen Innenministerin Maria Fekter und LandeshauptmannStellvertreter Hermann Schützenhöfer geschlossen wurde. De facto wird damit der derzeitige Stand von 3013 auf 3313 Polizisten um über zehn Prozent angehoben.

Sicherheit steigern Zwar zählt laut Fekter Österreich bereits zu den sichersten Ländern der Welt – im Global Peace Index heißt das Rang vier –, ihr Anliegen sei es aber, Österreich zum sichersten Land zu machen. „Noch heuer werden 75 zusätzliche Polizisten den Dienst antreten“, verspricht die Innenministerin. Dass die Sicherheit auch für die steirischen Unternehmer

Medieninhaber und Herausgeber: Wirtschaftskammer Steiermark, 8021 Graz, Körblergasse 111–113, Tel. 0316/601-657, Fax 0316/601-308

Foto: bilderbox

Verleger: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Reitschulgasse 5, 8010 Graz; Geschäftsführer: Bruno Rabl, Tel. 0316/817090, info@mema.at Chefredakteur: Mag. (FH) Kurt Egger

Bis 2013 soll es in der Steiermark um 300 Polizisten mehr geben.

Freitag, 13. August 2010

Redaktion: Anja Genser, Bakk. techn. (Chefin vom Dienst), Mag. Petra ­Mravlak (Redakteurin)

ein brisantes Thema ist, betont Wirtschaftskammer-Präsident Ulfried Hainzl. Schließlich seien Unternehmer immer wieder mit Einbruchsdiebstählen in Büro- und Geschäftsräumen, Diebstählen von Baumaschinen, Ladendiebstählen, Automateneinbrüchen, Überfällen auf Geldinstitute, Trafiken und Juweliere etc. konfrontiert.

Wichtige Ergänzung Bereits im vergangenen Jahr wurde eine Sicherheitsallianz zwischen dem Land Steiermark, der Wirtschaftskammer und der Exekutive geschlossen. Neben monetären Förderungen der betrieblichen Sicherheit wurde ebenso die Prävention forciert. „Das Aufstocken des Polizeiapparates ist eine wichtige Ergänzung in dieser Sicherheitsinfrastruktur“, begrüßt Hainzl den neuen Sicherheitspakt, der u. a. ebenfalls Schengenausgleichsmaßnahmen vorsieht und das steigende Schwerverkehrsaufkommen in der Steiermark stärker unter polizeiliche Kontrollen stellt. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Kontakt: redak­tion.stwi@wkstmk.at Produktion: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Graz

Einfach erfolgreich! Das TELEFIT-Erfolgsrezept für Ihr Unternehmen

Werben im Netz Print oder Online? TV-Spot oder Werbebanner? Es war ein Erdbeben, als sich Pepsi im Frühjahr entschied, die teure TV-Werbung bei der Super Bowl nach 23 Jahren einzustellen. Stattdessen investierte der SoftdrinkGigant satte 20 Millionen Dollar in Internet-Werbung rund ums Finale. Aber nicht nur die Großen profitieren von der Dynamik des World Wide Web. Denn gut platzierte Internet-Werbung ist vom Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar. Eine gute Web-Agentur hat auch die passenden Werkzeuge, um in Suchmaschinen beim potenziellen Kunden weit oben gelistet zu werden. Besonders kreative Unternehmen schaffen es auf Gratis-Plattformen wie Youtube, Facebook oder Twitter ein Millionenpublikum zu erreichen. Diese zu bedienen und zu pflegen gehört heute zum Standardrepertoire jeder Marketingkampagne.

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NIKLASDORF Do, 16. Sept. 10

Druck: Druck Styria, Graz Fotos ohne Autorenhinweis stammen aus unserem Archiv. Die in mit „Werbung“ gekennzeichneten Artikeln vertretene Meinung muss nicht mit jener der Wirtschaftskammer Steiermark übereinstimmen. Die inhaltliche Verantwortung selbiger liegt beim jeweiligen Auftraggeber.

HARTBERG

Mo, 20. Sept. 10

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Do, 14. Okt. 10

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Do, 21. Okt. 10

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Wirtschaft

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Foto: Fotolia

Erratum: In der letzten Ausgabe wurde von einem Sauvignon-Blanc-Kongress in Graz berichtet, der aber gar nicht stattfin­ det. Stattdessen finden die Weinwochen statt (siehe Artikel unten).

Steirische Weine gehören zur Weltspitze

Foto: Fotolia

Die Sauvignon-BlancRebsorte – eine der weltweit am häufigsten angebauten Traube – erfährt derzeit besondere Aufmerksamkeit.

Drei steirische Sauvignon-Weine sind unter den Top 20 der Welt.

Die Sauvignon-Blanc-Wochen sind wieder ins Steirerland gezogen, und mit ihnen gibt es auch spezielle kulinarische Menüs in allen teilnehmenden Gastro-Betrieben in ganz Österreich. „Die vorige Saison bot gute Bedingungen für einen ausgezeichneten Wein – das schlägt sich auch in internationalen Auszeichnungen nieder. Unter den 20 weltbesten Sauvignon-Blanc-Weinen finden sich gleich drei Steirer wieder“, freut sich Gerhard Wohlmuth, Gremialobmann des Weinhandels. Die Südsteiermark scheint ein guter Bo-

den für die edle Traube zu sein, daher feiert man auch jährlich in der „Wein-Haupstadt“ Leibnitz die Steirische Weinwoche. Heuer findet sie vom 20. bis 24. August statt und bietet einen Querschnitt der heimischen Spitzenweine zum Probieren. Thomas Schönwälder, Geschäftsführer der Vinofaktur in Vogau, findet auch nur lobende Worte für den steirischen Sauvignon-Blanc: „Das ist eine Parademarke der Südsteiermark und einer der meistverkauften Weine bei uns in der Vinofaktur.“ Was die nächste Ernte betrifft, so sind sich Wohlmuth und Schönwälder darin einig, dass es durch viel Nässe zu Beginn und die folgenden zahlreichen Sonnenstunden wieder einen Wein von bester Güte geben wird. Ingo Suppan ingo.suppan@wkstmk.at

Die Orientierungsreiter suchen ihren Europameister in Leoben. Die regionale Wirtschaft freut sich über zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland. Leoben fiebert einem Groß­ ereignis entgegen: Von 3. bis 5. September tragen über 160 Reiter aus 17 Nationen die Europameisterschaften im Orientierungsreiten aus. Als Schirmherr konnte Bundespräsident Heinz Fischer gewonnen wer-

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den. Für den Leobener Regionalstellenobmann Hans Mocharitsch ist die Meisterschaft zugleich eine große Chance für die regionale Wirtschaft: „Mehrere hundert Gäste werden begrüßt werden, und wir wollen sie herzlich empfangen.“ Dieses Vorhaben auch in die Tat umzusetzen, daran arbeitet Rudolf Fast. Er ist Mitorganisator der Veranstaltung und selbst passionierter Reiter. „Ich habe alle steirischen Hufschmiede angeschrieben, sie sollen mir Hufeisen schicken,

Regionen

als Gastgeschenk für die Teilnehmer. Einer schickte so viele, da ließ ich eine Skulptur (siehe rechts) daraus anfertigen“, erzählt Fast. Dieses „Maskottchen“ tourt momentan durch die Steiermark, um auf die Europameisterschaft in Leoben aufmerksam zu machen. Damit auch wirklich für jeden etwas dabei ist, gibt es ein großes Rahmenprogramm. Details unter www.events. steiermark.com/detail/5161. Ingo Suppan ingo.suppan@wkstmk.at

Foto: Damberger

Großereignis erfreut Leobener Wirtschaftstreibende

Pferdeskulptur aus 1500 Hufeisen: Glücksbringer für die EM.

Freitag, 13. August 2010


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Was ist Graz? Alt und Neu auf engem Raum – was die einen als Vielfalt loben, führt bei anderen zu Identifikationsproblemen.

Graz drückt Vielfältigkeit mit Titeln aus Die Grazer Titelvielfalt kenn­ zeichnet die vielen Vorzüge der Stadt. Doch zuviel des Guten könne auch Nachteile haben, mahnt eine Expertin. Graz hat viele Titel: Kulturhauptstadt, Stadt der Menschenrechte oder Genusshauptstadt, um nur einige zu nennen. Bürgermeister Siegfried Nagl sieht diese Titel als Ausdruck der Vielfältigkeit der Stadt. Claudia Babel, Marke-

Leibnitz Bilanzbuchhalterin Marion Lu­ scher ist umgezogen; die neuen Büroräume befinden sich gleich neben dem Leibnitzer Kaufpark. Luscher ist spezialisiert auf die Sparten Gastronomie, Handel, Gewerbe und freie Berufe. Für die Wirtschaftskammer gratu­ lierte Regionalstellenleiter Sepp ­Majcan.

Hartberg Allen Ansprüchen gerecht wird eine neue Wohnanlage in Hart­ berg. „JH40 Betreutes Wohnen“

Freitag, 13. August 2010

tingexpertin aus Graz, kann dem nicht nur Positives abgewinnen: „Ich vermisse eine einheitliche ,Marke Graz‘. Alle derzeit geführten Titel lassen sich kaum vermarkten, man sollte sie auf etwa drei reduzieren.“ „Graz darf alles außer stillstehen“, erklärt Nagl. „Menschen aus 156 Nationen dieser Welt leben hier, da geht es gar nicht anders, als mehrere Identitäten zu leben“, sagt der Bürgermeister. Dass es dabei zu Widersprüchen kommen könnte, sieht Nagl nicht

nennt sich das Projekt: 450 Qua­ dratmeter betreuter Lebensraum für Menschen mit Behinderung wurden hier geschaffen. In nur fünf Monaten wurde die Anlage errichtet; in Holzriegelbauweise, mit Hackschnitzelanlage und So­ larzellen auf dem Dach. Bauherr ist Oskar Beer, ausgeführt wurde die Arbeit von der Firma Holzbau Hirschböck.

so: „Die Titel sind unsere Messlatte, unter die wir nicht fallen wollen. Wir werden keine Titel abschaffen, sondern uns noch mehr anstrengen.“ Auch hier ist Babel nicht ganz seiner Meinung. „Graz bietet wirklich viel und die Stadtpolitiker sind ,gut drauf‘, aber wenn man sich als Altstadt für Touristen präsentiert, dann passt der Unesco-Titel. Wenn man sich jedoch als junge, dynamische Stadt präsentieren will, dann passt die emotionale Aufladung des Begriffs ,Weltkulturerbe‘ schon

nehmen ist mit zehn Mitarbeitern vertreten und möchte neben ru­ mänischen Kunden auch auslän­ dischen Unternehmen helfen, sich am Markt zu positionieren. Da­ mit hat ICG insgesamt 100 Mit­ arbeiter an sechs internationalen Standorten.

Graz Mit einem neuen Standort in Bu­ karest ist das Grazer Unterneh­ men ICG Infora nach Rumänien expandiert. Das Beratungsunter­

M. Svasta, Geschäftsführer ICG Rumänien

nicht mehr so gut. Graz sollte sich entscheiden, um sich klar positionieren zu können“, rät die Expertin. „Es ist nicht so, dass wir Titeln nachjagen. Wir suchen nach Einzigartigkeiten und bemühen uns, in diesen besonders gut zu werden. Wenn das mit einer Auszeichnung endet, dann ist das eine große Ehre“, kontert Nagl. Momentan konzentriert man sich darauf, „City of Design“ zu werden. Ingo Suppan ingo.suppan@wkstmk.at

Feldbach In Gnas wurden im Fachmarkt Roth alle Umbauarbeiten fertig gestellt, gute 2000 Quadratmeter Geschäftsfläche stehen nun zur Verfügung. Die Energie liefern Hackschnitzel und eine Photovol­ taikanlage, durch die neue Däm­ mung wird generell über die Hälf­ te an Heizenergie eingespart. * 48 Jahre Unternehmer, 80 ausge­ bildete Lehrlinge – Walter Wurm, Inhaber des Foto- und Papier­ fachgeschäfts Wurm in Feldbach, hat sich den Ruhestand wirklich verdient. Mit 17 Jahren begann

Regionen

er, das Geschäft zu leiten, jetzt schließt das Geschäft. Zum Dank für die langjährige Mitarbeit im Fachausschuss der WK und seinen Einsatz für den Standort Feld­ bach bedankten sich WK-Direk­ tor Spann und Regionalstellenob­ mann Günther Stangl.

Walter Wurm und Thomas Spann (v.l.)

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Volvo-Baumaschinen in Klagenfurt Vom 26. bis 29. August werden Volvo-Baumaschinen auf der Klagenfurter Holzmesse 2010 vertreten sein. 2010 werden Volvo Baumaschinen auf zwei Ständen im Freigelände vertreten sein: am Stand W 32 der Volvo Baumaschinen Österreich GmbH und bei der WESTTECH Maschinenbau GmbH, unserer Partnerfirma aus Oberösterreich, am Stand B 05. Die Heimat der Volvo-Baumaschinen, Schweden, ist bekanntlich zu einem überwiegenden Teil mit Wald bedeckt. Traditionell widmet man daher

bei Volvo der Holzindustrie ein besonderes Augenmerk. Der neue L50F – als größter Kompaktradlader im Volvo-Lieferprogramm – macht da keine Ausnahme. Mit seinen zahlreichen verschiedenen Anbaugeräten und der patentierten Volvo-Schnellkupplung empfiehlt er sich gerade für Sägewerke als universelles, robustes und höchst zuverlässiges Arbeitstier.

Starker Turbodiesel

Der Volvo L50F Radlader wurde speziell für Nonstop-Produktivität und schwierige Aufgaben entwickelt. Angetrieben von einem 115 PS Volvo D5D Motor (Tier III), bietet er hohe Leistung bei wenig Gewicht. Die Ladeluftkühlung des 4,8-Liter-Volvo-

D5D Motors garantiert ein hohes Drehmoment bei sparsamem Kraftstoffverbrauch.

Stabilität

Volvo Radlader sind für den Betrieb auf schwierigem Terrain konzipiert, Merkmale wie optimale Bodenfreiheit und Hinterachsenpendelung gewährleisten verlässliche Stabilität Echter Allradantrieb – unter extremen Bedingungen ist die optimale Leistung nur dann garantiert, wenn für alle Räder volle Kraft bereit steht. Aus diesem Grund ist sowohl die vordere als auch die hintere Achse mit einer 100 Prozent zuschaltbaren Differentialsperre ausgestattet. Volvo Mobilbagger EW180C mit Konrad Holzprozessor Woo-

dy 60: diese bewährte Maschinenkombination ist in Österreich bereits sehr oft erfolgreich im Einsatz anzutreffen. Am Stand der Westtech Maschinenbau GmbH aus Waizenkirchen in OÖ wird die dritte Volvo-Baumaschine in Aktion zu sehen sein: ein Volvo Kurzheckbagger ECR145CL mit einer angebauten Woodcracker W1350. Mit ihm wird das höchst einfache Spalten von Baumstämmen von bis zu zwei Metern Durchmessern demonstriert. Durch das Spalten dicker Stämme können auch kleinere Hackmaschinen zur Hackschnitzelerzeugung verwendet werden – wodurch sich die Wirtschaftlichkeit wesentlich erhöht. www.volvo.com

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Freitag, 13. August 2010


• Open-air-Idylle: Reform der Gastgartenregelung • Tipp von Peter Postl zu CE-/GS-Zeichen • Steuerkalender August 2010 • Veranstaltung der WK: „So wird der Betrieb einbruchsicher“

Koordination: Daniela Kozissnik

Haftung für Investitionskredite

Hier treffen sich Übergeber und Übernehmer. Weitere Angebote finden Sie unter www.nachfolgeboerse.at

Die Steirische Wirtschaftsförderung übernimmt kurzfristig die Haftung für wachstumsorientierte Investitionskredite von Kleinst- und Kleinunternehmen.

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Geplante Investitionen in neue Maschinen, Anlagen oder Gebäude scheitern meist an der Finanzierung, weil sich Banken KMU gegenüber zurückhaltend zeigen, wenn es um größere Summen geht. Die Steirische Wirtschaftsförderung (SFG) greift Kleinstund Kleinbetrieben (max. 50 Beschäftigte, max. zehn Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme) mit dem Haftungsprogramm „Zukunfts!Sicher“ finanziell unter die Arme. Allerdings heißt es „rasch handeln“, denn die Haftung kann nur noch bis 30. September dieses Jahres beantragt werden. Neun Millionen Euro liegen im Haftungstopf, die Kleinstund Kleinbetrieben die Möglichkeit bieten, auch größere Summen zu investieren. Die Förder-Schwerpunkte kon-

Suche Gastrobetrieb Gut florierender Gastrobetrieb zur Übernahme gesucht, Obersteiermark & Oststeiermark. Anfragen unter 0316/601-1101, ID: 8846 Landgasthaus zu verpachten Traditionelles Landgasthaus, Edelschrott. Gastgarten, 250 Sitzplätze, Wohnmöglichkeit. Anfragen unter 03145/570, ID: 28030 Tischlerei im Bezirk Hartberg Tischlerei/Küchen- und Türenstudio im Bezirk Hartberg wegen Pensionierung zu verkaufen. Sehr günstige Bedingungen. Wohnmöglichkeit vorhanden. Anfragen unter 0676/49 921 49, ID: 27317 Fotostudio sucht Nachfolger Komplett eingerichtetes Fotostudio in Graz. 200m² Fläche. Anfragen unter 0316/601-110, ID: 27318

Haftungsgrenzen Übernommen wird eine Haftung von 80 Prozent für Investitionskredite bis max. 200.000 Euro bei einer Kreditlaufzeit von grundsätzlich fünf bis zehn Jahren. Der Höchstkreditbetrag ist abhängig von der Anzahl der Mitarbeiter, beträgt jedoch maximal 35.000 Euro pro beschäftigtem Mitarbeiter bei einer maximalen Projektlaufzeit von zwei Jahren.

Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften wird für die Ermittlung der maximal behaftbaren Kreditsumme ein kalkulatorischer Unternehmerlohn von 35.000 Euro berücksichtigt. Der Förderungsantrag muss gemeinsam mit der finanzierenden Bank vor Projektbeginn gestellt werden, wobei das Unternehmen zum Stichtag 1. Juli 2008 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein darf: Das heißt, Eigenkapitalquote von mindestens acht Prozent oder eine Schuldentilgungsdauer unter 15 Jahren. Für die Inanspruchnahme des Haftungsprogramms muss der Unternehmer eine einmalige Bearbeitungsgebühr (0,5 Prozent des Kreditbetrages) und Haftungsentgelt in Höhe von 0,6 Prozent p.a. bereitstellen. Infos: www. foerderungsservice.at, Tel. 0316/601-601 bzw. bei den betriebswirtschaftlichen Referenten in den Regionen.

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Marktstand am Lendplatz Neuwertiger Kiosk, 24 m², Graz Lendplatz, ab sofort zu vergeben. Derzeit: Fleisch- und Wurstwaren. Ablöse. Anfragen unter 0316/6011101, ID: 27337

zentrieren sich auf Planungsund Baumaßnahmen, auf Investitionen in Maschinenparks sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung. In den Genuss der Förderung kommen Produktions- und Dienstleistungsbetriebe, Handelsfirmen, nicht aber Betriebe in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

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Freitag, 13. August 2010

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Open-air-Idylle: Reform

Peter Postl Mein Produkt trägt das CEKennzeichen. Brauche ich auch das GS-Kennzeichen? Was ist der Unterschied? Dazu Peter Postl: Viele Produkte werden mit zwei oder noch mehr Prüfzeichen versehen zum Kauf angeboten.

CE-/GS-Zeichen Die europäische CE-Kennzeichnung muss an Produkten angebracht werden, für die harmonisierte europäische Anforderungen bestehen. Weitere Infos dazu: http://wko.at/ce Das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) ist ein freiwilliges Verbraucherzeichen, das an technischen Arbeitsmitteln, aber auch an Gebrauchsgegenständen wie zum Beispiel Möbeln und Textilien angebracht werden darf. Das GS-Zeichen ist ein deutsches Qualitätszeichen. Vergeben wird es, wenn das Produkt vom deutschen Gerätesicherheitsgesetz und vom Produktsicherheitsgesetz (GPSG) erfasst wird. Die notwendigen Prüfungen – Baumusterprüfung und eine regelmäßige Produktionsüberwachung – müssen durch eine Zertifizierungsstelle durchgeführt werden. Diese Stelle vergibt anschließend das GS-Zeichen nach bestandener Prüfung für die Dauer von fünf Jahren. Infos: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601

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Das Seminar „Unternehmenssanierungen im Lichte des Iräg“ bietet einen Überblick zum neuen Insolvenzrecht: 5. Oktober ab 9 Uhr, Hotel Mercure Biedermeier in Wien. Infos: www.lindeverlag.at. Foto: Fotolia

Gründer-Workshop für den erfolgreichen Start in die Selbständigkeit. Termin: 19. August, 14.00–17.00 Uhr, WK Steiermark. Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bis 18. August: Tel. 0316/601-406

Ein flexibles Modell soll die Interessen der Wirte, der Gäste und Anrainer gleichermaßen berücksichtigen, aber auch vor Missbrauch schützen. Zukünftig soll ein Gastgarten auf öffentlichem Grund in der Zeit von 8 bis 23 Uhr, auf Privatgrund (bzw. Grund, der nicht an öffentliche Verkehrsflächen angrenzt) in der Zeit von 9 bis 22 Uhr betrieben werden können, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: • Der Gastgarten dient ausschließlich der Verabreichung von Speisen und dem Ausschank von Getränken (kein Kochen, Grillen, Public Viewing und dergleichen). • Der Gastgarten hat maximal 75 Verabreichungsplätze.

• Im Gastgarten ist lauteres Sprechen untersagt, auch Singen und Musizieren. Darauf ist auf Anschlagtafeln hinzuweisen. • Die geplante Ausführung des Gastgartens lässt erwarten, dass die wahrzunehmenden Interessen für eine Genehmigung hinreichend geschützt sind und Belastungen der Umwelt vermieden werden. Wenn der Gastgarten diesen Voraussetzungen entspricht, so ist kein betriebsanlagenrechtliches Genehmigungsverfahren zu durchlaufen, es genügt vor Betriebsaufnahme eine Anzeige gemäß § 353, Z 1 a–c, Gew. O. bei BH bzw. Magistrat. Wenn die Voraussetzungen während des Betriebes wiederholt nicht eingehalten werden, wird die Behörde den

Gastgarteninhaber mit Verfahrensanordnung zur Einhaltung der Voraussetzungen aufzufordern.

Zwangsschließung Wenn der Gewerbetreibende dieser Aufforderung nicht nachkommt, so hat die Behörde per Bescheid die Schließung des Gastgartens zu verfügen. Bisher konnte eine aufrechte Betriebsanlagengenehmigung in vielen Fällen nur durch ein langwieriges Sanierungsverfahren entzogen werden. Betriebszeitenverkürzungen sind als nachträgliche Vorschreibung möglich. Ein entsprechendes Verfahren wird von der Behörde auch auf Antrag eines Nachbarn zu führen sein. Auch in Zukunft sollen die Gemeinden in der August 2010

Fälligkeitstag Steuerart 16.* Kommunalsteuer Grundsteuer (wenn der Jahresbetrag 75 Euro nicht übersteigt, war sie am 15. 5. fällig!) Einkommensteuer Umsatzsteuer für den Voranmeldungszeitraum

31.

Körperschaftsteuer Kammerumlage (KU 1/0,30 %) Kraftfahrzeugsteuer Normverbrauchsabgabe Lohnsteuer 4,5-%iger Dienstgeberbeitrag zum Ausgleichsfonds für ­Familienbeihilfen 0,40 %iger Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag („DZ“) Werbeabgabe Altlastenbeitrag Zusammenfassende Meldung für innergemeinschaftliche ­Warenlieferungen und Dienstleistungen

für Juli Vierteljahreszahlung

Zahlstelle Gemeinde

Vierteljahreszahlung Finanzamt Juni bzw. Viertel­ jahreszahlung Vierteljahreszahlung Vierteljahreszahlung Vierteljahreszahlung für Juni für Juli für Juli für Juli für Juni Vierteljahreszahlung Zollamt für Juli (bei monatli- Finanzamt cher Meldung)

* Für Abgaben, die an einem Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag fällig werden, gilt als Fälligkeitstag der nächste Werktag.

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Wird eine Abgabe nicht spätes­ tens am Fälligkeitstag entrich­ tet, fällt automatisch ein ers­ter Säumniszuschlag in Höhe von zwei Prozent des nicht zeitge­ recht entrichteten Betrages an. Die Verpflichtung zur Zahlung ei­ nes Säumnis­zuschlages entsteht dann nicht, soweit die Säumnis nicht mehr als fünf Tage beträgt und der Steuerpflichtige inner­ halb der letzten sechs Monate alle Steuerschuldig­keiten zeit­ gerecht entrichtet hat bzw. wenn der Säumniszuschlag im Einzel­ fall den Betrag von 50 Euro nicht erreichen würde. Für die Landesund Gemeindeabga­ben besteht laut der Steiermärkischen Lan­ desabgabenordnung insofern eine Sonderregelung bezüglich des Säumniszuschlages, als dem­ nach von dessen Festsetzung abzusehen ist, wenn die hiefür maßgebliche Bemessungsgrund­ lage 73 Euro nicht erreicht.

Freitag, 13. August 2010


So wird der Betrieb einbruchsicher: bei einer Veranstaltung der WK kann man sich informieren, wie es geht. Am 21. September ab 19 Uhr, WK Graz, Körblergasse 111–113. Infos: www.wkstmk.at Foto: Fotolia

Im WK-Service­ team für Sie da: Petra Felberbauer

der Gastgartenregelung neuen Gastgartenregelung die Möglichkeit haben, die Zeiten gebietsweise einzuschränken oder auszudehnen. Bestehende Betriebsanlagengenehmigungen bleiben von der neuen Gastgartenregelung unberührt. Ein Betrieb über die Kriterien hinaus bedarf weiterhin einer betriebsanlagenrechtlichen Genehmigung. Die Novelle zur Gewerbeordnung wird aller Voraussicht nach im Laufe der nächsten Woche im Bundesgesetzblatt kundgemacht.

Ein Unternehmer fragt an, ob er für die Anschaffung einer Maschine, die 50.000 Euro gekostet hat, eine Förderung in Form eines Zuschusses bekommen kann. Dazu Manfred Pock: Prinzipiell ja, aber in seinem Fall – leider NEIN! Wieso das –

Verschenktes Geld

Infos: Tel. 0316/601-601, rechtsservice@wkstmk.at, www.wko. at/stmk/rs/presse

• Flächenwidmungsplan Einleitung der Revision Innerhalb der Frist können Änderungen des Flächenwidmungsplanes eingebracht werden. Das ist nur alle fünf Jahre möglich und sollte genützt werden. Weiz: Ludersdorf-Wilfersdorf bis 16. 9. Murau: Murau (4.00) bis 17. 9. Leibnitz: Gamlitz bis 20. 9. Auflage des Änderungsentwurfs Nach Einleitung der Revision und Ausarbeitung eines Änderungsentwurfes liegt dieser innerhalb der Frist zur Einsicht auf und kann schriftlich bei der Gemeinde beeinsprucht werden. Feldbach: Oberdorf (4.00) bis 31. 8. Murau: Oberwölz (3.00) bis 31. 8.

Freitag, 13. August 2010

Manfred Pock

Feldbach: Eichkögl (4.00) bis 15. 9. Bruck/Mur: Thörl (4.0) bis 20. 9. Weiz: Hofstätten (5.00) bis 1. 10. Großes Änderungsverfahren Bei dieser Änderung des Flächenwidmungsplanes ist zu prüfen, ob man davon betroffen ist. Innerhalb der Auflagefrist können Einwendungen bei der Gemeinde eingebracht werden. Achtung, wenn in Betriebsnähe ein als Freiland ausgewiesenes Grundstück in Wohngebiet geändert werden soll. Liezen: Bad Aussee (4.18) bis 23. 8. Schladming (4.04) bis 6. 9. Ramsau a. Dachstein (4.04) bis 30. 9. Mürzzuschlag: Kindberg (4.0) bis 30. 8. Voitsberg: Köflach (3.19, 3.20) bis 3. 9.

Knittelfeld: Seckau (3.05) bis 6. 9. Feldbach: Bad Gleichenberg (3.56a) bis 6. 9. Deutschlandsberg: St. Peter im Sulmtal (3.01) bis 7. 9. Graz-Umgebung: Eggersdorf bei Graz (4.07) bis 12. 9. Weiz: St. Margarethen a.d.Raab (5.01) bis 15. 9. Radkersburg Umgebung bis 17. 9. Hartberg: Greinbach (3.01, 3.06, 3.02, 3.07) bis 24. 9. Blaindorf (3.05) bis 27. 9. Leoben: Hafning bei Trofaiach (4.10) bis 23. 8. Mautern (3.03) bis 29. 8. Murau: Oberwölz-Lachtal (3.00) bis 31. 8.

was war passiert? Der Unternehmer hat die Maschine bereits geliefert bekommen, bevor ein Förderantrag eingereicht wurde – und damit ist bereits Fristversäumnis für eine Förderung gegeben, da das Projekt schon begonnen hat! Aufgrund dieser Vorgangsweise hat der Betroffene einen Zuschuss in der Höhe – je nach Aktion – von 2500 Euro bis 10.000 Euro verschenkt! Daher noch einmal der dringende Hinweis: Für alle Vorhaben und Projekte muss der jeweilige Förderantrag bei der zuständigen Förderstelle eingereicht werden, bevor die Lieferung/Leistung erfolgt. Auch Anzahlungen oder gar die gänzliche Bezahlung der Rechnung(en) vor der Einreichung des Förderantrags sind absolut förderschädlich. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit den Betriebswirtschaftlichen Referenten in den Regionalstellen oder dem Zentralen Förderservice der Wirtschaftskammer Steiermark ist ratsam. Infos: Unternehmerservice, Tel. 0316/601-601

Service

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Marktsondierungsreise nach S­ lowenien für Neuexporteure zur Gewerbe- und Handwerksmesse MOS am 13. 9. Informationen und Anmeldung im Internet unter http://snurl.com/10gqo9.

In steirischem Wasser steckt noch Kraft Österreichweit soll der Anteil der Wasserkraft um über acht Prozent erhöht werden. Die Steiermark hat ein weit höheres Potenzial. „Energie ist ein wesentlicher Eckpfeiler für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand“, heißt es unter anderem in der Energiestrategie 2020 der steirischen Sozialpartner. Dort steht aber auch zu lesen, dass die globale Nachfrage nach Energie bis zum Jahr 2030 um voraussichtlich 60 Prozent steigen wird. Doch wie kann man diesen „Energiehunger“ in Zukunft stillen und vor allem mit welcher Art von Energie? Bis 2015 soll der Anteil der Wasserkraft in Österreich um 3,5 Terawattstunden (TWh) oder mehr als

Stefan Pilz Foto: Melbinger

acht Prozent zunehmen. So sieht es ein Entwurf des Verbandes der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ) vor. Dieses Vorhaben wird von der heimischen Industrie sehr begrüßt. Stefan Pilz, WK-Spartengeschäftsführer der steirischen Industrie, erklärt die Vorzüge der Wasserkraft: „Was den Anlagenbau betrifft, so ist bereits alles vorhanden. Wir haben mit Siemens, Andritz und anderen Unternehmen viel Knowhow und Kompetenz im eigenen Land. Die Wertschöpfung würde also nicht abwandern.

Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass es sich bei Wasserkraft um saubere Energie handelt. Hier sind die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft.“

Ausbaupotenzial Die Steiermark würde sich für eine Ausweitung der Wasserkraft sehr gut anbieten, hat sie doch nach Tirol das zweitgrößte Ausbaupotenzial in der Republik. Die Wasserkraftnutzung der Steiermark liegt derzeit in etwa bei 3,3 TWh, doch könnte man ein Potenzial von maximal weiteren 2,1 TWh erschließen. Damit ließe sich auf ein Viertel der fossilen Energieträger verzichten, was der Umwelt dadurch doppelt zugute käme. Fraglich bleibt, wie streng gewisse Umweltschutzbestimmungen (wie zum Beispiel die

Europa-Schutzgebiete, eigentlich „Natura 2000“ genannt) angewendet werden. Bei einer sehr restriktiven Anwendung der Gesetze könnte die hinzugewonnene Energie aus Wasserkraft auch nur 0,5 TWh betragen – das wäre weniger als ein Viertel.

Marktreife Ein weiteres Argument sieht Pilz in der Marktreife der Wasserkraft: „Diese Technik ist ausgereift und kann am Markt konkurrieren. Was wir nicht wollen, das sind ,pragmatisierte‘ Elektrizitätserzeuger, die sich nur auf eine zugestandene Preisgarantie verlassen. Die Industrie will und fördert Innovation und Weiterentwicklung, aber das klappt nur, wenn die Einspeisgarantie neu geregelt wird.“ Ingo Suppan ingo.suppan@wkstmk.at

Wasserkraft Die steirischen Wasserkraftwerke produzieren über drei Terawattstunden (TWh) Leistung. Das Ausbaupotenzial dieser sauberen Energie liegt ja nach Szenario zwischen 0,5 TWh und über zwei TWh. Die Industrie spricht sich für den Ausbau aus.

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Zukünftig soll mehr Strom in der Steiermark „sauber“ sein: Die Industrie forciert Wasserkraftwerke.

Freitag, 13. August 2010

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Industrie

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Schnittblumen-Großhändler ­Gebrüder Leitner, Graz, veranstaltet am 7. 11. (8.30–17 Uhr) einen Workshop „Weihnachtswünsche“. Kursbeitrag: 145 Euro. Infos und Anmeldung: 0664/3364040.

„Wir schaffen Arbeitsplätze!“ „Haltlose Vorwürfe“ ortet Berufsgruppensprecher Harald Aspäck in der wieder aufgeflammten Diskussion über Zeitarbeit.

Zeitarbeit ist ein Seismograf für wirtschaftliche Entwicklungen. Die aktuelle Situation – die Nachfrage nach externen Arbeitskräften steigt wieder – müsste eigentlich Grund zur Freude sein. Stattdessen ist die Zeitarbeit im Visier von Gewerkschaft und Medien. Warum? Aspäck: Es ist nicht nachvollziehbar, warum hier so negativ agiert wird, denn es hat sich nichts verändert. Wir haben seit 2002 einen Kollektivvertrag, mit dem klare Rahmenbedingungen geschaffen wurden. Als sich vor zwei Jahren die Wirtschaftskrise abgezeichnet hat, ist unsere Branche kritisiert worden, weil sie logischerweise Beschäftigte aus den Betrieben zurücknehmen musste. Jetzt steigt die Produktivität wieder, wir stellen Leute ein, aber die Vorwürfe sind immer noch die gleichen.

Foto: Fischer

Aspäck: „Zeitarbeiter sind in keinster Weise benachteiligt.“

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Gewerbe

Einer dieser Vorwürfe lautet, Zeitarbeiter seien Mitarbeiter zweiter Klasse und nicht in den Betrieb integriert … Aspäck: Das Gegenteil ist der Fall! Es gibt keinen Unterschied zum Stammpersonal. Zeitarbeiter sind genauso in den Betrieb integriert wie alle anderen auch. Unternehmer haben ja ein Interesse an einem guten Klima und motivierten Mitarbeitern. Auch alle Ansprüche sind im Kollektivvertrag geregelt: Entlohnung, Urlaub, Sonderzahlungen etc. Zeitarbeiter sind also in keinster Weise gegenüber anderen Dienstnehmern benachteiligt! Was halten Sie vom Vorschlag der Gewerkschaft, den Anteil der Zeitarbeiter in einem Unternehmen auf zehn Prozent zu beschränken? Aspäck: Dazu gibt es ein klares Nein! Die Unternehmen sollen selbst entscheiden, wie viele Mitarbeiter sie von außen zukaufen. Eines muss man auch sagen: Sowohl die Unternehmen als auch wir als Arbeitskräfteüberlasser wollen ja Mitarbeiter beschäftigen. Und wir wollen auch, dass es weniger Arbeitslose gibt. Wir bemühen uns also, den Markt, der durch die Krise geschwächt wurde, wieder aufzubauen. Wir sind dabei auch keine „Gewinner“, sondern sorgen lediglich dafür, dass Bewegung in den Arbeitsmarkt kommt und Unternehmen flexibel reagieren können. Dadurch schaffen wir natürlich auch Arbeitsplätze.

Berufsfotografen

Fachgruppentagung Die formelle Fachgruppentagung der Berufsfotografen findet am 13. September ab 17 Uhr im Gasthof zum „Goldenen Hirschen“, Kahngasse 22, 8045 Graz-Andritz, statt. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit. 2. Beschlussfassung über die Grundumlage 2011 und Folgejahre. 3. Delegierungsbeschlüsse der Fachgruppentagung an den Innungsausschuss gem. § 65 WKG; Beschlüsse über grundsätzliche Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches; Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG; Gebühren für Sonderleistungen; Voranschlag und Rechnungsabschluss; Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung des Haushalts nach sich ziehen. 4. Bericht. 5. Allfälliges.

Bestatter

Fachgruppentagung

Die Landesinnung der Bestatter tagt am 15. September ab 10 Uhr im „Trauteum“, 8343 Trautmannsdorf 225. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit. 2. Ehrungen. 3. Bericht. 4. Vortrag von Hofrat Odo Feenstra. 5. Vorstellung „Junge Bestatter Österreichs“. 6. Beschlussfassung über die Grundumlage 2011 und Folgejahre. 7. Delegierungsbeschlüsse der FGT gemäß § 65 WKG; Beschlüsse über: Beschlussfassung über grundsätzliche Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereichs; Beschlussfassung über die Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG; Beschlussfassung über Voranschlag und Rechnungsabschluss; Beschlussfassung über Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung des Haushalts nach sich ziehen; 8. Allfälliges.

Freitag, 13. August 2010


Handeln, bevor das Feuer erlischt Ein positives Betriebsklima beugt Burn-out vor. Die Lebensberater wissen, was man tun kann, bevor das Feuer erlischt.

Günter BitzerGavornik

„Rechtzeitig vorbeugen“, lautet die Devise, wenn von Burn-out die Rede ist. Der Arbeitsplatz spielt dabei eine wichtige Rolle, zumal das Syndrom in der Regel genau dort auftritt. Und das nicht allein deswegen, weil es permanent ein „Zuviel“ gibt (zu viel Arbeit, zu viel Stress, zu viele

Termine), sondern oftmals ein „Zuwenig“: zu wenig Anerkennung, zu wenig Lob, zu wenig Einfühlungsvermögen seitens der Vorgesetzten. Wenn sich dazu beim Einzelnen noch psychologische Faktoren, vor allem ein geringes Selbstwertgefühl, dazugesellen, dann kann sich rasch ein handfestes

Burn-out-Syndrom entwickeln. „So weit muss es aber gar nicht kommen“, meint der Berufsgruppensprecher der Lebensund Sozialberater, Günter Bitzer-Gavornik, der in seiner täglichen Arbeit einen deutlichen Anstieg der Burn-out-Gefährdeten verzeichnet. Fest steht: Das Betriebsklima ist ein wesentlicher Faktor, um Burn-out effektiv vorzubeugen. Besonders gefordert seien dabei die Führungskräfte, denen es oft schlicht und einfach am Wissen fehle, so Bitzer-Gavornik. „Aus Studien ist bekannt, dass eine abschätzige Aussage bis zu drei

positive Aussagen braucht, damit der Betroffene das Gesagte wieder vergisst.“ Unternehmer sind daher gut beraten, ein positives Klima am Arbeitsplatz zu schaffen und ausreichend Anerkennung zu verteilen. Das ist durchaus sinnvoll, und zwar nicht nur menschlich, sondern auch betriebswirtschaftlich. Bitzer-Gavornik: „Motivierte Mitarbeiter steigern den Erfolg eines Unternehmens.“ Für Unternehmer gibt es sinnvolle Weiterbildungen zur Förderung des Humanpontenzials, auch Coachings durch Lebensberater sind hilfreich.

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Nicht nur zu viel Arbeit, sondern auch zu wenig Lob kann zu Burnout führen.

Fachgruppentagung

Die Landesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker lädt zur formalen Fachgruppentagung am 13. September ab 14.30 Uhr ins Grazer „Brauhaus Puntigam“, Triester Straße 361, Panthersaal. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit. 2. Bericht. 3. Delegierungsbeschlüsse an den Innungsausschuss gem. § 65 WKG; Beschlüsse über grundsätzliche Angelegenheiten des eigenen

Freitag, 13. August 2010

Wirkungsbereiches; Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs 3 WKG; Gebühren für Sonderleistungen; Voranschlag und Rechnungsabschluss; Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung des Haushalts nach sich ziehen. 4. Beschlussfassung über

die Erhöhung der Grundumlage. 5. Allfälliges.

Chemie/Gebäudereiniger

Fachgruppentagung

Die formale Fachgruppentagung der Landesinnung der chemi-

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Elektro, Gebäude, Alarm

Fachgruppentagung des chemischen Gewerbes

schen Gewerbe und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger findet am 16. September, 11 Uhr, im Gasthof zum „Goldenen Hirschen“, Kahngasse 22, 8045 GrazAndritz, statt. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit. 2. Beschlussfassung über die Grundumlage 2011 und Folgejahre. 3. Delegierungsbeschlüsse der Fachgruppentagung an den Innungsausschuss gem. § 65 WKG; Beschlüsse über grundsätzliche Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches; Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG; Gebühren

Gewerbe

für Sonderleistungen; Voranschlag und Rechnungsabschluss; Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung des Haushalts nach sich ziehen. 4. Bericht. 5. Allfälliges.

Hafner, Plattner, Fliesenleger

Wettbewerb

Beim Bundeswettbewerb der Hafner, Plattner und Fliesenleger konnte sich ein Steirer den dritten Platz sichern: Bernhard Neuhold vom Lehrbetrieb Roth Handel und Bauhandwerkerservice errang den Stockerlplatz für Gnas.

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Foto: Steierm.Tourismus/Wolf

Der 7. Jahreskongress „Lebensmittel 2010“ am 11. 11. ab 9.10 Uhr in der Grazer Helmut-List-Halle widmet sich heuer dem Thema „Heimat im Sortiment“. Kosten: 790 Euro exkl. USt. www.RedEd.at.

Dubiosen Machenschaften auf der Spur

Wittenhagen hat illegalen Branchenaktivitäten den Kampf angesagt.

Arznei, Drogerie, Parfüm

Fachgruppentagung

Das Landesgremium des Handels mit Arzneimitteln, Drogerieund Parfümeriewaren sowie Chemikalien und Farben tagt am Samstag, dem 25. September, ab 9.15 Uhr im Hotel „Courtyard by Marriott“, Seering 10, 8141 Unterpremstätten. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung. 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung. 3. Beschlussfassung über die Anhebung der Grundumlage ab 2011 bis auf

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weiteres auf folgende Sätze: Fester Betrag pro Berechtigung und für folgende Berechtigungs-, Sortimenter- und Mitgliedsarten: a) Einfachsortimenter im Drogistengewerbe und Pharmagroßhandel 17 Euro; Einfachsortimenter sowie eingeschränktes Handelsgewerbe, die nicht die Zugehörigkeit zum Drogistengewerbe oder Pharmagroßhandel nach sich ziehen 86 Euro; b) Mehrfachsortimenter sowie uneingeschränktes Handelsgewerbe – Hauptbetreuung 134 Euro, Nebenbetreuung: 86 Euro. Die Beschlussfassung über die Grundumlage ab

„Derzeit laufen wieder sechs Totalabverkäufe über dubiose Firmen aus Deutschland“, ärgert sich Meicl Wittenhagen, Sprecher der steirischen Orientteppichhändler, über den Leichtsinn seiner Branchenkollegen und schüttelt den Kopf: „Dabei haben doch die letzten derartigen Abverkäufe einen wahren Scherbenhaufen hinterlassen.“ Es wurde mit Scheinrabatten operiert, und auch firmenfremde minderwertige Ware wurde unter das gelistete Abverkaufssortiment gemischt, was letztlich die gesamte Branche ins schlechte Licht gerückt

dem Jahr 2011 unterliegt einer Indexsicherung auf Grundlage des VPI 2005. 4. Allfälliges. Bis 31. August können schriftliche Stellungnahmen zur Anhebung der Grundumlage an das Gremialbüro gerichtet werden: E-Mail 303@wkstmk.at.

Paket in Arbeit An einem „Pharma Package“, einem Maßnahmenpaket für Arzneimittel auf europäischer Ebene, feilt eine Arbeitsgruppe. Einige Punkte sind noch offen, etwa die Kontrolle durch externe Auditoren. Auch gefälschte Arzneimittel, die über das Internet

Handel

hat. Doch trotz aller Warnungen breiten sich die illegalen Machenschaften weiter aus: „Mittlerweile haben diese dubiosen Firmen auch bei Möbelhäusern den Fuß in der Tür“, weiß Wittenhagen und blickt kritisch in Richtung Liezen und Gratkorn. „Ich werde nicht tatenlos zusehen, wie systematisch noch mehr Image ruiniert wird.“ In den letzten beiden Monaten wurde mit Hochdruck an neuen Statuten für den Teppichverkauf gearbeitet, „die voraussichtlich schon bald beschlossen werden“, ist Wittenhagen guter Dinge. Demnach sollen Abverkäufe noch strenger kontrolliert werden. „Ein Sachverständiger soll die Ware der Abverkaufsliste prüfen, aber auch Stichproben während des Abverkaufs.“ Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

umlage ab 2011 bis auf weiteres auf folgende Sätze: Fester Betrag pro Berechtigung und für folgende Berechtigungs-, Sortimenter- und Mitgliedsarten: a) Einfachsortimenter sowie eingeschränktes Handelsgewerbe und

vertrieben werden, sind ein großes ­T hema.

Mode, Freizeit

Fachgruppentagung

Die Fachgruppentagung für den Handel mit Mode- und Freizeitartikeln findet am 21. September ab 14.15 Uhr im Hotel „Bokan“, Mainersbergstraße 1, 8051 Graz, statt. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung. 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung. 3. Beschlussfassung über die Anhebung der Grund-

Foto: Fotolia

Foto: Fischer

Der Kampf der steirischen Teppichhändler gegen suspekte Abverkaufsfirmen wird härter. Die illegalen Aktivitäten greifen auf andere Branchen über.

News im Modehandel

Freitag, 13. August 2010


Frau setzt im Herbst/Winter auf dunkle und warme Farben.

Vermietung von Sportartikel 68 Euro; b) Mehrfachsortimenter sowie uneingeschränktes Handelsgewebe (hauptbetreut) 131 Euro; c) nebenbetreute Betriebe bzw. Listenmitgliedschaften 68 Euro; d) Einzelhandel mit Trafi knebenartikel 68 Euro. Die Beschlussfassung über die Grundumlage ab dem Jahr 2011 unterliegt einer Indexsicherung auf Grundlage des VPI 2005. 4. Allfälliges. Bis 31. August 2010 können schriftliche Stellungnahmen zur Anhebung der Grundumlage an das Gremialbüro gerichtet werden: E-Mail 308@ wkstmk.at.

Freitag, 13. August 2010

Man darf auf die neue Mode fliegen: Am 13. September bittet Mode-Guru Kai Jäckel auf dem Flughafen Graz zum Treffen mit den Herbsttrends.

Kunst liegt im Weglassen, in der Klarheit der Kollektionen“, weiß der Modeguru. Für die Unternehmer ist es wichtig, über die aktuellen Key-Pieces Bescheid zu wissen. Das schafft Informationsvorsprung, den modebewusste Kunden honorieren.

Mit dem Sommer sind auch die strahlenden Farben wieder Vergangenheit. Im Herbst/ Winter 2010/2011 geben dunkle Beeren- und Petrolfarben den Ton an, dafür setzen sich innovative Schnitte und neue Materialien erfrischend in Szene: Beim 9. Modeabend des steirischen Landesgremiums des Handels mit Mode- und Freizeitartikel lockt Modefachmann Kai Jäckel nicht nur mit den aktuellen Trends, sondern auch mit verkaufsfördernden Kombinationsmöglichkeiten und vor allem damit, wie sich Trends kommerziell erfolgreich an den Mann und die Frau bringen lassen. „Damit wird der Modeabend zum Pflichttermin für Unternehmer“, sagt Gremialobmann Ferdinand Roth. „Stil und Individualität sind das Gebot der Stunde. Die

Die Highlights

Energiehandel

Kongress

„Heat – der Kongress für mobile und speicherbare Wärme“ findet dieses Jahr zum ersten Mal statt. Veranstaltet wird das Event vom Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen (Uniti) in Deutschland. Mitglieder des Fachverbands können sich über die Wirtschaftskammer anmelden. Weitere Informationen zum Kongress findet man im Internet unter www.heat-kongress. de. Anmeldung und nähere In-

Die beliebte Leggings bleibt weiterhin im Trend, wird aber im Herbst gerne in Leder ausgeführt und wird mit lässigen Oversized-Blazern in Szene gesetzt. Die neuen Hosen machen Beine: Ob als schmale Röhrenjeans, im Boyfriendstyle oder als Haremshose. Unverzichtbar sind auch für die Herren-Outfits Strickelemente im LagenLook. Marie-Theres Schramm redaktion.stwi@wkstmk.at

Anmeldung Ein Pflichttermin für Unternehmer und Mitarbeiter. Anmeldung bis spätestens 2. September: E-Mail 308@ wkstmk.at, Fax 0316/601-1212. Der Besuch ist für Mitglieder kostenlos.

formationen aus dem Gremium gibt es unter Tel. 05/909003343 oder per E-Mail energiehandel@wko.at.

Mineralölprodukte Bei Mineralölprodukte-Lieferungen im August ergibt sich aus der Gegenüberstellung von den Monaten Juli und Juni folgende Veränderung der internationalen Durchschnittsnotierungen in Euro pro Tonne: Ottokraftstoff Normalbenzin  – 30,66 Ottokraftstoff Super  – 30,66 Dieselkraftstoff  – 34,27 Gasöl (O,1)  – 35,26

Foto: boss orange

Foto: Gerry Weber

Boarding: Die neuen Modetrends sind da

Mann erwärmt sich für StrickElemente im Lagen-Look.

Papier, Spielwaren

Fachgruppentagung

Das Landesgremium des Papier- und Spielwarenhandels lädt zur Fachgruppentagung am 21. September ab 8.45 Uhr in der WK Graz, Körblergasse 111-113, Merkursaal. Tagesordnung: 1. Eröffnung und Begrüßung. 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung. 3. Beschlussfassung über die Anhebung der Grundumlage ab 2011 bis auf weiteres auf folgende Sätze: Fester Betrag für folgende Berechtigungs-, Sortimenter- und Mit-

Handel

gliedschaftsarten: a) Einfachsortimenter sowie eingeschränktes Handelsgewerbe 68 Euro; b) Mehrfachsortimenter sowie uneingeschränktes Handelsgewerbe 135 Euro; c) Nebenbetreute Berechtigungen 68 Euro; d) Einzelhandel mit Trafiknebenartikeln 35Euro; e) Großhandel mit Trafiknebenartikeln 35 Euro. Die Beschlussfassung über die Grundumlage ab dem Jahr 2011 unterliegt einer Indexsicherung auf Grundlage des VPI 2005. 4. Allfälliges. Bis 31. August können schriftliche Stellungnahmen zur Anhebung der Grundumlage an das Gremialbüro gerichtet werden: E-Mail 310@wkstmk.at

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Motivation: Funke springt über Zum sechsten Mal lädt die WK zur Weiterbildung für Lehrlinge ein. Zentrales Thema ist diesmal die Selbstmotivation.

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Motivierte Lehrlinge sind ein Gewinn für jedes Unternehmen.

Maschinenhandel

Normierung

Das Wirtschaftsministerium hat die aktuellen Normverzeichnisse für die Sicherheit bei

Gasgeräten kundgemacht. Die neue Verordnung kann im Internet heruntergeladen werden: www.ris.bka.gv.at. Weitere Infos: Tel. 0316/601-584 oder E-Mail maschinenhandel@wkstmk.at.

Elektro, Einrichtung

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Energie Manager

Sicherheit bei Gasgeräten

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Einen Lehrgang für effiziente Energietechnik und betriebliches Energiemanagement bietet die Wirtschaftskammer in Zusammenarbeit mit Energie-Control an: „Qualifizierung zum Europäischen Energie Manager“ heißt

Eigenmotivation ist ansteckend. „Besonders der Optimismus und die Energie, die sich aus der Selbstmotivation ergeben, können auf Kollegen und Kunden überspringen“, weiß die WK-Lehrlingsexpertin Isabella Schachenreiter-Kollerics. „Ein wichtiger Schritt, wenn es darum geht, Unternehmensziele zu erreichen.“ Um die Kunst der Selbstmotivation auch den Lehrlingen näher zu bringen, veranstaltet die WK Steiermark im Rahmen ihrer Weiterbildungsreihe für Lehrlinge einen Workshop. „Der renommierte Motivationscoach Joachim Schreiber wird mit den Lehrlingen die Fähigkeit der Eigenmotivation

der Workshop, der in vier Blöcke eingeteilt ist. Der erste Block startet im Mai 2011, Anfang 2012 ist dann die Abschlussprüfung. Ort: Wien. Infos und Anmeldung: Tel.05/90900-4222, E-Mail cristina.kramer@wko.at.

Sekundärrohstoff, Altwaren

Fachgruppentagung

Die Fachgruppentagung des Sekundärrohstoff- und Altwarenhandels findet am 21. September ab 18.15 Uhr im Hotel „Bokan“, Mainersbergstraße 1, 8051 Graz, statt. Tagesordnung:

Handel

trainieren“, verrät Schachenreiter-Kollerics. Die Wirkung von Motivation ist umfassend. Schreiber beschreibt: „Motivierte Lehrlinge tragen wesentlich zu einem besseren Arbeitsklima bei und bringen dadurch Unternehmensziele näher. Auch das Image des Unternehmens wird verbessert, wenn sich Lehrlinge positiv über ihre Ausbildungsstelle äußern.“ Um möglichst vielen Lehrlingen die Teilnahme am Seminar zu ermöglichen, wird in den vier Regionalstellen Bruck, Leibnitz, Graz und Gröbming je ein Termin angeboten. Einladungen mit den Anmeldeformularen werden in Kürze verschickt. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt. Pro Ausbildungsunternehmen können maximal zwei Lehrlinge angemeldet werden. Die Kosten für das Seminar übernimmt die Sparte Handel. Marie-Theres Schramm redaktion.stwi@wkstmk.at

1. Eröffnung, Begrüßung. 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung. 3. Beschlussfassung über die Anhebung der Grundumlage ab 2011 bis auf weiteres auf folgende Sätze: Fester Betrag für folgende Berechtigungs-, Sortimenter- und Mitgliedschaftsarten: a) Einfachsortimenter sowie eingeschränktes Handelsgewerbe 56 Euro; b) Mehrfachsortimenter sowie uneingeschränktes Handelsgewerbe 138 Euro; c) Nebenbetreute Berechtigungen bzw. Listenmitgliedschaften 56 Euro; d) Sammler 56 Euro. Die Beschlussfassung über die Grundumlage

ab dem Jahr 2011 unterliegt einer Indexsicherung auf Grundlage des VPI 2005. 4. Allfälliges. Bis 31. August 2010 können schriftliche Stellungnahmen zur Anhebung der Grundumlage an das Gremialbüro gerichtet werden: E-Mail 319@wkstmk.at.

Altfahrzeuge Änderungen gibt es bei der Altfahrzeugverordnung, das gab das Landwirtschaftsministerium bekannt. Nachzulesen sind die Änderungen im Detail im Bundesgesetzblatt vom 16. Juli, Teil II. Weitere Infos: Tel. 0316/601-572, EMail 319@wkstmk.at.

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Wiener-Börse-Chef Heinrich Schaller zu Gast in der Raiffeisen-Landesbank Steiermark: „Die Unternehmensdaten sind besser als ihre momentane Performance an der Börse. Aber man sieht, es geht aufwärts.“

Euro-Bus tourt wieder durch Österreich Immer noch sind neun Milliarden Schilling im Umlauf. Zum neunten Mal ist jetzt der Euro-Bus der Österreichischen Nationalbank (OeNB) unterwegs, um den kostenlosen Schilling-Euro-Tausch direkt vor Ort zu ermöglichen. In der Steiermark werden nun die letzten Stationen angefahren: am 13. der Stadtplatz Mürzzuschlag und am 14. der Hauptplatz in Liezen.

Euro-Training

Die meisten Steirer wohnen im Eigenheim, finanziert wird gerne fremd, und durch niedrige Zinsen werden Investitionen vorgezogen. Ein Blick in die Wohnräume und -träume der Steirerinnen und Steirer zeigt, dass Häuser im Eigentum favorisiert werden – „mit 58 Prozent liegt man damit in der Steiermark deutlich über dem Österreichschnitt von 49 Prozent“, weiß Ernst Karner, Vorstandsdirektor der sBausparkasse. „Der Wunsch nach Miet- und Eigentumswohnungen hält sich mit je 37 Prozent die Waage.“ Seine Daten beruhen auf der aktuellen Wohnstudie, die gemeinsam mit der Steiermärkischen Sparkasse bei Integral in Auftrag gegeben wurde.

Finanzierungen Ebenfalls aus der Befragung herauszulesen ist, dass in der Steiermark sehr viele mit der derzeitigen Wohnsituation sehr zufrieden sind. Dennoch plant laut Studie jeder Vierte in den nächsten fünf Jahren einen Umzug. Der

Wunsch nach Veränderung sei die treibende Kraft. Für den geplanten Umzug sollen in der Steiermark wie auch im restlichen Österreich im Schnitt rund 150.000 Euro ausgegeben werden. „Auffallend ist, dass die Steirer häufiger auf Finanzierungen zurückgreifen als der DurchschnittsÖsterreicher“, sagt Gerhard ­Fabisch, Vorstandsvoritzender der Steiermärkischen Sparkasse. Zwar greifen laut Studie immerhin 54 Prozent beim Umzug auf eigenes Geld oder Erspartes der Familie zurück, aber 41 Prozent brauchen dazu einen Kredit. „Das Interesse am Bauspardarlehen ist mit 71 Prozent überdurchschnittlich hoch“, betont Fabisch. „Die zweitbeliebteste Finanzierungsform ist mit 37 Prozent der Wohn­ kredit.“

Das Zinsniveau ist derzeit auf historisch niedrigem Stand. Deshalb wollen auch 42 Prozent der Steirer den Umzug oder die Renovierung vorziehen. Fabisch: „Wir empfehlen, die niedrigen Kreditzinsen jetzt abzusichern. Die Marktzinsen werden in den kommenden Jahren wieder steigen.“ Bei einem Wohnkredit könne der Kreditnehmer sich entweder durch eine Fixzinsvereinbarung oder durch den Kauf eines Zinscaps absichern. Bauspardarlehen haben vertraglich eine Zinsobergrenze bei sechs Prozent.

Wertanlage Insgesamt 600 Millionen Euro an Neugeschäft verbucht die sBausparkasse jährlich. Die Entwicklungen der klassischen Wohnversorgung würden von der Studie gut abgebildet, sagen die Experten. Parallel dazu habe sich in den letzten beiden Jahren die Immobilie auch als Wertanlage etabliert. „Das hat die Quadratmeterpreise um bis zu 500 Euro steigen lassen“, weiß ­Fabisch. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Foto: OeNB

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Neben dem Umtausch von Schillingen in Euro und dem Euro-SicherheitsCheck liegt der Schwerpunkt der diesjährigen Euro-Tour darin, Handelsangestellte über die EuroSicherheitsmerkmale zu informieren. „Schließlich sind sie im täglichen Umgang mit Eurobanknoten besonders gefordert, Fälschungen rasch zu erkennen“, sagt Claudia Macheiner, Direktorin der OeNBZweigstelle in Graz. Allein in Graz wurden unter dem Motto „Fühlen-Sehen-Kippen“ 90 Handelsangestellte in einem kurzen Training über die Sicherheitsmerkmale des Euro informiert.

Eigenheime haben Hochsaison

Sicherheitsschulung beim Euro-Bus der OeNB

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Mit 58 Prozent wohnen mehr als die Hälfte der Steirerinnen und Steirer im eigenen Haus.

Banken

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Bereits vor der Einreise in die Slowakei müssen sich Lkw-Fahrer die sogenannten OBU-Units sichern, um vor Strafen sicher zu sein. Man kann sie sich per Post (9 Euro) oder per Kurier (12 Euro) sichern.

Kuriere mit strammen Wadeln 250.000 Kilometer spulen die Fahrradboten von Veloblitz im Rahmen ihrer Aufträge in Graz und Graz-Umgebung jährlich ab. Das Geschäft ist knallhart. Obwohl es wenig Konkurenz in der Branche gibt, ist jeder Tag eine Strampelei. „Es geht um Termintreue bei jeder Wetterlage und um Vertraulichkeit“, beschreibt Veloblitz-Geschäftsführer Florian Kohl die täglichen Herausforderungen des Fahrradbotendienstes, die mit Bravour gemeistert werden. „Unsere Dienstleistung hat Einschreibequalität“, ist Kohl stolz. Damit hebe man sich deutlich von den Mitbewerbern ab. Von Geschäftsunterlagen über Verträge bis hin zu Laborproben – alles wird den Fahrradboten anvertraut. Man trage echte Verantwortung, heißt es bei Velo­ blitz, und diese

wird auch nicht auf die leichte Schulter genommen. Bis zu sieben Kilo oder drei volle Aktenordner werden in der Regel geschultert. „Bis zu 15 Kilo sind jedoch möglich, das kostet dann halt zusätzlich“, sagt Geschäftsmann Kohl, der im Geschäftsalltag auf den Namen „Flo“ hört.

Auftrag auf Zuruf „Über Funk müssen die Boten unverwechselbar sein“, wissen Kohls Geschäftsführer-Kollegen Martin Orthacker alias „Sic“ und Wolfgang Berze, bekannt als „wII“. Deshalb auch die Nicknamen. Die beiden stehen selbst immer wieder mit im Geschehen und schwingen sich aufs Rad, um Aufträge zu erledigen. Zwischen 200 und 250 Bestellungen werden jeden Tag abgearbeitet. „Das Potenzial dabei ist fast ausgeschöpft“, verrät Kohl. „Mit 300 Aufträgen wären wir derzeit am Rande unserer Kapazitäten.“ Strukturelle Arbeiten, um diesen Rahmen zu erweitern, würden aber bereits im Hintergrund laufen. „Wir wollen künftig die Fahrtenvergabe auch auf Handys anbieten.“ Kohl

spricht von Android-Handys, die den Fahrradbotendienst, unabhängig von den Muskelspielen der Boten und Botinnen, noch schneller machen sollen.

Männerdomäne Derzeit sind zwischen 60 und 80 Paar stramme Wadeln für Veloblitz im Einsatz, darunter auch zwei Paar weibliche. „Unsere Frauenquote war schon viel höher“, meint Kohl, „aber Bote zu sein ist echte Knochenarbeit und mit Schweiß verbunden. Das ist nicht jederfraus Sache.“ Dennoch sei der Wunsch nach mehr Frauen im Dienst ungebrochen. Was man/frau unbedingt mitbringen sollte? Geistige und natürlich auch körperliche Fitness ist laut Ort­hacker ein absolutes Muss: „Man sollte kraftvoll in die Pedale treten und sich die Aufträge merken können.“ Die Routenplanung im Kopf sei auch nicht ganz ohne. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Umweltbilanz • Die Veloblitz-Boten legen rund 250.000 Kilometer pro Jahr auf dem Fahrrad zurück. Das entspricht in etwa sechs Mal um die Welt. • Damit werden über 20.000 Liter Treibstoff eingespart.

Geschäftsführertrio Orthacker „Sic“, Berze „wII“, Kohl „Flo“ (v.l.).

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Verkehr

• Jeder gefahrene Kilometer ist absolut feinstaubfrei.

Fotos: Fischer

• Gleichzeitig wird der Ausstoß von 45 Tonnen CO2 vermieden. „Zappa“ auf Achse.

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Das wiedergewählte Führungsteam des Steirischen Hotelfachschulvereines: Peter Kospach, Wolfgang Haas, Gerhard Kienzl, KoR Hans Hofer, Peter Florian (Obmann), WK-Direktor Thomas Spann (v. l.).

100 Prozent lernen, 50 Prozent zahlen Personelle Qualitätsoffensive im Tourismus: Zusatzqualifizierungen werden mit 50 Prozent der Kurskosten vom Land Steiermark gefördert.

Weiterbildung wird von WKO, Wifi und Land Steiermark finanziell schmackhaft serviert.

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Es zahlt sich aus, sich fachlich zu „rüsten“. Mitarbeiter und leitende Angestellte der Tourismus- und Freizeitwirtschaft bezahlen für Wifi-Kurse ab 500 Euro nur noch die Hälfte. 50 Prozent übernimmt das Land Steiermark.

Einmalige Initiative Ausstattung etc. gefördert, jetzt wird Fördergeld in die Software, sprich in die Qualität der Mitarbeiter investiert.“ Immer mit dem Ziel vor Augen, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe zu verbessern, aber auch um dem

und Rechnungsabschluss; Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung des Haushaltes nach sich ziehen; Einhebung von Gebühren für Sonderleistungen gemäß § 125 WKG. 3. Beschlussfassung über die

Gastronomie

Fachgruppentagung

Foto: bilderbox

Die Fachgruppe Gas­ tronomie tagt am 22. September ab 15.30 Uhr im Gasthaus Fürndörfler, 8151 Hitzendorf 228. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkei. 2. Delegierungsbeschlüsse der Fachgruppe an den Fachgruppenausschuss gemäß § 65 WKG; Beschlussfassungen über grundsätzliche Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches; Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG; Voranschlag Tagung der Gastronomen

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touristischen Strukturwandel zeitgerecht zu folgen. Entsprechend breit ist daher das Angebot, das in einem auf den Tourismus maßgeschneiderten Wifi-Kursbuch 2010/2011 zusammengefasst wurde: www. stmk.wifi.at/tourismus.

Grundumlage 2011 und Folgejahre. 4. Allfälliges.

Hotellerie

Betriebsdienstleister

Der neue Lehrberuf des Betriebsdienstleisters bildet für Lager, Haushalt, Büro und Kundenbetreuung aus. Infos für Arbeitgeber im Internet unter www.ausbilder.at/bdl.

Fachgruppentagung Die Tagung der Fachgruppe Hotellerie findet am 20. September mit Beginn um 9.30 Uhr im Ge-

Ein Beispiel: Die Ausbildung zum Küchenmeister kostet 2300 Euro, nach positiver Prüfung des Antrages zahlt der Kursteilnehmer nur noch die Hälfte, also 1150 Euro. Der Förderbetrag wird vom Wifi vorfinanziert.

nusshotel Riegersburg, Starzenberg Nummer 144, 8333 Riegersburg, statt. Punkte der Tagesordnung: 1. Eröffnung und Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit. 2. Delegierungsbeschlüsse der Fachgruppe an den Fachgruppenausschuss gemäß § 65 WKG; Beschlussfassungen über grundsätzliche Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches der Fachgruppe; Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG; Voranschlag und Rechnungsabschluss; Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung

des Haushaltes nach sich ziehen; Einhebung von Gebühren für Sonderleistungen gemäß § 125 WKG. 3. Beschlussfassung über die Grundumlage für das Jahr 2011 und für die Folgejahre. 4. Allfälliges.

Foto: Fischer

Gerhard Kienzl, Fachgruppengeschäftsführer, spricht von einer einmaligen Initiative, die die Marschrichtung der steirischen Gastlichkeit deutlich definiert: „In den letzten Jahren wurden Investitionen in die Hardware wie

Tourismus

Treffen für Hoteliers

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Noch bis zum 27. September ist die Anmeldung zum PR-Panther möglich: Teilnahmebedingungen und Einreichungen zum PR-Panther und PR-Young-StarAward unter www.pr-panther.at Foto: Fotolia

Wissen ist eine gefragte Ware

Versicherung

Urteil Versicherungen dürfen Rabatte, die sie gewährt haben, nicht zurück fordern, wenn der Vertrag vorzeitig beendet wird – das hat jetzt der Oberste Gerichtshof beschlossen. Ein Verein für Konsumenteninformation hatte eine Versicherungsgesellschaft verklagt; nun steht das Urteil fest.

Sie liefern der Informationsund Wissensgesellschaft zusätzliches Hirnschmalz: die wissensbasierten Dienstleister, die Unternehmensberater.

Praktische Ärzte In der Fachgruppe UBIT zusammengefasst, kämpft Fachgruppenobmann Heinz Micha­ litsch für seine Mitglieder um mehr Akzeptanz: „Zertifizierte/ akkreditierte Unternehmensberater sind entweder Spezialisten mit hoher Kernkompetenz oder (zertifizierte) Generalisten, die wie praktische Ärzte speziell in Klein- und Mittelbetrieben allen Wehwehchen zu Leibe rücken können.“ Die Nachfrage nach externen Beratern steigt ständig. Für Michalitsch ein ganz klarer Beweis dafür, dass immer mehr heimische Betriebe, vor allem KMU, über den Tellerrand blicken, wenn sie dabei

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Druck & Crossmedia

Fachgruppentagung

Foto: Mediendienst

Die Innovationsbereitschaft in den heimischen Betrieben ist groß, nicht selten stoßen Firmenchefs vor allem in Kleinund Mittelbetrieben bei der Projektumsetzung aber an personelle Grenzen. Dann sind die wissensbasierten Dienstleister gefragt. Während Steuer- und Rechtsberater ihre Fachkenntnis längst und ganz selbstverständlich extern in Unternehmen einbringen, haben es die Unternehmensberater nicht ganz so einfach. Es gibt kein Patentrezept. Jedes Unternehmen funktioniert anders.

Heinz Michalitsch: „Beratungsaufwand wird exakt abgerechnet“ projektbezogen von Experten begleitet werden. „Die tägliche Arbeitsroutine schafft oft keine Zeitfenster mehr, weder für die Unternehmer, noch für die Mitarbeiter.“

Genaue Kostenplanung Unternehmensberater werden überwiegend projektbezogen eingesetzt. Ist ein Projekt auf Schiene, dann ist der Auftrag erledigt. Michalitsch: „Damit lassen sich auch Kosten ganz genau planen und zuordnen. Das ist weitaus ökonomischer als projektbezogen neue Mitarbeiter einzustellen, für die man nach Abschluss vielleicht keine neuen Aufgaben findet.“ Wissensbasierte

Dienstleister als Marke einer neuen Unternehmensgesellschaft knüpfen auch die unverzichtbaren Netzwerke über die Grenzen und öffnen damit Betrieben den Zugang zu neuen (Welt-)Märkten. Unternehmensberater sind nicht nur in der Projektumsetzung wichtige Partner, sondern auch dann, wenn es darum geht, alte Firmenstrukturen aufzubrechen, um Betriebe wieder in Fahrt zu bringen: „Der Blick von außen zeigt oft erst Schwachstellen auf“, so Michalitsch, der „seine Unternehmensberater“ auf allen Ebenen im Einsatz sieht. In Großbetrieben, in KMU, aber auch auf allen politischen ­Ebenen.

Consulting

Die Fachgruppe Druck und Crossmedia tagt am 15. September 2010 ab 12 Uhr im Feldkirchnerhof, Triesterstraße 32, 8073 Feldkirchen. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung des Protokolls & der Tagesordnung. 2. Bericht. 3. Delegierungsbeschlüsse an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 WKG; Beschlussfassungen über Einhebung von Sonderleistungen/Gebühren; Voranschlag und Rechnungsabschluss; grundsätzliche Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches; Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belastung des Haushaltes nach sich ziehen, sofern nicht der Obmann oder der Fachgruppenausschuss zuständig sind. 4. Allfälliges. Anmeldung: bis 8. September: E-Mail druck@wkstmk.at

Information & Consulting

Konferenz

I-know, die Konferenz für Wissensmanagement und Wissenstechnologie, findet vom 1. bis zum 3. September im Grazer Messe Congress statt. Am zweiten Tag gibt es für Klein- und Mittelunternehmer die Möglichkeit, sich einen Gratiseintritt zu sichern. Infos: www. b2match.com/iknow2010

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Think new colours Zeit Ihre Werbung zu überdenken.

Unterscheiden Sie sich von Ihren Mitbewerbern – z.B.: mit einer eigenen Firmenzeitung. [mema] Werbeagentur · Verlag · Satzstudio Reitschulgasse 5 · 8010 Graz Tel 0316/81 70 90-61 FaxDW -51 info@mema.at · www.mema.at

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Freitag, 13. August 2010


2500 Euro spendeten die Teilnehmer der Bankhaus-Krentschker-Golftrophy 2010 für einen Rollstuhl für Maximilian. Vorstandsdirektor Michael Vollath (re.) rundete den Betrag auf 4000 Euro auf.

Steirischer Haarbotschafter Hotel im Park feiert Es war ein musikalischkulinarisches Fest der besonderen Art, mit dem Sepp Jausovec den 40. Geburtstag seines Thermenhotels in Bad Radkersburg zelebrierte. Nachwuchskünstler wie Evgen Celcer, Sarah und Nadja Stiegler, Anja Obermayer oder der 17-jährige Top-Pianist Phi­ lipp Scheucher und Styrian Brass sorgten für einen höchst ansprechenden Ohrenschmaus, während der haubengekrönte Küchenchef Edi Liebig die Gaumen der rund 300 Gäste zum Klingen brachte. Ein Fest mit Qualität, Stil und Niveau.

schaft zu Diensten ist und mit dem Slogan „Mensch Mayer“ auch seinen Sinn für kreative Wortspiele beweist. Acht Standorte in der Steiermark beschreiben eine höchst aktive haarige Leistungskurve, für die neben dem Meister, Gattin Clau­ dia und Sohn Andreas auch 95 Mitarbeiter verantwortlich zeichnen. Der steirische Familienbetrieb darf sich auch als

Lehrbetrieb ersten Ranges bezeichnen: Jährlich werden zehn Nachwuchstalente ausgebildet, viele haben international Karriere gemacht. Rund 50.000 Kunden frequentieren jährlich die Salons, damit – das betonte auch Landeshauptmann Franz Voves in seiner Laudatio – „darf man Gerhard Mayer zu Recht als Haarbotschafter der Steiermark bezeichnen“.

Foto: Mayer-Kirschnig

Setzt seit 40 Jahren auf beste Qualität: Sepp Jausovec

Er war einer der ersten steirischen Haarkünstler, die mit ihren gewagten Kreationen weit über die weiß-grünen Grenzen hinaus für Aufsehen gesorgt haben: Frisuren-Weltmeister Ger­ hard Mayer, der jetzt mit dem steirischen Landeswappen ausgezeichnet wurde. Ein weiterer Höhepunkt in der Karriere des kreativen Stylisten, der bereits seit 51 Jahren seiner Kund-

LH Voves (re.) überreicht Andreas, Gerhard und Gudrun Mayer (v.l.) das steirische Landeswappen.

Vom Simpl auf die Krentscher-Bühne

Rekordbesuch beim Vulkanland-Schinkenfest

Zu einem humorvollen Abend mit Kabarettist Herbert Steinböck luden das Bankhaus Krentschker und die Sparkassen Versicherung. Vorstandsdirektor Michael Vollath, Versicherungsdirektor Gerhard Hofer und die rund 80 Gäste bedankten sich beim Hauptdarsteller mit Lachsalven.

Zufriedene Gesichter bei verwöhnten Feinspitzen: Bürgermeister Helmut Buchgra­ ber und sein „Amtskollege“ aus der kroatischen Schinkenfest-Partner-Stadt Tinjan, Ranko Mladen, freuten sich über mehr als 10.000 Gäste, die das Vulkanland-Schinkenfest in Auersbach auch bei der fünften Auflage zu einer Rekordveranstaltung adelten.

Freitag, 13. August 2010

Vollath (li.) und Steinböck: Humor statt Börsenberichte

Bei Groß und Klein stand der Vulkano-Schinken hoch im Kurs.

Menschen

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Treffsicher

Fotos: Schiffer

Neuer Teamplayer beim GAK: Wirtschaftskammer-Vizepräsident Benedikt Bittmann ist jetzt als Präsident am Ball. Einstimmig von den GAK-Mitgliedern gewählt, löst er Anton Küschner ab. Als Unternehmer verspricht Bittmann, mit großer kaufmännischer Sorgfalt zu agieren, um dem GAK künftig das finanzielle Abseits zu ersparen.

Benedikt Bittmann

Ein Gläschen auf 25 Jahre Erfolgsgeschichte: LH-Stv. Hermann Schützenhöfer (3.v.r.) mit Festgästen

Ausgezeichnet Seit Juni darf sich die Universitätsdruckerei Klampfer ganz offiziell „Österreichischer Leitbetrieb“ nennen. Das Traditionsunternehmen, das 1947 in einem Einfamilienhaus gegründet wurde, zählt heute am Standort St. Ruprecht zu den modernsten Bogenoffsetdruckereien Österreichs. Geschäftsführerin Daniela Klampfer leitet den Familienbetrieb bereits in der dritten Generation.

Daniela Klampfer Foto: Klampfer/Begsteiger

Eingestiegen ACstyria ist um einen Marketing- und Kommunikationsprofi reicher. Wolfgang Weber übernimmt die Leitung der Stabstelle im ersten österreichischen Autocluster. Der 30-jährige Wahlsteirer war zuvor für Westcam Datentechnik und Hainzl Industriesysteme tätig und sammelte dabei umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Prozessmanagement, Marketing und Key Account.

Wolfgang Weber Foto: Furgler

Auftauchen in Bad Waltersdorf Auftauchen statt untertauchen. Beim Jubiläumsfest ließen sich 700 Gäste nicht lange bitte, um 25 Jahre Erfolgsgeschichte Bad Walterdorf zu feiern. Über 700 Gäste, darunter Vertreter aus Wirtschaft, Bühne, Politik, und auch Society­löwen gaben sich ein Stelldichein, um den „Quell der Ruhe“ einen Tag lang in eine lärmende Feier-Location zu verwandeln. Thermen-Geschäftsführer Gernot Deutsch konnte neben Landeshauptmann-Stv. Hermann Schüt­ zenhöfer, Bürgermeister Jo­ sef Hauptmann, Staatssekretär Reinhold Lopatka, Steiermark-

Gradwohl, Fendrich, Finger, Haller, Winkler, Jazz-Gitti, Deutsch (v.l.) Tourismus-Geschäftsführer Georg Bliem auch ORF-Sportchef Edi Finger, Sängerin JazzGitti, die der Feierrunde auch stimmlich einheizte, Olympio­ nikin Eva Maria Gradwohl, Unternehmerin Andrea Fend­ rich, Bob-Olympiasieger Harry

Winkler oder Hellseherin Ro­ salinde Haller begrüßen. Dass ein Regenguss die Open-AirVeranstaltung am Abend in die Hotelhalle zwang, tat der guten Stimmung keinen Abbruch, ans Nass ist man in Bad Waltersdorf gewöhnt.

Selbst kocht der Mann Die Bewohner des Männerwohnheimes der Stadt Graz in der Rankengasse haben ein Kochbuch ­herausgebracht: Unter dem T­itel „Selbst kocht der Mann“ rührte bei der Präsenation unter anderen auch Starkoch Willi Haider (li.) den Kochlöffel, um die Rezepte von Prominenten wie Schispringer Toni Innauer oder Schokoladier Josef Zotter nachzukochen.

Foto: Fischer

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Steirische Wirtschaft, Ausgabe 24