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Herbst 2008, € 1,60

news

Empfehlungen der Lufthansa City Center

Kreuzfahrten Neue Routen, neue Konzepte Donaudelta • Aktivitäten an Bord • Antarktis • Karibik • Kreuzflüge • Rhein


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reise news 3/08

Freuen Sie sich auf diese Themen: Kreuzfahrten

Schiffsbau: „Die Erwartungen der Kunden steigen“ Antarktis: Reisen nach dem Kalender der Pinguine Donaudelta: Schatzkiste der Natur Kreuzflüge: eine Kreuzfahrt über den Wolken Trend: „Die Pauschalurlauber gehen aufs Wasser“ Karibik: paradiesische Inselwelt Nördlicher Rhein: Grachten und Ijsselmeer

LCC-Service

Berater, die wissen, was sie empfehlen

Leserreise Pinnwand Ihr Kontakt

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Impressum Herausgeber Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH, Lyoner Str. 36, 60528 Frankfurt, Gesellschafter: 100 % Lufthansa City Center Reisebüros Konzept und Umsetzung ABW Agentur für Kommunikation GmbH, Projektleitung: Steffi Schiffner Redaktion Sibylle Stein (Supervision), Jutta Dyhr (verantw.), Ohmstr. 15, 80802 München, Tel. 0 89/216 39-0 Layout Sara Berger

mytour-Sonderreise

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Anzeigen ABW Agentur für Kommunikation GmbH, Inge Huber (verantw.), Ohmstr. 15, 80802 München, Tel. 0 89/216 39-0

Fotografieren und gewinnen

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Produktion Medienvorstufe: Repro Studio Fichtner, München Druck: APM AG, Kleyerstr. 3, 64295 Darmstadt

Wir öffnen Ihnen das Tor zur Welt

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Bildrechte Alamy (SuperStock), F1 Online (Brand X), Getty (Image Bank/Winfried Wisniewski, Photodisc/Angelo Cavalli, Photodisc/Steve Mason, Photographer's Choice/ Cameron Davidson, Riser/David Sacks), Jupiterimages, Laif (Raach), Look (Engel & Gielen, Jürgen Richter), Visum (PhotoXPress)

Die reise news erscheinen viermal jährlich. © Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH

www.LCC.de

e news: is e r n e s In die Liebe Leserin, lieber Leser, wieder haben die Kreuzfahrt-Spezialisten in unseren Lufthansa City Centern ein „Schiff des Jahres“ gewählt: Die Auszeichnung für das Jahr 2009 geht an die Brilliance of the Seas von Royal Caribbean Cruise Line. Damit wurde erstmals ein Schiff einer internationalen Reederei gewählt. LCC-Kunden, die eine Reise auf dem „Schiff des Jahres“ buchen, können sich auf viele Extras freuen. Mit der Prämierung „Schiff des Jahres“ geben die Kreuzfahrt-Experten eine klare Empfehlung an unsere Kunden. Denn sie kennen den Markt seit Jahren und tauschen ihre Erfahrungen regelmäßig aus. Über 90 Lufthansa City Center haben sich im Kreise der „Kreuzfahrt-Spezialisten“ organisiert. Im kommenden Jahr existiert dieses Gremium bereits zehn Jahre – das ist einzigartig in der Branche. Blättern Sie doch einmal auf Seite 9; dort können Sie zwei unserer Spezialisten persönlich kennenlernen. Ihr

Klaus Henschel Geschäftsführer Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH

Unsere Partner in diesem Heft:


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„Die Erwartungen der Kunden steigen“ Seit sechs Jahren leitet Christian Schönrock, Director Newbuilding bei AIDA Cruises, den Bau neuer Schiffe für die AIDA-Flotte in Rostock. Der Kreuzfahrten-Markt boomt – und stellt die Konzeptioner der „schwimmenden Urlaubsinseln“ vor zahlreiche neue Herausforderungen. Christian Schönrock erläutert die aktuellen Entwicklungen: Herr Schönrock, welchen Herausforderungen muss sich ein modernes Kreuzfahrtschiff stellen? Zurzeit beobachten wir mehrere Trends: Der Kreuzfahrten-Markt wächst rasant. Die Schiffe werden immer größer, sollen aber nicht so wirken. Die großen Restaurants zum Beispiel, die Platz für bis zu 1000 Gäste bieten, werden deshalb durch verschiedene Designs und Ausstattungen in mehrere Bereiche aufgeteilt. Die gestalterische Vielfalt bietet Themen von Karibik über Asien bis Tausendundeine Nacht. Der Gast kann so individuell sein bevorzugtes Ambiente auswählen. Liebevolle Details wie riesige Wandbilder, Original-Kunstwerke sowie edles Mobiliar und kostbare Fußbodenbeläge schaffen eine attraktive Raumsituation. Die Räume wirken so nie verlassen, falls sich dort nur wenige Menschen aufhalten. Ebenso wie der Kreuzfahrten-Markt wachsen die Erwartungen der Kunden. Entsprechend vielfältig, hochwertig und ausgefallen präsentieren sich die neuesten Schiffe. Das Theaterareal bietet modernste Showkonzepte fast rund um die Uhr. Events auf beweglichen Bühnen oder fliegende Artisten auf der Showbühne bewundern, einen Snack an der Food Station einnehmen oder relaxen im Wintergarten – alles ist möglich. Ähnlich vielfältig präsentieren sich die Wellness-Oasen moderner Schiffe. Die Verwöhntempel sind aufwändig ausgestattet und bieten neueste Massage- und Kosmetikanwendungen. Themensaunen, Jacuzzis und fantasievoll gestaltete Ruhezonen mit ausfahrbaren Glasdächern runden das WellnessErlebnis ab. Auch bei der Kabinengröße und -ausstattung steigen


Ob öffentliche Bereiche oder die private Suite: Auf einem modernen Kreuzfahrtschiff dürfen die Gäste ausgefallene Einrichtungstrends erwarten.

die Erwartungen: Immer mehr Gäste legen Wert auf einen eigenen Balkon. Kreuzfahrten-Kunden werden jünger und aktiver, auch bei Familien und Singles gewinnt die Reiseform an Popularität. Wie werden Sie all diesen unterschiedlichen Interessen auf begrenztem Raum gerecht? Ausstattung und Angebot müssen die Erwartungen der vielschichtigen Klientel erfüllen – beispielsweise mit einem Kinderclub und einem Jugendbereich. Erwachsene wählen aus den vielen Freizeitaktivitäten, die bereits bei der Konzeption des Schiffes geplant werden, einfach das aus, was sie mögen. Im Angebot sind Biketouren, Tauchkurse und -ausflüge, Volleyball- und Fußballturniere auf dem Freideck, Golfen in Top-Revieren an Land, ein Spiel im Kasino oder pulsierende Nächte in der Disco. Anspruchsvolle Gäste haben auch einen anspruchsvollen Gaumen … Erlebnisgastronomie mit mediterraner Küche und marktfrischen Zutaten fast rund um die Uhr gehört zu jeder gelungenen Kreuzfahrt. Dafür steht eine breite Palette an Speisen in Buffet-, Service- und A-la-CarteRestaurants zur Verfügung, die sich an den Reisedestinationen orientieren. Was darf man auf dem Schiff von einer modernen Technik erwarten? Die Technik sorgt für mehr Komfort und Sicherheit an Bord. Stabilisatoren minimieren die Schiffsbewegungen auf See. Lärmarme Maschinen und strenge Vorschriften im Umweltschutz erfüllen höchste Anforderungen. Ein interaktives TV-System ermöglicht die Buchung von Ausflügen oder eines stimmungsvollen Abends im Gourmet-Restaurant von der Kabine aus.

Welche Trends greifen Sie bei Farbgebung und Innenarchitektur der Schiffe auf? Jedes Schiff hat sein eigenes Design. Ein Trend im Raumdesign ist die „neue Gemütlichkeit“, nach der alte Tradition, zum Beispiel der Stil der Romantik, mit viel solider Handwerklichkeit modern interpretiert wird. Dazu vermittelt ein harmonisches Farbspektrum aus Umbra-, Gelb- und Rottönen eine warme Stimmung. Dunkles Parkett aus Eiche

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mit hellem Intarsienmuster erzeugt eine edle, gemütliche Atmosphäre. Ein Cappuccino lässt sich im Ambiente eines Wiener Kaffeehauses stilecht genießen. Das Casino fasziniert mit üppigen Blattgold-Verzierungen und riesigen Kronleuchtern. In einem Theatrium beispielsweise, das sich über mehrere Decks erstreckt und nach außen komplett aus Glas gebaut ist, genießen die Besucher rund um die Uhr den Blick auf das Meer und vorbeiziehende Küsten. ■

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Neu bei AIDA: die AIDAbella Design: Das Farbspektrum aus Umbra-, Gelb- und Rottönen und dunkles Parkett sorgen für eine warme, edle Atmosphäre. Original-Kunstwerke wie Bilder, Installationen und Skulpturen erzeugen das Gefühl von Individualität. Besondere Features: Erstes 4D-Kino an Bord eines Kreuzfahrtschiffs. Wellness: Mit 2300 Quadratmetern größter Wellnessbereich der Weltmeere. Sportangebot: Neben dem Fitnessbereich Body & Soul steht für Outdoor-Sportaktivitäten ein Sport-Court bereit, mit Golfabschlagplätzen, Volleyballfeld, Fußballtennis und JoggingParcours. Ein separater Event-Sportplatz ist für Turniere eingerichtet. Entertainment: Ein gläsernes Theatrium verbindet über drei Decks die Bereiche Theater, Bars und Musik im Stil einer italienischen Piazza. Kulinarik: Die Gaumen der Gäste werden in sieben Restaurants verwöhnt. Technische Daten: Länge: 252 m, Breite: 32,2 m, Vermessung: 69 200 BRZ, Antrieb/Stromversorgung: Diesel elektrisch/Leistung 36 000 kW, Kabinen: 1025, davon 18 Suiten, 439 Balkonkabinen, Passagierkapazität: 2050 lower beds, Besatzungskapazität: 646.


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Reisen nach dem Kalender der Pinguine Wer die Antarktis erleben will, kann dies nur, während auf der Südhalbkugel Sommer herrscht. Doch auch zwischen November und Februar gibt es Nuancen, die vor allem Vogelfreunde kennen sollten. Eines der letzten Reiseziele für Abenteurer ist unwirtlich, während der Hälfte des Jahres nicht zu bereisen, kalt, windig – und doch wunderschön: die Antarktis. Sie ist der kälteste Kontinent und so groß wie Europa und Australien zusammen. Diese Eiswüste speichert 80 % des Trinkwassers der Erde, und die Tiefsttemperatur liegt bei minus 90 Grad. An manchen Orten gibt es weniger Niederschlag als in der Sahara.

Ein Kontinent der Extreme! Schon während der Anfahrt an Feuerland vorbei bekommt der Reisende einen Eindruck des Wagnisses, das die Entdecker und Erforscher des sechsten Kontinents auf sich genommen haben: Über 400 Meter ragen die dunklen Felswände des Kap Hoorn aus dem Meer heraus. Davor, in den Tiefen des Wassers, liegt der größte Schiffsfriedhof der Welt. Ein Denkmal erinnert an die Seeleute, die hier

in den Stürmen der Drake-Passage ums Leben kamen. Wo die Gewässer Südamerikas enden und die Antarktis beginnt, unterscheidet sich um bis zu 20 Längengrade. Als Grenze sieht man die antarktische Konvergenzzone an, die Zone, in der die wärmeren Wassermassen Südamerikas auf die kalten, dichteren und weniger salzhaltigen Gewässer der Antarktis treffen. Da sich die Antarktis im Winter durch ihre gigantischen


Ganz nah kommen sich die Besucher und die Einwohner der Antarktis. Einen Sicherheitsabstand von fünf Metern sollte der Mensch jedoch einhalten.

Eismassen verdoppelt, schwankt auch die Ausbreitung der von ihrem Eis beeinflussten Gewässer erheblich. Doch damit nicht genug: Ob der Antarktis-Besucher gerade auf Treibeis oder Festland steht, wird sich ihm ebenfalls nicht immer erschließen. Denn bis zu zwei Meter dick wird die polare Eisfläche. Sie besteht aus Meerwasser, das bei minus 1,5 Grad gefriert, und kann sich an einem Stück über Quadratkilometer erstrecken. Vermutlich befindet sich der Reisende auf solch einer Riesenscholle, denn die Gelegenheiten, antarktisches Festland zu betreten, sind äußerst rar. Selbst im antarktischen Sommer – nur dann ist eine Reise in die Region überhaupt möglich – beherrschen Eis und Schnee die Landschaft. Von Februar bis September (auf der Südhalbkugel Herbst und Winter) baut sich die Eisdecke auf; erst im Oktober setzt die Schmelze ein, die sich bis Januar fortsetzt. Die ideale Reisezeit liegt also zwischen November und Februar. In diesem Zeitraum paaren sich die Pinguine und ziehen ihre Jungen auf – Hauptattraktion einer AntarktisKreuzfahrt. Je nachdem, ob man die Tiere lieber bei der Balz, beim Brüten oder bei der Betreuung ihres Nachwuchses beobachten möchte, kann es sinnvoll sein, vor Buchung der Reise den „Pinguinkalender“ zu Rate zu ziehen: Die meisten Pinguinarten bilden bereits im September Kolonien, um Partner zu finden. Ihre Balz- und Paarungszeit fällt in den Oktober. Da sich Pinguine ihr Leben lang mit demselben Partner fortpflanzen, den Winter aber getrennt voneinander verbringen, gilt es nun, wieder zusammenzufinden. Dies geschieht über durchdringendes Krächzen. Mit Schnarr- und Quietschlauten begrüßen sich die alten Partner am gewohnten Ort ihrer Kolonie. Dagegen müssen sich Jungtiere, die zum ersten Mal brüten wollen, und Pinguine, deren Partner nicht mehr auftaucht, auf die Suche begeben. Kämpfe, Lärm und Unruhe erfüllen die Gruppen. Doch gegen Ende November haben sich die Paare zusammengefunden, und der Nestbau kann beginnen. Doch womit? Zweige, Blätter und Grashalme wird man in der antarktischen Wüste schwerlich finden. Zügel-, Esels- und Adélie-Pinguine bauen ihr Nest daher aus kleinen Steinen. Königs- und KaiserpinguinWeibchen sparen sich die Mühe und legen ihre Eier auf der blanken Eisfläche ab. Damit

Wer seine Kreuzfahrt zur Brutzeit bucht, kann die Pinguine sogar beim Brüten beobachten. Die Füße schützen das Ei vor der Kälte des Eises.

das Ei nicht gefriert, schiebt das Männchen es mit dem Schnabel auf seine Füße und hängt den Bauch darüber. In dieser wärmenden Falte finden auch die geschlüpften Jungen Geborgenheit – bis sie eine stattliche Größe erreicht haben und flügge werden. Kaiserpinguine kann man jedoch nicht bei der Jungenaufzucht beobachten: Sie paaren sich erst ab April, brüten wegen der Größe ihrer Eier sehr lange und ziehen ihre Jungen den antarktischen Winter über auf. Die anderen Pinguinarten dagegen sind im Januar und Februar mit der Aufzucht beschäftigt. Und dabei erweist sich die unwirtliche Gegend als willkommene Verbündete: Denn die Eier sind ausschließlich durch Landräuber gefährdet, und im Gegensatz zur Nordpolregion mit ihren Eisfüchsen und Eisbären beheimatet die Antarktis lediglich hungrige Möwen. Pinguinmännchen und -weibchen wechseln sich beim Brüten ab, denn alle paar Wochen muss ein Pinguin im Wasser nach Nahrung suchen, um seine Fettreserven aufzufüllen. Kommt ein Partner nicht wieder, wartet der versorgende Elternteil maximal drei Wochen. Um nicht zu verhungern, muss er nach dieser Frist das Nest aufgeben und seine Eier beziehungsweise die hilflosen Küken sich selbst überlassen. Den Winter verbringen die Pinguine im Meer, bis sie sich im kommenden Frühjahr wieder zusammenfinden. ■

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Entdecken Sie die Antarktis mit der FRAM! MS FRAM – benannt nach dem Polarschiff des berühmten Entdeckers Fridtjof Nansen – wurde am 24. April 2007 in Dienst gestellt und ist damit das jüngste Schiff der HurtigrutenFlotte. Die FRAM wurde speziell für Entdecker-Seereisen in der Arktis und Antarktis mit Eisklasse 1B und den modernsten technischen Standards, wie zwei Stabilisatoren in der Mitte des Schiffes, konzipiert. Die FRAM verfügt über 136 Kabinen. Neben den geschmackvoll ausgestatteten Suiten (16–40 m2) gibt es eine Auswahl an 2-Bett- bis 4-Bett-Außen- und -Innenkabinen (10–12 m2). Ein großzügiger Panoramasalon und weitläufige Decksflächen ermöglichen herrliche Ausblicke auf eindrucksvolle Eisberge. Die FRAM bietet außerdem Vortragsräume, ein Restaurant, Internetzugang, einen Bordshop sowie Cafeteria und Bar. Whirlpools, Saunen und ein Fitnessraum runden das Angebot ab. Zur Auswahl stehen folgende Antarktis-Routen: 21 Tage Antarktis, Südgeorgien und Falkland-Inseln, 13 Tage Antarktis oder die 17-tägige Große Antarktis-Expedition. Frühbucherrabatte bis zu 15 Prozent sind möglich.


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Berater, die wissen, was sie empfehlen

Verlassen Sie sich auf die Kompetenz und die Erfahrung der LCC-Kreuzfahrt-Spezialisten. Als einzige Reisebürokette fördern die Lufthansa City Center das Kreuzfahrt-Know-how ihrer Berater ganz gezielt – und Sie profitieren davon. Der Kreuzfahrten-Markt wird immer vielfältiger. Eine wachsende Zahl von Angeboten auf unterschiedlichen Schiffen für die verschiedensten Zielgruppen stellt den interessierten Kunden vor die Qual der Wahl – wenn er die Palette sämtlicher Möglichkeiten überhaupt erfasst. Da ist es gut, einen kompetenten Berater zur Seite zu haben, der das Produkt Kreuzfahrten aus eigener Erfahrung kennt und weiß, welches Schiff welche individuellen Urlaubsbedürfnisse am besten erfüllt. Als einzige Reisebürokette haben die Lufthansa City Center schon vor neun Jahren ein solches Expertengremium gebildet: die Kreuzfahrt-Spezialisten – Mitarbeiter/ innen von über 90 verschiedenen LCC-Reisebüros, die sich regelmäßig austauschen, gemeinsam Inforeisen unternehmen, die neuesten Schiffe besichtigen und in engem Kontakt mit Reedereien und Veranstaltern stehen. Zwei Teilnehmer erläutern die Vorteile für ihre Kunden:

„Kompetenz im Bereich Kreuzfahrten ist mir wichtig“ Ulf Bröhan ist Inhaber eines LCC-Reisebüros in Iserlohn: Ich habe mich schon vor Jahren den LCC-Kreuzfahrt-Spezialisten angeschlossen. Denn ich halte es für wichtig, im Bereich Kreuzfahrten Kompetenz zu erwerben und diese ständig auszubauen. Nur wenn man die Schiffe auf eigenen Reisen kennengelernt und während Schiffsbesichtigungen realistische Eindrücke gesammelt hat, kann man das ideale Schiff für einen Kunden finden. In meinem Reisebüro ist jeder Mitarbeiter vom Thema Kreuzfahrten begeistert – das überträgt sich auf unsere Kunden. Kreuzfahrten-Neulinge können sich auf unsere Empfehlung verlassen und kommen begeistert von ihrer Reise zurück. Die „alten Hasen“ sind dankbar für unsere guten Kontakte zu den Reedereien, falls sie einmal einen Sonderwunsch haben. So empfehlen uns die Kunden weiter, und wir entwickeln ein Spezialisten-Image, das uns von den Wettbewerbern deutlich abhebt.

„Wir werden umfassend über alles Neue informiert“ Ingrid Haas leitet die VIP-Betreuung und ist Kreuzfahrt-Spezialistin in einem Düsseldorfer LCC-Reisebüro: Kreuzfahrten verkaufe ich seit 30 Jahren. Für viele Kunden ist das immer noch ein unbekanntes Reisethema. Dabei ist eine Kreuzfahrt eine tolle Art, Urlaub zu machen. Um diesen Produktbereich nach vorn zu bringen, bin ich vor vier Jahren zu den LCC-Kreuzfahrt-Spezialisten gestoßen. Ich bin selbst ein begeisterter Kreuzfahrer, und diese Reisen zu verkaufen macht großen Spaß. Zu mir kommen viele Stammkunden, die ich erst auf eine Kreuzfahrt gebracht habe. Gerade bin ich von einer Inforeise mit den Kreuzfahrt-Spezialisten zurückgekehrt: Wir wurden umfassend über ein neues Schiff informiert, bekamen eine Führung, konnten uns mit dem Hoteldirektor austauschen, besuchten die Küche und konnten so manchen weiteren Blick hinter die Kulissen werfen. Mit den anderen Teilnehmern habe ich mich intensiv ausgetauscht. Man erfährt bei diesen Zusammenkünften immer viel Neues und baut persönliche Kontakte auf. Dort kann ich nachfragen, wenn ein Kunde einmal eine spezielle Frage stellt. Auch meine Kontakte zu den Reedereien habe ich im Rahmen der Kreuzfahrt-SpezialistenAktivitäten ausgebaut. Jetzt sind wir dort nicht mehr irgendein Reisebüro, sondern haben – vor allem im Sinne unserer Kunden – eine gewisse Wirkung.


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Schatzkiste der Natur Am Ende einer 3000 Kilometer langen Reise durch das mittlere und östliche Europa verliert sich die Donau in einer weltweit einmaligen Landschaft: dem Donaudelta, Höhepunkt einer Flusskreuzfahrt von Passau bis zum Schwarzen Meer. Irritiert guckt der junge Schwan übers Wasser – auf die Bugwellen des Schiffes, die seinem Nest immer näher kommen. Einer Trutzburg gleich thront der gut einen Meter breite Reisighaufen inmitten der Wasseroberfläche. Als die Wellen gegen das Nest schwappen, spritzt es kurz nach oben. Der kleine Schwan zuckt mit dem Kopf und stellt das ohnehin flauschige Stirngefieder noch weiter auf. Aber er wirkt nicht ängstlich, eher ein wenig empört. Seine drei Geschwister bleiben unbeirrt: Den Anblick und das Geräusch von Booten kennen sie, seit sie hier, auf einem Mündungsarm der Donau, vor wenigen Wochen geschlüpft sind. Was die Bewohner des Donaudeltas gelassen hinnehmen, entzückt die Passagiere des kleinen Ausflugsboots auf Höchste: Mitten im Mündungsgebiet des berühmten Stroms, gleich hinter den Stränden der rumänischen Küste, kommen sie einer Natur nahe, die in Europa einzigartig ist. In unzähli-

ge Seitenarme teilt sich der Fluss, bildet Schilfröhrichte, schwimmende Inseln, Lagunen, Seen und tote, sumpfige Arme, aber auch Dünen und Strände. An vielen Stellen säumen subtropische Wälder diese Wasserlandschaft: Eindrucksvoll haben Lianen und Kriechpflanzen Eichen wie Pappeln in Besitz genommen; fest umschließen ihre Ranken das knorrige Geäst. Das Delta liegt auf mehreren Vogelzuglinien und bietet über 300 Vogelarten Brut-, Rast- und Nahrungsplätze. Ibisse, Silberreiher, Löffler, Kormorane, Kraniche, Seeadler und sogar die seltene Rothalsgans haben das nahezu unberührte Revier vereinnahmt: Die Ausflügler haben Mühe, die ganze Vielfalt, die sich ihnen hier präsentiert, auf einmal zu erfassen. Vor dem Boot breitet sich das Wasser aus, vom leisen Wind nur ganz zart gebürstet. Silbrig schimmerndes Weidengehölz verbirgt das Land hinter der nächsten Flussbiegung. Plötzlich erhebt sich mit lautem Flü-

gelschlagen ein riesiger Schwarm, der das Boot wie eine vorbeiziehende Wolke kurzzeitig in Schatten taucht. Pelikane sind es, wohl an die hundert. Orange leuchten ihre gewaltigen Schnäbel aus dem schwarz-weißen Nebel. In Windeseile richten sich die Kameras nach oben, bis sich die Vögel zum nächsten Wasserarm bewegen. Nun kommt auch der Anlass des übereilten Aufbruchs hinter der Flussbiegung hervor: ein Fischerjunge in kariertem Hemd, der seinen Holzkahn konzentriert durch das flache Wasser stakt. Ein gewaltiges Bündel hat er im Boot – Schilf, mit dem die im Donaudelta ansässigen Fischer die Dächer ihrer Hütten decken. Kurz grüßt er in Richtung Ausflügler und lächelt zaghaft, als sich die Kameras auf ihn richten. Ruhe breitet sich aus. Das tiefblaue Wasser ist von Seerosen bedeckt; weiß mit gelben, fransigen Pinseln in der Mitte leuchten ihre Blüten aus dem sattgrünen Blätterteppich heraus. Mit einschläferndem Bass


Im nahezu unberührten Donaudelta leben nur wenige Fischergemeinschaften. Prächtig entwickelt sich in diesem einzigartigen Paradies die Tier- und Pflanzenwelt.

summen Insekten über diese Pracht, aufmerksam verfolgt von den Augen zahlreicher Frösche, die auf Beute lauern. Im Unterholz am Ufer rührt sich nichts, doch man weiß, welche Tierarten sich in diesem Paradies zu Hause fühlen: Wildschweine, Wölfe und Füchse, Nerze, Fischotter, Iltisse, aber auch Nattern, Molche, Land- und Sumpfschildkröten. Die Donau ist der zweitlängste Fluss Europas und der einzige auf dem Kontinent, der von West nach Ost fließt. Zehn Staaten verbindet sie auf ihrem Weg vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. Doch nirgendwo entfaltet sie sich so grandios wie am Ende ihrer langen Reise: Das Donaudelta ist als Europas größtes Feuchtgebiet ein solch einmaliges Kleinod der Natur, dass die UNESCO es 1991 in ihre Welterbe-Liste aufnahm. Über 4000 Tier- und über 1000 Pflanzenarten sind hier heimisch. Als „grüner Korridor“ wurde die 5000 Quadratkilometer umfassende Fläche zum größten grenzüberschreitenden Schutzgebiet Europas, verbindet sie doch Rumänien, Bulgarien, Moldawien und die Ukraine. Mit 14 000 Menschen, meist Fischern, ist die Bevölkerungsdichte im Donaudelta die geringste in ganz Europa. Doch Umweltverschmutzung und Wilderei setzten auch diesem Fleckchen Erde gefährlich zu. Während der Zeit des Sozialismus versuchte man

sogar, die Schilfflächen in Ackerland umzuwandeln. Seit der Wende fördern die Verantwortlichen den sanften Tourismus. Immer mehr Menschen erfreuen sich nun am Naturerbe Donaudelta – ökologisch so verträglich wie möglich, um diesen unvergleichlichen Schatz vielen weiteren Besuchern zu erhalten. ■

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Von Passau bis zum Schwarzen Meer Wer die Donau intensiv kennenlernen möchte, dem empfiehlt sich eine Flusskreuzfahrt zum Schwarzen Meer – unter Donau-Liebhabern ein absolutes Muss! Denn Sie passieren nicht nur die beliebte Strecke zwischen Passau und Budapest, sondern reisen darüber hinaus durch die Karpaten, den Balkan und die Walachei bis hin nach Varna am Schwarzen Meer, wo Sie einen ganzen Tag verbringen. Ein Ausflug ins Donaudelta und eine Übernachtung in Bukarest runden die Reise ab. Wählen Sie für Ihre Flusskreuzfahrt die Viking „Primadonna“, den einzigen echten Flusskreuzfahrt-Katamaran der Welt. Dank der außergewöhnlichen Bauweise (zwei Rümpfe) bietet sie höchsten Fahrkomfort und ein Maximum an Raum und Bewegungsfreiheit. Das 1998 gebaute Schiff erfüllt zudem höchste Maßstäbe in puncto Sicherheit und Komfort. Zu Ihrer Verfügung stehen ein Restaurant, ein Aussichtssalon, zwei Bars, eine Sauna, zwei Whirlpools, ein Sonnendeck und 78 elegante Außenkabinen.


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Nur bei Lufthansa City Center!

mytour-Sonderreise 30.8.–8.9.2009

Drei Inseln, ein Traum! Mit der AIDAcara auf die Kanalinsel Jersey, nach Irland und Südengland. mytour ist die Eigenmarke der Lufthansa City Center Reisebüros – sie steht für einzigartige Reisen mit hochwertigen Leistungen, die Sie nur bei LCC buchen können. Wer die Marke AIDA kennt, der weiß, wie begehrt Passagen mit Deutschlands beliebtester Seereisen-Flotte sind. Deshalb veranstalten die Lufthansa City Center für Sie eine eigene mytour-Sonderreise auf der AIDAcara. Willkommen an Bord! Auf dem Schiff gibt es keinen Dresscode und keine festen Essenszeiten. Dafür alles, was Leib, Seele und Geist verwöhnt. Sie möchten an Deck mit Blick aufs Meer frühstücken? Sie mögen marktfrische Salate, exotische Spezialitäten oder etwas Herzhaftes? Dann lassen Sie es sich schmecken. Außerdem erwartet Sie ein unfangreiches Sport- und Wellnessangebot, inklusive hochmoderner Fitnessräume, Sauna sowie Massageanwendungen. Und am Abend erleben Sie fantastische Musicals und Livedarbietungen auf höchstem Niveau. Ihre Ziele dieser Sonderreise Die Reise beginnt in Hamburg. Jersey/Kanalinseln: Die südlichste und größte Insel der Kanalinseln ist eine wahre Naturschönheit. Die Küste besteht aus spektakulären Klippenlandschaften und lauschigen kleinen Strandbuchten. Dublin/Irland: Dublin ist wunderschön gelegen um eine weite Bucht. Auf Ihrem Landausflug erwarten Sie das Stadtbild im georgianischen Baustil, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, aber auch das Trinity College und der St. Stephens Green Park.

Cobh/Irland: Rund um den Hafen dieser sehenswerten irischen Hafenstadt bietet sich eine malerische Szenerie. Nördlich von Cobh liegt die Universitätsstadt Cork. Dort verbreiten Brücken, die über den Fluss Lee und zahlreiche alte Kanäle führen, holländisches Flair. Falmouth/England: Die Hafenstadt an der Südküste Cornwalls besitzt einen der größten Naturhäfen der Welt. Der alte Stadtkern, der Yachthafen und die langen Strände an der Südküste warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

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Lassen Sie sich neun Tage lang auf der AIDAcara verwöhnen!

Southampton/England: Southampton ist das Tor nach London und lädt daher zu einem Besuch in der Hauptstadt ein. Unser LCC-Tipp: Sichern Sie sich Ihren Frühbucherrabatt von bis zu 300 Euro pro Kabine bei Buchung bis zum 31.1.2009 ■

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9-tägige Kreuzfahrt Nicht im Katalog – nur bei LCC buchbar! Seereise auf der AIDAcara ab/bis Hamburg: Seetag – Jersey/Kanalinseln – Seetag, Dublin/Irland – Cobh/Südirland – Falmouth/Cornwall – Southampton – Seetag, p. P.

ab € 1.479,–

(bei Buchung bis zum 31.1.2009)

Im Reisepreis enthalten: • Schiffspassage in der gebuchten Kategorie ab/bis Hafen Hamburg • Hafengebühren • 9 Übernachtungen in Ihrer Wunschkabine • Vollpension an Bord • Tischgetränke zu den Hauptmahlzeiten in den Buffetrestaurants (Tischwein, Bier, Softdrinks) • Trinkgeld • Nutzung von Body-&-Soul-Sportangeboten • Besuch der Shows • Kinderbetreuung im Kids Club • Exklusive Lufthansa City Center Reisebegleitung

Nicht enthalten: • Menü im Rossini-Restaurant und die Getränke in den Bars und Cafés • Ausflüge • Anwendungen im Spa-Bereich Buchung nur über Ihr Lufthansa City Center Reisebüro möglich! Dort erhalten Sie die ausführliche Reisebeschreibung dieser Kreuzfahrt.


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27.08.2008

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Eine Kreuzfahrt über den Wolken Kreuzflüge sind eine ganz neue Variante des „Kreuzens“: Mit einem Privatjet statt mit dem Schiff erreichen die Gäste die Stationen ihrer Reise. Damit genießen sie exklusivsten Service abseits gängiger Linienflugverbindungen. Die ganze Vielfalt der Welt erkunden, Fremdes vertraut werden lassen und damit den heimischen Alltag bereichern – Reisen bewegt viel, nicht nur den Menschen. Eine neue Reiseform fokussiert auf ebendiese unvergesslichen Momente: die spannenden Entdeckungen vor Ort. Die Zeit zwischen den einzelnen Stationen wird minimiert und aufs Angenehmste gestaltet – mit allem nur denkbaren Komfort. „Kreuzflug“ nennt sich diese Art des Ankommens, ohne nennenswert unterwegs gewesen zu sein. Der Luxus beginnt bereits am Morgen: Eine Limousine holt die Gäste im Hotel ab und fährt sie zum Flughafen. Dort gehen sie ohne Wartezeit durch einen separaten Check-in an Bord ihres speziell für Kreuzflüge ausgestatteten Privatjets. Den Gepäcktransport organisiert ein extra bestellter Baggage Master. Die Gäste müssen

sich um ihre Koffer weder kümmern noch bei der Ankunft darauf warten. Die Menge der Passagiere an Bord ist überschaubar – man bleibt auf angenehme Weise unter sich. Den Gast empfangen ein großzügiges Interieur und ein bequemer, reichlich bemessener Komfortsitz, entweder am Fenster oder am Gang. Mittelplätze gibt es nicht. Warum nicht gleich mit einem Glas Champagner auf die nächste Reisestation anstoßen? Eine perfekt ausgebildete Servicecrew betreut die Passagiere während ihrer gesamten Reise. Der erlesene Barservice und ein Gourmet-Catering verkürzen die Flugzeit, die ohnehin maximal fünf Stunden dauert. Da es sich um Direktflüge jenseits gängiger Linienverbindungen handelt, werden die Reiseetappen in der jeweils kürzestmöglichen Zeit erreicht.


Peru, Argentinien, Thailand: Ein komfortabler Privatjet verbindet die Perlen dieser Welt.

Wer sich bereits während des Fluges auf die Höhepunkte der nächsten Reisestation einstimmen möchte, kann den Vorträgen international renommierter Lektoren lauschen, die ihr Spezialwissen gern an die Gäste weitergeben. Die Bordbibliothek hält umfangreiches Material bereit, um das Gehörte zu vertiefen. Und schneller, als man dachte, ist der Privatjet schon wieder gelandet. Die Einreiseformalitäten erledigt die Reiseleitung, die ihren Gästen ebenfalls während der gesamten Reise zur Seite steht. Wieder ohne Wartezeit geht es per Limousinenservice ins Hotel. Auch hier dürfen die Reisenden nur das Beste erwarten: Selbstverständlich logieren sie im ersten Haus am Platze, einem Hotel mit Geschichte oder besonderem Flair, in höchst komfortabel ausgestatteten Zimmern. Und auch die Aktivitäten vor Ort lassen sich mit herkömmlichen Ausflügen nicht vergleichen. „Kreuzflieger“ bewegen sich abseits ausgetretener Touristenpfade. Kompetenz und Kontakte der Reiseleitung öffnen so manche Tür, die anderen Gruppen verschlossen bleibt. So werden die schönsten Orte der Welt zur Kulisse für herrliche GalaAbende, oder man erhält das Privileg, ein Weltwunder außerhalb der Öffnungszeiten besuchen zu dürfen. Und immer wieder gibt es Tage, die die Gäste nach ihren eigenen Wünschen gestalten – auch dann hilft die Reiseleitung dabei, individuelle Reiseträume Wirklichkeit werden zu lassen. Eine private Tangostunde in Buenos Aires? Ein Boutiquenbummel mit einem persönlichen Shopping Guide? Warum nicht. Und so werden die Erlebnisse eines Kreuzfluges noch lange nachklingen. Zusammen mit der faszinierenden Erfahrung, spannendes Neuland zu entdecken – und sich gleichzeitig wie zu Hause zu fühlen. Unser LCC-Tipp: Kreuzflüge werden von einem deutschsprachigen Arzt begleitet, der sich ausschließlich um das gesundheitliche Wohlergehen der Gäste kümmert und rund um die Uhr zur Verfügung steht. ■

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Kreuzflug: heute Hongkong, morgen Angkor Wat Tauschen Sie Ihr Kreuzfahrtschiff gegen einen Privatjet – und erleben Sie auf zeitsparende, äußerst komfortable Weise die Höhepunkte dieser Welt. Der Service dieser ungewöhnlichen Reiseform ist schier grenzenlos: • Reisen im Privatjet „Albert Ballin“ mit max. 52 Gästen • Gepäckservice während der gesamten Reise • Boarding ohne Wartezeiten: separater Check-in, keine Reiseformalitäten • Erlesenes Catering und Barservice während der Flüge • Begleitung durch eine deutschsprachige Hapag-Lloyd-Reiseleitung und renommierte Lektoren • Medizinische Betreuung durch einen mitreisenden Arzt • Kurze Direktflüge auf Routen jenseits der Touristenpfade • Unterbringung in den besten Hotels bzw. Lodges inkl. Vollpension


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„Die Pauschalurlauber gehen aufs Wasser“ Wer früher seinen Urlaub an Land verbrachte, entscheidet sich heute immer öfter für eine Kreuzfahrt. Neue Angebote und sinkende Preise machen die Schiffsreise auch für junge Urlauber und Familien attraktiv. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Buchten 2007 noch 760 000 Deutsche eine Hochsee-Kreuzfahrt, so rechnet die Branche im Jahr 2010 bereits mit 960 000 Gästen. Allein das Plus von 2007 auf 2008 (Schätzung zur Jahresmitte) beziffern Experten auf acht Prozent. Der Kreuzfahrten-Markt ist im Kommen; „Volle Kraft voraus!“ lautet denn auch die euphorische Devise bei den Veranstaltern. Michael Baden, Vertriebsdirektor TUI Cruises, betrachtet die Jubelprognosen zwar im Kontext: „In Deutschland sprechen wir immer noch von unter einem Prozent aller Urlauber, die sich für eine Schiffsreise entscheiden. In anderen europäischen Ländern sind dies zwei bis drei Prozent; die Buchungszahlen in den USA liegen sogar weit darüber.“ Dennoch sieht auch Michael Baden den Trend zur Kreuzfahrt so optimistisch, dass er sogar von der „Pauschalreise auf dem Wasser“ spricht: „Wer bisher einen

Landurlaub im Vier- oder Fünf-Sterne-Strandhotel gebucht hat, denkt immer öfter über eine Kreuzfahrt nach.“ Denn die Angebote auf See hätten sich extrem verbreitert und sprächen weit mehr Zielgruppen an als noch vor einem Jahrzehnt. Der Vertriebsleiter blickt zurück: „Früher war eine Kreuzfahrt eine von Konventionen begleitete Reise, mit Captain’s Dinner, Buntem Abend und so weiter. Man befolgte einen speziellen Dresscode, begab sich zu festen Essenszeiten mit immer den gleichen Leuten an immer den gleichen Tisch, spielte Shuffleboard, Bridge oder ging „Die Angebote auf See ins Kasino. Die Landausflüge boten gerade mal eine Stadtbesichtihaben sich extrem verbreitert“, beobachtet gung oder einen Bummel durch die örtliche Shopping Mall.“ Alles TUI-Cruises-Vertriebsdireksei recht steif abgelaufen. In den vergangenen Jahren hätten sich tor Michael Baden. „Sie die Schiffe jedoch enorm entwickelt, so dass man das alte Image sprechen weit mehr einer Kreuzfahrt getrost begraben könne. „Moderne Veranstalter Zielgruppen an als noch vor einem Jahrzehnt.“ haben das komplette Spektrum im Angebot.“ Auch die Urlauber scheinen dies zu begreifen. „Die Vorbehalte gegenüber einer Kreuzfahrt legen sich“, beobachtet Michael Baden. Dieser Entwicklung haben die Anbieter aktiv Vorschub geleistet: mit neuen Schiffen, die vielfältige Aktivitäten, wie Sportturniere, hochwertige Wellnessanwendungen sowie professionelles Kinder- und Jugend-Entertainment, erlauben. Mit Landausflügen, die vom Kulturevent bis zum Abenteuer alles abdecken und nicht nur Fahrradtouren und Golfspiele, sondern auch ausgefallene Programmpunkte wie River-Rafting und Spaziergänge im Hochseilgarten


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Paradiesische Inselwelt Strand, so weit das Auge reicht: Den haben alle Inseln der Karibik gemeinsam. In der Landschaft und ihren kulturellen Höhepunkten unterscheiden sie sich jedoch auf interessante Weise. Ein gutes Argument für eine Kreuzfahrt durch die Inselwelt, die die ganze Vielfalt zeitsparend und komfortabel erschließt. Woran denken urlaubsreife Stadtmenschen beim Thema „Traumurlaub“? Vermutlich an einen kilometerlangen, blendend weißen Sandstrand, von Palmen gesäumt, an dessen Ufer die türkisblaue Brandung schwappt. Der eine garniert sein Motiv vielleicht mit einem bunt gestreiften Surfsegel, der andere mit einem Seestern, der Dritte mit einer Meeresschildkröte, die sich gemächlich aus den Fluten hievt. In der Karibik wird dieser Traum zur Wirklichkeit. Die Strände dort sind blitzsauber, und sogar an den Trendstränden findet jeder ein abgeschiedenes Plätzchen. Feigenbäume und Kokospalmen spenden wohltuenden Schatten. Und die Wellen, die leuchten in einer Farbe, die der Mittelmeerurlauber gar nicht kennt.

Daher ist ein Karibikurlaub immer auch ein Strandurlaub. Doch es wäre schade, den Aufenthalt aufs Sonnenbaden zu beschränken. Denn die Region bietet so viel mehr Zutaten, die einen gelungenen Urlaub ausmachen: Ein ganz wichtiger Erholungsfaktor sind die freundlichen, entspannten Menschen. Auch die pikante karibische Küche mit gegrilltem Fisch, exotisch zubereitetem Huhn, vielerlei Gemüse und frischen Früchten schmeckt nach Abendrot und Calypso-Rhythmen. Landschaftlich birgt die Region nicht nur Strände, sondern viele weitere Schätze: Regenwälder, Zuckerrohrfelder, Kakaound Bananenplantagen, Canyons, die zu aufregenden Rafting-Touren einladen, Wasserfälle und Berghöhlen, die erkundet werden wollen,


sowie Dschungelflüsse, die man mit dem Boot befahren und dabei Seekühe, kleine Krokodile und mit etwas Glück Flussdelfine beobachten kann. Auf manchen Inseln ist der vulkanische Ursprung noch gut zu erkennen. St. Lucia mit ihren heißen Quellen hält einen besonderen Nervenkitzel bereit: die Autofahrt in den ersten Drive-inVulkan der Welt! Die offene karibische See eröffnet Tauchreviere, die in ihren Ausmaßen gleich nach dem australischen Great Barrier Reef kommen. Schwimmen mit Seelöwen kann man auf Curaçao. Wer die Bewohner des Meeres jedoch lieber trockenen Fußes unter die Lupe nimmt, sollte die Stachelrochen- und Meeresschildkröten-Farm auf Grand Cayman besuchen. Auch Kulturfreunde werden in der Karibik fündig: Im mexikanischen Cozumel beispielsweise führt ein Spaziergang durch die Maya-Ruinen von Tulum in eine längst vergangene Zeit. Die Welt, die Ernest Hemingway in seinen Büchern heraufbeschwört, durchwandert der Urlauber in der Altstadt von Key West. Und die zweitälteste Stadt der Neuen Welt, wer weiß das schon, liegt in Puerto Rico: Die pastellfarbenen Häuser von San Juan mit ihren schmiedeJede der vielen karibischen eisernen Balkonen an kopfsteingepflasterten Straßen wirken wie eine Inseln bietet andere Höhezum Leben erweckte Filmkulisse, so malerisch und urtümlich präsenpunkte – für Sonnenanbeter, Sportler und Abenteurer. tiert sich hier der Alltag. Historische Sehenswürdigkeiten, aber auch exklusive Boutiquen findet man in Nassau, der Hauptstadt der Bahamas. Hier unbedingt einkehren und eine Piña Colada trinken! So viele Möglichkeiten brauchen einen langen Urlaub. Oder ein Kreuzfahrtschiff, mit dem man die ganze Inselvielfalt in kurzer Zeit entdecken kann. Denn was gibt es Schöneres, als eine Insel vom Wasser aus anzufah: sgewählt u a ren, während eine konstante Brise über das ie S r Fü Deck weht, die die tropische Hitze angenehm mildert? Man verliert keine Zeit mit Kofferpacken, und ein umfangreiches AusMit Royal Caribbean International durch die Karibik flugsprogramm hilft bei der Auswahl der lohnenswertesten Höhepunkte. Zurzeit sind An Bord der weltweit innovativsten Kreuzfahrtschiffe erleben Sie das tropische Paradies der Kreuzfahrten preiswerter denn je, zumindest Karibik auf unvergessliche Art und Weise. Wie Perlen reihen sich die unzähligen Inseln in der auf Schiffen, deren Bordwährung der UStürkisfarbenen See aneinander. Royal Caribbean Cruise Line überzeugt durch Professionalität, exzellenten Service und ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dollar ist. Denn durch den günstigen Dollarkurs sind die Nebenkosten einer Kreuzfahrt, Für Genießer: wie Getränke, Spa-Anwendungen, Einkäufe Celebrity Constellation*****, 11 Tage am 21.11.2008 oder Ausflüge, extrem niedrig. Der WechselFort Lauderdale – 2 Seetage – St. Thomas – St. Kitts – Barbados – kurs ist auch ein gutes Argument für einen St. Lucia – St. Maarten – 2 Seetage – Fort Lauderdale, p. P. ab € 722,– (Innenkabine) Anschlussaufenthalt in einem der Einschifab € 804,– (Außenkabine) fungshäfen: Miami, Fort Lauderdale, Port Caab € 1.016,– (Balkonkabine) naveral (nahe Orlando mit dem Kennedy Space Center und Disneyland) oder der DoFür Aktive: minikanischen Republik. Freedom of the Seas**** +, 8 Tage am 8.2.2009 Unser LCC-Tipp: Die „Hurricane Season“ ist bei Karibikreisen immer wieder ein Thema. Aufgrund des Klimawandels ist sie allerdings kaum noch präzise einzugrenzen. Doch keine Angst: Die Schiffe werden immer zwei Tage im Voraus über den Weg des Sturms informiert. Daraufhin erfolgt meist eine Umroutung. ■

Miami – Seetag – Puerto Rico – St. Thomas – St. Maarten – 2 Seetage – Miami, p. P. ab € 466,– (Innenkabine) ab € 735,– (Außenkabine) ab € 831,– (Balkonkabine) Viele weitere Karibik-Angebote auf Anfrage!


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Erlebnisurlaub im Paradies

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Überraschend. Vielseitig. Unvergesslich.

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Das sind die Gewinner des Wettbewerbs „Mit der Natur auf Du und Du“:

Fotografieren und gewinnen Und wieder sind Ihre Urlaubsfotos gefragt:

„Meeresgetier“

1. Platz

„Ich glau b’, mich küsst ’ne ses Glück Blondine! haben. O sschwein “, muss si b es sich ch dieanschließe im englischen D weiß Susa artmoor nd in ein nne Reit gedacht en Prinze er aus M schein fü n verwan ünchen. r zwei Per delt hat, Sie gewin sonen vo n Swiss In nt einen ternational FluggutAir Lines.

… lautet unser Motto für Kreuzfahrer, die mit der Kamera auch einmal über die Reling hinausblicken. Denn da gibt es viel zu entdecken: Möwen, Seesterne, Korallen, Fische jeglicher Couleur, Delfine, Pinguine, Seelöwen oder die Giganten der See, die Wale. Schicken Sie uns Ihre gelungensten Schnappschüsse (bitte Abzüge, keine Dias) bis zum 31. Oktober 2008 an ABW, Redaktion reise news, Ohmstraße 15, 80802 München. Schreiben Sie auf die Rückseite jedes Bildes Ihren Namen mit Adresse und einem kurzen Kommentar, wo und wie das Foto zustande kam. Unsere Jury sucht aus allen Bildern die schönsten heraus (es gilt das Datum des Poststempels, der Rechtsweg ist ausgeschlossen). Tolle Preise warten auf Sie

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2. Platz

1. Preis: Zwei Übernachtungen für zwei Personen im luxuriösen Doppelzimmer mit fürstlichem Frühstücksbüffet im Hotel Four Points by Sheraton Königshof in Dresden. Das charmante Boutiquehotel ist ideal gelegen, unweit der Dresdner Altstadt und des Stadtparks Großer Garten. Seine über 100-jährige Geschichte und das denkmalgeschützte Gebäude verleihen dem Haus einen individuellen Charakter. Sächsische Gastlichkeit gepaart mit ungezwungener, stilvoller Atmosphäre und bestem Service lassen jeden Gast seinen Aufenthalt rundum genießen. 2. Preis: Eine Damenuhr von Candino by Festina mit hochwertigem Quarzwerk und Datumsanzeige, gestiftet von www.uhrbox.de. Das Gehäuse besteht aus poliertem Edelstahl, teils mit Gelbgold plattiert, und ist nickelfrei. Die Uhr ist bis 50 Meter Tiefe wasserfest.

3. Platz

Wegen eines plötzlichen Sturms auf Hawaii musste Georg Huber aus Ostermünchen die Nacht in einer Lavahöhle verbringen. Entsprechend verhalten fiel die Fotopose am folgenden Morgen aus. Für dieses Dokument seines Naturerlebnisses erhält er zwei DVDs, gesponsert vom Albrecht Golf Verlag.

3. Preis: Eine Timex-Tauchuhr aus nickelfreiem Edelstahl, dicht bis 200 Meter Wassertiefe, gestiftet von www.uhrbox.de. Diese stoßsichere, kratzfeste Uhr mit hochwertigem Quarzwerk und Leuchtanzeige garantiert zusätzliche Sicherheit beim Tauchausflug.


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Grachten und Ijsselmeer Befährt man den Rhein auf seinem nördlichen Teil bis zum Mündungsgebiet, erreicht man auf bequeme Weise alle historisch bedeutenden Städte in Holland und Belgien: Amsterdam, Gent, Brügge, Antwerpen und Nijmegen, die ihren speziellen Reiz bewahrt haben. Ein Reisetagebuch.

Freitag: Bummel durch Köln Wie gut, dass wir schon einen Tag vor Beginn unserer Schiffsreise nach Köln, dem Start- und Zielpunkt unserer Flusskreuzfahrt, gereist waren. Die Reederei hat sogar für die Unterstellung unseres Autos gesorgt! So konnten wir heute die Rheinmetropole erkunden. Samstag: Einschiffung Schon am Vormittag spazierten wir ans Rheinufer: Ruhig und gelassen zieht der beeindruckende Strom seine Bahn. Acht Tage lang werden wir diese einmalige Atmosphäre nun genießen. Nach der Einschiffung am Nachmittag freuten wir uns erst mal über die geräumige, geschmackvoll ausgestattete Doppelkabine mit französischem Balkon, bevor wir das Schiff erkundeten. So weitläufig und hochmodern hatten wir uns ein Flussschiff gar nicht vorgestellt! Als wir uns endlich in einem Liegestuhl auf dem Sonnendeck niederließen, hatte unser Flusskreuzer längst abgelegt und fuhr, recht flott übrigens, entlang der sattgrünen Wiesen des Niederrheins. Diesen Ausblick konnten wir auch während des Abendessens genießen, denn das Restaurant verfügt über große Panoramafenster. Sonntag: Auf dem Ijsselmeer Den ganzen Vormittag kreuzte unser Schiff auf dem Ijsselmeer, und wir hatten ausgiebig Zeit, die vielen Boote und Wassersportler, die kleinen Häuser am Ufer und das rege Treiben an der Küste zu beobachten. Urlaubsfeeling pur! Am Mittag legten wir in Hoorn an, einer kleinen holländischen Hafenstadt. Wir hatten uns für einen Fahrradausflug angemeldet, so wie es sich in Holland gehört. Unter der Obhut unseres Führers traten wir in die Pedale – gemächlich genug, um die malerischen Häuserfassaden und die niedlichen Gärtchen des Ortes zu bewundern. Montag: Amsterdam, die Grachtenstadt Wir konnten uns kaum für einen Ausflug aus dem vielfältigen Angebot entscheiden. Doch um die klassische Grachtenrundfahrt kommt wohl kein Amsterdam-Besucher herum. Ganze Viertel aus den


Auf der Rhein-Nordroute erlebt der Gast die Höhepunkte Hollands: historische Windmühlen, Amsterdams Grachten und Urlaubsflair auf dem Ijsselmeer.

Glanzzeiten der Stadt sind komplett erhalten und schön wieder hergerichtet. Vom Boot aus sieht man ihre Schokoladenseite. Auch das Van-Gogh-Museum und das Rijksmuseum wollten wir besuchen. Und natürlich die vielen kleinen Kramläden und Boutiquen, zu denen man oft ein paar Stufen hinabsteigen muss und deren alte Holzdecken gefährlich niedrig hängen. Die Mittagspause hatten wir uns verdient: in Jamie Olivers Restaurant „Fifteen“, einem Tipp unserer Reiseleitung. Dienstag: Hafenmetropole Rotterdam Am Vormittag entschieden wir uns für eine Stadtrundfahrt per Rad. Praktisch, dass die Drahtesel auf unserem Schiff immer dabei sind! Man kann sie für die Gruppenausflüge nutzen, aber auch für individuelle Touren ausleihen. Nachmittags hatten wir es bequem, denn die Hafenrundfahrt machten wir mit unserem Flusskreuzfahrt-Schiff. So mussten wir in unserer Kabine nur die Balkontüren aufmachen und die beiden Sessel vor das Fenster schieben, um bei einem gemütlichen Nachmittagstee eine perfekte Sicht auf die beeindruckende Kulisse von Europas größtem Hafen zu genießen. Mittwoch: Mittelalterliches Gent, romantisches Brügge Aus dem Ausflugsprogramm hatten wir uns eine Fahrt nach Brügge ausgesucht, eine der schönsten mittelalterlichen Städte der Welt: Auch hier teilen romantische Grachten die Stadt, doch die Häuser sind charmanter, lieblicher als in Amsterdam. Verzaubert bummelten wir durch die Straßenzüge, kauften geklöppelte Souvenirs und schaumig-dicke belgische Waffeln mit Sahne. Zurück in Gent, blieb uns ausreichend Zeit, auch dieses Juwel der Baukunst zu erkunden.

Freitag: Tulpen und Windmühlen In Nijmegen konnten wir nicht anders: Wir wollten Holland noch einmal so erleben, wie es das Klischee verspricht. Vorbei an Blumenfeldern brachte uns der Ausflugsbus zu den 19 Windmühlen von Kinderdijk, die die UNESCO in ihr Weltkulturerbe aufgenommen hat. Eine einmalige Kulisse! Nachmittags ging unser Kreuzfahrtschiff auf Kurs zurück nach Köln. Als letzten Programmpunkt unserer Reise gönnten wir uns einen „Ausflug“ in den weitläufigen Spa-Bereich an Bord. Auch hier waren wir überrascht über die Großzügigkeit: Eine Sauna und ein Sanarium, Fitnessgeräte, Massagekabinen und ein Ruhebereich finden hier Platz. Wir entschieden uns für eine wohltuende Mas-

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sage. Entspannt hatten wir zwar während der vergangenen Tage schon ausgiebig, aber das professionelle Durchkneten der Haut tat einfach gut – und war willkommener Anlass, an den geschlossenen Augen noch einmal die vielen schönen Eindrücke unseres Urlaubs vorbeiziehen zu lassen. Der Rhein war uns zuvor bereits bekannt, aber auf dieser Reise konnten wir ihn auf eine neue Art entdecken. Unser LCC-Tipp: Schließen Sie doch an Ihre Reise entlang der nördlichen Rheinroute eine Flusskreuzfahrt in Richtung Süden an. Bei der Kombination beider Touren genießen Sie einen ansehnlichen Preisvorteil. ■

ewählt:

Die schönsten Flussrouten mit A-ROSA erkunden Rhein-Kurs Norden (nur bei A-ROSA!) 8 Tage Flusskreuzfahrt auf dem nördlichen Rhein mit dem neuen Flaggschiff der A-ROSAFlotte, der AQUA: Köln – Ijsselmeer – Hoorn – Amsterdam – Rotterdam – Gent – Antwerpen – Nijmegen – Köln, p. P. in der Außenkabine

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Donnerstag: Rubensstadt Antwerpen Nach dem Ausflug ins Mittelalter gestern bot uns Antwerpen heute einen gelungenen Mix aus Historie und Moderne. Wir schafften es gerade noch in einen der vielen Antiquitätenläden, bevor unser Ausflug nach Brüssel startete: Dort konnten wir uns kaum vom Anblick der Grand Place losreißen, die mit ihren vollständig erhaltenen gotischen Fassaden begeistert. Auch der Bummel durch die umliegenden Straßen hatte Flair – eine echte Herausforderung liegt darin, den vielen Köstlichkeiten in den Pralinenläden zu widerstehen.

Silvester auf der Donau Letzter Reisetermin des LCC-„Schiff des Jahres“ 2008: Genießen Sie den Jahreswechsel während einer 8-tägigen Flusskreuzfahrt auf der A-ROSA BELLA: Passau – Melk – Budapest – Bratislava – Wien – Dürnstein – Linz – Passau, p. P.

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