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KRISENMANAGEMENT IN DER FOOD-LOGISTIK Der virtuelle Frühstückstalk am 28. April 2020


COVID-19 DECKT DEFIZITE IN DER SUPPLY CHAIN AUF Die Coronakrise hat die Food- und Logistikbranche hart getroffen und führte zu Angebots- und Nachfrageschocks. Im Frühstückstalk der Staufen.Inova AG erörterten drei Experten, wie eine stabile Supply Chain in der Lebensmittelbranche aufrechterhalten wird. Staufen.Inova-Consultant Lucas Zeugin erklärte die Auswirkungen einer drastisch veränderten Marktnachfrage und die damit verbundene Planungsunsicherheit. Die temporären Auftragsspitzen zum Lucas Zeugin, Beispiel bei Pasta, Mehl Staufen.Inova Consultant oder Dosenprodukten konnten nicht immer vollständig abgefangen werden. Aufgrund der unklaren Pandemielage ist derzeit die Planungsunsicherheit gross, weil nicht deutlich ist, in welche Richtung sich die Nachfrage entwickeln wird. Unternehmen müssen sich auf mehrere Szenarien vorbereiten, Risiken analysieren und Schwachstellen erkennen. So können sie die Gründe für etwaige Lieferengpässe identifizieren und in Zukunft schneller auf Veränderungen reagieren.

Frank Müller, Senior Advisor bei Staufen.Inova hatte in seinem Vortrag vor allem internationale Lieferketten im Blick. Schon in normalen Zeiten führen Störungen zu Absatzreduktionen Frank Müller, oder ProduktionsausfälStaufen.Inova Senior Advisor len. Die Coronakrise birgt aufgrund des kombinierten Angebot- und Nachfrageschocks noch grösseres Katastrophenpotenzial. Trotz gesperrter Flugrouten, langer Wartezeiten an Grenzen und gestrichenen Schiffsabfahrten sieht Frank Müller Handlungsoptionen für Unternehmen, auch wenn kurzfristig die Kosten steigen oder die Kapazitäten fallen. Angesichts möglicher Verwerfungen sollten auch Zwischen- und Notlager für kritische Rohstoffe in Betracht gezogen werden.


Thomas Wirth, CEO der FFF Fresh & Frozen Food AG, erläuterte die besondere Situation für sein Unternehmen. Drei Herausforderungen mussten in den vergangenen Wochen zeitgleich bewältigt werThomas Wirth, FFF Fresh & Frozen den: Angebotsanpassung Food AG CEO an das neue Kundenverhalten, Neuzusammenstellung unterbrochener Lieferketten und Überarbeitung betrieblicher Prozesse zwecks Sicherstellung der Betriebsbereitschaft unter den neuen Bedingungen. Die Krise konnte bewältigt werden dank einer dynamischen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Kunden, Lieferanten und Transporteuren. Der faire Umgang vor der Krise und die bevorzugte Behandlung der Lebensmittelindustrie an den Grenzen haben sich bezahlt gemacht.

Unabhängig von einer möglichen «zweiten Infektionswelle» war allen Teilnehmern klar: Die wirtschaftlichen Folgeschäden können die Food- wie auch Logistikbranche gravierend treffen. Die Unternehmen stehen damit vor der Herausforderung, die «neue Normalität» anzunehmen und gleichzeitig weitere Krisen-Vorsorgepläne umzusetzen.


STAUFEN.INOVA AG Reitergasse 11 8004 Zürich Schweiz Tel.: +41 44 786 33 11 Fax: +41 44 786 33 80 anfrage@staufen-innova.ch www.staufen-inova.ch

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ePaper Frühstückstalk – Krisenmanagement in der Foodlogistik  

(c) STAUFEN.INOVA 2020 | Frühstückstalk Krisenmanagement in der Food-Logistik vom Dienstag, 28. April 2020 Mit Lucas Zeugin, Consultant bei...

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(c) STAUFEN.INOVA 2020 | Frühstückstalk Krisenmanagement in der Food-Logistik vom Dienstag, 28. April 2020 Mit Lucas Zeugin, Consultant bei...

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