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Basel.Stadt.

| Mittwoch, 1. Februar 2012 | Seite 22

Nachrichten

Einheitlich.

In Reih und Glied stehen die 40 neuen ÂŤVeyeliÂť GHU7D[LÄşUPD.OHLQ 1955 vor der Muba.

Frau im Wohnhaus beraubt und verletzt Basel. Eine 73-jährige Fau wurde am Montag gegen 20.45 Uhr beim Verlassen ihrer Wohnung an der Hßningerstrasse ßberfallen und beraubt. Dabei wurde sie leicht verletzt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt. Zwei maskierte Männer hatten der Frau aufgelauert und schlugen sie zu Boden, als sie zur Einstellhalle gehen wollte. Die Täter bedrohten sie mit einem Messer und raubten ihr einen Schlßssel. Darauf wurde sie gezwungen, einen Tresor zu Üffen; die Täter erbeuteten Schmuck und Geld im Wert von mehreren Zehntausend Franken. Weiter zwangen sie die Frau, den Pincode ihrer Bankkarten herauszugeben. Als sie versuchten, das Opfer zu betäuben, stellte dieses sich EHZXVVWORVZRUDXIGLH7à WHUĝÙFKWHWHQ Die Frau wurde in die Notfallstation eingewiesen. Laut dem Opfer handelt es sich bei den Tätern vermutlich um Osteuropäer. Die Kriminalpolizei bittet um Angaben (Tel. 267 71 11).

Foto Historisches Archiv der Settelen AG

Chauffeur mit Promille darf nicht einreisen Basel. Bei der Kontrolle eines Lastwagenchauffeurs ordneten Schweizer ZÜllner am Autobahnzoll Basel/ Saint-Louis einen Alkoholtest an, der einen Wert von 1,3 Promille ergab. Darauf durfte der 48-jährige Spanier nicht weiterfahren; er wurde der franzÜsischen Polizei ßbergeben, wie die Zollkreisdirektion Basel mitteilt. Die ZÜllner hatten neben dem Fahrersitz eine angeEURFKHQH6FKQDSVĝDVFKHHQWGHFNW

Eine Million fßr zusätzliche Zellen Basel. Fßr den provisorischen Ausbau des Ausschaffungsgefängnisses im Bässlergut hat der Regierungsrat 1,1 Millionen Franken freigegeben. Als Sofortmassnahme ist vorgesehen, im Bässlergut 15 Plätze fßr den Strafvollzug einzurichten, wie im November 2011 bekannt gegeben wurde. Die Zahl der Inhaftierten sei in den vergangenen Monaten angewachsen, ohne dass eine Trendumkehr erkennbar sei, heisst es in der Mitteilung des Regierungsrats.

Restaurant Volkshaus erhält neuen Wirt Basel. Das Bau- und Gastgewerbeinspektorat hat die Betriebsbewilligung fßr das Restaurant Volkshaus an Martin Yves Reinshagen erteilt, wie aus dem Kantonsblatt hervorgeht. Reinshagen ist bisher stellvertretender Direktor im Hotel Montreux Palace und war vorher Direktionsmitglied im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg. Das Volkshaus gehÜrt seit 2011 Adrian Hagenbach und Leopold Weinberg und wird derzeit umgebaut.

Bergalingerstrasse soll Begegnungszone werden Basel. Das Bau- und Verkehrsdepartement ist daran, fĂźr die Bergalingerstrasse im Wettsteinquartier einen Vorschlag fĂźr eine Begegnungszone zu erarbeiten, heisst es in einer Mitteilung der Regierung zu einer Petition. Der Anwohnerschaft werde der Vorschlag noch im ersten Quartal zusammen mit einer Umfrage vorgelegt. Die Einrichtung der Begegnungszone erfordert die Zustimmung von zwei Dritteln der befragten Haushalte.

Kanton unterstĂźtzt den Merian-Park Basel. Die Christoph Merian Stiftung (CMS) und der Kanton Basel-Stadt unterstĂźtzen den Merian-Park, den Botanischen Garten in BrĂźglingen, im laufenden Jahr mit 855 000 Franken. Der Regierungsrat hat die Mittel aus dem Anteil der Einwohnergemeinde am CMS-Ertrag genehmigt. Weiter hat er aus der gleichen Quelle 470 000 Franken fĂźr den Betrieb und die Infrastruktur des Vereins Worldshop in den Jahren 2012 bis 2015 und 90 000 Franken fĂźr den Betrieb des Cartoonmuseums von 2012 bis 2014 bewilligt. Der Verein Worldshop organisiert Kurse und Freizeitangebote fĂźr Kinder, Jugendliche und Familien im Union.

Taxigewerbe lehnt Einheitsfarbe ab Die Unternehmen wollen sich von ihren Mitkonkurrenten visuell abgrenzen Von Martin Regenass Basel. Ein einheitliches farbliches Erscheinungsbild der Taxis kann in einer Stadt eine Art Visitenkarte und Wiedererkennungsmerkmal sein – vor allem fßr Auswärtige. In Basel haben alle Taxis verschiedene Farben. Der Wiedererkennungswert ist somit nicht hoch und das schafft kein Vertrauen ins Taxigewerbe, sagt Atilla Toptas. In seinem Anzug an die Regierung stellt SP-Grossrat Toptas deshalb die Frage, ob die Einfßhrung einer Einheitsfarbe fßr alle Basler Taxis mÜglich wäre. Beim Taxigewerbe stÜsst dieses Vorhaben nicht auf Begeisterung. Bei einer einheitlichen Farbe der Taxis hat der Kunde Probleme, die Servicequalität der verschiedenen Anbieter zu unterscheiden, sagt Felix Mayer, Delegierter des Verwaltungsrats der 33er-Taxis. Der Kunde mßsse genau wissen, wo er eine Reklamation oder eine Anfrage platzieren kÜnne, beispielsweise bei einem verlorenen Gegenstand. Das wäre durch eine Einheitsfarbe nicht gewährleistet. Trotzdem räumt Mayer ein, dass gleiche Farben dem Erscheinungsbild der Stadt guttun wßrden. Auch Kurt Schaufelberger, Verwaltungsrat der Taxizentrale und der MiniCab AG, fßhrt das Qualitätsargument ins Feld. Als Firma wollen wir uns von den Mitkonkurrenten farblich abheben,

damit uns der Kunde klar erkennt, sagt Schaufelberger. Deshalb sollte die Flotte eines Anbieters einheitlich auftreten, nicht aber der ganze Markt. Schaufelberger: Der Kunde darf unsere Taxis nicht mit jenen verwechseln, die mit unseren Qualitätsstandards nicht mithalten kÜnnen. Aber auch er sagt, dass es bezßglich des Stadtbilds sinnvoll wäre, die Taxis einheitlich zu gestalten. Ohne eine einheitliche Gesellschaft wäre dies aber gar nicht mÜglich, so Schaufelberger. Zulassung einschränken Bei der genossenschaftlich organisierten Taxiphon tÜnt es ähnlich. Grundsätzlich sollte jede Firma ihre eigene Farbe und damit ihre eigene Corporate Identity haben, sagt Peter Haas von der Taxiphon-Geschäftsleitung. Er wisse nicht, ob es ßberhaupt weltweit eine einzige Stadt gebe, die einheitsfarbige Taxis kenne. Die Gesetzgebung mßsse laut Haas den einzelnen Unternehmen die Gewerbefreiheit lassen, sich abzuheben. Ausserdem wßrde bei einer positiven Antwort auf diesen Anzug eine schwierige Diskussion um die richtige Farbe losgehen. Mitunterschrieben hat den Anzug von Toptas der grßne Grossrat und Taxiunternehmer Talha Ugur Camlibel. Fßr ihn geht die aktuelle Entwicklung bei den Taxifarben schon Richtung Verein-

heitlichung: In den letzten Jahren sind tendenziell weisse Taxis auf den Markt gekommen. Die Farbe ist fßr Camlibel nicht das grÜsste Problem, das die Gesetzgebung aus seiner Sicht korrigieren mßsste: Viel wichtiger wäre es, die Zulassungszahlen der Taxis einzuschränken. Positiv begrßssen wßrde eine Einheitsfarbe bei den Taxis Basel Tourismus: Aus rein touristischer Sicht spräche nichts dagegen, weil die Besucher die Taxis der Stadt so besser erkennen kÜnnten, sagt Christoph Bosshardt, Vizedirektor von Basel Tourismus. Es sei allerdings nicht die drängendste Frage, die sich im Taxibereich stelle. Viel wichtiger sei, dass die Qualität des Services stimme. Einheitliche Beschriftung ab 2013 Einen ähnlichen Anzug fßr eine Vereinheitlichung der Basler Taxis gab es schon vor zehn Jahren. In der Antwort darauf verwies der Regierungsrat auf die Beratungen ßber das Taxigesetz von 1996. Darin heisst es unter anderem, dass das Taxigesetz dem Taxigewerbe bewusst marktwirtschaftliche Spielräume offen lässt. Dazu gehÜre auch die Gestaltungsfreiheit bei den Farben. Weiter wßrden viele Taxihalter ihre Autos auch fßr private Zwecke benutzen und wären von einer einheitlichen Farbe unverhältnismässig be-

troffen. Schliesslich sei die Wagenfarbe Bestandteil des Firmenauftritts und der Firmenidentifikation nach aussen. An diesen Begrßndungen dßrfte sich auch beim jßngsten Versuch, die Basler Taxifarben zu vereinheitlichen, nicht viel ändern. Zumal in ein paar Jahren die BehÜrden mit neuen Gesetzen und Verordnungen, die unter dem Namen Taxi 2015 laufen, den Markt neu regeln wollen. Das zurzeit noch abgeschottete und kantonal geregelte Taxiwesen kÜnnte dann unter dem Druck des Binnenmarktgesetzes liberalisiert werden. Damit kÜnnten auch Taxis aus Nachbarkantonen den Taximarkt in der Stadt aufmischen. Was aber vorerst sicher ist: Ab 2013 mßssen alle Taxis, egal welcher Zentrale sie angeschlossen sind, mit einem einheitlich beschrifteten Dachbßgel unterwegs sein. Das ist aus polizeilicher Sicht wßnschenswert und mit der Taxifachkommission abgesprochen, sagt Astrid Fritz von der Taxizentrale. Heute gibt es solche Dachbeschriftungen in Dreieckform, mit Werbung der Zentrale oder einfach als Schild mit der gelbschwarzen Aufschrift Taxi. 1908 fßhrten die Firmen Keller und Settelen in Basel die Taxis ein. Sie setzten bei ihren Taxis lange auf einheitliche Formen und Farben, wie zum Beispiel bei den Klein-Taxis, die in den 50erJahren violett waren.

Mediterrane Kßche mit Rheinblick Nach einer Umbauphase wird heute das Restaurant Rhypark unter neuer Fßhrung wiedererÜffnet Preissegment angesiedelt. Auch der nahe gelegene Novartis Campus soll nicht zu kurz kommen: Geplant sind Business-Lunches, welche vor allem Geschäftsleute aus der näheren Umgebung ansprechen sollen. Schliesslich bedient das Restaurant auch den mietbaren Multifunktionssaal des Rhyparks, der direkt daneben liegt.

Von Etienne MĂźller Basel. Direkt neben der DreirosenbrĂź-

cke, am Ufer des Rheins, befindet sich das Restaurant Rhypark mit seiner Terrasse, die einen attraktiven Blick auf den Rhein und dessen Ufer gewährt. Heute wird das Restaurant nach einer markanten Umbauphase neu erÜffnet. Gleichzeitig erhält das Restaurant unter Oliver Keller und Dragan Rapic eine neue Fßhrung. Die NeuerÜffnung markiert gleichzeitig auch eine neue Ära, sagt Rapic. Während der Winterzeit ist das Restaurant jeweils von Dienstag bis Samstag von 11 bis 23 Uhr geÜffnet. Das Gebäude ist auch fßr Menschen mit Behinderung problemlos zugänglich.

Nahe bei Novartis Campus Frßher fßr seine XXL-Cordons-bleus bekannt, wartet das Restaurant nun mit einem neuen Konzept auf. Im Zentrum steht die Aromavielfalt der mediterranen Kßche, welche unsere Speisekarte bestimmen wird, erzählt Rapic. Saisonale Gerichte und täglich neue Mittags-

Erwarten die Gäste. Oliver Keller (l.) und Dragan Rapic im Rhypark. Foto Elena Monti

menĂźs runden das Angebot ab. ÂŤZudem bieten wir spezielle, auf die Speisekarte abgestimmte Weine an, die in Zusammenarbeit mit der Siebe-Dupf-Kellerei auserlesen werdenÂť, so Rapic.

Das Restaurant richtet sich sowohl an Lifestyle-orientierte Gäste als auch an Leute, die an einer schÜn exponierten Lage gut essen wollen, erklärt Rapic. Die Gerichte sind im mittleren

Terrasse bei gutem Wetter Neben den inneren Räumlichkeiten verfßgt das Restaurant ßber eine Rheinterrasse. Sie ist unser Aushängeschild, sagt Rapic, wir richten uns damit an Gäste, die das Ambiente des Rheins und den Blick auf die Altstadt geniessen wollen. Die Terrasse befindet sich unmittelbar am Rhein und wird bei guter Witterung in Betrieb genommen. Nach einem feinen Essen kann man dann mit der Ueli-Fähre gemßtlich ins Kleinbasel rßberfahren, meint Rapic, und zeigt auf den Steg, der sich gleich neben der Terrasse befindet. Auch die Basler Altstadt lässt sich vom Rhypark aus bequem zu Fuss erreichen. www.restaurantrhypark.ch

Basler Zeitung | Bericht Restaurant Rhypark  

Der Bericht, welcher in der Basler Zeitung erschien.

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