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Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark Nr. 7, Jahrgang 10, Freitag, 18. Februar 2011 P.b.b., Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 02Z032267M Preis 0,73 Euro

Volle Kraft

Vollständig

Voll in Fahrt

Styria-Vorstand Wolfgang Bretschko über neue Marktpotenziale.

Stelleninserate müssen künftig das Mindestentgelt beinhalten.

Transporteurin Andrea Schulter fordert fairen Wettbewerb.

 Seiten 12–13

Seiten 22–23

Foto: Fischer



Seite 30

Mobilität auf allen Ebenen

Mein Büro ist, wo mein Handy ist: Smartphones & Co. lösen einen Umbruch in der Mobilfunkbranche aus. Auch steirische Unternehmen basteln eifrig mit an der mobilen Revolution. Seiten 4–5

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Murkraftwerk: Es geht weiter 2–3 Baureste fachgerecht entsorgen10 Wirtschaft in den Regionen16–17 Holzhandel im Aufwind 26 Förderung für den Mittelstand29 Lehrlinge im Wettbewerb 31

achten sie auf die seite 5! Da finden Sie heute nackte Tatsachen über die steirischen UBITMitglieder.

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Murkraftwerk geht weiter: Wasser Die WK Steiermark begrüßt die Entscheidung der Energie Steiermark, die Planungen zum Murkraftwerk wieder aufzunehmen.

Während sich der Widerstand gegen das Murkraftwerk weiter verstärkt und die Politik die angekündigte Volksbefragung auf die lange Bank schiebt, hat Energie-SteiermarkChef Oswin Kois die Planungen zum Grazer Murkraftwerk wieder aufgenommen. „Wir können nicht ewig warten“, sagt er

und verweist auf die Ökoförderung in Millionenhöhe und auf das eventuelle Verfallsdatum der eingereichten Daten.

Energieversorgung Damit spricht er der steirischen Wirtschaft aus der Seele. „Der Energieverbrauch hat auch in der Steiermark in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Die Schere zwischen Verbrauch und inländischer Produktion wird immer größer“, weist WK-Präsident Josef Herk auf die Dringlichkeit des Kraft­ werksaus­ baus in der Steiermark hin.

Seit fast zehn Jahren wird Strom nach Österreich importiert. „Lediglich 56 Prozent des steirischen Energiebedarfs werden von uns abgedeckt“, lässt Kois Zahlen sprechen. Ein Aufbeziehungsweise Umbruch in der heimischen Energiewirtschaft sei ohnehin dringend notwendig. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Österreich sich im Konzert der EU-Staaten dazu verpflichtet hat, den Anteil an erneuerbarer Energie bis zum Jahr 2020 auf 34 Prozent zu erhöhen. Derzeit beträgt der Anteil in der Steiermark nur rund 20 Prozent. Bereits vor knapp drei Jahren hat die WK Steiermark gemeinsam mit den steirischen Sozialpartnern eine Strategie

Fotos : Fotolia

In der Wasserkraft hat die Steiermark noch viel Aufholpotenzial.

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Aktuell

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auf die Mühlen der Wirtschaft für die Entwicklung im Energiebereich vorgelegt, „die dezidiert auch den Ausbau der Wasserkraft-Ressourcen in unserem Land betont“, sagt Herk.

Potenziale Das Ausbaupotenzial für die Wasserkraft sei jedenfalls da: laut Gutachten das zweitgrößte nach Tirol. Bis dato beläuft sich die Leistung der bestehenden Wasserkraftwerke auf 3300 GWh, „was uns im Bundesländerranking an die vorletzte Stelle setzt“, stellt Herk fest. Aus Sicht der Sozialpartner wäre aber in jedem Fall ein Ausbau im Ausmaß von zumindest 1130 GWh in den kommenden Jahren realistisch. Damit könnten im Bereich der fossilen Strom-

erzeugung in Summe 28,7 Prozent der verwendeten Mengen an Kohle, Erdöl und Erdgas ersetzt werden. Wasserkraft sei nicht nur eine saubere Sache, auch der Wirkungsgrad sei mit etwa 90 Prozent sehr hoch, „und mittelbar bietet der Bau von Wasserkraftwerken zudem die Möglichkeit von Mehrzwecknutzungen, wie das geplante Murkraftwerk zeigt“, betont WK-Präsident Herk, und Kois fügt überzeugt hinzu: „Man wird letztlich um ein Naherholungsgebiet reicher – mit vielen Grünpflanzen, einer besseren Wasserqualität und einem größeren Fischbestand.“ Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Energiebedarf und heimische Produktion liegen derzeit weit auseinander.

Das Murkraftwerk wird auch als Naherholungsort Energie bringen.



Foto: Jungwirth

Josef Herk

Oswin Kois

Zahlen, Daten, Fakten • Bislang wurden in die Planungen des Murkraftwerks rund 1,3 Millionen Euro investiert. • Nahziel der Energie Steiermark: UVP-Bescheid bis Ende des Jahres.

• Bis 2020 soll der Anteil an erneuerbarer Energie auf 34 Prozent erhöht werden. Iststand: 20 Prozent. • Derzeitige Energie aus Wasserkraft: 3300 GWh.

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Aktuell

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Schöne neue Foto: Fotolia

Dieses Bild ist von gestern: Geht es nach den Mobilfunkern, hat der Computer als Arbeitsplatz ausgedient.

Die Mobilfunkbranche befindet sich im Umbruch. Steirische Unternehmen basteln eifrig mit an der schönen neuen Medienwelt. Die Mobilfunkbranche erlebt eine Revolution. Machte bisher den größten Anteil des Nutzerverhaltens die Sprachkommunikation aus, nimmt nun die Menge an mobil versendeten Daten die Spitzenposition ein. „Die Zukunft ist mobil, das ist jetzt noch viel klarer als vor einem Jahr“, stellt der steirische IT-Berater Peter Höflehner fest. „Statt eines Computers kann ich heute

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auch ganz einfach ein Mobiltelefon zum Arbeiten verwenden – und das ist schon rein aus Kostengründen interessant.“ Um diese mobile Zukunft auszuloten, trifft sich die Elite der Kommunikationsbranche diese Woche beim Mobile World Congress in Barcelona. Schließlich ist das Handy als Alternative zum Arbeitsplatz Computer nicht nur für Privatpersonen interessant: Rund um die mobile Revolution hat sich eine ganze Industrie gebildet, die die neuen Geräte beständig mit Programmen und Services füttert. Wer einen Blick in die Welt von morgen werfen will, wird aber auch in

der Steiermark fündig, denn auch hier basteln Firmen und Forschungseinrichtungen an der Zukunft.

Möglichkeiten ausreizen Eines dieser Unternehmen ist ExThex mit Sitz in Graz. ExThex baut vor allem auf die Erfahrungen seiner Mitarbeiter im Bereich E-Government und E-Health, also der elektronischen Abwicklung von Behördenwegen bzw. der Einbindung elektronischer Geräte bei medizinischen Untersuchungen. „Im Wesentlichen versuchen wir, die Möglichkeiten und Vorteile der neuen Endgeräte auszureizen“, erklärt Geschäftsführer Oliver

Wirtschaft

Bernecker das Ziel des Unternehmens. „In fünf bis zehn Jahren wird alles mobil möglich sein. Das gesamte Tun des Menschen wird sich dahingehend anpassen – vom Geschäftsleben über den ServiceBereich bis hin zum Freizeitverhalten.“ Die Möglichkeiten der neuen Endgeräte ausgereizt hat ExThex zum Beispiel mit dem Programm „Urban Touch Graz“, einer digitalen Stadtkarte der Murmetropole. Damit kann man das Grazer Zentrum erkunden, das digital mit Informationen wie etwa Veranstaltungsankündigungen angereichert wird. Der User kann die Grazer Altstadt aber

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„Bewusstsein fehlt“

auch aus der Luft beobachten oder sich am Handy zeigen lassen, wie die Stadt früher ausgesehen hat.

Intelligent und mächtig Die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung Evolaris nähert sich dem Phänomen Mobilfunk auch von der theoretischen Seite. „Wir sind keine Programmierbude, sondern eine Innovationsschmiede“, bringt Geschäftsführer Christian Kittl den Unterschied zu anderen Unternehmen auf den Punkt. „Das Entwickeln von Programmen steht bei uns am Schluss der Dienstleistung, zuvor führen wir eine umfassende Ana-

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lyse durch.“ Als Innovationsschmiede legt Evolaris seinen Schwerpunkt auf Unternehmen, die mithilfe der neuen Technologien den Kontakt zu ihren Kunden verbessern möchten. „Wir konzentrieren uns auf den Einsatz von mobilen Endgeräten im Geschäftsleben“, erzählt Kittl. „Ob ich ein Ticket am Parkautomaten lösen möchte oder mir eine Fahrkarte in der Straßenbahn kaufen will – letztlich wird sich der Komfort, den diese neuen Technologien bieten, durchsetzen. Das Handy wird immer intelligenter und mächtiger.“ Markus Rodlauer markus.rodlauer@wkstmk.at

ubit

news

Problem?... gelöst!

Andreas Zierler cken oder Fotos aufzunehmen, sondern ich kann damit etwa auch meine Alarmanlage oder andere Systeme steuern. Fürs Geschäftsleben bedeutet das: Mein Büro ist dort, wo mein mobiles Endgerät ist. Worauf sollte man beim Kauf eines Smartphones achten? Zierler: Früher kam es neben einer gewissen Markentreue vor allem darauf an, welche Zusatzfunktionen ein Handy besitzt. Heute haben sich die Modelle einander so angenähert, dass es mittlerweile vor allem auf das Betriebssystem ankommt. Jedes Betriebssystem hat Vor- und Nachteile, ich muss mir also überlegen, was für mein Unternehmen Sinn macht. Andreas Zierler ist Geschäftsführer von Grün Kommunikationslösungen.

Der Mobilfunk-Markt 90 Prozent der Weltbevölkerung leben an Orten, die von einem Mobilfunknetz abgedeckt werden. Weltweit hat es Ende letzten Jahres 5,3 Milliarden Mobilfunkverträge gegeben – rein rechnerisch kommt also ein Handy auf jeden, der älter ist als zehn Jahre. Während in den Entwicklungsländern vor allem noch ältere Handys benutzt werden, wurden allein im letzten Quartal 2010 bereits mehr als 100 Millionen Smartphones verkauft. Experten glauben, dass die SmartphonePenetration in Österreich im Jahr 2015 113 Prozent betragen wird.

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen beschreiten innovative und zukunftsträchtige Wege. Über 50 % aller Betriebe in Österreich sind heute EPU. Die Selbständigkeit bedeutet neben Selbstverwirklichung auch Selbstverantwortung. Wirtschaftliche Veränderungen erfordern ständige persönliche (Neu-)Orientierung und Zielfokussierung. All das

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Welt

Wie erleben Sie den Umbruch in der Mobilfunkbranche? Andreas Zierler: Vor allem bei privaten Neukunden erleben wir einen Smart­ phone-Boom. Aber auch Firmen greifen immer öfter zum Smartphone für ihre Mitarbeiter. Leider fehlt es aber gerade bei den Businesskunden am Bewusstsein, was sich mit einem Smartphone überhaupt alles anstellen lässt. Ich denke dabei nicht nur an die Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben, sondern auch an etwaige Sicherheitsprobleme. Kommt so ein Smartphone einmal abhanden, ist der Zugang zu vertraulichen Firmendaten für Dritte oft sehr einfach. Worin genau besteht der Unterschied zur herkömmlichen Mobiltelefonie? Zierler: Mobile Endgeräte werden zunehmend zum zentralen Kommunikationsmittelpunkt. In Zukunft werden sich die Möglichkeiten des Handys nicht mehr nur darauf beschränken, zu telefonieren, SMS zu schi-

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Natur pur für Haut und Haar Ringana-Chef Andreas Wilfinger war mit herkömmlichen Kosmetika unzufrieden und gründete sein eigenes Unternehmen.

Eine Recherche über Kosmetika brachte Andreas Wilfinger auf die Idee, Naturkosmetik zu produzieren.

Eine Serie der „Steirischen Wirtschaft“ Sie kennen eine interessante Unternehmerpersönlichkeit? Schicken Sie Ihre Vorschläge an petra.mravlak@wkstmk.at

Etwa 500 Pakete pro Tag verlassen die Poststelle des Rin­ gana-Headquarters im malerischen Schloss Hartberg. Ziel: Kunden in Österreich, Deutschland, aber auch in der Schweiz und Italien. Das Sortiment des Kosmetikherstellers umfasst 50 Produkte, vom Feuchtigkeitsserum über Zahnöl bis zur Nah-

rungsergänzung. Firmenchef Andreas Wilfinger verzichtet völlig auf Konservierungsmittel, künstliche Duft- und Farbstoffe, Mineralöl, Formaldehyd und tierische Rohstoffe. „Das bringt zwangsläufig eine geringere Haltbarkeit mit sich, denn je wertvoller und natürlicher die Wirkstoffe, desto weniger

Andreas Wilfinger Frühaufsteher oder Langschläfer? Langschläfer; so lang wie es nur irgendwie geht. Ich

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gehe auch gern spät schlafen. Fernsehen oder Lesen? Mittlerweile lese ich sehr viel: Fachliteratur, Krimis und Frauenzeitschriften – gezwungenermaßen. Risiko oder Sicherheit? Ich bin ehrgeizig und habe von Null weg etwas aufgebaut, ohne Risiko geht so etwas nicht.

Serie

stabil sind sie“, klärt der Hartberger auf. Um die frischen Produkte so rasch wie möglich zu den Kunden zu bringen, wird auf Lagerzeiten und Zwischenhändler verzichtet. In Handarbeit werden Kleinmengen produziert, die direkt an die Endkunden gelangen.

Zahnputztante Für den Wirtschaftsstudenten und seine Lebensgefährtin Ulla Wannemacher, Kindergartenpädagogin, war der Auslöser für den Einstieg in die Kosmetikbranche der Besuch der „Zahnputztante“ im Fleisch oder Gemüse? Kaum Fleisch, meine Partnerin ist Vegetarierin. Wenn sie kocht, gibt es kein Fleisch. Österreichurlaub oder Fernreise? Unser Traumurlaubsziel sind die Malediven. Und einmal im Jahr fahre ich mit dem Motorrad durch Kambodscha.

Kindergarten des Sohnes. „Es wurde Zahnpasta verteilt, ich habe über die Inhaltsstoffe zu recherchieren begonnen und war schockiert“, erinnert sich Wilfinger. Die Idee, Naturkosmetik herzustellen, war geboren. Das Wissen darüber hat sich der zweifache Vater selbst angeeignet. So wie er sich anfangs auch mit EDV und Drucksorten selbst auseinandergesetzt hat. „Lieber semiprofessionell reüssiert als professionell gescheitert“, schmunzelt Wilfinger. Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

www.ringana.com 1996 begann Andreas Wilfinger gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ulla Wannemacher, Frischekosmetik zu produzieren. Heute sind Nahrungsergänzungsmittel zweites Standbein und die Firma zählt 40 Mitarbeiter. Umsatz 2010: 9 Millionen Euro, 2011 sollen es 11 Millionen sein. Wiederbestellraten: 70 %.

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Spezialisten bilden sich weiter Je komplexer die Anlagen werden, mit denen man die Sonnenenergie erfolgreich nutzt, desto mehr wird dafür Detailwissen unabdingbar. „Gerade die Solartechnologien sind außerordentlich bildungsintensiv“, betont Alfred Pfund. „Und ich finde es sehr wichtig, dass das Wifi mit seinen Ausbildungen auf die verschiedenen beruflichen Vorkenntnisse eingeht und auch besondere Details aufgreift.“ Alfred Pfund ist Geschäftsführer von Elektro Pfund, „einem traditionellen Elektroinstallationsunternehmen“ mit 73 Mitarbeitern, und von „E1“, einem auf Alternativenergien spezialisierten Unternehmen mit 38 Mitarbeitern. „Ein Themenbereich, den man bisher als einen von vielen gesehen hat, gewinnt bei Photovoltaikanlagen besondere Bedeutung: Das ist der Blitzschutz. Hier hat das Wifi vorbildlich mit einem speziellen Seminar reagiert.“

Alfred Pfund: „Bildungsintensive Technologien“ Am Kompetenzzentrum für Energie-, Klima- und Installationstechnik des Wifi können sich Elektrotechniker und Fachplaner konkretes Knowhow zu Einsatz und Anwendung von Geräten zum Blitzschutz für Photovoltaikanlagen sichern. In verschiedensten Seminaren und Lehrgängen vermittelt das Wifi aktuelles Wissen für Spezialisten in der Nutzung von Alternativenergien.

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satz von situationsgerechten Führungsmaßnahmen zu trainieren. Dazu gibt es am Wifi Seminare für verschiedene Führungsebenen, von leitenden Mitarbeitern bis zu Vorarbeitern, es gibt Seminare zu den Grundlagen des Führungsverhaltens und der Teamführung; und es gibt die umfassende Weiterbildung zur Entwicklung einer authentischen, gefestigten Führungspersönlichkeit in der FührungskräfteAkademie des Wifi.

Führung Die nächsten Termine für Unternehmer und Mitarbeiter: Erfolgreiches Führungsverhalten im Team, 2.–3. 3., Wifi Süd Richtig führen kann man lernen, 11.–12. 3., Wifi Graz Führungskräfte-Akademie, Informationsabend 28. 4., 18 Uhr, Wifi Obersteiermark Anmeldung: Tel. 0316/602-1234 www.stmk.wifi.at/fuehrung

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Karriere

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Konsul Hornig neuer Doyen des Corps Honorarkonsul zu sein ist für Johannes Hornig bereits seit 25 Jahren „Ehrensache“. Schon sein Vater Johann Hornig hat 13 Jahre lang Finnland in der Steiermark vertreten. Vererbbar ist das Amt allerdings nicht, die Bestellung erfolgt auf Empfehlung des Vertretungslandes durch den Landeshauptmann.

35 Honorar-Konsulate Insgesamt 35 Honorarkonsulate bilden auf steirischem Boden ein hochkarätiges Netzwerk, das fast ausschließlich von Unternehmern getragen wird. Hornig: „Die Vertretung eines Landes kostet doch Zeit und auch Geld, beides muss man sich leisten können.“ Einen finanziellen Gegenwert gibt es für den Einsatz nicht, „auch wenn das viele annehmen“. Aufwendungen werden auch nicht steuerlich anerkannt, das heißt, alles muss aus eigener Tasche finanziert werden. Ums Geld geht es den Honorarkonsuln aber ohnehin nicht, vielmehr darum, die Achsen aus der Steiermark ins europäische

Ausland und darüber hinaus zu ziehen. Hornig: „Es geht um den wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Austausch mit den jeweiligen Vertretungsländern, der natürlich seit dem Fall der EU-Grenzen um vieles umkomplizierter geworden ist.“ Als Doyen der steirischen Honorarkonsuln hat der 68-Jährige als Dienstältester die Nachfolge von Depisch angetreten. Die Aufgabe von Hornig ist es, die Interessen des Corps zu koordinieren, gemeinsame Auftritte zu planen, zu organisieren und auch regelmäßige Treffen abzuhalten. „Wir bündeln unsere Kompetenzen zum Vorteil der Steiermark, die wir gezielt einsetzen, wenn sie gefragt sind. Wir sind Kommunikatoren auf höchster Ebene.“

Konsumentenpolitiker Ausgesperrt bleibt allerdings die Politik, „in die wir uns in keinem Vertretungsland einmischen“. Hornig selbst ist ohnehin ein erklärter Konsumentenpolitiker: „Trinkt alle Hornig-Kaffee und -Tee“. Mit Ehefrau Edith, Konsulin von Sri Lanka, führt er ein Doppelkonsulat unter einem Dach. Sie steht dem Doyen auch als Generalsekretärin organisatorisch zur Seite. Einziges Dopingmittel der vielbeschäftigten Konsuln: Kaffee!

Foto: Fischer

Johannes Hornig ist der neue Sprecher des konsularischen Corps. Der „Doyen“ hat die Nachfolge von Herbert Heinrich Depisch angetreten.

Kaffee und Konsulat, zwei Eckpfeiler im Leben von Johannes Hornig

Die steirischen Honorarkonsuln und ihre Vertretungsländer Dr. Drasko Acimovic, Ukraine; Mag. André Bardeau, Rumänien; Präsident KR Kurt David Brühl, Großbritannien; Johann Christof, Litauen; Präs. KR Dipl.Ing. Dr. h. c. Dieter Eigner, Georgien; Gen.-Dir. Mag. Dr. Gerhard Fabisch, Königreich Schweden; Dipl.-Ing. Gerhard E. Franz, Königreich Belgien; Dr. h.c. Marianne Graf, Albanien; Dr. Gunter Griss,

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Brasilien; Präs. Dr. Franz HarnoncourtUnverzagt, Großherzogtum Luxemburg; w. Hofrat Dr. Nikolaus Hermann, Kroatien; Dr. Mag. Jörg Hofreiter, Bosnien-Herzegowina; KR Johannes Hornig, Finnland; Edith Hornig, Sri Lanka; Dipl.-Ing. Michael Ksela, Königreich Marokko; Gen.-Dir. Dr. Wolfgang Leitner, Deutschland; Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hel-

mut List, Korea; Dkfm. Günter J. Müller, Frankreich; OMR Primarius Dr. Günther Nebel, Kasachstan; Dkfm. Mag. Dr. Kurt Oktabetz, Slowenien; w. Hofrat Dr. Gerold Ortner, Polen; DI Mag. Ägyd Michael Pengg, Tschechien; Dr. Martin ­Pia­ty, Niederlande; Dir. Mag. Volker Pichler, Slowakei; Mag. Tino F. Pölzer, Lettland; Karl Hans Polzhofer, Mo-

Wirtschaft

sambik; Prof. Ing. Sepp Prugger, Chile; Mag. Rudolf Roth, Ungarn; Dr. Heinz Scheid­bach, Norwegen; Mag. ­Michael Friedrich Seidl, Estland; Dr. Rohtraut Skatsche-Depisch, Südafrika; Univ.Doz. Dr. Dieter Szolar, Serbien; Angelo Urban, Republik Italien; Mag. Friederike Weitzer, Dänemark; Dr. Georg Wolf-Schönach, Schweiz

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Du strahlst, obwohl Du in Pension gehst?

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Sie wollen ein Unternehmen übergeben/übernehmen? Sie suchen einen Nachfolger für Ihr Unternehmen? Sie haben Fragen zum Thema Betriebsnachfolge? Ihr Draht zu Follow me: 0316/601-600 www.wko.at/stmk/followme

STADT GRAZ Stadträtin Mag. (FH) Sonja Grabner

Foto: Stadt Graz/Fischer

„Für mich als Stadträtin des größten Wirtschaftsraums der Steiermark sind erfolgreiche Betriebsübergaben von enormer Bedeutung. Follow Me schafft ein Bewusstsein für diese Thematik und hilft Betriebsübergaben kompetent einzuleiten und nachhaltig durchzuführen. Das Resultat spricht für sich: Ausgehend vom Wirtschaftsressort der Stadt Graz als Impulsgeber hat sich Follow Me steiermarkweit als Erfolgsprojekt etabliert.“

Gerade in der Anfangsphase ist es sowohl für angehende Unternehmer, die einen Betrieb gründen, wie für Übernehmer von großer Wichtigkeit einen vertrauensvollen Ansprechpartner zu haben. Graz wird nicht umsonst Stadt des Wissens und Stadt der Dienstleistungsqualität genannt.

Rund 1.400 Mal wurden in Graz Wissen, Erfahrung und damit sehr traditionsreiche Betriebe übergeben. Weitere 2.000 Betriebe stehen in den nächsten Jahren vor einem Generationenwechsel, der nur in rund 50% aller Fälle in der eigenen Unternehmerfamilie vollzogen wird. Ich bin stolz, dass das österreichweit einzigartige Vorzeigeprojekt Follow me seine Wurzeln in Graz hat. Durch Follow Me bleiben Traditionsbetriebe erhalten, Arbeitsplätze werden langfristig abgesichert. Ein wichtiger Beitrag auch im Sinne der Nahversorgung, schließlich möchten wir auch weiterhin dafür sorgen, dass man in Graz ein breites Angebot an Waren und Dienstleistungen direkt vor der Haustüre vorfindet.

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Der unkontrollierte Abbruch von Gebäuden macht ein qualitätsvolles Recycling der anfallenden Materialien unmöglich.

Baurestmassen fachgerecht entsorgen Die vermeintlich kostengünstige Entsorgung von Baurestmassen kann zu bösen und vor allem teuren Überraschungen führen. Bis zum Jahr 2020 müssen mindestens 70 Prozent aller anfallenden Baurestmassen wiederverwertet werden, das schreibt eine EU-Richtlinie vor. „Derzeit gestaltet sich die umweltgerechte Abtragung von Gebäuden mitunter schwierig“, weiß Hans Hierzer, Geschäftsführer eines Bauunternehmens. Denn bei Bauverhandlungen werde dieses Thema oft nur am Rande behandelt, und vermeintlich kostengünstige Entsorgungsvarianten, etwa durch eine Parkplatzanschüttung oder eine Lagerplatzbefestigung, kann Bauherrn und Ausführenden an den Rand

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der Illegalität bringen. Die Folgen: Von den negativen Auswirkungen auf die Umwelt und dadurch ausgelösten Verwaltungsverfahren abgesehen, können durch den nicht rechtskonformen Einbau von Restmassen auch noch enorme Altlastensanierungsbeiträge anfallen. Wichtig wäre es deshalb, dass Baubehörden die Entsorgungswege der bei einem Bauvorhaben anfallenden Restmassen bereits im Baubescheid konkret festlegen. Über den richtigen Umgang mit Baurestmassen informiert nun eine Veranstaltung in der Stadthalle Graz (siehe Infokasten): Das Programm spannt einen Bogen aus praxisorientierten Informationen von der Planung eines Bau- oder Abbruchvorhabens über die Bauverhandlung bis hin zum Bau bzw. Abbruch und der Beseitigung der Abfälle. Baurestmassen und

Aushubmaterialien machen mit knapp 30 Millionen Tonnen den größten Abfallstrom in Österreich aus. „Beton und Ziegel werden bereits wieder aufbereitet“, sagt Herwig Glössl, Leiter des Arbeitskreises Deponien. „Gipskarton, Heraklith oder vermischte Restmassen enden aber nach wie vor auf der Deponie.“ Petra Mravlak petra.nravlak@wkstmk.at

Medieninhaber und Herausgeber: Wirtschaftskammer Steiermark, 8021 Graz, Körblergasse 111–113, Tel. 0316/601-657, Fax 0316/601-308 Verleger: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Reitschulgasse 5, 8010 Graz; Geschäftsführer: Bruno Rabl, Tel. 0316/817090, info@mema.at Redaktion: Anja Genser, Bakk. techn. (Chefin vom Dienst), Mag. Petra ­Mravlak (Redakteurin)

Wirtschaft

Infoveranstaltung Über den richtigen Umgang mit Baurestmassen: Was Bürgermeister, Baubehörden, Planer, Baufirmen, Recycler und Entsorger wissen sollten – 24. März 2011 von 9 bis 13 Uhr in der Stadthalle Graz, Messeplatz 1. Anmeldung unter www.abfallwirtschaft.steiermark.at

Kontakt: redak­tion.stwi@wkstmk.at Produktion: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Graz Anzeigenverwaltung: MEMA Medien Marketing G.m.b.H, Reitschulgasse 5, 8010 Graz, Tel. 0316/817090, Fax DW 51, anzeigen.stwi@mema.at Druck: Druck Styria, Graz Fotos ohne Autorenhinweis stammen aus unserem Archiv. Die in mit „Werbung“ gekennzeichneten Artikeln vertretene Meinung muss nicht mit jener der Wirtschaftskammer Steiermark übereinstimmen. Die inhaltliche Verantwortung selbiger liegt beim jeweiligen Auftraggeber. Verbreitete Auflage Inland (1. Hj. 2010): 58.784

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Der Kampf um die Besten hat begonnen Im vergangenen Jahr haben 5766 steirische Jugendliche eine Lehre begonnen. In den 5163 Betrieben und 21 überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen wurden insgesamt 19.298 Lehrlinge ausgebildet. Dass die Zahl der Lehranfänger trotz sinkender Geburtenzahlen im Vergleich zu 2009 gehalten werden konnte, kann den demografischen Trend und die damit verbundenen Schwierigkeiten aller Voraussicht nach aber nicht aufhalten. Die rückläufige Entwicklung ist für die heimischen Betriebe eine große Herausforderung, denn in Zukunft werden immer weniger Jugendliche vorhanden sein, erklärt der Leiter der Lehrlingsstelle der WK, Gottfried Krainer. „Das spüren die Unternehmer bereits. Deshalb wird der Wettkampf um die talentiertesten Lehrstellenbewerber Jahr für Jahr immer früher gestartet.“

Lehrstellenbörse Viele Betriebe sichern sich bereits in der Zeit nach den Weihnachtsfeiertagen bis rund um Ostern die zukünftigen Lehrlinge. Krainer: „Der Wettkampf läuft bereits. Wer im Herbst eine Lehrstelle frei hat, sucht jetzt. Je später man damit beginnt, desto schwieriger wird es, geeignete Bewerber zu finden, denn dann sind die Besten schon weg.“ Um den steirischen Unternehmern eine zusätzliche, gute Möglichkeit zu bieten, ihre offenen Lehrstellen in der Öffentlichkeit zu kommunizieren, wurde in Ko-

operation mit dem AMS die „Steirische Lehrstelleninitiative 2011“ ins Leben gerufen. Eine gemeinsame Lehrstellenbörse vernetzt Unternehmen und Jugendliche, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind. Der Landesgeschäftsführer des AMS Steiermark, Karl Heinz Snobe: „Zusätzlich unterstützen wir die Unternehmen auch aktiv. Die Lehrlingsvermittlung bietet Betrieben die Möglichkeit einer gezielten Beratung und persönlichen Unterstützung bei der Suche und Auswahl von Lehrlingen.“ Weitere Informationen: wko.at./lehrstellenboerse sowie www.ams.at/stmk Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

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Freitag, 18. Februar 2011

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Der Wettkampf um geeignete Lehrlinge beginnt immer früher. Viele Unternehmer suchen bereits jetzt die Mitarbeiter von morgen.

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Wirtschaft

09.02.11 16:44

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Die Zukunft der Medienbranche Styria-Vorstand Wolfgang Bretschko über die Folgen der Digitalisierung von Medien und seine Erfahrungen in südosteuropäischen Märkten.

In der Medienbranche ist von einem Umbruch die Rede. Worum geht es da genau? Bretschko: Der Umbruch ist durch die Digitalisierung von Medien gekennzeichnet. Der Wettbewerb, der für Medien früher eher lokal begrenzt war, wird plötzlich internationalisiert. Wir haben nun Mitbewerber wie Google und Facebook. Heute gibt es auch viel mehr Geräte, auf denen man Medien nutzen kann. Welche Nische hat die Styria Media Group gefunden? Bretschko: Unsere DigitalStrategie fußt auf drei Säulen. Neben den Online-Auftritten unserer Printmedien und Kleinanzeigenportalen möchten wir in Zukunft auch in andere mediennahe digitale Geschäftsfelder investieren. Dafür wird eine Unit gegründet, die speziell in diesem Bereich Akquisitionen tätigen und Unternehmen entwickeln wird. Ganz konkret: Wie lange wird es gedruckte Zeitungen noch geben? Bretschko: Ich wage die Prognose, dass es bis 2020 sicher noch gedruckte Zeitungen geben wird. Die gedruckte Zeitung hat auch jetzt noch ihren Stellenwert und ihren Sinn.

Fotos: Fischer

„In Südosteuropa kann man jetzt zu anderen Preisen akquirieren als vor der Krise.“

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Wirtschaft

Wie muss die Zeitung 2020 aussehen, um mit Online-News mithalten zu können? Bretschko: Sie wird deutlich mehr Hintergrundinformationen bieten müssen. Ich könnte mir vorstellen, dass im Jahr 2020 Zeitungen von Montag bis Donnerstag in digitaler Form erscheinen und es am Wochenende ein starkes gedrucktes Angebot geben wird. Unter der Woche gäbe es Breaking News, am Wochenende Hintergründe.

Freitag, 18. Februar 2011


und Potenziale in Südosteuropa Wird sich mit dem Umbruch in der Medienbranche auch die Werbewirtschaft verändern? Bretschko: Sie hat sich schon verändert. Ähnlich wie die Leser heute mehr Produkte haben, die sie nutzen können, haben Werbetreibende mehr Möglichkeiten, zu werben. Es wird kolportiert, dass Google im letzten Jahr 80 bis 100 Millionen Euro in Österreich umgesetzt hat. Warum konnte die Styria Media Group so erfolgreich in Südosteuropa Fuß fassen? Bretschko: Wir haben uns im richtigen Augenblick dorthin bewegt. Wir sind nun seit zehn Jahren dort und haben viel investiert. Das macht sich jetzt bezahlt. Wie unterscheiden sich südosteuropäische Medienmärkte vom österreichischen? Bretschko: Österreich ist ein sehr stark von Abos getriebener Markt. 90 Prozent der Auflage der Kleinen Zeitung gehen ins Abonnement. In Kroatien ist der Einzelverkauf sehr wichtig. Der österreichische Medienmarkt ist außerdem sehr gesättigt. Slowenien und Kroatien gehören zu den Emerging Markets. Aktuell ist, dass die Wirtschaftskrise insbesondere Kroatien deutlich stärker getroffen hat als zum Beispiel Österreich. Während wir hier sagen können, dass die Krise überwunden scheint, sind wir in Kroatien noch in der Krise. ins. Zehetner-Consulting

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Wie haben sich Ihre Projekte in Südosteuropa in der Krise entwickelt? Bretschko: Ich glaube, dass wir sie gut überstanden haben, insbesondere 24 sata, unser Marktführer in Kroatien. Es ist allerdings nicht ohne schmerzhafte Restrukturierungsmaßnahmen gegangen. Wäre Südosteuropa Ihrer Meinung nach auch für Unternehmer anderer Branchen interessant? Bretschko: Für die Styria Media Group hat sich der Schritt nach Südosteuropa mehr als ausgezahlt. Neue Wachstumschancen haben sich dort ergeben und wir haben insgesamt als Konzern davon profitiert. Gibt es Parameter, an denen man einen Zukunftsmarkt messen kann? Bretschko: Das hängt von der Branche ab. Zuerst schaut man sich die Wettbewerbssituation an, schaut, ob es dort etablierte Player gibt. Man braucht einen Kriterienkatalog, der speziell für das eigene Geschäft von Interesse ist. Es geht also um eigenes Wissen und andererseits um Marktforschung sowie regionale Partner? Bretschko: Genau. Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, auf lokale Partner und ihr Know-how zu setzen. Heute kommen kroatische Manager oft zu uns nach Graz und bringen ihre Ideen in unsere Projekte ein.

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08.02.2011

18:13 Uhr

Wie wichtig ist dieser Knowhow-Austausch? Bretschko: Sehr wichtig. Zwischen Graz und unseren Standorten in Süd- und Südosteuropa gibt es einen regelmäßigen Austausch, in dem die Best Cases besprochen werden. Unsere Leute aus Kroatien sind Vorreiter, was das Einbetten von Inhalten in Facebook betrifft. Eine Expansion ist keine Einbahnstraße. Als Unternehmen kann man auch viel von jüngeren Standorten in anderen Märkten dazulernen. Wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Expansion nach Südosteuropa? Bretschko: Das hängt von vielen Dingen ab. Aber Fakt ist, dass man dort jetzt Unternehmen zu anderen Preisen kaufen kann als vor der Krise. Sollte man dennoch vorsichtig sein? Bretschko: Selbstverständlich. Das Internetgeschäft entwickelt sich gerade sehr dynamisch in diesen Ländern. Da ist Vorsicht geboten, da wieder eine Blase entstehen könnte. Manchmal ist es ratsam, nicht in Hypes, sondern danach, während einer Depression zu investieren. Wenn man zukaufen möchte, muss man sich fragen: Wann kann ich günstig akquirieren? Danach ist es sehr wichtig, Geduld zu haben und konsequent zu sein. Das Interview führte Hannes Fromm. redaktion.stwi@wkstmk.at Seite 1

Wolfgang Bretschko Nach Abschluss seines Doktoratsstudiums der Rechtswissenschaften begann Bretschko 1992 als Trainee bei der Styria Media Group. Im Herbst 2010 trat Horst Pirker als Vorstandsvorsitzender zurück. Seither bildet Wolfgang Bretschko mit Klaus Schweighofer das Vorstandsduo der Styria Media Group.

Gesucht wird:

Beteiligungsmöglichkeit an Arbeitskräfteüberlassungsunternehmen in ganz Österreich. Angesprochen werden in erster Linie Unternehmen in der Größe von EUR 1,0 Mio. bis max. 10,0 Mio. EUR Jahresumsatz.

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Freitag, 18. Februar 2011

Wirtschaft

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Regierung und Sozialpartner konnten sich zu einer Lösung durchringen: Lehrlingsförderung gesichert, keine Anhebung der Lohnnebenkosten. Angesichts der durch die Wirtschaftskrise rasant angestiegenen Defizite im Insolvenz­ entgeltfonds stand die betriebliche Lehrstellenförderung in den vergangenen Wochen auf der Kippe. Aufgrund der millionenschweren Schulden des Insolvenzfonds musste Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner Ende Jänner die qualitätsorientierte Förderung „Ausbildungsnachweis zur Mitte der Lehrzeit“ aussetzen. Vor dem Hintergrund gekürzter Arbeitsmarktmittel infolge der Budgetsanierung, immer lauter

werdender Forderungen nach weiteren Kürzungen bei der Lehrlingsförderung sowie eines zunehmenden Drucks, den Beitrag der Betriebe zum Insolvenzfonds zu erhöhen, konnte jetzt zwischen Regierung und Sozialpartnern eine Lösung in Bezug auf die Lehrstellenförderung erzielt werden.

Lehrlingsförderung Ziel der Wirtschaftskammer war es, die Lehrlingsförderung so weit wie irgend möglich zu erhalten und jede Steigerung der Lohnnebenkosten abzuwehren. In Gesprächen mit den Regierungsmitgliedern, mit ÖGB und AK konnte WKÖ-Präsident Christoph Leitl wichtige Forderungen der Wirtschaft durchsetzen: • Die Beiträge der Unternehmen zum Insolvenzfonds wer-

den nicht angehoben. Es wird keine Anhebung der Lohnnebenkosten geben. • Dennoch bleibt die Finanzierung der Lehrstellenförderung aus dem Insolvenzentgeltfonds gesichert. Für die Lehrbetriebsförderung stehen weiterhin 0,2 Prozent der Beitragsgrundlage des Insolvenzfonds zur Verfügung, das sind allein heuer 155 Millionen Euro. • Die Basisförderung bleibt erhalten. Die Förderung „Ausbildungsnachweis zur Mitte der Lehrzeit“ bleibt allerdings ausgesetzt. „Damit haben wir eine für die Betriebe ganz wesentliche Unterstützung durchsetzen können. Wir haben zwar nicht alles erreicht, aber sehr vieles absichern können“, betont Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der WKÖ.

Die Finanzierung der Lehrstellenförderung bleibt weiterhin gesichert.

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Wirtschaft

Foto: Fotolia

155 Millionen Euro für Betriebe Der besondere Kündigungsschutz tritt später in Kraft.

Kündigungsschutz wurde gelockert Für Unternehmen in Österreich wird es einfacher, Menschen mit Beeinträchtigungen zu beschäftigen. Denn der besondere Kündigungsschutz für behinderte Menschen tritt künftig nicht mehr nach sechs Monaten in Kraft, sondern erst nach vier Jahren. Die beschlossene Erhöhung der Ausgleichstaxe betrifft Betriebe, die weniger als 25 Mitarbeiter haben, gar nicht. Stellt ein Unternehmen mit weniger als 25 Arbeitnehmern ohne gesetzliche Verpflichtung dennoch Menschen mit Behinderung neu an, kann nunmehr vom Bundessozialamt eine um 25 Prozent erhöhte Integrationsbeihilfe („Bonus 25/25“) gewährt werden. Für Unternehmen mit 25 bis 99 Arbeitnehmern steigt die Ausgleichstaxe von 223 Euro auf 226 Euro, ab einer Unternehmensgröße von 100 Mitarbeitern wird sie auf 316 Euro erhöht, ab 400 Mitarbeitern beträgt die Ausgleichstaxe 336 Euro. Behinderte Unternehmer sollen gegenüber behinderten Arbeitnehmern fördertechnisch gleich behandelt werden. Sie haben nun die Möglichkeit, behinderungsbedingte Mehrkosten pauschaliert geltend zu machen.

Freitag, 18. Februar 2011


Innovative Lebensmittel Es ist wieder so weit: Der Techfortaste-Award steht in den Startlöchern. Bereits zum dritten Mal werden herausragende Entwicklungen im Lebensmittelbereich mit dem Preis des steirischen Lebensmittelclusters ausgezeichnet. Für den mit insgesamt 12.000 Euro dotierten Award können sich alle steirischen Unternehmen bewerben, die sich mit Lebensmitteltechnologie, -verarbeitung, -qualität beziehungsweise Lebensmittelsicherheit beschäftigen, ebenso alle Be-

triebe, die lebensmittelspezifische Dienstleistungen anbieten. Den „Sonderpreis Indus­ trie“ widmet die Fachvertretung der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die Fachjury nominiert aus allen Einreichungen die besten acht. Diese Unternehmen haben dann die Möglichkeit, ihre innovativen Leistungen zu präsentieren. Bewertungskriterien: Marktpotenzial, Marktreife, Innovations- und Risikograd.

Teilnahme und Infos Die Verleihung findet im Rahmen der Techfortaste-Zukunftskonferenz am 18. Mai in Gleisdorf statt. Unternehmen können sich noch bis 15. März unter www.techfortaste.net/ award anmelden. Weitere Infos: www.techfortaste.net

Foto: Fotolia

Der steirische Lebensmittel­ cluster zeichnet auch heuer wieder die besten Innovationen der Branche mit den Techfortaste-Award aus.

Lebensmitteltechnologie: Die Innovativsten werden ausgezeichnet.

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zern. „Für Unternehmen ist es sehr wertvoll, sich über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von CSR auszutauschen und so voneinander zu lernen“, so Lisa Weber, Projektleiterin bei respACT. Am 8. Februar widmete man sich dem Thema Führung und dessen Relevanz bei der Umsetzung von CSR. Die Firma Deakon Degen zählt in jeglicher Hinsicht zu den steirischen Vorzeigebetrieben und verdankt dies vor allem ihrer charismatischen Führungspersönlichkeit Anneliese Degen.

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Zu Austausch und Vernetzung in Sachen gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen lud die Firma Deakon Degen im Rahmen des zweiten steirischen respACTMitglieder- & Interessententreffens am 8. Februar. respACT ist die Österreichische Unternehmensplattform für Corporate Social Responsibility (CSR) und nachhaltige Entwicklung und betreut derzeit 180 österreichische Unternehmen – vom Ein-Personen-Betrieb bis hin zum Großkon-

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Wirtschaftsreport 2010: Wir sind 4.393 283

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Regional­ stellenleiter Stefan Helmreich

Regionalstellenobmann Siegfried Breiner

Foto: Mediendienst

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„Graz-Umgebung ist steiermarkweit die Region mit dem größten Zuzug. Das möchten wir nutzen, um zur Region der Unternehmer zu werden. 85 Prozent der Unternehmer bei uns leiten Ein-Personen-Unternehmen, darauf müssen wir uns einstellen – mit neuen Strategien und neuen Konzepten. Vor allem die Jüngeren unter den Unternehmern können wir nur über neue Kanäle und Medien erreichen.“

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„Leider müssen wir uns vor allem auch mit gesellschaftspolitischen Problemen auseinandersetzen. Der Lehrlingsmangel bei uns in Hartberg liegt nicht so sehr daran, dass eine Lehre an sich unattraktiv wäre, sondern mehr an den vielen höherbildenden Schulen, die es bei uns in der Region gibt. Wir möchten vor allem das Bewusstsein für Frauen in der Wirtschaft und für die junge Wirtschaft schaffen.“

Regionen

Regionalstellenobmann Franz Perhab „Mit der kommenden alpinen Weltmeisterschaft in Schladming konzentriert sich bei uns momentan sehr viel auf den Tourismus. Das lässt uns natürlich sehr optimistisch in die Zukunft blicken, wir haben aber auch mit Problemen zu kämpfen. Die Verkehrsproblematik rund um die B320 ist leider immer noch nicht gelöst – da gilt es jetzt, den Ausbau zügig umzusetzen, der uns durch Förderung von Bund und Land ermöglicht wird.“

Regionalstellenobmann Erwin Fuchs „Die Region MürztalMariazellerland ist erfreulicherweise Spitzenreiter in der Steiermark, was den Rückgang der Arbeitslosigkeit betrifft. Besonders drastisch zeigt sich dies im Bezirk Mürzzuschlag. Dort klagen bereits die ersten Unternehmen über den Fachkräftemangel. Deshalb ist es in unserer Region besonders wichtig, den Facharbeitermangel durch alle erdenklichen Maßnahmen zu bekämpfen.“

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Steiermark Legende: 2.806

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WK-Mitglieder

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Gründer Die Zahl in Klammer ist die Anzahl der Beschäftigten im Bezirk.

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15.406 570

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4.014 291

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2.590

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253

2.848

Standort Steiermark • Im Jahr 2010 hat sich der Wirtschaftsstandort Steiermark zunehmend von der Krise erholt. • 4761 Unternehmensneugründun­ gen gab es 2010 in der Steiermark – damit ist fast der Wert des Krisenjahres 2008 erreicht (4981). • Die meisten Unternehmensneugründungen gab es in Graz und Graz-Umgebung, gefolgt von Weiz und Leibnitz. • Auch die Arbeitslosenzahlen haben sich erholt: Mit 336.456 Beschäftigten in der gewerblichen Wirtschaft gibt es ein Plus von über 7000 Beschäftigten, was vor allem auch regional spürbar ist.

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3.207 260 3.741 287

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Regionen

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Freitag, 18. Februar 2011

Rund 1300 Fachaussteller sorgen für eine innovative Leistungsschau mit viel Netzwerkpotenzial.

Die IFB in Brünn, die einzige Baumesse in Mittel- und Osteuropa, lockt vom 12. bis 16. April heuer erstmals mit einer Kooperationsbörse. „Stop4Businesses“ lautet das Motto der Kooperationsbörse „b2fair“ am 13. und 14. April im Rahmen der Messe. Ausstellern und Besuchern wird dabei auf Initiative des ICS die perfekte Plattform geboten, um internationale Geschäftskontakte zu knüpfen. Bereits im Vorfeld werden individuelle Bedürfnisse erhoben. Darauf basierend finden – nach vorheriger Information – im

Rahmen der Baumesse Brünn die Treffen mit den Wunschpartnern statt. Damit lassen sich Messeauftritt oder Messebesuch perfekt optimieren. Die Kosten: 150 Euro (netto, inkl. Eintritt) pro Firma.

1300 Aussteller Darüber hinaus bietet die Fachmesse die perfekte Plattform, um die Geschäftstätigkeit in Tschechien auszubauen oder erste Kontakte zu knüpfen. Immerhin zählt die IFB zu den fünf größten Branchenmessen in Europa, an der rund 1300 internationale Firmen aus der ganzen Welt teilnehmen. Die WKO ist mit einem eigenen Stand vertreten. Im

fachlichen Mittelpunkt stehen heuer die Kernbereiche energieeffizientes Bauen, Energieeinsparung, alternative Energien und Wärmetechnologien. Mit einem Fachbesucheranteil von 69 Prozent ist die IFB eine höchst gefragte Leistungsschau.

Anmeldungen Anmeldungen für die Kooperationsbörse (Besucher und Aussteller) bis 30. März: www.b2fair.com/ IFB2011. Anmeldungen und Infos auch: Michaela Ahlgrimm-Siess, Email michaela.ahlgrimm-siess@icsteiermark. at, Tel. 0416/501-560.

Service

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Trachtenstoffe Großhandel mit Textilien sucht Nachfolger, Trachtenstoffhandel und Trachtenproduktion. Derzeit 2 Mitarbeiter und 3 Handelsvertreter. Anfragen unter Tel. 0316/601-1101 oder 0316/601-765 bzw. followme@ wkstmk.at, ID 28996


Steuerzuschlag lung nicht genau, ist für diesen Betrag ein Steuerzuschlag in Höhe von 25 Prozent zu entrichten. Bisher wurde aufgrund der fehlenden Empfängernennung der Aufwand nicht als Betriebsausgabe anerkannt, wodurch 25 Prozent Körperschaftssteuer vom dadurch höheren Gewinn zu zahlen waren. Begründung für die Neuregelung: Die Nichtanerkennung als Betriebsausgabe reicht nicht aus, um den möglichen Vorteil auf Seiten des Empfängers auszugleichen. Bei einer Zahlung an eine natürliche Person würde diese einem Grenzsteuersatz von bis zu 50 Prozent unterliegen. Wird lediglich die Ausgabe bei der Körperschaft nicht anerkannt, könnte dadurch eine Einkommensteuer von bis zu 50 Prozent durch eine Körperschaftssteuer von 25 Prozent ersetzt werden. Der Steuerzuschlag soll diesen möglichen Vorteil beim Empfänger ausgleichen.

Das generelle Zugabeverbot – Gratis-Krawatte bei Kauf eines Anzugs – ist gefallen. Bei Geschäften zwischen Unternehmern bleibt es aufrecht. Nach dem Zugabeverbot gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) war es unzulässig, Verbrauchern Gratiszugaben neben Waren oder Leistungen anzukündigen, weil vor unsachlichen Kaufanreizen durch Kombiangebote geschützt werden sollte. Nun wurde durch den EuGH klargestellt, dass das Zugabenverbot gegenüber Verbrauchern mit der EU-Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken unvereinbar ist, selbst wenn das Verbot auch andere Ziele als den bloßen Verbrau-

• Servicetermine XX Patentsprechtag, 1. März, 9 bis 13.30 Uhr, WK Graz, 0316/601-765, angelika.janisch@wkstmk.at XX Steuersprechtag, 3. März (ganztags), WK Ennstal/Salzkammergut, 0316/601-9600, liezen@wkstmk.at XX Nachbar Türkei – Herausforderung und Chancen für steirische Unternehmen, Markteinstieg und -ausbau, 7. März, Industriellenvereinigung Graz, 0316/601400, office@ic-steiermark.at XX Steuertipps für Gründer, 8. März, 14 bis 16 Uhr, WK Graz, 0316/601600, gs@wkstmk.at XX Steuersprechtag, 10. März (vormittags), WK Mürztal-Mariazellerland,

Service

cherschutz verfolgt. Cornelia Schöllauf vom WK-Rechtsservice: „Das generelle Zugabeverbot gilt somit nur mehr zwischen Unternehmern.“ Bei Verbrauchergeschäften bedeutet diese geänderte Rechtslage jedoch nicht, dass sämtliche Gratiszugaben erlaubt wären. Schöllauf weist darauf hin, „dass gegenüber Verbrauchern nach wie vor zu prüfen ist, ob solche Ankündigungen unlauter, aggressiv oder irreführend sind“.

Kaufzwang Potenzielle Kunden dürfen nach wie vor nicht durch Werbegeschenke einem psychischen Kaufzwang erliegen, weil sich die angebotene Gratiszugabe – verglichen mit dem Warenwert – nicht mehr im Rahmen bewegt. Auch sonstiges

0316/601-9800, muerztal@wkstmk.at Steuersprechtag, 10. März (nachXX mittags), WK Leoben, 0316/6019500, leoben@wkstmk.at XX Unternehmenssanierung – Gewusst wie, 16. März, 15 bis 18 Uhr, WK Graz, 0316/601-601, rechtsservice@wkstmk.at XX Follow me Frühstück, 17. März, 9 bis 12 Uhr, Wifi Niklasdorf, 0316/601765, angelika.janisch@wkstmk.at XX Zollrecht ERFA, 17. März, 14.30 bis 16 Uhr, WK Graz, 0316/601-661, daniela.kozissnik@wkstmk.at XX Follow-me-Frühstück, 18. März, 9 bis 12 Uhr, Steiermärkische Sparkasse Gleisdorf, 0316/601-765, angelika.

unlauteres Anlocken ist unzulässig. Irreführend ist der Hinweis „Solange der Vorrat reicht“ für eine Zugabe, wenn die bereitgehaltene Menge an Zugaben nicht im angemessenen Verhältnis zur erwarteten Nachfrage steht.

Irreführung Weiters sollte sich der Wert einer Zugabe auf Ankündigungen finden, um eine Irreführung darüber zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für Werbungen, wo nicht feststellbar ist, um welchen Preis diese Gratiszugabe sonst zu kaufen ist. Nunmehr zulässige Zugabenankündigungen halten sich wertmäßig im Rahmen und täuschen die Kunden nicht. Wichtig ist daher, dass die Werbung alle wesentlichen Infor-

janisch@wkstmk.at XX Follow-me-Frühstück, 19. März, 9 bis 12 Uhr, WK Graz, 0316/601-765, angelika.janisch@wkstmk.at XX Steuersprechtag, 22. März (vormittags), WK Weiz, 0316/601-9000, weiz@wkstmk.at XX Gründer-Workshop, 24. März, 14 bis 17.30 Uhr, WK Graz, 0316/601-600, gs@wkstmk.at

Foto: Fotolia

Gibt es einen Steuerzuschlag, wenn ich den Rechnungsempfänger nicht nenne? Dazu Petra Kühberger: Ab der Veranlagung 2011 gibt es folgende Neuregelung: Bezeichnet eine Körperschaft (z. B. GmbH, AG) den Empfänger einer Zah-

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In der Doku „Mittelschicht“ ­analysieren Wirtschaftswissenschaftler Jean-Paul Fitoussi und Soziologe Berthold Vogel das Schrumpfen einer gesellschaftlichen Gruppe: 22. Februar um 20.15 Uhr, Arte.

Die Gratis-Krawatte darf

Petra Kühberger

Infos: Rechtservice, Tel. 0316/601-601

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Web 2.0, Online-Marketing und Medien der Zukunft – der E-Day der Wirtschaftskammer findet dieses Jahr am 3. März in der WK Wien, Wiedner Hauptstraße 63, statt. Infos: www.e-day.at. Foto: Fotolia

18. März: Follow-me-Frühstück

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Im WK-Service­ team für Sie da: Andrea Schinnerl

Das wohl bekannteste der englischsprachigen Wirtschaftsmagazine, das Forbes Magazine, bietet auf seiner Homepage Business-News von Investing über Lifestyle bis Leadership: www.forbes.com.

kein Lockangebot sein mationen wie den Wert der Zugabe und die Bedingungen der Aktion enthält. Das Gleiche gilt auch für Gewinnspiele, wenn sie wie Zugaben vom Kauf einer Ware oder Dienstleistung abhängig sind. Solche Ankündigungen sind gegenüber Verbrauchern nun auch über die bisherige Grenze von 21.600 Euro Gewinnspielwert möglich, wenn sie im Einzelfall nicht unlauter, aggressiv oder irreführend sind. Die genauen Grenzen dieser Werbung werden noch durch die Rechtsprechung auszuloten sein.

Meine Arbeitnehmer leisten regelmäßig Überstunden. Kann ich sie auch pauschal abgelten? Dazu Karin Hörmann: Die Abgeltung von geleisteten Überstunden kann in Form eines echten Überstundenpauschales erfol-

Überstunden

Infos: Tel. 0316/601-601, rechtsservice@wkstmk.at, www.wko. at/stmk/rs/presse

Qualifizierung für Aufsichtsrätinnen Eine hochkarätige Weiterbildung in vier Modulen speziell für Aufsichtsrätinnen bietet das Business Frauen Center dieses Jahr an. „Top-Qualifizierung für Aufsichtsrätinnen zur professionellen und nachhaltigen Unternehmensaufsicht“ nennt sich ein Lehrgang des Business Frauen Centers (Bfc). In vier Modulen zu je 1,5 Tagen werden dabei die Themenberei-

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Karin Hörmann

che gesetzliche und rechtliche Grundlagen, Strategiearbeit, Rechnungslegung und Abschlussprüfung sowie lösungsfokussiertes Entscheiden und Kommunizieren bearbeitet. Nur sechs Prozent der Aufsichtsratmitglieder in Österreich sind derzeit weiblich – brachliegendes Talent, attestiert Expertin und Wirtschaftsuni-Professorin Susanne Kalss: „Die Beteiligung von Frauen macht Talente, Fähigkeiten und Erfahrungen bunter und komplettiert die Funktion des

Aufsichtsrats als Kollegialorgan und Team.“ Wissensvermittlung und Praxistransfer stehen deswegen auf dem Seminar-Programm. Kosten: 3800 Euro (excl. USt). Termine: Modul 1 am 4. und 5. März in Klagenfurt, Modul 2 am 27. und 28. Mai in Graz, Modul 3 am 23. und 24. September in Graz, Modul 4 am 11. und 12. November in Klagenfurt. Infos & Anmeldung: Tel. 0463/590099, E-Mail daniela.stein@bfc-kaernten.at, www.businessfrauencenter.at.

gen. Darunter versteht man einen konkreten ziffernmäßigen (Brutto-)Betrag, der zusätzlich zum zumindest kollektivvertraglichen Mindestentgelt für die Vergütung von Überstunden ausbezahlt wird. Der Arbeitgeber hat zu überprüfen, ob die geleisteten Überstunden durch das Überstundenpauschale abgedeckt sind. Leistet der Arbeitnehmer im Durchschnitt mehr Überstunden als finanziell abgedeckt sind, sind diese ergänzend zu vergüten. Als Durchrechnungszeitraum für das Überstundenpauschale ist mangels Vereinbarung eines kürzeren Durchrechnungszeitraumes nach ständiger Judikatur ein Jahr anzunehmen. Da das Überstundenpauschale auch dann zu bezahlen ist, wenn keine oder weniger Überstunden geleistet werden und eine Änderung sonst nur im Einvernehmen möglich ist, empfiehlt sich für den Arbeitgeber die Vereinbarung eines Widerrufsvorbehaltes. Infos: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601

Service

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Ab 1. März Kassenklingeln: bare Ab 1. März müssen alle Arbeitgeber und privaten Arbeitsvermittler in Stelleninseraten kollektivvertragliche Mindestentgelte angeben. Sind Mindestentgelte kollektivvertraglich geregelt, dann müssen sie ab 1. März auch in Stelleninseraten öffentlich bekannt gegeben werden. Auf die Bereitschaft zur Überzahlung kann hingewiesen werden. Strafen für die Missachtung gibt es erst ab 1. Jänner 2012. Erster Verstoß: Ermahnung durch die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde, im Wiederholungsfall droht eine Verwaltungsstrafe bis zu 360 Euro. Antragsberechtigt sind der Stellenwerber und die Gleichbehandlungsanwaltschaft.

Fragen und Antworten In Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftskammer und Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) wurde ein erster Fragen- und Antwortenkatalog zur richtigen Gestaltung der „Inserate/Stellenausschreibungen mit KV-Mindestentgeltangaben“ gemäß Gleichbehandlungsgesetz erarbeitet. Wie schaut das ideale Inserat aus? „Wir suchen MetallfacharbeiterIn zu Euro 1792,38 monatlich“ (ist eine Angabe aus der Industrie). Ist der Titel des Kollektivvertrages zu nennen, kann man Logos abdrucken lassen? Die Angabe des KV-Titels, einer Abkürzung oder eines Logos ist ein Plus. Es genügt der Lohn der entsprechenden Gruppe mit Erkennbarkeit der Zeiteinheit von Stunde, Woche oder Monat; keine anteili-

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gen Sonderzahlungen – mit einer Ausnahme: „Jahresgehalt mal 14“ ist so anzuführen, das ist die einzige Erwähnung der Sonderzahlung. Erfolgen Ausschreibungen/Inserate grundsätzlich pro Arbeitsplatz? Diese Ansicht ist richtig. Außer mehrere Personen derselben Qualifikation werden gesucht. Ist die Angabe einer konkreten Überzahlungshöhe in Euro oder in Prozent erlaubt? Ja. Dürfen Verhandlungsbandbreiten angegeben werden, z. B. zwischen Euro xxx und yyy? Ja, solange ein Betrag das KV-Mindestgrundentgelt ist. Ist ein Inserat mit der Suche „ab zehn Verwendungsgruppenjahren“ möglich? Ja, das ist möglich, es muss allerdings das KV-Mindestentgelt für exakt diese Gruppe angegeben werden, es genügt dann allerdings nicht die unterste Gruppe. Können aus Stelleninseraten individuelle Ansprüche abgeleitet werden? Grundsätzlich sind Stelleninserate keine Auslobung gemäß ABGB, sondern eine Einladung zur Anbotsstellung (fixe Zusagen ausgenommen). Bringt der Bewerber unter den Anforderungen liegende Qualifikationen mit und entspricht daher nicht der dem Entgelt im Inserat zugrundegelegten Einstufung, so ist ein Entgelt unter dem in der Ausschreibung genannten Betrag zulässig, wenn sich der Arbeitgeber dennoch entschließt, ihn aufzunehmen. Wie ist bei einer „verdeckten Suche im Wege von Personalberatungsfirmen“ vorzugehen? Es genügt die schlichte Angabe eines kollektivvertraglichen Entgelts.

Service

Geht die Sanktion des Gleichbehandlungsgesetzes auf die Angaben der Ausschreibung oder auch auf den dahinterstehenden Arbeitsplatz? Die Sanktionen beziehen sich nur auf das Vorhandensein der gesetzlichen Mindestangabe beim Inserat/bei der Ausschreibung. Eine ausführlichere Angabe ist möglich. Bei Nichtangabe führt dies zur Strafe, die Falschangabe auch.

Ab 1. März müssen Arbeitgeber, die Mitarbeiter ­suchen, das kollektivvertragliche Mindestentgelt in Stellenangeboten/Inseraten angeben.

Leasing-Firmen Wie gehen Leasing-Firmen bei der Personalsuche mit der Entgelt­ angabe um? Hier ist zu differenzieren: Bei der sogenannten allgemeinen und einfachen Suche genügt die „Angabe des Grundlohns“. Ist die Suche schon qualifiziert, d. h. das Inserat lässt erkennen, in welche Branche überlassen wird, dann bereits „Überlasser-Lohn“. Begründung: der Aufbau des Kollektivvertrags der ÜberlasserBranche. Wie ist mit Schildern vor Firmeneingängen umzugehen: „Wir stellen ein“? Das sind nur allgemeine Hinweise, im Personalbüro müssen aber dann die Unterlagen für eine komplette Auskunft bereit liegen. Wie ist bei Auslandsbezug vorzugehen? Das Ziel muss ein Arbeitsplatz im österreichischen Bundesgebiet sein. Ist im Inserat die Angabe eines anerkannt transparenten internen Entgeltschemas erlaubt? Ist das interne Entgeltschema höher als die zugehörige KV-Tabelle, dann ja. Wie ist bei einer Annonce für mehrere Stellen vorzugehen? Beziehen sich die Annoncen auf unterschiedliche Verwendungsgruppen oder Be-

schäftigungsgruppen, sind die zugehörigen KV-Mindestentgelte anzugeben, gehören alle Stellen in eine Verwendungsgruppe, genügt ein einmaliger Hinweis. Wie ist bei einer sogenannten „Interessentensuche“ – „Wir suchen MitarbeiterInnen“ – vorzugehen? Hier reicht die vorgesehene unterste KV-Gruppe mit dem Hinweis „ab Euro xxx“. Wie ist allgemeine Werbung zu verstehen – „Unser Betrieb interessiert Sie? Dann bewerben Sie sich doch!“ Das ist ganz klar kein Inserat und damit keine Ausschreibung im Sinne des Gesetzes; diese Werbemaßnahme ist ok.

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Münze in allen Stelleninseraten

Was ist mit der Suche nach Lehrlingen per Inserat. Hier kommen die Angaben der „Lehrlingsentschädigung“ zum Tragen. Wie ist bei Einladungen zum „Kennenlernen“ vorzugehen – heute „Get together“ genannt? Das ist Werbung ohne Pflicht von Angaben; stehen dahinter erkennbar konkrete Arbeitsplätze, dann am besten auch hier „Ab“-Angaben. Wie ist bei Personen vorzugehen, die vom KV ausgenommen sind (GF, freie DN, Vorstände)? Keine Entgeltangabe notwendig. Wenn für das Unternehmen keine lohngestaltende Vorschrift (Gesetz, Kol-

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lektivvertrag, Mindestlohntarif, Satzungserklärung oder echte Betriebsvereinbarung [= Betriebsvereinbarung, die auf kollektivvertraglicher Ermächtigung beruht]) gilt, dann besteht keine Pflicht zur Lohnangabe im Stelleninserat. Wie ist mit Zulagen umzugehen, personenbezogen und/oder arbeitsschutzbezogen? Zulagen, die „personenbezogen“ sind, sind in das anzugebende Entgelt einzurechnen, zum Beispiel Vorarbeiter, Kranführer oder Stapelführer. Arbeitstechnische Zulagen „SEG“ sind nicht anzugeben, solange davon ausgegangen werden kann, dass ihr Anfall

an den Arbeitsplätzen schwankend ist. Ist die Anmerkung „Vordienstzeiten werden angerechnet“ unbedingt notwendig? Dazu gibt es zwei Schienen. Der AMS-Bereich wird diesen Satz wegen der Zumutbarkeit von Jobzuweisungen anführen, in der Wirtschaft selbst ist es nicht nötig (dass ein KV eingehalten wird, gilt in jedem Fall als Grundsatzannahme). Welche Angabe ist bei einem Teilzeitjob vorzunehmen? Am besten ist der Stundenlohn (ggf. vom Monatslohn heruntergebrochen) anzugeben oder auch eine „Ab“-Angabe.

Unterliegt auch eine gesuchte „geringfügige Beschäftigung“ dem neuen Gesetz? Ja Was ist bei den sogenannten „Chiffre-Inseraten“? Hier wird wahrscheinlich erst durch Judikatur die Lösung gefunden werden können. Ändert die Novelle etwas daran, dass keine Verpflichtung des Arbeitgebers besteht, eine freie Stelle auszuschreiben? Nein. Arbeitgeber sind nicht verpflichtet, eine Stelle auszuschreiben. Mehr Fragen/Antworten: www.wko.at/stmk/rs unter news.

Service

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Bundesförderung zur thermischen Sanierung beschlossen: Für 2011 stehen 100 Millionen Euro für Privatpersonen und Unternehmen zur Verfügung. Weitere Infos: wko.at/up/thermische-sanierung

Bauen für Konjunktur und Umwelt „Der geplanten Förderung der thermischen Sanierung in der Höhe von 400 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren stehen massive Investitionskürzungen in anderen Bereichen gegenüber“, fasst BauBundesinnungsmeister HansWerner Frömmel zusammen. „Insgesamt liegen die Abstriche durch Einsparungen bei ÖBB, Asfinag, Siedlungswasserbau und Altlastensanierung bei knapp sechs Milliarden Euro.“ Bei einer kürzlich im Parlament abgehaltenen BauEnquete stand die Notwendigkeit von umweltwirksamen Bauinvestitionen von Bund, Ländern und Gemeinden dennoch außer Zweifel. So schaffen laut Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner eine Milliarde Euro, die in den Wohnbau investiert werden, 12.000 Arbeitsplätze.

Zweckbindung Frömmel spricht sich vehement für eine Wiedereinführung der Zweckbindung der Wohnbauförderung aus und warnt vor den Konsequenzen des kontinuierlichen Rückgangs der Baubewilligungen. Laut Prognose des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo) werden 2011 etwa 37.700 Bewilligungen erteilt werden, der Bedarf liege

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Notwendige Zukunftsinvestitionen in Umwelt, Bauen und Wohnen standen kürzlich am Programm einer Klubenquete im Parlament.

Thermische Sanierung wird gefördert – die Baubranche ist ein wichtiger Treiber der Konjunktur. allerdings bei 50.000 Einheiten. Besonders in Zeiten knapper öffentlicher Gelder seien fiskalische Anreize nötig, um privates Kapital zu mobilisieren. Frömmel plädiert deshalb für die Einführung eines Sanierungsschecks für seniorengerechte Wohnungsadaptierungen. Die Gemeinden seien mit 1,2 Milliarden Euro im Minus. „Eine Studie der Bundesinnung Bau zeigt, dass sich die seniorengerechte Adaptierung für die Gemeinden bereits nach etwa eineinhalb Jahren rechnet“, sagt Frömmel. Außerdem schlägt er eine Mehrwertsteuersenkung, die Einführung eines Bauhand-

Gewerbe

werkerbonus’ sowie die Förderung von Stadterneuerungsmodellen vor.

Thermische Sanierung Auch der Bund stellt für 2011 wieder 100 Millionen Euro an Förderungen für die thermische Sanierung bereit. 30 Millionen Euro davon gibt es für Unternehmen. Gefördert werden Maßnahmen zur thermischen Gebäudesanierung, für die Energieeffizienz, den Ersatz bestehender Heizsysteme, Beleuchtungsumstellungen und den Umstieg auf energieeffiziente Antriebe. Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Installateure

Schimeisterschaft Die Landesinnung der Installateure lädt zur achten steirischen InstallateurSchimeisterschaft. Der Startschuss fällt am Samstag, dem 12. März 2011, auf der Tauplitzer Lopernalm. Für den Transfer zur und von der Lopernalm von der Mautstation Alpenstraße in Bad Mitterndorf ist gesorgt. Start der Schimeisterschaft ist um 12.00 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung bei der Landesinnung der Sanitär-, Heizungsund Lüftungstechniker unter Tel. 0316/601-489, Fax-DW 304. www.installateur-stmk.at

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Frisurentrends: Asymmetrie und Kontrast Sie bringen frischen Wind in die steirischen Frisörsalons: Ernst Gradisar, seit 1974 selbständig, und Klara Richarzhagen, Inhaberin eines Salons. Gemeinsam halten die beiden Kärntner auf Einladung der Frisör-Innung Seminare zu den aktuellen Trends der ­Branche. „Volumen und volle Konturen sind Basis für die neuen Trends“, sagt Gradisar. „Weich fallendes Haar und ungewöhnlich gestufte Teile ergeben Volumen als Ausgangsbasis für die Textur, die im Mittelpunkt steht.“ In der Frühjahrs-/Sommersaison 2011 sind Asymmetrie und Kontrast angesagt. So werden asymmetrische Stirnpartien mit Undercuts noch zusätzlich gesteigert. „Die Haare werden so geschnitten, dass sie leicht zu pflegen und abwechslungsreich sind“, fasst

Richarzhagen zusammen. Die hohe Kunst ist es, individuell auf die Haarstruktur der Kunden einzugehen. Der Grundschnitt wird dabei vom finalen „Finishcut“ getrennt. Der neue Look soll verführerisch und sinnlich aussehen, denn Bewegung im Haar ist angesagt. Was bei kurzen Haaren mit Stylingprodukten erreicht wird, ist bei langem Haar mit Locken zu erzielen. Die Haarfarbe betont Formen und hebt Strukturen hervor. Sie soll die Haare nicht nur „bunter“ machen, sondern vielmehr ein eigener Teil des Stylings sein. Für Gradisar und Richarzhagen steht fest: „Man muss dem Kunden ein individuelles Haarschneideerlebnis bieten, das macht einen Stylisten unverwechselbar.“  P. M.

Die neuen Schnitte bringen Bewegung ins Haar.

Trend-Termine 28. Februar: Gröbming, Haus der Wirtschaft. 1. März: Judenburg, Regionalstelle. 2. März: Leoben-Göß, Gösser Brauerei. 14. März: Graz, Wirtschaftskammer Steiermark. 15. März: Hartberg, Stadtwerke Hartberg. 16. März: Leibnitz, Hugo-Wolf-Saal. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Kosten: 22 Euro pro Person.

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Mit Kamm und Schere: Ernst Gradisar und Klara Richarzhagen touren mit den aktuellen Frisurentrends im Gepäck durch die Steiermark.

Ernst Gradisar präsentiert die aktuellen Frisurentrends.

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Gewerbe

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Am Vorabend zur „Tracht und Country“Messeeröffnung in Salzburg lädt ein „Get together“ zum Netzwerken zwischen Handelsagenten und Ausstellern. Wann: 3. März. Infos: www.handelsagenten.at

Steirischer Holzhandel im Aufwind Waldbewirtschaftung rechnet sich wieder – davon profitiert auch der Holzhandel. Im Bereich Energieholz kann es zu Engpässen kommen.

Holzpreise im Hoch Aktuell profitiere man von den gestiegenen Holzpreisen. Diese hätten sich in den beiden letzten Quartalen 2010 enorm in die Höhe geschraubt, erklärt Karl Pfeiffer, Holzhändler

in Graz. „Wir liegen jetzt bei rund 85 Euro pro Festmeter. Damit sind wir wieder auf dem Spitzenstand vor dem Sturmtief Paula“, zeigt sich Pfeiffer erfreut. Gleichzeitig sorgt die gesteigerte Holzerntemenge für gute Zahlen im Export. Österreichweit konnten die Exporte von Schnittholz um fünf Prozent gegenüber 2009 gesteigert werden, geht aus dem aktuellen Forstbericht der Land&Forst Betriebe Österreich hervor. „Der Großteil des Schnittholzes geht in den Export. Hauptabnehmer ist bei uns

nach wie vor Italien“, betont Pfeiffer.

Energieholz gefragt Probleme sieht der Holzhandelsexperte im Zukunftsmarkt „Energieholz“ auf die Branche zukommen. „Biomasse boomt. Die Nachfrage nach Energieholz steigt kontinuierlich, aber in diesem Bereich ist derzeit kein Überangebot vorhanden. Hier muss gehandelt werden, denn sonst wird es einen Engpass geben“, warnt Pfeiffer. Grund: Die Papierindustrie habe die Preise für Faserholz angehoben. „Aktuell liegen die Preise zwischen sieben und zehn Euro pro Festmeter über dem Preis von Energieholz. Da wird natürlich mehr an die Papierindustrie verkauft als zum Verheizen.“ Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

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Die UNO hat 2011 zum Jahr des Waldes ausgerufen – mit dem Ziel, die ökologische und ökonomische Bedeutung des Waldes verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Der Wald nimmt besonders in der Steiermark seit jeher einen wichtigen Platz in der Wirtschaft ein, liefert dieser doch den Rohstoff für zahlreiche Betriebe entlang der Wert-

schöpfungskette. Der Wald ist essentiell für die Steiermark. Und wenn der Preis passt, dann kommt das nicht nur der Forstwirtschaft, sondern sogar der gesamten Wirtschaft zugute.

Aufbruchstimmung in der Holzwirtschaft: Im vergangenen Jahr konnte die Holzernte und damit auch der Export gesteigert werden.

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Handel

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Schmuggelware weiter im Vormarsch

Lenkerberechtigung

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Wesentlich mehr Sorgen bereiten den steirischen Trafikanten die seit Jänner erhöhten legalen Einfuhrmengen. „Die jetzt erlaubten vier Stangen führen dazu, dass auch aus dem Landesinneren immer mehr Menschen regelrechten Tabaktourismus betreiben“, berichtet Kögl und verweist auf erste Meldungen aus dem Grazer Raum, wonach hier bereits von Einbußen beim Tabakgeschäft von rund 20 Prozent zu sprechen ist. Für Kögl ist klar: „Der Staat verdient an den Zigaretten am meisten. Nur die Politik kann in Brüssel dafür sorgen, dass es aufgrund unserer besonderen geografischen Lage eine Sonderlösung geben muss und die Freimengen in Österreich wieder auf das 2010er-Niveau zurückgenommen werden.“

mebestimmungen unter http:// redir.ec/UDjo.

Handel

Energiehandel

Treibstoffpreise

Die Brutto-Treibstoffpreise liegen in Österreich unter dem EUDurchschnitt, und zwar um 15,59

Schmuggler nutzen kreative Wege und schaden der Wirtschaft enorm.

Cent pro Liter bei Eurosuper und um 5,95 Cent pro Liter bei Diesel. Die Preise wurden am 7. Februar verglichen. Der zeitliche Verlauf dieser Preise ist auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums unter der Rubrik Treibstoffpreis-Monitor abrufbar: www.bmwfj.gv.at.

Mode, Freizeit

Schuhordertag Foto: bilderbox

Neue Bestimmungen gibt es ab 2014 für die Lenkberechtigung der Klasse C/C1 – betroffen sind Unternehmen mit Lkw über 3,5 Tonnen im Werkverkehr. Neben dem Führerschein und dem Befähigungsnachweis wird auch ein Nachweis einer Berufskraftfahrerausbildung und Weiterbildung nötig. Das gilt sowohl für hauptberufliche Lenker als auch für Personen, die nur fallweise einen Lkw lenken, und selbst fahrende Unternehmer. Infos und Ausnah-

Staat muss handeln

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Fast jede fünfte Zigarette ist nicht versteuert: Die aktuelle Zigarettenpackungsstudie belegt, dass der Anteil der in Österreich konsumierten, aber hier nicht versteuerten Zigaretten bei 17 Prozent liegt. Rund die Hälfte davon wurde illegal ins Land gebracht. „Die 8,5 Prozent Schmuggelware entsprechen etwa 1,2 Milliarden Stück am österreichischen Gesamtmarkt. Die entgangenen Steuern belaufen sich auf etwa 210 Millionen Euro“, beziffert Herwig Heller vom Finanzministerium den Schaden. Die Kontrollen, um dem illegalen Treiben habhaft zu werden, könnten sicherlich verstärkt werden, erklärt Alois Kögl, Obmann der steirischen Tabaktrafikanten. Wirksam sei in diesem Zusammenhang aber vor allem, dass das Bewusstsein der Kon-

sumenten geschärft werde. „Die geschmuggelten Zigaretten aus den Ostländern und Asien bergen große Risiken. Da weiß man nie, was tatsächlich an Inhaltsstoffen drinsteckt.“

Zeit zu tanken

Eine Fachmesse für den Schuheinzelhandel, der Schuhordertag, findet am 3. März von 9 bis 17 Uhr in der Messe Klagenfurt, Messeplatz 1, statt. Weitere Infos

unter Tel. 05/90904-310, E-Mail handel@wkk.or.at.

Sekundärstoffe, Altwaren

Abfallwirtschaft

Neu überarbeitet wird das Abfallwirtschaftsgesetz (Awg). Vermutlich heuer wird das Awg an die neuen EU-Richtlinien angepasst – damit ergeben sich Änderungen an der aktuellen Gesetzeslage: Auch für nicht gefährliche Abfälle gibt es künftig eine Erlaubnispflicht. Eine bestehende Erlaubnis verfällt mit dem neuen Gesetz nicht, allerdings ist es rat-

Handel

sam, diese zu überprüfen und gegebenenfalls zu ergänzen. Die Erlaubnis wird wie bisher durch den Landeshauptmann vergeben, der Antrag kann über das elektronische Datenmanagement-System der Regierung gestellt werden (www.edm.gv.at). Infos unter: Tel. 05/90900-3561, E-Mail sekundaerrohstoffhandel@wko.at.

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Zigarettenschmuggel und geänderte Freimengen bei der legalen Einfuhr machen den steirischen Tabaktrafikanten zu schaffen.

Neues Abfallgesetz

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„Fabrik 2011“: Noch bis 31. März können sich produzierende Unternehmen um den Preis für die effizienteste P­ roduktion bewerben. Weitere Infos unter www.fabrik2011.at

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Arbeitsstunden sind teuer

EU-Fördersystem soll einfacher werden In der EU wird an einem neuen strategischen Rahmen für Forschung und Innovation gearbeitet. Künftig soll es entlang der gesamten Innovationskette kohärente Instrumente geben – von der Grundlagenforschung über innovative Produkte und Dienstleistungen bis hin zu Innovationen außerhalb des rein technologischen Bereichs, wie beispielsweise Design und Marketing. Neue Programme sollen den Zugang für die Teilnehmer erleichtern, etwa durch einheitliche Ansprechpartner. „Bisher war die Einreichung formell sehr kompliziert“, sagt Spartengeschäftsführer Stefan Pilz. „Eine Vereinfachung könnte die F&E- Quote, die bei 4,3 Prozent liegt, noch erhöhen.“

Hohe Lohnnebenkosten gefährden die Wettbewerbsfähigkeit eines Standorts. Das Budgetbegleitgesetz bringt keine Entlastung. Österreichs Unternehmen mussten laut Statistik Austria im Jahr 2009 durchschnittlich für 27,30 Euro je geleisteter Arbeitsstunde (inklusive Lehrlinge) aufkommen. In der Produktion betrugen die Kosten sogar 30,37 Euro. Damit zählt Österreich zu den Hochlohnländern Europas, neben Deutschland, Dänemark, Luxemburg und Frankreich. Die Brutto-

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löhne machen dabei aber nur 73,8 Prozent der Arbeitskosten aus. 26,2 Prozent fließen in Arbeitgeber-Sozialbeiträge inkl. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, in die Abfertigung und in sonstige Arbeitskosten. Auch Beiträge für die Wohnbauförderung oder den Familienlastenausgleichsfonds werden über die Lohnkosten finanziert. „Diese Aufgaben des Staates müssten endlich von den Lohnnebenkosten entkoppelt werden“, fordert Stefan Pilz, Geschäftsführer der Sparte Industrie. Denn je höher die Lohnkosten, desto attraktiver wird Schwarzarbeit. „Das Budgetbegleitgesetz hat

Industrie

leider in dieser Hinsicht keine Entlastung gebracht“, ist Pilz enttäuscht. Für die Messung der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes sind auch die Lohnstückkosten (Kosten pro Leistungseinheit) relevant: Laut Wifo sank die Produktivität der Beschäftigten in Österreich 2009 krisenbedingt um zehn Prozent, bei den EU-Handelspartnern um 11,1 Prozent. Die Arbeitskosten stiegen um zwei Prozent, während sie in der EU im Schnitt um ein Prozent sanken. Damit erhöhten sich die Lohnstückkosten in Österreich um 13,5 Prozent, bei anderen EU-Ländern um 9,8 Prozent.  P. M.

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Österreich gehört zu den Hochlohnländern Europas, Bruttolöhne machen dabei 73,8 Prozent aus.

EU-Förderung auch für Innovationen im Marketing

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Bis 9. April ist Mystery Jackpotzeit im Casino Graz: Alle Automatengäste haben die Chance, eines der Finaltickets für die Schlussveranstaltung am 10. April zu gewinnen. Da geht es um 19.000 Euro.

Ein monetärer Kick für den Mittelstand Neue Finanzierungsmöglichkeiten für Klein- und Mittelbetriebe (KMU): 80 Millionen Euro stehen für Österreichs Mittelstand bereit. Momentan kämpfen österreichische Klein- und Mittelbetriebe (KMU) an mehreren Fronten: „Mit einer Eigenkapitalquote von nur rund 25 Prozent sind sie in Europa Schlusslicht“, stellt Arno Langwieser, Geschäftsführer des aws-mittelstandsfonds, fest und meint, dass sich Basel III auch entsprechend auf die Kreditvergabe auswirken könnte. Er ergänzt: „Darüber hinaus ist der österreichische Private-Equity-Markt in den letzten Jahren stark eingebrochen und Risikokapital spielt seit jeher bei der Unternehmensfinanzierung eine geringe Rolle in Österreich.“

Helfende Hand

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Mittelständische Unternehmen haben die Möglichkeit, über den aws-mittelstandsfonds Unterstützung zu ernten.

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Daher wurde auf Initiative der Regierung Ende 2009 der aws-mittelstandsfonds mit einem Volumen von 80 Millionen Euro gegründet. Der Fonds bietet eine flexible Alternative für KMU, die Kapital für Expansionsschritte, Markterschließungen, Unternehmensakquisitionen usw. brauchen. „Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern und einem Umsatz von mindestens zwei Millionen Euro sind die Zielgruppe“, sagt Langwieser. In solche Unternehmen könne der aws-mittelstandsfonds bis zu fünf Millionen Euro investieren – ohne Brancheneinschränkung. Aus-

Arno Langwieser Foto: Fotostudio Eder

genommen sind Start-ups, Sanierungsfälle und börsennotierte Unternehmen.

Praktisch und schnell Die stille Unternehmensbeteiligung ist das Hauptprodukt des aws-mittelstandsfonds. Langwieser zählt die Vorteile auf: „Keine Anteilsabgabe, keine Einmischung ins Tagesgeschäft und Langfristigkeit mit einer Beteiligungsdauer bis zu zehn Jahren.“ Beteiligt ist der Fonds bloß am jährlichen Gewinn – der Unternehmer bleibt 100-prozentiger Eigentümer. Auch schnell ist der aws-mittelstandsfonds: Der Ablauf einer Beteiligung beginnt mit der Grobanalyse eines Unternehmens. Dazu werden eine Kurzbeschreibung (falls vorhanden: ein Business-Plan) sowie die letzten beiden Jahresabschlüsse benötigt. Innerhalb einer Woche zeigt sich, ob das Unternehmen zum Erstgespräch eingeladen wird. Danach werden die Eckpunkte der Finanzierung in einem Vorvertrag festgehalten. Dann erfolgt die Prüfung durch unabhängige Experten. Ist diese positiv, kommt es zum Abschluss. „Anders als üblich brauchen wir vom Erstkontakt bis zur Überweisung der Beteiligungssumme maximal zwei Monate“, betont Langwieser.

Banken

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Beim Fachkongress El-Motion am 13. und 14. April dreht sich in der WKÖ, Wiedner Hauptstraße 63, Wien, alles ums Elektroauto. Nähere Infos über Inhalt, Preis und Anmeldung: www.elmotion.net. Foto: Fotolia

Verkehr

Forschung fördern

Türe zu für schwarze Schafe Andrea Schulter, Vertreterin der steirischen Kleintransporteure, will faire Wettbewerbsbedingungen. Sie fordert eine Zugangsqualifizierung. Endlich für faire Wettbewerbsbedingungen innerhalb der Branche wollen die steirischen Kleintransporteure sorgen. „Nach der Krise, die der gesamten Transportbranche ohnehin bereits massiv zugesetzt hat, wirkt sich jede zusätzliche Wettbewerbsverzerrung verheehrend auf uns aus“, weiß Andrea Schulter, Vertreterin der steirischen Kleintransporteure. Sie spricht den leichten Branchenzugang für Neulinge

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an, die Transportdienste mit Lkw bis zu 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht anbieten. „Ein qualifizierter Zugang wäre ein wichtiger Schritt“, ist Schulter überzeugt. Bis dato brauche man nämlich keinen Nachweis zu erbringen. Damit sei das kaufmännische Wissen weitgehend Mangelware.

Abgefahren Durch den zu einfachen Zugang zum Kleintransporteurwesen habe man laut Schulter recht viele Mitglieder. In der Steiermark sind derzeit 619 aktiv. „Jedoch steht auch für schwarze Schafe diese Tür sperrangelweit offen“, erklärt die Chefin von Hexpress die Problematik.

Verkehr

Ein weiteres Manko sieht Schulter auch bei der Anmeldung der Fahrzeuge selbst: „Es gibt keine Sicherheit, dass Fahrzeuge ordnungsgemäß ihrem Zweck entsprechend angemeldet sind.“ Ist dies nämlich nicht der Fall, wird der Wettbewerb enorm verzerrt, indem man die höheren Versicherungsprämien umgeht und zu kleineren Preisen fährt. In Wien sei man diesem Anmeldungsproblem mit eigenen Kennzeichen, die bei regulärer Anmeldung auf „KT“ enden, Herr geworden. „Die Preise sprechen für sich“, sagt Schulter. „Der Kilometerpreis ist in Wien doppelt so hoch wie in und um Graz.“ Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Tagfahrlicht Tagfahrlicht wird Pflicht für alle neuen Fahrzeuge: Das verbrauchsarme Licht, das sich von der Leuchtintensität zwischen Abblendlicht und Standlicht einordnen lässt, kann von anderen Verkehrsteilnehmern leicht und gut erkannt werden.

Luftfahrtunternehmen

Fluggastdaten

Als Teil des sogenannten „Anti-Terror-Pakets“ will die EU künftig nach USamerikanischem Vorbild persönliche Daten von Fluggästen erfassen und fünf Jahre speichern. Die Fluggesellschaften sollen laut Vorschlag die Daten sammeln und einer zentralen Stelle zur Verwaltung übermitteln. Kritiker befürchten einen schleichenden Abbau des Datenschutzes.

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Andrea Schulter fordert einen qualifizierten Zugang zum freien Gewerbe der Kleintransporteure.

Forschungs- und Entwicklungsarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen soll gefördert werden. Dazu hat die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium ein Förderpaket geschnürt. Über vier Säulen können damit bis zu 30.000 Euro Fördersumme ausgeschüttet werden: Innovationscheck, Feasibility-Studien, Projektstart und Forschungscoach sind förderbar. Infos: Tel. 05/7755-0, E-Mail office@ffg.at oder online unter www. ffg.at.

Verschärfte Kontrolle von Fluggästen geplant

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Last Call: „Fit im Job“ – der Steirische Gesundheitspreis für Unternehmen. Einreichungen bis 28. Februar. Datenblatt und Fragebogen sowie Hinweise zum Ausfüllen: www.wko.at/fitimjob.  Foto: Fotolia

Geschmackvolles Rennen um den Sieg Es war eine Meisterschaft der Gastronomie und Hotellerie. 70 Nachwuchstalente kämpften beim Landeslehrlingswettbewerb um den Sieg.

Begeisterter Präsident Ein Lob, in das auch WK-Präsident Josef Herk einstimmte, der bei seiner Wettbewerbspremiere von der Stimmung in der Schule begeistert war: „Unvorstellbar, wie hunderte Jugendliche mit ihren Kollegen mitfiebern.“ Nicht nur bei der großen Siegerehrung, sondern schon beim Wertungskampf, bei dem Eltern und Ehrengäste als Testpersonen gefragt waren. So ließ sich an den Prüfungstischen neben Josef Herk und Schuldirektor Josef Schellnegger auch Thomas Schäffer die

Kreationen der Küchentalente fachkundig auftischen. Schäffer, bester Koch-Lehrling Österreichs 2010, wird übrigens bei den World-Skills im Herbst in London um den ganz großen Sieg kämpfen. Im Finale lieferten sich die Lehrlinge in den drei Einzelbewertungen Service, Küche und HGA ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit würdigen Gewinnern.

Die drei Sieger Jasmin Donner (Gasthof Donner in Fladnitz/Teichalm) ist die beste Restaurantfachkraft im Land. Sie hat ihr Talent auch schon im großen Stil bewiesen: bei einem Sondereinsatz bei der Schi-WM in Garmisch, wo Donner mit einem Team der Landesberufsschule für steirischen Charme im Service sorgte. Christian Maier

(Gasthaus Haberl & Fink in Walkersdorf) wurde zum besten Koch gekürt, wofür er vom Chef und Haubenkoch Hans Peter Fink begeistert gefeiert wurde. Jeannine Haberl, Genusshotel Riegersburg, ist die Landesbeste an der Rezeption.

Siegreiche Trios Küche: 1. Platz: Christian Maier, 2. Platz: Thomas Piplitz (Grossauer, Graz), Alxander Robin (Abgelo Graz); HGA: 1. Platz: Jeannine Haberl, 2. Platz: Carmen Fasching (Legenstein Bad Gleichenberg), 3. Platz: Michaela Kienle (Hotel im Park, Bad Radkersburg), Service: 1. Platz: Jasmin Donner, 2. Platz: Dominik Wango (Rauch, Trautmannsdorf), 3. Platz: Andrea Großschädl (Retter, Pöllau)

Foto: Wurm-Nagl

Er ist alle Jahre wieder ein Wertungsrennen der Superklasse: der Landeslehrlingswettbewerb in der Landesberufsschule in Bad Gleichenberg. Dirigiert von einer 20-köpfigen hochkarätigen Jury, darunter auch die ehemalige „Lehrlings-Goldmarie“ Birgit Pichler oder „Doyen“ Willibald Haider, kämpften die Lehrlinge in den Einzelwertungen Küche, Service und HGA (Hotel- und Gaststättenassistenz) um einen Platz auf dem Stockerl. Sie lieferten auch den verantwortlichen Lehrlingsbe-

auftragten des Landes, Sabine Fliesser-Just und Barbara Wolfgang-Krenn, ein spannendes Rennen: „Die Luft an der Spitze wird immer dünner, die Teilnehmer sind auch heuer wieder top.“

Die Sieger Christian Maier, Jasmin Donner und Jeannine Haberl mit Sabine Fliesser Just, Josef Herk und Barbara Wolfgang-Krenn (v.l.)

Freitag, 18. Februar 2011

Tourismus

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Foto: St. Tourismus/Lamm

Freitag, 18. März: 2. Schitag der steirischen Versicherungsmakler und B­ erater in Versicherungsangelegenheiten am Kreischberg/Murau. Anmeldung bis 11. März: versicherung.makler@wkstmk.at

Beratungsqualität als Wachstumstreiber Damit Unternehmen ihre Wachstumschancen auch effizient nützen können, liefert qualifizierte Beratung wirksame Unterstützung.

Wachstumschance Damit daraus konkrete Wachstumschancen für Unternehmen werden, braucht es qualifiziertes Know-how. „Qualitative Beratung ist ein echter Wachstumstreiber. Studien belegen klar, dass sich Unternehmen schneller entwickeln,

Qualifizierte Berater beschleunigen den Aufschwung. wenn sie auf externes Berater-Know-how zurückgreifen“, weiß Heinz Michalitsch, Fachgruppenobmann der UBIT Steiermark. Klar ist auch: In einem wissensbasierten Berufsfeld wie dem der Unternehmensberater ist Weiterbildung zur Qualitätssicherung absolut notwendig. Das garantiert allen Kunden

Foto: Fotolia

Die incite-Qualitätsakademie der WKO bietet dafür mit dem Lehrgang zum „Akademischen Unternehmensberater“ Top-Know-how. Ein Blick auf das Wirtschaftsbarometer, beweist die Konjunkturkurve weist wieder nach oben.

aktuelles Know-how. Ein gutes Beispiel ist für Michalitsch der letztjährige Landessieger des Constantinus Awards: eine Kooperation der Solvion information management GmbH, der TU Graz, der Graz AG sowie der Beauftragten für Behindertenfragen der Stadt Graz. Gemeinsam wurde eine Online-Routenplanung für Per-

sonen mit besonderen Bedürfnissen entwickelt. Das beweist, dass hohe Beratungsqualität innovative Entwicklungen vo­ rantreibt. Alfred Janes, wissenschaftlicher Leiter des Lehrganges: „Die Absolventen des Lehrganges, die akademischen Unternehmensberater, haben state-of-the-art-Kompetenz.“ Infos: www.incite.at

Start für Constantinus Award 2011 Versicherungsmakler

Info & Lehrgang

Unternehmensberater, IT

Der Vorbereitungslehrgang Versicherungsmakler ist die optimale Vorbereitung für die Befähigungsprüfung. Der Kurs dauert zwei Monate, findet immer Freitag und Samstag ab 11. März statt, gibt Einblick in den Markt und vermittelt rechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen. Vorab lädt die Fachgruppe zu einem kostenlosen Info-Abend, bei dem alle Details zum Kurs und die Vortragenden vorgestellt werden. Der Info-Abend findet am 25. Februar ab 18 Uhr im Krone Center Graz, Münzgrabenstr. 36, statt. Infos und Anmeldung: Tel. 0316/601-438, E-Mail versicherung.makler@wkstmk.at.

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Ubit-Kolum

Die Fachgruppe UBIT hat eine wöchentliche Kolumne in der WK-Zeitung „Steirische Wirtschaft“ (Seite 5), in der alle steirischen UBIT-Fachgruppenmitglieder (Unternehmensberater, IT-Experten und Buchhalter) die Möglichkeit haben, Inhalte zu kommunizieren, die zum Erfolg von Unternehmern beitragen (Produkt- oder Firmenpräsentationen ausgenommen). Wollen Sie ein Thema präsentieren? Dann schicken Sie einen Artikel (max. 900 Zeichen) mit Foto, Zitat, Firmenname und Funktion ans Fachgruppenbüro. Infos und Einsendungen: E-Mail office@ubit-stmk.at, www.ubit-stmk.at.

Österreichs größter Beratungs- und IT-Preis wird bereits zum neunten Mal an die Besten der Branche verliehen – die Einreichfrist endet mit 25. März. Heinz Michalitsch, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung & IT: „Ich bin überzeugt, dass die Steirer auch heuer hervorragende Projekte einreichen und viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen werden.“

Consulting

Die Mitglieder des Fachverbandes UBIT können in den fünf Hauptkategorien „Informationstechnologie“, „Kommunikation & Netzwerke“, „Management Consulting“, „Personal & Training“, „Open Source“ sowie in den zwei Sonderkategorien „Jungunternehmer“ und „Sonderpreis Internationales Projekt einreichen“. Einreichungen und Infos: www.constantinus.net

Freitag, 18. Februar 2011


Südoststeiermark Feldbach ist l(i)ebenswert

Die Entwicklung der Bezirksstadt Feldbach in den letzten 15 Jahren war ausgesprochen erfolgreich. Viele Menschen haben hier ihren Arbeitsplatz und auch ihren Wohnsitz gefunden. Die Stadt Feldbach konnte durch geschickte Führung ihren Charakter in einer gesunden Umwelt bewahren. Viel Grün durchzieht die schmucke Europastadt mit dem großen Hauptplatz, der zur Begegnung einlädt. Alt und jung leben in der mit Charme behafteten Bezirksstadt miteinander und finden sie

nicht nur lebens- sondern auch liebenswert! Die infrastrukturelle Entwicklung der Stadt zeigt stetig nach oben. So konnten im letzten Jahrzehnt über 600 Wohnungen übergeben und rund 1200 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Ebenso ist Feldbach mit sechs Pflichtschulen, drei Mittelschulen, je einer Fach- und Handelsschule, einer Landesberufsschule und einer Musikschule überregionale Schulstadt. Über 3400 Schüler und Schülerinnen pendeln täglich in diese Bildungseinrichtungen. Auch die Gesundheit spielt in der Raabmetropole eine große Rolle. Allein das Schwerpunkt-

krankenhaus mit der neuen Abteilung für Neurologie gilt als Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden medizinischen Versorgung in der Region. Mit 47 Allgemein- und Facharztpraxen ist Feldbach die Stadt mit der größten Ärztedichte Österreichs. Dass Kulturinteressierte nicht zu kurz kommen, dafür sorgen die zwölf Abteilungen des Museums in Tabor, die Kunsthalle Feldbach und das modern ausgestattete Veranstaltungszentrum. Großprojekte der Stadt sind zur Zeit u.a. der umfassende Hochwasserschutz, der Umbau der Mehrzweckhalle sowie die Weiternutzung des Klosters. www.feldbach.at

bezirk im portrait

südoststeiermark Feldbach

Unternehmen............ 2762 Arbeitsplätze ........ 13.595 Einwohner ............. 67.234 Seehöhe ................. 282 m Fläche ................ 727 km2 Bgm. Kurt Deutschmann

Fürstenfeld

Unternehmen............ 1288 Arbeitsplätze ........... 6447 Einwohner ............. 22.909 Seehöhe ................. 276 m Fläche ................ 264 km2 Bgm. Werner Gutzwar

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Freitag, 18. Februar 2011

Bezirk BezirkSpecial Special

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Arbeitsmarktöffnung Durch die räumliche Nähe zu den osteuropäischen EUStaaten wird die Südoststeiermark besonders vom Wegfall der Beschränkungen für Dienstnehmer aus diesen Staaten, außer Rumänien und Bulgarien, betroffen sein. • Ab 1. Mai können Gewerbebetriebe aus den osteuropäischen EU-Staaten, außer Rumänien und Bulgarien, auch mit ihren Dienstnehmern ohne Beschränkungen Tätigkeiten in Österreich durchführen. • Ab 1. Mai können österreichische Unternehmen Dienstnehmer aus den osteuropäischen EU-Staaten, außer Rumänien und Bulgarien, ohne Beschränkungen beschäftigen. Schwer einzuschätzen ist, welche Auswirkungen die unterschiedlichen steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Ausgangspositionen auf einen fairen Wettbewerb haben werden.

Risken sind dabei:

• Für die Konsumenten sind möglicherweise die unterschiedlichen Qualitätsstandards in Ausbildung und Leistung schwer nachvollziehbar, während der Preis leicht vergleichbar ist. • Unterschiedliche Kostenstrukturen auf Grund steuer- u. sozialversicherungsrechtlicher Regelungen • Kaufkraftabfluss

Chancen sind dabei:

• Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter können gewonnen werden. • Leichterer Zugang zu den Märkten in den osteuropäischen EU-Staaten • Kaufkraftzufluss

Verkehrsinfrastruktur Die Situation in den Bezirken Feldbach und Fürstenfeld ist nicht länger tragbar. Die Straßen müssen weiter ausgebaut werden. Nicht zuletzt die Standortstudie der WK zeigt auf, was im Bezirk Feldbach schon längst alle wissen: Wenn der Ausbau der B68 zwischen Gleisdorf und Feldbach nicht stark forciert wird, ist das für unsere Unternehmen ein entscheidender Wettbewerbsnachteil. Die Verkehrsinfrastruktur stellt eine essenzielle Lebensader dar. Erreichbarkeit und Anbindung an die Autobahn sind absolut notwendig für die Betriebe, die ihre Märkte nicht in der Region haben. Es ist eine langjährige Forderung der WK, im Bezirk Feldbach für eine optimale Verkehrsanbindung zu sorgen. Neben Pkw rollen auch

zahlreiche Lkw über die B68. Nur mit Überholspuren könnte der Verkehr einigermaßen flüssig rollen. Dazu gehören auch Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen bei Auf- und Abfahrten – wie seitens der WK gefordert. Diese wurden nun in die Planung aufgenommen. Um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu erhöhen, braucht es Unter- und Überführungen. Begleitstraßen müssen errichtet und adaptiert werden, um den Langsamverkehr von der Bundesstraße wegzubringen.

Hochwasserschutz

Allen sind noch die Bilder des Hochwassers vom Vorjahr im Gedächtnis: Beim Umbau der Straßen muss auch der Hochwasserschutz sofort mitgeplant werden, um nochmalige Überschwemmungen zu vermeiden. Die Wirtschaftskammer fordert vehement, dass nach der

Spange Gnas und dem Saazer Kreisverkehr spätestens heuer ein weiterer Ausbau der Bundesstraße B68 vorgenommen wird.

S7 Fürstenfeld

„Die S7 wird vor allem auch zur Entlastung der bisher vom Verkehr direkt betroffenen Bevölkerung benötigt.“ So Gerhard Schauperl, Verkehrssprecher der Regionalstelle. Bei Annahme einer moderat dynamischen Entwicklung ist im Bereich Großwilfersdorf mit einer Verkehrsbelastung im Jahr 2020 von etwa 29.000 Kfz pro Tag und rund um Fürstenfeld mit rund 32.600 Fahrzeugen zu rechnen. Das prognostizierte Verkehrsaufkommen ist für das bestehende Straßennetz zwischen der A2 und der Grenze bei Heiligenkreuz nicht mehr zu bewältigen. Die Folgen sind eine übermäßige Belastung sowie erhöhte Unfallgefahr. Der volkswirtschaft-

Starkes Familienunternehmen Das Modehaus Roth ist ein Leitbetrieb und einer der größten Lehrlingsausbilder der Region im Textilhandel. Das führende Modehaus Roth in der Oststeiermark (Gnas, Feldbach, Fürstenfeld und Hartberg), wurde ins renommierte Netzwerk der Leitbetriebe Austria bzw. Steiermark aufgenommen. Das 1980 gegründete Unternehmen wird nach wie vor als Familienbetrieb geführt und ist einer der größten Lehrlingsausbilder der Region im Textilhandel. Zurzeit bildet das Modehaus Roth elf Lehrlinge aus.

Die Aufnahme in den Kreis der Besten gilt als unbestreitbares Qualitätsmerkmal. „Möglich machen das die jahrelange Branchenerfahrung und ein schlagkräftiges, motiviertes Team“, so Ferdinand Roth zum Geheimnis des Erfolges. Als eines der ersten steirischen Modehäuser, vor allem in der Region Oststeiermark, ist es für das Modehaus Roth eine große Auszeichnung, diesem exklusiven Kreis anzugehören.

Business & Breakfast

Im Herbst trafen sich die Junge Wirtschaft und Politiker im Feldbacher Modehaus Roth, wo mit Blick auf die neuesten

Rainer Rauch und Ferdinand Roth sind stolz auf das Qualitätsmerkmal. Modetrends gefrühstückt und geplaudert wurde. Hausherr Ferdinand Roth und Thomas Url, der BezirksvorENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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Südoststeiermark

Wirtschaftliche Schwerpunkte Kleinstrukturierte Handels- und Gewerbebetriebe bilden das Rückgrat der Wirtschaftsleistung, Beschäftigung und Lehrlingsausbildung. Die Therme Bad Blumau, die Therme Bad Gleichenberg und die Therme Loipersdorf schaffen die Basis für viele Kleinbetriebe in der Gastronomie und Wellnessbranche sowie für zusätzliche Frequenz im Handel. Ein starker Beschäftigungsmotor ist insbesonders mit den Standorten in der Stadt Fürstenfeld und an der Autobahnabfahrt Ilz sowie in Feldbach und Fehring die Industrie. Für die Industrie, aber auch für den starken touristischen Schwerpunkt sind sowohl die Straßeninfrastruktur als auch der Ausbau der Bahn sowie die gesicherte Stromversorgung und die Versorgung mit leistungsfähigen Datenleitungen entscheidend. Im Bereich der kleinregionalen Zentren und der Gemeinden hat die Aufrechterhaltung der Nahversorgung hohe Priorität.

etwa die Sicherung des Lebensraumes seltener Tierarten. Die geplante S7 verbindet die Wirtschaftsräume Steiermark, Burgenland und Westungarn, wodurch ein wirtschaftlicher Impuls der gesamten betroffenen Region zu erwarten ist.

Wirtschaftsraum

Regionalstellenobmann KommR Günther Stangl, Regionalstellenobmann-Stv. Mag. Petra Brandweiner-Schrott und Regionalstellenleiter Thomas Heuberger liche Schaden durch Stau beträgt laut Experten sieben Milliarden Euro im Jahr.

Entlastung

Die S7 bringt eine Entlastung der Gemeinden entlang der Landesstraße B319. Durch die S7 würde im Jahr 2020 in

Großwilfersdorf ein Restverkehr von etwa 7600 Fahrzeugen pro Tag und in Fürstenfeld von ca. 13.500 Kfz verbleiben. Auf Bedenken von Baugegnern wurde mit einer ausführlichen Umweltverträglichkeitsprüfung und zahlreichen Bauauflagen eingegangen, wie

Auf eine vernünftige Verkehrsanbindung sind auch zahlreiche steirische Betriebe im Großraum Graz sowie in Feldbach und Fürstenfeld angewiesen. Es handelt sich insgesamt um mehr als 26.000 betroffene Unternehmer. Das sind immerhin knapp die Hälfte aller aktiven Mitgliedsunternehmen in der WK Steiermark. Die Exportzahlen sprechen für die Errichtung der S7 Fürstenfelder Schnellstraße, befindet sich Ungarn doch unter den Top 10 der Exportländer der Steiermark. Im Jahr 2009 belief sich der Ausfuhrwert auf 308 Mio. Euro.

fördert den Nachwuchs wie VP-Clubobmann Christopher Drexler).

„Stars of Styria“

Ferdinand Roth und die Junge Wirtschaft luden im Herbst zum Business&Modefrühstück nach Feldbach. sitzende der Jungen Wirtschaft, konnten zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik zu diesem Modefrühstück begrüßen

(u.a. Wirtschaftskammerdirektor Thomas Spann, die Abgeordneten Michael Praßl, Josef Ober und Angelika Neuhold so-

Das Modehaus Roth in Gnas, Feldbach, Fürstenfeld und Hartberg ist bekannt für seine Nachwuchsförderung und einer der größten Lehrlingsausbilder der Region im Textilhandel. Zurzeit werden in den Modehäusern Roth insgesamt elf Lehrlinge ausgebildet. „Lehrlinge halten uns jung, sind dynamisch und werden bestmöglich ausgebildet“, so Ferdinand Roth. Nach drei Jahren Ausbildung schließen die Jugendlichen ihre Lehre mit guten Zukunftsaussichten und Aufstiegsmöglichkeiten ab.

Stolz ist Ferdinand Roth auch auf Daniela Perl (Fürstenfeld) und Anna Steßl (Gleisdorf), die seit September ihre Ausbildung durch „Lehre mit Matura“ erweitern. Die Initiative „STARS OF STYRIA“ wurde vor einigen Jahren von der Wirtschaftskammer für herausragende Leistungen von Lehrlingen und deren Ausbildnern gegründet. Bei der diesjährigen Verleihung wurden vier Lehrlinge mit dem „Star of Styria“ ausgezeichnet, u.a. Martina Hörting aus Hartberg und Bettina Pammer aus Feldbach. In den letzten Jahren erhielt das Modehaus Roth insgesamt acht dieser Auszeichnungen. 

www.moderoth.at

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Erfolgreiche Impulsregion Vom „Global Player“ bis zum innovativen KMU haben Unternehmen ihren Firmensitz bereits in der Region. Die Impulsregion Fürstenfeld, eine Gemeinschaftsinitiative von 14 Gemeinden aus dem Raum Oststeiermark und dem Burgenland zur wirtschaftlichen Stärkung der Region, konnte im Rahmen ihrer Tätigkeit bereits einige Erfolge verzeichnen. Im Zuge von Betriebsansiedelungen konnten seit Bestehen der Impulsregion über 50 Arbeitsplätze neu geschaffen werden. Dabei liegt der Fokus auf klein- und mittelständischen Unternehmen, welche einen Standort in der auf-

gion – die Nutzung von Synergien möglich ist.

Best Practice

Mag. Robert Gether, Geschäftsführer der Impulsregion Fürstenfeld, steht in allen Belangen unter 0664/9692890 oder robert.gether@impulsregion.at zur Verfügung.

strebenden Region suchen und die gute wirtschaftliche Situation vor Ort nutzen wollen. Dabei spielen sofort verfügbare Gewerbegrundstücke, erstklassige Büro- und Geschäftsflächen, hervorragende Ausbildungsund Fortbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter sowie gute För-

derungsmöglichkeiten und die zuvorkommende Unterstützung von Seiten der Gemeinden entscheidende Rollen. Daneben versucht die Impulsregion Fürstenfeld auch jene Unternehmen anzusiedeln, für die – aufgrund von bereits vorhandenen Firmen in der Re-

Die Gourmet-Lounge – das Herzstück der Gläsernen Fabrik Seien Sie herzlich willkommen in unserer GourmetLounge! Genießen Sie das einladende, stilvolle Ambiente. Hier erwartet Sie eine köstliche Jause mit Getränken aus der „Ökoregion Kaindorf“. Der Multimedia- und Seminarraum Ausgestattet mit der modernsten Technik, ist der Multimedia- und Seminarraum die Plattform für die multimediale Führung durch unsere Fabrik. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Schirnhofer-Gruppe. Angefangen von der Unternehmensgeschichte, über die Fakten rund um unser europaweit einzigartiges Qualitätssicherungssystem, bis hin zu den Kooperationen mit Partnern und Regionen. Erleben Sie eine multimediale, moderierte Rundreise durch die gesamte Firma Schirnhofer und alle Produktionsabläufe. Erleben Sie unsere Produktion Gläserne Fabrik heißt natürlich auch, dass Sie alle Produktionsschritte live mitverfolgen können. Von der Zerlegung über die Erzeugung und Verpackung, bis hin zur Auslieferung können Sie unseren engagierten MitarbeiterInnen „über die Schulter sehen“.

Am Beispiel des aufstrebenden und kürzlich angesiedelten Unternehmens Powerbike Vertriebs GmbH, Pionier auf dem Gebiet der Elektrofahrräder und alternativen Fortbewegungsmittel, zeigt sich, dass diese Strategie bereits erste Früchte trägt. Die Powerbike Vertriebs GmbH wird in Zukunft mit vorhandenen Betrieben in der Region kooperieren und auf diesem Wege vorhandene Synergien nutzen.

Besucherinformation: • Besichtigungen von Montag bis Freitag um 8.15, 10.45 oder 13.15 Uhr (nur gegen Voranmeldung) • Besichtigungen Samstag um 8.15 oder 10.45 Uhr (nur gegen Voranmeldung) ierefrei • Dauer ca. 2 Stunden Wir sind barr • Gruppengrößen: 20 - 80 Personen • Anerkennungsbeitrag: Euro 8,- (ab Juli 2011 Euro 9,-) inkl. Verköstigung (warmes Würstchenbuffet mit frischem Gebäck und regionalen Getränken)

Einfach Reservieren: Reservierungen können auf unserer Homepage „www.feinkost-schirnhofer.at“ unter der Rubrik „Gläserne Fabrik“ oder telefonisch unter 03334 31 31 271 vorgenommen werden. Busparkplatz und Abstellplatz für 20 Pkw vorhanden Verkehrsanbindung: A2 Autobahnabfahrt Bad Waltersdorf, B 54, L 412

Wir freuen uns, Sie bei uns herzlichst begrüßen zu dürfen!

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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Extensions-Business Das Unternehmenskonzept von Great Lengths steht auf vielen Säulen, die ein erfolgreiches Wachstum sichern. Great Lengths, weltweiter Marktführer bei Echthaar-Extensions, setzt seit seiner Gründung im Jahr 1992 immer wieder Meilensteine für die gesamte Branche. Im Juli 1995 legte das Unternehmen mit der Eröffnung der Zweigniederlassung im österreichischen St. Stefan im Rosental den Grundstein für stetiges Wachstum im deutschsprachigen Raum: 4000 Partnerfriseure nutzen das Potenzial von Extensions in ihren Salons. 44 Mitarbeiter in Österreich und weitere zehn Verkäufer in der deutschen Vertriebs GmbH sorgen für einen reibungslosen Geschäftsablauf. Mit dem Kauf der GreatLengths-Distribution in den Niederlanden erweiterte die österreichische Niederlassung 2009 ihr Einzugsgebiet und gewann weitere 1500 Salons hinzu.

Anita Lafer

Geschäftsführerin Greath Lengths

Bevor die Partnerfriseure in ihren Salons mit Great-LengthsExtensions arbeiten können, durchlaufen sie ein intensives Schulungsprogramm. So stellt Great Lengths sicher, dass nur ausgebildete Fachleute mit den Systemen arbeiten. Zusätzlich zu den internen Seminaren können interessierte Friseure in Deutschland auch eine staatlich zertifizierte Prüfung durch die Handwerkskammer Düsseldorf ablegen. Zudem bieten Seminare und Workshows zur Trendfrisuren-Kollektion Tomorrow´s Look den Vertragspartnern kreative Impulse für ihre Arbeit mit Extensions. Einen weiteren Mehrwert für die Salons stellen das regelmäßig erscheinende Partnermagazin „great news“ dar, welches Friseure über Termine und Neuigkeiten informiert, sowie die Unterstützung

bei der Koordination von Werbemaßnahmen. Aktuellste Innovation: CHANGES by Great Lengths, ein Beauty-, Fashionund Lifestylemagazin, das alle zwei Monate neu in den Salons für die Kundinnen ausliegt.

Basis des Erfolgs

„Für unseren Erfolg und das stetige Wachstum gibt es ein im Grunde einfaches Rezept: Wir legen großen Wert auf die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter, und die beginnt bei deren Gesundheit. Neben unserer firmeneignen Kinderbetreuung mit Tagesmüttern unterstützen wir durch Seminare, gemeinsame sportliche Aktivitäten und ein gesundes Mittagessen diesen Prozess“, beschreibt Anita Lafer die Unternehmenskultur in St. Stefan. Auch die permanente Weiterbildung der Außendienstmitarbeiter sowie der Mitarbeiter in St. Stefan stehen im Fokus des Unternehmens. Nicht nur steigende Umsatzzahlen in den letzten Jahren beweisen, dass dies der richtige Weg ist: Zahlreiche Auszeichnungen wie der Primus 2010 in der Kategorie

Unternehmenskultur oder der Trigos 2008 bestärken die Geschäftsführerin für den deutschsprachigen Raum und die Niederlande in ihrem Handeln.

In die ganze Welt

Aufgrund stetiger Innovationen im Bereich der Veredelung des indischen Rohhaars und der Entwicklung verschiedener Bondingsysteme, vom 1991 erfundenen Schalenbonding bis hin zum 2011 vorgestellten System MULTISONIC, gibt GreatLengths-Gründer David Gold der Branche immer wieder wegweisende Impulse, von denen letztendlich alle Great-LengthsKundinnen profitieren. Von der Fabrik in Nepi nahe Rom aus liefert Great Lengths die Haarsträhnen heute in über 60 Länder der Erde.

Informationen erhalten Interessierte unter der kostenlosen Hotline 00800-82848284 oder auf www.greatlengths.de

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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Foto: Fischer

Der Bürgermeister von Ptuj, Štefan Cˇelan, kam nach Graz, um Bürgermeister Siegfried Nagl und alle Grazer/Steirer zum größten Karnevalsereignis in Slowenien einzuladen: www.kurentovanje.net

Hans Knauss (links) feierte mit steirischer Torte.

Ein Herz für Knauss Während der WM in Garmisch feierte der steirische Ex-Schirennläufer Hans Knauss seinen 40. Geburtstag. Versteht sich von selbst, dass im Haus Ski Austria von Steiermark Tourismus eine grüne Herzgeburtstagstorte als Geschenk aufgetischt wurde. Unter den Gratulanten sah man auch die Ex-Skikollegen Stephan Eberharter, Günther Mader, Fritz und Josef Strobl, Matthias Lanzinger und Thomas Sykora. Und als sich dann auch noch Silbermedaillengewinner Hannes Reichelt als Gratulant zur Runde gesellte, war die Freude beim Neo-40er perfekt.

Politik trifft Gastronomie: So geschehen bei der Doppelauszeichnung des traditionsreichen GastroUnternehmens Paar in Graz. Da kommt doppelt Freude auf: Das Traditionshaus „Paar Gastronomiebedarf“ wurde sowohl mit dem „Steirischen Landeswappen“ als auch mit dem „Grazer Stadtwappen“ geehrt. Zur Übergabe des Doppel-Panthers aus Papier trafen sich LH Franz Voves, Landesrat Christian Buchmann und Bürgermeister Siegfried Nagl – „mein Panther ist feuriger“ – am Firmenstandort in der Grazer Herrgottwiesgasse. Seit 1962 führt Ferdinand Paar ein Unternehmen, das sich auf innovatives Küchen­ equipment, funktionelle Kühlbereiche, ansprechende Thekenlandschaften und Kaffeemaschinen für Hotellerie und Gastronomie spezialisiert hat. Mit Tochter und Prokuristin Kathrin steht im Traditionsbe-

Foto: Paar/M. Lach

Foto: Sport PR Spiess

Zwei Panther für Gastro-Paar

Helga, Kathrin und Ferdinand Paar freuten sich über die Urkunden. trieb bereits die zweite Paar-Generation in den Startlöchern. Für die ausgezeichnete Unternehmerfamilie Helga, Kathrin und Ferdinand Paar gab es viel Applaus: vom frischgebackenen WK-Präsidenten Josef Herk,

seinem Vor-Vorgänger Peter Mühlbacher, von Günther und Doris Huber (Landhauskeller) sowie von Brau­union-Boss Gerald Paunger und dem Konsuln-Ehepaar Edith und Johannes Hornig.

Die Creative Indus­ tries Styria (CIS) unter Eberhard ­Schrempf beleuchtete in ihrer Convention 2011 das Konzept Open Design. Designentwürfe – in der IT ist es Software – werden ins Internet gestellt, um sie damit anderen zugänglich zu machen.

Ernst Konrad, Geschäftsführer des Elektrobau-Unternehmens Denzel, freut sich, dass er ein Elektroauto für die nächsten zwei Wochen testen darf: „Wir überlegen gerade, für die Firma Elektro-Transporter anzuschaffen. Da ist das super zum Testen“. Das Auto wurde ihm von Klaus Gallob, Spartengeschäftsführer des Gewerbes, übergeben.

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Schrempf und Christian Buchmann mit kreativen Köpfen

Foto: Rodlauer

Elektrobau Denzel testet neues Elektroauto

Foto: Erwin Scheriau

Designentwürfe und Software sind im Netz

Ernst Konrad mit Spartengeschäftsführer Klaus Gallob

Menschen

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Hubert Auer Nach vielen Jahren in der Druck- und Werbebranche war Elisabeth Gruber fünf Jahre lang Filialbetreuerin bei Hubert Auer. Jetzt wurde Gruber mit der Leitung von Vertrieb und Marketing betraut und ist in 29 Filialen für 120 Mitarbeiter verantwortlich. Ihr Motto: „Wahre Herzlichkeit verkaufe ich am liebsten.“

Fotos: Holding Graz/Sommer

Elisabeth Gruber Foto: Melbinger

Hereschwerke Michael Rotter ist seit Anfang dieses Jahres Mitglied der Geschäftsführung der Hereschwerke Regeltechnik GmbH. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in internationalen Konzernen wird er sich in die Bereiche Gebäudetechnik und Schaltanlagenbau sowie als CTO in die drei Branchenschwerpunkte der Hereschwerke-Gruppe – Energie, Infrastruktur und Umwelt – einbringen.

Michael Rotter Foto: RP Photography

Infora Als neuer Berater im Team bei der ICG Infora GmbH stellt sich Michael Liehmann vor. Er verfügt über große berufliche Erfahrungen – aus dem öffentlichen Bereich beim österreichischen Bundeskanzleramt und als Berater in einem internationalen Industriekonzern. Zuletzt baute der 41-Jährige in London eine Business-Consulting-Abteilung auf und war Analyseleiter bei einem Projekt für Langzeitarchivierung.

Michael Liehmann Foto: ICG

Nagl und Voves sind bei der Eröffnung mit viel Jugend in der neuen Wasser-Erlebniswelt untergetaucht.

Sprung in die Auster Das größte Sportbad Südösterreichs, die Auster, ist eröffnet. Schüler (6 bis 16 Jahre) haben während der Energiewoche freien Eintritt. Bürgermeister Siegfried Nagl zeigte sich bei der Eröffnung vom neuen Bad begeistert: „Mit einer Gesamtsumme von 41 Millionen Euro bedeutet das Sport- und Wellnessbad Eggenberg eine der größten Investitionen in der Stadt Graz und stellt ein städtebauliches

Seilbahner feiern Görgl Auf Einladung von „Steiermark Tourismus“ waren steirische Seilbahner beim WM-Super G in Garmisch. Bei der abendlichen Siegesfeier im „Steiermark-Haus“ freuten sich Obm.-Stv. Angelika Pilz (Planneralm), Fabrice Girardoni (Stuhleck), Günther Steininger (STG) und Erwin Petz (Riesner­alm) mit der frischgebackenen Weltmeisterin Lizzi Görgl.

und architektonisches Highlight für die steirische Landeshauptstadt dar.“ Landeshauptmann Franz Voves und der zuständige Grazer Sportstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg freuten sich über die „neue Heimstätte für den steirischen Schwimmsport“ und sicherten für künftige Großereignisse größtmögliche Unterstützung zu. Die Eröffnung wurde mit Show und vielen Prominenten gefeiert. Unter ihnen die stolzen Hausherren Wolfgang Malik und Michael Krainer (GF) und Schwimmer Martin Spitzer.

„Pensionist“ Robert Seeger und Schwimmer Martin Spitzer

Stolzes Architektenduo Hemma Fasch und Jakob Fuchs

Steirische Wirtschaft, Ausgabe 7  

Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark