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E 8285 61. Jahrgang

Turnen | Kinderturnen | Gymwelt

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Meldebeginn GymFestival und Landeskinderturnfest locken

Kinderturnstiftung Neuer Bewegungsparcours in der Stuttgarter Wilhelma

Deutsche Turnliga Auftakt im M채rz

Landespar teien zu Fragen des Sp or ts


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Inhalt

Die Parteien zur Landtagswahl Es wird sicherlich eine der spannendsten Landtagswahlen der letzten Jahre werden. Auch wenn andere Themen den politischen Alltag bestimmen, kann die Vereinsbewegung mit ihren vielen Millionen Mitgliedern und Ehrenamtlichen nicht außen vorgelassen werden. Wie stehen die Parteien zu Fragen des Sports? Schauvorführungen sind das Herz des GymFestivals: Vereine und Gruppen aus dem In- und Ausland zeigen Ihnen einen bunten Querschnitt aus Turnen, Tanz, Gymnastik und Sport. Lassen Sie sich mitreißen und begeistern, feiern Sie mit den Teilnehmern/innen und genießen Sie diese tolle Atmosphäre. Mehr Infos unter www.gymfestival.org

Editorial ENGAGEMENT FÜR VEREINE Am 27. März wird in Baden-Württemberg gewählt. Der Sport nimmt bei dieser Abstimmung keine zentrale Rolle ein. Trotzdem ist Bewegung und das soziale Gefüge der Vereine wichtig für die Gesellschaft. Dies betonen die Repräsentanten der Politik immer wieder, wenn sie auf Vereinsfesten oder Verbandstagen Grußworte halten. Aus diesem Grund machen sich die Parteien Gedanken zur „schönsten Nebensache der Welt“ und verabschieRainer Brechtken, den in ihren Gremien auch entsprechende ProSTB-Präsident gramme. Als größter Sportfachverband in BadenWürttemberg ist der Schwäbische Turnerbund deshalb so selbstbewusst und erlaubt sich, die für die Gesellschaft relevanten Fragen zu stellen. Ansonsten steht der STB hinter dem Abschluss des Solidarpakt II. Er begrüßt die Vereinbarung, die Ministerpräsident Stefan Mappus und an der Spitze des Sports Dieter Schmidt-Volkmar als Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg am 16. Februar in der Villa Reitzenstein unterzeichnet haben. Danach wird das bisherige Fördervolumen von jährlich etwa 64,9 Millionen Euro bis 2016 um 20 Millionen Euro aufgestockt. Diese zusätzlichen Mittel sollen in die Sicherung der Qualität in die Qualifizierung der ehrenamtlichen Trainer und Übungsleiter investiert werden. Damit sind jedoch nicht alle Probleme der Turnvereine behoben. Zwei Beispiele. Durch die Ganztagesschulen wird sich die Lage bei den kommunalen Sportstätten verschärfen. Hier werden die Vereine künftig selbst investieren müssen. Für die notwendige Partnerschaft von Schule und Verein im Zuge der Ganztagesschule brauchen wir klare Rahmenbedingungen für das Engagement unserer Vereine. Dabei wird sich der STB weiter für die Verbesserung der Situation einsetzen. Anhand der Wahlprüfsteine können Sie sich selbst eine Meinung bilden, welche Partei dem Sport im Lande weiter hilft. Und Ihre Wahl treffen.

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200 Jahre Turnbewegung 14 Wie Richard Reuther und Rudolf Spieth mit einem federnden Sprungbrett das Kunstturnen veränderten. In den Sternstunden des Turnens beleuchtet das STB Magazin besondere Momente aus 200 Jahre Turnen. Veranstaltungen 18 • Einmal mehr gibt sich die Spitzenklasse der Rhythmischen Sportgymnastik ein Stelldichein in FellbachSchmiden. Beim „Gymnastik International“ wollen auch die deutschen Gymnastinnen glänzen. • Weltgymnaestrada: Mehr als 200 Teilnehmer aus Schwaben werden an der Eröffnungsfeier in Lausanne teilnehmen. Am Rande der Generalprobe in Stuttgart erzählt Choreografin Christiana RosenbergAhlhaus von ihren Erwartungen. Aus dem Verband 22• STB-Präsidium traf sich zur Klausur • Treffpunkt STB: Der Vereinsalltag wirft sehr viele Fragen auf. Im STB Treffpunkt werden diese Fragen gebündelt und Antworten geliefert: Am 7. April 2011 dreht sich alles um das Thema Bildung. Jetzt anmelden – kostenlos! Turnen 24 • Trampolin: Medaillen für schwäbische Teams bei den Mannschaftsmeisterschaften und beim LTV-Pokal • Melderekord in STB-Turn-Ligen weiblich • Nationalmannschaftsturnerin Kim Bui gibt Gas • Für ihre erfolgreiche Arbeit in Ulm erhielt Milena Nolte den LSV-Trainerpreis Sportarten 29 • Einmal im Jahr treffen sich die schwäbischen WinterVier-Kämpfer, um ihren Sieger zu ermitteln. In Dornbirn haben sie sich im Schwimmen, Volleyball, Riesentorlauf und Langlauf gemessen. • Faustball: Im Jugendfaustball stehen die Sieger bei den Württembergischen Meisterschaften fest. Der TV Vaihingen/Enz und der TSV Calw dominieren einmal mehr. Bildung Freie Plätze bei Aus- und Fortbildungen März/April.

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Titelthema

Die Parteien zur Landtagswahl

Wahlprüfsteine

Die Turnvereine und -abteilungen übernehmen mehr und mehr gesellschaftliche Aufgaben. Ein zentrales Problem ist, dass sie die bestehende Nachfrage nach Angeboten im Kinderturnen wie auch im Gesund-

Stefan Mappus Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

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Nils Schmid, MdL SPD-Landesvorsitzender

Trotz des erwiesenen Zusatznutzens für die Gesellschaft hat der Sport beim Solidarpakt II nicht die finanzielle Anerkennung erfahren, die er sich erhofft hat. Die Vereine vermissen für die Zusatzleistungen, die sie anbieten, die nötige Unterstützung. Hat der Sport an Stellenwert verloren? Verkauft er sich etwa unter Wert?

Die Arbeit in den Sportvereinen ist ein geradezu klassisches Betätigungsfeld für das Ehrenamt. Auch der Leistungssport ist ohne ehrenamtliches Fundament nicht vorstellbar. Die CDU wird deshalb den hohen Standard im Breiten- und Spitzensport Baden-Württembergs erhalten. Deshalb hat die CDU-geführte Landesregierung gemeinsam mit dem Landessportverband vereinbart, dass die Mittel um 20 Millionen Euro aufgestockt werden, so dass dem Sport im ganzen Land jährlich rund 70 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Damit können die Verbände ihre vielfältigen und zunehmenden Aufgaben weiterhin erfüllen, haben Planungssicherheit und können ihre gesellschaftliche Arbeit nachhaltig fortsetzen. Mit dem vereinbarten Solidarpakt Sport II wurde eine gute Balance zwischen den Interessen des Sports und der Haushaltslage des Landes gefunden.

Die Verbesserung des Solidarpaktes Sport zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem organisierten Sport war überfällig. Die Sportverbande hatten zu Recht darauf hingewiesen, dass die Sportförderung nicht mehr auskömmlich war. Die im Solidarpakt II erfolgte diese Korrektur entspricht nicht der von der SPD geforderten Höhe. Bereits im August 2009 hatte die SPD-Landtagsfraktion gemeinsam mit den Sportverbänden die CDU/FDP-Landesregierung aufgefordert, die Mittel von 64,9 Mio. Euro um 7,8 Mio. Euro pro Jahr zu erhöhen. Mit den von uns geforderten Mitteln hatten wir den Sport für die nächsten fünf Jahre auf eine solide finanzielle Grundlage gestellt. Die jetzige Erhöhung von ca. 4 Mio. Euro im Jahr ist aber ein erster Schritt in die richtige Richtung. Diesen Weg gilt es nun konsequent weiter zu gehen. Die von uns angestrebte Erhöhung wäre die angemessene Anerkennung für das sehr große ehrenamtliche Engagement vieler Sporttreibenden gewesen. Denn die Sportvereine leisten einen breit wirksamen und deshalb unverzichtbaren Beitrag zur Stabilisierung unserer Gesellschaft. Sie bieten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen verlässlichen Rahmen, um sich sinnvoll zu beschäftigen, Gemeinschaft zu erleben, sich fit zu halten und sich zu engagieren. Dadurch ersparen die Sportvereine dem Staat und den Sozialkassen viel Geld. Kommen weitere gesellschaftliche Aufgaben für den Sport hinzu, müssen auch diese aufwandsgerecht gefordert werden.

Der STB startet eine Bildungsoffensive, weil die Verweildauer der Übungsleiter in den Vereinen immer kürzer wird. Wie können sie dabei den STB und die Vereine unterstützen?

Im Bildungsbereich unterstützt die CDU-geführte Landesregierung den Landessportverband bei der Aus- und Fortbildung von Übungsleitern. Dies gilt in gleicher Weise für sonstige Personen, die bei Kooperationsmaßnahmen Schule/Kindergarten-Verein tätig sind oder künftig tätig werden. Bei Schulen mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt wollen wir erreichen, dass diese künftig verstärkt Anträge im Rahmen des Jugendbegleiterprogramms stellen. Für die Qualifizierung von ehrenamtlichen Übungs-

Wir müssen den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, zeigen, wie wertvoll ihre Arbeit für das Gemeinwesen ist. Dafür braucht es eine Anerkennungskultur, die glaubwürdig ist und Wertschatzung nicht nur in wohlfeilen Sonntagsreden bereit halt. Diese Anerkennungskultur hat auch eine materielle Dimension. In den 60er Jahren lag die Übungsleiterpauschale bei 3,50 DM pro Stunde. Dies entspricht kaufkraftbereinigt einem Wert von etwa sieben Euro im Jahr 2011. Ein Übungsleiter im Jahr 2011 be-

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Wahlprüfsteine des STB

heits- und Fitnessbereich für Erwachsene und Ältere nicht befriedigen können, weil sie über zu wenig geeignete Hallenzeiten verfügen und nicht genügend ausgebildete Übungsleiter haben. Auf der anderen Seite ist der Bewegungsmangel bei Kindern, Erwachsenen und Älteren mit den daraus resultierenden Gewichts- und Gesundheitsproblemen, den motorischen, sozialen und intellektuellen Defiziten, eine der großen Herausforderungen für die Solidargemeinschaft.

Ulrich Goll Justizminister

Winfried Kretschmann Fraktionsvorsitzender

Dass der Sport in BadenWürttemberg einen besonderen Stellenwert hat, zeigt sich beim Vergleich zu anderen Bundesländern. In Zeiten, in denen auch in BadenWürttemberg in Haushalten immer noch Sparrunden nötig sind, sind wir froh darüber, dass durch den von uns aktiv unterstützten Solidarpakt II nicht nur bis 2016 für den Sport Planungssicherheit gewährt wird und die bisherige finanzielle Unterstützung fortgeführt wird. Vielmehr werden die Mittel weiter aufgestockt, und zwar um 20 Mio. Euro über die nächsten sechs Jahre. Sollte sich die Einnahmesituation des Landes gravierend verbessern, sind wir bereit, über weitere ergänzende Leistungen zu beraten.

Für uns GRÜNE stellt sich angesichts dieser Pläne in der Tat die Frage, ob damit der Sport seine weitreichenden und wachsenden gesellschaftlichen Aufgaben erfüllen kann. Wir sind skeptisch, ob damit in erforderlichem Umfang Breiten, Leistungs- und Schulsport organisiert werden kann, ob damit Spielraum für Kooperationen bleibt mit Kommunen und Schulen und ob damit Sportstätten erhalten bzw. bedarfsgerecht energetisch saniert und modernisiert werden können. Der Solidarpakt baut auf die Autonomie des Sports bei der Wahrnehmung seiner Interessen. Wir begrüßen es, wenn sportlich ambitionierte Verhandlungsergebnisse erzielt werden.

Trotz des erwiesenen Zusatznutzens für die Gesellschaft hat der Sport beim Solidarpakt II nicht die finanzielle Anerkennung erfahren, die er sich erhofft hat. Die Vereine vermissen für die Zusatzleistungen, die sie anbieten, die nötige Unterstützung. Hat der Sport an Stellenwert verloren? Verkauft er sich etwa unter Wert?

Ein erster, wichtiger Schritt ist es, dass bereits ab 2011 für die Laufzeit des Solidarpakts II jährlich stufenweise jeweils zusätzlich 400 000 Euro zweckgebunden für die Qualifizierung von ehrenamtlichen Übungsleitern und sonstigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Sport zur Verfügung gestellt werden. Über die Laufzeit des Solidarpakts hinweg sind dies 8,4 Mio. Euro zusätzlich für die Unterstützung ehrenamtlichen Engagements im Sportbereich.

Bei der Qualifizierung der ehrenamtlichen BetreuerInnen und TrainerInnen besteht Nachholbedarf; die Fördermittel müssen im Solidarpakt veranschlagt werden und Berücksichtigung finden. Die GRÜNEN sind bereit, auch nach der Unterzeichnung des Solidarpakt II die Auskömmlichkeit der veranschlagten Mittel gemeinsam mit den Sportverbänden auf den Prüfstand zu stellen.

Der STB startet eine Bildungsoffensive, weil die Verweildauer der Übungsleiter in den Vereinen immer kürzer wird. Wie können sie dabei den STB und die Vereine unterstützen?

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leitern und sonstigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Sport werden ab 2011 jährlich stufenweise jeweils zusätzlich 400 000 Euro zweckgebunden zur Verfügung gestellt. Das sind über die Laufzeit des Solidarpakts hinweg 8,4 Mio. Euro zusätzlich für die Unterstützung ehrenamtlichen Engagements im Sportbereich. Ab 2012 werden weitere Bereiche, darunter auch das Handlungsfeld "Bildung durch Sport" (Bildungs- und Kooperationsprogramme, Sportmentoren, schulisches Wettkampfwesen etc.) durch eine jährliche Erhöhung der Förderung für die Laufzeit des Solidarpakts um jeweils 2,32 Mio. Euro gestärkt.

kommt noch 1,80 Euro. Nun ist Geld nicht alles und erst recht nicht im ehrenamtlichen Sport-Bereich; in einer Gesellschaft aber, in der Zeit unmittelbar in Geld umgemünzt wird, wäre es weltfremd, die finanzielle Frage zu ignorieren. Wir stellen fest: 1,80 Euro in der Stunde sind eine Wertschatzung, die Übungsleiter buchstäblich nicht ‚verdienen‘. Die SPD hat sich lange für eine Reform des Vereinsrechts stark gemacht. Zukünftig sollen ehrenamtlich tätige Vorstände Schäden, die sie im Dienst für ihren Verein verursachen, grundsätzlich nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen müssen (das gilt nicht für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit). Die Neuregelung gilt für alle, die unentgeltlich oder für eine Vergütung von bis zu 500 Euro im Jahr im Vorstand eines Vereins oder einer Stiftung tätig sind.

Wichtig für eine positive Entwicklung von Kindern samt motorischer Grundlagenausbildung ist viel Bewegung. Wie wollen sie die prägende frühkindliche Bewegung in den Kindergärten umsetzen?

Angesichts ihrer weitreichenden Bedeutung ist Bewegungserziehung auch Teil unseres Gesamtkonzepts "Frühkindliche Bildung". Hier ist eine weitere Professionalisierung der Erzieherinnen und Erzieher in diesem Themenfeld und damit eine entsprechende Akzentuierung im Rahmen ihrer Ausund Fortbildung unbedingt notwendig. Deshalb hat die CDU-geführte Landesregierung an neun Fachschulen für Sozialpädagogik sogenannte "Motorikzentren" eingerichtet. Diese Schulen ergänzen ihr Fächerangebot um das Wahlpflichtfach "Sport- und Bewegungspädagogik", das im 2. und 3. Schuljahr zwei Wochenstunden umfasst und im dritten Jahr in Zusammenarbeit auch mit dem Schwäbischen Turnerbund den Erwerb einer Übungsleiterlizenz "Eltern-Kind-Turnen/Kleinkinderturnen" ermöglicht. Ferner sind die Motorikzentren in der jeweiligen Region Ansprechpartner und Berater für die Kindertageseinrichtungen im Bereich Bewegungs- und Sporterziehung. Sie bieten dezentrale Fortbildungen für Erzieher und Erzieherinnen an und zertifizieren in ihrem Umfeld "Kindertagesstätten mit sport- und bewegungs-erzieherischem Schwerpunkt", die entsprechende Kriterien erfüllen. Die Lehrkräfte an den Motorikzentren und die für die Übungsleiterausbildung bei den Turnerbünden verantwortlichen Personen sind in einer Arbeitsgruppe organisiert. Ziel der CDU ist es, die wichtige Arbeit der Motorikzentren schrittweise flächendeckend auszuweiten.

Die Grundlagen für einen erfolgreichen Lebensweg werden in den ersten Lebensjahren gelegt. Wir müssen deshalb früh beginnen, unsere Kinder kognitiv und motorisch zu schulen. Dieser Auftrag wird von Seiten des Landes mit dem „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergarten“ untermauert. Dieser Plan legt großen Wert auf eine fundierte Bewegungserziehung. Allerdings ist die Landesregierung von ihrer ursprünglichen Absicht abgerückt, ihn für die Einrichtungen verbindlich zu machen. Die SPD will eine breit angelegte Qualitätsoffensive in den Kindertageseinrichtungen. Unser Ziel ist, die Personalausstattung mit Fachkräften zu verbessern und die Fachkräfte höher zu qualifizieren. Wir wollen bei der Personalausstattung im Kindergarten eine Fachkraft-Kind-Relation von 1:12 als Mindeststandard. Zudem muss der Orientierungsplan gesetzlich verankert werden, damit seine Verbindlichkeit gewährleistet ist. Nur wenn diese Maßnahmen umgesetzt werden, sind die notwendigen Zeitpotentiale und das notwendige, fachlich qualifizierte Personal vorhanden, um den Kindern die wichtigen motorischen Grundfähigkeiten beizubringen.

Die Vereine sollen Angebote in der Ganztagesbetreuung übernehmen. Nicht nur in diesem Bereich, sondern generell fehlen entsprechend ausgebildete Übungsleiter und Trainer. Wie wollen sie bei diesem Manko Abhilfe schaffen?

Die Träger von Betreuungsangeboten für Ganztagsschulen werden vom Land finanziell unterstützt. Zur Ausgestaltung einer funktionalen Ganztagsschule werden derzeit die Förderprogramme "Jugendbegleiter" und "Kooperationsprogramm Schule - Verein" im Bereich Sport umgesetzt. Im Rahmen der Einrichtung von Ganztagsschulen ist uns die Integration von Vereinen in die Schulen besonders wichtig. Ein breites Netz aus ehrenamtlichem Engagement erweitert nicht nur das Betreuungsangebot an Schulen, sondern vermittelt zusätzliche Kompetenzen über den Unterricht hinaus. Besonders Jugendbegleiter haben sich zu einer tragenden Säule der außerunterrichtlichen Bildung an Schulen entwickelt: Bereits im dritten Modelljahr waren an über 1.000

Wir dürfen Defizite in der Bildung nicht weiter kaschieren, indem wir den Sportvereinen noch mehr Aufgaben aufladen. Derzeit zum Beispiel bringen sich die Vereine verstärkt an den Ganztagsschulen ein. Wir begrüßen dieses Engagement, wollen es aber nur als Übergang akzeptieren bis zum Aufbau entsprechender Ressourcen an den Schulen. Wir werden dafür sorgen, dass dieser wertvolle Beitrag der Sportvereine durch das Land nicht entschädigungsfrei in Anspruch genommen wird; zumindest teilweise sollten die Verantwortlichen entschädigt werden. Die SPD will mit den Vertretern des Sports klare Absprachen treffen, die auch außerhalb des Solidarpaktes die Bedingungen für beide Seiten nachvollziehbar

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Wir konnten bereits in der laufenden Legislaturperiode erreichen, dass Sport künftig in der Ausbildung von Grundschullehrern eine stärkere Berücksichtigung finden wird: Im Zuge der Reform der Lehrerausbildung, die einen eigenständigen Studiengang für das Grundschul- bzw. Primarlehramt vorsieht, absolvieren alle künftigen Grundschullehrer eine Grundausbildung in Bewegungserziehung. Daneben bleibt Sport und Bewegung als eigenständiger Kompetenzbereich im Studium erhalten. Beides war ein besonderes Anliegen der FDP/DVP-Fraktion. Es ermöglicht, dass nicht nur im Sportunterricht, sondern ergänzend in anderen Fächern Bewegung und gesundheitliche Fitness vermittelt wird. Auch für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern soll dies zukünftig verstärkt eine Rolle spielen.

Wir GRÜNE fordern die verpflichtende Umsetzung des Orientierungsplans in den Kindertageseinrichtungen: Unter den wichtigsten Gesichtspunkten ist Bewegung als Motor der Lernentwicklung ein verbindlicher Bestandteil. Die Gestaltungsspielräume in den Kitas sind vielfältig nutzbar. Für Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren ist Bewegung ihr natürlicher Impuls. Die Rahmenbedingungen für die Erzieherinnen sind, um der Bewegung den notwendigen Raum geben zu können, über einen entsprechenden Personalschlüssel, über Räumlichkeiten und über die Inhalte in ihren Ausbildungen zu gewährleisten. Eine gesunde Ernährung als Grundlage für ein bewegungsorientiertes Leben ist ebenso erforderlich.

Wichtig für eine positive Entwicklung von Kindern samt motorischer Grundlagenausbildung ist viel Bewegung. Wie wollen sie die prägende frühkindliche Bewegung in den Kindergärten umsetzen?

Zur Unterstützung von Übungsleitern siehe die Ausführungen zur Frage 2. Die von Ihnen genannte Fragestellung war ein wichtiger Grund für diese Aufstockung.

Wir GRÜNE fordern, dem Schulsport einen höheren Stellenwert einzuräumen: Wir fordern die tägliche Sportstunde, um den defizitären Bewegungsstatus von Kindern und Jugendlichen aufzubrechen. Der Sport liefert einen wichtigen Beitrag zur gesunden Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen und er ist essentiell, um den vielfältigen gesundheitlichen Gefährdungen durch Bewegungsmangel, körperliche Fehlbelastungen und Stress bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken. Er muss daher in schulischen Lehrplänen in ausreichendem Umfang verankert sein. Im Rahmen einer rhythmisierten Ganztagesschule fordern wir im Grundschulbereich für das Fach Sport das Klassenlehrerprinzip aufzubrechen. Der Sportunterricht

Die Vereine sollen Angebote in der Ganztagesbetreuung übernehmen. Nicht nur in diesem Bereich, sondern generell fehlen entsprechend ausgebildete Übungsleiter und Trainer. Wie wollen sie bei diesem Manko Abhilfe schaffen?

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Schulen 15.000 Jugendbegleiter im Einsatz. Diese Erfolgsgeschichte werden wir weiterschreiben. Nach der Evaluation werden wir das Jugendbegleiterprogramm weiterentwickeln, verstetigen und flächendeckend ausbauen.

definieren. Die von den Sportvereinen erbrachten Leistungen müssen dabei leistungsgerecht honoriert werden.

Die Vereine übernehmen gesellschaftliche Aufgaben im Bereich Prävention und Sport. Allerdings fehlen in diesem Bereich Übungsleiter und Trainer. Wie kann dafür ein Anreiz geschaffen werden?

Die CDU-geführte Landesregierung hat jährlich für die Qualifizierung von ehrenamtlichen Übungsleitern und sonstigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Sport weit über 20 Mio. Euro bereit gestellt. Damit können im notwendigen Umfang innovative und attraktive Aus- und Fortbildungskonzepte entwickelt werden - auch in Zukunft.

Ehrenamt ist wichtig, umso weniger darf es zum Ausfallbürgen für jene Aufgaben werden, die der Staat sich nicht mehr leisten will oder kann. Es muss eine neue Verschränkung von ehrenamtlicher, bürgerschaftlicher und professioneller Arbeit gefunden werden. Dabei ist zu bedenken, dass die Städte und Gemeinden die größten Sponsoren des Sports sind. Daher dürfen Bund und Land die Kommunen finanziell nicht weiterhin kurz halten. Noch im Mai 2009 hatte die CDU-Bundeskanzlerin dem Städte- und Gemeindetag versprochen, nicht an der Gewerbesteuer zu rühren. Trotzdem hatte die neue Bundesregierung gleich nach der Bundestagwahl im Herbst 2009 in ihrer Koalitionsvereinbarung einen Prüfauftrag zur Abschaffung der Gewerbesteuer verankert. CDU und FDP stehen mit dieser Position im scharfen Gegensatz nicht nur zur SPD, sondern auch gegen die einmutige Position von Städte- und Gemeindetag im Land und im Bund. Neben der Stabilisierung und Revitalisierung der Gewerbesteuer wollen wir eine Entlastung der Kommunen bei den Sozialausgaben durchsetzen. Die Sozialausgaben der Kommunen in Baden-Württemberg (im Jahr 2009 rund 2,9 Mrd. ?) steigen im langfristigen Trend pro Jahr um ca. 5 Prozent. Ein wesentlicher Kostenfaktor sind dabei insbesondere die Kinder- und Jugendhilfeausgaben sowie die Eingliederungshilfen für Behinderte. Diese wichtigen sozialpolitischen Aufgaben haben in den letzten Jahrzehnten eine finanzielle Dimension erreicht, die auf Dauer nicht mehr allein von den Kommunen finanziert werden kann. Wenn Bund und Land die Kommunen nicht mit immer höheren Ausgaben belasten und/oder damit alleine lassen, entstehen für sie auch wieder die finanziellen Spielraume, um wichtige Aufgaben vor Ort zu leisten, wie zum Beispiel die Forderung der Vereine. Dafür wollen wir uns nach der Regierungsübernahme einsetzen.

Durch die Ganztagesbetreuung benötigen die Schulen die Sporthallen auch noch zu Zeiten, die früher den Vereinen zur Verfügung standen. Wie wollen sie die fehlenden Sportstätten kompensieren?

Auch die Sanierung und der Bau von Vereinsheimen oder Turnhallen ist uns ein wichtiges Anliegen - wenngleich dies vorwiegend eine kommunale Aufgabe darstellt. Deshalb gewährt das Land im Rahmen der Sportstättenbaurichtlinien Zuwendungen für den Bau und die Sanierung von Sportstätten. Dafür hat die Landesregierung im Staatshaushaltsplan jährlich zusätzlich 12 Mio. Euro veranschlagt, die nicht Gegenstand des Solidarpakts sind. Ergänzend kommen für

Der Sportstättenbau im Land ist trotz der zurückliegenden Konjunkturprogramme chronisch unterfinanziert. Über 40 Mio. Euro wurden von den Sportvereinen als Co-Finanzierung beantragt und von der CDU/FDPRegierung bislang nicht gebilligt. Dabei ist die Lage in der Sportstättenforderung teilweise dramatisch. Sowohl Sportvereine als auch Kommunen müssen viel zu lange Wartezeiten bis zur Forderung in Kauf nehmen.

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Titelthema braucht kompetente und erfahrene Lehrkräfte; Sportunterricht durch fachfremd eingesetzte Lehrer muss zurückgeführt werden. Wir fordern den Lehrerengpass im Bereich Sport zu überwinden und nicht durch Fächerverbünde zu beschönigen. Gerade Fächer wie Sport, Musik, Kunst oder Theater stärken das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler. Sport ist für unsere Kinder und Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsbildung nicht weniger wichtig als andere Fächer. Kooperationen mit der außerschulischen Jugendbildung können nur auf gleicher Augenhöhe und mit kostendeckenden Stundensätzen umgesetzt werden.

Die vielfältigen Leistungen der Vereine schätzen wir Liberale besonders hoch: Sport ist ein bedeutender Baustein der liberalen Bürgergesellschaft: er stärkt freiheitliche Eigeninitiative, Innovationsfreude, Selbstbewusstsein und Fairness. Gerade im Vereinssport werden diese Elemente besonders gefördert. Zur finanziellen Unterstützung siehe ebenfalls Frage 1 und 2.

Die gesellschaftliche und berufliche Anerkennung von ehrenamtlichem Engagement muss verbessert werden. Wünschenswerte Instrumentarien wie z.B. Sonderurlaubsregelungen müssen mit der Wirtschaft, und mit den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden verabredet werden.

Die Vereine übernehmen gesellschaftliche Aufgaben im Bereich Prävention und Sport. Allerdings fehlen in diesem Bereich Übungsleiter und Trainer. Wie kann dafür ein Anreiz geschaffen werden?

Eine finanzielle Förderung aus Landesmitteln erfolgt wie bisher auch zukünftig nach den Regelungen des Solidarpakts II– sprich: das Land leistet einen großen, finanziellen Beitrag zum Bau von neuen Sportstätten. Dafür setzen wir uns auch in Zukunft ein. Allerdings dürfte der Neubedarf an Sportstätten durch das Sportangebot bei der Ganztagesbetreuung wenig gravierend sein, da lediglich eine teilweise Verschiebung der bishe-

Die GRÜNEN plädieren seit Jahren sowohl auf Landesebene als auch in den Kommunen für eine konkrete und nachhaltige Sportentwicklungsplanung; die vorhandenen Ressourcen und Einrichtungen müssen optimal ausschöpft werden und fehlende Sportinfrastruktur muss in gemeinsamer Verantwortung von Kommunen, Vereinen, Nachbarschaftsverbänden etc. geschaffen werden. Dabei

Durch die Ganztagesbetreuung benötigen die Schulen die Sporthallen auch noch zu Zeiten, die früher den Vereinen zur Verfügung standen. Wie wollen sie die fehlenden Sportstätten kompensieren?

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Titelthema den Vereinssportstättenbau jährlich rund 12 Mio. Euro hinzu.

Die Konzeptlosigkeit der Landesregierung in Sachen Sportstättenbau ist erschreckend. Die SPD halt diese Zurückhaltung des Landes nicht allein aus sportpolitischen Gründen für unverständlich. Klar ist, dass diese Mittel vielfache wirtschaftliche Effekte vor Ort, insbesondere für den Mittelstand und das Handwerk ausgelost und damit die Konjunktur unterstutzt hatten.

Wie wollen sie die Ausbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die 98,5 Prozent der Vereine führen, fördern, damit diese die übernommenen Aufgaben auch künftig gut ausführen können?

Die Ausbildung von Vereinsmanagern ist seit langem Teil der Aus- und Fortbildungsprogramme der Verbände. Auch diesen Bereich hat die CDU-geführte Landesregierung durch die Fortführung des Solidarpakts gestärkt.

Auf Initiative des damaligen SPD-Finanzministers Peer Steinbrück wurde die Übungsleiterpauschale einmal mehr auf nun 2100 Euro pro Jahr erhöht. Darüber hinaus kommen nun alle in gemeinnützigen Organisationen - also auch in Sportvereinen - tätigen Ehrenamtlichen in den Genuss einer Steuerfreiheit für Aufwandsentschädigungen bis zu 500 Euro jährlich. Zusätzlich wurde u.a. ein erleichterter Spendennachweis eingeführt und die Zweckbetriebsgrenze auf 35.000 Euro angehoben. Diesen Weg wollen wir auch weiterhin beschreiten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die Integration. Welche Unterstützung können sie dabei den Vereinen für diese wichtige politische Aufgabe anbieten?

Für die CDU ist nicht der Staat die Antwort auf alle Herausforderungen im gesellschaftlichen Zusammenleben. Wir vertrauen auch in Zukunft auf den freiwilligen Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger und werden dieses Engagement erhalten, fördern und ausbauen. Wir wertschätzen insbesondere die hervorragende Integrationsarbeit von Sportvereinen. Mit der Fortschreibung des Solidarpaktes wurde die Basis dafür geschaffen, dass der Sport weiterhin seinen wichtigen und vielseitigen Beitrag für die Gesellschaft leisten kann. Zusätzlich zu den Mitteln des Solidarpaktes können wir uns besondere Maßnahmen vorstellen, wie z.B. die Initiative "Sport macht Freunde" sowie die Schülermentorenprojekte aus dem Bereich Sport.

Sport bietet die einzigartige Möglichkeit, Integration „spielerisch“ zu vollziehen. Die Spielregeln des Sports sind universal und benötigen keine zusätzliche Verständigung. Gemeinsam Sporttreiben ist einfach. Über sportliche Aktivitäten lernen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft kennen, kulturelle Ressentiments und Sprachbarrieren können abgebaut werden. Das Potenzial des Sports als Instrument der Integration von und für Menschen mit Migrationshintergrund ist groß, denn Sport schafft Gemeinsamkeiten und gegenseitiges Vertrauen. Die Leistung der Sportvereine ist von herausragender Bedeutung für die Integrationsbemühungen. In Sportvereinen ist Integration Alltag. Daher werden wir die Sportvereine in ihrem Bemühen, mehr Migranten auch in die ehrenamtlichen Positionen zu bringen, anhaltend und wirksam unterstutzen. Zudem ist eine hinreichende Mittelausstattung auch hier von zentraler Bedeutung.

HINWEIS DER REDAKTION: Die Fragen gingen zur selben Zeit an CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke. Bis Druckunterlagenschluss am 24. Februar 2011, 15.00 Uhr lagen keine Antworten der Partie “Die Linke” vor.

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Titelthema rigen Trainingszeiten der Vereine zu erwarten ist. Gerade im Solidarpakt II wird aber auch die Gegenseitigkeit der Leistungen von Land und Sport deutlich: Wegen des weiteren Ausbaus der Ganztagsbetreuung und im Bereich der frühkindlichen Bildung ist eine noch stärkere Kooperation zwischen Sportvereinen und Schulen wichtig, die auch von Seiten der Sportvereine unterstützt werden wird. Der Sport verpflichtet sich im Rahmen des Solidarpakts außerdem zum Beispiel dazu, der Qualifizierung von ehrenamtlichen Übungsleitern und sonstigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Sport im Rahmen seiner Schwerpunkte Vorrang einzuräumen.

sind auch gemeindeübergreifende Lösungen auszuloten. Die GRÜNEN sind bereit, neue Kooperationsprogramme Schule/Sportverein aus Landesmitteln zu fördern.

Die Ausbildung der Mitarbeiter erfolgt durch den Landessportverband, den Sportbünden und weiteren Untergliederungen – sprich: vor Ort. Seitens der Politik scheinen uns Vorgaben in diesem Bereich nicht sinnvoll. Wo wir rechtliche Rahmenbedingungen für sinnvoll erachten, handeln wir: so hat das Kabinett kürzlich beschlossen, auf Initiative des Justizministeriums über den Bundesrat eine gesetzliche Grundlage zur weiteren Verringerung des Haftungsrisikos ehrenamtlich tätiger Vereinsvorstände zu schaffen. So werden für Bürgerinnen und Bürger neue Anreize geschaffen, sich aktiv in einem Verein einzusetzen. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir werden das Thema Begrenzung des Haftungsrisikos weiterhin verfolgen. Ferner strebt die FDP eine Harmonisierung der die Vereine betreffenden Vorschriften im Steuer- und Sozialversicherungsrecht an.

Durch Qualifizierung und Entlastung im haftungsrechtlichen Bereich.

Wie wollen sie die Ausbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die 98,5 Prozent der Vereine führen, fördern, damit diese die übernommenen Aufgaben auch künftig gut ausführen können?

Der große Beitrag des Sports zur Integration wird anerkannt und genutzt: zur verstärkten interkulturellen Öffnung und dem Erwerb interkultureller Kompetenz der Sportvereine unterstützt der Justizminister als Integrationsbeauftragter der Landesregierung die Erweiterung der Fortbildungen des Württembergischen Landessportbunds (WLSB) im Bereich Vereinsmanagement um das Modul „interkulturelle Öffnung und Kompetenz“. Des Weiteren setzen wir uns für die Schaffung spezieller Programme ein, die der Förderung von Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund dienen. Projekte wie Integration durch Sport können durch eine Erhöhung der Teilhabe von Migrantinnen am (Vereins-)Sport das gesellschaftliche Engagement der Mädchen und Frauen fördern und ihrer Isolierung entgegentreten. Auch setzen wir uns für Zusammenarbeit insbesondere mit den Sportvereinen, aber auch Feuerwehren oder Selbsthilfegruppen ein, um Wege zu entwickeln, wie mehr Menschen mit Migrationshintergrund für bürgerschaftliches Engagement gewonnen werden können.

Sport und Vereinsarbeit müssen verstärkt als Handlungsfeld von Integrationspolitik genutzt und anerkanntwerden. Integrative Projekte im Sport sollten besser sichtbar gemacht werden und als best-practice-Modelle landesweite Anerkennung finden. Die GRÜNEN treten für eine gesonderte Darstellung der Integrationsprojekte im Landessportplan Baden-Württemberg ein. Damit kann die Sportpolitik neben gezielter Vergabe von Fördermitteln auch einen Beitrag zur Unterstützung von Sponsoring leisten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die Integration. Welche Unterstützung können sie dabei den Vereinen für diese wichtige politische Aufgabe anbieten?

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Titelthema STERNSTUNDEN DES TURNENS

200 Jahre Turnbewegung

Der Tüftler und der Verkäufer In 200 Jahren Turnen gibt es viele besondere Momente. Einige mit großer, nachhaltiger Bedeutung, andere sind nur kleine, amüsante Anekdoten. Alle sind sie aber „Sternstunden des Turnens“. In jedem STB Magazin wollen wir eine Sternstunde vorstellen.

Der Name beschreibt genau den Verwendungszweck: Mit dem federnden Sprungbrett: Sprungbrett. Schon sehr früh Rudolf Spieth (r.) und Richard in der Geschichte des KunstReuther (l.) turnens diente ein Brett als Absprunghilfe. Doch das Brett war hart. Mit den Konsequenzen, dass so mancher Turner Probleme in seinen Knien bekam. Einer davon war Richard Reuther, ein Turner vom TB Oppau. Der war eigentlich Bauingenieur bei BASF in Ludwigshafen. Doch er war auch ein Tüftler.

konstruieren.“ Denn beim Absprung werden Knie und Sprunglenk mit etwa dem siebenfachen des Körpergewichts des Springers belastet.

Ein paar Kilometer weiter südöstlich lebte Rudolf Spieth. Auch er war ein begeisterter Turner. In Esslingen leitete er die 1831 gegründete Schreinerei in vierter Generation.

oder Druckspannungen ins Leere gehen.“ Je nach Dicke und Anzahl der Lagen kann so die Federkraft variiert werden.

Reuther und Spieth sind sich immer wieder bei Wettkämpfen begegnet. Irgendwann wurde aus der Freundschaft eine Geschäftsbeziehung. Eine überaus erfolgreiche dazu. Der eine hatte eine Konstruktionsidee, der andere konnte diese in seinem Betrieb umsetzen. „Ich selbst litt stark an beim Pferdspringen zugezogenen Kniegelenkschäden, die mir diese Übungsart sehr verleideten“, schrieb Richard Reuther im Jahr 1956 in einem Beitrag für die Zeitschrift Deutsches Turnen. „Deshalb war ich schon im Jahr 1940 bemüht, ein elastisches Brett zu

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Die Firma Spieth produzierte damals Stühle. Für Sitzfläche und Rückenlehne wurde Holz verleimt und gepresst. Dieses Know how nutzten Reuther und Spieth und bauten das erste Brett nach dem „System Reuther“. Der Tüftler schrieb weiter: „Die zweckmäßig feste Verbindung aller Einzelteile und damit die Einbeziehung der Gesamtkonstruktion verhindert, dass Zug-

Am 4. November 1941wurde Richard Reuther unter der Nummer „760 231“ vom Reichspatentamt das Patent erteilt. Damit war der erste Schritt getan. Doch das elastische Sprungbrett musste auch noch für Wettkämpfe zugelassen werden. In Arthur Gander, dem Präsidenten des internationalen Turnverbandes FIG, fanden die zwei Turngerätemodernisierer einen Gleichgesinnten. „Gander hat erkannt, dass mit modernen Geräten die Turnerei moderner werden würde“, erzählt Ulrich Spieth, der Sohn von Rudolf Spieth. Allerdings wollte der Schweizer nicht zu weit gehen. Zu fortschrittlichen Geräten gab er sein Okay, zu zu viel Akrobatik sagte er Nein.

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Titelthema

STERNSTUNDEN DES TURNENS

200 Jahre Turnbewegung

„Er sprach deshalb nicht von einem federnden, sondern von einem weichen Sprungbrett“, berichtet Spieth junior. Trotzdem wurde dem Trio unterstellt, es würde klüngeln. Nach Einsätzen an den Sporthochschulen in München-Grünwald und Köln sowie beim Eidgenössischen Turnverband wurde das neue Sprungbrett 1955 bei den Europameisterschaften einem kritischen Test unterzogen. Der fiel so positiv aus, dass die Mitglieder der Technischen Kommission einem Einsatz bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne zustimmten. Dort gewann prompt mit Helmut Bantz ein Deutscher Gold im Pferdsprung. Seitdem liefert die Firma Spieth zu fast allen Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften die Geräte. Auch deshalb, weil sich Reuther noch um die Verbesserung der anderen Geräte gekümmert hat. Dabei sind die Spielräume minimal. Denn ein Barren bleibt ein Barren, und ein Reck ein Reck. Im Jahr 1960 verfasste Arthur Gander erstmals eine Broschüre mit dem Titel „Vorschriften, Maße, und Formen“. Auf 20 DIN-A5-Seiten beschreibt er, wie die Geräte auszusehen haben. Aus den 20 Seiten sind hunderte geworden. Aber die Geräte können durch den Einsatz von neuen Materialien verfeinert

werden. Und sicherer gemacht werden. Und schonender für die Gelenke. Das federnde Sprungbrett hat nicht nur das Kunstturnen in der Weltspitze verändert. Auch Generationen von Schülern hat es geholfen, dass sie eine Grätsche oder eine Hocke über den Bock oder das Pferd schaffen. Mehrere Tausend Sprungbretter verlassen das Werk zum weltweiten Einsatz. Aufgrund seines großen Wissens wurde Rudolf Spieth 1957 in das Technische Komitee der FIG berufen. 1972 wurde er ins Exekutiv-Komitee gewählt, aus dem er 1980 ausschied. Auch der Schwäbische Turnerbund machte sich die Verbindungen des Esslinger Unternehmers zu Nutzen. Von 1970 bis 1978 war er STB-Vorsitzender. Auch später als FIG-Ehrenmit-

glied ruhte er sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Im Vorfeld der Turn-Weltmeisterschaften 1989 in Stuttgart arbeitete er gemeinsam mit Josef Göhler die „Geschichte der Turngeräte“ in einem Buch auf. Dieses Werk dokumentiert gewissermaßen auch wesentliche Elemente der Lebensleistungen von Rudolf Spieth (1909 – 1993) und Richard Reuther (1909 – 1992). Die bestand aus mehr als dem Sprungbrett. Aber das Sprungbrett war das Sprungbrett für die Firma Spieth als weltweit führender Turngerätehersteller. Aber auch ein Katapult für das Kunstturnen. Voller Stolz sagt deshalb Ulrich Spieth: „Das moderne Kunstturnen ist im wesentlichen auf Richard Reuther und Rudolf Spieth zurückzuführen.“ Klaus-Eckhard Jost

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Veranstaltungen W

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Gymnastik International in Fellbach-Schmiden Rhythmische Sportgymnastik Fellbach-Schmiden

Creme de la Creme der Gymnastinnen Auch im Jahr 2011 gibt es wieder das Turnier "Gymnastik International" in Fellbach-Schmiden: am 5. und 6. März kommen Gäste aus aller Welt in die schwäbische Gymnastik-Hochburg. Bis Redaktionsschluss hatten bereits 14 Nationen ihre Teilnahme fest zugesagt, die Veranstalter des Bundesstützpunkts und Nationalmannschaftszentrum FellbachSchmiden rechnen bis zum Meldeschluss mit knapp 20 Nationen. Darunter natürlich die einheimischen Stars wie die Nationalmannschaft Gruppe, die in der Wettkampfsaison 2010 mit drei vierten Plätzen bei der EM, Platz 8 im Mehrkampf und Platz 5 in beiden Gerätefinals bei der WM für Aufsehen gesorgt hat. Und im Einzel werden Jana Berezko-Marggrander, die bei den er-

Laura Jung

sten Olympischen Jugendspielen in Singapur die Bronzemedaille nach Schmiden geholt hat, sowie ihre Teamkolleginnen Laura Jung und Christina Tschernischew starten. Wie immer sind auch die Top-Nationen der Rhythmischen Sportgymnastik, z.B. Russland und die Ukraine, dabei. Seit der Aufstellung der aktuellen Nationalgruppe wird im Rahmen des "Gymnastik International" auch ein Gruppenwettkampf ausgelobt. Dabei sind keine Vereinsgruppen, sondern ausschließlich Nationalmannschaften zugelassen. So wird die Creme de la Creme der Gruppengymnastik in Schmiden zu bewundern sein.

Gymnastik International 21. Internationales Turnier mit Gymnastinnen aus über 15 Nationen

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Ziel “London calling”

5. - 6. März 2011 Gymnastik-Forum Fellbach (Sporthalle Schmiden)

begonnen und durch den neuen Gerätezyklus des internationalen Turnverbandes (FIG) werden fast alle Choreographien in Fellbach-Schmiden erstmalig in einem internationalen Wettkampf zu sehen sein. Jana Berezko-Marggrander (l.)

Gespannt sein dürfen die Zuschauer auf die neuen Übungen der Gymnastinnen. Denn für alle Kategorien gilt: Die neue Wettkampfsaison hat gerade erst

Christina Tschernischew (r.)

Zeitplan Samstag, 05. März 2011 9 Uhr 13.15 Uhr 16.30 Uhr

Mehrkampf Juniorinnen Mehrkampf Meisterklasse Mehrkampf Nationalgruppen

Sonntag, 06. März 2011 9.30 Uhr 11 Uhr 12.30 Uhr

Finale Juniorinnen Finale Meisterklasse Finale Nationalgruppen

Die Nationalmannschaft Gruppe: Regina Sergeeva, Sara Radman, Cathrin Puhl, Camilla Pfeffer, Mira Bimperling, Karolina Raskina (v.l.n.r.)

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MELDEBEGINN FÜR GYMFESTIVAL UND LANDESKINDERTURNFEST 2011 Von 1. März 2011 an können sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für zwei Großveranstaltungen des Schwäbischen Turnerbunds anmelden. Unter der Adresse www.dtb-gymnet.de steht ab diesem Tag die Online-Anmeldung für das GymFestival in Stuttgart (8.-10. Juli 2011) und das Landeskinderturnfest in Neckarsulm (22.24. Juli 2011) bereit. Für das GymNet benötigt jeder Teilnehmer eine persönliche Anmeldung. Die Plattform wurde vor kurzem überarbeitet, Sicherheit und Komfort erhöht. Neben einer „Passwort vergessen“- Funktion sind darüber hinaus aktuelle Sicherheitsstandards eingerichtete worden.

Landeskinderturnfest, 22. - 24. Juli, Neckarsulm

“Wir liegen gut im Zeitplan” Anfang Februar tagte das Organisationskomitee des Landeskinderturnfests in Nekkarsulm. Die Verantwortlichen und Organisatoren der Stadt, des Schwäbischen Turnerbundes und der STB-Jugend zeigten sich mit den Planungen für die dreitägige Großveranstaltung, bei der circa 5000 Kinder, Jugendliche und Betreuer erwartet werden, sehr zufrieden. „Wir liegen sehr gut im Zeitplan“, sagte der Vorsitzende der STBJugend, Christian Keipert. Nicht nur die Organisation der verschiedenen Wettkämpfe ist eine logistische Herausforderung, sondern auch die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmer. Während des Wochenendes finden Einzel- und Gruppenwettbewerbe und -wettkämpfe statt. Die Disziplinen reichen von Gymnastik, Tanz, Rope Skipping, Rhönradturnen und Brennball über Leichtathletik und Schwimmen bis hin zum Singen und Musizieren. Kosten-

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freie Mitmachangebote der Stadt auf dem Marktplatz, dem Museumsplatz, in der Innenstadt und im Sulmpark ergänzen das Festprogramm. Für den Spaß-Faktor sorgen außerdem eine Turni-Gala in der Ballei mit Schauvorführungen und eine Turni-Party mit Open Air-Disco. Ein Kinderturntag als Schulaktionstag eröffnet das Landeskinderturnfest in Neckarsulm.

über alle Veranstaltungen wie Turni-Gala und Turni-Party und der Anmeldemöglichkeit werden unter der Adresse auch alle Ergebnisse und Bildergalerien zu finden sein. www.landeskinderturnfest.com

EIGENE HOMEPAGE FÜR DAS LANDESKINDERTURNFEST Alle Informationen rund um das Landeskinderturnfest in Neckarsulm finden Interessierte ab sofort unter der Adresse www.landeskinderturnfest.com. Neben den Ausschreibungen für die Wettkämpfe, Informationen

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Veranstaltungen

GymFestival, 8. - 10. Juli, Stuttgart

Leidenschaft für Bewegung

www.gymfestival.org

Herz der Veranstaltung wird der Stuttgarter Schlossplatz sein. Dort steht die große Showbühne, auf der Schaugruppen aus der Akrobatik, dem Gruppenturnen, der Gymnastik, Dance oder New Stylz ihr Können zeigen. Freuen kann man sich auch auf Gruppen aus Spanien und Dänemark die ihr Kommen bereits angekündigt haben und internationalen Flair ins GymFestival bringen. Das GymFestival, das nach 1988, 1998 und 2005 zum vierten Mal in Stuttgart Station macht, findet in Verbindung mit dem Stuttgarter

Kinder- und Jugendfestival statt, bei dem Kindern, Jugendlichen und Familien spannende und aktive Möglichkeiten der eigenen Freizeitgestaltung aufgezeigt werden. Durch die Verbindung der beiden Veranstaltungen wird für die GymFestival-Teilnehmer und alle Besucher noch mehr geboten, denn beide Veranstaltungen ergänzen sich optimal. Unterhaltsame und tolle Mitmachangebote für Kinder und Jugendliche finden durch die Aufsehen erregenden Schauvorführungen und Wettbewerbe auf den Bühnen und Flächen einen spektakulären Rahmen. Für jeden Geschmack wird etwas geboten sein. Bei der Eröffnungsfeier am Freitag werden internationale Gruppen auf dem Weg zur Weltgymnastrada ihr Können zum Besten geben, der Abschluss am Sonntag steht ganz im Zeichen von 200 Jahre Turnen – Leidenschaft für Bewegung.

Weltgymnaestrada – “... auf dem Weg nach Lausanne”

Lausanne 2011 oder … Meet the Magic! Wenn am 10. Juli die Deutsche Delegation - angeführt von DTB-Präsident Rainer Brechtken - ins Olympische Pontaise Stadion einmarschiert, werden mit den fast 2000 Mitgliedern aus 212 Vereinen auch 235 schwäbische Teilnehmer die Eröffnungsfeier der „Olympischen Spiele des Breitensports“ hautnah und mit „Gänsehaut-Feeling“ erleben.

Lausanne ist nach Basel (1969) und Zürich (1982) die dritte Schweizer Ausrich-terstadt der Weltgymnaestrada (WG), die alle vier Jahre stattfindet. Mehr als 23 000 Teilnehmer aus 55 nationalen Verbänden sind in diesem Jahr dabei. Lausanne ist die Hauptstadt des Weltsports – zumindest sitzen am Genfer See neben dem Internationalen Olympischen Komitee viele internationale Sportverbände, u. a. die Europäische Turnunion (UEG) und seit kurzem auch der Internationale Turnerbund (FIG). Die Gymnaestrada – eine griechisch-spanische Kombination aus Gymnastik und Estrada, also Straße – verbindet die große internationale Turnfamilie und trägt auf ihre ganz besondere Weise zur Völkerverständigung bei. Und das ganz ohne turnerische

Wettkämpfe, sondern ausschließlich mit Vorführungen und Darbietungen ohne Wertung. Weltoffen, idyllisch gelegen, international und gastfreundlich gilt Lausanne als eine der grünsten Städte Europas und bietet mit dem Kongresszentrum Beaulieu einen einzigartigen Rahmen für dieses Fest mitten in der Stadt! Der STB wird mit der Serie „… auf dem Weg nach Lausanne“ seine schwäbischen Teilnehmer im STB Magazin vorstellen. Neben den Teilnehmern an der DTB-Großgruppe vertreten unsere besten Schaugruppen den Schwäbischen Turnerbund. Den Anfang in dieser Serie machen die 60

Nächtliche Impression von Lausanne, das bereits die Farben und Flaggen der Weltgymnaestrada trägt.

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Weltgymnaestrada

schwäbischen Teilnehmer der insgesamt 600-köpfigen DTB-Großgruppe: TSV 1848 Bietigheim, TSV Bönnigheim, TSV Ertringen, Turnerschaft Friedrichshafen, TV Kirchheim, TV Möglingen, Turngau Neckar-Enz, TV Nellingen, TB Rielingshausen, MTV Stuttgart, TV Tamm und VfL Winterbach.

Am Rande der Generalprobe sprach Brigitte Lück, verantwortlich im STB für die Großgruppenvorführung, mit Choreografin Christiana Rosenberg-Ahlhaus. Christiana, was war die erste Idee, aus der die Choreografie der Großgruppenvorführung gewachsen ist? Wir wollten gerne ein größeres, zusammenhängendes Stück machen, was nicht so einfach ist, wenn alle Alters- und Leistungsgruppen berücksichtigt werden sollen. Zudem ist es immer wieder interessant, sich mit einem Material oder einem Objekt auseinanderzusetzen. Dafür wurden die Würfel als Stecksystem ganz neu entwickelt. Was verbindest Du mit dem Titel der Choreographie "Geh Deinen Weg"? Welche Botschaft steckt dahinter? Wir wollen sagen, dass es im Leben immer wieder Hindernisse gibt, die es zu überwinden gilt. Das sind bei uns symbolisch gesehen die Würfel. Statt sich zu ärgern, dass es so was gibt, macht es mehr Sinn, die Herausforderung anzunehmen.

Sie sind bereits seit Herbst in den Vereinen am Üben. Ende Januar trafen sie sich zur gemeinsamen Probe im SpOrt Stuttgart mit Christiana Rosenberg-Ahlhaus, die die künstlerische Gesamtleitung der Großgruppenvorführung übernommen hat. Michaela Huppertz

ICH FREUE MICH AUF LAUSANNE, WEIL … … ich mit Freunden dieses große Sportevent erleben kann, unter Gleichgesinnten bin und neue Ideen mit nach Hause nehmen kann. Hans-Wilhelm Buck, TSV Ertingen 1864 e.V. … man bei einer Weltgymnaestrada nette Leute aus verschiedenen Ländern kennen lernt und weil man neue Freundschaften knüpfen kann. Michael Metzger, TV Nellingen … weil ich es toll finde mit vielen Anderen diesmal aus ganz Deutschland - eine Aufführung mitzugestalten. Dieses Gemeinschaftsgefühl ist einfach super. Außerdem trifft man dort Sportler aus aller Welt, die alle nur eines wollen: Die Weltgymnaestrada mit Leben füllen. Karin Witt, TV Tamm

Wie kam es dazu, dass Du die Entwicklung der DTB-Großgruppenchoreographie für Lausanne 2011 übernommen hast und was bedeutet das für Dich? Ich durfte bereits die Eröffnungsfeier zur Weltgymnastrada 2007 in Dornbirn gestalten, was mir große Freude bereitet hat. Früher habe ich eher für die Bühne choreografiert. Aber mit Dornbirn habe ich gemerkt, dass mir auch Choreografien für große Events Spaß machen. Ich freue mich, dass ich in Lausanne wieder etwas Ähnliches machen kann. Was ist Dein größter Wunsch für die WG 2011 in Lausanne? Ich möchte, dass im Nachhinein alle sagen: „Es war toll, dass wir mitgemacht haben.“ Immerhin investieren die Teilnehmer viel Zeit und Geld. Und ich hoffe natürlich, dass unsere Choreografie Anklang findet, denn sie ist etwas anders aufgebaut, als die sonstigen Großgruppengestaltungen. Christiana Rosenberg-Ahlhaus war von 1974-77 Mitglied der Nationalmannschaft der Rhythmischen Sportgymnastik. 1975 wurde sie in Madrid Weltmeisterin mit den Handgeräten Ball und Keulen. Von 1977 bis 1981 studierte sie an der Sporthochschule in Köln. Heute ist Dr. Christiana Rosenberg-Ahlhaus, die 1994 im Bereich Tanzpädagogik promovierte, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Konstanz und verantwortlich für den Bereich Tanz und Tanzpädagogik.

IHR VEREIN/IHRE GRUPPE IST IN LAUSANNE NICHT DABEI? Dann machen Sie mit bei der „schwäbischen Gymnaestrada“ – dem GYMfestival vom 8.-10. Juli 2011 auf dem Schlossplatz in Stuttgart! Meldebeginn: 1. März 2011

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Aus dem Verband

Aus dem Präsidium

Sie fragen - wir recherchieren

STB-Präsidium traf sich zur Klausur

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Wo kann ich freie Plätze bei Lehrgängen einsehen?

Die Wahl ist gefallen: diese Aus- oder Fortbildung erweckt Ihr Interesse. In einer Klausurtagung legte das STBPräsidium die Schwerpunkte des Verbandes in den kommenden Jahren fest. Im Mittelpunkt steht dabei die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen STB und Turngauen sowie eine weiter Regionalisierung. Das neu gewählte Präsidium hat sich Ende Januar zu einer Klausurtagung getroffen. Nach dem Beschluss der neuen Struktur, in der die drei Bereiche Spitzensport, Wettkampfsport sowie Freizeit- und Gesundheitssport ihre jeweilige strategische Ausrichtung in Eigenregie betreiben, auf dem Landesturntag Mitte November 2010, wurden die Geschäftsverteilung sowie die Funktionsbeschreibungen der Bereichsvorstände besprochen. Festgelegt wurden auch die fachlichen Schwerpunkte. Zunächst wurde eine Bestandsaufnahme für das beim Landesturntag 2004 beschlossene Programm „Wege in die Zukunft“ für eine zielorientierte Verbands-

und Vereinsentwicklung gemacht, danach die nächsten Schritte präzisiert. Ein Schwerpunkt der Beratungen lag auf der weiteren Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Turngauen. Das Präsidium setzte deshalb eine Arbeitsgruppe ein, die einen einheitlichen Aufgabenkatalog ausarbeiten soll. Dabei soll definiert werden, wie die Aufgaben zwischen STB und den Turngauen künftig verteilt werden sollen. Diese werden danach mit jedem Turngau individuell je nach dessen Leistungsfähigkeit abgestimmt. Ziel ist es, die Aufgabenverteilung in einem Landesentwicklungsplan verbindlich zu fixieren. Mittelfristig sollen die Bereiche Beratung, Veranstaltungen und Wettkämpfe nach dem Beispiel der Aus- und Fortbildung in den Regiozentren weiter regionalisiert werden. Mit dem „Treffpunkt STB“, der am 3. März startete, soll den Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, aktuelle und drängende Probleme unmittelbar mit Experten lösungsorientiert zu beraten (der zweite „Treffpunkt STB“ findet am 07. April 2011 zum Thema Bildung im SpOrt Stuttgart statt). Bereits im November 2010 stimmte das Präsidium der von der Marketingkommission erarbeiteten neuen Marketingstrategie zu. In der Klausur wurden die sich daraus ableitenden Maßnahmenpakete präzisiert und in ihrer Bedeutung für die weitere Entwicklung des STB gewichtet. Das Ergebnis wurde dem Hauptausschuss bei seiner Sitzung Ende Februar vorgestellt.

Also schicken Sie ihre Anmeldung an den STB. Doch erst bei der Buchung stellt man fest, dass der Lehrgang schon die maximale Teilnehmerzahl erreicht hat und nur die Möglichkeit bleibt, die „Warteliste“ zu buchen. Dem kann vorgebeugt werden, indem man vorher online schaut, welche Aus- oder Fortbildungen noch freie Plätze zur Verfügung haben. Folgende Schritte sind dafür nötig: 1. 2. 3. 4. 5.

www.stb.de aufrufen Service/Bildung aufrufen Lehrgänge anklicken Lehrgangssuche anklicken In das Feld „Suchbegriff“ ein Stichwort, z.B. „Pilates“, eingeben Es erscheinen alle Fort- und Weiterbilungen, die das Wort Pilates enthalten. Unter der Rubrik „Onlinemeldung“ sehen Sie das Datum, bis wann eine Online-Anmeldung möglich ist. Unter „zeigen“ erhalten Sie alle Informationen wie Dozent, Uhrzeit, Lerneinheiten, Kosten und freie Plätze. 6. Ist der Kurs noch Online buchbar, können Sie sich unter „Meldung über persönliches Login“ für den Kurs online anmelden.

www.stb.de Ein weiterer Tagesordnungspunkt umfasste die mittelfristige Planung von Großveranstaltungen. Dabei war das Gremium einstimmig der Auffassung, sich wieder um Events von der Größe einer Weltmeisterschaft, einer Europameisterschaft oder eines Deutschen Turnfestes zu bewerben. Klaus-Eckhard Jost

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag 05.03.

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Klaus Nigl 50 Jahre Cheftrainer im Kunst-Turn-Forum Stuttgart

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Aus dem Verband

Treffpunkt STB

TREFFPUNKT Unsere Antwort auf eure Fragen Mit dem Treffpunkt STB wollen wir euren Alltag in den Turnvereinen und Turnabteilungen leichter machen. Die Veranstaltung am Donnerstag, 7. April steht unter der Überschrift Bildung. Termin: Donnerstag, 7. April 2011 Thema: Bildung Ort: SpOrt Stuttgart Raum 0.3/Atrium Dauer: 18.30 - 21 Uhr Die Übungsleiter und Trainer sind die „Visitenkarte“ des Vereins. Je besser sie ausgebildet sind, desto größer ist die Qualität der Übungsstunde. Damit steigen auch die Attraktivität und der Zuspruch. Doch wie kann man als Abteilungsleiter seine Übungsleiter motivieren, eine Fortbildung zu besuchen? Wie schafft man es, einen Mitarbeiter, der seit vielen Jahren hilft, zu einer Ausbildung zu überzeugen? Wer kann Schülermentor oder Assistent werden? Welche Voraussetzungen muss jemand mitbringen, wenn er sich für einen Übungsleiterkurs anmelden will? Welche Lizenzen gibt es und wie kann man Sie verlängern? Kann man von einer Ausbildung zu einer anderen wechseln? Wie meldet man sich im GymNet an? Kann ein Verein Ausbildungsbetrieb sein?

Das alles sind Fragen, die sich jeder von uns in seinem Vereinsalltag stellt. Der Treffpunkt STB möchte anregen zum „Fragen stellen - Gedanken austauschen - Lösungen finden“. Eingeladen hierzu sind alle, die im Turnen aktiv sind. Anmeldung bitte einfach per Mail bis Montag, 28. März 2011 an info@stb.de. Es genügen die Namen der Teilnehmer und der Verein. Auch die Anmeldung über das GymNet (www.dtb-gymnet.de) oder telefonisch unter 0711/28077-200 ist möglich. Für STB-Mitglieder und Gymcard-Inhaber ist die Teilnahme kostenlos Der Treffpunkt STB wird an jedem ersten Donnerstag im Monat stattfinden. Weiter geht es am Do., 5. Mai mit dem Thema: Gütesiegel und Prädikate. Dann wollen wir aufzeigen, wie mit Gütesiegeln und Prädikaten Vorteile genutzt werden können, um konkurrenzfähig zu bleiben und Mehrwert für die Mitglieder zu schaffen.

Alle Treffpunkt-Veranstaltungen finden im SpOrt Stuttgart statt. Direkte Ansprechpartner sind Christine Scheller (scheller@stb.de) und Eberhard Blank (blank@stb.de). Sie nehmen gerne weitere Themen und Fragen entgegen.

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Turnen

Trampolinturnen

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften in Cottbus Mit insgesamt drei Mannschaften präsentierte sich der TV Weingarten bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften beim SSC Cottbus: in der AK Schüler 12-14 Jahre, bei den Jugendturnern 15-17 Jahre und bei den Aktiven weiblich. Die Weingärtner zeigten in der Lausitz-Arena mit 54 Mannschaften aus 31 Vereinen ihr Können. Ohne großen Druck und Erwartungen traten die Schüler gegen die Konkurrenz an. Da sich Yannick Jetter unmittelbar vor den Deutschen Meisterschaften verletzt hat, turnten Johannes Fehr, Valentin Seifart und Moritz Stark ohne Streichwertung. Nach gutem Vorkampf und sicher durchgeturnten Übungen konnten sich die Weingärtner Johannes Fehr, Moritz Stark und Valentin Seifart (Zweitstartrecht) aus Stuttgart erfolgreich auf Rang vier fürs Finale der besten fünf Teams qualifizieren. Bei den Jugendturnern ging man wesentlich ambitionierter ans Werk. Oliver Amann, Sandro Beißwenger, Tom Schlagmüller und Nils Stark wollten auf die Medaillenränge. Schon vor dem Wettkampf entschied sich das Team nach Rücksprache mit der Trainerin im Vorkampf leicht aber sicher zu turnen. Routiniert turnten die Jungs ihre Pflichtübungen und den Kürdurchgang. Sie konnten sich nach guter Teamleistung als Dritte fürs Finale empfehlen. Im Finale wurden die Karten neu gemischt, da die Vorkampfpunkte nicht mehr zählten. Selbstbewusst startete Nils Stark für die Weingärtner im Kürdurchgang. Mit 31,0 Punkten wurde seine Übung belohnt. Als

Zweiter erturnte für die Weingärtner Sandro Beißwenger 31,2 Punkte. Tom Schlagmüller konnte das Ergebnis für die Weingärtner nochmals verbessern und turnte eine sehr gute Kür, die mit 32,3 Punkten vom Kampfgericht belohnt wurden. Der Jugend-Olympiateilnehmer Oliver Amann betrat als letzter der Weingärtner das Gerät. Für ihn hieß es nur noch 10 saubere Sprünge aufs Tuch zu bringen. Routiniert zeigte er seine Kürübung, die er nochmals in der Schwierigkeit aufstockte. Die beste Kürübung in seiner Altersklasse belohnten die Kampfrichter mit 36,8 Punkten. Souverän verbesserten sich die Weingärtner um eine Platzierung und nahmen verdient die Silbermedaille entgegen. ENDRESULTAT MÄNNER 1. SV Brackwede 101,7 Punkte 2. TV Weingarten 100,3 Punkte 3. MTV Stuttgart 97,7 Punkte Die Weingärtner Damen sind ein Garant für die Bronzemedaille. Auch in diesem Jahr platzierten sich die Weingärtnerinnen Sabine Fetsch, Louisa Ganter, Nadia und Sarah Syed auf dem dritten Rang. Allerdings zeigte sich die Damen-Mannschaft aus Weingarten angeschlagen. Sabine Fetsch konnte bedingt durch ihre Ausbildung nicht am Vorbereitungstraining teilnehmen, Louisa Ganter verletzte sich beim Einturnen an der Schulter und Sarah Syed hatte sich eine Erkältung zugezogen. Als sicherste Turnerin startete somit Nadia Syed. Sie strahlte schon in der Pflicht Sicherheit und Ruhe aus, die das Team

Erfolgreiche Weingärtner

brauchte. Mit 24,5 Punkten legte sie in der Pflicht gut vor. Sabine Fetsch erreichte 23,4 Punkte, Louisa Ganter 25,0 und Sarah Syed 26,6 Punkte. Nach einem ordentlichen Kürdurchgang zogen die Weingärtnerinnen als Dritte ins Finale ein. Spannend begann der Finaldurchgang für die Mannschaft aus Oberschwaben. Sabine Fetsch berührte beim siebten Sprung die Matte und bekam dadurch eine sehr niedrige Wertung. Folglich hieß es für Nadia, Louisa und Sarah Nerven behalten. Die drei Damen zogen ihre Übungen souverän durch und verbesserten sich sogar noch jeweils in den Übungen. Letztendlich konnten die Damen ihren dritten Platz erfolgreich halten. Schon zum vierten Mal in Folge ging die Bronzemedaille bei den Damen nach Weingarten. ENDRESULTAT DAMEN 1. MTV Bad Kreuznach 104,7 Punkte 2. TGJ Salzgitter 100,5 Punkte 3. TV Weingarten 95,0 Punkte Thomas Hoepfner/Bettina Baumann

Schwaben holen beim LTV-Pokal vier Medaillen Unter optimalen Bedingungen trug der SSC Cottbus den Pokal der Landesturnverbände aus. Für den Schwäbischen Turnerbund (STB) gingen fünf Teams in der LausitzArena an den Start. Allesamt konnten sich fürs Finale der fünf Besten qualifizieren. Die Ausbeute von zweimal Gold, einmal Silber und eine Bronzemedaille verdeutlicht die hervorragende Arbeit die die Trampolin-Turner im STB leisten.

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Mit souveränen fünf Punkten Vorsprung auf die Mannschaft aus Bayern, turnten sich die Schwaben in der AK 15-17 männlich mit Chris Haller, Oliver Amann, Sandro Beißwenger und Tom Schlagmüller in die Finalrunde. Im Finale holten die Bayern dramatisch auf, aber die Schwaben behielten mit dreizehntel Vorsprung die Nase vorn und gewannen mit 271,10 zu 270,80 Punkten. Der dritte Platz ging an die Westfalen.

In der AK 12-14 führten die Schwaben nach dem Pflichtdurchgang, mussten aber nach den Kürübungen den Niedersachsen den Vortritt lassen. Im Finale drehte sich das Blatt wieder zu Gunsten der Turner aus Württemberg. Gideon Hirsch, Maksim Shermann, TimOliver Geßwein und Valentin Seifart schnappten den Norddeutschen mit knapp drei Punkten Vorsprung die Goldmedaille weg. Hessen wurde Dritter.

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Turnen

Trampolinturnen

Die erfolgreichen Mannschaften Foto: Sascha Walther

Die Mädchen in der AK 15-17 holten mit Julia Negassa, Katrin Sihler, Leonie Adam und Yvonne Stephan die Silbermedaille, hinter der Mannschaft aus Brandenburg, aber vor den Mädchen aus Niedersachsen. Einen dritten Platz und damit Bronze sicherten sich Anna Unuk, Bianca Schubert, Lia-Marie Klaus und Lilia-Marie Hindermann hinter Westfalen und Niedersachsen.

Die schwäbische Nachwuchsmannschaft AK 9-11 verpasste leider das Podest. Alexandra Prozorov, Meike Fritz, Melena Mayer und Milena Markgraf mussten sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

der zweithöchsten Wertung und Lilia-Marie Hindermann erturnte im 50-köpfingen Starterfeld eine beachtliche drittbeste Wertung. Bettina Baumann

Über die Tageshöchstwertung in ihren Altersklassen freuten sich Gideon Hirsch (AK12-14) und Leonie Adam (AK 15-17). Oliver Amann trumpfte in der AK 15-17 mit

Gerätturnen

Neue Bundesligasaison steht in den Startlöchern Der Wettkampfkalender für die Bundesligateams des STB-Verbandsgebiets steht fest und sieht eine Zweiteilung der Wettkampfsaison vor. Grund sind die Europameisterschaften im April und die Weltmeisterschaften im Oktober. So werden fünf Begegnungen im Frühjahr/Sommer und zwei Termine im Herbst dieses Jahres stattfinden. Absteiger der vergangenen Saison ist der TV Wetzgau, Aufsteiger die KTG Heidelberg. Einen „Knaller“ gibt es gleich zu Beginn am 6. März in der Stuttgarter Hegelhalle. Dort empfangen die Turner des MTV Stuttgart den Deutschen Vizemeister KTV Straubenhardt. Die Stuttgarter, die sich vergangene Saison noch Turn-Team Stuttgart nannten, sind zu Jahresbeginn dem MTV Stuttgart beigetreten. Ein neues Sponsoringkonzept hat dazu beigetragen, die Mannschaft mit den beiden Berlinern Philip Sorrer (Bild) und Viktor Weber zu verstärken. „Das Konzept der Stuttgarter gefällt mir, nicht nur deshalb, weil über das neue Sponsoringkonzept

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die Möglichkeit besteht, die Athleten professioneller zu betreuen, es wird auch ein Augenmerk auf die berufliche Weiterentwicklung gelegt und das hat mir sehr imponiert“, äußerte sich Weber nach den Vertragsverhandlungen. Sorrer und Weber trainieren weiterhin bei Jens Milbradt am Leistungsstützpunkt in Berlin und stehen neben Thomas Andergassen, Sascha Palgen, Alexander Otto, Sebastian Krimmer sowie den beiden Jüngsten Philipp Straub und Christian Keil im Kader. Die KTV Straubenhardt wird mit einem Staraufgebot an den Start gehen. Der zum Vizemeister gewechselte, ehemalige Stuttgarter Anton Wirt wird ab sofort die Nordschwarzwälder beim Vorhaben Deutscher Mannschaftsmeister 2011 unterstützen. Neben Wirt gab es weitere Neuverpflichtungen. Mit Robert Weber, der vom NTT Hannover/Celle kam und mit Daniel Weinert konnte die Vereinsführung weitere Topathleten verpflichten. Weiter im Aufgebot befinden sich Marcel Ngyuen, Dimitri Walter, Vladimir Klimenko, Marian Dragulescu, Maxim Dewiatkowski, Fabian Hambüchen, Thomas Taranu, Andre Schaich und Sergej Charkow. Das Einturnen beginnt um 14 Uhr, Wettkampfbeginn ist um 15 Uhr in der Stuttgarter Hegelhalle, Robert-Koch-Straße 90, Stuttgart/Vaihingen.

Die Termine im Überblick 1. Wettkampftag | 06.03.11 MTV Stuttgart - KTV Straubenhardt 2. Wettkampftag | 19.03.11 KTV Straubenhardt - NTT Hannover/Celle | Straubenhardthalle SC Cottbus - MTV Stuttgart 3. Wettkampftag | 16.04.11 NTT Hannover/Celle - MTV Stuttgart MTT Chemnitz/Halle - KTV Straubenhardt 4. Wettkampftag | 23.04.11 MTV Stuttgart - MTT Chemnitz/Halle | Nekkarparkhalle KTV Straubenhardt - FC Bayern München | Straubenhardthalle 5. Wettkampftag | 06.08.11 FC Bayern München - MTV Stuttgart KTG Heidelberg - KTV Straubenhardt 6. Wettkampftag | 29.10.11 KTV Straubenhardt - TG Saar | Straubenhardthalle MTV Stuttgart - KTG Heidelberg | Neckarparkhalle 7. Wettkampftag 19.11.11 SC Cottbus - KTV Straubenhardt TG Saar - MTV Stuttgart www.deutsche-turnliga.de

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Turnen

Gerätturnen

Melderekord in STB-Turn-Ligen weiblich Eine erfreuliche Entwicklung hat sich in den Ende Februar gestarteten STB-Turn-Ligen der Frauen abgezeichnet. Mit insgesamt 89 Mannschaften in der Bezirks-, Landes-, Oberund Verbandsliga konnte der STB einen Melderekord verbuchen. Dies bedeutet eine Steigerung um 13 Mannschaften gegenüber der Vorsaison. In diesen vier Ligen starten jeweils acht Mannschaften, insgesamt also 32. In den beiden Kreisligen A jeweils sieben. In der neuen Kreisliga B starten 28 Mannschaften und in der STB-Nachwuchsliga 15 Mannschaften. Außerdem sind zum einen Staffeltage eingeführt worden und zum anderen zeigt sich mit der neu eingeführten Kreisliga B ein verstärktes Interesse der Vereine am Wettkampfangebot. An vier Wettkampftagen ermitteln die Mannschaften Sieger und Verlierer. Das Liga-Fi-

nale der Frauen findet am 09.04. in der Heuberghalle in Meßstetten statt. Die Wettkampftage im Überblick 1. Wettkampftag 26.02. Sporthalle Berkheim | EsslingenBerkheim (Oberliga und Verbandsliga) 27.02. Karl-Euerle Halle | Backnang (Landesliga und Bezirksliga) 2. Wettkampftag 19.03. Holzgerlingen (Bezirksliga und Landesliga) 20.03. Wetzgau (Oberliga und Verbandsliga) 3. Wettkampftag 26.03. Kirchheim (Verbandsliga und Oberliga) 27.03. Schorndorf (Landesliga und Bezirksliga)

4. Wettkampftag 02.04. Sporthalle Kugelberg | Hoheneck (Bezirksliga und Landesliga) 03.04. Heuberghalle | Meßstetten (Verbandsliga und Oberliga) Liga-Finale Frauen 09.04. Heuberghalle | Meßstetten STB-TURNLIGEN MÄNNLICH Auch die Männer-Ligen sind Ende Februar in den Wettkampfbetrieb gestartet. Gemeldet sind insgesamt 55 Mannschaften. Das sind drei Mannschaften mehr als 2010. Einen Bericht zu den Männerligen finden Sie in der Ausgabe 2/2011 des STB Magazins. Die Ergebnisse beider STB-Ligen finden Sie unter www.stb.de (Rubrik Sportarten/Turnen/Gerätturnen/Ergebnisse). www.stb.de

Turnerin Kim Bui bis London voll in Fahrt Bei der offiziellen Bekanntgabe der Partnerschaft im Beisein von OSP-Leiter Thomas Grimminger und Kubus 360-Geschäftsführer Eckhard Keilbach erhielt Kim Bui den Schlüssel für ihr neues Fahrzeug. „Ich freue mich riesig, dass ich jetzt ein eigenes Auto habe. Das erleichtert den Weg zum Training und Studium", sagte sie nach einer kurzen Probefahrt. Die Turnerin aus Ehningen studiert an der Uni Stuttgart in Vaihingen Technische Biologie, trainiert täglich im Kunst-Turn-Forum in Bad Cannstatt und will sich in diesem Jahr bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit dem Turn-

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Team Deutschland für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifizieren. Sport ist eine Leidenschaft, die neben viel Zeit auch viel Geld kostet. „Wir sind stets auf der Suche nach neuen Partnern, um den Sportlern und angehenden Olympioniken in allen Lebenslagen zur Seite zu stehen", betont Grimminger. Das Stuttgarter Unternehmen Kubus 360 versteht sich in erster Linie als Dienstleister rund um die Immobilie, ist aber schon lange Partner des Sports: „Wir haben schon zahlreiche Projekte im Bereich Sport realisiert, u. a. das SpOrt Stuttgart und aktuell den Neubau des Vereinsheims und der Turnhalle im Neckarpark", erzählt Ge-

(v.l.n.r.) Kim Bui, OSP-Leiter Thomas Grimminger, Kubus 360-Geschäftsführer Eckhard Keilbach und Prof. Gerhard Bosch, Leistungssportkoordinator Michael Breuning bei der Schlüsselübergabe vor dem KunstTurn-Forum Stuttgart.

schäftsführer Keilbach, selbst leidenschaftlicher Triathlet, im Rahmen der Fahrzeugübergabe am OSP.

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Turnen

Gerätturnen

LSV-Trainerpreis für Milena Nolte Seit 32 Jahre trainiert Milena Nolte Turnerinnen am Trainingszentrum in Ulm. Deutsche Meisterinnen und Teilnehmerinnen an Junioren-Europameisterschaften hat sie hervorgebracht. Für ihr Lebenswerk erhielt die 61Jährige nun den LSV-Trainerpreis. „1979 sind wir nach Deutschland gekommen“, sagt Gerd Nolte, „es gab zwei Stellen in Hannover und Ulm. Wir haben uns für Ulm entschieden, weil die Berge näher waren.“ Eine gute Entscheidung, denn mit dem Ehepaar Gerd und Milena Nolte begann der Aufstieg des Ulmer Leistungszentrums. Gerd bei den Männern, Milena bei den Frauen. Geboren wurde Milena Nolte 1949 in der Tschechoslowakei. Mit elf Jahren begann sie mit dem Kunstturnen, schaffte es bis in die tschechoslowakische Nationalmannschaft. Nach dem Englisch- und Sportstudium wurde sie 1973 in den Iran geschickt – als Trainerin für junge Turnerinnen. Dort war auch Gerd Nolte tätig – als Trainer für junge Turner. Als es 1979 nach der Revolution für Ausländer im Iran zu gefährlich wurde, sind sie nach Deutschland gegangen. Streng und unnachgiebig war Milena Nolte, wenn es ums Training ging. Der Erfolg gab ihr Recht. Unzählige Deutsche Meistertitel im Schüler- und Jugendbereich errangen ihre Turnerinnen, einige schafften auch den Sprung zu Jugend-EM und Junioren-WM.

STB-Präsident Rainer Brechtken, Olympiasiegerin Heike Drechsler, Milena Nolte und LSV-Präsident Dieter Schmidt-Volkmar (vlnr.).

„Für mich war Milena immer ein bisschen Ersatzmutti", sagt Anke Beranek. Sie hat früher auch bei Milena Nolte Kunstturnen geübt, leitet heute das Aerobic-Leistungszentrum des SSV Ulm 1846. Zum 60. Geburtstag kamen 70 ihrer ehemaligen Schützlinge als Überraschungsgäste. „Und alle haben ge-

sagt: „Wow, Frau Nolte, das war eine wunderbare Zeit.", erzählt Beranek. Im Sommer hört die Trainerin Milena Nolte auf. Nun erhielt sie den LSV-Trainerpreis für ihr Lebenswerk aus den Händen von Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler.

JÄHRLICHE PFLICHTFORTBILDUNG ALLER KAMPFRICHTER Die Jahrestagung aller STB-Kampfrichter der Lizenzstufen A und B für das Gerätturnen Frauen nutzten 70 Kampfrichterinnen und Kampfrichter, um fit in das neue Wettkampfjahr zu starten. Dabei nahm die Schulung der Wertungsvorschriften in den modifizierten Kür-Programmen einen großen Stellenwert ein. Ebenso intensiv bereiteten sich diese Kampfrichter auf die im Februar beginnende STB-Liga-Saison vor.

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Kinderturnen

Neuer Bewegungsparcour ab April in der Wilhelma

Kinderturn-Welt in der Wilhelma NEUER BEWEGUNGSPARCOURS AB APRIL 2011 FEST IN DER WILHELMA

Carlos, die Echse, Mona, das Mufflon und Feli, die Häsin – sie alle sind die zukünftigen „Stars“ eines gemeinsamen Projekts der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg, des Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelma e.V. und des zoologisch-botanischen Gartens Wilhelma in Stuttgart. Bis April 2011 lässt die Kinderturnstiftung an acht Stationen gegenüber von Tiergehegen Bewegungsparcours errichten, in denen Kinder den Tieren spielerisch und sportlich nacheifern können.

TIERE ALS BEWEGUNGSVORBILD Die Grundidee stammt von „Kinderturnen on Tour“ der bereits seit 2008 aktiven mobilen Kinderturn-Welt. Diese nimmt auf sieben Kontinenten Tiere zum Vorbild, und lässt Kinder zum Beispiel springen wie ein Känguru oder klettern wie ein Affe. Was liegt da näher, als mit diesem Konzept genau dorthin zu gehen, wo sich Kinder und Tiere direkt begegnen. Im Zoo können Kinder ihre tierischen Vorbilder genau beobachten, sich von ihnen spielerisch zu Bewegungen anregen lassen und das Gesehene an den Stationen der Kinderturn-Welt sofort ausprobieren. Die vorerst acht Bewegungsareale werden direkt neben den Tiergehegen angelegt, so dass an jeder Station nach tierischem Vorbild eine bestimmte motorische Fähigkeit oder ein Bewegungsmuster geschult wird. Auf kindgerecht aufbereiteten Informationstafeln erhalten die Kinder eine Bewegungsanleitung sowie Informationen zu den Tieren, zu deren körperlichen Eigenschaften und zu ihren Lebensräumen. VERANTWORTUNGSTRÄGER ERREICHEN Mit über zwei Millionen Besuchern jährlich ist die Wilhelma eine beliebte Attraktion für Familien, Schulklassen und Kindergärten in Stuttgart. Für die

Die Kinderturn-Welt in der Wilhelma Ein gemeinsames Projekt von:

Kinderturnstiftung Baden-Württemberg ist sie der ideale Ort, um Kindern spielerisch Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Gleichzeitig gilt es den Eltern, Verwandten, Lehrer/innen und Erzieher/innen bewusst zu machen, wie wichtig die richtige Bewegung für die gesunde, körperliche, geistige und soziale Entwicklung von Kindern ist. MIT BILDUNGSPLÄNEN DER SCHULEN UND KINDERGÄRTEN VERNETZEN Eine weitere Besonderheit der KinderturnWelt in der Wilhelma: Das Konzept ist direkt mit dem Bildungsplan für Grundschulen und dem Orientierungsplan der Kindergärten verknüpft und wird in enger Abstimmung mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und dem Landesinstitut für Schulsport, Schulmusik und Schulkunst abgestimmt und umgesetzt. Die Wilhelma wird als attraktiver Lernort für Schulen und Kindergärten damit um ein zusätzliches, bewegungsorientiertes Lernprogramm bereichert. DIE KINDERTURN-WELT FÜR VEREINE Durch die Kinderturn-Welt in der Wilhelma, findet Kinderturnen nun in der Öffentlichkeit statt. Die Kinderturnstiftung ist sich sicher, dass dieses Angebot auch für die zahlreichen Kinderturngruppen in den Vereinen eine erlebnisreiche Abwechslung bietet. Gemeinsam mit ihren Übungsleitern können die Kinder die in der Kinderturnstunde erlernten koordinativen Fähigkeiten und Bewegungsabläufe im Bewegungsparcours ausprobieren und verbessern. Das gemeinsame Erlebnis sorgt für Spaß

und Motivation und zeigt zugleich, wie ähnlich sich die Bewegungsmuster von Tier und Mensch sind. Aber auch für die KinderturnAngebote in den Vereinen wird die Kinderturn-Welt in der Wilhelma Werbung machen! KINDER ALS ENTDECKER Ein Reiseheft begleitet die Kinder durch die Kinderturn-Welt in der Wilhelma. In diesem Heft werden die Themen Bewegung und Tiere kindgerecht aufgearbeitet. Gleichzeitig erhalten die Erwachsenen Tipps, wie sie mehr Bewegung im Alltag ihrer Kinder verankern und wo Kinderturnen stattfindet. Außerdem enthält das Reiseheft eine praktische Testaufgabe für jede Station. Diese ermöglicht, die individuelle Bewegungsfähigkeit der Kinder zu überprüfen und die Fortschritte direkt an den Bewegungsstationen zu messen. START ZUR SAISON 2011 Bis zum Frühjahr 2011 entwickeln und bauen die Kinderturnstiftung und die Wilhelma gemeinsam mit der Agentur spiel & sport team GmbH die Bewegungsareale. Die Eröffnung der Kinderturn-Welt ist am 15. April 2011 geplant. Dann können die kleinen WilhelmaBesucher endlich mit Känguru, Affe und Co um die Wette turnen!

Die neue

Kinderturn-Welt in der Wilhelma

Eröffnung am 15. April

www.kinderturnstiftung-bw.de

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Sportarten

Winter-Vier-Kampf

Neuer Meister gekürt Packt man 100 Meter Schwimmen, Volleyball, Riesenslalom und 3,5 Kilometer Langlauf in einen Wettbewerb, ergibt dies den Schwäbischen Winter-Vier-Kampf (Wi4Ka). Dieses Jahr traten in Dornbirn (Österreich) 16 Mannschaften an, um ihre neuen Meister in der Offenen- und Mixed-Klasse zu krönen. SAMSTAG 9 Uhr, Hallenbad Dornbirn 128 Personen stehen am Rand des 25-Meter-Beckens im kleinen Hallenbad von Dornbirn. Einige von ihnen ziehen bereits ihre ersten Übungsbahnen, als Organisator Ludwig Gregori alle Sportler kurz zum 27. WinterVier-Kampf begrüßt. Der Countdown läuft! 10 Uhr, Sportbecken Die ersten Schwimmer der beiden Startmannschaften stürzen sich ins Wasser. 126 Winter-Vier-Kämpfer schreien die Beiden über die 100 Meter, bevor die nächsten beiden Schwimmer ihrer Staffel vom Startblock springen. Das Szenario geht bis etwa 11.30 Uhr. Einige Gäste des Hallenbades schauen sich das Szenario aus dem Nebenbecken an, bevor sich der ganze Tross zügig auf den Weg in die Sporthalle der Hauptschule begibt. 12 Uhr, Sporthalle Hauptschule Traditionell folgt der Startdisziplin Schwimmen, das Volleyballturnier. In den Umkleiden angekommen, werden die Knieschoner angezogen und auf den drei Spielfeldern die ersten Übungsbälle geschlagen, Taktiken durchgesprochen und die gegnerischen Mannschaften der Vorrunde studiert. Nach der organisatorischen Einführungsrede von Ludwig Gregori wird Volleyball gespielt. Auf die Vorrunde folgt die Hauptrunde. Ein erstes Raunen geht durch die Menge, als die Ergebnisse der Schwimmstaffeln ausgehängt werden. „Nattburger-Mix“ führt mit 7:20,94 Minuten vor „Die scharfen Chillies“ (7:25,47) und den „OHG Allstars“ (8:01,71).

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Mit der Hauptrunde kommt jede Mannschaft auf acht Spiele à 15 Minuten. 18 Uhr, Sporthalle Hauptschule Die Halle wird geräumt. Das Volleyballturnier gewannen „Die begnadeten Körper“ vor „Hagsfeld“ und „TuS Metzingen“. 19 Uhr, Kolpinghaus Die ersten beiden Disziplinen sind beendet, doch der Tag ist noch längst nicht zu Ende. Alle Winter-Vier-Kämpfer treffen sich zum gemeinsamen Abendessen im großen Festsaal des Kolpinghauses. Der Tag hat für genügend Gesprächsstoff gesorgt. Nach zwei Stunden Geschmatze und Gemurmel hallt das erste „Test…Test…“ aus den Boxen. Es ist mal wieder soweit. Die „Fünfte Disziplin“ steht an. Es ist mittlerweile gute Tradition, dass jede Mannschaft am Samstagabend einen Programmpunkt vorbereitet. Das Organisationsteam wählt danach den besten Beitrag aus und überreicht den Pokal für die „Fünfte Disziplin“. Der VfL Waiblingen beginnt mit einer Bauchtänzerin aus den eigenen Reihen und präsentiert mit vier „Freiwilligen“ den Kameltanz. Die Menge jubelt! Es folgt ein Paarspiel, bei dem auf Zeit, in verschiedenen Positionen, Luftballone zum Platzen gebracht werden müssen. Nach weiteren Programmpunkten der Teams verabschieden sich die einen ins Bett, die anderen singen mit Gitarre und Schellenbaum bis in die frühen Morgenstunden. SONNTAG 7.30 Uhr, Parkplatz Kolpinghaus Die Teams „Die unbeugsamen Naddamer“ und „Nattburger Mix“ treffen sich, teils mit kleinen Augen, am Mannschaftsbus und machen sich wie alle auf den Weg zum Bödele. Heutige Disziplinen: Riesenslalom und 3,5 Kilometer Langlauf.

Eine graue Suppe hängt über dem Rheintal, als sich der Mannschaftsbus die Serpentinen zum Bödele hinauf schlängelt. Etwa einen Kilometer vor dem Ziel reißt der Nebel auf und gibt bei strahlend blauem Himmel ein atemberaubendes Bergpanorama preis. Oben zahlreiche Bergspitzen, unten ein weißes Nebelmeer. Bei normalen Wetterbedingungen kann man bis zum Bodensee und ins Rheinland schauen. 10 Uhr, Skigebiet Bödele, Startrampe Riesenslalom Die Piste ist perfekt gewalzt, der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Der Zeitmesser schickt den ersten Starter ins Rennen. Im Zielbereich stehen alle Starter, die erst in den nächsten Durchgängen an der Reihe sind und warten gespannt auf den ersten Läufer, der keine 50 Sekunden später mit 70 Sachen durchs Ziel schießt. Nach den ersten drei Durchgängen wird die Piste etwas schlechter und die Eisflächen rund um die Slalomstangen finden ihre ersten Opfer. Aus diesem Grund dürfen beim Alpinen meistens alle acht Teammitglieder fahren. Die schnellsten sechs Zeiten werden addiert, um das Teamergebnis von Ausfällen nicht zu verfälschen. Nach 128 Startern wird das Langlaufequipment unter die Arme geklemmt. Nach 500 Metern ist der Start des Loipen-Rundkurses erreicht. 12 Uhr, Langlaufloipe Bödele Kommt man vom Riesenslalom mit den Ski über den letzten Hügel zum Langlaufstart, eröffnet sich folgendes Bild: 128 Wintervierkämpfer sind bis mit Langlaufski, Stöcken und Wachsköfferchen ausgestattet. Einige testen noch das Skiwachs, andere laufen sich bereits warm. Der Rest bildet ein Gewusel, die versuchen aus den Skischuhen raus zu kommen, sich die Langlaufhosen anzuziehen oder die letzten Reserven mit Brötchen, Wasser und Power-Gel zu mobilisieren. Hätte man die Startreihenfolge der Teams nicht schon am Abend vorher abgeben müssen,

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Sportarten

Winter-Vier-Kampf

wäre unklar, ob es jeder erste Läufer des Teams bis zu Startschuss überhaupt in die Startzone schaffen würde. 13 Uhr, Startbereich Rundkurs Der Startschuss fällt und die 16 Startläufer stürmen im Massenstart um die erste Kurve. Zwölf Minuten ist es ruhig. Als der erste Läufer über den Hügel kommt und Richtung Ziel schießt, schwillt der Geräuschpegel schlagartig an: „Hopp, hopp, hopp!“. Jeder feuert jeden an. Der nächste Läufer des Teams steht schon zum Wechsel bereit und stürzt sich ebenso vehement auf den 3,5 Kilometer langen Rundkurs. Es bildet sich schon nach den ersten drei Wechseln ein Führungstrio, das den Sieg im Langlauf unter sich ausmachen wird. Es siegen „Die Scharfen Chillies“ vor Nattburger-Mix und „Die begnadeten Körper“.

14 Uhr, Parkplatz Bödele Nach der letzten Entscheidung geht alles recht schnell. Die Teams verlassen zügig die Arena und treffen sich zur Siegerehrung, mit einem Umweg unter die Dusche, wieder im Festsaal des Kolpinghauses. 15.30 Uhr, Festsaal Kolpinghaus Ludwig Gregori betritt mit seinem Team unter tobendem Applaus den Festsaal. In seiner Hand die Siegerliste. Nachdem beim Riesenslalom die Einzelzeiten nicht bekannt waren, und beim Langlauf, wie jedes Jahr, unterschiedliche Ergebnisse im Raum schwebten, wird es noch mal spannend. Welches Team hat gewonnen? Mit zwei Siegen, einem zweiten und einem dritten Platz gewinnt der „Nattburger-Mix“ vor „Die scharfen Chillies“ und

„Die begnadeten Körper“. Unter lautem Applaus werden die Medaillen umgehängt. Die Teams verabschieden sich voneinander, steigen in ihre Autos. 16 Uhr, Dornbirn Dornbirn ist wieder ein kleines und ruhiges Städtchen in der Nähe des Bodensees. Man könnte meinen, die Einwohner sind froh, dass die Invasion der wilden Winter-Vier-Kämpfer aus Schwaben vorbei ist. Aber freut euch nicht zu früh… Der 28. Winter-Vier-Kampf ist im Kalender 2012 schon eingetragen! Sebastian Bach

Text, Bilder und Ergebnisse rund um den Winter-Vier-Kampf: www.wi4ka.de

Faustball

Calws Jugendmannschaften dominieren – NLV Vaihingen überrascht wald holten erwartungsgemäß den Titel bei der weiblichen A-Jugend, und auch bei der männlichen C-Jugend. Den dritten Titel sicherte sie sich jedoch erst in einem hauchdünnen Finale beim 15:14 in der D-Jugend gegen den TV Vaihingen/Enz. Eben dieser TV Vaihingen/Enz gewann seine beiden Titel bei den älteren Jahrgängen der Jungs, sowohl in der A- als auch in der B-Jugend. Insgesamt holte der TVV ebenso wie der TSV Calw sechs Medaillensätze in allen Altersklassen.

Für die größte Überraschung sorgte der NLV Vaihingen bei der E-Jugend, der die Siegesserie des TV Vaihingen, der seit der Feldsaison 2008 alle Titel holte, stoppte. Im weiblichen Bereich gewannen der TSV Gärtringen bei der weiblichen B-Jugend und der TV Obernhausen bei der C-Jugend die übrigen Titel. Gespannt darf man sicherlich sein, wie sich die schwäbischen Teams auf den Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften, die auch zu einem Großteil im Bereich des STB stattfinden, schlagen.

A-Jugend männlich 1. TV Vaihingen/Enz 2. TSV Calw 3. TV Trichtingen

B-Jugend weiblich 1. TSV Gärtringen 2. TSV Calw 3. TuS Freiberg

D-Jugend 1. TSV Calw 2. TV Vaihingen/Enz 1 3. TV Vaihingen/Enz 2

A-Jugend weiblich 1. TSV Calw 2. TV Obernhausen 3. TV Stammheim

C-Jugend männlich 1. TSV Calw 1 2. TV Ochsenbach 3. TSV Dennach

E-Jugend 1. NLV Vaihingen 2. TV Vaihingen/Enz 1 3. TV Vaihingen/Enz 2

B-Jugend männlich 1. TV Vaihingen/Enz 2. TSV Dennach 3. TSV Grafenau

C-Jugend weiblich 1. TV Obernhausen 2. TSV Calw 3. TV Unterhaugstett

Im Jugendfaustball stehen die Sieger bei den Württembergischen Meisterschaften fest. Vorne landeten die üblichen verdächtigen auf den Medaillenplätzen, auch wenn es wieder Überraschungen gab. Der stärkste Verein in dieser Hallensaison war einmal mehr der TSV Calw, der insgesamt drei Goldmedaillen holte und damit den TV Vaihingen/Enz ablöste, der in der letzten Feldsaison sogar vier Titel holte. Die Orangehemden aus dem Nordschwarz-

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Sportarten

Faustball

Sieben Deutsche Meisterschaften im Bereich des STB Insgesamt sieben deutsche Meisterschaften finden in der Zeit vom 26. Februar bis 27. März im Bereich des STB statt. Den Anfang machte am letzten Februar-Wochenende der TSV Dennach, der die Titelkämpfe der Frauen in Neuenbürg ausrichtet. Gute Chancen dabei zu sein hat der ausrichtende TSV Dennach und auch der TSV Calw, die sich eine gute Ausgangsposition gesichert haben (stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest).

Am dritten März-Wochenende (19./20. März 2011) finden dann im Großraum Stuttgart drei Deutsche Meisterschaften statt. Bei den Senioren sind dies der TSV Schwieberdingen (M35) und die TSF Ditzingen (F30) und in der Jugend der TSV Gärtringen, der die Titelkämpfe der U14 männlich (C-Jugend) ausrichtet. Als einer der Favoriten gilt in Gärtringen sicherlich der amtierende Deutsche Meister der Feldsaison, der TSV Dennach.

Eine Woche später, am 26./27. März 2011, richtet der TSV Denkendorf in der Doppelhalle der Albert-Schweizer-Schule sowohl die DM der U18 männlich und weiblich aus. Dies ist ein Novum und sicherlich eine tolle Sache für alle Teilnehmer und Zuschauer. Ebenfalls an diesem Wochenende ist die SpVgg Weil der Stadt Ausrichter der Senioren-DM in der Altersklasse ab 45 Jahren. Olaf Niemann

Faustball Hallenrunde der C-Jugend weiblich Zur Teilnahme an der Hallenrunde der weiblichen C-Jugend hatten sich 13 Mannschaften gemeldet. Nach dem Rückzug einer Mannschaft nach der Vorrunde, wurden schließlich die Württembergische Meisterschaft und die Landesligameisterschaft ausgespielt.

In der Württembergischen Meisterschaft hatten sich der TV Obernhausen, TSV Calw und der TV Unterhaugstett zur Süddeutschen Meisterschaft am 19./20.02.2011 qualifiziert, die in Stuttgart Stammheim stattfand.

Landesligameisterschaft 1. TSV Grafenau 2. TV Zainen/Maisenbach 3. SV Weil der Stadt 4. TSV Adelmannsfelden 5. TSV Westerstetten a. K. 6. TSV Schwieberdingen a. K.

Württembergische Meisterschaft 1. TV Obernhausen 2. TSV Calw 3. TV Unterhaugstett 4. NLV Vaihingen 5. TSV Denkendorf 6. TV Stammheim

Bild links

Bild rechts

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Die Landesligameisterschaft endete für den TSV Grafenau mit dem 1. Platz, dahinter folgte auf Platz zwei der TV Zainen/Maisenbach und auf Platz drei der SV Weil der Stadt. Uschi Braun

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Bildung

Aus- und Fortbildung: Freie Plätze März - April

Ausbildungen: 1. AUSBILDUNGSSTUFE Übungsleiter-Assistenten Gymnastik und Tanz Termin: 25.03.-27.03.2011 Ort: Sportschule Ruit Info-, Sport- und Beratungstag Fitness und Gesundheit Termin: 19.03.2011 Ort: Regio-Zentrum Albstadt Rhythmische Sportgymnastik Termin: 26.03.2011 Ort: Sportschule Ruit Fitness und Gesundheit Termin: 02.04.2011 Ort: Regio-Zentrum Ulm Kinderturnen Termin: 02.04.2011 Ort: Regio-Zentrum Ulm Gerätturnen Termin: 09.04.2011 Ort: Regio-Zentrum Albstadt Tanz-Gymnastik-Rhythmus Termin: 16.04.2011 Ort: Regio-Zentrum Besigheim Eltern-Kind- und Kleinkinderturnen Termin: 16.04.2011 Ort: Regio-Zentrum Albstadt Kinderturnen Termin: 16.04.2011 Ort: SpOrt Stuttgart 2. AUSBILDUNGSSTUFE Grundlehrgang Rope Skipping Termin: 14.-18.03.2011 Ort: Sportschule Ruit Grundlehrgang Fitness und Gesundheit Termin: Teil 1: 01.-03.04.2011 Teil 2: 06.-08.05.2011 Ort: Regio-Zentrum Albstadt Grundlehrgang Gerätturnen Termin: 02./03.04.; 09./10.04. und 16.04.2011 Ort: Regio-Zentrum Besigheim Grundl. Rhythmische Sportgymnastik Termin: 04.-08.04.2011 Ort: Sportschule Ruit

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Grundl. Trampolinturnen und Basisschein Termin: 08./10.04.2011 und 20./22.05.2011 Ort: Sportschule Ruit GrundlehrgangKinderturnen Termin: 28.04.-01.05.2011 und 27.-29.05.2011 Ort: Regio-Zentrum Ulm

www.stb.de

Brett- und Tischspiele in die Bewegung bringen Jeder weiß um die Bedeutung von Bewegung. Brett- und Tischspiele werden in Bewegung gebracht und auf kreative Art und Weise neue Lebendigkeit eingehaucht. Termin: 16.-17.04.2011 Ort: Landessportschule Albstadt Referent: Ralf Werthmann Nr.: KF-10-2400-0-0172/11

3. AUSBILDUNGSSTUFE Aufbaulehrgang Fitness-Aerobic Termin: 16.-20.03.2010 Ort: SBZ Bartholomä Aufbaulehrgang Fitness und Gesundheit Termin: 21.-25.03.2011 Ort: Sportschule Ruit Aufbaulehrgang Rhönradturnen Termin: 26.-30.04.2011 Ort: SBZ Bartholomä

Ruhepunkte – Hilfe gegen Stress Theorie und Praxis in folgenden Techniken: Progressive Muskelentspannung und Relaxation, sich Wohlfühlen, sanftes Dehnen und Strecken. Termin: 03.04.2011 Ort: SpOrt Stuttgart Referent: Beate Dietel Nr.: GF-10-1200-0-0105/11

Fortbildungen: Fortbildung für den STB-Kindercup Alles Wissenswerte über das neue Angebot, dessen Bewertung und Praxis. Termin: 02.04.2011 Ort: Landessportschule Albstadt Referent: STB-Lehrteam Nr.: TF-10-0100-0-0058/11 Fit im Kopf durch Bewegung Termin: 08.04.2011 Ort: SpOrt Stuttgart Referent: Bettina Jasper Nr.: GF-20-1300-0-0612/11 Bewegung-Ernährung-Entspannung Bewegung mit Spaß, wie z.B. line- und party dance, swinging Qi, Kraft + Flexibilität mit Übungen aus dem Hatha- Yoga und Pilates, verschiedene Entspannungsmethoden, sowie ein Vortrag zum Thema Ernährung sind Inhalte dieser Fortbildung. Termin: 14.-15.04.2011 Ort: Bad Waldsee Referent: Sigi Bräuninger Nr.: GF-10-1800-0-0387/11 Ruhe und Entspannung kindgerecht und abwechslungsreich An verschiedenen Stundenbeispielen werden passende Entspannungsmöglichkeiten vorgestellt und ausprobiert. Termin: 16.-17.04.2011 Ort: SpOrt Stuttgart Referent: Zsuzsanna Abraham Nr.: KF-10-2200-0-0377/11

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YOGA Modul 2 Zu Beginn des Jahres 2011 mußte das YOGA-Modul 1 ausfallen. Alle YOGA-Interessenten können jedoch vor dem Modul 1 das Modul 2 besuchen. Diese Modul findet vom 1. bis 4. April 2011 im Sport- und Bildungszentrum Bartholomä statt unter dem Titel: „Energie im Fluss - Yoga rund um die Wirbelsäule“. Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Ausbildung ist eine Übungsleiter- oder Trainer-Lizenz oder eine professionelle Ausbildung (z.B. Physiotherapeut, Sportlehrer oder das DTB Basismodul Fitnesstraining). Starten Sie im Frühjahr Ihre Ausbildung zum DTB-Kursleiter Yoga! Termin: 01.-04.04.2011 Ort: SBZ Bartholomä Referent: Sigi Bräuninger Nr.: GA-20-1200-0-0349/11

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Bildung

Aus- und Weiterbildungsprogramm von März - April 2011

Lehrgang

Ort

März 2011 13.03. . . . . . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Fitness-Aerobic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 14.-18.03. . . . . . .Grundlehrgang Rope Skipping . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 16.-20.03. . . . . . .Aufbaulehrgang Fitness-Aerobic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 16.03.-06.04. . .Schülermentoren Tanz-Gymnastik-Rhythmus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 19,03. . . . . . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Fitness und Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Regiozentrum Tailfingen 19.-20.03. . . . . . .Qigong - 5 Elementeübung Harmonie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 19.03.-02.06. eLearning "Pilotprojekt" Ausbildung TrainerIn C Breitensport Fitness und Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 19.03. . . . . . . . . . .Basics Ballett . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 24.03. . . . . . . . . . .Bewegung für Demenzkranke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 25.-27.03. . . . . . .Übungsleiter-Assistenten Gymnastik und Tanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 25.-27.03. . . . . . .DTB-Trainer/in GroupFitness - Orientierungsmodul - Einstieg . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 25.-26.03. . . . . . .Ideen rund um`s Step . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 25.03. . . . . . . . . . .Sturzprophylaxe - Aktiv gegen Stürze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 25.-27.03. . . . . . .Kursleiterausbildung Psychomotorik Teil 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 26.03. . . . . . . . . . .Pilates Mattentraining für Einsteiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 26.-27.03. . . . . . .Gut zu Fuß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 27.03. . . . . . . . . . .Kampfrichterpflichtfortbildung GymTa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 30.03.-01.04. . .Besondere Weiterbildung Ältere Fit und Gesund Modul 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä April 2011 01.04.-15.05. . .Grundlehrgang Fitness und Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .RegiozentrumTailfingen 01.-03.04. . . . . . .DTB-Kursleiter/in Yoga Modul 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 01.-02.04. . . . . . .Kampfrichterausbildung GymTa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 02.04. . . . . . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Fitness und Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Regiozentrum Ulm 02.04. . . . . . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Kinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Regiozentrum Ulm 02.04. . . . . . . . . . .Kampfrichterpflichtfortbildung GymTa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 03.04. . . . . . . . . . .Gehirnfitnesstraining . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 03.04. . . . . . . . . . .Ruhepunkte - Hilfen gegen Stress . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 08.-09.04. . . . . . .Profil Haltung und Bewegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 08.04. . . . . . . . . . .Fit im Kopf durch Bewegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 08.-09.04. . . . . . .Kampfrichterpflichtfortbildung Dance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 09.-10.04. . . . . . .Stabilisation ist Trumpf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 09.-10.04. . . . . . .Aerobic Special . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 09.-10.04. . . . . . .Vereinstripp TSV Holzelfingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 09.04. . . . . . . . . . .Ü 60 Krafttraining an Geräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Ulm-Söflingen 09.04.-07.05. . .Übungsleiterassistenten-Ausbildung Kinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Freudenstadt 11.-13.04. . . . . . .Prüfungslehrgang Fitness und Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 11.-15.04. . . . . . .Aufbaulehrgang Kinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport-&Jugendleiterschule Nellingen-Ruit 15.-17.04. . . . . . .DTB-Instructor/in Walking/Nordic Walking . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 15.-17.04. . . . . . .DTB-Rückentrainer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 15.-16.04. . . . . . .Bewegung-Ernährung-Entspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Schwäbische Bauernschule 15.04. . . . . . . . . . .Der Rücken - aus der Sicht der Spiraldynamik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 16.04. . . . . . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Tanz-Gymnastik-Rhythmus . . . . . . . . . . . . . . . . . .RegiozentrumBesigheim 16.-17.04. . . . . . .Indian Balance Classic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 16.04. . . . . . . . . . .Modern Jazz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 16.-17.04. . . . . . .Turnen als Sensation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sport- und Bildungszentrum Bartholomä 16.04. . . . . . . . . . .Rücken Fit - Präventive Wirbelsäulengymnastik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 16.04. . . . . . . . . . .Der Rücken - aus der Sicht der Spiraldynamik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 16.04. . . . . . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Eltern-Kind- und Kleinkinderturnen . . . . . . . . . .RegiozentrumTailfingen 16.-17.04. . . . . . .Ruhe und Entspannung kindgerecht und abwechslungsreich . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 16.-17.04. . . . . . .Brett- und Tischspiele in Bewegung bringen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Landessportschule Albstadt 17.04. . . . . . . . . . .Rückentraining sanft und effektiv . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart 17.04. . . . . . . . . . .Info-, Sport- und Beratungstag Kinderturnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .SpOrt Stuttgart www.stb.de

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Turngaue

Achalm

Heilbronn

Telefon: 07473 / 2 19 04 E-Mail: turngau.achalm@t-online.de

Telefon: 07131 / 25 53 48 E-Mail: geschaeftsstelle@turngau-heilbronn.de

GAU-TERMINE MĂ„RZ BIS JULI 2011 19.03.

02./03.04.

04.04. 16./17.04.

28.04. 07.05.

07.05.

07.05.

14./15.05. 20./21.05.

28./29.05.

05.06. 03.07. 10.07.

29.-31.07.

Frauen-Forum mit sieben Arbeitskreisen (siehe Gau-Arbeitsbuch S. 61-62), Dettingen/Erms Rope Skipping, Qualifikation fßr Wßrttembergische Meisterschaften (Wettkampf E3), Zuffenhausen Kitu-Cup 1 und 2, Kurt-AppSporthalle Pfullingen Gerätturnen, P-Stufen, Regiofinale 3, Ausrichter TG Schwarzwald Frßhjahrstreffen der Gau-Ehrenriege Gerätturnen, Gau-Einzelmeisterschaften und LBS Cup, Kuti/Juti, Gymnasiumhalle Pfullingen Gerätturnen, Rahmenwettkampf und Turn-Cup, Riederich Rope Skipping, Wßrttembergische Meisterschaften (Einzel), Grafenberg Gerätturnen, P-Stufen (Einzel), Landesfinale, Metzingen Mehrkämpfe, Qualifikation Schßlermehrkämpfe und Jahnwettkämpfe, Eningen/Achalm Gerätturnen, P-Stufen und LBS Cup, Regiofinale Mannschaften, Bodelshausen Turn-, Tanz- und GymnastikSchau, Walddorfhäslach Rope Skipping, Gaumeisterschaften, Betzingen Gaukinderturnfest fßr den Kreis Reutlingen und Tßbingen in Mittelstadt Rafting- und Canyoning-Tour, Imster Schlucht

Fortbildungen: Siehe bitte STB Magazin Heft 2/2011 (Seite 52) www.turngau-achalm.de

GAUJUGENDTURNTAG IN LEHRENSTEINSFELD Weit unter den Erwartungen von Claudia Hänle, der Vorsitzenden der Turnerjugend, blieb die Teilnehmerzahl, die sich zum Gaujugendturntag im Lehrensteinsfelder Sportheim einfand. Zumal in der Vorbereitung auf das Landeskinderturnfest in Neckarsulm noch ein hartes StĂźck Arbeit ansteht. Zu Beginn der Tagung verlas Karin Henkelmann den Bericht des abgelaufenen Jahres. Zufrieden war man mit dem Gaukinderturnfest im Juni 2010, fĂźr dessen DurchfĂźhrung sich kurzfristig Kirchhausen bereit erklärt hatte und an dem 500 Kinder teilnahmen. Als Vertreter des Turngaus Heilbronn wĂźnschte sich Uli HafendĂśrfer aus den Vereinen mehr UnterstĂźtzung fĂźr die Turnerjugend. Die GroĂ&#x;veranstaltung „Landeskinderturnfest“ stellten gemeinsam Achim Schober und Christian Keipert von der Schwäbischen Turnerjugend (STJ) sowie Susanne Kugler vom Sportamt Neckarsulm vor. Die STJ rechnet mit etwa 5000 Teilnehmern. Ein buntes Rahmenprogramm soll zusätzliche Gäste nach Neckarsulm locken. Um die GroĂ&#x;veranstaltung stemmen zu kĂśnnen werden noch rund 600 bis 800 ehrenamtliche Helfer dringend gesucht. Das Gaukinderturnfest wird dieses Jahr ins Landeskinderturnfest integriert, da es der Turngaujugend mangels Personal nicht mĂśglich ist, ein solches zusätzlich zu organisieren. Personalmangel zeigt sich auch in den unbesetzten Stellen bei den Vorstandswahlen. Vakant blieben die Posten SchriftfĂźhrer, Finanzreferent, Turnwart Kinder, Turnwart Elementarbereich und stellvertretender Vorsitz Bereich STB-Jugend. In ihren Ă„mtern bestätigt wurden Rebecca Mäule als stellvertretende Vorsitzende, Karin Henkelmann als Referentin fĂźr den Bereich Sportkreisjugend sowie Kim Schäfer und Martin Kupler als Vereinsvertreter. FĂźr die sportlichen Erfolge auf Landesebene, teils auf Bundesebene, gab es fĂźr Yvonne Stephan, Michelle MĂśĂ&#x;ner, Anne-

Kathrin Kubick, Milan Hosseini, Zi Yuan Lin (alle TG BĂśckingen), Mario Schädel, Michèle Supp, Valentino Falasco, Annanbella Falasco und Loredano Falasco (alle Neckarsulmer Sport-Union), Alexander Schiele (SC Ilsfeld), Marcus Vollert und Kevin Kohl (TG Weinsberg) eine Anerkennung. Am erfolgreichsten war die BĂśckinger Trampolinturnerin Sarah Szpak, die an der Jugend-Europaund Weltmeisterschaft teilgenommen hatte. Leider glänzten viele der zu Ehrenden durch Abwesenheit. Mit der bronzenen Ehrennadel der Schwäbischen Turnerjugend wurde Rebecca Mäule fĂźr ihre Funktionärstätigkeit in der Turngaujugend und im Sportkreis sowie fĂźr ihre Tätigkeit als Ăœbungsleiterin beim VfL Neckargartach ausgezeichnet. Bettina Baumann

EHRUNGEN FĂźr ihr ehrenamtliches und teilweise langjähriges Engagement erhielten Martina Blatt, Bärbel Brose, Dominik Feth und Diana Hehl die STB Ehrennadel in Bronze sowie Harry Blatt den Gauehrenbrief. Alle Geehrten sind Mitglied des TV DĂźrrenzimmern. ZUM 80. GEBURTSTAG VON JOHANNES ZAUNER Am 19. Januar feierte Johannes Zauner seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar hat sich seit den 1960er Jahren durch seinen Einsatz und seine Hilfsbereitschaft groĂ&#x;e Verdienste erworben. Er bekleidete im Turngau das Amt des SchriftfĂźhrers und war fĂźr Ehrungen zuständig. Was den wertvollen Mitarbeiter jedoch besonders auszeichnet ist die Hingabe, mit der er auch heute noch liebevolle Ehrungsurkunden fĂźr den Turngau gestaltet. Er selbst erhielt unter anderem vor elf Jahren die Goldene Ehrennadel des STB. Der Turngau Heilbronn wĂźnscht seinem Ehrenmitglied alles Gute. Bettina Baumann VERLEIHUNG PLUSPUNKT GESUNDHEIT.DTB Das GĂźtesiegel „Pluspunkt Gesundheit“ wurde an folgende Vereine und Ăœbungsleiter im Turngau Heilbronn verliehen: • TGV Eintracht Beilstein Hannelore Deuble

WWWGYMCARDDE '9-#!2$ DER -ITGLIEDSAUSWEIS FÂ?R -ITARBEITER UND %HRENAMTLICHE

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Turngaue

• VfL Neckargartach Eva Mazzurana • TSG 1845 Heilbronn e.V. Marietta Mader • TV Hausen Dr. Klaus J. Dantz, Reinhard Lenz, Karin Hönnige Bettina Baumann

www.turngau-heilbronn.de

PLUSPUNKT GESUNDHEIT.DTB

Neckar-Enz

Der TSV Neuenstein erhielt vom Turngauvorsitzende Dr. F. Bullinger die Prädikate „Pluspunkt Gesundheit. DTB“ und „Sport pro Gesundheit“. In einem feierlichen Rahmen wurde das Prädikat an Helga Rausch für das Angebot „Rückenfit“ und an Thomas Malicki für „After-Work Training für Männer“ überreicht.

Telefon: 07042 / 81 43 444 E-Mail: turngau-n-e@t-online.de

Hohenlohe Telefon: 06294 / 92 42 E-Mail: diana.hettinger@t-online.de FASZINATION GRUPPENWETTBEWERB Ausschreibung 2011 Termin: Sonntag, 22. Mai 2011 Ort: Ingelfingen, Neue Sporthalle Veranstalter: Turngau Hohenlohe Ausrichter: TSV Ingelfingen Wettkampfausschreibung: WK Nr. 1 Dance Wettbewerb Kinder WK Nr. 2 Dance Wettbewerb Jugend WK Nr. 3 Dance Wettbewerb Erwachsene WK Nr. 4 Dance Experience WK Nr. 5 Dance New Styl(z) WK Nr. 6 It`s Showtime (nach den Wertungskriterien Rendezvous der Besten ) Meldegeld: EUR 20,- (pro Gruppe) Meldeschluss: 24. April 2011 Es ist für jede Vereinsgruppe etwas dabei. Dance Experience für Showtänze, Dance New Styl(z) beinhaltet Hip Hop und Video Clip Dance und bei It`s Showtime einfach alles was gefällt: Turnen, Tanzen, Rope Skipping, Akrobatik. Gewertet wird nach den Richtlinien des STB, alle neuen Wertungskriterien findet Ihr auf der Homepage des STB unter Gruppenwettbewerbe (www.stb.de/gesundheitfitness/sportarten/gruppenwettbewerbe.ht ml). Anmeldeformulare gibt es über die Homepage des Turngau Hohenlohe (www.turngau-hohenlohe.de) oder weitere Informationen bei Diana Hettinger (Am Ring 11, 74214 Schöntal, Tel.: 06294/92 42, E-Mail: diana.hettinger@t-online.de).

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Dr. Friedrich Bullinger, Silvia Bürk (1. Vorsitzende TSV Neuenstein), Thomas Malicki und Helga Rausch (vlnr.)

NACHRUF Wir trauern um unser langjähriges Vorstandsmitglied des Turngaus Hohenlohe und Mitglied in der Gauehrenriege: Karl-Heinz Schäfer Karl-Heinz war langjähriger stellvertretender Vorsitzender des Turngaus Hohenlohe und Mitglied in der Gauehrenriege. Der Breitensport und die Verbindung zwischen dem Turngau und seinen Vereinen war ihm ein besonderes Anliegen. Für sein großes ehrenamtliches Engagement danken wir ihm und werden ihn nicht vergessen. Für den Turngau Hohenlohe, Dr. Friedrich Bullinger, MDL, Turngauvorsitzender Für die Gauehrenriege, Udo Vogel, Turngau Hohenlohe

www.turngau-hohenlohe.de

GAUJUGENDTURNTAG 2011 Neues Air-Gym für die Turngaujugend Mehr als 40 Delegierte aus 26 Mitgliedsvereinen des Turngaus Neckar-Enz versammelten sich am 22. Januar im Vereinsheim des TB Rielingshausen zum jährlichen Gaujugendturntag. Bereits am Vormittag waren die im Rahmen des TuJu-Forums angebotenen Workshops mit über 60 Teilnehmern bestens besucht. Frank Ehmann, Vorsitzender der Turngaujugend, freute sich sowohl über die rege Teilnahme der Vereine, als auch über die vielen anwesenden Ehrengäste. So wertete auch Turngau-Präsident Gunter Bretschneider in seiner Begrüßung die gute Beteiligung als Beweis für die herausragende Arbeit, die im Team des Jugendausschusses geleistet wird. Dies bestätigte auch Christian Keipert, Vorsitzender der STB Jugend, und wertete die Turngaujugend Neckar-Enz als „zentrale Säule“ innerhalb der STB Jugend. „Die Turngaujugend Neckar-Enz ist immer ein Garant für Veranstaltungen des Schwäbischen Turnerbundes“, so Christian Keipert und lobte in besonderem Maße die Einsatzbereitschaft der Turngaumitarbeiter als Helfer bei STB-Veranstaltungen. Mit Beifall quittierten die Anwesenden das Lob für das Engagement des Jugendausschusses. Dass die Arbeit Früchte getragen hat, zeigen auch die Teilnehmerzahlen der vergangenen Veranstaltungen und in den Turngruppen der Vereine. „Alle großen Wettkämpfe sind nach wie vor gut besucht“, berichtete Frank Ehmann. „Besonders erwähnenswert ist die positive Entwicklung beim TuJu-Cup“, so Ehmann weiter. „Das Konzept, einen sogenannten „Übergangswettkampf“ von Mannschaft auf Einzelwettbewerb anzubieten, ist auf enorme Resonanz gestoßen.“ Damit hat sich der TuJu-Cup als feste Größe in der Veranstaltungsreihe für die Turngaujugend etabliert. „Neben Wettkämpfen geht es aber auch darum, neue Anreize und Ideen für die Vereine und deren Turnerjugenden umzusetzen. Turnen muss Spaß machen“, so Ehmann weiter. Mit diesen Worten stellte der Jugendausschuss sein neues Highlight für das Jahr 2011, das Air-Gym, vor. Mit dem Air-Gym lassen sich spielerisch Bodensprünge einstudieren, was bereits noch während der Veran-

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staltung getestet wurde. Durch die einfach zu erlangende Flughöhe kann man sich einerseits voll auf die reine Bewegung in der Luft konzentrieren, andererseits ist eine weiche Landung immer garantiert. Das Air-Gym steht für alle Vereine des Turngaus Neckar-Enz für Veranstaltungen gegen Benutzerentgelt zur Verfügung. Das Air-Gym ist sicherlich ein weiterer Schritt, um das Turnen auch im Breitensport für die Turnerjugend attraktiver zu machen. „Dieser Erfolg steht jedoch in engem Zusammenhang mit der ehrenamtlichen Tätigkeit zahlreicher Mitarbeiter“, machte Gunter Bretschneider deutlich, „ohne sie wäre eine derartige Kinder- und Jugendarbeit nicht denkbar.“ Für die angesprochene vorbildliche ehrenamtliche Tätigkeit erhielt Gabriele Kaufmann (SKV Eglosheim) die Bronzene Ehrennadel des STB. Antje Tischhauser (TV Mühlacker), seit 2009 Turnwartin Kinder, stand als Kandidatin für dieses Amt leider nicht mehr zur Verfügung. Mit großem Beifall der Delegierten wurde sie von Jugendausschuss und Turngaupräsidium aus ihrem Amt verabschiedet. Als Koordinatorin der 2plus2-Wettkämpfe sowie als Leiterin der Gruppe 1 dieser Wettkämpfe arbeitet sie weiterhin im Jugendausschuss mit. An die Stelle von Antje Tischhauser rückte ihre bisherige Stellvertreterin Anke Leibfritz nach. Als neue Mitarbeiterin wurde Simone Last begrüßt, die in der Funktion der stellvertretenden Turnwartin Kinder den Jugendausschuss verstärkt. Die weiteren Ergebnisse der Wahlen für die nächste Amtsperiode waren fast reine Formsache: • Vorsitzende Turngaujugend: Sabrina Hörmann und Frank Ehmann • Turnwart Kinder: Anke Leibfritz • Stv. Turnwart Kinder: Simone Last • Vertreter für das Kinderturnen: Monika Siebrecht im Fachausschuss Gerätturnen • Referate: Gymnastik Presse: Karin Geske (kommissarisch) Lehrgangswesen: Monika Siebrecht Gruppenwettbewerbe: Nicole Kugler Öffentlichkeitsarbeit: Jochen Wörner Außersportliche Angebote: Gabriele Kaufmann und Katrin Seyfang Berechnung: Patrick Assmuth Wettkampfwesen: Marc Binder (Zuwahl) Nicht besetzt werden konnten der „Vertreter Jugend im Fachausschuss Gerätturnen“, die Referate „Gymnastik“, „Allg. Jugendarbeit“ und „Freizeiten“.

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Große Resonanz beim TuJu-Forum am Vormittag Bereits am Vormittag stellte der Jugendausschuss sein Erfolgsprogramm unter Beweis. Mit mehr als 60 Teilnehmern wurden beim TuJu-Forum in drei Workshops neue Ideen für das Kinderturnen vermittelt. Dabei referierte Uwe Schober vom Regiozentrum Besigheim über „Handstand, Rolle, Rad & Co – wie geht es richtig?“. Im Mittelpunkt standen Tricks und Kniffe, wie die Ausführung verbessert werden kann. Ein zweiter Lehrgang führte in die Sportakrobatik ein. Ob Schulterstand, Pyramiden oder Partnerakrobatik, alles wurde von Anfang an erklärt. Im dritten Lehrgang mit Sabine Leibfritz, Vizepräsidentin Wettkampfsport TG Neckar-Enz, ging es um Vorführungen mit Kindergruppen bei Weihnachtsfeiern, Vereinsgalas und ähnlichen Vereinsveranstaltungen. Dass auch im kommende Jahr ein TuJu-Forum stattfinden wird, dafür sprechen schon allein die 60 Teilnehmer, die sehr engagiert und mit viel Elan dieses Angebot des Jugendausschusses angenommen haben. Jochen Wörner

Tel.: 07141/378678, E-Mail: MoniSiebrecht@gmx.de, Meldeschluss 27.03. • 15. April: Ältere/Frauen/Männer: Bekkenbodentraining Bitte mitbringen: Matte Ort: Bietigheim, Berufsschulzentrum, Fischerpfad Schriftl. Anmeldung an Susanne Hartmann, Schwalbenweg 4, 74366 Kirchheim/N., Tel.: 07143/94455, E-Mail: sus.hartmann@arcor.de, Meldeschluss 10.04. Lehrgänge zur Fortbildung • 12. März: Eltern-Kind-/Kleinkinderturnen: Lass es mich alleine lernen • 26. März: Kinderturnen: Gerätturnen mit Kindern • 2. April: Ältere: Fit ab 60 – kreative Unterrichtsideen • 16. April: Erwachsene: Fitness-Highlights • 30. April: verlegt auf 28. Mai Eltern-Kind-/Kleinkinderturnen: Fördern durch Fordern, Fordern durch Fördern • 30. April/1. Mai: Erwachsene Übungsleiter P: Säulen der Gesundheit

TERMINE MÄRZ / APRIL Lehrgänge Fachwarte - Freitagslehrgänge jeweils 19.30-21.30 Uhr, Bitte beachten: • Der Freitagslehrgang am 04.03. für Kinderturnen und am 01.04. für Kinder/Jugendturnen findet in LudwigsburgEglosheim, Fröbelhalle (Fröbelstr. 24) statt! • 18. März: Ältere/Frauen/Männer: MultiTasking – mehrere Dinge auf einmal tun. Bitte mitbringen: Matte Ort: Bietigheim, Berufsschulzentrum, Fischerpfad Schriftl. Anmeldung an Susanne Hartmann, Schwalbenweg 4, 74366 Kirchheim/N., Tel.: 07143/94455, E-Mail: sus.hartmann@arcor.de, Meldeschluss 13.03. • 1. April: Frauen/Männer: Lockere Schultern, entspannter Nacken Bitte mitbringen: Matte Ort: Bietigheim, Berufsschulzentrum, Fischerpfad Schriftl. Anmeldung an Susanne Hartmann, Schwalbenweg 4, 74366 Kirchheim/N., Tel.: 07143/94455, E-Mail: sus.hartmann@arcor.de, Meldeschluss 27.03. • 1. April: Kinder/Jugend: Gerätturnen Boden/Sprung Ort: Ludwigsburg-Eglosheim, Fröbelhalle, Fröbelstr. 24 Schriftl. Anmeldung an Monika Siebrecht, Alleenstr. 88, 71732 Tamm,

Bitte beachten: • 29. Oktober verlegt auf 8. Oktober: Kleinkinder-/Kinderturnen: Bewegung macht gesund und schlau Lehrgänge zur Ausbildung im RegioZentrum Besigheim: • 26. März: Trainer C Leistungssport Gerätturnen: Informations-, Sport- und Beratungstag • 2./3., 9./10. & 16. April: Trainer C Leistungssport Gerätturnen: Grundlehrgang • 16. April: Trainer C Breitensport Tanz, Gymnastik und Rhythmus: Informations-, Sport- und Beratungstag Turnspiele • 9./10. April: Faustball Eröffnungsturnier, Ötisheim Wettkämpfe • 19. März: 2plus2-Wettkämpfe Gruppe 3, Murr • 19. März: STB-Kindercup Gymnastik, Sersheim • 19. März: Gymnastik Gaumeisterschaften/-bestenkämpfe Einzel und Mannschaft, Qualifikation für Regional-/Landesfinale, Sersheim • 26. März: 2plus2-Wettkämpfe Gruppe 5, Besigheim • 26. März: Gerätturnen männlich P-Stufen-Wettkämpfe Einzel und Mannschaft, LBS Cup, Qualifikation für Regionalfinals, Ludwigsburg

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• 27. März: Gerätturnen weiblich P-Stufen-Wettkämpfe Einzel und Mannschaft, LBS Cup, Qualifikation für Regionalfinals, LudwigsburgHoheneck • 3. April verlegt vom 27. März: 2plus2Wettkämpfe Gruppe 2, Kornwestheim • 9. April: 2plus2-Wettkämpfe Gruppe 1, Illingen • 9. April: 2plus2-Wettkämpfe Gruppe 4, Ingersheim Sonstige • 26. März: Sportliches Miteinander, Bönnigheim • 2. April: Wandern: Dem Frühjahr entgegen an Enz und Metter, Treffpunkt Bietigheim, Meldung bis 20. März an Elli Binkele, binkele@freenet.de • 9. April: Frühjahrstreffen Ältere 50plus und Turnertreue, Enzweihingen TERMINVORSCHAU • Gaukinderturnfest 4./5. Mai 2011, Hemmingen Informationen zum Gaukinderturnfest des Turngaus Neckar-Enz mit Meldeunterlagen im Internet unter www.turngau.neckar-enz.net/ktf. Bitte den Meldeschluss 20. April 2011 beachten. • Tag der Gruppenwettbewerbe 7. Mai 2011, Pleidelsheim Ausgeschrieben sind „Rendezvous der Besten“, Tuju-Stars, Dance-Wettbewerbe und -Wettkämpfe, TGW Kinder und TGW light. Gruppen aus Nah und Fern sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Weitere Infos, Ausschreibungen und Meldebögen gibt es auf der Homepage des Turngaus Neckar-Enz (www.turngau.neckar-enz.net) oder bei Brigitte Lück (E-Mail: brigitte.lueck@tv-kirchheim-n.de).

Neckar-Teck Telefon: 0711 / 28 077-747 E-Mail: info@tgnt.de FRÜHSTÜCK MIT BERNHARD BITTERWOLF Der ASV Aichwald war dieses Jahr der ausrichtende Verein des Turngau-Frühstücks. 300 Gäste aus 20 Vereinen füllten die Schurwaldhalle in Aichwald-Schanbach und genossen einen wunderbaren Sonntagvormittag mit Frühstück und guter Unterhaltung. Mit dem gelungenen Auftritt der Step-Aerobic-Gruppe des ASV Aichwald unter der Leitung von Elke Richter wurde die Veranstaltung eröffnet. Hanne Mäckle, Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung und Jutta Geiger, stellvertretende Abteilungsleiterin für Turnen und Leichtathletik, begrüßten die Gäste. Jutta Geiger hob den Zweck solcher Veranstaltungen mit einem Gedicht über das „Miteinander und Füreinander“ hervor. Während des Frühstücks begeisterten die Mädchen der Jazztanzgruppe unter der Leitung von Christa Beck mit einem tollen Auftritt. Der „Oberschwäbische Barde“ Bernhard Bitterwolf präsentierte auf humorvolle Wiese seine zehn schwäbischen Tipps für „d´ Xondheit“. Mit viel Witz und Musikalität gab Bitter-

Bernhard Bitterwolf

www.turngau-neckar-enz.net

wolf nicht ganz ernst gemeinte Ratschläge, mit denen das persönliche Wohlergehen gesteigert werden soll. Auf spielerischer Ebene stellte er den Gästen Übungen vor, deren nachhaltige Wirkung zwar nicht erprobt ist, aber eines allemal bewirkten: Die Lachmuskulatur wurde gestärkt! Die sehr gelungene Veranstaltung wird auch 2012 wieder stattfinden, dann beim SKV Unterensingen. Der Turngau möchte Sie jetzt schon herzlich einladen. Elke Grau

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Gruppenbild der geehrten Mitarbeiter

BURG-ATMOSPHÄRE BEI DER MITARBEITERFEIER Als Dank für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit trafen sich die Mitarbeiter des Turngaus Neckar-Teck zur Jahresfeier auf der Burg Hohen Neuffen. Ein Sektempfang und ein tolles Menü sorgten für eine gute Stimmung. In historischer Umgebung einmal ausspannen, Gedanken austauschen und die zukünftigen Aufgaben diskutieren – das stand im Mittelpunkt des Abends. Turngau-Präsident Joachim Hindennach sprach seinen Dank an die Mitarbeiter aus. Ein besonderer Dank ging dabei an Margot Münzenmaier für ihren aufreibenden Einsatz in der Geschäftsstelle des Turngaus. Der Turngau-Präsident ehrte Siggi Stark mit der Ehrennadel in Bronze des Schwäbischen Turnerbundes. Edith Fingas-Bertram, Dorothea Lottermann und Gabi Hauke-Ziehfreund

wurde die Eh- Siggi Stark (re.) mit Joachim Hindennach rennadel des DTB in Bronze überreicht. Silke Hilbrecht wurde mit dem DTB-Ehrenbrief mit silberner Ehrennadel geehrt. Der Gauehrenbrief mit Nadel wurde Fritz Brodbeck ausgehändigt. Die Turngau Ehrenplakette wurde Renate Ullrich, Helmut Gras, Manfred Roos und Arno Ellinger überreicht. Besonderer Dank ging an Andrea Knemeyer, Ingrid Gansser, Hanne Mäckle und Sandra Theobald. Elke Grau www.tgnt.de

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Oberschwaben Telefon: 07522 / 91 55 665 E-Mail: geschaeftsstelle@turngau-oberschwaben.de TRAMPOLINTURNEN – SCHÜLERMINI-CUP 2011 BEIM TV WEINGARTEN Bereits zum siebten Mal in Folge richtete der TV Weingarten den Schüler-Mini und Jugend-Cup im Trampolinturnen aus. In diesem Jahr konnte der Ausrichter einen Melderekord von 132 Teilnehmern aus elf Vereinen verbuchen. Insgesamt erturnten die heimischen Athleten in acht der 13 Altersklassen einen Pokal. Die Wettkämpfe der Aufbauund Meisterklasse fanden gleichzeitig an zwei Kampfgerichten statt. Aufbauklasse Die Wettkämpfe der Aufbauklasse begannen mit den Altersklassen weiblich und männlich acht Jahre und jünger. Bei den Mädchen erzielte die fünfjährige Zoe Spänle den dritten Platz. Eric Schell belegte Platz zwei, gefolgt von David Krauter. Fünfter wurde Martin Bopp. Florentine Beck vom TSB Ravensburg erkämpfte sich bei den neun- und zehnjährigen Mädchen den ersten Platz. Die Ränge acht, 15 und 16 belegten Nathalie Decker, Jana Dietzel und Cora Matthiesen. In der Altersklasse 11 und 12 Jahre der Mädchen gingen die Plätze 11 und 16 an Valerie Kleb und Selina Gebhart (beide TSB Ravensburg). In derselben Altersklasse der Jungen freute sich Joil Koidl über den zweiten Platz. Dominic Müller erreichte Platz vier und Marcel Gassmann Platz fünf. Bei den 13 und 14 jährigen Mädchen kam Leonie Fensterle vom TSB Ravensburg auf Platz sieben. Yannick Jetter erturnte sich in derselben Altersklasse der Jungen Platz zwei. Eine Altersklasse darüber (15-17) wurde Leonie Rothach vom TSB Ravensburg fünfte, gefolgt von Vera Wodarz. Meisterklasse In der Meisterklasse starteten die Aktiven, die am Schüler-Mini und Jugend-Cup erneut teilnahmen. Hier holte in der Altersklasse zehn Jahre und jünger die Weingärtnerin Diana Krauter den Silberpokal ins Schussental. Bei den 11 bis 14 jährigen Mädchen dominierte der TV Weingarten. Naomi Koidl gewann verdient Gold. Einen starken Wettkampf turnte auch Lydia Jetter. Sie belegte Bronze. Carina Schädler erreichte mit ihrer Übung Rang sieben. Milena Markgraf konnte durch einen Übungsabbruch im Finale ihre

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Vorkampfführung nicht halten und erreichte Rang neun. Platz 15 belegte Jana Schell. Auch bei den Jungen im Alter von 11 bis 14 Jahren ging der Titel an die Schussentaler. Moritz Stark siegte mit 4,1 Punkten Vorsprung. Nils Stark dominierte in der Altersklasse 15 bis 17 und holte den Titel. Platz zwei und drei gingen an seine Vereinskameraden Sandro Beißwenger und Johannes Fehr. Bei den Erwachsenen erturnten sich Nadia Syed und Tom Schlagmüller die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Thomas Hoepfner

wie die Ehrenmitglieder Dieter Frase, Heinz Schwinn, Erich Wegscheider und die Ehrenmitglieder Elisabeth Schmid, Dieter Brecht. Die anwesenden Delegierten gedachten insbesondere dem ehemaligen Lehrwart Günter Schumacher und Hermann Schaaf sowie Willi Schraitle. Neben Sulzbachs Bürgermeister Dieter Zahn hielt Martin Bizer, STB-Vizepräsident Olympischer Spitzensport, das Grußwort. Große Chancen sieht Bizer in der zukünftigen Zusammenarbeit von Vereinen und Ganztagesschulen. Die Vereine könnten kompetente Partner bei dieser Kooperation sein und würden somit an die erfolgreiche 200-jährige Turnbewegung anknüpfen, die auch immer soziale Verantwortung übernahm. .

TERMINE UND VERANSTALTUNGEN • 16. März: Workshop „Demographischer Wandel“; 19 Uhr, Ertingen Vereinsheim • 30. März: Workshop „Demographischer Wandel“; 19 Uhr, Kißlegg Vereinsheim • 2./3. April: Trampolin, Württembergische Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften in Weingarten • 10. April: Teenie-Gala in Haidgau • 12. April: Tagung Hauptausschuss, Wangen • 16. April: Turngau-Frühstück im „Dorfstadel“, Ziegelbach • 26.-29. April: „Im Dschungel sind die Kinder los“, Altshausen Sporthalle www.turngau-oberschwaben.de

Rems-Murr Telefon: 07191 / 30 27 60 E-Mail: info@turngau-rems-murr.de GAUTURNTAG Erfolg mit vielen Ehrungen - Griff nach Gold mit Jana Berezko-Marggrander und Sebasti-an Krimmer Hochwasserschäden in der Sulzbacher Festhalle zu Beginn des Jahres verhinderten beim Gauturntag leider den Trampolin-Auftritt der Sportlerinnen und Sportler. Der große Zustrom der Delegierten und Vertreter zum Gauturntag 2011 im Januar im Feuerwehrgerätehaus zeigte jedoch: Die Mitgliedsvereine lassen sich von Widrigkeiten nicht abhalten und stehen hinter dem Turngau Rems-Murr. Turngau-Präsident Klaus A. Werner freute sich daher über den zahlreichen Besuch der Mitglieder. An der Spitze der Ehrenvorsitzende des Sportkreises, Giselher Gruber, so-

Die Grüße der AOK Gesundheitskasse überbrachte Karl-Otto Völker. Wie Bizer lobte er das Engagement und wies darauf hin, dass die Idee den Gesundheitssport stärker in die Vereine zu bringen, vom Turngau Rems-Murr ausging. Von 88 Vereinen nimmt über die Hälfte an diesem Programm teil. Ehrungen Martin Bizer und Klaus A. Werner überreichten Petra Trübenbach die Bronzene STBEhrennadel für ihre langjährige Tätigkeit. Sie ist Fachwartin Rope Skipping und seit vielen Jahren im SV Remshalden als Trainerin tätig. Petra Trübenbach konnte schon viele Erfolge auf regionaler wie auch auf Bundesebene mit ihren Skipperinnen verbuchen. Den Ehrenbrief des Deutschen Turner-Bundes mit Anstecknadel wurde Sibylle Lentini überreicht. Sie ist Abteilungsleiterin in Haubersbronn, Fachwartin Gesundheitssport und seit einem halben Jahr auch Leiterin der Geschäftsstelle des Turngaus. Zum ersten Mal konnten mit Jana Berezko-Marggrander (TSV Schmiden) und Sebastian Krimmer (TSG Backnang) aus dem Turngau Sportler geehrt werden, die an Olympische Jugendspielen und Weltund Europameisterschaften teilDie Geehrten Sebastian genommen haben. Jana BeKrimmer, Gudrun Gruber, rezko-Marggrander qualifiHelga Übelmesser-Larsen, zierte sich für die Petra Trübenbach und TGOlympischen Jugendspiele Präsident Klaus A. Werner. im Sommer 2010 in Singapur und holte Bronze - die erste Olympiamedaille für den Bundesstützpunkt FellbachSchmiden. Sebastian Krimmer schaffte es vom Turnerkind bei der TSG Backnang (Trainer Edgar Schlichenmaier) zum Mitglied des Turn-Teams Deutschland und erreichte bei der WM in Rotterdam den dritten Platz.

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Zum Gedenken an Maria Theile (19192005) hat der Turngau für besondere Verdienste im Turnen die Maria-Theile-Medaille geschaffen. Klaus A. Werner freute sich besonders, sie Gudrun Gruber überreichen zu können. Sie habe eine klassische, nahezu ununterbrochene Karriere hingelegt. Bereits in jungen Jahren war Gruber Riegenführerin für Kinder beim Turnerbund Stuttgart. 1961 kam sie zum TV Murrhardt. Die damals 24Jährige war bereits als Sportlehrerin tätig. Ab 1964 engagierte sich Gudrun Gruber als Übungsleiterin, Pressewartin, stellv. Abteilungsleiterin und von 1986 bis 2008 als Abteilungsleiterin beim TV Murrhardt. Die Kooperation Schule und Verein war für sie eine Selbstverständlichkeit. Auf Anregung von Maria Theile führte sie „Sport nach Krebs“ in Murrhardt ein und war die erste Lizenzinhaberin. Doch auch außerhalb des Sportes ist Gudrun Gruber sehr engagiert und erhielt für ihre zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten für den Sport und soziale Einrichtungen das Bundesverdienstkreuz am Bande. Berichte In seinem Bericht über das vergangene Jahr ging der Turngau-Präsident auf die verschiedenen Veranstaltungen ein. Er betonte die Wichtigkeit von Öffentlichkeitsarbeit und bat die Vereine, Informationen weiter zu geben. Weiter wies er auf die besonderen Termine wie das Turngau Event (mit Gauturnfest, Kulturveranstaltung, Gaukinderfest und 65. Gauehrenriegentreffen) vom 9. bis 10. Juli 2011 in Oppenweiler hin.

Michael Bürkle (TSV Schmiden), Günter Ruff (TSG Backnang), Petra Trübenbach (SV Remshalden), Jutta Bogner (TV Sulzbach), Michael Jackl (SV Fellbach), Andrea Griem (TSG Backnang), Elisabeth Schmid (TSV Großheppach), Sibylle Lentini (TSV Haubersbronn) sowie Jutta Werner (SG Weissach im Tal). Verabschiedet wurden der bisherige stellv. Präsident Stefan Oppermann und Erika Daruwala. Helga Übelmesser-Larsen

MINICUP: TEST DER KOORDINATION Knapp 140 Kinder beteiligten sich am diesjährigen Minicup der TSG-Turnabteilung in der Sporthalle Maubach. Eingeladen waren alle Erstklässler der Backnanger Schulen und der Einzugsgebiete. Nach erfolgreichen Tests der koordinativen Fähigkeiten an verschiedenen Stationen durften am Ende Lijla Slijvo (Schillerschule, Jahrgang 2003) und Hannah Götzer (Mörikeschule, Jahrgang 2004) die Pokale in Empfang nehmen. Bei den Jungs schafften Tarik Akgün (Tausschule, Jahrgang 2003) und Nick Wackenheim (Mörikeschule) den Sprung auf das oberste Podest. Die Schulwertung ging bei den Mädchen an die Grundschule Maubach, gefolgt von der Mörikeschule und der Plaisierschule. Bei den Jungen hatte die Mörike-

Schatzmeisterin Ilse Schnotz stellte zu ihrem Kassenbericht fest: „Wir haben kostenbewusste, sparsame Mitarbeiter.“ Dadurch blieben die Ausgaben unter den Einnahmen.

Die Geehrten Sebastian Krimmer, Gudrun Gruber, Helga Übelmesser-Larsen, Petra Trübenbach und TGPräsident Klaus A. Werner.

Wahlen Turnusgemäß fanden für einen Teil des Präsidiums Neuwahlen statt. Einstimmig wurden gewählt: • Vizepräsidentin Freizeitsport: Gitte Seibt (TSV Sechselberg) • Vizepräsidentin Wettkampfsport: Sabine Ruopp (TSG Backnang) • Vizepräsidentin Finanzen: Ilse Schnotz (SV Fellbach) • Kassenprüfer: Rainer Müller (TSG Backnang). • In den Hauptausschuss wurden gewählt: Marion Hettrich-Zeisel (TSV Leutenbach),

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Schwarzwald Telefon: 07462 / 91 34 0 E-Mail: gst-turngau-schwarzwald@t-online.de LEHRGANGSTERMINE 2011 • 9.4. und 7.5.: Übungsleiter-Assistentenausbildung „Kinderturnen“ Freudenstadt • 9.4.: Abenteuerturnen 6-8 Jahre mit Dingen des Alltags Freudenstadt • 9.4.: Fit ab 60 – kreative Unterrichtsideen Freudenstadt • 9.4.: Erarbeitung von Übungsteilen P3 bis P6 Freudenstadt Meldungen bevorzugt online über das DTBGymnet oder schriftlich mit Meldeformular an die Geschäftsstelle des Turngaus Schwarzwald oder an: lehrgangsanmeldung@turngau-schwarzwald.de. Meldeformular unter www.turngau-schwarzwald.de. www.turngau-schwarzwald.de

Staufen Telefon: 07161 / 96 80 73 E-Mail: info@turngau-staufen.de GAUJUGENDTURNTAG 2011 MIT TURNERJUGEND-FORUM Neue Wege wollte man im TG-Jugendausschuss gehen und den Vereinen im Vorfeld des Gaujugendturntags Ende Januar in Schlat Theorie- und Praxis-Workshop anbieten. Knapp 60 Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, an den sechs Workshops teilzunehmen. Peter Aigner, Kampfrichterobmann, informierte über die Richtlinien der leichtathletischen Disziplinen der turnerischen Mehrkämpfe. Corinna Viohl, TV Bünzwangen, stellte parallel dazu 20 Übungsleitern Jumpstyle vor. Ein Tanzstil, dessen Ursprung in der Discoszene liegt.

schule vor der Plaisierschule und der Schillerschule die Nase vorn. Pokalsieger beim Kindergartencup wurde souverän Emma Brodhag (KiGa Lindenstraße). www.turngau-rm.de

In der zweiten Workshop-Staffel erhielten die Teilnehmer Einblicke ins „Geocaching“. Mit Laptop und Beamer erläuterte Kai Waible (TV Altenstadt) die Theorie des Geocaching. Am Tag zuvor wurden bereits verschiedene „Schätze“ in Schlat versteckt, die es im Gelände zu finden galt. Landeskinder-

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Zollern-Schalksburg Telefon: 07431 / 96 15 28 E-Mail: gs@tg-zs.de LICHT UND SCHATTEN BEIM GAUTURNTAG

turmwart Achim Schober informierte in einem weiteren Workshop über neue Konzeptionen, Cups und Angebote im Kinderturnen. Mike Faulhaber, Lehrbeauftragter am Pädagogischen Fachseminar (PFS) Kirchheim in der Sportlehrerausbildung, zeigte 40 (!) Interessierten die Trendsportart „Parkour“. Der Pädgoge hatte verschiedene Hindernisse mit Turngeräten aufgebaut, die es von den Teilnehmern zu überwinden galt. Parallel dazu informierte Turngau Vizepräsidenten Fritz Wagner über Neuerungen und Informationen der Gau-Kinder- und Jugendturnfeste. Bei der Diskussion kam zum Ausdruck, dass es immer schwieriger wird, Eltern bei und für Sportveranstaltungen zu rekrutieren, die die Übungsleiter unterstützen. Positiv und belebend wurden die neu angebotenen Teamwettbewerbe bei den KinderJugendturnfesten wahrgenommen, die der Turngau Staufen auch künftig anbieten wird. Am Nachmittag begann der parlamentarische Teil des Jugendturntages mit circa 100 Teilnehmern. Grußworte richteten Bürgermeisterin Gudrun Flogaus, Walter Glaser (1. Vorsitzenden TV Schlat) sowie Achim Schober an die Delegierten. Vorführungen zeigten die Gruppen die „Wilden Schlatern 1+ 2“ (Leitung Sabine Kiefer) und die „Dance Angel“ (Leitung Verena Hinderberger). Im weiteren Verlauf wurden der Jugendausschuss entlastet und die OrganisationsProjektteams, sowie die Delegierten zum Gauturntag und Landesjugendturntages gewählt. Leider fand sich auch in diesem Jahr niemand für den Jugendvorstand im Turngau Staufen. Ein großes Lob und großer Dank gehen an den TV Schlat. Vor allem Benno Baumeister mit seinem gesamten Team sorgte dafür, dass der Gaujugendturntag wesentlich attraktiver und informativer gestaltet wurde.

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Gastgeber für den Gauturntag des Turngaus Zollern-Schalksburg war der TSV Ebingen. Gemäß dem Motto “sportlich schwungvoll - einfach spitze!” – auserkoren für das 125-jährige Jubiläum des Turngaus im Jahr 2011 – eröffneten drei Turnerinnen vom TSV Ebingen mit schwungvollem und spitzenmäßigem Balkenturnen den Gauturntag in der Festhalle. Vizepräsidentin Sandra Klumpp begrüßte die Vertreter aus 34 von 79 Vereinen, sowie die Ehrengäste aus Sport, Politik und Wirtschaft. In den Berichten der Präsidentin Brigitte Kallenbach, sowie des Fachgebietsleiters Spitzensport Manuel Thomas, der Sportwartin Gerätturnen Ulrike Ast, der Fachwartin Gerätturnen Marianne Lissy, der Fachgebietsvorsitzenden Gymnastik Nadine Klär und der Turnwartin Gymnastik Jasmin Schairer, kamen all die großen gesellschaftlichen Ereignisse und sportlichen Erfolge zum Ausdruck. Neben dem Gauturnfest und dem Gau-Kinderturnfest waren dies das Landesturnfest in Offenburg, die Turngau-Gala, und das Stauseepokalturnen. Brigitte Kallenbach waltete in ihrem ersten Jahr als Turngau-Präsidentin sehr engagiert und suchte vor allem den Kontakt zu den Vereinen, um mehr Mitarbeit im Turngau zu erreichen. Das fiel aber, wie auch die Erhebung eines Sockelbeitrags zur Gauumlage, auf unfruchtbaren Boden. Die Mitarbeitergewinnung und das Engagement im Turngau und im Ehrenamt sollen nun durch eine Satzungs- und Strukturänderung, die bei einer Klausurtagung in der Bildungsakademie Bartholomä erarbeitet worden ist, verbessert werden. Kallenbach verhehlte nicht, dass es ein generelles Problem sei, die Ansprechpartner in den Vereinen zu erreichen. Dies wirke sich negativ auf die Teilnehmerzahlen bei Sportveranstaltungen aus. Eine personelle Lücke hinterlassen die Fachreferentin “Frauen im Sport” Brigitte Leibfritz und die Sportwartin Gerätturnen Ulrike Ast, die aus persönlichen Gründen von ihren Ämtern zurück getreten sind und aus dem Gremium verabschiedet wurden. Ulrike Ast und Brigitte Leibfritz werden von der Turngau-Präsidentin Brigitte Kallenbach verabschiedet.

Für beide Positionen, sowie für weitere vakante Posten im Turngaumitarbeiterstab, sind bei der Versammlung trotz eindringlichem Appell noch keine Nachfolger gefunden worden. Sehr erfreulich stimmte dagegen, dass 32 neue Kampfrichterinnen gewonnen werden konnten. Grußworte überbrachten Albstadts Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow, MdL HansMartin Haller, der 1. Landesbeamte Matthias Frankenberg, STB-Vizepräsident Bildung und Kultur Sven Lange, Oliver Rentschler (Sportkreis Zollernalb), sowie der erste Vorsitzende des TSV Ebingen, Hartmut Rall. Sie alle stellten die Bedeutung des Sportes und des ehrenamtlichen Engagements in den Vordergrund. Ihre Forderungen gingen dahin, dass man sich intensiver mit der demografischen Entwicklung beschäftigen muss. Für die immer mehr werdenden Ganztagesschulen müssten außerdem in den Vereinen Konzepte erarbeitet werden, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen garantieren. Schwierig zu lösen sei auch das Nachwuchsproblem. Viele Jugendliche müssten von der Vereinsarbeit überzeugt werden, um das Turnen auch auf die jüngere Generation zu stützen. Viel Beifall gab es für Matthias Frankenberg als er sagte, dass der Kreistag bei der Sportförderung keine Kürzungen vorgenommen habe und dem Sportkreis insgesamt 26000 Euro für die Bezuschussung von Sportfachverbänden zur Verfügung stelle. Finanzreferent Hendrik Rohm konnte eine positive finanzielle Bilanz vorweisen. Kassenprüfer Dieter Blessing bestätigte eine mustergültige Kassenführung und plädierte für die Entlastung, die auf Antrag von Hartmut Rall für das gesamte Turngaumitarbeiterteam einstimmig erteilt worden ist. Präsidiumsmitglied Heinz Roth fungierte als Wahlleiter und führte die Neuwahlen durch. Es konnten nicht für alle neu- und wieder zu besetzenden Posten ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen werden. Folgende Kandidaten nahmen die Wiederwahl an: • Brigitte Kallenbach (Turngaupräsidentin) • Hendrik Rohm (Finanzreferent) • Werner Lissy (Fachref. Öffentlichkeit) • Jürgen Kathofer (Vertreter der Vereinsvorstände) • Nadine Klär (Vorsitzende

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Turngaue Sandra Klumpp (2. v. l.) und Präsidentin Brigitte Kallenbach (2. v. r.) haben Jochen Lottermoser, Wilfried Hauser, Heide-Rose Hauser, Markus Bross, Erika Schöller und Dieter Payean mit der silbernen Turngau-Ehrennadel ausgezeichnet und sie zu Turngau-Ehrenmitgliedern ernannt (vlnr.).

Fachgebiet Gymnastik) • Peter Müller (Vorsitzender Fachgebiet Turnspiele und Sportwart Turnspiele) • Marianne Lissy (Turnwartin Gerätturnen) • Ulla Rohm (Protokollführerin) • Rainer Gruhler (Lehrwart) • Dieter Blessing und Wolfgang Müller (Kassenprüfer)

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Nicht besetzt werden konnten die Ämter Fachreferent Freizeitsport, Fachreferent Frauen im Sport und Sportwartin Kunstturnen. Nach der Verabschiedung und Ehrung von Brigitte Leibfritz – sie bekam den Ehrenbrief und die silberne Ehrennadel des Deutschen Turner-Bundes – sowie von Ulrike Ast, sind Heide-Rose Hauser, Erika Schöller, Markus Bross, Wilfried Hauser, Jochen Lottermoser und Dieter Payean zu Ehrenmitgliedern ernannt worden. In einem Impulsreferat stellte schließlich STB-Vizepräsident Sven Lange die Marke „Gymwelt“ mit ihren Leitmotiven und Grund-

sätzen vor. Dazu gehören Gesundheitssportund Präventionsangebote in den Vereinen, die gesetzliche Verankerung im Sozialgesetzbuch und die Bildung und Qualität von Übungsleitern. Es gelte, diese Angebote explizit darzustellen und darauf aufmerksam zu machen, dass der STB und DTB als einzige Verbände evaluierte Programme im Angebot hätten. Dem abschließenden Antrag von Präsidentin Brigitte Kallenbach, die Erhebung eines Sokkelbeitrages ersatzlos zu streichen, hat die Versammlung mehrheitlich ihre Zustimmung signalisiert. Werner Lissy www.tg-zs.de

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Studieren und gleichzeitig Geld verdienen:

„Bachelor in Fitnessökonomie“ DHfPG-Studiengang Prävention und Gesundheit

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und erfolgt in Zusammenarbeit mit der BSA-Akademie für Prävention – Fitness – Gesundheit und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (University of Applied Sciences). Durch diese Kooperation steht uns ein anerkanntes Bildungssystem zur Verfügung um sich für den Zukunftsmarkt „Sport, Fitness, Prävention und Gesundheit“ zu qualifizieren. (Infos unter www.stb-Bildungswerk.de/berufliche Bildung) Ausbildungsschwerpunkte sind: • Aufbau und Strukturen im Sport • Leistungsangebote • Finanzierung und Mittelbewirtschaftung • Gesundheitsmanagement

Für die Geschäftsstelle im SpOrt Stuttgart (S-Bahn-Nähe) sucht der STB zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

• Werbung und Öffentlichkeitsarbeit • Steuerung und Kontrolle der Ablauforganisation • Verwaltung und Pflege von Sporteinrichtungen • Mitgliederorganisation, Kundenberatung und Betreuung . Zulassungsvoraussetzung ist eine Hochschulzugangsberechtigung. Dieses Duale Studium mit Praxis-Ausbildung endet mit der Abschlussprüfung zum „Bachelor of Arts“. Bewerbungsschluss ist der 10. März 2011. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an den Schwäbischen Turnerbund e.V., Postfach 50 10 29, 70340 Stuttgart oder per E-Mail an: Kroder@stb.de

Personalbeauftragte/n für die Personalsachbearbeitung sowie Entgeltabrechnung

Ihre Aufgaben • Sie bearbeiten eigenverantwortlich die komplette monatliche Gehaltsabrechnung einschließlich aller personalrelevanten Daten für ca. 100 Mitarbeiter/innen mit allen dazugehörigen Aufgaben bis hin zur Abstimmung der Gehaltskonten in Vorbereitung von Jahresabschlüssen. • Sie sind verantwortlich für die Koordination mit Krankenkassen (Lohnfortzahlung, Mutterschaftsgeld etc.), mit Versicherungsunternehmen (Pensionskasse, DV, etc.) sowie im Falle von Lohnsteuerund Betriebsprüfungen mit zuständigen Behörden. • Sie sind zuständig für die Erfassung der Arbeitszeiten sowie das Führen von Urlaubslisten der Mitarbeiter/innen. • Sie erstellen, in Zusammenarbeit mit dem Personalleiter, die Arbeitsverträge und –zeugnisse für die Mitarbeiter/innen. • Sie unterstützen den Personalleiter bei Personalentwicklungsmaßnahmen, u.a. Weiterbildungsprogrammen.

• Sie besitzen eine mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Personalverwaltung und Gehaltsabrechnung sowie sehr gute Kenntnisse im Steuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht. • Sie sind eine Persönlichkeit mit hoher Eigenmotivation und Einsatzbereitschaft, höchster Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit, sicherem Auftreten und Teamfähigkeit. • Sie verfügen über gute EDV-Kenntnisse in den gängigen Microsoft-Office-Produkten sowie idealerweise im Personal- und Finanzbuchhaltungsprogramm SAGE-KHK. • Erfahrungen aus ehrenamtlicher Tätigkeit in Vereinen sind von Vorteil.

Ihre Qualifikation • Sie haben ein abgeschlossenes kaufmännisches Studium mit Schwerpunkt Personalverwaltung oder eine qualifizierte kaufmännische Ausbildung mit Bilanzbuchhalter-Abschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung als Steuerfachangestellte.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 31. März 2011 an den Schwäbischen Turnerbund e.V., Postfach 50 10 29, 70340 Stuttgart oder per E-Mail an: Kroder@stb.de. Für Vorab-Infos steht Ihnen Frau Kroder unter Tel.: 0711/28077- 234 oder Herr Roller unter Tel.: 0711/28077-230 gerne zur Verfügung.

Praktikums-Angebot

Es erwartet Sie eine verantwortungsvolle, herausfordernde Aufgabe, die Freiraum für selbständiges, eigenverantwortliches Arbeiten bietet. Die Besetzung der Stelle ist als Vollzeitstelle (41 Std/Woche) oder zwei Teilzeitstellen (je 20,5 Std/Woche) möglich.

STB-Mitgliederservice

Der Mitgliederservice des Schwäbischen Turnerbundes e.V. sucht eine/n Praktikanten/In, der/die u. a. folgende Aufgabenschwerpunkte mitbetreut: • Bindung und Betreuung von STB-Vereinen und deren Mitgliedern • Planung und Umsetzung der STB-Themenabende • Telefonakquise und -beratung • Unterstützung in der täglichen Arbeit des Mitgliederservices Anforderungen: Sie sind Student/in der Fachrichtung Sport oder öffentlichen Verwaltung, sind ein offener, kommunikativer Mensch und haben Spaß an der Arbeit mit Menschen. Praktische Erfahrungen aus der ehren-

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Der STB ist der Sportfachverband für Turnen - Gymnastik - Sport. Er betreut in 1.765 Vereinen 678 792 Mitglieder.

amtlichen Vereinsarbeit sind bei dieser Tätigkeit von Vorteil. Wenn Sie ausgereifte PC-Kenntnisse besitzen, selbständig und verantwortungsbewusst arbeiten, dann nutzen Sie Ihre Chance, eine spannende Aufgabe zu übernehmen. Praktikumszeitraum: ab sofort (Dauer: 6 Monate) Bewerbungen an: Schwäbischer Turnerbund e.V., Andrea Kroder, Postfach 501029, 70340 Stuttgart, E-Mail: kroder@stb.de Weitere Auskünfte: Christine Scheller, Tel: 0711-28077-202 E-mail: scheller@stb.de

STB MAGAZIN 03/2011


03-2011-3-rot 24.02.2011 16:31 Uhr 43 1 Bartholomä-03-11 22.02.2011 9:00 UhrSeite Seite

Bartholomä bietet für jeden etwas! Fit- und Aktivprogramm 2011 Auch im Jahr 2011 können Sie wieder mit den STB-Aktivtagen Ihre Gesundheit stärken. Wir begleiten Sie gerne auf Ihren ersten Schritten zu mehr Vitalität und Wohlbefinden. Qualifizierte Trainer beraten Sie individuell und geben wertvolle Tips für einen Transfer des Erlernten in den Alltag. Aber auch Sportbegeisterte finden bei den Aktivtagen Sport, Spaß und die nötige Portion Herausforderung. Als Gruppe können Sie Ihr Programm selbst zusammenstellen. Hier ein kleiner Auszug aus unserem Programm. Mehr Informationen finden Sie unter: http://reisen.stb.de

WOHLFÜHLTAGE FÜR FRAUEN STB-0597 12.05. – 15.05.2011 Alles regt sich... Nicht nur die Natur erwacht, auch wir wollen uns entfalten und die Natur mit allen Sinnen erleben. Wohlfühlmasken für Haut und Haar, wilde Genüsse aus dem Kräutergarten. Fühlepfade für unsere Füße, Sauna zum Relaxen. Mit Farben experimentieren, Geschichten vor dem Kamin. Und wer mag, kann noch eine Massage oder Kosmetikanwendung zubuchen. Ein weiterer Schwerpunkt ist unser Sportprogramm: z.B. Aerobic, Step-Aerobic, 3/4 Dance, Walking, Pilates, Stretching, Body-Styling und Entspannung – wir wollen hervor locken, was in uns steckt. Preis (3 ÜN inkl. HP): . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . EUR 354,Nachlass für GymCard-Inhaber** . . . . . . . . . . . . . EUR 10,AOK-Vorteil. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . EUR -90,-

STB Marketing und Event GmbH •Ka • 03-11 • Fotos: pixelio @ Alexaner Dreher (Hintergrund)

TOTAL BODYFIT STB-0598 19.06. – 24.06.2011 Flexi-Bar® und XCo®, ABS®-Powerball® und Airex Pads sind schon lange die Fitnessgeräte der Profis. Erleben Sie in dieser Woche mit viel Spaß die besonders effektive Wirkung eines „Total BodyWorkout”. Profitieren Sie ganz nebenbei noch von dem optimalen Fatburning-Training und einer hervorragenden Schulung der Körperwahrnehmung. Freuen Sie sich auf die Erkundung der einzigartigen Alblandschaft, Besuch des Fintess-Parcours und des historischen Schlosses in Heidenheim Preis (5 ÜN inkl. HP): . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . EUR 469,Nachlass für GymCard-Inhaber** . . . . . . . . . . . . . EUR 20,AOK-Vorteil. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . EUR -130,-

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nur gültig für Inhaber der GYMCARD

www.sbz-bartholomae.de Information, Buchung und Anmeldung beim STB unter Telefon: 0711 / 28 077 200 Weitere Infos: www.stb.de • service@stb.de

Aerobic Special 9. - 10. April 2011 Bartholomä Zwei Tage Aerobic pur: Die neuesten Trends und Ideen in 20 Workshops.

Das Muss für jede(n) GroupFitness-, Aerobic-Trainer/in. Der Marktplatz für intensiven Erfahrungsaustausch. In den Workshops erhalten Sie wertvolle Tipps. Gemeinsam mit unseren professionellen Referenten tauschen SieErfahrungen und Eindrücke aus, lernen Kollegen kennen und genießen die Zeit mit Gleichgesinnten.


03-2011-3-rot

24.02.2011

16:31 Uhr

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Pinnwand Impressum

Wichtige Termine März / April 2011

STB Magazin • Zeitschrift für Turnen, Gymnastik und Sport Gegründet 1850 von Theodor Georgii als „Turnblatt für und aus Schwaben“, älteste Turnzeitung Deutschlands. Herausgeber: STB Marketing GmbH Postanschrift: 70340 Stuttgart, Postfach 50 10 29 Geschäftsstelle: Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart Tel.: 0711 / 28 077-200, Fax: -270 E-Mail: info@stb.de • www.stb.de Verantwortlich: Robert Baur, Geschäftsführer des Schwäbischen Turnerbundes e. V. Redaktion: Klaus-Eckhard Jost • STB Tel.: 0711 / 28 077-265 E-Mail: jost@stb.de Redaktionsschluss: Jeweils am 10. des Vormonats Satz/Layout: Joachim Kant • STB Marketing Tel.: 0711 / 28 077-261 Anzeigen: Alexander Reichert • STB Marketing Tel.: 0711 / 28 077-262 E-Mail: reichert@stb.de Die Anzeigenpreisliste wird auf Wunsch gerne zugesandt. Druck: Druck- und Medienzentrum Gerlingen GmbH, 70827 Gerlingen, Postfach 100222, Tel.: 07156 / 94 43-0, Fax: -44 Erscheinungsweise: Monatlich per Postzustellung Abonnement: Jahresbezugspreis einschl. Zustellung: EUR 49,90. Ab 3 Exemplaren (Lieferung an eine Adresse) EUR 39,90. Der Abonnementvertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen, falls nicht ausdrücklich anders vereinbart. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht spätestens 3 Monate vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich beim STB gekündigt wird. Der Abrechnungszeitraum entspricht dem Kalenderjahr. 13. Ausgabe: STB-Jahresprogramm. Nachdruck, auch auszugsweise, ist durchaus erwünscht (bitte mit Quellenangabe).

März 2011

Das STB Magazin erscheint in der ersten Woche des jeweiligen Monats. Redaktionsschluss ist jeweils der 10. des Vormonats.

11./13.3. . . . .Gerätturnen - Wettkampftag der STB-Ligen m. . . . . . . . . . .verschiedene Orte 12./13.3. . . . .Prellball - Südd. Meisterschaften Senioren . . . . . . . . . . . . . .Giengen 18./20.3. . . . .Gerätturnen - Wettkampftag der STB-Ligen w.+m. . . . . . .verschiedene Orte 19.3. . . . . . . . .RSG - Württ. Meisterschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Kirchberg/Murr 19./20.3. . . . .Faustball Halle - Dt. Meisterschaften U 14 m. . . . . . . . . . . .Gärtringen 19./20.3. . . . .Faustball Halle - Dt. Meisterschaften Frauen 30 . . . . . . . . .Ditzingen 19./20.3. . . . .Faustball Halle - Dt. Meisterschaften Sen. M 35 . . . . . . . . .Schwieberdingen 25./27.3. . . . .Gerätturnen - Wettkampftag der STB-Ligen w.+m. . . . . . .verschiedene Orte 26./27.3. . . . .Faustball Halle - Dt. Meisterschaften U 18 m. . . . . . . . . . . .Denkendorf 26./27.3. . . . .Faustball Halle - Dt. Meisterschaften Sen. M 45 . . . . . . . . .Weil der Stadt

April 2011 1.4 . . . . . . . . . .GYMWELT Convention Tour Pilates . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Stuttgart 1./3.4. . . . . . .Gerätturnen - Wettkampftag der STB-Ligen w.+m. . . . . . .verschiedene Orte 2.4. . . . . . . . . .Trampolinturnen - Württ. Meisterschaften Einzel . . . . . . . .Weingarten 2.4. . . . . . . . . .RSG - Baden-Württ. Meisterschaften RSG . . . . . . . . . . . . . .Tübingen 3.4. . . . . . . . . .Trampolinturnen - Württ. Meistersch Mannschaft . . . . . . . .Weingarten 4.-10.4. . . . . .Gerätturnen - Europameisterschaften w. und m. . . . . . . . . .Berlin 8./10.4. . . . . .Gerätturnen - Wettkampftag der STB-Ligen m. . . . . . . . . . .verschiedene Orte 9.4. . . . . . . . . .Rhönradturnen - Bad.-Württ. Meistersch. L8-L10 . . . . . . . .Neckargemünd 9./10.4. . . . . .Gerätturnen - STB-Ligafinale w. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Meßstetten 9./10.4. . . . . .Aerobic Special . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Bartholomä 15.-17.4. . . . .Gerätturnen - Wettkampftag der STB-Ligen m. . . . . . . . . . .verschiedene Orte

Pinnwand PILATES, YOGA, AEROBIC: Der TV 1889 Zuffenhausen sucht Übungsleiterin für Pilates, Yoga und Aerobic für bestehende Gruppen. Yoga Pilates Aerobic

Montag 18.45 -20.00 Uhr Montag 20.00 - 21.00 Uhr Donnerstag 17.30 - 18.30 Uhr

Bei entsprechender Ausbildung und Interesse bitte bei Ivana Just auf der Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 0711-8402525 oder per Email: gs@tv-89-zuffenhausen.de melden

FRÜHGYMNASTIK: Der TSV 1848 Eningen unter Achalm sucht für seine Frühgymnnastik Dienstags von 8.30 bis 9.30 Uhr und 9.30 bis 10.30 Uhr eine ÜbungsleiterIN, die mit Engagement und Spaß eine Gruppe von 10 Frauen im Alter von 50 plus x mit Ausdauer-, Wirbelsäulen-, Funktions- und Entspannungsgymnastik fit hält. Interessenten melden sich bitte bei martin.roeder@yahoo.de

KiSS: Die TSG Seckenheim sucht zum 1.4.2011 einen Mitarbeiter für die KiSS Anforderungsprofil: Abgeschlossenes sportwissenschaftliches Hochschulstudium (Diplomsportlehrer, Magister, Staatsexamen) oder staatlich anerkannte Sportlehrerausbildung, Zusatzqualifikationen oder Lizenz im Bereich Kindersport sowie langjährige Erfahrung im Bereich Kindersport/Kinderschwimmen. Tätigkeitsbereiche: Durchführung des Sportunterrichts nach dem KiSS-Rahmenlehrplan sowie des Schwimmunterrichts nach dem DSV-Konzept „SwimStars“, Planung, Vorbereitung und Durchführung von Feriensportangeboten, Feriencamps und KiSS-Sportfesten. Wir bieten: Wochenarbeitszeit 20 Stunden, gut geführte Kindersportschule mit ca. 85 wöchentlich stattfindenden Sport- und Schwimmangeboten im Altersbereich 0-14 Jahre, abwechslungsreiche Aufgabengebiete in einem dynamischen KiSS-Team. Bewerbungen: Andreas Hänssler, Edwin-Reis-Str. 5,68229 Mannheim; a.haenssler@dicht.de

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STB MAGAZIN 03/2011


03-2011-3-rot

24.02.2011

16:31 Uhr

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Wir fördern große Kraftpakete. Und kleine Energiebündel.

Die EnBW macht sich für den Turnsport stark. Beim Turnen geht es nicht nur um Spitzenleistungen, sondern auch um Spaß, Bewegung und Gemeinschaft. Diese Vielseitigkeit unterstützen wir gerne: als Partner des Badischen und des Schwäbischen Turnerbundes.

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Badische Zeitung DU 14 9

11.09.09 11 09 09 13:03


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24.02.2011

16:31 Uhr

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Gesünder leben zahlt sich aus!

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STB Magazin März  

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