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Schulnotizen “Musik für Musik ” Mozart Requiem Regionaler Jugendchor Ostschweiz ELTERNSCHULE Vortrag mit Dr.Olaf Koob ”VOM GENUSS ZUR SUCHT”

agenda Fr, 21.03.2014 - 19:00 Uhr Pauluskirche Konstanz Mainaustrasse

Do, 27.03.2014 lt! Entfäl eit Krankh Wegen Mi, 02.04.2014 - 19:30 Uhr Grosser Saal

Öffentlicher Info-Abend “Was ist anders an der Rudolf Steiner Schule?”

ELTERNSCHULE Sa, 05.04.2014 - 10:00 -17:00 Uhr Seminar mit Rachel Bauer Grosser Saal “GEWALTFREIE KOMMUNIKATION” Öffentlicher Info-Abend “Was ist anders an der Rudolf Steiner Schule?”

Di, 08.04.2014 -20:15 Uhr Grosser Saal

Ausserordentliche Hauptversammlung Öffentliche Quartalsfeier

Sa, 12.04.2014 - 10:15- ca.11:30 Uhr Grosser Saal Schulbeginn: 9:00 Uhr

Quartalsarbeiten der 9.Klasse Sponsorenlauf mit Frühlingsfest

YouTubeLink: http://youtu.be/T_4WnfOPdJo

themen

Editorial & Impressum S. 2 > Aus dem KIGA S. 3 > 3.Klasse S. 4 > 4.Klasse “Festvorbereitungen” S. 5 > 5.Klasse “Tiergedichte” S. 6-7 > “Karin & Bob” S. 8 > Für Schüler von 0-99 S. 9 > “Wirbel” Leserbrief S. 10 > “Always in Progress” S. 11-12 > ELTERNSCHULE S. 13 > Waldorfpädagik aktuell S. 14-16 > Buchtipps S. 17 > Inserate & Anzeigen S. 18-19 > “Musik für Musik ” S. 20

Theateraufführung der 8.Klasse ”Drei falsche Prinzen” Komödie von Ch.Steins

Mo, 14.04.2014 - 19:00 Uhr Di, 15.04.2014 - 19:00 Uhr Sa, 10.05.2014 - 10:00 Uhr Burgerfeldstadion, Kreuzlingen Fr, 23.05.2014 - 19:00 Uhr Sa, 24.05.2014 - 19:00 Uhr So, 25.05.2014 - 17:00 Uhr Grosser Saal

FORTLAUFENDE ANGEBOTE:

Bitte beachten! Kursverlängerung: Mo, 17.03.2014 – 20:15 Uhr “ZEITGESCHEHEN UND ANTHROPOSOPHIE” Mo, 24.03.2014 – 20:15 Uhr Seminar mit Alois Heigl - Fortsetzung Mo, 31.03.2014 – 20:15 Uhr Mo, 07.04.2014 – 20:15 Uhr Jeweils Montags, 20:15-22:00 Uhr, 1.OG

ELTERNSCHULE

Puppennährunde Jeweils Do, 9:00-12:00 Uhr 3.OG, Handarbeitszimmer Ferien & Freie Tage 2013/14 18.04. Fr - 04.05.14 So Ostern 29.05. Do - 01.06.14 So Auffahrt 09.06.14 Mo Pfingsten 12.07. Sa - 24.08.14 So Sommerferien 04.10. Sa - 19.10. 14 So Herbstferien 27.10. Mo - Kollegiumstag 20.12. Sa - 04.01. 15 So Weihnachtsferien

01 2014

1.Februar 2014 – unforgettable!

Mi, 02.04.2014 - 19:30 Uhr Grosser Saal


Liebe Eltern, Freunde, Lehrer unserer Schule

Öffnungszeiten & Kontakte Krabbelgruppe ‹Sunneblueme› 1. Gruppe: Mittwoch von 9:30 bis 11:30 Uhr 2. Gruppe: Donnerstag von 9:30 bis 11:30 Uhr Kontaktperson: Myrrhiam Hemberger Oertly, Leiterin der Krabbelgruppe +41 (0)71 670 06 22 Spielgruppe ‹Spatzenäscht› Mo. - Fr.: von 8:30 bis 12:00 Uhr Mi. und Do. finden „Hoftage“ auf dem Jakobshof statt. Kontaktperson: Susanne Ohl Urquizo, Leiterin der Spielgruppe +41 (0)71 688 68 13 Kindergarten ‹Lavendel - Rosmarin› Mo. - Fr.: von 7:30 bis 12:00 Uhr Kontaktperson: Maria Dörig, Leiterin KIGA +41 (0)71 672 98 14 Hort (Mittagsbetreuung) Mo. - Mi.: von 12:00 bis 17:00 Uhr Do.oder Fr.: von 12:00 bis 15:00 Uhr Kontaktperson: Verena Ummenhofer, Leiterin Hort + 49 151 261 05 234 Anmeldungen Sekretariat: Silvia Blaser + 41 71 672 17 10 SCHULSEKRETARIAT:

Mo - Fr 7.30 - 13.00 Uhr Silvia Blaser

Hat Sie etwas besonders beeindruckt? Hatten Sie ein Erlebnis, welches Sie ganz besonders bewegt und welches Sie gern mit uns teilen möchten? Vermissen Sie einen Beitrag, zu einem Thema, welches Sie besonders wichtig finden? Haben Sie einen Hinweis, der auch andere Eltern interessieren könnte? Dann schreiben Sie uns! Zögern Sie nicht! Uns ist jeder Beitrag, ein kurzer ... oder langer willkommen. Vermissen Sie etwas auf unserer Homepage? Eine kurze Mitteilung genügt, wir kümmern uns darum. + mailto:webmaster@rssk.ch Bitte senden Sie alle Anfragen/Beiträge etc. die Schulnotizen betreffend an: +mailto:schulnotizen@rssk.ch Redaktionsschluss: Ausgabe 02/2014 >>31.03.2014 PS: Lieber in Farbe lesen? >>>>>>>>>>>>>>>>> www.rssk.ch/schulnotizen Sabine Kretschmer, Redaktion Hinweis:

Falls Sie Ihren Beitrag nicht rechtzeitig zum Redaktionsschluss einsenden können, informieren Sie uns bitte. Sonst ist es möglich, dass wir Ihren Beitrag aus organisatorischen Gründen nicht mehr mit aufnehmen können; in diesem Falle erscheint er leider erst in der nächsten Ausgabe. Wir bitten dafür um Verständnis.

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Redaktion & Layout: Sabine Kretschmer schulnotizen@rssk.ch Ernst-Bärtschi-Weg 5 D- 78468 Konstanz T. + 49. 7531. 66071 Herausgeber: Schulleitung der Rudolf Steiner Schule Kreuzlingen Bahnhofstrasse 15 CH- 8280 Kreuzlingen T. +41. 71. 6721710 www.rssk.ch

Beisitz: Schulleitung Auflage: 300; ca. 6-8 x jährlich Konditionen für Inserate: Format A4 Fr. 200.Format A5 (Quer) Fr. 110,Format A6 (Hoch) Fr. 60.Bei Mehrfachbuchung 20% Rabatt Beilagen auf Anfrage Für Mitglieder der Schulgemeinschaft: Kleininserate kostenlos, kommerzielle Werbeinserate 50%

Bitte senden Sie Ihren Beitrag/ Druckvorlage in digitaler Form (JPEG, TIFF, PDF, EPS, doc, xls) weitere nach Absprache) ein.

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Aus dem Kindergarten BAUMFÄLLAKTION IM KINDERGARTEN Während dem Arbeiten und Gestalten des Gartens war plötzlich dieser Baum, dieser riesige Ahornbaum, im Visier. Dieser hatte sich in seiner Freiheit und in seiner unbändigen Freude zu wachsen, ganz ausgestreckt. Nun, seine Freiheit nahm dem Garten fühlbar Platz und viel Licht. Da wir auch Luft, Licht und Freiheit für die Kindergärtnerinnen und unsere Kinder wünschen, wollten wir dem Wachstum (des Baumes) durch Beschneiden etwas Grenzen setzen. Soweit, so gut. Auf der Suche nach dem richtigen „Übeltäter“ (Baumpfleger) konnten wir dann Marco Küng als Fachmann finden (noch Werkgruppen-Arbeiter). Im Gespräch mit ihm wurde schnell klar, dass ein fachmännischer Baumschnitt viel zu teuer würde. So entschlossen wir uns, gemeinsam mit den

Kindergärtnerinnen, zur radikalen Variante. Der Baum musste nun ganz zu Gunsten unseres Entfaltenwollens weichen.

Suzi steckte ihren Kopf ungläubig aus dem Spielgruppenfenster. „ Du meine Güte ist der Baum riesig!“ (Diese Frauen wieder! Ist doch klar bei der Grösse!)

Am Montag wurde der Baumriese von den Kindergarten/ und Spielgruppenkindern schon vorsichtig beäugt bis wild beklettert. Der Riese soll als Kletterbaum seinen Platz im Garten bekommen. Jetzt wirft er keinen zu grossen Schatten mehr und mit dem Wachsen wird es auch schwierig. Nun, jedenfalls in die eine Richtung. Die Kinder werden ihren Beitrag zu Veränderung auch leisten... Aber wer weiss, vielleicht wächst auch aus dem stehen gelassenen Baumstamm wieder neues Leben?

Am 07.12.2013 rückte nun Marco mit allen WerkgruppenMännern an. Mit Traktor, Seilwinde und vereinten Kräften, brachten sie den Baum Stück für Stück zu Fall. Die Kindergärtnerinnen und ich waren überrascht von der riesigen Menge an Holz, die dieser Baum mit sich brachte.....auch

Aber über das neue Mehr an Licht waren wir uns alle einig. Nun, die vielen Äste und das Reisig mussten versorgt/entsorgt werden. Mit vereinen Kräften von Männern und Frauen war das grösstenteils schnell geschafft. Das Holz wurde zu Brennholz und Spielholz aufgeteilt.

Hiermit möchte ich mich im Namen aller Kindergärterinnen für den tollen Einsatz bedanken. Marco Küng sei ein besonderes Dankeschön gewidmet. Er verlässt mit dieser grossen Tat die Werkgruppe. Für den Kindergarten Christiane Züger


Ausflug der 3.Klasse in die Bio-Bäckerei Lehmann – Holzofenbeck

Am 12.12.2013 fuhr die 3. Klasse zur Bäckerei Lehmann Holzofenbeck in Lanterswil. Wie sie vor dem Häuschen in der Schulstrasse 8 standen, konnten sie noch nicht ahnen, was für ein Wunder dahinter steckte. Die Klasse wurde durch die Geschäftsführerin Frau Anna Lehmann und Herrn Simon willkommen geheissen, die ihre ersten neugierigen Fragen beantworteten. Anschliessend wurden weisse Bäcker-­Schürzen ausgehändigt, angezogen und ab in die Backstube mit Herrn Simon. Die erste Etappe der Führung führte durch die Konditorei. Dort konnten die Kinder die Vorbereitung von leckeren Schokopralinen, Weihnachtsbäckerei und Blechkuchen bewundern, richtig um Wasser im Mund zusammenrinnen zu lassen! Die nächste Etappe führte durch die faszinierende Backstube, in der Bäcker und Bäckerinnen an ihren

Kreationen fleissig und konzentriert arbeiteten. Herr Simon erklärte ganz genau jeden einzelnen Schritt vom Getreide zum fertigen Brötchen und Brotleib, zeigte wie es mit dem Getreidemahlen funktioniert, die verschiedenen Maschinen, den Holzofen und die Kühlräume. Dann hiess es Hände waschen, Ärmel hoch krempeln und an die Arbeit! Jedes Kind konnte aus Teig Brötchen nach Lust und Laune kneten und formen. Dabei entstanden Krokodile, Zöpfe, Schildkröten, Brezeln, Gipfeln und vieles mehr. Bevor die Brötchen gebacken und eingepackt wurden, begab sich die Klasse in den Pausenraum für das Znüni. Dort erwartete sie ein Tisch voll Leckereien. Vielen Dank an Frau Anna Lehmann und Herrn Simon für diese schöne Möglichkeit, die tolle Führung und liebevolle Betreuung beim Backen der selbst gemachten Brötchen! Tania Monti

Sternefalten im Abendfrieden Ausflug der 3.Klasse

Am 19. Dezember 2013 spazierte die 3. Klasse ins Altersheim Abendfrieden und verbrachte den Vormittag mit den Einwohnern des Hauses. Es ist berührend zu sehen, wie zwei Generationen an einem gemeinsamen Projekt arbeiten: bunte Papiersterne für Weihnachten falten. Dieser Vormittag klang mit einer musikalischen Einlage der Kinder aus. Geigen, Klavier und Kindergesang stimmten das Publikum des «Abendfriedens» auf Weihnachten ein. Tania Monti

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4.Klasse – Deutschepoche In der Deutschepoche der 4. Klasse wurde untersucht, wie Vergangenes unterschiedlich ausgedrückt werden kann. Die beiden üblichsten Formen sind dabei die „erzählende Vergangenheit“ (Imperfekt, wir nannten sie auch „Märchenvergangenheit „). Sie spricht mehr die Vorstellung an. Im Perfekt (zusammengesetzte Vergangenheit) ist noch mehr vom unmittelbaren Geschehen wirksam, es wird deshalb gerne benutzt, um Ereignisse zu beschreiben, die noch in die Gegenwart hineinwirken. (Die Kinder nannten es auch „jetzige Vergangenheit“) Das Perfekt ist in unserem mündlichen Sprachgebrauch üblicher, das Imperfekt mit seinen starken Verbformen („ich kam, wusch und buk“) braucht mehr bewusste Pflege. In den folgenden kleinen Szenen aus der Feder der SchülerInnen sind diese beiden Sprachgesten einander gegenüber gestellt. (Orthografie geglättet, z.T. leicht gekürzt).

„Hast du die Tafel schon gedeckt ?“ „Ja, ich und die anderen haben sie gedeckt mit den gewünschten Goldtellern und dem schönen Besteck.“ „Gut so ! Hast du auch die Ritterrüstungen poliert ?“ „Ach nein, Herr, das habe ich vergessen.“ „ Du Dummkopf ! Jetzt hast du doch keine Zeit mehr. Du musst doch noch die Gästezimmer herrichten.“ „Dass habe ich bereits getan.“ „Gut. Sind meine Gäste schon hier ?“ „Ja, Herr. Die Fürstin von Gnadenberg ist vor einer Minute eingefahren.“ „Gut, dann schicke sie in ihr Zimmer.“- „Das habe ich doch eben vergessen, einzurichten.“ „Dann sag ihr, sie soll im Saal auf mich warten. Wenn du das getan hast, dann darfst du dich ein wenig ausruhen. Ich sag am besten jetzt schon gute Nacht.“ „Gute Nacht !“ Lua und Sophia

Oliver van der Waerden, Klassenlehrer 4. Klasse

Es stand einmal in alten Zeiten eine Burg namens Falkenstein. Auf dem prächtigen Dach flatterte eine fröhliche Flagge. Rund um die Burg sah man die Tannenspitzen, denn die Burg thronte auf einem hohen Felsen im Tannenwald. Hier lebte Graf von Hirschenfeld, ein sehr reicher Graf. Zu seinem 50. Geburtstag gab er ein Fest, und er lud zweihundert Gäste ein. Es herrschte ein grosses Treiben, alles wurde hergerichtet und der Graf rief seinen Diener herbei. 5

„Benjamin“ „Sie haben mich gerufen, edle Herrin Helena ?“ „Ja, habe ich, und zwar weil ich dich fragen wollte, ob Du die Rosengarten-Wege gefegt hast, damit ich mit meinen Gästen einen schönen Spaziergang machen kann.“ „Eine gute Nachricht…“ „Ich habe nicht gefragt, wie die Nachricht lautet, sondern, ob Du gefegt hast !“ „Ja, Herrin, das habe ich getan!“ „Gut !“ „Und jetzt die Nachricht ?“„Der Burggärtner hat wunderschöne Rosen gepflanzt.“ „Sind sie schon aufgeblüht ?“ „Ja, das sind sie.“ „Schön !“ „Ist die Tafel mit den goldenen Tellern gedeckt ?“ „mh…also ich..“ „Was jetzt ?“ „Ich eile, ich eile“. Nach zehn Minuten: „Es ist alles gemacht.“ „Gut, dann kann ich getrost meine Gäste begrüssen und Du hast bis morgen Freizeit !“ Cosima und Amélie

Es stand vor vielen Jahren die schöne Burg Dingelstein inmitten einer Wiese, auf einem Hügel am Rande eines grossen, gemütlichen Waldes. In dieser Burg lebte die eitle Herzogin Helena mit ihrem Diener Benjamin, der ihr treu diente. Auf dem Wachturm wachten fünf Krieger, in der Küche kochten zwei gute Köche und drei Mägde die köstlichsten Speisen. Auf dieser Burg war heute viel los, da die Herzogin ihren 35. Geburtstag vorbereitete. Sie rief ihren Diener zum etwa zehnten Mal:

Es war einmal vor langer Zeit eine Burg namens Hohenlob. Sie wurde bewohnt von Graf von Falkenstein und seinen Dienern. Die Burg hatte vier gigantische Türme, eine wunderschöne Flagge und einen Burggraben. Graf von Falkenstein besprach mit seinem Diener Simsibard gerade die Vorbereitungen für ein grosses Fest: „Hast Du schon das Rind geschlachtet und das Blaukraut gekocht ?“ „Das Blaukraut habe ich schon gekocht, aber das Rind muss noch gehäutet werden.“ „Hast Du schon das Burgtor runtergelassen und das Fallgitter hochgekurbelt für die Gäste?“ „Das Burgtor ist schon heruntergelassen, aber beim Fallgitter brauche ich ein wenig Hilfe.“ „Hast Du schon den Rotwein vorgekostet und in die goldenen

Krüge mit den Edelsteinen gegossen ?“ „Ja, das habe ich.“ – „Sind die Gäste schon gekommen ? „ „Ja.“ „Hast du sie schon begrüsst ?“ „ Nein ich bin noch nicht dazu gekommen. Soll ich den Musikanten den Auftrag geben, zu spielen und den Tanz mit dem Bären zu veranstalten ?“ „Nein, du sollst zuerst das Essen auftragen. Ich halte jetzt eine Ansprache für die Gäste.“ „Die Gäste sind sehr zufrieden mit dem Essen.“ „Und ich bin sehr zufrieden mit Deiner Arbeit. Du bekommst doppelten Lohn!“ „Danke, Herr Graf. Für Sie habe ich das gerne getan !“ Maurice und Vincent Es stand einmal vor tausenden von Jahren eine Burg namens Rabenfelsen. Diese Burg war riesig. Sie war gut versteckt in einem riesigen Land mit vielen Bergen drumherum. Die Burg war immer weiss, weil der Schnee jeden Tag vom Himmel viel. Dort lebte ein Graf und die Gräfin mit ihren Dienern und eine Magd. Der Graf wollte seinen 40. Geburtstag feiern und rief seinen Diener Friedlich. „Hast Du schon die Eingangshalle geputzt ?“ „ Ja, das habe ich als erstes gemacht.“ „Gut. Hast Du schon die Pferde gestriegelt für den Ausritt über die weissen Berge.“ „Hat die Magd schon das Essen auf den Tisch gestellt ?“ „Sie hat es noch nicht fertig gekocht, aber es dauert nur noch eine Viertelstunde.“ „Hast Du schon die Gemälde der Vorfahren abgestaubt ?“ „Ja, die Bilder sind blitzblank!“ „Warum hängen sie dann voller Spinnweben ?“ „Da habe ich wohl doch nicht gründlich genug gearbeitet.“ Lenja (Schluss von Mala)


Tierreferate der 5.Klasse – Pädagogischer Grundgedanke In der Waldorfpädagogik beginnt der eigentliche naturwissenschaftliche Unterricht mit der Menschen- und Tierkunde-Epoche in der 4. Klasse. Auch schon zuvor wurde den Kindern durch den Erzählstoff die Natur in unterschiedlicher Weise geschildert: durch die Märchen in der 1. Klasse, die Tierfabeln im 2. Schuljahr und auch in der Biblischen Schöpfungsgeschichte in der 3. Klasse. Die Kinder konnten bis zum 10. Lebensjahr ganz in diese Erzählungen ihres Klassenlehrers eintauchen. Ja, sie konnten die Tier- und Pflanzenwelt und überhaupt die ganze Natur durch innerliches Mitfühlen und Nachempfinden erleben. Im vierten Schuljahr nun verändert sich das Verhältnis zwischen Kind und Umwelt. Die starke Verbundenheit mit der Umgebung und den Mitmenschen tritt ein Stück weit zurück. Dadurch entsteht Raum für eine neue

Fähigkeit: das äußere Betrachten. Genau dieses Beobachten von außen ist neben dem Einfühlungsvermögen, das die Kinder ohnehin schon in Fülle mit sich bringen, eine wichtige Voraussetzung, um in der 4. Klasse mit der Menschen- und Tierkunde beginnen zu können. Rudolf Steiner war es ein großes Anliegen, den naturwissenschaftlichen Unterricht mit einer Darstellung des Menschen zu beginnen. „ …Sie mögen mit Recht sagen: Man wird dem Kinde von der Naturgeschichte des Menschen, wenn es neun Jahre alt geworden ist, noch wenig sagen können. Doch es mag noch so wenig sein, aber das Wenige, was man dem Kinde vom Menschen beibringen kann, das bringe man ihm als Vorbereitung für allen anderen naturgeschichtlichen Unterricht bei. Sie werden wissen müssen, indem Sie das tun, dass im Menschen gewissermaßen eine

Tiergedichte aus der 5.Klasse – Folge 2

Synthesis, eine Zusammenfassung aller drei Naturreiche vorliegt, dass die drei übrigen Naturreiche im Menschen auf einer höheren Stufe zusammengefasst sind…“ Beginnend mit der Darstellung des Menschen also, werden nun den Kindern in den folgenden Schuljahren die Tierund die Pflanzenwelt und auch die Geologie nahe gebracht, um in der 8. Klasse den Kreis dann wieder mit einer Menschenkundeepoche zu schließen. Nach dem Einstieg mit zahlreichen Beobachtungen und Erzählungen über die Tierwelt im vergangenen Schuljahr, hat sich jeder Fünftklässler aktuell intensiv mit einem bestimmten Tier beschäftigt, um im Anschluss ein kleines Referat zu halten. Teil dieser Arbeit war es, ein Gedicht über das ausgewählte Tier zu schreiben. Janine Trick

Buchempfehlung – 5.Klasse

ISBN: 978­3522176927

Rätsel

Rätsel

Ich flieg über die Wüste in wärmender Sonne, jedoch auch über den Gletscher in eisiger Kälte. Mein Gefieder ist dunkel, mein Schnabel ist scharf, meine Krallen sind spitz. Still sitzen kann ich allezeit, wenn der Hunger sich nicht zeigt. von Thierry

Welches Tier lebt in der sengenden Sonne und auch im russischen Winter? Wer kriecht am Boden, frisst Schlangen und Mäuse? Wer bewacht seine Kinder mit dem fast sechs Meter langen Bauch? von Sean

Mein Bruder ist ein Hund Marietta ist wütend. Seit Jahren wünscht sie sich einen Hund.  Aber weil ihr kleiner Bruder eine  Allergie hat, kriegt sie keinen! Als ihr  erster Plan einen Hund zu bekommen scheitert, bekommt sie ein merkwürdiges Geschenk: einen Wunsch­ Stein! Ob der auch funktioniert? Ein Versuch kostet nichts!  Tja...funktionieren tut er, aber  leider nicht ganz so, wie Marietta sich das vorstellt!  Es folgt ein Problem dem nächsten  und somit auch eine Liebeskrise  ihrer Eltern und ihre schreckliche  Oma  Gerda mit ihrem Schweine­ Schwabbel und dem Filmstartick.  von Greta 6


Tiergedichte aus der 5.Klasse – Folge 3

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Der Bär

Der Hamster

Der Wolf

Der Bär, der ist ein starkes Tier, wohnen tut er meist nicht bei dir! Die starken Tatzen, die braucht er zum Kratzen. Sieht der Bär jedoch ein Beutetier, wartet er nicht länger zu, stürzt sich auf das Tier im Nu! Taucht der Jäger aber auf, dann ist’s mit der Bärenruhe aus! Drückt der Jäger ab, dann wird’s knapp! von Frederik

Der Hamster, er schläft am Tag, nicht in der Nacht. Klettern, futtern und spielen ist das, was er so macht. Nur drei Jahre alt wird dieses Tier, in freier Wildbahn gibt es ihn sogar bei uns hier! Der goldige Goldhamster ist lieber allein, der Zwerghamster manchmal auch im Doppelpack will sein. Will der Hamster etwas machen, sammelt er Korn uns steckt es in seine Backentaschen. Bis zu 20 Gramm kann er darin tragen, er wird es verstecken, ein bisschen was naschen und dann sammelt er wieder Korn in seinen Backentaschen. von Greta

Der Wolf, der Wolf, der spielt kein Golf. Der Wolf, das ist ein schönes Tier, mit seinen spitzen Zähnen frisst er auch gern jedes Huftier. Riechen kann er ganz weit, wenn ein anderes Tier sich zeigt. Der Wolf, das ist ein scheues Tier, selten zeigt er sich nur dir. von Imanuel

Der Seehund

Die Fledermaus

Der Hund

Im Norden, im Norden, wer kommt dort her? Es ist der Seehund, das süße Tier aus dem Meer. Zum Schauen ist’s lustig, zum Streicheln nicht sehr. Seine Augen sind groß, rund und schwarz, er hat es gern zu schwimmen im Wasser am Tag. von Jeremias

Ich kenn ein Tier, ich kenn ein Tier, es ist blutrünstig wie ein Vampir. Die Fledermaus ist ein erstaunliches Wesen, bei Nacht und Mondenschein fliegt sie hinaus, sie bleibt nicht drin, um zu lesen! Die Fledermaus frisst sogar Vögel auf, nachdem sie kommt aus ihrem Winterversteck heraus! Fledermäuse hin, Fledermäuse her, sie sind süß wie ein Babybär! von Martina

Gehorcht der Hund auf „Sitz!“ und „Platz!“, ist für den Menschen er ein Schatz. Kann der Hund das jedoch nicht, ist es für den Menschen schlecht! Hundeaugen kann man glauben, sie sind die Treue selbst. Will der Hund `nen Leckerbissen, sieht man ihn am Tisch sitzen. Muss der Hund doch dringend raus, ist es mit der Treue aus! Kommt er wieder reingelaufen, muss er gleich dann etwas saufen. Jetzt schläft er erst mal stundenlang, wie man es so sagen kann! von Jule


“Katrin und Bob”, Folge 5 von Ruth-Maria aus der 6.Klasse 5. Das Schiff Es klingelte. Bob sprang auf und wollte gerade herunter rennen, da hörte sie, dass ihre Mutter die Türe öffnete und mit jemandem sprach, einer nur allzu bekannten Stimme – es war ihre beste Freundin Katrin, die aus den Ferien zurück gekommen war! Katrin kam die Treppe hinauf gestürmt und Bob sprang ihr entgegen. Kurz darauf beschlossen sie, mit ihren Fahrrädern ans Meer zu fahren. Nach zehn Minuten kamen sie an. Da es schon fünf Uhr war, hatten sie nur noch eine Viertelstunde Zeit, bevor sie sich auf den Rückweg machen mussten. Etwas weiter schaukelte ein verlassenes Schiff, welches nicht abgeschlossen war. Sie gingen in das Schiff hinein und bemerkten bald darauf, dass innen die Türklinke fehlte. Sie beschlossen, dass sie die Tür eben offen lassen wollten. Nun begannen sie ein lustiges Spiel und waren

so darin vertieft, dass sie gar nicht bemerkten, dass schwarze Wolken aufzogen, es zu Regnen begann, und dass ein Wind die Wolken immer näher zum Schiff blies. Ein starker Windstoß schaffte es die Tür zu zuwehen. Erst jetzt bemerkten die beiden, dass sie schon längst zu Hause sein müssten und dass sie in ein saftiges Gewitter geraten würden. Als sie schnell aus dem Schiff steigen wollten um nach Hause zu fahren bemerkten sie, dass sie eingesperrt waren. Nun wurde der Wind noch stärker und riss das Seil mit dem das Boot an Land befestigt war und das auch nicht mehr das neuste war, in der Mitte durch. Jetzt hatte das Schiff freie Laufbahn. Sie wurden mit der Flut hinaus aufs tosende Meer geweht. Die Lichter ihres Dorfes wurden immer kleiner und verschwanden schließlich ganz. Auf einmal stieß der Schiffrumpf auf etwas Hartes. Sie waren zur Klippeninsel gekommen. Sie fanden einen Durchschlupf und zwängten sich hindurch. Auf der Klippeninsel stand eine kleine Hütte und die kam

Bob und Katrin gerade recht. Sie gingen hinein, legten sich hin und schliefen ein. Bob und Katrin wachten von einem stickigen Rauchgeruch auf. Überall um sie herum qualmte grau-blauer Rauch in ihre Haare. Nach ein paar Sekunden fasten erst Katrins und dann Bobs Haare Feuer. Ja, sie fingen an, lichterloh zu brennen! Beide rannten aus der Hütte hinaus und zum Wasser. Sie tunkten beide ihre brennenden Haare ins Wasser. Aber plötzlich rutschte Bob aus, wollte sich an Katrin festhalten und nun rutschten beide ins Wasser. Blaues Blinklicht erhellte alles, Bob und Katrin wurden auf ein Schiff gezogen und dann wurde ihnen nacheinander schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Bewusstlosigkeit erwachten, lagen sie im Krankenhaus. Neben ihnen saßen ihre Eltern, und Doktor Max stand neben ihrer Liege. Sie waren anscheinend in der Nacht auf ein Polizei-Boot geladen worden, dass ihre Eltern geschickt hatten.

“Katrin und Bob”, Folge 6 von Ruth-Maria aus der 6.Klasse 6. Pappelhof

Bob und Katrin wurden zusammen zum Internat Pappelhof gefahren. Sie mussten ungefähr fünf Stunden fahren denn der Pappelhof lag weit weg vom Meer, auf dem Land. Als sie ins Auto einstiegen waren sie sehr aufgeregt aber mit der Zeit wurden sie schläfrig und die Autofahrt wurde langweilig. Sie schliefen ein! Als der Wagen anhielt wachten sie auf und sahen vor sich ein gelbes Haus, das wie ein Schloss aussah. Das ganze Haus war von Pappeln umgeben und eine Pappelallee, worauf sie gekommen waren, führte von dem großen Toreingang weg von Pappelhof. Bob und Katrin stiegen aus und sahen eine Menge quatschender Mädchen an sich vorbei ziehen. Nur zwei andere Mädchen standen alleine, sie schienen auch neu zu sein. Die eine machte ein grimmiges Gesicht und die andere sah

eigentlich ganz nett aus, hätte sie nicht so einen ernsten Gesichtszug. Ein Mädchen kam auf Bob und Katrin zu. „Ihr seid wohl Bob und Katrin?“ fragte sie. „Last raten, die mit den längeren Haaren ist Bob und die andere Katrin?“ sie lächelte: „Nein, genau umgekehrt“ grinste Bob die froh war, dass sie nicht mehr ganz so hilflos hier herum standen. „Kannst du uns sagen wo unser Schlafsaal ist und wie heißt du eigentlich?“. „Oh, Entschuldigung! Ich heiße Jenni. Ihr bekommt alle Informationen von der Hausmutter und wenn ihr wissen wollt in welchem Schlafsaal ihr schlafen sollt. Ich kann euch ja mit zu ihr begleiten. Und übrigens, die hier neben mir ist meine beste Freundin Kim“! So gingen vier Mädchen die Treppe hinauf in den dritten Stock zur Hausmutter. Sie fragten die Hausmutter in welchem

Schlafsaal Bobina Karlssen und Katrin Meyer schlafen sollten. Die Hausmutter antwortete, dass es Schlafsaal neun war. Und Jenni sollte auch im Schlafsaal neun schlafen. Leider schlief Kim in Schlafsaal acht. Bob, Katrin und Jenni gingen zusammen in Schlafsaal neun und packen ihre Sachen aus. Es war ein siebener Zimmer und zwei Betten waren noch leer. Doch bald kamen auch dessen Besitzer. Es waren die zwei anderen neuen, die Bob und Katrin beobachtet hatten. Das Mädchen mit dem ernsten Gesichtszug sagte ihren Namen und räumte, wie die anderen ihr Gepäck aus. Sie hieß Charlotte. Die andere sagte gar nichts. Das machte schon mal einen sehr schlechten Eindruck. Es klingelte die Glocke zum Abendbrot und sie gingen in den Speisesaal. Nach dem Abendessen gingen alle in ihren Gemeinschaftsraum bis sie ins Bett mussten.

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Für Schüler von 0-99 Was sind Luftlöcher? Unvorhersehbare Abwinde, die ein Flugzeug buchstäblich ins Nichts stürzen lassen können. Wolkenloser Himmel: Der Himmel ist blau, weit und breit keine Wolke oder schon gar kein Gewitter ist zu sehen. Doch plötzlich gerät der Jet in heftige Turbulenzen, stürzt mehrere Hundert Meter in die Tiefe – das Flugzeug ist in ein Luftloch geraten. Im Innern wirbeln Geschirr, Gepäck und Passa-giere durcheinander. Meist sind Luftlöcher relativ harmlos, doch manchmal spielen Turbulenzen Flugzeugen und ihren Insassen übel mit: Am 28. Dezember 1997 geriet eine Boeing 747 der United Airlines auf dem Weg von Tokio nach Honolulu in schlimme Turbulenzen. Am 5. September 1996 erwischte es eine Boeing 747 der Air France über Zentralafrika. Am 23. Dezember 1979 bricht bei einer Fokker der Turkish Airlines wegen Turbulenzen der rechte Flügel ab und die Maschine prallt gegen einen Berg. Kinderkreuzworträtsel

Lösungen: Trage die Begriffe, die Du siehst, in das Rätselgitter ein! Dezember-Ausgabe 2013 Lösung

S C H N K ER Z E E M A E NG E L N Weitere kostenlose Kinderrätsel, Labyrinthbilder, Malvorlagen und kreative Ausmalbilder für Kinder findet Ihr auf der Webseite: www.malvorlagen-bilder.de

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Lehrerin: “Luca, du hast ja im Diktat genau die gleichen Fehler gemacht wie dein Nachbar. Kannst du mir das erklären?” Luca: “Ja, wir haben die gleiche Lehrerin!” Kommt ein Hase in ein Geschäft. Fragt der Hase den Verkäufer: “Hat du Möhrchen?” Sagt der Verkäufer:”Ja.” Fragt der Hase:”Hat du Milch?” Sagt der Verkäufer:”Ja.” Fragt der Hase:”Hat du au Fettarme?” Sagt der Verkäufer:”Ja”! Sagt der Hase:”Da mut du weniger etten”

Trage die Zahlen 1-9 in jedes einzelne Quadrat ein. Doch aufgepasst, die Zahlen 1-9 dürfen im Sudokugitter in jeder Zeile (horizontal) und in jeder Spalte (vertikal) nur einmal vorkommen.


Wirbel im Alltag – Leserbrief Für alle Freunde und Freundinnen des Wirbelwinds und all jene, die den Höhepunkt eines Bades dann gekommen sehen, wenn sie den Stöpsel ziehen

Ihr Einfluss wächst mit der Größe des Bereiches in dem sich die Strömung vollzieht und dürfte in der Badewanne eher noch geringer sein als die zuvor In der vorletzten Ausgabe war genannten. In den 60er Jahren wurden Versuche das Rätsel über den Wirbel in Boston (Nordhalbkugel) aufgetaucht. Es hat mich beund Sydney (Südhalbkugel) geistert, dass das einfach mal durchgeführt, in zum Thema gemacht wird. Auch wenn ich etwas Sorge denen im Labor habe, es könnte ein bißchen die erstgenannt“klugscheißerisch” daher en Einflüsse so kommen, gehört für mich der weit als möglich Wirbel zu den ganz großartiausgeschaltet gen Erscheinungen, so dass ich wurden. Es mir herausnehme, noch ein konnte damals paar Worte anzufügen. gezeigt werden, dass sich der Man kann es gelegentlich Wannenwirbel förmlich schmecken, wie in Boston gegen es die Lust des Wässrigen den Uhrzeiger (also und Luftigen selbst zu sein linksherum!) und in Sydney scheint, in einen Wirbel zu mit dem Uhrzeiger drehte. schlüpfen, wenn sich GeUnd dieser Einfluss, man legenheit bietet. Da reicht spricht von der Corioliskmeist schon die kleinste raft, schwindet zum ÄquaAnregung und die rechte tor hin. Aber die anderen Umgebung - schon gehts los - mal links-, mal rechts- Anschubser bleiben, und die Lust am Wirbeln wohl herum. Und wenn der auch. Anders sieht es bei Abfluss nicht verstopft ist, den großen Vorgängen in gedeihen der Wasserwirbel der Lufthülle der Erde aus, außen und der Luftwirbel innen prächtig, gelegentlich da wird der Einfluss der Erddrehung übermächtig. hört man Luft und Wasser gurgelnd um die besten Die Luft strömt (in nördliPlätze streiten. Solche feinste Anregungen sind im chen Breiten) in mächtigen Spiralen im Uhrzeigersinn Grunde immer vorhanden aus dem Hochdruckgeund können durch Vibrationen, durch ein Hindernis biet heraus und gegen in der Strömung, durch ein den Uhrzeigersinn ins Lüftchen über dem Wasser, Tiefdruckgebiet hinein. Von einer Ausnahme ist mir durch Unsymmetrien an der Badewannenwand oder nichts bekannt. Die kräftigsten Vertreter sind dann beim Herausziehen des die Wirbelstürme, wo es Stöpsels, durch ungleiche Verteilung der Temperatur, zwar im Auge des Sturms ruhig ist, aber “gleich ... entstehen. Eine Anredaneben” am allerheftigsten gung besonderer Art bietet pustet. Man kann mit dem die Drehung der Erde, weil Gedanken umgehen, dass sie zu einer bestimmten das Wirbeln eine Wohltat Drehrichtung anspornt.

für Wasser und Luft ist. Abseits davon ist die Tatsache, dass die großen Winde in mittleren Breiten in riesigen Spiralen übers Land ziehen, von fundamentaler Bedeutung. Wäre dem nicht so, so könnten Winde größeren Ausmaßes in unseren

Gegenden gar nicht richtig entstehen. Die kleinen abund auflandigen Winde an Küsten gäbe es wohl dennoch, aber wenn irgendwo ein Tiefdruckgebiet sich bildet, würde es, wenn die Luft auf geradem Wege dorthin strömen könnte, sofort aus der Umgebung wieder aufgefüllt werden. Stattdessen geht die Luft weite Wege durch aus- und einwickelnde Spiralen (es ist wie eine gigantische Umleitung), sie braucht trotz der Geschwindigkeit mit der sie, vor allem gegen die Wirbelachse hin, sich fortbewegt, lange Zeit um aus dem Hochdruck heraus und in den Tiefdruck hinein zu kommen. Diese Gebiete bekommen somit richtig Zeit, sich zu entwickeln - echte Waldorfpädagogik für Luftikusse also - und: Der beste Weg ist nicht der kürzeste. Obwohl der Wirbel fast wie “die Drehung” schlechthin wirkt, ist er es - wenn überhaupt - allerhöchstens

zur Hälfte. Legt man ein kleines Stöckchen auf einen Wasserwirbel, so bewegt es sich zwar um dessen Auge, zeigt aber immer in die gleiche Richtung, es dreht sich also nicht wirklich. Ein bisschen so wie gelegentlich die Eurythmisten nicht der Nase nach im Kreis gehen, sondern so, dass sie dabei immer ins Publikum oder in eine Richtung in die “unendliche Tiefe des Alls” blicken. Aus Sicht eines Wirbels ist das vielleicht nur der erste leise Versuch einer Nachahmung, aber immerhin. Der gedachte Tropfen im Wirbel dreht sich auch nicht, schaut quasi auch immer in die gleiche Richtung - in anderen Worten: auf das unendlich entfernte Zentrum seiner Drehung (in dem Sinne wie ich sagen kann: wer geradeaus geht, läuft auf einem unendlich großen Kreis), wobei sich z.B. ein in den Wirbel eingeträufelter Tropfen Tinte immer mehr - quasi bis zur Fläche - in Richtung seiner Bewegung streckt, was genau der Punkt ist, wo es für die Eurythmisten schwierig wird. Genau gesprochen muss man sagen, dass das Wasser im Wirbel sich zwar um dessen Achse bewegt, dabei aber die unendlichen Weiten des Kosmos fest im Blick hat. So paradox es klingen mag, aber es ist genau das, was beim Wirbeln geschieht: Sterne und Kosmos sind der “Mittelpunkt” des Wirbels. Dass das überhaupt möglich ist, kann beeindrucken und - möglicherweise Anregung sein. Bernd Goblirsch 10


“Always in Progress” Hier tut sich was - Helfen Sie mit!

In jeder Ausgabe werden Sie über den Stand der Dinge informiert, woran die Gruppen und Gremien arbeiten, welche Ideen und Projekte entstehen, usw. An dieser Stelle bittet die Redaktion um termingerechte Lieferung der Informationen und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

“Werkgruppe” Samstag Morgen 08 Uhr. Eintreffen der Werkgruppe im Schulpausenhof. Kurze Besprechung, was es alles zu tun gibt, Priorisierung der Tätigkeiten und los geht es in einen arbeitsreichen Samstag. Gemacht wird eigentlich alles, was ein Hausmeister während der Woche erledigt bzw. als Reparatur in Auftrag gibt: Wasserhahn reparieren, Abflüsse von Spaghetti befreien, Klospülung reparieren, defekte WC-Deckel ersetzen, Beleuchtung instand halten und teilweise erneuern, Aussengelände bewirtschaften, usw. Sind grössere Arbeiten - wie z.B. Austausch einer Tafel -

zu erledigen, heisst es, alles sorgfältig vorzubereiten und gemeinsam Hand anzulegen. Teilweise reicht ein Samstag

musikalischer Begleitung eines komplett bestückten GesangChors ausführen, Lehrer beim abendlichen Werkeln be-

nicht aus, um alle anstehenden Tätigkeiten zu erledigen. In diesem Falle werden dann Arbeiten in die Abendstunden während der Woche verlegt. Spannend und sehr wohlwollend ist es an diesen Abenden, wie man Reparaturen mit

obachten und diverse Abendveranstaltungen abseits während der Arbeit geniessen kann. Ist die Arbeit erledigt, so ist einem jedes Mal ein herzliches Dankeschön sicher, was einen immer wieder bestätigt, in einer Gemeinschaft

integriert zu sein, für die es sich lohnt sich einzusetzen. Durch die Zusammensetzung der Werkgruppe bis Ende 2013 konnten wir praktisch nahezu jede handwerkliche Tätigkeit in Eigenverantwortung ausüben. Seit dem neuen Jahr sind wir jedoch auf ein Minimum geschrumpft und suchen dringend Leute, denen es Spass macht, sich handwerklich an unserer Schule zu betätigen. Haben wir deine Lust geweckt, dann melde dich doch einfach bei Silvia Blaser oder Thomas Brack. Ganz liebe Grüsse aus der Werkgruppe

Treffen der Basar-Standverantwortlichen Im Januar traf sich eine Gruppe von 10 StandleiterInnen mit den 4 Verantwortlichen vom BOK. Jeder hat von seinen Erfahrungen vom letzten Basar berichtet und von allen kamen zu diesen Erfahrungen gleich wertvolle Verbesserungsvorschläge.

Für mich war es sehr gemeinschaftsfördernd, dass der Informationsweg nicht ausschliesslich von aussen zum BOK und wieder zurück fliesst. Es fand auch ein reger Austausch unter den Standverantwortlichen statt.

Ein gutes Treffen, das wir auf jeden Fall nach dem nächsten Basar wieder durchführen. Lieber Michael Reitberger herzlichen Dank für die süsse Zwischenverpflegung. Catherine Langenbach Für das BOK

Elternrat Frank Regenscheit wurde an der Hauptversammlung im November 2013 als Elternvertreter mit der Neu-Gründung des Elternrates an unserer Schule beauftragt. Nachdem je ein Elternvertreter und sein Stellvertreter in den vergangenen Elternabenden gewählt wurden, ist der neue Elternrat nun vollzählig und kann seine Arbeit aufnehmen. Geplant sind 6- wöchentliche Treffen bzw. quartalsweise Treffen im Elternrat, so dass ein reger Austausch entstehen kann. Die Elternvertreter werden regelmässig in den Schulnotizen über die Aktivitäten zu 11

den einzelnen Themen berichten. Aufgaben des Elternrates: Der Elternrat ist ein Konsultativorgan. Er ist das Gremium, in dem Austausch gepflegt werden kann über Themen, die aktuell sind oder die angeregt werden sollen zur Verbesserung des Schulalltags, z.B.: • Verbindung unterhalten zwischen Kollegium und/ oder Vorstand. • Begegnungsräume schaffen in der Schule. • Allgemeine Elternabende oder Ähnliches organisieren/ anregen. • Koordination von Elternarbeit an der Schule. • Mindestens ein Treffen pro Jahr zwischen ER und Kollegium.

• Vertretung ER im Vorstand durch die/ den Vorsitzenden (1 Person). • Bearbeitung von Themen, die vom Kollegium angeregt werden. • Problemfelder verobjektivieren (z.B. Gerüchte; der ER ist keine Ombudsstelle). • Elternratsmitglieder können auch in Arbeitsgruppen mitarbeiten, die ad hoc gebildet werden zu Themen, die von den Eltern gewünscht werden. • Anregungen geben für die Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“. Frank Regenscheit


Sponsorenlauf 2014 – Bitte vormerken! Wir brauchen Helfer! “WIR LAUFEN KILOMETERWEIT FÜR UNSERE SCHULE!” Die Vorbereitungen für unseren

Sponsorenlauf  Samstag , 10. Mai  2014  im Burgerfeldstadion  in  Kreuzlingen 

laufen derzeit auf Hochtouren.

Mitmachen dürfen alle von 0-99 Jahren, die unsere Schule unterstützen wollen von ganz Jung im eigenen Kinderwagen mit Mama bis ganz Gross - Ja, auch Eltern und Grosseltern sind willkommen! Sie benötigen nur einen oder besser mehrere Sponsoren, der/die einen bestimmten Betrag pro gelaufener Runde für unsere Schule spenden. Und schon sind Sie dabei.

Also ran und mitmachen! Denn Mitmachen lohnt sich! Unter den Teilnehmern verlosen wir auch in diesem Jahr wieder attraktive Preise: Hauptpreis soll ein seeeeeeeeeeeeehr schönes Fahrrad sein. Weitere Preise, wie Sport-Spiele und Mainaukarten sind auch dabei! Lasst Euch überraschen! Das Orga-Team tüftelt für Euch schöne Überraschungen aus!

soren, denn je mehr ausgefüllte Karten, desto höher Eure Gewinnchance! Ein bunter Rahmen mit Frühlingsbasar, Musikalischem und Kulinarischem wird unsere Läufer, Gäste und Sponsoren von 10:00 -15:00 Uhr verwöhnen. Dafür benötigen wir noch viele helfende Hände. Bitte meldet Euch bei: andrea.loser@thurweb.ch

Ausserdem erhält jeder Teilnehmer ein T-Shirt bedruckt mit dem neuen Logo “Sponsorenlauf 2014”.

Neu in diesem Jahr wird sein, dass die Sponsoren ihren Beitrag direkt vor Ort bezahlen können und gleichzeitig ihre Spendenquittung erhalten.

Seit Ihr dabei? Lasst Euch die schönen Preise nicht entgehen und unterstützt dabei unsere Schule! Sucht fleissig Spon-

Alle weiteren Infos, Flyer, Sponsorenkarten etc. erhaltet Ihr mit der nächsten Ausgabe.

danken Ihnen sehr herzlich dafür. Diesen willkommenen Beitrag sehen wir als Zeichen Ihrer Wahrnehmung und Wertschätzung unserer Arbeit.

Maria Rechsteiner und Silvia Blaser von der Verwaltung.

DANKESCHÖN Liebe Eltern Viele von Ihnen haben uns einen finanziellen Beitrag als Zustupf zu Weihnachten zukommen lassen. Ob der Betrag klein oder gross ist, ist uns nicht das Wichtigste, sondern es ist die Geste. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer

Das Geld für die Fachkräfte sammeln wir jeweils in einem Topf und verteilen es nach der Höhe des Pensums. Berücksichtigt bei der Verteilung werden auch

Wir wünschen Ihnen ein segensreiches Jahr und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen. Im Auftrag der Verwaltung und der Fachlehrerinnen und Fachlehrer Silvia Blaser

Abgabe Bescheinigung für Kontrollbesuch bei Zahnarzt und Arzt (betrifft nur in der Schweiz wohnhafte Eltern) Bitte denken Sie daran, dass wir vom Departement für Erziehung und Kultur verpflichtet sind die Kontrollbesuche zu gewährleisten.

Wir erwarten die Bescheinigung für den Zahnarztbesuch jährlich bis zum 31. März des laufenden Schuljahres. Die Bestätigung des ärztlichen Kontrollbesuches (betrifft nur 1., 4., 9.Klasse) ist ebenfalls bis 31.03. des jeweiligen Schuljahres einzureichen.

Schlosserarbeiten aller Art Treppen, Geländer, Überdachungen Richard Reisch

Vielen Dank für die fristgerechte Einreichung der Bescheinigungen. Silvia Blaser, Sekretariat

Hauptstrasse 28 8573 Siegershausen Tel. +41 71 697 01 01 schlosser.reisch@bluewin.ch

5 Bildungs%

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ELTERNSCHULE

IM MÄRZ “VOM GENUSS ZUR SUCHT”

• Vortrag von Dr. Olaf Koob

Donnerstag, 27. März 2014, 20:15 Uhr, Grosser Saal der Rudolf Steiner Schule Kreuzlingen

! t l l ä t i Entf e h k n a r K Wegen IM APRIL “GEWALTFREIE KOMMUNIKATION”

• Seminar mit Rachel Bauer

Samstag, 05. April 2014, 10:00 - 17:00 Uhr, Grosser Saal der Rudolf Steiner Schule Kreuzlingen Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg will uns darin unterstützen, lebendig und authentisch mit unseren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen, wie auch mit denen anderer Menschen, umzugehen. Über die vier Schritte Beobachtung – Gefühl – Bedürfnis – Wunsch lernen wir uns selbst genauer wahrzunehmen. Das ermöglicht uns in Konflikten – ob mit uns selbst oder mit anderen – durch bewusste Wahrnehmung in eine klärende Verbindung zu uns und dem Gegenüber zu kommen. Wir werden die Grundlagen anhand von Übungen und praktischen Beispielen erleben.

Kosten: 35 Euro/40 SFR

Rachel Bauer

Trainerin in Gewaltfreier Kommunikation Mediatorin Systemische Beraterin Therapeutin für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Beachten Sie auch unseren aktuellen Flyer mit den gesamten Veranstaltungs - Hinweisen.

“ZEITGESCHEHEN UND ANTHROPOSOPHIE”

Seminar mit Alois Heigl Seminaristische Arbeit zu den Hintergründen der Waldorfpädagogik Kosten: Freier Betrag Bitte beachten! Jeweils Montags, 20:15 Uhr - 22:00 Uhr Kursverlängerung: Mo, 17.03.2014 – 20:15 Uhr Mo, 24.03.2014 – 20:15 Uhr Mo, 31.03.2014 – 20:15 Uhr Mo, 07.04.2014 – 20:15 Uhr 13


Waldorfpädagogik - Aktuell „Lehrerpersönlichkeiten am stärksten in der Erinnerung“ – Interview mit Nobelpreisträger und Waldorfalumnus Prof. Südhof Berlin/Hamburg, 17. Februar 2014/CU.

Das frühe Erlernen abfragbarer Leistungen wirkt sich nicht positiv auf die intellektuelle und geistige Entwicklung von Schülern aus. Hierin stimme er der Auffassung der Waldorfpädagogik „vollständig zu“, betonte Nobelpreisträger und Waldorfalumnus Prof. Dr. Thomas C. Südhof im Interview in Berlin. Zwei Vertreter des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS), Celia Schönstedt und Henning Kullak-Ublick, hatten die Möglichkeit, den 59-Jährigen anlässlich eines Deutschlandaufenthaltes zu treffen. Sie befragten ihn zu seiner Forschungstätigkeit, seinem Leben als Nobelpreisträger sowie zu seinen Erinnerungen an die Waldorfschulzeit. (Siehe Videoaufzeichnung:http:// bit.ly/1eHvvCH). Südhof, der 2013 mit zwei Kollegen zusammen für die Erforschung der Kommunikation zwischen den menschlichen Zellen mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde, ist Absolvent der Waldorfschule HannoverMaschsee, die er bis zum Abitur 1975 besuchte. Seit 1983 lebt und forscht er in den USA. Auf die Frage, was er jungen Leuten heute empfehlen würde, die wie er damals nach dem Abitur nicht wüssten, welchen Berufsweg sie einschlagen sollten, meinte Prof. Südhof: „Sie sollten das machen, was sie wirklich interessiert und weniger nach Jobs und der Zukunft fragen“. Auch jungen Wissenschaftlern, die noch am Anfang ihrer Laufbahn stehen, rate er stets, in erster Linie ihren Interessen und Neigungen zu folgen.

Er selbst habe sich zunächst das Medizinstudium gewählt, weil es ihm viele Möglichkeiten eröffnet habe und der Beruf des Arztes ihm sinnvoll erschienen sei. Erst im Lauf des Studiums habe er sich für den Weg des Wissenschaftlers entschieden, weil er in der Medizin starke Unzulänglichkeiten erlebt habe: „Die Medizin versteht nicht, wie Krankheiten entstehen. Das war der Ausgangspunkt für mein Forschungsinteresse.“ Auf die Frage, was ihm von seiner Waldorfschulzeit am stärksten in Erinnerung geblieben sei, nannte Südhof vor allem die Persönlichkeiten der Lehrer. „Es waren sehr viele verschiedene Lehrer, die eigene Auffassungen hatten, aber auch die Toleranz, sie mit uns zu diskutieren“. Die Begegnung mit diesen Lehrern beeindrucke ihn noch heute. Da sei z.B. sein Klassenlehrer gewesen, der viel von seiner früheren Ausbildung als Geograph erzählt habe und davon, wie er als Forscher in Spitzbergen überwintert habe. „Das ist mir noch ganz stark im Gedächtnis“, sagte Südhof. Außerdem habe er in der Oberstufe mit den Lehrern immer wieder über Sinn und Zweck der Eurythmie debattiert. In der Waldorfpädagogik sieht Südhof „viele Stärken“, die wichtigste sei die Erziehung zur Unabhängigkeit. „Dass man selber initiativ wird, das hat auch mit Kreativität zu tun“, meinte er. Später sei es nicht so wichtig, was man könne, sondern dass man Initiative ergreife und tatsächlich selber tätig werde. Einen weiteren Pluspunkt der Waldorfschule sieht der Wissenschaftler in ihrem Gesamtschulcharakter, der Schüler nicht zu früh selektiert. Verbesserungswürdig findet

Kind und Praxisforschung im Zentrum

Duale Lehrerbildung an der AfaP-Dornach Mit Passerelle an die Pädagogische Hochschule FHNW Für Absolventen des zweijährigen Vollzeitstudiums und des dreijährigen Praxisbegleitenden

er im Rückblick auf die eigene Schulzeit den Dialog der Waldorfschulen mit ihrem Umfeld. Gefragt nach den wichtigsten Aufgaben der Wissenschaft im 21. Jahrhundert verwies der Nobelpreisträger – neben Klimawandel und durch Überwachung bedrohte Meinungsfreiheit – auf die Erforschung der Krankheiten des Nervensystems. Hier zeige sich erheblicher Forschungsbedarf sowohl bei den Jugendlichen mit Autismus, Depression und Schizophrenie als auch bei den älteren Menschen mit Alzheimer oder Parkinson. „Das ist eine wahnsinnige Herausforderung, weil wir nicht wirklich verstehen, was da passiert.“ Am Ende des Gesprächs standen Erfahrungen von Südhof mit den „Alumni Clubs“ in den USA, da auch bei den Waldorfschulen derzeit ein Alumni-Netzwerk im Aufbau begriffen ist. Diese Einrichtungen seien „extrem hilfreich“, betonte der derzeit berühmteste WaldorfAlumnus, weil man Menschen aus Schule und Studium einfach am besten kenne und sie oft zu den engsten Freunden gehörten. Dies hänge auch mit der Struktur des Gedächtnisses zusammen, das Zeit in verschiedenen Lebensaltern anders erlebe, erläuterte der Neurochemiker. Siehe auch PI zur Nobelpreisverleihung: http://www.waldorfschule.de/presse/pressemitteilungen/waldorfschulengratulieren-alumnus-thomas-suedhof-zumnobelpreis/ Bund der Freien Waldorfschulen e.V. Die derzeit 232 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

ErziehungsbegleiterIn Frühe Kindheit Eine Weiterbildung 2014/2016 (Beginn: August 2014)

Studiums besteht die Möglichkeit für einen Übertritt mittels Passerelle an die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut Primarstufe, zur Erlangung eines schweizerisch anerkannten Lehrdiploms für das 1.-6. Schuljahr und zur Führung des Titels "Diplomierte Lehrerin / Diplomierter Lehrer für die Primarstufe (EDK)" sowie des Bachelors of Primary Education.

Kurzporträt der AfaP Die AfaP bildet angehende Lehrerinnen und Lehrer in praxisnahen Studiengängen (2-, 3- und 4-

Ein Projekt des

Freien Pädagogischen Arbeitskreis (FPA)

jährig) für eine Unterrichtstätigkeit an Rudolf Steiner Schulen respektive Waldorfschulen aus. Dabei verbinden zeitgemäße Diplomstudiengänge die pädagogische Schulpraxis mit einem wissenschaftlich orientierten Studium der Anthroposophie, künstlerischer Betätigung im Blick auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung und einer Einführung in die Praxisforschung.

18 Module Freitag 18.30 –21.30 Uhr Samstag 9.30 –17.45 Uhr Jeweils ca. 1 Wochenende pro Monat

Weitere Informationen und Kontakt AfaP-Studienbüro Ruchti-Weg 5, CH-4143 Dornach Tel. +41 (0)61 701 40 72 info@paedagogik-akademie.ch www.paedagogik-akademie.ch

Detailprogramm und Auskunft erhältlich bei Kurse FPA, Postfach 801, 6301 Zug Tel. 041 710 09 49, Fax 041 711 58 77 E-Mail: info@arbeitskreis.ch www.arbeitskreis.ch 14


Rudolf Steiner für die Waldorf- oder Rudolf Steiner-Pädagogik heute von Iris-Astrid Kern Iris-Astrid Kern ist Herausgeberin der Agora, Monatszeitschrift mit Agenda für Anthroposophie in der Schweiz. Dieser Artikel behandelt ein derzeit brandaktuelles Thema - hat die Redaktion diesen aufgegriffen. Im Mai erscheint eine regionale Sonderausgabe der Agora für die Ostschweiz, die sollten Sie nicht verpassen! Die aktuelle Agora finden Sie im Eingangsbereich der Schule. Sollte diese vergriffen sein, wenden Sie sich bitte direkt an schulnotizen@rssk.ch. Rudolf Steiner war als junger Mann Naturwissenschaftler und Philosoph. Er doktorierte über ein erkenntnistheoretisches Thema. Die Erkenntnistheorie gehört in das Fach Philosophie, nimmt darin aber einen besonderen Stellenwert ein, weil sie das Denken und Erkennen erklären soll. Das ist schwierig, weil man denkend das Denken und Erkennen erklären soll und also das Erkennen erkannt werden soll. Es ist dies der Punkt der Wissenschaft, wo sich sozusagen die Katze in den Schwanz beisst. Und seit zweieinhalb tausend Jahren beissen sich ausserdem die Philosophen daran die Zähne aus. Die Erkenntnistheorie hat die zentrale Aufgabe in der Wissenschaft, die Wissenschaft selbst zu rechtfertigen. Nicht nur das geisteswissenschaftliche Erkennen, sondern auch das naturwissenschaftliche Erkennen, ja das menschliche Erkennen überhaupt zu erklären. Es ist DAS spezifisch menschliche Thema überhaupt. Denn durch das Denken hebt sich der Mensch von den anderen Naturwesen ab. Woher bzw wie können wir wissen, ob etwas wirklich wahr ist? Und wie geht das? Kann man lernen, wie man richtig erkennt? Und was 15

ist der Sinn der Sache? Es sind heikle Fragen. Und noch kein bekannt gewordener Philosoph hätte darauf eine gültige, die Prüfung an der Wirklichkeit bestehende Antwort gefunden – bis auf Einen: Rudolf Steiner. Er hat in seinem Frühwerk sozusagen eine Anatomie des menschlichen Erkennens geschaffen. Weil es schwierig und nicht ohne Konsequenzen ist, hat man in den offiziellen akademischen Kreisen davon nichts wissen wollen. Steiner musste sich anders behelfen, um sein Leben entsprechend weiterzuführen. Mit seinen wissenschaftlichen Kollegen konnte er nicht rechnen. Er war aber ganz seinen Erkenntnissen, sich selbst verpflichtet und konnte damit nichts anderes tun, als da zu sprechen und zu schreiben, wo man ihn hören und lesen wollte. Er lebte da, wo man ihn fragte. Somit wurde er nach und nach durch das Leben in die Lage versetzt, seine Erkenntnisse und Fähigkeiten praktisch auf allen möglichen Lebensgebieten fruchtbar zu machen. Das war möglich, weil er sie auf ihren Erkenntnisquell zu führen vermochte, und den Fragenden mithilfe der praktischen Fragen und Wahrnehmungen ungeahnte Perspektiven eröffnete. Er nannte das die anthroposophische Geisteswissenschaft. Die Spannbreite der von ihm behandelten Themen ist weit: Naturwissenschaften, Philologie, Geschichte, Kunst, Soziale Fragen, aber auch Medizin, Theologie, Landwirtschaft und... ... nicht zuletzt die Pädagogik! Wer könnte mehr von Pädagogik verstehen als ein Mensch, der versteht was der Mensch überhaupt ist? Ein solcher allein kann wissen, was der Mensch braucht, um Mensch zu werden. Der Gedanke einer möglichen leb-

enslangen Entwicklung kann einer der ersten sein, die man durch die Begegnung mit Rudolf Steiner aufnehmen kann. Der Mensch ist nicht fertig mit dem Lehrabschluss oder sonst einem Diplom. Im Gegenteil, da fängt es erst an, weil er nun fortan sich selbst führen muss. Und der neugeborene Mensch, das Kind, braucht eine Erziehung – dafür, daß es sein Leben später meistern kann. Daß sich der Einzelne mehr und mehr als Mensch empfinden, verstehen und darleben kann. Heute geht die Tendenz stark in die Richtung, soziale Automaten und Konsumautomaten zu züchten. Aber Zucht, selbst mit den raffiniertesten Mitteln und unter der Bedingung absoluter Gewaltlosigkeit, ist keine Erziehung. Es geht der beinah schon paranoide Verzicht auf jegliche noch so harmlose physische Gewalteinwirkung parallel einher mit der gröbsten Vergewaltigung des seelisch-geistigen Wesens des Menschen! Dieses allein aber kann ihn zu einem urteils- und entscheidungsfähigen Wesen machen. Daß Letzteres bereits ein himmelschreiender Mangel ist, kann man heute schon mit beinah geschlossenen Augen auf allen Lebensgebieten im Sozialen diagnostizieren. Umso brennender die Notwendigkeit einer im eigentlichen Sinn des Wortes menschlichen Erziehung. Das Wissen, was Erziehung ist, kann eigentlich nur vom Wissen herrühren, wer der Mensch eigentlich ist. Rudolf Steiner kannte sich diesbezüglich aus wie kein Zweiter vor und nach ihm. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Er hat schon als junger Mann als Hauslehrer aussergewöhnliche (heil-) pädagogische Fähigkeiten erwiesen. Wenn man sich für seinen Lebensgang interessiert, kann man das beschrieben finden, wie er

einen hydrozephalen Jungen seelisch pflegte, erzog und unterrichtete, so daß dieser später sogar Arzt werden konnte! Mehr als ein Vierteljahrhundert später wurde Steiner durch eine private Initiative, vom Stuttgarter Zigarettenfabrikanten Emil Molt, gebeten, eine Schule für die Kinder seiner Arbeiter einzurichten. Steiner ging darauf ein. Es ist eine sehr bewegende Geschichte, wie diese erste Waldorfschule damals entstand. Die Kurse für die angehende Lehrerschaft dieser Schule wurden mitstenografiert und sind als Bücher erhältlich. Zusammen mit dem Lehrplan sind sie die Grundlage der Waldorf-Pädagogik. Daneben gibt es viele andere Ausführungen zur Erziehung und zur kindlichen und menschlichen Entwicklung in den Schriften und im Vortragswerk Rudolf Steiners. Die Schule wurde ein Erfolg, die Schülerzahlen nahmen rasch zu und beschränkten sich längst nicht mehr auf die Kinder der Arbeiter der Zigarettenfabrik. Nach dem baldigen Tod Rudolf Steiners im Jahre 1924 waren die Lehrer schon etwas aufgeschmissen. Solange er lebte, konnten sie immer wieder Rudolf Steiner um Rat fragen. Und er hat oft Nächte mit dem ganzen Kollegium durchgesessen, um Fragen und Probleme solange zu behandeln, bis sie gelöst waren. Das war möglich mit Rudolf Steiner. Nachher war es schwierig. Diskussionen laufen schnell aus dem Ruder, wenn der Standpunkt nicht vollkommen klar ist. Es ist schon so: je weiter diejenigen, die sich für Waldorfpädagogik begeistern, mit ihren persönlichen Vorstellungen vom eigentlichen Kern und Ziel der Waldorfpädagogik entfernt sind, desto problematischer wird es zB auch für die Schulen, sich kraftvoll in die Gegenwart zu stellen.


Das mag jetzt sehr hart klingen. Aber wenn man berücksichtigt, daß Steiner eben derjenige war, der den Menschen immer im Auge hatte und niemals falsche Kompromisse einging, sondern alles im Lichte der Erkenntnis des potentiellen, werdenden Menschen berücksichtigte, das Soziale und Kulturleben mit eingeschlossen - und er dachte immer beweglich, in den konkreten Verhältnissen so muss man sich eingestehen, daß er auf dem Gebiet der Erziehung nicht nur Fachmann, sondern im besten Sinn des Wortes Künstler war. Es kann jemand ein guter Pädagoge sein aus Begabung. Aber das heisst noch nicht, daß er sich auch völlig Rechenschaft über Wesen, Ziel und Notwendigkeit der Pädagogik ablegen kann. Steiner konnte beides. Er war ein begnadeter Pädagoge und seine Wissenschaft ist keine Theorie, sondern an der Praxis, den Seelen der Kinder und Erwachsenen und ihren Entwicklungsmöglichkeiten abgelesen. Daher ist es auch heute noch Not–wendig (es wendet die in der heutigen Zeit wirklich sehr akute Not des Nicht-Wissens und Nicht-Verstehens, wer der Mensch ist und auf was es bei seiner Erziehung ankommt), sich als Erzieher ganz persönlich, individuell und so intensiv als möglich mit dem auseinanderzusetzen, was Rudolf Steiner auf diesem Gebiet und im AllgemeinMenschlichen als Fundus hinterlassen hat. Die 90 Jahre, die seit Steiners Tod vergangen sind, schrumpfen zu einer Kleinigkeit, wenn man in Dimensionen der Weltgeschichte und der Menschheitsentwicklung denkt. Und das gesamte Werk Rudolf Steiners bewegt sich in diesen Dimensionen. Nur unsere Zeit heute rast so schnell, dass unser Organ für diese Dimensionen verkümmert und wir das vergessen -

und inzwischen die Sekundärliteratur oder sogar uns selbst für besser halten, wenn wir modern, aufgeschlossen, tolerant etc sein möchten. Aber die Waldorf- oder RudolfSteiner-Schulen, und seien sie auch noch so weit über die ganze Welt verbreitet, können ihre Aufgabe nur erfüllen, indem sie sich ihrer Quelle, das heisst ihres Privilegs, voll bewusst sind. Der zeitliche Abstand von bald 100 Jahren muss nicht unbedingt darin resultieren, die Quelle zu vergessen oder für überholt und unbedeutend zu halten, er könnte auch ermöglichen, ihre wahre Bedeutung, ihr Gewicht mehr und mehr zu erkennen. Die Waldorf- oder Rudolf SteinerPädagogik steht mit - oder sie fällt ohne - Rudolf Steiner. Die Rudolf-Steiner-Schule braucht ein starkes Immunsystem, um sich nicht von anderen Ansätzen, von herkömmlicher Pädagogik, und sei sie noch so staatlich verordnet und wissenschaftlich anerkannt, aufweichen zu lassen. Sie wird stark, indem sie ihre Besonderheit, ihr einmaliges Privileg immer wieder und immer deutlicher herausarbeitet, erkennt, und das auch vertreten kann. Die Aufgaben, welche sich in den vergangen 100 Jahren für die Erziehung und auch bezüglich der Stellung des Schulwesens in der Gesellschaft zusätzlich entwickelt haben, sind gewaltige zusätzliche Herausforderungen für die Pädagogik. Es ist nicht nur in den Einrichtungen der anthroposophischen Pädagogik so, sondern auf allen Gebieten der Anthroposophie, daß man heute vor der Prüfung steht, von den zeitgenössischen Strömungen aufgesogen zu werden und das Rückgrat zu verlieren, oder dieses Rückgrat durch anstrengende Bewusstseinsarbeit zu stärken. Nur wo solche Arbeit an den Grundlagen auch wirklich stattfindet,

kann die Anthroposophie tatsächlich befruchtend in das allgemeine Leben und in die Gesellschaft hineinwirken – über die Erziehung und über alle anderen sozialen Kontakte. Die richtige Pflege der Anthroposophie führt zu Bewusstseinsarbeit auf allen Lebensgebieten, in welche uns das Schicksal hineinstellt. Wir leben im Zeitalter der Bewusstseinsseele. Bewusstseinsarbeit ist ein stetiger Aufbauund Verwandlungsprozess an der eigenen Persönlichkeit – und es ist zugleich das Beste, weil Menschlichste, was ein Kind durch Nachahmung (0-7 Jahre) in seiner Seele vorbereiten kann, wenn es in seinem unmittelbaren Umfeld gelebt wird. Es ist auch das, was den Eltern und Lehrerpersönlichkeiten die nötige Autorität verschafft (7-14) und was sie schliesslich als Vorbilder (14-21 Jahre) kraftvoll wirken lässt. Bewusstseinsarbeit hat nur einen kleinen Haken, den man kennen muss: sie geschieht nicht von selbst, sondern von Selbst (gross geschrieben). Man muss sie wollen und tun, sonst geschieht nichts. Wir leben heute in der glücklichen Zeit und in einem glücklichen Schicksalszusammenhang, wo wir noch vollen Zugriff auf die Quellen haben, wo wir uns bei Rudolf Steiner ein unschätzbares und noch nie dagewesenen Wissen über den Menschen und die Welt holen können, das uns nicht nur intellektuell aufbläht, sondern auch lebendige Kräfte schenkt. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine menschheitsgeschichtlich einmalige Chance und Aufgabe. Nur das kann fruchtbar in die Zukunft hinein in der Menschheit weiterleben, was sich jeder Einzelne selbst erarbeitet.

Iris-Astrid Kern ist Herausgeberin der Agora, Monatszeitschrift mit Agenda für Anthroposophie in der Schweiz. Vorher war sie in Ihrem Beruf als Psychologin lic.phil und Malerin seit 2000 freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig mit Schwerpunkten auf Biographieverständnis, Entwicklung der Kreativität (kreatives Schreiben, Malkurse), Lesegruppen zu Rudolf Steiners Grundlagenwerken, sowie Vorträgen zu Leben und Werk Rudolf Steiners. Bilderausstellungen seit 2005. www.agora-agenda.ch www.atelier-kern.ch Die Erkenntnistheorie Rudolf Steiners – gipfelnd in seiner Philosophie der Freiheit – eröffnet dem nach Ausdruck ringenden Menschen Erkenntnis-, Schulungs- und Übungsmöglichkeiten auf dem Weg, sein Denken und Handeln gemäss seiner Individualität zu entwickeln. Das Bedürfnis, Schönes und Wahres zu schaffen, kann zum lernenden und übenden Eintauchen in den schöpferischen Prozess führen, und dieser Entwicklung förderlich sein. In ihren Kursen verzichtet Iris-Astrid Kern bewusst auf die Vermittlung eines schulmässigen Mal- oder Schreibstils, da sie sich vielmehr der individuellen Entwicklung jedes Einzelnen verpflichtet fühlt. Aus diesem Grund bevorzugt sie auch eine Arbeitsweise mit einzelnen Schülern oder in kleinen Gruppen. Das Atelier Kern, entsprechend eingerichtet, liegt im idyllischen Dörfchen Nussbaumen, im Kanton Thurgau, am Fusse eines Rebbergs.

Iris-Astrid Kern, im Dezember 2010 /Januar 2014 16


Christian Morgenstern

Der Nachtschelm und das Siebenschwein Kindergedichte von Christian Morgenstern, illustriert von Daniela Drescher

Daniela Drescher hat 13 Morgenstern-Gedichte für Kinder liebevoll in ihre meisterlichen Aquarelle gebannt: von den drei Spatzen über das raffinierte Wiesel bis zu Nachtschelm und Siebenschwein. Eine Fülle liebenswürdiger Gestalten aus der Fantasie des humoristischen Wortspielers Christian Morgenstern bevölkert die Seiten dieses Bilderbuches. DIE DREI SPATZEN In einem leeren Haselstrauch da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch. Der Erich rechts und links der Franz und mitten drin der freche Hans. Sie haben die Augen zu, ganz zu, und obendrüber da schneit es, hu! Sie rücken zusammen dicht an dicht. So warm wie der Hans hat’s niemand nicht. Sie hör’n alle drei ihrer Herzlein Gepoch. Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

ISBN-13: 978-3-8251-7878-9 Erscheinungsjahr: 2014 Auflage: 1 Einband: Gebunden Seiten: 32 Verlag: Urachhaus Altersstufe: ab 4 Jahren € 14,80 (D)

Buchempfehlungen der Redaktion Tove Jansson Die Tochter des Bildhauers* Tove Jansson erzählt die Geschichte ihrer fantastischen Kindheit, von Bürgertum und Bohème, Geborgenheit und Abenteuer gleichermaßen geprägt. Doch dann begann das Wasser ganz plötzlich zu steigen. Wir merkten es erst, als nachts ein Wind aufkam. Es geschah innerhalb einer halben Stunde. Trockene Zweige und Sachen, die draußen herumgelegen hatten, schlugen gegen die Fensterscheiben, und der Wald begann zu brausen, die Nacht war so heiß, dass man nicht einmal das Leintuch über sich haben konnte. Die Tür flog auf und begann zu schlagen, und wir liefen auf die Treppe hinaus und sahen hinterm Hällstein weiße Schaumkronen, und dann sahen wir oben beim Brunnen das Wasser glitzern, und Papa wurde guter Dinge und schrie: So ein verfluchtes Wetter! und fuhr in die Hosen und war im Nu draußen.

ISBN-13: 978-3-8251-7887-1 Erscheinungsjahr: 2014 Auflage: 1 Einband: Gebunden Seiten: 127 Verlag: Urachhaus € 17,90 (D)

Was der Goldene Schnitt ist oder wie ein Wald gemalt werden muss, wie man Künstlerfeste feiert und was man einen Künstler unter keinen Umständen fragen darf – über all das weiß die Tochter des Bildhauers haargenau Bescheid. Kein Wunder – nicht umsonst schläft sie in der elterlichen Atelierwohnung auf dem Schlafregal und behält den Überblick. Sogar im Sommer auf der Schäreninsel sieht das Künstlerauge immer mit, selbst wenn sich die Familie ausgiebig dem Angeln, Pilzesammeln oder dem Toben der Elemente hingibt. Eine faszinierende, eigenwillige Welt tut sich auf.

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Schulnotizen 01 2014