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Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark

Voll-holz „Unternehmergeist“ Siegmund Spandl setzt auf Vollholzmöbel.

Nr. 9, Jahrgang 9, Freitag, 5. März 2010 P.b.b., Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 02Z032267M



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Öko-logisch Eco-World-Chef Bernhard Puttinger freut sich über Rankingergebnis. 

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Klarer Auftrag für den Wirtschaftsbund

Foto: Fischer

Preis 0,73 Euro

Die detaillierten Ergebnisse der Wahl finden Sie in der Sonderbeilage im Blattinneren.

Wirtschaftskammerwahl 2010: Mit 76 Prozent ist der Wirtschaftsbund in der Steiermark klarer Sieger. Rote und blaue Fraktion schreiben Verluste. Die Grüne Wirtschaft konnte zulegen. Seiten 2–5

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Steirischer Mobilitätscluster 8 Pioniere grüner Energie 14–15 Haftung bei Betriebsübergaben 19 Schutz vor Einbrechern 21 Bankensteuer ist fix 24 Countdown für Constantinus 27

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Foto: Furgler

Der WK-Wahlkampf ist geschlagen: Thomas Spann

Dankeschön! Die steirische Wirtschaft hat gewählt. Nach Wochen und Monaten intensiver Vorbereitung ist die Wirtschaftskammerwahl geschlagen: Die Ausschüsse in den einzelnen Fachgruppen sind gewählt, die Kräfteverhältnisse im steirischen Wirtschaftsparlament neu festgelegt. An dieser Stelle möchte ich mich bedanken – zum einen bei den vielen engagierten Funktionären und Unternehmern, die sich persönlich für die Wirtschaftskammerwahl zur Verfügung gestellt haben. Der Großteil von ihnen setzt sich ehrenamtlich für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein. Sie gestalten die unternehmerische Zukunft aktiv mit – als Unternehmer wissen sie selbst am besten, wo Handlungsbedarf besteht. Zum anderen möchte ich mich bei den Wählern bedanken. Jede einzelne Stimme hat Gewicht und ist Beweis dafür, dass die steirischen Unternehmer eine starke Interessensvertretung brauchen – in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr denn je. Auch jedes Kreuzerl am Stimmzettel ist Ausdruck von Mitbestimmung. Dieses klare Bekenntnis zur Wirtschaftskammer bestärkt uns in unserer täglichen Arbeit. Herzlichen Dank!

Ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsbund (WB) haben die steirischen Unternehmer bei der Wirtschaftskammerwahl 2010 abgegeben. Mit 76 Prozent der Stimmen konnte die schwarze Fraktion der Wirtschaftskammer im Vergleich zur Wahl 2005 erneut um 1,7 Prozent zulegen (siehe Grafik). „Als Spitzenkandidat des Wirtschaftsbundes ist es freilich etwas ganz Besonderes, wenn man mit einem bereits guten Ergebnis der letzten Wahl im Rucksack nochmals zulegen kann“, zeigt sich WKPräsident Ulfried Hainzl begeistert und meint: „Das ist für uns ein eindeutiger Auftrag, den wir gerne übernehmen, um uns für die heimische Wirtschaft weiterhin stark zu machen und für sie zu kämpfen.“

Große Gewinner Auch österreichweit konnte der Wirtschaftsbund trotz eines hohen Ausgangsniveaus erneut zulegen: Mit 70,9 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen wurde ein Plus von 0,8 Prozentpunkten eingefahren. Das umkämpfteste Bundesland war Wien. Hier konnte der WB sich mit 50,3 Prozent behaupten. Wirtschaftsbundchef und WKÖ-Präsident Christoph Leitl bezeichnete das Ergebnis als sensationell: „Wir konnten nicht nur weiter zulegen, sondern wir haben auch das Wahlziel ,Alle Neune‘ erreicht.“ Das heißt, in allen Bundesländern wurde die absolute Mehrheit erzielt.

Insgesamt sah die steirische Wirtschaftskammerwahl neben dem WB einen weiteren großen Gewinner. Sabine Jungwirth, Spitzenkandidatin der Grünen Wirtschaft (GW), erreichte 5,2 Prozent. „Ein starkes Ergebnis für den zweiten Wahlantritt der Fraktion“, strahlt sie. Im Vergleich zur letzten Wahl konnte die GW stolze 2,1 Prozent an Stimmen zulegen. „Wir sehen uns mit unserem Engagement für Einpersonenunternehmen und Kleinbetriebe in unserem Bestreben bestätigt“, setzt Jungwirth nach. Österreichweit gewannen die Grünen 1,3 Prozentpunkte und halten nun bei insgesamt 5,8 Prozent.

Verlierer Die zweite Wahlniederlage in Folge musste der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) einstecken. Mit einem Minus von 3,1 Prozent brachte es Spitzenkandidat Erich Schoklitsch nur mehr auf 8,2 Prozent der Stimmen. Den ehemals hauchdünnen

Stimmen nach Wählergruppen 26.410

Steirischer Wirtschaftsbund (WB)

26.994

Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband (SWV)

3.813

Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW)

4.038

3.199 9,0% (– 1,7%)

2.929

1.855

2005: 35.545 Stimmen 2010: 35.525 Stimmen

5,2% (+ 2,1%)

2005 2010

181

Listen

548

0

Aktuell

8,2% (– 3,1%)

76,0% (+ 1,7%)

1.103

Grüne Wirtschaft (GW)

Thomas Spann ist Direktor der Wirtschaftskammer Steiermark.

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Hainzl sieht im ausgezeichneten Wahlergebnis aber auch, dass man die Wünsche und Bedürfnisse der Unternehmer richtig erkannt und auf den Punkt gebracht habe: „Wir werden unsere Versprechen halten und das erarbeitete Arbeitsprogramm 2010 jetzt sukzessive umsetzen.“

WK-Wahl 2010: Nach dem Plus bei der letzten Wahl 2005 konnte der Wirtschaftsbund erneut zulegen. Verluste bei der roten und blauen Fraktion.

1,5% (+ 1,0%)

5000

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30000

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Wirtschaftsbund als klarer Sieger

Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Foto: bilderbox

Vorsprung zum Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband (SWV) hat er damit endgültig eingebüßt. Schoklitsch ist überzeugt, dass der Wechsel in der Obmannschaft des RFW für die Wahl nicht gerade förderlich gewesen sei. Zudem stellt er erste Spekulationen an: „Offenbar ist auch das Wahlprogramm nicht richtig bei den Wählern angekommen.“ Eine Analyse des Wahlergebnisses werde es aber intern sicher bald geben. Obwohl der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband den RFW überflügeln konnte, zählt ebenso SWV-Spitzenkandidat Erwin Stross zu den Verlierern. Um 1,7 Prozent auf neun Prozent reduzierte sich der Stimmenanteil bei der WKWahl. „Sicherlich haben wir mit diesem Wahlergebnis keine Freude, aber wir nehmen es zur Kenntnis.“ Man werde das Ergebnis natürlich analysieren, großer Fehler sei man sich jedoch nicht bewusst.

Die Würfel sind gefallen, das Ergebnis der WK-Wahl steht fest: Klarer Sieger ist der Wirtschaftsbund.

Ulfried Hainzl, Wirtschaftsbund

Erwin Stross, Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband

Erich Schoklitsch, Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender

Sabine Jungwirth, Grüne Wirtschaft

Foto: Jungwirth

Foto: Mediendienst/Furgler

Foto: Mediendienst/Furgler

Foto: Langmann

Klarer Sieg

Kleines Minus

Große Verluste

Flotter Aufstieg

„Ich sehe die 76 Prozent als Bestätigung dafür, dass wir mit unserem Programm auf dem richtigen Weg sind. Wir werden die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen. Der nächste Schritt ist nun die sukzessive Umsetzung unseres Arbeitsprogramms 2010.“

„Trotz der Wahlverluste werden wir weiterhin mit all unserer Kraft unsere Vorschläge und Erfahrungen ins Wirtschaftsparlament einbringen. Ein Arbeiten gegeneinander wird es nicht geben, sondern wir werden den Konsens suchen. Schließlich geht es um eine gute Zukunft.“

„Unser Ziel ist es, bei der nächsten Wahl wieder ein besseres Ergebnis zu erreichen. Bis dahin werden wir unsere Positionen vertreten und konstruktiv Politik machen. Das heißt, wir werden natürlich Ecken und Kanten zeigen. Wir sind aber nicht auf Konfrontation aus.“

„Wir sind das zweite Mal zur Wirtschaftskammerwahl angetreten und haben ein sensationelles Ergebnis erzielt. Bisher haben wir uns hauptsächlich auf die Stadt Graz konzen­triert. Für die nächsten fünf Jahre gilt es auch in die steirischen Bezirke hinaus zu gehen.“

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Aktuell

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WK Steiermark mit zweithöchster Die Wahl ist geschlagen, und neben den Siegern stehen noch viele weitere Details und die Gewinner bei den Vorzugsstimmen fest. Das Foyer der Steirischen Wirtschaftskammer war gut gefüllt, als der Vorsitzende der Hauptwahlkommission, Heinz Schille, an das Mikrophon trat. Wochen der Vorbereitung gipfelten in dem einen, kurzen Moment, in dem das Wahl-

ergebnis verkündet wurde. Doch eine so große Wahl, wie die der Wirtschaftskammern, bietet viel mehr Details als nur die Gewinnerfrage. Die Wahlbeteiligung ging in der Steiermark leicht zurück, sie betrug 49,2 Prozent. Im österreichweiten Vergleich ist das der beachtliche zweite Platz hinter Salzburg (siehe Infografik auf Seite 5, unten). ­Tirol, Kärnten und Wien liegen mit zirka einem Drittel Beteiligung weit zurück, in Vorarlberg kam man gar nur auf 28 Prozent. Innerhalb der Steiermark schwankte die Beteiligung je nach Bezirk sehr stark.

Foto: Fischer

Als Heinz Schille das Wahlergebnis und weitere Zahlen, Daten und Fakten verkündete, lauschten ihm unter anderem auch Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer und Landesrat Christian Buchmann.

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Aktuell

Die meisten Stimmen (71,8 Prozent) wurden in Mariazell abgegeben. Die Beteiligung sinkt dann recht kontinuierlich bis Leoben mit 47,3 Prozent ab. Graz Umgebung (40,4 Prozent) und Graz Stadt (32 Prozent) sind deutlich abgeschlagen, wenngleich diese niedrige Beteiligung für Graz nicht ungewöhnlich ist.

Briefwahl Insgesamt gab es 74.712 Wahlrechte (manche Unternehmer besitzen mehrere Stimmen, je nachdem, wie viele Gewerbescheine sie halten), wovon 19,5 Prozent per Wahlkarte wahrgenommen wurden. Auffallend ist hierbei, dass die Briefwahl bei kleinen Betrieben mit bis zu zehn Beschäftigten deutlich beliebter war, als etwa bei Großbetrieben mit mehr als fünfzig Mitarbeitern. Nach Bezirken gegliedert, hatten Radkersburg und Gröbming mit Abstand die meisten Briefwähler (31,4 und 33,3 Prozent). Übrigens: 1347 Stimmen gingen ohne Wahl an die Kandidaten, denn sie traten zu so genannten „Friedenswahlen“ an. Bei 25 Fachgruppen handelt es sich um Einheitslisten, bei denen es nur einen Wahlvorschlag gab und der Genannte automatisch als gewählt gilt.

Vorzugsstimmen Mit 154 Vorzugsstimmen ist Hermann Talowski von der Landesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der Gewinner bei den Fachorganisationen. Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn der Obmannstellvertreter der Sparte Gewerbe und Handwerk und Bundesinnungsmeister tut viel für den Erfolg „seiner“ Mitglieder und

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r Beteiligung in Österreich Hermann Talowski

Peter Krasser

Foto: Fischer

somit auch für seinen eigenen. „Einmal die Woche halte ich eine Sprechstunde ab, bin am Handy 16 Stunden täglich zu erreichen und viel in den Bezirken unterwegs“, fasst Talowski sein Engagement zusammen. Dass er soviel Zeit erübrigen kann, hat er seinen – wie er sie selbst lobt – tollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, die sein Unternehmen auch während seiner Abwesenheit tadellos führen. Und was nimmt sich Talowski für die nächsten fünf Jahre vor? „Ich werde wieder in den Bezirken sein und wichtige Themen ansprechen sowie Veranstaltungen anbieten und den Unternehmern Lösungen präsentieren, denn so sollte eine Interessensvertretung funktionieren!“

Auch weit über 100 Vorzugsstimmen konnte der Obmann des Landesgremiums des Direktvertriebs, Peter Krasser, auf sich vereinen. „Meine Person ist nicht so wichtig, hier wurde die Arbeit gewürdigt“, gibt sich Krasser bescheiden. Seit zehn Jahren vertritt er nun schon die Interessen seiner Kollegen und hat in nächster Zeit einiges vor. „Ich fordere immer noch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, wie die Senkung der Mindestbemessungsgrundlage des Sozialversicherungsbeitrages oder auch die Absetzbarkeit aller Pkw“, gibt sich Krasser das zukünftige Programm selbst vor. Ein weiterer Eckpfeiler sollen Veranstaltungen werden, in denen die Entwicklung zum Unternehmer gelehrt wird.

Neu bei der Kammerwahl angetreten ist Andreas Herz, Mitglied der Fachgruppe Gewerbliche Dienstleister. Er konnte vom Fleck weg 87 Vorzugsstimmen erringen und sieht darin einen enormen Auftrag: „Ich konnte während der Wahl vermitteln, dass ich etwas für die Fachgruppe machen will, nun werde ich den Wählerauftrag in Arbeit umsetzen. Ich werde raus aus der Kammer gehen und mich direkt an die Betriebe und Mitglieder wenden.“

Die Wahldetails im Netz Das Wahlergebnis der Kammerwahl in der Steiermark mit vielen Details zur Beteiligung und Verteilung, zu Wahlkartenwählern sowie die Verteilung der Stimmabgabe auf die verschiedenen Wochentage und noch einige Informationen mehr finden Sie im Internet unter: www.tinyurl.com/ygpgtjj

Wahlbeteiligung in den Bundesländern 60 46,5% 35,0%

49,1%

news

Verbesserungspotenziale aktivieren Wann haben Sie eigentlich zuletzt das Verbesserungspotenzial Ihrer MitarbeiterInnen aktiviert? Wie nachhaltig war diese Aktion? Und: Wurde dabei an das gesamte Unternehmen oder vor allem an die eigene Abteilung gedacht?

Ingo Suppan. ingo.suppan@wkstmk.at

Wirtschaftskammerwahlen 2010

48,2%

ubit

49,2%

51,0%

45

36,4%

30

28,0% 29,7%

„Motivationspotenziale für Veränderungsprozesse aktivieren!“

Mag. Stephan Witzel www.ubit-stmk.at

Wie sind Sie vorgegangen? Haben Sie eine Ideenbox aufgestellt? Oder vielleicht Ideen prämiert? Aber mal ehrlich: Glauben Sie nicht auch, dass es dazu Ansätze geben müsste, die sowohl den MitarbeiterInnen als auch dem Unternehmen langfristig etwas bringen? Und durch die auch noch abteilungsübergreifendes Denken gefördert wird? Maßnahmen, bei denen die MitarbeiterInnen lernen, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und das Unternehmen aus der Vogelperspektive zu begreifen beginnen? Finden Sie neue Zugänge zu diesem Thema! Mag. Stephan Witzel

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Aktuell

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Vlbg

witzel@die-lernfabrik.at

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Generationen klopfen auf Holz

Holz ist das Metier von Siegmund Spandl.

Eine Serie der „Steirischen Wirtschaft“

Der Innenarchitekt und Möbelbauer Siegmund Spandl zimmert aus einem traditionellen Werkstoff moderne Wohnträume. Schon in der Kindheit stand für Siegmund Spandl fest, dass er einen Beruf erlernen würde, der mit Holz zu tun hat. Nach der Tischlerlehre und der Meisterschule war er dann in großen Tischlereien und Möbelhäusern tätig, bis er sich vor 15 Jahren für die Selbständigkeit entschied. In Waldbach, inmitten des Jogllands, errichtete er ein 1200 Quadratmeter großes Gebäude – als Werkstatt, Ausstellungsfläche und Büro.

Der Duft von frischem Holz durchzieht die Räumlichkeiten. Vorwiegend heimische Hölzer sind der Rohstoff für Spandls Wohn- und Inneneinrichtungen aus Massivholz. Die Kunden kommen aus der Region, aber auch aus Wien. „Viele Wiener haben hier Ferienhäuser“, führt er aus. Spandl setzt auf Mundpropaganda. „Gute Qualität ist die beste Werbung. Vollholzmöbel halten über Generationen, das relativiert den höheren Preis“, erklärt er. Es sei ihm wichtig, reale, schöne Produkte zu schaffen, die den Menschen Freude bereiten. „Und ich möchte unserer Nachwelt das erhalten, was wir hier vorfinden, eine intakte Umwelt“, sagt Spandl. Die Ju-

Siegmund Spandl Frühaufsteher oder Langschläfer? Morgenstund hat Gold im Mund, ich steh‘ um fünf

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Uhr früh auf, gehe aber früh mit den Kindern schlafen. Berg oder Tal? Im Leben gehört beides dazu. Nicht nur die Höhen sind wichtig, auch die Tiefen. Risiko oder Sicherheit? Ich stehe auf der Seite der Sicherheit. Anzug oder Jeans? Jeans sind bequemer.

Serie

gend liegt dem zweifachen Vater besonders am Herzen. So gibt er sein Wissen an junge Tischler weiter – 14 Lehrlinge hat er bereits ausgebildet. Und immer wieder zählen seine Schützlinge bei Wettbewerben zu den Besten Österreichs. Dass einige davon mittlerweile selbst schon Meister und in großen Unternehmen tätig sind, macht ihn besonders stolz.

Lehrlingsausbildung „Ich möchte an die jungen Leute etwas weitergeben, sie sollen in einem normalen Umfeld aufwachsen“, sagt er. „Es bedeutet mir sehr viel, etwas Besonderes zu schaffen, das die Jugend sinnvoll weiterführen kann.“ Der schonende Auto oder Fahrrad? Ich fahre viel mit dem Fahrrad, ich sehe das auch als Beitrag, um die Umwelt zu entlasten. Klassik oder Rock? Ich mag klassische Musik und habe selbst lange in einer Musikkapelle Klarinette gespielt. Karibik oder heimische Alm? Fernreisen mache ich nie.

Umgang mit der Natur gehört auch dazu. Den nötigen Ausgleich zu seiner Arbeit findet Spandl bei seiner Familie und in der Natur. „Ich verbringe sehr viel Zeit mit meinen beiden Söhnen am Hochwechsel“, erzählt er. Wandern, Schi- und Radfahren zählen zu seinen liebsten Sportarten. Im Vorjahr ist er mit seiner Familie ins eigene Haus eingezogen – ein Holzhaus, das zur Gänze ohne ­Lacke auskommt. Spandl möchte mit seiner Arbeit Sinnvolles tun: „Es ist mir wichtig, dass die regionale Struktur der Klein- und Mittelbetriebe am Land erhalten bleibt.“ Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Möbelbau Spandl 1995 gründete Siegmund Spandl seine eigene Firma, er beschäftigt acht Mitarbeiter, davon zwei Lehrlinge. Spandl hat sich auf Möbel und Inneneinrichtungen aus Vollholz spezia­lisiert. Die Ausbildung liegt ihm besonders am Herzen und seine Lehrlinge sind bei Wettbewerben immer wieder ganz vorne mit dabei.

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Lehrlinge auf Erfolgskurs Mit der Lehrlingsakademie des Wifi verbessern junge Menschen ihre Kommunikation, ihr Selbstmanagement und ihr Auftreten im Betrieb. „In erster Linie denke ich an die Jugendlichen selbst, aber natürlich profitiert auch unser Betrieb davon“, erklärt Uta Palan, Geschäftsführerin des Elektroinstallationsunternehmens Hitziger in Gratwein und Rothleiten mit rund 30 Mitarbeitern. „Ich glaube, die Unterschiede zwischen den Generationen waren noch nie so groß wie heute. Viele junge Menschen wachsen mit ganz anderen Einstellungen, Ansichten, Verhaltensweisen auf als die Älteren. Und auch die Anforderungen der Berufswelt verunsichern sie.“ Eine gute Zusammenarbeit, vor allem in der fachlichen Ausbildung im Betrieb, setzt aber voraus, dass die Jugendlichen ihre Möglichkeiten und Grenzen richtig einzuschätzen

Uta Palan: „Wir fördern unsere Lehrlinge gezielt.“ lernen. „Und da ist das Persönlichkeitstraining, das das Wifi in seiner Lehrlingsakademie anbietet, ein vielversprechender Weg“, ist Palan überzeugt. Fundierte Selbstsicherheit und die Fähigkeit, sich im beruflichen Umfeld bewähren zu können, sind für junge Menschen sicher eine starke Motivation. „Und nicht zuletzt wollen wir ja auch bei unseren Kunden ein entsprechendes Auftreten zeigen.“

Erfolgstraining Die Wifi-Lehrlingsakademie in drei Modulen Nächster Start: 9. März 2010 mit Modul A, Dauer: 3 Tage. Lehrbetriebe können eine namhafte Förderung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen im Wifi-Folder „Lehrlingsakademie“ und unter (0316) 602-1234. www.stmk.wifi.at

Mehr Know-how für Kfz-Betriebe Für Kfz-Betriebe, die für Kraftfahrzeuge die Plakette nach § 57a KFG ausstellen, gibt es genaue Regeln über die periodische Weiterbildung. Um die wiederkehrenden Begutachtungen durchführen zu dürfen, müssen in Kfz-Betrieben qualifizierte Mitarbeiter einen Nachweis der Sachkenntnisse erbringen: zuerst in einer Grundschulung und dann alle drei Jahre durch das

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Absolvieren einer Weiterbildung. Für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen sind zusätzlich Erweiterungsschulungen nachzuweisen. Das Wifi bietet alle diese Aus- und Weiterbildungen an. Viele Kfz-Unternehmen bestätigen, dass diese Schulungen zur Hebung des Qualitätsbewusstseins unter den Mitarbeitern geführt haben. Die regelmäßige Weiterbildung wirkt sich damit nicht nur für alle Kunden, sondern auch für alle Mitarbeiter positiv aus.

Schulungen Aus- und Weiterbildungen zur Begutachtung nach § 57a KFG Grundschulungen, Erweiterungsschulungen, periodische Weiterbildung, Spezialkurs über Bremsanlagen, Praxis der EBV (Elektronische Begutachtungsverwaltung). Aktuelle Termine, Informationen und Anmeldung: (0316) 602-1234 www.stmk.wifi.at

Was steht aktuell auf dem Erfolgsprogramm? Jetzt will ich‘s wissen! n Einnahmen-AusgabenRechnung: Jahresabschluss 29301.029Z 11.-12.3.10, Do, Fr 14-22 WIFI Graz, € 320,n Gründertraining 69310.019Z 9.-25.3.10, Di, Do 9-17 WIFI Graz, € 50,n Im Einkauf liegt Gewinn 12802.019Z 17.-18.3.2010, Mi, Do 9-17 WIFI Obersteiermark, Niklasdorf, € 300,n WIFI Lehrlingsakademie Modul A: Kommunikation Start des Intensivtrainings für Lehrlinge, die sich in der beruflichen Umwelt erfolgreich bewähren wollen. 01481.029Z 9.3.-11.3.10, Di-Do 9-17 WIFI Süd, Unterpremstätten, € 450,n Verkauf im Innendienst: Kundenorientierung Das erste Modul in der Bildungsreihe zum Diplom als Verkäufer im Innendienst. 09320.029Z 10.-11.3.10, Mi, Do 9-17 WIFI Graz, € 320,n Ausbildertraining Pädagogisches und rechtliches Wissen für die Ausbildung von Lehrlingen. 72500.059Z 12.-27.3.10, Fr 16-21, Sa 8-18 Feldbach, Haus der Region, Schloss Kornberg, € 310,n Geschäftskorrespondenz via E-Mail 30912.039Z 13.3.10, Sa 9-17 WIFI Graz, € 120,n Fachausbildung von Sicherheitsvertrauenspersonen 42115.079Z 15.3.-24.3.10, Mo-Mi 18-22 WIFI Graz, € 275,ANMELDUNG einfach online: www.stmk.wifi.at oder telefonisch: (0316) 602-1234

Karriere

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Mobilitätscluster: AC-Styria als Überflieger Weltweit ist die Luftfahrttechnik am Vormarsch – quasi krisenresistent. Die Nachfrage nach effizienteren Verkehrsmitteln und der Mobilitätsbedarf wachsen rasant, wie die Umsätze der österreichischen Luftfahrtzulieferer sowie der Zuwachs an Arbeitsplätzen zeigen (siehe Infobox). Aktuell sind rund 50 heimische Betriebe im Stärkefeld Luft- und Raumfahrt tätig, die im Schnitt einen jährlichen Gesamtumsatz von rund 250 Millionen Euro generieren. Nun will Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann in Sachen Luftfahrt nachlegen. Initialzündung ist die zweijährige Initiative der Steirischen Wirtschaftsförderung (SGF) und des steirischen Autoclusters AC-Styria, der unter seinen 184 Mitgliedsbetrieben bereits viele Luftfahrtzulieferer

Zukunftsvision Mobilitätscluster: Luftfahrttechnik wird stärker in den Autocluster integriert.

Foto: bilderbox

Das Land Steiermark forciert die Weiterentwicklung des Autoclusters zum Mobilitätscluster. Es wird auf Luftfahrttechnik gesetzt.

zählt. „Langfristiges Ziel ist es, auch Klein- und Mittelbetriebe anzuregen, erste Schritte in Richtung des Luftfahrtsektors zu unternehmen“, sagt Buchmann. 676.000 Euro an Fördergeldern macht die SFG für das Forcieren des Luftfahrtthemas vorerst bis Ende 2011 locker. „Der AC-Styria schafft mit seiner Unternehmensdichte und Innovationskraft eine hervorragende Ausgangsposition für dieses Pro-

jekt“, sieht SFG-Geschäftsführer Burghard Kaltenbeck großes Potenzial. „Bis jetzt ist der Grad der Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Weiterbildungslandschaft im steirischen Luftfahrtbereich noch gering.“ Aber bis Projektende 2011 soll laut Buchmann und Kaltenbeck parallel der Umbau vom Autocluster zum Mobilitätscluster vollzogen sein. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Zahlen, Daten, Fakten • Von 1988 bis 2008 stieg der Umsatz der Luftfahrtzulieferer um das 26-fache auf 800 Millionen Euro. • Im selben Zeitrum haben sich die Jobs versiebenfacht. Iststand: 4200. • 50 steirische Betriebe sind derzeit in der Luftfahrt tätig. Jahresumsatz: durchschnittlich rund 250 Millionen. • Mit 676.000 Euro fördert das Land die Luftfahrt in den nächsten zwei Jahren.

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Wirtschaft

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Verleger: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Reitschulgasse 5, 8010 Graz; Geschäftsführer: Bruno Rabl, Tel. 0316/ 817090, info@mema.at Chefredakteur: Mag. (FH) Kurt Egger Redaktion: Mag. Karin Sattler (Chefin vom Dienst), Anja Genser, Bakk. techn. (Redakteurin), Mag. Petra Mravlak (Redakteurin) Kontakt: redak­tion.stwi@wkstmk.at Produktion: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Graz Anzeigenverwaltung: MEMA Medien Marketing G.m.b.H, Reitschulgasse 5, 8010 Graz, Tel. 0316/817090, Fax DW 51, anzeigen.stwi@mema.at Druck: Druck Styria, Graz Fotos ohne Autorenhinweis stammen aus unserem Archiv. Die in mit „Werbung“ gekennzeichneten Artikeln vertretene Meinung muss nicht mit jener der Wirtschaftskammer Steiermark übereinstimmen. Die inhaltliche Verantwortung selbiger liegt beim jeweiligen Auftraggeber. Verbreitete Auflage Inland (2/2008): 56.938

Innovation ist bares Geld wert Verhandlungen über die Vergabe der EU-Regionalförderungen standen im Mittelpunkt eines Treffens von Buchmann und Hahn in Brüssel. Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann besuchte als erster steirischer Politiker den neuen EU-Regionalkommissar Johannes Hahn in Brüssel, um sich dort für EU-Förderungen in der Periode 2014 bis 2020 stark zu machen. Mit einer regionalen Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,3 Prozent liegt die Steiermark im europäischen Spitzenfeld und rangierte schon bisher bei der Zuteilung der Fördergelder und der Investition der Mittel unter den Top-Regionen Europas. Von

2007 bis 2013 fließen rund 155 Millionen Euro in die Steiermark. Gefördert werden vor allem Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren. Bis jetzt wurden dadurch bereits mehr als 1100 Projekte umgesetzt und 1300 neue Arbeitsplätze geschaffen. „Es ist wichtig“, bekräftigt Buchmann, „dass auch nach 2013 möglichst viel Geld in die Steiermark kommt, das noch stärker in Forschung und Entwicklung sowie in Innovationen investiert werden soll.“ Der Wirtschaftslandesrat zeigt sich für die Zukunft durchaus optimistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass die Steiermark bei der Vergabe der EU-Regionalförderungen weiterhin eine wesentliche Rolle spielen wird – dafür habe ich mich bei Kommissar Hahn eingesetzt.“

Foto: Alexander Louvet

Medieninhaber und Herausgeber: Wirtschaftskammer Steiermark, 8021 Graz, Körblergasse 111–113, Tel. 0316/ 601-657, Fax 0316/601-308

Blicken optimistisch in die Zukunft: Hahn und Buchmann. www.vw-nutzfahrzeuge.at

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Wirtschaft

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Freitag, 5. März 2010

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Chefinnen: Bessere soziale Absicherung Mehr als ein Drittel der heimischen Unternehmen wird von Frauen geführt. Verbesserungen in der sozialen Absicherung werden gefordert.

Foto: bilderbox

„Unternehmerinnen zu stärken ist uns wichtig. Aus diesem Grund freut es mich, dass inzwischen 37,2 Prozent der heimischen Unternehmen von Frauen geführt werden. Das Ziel, den Frauenanteil bei den Selbständigen von einem Viertel auf ein Drittel innerhalb der letzten zehn Jahre zu erhöhen, haben wir damit erreicht“, betonte WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Er präsentierte gemeinsam mit der Bundesgeschäftsführerin von Frau in der Wirtschaft (FiW), Elisabeth Zehetner, eine Studie über die aktuelle Situation der Unternehmerinnen in Österreich. Leitl betonte, dass zuletzt für Unternehmerinnen viel erreicht wurde: Das steuerbegünstigte Jahressechstel werde heuer voll wirksam und bedeute für Klein- und Kleinst-

FiW – fünf Forderungen

Unternehmerinnen stärken – ein Ziel von Frau in der Wirtschaft. betriebe eine deutliche Entlastung. Die Arbeitslosenversicherung für Selbständige sei erfolgreich gestartet und auch die Förderreform bei den ERPKleinkrediten helfe Mikrounternehmen in der aktuellen Situation. „Von Seiten der WKÖ bieten wir mit dem österreichweiten Roll-out der Betriebshilfe ein wichtiges Instrument an, das Unternehmerinnen in Mutterschutz oder Krankheit eine echte Hilfe ist“, er-

klärte Leitl. Weiteres erfolgreiches Serviceinstrument ist die KleinstunternehmerinnenAkademie, mit der Interessierte ihr betriebswirtschaftliches Basiswissen vertiefen können.

Wochengelderhöhung Um Unternehmerinnen weiter zu stärken, forderte Zehetner die Erhöhung des Wochengeldes, das derzeit ­­bei 25,57 Euro liegt. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Wochengeld

1. Sicherheitsnetz für Unternehmerinnen: Freiwillige Arbeitslosenversicherung attraktiver machen – drei Prozent Beitrag statt sechs 2. Wochengeld für Unternehme­ rinnen erhöhen 3. Forcierter Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen 4. Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten für über zehnjährige Kinder 5. Pauschalierung des Arbeitsplatzes im Wohnungsverband bei unselbständig Beschäftigten liegt derzeit bei 41 Euro. Weiters sollte der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen in Österreich forciert werden. Damit verbunden sei auch die Forderung nach einer Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten für über zehnjährige Kinder. Aus Sicht von FiW gelte es auch, die Pauschalierung des Arbeitsplatzes im Wohnungsverband endlich umzusetzen.

Vorstoß zur Abschaffung der Kreditvertragsgebühr Leitl begrüßt Pröll-Vorschlag. Plan des Finanzministers macht Finanzierungen für Private und Betriebe günstiger und fördert Investitionen. „Der Vorschlag des Finanzministers, die Kreditvertragsgebühr in Österreich endlich abzuschaffen, ist die beste Nachricht für private Kreditnehmer sowie für Klein- und Mittelbetriebe seit Langem. Damit werden Investitionen

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und Inlandsnachfrage angekurbelt, das stärkt das Wachstum der Betriebe und den Wirtschaftsstandort Österreich“, sieht WKÖ-Präsident Christoph Leitl die Verwirklichung einer Forderung der österreichischen Wirtschaft in greifbarer Nähe. Im Zuge des vorgeschlagenen Wachstumspakets zur Ankurbelung der Wirtschaft ist diese neben einem Handwerker-Bonus und der Förderung der thermischen Sanierung an vorderster Stelle gestanden. Statt ei-

ner allgemeinen Bankensteuer nur die hochspekulativen Geschäfte der Banken mit einer Abgabe zu belegen und zugleich die Kreditvertragsgebühr abzuschaffen, sei der absolut richtige Weg. Leitl: „Mit dieser Vorgangsweise ist sichergestellt, dass eine Bankensteuer nicht auf Sparer und Investoren abgewälzt wird. Für private Kreditnehmer und die Realwirtschaft gibt es damit keine unnötige Verteuerung der Kredite. Damit wird jetzt sogar im Gegenteil die

Wirtschaft

Finanzierung günstiger.“ Der WKÖ-Präsident ist überzeugt, dass dieser Vorschlag in der Bankensteuer-Verhandlungsgruppe der Regierung rasch aufgegriffen und zu keinen Verzögerungen führen wird. Die Kreditvertragsgebühr beträgt 0,8 bzw. 1,5 Prozent der Kreditsumme und kostet private und gewerbliche Kreditnehmer rund 150 Millionen Euro pro Jahr. Leitl: „Es ist gut, wenn dieses Steuer-Ungetüm, das es nur in Österreich gibt, endlich abgeschafft wird.“

Freitag, 5. März 2010


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Freitag, 5. März 2010

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22.02.2010 10:47:33 Uhr

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Mehr zum Thema Energie im Internet: Energieeffiziente Gemeinden: www.e5-gemeinden.at Solarstraße Gleisdorf: www.energieschaustrasse.at Foto: bilderbox

Die Steiermark wird noch grüner, Viele reden von „sauberer“ Energie, und vielerorts in der Steiermark verkommt dieses Thema glücklicherweise nicht zu einem bloßen Lippenbekenntnis. Die Gemeinde Hart bei Graz hat die Kraft der Sonne für sich entdeckt: „Viele Häuser haben Solaranlagen als Ergänzung installiert. Im Moment arbeiten wir gemeinsam mit der SteweagSteg an einem 150-KilowattProjekt für die Gemeinde“, erklärt Bürgermeister Gerhard Payer. Weiters geplant ist eine größere Photovoltaikanlage,

Leoben

Foto: Weeber

Infos, Tipps und Preisvergleiche – bei der Leobener Häuslbauermesse trafen sich Interessierte und Fachleute. Auf 2500 Quadratmetern präsentierten 85 Aussteller Neuheiten und Entwicklungen.

Bgm. Matthias Konrad

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die genossenschaftlich betrieben werden soll. Payer ist diese Entwicklung wichtig, denn „Ressourcen werden weniger, wir müssen einfach Alternativen suchen und nutzen“. Zu einer wahren Solarstadt hat sich Gleisdorf entwickelt. Dort findet man eine einzigartige Dichte an Gebäuden, die mittels Sonnenenergie versorgt werden. Diese geballte Ladung Know-how kann jeder entlang der dreieinhalb Kilometer langen „Schau­straße der Solarenergie“ mit mehr als 100 Sonnenkraftwerken bestaunen. Mit einer europäischen Auszeichnung, dem „Energy Award“, kann neuerdings Weiz aufwarten. Bei der Verleihung gab Umweltminister Nikolaus Berlakovich klar die Marschrichtung vor: „Meine Vision ist

Schwerpunkt war das Thema Energiesparen, das auch Bürgermeister Matthias Konrad begeisterte.

Mürztal-Mariazellerland Die Aktion Bürgerforum tourt durch die Bezirke. Letzte Station: Kapfenberg. Die steirischen EUAbgeordneten Hella Ranner (VP) und Jörg Leichtfried (SP) informieren über europäische Themen wie Verkehr, Arbeitsmarkt, Steuerpolitik und Armut. * Feierlich eröffnet wurden von Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich das holztechno-

die Energieautarkie für Österreich.“ Das Weizer Energie-Maßnahmenpaket beinhaltet die verschiedensten Teilbereiche, wie etwa Gas- und Elektroautos. Das Fernheizwerk versorgt bereits mehr als 60 Prozent der Haushalte. Gehörte Weiz bezüglich der Feinstaubbelastung vor einigen Jahren noch zu den steirischen „Spitzenreiter“, so hat sich die Situation mittlerweile stark gebessert.

Beispiel Weiz Für den Obmann der WKRegionalstelle Weiz, Johann Spreitzhofer, ist dies ein guter Beleg, wie man die Belastung der Umwelt reduzieren kann. „In Graz will man nur den Verkehr ausbremsen, aber der Hausbrand verursacht mehr Feinstaub, die Häuser haben

logische Zentrum und das Schülerheim der höheren land- und forstwirtschaftlichen Schule in Bruck an der Mur. Direktor Anton Aldrian konnte Architekt Meinhard Neugebauer und Vertreter aus Kirche und Politik begrüßen.

schlechte thermische Werte. Hier zu sanieren würde die Bauwirtschaft ankurbeln und die Umwelt entlasten.“

Sonnige Zukunft An der Fachhochschule Kapfenberg sieht der Studiengang „Elektronik & Technologiemanagement“ eine sonnige Zukunft: „Spätestens ab 2020 wird Strom aus Sonnenenergie auch in unseren Breiten günstiger produzierbar sein als konventionelle Energie“, sieht FH-Professor Hubert Berger die fossilen Energieträger auf dem absteigenden Ast und ergänzt: „Kraftwerke, die auf fossilen Brennstoffen beruhen, werden in zehn Jahren wirtschaftlich nicht mehr tragbar sein.“ In Leoben hat die „Energie Steiermark“ den Betrieb der

Graz Neuer Untergrund für die Schienen, breitere Gehsteige, Bäume und Bänke – die Reitschulgasse wird im Sommer umgestaltet. In Workshops mit Bewohnern und Wirtschaftstreibenden wurden

Feldbach-Fürstenfeld Nach dem Motto „Zusammen mehr bewegen“ lud der Bürgermeister von Auersbach, Helmut Buchgraber, Unternehmer zum gemeinschaftlichen WK-Wahlsonntag. Die „Reise“ in die Regio­ nalstelle Feldbach wurde im Kollektiv angetreten.

Regionen

Foto: Fischer

Einige Gemeinden und Firmen leisten Pionierarbeit auf dem Gebiet der „grünen“ Energie. Ein kurzer Streifzug durch das Land stellt Projekte vor.

L. Rücker, S. Slanina

Ideen und Wünsche gesammelt. „Die erarbeitete Lösung soll vor allem den Vorrang für Fußgänger in den Mittelpunkt stellen“, sagt Verkehrsreferentin und Vizebürgermeisterin Lisa Rücker. Durch das Streichen von Kurzparkzonenplätzen und die Verlagerung des Radweges wird Raum für die neue urbane Gemütlichkeit geschaffen. Regionalstellenobfrau Sabine Slanina-Wendlinger: „Für Unternehmer und Kunden werden Ladezonen in der Reitschulund Mondscheingasse zur Verfügung stehen.“ Vor Baubeginn muss der Plan vom Gemeinderat abgesegnet werden.

Freitag, 5. März 2010


Foto: bilderbox

Markt- und Branchenanalyse leicht gemacht: am 23. März ab 17.00 Uhr im Go!-Gründer-Center, Liebenauer Hauptstraße 2-6, Graz. Anmeldung unter www. go-gruendercenter.net/steiermark

„Follow me“ Seminar – ein Frühstück mit Profis. Am 20. März in Graz (Körblergasse 111–113) und am 25. März in Gleisdorf (Sparkassenplatz 1). Anmeldung bei Frau Gabriele Fellner: gs@wkstmk.at.

Minister ruft Energieautarkie aus

Ingo Suppan ingo.suppan@wkstmk.at

Fotos: bilderbox

österreichweit größten Biogasanlage gestartet. Leider klappe nicht alles wie geplant, weiß der Leobener Bezirksstellenobmann Hans Mocharitsch zu berichten: „Ein ganzer Stadtteil riecht übelst, mittlerweile hat sich schon eine Bürgerinitiative gebildet.“ Von dieser „Kinderkrankheit“ der Anlage abgesehen, hält Mocharitsch den eingeschlagenen „grünen“ Weg für richtig und fügt hinzu: „Die Sonne schickt uns keine Rechnung.“ Bei all den konkreten Projekten und Konzepten bleibt nur eine Frage: Wie viel mehr CO2 und Feinstaub könnte man der Steiermark noch ersparen, wären alle „Pioniere“ bestens miteinander vernetzt und koordiniert…? „2020 wird Strom aus Sonnenenergie günstiger produzierbar sein als konventionelle Energie.“

Das Thermenland bekommt Zuwachs aus Fernost Konnichiwa! Ryokan und Onsen kommen nach Ottendorf. Sie verstehen nur mehr Japanisch? Das ist durchaus so gewollt. Die Oststeiermark bekommt eine weitere Therme, doch wird diese einzigartig sein, handelt es sich doch um das erste außerjapanische RyokanProjekt überhaupt. Doch wofür stehen diese beiden Begriffe? Ein Ryokan ist ein traditionell

Freitag, 5. März 2010

eingerichtetes japanisches Hotel, und Onsen ist eine heiße Quelle. Initiator und Motor des Projekts ist Werner Hochegger, Hausherr auf Burg Rabenstein und erfolgreicher Importeur von Toshiba-Wärmepumpen. Daher erklärt sich auch sein Faible für Nippon, das nun schon 40 Jahre währt. „Die Idee stammt noch von 2008, da habe ich ein Konzept geschrieben und in der japanischen Botschaft in Wien vorgelegt. Anschließend erhielt ich

eine Einladung in die HyogoProvinz und wurde von Gouverneur und Bürgermeister empfangen“, erzählt Hochegger von den Anfängen.

Alles japanisch Mittlerweile schreitet das Vorhaben voran, die japanische Beteiligung ist enorm: Von der Planung über den Bau bis hin zum Personal wird alles aus dem Land des Lächelns kommen, halbe Sachen kommen für Hochegger nicht in Frage. „Die japanische Kultur

ist hier unbekannt, deswegen legen wir viel Wert darauf, alles authentisch zu gestalten. Jedes Ryokan wird über ein eigenes Onsen verfügen, um mit unbelastetem, fließendem Vulkanwasser die Gesundheit ,aufzupäppeln‘“, erklärt Hochegger die Philosophie der Therme. Bis man in Ottendorf die Alltagskleidung gegen einen Kimono tauschen kann, wird es noch rund fünf Jahre dauern. Erste Einblicke gibt es aber bereits im Internet unter www.onsen.at.

Regionen

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Große Chancen durch Olympia

Slowakei, Ukraine, Polen: Wirtschaftsmissionen, Zilina, Katowice, Lemberg, 17.–19. 5. 2010.

„Grüne“ Technik im Österreich-Haus.

Spiele und der Umdenkprozess in Richtung Nachhaltigkeit für Betriebe im Bereich Energie- und Umwelttechnik tolle Chancen gebracht haben“. Ein Paradebeispiel ist das Österreich-Haus in Whistler, das von der Austria Passivhaus Group errichtet wurde. Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) hat die enormen Chancen für Betriebe in diesem Bereich er-

kannt: Im März findet im Österreich-Haus ein Austria Show Case zum Thema Umwelttechnik statt, gefolgt von der österreichischen Gruppenausstellung bei der Umweltkonferenz „Globe“ in Vancouver. Für den Herbst 2010 ist eine Marktsondierungsreise in Sachen Umwelttechnik nach Ontario und Quebec geplant. Infos unter: wko.at/awo/ca

Perfekter Wegweiser für Exporteure Der AWO-Guide 2010 ist ab sofort erhältlich und beinhaltet alle wichtigen Adressen und Informationen für den Außenhandel. Das Handbuch der Außenwirtschaft Österreich (AWO), der AWO-Guide 2010, ist soeben erschienen. Dieser unerlässliche Wegweiser für Exporteure und alle anderen an der Außenwirtschaft Interessierten enthält die Adressen aller

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Veranstaltungen … … für Investoren/Neuexporteure

Die Olympischen Spiele in Vancouver boten österreichischen Betrieben im Bereich „Green Energy“ eine perfekte Bühne. Den Umstand, dass Kanada mit den Olympischen Winterspielen und den Paralympics im Februar in Vancouver in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit gerückt ist, hat sich auch die österreichische Wirtschaft zunutze gemacht. „Nicht nur unsere Spitzensportler, sondern auch unsere Unternehmen haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt, ihr Können einem breiten Publikum zu präsentieren“, betont Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der WKÖ, und führt weiter aus, dass „die als ‚Green Games‘ konzipierten

Export-Splitter

Außenhandelsstellen samt den Zweigbüros und Marketingbüros der Wirtschaftskammer Österreich. Die Kontaktdaten der Handelsdelegierten und ihrer Mitarbeiter sind ebenso zu finden wie jene der AWO-Experten im Inland. Weiters beinhaltet der AWOGuide 2010 Angaben zu den Aufgaben und Mitarbeitern der Stabsabteilung EU-Koordination der WKÖ, der Außenwirtschaft in den Landeskammern, des Wifi International Network (WIN) sowie

des Internationalen Schiedsgerichts der WKÖ. Ein Überblick über das gesamte Serviceangebot der Außenwirtschaft Österreich sowie Informationen zur Exportinitiative „go-international“ runden das breit gefächerte Angebot ab. Der AWO-Guide 2010 kann kostenlos bezogen werden: Außenwirtschaft Österreich, AWO-Publikationen, 1045 Wien, Wiedner Hauptstraße 63, Tel. 05 90 900-4212, 4317, E-Mail awo.publikationen@ wko.at.

Wirtschaft

Südosteuropa: AWO-Meeting mit Handelsdelegierten aus Zagreb, Belgrad, Sarajevo, Bukarest und Sofia; Feldkirch, Innsbruck, Salzburg, Wien, 22.–26. 3. 2010. Russland: AWO-Forum mit Ko­ operationsbörse, WKÖ, Wien, 15. 3. 2010. … für branchenspezifisch Interessierte Bosnien-Herzegowina: AWOAustria Showcase Medizintechnik, Sarajevo, 13.–14. 4. 2010. Türkei: Turkeybuild 2010 (Baumesse), Tüyap Exhibition and Congress Center, Istanbul, 5.–9. 5. 2010. … für Fernmärkte Ägypten: Branchenübergreifende Wirtschaftsmission, Kairo, 2.–5. 5. 2010.

Alte ägyptische Kultur: Tempel von Karnak.

Freitag, 5. März 2010


• Betriebsübergaben: Wer haftet für die Steuern? • Tipp von Andreas Kalcher zur Einkommensteuer-Vorauszahlung • Indizes • Filmtipp: Roadmovie-Episoden im UCI-Kino Annenhof

Tabak-Trafik Ausseerland Tabakfachgeschäft Lotto-Toto, ab sofort zu vermieten. Anfragen unter Tel. 03623/20115 (ab 19 Uhr), ID: 25817 K&K Getränketechnik! Anbieter von gebrauchten und generalüberholten Getränkemaschinen sucht Nachfolger, Standort Laßnitzthal-Gleisdorf. Anfragen unter Tel. 0664/403 3464, ID: 25871 Schnellimbiss Bezirk Weiz Betriebsgröße: 180 m², Pachthöhe: 2000 Euro inkl. Ablöse für Einrichtung und Inventar: VB 18.000 Euro. Anfragen unter Tel. 0664/39 10 866, ID: 25872 Gasthaus in Wallfahrtsort Bezirk Weiz. Traditionsgasthaus, Betriebsgröße: EG: ca. 230 m², DG (ausbaufähig): ca. 250 m², Wohnung: ca. 75 m². Pacht oder Kauf möglich. Anfragen unter Tel. 0316/601-1101 oder Tel. 0316/601-765, followme@wkstmk.at, ID: 25932

Fördergeld für die Sicherheit Kleinstunternehmer, die sich gegen Räuber & Co. wappnen, bekommen Sicherheitsanlagen gefördert. Fachkundiger Einbau vorausgesetzt. Die schlechte Nachricht: Die Zahl der Einbrüche, vor allem in Kleinstunternehmen, steigt. Die gute Nachricht: Im Fördertopf liegen 800.000 Euro, aus denen Sicherheits-Schecks für KMU finanziert werden. Gefördert werden sicherheitstechnische Investitionen zum Schutz von Betriebstätten vor Einbrüchen (Videoüberwachungssysteme, Sicherheitstüren oder -fenster, Alarmanlagen). In den Genuss von 33 Prozent der Kosten bzw. max. 1500 Euro in Form eines Schecks kommen Kleinstunternehmen

Nur für fachkundig eingebaute Sicherheitssysteme gibt es Geld. mit weniger als zehn Mitarbeitern und maximal zwei Millionen Euro Umsatz (max. zwei Millionen Bilanzsumme). Verpflichtende Voraussetzung für die Zuteilung der Förderung ist auch die Rechnungslegung durch einen autorisierten Fachmann, „um damit die Einhaltung aller Richtlinien und

Normen zu garantieren“, ergänzt Doris Url vom zentralen Förderungsservice der Wirtschaftskammer (WK). Anträge müssen vor Projektbeginn bei der Steirischen Förderungsgesellschaft (SFG) eingelangt sein. Infos: www.foerderungsservice.at, www.sfg.at, Tel. Doris Url, 0316/601-626.

Gefälschte Anwaltsmails im Internet 100 Euro Strafe sollen Unternehmer für (angeblich) pornografisches Material aus dem Netz berappen. Die deutschen Anwaltsmails sind gefälscht! Besonders dreist gehen Betrüger im Netz vor: Sie klagen (auch) steirische Unternehmer in gefälschten Anwalts-E-Mails an, widerrechtlich pornografisches Material aus dem Internet herunter geladen zu haben und sich damit der Urheber-

Freitag, 5. März 2010

Foto: ÖWD

Hier treffen sich Übergeber und Übernehmer. Weitere Angebote finden Sie unter www.nachfolgeboerse.at

Redaktion: Daniela Kozissnik

rechtsverletzung schuldig gemacht zu haben. Darüber hinaus drohen die Übeltäter, dass die Staatsanwaltschaft Essen in dieser Causa bereits ermittle. In Folge wird den Adressaten Gelegenheit gegeben, den Schadenersatz des Urhebers völlig anonym mittels PaySafeCard in Höhe von 100 Euro zu bezahlen, worauf dann alle Ermittlungen eingestellt werden. Als Absender scheint die deutsche Kanzlei „KUW“ auf, die allerdings seit 30. Juni 2008

nicht mehr existiert. Die Nachfolgekanzlei U + C Rechtsanwälte weist ausdrücklich darauf hin, dass die E-Mails nicht aus ihrem Haus stammen. Da steirische Betriebe massiv betroffen sind, empfiehlt die Wirtschaftskammer Steiermark, alle eingehenden Schreiben und Forderungen genau zu prüfen und Einzahlungen erst nach Rücksprache mit den Rechtsexperten zu tätigen. Alle Infos zu den Betrugsfällen: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601.

Service

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Foto: bilderbox

Betriebsübergaben: Wer

Andreas Kalcher Ein Unternehmer hat finanzielle Sorgen: „Kann ich meine Einkommensteuer-Vorauszahlung herabsetzen?“ Dazu Andreas Kalcher: Einkommensteuer-Vorauszahlungen sind – ausgehend von der festgesetzten Jahressteuer – für das Folgejahr

Steuer a-conto um vier bzw. fünf Prozent für jedes weitere Jahr zu erhöhen. Der Gesetzgeber unterstellt also steigende Ergebnisse. Gerade in der derzeitigen angespannten Lage trifft das meist nicht zu. Auch wurde die Steuerreform mit den neuen Tarifen nicht berücksichtigt. Wenn 2010 ein schlechteres Jahresergebnis zu erwarten ist oder auch aufgrund der Tarifreform zahlen Sie möglicherweise zuviel ans Finanzamt voraus. Damit Sie die Steuerermäßigungen nicht erst ab 2011 beanspruchen können, besteht die Möglichkeit, die Vorauszahlungen herabsetzen zu lassen. Der Antrag muss eine Begründung für die reduzierte Gewinnerwartung enthalten (zum Beispiel Aufstellung der Umsatzentwicklung). Auch für die Beiträge an die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft besteht für 2010 die Möglichkeit der Herabsetzung. Infos: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601

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Vom Service- bis zum Pflegeroboter – welche Rolle spielen die stählernen Helfer im Alltag der Zukunft? Diesem Thema widmet sich das Magazin „X:enius“ auf Arte am 9. März um 17.40 Uhr.

Ressourcenmanagement, nachhaltige Entwicklung – in den ARA Lectures an der TU Wien sprechen renommierte Vortragende über aktuelle Themen. Videos verfügbar unter: www.iwa.tuwien.ac.at/ara-lecture

Der Fiskus wirft auch ein wachsames Auge auf Betriebsübergaben. Für bestimmte offene Steuern und Abgaben haftet nämlich der Übernehmer. Die Haftung bezieht sich auf Abgaben, bei denen sich die Abgabenpflicht auf den Betrieb des übernommenen Unternehmens gründet. Also auf Betriebssteuern und Steuerabzugsbeträge wie Umsatzsteuer, Normverbrauchsabgabe, Lohnsteuer, Kapitalertragssteuer, Abzugsteuer. Keine Haftung besteht für nicht betriebsbezogene Abgaben wie insbesondere Einkommensteuer, Körperschafssteuer, Erbschafts- und Schenkungssteuer, Grunderwerbssteuer, Kapitalverkehrssteuer,

Stempel- und Rechtsgebühren, Kfz-Steuer oder Dienstgeberbeitrag. Petra Kühberger vom WKRechtsservice: „Von der Haftung ausgenommen sind allerdings der Erwerb eines Betriebes im Zuge eines Vollstreckungsverfahrens, aus der Konkursmasse, im Weg des Ausgleichsverfahrens (auch fortgesetzten Verfahrens) oder bei Überwachung des Schuldners durch Sachwalter der Gläubiger.“

Haftungsbegrenzung Die Haftung ist zeitlich und der Höhe nach begrenzt. Der Höhe nach ist die Haftung mit dem Wert der übertragenen Gegenstände und Rechte (Aktiva) begrenzt. Kühberger: „Übernommene Schulden dürfen nicht abgezogen werden.“

Verbraucherpreis- und Lebenshaltungsindizes

Baukostenindex für Wohn- und Siedlungsbau für alle Bundesländer (ohne MWSt.), Basis: 2005=100

* Vorläufige Werte Dezember*

Jahresdurchschnitt 2009*

Jänner

Verbraucherpreisindex 05, ∅ 2005 = 100

108,2

107,5

107,9

Verbraucherpreisindex 00, ∅ 2000 = 100

119,7

118,9

119,3

Verbraucherpreisindex 96, ∅ 1996 = 100 Verbraucherpreisindex 86, ∅ 1986 = 100

125,9 164,7

125,2 163,7

125,6 164,2

Verbraucherpreisindex 76, ∅ 1976 = 100

256,0

254,4

255,3

Verbraucherpreisindex 66, ∅ 1966 = 100 Verbraucherpreisindex I, ∅ 1958 = 100

449,2 572,4

446,5 568,8

448,0 570,8

Verbraucherpreisindex II, ∅ 1958 = 100

574,2

570,6

572,6

5029,2

4997,9

5015,3

4334,4

4307,4 4322,4 0,5 %

Lebenshaltungskostenindex Österreich ∅ April 1945 = 100 Kleinhandelspreisindex, ∅ März 1938 = 100 Jahres-Inflationsraten 2009*

Service

Zeitlich erstreckt sich die Haftung nur auf Abgaben, die auf die Zeit seit dem Beginn des letzten, vor der Übereignung liegenden vollen Kalenderjahres entfallen bzw. abzuführen waren. Der Erwerber haftet somit für Steuern, deren Schuld im Jahr der Übereignung und im davor liegenden Jahr entstanden ist. Beispiel: Betriebserwerb am 1. November 2009, Ausfallshaftungszeitraum bis maximal 1. Jänner 2008. Für die betroffenen Abgaben haftet der Erwerber nur insoweit, als er die Steuerschulden zum Zeitpunkt der Übereignung kannte oder kennen musste. Den Erwerber trifft eine Erkundigungspflicht, wie zum Beispiel Einsichtnahme in die Bücher, Vorlage von Kontomitteilungen des Finanzamtes,

Dezember*

Jahresdurchschnitt 2009*

Jänner

114,1 121,4 117,7

112,9 122,2 117,5

114,1 122,8 118,4

Baumeisterarbeiten Lohn Sonstiges Insgesamt Gesamtbau Lohn Sonstiges Insgesamt Großhandelspreisindex GHPI ∅ 1996 =100

113,6 118,7 116,2

112,6 118,5 115,6

113,7 120,2 117,1

(ohne Umsatz- bzw. MWSt.)

105,5

105,5

106,9

GHPI ∅ 2000 =100 (ohne Umsatz- bzw. MWSt.)

116,2

116,2

117,7

GHPI ∅ 2005 =100

119,6

119,6

121,2

(ohne Umsatz- bzw. MWSt.)

Freitag, 5. März 2010


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Foto: Sebastian Zäschke

Im WK-Service­ team für Sie da: Claudia Schützenhöfer

Zehn Regisseure erzählen in der steirischen Produktion „Im Auto“ je eine kurze Roadmovie-Episode in und um zehn fahrbare Untersätze. Täglich im UCI-Kino Annenhof. Infos: www.im-auto-film.com

haftet für die Steuern? Unbedenklichkeitsbescheinigungen vom Finanzamt, Rücksprache beim steuerlichen Vertreter des Übergebers. Neben der Beachtung dieser abgabenrechtlichen Haftungsbestimmungen ist vom Erwerber auch zu prüfen, ob bzw. unter welchen Bedingungen der Rechtsvorgänger steuerliche Begünstigungen, insbesondere in Bezug auf nicht entnommene oder investierte Gewinne, in Anspruch genommen hat, um Maßnahmen zu setzen, damit es diesbezüglich zu keiner Nachversteuerung kommt.

Ein Unternehmer hat von Follow me gehört und fragt, „wie Betriebsübergaben generell funktionieren“. Dazu Michaela Steinwidder: Leider gibt es die optimale Übergabeform als Prototyp nicht. Im Einzelfall ist

Übergabe

Infos: www.wko.at/stmk/rs/presse. Tel. 0316/601-601, rechtsservice@wkstmk.at.

Freitag, 5. März 2010

• Leitfaden zur Betriebsnachfolge. Neu gründen oder doch lieber einen bestehenden Betrieb übernehmen? Den Betrieb reibungslos übergeben? Worauf es konkret beim Übernahmeprozess ankommt, darüber informiert die neue, aktualisierte Auflage des Leitfadens zur Betriebsnachfolge. Die Themen reichen von der Ermittlung des Unternehmenswertes Foto: bilderbox

• Leitfaden zum Franchising. Intensiver Wettbewerb und dynamische Märkte erfordern flexible Lösungen – eine beliebte ist das Franchising, also das Einbinden des eigenen Betriebs in eine große Kette oder Marke durch Konzessionskauf. Über 6000 österreichische Unternehmen sind gegenwärtig in Franchise-Systeme eingebunden. Eine neu erschienene Broschüre informiert darüber, wie die Partnerschaft aus der Sicht des Franchise-Gebers und aus der Sicht des Franchise-Nehmers geregelt und abgesichert werden kann. Infos und kostenlose Bestellung: www. gruenderservice.at.

Michaela Steinwidder

Reibungslose Betriebsnachfolge

über Fragen des Mietrechts bis hin zu erbschaftsrechtlichen Themen. Der 68 Seiten starke Leitfaden richtet sich an Betriebsübergeber und Betriebsübernehmer. Infos und kostenlose Bestellung: www.gruenderservice.at. • Erfolgsfaktor Fair-antwortung. Dass Corporate Social Responsibility nicht nur für große Unternehmen Vorteile bringt, zeigt ein neuer Leitfaden, der sich speziell an Ein-Personen-Unternehmen richtet: höhere Konflikt- und Krisenresistenz, Kosteneinsparungen, Informationsvorteile durch mehr Nähe zum Kunden. Broschüre gratis downloaden unter: www.respact.at/epu.

zu überlegen, ob das Unternehmen sofort übergeben wird, also das Eigentum auf den Nachfolger übergehen soll, oder ob das Eigentum am Betrieb beim bisherigen Unternehmer verbleibt. Ein weiterer Unterschied liegt darin, ob die Übergabe gegen Entgelt oder unentgeltlich erfolgen soll. Daraus leiten sich die häufigsten Arten ab: Verkauf, Unternehmensschenkung, Verpachtung, die Einbringung in eine Gesellschaft, die Übertragung von Gesellschaftsanteilen oder die Unternehmensübergabe im Erbwege. Wichtig ist es, eine beabsichtigte Betriebsübergabe langfristig zu planen. In jedem Fall sind die Follow-me-Spezialisten (Steuerberater, Notare, Rechtsanwälte, Banker und WK-Experten) in die Überlegungen einzubeziehen. Vorzusorgen ist auch für den Fall der Fälle, da bei unerwartetem Ableben entweder die gesetzliche Erbfolge oder Regelungen in einem Testament wirksam werden. Infos: Gründerservice, Tel. 0316/601-600

Service

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NOTARIATSKAMMER FÜR STEIERMARK Premiumpartner Follow me Präsident Dr. Bernhard Frizberg „Unternehmensvorsorge ist eine Zukunftsfrage, die sich für jedes Unternehmen früher oder später stellt. Und ein Dienstleistungspaket, das die österreichischen Notare speziell dafür entwickelt haben.“ Quelle: ÖNK

Ihr Notar ist der Partner für alle rechtlichen Fragen, die mit Ihrem Unternehmen zusammenhängen: Als erfahrener Berater, verschwiegener Zuhörer und versierter Fach-

mann, beugt er späteren Unklarheiten oder Streitigkeiten über die getroffenen Vereinbarungen vor. Denn für jeden Unternehmer gilt: Sie wollen Werte hinterlassen. Nicht Streit! Dies gelingt mit Ihrem Notar an Ihrer Seite! Kontakt: Name: E-mail: Telefon: Internet:

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Der TÜV AUSTRIA ist Ihr Partner für sämtliche sicherheitstechnischen Fragen. Übergeber und Übernehmer profitieren von der „technischen Transparenz“ des zu übergebenden Betriebes, die der TÜV AUSTRIA mit einem neutralen Gutachten anbietet.

Dafür werden folgende Prüfungen durchgeführt: - Aktuelle Genehmigungssituation - Auflagen aus einzelnen Bescheiden - Prüfung mit sämtlichen nat. und int. Rechtsnormen Kontakt: Name: Email: Telefon: Internet:

TÜV AUSTRIA CERT GMBH graz@tuv.at +43 (0)316 826671 www.tuv.at

KAMMER DER WIRTSCHAFTSTREUHÄNDER Premiumpartner Follow me

Quelle: Jungwirth

Präsident Dr. Karl Wascher „Der Berufsstand der Wirtschaftstreuhänder steht mit den steirischen Betrieben in einem dauernden Kontakt. Dabei muss immer wieder festgestellt werden, dass gut funktionierende Betriebe in eine Krise schlittern, weil kein entsprechend geeigneter Betriebsnachfolger zu finden ist.“

steirischen Wirtschaft zu leisten. Dabei legen wir nicht nur auf die Beratung der Gruppe der Betriebsübergeber, sondern auch auf die entscheidende Beratung der Jungunternehmer als Übernehmer der Betriebe großes Augenmerk. Es geht dabei nicht nur um eine steuerliche, sondern auch sozialversicherungs-, gesellschafts- und haftungsrechtliche bzw. betriebswirtschaftliche Optimierung der geplanten Vorhaben.

Die Landesstelle Stmk hat sich daher entschlossen, bei der gegenständlichen Aktion „Follow me“ mitzutun, um einen entscheidenden Beitrag zur Aufrechterhaltung der

Kontakt: E-mail: stmk@kwt.or.at Telefon: +43 (0316) 830 830-0 Internet: www.kwt.or.at

Wirtschaftskammer Hotline 0316 / 601 600

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Freitag, 5. März 2010


Förderung für Sicherheitssysteme: Kleinstunternehmer, die sich gegen Ein­ brecher wappnen wollen, werden mit Sicherheits-Schecks gefördert. Weitere In­ fos im Serviceteil auf Seite 17. Foto: bilderbox

Keine Chance für Einbrecher Die Nachfrage nach Alarman­ lagen steigt. Doch nur der fach­ gerechte Einbau sorgt dafür, dass das Sicherheitssys­tem hält, was es verspricht. Die korrekte Beratung und die Besichtigung vor Ort sind das Um und Auf, wenn es um die Errichtung einer Alarmanlage geht. „Für jedes Objekt gibt es die ideale Lösung“, weiß Ernst Konrad, Innungsmeister der Elektrotechniker. Und diese kann man nicht aus der Ferne finden, denn es müssen viele unterschiedliche Komponenten bedacht werden. Auch Egon Maurer, Berufsgruppensprecher der Alarmanlagenerrichter, warnt vor Haustürgeschäften und Billiganbietern: „Nur ein konzessio­nierter Alarmanlagenerrichter kann das Funktionieren garantie-

Egon Maurer

Wettbewerb Hochgesteckt, glattgebürs­ tet und gestylt wird beim Lehrlingswettbewerb der Friseure am 11. April ab 9 Uhr in der Wirtschaftskammer Steiermark. Wei­ terführende Informationen gibt es im Internet unter www.friseure-stmk.at.

Ernst Konrad

Foto: Furgler

ren.“ Laut Kriminalstatistik haben die Einbrüche zugenommen und damit auch das Sicherheitsbedürfnis. „Die Nachfrage nach Alarmanlagen ist in den letzten zwei Jahren um 40 Prozent gestiegen“, sagt Konrad. Die einfachste Form ist ein Raumschutz mit Bewegungsmelder, der nur aktiviert wird, wenn niemand im Haus ist. Soll ein Objekt auch geschützt werden, wenn sich Menschen darin befinden, wird ein Außenhautschutz installiert. Dabei werden sämtliche Fenster und Türen mit Alarmkontakten versehen. Weiters gibt es die Möglichkeit

Friseure

des stillen Alarms. Dabei wird etwa der Inhaber per SMS verständigt oder der Alarm an eine Sicherheitsfirma oder die Polizei weitergeleitet. „Firmen, die Alarmanlagen in ein öffentliches Notrufsystem einspeisen, müssen spezielle Auflagen erfüllen, und ihre Mitarbeiter werden streng geprüft“, erklärt Konrad. „Meist reicht aber ein örtlicher Sirenenalarm aus, um Täter unverrichteter Dinge in die Flucht zu schlagen und Passanten und Nachbarn aufmerksam zu machen“, ist Maurer überzeugt.

Edles Haarstyling

Gärtner & Floristen

Baupreisempfehlung Die Schiedskommission des Wirtschaftsministeriums hat eine Lohnerhöhung von einem Prozent bei Aufträgen aus öffentlicher Hand beschlossen. Dies gilt ab 1. März und betrifft Aufträge, die unter die Preisumrechnung der ÖNORM B 2111 fallen. Bei laufenden Verträgen zu veränderlichen Preisen gilt: Bei vor Mai 2000 abgeschlossenen Verträgen ergibt sich ein Abminderungsfaktor von 0,89 und damit eine Lohnerhöhung von 0,89 Prozent, bei danach geschlossenen Verträgen beträgt die Lohnerhöhung 0,98 Prozent.

Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Expertentipps

Freitag, 5. März 2010

Kunststoffverarbeiter

Global harmonisiert

Foto: bilderbox

Wohnungen und Häuser sollten nie­ mals unbewohnt aussehen, dann sind sie für Einbrecher gar nicht erst interessant. Volle Briefkästen und ein Stapel Zeitungen vor der Tür wirken einladend auf Diebe. Von Zeit zu Zeit sollte abends das Licht eingeschaltet sein. Auch rund um die Uhr verschlossene Fensterlä­ den sind ein Indiz für Abwesenheit. Anonymität hilft dem Täter, Solida­ rität in der Nachbarschaft ermög­ licht rasches Reagieren. Man sollte niemals wegschauen, wenn irgend­ wo ein Alarm ausgelöst wird.

Eine Alarmanlage bietet Schutz vor unerwünschten Gästen.

Chemikalien werden welt­ weit nach dem gleichen Sys­tem eingestuft. Eine Broschüre fasst zusammen: „Das GHSSystem in der Praxis – Ein Leitfaden zur Einstufung und Kennzeichnung in der EU“, ist in der Innung erhältlich. Kontakt: Tel. 0316/601-443, Mail ga­ briele.unger@wkstmk.at.

Gewerbe

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Foto: bilderbox

Diagonale-Empfang: Die Fachvertretung der Film- und Musikindustrie und die Diagonale laden Filmschaffende am Don­ nerstag, 18. März, von 20 bis 23.30 Uhr ins Schlossberg-Restaurant ein.

Im steirischen Umwelttechnik-Cluster werden die Kräfte gebündelt: Die Umweltbranche ist nach wie vor im Aufwind.

Eco World Styria: Weltweit Nummer eins Ein internationales Ranking der US-amerikanischen CleanTech-Gruppe hievt den stei­ rischen Umwelttechnik-Cluster Eco World Styria auf Platz eins. Der 2005 gegründete Energie- und Umwelttechnik-Cluster Eco World Styria hatte sich ein hohes Ziel gesetzt: steirische Unternehmen der Branche weltweit in Führung zu bringen. Die Vision ist nun Realität geworden. Denn ein weltweites Ranking unter 30 Clustern, die auf saubere Energie setzen (Cleantech), macht Eco World Styria zur Nummer eins. Die Steiermark führt die Top-Ten-Liste an, gefolgt von New England (USA), Finnland, Kanada und Dänemark. Studienautor Shawn Lesser hat verschiedene Faktoren ermittelt, und die steirischen Daten können sich sehen lassen: Das durchschnittliche Wachstum der Cluster-Firmen lag in den letzten Jahren mit 22 Prozent

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Bernhard Puttinger Foto: salondeluxe

wesentlich höher als das globale Marktwachstum. Es wurden also Weltmarktanteile gewonnen. Die Steiermark verzeichnet zudem die höchste Dichte an Cleantech-Unternehmen in Hinblick auf Anzahl, Umsatz, Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt und jährliches Wachstum.

Ranking Die US-amerikanische Clean­ tech-Gruppe – ein globales Investment-Netzwerk im Bereich sauberer Technologien – erstellt seit Jahren nach speziellen Kriterien weltweite Rankings. Standen bisher Länder und Universitäten im Vordergrund, so wurden heuer erstmals Cluster bewertet. EcoWorld-Styria-Geschäftsführer Bernhard Puttinger sieht die

Industrie

Strategie der letzten Jahre bestätigt und setzt gleich noch eins oben drauf: „Bis 2015 soll die Zahl der Unternehmen mit globaler Technologieführerschaft verdoppelt werden.“ Auch Wirtschaftslandesrat Christian Buchmannn war die Freude ins Gesicht geschrieben: „Während andere Branchen durch die Krise Arbeitsplätze abbauen mussten, wurden im Bereich Umwelttechnik und erneuerbare Energie Arbeitsplätze und Technologien aufgebaut.“ Im Jahr 2008 entstanden 2000 neue Arbeitsplätze. Und auch im vergangenen Jahr habe es einen Zuwachs gegeben, weiß Buchmann.

Komptech Josef Heissenberger ist mit seiner Komptech-Gruppe Cluster-Mitglied. Er sieht die Ursache für seinen Erfolg in wirtschaftlichen Standortvorteilen, in einer dichten Forschungslandschaft und in der Kooperation mit dem Cluster. Der Frohnleitner Unternehmer hat

1992 mit einigen wenigen Mitarbeitern mit der Aufbereitung von Biomasse als erneuerbarer Energieträger begonnen. Heute sind es 150. Der Exportanteil liegt bei 90 Prozent, Kunden gibt es in Europa, Australien, den USA, Japan und Iran. Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at­

Eco World Styria Der Energie- und UmwelttechnikCluster des Landes Steiermark wur­ de 2005 gegründet. Eco World Sty­ ria zählt heute rund 150 Mitglieder aus den Bereichen biogene Ener­ gien, Sonnenenergie, StoffstromManagement und Wasser/Abwas­ ser. Ziel: die Wettbewerbsfähigkeit steirischer Unternehmen durch Ser­ vices und Kooperationen zu stei­ gern. Die Steiermark soll als Stand­ ort Nummer eins für Energie und Umweltechnik etabliert werden und Trends mitbestimmen. 2008 erwirt­ schafteten die Mitglieder einen Um­ satz von 2,7 Milliarden Euro.

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Foto: bilderbox

Bundesministerium warnt vor Autoreifen, Marke BCT, Modell S 600 95/65R 1561 H, Herstellerdatum erste Woche 2009. Es sind die Verschleißanzeiger fehlerhaft, die die effektive Profiltiefe verschleiern.

Bewährtes Team mit neuen Kompetenzen Im Handel wurden die Fachorganisationen von 29 auf 21 reduziert. Durch Fusionen erhalten einzelne Berufsgruppen neue WK-Ansprechpartner.

nen Agrarhandel, bleibt aber gewohnter Ansprechpartner. Im Bereich Mode, Lifestyle und Gesundheit fanden die meisten Veränderungen statt. Johannes Klemm betreut das neue Gremium des Handels mit Arzneimitteln, Drogerie- und Parfümeriewaren sowie Chemikalien und Farben ebenso wie das Gremium des Handels mit Mode- und Freizeitartikeln sowie den Papier- und Spielwarenhandel. Neue Ansprechperson ist er für die Fachvertretung des Foto-, Optik- und Medizinproduktehandels sowie für die Berufsgruppe Sekundärrohstoffhandel, die durch die Reform mit dem Altwarenhandel verschmolz. WK-Frau Nadia El-ShabrawiPloder ist der neue Kontakt für den Einrichtungsfachhandel, der mit dem Elektrofachhandel fusionierte. Sie ist auch zuständig für das neue Gremium des Baustoff-, Eisen-, Hartwarenund Holzhandels. A.G.

Im Team: Knittelfelder, El-Shabrawi-Ploder, Zaponig, Klemm (v. l.)

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Papier, Spielwaren

Fachgruppentagung

Fachgruppentagung

Das Landesgremium des Handels mit Arzneimitteln, Drogerie- und Parfümerie­ waren sowie Chemikalien und Farben tagt am 23. März ab 16 Uhr im Merkur­ saal der Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse 111–113, Graz. Tagesord­ nung: 1. Eröffnung und Begrüßung; 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung; 3. Rechnungsvoranschlag 2010 – 2. Halb­ jahr; 4. Delegierungsbeschlüsse der Fachgruppentagung an den Gremialaus­ schuss gemäß § 65 WKG, Beschlussfas­ sung über grundsätzliche Angelegen­ heiten des eigenen Wirkungsbereichs der Fachgruppe; Erlassung der Geschäftsord­ nung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG, Voranschlag und Rechnungsab­ schluss, Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belas­ tung des Haushalts nach sich ziehen; 5. Allfälliges

Die Fachgruppentagung des Papier- und Spielwarenhan­ dels findet am 24. März mit Beginn um 12 Uhr im Merkursaal der Wirtschaftskammer Steiermark, Körbler­ gasse 111–113, Graz, statt. Tagesord­ nung: 1. Eröffnung und Begrüßung; 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung; 3. Rechnungsvoranschlag 2010 – 2. Halb­ jahr; 4. Delegierungsbeschlüsse der Fachgruppentagung an den Gremialaus­ schuss gemäß § 65 WKG, Beschlussfas­ sungen über grundsätzliche Angelegen­ heiten des eigenen Wirkungsbereichs der Fachgruppe; Erlassung der Geschäftsord­ nung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG; Voranschlag und Rechnungsab­ schluss; Angelegenheiten, die eine über den Voranschlag hinausgehende Belas­ tung des Haushalts nach sich ziehen; 5. Allfälliges

Mode, Freizeit

Fachgruppentagung

Foto: Fischer

Seit Jahresbeginn sind die Strukturen im Handel durch die Zusammenlegung einiger Fachorganisationen straffer, „aber auch stärker und stimmengewaltiger“, sagt Helmut Zaponig, Geschäftsführer der Sparte Handel. Er kümmert sich um das neu formierte Gremium des Versand-, Internetund allgemeinen Handels, das jetzt 1200 Mitglieder zählt. Neu dabei sind die Berufsgruppen „Zoofachhandel“, „Blumengroßhandel“ und „Allgemeiner Handel“. Mit der Fusion der Gremien „Vieh- und Fleischgroßhandel“ und ­„Landesproduktenhandel“ betreut WK-Mann Günther Knittelfelder den daraus entstande-

Drogerie, Parfümerie

Am 22. März tagt das Lan­ desgremium des Handels mit Mode und Freizeitartikeln ab 16 Uhr im Schreinerzimmer der Wirt­ schaftskammer Steiermark, Körblergas­ se 111–113, Graz. Tagesordnung: 1. Er­ öffnung und Begrüßung; 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmi­ gung der Tagesordnung; 3. Rechnungs­ voranschlag 2010 – 2. Halbjahr; 4. Dele­ gierungsbeschlüsse der Fachgruppenta­ gung an den Gremialausschuss gemäß § 65 WKG, Beschlussfassungen über grundsätzliche Angelegenheiten des ei­ genen Wirkungsbereichs der Fachgrup­ pe; Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG; Voranschlag und Rechnungsabschluss; Angelegenheiten, die eine über den Vor­ anschlag hinausgehende Belastung des Haushalts nach sich ziehen; 5. Allfälliges

Maschinenhandel

Fachgruppentagung

Das Landesgremium des Handels mit Maschinen, Computersystemen, tech­ nischem und industriellem Bedarf tagt am 26. März ab 16.30 Uhr im Merkur­ saal der Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse 111–113, Graz. Tagesord­ nung: 1. Eröffnung und Begrüßung; 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung; 3. Be­ schlussfassung über die Grundumlage; 4. Delegierungsbeschlüsse der Fachgrup­ pentagung an den Gremialausschuss ge­ mäß § 65 WKG, Beschlussfassungen über grundsätzliche Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereichs der Fach­ gruppe; Erlassung der Geschäftsordnung nach Maßgabe des § 58 Abs. 3 WKG; Voranschlag und Rechnungsabschluss; Angelegenheiten, die eine über den Vor­ anschlag hinausgehende Belastung des Haushalts nach sich ziehen; 5. Allfälliges

Handel

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Foto: Weichselbraun

Karl-Heinz Samonig und Georg Svetnik, Fondsmanager der 3-Banken-Generali In­ vestmentgesellschaft, wurden von Fonds Pro­ fessionell für das Management des 3-Ban­ ken Renten-Dachfonds A ausgezeichnet.

Zahltag für heimische Banken Der kürzlich abgehaltene Bankengipfel hat es besiegelt: Die österreichischen Banken werden von der Regierung zur Kasse gebeten. Rund 500 Millio­nen Euro sollen laut Bundeskanzler Werner Faymann jährlich über eine Bankensteuer von den Geldinstituten eingehoben werden, um eine Art Solidarbeitrag beim Stopfen der Budgetlöcher zu leisten. Wie dieser Beitrag konkret aussehen wird, steht allerdings noch nicht fest.

Eigenmittel bedroht „Natürlich ist zu befürchten, dass sich so eine Steuer auf die Eigenmittelquote der heimischen Banken auswirken wird“, sagt Markus Mair, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Steiermark. „Und das ist eigentlich kontraproduktiv.“ Denn gerade durch das vom Staat gewährte Partizipationskapital wollte man die Eigenmittelsituation der heimischen Institute verbessern, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Und jetzt setze man mit der Bankensteuer einen Gegenschritt zum Bankenhilfspaket. Ähnliche Bedenken zeigt auch Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse, bezüglich der geplanten Bankenab-

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Markus Mair

Gerhard Fabisch

Foto: Fischer

Foto: Fischer

gabe. „Wichtig ist, dass weder Kredite noch Spareinlagen besteuert werden“, meint der Sparkassen-Chef. Eine Besteuerung der Bilanzsumme von Banken, wie es zu Beginn die Idee Faymanns war, scheidet laut Fabisch damit als geeignete Lösung aus.

Gemeinsame Interessen Nach welchen Kriterien der Banken-Obolus berechnet wird, soll in einer 15-köpfigen Arbeitsgruppe ausgefochten werden, in der ebenso Bankenvertreter sitzen werden. Fabisch wie auch Mair haben die Hoffung, dass damit auch die Standpunkte der heimischen Banken letztendlich Berücksichtigung finden. Nicht weniger setzt man auf Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll, der in letzter Zeit immer wieder über die Medien zu genügend Augenmaß mahnte: Man müsse aufpassen, dass weder die Banken ins Schleudern geraten, noch die Steuer von den Kunden bezahlt wird. Für den Banker Fabisch liegt damit die Lösung klar auf der Hand: „Ich könnte mir vorstellen, das Handelsgeschäft der Banken zu besteuern, wie etwa die Spekulations- und Wertpapiergeschäfte.“ Auf diese Weise würde man nicht nur einen Beitrag zur Budgetkonsolidie-

Banken

rung leisten, sondern gleichzeitig auch riskante Geschäfte verteuern. Allerdings wäre hier laut Fabisch eine Vereinheitlichung auf europäischer Ebene wünschenswert.

Kreditvertragsgebühr Im Gegenzug für die Bankenabgabe will die Regierung die Kreditvertragsgebühr abschaffen. „Das ist eine alte Forderung der Banken“, weiß Fabisch. Denn Österreich steht mit dieser Gebühr auf weiter Flur allein. Das habe speziell an den Grenzen zu großen Wettbewerbsnachteilen im Kreditgeschäft geführt. Die Aussicht, die Kreditvertragsgebühr abzuschaffen, freut auch WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Er sieht darin auch eine wesentliche Erleichterung für Kreditnehmer. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Kurz gesagt Eine Bankensteuer soll dem Staat jährlich 500 Millionen Euro bringen. Das fixierte ein Bankengipfel. Nach welchen Kriterien besteuert wird, soll nun eine Arbeitsgruppe definieren. Frühestens Ende 2010, aber spätes­ tens Ende 2011 soll das erste Geld fließen. Im Gegenzug soll die Kredit­ vertragsgebühr abgeschafft werden.

Foto: bilderbox

Jetzt ist es fix: Eine Banken­ steuer soll künftig jährlich 500 Millionen Euro in die Staatskassen spülen. Die Berech­ nungskriterien sind noch unklar.

500 Millionen Euro will die Regierung von den Banken haben.

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Kleinanzeigen und Inserate gratis inse­ rieren, dazu haben heimische Transport­ unternehmer in der Branchenzeitung die Möglichkeit. Dazu den Text an befoerde­ rung.gueter@wkstmk.at senden.Foto: bilderbox

Immer wieder haben Diebe leichtes Spiel Diebstähle von Lkw-Ladungen und Raubüberfälle auf Lkw-Lenker sind in der Steiermark eher noch die Ausnahme, sagt die aktuelle Kriminalstatistik. „Ein massives Problem stellen jedoch Diebstähle von Baufahrzeugen dar“, weiß Pressesprecher Maximilian Ulrich von der Landespolizeidirektion Steiermark und erzählt: „Zuletzt wurde ein Bagger mit einem Zeitwert von 80.000 Euro gestohlen.“ Sein Neuwert: 220.000 Euro. „Da Versicherungen immer nur den Zeitwert ersetzen und nicht das, was es tatsächlich ge-

kostet hat, sind Präventivmaßnahmen das Um und Auf“, sagt Ulrich. Dennoch werde immer wieder der Kardinalfehler begangen, Fahrzeuge unversperrt abzustellen. Aber auch Autopapiere und Serviceheft würden nicht selten im Fahrzeug verwahrt werden.

Sicherungsmöglichkeit Als Präventivmaßnahmen nennt Ulrich mechanische und elektronische Sicherungen. Konkret spricht der Experte etwa von einer Sperrstange zwischen Lenkrad und Bremspedal, einer Schalthebelsicherung oder einem nachträglich eingebauten Schalter zur Stromunterbrechung. Die elektronische Variante inkludiert Alarmanlagen und elek­ tronische Wegfahrsperren. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Foto: bilderbox

Diebstähle von Fahrzeugen sind auch in der Steiermark keine Seltenheit. Die Polizei rät, präventiv zu agieren und nicht nur zu reagieren.

Schutz vor Dieben: Polizei berät in Sicherheitsfragen.

Förderung für Tankstellenshops als Nahversorger Auch Tankstellenshops sind wesentliche Player in der Nahversorgung. Unter dem Titel „Lebensnah“ werden sie von der SFG gefördert. Bis zu 30.000 Euro Zuschüsse können Kleinstunternehmer unter dem Titel „Lebensnah“ lukrieren. „Was viele nicht wissen, ist, dass diese Förderung auch Betreiber von Tankstellenshops miteinbezieht, die durch den Verkauf von Lebens-

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Oliver Käfer mitteln zur Nahversorgung beitragen“, betont WK-Mann Oliver Käfer. Auf diese Weise unterstützt die Steirische Wirtschaftsförderung Sfg nachhaltig die Verbesserung der lokalen und regionalen Versorgung der Bevölkerung.

Gefördert werden konkret Beratung (bis max. 50 Prozent der Beratungskosten), Investitionen (bis max. 20 Prozent der Projektkosten bis 100.000 Euro) und Marketing (bis 30 Prozent der externen Projektkosten). Darüber hinaus gibt es auch einen so genannten Innovationsbonus. Lassen nämlich Projekte einen besonderen Innovationsgehalt erkennen, wird ein zusätzlicher Bonus in Höhe von bis zu zehn Prozent der anrechenbaren Projektkosten gewährt.

Im Rahmen der LeaderRichtlinie des Landes Steiermark können auch Kooperationen von Firmen, Vereinen, Verbänden oder Gemeindekooperationen gefördert werden, sofern der Schwerpunkt der Zusammenarbeit der regionalen Nahversorgung dient. Wichtig: Alle Projekte sind vor dem Projektbeginn einzureichen. Nähere Infos gibt es in der Fachgruppe, Tel. 0316/601638, sowie online unter www. foerderungsservice.at oder www.sfg.at/foerderung.

Verkehr

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Am 23. März findet in der Seifenfabrik von 16.00 bis 20.00 Uhr die 7. Tagungs­ messe „Business meets incentives 2010“ statt. Anmeldungen und Infos: katharina. almer@steiermark-convention.com

Die steirischen Tourismuslehr­ linge sind mit der Wahl ihrer Berufe glücklich. Das ergab eine Befragung an den Schulen Aigen und Bad Gleichenberg. Bei der (bereits) fünften Stichprobe hat die Lehrlingsbefragung ein höchst positives Bild ergeben: 87,2 Prozent sind mit der Wahl ihres Berufes „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“, über 50 Prozent würden sich noch einmal für einen Lehrberuf im Tourismus entscheiden. 54 Prozent möchten auch nach der Lehre im Tourismus bleiben, nur 13,9 Prozent werden wechseln. 63,7 Prozent empfehlen auch anderen jungen Menschen eine Lehre im Tourismus. 43,5 Prozent würden sich noch einmal für ihren Ausbildungsbetrieb entschei-

den, 29,5 Prozent für ein anderes Unternehmen. Verdienst und Trinkgeld werden als besonders positiv bewertet, auch die Aufgabenbereiche und Tätigkeiten. Auf dem langfristigen Programm stehen der Weg ins Ausland, auf ein Schiff, aber auch die Matura.

Nachwuchsförderung Seit einigen Jahren wird in der Gastronomie & Hotellerie gezielte Nachwuchsförderung betrieben. So werben Betriebe unter dem Titel „Get a Job“ bereits in den Schulen um den lernwilligen Nachwuchs. Mit steigendem Erfolg. Rund 2650 Jugendliche werden jährlich direkt angesprochen, viele schlagen infolge beruflich den gastlichen Weg ein. Mit ausgezeichneten Karrierechancen, wie die großen Vorbilder der Branche

beweisen. Hinter den Ambitionen in der Steiermark steht der Verein Ben (Verein zur Berufseingliederung Jugendlicher und Nachwuchskräfte). Obfrau Katja Polz war es immer wichtig, den Jugendlichen Fakten im Zuge ihrer Berufsentscheidung vorzulegen: „Bei ‚Get a Job‘ werden direkte Kontakte mit eventuellen Lehrherren geknüpft, die Schüler haben dann wirklich eine Vorstellung, was im Berufsleben passiert.“ Um das steirische Imageprojekt auf eine solide Basis zu stellen, wollen die Verantwortlichen jedes Jahr wissen, wie happy die heimischen Lehrlinge in Hotellerie und Gastronomie tatsächlich sind. Polz: „Damit wir, wenn wir in die Hauptschulen gehen, auch wirklich ein Stimmungsbild aus der Praxis liefern können.“

Foto: Fischer

Die Freude als Karrieremotor

Freude am Beruf ist die sicherste Karriereleiter im Tourismus.

Fit im Job: Bühne frei für die „gesunden“ Gewinner Countdown für das große Finale des steirischen Gesund­ heitspreises „Fit im Job“: Am 8. April findet die Siegereh­ rung in der Firma Knapp statt. Das steirische Paradeunternehmen Knapp ist ein gesunder Boden für die Siegerehrung. Zwei „Fit im Job“-Trophäen sind sichtbare Zeichen dafür, dass sich das Unternehmen Knapp seit vielen Jahren für die Gesundheit und Fitness

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Jasmin Leiner seiner Mitarbeiter stark macht. Auch wenn heuer beim Wettbewerb pausiert wird, ungebrochen sind die Ambitionen, den rund 1200 Beschäftigten in der Firmenzentrale in Hart bei Graz ein breites „Fit im Job“Spektrum zu bieten.

Tourismus

Unter dem Titel „Knapp Vital“ können die Mitarbeiter gesund aus dem Vollen schöpfen: Neben ausgeklügelten Bewegungsprogrammen – „Produktion in Bewegung“ und „Fit im Büro“ – sowie gesunder Ernährung im entschleunigenden Ambiente des Werksrestaurants steht auch der Genuss hoch im Kurs. So werden unter anderem Massagetage und Wanderungen angeboten. In der geistigen Fitnessabteilung „Impulse“ stehen Vorträge im Mittelpunkt: am 11.

März zum Beispiel das Thema Körpersprache. Unter dem Titel „Dies und Das“ sorgen kulturelle Aktivprogramme für Abwechslung im Berufsalltag. Personalentwicklerin Jasmin Leiner wünscht sich trotz reger Beteiligung an „Knapp Vital“ noch viel mehr Akzeptanz des Angebotes, „weil wir nur dann wissen, ob wir auf einem wirklich gesunden Weg sind“. Steirischer Gesundheitspreis „Fit im Job“: Alle Informationen unter www.wko.at/ fitimjob.

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Schon in wenigen Jahren wird für rund 90 Prozent aller Jobs IT-Wissen erforder­ lich sein. Jetzt geht die neue IT-FitnessInitiative von Bit media an den Start: http://it-initiative.bitmedia.cc Foto: bilderbox

Beraterbranche kürt die Besten im Land Reinhard Willfort hat den Constantinus 2009 in die Steiermark geholt. Bis 8. April läuft für die Besten der Branche der Countdown 2010.

traggebern bereits Anfragen aus dem Ausland. Willfort motiviert daher alle kreativen Köpfe im Land, Projekte einzureichen: „Das Potential ist ganz sicher da“, weiß der Geschäftsführer der Firma ISN (Innovation Service Network).

Ein Sieg beim renommierten Wettbewerb der Beraterbranche macht sich bezahlt. Vorjahressieger Reinhard Willfort bilanziert den Gegenwert der medialen Berichterstattung im Sog der Siegerehrung mit rund 30.000 Euro.

Wachsende Branche

Gefragte Zirbenliege Davon hat vor allem die judenburger Tischlerei Zitz profitiert, für die Willfort das Projekt „Zirbenliebe – Innovation als Strategie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit eines Handwerksbetriebes“ umgesetzt hat. Willfort ist damit in der Königsdisziplin der IT- und Beratungsbranche „Management Consulting“ als einziger Steirer auf dem Siegerstockerl gelandet. Für das erste innovative Eigenprodukt als Ergebnis der Kooperation, eine Zirbenliege, gibt es neben heimischen Auf-

Einen Aufruf, in den auch Heinz Michalitsch, Fachgruppenobmann der Fachgruppe Unternehmensberatung & IT Steiermark, einstimmt: „Mit einem Plus von neun Prozent bei den Gewerbeberechtigungen liegen die Unternehmensberater und IT-Dienstleister auf Platz zwei der Gründerstatistik.“ Michalitsch unterstreicht auch, dass ein Berater einem Unternehmen ein Vielfaches dessen zurückbringt, was er kostet: „2009 betrug der Branchenumsatz rund acht Milliarden Euro.“ Dass sich die Beratungs- und IT-Branche trotz Krise auf stetigem Wachstumskurs befindet, wertet Michalitsch als Qualitätszeichen, das durch den Wettbewerb noch unterstrichen werde: „Die Krise ist noch

nicht überwunden. Aber die Mitglieder des Fachverbandes Ubit arbeiten engagiert am Wachstum, indem sie Unternehmen unterstützen, noch erfolgreicher zu werden.“ Seit 1. Februar läuft die Einreichfrist für den Constantinus Award 2010, der heuer unter dem neuen Präsidenten, Asfinag-Vorstand Klaus Schierhackl, über die Bühne geht. Am 10. Juni bietet das Festspielhaus Bregenz den glanzvollen Rahmen für die Preisverleihung. Die Siegerstockerl für die Steirer stehen bereit.

Constantinus Award

Berater kosten Geld, bringten es Unternehmen aber vielfach zurück. Foto: Furgler

Heinz Michalitsch

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Bis 8. April können Mitglieder des Fachverbandes Ubit Projekte ein­ reichen: www.constantinus.net. Die Sieger der BestPractice-Projekte werden dann aus den fünf Hauptka­ tegorien gekürt. Zusätzliche Awards werden an Jungunternehmer, Buch­ halter sowie grenzüberschreitende Kooperationen verliehen.

Vorjahressieger und Innovator Reinhard Willfort wird auch ­heuer einreichen: ein modisches Projekt.

Consulting

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Die Giganten am See

s ' t e L örbisch

Kartenvorverkauf im Seefestspielbüro Mörbisch, Tel. 02682/66210-0, E-Mail: tickets@seefestspiele-moerbisch.at. Weiterer Kartenvorverkauf bei Saturn, Mediamarkt, Libro, Trafiknet und allen Öticketverkaufsstellen. Zusätzliche Informationen: www.seefestspiele-moerbisch.at und www.mema-event.at

festspi ee

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Das beeindruckende Ambiente der Seefestspielbühne in Mörbisch wird am 20. Juli 2010 erstmals auch die „SCHLAGERGIGANTEN“ an den Neusiedlersee locken. Mehr als 6000 Besucher werden die größten österreichischen Schlagerstars auf einer Bühne erleben. Einer der Highlights wird mit Sicherheit der Auftritt von Hansi Hin-

terseer sein, und neben dem Nockalm Quintett, den Paldauern, Brunner & Brunner, Andreas Gabalier und Claudia Jung wird auch Nik P. & Band seinen Stern über dem Neusiedlersee aufgehen lassen. Ein Geheimnis ist noch der Überraschungsgast. Dieser wird erst kurz vor der Veranstaltung bekanntgegeben. Aber soviel sei bereits verraten: es wird ein international erfolgreicher Vertreter des Schlagers sein …

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Erleben Sie die Schlagergiganten – 2010 erstmalig auf der Seefestspielbühne in Mörbisch!

Steirer, die man nicht vergisst Das Buch vom Autorenpaar Hilde und Willi Senft ist eine Hommage an das Steirische Urgestein. Wohl kaum ein Filmstar kann von sich behaupten, dass sein Bild millionenfach verbreitet wurde und immer wieder wird. Anders bei der 1858 in Aflenz geborenen Büchsenmacher Rosl, deren berühmtes in eine Grimasse verzogenes Gesicht als Postkarte millionenfach um die Welt geht. Allein bei den Münchner Oktoberfesten sollen zwischen 50.000 und 100.000 dieser „Portraits“ verkauft werden. Ihr und anderen Steirern ist das Buch von Hilde und Willi Senft „Steirisches Urgestein – Steirer, die man nicht vergisst“ gewidmet.

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Aus oft ärmlichsten Verhältnissen stammend, wurde der eine – Leo Reinisch – ein weltberühmter Sprachforscher und Rektor der Wiener Universität oder der andere – Julius Pölzer – ein berühmter Heldentenor. Die mutige Bäuerin Maria Plaßnik, die mit Zivilcourage ein Stück Steiermark für Österreich rettete, ist ebenso vertreten wie Franz Gsellmann mit seiner Weltmaschine … Eine Sammlung von mehr als 70 Biografien von Menschen die uns viel an Kulturgut geschenkt oder durch ihre Persönlichkeit die steirischen Heimat bereichert haben. Hans Gielge jun. stellte die prachtvoll gemalten Bilder seines Vaters, die das Buch zieren, zur Verfügung.

Anzeigen

S T E IR IS C H E S

U RG E S T E IN isst Steirer, die man nicht verg Hilde und Willi Senft

Steirisches Urgestein Steirer, die man nicht vergisst, Hilde und Willi Senft, MEMA Verlag, 8010 Graz, Reitschulgasse 5, Tel. 0316/81 70 90-61 23,50 Euro, ISBN 978-3-9502161-4-1

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Styrian Business News

Inhalt

Lebenslang Lernen Studienzentrum Weiz: Lebensbegleitendes Lernen ist nicht nur ein Schlagwort, sondern wird auch tatsächlich gelebt. Vom Ingenieur zum Diplom-Ingenieur (FH) in vier Semestern, von der Handelsakademie zum Bachelor in drei Semestern und vom Akademiker zum Master of Science in Industrial Management; all diese Bildungswege haben eines gemeinsam: Sie führen die in der BHS begonnene und mit der Reife- und Diplomprüfung abgeschlossene Ausbildung sinnvoll weiter. Es werden bereits erbrachte und nachgewiesene Kompetenzen und Fähigkeiten studienzeitverkürzend

angerechnet. Die Studiengänge werden vom Grazer Bildungsträger Ingenium Education und dem Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz in Kooperation mit zwei deutschen Hochschulen (Hochschule Mittweida und HTWK Leipzig) sowie einer schottischen Universität (University of the West of Scotland) durchgeführt. „Auch wenn die Angaben zur Studienzeit als Mindeststudiendauer zu verstehen sind, so sind diese mit Zielstrebigkeit und Einsatzbereitschaft der Studierenden tatsächlich auch erreichbar“, so Stefan Friedrich, Prokurist von Ingenium Education.

Blended Learning

Die berufsbegleitend geführten Studiengänge sind in ihrem Ablauf auf die Bedürfnisse

berufstätiger Menschen abgestimmt. Dies erfolgt durch eine sinnvolle Kombination aus Präsenzlehrveranstaltungen – Blended Learning – und Selbst-/Fernstudium. Je Semester sind zirka sieben Präsenzphasen zu jeweils zwei Tagen sowie am Ende des Semesters eine Vertiefungswoche in den Studiengängen vorgesehen.

Noch heuer einsteigen

Mehr als 1700 Studierende nützen derzeit österreichweit an 14 Standorten diese Weiterqualifikationsmöglichkeiten. Die nächste Möglichkeit in ein Studium einzusteigen, bietet sich ab dem kommenden Wintersemester: Zur Auswahl für Absolventen einer HAK steht ein Studiengang Bachelor Betriebswirtschaft mit

• Aus- und Weiterbildung Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere • Partner der Gastronomie Branche wünscht sich Ausbildungsoffensive den Vertiefungsrichtungen Internationales Management, Controlling oder Wirtschaftskommunikation. Absolventen einer HTL können aus den Studienrichtungen Bauwesen, Maschinenbau, Informationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen auswählen. Akademikern steht der Studiengang Master of Science in Industrial Management mit den Vertiefungsrichtungen Projekt-/Prozessmanagement, Energiemanagement oder Unternehmensführung und Accounting offen. Die besten der jährlich zirka 400 Absolventen sowie Absolventen anderer Universitäten und Fachhochschulen haben die Möglichkeit, bei Ingenium den „Master of Science“ zu absolvieren. Die nächsten Studiengänge starten im September www.aufbaustudium.at · www.ingenium.co.at

EntgEltlichE Einschaltung

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Business News

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styrian business news

Erfolg ist kein Zufall Mentalakademie Österreich: Im März startet ein neuer Lehrgang zur Ausbildung als Mentalcoach. Dass sich durch Mentaltraining beruflich und privat Bestleistungen erzielen lassen, ist längst kein Geheimnis mehr. Einer der es wissen muss, ist Hermann Krottenmaier, Leiter der „Mentalakademie Europa“ für Österreich Süd. Seit nahezu zwanzig Jahren arbeitet er als Trainer, der ganz und gar von der Wirkung des gezielten Mentaltrainings überzeugt ist. Bestes Beispiel für ihn ist der Spitzensport: „Der Schirennläufer bereitet sich auf seine Fahrt vor, indem er konzentriert mit geschlossenen Augen seinen Weg durch die Tore visualisiert“, weiß der Mentalcoach. Für Krottenmaier ist klar: „Siegen passiert im Kopf.“ Die Bandbreite der Themen und Probleme, für die mentales Coaching sinnvoll ist, ist groß. Gerade in der Wirtschaft mit den ständigen Herausforderungen eines sich verändernden Marktes bringt mentales Coaching spürbare Erfolge. „Der Begriff mental stammt aus dem Lateinischen (mentalis) und bedeutet so viel wie geistig in Gedanken, in der Vorstellung vorhanden“, erklärt Krottenmaier, der sich als Mentalcoach genau mit diesen Vorgängen beschäftigt.

Lehrgang Mentalcoach

Seit 2003 werden in der Mentalakademie Mentaltrainer erfolgreich ausgebildet. Ein neuer Lehrgang für die Ausbildung zu Mentalcoaches startet im März 2010 in 8082 Kirchbach. „In fünf Semestern wird ein umfang-

Hermann Krottenmaier, Leiter der Mentalakademie-Europa, ist seit über zwanzig Jahren Trainer und Coach. Seine große Liebe gilt dem mentalen Training. reiches Wissen vermittelt, das dem Mentalcoach ermöglicht, selbständig Beratung und Coaching anzubieten“, informiert der Leiter der Mentalakademie. Ein großer Vorteil ist, dass der Mentalcoach nach Ende der Ausbildung berechtigt ist, ein Gewerbe als Lebens- und Sozialberater anzumelden.

Mentale Kompetenz

Die Mentalakademie Europa – eine Bildungseinrichtung mit staatlich zertifizierten Aus- und Weiterbildungen – bietet seit Jahren in Österreich und angrenzenden Ländern eine breite Palette von Lehrgängen zur Steigerung der Lebensqualität sowie zu neuen Karrierechancen an. Die Mentalakademie bildet Mental-Trainer/innen und Mental-Coaches nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus, die nach Abschluss der Ausbildung in der Lage sind, eigenverantwortlich und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben Seminare für mentales Training zu entwickeln und abzuhalten. Alle Ausbildungen zum Diplom-Mentalcoach finden in der Steiermark (Großraum Graz) statt.

(Weiter-)Bildung Gemäß ihrem Motto, als „Lebenspartnerin Universität“ für alle an Weiterbildung Interessierten zur Verfügung zu stehen, bietet die Karl-FranzensUniversität Graz über ihre Seminargesellschaft Uni for Life ein breitgefächertes Angebot an berufsbegleitenden, postgradualen Weiterbildungsmaßnahmen an. Uni for Life greift dabei auf die Expertise von ca. 2000 Professoren, Assistenten und Dozenten der Karl-Franzens-Uni-

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Aus- und Weiterbildung / Seminare

Universitärer Brückenbauer

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bringt Vorsprung terlehrgang Klinische Embryologie.

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Zusätzlich zum umfassenden Weiterbildungsprogramm werden auch maßgeschneiderte Firmenprogramme angeboten, die an die jeweiligen Anforderungen des Partners angepasst werden und so einen veritablen Konkurrenzvorsprung liefern können.

Ein universitärer Brückenbau zwischen der Slowakei und Österreich wurde im Sommer 2009 mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde der EU-Universität Sladkovicovo/Slowakei an den österreichischen Unternehmer (INTERCOM) und Vorsitzenden des Fördervereins des UZR (Uni-Zentrum-Rottenmann), Dr. h.c. Ernst E.P. Hochsteger, vollzogen. In einer würdigen Feier besiegelten Dr. h.c. Ernst E.P. Hochsteger, Rektor Dr. Karol Polak und Dekan Dr. Mojmir Mamojka eine erfolgreiche Partnerschaft zur Weiterentwicklung der universitären Zusammenarbeit. Im Gegensatz zu universitären Bildungseinrichtungen in Österreich, die fördernde Persönlichkeiten oft erst nach jahr-

zehntelanger Zusammenarbeit mit dieser höchsten akademischen Würde ehren, gehen Universitäten in den neuen EULändern – wie wie etwa die Slowakei – einen anderen Weg. Für sie ist der Beginn einer Kooperation mit ausgewählten Schlüsselpersonen zur Weiterentwicklung des jeweiligen Universitätsstandortes jener Moment, in dem die Grundlage einer erfolgreichen Partnerschaft gebildet wird. Mit Ernst E. P. Hochsteger hat die junge, elitär ausgerichtete Universität von Sladkovicovo/ Bratislava/Slowakei, einen Partner gewählt, der die dynamische Führung und den offensiven EUWeg dieser Hochschule durch die Einbringung internationaler Kontakte und Impulse mitträgt.

Uni for Life bietet ein umfassendes Weiterbildungsprogramm.

Dr. h.c. Ernst E. P. Hochsteger, Rektor Dr. Karol Polak und Dekan Dr. Mojmir Mamojka freuen sich auf eine erfolgreiche Kooperation.

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Die heute ständig geforderte lebens- und berufsbegleitende Weiterbildung und Qualifikationsverbesserung kann mit dem berufsbegleitenden Studium, wie etwa des Wirtschaftsingenieurwesens, in der Kooperation des Studien- und Technologie Transfer Zentrums Weiz und der Hochschule Mittweida opti-

mal umgesetzt werden. Wirtschaftsingenieure gehören heute zu den gefragtesten Arbeitskräften in jenen Bereichen, wo Technologie und Management aufeinander treffen. Aufgrund der praxisnahen Ausbildung haben Absolventen von Fachhochschulen hier einen besonderen Stellenwert.

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So sehen frisch gebackene Diplomingenieure (FH) aus.

Foto: Heran

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Gastronomie

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Liebe zum Bier Stiegl: Österreichs größte Privatbrauerei setzt auf gesundes Wachstum, Innovation und höchste Qualität.

Ambiente pur Steirische Gastlichkeit, verbunden mit einer soliden und trotzdem kreativen Küche zeichnet den Sorgerhof aus. An der Mündung des Wildbaches in die Laßnitz, eingebettet zwischen den Ausläufern der Koralpe, liegt der Ort Frauental – „Schönster Blumenmarkt der Steiermark 1998“. Der Sorgerhof verfügt neben seinem Restaurant, in dem bis zu 40 Personen Platz finden, auch über einen großen Festsaal für bis zu 140 Personen und eine schöne Terrasse und bietet damit für jeden Anlass den geeigneten gastronomischen Rahmen. Für geschäftliche Events stehen zwei eigene Seminarräume mit neuesten technischen Standards, variabel für 15 bis 35

Personen, zur Verfügung. Die 27 gemütlich und komfortabel ausgestatteten Zimmer und Appartements mit Telefon, Sat-TV, Minibar, DU/Bad, WC und teilweise Terrasse oder Balkon sowie die hauseigene Sauna und Infrarotkabine bieten das ideale Ambiente zur Entspannung. Das Sorgerhof-Team stellt auf Wunsch seiner Gäste auch ein attraktives Programm mit vielen Highlights der Region, wie etwa der Therme Nova Köflach, der Hundertwasserkirche Bärnbach, Schilcherweinstraße oder dem Jagdmuseum Schloss Stainz, zusammen.

Buchungen und Informationen: Sorgerhof 8523 Frauental a.d.L. Grazer Straße 260 Tel. 03462/3279, Fax -5137 E-Mail: buero@sorgerhof.at www.sorgerhof.at

Kompetenter Partner

Das Bier mit der roten Stiege erfreut sich mittlerweile in ganz Österreich größter Beliebtheit – so schwören auch im grünen Herzen Österreichs immer mehr Gastronomen auf das StieglGoldbräu. Stiegl ist ein kompetenter Partner der steirischen Gastronomie und bietet vom geographischen Mittelpunkt der Steiermark, von der Niederlassung St. Stefan ob Leoben aus, einen Lieferservice mit persönlicher Note und zuverlässige Lieferzeiten mit kurzen Anfahrtszeiten. Niederlassungsleiter Friedwald Schaffer legt mit seinem Team größten Wert auf einen direkten Kontakt zu den Leuten. Täglich werden die Kunden mit frischen Stiegl-Spezialitäten und einem großen Sortiment an Premium-Marken beliefert. Zu den Top-Gastronomiekunden in Graz zählen unter anderem das altbekannte Gasthaus „Schiefe Laterne“, der „Bräukeller“, das Harley-Restaurant „Clocktower American Bar & Grill“, die „Buddha Bar“ und das Fischrestaurant „Opatija“. www.stiegl.at

Foto: Rita Newman/HF

Der Ort Frauental inmitten des steirischen Weinlandes und in der Nähe der Koralpe ist untrennbar mit dem Sorgerhof verbunden, der als Aushängeschild der Gastronomie in dieser Region gilt.

Während im Zuge der Globalisierung Firmen andere Firmen „aufkaufen“ und Niederlassungen schließen, schwimmt die Stieglbrauerei zu Salzburg, Österreichs größte Privatbrauerei, gegen den Strom. „Gesundes Wachstum, kombiniert mit hohem Qualitätsanspruch und Innovationsfreude“, gibt StieglEigentümer Dr. Heinrich Dieter Kiener die grundlegende Richtung in seiner Brauerei vor. Gelebte Tradition, Braukunst, die Pflege der Bierkultur, aber auch die Erhaltung der Bier-Vielfalt sind weitere Eckpfeiler des Erfolgs. Als „freier Unternehmer“ ist es Kiener wichtig, verantwortungsvoll zu handeln, indem er eine gesunde regionale Wirtschaftsstruktur fördert und lokale Arbeitsplätze sichert. Heimische Rohstoffe einzusetzen und respektvoll mit den natürlichen Ressourcen umzugehen, ist im Familienunternehmen oberste Prämisse. Und bei

allem Tun steht der wertschätzende Umgang mit Kunden und Lieferanten im Vordergrund.

Stiegl setzt auf Geschmacks- und Sortenvielfalt, beste Qualität und Regionalität.

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Krisensichere Steirische Gastronomen wünschen sich eine Ausbildungsoffensive zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Foto: grimming therme

Nur ein Beispiel für höchste Qualität: Im Hotel Aldiana – Bad Mitterndorf wandte man sich an FAR, um die Küche, die Bar und die Buffetlandschaften zu realisieren.

„Herd ist Goldes wert …“ Der Küchenprofi FAR setzt auf maßgeschneiderte Konzepte und außergewöhnliche Lösungen. Für den Neu- und Umbau von Großküchen bietet die FAR Großküchen und Kühltechnik GmbH alle Planungsleistungen mit Detail- und Installationsplanung an. Dank CAD-3D-Planung werden darüber hinaus visuelle Eindrücke des Projektes vermittelt. Die FAR Großküchen und Kühltechnik GmbH realisierte bereits folgende Projekte in der Steiermark: Schulküchen in der HBLA Feldbach, HBLA Deutschlandsberg, HBLA Weiz und HBLA Hartberg. Küchenprojekte: Kulturhaus Gratkorn, Pröllhofer Fladnitz sowie Gesamtausstattung Küche, Bar und Buffetlandschaften Therme Fohnsdorf und Therme Bad Mitterndorf mit Hotel Aldiana. Die Handschrift des Profis ist unverkennbar. Denn: Die Fir-

ma FAR liefert nur erstklassige Ware, die ein strenges internes Qualitätsmanagement durchläuft. Das Produkt kann nur so gut sein, wie die Mitarbeiter, die es produzieren. Der Küchenprofi legt daher großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Die Nachfrage nach FAR-Qualitätsprodukten sowie dem ausgezeichneten Service stieg seit der Gründung im Jahr 1972 in Salzburg enorm. Die logische Folge: die Eröffnung eines zweiten Stützpunktes für die Produktion in Altenmarkt im Pongau und weiteres Wachstum. Die heutige Unternehmenszentrale befindet sich in Radstadt, Eigentümer sind Hans-Peter Tratter und Peter Habersatter. Den Kunden steht ein eingespieltes Team von Profis, geschult durch jahrelange Erfahrung und gezielte Fortbildungsmaßnahmen, zur Verfügung. FAR Großküchen und Kühltechnik GmbH Gewerbestraße 15, A-5550 Radstadt Tel. 0 64 52/77 00.

FAR-Hausmesse am 12. Juni 2010 www.far.at

Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Steiermark gab im letzten Jahr eine umfangreiche Studie in Auftrag. Das Ziel der Untersuchung: Aktuelle und zukünftige Entwicklungen im steirischen Tourismus sollen erkannt und entsprechende Maßnahmen gesetzt werden. Das icei Institut unter der Leitung von Florian Schwillinsky analysierte rund 400 Fragebögen (Zielgruppe: steirische Unternehmen, Entscheidungsträger, Mulitplikatoren) und führte zahlreiche Expertengespräche. Durch die Wirtschaftskrise haben sich die Rahmenbedingungen verändert. Steirische Gastronomen berichten beispielsweise, dass die Gästezahl zwar konstant geblieben ist, allerdings werden günstigere Gerichte und Getränke gewählt. Dennoch zeigen sich die Gastwirte optimistisch und glauben an ein baldiges Ende der Wirtschaftskrise. Im Zuge der Studie kristallisierten sich drei Hauptthemen

heraus: Arbeitsmarkt, Bürokratie und Strategie.

Mehr Fachkräfte

Im Bereich Arbeitsmarkt würde mehr als die Hälfte der Befragten eine Ausbildungssoffensive zur Bekämpfung des Fachkräftemangels unterstützen. 60 Prozent der befragten Zielgruppe sprechen sich für Maßnahmen aus, um die Verfügbarkeit und Vermittlung von Mitarbeitern

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Branche?

Die Sparte Tourismus bietet: n effiziente Interessenvertretung n rasches und kompetentes Service n branchenspezifische Schulungsangebote Der Tourismus in der Steiermark braucht: n mehr Internationalisierung (z.B. Ausbau Flughafen Graz) n eine zielgerichtete Tourismusförderung n einen Bürokratieabbau

und ihren flexibleren Einsatz in den Betrieben zu erhöhen. Die Bürokratie wird von zwei Drittel der Befragten als das schwerwiegendste Problem empfunden. Am unzufriedensten mit der Situation sind KMU. Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft fordert daher Verordnungen mit Ablaufdatum. Ein weiterer zentraler Punkt der Studie ist die „Strategie“, die von den Befragten in wirtschaft-

lich angespannten Zeiten als unbedingt notwendig erachtet wird. Das betrifft vor allem die Bereiche Informationsmaßnahmen gegen Preisdumping, Neukunden sowie Angebotsentwicklung. Für 45,2 Prozent der Betriebe ist es wichtig, in der Krise die Kosten zu senken. Die Sparte Tourismus und Freizeit bietet übrigens Seminare mit umfassenden Informationen rund um das Thema „Strategie“ an.

Kosten senken

45,2 %

Neue Angebotsentwicklung

40,3 %

Neue Kunden ansprechen

38,7 %

Neue Geschäftsstrategien

35,5 %

Finanzierungsunterstützung

35,5 %

Zukunftsinvestitionen

32,3 %

Weiterbildung der Mitarbeiter

24,2 %

Information über große Trends

12,9 %

Mehr Rabattaktionen

11,3 %

Mitarbeiter abbauen

8,1 %

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Wo sich Weltenbummler treffen Original Budweiser Budvar, Bengalische Tiger und Billard: die Bar Rangoon ist exotischer Hotspot. Vor 30 Jahren verschlug es Inhaber Hugo Gölles in die Hauptstadt von Burma: Rangoon. Die dort gewonnnenen Eindrücke der Indochinen Kultur nahm er mit nach Graz ins Lendviertel, wo er schließlich das gleichnamige Lokal Rangoon in der Mariahilferstraße eröffnete.

Das Grazer Rangoon hat sich im Laufe der Jahre zu einem vibrierenden Treffpunkt inmitten der Flaniermeile am Murufer entwickelt. Das große Angebot an internationalen Speisen von Steaks bis Wokgerichten unterstreicht die multinationalen Einflüsse der Bar. Ein Bier zu finden, das dem Anspruch eines Weltenbummlers genügt und trotzdem wie „zuhause“ schmeckt, war deshalb für Hugo Gölles eine Herausforderung. Doch im Rangoon treffen sich die Weitgereisten: Seit 2003 vertraut er

auf Budweiser Budvar vom Fass. Das Bier aus dem tschechischen Budweis ist eine international bekannte Delikatesse und wird aus diesem Grund in mehr als 50 Länder weltweit geliefert. In Österreich ist das böhmische Bier seit Jahren ImportBier Nr. 1. Weil man dieses Bier auch gerne im Freien trinkt, bietet das Rangoon im Sommer einen schönen Gastgarten mit direktem Kontakt zu den LiveVeranstaltungen am Mariahilferplatz und mit Blick auf das Kunsthaus Graz. Die dort auf-

tretenden Künstler trifft man am Abend auch gerne im Rangoon, wo sie nach ihren Auftritten in Graz gerne mit einem Glas Budweiser Budvar auf eine gelungene Show anstoßen. Fazit: Geschmückt mit exotischen Accessoires und ausgestattet mit hochwertigem Bier, Wein und Spirituosen ist das Rangoon definitiv mehr als einen Besuch wert! RANGOON · Beerpub – Bar – Cafe Mariahilferstrasse 17, 8020 Graz Tel. 0316/715081590 www.brot-spiele.com

Geschmack und Kraft aus der Natur Ob Hirsch, Reh, Wildschwein oder Gams: Qualitätswildbret und der Name Ager sind eng miteinander verbunden.

Die Tiroler Ager GmbH hat sich mit traditionellen FeinkostProdukten einen Namen gemacht. Das Unternehmen setzt auf höchste Qualität. Ausschließlich ausgesuchte, hochwertige Rohstoffe sowie die hygienische und umweltgerechte Behandlung kommen für die Herstellung der

Vorteil, dass der Wildzerlegebetrieb mit bester heimischer Qualität zur Herstellung von exklusiven Wildprodukten versorgt wird. Hirsch, Reh, Gamsund Wildschweinrohschinken werden erst durch schonendes Kalträuchern und ausgiebiges Lufttrocknen in der frischen Tiroler Bergluft vollendet. Das lässt den Edelstücken Saft und Kraft und gibt ihnen das unvergleichliche Aroma und den vollen Geschmack.

Produkte in Frage. Dieses Verständnis von Qualität garantiert höchste Kundenzufriedenheit und trug dazu bei, dass das Fa-

milienunternehmen im Laufe der Jahre stetig gewachsen ist. Die Ager GmbH hat eigene Sammelstellen. Das hat den

Ager GesmbH · Speck- und Wildspezialtitäten Am Steinerbach 20, 6306 Söll Tel. 05332/735 95-0, Fax +43 5332 748 88 www.ager.cc EntgEltlichE Einschaltung

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Entschuldung durch Unternehmenssanierung werden schon im Rahmen der Antragstellung sämtliche Vorarbeiten geleistet, die es in der Folge möglich machen sollen, eine endgültige Unternehmenssanierung im Rahmen des Insolvenzverfahrens Immer öfter kommt es vor, durch einen Zwangsausgleich dass Unternehmen in Insol- herbeizuführen. venznähe kommen. Im RahSowohl die Aufbereitung men der dabei durchgeführten aller notwendigen UnterlaBeratung wird mit den Kli- gen für die Antragstellung im enten ein genaues Konzept Insolvenzverfahren als auch – speziell zugeschnitten auf die Begleitung im Insolvenzdas Unternehmen – erarbeitet, verfahren, die Vorbereitung um zu einer kurz-, mittel- und der Zwangsausgleichsanträge langfristigen Entschuldung und die Überwachung der und Wiedergesundung des Erfüllbarkeit derselben sind Unternehmens zu kommen. dabei die Aufgaben der KanzOftmals ist es im Rahmen lei. Auch alle damit einhergedieser Beratungen notwendig, henden Problembereiche, wie auch den Gang in ein Kon- die Beischaffung von Rückkurs- oder Ausgleichsver- stehungserklärungen wesentfahren vorzubereiten. Dabei licher Gläubiger, insbeson-

dere der Banken, werden von Dr. Krainer erledigt. Oft ist es aber auch möglich, Unternehmen zu sanieren, ohne dass ein Insolvenzverfahren notwendig wird. Hier werden alle damit in Zusammenhang stehenden Verhandlungen mit den Gläubigern geführt und ein auf den speziellen Problembereich zugeschnittenes Sanierungskonzept erarbeitet – wenn notwendig in Kooperation mit Experten aus der Unternehmens-, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Die frohe Botschaft für all jene, die wirtschaftlich in Bedrängnis geraten sind, ist: Jedem kann geholfen werden. Für jedes Problem gibt es eine Lösung.

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Quellen: 1.) GfK CAWI Print 2009, n=5000; 2.) Integral 2009, n=4214; 3.) TNS 2007/2008, n=4.000

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Was haben der Teppich­ händler Adil Besim in Wien, der Reifendienst Point S Lind­ ner in Salzburg und Josko Fenster & Türen gemeinsam? Sie alle wurden aufgrund ihres Inserats in den Gelben Seiten innerhalb eines Jahres von je­ der Menge potenzieller Kun­ den angerufen. Kein Wunder, verwenden doch sieben von zehn Öster­ reichern zumindest einmal im Monat ein HEROLD­Verzeich­ nis, wenn sie nach Anbietern

von Produkten und Dienstleis­ tungen bzw. Telefonnummern und Adressen suchen. Das be­ stätigt eine Studie des Marktfor­ schungsinstituts GfK1. „Die Gel­ ben Seiten sind ein unverzicht­ bares Werbemedium, denn sie bringen wirklich Kunden“, ist HEROLD­Geschäftsführer Tho­ mas Friess überzeugt. Eine Insertion im HEROLD führt so zielsicher zu einem Kauf­ abschluss wie in keinem ande­ ren Medium: Neun von zehn Su­ chenden kontaktieren die gefun­ denen Unternehmen, und neun von zehn davon kaufen bei einer der kontaktierten Firmen.2

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Bei der Gulfood in Dubai war auch die EVA Apples, der größte steirische Apfelhändler, mit Geschäftsführer Roman Seliga (re.) und Verkaufsleiter Roland Rosenzopf – im Bild mit Saad H.Saad Al-Khader – vertreten.

Amtsübergabe: Heimo Streif übergibt an Rupert Hofer (li.)

Übergabe nach Noten Führungswechsel in der Fachgruppe der Musikinstruimentenerzeuger: Geigenbauer Rupert Hofer folgt Heimo Streif als Branchenobmann nach. Aus diesem Grund, aber auch um die Kommunikation unter den Mitgliedern zu fördern, lud Hofer gemeinsam mit Hackbrettbauer und Bergführer Herbert Rust aus Thörl zu einer Schneeschuhwanderung. Von Turnau aus führte die Route auf den Rauschkogel, auch an Hüttenwirt Franz und seinem Schweinsbraten vorbei. Zum Abschluss gab es für Streif eine Flasche Whisky als „Wegzehrung“.

43 Wirtinnen wurden für ihr gastliches Engagement mit der „Goldenen Wirtinnenrose“ geehrt. Eine Auszeichnung mit vielen Emotionen. Seit vielen Jahren blüht die goldene Rose, die alle Jahre wieder an verdiente Vertreterinnen der Branche verliehen wird. Heuer wurde den engagierten Damen im „Weinlandhof Wratschko“ in ganz großem Stil der Hof gemacht. Al-

len voran von Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer, WK-Präsident Ulfried Hainzl, WK-Direktor Thomas Spann, Johann Hofer, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft, sowie den Fachgruppenobmännern Karl Wratschko (Gastronomie) und Franz Perhab (Hotellerie).

Seele der Betriebe In den Ansprachen wurden die großen Leistungen der Ausgezeichneten herausgestrichen. Wratschko: „Die Wir-

tinnen sind ganz einfach die Seele in vielen Betrieben. Sie stehen nicht nur mit großem Engagement hinter ihren Aufgaben, sondern vor allem mit ganzem Herzblut.“ Genau das präge die herzliche Gastlichkeit im Land, die von den Gästen so geschätzt wird, betonte Hermann Schützenhöfer. Für die Geehrten bedankte sich Sigrid Fischbacher, die in der Pension Timmelbauer in Ramsau seit Jahrzehnten für ausgezeichnete Gastlichkeit (mit)verantwortlich zeichnet.

Foto: Fischer

Rupert Hofer

Wirtinnenrose blüht für immer

Gruppenbild mit Dame: Fischbacher mit Spann, Perhab, Hainzl, Wratschko, Schützenhöfer und Hofer

Die Weltbank gibt jährlich rund 20 Milliarden Dollar für Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern aus. Wie steirische Firmen zu Aufträgen kommen, darüber informierten Karl-Heinz Dernoschegg und Michae­la Ahlgrimm-Siess (ICS) gemeinsam mit AWO-Vertretern 80 Firmenchefs.

Rund 45 Unternehmerinnen trafen sich auf Einladung von Monika Spreitzhofer, FiW-Graz-Stadtvorsitzende, im Unternehmen Powerplate by Dunkler von Sabine Dunkler in der Grazer Radetzkystraße. Den Sprung auf das Powerplate wagten auch männliche Gäste wie Sportarzt Peter Panzenböck oder WB-Direktor Jakob Taibinger.

Freitag, 5. März 2010

Dernoschegg und AhlgrimmSiess mit Projekt-Partnern

Foto: Fischer

Frau in der Wirtschaft: Treffpunkt Frauenpower

Foto: Fischer

Steirer zeigen Interesse für den Weltmarkt

Monika Spreitzhofer (Mi.) sorgt für viel Frauen-Power.

Menschen

39


Frauen-Power

Fotos: Fischer

Seit 1. März steht eine Frau an der Spitze der Mariazeller Europeum GmbH, die das Verwaltungs- und Kongresszentrum verwaltet: Elisabeth Hansa hat sich im Hearing erfolgreich behauptet und wurde für drei Jahre bestellt. Hansa hat langjährige und umfassende Erfahrung im Kongress- und Veranstaltungsbusiness.

Elisabeth Hansa

J. Pildner-Steinburg, Helmut Schmer, Christopher Katzbeck, Oskar Rovensky (v.l.)

Filmreif Herbert Martinschitz wurde von Bundeskanzler Werner Faymann mit dem Titel „Kommerzialrat“ ausgezeichnet. Der frischgebackene Titelträger ist Kameramann, Regisseur, Filmproduzent und Chef der Filmproduktionsfirma Cinevision. Überreicht wurde dem sympathischen Grazer das Dekret von Medienstaatssekretär Josef Oster­mayer für seine Verdienste in der Filmwirtschaft im In- und Ausland.

Herbert Martinschitz Foto: Sabine Hoffmann

Grenzgänger Gerhard Gschweidl, Bundesinnungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker, wurde in den Vorstand der „European Academy of Optometry and Optics“ (EAOO) berufen. Die EAOO mit Sitz in London wurde erst 2009 gegründet und hat die europaweite Zusammenarbeit der Universitäten, Fachhochschulen und Berufsverbände in den Bereichen Optometrie und Optik zum Ziel.

Gerhard Gschweidl Foto: Franz Neumayr

Lehre ist keine Einbahnstraße Die Fachausbildung mit Matura ist ein Weg aus der Einbahnstraße Lehre. Die ersten Diplome für Industrietechniker wurden jetzt verliehen. 37 Industrieunternehmen bieten die Kombination aus Lehrabschlussprüfung in einem industriellen Lehrberuf, Werkmeister- und Berufsreifeprüfung an. Sie bieten damit 1100 Lehrlingen die Möglichkeit, sich noch höher zu qualifizieren. Den Absolventen steht damit auch der Zugang zu einem Studium offen. Die Ambitionen haben gegriffen, jetzt sind die ersten Absolventen bei ACC Fürstenfeld,

Steiermark-Merian Die Covergirls des druckfrischen Steiermark-„Merian“, Anna Fink (li.) und Margareta Reicht aus Kirchbach, präsentierten höchst­ persönlich mit LandeshauptmannStv. Hermann Schützenhöfer und Steiermark-Tourismus-Boss Georg Bliem (li.) das 164 Seiten starke Druckwerk. Verlagsleiter Oliver Voss und Chefredakteur Hansjörg Falz freuten sich mit dem Quartett.

Andritz und Böhler Edelstahl am Ziel angelangt. Ihnen wurden ihre Diplome als Indus­ trietechniker verliehen. Bei der Übergabe zeigte sich IV-Präsident Jochen Pildner-Steinburg sichtlich stolz: „Ausbildung auf höchstem Niveau ist eine Versicherung für die Zukunft der Unternehmen und des Standortes.“

Quereinsteiger Die ersten fünf diplomierten Industrietechniker sind „Quereinsteiger“, die von der reinen Lehrausbildung in das Indus­ trie-Modell gewechselt sind. Thomas Wilfinger, Thomas Jeindl, Christopher Katzbeck, Helmut Schmer und Harald Auer prägten eine neue Gene-

ration von Facharbeitern in der Industrie, die, so Pildner-Steinburg, „auch große Karrierechancen hat“. Das unterstreicht auch Andritz-Ausbildungsleiter Oskar Rovensky: „Diese Ausbildung bietet die Chance, bereits im Alter von 15 Jahren einen Karriereweg einzuschlagen, der einen fixen Job bei guter Bezahlung mit praktischer Erfahrung und technischem Fachwissen auf hohem Niveau kombiniert.“ Das in der Steiermark entwickelte Konzept ist bereits ein erfolgreicher Exportartikel. Rund 30 Unternehmen in Niederösterreich und Salzburg bieten den „Karrierekick im Dreierpack“ – so der Slogan – an.


Steirische Wirtschaft, Ausgabe 9